Selbermach Mittwoch 315 (14.04.2021)

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184 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 315 (14.04.2021)

  1. Was haltet ihr eigentlich von der 3. Corona-Welle?

    Die Inzidenzzahlen steigen derzeit wieder an, nachdem um/nach Ostern ein Tief vorlag.
    https://ibb.co/QKbzhxj
    (von https://ourworldindata.org/coronavirus/country/germany)
    Gerade mit den Zahlen von gestern sieht es so aus, als ob die Inzidenzwerte einem neuen Höchststand zustreben; ohne die Zahlen von gestern hätte man auch vermuten können, dass der Anstieg sich abflacht.

     Das Tief um Ostern wird gemeinhin gesunkenen Testzahlen zugeschrieben. Wenn man sich die Testzahlen anschaut, wirkt das plausibel.
    https://ibb.co/7Cskc3v
    (auch von https://ourworldindata.org/coronavirus/country/germany)
    Während die Testzahlen langfristig bei etwa zwei pro einhunderttausend Einwohner liegen, gab es einen leichten Anstieg von 2,0 auf 2,4 ab dem 07. März bis zum 28. März, danach sanken die Zahlen des 7-Tages-Mittels wieder bis zum 04. April auf 2,0 ab, was für eine kontinuierliche Abnahme der täglichen Testzahlen bis/einschließlich Ostern spricht. Das erklärt die Delle bei den Inzidenzwerten.

    Was mich nachdenklich macht, ist der Umstand, dass seit Anfang März Selbstteste verfügbar sind. Diese Selbstteste tauchen in der Teststatistik nicht auf, dort werden nur PCR-Teste ausgewiesen. Aber es scheint plausibel, anzunehmen, dass durch die Selbstteste die Dunkelziffer bei den Coronainfektionen sinkt. Jemand, der ohne Selbsttest nie einen PCR-Test gemacht hätte, und so auch nicht bei den Inzidenzwerten aufgetaucht wäre, kann seit März durch ein positives Ergebnis bei einem Selbsttest dazu gebracht werden, im Anschluss einen PCR-Test zu machen, welcher mit vergleichsweise hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder positiv ausfällt. Das müsste einerseits zu einem leichten Anstieg der (PCR-)Testzahlen führen, wie er vom 07.03 bis zum 28.03. zu sehen ist. (Negative Selbstteste ziehen keine zusätzlichen PCR-Teste nach sich, deshalb nur ein leichter Anstieg.) Andererseits müsste dadurch auch die Positivrate der PCR-Teste steigen.
    Und das tut sie auch:
    https://ibb.co/zxnsG2F
    (Ich hoffe, hier wird nicht das ganze pdf angezeigt: Aus https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Apr_2021/2021-04-07-de.pdf Seite 10)

    Die Positivrate der PCR-Teste stieg von KW 9 bis KW 13 von 6,2% auf 11,1%. Das ist ein Anstieg um fast 80%. Würde man heute mit der gleichen Positivrate testen wie in KW 9, wären die Fallzahlen um 45% geringer. Wir hätten also statt einer Inzidenz von 141 eine Inzidenz von 78. Meiner Ansicht sind die Inzidenzwerte durch diesen Effekt (Selbstteste, die sehr häufig zusätzliche positive PCR-Teste nach sich ziehen) im Zeitverlauf nicht mehr vergleichbar. Die 3. Welle ist, unter dem Gesichtspunkt der Inzidenzwerte betrachtet, deutlich harmloser, als die Zahlen es nahelegen.

    Auch die Todeszahlen haben stark angenommen, erst in den letzten Tagen ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen.
    https://ibb.co/NZZzfGt
    (wieder von https://ourworldindata.org/coronavirus/country/germany)

     Dass die Todeszahlen sich so erfreulich entwickelt haben, liegt meines Erachtens vor allem auch an den Impfungen, die sinnvollerweise zunächst auf die am stärksten gefährdete Gruppe der über 80jährigen konzentriert wurden.

    Kann man die dritte Welle also schon als harmlos und übertrieben abhaken?

    Schön wär’s. Es gibt andererseits noch die Zahl intensivmedizinisch behandelter Menschen mit Covid-19.
    https://ibb.co/QXRW8Wf
    (von https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen)

     Diese Zahl hat seit dem 13. März stark zugenommen, um ca. das 1,7fache. Das Minimum der Inzidenzwerte lag bereits einen Monat früher. Hier bin ich nun nicht sicher, wie dieser Anstieg zu erklären ist und was er bedeutet. Es heißt, dass die schweren Verläufe nun überwiegend bei Jüngeren auftreten. Das erscheint mir logisch, denn da immer weniger Alte ungeimpft sind, müssen die Krankheitsfälle sich bei den Jüngeren ereignen. Aber jüngere Menschen sollten seltener schwere Verläufe haben. Steigen die Zahlen vielleicht nur deshalb, weil die Jüngeren nicht sterben und damit länger intensivmedizinisch behandelt werden müssen? Das wäre ja an und für sich auch wieder erfreulich. (Bitte nicht falsch verstehen.) Oder ist etwas dran, dass die Mutanten gefährlicher geworden sind?

     Ich denke immer noch, dass in spätestens vier Wochen das Frühjahr die dritte Welle – so sie denn eine ist, und nicht nur ein „Well-chen“, s.o. – gebrochen haben wird. Aber ich bin mir nicht sicher, ob bis dahin nicht schwere Kapazitätsprobleme in den Krankenhäusern auftreten werden, s. die Zahl intensivmedizinisch behandelter Menschen.

     Was sind eure Gedanken dazu?

      • @sabrina, djadmoros:

        Ok ok, Inzidenzwerte sind Unsinn, Blödsinn und eine messtechnische Luftnummer, und der PCR Test von Drosten ist sowieso völlig nichtssagend. Wir habens ja verstanden.

        Dann lasst diesen Teil halt weg, und antwortet auf den Teil von rentons post der folgendermaßen beginnt:

        Schön wär’s. Es gibt andererseits noch die Zahl intensivmedizinisch behandelter Menschen mit Covid-19.

        @renton:

        Was sind eure Gedanken dazu?

        Die Kapazität der KH war in vielen europäischen Ländern ein wichtiger Faktor in der Antwort auf die Pandemie. Was sind die Konsequenzen, wenn eine Gesellschaft sich entscheidet Maßnahmen dann zu treffen wenn die KH überlaufen zu drohen?

        Späte Maßnahmen führen zu mehr Fällen und mehr Opfern. Als Folge davon, je größer die Kapazität der KH, desto schlimmer das Ergebnis aus medizinisch-gesundheitlicher Sicht. Außerdem, je größer die Verbreitung und Übertragung, desto stärker müssen die Maßnahmen sein um die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Das bedeutet, auch die ökonomischen Folgen sind umso schwerwiegender, je größer die Kapazität der KH.

        Anders ausgedrückt: Wenn wir ab einer KH-Auslastung (mit Covid Patienten) von X% Maßnahmen treffen, was ist der optimale Wert für X? Antwort: 0 (Null).

        Noch anders ausgedrückt: Medizinische Behandlung im KH ist nicht die beste Lösung um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Vermeidung von Infektionen (möglichst niedrige community transmission) ist eine bessere Lösung.

        Die Analyse gilt, wenn die Zahl der neuen Fälle die man bereit ist zu tolerieren auf der Kapazität der KH basiert.
        Wenn die Fälle bereits aufgetreten sind, dann kann eine Erhöhung der KH-Kapazität die medizinisch-gesundheitlichen Verluste reduzieren.

          • Wo steht in dem Artikel, dass während der Pandemie weiterhin Intensivbetten in den KH abgebaut werden?

            Ansonsten: Die Mangelverwaltung im Gesundheitssystem ist ganz allgemein ein großes Problem, ja.

          • „die Zahl der stationär behandelten Patienten sei stärker zurückgegangen als die Zahl der Betten. Auch im Coronajahr 2020 sei die Zahl der benötigten Krankenhausbetten gesunken.“

            Habe aber auch in mehreren anderen Quellen von einem Abbau der Intensivbetten in Höhe von einigen tausend in 2020 gelesen, diese Quellen und Zahlen im Detail aber gerade nicht verfügbar; kann die aber gelegentlich gerne nachreichen…

          • @sabrina:

            Das Zitat im Kontext:

            Gesundheitsökonom Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin widerspricht hingegen und betont, die Zahl der stationär behandelten Patienten sei stärker zurückgegangen als die Zahl der Betten. Auch im Coronajahr 2020 sei die Zahl der benötigten Krankenhausbetten gesunken. Gleichzeitig würden noch sehr viele Menschen in schlecht ausgestatteten Krankenhäusern behandelt, etwa solche mit Herz­infarkt in Krankenhäusern ohne Herzkatheter.

            Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) sei der Abbau von Kapazitäten zwar teil­weise auch auf kürzere Liegezeiten durch eine bessere medizinische Versorgung zurückzuführen. Aber vielfach handele es sich um einen „kalten Strukturwandel“ ohne Planung, sagte der künftige DKG-Haupt­geschäftsführer Gerald Gaß.

            Auch der Gesundheitsökonom spricht nicht davon, dass während der Pandemie Intensivbetten abgebaut worden seien. Er sagt, der Bedarf wäre 2020 gesunken, weshalb ein Abbau von Betten (es ist nicht klar ob Intensiv oder normal) in gewissen Rahmen vertretbar sei. Es bleibt also weiterhin die Frage offen: Wo steht in dem Artikel, dass während der Pandemie weiterhin Intensivbetten in den KH abgebaut werden?
            Davon abgesehen, was man von diesen Ausführungen des Gesundheitsökonomen hält steht auf einem anderen Blatt. Ich zitiere mich: „Die Mangelverwaltung im Gesundheitssystem ist ganz allgemein ein großes Problem, ja.“

            Habe aber auch in mehreren anderen Quellen von einem Abbau der Intensivbetten in Höhe von einigen tausend in 2020 gelesen, diese Quellen und Zahlen im Detail aber gerade nicht verfügbar; kann die aber gelegentlich gerne nachreichen…

            Ja bitte.

            Inzwischen hier ein paar Hintergrundinfos zu dieser „Intensivbetten werden abgebaut“ Geschichte:
            https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/nein-die-bundesregierung-hat-zwischen-mai-und-november-2020-nicht-20-krankenhaeuser-geschlossen/

            https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/liste-mit-angeblich-im-jahr-2020-geschlossenen-krankenhaeusern-fuehrt-in-die-irre/

          • @pingpong:
            Inzwischen hier ein paar Hintergrundinfos zu dieser „Intensivbetten werden abgebaut“ Geschichte:
            https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/nein-die-bundesregierung-hat-zwischen-mai-und-november-2020-nicht-20-krankenhaeuser-geschlossen/
            https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/liste-mit-angeblich-im-jahr-2020-geschlossenen-krankenhaeusern-fuehrt-in-die-irre/
            https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/liste-mit-angeblich-im-jahr-2020-geschlossenen-krankenhaeusern-fuehrt-in-die-irre/

            Du zitierst hier wieder zwei Quellen des berühmt-berüchtigten „Faktencheckers/Recherchebüros CORRECTIV“, über dessen Vorgeschichte und Hintergründe Boris Reitschuster in meinem unten bereits verlinkten Beitrag skizzzierend u.a. ausführt:

            „Das „Recherchebüro“ hat eine illustre Geschichte. Einer der Männer, dessen Namen im Zusammenhang mit Correctiv auftaucht, ist der Gerhard-Schröder-Vertraute und Sozialdemokrat Bodo Hombach, der bis zu seinem Rückzug aus dem Recherchebüro in der Correctiv-Ethikkommission saß. Hombach ist Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung, die Correctiv zwischen 2014 und 2016 mit mehr als drei Millionen Euro förderte. Correctiv wird von diversen anderen Unterstützern mit Millionen Spenden ausgestattet, etwa George Soros’ Open Society Foundation, Google, Facebook, Deutsche Telekom etc.
            Mich erinnern die selbsternannten Wahrheitsfinder an kommunistische Kaderorganisationen, die dafür zuständig waren, den „richtigen“ Blick auf die Welt zu indoktrinieren: Vorwärts immer, rückwärts nimmer, die Perspektive immer gleich, stramm links. Sieht man sich die „Faktenchecks“ des „Recherchebüros“ an, fällt sofort eine gähnende Einseitigkeit auf: Man erhält dort den Eindruck, nur Nicht-Linke würden falsche Nachrichten verbreiten.“

            So weit https://reitschuster.de/post/warum-uschi-glas-in-den-rechten-arm-geimpft-und-ihr-pflaster-am-linken-arm-hatte/

            Mit anderen Worten: Zu den (wissenschaftlichen) Fakten fragen Sie alternativlos ihre Bundesregierung oder gleich Herrn Soros & Co…

          • @sabrina:

            Antworte doch mal auf die Tatsachen (mit Quellen verlinkt) und Argumente in den Artikeln.

            Du hast oben ein Video von Reitschuster verlinkt, in dem er sinngemäß sagt, er beobachtet zunehmend dass man nicht mehr auf die Inhalte eingeht sondern nur noch Hetze und Kriegsrhetorik betreibt, „wir gegen die“. Er hat das nicht als Handlungsaufforderung gemeint.

          • @pingpong:
            „Antworte doch mal auf die Tatsachen (mit Quellen verlinkt) und Argumente in den Artikeln.“

            Was das „Correctiv“-Kollektiv unter „Tatsachen“ versteht, und wie es seinen „Faktencheck“ nutzt, um zu manipulieren,habe ich mit Verweis auf den link verdeutlichen wollen.
            Ich habe weder die zeitlichen, noch die monetären Ressourcen eines „Correctivs“, noch die investigative Möglichkeit und Fähigkeit eines heldenhaften Einzelkämpfers, wie Boris Reitschuster, um die systematischen Lügen und Verdrehungen, die vor allem von denen in die Welt gesetzt werden, die „nur unser Bestes wollen“, richtigzustellen…

          • @sabrina:

            Leere Worte von jemandem, der „selbständiges kritisches Denken“ so hoch hält und sich „mehr inhaltliche Auseinandersetzungen, weniger Identitätspolitik“ auf die Fahnen heftet.

            Du schreibst:

            Habe aber auch in mehreren anderen Quellen von einem Abbau der Intensivbetten in Höhe von einigen tausend in 2020 gelesen, diese Quellen und Zahlen im Detail aber gerade nicht verfügbar; kann die aber gelegentlich gerne nachreichen

            Falls es hier um die im Internet kursierende Liste von KH welche 2020 geschlossen worden wären geht, dazu sind in den verlinkten correctiv Artikeln eine Mengen Hintergrundinformationen und Inhalte.

            Hier sind die ersten 4 KH:

            1. Winterberg in Nordrhein-Westfalen

            Hier handelt es sich vermutlich um das St.-Franziskus-Hospital, das jedoch nicht geschlossen wurde. Es hatte einem Medienbericht zufolge im letzten Jahr Finanzierungsprobleme, es sei jedoch ein Investor gefunden worden. Auf der Webseite findet sich kein Hinweis darauf, dass es geschlossen hätte und auch in der Krankenhausdatenbank Nordrhein-Westfalen ist das Haus gelistet. In einer Pressemitteilung von März 2021 wurde erklärt, dass das Krankenhaus insolvent sei. Laut eines Sprechers der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen wurde diese Insolvenz jedoch abgewendet; das Haus sei „quicklebendig“, schrieb er uns in einer E-Mail. Die Zahl der Intensivbetten in dem Haus wurde laut WDR erhöht.

            2. Schneeberg in Sachsen

            Das Bergarbeiterkrankenhaus in Schneeberg im Erzgebirge war einem Medienbericht zufolge am 15. Januar 2020 wegen Ärztemangels geschlossen worden. Das Haus hatte etwa 95 Betten und wird in ein Ambulanzzentrum umgewandelt. Bisher ist die Schließung jedoch noch nicht offiziell erfolgt. Es handelte sich laut sächsischem Innenministerium außerdem nicht um ein eigenständiges Krankenhaus, sondern um einen Standort des Klinikums Chemnitz – und das hat weiterhin geöffnet.

            3. Parsberg in Bayern

            Das Kreiskrankenhaus in Parsberg musste wegen Patienten- und Ärztemangel vorzeitig schließen. Dadurch entfallen 30 Betten, wie es in einem Medienbericht heißt. Wie uns ein Sprecher der Krankenhausgesellschaft Bayern mitteilte, erfolgte die Schließung schon Ende 2019. In dem Medienbericht ist von Januar 2020 die Rede.

            4. Riedlingen in Baden-Württemberg

            Das Krankenhaus wurde laut eines Medienberichts zugunsten eines größeren Zentralkrankenhauses geschlossen. Im etwa zehn Kilometer entfernten Biberach entsteht der Neubau der Sana Kliniken, der im September 2021 den Betrieb aufnehmen soll. Der Landkreis erhält also für das kleine Krankenhaus in Riedlingen ein größeres. Das Krankenhaus in Riedlingen war zudem ebenfalls kein eigenständiges Krankenhaus, sondern lediglich ein Standort der Sana Kliniken Landkreis Biberach, wie uns eine Sprecherin der Krankenhausgesellschaft Baden-Württemberg per E-Mail erklärte.

            Die relevanten Infos sind im Originalartikel mit Quellen verlinkt.
            Du kannst inhaltlich darauf eingehen, oder weiter die „Wir-gegen-die“-Karte „sind alles nur Manipulationen, unterstützt von Soros, google & facebook“ spielen.

            Falls du andere Informationen als diese kursierende Liste hast: Zeigen & verlinken.

          • @pingpong:
            „Die relevanten Infos sind im Originalartikel mit Quellen verlinkt.
            Du kannst inhaltlich darauf eingehen, oder weiter die „Wir-gegen-die“-Karte „sind alles nur Manipulationen, unterstützt von Soros, google & facebook“ spielen.“

            Ich habe Dir dargelegt, warum ich was von der Glaubwürdigkeit der von Dir wertgeschätzten Quellen halte; demgegenüber vertraue ich Quellen von dder Verläßlichkeit eines Boris Reitschuster ungleich mehr. Ist zumindest derzeit noch kein Straftatbestand…

            Boris Reitschuster hat heute wieder einen einschlägigen Artikel über die fragwürdige Glaubwürdigkeit der Zahlenakrobatik und -Argumentationsmuster der Obrigkeit veröffentlicht, und dabei explizit gesagt:
            „Wenn ein Hauptziel war, die Überlastung zu vermeiden, warum wurden dann Krankenhäuser geschlossen, und warum sind dann heute zwanzig Prozent weniger Intensivbetten verfügbar als im Herbst – ein Abbau mitten in der Corona-Krise? „Es wurden allein durch Schließung von Krankenhäusern seit Beginn der Pandemie 3.000 Betten deutschlandweit abgebaut“, beklagt Hockertz: „Wenn ich bei einer Pandemie, wenn wir sie mal so nennen wollen, das Gesundheitswesen nicht ausbaue, ist das ein Verbrechen, wenn ich aber die Kapazitäten abbaue, dann ist es ein vorsätzliches Verbrechen, und damit hat die Regierung jede Berechtigung verspielt, jetzt unter Hinweis auf das Gesundheitswesen, das sie seit einem Jahr schwächt, massive Beeinträchtigungen der Grundrechte vorzunehmen.“
            https://reitschuster.de/post/wie-die-regierung-uns-mit-taschenspielertricks-in-den-lockdown-jagt/

            So viel zur Einordnung Deiner obigen Ironie…
            Weiter so!?

          • @sabrina:

            Glaubwürdigkeit der von Dir wertgeschätzten Quellen halte; demgegenüber vertraue ich Quellen

            Glaub was du willst. Aber dann nenn es auch „Glauben“ und nicht mehr „inhaltliche und kritische Auseinandersetzung“.
            Die Argumente und Tatsachen liegen auf dem Tisch, oben auszugsweise zitiert.

            So viel zur Einordnung Deiner obigen Ironie…

            Welche Ironie?

          • @pingpong:
            Ich weiss nicht was du beweisen willst, aber selbst der hochgradig manipulative sogenannte Faktenchecker Correctiv kommt nicht umhin zuzugeben, dass es stimmt, dass mitten in der angeblich so schlimmen Pandemie Krankenhäuser geschlossen wurden:

            Nach unseren Recherchen wurden zwischen Mai und November 2020 in Deutschland zwar mehrere Krankenhäuser geschlossen, aber viele nur teilweise.

          • @kibo:

            kommt nicht umhin zuzugeben, dass es stimmt, dass mitten in der angeblich so schlimmen Pandemie Krankenhäuser geschlossen wurden

            Dafür dass sich hier im Forum lauter Leute treffen, die mit den oberflächlichen und auf maximale Emotionalisierung abzielenden Darstellungen der Medien bestens vertraut sind („aber es stimmt doch dass Frauen 26% weniger verdienen!“) bist du erstaunlich naiv.

            Werde mal konkret: Welches Krankenhaus genau (Name, Standort), wie sind die weiteren Umstände in der Region? Wird der Standort geschlossen weil er mangels Ärzten nicht weiter betrieben werden kann? Ist es eine Nebenstelle eines anderes KH der woandershin verlegt wird? Ist es in einer Region die von starker Abwanderung betroffen ist sodass es zuwenig Patienten gibt?

            Oben ist doch ein Beispiel, Riedlingen in BW: Ja es stimmt, mitten in der Pandemie wird dieses KH geschlossen. Weil ein paar Kilometer weiter ein größeres gebaut wird. Skandal!!!

            „Aber KH werden geschlossen!“ ist dieselbe halbe Wahrheit und Skandalisierung, die wir im Fall von „aber Frauen verdienen XX% weniger!“ beklagen. Es gibt Gründe warum Frauen weniger verdienen, manche davon sind legitim (sie arbeiten deutlich weniger, und in anderen Berufen), manche davon nicht (Diskriminierung existiert tatsächlich, ist aber nicht wie in der oberflächlich-skandalisierenden Darstellung der wesentliche Grund). Ebenso gibt es bei Schließungen von KH Gründe, manche davon sind legitim (weil in der Nähe ein neues und größeres gebaut wird), manche nicht (weil Missmanagement & Mangelverwaltung im Gesundheitssystem tatsächlich existieren, aber nicht wie in der oberflächlich-skandalisierenden Darstellung der wesentliche Grund sind).

          • @pingpong

            „aber nicht wie in der oberflächlich-skandalisierenden Darstellung der wesentliche Grund sind“

            Jetzt lehnst Du Dich aber auch zu weit aus dem Fenster. Du hast nur Beispiele gebracht, die zwar ein Indiz für Deine Auffassung darstellen, aber keine abschließende Begründung. Dafür braucht es eine Gesamtschau und -bewertung der Schließungen.

            Ich persönlich schätze ja, dass die sicherlich überwiegend (komplett?) schon vor Corona beschlossenen Krankenhausschließungen einfach durchgezogen wurden, weil sie eben eh schon geplant waren, und man aus diesen Schließungen einfach gar nichts über den Bedarf, insbesondere nicht den akuten, an Intensivbetten herauslesen kann. Es lohnt sich einfach nicht, für elf Intensivbetten (ich meine, so viele Intensivbetten hat ein Krankenhaus im Durchschnitt), ein ganzes Krankenhaus weiterzubetreiben.

          • @renton:

            Dafür braucht es eine Gesamtschau und -bewertung der Schließungen.

            Ja.

            Eine Gesamtschau und -bewertung, die aus mehr besteht als „Es wurden allein durch Schließung von Krankenhäusern seit Beginn der Pandemie 3.000 Betten deutschlandweit abgebaut“, beklagt Hockertz“

            Erklär das bitte Sabrina.

          • Jetzt lehnst Du Dich aber auch zu weit aus dem Fenster.

            Ja, da hast du recht.

            Ich denke Missmanagement und Mangelverwaltung im Gesundheitswesen ist ein wesentliches Problem, und meine Darstellung weiter oben ist nicht gerechtfertigt.

          • „Erklär das bitte Sabrina.“

            Das hast Du schon sehr gut gemacht, und bisher sah ich keine Notwendigkeit, etwas hinzuzufügen 😉

          • @pingpong:

            Oben ist doch ein Beispiel, Riedlingen in BW: Ja es stimmt, mitten in der Pandemie wird dieses KH geschlossen. Weil ein paar Kilometer weiter ein größeres gebaut wird. Skandal!!!

            Auch hier verstehe ich nicht was du willst. Ich habe nicht gesagt, dass die Schließung des Krankenhauses in Riedlingen eine Skandal ist, sondern du hast dies erfunden! Fakt ist aber auch, dass das Krankenhaus mitten in der Pandemie geschlossen wurde und bis heute kein neues Krankenhaus eröffnet ist. Die Eröffnung soll erst im September 2021 erfolgen. Damit stimmt der Kern der Aussage, dass Mitten in der angeblich so schlimmen Pandemie Krankenhäuser geschlossen wurden. Und das halte ich schlicht und einfach für ein Widerspruch. Um es für dich auf den Punkt zu bringen, ich denke dass die Mainstreammedien und insbesondere die Bundesregierung im erheblichen Maße bezüglich COVID19 übertreiben und die Grundrechtseinschränkungen in diesem Ausmaße nicht gerechtfertigt sind. Andere Länder, wie Schweden oder aktuell Texas beweisen, dass es anders geht.

          • ja das wäre merkwürdig, hat aber überhaupt nichts mit der absoluten Anzahl der behandlungspflichtigen Fälle zu tun, verschärft nur das Auslastungsproblem. insofern geht das Argument am Problem der steigenden absoluten Fallzahl vorbei. Thema verfehlt.

        • Ich weiss nicht, ob du nur diese Kurve anschaust oder auch die Zahlen. Denn da sieht man was ganz aktuelles sonst nicht!
          Ich schaue immer morgens so um 6 Uhr die Zahlen an. Also vermutlich Zahlen des Vortags.
          Tag: Intensivbehandelt/Beatmet
          14.4.: 4672/2671
          15.4.: 4661/2648
          Tatsächlich ist heute(gestern) die Bettenauslastung _gefallen_! Das erste mal seit langem! Und das „trotz“ immer höherer Inzidenzwerte! Ist natürlich nur eine sehr spontane Anzeige, die nächsten Tage werden mehr verraten, ob wir nur irgendwelche 8jährigen ohne Symptome positiv testen, oder ob es tatsächlich schlimmer wird.

        • @pingpong

          „Was sind die Konsequenzen, wenn eine Gesellschaft sich entscheidet Maßnahmen dann zu treffen wenn die KH überlaufen zu drohen?
          Späte Maßnahmen führen zu mehr Fällen und mehr Opfern.“

          Jo, stimmt.

          „Außerdem, je größer die Verbreitung und Übertragung, desto stärker müssen die Maßnahmen sein um die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Das bedeutet, auch die ökonomischen Folgen sind umso schwerwiegender, je größer die Kapazität der KH.“

          Nein, stimmt nicht (zwingend). Späte Maßnahmen führen zunächst mal nicht nur zu mehr Fällen und Opfern, sondern zunächst auch eben nicht zu ökonomischen und gesellschaftlichen Kollateralschäden. Das ist ja der Grund, warum man überhaupt zögert, Maßnahmen frühzeitig zu ergreifen, sonst wäre man ja schön blöd. (Mein Stochastometer sagt, mit 83,3%iger Wahrscheinlichkeit nimmst Du den letzten Nebensatz als Vorlage in Deine Replik mit auf.) Erweisen sich späte Maßnahmen nicht als notwendig, weil alle Erkrankten versorgt werden können, war das auch die richtige Entscheidung, da m.M.n. die Kollateralschäden der Maßnahmen die menschlichen Opfer der Krankheit überwiegen.

          „Anders ausgedrückt: Wenn wir ab einer KH-Auslastung (mit Covid Patienten) von X% Maßnahmen treffen, was ist der optimale Wert für X? Antwort: 0 (Null).“

          „Null“ wie „Zero“ wie in „ZeroCovid“. Ich weiß.

          „Noch anders ausgedrückt: […] Vermeidung von Infektionen (möglichst niedrige community transmission) ist eine bessere Lösung.“

          Korrekt. Und da gibt es bessere und schlechtere, sinnvolle und unsinnige Maßnahmen (Beispiel für letzteres: Nächtliche Ausgangssperren), die Gesellschaft stark und die Gesellschaft wenig belastende Maßnahmen.

          ZeroCovid erscheint da als verführerisch simples Konzept. Weil „es funktioniert“. Sehr gut möglich, und deshalb hätte man es Ende letzten Sommers probieren sollen, da gebe ich Dir im Nachhinein recht. Wobei ich mir nicht sicher bin, was ein Nichtfunktionieren bedeutet hätte. Hätten wir dann seit dem Herbst Dauerlockdown fast im ganzen Land bei niedrigen Fallzahlen gehabt, also noch länger als sowieso schon? Das kann es ja auch nicht sein.

          Jetzt ist die Situation eine andere. Es wird geimpft, und wenn bis zum Herbst ausreichend Menschen geimpft sind, erübrigt sich hoffentlich alles weitere. Ich bin ja sowieso dafür, Opfer in Kauf zu nehmen deutlich anders abzuwägen zwischen Opfern der Pandemie und Opfern der Maßnahmen. Und in vier Wochen – mark my words – ist der 3.Welle-Spuk vorbei, vielleicht nicht medial, aber die Welle läuft spätestens dann aus. Wenn bis dahin jeder, der es braucht, intensivmedizinisch versorgt werden kann, erübrigen sich meines Erachtens Maßnahmenverschärfungen. Das einzuschätzen, ist eben die Krux, weswegen ich nach eurer Meinung gefragt habe.

          Das war leider bisher nicht sehr ergiebig. Naja, hat halt auch keiner eine Glaskugel.

          • Erweisen sich späte Maßnahmen nicht als notwendig

            Bitte um ein paar Beispiele wo das so passiert ist.
            Ich kenne keine. Früher oder später (eher früher) ist das Gesundheitssystem am Ende und dann muss man sowieso Maßnahmen ergreifen. Warum warten? Es bringt keine Vorteile, nur Nachteile.
            Der Grund warum man späte Maßnahmen ergreift ist in den allermeisten Fällen dasselbe Prinzip Hoffnung, welches schon letztes Jahr fehl am Platz war. Nach 3 Wellen und 13 Monaten Pandemie wissen wir a) halbe Sachen bringen nichts, und b) Hoffnung ist eine schlechte Strategie.

            Und da gibt es bessere und schlechtere, sinnvolle und unsinnige Maßnahmen

            Vor allem gibt es effektive und nicht effektive Maßnahmen. Nächtliche Ausgangssperren sind nicht effektiv und damit unsinnig, einverstanden. Siehe auch Punkt a) oben.

            Um hohe Fallzahlen zu reduzieren: Lockdown.
            Um niedrige Fallzahlen nachhaltig zu sichern: Lockout.

            Hätten wir dann seit dem Herbst Dauerlockdown fast im ganzen Land

            Nein, die Eliminierungsstrategie führt zu mehr Freiheiten. Die Ergebnisse sind eindeutig:

            Es funktioniert sogar innerhalb desselben Landes, wenn einige Länder oder Provinzen eine Eliminierungsstrategie verfolgen und andere nicht:

            Quelle

            Kleine Ausbrüche lassen sich effektiv und in kurzer Zeit in den Griff kriegen. Große Ausbrüche nicht. Deshalb ist es besser früh zu handeln.

            und wenn bis zum Herbst ausreichend Menschen geimpft sind, erübrigt sich hoffentlich alles weitere.

            Ja, hoffentlich. Du erkennst das sich wiederholende Muster?

            deutlich anders abzuwägen zwischen Opfern der Pandemie und Opfern der Maßnahmen.

            Und zwar?

          • „Bitte um ein paar Beispiele wo das so passiert ist.“

            Zwei ganz kleine: Nordhalbkugel – letzter Sommer. Südhalbkugel – diesen Winter. (Jeweils aus Sicht der Nordhalbkugel.)

            „Nein, die Eliminierungsstrategie führt zu mehr Freiheiten. Die Ergebnisse sind eindeutig…“

            …für jeweils gar nicht bis nicht ganz mit Deutschland vergleichbare Fälle. Soweit hatten wir uns bereits mal geeinigt.

            „Ja, hoffentlich. Du erkennst das sich wiederholende Muster?“

            Nein. Geimpft wurde bis jetzt noch nicht. Möchtest Du trotz Impfungen ZeroCovid implementieren? Für alle Ewigkeit?
            Davon ab ist es keine Frage der Hoffnung, ob bis zum Herbst ausreichend geimpft wird, sondern eine der Organisation und Planbarkeit.

            „…deutlich anders abzuwägen zwischen Opfern der Pandemie und Opfern der Maßnahmen.“ – „Und zwar?“

            Indem zunächst einmal die Opfer und Kollateralschäden durch die Maßnahmen von den politischen Entscheidungsträgern und in der öffentlichen Debatte klar benannt werden. Indem sich wenigstens manche Politiker trauen, überhaupt Opfer der Pandemie als akzeptabel zu bezeichnen, und einige sogar, einen Zusammenbruch der intensivmedizinischen Versorgung für Coronaopfer als hinnehmbar zu bezeichnen. Nicht, dass ich letzteres will, aber die Debatte braucht mehr Breite. Übrigens auch im Hinblick auf ZeroCovid: Wo sind denn die Befürworter davon?

            Falls Dir das zu unkonkret ist: Das wichtigste finde ich einen möglichst regulären Schulbetrieb bis zur Oberstufe mit täglichem Präsenzunterricht. Dafür können wegen mir nochmal 10.000 Leute sterben, ich eingeschlossen.

          • für jeweils gar nicht bis nicht ganz mit Deutschland vergleichbare Fälle. Soweit hatten wir uns bereits mal geeinigt.

            Du behauptest ständig „aber D ist ganz anders, es würde nicht funktionieren!“

            Was haben wir zu verlieren? Dauerlockdown & Maßnahmen haben wir doch schon. Selbst wenn(!) es nicht funktionieren sollte haben wir zumindest niedrigere Zahlen erreicht. Es ist keine schwarz-weiß Frage. Die wesentlichen Vorteile hat man auch dann, wenn man es nicht ganz bis zu Null schafft. Bei niedrigen Zahlen funktioniert alles besser, ganz zu schweigen von den geringeren gesundheitlich-medizinischen Verlusten.

            Davon ab ist es keine Frage der Hoffnung, ob bis zum Herbst ausreichend geimpft wird, sondern eine der Organisation und Planbarkeit.

            Auch der Umgang mit der Pandemie der letzten 14 Monate war eine Frage der Organisation und Planbarkeit. Ich habe oft genug darauf hingewiesen dass es sich bei der Pandemie nicht um ein medizinisch-wissenschaftliches Problem handelt, sondern um ein organisatorisch-politisches.

            einen Zusammenbruch der intensivmedizinischen Versorgung für Coronaopfer als hinnehmbar zu bezeichnen. Nicht, dass ich letzteres will, aber die Debatte braucht mehr Breite.

            Wenn die intensivmedizinische Versorgung zusammenbricht, dann für alle. So etwas wie einen Zusammenbruch speziell für Coronaopfer gibt es nicht. Wenn die KH und die Aufnahmen voll sind, sind sie voll. Ankommende RTW müssen warten oder woanders hin fahren. Ich darf in diesem Zusammenhang ein Argument von jemand anderem verwenden, der das sehr schön auf den Punkt gebracht hat:

            Ich glaube, es ist müßig zu erwähnen, was zehn bis fünfzehn Minuten zusätzliche Wartezeit – ganz zu schweigen, dass sich auch der Transport ins Krankenhaus […] verlängert – bedeuten können, wenn gerade jemand mit einem Infarkt oder Schlaganfall zu Hause darniederliegt.

            Wäre ja nicht so, als hätten wir genau diese Situation nicht schon gehabt. KH wegen Corona überlaufen, Rettungswagen müssen quer durch die Stadt zu einem anderen KH fahren. Ich habe damals sogar exakt dieselbe Sache zu Bedenken gegeben: Dass bei Schlaganfällen u.ä. einige Minuten entscheidend sein können.

            Das wichtigste finde ich einen möglichst regulären Schulbetrieb bis zur Oberstufe mit täglichem Präsenzunterricht. Dafür können wegen mir nochmal 10.000 Leute sterben, ich eingeschlossen.

            Gott sei Dank hast du keine Entscheidungskompetenz.
            fyi: Eliminierungsstrategie ermöglicht regulären Schulbetrieb besser als alle anderen Strategien.

          • „Du behauptest ständig „aber D ist ganz anders, es würde nicht funktionieren!““

            Nein, das behaupte ich nicht. Ich sage, es gibt noch keinen endgültigen Beleg, dass es in Deutschland funktionieren würde. Und dem hast Du selbst vor einiger Zeit noch zugestimmt. Solche Unterstellungen sind absolut kontraproduktiv. Insbesondere, da ich Dir zustimme, dass es gut möglich ist, dass es funktionieren würde.

            „Die wesentlichen Vorteile hat man auch dann, wenn man es nicht ganz bis zu Null schafft.“

            Die Nachteile auch.

            „Wenn die intensivmedizinische Versorgung zusammenbricht, dann für alle.“

            Njein. Sie bricht für alle zusammen, die sie brauchen, und selbst bei denen nicht für alle. Wenn keine Intensivbetten mehr frei sind, kann man trotzdem noch Knochenbrüche behandeln. Und die allermeisten Menschen brauchen keine intensivmedizinische Behandlung.

            Es sind eben solche Sätze, die eine größere Problemlage insinuieren, als tatsächlich vorhanden ist. Stichwort Abwägung.

            „Wäre ja nicht so, als hätten wir genau diese Situation nicht schon gehabt. KH wegen Corona überlaufen, Rettungswagen müssen quer durch die Stadt zu einem anderen KH fahren.“

            Ja, schlimm. Hat während eines schlimmen Grippewinters aber bisher auch kaum jemanden gejuckt. Eines der zentralen Probleme beim Umgang mit der Pandemie ist, dass keine einheitlichen Wertmaßstäbe verwendet werden. Und wenn man die gleichen Wertmaßstäbe einfach nur einmal offen zur Schau stellt, die sonst auch verwendet werden, ohne dass über sie gesprochen wird, reagiert die Gegenseite direkt moralisch empört und überheblich. Beispiel gefällig? Bitte:

            „Dafür können wegen mir nochmal 10.000 Leute sterben, ich eingeschlossen.“ – „Gott sei Dank hast du keine Entscheidungskompetenz.“

            Das ist noch einer von den Sätzen, die die Fronten in der Diskussion verhärten, ohne irgendwohin zu führen. Randnotiz FYI: Dass ich keine Entscheidungskompetenz in der Angelegenheit habe, hat nichts mit einem Märchenwesen zu tun.

          • Ich sage, es gibt noch keinen endgültigen Beleg, dass es in Deutschland funktionieren würde.

            Irrelevant. Einen endgültigen Beleg (egal ob dafür oder dagegen) wird es nicht geben, solange es nicht probiert und durchgeführt wird.

            Die Nachteile auch.

            Das ist der wichtige Punkt: Diese Nachteile haben wir jetzt auch schon. Also nochmal, was haben wir zu verlieren?

            Wenn keine Intensivbetten mehr frei sind, kann man trotzdem noch Knochenbrüche behandeln. Und die allermeisten Menschen brauchen keine intensivmedizinische Behandlung.
            Es sind eben solche Sätze, die eine größere Problemlage insinuieren, als tatsächlich vorhanden ist. Stichwort Abwägung.

            Du hast keine Ahnung vom Betrieb in den KH und wie es aussieht wenn sie sich füllen. Das betrifft nicht nur die Intensivstationen. Die Aufnahmen sind voll, die RTW stehen Schlange und ein Knochenbruch kann dann auch nicht mehr bzw. nur verzögert behandelt werden.

            Hat während eines schlimmen Grippewinters aber bisher auch kaum jemanden gejuckt.

            Beleg oder didn’t happen.

            Eines der zentralen Probleme beim Umgang mit der Pandemie ist, dass keine einheitlichen Wertmaßstäbe verwendet werden.

            Eines der zentralen Probleme beim Umgang mit der Pandemie ist, dass ständig unpassende Vergleiche gezogen werden. Eine Pandemie ist eine Pandemie, eine Grippewelle ist eine Grippewelle. Das sind verschiedene Dinge, haben ja auch verschiedene Bezeichnungen: „Pandemie“ und „Grippewelle“. Es sind von der Struktur her unterschiedliche Probleme und sie verlangen unterschiedliche Lösungsansätze und ja, auch unterschiedliche Abwägungen.

            Das ist noch einer von den Sätzen, die die Fronten in der Diskussion verhärten, ohne irgendwohin zu führen.

            Du steckst deine Sichtweise ab, ich meine. Es hat schon einen Grund, warum die Ansicht „10.000 Tote sind akzeptabel, wenn die Kinder dafür bis zur Oberstufe Präsenzunterricht haben können“ nicht vertreten wird. Mit fehlender Breite in der Diskussion, wie du weiter oben beklagst, hat es allerdings nichts zu tun.

          • „Ich sage, es gibt noch keinen endgültigen Beleg, dass es in Deutschland funktionieren würde.“
            – „Irrelevant. Einen endgültigen Beleg (egal ob dafür oder dagegen) wird es nicht geben, solange es nicht probiert und durchgeführt wird.“

            Seufz. So wenig guter Wille, zu verstehen. Ersetze „endgültig“ durch, hm, „schlagend“. Und damit Du mich auch richtig verstehst: Hätten die Holländer im Winter ZeroCovid erfolgreich durchgezogen, wäre das für mich ein schlagender Beleg, dass es auch in Deutschland (oder Österreich, Gruß in den Süden) funktionieren würde.

            „Das ist der wichtige Punkt: Diese Nachteile haben wir jetzt auch schon. Also nochmal, was haben wir zu verlieren?“

            Szenario: Winter. Es gelingt, die Inzidenzen bis in den 10er-Bereich zu drücken, aber praktisch nirgendwo bis unter 1. Dann gibt es mit ZeroCovid Lockdown durchgängig, ohne ZeroCovid hingegen Lockerungen.

            „Du hast keine Ahnung…[+ Inhaltsleere]“

            Darauf gehe ich nicht ein.

            „Hat während eines schlimmen Grippewinters aber bisher auch kaum jemanden gejuckt.“ – „Beleg oder didn’t happen.“

            Ein Beleg für Nichtexistenz, Du Scherzkeks?
            Ich mache Dir einen Vorschlag: Ich belege Dir an zwei schnell ergoogleten Beispielen die Überlastung von Krankenhäusern in der Grippesaison 2017/18, und Du weist dann die Existenz einer großangelegten medialen und politischen Debatte über die damit verbundenen Kapazitätsengpässe damals nach, die über kleine Meldungen in Regionalzeitungen hinausging.

            „Grippewelle: Krankenhäuser stoßen an Kapazitätsgrenzen
            Viele Pflegekräfte krank – Intensivbetten gefragt

            Durch die anhaltende Grippewelle spitzt sich die Lage in den Krankenhäusern im Landkreis zu. „So etwas haben wir hier noch nicht erlebt“, sagt Werner Hampe, Sprecher des Klinikums Hersfeld-Rotenburg. „Die Belastungsgrenze ist erreicht.
            Von den 600 Betten im Klinikum und den Akutbetten im Herz-Kreislauf-Zentrum (HKZ) seien seit Wochen alle belegt. Am Klinikum waren sowohl die Intensivstation als auch die Innere Medizin am Dienstag abgemeldet. Es konnten keine neuen Patienten aufgenommen werden.
            https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/grippewelle_krankenhaeuser_stossen_an_kapazitaetsg.html

            „Schwerste Grippewelle seit Jahren fordert Todesopfer

            Halles Krankenhäuser arbeiten dieser Tage an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, teilweise sogar darüber hinaus. Grund dafür ist die derzeitige Grippewelle. Sie hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, wie es das in der Saalestadt nach Einschätzungen leitender Mediziner so in der jüngsten Vergangenheit nicht gegeben hat. Und der Scheitelpunkt der Epidemie steht wohl erst noch bevor. Noch gehen die Zahlen aufwärts. Die Kliniken haben daher mehr oder weniger weitreichende Notfallpläne in Kraft gesetzt. Intensivstationen können wegen Vollbelegung teilweise keine neuen Patienten mehr aufnehmen, nicht dringende Operationen werden verschoben, Ärzte und Pflegepersonal, auch selbst von der Krankheitswelle betroffen, arbeiten am Limit.
            https://staedtische-zeitung.de/2018/03/schwerste-grippewelle-seit-jahren-fordert-todesopfer/

            Wie gesagt: Hat damals kaum einen gejuckt, sonst würdest Du mir nämlich nicht einen Beleg für diese eben weithin unbekannte Tatsache abverlangen – Du hast davon nämlich anscheinend auch nichts mitgekriegt. Dass Du Dich dumm stellst, mag ich mir nicht vorstellen.

            „Eine Pandemie ist eine Pandemie, eine Grippewelle ist eine Grippewelle. Das sind verschiedene Dinge, haben ja auch verschiedene Bezeichnungen: „Pandemie“ und „Grippewelle“. Es sind von der Struktur her unterschiedliche Probleme und sie verlangen unterschiedliche Lösungsansätze und ja, auch unterschiedliche Abwägungen.“

            Die zwei Dinge sind so unterschiedlich wie Cassius Clay und Mohammed Ali. „In der roten Ringecke präsentieren wir eine saisonale Erkältungskrankheit mit starker Ansteckung und mäßiger Fatalität. In der blauen Ringecke tritt an: Eine saisonale Erkältungskrankheit mit mäßiger Fatalität und starker Ansteckung.“ Na, wer von beiden ist Influenza und wer Sars-CoV-2?

            Übrigens sortiert selbst das von Dir einst angebrachte Paper über Pandemien die Grippe in die gleiche Risikoklasse wie Covid-19: Beide haben über 1.000 Todesopfer gefordert.

            „Es hat schon einen Grund, warum die Ansicht „10.000 Tote sind akzeptabel, wenn die Kinder dafür bis zur Oberstufe Präsenzunterricht haben können“ nicht vertreten wird.“

            Und welchen? Ich nenne ihn Feigheit. Der gleiche Grund, warum 30.000 Tote durch vermeidbare Krankenhauskeime jedes Jahr zwar in Kauf genommen werden, aber niemand von den Verantwortlichen spricht das aus. Und genau das ist die mangelnde Breite der Diskussion: Argumente werden aus Angst vor moralischem Furor nicht vorgebracht, aber die zugehörigen Ansichten bestehen trotzdem. Und so wird dann am Ende eine Politik gemacht, die nur mittels medialer Dauerbeschallung in die Köpfe der Leute gehämmert werden kann, obwohl sehr viele mit dieser Politik nicht einverstanden sind. Wie viele mehr wären das wohl, wenn die Debatte nicht so eng geführt würde?

          • @renton:

            Szenario: Winter. Es gelingt, die Inzidenzen bis in den 10er-Bereich zu drücken, aber praktisch nirgendwo bis unter 1. Dann gibt es mit ZeroCovid Lockdown durchgängig, ohne ZeroCovid hingegen Lockerungen.

            Inzidenzen im 10er Bereich bedeutet, zwischen 70% und 90% der LK haben Null erreicht. Ähnlich wie letzten Sommer von dem du so oft sprichst. Diese LK können aufsperren. Ich weiß wirklich nicht, woher diese irrationale Angst kommt NoCovid würde zu Dauerlockdown führen. Es ist weder das was die Theorie vorhersagt, noch das was wir in der Praxis beobachten.

            Ein Beleg für Nichtexistenz, Du Scherzkeks?

            Ich meine einen Beleg dafür dass während eines schlimmen Grippewinters ähnliche Zustände herrschen wie jetzt. Hast du ja im folgenden geliefert. Basierend auf deinen zwei Beispielen meine ich, es war auch damals ein Fehler dass nicht mehr getan wurde um das Gesundheitssystem zu entlasten.

            Die zwei Dinge sind so unterschiedlich wie Cassius Clay und Mohammed Ali.

            Sehe ich anders.
            Über den Vergleich Grippe vs. Corona wurde bereits genug geschrieben. Es ist aus vielerlei Gründen ein unpassender Vergleich.

            In der ausnehmend schweren Saison 2017/18 hätte man mehr tun sollen. Umso unverständlicher, dass 3 Jahre später bei einer absehbar noch schlimmeren Krankheit wieder dieselben Fehler gemacht werden.

            Übrigens sortiert selbst das von Dir einst angebrachte Paper über Pandemien die Grippe in die gleiche Risikoklasse wie Covid-19

            Nein, nicht die Grippe. Sondern einzelne Ereignisse wie z.b. die Spanische Grippe 1918 oder die Hongkong Grippe 1968/69. Dass die Grippe einen solchen pandemischen Status erreicht ist die Ausnahme. Die Aussage des papers ist nicht „Die Grippe ist in derselben Risikoklasse wie Covid“. Die Aussage ist: Wenn eine Krankheit (egal welche) pandemischen Status erreicht, dann fällt sie in eine Risikoklasse bei der höchste Vorsicht geboten ist.
            Nicht jede Grippewelle ist eine Pandemie, es sind sogar nur die wenigsten. Und selbstverständlich, wenn absehbar ist dass eine Grippewelle sich zur Pandemie entwickelt, dann sollte man entsprechend handeln. Da wir wissen dass die Grippe dieses Potential hat, fände ich es beispielsweise nicht verkehrt, wenn bei uns ähnlich wie in asiatischen Ländern das Tragen von Masken im Winter zur Normalität wird. Wir haben diesen Winter gesehen wie effektiv das ist: Fast keine Grippeerkrankungen. Ein riesiger Gewinn, sowohl menschlich-gesundheitlich als auch volkswirtschaftlich, für eine sehr simple und einfache Maßnahme.
            (Nein, ich rede hier selbstverständlich nicht davon dass es mit Zwang durchgesetzt werden soll)

            Der gleiche Grund, warum 30.000 Tote durch vermeidbare Krankenhauskeime jedes Jahr zwar in Kauf genommen werden, aber niemand von den Verantwortlichen spricht das aus.

            Eine schweres Versäumnis. Ich bin der erste, der eine Diskussion darüber unterstützt.

            Argumente werden aus Angst vor moralischem Furor nicht vorgebracht, aber die zugehörigen Ansichten bestehen trotzdem.

            Welche Ansichten wären das?

            Und so wird dann am Ende eine Politik gemacht, die nur mittels medialer Dauerbeschallung in die Köpfe der Leute gehämmert werden kann, obwohl sehr viele mit dieser Politik nicht einverstanden sind.

            Richtig. Ich denke die meisten Menschen sind unzufrieden mit der Art und Weise wie seit 14 Monaten mit der Pandemie umgegangen wird und wünschen sich dass mehr getan wird.

        • @pingpong:
          „Oben ist doch ein Beispiel, Riedlingen in BW: Ja es stimmt, mitten in der Pandemie wird dieses KH geschlossen. Weil ein paar Kilometer weiter ein größeres gebaut wird. Skandal!!!“

          Müssen die Untertanen sich jetzt schon durch jede einzelne regionale Gegebenheit „vor Ort“ durchquälen, um Deinen Anforderungen nach „Tiefgang“ gerecht zu werden? Ist es nicht vielmehr Aufgabe der Obrigkeit, den Untertanen ihre auserwählten Gedanken zu Krankenhausschließungen und Intensivbettenabbau gesamtgesellschaftlich übersichtlich und nachvollziehbar aufzubereiten? Oder fällt das, wie in letzter Zeit so Manches, unter „Geheim“haltungsvorbehalt, weil es den verblödeten Untertanen nicht zuzumuten ist?!

          Na insgesamt muß man der BRiD allgemein, und ihrer Obrigkeit im Besonderen ja diesbezüglich sogar noch ein schlechtes Zeugnis ausstellen, kann sie doch immer noch nicht die PLANERFÜLLUNG der Brüsseler EU-Vorgaben zur HALBIERUNG der KH-Betten melden, wie dies bereits Italien et al. so „erfolgreich“ exerziert haben.

          • Krankenhausschließungen sind sowieso oft eine Pest, die daher rührt, dass sich der Irrglaube politisch hat einnisten können, man müsse Krankenhäuser, jedes für sich, wie Wirtschaftsunternehmen bewerten. Das verkennt vollends den ureigensten Sinn von Krankenhäusern: für eine bestimmte Region eine möglichst gute Sicherung der Leben der dort Beheimateten zu gewährleisten.

            In der Region Hannover gibt es das kleine Städtchen Großburgwedel. Das dortige Krankenhaus stand für viele Jahre ständig auf der politischen Abschussliste und bekam erst vor kurzem endlich das OK zur Weiterexistenz. Um Burgwedel herum ist alles sehr ländlich. Nur Dörfer, also keine besonders dichte Besiedelung. Entsprechend dürften die Auslastungszahlen für das Krankenhaus dürftig gewesen sein, weshalb es wohl zu Disposition gestellt worden war. Aber: für die besagte ländliche Region hätte die Schließung des Krankenhauses bedeutet, dass sich das nächstgelegene Krankenhaus in der Nordstadt von Hannover befunden hätte. Ein dort losfahrender RTW bräuchte locker zehn bis fünfzehn Minuten länger, um in einem medizinischen Notfall vor Ort zu erscheinen. Ich glaube, es ist müßig zu erwähnen, was zehn bis fünfzehn Minuten zusätzliche Wartezeit – ganz zu schweigen, dass sich auch der Transport ins Krankenhaus um nochmals dieselbe Zeit verlängert – bedeuten können, wenn gerade jemand mit einem Infarkt oder Schlaganfall zu Hause darniederliegt. Man hätte mit der Schließung also, nur weil man meint, alles nach strikten betriebswirtschaftlichen Kriterien bewerten zu müssen, die medizinische Notfallversorgung für viele Menschen massiv verschlechtert.

            Ja gut, dann sind halt in diesem Jahr mal wieder so und so viele Menschen über die Wupper gegangen, die wir, hätte es das Krankenhaus noch gegeben, hätten retten können. Aber dafür haben wir viel Steuergeld gespart, welches wir jetzt in so lebensnotwendigen Projekten wie, ganz aktuell, der Gleichstellungsstiftung versenken können.

          • @Billy Coen:
            „Man hätte mit der Schließung also, nur weil man meint, alles nach strikten betriebswirtschaftlichen Kriterien bewerten zu müssen, die medizinische Notfallversorgung für viele Menschen massiv verschlechtert.“

            Geanu darum geht es: der Mensch und seine Gegebenheiten und Bedürfnisse wird, wenn überhaupt, ausschließlich unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten be- und verwertet; aber was ist das für ein „Betrieb“ und wem nützt es ?
            Früher nannte man so eine einseitig-verkürzte Betrachtung komplexer Gegebenheiten MILCHMÄDCHEN-Rechnung…

            „Ja gut, dann sind halt in diesem Jahr mal wieder so und so viele Menschen über die Wupper gegangen, die wir, hätte es das Krankenhaus noch gegeben, hätten retten können. Aber dafür haben wir viel Steuergeld gespart, welches wir jetzt in so lebensnotwendigen Projekten wie, ganz aktuell, der Gleichstellungsstiftung versenken können.“

            Derlei wird heute zynisch unter KOLLATERALSCHÄDEN gebucht…

        • Das ist schon lustig:
          Sabrina verbittet sich einerseits Kritik an Quellen direkt von oder aus dem Umfeld von u.A. Esoterikern, Rechtsradikalen und Religioten „weil die ja auch recht haben könnten“ schmettert aber correctiv als Quelle mal eben ab (nicht dass ich viel von denen halten würde, by the way).
          Die Scheinheiligkeit mancher Leute ist einfach faszinierend.

          • @Seb:
            „Sabrina verbittet sich einerseits Kritik an Quellen direkt von oder aus dem Umfeld von u.A. Esoterikern, Rechtsradikalen und Religioten „weil die ja auch recht haben könnten“ schmettert aber correctiv als Quelle mal eben ab (nicht dass ich viel von denen halten würde, by the way).
            Die Scheinheiligkeit mancher Leute ist einfach faszinierend.“

            Vielen Dank für Dein Kompliment: „Scheinheiligkeit“!
            Wenn Du auch noch Belege für Deine Pauschalkritik vorbringen könntest, wärst Du vielleich glaubhafter.
            Über die „Qualität“ von „CORRECTIV“ und anderen obrigkeitsabhängigen Mietmäulern habe ich ausgeführt; was hast Du an den von mir im Zusammenhang mit dem Thema „Abbau von Intensivbetten zu Corona-Pandemie-Zeiten“ genannten Beleg-Quellen (Reitschuster, Ärzteblatt) hinsichtlich Verläßlichkeit auszusetzen?!

          • @sabrina:

            Wenn Du auch noch Belege für Deine Pauschalkritik vorbringen könntest, wärst Du vielleich glaubhafter.

            Wozu? Du weigerst dich doch auch beharrlich, deine Pauschalkritik „obrigkeitsabhängige Mietmäuler“ mit Inhalten zu untermauern. Ich habe oben jede Menge sachliche Argumente und Inhalte vorgebracht, von dir kam an inhaltlicher Diskussion: nichts.

            Aber von anderen Argumente und Belege verlangen.

            Scheinheiligkeit ist schon ganz treffend.

          • Mich hat zwar keiner gefragt, aber auch ich finde, @Sabrina, dass Du nicht ausreichend auf @pingpongs Gegenargumente eingegangen bist. Das kostet Zeit und auch mehr Mühe als sich ein Video anzugucken/einen Text zu lesen und sich Gegenargumente zu denken, und anschließend Pingpong zu schreiben: Guckst du da und da. (Das kann der selbst übrigens auch gar nicht mal schlecht.) Aber nur so funktionieren Diskussionen. Wenn man einfach nur seinen Meinungspups ablassen seine Meinung sagen und Bestätigung einholen will, ist man auf Twitter besser aufgehoben, finde ich ja immer.

    • Meiner Ansicht sind die Inzidenzwerte durch diesen Effekt (Selbstteste, die sehr häufig zusätzliche positive PCR-Teste nach sich ziehen) im Zeitverlauf nicht mehr vergleichbar

      Genau so hat auch Kekulé letztens in seinem Podcast argumentiert.

      Warum die Intensivstationen so voll sind, wüsste ich auch gern.

      • Es heisst doch immer die Zahl der freien Intensivbetten sei so gering wie nie zuvor und ständig am Sinken. Korrespondiert das überhaupt mit einer tatsächlichen Zunahme der Auslastung? Zahlen dazu habe ich noch nicht wahrgenommen.

        • Korrespondiert das überhaupt mit einer tatsächlichen Zunahme der Auslastung? Zahlen dazu habe ich noch nicht wahrgenommen.

          ???

          Die Anzahl der Intensivpatienten steigt. Die Betriebssituation an den KH verschlechtert sich.

          Welche Zahlen vermisst du?

          Du kannst auch einfach ins nächstgelegene KH gehen und mit dem Personal dort reden.

          • pingpong, du bist monothematisch und vorhersagbar. Die Leserschaft droht einzuschlafen. Mach es doch einmal interessanter – den schlicht, naiven Deutschen haben wir jetzt genug genossen, Die Grafik die du da präsentierst, kommt von ESRI. Diese Firma verdient mit Covid-Management Geld. Je mehr Covid, je mehr Geld. ESRI stellt diese Informationen international unentgeltlich Insitutionen zur Verfügung, z.B. dem Divi. Wieso zeigst du diese Grafik, ohne auf den Interessenkonflikt hinzuweisen? Warum bist du so aufreizend gedankenlos und unkritisch?

          • Die Grafik die du da präsentierst, kommt von ESRI.

            Na und?

            Diese Firma verdient mit Covid-Management Geld. Je mehr Covid, je mehr Geld.

            citation missing

            ESRI stellt diese Informationen international unentgeltlich Insitutionen zur Verfügung, z.B. dem Divi.

            citation missing

            Wieso zeigst du diese Grafik, ohne auf den Interessenkonflikt hinzuweisen?

            Welcher Interessenkonflikt? Soweit ich es verstehe, ist die Softwareplattform (arcGIS, wird z.b. auch für das Corona dashboard verwendet) von esri. Die Firma vertreibt geospatiale Daten sowie dazupassende Softwarelösungen, mit denen so etwas wie z.b. das corona dashboard erstellt werden kann. Die geografischen Daten (Karte, Landkreise, Städte usw) sowie das dazugehörige Software-Ökosystem und die Webanwendung für das dashboard kommen von esri, die anwendungsspezifischen Daten werden von den jeweiligen Ländern erhoben. Also im Fall corona-dashboard z.b. vom RKI, für DIVI von den KH über das ARDS Netzwerk.
            https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/vorbereitung-auf-eine-pandemie-divi-ruft-kliniken-zur-meldung-von-ards-behandlungskapazitaeten-auf

            esri selber hat keine anwendungsspezifischen Daten, sie stellen bloß die Softwarelösung für die Visualisierung bereit. Deshalb steht auf deren Beispielanwendung „Covid Trends for U.S. Counties“ auch ganz explizit:

            Data Source: Johns Hopkins University CSSE US Cases by County dashboard and USAFacts for Utah County level Data.

            Aus dieser Konstellation einen Interessenkonflikt abzuleiten ist schon ein bisschen abenteuerlich. Wenn ich die Grafik statt als png als jpg präsentiert hätte, bestünde dann ebenso ein Interessenkonflikt mit der Joint Photographic Experts Group? Oder mit imgur, weil ich deren hosting für die Grafik verwende?

            Warum bist du so aufreizend gedankenlos und unkritisch?

            Warum verbreitest du so dümmliche Falschinformationen?

          • Es gibt potentiell ein Interessenkonflikt bei ESRI, weil die ein Geschäftsmodell haben, das sich für das Management von COVID eignet.

            Dieser Satz stammt von mir und ist gültig.

            Ein Suche nach esri und covid ergibt z.B.:

            https://www.techrepublic.com/index.php/category/10250/4/index.php/article/esri-geospatial-covid-19-mapping-tools-help-with-community-contact-tracing/
            https://gisuser.com/2020/05/esri-canada-five-steps-to-understanding-the-covid-19-impact-on-your-organization/
            https://www.rte.ie/news/2021/0409/1208924-covid-study-latest/
            https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12772290-esri-vereinte-nationen-schaffen-dashboard-gefaehrdung-bevoelkerung-covid-19
            https://coronavirus-response-esriza.hub.arcgis.com/

            Klicke, um auf Business_Continuity_Solutions.pdf zuzugreifen


            https://www.zdnet.com/article/esri-targets-developers-with-new-arcgis-platform-as-a-service/

            ESRI bietet Dienstleistungen an, die es Firmen ermöglichen soll, innerhalb einer Pandemie ihr Business wieder aufzunehmen. Ein wesentliches Mittel ist das Tracking.

            Schlichten Gemütern, wie dir, für die die Datenrepräsentation und Datenenerhebung unpropblematisch ist, erscheint ESRI lieb, weil die Firma das alles unentgeltlich iefert.

            Noch einmal: ich sage nicht, ESRI manipuliert, ich sage, es gäbe ein Interessenskonflikt – eine Behauptung, die dein fehlerhafter Verstand nicht in der Lage ist, zu fassen.

          • Ein Suche nach esri und covid ergibt z.B.

            Deine Links bestätigen, was ich gesagt habe: Die Firma vertreibt geospatiale Daten und Softwarelösungen zur geografischen Visualisierung (=innerhalb von Karten) von anwendungsspezifischen Daten.

            ESRI bietet Dienstleistungen an, die es Firmen ermöglichen soll, innerhalb einer Pandemie ihr Business wieder aufzunehmen. Ein wesentliches Mittel ist das Tracking.

            esri betreibt kein Tracking, sie bieten Lösungen an, wie bereits existierende Daten von Kunden im räumlichen Zusammenhang (=in Karten) visualisiert werden können. Die Karten kommen von esri, die anwendungsspezifischen daten vom Kunden. Ohne diese anwendungsspezifischen Daten ist esri einfach sowas wie openstreetmap.

            weil die Firma das alles unentgeltlich iefert.

            citation needed.

            esri verfolgt das übliche Saas oder PaaS Geschäftsmodell: zeitlich begrenzte trial version, alles weitere ist kostenpflichtig.

            Noch einmal: ich sage nicht, ESRI manipuliert, ich sage, es gäbe ein Interessenskonflikt – eine Behauptung, die dein fehlerhafter Verstand nicht in der Lage ist, zu fassen.

            Du behauptest es bestünde ein Interessenkonflikt, bist aber nicht imstande darzustellen worin konkret dieser besteht.

            esri hat bis auf die Karten keine Daten und erhebt selbst auch keine. In einem deiner Links (Esri Canada’s COVID-19 Resource Hub is a free collection of data, maps, applications and other resources) steht wieder klipp und klar: „Reported Data From Provincial Health Ministries“

            Das Bereitstellen einer Softwarelösung für die Visualisierung von beliebigen Daten begründet keinen Interessenkonflikt. Wenn es so wäre, litten nVidia, intel und AMD unter demselben Interessenkonflikt. Denn sie stellen eine Treibersoftware bereit, mit deren Hilfe ihre Grafikchips all die bunten Bilder auf dem Bildschirm visualisieren.

          • @pingpong – Schlichtheit kann unterhaltsam sein. Es ist interessant, am lebenden Objekt eine spezifische Form der Dummheit zu studieren, die sich in der Fähigkeit äußert, Fakten aufzusagen und in der Unfähigkeit, sie zu synthetisieren.

            Ich spiele jetzt mit dir.

            Schau dir diesen Link an:
            https://www.esri.de/de-de/landingpages/corona-impact-2020/uebersicht
            oder diesen
            https://www.esri.de/de-de/landingpages/corona-impact-2020/solutions/ueberblick

            Du erkennst den Fokus von ESRI auf Behörden? Deine von dir verlangte „citation needed“ (schlicht – schlichter – pinpong) ist in den jeweiligen Startpages versteckt (suche nach „Unterstützung“ oder „Kostenfrei“). Damit könnten die Behörden möglicherweiseise geködert werden.

            Jetzt wo die „citation“ da ist, versuch einmal Folgendes. Dein von mir erfüllter Wunsch nach der „citation“ könnte theoretisch deinen Denkapparat auf den Ursprungsgedanken dieses Kommentarstranges („Interessenkonflkit bei ESRI“) lenken und dich bewegen, dein erstes Urteil („dümmliche Falschinformationen“) unter dem Lichte einer möglichen Bestechung der Behörden durch ESRI (kostenfreie Leistungen) zu stellen. Die Links oben zeigen das deutliche Interesse ESRIS, weitergehende Geschäfte zu tätigen, denn es liegen ausgereifte Business Lösungen vor.

            Wenn du das tätest, also unter Beweis stelltest, du könntest 3 bis 4 Gedanken zusammenhängend und in der richtigen Reihenfolge denken, wäre es möglich, dü würdest mich mit einem Argument konfrontieren, das eine Schlussfolgerung, aus mehreren Prämissen darstellte, was ohne Zweifel überraschend wäre, soweit es von dir käme.

            Also, zum Beispiel, wäre es im besten Fall für den pingpongschen Denkapparat nicht statthaft, zu erwidern, woher ich denn die Gewissheit nähme, dass ESRI die Behörden bestechen wolle. Dies wäre wieder nur eine typisch-schlichte pingpongsche Erwiderung, denn erstens träfe sie nicht eine Behauptung von mir und zweitens würde sie nur einen Satz von mir in Frage stellen oder negieren, nicht aber die erhoffte Syntheseleistung darstellen. Es ist viel zu aufwändig, hier alle möglichen Fehlschritte eines Denkapparates pingpongscher Qualität aufzuzeigen – dieses Grundwissen muss in einem wissenschaftsorientierem Forum vorausgesetzt werden.

            Bemerkenswert (aber natürlich falsch) ist deine von dir in Spiel gebrachte Analogie von Treibern, welche die unterliegende Hardware kompatibel zu Applikationen oder angeschlossener Hardware machen und dadurch nicht die konkrete Maschine, sondern ein Modell davon präsentieren. Die Analogie ist hier insofern zutreffend, als einerseits die Treibersoftware der Appllikation die Mühe nimmt, die konkrete Maschine zu konfigurieren und andererseits ESRI der Gesundheitsbehörde von Hamburg die Mühe nimmt, eigene Dashboards zu gestalten. Nun verlangt aber die Softwareschmiede, welche die Treiber programmiert, einen Lohn für ihre Leistung und ESRI nicht, was die Analogie hinfälligt macht, sofern man nicht einen Fall konstruieren könnte, bei dem die Softwareschmiede, Treibersoftware unentgeltlich abgibt. Dies könnte einmal der Hersteller der konkreten Machine sein, was hier dann der Gesundheitsbehörde entspräche, die Dashboards baut. Da sie das aber gerade nicht tut, ist dieser Weg einer Anallogiekonstruktion verbaut. Dann gäbe es noch idealistische Programmierer, die aus Fun Treibersoftware bauen, was tätsächlich auftrittt – die haben aber wiederum keine konkreten Businesspläne, um mit den Konsumenten der Treibersoftware weitergehende Geschäfte zu machen.

          • @quellwerk:

            Mache kommen ja mit Bildern besser zurecht, einen Versuch ist es wert:

            Die Grafik ist aus einer der von dir erwähnten Startpages für die Produkte von ESRI, hier.
            Die Seiten für anderen Produkte hier, hier, hier und hier sind vom Aufbau sehr ähnlich. Die Templates gibt es kostenfrei, um diese verwenden zu können benötigt man aber eine Lizenz für das Softwarepaket. Und natürlich Daten um die Templates zu füllen. Wir wissen ja mittlerweile, dass diese Informationen weder von ESRI erhoben, noch „international unentgeltlich Institutionen zur Verfügung gestellt“ werden, sondern von den Anwendungsnutzern kommen.

            Deine Behauptungen

            [ESRI] verdient mit Covid-Management Geld. Je mehr Covid, je mehr Geld. ESRI stellt diese Informationen international unentgeltlich Insitutionen zur Verfügung, z.B. dem Divi.

            und später nochmal

            Schlichten Gemütern, wie dir, für die die Datenrepräsentation und Datenenerhebung unpropblematisch ist, erscheint ESRI lieb, weil die Firma das alles unentgeltlich iefert.

            sind weiterhin: Behauptungen.

          • Hallo @pingpong, Geistesriese.

            Anzahl auf Intensiv rückläufig. Auslastung künstlich verringert infolge Gesetzesänderung

            Schau hier:

          • @quellwerk:

            I stand corrected.

            Das ESRI bietet also im Zuge der Pandemie Gratis-Zugang zu ihrer Software an.

            Es ändert nichts an meiner Meinung: Das Bereitstellen einer Softwarelösung für die Visualisierung von beliebigen Daten begründet keinen Interessenkonflikt. Auch dann nicht, wenn die Software gratis ist.

            Es würde helfen, wenn du mal konkret benennen könntest welche Folgen du befürchtest, die aus einem solchen eventuellen Interessenkonflikt entstehen könnten.

          • Diese Frage ist so …, dass ich glauben muss, du trollst. Aber du trollst nicht. Es tut mir leid, aber diesen Dienst muss ich wg. Anspruchslosigkeit verweigern. Ich wünsche dir viel einseitige Freude beim Verkünden klabautermannscher Weisheiten.

        • Korrektur. Ich sehe gerade, dass die Anzahl Patienten auf Intensiv mit COVID abosolut gesehen im Mittel konstant seit einigen Monaten ist, bei Toten dito. Meine erste Aussage, dass die absolute Zahl abnimmt, ist nicht richtig.

    • Im März 2021 sind in Deutschland wohl weniger Menschen gestorben, als in den März von 2017-2019, angeblich. Hab jetzt keine Lust die Quelle zu suchen.

      Ich hab keinen Bock mehr auf die Schei*e. Das ist alles nur noch komplett gestört und hat vollkommen jeden Maßstab verloren. Die Maßnahmen gehen von skurril bis kontraproduktiv, werden je nach Ethnie super-hart oder gar nicht angewandt und kontrolliert. Ja, auch die Intensivbetten sind wohl abgebaut worden, weil wohl irgendeine Förderung auslief. Dafür hört man allenthalben Panikmache, sie würden bald nicht mehr reichen, natürlich nie mit irgendeinem Beleg, aber immer von einem wohlgefälligen Schwätzer geäußert. Die Dreckslügenmedien machen weiter wie gehabt Propaganda mit Absolutzahlen (1 Mio Corona-Tote!!!1! in der EU) ohne die normalen Todeszahlen auch nur mal zu erwähnen.

      Australien, mit seinem NoCovid-Blödsinn, der PingPong so anmacht, ist zwar nach innen offen, allerdings ist nach außen alles abgesperrt auf der großen Insel. Es sitzen wohl noch 40k Australier irgendwo in der Welt herum und kommen nicht mehr nach Hause. Raus kommt man sicherlich, aber nicht wieder rein. Die Tourismusindustrie ist so am Boden wie bei uns, nur dass bei uns (unsinnigerweise) auch noch der Einzelhandel komplett ruiniert ist, während in den Supermärkten alles läuft wie gehabt und längst niemand mehr kontrolliert (außer dass man so eine lächerliche quasi nutzlose OP-Maske aufhat).

      Bezahlt haben wir mit der Schleifung unserer Grundrechte. Künftig wird jede kleine Grippewelle ausreichen, um sich aller politischer Gegner zu entledigen, das Land komplett lahmzulegen und die „sozialen Medien“ durchzuzensieren. Danke ihr Panikwachteln! Und das alles: für verdammt nichts! Nichts ist aufgehalten, die Übersterblichkeit, wenn überhaupt vorhanden, einfach lächerlich. Eine medial aufgebauschte etwas ausgeprägtere Grippewelle, mehr war es (zumindest bei uns) nicht.

      Ich würde mich noch viel mehr aufregen, wenn ich nicht überwiegend davon profitieren würde: weniger nervige Flugzeuge, weniger Verkehr, ein leeres Büro. Nur das Home-Schooling raubt mir echt die Nerven! Und Dank quasi heimlich durchgedrückter CO2-Erhöhung (die Lügenmedien sind ja mit Propaganda beschäftigt) kostet das Benzin seit Jahreswechsel jetzt wieder genausoviel, wie vor Corona, ein Vorteil weniger.

    • Was sind eure Gedanken dazu?

      Bei den ITS-Betten möchte ich darauf hinweisen, dass unbelegte extrem unwirtschaftlich für die Klinikbetreiber sind, daher gibt es auch ein wirtschaftliches Interesse, die Betten belegt zu halten.
      Dass die Krankenhäuser aus den Nähten platzen, wird mir mittlerweile seit ca. 64 Wochen täglich mitgeteilt. Nun stellte sich schon vor einiger Zeit heraus, dass nicht die Zahl der Patienten, sondern vor allem der Personalmangel bedrohlich sei. Das ist verständlich, da medizinisches Personal im Umgang mit akut Covid-Befallenen extremen Belastungen ausgesetzt ist durch die aufwändigen Schutzmaßnahmen. Hinzu kommt ein merklicher Teil, der in Quarantäne muss oder morgens wie ich oft mit Halsschmerzen aufwacht und daher nicht eingesetzt werden darf vor negativem PCR-Ergebnis (bei mir kommt das vom Schnarchen nach gutem Rotwein).
      Es gibt einige Mediziner, die das vorzeitige Beatmen von Covid-Befallenen sehr kritisch sehen. Im Indubio-Podcast wurde im Ärzte-Talk gesagt, man gehe davon aus, dass ca. 20 bis 30 Prozent der auf ITS Verstorbenen als Folge einer zu voreiligen Beatmung ungekommen seien. Früher habe man sogar durch die Beatmung versucht, das Personal vor einer Infektion zu schützen. Jetzt hat sich rausgestellt, dass das nicht wirklich hilft, um die Abgabe von Viren in die Umgebungsluft merklich einzudämmen. Wenn die vom Ärzte-Talk ernsthaft empfehlen, bei Covid-Symptomen wirklich nur im äußersten Notfall ins Krankenhaus zu gehen, dann finde ich das sehr beunruhigend. Das sind meine Gedanken zum medizinischen Kollaps.

      Dass sich weiterhin viele häufig mutierende Viren in und um uns herum tummeln, halte ich für eine Binsenweisheit. Um das Ausmaß erkennen zu können, haben wir bei Corona die Möglichkeit sie rauszutesten. Was mir beim RKI auffällt, ist die Argumentation, die Inzidenz sei über Ostern geringer gewesen, da weniger getestet worden sei, zwei Wochen vorher war aber die Tierarzt-Argumentation, dass eine steigende Inzidenz nicht unbedingt mit der extremen Steigerung der Testanzahl zu tun haben müsse. Da fühle ich mich wieder mal bevölkerungspädagogisch verarscht. Und sowas führt auch dazu, dass ich jede offizielle Mitteilung in der Sache mittlerweile anzweifele.
      Inzwischen ist die Mortalität von Corona-Befallenen durch die viele Testerei so in der Keller gegangen, dass die Infektion eigentlich nicht mehr als gefährlich angesehen werden dürfte. Aber es gibt kein Umschwenken bei der Einschätzung der Pandemiesituation auf die Fälle mit konkreten Covid zuordenbaren Erkrankungen, was logisch wäre.

      Nach wie vor ist aber die Inzidenz derer, die positiven Testnachweis haben, der Gradmesser für den Umgang mit der Situation, unabhängig davon, ob sie jemals etwas davon merken werden.

      Und aus diesen Zahlen heraus werden inzwischen die freiheitseinschränkenden und repressiven Maßnahmen begründet, Kindern die Bildung vorenthalten und unsere Welt in einen wirtschaftlichen Abgrund gefahren.

      Unglaublich finde ich die Gesetzesvorlage zum Infektionsschutzgesetz, die bundesweit gelten soll. Darin wird also eine Ausgangssperre gefordert zwischen 21 und 5 Uhr. Diese ist infektiologisch und laut aller Aerosolforscher kompletter Quatsch, da für jemanden, der alleine ins Freie geht, zumal wenn nur wenige andere unterwegs sind, keine Ansteckungsgefahr besteht. Warum also das?

      Und hier sehe ich den Beleg, dass es gar nicht um die Eindämmung einer Pandemie geht, sondern darum, die Bevölkerung zu erziehen und zu gängeln. Denn die dahinter stehende Argumentation ist: Wenn jemand abends nicht rausgehen darf, dann kann er ja auch nicht auf eine Party oder zum Rudelbumsen oder in die Untergrund-Disko gehen. Das heißt, Freiheitsrechte werden pauschal beschnitten, weil es ja sein könnte, dass manche gegen andere Bestimmungen verstoßen könnten. Da hört‘s bei mir auf! Das ist, als würden Ausgangsverbote für Männer verfügt, weil sie ja ansonsten eine Frau vergewaltigen könnten.

      Wir erreichen das Ende vom Rechtsstaat und fast keiner schreit auf. Das finde ich an der sog. 3. Welle am allerschlimmsten.

      • Auch von mir großes Lob für den ausführlichen Kommentar! Danke!

        Gerade die Sache, dass Maßnahmen beschlossen werden mit dem Gedanken den Bürger zu „erziehen“ oder „die Dringlichkeit deutlich zu machen“ (Maskenpflicht beim Joggen, teilweise beim Fahrradfahren; Ausgangssperre), macht mir Sorgen. Verfassungsrechtlich ist dies sehr bedenklich und geht trotzdem vor dem Auge der Zehntausenden Toten die kommen könnten einfach so durch alle Hürden.

    • Ein Gedanke noch, den ich schon mal in der ersten Welle aufgebracht hatte:

      Ausgehend davon, dass es im Leben eines Menschen zwei zentrale Ereignisse gibt, die alles andere überragen, nämlich Geburt und Tod, ist es wichtig im Blick zu behalten, in welchem Rahmen diese Ereignisse stattfinden.

      Als in der ersten Welle die Kranken einsam und alleine sterben mussten ohne menschliche Berührung und Nähe, war das natürlich sehr schlimm. Aber die Angst vor Ansteckung und Ausbreitung und massenweisem Sterben war sehr groß, weil die Menschen die Virusdynamik nicht einschätzen konnten. In gewisser Weise war das verständlich.

      Jetzt, über ein Jahr später, lassen wir die Kranken noch immer in den letzten Stunden alleine, sie verlassen unsere Welt in Einsamkeit, mit etwas Glück sehen sie einen Maskenmenschen in der Nähe. Das ist bei den heutigen Kenntnissen nicht mehr akzeptabel, sondern unmenschlich.

      Ob Fußballtrainer von Hertha, Ministerpräsident, Gesundheitsminister oder der Onkel vom Nachbarn: Die Infektion mit Corona-Viren ist derart verbreitet, dass nirgends mehr wirklich ein Horror herrscht wie bei Ebola. In der Schule meines Kindes fahren positiv Getestete auf offizielle Anweisung hin mit dem Fahrrad nach Hause oder zu einem Testzentrum für die Verifikation. Während im Krankenhaus die FFP-Masken als infektiöser Spezialmüll entsorgt werden, liegen die Dinger im Rest der Welt auf der Straße oder im Hausmüll.

      Warum müssen also Menschen einen der zwei wichtigsten Momente ihres Lebens weiterhin einsam verbringen? Wenn ein Angehöriger stirbt, dann muss ich zu ihm dürfen, ihm die Hand halten, meine Maske absetzen, ihn auf die Stirn küssen, ihm beim Abschied zeigen, dass es in der Welt Liebe gibt und er loslassen kann.

      Danach fahre ich dann halt in Quarantäne, teste mich wund und bin nach zehn Tagen wieder draußen. Natürlich kann es mich dadurch erwischen – aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich daran sterbe oder für immer geschädigt bin, ist extrem gering.
      Es muss mir erlaubt sein, diese Abwägung selbst zu treffen und das Risiko einzugehen. Dem Sterbenden und mir das zu verwehren, ist unmenschlich.

      Wir müssen lernen, menschliche Aspekte wieder über Zahlen zu stellen.
      Morgen soll eine Gedenktag für die Covid-Opfer sein und laut Kirche sollen wir uns mit Kerze ins Fenster stellen. Das finde ich verlogen, da mache ich nicht mit. Denn es soll nur uns ein etwas besseres Gefühl geben, wenn wir mit unserer Gemeinschaft zusammen aus Angst um uns selbst die Kranken weiterhin zurück- und einsam verenden lassen.

      • „Morgen soll eine Gedenktag für die Covid-Opfer sein und laut Kirche sollen wir uns mit Kerze ins Fenster stellen. Das finde ich verlogen, da mache ich nicht mit. Denn es soll nur uns ein etwas besseres Gefühl geben, wenn wir mit unserer Gemeinschaft zusammen aus Angst um uns selbst die Kranken weiterhin zurück- und einsam verenden lassen.“

        Dieses rituell inszenierte GEHEUCHELTE MITGEFÜHL soll die Verantwortung für authentische Mitmenschlichkeit ersetzen, und ein wenig das eigene bzw. das durch die Obrigkeits-Zwänge entstandene Schuldgefühl verwässern…

  2. Was haltet ihr eigentlich davon (und vom Thema Reparationen generell):
    Der Herr Danisch hat einmal auf folgendes aufmerksam gemacht:
    https://www.danisch.de/blog/2020/07/14/schulden-des-weissen-mannes-us-6-2-quadrillion/
    Solch eine horrende Forderung ist einfach nur ungerecht, unbezahlbar und käme sogar einer Versklavung aller Nichtschwarzen gleich. Wie kommen die auf solch eine Forderung? Nun, sie haben einfach alle Entschädigungen genommen, die den Sklaven und ihren Sklavenvorfahren zugestanden hätte und die Zinsen und Zinseszinsen addiert, was natürlich einfach nur Unsinn ist.
    1. Wenn man nämlich die Vorfahren der Sklaven von 1865 entschädigt hätte, wären sie auch befreit worden, so dass ihre Nachfahren keine Sklaven mehr gewesen wären und somit auch keinen Anspruch auf Entschädigung mehr gehabt hätten.
    2. Kann man nicht davon ausgehen, dass sie von der Entschädigung nichts ausgegeben und alles rentabel angelegt hätten
    3. Wenn sie dies getan hätten, wären entweder die Zinsen auf 0 gesunken, so dass keine Kapitalvermehrung mehr hätte stattfinden können, oder sie hätten Geld gehortet, sobald die Zinsen den Liquiditätsvorteil unterschritten hätten, so dass sich nur ein Teil des Geldes weiter hätte vermehren können, da gehortetes Geld keine Zinsen abwirft. Dabei ist die Inflation noch nicht berücksichtigt. Außerdem hätte so massive Geldhortung die Wirtschaft völlig abgewürgt.

    Was ich mich frage ist, wieso manche Städte so einen Irrsinn unterstützen. Entweder haben die sich den Vorschlag nicht durchgelesen oder sie sind doch so verrückt oder der Artikel, auf den Danisch verwiesen hatte, hat fälschlicherweise den Städten den falschen Plan unterstellt.
    Ein Fehler von Danisch: Diese horrenden Forderungen allen Schwarzen zu unterstellen. Dabei werden in Wirklichkeit selbst viele der antiweißen Rassisten unter ihnen DAVOR zurückschrecken.

    • Ich halte nichts davon, Nachfahren für mutmaßlich von ihren Vorfahren erlittenes Leid zu entschädigen. Leid kann nur individuelle Ansprüche begründen, die nicht übertragbar sind .

      Reparationen sind eine zwischenstaatliche, nicht innerstaatliche Angelegenheit, die für Sachschäden geleistet werden. Die finde ich u.U. gerechtfertigt, auch noch nach Jahrzehnten.

    • Man könnte das mit einer Art Miete für das Leben in einer fortschrittlichen Zivilisation verrechnen. Nebenkosten, also Nutzung der Infrastruktur etc., natürlich extra.

    • Stellen sie die Forderungen auch an Araber, die vor den Europäern angefangen Sklaven aus Afrika zu kaufen oder zu rauben und es auch danach noch getan haben und wie sie es aus mit den Schwarzafrikaner, die HEUTE noch Afrikaner versklaven? Werden an die auch Forderungen gestellt?

      Ich vermute nicht. Nur an Weiße, weil die so blöd sind diesen Forderungen dieser Schmarotzer nachzugeben.

    • Das erinnert mich daran, wie nach dem großen Krieg 14-18 die inländischen Kriegsanleihe-Schulden zurückgezahlt wurden:

      Kannst Du rausgeben? 🙂

    • Ich glaube, dass wenn dieser Schwachsinn so weitergeht, es irgendwann einen derartig rechten Backlash gibt, dass dagegen das 3. Reich wie ein netter Kindergeburtstag 3-jähriger aussah. Und Leiden werden dann die, in dessen Namen diese woken Faschisten ihre Veranstaltung begehen. Wer weiß, vielleicht ist das ja sogar die Absicht. Warum KZs bauen die man aufwendig verstecken muss, wenn man die Bevölkerung so sehr provozieren kann, dass sie irgendwann ein Massaker veranstalten wie in Ruanda 1994 nur auf globaler Ebene.

  3. Vor ein paar Tagen ging ja mal das Thema „Female Choice“ rund, flankiert von der Vorstellung dass das für Frauen und ein paar Typen total super ist, nur halt nicht für eine Horde Incel-Kandidaten.

    Ich fürchte die meisten Mädels stellen sich das irgendwie falsch vor, so wie ein Kaviar Buffet mit all you can eat.
    Näher an der Realität sind männliche Rock/Pop Künstler und ihre Groupies. Das ist female choice in Reinkultur, alle wählen denselben Typen – da must du top aussehen und alles sofort mitmachen und bist dann trotzdem nur – hmm ja was bist du denn dann?

    • Das sind einfach Latex-Handschuh in pink und das ihr ihre IDEE?

      Also ich finde die Idee auch scheiße, ich hätte schon kein Bock die Handschuh zu kaufen, anzuziehen und wieder auszuziehen und dann auch noch wegzuschmeißen und wozu? Damit ich mich nicht mit meinem Blut infiziere? Das wasche ich mir lieber einmal die Hände mehr.

      Naja, ein Problem wie für unsere Zeit konstruiert. Anders als die Shitstormerinnen, bin ich ein Fan das freien Willen. Niemand zwingt Frauen die pinken Handschuhe zu benutzen, aber das scheinen die anders zu sehen.

      • @Matze

        „Das sind einfach Latex-Handschuh in pink und das ihr ihre IDEE?“

        Jupp.

        „Niemand zwingt Frauen die pinken Handschuhe zu benutzen, aber das scheinen die anders zu sehen.“

        Das sehe ich auch so. Ich denke, die Idee wird da in den Medien nicht kritisiert, weil sie so simpel ist, sondern weil sie von Männern kommt. Und weil die Handschuhe pink sind.

      • Hatte ich mal erwähnt, dass ich, bevor ich Feminismus gelernt hab, mal eine hohe Meinung von Frauen hatte?

        Inzwischen spiegelt sich in mir die feministische Einstellung: Von einzelnen Frauen habe ich eine hohe Meinung, aber im allgemeinen… Himmel hilf.

  4. Benjamin Boyce thematisiert häufig interessante Aspekte zum Themenkomplex „sex – gender“.
    Den aktuellen Beitrag mit dem Thema; „The Consequences of Sex & Gender“ hat er wahrscheinlich gemacht, als er an „gender“ allgemein, und vielleicht die genderistas im Besonderen gedacht hat, in Anlehnung an Heinrich Heines Nachtgedanken: „Denk ich an „gender“ in der Nacht,…“:

  5. Ich hab mal eine Frage an die Corona-Experten.

    Wenn der Graph der täglichen Neuinfektionen eine Rechtskurve macht, heißt das nicht, dass R im entsprechenden Zeitintervall unter 1 ist?

    Siehe hier:

    Warum ist die Lage zur Zeit so angespannt?

  6. Ich tue jetzt mal ganz gutwillig so als ob sie auch Männer meinen und das auch sie sich nicht entschuldigen sollen ^^

  7. Kritik am Konzept

    Jahrelang wurde sie gefordert, nun plant der Bund eine Gleichstellungsstiftung. Kri­ti­ke­rIn­nen bemängeln fehlende Unabhängigkeit und eine „Männerquote“.

    https://taz.de/Bundesstiftung-fuer-Gleichstellung/!5761019/

    Seit zehn Jahren wird sie in jedem Gleichstellungsbericht gefordert, nun soll sie kommen: Die Bundesstiftung Gleichstellung. Sie soll „bei der Entwicklung von Lösungsansätzen und deren Umsetzung“ im Bereich Gleichstellung helfen, Forschungslücken identifizieren, Forschungsaufträge vergeben sowie innovative Maßnahmen zur Verwirklichung von Gleichstellung entwickeln, wie es im Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen heißt.

    Doch vor der geplanten Abstimmung im Bundestag über die Einrichtung der Stiftung am Donnerstag gibt es Kritik am Entwurf. Zwar begrüßen der Deutsche Juristinnenbund, Wissenschaftlerinnen mehrerer Hochschulen und Ex­per­t:in­nen die Pläne, das Institut mit Mitteln von 3,2 Millionen Euro in diesem Jahr und rund 5,2 Millionen ab 2022 endlich auf den Weg zu bringen.

    Die konkrete Ausgestaltung allerdings stößt auf „erhebliche Bedenken“, schreibt etwa der Juristinnenbund in einer Stellungnahme für eine Anhörung im Frauenausschuss, der am Montag dieser Woche stattgefunden hat. Diese betreffen vor allem die Möglichkeit der Stiftung, fachlich und politisch unabhängig zu arbeiten, die geplante quotierte Besetzung von Männern in Stiftungsgremien und die Finanzierung.

    Zivilgesellschaft fehlt

    Die zentralen Aufgaben der Stiftung sollen vor allem durch den Stiftungsrat bestimmt werden, der ausschließlich aus Mitgliedern des Bundestags und der Familienministerin bestehen soll. Zivilgesellschaftliche Organisationen sollen nur beratend im Beirat vertreten sein. Dergestalt aber, schreibt der Juristinnenbund, sei die Stiftung „nicht geeignet, eine von politischen Mehrheiten unabhängige und an fachlichen Kriterien orientierte Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern“ zu sichern.

    Auch Barbara Stiegler, Mitglied im Expertinnennetzwerk „Gender Mainstreaming Experts International“, befürchtet, dass die Arbeit der Stiftung „sehr stark von den politischen Kräfteverhältnissen im deutschen Bundestag geprägt sein wird.“ Der „starke Arm der Politik“ sei unübersehbar.

    Zudem verstoßen die Vorgaben zur paritätischen Besetzung der Stiftungsgremien laut Juristinnenbund gegen Artikel 3 des Grundgesetzes – sie führten zu einer „ungerechtfertigten Männerquote“. Gezielte Förderung sei dann erlaubt, wenn es um den Ausgleich struktureller Nachteile gehe.

    Jenseits von Mann und Frau

    Dass sich im Themenbereich Gleichstellung vor allem Frauen qualifiziert hätten, mit denen die Gremien dann also auch besetzt würden, habe jedoch nichts mit der strukturellen Benachteiligung von Männern zu tun. Zudem müssten bei der Besetzung Menschen berücksichtigt werden, die sich nicht als Frau oder Mann verstünden.

    Auch was die geplante Finanzierung angeht, gibt es Kritik. Mindestens Teile der Mittel für die Bundesstiftung sollen offenbar über den Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abgewickelt werden. „Keinesfalls“ aber, so Barbara Stiegler, dürften die „relativ wenigen Mittel für Gleichstellung“ des BMFSFJ umgewidmet werden. Der Stiftung solle eine jährliche Mindestzuweisung über 7 Millionen Euro zugesichert werden, zudem solle ermöglicht werden, dass nicht ausgeschöpfte Mittel ins Stiftungsvermögen fließen können.

    Die frauenpolitische Sprecherin der Grünenfraktion im Bundestag, Ulle Schauws, forderte, die Stiftung müsse sowohl politisch wie institutionell unabhängig arbeiten können und brauche einen intersektionalen Ansatz. „Wissenschaft und Zivilgesellschaft müssen Teil des Gremiums sein“, sagte sie. Zudem gehe Gleichstellung auch Männer an – Quoten aber dürfe es nur bei struktureller Benachteiligung geben, und das sei bei Männern nicht der Fall.

    Kritik von rechts

    Auch aus rechtskonservativen Kreisen kommt indes Kritik an der Bundesstiftung. Als eine der ersten, der der Gesetzentwurf der Fraktionen offenbar vorlag, als dieser noch gar nicht veröffentlicht war, behauptete etwa die Publizistin Birgit Kelle im „Focus“, die „ominöse“ Stiftung solle „feministische Lobbygruppen mit Macht und Geld“ versorgen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel schrieb auf „Tichys Einblick“, die Stiftung sei „teuer, ideologisch und unnötig“. Mit ihr gebe der Bundestag Kompetenz „an eine linksgrüne Vorfeldorganisation“.

    Die zweite und dritte Lesung des Gesetzentwurfs sind bereits für Donnerstag angesetzt. „Wie dieser Gesetzentwurf nun durchgepeitscht werden soll, macht den mangelnden Respekt gegenüber parlamentarischen Verfahren und der Expertise der Sachverständigen bei der Anhörung im Frauenausschuss sehr deutlich“, sagte Ulle Schauws.

    Drei Tage nach der Fachanhörung das Gesetz abzuschließen, sei kein seriöses Verfahren. Dass es der Bundesregierung mit der Berücksichtigung von Gleichstellungsexpertise ernst ist, sei nicht zu erkennen.

    Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
    Zudem gehe Gleichstellung auch Männer an – Quoten aber dürfe es nur bei struktureller Benachteiligung geben, und das sei bei Männern nicht der Fall.
    Feminismus ist Hass, purer Hass! Wenn ich sowas lese, dann wundere ich mich, dass nicht mehr Männer gegen diese Ideologie kämpfen.

    • Ich habe denen mal ein Kommentar dagelassen, wahrscheinlich zensiert:

      Es gibt keine strukturelle Benachteiligung von Frauen. Frauen genießen das Privileg, sich das Leben von Männern (teilweise) unterhalten lassen zu können. Das führt dazu, dass sie weniger arbeiten, das führt dazu, dass sie weniger verdienen und weniger hoch aufsteigen. Strukturelle Benachteiligung zeigt sich in der matriarchalen Dividende, die Milliarden von Mann zu Frau umverteitl, oder: Würden Männer das System genauso wie Frauen belasten, aber genauso wenig einzahlen, es würde komplett zusammenbrechen.

      • Da kann ich mir auch vorstellen das der zensiert wird. Ich würde weniger aggressiv vorgehen und erstmal fragen was denn überhaupt die Bedingungen sind damit eine Diskriminierung strukturell ist. Das man weniger Rechte hat, könne es ja nicht sein, da mit diesen Rechten:
        *Liste*
        Männer per Gesetz diskriminiert werden. Das man vor Gericht oder beim Jobcenter als Mann in den gleichen Situationen höhere Strafen erhält wie Frauen kann es auch nicht sein. Oder das man als Junge bei gleichen Noten seltener eine Empfehlung auf Gymnasium erhält auch nicht. Das man Opfer bei häuslicher Gewalt selbst zum Täter gemacht und der Wohnung verwiesen wird, eben so wenig. Also eine schon durchaus interessante Frage.

        • Habe ich erstens nicht den Nerv für und zweitens ist das eher zu bezweifeln, dass die einen diplomatisch gehaltenen Kommentar freischalten, wenn er ihnen ideologisch gegen den Strich geht. Den super sachlichen und vermittelnden Kommentar von Lucas Schoppe zum Fall „Forum Inklusion“ haben die auch gelöscht. Und heute triumphieren sie, dass die „Antifeministen“ kein Geld erhalten – während bösartige Monster mit Millionen gefördert werden.

    • Ich find’s Klasse, wenn Du solche Links hier postest – aber seien wir ehrlich: Die Würfel sind längst gefallen. Wer nach über einem Jahr Corona den Schuss jetzt immer noch nicht gehört hat, der wird es nicht mehr lernen. Therapie zwecklos.

  8. French top court upholds decision not to try Muslim man who killed his Jewish neighbor while high on marijuana

    https://www.jta.org/quick-reads/french-top-court-upholds-decision-not-to-try-arab-man-who-killed-his-jewish-neighbor-while-high-on-marijuana

    Was sagen denn die grünen Dopefans dazu? Und die angeblich immer so um Antisemitismus bekümmerten? Das ist mal ein ganz erheblicher Vorfall, der einen wirklich und erheblich an der staatlichen Gerechtigkeitfähikeit zweifeln lässt …..

    „The handling of Halimi’s slaying has been a watershed event for many French Jews, who say it underlines the French state’s failures in dealing with anti-Semitism.“

    Deutsche Gutmenschen haben derweil ganz andere Prioritäten:

    • Wieviele Juden gibt es in Deutschland? 90.000?
      Es gibt 2000 Städte.
      Also in Schnitt 45 Juden pro Stadt.
      Bar Mitzwa ist einmal im Leben.
      In jeder Stadt hat im Schnitt alle 4 Jahre ein Mensch Bat Mizwa und alle 4 Jahre ein Mensch Bar Mitzwa.

      Ja, natürlich, es ist reiner Antisemitismus, dass alle 12 Schreibwarenläden einer Stadt nicht 12 verschiedene Karten vorrätig haben, damit einer der Läden alle 4 Jahre einmal eine Karte verkaufen kann.

      Menschen sind so dumm, das es einem schwindelig werden könnte.

      • Im Anbetracht dessen, was derzeit passiert, lassen mich solche Kommentare regelrecht benommen zurück und mir wird wirklich schwindelig zumute. Als hätte ich einen Holzhammer rechts und links auf den Kopf bekommen. Da sind einfach alle Massstäbe durcheinander geraten und verloren gegangen.

        • Sehe ich auch so.

          Nach meinen Eindruck ist es dem eigenen Denken abträglich, wenn man selbst einen ironischen oder sarkastischen Text verfasst oder eine entsprechende Äußerung tätigt. Irgendwie leidet das Denkvermögen der meisten Menschen, sobald sie so eine polemische Form – starke Ironie oder eben Sarkasmus – wählen. Ich muss mich hier natürlich auch selber tadeln. Aber irgendwie verleitet Sarkasmus oder ähnliches zu unsaubererem, fehlerhaftem Denken.

          Darum immer sachlich schreiben. Um seiner selbst willen. Weil man sonst weit unter sein eigenen Niveau fällt: unter jenes Niveau, dessen man eigentlich fähig wäre.

          • @Jochen,

            ich versteh nicht.

            Du meinst, für Schreibwarenläden ist ökonomisches Denken nicht wichtig?

            Warum nicht?

        • Alex, dass jemand, der unermüdlich dabei ist, den Begriff „Antisemitismus“ noch mehr zu inflationieren als die radikalste Feministin den Begriff „Frauenfeindlichkeit“, bei dem geringsten Einfall von Realität das Gefühl eines feindlichen Holzhammers hast, ist absolut kein Wunder.

          „Ist mir egal“ ist NICHT das gleiche wie „ich bin deren Feind“.

          • Ich meinte natürlich den Kommentar von dieser Bahr und nicht den deinen, der mir wie ein Holzhammerschlag vorkam! 😦

        • @ weiss_auch_nicht

          Du must doch bitte erst mal die Situation, um die es geht, sachlich darstellen. Und dann angeben, wer warum den Vorwurf des Antisemitismus erhoben hat. Sachlich.

          Dann kannst Du kritisieren. Natürlich. Übrigens finde ich auch, dass in der Vergangenheit der Vorwurf des Antisemitismus häufig unbegründet erhoben worden ist, auch z. B. von dem Simon Wiensenthal Center in den USA.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Wiesenthal_Center

          Da kann man bestimmt viel kritisieren – aber man muss doch die entsprechende Sachlage erst mal neutral und vollständig darstellen. Mir geht es allein um diesen banalen Punkt.

          Und ich kann aus Deiner polemischen Darstellung oben nicht entnehmen, worum genau es geht und warum genau der Vorwurf des Antisemitismus erhoben worden ist.

    • Guter neuer Kommentar von Bari Weiss zum franz. Gerichtsbeschluss:

      https://bariweiss.substack.com/p/why-france-refuses-to-prosecute-an

      And so it is the case with the four-year saga of Sarah Halimi. The final injustice came yesterday, when the country’s top appeals court upheld the earlier, lower court decision that Traoré could not be held criminally responsible because he was high. ….

      As Francis Szpiner, one of the Halimi family’s lawyers, asked of the court’s strange logic: “Will this also apply to drunk drivers who kill children on the road?” The question answers itself.

      The madness here does not belong to Traoré. It belongs to France.

      Der oberste Preis der Infamie geht an jene:

      “ …. the strange silence on the part of those who claim to care deeply about justice, silence from those who can detect the most subtle microaggression.“

  9. Wir lesen ja aktuell öfters davon, dass nur Transgenderpersonen in Filmen Transgenderpersonen spielen dürfen, oder das „Drama“ um diese Gedichtsübersetzung von Amanda Gorman, dass nur „PoC-Frauen“ das dürfen etc. Man könnte das als neue Problematiken ansehen.
    Allerdings lese ich gerade die Autobiografie von David Prowse. Falls der Name einem nix sagt, vielleicht hilft euch „Darth Vader“ etwas 😀 Und er beschreibt darin, dass er sich auch als „Superman“ beworben hat; für den „Klassiker“ von 1978 mit Christopher Reeve … er hat also den Job nicht bekommen!
    Er meint, er war da beim Projektverantwortlichen und der hat ihm bestätigt, dass er perfekt für die Rolle wäre … aber sie ihn nicht nehmen können, weil er kein US-Amerikaner ist! Denn die Supermanfans in den USA würden keinen Briten als Superman akzeptieren!
    Fand ich ganz interessant zu lesen, dass solche „Kriterien“ schon durchaus „alt“ sind!

    • Da spielt der auch heute noch existierende Nationalchauvinismus der Amerikaner mit rein. Wobei es lustig ist, dass sie sogar meinen, das Publikum würde es nicht akzeptieren, wenn ein Außerirdischer nicht von einem Amerikaner gespielt würde.

      Diese sehr spezielle Haltung der Amis ist auch der Grund für die unzähligen – meist um Längen schlechteren – Remakes nicht amerikanischer Filme durch Hollywood, teils nur wenige Jahre, nach dem Erscheinen der Originale. Amerikaner verweigern sich des Schauens nichtamerikanischer Filme in so großer Zahl, dass es unwirtschaftlich wäre, die nicht in englischer Sprache gedrehte Filme zu synchronisieren. Darum erscheinen viele ausländische Filme in den Staaten nur mit Untertiteln, was dann wiederum bewirkt, dass selbst die, die ausländischen Filmen gegenüber aufgeschlossen wären, die Lust verlieren, weil wer will schon einen Film zum größten Teil lesen?

      Also im Klartext: man schätzt die Ablehnung der Amerikaner nichtamerikanischen Filmen gegenüber so groß ein, dass es bei einigen Filmen als wirtschaftlicher erscheint, den Film amerikanisch neu zu filmen, als das Original zu synchronisieren. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…

      • Das erinnert mich an die Verwunderung, als „The IT Crowd“ in Deutschland nicht einfach Synchronisiert gezeigt, sondern komplett neu gedreht wurde! Und zwar um einiges schlechter als das Original…

        Ansonsten:
        „weil wer will schon einen Film zum größten Teil lesen?“
        Frag mal jegliche Animefans 😉

        • RTL hat auch mal eine ziemlich kackendreist Kopie auf „Eine schrecklich nette Familie“ gedreht, was recht krass war, weil zu der Zeit auch das amerikanische Original bei ihnen lief. Grundsätzlich war die Grundausrichtung der Serie und die Charaktere sehr klar abgekupfert nur eben irgendwie in superbillig und schlecht. Ich meine mich zu erinnern, dass sie aber auch teils ganze Episoden beinahe eins zu eins plagiiert haben. Megapeinlich!!!

          Das machte für mich schon deshalb keinen Sinn, weil man ja nun wirklich nicht allen Ernstes behaupten kann, in Deutschland gäbe es keinen Markt für ausländische, speziell amerikanische Filme und Serien, so dass man gute Konzepte erst einmal deutsch remaken muss, um sie aussichtsreich platziert zu bekommen. Eigentlich ist doch eher das Gegenteil der Fall: die Deutschen haben in der Regel von deutschen Filmen und Serien eine ähnliche Meinung, wie Amerikaner von ausländischen Filmen und Serien.

          „Frag mal jegliche Animefans 😉“

          Mit denen füllt man aber wahrscheinlich nicht sonderlich viele Kinosäle… 😀

          Es ist ja auch enorm, in was für Sphären die Big Cats im Bereich der Unterhaltungsindustrie denken; ab welchen Gewinnmargen die ein Projekt als Erfolg betrachten. Mal ein Beispiel aus einem anderen Medium, dem Videospiel: treue Fans der altehrwürdigen Resident Evil Reihe litten lange unter der immer mehr in wilde Action abdriftenden Ausrichtung der Reihe, die ihren Höhepunkt im Sechser fand, wo es in Teilen so wild zuging, dass es selbst einem Michael Bay schwindelig geworden wäre. Begründet hatte vorm Erscheinen dieses Titels ein Verantwortlicher damit, dass das Franchise für Survival Horror einfach zu groß geworden sei. Man wolle halt noch die Call-of-Duty-Fans mit an Bord bekommen. Was schon eine ziemlich bittere Ironie war, wenn man mal bedenkt, dass Resident Evil dieses Subgenre des Action-Adventures überhaupt erst so richtig groß gemacht hat und man nun meinte, man sei selbst dafür zu groß geworden… Zum Glück haben sie zuletzt wieder ein Bisschen Bodenhaftung bekommen und haben wieder in vernünftiges Fahrwasser gesteuert.

      • „Wobei es lustig ist, dass sie sogar meinen, das Publikum würde es nicht akzeptieren, wenn ein Außerirdischer nicht von einem Amerikaner gespielt würde.“

        Naja, er kam ja als Säugling, großgezogen und genährt wurde er auf amerikanische Weise, ein englischer Slang in der Sprache hätte da doch vielen Fans störend vorkommen können.

        • Hab jetzt mal bei Prowse „gewikit“. OK, er scheint wohl tatsächlich einen englischen Akzent zu haben, was einer der Gründe war, neben seiner allgemein zu hellen Stimmlage, weshalb man auch im Originalton seine Rolle des Darth Vader synchronisiert hat. Damit kann ich das Argument gelten lassen… 😉

          Irgendwo habe ich mal gehört, dass der Grund dafür, dass in den einzigen Szenen, in denen man Vaders Gesicht sieht, nicht Prowse‘ Gesicht zu sehen ist, eine Strafaktion von Lucas gewesen sein soll, weil Prowse wohl irgendwo mal unautorisiert vorab Infos geleakt hat. Zumindest Infos über die berühmte Offenbarung Vaders am Ende von Episode V können es wohl aber nicht gewesen sein, denn das soll Prowse selbst wohl erst erfahren haben, als er den Film erstmals im Kino sah… 😀

        • @Komu

          Was ist eigentlich beim Gespräch mit deinem Mittwoch-Sex-Samstag-schwanger-Kumpel herausgekommen? War alles nur ein Missverständnis?

          • Das Gespräch war niederschmetternd, bin immer noch beeinträchtigt, und kämpfe gegen das Verlangen, auf eine Bergkuppe zu fliehen und Hirte zu werden.

            Habe aber vor, eine Zusammenfassung zu liefern, dauert aber noch …

          • @Komu (Wie alt seid ihr denn?)
            Also wenn die Partnerschaft auf so einer Lüge fußt, dann ist das keine Basis. Für gar nichts.
            Was für ein krasser, gemeiner Scheiß.

  10. Und es kam, wie es kommen musste:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article230372215/Mietendeckel-Bundesverfassungsgerichterklaert-Berliner-Gesetz-fuer-nichtig.html

    Wie das mit der „Parité“. Sicher will man nicht daraus lernen, man kann die Leute mit den angeblich zu hohen Mieten ja schliesslich viel zu gut aufstacheln.

    Die gleichen Clowns, die den Mietdeckel wollen, sind auch noch die Befürworter von EU und Euro, was uns den Schlamassel erst einbrockt. Und wir haben hier sicher nicht das Ende der Entwicklung gesehen, die Mieten scheinen der Preisentwicklung mächtig hinterherzuhinken.

  11. Haarsträubender Beitrag bei Tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/ausland/transgender-im-us-sport-101.html

    „Etwa 30 US-Bundesstaaten haben Gesetze in Arbeit oder schon beschlossen, die Trans-Mädchen vom Mädchen-Sport ausschließen. Die Republikaner wissen, dass das emotional aufgeladene Thema bei ihren Wählern ankommt.“

    Ich habe selten einen dermaßen ideologisierten Text gelesen, der einen extreme, in keinster Weise unumstrittene oder anerkannte Position für selbstverständlich Wahrheit nimmt. Natürlich sind „Transmädchen“ ganz einfach Jungen, die als Frau angesehen werden wollen.

    „Terry Miller und Andraya Yearwood dominierten vor drei Jahren den Highschool-Laufwettbewerb in Connecticut. Sie siegten und sie brachen Rekorde – was außerhalb Neuenglands nicht von Interesse gewesen wäre. Aber die beiden damals 16-Jährigen sind Trans-Frauen. Das heißt, ihnen wurde bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen, ihr Coming-Out als Mädchen hatten sie erst später.“

    Als wenn das Geschlecht nicht bereits lange vor der Geburt feststände, und dass muskulöse Männer hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn sie gegen Frauen antreten, ist ja auch nicht verwunderlich.
    Das mit der Zuweisung des Geschlechtes bei der Geburt ist die Theorie von Judith Butler, die für die Tagesschau inzwischen selbstverständlicher Standard ist, auch wenn die Wissenschaft was ganz anderes sagt.

    „Transgender-Frauen im Sport, das ist das neueste Schlachtfeld im Kulturkampf der USA. Was ist wichtiger: das chromosomale Geschlecht oder das gelebte?“

    Noch so eine Unverschämtheit, die biologische Realität des Körpers auf eine Stufe zu stellen mit der Selbsteinschätzung von Menschen. Genau so könnte sich jemand, der an Magersucht leidet und glaubt, er wäre viel zu dick obwohl er längst Untergewicht hat, verlangen, man möge gefälligst sein gelebtes Gewicht anerkennen und ihn sich in Ruhe zu Tode hungern lassen.

    Die Autorin dieses Schwachsinns, Katrin Brand, ist Leiterin des ARD-Studios in Washington und verdoent mit Sicherheit einen Haufen Geld. Wirklich haarsträubend

    • Also ich finde den Beitrag durchaus nicht so einseitig. Auch vermeidet die Autorin es, sich eindeutig zu positionieren. Was nicht verwundert, denn nur durch rumdrucksen kann sie es vermeiden entweder Dresche von Genderfeministas oder von TERFs zu bekommen.

      Das einzig dämliche an dem Text ist der plump-peinliche Versuch, die Republikaner als Rechts-Populisten darzustellen.

      Davon abgesehen: In Sportwettbewerben mit klaren Zielvorgaben (schneller sein als die anderen) ist die Existenz einer frauenexklusiven* zweiten Wettbewerbsebene kein Anspruch sondern ein Geschenk der Gesellschaft an die Frauen, damit „die auch mal gewinnen“.

      Da muss die Gesellschaft sich halt mal aufraffen und den Begriff Frau in diesem Kontext seriös definieren („Mensch mit angeborenen Eierstöcken“) und schon passt es wieder.

      • Oh yeah! Dann haben wir endlich auch nicht mehr Herren- und Damenweltmeisterschaften, sondern mit-Hoden-geborene-Menschen-Weltmeisterschaften und mit-Eierstöcken-geborene-Menschen-Weltmeisterschaften. Wenn das nicht mal endlich alle Probleme löst, die die Menschheit nie hatte… Und dann geht es auch noch viel besser über die Lippen als dieser alte, heteronormative Patriarchartsscheiß! 😉

        PS: ich hoffe, hier liest jetzt nicht irgendein Grüner oder irgendein anderweitig verstrahlter Genderaktivist mit, sonst bin ich sicher, dass das, was ich hier gerade geschrieben habe, schon morgen offizieller Antrag sein wird.

        • Ein Genderaktivist würde sich den Vorschlag bestimmt nicht zu eigen machen. Aber die TERFs sind ja schon dabei den nötigen Druck aufzubauen.

          „…alle Probleme löst, die die Menschheit nie hatte…“ das macht das Thema so attraktiv: Es hat wenig mit den überkomplexen und strukturell nur schwer lösbaren realen Problemen zu tun. Und es hat einen hohen Unterhaltungswert. Also leichte Kost zur Entspannung 🙂

          • „Ein Genderaktivist würde sich den Vorschlag bestimmt nicht zu eigen machen. Aber die TERFs sind ja schon dabei den nötigen Druck aufzubauen.“

            Ja und nein! Sicher würde ein Genderaktivist erst einmal eine Trennung grundsätzlich ablehnen, würde aber zumindest die Sprachänderung begrüßen, die somit zumindest nicht mehr suggeriert, dass es auch Männer mit Gebärmutter und Frauen mit Hoden geben kann.

            TERFs würden aber nicht nur gegen eine Aufweichung von Geschlechtertrennungen im Sport Sturm laufen, sondern auch solche Sprachvergewaltigungen ablehnen, weil sie schließlich auch die von ihnen als so sakral betrachtete Weiblichkeit sprachlich „unsichtbar“ machen.

            Hatte sich nicht die Harry-Potter-Autorin Ärger eingeheimst, weil sie sich weigerte, Frauen als „Menschen mit Gebärmutter“ zu bezeichnen?

          • Ich schätze, Genderaktivisten sind zu großmäulig als das sie sich mit dem Mini-Erfolg zufrieden geben würden.

            Umgekehrt vermute ich, TERFs sind pragmatisch genug um sich über den Weg mittelfristig auch die Begriffe zurückzuholen. Denn Du hast schon recht, derartige rhetorische Spitzfindigkeiten werden im alltäglichen Sprachgebrauch schnell rundgeschliffen. Wobei im Sport Klassenbezeichnungen (Leichtathletikwettbewerb in der Eierstock-Klasse, Eierstock-Championsleague) schon witzig wären 😀

      • Transathletinnen als Mittel die Segration beizubehalten. Gefällt mir, ich wäre schon lang dafür Frauenligen abzuschaffen, dann würde auch diese ewige Gehaltsdiskussion aufhören.

        • Das glaubst du doch nicht wirklich. Wenn sie dann feststellen, dass es ohne Geschlechtertrennung in keiner Sportart mehr eine Frau auch nur annähernd in den Bereich eines Profis oder zumindest Vertragsamateurs schafft, werden sie auch dort umgehend Quoten fordern. Dann hat z. B. im Fußball künftig jeder Kader einer Profimannschaft wie auch der einer Nationalmannschaft immer zu MINDESTENS 50 % aus Frauen zu bestehen. Und auf dem Platz müssen immer MINDESTENS fünf Feldspieler weiblich sein. Die Position des Torhüters muss an jedem ungeraden Spieltag eines Wettbewerbes mit einer Frau besetzt werden. Männer können nur an geraden Spieltagen dort eingesetzt werden. Der Einsatz weiblicher Torhüter auch an geraden Spieltagen ist natürlich zulässig.

        • Naja, zugewiesen wird zumindest der amtliche Personenstand. Und dies oft noch nach Augenschein wo keine pränatale Diagnostik dazu vorliegt. Passt ja auch in nahezu fast allen Fällen.

          Aber OK, „Transmädchen“ klingt schon zu niedlich. In dem konkret in dem Artikel beschriebenen Fall sehen die „Mädchen“ übrigens so aus:

          Da bin ich sicher zu old-fashioned aber meine Kriterien für „Mädchen“ treffen die beiden nicht. Da fehlt es an Niedlichkeit für 😀

          • Ob Mädchen oder Junge, bestimmt immer noch die Genetik. Man kann so tun als ob, sich operieren lassen und sich so fühlen, aber deshalb wird man trotzdem nicht zum anderen Geschlecht, man simuliert es immer nur. Es ist eine Schande und Lächerlichkeit, dass man sich im Sport von diesen biologischen Grundlagen entfernt, ausgerechnet dort, wo diese über Sieg oder Niederlage entscheiden.

            Zum Glück leide ich da nicht arg, inszenierter kommerzieller Sport hat mich noch nie interessiert.

    • Wirklich unfassbar!

      „Das heißt, ihnen wurde bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen, ihr Coming-Out als Mädchen hatten sie erst später.“

      Was für bekloppte Trullas müssen wir da mittlerweile bezahlen?!

  12. Gute Laune?
    Dagegen hilft verlässlich ein Blick in die Erzeugnisse der Neuen Deutschen Medienmacher: https://www.supernovamag.de/maenner-verlassen-probleme-kriegen-alleinerziehende/?fbclid=IwAR288gpyS-YKGnWXsL49gmWIXZYwkLuI-_NkKFN9jcBhDxr7ZCnFqYtJzM4

    Perlen sind u. A. „Männer zu verlassen ist zu teuer.“ – wenn es gar keine Kosten mehr verursacht, jemanden zu verlassen, was kann da noch schiefgehen? Und: „When in doubt blame a German“. ’nuff said

  13. @Sabrina Seerose

    du wirst mit pingpong auf keinen grünen Zweig kommen. Er ist staatsgläubig.

    Pandemie ist, wenn die Bestatter lange Schlangen vor ihren Häusern haben. Haben wir nicht.
    Hätten wir eine Pandemie, würde Merkel sie verschlafen. Wir hatten 2015 eine Invasion von naja und was macht das Merkel? Nix.
    Was macht sie jetzt? Ermächtigungsgesetze erlassen, die Grundrechte negieren und die Menschen einsperren. Es geht wieder los. Und danach wars wieder keiner und alle waren im Wiederstand. Keiner wusste was und alle waren ja dagegen.

    Leute wacht auf: der Faschismus ist zurück und er sagt, er wäre der Antifa……

    • Seit Leszek’s neulicher Auslassung, wissen wir ja, dass die Antifa eigentlich nicht viel anders ist, als die Polizei. Eine Art schützender Hilfstrupp, der nur sehr selten über die Stränge schlägt. So ähnlich wie, na ja, wie dieser andere sozialistische Hilfstrupp, wie hieß er, SA?

  14. Trump vs Biden zum Afghanistan-Rückzug und die Haltung der Medien dazu, langer und hervorragender Faden:

    twitter.com/DrewHolden360/status/1382477293797400581

    Zeigt ganz klar auf, dass die Medien lupenreine parteiische Interessenpolitik machen und man ihnen besser absolut nichts glaubt. Selbst den Wetterbericht kann man nicht mehr glauben, denn auch der ist wg. Klimawandel durchpolitisiert.
    Also nur noch lesen unter dem Vorbehalt „so soll ich das glauben“. Sollte man ja ohnehin immer machen, aber leider ist Rhetorik und Textanalyse nicht mehr zeitgemäss, statt dessen regieren „Narrative“, die die Welt so machen sollen, wie der Schreiber es gerne hätte.
    Das ist absolut fatal für eine moderne Wissens- und Informationsgesellschaft.

  15. Wer entscheidet sowas? Richter? Sind die lobotomisiert? Oder bösartig? Das ist ja nicht der erste Fall bei dem ein Verbrecher versucht durch eine Geschlechtsumwandlung zu einer Frau seine Strafe zu verringern, weil man in unserem frauenhassenden Patriarchat als Frau geringere Strafen für die gleichen Verbrechen bekommt, und sich dann im Frauengefängnis an den Insassinnen vergeht.
    Immer wieder Richter, die irrational-schlechte Entscheidungen treffen. Auch heute der Fall bei Genderama mit dem mordenden, lügenden Monster, wo alle schon wussten das sie einen Mord begehen wird, man aber nichts machte und ihr wieder nur eine symbolische Strafe verpasste, because she is a woman.

    Aber zurück nach Kalifornien… das ‚demokratische‘ Paradise:

    „California also has a policy of funding sex reassignment surgeries for inmates.

    This resulted in the case of a notorious baby killer undergoing the surgery and then being transferred into the same prison where the women whose children he killed is housed.“

    Wie kann man so schlampig arbeiten oder haben die gedacht das die sich freut ihn endlich wieder zu sehen? Und hat Kalifornien diese Policy nur für Insassen oder für alle Menschen? Also für eine Blinddarmoperation muss man eine Kredit aufnehmen und sich verschulden, aber die Geschlechtsumwandlung gibt es umsonst. Intersektionalismus ist Krebs für eine Gesellschaft, wahrhaftig.

    • „Das ist ja nicht der erste Fall bei dem ein Verbrecher versucht durch eine Geschlechtsumwandlung zu einer Frau seine Strafe zu verringern, weil man in unserem frauenhassenden Patriarchat als Frau geringere Strafen für die gleichen Verbrechen bekommt, und sich dann im Frauengefängnis an den Insassinnen vergeht.“

      Wurde das ZIEL hier wirklich „durch eine GESCHLECHTSUMWANDUNG“ erreicht oder nicht vielmehr durch die bloße Vorgabe von Kriminellen, (jetzt auf einmal) eine „Frau“ sein zu wollen, dem behördlicherseits und politisch-korrekt nur allzu bereitwillig und nachlässig nachgekommen wurde?
      Eine GESCHLECHTSUMWANDLUNG kann es übrigens nicht geben, und eine Geschlechtsangleichende Operation (GaOP) hieß vor dem galoppierenden Genderwahnsinn „Sex Reassignment Surgery“ (SRS).
      Google und andere PC-Zensoren geben aber bereits seit einiger Zeit nurmehr die Bezeichnung „Gender Reasignment Surgery“ (GRS) aus.
      Um so mehr erstaunt es dann, daß der für originär Transsexuelle (NGS) zutreffende Begriff (SRS) nun im Zusammenhang mit Schwerstkriminellen wieder VERKNÜPFEND in Gebrauch kommt:
      „„California also has a policy of funding sex reassignment surgeries for inmates.
      This resulted in the case of a notorious baby killer undergoing the surgery and then being transferred into the same prison where the women whose children he killed is housed.“

      Ist das ein Zufall!?

      • Ja, vielleicht ist mein Wording unpassend, es ändert aber nichts am Irrsinn, egal ob nun nur formale oder operative Schritte dazu führten, dass diese Verbrecher am Ende vom Staat als Frau behandelt werden.

        Ich bin ja bei dir das man richtigen Transsexuellen helfen soll, aber in diesem Fall glaube ich ihm nicht das er wirklich einer ist – das ist da schon eher ein sexueller Kick, sowie wie bei Transvestiten. Die Leute die solche Verbrecher dabei unterstützen wirken auf mich völlig fremdgesteuert. Es ist Irrsinn, gefährlicher Irrsinn und man muss kein Experte auf dem Gebiet sein um solche Katastrophen vorherzusehen, die entstehen wenn man einen Serienmörder, der Prostituierte ermordete und sogar ein gestandener Frauenhasser ist, in ein Frauengefängnis lässt.

        • Volle Zustimmung; ich sehe das genau so!

          Ich habe mich nur mal wieder so eingehend auf das von Dir zunächst übernommene PC-wording-Sprech bezogen und damit auseinandergesetzt, weil es immer wieder Dasselbe ist: unsere Sprache wird verhunzt (gendersprech), die Geschlechter werden bis zur Unkenntlichkeit in Absurde geführt, und wirklich betroffene Menschen (Intersexuelle) werden ins Lächerliche „entsorgt“…

        • Nein, sie sind nicht fremdgesteuert. Du hast es oben doch geschrieben: „… wo alle schon wussten …“

          Diese Leute wissen genau, was sie tun. Und sie wissen auch, welche Konsequenzen oder zumindest Risiken daraus entstehen. Und sie tun es trotzdem. Damit sie sich in ihrer Gruppe als besonders progressiv erweisen können. Oder zumindest, dass ihnen in ihrer Gruppe niemand vorwerfen kann, transphob zu sein,.

          Und jetzt überleg‘ Dir mal, wie das 1941 mit dem Überfall auf die Sowjetunion war: Alle wussten damals, dass das schief geht, dass das schiefgehen muss. Und alle haben den Feldzug mitgemacht oder mitgeplant oder sonstwie unterstützt. Tribalismus schlägt Verstand – offenbar immer.

          • Na ja, der Vergleich hinkt ein bisschen, denn wenn du damals nicht mitgemacht hast, wurdest du erschossen. Mein Opa väterlicherseits musste an die Ostfront. Der Überfall auf Russland kam fürs normale Volk wohl relativ überraschend, die hatten alle damit gerechnet, dass die Truppen bald wieder nach Hause kommen oder maximal noch was gegen die Briten machen (die damals schon munter in Deutschland herumbombten).

            Vorwürfe kann man in erster Linie der politischen Führung machen, aber Hitler hatte sich, ebenso wie Merkel, vermutlich mit Ja-Sagern umgeben. Ein Teil von denen dürfte das deutsche Heer sogar tatsächlich für ausreichend überlegen gehalten haben, nach „Blitzkrieg“ und sowas, Größenwahn gibts immer. Aus militärischer Sicht absolut unverzeihlich, vor allem gegenüber den eigenen Leuten, war die so gut wie ausgegbliebene Feindaufklärung. Zumindest offiziell hatten die m.W. keine Ahnung vom Output der russischen Panzerfabriken (der wohl größer war, als der deutsche), sie wussten nicht, dass die Amis Russland mit Technik und Lastwagen usw. versorgten, sie marschierten mit falschen Karten los und ohne für den russischen Winter gerüstet zu sein.

            Aber wir wissen auch nicht genug, was da noch alles lief. Da schlummern immer noch Sachen in den Archiven und Entlastendes für uns, wird natürlich zurückgehalten. Angeblich hatte Stalin selbst vor, in Europa einzumarschieren, vielleicht war Barbarossa eine Art hektischer Präventivschlag, evtl. sogar abgesprochen mit den Briten, die ja von Anfang an das Ziel hatten, die zwei einzigen Großmächte, die ihnen wirtschaftlich und militärisch gefährlich hätten werden können, gegeneinander auszuspielen.

          • „vielleicht war Barbarossa eine Art hektischer Präventivschlag“

            Unwahrscheinlich. Die Meinung wurde nach Kriegsausbruch zwar häufig vertreten, auch von hochrangigen deutschen Militärs, gerade weil in Grenznähe sehr viel sowjetisches Material erbeutet worden war. Es war aber nur Propaganda und Selbstbetrug. Die Wahrheit ist, dass man die Sowjets mit heruntergelassenen Hosen erwischt hatte, nämlich mitten im Umzug von den alten Verteidigungsstellungen an der ehemaligen sowjetischen Westgrenze zu Polen, hinüber in die neuen Stellungen an der neuen Westgrenze zu Deutschland. Das viele Material hatte die Rote Armee einfach, wie sich im weiteren Kriegsverlauf ja auch herausgestellt hat.

            Die deutsche Militärführung hätte im Bilde sein können über die Produktionskapazitäten der Sowjets: Deutsche Militärbeobachter hatten die Panzerfabriken besucht. Warum das nicht seinen Weg bis ganz nach oben gefunden hat – ich vermute, keine Organisation ist perfekt. Die Amerikaner haben die britischen Meldungen über den japanischen Angriffsverband Richtung Pearl Harbour ja (mutmaßlich) auch nur aus Schlamperei nicht ordentlich weitergeleitet.

            Auf deutscher Seite wurden im wesentlichen zwei Hauptfehler gemacht:
            1. Die Berechnungen der eigenen Logistiker wurden ignoriert. Nicht zuletzt aufgrund der anderen Spurweite des sowjetischen Eisenbahnsystems war völlig klar, dass eine ausreichende Versorgung der eigenen Truppen höchstens bis Smolensk möglich sein würde, und auch das nur mit Trickserei, indem nämlich u.a. nur für das Drittel der Truppe, das als Besatzungsmacht vorgesehen war, Winterbekleidung mitgeführt wurde. Moskau zu erobern war von vorneherein utopisch, und es ist höchst erstaunlich, dass die Wehrmacht überhaupt bis vor die Tore Moskaus gekommen ist. (Zusätzlich setzte die Wehrmacht übrigens auf eine Versorgung aus dem besetzten Land, wann immer möglich. Dass man die ersten drei Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen einfach verhungern ließ – falls irgendjemand noch meinte, dass die Nazis oder die Wehrmachtsführung keine Verbrecher waren, möge er spätestens jetzt bitte umdenken -, war daher faktisch kein Versehen oder den Umständen geschuldet, sondern Teil des Plans, auch wenn das nach dem Krieg wieder kaum einer mehr zugeben wollte.)
            2. Die Reserven der Sowjetunion wurden grotesk unterschätzt. Die deutsche Aufklärung traute der SU nur zu, im Kriegsverlauf zusätzlich zu ihren bestehenden ca. 300 Divisionen 50 weitere aufzustellen und auszurüsten. Gegen Kriegsende, nach ungeheuren Verlusten, hatte die Sowjetunion jedoch mehr als 800 Divisionen unter Waffen.

            Das waren die zwei Cent vom Hobbyhistoriker.

          • Es ist aber komplett irrational, wie eine eigene Hauswand anzuzünden „weil man das jetzt so macht“. Es scheint da keinen Selbstschutz mehr zu geben und auch keinen Willen andere vor Gefahren zu bewahren. Wenn ich einen großen Hund hätte, von dem ich weiß das der Menschen anfällt, dann lasse ich den nicht frei rumlaufen.
            Sowas sollte Konsens sein. Aber Dank Feminismus ist es das nicht mehr.

  16. Das fand ich einen interessanten Gedanken:

    On the other hand, our era is increasingly anti-sex. Much of the appeal of transgenderism is to nervous adolescent girls uneasy about this whole becoming-a-woman thing. In the past, young girls tended to associate becoming a woman with being a bride, but now, with pornography ubiquitous, womanhood looks pretty horrifying to a lot of girls.

    Wobei ich „Prono“ hier nur für einen Platzhalter halte dafür, dass glückliche Ehen im Umfeld von Mädchen immer seltener werden und sie statt dessen wahlweiseCat Ladies oder Cosmopolitan-Leserinnen sehen.

    Transgender als die über-neurotische Variante von MGTOW.

  17. Gestern Abend hatte ich mal Zeit ein bisschen nach Pornos zu fischen, komme ich selten dazu. Dabei habe ich verblüfft festgestellt, dass die beliebte SM-Kategorie „forced“ (gezwungen) verschwunden ist, bei xhamster ebenso, wie bei xvideos: 0 Treffer auch wenn man danach sucht. Dabei gab es dort nichts Illegales, das letzte Mal, dass ich bei so einer Seite über was gestolpert bin, was evtl. tatsächlich „erzwungen“ war, muss noch in den 00er Jahren gewesen sein. Für mich ein Abtörner, ich kann reale Gewalt nicht ausstehen (auch wenn Semikolon das nie glaubt und ohnehin nicht versteht).

    Das muss eine Folge aus den PornHub(?)-Streitigkeiten sein. An sich ist mir das wurscht, die Videos sind sicher alle noch da, unter anderen Stichworten, aber ehrlich gesagt, hatte ich die Portale für souveräner gehalten. Erfahrungsgemäß bekommen die Moralapostel doch nie den Hals voll. Wenn die sowas durchsetzen können, was kommt als Nächstes? Bekomme ich, wenn ich nach „skinny teen“ suche „fat milf“ untergemischt und eine fat-shaming-Verwarnung? Muss bald jedes zweite Video „interracial“ sein? Mit fester „BBC“-Quote? Fliegt SM bald ganz raus (zumindest der Hetero-Bereich, bei dem Frauen sich erniedrigen lassen)? Oder setzt sich am Ende gar die Emma-Fraktion durch und das Zeug wird ganz zerstört bzw. muss ins Darknet ausweichen? So ein bisschen Sorgen mache ich mir jetzt schon. Mit Pornos ist man immer in der moralischen Defensive und die Gegner wird man mit Entgegenkommen nicht beruhigen, wenn die einmal Blut geleckt haben, legen die erst richtig los.

    • „sleeping“ ist auch weg.

      Die Stimmungslage und das feministische Machtgefüge hat sich anscheinend so weit verschoben, dass die sich absichern müssen gegen alles, was zu sehr nach „Rape Culture“ riecht.

      „Femdom“ hingegen ist nach wie vor kein Problem

      • Aber juristisch war daran bisher nichts zu beanstanden, meine ich. Ist ja ein Erwachsenenportal. Gegner, gerade im prüden Amerika, hatten die auch schon immer, was ist jetzt anders?

        Wenn eine Seite sowas macht, aber dass die dann alle gleich mitziehen, verstehe ich nicht. Vor allem sichern sie sich damit nicht gegen Forderungen ab. Das ist dasselbe wie bei der ausufernden Zensur in Foren und sozialen Netzwerken, am Anfang sperren sie echten „Rassismus“ am Ende jeden, der auf ein beliebiges Problem hinweist und der nicht ganz auf Spur ist, denn wer mit seinem Rabulismus einmal durchkommt und ein Exempel schafft, macht natürlich immer weiter und lockt außerdem andere Kritiker an, die es auf diese Weise dann auch versuchen… und Pornofeinde, gibt es genug, da können sich die EMMA-manzen mit den ganz Rechtsreligiösen zusammentun.

        Wenn die sogar die Sleeping-Sachen rauswerfen, dann wirds BDSM auch bald an den Kragen gehen. Ich fürchte die freiheitliche Zeit neigt sich auch hier dem Ende zu. Hoffentlich findet das Internet diesmal noch eine Ausweichmöglichkeit, die Verkapselung und Zensur nimmt ja überall zu. Zum Glück habe ich alle Filme, die mir gefallen, immer runtergeladen 🙂

    • „dass die beliebte SM-Kategorie „forced“ (gezwungen) verschwunden ist“ – Gleichzeitig fällt auf, dass in unseren Medien immer mehr von „sexualisierter Gewalt“ gesprochen wird, anstatt von sexuellem Missbrauch wie früher. Besteht da evtl. ein Zusammenhang? Dass die Beziehung von Sex und Gewalt nur noch in eine Richtung verstanden werden soll?

      • Hab ich gerade erst heute früh im Radio gehört. Da ging es darum, dass man (nun wohl endlich mal) einen Anstieg häuslicher Gewalt hat feststellen können, aber auch einen Anstieg „sexualisierter Gewalt“ gegen Kinder.

        Kam mir auch irgendwie komisch vor, gerade in Bezug auf Kinder dieses feministische Gummiwort zu nehmen, was in Bezug auf erwachsene Frauen ja bekanntlich längst alles heißen kann von brutaler Vergewaltigung bis hin zu „von der Frau als unfreundlich empfunden Gucken“.

        Den Anstieg erklärte man wohl auch mit erhöhter Sensibilisierung und Anzeigebereitschaft. Ich dachte mir, schlagen sich in derlei Zahlen auch schon Anzeigen nieder? Also auch Fälle, in denen eine feministisch hysterisierte Frau direkt die Polizei ruft, wenn sie auf dem Spielplatz Zeugin werden muss, wie ein Papa seine Tochter auf den Arm nimmt und ihr dabei den rechten Unterarm stützend unter den Po schiebt?

        Ich weiß, ist abwegig, obgleich mich in unserer immer mehr von den Gestörten dominierten Gesellschaft nichts mehr wundern würde.

      • Ja, das mit der „sexualisierten Gewalt“ ist mir auch aufgefallen, ich habe dem bisher noch nicht viel Wichtigkeit beigemessen, die Spinner im ÖR wurschteln derzeit ja ständig an ihrer politisch korrekten Sprache herum. Wenn es nach Semikolon ginge, sollte SM ja verboten werden, gut möglich, dass größere Feministinnenkreise das so sehen und in diese Richtung arbeiten, so wie man aus Gleichberechtigung plötzlich Gleichstellung gemacht hat und der Asylant zum Gefl*chteten geworden ist.

    • Der ist auch gut:
      https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/land-unter-mit-anfragen-gefaelschte-impfpaesse-werden-bei-telegram-angeboten-a3494166.html

      „Die Sendung befragte einen mutmaßlichen Händler, der angegeben habe, „Land unter mit Anfragen“ zu haben. Für einen Impfpass nehme er 150 Euro, seine Kunden kämen aus ganz Deutschland. Autorinnen legten außerdem Verantwortlichen des Frankfurter Impfzentrums gefälschte Impfpässe vor, die sich schockiert zeigten.“

      Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, den Eintrag in meinem Impfausweis zu fälschen. Meine Frau hat sich ja eine Dosis AstraZeneca impfen lassen (und hadert nun mit der zweiten).

      Vermutlich wird es auch zu dem geplanten euopäischen Impfpass (wenn ich das richtig verstanden habe) bald Fälschungen geben. Warum auch nicht. Nur wenige wissen, dass es für Ausweise usw. eine ganze Mafia gibt, die fälscht. Deutsche Pässe, deutsche Führerscheine etc. die Verursacher sitzen meistens irgendwo im Ausland und da jeder hier rein kann, Anträge stellen, Einbrüche verüben etc. und dann wieder verschwinden, ist das ein lohnendes Geschäft. Und beim nächsten Versuch dann mit neuer Identität wieder durchstarten. Haftbefehle die auf Namen und Adresse lauten sind damit für die Tonne. So Leute erwischt man nur noch, wenn die Kopie zu schlecht ist, per Gentest oder direkt bei einer Tat. Wird natürlich nicht an die große Glocke gehängt, könnte einen Schatten auf die Segnungen des großeuropäischen Reiches werfen…

  18. Das Verhältnis deutscher Politiker zu deutschen Gesetzen ist wirklich bedenklich.

    • Bezeichnend… nur 108 Stimmen, schon klar… aber ein Mordopfer ist tot, es hat keine Zukunft mehr, kann keine Familie mehr gründen, die Enkel im Arm halten oder die Welt bereisen. Ein Vergewaltigungsopfer kann das alles noch tun.

      Das muss wieder mal dieses frauenhassende Patriarchat sein…

  19. Wir lassen es ja mit uns machen: Die Finanzierung der mRNA-Impfstoffe:
    https://www.anti-spiegel.ru/2021/der-steuerzahler-zahlt-doppelt-und-dreifach/

    Aber nur allzu Viele lassen sich allzu gerne auf das ALLHEILMITTEL gegen „CORONA“.
    Dabei gibt es ganz einfache, und preiswerte Präparate, die alle schützen würden, nämlich insbesondere Vitamin D3, in Verbindung mit K2.
    Mit der Vitamin D Offensive 2021 gegen Corona & COVID-19! – Ein Aufruf von Prof. Dr. med. Jörg Spitz:

    Aber diese einfachen Mittel werden verschwiegen oder als „nicht erforderlich“ geframt, weil die Pharmaindustrie daran ja nichts verdient. Für „unsere“ gottgleiche Kanzlerin war ja von Anfang an die Impfung die einzige Rettung, wie auch für unseren „Gesundheitsminister“.

    Entscheidend ist es, daß die Menschen ihre Gesundheit endlich selbstverantwortlich übernehmen. Anstatt das eigene Immunsystem, und damit die Resillienz zu stärken und so zu mehr Wohlbefinden und guten Abwehrkräften zu kommen, werden lieber Pillen von big pharma eingeworfen oder ein unerprobter Impfstoff injeziert.

      • Diese politisch-korrekten Gutmenschen sind oftmals auch genau jene, die die Volkszählung Mitte der 80-er Jahre boykottierten, unter dem medial-griffig aufbereiteten Slogan: „Unsere Daten müßt Ihr raten!“
        Vergleicht man die seinerzeit erfragten Daten mit dem Ausmaß und Umfang der heutzutage tagtäglich von uns abgegriffenen Daten, dann mutet der seinerzeitige „Heldenkampf“ schon GROTESK an.
        Eben jene „HELDEN“ von damals zeichnen sich heute gerne aus durch ihr DRÖHNENDES SCHWEIGEN, wenn es um die wahrscheinlich dauerhafte Beschneidung unserer Grundrechte geht.
        Aber seine Stimme dagegen zu erheben, ist heute ja nicht „en vogue“, und so befürchte ich, daß das fatale Ermächtigungsgesetz in der kommenden Woche „problemlos“ durchgewunken wird…

        • Die Ermächtigung kommt. Das ist leider sicher.
          Die Justizministerin fordert auch schon ein hartes Durchgreifen der Polizei gegen Querdenker.
          Wann kommt der Schießbefehl? Konzentrationslager gibt es ja schon, auch wenn sie noch Quarantäneeinrichtungen genannt werden.

          Er ist wieder da. Jetzt im Hosenanzug und nicht mehr so laut und direkt, aber er ist da.

          • Merkel ist eher die Inversion von Adolf.

            er laut und explizit – sie leise und verschwurbelt

            er hart und direkt – sie weich und indirekt (intrigant)

            er ruiniert Deutschland, indem er die Grenzen anderer nicht achtet – sie ruiniert Deutschland, indem sie unsere Grenzen nicht achtet

            er technophil – sie technophob

            er baute das Militär auf – sie ruiniert es

            Beiden gemein ist der Hang zum Dirigismus, die Mißachtung bürgerlicher Rechte, die Förderung von illegitimen Schlägertrups und ein gewisser Größenwahn.

          • Die Ermächtigung kommt erst nächste Woche. Dann legt sie los.
            Aber es geht dieses mal nicht so einfach. Der Widerstand wächst.

  20. Mittlerweile habe ich einige Kritiken vom Critical Drinker gesehen und muss sagen das die wirklich sehr gut sind. Vielleicht liegt es auch daran, das er genau das gleiche an Filmen und Charakteren mag wie ich.

    Hier nun ein generelles Video über Canons. Was ist der Canon:

    Star Wars ist hier ein gutes Beispiel. Bevor sie einen auf Woke gemacht haben, gab es das erweiterte Universum, mit einer Chronik von Ereignissen, Konflikten und Figuren die darin vorkamen. Darin wurde auch beschrieben wie die Sith von einem Volk, zu einer Religion, zu der Regel der Zwei kamen usw. Es gab gewisse Regeln, was mit der Macht möglich ist und was nicht und wie man sie meistert. Bestimmten Figuren wurden auch bestimmte Fähigkeitenlevel zugeschrieben. So konnte Darth Vader z.B. auf dem Höhepunkt seiner Macht die meisten anderen Machtbenutzer im Lichtschwertkampf leicht besiegen. Das führt dann auch innerhalb der Fanbasis immer wieder zu Diskussionen, wenn andere, neue Figuren Fähigkeiten zeigen, die denen von lang etablierten Figuren übersteigen, diese also zu machtvoll sind. Das passt dann nicht in die Regeln des Universum und man versucht aber es irgendwie zu deuten und zu erklären und dann kann auch das zum Canon werden. Wer nun also die Geschichte weiterschreibt, der kann davon ausgehen, das es immer welche geben wird, die daran etwas auszusetzen haben.

    Heute nun wird aber immer wieder dieser Fanbasis von den Filmemachen direkt ins Gesicht gepisst. Das was vorher war, spielt keine Rolle mehr, etablierte und geliebte Figuren werden lächerlich gemacht und neue Figuren, hier ist Star Wars Rey wieder ein gutes Beispiel, zeigen Fähigkeiten die diese alten Figuren nicht hatten, die z.B. selbst Yoda nach fast 1000 Jahre des Studierens nicht erreichten, und das ganze ohne Erklärung wie diese Figuren diese Fähigkeiten erlangten.
    Die neuen woken Filmemacher behaupten zwar das sie die alten Filme lieben, aber sie zeigen ihnen gegenüber und auch den Fans keinerlei Wertschätzung, da sie der Einfachheit halber lieber die ganze alte Geschichte hinfort wischen wollen, um sich gar nicht erst die Mühe machen zu müssen sich mit den ganzen Details auseinander zu setzen.

    Andere Beispiele sind z.B. auch Star Trek, wo die neuen Film auch mal eben das komplette alte Universum über Bord schmeißen.

  21. Frage zu meinem Sprachgefühl:

    „Die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen, die wir einstellen, sind heute Frauen. “

    Das verstehe ich von meinem Deutschverständnis her so, dass die Hälfte der Absolventinnen Frauen sind und die Hälfte der Absolventen auch.

    Peterson erwähnte mal, dass politically correct stark mit sprachlich unterbelichtet korelliert. Glaub ich ohne Mühe, aber warum müssen intelligente Leute den Quatsch mitmachen?

  22. Der bundesweite Mietendeckel ist natürlich ebenfalls verfassungswidrig und das in offensichtlicher Weise:

    twitter.com/stadtvermieter/status/1382977467372175363

    Dahinter steht der eiserne Wille zum Verfassungsbruch und die totalitäre Grundeinstellung grosser Teile der Linken: der ehem SED, der Grünen (zu fast 100%) und der SPD (über 50%).

    Eine überwiegende Anzahl der Deutschen mögen die Demokratie nicht und würden sie abschaffen.

    Der Mietdeckel ist nichts anderes als der Zivilgesellschaft (diesen Begriff möchte ich hier im scharfen Gegensatz zum astroturf der Vertreter der links-totalitären Politik verstanden wissen) die Kosten für die eigene Politik aufzubürden. Die Gesellschaft soll ja alle am Ende einheitlich verarmt sein, dass sie vollends Spielball der linken totalitären Populisten und Demagogen werden kann.

  23. Das ist übrigens ein ganz alter Hut …..

    https://exxpress.at/rassismus-aktivistin-will-milchprodukte-an-schulen-verbieten/

    … die Milchwirtschaft wurde aus ideologischen Gründen des „Selbsthasses“ von der identitären, „alternativen Linken“ schon lange erbittert bekämpft, vor allen neuen Rassetheorien.

    Tatsächlich sind die Hasser der westlichen Welt dabei einem echten Erfolgsgeheimnis des ganzen Westens auf der Spur: der nachhaltigen Nutzung von Haustieren. Diese werden nicht einfach nur geschlachtet für Fleisch, sondern viel verträglicher und dauerhafter genutzt. Der Lohn dafür war ein Fleischimitat, welches ernäherungstechnisch sogar noch überlegen war, der Käse.

    Deshalb ist den esoterisch begründeten Hassen alles Westlichen: der hinduistische Ansatz des Vegetarismus (jawohl, der ist eigentlich eine „kulturelle Appropriation“) nicht genug gewesen und es musste ein auf Milchprodukte erweitertes Konzept her, das Veganertum.

  24. Pingback: Billy Coen: Kapitalismus und Krankenhäuser | uepsilonniks

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