Gleichstellungsstiftung und die „Männerquote“

Die Taz berichtet über Ärger bei der Gleichstellungsstiftung:

Die zentralen Aufgaben der Stiftung sollen vor allem durch den Stiftungsrat bestimmt werden, der ausschließlich aus Mitgliedern des Bundestags und der Familienministerin bestehen soll. Zivilgesellschaftliche Organisationen sollen nur beratend im Beirat vertreten sein. Dergestalt aber, schreibt der Juristinnenbund, sei die Stiftung „nicht geeignet, eine von politischen Mehrheiten unabhängige und an fachlichen Kriterien orientierte Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern“ zu sichern.

Klar, die wollen den dauerhaft mit Feministen besetzen und nicht irgendwann CSU oder gar AfD Leute an der Spitze haben.

Auch Barbara Stiegler, Mitglied im Expertinnennetzwerk „Gender Mainstreaming Experts International“, befürchtet, dass die Arbeit der Stiftung „sehr stark von den politischen Kräfteverhältnissen im deutschen Bundestag geprägt sein wird.“ Der „starke Arm der Politik“ sei unübersehbar.

Eine Stiftung des Bundes darf natürlich nicht von der Politik bestimmt sein. Es sei denn es gibt eine Garantie, dass die Politik ewig auf die richtige Weise feministisch ist.

Zudem verstoßen die Vorgaben zur paritätischen Besetzung der Stiftungsgremien laut Juristinnenbund gegen Artikel 3 des Grundgesetzes – sie führten zu einer „ungerechtfertigten Männerquote“. Gezielte Förderung sei dann erlaubt, wenn es um den Ausgleich struktureller Nachteile gehe.

Klar, das darf natürlich nicht sein. Vielleicht wenn man kontrollieren könnte, dass es nur feministische Männer sind, die wissen, dass sie den Mund halten müssen. Aber man ist wahrscheinlich zB aus dem BMFSFJ etwas verwöhnt.

Dass sich im Themenbereich Gleichstellung vor allem Frauen qualifiziert hätten, mit denen die Gremien dann also auch besetzt würden, habe jedoch nichts mit der strukturellen Benachteiligung von Männern zu tun. Zudem müssten bei der Besetzung Menschen berücksichtigt werden, die sich nicht als Frau oder Mann verstünden.

Natürlich hat der Unterschied, der für Frauen positiv ist, nie etwas mit Benachteiligung zu tun. Daraus kann man natürlich nichts ableiten.

Auch was die geplante Finanzierung angeht, gibt es Kritik. Mindestens Teile der Mittel für die Bundesstiftung sollen offenbar über den Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abgewickelt werden. „Keinesfalls“ aber, so Barbara Stiegler, dürften die „relativ wenigen Mittel für Gleichstellung“ des BMFSFJ umgewidmet werden. Der Stiftung solle eine jährliche Mindestzuweisung über 7 Millionen Euro zugesichert werden, zudem solle ermöglicht werden, dass nicht ausgeschöpfte Mittel ins Stiftungsvermögen fließen können.

Die Stiftung und was sie eigentlich bewirken soll, bleibt mir noch etwas unverständlich. Es soll anscheinend irgendwas zusätzliches geben, aber bloß nicht anderen etwas wegnehmen, also: Feministinnen nichts wegnehmen.

Die frauenpolitische Sprecherin der Grünenfraktion im Bundestag, Ulle Schauws, forderte, die Stiftung müsse sowohl politisch wie institutionell unabhängig arbeiten können und brauche einen intersektionalen Ansatz. „Wissenschaft und Zivilgesellschaft müssen Teil des Gremiums sein“, sagte sie. Zudem gehe Gleichstellung auch Männer an – Quoten aber dürfe es nur bei struktureller Benachteiligung geben, und das sei bei Männern nicht der Fall

Natürlich braucht es einen verpflichtenden intersektionalen Ansatz und damit ist ja auch klar, dass Männer, zumindest weiße Männer, da nichts zu sagen haben.

 

60 Gedanken zu “Gleichstellungsstiftung und die „Männerquote“

  1. Das ist mein Hauptproblem mit Quoten. Wenn man meint, Quoten haben zu müssen, o.k.. Quoten nur für Frauen sind allerdings sexistisch. Entweder werden alle Geschlechter gleich behandelt, oder eben nicht.
    Sich irgendeinen Grund aus den Finger zu saigen, warum ein Geschlecht verpflichtend gleichgestellt werden muss, das andere aber nicht, ist eine offensichtliche und nackte Machterlangungsstrategie.

    • Quoten produzieren auch dann systematische Ungerechtigkeit, wenn sie symmetrisch angewendet werden. Dann sind die Benachteiligten und Bevorzugten nur anders verteilt.

      • Ganz meine Meinung. Quoten sind immer ungerecht und immer Unfug. Sie basieren auf einer völlig willkürlich getroffenen Gruppenzuteilung – zeitgeistkonform in der Regel Geschlecht, obwohl es ja auch bereits aktivistische Bemühungen gibt, Ethnie und Herkunft als Faktor ins Spiel zu bringen – was immer dazu führt, dass individuell Menschen einen unfairen Vorteil oder einen nicht minder unfairen Nachteil etwa in ihrer beruflichen Entwicklung haben, nur basierend auf gleich zwei Faktoren, auf die sie unmöglich auch nur den geringsten Einfluss haben: den Geschlechterproporz in dem Unternehmen, in dem sie eingestellt oder befördert werden möchten sowie natürlich im Verhältnis dazu ihr eigenes Geschlecht. Klar, wenn man es, wie von „Expertinnen“ wie den Dummbratzen vom deutschen „Juristinnen“-Bund immer auch noch nur für eine der beiden möglichen Gruppen reservieren will, wird die Sache gleich nochmals ungerechter, aber das macht universelle Geschlechterquoten wiederum nicht gerecht. Auch sie würden immer wieder in der individuellen Betrachtung zu tagtäglichen Schweinereien führen.

      • Jede Regelung produziert Ungerechtigkeit. Jede Nichtregelung auch. Und produziert eine Regelung ausnahmsweise mal Gerechtigkeit, produziert sie trotzdem auch immer Bürokratie.

        Es ist ein Dilemma.

        • Das Dilemma sehe ich bei dem Thema definitiv nicht. Eine Nichtregelung führt dazu, dass die paar Arbeitgeberhanseln, die bislang Menschen aufgrund ihres Geschlechtes diskriminiert haben, dies auch weiter nach eigenem Gusto tun können.

          Die Regelung wiederum führt dazu, dass nunmehr zusätzlich auch die 99 % der Arbeitgeber, die so etwas nicht getan haben, gesetzlich dazu gezwungen werden, es nach Gusto des Staates nun auch zu tun.

          Aus dieser Abwägung ergibt sich für mich definitiv kein Dilemma.

        • @Flin „Jede Regelung produziert Ungerechtigkeit. Jede Nichtregelung auch“

          Nein, dem muss ich widersprechen. Eine Geschlechterquote erfordert zwingend, dass das Geschlecht eines Bewerbers das erste und wichtigste Auswahlkriterium sein muss, vor allen anderen Dingen wie fachlicher Eignung. Denn nur so ist eine Quote erfüllbar.

          Bei streng symmetrischer Anwendung führt das dazu, dass die Angehörigen des in der Minderheit befindlichen Geschlechts unter den Bewerbern jeweils eine höhere Einstellungswahrscheinlichkeit haben, und die Angehörigen des Mehrheitsgeschlechts eine geringere, unabhängig von ihrer tatsächlichen Eignung. Das ist offensichtlich grob ungerecht.

          Bei asymmetrischer Anwendung führt es dazu, dass deterministisch Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt werden, aber das ist nur ein Spezialfall des allgemeinen Problems, das bei symmetrischer Anwendung immer noch besteht.

          Außerdem führt es dazu, dass schlechter Qualifizierte besser Qualifizierten vorgezogen werden. Davon haben nicht nur die abgelehnten Bewerber einen Nachteil, sondern auch der jeweilige Arbeitgeber und die Gesellschaft als Ganzes. Dieses Problem besteht bei beiden Varianten.

          Ohne Quotenregelung lösen sich alle diese Ungerechtigkeiten in Wohlgefallen auf, und es gibt keinen anderen Nachteil der dann stattdessen Einzug hielte.

        • PS Unterstellt ein Arbeitgeber diskriminiere nach Geschlecht, Rasse, Alter, Nationalität, Religion – dass alles das vorkommt ist unstrittig, dass es nicht wünschenswert ist auch – gibt es eine einfache uwirksame Lösung:

          Geschlechterblinde, hautfarbenblinde, lebensalterblinde (usw.) Bewerbungsverfahren, entweder freiwillig oder (idealerweise) obligatorisch per Gesetz. Das bedeutet, die Bewerbungsunterlagen werden anonymisiert: Kein Foto, kein Klarname, keine Geburtsdatum, kein persönliches Kennenlernen bis zum Abschluss des Vertrags, und die Personaler entscheiden auf dieser Grundlage. Das führt per Definition dazu, dass Geschlecht, Rasse, Alter, Nation, Religion usw. gar keine Ablehnungsgründe sein KÖNNEN, weil die Entscheider sie nie erfahren.

          Und rat mal wer gegen diesen Vorschlag ist? Der Feminismus.

          • „Und rat mal wer gegen diesen Vorschlag ist? Der Feminismus.“

            Das hat ja auch einen Grund: Feldversuche mit Anonymisierungen haben bislang sehr häufig dazu geführt, dass Männer besser abschnitten als Frauen bzw. schon vorhandene Vorsprünge noch ausgebaut wurden. Das deutet darauf hin, dass wohl selbst in Bereichen, in denen Männer auf allen Ebenen, nicht zuletzt den Führungsebenen, „überrepräsentiert“ waren, sie diese „Überrepräsentation“ hinbekommen haben, obwohl sie bereits unfair Frauen gegenüber benachteiligt worden sind, etwa dadurch, dass geradezu gewohnheitsmäßig an sie deutlich höhere Anforderungen gestellt wurden.

            Ähnlich war das, so meine ich mich zu erinnern, vor einigen Jahren in Österreich, als man im Bildungswesen Schultests anonymisiert durchführte. In vielen Bereichen schnitten Jungen im Verhältnis zu den Mädchen besser ab als in den Vorjahren. Dort, wo Mädchen zuvor besser waren, zogen die Jungen teils gleich oder gar vorbei, in Bereichen, in denen Jungen schon vorher im Schnitt die besseren Ergebnisse holten, wurde der Vorsprung vergrößert.

            Man hatte natürlich das komplette Gegenteil erwartet; dass die Mädchen nun auf einmal jedes Fach rocken dass die Wände wackeln. Das wäre dann natürlich DER Beweis gewesen, dass Mädchen schon immer im Bildungswesen massiv diskriminiert, kleingehalten, unterdrückt worden sind. Aus dem Resultat hätte man nun natürlich leicht die Schlussfolgerung ableiten können, dass faktisch das genaue Gegenteil der Fall ist. Dieser Schlussfolgerung verwehrte man sich aber, indem man, etwa bei der SPÖ, die kognitiven Dissonanzen dergestalt auflöste, indem man einfach befand, die Ergebnisse würden zeigen, dass man den Schulstoff und die Testverfahren noch weit mehr an weibliche Erfordernisse anpassen müsse.

            ES KANN EINFACH NICHT SEIN, WAS NICHT SEIN DARF!!!

          • @ moyn

            Ich habe die Sache mit Österreich meine ich damals via Genderama. Ist aber schwer, da jetzt was aus dem Netz zu fischen.

          • „Feldversuche mit Anonymisierungen haben bislang sehr häufig dazu geführt, dass Männer besser abschnitten als Frauen bzw. schon vorhandene Vorsprünge noch ausgebaut wurden. “
            Was mich interessieren würde: Welches Ergebnis kam bei Weißen vs. Nichtweißen, Heterosexuellen vs. Homosexuellen usw. heraus. Ich habe angesichts des dominierenden „Anti“-Rassismus den Verdacht, dass zumindest bei ersterem auch das Gegenteil des Behaupteten gilt oder zumindest die Diskriminierung Nichtweißer deutlich schwächer ist als immer behauptet.

  2. Das der sexistische und anti-demokratische Juristinnenbund mit von der Partie ist, wundert mich ja kein bisschen.

    Diese Heuchelei zur Notwendigkeit von Paritäten und Quote ist ja alles nicht neu. Eigentlich ist nichts an dieser Stiftung und ihrem grundsätzlichen Sexismus überraschend. Überraschend wäre wenn sie Männer als gleichwertig betrachtet hätten, aber das ist mit Feministinnen nicht möglich.

    (@Y: Mein Kommentar wurde auch nicht freigeschaltet)

    • https://www.djb.de/presse/pressemitteilungen/detail/pm18-27

      Juristinnenbund: „Eine solche faktische Benachteiligung ergibt sich für Männer nicht schon daraus, dass sie in einer Behörde zahlenmäßig unterrepräsentiert sind.“

      Eine zahlenmäßig Unterrepräsentanz bedeutet nicht gleich das eine Benachteiligung besteht… außer Frauen sind unterrepräsentiert, dann behaupten wir das es hier eine Frauenbenachteiligung gibt und Maßnahmen erforderlich sind, selbst dann noch wenn man andere Erklärungen findet!

  3. „schreibt etwa der Juristinnenbund in einer Stellungnahme für eine Anhörung im Frauenausschuss“

    Wir haben einen Frauenausschuss im pöhsen Patriarchat?

    Na wenn das keine handfeste Diskriminierung der Männer ist!

  4. Dass sich im Themenbereich Gleichstellung vor allem Frauen qualifiziert hätten, mit denen die Gremien dann also auch besetzt würden, habe jedoch nichts mit der strukturellen Benachteiligung von Männern zu tun.

    Und wie ist das mit Startups, Tech-Unternehmen etc.?

    Da werden die Frauen mit ihren wirklich hervorragenden Romanistik-Abschlüssen diskriminiert. Hier liegt eine klare strukturelle Benachteiligung von als weiblich gelesenen Menschen vor.

    Wurde jetzt in einer wissenschaftlichen Studie herausgefunden – gefördert von der Bundesstiftung Gleichstellung. 🙂

    PS: Wie schon häufig gesagt, als Ossi kommt einem der Verlogenheitsgrad der SED-Bonzen regelrecht harmlos vor angesichts der Zustände in der realexistierenden BRD.

  5. „Die Stiftung und was sie eigentlich bewirken soll, bleibt mir noch etwas unverständlich.“

    Laut Eigenaussage des Deutschen Frauenrats e.V.:
    1. Wissens- und Beratungseinrichtung
    2. Vernetzungseinrichtung
    3. Ideenlabor

    Von diesem „Frauenrat“ ist es interessant zu wissen, dass laut Bericht von 2017, sich die Summe der Einnahmen auf 836.300 Euro beliefen, wovon das BMFSFJ 816.300 Euro „zugewendet“ hat. Im Jahr 2016 waren es noch 697.400 Euro Einnahmen, von denen 677.100 Euro Zuwendungen durch das BMFSFJ waren. D.h. stattliche 97,6% der „Einnahmen“ aus dem Jahr 2017 bestanden aus Mitteln des BMFSFJ.
    Oder anders herum: Der Akteur Deutscher Frauenrats e.V. in der „Zivilgesellschaft“ würde nicht existieren, gäbe es das BMFSFJ nicht.

    Wenn es also heißt: „Von Bund bis Kommunen werden hier Institutionen aus der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft (der universitären wie der freien Forschung) sowie der Politik und Verwaltung vernetzt, Dialogräume werden geschaffen. Die Praxis wird gestärkt.“, dann sitzen nach diesem Ideal staatlich geförderte Akteure aus Universität, Verwaltung und sonstigen Frauen-Netzwerken mit der identischen ideologischen Basis im Kreis und machen sich Gedanken um den Stand und die Umsetzung der „tatsächlichen Gleichstellung“. (1)
    Wie praktisch, dass der Aufruf zugleich von den „Gender Mainstreaming Experts International“ ergangen ist, die sich bei „Umsetzung“ ebenfalls ein Stück vom Kuchen versprechen.

    Zur Erinnerung: GM bedeutet die Verpflichtung, in alle politischen Entscheidungsprozesse eine geschlechtsspezifische Sichtweise auf allen Ebenen einzubringen. Wobei mit „Geschlecht“ natürlich nicht beide Geschlechter, sondern ausschließlich Frauen gemeint sind, denn nur Frauen können „strukturell (Wieselwort) benachteiligt“ werden.
    So ist der „intersektionale Ansatz“ auch nur in einem feministischen Rahmenwerk zu verstehen, welches mit der Patriarchatsthese hantiert, wonach sich mehrfache Benachteiligungen nur gegen diejenigen richten kann, welche in der „Opferpyramide“ vertreten sind.

    Da stören natürlich Kontrolleure, die diese Theorie und die Ziele insgesamt nicht teilen. Man möchte sich von solchen lästigen Abhängigkeiten befreien und so autonom agieren, als wäre man gegenüber der Politik und letztlich dem Steuerzahler nicht rechenschaftspflichtig.

    (1) https://www.frauenrat.de/gleichstellungsstiftung-jetzt-gruenden/

    • „Die Stiftung und was sie eigentlich bewirken soll, bleibt mir noch etwas unverständlich.“

      Die Aufgabe dieser Stiftung wird es sein, Männer und Frauen weiter gegeneinander aufzuhetzen, um sich selbst daran zu bereichern.

  6. Auch wenn ich inzwischen ja so einiges gewöhnt bin, erstaunt mich diese unverschämte Dreistigkeit doch immer wieder. Diese Damenschaften machen nicht den geringsten Hehl daraus, dass sie sich jeglicher parlamentarischen Kontrolle entziehen wollen, geschweige denn jemals dem eigentlichen Souverän (auf dem Papier, der aber den ganzen Bums bezahlt), Rechenschaft ablegen wollen. Und das BMFSMJ ist „knapp bei Kasse“? Mir kommen gleich die Tränen! Um wie viel Prozent haben die ihren Personalbestand unter der Regierung Merkel aufgestockt? Ich meine, es wären um die 80% gewesen.

    • Besonders geil: „Der Stiftung solle eine jährliche Mindestzuweisung über 7 Millionen Euro zugesichert werden, zudem solle ermöglicht werden, dass nicht ausgeschöpfte Mittel ins Stiftungsvermögen fließen können.“ Sie möchten nicht etwa nur Rücklagen bilden, wenn sie Projektmittel nicht verbrauchen, sondern die überschüssigen Mittel ohne Umschweife zur Vermögensbildung verwenden.
      Das nenn ich Chuzpe.

      • „zudem solle ermöglicht werden, dass nicht ausgeschöpfte Mittel ins Stiftungsvermögen fließen können“

        Das ist ja genial. Ich sehe wirklich nicht eine einzige Möglichkeit wie sowas zu persönlichen Bereicherung missbraucht werden kann/ironieoff

        Ziel der Stiftung ist es sichere, gutbezahlte Arbeitsplätze für Feministinnen zu schaffen, bei dem sie niemanden Rechenschaft ablegen oder sich an irgendwelche, außer den eigenen Standards halten müssen… alles zum Großteil finanziert durch die Lebenszeit von Menschen die sie hassen und gegen sie hetzen wollen.

      • Und die Krönung des Ganzen: das sind durch die Bank EXAKT dieselben Leute, die sich wegen zunächst einmaligen lumpigen 400.000 Flocken für das FSI vor Empörung gar nicht wieder einkriegen können.

        • Laut Haushaltplan bekam der Frauenrat e.V. 2020 1,2 Millionen Euro.
          Das nenne ich mal eine ordentliche Steigerung in nur fünf Jahren.
          Das Digitale Deutsche Frauenarchiv e.V. übrigens erstmals 1,9 Millionen Euro.
          Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e. V. wieder 0,8 Mille.

          Laut Bericht vom Bundesrechnungshof das reine BMFSFJ: „Im 10-Jahrezeitraum 2011 bis 2020 verdoppeln (!) sich die Personalausgaben des Bundesministeriums nahezu. Sie steigen um 93 %, von 33 Mio. Euro auf 64 Mio. Euro.“
          Gesamter Geschäftsbereich: „Die Personalausgaben im Geschäftsbereich des BMFSFJ erhöhen sich im
          10-Jahreszeitraum 2011 bis 2020 von 79 auf 133 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 69 %.“
          Personal: „Die Zahl an Planstellen und Stellen im Geschäftsbereich des BMFSFJ erhöhen sich im 10-Jahreszeitraum 2011 bis 2020 von 1 326 auf 2 010. Dies entspricht einer Steigerung um 52 %. Der Bundesrechnungshof beabsichtigt, das Verfahren der Personalbedarfsermittlung beim BMFSFJ zu
          prüfen.“
          Letzterer Ist pissig, u.a. weil sie die Einrichtung einer internen Revision über ein Jahrzehnt lang hinausgezögert haben. 🙂

          • Wollen wir Wetten abschließen, wann dem Bundesrechnungshof erstmals Frauenfeindlichkeit vorgeworfen wird? Wir könnten natürlich auch über das „ob“ wetten, aber ich glaube, da findet sich keiner, der dagegen wettet… 😉

          • @Billy

            Na ja, so wie ich mich als Selbstständiger niemals mit dem Finanzamt anlegen würde, kann ich mir vorstellen, man sollte das beim Bundesrechnungshof ebenfalls tunlichst unterlassen. 😉

          • Wieso? Der Bundesrechnungshof hat zwei ganz markante Eigenschaften: Absolute Professionalität und völlige Einflusslosigkeit.

            Auf denen kann man nach Belieben herumhacken, die können gar nichts machen 😦

          • @Billy

            Wenn sich im Bericht solche Sätze finden, wie „das ist unzulässig“ oder „die Mittel hätten samt Zinsen zurückgefordert werden müssen“ oder „das BMFSFJ ist seiner Kontrollpflicht nicht nachgekommen“ (bei der stichprobenartigen Kontrolle der Auszahlung des Elterngeldes, da geht es um Milliarden), dann noch diese Bemerkungen zum Personal, da werden im Haushaltsausschuss doch einige Menschen misstrauisch werden.
            Zumal sie sehr deutlich hässliche Worte geschrieben haben, wie sinngemäß (kursiv von mir): „Das Personal für die interne Revision wurde seitens des BMFSFJ intuitiv auf 3,3 Planstellen veranschlagt“ – wovon dann letztlich nur 0,8 vorhanden waren.
            Welchen Eindruck macht das auf dich, wenn du das liest?
            Anscheinend haben die den Bundesrechnungshof so lange düpiert, die haben den BMFSFJ auf dem Kieker. 😉

    • In der NZZ stand meines Wissens was von Verdoppelung, also 100%.

      Nee, Quatsch, 87%.
      Aber dafür muß man auch mal anerkennen, daß sie das Gesundheitsministerium um 14% geschrumpft haben.

      „Da im Herbst die Bundestagswahl ansteht, dürfte nun in manchen Ministerien wieder die «Operation Abendsonne» anlaufen. Dieser Begriff steht im Politikbetrieb für die grosszügige Beförderung von Getreuen kurz vor dem Machtwechsel. Falls das nicht möglich ist, werden auch kurzerhand neue Stellen geschaffen.
      (…)
      Die Ministerialbürokratie als Organismus, der nach Selbstvermehrung strebt – für diese These lieferte die Digital-Staatsministerin Dorothee Bär jüngst ein Paradebeispiel: Bärs Stelle wurde vor drei Jahren neu geschaffen, ihr geräumiges Büro befindet sich im Kanzleramt. Diese Woche forderte sie, ein Zukunftsministerium einzurichten, um den technischen Fortschritt und die Digitalisierung voranzutreiben. Das «Z-Ministerium» solle «Treiber und Initiator von Testfeldern, Reallaboren und Pilotprojekten» sein. Das klingt wolkig. Sicher ist nur, dass so ein Ministerium ein weiter Kostentreiber eines ohnehin schon gewaltigen Regierungsapparats wäre.“

      https://www.nzz.ch/international/beamte-ministerien-behoerden-deutschland-ld.1611083

  7. Wenn es nicht um Steuergelder und politische Entscheidungen, die die Allgemeinheit betreffen, gehen würde, wären diese Machtspielchen und dreiste Schacherei um Pösterchen fast schon amüsant. Fast.

  8. Boah, was eine ekelhafte Bagage!

    „Auch Barbara Stiegler, Mitglied im Expertinnennetzwerk „Gender Mainstreaming Experts International“, befürchtet, dass die Arbeit der Stiftung „sehr stark von den politischen Kräfteverhältnissen im deutschen Bundestag geprägt sein wird.““

    Also wirklich! Geht ja mal gar nicht, dass sich vom demokratischen Souverän zumindest mittelbar steuerbare Abläufe in die heile Femi-Welt verirren. Da ist man so bemüht, sich immer vehementer und umfassender demokratischer Kontrolle zu entledigen und dann sowas…

    „Zudem verstoßen die Vorgaben zur paritätischen Besetzung der Stiftungsgremien laut Juristinnenbund gegen Artikel 3 des Grundgesetzes – sie führten zu einer „ungerechtfertigten Männerquote“. Gezielte Förderung sei dann erlaubt, wenn es um den Ausgleich struktureller Nachteile gehe.“

    Dass Vertreterinnen der deutschen Resterampe für komplett berufsunfähige, inkompetente Absolventinnen (wie auch immer das geschafft wurde) eines Jurastudiums nicht den Anflug einer Ahnung vom Grundgesetz, wie auch so ziemlich allen Gesetzen, haben, das ist ja hinlänglich bekannt. Somit nicht überraschend, dass da nur solcher Bullshit aus der strunzdummen Klappe kommt.

    Warum wird man eigentlich immer noch vieler Orten schräg angeguckt, wenn man sagt, dass der Feminismus inzwischen vor allem eine autoritäre Ideologie mit eindeutig totalitären Bestrebungen sei. Ich meine, deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr zum Ausdruck bringen.

    • Das frage ich mich auch öfter. Aber es gibt vilele Linke, die um jeden Preis „gut“ sein wollen. Und das heißt heute, für „Gleichstellung“ zu sein. Da sind die emotionalen Hürden enorm, das alles einmal zu hinterfragen.

      Das Streben nach Wahrheit ist letztlich immer mit Schmerzen verbunden. Aber in modernen, demokratischen Gesellschaften sind diese Unannehmlichkeiten eigentlich leicht zu ertragen.

      Umso schockierender ist es, wie dumm und angepaßt viele Menschen freiwillig sind.

      Ich will ja jetzt nicht wieder mit Alice Miller kommen. Aber sie zeigt sehr schlüssig, daß diesem Verhalten ein universelles Erziehungsmodell zugrunde liegt. Den Drang zur Anpassung, zum „Gutsein“ lernen wir bei autoritären, ignoranten Eltern, die uns weismachen, daß dieses Verhalten angeblich das Beste für uns sei.

      Jedes Kind muß den Machtmißbrauch der Eltern verdrängen und ausblenden. Daher funktionieren so viele Menschen nach diesem Muster und verfallen linken oder rechten Ideologien.

      http://alice-miller.com/de 🙂

      • Ich finde es schlecht, wenn ich Satire nicht mehr von der Realität unterscheiden kann.
        Bist du das, Kirk? Oder ist es eine gut gemachte Satire auf Kirk?

  9. Ich sag’s mal so, wie ich es empfinde:
    Die Gleichstellungsstiftung wird die SS des BMFSFJ. Diese Stiftung wird so gestaltet, dass sie alles mit brutaler Gewalt niedermachen wird, was nicht der ideologischen Doktrin der Allmachts-Feministinnen entspricht. Mit Hilfe dieser Stiftung, wird ein Kampf gegen kritsche Stimmen geführt werden, Antifeminsten werden stigmatisiert, der Femizid als besonderes Strafmerkmal eingeführt und die Genderdogmatik weiter vorangetrieben.
    Ich bin ganz bei Arne, der als Liberaler einen argumentativen Weg sucht, aber ich glaube, das wird in Zukunft nicht reichen. Eine selbstbewusste und erstarkende Widerstandbewegung gegen feministische Auswüchse wird nicht mehr ohne Guerilla Aktionen auskommen.

    AnitFe! – AntiFe! – AntiFeminista!!1!

    • „Zudem gehe Gleichstellung auch Männer an – Quoten aber dürfe es nur bei struktureller Benachteiligung geben, und das sei bei Männern nicht der Fall“
      Wie praktisch.Es scheint nicht mehr argumentiert, sondern sich nur noch auf ‚Definition‘ berufen werden zu müssen. Früher hätte man sowas mit einem einfachen „Spinnst Du?“ entkräftet.

      Guerillero meint:
      Man könnte sie alle zusammen per Aktionstag in einer Kirche locken mit der unwiderstehlichen Aussicht, mal wieder ihre Mösen malen zu dürfen.
      Danach ruft man ein paar Islamisten an und erzählt denen, daß die da ihren Propheten zeichnen.

      Wen man tatsächlich mit „ihren“ meint, läßt man offen, um sich danach auf ein bedauerliches Mißverständnis zurückziehen zu können.

    • @Jolanda

      Das würde ich dringend hinterfragen.

      Orientiere dich lieber an Gandhi, Martin Luther King oder Jesus Christus.

      Man sollte seine Würde bewahren – auch wenn es schwerfällt. Das einzige, was ich darüberhinaus als sinnvoll ansehe, ist, daß man auch mal deutlichere Worte redet, was Jesus Christus ja auch getan hat. Ich sage nur „Ihr Schlangenbrut“, „Ihr Otterngezücht“, „Ihr Heuchler“ etc. 🙂

      Aber dazu bräuchte es öffentliche Personen, die sich so etwas auch mal in Talkshows oder dergleichen trauen. Die AfD ist da manchmal gar nicht schlecht.

      Ich erinnere nur an den Höcke-Spruch nach dem Scheitern des Parité-Gesetzes. Er sagte: „Ein Sieg für die Demokratie und den Verfassungsstaat“.

      Es gibt keine Linken mit Eiern mehr. Das sind alles feministische Muttersöhnchen geworden. Ein einziges Trauerspiel diese Ödipusse.

  10. Ergänzung zum Thema pinkygate

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hoehle-der-loewen-ralf-duemmel-entschuldigt-sich-fuer-das-pinkygate.5895d213-876f-41e3-b87a-5d511f3b6efb.html
    Seit die Folge ausgestrahlt wurde, hagelt es unter dem Hashtag #pinkygate massive Kritik sowohl am Produkt als auch an den selbsternannten „Frauenverstehern“ Eugen Raimkulow und André Ritterswürden. Und dass sich in Person von Ralf Dümmel (54) auch noch ein männlicher Löwe den Deal schnappte, setzte dem Skandal für viele Zuschauerinnen die Krone auf.

    Eine inhaltliche Bewertung der Kritik wird nicht vorgenommen. Auch das Merkmal wie diese Kritik organisiert ist, wird nicht kritisch hinterfragt. Der femi-faschistische Twitter-Mob ist in seiner Empörung nicht angreifbar, sondern wird unhinterfragt zum medialen Meinungsmacher.

    Einen der Kritikpunkte wolle er aber nicht zulassen – dass es ein Problem sei, wenn männliche Gründer ein Produkt für Frauen entwickeln. „Grundsätzlich sollten die Geschlechter der Gründer:innen kein Merkmal sein bei der Frage, ob ein Produkt Relevanz hat oder nicht. Es gibt tolle Gründerinnen, die starke Produkte für eine männliche Zielgruppe entwickeln. Und das ist auch gut so. Andersrum muss es genauso möglich sein.“

    Bin gespannt, ob diese Aussage dann nicht auch wieder vom fami-faschistischen Twitter-Mob verwertet wird.

      • Gesetz der großen Zahlen lässt vermuten, dass es unter den unzähligen Gründern mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch die eine oder andere Gründerin geben wird, die Produkte für eine zumindest überwiegend männliche Zielgruppe entwickelt und vertreibt.

        Aber frag nicht nach konkreten Beispielen, denn auch er wird nicht wissen, ob diese Wahrscheinlichkeit auch wirkliche Bestätigung in der Realität findet. Der Satz ist nichts anderes, als der übliche Disclaimer, mit dem man oft irrig meint, man könne so dem Vorwurf der Frauenfeindlichkeit vorbeugen, wenn man vorhat, etwas zu sagen, was nicht gänzlich mit dem Dogma der feministischen Heilslehre zu homogenisieren ist.

        Das ist vergleichbar damit, dass auch bekanntlich immer, wenn man vorhat, auf männliche Opfer partnerschaftlicher Gewalt hinzuweisen, erst einmal pflichtschuldig auf „den Fakt“ verwiesen werden muss, dass davon natürlich dennoch mindestens tausendmal so oft und mindestens phantastilliardenmal so schlimm Frauen betroffen sind.

        Wer in der DDR die Politik der SED kritisierte, schickte auch gerne erst einmal ein Bekenntnis vorweg, dass er natürlich vollends von der allumfassenden Überlegenheit des real existierenden Sozialismus‘ überzeugt ist, um sich nicht mit er folgenden Kritik den vollen Zorn der sozialistischen Glaubenshüter zuzuziehen. Funktioniert hat das in der Regel aber genau so wenig, wie es der oben beschriebene Disclaimer bei den Femischisten tut…

        • „Eier haben“ würde bedeuten, daß die Unternehmer sich z.B. auf Facebook in etwa so geäußert hätten:

          Ja, wir sind ganz schlümme Frauenfeinde und bereuen unsere Tampon-Idee zutiefst und bitterlich. Wir haben schon überlegt, uns freiwillig selbst zu kastrieren als unseren persönlichen Beitrag im Kampf gegen das Patriarchat.

          Vielen Dank, liebe Twitter-Emanzen, daß Ihr noch mal eindrücklich belegt habt, daß Feministinnen nah am Wasser gebaut, larmoyant und völlig verpeilt sind.

          Wir sind emanzipierte Männer und kümmern uns nicht um die konservativen Werturteile und Stereotypisierungen ewiggestriger Emanzen. Wir stürmen die Frauenbastion Monatshygiene.

          Und woher wollt Ihr eigentlich wissen, daß wir Männer sind? Ist es nicht ein bißchen antiquiert, Männlichkeit an biologischen Kriterien festzumachen?

          Dafür bräuchte man aber Eier und die nötige Reflektiertheit, um im folgenden Fäkalienunwetter immer noch eins draufzusetzen und die Sache immer weiter zu steigern. In aller Seelenruhe

  11. Das Zauberwort ist immer wieder „strukturell“. Wann immer sie ihre Forderungen nicht mit empirischen Erkenntnissen begründen können, behaupten sie, es läge eine strukturelle Benachteiligung vor, wie hier so auch beim Rassismus. Und wenn man nachfragt kommt wenig. Strukturen beeinflussen angeblich das Handeln von Menschen, aber sie gehen nicht von Individuen aus.

    • Es ist einfach ein verschwörungstheoretischer Wahn, dass überall „Strukturen“ phantasiert und postuliert werden. Um von der eigenen Aggression abzulenken, man verteidigt sich ja nur gegen die angebliche heimtückische Allmacht der Männer und der Weissen. Das segelt so klar im Kielwasser des Antisemitismus, dass es nur beschämend ist, dass dieser feministische Verschwörungswahn allseits unwidersprochen akzeptiert wird.

  12. Ich frage mich einfach, weshalb die Männer noch solche idiotischen Parteien wählen, die das gut finden! Sind die eigentlich völlig ab der Rolle! Das sollte doch jeder Mann merken, dass er durch diesen Quotenwahnsinn benachteiligt wird, zumal man immer sagen wird, die Frau sei strukturell benachteiligt. So hirnverbrannt kann man doch nicht sein.
    Abgesehen davon, dass es das Leistungs- bzw. Eignungsprinzip konterkariert, hierzu kann man dann für 100 andere Merkmale Quoten einführen und wir verkommen zu einem Ständestaat und Demokratie ist futsch!

    Deshalb: Es gibt nun Wagenknecht, Thierse, Gesine Schwaan, Olaf Palmer, Heisterhagen etc, die sich alle gegen Identitätspolitik aussprechen! Die Kritik sollte also vor allem gegen Identitätspolitik laufen, dass es die liberale Gesellschaft zerstört, den Rechtsstaat hintertreibt und die Demokratie kaputt macht. 🙂

    • Ich habe das Buch von Wagenknecht bestellt und bin gespannt wie ein Flitzebogen!
      Das Buch von Caroline Fourest „Generation beleidigt“ habe ich bereits gelesen und es ist ok, aber keine 18 Euro wert. Es enthält m.E. zu viel Stimmung und zu wenig Analyse und das für ein Taschenbuch mit 143 Seiten. Geht es noch irgendjemandem so, solche Preise für unverschämt zu halten? Deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis der Pfaller „Erwachsenensprache“ mit € 14,99 für 247 Seiten und ich habe es deutlich billiger als preisreduziertes „Mängelexemplar“ erstanden.
      Ja, es gibt Flak von der Linken und das ist gut so! 🙂

  13. Wann hört dieses „Märchen vom Fischer und seiner Frau“ endlich mal auf?

    Was ich nicht verstehe: diese völlige Korruptheit diese willkürliche Aneinanderreihung sich logisch widersprechende Versatzstücke – dass fällt doch jedem halbwegs normal auf der Erde stehenden Bürger auf, also mind. 60%. Warum tut da niemand was? Es reicht doch die öffentlichen Gelder zu streichen, wir haben doch weiß Gott genug echte Probleme.

    Mir ist das rätselhaft.

    • Das Problem ist, dass sich in den Parlamenten kaum noch jemand traut, gegen diese Gleichstellungsindustrie das Maul aufzumachen. Die einzige Partei, die da vehement gegen opponiert, ist die AfD und alleine das reicht aus, um auch noch die letzten Zweifler davon zu überzeugen, für diesen ganzen Scheiß zu trommeln.

      Ist doch auch kein Wunder. Diese Hysterietrullas finden sich in allen Parteien, von der LINKS-Partei bis zur CDU / CSU oder unlängst der FDP. Wer sich auch nur im falschen Moment räuspert, ist sofort ein Reaktionär, Hasser und Frauenfeind. Und die willfährigen Hofberichterstatter stehen schon Gewehr bei Fuß, genau dieses Narrativ sofort in die breite Öffentlichkeit zu pumpen. Die schnellste Art bei fast allen Parteien, eine Politkarriere zu beenden, ist es, den Unbill der Gender-Gestapo auf sich zu ziehen.

      Wir haben seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten eine CDU-geführte Regierung und in dieser Zeit sind die Ausgaben in diese ganze Gender- und Gleichstellungsindustrie, eigentlich seit längerem ein Lieblingskind sich selbst als links bezeichnender Parteien, geradezu explodiert. Ich denke das sagt alles.

      Wir sparen unser Gesundheitswesen konsequent von der ehemals Spitze ans Ende des internationalen Vergleichs, weil ja „kein Geld da ist“. Mit derselben Begründung behandeln wir Menschen, die sich erdreisten, mal länger als ein Jahr keinen neuen Job nach Eintritt in Arbeitslosigkeit gefunden zu haben, unvermittelt genauso wie Assis, die ihr ganzes Leben noch keinen Finger krumm gemacht haben. Aber gleichzeitig pumpen wir Jahr für Jahr gigantische Beträge in diesen ganzen Schwachsinn, der bislang noch nicht mal den Anflug eines positiven Ergebnisses gebracht hat und auch nie bringen wird, weil jede positive Entwicklung eine potentielle Gefahr für die sprudelnden Geldtöpfe sein könnte, an denen sich diese stinkfaulen, asozialen Nassauer die Taschen vollstopfen. Bewegen sich die Ausgaben für diesen ganzen Komplex eigentlich noch im dreistelligen Millionenbereich, oder haben wir schon die Milliardengrenze gerissen? Und wann wird der Bund der Steuerzahler endlich mal auf diese korrupten Machenschaften aufmerksam. Jeder Cent Steuergeld, der in diese Gleichstellungsindustrie fließt, ist ein verschwendeter Cent.

      • @ Billy Coen

        Ich finde, wir stehen heute schon ein bisschen besser da als vor zwei Jahren:
        Also wenn man auf den Büchermarkt schaut, dann gib es je länger je mehr Kritik an Identitätspolitik mit dem ganzen Brimborium. Also auch Kritik an der Postmoderne – also langsam kommt etwas in die Gänge. Es gibt auch das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit, das sich nun vor allem gegen diesen intersektionalen Mist zur Wehr setzt etc.
        Das wird natürlich lange gehen: Ist wie bei einem riesengrossen Tanker: Bis der mal gestoppt hat und seine Richtung geändert hat, braucht es viel Zeit.

      • „Ist doch auch kein Wunder. Diese Hysterietrullas finden sich in allen Parteien, von der LINKS-Partei bis zur CDU / CSU oder unlängst der FDP.“

        Und es ist zu befürchten das jede neue Partei, die hoch kommt, sofort geentert und auf einmal eine interne Frauenorganisationen hat, die dann ganz überraschend überall Frauendiskriminierung sieht, allein weil es dort weniger Frauen gibt und Quoten fordert, sich also dem Borgkollektiv anschließt. Interner Widerstand wird parteiübergreifend mit falschen Vorwürfen rausgeekelt.

        Das wird der AfD genau so passieren, sollten die Medien oder die Partei selbst es nicht schaffen diese Partei kaputt zu machen.

        • Der AfD wird es nicht passieren, weil sie einfach auf das traditionelle Geschlechtermodell setzt, hierzu die Anhörung zum FDP Antrag für Wechselmodell. Und allein aus diesem Grund bringt die AfD für uns ebenfalls nichts, denn damit ist uns auch nicht geholfen. Abgesehen von dem anderen Quatsch den diese Partei verbreitet.

    • @Frank
      „Was ich nicht verstehe: diese völlige Korruptheit diese willkürliche Aneinanderreihung sich logisch widersprechende Versatzstücke – dass fällt doch jedem halbwegs normal auf der Erde stehenden Bürger auf, also mind. 60%. Warum tut da niemand was? “

      Diese unsere Bundesregierung ist auch mit jedem Terrorregime im Bett, mit der Türkei, dem Iran, Zahlmeister der Palästinenser. Da regt sich auch niemand auf.
      Dann wollen diese komischen Deutschen auch noch die Welt vor dem selbstverschuldeten Klimawandel retten, was der Idiotie die Krone aufsetzt.

      Da ist es nur konsequent, dass man auch eine angebliche Männerherrschaft bei uns abschafft.

      Alles der gleiche Wahn.

  14. Der deutsche Michel ist inzwischen wirklich nicht mehr als eine willenlose Kartoffel, ein sterbendes Volk zw. Coronafaschismus, Gendermasslosigkeit und Minoritätengepöbel, ohne Saft und ohne Kraft, sich willenlos ausliefernd. Selbst verbalen Widerstand sind sie nicht zu leisten in der Lage. Jetzt weiss man, wieso es auf deutschem Boden schon zwei Diktaturen gegeben hat. Ein Grossteil dieses Volkes hat es nicht anders verdient, als von den Regierenden wie Scheisse behandelt zu werden.

  15. Das Ganze ist ein Metaproblem. Wir werden Gruppen die sich für bestimmte Aufgaben gegründet haben, ebenso wenig wie Beamte für bestimmte Aufgaben nicht mehr los, sobald die Aufgabe erfüllt ist. Eigentlich müsste es dafür eine eigene Behörde geben, die für die Außerdienststellung verantwortlich ist. Die knallhart die Gelder streicht und Leute entlässt, sobald die Aufgabe erfüllt wurde. Gleichen muss eigentlich auf für Gesetze und Verordnungen gelten, sonst werden diese ein Selbstzweck. Ich kenne dies aus dem QM, wo immer mehr Vorgaben zum Selbstzweck werden anstatt die Qualität zu sichern.
    Leider wird es das nie geben, also müssen wir auf die nächste Revolution, den nächsten Krieg oder die nächste Naturkatastrophe, die den Namen auch verdient warten.

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