Selbermach Samstag 335 (10.04.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

204 Gedanken zu “Selbermach Samstag 335 (10.04.2021)

  1. Die Reihe „Klimaschau #..“ von Dr. habil. Sebastian Lüning zeichnet sich aus durch interessante und sachliche Klimafakten vs. Klimahysterie:

    Klimaschau #25: Wer hat Angst vorm Klimawandel? Klimamodelle bei Überprüfung durchgefallen:

    Klimaschau #26: Bundeswirtschaftsministerium erhält Note „mangelhaft“ für Energiewende:

    • @sabrina:

      Nach welchen Kriterien entscheidest du eigentlich, welchen wissenschaftlichen Ergebnissen du vertraust und welchen nicht? Das würde mich wirklich interessieren.

      • @pingpong:
        Da ich selbst noch eine naturwissenschaftliche Grundausbildung genießen durfte (Abi-Jahrgang 1973, an einem naturwiss. Gymnasium), vertraue ich auf klassisch-naturwissenschaftliche Plausibilität und dementsprechende Fundierung.
        Mit meinem Mann, einem promovierten Physiker, der sein Leben lang immer alle technisch-naturwissenschaftlichen Phänomene mit allergrößtem Interesse und sehr viel eigenen innovativen Ideen verfolgt, nehme ich daran auch teil, in unseren Gesprächen über derlei Themen, wobei auch die verknüpfende Bedeutung für den Menschen nie zu kurz kommt.
        Angesichts der heutigen politischen Vorgaben für „Wissenschaft“ stehe ich den für mich erkennbar maipulativen Framings mit einer wie ich meine erforderlichen, gesunden Skepsis gegenüber.
        Zudem kommen mir meine eigene Profession als Psychologin, die ich auf ein intensives 40-jähriges Berufsleben zurückgreifen kann, und meine diesbezüglich natürlichen Kompetenzen, die eine realistische Menschenkenntnis begünstigen, entgegen.

        • @sabrina:

          Danke für die Antwort.

          Angesichts der heutigen politischen Vorgaben für “Wissenschaft” stehe ich den für mich erkennbar maipulativen Framings mit einer wie ich meine erforderlichen, gesunden Skepsis gegenüber.

          Eine gesunde Skepsis ist bestimmt von Vorteil (auch wenn ich nicht verstehe was du mit „politische Vorgaben für die Wissenschaft“ meinst).

          Vielleicht findest du ja folgende Arbeit interessant, es könnte auch deinen Mann interessieren:
          „The limits of phenomenology: From behaviorism to drug testing and engineering design“
          https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/cplx.21730

          Wie verstehen und lernen wir etwas über die Welt? Durch das Sammeln von Informationen. Wenn wir genug Experimente durchführen und aufschreiben, was passiert, sollten wir irgendwann in der Lage sein zu verstehen, wie alles funktioniert. Dieser Ansatz erscheint logisch und ist die Grundlage der meisten Wissenschaften, insbesondere der Biologie, der Psychologie und der Sozialwissenschaften. Sie liegt einem Großteil des wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts der letzten hundert Jahre zugrunde. Überraschenderweise stellt sich jedoch heraus, dass diese Form der empirischen Herangehensweise von Natur aus begrenzt ist, was sie tun kann.

          Das Problem ist, dass ein datengesteuerter Ansatz keine Möglichkeit beinhaltet, von den gemachten Beobachtungen auf Beobachtungen zu verallgemeinern, die unter auch nur leicht anderen Bedingungen gemacht werden könnten. Wenn wir keine Möglichkeit haben, von einer Bedingung auf eine andere zu schließen, müssen wir auch dieses Experiment durchführen.

          Das Problem beginnt mit der Erkenntnis, dass man in der realen Welt niemals die exakt gleichen Bedingungen zweimal sehen wird. Der Raum der Möglichkeiten ist einfach zu groß. Um dies bei der üblichen Methode zu umgehen, versuchen Wissenschaftler, die Variabilität in ihren Experimenten strikt zu begrenzen, indem sie die unabhängigen Variablen sorgfältig definieren und nur eine ausgewählte Anzahl abhängiger Variablen beobachten. Dieser Ansatz stützt sich auf eine Vielzahl von Annahmen, die häufig ungültig sind. Und, was am wichtigsten ist, sie unterliegen nicht den gleichen Kriterien der empirischen Prüfung.

          Der Behaviorismus ist eine klassische Illustration der Grenzen des Empirismus. Beispiele sind das Experiment von Pawlow zum Verhalten von Hunden und Skinners ähnliche Experimente an Menschen. Unter kontrollierten Bedingungen, mit begrenzten Reizen und nur der Beobachtung einer kleinen Anzahl von Verhaltensweisen, können empirische Ergebnisse festgehalten werden. Würde man die Anzahl der Möglichkeiten schrittweise erweitern, würde die Anzahl der möglichen Ergebnisse exponentiell ansteigen, und es wäre unmöglich, sie alle aufzuzeichnen.

          Wenn wir zum Beispiel die menschliche Psychologie studieren wollen, müssen wir herausfinden, wie eine Person auf verschiedene Bedingungen reagiert – eine Art von Experiment, das in den Neurowissenschaften und der Psychologie häufig durchgeführt wird. Aber wie eine Person auf den Stimulus „ein Absatz geschriebene Sprache“ reagiert, würde mehr als 10^80 Tests erfordern, mehr als die Anzahl der Atome im Universum. Pawlow untersuchte Hunde, die auf das Läuten von Glocken mit Speichel reagieren. 100 Jahre später sagen uns all diese behavioristischen Experimente zusammengenommen nicht viel darüber, was Menschen tun.

          Letztlich besteht das Problem darin, dass sich dieser empirische Ansatz auf einzelne Experimente konzentriert, anstatt zu sehen, wie Experimente genutzt werden können, um robuste Verallgemeinerungen zu produzieren. Anstatt alle möglichen Beobachtungen über ein System zu sammeln, besteht das Ziel darin, zu bestimmen, welche Informationen tatsächlich wichtig sind. Dieser Ansatz nutzt die Theorie, um Experimente optimal zu nutzen. Die Schlüsselerkenntnis besteht darin, Beobachtungen zu nutzen, um Verallgemeinerungen zu validieren – was ein Experiment über andere aussagen kann -, anstatt sie als eine lange Liste von Einzelergebnissen zu behandeln.

          Die Komplexität unserer Welt, biologisch und sozial, überfordert die Grenzen der empirischen Wissenschaft. Es reicht nicht aus, den wissenschaftlichen Fortschritt auf einen streng empirischen Ansatz zu stützen, selbst bei einer riesigen Datenmenge. Ein Reframing der Wissenschaft zugunsten einer effektiven Nutzung von Daten ist notwendig, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

          Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    • „Der Satz macht die omnipräsente Angst um die Sicherheit von Frauen sichtbar – sich beim Nachhauseweg Sorgen zu machen, ist erschreckenderweise immer noch Standard.“

      Ja, „gleichgestellt“ wären Frauen dann, wenn man sich über ihren Nachhauseweg genausowenig sorgen würde wie bei Männern. Aber das wäre eine mentale Übung der Gesellschaft, Frauen genauso wertlos wie Männer anzusehen. Und das ist ja nicht das Ziel der Feministas.

      Sondern im Gegenteil geht es den Feministas ja darum, das frausein (Hier: Nur echt mit angeborenen Eierstöcken) zu einem unantastbaren heiligen Status zu erheben. Der konsumistische Sexismus in der Gesellschaft, der ja von den MSM aus Eigennutz beständig reproduziert wird, hat ihnen dabei die Illusion vermittelt, dies sei zu schaffen.

      Sie werden scheitern.

      (Aber dennoch wird die Rolle der Frau bei der Fortpflanzung den Eierstockträgerinnen immer einen besonderen Status verleihen – nur halt nicht auf der Ebene „gottgleiche Heilige“)

  2. Supergute Diskussion um Meinungsfreiheit und die Internetmonopolisten!

    https://bariweiss.substack.com/p/what-should-be-done-to-curb-big-tech

    Big Tech companies insist that they are just removing “disinformation” and “hate speech” from their platforms, but as we’ve seen, these are terms with ever-evolving definitions. Tom Cotton’s June Op-Ed in The New York Times, for example, was literal violence according to more than 800 New York Times staffers. Never mind that Cotton’s argument was one at least 60% of Americans agreed with. ….

    …. More to the point: When every single major tech company is making the exact same decision over who to deplatform and what to ban, doesn’t that seem like the behavior of a cartel? Why should a handful of billionaires have the power to decide that some Americans’ speech rights are more sacred than others?

  3. „Climate Change is Inevitable“
    https://palladiummag.com/2021/03/06/climate-change-is-inevitable/
    „Crises make or break regimes. In the face of an immediate and potentially destructive event, political power is forced to demonstrate real competency in solving a concrete problem. Faking success is difficult. But on the looming issue of global climate change, there are few prospects for a successful short-term response. […]
    The eventual form of the political yin to the technological yang remains an open question. But what is certain is that creating social tools to coordinate a response and taking control of the terraforming of the Earth is as imperative as the development of material technology. A disordered and immature society wielding the power of the climate runs the risk of realizing the worst fears of the atomic age. A socially mature society wielding vast technological powers to pull itself and the natural environment back out of a climate crisis could, on the other hand, go on to create a great future.“

  4. Ach?! Nicht das kollektivistische Du-sollst-verantwortlich-dafür-sein des Antisemitismus?

  5. Natürlich der „Guardian“, knallharter Linksextremismus, der auf der anderen Seite schon wieder rauskommt.

  6. Frau (schwarz) stilisiert sich als Opfer alter weißer Männer und eines rechten Mob.
    https://www.zeit.de/digital/internet/2021-04/doxing-hass-im-netz-veroeffentlichung-personenbezogener-daten-internet-jasmina-kuhnke-bedrohung

    Hier der besagte Twitter Account. https://twitter.com/ebonyplusirony

    Manche werden Quattromilf aka Jasmina Kuhnke bestimmt kennen.

    Es gibt gute Gegenmeinungen zur Darstellung bei Zeit.de und Monitor, z.B. https://twitter.com/JSevincBasad und https://twitter.com/AliCologne und https://twitter.com/Doblerin

    Wer dem Account von Quattromilf schon länger folgt, dem muss die Berichterstattung wie ein Hohn vorkommen. Eine solche Falschdarstellung habe ich seit den Relotius Geschichten oder den Hitlertagebüchern nicht mehr erlebt (mal abgesehen von den vielen täglichen femi-faschistischen Lügen).

    Kuhnke hetzt tägtlich gegen Weiße mit unglaublichen Hassmails https://twitter.com/a_nnaschneider/status/1380523189529407496 und wundert sich dann, wenn sie Gegenwind bekommt. Irgendwie auch typisch im feministischen Glauben, dass Frau alles darf, kann, muss und schwarz als Hautfarbe ausreicht privilegiert genug zu sein, keinen Widerspruch zu bekommen.

    Erstaunliche auch hier wieder die Verknüpfung: ÖRR – Frau als Opfer – Feminismus/Rassismus

    Das schlimmste, was uns zur Bundestagswahl passieren kann, ist RRG. Dann wird dieses Treiben zum Programm und Mündigkeit und gesunder Menschenverstand werden zum Straftatbestand.

  7. Die Grünen sind eine herrschsüchtige Partei.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-industrie-warnt-vor-gruener-planwirtschaft-17282080.html

    „Die Partei hat Mitte März den Entwurf für ihr Wahlprogramm vorgestellt, endgültig verabschieden will sie es auf ihrem Parteitag im Juni. Aus Sicht des BDI offenbart der Entwurf „ein ausgeprägt dirigistisches Staatsverständnis“ und „eine sehr eingeengte Perspektive auf ein Staatsziel Klimaschutz“.“
    Und eine sehr eingeengte Perspektive auf Geschlechtergerechtigkeit.

    • Ich glaube, dass sich „die Wirtschaft“ schon auf die Grünen freut. Denn dann werden die Leute zum Konsum gezwungen werden, wie nie zuvor. Neue Heizung, neues E-Auto, etc bei den „durable goods“ alles, alles neu! Und das geht, weil es per Gesetz so verordnet wird, dank der cover story „Klimawandel“.

      Dummerweise ist das Grünen-Programm so richtig totalitär und autoritär. Da ist denen einfach die Maske verrutscht, im Angesicht ihres Sieges demnächst, den sie erwarten dürfen. Und da muss der BDI eben was gegen sagen, sonst beschweren sich die Mitglieder, die da noch lesen können.

    • „Denn dann werden die Leute zum Konsum gezwungen werden, wie nie zuvor. Neue Heizung, neues E-Auto“
      An diese Möglichkeit hab ich noch gar nicht gedacht. Hinzukommt noch, dass unter Überregulierung v.a. die kleinen Konkurrenten der Großen leiden, so dass letztere lästige Konkurrenz los sind. Außerdem stammt der Großteil der Wirtschaftsleistung von Dienstleistungsunternehmen, die kaum von solchen Regulierungen betroffen sind und es sich daher leisten können ökologistisch zu sein. Denken sie zumindest, denn wenn Industrie- und langwirtschaftliche Güter teurer werden, wird der Konsum an Dienstleistungen reduziert werden. Dies, da der Dienstleistungsanteil der Wirtschaft ja v.a. deswegen in den letzten ca. 50 Jahren gestiegen ist, weil der erfolgte Wohlstandszuwachs v.a. für zusätzliche Dienstleistungen ausgegeben wurde, so dass eine Wohlstandsreduktion (etwas durch Verteuerung von Industriegütern) die gegenteilige Folge haben muss.

      • Wenn alte grundlegende sozialhistorisch-volkwirtschaftliche Kenntnisse einfach ignoriert werden, dann kommen wir zu den „gloreichen Zeiten“ eines „perpetum mobile“.
        „Unsere“ Kobolde „wissen“, und tun noch alles ihnen Mögliche, daß wir eine intakte Landwirtschaft mit pot. Selbstversorgungsziel „vor Ort“ bald restlos überwunden haben, und desgleichen gilt für die „das böse, Co2-produzierende Industrie“.
        Wir leben dann alle(?) in der wunderbaren Welt der „neuen Dienstleistungen“ mit den vorbildlichen Finanzmarkt-Luftnummern…

  8. Fällt euch was auf?

    Wohlstandsverwahrloste Weiber, stilisieren sich medial wirksam als Opfer.

    P.S. Fehlt noch, dass die Hämmer rosa wären. Schade.

    • @Jolanda
      „stilisieren sich medial wirksam als Opfer.“

      Kommt mir vor als wäre das Ziel aktiv Widerstand zu leisten. Dass sie dabei verhaftet werden, nehmen sie billigend in Kauf, ist aber nicht das eigentliche Ziel.
      Mit anderen Worten: Dir kommt die Aktion harmloser vor als es ist. Ich wette, diese Diagnose überrascht Dich jetzt selbst, wie nachsichtig Du bist ….

  9. Keinem ist aufgefallen, dass der Ursprungsposter an „Menschenrecht“ dachte und dachte, das müsse wohl das gleiche wie ein grundgesetzliches Grundrecht sein.

    • Du schreibst:

      Den einen Stern über die schlechteste Bewertung hinaus vergebe ich für ihre klare Zurückweisung des Genderfeminismus und für ihre unzweideutige Bewertung des Falls David Reimer.

      …und Dr. Kirsten Birgit Armbruster stimmt vollen Herzens zu:

      Die Autorin bewirbt ihr Buch mit einem Studium der Biologie und einer Promotion in Epidemiologie. Offensichtlich hat das Studium nicht dazu geführt, dass in diesem Buch auch nur die niedrigsten Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens angewendet werden, was sich auch in dem äußerst spärlich gehaltenen und lückenhaften Literaturverzeichnis ablesen lässt, in dem nicht einmal die Pionierin des Themas „female choice“, die inzwischen emeritierte Professorin für Anthropologie Meredith F. Small Erwähnung findet. Und so fehlen nicht nur jegliche Belege für krude Behauptungen, sondern das Buch offenbart auch ein Männer- und ein Frauenbild gleichermaßen, das wir doch schon weit hinter uns gelassen haben. Ist die Autorin, die sich einen pseudofeministischen Anstrich gibt etwa gar nicht auf dem neusten Stand der Geschlechterforschung? Unserer Gesellschaft und zwar Frauen, Männern und Diversen, erweist dieses Buch jedenfalls einen Bärendienst und ist sicherlich nicht zukunftsttauglich.

      Und Dr. Armbruster muss es wissen, denn Sie ist „… ist Naturwissenschaftlerin und heute mit zahlreichen Veröffentlichungen eine der führenden Denkerinnen und Publizistinnen der Interdisziplinären Patriarchatskritikforschung (IPKF).“

      • @zehnter-ochse:

        Vielen Dank für den Hinweis! Ich kannte bislang weder Armbruster noch die von ihr erwähnte Meredith Small … wobei ich auf zumindest auf den ersten Blick den Eindruck habe, dass Small wesentlich seriöser ist als Armbruster. Armbrusters frisch erschienenes Buch Patriarchatskritik werde ich mir nichtsdestotrotz ordern, vielleicht schreibe ich ja einen weiteren Verriss 🙂 …

          • Interessante Serie! 🙂 Gimbutas ist gleich mehrfach vertreten, und auch Riane Eisler bekommt ihren Auftritt! Bei Armbruster hatte ich auch den Eindruck, dass sie ähnlich wie Meier-Seethaler so eine Art lebendes Fossil der ansonsten zum Glück vom Meteor erschlagenen Matriarchatsforschung ist.

          • Jede Wette, dass dieser Feminismus – der echte, esoterische, suprematistische Feminismus – bald wieder Auferstehung feiert, nach dem „Gender“-Intermezzo?!

            An dieser Stelle muss ich loswerden, dass es absolut eindimensional ist und irreführend, Feminsmus auf Gender und Intersektionalismus zu reduzieren. Die esoterische Variante ist älter, einflussreicher und auch wichtiger, mag sie auch heute auf Tauchstation sein.

          • @Alex:

            »Die esoterische Variante ist älter, einflussreicher und auch wichtiger, mag sie auch heute auf Tauchstation sein.«

            Da könntest Du insofern recht haben, als viele der damaligen Überzeugungen heute in abgeschwächter Form im kollektiven Unbewußten sedimentiert sind … Nathanson und Young beispielsweise haben in Sanctifying Misandry nachgezeichnet, welch großen Einfluß die populärwissenschaftlich schreibende Riane Eisler (The Chalice and the Blade) gehabt hat – zusammen mit Dan Browns Da Vinci Code »two massively popular books … both of which rely on a feminist conspiracy theory of history.«

          • Es gibt einen „echten Feminismus“ neben dem falschen? Na sowas…

            Im Ernst: Ich kenne zwei Hauptströmungen, die schon sehr lange existieren. Den Differenzfeminismus (auch Gynofeminismus oder esoterischer Feminismus genannt – Der Kult der heiligen Eierstöcke) und den Egalitätsfeminismus („Die Bewegung 8. März“ .-) )der sich aus der Arbeiterbewegung entwickelt hat und heute aus ökonomischen Gründen von den Systemträgern präferiert wird.

            Exoten wie Genderfeminismus sind da wohl eher mediale Phänomene die aufmerksamkeitsökonomisch motiviert sind.

        • Aber es gibt doch schon eine Rezension:

          Wahrlich ein Meisterwerkt, was die Autorin Kirsten Armbruster hier erschaffen hat. Rigoros räumt sie auf, trennt die Spreu vom Weizen, und bleibt logisch-konsequent faktenorientiert. Sie offenbart bislang bewusst unterdrücktes Wissen und auch Fehlinterpretationen kann sie wissenschaftlich fundiert dorthin zurück katapultieren, woher sie kamen: Erfindungen patriarchaler Männer.

          • Jubel! Jubel! Jubel! 😀 Das schreit ja geradezu nach Widerspruch … aber erst kommt Alice Miller dran, die wird mir voraussichtlich deutlich geringere Schmerzen verursachen 🙂 …

  10. Toller und extrem lesenswerter Artikel im WSJ

    The Report That Shook Britain’s Race Lobby, Wall Street Journal

    https://archive.is/alWa7

    In July the government of Prime Minister Boris Johnson responded by impaneling the Commission on Race and Ethnic Disparities. …. In its March 31 report, the commission concluded that while Britain isn’t yet “a post-racial society,” neither is it any longer a place where “the system” is “deliberately rigged against ethnic minorities.” ….

    Mr. Sewell says that you can’t understand ethnic differences in outcome—particularly in education and crime—without focusing on what he calls “family strain,” the effect of single-parent families. “This is the first time we’ve ever had a race report,” he says, “that looks at the family and links disparities to the family.” Race activists, he explains, “just take all questions about single-parent families off the table.” …. While 14.7% of all British families are single-parent units, the share is 63% in the black Caribbean community. Britons of Indian origin have the lowest single-parent incidence—only 6%. Mr. Sewell says these numbers are like tinder in public debates on race. If he were to go on TV and observe that 6 of 10 black Caribbean children grow up with only one parent, he would “be shot down for stigmatizing the single parent and blaming the victim. The headlines would say, ‘Commissioner Blames Single Parents.’ Actually, no—they would say, ‘Commissioner Attacks Single Parents.’”

    Klar, hier sind feministischer Sexismus und Neorassismus Hand-in-Hand verwoben, eine echt toxische Mischung (die nur noch „besser“ wird durch den virulenten Antisemitismus der identitären Linken in GB.

    Und: wer hätte DAS gedacht?!?

    „Perhaps the report’s most striking aspect is its emphasis on class and geography as more powerful drivers than race of disadvantage in Britain.“

    Das WSJ ist eine der ganz wenigen bedeutenden Zeitungen, die man noch liberal nennen kann, hier mal wieder zu sehen, fast noch besser als die NZZ.

  11. Wuchernder Staat: Deutschlands Regierungsapparat wird grösser und grösser

    Erstaunlich ist die Aufblähung der eher kleinen Ministerien für Familien und Entwicklungshilfe: Im Familienministerium hat sich das Personal in den vergangenen 16 Jahren nahezu verdoppelt, im Entwicklungsministerium lag der Zuwachs bei 73 Prozent.

    https://www.nzz.ch/international/beamte-ministerien-behoerden-deutschland-ld.1611083

    Das Familienministerium teilt mit, die Verdoppelung des Personals sei auf die «immer bedeutender gewordenen Aufgabenfelder im Zuständigkeitsbereich zurückzuführen», zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Extremismusprävention.

    Extremismusprävention – Kampf gegen Rechts und alles was dafür gehalten wird. Männerrechtler und Antifeministen sind nicht Rechts. Das wird man im Familienministerium aber nie verstehen.

  12. https://edition.cnn.com/style/article/amanda-gorman-vogue-may-2021-cover/index.html

    She’s the first poet to be featured on a cover for Vogue

    Dass denen das selbst nicht lächerlich vorkommt.
    Aber so ist der progressive Antiintellektualismus, am Ende rafft man gar nichts mehr, null Selbstreflexion.

    For the cover, she wore a Louis Vuitton blanket, styled as a dress, cinched with a wide and intricate gold belt. The garment’s vibrant pattern is inspired by African textiles and was designed by Virgil Abloh — Louis Vuitton’s first Black artistic director.

    The Hill We have climbed. Wäre angemessen. Aber angeblich soll das Klettern noch weiter gehen. Wohin? Zu den Sternen? In die Politik!

    Gorman, who has expressed interest in running for office in the future, has spoken about the potency of using once’s voice as a political tool and her own calling to do so.

    … it’s okay to seek greatness. That does not make me a black hole seeking attention. It makes me a supernova.

    Based. (Ironie/)

  13. CDC director says racism is ’serious public health threat‘

    The Centers for Disease Control and Prevention (CDC) on Thursday declared racism a „serious public health threat,“ becoming the largest federal agency to do so.

    „A growing body of research shows that centuries of racism in this country has had a profound and negative impact on communities of color,“ CDC Director Rochelle Walensky said in a statement published on the agency’s website. ….

    https://thehill.com/policy/healthcare/547251-cdc-director-says-racism-is-serious-public-health-threat

    Der Rassismus zieht alle in den Bann. Die CDC sollte sich ja eigentlich um ansteckende Krankheiten kümmern. Aber das ist ja so von gestern …

    According to the American Public Health Association, more than 170 cities, counties and public health agencies in the U.S. have made similar declarations, including the American Medical Association, which praised the CDC’s move.

    • https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Campus/Datenreport/Downloads/datenreport-2018-kap-2.pdf?__blob=publicationFile

      Alleinlebende/Alleinstehende klammere ich mal aus, auch wenn es ganz Progressive gibt, die auch hier behaupten wollen, das ein Single bereits eine Familie ist.

      dann haben wir 2017:
      20843 + 3134 = 23977 Heterobeziehungen, die einer Mutter-Vater-Kind-Familie entsprechen oder falls es noch keine Kinder gibt, dieser entsprechen werden sobald es sie gibt.
      Dagegen:
      112 + 2619 = 2731 Homobeziehungen oder Alleinerziehende, die potentiell nicht der Mutter-Vater-Kind-Familie entsprechen. Wobei Alleinerziehend auch die enthält, bei denen die Mutter und der Vater getrennt sind, aber beide jeweils noch die Mutter/Vater Rolle mehr oder weniger inne haben.

      Also leben mehr als 89% der Beziehungen noch in diesem rückwärtsgewandtem Familienmodell… und warum überhaupt rückwärtsgewandt? Weil man das früher auch so gemacht hat?

      Vielleicht war seine Wortwahl unüberlegt… aber vielleicht denkt er tatsächlich dass das was bisher in den meisten Fällen am Besten geklappt hat, schlecht ist.

  14. Die Erinnerungskultur der Deutschen trägt Früchte, 1000 likes erhält ein absolut diffamierender und falscher „Lebensborn“-Vergleich eines „niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychologen“, der einen Kommentars Kristina Schröder diskreditieren soll.

    Die politische Kultur in D ist vollkommen krank in der Birne. Widerwärtig.

    • Einfach mal die Kommentare der „Guten“ drunter lesen, die vor Häme und Zustimmung zum „Lebensborn“-Vergleich nur so trotzen. Was für ein Mob der harten Lockdown Linken.

  15. So, jetzt reicht es mir. Gibt Wichtigeres als in den sich entfaltenden Abgrund zu starren. Wird wohl besser sein, sich auf die ganz persönlichen Auswege aus der ganzen bedauerlichen Entwicklung zu suchen. In den 1980er Jahren, durch die ganze Dystopie-Diskussion um „1984“ kam bei mir das vage Bewusstsein auf, dass sich „die Geschichte wiederholen“ wird, was denn erst mit der Reaktion auf den Anschlag vom 11. Sept. ernsthaft Fahrt aufgenommen hat, ganz besonders im letzten Jahrzehnt.

    Eine Entschuldigung an die, die sich in ihrer Kommunikation gestört gefühlt haben, aber ein eigenes Projekt schien mir nie erstrebenswert und jetzt werde ich das sicher nicht mehr anfangen wollen. Meinen wichtigster Punkt war immer es, auf die strukturelle Gleichheit von Feminismus und Antisemitismus hinzuweisen und wie ersterer in den letzteren mündet. Die paar letzten Jahre sollten das ja schon hinreichend gezeigt haben, es wird bestimmt noch viel extremer werden. In dem Zusammenhang muss man zugeben, dass die Intersektionalisten in einem Punkt recht haben: alle Probleme, weil sie so verwoben sind, sind nur noch praktisch auf einmal zu lösen. Jedoch sind sie es selbst, die Kern des Problems sind. Sie sind selbst der gordische Knoten. Daher mein nickname 😉

    Machts gut & take care.

    • Erst mal etwas Aufklärung. Die Spamflut von AllesAlex war von mir. Ich wollte damit zeigen, das es ganz einfach sinnlos ist, eine Flut von Links zu posten und sich dann nicht mehr darum zu kümmern.

      Alex, in der Sache sind viele Leser bei dir, ich auch meistens. Aber du übertreibst. Und du bringst keine Struktur rein. 100 Twitter Links in 3 Tagen sind too much.

      Denk mal in Ruhe nach. Und fühl dich nicht ausgegrenzt, denn das war ganz bestimmt nicht die Absicht von mir und vielen anderen Schreibern.

      • Es liegt an mir, ich komme mit dieser Geschichte nicht klar. Daher auch die obzessive Beschäftigung, die sich in dieser ganzen Tätigkeit hier niedergeschlagen hat, endlos viele Texte zu lesen und weiterzuempfehlen. Es sind ja längst nicht nur diese ganzen Twitter-Sprüche. Irgendwo habe ich nie glauben wollen, was ich selbst dachte und dieser Widerspruch hat mich angetrieben. Jetzt ist dieser Widerspruch komischerweise gebrochen und ich kann meine negative Sicht auf einmal akzeptieren und sie ist gar nicht mehr schlimm. Jetzt weiss ich dafür aber: ich muss jetzt weg von dieser ganzen Diskussion, der Blick zurück lässt mich nur zur Salzsäule erstarren. Dass es für mich Ende Gelände ist, sehe ich daran, dass ich auf dieses religiöse Bild zurückgreifen muss, da mir sonst nichts mehr einfällt. Und das als Rationalist, der jedem Glauben gegenüber immer abgeneigt war.

        • Ja, Deine Kommentarfrequenz wirkte zeitweise schon etwas manisch. Gut wenn Du Dich da jetzt rausarbeitest.

          BTW: Die Gesellschaft hat mit Jugendwahn und konsumistischen Eskapismus sehr erfolgreich den Tod verdrängt und entsprechend kommt es jetzt zu lähmenden Entsetzen angesichts des offenbaren Sterbens der Gesellschaft (des ganzen Westens) und beim Anblick eines von Korruption und Unfähigkeit zerfressenen dysfunktionalen Staatsstrukturen.

          Der Übergang wird hart werden…

          • „manisch“ passt schon, wobei das eher mein Normalmodus ist. Und das trägt bei der Vertiefung in „erbauliche“ Themen schon um einiges besser. Der aufkommende Extremismus jetzt ist aber alles andere als ein erbauliches Thema. Also Hand von der heissen Herdplatte.

            Die Entwicklungen hin zu einer heute noch unvorstellbaren Dystopie können übrigens viel schneller sich ereignen, als man ahnen würde. Zum Beispiel unter einer russisch-türkischen Besatzung. So könnten wir schneller „GRR“ bekommen als durch die nächste Bundestagswahl und in verschärfter Version. Vielleicht ist das also keine gute Idee, sich auf eine wohlige Übergangsphase „spätrömischer Dekadenz“ einzustellen.

          • Alex,

            „unter einer russisch-türkischen Besatzung“ Äähh, lebst Du in Armenien/Nagorny-Karabach? Oder in Nordwest-Syrien? Das ist kein Szenario für Mitteleuropa. Oder anders formuliert: Die Türken kamen noch nie weiter als bis Wien und spätestens wenn die Russen in Berlin sind, werden die Franzosen und Briten ihr nukleares Arsenal aufs Schlachtfeld feuern. Da gibt es danach nichts mehr zu besetzen 😉

            Und „GRR“ ist ja ein beliebtes Schreckgespenst mit dem sich manche wohl in den Schlaf gruseln.

            Aber sowohl die bündnistreuen Olivgrünen als auch die orange lackierten Schwarzen möchten auf Bundesebene am liebsten miteinander ins Koalitionsbett. Also entweder Modell Hessen oder Modell Baden-Württemberg.

          • @Peter
            „kein Szenario für Mitteleuropa. Oder anders formuliert: Die Türken kamen noch nie weiter als bis Wien und spätestens wenn die Russen in Berlin sind ….“

            Hättest du mir vor 10 Jahren den Siegeszug des Neorassismus in den USA vorhergesagt, hätte ich dich noch mehr ausgelacht! Atombomben eignen sich zur Abschreckung vor dem Krieg, weniger zur Kriegsführung.

            „Und „GRR“ ist ja ein beliebtes Schreckgespenst“

            Also, wahrscheinlicher ist CDU/Grüne. Das „GRR“ sollte eher das Besatzerregime kennzeichnen. Darf man bestimmt noch um die AfD erweitern, die werden vom Putin als Statthalter sicherlich auch geschätzt.

            Was ich überhaupt ausdrücken wollte: die alte Nachkriegsordnung ist absolut und morsch und brüchig geworden. Dazu kommt die allgemeine „postmoderne“, sagen wir lieber irrationalistische und vor allem nihilistische Geistesverfassung. Da erscheint auf einmal alles möglich und dass man sich sein Geschlecht nach Phantasie aussuchen können soll, ist da noch sympathisch harmlos. Für mich als Linken, der den grössen Teil seines Lebens vehement dagegen war, ist es jedenfalls extrem bitter anzuerkennen, dass Militärausrüstung wie Panzer ein überlegenderes Desideratum an dieser Stelle wären.

          • @Peter Müller:

            »… und spätestens wenn die Russen in Berlin sind, werden die Franzosen und Briten ihr nukleares Arsenal aufs Schlachtfeld feuern. Da gibt es danach nichts mehr zu besetzen.«

            Hey, aber dafür hat Berlin dann Zero Covid! 🙂
            (SCNR)

        • Jo. Wir steuern das Zeitalter der Dekadenz an. Die Idioten vermehren sich im Wohlstand einer Gesellschaft unkontrolliert und kommen dann an die Macht. Man kann beim zuschauen leicht den Verstand verlieren. Die sind so blöd, man kann es einfach nicht glauben und doch passiert es.
          Es gibt da nur eine Möglichkeit: sei wie ein Grashalm im Sturm und nicht wie ein Baum. Der Baum fällt und der Grashalm biegt sich und steht nach dem Sturm wieder auf.
          Es wird eine Zeit kommen, da brauchen die Leute was zum essen und dann verhungern die Idioten einfach.
          Ich wünsch dir was und wenn es dir besser geht, dann lass von dir hören.

        • „Es liegt an mir, ich komme mit dieser Geschichte nicht klar.“

          Die Phase haben, denke ich, die meisten hier durch. Man muss sich eine Erdung im Privatleben suchen, sonst dreht man irgendwann selbst ab.

          In der Esoterik gibt es eine Sichtweise, die besagt: man stärkt, mit was man sich beschäftigt. Ich halte das nicht für ganz falsch, gerade bei Twitter und Co leben viele von der puren Aufmerksamkeit, sie zehren vom Gezeter der Leute, das macht sie stark und bekannt. In Prä-Internetzeiten gab es solche Spinner auch schon, es hat nur niemanden gekümmert, sie bekamen einfach keine Reichweite.

          Ich halte es von daher für besonders wichtig, nicht alles weiterzureichen, was irgendwer geäußert hat, sondern jede Äußerung, jede Entscheidung und jede Person daraufhin einzuschätzen, ob sie eine Relevanz hat. Oder am Beispiel: wenn irgendein Pali-Aktivist auf Israel schimpft: belanglos! Wenn der US-Präsident das macht und mit irgendwas droht: höchstwahrscheinlich relevant. Die Grenze ist natürlich fließend, man will ja auch den gesellschaftlichen Verfall dokumentieren, aber im Zweifel lieber einmal zu wenig schreiben, als einmal zuviel.

    • @Alex take care

      Ich denke wo wir uns Brüder im Geiste sind, ist da wo wir hoffen von IRGENDJEMANDEN widerlegt werden zu können, weil die wahrgenommene Realität doch zu schrecklich ist.

      Die Quantität glich dem sog. „soapboxing“, aber bei der Qualität kann ich nicht sagen Deine Post vermissen eine Einordung/Richtung/Kommentar wohin sie führen.

      Leider muss ich gestehen, es wurde mir selbst zu viel, und vieles habe ich Äh „über scrollt“. Ich danke Dir für Dein Wesen und die Infos unseren kurzen Austausch und dein Engagement.

      Ich selbst bin eher der „Schildkröten-Typus“, und benötige gefühlte Ewigkeiten, bis ich festlegende Post veröffentliche. Habe mir die letzten Tage viele Gedanken über diesen häufig beobachtbaren „Burn-Out“ gemacht. Aber ich benötige noch 1-2 Wochen bis ich meine Schlüsse hier veröffentlichen kann. Hoffe du lurkst noch durch und findest vielleicht den ein oder anderen Ansporn darin.

      Hochachtungsvoll, Komu

      ps.: camera.org ist voll der Kackmist!

  16. Yeah! Es kommt gerade mal wieder richtig Schwung rein, ins potentiell wichtigste Thema für die Menschheit (natürlich bekommt man in Deutschland mal wieder nichts davon mit):

    „US-Pentagon bestätigt neuste geleakte “UFO-Fotos und -Videos”
    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/uaps-us-pentagon-bestaetigt-neuste-geleakte-ufo-fotos-und-videos20210410/

    Ich verlinke mal nur das Video aus dem Artikel, die Bilder sind so groß:

    ab 1:20min sieht man z.B. mehrer langsam fliegende Dreiecke, die Bilder sind auch im Video, aber auch nochmal separat im Artikel.

    Wenn ich das englische Gelaber aus dem Video richtig interpretiere, waren die Fotos nicht „classified“, der Untersuchungsbericht ist es aber und daher nicht freigegeben. Ich zitiere mal aus dem Artikel:

    „In ihrem Statement gegenüber Greenewald erläutert die Pentagon-Sprecherin Susan Gough zu den Fotos und Videos folgendes:
    .
    „Ich kann bestätigen, dass die Fotos und Videos, auf die Sie sich beziehen, von Personal der Navy aufgenommen wurden. Die UAPTF [Unidentified Aerial Phenomena Task Force] hat diese Vorfälle in ihrer laufenden Untersuchungen miteinbezogen. (…) Wie ich aber schon zuvor ausgeführt habe, wird das Verteidigungsministerium keine Details, weder über die Beobachtungen noch die Untersuchungen dieser Einbrüche in unsere Trainingsgebiete oder ausgewiesenen Lufthoheitsgebiete diskutieren, um so die Sicherheit unserer Operationen zu gewährleisten und keine Informationen zu veröffentlichen, die potenziellen Gegnern nützlich sein könnten. Zu diesen Vorfällen gehören auch jenes Eindringen von Objekten die ursprünglich als UAPs bezeichnet wurden.“ (Quelle: J. Greenewald, TheBlackVault.com)
    .
    Weiter erläutert Greenewald, dass die Pentagon-Sprecherin nicht bestätigen wollte, ob die auf den Fotos und Videos gezeigten Objekte auch „nach“ den UAPTF-Untersuchungen als „unidentifiziert“ gelten, oder ob es sich bei den Aufnahmen lediglich um Trainings- und Anschauungsmaterial für „identifizierbare Objekte“ (Ballons, Drohnen usw.) handele.“

    Die typische Geheimniskrämerei halt. Also nur skurrile Testobjekte? Dagegen spricht die Tatsache, dass die Angelegenheit an die UAPTF weitergeleitet wurde und auch das „Einbrüche in unsere Trainingsgebiete oder ausgewiesenen Lufthoheitsgebiete“, die Sache war also zumindest nicht offiziell geplant. Hätte man allein diese Informationen, könnte man es trotzdem leicht abtun, aber ich kann mich nur immer wiederholen: das einzige Ungewöhnliche daran, ist die Offenheit des US-Militärs und die guten Aufnahmen (die haben halt wirklich erstklassige Technik, da müssen noch wahre Schätze schlummern). Ansonsten gibt es (für jeden der sich intensiver damit beschäftigt) schon seit Jahrzehnten nicht mehr die geringsten Zweifel an dem Phänomen.

    Dem Phänomen wohlgemerkt, ich habe nicht „Außerirdische“ geschrieben 😉
    Wie man auch auf den Bildern sehen kann, sind die Objekte alle unterschiedlich, auch wenn viele davon (vor allem die Dreiecke) sehr oft gesehen werden, sind sowohl ihr Verhalten, wie auch manche Begleitumstände sehr seltsam, bzw. (für unsere heutige Physik) paranormal. Von daher sollte man sich da nicht vorschnell festlegen…

      • Bei Minute 1:00 sieht man, wie über kleine Sprengungen ein Fallschirm ausgelöst wird und sich entfaltet. Interessante Technik für ein Raumschiff, oder?

        • Eine gewagte Aussage Ich sehe da etwas, das ein Fallschirm sein könnte. Aber auch was anderes.
          Man sieht bewegte Objekte. Mehr kann man dazu kaum sagen. Die CIA testet viel. Die Russen und Chinesen auch. Meine erste F-117 kam mir auch sehr befremdlich vor. Und die Bilder von meinem Opa so etwa von 1944/45 erinnern auch an UFOs. Die Horten Flieger waren damals eigentlich unmöglich.
          Bin mal gespannt, ob da was raus kommt.

          • Ja, warten wir es ab. Allerdings wurden auch nicht alle Sichtungen des zweiten WK geklärt, siehe Foo-Fighter.

            D.F. Weinstein hat 2009 „The Foofighters Files – Catalogue of Unconventional Aerial Phenomena reported by Allied Pilots during WWII (1943-1945)“ herausgebracht, der allein über 140 entsprechende Fälle dokumentiert. Scheint leider nicht online verfügbar zu sein.

        • Nicht wirklich, weder weißt du, ob es Sprengungen sind (für mich flackert das ganze Dreieck), noch ob da ein Fallschirm ausgelöst wird.

          Natürlich sind diese Aufnahmen noch nicht das, was man sich wünscht und vielleicht zumindest teilweise aufklärbar. Es gibt aber eine Menge Aussagen, sowie gesperrte (wegen „nationaler Sicherheit“) Dokumente/Fotos, die sehr viel spektakulärer sein dürften. Die disclosure-Bewegung (der Leak war ebenso wie die Bestätigung m.E. eine abgesprochene Sache) fährt eine Salami-Taktik, um die Öffentlichkeit an den Gedanken zu gewöhnen, nachdem man es Jahrzehnte lang geleugnet und lächerlich gemacht hat. In den USA scheint das auch aufzugehen, bis nach Deutschland dringt offenbar nur wenig durch.

        • Gibt es leider nicht, oder besser, bekommt man nicht.

          Die Sichtungen finden ja statt und Piloten reden auch intern darüber. Aber öffentlich wird das vertuscht. Ich kann es nur mit militärischen Tests erklären. Außerirdische scheiden nach unserem Stand des Wissens aus. Wenn die Lichtgeschwindigkeit mal geknackt wird, dann müssen wir allerdings umdenken.

          • Weil du es ansprichst, da gibt es gerade ein neues Video dazu:

            „Für die Piloten ist dies ein ernstes Problem: Denn sie stehen vor der Wahl, ob sie die UFO-Sichtung vorschriftsmäßig als schweren Eingriff in die Luftsicherheit melden, oder ob sie besser darüber schweigen, weil sie sich nicht lächerlich machen oder sogar ihre Fluglizenz aufs Spiel setzen wollen. Entsprechend schwierig ist es, Informationen aus erster Hand zu bekommen. Der Psychologe und UFO-Forscher Dr. Walter Andritzky hat es dennoch versucht und eine Umfrage unter Berufspiloten gestartet. Was er herausfand, berichtet er Robert Fleischer im Interview.“
            https://www.exomagazin.tv/ufo-zwischenfaelle-im-luftverkehr-was-piloten-berichten-exomagazin/

            „Wenn die Lichtgeschwindigkeit mal geknackt wird, dann müssen wir allerdings umdenken.“

            Mit der Heim-Theorie könnte man sowohl diese Objekte, wie auch andere paranormale Vorfälle (z.B. Spuk) erklären.

            Ich will da in naher Zukunft mal noch was dazu schreiben, das Thema ist leider extrem… sperrig und ich leider kein Physiker.

        • Nützt nichts 🙂

          Angenommen ich verlinke dir eines, bist du danach genauso klug wie davor. Sowohl Video, wie auch Fotos sind immer nur soviel wert, wie die Glaubwürdigkeit des entsprechenden Zeugen, denn heutzutage kann man alles nachmachen.

          Daher sind eben die Fotos und Videos der Militärs von besonderer Bedeutung. Klar können die auch lügen, aber deren Glaubwürdigkeit ist einfach höher, als die von Stinos.

          Meines Wissens hat Illobrand v. Ludwiger und Mufon einige im Archiv. Die Sachen, die man bei youtube findet, kann man leider fast nie einschätzen und muss übervorsichtig sein (die meisten Leute halten jede Fälschung für einen Beweis, dass nichts an der Sache dran ist). Eine seriöse Ausnahme sehe ich bei Hangar18b, die sammeln auch private Sichtungen und machen m.W. Interviews:
          https://www.hangar18b.com/ufos/
          und
          https://www.youtube.com/c/Hangar18b/videos
          Den Großteil habe ich aber selbst noch nicht gesehen.

          Meines Wissens Schweizer, die haben sich 2020 mal auf Cropfm vorgestellt:
          https://cropfm.at/archive/show/hangar18b
          und wirken auf mich idealistisch und einigermaßen geerdet.

    • Hatten wir schon öfters.

      Hier ist das Originaldokument um das es geht:
      https://gofile.io/d/NyItCQ

      @topic: Ein Glück, dass wir dieses böse kommunistische Mernschenexperiment aus China nicht mitgemacht haben. Hätten wir es nämlich mitgemacht, dann wären wir jetzt in einer ähnliche desaströsen Situation wie all die anderen dummen Länder, die tatsächlich auf Chinas Lockruf hereingefallen sind, z.b. Vietnam, Neuseeland, Australien, gewisse Provinzen in Kanada. Die waren so verrückt, die chinesische Eliminierungsstrategie anzuwenden. Und was haben sie davon? Sie leben wieder weitgehend normal, können sich mit Freunden treffen, ins Restaurant und ins Kino gehen, das soziale Leben geht seinen gewohnten Lauf, die Schulen und Universitäten sind offen…
      Aber nicht mit uns! Wir lassen uns doch von China nicht veräppeln, hahaha, auf so ein Menschenexperiment aus China fallen wir doch nicht rein! Wir nicht!

      • Bis zum nächsten „SUUPER-SPREADER“-Ereignis, mit dem ganz großen LOCKDOWN…
        Die seinerzeit von der WHO zur Pandemie ausgerufene „Schweinegrippe“ war ja wohl eher ein „Rohrkrepierer“.
        Da geht ja wohl noch mehr: „Corona“ muß her, und eine „bessere“ Angst-Kampagne und Agenda-PR macht den Einstieg in den Ausstieg aus Freiheits- und Grundrechten so „easy“…
        Es muß ja nicht der sofortige dauerhafte Grundrechte-Entzug sein; nein, Folgsame genießen zwischendurch auch mal wieder privilegierte Freiheiten – was für ein verlockendes Angebot!

        • @sabrina:

          Ich verstehe nicht was du sagen willst. Du verwendest oft Anführungszeichen bei ganz normalen Worten, bei mir kommt das so an als möchtest du irgendeine tiefere Bedeutung damit transportieren, aber es ist mir überhaupt nicht klar welche. Ist das so ähnlich wie das inflationär verwendete Wort „sogenannte“, welches seit einiger Zeit in Radio und Fernsehen ziemlich wahllos allen möglichen Worten vorangestellt wird? (sogenannte Flüchtlingskrise, sog. Sieben Tage Inzidenz, sog. Corona Experten usw.) Da frage ich mich auch immer was das soll, haben die zu viel Sendezeit sodass sie solche komplett überflüssigen Füllwörter verwenden müssen?

          Wie dem auch sei, selbst wenn ich mir die Anführungszeichen wegdenke ergibt dein Text keinen Sinn für mich.

          Der Anreißertext (Rest hinter paywall) deines Artikel lautet:
          Das Menschenexperiment: Lockdowns entstanden auf Anweisung von Xi Jinping – WHO propagierte es, die Länder folgten. […] In der Analyse geht es um die Corona-Pandemie und wie der Westen bei der Einführung der drakonischen Maßnahmen, willentlich und unkritisch einem totalitären Regime folgte – der Kommunistischen Partei Chinas. Teil 1.

          Dieser Anriss ist, ebenso wie die Grundaussage des Dokuments auf welchem der Artikel basiert (habe ich oben verlinkt), schon im Grundsatz falsch. Denn der Westen ist gerade NICHT dem Beispiel Chinas gefolgt. Hätten wir das getan, dann stünden wir heute ähnlich gut da wie China und andere Länder die eine Eliminierungsstrategie verfolgt haben. Nämlich mit einem weitgehend normalen sozialen Leben und einer sich schnell erholenden Wirtschaft.

          Stattdessen haben wir einen riesigen Schuldenberg, anhaltende psychosoziale Probleme durch Dauerlockdown, und keine wesentliche Aussicht auf Verbesserung. Also ziemlich genau das Gegenteil der Situation in Ländern wie Australien, Neuseeland, China, Vietnam usw.

          Aber klar, China ist schuld…

          Die Verschwörungstheorien sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

  17. Sucht man nach „Michigan Election forensics report news“ erhält man sehr unterschiedliche Ergebnisse zwischen google u. duckduckgo.

    https://www.depernolaw.com/bailey-documents.html
    Die Kanzlei DePerno veröffentlicht den Report, fast 70000 Wahlzettel in 9 Counties konnten nicht bei der Wählerregistrierung gefunden werden.

    Zudem fand man Modems in den Wahlmaschinen.

    • Meine Güte, machst Du neuerdings den Alex-Ersatz nur mit „Corona-Maßnahmen“ statt Antisemitismus?

      Dann lass Dich halt nicht impfen, häng weiter dem Glauben an, dass Kinder sich nicht gegenseitig und auch Erwachsene nicht anstecken können und halte auch ansonsten alles für Humbug und gut ist. Hab aber bitte den Anstand ohne Inanspruchnahme von Hilfe zu Hause abzukratzen, falls es Dich erwischt zu schwerem Verlauf kommt.

      Ich verstehe Dich und Deinesgleichen nicht: Angeblich wollt ihr doch wieder normal leben, wieso tut ihr wirklich ALLES dafür, dass das auf absehbare Zeit definitiv nicht passieren wird? Und merkt ihr nicht, wie unfassbar kindisch das ist, rein aus Prinzip gegen jede einzelne Maßnahme und offizielle Position zu sein, zugleich jedoch völlig unkritisch die sich ebenfalls permanent widersprechenden Positionen aller aus der „Dagegen-Fraktion“ zu verbreiten – weil ja auch religiöse Fundamentalisten, Esoteriker, Rechts- wie Linksradikale, Anthroposophen und andere teilweise ganz offensichtlich Wahnsinnige im Bezug auf Corona recht haben könnte?

      Du zitierst hier regelmäßig „Personal“, das genau wie unsere Politik die Meinungen ändert, nur eben von „Corona gibt es nicht“ zu „Corona kommt von 5G“ zu „Corona kommt aus dem Labor“ zu „Masken bringen einen um“ zu „Masken machen psychisch krank“ zu „Impfungen wird es nie geben“ zu „Impfungen verändern das Erbgut“ zu „Impfungen bringen uns alle um“ usw. usf.

      Zum Video drunter mit dem „Schock“: Zeig mir doch mal eine einzige seriöse Quelle, in der irgendwer behauptet hätte, dass (auch nach der zweiten Impfung) 100%-iger Schutz bestünde? Wenn das jemanden schockt, dann nur weil er ein vollkommener Idiot ist, und nicht weil das bei den derzeitigen Fallzahlen auch nur ansatzweise unwahrscheinlich gewesen wäre.

      • Ist ja schön, wenn Du Dich hier so für Deine Position engagierst.
        Vielleicht kannst Du aber auch nachvollziehen, daß es wichtig ist, meine diesbezügliche Position zu diesen Fragen auch „zu Wort kommen zu lassen“, was politisch-medial mit aller MACHT versucht wird, zu verhindern.
        Ich reagiere empfindlich auf Meinungs-Unterdrückung; ja, das weckt sogar meinen Widerstand dagegen!
        Im übrigen liegt mir viel an einer FREIEN Gesellschaft; um diese zu erhalten/zu erreichen, ist es immer erforderlich, der OBRIGKEIT kritisch „auf die Finger zu schauen“. Dies wäre eigentlich die Hauptaufgabe einer „vierten Gewalt“, zuindest in einem Gesellschaftsystem, das sich „DEMOKRATIE“ nennt.

      • @Seb:

        »Hab aber bitte den Anstand ohne Inanspruchnahme von Hilfe zu Hause abzukratzen, falls es Dich erwischt zu schwerem Verlauf kommt.«

        Solche Aussagen vom Typ »Wer die Volksgemeinschaft infrage stellt, wird aus ihr ausgeschlossen!« gruseln mich am meisten. Das ist schon sehr deutlich wie »August 1914«: sobald der Krieg ausgerufen ist, schlagen Presse, Intellektuelle und Bevölkerungsmehrheit in einmütigem Gehorsam die Hacken zusammen, schließen »Burgfrieden«, propagieren die »Ideen von 1914« (»Die Maske ist ein Instrument der Freiheit!«) und erklären jeden Kritiker zum Vaterlandsverräter.

        Und während zumindest die Kanzlerin noch schicksalsschwer die Hängelefzen runterzieht, hat man bei Lauterbach, Drosten, Böhmermann und anderen den Eindruck, dass ihnen der Krieg bekommt wie eine Badekur.

        Auch die Durchhalteparolen gleichen sich: vor jeder größeren (Lockdown-)Offensive heißt es »Noch eine letzte Anstrengung, damit der Feind besiegt ist!«, aber natürlich gibt es dann keinen Sieg, sondern nur eine weitere Fortsetzung des Massakers.

        Mit der nächsten verfassungswidrigen IfSG-Änderung bekommen wir dann die Dritte OHL mit Hindenburg und Ludendorff und den uneingeschränkten No-Covid-U-Boot-Krieg.

        Und wenn die Front dann trotz alledem zusammenbricht, wird der Dolchstoß der Querdenker dran schuld gewesen sein.

        Eine ausführliche Begründung für Impfskepsis findet sich übrigens in diesem Interview mit Stefan Hockertz: »Das ist keine Impfung sondern eine prophylaktische Gen-Therapie«

        Mit dem schönen Einleitungssatz:

        »Angesichts der völlig einseitigen Berichterstattung seitens Medien und Staatsvertreter, die jegliche kritische Debatte rigoros unterdrücken, kann man sich dem Eindruck nicht verwehren, dass die am meisten gewaschenen Körperteile der vergangenen 12 Monate bei Weitem nicht die Hände waren, sondern das Gehirn.«

        Deutliche Worte gestern auch von Susanne Gaschke in der WELT: Im Kanzleramt regiert eine „No Covid“-Sekte.

        • daß es wichtig ist, meine diesbezügliche Position zu diesen Fragen auch „zu Wort kommen zu lassen“, was politisch-medial mit aller MACHT versucht wird, zu verhindern.
          Ich reagiere empfindlich auf Meinungs-Unterdrückung; ja, das weckt sogar meinen Widerstand dagegen!

          sobald der Krieg ausgerufen ist, schlagen Presse, Intellektuelle und Bevölkerungsmehrheit in einmütigem Gehorsam die Hacken zusammen, schließen »Burgfrieden«, propagieren die »Ideen von 1914« (»Die Maske ist ein Instrument der Freiheit!«) und erklären jeden Kritiker zum Vaterlandsverräter.

          Wie ist es eigentlich möglich, dass man in so einer unterdrückerischen Diktatur, wo das Zu-Wort-Kommen von abweichenden Meinung mit der ganzen Macht des politisch-medialen Apparats verhindert wird (die Intellektuellen stehen selbstverständlich für Schützenhilfe bei Fuß!), ganz auf die schnelle und ohne Probleme zwei prominente Beispiele aus den Medien zitieren kann, wo eben diese angeblich unterdrückte Meinung breiten Raum erhält? Komisch, oder?
          Ganz zu schweigen von dem konstanten Strom an kritischer Berichterstattung, der regelmäßig hier und anderswo verlinkt wird. Wie ist das in einer (angeblichen) Meinungsdiktatur möglich? Ist da der Zensor andauernd pinkeln oder was?

          Seb bringt es auf den Punkt:

          Angeblich wollt ihr doch wieder normal leben, wieso tut ihr wirklich ALLES dafür, dass das auf absehbare Zeit definitiv nicht passieren wird?

          • „und ohne Probleme zwei prominente Beispiele aus den Medien zitieren kann, wo eben diese angeblich unterdrückte Meinung breiten Raum erhält? Komisch, oder?“

            Alibi-Veranstaltungen. Die Masse machts, wenn du hundertmal das eine hörst und einmal das andere, dann entsteht der Eindruck eines Außenseiters, die meisten Menschen können die Argumente nämlich nicht gewichten und hören ohnehin nur mit einem Ohr zu. Außerdem laufen die Alibi-Sendungen meist nicht zu den Kernzeiten und eine offene, sachliche Diskussion wird ebenfalls eher selten eingeräumt.

            Ich hatte das mal bei Zeit Online recherchiert, als es um die Einführung von Studiengebühren ging. Da hatten die ein- oder zwei ganz gute Kontra-Artikel, aber bestimmt die zehnfache Menge an Pro-Kommentaren und Argumenten. Auf das Mißverhältnis hinzuweisen ist aber umständlich und jemand der einem Einseitigkeit vorwirft, wird genauso abgebügelt, wie du es gerade mit djadmoros probierst…

            Ich höre täglich Radio und sehe abends hin- und wieder TV und ich kann mich spontan an keine einzige (ernstzunehmende) Corona-Kontra-Stimme erinnern, aber die täglichen Durchhalte-Ermahnungen und das Bashing gegen Corona-Leugner läuft jeden Tag, quasi rund um die Uhr. Wer hinterfragt, ist ein Covidiot.

            Am schlimmsten sind Hetzartikel, etwa solche:
            https://www.br.de/kultur/gesellschaft/was-gegen-verschwoerungserzaehlungen-hilft-100.html
            https://www.br.de/kultur/wie-umgehen-mit-corona-leugner-und-verharmlosern-100.html

          • @pingpong:

            »Ist da der Zensor andauernd pinkeln oder was?«

            Ich hatte schon vor längerer Zeit mal erläutert, dass es nicht um die klassische harte Zensur geht, sondern um Formen von weicher Zensur – wobei die ganzen Löschungen bei Facebook, Youtube und anderen inzwischen auch die Qualität einer harten Zensur erreicht haben. Wir haben es mit exakt derselben medialen Konstellation zu tun, die wir auch bei den Themen Intersektionalismus und Feminismus kritisieren: wir haben dominierende »linksliberale« (faktisch dogmatische) Mainstream-Medien, die sich nicht nur als Claqueure der Regierungspolitik betätigen, sondern den Corona-Panikmodus Anfang 2020 allererst erschaffen haben, weil sie dadurch ihre verlorengegangene Gatekeeperfunktion zurückgewinnen – dass die Konterrevolution der Mainstream-Medien inzwischen auch eine harte Kontrolle der sozialen Medien nach sich zieht, ist da nur folgerichtig.

            Und auf der anderen Seite haben wir eine marginalisierte und stigmatisierte Kritik (Boris Reitschuster fliegt für ein simples Streaming von Youtube, wird bei der Bundespressekonferenz konsequent »gestonewalled« und sollte nach Meinung einger dort gar nicht mehr zugelassen sein), die nicht die geringste Chance hat, in den relevanten Entscheidungsgremien eine Fuß auf den Boden zu kriegen (was die Aufgabe eines nationalen Pandemierats hätte sein müssen). Tatsächlich ist derzeit alle wesentliche Kritik am Corona-Krisenmanagement rechts von der politischen Mitte lokalisiert (und nein, Merkel ist ist in diesem Fall nicht spezifisch »rechts«).

            Man muss sich schon sehr tief in die eigene Tasche lügen, um in dieser Konstellation ein »normales«, »zensurfreies« Funktionieren der Öffentlichkeit zu erblicken.

            Seb bringt es auf den Punkt:

            »Angeblich wollt ihr doch wieder normal leben, wieso tut ihr wirklich ALLES dafür, dass das auf absehbare Zeit definitiv nicht passieren wird?«

            Ist doch ganz einfach: es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, was für eine Rückkehr zum normalen Leben erforderlich ist. Die von Leuten wie Dir und Seb unterstellte Alternativlosigkeit ist Teil des Problems.

          • Wir haben es mit exakt derselben medialen Konstellation zu tun, die wir auch bei den Themen Intersektionalismus und Feminismus kritisieren: wir haben dominierende »linksliberale« (faktisch dogmatische) Mainstream-Medien […]

            Ein Artikel in einem großen Mainstream-Medium, von dir selbst oben verlinkt, in welchem die Autorin die Corona Politik der Regierung kritisiert („ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode“, „im Kanzleramt regiert eine No-Covid Sekte“, „Corona-Wahnsinn des Kanzleramts“).
            Reaktion der Leser „Teilen Sie die Meinung des Autors?“
            3388 Ja, 187 Nein

            Ein Artikel in einem großen Mainstream-Medium, in welchem Arne Hoffmann ohne Polemik und sachlich fundiert die feministische Politik der Regierung kritisiert.
            Reaktion der Leser „Teilen Sie die Meinung des Autors?“
            Oh Moment, Arne Hoffmann konnte so einen Artikel in einem großen Mainstream-Medium nicht veröffentlichen!

            Ist doch ganz einfach: es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, was für eine Rückkehr zum normalen Leben erforderlich ist.

            Ja, offensichtlich.

          • Dann hat sich dein Vorwurf „Wir haben es mit exakt derselben medialen Konstellation zu tun, die wir auch bei den Themen Intersektionalismus und Feminismus kritisieren“ erübrigt und alles ist gut?

          • @djadmoros

            Wie kommst Du drauf? Die Rechte kritisiert, was für die Linke tabu ist. QED.

            Oh entschuldige, ich dachte es ging um Inhalte, nicht um das alte rinks-lechts Spiel.

            Schade dass du offenbar nicht imstande bist den Blick auch nur ein bisschen über die bundesdeutschen Grenzen hinaus zu erheben. Du würdest erstaunt feststellen, dass links-rechts Zuschreibungen nun wirklich das allerletzte sind, was in Europa (oder im Rest der Welt) im Zuge der Pandemiebekämpfung eine Rolle spielt.

            Der von El_Mocho weiter unten verlinkte Peter Godfrey-Smith stellt fest:
            „The association between policy views and political affiliation, at a time of intense political polarization in many countries, is a major problem.“
            und man kann ihm in diesem Fall nur zustimmen.

            Schade dass nach vielen Jahren des Bemühens, den Gegensatz links-rechts auf dem Gebiet der feministischen Ideologiekritik aufzulösen, u.a. mit Schriften wie „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“, bei der erstbesten Gelegenheit wieder in dieses unkonstruktive Schema verfallen wird. Personen wie Leszek, crumar, Lucas Schoppe oder du selbst haben lange dafür gefochten, die vorschnelle Einteilung „wer gegen Feminismus ist, ist rechts“ auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen. Die Kritik an der feministischen Ideologie aus dezidiert linker Perspektive wurde u.a. deshalb so unermüdlich betrieben, um das was du hier so nonchalant im Kontext von Corona ins Feld führst („Die Rechte kritisiert, was für die Linke tabu ist“) endlich überwinden zu können. Arne hatte da so einen Schriftband, „Gleichberechtigung beginnt zu zweit“, du erinnerst dich?

            Tatsächlich ist derzeit alle wesentliche Kritik am Corona-Krisenmanagement rechts von der politischen Mitte lokalisiert

            Etwa so, wie alle wesentliche Kritik am Feminismus rechts von der politischen Mitte lokalisiert ist? Du erkennst die Parallele zu gewissen Argumentationsmustern, die wir alle hier zu Genüge kennen?

            Nun ja. Wie gewonnen so zerronnen.

          • „Die Rechte kritisiert, was für die Linke tabu ist. QED.“

            Genau das habe ich auch schon gedacht. Gelegenheit, noch mal auf den hervorragenden Text zum Thema Covid von Peter Godfrey-Smith zu verweisen: https://petergodfreysmith.com/wp-content/uploads/2021/03/Covid-Heterodoxy-in-Three-Layers-PGS-v3E.pdf

            Godfrey-Smith schreibt: „The casual attitude to the liberties issues seen in the center-left today may have
            further consequences. In response to the first part of this essay, one US correspondent objected to me that saying „Lockdowns suppress liberties“ is right-wing or libertarian propaganda. My reply is that saying this is a massive gift to the right. „No, lockdowns don’t suppress liberties, even though people are being fined large amounts of money for going on walks together or visiting each other.“ As discussed in the previous section, the US has not seen policing excesses of that kind, as far as I know, and perhaps my
            correspondent was thinking only of the US case. But in general, if one side of politics becomes unwilling to concur in an obvious truth, it becomes a gift to the other side. People can see that the thing being denied is true. Credibility is quietly and incrementally lost.“

            Beim Thema Covid sind es die Rechten, die die Bürgerrechte verteidigen und die Linken, die ihre Einschränkung fordern. Finde ich höchst bedenklich.

            Gut ist auch sein Hinweis darauf, dass so etwas wie ein staatlich verordneter Lockdown in westlich-demokratischen gesellschaften eigentlich unstatthaft ist und unsere Politiker sich hier am Vorbild der chinesischen Diktatoren orientieren: „the idea that lockdown was a genuine possibility in a modern European context initially seemed outlandish. Then the Chinese showed lockdowns could apparently be effective, and the Italians followed.(„It’s a communist one party state, we said. We couldn’t get away with it in Europe, we thought….And then Italy did it. And we realised we could.“) Similar comments were made by an Australian counterpart around the same time – „Maybe we wouldn’t have even thought of it had Wuhan not done it.“

          • @El_Mocho:

            „The casual attitude to the liberties issues seen in the center-left today may have further consequences.“

            Es geht doch nicht darum, dass abgestritten wird Beschränkungen der persönlichen Freiheit wären eine ernste Sache. Selbstverständlich sind sie das! Die Alternative, nämlich kurze(!) und temporäre(!) Einschränkungen NICHT durchzuführen, macht es allerdings nur noch schlimmer.

            Die Sache ist folgende, um es mit denselben Worten wie Godfrey-Smith auszudrücken:

            The casual attitude to the pandemic issues seen in the center-right today will have serious consequences.

            Ich hoffe du erkennst den kleinen aber feinnen Unterschied…

            Gut ist auch sein Hinweis darauf, dass so etwas wie ein staatlich verordneter Lockdown in westlich-demokratischen gesellschaften eigentlich unstatthaft ist und unsere Politiker sich hier am Vorbild der chinesischen Diktatoren orientieren

            Isolationsmaßnahmen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten sind doch nichts neues. Das gibt es seit mindestens tausend Jahren, schau dir doch mal die Quarantäne-Bestimmungen im alten Venedig oder in anderen wichtigen Handelsstädten an.

            Was allerdings neu ist: zusätzlich zum seit jeher bekannten Lockout (Grenzkontrollen Quarantäne für Einreisende) auch Lockdown Maßnahmen anzuwenden. Ich denke das hat mit den spezifischen Eigenschaften dieser Krankheit jetzt zu tun, wo es zum einen eine verhältnismäßig lange Inkubationszeit gibt, zum anderen viele asympotmatische Menschen, die aber trotzdem ansteckend sind. Beides begünstigt eine unbemerkte Verbreitung innerhalb einer Community. Was man früher mit Lockout bekämpfen konnte funktioniert nun nicht mehr. Dazu kommt dann noch, dass die europäischen Staaten sich auf biegen und brechen geweigert haben, vernünftige Lockout Bestimmungen zu treffen. Kein einziges Land ist erfolgreich, ohne solche Lockout Maßnahmen (auch Neuseeland, Australien, China oder Vietnam nicht). Lockout ist genau das, was zu den grünen Zonen führen würde, aber ich wiederhole mich da.
            Und solange wir dieses Versäumnis nicht berichtigen bleibt alles wie gehabt: Unter dem Druck der sich füllenden Intensivstationen ist nicht die Frage ob der nächste Lockdown kommt, sondern nur wann.

      • Angeblich wollt ihr doch wieder normal leben, wieso tut ihr wirklich ALLES dafür, dass das auf absehbare Zeit definitiv nicht passieren wird?

        Ist das jetzt das ultimative Argument?
        Es gibt genug Menschen (teilweise mit hoher wissenschaftlichen Bildung), die zwar die Vorschriften streng befolgen, dennoch deren Sinn und Wirksamkeit kritisch hinterfragen, sowie auf Kollateralschäden hinweisen.

        Mit moralischer Beschämung diesen Menschen das Recht auf medizinische Versorgung absprechen zu wollen, bloß weil sie bei der Abwägung von Nutzen und Risiken zu anderen Schlüssen kommen, ist einfach nur erbärmlich.

        • Das kommt von den diktatorischen Genen der Deutschen, die sind halt so.

          Die Wahrheit kennt man immer erst danach. Aber vorher sollte man wenigstens mal in verschiedene Richtungen denken. Bei Corona sind mir Zweifel an der Regierungslinie gekommen und zwar ganz erhebliche Zweifel. Diese Lockdown Politik löst keine Probleme, im Gegenteil sie ist das Problem. Die Ansteckung erfolgt in Räumen, das dürfte unstrittig sein. Also lüften und viel raus an die frische Luft! Raumluft kann man filtern, oder mit UV Licht reinigen. Passiert aber nicht. Alles konzentriert sich auf Einsperren und eine nicht ausreichend getestete Impfung. Das wirkt auf mich wie das Vorgehen von Microschrott mit neuer Software. Wir machen das mal und schauen dann, was passiert. Sind ja nur Anwender 🙂

          In meiner privaten Giftküche wird erst getestet und dann serviert und oh Wunder, es gab noch nie ein echtes Problem. Scheint aber aus der Mode gekommen zu sein.

        • bei der Abwägung von Nutzen und Risiken

          Das dürfte das Problem sein.

          Diese Abwägungen waren in den vergangenen 14 Monaten vor allem eines: zum großen Teil falsch.

        • Ich habe an keiner Stelle jemals hier noch wo anders einen Hehl daraus gemacht, dass ich den offiziellen Umgang mit der Krise für unter aller Sau halte und keineswegs verteidigt.
          Es will mir nur nicht in den Kopf, wieso Leute die sehen, dass die offiziellen Stellen fast alles falsch machen, daraus den Schluss ziehen, es sei sinnvoll privat alles noch falscher zu machen (oder machen zu wollen). Will mir übrigens bei einer sich immer so rational gebenden Person wir Dir noch weniger in den Kopf als bei den meisten anderen.

          Und zu dem anderen: Ja, wenn jemand erwartet, dass die selben Mediziner, die verzweifelt empfehlen, dass man sich impfen lassen möge, einen unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit behandeln NACHDEM man a) selbst auf deren Rat geschissen hat UND b) obendrein permanent versucht andere gegen Impfungen zu beeinflussen, dann ist er für mich ein prinzipienloses Arschloch.

          Ich habe übrigens nirgends gesagt, dass man solche Leute nicht behandeln soll. Sie sollten als laustarke Zweifler an der Medizin halt drauf verzichten, von Quacksalbern gerettet zu werden, das wäre konsequent.

          • „Ja, wenn jemand erwartet, dass die selben Mediziner, die verzweifelt empfehlen, dass man sich impfen lassen möge, einen unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit behandeln“

            Das ist ein Scheinproblem, es gibt auch genug Mediziner, die vor der Impfung warnen 😉

            Davon abgesehen ist es deren Job mit kranken Menschen aller Art zu tun zu haben. In Industrienationen, die nicht derart verblödet sind wie Deutschland, gibt es normalerweise auch entsprechende Seuchen-Schutzausrüstungen usw.

            Meine Schwiegermutter hatte jetzt Corona, obwohl die Hochrisikogruppe, ist, weil über 60, Ex-Krebspatientin und weil sie nur noch eine Niere hat, hatte die gerade mal einen Tag Gliederschmerzen. Hätte die sich nicht testen lassen, weil ihr Sohn sich angesteckt hat, niemand hätte was gemerkt. Ich habe keine Ahnung, was da vor sich geht und warum es manche heftig erwischt, manche gar nicht oder kaum, aber irgendwas kommt mir da sehr schräg vor.

            Einen Vorschlag zur Güte: wenn die Menschenexperimente nach hinten losgehen und die Entschädigungszahlungen aus der Steuerkasse losgehen, werden nur die belastet, die sich naiverweise haben impfen lassen, einverstanden?

          • @Androsch:
            „Einen Vorschlag zur Güte: wenn die Menschenexperimente nach hinten losgehen und die Entschädigungszahlungen aus der Steuerkasse losgehen, werden nur die belastet, die sich naiverweise haben impfen lassen, einverstanden?“

            Das hat „die Allmächtige“ doch schon klargestellt, daß sich angeblich die Verhandlungen mit den Pharma-Herstellern bzgl. Haftungs-Risiko so in die Länge gezogen haben, bis sie es ihnen angeblich klarmachen konnte (was auch immer das heißen mag).
            Faktisch haben wir es wohl doch mit einer Haftungsfreistellung für big-Pharma zu tun, und Frau Merkel hat zu jeder Tag- und Nachtzeit immer „ein offenes Ohr“, u.a. für ihre besondere Freundin Melinda Gates, wie wir aus der yellow-press erfahren durften…

            Fest steht: Bezahlen dürfen WIR ALLE, ALLES im Zusammenhang mit der P(l)andemie…

          • Was kommt Dir denn daran komisch vor?
            Dass die selbe Erkrankung, Infektion oder Substanz (Vergiftung, Drogen, aber auch Medikamente) bei unterschiedlichen Menschen genau wie grundsätzlich bei unterschiedlichen Lebensaltern/Gesundheitszuständen/Geschlechtern unterschiedliche Auswirkungen haben kann, ist schon länger bekannt als man überhaut weiß, was Bakterien und Viren sind. Organismen sind nun mal nicht identisch und das wird wohl auch niemand mit der Aussage „alle Menschen sind gleich“ gemeint haben 😉

            Das ist auch gut so, denn nur deswegen ist die Menschheit vmtl. schon etliche Male der Auslöschung entgangen.

            Einer aus meiner Verwandtschaft liegt jetzt auch trotz 1. Impfung (zweit wurde wegen des Astra-Debakals verschoben) seit gut einer Woche mit der Seuche flach (arbeitet in der Pflege, also sehr enger Kontakt zu Leuten) und der gesamte Haushalt mit. Ein befreundetes Paar hingegen hat es im Januar erwischt – sie mit schwerem Verlauf, er hat nur 1 Tag was gemerkt, trotz (da in einem Haushalt) sicher identischer Virenlast. In einem anderen Fall haben es beide nur wegen minimaler Symptome und Test gemerkt. Und ein weiterer Fall hat sich erst im Krankenhaus angesteckt und es nicht überlebt. Ist auch in dieser „Mischung“ absolut nichts seltsam dran. Tatsächlich haben wir das Problem ja hauptsächlich wegen der asymptomatisch Infizierten. Würde jeder mit Covid nicht bis zu 10 Tage oder gleich komplett symptomlos herumlaufen sondern wie bei anderen Infektionskrankheiten an Tag 1 garantiert Symptome zeigen, hätte es einen kurzen heftigen Spike gegeben, und dann wäre die Sache erledigt gewesen weil sich alle verbarrikadiert hätten.

    • Das ist schwierig, weil die Militärs halt zu einer gewissen Paranoia neigen und gern ein „Gleichgewicht der Kräfte“ aufrecht erhalten. Nicht ganz zu Unrecht, wer sich nicht wehren kann, wird von den USA „demokratisiert“ oder gern auch mal von einem stärkerem Nachbar übernommen. Davon abgesehen braucht man solche Labore auch, um Gegenmittel herzustellen und zu erproben.

      Ich halte die ganzen Abrüstungsbemühungen für „Zucker für das Volk“, die Welt ist noch nicht in einem Zustand, der gegenseitiges Vertrauen über die Maßen rechtfertigt. Dazu müssen wir erst die Ideologen und Psychopathen an der Spitze beseitigen, wer weiß, ob das überhaupt möglich ist. Jedenfalls nicht bis morgen 😦

    • Soweit ich weiß sind die meisten Bio- u. Chemie-Waffen schon weltweit geächtet, Tränengas dürfte m.W. sogar darunter fallen (darfst du nicht im Krieg benutzen, aber gegen die eigene Bevölkerung? da schon 😉 )

      USA hatte aber einige geleakte Dokumente, dass sie doch ein Biowaffen-Programm unterhalten. Russland macht es auch.

      • Danke für die Klarstellung zur Sache: Fazit: traurig, aber wahr!
        Solange sich die Menschen diese höchst-gefährlich ausgelebten Pathologien bieten lassen, wird sich nichts zum Besseren ändern. Die meisten Menschen wissen auch gar nichts von diesen höchst fragwürdigen Machenschaften, und sie werden erfolgreich politisch-massenmedial sediert…

        • Gerade unsere Toleranz und Menschlichkeit verursacht doch die Probleme. Würden wir als Menschen logisch denken, wir würden die Psychopathen rechtzeitig identifizieren und ihre Ausbreitung verhindern. Und was tun wir? Wir fördern sie sogar noch.
          Es soll da einige Erfahrungen bei den Eskimos geben. Der Name Hare oder OHare oder so hatte was damit zu tun. Ich hab da mal ein Buch über Psychopathen gelesen, war sehr interessant. Habs leider nicht mehr. Jedenfalls sollen die Eskimos ihre Psychos schon sehr früh ins kalte Wasser befördern und daher haben sie fast keine mehr und leben angeblich sehr friedlich zusammen. Sollte man untersuchen.

    • Ein frommer Wunsch, den ich teile.

      ABER

      Verbote bringen schon bei Drogen nix, es wird gemacht, weil es wer kann. Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen. China will die Weltmacht Nr 1 werden und die USA werden sich dagegen wehren. Da man China nur schlecht mit Atomwaffen platt machen kann, konventionell schon gar nicht, braucht es Waffen zur Abschreckung. Biowaffen sind da ideal. Kompakt, billig, leicht anzuwenden und sehr langlebig. Damit kann der Unterlegene den Sieger nachträglich fertig machen. Pervers, aber so geht Macht.
      Ich wette, die entwickeln schon Biowaffen, die bestimmte Gene angreifen und so sehr spezifisch eingesetzt werden können. Aids war womöglich ein erster Test.

      • „Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen.“

        Ich halte das Zitat für daneben, es ist typisch psychopathisch und antidemokratisch, aber es reflektiert gut, wie man auf politischer Ebene denkt. Natürlich ist es eigentlich falsch, wenn man z.B. auf die Völker schaut, die stehen sich sehr wohl freundlich bis feindlich gegenüber.

        • Ich habe mit Psychopathen gearbeitet, ich kenne deren Denkstrukturen. Wenn du gegen die gewinnen willst, dann musst du schlimmer als sie sein. Ich habs irgendwann aufgegeben.

          • Ja, man darf sie gar nicht erst in die Politik lassen. Die Frage ist aber, wie man das erreichen könnte, wenn die die Politik schon unter sich aufgeteilt haben. Eine andere Frage ist, wie ein Land ohne Psychopathen gegen all die psychopathisch regierten Länder bestehen kann.

            Was hattest du mit Psychopathen zu tun, du machst mich neugierig 🙂

          • Militär 🙂 so etwas mit den damals ganz großen Mainframes. Damals konnte man noch mit nem Disc Editor arbeiten. Da wussten die ITler immer ne ganze Menge……..

            Was kostet ne Atombombe und wen kann ich damit alles umbringen? Ist Napalm nicht günstiger? VX ist aber noch billiger, was kostet das an eigenen Verlusten? Ist ja nicht so zielgenau bei Wind. Das wurde ganz haarklein ausgerechnet. Ich würde sagen, so ab etwa Colonel fast nur Psychos. Wenn das bei den Chinesen auch so ist, dann wird das noch lustig.

          • @Mika „VX ist aber noch billiger, was kostet das an eigenen Verlusten?“

            m.W. hat man Bio- u. Chemie-Waffen, will es aber nicht einsetzen, die Risiken sind zu hoch.

            Was ist wenn dein VX-Bomber über den eigenen Grenzen abgeschossen wird? Wenn ein Querschläger deine geheime Produktions-Anlage trifft?
            Wenn das Transport-Schiff noch im Hafen getroffen wird? Was ist wenn ein Floh mit dem tödlichsten aller Viren entschlüpft?

            Die Szenarien nach dem ersten Einsatz sind auch verheerend: Sofortiger Gegenschlag, da Gegner erst nach Wochen o. Monaten sehen wie schwer er getroffen wurde, in welcher Stärke wird wohl dieser Gegenschlag ausfallen?

            Nach dem ersten Tabubruch ist mit Falsflag-Angriffen zu rechnen, gezielt und sehr kontrolliert die eigene Stadt auslöschen, um als Vergeltung den Gegner endvernichten-zu-können, bevor der auf die selbe Idee kommt.

            Zum Glück sind diese Waffen so schrecklich, und die Erinnerung an diesen Schrecken wird in der Ausbildung aufrechterhalten, das selbst Psychopathen errechnen können: es ist die letzte Wahl und führt wahrscheinlich auch zur eigenen grausamen Vernichtung.

          • Komu, ich berichte hier von Psychos. Das ist nicht meine Meinung!

            Psychos ticken nicht nach unserer Logik.

            Übrigens wird VX mit Granaten verschossen und erst beim Aufprall scharf gemacht. Der Transport ist kein Problem.

          • @Mika: „Komu, ich berichte hier von Psychos. Das ist nicht meine Meinung!“

            Hab‘ dies nicht als deine Meinung angesehen!

            „Psychos“ aka (IMHO) „dark triad high scorers“ denken so, und (vielleicht als gerechte Strafe) rechnen mit der entsprechend-denkenden Gegenseite.

            Dieses Zeugs wird IMHO nur zum Einsatz kommen, falls ein „Staat“ in den (von mir sog.) „Berserker-Modus“ versetzt wird, also kurz vor der eigenen Vernichtung meint alle anderen Existenzen seien auch egal.

          • Was chemische Waffen betrifft, habe ich mal einen sehr langen englischen Artikel gelesen – ich glaube, es war dieser hier: https://acoup.blog/2020/03/20/collections-why-dont-we-use-chemical-weapons-anymore/ – in dem die Ansicht vertreten wurde, der Bann chemischer (und damit wohl auch biologischer) Waffen habe keine ethischen oder gar Angstgründe, sondern ganz pragmatische.

            Die führenden Militärmächte setzen auf die Einsatzdoktrin „Schnelligkeit & Feuerkraft“. Sie wollen ihre Gegner ausmanövrieren und überwältigen. Chemiewaffen sind dafür schlicht ungeeignet: Man benötigt recht große Mengen, um ausreichend „Zerstörungskraft“ auf einem Haufen zusammen zu haben, ihr Antransport auf das Gefechtsfeld ist daher logistisch aufwendig und zeitraubend. Zusätzlich sind sie eigentlich auch verhältnismäßig leicht abzuwehren: Für unter 1.000 $ gibt es eine komplette Schutzausrüstung für einen Infanteristen, also Gasmaske, Anzug etc. Verglichen mit dem Preis der Gesamtausrüstung oder des Trainings eines Soldaten, oder gar einem Panzer, ist das spottbillig.

            Deshalb fiel es den großen Weltmächten vergleichsweise leicht, sich auf eine Ächtung dieser Waffen zu einigen. Sie haben schlicht keine Verwendung dafür. Dass sie trotzdem nicht ganz die Forschung daran einstellen, hat zum einen defensive Gründe – man traut sich halt doch nicht ganz und möchte zumindest Abwehrmittel entwickeln – und liegt zum anderen an einer gewissen psychischen Grundhaltung bei Militärs. Ein amerikanischer General bemerkte einmal zum Thema Landminenverbot (sinngemäß): „Wir brauchen sie nicht, wir wollen sie nicht, wir verwenden sie nicht, und wir werden sie uns verdammt noch einmal nicht verbieten lassen!“

            Vor diesem Hintergrund ist übrigens in der Frage eines Atomwaffenverbots jeder Verweis auf die Ächtung biologischer und chemischer Waffen verfehlt. Für Atomwaffen haben die führenden Weltmächte sehr wohl eine Einsatzdoktrin, Stichwort Feuerkraft. Und das ist der Grund, warum Atomwaffen auf absehbare Zeit nicht geächtet oder gar abgeschafft werden: Moralische Aspekte spielen für die Großmächte in dieser Hinsicht ebenso wenig eine Rollen, wie sie es bei der Ächtung von B&C-Waffen getan haben.

          • Ich denke Assad ist nicht so blöd gewesen und hat geächtete Chemie-Waffen eingesetzt. Das war mMn ein vom IS gekapertes Lager das bei Assads Angriff in die Luft flog, friendly fire also. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/syrien-opcw-chlorgasangriff-101.html

            Warum wird daraus jetzt ein „Chlorgasangriff vom Regim“?

            Hier gibt’s gefährliche Botschaften, wenn so’nen Dreck wirklich eingesetzt wird und nicht harsche Konsequenzen folgen, könnten andere auch auf die Idee kommen. Wahrscheinlich dauert es nicht mehr lange und USA ist wieder dick in der Lavente unterwegs vom Libanon bis Afghanistan.

            Wetten „das Böse“, also Russland und China, wird die Ergebnisse des OPCW anzweifeln?

  18. Weiß nicht, ob wir es hier schon hatten, aber Danisch verlinkt auf einen interessanten und ziemlich krassen Falschbeschuldigungsfall:

    „Koblenz. Eine laut Staatsanwaltschaft erfundene Vergewaltigung eines muslimischen Mädchens in einer katholischen Kita in Koblenz hat vor etwa einem halben Jahr hohe Wellen geschlagen. Wegen der folgenden Anfeindungen sind 137 Ermittlungsverfahren eingeleitet und bereits einige Geldstrafen verhängt worden, wie der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer der Deutschen Presse-Agentur mitteilt. Der fälschlich angefeindete Erzieher ist unterdessen nach eigenen Angaben berufsunfähig geworden und mit einer Depression in einer psychiatrischen Tagesklinik gelandet.“

    Für die Ermittler steht unter anderem nach gynäkologischen Untersuchungen des Kindes noch am vermeintlichen Tattag und weiteren Analysen rasch fest: Die Vorwürfe sind nicht haltbar.

    Dennoch bricht über die Kita, ihren damals einzigen männlichen Erzieher und die Ermittler selbst eine internationale Hasswelle herein. Nach Morddrohungen bekommt der Erzieher vorübergehend Polizeischutz. Der Kindergarten macht zwei Wochen lang zu. Die Mutter hat in dem Video in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln von einer Vergewaltigung ihrer Tochter durch mehrere Männer, gefilmtem Gruppensex und Schlägen gegen Kinder gesprochen.

    Gegen die Eltern des Mädchens sind laut Brauer keine Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden. „Es muss derzeit davon ausgegangen werden, dass die Eltern davon überzeugt sind, dass es zu einem Missbrauch ihres Kindes gekommen ist“, erläutert der Generalstaatsanwalt. „Die Eltern haben Koblenz verlassen. Ihr Aufenthaltsort ist unbekannt.“

    Dem Erzieher ist nach eigener Auskunft von der Polizei zuerst geraten worden, seinen Namen zu ändern und ins Ausland zu ziehen. Später habe er einen Herzinfarkt erlitten, sagt der Erzieher der dpa. Von Eltern seien drei weitere Strafanzeigen mit falschen Vorwürfen gegen ihn gestellt worden. „Zum Beispiel soll ich mit einem Wohnmobil Kinder eingesammelt und mit ihnen Pornos gedreht haben“, sagt der 44-Jährige, der zur Sicherheit seinen Namen nicht nennen will.“

    https://www.rnd.de/panorama/nach-erfundenem-missbrauch-in-kita-137-verfahren-wegen-anfeindungen-3QUBRO3YXVMDWCZAKRF7MRRBQE.html

    Ich frage mich, was da der Hintergund ist. Kann ein Mädchen in dem Alter sowas erfinden? Bekam sie es von den Eltern in den Mund gelegt? Verarbeiten die (oder die Mutter) damit irgendwelche Erfahrungen aus ihrem Herkunftsland? Oder ist das eine gezielte muslimische Aktion gegen einen christlichen Kindergarten?

    Krass auch, dass die sich nicht verantworten müssen, wenn die sowas online stellen. Das ist ja bösartigste Verleumdung. Der Mann wird durch diese Aktion komplett seines sozialen Umfeldes und seines Jobs beraubt, soll seinen Namen ändern und ins Ausland ziehen! Die Kita wird sicherlich zumachen müssen.

    • Verwirrend auch, dass andere Eltern da aufspringen und noch Sachen dazuerfinden. Sieht mir danach aus, als ob sie den Mann irgendwie loswerden wollten. Ich wüsste wirklich gern mehr über die Hintergründe.

      • Ich weiß nicht. Ich vermute bei so etwas immer eine Mischung aus Wichtigtuerei und dem ehrlichen Glauben, etwas Gutes beizutragen. Wobei niedere Motive natürlich nicht auszuschließen sind, ebenso wie simple Missverständnisse.

        Sofern es sich nicht um letzteres handelt, wünsche ich mir aber eine strafrechtliche Verurteilung wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung, die richtig weht tut: Hohe Geldbuße plus Schmerzensgeld. Gefängnis nur bedingt; wenn es unter drei Jahren ist, wird es bei Nichtvorhandensein anderweitiger Vorstrafen ja eh zur Bewährung ausgesetzt, und über drei Jahre fände ich auch wieder zuviel.

        • Zwei Jahre… zwei Jahre sind die Obergrenze für bewährungsfähige Freiheitsstrafen. 😉

          Solche Sachen haben merkwürdige Eigendynamiken. Und es ist auch teils unglaublich, bis wohin die Bereitschaft Anschuldigungen zu glauben geht; selbst bei den Behörden. Schon die hier getätigten Vorwürfe erscheinen mir von einer Einzelperson in einer Einrichtung kaum unbemerkt durchzuziehen.

          Es gab mal nen Fall in Dänemark, da erging es einem männlichen (was auch sonst) Erzieher ähnlich. Eltern kam das Verhalten ihres Kindes komisch vor, der Verdacht war schnell aufgekommen: natürlich muss da wohl der männliche Erzieher seine Finger im Spiel haben, mehr oder weniger wortwörtlich. Schnell ging das rum, wie ein Lauffeuer. Plötzlich merkten andere Eltern, dass mit ihren Kindern was nicht stimmt und „Gutachter“ quetschten mit suggestiven Methoden aus den Kindern raus, was wohl das einzige war, was sie hören wollten. Am Ende ging es da um Vorwürfe regelrechter schwarzer Messen mit nackig Rumhüpfen und Rudelbumsen. Alles in einem nicht abgeschlossenen Kindergartenraum, in den also jederzeit jemand hätte reinplatzen können und mit großen Fenstern nach draußen – sehr glaubwürdiges Szenario. Dennoch waren bis dahin tatsächlich viele der Beteiligten bereit, diesen Schmarrn zu glauben. Aufgeklärt hat sich das wohl nur, weil vereinzelte Ermittler langsam Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Aussagen bekamen, während Eltern, Jugendamt, etc. den ganzen Scheiß geschluckt haben.

          Was sind Gründe für so ein Verhalten? Bei den Eltern vielleicht übersteigerter Beschützerinstinkt. Bei Erziehern, Jugendamtsmitarbeitern und Gutachtern vermute ich hingegen oft eher den inneren Wunsch, mal an so einem richtig krassen Fall beteiligt zu sein und darüber hinaus vielleicht sogar noch ein wenig Screentime zu bekommen. Man stelle sich einfach kurz Ingolf Lück in einer seiner regelmäßigen Rollen in der Wochenshow: „KOMM ICH JETZ IN FERNSEHEN???“

    • Ich hab’s damals gesehen, Kopftuch-Mama war der Sprach-barriere unterlegen. Die deutschen Untertitel mangelhaft. Die Story glitt mir zu sehr ins Absurde, „während der Kita mehrere Männer, Gangrape und Schläge“ eines unter 5J Mädchens .

      Leider muss ich gestehen auch bei mir wahren Restzweifel vorhanden, ob dies tatsächlich nicht geschehen war.

      Wie kann sich eine solche Mutter mit der Polizei verständigen? Da verstehe ich den Gang zur sprachlichen Heimat. Allerdings klang das damals mehr nach Anklage denn als Hilferuf (IIRC).

      • Klar hat man da Restzweifel, deshalb gehört sowas ja auch nicht ins Internet, sondern zur Polizei.

        Aber das erntet man halt, wenn man Fremdsprachler reinholt, die kaum unsere Sprache sprechen und denen GangRapes im Kindergarten offenbar vorstellbar sind, zumal die westliche Gesellschaft bei denen ja ohnehin als durch und durch verlottert gilt.

        Trotzdem hätte sie nach der ärztlichen Untersuchung das nicht mehr an die große Glocke hängen dürfen. Wie man das bestrafen sollte, ist eine andere Frage, jede Wette, dass die kein Geld haben und zum Großteil von Stütze leben. Einbuchten will man jemanden mit Kindern auch nicht, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Ausweisung wäre vermutlich das Mittel der Wahl, aber das findet ja schon bei einfacheren Fällen kaum noch statt.

        Im Prinzip wird da die Integrationsarbeit kaputt gemacht. Wenn ich einen katholischen Kindergarten betreiben würde, würde ich mir dreimal überlegen, wen ich da betreue, zumal ich es immer noch unverschämt finde, einfach den Kindergärten die Spracherziehung komplett aufzuhalsen. Aber natürlich wirkt das auch in die andere Richtung, es schreckt Männer ab und es schreckt die Träger ab, Männer einzustellen.

  19. Kennt jemand den Blog von Helge – ich glaube – Tiersen. Der hat nicht direkt was mit Geschlechterthemen zu tun, aber er hatte da mal 2-3 Artikel geschrieben und dann haben sich alle beschwert, wie er den Feminismus kritisieren kann. Der ist auch bei Twitter aktiv, aber ich find ihn gerade nicht.

    Hat jemand einen Blog-Namen oder Link?

  20. 4. „Schon immer war ich Feministin“, schreibt die Schriftstellerin Ruth Schweikert in der „NZZ am Sonntag“, doch „jetzt graut mir manchmal vor dem Geschlechterkampf“. Warum nur nach all den Jahrzehnten? Darum:

    Es mag damit zusammenhängen, dass meine Söhne mir ebenfalls Statistiken präsentieren, wie etwa die um etwa fünf Jahre geringere Lebenserwartung von Männern, die höhere Suizidrate, die geringere Maturitätsquote und nicht zuletzt die Ungleichheit in Bezug auf den Militärdienst.

    Es ist die Verhärtung der Fronten, die mich irritiert und besorgt. Ebenso wie andere identitätsmarkierende und -stiftende Merkmale und Eigenschaften erlebt auch die Geschlechtszugehörigkeit eine eigentümliche Renaissance. Wo spätestens in den nuller Jahren Identitäts-, Geschlechter- und Zugehörigkeitskategorien fluider, diffuser und damit auch freier und offener schienen, kehren nun alte Gespenster mit Vehemenz zurück. (…) Ich fürchte, es kehren alte Gespenster zurück, ein zugespitzter Geschlechterkampf, den ich niemandem wünsche, weder Männern noch Frauen.

    Das ist niedlich. Der Geschlechterkampf war für diese Feministin ein halbes Jahrhundert lang unproblematisch, solange nur Frauen ihre Ansprüche gestellt und Männer sie erfüllt haben. Sobald aber die Männerrechtler trotz einer radikalen Tabuisierung in den Leitmedien eine immer breitere Wirkung entfalten, ist Geschlechterkampf plötzlich furchtbar traurig.

    https://genderama.blogspot.com/2021/04/audi-wegen-gender-unfug-verklagt-news.html

    Das erinnert an dieses alte YT-Video, bei dem eine junge Frau anfängt einen Typen zu schlagen und zu treten und er ihr dann auch eine verpasst, so das sie zu Boden geht. Sie war dann völlig fassungslos und hat mit ihrem Frauenstatus als Grund heulend beklagt das er sie doch als Mann nicht schlagen darf… Was hat diese Feministin denn erwartet? Das alle Männer ihre Anfeindungen auf ewig runterschlucken? Oh ja und jetzt sind es wahrscheinlich wieder die bösen Männer die Geschlechterkampf betreiben.

    Aber sehr gut das die Söhne sich nicht vollständig manipulieren lassen.

    • Naja, das Ziel war vor 15 Jahren ja eigentlich erreicht: Frauen hatten alle mit dem Weiblichen verbundenen Nachteile weitgehend abgebaut und gleichzeitig fast alle weiblichen Privilegien behalten.

      Da Feministinnen sich dieses eigentliche Ziel nie offen eingestanden hatten, sondern immer mit irren Symboliken („Anteil der weiblichen CEOs“) gearbeitet hatten, war es klar, dass sie den Bogen nicht nur überspannen, sondern brechen würden.

      Und so manche Feministin wird noch aufmerken: „Ups, jetzt ist er kaputt“, wenn die durchs Internet aufgeklärte Männergeneration anfängt, zum Geschlechterkrieg hinzugehen, statt wie in vorigen Generationen die Pazifisten zu geben.

      Ich kann nicht behaupten, dass ich irgendein Mitleid habe.

      • Diese Wahrnehmung der Dame ist schon wirklich interessant. Wo sieht sie da ein Verhärten der Fronten, wenn sie ihre Söhne mit nichts anderem konfrontieren als mit nachprüfbaren Fakten, die sich ihrer gruppennarzisstischen Wahrnehmung bislang entzogen haben? Verglichen mit dem beständigen Furor, mit dem Feministinnen ihre Forderungen vortragen, sind doch selbst die Äußerungen von den im Forum hier regelmäßig polemischer formulierenden Usern nichts mehr als ein zurückhaltendes Räuspern. Aber klar, nach Jahrzehnten einseitigen Draufprügelns auf Männer bricht JETZT der Geschlechterkrieg aus, wo die sich mal erdreisten, vorsichtig darum zu bitten, doch mal vorher nachzudenken, bevor man draufdrischt.

        Ist das Ungemach, welches sie nun auf ein „Verhärten von Fronten“ projiziert, nicht viel eher die kognitive Dissonanz, die sich auftut, wenn neben den von ihren Söhnen benannten Männeranliegen alles, wofür sie und ihre Schwestern geplärrt haben, plötzlich erscheint wie die Wohlstandsproblemchen verwöhnter Gören, gegen die das Unbill der Prinzessin auf der Erbse noch geradewegs als nachvollziehbares Anliegen erschien? Den Damen geht es um „weibliche Repräsentation“ in klimatisierten Büros in Chefetagen, einhergehend mit fettem Gehalt und jeder Menge Ansehen, ihren Söhnen geht es um Dinge, die man buchstäblich auf „Leben oder Tod“ runterbrechen kann. Deutlicher geht es wohl nicht: die Themen, welche „Interessenvertreter“ von Frauen und Männern ansprechen, sagen viel darüber aus, welches Geschlecht in unserer Gesellschaft wirklich das privilegierte ist.

        • Interessant ist tatsächlich das die Söhne ihr mit Fakten kommen und sie gleich etwas anderes hineininterpretiert: eine Geschlechterkampf.

          Wie bei allen anderen auch. Männer kritisieren Feminismus. Feministinnen behaupten die hassen nur Frauen. Männer kritisieren die Frauenquote. Feministinnen unterstellen eine Angst vor dem Verlust von Privilegien. Männer haben kein Bock auf blauhaarige, unfreundliche, ungepflegte Frauen, die nur schlecht über Männer reden. Feministinnen behaupten Männer haben Angst vor starken Frauen. Sieht man immer wieder: Anstatt überhaupt auf das einzugehen, was sie sagen – macht sie hier ja auch nicht – wird einfach eine völlig andere Motivation unterstellt.

        • Es ist eine alte Geschichte, z.B. erlebt mit Laury Penny. (aus dem Gedächtnis zitiert)
          Feministin „Ich hasse alle Männer!“
          Mensch: „War dein Vater wirklich sooo schlimm?“
          Feministin: „Mein Vater war ein großartiger Mensch, dem du nicht das Wasser reichen kannst. Wieso beleidigst du meinen Vater, du dieses Schwein?“

          Es fällt auf, dass Schweikerts Aufmerken beginnt, sobald sie ihre Söhne sowie ihren ältesten und engsten Freund an der Front wahrnimmt.

          Ich gehe daher inzwischen davon aus, dass eine Feministin wirklich nicht kapiert, dass #killallmen AUCH gegen jene männlichen Menschen gerichtet ist, die sie liebt, oder anders ausgedrückt, sie nimmt die Männer in ihrem Leben nur auf abstrakter als Männer wahr, in Realitas sind das Menschen.
          Im Gegensatz zu den Treibern des Patriarchats, DAS sind Männer im eigentlichen Sinne, die daher auch alle die Strafe und den Krieg verdient haben.

  21. Mal eine Frage….

    Mi schläft ein Mann mit einer Frau, Sa zeigt sie ihm positive Schwangerschaftstests, in dem kurzem Abstand ist es doch sehr unwahrscheinlich?

    Wo kann man mehr Weisheiten über diesen Umstand für u. aus männlicher Sicht im Internet erlangen?

      • Woher weißt Du dies so genau?
        Könnte nicht der Eisprung zum exakt passenden Zeitsprung gewesen sein, so dass die 3-4 Tage ausreichen für die heutigen — sensibleren– Tests?

        Wenn ich Such-Maschinen füttere komme ich nur auf „wie-wird-frau-schwanger“ oder „kann-ich-sicher-sein-über-meine-schwangerschaft“ -Seiten.

        • (Weil das mein täglich Brot ist.)

          Nein. Der Körper bildet erst Beta-HCG , sobald sich die befruchtete Eizelle eingenistet hat. Das wird von den Schwangerschaftstest im Urin nachgewiesen.
          Das ist 7 Tage nach Befruchtung der Fall.
          Die sehr sensitiven Frühtests („10er-Tests“) schlagen ab Eisprung plus 10 Tage ganz zart an.
          Die Tests im Handel sind 25er und schlagen ab Tag der zu erwartenden Mens an, das ist etwa grob 14 Tage nach Eisprung.
          Per Blutentnahme geht es wohl tatsächlich ab kurz nach Einnistung.

          • Okaaay…. was ist, wenn die Mens am Do erwartet wurde oder am Mi und dann am Sa die Tests positiv ausfielen?

            yeiks das wird hart zu vermitteln, wenn evtl nicht…..

          • per Jugendamt o, Standesamt Vaterschaft anerkannt. Dann ist für ihn Alles zu späht?
            Auf ebay gibts positive Tests f. 5€ zu kaufen…er meint danach auf Verhütung verzichtet zu haben…wohl eine scheiß Idee…

          • Wenn sie am Mittwoch das erste Mal zusammen Sex hatten, und am Do sollte geplant die Mens kommen, dann kann sie am folgenden Samstag schwanger sein, aber nicht von ihm!
            Sie war es bereits am Mittwoch.

          • Er ist nicht der Vater und ich bin total erschüttert, dass diese simplen Basics der menschlichen Fortpflanzung nicht bewusst sind.
            Er ist definitiv nicht der Vater und sollte es nachprüfen lassen, wenn sich diese wilde Geschichte genau so zugetragen hat.

          • Es lässt sich per Früh-US ziemlich genau bestimmen, wie alt die Schwangerschaft ist.
            Das wird anhand der Scheitel-Steiß-Länge des Embryo ermittelt und kann – je früher desto genauer – auf den Tag genau angeben, wann die Einnistung stattfand.
            Da steht dann da SSL = xx mm entspricht 6+5 SSW, rechnerisch aber erst 5+3 SSW oder so.
            Das ist vor allem wichtig bei Frauen mit sehr unregelmäßigen Zyklen, um nachzuvollziehen, wie weit tatsächlich die Schwangerschaft ist.
            Entweder also war sie bereits schwanger, dann ist die SSL größer als errechnet. Ist sie erst später schwanger geworden, obwohl sie sagte, sie wäre es bereits, dann ist die SSL kleiner.

          • „Er ist definitiv nicht der Vater und sollte es nachprüfen lassen, wenn sich diese wilde Geschichte genau so zugetragen hat.“

            ohey, ich versuch zu berichten, was ist, wenn Mi die Mens zu erwarten wäre?
            Er meint es wären so ‚extra sensitiv-sofort erkannt tests gewesen‘ ?

            2 Tests wurden ihm vorgezeigt, beide positiv. Danach hat er auf Verhütung verzichtet, was wohl der Fehler war.

          • Lies doch bitte, was ich Dir schreibe und vollziehe das zeitlich nach.
            Eine Einnistung erfolgt IMMER erst 7 (!!!) Tage danach.
            Dazu ist alles gesagt von mir.
            Ansonsten gib‘ mir die konkreten Daten, ich rechne es Dir aus und suche Dir die SSL raus.
            Er sollte sich den Mutterpass zeigen lassen, da steht alles drin.
            Da ist eine Seite über die erfolgten Ultraschalle (graue Tabellen, ziemlich weit hinten), da steht ganz oben, wann der erste US gemacht wurde und ob der errechnete Entbindungstermin daraufhin korrigiert wurde. Diese Werte braucht er. Damit kann er mit den im Netz zu findenden SSL-Tabellen heraus finden, ob er überhaupt als Vater in Frage kommt.

          • Sie kann nicht mittwochs mit ihm Sex haben und samstags darauf (3 Tage später!) von ihm schwanger sein.
            Das geht nicht.

          • Hi Freya,

            wie lange nach dem Eisprung kann die Eizelle denn befruchtet werden? Bzw. welches Zeitfenster steht für eine erfolgreiche Schwangerschaft zur Verfügung?

            Ich stelle mir das so vor: Die Eizelle wird von den Eierstöcken ausgestoßen und gelangt in den Eileiter. Ab da kann sie einem Spermium begegnen, das sie befruchtet. Ob mit oder ohne Befruchtung: Sie wandert nun langsam Richtung Gebärmutter. Wird sie direkt am Anfang befruchtet, hat sie ca. fünf Tage bis zur Gebärmutter Zeit, um sich mehrfach zu teilen und so bereit für die Einnistung zu sein, die ihrerseits etwa zwei Tage dauert. Macht zusammen sieben Tage nach Befruchtung. Ab der erfolgten, abgeschlossenen Einnistung werden die Schwangerschaftshormone produziert, die ein Schwangerschaftstest nachweist. Allerdings ist die Konzentration zunächst noch gering, so dass ein Nachweis mit Sicherheit wohl erst ab zwei Wochen nach der Befruchtung möglich ist.

            Kann die Eizelle denn auch unterwegs noch befruchtet werden? Verbleibt sie eine zeitlang am oberen Ende des Eileiters? Wenn sie unterwegs befruchtet wird, sagen wir, nach drei Tagen, reicht die Zeit noch, um in der Gebärmutter einnistungsfähig zu sein, oder wird eine solche Eizelle mit der nächsten Periode rausgewaschen? Bzw., Stichwort Zeitfenster: Wenn die Eizelle sofort anfängt, Richtung Gebärmutter zu wandern, wie groß ist das Zeitfenster für eine erfolgreiche Schwangerschaft?

            Und wie lange brauchen die Spermien eigentlich, um die Eizelle zu erreichen?

            Sorry wenn das viele Fragen sind, aber Du bist ja vom Fach (Hebamme, oder?), und ich würde diese meine Bildungslücke gerne füllen. Die Artikel im Netz rücken immer nur häppchenweise Informationen heraus, und manchmal scheinen sie sich auch zu widersprechen.

          • Etwa 24 Std ist eine Frau überhaupt fruchtbar. Das Zeitfenster ist nicht so groß.
            Aber die Spermien sind sehr ausdauernd, bis zu 7 Tage.

            Ich war etwa 5x schwanger von meinem Mann und habe unglaublich viele Frühtests verballert. Sie schlugen frühstens ES+9 an.
            Ich hatte ab ES + 7 immer angefangen zu testen. (Unser erstes Kind hat 2 Jahre gedauert, obwohl wir noch so jung waren, ich war da… Äääh… etwas verzweifelt und unentspannt. )

            Eisprung ist Eisprung. Es kann nicht 5 Tage danach befruchtet werden.

            Meine 2 Söhne waren beide Male „grad noch so“ befruchtet, ihre Plazenten saßen fast direkt vorm inneren Muttermund. Der erste hat es nicht geschafft, der zweite ist quietschfidel, die Plazenta hat sich hochgezogen im Laufe der Schwangerschaft.

            Ja. Bei den seltenen Eileiterschwangerschaften zum Beispiel, wird das Ei nur zäh (meist durch fehlende Bewegung der Flimmerhaare) weitertransportiert.

            Die Plazentalokalisation kann ja ganz unterschiedlich sein.
            Meine zweite Tochter saß im Fundus (oberer Teil des Uterus‘), meine erste Tochter wie ihre Brüder ganz tief, kurz vor „Absprung“.

            Komus Geschichte ist da sehr eindeutig eigentlich.
            Was es immer mal wieder gibt, das sind Frauen, die noch menstruieren, Sex hatten und dann doch schwanger geworden sind. Dann war da zB der ES am Tag 11, Sex am Tag 4, es gibt Paare, die sind seeeeehr kompatibel miteinander.

          • „Eisprung ist Eisprung. Es kann nicht 5 Tage danach befruchtet werden.“

            Warum nicht? Wird die Eierschale Außenhülle vom Ei innerhalb von 24 Stunden undurchdringbar für die Spermien?

          • Um es korrekt darzustellen, muss ich noch sagen, dass sich nur ein fruchtbarer Zeitraum bestimmen lässt, niemals der Eisprung konkret. Dazu braucht es Diagnostik über Ultraschall.
            Auch die in der Drogerie verfügbaren Ovulationstests können das nicht, sie zeigen Dir lediglich die Eisprung begünstigende LH-Konzentration an.
            Mittels Temperaturmessung, Beurteilung der Zervixschleimqualität und Abtasten des Muttermunds kann man das eingrenzen, so funktioniert die Methodik der NFP (= Natürliche Familienplanung), und das sehr gut sogar.
            Ich habe aber auch schon Frauen gehabt, die haben ihren Eisprung „zu früh“ ausgewertet, also nicht alle Gesetzmäßigkeiten der NFP korrekt angwendet, beispielsweise ungeschützter Verkehr, weil bereits Temperaturanstieg erfolgt ist, aber ohne Berücksichtigung nochmals hochfruchtbaren Zervixschleims und… schwupps… doch schwanger.

          • „Warum nicht? Wird die Eierschale Außenhülle vom Ei innerhalb von 24 Stunden undurchdringbar für die Spermien?“

            Ja, so ist das wohl. Ich muss das aber nochmal konkret nachlesen. Jetzt ist irre spät, ok?

          • Oh man Freya! jedenfalls vielen Dank für diese ausführlichen Antworten, heute Abend spreche ich ihn, da werden sicher ein paar Bier bei draufgehen. Vielleicht hat er die Wochentage nur verwechselt. Die nächste Frage wird aber wahrscheinlich sein, wie er einen Abstammungstest machen kann.

          • Kein Ding.
            Vielleicht hat er sich um eine Woche vertan? Dann macht das alles wieder Sinn.
            Wollen die beiden denn zusammen bleiben oder geht’s nur noch um den finanziellen Rahmen?

  22. Ach ja: heute am 12. April 2021 jährt sich zum sechzigsten Mal die erste Weltraum-Erdumkreisung des Genossen Fliegermajor der UdSSR Gagarin, Jurij Alexejewitsch. 🙂

    Originalton von Radio Moskau, gesprochen von Jurij Levitan:

    • Ich vermisse die Sowjetunion. Nicht als der Unterdrückerstaat, der sie war, sondern als Projektionsfläche für unsere Träume von einer besseren Welt 🙂

  23. ^^

    Frauen machen ein Video über Manspreading und schaffen es nicht einen einzigen Mann dazu zu befragen, aber viele Frauen. Was Männer wirklich denken und fühlen, würde wahrscheinlich nur das Weltbild stören, bei Frauen sowieso viel besser wissen was Männer denken und fühlen (nur schlechtes natürlich, weil Männer die Sexisten sind 😉 ), sie sind ja das empathische Geschlecht lol

    „die Pose zurückholen“ wtf… Also habe früher Frauen breitbeinig in Bussen und Zügen gesessen und durften das dann nicht mehr?

    Und die Frauen sagen dann noch selbst das man so gemütlich sitzt… aber klar, Männer sitzen so allein aus dem Grund weil sie Frauen den Raum wegnehmen wollen und wegen ihrer toxischen Männlichkeit.

    Feminismus hat nichts gegen Männer.

    • „Männer, die die Beine übereinanderschlagen, gelten als unmännlich.“

      Achja?

      Oder auch hier:

      https://wissen.garnisonkirche.de/wissensspeicher/detailansicht/general-erich-ludendorff-empfaengt-generalfeldmarschall-paul-von-hindenburg-in-seiner-wohnung-in-berlin/#

      Der unmännliche von den beiden hat es bis zum Reichspräsidenten geschafft, der andere nur bis zum gescheiterten Putschisten. Sind ein wenig Allgemeinbildung und ein bisschen Nachdenken denn wirklich zuviel verlangt?

      • „Sind ein wenig Allgemeinbildung und ein bisschen Nachdenken denn wirklich zuviel verlangt?“

        das ist jetzt aber von Dir voll das patriarchal sexistisches Mansplaining und dann auch noch in so einem mikroaggressiven Unterton. Ein haariges Dreibein verlangt etwas von Frauen…wenn das mal nicht der nächste Twitter-Sturm wird…

        Außerdem hast Du die Aussage falsch übersetzt. Bei „Männer, die die Beine übereinanderschlagen, gelten als unmännlich.“ kommt bei mir übersetzt „Ich finde Männer, die die Beine übereinanderschlagen, voll unmännlich. Außer bei a, b, c, d…, die dürfen das“ raus…

        • Der mikroaggressive Unterton ist beabsichtigt, und Du hast völlig falsche Vorstellungen von meiner Körperbehaarung.

          Die falsche Übersetzung allerdings, ich fürchte, da hast Du recht…

      • Deren Allgemeinbildung entsteht aus ihnen selbst und braucht keinen Realitätsbezug. Die Stellen sich irgendwas vor, das in ihr Weltbild passt, z.B. das alle Männer Schwerenöter sind, und das ist dann für sie Realität.

        Zack-bumm fertig. Das spar Zeit und Papier.

  24. „A cynic might call it suicide by diplomacy.“

    https://www.spectator.co.uk/article/the-west-s-shameful-iranian-surrender

    „In the somnambulant haze that hangs in the continent’s corridors of power, even a fully armed bomb, built in Tehran and on its way to delivery to a rally of thousands of people in central Paris, is not enough to raise serious hesitations abut the intentions of the Iranian regime.“

    und andere verteidigen sich:

    https://libertyunyielding.com/2021/04/11/engaged-at-warp-factor-one-when-submarines-dont-mind-being-seen/

    alles sehr strategisch, die beiden langen und faszinierenden Berichte. Geopolitik vom Feinsten. Und welch ein Wahnsinn der Europäer.

  25. Ein Asiate greift eine Asiatin an. Seine Motivation: Er dacht sie wäre eine Weiße.

    Und jetzt alle: Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße!

    Es sind aktuelle immer wieder Schwarze die Juden und Asiaten in den USA angreifen. Die Medien behaupten aber das die Schuld daran die White Supremacy ist oder das diese Schwarzen sich moralisch Weiß benehmen. Man sieht an dieser Arguementation das Weiße im Grund gar nichts tun müssen und man ihnen trotzdem immer mehr Verbrechen anlastet, während man sich weigert, diejenigen die die Verbrechen tatsächlich begehen auch die Verantwortung dafür zuzugestehen. Weiße haften für ihr Mitmenschen sozuagen. Es ist eine gesteuerte Dehumanisierung von Weißen durch die Medien, Universitäten, linken Politiker, möchtegern progressiven Konzernen mit Gender-Beauftragten und auch Schulen. Und die führt mittlerweile immer öfter zu Gewalt (oder vielleicht berichten die Medien da auch nur mehr drüber).

    • Sie wollen Stereotype abbauen und tun das in dem sie Stereotype aufbauen.

      Und nein, es sind nicht immer Weiße, die Amok laufen.

      Und selbst wenn sie die Mehrheit wären, würde auch alles andere für sie sprechen, das sie auch immer noch die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen.

      Weil es dazu passt:

      • Ist zwar nicht gerade Amok, aber mir fällt da gerade eine ziemlich üble Mordserie aus den USA ein, die sich, glaube ich, in den 2000ern ereignet hat. Da wurden ohne erkennbaren Zusammenhang zu unterschiedlichsten Tag- und Nachtzeiten völlig arglose Menschen in den banalsten Alltagssituationen einfach so erschossen. Einen traf es beim Tanken, ein anderer mähte gerade den Rasen seines Vorgartens.

        Die Polizei war entsprechend ratlos, weil es keine Zusammenhänge zwischen den Opfern gab und man entsprechend auch keine mutmaßlichen Motive eines Mörders hätte ableiten können. Erst nach zahlreichen Taten fiel auf, dass einige Male von Augenzeugen berichtet wurde, dass unmittelbar nach dem Schuss ein Auto weggefahren sei. Die Beschreibungen des Wagens deckten sich in etlichen Fällen, also ermittelte man das Fahrzeug und fand es. Das Fahrzeug selbst war dann auch Beweis, dass man wohl auf der richtigen Fährte war, denn es wies die Auffälligkeit auf, dass sich die Rückbank teilweise umklappen ließ, wodurch man vom Wageninneren in den Kofferraum klettern konnte, wo sich im Heck des Autos ein Loch befand, das gerade groß genug war, um den Lauf eines Gewehres hindurchzuschieben und noch darüber hinweg zu zielen.

        Der Halter des Wagens war ein Schwarzer. Er ist mit seinem (Adoptiv?) Sohn rumgefahren, sie haben sich Opfer ausgesucht, der Junge kletterte dann in den Kofferraum, erschoss das willkürlich ausgewählte Opfer und der Alte ist dann ganz unauffällig, unaufgeregt weggefahren.

        Der Fall war auch mal Thema bei einer dieser amerikanischen Dokuserien über das Arbeiten und die Methoden der Ermittler. Wenn ich mich recht erinnere, wurde nie ein konkretes Motiv geklärt, aber man fand wohl Hinweise darauf, dass der Alte vorhatte, seine Ex umzubringen. Die ganzen Menschen, die er zusammen mit seinem Sohn ermordet hat dienten zum einen als Übung und zum anderen sollte so eine Spur eines offensichtlich willkürlich vorgehenden Serienmörders gelegt werden, dem dann „zufällig“ irgendwann auch die verhasste Ex zum Opfer fällt. Das hieße also, er hat zahlreiche ihm völlig fremde Menschen einfach so umgebracht, um zu verhindern, dass der Verdacht auf ihn fällt, sollte aus heiterem Himmel seine Ex umgebracht werden. Er nahm all diese Leben um die Polizei glauben zu lassen, seine Ex sei zufälliges Opfer eines unbekannten Serienmörders geworden. Ein ekelerregender Mensch!

        • „Ein ekelerregender Mensch!“

          Typisches Verhalten eines Psychopathen, die Opfer der anderen sind egal, da herrscht keinerlei Empathie, es wird strikt die für einen selbst optimale Strategie verfolgt.

          Angeblich ist Psychopathie weiter unter Männern verbreitet (ich habe da meine Zweifel, ich vermute, bei Frauen fällt sie lediglich seltener auf, weil sie da aktzeptiertere Konsequenzen hat). Außerdem unterscheidet sich der Anteil bei den Rassen:
          https://www.mzwnews.com/politik/rasse-und-psychopathische-persoenlichkeit/

          Hier eine Grafik zu den Studien dazu, 00 ist der weiße Durchschnitt, positive Zahlen bedeutet mehr Psychopathen, negative weniger:

          Findet man leider nur noch auf rechten Webseites, die Linken haben den Forscher natürlich längst „gecanceld“, weil er so frech war, Sachen zu untersuchen, die ihrem Weltbild widersprechen.

          Die höchste Psychopathie-Rate haben demnach Indianer, dann Hispanics, dann Schwarze, Ostasiaten haben die geringste.

          Da m.W. nicht genau bekannt ist, wie diese Persönlichkeitsstörung entsteht, muss das aber nicht unbedingt ein erblicher Effekt sein, sondern kann sozusagen auch über die Generationen durch erzieherisches Fehlverhalten, Traumata usw. weitergegeben werden. Würde mich aber nicht wundern, wenn da auch im Erbgut eine Veranlagung weitergegeben wird.

          Die Verteilung lässt sich vielleicht auch historisch begründen. Die Ostasiaten haben m.W. die ältesten stabilen Hochkulturen. Interessant wäre jetzt, wie herum die Kausalität liegt. Begünstig eine Hochkultur (Justizsystem, Todesstrafe etc.) die Auslese problematischen Erbgutes? Oder ist eine Hochkultur überhaupt nur möglich, wenn ein Volk geringe Psychopathenquoten aufweist?

          • Wichtig ist bei der Psychpathie der neurobiologische Hintergrund, der in Deiner Quelle auch genannt wird:

            „The neurophysiological basis of the altruism-psychopathy dimension is that altruists have an increased right amygdala volume and an emotional susceptibility to the sight of frightened facial expressions (a measure of empathy), while in psychopaths the right amygdala volume and receptivity are decreased .“

          • @ Sabrina

            So habe ich das auch noch im Gedächtnis, dass Psychopathie nicht eine erworbene Persönlichkeitsstörung ist wie Narzissmus, sondern tatsächlich neuronale Gründe hat. Ein ausgeprägter Psychopath ist nicht nur nicht in der Lage, Empathie aufzubringen, er ist meines Wissens zu nahezu allen menschlichen Gefühlsregungen unfähig.

            Hin und wieder hört man auch, dass man Psychopathen nachsagt, ihre Emotionslosigkeit ließe sie vieles sehr analytisch wahrnehmen, so dass sie Emotionen ihrer Mitmenschen zwar nicht nachfühlen, aber dennoch gut erkennen und selbst Emotionen vorspielen können. Daher gelten sie als „Meister der Manipulation“, nicht zuletzt, weil sie logischerweise auch keine Gewissensbisse kennen, wenn sie die Gefühle ihrer Mitmenschen kalkulierend für sich selbst und, wenn nötig, auch gegen diese auszuspielen.

          • Ich weiß gar nicht, was ihr hier mit Psychopathen eigentlich meint. Meiner Kenntnis nach gibt es keine entsprechende psychiatrische Diagnose. Es gibt aus gesellschaftlicher Sicht Amokläufer und auf der individuellen Ebene psychische Störungen, die eben zu einem solchen Verhalten führen können. Wahn- und Angstvorstellungen gehören oft dazu.
            Der Amokläufer von Halle z.B. war vorher mehrfach wegen einer schizophrenen Störung in Behandlung gewesen. Er wäre also klassisch krankheitsbedingt schuldunfähig gewesen und vermutlich in der Psychiatrie geendet, wenn er überlebt hätte.
            Bei paranoiden Angstörungen nehmen die Kranken sehr häufig gesellschaftlich besonders sensible Themen auf. Daher verüben sie oft Taten im Kontext von Antisemitismus oder neuerdings auch Feminismus.

            In der Konsequenz werden diese ehemals als Irre bezeichneten Menschen mit ihren wahnhaften Vorstellungen für voll genommen. Die Taten werden in kalkulierte Hassverbrechen umgedeutet.

            Das passt gut, denn dann führen ein paar psychisch Kranke, die Frauenfeindliches äußern, zu einer Gesetzgebung, in der Taten gegenüber Frauen härter geahndet werden als wenn es andere Menschen trifft.

          • @Billy Coen

            „So habe ich das auch noch im Gedächtnis, dass Psychopathie nicht eine erworbene Persönlichkeitsstörung ist wie Narzissmus, sondern tatsächlich neuronale Gründe hat.“

            Ja, nur woher die kommen ist unklar, angeblich können die auch durch Traumata usw. entstehen. „neuronale Gründe“ sind ja ein weites Feld und manche äußeren Einwirkungen hinterlassen wohl sichtbare Spuren im Gehirn.

        • @Billy Coen, ich sehen hier keinen relevanten Zusammenhang zu meinem Kommentar. Bei dir geht es um eine wahnsinnige Rache an seiner Ex, bei mir um gezieltes Angreifen von Menschen mit weißer Hautfarbe. Also sofern dein Serienmörder seine Übungen nicht auch gezielt an Weißen durchgeführt hat…

          • Konkret bezog ich mich hierauf: „Und nein, es sind nicht immer Weiße, die Amok laufen.“

            Amok Laufen hat in der Regel auch wenig mit Rassenhass zu tun. Es ist aber sehr wohl rassistisch, wenn man Amokläufer nicht als solche sehen will, wenn sie nicht dem politisch korrekten Wahrnehmungsraster entsprechen.

  26. Enttäuschend ist der Entwurf des Wahlprogramms der FDP. Die geschlechterpolitisch relevanten Passagen habe ich nachfolgend zitiert. Von Männerrechten keine Spur. Feminismus bzw. Frauen und LSBTI sind auch für die FDP wichtiger. Nur das Wechselmodell wird in unser Sinne angesprochen.

    „Mehr Frauen in Führungspositionen

    Wir Freie Demokraten setzen uns für mehr Vielfalt in Unternehmen und im öffentlichen Dienst ein und damit auch für mehr Frauen in Führungspositionen. Gleiches soll auch für politische Positionen gelten. Arbeitsmodelle wie geteilte Führung („Jobsharing“ und „Topsharing“) müssen selbstverständlich werden. Außerdem treten wir dafür ein, dass sich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber besser vergegenwärtigen müssen, bei gleichen Funktionen genauso viele weibliche wie männliche Angestellte für Weiterbildungen zu berücksichtigen. Transparenz der Maßnahmen für mehr Diversität und Talentmanagement in Gleichstellungsberichten erhöht den öffentlichen Druck hin zu einem Kulturwandel in Unternehmen und Verwaltung. Statt starrer Quoten setzen wir uns für Selbstverpflichtungen ein, in denen sich größere Unternehmen dazu verpflichten, dass sich der Anteil von Frauen einer Unternehmensebene in der Führung der jeweiligen Ebene widerspiegelt. Für die Vorstandsebene sollten sich Unternehmen ebenfalls zu einer Verbesserung des Frauenanteils verpflichten.

    Gleiche Bezahlung für gleiche Leistung – Transparenz für mehr Gerechtigkeit

    Wir Freie Demokraten wollen gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Leistung von Frauen und Männern. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sollen ihren unternehmensinternen Gender Pay Gap auswerten und veröffentlichen. Es sollen sowohl der durchschnittliche als auch der mittlere Verdienstunterschied und der prozentuale Anteil von Frauen und Männern in den jeweiligen Gehaltsgruppen angegeben werden. Durch diese Mechanismen wollen wir Transparenz schaffen. Sie ist ein wichtiger Grundstein für die eigenverantwortliche Lösung des Problems durch Arbeitgeber und Beschäftigte.

    Wechselmodell zum Leitbild machen
    Wir Freie Demokraten wollen das sogenannte „Wechselmodell“ zum gesetzlichen Leitbild bei der Betreuung minderjähriger Kinder nach Trennung und Scheidung der Eltern machen. Beide Eltern sollten berechtigt und verpflichtet sein, sowohl für den Unterhalt als auch für die Betreuung mit einem substantiellen Anteil zu sorgen. Viele Eltern möchten auch nach der Trennung die Kinder gemeinsam erziehen. Die Politik muss die gesetzlichen Rahmenbedingungen hierfür schaffen und insbesondere vorsehen, dass die Erziehungsverantwortung gemeinschaftlich ausgeübt wird, wenn nicht das Kindeswohl entgegensteht.

    Frauenrechte sind Menschenrechte
    Wir Freie Demokraten sind überzeugt, dass Frauen weltweit eine elementare Rolle in der internationalen Friedenssicherung, Streitschlichtung und Krisenprävention spielen. Wir wollen deshalb die Position von Frauen in der Krisen- und Konfliktbewältigung stärken. Deshalb fordern wir eine stärkere Anstrengung bei der Positionierung von Frauen in Schlüssel- und Führungspositionen bei der UNO, der EU und im Bund. Der Nationale Aktionsplan „Frauen, Frieden, Sicherheit“ und die entsprechende VN-Resolution 1325 müssen ambitioniert umgesetzt werden. Weltweit werden Krisen und Konflikte in den kommenden Jahren zunehmen. Besonders Kinder, ältere Menschen und Frauen sind in diesen Situationen besonders betroffen. Sexualisierte Gewalt wird systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass diese Form der Kriegsführung geächtet und sowohl die VN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) als auch die Istanbul-Konvention von Vertragsstaaten eingehalten und umgesetzt wird.

    Stärkung von LSBTI-Rechten

    Wir Freie Demokraten wollen, dass Deutschland sich gemeinsam mit EU-Partnern konsequent für die Stärkung von LSBTI-Rechten einsetzt, Menschenrechtsverletzungen an Lesben, Schwulen, Trans*, Bi- und Intersexuellen verurteilt und für die Abschaffung diskriminierender Gesetze eintritt. Bei Strafverschärfungen gegen LSBTI muss Deutschland die Entwicklungszusammenarbeit im Dialog mit Nichtregierungsorganisationen vor Ort auf den Prüfstand stellen, gegebenenfalls die Budgethilfe streichen und die Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen beenden. Auf Ebene der Vereinten Nationen fordern wir eine Konvention für LSBTI-Rechte nach dem Vorbild der Frauenrechtskonvention. Nirgendwo dürfen homosexuelle Handlungen und die geschlechtliche Identität kriminalisiert werden. In der EU soll die Bundesregierung auf einen europaweiten Schutz von LSBTI-Rechten hinwirken. Angeblich „LGBT-freie Zonen“ in Polen und der europaweite Anstieg von Übergriffen gegen LSBTI sind mit europäischen Werten nicht vereinbar. Innerhalb der EU geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen sollen mit allen Rechten und Pflichten anerkannt werden.“

    • Einen Abschnitt übersehen:

      „MINT-Bildung frühzeitig stärken – Mädchen und Frauen gezielt fördern

      Wir Freie Demokraten fordern eine Offensive für die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Kinder müssen frühzeitige MINT-Bildung erhalten. Daher fordern wir verpflichtende, qualitativ hochwertige und bundesweite Qualitäts- und Bildungsstandards in der frühkindlichen MINT-Bildung. Pädagoginnen und Pädagogen müssen für experimentelles und forschendes Lernen in allen Kitas ausgebildet werden. Wir fordern ein gezieltes Maßnahmenpaket für die Förderung von Mädchen und Frauen im MINT-Bereich. Außerschulische Initiativen wie das Haus der kleinen Forscher wollen wir dabei weiter stärken.“

  27. Wundert einen tatsächlich nicht. Wie da schon angemerkt: Wenn die nicht mal in den Supermarkt geht, dann lässt sie sich alles liefern und riskiert lieber die Gesundheit anderer wie die eigene. Wie überaus nobel von ihr.

    Und was sie zu Frauen auf Augenhöhe sagt, das ist in der Realität vermutlich genau anders herum. Das fängt dabei schon in der Schule an, wo Jungen im Vergleich zu Mädchen sich mehr anstrengen müssen um ein Zeugnis mit den gleichen Noten zu bekommen.

    Und die hier, die Lügen einem direkt ins Geischt und wollen mehr Geld dafür:

  28. Ich spende mal ein paar Spassbilder, catbox.moe scheint gut zum Uploaden und Teilen:




    Dies ist ein seltenes Photo, da beide Parteien doch eher scheu sind. Man kann sehen, es gibt viele PoCs unter den Incels, oft verschmäht als Alt-Right o. White-Supremacists.



    http://archive.is/https://www.dailymail.co.uk/health/article-9467445/STDs-reach-time-sixth-consecutive-year.html

    Sexual transmitted deseases in USA, stieg seit 6j, ~50% sind homosexuelle o. Bi-Männer (nur bei Syphilis), bei anderen sind Frauen 2-3mal so häufig betroffen wie Männer. Wie viel % der Erwachsenen haben dann STDs? Gibt doch so 340 Mil. Amerikaner, dann etwa 200 Mil. sexuell Reife? dann sind 2,3 Mil etwa 1% (?)

  29. https://www.nzz.ch/meinung/wie-identitaetslinke-letztlich-die-menschenrechte-relativieren-ld.1608073

    Kollektivismus und Menschenrechte schliesst sich einander aus. Aber wie immer definiert die Linke das einfach passend um, damit es zum übergeordnetem Kollektivismus passt.

    „So bilden etwa Antisemitismus, Frauendiskriminierung oder Homosexuellenfeindschaft eine auffällige Leerstelle, wenn es etwa um den Blick auf die muslimische Gemeinschaft geht.“

    Weil es nur um die Allianz mit den Islamisten geht, die als Verbündete im Kampf gegen den Westen und die Demokratie gebraucht werden. Aus diesem Grund wird der Iran von einem guten Teil des Westens, allen voran von der Merkel-Regierung nach allen Regel der Diplomatie appeased und protektiert. Zur Allianz der Islamisten mit den Linken gesellt sich nämlich hufeisenmässig noch die politische Rechte dazu, wie sie von Merkels CDU verkörpert wird.

  30. Auch in diesem Fall: Ganz bestimmt wieder ein weisser Rassist, wie immer! New York Times – übernehmen sie und klären sie uns auf!

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