Pinky Hygienehandschuh #pinkygloves

Ich schaue mir ganz gerne die Höhle der Löwen an, auch wenn die frühere Begeisterung etwas nachgelassen hat und ich das Original Shark Tank besser fand. Aber im Lockdown und mit einem Säugling kann man eh nicht viel machen.

Also begaben sich die Finanzexpertin Südländerin und der Hobby Startupbewerter Schmidt mit dem relativ ruhigen und friedlich an seinem Schnuller saugenden Schmidt Junior vor den Fernseher und harrten der Investitionsangebote die da kommen sollten.

Ein Angebot war ein pinker, etwas übergroßer Plastikhandschuh mit einer Art Klettverschluss, den zwei Entwickler vorstellten.

 

Sie wollten die bescheidene Summe von 30.000 Euro für 20% und führten an, dass man damit ohne sich schmutzig zu machen ein Tampon entfernen könnte und dann über das leichte Abziehen des Handschuhs diesen dann ganz hygienisch verschlossen habe. Es sei die Lösung für alle Situationen, wo kein Papierkorb in der Nähe ist und man könnte damit alles ganz diskret abwickeln.

Natürlich habe ich der bei diesem Produkt erfahreneren Südländerin den Vorrang in der Bewertung gegeben. Ihr klares Urteil: Das Produkt ist für sie vollkommen uninteressant. Die euphorische Anpreisung der Entwickler, dass es seinen Weg in jede Damenhandtasche finden würde, teilt sie nicht.

Ich führe an, dass es mir wie jeder Einweghandschuh aussieht, vielleicht ohne den Klettverschluss. Ich bezweifele, dass man es als Produkt schützen kann, ein Handschuh mit Verschluss, darauf wird man kein Patent bekommen. Aber immerhin, ich könne mir vorstellen, dass es vielleicht etwas für Frauen ist, die eher Campen gehen als Südländerin oder das man es sich für entsprechende Situationen kauft.

Das kann sich Südländerin auch noch vorstellen, aber sie wird keine Kundin.

Ich rechne mit Absagen der Löwen, aber die Fragen nach, dass es ja etwas merkwürdig sei, dass da gerade zwei Männer das entwickeln, ob da auch Frauen beteiligt wären? Die Entwickler bestätigen, dass zum einen ihre Frauen ihnen Feedback gegeben hätten, aber auch Mitarbeiterinnen daran beteiligt waren und Testpersonen ganz begeistert davon waren.

Sie geben an, dass bei herkömmlichen Gummihandschuhen das Abziehen zu schwer wäre und es daher schwieriger sei, dass Tampon sauber unter zu bringen ohne das es zu Spritzern kommt.

Mich überzeugt es nicht richtig. Aber Ralf Dümmel, einer der bei Investoren beliebtesten Löwen, ist interessiert. Er und noch ein anderer männlicher Löwe sind bereit den Deal zu machen.

„Dümmel hat den Vorteil, dass er das schnell in die Supermärkte bringen kann, die Produktionskosten für ein paar Handschuhe können nicht hoch sein, der bekommt die 30.000 € da schon wieder raus“ fachsimple ich. Südländerin bleibt eher skeptisch. Sie gesteht zu, dass es ein kleines Investment ist und das sich die Produkte ja lange halten und neben anderen Hygienebeuteln liegen können, mit dem Hype aus der Höhle der Löwen werden die Geschäfte es reinnehmen und Leute werden es auch kaufen. Ob es langfristig was ist, da sind wir beide eher skeptisch.

Andere scheint hingegen der Deal richtig aufgewühlt zu haben. Haben die gesagt, dass Frauen ihre Periodenprodukte diskret entsorgen sollen und angedeutet, dass es jeder Frau peinlich sein muss, wenn sie das nicht in speziellen Packungen macht? Haben sie angedeutet, dass man nicht mit seinem Blut in Berührung kommen soll und damit die heilige Menstruation, mit das weiblichste was es gibt, als schmutzig dargestellt? Haben Männer gemeint, sie wüssten etwas bezüglich der Periode besser als Frauen?

Es hagelt Tweets:

 

 
 
 
 
 
 
Überhaupt arbeiten sich sehr viele daran ab, dass da Männer etwas entwickelt haben und verbinden das gleich damit, Männern Schmutzigkeit vorzuwerfen, es als Angriff gegen Frauen an sich zu bewerten und die beiden Entwickler für die letzten zu halten.

 

Ich hatte in einem anderen Artikel zu Menstruationsblut und Feministen schon mal geschrieben:

Ein der merkwürdigeren Ideen im Feminismus ist, dass nichts, dass im Zusammenhang mit Frauen steht, irgendwie schlecht sein kann oder in irgendeiner Form eine Abwertung erfahren kann.

Die Menstruation ist dabei so weiblich, wie etwas nur sein kann, also sind alle Reaktionen darauf, die in irgendeiner Form als Unbehagen verstanden werden können, nach dieser Einstellung sexistisch.

Im Feminismus wird insofern dafür geworben, dass Menstruationsblut etwas ganz normales ist (was es ja auch ist) und demnach in keiner Weise abgewertet werden darf.

Natürlich gibt es andere Hygienebeutel zuhauf, was ja grundsätzlich nahelegt, dass ein gewisser Markt dafür vorhanden ist. Dieser hier hat nur eine Zusatzfunktion und ist Pink. Aber das ist anscheinend schon ein ungeheurer Angriff. 

Aus meiner Sicht wird es der Markt regeln. Wenn es Leute interessant finden, dann wird es das Produkt weiterhin geben. Wenn es die Leute nicht interessant finden, dann muss sich das Produkt ändern oder untergehen.  Vielleicht hat Pinky Gloves sogar Glück und nach dem alten Grundsatz, dass es keine schlechte Publicity gibt mögen viele Frauen die Dinger ablehnen, aber es reicht ja, wenn ein kleiner Teil, für die sie interessant sind, dadurch von ihnen erfahren haben und sie kaufen. 

Die Aufregung darüber scheint mir vollkommen überzogen. Aber ich bin ja auch ein Mann. 

Im Spiegel malen Feministinnen ein düsteres Bild:

 

Durch so ein Produkt fangen Frauen überhaupt an zu denken, sie bräuchten so etwas, damit sich Männer nicht vor ihren Tampons im Mülleimer ekeln. Und da geht es eben um mehr. Eine Mutter schrieb uns, dass ihre Tochter sie gefragt habe: Mama, muss ich das benutzen? Dieses Produkt sagt Frauen: Bitte hinterlasse nichts von dir und deiner Menstruation sichtbar im Badezimmermülleimer oder in deiner Hand auf dem Weg zum nächsten Mülleimer. Dein benutztes Tampon ist anstößig und will kein Mann sehen. Eigentlich ist das ein Produkt, das Männerseelen »beschützt«, aber Frauen kaufen sollen. Selbst in deinem eigenen Mülleimer bist du damit nicht mehr sicher vor gesellschaftlichen Erwartungen. Nicht nur das Produkt ist unnötig, es suggeriert auch so vieles, was einfach falsch sind.

Ich glaube ja, dass Frauen untereinander da viel strikter sind und eher auf die Einhaltung von Regeln und „Stilfehler“ achten. 

Und das eben auch bei auch selbst. Insofern scheint mir da einiges Projektion zu sein.

98 Gedanken zu “Pinky Hygienehandschuh #pinkygloves

    • Dieser Tweet ist wohl auch in dem Kontext der Gloves entstanden:

      Ich verstehe ehrlich gesagt ihr Problem nicht.
      Sie kann das doch alles machen, wenn sie will.
      Dass Frauen die weitaus größeren Ferkel sind, insbesondere auf öffentlichen Toiletten, das kann dir jede Putzfrau bestätigen.

      • Da hat sie recht, ich pisse, wenn ich bei Freunden bin denen auch immer ganz ungeniert an die Wand. Ist voll ok.
        Dumm, dümmer, Feministen.

        • Solange es bei Freunden ist oder auf einer öffentlichen Toilette geht es ja.
          Zu Hause müsste man es ja selbst sauber machen.
          Diese Feministinnen wollen sich einfach wie die hinterletzten Schweine verhalten und wollen dafür noch Applaus.
          (sollte ursprünglich ein eigenständiges Post werden, keine Antwort auf FS.

      • Ich will ganz offen über meinen cremigen Bierschiss reden können! Beim Mittagessen! Vor Kunden! Das ist was ganz natürliches und daher gut….
        Meine Fresse. Ich frage mich immer wieder wird man doof von Feminismus oder muss man doof sein für diesen Feminismus?

  1. Mein erster Gedanke war, dass das für solche Frauen, denen das unangenehm ist, eine gute Sache sei. Dann aber lernte ich, dass es nur darum ginge, meine Männerseele zu schützen.

    Wenn man nur einen Hammer hat, ist die ganze Welt ein Nagel.

    • Richtig, es sind ja nicht generell Frauen die sich eher vor allem möglich ekeln, also wie kommt man nur darauf das das hier auch der Fall sein könnte?

  2. Fragile Weiblichkeit.
    Man stelle sich vor, wir Männer wären derartige Heulsusen und würde uns darüber beschweren, dass die Gesellschaft noch immer unser geheiligtes Sperma mit Ekel betrachtet und von uns verlangt, dieses in Taschentücher eingewickelt im Klo zu entsorgen. Schändlich!

      • Für alle Männer gilt: immer schön auf die Klobrille wixen und den Samen verteilen. Singelmoms sind der neu Scheiß!!!!11!

        P.S. Beim dem Thema Menstruation und feministisches Mimimi bekommen ich immer ein Fäkal-Sprach-Flash.

  3. „Dein benutztes Tampon ist anstößig und will kein Mann sehen.“

    Da hat sie allerdings recht. Dass Menstruation etwas sei, an dem Männer doch hochinteressiert sein müssten, ist eine Fehleinschätzung. Wie steht es eigentlich um den weiblichen Kot und Urin? Sollte frau damit und darin auch fröhlich herumplanschen?

    • Ja, deswegen vermieten Vermieter ungern an Feministen. Es gibt ja immer das Gerücht, dass sie es machen, weil Feministen oft kein eigenes Geld verdienen aber das stimmt nicht. Die Wahrheit ist, dass Feministinnen immer auf den Boden kacken (ähhhhh Männer machen das ja bestimmt auch) und sich in der Scheiße rumsulen (smash Patriarchat). Falls sie jemand darauf anspricht, dann ist das Mansplaining und sie rufen dann laut „Shitshaming“.
      Und diese Verwendung von Denglisch, die stört viele Vermieter.

  4. Meine Frau findet das Produkt prima, will es auf der Toilette unseres Pflegedienstes deponieren und hofft, dass die Damen dann endlich ihre Hygieneprodukte im dafür bereitstehenden Mülleimer und nicht mehr im Klo entsorgen…
    Mein Bruder ist Klempner und kann ein Lied davon singen, was bei Verstopfungen so alles an seiner Spirale hängt… ihr könnt es euch sicher vorstellen, echt lecker. Insofern ein top Produkt, sofern es denn benutzt wird

    • Die kenne ja auch nichts anderes. Wer nur eine Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

      An alle PizzawiXer: nur auf die Pizzen von Bestellerinnen wixen!!1!!

    • „Wie sie daraus gleich eine Vorwurf an alle Männer basteln…“

      Und das mit einer Verachtung, und natürlich der Behauptung, Männer hätten Bedürfnisse von Frauen noch nie verstanden.
      Der öfter vorgebrachte Einwand, Männer hätten doch so revolutionäre Dinge wie Tampon, Vibrator und Pille entwickelt, wurde meist eisern ignoriert.

      • „Männer hätten Bedürfnisse von Frauen noch nie verstanden.“

        Frauen versuchen oft sich selbst mystifizieren. Soll vielleicht Tiefgründigkeit vermitteln oder sowas.

  5. Halte ich persönlich für unpraktisch, aber wer’s nutzen will, soll’s tun.
    Während die Entsorgung von Damenbinden problematisch sein kann (für alle Fälle hatte ich da immer eine kleine Plastiktüte dabei), lassen sich Tampons notfalls die Toilette runterspülen.
    Beim Entfernen bleiben meiner Erfahrung nach die Finger meist noch unblutig. Beim Einsetzen eines neuen dagegen nicht. Zu diesem Zeitpunkt wären diese Handschuhe aber bereits verbraucht. Abhilfe schafft, die Finger grob mit Klopapier abzuwischen, bevor man Gelegenheit hat, sich die Hände richtig zu waschen.

    Noch ein paar unstrukturierte Gedanken etwas OT:
    Wenn es ein Tabu gibt, so ist das nicht die Menstruation, sondern der Wochenfluss (für den BTW Tampons ungeeignet sind).

    Früher kannte ich mal einen Entwickler von Mammographie-Geräten sehr gut. In der Entwicklung waren nur Männer. Bei Jobs mit Kundenkontakt, Marketing, u. dgl. waren dagegen Frauen eingesetzt.
    Was ich damals lernte: Für eine gute Bildqualität müssen die Brüste so stark komprimiert werden, dass es weh tut.

      • Gute Frage.
        Spontaner, sicherlich nicht umfassender Versuch einer Antwort: Wenn in der Öffentlichkeit ein – negativ belegtes – Thema (das aber sehr viele betreffen kann) nicht auftaucht, es sei denn, man sucht aktiv selbst danach.

      • Wenn ich mir die „Fach“ – Artikel auft ze.tt und co. anschaue, dann kann ich Tabu-Themen folgend definieren:
        Tabu sind Frauenthemen, über die höchstens drei Artikel pro Woche erscheinen.

        • Ich denke, das würde Foucault faszinieren – ein „Tabuthema“, um das sich eine lärmende Geschwätzigkeit entwickelt und von dem Woche um Woche um Woche behauptet wird, man würde NUN ENDLICH dieses „Tabuthema“ behandeln. Man bekommt ständig ein weibliches Alleinstellungsmerkmal unter die Nase gerieben und könnte meinen, das ist die einzige Funktion dieses „Tabuthema“ gefühlt zum tausendsten Mal aufzuwärmen.

      • Vorhäute abschneiden – wahlweise rituell oder in Afrika auch mit Glasscherbe, aber immer zum Vergnügen des Mannes. Interessiert doch in Deutschland keinen.

      • Tabu- Thema in unserer jetzigen Gesellschaft?
        Das, was die Leitmedien nicht anfassen, oder höchstens alle paar Monate mal hinter Bezahlschranke.

        apropos Bezahlschranken:
        Sollte jemals wieder eine Redemokratisierung durch Bürgerbewegungen anstehn, werden die Zeitungen diese blitzschnell entfernen (etliche frei zugängliche Artikel dagegen löschen), und behaupten, schon immer machtkritisch gewesen zu sein.

  6. Wenn man einen weiteren Artikel auf SPON zu Rate zieht, so äußern sich schwer beleidigte Konkurrentinnen: „Kati Ernst und Kristine Zeller, die ein Start-Up für nachhaltige Periodenunterwäsche betreiben, äußerten sich als eine der ersten kritisch“ und zwar, weil: „Wir sind als Gründerinnen Fans der Sendung und waren vor fast zwei Jahren sogar selbst dort, haben am Ende aber kein Investment bekommen.“

    Ihre (bekannte) Kritik: „Warum werden für Frauen so oft Produkte entwickelt, die komplett an den Bedürfnissen der Frauen vorbeigehen? Und das hängt eben damit zusammen, dass an den entscheidenden Stellen in Unternehmen und Kapitalgebern meistens Männer sitzen.“

    Wodurch sich ergibt:
    1. Nur Frauen können die Bedürfnisse von Frauen einschätzen und
    2. dazu bedarf es Frauen „an den entscheidenden Stellen in Unternehmen“ und weibliche Kapitalgeber.
    3. Diese „Debatte“ sollte „als Anlass (dienen), um zu überlegen in Start-Ups zu investieren, gerne in von Frauen geführte, die die tatsächlichen (!!!) Probleme von Frauen lösen.“
    Sicher. Mehr Geld und Positionen für Frauen.

    Es ist also das Komplettpaket, die männliche Konkurrenz vom Markt zu beißen, indem ihnen rundweg die Zuständigkeit abgesprochen wird, da sie das falsche Geschlecht haben.
    Eine Argumentation, die natürlich einseitig ist, denn dann könnten sich im umgekehrten Fall Frauen nicht an der Entwicklung von Produkten beteiligen, deren Zielgruppe Männer sind.
    Da die „tatsächlichen“ Probleme von Männern nur durch Männer zu verstehen und zu lösen sind – identische Logik.
    Man müsste bspw. bei Gilette und anderen Produzenten, die speziell Produkte für Männer enzwickeln, mit eisernem Besen Frauen herauskehren, weil sie schlicht nichts zur Problemlösung beitragen können.

    https://www.spiegel.de/kultur/tv/periodenprodukt-in-hoehle-der-loewen-frauen-lassen-sich-nicht-mehr-so-viel-gefallen-a-8191eaaf-231a-4577-a2b7-d5880d34ba38

    • „Man müsste bspw. bei Gilette und anderen Produzenten, die speziell Produkte für Männer enzwickeln, mit eisernem Besen Frauen herauskehren, weil sie schlicht nichts zur Problemlösung beitragen können.“

      Aber… aber… aber… Neeeeeee!!! Frauen verfügen doch dank ihrer Superkraft, der Empathie, über die Fähigkeit, im Gegensatz zu Männern beide Geschlechter zu verstehen. Guck doch nur mal als Beweis die Heerscharen von Politikerinnen wie Franziska Giffey, Renate Künast, Christine Lambrecht, Claudia Roth oder Ulle Schauws! Wenn die nicht für Politik für beide Geschlechter stehen, wer dann? Ganz im Gegensatz zu den männlichen Politikern, die wirklich nuuur Politik für Männer machen…

      Was feministische Dummgören einfach nicht wahrhaben wollen: eine Welt, in der Männer nichts für Frauen erfänden und entwickelten und dies auch nie getan hätten, wäre eine Welt, in der ganz bestimmt keine Frau leben wollen würde, vor allem nicht verzogene, dumme Feministinnen, denn sie lebten dort in etlichen Bereichen ihres Alltags noch irgendwo auf dem Niveau von Jägern und Sammlern. Die Damen könnten ja mal die Probe machen: Einfach mal eine Woche lang nichts benutzen, was von Männern erfunden und entwickelt wurde. Ob sie die Woche überleben würden?

      Aber wir kennen das ja. Es wird alles als gegeben hingenommen, aber sobald irgendeinem dieser Prinzesschen etwas nicht an etwas passt, dann kommt: „Das kann ja nur von Männern entwickelt worden sein!“

      Ja, Schätzchen, das ist eine recht sichere Prognose. Aber nicht, weil es für dich in diesem Moment mal gerade nicht funktioniert, sondern weil in einer Welt, in der etwa 99 % dessen, was du tagtäglich benutzt, von Männern entwickelt wurde, diese Wette eine relativ aussichtsreiche ist…

      • „Einfach mal eine Woche lang nichts benutzen, was von Männern erfunden und entwickelt wurde. Ob sie die Woche überleben würden?“
        Wenn man Wasserhähne gelten lässt, dann kann ich diese Frage weitgehend verneinen.
        Im Grunde müssten sich Frauen zum trinken an ein Flussufer weit ab von einer behausten Umgebung einfinden, aber auf dem Weg dahin – nun ja – Wege und Straßen vermeiden, die ja nicht von ihnen erstellt worden sind.

        Ich glaube, diese Obsession mit den eigenen Ausscheidungen und Körperfunktionen hat wirklich etwas mit der Tatsache zu tun, dass sich der größte weibliche Beitrag zur technologischen Entwicklung der Menschheit m.E. auf die Geschirrspülmaschine beschränkt.
        Womit ich nicht sagen will, diese wäre für meinen eigenen Komfort unwichtig.

        Aber als einziges Alleinstellungsmerkmal die Periode zu präsentieren, die zudem noch auf eine (noch) existierende Fruchtbarkeit verweist, ist schon arg armselig. Um Freud zu erweitern müsste man eine „vaginale Phase“ definieren, in der diese Frauen offensichtlich stecken geblieben sind. Das hört sich mehrdeutig an und tatsächlich ist es auch so gemeint. 😉

        • „Ich glaube, diese Obsession mit den eigenen Ausscheidungen und Körperfunktionen hat wirklich etwas mit der Tatsache zu tun, dass sich der größte weibliche Beitrag zur technologischen Entwicklung der Menschheit m.E. auf die Geschirrspülmaschine beschränkt.“

          Tja, und dann bleibt noch zu bedenken, wie viel Nutzen ein Geschirrspüler hat, der nicht über entsprechende Leitungen und Anschlüsse mit Wasser und Strom versorgt wird… 😉

          Viel amüsanter finde ich noch, wenn feministische Frauen, wenn man sie in die Bredouille bringt, mal mit großen Erfindungen von Frauen um die Ecke zu kommen, auf den Scheibenwischer verweisen. Da fällt mir echt nix mehr ein außer: Ein Auto… eine komplexe Maschine bestehend aus tausenden mechanischen und – heuer immer mehr auch – elektronischen Bauteilen. Und ihr entblödet euch nicht davon, darauf hinzuweisen, dass der Scheibenwischer, eines der wohl mechanisch simpleren Bauteile am Auto, von einer Frau erfunden wurde?! Vor dem Hintergrund, dass Feministinnen beständig erkennbar die Leistungen von Frauen per Kollektivzugehörigkeit dafür nutzen, sich selbst als Person aufzuwerten – was schon erbärmlich genug ist – kann man nur konstatieren, dass man – in diesem Sinne – sich selbst wohl kein deutlicheres Armutszeugnis ausstellen kann.

          Um die Albernheit dieses Beispiels zu betonen, reduziere man mal den „weiblichen Anteil“ am Automobil genau darauf. Ich sehe vor meinem inneren Auge haufenweise Frauen, die im strömenden Regen klatschnass über die Straßen laufen und dabei begeistert mit einem Scheibenwischer vor dem Gesicht herumwedeln… 😀

          Btw ist diese Behauptung noch nicht einmal richtig wahr, denn laut der allwissenden Müllhalde ging zwar das erste Patent an eine Frau, die ersten Konzepte in diese Richtung werden aber ebenfalls einem Mann zugeschrieben – und als Pole wahrscheinlich auch noch ein weißer Mann; igittigitt!!!
          https://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwischer

          • „als Pole wahrscheinlich auch noch ein weißer Mann“

            Alles östlich der Oder- Neiße- Grenze ist schon POC.
            Frag Margarete Stokowski.

          • Ihr Nachname scheint mir ein leichter Hinweis darauf zu sein, wie sie zu dieser skurrilen Einschätzung kommt. Sie braucht wohl in ihrer Peergroup zwingend noch ein paar Zusatzpunkte auf der Opferkarte.

          • @Billy @Blue Jaw

            „Tja, und dann bleibt noch zu bedenken, wie viel Nutzen ein Geschirrspüler hat, der nicht über entsprechende Leitungen und Anschlüsse mit Wasser und Strom versorgt wird…“

            Strom wird durch den Rationalisierungshamster in seinem Laufrad produziert.
            Wasserzufuhr wird schwieriger, sehe ich ein. 😉

            „Viel amüsanter finde ich noch, wenn feministische Frauen, wenn man sie in die Bredouille bringt, mal mit großen Erfindungen von Frauen um die Ecke zu kommen, auf den Scheibenwischer verweisen. Da fällt mir echt nix mehr ein (…)“

            Und um so aktueller es wird, desto blamabler eigentlich.
            Die „sozialen Medien“ sind eine Erfindung des „unsozialen Geschlechts“.
            Die weibliche Domäne ist angeblich die Kommunikation, der Austausch, die Pflege sozialer Beziehungen; es ist naheliegend, daraus ein Geschäftsmodell im Internet zu machen, wenn es denn zutrifft.
            Ein Blick auf die Gründer von Facebook (2004), Twitter (2006) und Instagram (2010) – keine Frau anwesend.

            Selbst WordPress: „Die Geschichte beginnt im Jahr 2002. Matt Mullenweg, ein 18-jähriger Schüler, richtet einen Blog ein. Er und seine Freunde reisen nach Washington in ein Sommercamp. Er möchte seinen Urlaub mit Freunden und seiner Familie teilen und programmiert mittels der Software b2 den Blog. Die Software ist bislang die einzige Open-Source-Software, die im Jahr 2002 zur Verfügung steht. (…) 2003 steht die beliebte Software b2 vor dem Ende – Mullenweg ruft seine Blogleser dahingehend auf, selbst – mit ihm – eine Software, einen Nachfolger, ins Leben zu rufen. Mike Little bekundet Interesse; kurze Zeit später (Anm. Januar 2004) präsentieren beide WordPress.“
            https://wolkenhart.com/webdesignblog/wordpress-geschichte

            „Im August 2005 gründete Matt Mullenweg zusammen mit einigen anderen Entwicklern das Unternehmen Automattic mit dem Ziel, weitere Dienste rund um das Bloggen anzubieten und die Entwicklung von WordPress besser zu koordinieren. Im selben Jahr startete Automattic den Bloghosting-Dienst WordPress.com, der auf der Multi-User-Version von WordPress basiert.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress

            Er hatte noch nicht einmal Informatik studiert, sondern Politik.
            Und das sollte zum gleichen Zeitpunkt für eine Frau in vergleichbarer Lage, mit ähnlichen Interessen nicht möglich gewesen sein?

            Ich kann mich noch gut an die 90er erinnern, als die Zahl der Studentinnen der Informatik stetig wuchs und wir dachten, es sei lediglich eine Frage der Zeit, bis durch das heranwachsende Internet ein Gleichstand erzielt würde. Das ist nie eingetreten, sondern das komplette Gegenteil.

            Es wird wohl – wie immer – ein ganzes Bündel an Ursachen dafür verantwortlich sein, aber dass sich „Frauenunterdrückung und Sexismus“ darunter befinden, ist mehr als fraglich.

            „Vor dem Hintergrund, dass Feministinnen beständig erkennbar die Leistungen von Frauen per Kollektivzugehörigkeit dafür nutzen, sich selbst als Person aufzuwerten – was schon erbärmlich genug ist – kann man nur konstatieren, dass man – in diesem Sinne – sich selbst wohl kein deutlicheres Armutszeugnis ausstellen kann.“

            Ich finde auch die umgekehrte Vorgehensweise, nämlich Männer zu erniedrigen, um sich selbst aufzuwerten erbärmlich. Wenn man sich vom Ärger über diese erholt hat und einen Schritt zurück tritt, dann kann man sich allerdings ganz rational fragen, was bleibt ihnen denn anderes übrig?

            „Alles östlich der Oder- Neiße- Grenze ist schon POC.
            Frag Margarete Stokowski.“

            Oh ja, sie versucht immer eine Verbindung zwischen „Migrationshintergrund“ und „nicht weiß“ herzustellen.

            Die US-Definition von „weiß“ haben die emsigen Plagiatoren aber nun gerade nicht abgeschrieben und das aus gutem Grund (meine Hervorhebung):
            „The U.S. Census Bureau must adhere to the 1997 Office of Management and Budget (OMB) standards on race and ethnicity which guide the Census Bureau in classifying written responses to the race question:
            White – A person having origins in any of the original peoples of Europe, the Middle East, or North Africa.“

            Das würde die Karriere mancher Antirassisten wohl schlagartig beenden, denn es zählt der Iran zu „Middle East“.
            Dumm gelaufen für bspw. Frau Hengameh Yaghoobifarah.

            Welche Personengruppe Deutsche in dieser US-Definition sehr gut beschreibt: „American Indian or Alaska Native – A person having origins in any of the original peoples of North and South America (including Central America).“
            Ich wäre damit German Native und Stokowski einfach nur weiß und schlagartig fühle ich mich durch ihre Weissness unterdrückt.

            Es sind nur kleine Beispiele dafür, dass wir die kritische Rassentheorie endlich auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen müssen, was aber nur die indigene Bevölkerung leisten kann und – verdammt noch mal! – ich fühle mich dazu geradezu berufen. 🙂

        • Der Unterschied zwischen Human Beings und Human Doings.

          Wenn das Sein bereits die gesamte Raison d˚être ist, und im Kontrast zu leistenden, männlichen Mitmenschen schlichtweg nichts vorzuweisen ist, dann muss auf diesem Sein eben besonders rumgeritten werden.

          Oder auch: „Früher hat es doch gereicht, dass wir schwanger werden können! Wieso verlangt man heute MEHR von uns?“

        • Wenn ich mir ansehe, was Feministinnen und Influencerinnen an Texten, Forderungen, Wehklagen und Betroffenheitsfetischismen von sich geben, dann habe ich fast immer den Eindruck, dass die irgendwo in der Persönlichkeitsentwicklung, also Menschwerdung, stecken geblieben sind.

          Meist sehe ich dauerpupertierende Gören vor mir. Doch manchmal kommt auch der Gedanke altkluge Mädchen vor mir zu haben, die noch in der Trotzphase (3. bis 4. Lebensjahr) stecken geblieben sind.

          Jetzt schreibt @Crumar „Ich glaube, diese Obsession mit den eigenen Ausscheidungen und Körperfunktionen …“

          Die werden immer jünger. Denn über das Zitat habe ich in wiki bei Sauberkeitserziehung“ nachgeschaut…

          „Als Sauberkeits- oder Reinlichkeitserziehung bzw. Töpfchenerziehung oder Töpfchentraining bezeichnet man den Versuch, Kleinkinder dabei zu fördern, den Kindertopf oder die Toilette für die Blasen- und die Darmentleerung zu verwenden.“

          … und bin beim Kleinkind gelandet (2. bis 3. Lebensjahr).

          „Kleinkind bezeichnet die Lebensphase des Menschen des zweiten und dritten Lebensjahres … während der Kleinkindphase lernt das Kind soziales Rollenverhalten und die Sprachfertigkeiten.“

          „Soziales Rollenverhalten noch nicht gelernt“, das passt. Doch statt sich endlich weiter zu entwickeln: Flucht in die Filterblase, wo Frau dafür gelobt und verehrt wird ein Kleinkind geblieben zu sein.

    • Erstaunlich auch, wie die vermeintlichen Opfer, die Unterdrückten, ohne Stimme, die die unsichtbar sind, unmittelbar eine Plattform wie den Spiegel bekommen, um sich ausheulen zu dürfen.

    • „Kati Ernst und Kristine Zeller, die ein Start-Up für nachhaltige Periodenunterwäsche betreiben“

      Bei McKinsey lernt man eben mit der hiesigen Bürokratie umzugehen. Dann ist es auch ein Klacks, auf dem FrauFrau-Ticket durch die Medienlandschaft rumgereicht zu werden und schön öffentlich gefördert zu werden. Gründerpreis. Für ein Klamotten-Startup aus Berlin.

      • Ich las gerade, dass die beiden Damen 300 k€für 10% haben wollten. Mithin ihre Klitsche auf einen Wert von 3 Mio taxiert hatten.
        Die beiden Handschuh Jungs hatten 30 k€ für 20% angeboten. Also ein Zehntel der Summe. Und einen Firmenwert von 150 k€…
        Aber das kann natürlich nicht der Grund gewesen sein..

  7. „das Original Shark Tank“

    Nanana, das Original heißt „Dragons‘ Den“ und kommt aus UK. Die Ami-Version ist schon eine Anpassung.

    • Es gibt eine Sammelstellen für Exkremente der Defäkation: Anklamer Str. 38, 10115 Berlin. Da kannst den ganzen heißen Scheiß hinschicken – wahlweise auch im pinken Handschuh. Adressatin (!): Deutscher Juristinnenbund e.V. – die sind bestimmt offen für anale Lösungen.

  8. Da ist wieder dieses Abgrenzungs- und Projektionsproblem: Wenn Frauen sich für etwas schämen oder ihnen etwas unangenehm ist oder sie Angst empfinden, dann suchen sie den Grund dafür oft in Männern. Das ist inzwischen komplett stereotyp. Denn für jede Unpässlichkeit muss es einen fremden Schuldigen geben. Dass sie selber ein Ding am Laufen haben, ist frauenfeindlich und daher undenkbar.

    Dabei ist es doch vielen Männern vollkommen wurscht, ob die sich ihre Menstruationsmuster auf T-Shirts drucken, eine Menstruationstasse wie ein Töpfchen Fingerfarben benutzen, um Kunst für die eigene Teilzeit-Galerie zu schaffen – solange sie einem nicht zu nahe kommen. Gerne können die ihre Sekrete auch nackt raustanzen.

    Wie funktioniert das eigentlich bei dem Produkt mit der Mülltrennung? Ist ja ein Fall für die Papier-, die Gelbe und die Restmülltonne.

    • „Dabei ist es doch vielen Männern vollkommen wurscht“

      Das können die Damen aber nicht akzeptieren. Ihr Problem soll zum Problem von Männern gemacht werden und Männer sollen keine Lösung dafür entwickeln und keine relevante Meinung haben dürfen.

      • Lösung finden ist eh so männlich. Empathie bekunden, den Status quo beweinen und später übereinander herziehen. So macht Frau das!

        • Falls es immer noch stille Mitleser gibt, die das nicht kennen:

          Ich wende das übrigens seit Jahren mit Erfolg an: Immer wenn bei einer Frauenerzählung mein Appell-Ohr klingelt, halte ich kurz inne und beschränke mich dann auf: „Das muss wirklich schwer sein, so ein Problem zu haben.“
          Klappt super.

          • Das ist genau der richtige Ansatz.

            Wahlweise kann mann dabei auch noch ein bisschen fies sein und hinzufügen „Bin ich froh, dass ich ein Mann bin“. Der frustrierte Gesichtsausdruck bei frau ist oftmals echt unbezahlbar 🙂

          • Es muss aber auch hart sein derartig im Würgegriff seiner Emotionen zu sein. Und dauernd nimmt die Realität keine Rücksicht auf die Gefühle..
            Das kann man als Mann nicht nachvollziehen

          • Das ist ja nicht nur bei Frauenproblemen wirksam

            „Ich weiß gar nicht, wie ich den Umzug nächste Woche wuppen soll“
            „Ja, Umzüge sind schwer. Entweder man macht das privat, dann geht immer was kaputt oder man nimmt Profis und die sind teuer.“

            „Mein Computer verhält sich so seltsam, ob ich mir einen Virus eingefangen habe?“
            „Ja, das kenn ich, das ist wirklich übel, wenn man nicht weiß, was man da machen soll“

            „Die Festplatte mit den Bildern von meinen Kindern ist anscheinend kaputt“
            „Und deine Backuplösung funktioniert nicht? Oh Mann, das ist ja schlimm!!“

            „Der Rückflug von meinem Urlaubsort landet so spät, dass keine S-Bahn mehr fährt“
            „Oh, du Arme. Taxis sind ja echt so teuer!“

          • „Das muss wirklich schwer sein, so ein Problem zu haben.“

            Ah, die Charlie Harper- Methode.
            Er hat aufgewühlte Frauen immer seelenvoll angekuckt, seine Sportwetten kalkuliert, und hin und wieder einfühlsam gehaucht: „Ich verstehe!“
            Hinterher hat sich sogar seine ihn hassende Schwägerin für das tolle Gespräch bedankt.

  9. Wenn es eine Geschichte gibt, die die Sätze „So sind halt Frauen“ und „So sind halt Männer“ aufs deutlichste komprimiert, dann ist das die Geschichte von Muruganantham.

    In Indien sind Frauen während ihrer Periode Ausgestossene. Damenbinden sind für viele unbezahlbar. Der Inder Arunachalam Muruganantham erfand eine billige Binde und verlor dafür fast alles.

    So kaufte er Baumwolle und bastelte an einer Binde. Sein Ziel änderte sich mit der Zeit. Was einst ein kleines Problem seiner Frau Shanti war, wurde eine Mission: Muruga wollte allen Frauen in Indien helfen. Sie sollten Zugang haben zu bezahlbaren Binden.

    Nach eineinhalb Jahren Forschung wurde es seiner Frau zu bunt. Sie war überzeugt: Die Binden sind nur ein Vorwand, um anderen Frauen nahe zu kommen. Im Dorf redete man bereits schlecht. Shanti lief davon. Doch Maruga machte weiter.
    Er sah nur einen Ausweg: er muss die Binden selbst testen. Er baute sich aus Plastik-Kanistern eine «Gebärmutter», füllte diese mit Ziegenblut und gab immer wieder Tierblut mit leichtem Druck in seine Unterhose ab. So simulierte er die Monatsblutung.
    Es begann verfault zu stinken, seine Kleider waren voller Blutflecken. Nun mieden ihn die Nachbarn erst recht, nannten ihn krank, pervers und behaupteten, er sei von bösen Geistern besessen. Schliesslich wandte sich auch seine Mutter von ihm ab.

    …[nach 6 Jahren Entwicklungszeit] …

    Sein Unternehmen «Jayaashree Industries» verkauft keine fertigen Binden, sondern die Maschinen, mit denen sie sich herstellen lassen. Banken und NGOs geben den Frauen Kredite (pro Maschine etwa 2000 Franken), die erlernen die Produktion innerhalb von drei Tagen und verkaufen die Binden an Frauen in ihrer Region. Ein Austausch von Frau zu Frau sozusagen.
    Muruga erleichtert «die Tage» vieler Inderinnen und schafft Jobs für sie. Über 1600 Bindenmaschinen hat er in Indien verkauft, und über 800 Mini-Unternehmen mit eigenen Binden-Marken entstanden auf diese Weise.

    Doch nicht nur international fand Muruganantham Beachtung, auch seine Familie fand wieder zu ihm. Nach fünf Jahren Funkstille meldete sich auch Shanti und kehrte zu ihrem einstigen «Perversling» zurück. Sie hatte ihren nun berühmten Mann im Fernsehen gesehen.

    Eine Geschichte, die man jedem feminismusgeplagten jungen Mann erzählen sollte.

    Die Frage, ob die, die seiner Schikanierung so gefällig zusehen, diese Art von Opfer wirklich wert sind, muss dann glücklicherweise jeder selbst entscheiden.

    • Bezeichnend ist, dass sie später wieder angeschissen kam. Anstatt sich rechtzeitig von ihr zu trennen und sich stattdessen mit Groupies zu umgeben hat er seine Alte wieder zurückgenommen. Ganz knusper war er offenbar auch nicht.

      • Typischer Patriarchat halt: Opfert alles für seine Frau und Frauen im Allgemeinen und ist nicht nachtragend.
        Typische unterdrückte Frau halt: Lässt ihren Mann im Stich, sobald der aus der Reihe tanzt, wird aber feucht angesichts eine Gewinners.

  10. Echte Männer fragen, was du brauchst und bringen dir Wärmflasche, Tee, Schoki und das Hygieneprodukt deiner Wahl.

    Echte Frauen holen sich den Kram selber. Gute Güte. Wer bumst solche Subjekte?

    • „Echte Männer fragen, was du brauchst und bringen dir Wärmflasche, Tee, Schoki und das Hygieneprodukt deiner Wahl.“

      Gestern auf Twitter von einem virtue signaling- Typen gelernt, dass echte Männer (Junggesellen) stets Binden und Tampons vorrätig, und einen Mülleimer auf Klo haben, falls Damenbesuch vorbeikommt (er meinte das nicht mal sexuell).
      Er postete natürlich noch ein Bild von seinem Einkaufswagen mit Familienpackungen Damenhygieneprodukte, und versicherte heldenhaft, dass echten Männern so was nicht peinlich wäre.
      Noch peinlicher wurde es tatsächlich, als ihm einige Mädchen/Frauen auch noch zujubelten, ihm versicherten, dass es „ein Traum“ wäre, in einer Männerwohnung Gratis-Tampons und Mülleimer auf dem Klo vorzufinden…

  11. Kennt ihr die Story, dass Pizzafahrer auf die Pizzen wixen?
    Deshalb an alle Pizzabäcker, Verkäufer und Ausfahrer: einfach mal auf die Pizzen von Bestellerinnen wixen. Laut femi-fschistischen Expertinnen sind Körpersäften ja „etwas ganz Natürliches und sicher nichts Ekliges oder Heimliches, für das man sich schämen muss“.

    Oder so ein bissle Nillekäs‘ drüber hobeln. Frisch von der Eichel. Wer 5 Tage seine Boxershorts trägt – denkt hier eine Femifaschistin auch mal an den Aspekt Umwelt/Klimawandel?ß??? – der hat da bestimmt eine netten Vorrat hängen. Gilt natürlich nicht für die Beschnittenen, Pech gehabt, musst halt draufkacken.

    Und außerdem: wer ein richtiger Pirat ist, der sticht auch ins Rote Meeer. Von wegen Männer ekeln sich vor der Periode – lächerlich!!1!!

    😆

  12. Gut, daß der Autor es schafft, sachliche Artikel über den üblichen feministischen Betroffenheits- und Opferkult zu schreiben. Wirklich emanzipierte Frauen gehen sicherlich anders mit so einer Produktpräsentation um.

    Ironie: Sie werfen den Männern vor, sich auf Frauenterrain begeben zu haben, werden aber nicht müde zu betonen, daß der Weltuntergang nur abgewendet werden kann, wenn Frauen endlich die „Männerbastionen“ stürmen.

    Nun ja. Wir kennen das.

    Ich überlege übrigens auch, ein Startup zu gründen. Ich biete gegen Geld ein Online-Lektorat für männliche Legastheniker an:

    Sie geben an, dass bei herkömmlichen Gummihandschuhen das Abziehen zu schwer wäre und es daher schwieriger sei, dass Tampon sauber unter zu bringen ohne das es zu Spritzern kommt.

    Ich korrigiere:

    Sie geben an, dass bei herkömmlichen Gummihandschuhen das Abziehen zu schwer und es daher schwieriger sei, den Tampon sauber unterzubringen, ohne dass es zu Spritzern kommt.

    Das sind schon eine Menge Fehler in einem Satz. Konjunktiv 2 wird leider zu häufig gesetzt, da die Originalzitate meist im Präsens sind. Daher reicht Konjunktiv 1.

    • „Sie werfen den Männern vor, sich auf Frauenterrain begeben zu haben, werden aber nicht müde zu betonen, daß der Weltuntergang nur abgewendet werden kann, wenn Frauen endlich die „Männerbastionen“ stürmen.“
      Exzellent auf den Punkt gebracht!
      Wobei eine propagandistische Begriffsverschiebung stattfindet, aus „Mehrheit“ wird „Dominanz“ oder „Bastion“. Was suggeriert, es würde etwas in eine Verteidigungsstellung gebracht, um die anstürmenden weiblichen Horden abzuwehren und das Ziel (der Männer) sei, den Bereich zu dominieren.
      Die kleinen Gaunerinnen haben sprachliche Manipulationen wirklich gelernt, das kann man nur anerkennend feststellen. Deshalb werden sie m.E. auch gebucht.

      Mitm (unser Enzyklopäde) hat in seinem neuen Artikel: „Offene Transsexualität“ und das Offenbarungsverbot“ etwas geschrieben, was ich in seiner Tragweite so wichtig finde, dass ich es kursiv hervorhebe:
      „Levine ist ein typisches Beispiel für Fälle, so man nur Sekunden braucht bzw. minimalen Aufwand treiben muß, den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu erkennen. Ein „Offenbarungsverbot“ ist hier sinnlos, weil die Vortäuschung des anderen Geschlechts sowieso nicht klappt.
      Die Betrachter werden hier in die gleiche schizophrene Situation gezwungen wie das Kind in „Des Kaisers neue Kleider“ (oder wie die systematischen Zerstörung des Realitätswahrnehmung in „1984“). Das Offenbarungsverbot und verwandte Forderungen von Trans-Aktivisten erweisen sich hier als Eingriff in elementare Freiheitsrechte, die Realität objektiv wahrzunehmen und seine Meinung zu äußern, sowie als Zwang, bewußt die Unwahrheit zu sagen.“
      http://maninthmiddle.blogspot.com/2021/03/offen-transgender-offenbarungsverbot.html

      Ist es nicht großartig für eine – ich sage mal altmodisch – herrschende Klasse, wenn der Wahrnehmung der objektiven Realität Filter vorgeschaltet werden, die es ermöglichen, die Wahrnehmung der objektiven Realität zu leugnen und/oder gezwungen zu werden, selbst das Gegenteil seiner Wahrnehmung der objektiven Realität, als Meinung gemäß des herrschenden Konsenses, äußern zu müssen?

      Ich betrachte – es müssen mich hier andere ggf. korrigieren, die einen anderen Eindruck haben – das alles als klitzekleine Übungsschritte in einem größeren Rahmen.

  13. Ich hab das auf Vox auch kurz gesehen, dann heute morgen sogar in einer Regionalzeitung die Empörung darüber gelesen und schon gewartet dass es hier auftaucht 😉

    Eigentlich haben die Empörten sich einen Bärendienst erwiesen. Das Produkt ist nun schlagartig bekannter geworden, virales Marketing at its best. Die Unternehmer wirds freuen.

  14. Ich benutze oft so Latex- und Nitril-Handschuhe, u.a. wenn ich mir mit Zahnseide die Zähne reinige, weil ich mich an den Fäden schon einige Male geschnitten habe. Ich finde nicht, das die Handschuhe schwierig abzuziehen gehen. Man packt an, was man drinhaben will, zieht die drüber und knotet sie zu. Wird dicht wie ein Luftballon.

    Das obige Produkt scheint mir überdimensioniert und wird sicher überteuert sein. Bestimmt werden viele Frauen zugreifen, weil „sie es sich wert sind“ 🙂

    • Ich hab die Dinger im Labor beim Umgang mit radioaktiven Substanzen benutzt. Ich fand es auch völlig unproblematisch, sie beim Ausziehen auf links zu drehen und so eventuell vorhandene Kontaminationen einzuschließen.

      Aber so ist das in einer Marktwirtschaft. Auch überflüssiges wird produziert und verkauft, indem der Bedarf durch geschickte Werbung erst erzeugt wird.

      • Was überflüssig ist und was nicht, ist halt sehr subjektiv 😉

        Mit „den Grundbedarf decken“ war man ja dann auch nicht so wirklich erfolgreich im real existierenden Arbeiter- und Bauernparadies. Ich will selbiges zumindest nicht zurück…

    • Vergiss nicht die stylische Farbe der Handschuhe, die passt total zum Lippenstift oder dem Maxi-Slip oder der Strumpfhose oder den Schuhen (jeweils manchmal). Und dann die geile Verpackung mit dem Metallic-Pink…da kräuseln sich der Frau Brustwarzen und der „haben will“-Blick leuchtet aus ihren Augen. Und überteuert…es gibt auch Handtaschen für 1200 Euro, die sind überteuert, 900 würden auch reichen…Aber was solls, wofür schickt frau denn ihren GöGa arbeiten?

      Ernsthaft: Das wird wie Blei in den Regalen liegen, kauft keine frau. Null Signalwert, null Nutzwert. Da wären ja mit Flamingos bedruckte Tampons die beim rausziehen lustig quietschen ein erfolgversprechenderes Produkt in dem Marktsegment…

  15. Ich hab während des studiums jahrelang als tresenkraft in einer disco gearbeitet.

    Frauen sind die mit Abstand grössten Schweine, die man sich vorstellen kann.

    • Bei uns am Fachgymnasium ging der Hausmeister Mal während des Unterrichts in jede Klasse und hielt den Mädchen eine Standpauke, das sie gefälligst aufhören sollen ihre benutzten Tampons an den Wand zu klatschen, sonst können sie das Mädchenklo bald selber sauber machen.

      • Ja hatte ich sogar an zwei verschiedenen Schulen erlebt, dass es Standpauken (einmal sogar vom Schulleiter) gab weil die Mädchenklos immer so verdreckt waren. Bei dem Maß an Drecksaufaktor helfen auch keine PinkyGloves mehr. Und einmal auf Klassenfahrt, was ja nur eine verhältnismäßig kurze Zeit ist, waren auch nur die Mädchenduschen extrem versaut und es gab da richtig Ärger.
        Aber hey Männer sind ja die Schweine.

        • Ich halte das für einen Nebeneffekt der Legende von der unterdrückten Frau. Da ja nur die armen geknechteten Frauen zu Hause putzen (auch wenn sie das als Teenies sicher nicht tun), ist es legitim sich auswärts mal so richtig die Freiheit zu nehmen es krachen zu lassen und sich zu benehmen wie Männer. Dass Maännerklos zwar auch kein Ort der Schönheit sind ist zwar richtig, aber eben nicht so schlimm wie bei den Damen (dort verstärkt durch die Neigung im hocken zu pinkeln). Dass die Sauerei jemand anders weg machen muss ist nicht so schlimm, denn man holt sich ja nur ein Stück Autonomie zurück die einem das Patriarchat weggenommen hat. Ausgleichende Gerechtigkeit aka Rache. Jetzt sind halt mal ein paar hundert Jahre Frauen dran…

          • Ehrlich gesagt kann ich mir das auch nicht anders erklären.

            Wer sich immer nur unterdrückt fühlt, lässt nach drei Sektchen einfach mal die rebellische Sau raus.

            Bei Jungsklos war es schon so, daß man irgendwann in Pisse stand, weil man ab 2 Atu nicht mehr so genau zielt. Bei den Mädchen ist das aber ne andere Hausnummer gewesen. Jedwede Körperausscheidungen hat man da gefunden. Mir haben die Rumäninnen leid getan, die die Scheisse wegmachen mussten.
            Es war auch so, daß ab Mitternacht die ersten Mädels auf die Jungsklos gingen, weil a) sauberer und b) weniger Wartezeit.

          • Scheinbar ist die Toilette ein Ort, wo Frauen einfach mal ihre Maske fallen lassen können.
            Deswegen gehen sie auch immer zu zweit aufs Klo. Da kann man dann ordentlich ablästern und sich darüber unterhalten, wieviele Schw… man diesen Abend schon drin hatte, nebenbei noch alles einsauen, bevor man wieder die Engelsmine aufsetzt und den kleinen Safespace verlässt.

  16. Ob das eine kulturelle und daher nicht zu entscheidende Frage ist?
    Es läuft doch darauf hinaus, ob man sich selbst bzw. seine Möse für dreckig hält oder nicht. Ein dreckiges Klo bringt man eh nicht in Berührung mit seinen Intimteilen und das bissel Blut kann man selbst beim tiefen Einführen des Tampons mit Klopapier leicht abmachen und den Rest dann am Wasserhahn. Hat man Bedenken nicht wegen der Möse sondern wegen der Hand (berechtigt), hilft vorher Wasser bzw. dann würde so ein Fingerkondom völlig reichen.

    Insofern: Die Mutter der Idee scheint eher eine prüde Grundhaltung zu sein und die Marktforschung ergibt wohl nur in Frauenklos von Alabama, Utah, Texas u.s.w. Sinn.

  17. Würd mich mal interessieren, wie die Damen reagieren würden , würde ihr (hypothetischer) männlicher Mitbewohner anfangen den WG-Badezimmermüll mit Spermadurchtränkten-Wichstüchern vollzustopfen. Ob sie das dann auch nicht eklig fänden, denn Masturbation ist ja auch etwas natürliches, für das man sich nicht schämen muss?

  18. Pingback: GOI: Was ist ein Tabuthema? | uepsilonniks

  19. „Auf offener Straße attackiert“ – Gründer kündigen Aus für „Pinky Gloves“ an

    Nota bene: für die „Welt“ ist ein gewalttätige Pöbelei „Kritik“, denn der ganze Bericht fängt, vor der zitierten Überschrift so an: „Nach Kritik“

    https://www.welt.de/vermischtes/article230519749/Pinky-Gloves-Gruender-nehmen-Produkt-nach-heftiger-Kritik-vom-Markt.html

    Die Gründer schreiben in ihrem Statement auch über das Ausmaß der Kritik: „Was uns nachhaltig sehr trifft, ist die Tatsache, dass wir einer heftigen Welle an Hass, Mobbing und Gewaltandrohungen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt sind. Wir werden auf offener Straße attackiert und beschimpft.“ Und sie versichern: „Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen und sie verstanden.“

    Wie der Faschismus.
    Wieder Faschismus.
    Wider Faschismus!

  20. Pingback: Pinky Gloves hört auf wegen Drohungen und Angriffen gegen die Gründer und auch gegen Familienangehörige | Alles Evolution

  21. Pingback: Der Ekel der Cis-Männer | uepsilonniks

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