235 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 313 (30.03.2021)

  1. Eine junge Frau, die ein Selfie auf dem Pot gemacht hat, inspirierte mich zu einem Artikel.

    Und eine Frage: Ich höre ständig aus der feministischen Ecke, Incels würden sich einbilden, sie hätten einen Anspruch auf Frauen.. stimmt das überhaupt?

    Und was entgegnet man einer Feministin, die zum Thema häusliche Gewalt gegen Kinder und Männer meint, dann müsste man einfach nur Polizei rufen.

    • „Und was entgegnet man einer Feministin, die zum Thema häusliche Gewalt gegen Kinder und Männer meint, dann müsste man einfach nur Polizei rufen.“

      Echt jetzt? Und bei Gewalt gegen Frauen geht das nicht weil…?

        • Doch, ist der Punkt. Wenn sie meint, Mann müsste dann nur die Polizei rufen, unterstellt sie implizit, dass Männer, die Opfer (häuslicher) Gewalt durch Frauen werden, dies nur deshalb werden, weil sie nicht die Polizei rufen.
          Das typische „Selber schuld“ oder vielleicht auch ein „Er wollte es ja…“ 🙂

    • „Und eine Frage: Ich höre ständig aus der feministischen Ecke, Incels würden sich einbilden, sie hätten einen Anspruch auf Frauen.. stimmt das überhaupt?“

      Nein. Weder jetzt noch in meiner Incelzeit ging ich davon aus, einen Anspruch auf irgendeinen Menschen zu haben. Wohl aber ging ich davon aus, einen Anspruch darauf zu haben, dass mein seelisches Leid als solches anerkannt wurde, wie auch immer man sonst dazu stehen mochte.

      Ich kannte auch einen anderen Incel, der definitiv nicht meinte, Anspruch auf eine Frau zu haben. Ich kenne auch sonst einfach überhaupt keinen Menschen, der meint, einen Anspruch auf einen Partner zu haben. Hirnverbrannter Stuss.

      „Und was entgegnet man einer Feministin, die zum Thema häusliche Gewalt gegen Kinder und Männer meint, dann müsste man einfach nur Polizei rufen.“

      https://www.br.de/nachrichten/bayern/haeusliche-gewalt-jedes-fuenfte-opfer-ist-ein-mann,S05veBB

      „Matthias Becker, bei der Stadt Nürnberg Ansprechpartner für Männer, weiß, dass Männer sich selten outen. Beim ersten Anruf geht es immer um etwas Anderes, sagt Becker. Da fällt nicht der Satz: „Ich werde von meiner Frau geschlagen.“ Das fällt dann eher in einem Nebensatz. Und auch nur dann, wenn sich die Männer sicher sind, dass sie Vertrauen haben können. Viele haben schon negative Erfahrungen gemacht, mit Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder der Polizei, weiß Becker.“

      „Im April eskaliert die Gewalt zwischen Toni und seiner Partnerin. Sie ruft die Polizei. Die Beamten kommen in die gemeinsame Wohnung. Toni schildert, dass sie zunächst ihn als den „Täter“ ansehen. Erst mit Hilfe von Tonaufnahmen und den Kratz- und Bissspuren an seinem Körper kann Toni die Polizei davon überzeugen, dass er das Opfer ist. Trotzdem muss er die Wohnung verlassen. Die Polizei schickt ihn in ein Obdachlosenheim.

      • „Erst mit Hilfe von Tonaufnahmen und den Kratz- und Bissspuren an seinem Körper kann Toni die Polizei davon überzeugen, dass er das Opfer ist.“

        Laut der Wiener Interventionsstelle und einer ihrer höherrangigeren Mitarbeiterinnen (den Namen will ich jetzt nicht nennen), sollten sogar Spuren beim Mann im Gesicht als Anzeichen dafür gedeutet werden, dass sich die Frau gegen unrechtmäßige Gewalt nur gewehrt hat.

        Selbst mitbekommen in einem Seminar zu häuslicher Gewalt.

        • Und da sagt dann keiner was dagegen?
          Welche Anzeichen wurden denn genannt, woran man erkennt das die Frau die Gewalttäterin ist? Muss der Mann drei Mal bewusstlos geschlagen am Boden liegen während die Frau die Bratpfanne vom Blut reinigt, wenn die Polizei eintrifft?

      • „Wohl aber ging ich davon aus, einen Anspruch darauf zu haben, dass mein seelisches Leid als solches anerkannt wurde, wie auch immer man sonst dazu stehen mochte.“

        Nicht mal davon ging ich aus. Ich hatte öfter daran gedacht, wegen meiner Probleme, soziale Kontakte herzustellen, eine Therapie bei einem Psychologen zu machen, dachte aber immer wieder, dass meine Probleme nicht schwerwiegend genug für so einen Schritt wären.
        Andere leiden unter Armut, Gewalt, Krankheit, schweren psychischen Problemen – im Vergleich dazu ging es mir ja ziemlich gut. Deswegen habe ich mir immer gesagt, ich darf nicht jammern und muss mit meiner Situation irgendwie allein fertig werden.

          • Das kann ich jetzt gar nicht definitiv beantworten.

            Im Studium hatte ich dann doch mal einen kleinen Kreis von Freunden, die ich aber wohl nicht hätte, wenn die Initiative nicht von ihnen ausgegangen wäre. Dasselbe gilt für meine erste Freundin (= jetzige Frau).
            Mit Leuten, mit denen ich beruflich zu tun habe, kann ich ganz normal umgehen. Vereinzelt haben sich daraus auch private Freundschaften entwickelt, aber keine besonders engen. Von meiner Handvoll Freunde sind alle ehemalige Studien- oder Arbeitskollegen. Einfach mal selbst privat Leute kennen zu lernen, habe ich noch immer nicht drauf. Aber das belastet mich in der jetzigen Situation nicht mehr wirklich.
            Was aber wäre, wenn ich jetzt z.B. wieder Single wäre und/oder in eine andere Stadt ziehen würde und mir einen neuen Freundeskreis aufbauen müsste? Keine Ahnung.

      • Erst mit Hilfe von Tonaufnahmen und den Kratz- und Bissspuren an seinem Körper kann Toni die Polizei davon überzeugen, dass er das Opfer ist.

        Was sind das denn für Polizisten?
        Unbefugt, heimlich Tonaufnahmen erstellt und weitergeben. Das ist ein Verstoß gegen § 201 StGB. Die hätten sich den Kerl packen und gleich in den Knast stecken sollen!

    • Männern wurde auch schon bevor der Begriff Incel die Runde machte von Feministinnen unterstellt, das sie eine Anspruchshaltung auf Sex mit Frauen haben. Das subsummierten sie damals unter „male entitlement“, die vielen Beispiele bei denen Frauen ausrasteten, wenn der Mann keinen Sex mit ihnen wollte oder diesem Mann dann vorwarfen schwul zu sein, in bekannter Manier völlig ignorierend und das Thema zu etwas gemacht das natürlich allein Männer tun.

      Vorwürfe von Feministinnen in Richtung Männer müssen keine Grundlage haben und in vielen Fällen handelt es sich dabei um einfache Projektion.

    • „Ich höre ständig aus der feministischen Ecke, Incels würden sich einbilden, sie hätten einen Anspruch auf Frauen.. stimmt das überhaupt?“

      Incels beklagen, daß das gesellschaftliche Versprechen, jeder Topf fände seinen Deckel, ihnen gegenüber nicht eingehalten wurde. Daraus jetzt die Forderung nach einem konkreten Anrecht auf eine Frau zu konstruieren, ist bösartig. Aber was will man schon erwarten …

      • Und sie beklagen das wenn man sich so verhält wie Frauen sagen, die Frauen sich dann doch den Typen schnappen, der sich gerade nicht so verhält. Das klassische „achte nicht auf das was Frauen sagen, sondern auf das was Frauen tun.“
        Zu behaupten das es da einen Unterschied gibt, ist natürlich für einige Frauen beleidigend.

    • „Und eine Frage: Ich höre ständig aus der feministischen Ecke, Incels würden sich einbilden, sie hätten einen Anspruch auf Frauen.. stimmt das überhaupt?“

      Was sind den bitte Incels? Da hat doch die Kracher schon so einen Kracher drüber verfasst. Bitte seriöse Quellen (also nicht Kracher) über das Thema, also auch keine feministischen Quellen. Wird dann wohl schon schwieriger.

      „Und was entgegnet man einer Feministin, die zum Thema häusliche Gewalt gegen Kinder und Männer meint, dann müsste man einfach nur Polizei rufen.“

      Dass sie als Frau keine Ahnung hat, wie Männer in so einem Fall von der Polzei behandelt werden. Die Feministin kann wegen ihres Geschlechts hier nicht mitreden oder sich eine Meinung bilden und schon gar keine Erfahrungen sammeln. Sie soll hier doch den tatsächlichen Opfern (Mann/Kind) den Raum überlassen und sich zurückziehen.

    • Zu den sog. Incels:
      Ich kenne viele Leute beiderlei allerlei Geschlechts, die unfreiwillig keinen Lebensgefährten Geschlechtspartner haben. Aber keiner von denen kommt auf die Idee, das einzufordern – nicht mal Frauen. Das ist einfach feministischer Feindbild-Müll.

      Ich kenne nicht mal jemanden, der meint, einen Anspruch auf irgendein anderes Lebenwesen zu haben. Auch nicht auf einen alten, männlichen, hinkenden Albino-Hund aus dem Tierheim.
      Diese ganze Incels-sind-Gewalttäter-Legende ist meiner Meinung nach bösartige Propaganda gegenüber Männern, mit der traurigen, einsamen Seelen noch mal zusätzlich gegen den Kopf getreten werden soll.

      Natürlich ist die Welt voll mit einsamen, verbitterten Seelen, die ihren Frust in jeden fremden Kopf kippen wollen, der ihnen über den Weg läuft. Meine persönliche Erfahrung ist aber: Männer machen das eher mit sich selbst aus und nehmen eben nicht die Gesellschaft in die Pflicht dafür, dass sie nichts abbekommen. Sie wissen, dass es primär an ihnen liegt. Frauen hingegen neigen in verbitterter Einsamkeit dazu, radikalfeministische Positionen zu übernehmen. Sie erwarten aufgefordert, begehrt, umgarnt zu werden. Wenn da nichts kommt, weil sie zu sehr aus der Seele stinken, dann ist natürlich das Gegenüber schuld. Das ist feminine Erwartungs- und Anspruchshaltung, die üble und bösartige Auswüchse nach sich ziehen kann, wenn sie unerfüllt bleibt.

      Vielleicht sind sog. Incels einfach nur eine Projektion von denen. Da sollte Frau Kracher mal in sich gehen und das erforschen.

      • Ich halte Hanlons Razor für eine der wichtigsten Heuristiken im Umgang mit Menschen. In diesem Fall paraphrasiert: „Geh nicht von einer Lüge aus, wenn es plausibel denkbar ist, dass der andere von dem Unsinn wirklich überzeugt ist.“

        Ist es denkbar, dass eine Feministin ihre Überzeugung auf gemachten Erfahrungen gründet?

        Zwei Randbedingungen:
        – Feministinnen begehen notorischerweise eine Apex-Fallacy. Wenn CEOs Männer sind, sind irgendwie alle CEOs Männer. Wenn 3% der Männer ein James-Bond-artiges Playboy Leben führen, gilt das irgendwie für alle Männer.
        – Feministinnen sind nicht sehr gut darin, die Bedeutungen verwandter, aber unterschiedlicher Wörter auseinanderzuhalten. „Er kritisiert Frauen“ ist nicht unterscheidbar von „Er hasst Frauen“. „Sie wurde getötet, obwohl sie eine Frau ist“ rutscht ab in „Sie wurde getötet, weil sie eine Frau ist.“

        Wenn wir jetzt annehmen, dass die ersten sexuellen Erfahrungen so mancher jungen Frau mit einem Chad Thundercock (Anwärter auf den Titel des größten Stechers zwischen Paris und Peine) war, der wie selbstverständlich davon ausgeht, dass eine Frau, die mit ihm rummacht, auch mit ihm in die Kiste will, dann können wir weiter davon ausgehen, dass sie a) nicht zwischen „ich (Chad) habe die Erfahrung gemacht, dass…“ und „Ich habe einen Anspruch darauf…“ unterscheiden kann, mag, wird und dass sie b) schlicht davon ausgehen wird, dass alle Männer, auch Incels mit ganz anderen Erfahrungen als Chad, so sind.

    • „Ich höre ständig aus der feministischen Ecke, Incels würden sich einbilden, sie hätten einen Anspruch auf Frauen.. stimmt das überhaupt?“

      Wie die Vorredner schon schrieben, das ist Unsinn.
      Was es allerdings gibt, ist zumindest bei einem Teil der ABs (den Begriff Incel kenne ich erst, seitdem ich schon lange keine rmehr bin 😉 ) eine gewisse Erwartungshaltung, dass, wenn man(n) sich Frauen gegenüber so verhält, wie es immer gepredigt wird, dies dann auch messbare Erfolge bringen sollte. In aller Regel führt das aber nicht zu einem Anspruchsdenken oder gar Gewalttätigkeit, sondern früher oder später zu der Erkenntnis, dass eine erhebliche Diskrepanz existiert zwischen dem, was Frauen sagen, und dem, worauf sie wirklich stehen.

  2. Vor zwei Wochen hatte ich Probleme mit dem humanistischen Pressedienst, die meine Kommentare nicht mehr freischalteten, ich hatte hier darüber berichtet (https://allesevolution.wordpress.com/2021/03/17/selbermach-mittwoch-311-17-03-2021/#comment-613144).

    Nach einem zehnminütigen Telefonat mit dem Chefredakteur heute sind meine Kommentare jetzt durchgekommen. Ich sage ja immer, man muss nur mit den Leuten reden 😉

    Spaß beiseite, so ganz weiß ich immer noch nicht, was ich davon halten soll. Der Redakteur selbst konnte mir keinen Grund nennen, warum die Kommentare vorher nicht freigeschaltet wurden. Er betonte, dass beim hpd auch Kommentare von evangelikalen Christen freigeschaltet würden, solange sie nicht gegen die Netiquette verstießen, und evangelikale Christen dürften so ungefähr die entgegengesetzte Meinung zur Redaktion vertreten.

    Er sprach aber auch davon, mit seinen Kolleginnen nochmal reden zu wollen, da sei vielleicht wieder etwas „eingerissen“ oder so ähnlich. Hört sich an, als würde da manchmal jemand sein eigenes Süppchen kochen.

    Ich gebe dem hpd nochmal eine Chance, ich verweise hier ja manchmal auf Artikel von dort. Wenn ihr feststellt, dass Kommentare von euch dort nicht freigeschaltet werden, teilt das doch dann hier mit, oder ruft einfach selber mal in der Redaktion an, deren Telefonnummer steht in ihrem Impressum 🙂 Mir geht es darum, Debattenräume offenzuhalten, was ich beim hpd eigentlich für eine Selbstverständlichkeit hielt.

    Aber manchmal muss man nachhelfen.

    • Gratuliere. Beharrlichkeit zahlt sich manchmal aus. Die Meisten – ich auch – sind zu faul oder zu pessimistisch und lassen es von vornherein sein.

      • Ich hatte auch einen Plan B in petto. Wenn mir bestätigt worden wäre, dass bestimmte Meinungen nicht erwünscht sind, hätte ich einen offenen Brief an sämtliche hpd-Autoren (deren Email-Adresse ich hätte auftreiben können), Vorstandsmitglieder der Giordano-Bruno-Stiftung (eng mit dem hpd verbunden) u.ä. geschrieben, um sie auf den eingeschränkten Meinungskorridor beim hpd hinzuweisen. Das sind schließlich mindestens vorgeblich – Betonung auf mindestens – Idealisten im Geiste der Aufklärung, und der hpd ist vergleichsweise klein, die würden so einen Tritt vors Schienbein deshalb zumindest wahrnehmen. Und ich käme mir nicht so ohnmächtig vor 🙂

        Hat sich aber zum Glück erstmal erledigt. Gibt ja auch noch wichtigeres im Leben.

    • „Er sprach aber auch davon, mit seinen Kolleginnen nochmal reden zu wollen, da sei vielleicht wieder etwas „eingerissen“ oder so ähnlich. Hört sich an, als würde da manchmal jemand sein eigenes Süppchen kochen.“
      Glückwunsch für die Aktion.

      Aba hör‘ ma! Kannste nich‘ ma beim Giovanni, dem von der Zeit anrufen? Das muss da ähnlich sein…

    • Ja, Glückwunsch. Angerufen hätte ich nie, sowas ist mir viel zu unangenehm und außerdem ist dann u.U. die Anonymität weg. Bei den meisten Redaktionen kommt man eh nicht durch oder landet vermutllich beim diensthabenden Zensor. Zumindest Mails werden i.d.R. gar nicht beantwortet oder zynisch (wie bei heise.de).

      • Meine Mails und Anfragen über das Kontaktformular blieben unbeantwortet. Ich rufe auch nicht gerne an, denn ich ärgere mich hinterher oft, dass ich das Gespräch ungeschickt geführt habe, aber hier war ich einfach so sauer (lies nochmal, wie unverschämt ich angegangen wurde von meiner Gesprächspartnerin), dass ich auf Handeln nicht verzichten wollte, für meine Selbstachtung und mein psychisches Wohlbefinden. Deshalb auch mein bereits in der Schublade liegender Plan B, s.o.

        Rolf Rüssmann soll einmal gesagt haben: „Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“ Eine vorbildliche Grundeinstellung.

    • Vielleicht ist auch das passiert:
      Da sitzt von der eigentlich nicht wirklich vorhandenen winzigen Redaktion eine junge Frau im Homeoffice und moderiert die Kommentare. Sie wollte schon immer mal was mit Medien machen, was ihr gelungen ist.
      Dann kommt eine Nase wie du und schiebt ihr was Feminismuskritisches ins Postfach. „Pah“, denkt die sich und blockt das.
      Du rufst den Chefredakteur an, der natürlich rumlaviert und Einsicht zeigt. Der klingelt dann bei der Schneeflocke durch und sagt ihr, sie solle Renton doch freischalten. Nach etwas Rumgezeter macht die das dann auch.

      Es ist sehr anstrengend, so zu kommentieren.

  3. Clarifying the Structure and Nature of Left-wing Authoritarianism

    https://psyarxiv.com/3nprq

    „The authors argue the nearly universal exclusion of left-wing features from previous descriptions of authoritarianism, with little consideration of LWA’s and RWA’s commonalities, has severely limited our ability to understand what authoritarianism truly IS.“

    Eine schöne lange Einführung gibt es auch in dieser Arbeit.

    Authoritarianism scholarship can be traced to 1930s Germany, when and where a cohort of psychoanalysts and social scientists strove to understand the psychological processes underlying Hitler’s virulent appeal (e.g., Fromm, 1941; Reich, 1933). It was not until Adorno and colleagues’(1950) The Authoritarian Personality was published in the wake of World War II, however, that authoritarianism emerged as a central construct in political psychology. The Authoritarian
    Personality, which numbers among the most influential social scientific works of the 20th century (Jenemann, 2020), popularized the notion that susceptibility to totalitarianism is rooted in personality ….

    • „Die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe habe sich als wahr erwiesen, stellten die Richter in ihrem Urteil fest.“

      Und deswegen kann man alle Vorwürfe stehen lassen? Was soll man machen? Ist ja in jedem Unterdrückungssystem so das man den Unterdrückern vor Gericht nicht glauben will, sobald es gegen eine Unterdrückte geht. Afrikanische Sklave hat ja auch vor Gericht immer die besseren Chancen oder heute die Muslime in China, die man in Konzentrationslager gesteckt hat, da ist es genau so.

      • Vorsicht mit dem China-Ding! Oder warst du schon dort und hast das gesehen oder kennst jemanden?

        Nicht, dass ich den Chinesen das nicht zutraue, aber das stinkt gewaltig nach der üblichen transatlantischen Propaganda: Rohingya, Myanmar, Nawalny, Tschetschenien, Assads Fassbomben, Brutkastenlüge, 09’/11 usw. das sind im besten Fall Halbwahrheiten, manchmal ist es auch komplett erstunken und erlogen. Glaub niemals unseren Massenmedien, wenn sie was über andere Länder erzählen! Nicht bevor du eine glaubhafte Gegendarstellung gehört hast!

  4. Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einen am letzten Donnerstag stattgefundenen Vorgang hinweisen.

    https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/sexueller-missbrauch-kinder-sexualisierte-gewalt-kinderpornografie-schutzbefohlene-strafrahmen-verbrechen/
    Höhere Strafrahmen, Ausweitung der Tatbestände: Im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern hat die GroKo noch mal nachgelegt. Die Änderungen sollen Donnerstag im Bundestag beschlossen werden. Bedenken von Juristen wurden ignoriert.
    Ignoriert hat die Koalition etwa die nahezu einhellige Kritik der Expert:innen an den geplanten Verschärfungen der Strafrahmen im Strafgesetzbuch (StGB) bei Missbrauch (§ 176 StGB) und Kinderpornografie (§ 184b StGB). Es bleibt bei den ursprünglichen Vorschlägen: So wird bei § 176 StGB, der sexuelle Handlungen an Kindern mit Körperkontakt unter Strafe stellt, die Mindeststrafe auf ein Jahr angehoben und der Tatbestand damit zum Verbrechen hochgestuft. Damit ist u.a. auch die Einstellung entsprechender Strafverfahren nach den §§ 153, 153a der Strafprozessordnung (StPO) ausgeschlossen.
    Ein Unding, wie die Sachverständigen immer wieder betonten, und selbst für die Ermittler:innen alles andere als ein Gewinn: In Grenzfällen, bei denen die Erheblichkeitsschwelle nur unwesentlich überschritten werde, könne das Unrecht nicht mehr angemessen abgebildet werden, kritisierte etwa die Frankfurter Staatsanwältin Dr. Julia Bussweiler in der Anhörung.
    Um hier wenigsten ein bisschen Flexibiltät zu ermöglichen, hatten die Sachverständigen fast unisono zumindest für die Einführung eines minder schweren Falles plädiert. Doch auch hier blieb die Koalition jetzt unbeeindruckt. „Sexueller Missbrauch von Kindern wird nun endlich als das bestraft, was er ist, als Verbrechen. Die Seele von Kindern wird durch diese Taten auf das Schwerste verletzt. Viele Opfer bleiben oftmals ihr Leben lang traumatisiert. Hier darf es kein Pardon geben“, stellte der rechtspolitische Sprecher der Union, Jan-Marco Luczak, in einer Pressemitteilung klar.
    Kritik an der Unnachgiebigkeit der Koalition hinsichtlich der Strafrahmen-Anhebung äußerten sodann auch diverse Strafrechtler, die bei der Anhörung noch auf Änderungen gehofft hatten – wie etwa der Tübinger Strafrechtler Prof. Dr. Jörg Eisele: „Der Verzicht auf einen minder schweren Fall bei § 176 StGB kann künftig angesichts des Verbrechenscharakters der Tat die Praxis bei leichten Fällen, die die Erheblichkeitsschwelle des § 184h Nr. 1 StGB nur knapp überschreiten, vor nicht unerhebliche Schwierigkeiten stellen“, bekräftigte er gegenüber LTO. Weiter kritisierte Eisele „dass im Bereich der Kinderpornografie leider darauf verzichtet wurde, die Strafrahmen nach der Schwere der abgebildeten Missbrauchshandlungen abzustufen, so dass etwa zwischen einem einzigen Posingfoto und Videoaufnahmen mit schweren Vergewaltigungshandlungen von kleinen Kindern nicht hinreichend differenziert wird.“Ähnlich enttäuscht reagierte auch Eiseles Kollege, Prof. Dr. Jörg Kinzig: Für ihn entspreche der Gesetzentwurf auch nach den erfolgten Änderungen „in weiten Bereichen nicht den Anforderungen an eine ‚evidenzbasierte Kriminalpolitik‘, zu der sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode bekannt hätten. „Die ausnahmslose Heraufstufung von Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern mit Körperkontakt und dem Besitz kinderpornographischer Schriften zu Verbrechen verkennt, dass es auch in diesem Bereich Fälle minder schweren Unrechts gibt“, so Kinzig. Die durch „undifferenzierte Mindeststrafandrohungen“ hervorgerufenen Kollateralschäden seien dem Hochschullehrer zufolge geeignet, den vom Gesetzgeber propagierten Schutz der Kinder zu verhindern. „Möglichkeiten, im Einzelfall ein Verfahren einzustellen, es ohne Hauptverhandlung im Strafbefehlsverfahren zu erledigen oder die Tat (nur) mit einer Geldstrafe zu ahnden, können, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, durchaus im wohlerwogenen Interesse der betroffenen Kinder liegen.“

    Der Artikel geht ist noch etwas länger.
    Wenn es um das Thema Sexualität geht, sind mittlerweile alle Hemmungen gefallen sich radikal zu positionieren und diese Positionen ins Strafrecht und Gesetzesinitiativen einfließen zu lassen.
    Was dieses Strafrecht in erster Linie für Männer bedeutet ist ganz offensichtlich. Der Missbrauch dieses Strafrechts auch: Scheidungsväter und Pädagogen sollten sich in Zukunft sehr genau überlegen, welche Schuld sie auf sich nehmen. Das Gesetzt wird zum infernalen Druckmittel gegen alle Männer, die auch nur irgendwie mit Kindern zu tun haben. Mein Empfehlung an Lehrer: nie mit einer Schülerin alleine sein, NIE.
    Es wäre sicherlich interessant herauszufinden, wer hier wie genau welche Formulierungen und Forderungen mit eingebracht hat. Klar ist, dass das Ministerium von Frau Lambrecht (SPD) federführend ist. Zur Erinnerung: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ – dazu passt das vollkommen undifferenzierte Vorgehen bestens.

    Die FAZ dazu
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sexuelle-gewalt-ein-fatales-signal-17263223.html

    Gut gemeint ist nicht gut gemacht – auf diese Kurzformel lässt sich die Kritik ausgerechnet des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs der Bundesregierung an den Gesetzesänderungen bringen, die der Bundestag zum Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt beschlossen hat.
    In der Tat ist nicht zu leugnen, dass die Hochstufung fast aller Tathandlungen von einem Vergehen zu einem Verbrechen gerade im Bereich der Ermittlungsverfahren und Strafprozesse massive Veränderungen nach sich ziehen könnte: längere Verfahren, häufigere aussagepsychologische Begutachtungen, dadurch höhere Belastungen für Betroffene bis hin zu Retraumatisierungen, womöglich mehr Einstellungen und Freisprüche aufgrund des Prinzips in dubio pro reo.
    Doch erst einmal ist das Gesetz so Gesetz, wie es der Bundestag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen gegen den Rat zahlreicher Wissenschaftler und Praktiker beschlossen hat. Das Mindeste wäre es daher, die Auswirkungen der Novelle auf die Strafverfahren umfassend und zeitnah zu evaluieren.
    Sollten die Effekte tatsächlich rundweg den Intentionen widersprechen, müsste das Gesetz in den neuralgischen Punkten umgehend wieder geändert werden. Denn so symbolträchtig die Charakterisierung von sexueller Gewalt gegen Minderjährige als Verbrechen auch ist – Symbolpolitik auf Kosten des Kinderschutzes ist ein fatales Signal.

    und
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/haertere-strafen-fuer-kindesmissbrauch-beschlossen-17263319.html
    Auch ein Jugendlicher, der aufreizende Nacktfotos einer Minderjährigen auf dem Handy speichert, darf nicht mehr auf die Einstellung des Verfahrens wegen Kinderpornographie hoffen. Dieses Verhalten, das unter Schülern verbreitet sein soll, nannte Katja Keul, rechtspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, „hochproblematisch“. „Wir müssen über dieses Phänomen ernsthaft reden, aber wir lösen es nicht, indem wir Kinder zu Verbrechern machen und ihnen die Zukunft verbauen.“ In der Richterschaft gibt es Befürchtungen, dass diese Fälle zu viele Kapazitäten binden.
    Auch Rechtspolitiker in der Union teilen die Bedenken, Axel Müller (CDU) etwa, der langjährige Erfahrung als Richter und Staatsanwalt hat. Auf Fraktionsebene hatten Union und SPD daraufhin einen Kompromiss vereinbart: Bei der Bestrafung von Kinderpornographie sollte eine Abstufung nach Art der Fotos vorgenommen werden.
    Der Besitz von Posing-Nacktfotos sollte ein Vergehen sein und geringer bestraft werden als der Besitz von Fotos, die schweren sexuellen Missbrauch von Kleinkindern zeigen. So hatte es der Tübinger Rechtslehrer Jörg Eisele in seinem Gutachten empfohlen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) aber weigerte sich, diesen Kompromiss aufzunehmen. Politiker der großen Koalition verteidigen das neue Gesetz nun damit, dass es über das Jugendgerichtsgesetz die Möglichkeit gebe, das Strafmaß zu senken.
    In einem anderen Punkt hat Lambrecht dagegen nachgegeben: Anders als geplant wird Kindesmissbrauch nicht in „sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ umbenannt. Rechtswissenschaftler hatten vor Rechtsunsicherheit gewarnt, weil der Tatbestand auch weiterhin gewaltfreie Handlungen, etwa Liebkosungen, erfassen soll.

    Zur Erinnerung: die Grünen fordern ein Wahlrecht ab 16 (weil sie damit ihre Klientel schon früh an sich binden können und mehr Stimmer erhalten) und wollen jetzt mit Jugendlichen über ihr „hochproblematisches“ sexuelles Verhalten reden. Für mich verschwindet gerade der Begriff Mündigkeit im Nirvana der Bedeutungslosigkeit.
    Da auch Mädchen sich bei der Auswahl ihres Freundes eher an ältere Jungs halten, wird dieses Gesetz vorwiegend männliche Jugendliche treffen. Wie beschrieben wird ein aufreizendes Foto der Freundin oder sogar ein schnell gemachtes Sexvideo zur lebensvernichtenden Sache. Hier werden Existenzen vernichtet, Männliche Existenzen. Ich bin gespannt, wie die Gerichte dies künftig handhaben, ob und wann das Gesetz evaluiert wird und ob die Selbstmordrate von männlichen Jugendlichen nach diesen ernsthaften Berührungspunkten mit der Justiz steigt.

    Auch Zeit.de berichtet darüber
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/misshandlungen-kinder-strafen-gesetz-bundestag-kinderpornografie

    Aus dem Kommentarbereich:
    Auf den ersten Blick mag das gut aussehen. Tatsächlich aber ist das neue Gesetz eine Katastrophe:
    Wenn zukünftig in einem Videochat im Fernunterricht kinderpornografische Bilder gezeigt werden, kann eine Lehrerin nicht länger versuchen, beim Finden der Täter zu helfen, indem sie einen Screenshot macht, da ein Screenshot Besitz von Kinder-Pornografie ist (Mindeststrafe 1 Jahr). Die Polizei rät in Baden-Württemberg davon ab, screenshots zu machen um Perverse in Videokonferenzen zu finden: Dabei ist das der schnellste Weg zur url und damit zur Bestimmung des Servers und der IP des Täters, zumindest falls der keine Gegenmaßnahmen ergriffen hat.
    Wenn ein 10-jähriger mit dem Handy auf dem Mädchenklo Fotos macht, geht zukünftig Mama ins Gefägnis, da ein 10-Jähriger keinen Handyvertrag unterschreiben darf (sondern Mama als die juristische Handybesitzerin).
    Das neue Gesetz ist gut gemeint, aber entsetzlich schlecht. Selbst wenn eines meiner Beispiele falsch sein sollte (was ich bezweifle), wird allein das Wecken solcher Befürchtungen durch das neue Gesetz dazu führen, dass Eltern und Lehrer zögerlicher handeln, wo entschiedenes Handeln angebracht wäre.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/misshandlungen-kinder-strafen-gesetz-bundestag-kinderpornografie?cid=56446287#cid-56446287

    Nicht alle Kommentare sind so differenziert. Bei den meisten könnte man meinen, sie kommen direkt von der AfD. Aber vermutlich unterscheidet sich die eher linke Leserschaft der Zeit nicht mehr signifikant von der Meinungsvielfalt bei der AfD.

    • „Bei den meisten könnte man meinen, sie kommen direkt von der AfD. Aber vermutlich unterscheidet sich die eher linke Leserschaft der Zeit nicht mehr signifikant von der Meinungsvielfalt bei der AfD.“

      Inwiefern lässt die AfD bei solchen Fragen das Augenmaß vermissen? Die sehen sich selbst als Rechtsstaatspartei.

      • Ach komm, so ein bisschen AfD-Bashing muss schon noch möglich sein. 😉

        Interessant finde ich auch die Konstellation 13-Jährige und 14-Jähriger (oder vielleicht 15-Jähriger).
        Klar, auch im Kindes- und Jugendalter gibt es sexuellen Missbrauch, bei hier einvernehmlich erfolgten sexuellen Handlungen können sich dann vermutlich besonders Jungen freuen, falls sie bspw. von den Eltern des Mädchens angezeigt werden. (Umgekehrt wird vermutlich eh kein Strafantrag erfolgen.)

        Eine Einstellung nach § 153 StPO ist ja jetzt ausgeschlossen, also muss eine Verurteilung erfolgen, die zwar zur Bewährung ausgesetzt werden kann, aber bspw. zur Eintragung ins erweiterte Führungszeugnis führen wird.
        Ich müsste jetzt noch mal nach den Fristen suchen, bin mir aber sicher, dass eine Tätigkeit in Verbindung mit Kindern, ggf. auch der Beruf als Lehrer damit ausgeschlossen ist.
        Die Zukunft eines Jungen versaut, weil aus jugendlichem Leichtsinn bzw. jugendlicher Geilheit ein „Fehlgriff“ erfolgte.
        Na Glückwunsch…

        • Ich stimme dir ja in allem zu, nur nicht darin:

          „Ach komm, so ein bisschen AfD-Bashing muss schon noch möglich sein.“

          Das ist mir zu billig, wenn du derart im Mainstream mitschwimmst, dann machst du es wie alle anderen beim Feminismus, bist also keinen Deut kritischer. Wer auf die einzige derzeit nennenswerte Opposition einschlägt (gerade hinsichtlich Feminismus) der sollte das auch ordentlich begründen können. Du warst doch auch der fanatische Trump-Hasser, der seine Position nicht so richtig verteidigen konnte/wollte, erinnere ich das richtig?

    • War es nicht so, dass Schweden den Begriff der Vergewaltigung massiv ausgeweitet hat und daraus das Problem entstanden ist, dass die Polizei die Ressourcen nicht mehr hat Vergewaltigung im Ernstfall zu ermitteln?
      Wenn jetzt jedes Handyfoto der Klassenschönheit im Bikini als Straftat gewertet werden kann….
      Mahlzeit, die Lamprecht ist echt ein Vollspaten wie es schlimmer nicht geht.

      • Die Polizei wird sich dann auch auf die einfachen Fälle konzentrieren, die wo der Opa ein Foto seiner Enkel und Enkelinnen am Badesee macht und die schwierigen Fälle, wo die Mutter ihr eigenes Kind an Pädophile verkauft aufgrund der schwierigen Nachweisführung links liegen lassen.

        Wäre interessant ob das schon mal jemand untersucht hat, was passiert wenn man Alltagshandlungen zu Straftaten erklärt und wie sich das auf die Bekämpfung schwerer Straftaten auswirkt.

  5. https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2021-03/hasskriminalitaet-bundestag-bundesrat-diskriminierung-internet-gesetzespaket
    “Das Gesetz gegen Hasskriminalität will erreichen, dass große Internetkonzerne wie Facebook oder Twitter strafbare Hassposts künftig nicht mehr nur löschen, sondern direkt an das Bundeskriminalamt (BKA) melden. Die Bundesregierung rechnet mit 150.000 zusätzlichen Ermittlungsverfahren im Jahr.“
    Weiter heißt es
    “Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), in deren Haus das Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität erarbeitet worden war, sagte dazu, durch den Kompromiss seien eine effektive Strafverfolgung und ein noch deutlicherer Grundrechtsschutz möglich.“
    Um welchen Grundrechtsschutz handelt es sich hier?

    “Das Wichtigste sei, dass nun der Weg frei ist für das dringend erforderliche Gesetzespaket gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität. „Wir müssen die immer neuen Wellen des Hasses stoppen“, sagte Lambrecht. Menschenverachtung, Rassismus, Antisemitismus – all das sei im Netz allgegenwärtig. Es sei eine ernste Bedrohung der Demokratie, wenn Menschen attackiert und mundtot gemacht würden. „Aus Hass im Netz wird viel zu oft reale Gewalt“, sagte die Justizministerin.“
    „Wir müssen die immer neuen Wellen des Hasses stoppen“ – hübsch, dass in den letzten Jahren fleißig daran gearbeitet wurde, mansplaining, Antifeminismus und Hass auf Frauen zu etablieren. Somit ist ein juristisches Vorgehen gegen Blogger, Twitter und Facebook Accounts, die sich der Aufgabe widmen, die feministische Rassenlehre zu kritisieren und Widerworte zu äußern, möglich. Und man darf davon ausgehen, dass in den entsprechenden Kreisen sich schon entsprechende Antiantifeministinnen in Stellung bringen. Genügend Geld und ideologische Unterstützerinnen dürften kein Problem sein (über die Budgets aus dem Hause Giffey wurde bei Arne schon berichtet). Klar, dass dann Hausdurchsuchungen folgen, Datenträger beschlagnahmt werden, somit der Kampf gegen Incels und KiPo auch effektiver wird.
    Herzlichen Glückwunsch an die feministische Propaganda, das ist ein großer Teilsieg im Kampf gegen toxische Männlichkeit.

    P.S. Das Symbolfoto zum Artikel ist wirklich passend.

    • Wichtig dabei ist natürlich das alle lernen das es keinen Rassismus gegen Weiße gibt.

      • Absolut widerlich, wie hier der Name von Anne Frank missbraucht wird, um Rassismus und Zensur voranzutreiben. Aber das passt ins Gesamtbild dieser Regierung, wie die mit „NGOs“ Politik machen.

      • Ich verstehe es nicht. Wenn die Nazis slawische Völker als Untermenschen betrachtet und entsprechend behandelt haben, dann ist das kein Rassismus?
        Türken in Deutschland wegen ihres Namens keine Wohnung zu geben ist kein Rassismus?
        Juden in Konzentrationslagern auszubeuten und zu ermorden ist kein Rassismus?

        Was geht in deren Köpfen vor? Anne Frank war eindeutig weiß und wurde wegen ihrer Herkunft ermordet…

  6. https://www.tagesanzeiger.ch/warum-die-neue-ehe-rechtsprechung-ein-hohn-ist-292669250010
    “Feminismus hat ein Imageproblem (lesen Sie dazu auch den Mamablog «Gleichberechtigung einfordern, aber nicht selbst Geld verdienen?»). Einer der Gründe dafür wird wohl sein, dass mitunter sehr vieles unter dem Branding «Feminismus» verbreitet wird, so auch patriarchales Gedankengut und Frauenverachtung. Das zeigten die jüngsten Debatten um die neue Ehe-Rechtsprechung des Bundesgerichts. Es entschied, dass Ex-Partnerinnen künftig weniger Unterhaltszahlungen erhalten sollen. Man sprach in der Folge vom «Auslaufmodell der Hausfrauen». Es wurden schadenfreudige Bilder von «bösen Ex-Frauen» gezeichnet und alle schienen sich dabei einig: Dieser Entscheid würde endlich zur Gleichberechtigung beitragen. Dieses Narrativ macht mich unfassbar wütend. “

    Ein Narrativ macht wütend. So geht es Männerrechtler, Maskulisten und „Antiantifeministinnen“ auch bei der täglichen Dosis feministischem Männerhass, der sich medial ungehindert verbreitet und in der deutschen Politik bestens zum Nachteil von Männern gedeiht.

    “Wütend, weil niemand davon spricht, dass die logische Folge nun wäre, dass es einen Aufschwung an Hausmännern geben müsste. Wütend, weil diejenigen, die in diesen Diskussionen zu kurz kommen, einmal mehr jene sind, die eine viel zu kleine Lobby haben, nämlich die Kinder. Wütend auch, weil es zeigt, wie verachtend unsere Gesellschaft zu Frauen und auch Care-Arbeit steht und das noch unter dem Deckmäntelchen der vermeintlichen Gleichberechtigung tun will.
    Was viele bei diesen Diskussionen scheinbar vergessen: Wir leben noch lange nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft. “

    So viel zum Thema Narrativ…

    Einen Kommentar unter dem Beitrag möchte ich hier aufführen:
    “D. Vorburger
    vor 1 Stunde
    „Dieses Narrativ macht mich unfassbar wütend.“
    Ja wissen Sie Frau Girod, genauso wütend sind Tausende von Männern seit Jahrzehnten, die ertragen müssen, dass es einfach selbstverständlich ist der (oftmals teilzeitarbeitenden) Frau fast den ganzen Monatslohn abgeben zu müssen und die Kinder fast nicht mehr zu sehen.
    Ihr Blog ist kontraproduktiv, denn er bestätigt den grössten Kritikpunkt am Feminismus: die Rosinenpickerei der Frauen. Alles was Frau an Rechten bekommen ist „überfällig und richtig“, alles an Pflichten „verachtend“.
    Dieser Gerichtsentscheid ist noch ganz frisch, da sitzt jetzt noch der Schock in den Knochen. Das ist normal, wenn etwas neu ist.
    In ein paar Jahren werden hoffentlich Frauen zurückblicken und einsehen: Es ist eigentlich schon ok, dass ich mein Geld auch nach einer Scheidung selber verdienen muss – wie jeder andere Mensch auch.“

  7. Bildung = weniger Vorurteil? Von wegen ….

    A foundational principle of the fight against hate in America is the belief that intolerance in general, and anti-Semitism in particular, are functions of ignorance that can be solved with education. ….

    … For the most part, these studies measure anti-Semitism simply by asking respondents how they feel about Jews, or by asking whether they agree with blatantly anti-Semitic stereotypes. But educated people, being experienced test takers, know these to be “wrong” answers. …. The belief that anti-Semitism is associated with lower levels of education may therefore be a function of who gets caught by surveys ….

    To test this hypothesis, we developed a new survey measure based on what the human rights activist and former Soviet refusenik Natan Sharansky identifies as a defining feature of anti-Semitism: the double standard. We drafted two versions of the same question, one asking respondents to apply a principle to a Jewish example, and another to apply the same principle to a non-Jewish example. …. we discovered that more-highly educated people in the United States tend to have greater antipathy toward Jews than less-educated people do.

    Contrary to previous claims, education appears to provide no protection against anti-Semitism, and may in fact serve to license it—in part by providing people with more sophisticated and socially acceptable ways to couch it.

    https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/are-educated-people-more-anti-semitic-jay-greene-albert-cheng-ian-kingsbury

    Es gibt einen Grund, weshalb man von „verbildet“ spricht …

    Diese Methode hier ist absolut perfekt, um Sexismus gegen Männer aufzudecken!

    Antisemitismus ist ein Eliten-Ding, ganz genau wie auch der Feminismus heute.

  8. Weitere Beiträge aus der Schweizer
    https://www.nzz.ch/meinung/ueberdreht-die-jagd-auf-den-weissen-alten-mann-erinnert-an-68-ld.1607911
    Der militante Flügel der Linken griff schliesslich zu den Waffen, in den USA wie in der BRD, hier namentlich als Rote-Armee-Fraktion. Nun, die Wut, auch Depression, im Verfolg der radikalen Ziele sollte der heute grassierenden Identitätspolitik zur Warnung dienen: Was im Kampf gegen Sexismus und Rassismen mit der Forderung nach Gendersternchen und Trigger-Wörtern begann, könnte leicht bei einem drohgeschwängerten, hyperaggressiven Klima enden, in dem unterschiedliche Geschlechter und Hautfarben zu Auslösern von Gewalttaten werden.
    weiter ist zu lesenswert
    “Doch der gegenwärtige Versuch, die Fehler und das Erlahmen des Befreiungsstrebens von einst zu vermeiden, sieht sich mit dem Sprengsatz neuer Extremismen konfrontiert. Aus Feministinnen wurden Postfeministinnen mit militanten Genderparolen, aus Kämpfern für die Rassengleichheit wurden Ideologen, die gegen die Infektion durch weisse «Narrative» predigen. Warum konnte die aufgeklärte Mitte bisher der historischen Vernunft keine wirksame Stimme verleihen? Vermutlich, weil sie immer mehr ausdünnte, wurde doch ihr moderat bürgerlicher, moderat liberaler Lebensstil als reaktionär, fortschrittshinderlich und marktträge gebrandmarkt.“

    Die NZZ beschäftigt sich auch mit dem Wahlprogramm der GrünInnen
    Grünes Wahlprogramm: Mit Quoten und Verboten ins neue Deutschland (nzz.ch)
    “Wie sähe ein Deutschland aus, das nach dem Willen der Grünen gestaltet wäre? Die Antwort der Parteiprogramme lautet: Es wäre eine quotierte Republik mit einem fordernden und zuteilenden Staat, der nahezu alle Bereiche durchdringt. Das vermeintlich Gute wäre das umfassend geregelte Leben.“

    weiter ist zu lesen
    “Grüne Politik ist Katastrophenabwehrpolitik. Das Klima setzt in dieser Perspektive der Menschheit eine letzte Frist. Anno 2020/21 beginnt für die Grünen das entscheidende Jahrzehnt, denn «heute ist unser Sprungtuch in ein besseres Morgen». Baerbocks Worte vom digitalen Parteitag im November vergangenen Jahres mögen die Poesie eines Kalenderspruchs verströmen. Sie bemänteln indes einen klaren Willen zur Macht. Der Entwurf zum Wahlprogramm beginnt nach einem identitätspolitischen Aufschlag mit dem Bekenntnis, die Grünen wollten «die politische Führung in diesem Land, inhaltlich und personell».“
    und
    “Quoten sollen die Freiheit in die richtigen Bahnen lenken. Obergrenzen pro Stall und «nicht mehr als zwei Grossvieheinheiten pro Hektare» sind sinnvoll und relativ leicht umsetzbar. Auch «ambitionierte Recyclingquoten» und eine «ansteigende nationale Quote für emissionsfreie Autos», ehe 2030 nur noch solche Autos zugelassen werden sollen, könnten politische Mehrheiten organisieren. Wie aber verhält es sich mit einer geforderten Frauenquote von 40 Prozent «auf allen Ebenen» des Wissenschaftsbetriebs? Was geschieht, wenn partout nicht genügend Frauen Bergbau, Mechatronik oder Mathematik studieren wollen? Lässt man Professuren lieber unbesetzt, als sie an einen Mann zu vergeben?
    Ähnlich dürfte es sich mit der 50-Prozent-Quote in allen diplomatischen und multilateralen Verhandlungen verhalten. Zur Freiheit gehört auch die Freiheit, sich für einen Beruf nicht zu entscheiden. Dass die Partei trotz mehrmals bestätigter Verfassungswidrigkeit an einer gesetzlich verankerten Geschlechterparität in deutschen Parlamenten festhält, bestätigt die unlängst von dem ehemaligen deutschen Innenminister und FDP-Mitglied Gerhart Baum diagnostizierte «Geringschätzung grundrechtlicher Freiheit und rechtsstaatlicher Grundsätze» bei den Grünen.“

    Ich gestehe: ich habe die Grünen lange Zeit gewählt, weil sie mir als Gegengewicht zu CDU, FDP und SPD richtig erschienen. Sie waren dagegen, sie waren innovativ, sie waren anderes. Davon ist nichts mehr übrig.

  9. Das Geschlecht soll ja eigentlich nicht so eine starke Rolle spielen, außer es dient dem weiblichen Opferstatus. Die ZEIT versucht dafür den Begriff Femizid für den Mord an einer Frau zu etablieren.
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-03/mexiko-polizisten-festnahme-gewalt-femizid
    “In Mexiko sind vier Polizisten nach der gewaltsamen Festnahme einer Frau wegen des Verdachts auf Femizid – also Mord an einer Frau wegen ihres Geschlechts – festgenommen worden. Die vier beteiligten Beamten hätten bei ihrer Festnahme unverhältnismäßige Gewalt angewendet, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo mit.“
    Ich bin strikt gegen Gewalt, aber wenn ich so was lese, dann blühen meine antifeministischen Fantasien auf.
    Ach ja, im Artikel wird auch erwähnt, dass: “Rund ein Zehntel der durchschnittlich knapp 100 Mordopfer, die Mexiko pro Tag verzeichnet, sind Frauen.“ 90% sind also Männer – ganz klarer Fall vom Femizidwahnsinn.
    Ekelhaft, wie die ZEIT für ihre feministische Propaganda die Opfer von Polizeigewalt ideologisch missbraucht. Kannte ich bisher nur von den Nazis und dem Kommunisten so. Wieder was gelernt.

    Oh, Twitter hat auch zeitnah reagiert

    30.03.2021 1.53 Uhr, bisher 2 Kommentare
    Heinz Hermann Bauer
    #1  —  vor 26 Minuten
    1
    „Rund ein Zehntel der durchschnittlich knapp 100 Mordopfer, die Mexiko pro Tag verzeichnet, sind Frauen.“ Das heißt 90% der Opfer sind Männer. Und rivalisierende Banden sind nicht zimperlich. Der Tod in Mexico dauert lange, ist sehr schmerzlich und keiner fragt nach der Volljährigkeit. Berücksichtigen Sie das bitte auch.
    Teilzeit-Forist
    #2  —  vor 19 Minuten
    „Verdachts auf Femizid – also Mord an einer Frau wegen ihres Geschlechts“
    Woran genau wird eigentlich die Behauptung festgemacht, die Tötung sei aufgrund des Geschlechts geschehen?

    Beide Kommentare wurden wie folgt gelöscht
    Heinz Hermann Bauer
    #1  —  vor 8 Stunden
    9
    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/ct

    Zeit.de, was ist da noch zu erwarten.

  10. Gender Gap Report des WEF
    Pandemie wirft Gleichstellung um eine Generation zurück
    Die Corona-Krise verzögert den Fortschritt bei der Geschlechtergleichstellung um Jahrzehnte. Wieso die Pandemie Frauen am meisten getroffen hat.

    https://www.tagesanzeiger.ch/pandemie-wirft-gleichstellung-um-jahrzehnte-zurueck-505258238188
    Das Corona-Jahr 2020 hat die Gleichstellung von Frauen und Männern um Jahrzehnte zurückgeworfen. Das geht aus dem Gleichstellungsindex des WEF hervor. Die Schweiz verbesserte sich allerdings deutlich und stieg in die Top Ten auf.
    Schon 2019 rechnete das WEF damit, dass es bei gleichbleibenden Trends 95 Jahre bis zu Gleichstellung dauern würde. Nach den verheerenden Entwicklungen des Corona-Jahres sind es nun 135,6 Jahre. Frauen seien weiter mit Hürden im Wirtschaftsleben und bei der politischen Beteiligung konfrontiert. Es bleibe für viele eine Herausforderung, mit Familie im Berufsleben zu bleiben.

    So, so. Es sind jetzt 135,6 Jahre bis zur Gleichstellung. Wie gut, dass wir das alle nicht mehr erleben werden. Nicht nur zeitlich, sondern weil dieser moderne Mythos so haltbar wie Eischnee im Regen ist, weil:
    Die Pandemie habe Frauen besonders getroffen, weil sie überdurchschnittlich in Branchen tätig seien, die von Einschränkungen betroffen gewesen seien, so das WEF. Zudem seien Haushalt sowie Kinder- oder Seniorenbetreuung überproportional an Frauen hängen geblieben.
    Und die Männer entweder an Covid 19 starben oder eben das Geld für die armen Frauen mitverdienen mussten (wenn sie selbst nicht in Kurzarbeit oder Arbeitslos sind).
    Deshalb seien mehr Investitionen im Pflegebereich nötig. Die Politik müsse sicherstellen, dass Männer und Frauen gleichermassen Pflegeaufgaben übernehmen könnten. Es müsse mehr Weiterbildung für Frauen im mittleren Abschnitt ihrer Karriere geben und Vorgaben, die Diskriminierung bei Anstellung und Beförderung verhindern.
    Investitionen im Pflegebereich sind ja nicht falsch, wie wäre es einfach mit einem gerechten Gehalt für die Arbeitsleistung von Frauen und Männer in diesem Bereiche? Die Politik der Grünen wird über Quoten und Verordnungen sicher in den ganz privaten Bereich der Entscheidung eingreifen können, ob Männer pflegen wollen/könne/müssen oder nicht. Wer will schon die GrünInnen wählen? Weiterbildung für Frauen ist immer gut, vor allem wenn seit Jahren die höheren Bildungsabschlüsse bei weiblichen Menschen steigen und mehr Frauen studieren als Männer. Naja, kommt halt darauf an, was frau daraus macht. Stellt sich dann noch die Frage, ob es Diskriminierung ist, wenn feministische Mimimi-Wesen nicht eingestellt oder befördert werden. Wer stellt denn noch Frauen ein? Ach, warte, die kosten ja 20% weniger im Unterhalt. Gute Gender-pay-gap.

    Oh, bisher zwei Kommentare darunter:

    Hrh
    vor 1 Stunde
    „Bei der Bildung liegt die Schweiz auf Platz 80, bei der Gesundheit auf Platz 128.“ Dieser Satz scheint mir erklärungsbedürftig zu sein. In der Schweiz legen mehr Frauen als Männer die Matur ab und es gibt mehr Studentinnen als Studenten an den Unis. Die Lebenserwartung der Schweizer Frauen ist eine der höchsten in der Welt (und wie überall höher als die der Männer). Nach welchen Massstäben wird also der 80. und der 128. Platz vergeben? Und wieso kann die Schweiz unter den Top Ten der Gleichberechtigung sein, wenn die Frauen solche Nachteile bei Bildung und Gesundheit haben? Oder geht es um Bildung und Gesundheit der Gesamtbevölkerung? Dann ist diese Rangierung völlig absurd.

    beat graf
    vor 1 Stunde
    Echt jetzt? Wer’s glaubt.

    Ach, und die Zeit berichtet auch https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2021-03/gleichberechtigung-frauen-gleichstellungsindex-weltwirtschaftsforum-corona-pandemie

    Kommentar darunter

    Carolus Fridericus
    #2  —  vor 10 Stunden *47
    „Schon 2019 rechnete das WEF damit, dass es bei gleichbleibenden Trends 95 Jahre bis zu einer Gleichstellung von Männern und Frauen dauern würde. Durch die verheerenden Entwicklungen der Corona-Pandemie sind es nun 135,6 Jahre.“
    Das können bei aller Liebe keine serösen Berechnungen sein, sondern maximal irgendwelche Extrapolationen einer aktuellen Entwicklung. Ich finde es unredlich, mit solchen konkreten Zahlen bei der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, hier irgendwas exakt angeben zu können.

    und

    M- Schäfer
    #6  —  vor 10 Stunden
    32
    Aha, welche Rechte genau haben Frauen denn im letzten Jahr verloren?

    Diese Frage und ähnliche scharfe Fragen haben dem Account vermutlich seine Sperrung eingebracht. Die ZEIT im Netz bemüht sich redlich um eine diverse Meinungsvielfalt – und versagt kläglich daran, wenn sie kritische Nachfrager durch Sperrung der Account mundtot machen muss. Ich stelle mir die Frage, ob den Medienmacherinnen bei der Zeit eigentlich bewusst ist, in welcher privilegierten Position sie sind.

    weiter hinten dann die üblichen Verteidigerinnen

    CamelCase
    #17  —  vor 4 Stunden
    4
    Ist es nicht süß, wie sich unter solchen Artikeln immer sofort Posts anhäufen, die das Problem grundsätzlich in Frage stellen und/oder damit rechtfertigen, dass Frauen ja im Grunde seit je her hinter den Herd (oder im Zweifel in die Höhle) gehören und dass es eben der natürlichen Grundordnung entspricht, dass eine eher patriarchisch organisierte Gesellschaft Frauen ausbeutet?
    Liebe Männer, die sich von solchen Artikeln immer persönlich angegriffen fühlen (und ausdrücklich nur diese dürfen/müssen sich angesprochen fühlen): Eine reflexhafte und kindliche Trotzreaktion wirkt wirklich so gar nicht männlich, attraktiv oder besonders intelligent – eher so putzig, berechenbar und furchtbar hohl.
    Keine Sorge, niemand nimmt euch etwas weg. 😉

    Die reflexhafte und kindliche Reaktion ist man in der Tat eher von Feministinnen gewohnt, aber ebenso putzig, berechenbar und hohl. In Wirklichkeit haben Feministinnen davor Angst, dass man ihnen mit Argumenten ihre Deutungshoheit für das weibliche Opfertum abnimmt.

    • Gleichberechtigung darf um Himmelswillen niemals oder erst in 2543 Jahren erreicht werden. Dann würde sich der wunderbare Biotop aus Fördermassnahmen, -gelder und Staatsfeminismus in Wohlgefallen auflösen..

    • Ja, aber recht hat sie damit. Es geht doch nur darum, kollektiv in einem Gefühl baden zu können. Es geht nicht um Argumente, es geht nicht um Realität oder gar sowas wie Verhältnismäßigkeit. Es geht nur um das pure Gefühl im hier und jetzt.

      Ein bisschen kommen mir die Männerkommentare daher schon vor, wie wenn man in einem Strip-Lokal die Tänzerin mitten in ihrer Darbietung darauf hinweist, dass ihr linker Straps verdreht ist…

    • Wollen wir wetten, dass die Einstufung des WEF wieder nur mit Beiträgen gerechnet hat?
      Männer sterben früher? Ungleichgewicht ≠> 5 Punkte
      Frauen verdienen weniger? Ungleichgewicht => 5 Punkte
      Männer arbeiten mehr Stunden? Ungleichgewicht => 5 Punkte

      Ergibt 15 Punkte und zeigt, dass Frauen unterdrückt werden….

      • Es ist wesentlich schlimmer: die Studie schließt methodisch aus, dass Männer überhaupt benachteiligt sein KÖNNEN. Durch das Umrechnen der zugrundeliegenden Statistiken (die in bestimmten Bereichen die Benachteiligung der Männer tatsächlich zeigen) in einen Indexwert, der bei 1 für Gleichberechtigung aufhört, wird es schlicht unmöglich, dass eine Diskriminierung von Männern gemessen werden kann.
        Dadurch entstehen auch offensichtlich hanebüchene Rankings. Im letzten Beitrag im ZON-Forum habe ich das mit Beispielen erklärt.
        Der wurde vorher auch mehrfach nicht freigeschaltet, was bei bestimmten Themen regelmäßig passiert, oder dann eben gelöscht, obwohl ich noch nie verbal über die Stränge geschlagen habe und oft nur Quellen verlinke, die bei entsprechenden Artikeln fehlen. Gerade bei den Beiträgen zu George Floyd habe ich mehrfach auf die Bodycam-Transkripte verlinkt, weil da viele Informationen enthalten sind, die für die Gesamtbeurteilung wichtig wären, aber die sind alle nie erschienen. Wobei das Verfassen von Beiträgen, die an der Zensur vorbeigehen könnten, auch ein Ansporn ist. 🙂 Pro-Tip: wie in diesem Fall wird nach einigen Tagen nach Erscheinen des Artikels nicht mehr wirklich zensiert. Natürlich ist dann die Debatte auch weitgehend vorbei…

  11. Auch sehr hörenswert
    https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/judith-sevinc-basad-journalistin-und-bloggerin-wehrt-sich-gegen-eine-intellektuelle-elite-mit-wahrheitsanspruch-100.html
    Wenn man sich die Welt richtig einteilt, ist alles ganz einfach. Die MeToo-Bewegung ist gut, alte weiße Männer sind böse. Gendern ist gut, irritiert sein ist böse. Sich für die koloniale Vergangenheit seines Volkes schämen, ist gut und richtig. Differenzierungen sind eher unerwünscht. Das ist in etwa die Bestandsaufnahme der jungen Journalistin und Bloggerin Judith Sevinç Basad. In ihrem gerade erschienenen Buch „Schäm dich!“ setzt sie sich mit selbsternannten Ideologinnen und Ideologen auseinander, die von sich glauben, sie seien im Besitz der wirklichen Wahrheit.

    Leider spricht sie nicht von den vielen Vergewalterinnen…, warum zeigt sich bei Minute 7:07 – Moderator Heim sagt 99% aller Vergewaltiger sind Männer und es gibt nur eine geringe Anzahl an Frauen die Vergewaltigen. Mein Einspruch dazu wäre, dass Frauen als Täterinnen strukturell unsichtbar gemacht werden, weil die Kriminalstatistik sie nicht erfasst (müsste dringend geändert werden, mal schauen welche Partei sich dafür stark macht) und Männer die Vergewaltigung durch eine Frau als Erlebnis abtun. Aber wer bin ich schon, dass ich mir hier eine freie Meinung erlaube.
    Ich überlege mir das Buch zu kaufen.

  12. Ein Meldung über eine Frau in Führungsposition hat mich neugierig gemacht.

    Julia Jäkel verlässt Gruner + Jahr
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/julia-jaekel-verlaesst-gruner-jahr-ihr-nachfolger-kommt-von-rtl-17272112.html
    „Mein Schritt, G+J zu verlassen, ist eine ganz persönliche Lebensentscheidung“, sagte Julia Jäkel. „Das vergangene Jahr hat auch bei mir Gedanken darüber ausgelöst, was das Leben noch mit einem anstellen kann. Diesen Gedanken möchte ich nun mehr Raum geben. Darum habe ich Bertelsmann gebeten, mir dies zu ermöglichen. Ich verlasse Gruner + Jahr voller Dankbarkeit. Gegenüber Thomas Rabe und Bertelsmann, und ganz besonders gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Gruner + Jahr, die die Erfolge der vergangenen Jahre möglich gemacht haben. Gruner + Jahr hat gezeigt, dass es Medienwandel kann, das Haus ist digitaler, kreativer und robust, das erfüllt mich mit Stolz. Gruner + Jahr, seine Marken, seine Menschen werden immer ein Teil von mir bleiben. Einen besseren Übergang als an Stephan und Oliver kann ich mir nicht wünschen.“

    Julia Jäkel wurde 2012 in den Vorstand des Verlagshauses Gruner + Jahr berufen, war ab 2013 dessen Vorsitzende und fungiert seit 2015 als Chief Executive Officer. Unter ihrer Führung wurde der Verlag umgebaut, insbesondere durch den Ausbau digitaler Angebote.

    Hier die Auflage einiger G&J Medien:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/291157/umfrage/verkaufte-auflage-der-groessten-gruner-jahr-titel/

    Ich stelle jetzt mal keinen Zusammenhang zwischen weiblichen Führungskräften und Auflagen her. So billig wie die Feministinnen will ich nicht arbeiten.

    • https://meedia.de/2021/02/12/wenn-frau-knick-knack-von-bord-geht/
      Im Bertelsmann-Reich läuft alles auf einen Zusammenschluss der Mediengruppe RTL und Gruner + Jahr zu. Was bedeutet das für die Gruner-Chefin Julia Jäkel? Analyse einer maximal uneitlen Medien-Managerin.
      12.02.2021
      Leider hinter Paywall. Man kann sich aber denken, daß Jäkels Überleben auf dem Chefsessel unklar war.

      Daß man von heute auf morgen Nachfolger und weitere Umbauten präsentiert, läßt auf eine längere Vorberitung schließen. Bemerkenswert ist die Feminisierung des Executive Committees: Laut https://bit.ly/3ufeNtn soll es „digitaler, jünger und diverser aufgestellt“ werden, deswegen fliegen 3 Männer raus und 3 Frauen kommen rein. Geniale Idee!

  13. https://www.zeit.de/2021/14/critical-whiteness-joachim-gauck-rassismuss-privliegien-postkolonialismus/komplettansicht

    Gauck leistet dem Kampf gegen den neuen Rassismus einen Bärendienst, wenn er meint und sich dabei ausdrücklich auf Gefühle beruft:

    Es macht auch mich selbst wütend, und es ist für mich mehr als verständlich, wenn Nichtweiße neben der legalen Gleichheit auch soziale Gleichheit einklagen und – wie Norbert Elias es nannte – „menschliche Gleichwertigkeit“.

    Fakten und Namen werden von Gauck verschwiegen. Wer verschweigt, der will nicht wirklich aufklären. Zum Beispiel hier …

    Die Auffassung aber, der Blick auf die Kolonialzeit und den transatlantischen Sklavenhandel sei eine epochale Zäsur, nach der alle bisherigen historischen Deutungsmuster im Hinblick auf einen alles entscheidenden Gegensatz zwischen Weißen und Nichtweißen umzuschreiben seien, halte ich für äußerst bedenklich.

    … lässt Gauck sicher ganz bewusst aus, dass es die New York Times und ihr „1619“-Projekt ist, welches „die Auffassung“ generiert hat. Wüsste der Leser das, könnte er weiterdenken, aber so eben nicht. Als wäre die „Auffassung“ aus dem Himmel gefallen.

    Auch und gerade hier wären KONKRETE neue Beispiele sehr wichtig, so bleibt das absolut blutleer:

    Wogegen ich mich ebenfalls sperre, ist, dass Vernichtung, Unterdrückung und Diskriminierung weniger Aufmerksamkeit zuteil wird, wenn die Unterdrücker nicht weiß, sondern schwarz oder People of Color sind.

    Diese Einlassung ist sogar ein Bekenntnis zu einem Multikulturalismus, wie ihn die Neo-Rassisten auch befürworten:

    Die Menschenrechte beziehen ihre Bedeutung also nicht daraus, dass die westlichen Demokratien sie anderen aufzuzwingen versuchen. Es sind vielmehr die Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen der Unterdrückten überall in der Welt, die ihnen ihre zentrale Bedeutung verleihen. Die Sehnsucht nach Menschenrechten und nach dem „Recht, Rechte zu haben“ (Hannah Arendt), hat sich als universell erwiesen.

    Das ist ein Optimismus, der absolut ungerechtfertigt erscheint und der sich den schlechten Zusänden in der Welt bewusst abwendet, weil die Leute ja angeblich am besten wüssten, was sie wollen! Dann geht Gauck dazu über, den Rassisten doch recht zu geben. Gauck tut ganz scheinheilig naiv, dass diese ja nur das Beste wollten. Hier ist der weggelassene Kontext relevant, der verraten und andeuten würde, dass wir es mit einer regelrechten Armee von indocktrinierten Rassisten zu tun haben, die darauf gedrillt sind, ihre rassistische Ideologie zu verbreiten:

    Wenn heute Nichtweiße auch in den demokratischen Staaten fordern, dass Weiße mehr Sensibilität entwickeln bei rassistischer Diskriminierung, wenn sie mehr Wissen einfordern über die koloniale Vergangenheit, wenn sie mehr Gleichberechtigung und mehr Partizipation einklagen, dann kann ich das gut verstehen und bin selbstverständlich mit ihnen solidarisch.

    Auch der Schluss ist gefährlich doppeldeutig:

    Denn nicht Herkunft und eine daraus abgeleitete „Identität“ entscheiden, sondern Haltung. Und die ist unabhängig von der Hautfarbe.

    Der neue Rassismus behauptet ja gerade, dass es nicht wirklich um die physische Hautfarbe gehe, sondern um eine *weisse Haltung*. Die sich eben in Fleiss, Strebsamkeit, Abstraktionsbereitschaft äussert. Wie von ganz einflussreichen US-Institutionen schon gesagt.

    Man muss folgern, dass Gauck den neuen Rassismus herunterspielt. Da dies in der Zeitung geschieht, die den neuen Rassismus in Deutschland als erste propagiert hat, ist davon auszugehen, dass dies ein Ablenkungs- und Täuschungsmanöver ist, das die sich derzeit formierende Abwehr geben den neuen Totalitarismus schwächen soll.

    Alles leicht daran zu erkennen, dass Details und Zusammenhänge verschwiegen werden. Genau deshalb ist es absolut unverzichtbar die viel weiter entwickelte Diskussion in den USA zu rekapitulieren, um hierzulande Entwicklungen frühzeitig aufzuzeigen und gleich richtige Gegenmassnahmen zu kennen.

    • Gauck ist (und war immer) ein blasierter, überbezahlter Dummschwätzer. Warum lässt man den überhaupt noch ins Mikrofon plappern, ich denke wir haben längst einen neuen hochdotierten Winkekasper?

      Ach so, ZON, der progressive Joffe wieder, bei seinem Kampf, Deutschland zu zersetzen…

      • …. und der Herausgeber Joffe schreibt lieber im Ausland bei der NZZ, um auch noch die Schweiz zu „zersetzen“? LOL
        Bei der „Zeit“ sind diese Stimmen von damals einfach abgedrängt und sie kapieren es einfach nicht mehr und reden dann opportunistisch daher.

        • Welche Stimmen wurden wohin abgedrängt? Und vor allem von wem?

          Joffe ist der HERAUSGEBER der ZEIT! Seit 2000! Außerdem hochvernetzt:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe#Mitgliedschaften

          Was viele nicht mehr wissen, die Zeit hatte schon Ende der 90iger ein rudimentäres Forum, ein sehr unreguliertes. Unter Joffe wurde all das umgebaut und die Zensur fing an. Joffe war, so weit ich zurückdenken kann, ein libertärer Globalist (selbst seinen Woke-Artikel nutzt er für entsprechende Propaganda) und Zionist und er trägt die Hauptverantwortung für die Entwicklung bei der Zeit! Falls nicht, wäre das zumindest kein offensichtlicher Zusammenhang und müsste belegt werden.

          Und er war immer ein Heuchler. Ich erinnere mich gut an die ZEIT-Artikel, in denen tränenreich die negativen Folgen der Globalisierung gebranntmarkt wurden und als Fazit kam dann „es gibt keine Alternative“. Joffe ist ein Meister der Manipulation, Halbwahrheit und Bigotterie. Warum er Anti-Woke-Artikel bei der nzz veröffentlicht (für die ein normaler Journalist der ZEIT „gecancelt“ werden würde), ist mir ein Rätsel. Wenn er es bei seiner Zeitung tatsächlich nicht könnte, sollte er wohl besser zurücktreten, meinst du nicht?

          Lass dich nicht verarschen, der Mann ist keiner von den Guten. Ebensowenig wie Broder, der auch erst von seinem permanenten Deutschland-Bashing abgelassen hat, als das mit der muslimischen Zuwanderung losging.

          • Ich denke, das ist alles paranoid von dir gedacht. Das ist keine Verschwörung und schon gar nicht von „Zionisten“.
            Sicher hast du insofern recht, als dass bei dem ganzen Irrsinn Leute aus den merkwürdigsten Motiven beteiligen, das kann man in falsche Narrative verschwörungstheoretischer Art bringen.

          • @Alex

            Ja sicher, sowas musste von dir kommen.

            Weißt du was? Ich kenne wenige publizierende Juden (dich in Form von Kommentaren eingeschlossen), aber die, die ich kenne, haben eine Art an sich, die mich wahnsinnig aufregt. Eine Form der Doppelmoral, die ich unglaublich provozierend finde. Aber irgendwie merkt ihr das gar nicht. Ihr kreischt herum wie Feministinnen, wenn man euch kritisiert, denn dann ist plötzlich alles antisemitische Verschwörung blabla, andersherum habt ihr aber keinerlei Probleme damit, wenn eure Seite so richtig in die Schei*e langt, dann wird relativiert und abgebügelt, gerechtfertigt und geleugnet, was das Zeug hält und jeder der korrigiert, wird angefeindet und ist ein spinnerter Verschwörungstheoretiker.

            War das schon immer so? Oder ist das so eine post-Holocaust-Sache, eine PTBS? Du kannst jedenfalls noch so sehr gegen Antisemitismus „kämpfen“, auf diese Art wird das garantiert nichts. Gib einfach zu, dass der Joffe ein verlogener elitärer Arsch ist und sofort würde ich deine Aufrichtigkeit bewundern, aber vermutlich müsstest du dazu über deinen eigenen Schatten springen…

            Im Übrigen muss man bei Joffe nicht paranoid denken. Geldgier und Ehrgeiz, mit Verantwortungslosigkeit gepaart, reicht notfalls als Begründung aus (im Extremfall trifft es euch ja nicht, dann geht ihr einfach in euer geliebtes Zweitland). Für alle VTler gibts noch Joffes Beteiligung bei den Bilderbergern (zusammen mit Matthias Naß) und ein Vernetzungsgrad in illustre Kreise, der jede Form von Verschwörung sofort plausibel erscheinen lässt…

  14. Und dazu kommt die Astrazeneka-Sabotage obendrauf. Nachhaltig zerstörtes Vertrauen.

  15. Die Transsexuellen – speziell in den USA – stellen einen vor immer größere Rätsel. Die Tagesschau verbreitet gerade (unter der Kopfzeile „Kampf um Trans-Rechte“ = Sonderrechte für Transsexuelle?) Panik wegen der ständigen besonderen Lebensgefahr, in der die Leute schweben:

    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/new-york-trans-day-of-visibility-101.html
    Mehr Sichtbarkeit – bessere Gesetze
    Von Antje Passenheim, ARD-Studio New York
    Stand: 31.03.2021 13:09 Uhr

    Weltweit wurden vergangenes Jahr mindestens 350 transgeschlechtliche Menschen ermordet. Nach Angaben der der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch allein 44 davon in den USA.

    Die Trans-Aktivsten weisen ja oft darauf hin, daß es extrem viele Transsexuelle gibt, und neuere Umfragen unter jüngeren Menschen scheinen das zu bestätigen. Sagen wir also 1% der Bevölkerung sind trans. Macht bei 330 Mio. US-Amerikanern 3.3 Mio.

    Nun liegt aber die Zahl der <a href= "jährlichen Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner in den USA bei 5. Bei 3.3 Mio. Personen sind also 33* 5 = 165 Morde zu erwarten.

    Wenn wir annehmen, daß nur 1 Promille der Bevölkerung trans sind, dann kommt man auf ca. 17 zu erwartenden Morde.

    Weiter schreibt die Tagesschau:

    Die Ermordeten sind meist Transfrauen und selten weiß. Hauptsächlich sind es schwarze US-Amerikanerinnen und Latinas.

    Die genauen Anteile erfahren wir hier nicht (wir sind bei der Tagesschau!), bekanntlich sind aber Schwarze sehr viel häufiger Täter und Opfer bei Verbrechen. Die englische Wikipedia behauptet mit Verweis auf amtliche Veröffentlichungen: The per-capita offending rate for African Americans was roughly six times higher than Whites, and the victim rate is a similar figure.

    D.h. selbst bei einem Trans-Anteil von nur 1% sind wegen des hohen Anteils Schwarzer die 44 Morde im Rahmen des (leider) zu Erwartenden. D.h. der Bericht ist schon bei einer oberflächlichen Analyse als reine Panikmache einzuschätzen, zumindest bezogen auf die USA (und vermutlich auch bezogen auf Deutschland).

    Wenn ich mir dann auch noch die Fotos zu dem Tagesschau-Bericht ansehe, dann sieht das eher nach Dragqueens und Karnevalsumzug aus. Das ist aber gerade das Gegenteil dessen, wie sich ein „normaler Transmensch“ aufführen würde: Nach Auskunft von Sabrina Seerose führen die normalerweise unerkannt ihr Leben. Wie in meinem letzten Blogpost erläutert geht auch das Offenbarungsverbot davon aus. Die auf diesen Bildern zelebrierte „offene Transsexualität“ ist ein innerer Widerspruch.

    Die naheliegendste Lösung der Rätsel ist wieder einmal, daß die Tagesschau nur Unsinn erzählt und man weiblichen Journalisten in feministischen Medien prinzipiell nicht trauen sollte.

    Wenn die Tagesschau oder deren Journaktivistinnen nur Konfusion erzeugen wollen, indem sie jetzt die Transsexuellen mit diesen seltsamen Nichtbinären (die ebenfalls logisch unvereinbar mit Transsexualität sind) durcheinandermixen, dann kann man gratulieren, das ist gelungen.

    • Transgender war mal eine Zeitlang ein Oberbegriff, der sowohl klassische Transidenten (früher „Transsexuelle“) als auch Crossdresser und Transvestiten sowohl Vollzeit als auch Hobby und in jeder Abstufung umfasste.

      Da wir in einer Zeit leben, in der feine Differenzierungen zugunsten grobschlächtiger Emo mehr und mehr abgeschafft werden, ist dieses „durcheinandermixen“ voll im Mainstream.

      Und sicher erhofft sich die eine oder andere Trümmertranse davon etwas vom Glamour der Auserwählten abzubekommen, die viel Mühe auf sich nehmen um optisch ihren Transit zu perfektionieren

      Leyna Bloom, Vorzeige-Transfrau derzeit. Vorteilhaft fotografiert aber auch ansonsten gut hinoperiert. Nur die Kinnpartie und das schmale Becken fallen noch auf.

      „Panikmache“ sehe ich da nicht mal. Eher PR von Orbitern, die das Thema gerne für sich monetarieren möchten. Hier z.B. „Elle Hearns …Gründerin des New Yorker Marsha P. Johnson Institute, das sich für afroamerikanische Transmenschen einsetzt.“

      Was es alles gibt…

      BTW: „Afroamerikanische Transmenschen“ würde ich tatsächlich als sehr viel höher gefährdet einstufen. Die schwarze Community hat ein rustikales Geschlechterbild bei der Frau und Gebärfähigkeit untrennbar verbunden sind. Und Trans-Frauen haben dadurch entsprechend noch weniger Anspruch aufs Überleben als Männer.

      • Der defekte Link oben sollte dieser sein:
        jährliche Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner in den USA

        @Peter Müller: „Oberbegriff“

        Die Crossdresser scheinen mir harmlos zu sein, wenn ich das richtig verstanden habe, machen die das nur in ihrer Freizeit als Fetisch, verlangen keine Grundgesetzänderungen und haben keine Lobby bei Grünen und Co. Die Nichtbinären, Genderfuiden u.ä. – ich weiß nicht, ob die in den Tagesschau-Bildern zu sehen waren – sind eine viel größere Gefahr. weil sie elementare Begriffe zerstören, die wiederum konzeptuelle Grundlage unserer Gesetze sind.

        „Panikmache“

        Die Panikmache der Trans-Aktivisten war nach meinem Eindruck sehr erfolgreich: erstens Suizid-Drohung, wenn die Eigendiagnose nicht anerkannt wird, und die angeblichen Mordserien, zu denen ich aber bisher nie Zahlen gesehen habe.

        Die erfolgreiche Panikmache war ein ganz wesentlicher Grund, warum die Trans-Aktivisten dermaßen viel Macht gewonnen haben und die Feministinnen weitgehend ausbooten konnten.

        „schwarze Community hat ein rustikales Geschlechterbild“

        kann gut sein, bei den erwähnten Latinos gilt das m.W. sogar noch mehr. Aber deswegen bringt man nicht gleich jemanden um

        • @mitm
          Oh, doch. Das ist vergleichbar mit den „Ehrenmorden“. HIer ist es der Machismus. Natürlich wird das alles unter den Teppich gekehrt, weil man damit demagogische Hetze gegen den Westen allg. und USA im Besonderen machen will.

        • In gewissem Sinne war Trans-Aktivismus eine logische Reaktion auf die Fetischisierung der Frau in der Gesellschaft. Wenn Feministas versuchen die Frau zur gottgleichen Heiligen zu erheben, liegt es ja nahe, daran partizipieren zu wollen.

          Entsprechend haben Feministas dann als Gegenschlag die TERF-Sektion gegründet und wollen den gottgleichen Heiligen-Status bitteschön an angeborenen Eierstöcken festmachen. Die Jammrigen unter ihnen verweisen auf die vielen Einschränkungen die eine Frau aufgrund ihrer Eierstöcke hat und sehen das nur als gerechten Ausgleich dafür.

          „bei den erwähnten Latinos gilt das m.W. sogar noch mehr. Aber deswegen bringt man nicht gleich jemanden um“

          Ja, Latinos sind da auch keine Waisenkinder. Ob eine weibliche Prostituierte (also mit Eierstöcken) in z.B. Honduras eine niedrigere Wahrscheinlichkeit hat ermordet zu werden denn eine Trans-Prostituierte…gute Frage. Ich würde spontan sagen ja, aber Zahlen sind wohl schwer zu beschaffen.

    • Hier zeigt sich die ganze Widersprüchlichkeit des forcierten Trans*-Klamauks, z.B. wenn gesetzlich verbindlich festgeschrieben werden soll, daß die jeweils nach aktuell subjektiver „Empfindung“ eingeforderten Personal-Pronomina die einzig legitimierte Anrede darstellen soll, unabhängig davon, ob die einfordernde Person z.B. von (allen) anderen Menschen gänzlich anders wahrgenommen wird.
      Ich habe dazu auf meiner Seite gerade etwas gepostet:

      Is „Misgendering“ Violence?

  16. Man sollte Feministinnen mitunter direkt zuhören.

    Die nzz macht Werbung für einen feministischen Bildband

    Die Überschrift allein lohnt bereits, eingerahmt zu werden.

    „Gleichberechtigung“ = „Ich kriege ALLES“

    Ich will männliche Ressourcen OHNE Gegenleistung

    Frau-Sein soll Vorteile haben, keine Nachteile!

    Ich weiß NICHT, was ich sage.

    Die Bilder der Bildstrecke sind nur für Hartgesottene. Nicht vor dem Frühstück…

    • WoÔt?

      Mein Geschlecht so eine Rolle spielen, aber nur wo es mir hilft. Das bedeutet das da wo es ihr hilft, es den Leuten die nicht ihr Geschlecht haben gerade nicht hilft. Diesen anderen ist aber im Gegenzug nicht erlaubt an andere Stelle durch ihr Geschlecht einen Vorteil zu haben. Sie können als nur gleich oder schlechter behandelt werden.
      Lucy glaubt whrs. das mit mehr Frauen wie sei es auch mehr Gleichberechtigung gibt.

    • Angeblich von einem Mädchen… was sie meint ist: sie will das Frauen für schlechtere Leistungen und bei weniger Fans und Einnahmen genau so viel Geld verdienen wie Männer, die besser spielen und die ein vielfaches der Einnahmen generieren.

      Wenn diese Menschen Wörter wie fair, gerecht, gleichberechtigt, Gesetz, Gleichbehandlung, Diskriminierung, Benachteiligung oder freundlich benutzen, darf man nicht davon ausgehen, das sie damit das gleiche meinen wie man selbst.

  17. Aus Rob Hendersons Newsletter (btw: empfehlenswert):

    Kriecher beweisen ihren Wert, indem sie sich von anderen verachten lassen, was ihre Abtrünnigkeit zu einer anderen Koalition verhindert und den Gönnern ihre Loyalität sichert…Fraktionen bewahren Normen gegen Kriecherei, um den Signalwert des Bootlicking zu erhalten…Kriecherei dient als nützliche Technologie, durch die Anhänger glaubhaft ihre Loyalität signalisieren können…Indem sie die Verachtung anderer auf sich ziehen, beweisen die Kriecher ihren Wert, indem sie zeigen, dass sie keine andere Wahl haben, als den Gönner zu unterstützen.
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Ist bei der Beurteilung von männlichen Feministen vielleicht eine relevante Perspektive…

  18. Damit klar ist, was läuft, steht das hier unter dem Bild von Palmer: „Die Tübinger Grünen wollen ihn 2022 nicht mehr als OB-Kandidat aufstellen: Boris Palmer“

    Auffällig ist, dass bislang keine einflussreichen aktiven Grünen den Aufruf unterzeichnet haben. Der bekannteste Unterstützer, Boris Palmer, gilt bei den Grünen als Außenseiter. Er hat sich auch mit den mittigen Grüne in Baden-Württemberg überworfen.

    Zeigt wieder mal klar, was für ein demokratiefeindlicher Extremistenhaufen die Grünen sind. Palmer ist übrigens auch alles andere als ein Liberaler. Er wirkt nur so based, weil die anderen so offen durchgekanallt fanatisch sind.

  19. „Dass die Fridays-for-Future-Bewegung fordert, der Wissenschaft zu folgen, während die Biologie in der Geschlechterfrage gewissermassen «entfolgt» werden soll, gehört zu den kuriosen Zeiterscheinungen.“

    Das ist nicht paradox. Naturwissenschaft soll abgeschafft werden, dafür soll Pseudowissenschaften wie Klimatologie, Homoeopathie und Gender gelten.

    Der Versuch, Familie und Geschlechter aus dem begrifflichen Denken zu tilgen, ist in letzter Instanz nichts anderes als der Wunsch nach Überwindung von Natur mit dem Ziel der Erringung einer homogenen, geschlechtslosen Gesellschaft.

    Das Ziel ist die ultimative Sklavengesellschaft. Die vermeintlich emanzipatorische Überwindung der Geschlechtlichkeit ist die radikale Negierung des Menschenrechts und gleichzeitig die Begründung eines neuen Kollektivismus, mit einem allmächtigen Staat, der mit „sozialer Gerechtigkeit“ über alle waltet.

    Politische Revolutionen repräsentierten stets Massen und Mehrheiten – oder gaben dies zumindest vor. Die sexuelle Gender-Revolution kommt von der genau entgegengesetzten Seite und will mit dem Mittel der Minderheitenrechte die bestehende Mehrheitsgesellschaft verändern. Sollte es aber in Demokratien nicht eigentlich um Mehrheiten gehen?

    Es geht um die Einführung einer totalitären Diktatur. Deshalb ist es auch ganz passend, eine winzige Minderheit zum Massstab für alles machen zu wollen. Hierin kommt ihr diktatorischer Geist am am besten zu sich. Dass diese Minderheiten dabei nur missbraucht werden, bei diesem Griff zur Macht — ist billig. Wer würde sich denn für sie einsetzen und ihnen gegen diesen Missbrauch einschreiten?! Natürlich niemand, denn nichts macht Menschen so feige wie der Anblick des dreisten Griffs zur absoluten Macht.

  20. Race and False Hate Crime Narratives
    https://quillette.com/2021/03/25/race-and-false-hate-crime-narratives/

    … the false narrative about the Atlanta spa shootings still has legs. It represents a double lie—first, that the massacre was the product of Trump-inspired xenophobic hatred, and second, that whites are the biggest perpetrators of violence against Asians. The most striking aspect of these untruths is the fact that they were fabricated in plain sight and in open defiance of reality. Given the enduring hold of the Atlanta story on mainstream discourse, it is worth examining in some detail. …..

    In fact, the suspects in all of these cases were black; the news reports rarely mentioned that detail. Had the suspects been white, their race would have led each news report, as it did for Robert Aaron Long. A former member of the Oakland police department’s robbery undercover suppression team tells me that this racial pattern of attack and its lack of coverage is longstanding. No one cares about Asian robbery victims, he says, “We used to follow around elderly Asians, waiting for the bad guys to start circling. This has been one of my long-term frustrations. They are pretending to care now but ironically blaming it on white supremacy”—even though the suspects in Asian robbery attacks are almost exclusively, in this cop’s experience, black. …..

    Genau das Gleiche mit den antisemitischen Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten, die ja schon länger vollkommen unter den Tisch gekehrt werden.

    Im Zentrum all dessen: Die rassistische Biden-Administration, in ihrem antiamerikanischem, identitären Hass …

    Tut es den Apologeten und Biden-Befürwortern schon leid, diesen zutiefst verlogenem Rassismus den Weg bereitet zu haben???? Nein, natürlich nicht, die Realität wird hingebogen und -gelogen, dass es nur so kracht!

    The lie about white supremacist violence is not innocuous. It forms the basis of the Biden administration’s policy in national security and in a host of domestic welfare programs. It is the pretext for Big Tech and Big Media’s silencing of speech. And the shamelessness with which that lie is constructed grows more brazen by the day. It must be fought with facts before it irrevocably alters our culture.

    Die Abrechnung kommt mit der nächsten Wahl!

  21. Die Lotsin geht von Bord der Evergreen!!!!

    😉

    • „to lead […] a united, prosperous, peaceful Europe.“

      Zu den drei Stichworten geschah während Merkels Kanzlersschaft u.a.:

      united: Brexit/ na gut, auch die letzten Beitritte zur EU (Bulgarien, Rumänien, Kroatien)

      prosperous: Bankenkrise und Troika-Regime über Griechenland bzw. SüdEUropa, deren Folgen bis heute nicht überwunden sind

      peaceful: durchgängige Teilnahme am Afghanistankrieg von mehreren EU-Staaten; Luftangriffe in Libyen durch Frankreich & England, was Libyen bis heute in Chaos und Bürgerkrieg gestürzt hat; Anfachung und Teilnahme am syrischen Bürgerkrieg; Bereitstellung von Infrastruktur für die Durchführung der Drohnenmorde der USA,…

      Hat der Autor sie noch alle?

      „emerged from post war reconstruction“

      Als i-Tüpfelchen dann noch diese Rahmung der Geschichte, als wäre Merkel politisch nicht in die so ziemlich beste Wohlstandsphase Deutschlands und Europas eingetreten.

      • „„emerged from post war reconstruction“

        Als i-Tüpfelchen dann noch diese Rahmung der Geschichte, als wäre Merkel politisch nicht in die so ziemlich beste Wohlstandsphase Deutschlands und Europas eingetreten.“

        Das muss man verstehen. Merkel ist nun schon so lange Kanzler, dass sich manch einer gar nicht vorstellen kann, dass es seit dem Weltkrieg auch noch andere vor ihr gegeben haben kann… 😉

        Nee, aber fairerweise muss man anmerken, dass er sich damit auf ihre Geburt bezieht. Ich weiß dabei nicht, ob diese Wortwahl eine findige Anspielung auf „auferstanden aus Ruinen“ ist…

        • Und all diese Übertreibungen verraten nicht, dass es um Ironie handelt?? Ausserdem ist sie ja gar nicht zurückgetreten (jedenfalls noch nicht)….. 😀

          • Och, ich hatte durchaus schon den Verdacht, dass das sarkastisch gemeint sein könnte, darum ja auch mein Verdacht, die Stelle mit „emerged from post war reconstruction“ ein kleiner Seitenhieb in Richtung der DDR-Nationalhymne gewesen sein könnte.

            Mich hätte dabei eher verblüfft, hätte das vollends ernst gemeint sein sollen, dass die Deutschen sechs Minuten lang auf ihren Balkonen gestanden und applaudiert hätten. Wäre mir entgangen. Und auch das könnte eine Anspielung auf die Gepflogenheiten in sozialistischen Regimen sein. Da war das üblich, dass die Bürger ihren Führern frenetisch und ausdauernd zuzujubeln hatten. Und wehe einer wirkte dabei nicht begeistert genug… 😉

          • Okay, 1. April, könnte Satire sein. Von den ersten ca. dreißig Twitterkommentatoren glaubt das nur einer, der Rest nimmt es ernst.

            „Departing“ bedeutet übrigens nicht bereits zurückgetreten, @Alex, sondern hier „scheidend“ – und das ist ja richtig, sie ist die im Herbst scheidende Kanzlerin. (Will ich zumindest schwer hoffen.)

  22. TOP SECRET
    Sie bereitet sich auf die Rolle der künftigen Palästinenserpräsidentin vor! Hat Steinmeier alles eingefädelt, um der aufstrebenden palästinensischen Demokratie zu einem hübschen Gesicht zu verhelfen! Friedensnobelpreis praktisch garantiert und der Friede in Nahost sowieso ……..

    • Es läuft etwas total schief im Staate Dänemark, wenn Gerichte sich anmassen, derart über Wissenschaft zu richten:

      „Dieses Durcheinanderwerfen der Begriffe wird einer wissenschaftlichen Beurteilung der Seuchenlage nicht gerecht.“

      Das Gericht hat über die Gesetzeslage zu befinden und wie diese verletzt wurde.

      • @Alex:

        Hier wird nicht über Wissenschaft gerichtet, hier wird der Gehalt von Wissenschaft gegen ihren Missbrauch durch die Politik verteidigt. Wie der PCR-Test funktioniert, ist kein Geheimnis, die Wissenschaft dahinter liegt offen zutage, wenn man nur hinschauen will.

        Man kann in diesem Zusammenhang nicht oft genug an Christian Drostens eigene Einschätzung von 2014 in der »Wirtschaftswoche« erinnern:

        Drosten: »… Allerdings muss man auch ganz klar feststellen: In dieser Region und vor allem in Saudi-Arabien wird momentan am intensivsten getestet.«

        WiWo: »Was ja an sich kein Fehler ist, oder?«

        Drosten: »Nun ja. Es ist eben so, dass es bisher eine klare Fall-Definition gab, also ein striktes Schema, das festlegte, welcher Patient als Mers-Fall gemeldet wurde. Dazu gehörte zum Beispiel, dass der Patient eine Lungenentzündung hat, bei der beide Lungenflügel betroffen sind. Als in Dschidda Ende März diesen Jahres aber plötzlich eine ganze Reihe von Mers-Fällen auftauchten, entschieden die dortigen Ärzte, alle Patienten und das komplette Krankenhauspersonal auf den Erreger zu testen. Und dazu wählten sie eine hochempfindliche Methode aus, die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).«

        WiWo: »Klingt modern und zeitgemäß.«

        Drosten: »Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.«

        WiWo: »Sie meinen, dass die Medien einen Einfluss auf die Meldezahlen haben?«

        Drosten: »In der Region gibt es kaum noch ein anders Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen. Und auch Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls, dass sie mal ein Auge auf diese bisher auch in Saudi-Arabien sehr seltene Erkrankung werfen müssten. Die Medizin ist nicht frei von Modewellen.«

        Bin ich der Einzige von uns beiden, dem auffällt, wie sehr sich die Szenarien gleichen?

        • @djad
          Ich selbst habe damit sehr viel gearbeitet und bin absolut davon überzeugt, dass die Methode völlig in Ordnung ist, zum Nachweis einer aktven Corona-Virus-Infektion. Wenn man sich nicht total blöd anstellt. Eine typische Probe wird eine gewisse Menge Virusmaterial liefern, die als Startmaterial dann bei vielleicht 25 Zyklen ein gewisse PCR-Produktmenge liefert, natürlich mit Schwankungen. Dass dann eine negative Probe ein falsches Signal liefert, ist so gut wie ausgeschlossen. Wenn man es mit ein wenig Geschick und Erfahrung macht, klar!

          • @Alex:

            Es geht nicht darum, ob die Probe ein falsches Signal liefert, sondern darum, was ein korrektes Signal auszusagen vermag. Auch ein korrektes Signal indiziert keine Infektion und kann auch keine indizieren, sondern liefert nicht mehr als ein Verdachtsmoment, dass die betreffende Person infiziert sein könnte, wobei das um so unwahrscheinlicher wird, je höher der CT-Wert ist.

            Das Verwaltungsgericht restituiert, was vor »Corona« selbstverständlich war: dass es zur Feststellung einer Infektion einer ärztlichen Diagnose bedarf. Das wird aber in den meisten Fällen einer PCR-Positivtestung gar nicht mehr nachgefragt, ebensowenig wie der CT-Wert nachgefragt wird. Stattdessen geht jede PCR-Positivtestung faktisch im Rang einer nachgewiesenen Infektion in die Statiktik ein.

          • @djad
            Also nein, eine gute Menge an Virus-Material ist automatisch gleichzusetzen mit einer proliferierenden Virus-Population, also Infektion. Der PCR-Test ist ein direkter proxy für eine Infektion und daher diagnostisch eine korrekte Vorgehensweise. Auch stehen Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis. Da beisst die Maus einfach keinen Faden ab.

          • Wenn die angewendete Methode „völlig in Ordnung“ wäre, dann wäre sie validiert. Du weißt, dass analytische Methoden im Gesundheitsbereich validiert werden müssen. Die Methode, die dem PCR-Test von Drosten zu Grunde liegt, ist eben nicht validiert. Schon dieses Fehlen einer Validierung allein macht alle Test-Ergebnisse hinfällig: Sie sind damit null und nichtig.

          • @jochen:

            Die Methode, die dem PCR-Test von Drosten zu Grunde liegt, ist eben nicht validiert. Schon dieses Fehlen einer Validierung allein macht alle Test-Ergebnisse hinfällig: Sie sind damit null und nichtig.

            Das Fehlen der Validierung macht die Testergebnisse nicht null und nichtig. Fehlende Validierung bedeutet, dass von den beiden Möglichkeiten
            * Tests sind null und nichtig
            * Tests sind korrekt
            keine ausgeschlossen werden kann.

          • @Alex:

            … eine gute Menge an Virus-Material ist automatisch gleichzusetzen mit einer proliferierenden Virus-Population, also Infektion.

            Darum der CT-Wert. Oberhalb einer bestimmten Schwelle (die in der Praxis regelmäßig und zum Teil weit überschritten wird) ist es eben keine »gute Menge an Virus-Material« mehr und der Test somit genau genommen ein Proxy für »keine Infektion«.

          • @ pingpong

            Das erzähle mal einem Inspektor von der FDA. Fehlende Methoden-Valdierung bei der Entwicklung oder bei der Herstellung eines Arzneimittels bedeutet Rückruf der gesamten in Umlauf gebrachten Produktion. Plus Entzug der entsprechenden Zulassung für den US-Markt.

            Eine analytische Methode zur Diagnostik ist nicht ganz dasselbe wie eine Methode zu Entwicklung oder Herstellung eines Arzneimittels. Aber die Anforderung der Validierung ist hier analog.

          • @ Alex

            „… eine gute Menge an Virus-Material ist automatisch gleichzusetzen mit einer proliferierenden Virus-Population, also Infektion.“

            Das ist „beside the point“. Der PCR-Test sucht nicht nach „ganzen“ Viren, sondern nach einzelnen Zielsequenzen des Virus-Genoms (ursprünglich waren das mal drei Zielsequenzen, mittlerweile ist es nur noch eine). Sobald der Test solche Sequenzen findet, gibt er ein positives Ergebnis. Jedoch können diese Ziel-Sequenzen eben auch in einzelnen Virus-Fragmenten gefunden werden. Doch Virus-Fragmente sind keine vollständigen Viren, sind kein vollständiges Virus-Genom. Und sie sind nicht vermehrungsfähig.

            Darum haben wir mit einem positiven Test-Ergebnis eben nicht „eine gute Menge an Virus-Material“ und schon gar keine „proliferierende Virus-Population“.

          • @Jochen
            „Du weißt, dass analytische Methoden im Gesundheitsbereich validiert werden müssen. Die Methode, die dem PCR-Test von Drosten zu Grunde liegt, ist eben nicht validiert.“

            Das ist so ein patenrechtlicher Kram, der weniger mit der Methode selbst (also der Kettenreaktion) als mit dem Patent auf das verwendete Standardenym „Taq-Polymerase“ aus dem Bakterium Thermus auquaticus (wenn ich mich recht erinner) zu tun hat. Das sind ordnungspolitische Angelegenheiten, aber keine wissenschaftlichen oder epidemiologischen.

            @djad
            „Darum der CT-Wert. Oberhalb einer bestimmten Schwelle …“

            Das sind die Anzahl der Kettenreaktionszyklen, nicht?! Ja, die kann man auch dann nach oben machen, wenn die Primer für die Reaktion zB nicht so gut passen. Nichts spräche gegen 30-35 Zyklen, wenn das nötig wäre. Man muss immer nur darauf achten, dass man keine Verunreinigungen „hochamplifiziert“, was für jemanden mit Erfahrung kein Problem sein dürfte!

            Diese Einwände gegen die PCD als Nachweismethode für akut Infizierte sind mit heisser Nadel gestrickt und nicht sachgerecht.

          • @jochen:

            Fehlende Methoden-Valdierung bei der Entwicklung oder bei der Herstellung eines Arzneimittels bedeutet Rückruf der gesamten in Umlauf gebrachten Produktion. Plus Entzug der entsprechenden Zulassung für den US-Markt.

            Ja, einverstanden.

            Diese Maßnahmen werden getroffen, weil fehlende Validierung bedeutet dass das Ergebnis der Diagnostik null und nichtig sein könnte (oder im Fall von Arzneimitteln: es wirkt nicht bzw. ist sogar schädlich). Es ist richtig, dass hier strenge Regeln angewandt werden.

            Die Erkenntnis dass es nicht funktioniert ist das Ergebnis der Validierung. Man kann also aus fehlender Validierung nicht folgern, dass es nicht funktioniert.

            Fehlende Validierung bedeutet: Wir wissen nicht ob es funktioniert (und sind deshalb vorsichtig).
            Negative Validierung bedeutet: Es erfüllt nicht die Anforderung die wir an ein Verfahren oder Produkt stellen.

            Deine ursprüngliche Aussage war:
            Die Methode, die dem PCR-Test von Drosten zu Grunde liegt, ist eben nicht validiert. Schon dieses Fehlen einer Validierung allein macht alle Test-Ergebnisse hinfällig: Sie sind damit null und nichtig.

            Solange kein negatives Validierungsergebnis vom PCR-Test vorliegt, können wir nicht sagen ob die Ergebnisse null und nichtig sind.

          • @Jochen
            „Jedoch können diese Ziel-Sequenzen eben auch in einzelnen Virus-Fragmenten gefunden werden.“

            Ja, theoretisch. Praktisch ist die RNA aber extrem instabil und wird überall sofort zerstört, von den allgegenwärtigen Enzymen, die dafür da sind, die auch noch extrem unangenehm stabil ist. Mit RNA zu arbeiten, zB, ist daher echt kein Vergnügen. Es wird bestimmt kein „gutes“ PCR-Signal mit inakltivem Virus-Schrott geben, der stärker als der Hintergrund mit allgemeinen Verunreinigungen im Labor ist.

      • Das Zitat, das djadmoros gebracht hat, veranschaulicht den springenden Punkt nur schlecht.

        Ein wesentlicher Punkt – es gibt mehrere -, aber ein wesentlichen Punkt ist der: Gemäß Infektionsschutzgesetz liegt eine Infektion nur dann vor, wenn im Körper ein vermehrungsfähiger Krankheitserreger nachgewiesen wird. Der PCR-Test ist aber grundsätzlich nicht in der Lage, die Vermehrungsfähigkeit eines Krankheitserregers nachzuweisen. Dies steht auch genau so in den Gebrauchsanweisungen jener Test-Kits drin, welche für die Durchführung von PCR-Tests verwendet werden (nicht bei allen, aber bei den meisten).

        Wenn man sich nun klar macht, dass es im menschlichen Körper eben auch Fragmente von Krankheitserregern gibt, die nicht vermehrungsfähig sind (gar nicht sein können), dann ist klar, dass ein PCR-Test keine Infektion nachweisen kann, selbst wenn er das Vorhandensein eines Krankheitserregers nachweisen sollte (was obendrein zweifelhaft ist, weil es eben noch andere Probleme mit dem PCR-Test gibt).

        Dies wurde im September von einer Berliner Anwaltskanzlei so festgestellt – ist also schon lange bekannt. Natürlich wird diese Tatsache von den offiziellen Institutionen ignoriert.

        https://www.achgut.com/artikel/die_taegliche_taeuschung_das_rki_zaehlt_am_gesetz_vorbei

    • Für mich eine der sehr großen Irritationen in dieser ganzen Angelegenheit: dass durchaus vernünftige Leute wie z. B. John Ioannidis, aber auch ganze Länder wie z. B. Schweden offenbar kein Interesse daran haben, diesen PCR-Test und seine diversen Mängel unter die Lupe zu nehmen und zu entlarven.

      Gerade ein Land, das ja auch international so in der Kritik steht wie Schweden wegen seiner COVID-Strategie, sollte doch einen großen Ehrgeiz darin entfalten, wirklich genaue, belastbare Zahlen darüber zu haben: Wie viele Leute sind krank? Wie viele Leute haben sich neu angesteckt? Wie viele sind genesen? Wie viele sind daran gestorben? Usw.

      Das erste, was die Schweden hätten mach müssen: eine wirklich genaue, wasserdichte Diagnostik in Bezug auf COVID und ähnliche Krankheiten zu entwickeln. Haben Sie aber nicht gemacht. War irgendwie nicht wichtig. Ähnlich bei Ioannidis: der hat seine ganzen vernünftigen Berechnungen mit den offiziellen, aber falschen Zahlen durchgeführt – na großartig.

      Dabei gibt es sooo viel Kritik am PCR-Test. Wird aber an den entscheidenden Stellen nicht aufgegriffen. Auch nicht von jenen Leuten, die durchaus vernünftig und verantwortungsvoll denken und handeln.

      Sehr mysteriös.

      • Der einzelne PCR-Test mag keine Infektion nachweisen können. Aber um einen Gesamtüberblick/i über die Verbreitung der Viren im Zeitverlauf zu erhalten, sind großflächig angewandte PCR-Teste tauglich. Auch ein nicht mehr vermehrungsfähiges Virus muss ja irgendwie seinen Weg in die Nasenschleimhaut eines Menschen gefunden haben.

        Was die absolute Zahl an so aufgefundenen, ich will es mal „Virusbefälle“ nennen, bedeutet, steht auf einem anderen Blatt. Aber wie gesagt, für großflächige Vergleiche reicht es.

    • Im Gegensatz zu den ständigen Katastrophenfantasien wonach morgen der Faschismus ausbräche, funktioniert der Rechtsstaat auch im Monat 13 seit Beginn der Pandemie ziemlich robust. Eine Oppositionspartei findet, das Verbot einer Demonstration aufgrund der PCR-Zahlen wäre nicht gerechtfertigt und klagt beim Verwaltungsgericht. Das Verwaltungsgericht befindet korrekt entsprechend der geltenden Gesetzeslage

      Gemäß Infektionsschutzgesetz liegt eine Infektion nur dann vor, wenn im Körper ein vermehrungsfähiger Krankheitserreger nachgewiesen wird. Der PCR-Test ist aber grundsätzlich nicht in der Lage, die Vermehrungsfähigkeit eines Krankheitserregers nachzuweisen. (danke Jochen für die Ausführung)

      und erklärt das Verbot der Demonstration für rechtswidrig.

      So würde man das in einem funktionierenden Rechtsstaat erwarten. Im Faschismus sähe das Ergebnis ganz anders aus…

      • Im Gegensatz zu den ständigen Katastrophenfantasien wonach morgen der Faschismus ausbräche, funktioniert der Rechtsstaat auch im Monat 13 seit Beginn der Pandemie ziemlich robust.

        Unabhängig davon, wie man persönlich zu den Maßnahmen steht, sehe ich das nicht so zutreffend. Aufgrund der zeitkritischen Situation wird fast alles nur in Eilverfahren abgewickelt, in denen nur eine grobe Güterabwägung stattfindet und offensichtliche Fehler gesucht werden. In der Praxis sind das meistens auch nur formelle Beanstandungen, die dazu führen, dass die Verordnungen und Allgemeinverfügungen aufgehoben werden.
        Eine Detailliertere Beschäftigung und Abwägung mit Pro und Contra Argumenten findet einfach nicht statt.

        Gleichzeitig wird bei Aufhebungen aufgrund formaler Mängel schneller eine neue Verordnung erlassen als der Einstweilige Rechtsschutz eine Entscheidung getroffen hat.

        Mitte März (?) gab es doch ein Urteil im Eilverfahren, dass die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht auf Rodelbahnen im Oberharz rechtswidrig war. Schnee gabs dann natürlich keinen mehr.

        Es wird interessant werden, welche Prozesse „nach Corona“ überhaupt noch in Hauptverfahren gehen. Aber erst da könnte man wirklich eine detaillierte Abwägung vornehmen und auch das Gesamtbild der Maßnahmen gegenüber der Grundrechte vornehmen sowie tiefer in wissenschaftliche Erkenntnisse gehen. Ich glaube aber leider nicht, dass viele Prozesse überhaupt weitergeführt werden.

        In der einfachen Güterabwägung hat man halt immer „die Gefahr für Leib und Leben“ gegenüber der Begehrlichkeit eines „kleinen Grundrechts“. Im Zweifel entscheidet das Gericht dann erstmal für ersteres. Einfach, weil die Folgen für eine andere Entscheidung in der einfachen Betrachtung zu groß wären.

        Mit Recht haben, Recht bekommen und tatsächlichen Rechtsschutz im Rechtsstaat zu haben, ist daher auch nicht so einfach, wie es zunächst aussieht.

      • @pingpong:

        Dass der Rechtsstaat noch nicht völlig im Eimer ist, bedeutet nicht andersherum, dass er noch unbeschädigt ist. Die Bund-Länder-Konferenz ist kein Verfassungsorgan, das Exekutivregime der Verordnungsermächtigungen seit März 2020 ist verfassungswidrig aufgrund Mißachtung des Parlamentsvorbehalts und des Wesentlichkeitsgrundsatzes, und die faktische Delegation des Krisenmanagements an die Exekutive ist verfassungswidrig als Selbstentmächtigung des Parlaments im Sinne einer Gewichtsverschiebung zwischen gesetzgebender Gewalt und Verwaltung, zudem wird auf eine Mitwirkung des Bundeskabinetts an den Entscheidungen des BMG sowie auf eine vor Bekanntgabe erfolgende Zuleitung an Bundestag und Bundesrat verzichtet.

        Wie dieser Konflikt am Ende aufgelöst wird, ist noch durchaus unklar, solange die Regierung immer neue Gründe Ausreden findet, um das Exekutivregime weiter zu verlängern.

        • Gibt es überhaupt eine Instanz, die die Regierung im Falle von Verfassungsbruch maßregeln könnte?

          Ich meine, selbst wenn das Verfassungsgericht maßregelt, kann die Regierung das ja einfach ignorieren, was dann? Wird Merkel festgenommen? Geht nicht, wegen Immunität. Marschiert die Bundeswehr auf? Geht auch nicht, weil längst gesäubert und handzahm. Der Verfassungsschutz? Mit einem korrupten Merkelfreund besetzt…

          Hab ich was übersehen? Uns hat man in den 90igern in der Schule noch beigebracht, es gäbe jetzt ein System aus „Checks and Balances“ welches die ohnehin „wehrhafte Demokratie“ schützen würde. Eine feiste Propaganda-Lüge! Wie sovieles andere auch! Nichtmal die Weisungsbindung der Staatsanwälte (die wichtig wäre, um politische Korruption zu verfolgen) sind wir losgeworden.

        • @djadmoros:

          Dass der Rechtsstaat noch nicht völlig im Eimer ist, bedeutet nicht andersherum, dass er noch unbeschädigt ist.

          Einverstanden, ich sehe die Probleme die du ansprichst durchaus.

          Wie dieser Konflikt am Ende aufgelöst wird, ist noch durchaus unklar, solange die Regierung immer neue Gründe Ausreden findet, um das Exekutivregime weiter zu verlängern.

          Du kennst meine Meinung dazu. Wie wäre es wenn man sich endlich einmal auf eine Strategie und ein Ziel einigt, sodass diese erratischen ad-hoc Entscheidungen mittels Exekutivregime von vornherein gar nicht notwendig sind?

          Mit anderen Worten: Wie wäre es, wenn die Regierung endlich einmal die Arbeit macht wofür sie bezahlt wird und aufhört zu reagieren sondern anfängt zu regieren?

          Ich habe es an anderer Stelle schon einmal ausgeführt: Im Unterschied zur Situation der letzten Jahrzehnte, wo große & schwierige politische Entscheidungen (z.b. Pensionssystem etc) bequem auf unbestimmte Zeit in die Zukunft geschoben werden konnten, gibt es in der Pandemie leider unmittelbares Feedback. Wenn in der Pandemie heute ein suboptimale oder fehlerhafte Entscheidung getroffen wird dann merken wir das bereits wenige Wochen später, nicht erst im Jahr 2035. Diese schnelle und harte Rückmeldung aus der Realität sind wir (Bevölkerung und Regierung) nicht gewohnt, und das führt zu diesem planlosen Durcheinander welches du beklagst.

  23. Neue Innenansichten aus der feministischen Parallelwelt, Abteilung Herrschsucht:

    Frau Finke möchte dem Vater ihres Kindes das gemeinsame Sorgerecht entziehen lassen. Warum? Da kommt keiner so einfach drauf:

    • Wenn man so absolut obrigkeitsgläubig ist, wie Finke, dann wartet man auch auf jeden Artztermin monatelang ohne Murren. Und wenn dann ein Dokument fehlt, dann ist das natürlich das Problem derjenigen, die die Obrigkeit und ihre Formulare nicht wertschätzen. Aber ein Problem des Systems liegt hier natürlich gar nicht vor! Im Gegenteil: das System muss noch weiter verschärft werden ….

      Autoritätsfanatiker ….

  24. Danke, Jogi, für diesen famosen Widerstand gegen das Unrechtsregime von Katar! Mannschaft der Herzen!!!

  25. https://archive.is/https://www.israel365news.com/145395/israels-top-rabbi-im-currently-in-discussions-with-the-messiah-himself/

    Israel’s Top Rabbi: “I’m Currently in Discussions With the Messiah Himself”

    by Adam Eliyahu Berkowitz | Feb 18, 2020 | Biblical News

    „A Haredi rabbi, privy to secrets concerning the Messiah, was sworn to silence for several decades by hidden righteous men but they have now ordered him for the first time to publicize their messages about current events and the imminent arrival of the Messiah. They tell him that it is literally a matter of life or death.“

    Hat der neue Messias schon eine Website? Forum? Die Nachricht ist mehr als einen Monat alt…

  26. Eleanor von Aquitanien…. doch ganz bestimmt eine Agentin des Patriarchats, um die Nachwelt zu täuschen Frauen hätten im Mittelalter was zu sagen gehabt?! Was meinen unsere Feministinnen dazu?!

  27. „This is the conspiracy theory that faces zero pushback from the mainstream media. In fact, peddling it gets you TV shows and Pulitzer Prizes.“

    Es ist nicht die einzige in dieser zutiefst kranken westlichen Gesellschaft, bzw befallen ist das vermeintliche Hirn dieser Gesellschaft, die Intellektuellen, die sich beimn näheren Hinsehen als Antiintellektuelle entpuppen ….

    • Alles nur ein „they make me do it“, also ob man von einen Voodoo-Zauber manipuliert wird, sobald man in einem Land mit weißer Mehrheit wohnt.

      Verantwortungslos

      Und die fordern Macht aufgrund ihrer angeborenen Hautfarbe. Was soll da schief gehen?

  28. In America, politics has become a form of religion

    https://www.spectator.co.uk/article/in-america-politics-has-become-a-form-of-religion

    These new religions lack only one thing: something transcendent that makes the failure in our lives redemptive, and that sees politics merely as the necessary art of attending to the imperfect and the transient.

  29. lol, die hat ein Buch geschrieben „Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen (2020)“ und hat dabei eine Selbstreflexion = 0

    Die grosse Verschwörungstheorie des Feminismus ist natürlich keine, sondern echte und blosse Realität, alles klar!

    • Ich wußte bislang nicht, daß die Bezeichnung von Merkel als „Mutti“ abwertend gemeint ist. Oder liegt das daran, daß in den Sozenzirkeln, denen diese Katharina Nocun angehört, die soziale Rolle „Mutter“ oder „Mutti“ positiv sowieso nicht, aber auch nicht ambivalent, sondern nur reinweg negativ gesehen werden kann?

  30. Das ist eine haltlose Unterstellung. Passt aber perfekt zu Leuten (ich setz mal das Einvernehmen mit dem Ehemann voraus), die die antisemitische „Black Lives Matter“-Bewegung und Identitätspolitik gut finden. Was kommt als nächstes von den Havemanns? Werbung für die „Jerusalmer Erklärung“?

      • Nicht nur aus einer „Perspektive“. Die ganze identitäre Schwarzensache mitsamt allem „Intersektionalismus“ ist nur die kleine Schwester des „israel-bezogenen“ Antisemitismus, auch Antizionismus genannt, wie er von der Sowjetunion über die kommunistischen Kader in den 1970ern in den Westen kam. Und BLM befindet sich in ganz direkter und bewusster Tradition dazu. Der Antisemitismus kam also nicht nachträglich in die BLM, sondern war von vorne herein zentrales und konstitutives Merkmal.

        Zum Anfang des Verstehens taugt das hier sicher, aus „fathom“

        • „Die ganze identitäre Schwarzensache mitsamt allem „Intersektionalismus“ ist nur die kleine Schwester des „israel-bezogenen“ Antisemitismus, “

          Antisemitismus ist NICHT die wesentliche Grundlage von BLM. Es ist klar, dass du auch in Sahnepudding Antisemitismus erkennen kannst, aber das macht es nicht wahr.

  31. Für die gute deutsche Untertänin wie Frau Bednarz ist der Ruf nach Freiheit natürlich unerträglich.

    „Die aktuell gefährlichste Einschränkung meiner persönlichen Freiheit ist diejenige, an Covid-19 zu sterben oder „Long Covid“ in schwerer Form zu bekommen.“

    Diese Aussage macht nicht einmal Sinn!! Frau Bednarz hat wahrscheinlich keinen Schimmer, was Freiheit ist. Umso besser, dann kann man die Grünen mit umso mehr Verve unterstützen.

    • DAS ist auch genau die Art von „Argumentation“, wie sie sie mir seit nunmehr einem Jahr am meisten auf den Sack geht. Ausgangssperren von… bis… machen NULL Sinn. Vor allem sind sie dann auch noch albern in der Umsetzung, weil es sich an den Inzidenzwerten in Regionen richtet. Zum Beispiel hier in der Region Hannover führen explodierende Werte in der Innenstadt dazu, dass man selbst auf den Kuhdörfern in der Wedemark von der Polizei zur Kasse gebeten wird, wenn einem mal nach einem spätabendlichen Spaziergang ist. Man läuft einsam über Gehwege, auf denen einem in der Regel so gut wie niemand begegnet. Übertragungs- bzw. Ansteckungsrisiko, wie in den meisten Situationen unter freiem Himmel: Null Komma Null.

      Dennoch tut diese Hirnamöbe so, als stände diese faktische Einschränkung von Grundrechten aller in irgendeinem Zusammenhang mit ihren phantasierten Einschränkungen ihrer Person durch eine Covid-19-Erkrankung. Mädel, die Wahrscheinlichkeit, dass du dummes Huhn an Covid-19 erkrankst, wird durch die Ausgangssperren nicht im geringsten verringert. Dir stand es halt schon immer frei, dich – gern auch den ganzen Tag – in deiner Butze einzuschließen, wenn du in deiner Paranoia meintest, der Passant, der draußen auf dem Gehweg an dir vorbeigeht und für wenige Sekunden dabei den Mindestabstand unterschreitet, stelle ein Ansteckungsrisiko dar – was er nicht tut!

      Solche Bürger wünscht sich jeder Diktator. Verbreite ein Bissel Panik, welcher Art auch immer, erzähle ihnen wildesten Scheiß, was angeblich in dieser Panik eine Lösung darstellen würde, aber natürlich LEIDER mit der Einschränkung von Rechten einhergeht und sie rennen dir mit entrückter Miene, wie lobotomiert vor sich hin sabbernd hinterher und echauffieren sich über jeden, der noch halbwegs bei Verstand ist und sich weigert, in ihrem Zombiemarsch mitzulaufen.

      Unglaublich, so viel Dämlichkeit gepaart mit derartiger Selbstgerechtigkeit. Da klappt mir echt das Messer in der Tasche auf.

      • Immerhin stören diese Ausgangssprerren jede menschliche Interaktion, also auch die Verbreitung des Virus. Kann man machen, wenn man sonst keinen Plan hat und die Sache neu ist. Jetzt aber ist es nur noch hilflos, ratlos und abgedroschen. Dann kommt auch noch diese sichtbare und penetrante Lust auf autoritäre Intervention hinzu. Und dann weiss man: das hat sich einfach überlebt mit den Ausgangssprerren, die sind einfach unbrauchbar.

        • Der Blödsinn dabei ist doch der: wo stören sie diese Interaktion denn? Die bösen, bösen Partypeople, die ja ohnehin seit nem Jahr ständig als die größten Brunnenvergiftersäue durchs Dorf getrieben werden, treffen sich einfach direkt nach Feierabend bei einem aus ihrer Runde in der Bude. Bis fünf Uhr morgens? Wen stört’s, denn wer will denn bitte schön noch früher nach Hause? Und alle anderen? Wo sollen die sich denn treffen zum Interagieren? Ist doch eh alles zu, wo man sich spät abends hätte treffen können.

          Faktisch richtet sich dieser Schwachsinn tatsächlich nur gegen Menschen, die einfach nur mal abends / nachts vor die Tür möchten. Sich unter freiem Himmel zu infizieren ist unter den allermeisten Gegebenheiten, wie sie dort auftreten, nahezu ausgeschlossen.

          Das ist einfach, wie das meiste, was unsere Laienschauspieler beim Versuch, wie Politiker zu wirken, auf die Beine stellen, einfach nur planloses Machen mit dem einzigen Ziel, irgendwas gemacht zu haben.

          • Bei Ausgangssperren stimmt einfach das Verhältnis nicht zwischen Einschränkung der Grundrechte und der damit erzielten Wirkung. Völlig wirkungslos sind Ausgangssperren nicht, da stimme ich Alex zu, aber sie sollten ein absolutes Notfallmittel bleiben, gerade jetzt, wo, wie Du richtig sagst, Billy, sowieso schon kaum Interaktionen in der fraglichen Zeit stattfinden.

            Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, falls in unserem Kaff Ausgangssperren eingeführt werden, jeden Abend pünktlich zum Beginn der Ausgangssperre einen Abendspaziergang zu unternehmen.

            Naja, wahrscheinlich bleibt uns das mit dem Beginnen des Frühlings jetzt erspart.

  32. Twitter suspends Jewish account key to UK Labour defeat

    https://www.jpost.com/diaspora/antisemitism/twitter-suspends-jewish-account-key-to-uk-labour-defeat-663764

    „To British Jews the anti-racist activists behind GnasherJew are heroes,“ said Joseph Cohen, head of the UK Pro-Israel group Israel Advocacy Movement. „Without their forensic research, the true extent of antisemitism within Corbyn’s Labour Party would have remained hidden. They identified and publicized Labour members, councilors and politicians guilty of anti-Jewish racism. These stories made national headlines and unquestionably contributed to Corbyn’s crushing electoral defeat.

    ….. allegedly run by an unknown amount of disillusioned Labour activists.“

  33. Tatsächlich mal ein guter Artikel in der taz zum Thema Genderdeutsch anläßlich des heutigen Feiertags (hätte ich denen, so verbiestert wie die sonst sind, gar nicht zugetraut):
    https://taz.de/Fremdsprachen-bald-verboten/!5758780/
    Fremdsprachen bald verboten?:
    Man spricht Deutsch
    Ist der Erwerb einer Fremdsprache eine kulturelle Aneignung? Ja, meint Kevin Kühnert und entfacht den nächsten Streit über Identitätspolitik.
    Uwe Rada
    Redakteur taz.Berlin

  34. Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Seit 2 Tagen sind wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu chinesischen Verhältnissen (zumindest im Internet):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Clearingstelle_Urheberrecht_im_Internet

    Von Bundesnetzagentur etc. gedeckt, entscheiden diverse Provider und sonstige Vereinsmitglieder darüber, welche Seiten böse böse sind und welche nicht. Natürlich hat es auch dieses Mal für nicht mehr als nur DNS-Umleitungen gereicht (ruft mal zum testen „s.to“ auf und guck ob ihr bei „cuii.info“ rauskommt), und man kann (noch) einfach einen anderen DNS einstellen und/oder VPN nutzen (was ich sowieso schon tue & hatte, natürlich) und die Sache ist erledigt.

    Dennoch ein unter vielen Gesichtspunkten krasser Schritt, u.a. da IIRC das Providerprivileg, das eben genau NICHT dazu verpflichtet, dass in Anfragen und Pakete eingegriffen werden muss, eine riesige Erleichterung für die Provider gewesen ist. Nachdem sie das nun ganz offen aufgegeben haben, kann man die teilnehmenden Provider nun für jeden Nachteil, der einem über das Internet entsteht, haftbar machen? Betrug, ausgeführt unter Verwendung meiner DSL-Leitung? Hätte der Provider doch verhindern können oder gar müssen, er kümmert sich doch auch um andere Belange die ihn nichts angehen….

    Der Hotline-Schlumpf bei meinem Provider, den ich gerade gefragt habe, warum ich als Kunde nicht über die Reduzierung der Vertragsleistung informiert wurde, wusste übrigens selber nicht einmal, dass es das gibt.

    • Bedrohliche Entwicklung. Danke für den Hinweis.

      Wie machst du das über VPN, hast du einen ausländischen Provider? Kannst du einen empfehlen?

      Und ich würde es zwar igrendwie hinbekommen, einen DNS-Server einzutragen, aber ich wüsste nicht, welcher nicht zensiert ist, hast du da einen Tip?

      Ich fürchte für die große Mehrheit ist es eine Fessel am Fußgelenk mehr. Eine die sie normalerweise nicht merken, denn wie sagten die 68iger: „wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Ketten nicht“…

  35. Das ist so hochgradig bekloppt, das kann gar nicht ernst gemeint sein, LOL

    • Also – wie schon weiter oben in meinem Hinweis auf den gleichen taz-Artikel angedeutet – ist dieser Text ein Aprilscherz , er ist rappelvoll mit Ironiemarkern … man sollte sogar einem taz-Autor so viel Mut zugestehen, am 1.4. mal die eigenen Heiligtümer auf die Schippe zu nehmen.

  36. Die neue Klimapartei:

    Wird wohl Progressivismus on steroids werden ….

  37. Soll man den 1. April zum fake news Tag machen? 😀

    Der heutige Tag sollte doch zum „Ruhetag“ erklärt werden… Gut, dass keine Ausgangssperre ergangen ist!

    Die britische Mutante macht auch schlapp bei der Ausbreitung. Optimal. Da ist das staatliche Vollversagen nebst Überreaktion als Ausgleich bald auch Geschichte 🙂

    • Alice und Bob werfen (faire) Münzen. Alice gewinnt sobald sie zweimal hintereinander Kopf wirft, Bob gewinnt sobald er die Sequenz Kopf-Zahl wirft. Wer hat höhere Gewinnchancen?

        • Stimmt.

          Für die zukünftigen Spiele einigen sich Alice und Bob darauf, jeweils gleichzeitig zu werfen.

          Antwort auf Alex Frage: Gad Saad hat Recht, alle 3 Sequenzen sind gleich wahrscheinlich, nämlich (1/2)^20

          • Okay, meine neue Antwort lautet:

            Bob.

            Alice nimmt sich Möglichkeiten, in längeren Folgen weiter hinten einen Treffer zu landen, weil das Ende ihrer Sequenz auch der Anfang ist.

          • Bravo, stimmt!

            Ein Beispiel für ein unintuitives Ergebnis der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Unintuiotiv deswegen, weil wir darauf trainiert werden solche Dinge statisch zu betrachten. Es handelt sich aber um eine dynamische Situation.

            Wenn man die Markov Kette mit 3 Zuständen aufstellt (Start S, 1. Wurf erfolgreich W1, 2. Wurf erfolgreich W2), dann hat Alice einen zusätzlichen Übergang von W1 zu S, nämlich dann wenn sie nach ein mal Kopf eine Zahl wirft.

            Bob hat diesen Übergang nicht, der bleibt nach dem ersten erfolgreichen Wurf immer im Zustand W1 und braucht „nur“ noch auf Zahl zu warten.

          • Seh ich auch nicht.

            Jeder Spieler ist zu jeder Zeit in einem von drei Statussen:
            – Start
            – Erste Münze richtig
            – Zweite Münze richtig -> Gewonnen
            Eine Münze, die nicht in die Sequenz (K-K oder K-Z) passt, setzt zurück auf Start.
            Beide Spiele haben in jedem Status exakt die selbe Wahrscheinlichkeit in den nächsten Status zu rutschen oder zurück auf Start zu fallen.

            ?

          • Ach, klar.
            Bob rutscht nicht auf Start zurück, sondern auf „Erste Münze richtig“..

            duh

          • @renton:

            Gern geschehen.

            Moral von der Geschicht: Wahrscheinlichkeit in der wirklichen Welt ist kompliziert. Und dynamische Situationen sollte man nicht statisch analysieren.

      • Hi @pingpog, schönes Rätzel und Auflösung.

        In deinem Beispiel gibt es n.m.E. keinen Gegensatz zwischen Dynamik und Stochastik.
        Es lässt sich stochastisch ohne Probleme nachweisen, dass Bob die besseren Chancen hat.
        Wenn Bob und Alice 3 Würfe machen, dann gibt es bei beiden 8 Kombinationen, wobei die Wahrscheinlichkeit, eine Kombination zu treffen 1/8 oder 0,5*0,5*0,5 => 0,125 ist. Die Spielregel fragt aber nicht nach einer kompletten Kombination, sondern nach einem Teil.
        Wäre die Regel, dass Bob 00 und Alice 11 würfeln sollen, gäbe es bei beiden 3/8 Wahrscheinlichkeit, also 0,375
        Wäre die Regel, dass Bob 01 und Alice 10 würfeln sollen, gäbe es bei beiden 4/8 Wahrscheinlichkeit, also 0,5
        Die Regel lautet aber, dass Bob 01 und Alice 11 würfeln sollen, was 0,5 bzw. 0,35 ergibt.

        Mit Dynamik meinst du, dass die Geschichte eines Spiels die Ergebnischancen verändert. Das gilt für jedes Spiel, wenn man es lange genug spielt. In diesem Fall weist du aber nur nach, dass Spielregeln die Spielgeschichte ausnützen können, um die Gewinnchancen zu ändern. Wenn genau zweimal geworfen wird, gibt es sowohl für die 11 und die 10 Kombination dieselbe Wahrscheinlichkeit, aber schon bei 3 Würfen divergiert es.
        Covid in seiner Dynamik ist viel zu unbestimmt, um daraus Spielregeln zu erkennen. Die Spielregeln hätten, wenn sie die Spielgeschichte berücksichtigen, eine zusätzliche Wirkung, dass das Virus in seiner Verbreitung an sich schon hat. Sie könnten dergestalt sein, dass schon bei einer geringen Anzahl von Zügen, die fatale Wirkung erzeugt würde und nicht erst bei einer großen Anzahl von Spielzügen (wie bei einer normalen Grippe).
        Nur wenn die Spielregeln schon bei einer geringen Anzahl von Zügen einen fatalen Effekt hätten, müsste man die Dynamik (Ausbreitung und dadurch wiederholtes Befallen von Wirten -> Spielgeschichte) besonders berücksichtigen. Dann würden einfache Maßnahmen gegen allgemeine Infektionskrankheiten nicht ausreichen. Da das Virus aber schon seit einem Jahr sich bei uns munter verbreitet (Dynamik) und noch keine Übersterblichkeit zu verzeichnen ist, scheint es solche gruseligen Virus-Spielregeln nicht zu geben. Es könnten noch die Mutanten genommen werden, in der Hoffnung, sie wären die fieseren Zocker – aber das ist alles Wunschdenken.
        Deine Dynamik – These in Bezug auf Covid wird von der Empirie nicht gestützt.

        • @quellwerk:

          Wenn Bob und Alice 3 Würfe machen

          „X Würfe“ ist eine statische Analyse.

          Die dynamische Analyse ist unabhängig von der Anzahl der Würfe und betrachtet die Situation direkt aus sich heraus, ohne solche zusätzlichen Annahmen.

  38. Peace, Alter!

  39. „eine besondere Infamie“

    Allerdings! Das macht es wirklich zum besonderen Leseerlebnis!

    Kein Wunder, dass Palmer packenweise Morddrohungen bekommt! „Denuntiation“? ha!

    Vor lauter Corona-Vorzeige-Lockerer wäre fast der Eindruck entstanden, der OB, in Selbstbezeichnung „Anti-Anti-Rassist“, betreibe die Provokation der linksversifft-empathiebesoffenen Gutmenschen nicht mehr als Kerngeschäft. Doch mitnichten.

  40. Nochmal …. „Narrative über Wahrheit“
    soviel Unehrlichkeit kann keine Gesellschaft lange mitmachen, jedenfalls hoffentlich

    • Der beste Schutz gegen Antisemitismus einer irre werdenen Gesellschaft ist es nach Israel zu gehen. Das will bloss keiner hören, weil dies ja angeblich so ein ungerechtes Land ist, zB gegenüber den „besetzten“ Palästinensern. Trägt das nicht zur Zermürbung massgeblich bei?

    • Genau deshalb wird doch der „brutalstmögliche“ Kampf „gegen Rechts“ geführt…. Um eben davon abzulenken, dass man mit den internationalen Rechtsextremen längst in einem Bett liegt … Dafür gibt es den ganzen astroturf der „Zivilgesellschaft“, um diese fake Illusion zu erzeugen, man stehe ja auf der richtigen Seite.

    • Antisemitismus in den USA 2021: die Antisemiten sitzen im Parlament und keinen der ganzen linken Heuchler um Biden schert es …. weil es Islamisten sind. Der grosse „Friedenspartner“, dem man ganz ungeduldig nachrennt, um ihn nach Trump wieder gesellschaftsfähig zu machen.

  41. Das hab ich gar nicht geglaubt beim ersten Mal sichten. Ungeheuerlich.
    Die Politik heute scheint eben ein one-trick-pony zu sein: Steuermittel generieren und damit politische Macht ausbauen und festigen. Wenn etwas nicht ins Beuteschema passt, wird es konsequent und sofort links liegen gelassen. Der Staat ist längst zu einem Art privatwirtschaftlichem Akteuer verkommen, der nur noch seinen Profit sucht. Aber dieser Akteuer hat dank Gesetzesmacht und Monoplostellung ein ungeheures PRIVILEG gegenüber allen marktwirtschaftlichen Konkurrenten….. Ich würde behaupten, das ist das eigentliche „Staatsversagen“, dass der Staat als Umverteilungsunternehmen viel zu gut läuft und immer mehr Macht auf sich konzentriert. Das ist es, was unsere Freiheit in erster Linie bedroht. Diese fat cats der Politik haben sich an ihr ausserordentlichen Privilegienreichtum so sehr gewöhnt, dass sie jetzt Quoten und „Teilhabe“ für alle wollen, damit ihre Macht sich nicht mehr dem demokratischen Wettbewerb stellen muss.

  42. „Wieso muss man einer Person, die man verantwortl. machen will, direkt ein Geschlecht zuweisen?“

    Weil man ein bigotter Sexist und Männerhasser ist, deshalb und nur deshalb.

  43. Der Gouverneur von Vermont (da kommt der olle Kommie Bernie Sanders her) bei der rassistischen Diskriminierung derjenigen, die sich impfen lassen wollen:

    Interessiert natürlich wieder mal keine Sau, keinen Thierse, keinen Gauck, keinen Joffe und all die anderen Heuchler von „Zeit“, „Spiegel“ und wie sie alle heissen. Die waschen sich ja lieber die Hände, wie einst der Pontius Pilatus. Frohe Ostern!

  44. Übrigens ist „neokonservativ“ Antisemitensprech. Aber das ist ja zu erwarten von den Neokommunisten der SPD und ihren identitätspolitischen Kohorten.

  45. Sloterdijk empfiehlt sich als Prophet und Chefideologe des regressiven Progressivismus:

    https://taz.de/Philosoph-Peter-Sloterdijk-im-Gespraech/!5763709/

    „Das Austreten aus der Wirklichkeit“ hat selbstverständlich nichts mit der links-alternativen Zivilisations“kritik“ zu tun und dass diese inzwischen mainstream geworden ist, ist sicherlich auch nicht der geringste Grund zur Besorgnis…. Im Gegenteil, Sloti spricht den ganzen Quatsch praktisch heilig:

    …. Die Grünen haben sich demnach zu abgemilderten Katastrophisten gewandelt. Man muss Carl Friedrich von Weizsäcker nachträglich recht geben, wenn er sagte, die Angst solle als die enge Verbündete der Vernunft begriffen werden, obwohl sie sonst oft eine Verführerin zur Irrationalität ist. Im Blick auf die kommenden Katastrophen kann die Angst auch als Schubkraft für ein vernünftiges Handeln nützlich werden. Etwas hiervon ist beim Greta-Effekt im Spiel. Das Mädchen mag ein wenig seltsam wirken, doch sollte man sie nicht pathologisieren, sie hat ja wirklich etwas gesehen.

    (Wirft der Interviewer dazwischen) Aus Thunberg spricht eine fast schon absurd durchrationalisierte, erwachsene Art von Vernunft.

    Dennoch sagt sie zu den Älteren: Ich möchte, dass ihr in Panik geratet. Auch sie arbeitet mit einem Modell von Zeitknappheit, ähnlich wie Weizsäcker, wonach zwischen einem starken Affekt und einer wichtigen Einsicht eine Verknüpfung hergestellt werden muss. Nur so ließen sich Wandlungen begünstigen, die angesichts der allgemeinen Frivolität nicht durchsetzbar wären. Das Betriebsklima moderner Konsumgesellschaften ist Leichtsinn, und die Erzeugung von Leichtsinn bildet die Hauptaufgabe der medialen Wirklichkeitskonstruktionen. Die Schwierigkeit liegt also darin, den Leichtsinn zu durchbrechen und Ernst einzuführen, wo er systemisch nicht erwünscht ist, vor allem beim Konsum und beim Energiehaushalt. Insofern ist das Corona-Paradigma einer Regierung anhand von Ausnahmeverordnungen sehr bedeutsam, weil jetzt die Politik ihre letzte Ausrede aus der Hand gegeben hat, nämlich: dass sie nicht kann, wie sie will. Wir haben gesehen, was sie kann, wenn sie will. Wo hinreichend starke politische Willensspannungen sind, da lässt sich sehr viel machen.

    Der allergrösste kollektive Wahn heute wird zur Vernunft schlechthin gemacht … Daneben redet Sloti einer autoritären Zwangspolitik das Wort ….

  46. Das ist schon wahr. Netanjahu hat sein Land als Versuchslabor bei Pfizer geradezu aufgedrängt, womit er sich geradezu selbst gerühmt hat. Der israelische Wähler hat es ihm übrigens nicht gedankt und die israelische Regierung in den fortlaufenden Lockdown einer absoluten Pattsituation geschickt.

    Die Socken Kretschmers sind das viel grössere Problem, lol
    Und natürlich das opportunistische Gelaber, mit dem er Merkels Politik verkauft.

    • Die haben sich doch nur darüber gefreut, dass sie neben dieser selbstverliebten und rechthaberischen Schwadroneuse fürs Publikum automatisch gut aussehen…..
      Das kann man natürlich nicht so sehen, wenn´s Hirn mit Sexismus verkleistert ist, schätz ich mal ….

      • Reines Sexistinnengeblubber, ohne jegliche Realität. Es gibt erschreckend viele solcher Leute und sie sitzen immer in den Medien und an ähnlichen Orten. Wer kauft diesen Müll?

  47. Am Brauer College, einer Sekundarschule im australischen Bundesstaat Victoria, waren indessen sämtliche männliche Schüler Ausgestoßene der Woche. Laut eines Berichts der Plattform 9News mussten sich alle Schüler in der Aula versammeln, um einen Film über Respekt für Frauen anzuschauen. Anschließend wurden alle männlichen Schüler aufgefordert aufzustehen, um sich symbolisch für die unangemessenen und verletzenden Verhaltensweisen ihres Geschlechts gegenüber Mädchen und Frauen zu entschuldigen. Es kam zu einem Aufschrei von Schülern und Eltern, und die Schulleiterin Jane Boyle musste sich für diesen seltsamen pädagogischen Ansatz entschuldigen. Quelle: achgut.com Da bleibt einem die Spucke weg….

  48. Die Biden-Admin will dem Iran so schnell wie möglich die A-Bombe ermöglichen, ganz schlechte, aber zu erwartende, Nachricht:

    https://archive.is/KDVwQ

  49. https://www.nzz.ch/feuilleton/die-geschlossene-gesellschaft-und-ihre-neuen-freunde-warum-es-falsch-ist-die-gesundheit-hoeher-zu-gewichten-als-die-menschenwuerde-ld.1609287

    Die Weichenstellung, vor der wir stehen, ist somit die zwischen einer offenen Gesellschaft, die jeden bedingungslos als Person anerkennt, und einer geschlossenen Gesellschaft, zu deren sozialem Leben man Zutritt erhält durch ein Zertifikat, dessen Bedingungen bestimmte Experten definieren, wie einst die Philosophenkönige Platons.

  50. hüben wie drüben das gleiche Chaos. „Der Wissenschaft“ zuzuhören, soviel ist sicher, ist auch nicht viel anders als der Politik zuzuhören. Naiv, wer noch meint, dies sei etwas ganz Verschiedenes.

  51. Das ist ganz bestimmt nicht hilfreich:

    Was wäre wohl in Deutschland los gewesen, wenn Merkel Pfizer hinterhertelefoniert hätte, um Deutschland für Exklusivlieferungen zu einem Versuchsgrund für den Impfstoff zu machen?

    Ich wette, das wäre für Merkel nicht möglich gewesen, was Netanjahu hier so leichtfertig abgezogen hat.

    Es ist schon bemerkenswert unehrlich, diese vollkommen berechtigte Kritik unter „Israelkritik“ zu verbuchen.

    Ausserdem sollte man sich mal fragen, warum Netanjahu sein Wahlergebnis zum letzten mal nicht verbessern konnte, trotz seiner Leistung, dem Vorsprung als Vacci-nation?

  52. lol

  53. archive.is/https://asiatimes.com/2019/12/75-of-young-want-to-escape-south-korean-hell/

    75% of young want to escape South Korean ‘Hell’
    Does research reflect global middle class angst, a uniquely Korean malaise – or mere talk? December 31, 2019

    …Up close, things look different. According to a recent survey of 5,000 …

    … was revealed at Korea Women’s Development Institute’s 119th Gender Equality Policy Forum, in a presentation titled “Diagnosis of Gender Conflicts from a Youth Standpoint and Suggested Policy Responses for an Inclusive State: A Gender Analysis of Fairness Perceptions.”…

    …The survey found that 79.1% of young women and 72.1% of young men want to leave Korea, that 83.1% of young women and 78.4% of young men consider Korea “hell” and that 29.8% of young women and 34.1% of young men consider themselves “losers.”…


    A catchphrase has become current among young Koreans in recent years to describe their country: “Hell Joseon” – “Joseon” being the name of a long-dead Korean kingdom. That phrase is being superseded by a new term, “Tal-Jo” – a pormanteau comprising “leave” and “Joseon,” which, vernacularly, might be best be translated as “Escape Hell.”
    “As a joke, we call Korea ‘Hell Joseon,’ but there is another term called ‘Tal-Jo’ which we use a lot more than ‘Hell Joseon’ nowadays,” Park Ji-na, a 20-something Seoul undergraduate, told Asia Times. “Me and my friends just use this in conversation as joke, but if I had a good opportunity to go abroad and work, I would.”…

    Was nicht erwähnt wird, ist die pseudo-christliche Sekte, deren Führer im Rasputin-Style die Präsidentin beeinflusste. Und die matriarchalische Megalian Sekte. Die obwohl der Feminismus in Süd Korea schon extremes Ausmaß erreicht hat, von einer „frauenfeindlichen Gesellschaft u. Sprache“ spricht https://en.wikipedia.org/wiki/Megalia#Controversies
    https://archive.is/gbQPs

    Es wird nicht erwähnt wie sehr das Land zum SJW-Paradis umfunktioniert wurde, mit Real-Namenspflicht im Internet, einflussreichem „Frauen Ministerum“, und strikten Anti-Gamer-Gesetzen.

  54. Corona ist over:

    Mit der gleichen Berechtigung, wie die „Dritte Welle“ angesagt wurde, kann man sie jetzt absagen. Die angeblich besonders verbreitungsfähige Variante hat schlapp gemacht und den exponiellen Wachstumspfad verlassen! Das sind doch mal gute Nachrichten!!! 🙂

  55. Instinktlos und absolut creepy von de Maiziere, dies *in diesem Moment* zu machen, in dem unverkennbar ein elitärer Autoritarismus hochkocht.

    • Der militärische Ausnahmezustand („Verteidigungsfall“) ist bereits im Grundgesetz vorhanden. Es macht Sinn, auch den zivilen zu regeln.

  56. Was man bei Männern nicht gut findet, soll man bei Frauen gut finden. Der typische Doppeltstandard der Sexisten. Der cryptowoke Kachelmann will „populistisch-gefallsüchtige Flanell“-Webchen für „eine bessere Welt“…..

    Jo, mit den Wölfinnen muss man heulen!

    • Das und noch viel meeehr — wenn ich die Dikatatorin von Deutschland wäääär.

      LOL

  57. https://bariweiss.substack.com/p/americas-true-believers-and-their?r=cxuw6&utm_campaign=post&utm_medium=web&utm_source=twitter

    „The real wrongdoers are the Enablers. The so-called adults. The tech founders and college presidents and newspaper editors and museum directors and bank CEOs who pretend that the fight for “justice” is just. Who pretend that the “equity” crusade is about fairness and not about defending the grotesque inequality between those who have been trained to think correctly and those who have not.“

    „The enabling has been going on, out of view, for years. But in 2020, during the Summer of Biblical Forces, the summer of pestilence, isolation, fear, death, protest, riot, chaos and the fires of a thousand cities converging on the American psyche, the Enablers openly embraced the True Believers. They advertised their love. They tweeted it. Or at least their assistants did.“

    Fulminantes Stück!! Fast schon expressionistisch. Also, wenn das wen kaltlässt …..!

  58. LOL, der Staat ist offenbar längst selbst insolvent!

    „Das Gesundheitsministerium erklärte der „Bild“ zufolge, es wolle sich zu den „Details laufender Verfahren“ nicht äußern. Es gibt derzeit eine ganze Reihe weiterer Verfahren, in denen es um Maskenlieferungen und nicht oder nur teilweise bezahlte Ware geht.“

  59. „Der Bundespräsident stellte die Menschen auf „herbe Einschränkungen“ in den nächsten Wochen ein.“

    Haha, das hätten sie wohl gerne.
    Ihr Schwachmaten habt es einfach vergeigt! Das mit dem Osterlockdown war ein absoluter Rohkrepierer und es wird keinen weiteren Lockdown mehr geben können, die Zahlen gehen runter und die Leute machen nicht mehr mit. Aber blamiert Euch gerne weiter bis auf die Knochen!

    Der Schweinemeiner sollte es ausserdem lassen seine demagogischen Griffel von der Demokratie zu nehmen:

    „Am Ende aber sei „Vertrauen in der Demokratie nichts anderes als dies: uns selbst vertrauen“.“

    Die Demokratie, also die nächsten Wahlen, wird die Versager dieser unsäglichen Regierung hoffentlich alle in den Abfallhaufen der Geschichte befördern!

    • „Schweinemeiner“

      § 90 StGB Verunglimpfung des Bundespräsidenten
      (1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) denBundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

      • Na klar, versuchen sie den Winkekasper von Parteignaden zu schützen, eine natürlich Autorität hat er ja nicht. Gerade deshalb sollte man diese überbezahlten nutzlosen Wichtigtuer so oft wie möglich öffentlich diffamieren (so lange es noch anonyme Foren gibt 🙂 ), bis das dämliche Amt endlich eingestellt wird.

  60. Ab jetzt will ich das ultradumme und antidemokratische Gerede von der „Vierten Gewalt“ nicht mehr hören! Nie wieder!

  61. Logo, die angeblich gegen die Identitätspolitik ausgerichtete „Welt“ glänzt durch das Weglassen jeden Hinweises auf den Terror der „Nation of Islam“, nebst dem „schwarzen Hitler“, der das Lieblingskind des woken US-Establishments ist ….

    https://www.welt.de/politik/ausland/article229679193/Washington-Angreifer-toetet-Polizist-am-US-Kapitol.html

    Um irrezuführen wird der schwarz-suprematistische Terror natürlich mit Trump geframed:

    „drei Monate nach der gewaltsamen Erstürmung des US-Kapitols durch einen wütenden Mob“

    Und natürlich:

    „scheine die Tat keinen terroristischen Hintergrund gehabt zu haben“

    Jeder Hinweis auf die in allerhöchsten Masse antisemitische und rassistische Verbindung zur „Nation of Islam“ fehlt natürlich. Die Leute werden absichtlich getäuscht, ihnen wird suggeriert, der Täter müsse ja irgendwie einer dieser Trump-Anhänger sein. Besonders das Ende des Textes macht das klar!

    Natürlich gibt es auch keine Bedenken wegen der doch ziemlich unamerikanischen Sicherheitsmassnahmen:

    „Noch immer unterstützen aber Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde die Sicherheitskräfte. Die Kapitol-Polizei betonte vergangene Woche, sie sei jederzeit bereit, die Sicherheitsmaßnahmen sofort wieder hochzufahren, falls das nötig sein sollte.“

    Ob Bari Weiss weiter als Gastautorin der „Welt“ fungieren kann? Ich fände das total verlogen vom Poschardt. Der sollte aus seiner „Welt“ lieber ein Modemagazin machen, mit Cadillacs und Modedelphinen ….

    lol

  62. Ich wette auch, dass Ich-verzichte-gerne-wegen-des-Weltklimas-Demonstration in Sack und Asche total beliebt wären, vor allem bei der Führungsetage der Grünen, LOL

  63. Leidet Julia Klöckner jetzt auch an der gleichen Krankheit wie die US-Vizepräsidentin Harris? Die andauernd unmotiviert lachen muss? Ist das so ein Elitending?

  64. Beachtenswerter Faden zum Farrakhan-Terroristen am Kapitol:

    es werden Namen so einiger Prominenter genannt

    Madonna ist btw auch Fan-Girl von Farrakhan. The rot runs deep

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