168 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 311 (17.03.2021)

    • Sie schreiben:

      „Exemplarisch empfehle ich (als AfD-Unterstützer) noch die Lektüre von dem (linken) RA Alexander Würdinger (Juristen ist er vielleicht bekannt: das BVerfG ist seiner Argumentation/Rechtsmeinung zum Klageerzwingungsverfahren (KlEV) – seit 2019 – und v.a. zum Ermittlungserzwingungsverfahren (EEV) – seit 2020 – im Kontext des Rechts auf Strafverfolgung Dritter, nämlich Anwendung von VwGO auf diese Verfahren, in seinem HRRS-Aufsatz „Die Zeitenwende im Klageerzwingungsverfahren“ gefolgt (auch wenn er in den BVerfG-Entscheidungen nicht genannt wird), und er ist einer der Anwälte im Fall Ouri/-y Jallow/-h gewesen, aber Letzterer spielt hier eigentlich keine Rolle):
      https://community.beck.de/user/profil/ra-wurdinger
      Es geht hier nur um folgende Teile:
      Anfang bis ausschließlich „VII. Oury Jalloh“. Und dann erst wieder ab „XIV. Die Zeitenwende im Klageerzwingungsverfahren, HRRS 2016, 29“ bis Ende.“

      Danke für die Blumen.

      Viele Grüße aus München

  1. Gedanken zu Corona

    Mal eine kleine Rechnung zu den Kosten der Pandemie. Nur mal so, um die Dimension grob abzuschätzen.
    Die „Pandemie“ dauert etwa 1,5 Jahre.
    80 Mio Menschen sind mehr oder weniger eingesperrt und verzichten auf Vieles.
    1 Mio Leben werden gerettet.
    Pro nicht gleich Verstorbenen setze ich 3 Jahre gerettete Lebenszeit an, weil es sehr alte Leute trifft.
    Wir versauen also etwa 120 Mio Lebensjahre.
    Wir generieren damit zusätzlich 3 Mio Lebensjahre.
    Jetzt gewichten wir das nach Lebensqualität. Für Junge setze ich den Faktor 2 an und im Mittel 1,5, für sehr alte den Faktor 0,5.
    Also stehen ca. 180 Mio Kosten gegen 1,5 Mio Nutzen.
    Für Langzeitfolgen kann man einen weiteren Faktor ansetzen, den ich nicht abschätzen kann.

    Wäre das Ding eine Aktie, würde ich sie nicht kaufen.

    Ich hab das so aus der Hüfte geschrieben, wer kann es besser?

    • Schwierig, weil „was wäre wenn“ natürlich reinste Spekulation ist. Eventuell hätte es ohne „Lockdown“ auch nicht mehr Tote gegeben, siehe Schweden oder:

      Es gibt ja fast jedes Jahr eine Grippewelle und bisher hat man die nie so schamlos übertrieben und ausgenutzt.

      Die Folgen von Insolvenzen usw. werden wir erst noch sehen. Fest steht m.E. nur: die Aktion war zum größten Teil irrsinnig. Kann man in der Anfangszeit, wenn noch große Unischerheit herrscht, schon verstehen, aber jetzt eigentlich nicht mehr.

      • klar ist das Spekulation. Aber selbst mit diesem Worst Case Szenario zeigt sich doch sofort, das unsere Regierung unfähig ist. Der Preis für einige gerettete Jahre ist einfach zu hoch.
        Warum wird das in den Medien nicht zum Thema?

        • „Warum wird das in den Medien nicht zum Thema?“

          Weil Utilitarismus nicht den besten Leumund hat. Ganz wertfreie Feststellung von meiner Seite. Besser wäre eine Gegenüberstellung mit einer Strategie, die das Potential hat, ähnlich viele oder sogar noch mehr Leben zu retten, bei weniger „versauten“ Lebensjahren.

    • @mika:

      Viel zuviele Annahmen: Anzahl der geretteten Leben, Anzahl der gewonnene Lebensjahre, Gewichtung nach Lebensqualität, Kosten durch „versaute Jahre“ != „Nutzen durch „gewonnene Jahre“, das kann man so nicht gegeneinander aufrechnen…

      Ich glaube so ist das nicht zielführend. Da kommst du nur vom hundertsten ins tausendste, und über jeden Punkt kann man ewig diskutieren.

      Besser wäre es ein abstrahiertes Kostenmodell anzunehmen, welches die relevanten Parameter enthält.
      https://arxiv.org/abs/2102.04758

      Auszug:

      Die Analyse von Strategien zur Bewältigung von Epidemien erfordert gleichzeitig eine ökonomische und epidemiologische Perspektive. Wir verwenden ein Cost-of-Policy-Rahmenwerk, um sowohl die Virusausbreitung als auch die Kosten für den Umgang mit der Pandemie zu modellieren. Da es schwieriger und kostspieliger ist, die Pandemie zu bekämpfen, wenn die Verbreitung höher ist, finden wir, dass die optimale Politik darin besteht, auf null oder nahezu null Fallzahlen zu gehen. Ohne importierte Fälle, wenn eine Region bereit ist, Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung bei einer bestimmten Fallzahl zu verhindern, muss sie auch bereit sein, die Ausbreitung bei einer niedrigeren Fallzahl zu verhindern, da dies billiger ist und nur positive andere Effekte hat. Bei importierten Fällen, wenn eine Region nicht mit anderen Regionen koordiniert, zeigen wir, dass die billigste Politik kontinuierlich niedrige, aber von Null verschiedene Fälle sind, da die Kosten für die Verhinderung importierter Fälle abnehmen. Wenn sie koordiniert ist, ist Null kostenoptimal. Unsere Analyse zeigt, dass eine Zusammenarbeit innerhalb Europas, die auf eine Reduzierung der Übertragung innerhalb eines Landes und des Importrisikos zwischen den Ländern abzielt, zu einer geringeren Übertragung und reduzierten Kosten beitragen sollte.
      […]
      Wenn es mehr Viren gibt, muss man natürlich mehr tun, um die Ausbreitung zu stoppen. Das bedeutet, dass die Kosten für die Unterdrückung des Virus mit der Anzahl der Fälle steigen. Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, haben jeweils ihre eigenen finanziellen und gesellschaftlichen Kosten und ihre eigene Wirksamkeit: das Schließen von großen Versammlungen, das Schließen von Bars, Schulen oder anderen Orten und aggressive soziale Distanzierung. Die Auswahl von Maßnahmen mit der höchsten Wirksamkeit und den geringsten gesellschaftlichen Kosten sollte höchste Priorität haben, und es gibt einen natürlichen Anreiz, diese Maßnahmen zu wählen. Wenn es nur wenige neue Fälle pro Tag gibt, ist es außerdem möglich, die weitere Ausbreitung durch TTI einzelner Fälle zu verhindern [24]. Dies ist eine relativ kostengünstige Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bei höherer Ausbreitung muss man auf andere, teurere, flächendeckende Maßnahmen zurückgreifen, wie z. B. die Schließung von Veranstaltungsorten und eine strengere soziale Distanzierung. Daher sind die Kosten pro Fall auch geringer, wenn man TTI durchführen und das Virus vollständig eindämmen kann.

      Wir betonen den Punkt, an dem ein Übergang von der „Brandbekämpfung“ (TTI) zu gesellschaftsweiten Einschränkungen erfolgt, was bei wenigen Fällen geschieht. Ein paar Fälle bedeutet, dass alle Kontakte aufgespürt und unter Quarantäne gestellt werden können und eine weitere Ausbreitung effektiv verhindert werden kann, wobei die anderen Menschen nur relativ kleine Änderungen in ihrem täglichen Leben vornehmen müssen. Jenseits dieses Punktes werden drastischere gesellschaftsweite Maßnahmen erforderlich. Ein ähnlicher Mechanismus tritt jedoch bei höheren Verbreitungsgraden auf. Wenn eine bestimmte Anzahl von Maßnahmen
      zusammen mit TTI ausreicht, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, gibt es einen ähnlichen Übergangspunkt, an dem TTI zusammenbricht. Auch hier gilt: Wenn die Grenzen von TTI erreicht sind und das System einen Teil seiner Wirksamkeit verliert, sind härtere Maßnahmen erforderlich, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das bedeutet, dass um die Punkte herum, an denen die TTI zusammenbricht, die Kosten lokal konvex sind und es wichtig ist, die Abdeckung der TTI auf jeder Stufe der Verbreitung zu schützen.

      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    • Interessant Überlegung – aber: Es gibt genau in dieser Richtung sehr detaillierte Analysen. Man muss das Rad also nicht ganz alleine neu erfinden. Es reicht völlig, wenn man die bereits vorhandenen Analysen hierzu auswertet.

      Bspw. gibt es eine Analyse dazu, was es New Zealand gekostet hat, ihr ZeroCovid zu absolvieren. (Die Bilanz ist verheerend.)

      Deine Ahnung: „Wäre das Ding eine Aktie, würde ich sie nicht kaufen“ bestätigt sich voll und ganz – aber Du hast den wesentlichen Punkt nicht berücksichtigt. Die Corona-Maßnahmen werden ja nicht für die Bürger gemacht, sie werden nicht zum Wohl der Bevölkerung durchgeführt. Vielmehr werden sie zum Nutzen und Vorteil einiger weniger Leute durchgesetzt. Und für diese Leute lohnt es sich ganz gewaltig.

      • Es reicht völlig, wenn man die bereits vorhandenen Analysen hierzu auswertet.

        Nur unter der Voraussetzung, dass die vorhandenen Analysen etwas taugen. Sonst wäre es nämlich auf ausreichend, einfach die vorhandenen (i.d.R. feministischen, ideologiegetriebenen, verzerrten, dummen, methodisch falschen) „Analysen“ zum gender pay gap auszuwerten…

        Shit in, shit out.

        Bspw. gibt es eine Analyse dazu, was es New Zealand gekostet hat, ihr ZeroCovid zu absolvieren. (Die Bilanz ist verheerend.)

        Quelle or it didn’t happen.

          • @jochen:

            https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00779954.2020.1844786

            Voller unbelegter Annahmen und falscher Schlüsse.

            Aus dem paper:
            Lockdowns are ineffective at reducing Covid-19 deaths.

            Refuted by reality. Wenn überhaupt, dann müsste es heißen: „Halbherzige Lockdowns sind nicht effektiv im Verhindern von C-19 Todesfällen“.

            Klicke, um auf A-cost-benefit-analysis-of-5-extra-days-at-COVID-19-at-alert-level-4.pdf zuzugreifen

            Aus dem paper:
            7. I can estimate the marginal costs (C) and benefits (B) of X5D over SL3. This type of analysis can (and should) inform such decisions.

            Das kommt ganz darauf an, wie diese Estimation der Kosten und Benefits aussieht. Man darf gespannt sein.

            The effective reproduction number (Reff) of SARS-CoV-2 was known to be below 1 on 20 April (the Prime Minister reported it as 0.48 on that day). So, virus spread was under control. […] The risk of an uncontrolled spread in New Zealand was thus effectively zero […]

            Nein.

            Using 5% (hospitalisation) and 1.1% (death rate, the estimated figure for New Zealand as at 20 April), one new case of COVID-19 leads to the loss of an average 0.087 QALYs.

            Klassiker: Ansteckende Viruserkrankungen werden fälschlicherweise behandelt als wären es nicht ansteckenden Herzinfarkte. Ein neuer Fall von C-19 kann NICHT auf diese Art und Weise in verlorene QUALYs umgerechnet werden. Eine solche Umrechnung lässt außer Acht, dass der infizierte Fall andere anstecken kann – was er, wie wir sehr wohl wissen, auch tut wenn er nicht identifiziert und isoliert wird. Diese Methodik ist Unfug, und ab hier sind alle Schlußfolgerungen die gezogen werden ein Fall von ex falso quodlibet.

            Der Rest des papers ist eine nicht enden wollende Kette von statischen Annahmen (wo eine dynamische Analyse notwendig wäre), übersimplifizierenden ökonomischen Kennzahlen (wo eine systematische Komplexitätsbetrachtung notwendig wäre), und arbiträren ad-hoc Werten für beliebig ausgewählte ad-hoc Parameter.

            https://sciencefiles.org/2021/01/11/schaden-durch-lockdown-mindestens-um-das-funffache-hoher-als-sein-nutzen-studienuberblick/

            Zitat sciencefiles:
            Alle Ergebnisse gehen in dieselbe Richtung. Alle Ergebnisse zeigen, dass Polit-Darsteller derzeit mutwillig Gesellschaften und Ökonomien zerstören, um einen im Vergleich zu den Kosten minimalen Nutzen zu erreichen, der, wenn man gezielt Alten- und Pflegeheime sowie die besondere gefährdeten Bevölkerungsgruppen schützen würde, viel besser zu erreichen wäre.

            Refuted by reality

            Größere Version

            https://ourworldindata.org/covid-health-economy
            Clearly, many factors have affected the COVID-19 death rate and the shock to the economy beyond the policy decisions made by each government about how to control the spread of the virus. And the full impacts of the pandemic are yet to be seen.
            But among countries with available GDP data, we do not see any evidence of a trade-off between protecting people’s health and protecting the economy. Rather the relationship we see between the health and economic impacts of the pandemic goes in the opposite direction. As well as saving lives, countries controlling the outbreak effectively may have adopted the best economic strategy too.

            Und nur damit ich das richtig verstehe: Mein Vorschlag, NoCovid wäre eine gute Alterntive zur jetzigen Situation, trifft hier andauernd auf heftige Ablehnung, OBWOHL es viele Länder gibt die NoCovid ERFOLGREICH umsetzen und wieder weitgehend normal leben. Und als Alternive zu NoCovid kommt von sciencefiles (und einige Kommentatoren hier, z.b. renton) der Vorschlag, man solle gezielt Risikogruppen schützen. Eine Strategie, die nach 12 Monaten Pandemie noch in KEINEM EINZIGEN Land der Welt funktioniert hat.
            Und das soll überzeugend sein?

  2. Ich will nun auch mal was zur Frage schreiben, ob die Identitätspolitik bzw. ihr Ursprung marxistisch ist.
    Ich bin nämlich der Meinung, dass beide Seiten teilweise recht haben und teilweise falsch liegen.
    So ist einerseits klar, dass die Identitätspolitik nicht marxistisch ist, da der Klassenkampf klares Definitionsmerkmal des Marxismus ist, der in der Identitätspolitik praktisch völlig fehlt (von gelegentlichen Lippenbekenntnissen abgesehen). Zudem sind Rassen- und Geschlechterkampf nichtmal ansatzweise links, sondern eher rechtsextrem. Entsprechendes gilt übrigens auch für den Ökologismus, da der Marxismus zu technikfreundlich und v.a. nicht wohlstandsfeindlich war, wobei ich mir aber nicht ganz so sicher bin, ob man das als definierende Merkmal ansehen kann.
    Andererseits scheint es mir tatsächlich hinweise zu geben, dass der Ursprung der Identitätspolitik (und des Ökologismus) im Marxismus/Neomarxismus/Linksradikalismus liegt oder diese zumindest stark dazu beigetragen haben. Die Führung (zumindest große Teile) der Grünen, die lange Zeit die einzige bedeutende Partei waren, die radikalen Ökologismus und Vorformen der Identitätspolitik (v.a. den Radikalfeminismus) vertraten, stammte etwa aus den sog. K-Gruppen, die Maoisten waren (und die verstanden sich als Marxisten). Auch die Studentenbewegung, aus der diese entstammten, verstand sich klar als linksradikal und meines Wissens nach auch als marxistisch und die „Dialektik der Aufklärung“ (Adorno und Horkheimer waren Neomarxisten) war unter diesen ein Bestseller und dürfte stark zu deren späterer gegenaufklärerischen Orientierung beigetragen haben. Der Neomarxismus war dabei allerdings selbst nur noch allenfalls teilweise marxistisch, da sie die Arbeiter bereits aufgegeben hatten, aber noch linksradikal.

    Generell scheint es mir ein Fehler zu sein, von der Tatsache, dass B nicht mehr A ist, zu schließen, dass B nichts kausal mit A zu tun hat, oder umgekehrt (was meist nur impliziert wird).
    Beispiele für beide Richtungen:
    Irgendjemand: „Menschen haben sich aus Fischen entwickelt, also sind Menschen Fische*!“
    Kreationisten-Leszek: „Menschen sind keine Fische*, also können sich Menschen nicht aus Fischen entwickelt haben.“

    *Damit meine ich nicht heutige Fische.

    • [quote]
      „Menschen haben sich aus Fischen entwickelt, also sind Menschen Fische*!“
      [/quote]
      Richtig wäre allerdings: Menschen haben sich aus Fischen entwickelt, also sind Menschen keine Fische.

      [quote]
      Menschen sind keine Fische, also können sich Menschen nicht aus Fischen entwickelt haben.
      [/quote]
      Richtiger, aber nicht unbedingt richtig wäre: Menschen sind keine Fische, also können sich Menschen aus Fischen entwickelt haben.

      Nur um hier auch mal wieder was zu sagen. Immer nur Netflix ist ja langweilig. Was richtig Sinnvolles ist mir aber leider nicht eingefallen.

    • Um die Frage zu beantworten müsste man erstmal definieren, was Links ist. In der Eigenansicht würden Linke für sich in Anspruch nehmen, den Abbau von Machtstrukturen in das Zentrum ihrer Weltanschauung zu rücken. Das greift m.E. aber zu kurz, weil in der Praxis Linke nicht drum rum kommen selbst Machtstrukturen aufzubauen und oft sehr machtbewusst agieren. Zielführender ist es m.E. Linke als diejenigen zu verstehen die sowohl kollektivistisch als auch anti-essentialistisch (also rationalistisch) Denken. Kollektivistisch heißt, dass Linke jede Art von Distinktionsmöglichkeiten (auch meritokratisch gerechtfertigte) kritisch sehen. Anti-Essentialistisch bedeutet, dass Linke nicht an einen fixen unveränderbaren Wesenskern der Dinge glauben.

      Der Feminismus ist zu dieser Definition von Links Anschlussfähig. Eines seiner Kernanliegen ist es den Distinktionsvorteil den Männer gegenüber Frauen genießen, zu beseitigen ohne dass es eine Rolle spielt ob dieser gerechtfertigt ist, oder nicht. Der Feminismus hat immer schon die Vorstellung abgelehnt, dass das Geschlecht biologisch bestimmt ist (Sex), sondern stellt das gemachte Geschlecht (Gender) in den Mittelpunkt seiner Überlegung. Somit würde ich den Feminismus sowohl als kollektivistisch als auch anti-essentialistisch, also links einordnen.

      • Der Feminismus der zweiten Welle war sicher so. Heute existieren viele Mutationen des Feminismus, auch der Gender-Feminismus ist nur eine davon (und nicht mal besonders ansteckend 😉 ).

        • Als Mutante ist er vielleicht relativ selektiv was den Wirt angeht, aber leider nicht genug dass sich eine Epidemie von selbst ausbrennt. Vielleicht ist er dazu auch zu neu.

    • @Antidogmatiker

      Du schreibst: „So ist einerseits klar, dass die Identitätspolitik nicht marxistisch ist, da der Klassenkampf klares Definitionsmerkmal des Marxismus ist, der in der Identitätspolitik praktisch völlig fehlt.“

      Es gibt keinen Klassenkampf bei ihnen, weil es nicht einmal Klassen gibt – höchstens „Klassismus“, was aber nicht auf eine Klassenherkunft verweist, sondern auf Armut.
      So wie auch keine sozioökonomische Positionierungen von Individuen oder Gruppen in einer Gesellschaft, anders als nach Geschlecht und Hautfarbe existieren, bzw. keine, die sie nicht ignorieren/verdrängen würden.
      Obwohl die „Theorie“ aus den USA stammt, bleibt es bspw. unerklärlich, warum die „weißen Privilegien“ und die „weiße Vorherrschaft“ nicht verhindern konnten, die Mehrheit der Armen in den USA ist weiß.
      Es ist nicht nur unmarxistisch, es ist kontrafaktisch.

      „Zudem sind Rassen- und Geschlechterkampf nichtmal ansatzweise links, sondern eher rechtsextrem.“
      Sie sind – in beiden Fällen – biologischer/biologistischer Determinismus, auch wenn er sich kulturell maskiert. Vor allem ist es lustig, diese Theorie hierher zu importieren, weil die indigene Bevölkerung nun einmal weiß, monoethnisch und monokulturell ist. Trotzdem hat das nicht verhindern können, die „weiße Identität“ hat sich nicht einmal auf eine politische Partei im Bundestag einigen können.

      • @Antidogmatiker Teil 2

        Dass Crenshaw für „Schwarze“ (sie meint US-amerikanische Afrikaner) eine gemeinsame Identität wegen gemeinsamer Kultur behauptet, welche „Weiße“ nicht hätten, muss sie so äußern, denn nur mit einer hermetisch abgeschotteten Subkultur einer Minderheit kann das gelingen (Tipp: diese existiert nicht). Nur unterschlägt sie, „die Weißen“ beziehen sich auf eine nationale (meist europäische) Herkunftskultur und nicht auf ihre Hautfarbe. Womit sich übrigens die Diversität („Vielfalt“) im Lager der „Weißen“ befindet. 😉
        Faszinierend ist im linksidentitären Denken (und djad hatte bei der Buchbesprechung darauf hingewiesen, auch im Feminismus) das ständige schwanken zwischen radikalem Sozialkonstruktivismus und Biologismus.

        „Entsprechendes gilt übrigens auch für den Ökologismus, da der Marxismus zu technikfreundlich und v.a. nicht wohlstandsfeindlich war, wobei ich mir aber nicht ganz so sicher bin, ob man das als definierende Merkmal ansehen kann.“

        Marxismus sollte vor allem wissenschaftsfreundlich sein, weil nach seinem ursprünglichen Selbstverständnis die (Eigen-) Bezeichnung wissenschaftlicher Marxismus lautet.
        Irrationalismus, allgemeine Technikfeindlichkeit, die Haltung, der Mensch wäre das eigentliche Problem der Umwelt/Klimakrise hat m.E. bei uns nichts zu suchen.
        Was mit „Wohlstand“ genau gemeint ist, gilt es zu definieren; permanent wachsender Ressourcenverbrauch funktioniert nicht. Dito müsstest du erklären, was mit „Ökologismus“ eigentlich genau gemeint ist.

        „Andererseits scheint es mir tatsächlich hinweise zu geben, dass der Ursprung der Identitätspolitik (und des Ökologismus) im Marxismus/Neomarxismus/Linksradikalismus liegt oder diese zumindest stark dazu beigetragen haben.“

        Na ja, Marxismus, Neo-Marxismus (Freudo-Marxismus?) und Linksradikalismus unterscheiden sich stark voneinander und alle kommen auch noch in unterschiedlichen Farben.
        Und entweder gibt es diesen „Ursprung“ (was zu belegen wäre) oder sie haben (stark?) dazu beigetragen? Auch: Na ja.

        Connell hat bspw. das Konzept der „hegemonialen Männlichkeit“ entwickelt, was aber mit dem ursprünglichen Hegemonie-Konzept von Gramsci nichts zu tun hat, weil Gramsci nicht von einer hegemonialen männlichen Herrschaft über Frauen ausgeht. In seinem marxistischen Denken hätte das keinen Sinn gemacht, weil Frauen keine Klasse sind. D.h. es wurde ein Begriff entgegen der ursprünglichen Bedeutung gekapert und damit ein Inhalt suggeriert, der gar nicht vorhanden sein konnte. Ohne an eine an den Marxismus wenigstens per Begriff erinnernde Theorie sozialer Konflikte hätten sie aber in den 70ern kein Bein auf den Boden bekommen.

        Was man anders herum auch als opportunistische, parasitäre, zugleich machiavellistische Tendenz betrachten kann, jedes jeweils mehrheitsfähige Modell einer Theorie zu seinen Zwecken zu benutzen, das eben verfügbar ist.
        Connell hat m.E. als nützlicher Idiot/in seine Schuldigkeit getan, das Ding heißt nunmehr (Herrschaft des „intersektionalen Feminismus“) „toxische Männlichkeit“, die „progressive“ Herkunft ist getilgt, das Konzept hat sich „modernisiert“ und hat die identische Funktion.
        Denn „intersektional“ gilt nur im Rahmen einer Theorie, die von einer „hegemonialen männlichen Herrschaft über Frauen“ ausgeht. Per „Macht“ und „Strukturen“ und „Institutionen“ und so.

        „Die Führung (zumindest große Teile) der Grünen, die lange Zeit die einzige bedeutende Partei waren, die radikalen Ökologismus und Vorformen der Identitätspolitik (v.a. den Radikalfeminismus) vertraten, stammte etwa aus den sog. K-Gruppen, die Maoisten waren (und die verstanden sich als Marxisten).“

        Jup. „Stammten“ ist das richtige Wort.
        Joschka Fischer war einmal Straßenkämpfer, Gerhard Schröder war einmal antikapitalistischer Juso-Vorsitzender.
        Die Linken und Linksradikalen („Fundis“) sind aus den Grünen schon vor 30 Jahren ausgestiegen und der Rest hat seit der rot-grünen Koalition ab 1998 mit dem Abbau des Sozialstaats usw. einen sauberen Rechtsschwenk hingelegt.
        Womit sich die Frage eigentlich beinahe erübrigt, welche Theorie zu einem Rechtsschenk passt, der dich nicht ganz so rechts aussehen lässt.
        Mein Vorschlag wäre, die Verelendung der Massen muss sich in die Richtigen aufteilen, die berechtigt verelenden und dies auch verdienen. Und keine Minderheit kann zu klein sein, um sich rührender Sorge um die klitzekleine Minderheit zu kümmern.
        Dann hat es nämlich die Falschen erwischt.

        Wichtig ist, „die Falschen“ (Minoritären) sitzen ganz oben auf der Pyramide der Opfer eines Systems, welches die Mehrheiten geschaffen haben, um sich zu begünstigen, die (rein zufällig) die Mehrheit bilden, die objektiv von diesem System benachteiligt werden.
        Man hat eine doppelt verkehrte Realität geschaffen, in der es zufälligerweise gerechtfertigt ist, die Mehrheit der Bevölkerung für unterlegen zu halten und verachten zu dürfen.
        Man hat also eine biologisch fundierte Elitetheorie durch eine andere ersetzt.
        Die nützliche Idiot/in hat aber seine/ihre Schuldigkeit getan.
        Das Konzept hat sich „modernisiert“ und hat die identische Funktion.

      • @crumar
        Wir scheinen nicht so weit auseinanderzuliegen (was die Identitären angeht).

        Noch zur Frage, was Links und Ökologismus sind.

        Definitionen:
        Links: Das, was alle, Linke, Rechte, Identitäre aller Art, damit assoziieren, auch wenn sie es nicht teilen: Der egalitäre Teil des politischen Spektrums. Linke Positionen wären somit z.B. Einsatz für die Armen, Antirassismus, Antisexismus etc., Rechte dagegen Rechtfertigung großer sozialer Unterschiede zwischen Arm und Reich, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Männerfeindlichkeit, antiweißer Pseudo-Antirassismus etc.

        Radikaler Ökologismus: Die Annahme, dass die Natur IMMER gut sei und KÜNSTLICHES immer schlecht, woraus die Schlussfolgerung gezogen wird, dass die Natur um jeden Preis zu schützen sei und auf GAR KEINEN Fall durch moderne Technologien. Daraus folgen dann Positionen wie, dass der Mensch das Problem ist usw.
        Mainstream-Ökologismus: Eine abgeschwächte Version davon, d.h. die Natur ist für dessen Vertreter nur tendenziell gut usw. und oft wird auch Künstliches als natürlich umdeklariert (z.B. viele Wiesenlandschaften, die ursprünglich Wälder waren).

        Zu den Ressourcen: Natürlich stimmt es, dass EWIGES Wachstum deren Verbrauchs nicht geht, aber das heißt noch nicht, dass die Grenze schon nahe ist. Behauptungen wie, dass Erdöl in 40 Jahren alle sei, beziehen sich in Wahrheit auf die rentabel ausbeutbaren Ressourcen, die nicht nur mit dem Preis wachsen, sondern auch mit dem Fortschreiten der Bergbautechnologie, die schwerer zugängliche noch nicht rentabel ausbeutbare Ressourcen leichter zugänglich machen.

        Der Rechtsschwenk von Joschka Fischer und Co. war natürlich Folge von deren Aufgabe der Arbeiter, allerdings gibt es die kommunistischen Identitären noch und die machen meines Erachtens mind. 95% der Linksradikalen aus. Schon Leszek musste zugeben, dass die, was den Feminismus angeht, ziemlich verblendet sind.

        Was die Vernünftigkeit der verschiedenen Lager angeht, so schätze ich sie (im Schnitt) folgendermaßen ein:

        Echte Linke > Liberale > Konservative >>> Linksidentitäre

        • @Antidogmatiker

          „Linke Positionen wären somit z.B. Einsatz für die Armen, Antirassismus, Antisexismus etc.,“
          Jein.
          Die weit über dieser Position stehende ethische marxistische Maxime ist ein radikaler und universeller Humanismus, der sich bspw. darüber empört, Menschen nach Geschlecht und Hautfarbe unterschiedlich und eben schlechter zu behandeln.
          Damit kommen wir auch bereits zum Ende der Debatte aus meiner Sicht: Die Figur des weißen Mannes als Sündenbock ist sexistisch und rassistisch.
          Es ist unmöglich, die universelle Maxime dieses Humanismus aufrecht zu erhalten und Rassismus und Sexismus gegen weiße Männer zu predigen.
          Das ist kein Anti-Rassismus und Anti-Sexismus, sondern ein neuer Rassismus und Sexismus – so einfach ist das.
          Deshalb betone ich immer wieder, warum wird dieser Neo-Rassismus und Neo-Sexismus medial so hofiert? Weil er die biologische Grundlage lediglich modernisiert, die biologische/biologistische Basis aber identisch ist.

          Der nächste Punkt ist die Frage der Demokratie und einen hellen Gedanken hatte Marx und hier insbesondere Engels, der den Staat als Unterdrückungsinstrument auf den Müllhaufen der Geschichte wünschte.
          Der springende Punkt an den ursprünglichen Ideen war, die Menschen umfassend über die Geschicke einer bestehenden Gesellschaft selber entscheiden lassen zu können.
          Ignorieren wir hier einmal die Frage der Machbarkeit (ich finde, die Piraten haben mit ihrem Modell der „liquid democracy“ einen guten Ansatz gehabt), dann war der Plan der „Diktatur des Proletariats“ nichts anderes als die Beantwortung der Frage, wie kann direkte Demokratie im 19. Jahrhundert ausgesehen haben?

          Damit kommen wir zur nächsten Frage, warum die Linksidentitären medial hofiert werden: Sie sind eine gesellschaftliche Minderheit, die zum Generalverdacht gegen die Mehrheit aufrufen, denen aus diversen Gründen (pun intended) zu misstrauen sei.
          Diese Minderheit derer von Farbe und mit Migrationshintergrund vertreten a. gleichzeitig eine Ideologie, wonach ihre Wahrnehmung von Realität besser sei als die der Mehrheit, die sie als Mehrheit per se unterdrücke, weil sie eben eine Minderheit sind (moralischer Relativismus).
          Und rufen b. nach dem Staat, der sie vor der Mehrheit schützen möge, welche sie verfolge und diskriminiere, weil sie eben eine Minderheit sind.
          Beweis? Sie sind in der Minderheit (mit dem identischen, völlig inhaltsleeren Argument kann ich Stalinisten zu einer marginalisierten Gruppe erklären, weil sie sie einmal die Mehrheit stellten und nun an den Rand gedrückt worden sind).

          Damit hat man zwei Dinge auf einmal rehabilitiert (das sind meine Merksätze):
          1. Den guten Staat als Unterdrückungsinstrument
          2. Die (legitimierte) Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit.

          Dafür werden die nützlichen Idioten gebucht und sie hoffen, dafür bezahlt zu werden.
          Wie gesagt fordern die (selbst gewählten) Organisationen der „Menschen mit Immatrikulationshintergrund“ die Kleinigkeit von 17 Milliarden Euro pro Jahr, um ihre frohe Botschaft zu verbreiten. Weil sie sonst keine vermarktbaren Fähigkeiten anzubieten haben.

  3. Kürzlich hier in einem Kommentar verlinkt https://www.dijg.de/gender-mainstreaming/dale-o-leary-agenda-konzept-hintergrund/

    Habe es mal überflogen, liest sich spannend. Die Hintergründe mit UNO und feministischen Einflüssen ist erschreckend, z.B. über die Einführung des Begriff Gender.

    Die Forderungen der Feministinnen/Genderist fasst der Autor wie folgt zusammen:

    “1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
    2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
    3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
    4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
    5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness. Diejenigen, die sich für den Schutz von Ehe und Familie und für wahre Würde und Autonomie von Frau und Mann einsetzen, sind gegen die Gender-Perspektive – nicht weil sie gegen einen Fortschritt in Frauenfragen wären, sondern weil sie für Frauen sind. Sollte die erträumte Zukunft der Gender-Feministen jemals wahr werden, wird die Welt weniger gerecht, weniger frei und weniger menschlich sein.“

    Das funktioniert augenscheinlich bestens https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kinderpornografie-wenn-kinder-pornos-verbreiten.a5ce4703-5194-4b9a-aeef-1ac57794d482.html

    Schulhof-KiPo nennen Ermittler ein neu auftretendes Phänomen: Kinder und Jugendliche fotografieren und filmen sich in pornografischen Posen und laden die Erzeugnisse ins Internet und auf Handys – mit weitreichenden Folgen für sich und ihre Eltern.
    Stuttgart – Am Montagnachmittag legte sich Justin in seinem Kinderzimmer auf sein Bett und Hand an sich. Und weil er mit seinem Freund Max darum gewettet hatte, nahm er sein Handy, filmte sich und lud die Aufnahme über das Videoportal Tiktok hoch. 24 Stunden später landete das Filmchen aus dem Großraum Stuttgart als kinderpornografisches Video bei den amerikanischen Behörden, einen weiteren Tag später wurde es dem Bundeskriminalamt in Wiesbaden übermittelt.“

    Tja, die kleine Wixxer. Wer hätte das gedacht…
    lässt sich da nicht ein Zusammenhang zwischen Genderista und Pädophilie konstruieren?

    Allerdings muss auch zum DIJG vorsichtig sein: „Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft forscht und informiert über zukunftsfähige Lebensgrundlagen und nachhaltige Entwicklungsarbeit in den Bereichen Lebenskultur, Ehe und Familie, Identität, Sexualität, Homosexualität, Menschenrechte, Diakonat.
    Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft ist das Studienzentrum der ökumenischen Kommunität „Offensive Junger Christen – OJC e.V.“, im englischen Sprachraum als „The Reichenberg Fellowship“ bekannt.
    Die OJC ist eine ökumenische Kommunität in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Fachverband im Diakonischen Werk der EKD.
    Es forscht und informiert über zukunftsfähige Lebensgrundlagen und nachhaltige Entwicklungsarbeit in den Bereichen Lebenskultur, Ehe und Familie, Identität, Sexualität, Homosexualität, Menschenrechte, Diakonat.
    Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft wurde 1969 gegründet

    • Tja, die kleine Wixxer. Wer hätte das gedacht…
      lässt sich da nicht ein Zusammenhang zwischen Genderista und Pädophilie konstruieren?

      Könnte man vermuten, wenn als Ziel geplant ist, dass Kinder auch mit Erwachsenen „experimentieren“ sollen.

      Was den kleinen Wixxer angeht (ist der Worffilter so schlimm, dass man nicht Wichser schreiben kann?), ich z.B. hätte das gedacht.
      https://www.patrick-breyer.de/?page_id=594145

      Nachrichten- und Chatkontrolle
      Die Abschaffung des Digitalen Briefgeheimnisses

      Die EU will private Chats, Nachrichten und E-Mails massenhaft, anlass- und unterschiedslos auf verdächtige Inhalte durchsuchen. Die Begründung: Strafverfolgung von Kinderpornographie. Die Konsequenz: Massenüberwachung durch vollautomatisierte Echtzeit-Chatkontrolle und damit die Abschaffung des digitalen Briefgeheimnisses.

      Die Europäische Kommission hat 2020 einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der es erlauben soll, alle privaten Chats, Nachrichten und E-Mails verdachtslos und flächendeckend auf verbotene Darstellungen Minderjähriger und Anbahnungsversuche (Kontaktaufnahme zu Minderjährigen) zu durchsuchen. Das heißt: Facebook Messenger, Gmail & Co sollen jede Kommunikation auf verdächtiges Text- und Bildmaterial scannen. Und zwar vollautomatisiert, durch den Einsatz von sog. ‘Künstlicher Intelligenz’ – ohne, dass ein Verdacht vorliegen muss. Meldet ein Algorithmus einen Verdachtsfall, werden alle Nachrichteninhalte und Kontaktdaten automatisch und ohne menschliche Prüfung an eine private Verteilstelle und weiter an Polizeibehörden weltweit geleitet. Die Betroffenen sollen nie davon erfahren.

      Einige US-Dienste wie GMail und Outlook.com praktizieren diese automatische Nachrichten- und Chatkontrolle bereits. Verschlüsselte Nachrichten sind zurzeit noch ausgenommen. Die EU-Kommission will mit einem zweiten Gesetz aber bald alle Anbieter zum Einsatz dieser Technologie verpflichten.

      Zum Glück gibt es ja die Kinderpornokeule. Sollte die vielleicht doch irgendwann mal nicht mehr ausreichen, kann man ja noch umschwenken auf Kampf gegen den Terror und, da dabei keine Menschen mit Migrationshintergrund betroffen wären, den Kampf gegen Rechts.

      • https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.durchsuchungen-der-polizei-erneut-razzia-wegen-kinderpornografie-in-schwaben.d497f353-a09e-4f37-9571-efb128a16586.html

        Neu-Ulm – Wegen der Verbreitung von Kinderpornografie in sozialen Netzwerken hat die Polizei am Mittwoch zwölf Wohnungen in Schwaben durchsucht. Ermittelt werde unabhängig voneinander gegen acht Männer, drei Frauen sowie einen 16 Jahre alten Jugendlichen, sagte ein Polizeisprecher.

        Wegen der Verbreitung von Kinderpornografie hatte die Polizei in Schwaben zuletzt im Dezember 2020 elf Wohnungen durchsucht. Unter den Beschuldigten waren Jugendliche und ein 13-jähriges Mädchen.

        Die Polizei warnte am Mittwoch erneut davor, dass Kinder und Jugendliche Mitglieder von Gruppen-Chats werden und nicht alle Beteiligten genau kennen. Auch das automatische Herunterladen von Fotos und Videos sei strafbar, wenn es um Kinderpornografie gehe. Eltern sollten Geräte ihrer Kinder daher regelmäßig kontrollieren.

        Scheint ein anhaltendes Problem zu werden. Einerseits kämpfen Kräfte für eine zusehends mehr an der sexuellen Orientierung ausgerichteten Gesellschaft mit viel Toleranz, die dann bei Kindern (die das so auch im Lehrplan vermittelt bekommen) aber aufhört. Da passt die Verschärfung des Sexualstrafrechts (was mMn nach nur zur Bestrafung von Männer so gemacht wurde) irgendwie nicht zusammen.

    • Der eigentliche Hammer bei Punkt 3 ist die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder. Es geht nämlich nicht darum, den Kindern eigene Rechte zu verschaffen, es geht darum, staatlichen wie nichtstaatlichen Stellen (vor allem entsprechenden Lobbyvereinen) die Autorität zu verschaffen, gegen Eltern vorzugehen, die in ihrer Erziehung nicht der gewünschten Linie folgen. Es geht nicht darum, dem Kind die Möglichkeit einer Klage gegen die Eltern zu verschaffen, es geht darum, dass ein Dritter im Namen des Kindes und ohne dessen Initiative diese Klage einreichen kann. Das Kind wird sicherlich vor Gericht noch gefragt, kann aber zuvor bereits dem Einfluss der Eltern entzogen und „bearbeitet“ werden, damit es dem Richter gegenüber auch die gewünschten Aussagen trifft.

      Die Sexualerziehung wird hierbei gerne vorgeschoben, da es so gut in das Bild passt, dass konservative Eltern angeblich gerne die Sexualität ihrer Kinder unterdrücken und staatlicher Sexualerziehung deswegen entgegenwirken.

    • https://efarbeitsrecht.net/entgelt-als-diskriminierungsindiz/

      “Der Achte Senat des BAG entschied nunmehr zugunsten der Klägerin und stellte fest, dass die Begründung des LAG nicht ausreiche, um die Klage abzuweisen. Aus der bislang lediglich vorliegenden Pressemitteilung des BAG ergibt sich, dass eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts gemäß § 3 Abs. 2 S. 1 EntgTranspG widerlegbar zu vermuten sei, weil das mitgeteilte Vergleichsentgelt als Median-Entgelt der Vergleichsperson höher sei, als das Entgelt der Klägerin. Die Schlussfolgerung des LAG, diese Feststellung sei für die Vermutung einer Entgeltbenachteiligung wegen des Geschlechts nicht ausreichend, sei unzutreffend. Die Sache wurde vom Achten Senat an das LAG zurückverwiesen. Die Beklagte sei nunmehr darlegungs- und beweispflichtig, diese Vermutung den Vorgaben von § 22 AGG in unionsrechtskonformer Auslegung entsprechend zu widerlegen.
      BAG stellt klar: Geringeres Entgelt deutet auf Benachteiligung hin
      Bislang war – wie auch die voneinander abweichenden Entscheidungen der Vorinstanzen zeigen – umstritten, ob allein ein geringeres Vergleichsentgelt, das mittels der Auskunft nach § 10 EntgTranspG bekannt wird, ein Indiz im Sinne des § 22 AGG darstellt und mithin zu einer Beweiserleichterung führt.
      Die Entscheidung des BAG schafft hier nun Klarheit: Ein geringeres Vergleichsentgelt genügt als Indiz einer Benachteiligung und löst die Beweiserleichterung des § 22 AGG aus. Den Arbeitgeber trifft nun die volle Beweislast, dass sein Verhalten nicht gegen das AGG verstößt, also sachliche Gründe die Ungleichbehandlung rechtfertigen. Gelingt ihm dies nicht, ist die Ungleichbehandlung rechtswidrig.“

      Also, als Firma würde ich es mir inzwischen überlegen Frauen einzustellen. Ob die Performace bei den inflationär verteilten Hochschulabschlüssen in Wünsch-dir-was-Fächer heute stimmig ist, ist mehr als fraglich, einzig die Störung des Betriebsfrieden ist sicher.

      Passend dazu https://www.badische-zeitung.de/ex-buergermeisterin-verklagt-stadt-muellheim-wegen-geschlechterdiskriminierung
      “Die frühere Müllheimer Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich hat über ihren Anwalt Jörg Düsselberg eine Schadensersatzklage gegen die Stadt Müllheim auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, umgangssprachlich Antidiskriminierungsgesetz, eingereicht. Die Klage sei „pünktlich zum Equal Pay Day“ am 11. März beim Verwaltungsgericht in Freiburg abgegeben worden, schreibt Siemes-Knoblich auf dem Karrierenetzwerk Linkedin, wo die ehemalige Bürgermeisterin ihre Angelegenheit in einem ausführlichen Beitrag öffentlich gemacht hat.
      Siemes-Knoblich, die inzwischen als selbständige Kommunikations- und Konfliktberaterin – unter anderem mit dem Schwerpunkt Gleichberechtigung – arbeitet, sieht sich indes keineswegs als Einzelfall. Auch im öffentlichen Dienst, wo vermeintlich alles strikt geregelt ist, gebe es, vor allem bei den Führungspositionen, einen Gender Pay Gap – eine ungleiche Behandlung von Männern und Frauen bei der Bezahlung.“

      Der Rest verschwindet hinter Bezahlschranke. Zufällig BZ Leser hier, die den Rest posten können?

      Was fällt mir zu der Damen ein? Der Doppelname ist Programm und auch ihre jetzige Tätigkeit (oder besser Untätigkeit, wie kann die damit Geld verdienen?) spricht eher für eine Propaganda-Feministin.

      Heute kam im Radio, sie wäre angeblich in einer niedrigeren Gehaltsstufe eingestuft gewesen, als Vor- bzw Nachfolger. Jetzt weiß ich zufällig im Öffentlichen Dienst ist alles sehr transparent dargestellt und frei verhandelbare Gehälter gibt es da eher nicht. Das wird von der Landesbesoldungsanstallt eingestuft und auch begründet. Deshalb halte ich die Aktion für PR.

      • Hier (noch) ohne Bezahlschranke:
        https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.muellheim-kommunen-zahlen-nicht-immer-gleiches-geld-fuer-gleiche-arbeit.95055dfa-e3b9-4d84-8e14-c8c6e095ba35.html

        Offensichtlich kann in BaWü in Städten der Größe Müllheims die Besoldung des Bürgermeisters auf B3 oder B4 festlegen. In der ersten Amtszeit. In der zweiten gibt es auf jeden Fall B4.
        Jetzt haben Vorgänger und Nachfolger beide sofort B4 erhalten. Natürlich KANN das nur Diskriminierung sein…

        • Danke für den Link. Die Gehälter sind also auf B3 oder B4 festgelegt und können dann durch ein Gremium bestimmt werden. Unbekannt, in welcher Anzahl im Gremium auch Frauen vertreten waren. Klar ist, dass diese Gremium das Wohl der Gemeinde vertriet und damit das öffentliche Wohl. Soweit ich weiß, müssen diese Gremien Schaden von der Allgemeinheit fern halten oder absolut minimieren, das betrifft auch die Belastung der BürgerInnen durch Kosten, ergo Gehälter.

          Über Rene Lohs, ihren Vorgänger, kann ich nicht viel finden. 2003 gewählt, die Amtszeit beträgt 8 Jahre, also war er ein Wahlperiode im Amt und hat dafür gleich B4 erhalten. Frage: warum? Vielleicht deshalb: Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Bonn und Freiburg. Berufliche Stationen als Verwaltungsjurist folgen in Koblenz, Bonn und Berlin. Hört sich nach Erfahrung im Öffentlichen Dienst an. Da kann dann auch B4 begründet werden.

          Die Frage warum Siemes-Knoblich nicht gleich B4 erhalten hat, ist berechtigt. Die Frage ist, was hat sie an Erfahrung/Vorbildung mitgebracht.

          Hier auch etwas zu ihrer Einstellung: „„Es war mir nicht zu viel. Es war anders als ich gedacht habe, als es sein würde“, sagt Siemes-Knoblich nach acht Jahren als Müllheimer Bürgermeisterin und stellt klar, warum sie nicht für eine zweite Amtszeit kandidiert hat: „Kommunalpolitik ist nicht so mächtig, wie man meint. Man ist an einen engen Rahmen gebunden, auch einen finanziell immer enger werdenden Rahmen. Das Gefühl immer wieder an Grenzen zu kommen, hat mich unzufrieden gemacht.““ https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.muellheim-energische-kaempferin-sagt-adieu.58b77527-7fc4-4705-92fb-489679439662.html

          Und hier zum Vorleben (bevor sie Bürgermeisterin wurde) https://de.linkedin.com/in/astrid-siemes-knoblich-33563940

          Mitinhaberin einer Kreativ-Agentur
          Licht-Blick Marketing Design
          Jan. 2006–Dez. 20116 Jahre

          Consultant – strategisches Marketing und Unternehmenskommunikation
          Siemes & Partner
          1991–Dez. 2011 20 Jahre
          Ratingen, Willich, Müllheim

          Schwerpunkte:
          – Beratung und Begleitung von Businessplan-Entwicklungen (Start-ups, Unternehmensexpansion)
          – Entwicklung von Markteintrittsstrategien (neue Produkte und Services)
          – Moderation von Unternehmensmergern
          – Entwicklung von Kommunikationsstrategien bei Unternehmensmergern
          – Konzeption und Realisation von strategisch relevanten Unternehmenspublikationen
          – Ghostwriting von Reden, Publikationen, Fachartikeln, Fachbüchern

          Davor noch ein paar Stationen bei Agenturen, Krankenkasse, Pizza-Hut Marketing.

          Ausbildung Werbekauffrau 1981–1983 , Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften 1983–1987,
          Westfälische Wilhelms-Universität Münster Magister artium Publizistik 1983–1984,
          Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Magister artium Europäische Geschichte, Deutsche Literaturwissenschaft 1985–1989

          Also viel heiße Luft – Marketing, hallo?!??!!1 – und irgendwie wird aus dem Lebenslauf nicht klar, was sie als Bürgermeisterin qualifiziert. Zwei Magister Abschlüsse? Und in welcher Zeit. Ich verstehe das nicht.

          Von Martin Löffler weiß ich, dass er vorher in Heitersheim Bürgermeister war und davor eine fundierte Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung (Polizei) machte, also schon mit beachtlich Vorerfahrung nach Müllheim kam. Infos: Martin Löffler (SPD)
          Der 51-Jährige ist der politisch erfahrenste der fünf Kandidaten. Er ist Sprecher des 13 Orte umfassenden Bürgermeistersprengels Markgräflerland und SPD-Fraktionssprecher im Kreistag. „Müllheim braucht jetzt einen Bürgermeister, der die großen Herausforderungen mit Sachverstand, zügig, entschlossen und gemeinsam mit den Verantwortlichen aus dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung angeht“, hatte Löffler anlässlich seiner Kandidatur erklärt. In Müllheim sieht er große Gestaltungsmöglichkeiten im Baurecht und im Verkehr. Bezahlbares Wohnen, Stadtentwicklung mit moderatem Wachstum und der Ausbau der Infrastruktur sind Löfflers Leitthemen.
          https://www.baden.fm/nachrichten/urnengang-in-muellheim-die-kandidaten-567201/

          Also schon eher einen Anspruch auf B4.

          Ich bin auf den Ausgang der Klage wirklich gespannt. Das könnte medial noch ein Brüller werden.

          • @Jolanda: Danke für die Recherche.

            Der Vorgänger ist also definitiv besser qualifiziert (Jurist mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht); der Nachfolger hat mehr einschlägige Berufserfahrung (er war bereits woanders Bürgermeister).

            Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing sind ein Nice To Have als Bürgerinnenmeisterin. Aber es ist ein gefährlicher Trugschluss, dass man (oder frau oder KI) eine Verwaltungseinheit wie ein Unternehmen führen kann.

  4. Hatte ich das schon mal geposted? Falls ja, ich rege mich darüber noch immer auf….

    Tolle Nachricht: Das @Europarl_DE bekommt ein #SophieScholl-Gebäude in der Rue Wiertz in Brüssel. Das wurde soeben beschlossen. Eine bewundernswerte Frau mit Idealen und unglaublich viel Mut im Widerstand gegen das Nazi-Regime. Ein europäisches Vorbild. #WeisseRose #Eplenary

    Und wieder werden Männer unsichtbar gemacht und eine einzelne Frau überhöht.

  5. Ist schon interessant. Sollte man dann Push-up BHs verbieten? Ah nee, die tragen Frauen ja nur für sich selbst. Und wenn es die Frau ist, die einen Drink ausgeben will, ist es dann auch sexuelle Belästigung?

    Naja, man ist nicht an einer Lösung interessiert. Männer sollen einfach Gedanken lesen und in die Zukunft und Vergangenheit schauen können. Warum nur stellen die sich so an?
    Vielleicht sollte man mal als Test ein Jahr lang Frauen den ersten Schritt machen lassen.

    Als Studien systematisch untersuchten, welcher Prozentsatz von Menschen sexuelle Belästigung begangen hat, wurde festgestellt, dass der Prozentsatz von Frauen und Männern in der Gruppe der Personen, die belästigen und sexuell übergriffig sind, fast genau gleich ist. Eine 2013 in den USA durchgeführte Studie mit tausend Teenagern und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 21 Jahren hat beispielsweise ergeben, dass der Anteil der Mädchen und jungen Frauen, die die selben Arten von sexueller Belästigung begangen haben wie die Männer, gleich hoch war – 9 % – und dass sich die Belästigung der Frauen wie die der Männer in erster Linie auf das andere Geschlecht richtete. Die Risikofaktoren für sexuelle Belästigung waren keineswegs „männlich sein“, sondern eher „weiß sein“ und „wohlhabend sein“. Diese ähnlichen Verhältnisse sind nicht auf Colleges beschränkt, sondern finden sich in der gesamten Bevölkerung, wie eine Studie der UCLA aus dem Jahr 2014 zeigt, die Daten des US-Bevölkerungsregisters aus dem Jahr 2012 untersuchte und feststellte, dass 43,6 % derjenigen, die in einer Befragung zugaben, sexuelle Interaktionen erzwungen zu haben, Frauen waren. Der Rest, 56,4 %, waren Männer. Es war nicht möglich, diese Daten des Bevölkerungsregisters ausfindig zu machen, um zu sehen, ob diese Männer und Frauen zusammen etwa 10 % der Befragten ausmachen, wie in der Studie von 2013, aber es scheint, dass der Befund über einen ähnlichen Anteil von Frauen und Männern in der kleinen Gruppe von Sexualstraftätern konsistent ist. Wenn Frauen gleichermaßen für Übergriffe und Belästigungen verantwortlich sind, sollte es auch Männer geben, die von ihnen geschädigt wurden. Gibt es sie?

    https://genderama.blogspot.com/2021/03/frauen-sind-sexuell-so-gewalttatig-wie.html

    Ja, gibt es sie? In den meisten Studien, wie ich vermute auch in der aus dem Tweet, macht man sich gar nicht erst die Mühe Männer zu fragen. Bloß keine Erkenntnisse gewinnen, die an dem feministischen Weltbild kratzen.

    Ich habe letztens mal den Fernseher angemacht und 3sat nebenbei laufen lassen. Man wurde da wirklich mit progressiver Ideologie vollgemüllt. Das ging los mit Ansätzen einer Fat-Acceptance Bewegungen für Frauen, der Mann sollte lieber abnehmen, hin zu das man Gewalt gegen Frauen und nur gegen Frauen beenden müsste.

    Man kann sich hier im Blog oder irgendwo sonst eine Argumentation gegen feministische Wahrheiten ausarbeiten, die mit Studien und Beispielen untermauern, das sie so sicher ist, das man da getrost radioaktiven Abfall endlagern könnte, aber es verpufft gefülht im nix. Es gibt allein in DE eine mit 8 Mrd. € an Zwangsgebühren finanzierte Propagandamaschine und Journalisten, die alles benutzten um die gesellschaftlich Spaltung anzufeuern, die das einfach vom Tisch fegen. Propaganda funktioniert, leider.

    • „Es gibt allein in DE eine mit 8 Mrd. € an Zwangsgebühren finanzierte Propagandamaschine und Journalisten, die alles benutzten um die gesellschaftlich Spaltung anzufeuern, die das einfach vom Tisch fegen. Propaganda funktioniert, leider.“

      Der ÖR muss weg. Er ist mittlerweile eine Gefahr für die Gesellschaft, weil er ein totalitäres System befeuert.

      Man kann ihn vielleicht danach neu aufbauen, mit neuem Personal und viel strengeren Kriterien. So wie er jetzt ist, sollte er jedenfalls nicht mehr weiterexistieren. Ein korrupter Selbstbedienungsverein, der sich nicht mehr an die Gesetze hält, gegen Teile des Volkes hetzt und sie ausschließt und in dem die Mitarbeiter hemmungslos ihren ideologischen Privatinteressen folgen.

    • „Ich habe letztens mal den Fernseher angemacht und 3sat nebenbei laufen lassen “

      Gerade wieder. Da haben sie über Italien berichtet, wo man der „Ärzt_innen“ gedenkt, die bei der Bekämpfung von COVID-19 ihr Leben ließen.
      Soweit ich weiß, waren diese Ärzt_innen zu über 90% männlich und damit Ärzte. Dieses Gendersprech dient genau dazu das zu erreichen, wogegen es angeblich helfen soll.

  6. http://archive.is/https://www.timesofisrael.com/in-major-breakthrough-artificial-israeli-womb-turns-250-cells-into-mouse-fetus/
    „In major breakthrough, artificial Israeli womb turns 250 cells into mouse fetus“

    “We have grown hundreds of mice in this way, in a method that has taken seven years to develop, and I’m still captivated every time I see it,” stem cell biologist Prof. Jacob Hanna of the Weizmann Institute of Science told The Times of Israel.

    …His breakthrough was revealed on Wednesday in the peer-reviewed journal Nature.

    …But Hanna started with embryos consisting just of stem cells, and watched “with amazement” as the organs of the mice — animals that have a speedy gestation of just 19 days — grew in front of his eyes.

    “We took mouse embryos from the mother at day five of development, when they are just of 250 cells, and had them in the incubator from day five until day 11, by which point they had grown all their organs.

    …The fetuses were healthy but died at 11 days, as this is currently the longest they can develop in the artificial womb and they can’t be transplanted back into a mice uterus. But Hanna hopes to develop his technology to take mice to full term.

  7. https://archive.is/klLZW

    „Teachers Compile List Of Parents Who Question Racial Curriculum, Plot War On Them“

    A group of current and former teachers and others in Loudoun County, Virginia compiled a lengthy list of parents suspected of disagreeing with school system actions, including its teaching of controversial racial concepts — with a stated purpose in part to “infiltrate,” to use “hackers” to silence parents’ communications, and to “expose these people publicly.”

    …the group’s activities might be no surprise to top law enforcement because the county’s prosecutor, narrowly elected with the help of $845,000 in cash from George Soros, appears to be a member of the Facebook group.

    Also eine FB-Gruppe formte sich um gegen/über die kritische Rassentheorie zu informieren. Eine „anti-rassismus/CRT“-Gruppe versuchte die erste zu doxxen und öffentlich bloßzustellen selbst „Hacker“ sollen gesucht/eingesetzt worden sein.

    • Wollte ich auch schon posten. Es ist wie eine Adaption von „1984“. Man muss richtig Angst haben, was diese‘ Lehrerinnen‘ mit den Kindern machen. Das liest sich wie eine filmreife Verschwörung.

      Was einen und am Besten auch sie selbst eigentlich stutzen lassen sollte: Diese Schulpriesterinnen versuchten gar nicht erst CRT mit Argumenten zu verteidigen, sondern gingen gleich dazu über Listen der Kritiker zu erstellen, um diese zu Doxxen. Und was die Priesterinnen dabei schon als Verbrechen ansehen, war z.B. einfach nur CRT zu kritisieren, völlig unspezifisch. Da hat wer CRT kritisiert! Egal was er kritisiert hat, man macht so was nicht. Ein Sakrileg sozusagen.

      Es ist als ob diese ‚Lehrerinnen‘ wirklich Sklavinnen ihrer Gene/Hormone sind: Es gibt Streit und das erst Mittel, zu dem sie greifen, um das Problem zu löschen, ist kein Wettkampf der Ideen sonder gleich die soziale Ausgrenzung.

  8. Wenn euch mal wieder ein Linker erzählt, es gäbe in Deutschland keine „NoGo“-Zonen für die Polizei:

    „Eine Berliner Freundin, nennen wir sie Maria, berichtet einen einerseits unglaublichen, aber andererseits für den rotdunkelrotgrün regierten „Reichshauptslum” (Don Alphonso) nur typischen Vorfall. Der Pkw einer Bekannten, deren Tochter mit ihrer Tochter in eine Klasse geht, sei aufgebrochen, die Scheibe eingeschlagen worden, und neben anderen Dingen stahlen die Täter die Schultasche ihrer – also Marias – Tochter aus dem Auto. Als aufgeklärte Bewohnerin des besten Deutschlands, das es je gab, hat Maria in den Taschen ihrer Sprösslinge (und nicht nur dort) vorsorglich ein GPS-Signal installiert, um im Zweifelsfalle ihren Aufenthaltsort zu ermitteln, und so konnte sie den Ort des gestohlenen Rucksacks schnell und vor allem präzise herausfinden (kennen Sie den Film „No Country for old Men”? Da funktionierte es so ähnlich).
    .
    Mit diesen Daten ging sie zur Polizei – die Szene spielt im bisweilen noch ohne ironische Brechung bürgerlich genannten Berliner Stadtteil Charlottenburg –, wo man ihr mitteilte, das sei ein Areal, in welches sich die Polizei nicht hineinbegebe, Clangebiet, Gegen-Gesellschaft, sie verstehe? Sie verstand, aber zugleich auch wieder nicht, erinnerte sich an eine befreundete Lehrerin in derselben Gegend, die ihr Vergleichbares über die Unwilligkeit der Polizei berichtet hatte, wenn sie in der Schule von den Eltern arabischer Schüler bedroht worden war und sich an die Schutzmacht um Hilfe gewandt hatte: Man gehe in solche Familien nicht hinein, das bringe nichts. Was also tun?
    .
    Die couragierte Maid entschloss sich, dem Signal zu folgen und selber hinzugehen. Von Clans war nicht wirklich etwas zu sehen, es handelte sich um eine Art Asylantenheim, mit einer Pförtnerin, die Deutsch mit Akzent sprach und irgendwoher aus dem Süden der ehemaligen Sowjetunion stammte. Maria erkundigte sich, ob Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter dort lebten, also Leute, die ein Interesse an tadellos ausgestatteten Schultaschen haben könnten. Es waren sehr wenige, bei einer Familie schaute sie vorbei, verwunderte sich ein bisschen darüber, wie gut gekleidet und mit dem neuesten Kinderwagen versorgt diese Leute sich präsentierten. Die Portiersdame hatte ihr geraten, nicht nach „Diebesgut” zu fragen, sondern nach einer „vermissten Tasche”, und vielleicht ein wenig Finderlohn anzubieten, aber bis jetzt hat sie ihr Eigentum nicht zurück. Wenngleich der Sender noch arbeitet.
    Die Geschichte spielt im selben Land, in dem die Polizei Schlittschuhläufer mit Hubschraubern von Eisflächen vertreibt, „illegale Kindergeburtstage” aushebt, Rodelbahnen stürmt oder Rentner von Parkbänken aufscheucht, weil sie das „Verweilverbot” missachten.“

    https://www.klonovsky.de/2021/03/4-maerz-2021/

    Aber jede Wette: wenn sie sich den Ranzen am Ende von einem Kinderrücken zurückholt, werden sich ihr couragierte antirassistische Berliner in den Weg werfen und die Polizei wird Zeit haben, um sich zu kümmern.

    Ich frage mich, in wievielen Ländern sich die Bürger derart für ihre Hauptstadt schämen müssen.

    • Vollkommen off-topic, hab ich auch bei Klonovsky gefunden. Ich weiß nichtmal welche Sprache das ist, vermutlich russisch:

      Aber ich liebe es! Mehrstimmiger Chorgesang in Vollendung. Wenn man sowas live hört, bekommt man eine Gänsehaut und feuchte Augen!

      Ich habe ja selbst jahrelang in verschiedenen mehrstimmigen Chören mitgesungen, es hat immer wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es fehlt mir. Und ich leide wie ein Hund, bei dem unsäglichen Popmüll der mittlerweile aus dem Radio quillt, einstimmig genölt (natürlich auf englisch), kaum melodisch, von Leuten die noch nichtmal schöne Stimmen haben und mit stets ähnlicher Konservenmusik im Hintergrund. Wie konnte das passieren? Noch ABBA und BeGees sangen m.W. mehrstimmig, man könnte wenigstens das ganze ewig gleiche englischsprachige Schmachtgedöns harmonisch zweistimmig aufwerten und es würde gleich nach viel mehr klingen…!

      Na wenigstens gibt es das Internet, auch wenn mir da meist Zeit und Muse fehlen, um gezielt nach Musik zu suchen. Ist ja nicht so, dass es keine gute Musik gibt, sie wird nur halt nicht im Radio gespielt. Echt nicht mehr meine Zeit, alles ist so billig, primitiv und oberflächlich geworden.

      • ja, das ist ein „mittelrussischer“ Chor, und ja, die sind fantastisch. Etwas melancholisch, wie die Russen nun mal so sind, aber auch so voller Vitalität und Wucht, da fliegt dir das Brett weg.
        Die noch längere Tradition haben wohl die Georgier im Süden, dort singt man seit menschengedenken polyphon. Ich hab vor ewigen Zeiten mal in Rudolstadt beim Tanz- und Folkfestival den georgischen Frauenchor „Tutarchela“ gehört. Die haben auch ein paar Aufnahmen auf Youtube, das hier mag ich zum Beispiel sehr, ist in irgendeinem Hinterzimmer mit dem Handy aufgenommen, muss wohl ne Chorprobe gewesen sein, da ahnt man aber was die Mädels drauf haben:

        Aber auch hierzulande ist noch nicht alles verloren, schau dir mal das hier an:

        Das ist das das ehemalige Zisterzienserkloster und seit 15xx Klosterschule Pforta im Sachsen-Anhaltinischen, heute „Internats-Gymnasium“, betrieben durch das Bundesland. Begabtenförderung in den Bereichen Sprache, Musik, Naturwissenschaft, ich weiß das im Bereich Musik zum Beispiel die Mindestanforderung „Beherrschung von mindestens zwei Instrumenten“ steht.

    • Das Problem ist hier nicht irgendeine Kleingang oder ein Dilettantenclan, sondern es ist ein systemisches Problem wohlhabender Gesellschaften. Zum einen muss festgestellt werden, dass Polizisten auch nur Menschen sind und wenn die Bevölkerung weicher wird, dann werden es natürlich auch die Polizisten, welche sich hieraus rekrutieren. Zum anderen wurde der Spielraum der Polizei immer weiter eingeschränkt. Dies kann man zwar gut finden, wenn es gegen einen selbst gerichtet ist, aber wenn es für einen arbeiten soll, dann ist das schlecht. Zum anderen sind Polizisten Beamten und Beamter wird man nicht, weil man ein Leben voller Gefahr sucht, sondern weil man ein sicheres Leben will. Funfact: In linken Zeitschriften wie der damaligen „Radikal“ (ja ich war mal ganz weit links) stand drin, dass man seine „Aktionen“ immer nach 18 Uhr durchführen soll, weil dann viele der Beamten z.B. vom Verfassungsschutz bereits Feierabend haben.
      Zudem ist unsere Polizei für eine Gesellschaft konzipiert worden, die aufgrund des Wohlstandes, wie bereits erwähnt, weich ist und sich den Gesetzen grundsätzlich unterwirft. Für eine große Anzahl an Menschen welche diese Einstellung am Hintern vorbei geht, ist sie nicht konzipiert. Es gibt zwar das SEK aber das sind nur wenige Leute und selbst diese sind vermutlich nicht so hart, wie Männer welche in einem Bürgerkrieg mit ganz anderen Dingen konfrontiert waren. Die haben vor einer solchen Gummitruppe keine Angst.

      Die einzige Lösung für das Thema dürfte bestehen, die harten Leute der Gesellschaft (also die bisherigen Verbrecher) mittels Luxus und Sicherheit weich zu machen und neue Leute nur in einer so geringen Dosis ins Land zu lassen, dass man genügend Leute hat sie im Schach zu halten bis sie „weichgekocht“ wurden. Das wäre die angenehme Lösung.
      Die unangenehme Lösung wird sein, dass die Gesellschaft insgesamt lernt wieder härter zu sein. Die Einführung eines Grundwehrdienstes für alle, inklusiven Kasernenton und harter Ausbildung, könnte da helfen.
      Die wirklich unangenehme Lösung wird die sein, dass auch immer mehr Menschen, die hier sozialisiert wurden, die Gesetze des Staates am Hintern vorbeigehen und sie sich am „Race to the bottom“ beteiligen. Das dürfte für unsere Berufsweichlinge ein ziemlich unangenehmes Erwachen geben. Ich für meinen Teil würde es aber lustig finden.

      • Das verstehe ich nicht so ganz. Warum geht denn die Polizei so rabiat gegen die Kritiker der Corona-Maßnahmen vor? Und zwar nicht nur Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas.

        Ich habe nicht den Eindruck, dass die Polizei verweichlicht ist. Eher habe ich den Eindruck, diese Polizei bewirbt sich um den Arbeitsplatz auf der Müllhalde, von dem in der TAZ im letzten Jahr die Rede war.

        Mein Eindruck ist eher, dass die Polizei feige ist. Gegen die Antifa einzuschreiten, das trauen sie sich nicht – aber gegen friedliche Querdenker, da hauen sie gerne drauf. Da toben sie sich so richtig aus. Auch gerne an Rentnern, die dort mit-demonstrieren.

        Vielleicht müssen wir unsere Maßstäbe und Einschätzungen doch ein wenig korrigieren. Vielleicht ist doch nicht alles, was in so einer TAZ-Kolumne steht völlig falsch. Manchmal haben auch fette Lesben recht.

  9. mal eine Frage in die Runde:

    Es gab vor einiger Zeit, möglicherweise auch schon mehrmals, einderart peinliches, aber ernst gemeintes „Schuldbekenntnis“ eines (weißen) Jungen, in dem der sich öffentlich für seine Sünden geißelt.
    Ein ganz armer Kerl, einschrecklicher Text.

    Finde ich grad nicht.
    Weiß jemand, wovon ich rede, und hat einen Link dazu?
    War möglicherweise englisch.
    Könnt ich grad dringend brauchen.

    Danke

  10. Hier gibt es Anschauungsmaterial, mit was für einem unfassbaren Ausmaß an Dummheit, Ignoranz und menschlicher Niedertracht man es zu tun bekommen kann, wenn man versucht, feministische Lügenmärchen als solche zu enttarnen:

    https://hpd.de/comment/70122#comment-70122

    „Glauben Sie nicht jedes Märchen, dass der Feminismus Ihnen auftischt. (Davon gibt es viele.) Vergewaltigung in der Ehe war auch vor der Strafrechtsänderung von 1997 bereits strafbar.“
    – „Sind Sie Betroffener?“

    Was danach kommt, spottet jeder Beschreibung. Die Frau, die sich selbst als altes Hippiemädchen bezeichnet, sieht sich selbst als Opfer, dabei ist sie es, die unlauter diskutiert ohne Ende. Aber ICH wurde zensiert X-(

    • Meine Bewunderung dafür, wie sachlich du weiter diskutiert hast.
      Wenn man grad in so einer Diskussion drin steckt, geht einem das schon ziemlich nah.
      Dem anderen natürlich auch, der hat dabei den Kopf verloren und es nicht bemerkt.

      Nu ja, du bist zensiert worden – viele, die da mitlesen, werden wohl die Meinung der Zensoren teilen, weil es nun mal das ist, was man seit Jahrzehnten immer und immer und immer wieder eingeetrichter bekommt, also wird es schon so sein, dass du falsch liegst, wie könnte es auch anders sein, und vor allem, was würde es heißen, wenn es nicht so wäre.

      Aber die paar, die nicht mit ausgeschaltetem Kopf durch den Strang lesen, können sehr klar sehen, wer hier verdreht und manipuliert, und wer nicht.

      Gut gemacht!

      • Dankeschön.

        Ich bin ja von hier durchaus einiges gewohnt, aber selbst Semikolon diskutiert mit mehr Anstand und Verstand als diese Frau.

        Sowas schlaucht.

        • Du probierst ein emotionales Problem mit Logik zu lösen. Das funktioniert nicht. Emotionale Probleme kann man nur mit Emotionen kontern, zumindest wenn man nicht die Oberhand hat. Und Tiefschläge sind dabei auf jeden Fall erlaubt. Ich kontere ja einen Sexismusvorwurf auch immer mit einem Rassismusvorwurf. Und einen Rassismusangriff kontere ich gerne auch mit Beleidigungen. Ich hab damit kein Problem für jede Situation das richtige Werkzeug zu verwenden.
          Schwierig ist das eher für Leute die für jedes Problem nur ein einziges Werkzeug besitzen. Manchmal ist der Hammer besser als der Schraubenzieher, das ist einfach ein Fakt.

          • @Pfeffer
            damit kannst du vielleicht oberflächlich scheinbare Punktgewinne erzielen, aber wer in einer solchen Diskussion als stiller Leser mitliest, den verlierst du.

            Da hat Renton mmn gewonnen.

          • @PfefferundSalz

            Ich kann leider nicht auf dem Niveau dieser Frau antworten, da die Moderation selbst zaghafte Ansätze von Beleidigungen meinerseits nicht freischaltet. Umgekehrt aber sehr wohl.

            Ich bin sonst auch kein Kind von Traurigkeit, aber hier ist der Schiedsrichter parteiisch.

          • „Ich kann leider nicht auf dem Niveau dieser Frau antworten, da die Moderation selbst zaghafte Ansätze von Beleidigungen meinerseits nicht freischaltet. Umgekehrt aber sehr wohl.

            Ich bin sonst auch kein Kind von Traurigkeit, aber hier ist der Schiedsrichter parteiisch.“
            Stimmt, da hatte ich nicht dran gedacht.

    • Fände mal interessant, was da los wäre, wenn eine Frau sich als Vergewaltigungsopfer darstellt und ein Mann das kommentiert mit „Ihre Schmierenkomödie als Opfer der einer Vergewaltigung ist so ziemlich das Letzte“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas unumwunden durch die Moderation ginge.

      Deine Mutmaßung, die Moderation würde das bisweilen ein wenig parteiisch danach zensieren, was von wem kommt und welche politische / ideologische Sicht derjenige in seinen Kommentaren preisgibt, erscheint mir mit der unzensierten Freischaltung dieses Kommentars von M. Landau als beinahe erwiesen.

      • Es wurden zwei weitere Kommentare von mir nicht freigeschaltet. Ich habe mich jetzt an die Redaktion gewendet mit folgender Nachricht (die Kommentare sind am Ende, die hpd-Netiquette kann man hier nachlesen: https://hpd.de/inhalt/kommentar-netiquette):

        Sehr geehrte Moderatoren,

        aus der hpd-Netiquette:

        „Sollte Ihnen eine Löschung auch nach Reflexion der obigen Regeln ungerechtfertigt und/oder nicht nachvollziehbar erscheinen, wenden Sie sich bitte ebenfalls an die Redaktion.“

        Ich kann nur raten, warum zwei meiner Kommentare (s. Anhang) in der Diskussion unter dem Artikel https://hpd.de/artikel/feindbild-frau-neues-altes-phaenomen-19070#comments nicht freigeschaltet wurden. Vielleicht sind Sie der Ansicht, das der lange Kommentar einen nicht erlaubten persönlichen Angriff enthält, und die Abkürzung „EOD“ beim kurzen Kommentar ein Schreien darstellt.

        Dann seien Sie aber bitte konsequent, und löschen auch folgende Kommentare meiner Mitdiskutantin:

        „Patriarchalische Auftritte sind zwar selten geworden, aber machmal tun sie es immer noch.“

        -> Persönlicher Angriff als „patriarchalisch auftretend“.

        „lässt uns – einmal mehr – tief in den Abgrund jener sexistischer Zeitgenossen blicken“

        -> Hier werde ich indirekt als Sexist beleidigt.

        „[Was Sie tun] ist erbärmlich“

        -> Persönlicher Angriff

        „Ich hätte auch zu gerne gewusst was Sie so rausgehauen haben. War schlimm, ne? Schade! Es ist immer von Bedeutung, wenn ein Diskussionsgegner durchdr…. äh… die Contenance verliert 8-)“

        -> Unsachlicher und somit unkonstruktiver Beitrag

        „Wer es bis dahin nicht ‚verinnerlicht‘ hatte, dessen Seele wurde durch das Feuer gereinigt und die Menschen kurzerhand lebendig verbrannt. Oft auch Frauen, als Hexen. Finden Sie diese Vorstellung nicht reizvoll?“

        -> Unsachlich und unkonstruktiv, Unterstellung

        „NIEMALS!“

        -> Schreien.

        „in den Sumpf dumpfen Gedankenguts aus dieser toxischen Mixtur aus testosterongeladenem Machogehabe und bigottem Abraum.“

        -> Unsachlich und beleidigend.

        „NEIN !“

        -> Schreien

        „Sie sind keine Frau, das ergibt sich aus Ihrer Argumentation und dann aus Ihrem Kontrollverlust, samt autoritärem Gehabe und aggressivem Ausfall.“

        -> Glasklarer Sexismus. Zusätzlich eine haltlose Unterstellung.

        „ACHSOOOO!“

        -> Schreien

        „Sie schrecken so vor rein gar nichts zurück.“

        -> Persönlicher Angriff, Unterstellung

        „Es folgt nun die sendungsbewusste Überzeugungskampagne, nach dem altbekannten Motto: »Und willst du nicht mein Bruder / meine Schwerter sein, dann schlag ich dir den Schädel ein«“

        -> Nicht prüfbare Unterstellung und Verdächtigung

        „WAS MASSEN SIE SICH EIGENTLICH AN“

        -> Schreien

        „Stimmt, es herrscht dort ein rauer Ton, der allerdings weit freundlicher und vor allem ehrlich und aufrichtiger IST als Sie es jemals sein werden.“

        -> Persönlicher Angriff. (Aber ich darf diese Frau nicht *indirekt* als unanständig bezeichnen?)

        „Ich kann Ewiggestrige nicht leiden“

        -> Persönlicher Angriff

        „Ich mag solche Zeitgenossen nicht, die[…] dem Opportunismus ihres armseligen bigotten Selbstzwecks nibelungentreu [zu] dienen.“

        -> Persönlicher Angriff

        „Ihr autoritäres Gehabe ist erbärmlich, belegt es abermals wes Geistes Kind Sie sind. Sie ertragen nichts was, abseits Ihres beschränkten Kreises existiert und wollen es niedermachen, wenn es sein muss mit Gewalt; hier dann mittels Verbaler.“

        -> Unterstellung und persönlicher Angriff

        „Noch tiefe kann Mann wohl kaum sinken.“

        -> Persönlicher Angriff

        „christlich-konservative alte weiße Männer – ekelhaft!“

        -> Sexismus, Rassismus, Altersdiskriminierung

        „ein Bild auch von Ihnen, einem rechtslastigen Populisten“

        -> persönlicher Angriff

        „Frei von jeglichem Skrupel, sortieren, kopieren und fälschen Sie sich die ‚Sachen‘ zusammen, wie es Ihnen gerade in den Kram passt.“

        -> Unterstellung, persönlicher Angriff

        „Die Vehemenz mir der Sie ans Werk gehen ist beachtlich und Ihre Methoden dubios, bin an den Rande der Kriminalität. Sie führen sich dabei genauso unredlich bis illegal auf wie die Politzampanos ihrer Wahl. So etwas ist ekelhaft, abstoßend und stinkt zum Himmel.“

        -> Unterstellung, Verdächtigung, persönlicher Angriff…

        Nicht mit aufnehmen kann ich hier die ganze Art und Weise, auf die meine Mitdiskutantin einen intimen, sachfremden Umstand behandelt. Stellvertretend dafür soll stehen, was sie selbst über ihre Kommentare sagt:

        „Herr Renton, ich räume ein, eine personenbezogene Argumentation zu Ihren Lasten zu führen.“

        Das alles lassen Sie durchgehen, aber meine unten angefügten Kommentare nicht? Ich bin ehrlich fassungslos ob der Einseitigkeit, mit der Sie hier „moderieren“. Nehmen Sie sich bitte noch einmal die Zeit, darüber nachzudenken.

        Das schlimmste übrigens, was Sie tun könnten, wäre, meine Anfrage zu ignorieren. Vom hpd erwarte ich mehr.

        Mit freundlichen Grüßen

        D.G.

        Anhang: Nicht veröffentlichte Kommentare

        Langer Kommentar:

        „Ich habe Ihren Text nur überflogen. Nur zwei Anmerkungen mache ich noch:

        1) „Herr Renton, ich räume ein, eine personenbezogene Argumentation zu Ihren Lasten zu führen. Die erscheint mir jedoch erforderlich, da Sie es waren, der den Anlass dazu gegeben hat“

        SIE haben mich gefragt „Sind Sie Betroffener?“ Ich wollte dazu gar nicht Stellung nehmen, weil es irrelevant ist, aber da waren Sie anderer Meinung. Um Ihnen zu zeigen, dass es nicht nur irrelevant ist, sondern einfach nicht angebracht, habe ich Ihnen die Frage doch noch beantwortet, obwohl es Sie einen feuchten Kehricht angeht und offensichtlich irrelevant ist, sonst hätten Sie mir nämlich anschließend irgendwo – irgendwie recht geben müssen. Müssen Sie aber nicht, weil es für unsere Diskussion nicht relevant ist. Aber ein ANSTÄNDIGER Mensch hätte das begriffen und sich anschließend wenigstens entschuldigt, die Offenlegung eines derart intimen Faktums zu verlangen. Sie aber bezichtigen mich auch noch der Lüge.

        Keine weiteren Fragen.

        2) Wer sich über Arne Hoffmann und seine Ansichten informieren möchte, sollte sich selbst ein Urteil bilden. Hier seine Webseite und sein Blog:

        https://arnehoffmann.eu/
        https://genderama.blogspot.com/

        Ich lese seit Jahren auf seinem Blog. Deshalb weiß ich, dass die Zuordnung Hoffmanns zu „rechtsextremen Kreisen“ oder seine Bezeichnung als „rotlackierter Faschist“ eine der heute üblichen Diffamierungen darstellt, nicht genehme Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs herauszuhalten. Arne Hoffmann ist so wenig rechtsextrem wie 90% des deutschen Bundestages.

        Aber dass Sie ein Freund solcher Diffamierungen, von Diffamierungen generell sind, ist inzwischen offensichtlich geworden.“

        Kurzer Kommentar:

        „Sinnerhaltendes Zitieren ist nicht lügen. EOD.“

        • Auch an anderer Stelle kämpfe ich um die Freischaltung eines Kommentars. In einem Artikel über häusliche Gewalt kommen Männer nicht vor, und eine Zunahme häuslicher Gewalt wird methodisch falsch belegt:
          https://hpd.de/artikel/haeusliche-gewalt-weite-weg-19063

          Ich schicke demjenigen eine Packung Corona-Bier (die vertrauliche Versendung an eine Zustelladresse klären wir per Mail, es ist mir ernst) oder einer sonstigen Spirituose (Verhandlungssache 😉 ), der mir begreiflich macht, wieso dieser Kommentar gegen die hpd-Netiquette verstößt:

          „Der Frauentag vom Vortag hin oder her, beim Thema häusliche Gewalt nur von Frauen und nicht auch von Männern zu sprechen, ist sexistisch. Selbst wenn es laut Dunkelfeldstudien nicht fast ebenso viele männliche Opfer von häuslicher Gewalt gäbe wie weibliche, sondern nur ein einziges, darf das Geschlecht ebenso wenig wie Ethnie, Hautfarbe etc. ein Grund sein, jenen Menschen zu ignorieren. Kinder waren „trotz“ Frauentag ja auch eine Erwähnung wert.

          Und zu den Zahlen der Charité sei folgendes angemerkt: Eine relative Zunahme kann mit einer absoluten Abnahme einhergehen. „Eine deutliche Zunahme schwerer Misshandlungen“ kann man mit den relativen Zahlen daher nicht begründen. Als interessierter Leser würde ich zusätzlich die absoluten Zahlen haben wollen oder wenigstens einen Link zur Quelle, damit ich selbst weiterrecherchieren kann; meine eigenständige Suche bei der Berliner Charité blieb erfolglos.“

          • der mir begreiflich macht, wieso dieser Kommentar gegen die hpd-Netiquette verstößt

            Einfach: Du äußerst dich in despektierlicher Manier über die heilige Institution des Frauentages („Der Frauentag vom Vortag hin oder her“)

            Über den Frauentag wird nicht so abfällig geredet, ist das klar? Nix „Frauentag hin oder her“, die restlichen 364 Tage geht es eh nur um Männer, und dann willst du den Frauen auch noch den EINEN TAG kleinreden und wegnehmen?
            Wo kommen wir denn da hin wenn man so eine Blasphemie durchgehen lässt? Bestimmt gehst du auch Sonntags nicht in die Kirche.

          • „Einfach: Du äußerst dich in despektierlicher Manier über die heilige Institution des Frauentages“

            Und wo steht in den Netiquette-Regeln, dass man das nicht darf? Sorry, @pingpong, so leicht kriegst Du kein Corona von mir 😉

          • Und wo steht in den Netiquette-Regeln, dass man das nicht darf?

            Erster Punkt: „Schreiben Sie sachlich und in freundlichem/respektvollem Ton gegenüber anderen Menschen.“

            Dein Ton was den Frauentag betrifft ist mindestens respektlos gegenüber Frauen. Vielleicht ist es sogar so ein Internet Hatecrime von denen man in letzter Zeit so viel hört. Die hpd Moderation berät noch.

            Wann krieg ich das Bier?

          • Gar nicht. Ein Tag ist kein Mensch

            OK, letzter versuch: Logik ist patriarchale kackscheise. Wenn die Frau sich durch deine Äußerung zum frauentag angegriffen FÜHLT, wie kommst du dazu ihr diese Gefühle mit deiner männlichen Logik abzusprechen?

            Darf ich mir auch eine andere Sorte Bier aussuchen? 😉

          • @pingpong

            Ich gehe davon aus, dass die hpd-Netiquette noch auf der alten, patriarchalen Logik (der sogenannten „Logik“) basiert.

            Du kannst Dir das Bier, das Du von mir nicht bekommst, selbstverständlich frei aussuchen 🙂

            @uepsilonniks

            Logo, welchen von den zensierten Kommentaren Du auch immer meinen magst 🙂 Nach meiner Zählung waren es diese Woche schon vier, drei davon stehen hier. Bediene Dich.

          • Ich biete folgendes Erklärungsmodell, wenn ich kein Corona trinken muss:

            Dein Kommentar verstößt mitnichten gegen die Netiquette vom hpd. Ein privater Anbieter, der seine Website zur Diskussion oder für Lesereinträge öffnet, hat natürlich das „Hausrecht“. Es besteht grundsätzlich kein Anspruch darauf, dass der irgendwas veröffentlicht, auf das er keinen Bock hat. Das hat auch nichts mit Zensur zu tun. Zensur wäre, wenn du auf deiner eigenen Seite sowas veröffentlichst und der Staat würde dir das untersagen oder abschalten.

            Zum Beispiel könnte Christian hier unsere Kommentare aussperren, wenn er in die Church of Femocracy eintreten würde. Er müsste uns gegenüber weder eine Begründung nennen, noch hätten wir irgendwelche Ansprüche. Pech gehabt. Es steht uns frei, in der Fußgängerzone unsere eigene Meinung rauszubrüllen (Obacht: Lärmschutz) oder auf unserer Webpräsenz Gegenteiliges zu veröffentlichen (Obacht: Shitstorm).
            Anders könnte es sich verhalten, wenn ein Unternehmen eine monopolistische Stellung hat (z.B. YouTube) oder von der Allgemeinheit finanziert wird (z.B. ÖRR). Das ist aber beim hpd oder bei AgitProp-Medien wie „Jetzt“ nicht der Fall.

            Also müssen wir das voller Demut akzeptieren und in unsere eigene Blase kritzeln, in der wir es besser, offener und ehrlicher halten sollten. Danke nochmal an Christian, dass er das tut – und Dank an Semikolon, dass sie es auch nutzt.

        • @Renton
          „Vielleicht sind Sie der Ansicht, das der lange Kommentar einen nicht erlaubten persönlichen Angriff enthält“

          Die Typen vom „Humanistischen Pressedienst“ sind heimlich auf der Seite der Identitären und machen nur einen auf grossartig klassisch links, rationalistisch, was auch immer. Die sind womöglich nicht das, für was du sie hälst.

          • Das fürchte ich auch. Mir fehlte bisher die persönliche Erfahrung, um das zu verstehen.

            Ich werde erst einmal noch abwarten, ob ich nicht vielleicht doch noch eine ausreichende Antwort erhalte. Aber wenn nicht, wende ich mich von denen ab.

          • Du wirst das sicher noch kapieren, nur Geduld! Bei Dingen, die man gut fand, macht es eben nicht so schnell „klick“.

          • Abwarten. Ab und an mache ich so etwas zu meiner Mission.

            Ich habe eben noch mit dem Chefredakteur, Frank Nicolai, telefoniert. Laut seiner Aussage läuft 90% der Moderation in der dreiköpfigen Redaktion durch ihn. Er will sich meine Einsprüche am Montag anschauen.

            Noch bin ich nicht mit denen fertig.

          • ‚Die Typen vom „Humanistischen Pressedienst“‚

            Der HPD ist hier ja ab und zu Thema. Mir ist nicht restlos klar, wie ich den Verein einschätzen soll, ich bin aber skeptisch.

            Laut Wikipedia hat er 5-stellige Besucherzahlen, er wird auch regelmäßig vom Perlentaucher zitiert. Dem breiteren Publikum dürfte er aber unbekannt sein, d.h. die Reichweite ist ist auf ein spezielles Publikum beschränkt.

            Die Redaktion besteht aus 4 Frauen und 2 Männern. Wie feministisch gepolt die Redaktion ist, kann man heututage praktischerweise schon an syntaktischen Ideologiebekenntnissen feststellen:

            Chefredakteur ist Frank Nicolai, er tendiert zu Gendersternen.

            Stellv. Chefredakteurin ist Daniela Wakonigg, die insb. Redakteurin der Zeitschrift MIZ ist, bei der man Augenkrebs vor lauter Gendertiefstrichen bekommt.

            Redakteurin Gisa Bodenstein hält mit Gender-Doppelpunkten die feministische Flagge hoch, aber nicht ganz systematisch.

            Redakteurin Inge Hüsgen schreibt – Überraschung! – normales Deutsch.

            Redakteurin Hella Camargo benutzt flächendeckend Gender-Doppelpunkte.

            D.h. bei der Wahl der Bekennersymbole ist man uneins, die generelle feministische Orientierung der Redaktion ist aber offensichtlich, die daraus folgende Zensurpolitik naheliegend.

            Der HPD ist ja nach eigener Darstellung religionskritisch und an Wissenschaft orientiert. In der Schriftsprache benutzt man die Insignien einer Ersatzreligion, deren Antiwissenschaftlichkeit sprichwörtlich ist. Dieser performative Widerspruch scheint niemandem aufzufallen.

          • @mitm:

            Der HPD ist ja nach eigener Darstellung religionskritisch und an Wissenschaft orientiert.

            „An der Wissenschaft orientiert“, was heißt das heutzutage schon, wo die Wissenschaft von Wissenschafltern selbst untergraben und der Lächerlichkeit preisgegeben wird? Irgendwo hier in diesem Thread wurde auf einen „wissenschaftlichen Artikel“ zur angeblichen Wirkungslosigkeit von Lockdowns verwiesen, publiziert in Nature (!), der ein einziger Witz ist.

            Hier haben sich dankenswerterweise ein paar Leute zusammengesetzt und den Unsinn kommentiert. Sie zählen nach der Reihe die Probleme des papers auf, und es wird immer schlimmer. Am Schluss:

            Glücklicherweise haben die Autoren Quellcode und Daten veröffentlicht, die es ermöglichen, ihre Analyse zu replizieren. Wir konnten die in Abb. 2 ihres Papiers gezeigten Ergebnisse mit dem bereitgestellten Datensatz und dem Jupyter-Notebook reproduzieren.
            Um festzustellen, ob der Ansatz tatsächlich einen Effekt von Lockdowns erkennen kann, konstruierten wir einen Datensatz mit fünf hypothetischen Ländern, in denen Änderungen der Mobilität (oder das Fehlen derselben) einen offensichtlichen Effekt auf die Sterblichkeit hatten (Abbildung 1). Als wir diesen Datensatz durch das Jupyter-Notebook laufen ließen, war keiner der Vergleiche statistisch signifikant bei p < .05 (Abbildung 2). Nach den Kriterien der Autoren würde dies bedeuten, dass auch für unseren handgefertigten Datensatz kein Effekt von Lockdowns gefunden werden konnte.
            Ein Durchlauf eines Datensatzes mit Zufallsdaten (Abbildung 3) durch das Notebook ergab, dass einer von zehn Vergleichen bei p < .05 statistisch signifikant war (Abbildung 4). Nachdem ich den Hauptautor um einen Datensatz gebeten hatte, der den Effekt von Lockdowns zeigen könnte, schickte er einen Datensatz mit zwei Ländern, für den das Notebook tatsächlich einen p-Wert von < .0001 ausgibt (Abbildung 5, oben). Das Hinzufügen von ein wenig Rauschen zu dem Datensatz führte jedoch wieder zu einem nicht signifikanten Ergebnis (Abbildung 5, unten). Der Quellcode und die Datensätze können in unserem GitHub-Repository [6] gefunden werden. Dies deutet darauf hin, dass die vorgeschlagene Methode a) einen Effekt von Lockdowns nicht zuverlässig erkennen kann, selbst wenn er existieren sollte, b) sinnvolle Daten nicht von zufälligen Werten unterscheiden kann und c) anfällig für Rauschen in den Daten ist. Insgesamt scheint dies den Ansatz ungeeignet zu machen, um selbst offensichtliche Effekte eines Lockdown in künstlichen oder realen Daten zu erkennen.

            Wenn „Wissenschaft“ heutzutage so aussieht, dann Gute Nacht.

          • @mitm
            „Der HPD ist ja nach eigener Darstellung religionskritisch und an Wissenschaft orientiert.“

            Ja, diese ganzen „Freireligiösen“ scheinen eine Art Sekte aus dem rechtsextremen Umfeld, mit besten Verbindungen, ua in die SPD

            http://www.bifff-berlin.de/aktuell19.htm

            Ein ganz dickes Brett zum Bohren. Und nicht gerade ein spassiges Thema. Dass diese Leute (und die SPD btw) heute dem Feminismus huldigen ist wohl nicht so schwer zu verstehen….

          • So, wie ich mitm verstehe, durften Frauen Männer nicht „nach Belieben“ vergewaltigen, weil es auch in dieser Konstellation immerhin als Nötigung/Körperverletzung gewertet wurde (werden konnte) gemäß § 249/223 StGB.
            Als Vergewaltigung im strafrechtlichen Sinne jedoch nicht.
            (Du stehst gerade genau so auf dem Schlauch wie M. Landau 😉 )

            Also: War strafbar, wurde aber prinzipiell als leichte(re)s Vergehen gewertet.

          • „Steh ich jetzt auf dem Schlauch?“

            Ich bin nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe.

            „Wer eine Frau…“ stand in § 177.
            Wenn eine Frau Taten an einem Mann beging, die bis auf das Geschlecht die Merkmale des Absätze (1) – (3) des alten § 177 erfüllten, dann konnte sie nicht nach § 177 mit entsprechend hohen Strafen verurteilt werden.

            Der juristische Begriff Vergewaltigung bezog sich nur auf Männer, im Gegensatz zum umgangssprachlichen (der nicht so genau definiert ist).

            Taten mit den Merkmalen der Absätze (1) – (3) des alten § 177 sind (bzw. waren immer) gleichzeitig Taten nach § 240 Nötigung. Der § 240 ist geschlechtsneutral formuliert und gilt auch für Frauen. Die höchste Freiheitsstrafe ist hier immerhin drei Jahre.

            Für die „gleiche Tat“ hätte also z.B. ein Mann 5 Jahre Freiheitsstrafe nach § 177 bekommen können, eine Frau hingegen nur 2 Jahre nach § 240.

            Jedenfalls durften Frauen Männer nicht straflos im umgangssprachlichen Sinn vergewaltigen. Daß die umgangssprachliche Vergewaltigung keine juristische Vergewaltigung war, macht sie nicht straflos.

            Wie es mit der Rechtspraxis aussah, ist eine andere Frage. Insb. ob jemals eine Frau wegen faktischer Vergewaltigung eines Mannes nach § 240 verurteilt worden ist.

          • @Renton: Du warst schneller 😉

            „wie M. Landau“
            Ich habe die ellenlange Debatte bei HPD nur quergelesen (jede 10. Zeile…),aber mein Eindruck war genau der gewesen, daß sie (Landau) die umgangssprachliche und die juristische Definition nicht unterscheiden kann.

          • Kann sie schon, will sie aber nicht, weil dann ihre Aussage „Seehofer & Co haben dafür gestimmt, dass Frauen legal vergewaltigt werden dürfen“ als das Lügenmärchen enttarnt wäre, das sie ist.

    • Die Taktik habe ich mir auch angeeignet, die Rollen/Geschlechter/Seiten umdrehen und somit den Spiegel vorhalten. Bisher erlaubten sich die Gegenüber aber im stillem Groll zu verstummen.

      https://www.fernsehserien.de/schau-in-meine-welt/folgen/69-tahsins-beschneidungsfest-574138

      „Bald ist es soweit! Aufgeregt und voller Vorfreude blickt die elfjährige Fathima auf das kommende Ereignis, das ihr und ihrer kleinen Schwester Aishe endlich zu Frauen machen soll: Die Beschneidung. „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich eine echte Frau“ – freut sich Fathima – obwohl sie nicht so genau weiß, was dann eigentlich anders sein wird. Jedes muslimisches Mädchen muss beschnitten werden, so verlangt es die Tradition.“

    • Die Diskussion ist bizzar. Frau Landau kann ihre kognitive Dissonanz nur noch dadurch reduzieren, dass sie so tut als wären Nötigung und Körperverletzung keine Verbrechen und immer schön in der Offensive bleibt. Man muss fast glauben, dass sie nicht in der Lage ist zu verstehen, was sie eigentlich schreibt. Ihre Unfähigkeit sich vorstellen zu können, dass ein Mann ein Vergewaltigungsopfer sein kann, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

    • „Sind sie etwa ein Betroffener?“
      „Das tut nichts zur Sache, aber ja“
      „OPERROLLE! SEHT! SEHT WIE ER SICH IN DER OPFERROLLE WINDET!“
      Wenn es nicht so traurig ist, könnte man sich darüber kaputt lachen.

    • So was hatte ich letztens auch. Da ging es darum das allein die Anschuldigungen oder Gerüchte bereits dazu führten das ein Schauspieler aus einer Serien entfernt wurde. Sein Standpunkt war wie häufig irrelevant. Das die Anschuldigung schon häufig einem Schuldspruch gleichkommt hatte ich kritisiert.

      Da ist dann auch eine völlig abgedreht und hat mir vorgeworfen ich würde sexuelle Belästigung verteidigen.

      Das ging dann 2-3 Kommentare weiter, bei dem sie eigentlich nur versucht hat mir aus irgendwas einen Vorwurf zu basteln, mit dem man mich als schlechten Menschen hinstellen kann. Ich habe das dann beendet, da sinnlos. Sie ist dann wohl auf mein Disqus-Profil gegangen und hat andere Kommentare zu anderen Themen in ähnlicher Weise kommentiert.

      • „Ich habe das dann beendet, da sinnlos. Sie ist dann wohl auf mein Disqus-Profil gegangen und hat andere Kommentare zu anderen Themen in ähnlicher Weise kommentiert.“

        Alter, auf so was käme ich gar nicht erst, egal wie sehr ich mich mit jemandem in einer Diskussion gefetzt habe. Diese Ideologinnen sind doch echt nicht mehr ganz knusper.

    • Habe gestern noch zwei Kommentare dort abgeschickt, davon wurde vorhin einer (der erste) freigeschaltet.

      Ich rechne also nicht mehr mit einer freischaltung des zweiten, daher poste ich den hier nochmal:

      „Angesichts der Aussage von Herrn Renton: „Ja, ich bin Betroffener. Ich wurde in meiner Ehe vergewaltigt.“ fällt M. Landau nichts besseres ein als „sie schrecken vor gar nichts zurück.

      Geht’s noch?
      Was für ein Schlag ins Gesicht eines Vergewaltigungsopfers, wenn es tatsächlich wahr ist – wie nonchalant fühlt sich M. Renton dazu bereit, das einfach zu leugnen?
      Was wäre, wenn man einer vergewaltigten Frau das selbe um die Ohren hauen würde?
      Warum ist die Moderation nicht spätestens an dieser unterirdischen Stelle endlich eingeschritten, um die unverschämtheiten von M. Landau zu unterbinden?

      M. Landau wischt Herrn Rentons Aussage vom Tisch, als wäre es nix – glaubt irgendwie, das mit einem „Auch Männer können betroffen sein, wenn auch in geringerer Zahl“ als ungalubwürdig delegitimieren zu können.

      Auch dabei kann man M. Landau durchaus kritisch anshen:

      Nach den CDC-Zahlen in den USA werden Männer tatsächlich sehr viel seltener vergewaltigt als frauen – aber nur, weil lediglich „forced penetration“ als Vergewaltigung gewertet wird, während „forced to penetrate“ dann nur unter sonstiges einsortiert wird.
      https://time.com/3393442/cdc-rape-numbers/

      Das passt nicht in das übliche Weltbild, das uns verkauft wird, und löst auch in meinem Kopf spontanen Unglauben aus -wie kann das sein?
      Dabei zeigt eine kurze Recherche, dass die Zahlen dazu durchaus in der Wissenschaft bekannt sind:
      https://lovists.com/2021/02/20/women-are-as-sexually-violent-as-men/

      (von dort: Zahlreiche Links zu weiter Quellen)

      Wie das so unglaubliche (Frau vergewaltigt Mann) nun konkret aussieht?
      Die Website https://menarehuman.com/female-rapists-weapon/ sammelt Erfahrungsberichte.

      Gemeinsamkeiten, die immer wieder auftauchen:
      Die Drohung, den Mann selbst der Vergewaltigung zu bezichtigen, wenn er etwas sagen will, kombiniert mit dem Hinweis und dem gemeinsamen Bewusstsein der Täterin und des Opfers, dass in einer solchen Konstellation niemand dem Mann glauben schenken wird.

      M. Landau reproduziert mit solchen auswürfen alles, was es männlichen Opfern von Vergewaltigung schwer macht, überhaupt darüber zu sprechen.
      Sie oder er versucht, Herrn Renton lächerlich zu machen und klein, ihn zu diskreditieren, und ist sich für keinen ad hominem-angriff zu schade.
      Und die hpd-moderation zensiert Herrn Renton weg und lässt M. Landau beliebig gewähren.
      Wie bekannt sich das für alle männlichen Opfer von Vergewaltigung anfühlt.

      • Weil es Frauen Angst machen könnte, KÖNNTE(!), soll es von Frauen vergewaltigten Männern nicht möglich sein, diese Frauen wegen Vergewaltigung anzuzeigen.

        Das spielt in der gleichen Liga wie das Frauen die Hauptopfer des Krieges sind, da sie ihre Ehemänner, Söhne und Brüder verlieren. Mir unbegreiflich warum Feministinnen oder andere Frauenorganisationen als moralische Instanzen gesehen werden.

      • Thx, maddes8acht.

        Um das hier noch klarzustellen: Ich wurde nie in meiner Ehe vergewaltigt, bin noch nicht einmal verheiratet gewesen. Es ging mir nur darum, zu verdeutlichen, dass es vollkommen irrelevant ist, ob dem so ist – das schreibe ich beim hpd ja auch ständig. Von daher habe ich auch kein – na gut, kaum – ein schlechtes Gewissen, dass ich da gelogen habe. Die Reaktion der Frau allerdings finde ich entsetzlich – es könnte schließlich auch wahr sein.

        Mannmannmann, soviel Niedertracht.

        • Offen gestanden dachte ich mir das, weil man in unserer sicheren Filterblase doch ein gewisses Gefühl für Diskutanten entwickelt und wohl ein so schwerwiegender Umstand hier in irgendeinem Kontext schon mal zur Sprache gekommen wäre.

          Ich finde die Behauptung dennoch legitim, weil sie, wie bei einer zweifelsfrei stark feministisch ideologisierten Frau nicht anders zu erwarten, wunderbar die Maske hat fallen lassen.

          Nur mal zum Vergleich: Wenn Semi hier von ihrer Vergewaltigung durch ihren jetzigen Mann erzählte, derer sie sich wohl als Vergewaltigung nach eigener Aussage erst nach ihrer feministischen Epiphanie bewusst geworden ist, ist keiner hier derartig gehässig auf sie losgegangen, wie diese Person da gegen dich – und da, wo wir hier nun wirklich einige haben, die nicht gerade zimperlich sind.

          Diese Landau musste davon ausgehen, dass ihre verbalen Übergriffe mit einer nicht unerheblichen Wahrscheinlichkeit dazu führen können, einen Menschen am anderen Ende der Leitung tief zu kränken und zu verstören. Ihr war das aber egal, nur weil es sich bei diesem Menschen um einen Mann handelte.

          Das feministische Verständnis von Gleichberechtigung und Empathie „in a nutshell“…

  11. ruft man diese kirchliche Seite auf kommt: „Diese Seite kann nicht angezeigt werden“

    Sucht man nach „Sekten“ kommt der link, der angeben ist. Auch dann kann man die Seite nicht öffnen.

    Tja, die haben kapiert, dass sie ein Eigentor geschossen haben und deshalb die Seite runtergenommen 😀

    • Das hat die Linke zu verantworten, aber dafür wird sie den Rechten die Schuld zuschieben, mit Unterstützung der Medien.

      Völliger Wahnsinn und Produkt von Konzept wie Cultural Appropriation

  12. Ja, wie nur? Wir lesen also:

    https://taz.de/Debatte-um-Erinnerungskultur/!5754783/

    Denn als „Zivilisationsbruch“, als bis dato einzigartigen „Zusammenbruch der Moderne“ kann die Shoah nur betrachten, wer die Gewaltexzesse der Moderne außerhalb Europas ausblendet.

    Hier wird dann so getan als wäre „Vorsatz“, also der bewusste Willen, bei der Vernichtung von bestimmten Menschen kein besonderes und heraushebendes Merkmal. Dabei unterscheidet das den blossen Todschlag vom Mord. Für die kollektivistischen Progressiven aber gibt es natürlich keinen „freien Willen“, keine Verantwortung, keinen Vorsatz, weil dies individualistische Konzepte sind, die vom Kollektivisten üblicherweise verworfen werden, wie das Individuum selbst. Und daher zählen sie einfach die Leichen, um über historische Figuren richten zu können (merkwürdigerweise werden Kommunisten davon regelmässig ausgenommen).

    Und so kann der „Postkolonialist“ Leopold II, Hitler und sogar Churchhill und Jefferson nach Belieben in den gleichen antiimperialistischen Suppentopf schmeissen und auf mittlerer Hitze garen.

    Das Ganze ist gegen die „Exklusivität jüdischer Opfer“ gerichtet, wie auch schon die ganze progressive Opferpyramide, in der Juden höchstens durch Abwesenheit glänzen. Die „Spezifik der Shoah und des Antisemitismus“ seien „bisher“ „eine hohle Phrase“, wobei kaum zu vermuten ist, dass es Argumente gäbe, die Charlotte Wiedemann von einer Singularität des Holocaust überzeugen könnte. Wer Motive von Taten nicht zur Grundlage ethischen Urteilens machen will, der will sich wohl einfach einer allgemeinen universellen Verbindlichkeit des Urteilens überhaupt entziehen. Massenmorde müssen für diese Kolektivisten eben auch Mittel der Politik sein dürfen! Amoralischer Geschichtsrevisionismus präsentiert sich heute als die „Suche nach einem Geschichtsverständnis für eine Periode nachlassender weißer Dominanz“.

  13. Over the past few days, women have come forward in droves to relate stories of being harassed or assaulted by men. Indeed, there can scarcely be a woman in London, and doubtless in other towns and cities too, who doesn’t feel nervous walking alone in isolated places at night; and many more have experienced some kind of harassment or threat from male strangers in the street, even in broad daylight.

    So this is a real concern. Unfortunately, it has been hijacked by those with an extreme agenda, who have shamefully appropriated and politicised Sarah Everard’s murder in order to demonise men in general.

    A Green party peer, Baroness Jones of Moulsecoomb, called for “a 6pm curfew for all men” which would “make women a lot safer, and discrimination of all kinds would be lessened”.

    Apart, of course, from discrimination against men which would become mandatory. ….

  14. Genau in diese Richtung entwickelt es sich auch in Deutschland. Als short-cut, nicht grossartig umständlich über den „Antizionismus“ wie in USA und GB, das ist auch längst gelaufen. Mal wieder ein deutscher Sonderweg. Jetzt gleich zum „Postkolonialismus“.

  15. Einspruch Euer Ehren!
    Der stoische römische Meisterdenker ist daran völlig unschuldig! 😉

  16. Wenn jemand wissen will, was „Orientalismus“ ist, gibt es hier einen hervorragende Einführung von Sotheby´s. Ja, dieses Auktionshaus. Und wer dann noch das nötige Kleingeld übrig hat, um seinen Salon mit einem dieser Werke auszustatten …..

  17. „Bekommt eine Frau ein Kind, ist ihr Ehemann automatisch der Vater – egal, ob das auch biologisch zutrifft. Das soll nach dem Willen der SPD auch für lesbische Paare gelten. Doch die Union blockiert das Gesetz – und damit auch andere Reformen des Familienrechts.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article228435839/CDU-verdaechtigt-SPD-Biologie-durch-Ideologie-ersetzen.html

    …. soll der Paragraf 1591 im Bürgerlichen Gesetzbuch künftig folgendermaßen formuliert werden:

    „Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat. Mutter eines Kindes ist neben der Mutter nach Absatz 1 auch die Frau, die zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter nach Absatz 1 verheiratet ist oder die die Mutterschaft anerkannt hat.“

    Mutter zu sein ist dann auch nichts Biologisches mehr.

    Die Scheinheiligkeit und Bigotterie der CDU-Linie ist auch bemerkenswert:lockquote

    Für die Regelung einer Mitmutterschaft oder Co-Mutterschaft sei das Abstammungsrecht schlicht der falsche Ort, argumentiert der stellvertretende Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU).
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    „Abstammung benennt die biologische Frage, wer Vater und Mutter eines Kindes sind. In Fällen gleichgeschlechtlicher Eltern ist aber klar, dass eine biologische Abstammung allenfalls zu einem Elternteil bestehen kann“, sagt Frei. Diese Situation sei deutlich eher mit der Adoptionssituation als mit der Abstammung vergleichbar.

    Das ist eine glatte Lüge. Wer „Vater“ ist, ist eben gar keine biologische, sondern eine vornehmlich soziale Frage. Das ist Sexismus, wie er leibt und lebt und menschenrechtlich höchst bedenkliche Diskriminierung von Männern (und Kindern).

    …. „Ich bin daher nicht sicher, ob es der SPD hier primär um Verbesserungen für die Betroffenen geht oder vielmehr vor allem darum, Biologie durch Ideologie zu ersetzen.“

    Und ich bin mir absolut sicher, dass es der CDU darum geht, die Biologie durch Ideologie in guter alter Tradition ersetzt zu lassen….. Beleg hier:

    „Auch bei heterosexuellen Paaren gilt der Ehemann der Mutter automatisch als Vater, es sei denn der leibliche Vater ficht die Vaterschaft an. Wir sehen keinen Grund, warum hier zwischen homosexuellen und heterosexuellen Paaren unterschieden werden soll.“

    Das ganze pingpong-Spiel von SPD und CDU läuft gleichermassen auf eine generelle Abschaffung der Elternschaft zugunsten von Vater und Mutter Staat hinaus. Das sind totalitäre Tendenzen, die höchst argwöhnisch betrachtet werden müssen.

    Was so überaus schmerzhaft fehlt, ist eine konkrete Vorstellung der echten Menschenrechte, eine Idee, die auf dem Altar staatlich-kollektivistischer Übermachtsphantasien geopfert wurde. Das kann uns noch sehr teuer zu stehen kommen.

    Man sieht wie der Fokus auf die Institution Ehe die Negierung des Menschenrechts von Vätern und Kindern (auf die Anerkennung ihrer biologischen Abstammung) sicherstellt. Somit ist die „Ehe für alle“ eine Zementierung von der Allmacht von Staat (damals: Kirche) über die Individuen. Wissen die LGBTler welchem reaktionären Quatsch sie hier als nützliche Idioten gedient haben?

  18. Hier mal ein anschauliches Beispiel dafür, wie Herr Restle das mit dem „Nicht darüber berichten, was ist“ meinte:

    „Zweieinhalb Jahre nach dem Brandtod des 26-jährigen Amad A. in der JVA Kleve stellt sich im NRW-Untersuchungsausschuss heraus, dass die TV-Politmagazine „Westpol“ und „Monitor“ mit Hilfe der rot-grünen Landtagsopposition, fragwürdiger Gutachter und manipulierten Zeugenaussagen Polizei und Justiz mit falschen Verdächtigungen überzogen.“

    https://m.focus.de/politik/deutschland/oeffentlich-rechtliche-vorverurteilung-wdr-schuert-im-fall-amad-a-hass-gegen-justiz-und-blamiert-sich-bis-auf-die-knochen_id_13090415.html

    Das ist echt der Hammer. Völlig ungeniert.

  19. Und schon wieder ein (landespolitisches) Corona-Opfer:

    „Woidke hat jetzt Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) die Zuständigkeit für die Impfungen entzogen – und damit für das aktuell wichtigste Projekt in der Coronakrise. Dieses wird nun von einem Krisenstab für „Impflogistik“ im Innenministerium von CDU-Minister Michael Stübgen organisiert, Chef ist dessen Staatssekretär Markus Grünwald. Nonnemachers Staatssekretär Michael Ranft und Staatskanzlei–Amtschef Benjamin Grimm leisten „Unterstützung“.“

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/ministerpraesident-entmachtet-gesundheitsministerin-impfkabinett-soll-impfungen-in-brandenburg-organisieren/27019282.html

    Da hat ein alter weißer Mann der Frau mal gezeigt, wo es langgeht…..

  20. Ist es nicht offensichtlich, dass die Russen – wenn irgendetwas – die idiotische linke Identitätspolitik im Westen unterstützen?! Vor allem ist die so giftig wie Novitschok!

    • Der verteidigt sich nur und muss dafür auf das Niveau des durchverblödeten Westens und seiner noch dümmeren Journalisten absteigen, sonst verstehen die ihn wieder nicht (oder falsch).

      Ich kann keine nennenswerten Anzeichen entdecken, dass Russland hinter der woken Spinnerei steckt. Eher Leute wie Soros, der sicher nicht von Russland ausgehalten wird. Falls er überhaupt auf fremde Rechnung agiert, dann steckt da irgendein Geheimdienst dahinter.

      • Natürlich steckt „Russland“ hinter der woken Spinnerei. Deren Grundlage wurde in den 1960er Jahren durch moskautreue Kommis geschaffen, damit wurde die Bürgerrechtsbewegung und der Feminismus unterwandert und auf linksextreme Linie gebracht. Das geschah alles um den Positionswechsel Israels mit dem Sechstagekrieg, daher ist der „Antizionismus“ auch *das* zentrale Element der woken Idiotie. Putin ist ein KGB-Mann und muss das alles bestens wissen. Sicherlich sind die alten Seilschaften auch noch da. Allein eine Figur wie Angela Davies, die nicht umsonst die Ikone der Woken ist, beweist das.

        • Nur weil „Verschwörungstheorie“ ein CIA Kampfbegriff ist, heisst das nicht das manche Leute Zusammenhänge sehen, die schon recht … lustig sind 😉

        • Es sind aber nicht mehr die 60iger, die Sowjetunion (und der Kommunismus) ist längst Geschichte und man kann den amerikanischen Geheimdiensten vorwerfen was man will, aber eines bestimmt nicht: dass sie bei Unerwanderung stillschweigend zusehen. Im Gegenteil haben die die Presse selbst massiv unterwandert und sitzen an den Schaltstellen.

          Ganz so einfach ist das nicht. Russlands Einfluß auf den Westen ist lächerlich gering. Auch jetzt noch könnten unsere Eliten die Spinnereien mit einem Fingerschnips beenden. Aber sie tun es nicht. Und du willst bestimmt nicht behaupten, dass alle Machtpositionen im Westen schon von Russen besetzt sind… oder doch? Da ist ja das mit der jüdischen Weltverschwörung noch dreimal plausibler, denn deine Ethnie findet man erstaunlich oft, wenn es z.B. um Migration und Rassefragen geht (Soros, Sarkozy, Barbara Lerner Spectre etc.) und in den Medien wohl auch. Ist nur auch nicht besonders plausibel, weil Israel ja selbst Probleme hat, sich er Woken zu erwehren.

  21. Employees of Deloitte, one of the world’s largest accounting and consulting firms, can reportedly be reprimanded and even fired for “microaggressions” in the workplace, according to new “anti-racism” training.

    During the mandatory training, employees were told they must constantly promote an “anti-racist” culture by adhering to “equity” instead of “equality.”

    The difference, according to slides from the PowerPoint obtained by The Daily Wire, is that “equity” takes into account the “historical and systemic barriers and privileges” of certain groups, such as white men.

    Any “anti-racist” policy violations can be investigated and end up being punishable with a simple verbal warning or something more severe, like an official reprimand or termination.

    https://www.livetube.tv/blog/anti-racism-training-at-consulting-giant-deloitte-warns-employees-that-microaggressions-are-now-punishable-offenses-reports

    Die Pseudowissenschaft Psychologie mit ihrer jahrzehntelangen New Age-Unterfütterung macht das möglich. In der Unternehmensberatung – und nicht nur da – hat sich ein organisiertes Unwesen von Quacksalbern und Schlangenölverkäufer breit gemacht, auf den der Samen des links-progressiven Totalitarismus wie auf höchst fruchtbaren Boden fällt.

    • Diese Psychologie ist doch eine ganz exzellente Wissenschaft. Sie erlaubt die Etablierung Orwellscher Newspeak-Standards ganz ohne häßliche Knochenbrecher-Methodik. Am Schluß des verlinkten Blog-Artikels:
      „To combat such indirect bias in their own workplace, Deloitte has created dozens of ‘Inclusion Councils.’
      “The whole philosophy around the Inclusion Councils,” said Cooper, “is being able to provide this environment where we literally drive conversations and the opportunity for everybody to come together to meet and to express their views.” “
      Aber wer beim Ausdruck seiner Sicht der Dinge eines der auf dem Boden flächendeckend herumliegenden rohen Eier ankratzt, fliegt raus. Und das wird als Wohlfühlambiente für jedermann hingestellt. Und solcher Wahn ist keine abartige Ausnahme, sondern breitet sich überall aus. Mir schlägt der Krampf nun wirklich aufs Gemüt.

  22. Diskutieren ist rassistisch.
    Der Gebrauch von Verstand und Vernunft ist rassistisch.
    Schwarze nicht als moralische höhere Instanz anzusehen ist rassistisch.

    Für großes Befremden sorgte bei ihnen schon der Name der Sendung, von dem manche von ihnen erst nach ihren Zusagen erfuhren: Über die Frage, „warum Rassismus mit uns allen zu tun hat“, sollte unter dem Titel „Freiheit, Gleichheit, Hautfarbe!“ diskutiert werden.

    Absolute Shitshow, die Volksverhetzung des ÖRR mit „Antirassismus“ ist im vollem Gange und pseudokritische Akteure wie diese „Übermedien“ verleihen noch den letzten Schliff von Legitimität. „Putting lipstick on that pig“ wie man auch so schön sagt. Der letzte Satz zeigt ganz klar, auf welcher Seite Niggemeier steht, auf der der Rassisten nämlich:

    Der WDR wollte es diesmal besser machen – und hält sich selbst eigentlich für superprädestiniert, es richtig zu machen. Doch ausgerechnet bei der Organisation des großen Themenabends, der auch ein großer Wiedergutmachungsabend sein sollte, mit „Reinwaschungs-Talk“, wie es die Komikerin Enissa Amani nannte, ließ die Redaktion offenbar jegliches Gespür für die Anliegen mehrerer Schwarzer Teilnehmerinnen vermissen.

    ÖRR zerschlagen und abwickeln! Diese demokratiefeindlichen Strukturen müssen beseitigt werden! Sie gefährden unsere demokratische Grundordnung in ganz erheblicher Weise.

  23. Lesenswert:

    The COVID Class War Heats Up

    https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/the-covid-class-war-heats-up-michael-lind

    Some on the populist right and anti-capitalist left interpret the prolonged state lockdowns as a conspiracy by big business against small business. ….. But the wealth gains for the rich have come mostly from their disproportionate representation in the stock market, not from their ability to steal customers from small companies that have gone under. …. The COVID class war is an intra-elite power struggle between progressive professionals and conservative small-business owners ….

    …. What I describe in The New Class War as America’s dominant public philosophy of “technocratic neoliberalism” is a synthesis of two distinct traditions: pro-market neoliberalism in economics, and technocratic progressivism in political culture. While economic neoliberalism is a moderate form of right-wing libertarianism, the second strain of this hybrid ideology, technocratic progressivism, can be traced back to the original American progressives of the 1900s. Inspired by Imperial Germany’s Kathedersozialisten (socialists of the professorial chair) and Britain’s New Liberals and Fabian socialists, many early American progressives believed that U.S. society was threatened from above by rapacious capitalists and from below by the ignorant, dangerous masses. What was needed was a third way between plutocracy and mobocracy—a planned society guided from above by highly educated, nonpartisan, altruistic experts informed by the truths of social science. …..

    …. The cult of Dr. Anthony Fauci illustrates the mentality of technocratic progressivism. Indeed, in the past decade progressives have treated three figures who were ostensibly insulated from electoral politics—Supreme Court Justice Ruth Bader Ginsburg, former FBI chief Robert Mueller, and now Dr. Fauci—as secular saints, complete with their own votive candles. In each case, these beatified figures were said to be saving America from evil or misguided elected officials and misled majorities of the citizenry.

    Und wenn jemand glaubt, diese Ideen kommen nur oder vor allem aus Deutschland: think again! ….

    Many environmentalists, for example, reject two simple and straightforward approaches to mitigating greenhouse gas emissions—a tax on carbon and building more nuclear power plants—in favor of an incredibly complicated, Rube Goldberg scheme, the Green New Deal, in which governments would forward-plan the energy economy for decades on the basis of computer models, directly ban fossil fuels, discourage automobiles and single-family homes and meat consumption, and massively subsidize unreliable, intermittent solar and wind power and biogas generation.

    Diese apokalyptische progressive Bewegung ist die grösste akute Bedrohung der westlichen Demokratien seit Kommunismus und Faschismus. Hier wird ihre tatsächliche geschichtliche und gesellschaftliche Basis ganz ganz gut dargestellt.

    • Ach was, die progressiven Übermenschen wissen am besten, was die Leute WIRKLICH wollen. Sie haben nämlich nur ein falsches Bewusstsein, diese Wilden, und müssen nur richtig erzogen werden!

  24. Nein, das ist nicht „unsere Schande“, sondern die Schande derer, die den türkischen Faschismus aufgebaut und gewähren haben lassen, wie vor allem die Regierung Merkel.

    Gibt es da nicht auch diese Zentralmoschee des türkischen Faschismus in Köln? Warum ist die nicht längst dicht gemacht?!

    Statt dessen tut der Fascho-Apologet Özdemir und seine Islamismus-Freunde von den Grünen (hallo Frau Roth!) so, als stünden sie über all dem ….

  25. Klasse Text über Serienfalschbehauptungen und den „Mandela-Effekt“:

    https://www.publicomag.com/2021/03/publico-dossierich-glaube-dass-ich-weiss-und-es-ist-das-richtige/

    Auszug:

    Eine wirklich stabile Matrix bildet sich erst, wenn eine politische Klasse, die tausende Atomtote und verwandte Falschannahmen für bewiesen hält, mit einem Medienkomplex zusammenwirkt, der die Behauptungen in Dauerserie wiederholt. Es entsteht ein systematischer, politisch ausgerichteter Mandela-Effekt: der Glaube, etwas zu wissen. Das unterscheidet diese Art Bewusstsein übrigens von Religion: Dort weiß jemand, dass er glaubt.

    Wenn jemand auch noch darauf konditioniert ist, alles, was seinem Wissensglauben widerspricht, als Fake News abzutun, als Verschwörungstheorie, die gar nicht erst geprüft werden darf, weil dann schon eine Infektion mit dem Falschen droht, dann schließt sich die letzte Lücke im Denkgebäude.

  26. S. 59: „Wir schaffen Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern“

    Das bedeutet: Systematische Diskriminierung der bösen Männer, was der Besserstellung von Frauen dienen soll:

    effektives Entgeltgleichheitsgesetz einführen …. wirksames Verbandsklagerecht enthalten, damit bei strukturellen Benachteiligungen auch Verbände die Klage übernehmen können …

    Natürlich totalitär werdene Ausweitung des Sozialstaats, das wirkliche zentrale Anliegen der antidemokratischen Grünen:

    Wir wollen für eine eigenständige Absicherung in allen Lebensphasen sorgen – von der Berufswahl bis zur Rente.

    Mit einem zentralen und übermächtigem Staat, der alles richtet, „von der Wiege bis zur Bahre“, wie die Faschisten das ausdrückten. Das wird dann euphemistisch „Teilhabe“ genannt, ist aber reiner Paternalismus.

    Die Wassermelonen-Partei: aussen grün, innen rot und die Kerne sind braun.

    Ein Recht auf Wohnen ins Grundgesetz

    Das ist der totalitäre Griff nach dem Volksvermögen. Muss der Staat ergreifen, um die Ungerechtigkeit zu lindern. Das ist populistisches Demagogentum par excellence.

    Frauenquote in der Wissenschaft von 40 % und die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit (orwellsch „Wissenschaftsfreiheit verteidigen“):

    Politisches Handeln in der geistigen Tradition der Aufklärung sowie die Orientierung an den Erkenntnissen der Wissenschaft stehen immer stärker unter Druck, auch in Deutschland. Doch es braucht freie Wissenschaft, um mit Erkenntnis und Innovation gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen und Menschheitsprobleme zu lösen. ….

    Wobei.“die geistige Tradition der Aufklärung“ natürlich das grosse Problem ist. Mit „freier Wissenschaft“ ist hier sicher gemeint, dass es Freiheit eben von dieser „Tradition der Aufklärung“ geben muss, man die Wissenschaft „dekolonialisieren“ muss … Wie unverfroren die Grünen doch lügen können. Weiter:

    Die Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit muss zentraler Aspekt der Außenpolitik sein.

    Dass überall auf der Welt 2 + 2 = 5 gelten kann!

    wollen wir einen Partizipationsrat, ähnlich dem Deutschen Ethikrat, als ein gesetzlich verankertes und unabhängiges Gremium einführen, mit Vertreter*innen aus der (post)migranti-schen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Forschung.
    …. bei einem Ministerium bündeln und diese Themen aus dem Innenministerium herauslösen. …. werden wir ein Partizipations- und Teilhabegesetz vorlegen und das Bundesgremiengesetz reformieren.

    Dann wird jeder so schreiben und rechnen können, wie er will, ohne den weissen Rassismus der Mathematik und der Grammatik. Und: Abschaffung der Demokratie durch eine Art kommunistisches Rätesystem. Auf S. 91 wird ganz beiläufig klar gemacht, dass die progressive Identitätspolitik mit ihrem Seximus und Rassismus der Massstab aller Dinge werden soll:

    Antirassismus, Antidiskriminierung und Postkolonialismus wollen wir in Lehrplänen verankern.

    Natürlich wollen die Grünen die Kriminalisierung von Meinungsfreiheit vorantreiben

    Wir treten für einen effektiven Umgang mit Nutzer*innenbeschwerden, eine Verbesse-rung der Strafverfolgung und zivilrechtlicher Durchsetzung ein. Dafür brauchen wir personell wie technisch bestmöglich aufgestellte Strafverfolgungsbehörden. Diese müssen, gut geschult, auf Grundlage klarer Rechtsvorgaben arbeiten können.

    Echte Straftaten hingegen sollen im Gegenzug natürlich entkriminalisiert werden! Der totalitäre Staat fürchtet keinen Mord und Totschlag, sondern vor allem Gedankenverbrechen. Die richtigen Meinungen sollen sogar „unbürokratisch“ unterstützt werden können, was man „Demokratieförderung“ nennt, wofür natürlich auch ein Gesetz her soll.

    Weiteres Element für die Gleichschaltung im grünen totalen Staats soll natürlich die „Gleichstellung“ sein, die institutionalisert werden soll:

    Die neu geschaffene Bundesstiftung Gleichstellung werden wir zu einer effektiven Institution ausbauen, die gesichertes Wissen zu den Lebenslagen aller Geschlechter bereitstellt und wirksame Maßnahmen für Gleichberechtigung entwickelt, bündelt und für Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zugänglich macht. Hierfür leisten die Sozialwissenschaften und die Genderstudies einen unverzichtbaren Beitrag.

    Damit jeder nochmal kapiert, was unter „Wissenschaftsfreiheit“ zu verstehen ist: zB das antiwissenschaftliche, rein politische Agieren der „Gender Studies“.

    Die totalitäre Zielsetzung wird ganz unumwunden eingeräumt (S. 100, ganz unten):

    Wir brauchen eine Gleichberechtigungsstrategie, die alle Lebens- und Politikbereiche umfasst, ressortübergreifend arbeitet und die Erkenntnisse in umsetzbare Ziele übersetzt.

    und ganz im Stil von Kommunisten, Nazis und Konsorten:

    Es wird Zeit für eine feministische Regierung, in der Frauen und Männer gleichermaßen für Geschlechtergerechtigkeit eintreten.

    Es wird Zeit, die Grünen als grösste Gefahr für unsere Demokratie zu sehen und konsequent danach zu handeln!

    Antisemiten sind es natürlich auch (was absolut regelmässig bei durchgeschallerten totalitären Apokalyptikern der Fall ist), was hier aber nur sehr, sehr vorsichtig gezeigt wird:

    Die Existenz und die Sicherheit Israels als nationale Heimstätte des jüdischen Volkes mit gleichen Rechten für all seine Bürger*innen sind unverhandelbar.

    Ausser natürlich, wenn es „gleiche Rechte“ für alle verwehrt, wie Gender Studies und Postkolonialismus, die massgeblichen „Wissenschafts“-Disziplinen der Grünen, unablässig behaupten.

    Die zunehmende Bedrohung Israels in seiner Nachbarschaft verurteilen wir.

    Diese Bedrohung wird bewusst verschwiegen, da sie nicht ge- und benannt wird. Da die Grünen ja immer genau das fordern, etwas zu benennen, kann. man ihr Schweigen hier nur als prinzipielle Übereinstimmung mit dem Iran (und den „Palästenensern“) sehen. Wie alle Antisemiten sehen auch die Grünen als Grund für den ganzen Konflikt die „Annexion von besetzten Gebieten oder der fortschreitende völkerrechtswidrige Siedlungsbau“ an. Die brutale, antidemokratische und völlig.menschenverachtende Diktatur der PA wird mit der Versicherung todgeschweigen und ummäntelt: „Die angekündigten Wahlen in den palästinensischen Gebieten sind ein positives Zeichen.“

    Jetzt liegt es bei Ihnen. In Wahlen entscheidet eine Gesellschaft darüber, wer sie sein will. Wah-len sind ein Moment der Freiheit. Nutzen Sie ihn – für die Freiheit.

    Wer die grünen Rattenfänger wählt, der betreibt die Abschaffung der Demokratie, der unabhängigen Justiz und der freien Wissenschaft und macht sich mit schuldig.

    • Ne, die Grünen sind eine Partei, die gegen die gesamte Moderne ist. Die Grünen sind zutiefst reaktionär wie man früher mal sagte. Dieser Begriff muss unbedingt eine Renaissance erfahren, der passt einfach allzu sehr auf die Linke von heute.

  27. Die Stasistiftung sieht natürlich überall den weissen Rassismus, was auch sonst:

    Und hier haben wir ein Stelldichein mit dem Extremistenfunk DLF und der chinesischen Agitatorin, die im letzten Jahr brühmt wurde, weil sie gegen den „antichinesischen Rassismus“ wetterte:

    Es ist also wohl nicht nur Putin, sondern auch China, die hinter der antidemokratischen progressiven Bewegung steht:

    Wer hätte denn sowas gedacht, dass der genozoidale China-Staat da mitmischt?

    • Da stecken weder China noch Russland hinter. Das ist der protestantisch-christliche Schuldkomplex der sich andere Bahnen sucht. Es ist halt eine falsche Sozialisierung nach den Ideen des neuen Testaments zu leben. Es fällt ja auch auf, dass nur in Staaten die christlich-protestantisch sozialisiert sind, dieser Schuldkomplex auftritt. Weder in budistisch geprägten Staaten, noch in muslimisch geprägten Staaten, noch in Israel, noch in katholisch geprägten Staaten, noch in orthodox geprägten Staaten gibt es so etwas.
      Wenn man diesen religiösen Unterbau, welcher die gesamte Gesellschaft durchzieht ablehnt, dann ist dieses Schuldkonzept sinnlos, weil man dann den Menschen sieht und nicht irgendwelche Idealvorstellungen wie der Mensch zu sein hätte

    • Der ganze twitter-thread ist lesenswert.

      Money quote:
      When you see something like this, it’s worth asking yourself: what’s going to happen 2046?
      Anzahl der Spermien sinkt bis 2045 auf 0? 2046: Negative sperm FTW! Sagt die Wissenschaft! 😀

  28. Der bemerkenswerte Artikel für diese Kommentare:

    Joe Biden Must Defend America from the Lies of Foreign Tyrannies
    https://www.commentarymagazine.com/noah-rothman/will-joe-biden-defend-america-from-the-lies-of-foreign-tyrannies/

    These cynical efforts to deflect from the grotesque human-rights abuses that were and remain common to socialist republics always had their credulous audiences in the West, but American public officials could be counted on to see this tactic for what it was. Today, though, we cannot be sure that American officials still see these assaults on U.S. credibility for what they are. Among an ascendant intellectual class, the notion that the United States is historically as or more abusive toward its own citizens is practically canon.

    To lend any credence to the notion that there is any human-rights equivalency between the United States and Russia or China is so hideously misinformed that it borders on mania. …..

    Es gibt ja leider verdammt viele Leute, die einem versichern, Putin würde nur Russland verteidigen, wäre superbeliebt bei seinen Leuten und all das. Die gleichen Leute bekommen dann aber einen Ausraster, wenn es um so harmlose demokratische Figuren wie Merkel oder Trump geht.

    Make no mistake: There is no equivalence. China has ruthlessly crushed democracy in Hong Kong. It has ethnically cleansed tens of thousands of minority Muslims in Xinjiang. It has herded them into reeducation camps, where they are forced to violate the tenets of their religion and are subsequently dispersed throughout the country to perform forced labor.

    Russia has jailed political dissidents, prominent and obscure alike. Its elections are neither free nor fair. It suppresses expressions of minority ethnic identity, like the practice of non-Russian languages. It has invaded and annexed sovereign territory in Europe and is implicated in terrorist acts using weapons of mass destruction on foreign soil.

    Und wer sich als Fürsprecher von China oder Russland generiert, der hat vermutlich auch nichts dagegen, dass auch Deutschland bald das macht, was China und Russland tun. Wehe den Anfängen! Aber ach, wir sind schon längst weiter ….

  29. Dieser „Eliyah“, der ein erklärter Fan und Schutzschild der antisemitischen Bewegung Black Lives Matter ist…. passt.

  30. https://andrewsullivan.substack.com/p/when-the-narrative-replaces-the-news-9ea

    … this story has also been deeply instructive about our national discourse and the state of the American mainstream and elite media. This story’s coverage is proof, it seems to me, that American journalists have officially abandoned the habit of attempting any kind of “objectivity” in reporting these stories. We are now in the enlightened social justice world of “moral clarity” and “narrative-shaping.”

    Der „Haltungsjournalismus“ zeichnet sich ja schon länger ab. Aber es gibt immer so einen Moment, wo man das Gefühl hat, jetzt ist es der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Es könnte dieser Moment sein, die woke Presse (NYT und das Amazon-Hausblatt) drehen frei, completly unhinged:

    What you see here is social justice ideology insisting, as Dean Baquet temporarily explained, that intent doesn’t matter. What matters is impact. The individual killer is in some ways irrelevant. His intentions are not material. He is merely a vehicle for the structural oppressive forces critical theorists believe in. And this “story” is what the media elites decided to concentrate on: the thing that, so far as we know, didn’t happen.

    Die „kritische Rassentheorie“ (neben dem Feminismus) führt in einen vollkommen irrationalen Wahn, überall werden allmächtige und unsichtbare Kräfte am Werk gesehen.

    There’s a reason for this shift. Treating the individual as unique, granting him or her rights, defending the presumption of innocence, relying on provable, objective evidence: these core liberal principles are precisely what critical theory aims to deconstruct. And the elite media is in the vanguard of this war on liberalism.

    Und die prominentesten Medien sind die Garde im dem Krieg der linken Progressivität gegen den Liberalismus, gegen die Demokratie und gegen den Westen allgemein.

    Es ist der ultimative – und erneute – „Verrat der Intellektuellen“.

    Besonders widerlich in diesem Fall ist, dass die Asiaten durch eben die gleichen Kreise, die das jetzt auf die „White Supremacy“ schieben wollen, diskriminiert werden, im Namen einer „Rassengerechtigkeit“, weil die Asiaten so strebsam und überhaupt so sehr „weiss“ seien!

    Das ist ein Level der Perfidie, wie er nur schwer zu toppen ist.

    The media is supposed to subject easy, convenient rush-to-judgment narratives to ruthless empirical testing. Now, for purely ideological reasons, they are rushing to promote ready-made narratives, which actually point away from the empirical facts. To run sixteen separate pieces on anti-Asian white supremacist misogynist hate based on one possibly completely unrelated incident is not journalism. It’s fanning irrational fear in the cause of ideological indoctrination. And it appears to be where all elite media is headed.

    Ich habe das schon zu den Ausschreitungen von Black Lives Matter so genannt und es muss wiederholt werden. Die Presse heute ist eine Pogrom-Presse. Diese Presse stachelt die Leute zu Hass und Hass-Verbrechen auf und gleichzeitig tut sie so, als sei sie nicht Brandstifter, sondern Feuerwehr.

    • „It is not an exaggeration to say that the woke media’s racial obsession has become hallucinatory.“

  31. In the process, these majority ethnic coalitions tyrannize and marginalize other groups, particularly those that are not members of the coalition. It is no wonder that critics of the EPRDF regime have referred to its time in power as “ 27 years of darkness.”

  32. haha, „Wokery“

  33. Na, was sagt die Merkel-Regierung oder die deutsche Regierung der Herzen, die Grünen, denn dazu?

    Schweigen im Walde?

    Es geht um die Istanbul-Konvention. Ist auch einen Gedanken wert, warum Reuters nicht „… quits Istanbul treaty …“ schreibt, auch die ziehen hier Samthandschuhe an. Ja, nur nicht den Herrn Erdo verärgern….

    Aber wir wissen ja, dass alle die „internationalen Verträge“ oder alles von der UN nur vom deppigen Westen zu befolgen ist und diese undemokratische Shitshow dazu da ist, Politik an der Demokratie vorbei zu machen. Deshalb wird das hier auch ignoriert werden.

  34. Dieser Don Lemon ist halt Rassist und Antisemit, was soll denn dabei anderes rauskommen als das hier?

    • Das ist so verbreitet…. Nur gut, dass Schwarze per Definition nicht rassistisch sein KÖNNEN, jedenfalls für so Schwachköpfe wie Präsident Biden und seine Leute ….

  35. Na, was sagen denn die Kölner dazu, dass sie jetzt ein Momument der Frauenfeindlichkeit sich als vermeintliches Zeichen für religiöse Toleranz sich vor die Nase gesetzt haben?! Am besten jetzt die Diskussion um Missbrauch in der katholischen Kirche lauter drehen, ihr Heuchler!

    Wie wäre es mit SANKTIONEN gegen die faschistische Türkei?!

    Oder AUFRÜSTEN der Bundeswehr?!

    Aber das kommt ganz sicher alles nicht in Frage für die Apologeten und Freunde des Islamofaschismus. Einmal laut aufheulen- das schuldet man der Lüge Feminismus sei Gleichberechtigung – und dann zur Tagesordnung übergehen ….

  36. „Milwaukee County children’s court judge arrested on child porn charges“
    https://archive.is/https://www.fox6now.com/news/milwaukee-county-judge-arrested-on-child-porn-charges

    Wie übersetzt man „children’s court“? Jedenfalls ist dieser nun angeklagt, 7 mal kinderpornografisches über den Msg. ‚Kik‘ geteilt zu haben (alles Jungen, 2 davon im Krabbelalter). In einem wird ein weinender Junge im Krabbelalter (Toddler) mit einem erwachsenen Penis mehrfach penitriert.

    Dieser Richter ist in Homo-Partnerschaft, und hat 2 Kinder adoptiert (mindestens 1 Junge, glaube aber beide sind männlich). Er urteilte in seiner Laufbahn über Sorgerechts- und Umgangs-Fragen. Er ist Mitglied und seit 2017 Präsident u. CEO der „Cream City Foundation“, welche die DQSH in Büchereien, (Grund-)Schulen und Bücherläden betreibt.

    Die DQSH (Drag Queen Story Hour), wo Männer in Frauenkleidern Kinder ab Kindergartenalter auf den Schoß nehmen und ihnen Geschichten vorlesen.

  37. Empfehlenswert finde ich diese recht göttliche Kolumne von Thomas Fischer über Kirche in Köln:

    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/schuld-und-suehne-a-7930e838-af46-4577-b381-789f0b1a50dd

    Auszug

    Das Interessanteste an der Sache ist – aus Sicht des Kolumnisten –, wie sich der zähnefletschende Zerfall des Glaubens in die Schafgestalt der mitmenschlichen Gefühligkeit kleidet und ernsthaft behauptet, es sei die »Enttäuschung« über die sexuellen Fehltritte und Jahrzehnte zurückliegenden fleischlichen Verbrechen alter Kleriker, was das Kirchenvolk zum Amtsgericht Köln treibe, um aus der Kirchensteuerpflicht auszutreten.

    Denn wenn die Enttäuschten den »Glauben« hätten, in welchen hinein sie getauft wurden, wüssten sie ja, dass man aus der Kirche nur an der äußersten Oberfläche austreten kann, da, wo sie eine Buchhaltung betreibt und ein paar Banken und Immobilienverwaltungen. In der Tiefe aber kann man gar nicht austreten, nachdem jemand gesagt haben soll, sie sei von ihm selbst »auf diesen Felsen« gebaut. Und kein austretender Katholik ist ja »besser« als der alte Kardinal oder der neue, und erst recht nicht ohne Sünde. Es gibt keinen unter ihnen, der nicht seit jeher gewusst hätte, dass in Klosterschulen geprügelt und in Sakristeien gesündigt und in Kinderseelen Verzweiflung und Traurigkeit verbreitet wurde. Die das allesamt wussten, bimmelten ihr Leben lang mit den Glöckchen und bekreuzigten sich beim Eintritt in den Dom und ließen ihren Kindern ausrichten, da müsse man durch.

  38. Aus der Kolumne:
    Wie es der deutsche Strafgesetzgeber kürzlich in unnachahmlicher Treuherzigkeit formulierte: Der Begriff »sexualisierte Gewalt« umfasst ab sofort auch Handlungen ohne Gewalt. Er wird verwendet, um gewaltloses (!) Missbrauchsverhalten zu »brandmarken«. Gesetz, Medien und Wissenschaft, Arm in Arm mit der Waschmittelwerbung. Am Anfang, so sagt uns das Buch der Bücher, war das Wort. Vermutlich wird es auch am Ende sein.

    Puh. Irgendwie ist es noch viel beängstigender wenn es in so einer fast literarischen Wortgewalt daherkommt. Bei „Vermutlich wird es auch am Ende sein.“ musste ich schon ein bisschen schlucken. Fischer in Höchstform.

    Es gibt keinen unter ihnen, der nicht seit jeher gewusst hätte, dass in Klosterschulen geprügelt und in Sakristeien gesündigt und in Kinderseelen Verzweiflung und Traurigkeit verbreitet wurde. Die das allesamt wussten, bimmelten ihr Leben lang mit den Glöckchen und bekreuzigten sich beim Eintritt in den Dom und ließen ihren Kindern ausrichten, da müsse man durch.

    Ein Sittenbild unserer Zeit. Skin in the game war vorgestern, heute reicht es keinen Kirchenbeitrag mehr zu zahlen und das Gewissen kann wieder ruhig schlafen. Tragisch.

  39. Pingback: Zensiert: Häusliche Gewalt | uepsilonniks

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