Selbermach Samstag 332 (20.03.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

336 Gedanken zu “Selbermach Samstag 332 (20.03.2021)

    • Jemand schrieb über mich:

      „Exemplarisch empfehle ich (als AfD-Unterstützer) noch die Lektüre von dem (linken) RA Alexander Würdinger (Juristen ist er vielleicht bekannt: das BVerfG ist seiner Argumentation/Rechtsmeinung zum Klageerzwingungsverfahren (KlEV) – seit 2019 – und v.a. zum Ermittlungserzwingungsverfahren (EEV) – seit 2020 – im Kontext des Rechts auf Strafverfolgung Dritter, nämlich Anwendung von VwGO auf diese Verfahren, in seinem HRRS-Aufsatz „Die Zeitenwende im Klageerzwingungsverfahren“ gefolgt (auch wenn er in den BVerfG-Entscheidungen nicht genannt wird), und er ist einer der Anwälte im Fall Ouri/-y Jallow/-h gewesen, aber Letzterer spielt hier eigentlich keine Rolle):
      https://community.beck.de/user/profil/ra-wurdinger
      Es geht hier nur um folgende Teile:
      Anfang bis ausschließlich „VII. Oury Jalloh“. Und dann erst wieder ab „XIV. Die Zeitenwende im Klageerzwingungsverfahren, HRRS 2016, 29“ bis Ende.“

  1. Ich bin etwas irritiert, dass Feministinnen das AstraZeneca-Spektakel nicht genutzt haben, um zu fordern dass Frauen, denen ja wieder mit unverschuldeter Betroffenheit übel mitgespielt wird, den guten Stoff™ von Biontech bekommen sollen.

    Hab ich was übersehen? Ist bei der Zielgruppe Biontech nicht die Gucci-Handtasche unter den Impfstoffen?

    • Das hatte ich auch gleich gedacht, als ich hörte, dass sieben von acht Thromben-Opfern Frauen gewesen sein sollen. Das wäre ihnen aber vermutlich um die Ohren geflogen, da ja doppelt so viele Männer an Covid sterben und daher die ganze Impfreihenfolge gendertechnisch die Männer extrem benachteiligt.
      Bei den ganz Alten gibt es extrem viele Frauen, die sind alle weggeimpft. Dadurch sind im Moment ohnehin erheblich mehr Frauen geimpft.
      Jetzt schieben sie das Thema in die Hausarztpraxen, wo dann natürlich die Frau das Leckerli und der Mann die Plärre verabreicht bekommt.
      Ich persönlich hätte am liebsten Sputnik V, da man wohl ohnehin bald ohne Impfnachweis nicht mehr viel in der Welt anstellen kann. Daher ist mir jede Verzögerung im Moment recht.

      • https://www.swr.de/wissen/winfried-stoecker-antigen-impfstoff-100.html

        Îch muss gestehen, dass ich zu dem Antigen-Impfstoff von Stöcker neige.
        Den Beitrag von Spiegel TV gibt es in deren Channel auf youtube.
        Generell scheint mir der werte Herr Stöcker und sein Impfstoff trotz noch nicht erfolgter Testung irgendwie vertrauenswürdiger zu sein.
        Einerseits, weil mutmaßlich kein oder wenig finanzielles Interesse dahinter steht, andererseits, weil er derzeit in Politik und Medien entweder totgeschwiegen oder aber verteufelt wird.

        Dass Lauterbach sein Maul nicht mal halten kann, dürfte klar sein.

        Die Imfpung ist Körperverletzung, tönte er laut bei Stern TV. Die bisherigen Impfstoffe sind auch nicht wesentlich besser, denn sie sind schließlich nur im Eilverfahren mit einer bedingten Zulassung genehmigt worden.
        Davon abgesehen… Ich teile nicht die Hysterie wegen möglicher Thrombosen, die Pille erzeugt wesentlich häufiger tödliche Komplikationen, aber die Nebenwirkungen, teils mit potentiell tödlichem Ausgang, sind bei den etablierten Impfstoffen ja ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.

        Insofern wäre Laberbacke Lauterbach, der sich fälschlich als Epidemiologe ausgibt bzw. als solcher medial „vermarktet“ wird, einfach mal den Nuhr machen.

          • Mal ehrlich: Ich hätte am liebsten ein Placebo, das mir künftig meine Grundrechte garantiert.

            Ich glaube ich stehe irgendwie auf der Leitung und verstehe nicht. Wenn es um deine Grundrechte geht, bist du sicher dass du dann ein Placebo (!) willst?

            @topic:

            Die wichtigste Erkenntnis: Die Pandemie unterliegt unserer Kontrolle. Wir können entscheiden was passieren wird je nachdem wie wir handeln.

          • Meine Grundrechte werden mir entzogen wegen Corona. Wenn ich in meinem Impfpass eine Chargennummer, einen Stempel, eine Unterschrift und das Datum einer Impfung vorweisen kann, darf ich am gesellschaftlichen Leben wieder teilnehmen. Damit kann ich künftig reisen, Menschen treffen oder vielleicht sogar ins Kino.

            Da ich aber nicht irgendeine Suppe von irgendwelchen Pharma-Firmen eingespritzt bekommen möchte, wäre mir eine ehrliche Kochsalz-Lösung lieber.

            Wir können eben leider nicht über die Pandemie entscheiden. Der RKI-Tierarzt prophezeit mal wieder was: In den Wochen nach Ostern wird’s ganz schlimm. Ich habe mir das auf Kalender gelegt – mal wieder. Wir werden sehen, ob er recht hat.
            Und zwar nicht anhand der affigen Inzidenz-Daten, die entstehen, weil jetzt ein Testexzess beginnt. Sondern anhand der belegten Intenisvbetten und der Toten.

            Vielleicht muss ich ja dann Abbitte bei dir leisten – glaube ich aber nicht.

          • @beweis:

            OK, ich hatte dich missverstanden.
            Ich dachte die Wirkung der Medizin wäre, dass du deine Grundrechte zurückbekommst, und Placebos haben ja bekanntlich so ihre Probleme was die Wirksamkeit betrifft…

            Wir können eben leider nicht über die Pandemie entscheiden.

            Viele andere Länder entscheiden sich anders als wir. Sie sind recht erfolgreich und leben weitgehend normal.

            Ich habe mir das auf Kalender gelegt – mal wieder. Wir werden sehen, ob er recht hat.

            Du verlangst (mal wieder) einen Beweis dafür, dass das Eis dünn ist.

            Das ist derselbe Fehler den auch unsere politischen Entscheidungsträger seit Beginn der Pandemie immer wieder machen. Beweis für Unsicherheit anstatt Beweis für Sicherheit, das ist einfach nur unkonstruktiv. Wir brauchen schon längst keine Beweise mehr, dass es unsicher bzw. gefährlich ist.

          • @pingpong
            Wir brauchen schon längst keine Beweise mehr, dass es unsicher bzw. gefährlich ist.
            Stimmt. Wie auch der Rest des Lebens. Vorgestern gab’s hier Blitzeis, auf zwei Kilometern Autobahn fünf Unfälle mit über zehn Schrottautos und sicher auch Verletzten. Wir könnten die Straßen im Winter sperren.

            Im Sommer wurden die Schwimmbäder dichtgemacht, dann sind die Kinder an die Seen gefahren. Dort sind drei ertrunken. Als Folge wurden alle Badestellen gesperrt.

            Wenn das RKI seit über einem Jahr immer wieder permanent Drohkulissen an die Wand malt, dann liegt darin der Fehler – und nicht darin, dass jeder normale Mensch irgendwann skeptisch wird, wenn es nie eintritt.
            Das ist vorzeitliche Kindergartenpädagogik, die nur bezweckt, durch geschürte Angst die Grundrechtseinschränkungen einzurahmen.

            Und darauf hinzuweisen halte ich für sehr konstruktiv.

          • @beweis:

            Stimmt. Wie auch der Rest des Lebens. Vorgestern gab’s hier Blitzeis

            Wieder dieses alte Spiel? Das hatten wir doch schon durch. Es sind grundverschiedene Kategorien. Autounfälle sind nicht ansteckend.

            permanent Drohkulissen an die Wand malt, dann liegt darin der Fehler – und nicht darin, dass jeder normale Mensch irgendwann skeptisch wird, wenn es nie eintritt.

            Du hast dich dazu entschlossen die Gefahr nicht sehen zu wollen. Das ist ok, aber dann red denen die in den KH und auf den Intensivstation arbeiten nicht drein wenn sie sagen dass der Hut brennt. Dass es „nie eintritt“ liegt daran, dass du nicht mitbekommst wie es an der Front zugeht. Und daran, dass wir etwas dagegen tun – wenn auch erratisch und ohne Plan. Lockdown wirkt eben.

            Wenn du daran interessiert bist wie wir aus diesem erratischen handeln und den ewigen Jojo Lockdowns rauskommen, ich kann dir gerne etwas dazu erzählen.

          • @ beweis

            „Wenn ich in meinem Impfpass eine Chargennummer, einen Stempel, eine Unterschrift und das Datum einer Impfung vorweisen kann, darf ich am gesellschaftlichen Leben wieder teilnehmen.“

            Kleiner Hinweis: Deine Hoffnung ist leider verfehlt. Schau Dir die Leute in deutschen Altenheimen an: Die sind geimpft und dürfen dennoch kein normales Leben führen. In vielen Fällen wurden die Einschränkungen gegen sie nach der Impfung noch verschärft.

            Die Impfung erlöst Dich (und andere Leute) eben gerade nicht von der Repression. Das hat auch die WHO im Februar offiziell so bestätigt: Auch die geimpften Leute müssen alle Einschränkungen weiter hinnehmen.

            Insofern ist die Impfung einfach eine Mogel-Packung. Ebenso wie Zero Covid. Die Repression hört danach eben gerade nicht auf, sondern geht einfach weiter.

          • @ Jochen

            Unsere EU-Zofe hat doch gerade ihre Pläne für einen Corona-Impfpass vergestellt. Reiseveranstalter wollen nur noch Geimpfte aufnehmen, Restaurants und Clubs die Impfung zur Eingangsvoraussetzung machen.

            Das ist natürlich komplett surreal, weil meiner Kenntnis nach noch immer nicht feststeht, ob ein Geimpfter Infektionen verbreiten kann. Und wenn man sich die Mutationsgeschwindigkeit von Corona-Viren in den letzten Jahrhunderten ansieht, dann wird einen die Pharmaindustrie künftig sicher halbjährig zum Pieksen bitten.

            Und da der Politik die Panikmache spätestens in einem halben Jahr um die Ohren fliegt, haben sie wohl nur die Wahl: Entweder lockern für die mit Impfung oder für alle. Bei Letzterem würden sie ihre Glaubwürdigkeit komplett verlieren, wenn ihre Inzidenz gerade wegen den Testexzessen im Himmel schwebt.

            German Angst zieht halt German Bürokratie nach sich. Ob das nun Bußgeldverordnungen oder Impfpässe sind.

          • @beweis, jochen:

            Ist ja furchtbar, in euren Dystopien möchte ich nicht leben.

            Achgut Artikel: Wenn man sich gruseln wollte ging man früher ins Kino, Horrorfilm. Die haben jetzt leider zu, da müssen es halt solche Artikel tun. Außer in Australien, Neuseeland, Vietnam, China, Atlantik Kanada, Taiwan usw. Dort gehen die Leute weiterhin ins Kino. Ist wahrscheinlich auch besser, selbst wenn es schlechte Horrorfilme sind. Bevor sie sich so einen Schund wie den Achgut Artikel reinziehen…

            Liebe Grüße aus der wirklichen Welt:

          • @pingpong:

            Liebe Grüße aus der wirklichen Welt:

            Wenn ich mir das Bild bei Twitter genauer anschaue, ist das von Normalität immer noch weit entfernt. Große Teile der Tribünen sind komplett leer. Ich kann mir nicht vorstellen, das man auf Dauer solche Wettbewerbe mit so geringer Zuschauerbeteiligung finanziell durchhält. Das Beispiel der Australian Open 2021 (Tennis) sollte Warnung genung sein:

            Craig Tiley – „Der Preis für die Australian Open war hoch“:

            100 Millionen australische Dollar werde der Verlust wohl mindestens betragen, also ca. 65 Millionen Euro, sagte Tiley: „Es kann aber auch noch mehr werden. Das Ganze ist sehr hart für uns. Wir müssen an unsere Reserven ran.“ Vor allem, wenn sich die Spekulationen bewahrheiten, die in den australischen Medien angestellt wurden, da war sogar von einem Minusbetrag von 140 Millionen Dollar (90 Millionen Euro) die Rede, nicht zuletzt wegen des fünftägigen Lockdowns mitten im Turnierbetrieb.

            Die Australian Open mussten fünf Tage komplett ohne Zuschauer stattfinden, da ein einziger Hotelmitarbeiter positiv getestet wurde.

            „Der Preis für die Australian Open war hoch“, sagte Tiley, der auch zugab, dass man sich 40 bis 60 Millionen Dollar leihen müsse, um die Geschäfte weiterzuführen.

          • @kibo:

            Für Leute wie dich ist der AchGut Artikel geschrieben, der ist auf deiner Wellenlänge. Immer schön jammern und sich in lustvoller Katastrophenstimmung suhlen.

            Wimbledon abgesagt, US Open komplett ohne Zuschauer, aber Australian Open mit über 130.000 Zuschauern ist NICHT GUT GENUG für Monsieur. @beweis schreibt weiter oben etwas von german angst, aber ich denke eher die hier von dir eindrucksvoll demonstrierte Einstellung ist das Problem…

          • AchGut. Na gut. Hier ist wieder ein Achgut-Artikel, diesmal prallvoll mit Numerik. Eine Art Anti-RKI-Lagebericht. Ein Beitrag, der Katastrophenstimmung reduzieren kann – allerdings nicht die mainstream-induzierte, repressiv zwischenmenschliche:

            Aber die zentrale Frage ist nicht und darf auch nicht sein: Steigt oder fällt die „Inzidenz“. Die bedeutende Frage ist: Bringen wir Omi und Opa um, wenn wir wieder draußen vor der Eisdiele sitzen oder ohne Termin durch ein Kaufhaus schlendern? Sind die Arztpraxen von Corona-Patienten überlaufen, oder gar die Krankenhäuser – oder sind wir gefährlich kurz davor?

            Tatsache ist, nach neuesten RKI-eigenen Zahlen aus der 10. KW, dass die besonders gefährdeten Menschen ab 80 inzwischen nicht häufiger positiv getestet werden (anteilig in ihrer Bevölkerungsgruppe!) als viele jüngere, und das vermutlich, obwohl sie – sinnvollerweise! – viel häufiger getestet werden, die Dunkelziffer nicht erkannter Infektionen also ungewöhnlich niedrig liegt. Wie gesagt, seit Jahresanfang, als es wirklich gefährlich aussah, ist die Zahl mindestens um den Faktor FÜNF gesunken.

            https://www.achgut.com/artikel/lockdown_fuer_die_panikmacher_oder_lest_doch_bitte_die_rki_zahlen

            @pingpong
            Sorry für die sich häufenden AchGut-Links, aber du hast ja auch nicht mit Zero-Covid-Links gespart. Da habe ich also noch ein paar gut. AchGut.

          • @beweis:

            Sorry für die sich häufenden AchGut-Links

            Solange du nicht anfängst wie alex alles zuzuspammen – kein Ding 🙂

            Zu deinem neuen AchGut Artikel: Wunschdenken ist ein schlechter Berater um Entscheidungen in einer Pandemie zu treffen.

            p.s: Mich würde wirklich interessieren, was du mit „linear“, „linearisiertes Denken“, „Numerik“ usw meinst. „Linear“ kommt in deinem Kommentar nicht vor, aber vor einiger Zeit hattest du das ziemlich häufig verwendet wenn es um Zahlen und Prognosen ging (Wenn ich mich recht erinnere habe ich dich damals auch schon danach gefragt). Ich habe den Eindruck du verwendest diese Begriffe wie Schimpfwörter.

          • @pingpong

            Es ehrt mich ernsthaft, dass du diese Formulierungen noch erinnerst. Die sind nicht als Schimpfwörter gemeint. Allerdings verwende ich sie so, weil ich denen, die ihre Lebenswirklichkeit komplett aus unseren Naturwissenschaften und der Mathematik generieren, damit signalisieren will, dass ich das nicht für richtig halte.

            Also zum Linearen: Wenn die Menschen eine oder mehrere Kausalitäten ausgemacht haben, wie dass beispielsweise FCKW ein Ozonloch verursacht, oder CO2 die Erde erwärmt, oder ein Infizierter mit Blasinstrument Corona spreadet, dann werden diese Parameter zugrundegelegt und daraus Prognosen erstellt. Ein infizierter Trompeter steckt weniger an als eine infizierte Bigband. Es wird also ein Geschehen, dessen Kausalität angenommen wird, linear weitergedacht.
            Nun wäre es aber denkbar, dass sich ein Virus durch die Lichtbrechung in den bunten Fenstern einer Kirche extrem vermehrt, oder vielleicht auch durch die Abwesenheit von Strahlung in Jazzkellern. Nun bläst der einsame Trompeter im Keller 50 Leute in die Infektion, die infizierte Bigband in einem sonnendurchfluteten Dachgeschoss aber niemanden.
            Also gibt es zwar schon die Kausalität zwischen Bläser-Tröpfchen und Infektion, sie ist aber nicht wirklich relevant, da die Strahlung der Hauptfaktor ist.

            Was wir immer verkennen ist, dass wir eigentlich nur mit einer recht bescheidenen Anzahl von Sinnen beglückt sind. Radioaktivität können wir zum Beispiel gar nicht wahrnehmen. Trotzdem fokussieren wir fast jedes Geschehen auf Sichtbares, Nachweisbares, Ableitbares und setzen nicht die Grundannahme voraus, dass die von angenommene und gemessene Kausalität gar nicht wirklich relevant ist.

            Hört sich vielleicht albern an: Aber wenn Stern X hinter Sonne Y verschwindet und gleichzeitig der Erdkern irgendeinen Quatsch macht, dann ensteht ein unsichtbares, mit unseren Mitteln bislang nicht nachweisbares Feld, das ein Ozonloch öffnet.

            Der dümmlich-hilflose Mensch fängt sogleich an, seine Welt mit neuen Kühlschränken ohne FCKW zu überfluten und feiert sich, wenn der Erdkern fertig ist mit seinem Quatsch und sich das Ozonloch dadurch wieder schließt.

            Wenn nun der Mensch aus dieser weitreichenden Unwissenheit und deren linearen Fortschreibung heraus seinesgleichen als kausal an einem Übel annimmt, dann begnügt er sich nicht mit dem Bau neuer Kühlschränke, sondern nimmt seinen Mitmenschen die Freiheit und viele Menschenrechte.

            Wie unreflektiert das im großen Stil passiert, macht mich traurig. Und deswegen schreibe ich auch manchmal das komische Wort „Demut“ und von neumodischen Allmachtsphantasien der Menschen – sehr verbreitet übrigens in Schneeflöckchen.

            Und nein, ich habe auch keine Lösung für die Probleme. Aber ich wünsche mir, dass Menschen, wenn sie Angst und Gefahr empfinden, eben eine menschliche Priorisierung vornehmen, in der Menschenrechte, Freiheit und Mitmenschlichkeit ganz oben stehen.

            Und das wird im Moment von der Numerik verschluckt.

          • @beweis:

            Es ehrt mich ernsthaft, dass du diese Formulierungen noch erinnerst. Die sind nicht als Schimpfwörter gemeint. Allerdings verwende ich sie so, weil ich denen, die ihre Lebenswirklichkeit komplett aus unseren Naturwissenschaften und der Mathematik generieren, damit signalisieren will, dass ich das nicht für richtig halte.

            Falls du damit mich meinst: Es liegt mir fern das zu tun.

            Die gesamte „Lebenswirklichkeit“ umfasst sehr viel mehr als nur Covid, letzteres ist ein sehr spezifischen Einzelaspekt. Dieser hat allerdings zugegebenermaßen sehr große Auswirkungen, zumindest momentan. Und die Natur der Pandemie bringt es mit sich, dass viele ihrer wesentlichen und bestimmenden Parameter naturwissenschaftlicher bzw mathematischer Art sind. Das muss uns nicht gefallen, aber wir sollten es als gegeben hinnehmen.

            Es wird also ein Geschehen, dessen Kausalität angenommen wird, linear weitergedacht. […] Also gibt es zwar schon die Kausalität zwischen Bläser-Tröpfchen und Infektion, sie ist aber nicht wirklich relevant, da die Strahlung der Hauptfaktor ist.

            Wenn ich dich richtig verstehe, dann meinst du weniger „linear“, sondern mehr „simplifizierend“ oder etwas plumper: „naiv“.

            Es gibt viele wichtige Zusammenhänge die nunmal linear sind. Da ist nichts schlechtes dabei, klassische Mechanik ist in vielen wesentlichen Bereichen linear. Diese Linearität ist aber etwas anderes als wenn Feministinnen sagen Frauen würden aufgrund von Diskriminierung weniger verdienen. Oder wenn sie sagen bei Partnergewalt ist der Normalfall Mann=Täter, Frau=Opfer. Solche Dinge haben mit Linearität nichts, mit ideologiegetriebener Scheuklappen-Analyse hingegen sehr viel zu tun.

            Trotzdem fokussieren wir fast jedes Geschehen auf Sichtbares, Nachweisbares, Ableitbares und setzen nicht die Grundannahme voraus, dass die von angenommene und gemessene Kausalität gar nicht wirklich relevant ist.

            Kann sein, dass wir da mitunter falsch liegen. Wenn (!) wir eine falsche oder nicht relevante Kausalität annehmen, merken wir es glücklicherweise in den meisten Fällen recht bald (hin und wieder dauert es auch etwas länger).

            Wenn nun der Mensch aus dieser weitreichenden Unwissenheit und deren linearen Fortschreibung heraus seinesgleichen als kausal an einem Übel annimmt

            Niemand ist glücklich mit der Pandemie. Das sollte aber nicht dazu führen, dass wir aus falscher Bequemlichkeit heraus unseren eigenen Beitrag und unsere Gestaltungsmöglichkeit an der Sache verleugnen. Wenn du das tust, dann kannst du dich tatsächlich nur mehr auf den fatalistischen Standpunkt stellen und sagen: Es kommt wie es kommt.
            ZUm Glück ist es nicht so. Wir haben in dieser Sache Gestaltungsspielraum, und zwar gar nicht so wenig.

            Aber ich wünsche mir, dass Menschen, wenn sie Angst und Gefahr empfinden, eben eine menschliche Priorisierung vornehmen, in der Menschenrechte, Freiheit und Mitmenschlichkeit ganz oben stehen.

            Das unterstütze ich voll und ganz.

          • @pingpong

            Habe mir das gerade angehört. Wir haben wohl beide inzwischen sehr selektive Wahrnehmungen: Alle seine Aussagen zu Verschlimmerungen sind prognostisch. Lediglich die Anfangsaussage über die Brexit-Mutation weist auf einer Veränderung hin: „Die Patienten, die schwer erkranken, erkranken jetzt schneller schwer.“
            Das Krankenhaus ist weiter im Vollbetrieb, muss keine Operationen verschieben. Der Intensivmediziner weist das ihm von der Moderatorin angetragene Wort „Kollaps“ von sich. Am Ende ihr Resümee: „Also es könnte auch ohne Lockdown gehen, wenn die Menschen sich nur an die Maßnahmen halten.“

            Immer wieder dasselbe. Mit Prognosen Angst schüren, mit Freiheitsentzug drohen und Verhaltensmaßregeln herausgeben.
            Nach dem präferierten Nichts kam der „wichtige“ Stofflappen, dann kam die „medizinische“ OP-Maske. Jetzt tragen alle „lebenswichtige“ FFP2 und manche schon mehrere übereinander. Und trotzdem wird ihnen vorab die Schuld am Tod ihrer Mitmenschen rübergereicht.
            Weil sie sich vielleicht mal entgegen den Bestimmungen gegenseitig drücken…

          • @beweis:

            Habe mir das gerade angehört. Wir haben wohl beide inzwischen sehr selektive Wahrnehmungen: Alle seine Aussagen zu Verschlimmerungen sind prognostisch. Lediglich die Anfangsaussage über die Brexit-Mutation weist auf einer Veränderung hin: “Die Patienten, die schwer erkranken, erkranken jetzt schneller schwer.”

            Ich weiß nicht ob du es überhört hast, hier ist noch eine andere Veränderungen (nicht: Prognose!) auf die er hinweist:

            Die Patienten werden zunehmen jünger, es betrifft fast ausschließlich Personen im berufsfähigen Alter (20-65, Durchschnitt ca 52).

            Das Krankenhaus ist weiter im Vollbetrieb, muss keine Operationen verschieben. Der Intensivmediziner weist das ihm von der Moderatorin angetragene Wort “Kollaps” von sich.

            Was er auch sagt:

            Sie sind vermutlich jetzt an dem Punkt, wo angefangen wird andere Operationen zu verschieben. Der Punkt ist wahrscheinlich deshalb schon erreicht, weil sie sehr viel mehr Patienten haben die nicht als Covid Patienten zählen, aber sich in Behandlung wegen dieser Langzeitfolgen (!!) von Covid befinden.
            Die oft angeführten „freien Intensivbetten“ gibt es sowieso nicht, was es gibt sind belegte Intensivbetten die im Falle des Falles durch Covid-Patienten ersetzt werden können.

            Und jetzt vergleiche diese Punkte die er da anspricht, angefangen von den vielen schweren Fällen bei jungen Leuten bis zu prekären Auslastung der Intensivstation, mit dem Unfug den AchGut zusammenfabuliert.

            Du beklagst, dass aus deiner Sicht zuviel anhand der Numerik entschieden wird. Dieser „Journalist“ von AchGut macht auch nichts anderes, nur aus der umgekehrten Richtung und (m.M.n.) viel schlimmer: Er nimmt irgendwelche Zahlen, stellt sie in einem missverständlichen Zusammenhang dar (der 2. Kommentar weist auf einen solchen Fehler hin) und ignoriert Hinweise die in eine andere Richtung zeigen. Wenn die journalistische Frage lautet: Wie sieht es auf den Intensivstationen aus?, warum geht der Herr Journalist dann nicht hin, besucht ein paart KH und schaut sich die Situation vor Ort an? Stattdessen nimmt er selektiv Zahlen aus einem Dokument des RKI, massiert sie ein bisschen, und kommt zu einer Schlussfolgerung die keinen Rückhalt in der Realität hat
            Couch-Journalismus vom Feinsten. Finde Zahlen die zum Narrativ passen.

            Am Ende ihr Resümee: “Also es könnte auch ohne Lockdown gehen, wenn die Menschen sich nur an die Maßnahmen halten.”

            Immer wieder dasselbe. Mit Prognosen Angst schüren, mit Freiheitsentzug drohen und Verhaltensmaßregeln herausgeben.

            Ja, immer wieder dasselbe. Die Situation ist ganz ähnlich wie letztes Frühjahr. Es gibt Prognosen die sagen „Es könnte sein, dass wir bald überlastet sind. Es könnte sein, dass wir andere Operationen verschieben müssen“. Andere Prognosen sagen: „Es könnte sein, dass es auch ohne Lockdown geht“.

            Und jetzt die Frage: Was tust du in so einer Situation? Alles unsicher, alles prognostisch. Was tust du?

            Hier ist was NICHT funktioniert (wir wissen aus leidvoller Erfahrung dass es nicht funktioniert):
            * Warten auf mehr Daten
            * Prinzip Hoffnung (Wenn erst X, dann wird es besser. Zur Zeit X = alle sind geimpft)
            * stabile „Balance“ bei den Neuinfektionen
            * nach und nach reagieren

            Siehe auch hier:

            Klicke, um auf Versus.pdf zuzugreifen

            Hier sind die unangenehmen Wahrheiten:
            * Kann das Virus mutieren und schlimmer werden? Ja.
            * Wird das Virus mutieren und schlimmer werden? Ja.
            * Wird es auch jüngere Menschen vermehrt treffen? Ja.
            * Wo werden sich die aggressiveren Varianten ausbreiten? Wenn wir nichts dagegen tun: Überall.
            * Sind die KH in Kürze wieder am Limit? Wenn wir nichts dagegen tun: Ja.

            Durch die höhere Ansteckungsrate der Mutationen sind wir in der Situation, dass wir immer schneller Laufen müssen und trotzdem nicht vom Fleck kommen.

            Systematische Probleme müssen systematisch gelöst werden.


            Nach dem präferierten Nichts kam der “wichtige” Stofflappen, dann kam die “medizinische” OP-Maske. Jetzt tragen alle “lebenswichtige” FFP2 und manche schon mehrere übereinander. Und trotzdem wird ihnen vorab die Schuld am Tod ihrer Mitmenschen rübergereicht.
            Weil sie sich vielleicht mal entgegen den Bestimmungen gegenseitig drücken…

            Schuldzuweisungen sind sinnlos.

            Es ist wie es ist. Jammern hilft nicht, nur Handeln ändert etwas. Wir haben es in der Hand: Wollen wir weiterhin nur reagieren, oder entschließen wir uns dazu proaktiv zu handeln und einen Vorsprung gegenüber dem Virus zu gewinnen?

          • @pingpong

            Ja, ich habe gehört, dass die schweren Verläufe im österreichischen Schwerpunktkrankenhaus, in dem die übel Getroffenen offenbar gesammelt werden, im Durchschnitt jetzt jünger sind. Wobei Durchschnitt 52 nicht wirklich so jung ist, wie wir es von schweren Influenzawellen kennen (den Vergleich habe ich vom RKI übernommen).

            In den Betten, in denen vor ein paar Jahren schwer Grippe-Kranke lagen, liegen jetzt Mit-Covid-Opfer. Natürlich ist das nicht schön. Aber ich gehe auch davon aus, dass jüngere Organismen größere Überlebenschancen haben als alte.

            Du fragst, was ich tun würde? Ist zwar anmaßend, aber mein Standpunkt ist unverändert: Die besonders Gefährdeten identifizieren, aufklären und optimal schützen. Und zwar unterstützend, nicht repressiv. Wenn meine knapp 80-jährige Mutter ihren Enkel sehen will, dann soll sie das dürfen ohne Geldbuße. Aber wir müssen ihr dafür alle Hilfsmittel geben, ob das nun Masken, Luftfilter, Tests oder sonstwas sind.

            Und die anderen, die wie Trump, Spahn, Woidke und weitere Hunderttausende das weghusten, die sollen sich aus Glück und Freude umarmen dürfen. Die sollen sich ihres Lebens erfreuen! Die sollen gesellschaftliches Leben und menschliche Gemeinschaft wiederaufbauen, die durch eine mörderische Autoimmunantwort der Menschen auf ihre Angst zerstört wurden.

            Und nochmal ja: Die Mutant:innen kommen schneller, als wir glauben. Gestern bei Ann*e W:ll hat Frau Schwesig erzählt, bei der brasilianischen Samba-Mutante würden die Impfungen nicht wirken. Und die würde gerade in Mallorca eine Rolle spielen, wo sich viele jetzt einen Sonnenbrand auf dem Po holen wollen.
            Auch diesen Samba werden wir tanzen müssen wie seit vielen Jahrhunderten. Wir können den Tanz als Kriegstanz ausführen, oder wir können durch Freude und Liebe tanzend unser Immunsystem stärken – damit es lernt und uns möglichst lange beschützt.

            Du darfst meine Skepsis gegenüber der Numerik nicht als totalitär ansehen: Sicher mag sie sehr oft sinnvoll sein, aber ich lehne es ab, ihr zentrale menschliche Werte unterzuordnen. Und genau deswegen verweise ich auf Interpretationen, die mit den selben Zahlen zu komplett anderen Schlüssen kommen.

            Beim Malen mit Zahlen malt sich jeder die Welt, wie sie ihm gefällt (frei nach der berühmten Tochter vom N*gerkönig).

          • @beweis:

            Wishful thinking ist ein schlechter Berater in einer Pandemie. Ich würde deinen Vorschlag gerne unterstützen, er klingt sehr schön.

            mein Standpunkt ist unverändert: Die besonders Gefährdeten identifizieren, aufklären und optimal schützen. Und zwar unterstützend, nicht repressiv.

            Es funktioniert so leider nicht. Das „leider“ meine ich ernst, nicht sarkastisch oder ironisch.

            Und die anderen, die wie Trump, Spahn, Woidke und weitere Hunderttausende das weghusten, die sollen sich aus Glück und Freude umarmen dürfen. Die sollen sich ihres Lebens erfreuen! Die sollen gesellschaftliches Leben und menschliche Gemeinschaft wiederaufbauen, die durch eine mörderische Autoimmunantwort der Menschen auf ihre Angst zerstört wurden.

            Du siehst die hunderttausenden die es „weghusten“, aber du unterschätzt die Zahl derer die das nicht tut. Diese Zahl ist groß. So groß, dass es ernsthafte Probleme macht, von denen unweigerlich auch die hundertausende die es weghusten betroffen sind.

            Du darfst meine Skepsis gegenüber der Numerik nicht als totalitär ansehen: Sicher mag sie sehr oft sinnvoll sein, aber ich lehne es ab, ihr zentrale menschliche Werte unterzuordnen.

            Es könnte ein Missverständnis sein. Es geht nicht um die Unterdrückung zentraler menschlicher Werte, ganz im Gegenteil. Es geht darum, diese Werte wieder leben zu können. Das Missverständnis besteht darin, dass man eine Verbesserung der Situation mit denselben Mitteln erreichen kann die schon die letzten 12 Monate nicht erfolgreich waren.

            „Australia not only flattened that curve, it destroyed that curve … That didn’t happen by accident, it didn’t happen because of luck. That happened, because the Australian Government applied a comprehensive strategy to suppress this virus, to track contacts, to test…
            They went after this virus in a way that was truly impressive as a public health operation.“

          • Wäre ich ZeroCovid-Befürworter, würde ich nicht so großmäulerische Aussagen zitieren wie „Australia not only flattened that curve, it destroyed that curve“. Ich würde konzedieren, dass die Australier gerade Sommer haben, und ihre Kurve erst mit dem Ende ihres letzten Winters flach bekommen haben, vorher hatten die ebenfalls einen Gipfel bei ihren Infektionen. Ich würde auch zugestehen, dass Australien keine hohe Bevölkerungsdichte hat, abgesehen von einigen Ballungsräumen, und generell günstigere klimatische (wärmer) und geografische (Kontinent bzw. Insel) Bedingungen zur Eindämmung von Covid-19.

            Beim Vergleich mit Deutschland würde ich eingestehen, dass zwei Monate Lockdown von Mitte Dezember bis Mitte Februar auch in Deutschland die Inzidenzen zwar gesenkt, aber nicht annähernd auf Null gebracht haben, es also höchst unplausibel erscheint, im deutschen Winter ausgehend von einer hohen Infektionszahl eine Inzidenz nahe Null hinzubekommen, denn die Bevölkerung hat einfach keinen Bock auf vier Monate Dauerlockdown.

            Ich würde daher vorschlagen, für den Sommer ZeroCovid ins Auge zu fassen. Inzidenzwerte nahe Null sollten in dieser Jahreszeit schnell herbeizuführen sein, und von dieser Ausgangsbasis könnte man versuchen, sie auch im nächsten Winter zu halten. Wenn das dann klappt – perfekt, wenn nicht, dann hat man es wenigstens probiert.

            Und ich würde mir jetzt schon einmal überlegen, was ich den Leuten antworte, die fragen, ob, wenn bis zum nächsten Herbst alle bzw. ein Großteil geimpft sind, man ZeroCovid dann überhaupt noch braucht. Und mich schlaumachen, mit welcher Impfquote in der Bevölkerung man bis zum Spätsommer/Herbst rechnen kann, um nicht gänzlich ins Blaue hinein zu diskutieren.

            Wenn ich ZeroCovid-Befürworter wäre, bin aber nicht…

          • @renton
            „Impfquote in der Bevölkerung man bis zum Spätsommer/Herbst rechnen kann“

            wenigstens 60-70 %. Damit ist Covid Geschichte. Das echte „no Covid“ 😉

          • @renton:

            Ich würde konzedieren, dass die Australier gerade Sommer haben, und ihre Kurve erst mit dem Ende ihres letzten Winters flach bekommen haben, vorher hatten die ebenfalls einen Gipfel bei ihren Infektionen.

            Du solltest dich zunächst einmal informieren, bevor du hier Misinformation verbreitest.


            Größere Version

            Die Linien die du da nicht siehst, weil sie quasi identisch mit der Nulllinie sind, das sind die anderen 7 Bundestaaten in Australien. Der Peak betraf nur Victoria. Und wie das bei grünen Zonen halt so ist, hatte der Rest von Australien den Winter über quasi normal offen…

            Australien niedrige Bevölkerungsdichte, warmes Klima, Insel usw usf

            Leg mal eine neue Platte auf, immer diese Leier…

            Wenn es im größten Slum Asiens funktioniert, dann kann es überall funktionieren.

            es also höchst unplausibel erscheint, im deutschen Winter ausgehend von einer hohen Infektionszahl eine Inzidenz nahe Null hinzubekommen

            Du hast dich dazu entschieden die Welt so zu sehen wie du sie sehen willst.


            Größere Version

            Portugal & Irland: Reduktion um ~45% pro Woche.
            UK: Reduktion um ~25% pro Woche

            Es geht wenn man will.
            Rechne dir selber aus wie lang es bei so einer Geschwindigkeit in D dauern würde.

            denn die Bevölkerung hat einfach keinen Bock auf vier Monate Dauerlockdown

            Schlechter Witz. Die 4 Monate Dauerlockdown sind doch jetzt schon bald rum…

            Und ich würde mir jetzt schon einmal überlegen, was ich den Leuten antworte, die fragen, ob, wenn bis zum nächsten Herbst alle bzw. ein Großteil geimpft sind, man ZeroCovid dann überhaupt noch braucht.

            Das ist deine Hoffnung, „im Herbst wird es besser“? Wozu so lange warten? Willst du noch länger im Dauerlockdown leben?

          • pingpong,

            „Wenn es im größten Slum Asiens funktioniert, dann kann es überall funktionieren.“

            Das Thema hatten wir doch schon oft. Natürlich funktioniert es. Es gibt halt Tote. Nicht „an und mit Covid“-Tote sondern an Schussverletzungen Erlegene.

            „Dharavi hat gezeigt, dass es unabhängig von erschwerenden Umständen möglich ist, die Übertragung des Virus erheblich zu verlangsamen oder zu stoppen, indem man es buchstäblich aufspürt – mit Mikrokartierung, robuster Überwachung, öffentlich-privaten Partnerschaften, Engagement der Gemeinden und proaktiver Führung.“

            Robuste Überwachung und proaktive Führung ließe sich mit der überalterten und saturierten indigenen Bevölkerung in DE vielleicht sogar relativ schmerzfrei umsetzen. Wenn der Twitter-Shitstorm zu heftig wird, schaltet man den Dienst einfach ab. Der vitalere Teil der Bevölkerung wird aber nur von robusten 9mm und vielen statuierten Exempeln zu überzeugen sein.

            Möchtest Du das?

          • @mika:

            Du solltest das paper mal lesen.

            The social distancing is very difficult people living in slum areas; the daily wage earner has to earn daily money to keep the family alive [8]. For effective implementation of lockdown and reducing the discomfort to the public due to stringent lockdown, the administration has ensured door-to-door regular supplies of milk, vegetables, grocery, and other essentials. The administration has set up control rooms of several departments for fulfilling population demands. […] Hundreds of volunteers, designated as “COVID warriors,” joined hand with administration for ensuring regular supplies of essential groceries and medicine in containment zones. Further, some community volunteer equipped with thermal scanner and pulse oximeter also helped in screening efforts. The officials in proactive collaboration with social workers, philanthropists, and industrialists arranged PPEs, oxygen cylinders, gloves, masks, medicines, and ventilators. Community kitchens provided breakfast, lunch, and dinner to those housed in the quarantine centers. A key feature of the containment strategy was ensuring uninterrupted supply of essential food items and groceries. Around 70% of Dharavi’s population comprises daily wage earners, most of them, with little or no savings. With the help of NGOs and philanthropist, essential ration and food packets were arranged for needy population. This approach has generated significant community capacity to respond to resiliently during the coronavirus crisis.

          • @pingpong

            Ich bin halt nicht Du, deshalb würde ich erkennen, wann mir jemand die Hand reicht.
            Naja, dann wollen wir mal wieder…

            „Du solltest dich zunächst einmal informieren, bevor du hier Misinformation verbreitest[…]Der Peak betraf nur Victoria.“

            Da schau, ausgerechnet in einem bevölkerungsreichen und vergleichsweise kalten Bundesstaat hat es nicht so gut funktioniert.

            Mir scheint, die alte Platte ist zurecht ein Evergreen…

            Zum Dharavi-Modell:
            „Dharavi hat gezeigt, dass es unabhängig von erschwerenden Umständen möglich ist, die Übertragung des Virus erheblich zu verlangsamen oder zu stoppen, indem man es buchstäblich aufspürt – mit Mikrokartierung, robuster Überwachung, öffentlich-privaten Partnerschaften, Engagement der Gemeinden und proaktiver Führung.“

            Nanu? Beides? Oder wie? Was denn jetzt?
            Du verzeihst, dass dieses Sowohl-als-auch in Verbindung mit dem Werbesprech danach meinen Argwohn weckt.
            Hier https://www.indianewsnetwork.com/de/20200711/why-who-has-praised-india-s-dharavi-model-of-covid-19-management heißt es:
            „Das Gebiet war im April, Mai und Anfang Juni ein Covid-19-Hotspot, wobei die Wachstumsrate der Infektionen zu einem Zeitpunkt im April fast 12% erreichte. Nach offiziellen Angaben liegt dieser Wert nun unter 1%.“
            Datum: 11.Juli 2020.

            Haben die es also im Sommer geschafft, das Wachstum der Infektionen fast zu stoppen? Ähm… wolltest Du mir indirekt zustimmen, dass der Sommer die bessere Jahreszeit wäre, um ZeroCovid zu starten?

            „Portugal & Irland: Reduktion um ~45% pro Woche.
            UK: Reduktion um ~25% pro Woche
            Es geht wenn man will.“

            Supi! Was hat Deutschland von Mitte Dezember bis Mitte Februar falsch gemacht? Die Schulen waren zu, die Geschäfte bis auf den Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie, Friseure… was hätten wir besser machen sollen?

            „Die 4 Monate Dauerlockdown sind doch jetzt schon bald rum“

            Der harte Lockdown war besagte zwei Monate lang.

            „Das ist deine Hoffnung, „im Herbst wird es besser“?“

            Nein. Es ist bereits besser, denn die täglichen Todeszahlen sind seit zwei Monaten stetig zurückgegangen um inzwischen bereits 75%, und das obwohl die Inzidenzen seit einem Monat wieder zunehmen. Es wird noch besser, wenn der Frühling kommt. Weshalb ich den Panikmäusen vom RKI auch keinen Glauben schenke, die jetzt wieder von exponentiellem Wachstum schwafeln und Mutanten ausgegraben haben.

            Was mich umtreibt ist die Frage, ob es im Herbst wieder schlimmer wird, oder ob bis dahin so viele Menschen geimpft sind, dass wir die paar Erkältungstoten, die es dann noch gibt, wieder als zum Leben dazugehörig ansehen werden/können, und endlich wieder aus dem Apokalypsemodus kommen.

            Oder ob wir wegen Horrormutanten und mangelnder Impfung tatsächlich noch auf Jahre hinaus Maßnahmen gegen das Virus ergreifen wollen(müssen). Dann wäre ein Ausprobieren von ZeroCovid allerspätestens im Spätsommer geboten.

          • Nein, nicht notwendigerweise. Wahrscheinlich hast Du ein „Deine“ am Satzanfang ausgelassen. Ein „unter Umständen“ mittendrin täte es natürlich auch.

            Ich bin allerdings ehrlich überrascht, dass Dir die Argumente ausgegangen sind. Hätte ich nicht erwartet. Ich schätze, irgendwann wird jeder müde von der Sch*ße.

          • @renton:

            Ich bin allerdings ehrlich überrascht, dass Dir die Argumente ausgegangen sind. Hätte ich nicht erwartet.

            Nach meinem Eindruck interessieren dich Argumente nicht wirklich. Du möchtest hauptsächlich das Haar in der Suppe finden und widersprechen. Warum sollte ich meine Zeit dafür verschwenden immer wieder die gleichen Dinge durchzukauen?
            Die Eliminierungsstrategie (Grüne Zonen Strategie) wurde bereits ausführlich diskutiert und erklärt. Du bist bestimmt imstande, dir die Informationen dazu selbst aus dem riesigen Angebot welches im Internet verfügbar ist zusammenzusuchen.

            Falls du wider Erwarten Schwierigkeiten hast, hier eine Starthilfe:
            https://www.endcoronavirus.org/green-zones#faq
            https://www.theguardian.com/world/commentisfree/2021/jan/28/all-countries-should-pursue-a-covid-19-elimination-strategy-here-are-16-reasons-why
            https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4907
            https://nocovid-europe.eu/index.html

          • „Nach meinem Eindruck interessieren dich Argumente nicht wirklich.“

            Klar, deswegen antworte ich Dir auch in längeren Texten. /ironieoff

            Ich könnte das gleiche über Dich behaupten, tue es aber nicht, weil das nicht konstruktiv wäre. Wir werten dieselben Fakten unterschiedlich, weil es Unwägbarkeiten gibt, für die wir Annahmen einsetzen müssen. Beispiel: ZeroCovid würde im deutschen Winter funktionieren. Deine Ansicht: Na klar! Meine Ansicht: Nur vielleicht, unter bestimmten Umständen, nämlich bei einem niedrigen Startpunkt der Inzidenzen. Wir können daauf einem „Let’s agree to disagree“ verbleiben. oder wir versuchen, uns einander anzunähern, indem wir uns gegenseitig Argumente um die Ohren hauen und darauf eingehen. Beispiel: Australien hatte nur in einem Bundesstaat einen größeren „Corona-Ausbruch“, Antwort: Aber der ist am dichtesten besiedelt und am kältesten (nach Tasmanien). Oder: Wenn man auch in Deutschland Inzidenzen im Winter schnell senken kann, stellt sich die Frage, wie, wo wir doch bereits einen harten Lockdown hatten? Antwort:…

            Wir werden uns nicht notwendigerweise einig, aber können gegenseitig von den Argumenten des anderen profitieren. Oder die Mitleser profitieren.

            Wenn denn noch Argumente folgen…

          • @renton:

            Das Spiel hatten wir schon zu oft. Es geht so:

            A: In Australien hat es funktioniert.
            B: Aber Australien ist eine Insel!
            A: Ok, das ist aber kein prinzipielles Hindernis. In Vietnam hat es auch funktioniert.
            B: Aber in Vietnam ist es viel wärmer!
            A: Ok, aber das ist kein prinzipielles Hindernis. In Atlantik Kanada hat es auch funktioniert.
            B: Aber die haben dort eine so geringe Bevölkerungsdichte!
            A: Ok, aber das ist kein prinzipielles Hindernis. In den Slums in Indien hat es auch funktioniert.
            B: Aber in Europa im Winter sind die Bedingungen ganz anders!
            A: Ok, aber das ist kein prinzipielles Hindernis. In Portugal und Irland und Belgien hat es im Winter in Europa funktioniert.
            B: Aber dass es im DEUTSCHEN WINTER funktionieren würde ist eine ANNAHME!
            A: …

            Wir werden uns nicht notwendigerweise einig, aber können gegenseitig von den Argumenten des anderen profitieren. Oder die Mitleser profitieren.

            Nach den laaaaangen Diskussionen die wir bereits geführt haben komme ich zum Schluss: Es liegt nicht an den Argumenten. Diese sind seit langem auf dem Tisch, siehe mein letzter Beitrag wo ich einige Resourcen verlinkt habe.

            Auch die Empirie (konsistent mit den Argumenten!) ist seit langem auf dem Tisch:

            Alle Länder die eine Eliminierungsstrategie verfolgen sind erfolgreich.
            Alle Länder die irgend eine andere Strategie verfolgen scheitern.

            Take your pick.

            Wir sind immer noch nicht über den allerersten Anfangschritt hinausgekommen, wir diskutieren noch immer über das was ich bereits vor fast drei Monaten am Anfang des Jahres schrieb: Der erste und wichtigste Schritt ist es, eine klare Entscheidung zu treffen was wir wollen. Das ist ein bewusster Akt, das passiert nicht von selbst.

            indem wir uns gegenseitig Argumente um die Ohren hauen und darauf eingehen. Beispiel: Australien hatte nur in einem Bundesstaat einen größeren „Corona-Ausbruch“, Antwort: Aber der ist am dichtesten besiedelt und am kältesten (nach Tasmanien).

            Das sind keine Argumente, das ist dasselbe langweilige Spiel welches ich am Anfang dieses Beitrages skizziert habe.

            Argumente und meine grundsätzliche Sichtweise sind hier ausgeführt.

          • Der RKI-Tierarzt prognostiziert: Nach Ostern wird’s ganz schlimm.
            Ich (gar kein Arzt) prognostiziere: Ein paar Wochen nach Ostern wird’s dufte – und alle werden sich gegenseitig die High-Five geben, wie toll wir doch den neuesten Wellenbrecher-Lockdown hingekriegt haben. Wir müssen halt nur hart genug gegeneinander sein.

          • Gefährliche Mutationen wohin man blickt: UK Mutation, Südafrika Mutation, Brasilien Mutation, Kalifornien Mutation, Frankreich Mutation…

            Aber keine China Mutation, Indien Mutation (China + Indien zusammen schlappe ~35% der Weltbevölkerung!), Australien Mutation…

            Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel. Missionare und Nazis wissen auch nicht weiter.

          • @JC Denton:

            Danke, schaue ich mir an. Vorab wäre aber schon zu sagen, dass solche Thesen grundsätzlich in einem nationalen Pandemierat verhandelt gehörten, (ebenso wie auch Bhakdi, Wodarg und andere). Teil des politischen und intellektuellen Totalversagens bei »Corona« ist ja, dass sich das politische Krisenregime im Verbund mit den Mainstreammedien und einer kleinen Handvoll Träger wissenschaftlicher Titel eine eigene Realität erschafft, bei der nicht nur jegliche Kritik, sondern bereits jeder Zweifel a priori als Ketzerei diffamiert wird.

            Mit dem Resultat, dass sich unsere »Corona-Krisenmanager« in ein selbstgeschaffenes Wahngebilde verstrickt haben, aus dem sie nicht mehr herausfinden.

          • @djadmoros:

            Vorab wäre aber schon zu sagen, dass solche Thesen grundsätzlich in einem nationalen Pandemierat verhandelt gehörten, (ebenso wie auch Bhakdi, Wodarg und andere).

            Woher weißt du, dass das nicht passiert ist?

            Vielleicht haben sie sich die Thesen von Bhakdi, Wodarg und anderen angehört, einmal kurz heiser gelacht, und die Spinner in Zukunft ignoriert. Aber ich gebe zu, so ein vernünftiges und effektives Handeln wäre von unseren politischen Entscheidungsträgern wohl etwas zuviel erwartet…

            Zum Impfen: Wenn (!!!) die Berichte von Menschen, die trotz Impfung infiziert wurden, mit neuen Virusvarianten zusammenhängen welche immun gegen die Impfung sind, dann ist es ein Anlass zur Sorge.

            Ein Grund mehr, warum eine Eliminierungsstrategie optimal ist. Der von denton verlinkte Artikel bringt es auf den Punkt:

            In a pandemic where billions of people are susceptible to natural infections, the rise of new variants is more dominantly a function of how many persons are naturally infected. So every infected person is the potential factory where the next new variant could arise. […] Following Dr. Vanden Bossche’s suggestion to abandon vaccinations based on his “immun evasion” argument will only lead to a higher mortality rate from natural infections in the near term — but it will also lead to the generation of a vast array of new variants from billions of unvaccinated persons who will become naturally infected.

            Wie gesagt, warum hören wir wohl nichts von Indien Mutation, Australien Mutation, Vietnam Mutation?

          • @pingpong
            „Wenn (!!!) die Berichte von Menschen, die trotz Impfung infiziert wurden, mit neuen Virusvarianten zusammenhängen welche immun gegen die Impfung sind, dann ist es ein Anlass zur Sorge.“

            Covid ist ein Virus, welches Epithelzellen befällt, vom Aussen her. Es kommt mit dem Blut und den Antikörpern darin daher eigentlich nicht in Kontakt. Deshalb ist es zu erwarten, dass das Virus auch Geimpfte im bescheidenen Rahmen befällt. Wenn das Virus allerdings Schaden im Gewebe anrichtet, kommen die Antikörper zum Zuge und vernichten die Viren. Mit Mutanten, die auf einmal den Antikörper entgehen können, hat das sicher nichts zu tun.
            Die diesbezügliche Diskussion von allem Seiten ist sowieso erschreckend unsachlich und sehr spekulativ, da hält man sich besser raus.

            Warum zB in Indien das Virus sich nicht verbreitet? Vielleicht sind die Inder einfach nur nicht so empfänglich, im Gegensatz zu Europäern? Bisher jedenfalls.

          • @djadmoros:

            Contenance. Du bist doch sonst auch nicht so ein Heißläufer.

            @alex:

            Tut mir leid, ich weiß nicht wie man das richtig ausdrückt wenn die Impfung nicht/weniger effektiv ist (wie z.b. angeblich AstraZeneca weniger effektiv gegenüber Südafrika Variante). Wenn ich es falsch gesagt habe: sorry.
            Wenn du Informationen betreffend den Zusammenhang zwischen Impfungen und Immunevasion hast: bitte gerne.

            Warum zB in Indien das Virus sich nicht verbreitet? Vielleicht sind die Inder einfach nur nicht so empfänglich, im Gegensatz zu Europäern? Bisher jedenfalls.

            Die naheliegende Möglichkeit, nämlich dass Indien einfach effektiver bei der Eindämmung ist, kommt nicht in Betracht? Sind auch die Australier, Chinesen oder Vietnamesen „weniger empfänglich“ für das Virus?

          • @djad, danke für den Hinweis auf den Dr. Mike Yeadon, der endlich mal was mit Hand und Fuss schreibt. Es ist mir durch das von ihm Gesagte sonnenklar, dass absolut nichts an den „Mutanten“ dran ist, eine abgeänderte Base alleine ist völlig nichtssagend. Wenn hier eine konstruktive Mutation vorliegt, ist das ziemlich schnell klar und der Yeadon wird sicher nicht versäumt haben das abzuchecken. Auf der anderen Seite ist das, was Bossche meint, völliger Unsinn, ohne wissenschaftliches Fundament („die wissenschaftliche Grundlage fehlt.“). Hört sich nur für blutige Laien schlau an.

            @pingpong
            „Wenn du Informationen betreffend den Zusammenhang zwischen Impfungen und Immunevasion hast: bitte gerne.“

            Das kann niemand haben derzeit. Es müsste zumindest mal Hinweise darauf geben, was so eine Mutation ausrichten soll, Veränderung der Proteinstruktur etc, häufig leicht vorherzusagen und Standardgeschäft. Dass da nichts ist, lässt doch vermuten, dass die ganze Aufregung um Mutanten nichts als heisse Luft ist.

          • Dr. Mike Yeadon, der endlich mal was mit Hand und Fuss schreibt.

            Mike Yeadon, 5. Nov 2020: „The pandemic is fundamentally over in the UK“

            Realität:

            Größere Version

            Mehr dazu hier.

            Auch andere Aussagen von Yeadon werden als dubios eingeschätzt:
            https://sciencebasedmedicine.org/it-was-inevitable-that-antivaxxers-would-claim-that-covid-19-vaccines-make-females-infertile/

            Vielleicht kann alex was dazu sagen, ich kann diese Impfung-könnte-unfruchtbar-machen Geschichte nicht fachlich beurteilen. Meine Heuristik tendiert deutlich in Richtung „i call bullshit“.

            Francois Balloux (wurde hier vor einiger Zeit explizit als einer der wenigen empfohlen, die einen „Weg der Mitte“ bez. Covid vertreten) ist ebenfalls nicht sonderlich überzeugt von Yeadons Thesen.

          • @pingpong
            Das ist der Chef der Wissenschaft von Pfizer. Deine Sachen sind doch einfach Anschmieren und Verleumdung ….
            Argumentier mal zur Sache!

          • Das ist der Chef der Wissenschaft von Pfizer.

            Nicht dass es etwas zur Sache täte, aber damit andere nicht dieser falschinformation aufsitzen: ist er seit mittlerweile 10 Jahren nicht mehr.

            Deine Sachen sind doch einfach Anschmieren und Verleumdung ….
            Argumentier mal zur Sache!

            In den verlinkten Artikeln wird zur Sache argumentiert. Du kannst sicher besser beurteilen was da fachlich dran ist. Was sagst du zu yeadons Befürchtung, die Impfung könne Frauen unfruchtbar machen? In den verlinkten Artikeln wird das ausführlich diskutiert, auf einem sachlich/fachlichen Level auf dem ich nicht mithalten kann. Sie kommen aber zu anderen Ergebnissen als yeadon. Wenn in diesen Artikeln etwas falsch ist kannst du gerne auf die Argumente eingehen.

          • @pingpong:

            »Contenance.«>/em>

            Oh, über meine Contenance mache ich mir keine Sorgen, zumal der Begriff des »Spinners« zuerst von Dir ins Spiel gebracht wurde. Aber tatsächlich ist dieser Begriff ein Schlüssel zum Verständnis der Situation. Ich könnte jetzt sagen, dass Du der intellektuell unaufrichtigste Forent bist, der mir in dieser Blogosphäre bislang begegnet ist, aber das wäre immer noch zu psychologisierend.

            Indem Du nämlich alle Argumente, die Dir nicht in den Kram passen, vorab als »Unsinn« vom Tisch wischst, hast Du intuitiv sehr gut das Prinzip der dezisionistischen Realitätsschöpfung unserer Regierung erfasst – und offenbar solchen Gefallen daran gefunden, dass Du wie die Mücke im Harz darin kleben geblieben bist. Bald können wir Dich im ausgehärteten Bernstein bewundern.

            Bei Carl Schmitt war die Dezision eine Entscheidung über das, was verfassungsgemäßes Recht ist, allein aus den Möglichkeiten der politischen Macht heraus. Ein Staatsstreich übt die Dezision »von oben« her aus, eine Revolution »von unten«. Einen rechtlichen Ausnahmezustand im Schmittschen Sinne haben wir nicht – jedenfalls noch nicht, solange es noch Richter gibt, die Verbote von Querdenker-Demos wegen Verfassungswidrigkeit wieder aufheben.

            Was wir stattdessen haben, ist ein kultureller Ausnahmezustand, in dem die Politik nicht mehr innerhalb einer unabhängig überprüfbaren Realität agiert, sondern durch dezisionistische Selektion dessen, was als »wissenschaftliches Wissen« allererst zum Diskurs zugelassen wird, die gesamte Realität, in der sie agiert, zugleich mit erschafft (was wiederum nur die folgerichtige, finale Konsequenz eines jahrzehntelang eingeübten Selbstbetrugs über die unterschiedlichsten Gegenstände politischen Entscheidens ist).

            Mit anderen Worten: sie verstrickt sich in ein selbstgeschaffenes Wahngebilde, aus dem sie nicht mehr herausfindet und in dem sie sich selbst zur ewigen Wiederholung des Traumas verdammt.

            Im Resultat haben wir eine »Shutter-Island«-Situation, in der sich – Vorsicht, Spoiler! – am Ende der Behördenvertreter selbst als der eigentliche Irre herausstellt.

            Und von dieser Gesamtsituation bist Du der getreue, lokale Klon in unserer Blogosphäre.

          • @pingpong
            Es ist ja nicht so, dass ich diesen verlinkten Artikel von sciencebasedmedicine.org nicht angelesen hätte. Er kam mir nur allzu dubios vor und als ein Fischen im Trüben. Vor allem lässt der Autor durchblicken keine Ahnung zu haben. So mokiert er sich vor allem drüber

            „Yeadon and Wodarg claim that Sanger sequencing must be used to verify all the sequences. Sanger sequencing, for those not familiar with it, is an old method of sequencing DNA.“

            und hat offenbar keine Ahnung, dass auch jedes ganz moderne Verfahren auf dieser Methode beruht? Es wird dann aber grotesk, dass er zu guter letzt genau dies aber einräumt, dass auch moderne Verfahren „Sanger“ benutzen, aber das sei alles ja nicht mehr praktikabel. Das ist eine ganz unredliche Argumentation! Es macht überhaupt an allen Ecken den Eindruck als sollte Yeadon als „antivaxxer“ angeschmiert werden, direkter Beweis wird nicht geführt, alles wird insinuiert. Yeadon soll so ein Verschwörungstheoretiker sein, aber die typische Rhetorik von Verschwörungstheorien, die nehme ich in aller Deutlichkeit (und ohne argumentive Klarheit) bei Dr. Gorski wahr. Dass Dr. Gorski in den Feinheiten der Molekularbiologie nicht bewandert ist, wird verständlich, wenn man sieht, dass er Chirurg ist.
            Dieser Text ist einfach hochgradig unseriös und gar nicht wert sich mit weiteren Einzelheiten rumzuschlagen. Statt dessen hätte ich gerne einen Text, der das mit den Covid-Mutationen mal angemessen wissenschaftlich durchkaut. Den wird es aber vermutlich nicht geben.

          • @alex:

            Wie gesagt, ich kann den sciencebasedmedicine.org Artikel fachlich nicht beurteilen. Was ich sagen kann, er enthält mehr fachliche Argumente als die von dir beanstandete Sache mit dem Sanger Sequencing.

            Was hältst du von folgendem ausführlichen twitter thread

            oder von diesem Artikel
            https://edwardnirenberg.medium.com/are-covid-19-vaccines-going-to-cause-infertility-939bbdb62b64

            die sich beide auf fachlicher Ebene mit derselben Frage auseinandersetzen (und zum selben Schluss kommen wie der sciencebasedmedicine.org Artikel)?

          • @djadmoros:

            Indem Du nämlich alle Argumente, die Dir nicht in den Kram passen, vorab als »Unsinn« vom Tisch wischst

            Mag sein dass meine Heuristik für die Anwendung von Brandolinis Law nicht immer 100% richtig liegt – im Fall von tragischen Gestalten wie Bhakdi trifft sie zu. Bei Bhakdi, Bossche, Yeadon und Konsorten gibt es eine herausstechende Konstante seit Beginn der Pandemie: Ihre Thesen stellen sich immer wieder als falsch heraus. Von der Realität widerlegt.

            Was wir stattdessen haben, ist ein kultureller Ausnahmezustand, in dem die Politik nicht mehr innerhalb einer unabhängig überprüfbaren Realität agiert

            Die 75.000 Covid Todesfälle in D, die schweren Verläufe, die sich füllenden Intensivstationen sind real. Die Pandemie ist real.

            was wiederum nur die folgerichtige, finale Konsequenz eines jahrzehntelang eingeübten Selbstbetrugs über die unterschiedlichsten Gegenstände politischen Entscheidens ist

            Was tatsächlich jahrzehntelang eingeübt wurde: Wir haben uns daran gewöhnt unangenehme systematische Entscheidungen immer weiter in die Zukunft schieben zu können, ohne größere Folgen befürchten zu müssen. Siehe quasi alle großen Themen aus vor-pandemischer Zeit, vom Pensions- und Bildungssystem über Strukturreformen bis hin zu Klimawandel oder der Besteuerun von globalen IT Konzernen. Wozu in diesen Bereichen unangenehme und unpopuläre Entscheidungen JETZT treffen, wenn der Laden bis auf kleinere Reibungsverluste genauso läuft bei Entscheidungen mit Zeithorizont 20,30 Jahre in der Zukunft? Solche langfristigen Entscheidungen haben den unschätzbaren Vorteil, dass ANDERE sich mit den Folgen befassen müssen.

            Dieses bequeme Rezept funktioniert in der Pandemie nicht mehr. Entscheidungen können nicht mehr mit einem Zeithorizont von 10 Jahren getroffen werden. Auch dann nicht, wenn es sich um sehr große und schwierige Entscheidungen mit weitreichenden Folgen handelt. Falsche Annahmen und fehlerhafte Strategien wirken sich nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern unmittelbar (innerhalb weniger Wochen) aus. Dieses unmittelbare Feedback überfordert unsere Politiker und uns, und ist der Grund warum wir straucheln und uns verstricken.

            Systematische Probleme erfordern systematische Lösungen. Ad-hoc Reparaturen mit eine wenig Gaffa-Tape funktionieren im Fall der Pandemie nicht.

            Im Resultat haben wir eine »Shutter-Island«-Situation, in der sich – Vorsicht, Spoiler! – am Ende der Behördenvertreter selbst als der eigentliche Irre herausstellt.

            Wir werden sehen. Die Zeit wird es zeigen.

          • @djadmoros:

            Die Osterruhe ist nach Kritik wieder abgesagt.

            https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/merkel-zu-corona-beschluessen-oster-ruhe-soll-es-doch-nicht-geben-17260688.html

            In einem „Wahngebilde, aus dem [die Politik] nicht mehr herausfindet und in dem sie sich selbst zur ewigen Wiederholung des Traumas verdammt“ dürfte es so einen Umfaller eigentlich nicht geben.
            Eine zünftige „unabhängig von der Realität agierende Regierung, die durch dezisionistische Selektion dessen, was als »wissenschaftliches Wissen« allererst zum Diskurs zugelassen wird, die gesamte Realität, in der sie agiert, zugleich mit erschafft“ hätte sich durch so ein bisschen Kritik doch nicht zum Zurückrudern bewegen lassen. Die hätte die Kritik einfach nicht zum Diskurs zugelassen! Die Wahnsysteme sind eben auch nicht mehr das was sie mal waren, heutzutage müssen die nicht einmal mehr systematisch sein.

            Was wir sehen ist tatsächlich eine Wiederholung des ewig gleichen Traumas, aber anders als du es imaginierst. Es wurde wieder einmal eine erratische ad-hoc Entscheidung getroffen und anschließend genauso erratisch wieder wiederrufen, ohne Plan und Ziel. DAS ist das Trauma welches sich ständig wiederholt. Kein Wahnsystem, sondern das Fehlen eines Systems. Ergebnis: Jojo Lockdowns, spätestens wenn der Druck auf das Gesundheitssystem untragbar wird.

            Ist aber vermutlich besser so. Lieber absagen als so ein unausgegorener ein paar Tage lang dauernder „Lockdown“. Was sollte der auch bringen ohne ein Ziel, ohne System, ohne Exit-Strategie? Dann lieber weiter wie bisher. Ich freue mich für alle, die Ostern mit ihren Lieben verbringen können. Bleibt gesund!

            @beweis schreibt weiter oben:
            Der RKI-Tierarzt prognostiziert: Nach Ostern wird’s ganz schlimm.
            Ich (gar kein Arzt) prognostiziere: Ein paar Wochen nach Ostern wird’s dufte – und alle werden sich gegenseitig die High-Five geben, wie toll wir doch den neuesten Wellenbrecher-Lockdown hingekriegt haben.

            Ich hoffe sehr dass @beweis recht behält. Wir werden sehen. Klug finde ich das ganze jedenfalls nicht, aber wer fragt mich schon…

          • „Lieber absagen als so ein unausgegorener ein paar Tage lang dauernder „Lockdown“.“

            Das Beste war ja, dass am Gründonnerstag die Supermärkte schließen, am folgenden Samstag aber offen sein sollten. Das erwartbare Ergebnis wären volle Supermärkte am Samstag gewesen.

          • @pingpong:

            »Die Wahnsysteme sind eben auch nicht mehr das was sie mal waren, heutzutage müssen die nicht einmal mehr systematisch sein.«

            Auch Wahnsysteme sind ein dynamisches Geschehen, und manchmal kriegen sie eben Risse.

            »… spätestens wenn der Druck auf das Gesundheitssystem untragbar wird.«

            Hm, ja. Druck auf das Gesundheitssystem.

            Davon ab: alles Definitionssache. Dasselbe Theater hätte man auch schon bei der Grippewelle 2018 veranstalten können. Ein Gesundheitssystem, das zu sehr unter Druck gerät, muss man halt ausbauen. Anstatt Kliniken mitten in der »Corona-Krise« dichtzumachen.

            Die Lockdown-Strategie war vor allem eines: ein erfolgreiches chinesisches Propagandamanöver, um den Westen zur Nachahmung zu verleiten. Michael P. Senger hat eine nette Sammlung von chinesischen Social-Media-Posts zusammengetragen, die zehn Meter gegen den Wind nach Inszenierung stinken. Das haben auch die Chinesen selbst mitbekommen.

            Das strategische Prinzip dahinter: »Der Kaiser soll gegen seinen Willen dazu gebracht werden, das Meer zu überqueren, indem man ihn in ein Haus am Meer einlädt, das in Wirklichkeit ein Schiff ist.« (Supraplanung)

            Das Thema ist auch bei der Achse des Guten angekommen. (Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11)

          • Hm, ja. Druck auf das Gesundheitssystem.

            Wer benutzt hier unerlaubt djadmoros (gehackten?) Account? Er selber kanns nicht sein, djadmoros würde sich in einer ernsten Pandemie nicht in derart niveauloser Polemik über das Gesundheitspersonal äußern. So eine billige Effekthascherei würde man höchstens von der ZEITUNG erwarten. Schäm dich, djadmoros-impostor, du hast ganz offensichtlich keinen Einblick in den Arbeitsalltag und die Situation an den KH. Du sonderst bequem von der Wohnzimmercouch aus geringschätzigen und hochnäsigen Unsinn über Dinge von denen du keine Ahnung hast ab. #NoSkinInTheGame

            —————–

            Ein Gesundheitssystem, das zu sehr unter Druck gerät, muss man halt ausbauen. Anstatt Kliniken mitten in der »Corona-Krise« dichtzumachen.

            Das Gesundheitssystem leidet unter Missmanagement, völlig einverstanden. Nur wie helfen 10.000 zusätzliche Betten weiter, die Pandemie in den Griff zu kriegen? Ohne konkreten Plan und Maßnahmen ist der Punkt wo alles voll ist lediglich einige Zeit hinausgeschoben. Klassische Symptom- anstatt Ursachenbekämpfung.

            Die Lockdown-Strategie war vor allem eines: ein erfolgreiches chinesisches Propagandamanöver, um den Westen zur Nachahmung zu verleiten.

            Ein interessanter Gedanke. Gott sei Dank kann man beruhigt feststellen: Wir haben die chinesische Strategie nicht nachgeahmt. Nichtmal ansatzweise. Der Unterschied zwischen der chinesischen Strategie und dem was wir machen ist wie Tag und Nacht:

            Größere Version
            Es ist mir schleierhaft wie man anhand dieser Ergebnisse auf die Idee kommen kann, wir hätten die chinesische Strategie nachgeahmt.

            Folgt man der Argumentation, dann sind noch am ehesten Australien, Neuseeland, Vietnam, Taiwan usw dem chinesischen Propagandamanöver auf den Leim gegangen. Das wären Kandidaten wo man sagen könnte die haben die chinesische Strategie nachgeahmt, denn die sind ähnlich erfolgreich. Sind komischerweise auch diejenigen Länder, wo die Menschen am meisten FREIHEIT in der Pandemie genießen, am wenigsten wirtschaftliche und soziale Verluste zu beklagen haben, und relativ normal leben.

            Das strategische Prinzip dahinter: »Der Kaiser soll gegen seinen Willen dazu gebracht werden, das Meer zu überqueren, indem man ihn in ein Haus am Meer einlädt, das in Wirklichkeit ein Schiff ist.«

            Der Kaiser ist noch immer am diesseitigen Ufer, da er kurz nachdem das Schiff abgelegt hat bei einer kleinen Welle ins Wasser fiel und sich schwimmend zum Ufer zurück gerettet hat. Auf dem Schiff wurde dieser Zwischenfall nicht bemerkt, und es fährt weiter zum gegenüberliegenden Ufer.

            Der Kaiser hat inzwischen seinen ursprünglichen Unwillen das Meer zu überqueren abgelegt und möchte auch gerne hinüber. Er scheitert jedoch, weil er sich das Schiff nicht genau angeschaut hat und seine kruden Nachbauversuche in Form eines löchrigen Floßes ständig nach wenigen Metern absaufen. Da steht er nun pitschnaß und frustriert und schaut sehnsüchtig übers Meer. Die gelegentlich vorbeikommenden Fremden, die ihm Pläne für den Schiffbau anbieten, verscheucht er genervt.

            Das Thema ist auch bei der Achse des Guten angekommen. (Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11)

            Ich habe das Originaldokument von Senger et al vor einiger Zeit teilweise durchgelesen. Für den download muss man sich anmelden, ich habe das Dokument für Interessierte hier neu hochgeladen (download ohne anmelden)
            https://filebin.net/livb6ju6r7oe9ik0
            Es ist ein langes Dokument, vielleicht schreibe ich bei Gelegenheit noch was dazu.

          • @pingpong:

            »djadmoros würde sich in einer ernsten Pandemie nicht in derart niveauloser Polemik über das Gesundheitspersonal äußern.«

            O nein, das bin ich durchaus selbst! Aber an dieser Stelle Deines Wutanfalls wird sehr schön Dein eigenes Agenda-Setting erkennbar, das dem der Regierung wie ein Ei dem anderen gleicht: nämlich vorab jeglicher Tatsachenfeststellung nicht nur mit einer Wertung einzusteigen, sondern gleich mit einer ganzen Offenbarung, nämlich dem Evangelium des Corona-Schreckens, in dessen Angesicht sich jede Abweichung vom heiligen Ernst verbietet.

            Der Zusammenhang ist folgender: wenn ein Mensch trotz intensivmedizinischer Bemühungen, sagen wir, an einer Lungenentzündung stirbt, ob die nun durch einen Influenzavirus oder einen Coronavirus herbeigeführt wurde, dann ist das häßlich, und auch schrecklich, für ihn selbst wie für seine Angehörigen, bis zu einem gewissen Grad auch für das Krankenhauspersonal, das freilich auch eine gewisse professionelle Distanz dazu haben muss, um den Beruf ausüben zu können.

            Nun sind wir (»der Westen«) seit Langem eine todesverdrängende Kultur, das heißt: den Schrecken des Todes als solchem und den Schrecken der Umstände des Sterbens verdrängen wir nach Möglichkeit, wenn er sich in unserer Nähe ereignet (was durchaus damit verträglich ist, den Schrecken des fernen Todes mit Schaudern medial zu konsumieren). Ich wiederhole: das ganze Lockdown- und Maskentheater hätte man auch anlässlich der schweren Grippewelle von 2018 veranstalten können, auch damals waren die Krankenhäuser an der Kapazitätsgrenze, und ausbeutbare Stichwortgeber für eine Medienkampagne waren auch damals vorhanden (Ärzteblatt 2017, Ärzteblatt 2018, WELT 2018, Ärztezeitung 2018, BILD 2018).

            Der wesentliche Unterschied zwischen den Influenzatoten von 2018 und den Corona-Toten von 2020 ist daher folgender: erstere sind in medialer Finsternis gestorben, und die Überlastungsdramatik hat außerhalb der Fachöffentlichkeit kaum jemanden interessiert, letztere im gleißenden Scheinwerferlicht auf offener Bühne. Die Spezifität der Gefahr des Corona-Virus war dabei von Anfang an erkennbar und benennbar, ist aber von einer hemmungslosen medialen Panikoffensive überrollt worden (das hat insbesondere Walter van Rossum hier und hier schön rekonstruiert – es versteht sich von selbst, dass er dafür vom NDR mit dem empirisch wertlosen Kampfbegriff des Verschwörungstheoretikers belegt wird).

            Das heißt: der Schrecken des Seuchensterbens, der an unser kollektives Gedächtnis rührt, wurde im einen Fall wie bis dahin üblich verdrängt, im anderen Fall zunächst medial und sodann politisch mit Kalkül ausgeschlachtet. Scheinwerfer an – Panik marsch!

            Aus diesem Kontext erklärt sich auch der Begriff des »Corona-Leugners«: das ist nämlich nicht derjenige, der in Abrede stellt, dass von dem Virus durchaus eine (angebbare) Gefahr ausgeht, sondern derjenige, der sich dem alle Maßstäbe einreißenden Corona-Schrecken verweigert und statt dessen lieber bei klarem Verstand bleibt. »Corona-Leugner« ist somit tatsächlich ein religiöser Begriff, der den Ungläubigen konnotiert, der im Angesicht der Offenbarung »sein Herz verstockt«, wie das biblisch so schön heißt. Der »Corona-Leugner« leugnet das Evangelium des Corona-Schreckens. »Corona« ist der Kulminationspunkt einer neuen politischen Religion, die an den negativen Zivilisationsmythen des Feminismus und der Klimapanik schon früher eingeübt wurde.

            Und dieser Religion bist Du auf den Leim gegangen.

            »Der Unterschied zwischen der chinesischen Strategie und dem was wir machen ist wie Tag und Nacht«

            Korrekt. Denn wir haben versucht, den Fake des chinesischen Lockdowns im Ernst nachzuahmen (und Leute wie Du haben sich an dieser fixen Idee rettungslos festgefressen), und unsere Ökonomien dabei pflichtschuldigst ruiniert. Inzwischen ist China weltweit auf Einkaufstour – es fehlt nur noch ein Update der chinesischen Glückskekse: »Du wirst Chinesisch lernen, weil Dein Arbeitgeber pleite ist und von ausländischen Investoren gekauft wird.«

          • @djadmoros:

            Der wesentliche Unterschied zwischen den Influenzatoten von 2018 und den Corona-Toten von 2020 ist daher folgender

            Erstere sind an einem gut bekannten und gut verstandenen endemischen Virus gestorben (2017/18: Schätzung 25.000), letztere an einem neuartigen pandemischen Virus (2020/21 bislang mind. 65.000).
            Der wesentliche Punkt sind dabei nicht die Zahlen, sondern das „endemisch“ vs „pandemisch“. Es sind unterschiedliche Problemklassen.

            Denn wir haben versucht, den Fake des chinesischen Lockdowns im Ernst nachzuahmen

            An dieser Stelle bricht dein theoretisches Gedankengebäude zusammen. Denn die Ausbrüche, die China erfolgreich bekämpft hat, waren ebenso real wie der Ausbruch mit dem wir es jetzt zu tun haben.

            und unsere Ökonomien dabei pflichtschuldigst ruiniert

            Wir werden sie noch weiter ruinieren, wenn wir uns weigern effektive Strategien zur Bekämpfung der Pandemie anzuwenden. Wir sind nicht gezwungen die Strategie von China zu verwenden – sollten wir sogar vermeiden. Länder wie AUS, NZ zeigen wie man es im Einklang mit unseren westlichen demokratischen Werten macht.
            https://nocovid-europe.eu/index.html#about
            https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4907

  2. Aktuelles Interview mit Esther Vilar als Podcast. Wie krass sie von Cancel Culture und feministischer Aggression betroffen war, wusste ich auch noch nicht. Sehr kluge Frau:

    https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_110_die_frau_mit_dem_dressierten_mann
    oder

    Vor 50 Jahren, als das Matriarchat noch in Ordnung war und der Mann 48 Stunden für den Wohlstand von Frau und Kindern malochte, reichte es den Frauen plötzlich nicht mehr. Sie langweilten sich zwischen Kind und Waschmaschine und widmeten sich fortan dem Feminismus. Voller Missgunst schauten sie plötzlich auf die Männer, die in Fabrik und Büro oder an der Front ihren Dienst versahen.
    Jetzt erkennen viele, dass es eigentlich ganz schön war, versorgt zu werden, keinen Chef zu haben und über den Verbleib der Kinder beliebig bestimmen zu können. Wenn da doch nicht diese Abhängigkeit vom Einkommen des Mannes wäre.
    Also optimieren sie ihren Feminismus und übertragen der Gesamtgesellschaft den Auftrag für ihre Versorgung, setzen sich wieder neben die Waschmaschine, schicken die Kinder in die Ganztagsbetreuung, widmen sich der Wohnzimmer-Dekoration und jammern der Welt die Ohren voll.

  3. https://www.tagesanzeiger.ch/text-me-when-you-get-home-diese-sms-verbindet-frauen-weltweit-323907789878

    «Text me when you get home» – diese SMS verbindet Frauen weltweit
    Nach dem Mord an der Britin Sarah E. teilen Frauen auf der ganzen Welt ihre tagtägliche Angst, auf den Strassen nicht sicher zu sein – sechs Worte fassen dies zusammen.

    … Der Satz macht die omnipräsente Angst um die Sicherheit von Frauen sichtbar – sich beim Nachhauseweg Sorgen zu machen, ist erschreckenderweise immer noch Standard.
    «Ich konnte nicht aufhören, an Sarah E. und daran zu denken, dass es einer Frau nicht erlaubt war, nach Hause zu gehen. Das ist untragbar», schrieb Mountain in ihrem Post. «Ich habe diese Woche auch ein tiefes Gefühl der Verbundenheit zwischen mir und anderen Frauen gespürt. Ich habe Gespräche darüber geführt, dass die hypersensibilisierte Wahrnehmung unserer Sicherheit etwas ist, was wir unser ganzes Leben lang haben», schrieb die Engländerin. «Das tiefe Gefühl der Verbundenheit ist ein Gefühl der Angst.»

    https://www.bbc.com/news/explainers-56365412


    In the past decade, there were 4,493 male victims of killings and 2,075 female victims (31%) in England and Wales.
    More than nine out of 10 killers were men.

    Keine Frage ob, sondern eher eine Frage der Zeit, bis der Femizid strafrechtlich etabliert wird.

    • „Keine Frage ob, sondern eher eine Frage der Zeit, bis der Femizid strafrechtlich etabliert wird.“

      Ja, so billig ist effekthaschende Symbolpolitik ansonsten im Polit-Betrieb kaum zu haben. Schöne Reden, eine Unterschrift vom Bu-Prä und digital veröffentlicht.

      Aber bevor es zu sarkastisch wird, schnell mal zynisch: Vielleicht nimmt es ja den Frauen die Ängste beim nächtlichen isolierten Aufenthalts in der Aussenwelt, nicht Opfer eines schnöden Gewaltverbrechens zu werden, sondern wenn schon dann eines Femizids…

      • Aber bevor es zu sarkastisch wird, schnell mal zynisch

        Sehr wahr. Wenn sie sich nach dem Geldbörsendiebstahl aus der offenen Handtasche so aufregen, dass sie über ihre eigenen HighHeels stolpern und sich eine blutige Nase auf dem Bürgendensteig holen, dann bringt natürlich die Erklärung als versuchter Femizid mehr Mitleidspunkte. Und beschleunigt eine entsprechende Gesetzgebung.

        • In den Augen von Feministinnen scheint es ja hilfreich zu sein Frauen einzureden, das der hübsche Mann, der einen beim Bäcker immer anlächelt in Wirklichkeit Frauen hasst und ihnen schaden will und das der eigene Ehemann eigentlich die größte Gefahr für sie auf der Welt ist.

  4. Bei der Badischen Zeitung aus Freiburg geht die unseriöse Berichterstattung zum Thema Geschlechterkampf weiter. Im Fokus steht der angebliche Skandal um die Müllheimer Bürgermeisterin, die sich unterbezahlt und damit diskriminiert sieht.

    https://www.badische-zeitung.de/muellheims-ex-buergermeisterin-fordert-schadensersatz-wegen-lohndiskriminierung
    Die ehemalige Müllheimer Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich hat die Stadt Müllheim auf mehr als 60.000 Euro Schadensersatz verklagt. Sie sei als Frau schlechter besoldet worden als ihr männlicher Vorgänger und ihr männlicher Nachfolger. Der Fall könnte zu einem Präzedenzfall des Anti-Diskriminierungsrechts werden.

    Ihr Vorgänger René Lohs ist Jurist,http://rechtsanwalt-in-baden-baden.de/dr-rene-lohs/:
    1984 -1990: Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn und Freiburg
    1990: Erfolgreiches Bestehen des 1. juristischen Staatsexamens an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    1990-1993: Referendariat in Rheinland-Pfalz, zugleich rechtsberatende Tätigkeit in Bonn
    1993: Erfolgreiches Bestehen des 2. juristischen Staatsexamens am OLG Koblenz
    1994: Eintritt in die Finanzverwaltung des Landes Berlin
    1995: Promotion zum Thema „Anpassungsklauseln in Tarifverträgen“ an der Universität Freiburg
    1997: Wechsel zum Bundesministerium des Inneren nach Bonn
    1997-2003: Referent der FDP-Bundestagsfraktion für Innen-, Kultur- und Medienpolitik im Deutschen Bundestag
    2003-2011: Bürgermeister der Stadt Müllheim/Baden
    Seit Jahren ist Dr. René Lohs Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Verwaltungs-, Umwelt- und Baurecht. Daneben ist Dr. Lohs Lehrbeauftragter an der privaten Hochschule EC Europa Campus in Karlsruhe und Mannheim.

    Ihr Nachfolger Martin Löffler ist Diplomverwaltungsfachwirt (Polizei) und war vor der Bürgermeisterstelle in Müllheim, als Bürgermeister in Heitersheim tätig. Beide bringen also eher fachliche Kompetenzen mit ein, als die Werbe- und Marketingfachfrau Siemes-Knoblich, die vorher in keiner vergleichbaren Funktion wie die Herren tätig war. https://de.linkedin.com/in/astrid-siemes-knoblich-33563940

    Weiter berichtet die BZ https://www.badische-zeitung.de/suedbadens-buergermeisterinnen-sehen-sich-gleich-behandelt Südbadens Bürgermeisterinnen sehen sich gleich behandelt
    Leider sind beide Artikel hinter Bezahlschranke.

    Ich bin wirklich gespannt, ob das Gericht hier wirklich einen konkreten Fall der Lohndiskriminierung erkennt und entsprechend aburteilt. Egal, denn für eine Aktivistin des aktuellen Allmachts-Feminismus, wird das Gericht im Fall einer Niederlage keinen Bestand haben, da Patriarchat oder zu wenig Frauen unter den Richtern, etc pp. Ich glaube nicht, dass sie Recht bekommt.

  5. Ein paar Reflexionen von mir zur Debatte um die Gendersprache:

    Junge ARD-Journalistin polemisiert gekonnt gegen Gendersprache

    Das Video von der Frau kann man sich ruhig mal angucken. Ist selten so etwas im Staatsfunk.

    Davon abgesehen ist es schon absurd, daß wir diese Debatte überhaupt führen. Man muß schon ziemlich bescheuert sein, wenn man ein Fan der Gendersprache ist.

    Wie bei Ideologien üblich werden hier durchaus erstrebenswerte Ziele und Werte, die im Prinzip alle teilen, völlig willkürlich mit irgendeinem Blödsinn verknüpft.

    Und wer diesen Blödsinn infrage stellt und wer darlegt, daß diese Verknüpfungen Schwachsinn sind, der teilt dann selbstredend diese Werte nicht mehr, ist ein schlimmer Ungläubiger.

    Nach diesem Muster funktionieren alle Ideologien.

    Wer also nicht gendert, ist gegen Gleichberechtigung, Frauen, Transen, Diverse und alle anderen Lebensformen, die durch Gender-Sterne und Unterstriche bahnbrechend endlich „repräsentiert“ werden. 🙂

  6. Bei der „Zeit“ bastelt man in der identitätspolitischen Giftküche weiter an einem tragfähigen Konzept der deutschen Kollektivschuld:

    https://www.zeit.de/zett/politik/2021-03/ns-familiengeschichte-instagram-diskussion-nazihintergrund-moshtari-hilal-sinthujan-varatharajah

    Die Kollektivschuld wird dann – findig, findig – gleich zur Begründung für Erbschafts- und Vermögenssteuer gemacht!

    Hier empfanden wir den Artikel von Yossi Bartal im Freitag treffend, der darin eine progressivere Steuerpolitik, wie etwa eine Erb- und Vermögenssteuer, fordert – diese könnte „die beste Form der Vergangenheitsbewältigung“ sein.

    Morgen werden sie dann Plündern und Brandschatzen so rechtfertigen. (Wie das nach den BLM-Ausschreitungen ja auch geschah.)

    Seit vergangener Woche teilen Menschen auf Instagram und Twitter unter dem Hashtag #MeinNazihintergrund ihre Familiengeschichten. Bringt uns das weiter?

    …… In den meisten deutsch-christlichen Familien existiert nicht mal die Basis für eine solche Aufarbeitung …..

    Schon klar, man will ja nur angreifen, es geht natürlich gar nicht um irgendeine Verständigung, Übereinkunft oder Aufarbeitung, sondern um Delegitimation, Dämonisierung und Diffamierung. Die „Zeit“ ist einfach ein ekliges rassistisches Drecksblatt, revanchistisch und voll von politischem Hass.

    • War nicht mal der alte Helmut bei der Zeit mit im Boot? Das waren noch „Zeit“en. Jetzt ist es nur ein weiteres haltungsbesoffenes Agitpropschmierblatt, dass nach Unterstützung jammert. Kann als Auslegware auf den Dixieklos von Grossbaustellen verwendet werden.

      • M.W. erschreckenderweise äusserst erfolgreich damit. Die einzigen mit deutlichem Wachstum bei den Abozahlen, wenn mich nicht alles täuscht.

        In diesem Fall stinkt der Fisch also mal nicht nur vom / am Kopf.

  7. Eine 15-jährige sticht mit einem Messer auf einen 17-jährigen ein:
    https://www.express.de/koeln/blutige-rache-in-bruehl-erst-schlaegerei–dann-sticht-maedchen-auf-17-jaehrigen-ein-38201010

    Was nicht passiert:
    – Diskussionen über toxische Weiblichkeit
    – Gesetzesinitiativen, wie man versuchten Maskuzid verhindern und höher bestrafen kann
    – Vorwurf des Männerhass
    – Aufrufe, alle Frauen zu töten
    – Forderungen nach Ausgangssperren für Frauen

  8. Ich bin heute morgen bei einer Genderama-Meldung vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Ein Jugendkanal des BR wollte mit unseriösen Methoden Sexismus beim Online-Gaming aufspüren. Nachdem sie nicht fündig wurden, haben sie die Strategie geändert und selbst provoziert, um herauszufinden, wie Mitspieler (zwei, um genau zu sein) auf die „sexuelle Belästigung“ einer Mitspielerin reagieren. (Um Missverständnisse zu vermeiden: Sie war das Opfer, nicht die Täterin.)

    Wenn ich diesem Artikel über den Vorgang glauben darf:
    https://www.ingame.de/news/streaming/montanablack-twitch-streamer-marcel-eris-sexismus-shitstorm-puls-reportage-kuchentv-buxtehude-90245417.html

    …verstehen die BR-Mitarbeiter unter sexueller Belästigung bei einem Online-Shooter den Satz:

    „You stole my kill, f*cking b*tch.“

    Wirklich wahr 🙂

    • Noch besser: Der Satz kam von einem ihrer Kollegen! Die sexuelle Belästigung war, dass nur einer der beiden nicht eingeweihten Spieler die gemeldet hat, wobei man in dem Spiel nicht einmal weiß, ob der andere die Sprachverbindung offen hat, oder nicht.

      Weiblicher Qualitätsjournalismus vom feinsten! So woke! So wichtig!
      Kein Wunder, dass das Kotzgeräusch Örksss mit ÖR anfängt …

      • Hier das in Genderama verlinkte gut Video:

        Noch besser: Die Gegenseite kann den eigenen Team-Voicechat und damit die konstruierte „sexuelle Belästigung“ logischerweise gar nicht hören. Ihnen wurde aber trotzdem vorgeworfen nichts gemeldet zu haben, um die Zahl zu vergrößern. Also anstatt 7 Leute die nichts melden, sind es nur 3 die überhaupt die Chance haben etwas mitzukriegen.
        Und eine der künstlichen Belästigungen war wohl gar nicht im Spiel zu hören, da zu der Zeit das Symbol auf dem Screen nicht zu sehen war, das normal bei sowas erscheint, um zu zeigen wer da spricht.

        Das traurige daran ist, dass solche Manipulationen bei feministischen Initiativen nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind.

  9. lol, was ist denn das für ein spin?

    Lang sagt hier, es gäbe eine „unfassbar starke“ türkische Frauenbewegung. Ja, dann muss man von Deutschland aus ja gar nichts mehr machen …. die schaffen das!
    Ein durchsichtiger Versuch, nichts zu unternehmen und sich dabei die Hände in Unschuld zu waschen. Was für widerliche Heuchler diese Grünen doch sind!

    • Für den türkischen Austritt aus der Istanbul-Konvention gibt es keine rationale Rechtfertigung. Vielmehr steuert Erdoğan innen- und außenpolitisch bewusst auf Konfrontation.

      https://www.sueddeutsche.de/politik/tuerkei-erdogan-istanbul-konvention-1.5241502

      Tja, genau dieses va banque-Spiel hat ein anderer, bekannter Diktator auch so gespielt. Aber diese Vergleiche sind natürlich nur viel schlimmeren Leuten vorbehalten…..

      Er feuert in derselben Nacht auch noch seinen Zentralbankchef; Erdoğan stellt damit die gerade erst reformierte Finanzpolitik auf den Kopf. Das Vertrauen internationaler Investoren gewinnt die wirtschaftlich instabile Türkei so garantiert nicht zurück.

      Meine Schadenfreude darüber könnte gar nicht grösser sein, hoffentlich bezahlen die Steigbügelhalter Erdogans die volle Rechung! Ich schätze mal, dass das die deutschen Landesbanken sind 🙂

      Was kommt als nächstes?

      Vielleicht ja eine Invasion Europas, bzw Griechenlands.

      Doch zum innenpolitischen Hauen und Stechen kommt ein weiteres Problem dazu, es ist die außenpolitische Isolation. Der neue US-Präsident Joe Biden zeigt seinem Amtskollegen die kalte Schulter ….

      Wie bekloppt ist die SZ, Erdogan einen „Amtskollegen“ Bidens zu nennen?! Biden setzt ganz auf den Iran und die Türkei ist ein Erzrivale des Iran. Pech gehabt!

      Man kann, man soll und man muss viel Verständnis für die Türkei haben, die Eigenheiten dieser großen Nation respektieren.

      Was für ein widerliches Gewäsch. Das wird das Geld der Landesbanken auch nicht zurückbringen, ihr feigen, rückgratlosen Islamistenversteher!

      • Das ist auch ein ganz schlechter Zug, denn das ist politisch gesehen eine allzu offensichtliche Reaktion. Mit solchen Dingen wie Genozid macht man kein politisches Tagesgeschäft, das ist einfach kein politisches Kliengeld.
        Kann natürlich auch sein, dass die Griechen hier fake news verbreiten, aber die Biden Admin ist retardiert genug, um so zu reagieren.

      • Ist doch logisch: die wollen und müssen so tun als ob sie voll dagegen wären. Daher ein demonstrativer Aufschrei, der vom Schweigen gefolgt sein wird.

        Erdogan wird sein Erfolgskonzept bestimmt fortsetzen, auf die Dummheit und Heuchelei seiner byzantinischen EU-Partner, insbesondere Deutschlands, wird er sich verlassen können!

        • Die Istanbul-Konvention ist:
          „Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“
          ein dem Gynozentrismus und dem Zeitgeist huldigendes Werk.

          Wikipedia schreibt:
          „Das Übereinkommen schreibt vor, dass die Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen und Rechtssystemen der Unterzeichnerstaaten verankert sein muss und sämtliche diskriminierenden Vorschriften abzuschaffen sind. Außerdem sollen Hilfsangebote für Frauen verbessert und die Menschen [Propaganda und Schulungen für Männer] über Bildungsangebote für das Problem sensibilisiert werden. Die einzelnen Maßnahmen sehen eine Rechtsberatung, psychologische Betreuung, finanzielle Beratung, Hilfe im Zugang zu Unterbringungsmöglichkeiten (Einrichtung von Frauenhäusern), Aus- und Weiterbildung sowie Unterstützung bei der Suche nach Arbeit vor.
          .
          Zudem verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten, offensiv vorzugehen gegen psychische Gewalt (Artikel 33), Nachstellung (Artikel 34), körperliche Gewalt (Artikel 35), sexuelle Gewalt einschließlich Vergewaltigung (Artikel 36), Zwangsheirat (Artikel 37), Verstümmelung weiblicher Genitalien (Artikel 38), Zwangsabtreibung und Zwangssterilisierung (Artikel 39), sexuelle Belästigung (Artikel 40). Ein vorsätzliches Verhalten hierzu ist demzufolge unter Strafe zu stellen. Ebenso ist nach Artikel 41 die Anstiftung zu den Handlungen nach Artikeln 33 bis 39 und der Versuch unter Strafe zu stellen.“

          https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_des_Europarats_zur_Verh%C3%BCtung_und_Bek%C3%A4mpfung_von_Gewalt_gegen_Frauen_und_h%C3%A4uslicher_Gewalt

          Kurz: da Auszutreten wäre für jeden demokratischen Rechtsstaat angebracht, nicht nur für einen islamischen Staat ala Türkei, schon deshalb, weil die Gesetze nicht geschlechtsneutral formuliert zu sein scheinen. Ich verstehe nicht, wieso du dich darüber so echauffierst.

          • Lag mir auch auf der Zunge. Hatten wir das Thema hier nicht schon mal, dass es sich bei dieser Gesachichte um ein trojanisches Pferd handelt?

          • Auf jeden Fall ist es sowieso völlig unpassend zur Sharia, der islamischen Rechtsform, die Erdogan natürlich favorisiert. Jedem war das auch klar, als Erdogan das vor 10 Jahren unterzeichnete. Aber man ignorierte das einfach, aus Feigheit, Opportunismus und Korrumpiertheit.
            Dass Erdogan die Istanbul Konvention ohnehin missachten würde, war absolut absehbar. Und jetzt gibt es ein paar Krokodilstränen der identitären Linken und der Merkel Regierung.

          • Die Berichterstattung in der Tagesschau heute war auch wieder zum Kotzen. „Fast jeden Tag wird in der Türkei eine Frau getötet“ – schönen Dank auch, auch ohne nachzusehen weiß ich, dass in der Türkei nicht nur fast, sondern jeden Tag ein Mann getötet wird, wahrscheinlich mehr als einer. Aber sind ja nur Männer, solange noch eine Frau getötet wird, ist das wichtiger als 1000 tote Männer.

            Ich bin auch gegen die Istanbul-Konvention. Nicht, weil ich ihre Ziele nicht teile, sondern weil sie in ihrer Beschränkung auf Frauen ein ekelhaftes, sexistisches Machwerk ist.

            Schutz für alle – oder keinen!

  10. Ich erinnere mich noch dunkel an einen Comic in der c’t von heise. Das Bild zeigte einen Raum als Titel hing oben „Bikini-Girls Chat-Room Meeting“ und er gefüllt mit mittelalten, beleibten Herren die alle möglichst versuchten niemanden sonst im Raum in die Augen zu schauen…

    Nun, mit heutiger Technik kann man leicht Deep-Fakes von sich erstellen, ein 50J alter Mann flog durch eine übersehene Spiegelung auf, er hatte sich bis dahin als junges Biker-Mädchen ausgegeben und über 13k Follower angesammelt 😀

    https://mothership.sg/2021/03/japanese-biker-actually-man/

    • Spiegelung? Müsste mich bei den Fotos mal jemand mit der Nase draufstoßen.
      Aber das erste Bild links, etwas weiter unten noch mal größer, finde ich schon etwas merkwürdig. Der Unterarm passt nicht zu einem zarten Teenie-Mädchen.

  11. Natürlich, diese Bundeszentrale ist ein Hort des linken Extremismus und das nicht erst seit gestern. Die haben den schwarzen Rassismus schon gepusht als den noch keiner auf dem Radar hatte.

    Totales Staatsversagen, auf ganzer Linie. Antidemokraten schmeissen die staatliche Zentrale für politische Bildung. Das hätte sich nicht mal Monty Python ausdenken können.

  12. Das ist irgendwie…..lustig. Vom Parteitag der Berliner Grünen und ihrer Spitzenfrau Jarrasch:

    „Für Irritation sorgte in Teilen der Partei eine Aussage der Spitzenkandidatin. Sie hatte in einem öffentlichen Gespräch mit Graf auf dem Parteitag gesagt, sie wäre als Kind gern Indianerhäuptling geworden. Beide lachten. In Teilen der Partei wurde dagegen verärgert darauf reagiert, dass Jarasch das Wort „Indianer“ verwendet hatte. 

    Es wird besonders in post-migrantischen politischen Strömungen als diskriminierend betrachtet. Jarasch sprach später in einer Rede, in der sie unter anderem für diskriminierungsfreie Sprache warb, mit Bezug auf ihre Aussagen von „unreflektierten Kindheitserinnerungen“. Sie sagte: „Auch ich muss dazu lernen.““

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/parteitag-der-berliner-gruenen-spitzenfrau-jarasch-wird-fuer-indianerhaeuptling-geschichte-kritisiert/27022228.html

    Haha. Do better!

    • Ich hoffe, dass das Grüne Inquisitionsgericht schon ein entsprechendes Urteil gefällt hat, irgendwas zw. Spiessrutenlaufen mit selbstgezüchteten Bambusstäben und Teeren und Federn mit einem umweltfreundlichem Ölderivat und Federn von freilaufenden Gänsen.

    • Besser wäre wahrscheinlich „Indianer_innenhäuptling“ gewesen. 🙂

      Deshalb kann ich diese Leute einfach nicht mehr wählen. Das ist einfach ein Schwachsinnsgrad, der nicht mehr aushaltbar ist.

      Da kommen mir die rechtsradikalen Tendenzen der AfD harmloser vor.

      Ich schwanke noch zwischen grün und AfD wählen. 🙂

      • „Indianer_innenhäuptling“ mag ein bißchen besser sein, ist aber noch lange nicht gut. Diskriminierend ist bereits der Wortstamm „Indian-„, aus Gründen, die mir im Moment entfallen sind, aber korrekt heißen die Betreffend*x_innen derzeit, glaube ich, „native inhabitants“. Das kann man mit „Nativbewohner“ eindeutschen. Es wollen dann natürlich auch diejenigen sichtbar gemacht werden, die sich geschlechtlich nichtbinär einordnen. Also heißt das Wort jetzt „Nativbewohner*x_innenhäuptling“. Aber „-ling“ ist eine Verkleinerungsform, die in nichtdiskriminierender Sprache zu vermeiden ist (es heißt ja auch nicht mehr „Flüchtling“). Hier zeigt sich direkt die von den Weißen ausgeübte rassistische Unterdrückung, indem zuerst die „Häuptlinge“ geschrumpft werden, und damit die schon von vornherein kleineren anderen Nativbewohner*x_innen gleich noch ein Stück mehr. Es wurde ja schon oft bemerkt, daß englische Substantive keine geschlechtsbezogenen Formen haben; deshalb ist es naheliegend, in geschlechtergerechter Sprache englische Wortbestandteile zu verwenden und damit das altbackene herkömmliche Deutsche auch gleich ein bßchen bunter und diverser zu gestalten. Nach dem somit erreichten Stand heißt das Wort also korrekt „Nativbewohner*x_innenleaderperson“, aber nur solange, bis neue Aspekte der intersektionalen Diskriminierung selbiger zutagetreten, die in der gerechten Sprache zu berücksichtigen sind. Ich muß mich jetzt erst einmal um das Würgen kümmern, das ich im Hals spüre.

        • Der eigentliche Skandal ist, so zu tun, als hätten Indianer einen „Häuptling“ gehabt.

          Dabei weiß doch jede(r), dass Hierarchien erst vom weißen Mann erfunden wurden, um die female-choice zu verhindern.

          Häuptlinge und Kriege gab es vor 1492 in Amerika gar nicht.

  13. Warum ist hier nicht die Rede davon, dass dieser wissenschaftsfeindliche Irrationalismus von 20 % der Deutschen gewählt wird? Die Grünen nämlich. Die lässt Kachelmann schön in Ruh, denn er glaubt ja auch das antimodernistische Märchen vom Klimawandel. Man kann nichts bekämpfen, wenn man da selbst mit drin steckt. Der Lauterbach fand es dann auch völlig ok, dass die Hälfte des Pflegepersonals sich nicht impfen lassen will, mit seiner Klientel will der sich eben auch nicht anlegen….

    Aber tut ruhig so weiter als käme der ganze Irrationalismus gar nicht aus euer politischen Ecke …. Vogel-Strauss-Politik ist immer gut!

  14. >dass dieser wissenschaftsfeindliche Irrationalismus von 20 % der Deutschen gewählt wird?

    Sorry aber hier hast du die Beleidigung verdient. Du Depp!

    Wenn die Wahlbeteiligung sich den 50% annähert, dann wählen vielleicht 10% die Grünen.

    NICHTWÄHLER sind die größte Partei, durchgehend, bitte beachten.

    Liebe Grüße,

    Du depp 😉

    • Ich denke eine erhebliche Sympathie für den Irrationalismus der Grünen dürfte locker um die 50 % der Gesamtbevölkerung ausmachen und die überwiegende Mehrheit ist denen und ihren Ideen positiv gegenüber eingestellt….. das mit den 20 % ist in jedem Fall untertrieben, man kann auch sehr wohl grün sein ohne die Grünen zu wählen.

  15. Gibt es Sagen/Märchen vom Typ tieferstehender Mann bekommt höherstehende Frau mit Happy End?
    Die Art Geschichten gibt es ja durchaus, wenn auch selten, mir fällt ein: Held wird von Fee geholfen. Aber meist sind das Martenehen, die übel ausgehen, weil er z.B. zölibatär leben muss und das nicht durchält oder ähnlich. Geht ja sogar bei Prinzen schief, die Promie-Frauen halten, hust, aber mal ganz ehrlich, weiß da jemand was?
    Umgekehrt, sagen wir mal Grimms kluge Bauerntochter, gibts das ja zuhauf, aber potenter Bauer versus Zarin u.s.w. fällt mir gar nichts ein (war ein Scherz, stimmt aber). Außer wie gesagt Feen, aber da halt eingeschränkt

    • Dass ein einfacher Mann irgendwelche Prüfungen besteht und dafür die Königstochter bekommt, ist doch geradezu sprichwörtlich.
      Zum Beispiel Grimms Geschichte „Der Trommler“

      • Nee, das ist es nicht. Er muß ja vorher den mörderischen Drachen besiegen, der seine ganzen Vorgänger gekillt (und gegrillt) hat.

        Damit ist er ja dann kein einfacher Junge vom Lande mehr.

      • Oh, prima, die kannte ich noch nicht
        https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_trommler

        Was mir auffällt: Das Motiv, sie zu retten, eher ist Mitgefühl, aber fast denkt man ein wenig auch an das Tapfere Schneiderlein, wo das Motiv eher Neugier und Übermut ist.
        Noch interessanter: Die Königstochter kann mit ihrem Ring zaubern und es ist auch hier eine Martenehe – er darf seine Eltern nicht küssen, sonst vergisst er alles und verliert die einsam zurücklbleoibende Frau. Das Erzählmotiv ist fast prototypisch das einer submissiven Frau – für den Mann hoch begehrenswert, aber unschuldig einsam zurückgelassen. Dann ist er es, der vom Schatz der Hexe ein Schloss baut und sie ist es, die wie Aschenputtel seine Gunst sucht, da sie seine Erinnerung wecken muss. Richtig lachen musste ich über den letzten Satz: „Die erste Braut behielt die schönen Kleider zur Entschädigung und gab sich zufrieden.“

        Danke!

  16. Eine interessante Entwicklung in den USA, bei meinem Lieblingsthema 🙂

    Noch unter Trump, letztem Dezember wurde das „Omnibus“-Covid-Fördergesetz beschlossen. In dessen Windschatten segelte aber noch etwas ganz anderes mit:
    „die weitere Finanzierung der neugegründeten UFO-Forschungskommission des Pentagons (Unidentified Aerial Phenomena Task Force, UAPTF) sowie den Auftrag der Erstellung eines Berichts über das UFO-Wissen der USA

    Ich hab darüber noch nichts geschrieben, weil solche offiziellen Berichte die Tendenz haben enttäuschend auszufallen, wenn Geheimdienste daran beteiligt sind, schließlich ist es deren Zweck, die Öffentlichkeit zu belügen.

    Jetzt schwatzt aber Trumps Geheimdienstdirektor John Ratcliffe bei Fox News, könnte natürlich auch alles gelogen sein, aber anhören kann man sich das ja mal, denn was er sagt, ist zwar für jeden Interessierten nichts Neues, für die irregeführte Öffentlichkeit aber ziemlich sensationell, ich zitiere mal:

    „„Aber sicher, wir haben wirklich viele Berichte über Phänomene, die wir als ‚unidentified aerial phenomena‘ (UAP = unidentifizierte Phänomene im Luftraum) bezeichnen. Und es gibt dazu ein Programm, dass tatsächlich bereits seit einigen Jahren in Form einer Task Force läuft und jeweils National Defense Authorization Act (Genehmigungsgesetz zur nationalen Verteidigung) unterstellt war.

    Aber ganz ehrlich: Es gibt wesentlich mehr Sichtungen als jene, die bislang veröffentlicht wurden. Einige dieser Sichtungen wurden bereits deklassifiziert.

    Wenn wir über solche Sichtungen sprechen, dann sprechen wir über Objekte, die von Piloten der Navy oder der Air Force gesichtet wurden oder die von Satelliten aufgezeichnet wurden. Objekte, die ehrlich gesagt Flugeigenschaften aufzeigten, die wir nur schwer erklären können. Objekte, die Manöver vollführten, die wir nicht replizieren können, weil wir die notwendige Technologie nicht besitzen. Objekte, die sich mit Geschwindigkeiten fortbewegen und dabei etwa die Schallgeschwindigkeit durchbrechen, ohne einen Überschallknall zu erzeugen. Kurz gesagt: Wir beobachten hier Objekte, die nur schwer zu erklären sind.

    „Tatsächlich wurden diese Dinge schon überall auf der Welt gesichtet. Und wenn wir über diese Sichtungen sprechen, so möchte ich auch unterstreichen, dass wir hier nicht nur mal von einem Piloten, einem Satelliten, einem Beamten oder so sprechen, die mal etwas Merkwürdiges gesehen haben. In der Regel waren (an solchen Sichtungen) mehrere Sensoren beteiligt, die diese Dinge geortet haben.

    Nochmals: Einige dieser Sichtungen sind schlichtweg unerklärte Phänomene und es gibt tatsächlich mehr solcher Vorfälle und Sichtungen als jene, die bislang veröffentlicht wurden. Ich denke, es wird gut sein, wenn so viel Informationen wie möglich (über diese Dinge) veröffentlicht werden, damit die US-Bürger sehen können, womit wir hier es hier zu tun haben.“

    Na hoffentlich sieht man das unter Biden genauso. Klingt ja recht vielversprechend.
    Quelle:
    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/trumps-geheimdienstdirektor-spricht-ueber-das-geheime-ufo-forschungsprogramm-der-usa20210320/

    Das Original-Interview:

    • Gibt es eigentlich eine Erklärung dafür, warum sich die Ufos vor uns verstecken? Haben die Angst vor uns, oder wollen die uns nicht erschrecken? Ist das Absicht, dass sie sich doch manchmal blicken lassen? Und wie machen die das eigentlich, dass man sie meistens nicht sieht?

      • „Gibt es eigentlich eine Erklärung dafür, warum sich die Ufos vor uns verstecken?“

        Klar gibt es Spekulationen, zum Beispiel solche:

        „Haben die Angst vor uns, oder wollen die uns nicht erschrecken?“

        „Angst“ ziemlich sicher nicht, würde ich mal so über den Daumen peilen. Wir hätten ja auch keine Angst vor Steinzeitmenschen…

        Und es gibt Ratespiele:

        „Ist das Absicht, dass sie sich doch manchmal blicken lassen?“

        Tja, nur woher soll ich das wissen? Tatsache ist, dass das Phänomen existiert. Es gibt auch eine Menge „close encounter“-Sichtungen, gelegentlich auch mit Absichtsäußerungen. Du kannst dir denken, dass das dann noch wesentlich umstrittener und auch wesentlich schwieriger zu prüfen ist, daher äußere ich mich vorerst nicht dazu. Leute wie Renton (vermutlich auch du?) haben ja schon Schwierigkeiten, die bloße Tatsache zu akzeptieren, dass da was rumfliegt, was wir nicht erklären können und noch schlimmer: dass es unseren physikalischen Gesetzen zu widersprechen scheint. Und das, obwohl es zigtausendfach belegt ist.

        „Und wie machen die das eigentlich, dass man sie meistens nicht sieht?“

        Woher willst du wissen, dass man sie meistens nicht sieht? Ehrlich gesagt ist schon extrem seltsam, dass man sie so vergleichsweise oft sieht, große Schwierigkeiten scheinen die beim interstellaren Flug nicht zu haben, so sie das sind, was die meisten vermuten.

        • dass man sie so vergleichsweise oft sieht

          Wer ist „man“? „man“ im Sinne von „jedermann“?

          vergleichsweise oft

          Was wäre denn ein passender Vergleich? Verglichen mit was sind Ufosichtungen häufig?

          Du gehst, wenn ich das richtig verstehe, davon aus, dass wir seit einigen Jahrzehnten regelmäßig von Außerirdischen besucht werden. Kann man die nicht mit unserer Flugraumüberwachung verfolgen? Hinterlassen sie keine Spuren am Boden? Haben sie kein Interesse, mit ins in Kontakt zu treten? Haben sie Techniken, die sie für uns unsichtbar machen, die aber gelegentlich versagen? Warum sollte man ungewöhnliche Erscheinungen, die man nicht erklären kann, überhaupt mit einer fremden Lebensform erklären? Vielleicht sind es andere Effekte. Es geht doch immer nur um Sichtungen irgendwelcher Objekte, die nicht klar erkennbar sind.

          • „Warum sollte man ungewöhnliche Erscheinungen, die man nicht erklären kann, überhaupt mit einer fremden Lebensform erklären?“

            Da ist ein heller Lichtstrahl am Himmel und danach knallt es total laut – also muss es Götter geben …

          • „Wer ist „man“? „man“ im Sinne von „jedermann“?“

            Zeugen, natürlich nicht jedermann.

            „Was wäre denn ein passender Vergleich? Verglichen mit was sind Ufosichtungen häufig?“

            Ja, das hätte ich deutlicher Herausstellen müssen. Sie sind häufig im Vergleich zur aktuellen antropozentristischen Erwartungshaltung hinsichtlich interstellarer Besuche. Oder in verständlich: ein wissenschatlich Interessierter heutzutage, wäre vielleicht bereit, einen Besuch einmal in einer Million Jahren zu akzeptieren, aber nicht nahezu tägliche Sichtungen irgendwo auf der Welt. Wobei wir genaugenommen nicht wissen, ob es sich tatsächlich um interstellare Besucher handelt, aber es ist immer die erste Annahme die getätigt wird.

            „Du gehst, wenn ich das richtig verstehe, davon aus, dass wir seit einigen Jahrzehnten regelmäßig von Außerirdischen besucht werden.“

            Bitte achte mehr auf meine Worte, ich wäge die sehr sorgfältig ab und ich habe nirgends was von Außerirdischen geschrieben, das ist nur eine Hypothese von vielen.

            „Kann man die nicht mit unserer Flugraumüberwachung verfolgen?“

            Kann man (wenn auch nicht immer) und wurde getan, sagt doch sogar meine Quelle oben. Lies mal ein gutes Buch zum Thema, z.B.

            „Hinterlassen sie keine Spuren am Boden?“

            Doch, tun sie gelegentlich, da gab es bereits einige Untersuchungen. Lies mal ein gutes Buch zum Thema.

            „Haben sie kein Interesse, mit ins in Kontakt zu treten? „

            Fragen über die Motivation von „denen“ kann ich naheliegenderweise nicht beantworten, bitte verzichte darauf.

            „Haben sie Techniken, die sie für uns unsichtbar machen, die aber gelegentlich versagen?“

            Eine naheliegende Hypothese, Ludwiger spekuliert aber z.B., basierend auf den Theorien von Burkhard Heim, dass z.B. plötzliches Verschwinden Teil ihrer Art der Fortbewegung ist. Es ginge jetzt zu weit das näher auszuführen. Ich wollte nur sagen: Tarntechnologie kann sein, muss aber nicht. Auch nur eine Hypothese unter vielen.

            „Warum sollte man ungewöhnliche Erscheinungen, die man nicht erklären kann, überhaupt mit einer fremden Lebensform erklären? Vielleicht sind es andere Effekte. Es geht doch immer nur um Sichtungen irgendwelcher Objekte, die nicht klar erkennbar sind.“

            Oh es gibt einen erheblichen Anteil der sehr klar erkennbar ist, weil es sich um Nahsichtungen handelt. Desweiteren agiert das Phänomen oft scheinbar intelligent. Aber du hast natürlich Recht, man muss es nicht mit „fremde Lebensform“ erklären, die Frage ist nur, inwiefern die alternativen Erklärungen weniger esoterisch wären.

          • @Marc

            „Da ist ein heller Lichtstrahl am Himmel und danach knallt es total laut – also muss es Götter geben …“

            Ein unsinniger Vergleich, besser wäre:
            „Da ist ein heller Lichtstrahl am Himmel und danach knallt es total laut – wir sollten untersuchen was das ist“
            Das beschreibt zumindest meine Sichtweise.

            Der übliche moderne (und dumme) Kurzschluß ist hingegen: „„Da ist ein heller Lichtstrahl am Himmel und danach knallt es total laut – wir können das nicht erklären (obwohl wir alles wissen), also kann es nicht passiert sein“

            …siehst du das Problem? Siehst du, auf welcher Seite die verpeilten Dummköpfe hocken?

        • Noch was vergessen: Warum werden die Erkenntnisse, die man über Außerirdische hat, nicht offen kommuniziert?

          Im Prinzip gibt es doch die Suche nach Leben auf anderen Planeten, das ist kein großes Geheimnis. Ufos werden da nicht erwähnt, sondern erdähnliche Planeten, Wasserfunde auf Planeten, Proteinvorläufer auf Kometen usw.

          Ufos wären doch eine Superergänzung.

          • Das lässt sich einfach beantworten, in der Anfangszeit wurde es nämlich offen kommuniziert (in manchen Ländern wird es das auch heute noch weitgehend, so keine Sicherheitsfragen betroffen sind). Es läuft auf militärische, politische und weltanschauliche Fragen hinaus:

            1) Militär, Politiker und Wissenschaftler müssten zugeben, dass erstens (mindestens) der Luftraum verletzt wird, sie zweitens nichts dagegen machen können und drittens unsere wisschenschaftlichen Erkenntnisse auf Kindergartenniveau sind, weil wir nichtmal eine plausible Hypothese zur Erklärung zusammenbringen… ein hohe Hürde, findest du nicht?

            2) Dazu kommen weitere Implikationen: wenn die heute hier rumfliegen, warum nicht auch schon vor 1000 Jahren oder 10 Mio Jahren? Das würde unserer Forschung das selten hinterfragte Axiom der „unbeeinflussten menschlichen bzw. Erdentwicklung“ entziehen. Viele sicher geglaubten Annahmen ständen plötzlich wieder zur Disposition…

            3) Das Militär und die Dienste schotten die Bevölkerung ab (vor allem von den USA ging das aus), weil sie eine feindliche Ausnützung per Panikmache (z.B. durch die Russen) fürchteten, man hat das Phänomen bewusst lächerlich gemacht, damit es keinen Nährboden findet.

            4) Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass abgestürzte Objekte geborgen wurden, nicht nur von den Amerikanern. An der Stelle kommt die Frage nach militärischer Macht ins Spiel, Alientechnologie wäre die ultimative Geheimwaffe.

            5) Es gibt Hinweise von Russen und Amerikanern, dass die Erstschlagskapazität durch das Phänomen eingeschränkt wird („die“ haben wohl einige der Raketensilos aktiviert und/oder lahmgelegt), auch das will normalerweise das Militär nicht an die große Glocke hängen.

            usw. von religiösen Motiven usw. will ich gar nicht erst anfangen. Die aktuelle Disclosure-Bewegung in den USA steht auch nach wie vor auf tönernen Füßen, da steht nicht der komplette MIK dahinter, da gibt es durchaus noch Widerstände…

    • Der UFO-Glaube ist nichts anderes als eine moderne Religion.

      Ich finde das auch aufregend, aber mir ist halt klar, daß Außerirdische nicht nur nicht hier landen werden, sondern daß es sie gar nicht gibt! 🙂

      Es gibt sie schlicht nicht. Wir sind die einzigen im Universum.

      Denn das ganze Universum ist Fake.

      • Deine Äußerungen sind auch nur Glaubenssätze.

        Ich ziehe es vor, gar nicht zu glauben, auch nicht an Ufos. Die Existenz des Phänomens ist längst ausreichend sicher belegt, daran muss niemand mehr „glauben“. Man „glaubt“ ja auch nicht daran, dass der Mund ein runder Himmelskörper ist, der die Erde umrundet…

        • „Die Existenz des Phänomens ist längst ausreichend sicher belegt“

          Handelt es sich nicht eher um verschiedene Einzelphänomene, die „unerklärlich“ sind?

          Für die Himmelskörper z.B. haben wir sehr detaillierte Erklärungen, sogar die Entstehungsgeschichte weitgehend rekonstruiert. Und zwar mit mathematischer Genauigkeit.

          Was lässt sich davon auf das Ufophänomen übertragen? Da hat man es doch vor allem mit Unbekanntem, Nichterklärlichem zu tun.

          Insofern durchaus einer Religion ähnlich.

          • „Handelt es sich nicht eher um verschiedene Einzelphänomene, die „unerklärlich“ sind?“

            Wortklauberei, ich hatte auch nicht behauptet, dass sie derzeit erklärbar sind.

            Wenn du als Phänomen definierst: „fliegt in der Luft herum, zeigt unerklärliches Flugverhalten und wird gelegentlich von Zeugen und Sensoren beobachtet (auch mehreren gleichzeitig)“ dann hast du eben kein „Einzelphänomen“, sondern ein Bündel, wobei keine zwei Sichtungen gleich sein müssen.

            „Was lässt sich davon auf das Ufophänomen übertragen? Da hat man es doch vor allem mit Unbekanntem, Nichterklärlichem zu tun. Insofern durchaus einer Religion ähnlich.“

            Seltsame gedankliche Fehlschlüsse, seit wann ist ein beobachtbares Phänomen einer Religion ähnlich, nur weil wir es noch nicht erklären können?

            Was bereitet dir solche Probleme, die Existenz zu akzeptieren? Hat man das getan, kann man nach den Ursachen und der Natur der Sache forschen oder Hypothesen aufstellen. Aber das kommt halt als erstes.

          • „seit wann ist ein beobachtbares Phänomen einer Religion ähnlich“

            Sorry, aber ein bisschen mitdenken musst du schon. Ich meine natürlich nicht, dass die unerklärlichen Phänomene selbst einer Religion ähnlich sind, sondern die Deutung dieser unerklärlichen Phänomene in eine ganz bestimmte Richtung.

            Es gibt offenbar einen Streit darum, wie man besagte Phänomene erklärt.

            Die Phänomene selbst sind „unscharf“ – man hat lediglich Beobachtungen irgendwelcher „Objekte“, die nicht detailliert beschrieben sind, die flüchtig sind, bei denen nicht immer klar ist, ob es sich vielleicht um Artefakte, Messfehler, Einbildungen usw. handelt. Insgesamt ergibt sich ein eher diffuses Bild. Demgegenüber steht eine sehr spezifische Interpretation: unserem Stand der Technik weit überlegene Flugobjekte, konstruiert und eingesetzt von außerirdischen Lebensformen. Mit solchen Mutmaßungen sollte ein Wissenschaftler meines Erachtens vorsichtig sein. Da wären schon einige Fragen zu klären, nicht nur die von mir ins Spiel gebrachten, bevor man das überhaupt ernsthaft in Erwägung zieht.

            „Was bereitet dir solche Probleme, die Existenz zu akzeptieren?“

            Mir bereitet der überschießende Erklärungseifer Probleme. Nicht die Existenz von irgendwas.

            Kannst du denn überhaupt genauer beschreiben, was da existiert? Außer: da fliegt manchmal irgendwas rum, das wir nicht kennen?

          • „Mir bereitet der überschießende Erklärungseifer Probleme. Nicht die Existenz von irgendwas.“

            Meinen Erklärungseifer kannst du nicht meinen, ich habe keinen, ich beobachte nur. Bestenfalls spekuliere ich mal ein bisschen.

            „Kannst du denn überhaupt genauer beschreiben, was da existiert?“

            Dann würde ich dir ja ins offene Messer laufen und anfangen zu erklären. Kannst du genau beschreiben, was z.B. bei einem Kugelblitz „existiert“? Ein m.W. relativ unbestrittenes Phänomen, aber gleichzeitig (aufgrund der Seltenheit) auch noch relativ schlecht erforscht. Beim Ufo-Phänomen kommt das Problem dazu, dass die „etablierte Wissenschaft“ noch nichtmal das Phänomen zur Kenntnis nehmen möchte und daher so gut wie keine ernsthafte Forschung stattfindet, obwohl es mit unseren heutigen Möglichkeiten zweifellos möglich wäre, das Phänomen zumindest empirisch zu erfassen und die qualitativen Erkenntnisse (Bodenuntersuchungen, Strahlenschäden, geborgenes Material, sogar vermeintliche Implantate) zusammenzuführen. Aber man tut es nicht, weil jeder „seriöse Forscher“ Berührungsängste hat und um das Ende seiner Karriere fürchten muss.

            „Außer: da fliegt manchmal irgendwas rum, das wir nicht kennen?“

            Ich will dir mal einige Eckpunkte nennen, die das Phänomen ausmachen:

            1) unerklärlich geformte Flugobjekte, mit folgenden Eigenschaften
            1.1) oft physikalisch unerklärliche Flugmanöver (spitze Winkel bei tausenden km/h oder Stillstand)
            1.2) oft physikalisch unerklärliches Leuchtverhalten und z.B. auch Formänderungen
            1.3) oft physikalisch unerklärliche Wechselwirkungen verschiedenster Art, mit der Umwelt
            1.4) gelegentlich: unerklärliche Größe (500m und größer)
            1.5) gelegentlich: unerklärliches Verschwinden (*zack und weg* wie auf Knopfdruck)
            1.6) gelegentlich: Landungen mit Wechselwirkung, manchmal fremde Entitäten

          • „Wortklauberei, ich hatte auch nicht behauptet, dass sie derzeit erklärbar sind.“

            Ich hatte etwas unsauber formuliert, hätte in den von dir beanstandeten ein „ihrerseits“ einfügen silken Also so:
            „Handelt es sich nicht eher um verschiedene Einzelphänomene, die ihrerseits„unerklärlich“ sind?“

            Es geht mit um zwei Dinge, die ich hätte besser trennen sollen.
            1. Du redest von einem Phänomen. Damit implizierst du einen Zusammenhang.

            2. Du redest von Belegen. Aber du missachtest, dass es auch eine gewisse „Tiefe“ der Belegtheit gibt. Es ist ein Unterschied, ob eine unerklärliche Erscheinung nur irgendwie dokumentiert ist oder ob sie so systematisch untersucht ist, dass sie sich klar naturwissenschaftlich als eigenständiges Phänomen beschreiben lässt. Wenn zuviel dabei unerklärlich bleibt, hat man noch nicht viel gewonnen, da kann man noch so viel von Belegen reden, es bleibt letztlich vage.

            Das ist dann in Zusammenhang mit Punkt 1 eine ungesunde Mischung.

            Anders zusammengefasst: Wenn du meinst, dass die Existenz von irgendwas belegt sei, müsstest du dieses irgendwas genauer beschreiben können.

          • Bestenfalls spekuliere ich mal ein bisschen.“

            Dann nenn es Spekulationseifer.

            Danke für die konkretisierte Aufzählung der Phänomene, das ist schon mal hilfreich.

            Inwiefern stehen diese Phänomene überhaupt in Zusammenhang? Was gibt es da für eine Systematik? Ich nehme an, dass z.B. „unerklärliche Form“ bedeutet, dass die Form nach bisherigen Erkenntnissen ungeeignet ist für ein (aktives) Flugobjekt. Ich nenne es im folgenden Flugmaschine. Aber woher weiß man, dass man es überhaupt mit Flugmaschinen zu tun hat? Und gibt es zwischen den Phänomenen etwas Verbindendes, so dass sich sagen lässt, sie fallen in die gleiche Kategorie? Du nennst nur bei den Flugmanövern ein spezifisches Muster, das „oft“ vorkommt (wobei das Wort oft verschiedene Deutungen zulässt). Dreimal benutzt du das Wort „gelegentlich“. Aber wenn bestimmte Phänomene nur gelegentlich zu beobachten sind, warum sollten sie überhaupt in einem Zusammenhang mit anderen Phänomenen stehen? Vielleicht werden verschiedenste Phänomene beobachtet, die nichts miteinander zu tun haben. Was spricht dagegen, dass es sich um völlig andere Phänomene handelt? Nur weil etwas unerklärlich ist, muss es keine Flugmaschine sein. Leuchtverhalten, Formveränderungen, Wechselwirkungen mit der Umwelt, große Dimensionen (500m), plötzliches Verschwinden – das sind alles Dinge, bei denen ich nicht unbedingt an eine Flug- oder sonstige Transportmaschine denken würde. Woher also die Spekulation Richtung Flugmaschine? Du benutzt ständig das Wort unerklärlich. Was ich vermisse, wäre: gut erklärlich als Flugmaschine, gut erklärlich als fremde Lebensform.

          • @FS

            „Vielleicht werden verschiedenste Phänomene beobachtet, die nichts miteinander zu tun haben.“

            Ja, das wird man nur herausfinden, wenn man es näher untersucht. Die Bezeichnung „Phänomen“ ist hinreichend ungenau, um den Anfangsimpuls für eine Beschäftigung damit zu setzen, ohne sich schon festlegen zu müssen.

            Zum Glück gibt es Leute wie Ludwiger, die das, mit ihren bescheidenen Möglichkeiten, schon seit Jahrzehnten erforschen. Ich verweise auf seine Seite:
            https://www.igaap-de.org/sichtungsberichte/

            Dort gruppiert er u.a. die Objekte anhand ihrer Form:

            „keine Flugmaschine sein. Leuchtverhalten, Formveränderungen, Wechselwirkungen mit der Umwelt, große Dimensionen (500m), plötzliches Verschwinden – das sind alles Dinge, bei denen ich nicht unbedingt an eine Flug- oder sonstige Transportmaschine denken würde. Woher also die Spekulation Richtung Flugmaschine?“

            Die Frage musst du beantworten, du hast die „Flugmaschine“ in die Diskussion gebracht, nicht ich. Es könnte genauso, sagen wir mal, eine „Projektion unseres Unterbewusstseins“ sein, wie Jung wohl spekulierte. Oder Zeitreisende. Oder irgendwas aus Parallelrealitäten. Oder sonstwas. Das Problem dabei ist: dass all diese Hypothesen noch wesentlich exotischer sind und man normalerweise mit denen anfängt, die man für am wahrscheinlichsten hält.

            „Du benutzt ständig das Wort unerklärlich. Was ich vermisse, wäre: gut erklärlich als Flugmaschine, gut erklärlich als fremde Lebensform.“

            Nach unserem derzeitigen Wissensstand unerklärlich. Warum sollte ich mich festlegen? Alles was man derzeit machen kann, sind spekulative Arbeitshypothesen. Ich werbe lediglich dafür, dass man endlich das Phänomen ernst nimmt und (so gut als halt möglich) erforscht, statt jeden, der darauf hinweist als „Spinner“ und „Gläubigen“ abzutun. Antworten darüber hinaus habe ich auch nicht. Auch wenn sich bei intensiver Beschäftigung mit dem Thema natürlich mit der Zeit bestimmte Eindrücke verfestigen, aber die erspare ich euch bewusst. Wer sowas haben will, soll sich selbst einlesen.

          • Ufo, Unterbewusstsein, Zeitreise – das sind so grundverschiedene Dinge, dass man kaum ein naturwissenschaftlich fundiertes Forschungsprojekt starten könnte. Denn zuvor müsste man seinen Forschungsgegenstand schon etwas weiter eingrenzen, damit man weiß, wonach man schauen muss.

            Da du unter einem Ufo keine Flugmaschine verstehst, reden wir wahrscheinlich aber ohnehin aneinander vorbei. Vielleicht verstehst du auch unter Unterbewusstsein etwas anderes als ich. Wie man Zeitreisen erforschen soll, verstehe ich schon gar nicht.

            Du solltest bedenken, dass ein Forschungsprojekt auch Geld kostet (und bei Misserfolg den eigenen Ruf kosten kann). Deshalb auch eine gewisse Perspektive bestehen, das am Ende was Verwertbares rauskommt.

          • Wir haben grundverschiedene Ansätze. Sieht man gut an diesem Ausschnitt der Diskussion.

            „Du benutzt ständig das Wort unerklärlich. Was ich vermisse, wäre: gut erklärlich als Flugmaschine, gut erklärlich als fremde Lebensform.“

            Nach unserem derzeitigen Wissensstand unerklärlich. Warum sollte ich mich festlegen? Alles was man derzeit machen kann, sind spekulative Arbeitshypothesen.

            Wenn ich dich richtig verstehe, kann eine Arbeitshypothese jeglicher Plausibilität entbehren. Dich stört es offenbar nicht, ins Blaue hinein Hypothesen zu entwickeln, auch wenn sie zunächst gar nicht als Erklärung naheliegen. Ich frage mich, ob du überhaupt an einer Erklärung der Welt interessiert bist. Du badest regelrecht im Unerklärlichen und machst wenig Anstalten, ans Ufer zu kommen. Das steht im Widerspruch zu dem, was wissenschaftliche Forschung ausmacht. Da geht es nämlich darum, von einem festen Fundament aus kleine Schritte in eine neue Richtung zu machen und sich bei jedem kleinen Schritt mehrfach abzusichern.

            Interessant auch dass du sagst:
            „Das Problem dabei ist: dass all diese Hypothesen noch wesentlich exotischer sind und man normalerweise mit denen anfängt, die man für am wahrscheinlichsten hält.“

            Ja, aber du bist mit Ufos schon sehr weit weg von dem, was am wahrscheinlichsten ist. (Denn sonst würde das Wort unerklärlich nicht so häufig bei dir vorkommen.)

          • @FS

            „Ufo, Unterbewusstsein, Zeitreise – das sind so grundverschiedene Dinge, dass man kaum ein naturwissenschaftlich fundiertes Forschungsprojekt starten könnte.“

            Das ist bei allen hinreichend unbekannten Forschungsobjekten so, bzw. war es in der Vergangenheit. Du willst jetzt aber nicht implizieren, dass man etwas noch nicht ausreichend Bekanntes nicht doch untersuchen könnte? Oder doch? Erst durch die Untersuchung wird ja klar, wie man weiter vorgeht. In meinen Augen stellst du dich hier bewusst ein bisschen dumm.

            „Denn zuvor müsste man seinen Forschungsgegenstand schon etwas weiter eingrenzen, damit man weiß, wonach man schauen muss.“

            Die Eigenschaften der Objekte (nicht „Flugmaschinen, denn das stellt bereits eine einengende Interpretation dar) hatte ich genannt, auch den Ansatz, die Vorfälle systematisch empirisch zu erfassen und die Hinterlassenschaften wissenschaftlich auszuwerten, sofern möglich. Dann kann man weitersehen. Also wo ist dein Problem?

            „Du solltest bedenken, dass ein Forschungsprojekt auch Geld kostet (und bei Misserfolg den eigenen Ruf kosten kann). Deshalb auch eine gewisse Perspektive bestehen, das am Ende was Verwertbares rauskommt.“

            Genau dafür gibt es Grundlagenforschung, man sammelt Tatsachen(berichte), ordnet sie, wertet sie aus, erstellt neue Arbeitshypothesen und veröffentlicht einen Forschungsbericht in einem der peer-review-Magazine, damit es allen anderen zugänglich wird. Hin- und wieder macht man Konferenzen, veröffentlicht Bücher, informiert die Öffentlichkeit etc. Auch das wäre im Ufo-Bereich zweifelsohne möglich, wenn die Offenheit dafür existieren würde und sich die meisten Wisschenschaftler nicht bewusst dumm stellten (so wie du gerade).

            „Wenn ich dich richtig verstehe, kann eine Arbeitshypothese jeglicher Plausibilität entbehren.“

            Nein, du verstehst mich falsch. Ich hatte eindeutig geschrieben, dass man zuerst die naheliegenden Hyposthesen untersuchen sollte.

            „Du badest regelrecht im Unerklärlichen und machst wenig Anstalten, ans Ufer zu kommen.

            Ich hatte geschrieben, was ich bezwecke: ich will, dass die Forschung sich des Themas annimmt und nicht jeder der sich dazu äußert, von vornherein als Spinner und Gläubiger abgetan wird.

            Du argumentierst, dass die Forschung das gar nicht könnte, was natürlich hanebüchener Unsinn ist. Wenn ein Phänomen existiert, kann (ja muss!) es auch untersucht werden.

            „Das steht im Widerspruch zu dem, was wissenschaftliche Forschung ausmacht. Da geht es nämlich darum, von einem festen Fundament aus kleine Schritte in eine neue Richtung zu machen und sich bei jedem kleinen Schritt mehrfach abzusichern.“

            Du verwechselt (ein typischer Fehler) naturwissenschaftliche Forschung mit empirischer. Wir können das Ufo-Phänomen (noch) nicht naturwissenschaftlich untersuchen. Aber ich stimme dir in dem Punkt zu: es muss vermutlich erst ein Ressort geschaffen werden, derzeit dürfte sich jede Fachrichtung als nicht zuständig erklären.

            „Ja, aber du bist mit Ufos schon sehr weit weg von dem, was am wahrscheinlichsten ist. (Denn sonst würde das Wort unerklärlich nicht so häufig bei dir vorkommen.“

            Ich verstehe dein Problem mit „unerklärlich“ nicht. Ich hatte doch geschrieben, dass ich damit meine, dass es mit unserem derzeitigen naturwissenschaftlichen Kenntnissen nicht erklärbar ist. Nochmal: was zur Hölle ist dein Problem? Auf was willst du hinaus?

    • Sonst ist „Journalismus“ natürlich auch dazu da, Propaganda zu machen, das eigentliche Tagesgeschäft:

      Total schamlos offene PR von Reuters.

  17. Das allsehende Auge ist doch ganz bestimmt auch noch obendrein misogyn!

    • Der Tweet davor war noch interessanter:

      Das Zitat stammt von hier:

      https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/warum-der-herr-der-ringe-auch-rassistisch-gelesen-werden-kann-100.html
      Warum wir gelassen damit umgehen sollten, dass Der Herr der Ringe rassistisch ist

      Der Herr der Ringe ist ein Klassiker. Doch wie bei vielen Filmen, die 20 Jahre oder älter sind, beschleicht uns der Verdacht, dass hier Rassismus reingelesen werden kann. Sollten wir den Film deshalb canceln? Eine persönliche Auseinandersetzung mit einem Lieblingsfilm.

      Von: Ferdinand Meyen
      Stand: 17.03.2021

      dass hier Rassismus reingelesen werden kann sagt eigentlich alles. Wenn man ein Hammer ist, dann liest man in alles Nägel hinein. Wenn man eine woke Gehirnwäsche erlitten hat, darf man beim Zündfunk des BR (oder woanders im ÖRR) schreiben, da kann man seine Obsessionen austoben.

      Immerhin eine Trost, die Bewertungen:
      Durchschnittliche Bewertung: 1,71 von 5 bei 647 abgegebenen Stimmen.
      0 Sterne kann man nicht vergeben… also 0.71 von 4 Sternen wäre korrekter.

  18. im Grunde stimmt es auch. mit dem Zusatz, dass die vermeintliche progressive Linke auch diesem Rechtsextremismus des Islamismus zugeschlagen werden kann.

  19. “Repression of political speech by large institutions with market power…is—I say this advisedly—fundamentally un-American,” Silberman wrote. “As one who lived through the McCarthy era, it is hard to fathom how honorable men and women can support such actions.”

    https://www.politico.com/news/2021/03/19/defamation-law-media-protection-477193

    “That is the real attack on the Constitution, in which—it should go without saying—the Framers chose to allocate political power to the political branches. The notion that the Court should somehow act in a policy role as a Council of Revision is illegitimate.”

    das ist echte Gewaltenteilung, sehr demokratisch!

  20. die Wirkung der Critical Race Theory ist es extrem spaltend zu sein, ein echter Spaltpilz, diese Critical Race Dogmen:

    Ein Siegeszug dieser toxischen Ideologie könnte die Welt verheeren, wie nichts vorher

  21. Poschardt hat nicht gemerkt, dass die „Zeit“ rassistisch ist? Die „Zeit“ ist die erste Zeitung, die den neuen Rassismus in Deutschland massiv vorangetrieben hat, kurz nach der Präsenz von Helmut Schmidts übrigens. Ob der davon nichts gewusst hat?

    Könnte an den ganzen „Gender“- und „Postkolonialismus“- Lehrstühlen liegen, die die Ausbildung und Indoktrination von Studenten mit diesem Rassismus schon seit vielen Jahren betreiben.

    Rassismus ist in Deutschland institutionell überall verankert, im Namen von „Gleichberechtigung“ und vor allem der Gleichstellung.

    Deutschland ist damit ein rassistisches Land. Und das Komischste: diese Rassisten laufen dann überall rum und erzählen Allen, was für miese Rassisten und Nazis sie – die anderen – seien.

  22. Dieses Buch wäre ein würdiger Preisträger für den Literaturnobelpreis. Gibt es eine bessere Satire in deutscher Sprache?

  23. Ich denk dann immer an eine rausgeschraubte Glühbirne, wenn ich „fassungslos“ lese. Hilft.

  24. Vielleicht weil die 4 Jahre tatsächlich zu ein paar Jahrzehnten werden?!

    Keine Sorge, auf die USA als Befreier konnte man sich immer verlassen! 😉

    • Rot-rot-grün ist kein Sozialismus. Da irrt der Herr. Aber diese Sozialismusparanoia ist leider typisch für Konservative und läßt sie wenig attraktiv erscheinen.

      Die vier Jahrzehnte DDR waren tatsächlich Sozialismus. Und der Ossi hat daraus durchaus gelernt.

      Diese billige Argumentation ist nicht besser als das, was wir von Gender- und Diversityfetischisten hören. Billige,ideologietriefende Konstruktionen. Man dreht sich die Welt zurecht.

      • Natürlich ist das ein Sozialismus, der auf uns zukommt. Dass das keine 1:1 Wiederauflage der DDR ist und sein kann, ist noch kein Grund, die Einordnung als Sozialismus abzulehnen. Da die Grünen wirklich alles sozialisieren und kollektivieren wollen, in einem grossen WIR, ist die Bezeichnung schlicht und ergreifend korrekt. Wenn dieses Regime dann da ist und sich entwickelt hat, dann wird das auch seine eigene Bezeichnung finden, keine Sorge!

  25. Die Leute, die vorher zum Verschweigen dieser Umstände gedrängt haben, beklagen nun scheinheilig, dass sie verschwiegen wurden ….

    Fast kann man den Eindruck gewinnen, dass die von der „Zeit“ gegen die Gesellschaft nur rumhetzen wollen, echte „Querdenker“ also, bzw früher Querulanten genannt.

    Es muss hart sein, als verhinderter Diktator in einer Demokratie leben zu müssen! Was für ein Schicksal!

  26. Westerwelle war eine hinterhältige Schlange, er hat den aufkommenden Islamismus in Ägypten als Befreiung verkauft. Es ist so typisch für die FDP schön demokratisch daherzureden und dann den antidemokratischen Extremismus zu fördern, das hat leider System. Und Westerwelle war klar einer davon.

    • Bemerkenswert an dem Artikel ist, daß Phyllis Chesler eine hard-core Feministin der 2. Welle ist und damit als Autor bei der Achse des Guten (nach meiner Erinnerung) ziemlich atypisch.

      Sie ist zwar schon pensioniert (Prof.), aber nach ihrer Publikationsliste https://phyllis-chesler.com/articles noch sehr aktiv, vermutlich dank bester Beziehungen zu einigen Zeitschriften.

      Der eigentliche Knüller ist, daß vieles, was sie schreibt, weitgehend identisch mit alten MRA-Standpunkten ist, nachdem die Feministen der 2. Welle jetzt auch zensiert und von den heute dominierenden Transaktivisten als TERFs zu minderwertigen Lebewesen degradiert worden sind.

      Diese äußerliche Ähnlichkeit zu MRA-Standpunkten sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie in erster Linie ein RF (radical feminist) ist.

      • Ja, die Grenzen verschwimmen. Ich erlebe das auch bei meiner Mutter, die in den 70-ern feministisch-lesbisch sehr aktiv war und deren Mitstreiterinnen gar nicht mehr auf die inzwischen extrem verweiblichten Männer losgehen, sondern die Queeren als primären Feind auserkoren haben.
        Denn die erheben Anspruch auf die bislang exklusiv feministischen Privilegien und hervorgehobenen Opferstatus.

      • „hard-core Feministin der 2. Welle ist“

        Ich hab schon einiges von der gelesen. Die ist eben eine der wenigen „echten“ Feministinnen, denen es um Rechte ging und nicht um Identität und schon gar nicht um Hass auf Männer. Die kam wohl dazu, weil sie höchstdaselbst von den rassistischen Säuberungen gegen die Jüdinnen betroffen war, die zum „Intersektionalismus“ führten. So ist sie dann heute person non grata des neuen Feminismus. Ganz genauso Hoff-Sommers.
        Mit einer Männerhasserin wie zB Alice Schwarzer kann man die beiden nicht in einem Topf schmeissen.

  27. Staatlich finanzierter Rassismus gegen Rassismus, bestimmt ein Erfolgsrezept….

    … wenn man vorher schon sexistisch war, dann wird man natürlich auch noch rassistisch. Und alles immer in dem zutiefst bigotten Bewusstsein, dass man ja das Gegenteil von dem ist.

    • Die Klimagerechtigkeit schaltet sich gleich:

      „Klimagerechtigkeit gibt es nur antirassistisch.“

      Man muss ja seine Prioritäten ordnen!

      Wo sind die Deppen, die jetzt behaupten, dass FFF oder die Grünen nicht für die echten Klimawandel-Change stehen und sich die Idee vom antidemokratischen Linksextremismus überhaupt ablösen lässt?!

  28. Weil es einfach fair ist ….. dieser Kommentar hier zu Spahn. Der Spiegel sollte sich schämen, so ein Drecksblatt.

    • Man sieht doch hier und vor allem in den USA (NYT und Konsorten), dass die Idee von der 4. Macht im Staate absoluter Bullshit ist und gefährlich obendrein. Medien sind nur eine Stimme im Chor im Meinungsviefalt. Und solche Stimmen wie der Spiegel – das ist einfach auf „Querdenker“-Niveau! Es sind diese Medien, die heute die grösste Bedrohung für die Demokratie darstellen. Es bedarf einer kritischen Haltung der Öffentlichkeit, diese gefährliche Entwicklung aufzufangen.

  29. Worüber man nicht reden kann, darüber muss man besonders viel reden 😉

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-03/gefuehlsforschung-emotionen-psychologie-fuehlen-lernen-carlotta-welding-gefuehle-verstehen/komplettansicht

    „Carlotta Welding ist Emotionscoach und Expertin für Gefühlsblindheit.“ Jahrgang 1984, haha.

    Das Ganze beginnt vernünftig und auch sehr Interesse erzeugend, geradezu spannend. Das erste mal stutze ich dann bei:

    Wissenschaftlich betrachtet sind Gefühle die Bewusstwerdung körperlicher Vorgänge, die affektiv begründet sind.

    Ich bezweifel doch arg, dass die Bewusstwerdung so zentral ist. Gefühle wirken ganz sicher auch unbewusst, ohne ins Bewusstsein aufzusteigen, womit ja immer der Prozess der Reflektion einhergeht. Gefühle werden daher auch gerne als Gegensatz zum Bewusstsein gedacht. Nach der Expertin Welding ist die normale Gefühlsregung aber eine „Bewusstwerdung körperlicher Vorgänge“ mit einer Rückkopplung, einer „Rückwirkung auf die körperlichen Prozesse“. Gefühlsreaktionen laufen angeblich immer so ab, nur bei denen nicht, die unter „Gefühlsblindheit“ leiden würden. Und natürlich, wir können es ja schon erraten: „Gerade gefühlsblinde Männer entsprechen oft einem Stereotyp von Männlichkeit.“

    Die Frauen werden ebenso klassisch in ihren Gefühlsregungen eingeordnet: „Nach einem Streit sagen Frauen oft, sie hätten vor Wut angefangen zu weinen. Das ist aber nicht die passende Gefühlsäußerung. Vielen Frauen ist nur beigebracht worden, in Konflikten in die Opferrolle zu gehen, um Trost zu erfahren. Das entspricht unserem traditionellen Frauenbild.“

    Trotzdem ein spannendes Interview mit vielen interessanten Aspekten.

  30. Es ist eine Industrie. Und die kam auch nicht aus dem Nichts, sondern ist Jahrzehnte alt. Die Grundlage war von Anfang an psychologisch ausgeschmückter Irrationalismus. Das macht diese Industrie anpassungsfähig. Und jetzt hat sie ihre Bonanza gefunden. Bald auch in Deutschland flächendeckend, wetten dass?!

  31. Sie schlug mich, trat mich, spuckte mich an, sagte mir, ich sei ein nutzloser Vater, sagte mir, ich sei Dreck, sagte mir, ich bringe nicht genug Einkommen„, berichtet sie von den Anrufen. „Ein Mann sagte, er schlafe im Gästezimmer und seine Frau tränke seine Matratze tagsüber mit kaltem Wasser und lasse die Fenster offen, bevor er von der Arbeit nach Hause kommt. Also schläft er auf dem Boden. Es sind reine emotionale und psychologische Spiele, Männer, die keinen Zugang zu Geldmitteln haben, ihre Partnerinnen kontrollieren ihre Finanzen.

    https://genderama.blogspot.com/2021/03/das-professory-co-neuer-vorsto-zur.html

    Wieso bleibt man hier auch als Frau noch mit diesem Mann zusammen. Weil man sein Foltermentalität ausleben will? Weil es schön ist einen Arbeitssklaven zu haben? Wieso diese Männer keinen Zugang zu Geldmitteln haben, kann ich mir nicht sicher erklären. Ich vermute die Sprechen die lokale Sprache, im Gegensatz zu der Frau, nicht und/oder besitzen ein idiotisches Stolz.

    Frau Bentley sagte, dass die Organisation eine Finanzierung für eine 24/7-Helpline von der staatlichen Kinder- und Familienbehörde Tusla ersuchte, was abgelehnt wurde.

    Patriarchat: Gesellschaftsform die auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtet ist.

    Unter Berufung auf einen Bericht von Cosc – dem Nationalen Büro für die Prävention von häuslicher, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt – der zeigt, dass einer von sieben Männern in seinem Leben häusliche Gewalt erlebt und 95 Prozent sich nicht an die Helfer wenden, deutete Frau Bentley an, dass die Zahl derer, die keine Hilfe suchen, bei „ein paar Hunderttausend“ liegen könnte.

    Frau Bentley sagte, dass die Anrufer sich oft nicht als Opfer häuslicher Gewalt sehen und hoffen, dass es sich um eine „schlechte Phase“ handelt, die vorübergeht, weil sie nicht wollen, dass die Familie auseinanderbricht. „Wenn man sie fragt, wie lange es schon geht, und sie sagen drei bis sechs Jahre, nun, das ist kein schlechter Fleck in einer Beziehung, das ist eine missbräuchliche Partnerschaft.“

    Weil sie ganz genau wissen das wenn sie sich trennen, sie verdammtes Glück haben müssen, wenn sie ihre Kinder noch weiter sehen können und nicht es selbst sind, die durch eine Falschbeschuldligung zum Täter gemacht werden… und die Frauen in diese Beziehungen wissen das genau so.

    Aber Männer werden ja nicht strukturell diskriminiert.

    • Was da zur Istanbul-Konvention steht ist wirklich ernüchternd. Feministinnen arbeiten wirklich kontinuierlich an der Entrechtung von Männern. Jedes Verhalten bei ihnen solchen falls nötig zur Straftat erklärt werden können. Das gleiche Verhalten einer Frau ggü einem Mann natürlich nicht.

      Und diese männerhassenden Feministinnen arbeiten daran in Vollzeit, finanziert hauptsächlich durch von Männern erwirtschaftete Steuergelder.

      • Es ist aber zu geil, dass die einen hitleresken Diktator als Nestor dieser Konvention ausgesucht haben, damit das dem Machwerk eine ausserparlamentarische internationalistische Legitimation verleihen konnte. Und als dieser ihnen so nützliche Diktator dann – absolut erwartungsgemäss – ausstieg wurde das mit einem kurzen heuchlerischer Aufschrei quittiert, der schon längst verhallt ist.
        Die Leute, die jeden x-beliebigen Nazi nennen, arbeiteten hier mit jemandem skrupellos zusammen, der den Nazi-Vergleich verdienen würde (und sicher noch stolz darauf wäre). Das sagt doch eigentlich alles über die Gender-Gläubigen.

  32. so wahr

  33. „Humanisten“

  34. Es wird immer verrückter bei den Grünen:

    „Der Kandidat Philip Alexander Hiersemenzel wurde von einem anderen Mitglied nach seiner Vorstellungsrede im Saal der Delegiertenversammlung gefragt: „Warum glaubst du, bist du besser als eine junge Frau mit Migrationsgeschichte?“ Hiersemenzel antwortete: „Bin ich nicht. Null. Nada. Das Einzige, was ich anbieten kann, ist meine Expertise und mein Herzblut.““

    Er verlor die Abstimmung. Oder, auch gut:

    „Auch das Thema Männlichkeit war trotz der weiblich dominierten vorderen Listenplätzen noch nicht vom Tisch. Mehrere Kandidaten, die für die hinteren Plätze kandidierten, mussten aus dem Plenum die Frage beantworten, inwiefern sie sich bisher mit „kritischer Männlichkeit“ auseinandergesetzt hätten. Also: kritischen spezifisch männlichen Verhaltensweisen. Auch das Thema ist für den Landesverband nicht ganz neu: Der Berliner Kreisverband Lichtenberg hat eigens eine „AG kritische Männlichkeit“ eingerichtet.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article228849133/Gruene-Warum-glaubst-du-bist-du-besser-als-eine-Frau-mit-Migrationsgeschichte.html?source=k291_autocurated

    • Ich finde das gut. Sollen die bei den Grünen ruhig völlig zügellos jeden Mann absägen.

      Vielleicht wachen die a mal auf, aber ich glaube es nicht bevor ich es sehen.

  35. ua von Gerhard Baum! (FDP-Veteran)

    „Sei es bei der zahmen Kritik an der Corona-Politik, im Dannenröder Forst oder bei den Paritätsgesetzen – überall ließen die Grünen Bürgerrechte schleifen.“

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/gruene-fdp-buergerrechte-freiheit-corona-politik-rechtstaatlichkeit/komplettansicht

    Absolut lesenswert. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Grünen alles andere als demokratisch sind und an der Macht katastrophal sein werden. Das mit dem „Klimanotstand“ ist kein Witz, sondern eine äusserst ernstzunehmende Bedrohung.

      • Was gefällt dir daran nun schon wieder nicht? Niemand wird gezwungen zu Heilpraktikern oder Homöopathen zu gehen, es ist daher auch nicht so richtig einzusehen, warum es die nicht geben sollte, wenn doch eine entsprechende Nachfrage dafür existiert. Dass die offizielle Medizin in den Händen einer regelrechten Mafia ist, wird auch kaum jemand bezweifeln wollen, der nicht für selbige arbeitet…

        Mich verwirrt an deinen Positionen immer die vollständige subjektive Beliebigkeit. Das eine Mal maulst du lauthals über die Verbieterei, das nächste Mal reitest du selbst auf der entsprechenden Welle, wenn es dir in den Kram passt. Oder täuscht mich da mein Eindruck?

        • Da bin ich auf einer ganz anderen Ebene. Mir geht es hier darum, wieso dieser ganze Irrationalismus in unser Gesellschaft existiert, der uns jetzt Kopf und Kragen kosten könnte. Das liegt bestimmt nicht an irgendwelchen korrupten Machenschafen der Medizin oder Industrie! Das liegt an der Art des Denkens. Was gestern keine Rolle gespielt hat, wird auf einmal zum Verhängnis, wenn nur der passende Schrott zufällig sich in die irrationalen Hirnwindungen einnistet, wie dieser neue Rassismus jetzt.

          • Heilpraktiker gibt es schon seit mehreren 100 Jahren. Mag man als esoterisch ansehen, aber Androsch hat recht, wer sich dort besser behandelt fühlt als bei konventionellen Ärzten (die nur GOÄ-optimiert in enger Zeittaktung behandeln) sollte die Möglichkeit haben dies wahrzunehmen.

            Das die Ärztelobby in den anderen Parteien besser verankert ist und die auf ein Verbot der Alternativmedizin drängt, ist offensichtlich.

            Mit dem Irrsinn der Jetztzeit hat das wenig zu tun, im Gegenteil: Nüchternes Kalkül dominiert hier.

          • Die (vermeintliche) Irrationalität hat verschiedene Ursachen:

            1) Sie ist teilweise politischen Bewegungen nützlich und wird daher massiv in junge und dumme Köpfe getragen, die sich nur langsam und schwer wieder davon freimachen können (gender-Blödsinn, Radikalfeminismus, rassistischer Antirassismus usw.) verstärkt wird das dadurch, dass die meisten jungen Leute in der Schule nicht konsequent in logischem Denken geschult werden und daher in die simpelsten Denk- und Manipulationsfallen tappen.

            2) In anderen Teilen basiert sie auf einem Vertrauensverlust. Wenn es zu jedem komplexen Thema zwei Experten mit widersprechender Meinung gibt (man kann zu jedem Thema welche kaufen), dann neutralisieren die sich gegenseitig und man ist doch wieder auf seine eigenen Eindrücke zurückgeworfen (die bei den meisten nicht sehr fundiert sind). Hier rächt sich auch, dass wir so dumme Journalisten haben, die nichtmal mehr versuchen, eine Synthese herbeizumoderieren, sondern die selbst im Glauben gefangen sind und alle Gräben durch Polarisierung ständig vertiefen, statt sie zuzuschütten.

            3) Last but not least gab es (gerade im medizinischen Bereich) in den letzten 30 Jahren so gut wie keine grundlegenden Fortschritte (ähnlich wie in der Physik). Jemand der keine Antworten auf grundlegende Fragen liefern kann, dem traut man auf Dauer auch keine Sachkompetenz darin zu, zu beurteilen, was richtig und falsch ist. Zumal die vermeintlich irrationale Seite argumentativ zugelegt hat und Konzepte präsentiert, die zumindest oberflächlich sehr plausibel für den Laien erscheinen können.

            Ich habe das schon vor mehr als 10 Jahren vorhergesagt, dass wir in ein neues Zeitalter des Glaubens eintreten. Die Komplexität der Welt überfordert 99% der Menschen, sie sehen sich von allen Seiten manipuliert, betrogen, ausgenommen etc. und ziehen sich auf ihr unmittelbares Empfinden zurück, das beliebig irrational sein kann, je nach Intellekt und Interesse. Das wird eine gefährliche Gratwanderung, weil eben auch die medialen Beeinflusser und Entscheider sich aus dieser Falle nicht befreien können.

            Ich bin gespannt, ob und wie wir da rauskommen. Es ist eine schwierige Hürde für die Zivilisation und ich gehe davon aus, dass auch bisher resistente Staaten, wie China und Russland in einigen Jahrzehnten vor diesen Problemen stehen werden.

            Ich würde auch davor warnen, zu glauben, man selbst sei immer auf der rationalen Seite. Niemand ist das! Demut und Unvoreingenommenheit sind der Weg um aus dem Dilemma rauszukommen, leider fehlt beides allenthalben, noch ist alles in Zuspitzung begriffen, wie vor einem Krieg.

          • „Ich habe das schon vor mehr als 10 Jahren vorhergesagt, dass wir in ein neues Zeitalter des Glaubens eintreten.“

            Da kommst du ein paar Jahrzehnte zu spät, das „Wassermann-Zeitalter“ wurde längst ausgerufen, von der New Age-Bewegung. Hier ein populäres Beispiel:

            Diese fusst wiederum auf dem Irrationalismus, der von der Quantentheorie (Weizäcker zB) und dem ganzen Kram um die Politik der Bewusstseinserweirtung (Aldous Huxley zB) ausgeht. In Deutschland ist es das Heilpraktikerwesen, welches eine wichtige Rolle beim Aufstieg des Nationalsozialismus spielte, dann aber Ende der 30er verboten und gleichgeschaltet wurde, denn mit Hokuspokus kann man keinen Krieg führen. Das sich als armes unschuldiges NS-Opfer inszenierte Heilpraktikerwesen konnte dann in der BRD sein Unwesen weiter treiben und wurde zum wichtigsten Unterbau der politischen Partei „die Grünen“, der Partei des modernen Irrationalismus und Antimodernismus.
            Der Irrationalismus ist eine gesitige Ströung und Tradition, das hat nichts mit dem Umstand zu tun, dass Menschen irgendwie immer auch irrational sind.
            Diese Geschichte muss man kennen ….

    • Habe ich gesehen.

      Reine feministische Propaganda.
      Die Protagonistin wird obdachlos, weil sie ihrem gewalttätigen Partner einen über den Schädel gezogen hat (es gibt wohl keine Anlaufstellen für geprügelte Frauen in K).
      Sie kommt bei einem Tellerwäscher-Incel unter (genaugenommen zwingt sie sich ihm auf). Da sie ihn (sexuell) abweist, wird er gewalttätig.
      Eine Altenpflegerin wohnt in ihrem Auto, weil sie ihre Miete nicht bezahlen kann.
      (Spoiler) Die Leiterin einer Obdachlosenhilfe unterschlägt Spendengelder, weil ihr VermietER die Miete erhöht hat.

      Männliche Obdachlose sind nur Statisten, bis auf einen:
      Der hat mindestens zwei der obigen Frauen vergewaltigt.

      Der gewalttätige Mann der Protagonistin überlebt. Die Kommissare gehen davon aus, dass er keine Anzeige erstatten wird. Daher lassen sie sie laufen…

    • So, wie ich es verstanden habe, nimmt er den Knast bewusst in Kauf, um ein Zeichen zu setzen.

      Aber ja, die ganze Geschichte wirkt hirnverbrannt – nicht von ihm, sondern von allen anderen.

    • Das ist verdammt clever. Die haben beobachtet, dass Vulkaninseln wie Neuseeland, Taiwan oder auch Mallorca irgendwie weniger betroffen sind. Aber dummerweise haben wir keine Vulkane mehr. Wohin also jetzt mit der Jungfrau?

      • Der Laacher See? Ich möchte aber zu bedenken geben, dass unsere hiesigen Jungfrauen nicht mehr so sind wie früher. Es könnte den Vulkan verärgern wenn die Jungfrau ihn des Sexismus und des Ageismus beschuldigt und ein feministisches Referat über toxisch männliche Vulkane hält…

  36. das ist so ein progressiver fake news Verbreiter, interessanter Fall, der hat die Grundlage der neuen Medienwahn-Narrative um Atlanta geliefert, eine miese lügnerische Denunziation eines Polizisten:

  37. Pyromane ^^

    Das triggert wirklich viele. „Aber mein Kind…“
    Auch wenn er sie reine Anekdote bringt, ist seine die Regel, nicht die Ausnahme. Aber irgendwie tun die getriggerten jetzt so also ob er damit sagen will das es so sein MUSS.

  38. Wenn es den Rassisten um ihre „Poc“ geht, dann kann man auch mal Abstriche von der „sexuellen Diversität“ machen. Man ist ja grosszügig!

    Auch Ansprüche, wonach Privilegierte ihre Positionen für Nicht-Privilegierte räumen sollten, haben ihre Tücken. In der DDR lautete die Parole: Akademiker in die Produktion, Proletarier an die Hochschulen – als habe Gerechtigkeit nur jene revanchistische Option.

    Revanchistisches Diskriminieren ist das einzige und echte Instrument der Identitätspolitik. Das weiss ganz bestimmt auch die Fürsprecherin der „Idpol“ hier.

    Hier könnte einer der tiefsten, aufzulösenden Widersprüche sitzen. Das utopische Moment des Sexus, hatte Theodor Adorno in einem Vortrag über „Sexualtabus und Recht“ ,erläutert, sei all das, was im „Betrieb der Zwecke nicht aufgeht“, es liege in der „Nicht-Identität“, im Überschreiten von Identität, dort, wo Zweckfreiheit, Lust, Glück und kindlich Spielerisches sein dürfe. Sexualität, so Adorno, richte sich „gleichsam gegen das Prinzip der Identität“. Der Überlegung wert sind seine Worte durchaus.

    Und so liefert das pseudointellekutelle Geschwurbel von Adorno dann die Begründung die ganze Geschlechterstrategie mit dem Feminismus ad acta zu legen, der Mohr hat seinen Dienst getan, der Mohr kann gehen! Und die POC können kommen und die Feministen abtreten! Die sind demnächst ja ohnehin zB in der Türkei auf der Abschussliste und wenn die vom POC-Islamismus vernichtet werden, muss man keine Anteilnahme heucheln. Selbst schuld, wo die sich doch so gegen das „Prinzip der Identität“ versündigt haben, in ihrem reaktionären Vergnügigungen ….

  39. Oh, das habe ich ja ganz überlesen. Wenn es um Steuern geht, dann ist den grünen Heuchlern der Nationalismus gerade recht!!

    Steuerpflicht *auch* nach Nationalität, so dass man sich nicht einfach so verpissen kann.

    Als Deutscher sollst du der Steuersklave auf ewig bleiben, in diesem totalitären deutschen Staat unter grüner Herrschaft. (darauf zielt das ganze Programm klar ab)

      • Natürlich, das ist das USA Staatsbürgerrecht. Und es ist erstaunlich illliberal und eine der Dinge, die absolut gar nicht zu dem demokratischen Selbstverständnis dieses Landes zu passen scheint. Auch der Umstand, dass man auf US-Territorium automatisch US Bürger wird, ist eigentlich ein illiberales Unding, als wären alle Geborenen Besitz der USA. Wenigstens kann man seine US-Staatsangehörigkeit aufgeben. Ob man das noch im Grünen Feudalstaat machen kann? Ich glaube nicht, das wird die neue Mauer sein.

  40. Reitschuster wurde angeblich von der Merkel-Stasi/Linksfaschisten/Verfassungsschutz angegriffen:

    gefunden auf:
    https://www.danisch.de/blog/2021/03/20/pressefreiheit-zwei-unterschiedliche-darstellungen/

        • Unsere Truppe war immer in der vorderen Linie. Die Antifas sind ziemliche Weicheier. Die wollten wegrennen und sich nicht Mann gegen Mann stellen. Wurden aber trotzdem gestellt. Männer sind das aber nicht. Prügel gabs trotzdem. Und neue Fahrräder brauchen die jetzt auch 🙂
          Ich gebe aber nur zu, das ich es teilweise gesehen habe

  41. „Kanzlerin der Spaltung“ das könnte tatsächlich das Diktum der Geschichtsschreibung der Zukunft sein! Welch ein Drama, Merkel wurde als Prinzessin des „Kanzlers der Einheit“ eingesetzt und dann dieses Totalversagen ….
    Den Totalitarismus (hier der DDR) bekommt man eben nicht so leicht aus den Köpfen raus, er arbeitet langsam, aber beständig, eine Prägung darauf erfolgt früh und man wird das nicht mehr so leicht los ….

    Die deutsche Einheit war vielleicht nur ein Danaergeschenk.

  42. Bedeutet das, dass auch dieses Jahr die Fallzahlen sinken, wenn es wärmer wird? Der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, Christian Drosten, hält das für unwahrscheinlich. „Dass wir 2020 einen so entspannten Sommer hatten, hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass unsere Fallzahlen im Frühjahr unter einer kritischen Schwelle geblieben sind. Das ist inzwischen aber nicht mehr so“, sagte er kürzlich dem „Spiegel“. In Spanien etwa seien im Sommer die Fallzahlen nach einem Lockdown wieder gestiegen – trotz Hitze.

    https://www.welt.de/vermischtes/article228869687/Corona-im-Fruehling-Wie-sich-das-Wetter-auf-das-Virus-auswirkt.html

    Nicht mal auf das Frühjahr als Verbündetem gegen Corona kann man sich also verlassen, ist das übel. Was für eine hoffungsvolle Nachricht!

    Und damit das so richtig schön duster ist, wird dann noch diese pure Spekulation draufgelegt:

    Nun kommt den Experten zufolge noch eine weitere Unbekannte dazu: Virusmutationen. Der gewonnene Vorteil durch die saisonalen Effekte könnte von den infektiöseren Mutanten quasi „aufgefressen“ werden, beschreibt Virologe Dittmer die Gefahr mit Blick auf die kommenden Monate.

    • Irgendwie fehlt mir da die Logik. Im Sommer halten sich die Leute nicht soviel in geschlossenen Räumen auf. Zudem sind die Aerosole weniger fein und weniger dauerhaft. Dieser Effekt wird wegen der Inzidenz nicht einfach ausfallen, es ist nur die Frage, ob er allein ausreicht.

      Letztlich geht es nur um die Frage, ob sich R unter 1 drücken lässt.

      Wenn man über einem gewissen Schwellwert ist, verhält sich die Inzidenz exponentiell, unter dem Schwellwert eher linear („Plateau“). Exponentiell kann aber auch bedeuten: steiles Abfallen.

      Das Verhalten der Kurve im Bereich über dem genannten Schwellwert ist „kippelig“ und schwer vorherzusagen. Drosten warnt nur, was sicher berechtigt ist, legt sich aber nicht fest. Insofern schwer einzuordnen.

      • „unter dem Schwellwert eher linear“

        Nur scheinbar! Das exponentielle Wachstum ist dann maskiert, durch die niedrigen Zahlen. Der Dimensionseffekt der *linearen* Skalen drückt das einfach eine Weile weg. Dein „Kippunkt“ kommt, wenn der exp Anstieg zu den linearen Skalen passt. Vorher kann man das mit halblogarithmischer Auftragung abmildern, wenn man eine log-Skala für die Infektionszahlen wählen würde.

        Viel interessanter ist btw, warum die Kinetik des Abfalles typischerweise gleich der des Anstiegs ist. Das kennt man von Bakterienkulturen. Wenn die alle Nährstoffe aufgefressen haben und nachdem sie die Plateau-Phase überschritten haben, gehen sie in ein exponentielle Abklingen, in die Absterbephase, über. Ist logisch, denn sterben sie eben so schnell, wie sie gewachsen sind. Aber wie wäre das auf die Verbreitung des Virus übertragbar? Kommt mir so vor, als verstünden wir dieses Virus und seine Vermehrung gar nicht.

        • „Wenn die alle Nährstoffe aufgefressen haben und nachdem sie die Plateau-Phase überschritten haben, gehen sie in ein exponentielle Abklingen, in die Absterbephase, über. Ist logisch, denn sterben sie eben so schnell, wie sie gewachsen sind. Aber wie wäre das auf die Verbreitung des Virus übertragbar?“

          Ganz einfach: Irgendwann gehen dem Virus die infizierbaren Menschen aus, weil sie entweder tot, geimpft oder bereits infiziert sind/waren.

          • Alternativ können wir uns auch 2-3 Wochen lang in einen strikten Lockdown begeben. Hat den gleichen Effekt.

          • @JCD
            Das wäre eine gute Idee, wenn das Virus schon viel weiter verbreitet wäre oder die Leute sonstwie immun. Der Effekt der exp Abnahme ist aber überall in Populationen zu beobachten, die potentiell sensitiv sind und mit dem Verhalten der Menschen scheint das auch gar nichts zu tun zu haben. Es wirkt als wäre es eine Entscheidung, der Wille des Virus selbst, was ja gar nicht sein kann.

          • Der Effekt der exp Abnahme ist aber überall in Populationen zu beobachten, die potentiell sensitiv sind und mit dem Verhalten der Menschen scheint das auch gar nichts zu tun zu haben.

            Du hast ganz recht, es scheint eben nur so – sekbstverständlich hat es mit dem Verhalten der Menschen zu tun.

            Es wirkt als wäre es eine Entscheidung, der Wille des Virus selbst, was ja gar nicht sein kann.

            Ganz genau. Weil es natürlich unsere Entscheidung ist was passiert. Wir haben es in der Hand.

  43. In einem anderen Blog bin ich auf meine Frage nach einer Definition von strukturellem Rassismus auf diesen Text verwiesen worden: https://mediendienst-integration.de/artikel/was-ist-struktureller-rassismus.html

    Ziemlich schwach; Migrantenkinder sind rassistisch benachteiligt, weil sie zu wenig Sprachförderung in der Schule bekommen. Allein das Land Niedersachsen gibt pro Jahr 32 Millionen € dafür aus, ist ja vielleicht nicht genug, aber die staatlichen Mittel sind ja auch begrenzt. Ferner stehen für Arztbesuche keine Dolmetscher zur Verfügung, im Curriculum der Schulen werden außereuropäische Wissenschaftler nicht berücksichtigt (Anhand welches afrikanischen Physiker kann man das Hebelgesetz denn lehren?), usw.

    Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass jedes Bedürfnis von Migranten, das vom deutschen Staat nicht umgehend befriedigt wird, strukturellen Rassismus zum Ausdruck bringt. Es geht immer nur um Unterlassungen, nie um rassistische Taten, mit der Ausnahme des „Racial Profiling“ durch die Polizei, das natürlich auch nichts mit der bei Migranten deutlich erhöhten Kriminalität zu tun hat.

    Und zur Verdeutlichung des Argumentationsniveaus mal ein Zitat: „„All das heiße nicht, dass Einzelpersonen keine Verantwortung trügen, betont Mechtild Gomolla: Der Einzelne tritt in Strukturen ein, in denen rassistische Sichtweisen und Routinen institutionalisiert sind, die im Endeffekt zu Diskriminierung führen. Für diese Strukturen ist er oder sie zwar nicht verantwortlich – aber sehr wohl dafür, sie zu reflektieren und in der Konsequenz darauf zu handeln.“

    Welches unklares Geschwurbel.

    • Das ist ganz klar irrationales Verschwörungsdenken. Und rassistisch ist es obendrei noch. Und dieses ist in Deutschland schon institutionell verankert und droht bald ganz uneingeschränkt zu herrschen!

      Es geht den gar nicht um die Interessen und Belange der Migranten. Diese werden nur dazu benutzt eine antidemokratische Agenda des Zurückrollens von Demokratie und Rechtsstaat zu veranstalten.

      Alles ein astroturf unseres Versagerstaates, der jetzt den Rassismus als Herrschaftsinstrument für sich entdeckt!

  44. Superidee! Die sogenannte „Zivilgesellschaft“ – der ganze astroturf von progressiven und damit antisemitischen, feministischen und rassistischen Organisationen soll bestimmen, was Antisemitismus ist!

    Dieser (nach eigenem Urteil) nutzlose Bürokrat Klein macht sich dann noch nützlich die verfassungswidrige Zensur der Merkel-Regierung zu loben und damit zu legitimieren. Wess Brot ich ess ….

    Es sei zudem äußerst wichtig, dass das Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität rasch verabschiedet werde. »Damit hätten wir wirklich ein erfolgversprechendes Instrument, weil es Anbieter sozialer Netzwerke verpflichtet, strafbare Inhalte an das Bundeskriminalamt zu melden«, sagte der Beauftragte. Dabei helfe nur Druck.

    Die progressive, identitätspolitische Indoktrination an den Schulen soll natürlich ausgebaut werden (sicher mit der Hilfe der „Zivilgesellschaft“):

    Die Schulen spielten eine zentrale Rolle im Kampf gegen Antisemitismus. »Hier muss der Grundstein gelegt werden für demokratisches Denken.«

    Die Grundlage des demokratischen Denkens ist old school Textanalyse, Rhetorik und Logik. Genau das, was dort schon seit langem nicht mehr gefördert wird und was sicher bald ganz verschwindet im Namen der „Gleichstellung“ und „Antidiskriminierung“. Oder warum wohl emphielt die Bundeszentrale rassistische Standardwerke der „Critical Race Theory“?!

  45. Wer hat Angst vorm weissen Mann?

    https://www.nzz.ch/feuilleton/weisse-maenner-sie-sind-heute-die-suendenboecke-fuer-alles-ld.1607537

    Als im Jahr 1989 die Mauer fiel, verlor die politische Linke die Orientierung. Wie sollte es weitergehen? Man hat damals für eine kurze Zeit hoffen können, dass sich Vernunft und Mässigung durchsetzen würden. Aber es ist anders gekommen.

    Ohhh ja. Und die Geschichte dieses Scheiterns ist nicht mal ansatzweise geschrieben!

    Wo früher Klassenkampf herrschte, lauteten die Schlagworte nunmehr: Rasse, Geschlecht und Identität. Im Neofeminismus, im Antirassismus und im Dekolonialismus strukturieren diese Konzepte das Denken, und auch der neue Klassenfeind ist schnell gefunden: Als Schuldiger tritt jetzt der weisse heterosexuelle Mann in Erscheinung.

    50 Jahren im Verborgenen und — schwupps — ists im Mainstream angekommen. Wen das nicht fasziniert, der muss doch blind sein.

    Es ist unbestritten: Der Westen ganz allgemein bringt durch seine Geschichte vieles mit, was ihn zum grossen Schuldigen macht.

    Selbst der Philosoph stellt sich hier auf die Seite dieser vermeintlichen Wahrheit, die man besser als reaktionäres Ressentiment, welches schon sehr, sehr alt ist, einordnen sollte. Schade. Das hier ist eben nur Teil der Wahrheit:

    Die grossen Kämpfe der 1960er und 1970er Jahre fanden im Zeichen einer vereinten Menschheit statt: Der Antikolonialismus nahm sich vor, den Kolonisierten und den Kolonisator gleichermassen zu befreien und sie beide aus einer Unterwerfungslogik herauszuführen; der Feminismus wollte ökonomische, aber auch symbolische Gleichheit zwischen Männern und Frauen schaffen.

    Der andere Teil der Wahrheit, der wichtigere und der das Heute erklären kann, ist, dass diese „Kämpfe“ auch Stellvertreter-Krieg zwischen Kommunismus und dem Rest der Welt waren, wobei die Linken, Progressiven, die ins Heute verweisen nichts als Partei für den Kommunismus waren. Wodurch zB der Kollektivismus der Grünen vollkommen hinreichend erklärt wäre.
    Unser Philosoph will also nur an der Oberfläche kratzen und keine tiefere Kritik. Schade.

    Insgesamt steht man dabei vor einem grossen Paradox: Gerade in den westlichen Demokratien, wo Frauen- oder Minderheitenrechte am besten geschützt werden, wird am lautesten gegen Verstösse protestiert.

    Das scheinbare Paradox löst sich auf, wenn man versteht, dass es gar nicht um Rechte geht, sondern nur um kollektivistische Identitätspolitik. Es geht diesen Kämpfern gar nicht um die Ideale der Gerechtigkeit und Wahrheit, sondern nur um das Errichten einer gesellschaftlichen Utopie, ihrer Utopie. Daher können sie auch jedes Mass verlieren, die angebliche Frauenunterdrückung im Westen beklagen und die der islamischen Welt ignorieren. Daher können sie Antisemitismus in jeder kleinsten Detail sehen, aber nicht wenn es um die Theokratie Iran geht und schon gar nicht, wenn es um den „Friedenspartner“ Israels, die Palästinenser, geht. Weil all diese Dinge nur ihrer politischen Nützlichkeit für die Utopie dienen sollen.
    Bruckner versteht das alles nicht und schliesst daher ohne eine wirkliche Erklärung:

    Vielleicht bestätigt sich hierin die Regel, die Alexis de Tocqueville im Hinblick auf Revolutionen erkannte: Das Volk, stellte er fest, erhebt sich nicht dann, wenn sich seine Situation verschlechtert. Sondern in dem Moment, in dem sich seine Lage bessert. «Der Wunsch nach Gleichheit wird umso unersättlicher, je grösser die Gleichheit ist.» Reformen und Fortschritte, nicht Not und Elend lösen Revolutionen aus.

    Wenn man in Paradoxien verharrt, kommt man ohne sie auch nicht mehr aus ….

    Und wie wirkt sich das auf die Zukunftsperspektive aus?

    Worauf läuft das von den amerikanischen Universitäten inspirierte Reden über Geschlecht, Hautfarbe und andere Merkmale hinaus? Es lässt uns wissen, dass die Menschheit neu hierarchisiert werden müsste. Zuunterst auf der Stufenleiter hätte, als Paria, der weisse, westliche heterosexuelle Mann zu stehen. …. Amerikanische Feministinnen haben im Penis eine Massenvernichtungswaffe erkannt ….

    Wenn man die Dinge nicht im Kontext betrachtet, dann bleibt einem nichts übrig, als das Bekannte zu extrapolieren. Und so kommt man dann zur Vorstellung des Paria der Zukunft. Es läuft doch alles darauf hinaus? „Primär gilt es, den weissen Mann umzuerziehen.“ Ja, aber so denken heisst, die Rechnung ohne den irrationalen Wirt zu machen. Es geht den Progressiven ja „nur“ um Macht und wenn sie diese haben, warum sollten sie den „weissen Mann“ weiter verachten, wenn der ihr nunmehr als Machtinstrument dienen kann?! Es ist an dieser Stelle zu erwarten, dass der Rassismus und Sexismus *zugunsten* des „weissen Manns“ umschlägt, weil das einfach das Praktischste sein wird. Wie in Orwells „1984“: heute Krieg gegen Ozeanien, morgen gegen Ostasien und es war schon immer so. So funktioniert die totalitäre irrationale Denke halt, sie kann vollkommen opportunistisch sein, weil ein Denkinhalt so gut ist wie ein anderer: hauptsache er erfüllt den Zweck der Herstellung absoluter Macht.

  46. Die gehört wegen Volksverhetzung vor Gericht. Genauso wie die Taz-Autorin mit den Polizei-Müllmenschen vorher. Wenn nichts geschieht, werden diese Feinde der Demokratie nur noch weiter ermuntert werden und die Gewalt gegen die Polizei zunehmen.

  47. Australien hat einen Sexskandal im Palarment
    „We must warn you! It contains explicite images and DETAILS!“ 😉 8min

    Die haben Sex auf den Schreibtischen und im „Ruheraum“, boy-prostitutes wurden hingebracht…nicht so interessant.

  48. Dass die New York Times antisemitisch ist, ist so überraschend wie dass das Relotius-Blatt ganz krass und unverschämt lügt:

    Man kann es aber auch so sagen:

    Das Interessante nun ist, dass die ganzen „Antisemitismus“-Beauftragten Deutschlands und die damit verbundenen endlos vielen Stimmen diesen überaus wichtigen Antisemitismus absolut ignorieren und auch nichts davon wissen wollen. Als wäre die New York Times nicht *das* Leitmedium für die ganzen Europäer. So komisch das aber auch.

    • das sollte als zweites hier hin:

      • Auch der Hass ist ja jetzt systemisch, unbewusst und eine Sache geworden, die überindividuell ist und nur noch kollektiv verstanden wird. Die progressive Ideologie ist eben echter Kollektivismus, in der das Individuum keine Rolle spielt.

  49. If people of color are more concerned about climate change than white people, why is the interest in climate anxiety so white? Is climate anxiety a form of white fragility or even racial anxiety? Put another way, is climate anxiety just code for white people wishing to hold onto their way of life or get “back to normal,” to the comforts of their privilege?

    „Sarah Jaquette Ray, Ph.D., is professor and chair in the Environmental Studies Department at Humboldt State University.“

    Die Welt, in der man mit diesem antiintellektuellem, rassistischen Geschwurbel Professor werden kann, erinnert fatal an jene des wilhelminischen Berlins, als der klassische Rassismus blühte. Geschichte wiederholt sich.

    It is a surprisingly short step from “chronic fear of environmental doom,” as the American Psychological Association defines ecoanxiety, to xenophobia and fascism. Racism is not an accidental byproduct of environmentalism; it has been a constant reference point. As I wrote about in my first book, The Ecological Other, early environmentalists in the U.S. were anti-immigrant eugenicists whose ideas were later adopted by Nazis to implement their “blood and soil” ideology.

    Tja, wie überaus seltsam aber dann, dass sich Prof Jaquette nicht völlig von dem ganzen Klimading trennen mag, der ja ganz und gar auf dem tatsächlich reaktionären Mist des Antimodernismus gewachsen ist, sondern wie eine betrunkene Wahnsinnige, diese Ideen noch weiter anschiebt, in Scientific American, der grössten Populärwissenschaftszeitschrift. Prof Jacette behauptet einfach, dass das mit dem Klima an sich ja alles echt ist, nur hätten die „Weissen“ diese echten Bedenken irgendwie kulturell sich angeeignet und damit ins Gegenteil verkehrt!

    Today’s progressives espouse climate change as the “greatest existential threat of our time,” a claim that ignores people who have been experiencing existential threats for much longer. Slavery, colonialism, ongoing police brutality—we can’t neglect history to save the future.

    Wer dieser „Logik“ folgen kann, der glaubte vorher an Engel, Ufos und andere Wunder, wie an die Reinheit der unverdorbenen PoC, allwissend und doch machtlos. Man mache sich also nur zum Sprecher der PoCs wie Frau Professor hier und schon hat man sich dem ganzen Ursprungszusammenhang des weissen rassistischen Ökologismus entledigt, so dass er in reiner Unschuld glänzen kann. Was für ein Wahnsinn.

  50. Das Land stolpert durch die größte Krise seit dem Ende des zweiten Weltkriegs und muss erkennen, dass es nicht in der Lage ist, schnell und effektiv zu handeln und seine Politiker ohne jede Ambition sind …

    Die Menschen verlieren aus guten Gründen das Vertrauen in die EU, den Staat und die Politiker. ….

    Man bleibt auf dem einmal eingeschlagenen Pfad, unfähig nachzusteuern, lebt in einer Blase und hat scheinbar den Kontakt zur realen Welt verloren. ….

    Die Wut wird wachsen ….

    Das RWI prognostiziert eine schwere Wirtschaftskrise für den Fall, dass die Pandemie nicht schnell eingedämmt werden kann. ….

    https://www.ruhrbarone.de/die-wachsende-wut-wird-sich-ihren-weg-bahnen/197382

    Die Leute werden zur Bundestagswahl GRR wählen und dann fängt der Spass erst richtig an!

  51. Also. Hier vermeldet der ÖRR, dass es 2020 in Berlin keine wirklich messbare Steigerung von angezeigter häuslicher Gewalt gegeben hat – und das, obwohl Giffey im Lockdown für sich als Opfer fühlende Frauen sogar ganze Hotels reserviert hatte.
    Gut, wissen wir jetzt. Musste der Senat auf Anfrage der Grünen June Tomiak doch öffentlich machen.
    Aber da steht ja noch viel mehr:

    Tomiak schlug vor, Gewalt gegen Frauen als Hassverbrechen statistisch gesondert zu erfassen und auch im Internet begangene Straftaten zu berücksichtigen. Nach Auskunft der Sozialverwaltung befasst sich derzeit eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern damit, wie frauenfeindliche Straftaten besser dokumentiert werden können.

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/03/berlin-haeusliche-gewalt-16000-opfer-jahr-2020-anfrage.html

    Das bedeutet: Wer künftig unter der Regentschaft der Grünen eine Ordnungsamtmitarbeiterin als „Zettelpupe“ beleidigt, der begeht ein Hassverbrechen gegen Frauen. Denn schließlich ist ja auch Beleidigung neuerdings Gewalt. Das Ganze ist dann eine Vorstufe zum Femizid.

    Weiß jemand, wo man etwas mehr über das Wirken der genannten Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zu diesem Thema erfahren kann? Würde mich wirklich brennend interessieren.

    • Das bedeutet: Wer künftig unter der Regentschaft der Grünen eine Ordnungsamtmitarbeiterin als „Zettelpupe“ beleidigt, der begeht ein Hassverbrechen gegen Frauen. Denn schließlich ist ja auch Beleidigung neuerdings Gewalt. Das Ganze ist dann eine Vorstufe zum Femizid.

      Wenn in Zukunft erst die Istanbul-Konvention umgesetzt wurde reicht schon eine falsche Frage oder das du eine Frau falsch anschaust (Mimik, Gestik) und schon bist als Staftäter überführt:

      Zu verbalem Verhalten zählen mündlich oder schriftlich durch den Straftäter bzw. die Straftäterin ausgedrückte oder kommunizierte Worte und Laute: Scherze, Fragen und sonstige Bemerkungen. Nonverbales Verhalten umfasst dagegen jeden Ausdruckund jede Kommunikation seitens des Straftäters bzw. der Straftäterin, die weder Worte noch Laute einschließt: z.B. Mimik, Gestik oder die Nutzung von Symbolen.

  52. Nachtrag, weil eben erst auf SPON gelesen.
    Getitelt: „Preisgekrönte Dokumentation über Sexarbeit gefälscht“

    Untertitel: „Die vom NDR mitproduzierte Dokumentation »Lovemobil« über Prostitution in Niedersachsen enthält in weiten Strecken Szenen, die nicht authentisch sind. Der Sender distanziert sich von dem Film.“
    Es geht in dieser zum Grimme-Preis nominierten „Doku“ „um das Leben von drei Frauen in ihren Wohnmobilen, in denen sie sich prostituieren.“

    Nachfolgend alle Hervorhebungen (kursiv) von mir.

    Leider aber sind „die beiden Hauptprotagonistinnen aus der Dokumentation nicht echt“.
    Keine von beiden habe als Sexarbeiterin auf den Landstraßen von Niedersachsen gearbeitet. Beide Protagonistinnen seien als Darstellerinnen eingesetzt worden. Auch ein im Film gezeigter Freier habe laut Angaben der Regisseurin Lehrenkrauss gegenüber dem NDR eine Rolle gespielt.“

    Und jetzt die Reaktion der Regisseurin in einem Interview:
    „In einem Interview mit »STRG-F« verteidigt die Regisseurin ihre Vorgehensweise: »Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorwerfen, die Realität verfälscht zu haben, weil diese Realität, die ich in dem Film geschaffen habe, ist eine viel authentischere Realität.« Gegenüber dem SPIEGEL sagte Lehrenkrauss, sie habe »Momente, die wir tatsächlich so erlebt haben« mit Laiendarstellerinnen nachinszeniert. Der Film sei eine »Mischung« aus Inszenierungen, die auf recherchierten Tatsachen basieren, und realen Beobachtungen.“

    „Wir“ haben etwas erlebt kann sich – mangels Erfahrung – weder auf sie, noch die beiden Darstellerinnen beziehen. Aber die von ihr erfundene „lived experience“ (die sie nicht hat) ist eine eine „viel authentischere Realität“ als die Realität, die sie überhaupt nicht abgebildet hat.

    Eine „Realität“ als Dokumentation vorzustellen, die lediglich die Inszenierung einer Phantasie ist und dann zu glauben, man habe die Realität gar nicht verfälscht und sich selbst zu suggerieren, die eigenen Phantasien seien realer als die Realität ist m.E. bereits (mein Vorschlag) postmoderner Post-Narzissmus.

    Jeder lebt in seiner eigenen Welt, aber ihre ist „authentischer“; was sie berechtigt, die Inszenierung ihrer Phantasie als „authentische“ Dokumentation zu verkaufen, die besser ist als das, was sie zu dokumentieren hätte. Die Schauspielerinnen sind natürlich besser geeignet, Prostituierte darzustellen, als reale Prostituierte. Weil die gespielte „Realität“ ist „authentischer“ als die reale Realität und deshalb die bessere Realität.

    Und sie sagt das einfach so in einem Interview, als wäre das Ausdruck einer normalen Geisteshaltung. Es gibt kein Unrechtsbewusstsein von ihrer Seite und keine kritische Nachfrage vom Interviewer. Deutschland und seine Medien und Medienmacherinnen im Jahr 2021.

    • Sie glauben der absoluten Wahrheit teilhaftig zu sein und daher ist es ihn egal, ob sie eine tatsächliche oder eine konstruierte Wirklichkeit zur Illustration benutzen. Das ist ihre Geisteshaltung. Sie unterscheiden nicht zwischen einer Sache und der Vorstellung über eine Sache und verneinen einen Unterschied! Genau das ist aber die Definition von Antiintellektualismus, diesen Unterschied abzulehnen.

      • Ja, die religiöse Überzeugung, zu den Auserwählten zu gehören, die „der absoluten Wahrheit teilhaftig“ sind führt zwangsläufig zu Antiintellektualismus.
        „Sie unterscheiden nicht zwischen einer Sache und der Vorstellung über eine Sache“ – weil (wir sind wieder zurück bei Sokal) keine objektive Realität außerhalb ihrer subjektiven Wahrnehmung dieser Realität existiert. Und dann braucht es den Spin, dass ihre subjektive Wahrnehmung dieser Realität die objektive Realität schafft (wie auch Sprache Realität schafft – das Denkmuster ist identisch).
        Jetzt braucht man nur noch zu den Auserwählten gehören, die qua eigener „Unterdrückung“ eine bessere Sicht auf die Realität haben und schon ist die subjektive Wahrnehmung der Realität der objektiven Realität überlegen.
        Der Wahn ist in sich logisch.
        Es bleibt leider ein Wahn.

        • Vor allem verbreitet sich das aber, wider Erwarten. Aber es ist ja toll die eigene Selbsterfindung zu sein. Die, die Realität schafft, statt sich nach ihr zu richten. Die einen gehen mit dem Schicksal, die anderen werden davon gezogen.
          Der Verstand ist eben ein Organ des Menschen, welches leicht sich verselbstständigt und sich jenseits der Realität verortet. Das ist gleichzeitig auch die grösste Stärke von Homo sapiens. Nichts ohne Schattenseiten und der Rückfall in die Barbarei durch Wahn und Massenpsychose.

          • „Aber es ist ja toll die eigene Selbsterfindung zu sein. Die, die Realität schafft, statt sich nach ihr zu richten.“ Ein sehr schöner Satz!

            Ein paar Gedanken dazu:
            Der Kult um die individuelle „Authentizität“ folgt mir arg auffällig einer Logik der Zumutung, seine eigenen Unique Selling Proposition herauszustellen, um sich von anderen Individuen abzuheben und abzugrenzen.
            Man ist dann so „frei“, eine „einzigartige“ Realität wahrzunehmen und zu „schaffen“, die den jeweiligen Bedürfnissen des Marktes folgt, ohne sich eingestehen zu müssen, das „authentische“, fragile Ich ist die eigentliche Erfindung dieses Marktes.
            Warum „fragil“?
            Es wird eine „Selbsterfindung“ und regelmäßige „Neuerfindung“ des „authentischen Ich“ verlangt, das „Ich“ reagiert objektiv auf eine Konkurrenzsituation hin, verleugnet den Zwang und definiert ihn als individuelle Freiheit um.
            Relotius erfundene Geschichten griffen auf das Bedürfnis eines Marktes zurück, welches durch ein linksliberales (Fach-) Publikum gebildet wurde, das sich in seiner Sicht auf die Realität lediglich bestätigt sehen wollte.
            Relotius „Erfindungen“ sagen etwas aus über seine korrekte Wahrnehmung der Nachfrage, die er opportunistisch bediente, wie auch seine – als der Selbstbestätigung dienende – „geschaffene“ Realität etwas über das Zielpublikum aussagt.
            Die selbsterfunde Selbsterfindung wurde schließlich mit Auszeichnungen versehen und in der „Entdeckung“ der Preiswürdigkeit adelt sich das preisgebende Zielpublikum gleich mit.
            Der Konsens zwischen Autor und Zielpublikum war tatsächlich, die erfundene „Realität“ ist „authentischer“ als die reale Realität und deshalb die bessere Realität – weil sie der Selbstbestätigung dienlicher ist.
            Voila, Kreis geschlossen. 😉

    • Ihr müßt das positiv sehen, wir kommen der tatsächlichen Gleichstellung immer näher!! Es gibt jetzt endlich einen weiblichen Relotius!

      Dieser mediale Satz des Jahres ist die ultimative Lagebeschreibung des Journalismus im ÖRR (und speziell NDR), man kann das gar nicht fett genug schreiben:

      Diese Realität, die ich in dem Film geschaffen habe, ist eine viel authentischere Realität.“

      Dafür gibt es 10 von 10 möglichen Relotius-Punkten. Der feste Wille und das offene Bekenntnis, Realität zu schaffen.

      Aber eigentlich ist die Konstruktion von feministischen Realitäten im ÖRR, speziell beim NDR, doch guter Brauch, man kennt gar nichts anderes. So gesehen seltsam, daß sich der NDR jetzt von dem Film distanziert.

      • „Der feste Wille und das offene Bekenntnis, Realität zu schaffen.“

        Der Punkt ist, sie hält die eigene Kopfgeburt nicht nur für die Realität, sondern diese ist ihres Erachtens der Realität überlegen.
        Ihre Kopfgeburt ist demnach die eigentliche und bessere Realität.
        Grotesk – was kann man dazu sonst noch sagen?!
        Früher haben wir ihnen „nur“ Narzissmus und Solipsismus vorgeworfen, inzwischen sind sie schon einen großen Schritt weiter.

  53. Der Virus Rassismus ist mutiert und setzt in diesem Moment zu einem gewaltigen Eroberungszug an. Der Papst sieht das nicht? Nichtmal dass eben mit diesem Rassismus eine neue Variante des Virus Antisemitismus verbunden ist? Obwohl die Idee dies mit einem Virus zu vergleichen in Bezug auf den letzteren entstand, was dem erst neulich verstorbenen bedeutenden britischen Rabbi Sachs zuzuschreiben sein dürfte ….

    • „a complex cultural phenomenon.“

      Der Chef der UN folgt also auch der neuen rassistischen Neudefinition, nach der Rassismus die definierende Eigenschaft der „weissen Rasse“ ist. Sonst könnte er nie sagen, dass Rassismus „komplex“ sei. Nein, Rassismus is alles andere als komplex, er ist schlicht, dumm, antiintellektuell und trieft vor moralischer Überlegenheit.

      • und deshalb können Sklavenstaaten im UN Menschenrechtsrat sein, weil sie nicht rassistisch sein können, das können ja nur die „Weissen“ sein …

        Praktische Sache dieser neue „Antirassismus“. Damit kann man die übelsten Regimes dieser Welt aufwerten und weiss waschen.

        Dieser neue „Antirassismus“, das ist eine lügnerische und moralisch so verkommene Angelegenheit, so dass man sie nur Nazis zutrauen kann.

  54. Oder Gärtnerin, wer weiss?

  55. Displacement is a psychological defense mechanism in which a person redirects a negative emotion from its original source to a less threatening recipient. A classic example of the defense is displaced aggression. If a person is angry but cannot direct their anger toward the source without consequences, they might „take out“ their anger on a person or thing that poses less of a risk.

  56. Alle Malle-Malle

  57. Beim Untergehen eines grösseren Schiffes ist übrigens der Sog, der dabei entsteht, absolut fatal….

  58. Das Vaterschaft weitgehend abgeschafft werden soll, ergibt sich ja schlüssig aus den Wahl- und Grundsatzprogrammen von Grünen, SPD und Linke. Dass es aber jetzt so schnell geht, hätte ich mal wieder nicht erwartet:

  59. logo, das wäre 2 + 2 = 4
    Dummerweise sagen die besagten anderen es wäre auch 5

    • Mit Gender-„Wissenschaften“ und Neorassismus ist aus der A-Wissenschaftlichkeit längst die Anti-Wissenschaftlichkeit geworden. Gelehrt an den deutschen Hochschulen, ex cathedra.

      Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!

      Am besten wäre Auswandern auf eine Insel in den Pazifik. Da will ja gerade keiner hin, weil die alle im Meer versinken sollen.

  60. Ein Pseudoaufschrei, danach tut man wieder so, als sei nichts gewesen. Wash, rinse, repeat. Religionsfreiheit über alles.

  61. Was ist das nur für eine merkwürdige kollektive Psychose? Wirklich ist das auf jeden Fall nicht. Ich denke die Paranoia kommt vom dem ganzen Weltuntergangsquatsch, der jahrzehntelang schon Folklore ist und von verwandten Neurotizismus wie zB dem Feminismus, der überall gläserne Decken und geheime Mächte sieht. Dazu noch die hasserfüllte Neidkultur der „kritischen Medien“, die klammheimliche Begeisterung für alle Formen von islamischem Mordkult und voila …. here we are.

  62. Stimmt doch, die Merkel-Regierung ist Abschaum.
    Sie hat sich mit den übelsten Regimes der Welt gleich gemacht, die Türkei Erdogans aufgebaut, den Iran und die Palästinenser vor Trump gerettet.
    Alles Westliche hat Merkel denunziert und die Totalmontage des Industrielands Deutschland per „Energiewende“ eingeleitet. Übergabe an die GRR demnächst zur Bundestagswahl 2021.
    Der politische identitäre Extremismus hat sich unter Merkel und mit tatkräftiger Unterstützung dieser Regierung in allen Medien, besonders im ÖRR breit gemacht. Die staatliche Zensur ist Realität, schön outgesourced.
    Attacken aufs Grundgesetz und Grundrechte und demokratische Grundprinzipien allenthalben, vom Paritätsgesetz, Unschuldsvermutung, Zerstörung der Gleichberechtigung durch Ersatz durch Gleichstellung (was ein Erbe der Kohl-Regierung ist).

    Merkel hat Deutschland einen ganz kräftigen Schritt vorwärts in eine neue Diktatur geführt. Unter GRR wird das dann ersthaft vertieft werden ….

    Aber der verlogene deutsche autoritäre Spiesser regt sich lieber über Rumpöbeln eines FDP-Neulings auf. Dass Liberale mal giftig werden, das geht ja gar nicht!

  63. Habt ihr das mitbekommen, dass die preisgekrönte Doku „Lovemobil“ (über Prostitution) aus dem ÖR eine Relotiade war?:
    https://www.danisch.de/blog/2021/03/22/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-ein-schnitt-ein-fake-eine-relotionette-und-das-hurentum-von-niedersachsen/

    „Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorwerfen, die Realität verfälscht zu haben, weil diese Realität, die ich in dem Film geschaffen habe, ist eine viel authentischere Realität.“
    sagt die Produzentin Lehrenkrauss…

    Ich weiß nicht, ob man da lachen oder weinen sollte. Die scheinen an ihre eigenen Inszenierungen und Fakes zu glauben, das Verhältnis zur Wahrheit ist bei denen nicht nur gestört, es scheint keines vorhanden zu sein. Die wissen schlicht nicht mehr, was das ist, Wahrheit.

    Ausgerechnet der Spiegel scheint das aufgedeckt zu haben. Hat den Film jemand gesehen und erinnert sich? Mich würde interessieren in welche Richtung da manipuliert wurde, das war doch garantiert keine neutrale Doku, oder? Ich hatte ja schon einige Streitereien mit Semikolon zu Prostitution, in denen sie dann auch schonmal auf irgendwelche ÖR-Dokus verweist und wie schlimm das alles angeblich ist usw.

  64. Der Exodus des Kapitals offenbart Erdogans ökonomische Naivität

    https://www.welt.de/finanzen/article228896619/Krise-in-der-Tuerkei-Exodus-des-Kapitals-offenbart-Erdogans-Naivitaet.html

    Jo, „naiv“ — das seid bestenfalls ihr selber (oder eben ausgemachte Lügner)…. Dem Diktator kann es absolut egal sein, was „das Kapital“ macht, hauptsache er kann seinen Staatsapparat mit Geld direkt aus der Notenpresse bezahlen. Die Rechnung für „das Kapital“ zahlen je eh andere, wie das stupid German money der deutschen Landesbanken.

  65. Was?

    … wie die Auseinandersetzung von Männern mit dem Thema Sexismus aussieht. Sie ist scheinheilig, oberflächlich und empathielos.

    Wenn die Feministen hier gemeint wären, würde das natürlich vollkommen stimmen.

    Nicht selten nehmen Typen daran nur teil, um sich selbst zu bestätigen, dass sie doch ganz okay sind. Und vielleicht eine dieser heißen Feministinnen kennenzulernen.

    Die echten Hotties sind natürlich: Feministinnen.

    Die #MeToo-Bewegung hat daran nichts geändert. Der Mord an der 33-jährigen Sarah E. in London wird daran nichts ändern. Die Anschläge auf die Massagesalons in Atlanta werden daran nichts ändern. ….

    Sonst könnten die Feministinnen sich am Mann als Hassobjekt nicht mehr aufgeilen und wären weniger hot. Geht nicht, es darf, es kann sich nichts ändern.

    Männer leben in einer anderen Welt als Frauen.

    Feministinnen und die Leute der „Zeit“ leben in einer anderen Welt als der Rest.

    Während ich das schreibe, fühle ich zwei Dinge: Scham und Verwirrung.

    Was soll auch anderes dabei entstehen, wenn man sich hassgetränkter Verschwöungsscheisse zur Kontemplation überlässt?

    Und ohne Bezahlung würde ich diesen Text nicht schreiben, so ehrlich muss ich dann wohl auch sein, das hier ist kein altruistischer Dienst in Sachen Geschlechtergerechtigkeit.

    Ich war jung und machte das um der Kohle willen.

    Während meine Freundin die Wohnung putzt. Das ist kein Witz. Während ich über kritische Männlichkeit schreibe, putzt nebenan meine Freundin.

    Statt mit anzupacken wird rumgejammert. Das ist ein Witz.

    Die Tatsache, dass wir unsere Haushalte zusammengelegt haben, führt uns Ungleichheiten noch deutlicher vor Augen …

    Da gibt es nur eins: getrennt leben. Nur das kann emanzipatorisch sein. Aber rumjammern ist besser.

    ich halte mich für einen einigermaßen reflektierten Typen, und mit Mitte 30 bin ich auch nicht mehr ganz neu auf der Welt. Trotzdem war es für mich absolut prima möglich, das Problem nicht nur zu ignorieren, sondern von dessen Existenz insgesamt unberührt zu bleiben.

    Wenn man erst mal mitbekommen hat, was der Feminismus ist und wie verbreitet der ist, dann fällt man erst mal aus allen Wolken. Aber die Freiheit macht einen frei 🙂

    Natürlich würden Männer auch etwas gewinnen, wenn wir die Gründe für den systemischen Sexismus in unserer Gesellschaft beheben könnten.

    Sicher, denn der feministische Männerhass allenthalben ist für alle nur negativ. Und daher sollte man dem Autor hier einen Spiegel vor die Nase halten.

    • „Nicht selten nehmen Typen daran nur teil, um sich selbst zu bestätigen, dass sie doch ganz okay sind. Und vielleicht eine dieser heißen Feministinnen kennenzulernen.“

      Könntest du beim nächsten Mal bitte eine Warnung davor schreiben? Es gab schon Leute, die sind beim Lachen erstickt. Das ist gefährlich!

  66. Die Tonalitäts-Polizei der Wokoharam sind auch bei der FDP unterwegs, natürlich.

    Was soll man als Demokrat machen? Sich ducken und sich von den Extremisten rechts und vor allem von links aufreiben lassen? Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!

  67. Ob Reker oder all den anderen Kölner Heuchlern im Angesicht des von ihnen zu verantwortenden religiösen Symbols der Frauenschändung ein „glottaler Stopp“ kommt?

  68. Was Gauland hier als „rhetorische Frage“ (die er natürlich verneinen will) fasst, das wollen die neuen Rassisten von Grünen, SPD usw ja tatsächlich, zwar in Bezug auf Corona, aber in Hinsicht auf angebliche „Privilegien“. Hufeisen! (eine dieser SPD-Typen hat sich auch gleich eingefunden, wie die Fliegen auf der Scheisse).

    Das leigt natürlich daran, dass beide Sorten von antidemokratischen Extremisten an Kollektivschuld glauben.

  69. Dann ist es aber so, dass die Schuld an dem Versagen nicht oder weniger bei der Bundespolitik zu suchen ist, sondern vor allem auf kommunaler Ebene. Und die Merkel-Shitshow würde diese Tatsache nur verdecken …. Es macht dann doch den Eindruck als sei Deutschland viel handlungsunfähiger als es sowieso den Anschein macht. Die Kommunen sind alle klamm bis überschuldet, vor allem weil sie die Sozialausgaben am Hacken haben

  70. Die Merkel-Regierung ist einfach Abschaum. Das ist nicht mein Deutschland, das so abstimmt, das ist ein antisemitisches Drecksland. Der UN Menschenrechtsrat ist eine perverse Farce. Schande!

  71. das ist ganz sicher als Massenpychose oder -hysterie anzusehen. Leider kapieren wir nicht wie das funktioniert, aber das zieht sich durch die Menschheitsgeschichte, mindestens seit der Antike.

    • So überraschend ….
      passt halt nicht ins rassistische Narrativ, also weg damit und auf nächsten Fall warten.

      • sehr und immer richtig

  72. Ein Politiker dankt den Kinderlosen, eine Gruppe die für Politiker ansonsten komplett uninteressant ist, für ihren hohen Beitrag zur Gesellschaft, ganz ohne Ironie und auch keine habt-keine-Kinder-um-die-Menschheit-zu-retten-Ideologie:

    Aber der Typ ist sowieso Gold. Einen Politiker von seinem Format sehen ich hier leider nicht.
    Btw.: Die Frauen aus dem Office for Women sind genau so wie man es erwartet.

    • Und dann beschweren sie sich über die Doppelbelastung bei Frauen und das Väter sich nicht genug um ihre Kinder kümmern und das an allem ja die Väterherrschaft schuld ist, die Männer bei keiner Gelegenheit aktiv nutzen können, von der sie aber irgendwie alle profitieren und die ihnen schadet.

    • „Frauen sind immer noch nicht gleichberechtigt“

      Was in dem Fall von Alltags-Sexismus deutlich wird: Die Schule bestimmt einfach über die Aufgabenverteilung der Eltern und nimmt die Mütter in die Pflicht sich um die schulischen Angelegenheiten der Kinder zu kümmern. Da werden weder die Väter aber eben auch nicht die Mütter gefragt. Die müssen, egal ob sie wollen oder nicht. Weigerung bedeutet soziale Exklusion und vermutlich auch Statusverlust durch üble Nachrede.

      Das ist in der Tat ein anschauliches Beispiel für das was Feministas manchmal „strukturellen Sexismus“ nennen.

      Deutlich hinweisen sollte man mit solchen Beispielen aber auch immer, dass hier keineswegs ein ominöses, abstraktes „Patriarchat“ zugange ist, sondern schlicht eine Teilmenge von Frauen (Anteil unbekannt) ihre Vorstellung allen Männern und den anderen Frauen aufzwingt.

      Und alle Frauen die von „Patriarchat“ faseln damit nur die Schuld und Verantwortung der Frauen vertuschen wollen.

  73. https://www.commentarymagazine.com/jonathan-marks/madness-comes-for-mathematicians/

    Das Ding mit 2 + 2 = 5

    Hieran sieht man, aus dieser Perspektive, dass es genuine rassische Diskriminierung ist, die mit „Antirassismus“ erreicht wird.

  74. Haha, DAS ist eben auch Deutschland, das der Erfinder, und nicht das chaotische Versagertum! Bravo, auch wenn es (auch sooo deutsch) an der Bürokratie scheitert, oder Handwerkskammer usw

  75. „hat sich der Bundestag selbst enteiert“

    Das stimmt überhaupt, der ist einfach zurückgetreten und hat die Chefin machen lassen. Und jetzt läuft der Laden nicht mehr und erst jetzt fällt auf, wie abgehoben Merkel regiert hat. Echt abgehoben.

  76. lol
    Die Karawane zieht weiter, der Sultan, der schläft fort

  77. ein sehr vielschichtiges Portrait einer geschichtlichen Beziehung, F und GB
    extrem gut geschrieben

  78. Die einen ziehen sich an Ramadan hoch, die anderen an der Katholischen Kirche. Atheismus ist eben kein Königsweg, der einen automatisch vor Bigotterie verschont.

    • und noch mehr, diese Bigotterie ist ganz wohlfeil, gehtt mit enormen Überlegenheitsgefühl einher und extrem weit verbreitet:

      Ausserdem ist ein totalitärer Machtanspruch hier unübersehbar! Greenpeace will, dass die Kirche für den Klimaschutz ist, obwohl diese Leute die Kirche regelmässig sowieso ablehnen. Hauptsache, sie können diese Institution mit ihren Interessen gleichschalten.

      Es fällt sowie sehr auf, dass die linken Atheisten immer die besseren Christen sein wollen. Aus diesem Grund erinnert ihre progressive Religion so fatal an die christlichen apokalyptischen Sekten aller Zeiten. Es ist auch der Grund dafür, dass „Humanisten“ in „Ketzern“ und Mystikern ihr höchstes Vorbild sehen (Giordano Bruno und Konsorten) und dass sie den fanatisch-apokalyptischen Islam so schätzen.

  79. Natürlich will die CDU die „linke“ Identitätspolitik mitmachen, da kann gar kein Zweifel drüber bestehen. Sie hat doch unter Kohl die wichtigste Grundlage dafür geschaffen und die „Gleichstellung“ durch einen Trick ins Grundgesetz gezaubert. Steht zwar nicht drin, aber jeder meint eben, dass das gemeint ist. Und das ist Werk der CDU.

    Dass man den Migrantenzustrom für eine identitätspolitische Ummodellierung der Gesellschaft nutzen wollte, lag als Verdacht gleich nahe. Jetzt wird der Verdacht zur Gewissheit, denn auf allen Ebenen der „Struktur“ werden die „migrantischen Körper“ jetzt angebracht, um das identitätspolitische Programm zu kickstarten.

  80. Die und vor allem die Grünen wären ja bescheuert ihre allerbeste Unterstützung selbstverschuldet zu verlieren 😉

  81. lol

    jetzt ist alles klar: die Merkel-Regierung IST Schrödingers Katze. Man weiss nicht, ob sie noch lebt oder schon tod ist ……

  82. Das ist keine „Frau“ als Gleiche unter Gleichen, das ist die Chefin des ganzen Loser, lol
    Dass nur sie sich da hinstellt bekräftigt doch nur, dass hinter der „1“ nur Nullen hinterhermarschieren. Und deshalb wird es beim nächsten Mal auch kein bisschen besser sein.

    • Wenn ich einen Fehler im Job mache, dann bezahle ich das aus meinem Geldbeutel. Das ist meine Verantwortung.
      Merkel zahlt ihre Fehler mit meinem und deinem Geld.

      #finde den Fehler

    • noch so ein bescheuerter sexistischer Take, allerdings kruder als der erste:

  83. Es ist aber auch wirklich nicht einfach. Und dann erst die Ansprüche jedes Einzelnen, dem man es recht machen möchte ….

  84. Was für ein mieses Drecksschwein Michael Moore doch ist…. da gibt es nichts mehr zu beschönigen.

    Aber das ist eben auch America: du hast Erfolg und die Leute lieben dich, wofür ist erst mal sekundär. Wenn das Glück im Hass aufs Glück liegt, nun ja, eigenartig, aber so ist das halt.

  85. Einmal ist „Rasse“ ein „Konstrukt“, etwas Soziales, dann wieder geht es strikt nach Hautfarbe, je nachdem wie man es als Rassist gerade braucht. Diese Siskind ist eine absolut widerwärtige und hochgradig Bigotte, natürlich auch Feministin. Was sonst?!

  86. Pingback: Kurzer Kommentar zur Istanbul-Konvention | uepsilonniks

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