„Alle guten Männer über 35 sind vergeben… und für mich bleibt nur noch der Bodensatz“ klagt das Model

Einer dieser merkwürdigen Artikel, bei dem ich es erstaunlich finde, dass die Autorin glaubt, dass sie dabei gut abschneidet:

EARLIER this month I opened the door to a bouquet of flowers.

They were from yet another man who wants to date me. He’s 35, tall, dark and handsome.

Model Kim-Anh Le-Pham, 38, has been single for four years and has gone on almost 500 dates trying to find Mr Right

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Model Kim-Anh Le-Pham, 38, has been single for four years and has gone on almost 500 dates trying to find Mr Right

Yet, as experience dictates, I knew there’d be a catch.

After a few messages, he disappeared.

And this week, as the gifts roll in from admirers for Valentine’s Day — I have already received two — I know not to get my hopes up either.

I am 38 and have been single for four years.

And I hate to break it to any other single women in their late thirties, but all the decent men in our age bracket have been taken.

And sadly, the older silver foxes enjoy being single and have no intention of settling down, and the younger blokes are only into booty calls.

So back to men my own age. While I work out every day, these men look a decade older.

Beer bellies, bad manners, little respect for single women and minimal hygiene — I’ve seen it all on the apps.

Over the past four years I’ve been on almost 500 dates trying to find Mr Right.

Ich finde sie durchaus hübsch, so dass es eigentlich nicht schwierig sein dürfte einen passenden Mann zu finden, der sich für sie interessiert.

Aber anscheinend haben 500 Dates in 4 Jahren nicht das passende Ergebnis hervorgerufen. Das ist ein Date etwa jeden dritten Tag, was ja schon eine erstaunliche Menge ist. Wer geht jeden dritten Tag auf ein Date? Warum trifft sie keine vernünftige Vorauswahl? Reduziert die Auswahl auf die interessanteren Männer und nimmt sich dann für diese wirklich Zeit.

Natürlich: Sie versucht das Bild aufzubauen, dass sie begehrt ist, die Männer sich um sie bemühen und sie aber alle ablehnt, weil sie nicht gut genug für sie sind. Und das bei Männern, die wie in der Einleitung „35, groß, dunkel (?) und gutaussehend“ sind und ihr Blumen schicken.

And while I have become something of an expert on dating apps — last year I got a congratulations from Tinder for getting 25,000 likes for my profile — unfortunately, I am still looking for The One.

Das Hauptmotiv vieler solcher Artikel scheint einfach nur zu sein „schaut wie toll ich bin (25.000 likes!) aber kein Mann ist toll genug für mich“

Wie soll das wirken? Denken die Frauen: „Wenn sie Single ist, dann ist es ja auch okay, dass ich Single bin, in dieser schrecklichen Welt in der es einfach so schwierig für uns Frauen“ statt „Die blöde Kuh soll sich mal nicht so anstellen, wenn sie keinen findet, dann liegt es eben an ihr“

Sollen die Männer denken „Ich heldenhafter Simp werde sie erlösen, ich bin ja noch ein guter Mann“ nur um dann an ihren Klippen zu zerschellen?

My theory is all the good men were snapped up when they were young. All that’s left is the dregs.

Aber die Frauensahnestücke sind natürlich noch da.

I was 18 when I had my first serious boyfriend.

We were together for five years. We shared a house and were in love, but we met too young. We grew apart.

Later, I had another long-term relationship, for seven years. We also lived to­gether. While we never talked about marriage, it was on the cards. But it didn’t work out and our split was messy.

Das ist denke ich auch der Part, der klarstellen soll, dass sie eigentlich nichts falsch gemacht hat, es hat eben einfach nicht geklappt

Suddenly, in my early thirties, I was dropped into the dating world.

At times it has felt like I am the last single person in London. Even so, I have clung on to the idea of falling in love with someone my age.

I carefully worded my dating profiles so as not to attract the wrong type of man, and I used my professional pictures.

I’m a model and I wanted to sieve out the men who found that intimid­at­ing. But I haven’t been all that successful.

Wäre natürlich interessant ihr Profil zu sehen. Aber ihre „Professionellen Fotos“ dürften auch stark bearbeitet und geschminkt sein. Vielleicht hätte sie es es simpler versuchen sollen?

During my 500 dates, the only guy I have seriously dated was my age and had the best hair and teeth in the world.

He even had a “proper” job and took me out for fancy dinners. Alas, he wasn’t ready to settle down — or something like that.

Interessant welche Eigenschaften sie an ihm hervorhebt:

  • Ihr Alter
  • Sehr gute Zähne und Haare
  • einen passenden Job
  • hat sie in schicke Lokale ausgeführt.

Aber er wollte leider nichts ernstes. Tiefgreifende Gespräche, einen passenden Humor oder andere Gemeinsamkeiten waren aber auch nicht unter den Eigenschaften, die ihn interessant gemacht haben.

Apart from that, there was the guy who looked like Superman on his dating profile but turned up with a long white Santa beard. His body had gone to pot and he was wearing unwashed clothes.

Then there was the wealthy consultant who took me to his club where cocktails were thirty quid a pop. He was generous but knew the value of nothing. Plus, he continually scoffed salt and vinegar nuts on our date — the odour was revolting.

I went out with a psychologist. But every text I wrote to him I’d get one back analysing what I’d said. I’d ignore 90 per cent of them. After our second date he asked me to go back to his and when I said no, I got a long message at 2am telling me what I’d done wrong and that I wasn’t giving “us” a chance.

He was a nice guy but clearly wanted marriage after two encounters. I knew my postman better than I knew him. I get it, though — the dating pool for my age of hot, smart individuals is tiny. Nowadays, I only need to glance at a profile and know whether it’s worth me responding.

I have lost count of the number of men who use pictures that are a decade old. Do they not realise I will clock that the hot young thing I’d been messaging is not the bloke sat opposite me? Now I can tell if a photo is ancient.

Then there are the beer bellies. If a man has one, I know we’ll have nothing in common as I’m active and don’t do takeaways. If the profile is full of photos cropped in around the face, it’s a huge giveaway.

Erstaunlicherweise hat sie es dennoch in der App-Welt probiert und es gab keine Angebote für sie in der realen Welt.  Merkwürdig, dass man über Tinder, der App, wo man einfach nur Bilder sieht und ja oder nein sagt und die für Sex geschaffen worden ist schlechte Chancen hat.

 

67 Gedanken zu “„Alle guten Männer über 35 sind vergeben… und für mich bleibt nur noch der Bodensatz“ klagt das Model

    • „Natürlich: Sie versucht das Bild aufzubauen, dass sie begehrt ist, die Männer sich um sie bemühen und sie aber alle ablehnt“

      Wenn dir ein Typ sein Auto verkaufen will und dir dabei sagt das schon 500 Interessenten sich den Wagen angeschaut, aber dann nicht genommen haben, da sagst da: naa, it will be fine!

      Und in dem sie die Männer, die sie datet als Abschaum bzw. Bodensatz bezeichnet, hofft sie auf den weißen Ritter, der sie aus diese Misere rettet?

    • „Wer geht jeden dritten Tag auf ein Date?“ – Würde dies ein Mann tun, dann wäre er wohl als Pick up Artist gebrandmarkt und schon längst von fleisigen Feministinnen gegrillt worden (zumindest seine Hoden, so wie bei eine Schaftskastration).

  1. Ein Kerl der nach 500 Dates und dem artikulierten Willen eine feste Beziehung einzugehen keine abzukriegen würde man attestieren dass das Problem nicht die sind mit denen er sich getroffen hat. Und zwar von Freund und Feind.

  2. Man darf nicht vergessen, dass die 500 Dates ja mit Männern stattfanden die sie vorausgewählt hat. Die optisch (und vermutlich auch charakterlich) also deutlich stärker ihrem Ideal entsprachen als der Durchschnittsmann auf der Straße.
    Daraus ergibt sich, dass sie entweder immer weiter optimieren will oder, dass ihr Männerideal Unsinn ist.
    Wie dem auch sei, als MGTOW lebt es sich immer noch am entspanntesten. Da kann man über solche Damen bestenfalls lachen.

    • ja natürlich ist sie eine Witzfigur, wenn auch eine tragische Solche,
      mir fällt dabei ein (altes?) Sprichwort ein:
      -Eine alte Jungfer ist eine Frau, die einmal zu oft Nein gesagt hat.-

  3. Sheng Nu
    Replicant Phish hat m.E. die Beömmelung über die Tragikkomik von „Resteessenfrauen“ (leftover women) zur Kunstform erhoben.
    z.B:

    Nur was für Leute, die mit british surrealem Humor was anfangen können..

  4. Etwas merkwürdig ist diese „Geschichte“ mit dem Psychiater:

    „…After our second date he asked me to go back to his and when I said no, I got a long message at 2am telling me what I’d done wrong and that I wasn’t giving “us” a chance.

    He was a nice guy but clearly wanted marriage after two encounters.“

    Beim zweiten Date Sex zu „wollen“ bedeutet „Heirat“?

    • Jupp. Hab ich auch gedacht. Die läuft nicht rund. Ich bin 48 und würde mich erbarmen. Aber ich habe Bierbauch (immerhin selbst gebraut), würde sie sicher nicht permanent teuer ausführen (es sei denn sie zahlt auch mal) und zwei Söhne die Priorität vor ihr haben. Vermutlich bin ich raus. Achja, Probefahrt nach 2 Dates wäre angebracht.

  5. Die Frau ist offenbar charakterlich so, wie man sich das bei einem Model vorstellt. Völlig oberflächlich, auf Äußerlichkeiten fixiert. Zudem scheint sie auch irgendwie narzißtisch gestört zu sein, wenn sie tatsächlich 500 Dates absolvierte und meint, auf diese Weise den Mr. Richtig zu finden.

    Hinzu kommt, daß sie offenbar mit ihren professionellen Modelfotos auf Pirsch geht. Das zieht womöglich auch eher Männer an, die oberflächlich sind und vor allem Sex bzw. eine äußerlich attraktive Frau wollen.

    Sie sollte sich einfach mal wie ein normaler Mensch benehmen, eine Therapie machen und vielleicht mit dem Modeln aufhören. Tiefenpsychologisch könnte man noch ergänzen, daß das stark nach einer Inszenierung von Hoffnungslosigkeit und Ablehnung aussieht. Das wirkt ja alles schon etwas surreal mit diesen 500 Dates. Das ist ja ein enormer Arbeitsaufwand, der von einem inneren Mangelzustand kündet, den sie versucht mit Mr. Right zu kompensieren.

    Dann noch das Klagen in der Öffentlichkeit.

    Eigentlich sagt die Frau: Ich bräuchte dringend eine Therapie, ich will aber nicht. Mr. Right soll mich von allem Übel erlösen. 🙂

      • Das sehe ich auch so und der sarkastische Kommentar von Christian über die „Reste“, die sich laut ihr auf Dating-Plattformen versammeln: „Aber die Frauensahnestücke sind natürlich noch da.“ sind die legendären drei Finger, die auf einen selbst verweisen, wenn man auf andere zeigt.

        Wenn sie laut Eigenaussage seit vier Jahren Single ist und weder in ihrem sozialen, noch ihrem beruflichen Umfeld passende Männer gefunden hat für ein date und damit gezwungen war, auf diese Plattformen auszuweichen, dann kann mit ihr etwas nicht stimmen.

        Laut Beschreibung ihrer Biografie ist sie nicht nur Model, sondern auch Schauspielerin und „Presenterin“ – also ständig unter Menschen und ich nehme einmal an, überdurchschnittlich attraktiven.
        Wenn sie völlig oberflächliche Kriterien an ihre Auswahl von Männern hat und dort nicht fündig wird, dann muss ihre Persönlichkeit selbst für die hohlsten Nüsse inakzeptabel sein oder sie bescheißt sich und uns.

        • Also den Bildern nach ist sie gut anzusehen und gepflegt und das sieht auch nach Potential für noch einmal 10 Jahre und mehr aus. Aber nicht als Model.

          Und wenn ich lese „Model, Schauspieler und Presenter“ und have über 10 Jahre im Bankensektor gearbeitet bevor ich entschieden habe was anderes zu machen was mich glücklicher macht klingt das erst mal nicht unvernünftig. Aber ich fürchte dahinter verbirgt sich eine typische Medien-und Aufmerksamkeitshure. Ich glaube kaum, dass sie in einem der Berufe erfolgreich ist und viel mehr, dass sie sich so durchschlägt. Das ist an sich auch keine Katastrophe, aber ich vermute es gibt eine deutliche Diskrepanz zwischen ihrer eigenen Wahrnehmung und der Realität.
          Sie sieht sich im Medien Bling Bling zu Hause. Entsprechend muss der Kerl was her machen und natürlich ordentlich Geld verdienen. Sie erwartet vermutlich ohne Gegenleistung vom Vermögen des Mannes zu partizipieren. Und ein Kind muss vermutlich auch noch her.
          Klar gibt es genügend Männer die auch das mit machen, aber vielleicht will sie die genau deswegen unterbewusst nicht?
          Ich würde mich jedenfalls von Frauen aus dem Business fern halten.

    • Ausserdem muss man auch sagen, dass sie keineswegs an der Spitze der Nahrungskette für Männer steht. Sie ist 38. Das heisst sie kann, wenn alles gut geht, noch 2 Kinder ohne erhebliche gesundheitliche Risiken zur Welt bringen.

      Sorry, aber das ist schon für viele uninteressant. Vor allem, wenn sie nur auf die Top 0.01% abzielt. Die sich sowieso lieber eine 30- oder 35-jährige Doktorin angeln. Jemand, der hübsch, klug, sportlich und witzig ist. Anstatt kompliziertes, oberflächliches Alteisen.

      • Der Gedanke kam mir auch. Ich bin auch sicher, dass sie das will. Ein gutaussehender Mann, der sich von ihr in den Hafen der Ehe ziehen lässt und mit ihr Kinder zeugt und ihr ein Haus kauft wo sie sich nach dem Ende ihrer Modelkarriere dem Schmuckdesign widmet.
        Nun dürfte ein erheblicher Teil ihres Beuteschemas diese Falle schon hinter sich haben und auf keinen Fall das Spiel ein zweites Mal spielen wollen. Wenn du schon zwei Kinder und Exfrau hast, möchtest du nicht mehr. Meistens. Vielleicht ist sie etwas spät zu der Erkenntnis gekommen, dass sie Kinder haben will? So geil sind die Chancen mit fast 40 Jahren nicht mehr.
        Nebenbei: 500 Dates? Mit wievielen davon ist sie denn in der Kiste gelandet? Erzählt sie das den Kerlen? Da wäre ich auch eher nicht an einer Beziehung interessiert.

          • Ja, das bringt es gut auf den Punkt! Genau das dachte ich auch. Entweder sie will in Wirklichkeit gar nicht mehr (ohne sich dessen bewusst zu sein) oder sie hat ein vollkommen unrealistisches Bild von sich und der Welt. Vielleicht geht das mit dem oberflächlichen Modeljob einher.

  6. Ein Problem der Dating-Apps ist der Katalog-Charakter, welchen sie für Frauen haben. Die allermeisten Männer bekommen dort keine 25.000 Likes oder Nachrichten im Minutentakt. Für Frauen entsteht so der Eindruck, dass immer noch Luft nach oben ist und das bestehende Angebot eigentlich nur den „Bodensatz“ darstellt. Entsprechend sinkt die Motivation der Frauen, Energie in das Grundangebot zu stecken. Zumal dieses aus vielen Männern besteht, die per Gießkannenprinzip Hey-Nachrichten oder Likes auf alles und jede verteilen.

    Hier hilft es tatsächlich, die Erfahrungen des anderen Geschlechts zu teilen. Entweder im Gespräch oder indem man mal einen Account auf der anderen Seite anlegt. Ausnahmslos alle Kumpelinen konnten kaum fassen, wie trostlos der Markt für Männer im Vergleich war.

    Frauen fällt hier das Überangebot auf die Füße, wo sich (wie im realen Leben auch) die aggressiven Selbstvermarkter eher durchsetzen. Kombiniert mit überzogenen Ansprüchen kommen dann halt 500 unbefriedigende Dates heraus.

    • Bei diesem Katalog-Charakter/“Überangebot“ sehe ich auch das Problem.

      In der „Real World“ (also nicht online) sieht das zB. so aus:
      Hamburg ist die „Single-Hauptstadt“ Deutschlands.
      Aber was ist so besonders an Hamburg?
      1. Zum einen ist Hamburg eine Großstadt (zweitgrößte Stadt), es gibt also sehr viele Vergleichsmöglichkeiten, und immer die Hoffnung, noch jemand besseren zu finden, bzw. daß man ein Festlegen auf einen Partner später bereuen könnte. (ist natürlich ein Irrglaube, da nicht nur die Auswahlmöglichkeiten größer sind, sondern auch die Konkurrenz.)
      2. Dazu kommt, dass in Hamburg die meisten Einkommensmillionäre Deutschlands wohnen. Das befeuert die Selektivität von weiblicher Seite.

      Und diese beiden Faktoren – (scheinbar) eine sehr große Auswahl, und (scheinbar) auch viele mit den Eigenschaften, die man will (fin. Versorgerqualitäten) – findet man eben beim Onlinedating.

      Insofern hatte Merkel mit ihrem „Neuland“ Recht. Nicht unbedingt im (von ihr wohl gemeinten) technischen Sinne, sondern im sozialen.
      Was die Vergleichbarkeit, oder auch der überschwängliche aber letztendlich leere Zuspruch (25.000 likes!) mit Menschen auf lange Sicht macht, kann man nur erahnen.

      Ich muss dann immer an die Experimente von John B. Calhoun denken.

  7. Hm. Sie sollte sich einfach von Frau Dr. Meike Stoverock geb. Stoverock gesch. Lobo (wenn man sich von Lobo trennt, ist das dann Lobotomie?) das Prinzip (gibt es eigentlich auch weibliche Prinzipien, und sind das dann Prinzessipien?) der Female Choice erklären lassen und als ihren Heiland annehmen, dann klappt’s gewiss auch mit dem Märchenprinzen! 🙂

  8. Sie ist offenbar prinzipiell zu Langzeitbeziehungen in der Lage, sonst hätte sie noch keine gehabt. Doch was ist jetzt anders als damals?

    1) Sie taumelt mit irrer Geschwindigkeit auf die Wechseljahre zu, ab denen sowohl ihr Einkommen, wie auch ihre Fruchtbarkeit (und vermutlich ein Teil ihrer Libido und ihres guten Aussehens) wegfällt und kein Mann mit mehr als einer Gehirnzelle zeugt im ersten Jahr einer Beziehung freiwillig ein Kind, für Familiengründung ist die Suche also extrem knapp, wenn nicht zu spät.

    2) Bei den früheren Beziehungen hat sie sich vermutlich ohne Nachzudenken auf die Männer eingelassen, wie man das halt macht, wenn man jung ist. Ein Mensch, den man näher kennenlernt, ist oftmals vollkommen anders als das Bild, welches er nach außen hin ausstrahlt. Und jeder Mensch ändert sich mit der Zeit, man passt sich im besten Fall aneinander an, aktzeptiert Macken und Schwächen oder legt sie seinem Partner zuliebe ab. All das verschenkt sie, wenn sie sich nicht auf eine Beziehung einlässt, sondern anhand des äußeren Eindruckes den perfekten Partner sucht. Ein nahezu aussichtsloses Unterfangen.

    3) Sie ist erfolgreich und tendiert vermutlich (wie alle Frauen) „nach oben“, zumindest sollte der Typ finanziell ähnlich ausgestattet sein, damit sie sich guten Gewissens von ihm ausführen lassen kann, gleichzeitig soll er gut aussehen und oberflächlich genug sein, um sie gut unterhalten zu können. Und er sollte an einer festen Beziehung interessiert sein. Das sind alles Eigenschaften, die sich nur schwer gleichzeitig im Lebenslauf und Charakter eines Mannes unterbringen lassen. Und die Männer, die diese haben oder zumindest solche Frauen entsprechend triggern könnten, die haben freie Auswahl, die müssen keine nörgelige 38-Jährige nehmen, die sicher auch noch eine Menge andere Macken hat (wie jeder Mensch halt).

    • Also so wie ich es kenne, ist Kinderkriegen bei Frauen ab 35 auf natürlichem Wege nicht unmöglich aber sehr unwahrscheinlich. Meines Wissens sinkt die Fertilität einer Frau ab erreichen des 26 Lebensjahres und ab 35 liegt sie dann nur noch bei ca. 20% Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Das bestimmen natürlich die genetischen Prädispositionen aber auch der persönliche Lebenswandel entscheidend.
      Klar gibt es in der Ukraine billige Kliniken, die eine künstliche Befruchtung günstig anbieten, doch entscheidender ist es meiner Ansicht nach, man darf die Mühe der Schwangerschaft und die der Geburt nicht unterschätzen. Und natürlich wird das älteren Frauen schwerer fallen wie einer gesunden 20 jährigen.
      Nicht umsonst sagen die Reproduktionsmediziner das beste Alter für Frauen Kinder zu ubekommen liegt zwischen 20 und 25 Jahren.
      Ich werde das gefühl nicht los, dass der technische Fortschritt in der Medizin den Menschen ganz allgemein sugeriert „alles ist möglich“. Erstens ist es nicht und zweitens ist es nicht immer sinnvoll. Und das gilt nicht nur für die Reproduktion sondern auch für viele anderen Behandllungen.

  9. In Hannover hat vor einiger Zeit ein großes Männerkaufhaus eröffnet. Dort können sich Frauen einen neuen Ehemann aussuchen.
    Am Eingang hängt eine Anleitung, welche die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden darf:
    Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Etage zu Etage besser werden.
    Sie können sich einen Mann aussuchen aus der Etage in der Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen und sich dort umsehen.
    Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, dass Sie bereits verlassen haben.
    Eine Frau betritt das Geschäft um sich einen Mann zu suchen.
    Im 1. Stock hängt ein Schild:
    DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT!
    Im 2. Stock hängt ein Schild:
    DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT UND MÖGEN KINDER!
    Im 3. Stock hängt ein Schild:
    DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT, MÖGEN KINDER UND SEHEN GUT AUS!
    “Wow”, denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen, weiter zu gehen.
    Sie geht in die 4. Etage und liest:
    DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT, MÖGEN KINDER, SEHEN VERDAMMT GUT AUS UND HELFEN IM HAUSHALT!
    “Oh Gott, ich kann kaum widerstehen”, denkt sie sich, geht aber dennoch weiter!
    Im 5. Stock steht zu lesen:
    DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT, MÖGEN KINDER, SEHEN VERDAMMT GUT AUS, HELFEN IM HAUSHALT UND HABEN EINE ROMANTISCHE ADER!
    Sie ist nahe dran zu bleiben. Aber wie viele Frauen, die kein Schuhgeschäft verlassen, bevor sie nicht jedes einzelne Paar Schuhe in der Hand hatten, geht sie dann doch zum 6. Stock weiter.
    Auf dem Schild steht:
    SIE SIND DIE BESUCHERIN NUMMER 456.012.
    HIER GIBT ES KEINE MÄNNER.
    DIESES STOCKWERK EXISTIERT NUR UM ZU ZEIGEN, DASS ES UNMÖGLICH IST FRAUEN ZUFRIEDEN ZU STELLEN!
    VIELEN DANK FÜR IHREN BESUCH IM MÄNNERKAUFHAUS – AUF WIEDERSEHEN!
    ————————-
    Wegen der Gleichberechtigung hat vor einigen Wochen direkt gegenüber ein Frauenkaufhaus eröffnet – es hat ebenfalls 6 Stockwerke und auch die Einkaufsregeln sind gleich.
    Im 1. Stock gibt es Frauen die Sex lieben.
    Im 2. Stock gibt es Frauen die Sex lieben und Geld haben.
    Der 3.- 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht.

    Quelle: https://mgtowdeutsch.wordpress.com/2018/02/15/das-maennerkaufhaus/

    • Das ist eine Adaption vom Fischer und seine Frau.
      Ich denke aber das auch Männer wählerischer sind. Sex zu lieben ist zwar gut, aber das Alter und Aussehen der Frauen spielt dann auch eine Rolle. Wie Chris Rock sagte: A man is only as faithful as his options. Wenn der 3. Stock dann „Frauen die Sex lieben und gut aussehen“ bietet, dann wäre im 1. und 2. nix los.

  10. Sie hatte 4 Firmen, alle wurden aufgelöst, wie ich es verstehe zwangsweise, also Konkurs. Ihre Anschrift scheint nicht gerade die beste zu sein. Ich würde eine hohle Nuss dahinter vermuten. Daten würde ich die nicht. Ist jetzt aber nicht wirklich gründlich recherchiert…..
    So eine hatte ich auch mal an der Backe, da war ich verdammt schnell über die sieben Berge.

  11. „Wer geht jeden dritten Tag auf ein Date? Warum trifft sie keine vernünftige Vorauswahl?“

    Ist vielleicht einfacher als stundenlang zu chatten. Außerdem gibt’s immer in echt Komplimente und ein gratis Essen 😉

  12. Wenn man eine gute Ehe führen möchte, ist vor allem wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. In allen Zeitabschnitten, in denen ein Mensch kein Kind möchte, sollte er einfach keinen sexuellen Kontakt haben (und z. B. ohne Abtreibung oder gesundheitsschädliche Antibabypille auskommen). Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

  13. I used my professional pictures. I’m a model and I wanted to sieve out the men who found that intimid­at­ing.

    Das erscheint mir nach einer vorgeschobenen Begründung. Warum sollte die Tatsache, dass sie Model ist, Männer abschrecken? Sie hätte das ja auch einfach bei einem Date erwähnen können. Hier klingelt vielmehr mein Narzissmus-Detektor. Vielleicht wollte sie auch einfach nicht schreiben, dass sie die Bilder gewählt hat, weil sie da besser drauf aussieht. Außerdem kann der Schuss auch nach hinten losgehen. Als Mann finde ich Frauen mit solchen Profilen einfach abstoßend. Das ist reine Selbstdarstellung und ich lerne nichts über die Person, außer dass sie sich wohl besonders toll findet.

  14. Ein Mann, der jeden 3. Tag ein Date hat wäre einfach in dee Privatinsolvenz. Das ist auch mein Problem mut Online-Dating, früher kannte man sich und hat bei Sympathie gedatet, heute checkt man das beim Date. Nach zig erfolglosen Dates steht keine Beziehung sondern der Gerichtsvollzieher.

  15. Mich haben einige der Kommentare verwirrt, ebenso der zweite Artikel über ihr Blind-Date. Irgendwas passte da nicht. Außerdem: Schauspielerin? Model? Wo?

    Lösung: Im besprochenen Originalartikel wurde sie seit der Besprechung in „Katie Johnson“ umbenannt. WTF?

  16. Weisheit aus der DDR: Das Leben ist wie ein Dorfkonsum – Freitag Abend gibts da auch für viel DDR-Geld keine Westschokolade.

    Und so hart es auch ist – als Frau hat man jung die besten Chancen. Legt man sich dann einen fiesen Charakter und hohe Ansprüche zu, bleiben nach etlichen Jahren nur der fiese Charakter und die hohen Ansprüche übrig.

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