Harry und Meghan

Nachdem hier Harry und Meghans Hochzeit besprochen worden ist macht nunmehr ihre Trennung von dem Königshaus und ein mit Oprah Winfrey Interview Schlagzeilen.

Das Interview ist in soweit beachtlich, weil sich damit Harry und Meghan nicht nur einfach etwas gelöst haben, sie haben dem Königshaus Rassismus vorgeworfen und angeführt, dass man Meghan in einer hilflosen Situation alleine gelassen hat und quasi verlangt hat, dass sie ihre geistige Gesundheit hinter dem Interesse des Königshauses an einem skandalfreien Leben zurücktreten lässt.

Mir kommt das Interview sehr berechnend vor und ich vermute, dass da eher Meghan die federführende Person war. Harry ist ja auch nicht das ganze Interview dabei, es wird überwiegend von Meghan bestritten.

Meine Theorie ist, dass Meghan sich das Leben als Prinzessin toll vorgestellt hat und unter anderem deshalb Harry ganz interessant fand. Harry hat sich irgendwie einfangen lassen und hat recht schnell geheiratet, und das ohne wirklich zu testen, inwieweit Meghan zu dem königlichen Hof passt und sich für die Stellung als relativ unwichtige Frau eines Prinzen mit inzwischen allenfalls noch theoretischen Chancen auf den Thron erwärmen kann. Es wäre gerade bei einem Promi sicherlich besser gewesen, dass etwas auszutesten. Ich glaube auch nicht, dass sie dazu bereit war, sie braucht das Spotlight. Die dienende Rolle passt dazu nicht.

Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass Harry selbst seine Probleme mit dem Hof hatte, er war schon immer etwas der Rebell und vielleicht brauchte er nur eine Frau von „außerhalb“ der das Königshaus, England und das Protokoll relativ egal ist und ihn entsprechend bestärkt, dass er da raus muss. Bei ihm gibt es dazu ja noch das „Stallmeisterproblem„, dass seine Stellung dort vielleicht auch schwieriger macht.

Mit dem Interview will man (Meghan?) anscheinend den Grundstein für erhebliches Einkommen legen. Es soll wohl schon einen Vertrag mit Netflix für eine Produktion geben. In einem Interview in der FAZ wird gar von Erwerbsmöglichkeiten von 500 Millionen im Jahr geredet. Aber das erfordert eben Drama, etwas was bewegt und ist mit dem Motto des Königshaus, dass man nichts nach außen trägt und loyal zum Königshaus steht nicht so einfach zu vereinbaren.

Ich bin gespannt, ob das Harry glücklich macht. Er hat meines Wissens nach eine gewisse Militärkarriere gemacht, aber ansonsten auch keine besondere Ausbildung. Ob das Showgeschäfts, dazu noch immer auf der Suche nach neuen Skandalen gegen seine Familie ihn glücklich machen wird? Sein eigentlicher Beruf ist „Prinz“ und das dürfte auch ein großer Teil seiner Identität sein. Er hat ein gewisses Risiko ins absurde, tragische abzurutschen. Und natürlich hat Meghan ihn auch als Prinz kennen und lieben gelernt. „Erfolgreicher Geschäftsmann“ muss das nicht unbedingt ersetzen, denn davon gibt es viele. Er gibt das auf, was ihn interessant gemacht hat.

89 Gedanken zu “Harry und Meghan

  1. Meghan ist ne typische Goldhure, deren einziges Talent ihr Aussehen und ihre Fähigkeit ist, zu jammern, wie schlimm unterdrückt sie ist.

  2. Eine Geschichte, an der man messen kann, wie zynisch man bereits ist.

    Christian landet m.E. bei 2/10

    Danisch, wie üblich bei 8/10

    Irgendwo soll sie gesagt haben, dass sie überhaupt nicht gewusst habe, wo sie da reinheiratet. Abgesehen davon, dass ich das nicht glaube: Ich glaube nicht, dass sie da jemals drin sein wollte. Die ist nur rein, um postwendend wieder rauszugehen. Die war genau so lange da drin, bis es genug Bilder von ihr mit der Queen gab. Und dann gleich wieder abgezogen.

    Ich lande wohl bei 9/10, da ich den Gedanken, dass das alles, inkl Heirat, nur ein Plot von ihr ist, um in die Politik einzusteigen, überhaupt nicht abwegig finde.

    A source said: ‘The Blairite, internationalist and Democratic party networks are buzzing with talk about Meghan’s political ambitions and potential backers.’
    Last year, a friend of the Duchess told Vanity Fair magazine that one of the reasons she did not give up her American citizenship when she married into the Royal Family was to allow her to keep open the option of entering Washington politics.

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-9359141/Is-Meghan-Markle-preparing-bid-Americas-woman-President.html

    Bei einem Anti-Monarchisten wie Brendan ONeill sorgt die Geschichte jedenfalls dafür, dass sein Respekt vor der Queen (vor allem wohl im Kontrast zu einer Bitch wie Meghan) extrem wächst, während Harry seine Rolle ‚favorite member of the Household‘ wohl einbüßen wird.
    http://www.youtube.com/watch?v=gF6v7YuRDWA

    Man sollte halt keine Feministin heiraten.

    • Ab einem bestimmten Reichtum sollte man gar nicht mehr heiraten. Siehe MacKenzie Bezos. Nichts geleistet und doch 35 G$ reicher nach der Scheidung.

      • Als die Bezos geheiratet haben, gab es Amazon noch gar nicht. Ich bin vielleicht altmodisch, aber ich finde die Zugewinngemeinschaft als Basis für eine Ehe in Ordnung und so hat das wohl auch Jeff Bezos gesehen. Seine Ex hat also das bekommen, was ihr zusteht.

        • Sehe ich anders. Die Frage steht im Raum, was sie geleistet hat um 35.000.000.000 $ zu besitzen. Nur mal zum Vergleich, das ist mehr als das BIP von fast der Hälfte aller Länder weltweit.

          • @Renton

            So siehts aus 🙂

            In solchen Fällen versagt unsere Vorstellung von „Gerechtigkeit“ auf allen Ebenen. Entweder man nimmt es der Vorteile wegen hin, oder man bekämpft es im Ganzen.

          • @Androsch

            Immer wieder lustig zu sehen, dass wir uns in weiten Teilen im Urteil einig sind, aber uns an gegenseitigen Enden des politischen Spektrums verorten.

            Ich schätze, die Hufeisentheorie wurde extra für uns erfunden 😉

          • @Renton

            🙂 wir sind halt beide aufmerksame Beobachter, aber vermutlich mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen

            Ich halte mich eigentlich nicht für so extrem oder radikal, dass ich am Ende vom Hufeisen landen würde. Schon gar nicht in wirtschaftspolitischen Fragen. Früher hätte man mich vielleicht einen „Ordoliberalen“ genannt, damals, als es im Meinungsspektrum noch mehr als rechts vs. links gab.

            Mir ist persönlicher Reichtum z.B. ziemlich egal. Ich wäre ohne Weiteres bereit einen Bezos hinzunehmen, denn was er aufgebaut hat, hat tatsächlich einen großen Mehrwert für die Gesellschaft (auch wenn mir Einzelhändler da widersprechen würden 🙂 )

            Aber die gesellschaftlichen Probleme, die durch den einseitigen Einfluß von Superreichen entstehen, kann man auch nicht wegleugnen. Über die Werkzeuge zur Eindämmung kann man sich dann wieder streiten.

          • @nouseforislam

            Klar sind Konzerne ein Problem, auch amazon. Wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Trotzdem schätze ich die Vorteile die es gebracht hat. Ich denke die sind auch nicht zu leugnen. Ich wünschte eine Genossenschaft oder der Staat würden sowas zu Stande bringen, aber die fiese Realität zeigt: beide scheitern an größeren Aufgaben zuverlässig, meist aufgrund von vollkommen ungeeignetem Personal, ungeeigneter Struktur, Korruption und wegen ideologischen Hürden…

            Mich würde eine soziologische Analyse der Wirtschaftsstruktur und des Personals des dritten Reiches interessieren. Aus meiner Perspektive legten die damals planerisch und vom Staat getrieben den Grundstein für viele Projekte, von denen wir noch heute zehren (z.B. VW). Warum konnten die das? Warum können wir sowas heute nicht mehr? Oder ist einfach mein Eindruck falsch?

          • „Warum konnten die das? Warum können wir sowas heute nicht mehr? Oder ist einfach mein Eindruck falsch?“

            Da würde ich die frühe BRD bis etwa 1999 als Gegenbeispiel vorschlagen, statt die doofen Nazis. Da konnten wir das nämlich auch, es war eine der erfolgreichsten Epochen der deutschen Geschichte. Ja seitdem geht vieles schief, und es wird mehr ab- als aufgebaut. Ich glaube es hat was mit einem Generationenwechsel zu tun, einer Änderung der Kultur.

          • @anorak2

            Meinetwegen. Aber ich ahne ohnehin woran das liegt. Beide Systeme kamen aus der Not. Die Nazis waren eine direkte Folge des ersten WK und der Wirren der Weimarer Republik, die junge Bundesrepublik speiste sich aus der Not des zweiten WK.

            Schwätzer haben es da schwer nach oben zu kommen, potentielle Quotenfrauen sind mit Überleben beschäftigt. In der jungen BRD nützte das Fehlen einer Ideologie, bzw. das Vorhandensein eines leistungsbelohnenden Wirtschaftsliberalismus (im Vergleich zur DDR). Im dritten Reich die generelle Leistungsethik, die zwar teilweise von Parteifunktionären korrumpiert wurde, aber offenbar trotzdem noch tragfähig genug war.

            Letztlich war es vermutlich auch der Wirtschaftsliberalismus, der den Erfolg wieder zu Fall brachte. Wenn alle guten Leute in die Wirtschaft, gar ins Ausland gehen, dann rückt über kurz oder lang eine Generation von weltfremden Weicheiern in die Politik ein…

  3. Ich hab mir das Thema fast völlig gespart, ausser dem, dem man nicht ausweichen konnte. Es machte für mich den Eindruck, als würde da vor allem unwürdig rumgejammert und die eigene Stellung falsch eingeschätzt.

  4. Als chronisch an Monarchen desinteressierter Mensch habe ich erst Bilder von ihr gesehen und dann erfahren, sie wäre eine Schwarze.
    Konnte ich zunächst nicht glauben, ich hielt sie für eine Latina, sie könnte auch als „irgendwo aus Südeuropa“ durchgehen.
    Faktisch ist sie zu 25% schwarz und ich halte die Rassismusvorwürfe für an den Haaren herbei gezogen.
    Wenn man erst darauf hinweisen muss, sie wäre zu einem Viertel POC, um sie überhaupt als eine solche wahrzunehmen, dann steckt die (mediale ) Hauptarbeit in der Konstruktion der Wahrnehmung.

    Better Bachelor hat in diesem Fall prognostiziert, nach ein oder zwei Jahren würde sie Harry fallen lassen und ihr eine psychische Störung attestiert.

    • „nach ein oder zwei Jahren würde sie Harry fallen lassen“

      Ich denke auch, dass das passieren wird. Sobald sie ihn nicht mehr braucht. Ich glaube nur nicht das sie allein interessant genug ist.

    • Laut Wikipedia hat sie einen weißen Vater und eine afro-amerikanische Mutter, wären also 50% schwarze Gene. In jedem Fall hast du recht, man sieht es ihr nicht an. Als ich das erste mal ein Bild von ihrer Mutter sah, war ich überrascht.

      Meine Neffen in Kolumbien haben einen schwarzen Vater und eine weiße Mutter, und sehe viel afrikanischer aus. Das Meghan einen weißen Vater und eine schwarze Mutter hat, dürfte doch eigentlich keinen Unterschied machen, oder?

      Abgesehen davon versuchen die Schwarzen in Südamerika alles, um weniger afrikanisch auszusehen, Haarglättung usw., nehmen sogar dubiose Mittel zur Aufhellung der Haut. Vielleicht hat Meghan so was ja auch gemacht?

      • Ok, dann bin ich falsch informiert worden! Sie ist also zur Hälfte schwarz.
        Ich habe eine Frau kennengelernt, die ich zunächst für eine Brasilianerin hielt (Klischee hot! 😉 ) und war völlig überrascht, ihr Vater ist schwarz.
        Die Gesichtszüge waren europäisch, lediglich dunklere Haut.
        Das Kind einer anderen Frau mit einem Schwarzen, die ich kenne sieht vom Gesicht her wirklich wie eine Schwarze aus.
        Scheint also eine erhebliche Streuung zu geben.

          • Ich hatte irgendwo mal einen hasserfüllten Tweet einer schwarzen Dame gelesen, Schwarze wären in der Lage, die „weiße Rasse“ zu vernichten.
            Und dem steht die simple Statistik der kontinuierlich „interrassischen“ Fortpflanzung in Sachen Gene entgegen 1. Generation 50%, 2. 25%., 3. 12,5%, 4. 6,25%, 5. 3,13%, 6. 1,56% 7. 0,78%, 8. 0,4%, 9. 0,2%, 10. 0,1%. Das ist also kein realistischer Plan „on the long run“.

            Wie ich mehrfach gezeigt habe, ist die Auswahl zur Fortpflanzung im umgekehrten Sinne für uns ebenfalls ganz einfach: Nimm die WEISSE! 🙂

          • Der gute Herr Mendel hat genau aus diesem Grund seine Ergebnisse frisiert wenn ich mich recht erinnere…

    • Dank für die Aufklärung. Als die ersten Rassismusvorwürfe gegen das Königshaus hochkamen, dachte ich im Vorbeihören, die Queen würde sich noch immer die Kronjuwelen auf einem Silbertablett von einem Mohr aus einer britischen Kolonie bringen lassen. Ich dachte an einen mit Säbel und schickem Hut wie der mittlerweile unsichtbar gemachte von Sarotti. Und den habe sie dann auch noch im Imperativ angesprochen wie die anderen Untergebenen.
      Aber dass die Prinzessin ganz femozentrisch nur sich meint und sich auch noch als PoC darstellt, war mir auch neu.

      Ich werde auf jeden Fall Harry im Blick behalten – der erscheint mir als das typische männliche Opfer mit Statushintergrund. Von dessen Werdegang werden viele heranwachsende Männer noch etwas lernen können.

      • Den Sarotti- Mohr haben sie auch schon gemeuchelt? Ich kuck gleich mal, logisch wärs.

        (lag bei mir früher immer im Westpaket neben Comics und Haribos)

          • Apfelsinen waren uns wesentlich wichtiger. Der Legende nach gabs deswegen auch den Milliardenkredit von Strauss an Honnecker (Ost-Berliner zu Weihnachten ohne Apfelsinen, undenkbar). Mit den Sachsen hat damals noch keiner gerechnet.

          • @Blue Jaw

            Ja, die Sachsen waren die, die die ganze Arbeit für die Vorzeige- und Bonzenstadt Berlin machen durften und selbst nichts bekamen. Es herrscht da auch jetzt noch ein gewisser Hass auf Berlin, vor allem, weil die schon wieder von uns leben und mit ihren linken Spinnereien das Land ruinieren.

            Das Einzige was es bei uns gab waren „Kuba-Orangen“, meistens unreif, und mit vielen Kernen, was halt so für den „Bruderstaat“ übrig blieb. Nicht für mehr geeignet, als zum Ausquetschen und das auch nur zu Weihnachten.

            Bananen waren bei uns schon sehr begehrt, weil es sie so gut wie nie gab. Ich kann mich erinnnern, dass die mal nachmittags welche vorm Konsum verkauften (davor, weil sonst der ganze Laden wegen der Schlange blockiert gewesen wäre). Weil wir als „kinderreich“ galten, konnten wir einige mehr bekommen, und am besten stellte sich jeder aus der Familie einmal in die Schlange 🙂 Das kam aber extrem selten vor. Melonen gab es etwas öfter, die kamen vermutllich aus Ungarn. Aber man musste verdammt schnell sein und mehr als zwei- oder dreimal im Sommer kamen die auch nicht.

            Das Einzige was ganz gut lief, war die Grundversorgung mit einheimischen Nahrungsmitteln. Ansprüche durfte man daran aber nicht stellen.

        • @ Androsch,

          ich schätze die Sachsen sehr, ein gemütliches Volk mit einem lustigen Akzent und spezieller Geschichte, das aber sehr schnell auf den Barrikaden ist, wenn die Obrigkeit es verladen will. Die halten sich da auch nicht mit Feinheiten auf, wie Berliner, die sich erstmal tiefgeistig in der Nase bohren beim Gedanken, die Herrschaft auch nur zu kritisieren.

          • Mhhm, weiß nicht. Um zu vergleichen, kenne ich zu wenige Berliner 🙂

            Ich glaube den Sachsen ging es einfach einen Ticken schlechter als denen. War halt Industriestandort, stinkig, schmutzig, Massenware, aber nichts als Ausgleich. Alle guten Sachen gingen in den Export oder halt nach Berlin.

            Wenn ich meine Eltern als Maßstab nehme: die sind jetzt nicht so besonders rebellig und selbstbewusst. Die haben immer viel runtergeschluckt und tun es noch, die beißen sich auch lieber auf die Zunge, als aufzubegehren, anders wären sie auch nicht heil durch die DDR-Zeit gekommen. Das Meckern und Fordern habe ich erst hier bei den Schwaben so richtig gelernt, die machen das teilweise aus Prinzip 🙂

            Allerdings haben die Sachsen (vermutlich die meisten Ossis) eines gemeinsam: sie durchschauen die Propaganda eher, da ist durch persönliche Erfahrung das Auge einfach geschulter und der Glaube schwächer. Und sie teilen nicht die Selbstgeisselungsperversitäten, die sich Dank amerikanischer „Reeducation“ im Westen verwurzeln konnten, schließlich waren wir alle irgendwie Kommunisten und Nachfahren von Ernst Thälmann und keine Nazis, gehörten also zu den „Guten“, zu den Opfern 🙂

          • Ich halte Sachsen für integrerer (also für mehr integer). Denen liegt das Herz auf der Zunge. Berliner orientieren sich leider oft nach oben, wollen gerne privilegierte Untertanen der obersten Kaste sein. Hoeflinge, Lakaien eben.

          • Unterschiede zwischen Berlinern und Sachsen bedürfen natürlich eine feingeistigeren Analyse. Aber immerhin hab ich über 40 Jahre Erfahrung.

          • @ Androsch,
            kennst Du den Begriff „Das Tahl der Ahnungslosen“? Ist nicht abwertend gegen Sachsen gemeint. 😉

          • „kennst Du den Begriff „Das Tahl der Ahnungslosen“? Ist nicht abwertend gegen Sachsen gemeint.“

            Mit „Tal der Ahnungslosen“ wurde bei uns der Dresdner Raum bezeichnet, der Rest von Sachsen empfing Westfernsehen, ich komme aus Chemnitz. Hat sogar einen Wiki-Artikel:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Tal_der_Ahnungslosen

            Inwieweit die dort tatsächlich nichts empfingen oder ob die da ihre Tricks hatten, weiß ich nicht, ich kenne niemanden in Dresden.

          • Ja, so ähnlich kenn ich das auch. Die Radikalität der Sachsen (im Guten wie im Bösen) erklärte sich für mich oft über ihre Abgeschnittenheit von Informationen. Eigenes Thema.

          • @Blue Jaw

            „Die Radikalität der Sachsen (im Guten wie im Bösen) erklärte sich für mich oft über ihre Abgeschnittenheit von Informationen. Eigenes Thema.“

            Da würde ich nicht zustimmen. Der Dresdner Raum ist NICHT ganz Sachsen. Die Montagsdemos begannen in Leipzig:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Montagsdemonstrationen_1989/1990_in_der_DDR
            und da bekam man „Westfernsehen“. Die Dresdner machten aber mit, sobald sie Wind davon bekamen. Die kirchliche Opposition hatte da auch überall vorgearbeitet und zufrieden waren die auch nicht.

            Die Dresdner soll man früher (kann auch nur ein Gerücht sein) gern an der Grenze eingesetzt haben, weil sie halt der DDR-Propaganda relativ einseitig ausgesetzt waren. Ich würde das aber alles nicht überbewerten.

            Welche Informationen sollen denn die „abgeschnittenen“ Sachsen nicht gehabt haben? Die etwas geändert hätten?

  5. Also früher (TM) waren im Adel die Verkuppelungen sorgfältig ausgesucht und das ganze bis ins Detail orchestriert. Dynastische Ehe halt bei der kurzzeitige Hormonspitzen der Beteiligten zugunsten der Staatsraison weggepuffert wurden.

    Heute lässt man Prinzen einfach frei rumspringen und prompt fallen beide Gold&Attention-Diggern aus niederem Stand zum Opfer. How awful!

  6. Und natürlich hat Meghan ihn auch als Prinz kennen und lieben gelernt.

    Na ja ob sie ihn liebt, weiß man nicht. Laut Wikipedia ist sie ein Scheidungskind und die haben meiner Erfahrung nach alle einen an der Waffel (im Sinne von emotional gestört).

    • Was ist das denn für ein unqualifizierter Beitrag? Als Scheidungskind (wie ich) trägt man – je nachdem wie es gelaufen ist – ein Päckchen mit sich herum. Wieso sollte man deshalb „einen an der Waffel haben“?

  7. Da passt doch wieder mal Marlene Dietrich: „Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.“
    Ich würde sagen, mit einem Prinzen, den man erfolgreich vom Thron gezogen hat, gilt das doppelt und dreifach. Immer vorausgesetzt, dass sie nicht eine echte Betrügerin und Zynikerin ist.

  8. Ich vermute, Meghan hat einfach zu spät begriffen, was es bedeutet nicht den Thronfolger, sondern eine unbedeutende Nebenlinie geheiratet zu haben. Wahrscheinlich hat das arme Ding nicht einmal jemand gewarnt!

  9. „Royals“ sind für mich nur insoweit von Interesse, als dass ich ihren einzig legitimen Platz auf dem Schafott sehe.

    Haben Sie aller Thronansprüche entsagt, können sie von mir aus weiterleben.

    • Die muss ja im Bett ne Granate sein, oder wie sonst folgt ihr der Harry so brav? Wenn ich mir dessen Schwiegermutter ansehe, also ich hätte deren Tochter nicht genommen. meine Oma sagte immer, schau dir die Schwiegermutter an, das bekommst du später mal. Hab ich gemacht. Ein Glück. Meine Jugendliebe wiegt jetzt 2 Zentner und hat ne Hackfresse. Ganz die Mutter. Meine Oma war eine kluge Frau.

    • Hat sie. Und man habe ihr quasi verboten Hilfe zu holen.
      Und dann hat sie sehr viel von „Protection“ geredet, wobei ich keine Ahnung hatte, was sie damit sagen wollte.
      Das ihr Kind keinen Prinzentitel bekommt scheint sie auch sehr auf sich bezogen zu haben, dabei scheint das in Ordnung zu sein:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Archie_Mountbatten-Windsor

      Nach den geltenden Letters Patents trägt Archie weder den Prinzentitel noch den Prädikatstitel His Royal Highness. Beides steht nur den Kindern des Monarchen, den Kindern von Söhnen des Monarchen und den Kindern[8] des ältesten Sohns des Prince of Wales zu.[9] Nach den bestehenden Regelungen würde er erst mit der Thronbesteigung durch Prinz Charles, dann als mannesstämmiger Enkel des Monarchen, zum Prinzen werden. Als Heir Apparent des Duke of Sussex stünde ihm seit Geburt aber der Höflichkeitstitel Earl of Dumbarton zu. Die Eltern machten jedoch deutlich, dass sie auf eine Benutzung des Grafentitels für ihren Sohn verzichten wollen. Die Anrede lautet daher „Master Archie Mountbatten-Windsor“.[10] Master ist im gehobenen britischen Englisch eine höfliche Anrede für Jungen.[11]

      Archie Mountbatten-Windsor steht nach seinem Großvater Prinz Charles, seinem Onkel Prinz William, dessen Kindern George, Charlotte und Louis sowie seinem Vater an siebenter Stelle der britischen Thronfolge.

      • „Hat sie. Und man habe ihr quasi verboten Hilfe zu holen.“

        Ich hab die Quelle nicht aufbewahrt … aber: Sie ist zu der Abteilung gegangen, die für Angestellte des Palastes zuständig ist und nicht zu ihrem Ehemann, der selbst schon einmal vorzügliche therapeutische Unterstützung (nach dem Tod seiner Mutter) bekommen hat und ihr sicherlich den korrekten Ansprechpartner hätte nennen können.

        Mit anderen Worten: Sie wollte vom Koch neue Bettbezüge haben und es war allein Rassismus, warum er ihr nicht sofort welche gegeben hat.

        🙄

        • „man habe ihr quasi verboten, Hilfe zu holen.“
          Erinnert mich an DigeDags: Brutale Palastwachen, die mit Lanzen die keusche Prinzessin an der Flucht vorm fetten Pascha gehindert haben.

  10. Ach, die arme, arme, arme Meghan tut mir soooooo leid. Das arme kleine Halbschwarzemädchen wurde von den „pösen“ Weissen gaaaaaanz schlecht behandelt. Aber, die jüngeren, „woken“, gehirngewaschenen Vertreter des Homo sapiens fühlen ganz dolle mit, während die ältere Generation – also meine – das Weibsstück und ihr Schoßhündchen (vom Militärpiloten zum Weichei) ziemlich zum Kotzen finden.

    • Für den Mann habe ich durchaus sowas wie Mitgefühl. Die leben halt normalerweise sehr abgeschottet vom normalen Leben und sind in hohem Maße bestimmten Verhaltensprotokollen unterworfen. Ich hätte da längst dagegen rebelliert.

      Jetzt hockt er halt da, wie ein Kücken, welches vom Kuckuck aus dem goldenen Käfig geworfen wurde. Machen kann er immer noch nichts, weil seine Frau ja offensichtlich gerade die Medienaufmerksamkeit sucht, statt sie zu meiden. So kann er seiner Herkunft natürlich nicht entfliehen, nur seine Privilegien (und vermutlich einige Freundschaften) ist er los. Armer Kerl.

      Er kann nichtmal die Frau so ohne Weiteres wechseln, er würde nur an ähnlich gestrickte Frauen geraten und wegen einer Trennung sicherlich auch angefeindet.

      Wenn ich spekulieren sollte, würde ich darauf tippen, dass er irgendwann Seppuku begeht, um dem Elend und dem Voyeurismus der Massen zu entfliehen. Aber wer weiß, vielleicht schätzen wir ihn auch ganz falsch ein und er genießt das neue Leben.

    • Was hätte der Mann ein tolles Leben haben können. Schönes Landgut, ne ansehnliche junge Dame aus dem Adel, die das gelernt hat. Ab und an ein Trip in die Karibik mit Yacht und so. Diskrete Gespielinnen, wenn Madame nicht so gut im Bett ist und ansonsten ne gute Figur in schicker Uniform abgeben.
      Mein Fall wäre das zwar nicht, aber die Yacht würde ich nehmen

      • @ Mika,
        „Landgut…junge Dame…Yacht…Karibik“

        Mein Leben wär okeeh. Selbst ohne die junge Dame. Aber gibt halt Leute, die höhere Ansprüche stellen.

        • Ich beneide die nicht. Wir werten das nur aus unserer Perspektive und sehen nicht, was wir alles können und die nicht.

          Die leben in einem goldenen Käfig. Die können nicht einfach mal so in den Supermarkt, in die Disco oder sowas. Überall wo sie hinkommen werden sie beobachtet, angestarrt, fotografiert, gefilmt, versucht sich jeder an die ranzuwanzen, warten penetrante Paparazzi, sind sie im Mittelpunkt, wird ein gewisses Verhalten erwartet, läuft ein Pulk Security-Leute vorweg.

          Im Prinzip kommen die im Alltag nicht groß aus ihren Anwesen heraus, können nur unter ihresgleichen locker sein (wenn überhaupt). Die sind zwar fast nie allein, aber ich stelle mir deren Leben sehr einsam und frustrierend vor. Viele berühmte Schauspieler und Sänger bekommen ja auch Depressionen und werden drogensüchtig, weil sie mit so einem Leben nicht gut umgehen können und nur von Oberflächlichkeiten umgeben sind…

          In diesem Sinne halt ich es eher mit Anton Günther:
          „Wu de Wälder haamlich rauschen,
          wu de Haad su rötlich blüht,
          mit kann König mächt ich tauschen,
          weil do drum mei Haisel stieht!“

          Meine Frau kommt aus dem Erzgebirge 🙂

      • Ich wäre zufrieden gewesen. Dazu die Möglichkeit sich irgendein Hobby als Spleen zuzulegen.
        Und bei den Damen hätte er ja durchaus mit auswählen dürfen.
        Aber die Erkenntnis was das für eine Chance ist kommt einem vermutlich erst später im Leben.

  11. Hauptberufliches Klatschpressenopfer zu sein wäre mir auch zu viel. Insofern kann ich die zwei verstehen.

    Ansonsten gibt es bestimmt tausende von Frauen, die Depressionen haben, mit ihrer Schwiegerfamilie nicht klar kommen – wegen Abstammungsfragen und anderen Gründen – aber die kriegen kriegen nicht so viel Geld und Reichweite.

    • Daran hat sich nichts geändert und das will die Dame auch nicht. Oder glaubst du die kann a) ohne die Aufmerksamkeit leben und b) darauf verzichten daraus Kapital zu schlagen (da kommt totsicher ein Buch „Schicksalsjahre einer Schauspielerin“) um darauf angewiesen zu sein jetzt wo ihre Zeit abläuft in US Serien zu schauspielern? Das ist ja nicht Judy Dench.

  12. Meghan setzt sich übrigens auch für Tierschutz ein (Quelle: Internet).
    Also höchste Zeit, diesen impertinoesen Blog hier zu schließen.

    • Keine Sorge. Ich setze mich ebenfalls für Tierschutz ein (artgerechte Pfannenhaltung). Das sollte das ausgleichen und wir können hier weitermachen.

      • Zustimmung. Artgerecht gehalten schmecken sie einfach besser.

        Harry tut mir leid. Er ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man sich mit der Wahl der falschen Frau das komplette Leben versauen kann.

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