Wenn es das Patriarchat geben würde, so wie die Feministinnen es sich vorstellen, was müssten sie dann machen, um es zu zerschlagen?

Immer wieder ist die Rede davon, dass Feministinnen „das Patriarchat zerschlagen wollen“. Etwa gerade hier:
Ich habe so etwas schon häufiger unter entsprechende Tweets geschrieben, aber meist bekommt man keine Antwort. Aber wir können dem Feminismus ja mal unter die Arme greifen.
Wie einfach könnten Frauen, wenn es wirklich so ein Patriarchat geben würde, wie sie es sich vorstellen, dass Patriarchat zerschlagen? Ich würde angesichts der ganz erheblichen Nachteile erwarten, dass man eine spezielle feministische Partei  bildet, die all die Frauen aufsammelt, die von den sexistischen Parteien ausgebremst werden aber eigentlich Politik machen wollen. Dann vom Patriarchat über die Parteienfinanzierung finanzierte Plakate mit dem Hinweis, dass es nur mit der feministischen Partei endlich 23% mehr Gehalt gibt, dazu nicht mehr jede dritte Frau vergewaltigt wird und was noch immer so los ist. Immer mehr Frauen würden aus ihrer internalisierten Frauenfeindlichkeit aufwachen durch die Bundestagsreden, die Auftritte und Talkshows und so weiter. (Cis)-Männer dürften in die feministische Partei erst gar nicht eintreten, damit die Macht bei den Frauen bleibt. Überall würden sich Ortsgruppen bilden und man würde natürlich mit den 50% der Frauen nicht nur in den Bundestag einziehen, sondern auch in die Ratshäuser.

Dann würde man natürlich überall Quoten einrichten wo man nur kann. Aber die Mädchen würden natürlich auch sehen, dass Frauen die Macht haben können. Die Erziehung wird umgestellt auf verpflichtende Kindergärten mit strenger feministischer Ausbildung. Männer müssen verpflichtend die Hälfte der Kinderbetreuung übernehmen, aber erst einmal einen Kurs bestehen, dass sie auch feministisch korrekt erziehen können. Die Ergebnisse beim Kind werden streng überprüft und es das neue feministische Jugendamt duldet keine Erziehung zum Cis-Macho mehr, es wird strikt darauf geachtet, dass Jungen über Gefühle reden und weinen können und die Oberherrschaft der Frauen akzeptieren.

Eine Firma die nicht genug Frauen in Führungspositionen hat bekommt empfindliche Strafen. Eine Firma, die Männern und Frauen nicht exakt das Gleiche oder den Frauen mehr zahlt wird empfindlich bestraft. Es lassen ich so viele Regelungen denken, die feministische Parteien vornehmen könnten. Wie würde etwa ein feministisches Familienrecht aussehen, welches das Patriarchat zerschlägt? Muss dort die Frau für die Hausarbeit bezahlt werden, damit Carearbeit endlich gerecht verteilt ist? Oder wird die beiderseitige Vollzeitarbeit angeordnet, um Rollen zu überwinden? Wie würden radikale Feministen, die aber gleichzeitig effektiv vorgehen, die Gesellschaft umformen und was müssten sie tun um dahin zu kommen und die Frauen aus ihren natürlich nur durch das Patriarchat anerzogenen Geschlechterrollen herauszuholen? Brauchen wir Abhärtungskurse für Frauen? Oder eine Gedankenpolizei die jede unangemessene Äußerung gegen Frauen sofort bestraft und wie erreicht man, dass diese Bestrafungen auch stattfinden?  

67 Gedanken zu “Wenn es das Patriarchat geben würde, so wie die Feministinnen es sich vorstellen, was müssten sie dann machen, um es zu zerschlagen?

  1. Wenn es das Patriarchat gäbe, wie Feministen es sich vorstellen, wäre eine Zerschlagung nahezu unmöglich. Denn jeder Mann würde ja Frauen hassen und würde folgend jedweden Versuch der verhassten Frauen, die Herrschaft der Männer zu stürzen, mit Vergewaltigungen und Femizid beantworten.

  2. So etwa nach der Hälfte dieser feministischen Revolution haben sämtliche Leistungsträger das Land verlassen.

    Am Ende erbarmt sich dann irgendein Mohammed des feministischen „Utopia“ und tut einen Sack drüber.

  3. Die allermeisten Frauen haben mit solcher Art Feminismus nichts am Hut und auch überhaupt kein Interesse daran, diese Forderungen durchzusetzen.

    Davon abgesehen – unterschiedliche feministische Strömungen sind einander so spinnefeind, dass sie sich selbst im gemeinsamen Kampf gegen das vermeintliche Patriarchat nicht mit einander verbünden würden.

    Außerdem haben Frauen i.A. auch Väter, (Ehe-)männer, Söhne, Brüder, Freunde, .. die ihnen um einiges wichtiger sind, als feministische Aktionen zu unterstützen.

    • „Außerdem haben Frauen i.A. auch Väter, (Ehe-)männer, Söhne, Brüder, Freunde, .. die ihnen um einiges wichtiger sind, als feministische Aktionen zu unterstützen.“

      Wenn du Feministinnen fragst, fällt denen zu Ehemänner am ehesten ein das sie die größte Bedrohung für Ehefrauen sind. Die Mütterlobby sagt das gleiche über Väter in Bezug auf Mütter und Kinder und die feministische Erziehung von Söhnen soll ja auch ganz ohne Empathie und ohne dem Ziel IHM ein gutes Leben zu ermöglichen erfolgen, sondern ist allein darauf ausgerichtet, Mädchen und später Frauen zu dienen und sie zu unterstützen, obwohl sie doch alles genau so gut oder besser können wie Männer.

      Brüder haben sie bisher noch nicht als Feindbild entdeckt. Vielleicht kommt das noch mit steigender Zahl von „Ehren“morden. Sie müssen diese nur irgendwie weißen Männer anlasten können.

      Natürlich haben die meisten Frauen HEUTE besseres zu tun, aber Feminismus steht auch erst heute auf dem Lehrplan, mit Jungen die aufstehen und sich im Beisein ihrer Mitschülerinnen für die angeblichen Sünden ihres Geschlechts entschuldigen müssen. Wer weiß was wir da für Frauen heranziehen? Die Männerfeindlichkeit wird mittlerweile institutionalisiert und das so eine Entmenschlichung dazu führt das die Hemmungen sinken diese Gruppe Unrecht anzutun, hat die Geschichte bereits gezeigt.
      Es sind dann eben alle Männer Müll, nur der eigene, der ist gaaannz anders. Diese Spagat habe ich bei Frauen schon öfters gesehen.

      • Brüder haben sie bisher noch nicht als Feindbild entdeckt. Vielleicht kommt das noch mit steigender Zahl von „Ehren“morden. Sie müssen diese nur irgendwie weißen Männer anlasten können.

        Ist der Bruder dann ein Frauenfeind, weil er sich erehrenmorden lassen hat?
        Schließlich sind Jungen und Männer nicht wesentlich seltener von „Ehrenmorden“ betroffen als Mädchen und Frauen.

        • Frauen sind auch dann ganz besonders betroffen, wenn der Großteil der Opfer Männer sind, siehe Krieg, Obdachlosigkeit, Gewalt oder aktuell Corona. Vielleicht werden sogar Männer in den feministischen Studien zu Ehrenmorden befragt, aber dann nur als Täter, nie als Opfer. Das ist beim Feminismus der Standard.

    • Eine richtige Femischistin treibt männliche Babies angeekelt ab, sobald sie vom Arzt das Geschlecht erfahren hat. Der Rest erzieht ihre männlichen Kinder wie defekte Mädchen.

  4. Wäre es nicht besser, zuerst zu klären, wie ein „zerschlagenes Patriarchat“ aussieht?

    Welche Kriterien müssten erfüllt sein, dass eine überwiegende Mehrheit der Feministinnen — „Wir haben es geschafft“ jubelnd — sich in den Armen liegt und selbstbewusst sagen wird: „Ab sofort übernehmen wir SELBST die Verantwortung für alles, was in unseren Leben geschieht! Der Buhmann ist fort“

    Das würde mich sehr interessieren.

    Vielleicht könnten bei einem klaren Ziel auch alle besser an einem Strang ziehen?

    • Das ist tatsächlich die interessanteste Frage, auf die man von Feministen ja i.d.R. nur nichtssagende Antworten wie „Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist.“ bekommt. Konkrete Zielvorgaben, deren Erfüllung man objektiv nachvollziehen könnte, habe ich tatsächlich noch nie gehört.

      Im Ergebnis wird es natürlich unmöglich sein, das Patriarchat zu zerschlagen, alleine schon weil tausende staatlich geförderte Organisationen sich dadurch sofort um ihre Existenzgrundlage brächten. Irgendwas wird sich daher immer finden lassen, was die Annahme eines „Patriarchats“ rechtfertigen wird.

      • „wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist“

        Gab es irgendwo schon mal ein Argument, inwiefern vdL als EU Präsidentin das Kriterium nicht erfüllt?

      • „Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist.“

    • Wäre es nicht besser, zuerst zu klären, wie ein „zerschlagenes Patriarchat“ aussieht?

      Das wird nie passieren. Ohne die Mär vom Patriarchat gäbe es kein Begründungsmodell für weibliche Bevorzugung. Und um die geht es ja im Kern.

  5. Ohne die männliche Teilhabe an der Macht, würden Männer keinen Anreiz finden überhaupt arbeiten zu gehen. Gerade die feministischen Soyboys sind ja nicht für ihre überwältigende Arbeitsdisziplin bekannt, sondern vielmehr dafür, psychisch instabil zu sein. Die verbleibenden Männer würden dann entweder schwarz arbeiten oder dessen Löhne würden derart durch den Himmel schießen, dass keine feministische Partei sich das leisten könnte, Frauen die versuchen da mitzuhalten genauso zu bezahlen. Zudem hätten die traditionellen Männer vermutlich ganze Harems an Frauen, da viele Frauen den Soyboys nichts abgewinnen können.
    Ich finde solche Gedankenexperimente gut.

    • Zwangsarbeit? Wäre doch ne Möglichkeit.
      Ich meine jetzt nicht diese paar Monate (z.Z. ausgesetzten) Zwangsdienst. Sondern so richtige Zwangsarbeit in Arbeitslagern und so.
      Da kommen die noch drauf. Man(n) wird das noch erleben. Die Parallelen zu bereits dagewesenem sind zu offensichtlich.

      • Zwangsarbeit hat den Nachteil, dass Menschen eher schlechte Arbeit abliefern und keinesfalls kreativ sind. Außerdem muss man immer mit der Peitsche dahinter stehen.
        Anekdote aus dem Zivilzwangsdienst: Als ich den damals abgeleistet habe, haben ich und die anderen uns wo es nur geht, vor der Arbeit gedrückt. 4 Leute haben weniger geleistet als ein Angestellter und das will was heißen.
        Ohne die Motivation, dass du es für dich selbst machst, wirst du keinen Mann dazu bringen mehr zu machen als er soll. Deswegen hat das im Kommunismus auch nur sehr schlecht funktioniert. Wozu mehr machen als man soll, wenn der Lohn doch eh immer der gleiche ist. Geld ist ein schwacher Motivator aber er ist immer noch deutlich besser als irgendwelche Orden oder sonst etwas und vor allem ist es ein Langzeitmotivator.

        • Der stärkste Motivator ist und bleibt aber die Angst. Wie sonst war es der deutschen Kriegswirtschaft möglich in der zweiten Kriegshälfte so immense Produktionssteigerungen hinzulegen obwohl immer mehr Facharbeiter durch Zwangsarbeiter ersetzt wurden?

          • „Produktionssteigerungen hinzulegen obwohl immer mehr Facharbeiter durch Zwangsarbeiter ersetzt wurden?“
            Die Qualität der Arbeiten war bemerkenswert schlecht. Dies wird in dem Buch „Der SS Staat“ beschrieben. Viele der von Zwangsarbeitern hergestellten Gewehre hatten Probleme, manche absichtlich verursacht, andere einfach durch schlechte Fertigung erzielt. Du kannst solche Leute nur für einfache Arbeiten verwenden, es gibt kaum Beispiele, dass ein Zwangsarbeiter Ideen zur Optimierung von Prozessen oder neue Technologien einführte.

          • Oh ich kenne Unmengen der Literatur zum Thema.
            Natürlich wurden Zwangsarbeiter hauptsächlich für gefährliche Arbeiten, Hilfsarbeiten usw. asf. eingesetzt. Dafür haben die „genügt“. Und genau die selbe Menschenverachtende Denke haben doch viele Feministinnen in ihren Gewaltphantasien gegen alles Männliche doch auch, oder?

      • Zwangsarbeit in Arbeitslagern und so.

        Das wäre derzeit noch zu drakonisch, zu eindeutig. Die regeln ihre Einkünfte über „gesteigerte Erwerbsobliegenheiten“, nachdem sie dich abgezapft und in die Wüste geschickt haben.

        Ich kenne einen, der als Masseur so viele Kinder von unterschiedlichen Frauen hat, dass sich Arbeit nicht mehr lohnt für ihn. Dem wird alles weggenommen, was er nur in die Finger kriegt.

        • In der Tat. Eine gute Idee, wenn man heutzutage Kinder möchte, ist so viele wie möglich zu produzieren und für kein einziges zu sorgen. Stattdessen auf H4 leben und die freie Zeit zum Frauen schwängern nutzen.

    • Ohne die männliche Teilhabe an der Macht, würden Männer keinen Anreiz finden überhaupt arbeiten zu gehen.

      Welche Teilhabe an der Macht hat denn der durchschnittliche Mann heutzutage?

      • Deswegen reden die Feministen ja auch nur über Vorstandsposten etc. Über die „soft power“ der Weiblichkeit wird kein Wort verloren, z.B. in den meisten Beziehungen und Ehen hat die Frau das Sagen. Happy wife is happy life!

      • Oder sagen wir besser: „Ohne die Möglichkeit der männlichen Teilhabe an der Macht“. Und dann ist natürlich noch die Frage was Macht ist. Wenn ich Geld habe, dann habe ich auch Macht, so einfach ist es heutzutage.

      • Welche Teilhabe an der Macht hat denn der durchschnittliche Mann heutzutage?

        Ihm bleibt nur die Macht, den Schwanz eben nicht reinzustecken und damit seine menschliche Souveränität zu behalten. Wer sich paart wird gegart.
        Ob man da noch von Macht reden kann, ist eine andere Frage…

  6. Einen Verschwöungsmythos wie das Patriarchat kann man gar nicht zerschlagen ….

    Es ist der verbreiteste und am wenigsten hinterfragte Verschwörungsmythos, der es sogar geschafft hat, allgemein geglaubt zu werden, von einer vollkommen bigotten Öffentlichkeit.

    Das einzige was man zerschlagen kann – und muss – ist der Verschwörungsmythos vom Patriarchat und jene Institutionen, in denen er geheiligt wird 🙂

  7. „Schwache Menschen haben oft revolutionäre Gesinnungen; sie meinen, es wäre ihnen wohl, wenn sie nicht regiert würden, und fühlen nicht, daß sie weder sich noch andere regieren können.“

    Goethe, Maximen und Rexlexionen

    • Ein interessanter Gedanke. Für mich sind diese feministischen Forderungen die gleichen Power-Fanasien die manche schwachen Jungs haben, wo sie dann Superhelden und unbesiegbare Krieger sind. Es ist bei diesen Jungs viel einfacher sich vorzustellen wie es ist ein Supermann zu sein als dafür arbeiten zu müssen auch nur knapp über dem Durchschnitt liegen zu können. Bei den Feministen ist das halt die Vorstellung wie der Staat zu sein hat. Anstatt selbst einen anspruchsvollen Job zu ergreifen, 80 Stunden Wochen abzubuckeln und da mehr zu verdienen als viele Männer, wollen sie den Lohn ohne selbst den Aufwand haben zu müssen. Und da wundern sie sich, dass die Mehrzahl der Männer wie Frauen „Nein“ sagen.

    • Eigentlich ist die feministische Denkweise näher am konservativen als am revolutionären. Die Vorstellung dass ein Mann frei sein könnte, macht ihnen so viel Angst, dass sie ihn lieber geknechtet und gedemütigt sehen wollen.

  8. Wenn schon Klischees bedienen, dann richtig.
    Frauen* sind viel besser darin, im Verborgen*innen zu wirken und im Hintergrund die Strippen zu ziehen. Auch Ränkespiele, Mobbing, soziale Vernetzung liegen den Frauen* viel besser. Sagt zumindest die eine Strömung der Feministen*innen, die meint, Männer wären emotional weniger fähig.
    Also wäre es doch viel besser, das System von innen*innen zu zerfressen, durch stete Tropfen alle verfügbaren Steine auszuhöhlen („23%! WENIGER!“) und dafür zu sorgen, dass an den Stellen mit Beeinflussung der nächsten Generation nur die WAHRE LEHRE weitergegeben wird. Man könnte zum Beispiel darauf hinarbeiten, dass in Kindergärten und Grundschulen nicht mehr überwiegend veraltete männliche Rollenbilder von weißen alten Männern in die Köpfe der Kinder hineingeprügelt werden. Und wenn endlich mal in den Medien, wenigstens denen, die hauptsächlich von Männern bezahlt werden, aufgehört würde, so böse Dinge wie „Bürgerrechte“ und „Gleichberechtigung“ laut auszusprechen! Das heißt „Bürger*hicks*innenrechte“ (warum eigentlich nicht auch linke? Das ist voll un-inklusiv!) und „Gleichstellung“!
    Dann wäre man fast schon da, für die wichtigen und diskriminierten GÖÖÖÖRLS die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Fortentwicklung des Feminismus zu schaffen, auf von hauptsächlich den Männern bezahlten Posten auf voll sinnvollen Posten in total wichtigen En-Dschi-Ohs, die ja nur ein kleines bisschen Zuschüsse (>90%) vom Laienministerium und aus Bundesfördertöpfen bekommen und dann anderen Frauen* dabei helfen, endlich ihre Vulva korrekt zu malen. Achso, hier muss das * bei Frauen dann wohl doch weg?
    Und wenn man dann soweit ist, aber noch nicht alle Frauen eingesehen haben, wie wichtig diese Arbeit ist, muss man unbedingt Öffentlichkeitsarbeit dafür treiben, diese Arbeit weiter zu intensivieren. Erst wenn alle Frauen* in Positionen in En-Dschi-Ohs ohne wesentliche Verantwortung, aber mit sicherem Einkommen untergebracht sind, ist das Patriarchat besiegt.
    (natürlich sind nur diejenigen gemeint, die in der jeweils favorisierten Facebook-Gruppe daran mitarbeiten, gegen kapitalistisch-patriarchalische Weltkonzerne aufzustehen. Go Gööörls!)

  9. Wir schaffen es seit Jahrzehnten nicht Reiche dazu zu bewegen mehr Steuern zu zahlen. Aber das Patriarchat, das hier die Macht hat, können wir zerschlagen… Ergo, Reiche existieren, Patriarchat existiert nicht. Sollte eigendlich jedem Deppenfeminist der von Linksquatschirgendwas träumt klar sein dass dieses Patriarchat nur von Reichen erfunden wurden, damit keiner mehr Reiche an sich angreift, sondern sich jetzt auch Männer mit Reichen verbinden sollen…
    Wer Verschwörungstheorien bei mir findet, darf sie behalten…

  10. Nette Dystopie, die Du beschreibst. Wären aber die Männer oder das Patriarchat auch nur annähernd so, wie sie von Feministen beschrieben werden, Schwarze, Schrupp & Co wären längst tot und erschlagen, äh, begraben.

    Feministen kämpfen gegen ein Phantom, weshalb sich an den grundlegenden Geschlechterrollen auch kaum was geändert hat. Und zum Hausfrauengehalt hatte ich auch mal was:

    Hausfrauengehalt

  11. Das Ding macht mich inzwischen geradezu zornig. Es ist eine extrem hinterfotzige und effiziente feministische Strategie, die nur selten durchschaut wird, was auch ein Armutszeugnis für viele Männer ist.

    Wissend, dass es kein Patriarchat gibt und gab, wird es also bekämpft. Es wird ein Strohmann aufgebaut und gepflegt, über dessen Bekämpfung sich alles Nicht-Männliche solidarisieren kann.
    Zentrale Aufgabe der Patriarchats-Mär ist es, als Projektionsfläche für behauptete Benachteiligung und Unterdrückung der anderen zu dienen. Da sich kaum ein Mann davon angesprochen fühlt, weil es ja kein Patriarchat gibt, erfolgt auch keine Gegenwehr. Höchstens wird vielleicht mal ein Witz darüber gemacht.

    In der Realität aber bietet diese Mär die Grundlage und Begründung für grenzenlose Herrschsucht, Habgier und Missgunst. Immer eingerahmt von der Behauptung, dass man sich ja nur gegen diese omnipotente männliche Dominanz verteidigt.

    Der Zugriff auf die wichtigste Ressource, den menschlichen Nachwuchs, ist inzwischen Männern weitgehend verschlossen worden. Sie dürfen in der Regel nur noch unter Aufsicht und mit Genehmigung von Frauen Kontakt mit Kindern haben. Jeder entsorgte Vater kennt das Thema.
    Der Erziehungs- und Bildungsbereich ist komplett feminisiert und bleibt Männern weitgehend verschlossen. Reproduktive Gerechtigkeit gilt nicht für Männer.

    Im restlichen Leben werden berufliche Quoten und sog. Schutzräume geschaffen, sowie Milliarden Euros in den feministisch-industriellen Komplex gepumpt. Alles unter der Prämisse, eine patriarchale Weltherrschaft zu bekämpfen und Gerechtigkeit zu schaffen. Warum merkt kaum einer, was da läuft?

    Gut, jetzt kommen die Schneeflöckchen und erzählen, nur fünf von hundert Vorstandsvorsitzende seien weiblich. Im Bundestag säßen x mehr Männer als Frauen. Das sind alles Themen, die nur dazu dienen, den Strohmann zu festigen. Denn die Unternehmen suchen geradezu flehentlich nach weiblichen Vorständen, die nur die Grundrechenarten beherrschen brauchen. In politischen Parteien genauso. Da kommt fast alles mit Gebärmutter in Amt und Würden, inzwischen sogar oft ohne Wahlen wie die EU-Kommissionspräsidentin.

    Nun fährt also der Pharma-Vorstandvorsitzende mit seinem Dienstwagen zu seinem Haus. Dort warten Frau und Kinder auf ihn, denen er ein Leben vom Feinsten erwirtschaftet (Gender-Spending-Gap). Die Frau muss nicht mal selbst ihre Miele anschalten. Wenn der Typ dann mit 65 und einem Blutdruck von 200/130 den Löffel abgibt, trainiert seine Frau wahrscheinlich gerade im eigenen Fitnessstudio oder feuert den Chef ihres Personal-Coaching-Teams.

    Die Lüge vom Patriarchat ist weitaus gefährlicher, als die meisten glauben. Durch sie wird jeder schräg angeschaut, der von der Wahrheit, von einem Matriarchat spricht. Dabei leben wir genau da drin. In einer Welt, in der Frauen und Mädchen höherwertig sind als Männer und Jungen.

    • Jetzt habe ich in all der Aufregung glatt die Pointe vergessen:
      Das behauptete Patriarchat muss weiterbestehen, sonst fällt das feministisch-matriarchale Kartenhaus in sich zusammen. Patriarchat muss immer wieder benannt und an Häuserfassaden gesprayt werden.
      Wenn es verschwindet, könnten sonst die Männer aufwachen. Die sind zwar feministisch konditioniert und daher kein schlafender Riese – aber sie würden nicht mehr jeden Mist mit sich machen lassen.

      • Ein exzellenter Post, hervorragend!
        Interessiert nur keinen, insbesondere die allerwenigsten Männer.

        Insbesondere das Thema investierte bzw. freie Zeit unterschätzen 90% kollosal.

        • Vielen Dank. Klar interessiert es kaum einen. Aber vielleicht irgendwann mal, wenn die Feministen den Bogen überspannen.
          Umso selbstverständlicher Feminismus als Religionsersatz und Staatsziel wird, umso häufiger sogar sog. „Junge Liberale“ Formulierungen rausschicken wie „Feminismus ist männlich, weiblich und divers“, umso eher fragen sich manche, warum das Ding eigentlich Feminismus heißt und was es bezweckt. Und dann kommt vielleicht ein Aha.

      • Quote. Überall 100 % zu besetzen mit Ohnegliederinnen der feministischen Einheitspartei Deutschlands, FED. Dann gibt es wenigstens die blosse Möglichkeit, die internalisierte toxische Männlichkeit ablegen zu KÖNNEN. Wird zwar auch nicht funktionieren, aber versuchen muss man es natürlich trotzdem.

  12. Die feministische Revolution würde in sich zusammenbrechen. Treffen zu Demos würden vermasselt, weil Zeit- oder Ortsangabe im Aufruf fehlen. Der Tweet wird nicht abgesetzt, weil jemand das Ladegerät für das Smartfohn aus der Steckdose gezogen und vergessen einzustecken hat. Das Flugblatt kann nicht zu Ende geschrieben werden, weil nur ein Mann noch das Passwort für Outlook kennt. Das Klo läuft über, weil die Damen ihre Damenhygiene ins Klo geworfen haben und keine Rohrreinigerin als Abhilfe kommt. Der Mailserver von GMX stürzt ab, weil der allmächtige männliche Admin wegen sexueller Belästigung gerade „beurlaubt“ ist und sonst niemand Ahnung von Computer hat. Das Auto für die Fahrt zur Demo kann nicht betankt werden, weil die Powerwumme am Steuer den Tankstutzen des Teslas nicht findet. Fachkräftenachwuchs ist nicht zu erwarten, weil die Männer MGTOW machen. Die traditionellen Männer haben wider Erwarten keinen Harem, weil ihnen die Frauen zu blöd werden.
    Sollte das zur Einsicht führen, dass Männer doch ganz nett und fähig sind, könnte das nachher zu paradiesischen Umständen für Männer führen.

  13. Jaa, FRAUEN sind die Mehrheit, aber doch nicht Feministinnen. Die Feministinnenpartei (gibt’s die eigentlich noch?) erreichte regelmäß
    ig so um die 2% bei den Wahlen.

    2%. DAS ist der Anteil der Feministinnen. Und die haben ja durchaus gegen das Patriarchat gestimmt, schon jahrelang!

    Ja, aber das Patriarchat hat das ja leider gar nicht gemerkt.

    Die sind ja so gefühllos, die Kerle!

        • Danisch hat mal versucht herauszufinden, wer am Brandenburger Tor die Demo angemeldet hat (normalerweise werden dort keine Demos erlaubt). Nach mehrerem widerwilligen Hin- und Her, stellte sich heraus, dass Luise Neubauer dahintersteckte, als Einzelperson.

          Der Versuch die Rechtsform oder auch nur einen Ansprechpartner herausfinden, scheiterte ebenfalls:

          „Ich hatte das ja schon in einigen Artikel beschrieben, dass es „Fridays for Future” rechtlich gesehen so eigentlich gar nicht gibt. Keine erkennbare Rechtsform, kein erkennbarer Sitz. Die geben da immer Anschriften in dieser ehemaligen Hochschule und jetzt als Kulturruine genutzen „Alten Mu” in Kiel an, mit ständig welchselnden Personenamen. Ich war noch nie dort, aber Leser aus Kiel schrieben mir, sie seien da deshalb mal so „zufällig” vorbeigegangen, als sie mal mit dem Hund Gassi gegangen sind, mal so gucken, und hätten da keinerlei Briefkasten oder sowas entdecken können, die seien da nicht mal eine Briefkastenadresse.“

          Nachdem er auch noch einen Bettelbrief um Spenden für FFF bekommen hat, hat er den Datenschutzbeauftragten angefragt, um herauszubekommen, woher die seine Adresse haben. Der antwortete:

          „…auf Grundlage Ihrer E-Mail vom 11. September 2020 wurden meinerseits zahlreiche Ermittlungen zu “Fridays for Future” aufgenommen.
          .
          Leider muss ich Ihnen zustimmen, dass die Bewegung “Fridays for Future” bisher offenbar keine Rechtsform besitzt. Bei Überprüfung des Domaininhabers landet man bei einer Einzelperson, die allerdings lediglich die Domain registriert hat und beispielsweise wiederum jemand anderes ist, als die häufig wechselnden Namen im Impressum.
          .
          Spenden an die Bewegung laufen auf ein Konto der peer-to-peer Plattform des Vereins fairsichern community e.V., da die Bewegung auch an dieser Stelle weder einen konkreten Vertreter benennen noch eine Rechtsform annehmen wollte.
          .
          Obwohl die Bewegung mangels rechtlicher Existenz kaum “verantwortliche Stelle” im Sinne des Datenschutzes sein kann, habe ich zwischenzeitlich zwei Briefe zur Aufklärung des Sachverhaltes an die im Spendenbrief angebene Absenderadresse versandt. Leider sind auch diese bis zum heutigen Tage unbeantwortet geblieben.
          .
          Ich bedaure sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass es mir derzeit nicht möglich ist, zu ermitteln, wer tatsächlich Ihre im Spendenbrief enthaltenen personenbezogenen Daten verarbeitet hat. Ich bitte um Ihr Verständnis und verbleibe mit…“

          https://www.danisch.de/blog/2021/03/29/datenschutz-das-betrugssystem-fridays-for-future/

          Das stinkt nach einem riesigen Betrug. Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld da wohin fließt und wer da wirklich dahinter steckt…

          Aber die Lügen- und Propagandamedien ficht das natürlich nicht an.

          • Geil. Die kann der Datenschützer gar nicht greifen, denn die leben in der Parallelwelt. Dort, wo Luisa die Große für Ordnung sorgt und weiße, klimaschädliche Männer versklavt wie Katharina die Große seinerzeit in unserer Welt. In der Paralellwelt herrscht übrigens gerade der heißeste April seit Wetteraufzeichnung; da sind die alle sehr gereizt…
            Man kann übrigens in die Parallelwelt auch Spenden überweisen. Das ist neu. Gibt aber noch keine Quittung fürs Finanzamt.

        • Nee, aber wenn Luisa „typisch“ für die Bewegung ist, dann gibt es da mehr Feministen. Da FFF sowieso mit den Grünen eng verbandelt ist, ist es nicht verwunderlich dass es mehr als nur eine ideologische Gemeinsamkeit gibt.

  14. Die Vorstellung, ein von Feministinnen definiertes Patriarchat zu zerschlagen und stattdessen eine Alternative zu etablieren, ist dem Wunsch gleichzustellen, ein Tausendjähriges Reich anstelle der Demokratie zu errichten.

    Feminismus ist gleich Faschismus. Wir haben es nur den vielen Widerständlern und Antifeminista zu verdanken, dass die feuchten Träume von Feministinnen nur auf Papier oder im Internet bestehen. Und das soll auch weiterhin so bleiben! Für den Widerstand gegen femi-faschistische Übergriffe ist jedes Mittel legitim.

    AntiFe – AntiFe AntiFeminista!

  15. An einer strukturierten Positiv-Agenda fehlt es den Feministas schon deswegen, weil es sich um einen zersplitterter Haufen frustrierter Frauen mit selbsthassenden Männern als Orbitern handelt.

    Deswegen lässt sich noch nicht einmal von Außen eine hypothetische Agenda für die Gesamtheit der Feministas denken. Einzelne Fraktionen haben das schon eher hingebracht. Von der Reduktion des Männeranteils auf 10% mittels systematischen Androzid bis hin zur Etablierung von Frauen als unantastbare Gottheiten und Männern als passend hingezüchtete Arbeitsdrohnen ohne eigene sexuelle Ambitionen.

    Definitiv wirksame Maßnahmen zur Zerschlagung der eigenen Vorstellung von „Patriarchat“.

    Am Ende ist alles Gejammer der Frauen für diese nur dekadenter Zeitvertreib, ein Machtmechanismus zur Erreichung aktueller eigener Anliegen oder der Versuch einer Externalisierung des eigenen hormonell- und Hirnstruktur-bedingten Gefühlschaos…

  16. Alternativ könnten wir das Patriarchat und seine Privilegien einfach annehmen, uns an der Wursttheke vordrängeln „Ich darf das, ich hab‘ Patriarchat!“ und der Gesellschaft die Widerlegung überlassen.

  17. Die sind mit der aktuellen Situation doch eigentlich ganz zufrieden. Frauen bekommen heute über kurz oder lang politisch alles was sie wollen und solange es noch mehr männliche Politiker gibt, kann dann immer behauptet werden, dass das nächste männerdiskriminierende Frauenanliegen doch nur keine Mehrheit bekommen hat aufgrund der patriarchalen Strukturen und nicht weil es ungerecht, diskriminierend ggü. Männer und mit den Grundrechten und Grundsätzen einer echten Gleichheit vor dem Gesetz nicht vereinbar ist.

    Das Patriarchat als Sockenpuppe feministischer Anliegen. Geht dann irgendwas schief, weil die feministische Ideologie jeden Realitätsbezug vermissen lässt und verschlimmert die Situation von Frauen (wie es dem Männern geht ist ja eh egal, die können ja nicht diskriminiert werden), dann haben natürlich nicht die Feministinnen Schuld, sondern die Männerherrschaft. Soviel Verantwortungslosigkeit gehört zu den Grundrechte der heutigen Strong, Independent Women.

  18. Ich bleibe bei meiner Hypothese, dass die längst die Macht haben und es (vollkommen erwartbar) natürlich weder sehen noch zugeben können. Das ist ähnlich wie mit den Kommunisten in der DDR, die waren auch ihr Leben lang damit beschäftigt, alles zu zerschlagen was „konterrevolutionär“ sein könnte, während sie dem Rest der Leute ihre gestörte dysfunktionale Weltsicht überhalfen… ohne jemals einen Zustand zu erreichen, der so etwas wie eine Demokratie oder Arbeiterrräte erlaubt hätte, denn natürlich gab es einfach immer noch zu viele, die nicht ausreichend Enthusiasmus mitbrachten und die gute Sache damit gefährdet hätten.

    Im Prinzip können wir die Folgen einer feministischen Machtübernahme also schon seit Jahren bewundern, sich noch verrücktere auszudenken, ist gar nicht nötig: Männerrechtler und Männerprobleme werden tabuisiert, noch die kleinste vermeintliche Ungerechtigkeit bei Frauen wird mit großem Geschrei inszeniert und mit Geld und Gesetzespaketen beworfen. Leistung zählt nicht mehr viel, weibliche Minderleister darf man nicht benennen, egal wie groß der angerichtete Schaden ist, für Frauen (mit der richtigen Einstellung) werden Planstellen geschaffen, Kader (Gleichstellungsbeauftragte) wachen über die allzeit richtige ideologische Umsetzung, die Medien tröten im Gleichklang usw. usf.

  19. Feminism is cancer.
    Wieder ein schönes Beispiel dafür. Schöne Umweltschutzgruppe habt ihr da, aber da fehlt noch ein Bißchen Genderfeminismus. Sportverein? Was für Frauenhasser, wenn sie nicht auch Genderfeminismus machen. Schachclub? Nicht echt ohne Genderfeminismus. AIDS-Hilfe? Ja aber die Frauhen!!!!

  20. Na ja, zuallererst müssten sie es tatsächlich wollen.

    Wollen sie aber nicht. Prüft das ruhig experimentell. Beispiel: Trap ist verstopft (leichter herszustellende Versuchssituation, als ‚unverheirateter steinreicher netter gutaussehender Typ mit gut gepolstertem Slip in Sicht‘).

  21. „Queerfeministin“, „TransDayOfVisibility“……ach, ich liebe die bekloppten Wortschöpfungen der feministischen Klimatransen……immer ein Highlight…….Emma kenne ich auch, als Hot Chocolate-Hit. Aber ’nen Transformator hat der wohl nicht besungen.

  22. Leider etwas zu spät und kaum einer wird es lesen oder eher sehen aber hier haben wir das feministische Utopia ohne die nervigen Männer.

    Ist kommentiert und irre bescheuert.
    You go girl.

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