Selektionsprozesse und ihre Nachteile für Strategien, die gerade auf schnelle Aufmerksamkeit gerichtet sind.

Frank2 kommentierte dazu, dass bestimmte Selbstdarstellungen, die beim anderen Geschlecht gerade für Kurzzeitstrategien gut ankommen einen Selektionsvorgang der Leute, die sich für einen interessieren bzw die Art wie Leute mit einen Umgehen bewirken können:

Es gibt da so ein Muster: eine attraktive junge Frau wird darüber bekannt, dass sie „tabulos“ über Sex spricht.
Das bringt ihr einen unverhältnismässig hohen Bekanntheitsgrad ein, führt aber auch dazu, dass sie von den „Alphas“ zu denen sie nun aufgrund ihrer Bekanntheit Zugang hat entsprechend eingeordnet wird. Nach ein paar Jahren hat sie dann die Nase voll davon und ein entsprechend negatives Männerbild. Aus ihrer Sicht ist das übrigens verständlich – es stellt sich aber die Frage wie man das selbst verhindern kann ohne die Welt zu verändern? Ich würde sagen: erwarte einfach, dass dein Köder funktioniert.
Analog wird ja auch ein Mann, der seinen Reichtum zur Schau stellt um Frauen anzulocken von Golddiggern umlagert – und nicht von zukünftigen treusorgenden Familienmüttern. Auch er wird sich irgendwann fragen: wollen die alle wirklich nur Geld?

Das ist nichts neues. Aber es wird immer wieder gerne vergessen. Und es ist gefährlich die eigene Selektion außer acht zu lassen und die Schuld auf das andere Geschlecht zu verlagern.
Bestimmte Kombinationen sind da sicherlich besonders gefährlich. Etwa die Selbstdarstellung als sexuell besonders offen und unkompliziert in Verbindung mit einer Vorliebe für „Badboys“ bzw bei Männern die Darstellung von Reichtum und der Bereitschaft diesen für Frauen aufzuwenden und dem Wunsch nach nur Sex.

Das ist alles kein Problem, wenn man mit Kurzzeitstrategien gut zurechtkommt. Wenn man aber eigentlich gesunde Partnerschaften haben will, dann kann das nur schiefgehen.

47 Gedanken zu “Selektionsprozesse und ihre Nachteile für Strategien, die gerade auf schnelle Aufmerksamkeit gerichtet sind.

  1. Mir ist es mittlerweile ein komplettes Rätsel wie die immer den Widerspruch zwischen keine Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und starke selbstbestimmte Frau unter einen Hut bringen.
    Das muss doch weh tun?

    • Sie sehen da keinen Widerspruch.

      Nach langen langen Jahren kam wieder einmal ein Königssohn in das Land und hörte wie ein alter Mann von der Dornenhecke erzählte, es sollte ein Schloß dahinter stehen, in welchem eine wunderschöne Königstochter, Dornröschen genannt, schon seit hundert Jahren schliefe, und mit ihr schliefe der König und die Königin und der ganze Hofstaat. Er wußte auch von seinem Großväter, daß schon viele Königssöhne gekommen wären und versucht hätten durch die Dornenhecke zu dringen, aber sie wären darin hängen geblieben und eines traurigen Todes gestorben. Da sprach der Jüngling: »Ich fürchte mich nicht, ich will hinaus und das schöne Dornröschen sehen.« Der gute Alte mochte ihm abraten wie er wollte, er hörte nicht auf seine Worte.

      Für Männer ist das präsent, dass man bei Abenteuern umkommen kann.
      Für Frauen ist das anscheinend neu.
      Sie sehen nur das Happy End und identifizieren sich wahlweise mit dem Helden oder der Prinzessin und all die Toten am Wegesrand sind ja nur Männer, das hat mit ihnen nichts zu tun.

  2. Zu diesem Thema wäre sinnvoller Weise sehr viel auszuführen, um seiner Bedeutung und Tragweite im eigenen Denken und Handeln angemessen(er) nachkommen zu können; aber es kann ja mal ein Anfang sein, den Fokus auf eine solche Frage zu lenken.
    Es handelt sich dabei ja u.a. auch immer um die Frage von natürlichen Äußerlichkeit(en) eines Menschen, und deren vor allem in unserer Zeit so zwingend geforderten „optimierten Selbst-Darstellung“ einerseits, und der Frage nach der darüber hinaus vorhandenen Substanz (Intelligenz, „innere Werte“, Ethik, Integrität).
    Als „Kinder unserer Zeit“ wird von uns erwartet, daß wir uns selbst optimal vermarkten, und uns damit ein Stück weit zum OBJEKT zu machen; VERPACKUNG ist ALLES; auf den INHALT kommt es in einer konsumptiven Überflußgesellschaft doch ENDLICH nicht mehr an…(!?)
    In Kombination mit der Wirkmächtigkeit all-gegenwärtig manipulativer Massen-Medien, die allein schon durch die Themauswahl und die Fokussierung, zudem natürlich insbesondere durch das FRAMING unsere Aufmerksamkeit „lenken“, und zudem ganz entscheidend unsere Emotionen und „eigenen“ Bewertungen steuern, bieten wir inzwischen „gute Voraussetzungen“ für die große transhumanistische Transformation.

    • wird von uns erwartet

      Ja. Alles mögliche wird von uns erwartet, man nennt das Erwachsen sein. Im Prozess des Erwachsen Werdens lernen wir, mit diesen Erwartungen umzugehen.

      VERPACKUNG ist ALLES; auf den INHALT kommt es in einer konsumptiven Überflußgesellschaft doch ENDLICH nicht mehr an

      Unangemessene Verallgemeinerung.
      Mach mal ein Bewerbungsgespräch als Entwickler bei [beliebiger IT Konzern]… Die Wahrscheinlichkeit dass du mindestens ein Programmier-Problem lösen musst ist ungefähr 99.9%, und ob du das in Jeans und T-Shirt oder im Anzug machst ist denen völlig egal.

      Wirkmächtigkeit all-gegenwärtig manipulativer Massen-Medien

      Informationsfilter zu entwickeln gehört zum Erwachsen Werden dazu.

      durch das FRAMING unsere Aufmerksamkeit „lenken“, und ganz entscheidend unsere Emotionen und „eigenen“ Bewertungen steuern

      So leicht lässt du dich manipulieren?

        • Menschen stehen vor vielfältigen schwierigen Problemen, die meist auch noch auf ganz undurchsichtige Weise miteinander verknüpft und verwoben sind.

          Einseitige Erklärmodelle wie z.B. es gehe dabei „immer um die Frage von natürlichen Äußerlichkeit(en) eines Menschen, und deren vor allem in unserer Zeit so zwingend geforderten „optimierten Selbst-Darstellung“ oder „VERPACKUNG ist ALLES; auf den INHALT kommt es in einer konsumptiven Überflußgesellschaft doch ENDLICH nicht mehr an“ werden dieser Komplexität nicht gerecht und sind nicht hilfreich.

          Weder sind Äußerlichkeiten in jeder Situation immer eine wesentliche Frage, noch wird optimierte Selbst-Darstellung überall und zwingend gefordert. Zu Verpackung vs Inhalt habe ich vorhin schon was geschrieben.

          Die Probleme die du ansprichst gibt es und es ist Wert darüber zu diskutieren. Die Auschließlichkeit, mit der du die vielfältigen Widrigkeiten des Lebens auf die immergleichen Ursachen zurückführst, ist in dieser Diskussion nicht zielführend.

          • „Die Probleme die du ansprichst gibt es und es ist Wert darüber zu diskutieren. Die Auschließlichkeit, mit der du die vielfältigen Widrigkeiten des Lebens auf die immergleichen Ursachen zurückführst, ist in dieser Diskussion nicht zielführend.“

            Wo bitteschön habe ich „AUSSCHLIEßLICHKEIT für die vielfältigen Widrigkeiten des Lebens auf die immergleichen Ursachen zurückgeführt“, und was willst Du mit Deiner Bewertung „nicht zielführend“ erreichen; geht es Dir hiebei wirklich um die Sache?

            Ich denke, daß ich hier und in meinen anderen Beiträgen klargemacht habe, daß mir die Berücksichtigung von Komplexität nicht fremd ist, und so halte ich auch die hier thematisierte Fragestellung: „Selektionsprozesse und ihre Nachteile…“ für auf allen drei relevanten Ebenen (Individualebene, reale Kleingruppen, Gesellschaft/Kultur) für sinnvoll und diskussionsbedürftig.
            Daß in einer Kurzkommentierung damit nicht gleichzeitig z.B. alle erdenklichen Einzelfälle auf Individualebene adäquat beschrieben werden können, versteht sich von selbst -oder?

      • Diesmal stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Ich sehe das oben von wem auch immer verlangte als den Prozess der Erwachsenenwerdung. Letztlich bin ich dann aber vor allem mir Rechenschaft schuldig und mit den Konsequenzen meines Handelns muss vor allem ich fertig werden.
        Als Frau hat man dann aber oft den Bonus des „Andere holen für mich schon die Kartoffeln heraus“, wenigstens so lange eine gewisse Attraktivität vorhanden ist. Insofern ist es plausibel, dass Frau das Erwachsenwerden ein wenig schwerer fällt.

        Ein wenig relativieren möchte ich aber schon die Anforderung ein „Programmierproblem lösen müssen“ in der Bewerbung, denn als optisch ansprechende Frau werde auch ich einen Bonus geniessen. Es ist schon so wie ein mir bekannter junger angehender Ing. beschrieben hatte, als Frau ziehst du ein Minirock und ein passendes Top an und dann fallen die Hürden der Bewerbung (selbst oder gerade bei Giganten wie Google oder Microsoft) auf die Höhe einer Limbostange kurz vor dem Boden.

        • „Es ist schon so wie ein mir bekannter junger angehender Ing. beschrieben hatte, als Frau ziehst du ein Minirock und ein passendes Top an und dann fallen die Hürden der Bewerbung (selbst oder gerade bei Giganten wie Google oder Microsoft) auf die Höhe einer Limbostange kurz vor dem Boden.“

          Dem würde ich teils widersprechen wollen – klar das Gesamtauftreten des Bewerbes (wozu sicherlich auch das Aussehen gehört aber daneben auch Dinge wie Kleidung, Mimik, Gestig, Habitus, Sprache etc) spielt natürlich eine Rolle, allerdings kommt es (lassen wir mal Jobs aussen vor wo Angestellte ledliglich nach aussen hin etwas repräsentieren sollen) schon stark auf die Inhalte an – in Deutschland sehr auf Zertifikate (Abschlüsse etc) aber auch Berufserfahrung und eben die spezifisch notwendige Kompetenz für die Stelle – die Personaler werden versuchen das mit den beschränkten Informationen die ihnen zur Verfügung stehen, heraus zu finden.

          Selbst wenn jemand alleine durch geschicktes Auftreten (nehmen wir den kurzen Rock als Teil des Auftretens) an eine Stelle kommt – so wird er/sie sich dort entweder nicht halten können und nicht mal die Probezeit überleben, sofern er/sie keinerlei spezifische Kompetenz für den Job hat oder niemals an einen anderen internen, höheren Posten mit mehr Verantwortung kommen.

          Zumindest gilt dies in mittelständischen privatwirtschaftlichen Unternehmen, die sind nämlich auf kompetente Mitarbeiter angewiesen und wenn ein Unternehmen tatsächlich nur noch nach Auftreten einstellt, überlebt es am Markt nicht lange.

          Klar es gibt immer die Bremsen, Nonperformer und Faulenzer – auch in der Privatwirtschaft, aber ich war wirklich sehr erstaunt, dass es in dem Unternehmen in dem ich tätig bin, in einer Konsolidierungsphase (der Gewinn schrumpfte, folglich musste das Personal ausgedünnt werden) tatsächlich genau jene gegangen wurden, die für ihre Minderleistung inoffiziell bekannt waren. Das Management wusste also sehr genau, auf wen man am ehesten verzichten konnte.

          • Das gilt für mich ja auch, ich würde auch nicht nach dem Aussehen einstellen. Aber ich weiß ja, was ich alles tun muss um den Euro zu verdienen.

            Als Anekdote kann ich von einem mir bekannten KMU erzählen. Da ist vor einiger Zeit eine junge wenn auch optisch nicht überragende aber doch sehr adrett und nicht misgestaltete Dame eingestellt worden. Als ich mit dem GF über die Einstellung und die Qualifkationen sowie die Qualitäten dieser Dame gesprochen habe, kam prompt die folgende Antwort: der für die Einstellung verantwortliche junger Herr (Leiter seines Bereiches) bevorzugt eben junge Damen. Ihre Leistung spielte da nur eine untergeordnetet Rolle. Und da in meiner Branche Frauen trotz aller Förderung noch sehr unterrepräsentert sind, kommen eben auch solche zum Zuge.

            In den Konzernen spielt aber die Quote tatsächlich eine überragende Rolle, da nimmt man in den Abtielungen auch gerne die Minderleistung in Kauf, nur um eine entsprechende Beteiligung von bestimmten Gruppen vorzuweisen. Davor sind manchmal auch KMUs nicht gefeit. Vor einigen Jahren kannte ich einen angestellten GF der gemäß seinem Vertrag zwei Ziele zu erreichen hatte, das eine Ziel war Personal das andere Umsatzsteigerung. Da er schon nach kurzer Zeit erkannt hatte, dass er das zweite nicht in seiner Amtszeit erreichen kann, widmete er sich voll dem ersten Ziel. Es war ein desaster, das Unternehmen gibt es heute nicht mehr.

            Das was Du beschreibst gilt nur für „gut“ geführte Unternehmen. Viele gut geführte Unternehmen kenne ich aber nicht. Personalführung ist eine eher seltene Begabung. Über meine gesamte Laufbahn habe ich vielleicht zwei Personen kennen gelernt, die ich als gute oder sogar sehr gute Leiter bezeichnen würde. Die meisten anderen sind ganz OK für den Tagesbetrieb, aber eben nicht wirklich gut. Meistens reicht es ja auch. Das ist auch oft die direkte Folge des folgenden Prozesses. Ein fachlich gute MA will sich unbedingt weiterentwickeln und Karriere machen. Das sieht er oft nur in der Übernahme von Leitungsaufgaben. Es ist manchmal zu verzweifeln, wenn dann der fachlich gute Mitarbeiter den Aufgaben nicht gewachsen ist. Nur die wenigsten sind überhaupt und geschweige denn rechtzeitig in der Lage sich das Scheitern einzugestehen und zurück zu ihrem Fach zu gehen, ohne einen großeren Schaden eingerichtet zu haben.

            Egal, aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass man Frauen viel eher Minderleistung und weitere Privilegien zugesteht, vor allem wenn sie attraktiv sind.

          • Da frage ich mich nur, wie Unternehmen, die so viele Frauen einstellen, Männer finden, die die Arbeit erledigen.

          • @Frogorek:

            Ich hab in meiner Karriere eigentlich nur in einem – je nach Betrachtungsweise – mittelständischen Unternehmen gearbeitet, das irgendwann börsennotiert (NASDAQ) war und mehrmals an private Investoren verkauft wurde. Dabei waren gab es wie gesagt auch mehrere Entlassungswellen – bei keiner von diesen habe ich eine Privilegierung von Frauen feststellen können:

            Klar, das Management wird bei sowas öfter mal getauscht, das ist normal aber bei den normalen MA waren Kriterien meist Leistung (wie viel Wert trägt der MA zur Unternehmensleistung bei) und Kosten (wie teuer ist MA X und kann man sie oder ihn nicht durch jemand in Indien ersetzen?)

            Das ist natürlich nur meine Anektdote und lässt sich wahrscheinlich auch nicht auf Grosskonzerne 1:1 übertragen. Denn letztere sind gemeinhim öffentlich bekannt und stehen auch mehr im Fokus der ‚Moraleliten‘ und natürlich biedern sich diese Unternehmen dem Zeitgeist an, gab ja letztens z.B. die Story von den Audianer_innen – man muss sich auch nur mal 5 Minuten Werbung im TV anschauen. Alle kommen sie mit ‚Nachhaltig‘ ‚Klimaschutz‘ und den anderen Buzzwords um die Ecke. Von daher kann ich mir das schon gut vorstellen, dass was du geschildert hast, tatsächlich eine Rolle spielt.

            Für mich als Einzelnen ist das aber ein Umweltparameter, den ich nicht ändern kann. In der freien Wirtschaft würde ich behaupten, dass zumindest noch grösstenteils ein meritokratisches Prinzip herrscht, weshalb die einzige Chance auf (persönlich)-beruflichen Erfolg darin besteht, in seinem eigenen Aufgabenbereich eben so gut zu sein, dass man reine Quotenleute weit in den Schatten stellt.

      • Mach mal ein Bewerbungsgespräch als Entwickler bei [beliebiger IT Konzern]… Die Wahrscheinlichkeit dass du mindestens ein Programmier-Problem lösen musst ist ungefähr 99.9%, und ob du das in Jeans und T-Shirt oder im Anzug machst ist denen völlig egal.

        Ja, stimmt. Das ist das Standard-Procedere bei Vorstellungsgesprächen für Entwicklerjobs, auch bei kleineren Unternehmen.
        Ich verstehe jetzt nur gerade nicht, was daran so besonders bemerkenswert sein sollte. Schließlich will man als Vorgesetzter wissen, ob der Entwickler fachlich etwas auf dem Kasten hat, auf welche Weise er solche Probleme angeht, ob er kreative Lösungen findet, und ins betriebliche Umfeld passt.
        Gerade bei Entwicklern ist die formale Qualifikation allein oft nicht allzu aussagekräftig. Die tatsächlichen Kompetenzen und das Erfüllen der jeweiligen Anforderungen lassen sich nur durch solche Aufgaben herausfinden.

        Programmier-Probleme werden natürlich nur Software-Entwicklern vorgesetzt, während z.B. Elektronik-Entwickler vielleicht eine kleine Schaltung entwerfen und zusammenlöten dürfen.

        • @anne:

          Gerade bei Entwicklern ist die formale Qualifikation allein oft nicht allzu aussagekräftig. Die tatsächlichen Kompetenzen und das Erfüllen der jeweiligen Anforderungen lassen sich nur durch solche Aufgaben herausfinden.

          Ja genau, darauf wollte ich hinaus. Es war eine Entgegnung auf die Aussage von Sabrina, sie meinte „VERPACKUNG ist ALLES; auf den INHALT kommt es in einer konsumptiven Überflußgesellschaft doch ENDLICH nicht mehr an

          Verpackung ist eben NICHT alles. Bei den großen IT Konzernen ist es schon seit einiger Zeit so wie du sagst: Formale Qualifikationen können heutzutage auch aus der Titelmühle kommen, es zählt was man tatsächlich kann. Inhalt ist alles.

          • „es zählt was man tatsächlich kann. Inhalt ist alles.“

            Die Entwicklungen der aus den Assessment-CenterAnsätzen zur Personalauswahl erwachsenen praxisnahen Übungsaufgaben ist mir beruflich bestens bekannt.
            Im Bereich der Personalauswahl, insbesondere in technisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldern mag die fundierte Entscheidungsfindung ja noch so gehandhabt werden. Spätestens danach ist dann aber doch „Schicht im Schacht“, zumindest mit dem „Weiterkommen“; ohne nachgewiesene „Kompetenzen“ im Impression Management läuft da gar nichts mehr!
            Spätestens dann, wenn den Programmierern vorgeschrieben wird, wie sie zu programmieren haben, und den Entwicklern, welche Formalia sie bei der Entwicklung einzuhalten haben, wird die „grenzenlose Freiheit“ erkennbar…

          • „Es war eine Entgegnung auf die Aussage von Sabrina, sie meinte „VERPACKUNG ist ALLES; auf den INHALT kommt es in einer konsumptiven Überflußgesellschaft doch ENDLICH nicht mehr an“
            „Verpackung ist eben NICHT alles.“

            Nur mal zur Klarstellung: meine überspitzte Feststellung: „Verpackung IST alles“ meint nicht, daß ich das etwa gut fände, sonst hätte ich „SOLL sein“ geschrieben.

          • @Seerose
            Nur mal zur Klarstellung: meine überspitzte Feststellung: „Verpackung IST alles“ meint nicht, daß ich das etwa gut fände, sonst hätte ich „SOLL sein“ geschrieben.

            Ich glaub PingPong hat das schon ganz gut dargestellt, dass ‚Verpackung IST alles‘ nicht in jedem Kontext gilt und wie wir gesehen haben es z.B. in Berufen (nehmen wir mal Nettosteuerzahlerjobs) auch auf die Inhalte ankommt.

            Klar ohne Impressionmanagement wird man genauso nicht vorwärts kommen wie ohne Inhalte oder ums positiv zu formulieren: Du brauchst halt Inhalt und Verpackung

  3. „Wenn man aber eigentlich gesunde Partnerschaften haben will …“

    Wollen und können immer weniger Leute. Statt dessen werden Partner ausgenutzt, ausgebeutet und überhaupt gebraucht. Und wenn man mit der Opferkarte am Ende noch triumphal auftrumpfen kann, dann findet das die ultimative Selbstbestätigung.

  4. Witzigerweise würde man einem Reichen, der sich mit jüngeren Frauen umgibt, und sich dann beklagt dass die nur sein Geld wollen vielfach direkt Frauenfeindlichkeit vorwerfen und und ansonsten höchstens ein „selber schuld“ zurufen.

    Im Fall der ehemalig jungen Frau würde man das Problem aber bei den Männern sehen, die unerwünschte bis „unmögliche“ Angebote machen und blind gegenüber ihren hervorragenden sonstigen persönlichen Qualitäten sind.
    Am Ende sind das auch Frauenfeinde – denn diese ewigen Belästigungen haben die Frau daran gehindert die ihr durch ihre Bekanntheit zustehende Position zu erreichen. Und dies war auch das eigentliche Ziel der abgeblitzten Silberrücken – eine tolle, starke und begabte Frau kleinzuhalten, aus purer Angst vor der Entmachtung durch Solchesgleichen selbstverständlich.

  5. „Wenn man aber eigentlich gesunde Partnerschaften haben will, dann kann das nur schiefgehen.“

    Ich denke, dies ist den allermeisten Frauen auch bewusst.

    Wir sehen halt zwangsläufig im öffentlichen Medienraum nur die Pseudo-Promis die versuchen ihre Neuröschen als Personality zu monetarisieren. Aber die „Irgendwas-mit-Medien-Studierten mit eigenem Podcast“ haben mit der Bürokauffrau oder der Fachverkäuferin im textilen Einzelhandel wenig zu tun.

    • Aber die „Irgendwas-mit-Medien-Studierten mit eigenem Podcast“ haben mit der Bürokauffrau oder der Fachverkäuferin im textilen Einzelhandel wenig zu tun.

      Feminismus und Genderismus sind nichts anderes als die Luxusprobleme einer elitären Blase. Würden diese nicht mit Nachdruck permanent medial verbreitet werden, würde sich außerhalb dieser Blase keiner dafür interessieren. Die Blase wäre auch beachtlich kleiner.

      Und weil die femi-faschistische Blase wegen Corono gerade an Aufmerksamkeit verliert – kaum zu glauben: es gibt ganz reale wichtigere Probleme – werden die emi-faschistischen Schaumschlägerinnen lauter und provozieren immer penetranter.

      Feminismus ist Hass auf Männer, damit lässt sich heute gutes Geld verdienen.

      AntiFe, AntiFe – AntiFemenista

      • Alle Feministinnen, die ich persönlich kenne, sind ganz-normale-Frauen™, die überhaupt nicht in einer universitären oder medialen Blase stecken.

        Deswegen kaufe ich diese „Ist doch nicht so schlimm, ist doch nur in einer kleinen Parallelwelt“ Geschichte nicht ab.

        Es sind ganz normale Frauen, die sich benachteiligt und schlecht bezahlt und unterdrückt fühlen. Feministinnen rennen hier offene Türen ein.

        Insofern stimmt auch der Standardspruch „Feminismus ist nicht Männerhass“: Hobbyfeministinnen hassen Männer nicht per se und haben nie von der „patriarchalen Dividende“ oä. gehört. Mein-Feminismus-Feministinnen haben von feministischer Theorie so wenig Ahnung wie der Durchschnittschrist von der Bibel und der zeitgenössischen Theologie.

        Dass die Stockowskis dieser Welt Männer hassen, steht auf einem anderen Blatt.

        • Es sind ganz normale Frauen, die sich benachteiligt und schlecht bezahlt und unterdrückt fühlen. Feministinnen rennen hier offene Türen ein.

          Betonung auf fühlen. Eine reale Unterdrückung oder nachweisliche schlechtere Bezahlung nach Geschlecht ist bis heute nicht nachweisbar. Damit hat der Blasen-Feminismus seine Wirkung voll entfaltet. Ich kenne keine „normale Frau“ die sich dem wehleidigen femi-faschistischen Klagen so ohne weiteres anschließt. Die meisten ruhen in sich und arbeiten aus eigener Kraft an persönlichen Verbesserungen.

          Feminismus ist Hass! Das begründet sich schon mit Kampagnen wie #aufschrei, #metoo oder #imzugpassiert und so Begriffen wie manspreading, manspelling etc. Diese Aktionen und Begriffe zielen darauf ab Männer pauschal zu erniedrigen oder bloßzustellen und den Feminismus und seine Vertreterinnen moralisch zu erhöhen. Das ist ein schleichender Prozess, der sich in den Köpfen festsetzt und immer unbewusster ausgelebt wird.

          Ich habe nur Angst vor dem Tag, an dem Männer diesen Hass nicht mehr aushalten und anfangen diesen aktiv abzuwehren.

          • „Diese Aktionen und Begriffe zielen darauf ab Männer pauschal zu erniedrigen oder bloßzustellen und den Feminismus und seine Vertreterinnen moralisch zu erhöhen. Das ist ein schleichender Prozess, der sich in den Köpfen festsetzt und immer unbewusster ausgelebt wird.

            Ich habe nur Angst vor dem Tag, an dem Männer diesen Hass nicht mehr aushalten und anfangen diesen aktiv abzuwehren.“

            Pauschale Verunglimpfungen der einen eigentlich heterogenen Gruppe von Merkmalsträgern auf eine andere heterogene Gruppe von anderen Merkmalsträgern sind doch so alt wie die Menschheit selbst.

          • @Jolanda, „Eine reale Unterdrückung oder nachweisliche schlechtere Bezahlung nach Geschlecht ist bis heute nicht nachweisbar.“ Ich hab mal bei ein paar Biestern nachgehakt, weil es mir schleierhaft vorkam, daß seit gefühlt 40 Jahren der GPG 21% betragen soll. Ergebnis: Die befragten Frauen haben sich die Zahl einfach gemerkt. Die wußten weder irgendwas über bereinigt oder unbereinigt, noch über die unterschiedliche Bedeutung des bereinigten und unbereinigten GPG, noch darüber, daß der bereinigte ebenfalls vom statistischen Bundesamt erhoben wird und damit „echt“ ist und keine Männerphantasie. Das interessiert die allerdings nicht die Bohne. Die labern weiter von 21%, das ist griffig, das kennt jede(r), damit wurden die Frauen früher unterdrückt und das verinnerlichte Schuldgefühl läßt sich so prima aktiveren.
            Wenn man weiß, wie schlampig die Haßbratzen damit umgehen, und daß der GPG gar nicht als fundiertes Argument, sondern nur als Waffe taugen soll, hat man viel vom „Feminismus“ verstanden.

            Böse Zungen behaupten, beim Gender-Pay-Gap kommt es nur darauf an, ob es behaart ist oder nicht.

        • „Es sind ganz normale Frauen, die sich benachteiligt und schlecht bezahlt und unterdrückt fühlen. Feministinnen rennen hier offene Türen ein.“

          Das kann man auch in einem grösseren Kontext sehen.

          Mir fällt immer wieder auf, dass Menschen die Konsequenzen ihrer Handlungen nicht antizipieren können. Durch ihr eigenes Handeln, befinden sie sich irgendwann in einer Situation, die ihnen nicht wirklich gefällt. Das muss objektiv gar nichts schlimmes sein, z.B. ist jemand beruflich nicht besonders erfolgreich. Nehmen wir als Beispiel einmal eine Junge Frau, die zwar gut und fleissig in der Schule war samt Abitur und dann irgendeinen Arbeitsmarkt-inkompatiblen Studiengang studiert hat woraufhin sie letztlich vom Mitarbeiter des Arbeitsamtes vorgeschlagen kommt, doch Erdbeerpflückerin zu werden (wer kennt sie noch die Story vom Danisch?). Als zweites Beispiel nennen wir einen jungen Mann, der nie Bock auf Schule hatte, mit ach und krach die Hauptschule geschafft hat, seine Berufsausbildung zum Maurer aber abbrechen musste, weil man dafür aufstehen musste und er schlicht zu faul war. Mittlerweile macht er irgendwelche Zeitarbeitsscheisse. Beide Personen sind mit ihrer Situation unzufrieden.

          Allerdings sind die beiden Personen an ihrer Situation selbst schuld, aber gehört schon eine gewisse Selbstreflexion dazu, sich einzugestehen, dass man einiges falsch gemacht hatte. Dies kann auch ziemlich schmerzhaft sein.
          Viel bequemer ist es doch, die Ursache ausserhalb seiner selbst zu suchen und das ist es auch was ich immer wieder erlebe – alle anderen sind schuld und man selbst hat alles richtig gemacht. Man ist nur ein Opfer seiner Umstände, seiner Umwelt, der Gesellschaft oder sonst was. Nun lebt man auch noch in einer Kultur, in dem der Staat fast wie eine Nanny agiert, so dass es noch einfacher ist, die eigene Verantwortung outzusourcen.

          Jetzt kommen Leute daher und sagen ‚Ja Frauen werden benachteiligt und schlechter bezahlt wegen ‚. Natürlich kann es sich dann unsere Junge Frau bequem machen. Statt ihre eigene Biographie, die Summe ihrer Entscheidungen hinsichtlich Berufswahl zu hinterfragen, hat sie einen einfachen Grund, warum das alles nicht geklappt hat. Die böse Gesellschaft hat schuld, sie kann gar nichts dafür.

          Unser Kerl aus dem Beispiel kann sich damit natürlich nicht identifizieren, allerdings gibt es auch für ihn Ausreden, warum er nicht selbst schuld sein kann. Das ist sogar beliebig: Er könnte einer Argumentation der politisch Rechten folgen wie ‚Ja die Ausländer nehmen uns die Jobs weg!‘ oder eben auch der politisch Linken wie ‚der Kapitalismus ist schuld, dass es so viele arme Leute wie mich gibt‘.

          Alles ein bisschen plump und plakativ geschrieben, aber ich glaub dadurch wirds deutlich worauf ich hinaus will.

        • Ich kenne keine Feministin, aber vielleicht äußern die sich auch nicht offen gegenüber Männern. Bei einigen, die sich von ihren Partnern getrennt haben und im Clinch liegen, könnte es schon sein.

          Aber warum sollten sich ganz normale Frauen unterbezahlt, benachteiligt und unterdrückt vorkommen? In den meisten Fällen doch am ehesten deshalb, weil es ihnen massenmedial ständig eingetrichtert wird. Übers Gehalt zu reden, ist in Deutschland z.B. ziemlich tabuisiert, aber dass jede Frau im Durchschnitt mindestens 21% zu wenig verdient, bekommt sie ja allenthalben unter die Nase gerieben, ohne es jemals prüfen zu können.

          Das ist wie mit diesem Rassismus-Quark, man kann jedes negative Erlebnis entsprechend auslegen, aber man muss nicht.

          • Also in meinem Umfeld wird oft über Gehalt gesprochen und gelogen.

            Meistens mit Fragen nach dem Bruttoeinkommen zu entlarven, da die ganzen Großverdiener das angeblich nicht kennen.

          • Sebastian, ich verstehe das so:

            Maulheld: „Ich verdiene 5000 netto im Monat“

            Truth: „Ok und wie viel verdienst du brutto? Nettogehälter lassen sich nämlich nicht vergleichen, weil die verschiedenen Lohn-Abzüge nicht nach Arbeitsleistung sondern nach anderen beliebigen politischen Kritieren wie z.B. Steuerklassen den tatsächlichen Verdienst, wie viel du einem Arbeitgeber wert bist, verschleiern“

            Maulheld: „öhm das weiss ich garnicht wie viel ich brutto verdiene, aber bestimmt mehr als 5000“

            Truth: „Das steht aber in deinem Arbeitsvertrag wie viel du verdienst und wenn du wo angestellst wirst, was nicht tarifmässig bezahlt wird, musst du das mit deinem Chef aushandeln und da redet ihr nur über brutto. Wenn du das also nicht weisst, ist das ein Indiz auf eine Lüge“

          • @EinLeser genau so. Oft kommt dann aber eher: “ mich interessiert ja nur, was ich raus bekomme, brutto ist mir egal.“
            Ansonsten gab es folgenden Dialog in der neuen Firma.

            Kollege:“ ja richtig gut hier, bei der Gehaltsverhandlung habe ich viel mehr als den Tarif ausgehandelt.“
            Ich: “ wie das, wir werden doch nach Tarif bezahlt und du machst nichts zusätzliches“
            Kollege: „ja in dee alten Firma hatte ich ja spezielle Aufgaben und bei solchen Fähigkeiten muss man mir was bieten( da wurde er gekündigt)“
            Ich: “ was bedeutet das in Zahlen?“
            Kollege:“Über Gehalt spreche ich nicht.“
            Ich: “ Du hast das Gespräch doch angefangen. „

          • Nachtrag: Auch im Tarif steht ja kein Nettogehalt und in der Lohnabrechnung steht der Bruttolohn ganz oben.

        • Ok, also die meisten normalen Frauen, die ich kenne haben mit Feminismus wenig am Hut.
          Was oft im Vordergrund steht, ist die Ausbeutung von Männern, damit wird auch gerne angegeben. Beispiel wäre eine ehemalige Arbeitskollegin. Ich habe zu dem Betrieb noch guten Kontakt, obwohl ich dort vor einem Monat gekündigt habe. Ein ehemaliger Kollege schilderte mir, dass die Kollegin oft erzählte, wie sie Typen ausbeutet.

  6. Die Naivität, mit der der Blogautor hier seinen Evolutionsbiologismus auftischt, ist wirklich rührend. Niemand denkt in solch verschrobenen und eben auch spekulativen Kategorien, wenn es um Partnerschaft oder Affären geht. Das schafft nur der etwas autistisch veranlagte Blog-Autor. 🙂

      • @zehnter-ochse

        Findest du Christian ihm sein Zugang nicht verschroben?

        Niemand denkt in solchen Kategorien.

        Christians Materialismus und physiologischer Reduktionismus hat in der Tat etwas mit der mangelnden Ausbildung von Empathie-, Beziehungsfähigkeit und Introspektion zu tun, wie man sie häufiger bei Männern vorfindet, was wiederum viel mit der Mutterbeziehung zu tun hat.

        Autismus und Asperger sind auf eine traumatische Beziehungslosigkeit in den ersten Lebensjahren zurückzuführen.

        • Das sind Störungen, die höchstwahrscheinlich auf Gendefekten beruhen. Verstanden hat man das aber noch überhaupt nicht, was zu allerlei haltlosen Spekulationen führt, wie von Dir hier.

        • Du bist mit solchen mittelalterlichen Ansichten auf einem „Alles Evolution“ genannten Blog vermutlich etwas fehl am Platze (was natürlich längst durch Deine lachhaften religiotischen Absonderungen offensichtlich wurde).
          Man kann nur hoffen, dass Du Dich nicht im (auch nur im weitesten Sinne) medizinischen Bereich betätigst, oder (am besten) auch nur irgendwie mit Menschen zu tun hast.

          Die Forschung ist sich bei Autismus beim besten Willen nicht einig, worüber sie sich einig ist, ist allerdings, dass Fehlerverhalten der Eltern kein Grund für irgendeine Form von Autismus ist. Das kann (natürlich) auch Entwicklungsstörungen hervorrufen, aber eben andere.

          Das kann ich übrigens nur schreiben, weil ich als Kind ca. 13 verschiedenen Elternteile hatte, die mich zusammen mit meinen 29 Pflege-, Stief- und Schwippgeschwistern zusammen abwechselnd geschlagen und missbraucht haben. War Dir aber vermutlich schon klar.

          Schon erstaunlich, dass hier nach wie vor Leute aufschlagen, die eine Diskussion selbst mit den verbohrtesten und dümmsten Feministen im Vergleich als paradiesisches Vergnügen erscheinen lassen.

          • Die Forschung ist sich also einig, daß es nicht an den Eltern liegen kann.

            Das ist ja wunderbar.

            Vertrau‘ mal schön weiter der Forschung.

            Autismus kommt von den „Genen“.

            Wer wissenschaftliche Psychologen ernst nimmt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Deren Forschungen sind ähnlich valide wie die von Gender-Theoretikern.

            Man kann auch auf sein Herz hören und ein paar Alice-Miller-Bücher lesen. Das empfehle ich allen intelligenten Menschen.

            Die Sache mit der Genetik nicht nur in bezug auf psychische Krankheiten ist so etwas wie moderner Aberglaube. Aber jeder darf sich dummstellen. Das ist nicht verboten.

            Alles wunderbar gelaufen in der Kindheit von Autisten und Aperger-Leute.

            Alles wunderbar. Bitte nicht weiter nachdenken. Der gesellschaftliche Abwehrmechanismus könnte in Gefahr geraten.

            http://alice-miller.com/de

        • „Niemand denkt in solchen Kategorien.“

          In Kategorien wie „Kurzzeit- und Langzeitstrategien“? Nein, niemand außer Biologen, Evolutionspsychologen, Wirtschaftswissenschaftlern, Psychologen und Game-Theoretikern.

          „Beziehungsfähigkeit“

          Dass ausgerechnet du, der hier in den letzten Wochen absolut jedem auf den Teller gekackt hast, Christian, der eine glückliche Familie hat, Beziehungsunfähigkeit diagnostizierst, ist Feministinnenniveau.

          Chapeau.

  7. Wenn ich mich recht erinnere, waren Frauen früher bemüht, den Ruf einer Schlampe bzw. einer, die leicht zu haben ist, zu vermeiden. Heute muss man das nicht mehr, die Männer sind eindeutig schuld, egal wie die Frau sich verhält.

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