Georg Rosenbaum: Wir brauchen eine Männerbewegung

Ein Plädoyer für eine Männerbewegung:

Frauen sind längst nicht mehr das unterdrückte Geschlecht. Sie erobern im Gegenteil immer mehr Bereiche, die einst Männern vorbehalten waren. Längst sind Frauen willkommen in jeder Feuerwehr, sie leisten Dienst in der Polizei und sind gesucht in der Bundeswehr. Allerdings hat sich dies zum Beispiel noch nicht auf das Wehrpflichtgesetz ausgewirkt, dass zwar ausgesetzt aber nicht gestrichen wurde. Während man bei Berichten über Auslandseinsätze der Bundeswehr immer betont, dass Soldatinnen und Soldaten gleichermaßen für unser Vaterland dienen, ist im Gesetz immer noch nur von der Wehrpflicht für Männer die Rede.

Medial steht die Frau mittlerweile ganz oben, als Sprecherin der Tagesschau wie als Wissenschaftlerin oder Expertin. An Universitäten erreichen zunehmend Frauen die besseren Ausbildungen und Positionen. Sehr laut ist die Beteiligung von mehr Frauen in Politik und Wirtschaft die Rede. Nur ist dazu vor allem erst einmal Voraussetzung, dass die Frauen sich in Parteien einbringen und dort um Mehrheiten bemühen. Dort werden sie längst mit offenen Armen empfangen. Alle Parteien wissen, ohne Frauen haben sie keine Chance bei Wahlen. Das kann zu den merkwürdigen Blüten führen, dass zwar niemand wegen seiner sexuellen Orientierung oder Herkunft diskriminiert werden kann, wohl aber aufgrund einer Quotenregelung wegen seines Geschlechtes.

Das gleiche gilt für die Wirtschaft. Karriere kann dort allerdings nur machen, wer sich im Unternehmen bewährt und bereit ist, dort überdurchschnittliche Leistung und Arbeitszeit zu investieren. Sowohl für Männer als auch für Frauen gilt, dass man sich für Karriere oder für die Familie entscheiden muss, wenn man Karriere machen will. Wer ganz nach oben will, muss da ganz gewaltig Kompromisse schließen. Dazu waren Frauen bislang weniger bereit als Männer. Aber wenn die Frauen es wollen, werden sie auch die Unternehmensspitzen erobern, dafür spricht der Mangel an guten Spitzenkräften und die gute Ausbildung der Frauen. Außerdem wächst auch in der Wirtschaft der Druck, eine „Frauenquote“ zu erfüllen.

Während sich Frauen zunehmend besser vernetzen, und gelten reine Männervereine und -organisationen längst als anrüchig. Ein Schützenverein, der keine Frauen aufnimmt, gilt als rückständig. Auch wird es nicht gerne gesehen, wenn Männerfreundschaften bierselig durch die Gegend ziehen. Der Vatertag ist ein Ausdruck vom unerwünschten Männerbild. Männerorganisationen haben es wesentlich schwerer, werden häufig kritisch beäugt und an den Rand gedrängt, besonders, wenn sie sich für die Rechte von Männern einsetzen. Auf der anderen Seite haben Frauen Vereine und Angebote in Kirche und Gesellschaft von viele Vereine, die Männern versperrt bleiben. Wir Männer haben, im Gegensatz zu Frauen, damit kein Problem, dass sie ihren eigenen Raum brauchen.

(…)

Wir sollten es nicht den Feministinnen und Gendertheoretikern überlassen, ob wir an den Rand der Gesellschaft gestellt werden sollen oder uns in die gesellschaftliche Diskussion weiterhin einbringen dürfen. Wir sollten eine starke Stimme erheben, denn auch wir Männer sind 50 Prozent der Bevölkerung und haben Macht, wenn wir uns hörbarer machen.

Dazu müssen wir als Männer aber uns dieser Diskussion auch stellen und mit diskutieren. Wir dürfen es nicht anderen überlassen, welche Sprache uns vorgeschrieben wird, was im Duden steht und welche Rechte und Pflichten wir in der Gesellschaft ausüben. Jeder Mann weiß, dass sich die Welt verändert, und das wir unser Zusammenleben mit Frauen und Minderheiten neu überdenken müssen. Elementare Grundrechte (gerechte Entlohnung, Zugang zur Macht, etc.) müssen jedem Menschen unabhängig vom Geschlecht, Herkunft, Religion etc gewährt werden. Männer und Frauen müssen gegenseitig auf die Interessen des Partners Rücksicht nehmen. Dies kann je nach den Fähigkeiten von Frau und Mann und den Bedürfnissen der Familien ganz individuell verschieden sein. Dazu müssen wir Männer aber auch uns mehr gegenseitig dabei unterstützen und uns miteinander vernetzen. Wir können hier viel von den Frauenbewegungen dazu lernen.

Nur mit Männerrechtsorganisationen können wir etwas der Vielzahl von feministischen Gruppierungen entgegensetzen, die sich in der Gesellschaft etabliert haben. Mit Einzelkämpfertum werden wir Männer nichts erreichen, unsere Stimme wird in der pluralen Gesellschaft nicht wahr genommen. Dazu muss man nicht zwangsläufig Mitglied in einem weiteren Verein werden, wir Männer sind ja häufig vereinsmäßig schon in vielen Organisationen eingebunden, einer Partei, dem Sportverein, der Feuerwehr oder dem Schützenverein. Oft hilft auch eine Spende oder reine regelmäßige Fördermitgliedschaft weiter, um Männeranliegen mehr Gehör zu bieten. Je stärker Männerorganisationen werden, welche im seltensten Fall staatliche Fördermittel erhalten, desto mehr fließen die Anliegen von uns Männern auch in Parteiprogramme und in die Politik ein.

Alte Probleme, aber eine Lösung ist nicht einfach umzusetzen.
Was haltet ihr von seinem Text im Ganzen?

173 Gedanken zu “Georg Rosenbaum: Wir brauchen eine Männerbewegung

  1. Grundsätzlich finde ich es gut, was er schreibt! Ich würde einfach die Perspektive ein bisschen erweitern, zumal man dann auch vermehrt Bündnispartner haben würde.

    Die Erweiterung der Perspektive würde ich so sehen, dass man eben nicht nur Männerrechte bzw. Männerthemen in den Fokus rückt, sondern viel umfassender wie:

    Universalismus vs. Partikularismus
    Gefährdung der Demokratie, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des Rechtsstaates, der Aufklärung, der Wissenschaft, der Meinungsfreiheit, der Freiheit insgesamt durch Identitätspolitik, Cancel Culture, Partikularistische Politik, Depattforming, Relativismus, Obskurantismus etc., usw., usf.

    Ich würde also die kulturelle Hegemonie von linker Identitätspolitik und Feminismus etc. viel breiter angreifen, zumal hier die Errungenschaft der Moderne und der Aufklärung auf dem Spiel stehen.
    Ich meine, der Fall Wolfgang Thierse hat doch schön gezeigt, wie plötzlich linke Identitätspolitik, wozu vielfach auch TEile des Feminismus gehören, unter Druck geraten. Plötzlich erscheinen in der Zeit, dem Spiegel und anderen linken Gazetten kritische Artikel über linke Identitätspolitik.

    • Richtig. Deshalb sollte man z.B. auch den Islam, die Islamverharmlosung, die Homo- und Transideologie, den deutschen Schuldkult, den Diversity-Wahn etc. kritisieren. Kurzum: alle Aspekte der politischen Korrektheit.

      Umso befremdlicher ist es, wenn manch Männerrechtler hier ähnlich verlogen ist wie die Repräsentanten des „Systems“. Wir haben bei den anderen Themen der politischen Korrektheit die exakt gleichen Strukturen der Verlogenheit, Volksferne und Realitätsverleugnung.

      Es ist wenig glaubwürdig, wenn man Feminismus und Genderscheiß kritisiert, aber bei den anderen Gutmenschen-Themen ein Hasenfuß, ein Weichei ist. Und ähnlich agiert wie Feministinnen. Also verleumderisch, simplifizierend, verdrehend, selektiv etc.

      Ich denke da z.B. daran, daß manch Männerrechtler Islamkritiker pauschal denunziert und runtermacht – ohne Argumente oder konkrete Belege. Oder z.B. suggeriert, die Silvesterereignisse in Köln hätten nichts mit dem Islam zu tun, und dazu fröhlich eine unglaublich dämliche „Wissenschaftlerin“ zitiert.

      Wenn man so agiert, befördert das nicht gerade die Glaubwürdigkeit der Feminismuskritik. Und es trägt zur Polarisierung innerhalb der Männerbewegung bei.

      • [quote]
        Ich denke da z.B. daran, daß manch Männerrechtler Islamkritiker pauschal denunziert und runtermacht – ohne Argumente oder konkrete Belege.
        [/quote]
        Ich kann bei fast allem, was du schreibst, zustimmen, aber hier muss ich widersprechen. Es sind eher manche Männerrechtler oder Gegner der Cancel Culture (wie Bernd Stegemann), die bei Israelkritikern Cancel Culture eigentlich ganz in Ordnung finden. Israelkritiker sind noch schlimmer von Cancel Culture betroffen als Männerrechtler. Ich hab noch keinen Männerrechtler gesehen, der Islamkritiker ohne Argumente pauschal denunziert.

        Versteh mich nicht falsch: Islamkritik geht völlig in Ordnung. Keine Religion ist so intolerant wie der Islam. Das muss man kritisieren dürfen, aber es rechtfertigt nicht den permanenten Völkerrechtsbruch durch Israel. Bernd Stegemann beklagt zu Recht doppelte Standards bei Linken, und legt dann aber selber doppelte Standards an.

        • Ich sehe die Politik Israels auch durchaus kritisch. Das eine hat ja mit dem anderen wenig zu tun. In unserer Szene gibt es schon einige Leute, die doch sehr billig gegen Islamkritiker polemisieren und wo man sehr deutlich sieht, daß sie da einen Komplex haben. Das wurde auch während Muttis Asylwahn deutlich. 🙂

          Man kann nicht alles haben. Es gibt immer politische Differenzen. Aber wie damals eben einige linke Männerrechtler agiert haben, war vom Niveau her sehr „feministisch“. Genau die gleichen primitiven Abwehrrituale. Kein ernsthaftes Interesse, die Gegenseite mal für voll zu nehmen. Billiges Denunzieren, daß man z.B. wirklich bedürftigen, echten Flüchtlingen nicht helfen wolle etc.Und natürlich das konsequente Leugnen all der Verwerfungen und Mißstände im Zusammenhang mit dem Asylwahn.

          Da wurde mutwillig gespalten, polarisiert etc., weil Islam- und Asylkritik nicht in das spießige Weltbild einiger linker Männerrechtler paßte. Und das ist halt sehr befremdlich, wenn man Feminismus – eine linke Pathologie – kritisiert, bei anderen linken Pathologien aber haltmacht.

          Und es bezweifelt auch niemand, daß es auch paranoide Islamkritik gibt, die über das Ziel hinausschießt. Es gibt aber eben auch vernünftige und berechtigte Islamkritik.

          Ist ja auch nicht so wichtig. Bei Mark ihm sein Beitrag ging es ja um den Verrat der Aufklärung. Und der geschieht eben auch tagtäglich, wenn man die Inhumanität des realexistierenden Islams verharmlost oder ignoriert. Habe neulich übrigens von einer Zwangsheirat gelesen, wo ein deutscher Homo-Musel mit einer Frau in der Türkei verheiratet werden sollte und ihm gesagt wurde, er sei des Todes, wenn er sich wehrt und weiter homosexuell lebt.

          Das passiert hier alles real in Deutschland: Buntheit, Vielfalt, Diversity. 🙂

          Aber es ist auch nicht allzu päßlich, wenn man als Männerrechtler den islamischen Frauenhaß leugnet oder relativiert etc.. Wenn man da Schwächen zeigt. Dann agiert man ähnlich wie die Feministinnen, die ja z.T. und früher auch berechtigte Anliegen hatten, aber Männerprobleme stets leugneten und sich wenig empathisch zeigten.

        • Ist wahrscheinlich ein großes Fass, aber wie beurteilen Israelfreunde eigentlich die Staatsgründung nach dem 2. Weltkrieg?

          Ist das legitim, einfach so zu erklären, dieses Land hier ist jetzt Israel? Das wird, soweit ich sehe, selten thematisiert.

          • Das ist ja ganz einfach: dieses Land da war vorher schon das Land der Juden. Den Gründungsmythos feiert man dieses Wochenende, nebenbei.
            Die Römer haben den alten Judenstaat bekanntlich plattgemacht. Sollen die Römer zum Sieger über Judäa erklärt werden? Ich würde sagen, dieses imperiale Unrecht kann nicht anerkennen, die Juden haben fast 2000 Jahre darauf gewartet zurückzukehren und niemals ihren rechtmässigen Anspruch aufgegeben. Das ist schon einmalig, welches Volk der Welt hätte das geschafft, allein gewollt? Aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Kann man wohl auch als Atheist neidlos anerkennen.

          • Formal ist das Hauptargument der Israelfreunde für die Staatsgründung der Teilungsbeschluss von 1947 durch die UN-Vollversammlung. Das Argument ist ziemlich schwach: Erstens sind die Beschlüsse der Vollversammlung nicht bindend und zweitens war das auch nur als Empfehlung formuliert. Das gleiche Gremium hatte übrigens 1949 den Palästinensern das Rückkehrrecht zugestanden, und das war nicht nur als Empfehlung formuliert. Niemand nimmt diesen Beschluss ernst. Da Israel aber mittlerweile Vollmitglied der UN ist, ist die Geschichte der Staatsgründung für den gegenwertigen Rechtsstatus nicht so wichtig, höchstens für die Bewertung der damaligen Akteure.

            Wie es überhaupt zur Staatsgründung gekommen ist, ist auch bei Israelfreunden ziemlich umstritten. Manche meinen, es sei die Folge des Holocaust gewesen, aber selbst eingefleischte Zionisten würden dem massiv widersprechen, und dies als eigene Leistung ansehen und nicht als eine Art Wiedergutmachung. Erstere Sichtweise ist historischer Blödsinn und wahrscheinlich politisch motiviert.

          • @FS
            „Scheinen nicht alle so zu sehen.“

            Vermutlich war schon der ägyptische Autokrat damals not amused.

          • „Da Israel aber mittlerweile Vollmitglied der UN ist, ist die Geschichte der Staatsgründung für den gegenwertigen Rechtsstatus nicht so wichtig“

            Ich vermute mal, dass viele Araber eine andere Meinung vertreten. Es gibt da ja noch sowas wie Blutrache über mehrere Generationen hinweg. Die Kultur ist da ein bisschen anders als bei uns.

          • „Die Römer haben den alten Judenstaat bekanntlich plattgemacht. “

            Das ist auch falsch. Der typische Vorwurf an die Römer lautet übrigens, dass sie die Juden aus Palästina vertrieben hätten. Auch das ist falsch. Die Römer hatten Juden lediglich aus der Stadt Jerusalem vertrieben.

          • @Navido
            Na klar. Und ich wette, das Ding mit der „Christenverfolgung“ hat mit den Juden auch überhaupt nichts zu tun gehabt.

          • @ Alex

            „Ich würde sagen, dieses imperiale Unrecht kann nicht anerkennen, die Juden haben fast 2000 Jahre darauf gewartet zurückzukehren und niemals ihren rechtmässigen Anspruch aufgegeben“

            Was für ein grotesker Bullshit. Hat Deutschland noch Anspruch auf Elsass-Lothringen? Darf Italien die Gebiete des römischen Reiches zurückfordern? Übernehmen die Indianerstämme irgendwann „rechtmäßig“ wieder die Kontrolle über die USA und Kanada? Kein Jude ist nach Palästina „zurück“gekehrt, so wenig, wie die meisten Palästinenser von heute noch Vertriebene sind, auch wenn viele sich trotzdem als solche sehen.

            Zionismus war schon immer eine Sch*ßidee. In Massen in ein bereits besiedeltes Land einwandern, um dort einen Gottesstaat zu errichten – das kann nur zu Krieg führen. Hat es ja auch, und der Konflikt dauert bis heute an. Und er wird heute von Leuten geführt und erlitten, die für seinen Beginn keine Verantwortung mehr tragen. Die Schwachmaten von damals sind alle bereits tot. Das macht es unmöglich, den Konflikt „gerecht“ zu lösen.

            Aber eine solche Meinung wird von Dir sicherlich als Antisemitismus diffamiert. Ist sie aber nicht: Antizionismus geht nicht notwendigerweise mit Antisemitismus einher – es sei denn, man nimmt religiöse Hirngespinste, wie, dass einer Gruppe und ihren Nachfahren vom Märchenwesen Gott ein bestimmtes Land versprochen wurde, für voll. Nur: Das tue ich nicht.

          • @Renton
            „In Massen in ein bereits besiedeltes Land einwandern, um dort einen Gottesstaat zu errichten“

            Das war nicht besonders besiedelt, da Wüste mit ein paar Nomaden. Die Zionisten waren moderne Bauern, die sich das Land kauften und niemandem einfach so wegnahmen. Später dann kam noch ein Millionenheer der vertriebenen Juden aus allen möglichen moslemischen Staaten dazu, die ist *auch* Israel.
            Mit der Gründung Israels ist seitens der Zionisten kein besonderes oder systematisches Unrecht verbunden gewesen, das sind samt und sonders antisemitische Legenden.
            Und dass ihre Religion sie mit diesem Land so verbunden hat – so what? Man braucht das nicht zu teilen, um es anzuerkennen. Ist einfach so.

            „Antizionismus geht nicht notwendigerweise mit Antisemitismus einher“

            Das ist deckungsgleich, da Israel nun mal die Heimat der Juden war und ist und eine Negierung dessen die Negierung des Jüdischen bedeutet. Und dann, da die Wiedererlangung mit wirklich fairen Mitteln erfolgte und hier nichts zu beanstanden ist. Vor allem muss man das ungeheure Unrecht, welches den Juden seitens der Araber zugefügt wurde (Angriffskriege, Ausschreitungen vor der Staatsgründung, Vertreibung der Juden der moslemischen Welt, die alle in Israel unterkamen) vollkommen ignorieren.
            Wenn man auch nur neutral ist, dann gewinnen die Juden und Israel haushoch. Man muss gar nicht mal „für“ die sein!

          • Das war nicht besonders besiedelt, da Wüste mit ein paar Nomaden.

            Das heißt also, wenn du bspw. als MGTOW alleine in deiner Butze lebst, darf ich mit Frau und 2 Kindern rein, dich bestenfalls noch dort leben lassen, idealerweise aber vor die Tür setzen? Schließlich ist deine Wohnung ja auch nicht besonders besiedelt, nämlich mit X Zimmern für einen alleine.

          • 1. Aus der religiösen Verbundenheit mit einem Land ergibt sich kein Anspruch auf das Land. Die ersten Zioinisten waren übrigens sekular und religiöse Juden hielten gar nichts von der Idee, in Palästina einen Staat zu gründen. Sogar Henryk M. Broder findet, dass die Gründung Israels in Palästina ungerecht war. Die Palästinenser wurden 1919 (durch die King-Crane-Kommission) u.a. dazu befragt, was sie vom zionistischen Programm hielten. Knapp 90% waren dagegen. Kolonialmächten gehört das kontrollierte Land nicht, und die Briten hatten kein Recht, das Land gegen den klaren Willen der Bevölkerung weiter zu geben.

            2. Die Palästinenser wurden und werden seit Staatsgründung systematisch aus ihrem eigenen Land vertrieben. Im Unabhängigkeitskrieg (1948-49) waren es rund 800000. Laut Tom Segev wurde die Hälfte vertrieben und die anderen Hälfte ist geflohen. Nach Staatsgründung wurde die Rückkehr der Palästinenser untersagt, und deswegen kann man fast alle als Vertriebene betrachten. Im 6-Tage-Krieg wurden weitere rund 200000 Palästinenser nach Jordanien vertrieben. Mittlwerweile haben die Palästinenser nur noch Kontrolle über rund 4% des Mandatsgebietes (Area A).

            3. Die massenhafte Vetreibung von Juden aus islamischen Ländern nach Staatsgründung ist ein Mythos. Jeder, der nach Israel ausgewandert ist, wird hier einfach mal als Vertriebener gezählt. Tatsächlich hatte Israel in diesen Ländern massenhaft um Einwanderer geworben. Einige arabische Länder hatten die Auswanderung untersagt, und Israel hatte mit den Staaten verhandelt, damit die Ausreise gestattet wurde. So hatte Marokko für diese Erlaubnis im Gegenzug Geheimdienstinformationen über Gegner des Königshauses geliefert.

            Alex, du lässt wirklich gar keinen philosemitischen Stuss aus.

          • Oops. Korrektur: Marokko hatte Geheimdienstinformationen bekommen, nicht geliefert. Geliefert hatte Israel.

          • „Und dass ihre Religion sie mit diesem Land so verbunden hat – so what? Man braucht das nicht zu teilen, um es anzuerkennen. Ist einfach so.
            „Antizionismus geht nicht notwendigerweise mit Antisemitismus einher“
            Das ist deckungsgleich, da Israel nun mal die Heimat der Juden war und ist und eine Negierung dessen die Negierung des Jüdischen bedeutet.“

            Ich erkenne religiös begründete Ansprüche auf ein Land ebensowenig an wie religiös begründete Verstümmelung von Kindern oder Menschenopfer. Unabhängig von der Religion.

            „Wenn man auch nur neutral ist, dann gewinnen die Juden und Israel haushoch.“

            Das kannst Du sicher am besten beurteilen, denn Du bist in der Angelegenheit ja bekanntlich der neutralste von allen…

          • @Renton/Navido
            Der Anspruch auf das Land wurde nicht durch die römische Eroberung und Gewaltherrschaft getiligt. Der Religion kommt die Bedeutung zu, diese Erinnerung am Leben gehalten zu haben.
            Mit anderen Worten: die Juden waren immer die Eigentümer, wenn auch 2000 Jahre lang nicht die Besitzer.

          • Alex, das ist sehr dünnes Eis. Die Juden haben laut eigener Geschichtsschreibung das Land von den Kanaanitern geklaut. Waren also nie legitime Eigentümer.
            Selbiges könnte man übertragen auf Südtirol. Die deutschen Ostgebiete. Elsass. Ganz Amerika. Taiwan….

            Aber jetzt sind die Juden halt da und da sie wehrhaft sind, bleiben sie auch. Das ist für mich keine Frage von Recht und Gerechtigkeit. Es ist halt so.

        • „Keine Religion ist so intolerant wie der Islam.“
          Woher weißt du das denn, hast du dich viel mit dem Islam beschäftigt?
          In welchen konkreten Punkten ist der Islam intoleranter, als zB der Katholizismus, wo es das Zölbat gibt, Frauen nicht Priesterin werden dürfen, Frauen eine total untergeordnete Rolle zum Mann haben, es seit vielen Jahrzehnten Kindesmisshandlungen gibt, von denen viele Tausend Fälle auf der ganzen Welt noch nicht aufgearbeitet sind?
          Würde mich interessieren, wie du das siehst.

          • „In welchen konkreten Punkten ist der Islam intoleranter, als zB der Katholizismus …“

            Meines Wissens sind sämtliche Länder, in denen Apostasie (Lossagung vom Glauben) unter Strafe steht, islamisch. Ich kenn Umfragen (Pew Research Center), wonach in den meisten islamischen Ländern über 40% Prozent der Bevölkerung die Todesstrafe für Apostasie angemessen finden. Im Irak und Palästina sind es sogar über 50%. Ich war mal in Palästina und hab Leute von der Uni darauf angesprochen, bekam aber nur ausweichende Antworten. Ein Mann (mit dem ich hauptsächlich Schach gespielt habe), hat mir erzählt, dass sein Sohn eine atheistische Webseite hatte, die er aber nach Todesdrohungen wieder einstellen musste. Das ganz ist übrigens oft nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört. Der stadtbekannte stockschwule Friseur (Nablus? hab ich vergessen) kommt zwar in die elitären Kreise nicht rein, aber die Frauen der Oberschicht rennen trotzdem alle zu ihm.

            Zölibat hat übrigens nichts mit Intoleranz zu tun. Das sind interne Regeln. Wer die nicht akzeptiert, kann ja austreten.

          • „Im Sudan (StGB aus dem Jahre 1991, Art. 126), Jemen und Iran sowie in Saudi-Arabien, Katar, Pakistan, Afghanistan, Somalia und in Mauretanien (StGB aus dem Jahre 1984, Art. 306) kann Abfall vom Islam noch heute mit dem Tode bestraft werden, und es werden vereinzelt auch Hinrichtungen durchgeführt, so etwa im Jahre 2000 bei einem somalischen Staatsbürger. Daneben können Atheisten in Malaysia, Nigeria, den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf den Malediven zum Tode verurteilt werden.“

            https://de.m.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam

            Die englische Wikipedia
            https://en.m.wikipedia.org/wiki/Apostasy#Contemporary_criminalization_of_apostasy
            führt kein nichtislamisches Land auf, in dem Apostasie als Verbrechen gilt.

            Mein Urteil: Klarer Sieger in der Kategorie Intoleranz unter den Weltreligionen.

          • Lightyears Antwort bzw. pseudopolemische Frage ist so ein typisches Beispiel für die unglaublichen Höchstleistungen, die manche Männerrechtler im sich Dummstellen vollbringen. 🙂

            Das Christentum besteht übrigens auch aus Protestantismus. Und kein Katholik muß Angst haben, wenn er seine Kirche kritisiert oder verläßt.

            Der Islam ist nicht nur die intoleranteste Religion auf Erden. Ich kenne auch keine andere Weltreligion, die einen ähnlichen Schwerenöter zum Gründer hat wie den Islam. Guckt Euch das Leben Mohammeds an. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

            Guckt man bei Wikipedia das Lemma „Feindesliebe“ an, sind alle Weltreligionen vertreten. Außer?

            Ich mußte schmunzeln, als ich dessen gewahr wurde. Hat mich aber auch nicht wirklich gewundert.

            Solche Leute wie Lightyear sind mir ein Rätsel, zumal deren Geisteshaltung gewissermaßen auch muselphob und zynisch ist, denn die Musels leiden am meisten unter dieser Pseudoreligion.

            Sprich mal mit deutschen atheistischen Ex-Musels. Oder mit Ex-Musels aus dem Orient. Die erzählen dir eine sehr spannende Geschichte über den Islam. Ich bin selbst immer wieder geschockt, wenn ich „Familiengeschichten“ von Musels höre. Also was da alles an Verrücktheiten los ist – mitten hier im modernen Deutschland.

            Denen fehlt schlicht das, was bei uns im 18. Jahrhundert abgelaufen ist. Eine prinzipielle Emanzipation von religiösen Machtansprüchen. Die haben 250 Jahre Rückstand. Und wenn man sich die interkonfessionellen Kriege und Kämpfe anschaut, dann kommt man sogar auf 400 Jahre Rückstand.

            Und bei Handabhacken, Steinigung etc. auf vielleicht 700 Jahre Rückstand.

            PS: Niemand verlangt von linken Männerrechtlern, daß sie zu leidenschaftlichen Islamkritikern werden. Ein Problem ist es aber, wenn einige sich so aufführen wie Feministinnen und mit den gleichen hohlen Abwehrmustern gegen Islam- oder Asylkritiker austeilen.

          • Lies den Koran, da steht alles drin.
            Und zähl die Tötungsgebote.
            Und dann zähl die Toten der islamischen Terroristen.

            Und lies mal laut aus der Bibel vor – in Mekka.
            Und dann lies mal laut aus dem Koran vor – auf dem Petersplatz.

            Was passiert wohl jeweils?

          • Google mal Kreuzzüge. Denn unsere Gegenwart ist bestimmt von der Vergangenheit. Der Reichtum Europas wäre ohne die Kreuzzüge des Christentums, aber auch nicht ohne des Imperialismus und der Sklavenhaltung nicht in dieser Form möglich.
            Es klebt also Blut an diesem Europa, an den Errungenschaften und natürlich vor allem an unserem Reichtum.

            Könnte man auch mal reflektieren und nicht immer alles so einseitig sehen. Es gibt immer viele Seiten bei einer Thematik, nicht nur eine einzige.

          • Ist das irgendwo anders gewesen? Die „heiligen Gegenden“ waren auch irgendwann römisch und diese haben endlich in diese investiert und sie dann mit den Kreuzzügen zurück erobert oder nicht? Wer ist denn der ursprüngliche Eigentümer eines Landes?

            Die afrikanische Stämme haben ebenfalls Kriege untereinander geführt und Sklaven gehalten, die Araber haben sie dem Sklavenhandel ganz erhebliche Einnahmen gehabt etc.
            Woher hat den Japan oder Südkorea seinen Reichtum?

            Ein gutes Buch für dich wäre guns, germs And Steel von Diamond

          • „Google mal Kreuzzüge. Denn unsere Gegenwart ist bestimmt von der Vergangenheit.“

            Was für eine selten dämliche Antwort. Die Zeiten der Kreuzzüge sind lange vorbei, aber die Todesstrafe auf Apostasie in so einigen islamischen Ländern gibt es jetzt.

            „Es klebt also Blut an diesem Europa[…] Könnte man auch mal reflektieren“

            Genau so billiges Ausweichen auf ein ganz anderes Thema. Wir waren bei „Welche Religion ist die intoleranteste?“ Nicht der Islam? Dann führe mal eine an, die intoleranter ist, nicht – vielleicht – war, mit Begründung. Oder gib uns, die wir den Islam für die intoleranteste Weltreligion halten, recht.

            Sonst fällt der Vorwurf des Reflexionsunwillens und der Einseitigkeit auf Dich zurück.

          • Ich möchte aber doch mal ergänzen, dass sich religiöse Intoleranz im Islam hauptsächlich gegen die eigenen Leute richtet: Apostasie, Schiiten beim IS, Bahai im Iran. Historisch war die religiöse Intoleranz gegen andere Gruppen im Christentum viel schlimmer. Nach der Reconquista in Spanien 1492 wurden die Juden aus Spanien vertrieben. Unter islamischer Herrschaft wurden sie toleriert und fanden danach als sephardische Juden im osmanischen Reich eine neue Heimat.

            Um Ansprüche auf ganz Jerusalem zu rechtfertigen, verweisen Israelfreunde übrigens gerne auf den Umstand, dass in Jerusalem immer Juden gelebt haben. Wenn der Antisemitismus so sehr im Islam stecken würde, wie bisweilen behauptet, hätten die jüdischen Gemeinden in Jerusalem wohl keine 900 Jahre Mittelalter überdauern können.

          • „dass sich religiöse Intoleranz im Islam hauptsächlich gegen die eigenen Leute richtet“

            Das ist ziemlich logisch. Findet man auch bei Sekten.

            Religionen dienen der Ertüchtigung zum Krieg gegen andere Stämme/Staaten. Da muss man ja auch Abweichler in den eigenen Reihen verhindert. Alle müssen ran. Man hat ja auch in den islamischen Ländern noch richtig heftigen Nationalismus.

            Bei uns ist die Zeit der Kriege vorbei. Kommt aber wieder.

          • „dass sich religiöse Intoleranz im Islam hauptsächlich gegen die eigenen Leute richtet“

            Das ist so richtig:
            „dass sich religiöse Intoleranz im Islam ALS ERSTES gegen die eigenen Leute richtet“

            Oder wo fängt es an? Natürlich im direkten Umfeld.
            Die Juden und Christen waren immer Bürger zweiter Klasse, ein Apartheitssystem unterdrückte sie. Andere wurden noch übeler behandelt und waren vogelfrei.
            Der Islam kennt keine Toleranz, nur Einzelne hatten die – trotz der Kultur der Intoleranz.
            Wie kann man das gut finden oder auch nur rechtfertigen?

          • „Google mal Kreuzzüge. Denn unsere Gegenwart ist bestimmt von der Vergangenheit. Der Reichtum Europas wäre ohne die Kreuzzüge des Christentums, aber auch nicht ohne des Imperialismus und der Sklavenhaltung nicht in dieser Form möglich.“

            Und ohne die Eroberungszüge des Islams, bei dem die Muslim eine Menge Gold angehäuft haben, was dann viele Menschen dazu verleitet hat, dem Islam beizutreten, wäre der Islam heute auch nicht da was er ist. Sklaverei gab es im Islam schon lange bevor Europäer Sklaven hatten und auch danach noch, selbst heute nach. Aber alles halb so wild. Die Sklavenhalter waren/sind ja nicht weiß.

            „Es klebt also Blut an diesem Europa, an den Errungenschaften und natürlich vor allem an unserem Reichtum.“

            Blut klebt an den Händen der meisten Völker, aber das scheint dich nur bei den Europäern zu stören?
            Ist diese selektive Wahrnehmung eigentlich anstrengend?

            Das ist doch wirklich bemerkenswert. Du wirfst den Christentum Verbrechen der Vergangenheit vor, die Leute begangen haben, die schon seit Jahrhunderten nicht mehr leben, um damit Taten runter zu spielen, die von Muslimen begangen werden, die heute leben und von vielen Muslimen heute gut geheißen werden. Ist dir eigentlich klar das du hier an Christen und Muslime völlig andere Moralvorstellungen anlegst, wobei du von Christen viel mehr erwartest, so wie man auch von Erwachsenen mehr erwartet, wie von Kindern.

            Einfach nur schwach. Schreibst du sowas um dich selbst davon zu überzeugen?

      • Ein linker Maennerrechtler ist wie das warme Gefuehl, wenn man sich besoffen selbst in die Hose pisst. Wenn Linke von 99 Luegen mal eine fallen lassen (weil es sie selbst betrifft), dann luegen sie meist dennoch. Es geht einfach darum, was alles verlogen ist in unserem oeffentlichen Diskurs. Feminismus ist nur ein Teil davon. Das Gegenstueck zum Feminismus ist nicht Anti-Feminismus, sondern eigenverantwortlicher Konservatismus.

        • Du brauchst deine Fehler nicht auf mich zu projezieren. Ich bin ein Mensch, der Fehler eingestehen kann, ohne dass ich mein Gesicht verlier.
          Ich kann sogar über Gefühle sprechen und weinen, wenn ich traurig bin. Ja, auch Männer können weinen und sollen das auch dürfen.

          Deine Vorurteile kannst du gern behalten.

        • Die Konservativen sind leider noch schlimmer als die Linken. Die Linken haben ihre Macken, die ich oben bereits angesprochen habe. Konservative sind aber noch viel dümmer. Die kriegen noch nicht mal eine vernünftige Feminismuskritik hin. Selbst die AfD hätte da noch Potential.

          Luisman gehört leider zu den Konservativen, die die linken Lebenslügen durch rechte ersetzen. Dadurch ist nichts gewonnen. Ginge es nach den Konservativen hätten wir heute noch das schulische und elterliche Züchtigungsrecht. Hätten wir kein Frauenwahlrecht etc. Würden wir noch im Manchesterkapitalismus leben.

          Konservative sind wahre Weltmeister darin, ihre eigenen früheren Positionen zu verleugnen.

          Die Verlogenheit von Linken ist schlimm.

          Die Verlogenheit von Konservativen ist aber noch schlimmer. 🙂

          • „Die Verlogenheit der Konservativen ist schlimm.“
            Da kann ich dir zu 100% zustimmen!
            Viele Mennerrechtler und antifeministen und Incels sehen sich ja auch als Konservativ…

          • @Christian
            Wer, ausser mir, ist in deinem Kommentarbereich denn ausdruecklich konservativ oder libertaer, bzw. explizit nicht-links? Das zeigen doch die Reaktionen auf die seltenen Kommentare, die ich hier abgebe. Der Tenor ist, wir sind die guten Linken, die ein Problem mit dem Feminismus haben, aber die Konservativen, die sind ja noch viel schlimmer. Die ideologisch Konservativen (von denen es noch wenige Restbestaende in der CDU/CSU gibt, und auch nicht allzu viele in der AfD) lehnen eben weit mehr als den Feminismus ab, sondern auch die vielen anderen offensichtlichen Luegen, wie z.B. Klima, Gender, die Seuchenpolitik, hohe Zwangsabgaben/Steuern, usw.

          • @lightyear2000

            Ich, crumar, Billy Coen, yx, der Leszek…

            @luisman

            Adrian, Shitlord, nouseforislam, Androsch Kubi…

            @beide

            Habt ihr Scheuklappen vor den Augen?

    • „Ich würde also die kulturelle Hegemonie von linker Identitätspolitik und Feminismus etc. viel breiter angreifen“

      Muß man erst man können. Die Lageanalyse von Rosenbaum finde ist richtig, das hat er auch sehr umfassend und gut dargestellt, allerdings mit einer Ausnahme. Er schreibt nichts darüber, wie die heutige hegemoniale Stellung des Feminismus entstanden ist und worin sie besteht.

      Deswegen halte ich auch seinen Glaube für kindlich, man könnte durch ein paar Vereine, die die richtigen Argumente vorbringen, irgendetwas ändern. Das wird mit einem Federstrich in die rechte Ecke gewischt, z.B. wie hier gestern noch diskutiert von einer Fanatikerin Kracher, die im ersten Programm ein Millionenpublikum erreicht. Rosenbaum unterschätzt völlig die mediale und poiitische Machtposition und Kampfkraft der Grünen, die nach der absehbaren Beteiligung an der kommenden Regierung noch schlimmer werden wird.

    • „… Ich würde einfach die Perspektive ein bisschen erweitern, zumal man dann auch vermehrt Bündnispartner haben würde.
      Die Erweiterung der Perspektive würde ich so sehen, dass man eben nicht nur Männerrechte bzw. Männerthemen in den Fokus rückt, sondern viel umfassender“

      Ich bin überzeugt, dass das nicht funktioniert: erweiterte Perspektive bedeutet den Fokus zu verlieren und dann kriegt man nichts mehr auf die Reihe. In seinem Demnken soll man ruhig eine weite Perspektive haben, aber wenn man sich zu einem Zweck zusammenschließt, braucht man einen Fokus, sonst erreicht man nichts. Und es sollte endlich mal darum gehen, nicht nur darüber zu reden sondern etwas zu tun und ein Ziel zu erreichen.

  2. Jeder Mann weiß, dass sich die Welt verändert, und das wir unser Zusammenleben mit Frauen und Minderheiten neu überdenken müssen. Elementare Grundrechte (gerechte Entlohnung, Zugang zur Macht, etc.) müssen jedem Menschen unabhängig vom Geschlecht, Herkunft, Religion etc gewährt werden.

    Diese Passage zeigt, daß Herr Rosenbaum nicht sonderlich reflektiert ist. Denn er übernimmt hier die pauschalen Ungerechtigkeitskonstruktionen des Feminismus und der Lügenmedien. Sozusagen ein bißchen Schuldkult als Demonstration des guten Willens, ein Kotau vor dem Zeitgeist.

    Was ist an „gerechter Entlohnung“ ein „elementares Grundrecht“? Was ist gerechte Entlohnung überhaupt? In Chemnitz verdienen Männer im Schnitt 14% weniger als die Frauen. Müssen jetzt alle Frauen in Chemnitz mal ordentlich ihr Verhältnis zu Männern und Minderheiten „neu überdenken“?

    Also es ist schon merkwürdig, wenn ein Männerrechtler offenbar zur Religion des Gender Pay Gap konvertiert ist.

    „Zugang zur Macht“ ist ebenfalls kein elementares Grundrecht. Noch nicht mal ein Grundrecht. Ich darf wählen, ja. Ich darf mich auch wählen lassen. Deshalb erlange ich aber noch lange keine Macht. Es gibt auch keinerlei Recht, daß Männer 50% der erzieherischen Macht in Kindergärten oder Grundschulen erlangen. Die Menschen dort haben wesentlich mehr Macht über die Kinder als unsere Politiker über die Bürger. Frauen haben auch kein Recht auf 50% der Mandate in Parlamenten. Zumal der Begriff „Frau“ ja sowieso schon etwas reaktionär ist und neuesten Gender-Forschungen doch fundamental widerspricht. 🙂

    Also, es ist doch befremdlich, wenn ein Männerrechtler hier feministische Narrative adaptiert.

    Natürlich kann man Vereine gründen etc. Ich habe aber einen ganzheitlichen Ansatz: Hat je irgendein Lügensystem auf Erden längere Zeit überlebt?

    Jedes Lügensystem – auch der Feminismus und Genderscheiß – ist dazu verdammt irgendwann jämmerlich an sich selbst und seiner eigenen Morbidität zugrunde zu gehen. Das gilt für „große Ideologien“ wie Kommunismus und Faschismus, aber auch für „kleine Ideologien“ innerhalb von Demokratien.

    Deshalb müssen wir uns um dieses Thema auch keine Sorgen machen. 🙂

    Jeder sollte seinen Teil zu diesem Prozeß beitragen. Der eine so, der andere so. Aber man sollte sich immer darüber im klaren sein, daß dieser ganze Müll auch so zusammenbrechen wird. Egal, was wir tun. Also man sollte immer locker bleiben, auch wenn mir das selbst oft schwerfällt. Je entspannter wir den Genderscheiß kritisieren etc., desto eher fliegen uns auch die Sympathien zu.

    Jeder sollte mal das Gedankenexperiment anstellen, was eigentlich los wäre, wenn es keinen Feminismus und Genderscheiß mehr gäbe. Also irgendwie hängen wir doch auch an diesem Müll. Man kann sich so schön darüber aufregen, seine eigene Intelligenz demonstrieren etc.

    Was würden wir nur ohne den Feminismus anstellen? 🙂

    • „Was würden wir nur ohne den Feminismus anstellen? 🙂“ Keine Sorge – Menschen finden (v. a. im Internet) immer genügend Gründe, sich zu streiten. Und sei es nur, ob man der Volksfront Judäas oder der Judäischen Volksfront angehört. Oder Pizza Hawaii mag oder nicht…

    • „Jeder sollte mal das Gedankenexperiment anstellen, was eigentlich los wäre, wenn es keinen Feminismus und Genderscheiß mehr gäbe.“
      Gabs doch eh viele Jahrhunderte lang, bis das seit der französischen Revolution langsam aufgebrochen ist. Frauen durften in einem Kanton in der Schweiz bis vor 30 Jahren nicht wählen, Frauen durften sich nicht von ihnen aus von ihren Männern scheiden lassen bis in die 1970er Jahre, sie durften nicht zu Feuerwehr und Polizei, sollten eine brave Hausfrau sein und alles Wichtige dem Mann überlassen.

      Und, was hat das gebracht? Viel Leid, Angst und verlorene Träume und Leben der Frauen.
      Aber warum möchtest du daran denn festhalten? Würde mich schon sehr stark interessieren.

      • „und Leben der Frauen.“

        Frauen verloren ihr Leben, weil sie lebensbedrohliche Berufe NICHT ergreifen durften?

        Kannst du das mal genauer herleiten?

        • So war das nicht gemeint.
          „Verlorenes Leben“ im Sinne von: das ganze Leben immer nur Hausfrau sein, dafür keine Anerkennung bekommen und vom Ehemann wird zB auch noch verboten, auf die Uni zu gehen, eine Reise zu machen etc.
          Das war auf die ZEit der 1950er bis 1990er bezogen, bzw. gibts sowas vereinzelt in Ö und D ja bis heute noch. Aber viel weniger.

          • Ah, also nicht „verlorenes Leben“ im Sinne von: der konsumsüchtigen Frau und der Kinder wegen 50-60 Stunden-Wochen schieben, die Kinder nur sehen, wenn sie bereits schlafen, die Gesundheit ruinieren in Übnerstunden und Stress und jeden Abend eine keifende Xanthippe, die nicht gut genug findet, was du leistest. OK

            Für dich ist „verloren“ ein Leben, in dem frau sich um das Liebste kümmert, das sie auf der Welt hat, sich um keine materiellen Sorgen kümmern muss, weil sie das an den Mann delegieren kann und in dem sie – in Zeiten fortgeschritten-automatisierter Haushaltsführung sehr viel Zeit hat, ihrer Selbstverwirklichung nachzugehen, seien es nun Töpferkurse oder der vormittägliche Plausch mit anderen Müttern im Cafe.

            Ja. Die haben das schon ganz schön schlimm, diese armen Frauen, wie die Männer ihnen das Leben ruinieren. schlimm schlimm schlimm schlimm schlimm

          • @l2000

            Das ist erstens Quatsch und du bist der bürgerlichen feministischen Propaganda aufgesessen, denn es gab nach dem zweiten Weltkrieg zwei deutsche Staaten und in der DDR (und anderen sozialistischen Staaten) gab es solche rechtlichen Möglichkeiten für Ehemänner nicht (andere Frage ist, ob sich nachweisen lässt, diese Möglichkeiten wurden genutzt).
            Was zweitens auch erklärt, warum ein solcher Feminismus, der rückwirkende Geschichtsfälschung betreibt, so unglaublich gefördert wird.
            Es gab kein „D“ vor 1990, sondern eine BRD und eine DDR.
            Die Unterschiede im Verhalten und Bewusstsein der Frauen kann man noch heute sehen.

  3. Wie man an Australien sieht, macht die Frauenbewegung in ihrem Männerhass auch nicht vor kleinen Jungen halt. Der Unterschied zu früher ist nur das Feministinnen sich mittlerweile in den Medien, der Politik, der Verwaltung und Bildung festgesetzt haben. Wenn dem nichts entgegen gesetzt wird, machen die mit ihrer Entmenschlichung von Männern immer weiter, wodurch deren Diskriminierung immer leicht akzeptiert wird.

    • So wie es jetzt ist, behaupten Feministinnen das irgendwelche Amokläufer in Verbindung zu Männerrechtlern stehen, sobald auch eine Frau getötet wurde oder das irgendwelche Incels auf versteckten toxischen Foren Männerrechtler sind. Alles natürlich beleglos, aber wer soll ihnen auch wiedersprechen?

  4. Ich brauch nur Geschichtsklitterung wie diese lesen:

    „Nicht zuletzt dank des Feminismus wurde das Patriarchat aber längst abgeschafft.“

    Ah, ja, wieder mal Jemand, der mir Feminismus für Männer andrehen will. Nein, danke! Der wirklich aufschlussreichere Text steht vor dem hier präsentierten Zitat auf

    https://georg-rosenbaum.de/2021/03/17/pladoyer-wir-brauchen-eine-maennerrechtsbewegung/

    Abgeschlagen ganz hinten findet, versenkt im ferner liefen, man dann statements, die an den Anfang allen Erörterns gehören:

    „Das Männerbild, das in unserer Gesellschaft gezeichnet wird, ist heute oft sehr einseitig und negativ, geradezu männerfeindlich.“

    Der wahnwitzige Männerhass, der unsere ganze Gesellschaft durchdringt, den gilt es zu entlarven, blosszustellen, verspotten, dagegen in jeder Form Widerstand zu leisten. Das wäre die allererste Aufgabe jeder Männerbewegung. Und die ist gross genug, geradezu eine Herkulesaufgabe. Die Augiasställe beim Staat und in den Medien wollen ausgemistet werden!

    Davon abgesehen ist der Kampf für die Männer in einem viel grösseren Kontext zu sehen. Unsere Gesellschaft wird von einem Maelstrom des Irrationalismus erfasst, von dem der Feminismus nur ein Aspekt ist und nicht mal der schlimmste. Sich damit gleichzuschalten, um seine vermeintlichen „Interessen“ „als Männer“ zu wahren führt in eine Art Ständevertretung in einer sich entfaltenden Dystopie der Unfreiheit und der allgemeinen Lüge. Den Sirengesang der Identitätspolitik, den sollte man ignorieren:

    „Mit Einzelkämpfertum werden wir Männer nichts erreichen, unsere Stimme wird in der pluralen Gesellschaft nicht wahr genommen.“

  5. „Elementare Grundrechte (gerechte Entlohnung, Zugang zur Macht, etc.) müssen jedem Menschen unabhängig vom Geschlecht, Herkunft, Religion etc gewährt werden.“

    Weder gerechte Entlohnung noch Zugang zur Macht sind Grundrechte. Ich habe kein Interesse daran, dass neben Frauen jetzt auch Männer Verbände gründen, die nichts anderes tun, als Steuergeld zu kassieren und sich Privilegien zu erheischen.

    Ich bin reaktionär. Ich möchte zurück zum Prinzip Gleichberechtigung vor dem Gesetz und Qualifikation und Leistung im Leben.

  6. Was ein Loser. Hätte er sich mit irgendetwas befasst, wüsste er, dass MRA bislang auch nicht funktioniert hat, weil es keinen interessiert. Das ist auch der Grund, wieso man sich mit Geschichte befassen sollte, man zieht daraus Konsequenzen für die Gegenwart. Dieser Mann denkt allerdings, er könnte das Rad neu erfinden.

    Männer hatten noch nie eine Stimme. Sie waren vielleicht Repräsentanten, allerdings immer nur für die Frau, ihre Sichtbarkeit in der Außenwelt sagt nichts über Machtverhältnisse.

    Männer, die sich einbringen, werden immer wieder in den Fängen der Frau gefangen und ausgebeuter.

    Es bleibt nur der Rückzug und das Versagen der Unterstützung. Ansonsten kann man auf kleiner Ebene dem System schaden. Das ginge beispielsweise, indem man den Behördenapparat auf Trab hält und Kosten verursacht.

    Es werden wohl nie genug mitmachen, um das System zu stürzen, allerdings können wir ihm schaden.

    • Wobei sich die Frage stellt, ab eine nicht-gynozentrische Gesellschaft funktionieren würde.

      Das eigentliche Problem ist vielleicht auch nicht der Feminismus, sondern der Glaube unseren unerschöpflichen Reichtum.

      • „der Glaube unseren unerschöpflichen Reichtum“

        Ich denke auch, dass *das* vollkommen unterschätzt wird. Rein objektiv betrachtet leben wir in der wahnwitzigsten Boom-Zeit aller Zeiten, in der alles möglich erscheint — sogar die Gravitation kann als patriarchales Konstrukt verdächtigt werden, welches die Menschen nur künstlich zurückhält.

        Der Wahnsinn hat also vermutlich eine ganz banale materialistische Basis und die kann man auf den Nenner „Nullzinspolitik“ bringen. Wenn diese flöten geht, dann ist es auch mit dem ganzen identitären Wahnsinn vorbei. Down to Earth. Es besteht also Hoffnung.

  7. „Frauen sind längst nicht mehr das unterdrückte Geschlecht. Sie erobern im Gegenteil immer mehr Bereiche, die einst Männern vorbehalten waren.“
    Das ist ja genau der Punkt, der euch am meisten stört, sonst könnte man das auch positiver schreiben.
    Ja, Frauen erobern immer mehr Männerdomänen und ja, es gibt viel mehr Gleichberechtigung als vor 20 Jahren, aber nein, es gibt noch keine 50:50 Gleichberechtigung in allen Lebenslagen.
    – Frauenberufe wie Pflege- und Sorgearbeit ist noch immer viel schlechter bezahlt, als klassische Männerberufe.
    – Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, ihre reproduzierende Rolle im Haushalt, Erziehung der Kinder usw. wird noch immer von vielen Männern nicht einmal als Arbeit gesehen, die auch wertgeschätzt wird. (Ja, auch Männer machen Arbeit für den Haushalt, wie Lohnarbeiten und Auto reparieren etc., aber ihr wisst schon, was ich mein).
    – Frauen sind stärker von der Pandemie betroffen.
    etc., die Liste lässt sich noch ewig fortsetzen.

    So ist auch sexualisierte Gewalt gegen Frauen noch immer ein riesiges Problem, jede 5. Frau erfährt in ihrem Leben zumindest einmal einen solchen Übergriff. (Auch Männer leiden an Gewalt – durch die Gewalt von anderen Männern, es gibt auch Gewalt von Frauen gegen Männern, die ist aber in Relation verschwindend gering).

    „Wir Männer haben, im Gegensatz zu Frauen, damit kein Problem, dass sie ihren eigenen Raum brauchen.“
    Das klingt fast schon lustig, weil es so unreflektiert ist: Ja klar, weil Männer seit 10000 Jahren ihre eigenen Räume haben und sich Frauen dies mühsam erkämpfen mussten und müssen.
    Wieso fühlt ihr euch eigentlich in eurer Opferrolle so pudelwohl? Männer sind keine Opfer (und auch keine Täter, zumindest nicht der normale Durchschnittsmann, der verantwortungsbewusst durchs Leben geht).

    Und dann gibt es immer wieder diese Schlagzeilen, bei denen man sich denkt, dass sich bzgl. Patriarchat und Frauenunterdrückung in den letzten 50 Jahren überhaupt gar nix verbessert hat:
    „Weil sie nicht mit ihrem Mann schlafen wollte, wird eine Frau in Frankreich schuldig geschieden“
    https://www.nzz.ch/panorama/frankreich-frau-schuldig-weil-sie-sex-in-der-ehe-verweigert-ld.1607607?reduced=true

    „…ob wir an den Rand der Gesellschaft gestellt werden sollen oder uns in die gesellschaftliche Diskussion weiterhin einbringen dürfen.“
    Das find ich spannend. Ich würde es ja gerne verstehen, wie man zu solch einer Analyse kommt. Es ist doch fast alles männlich auf der Welt, zumindest bei den harten Fakten: Geht es um Reichtum, Wohlstand, Besitz, Anerkennung, die reichsten Konzerne uvm: Da sind doch jeweils zu mehr als 50% (wenn nicht 70, 80 oder mehr %) Männer an der Spitze.
    REDET EUCH NICHT KLEIN! Männer haben Macht und Einfluss und können über maßgebliche Dinge ihres (und sogar über jenes von anderen) Leben bestimmen.

    „Elementare Grundrechte (gerechte Entlohnung, Zugang zur Macht, etc.) müssen jedem Menschen unabhängig vom Geschlecht, Herkunft, Religion etc gewährt werden.“
    Da stimme ich zu 100% zu! Diese Grundrechte sind aber lang noch nicht 50:50 zwischen den Geschlechtern aufgeteilt und in diesem Artikel wird sogar suggeriert, dass Männer weniger Rechte hätten, als Frauen. Das ist doch völlig absurd!

    „Nur mit Männerrechtsorganisationen können wir etwas der Vielzahl von feministischen Gruppierungen entgegensetzen, die sich in der Gesellschaft etabliert haben.“
    Warum feministischen Gruppen etwas entgegen setzen, warum nicht gemeinsam für Gleichberechtigung kämpfen? Gemeinsam gegen Sexismus kämpfen (zB dagegen, dass Männer immer stark sein müssen, auch mal Weinen dürfen, nicht immer alles wissen müssen, auch verletztlich sind und das auch ansprechen dürfen, ja auch bei den Männerfreundschaften).
    Da ist noch sehr viel zu tun! Was wir brauchen ist ein Miteinander und nicht, dass der Kampf der Geschlechter weiter vorangetrieben wird.

    „Dazu müssen wir Männer aber auch uns mehr gegenseitig dabei unterstützen und uns miteinander vernetzen.“
    Wie wärs, wenn wir als Menschen zusammen halten und diesen lächerlichen Kampf „Männer gegen Frauen“ mal weglassen und uns gemeinsam dafür einsetzten, dass alle Menschen (zB auch Transgender, Behinderte, schwarze usw.) an einem Strang ziehen und gemeinsam dafür kämpfen, dass es allen gut geht?!

      • Kannst du auf meine Argumentatione eingehen oder nicht?
        Dürfen hier nur Leute diskutieren, die alle 100%ig einer Meinung sind, oder werden auch andere Meinungen auf Augenhöhe hier akzeptiert und diskutiert?

        • Da stimme ich zu 100% zu! Diese Grundrechte sind aber lang noch nicht 50:50 zwischen den Geschlechtern aufgeteilt und in diesem Artikel wird sogar suggeriert, dass Männer weniger Rechte hätten, als Frauen. Das ist doch völlig absurd!

          Wie kommst du eigentlich nach solchen Behauptungen auf die Idee, du würdest auch nur annähernd auf Augenhöhe argumentieren?

          Btw. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist im Übrigen nicht nur an Rechten festzumachen, sondern auch an Pflichten. Was ist z.B. mit der bisher nur ausgesetzten Wehrpflicht nur für Männer?

          • Kann auch nur vermuten, aber ich denke mal, dass Männer zu Heer und Zivildienst (zB in Österreich) gehen müssen und Frauen nicht, weil Frauen gebären können und mit der Schwangerschaft, die nun mal natürlich nur von Frauen und nicht von Männern ausgetragen werden kann, ausgelastet sind.

            Und als dank dafür, dass Frauen die Gesellschaft reproduzieren, daher müssen sie nicht zum Heer und dürfen um ein paar Jahre früher in Pension.

            Es ist halt ein komischer Zugang zum Leben, dass immer nur Männerarbeit als echte Arbeit gilt. Wieso soll eine Schwangerschaft (oder 3, oder 5 oder 7 Schwangerschaften) nicht auch als Arbeit gelten?

            Das Hausarbeit und Reproduktionsarbeit, die meistens von Frauen gemacht wird, nicht als gesellschaftlich anerkannte Arbeit anerkannt ist, ist Teil eines Patriarchats, wo Männer für ihre Arbeit mehr gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung bekommen, als Frauen für ihre Arbeit.

          • Frauen kriegen Kinder freiwillig, Männer werden gezwungen im Ernstfall ihr Leben zu geben.

            Und noch was: Frauen erfüllen sich den Kinderwunsch betreiben also Selbstverwirklichung. Außerdem leisten Väter auch mit lebenslanger Arbeit einen Dienst für ihre Kinder und die Frau – die es genauso und nicht anders will. Keine Frau ist so selbstlos, ihr Leben lang malochen zu gehen und den Löwenanteil ihres Lebenseinkommen an Kinder und Mann abzugeben.

        • Du hast keine Argumente, die wir nicht schon tausend mal zerpflückt haben. Du plapperst die bürgerlich feministischen Tiraden nach und bist zur Skepsis gegenüber Behauptungen und Unterstellungen schlicht nicht fähig.

          So etwas hier: „Ja, Frauen erobern immer mehr Männerdomänen“ – nope, sondern nur die bequemen. Mit guter Bezahlung, Absicherung und ebensolchen Arbeitsbedingungen sowie mit einer guten „work-life-balance“.
          Für ein Großteil von akademischen Frauen gilt, was das Arbeitsamt sagt: Sie studieren an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts vorbei.

          Der Frauenanteil an bei diesen beliebten Fächern, wie bspw. Lehramt für Grundschule ist auch nicht mehr steigerbar. Das Frauenboot ist nicht nur voll, sondern wenn 9 Frauen dies studieren und 1 Mann und 5 Stellen frei sind, dann konkurriert 1 Mann um eine Stelle und 9 Frauen um 4 Stellen.
          Diese intrasexuelle Konkurrenz will der bürgerliche Feminismus aber nicht wahrhaben.

          „Es ist doch fast alles männlich auf der Welt, zumindest bei den harten Fakten: Geht es um Reichtum, Wohlstand, Besitz, Anerkennung, die reichsten Konzerne uvm: Da sind doch jeweils zu mehr als 50% (wenn nicht 70, 80 oder mehr %) Männer an der Spitze.“

          Das setzt eine Denkweise voraus, in der es die Gruppe „Mann“ gibt, die solche Vorteile an „Mann“ weitergeben.
          Diese Denkweise ist jedoch falsch, denn es profitieren die Frauen und Familien dieser Männer von Reichtum und Besitz.
          Präzise das ist mit der Institution der bürgerlichen Ehe auch beabsichtigt gewesen, nämlich die Umverteilung von Ressourcen, die Männer erarbeitet haben. An ihre Ehefrauen und Kinder.
          Eine „patriarchale Dividende“ existiert nicht.

          Wenn Herr Bezos Milliardär ist, dann habe ich von seinem Reichtum nichts, sondern seine Frau, die nach der Scheidung von ihm blitzartig zur reichsten Frau der Welt geworden ist.
          Sie hat einen Bachelor in Englisch und mit ihrer Qualifikation hätte sie in ihrem ganzen Leben ungefähr 0,01% von dem verdient, was sie durch die Partizipation via Ehe erhalten hat.
          Das Gejammer von Feministinnen, die jungen Frauen bräuchten „role models“ ist verlogen – das sind die bereits existierenden „role models“.

          „Männer haben Macht und Einfluss und können über maßgebliche Dinge ihres (und sogar über jenes von anderen) Leben bestimmen.“

          Gut, da du ein Mann bist, sage mir bitte über welche maßgeblichen Dinge du dein eigenes Leben betreffend überhaupt bestimmen kannst.
          Wenn du darauf angewiesen bist deine Arbeitskraft zu verkaufen, wer bestimmt über Anfang, Ende und Dauer deiner Arbeitszeit? Kannst du jederzeit einfach in den Urlaub fahren? Kannst du die Höhe deines Gehalts selbst bestimmen? Über welche anderen Leben hast du Kontrolle oder kannst zumindest bestimmend auf ihres Einfluss nehmen? Wie und welche?
          Du dichtest dir und uns eine Kontrolle selbst über unser eigenes Leben an, die in der Realität nicht existiert.

          Wie hegemonial der Feminismus in der Realität ist, sieht man daran, dass wir hier in unserer Freizeit unbezahlt und unter Pseudonymen schreiben, während ganze Heerscharen an „Gleichstellungsbeauftragten“ und „Gender-Professorinnen“ an Unis, in Parteistiftungen, in Parteien und sonstigen Institutionen, in den Mainstreammedien und den ÖR tätig sind.
          Bezahlt, bestens vernetzt mit den Herrschenden und tatsächlich sowohl Macht, als auch Einfluss ausübend und Propaganda verbreitend, die an armen Seelen wie der deinen kleben bleibt.

          • Sehr gut, nur bei Lightyear bleibt dabei bis zum nächsten Mal nichts hängen. Dann wird der gleiche alte Quark wieder aufgetischt, getreu dem Motto: so lange wiederholen, bis sie es endlich glauben.

          • @KlausT und Matze

            Danke für euer Lob und ja, bei L2000 wird nichts hängen bleiben.
            Er glaubt aus tiefstem Herzen an das Patriarchat, wie der gläubige Christ eben an Gott und den Teufel.
            Es ist für schlichte Gemüter beruhigend, wenn irgendwo eine verborgene Macht ihre Finger im Spiel hat, die sich unserem subjektiven Einfluss entzieht.
            Auch sein Verweis auf eine Männlichkeit, die vorgeblich „Macht und Kontrolle“ hat ist die umgekehrte Projektion der Erfahrung eigener Ohnmacht.
            Sein eigenes Beispiel nimmt er aber nicht zum Anlass seine Ausgangsthese zu hinterfragen, sondern irgendein Mann in diesem Forum wird wohl „Macht und Kontrolle“ haben.
            Da hilft dann auch kein korrigierender Blick in die Realität, wo es Kanzlerin Merkel, Friede Springer und Liz Mohn gibt.
            Selbst bei 100% Frauenanteil würde seiner Meinung nach im Hintergrund noch „das Patriarchat“ die Strippen ziehen, weil eine solch diabolische Figur in das Repertoire einer Ideologie passt, wonach das himmlische Wesen Frau uns alle retten wird.
            Hallelujah! 🙂

          • „Da hilft dann auch kein korrigierender Blick in die Realität, wo es Kanzlerin Merkel, Friede Springer und Liz Mohn gibt.“

            Ich finde da muss man gar nicht in die Politik schauen. Ich kenne viele Männer, die bei privaten Vorhaben „erstmal den Chef“ fragen müssen, gemeint ist die Freundin/Frau. Ich kann mich ehrlich gesagt an keinen Vorfall erinnern, wo eine Frau/Kollegin/Freundin meinte das sie erstmal den „Chef fragen“ müsse. Frauen haben heute in sehr vielen Beziehungen „die Hosen an“, aber es wird so getan und es scheint auch im Interesse der Frauen das sie darauf zurückfallen können, als ob Frauen nichts zu sagen haben und machtlos sind.
            Notfalls wird diese Macht dann einfach runter gespielt… welchen Bedeutung hat schon jemand der bestimmt wann und wohin es in den Urlaub geht, wie die Wohnung aussieht, zu welchen Geburtstagen man geht, was gegessen wird und wie man seine Freizeit verbringt im Vergleich dazu das man weiß das bei Volkswagen mehr Männer wie Frauen im Vorstand sitzen?

          • @crumar
            „Auch sein Verweis auf eine Männlichkeit, die vorgeblich „Macht und Kontrolle“ hat ist die umgekehrte Projektion der Erfahrung eigener Ohnmacht.“

            Feminismus ist die Weltanschauung des Untertanen von heute.

          • @Matze @Alex

            „Ich finde da muss man gar nicht in die Politik schauen. Ich kenne viele Männer, die bei privaten Vorhaben „erstmal den Chef“ fragen müssen, gemeint ist die Freundin/Frau.“

            Was viel über die unterdrückerischen Geschlechterbeziehungen und die wahren Machtverhältnisse aussagt. 😉
            Die Feministinnen haben halt das Grundproblem erklären zu müssen, wie das eigentlich funktioniert mit der „Unterdrückung“.
            Da ist ihnen eben Sex, Gewalt und internalisierte Frauenfeindlichkeit als Mittel eingefallen und nun müssen sie auch dabei bleiben.
            „Kooperation“, „Verhandlung“ und „Konsens“ jedenfalls ist nicht in ihrem Vokabular enthalten und kann es auch nicht sein.

            „Feminismus ist die Weltanschauung des Untertanen von heute.“

            Auf der einen Seite schon, auf der anderen Seite ist die nöhlige Daueranklage, dieses ständige emotional manipulieren und lügen, die moralinsaure Selbstgerechtigkeit und die substanzlosen Unterstellungen sehr bezeichnend für das Klientel, welches vorgeblich vertreten wird.

    • „Ja, Frauen erobern immer mehr Männerdomänen und ja, es gibt viel mehr Gleichberechtigung als vor 20 Jahren, aber nein, es gibt noch keine 50:50 Gleichberechtigung in allen Lebenslagen.“
      Das stimmt nicht. Zunächst ist Gleichberechtigung etwas ganz anderes als Gleichstellung und dann gibt es Bereiche, in denen Frauen bevorrechtigt sind, z.B. im Familienrecht und im Sexualstrafrecht. Vor Gericht haben sie immer einen Opfer-Bonus, in der Gesellschaft gelten sie als schwächer und hilfebedürftig und nutzen das oft schamlos aus.

      „Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, ihre reproduzierende Rolle im Haushalt, Erziehung der Kinder usw. wird noch immer von vielen Männern nicht einmal als Arbeit gesehen, die auch wertgeschätzt wird. (Ja, auch Männer machen Arbeit für den Haushalt, wie Lohnarbeiten und Auto reparieren etc., aber ihr wisst schon, was ich mein).“
      Das stimmt so nicht. Frauen erhalten in Beziehungen einen erheblichen Teil (rund die Hälfte) des Lohnes ihrer Männer und zwar nicht nur für Nahrung sondern auch für ihren eigenen Bedarf wie Kleidung oder in gemeinsamen Urlauben. Auch Rentenanteile erwerben sie von ihren Männern. Das wird bisher nirgendwo berücksichtigt. Da das alles bei den Männern abgezogen werden muss, verdienen Frauen letztlich mehr als Männer.

      „So ist auch sexualisierte Gewalt gegen Frauen noch immer ein riesiges Problem, jede 5. Frau erfährt in ihrem Leben zumindest einmal einen solchen Übergriff. (Auch Männer leiden an Gewalt – durch die Gewalt von anderen Männern, es gibt auch Gewalt von Frauen gegen Männern, die ist aber in Relation verschwindend gering).“
      Das stimmt nicht. Nach einer Pilotstudie des BMFSFJ ‚G e w a l t g e g e n M ä n n e r‘ [https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/studie-gewalt-gegen-maenner-84660] haben knapp ein Viertel! der befragten Männer „körperliche Auseinandersetzungen oder sexualisierter Gewalt in Partnerschaften“ erlebt!
      Das hatte das Ministerium für alle außer Männer (so die Drecks Ministerin) so schockiert, dass die empfohlene große Studie vergessen wurde.

      Feministen pflegen den Mythos des Opfers Frau mit vielen Lügen und wenig Wahrheiten. Man muss aktiv suchen, wenn man ihn widerlegen will, aber er ist widerlegbar.

      • In dem Bericht steht auf Seite 10: „Auf der Grundlage bisheriger Erkenntnisse ist es heftig umstritten, inwieweit Männern körperliche Gewalt durch ihre Partnerin widerfährt.“
        Ok, so viel dazu.

        „Jeder sechste der antwortenden Männer (36 von 196) gab an, einmal oder mehrfach von
        seiner aktuellen bzw. letzten Partnerin wütend weggeschubst worden zu sein.“

        Ja gut, meine 5 jährige Nichte hat mich auch schon mal wütend weggeschubst. Mit Gewalt hat das nicht viel zu tun. In Österreich sind letztes Jahr über 30 Frauen von ihren Lebensgefährten ERMORDET worden.

        Natürlich sehe ich, dass auch psychische Gewalt von Frauen gegen Männern ein Problem ist. Es ist aber zumindest nicht lebensbedrohlich und auf der Skala der Gewalt etwas anderes, als ein Mord. Da muss man schon in den Graustufen auch unterscheiden.

        —————-
        „z.B. im Familienrecht und im Sexualstrafrecht. Vor Gericht haben sie immer einen Opfer-Bonus, in der Gesellschaft gelten sie als schwächer und hilfebedürftig und nutzen das oft schamlos aus.“
        Ich glaub, du hast noch niemals mit einer Frau gesprochen, die eine sexualisierte Straftat anzeigen wollte und dann von der Polizei ausgelacht wurde.
        Opferbonus vor Gericht: Klingt sehr zynisch von dir, wie du das schreibst, ich verwende eine anderes Wort dafür: „Retraumatisierung“, wenn sie vor Gericht ihren Täter nochmal sieht.

        „Frauen erhalten Gehalt von ihrem Ehemann“: Ja gut so und völlig zu Recht! Am besten mit gesetzlich bindenden Betrag, sonst kann ja der Mann willkürlich bestimmen, wie viel seine Frau dieses Monat bekommt. in solchen Fällen sind die Frauen aber immer abhängig von ihren Männern, das darfst du nicht vergessen.

        „Auch Rentenanteile erwerben sie von ihren Männern. Das wird bisher nirgendwo berücksichtigt.“
        Klar wird das berücksichtig. Ist aber noch immer viel zu wenig. Ist auch völlig zu Recht, dass Frauen Rentenanteile bekommen. Denn es könnte ja auch so sein, dass die Frau arbeiten geht und der Mann aufs Kind aufpasst, die ersten 2 Jahre. Aber warum passiert das praktisch nie?
        Sag jetzt nicht, „weil das Kind gestillt werden muss“: Die Frau könnte genausgut Milch abpumpen oder es gibt andere Möglichkeiten der Ernährung des Säuglings.
        Grund dafür ist natürlich, dass die Männer das einfach nicht machen wollen.

        • „Grund dafür ist natürlich, dass die Männer das einfach nicht machen wollen.“

          Genau. Und wenn Männer das nicht wollen, gehorchen die Frauen. Denn sie sind schwache und dem Mann gänzlich unterlegene Wesen, die ohne die Hilfe weißer Ritter aufgeschmissen sind.

          Hey, ist nur die konsequente Ausformulierung Deiner Position – nicht ich bin der Sexist.

        • @ Lightyear2000:
          Ok jetzt kommt ne Wall of Text ^^“
          Aber zu den einen Absatz kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen.

          „Denn es könnte ja auch so sein, dass die Frau arbeiten geht und der Mann aufs Kind aufpasst, die ersten 2 Jahre. Aber warum passiert das praktisch nie?“

          Weil Frauen tendenziell sich Partner suchen, die von Haus aus mehr verdienen als sie selbst und es mehr Sinn macht, dass der Partner weiter Vollzeit arbeitet, der auch mehr verdient. Female Choice! Is doch zur Zeit in aller Munde! Aber Spaß bei Seite… Mehr dazu warum Männer nicht mehr Elternzeit nehmen weiter unten…

          „Sag jetzt nicht, „weil das Kind gestillt werden muss“: Die Frau könnte genausgut Milch abpumpen oder es gibt andere Möglichkeiten der Ernährung des Säuglings.“

          Klar können Frauen das machen, wenn Sie das wollen. Meine Kinder konnten mit dem Busen meiner Frau beide nix anfangen und wurden schon nach 3 Monaten abgestillt. Dann gibts halt Fläschchen und die waren mir sowieso lieber, weil ich dann selbst die kleinen füttern konnte (Wollte mir wirklich nicht ne Umhängebrust kaufen).

          Länger als ein Jahr Stillzeit find ich persönlich aber auch schon etwas seltsam… Schon allein weil die Kinder da ja schon Zähne haben! (Arme Nippel).

          Laut meiner Frau, die in verschiedenen „Mamigruppen“ unterwegs ist, kommt es aber überhaupt nicht selten vor, dass Frauen die lange stillen ( 2-3 Jahre) regelrecht über Mütter herfallen die gar nicht oder nur kurz stillen… Ich würd also sagen, dass bei der Thematik Männer seltener das Problem sind…

          „Grund dafür ist natürlich, dass die Männer das einfach nicht machen wollen.“

          Das halte ich für eine sehr steile (und schwer pauschalisierende) These. Ich bin selbst in Elternteilzeit seid einigen Monaten (Aufteilung der Elternzeit zwischen meiner Frau und mir dürfte wohl so ca. 40% zu 60%, weil Ihr 50% nicht gereicht hätten) und würde liebend gerne die volle Elternzeit nehmen um mich um meine Söhne zu kümmern. Es ist aber auch so, dass in der Regel ein Paar aus zwei Personen besteht und die Mutter auch ihre eigenen Wünsche mit einbringt. Shocking! Ich weiß!

          Hätte ich meiner Frau gesagt, dass ich 12 Monate Elternzeit nehme und sie doch bitte mit den zwei Partner Monaten zurechtkommen soll, hätte sie (zu recht) mir den Vogel gezeigt. Es hätte einfach keinen Sinn für uns als Familie gemacht, da ich wesentlich mehr verdiene als Sie und am Schluss für UNS als Familie weniger rum gekommen wäre.

          Und wenn ich mir meinen erweiterten Bekanntenkreis ansehe, würde ich sagen, dass das sogar die Regel bei jungen Vätern ist. (Nicht repräsentativ natürlich). War es tatsächlich andersherum und der Vater hat wesentlich weniger verdient als die Mutter, dann war die Elternzeit der Mutter wesentlich kürzer und die des Vaters umso länger. Ein ehemaliger Arbeitskollege nahm ein Jahr Elternzeit, nachdem seine Tochter auf die Welt kam und kündigte im Anschluss, weil seine Frau mehr als genug verdient hat für die ganze Familie. Er wurde also zum fulltime Stay-at-Home Dad.

          In der Regel treffen westliche Paare zusammen die Entscheidung, wer weiter Karriere macht und wer die Kinder betreut und da gehts meistens nunmal um das liebe Geld… wer mehr Verdient, wird auch nach Geburt der Kinder für das Familieneinkommen Sorge tragen.

          Es hat also wenig damit zu tun, ob man bei den Kindern daheim bleiben will oder nicht. Es ist den Eltern für gewöhnlich einfach daran gelegen, dass Sie stabile finanzielle Verhältnisse schaffen können.

          Ob jemand gerne auf seine Kinder aufpasst oder nicht ist hier erstmal Nebensache… Meine Frau sagt von sich selbst dass sie kein Babymensch ist und ich kann tendenziell besser mit den Launen unserer Söhne umgehen als sie. Wenn man also von „Willen“ zur Kinderpflege allein ausgeht, müsste eher meine Frau Vollzeit arbeiten und ich zuhause bleiben… dummerweise würden wir dann ca. 30-40% weniger erwirtschaften als es jetzt der Fall ist…

          Was man will und was man tut sind oft genug das genaue Gegenteil.
          Aber für seine Kinder zieht man es halt trotzdem durch!

          So pauschale Sätze wie von dir, dass alle Männer durch die Bank kein Interesse an der Erziehung ihrer Kinder hätten, halte ich vor allem anmaßend und komplett unreflektiert und kein Stück besser als Aussagen wie: „Die Frauen nehmen so viel Elternzeit, weil sie einfach nicht arbeiten wollen!“ Und so einem Satz würdest du ja wohl auch nicht zustimmen, oder?

          Würd mich interessieren, wie DU das mit deinen Kindern handhabst, um solche Ansichten zu vertreten.

      • @Vagabund

        „Nach einer Pilotstudie des BMFSFJ ‚G e w a l t g e g e n M ä n n e r‘ [https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/studie-gewalt-gegen-maenner-84660] haben knapp ein Viertel! der befragten Männer „körperliche Auseinandersetzungen oder sexualisierter Gewalt in Partnerschaften“ erlebt!
        Das hatte das Ministerium für alle außer Männer (so die Drecks Ministerin) so schockiert, dass die empfohlene große Studie vergessen wurde.“

        Da bist du einem Trick des BMFSFJ aufgesessen.
        Die tatsächlich große Studie (eine Fälschung) wurde zur Gewalt gegen Frauen verfasst.
        Die Studie zur Gewalt gegen Männer bekam nur ein Bruchteil (meiner Schätzung weniger als 1%) der finanziellen und personellen Ausstattung und durfte betreut „forschen“.

        Das Ziel war, eine Studie zu erhalten, von der man zwar einerseits sagen konnte, sie existiere – man tut also etwas in Sachen Erforschung von Gewalt gegen Männer.
        Aber andererseits jederzeit einschränken konnte, sie sei nicht repräsentativ – weil das die finanzielle und personelle Ausstattung auch gar nicht möglich gemacht hat.

        Dadurch hat man in Deutschland wissentlich einen Schwebezustand erzeugt, indem man sich auf Studienergebnisse berufen könnte, jedoch jederzeit einräumen muss, so genau weiß man das aber auch nicht.
        Schließlich ist die Studie nicht repräsentativ.
        Während gleichzeitig die Studie der Frauen vermeintlich valide Ergebnisse lieferte, mit denen dann politisch hausieren gegangen worden ist, um eigene Forderungen umzusetzen.

        Im Internationalen Maßstab hingegen häuften sich die Studien, die wiederholten, was das Team von Murray Straus schon vor Jahrzehnten festgestellt hatte: Häusliche Gewalt (leicht bis mittelschwer) ist zwischen den Geschlechtern gleich verteilt, von Formen schwerer Gewalt hingegen sind Frauen stärker betroffen. M.E. sind es inzwischen über 1000 Studien, die genau das aussagen.

        Der Trick in der feministischen Gewaltforschung ist, auf keinen Fall zuzugeben, dass es eine Gewaltspirale zwischen den Partnern gibt, die mit psychischer Gewalt beginnt und dann eskaliert, wenn niemand eingreift oder andere Formen der Konfliktbewältigung zur Verfügung stehen.
        Denn dann wäre Gewalt gegenseitig und das dichotome Täter-Opfer-Schema ließe sich nicht halten.

        Dass nur Frauen befragt werden, nicht auch Männer und schon gar nicht Partner ist kein Zufall, sondern das erfolgt mit Absicht.
        Wir haben durch diesen Feminismus gesellschaftlich Jahrzehnte in der Bekämpfung häuslicher Gewalt verloren.
        Das muss allen hier klar werden.

          • „… als Antwort auf zehnter-ochse:
            „von Formen schwerer körperlicher Gewalt hingegen sind Frauen stärker betroffen“ So viel Zeit muss sein.
            Oh ja natürlich, vielen Dank für die Korrektur!“
            Stimmt letztlich auch nicht: Manche Frauen erzeugen mit psychischer Gewalt den Druck, der manche Männer in den Suizid treibt; dann schreien die Dumm-Feministen, erfüllt von Ideologie und Hass: „Toxische Männlichkeit!“

    • es gibt auch Gewalt von Frauen gegen Männern, die ist aber in Relation verschwindend gering

      Stimmt… Fast 50% häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer ist wirklich verschwindend gering.

      Wie wärs, wenn wir als Menschen zusammen halten und diesen lächerlichen Kampf „Männer gegen Frauen“ mal weglassen und uns gemeinsam dafür einsetzten, dass alle Menschen (zB auch Transgender, Behinderte, schwarze usw.) an einem Strang ziehen und gemeinsam dafür kämpfen, dass es allen gut geht?!

      Och, ich bin da gerne mal etwas egoistisch und kümmere mich als Mann um meine eigenen Belange und wehre mich gegen Sexismus gegen Jungen/Männer und Rassismus gegen Nichtschwarze.
      Beim Thema Sexismus und Rassismus schlage ich so ggf. sogar gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn es gibt ja auch männliche Nichtschwarze.
      Ach ja – und um behinderte Männer kümmere ich mich natürlich auch bevorzugt. Die werden ja ebenfalls breit diskriminiert. Randgruppen wie Transgender verteidige ich dann bei Bedarf im Einzelfall gegen Diskriminierung.

    • „Das ist doch völlig absurd!“

      GG §6 und GG §12a (für den Anfang)

      Und jetzt du. Nenn einen Paragraphen, in dem festgelegt ist, dass Frauen schlechter abschneiden als Männer.

        • „Für den Anfang“

          Äh…. Ich hab das gelesen. Aber ich habe nichts finden können, wo du konkret ein Privileg nennst, das du persönlich hast.

          Vielleicht, wenn du ein relevantes Zitat hier einfügst?

        • „Die Ungleichbehandlung von Frauen spiegelt sich weniger in Gesetzen“

          Ah, ich verstehe. „Gleichberechtigung“ hat also nichts mit Rechten zu tun.

          Hast du das mit Frauen abgesprochen, dass du hier dafür kämpfst, dass Frauen wie Männer behandelt werden sollen?
          Dass es also z.B. vollkommen OK sein soll, eine Frau, die sich daneben benimmt, zu schlagen?
          Dass es als Witz gilt, wenn man einer Frau in die Weichteile tritt?
          Dass Hilfsangebote „speziell für Frauen“ sowie sämtliche Gleichstellungsbeauftragte („von Frauen, für Frauen“) komplett eingestampft werden?

          Oder meinst du mit „Gleichbehandlung“ das übliche: Es darf nicht den geringsten Nachteil bedeuten, eine Frau zu sein, aber alle massiven Vorteile des Frauseins möchten wir bitte vollständig erhalten wissen?

          • Ah, ich verstehe. „Gleichberechtigung“ hat also nichts mit Rechten zu tun.“

            Deshalb mussten sie ja das mit der „Gleichstellung“ erfinden, lol

    • Warum feministischen Gruppen etwas entgegen setzen, warum nicht gemeinsam für Gleichberechtigung kämpfen?

      Ein guter Grundgedanke. Aber wenn Männer und Frauen gemeinsam für Gleichberechtigung kämpfen, aber auch Unterschiede zulassen, um sich so optimal zu ergänzen – welche Rolle sollen dann die Feministen spielen? Die würden doch in einer solche Situation z.B. nie für reproduktive Gerechtigkeit für Männer eintreten oder für Wehrpflicht für Frauen? Es ginge doch nur darum, an der Seite der Feministen für noch mehr weibliche Privilegien zu sorgen.
      Gemeinsam für Gleichberechtigung zu kämpfen und für ein ausgewogenes Miteinander funktioniert nur, wenn der Feminismus verschwunden ist. Alles andere wäre abermals die männliche Unterwerfung unter das gesellschaftliche Bild der weiblichen Höherwertigkeit.

      • „Es ginge doch nur darum, an der Seite der Feministen für noch mehr weibliche Privilegien zu sorgen.“
        Hast du schon mal mit einer Feministin darüber gesprochen und ihr angeboten, dass ihr gemeinsam für Gleichberechtigung kämpft? Nein? Dann weiß ich nicht, warum du mit Unterstellungen operierst. Einfach mal ausprobieren und sich solidarisch zeigen.

        “ Alles andere wäre abermals die männliche Unterwerfung unter das gesellschaftliche Bild der weiblichen Höherwertigkeit.“
        Hä? Das versteh ich nicht. Welche Feministin sagt, dass Frauen höherwertig sind? WElche Feministin sagt, dass Männer unterworfen werden müssen?

        Ich denke, du hast da etwas ganz grundlegend falsch verstanden, deine Vermutungen (Unterstellungen) haben nix mit feministischer, gelebter Praxis zu tun.

        • Hast du schon mal mit einer Feministin darüber gesprochen

          Aber hallo. Ich bin unter einer Feministin der zweiten Welle großgeworden. Ich denke auch, dass ich ihren Erwartungen oft gerecht geworden bin, wenn ich, als ich größer war, die anstrengenden, gefährlichen und schmutzigen Tätigkeiten verrichtet habe. Und natürlich habe ich später unendliche Gespräche mit ihr darüber geführt. Inzwischen ist sie weitgehend entradikalisiert und sieht durchaus, dass es in vielen Bereichen erhebliche Benachteiligungen von Jungen und Männern gibt, um die sich ein Feminismus eben nicht sorgt und kümmert.

          Die Höherwertigkeit der Frau leitet sich daraus ab, dass sie nicht an die Front muss, dass sie als erstes gerettet wird, dass es keine Quoten für gefährliche Jobs gibt, dass Frauen die Hoheit über den Nachwuchs und die Reproduktion haben, dass sie so geschont und unterstützt werden, dass sie erheblich länger leben. Und dass bei Anschlägen und Katstrophen nach wie vor öffentlich Formulierungen verwendet werden wie „Unter den Opfer waren auch x Frauen“. Wir leben in einer frauenzentrierten Welt, in der sie weitgehend unbehelligt den Nachwuchs formen, insbesondere auch Jungs zu guten Feministen erziehen können. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass eine Männerquote im Bildungs- und Erziehungsbereich bis heute nicht in Sicht ist.

          Wenn also Männer und Frauen Seite an Seite für gute, gerechte Geschlechterwelt kämpfen würden, welche Aufgabe haben dann die feministischen Gruppierungen dabei? Würde mich echt mal interessieren.

        • „Hast du schon mal mit einer Feministin darüber gesprochen und ihr angeboten, dass ihr gemeinsam für Gleichberechtigung kämpft?“

          Mit Gleichberechtigung rennst du hier doch offene Türen ein. Damit hat hier glaube ich keiner ein Problem. Deswegen ist ja eine Einigung mit Feministen. Sie wollen in für die interessanten Bereichen bevorzugt werden und mit weniger Einsatz das gleiche erreichen können ( selektiver equality of Outcome statt Gleichberechtigung).

    • Da stimme ich zu 100% zu! Diese Grundrechte sind aber lang noch nicht 50:50 zwischen den Geschlechtern aufgeteilt und in diesem Artikel wird sogar suggeriert, dass Männer weniger Rechte hätten, als Frauen. Das ist doch völlig absurd!

      Merkst du eigentlich nicht, wie unfassbar dumm das ist? Rechte sind Optionen, die man nutzen kann oder auch nicht und werden nicht aufgeteilt. Und Frauen nutzen die Optionen (die sie haben) eine Karriere zu machen seltener, da sie ihr Privileg ausnutzen und sich versorgen lassen, als Hausfrau(eine Option, die der Mann nicht hat).

      Und weniger Rechte, schaust Du hier: Weniger Rechte für Männer

      • „Merkst du eigentlich nicht, wie unfassbar dumm das ist?“

        Er, sie oder es merkt das wirklich nicht, anders kann ich mir das Verhalten nicht erklären (außer als bewußtes Trollen und Werfen von Stöckchen, denen alle hinterherlaufen). Alleine solcher Irrsinn wie
        Grundrechte 50:50 zwischen den Geschlechtern aufteilen

        Soll wohl heißen, die Grundrechte nach Art. 1, 3, 5 usw. gehören die Frauen (die ungeraden Plätze nach Frauenstatut), die anderen den Männern, Intersexuelle bekommen an Schalttagen alle Grundrechte.

        Sorry, aber so jemand ist intellektuell nicht satisfaktionsfähig.

  8. Genau diese Idee hatte mich bewogen, mal vorsichtig vorzufühlen, wie die Chancen für eine Gegenbewegung gegen die Macht der Feministen (nicht Frauen) stehen. Hier hatte ich das mal angerissen:
    https://allesevolution.wordpress.com/2021/03/14/equal-days/#comment-612571
    Die Reaktionen waren enttäuschend. Das Bild wiederholt sich in den Reaktionen hier: ‚Wir‘ hauen uns lieber gegenseitig in die Fressen statt Gemeinsamkeit zu suchen. ‚Wir‘ müssen ja keine Freunde werden, aber wenigstens mal versuchen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen – nur so können ‚wir‘ etwas erreichen. Aber mir scheint es, dass es dieses gemeinsame Ziel überhaupt nicht gibt und in den Köpfen lieber ganz persönliche Feindbilder gepflegt werden.

    • Vagabund: Guter Punkt, das ist mir auch schon aufgefallen. Die Konkurrenz unter Männern ist das eine, das viel größere Problem ist die Konkurrenz zwischen den Geschlechtern: Ziehen wir doch alle an einem Strang und gehen verantwortlich durch unser (Familien) Leben.
      Wenn wir aufrichtig unseren Idealen nachgehen und immer einschreiten, wenn jemanden Unrecht passiert (völlig unabhängig vom Geschlecht) und die Menschen als Menschen behandeln und nicht als Männer oder als Frauen, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir zusammen großartiges schaffen können!

      • das viel größere Problem ist die Konkurrenz zwischen den Geschlechtern: Ziehen wir doch alle an einem Strang

        Und weiter oben schreibst du:
        es gibt noch keine 50:50 Gleichberechtigung in allen Lebenslagen.
        Da stimme ich zu 100% zu! Diese Grundrechte sind aber lang noch nicht 50:50 zwischen den Geschlechtern aufgeteilt

        Ja was denn nun? Erst schreibst du, dass alles schön 50:50 aufgeteilt werden soll, und deine einzige (vollkommen irrationale bzw. ideologisch motovierte) Begründung dafür ist „Geschlecht“ und dann kritisierst du die Konkurrenz zwischen den Geschlechtern.

        PS: Gleichberechtigung (Chancengleicheit) ist nicht Gleichstellung (Ergebnisgleichheit). Und Grundrechte kann man nicht aufteilen. Die hat jeder Mensch. Was für ein Käse.

        • Ziehen wir doch alle an einem Strang, weil es bis jetzt (März 2021) noch keine 50:50 Gleichberechtigung gibt. Das ist kein Widerspruch, sondern folgerichtig.
          Es gibt im Gesetz Grundrechte, diese existieren aber nicht zu 100% in der Praxis. Daher geht es im gemeinsamen Kampf ja auch darum, dass Grundrechte auch 100%ig umgesetzt und gelebt werden.

          Es gibt die UN-Menschenrechtskonvention, diese gelten THEORETISCH für alle MEnschen, aber nicht in der Praxis. ZB schon mal gar nicht für jene Menschen (vermutlich meist Männer), die in Minen seltene Erden für unsere Elektrogeräte schürfen und dabei ihre Menschenrechte oft übertreten werden.

          Daher nochmal: Es geht darum, dass geltende Gesetze eingehalten werden und dass wir gemeinsam dafür kämpfen sollen und diesen kindischen und dummen Kampf der Geschlechter endlich weglassen sollen.

  9. Gut finde ich, dass er sich wirklich auf Männer konzentriert und das nicht mit anderen Themen zusammenrührt.
    Falsch finde ich den Ansatz, reaktiv dem Feminismus und dem Matriarchat etwas entgegenstellen zu wollen, denn das wird die Genderwars nur weiter anheizen. Um einen inklusiven Ansatz zu erreichen, der ein friedvolles, ergänzendes und respektvolles Miteinander schafft, führt kein Weg daran vorbei, den Feminismus zu bekämpfen und abzuschaffen. Nur wenn statt der Frau wieder der Mensch ins Zentrum der Gesellschaft rückt, wird die Anfeindung anderer Menschen aufgrund angeborener und unveränderbarer Attribute zurückgefahren werden können.

    Antifeminismus ist ein elementarer Teil des Antifaschismus.

    • „Falsch finde ich den Ansatz, reaktiv dem Feminismus und dem Matriarchat etwas entgegenstellen zu wollen, denn das wird die Genderwars nur weiter anheizen. “
      Da bin ich etwas anderer Meinung: ‚Feminismus‘ und ‚Frauen‘ dürfen in keinerweise gleichgesetzt werden, Feministen kämpfen nicht für ‚Die Frauen‘ und sie machen nur einen kleinen Teil der Frauen aus. Hier müssen wir den Hebel ansetzen: Für Frauen und Männer, aber gegen Feminismus aktiv werden.

      • Vagabund
        Woher weißt du denn, wofür „Feministen kämpfen“? Hast du mit ihnen gesprochen?

        Ich fürchte nämlich, du irrst gewaltig! Feministinnen und Feministen setzen sich für alle Menschen ein, gegen Geschlechterstereoytpe die auch Männer betreffen (Männer dürfen nicht weinen, müssen immer stark sein und alles wissen etc). Feministinnen kämpfen für alle Menschen, die in irgendeiner Weise unterdrückt werden.
        Daher gilt es umso deutlicher: Gehen wir gemeinsam diesen Weg!
        UND HÖREN WIR ENDLICH AUF, UNS GEGENSEIITG AUSZUSPIELEN!

        • „Woher weißt du denn, wofür „Feministen kämpfen“? Hast du mit ihnen gesprochen?“ Seltsame Frage – ich lese sie seit Jahrzehnten.

          „Feministinnen und Feministen setzen sich für alle Menschen ein, gegen Geschlechterstereoytpe die auch Männer betreffen (Männer dürfen nicht weinen, müssen immer stark sein und alles wissen etc). Feministinnen kämpfen für alle Menschen, die in irgendeiner Weise unterdrückt werden.“

          Nein. Warum nicht, kannst du u.a. hier nachlesen:
          http://feminismus.ne-ne-ne.de/2019/03/31/kann-man-anti-feminist-sein-oder-muss-man-sogar/
          Feministen kämpfen so offensichtlich gegen ‚Das Männliche‘ dass das sogar im Parteiprogramm der SPD steht: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ Das widerspricht dem Grundgesetz, nach dem sogar Männer gleichberechtigt sind: Männer haben ein Recht auf eine Gesellschaft, in der sie Männer sein dürfen, wenn sie bestimmte Grenzen einhalten.

        • Ok, nenn‘ mir mindestens drei Feministen, die sich für Gleichberechtigung von Vätern und Müttern einsetzen. Aber nicht so, wie die hier.

          Und nein: Mehr Feminismus um das Patriarchat zu überwinden hilft nicht, keinem einzigen Vater, der seine Kinder nicht sehen kann, denn diese sind in unserer Väterherrschaft Eigentum der Mutter.

      • Feministen kämpfen nicht für ‚Die Frauen‘ und sie machen nur einen kleinen Teil der Frauen aus.

        Sehe ich auch so. Was mich aber erschreckt ist, wie weit ihre Leitbilder in die Vorstellungen von „normalen“ Frauen und Männern reinreichen. Beispielsweise ist die Mär von der Jahrtausende langen Benachteiligung und Unterdrückung der Frauen inzwischen bei fast jedem verankert, mit dem ich auf das Thema komme. Daraus leitet sich dann immer eine Akzeptanz dafür ab, diese Benachteiligung endlich mal durch besondere Privilegien auszugleichen. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist die „Mindestquotierung“. Auch feminismuskritische Frauen nehmen all diese Privilegien gerne an.
        Dazu kommt, dass Feminismus inzwischen eine Art Staatsziel geworden ist, egal welches Ministerium man sich anschaut.
        Feminismus wird immer die Solidarisierung der Geschlechter bekämpfen, so wie er die klassische Familie bekämpft. Deswegen wird es mit Feminismus nie ein Ende der Genderwars geben.

        • „Feminismus wird immer die Solidarisierung der Geschlechter bekämpfen, so wie er die klassische Familie bekämpft. Deswegen wird es mit Feminismus nie ein Ende der Genderwars geben.“
          Darum bin ich dafür, dass Männer sich offen für Frauen aber gegen Feminismus engagieren. Das wird auch die Frauen überzeugen, die gegen Feminismus sind und vielleicht die erforderlichen Mehrheiten schaffen im Kampf gegen Feminismus.

          • Mein Credo. Wir übertrumpfen uns mit Zustimmung. Ich bin extremer Frauenfreund, aber auch extremer Freund von Kindern und Männern. Deswegen muss die Seuche Feminismus überwunden werden, damit die Geschlechter wieder zueinander finden können.
            Leider wird mein expliziter Antifeminismus immer wieder als Frauenfeindlichkeit geframed, was er aber nicht ist. Gegen diesen feministischen Trick hilft nur immer wieder Aufklärung.

          • „Darum bin ich dafür, dass Männer sich offen für Frauen aber gegen Feminismus engagieren“

            Und was soll das konkret bedeuten?

          • Leider kann ich unten nicht antworten, darum hier: @beweis: „Leider wird mein expliziter Antifeminismus immer wieder als Frauenfeindlichkeit geframed, was er aber nicht ist.“ Ich habe mich auch lange als Antifeminist bezeichnet, rücke davon aber ab, weil diese Bezeichnung auch böse geframed ist, da hast du recht; als ‚Antifeminist‘ bezeichnen sich viele Frauenfeinde.
            Im Moment bezeichne ich mich darum als Anti-Feminist. Vielleicht kann man auf diese Weise als anders verstanden werden. Ist ein Versuch.
            @adrian
            „„Darum bin ich dafür, dass Männer sich offen für Frauen aber gegen Feminismus engagieren“
            Und was soll das konkret bedeuten?“
            Die Konkretisierung ist gerade das, worum es mir geht. Ich hatte auf etwas Zustimmung gehofft. Dann hätten sich ein paar zusammentun und gemeinsam mehr erreichen können, als jeder für sich alleine. Aber so weit sind wir wohl noch nicht.
            Darum habe ich begonnen, eine Webseite aufzubauen, die als zentrale Anlaufstelle für Anti-Feministen dienen soll. Hier soll es Übersichtsartikel, aktuelle Hinweise und Links zu Kollegen geben – aber eben auch ein Bekenntnis zu Menschenrechten und zur ‚Wiedervereinigung‘ von Frauen und Männern – ohne Feministen und andere Spalter und Hass-Prediger.

  10. „Wir sollten es nicht den Feministinnen und Gendertheoretikern überlassen, ob wir an den Rand der Gesellschaft gestellt werden sollen oder uns in die gesellschaftliche Diskussion weiterhin einbringen dürfen. Wir sollten eine starke Stimme erheben, denn auch wir Männer sind 50 Prozent der Bevölkerung und haben Macht, wenn wir uns hörbarer machen.“

    Rosenbaum bringt das in seinem Text schon gut auf den Punkt. Und auch ich habe in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass es immer mehr Menschen gibt, die mit linksidentitärem und hochideologischen Feminimus, Genderismus und einem Rassismus gegen Weiße nichts mehr anfangen können. Das sind mehrheitlich ältere Menschen, die hier kritisch hinterfragen und nicht mehr alles so einfach hinnehmen. Und daran sehe ich seine Forderung auch scheitern. Die breite Basis, gestüzt durch ein unaufgeklärte (oder vermeintich aufgeklärte) Jugend, wird ein solches Unterfangen nicht unterstützen. Die sind schlicht nicht genug aufgeklärt dazu, bzw. fehlt oft die geschichtliche Perspektive (historische Männer werden hier gerade regelrecht demontiert, um geschichtlich relevanten Frauen Platz zu machen). Dem alten weißen Mann, mit seiner toxischen Männlichkeit, den Incelauswüchen, dem Patriarchat, wird keine Basis dafür gegeben. Am Vorgang Forum soziale Inklusion e.V. lässt sich das aktuelle gut bestimmen.

    Seine Forderung kommt 30 Jahre zu spät. Der Feminismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.

    • Er hat heute auch was nettes getwittert

        • Irgendwo schrieb jemand, mann müsse nur abwarten, dann erledige sich der Feminismus von selbst.
          Da hatte ich Zweifel.
          Meine Zweifel schwinden – und es gibt sogar was zu lachen.

          • „G*tt“ mit Stern

            Das Krisenteam der Schule meines Kindes hat es im Moment so eilig, dass es in seiner Mitteilungsflut „Schüler*Innen und Schüler“ mit „SuS“ ersetzt. Bisher habe ich noch kein „LuL“ für die Lehrerschaft entdeckt – daher kommt wohl der Begriff „einlullen“.
            Aber leider sind die Schreib- und Sprechweisen nur ein Strohmann für das Eigentliche, das im Hintergrund geschieht. Daran können sich alle schön reiben, während die feministische Allmacht durch durch die kalte Küche einmarschiert. So demokratisch, wie Ampullen-Uschi zur EU-Kommissionsvorsitzenden wurde.

          • @beweis – Kann leider nicht mehr direkt antworten.
            „Das Krisenteam der Schule meines Kindes hat es im Moment so eilig, dass es in seiner Mitteilungsflut „Schüler*Innen und Schüler“ mit „SuS“ ersetzt. “
            Wie heißt doch dieser weltberühmte Fim? ‚Denn sie wissen nicht was sie tun.‘ Ist ja eigentlich zum Heulen, aber ich bin vor Lachen fast vom Stzhl gefallen

            „So demokratisch, wie Ampullen-Uschi zur EU-Kommissionsvorsitzenden wurde.“
            Wäre nicht die erste demokratische Machtübernahme.
            Vielleicht können wir es noch verhindern – ich bin es meiner Tochter schuldig, es zumindest zu versuchen. Und gebe nicht auf.

          • @beweis

            Schul(mail)intern sind die Abkürzungen

            SuS – Schülerinnen und Schüler
            LuL – Lehrerinnen und Lehrer
            KuK – Kolleginnen und Kollegen

            absolut üblich. Ich behaupte, es gibt keinen Lehrer in D mit drei Wochen Erfahrung im Job, der diese Abkürzungen nicht versteht 😉

    • Was soll den Rassismus gegen weiße sein? Das gibts per definitonem nicht:
      Rassismus beschrieb im Kolonialismus die Unterdrückung von Schwarzen Menschen durch weiße.

      Es gibt natürlich Diskriminierung gegen weiße Menschen, aber keinen Rassimus gegen weiße.

      • Wenn ich also als Weißer in Südafrika verprügelt werde, dann ist das Diskriminierung und kein Rassismus, Na, mit diesem Wissen tut’s dann gar nicht mehr weh!

      • Was soll den Rassismus gegen weiße sein? Das gibts per definitonem nicht:

        Und wo steht diese Definition? Bei Wikipedia jedenfalls nicht.

        Es gibt natürlich Diskriminierung gegen weiße Menschen, aber keinen Rassimus gegen weiße.

        Und was ändert das? Oder ist Rassismus gegen Schwarze (was ja auch Diskriminierung ist) schlimmer als Diskriminierung von Weißen?

      • Das ist einfach ein Definitionsbetrug. Wenn ein Schwarzer Weiße hasst, dann mach sich das an der Hautfarbe fest und das ist Rassismus. Aber schön, wie du mit dem Zeitgeist schwimmst, hast deine Lektionen schön auswendig gelernt, wie es sich für einen gehört, der selbst nicht denken kann.
        Rassismus tötet.

        • Das Wort ‚Definitionsbetrug‘ gefällt mir, danach hatte ich schon lange gesucht.
          Dieser Definitionsbetrug ist ein sehr beliebter und wirkungsvoller Trick von Feministen. Ein Beispiel ist ‚Sexismus‘: das wurde früher von vielen verstanden und negativ konnotiert; und dann wurde die Definition so erweitert, dass auch ‚unerwünschte Bemerkungen und Witze‘ dazu gezählt werden – also normales menschliches Verhalten, das dem einen oder anderen evtl mal nicht gefällt wird letztlich in einen Topf geworfen mit allem unterhalb von Vergewaltigung. Jetzt gibt es ‚versteckten Sexismus‘ – zB wenn ein Mann einer Frau die Tür aufhält, ihr ein Kompliment macht etc.
          Wie konnte es so weit kommen, dass eine radikale Minderheit die alleinige Deutungshoheit für Begriffe übernehmen konnte?
          Früher sagten die, einem ‚alten weißen Mann‘ könne gar keinen Rassismus oder Sexismus widerfahren. Als das unhaltbar wurde sagte M. Stockowski dann, theoretisch schon, aber praktisch nicht, denn dafür wäre ein Machtgefälle nötig. Das ist sogar richtig, aber sie impliziert jetzt, dass das Machtgefälle immer vom alten weißen Mann nach unten weise und sie deswegen in Wirklichkeit keinen Rass- oder Sexismus erfahren könnten. Wieder wird hintenrum die Definition von einem *ismus geändert, bis es passt.

          Bald werden sie sagen, theoretisch sehe es zwar manchmal so aus, als hätte ein awM keine Macht … aber es gäbe ja noch die versteckte Macht, die nur Feministen und Farbige erkennen können, und diese versteckte Macht hätten natürlich schon die awM.

          Wie geht man gegen solche Lügen-Konstrukteure vor? Die Kirche hat ja auch immer nur das zugegeben, was nicht mehr zu leugnen war. Sie lügen noch immer, aber ihre Macht schwindet – nach 2000 Jahren 😦

          • „Wie geht man gegen solche Lügen-Konstrukteure vor?“

            Die Wahrheit sagen, das ist für die Kryptonit.

            Feministinnen als Sexisten bezeichnen und diese neuen Rassisten als das bezeichnen, was sie sind: Rassisten.

            Nichts entwickelt mehr Durchschlagskraft als die richtige Bezeichnung für etwas!

      • „Das gibts per definitonem nicht“

        Die Definition wurde von Leuten geändert, die nur schlecht über Weiße reden können. Davor war Rassismus ein universelles Konzept. Also ja klar, deine Definition ist super sauber und richtig. Genau so richtig wie wenn Nazi definieren würden das man nicht rassistisch gegen Juden sein kann.

        Was ist denn für dich:
        – wenn sich jemand für seine Hautfarbe entschuldigen soll?
        – wenn jemand in einem Test aufgrund seine Hautfarbe mehr Punkte für die gleiche Note erreichen muss?
        – wenn jemand bei Bewerbungen hinten angestellt wird, weil er die falsch Hautfarbe hat?

      • „Rassismus beschrieb im Kolonialismus die Unterdrückung von Schwarzen Menschen durch weiße.“

        Die Vokabel Definitionsbetrug gefällt mir auch. 🙂 Rassismus ist allgemein eine Abwertung oder Diskriminierung aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher erblicher Unterschiede. Welche Unterschiede das im Einzelnen sind, ist nicht Bestandteil der Definition. Es kann also jeder beliebige sein, einschl. helle Haut. Und es können auch welche sein, die in der Realität gar nicht bestehen.

        ZB ist Antisemitismus eine Form von Rassismus, obwohl eine biologische Andersartigkeit von Juden zu Nichtjuden gar nicht besteht. Und natürlich können Menschen aller Farben Rassisten sein, und beliebige, reale wie erfundene, Gruppen können Ziel von Rassismus sein.

        Gibt es proschwarzen/antiweißen Rassismus? You bet. Ansatz zum Weiterlesen:

        https://en.wikipedia.org/wiki/Melanin_theory

        Dass solche Ansichten in Nordamerika nie Mainstream waren, und in Europa so gut wie gar nicht existieren, stimmt, Aber dass es das nicht gebe und gleich aus der Definition ausgeschlossen wird, ist dann schon etwas überbordend.

    • Wie wärs, wenn wir mal gemeinsam FÜR etwas kämpfen und nicht dauernd gegen gegen gegen?
      Wenn wir mal empathisch sind mit Frauen und uns ihre Probleme anhören und auch in Männergruppen mal über unsere Ängste und Gefühle sprechen.

      Das fehlt mir enorm. Immer gehts nur um Missgunst und wie blöd immer die anderen sind. Wie wärs mal, wenn wir uns selbst reflektieren und nicht immer nur auf die anderen hinhauen?

      Sind hier erwachsene Männner im Forum, oder ist das ein Kindergarten? Gibts ja nicht.

      • Nach Dursicht deines Blogs stelle ich fest, auf das femi-faschistische Niveau dort, will ich mich nur bedingt einlassen. So viel Hass auf Männer muss ich nicht haben.

          • Dein ganzer Blog ist feministische Hassrede. Und ich kann das behaupten, weil ich das so empfinde. Also missachte gefälligst nicht meine Gefühle und respektiere andere Meinungen, auch wenn sie dir nicht gefallen.

          • @lightyear2000
            Deine feministischen Schwestern haben es nicht mehr nötig, in männerrechtlichen Blogs rumzutrollen. Du hast da etwas falsch gemacht. Ich befürchte fast, du glaubst den ganzen feministischen Scheiß.

      • „Wenn wir mal empathisch sind mit Frauen und uns ihre Probleme anhören“

        Das wird schon überall gemacht… für Frauen wohlgemerkt. Männern wird gesagt das sie mehr Gefühle zeigen sollen und wenn sie es tun, benutzen gerade Feministinnen es um sie damit in ihrer Männlichkeit anzugreifen.

        Eine der beliebtesten Gaslighting-Strategien von Feministinnen ist der Angriff auf Ihre Männlichkeit. Das scheint ironisch, denn Feministinnen kritisieren normalerweise Geschlechterrollen, insbesondere traditionelle Männlichkeit, und verurteilen Männer, die sich ihr anpassen.

        Doch gleichzeitig sind sie die ersten, die sich über Männer lustig machen, die nicht traditionell männlich sind. Sie benutzen Worte wie „fragil oder „weinerlich“, um sie zu beschreiben. Das macht mehr Sinn, wenn man den Feminismus nicht als konsistente Werteordnung betrachtet, sondern als die religiöse Ideologie und das kulturelle Mem, das er ist. Eines, das Gegner zum Schweigen bringen muss, um zu überleben, oft durch Gaslighting.

        Mit dieser Methode unterstellen oder behaupten Feministinnen, dass Männer, die sich zu Männerthemen äußern oder feministische Politik oder hasserfüllte Rhetorik wie #killallmen kritisieren, Incels sind, Jungfrauen, kleine Penisse haben oder eine beliebige Anzahl von Beleidigungen, die Ihre Männlichkeit oder Sexualität angreifen.

        Dies ist eklatantes Gaslighting, da es Ihre Beschwerden entkräftet, indem es suggeriert, dass sie aus einem Ort der Unsicherheit und mentalen Instabilität stammen. Das Ziel ist es, Sie an sich selbst zweifeln zu lassen.

        https://www.wokefather.com/sexism/what-is-gaslighting-and-how-feminists-use-it/

        „und auch in Männergruppen mal über unsere Ängste und Gefühle sprechen.“

        auch das wird in Männner und Vätergruppen gemacht und sofern diese nicht feministisch eingestellt sind, wird ihnen in diesen Gruppen auch nicht erstmal eine Schuld eingeredet. Aber man macht sich dann eben über sie lustig, siehe oben.

        “ Immer gehts nur um Missgunst und wie blöd immer die anderen sind.“

        Kritisierst du das eigentlich auch bei Feministinnen? Feministinnen die in Schweden Männern verbieten wollten auf Männerklos im Stehen zu pinkeln?

        „Wie wärs mal, wenn wir uns selbst reflektieren und nicht immer nur auf die anderen hinhauen?“

        Das von dir ist echt schon saukomisch. Du kommst hier immer wieder angeschlichen und wirfst dann dann wild mit Beschuldigungen um dich, unterstellst Positionen, die niemand vertritt, nur um alle moralisch in ein schlechtes Licht zu rücken und reflektieren… da haben wohl alle eine andere Definition davon was das ist wie du. Du scheinst vollkommen unreflektiert. Als ob du kein Stück über das nachdenkst, was du wiederkäust, was du eigentlich für einen Sexismus von dir gibst und was für einen männerabwertenden Bias du pflegst.

  11. Wie wärs, wenn wir mal gemeinsam FÜR etwas kämpfen und nicht dauernd gegen gegen gegen?
    Wenn wir mal empathisch sind mit Frauen und uns ihre Probleme anhören und auch in Männergruppen mal über unsere Ängste und Gefühle sprechen.

    Das fehlt mir enorm. Immer gehts nur um Missgunst und wie blöd immer die anderen sind. Wie wärs mal, wenn wir uns selbst reflektieren und nicht immer nur auf die anderen hinhauen?

    Sind hier erwachsene Männner im Forum, oder ist das ein Kindergarten? Gibts ja nicht.

    • „Wie wärs, wenn wir mal gemeinsam FÜR etwas kämpfen und nicht dauernd gegen gegen gegen?
      Wenn wir mal empathisch sind mit Frauen und uns ihre Probleme anhören und auch in Männergruppen mal über unsere Ängste und Gefühle sprechen.“

      Du kämpfst ja leider dagegen, das man empathisch die Probleme der Männer anhört. Und zwar in Sinne fehlender Rechte. Warum willst du hier nicht mal empathisch zuhören statt bei deiner Ansicht zu bleiben das Männlichkeit toxisch ist?

      • Als erklärter Antifeminist käme ich nie auf die Idee, Frauen so einen Schwachsinn auch noch ungefragt zu raten. Ich halte die meisten Frauen für fähig, gemeinsam mit ihrem Partner zu entscheiden, wie sie ihre Kinder versorgen. Was geht den Typen das eigentlich an? Was bildet der sich ein?

        • Ja, es ist absolut anmaßend und bevormundend, Elternpaaren solche Ratschläge zu geben, als könnten sie nicht gemeinsam entscheiden, wie sie die Kinderbetreuung unter sich aufteilen.
          Milch abzupumpen, ist gut für die Mütter, die das aus gesundheitlichen Gründen (zeitweise) nicht können, aber für andere ist es eine Zumutung. Das Stillen ist ja nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Körperkontakt und Nähe, und sollte einer Erwerbstätigkeit nicht untergeordnet werden. Trotzdem – alle Paare, die das trotzdem so wollen, sollen es tun. Außenstehende haben deren Entscheidung zu akzeptieren.

          Falls Lightyear jemals eine Person (w/m/d) findet, die sich von ihm schwängern lässt, soll er ihr doch ganz empathisch vorschlagen, sie solle abpumpen, um Geld zu verdienen und ihrer beruflichen Karriere nachzugehen, während er sich primär um den Nachwuchs kümmert (oder wie immer er sich das in seiner übergriffigen Ahnungslosigkeit vorstellt).

          • Könnt euch wieder beruhigen. Mein Argument war, dass kein einziger Mann im ersten Jahr aufs Kind schauen würde (nachdem die Mutter aus dem Mutterschutz draußen ist), weil es den Männern zu anstrengend ist. Oder kennt ihr einen einzigen Mann, der das gemacht hat?
            Es ist einfach zu unattraktiv für Männer, warum sollten sie das machen, ist ja kein Prestige dabei und von den Kollegen würde man auch noch verarscht werden.

          • Warum ist denn Prestige für Männer wichtiger als für Frauen?
            Und warum kann man das für Frauen und Beruf nicht genauso sagen?

            In feministischen Theorien sind Frauen immer passiv. Dabei richten viele Frauen ihre Berufswahl und ihre Partnerwahl bewusst darauf aus aussetzen zu können, wenn sie ein Kind bekommen.
            Und natürlich habe ich auch in ersten Jahr viel mit meinem Kind gemacht.
            Etwas mit dem eigenen Kind zu machen ist etwas schönes

          • Du besitzt die Unverfrorenheit, zu behaupten, Männer würden das Stillen als Vorwand nehmen, um Frauen nicht am Erwerbsleben teilhaben zu lassen.
            Dabei ist es gerade umgekehrt. Wenn Väter es nicht übernehmen würden, für den Lebensunterhalt ihrer Familie zu arbeiten, könnten sich Mütter gar nicht leisten, die erste Lebenszeit ihres Babys diesem vorrangig zu widmen.
            Es liegt vermutlich außerhalb deines Vorstellungshorizonts, dass viele Väter gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden. Ob das Leben mit einem kleinem Kind anstrengender ist als eine anspruchsvolle Berufstätigkeit, kannst du überhaupt nicht beurteilen. Also unterlasse es doch gefälligst, dich mit deinen unfundierten Behauptungen in das Familienleben anderer Menschen einzumischen.

          • Ich als alter weißer Mann halte lightyear zugute, dass er noch ziemlich jung ist und deswegen die feministischen Leer(Lehr-)sätze und Klischees unkritisch und unreflektiert herunterbetet, wie sich das für junge Leute, die sich für links halten, in seinem Alter „gehört“. Immerhin schaut er hier gelegentlich rein, liest also die „Primärquellen“ und unterscheidet sich damit von den meisten Feministen,die von „uns“(Feminismus-/Identitätspolitik-Kritiker usw.) nur aus zweiter oder dritter Hand hören oder lesen.

          • Erklärst du mal wieder die Welt – von der du keine Ahnung hast? Ich kenne genug Väter, die ihre Kinder betreut haben. Mann braucht dazu einfach nur eine Frau, die gut verdient und das auch will. Gibt es. Öfter als du denkst.
            Ich hatte auch einige Babywochen, weil ich es mir leisten konnte .Bezahlte Vätermonate gab es damals nicht, hätte ich aber gerne genommen.

    • Gemeinsam mit Feministinnen kämpfen? Aber sonst geht es dir gut?

      Der Feminismus hat den Männern den Krieg erklärt und nicht umgekehrt. Wenn du dich mit dem Gegner gemein machst, wirst du auch zum Feind der Vernunft. Diese Ideologie ist zutiefst unmenschlich und muss beseitigt werden. Hoffentlich kapieren das noch mehr Männer, dann passiert auch mal was.

        • Die Grünen dürfen nie wieder in die Bundesregierung kommen. Wer das veröffentlichte Parteiprogramm liest, dem muss einfach klar sein, dass diese Partei nicht wählbar ist oder ernsthaft Regierungsaufgaben übernehmen kann. Die aktuellen Grünen haben mit den Grünen von vor 20 Jahren nichts mehr zu tun. Alte Parteigenossen wie Kretschmann oder Fischer sind eine aussterbende Spazies. Der Nachwuch so ideologisiert, dass sie zu eine Konsenspolitik nicht möglich sind, für sie geht es immer ums Ganze oder Garnichts. Man schaue sich doch nur die alberne Geschichte um das paritätische Wahlrecht an, wie die Grünen da reagieren. So was soll Kanzler werden? Never ever!

    • Der Mann hat wenig Erfahrung mit Internetforen 🙂

      Er kam doch gut weg, worüber beschwert der sich?
      Als ich mal ein Forum betrieben hatte, war ich tief betroffen, wenn keine Morddrohungen kamen, denn dann hatte ich zu weich geschrieben.

        • Feuer? Hexenverbrennungen sind nicht mehr legal! Ich glaube auch nicht, das die so schnell wieder eingeführt werden. Aber ein moderner Hexenhammer wäre ein guter Anfang….

  12. Willkommen im Internet kann ich da nur sagen.Es wäre freilich verfehlt, zu weitreichende Schlüsse zu ziehen, aber sowohl bei Betrachtung der ausufernden Diskussionen (nicht zum erstenmal), als auch seiner Dünnhäutigkeit, kann man mit etwas abseitiger Perspektive vielleicht erahnen, warum es bisher kein breites Männerbündnis gibt. 🙂
    Finde es übrigens auch auffällig, wie sich diverse Blogs die sich thematisch mit Feminismuskritik etc. beschäftigen (auch dieses hier), gar nicht dezidiert als „Männerrechtler“ präsentieren.

  13. Das zentrale Anliegen fehlt, unter dem sich eine Bewegung versammeln wird.
    Wenn man das Forum liest, so scheint es unvereinbar. Aber ein zentrales Anliegen kann trotzdem vereinen.
    Für die Männerrechtler müsste dies die biologische Basis der Vaterschaft sein.
    Voila.

  14. Pingback: Crumar über männlichen Wohlstand und männliche Macht | uepsilonniks

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