Selbermach Samstag 331 (13.03.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

125 Gedanken zu “Selbermach Samstag 331 (13.03.2021)

  1. Liessmann zur Pandemie mal wieder:

    https://www.wienerzeitung.at/meinung/glossen/2095885-Die-Ohnmacht-der-Regierungen.html

    Die Ohnmacht der Regierungen

    Seit Beginn der Corona-Pandemie existiert der Verdacht, dass diese für die Staaten und deren Regierungen ein willkommener Vorwand ist, die eigene Macht auszubauen und den Zugriff auf die Körper der Menschen zu beschleunigen. Der autoritäre Kontrollstaat werde am Ende dieser Entwicklung stehen, die nun errichtete Gesundheits-Diktatur sei das Vorspiel zu einer tiefgreifenden Entdemokratisierung der Gesellschaft. Solche und ähnliche Bedenken äußern namhafte Intellektuelle wie der italienische Philosoph Giorgio Agamben ebenso wie die Organisatoren und Teilnehmer der verschiedenen Anti-Corona-Demonstrationen.
    […]
    Einem unbefangenen Beobachter fiele doch weniger ein Machtrausch als vielmehr eine geradezu verblüffende Hilflosigkeit auf, die das politische Handeln europaweit kennzeichnet. Getrieben von den Warnungen der Epidemiologen einerseits und dem Drängen der Bevölkerung andererseits, hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf wirksame Impfstoffe und der Irritation über Mutationen, die sich diesen entziehen, geblendet vom Licht am Ende des Tunnels in die dritte oder vierte Welle taumelnd, ständig in der Gefahr, dass die Verordnungen und Erlässe von Verfassungsgerichten revidiert und ausgehebelt werden, hinterlassen die vermeintlich Mächtigen zunehmend den Eindruck von Orientierungslosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung.

    Dass man nichts richtig und es nicht allen recht machen kann, ist eine Lehre dieser Pandemie, die unser Verständnis von Politik nachhaltig prägen wird. Dazu kommen eklatante Fehler und Mängel bei der Organisation von Tests, Kontrollen oder Impfungen. Dadurch entsteht ein Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, weniger aus Angst vor deren Übergriffen, sondern aus Ärger über ihre Unzulänglichkeit. Hinter dieser Schwäche offenbart sich ein prinzipielles Dilemma. Der moderne Staat hat sich etabliert, um seinen Bürgern vor allem zwei Grundpfeiler des Lebens zu garantieren: Freiheit und Sicherheit. Wer Thomas Hobbes gelesen hat, weiß, dass im Ernstfall Sicherheit immer vor Freiheit rangieren wird. Der Staat schützt den Bürger nicht vor seinem Tod, sehr wohl aber vor anderen Menschen. Das ist eine seiner zentralen Aufgaben. In seiner Gesundheit und leiblichen Integrität nicht von anderen mutwillig beeinträchtigt zu werden, stellt einen veritablen Rechtsanspruch dar. Deshalb akzeptieren wir Freiheitseinschränkungen im Straßenverkehr und im Kampf gegen Gewalt und Terror, deshalb verbieten wir das Rauchen und den Hass im Netz. Wie weit der Staat gehen darf, ist jedoch nie ein für alle Mal festgelegt. Es handelt sich dabei in der Regel um Gratwanderungen zwischen ähnlich legitimen Forderungen. Das gilt auch für den Umgang mit der Pandemie. Doch hier ist aus einem besonnenen Balanceakt ein besorgniserregendes Stolpern geworden, vor dem übrigens auch die Oppositionsparteien nicht gefeit sind. Es liegt anscheinend in der Natur dieses Infektionsgeschehens, dass nicht nur die zuständigen Ministerien einigermaßen überfordert sind. Sich dies einzugestehen, könnte ein erster Schritt sein, um manches wieder etwas nüchterner zu sehen.

    • „Solche und ähnliche Bedenken äußern namhafte Intellektuelle wie der italienische Philosoph Giorgio Agamben“

      Weil er das schon nach 9/11 exakt so bedenkt hat, womit er überhaupt“namhaft“ wurde. Das war das erste mal, dass mir auffiel, dass der „Zeit“ der autoritäre Sabber aus den Mundwinkeln floss, so ähnlich wie der Dame hier:

      … deshalb verbieten wir das Rauchen und den Hass im Netz. Wie weit der Staat gehen darf, ist jedoch nie ein für alle Mal festgelegt.

      Dass das letztere Zensur heisst: Schwamm drüber.

      • @alex:

        der autoritäre Sabber aus den Mundwinkeln floss, so ähnlich wie der Dame hier:

        Du solltest den Text in einer ruhigen Minute nochmal lesen, vielleicht machst Du dich dann weniger lächerlich… 😉

          • @alex:

            Au contraire. Das Problem ist deine naiv-libertäre Vorstellung, „echte freiheit“ ™ hätte es zuletzt im wilden Westen gegeben. Ist zwecklos, EOD.

          • @pingpong
            Kannst du nicht nachvollziehen, wie Liessmann Zensur als „Kampf gegen Gewalt und Terror“ rechtfertigt und dann noch die schöne Entschuldigung für die Zukunft liefert, das sei ja damals gar nicht so gemeint gewesen, werden wohl auch „Orientierungslosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung“ gewesen sein ….?

            Das erste sollte doch ganz trivial sein, also bitte!

    • Der Staat schützt den Bürger nicht vor seinem Tod, sehr wohl aber vor anderen Menschen. Das ist eine seiner zentralen Aufgaben. In seiner Gesundheit und leiblichen Integrität nicht von anderen mutwillig beeinträchtigt zu werden, stellt einen veritablen Rechtsanspruch dar.

      Und bei genau diesen Sprüchen im Kontext von Corona geht mir die Galle hoch. Das staatliche Gewaltmonopol richtet sich also gegen Menschen, die sich irgendwo irgendein Virus eingefangen haben. Es verbietet der Oma den Besuch von ihrem Enkel. Es pfercht die Menschen in die Isolation, produziert psychisch beeinträchtigte Kinder.

      Nein, das staatliche Gewaltmonopol ist dafür nicht geschaffen worden – ihm müssen die Grenzen aufgezeigt werden.

      Jeder hat die Freiheit und das Recht, sich abzuschotten, keinen Besuch mehr zu empfangen, drei Masken übereinander zu tragen und sich die Hände wund zu scheuern. Aber einer Oma 1000 Euro und ersatzweise Haft aufzubrummen, weil sie stirbt, wenn sie niemanden mehr außer den Topfpflanzen sieht, das geht definitiv nicht. Da ist die Grenze überschritten.

      • @Beweis
        „Das staatliche Gewaltmonopol richtet sich also gegen Menschen, die sich irgendwo irgendein Virus eingefangen haben.“

        Das ist doch verstiegen! Es geht gegen das Virus bzw die Ausbreitung dessen. Da wird das „staatliche Gewaltmonopol“ genutzt, um die Bevölkerung vor einer Infektionskrankheit zu schützen. Absolute Kernkompetenz des Staates, dafür ist der da!

        • Dann soll der Staat die Menschen informieren, Impfungen besorgen und Masken, aber nicht Repression ausüben. Er kann gerne seine Verwaltungen desinfizieren, wenn er mit seinem Gewaltmonopol das Virus bekämpfen möchte – aber er kann nicht willkürlich Menschen ihrer Freiheit berauben und sie für ihr zwischenmenschliches Leben bestrafen, ohne dass die vorsätzlich etwas Gewalttätiges tun.

          • Zumal inzwischen fast allen klar ist, dass es keinen messbare Kausalität zwischen dem Grad der staatlichen Repression und Strafandrohung und dem Virusgeschehen gibt.
            Am effektivsten war das Bevölkerungsverhalten im 1. Lockdown – und da gab es noch nicht einmal einen Bußgeldkatalog.
            Seither wurden die Androhungen gegenüber den Menschen immer heftiger, teilweise im Zwei-Wochen-Takt. Aber bei der Maskenbeschaffung, der Bereitstellung von Vakzinen, Luftfiltern, da passiert nicht wirklich viel.
            Meine 80-Jährige Mutter bekommt zwei FFP-2-Masken im Monat, aber überirdische Strafandrohungen für menschliche Kontakte.

          • Tja, wir haben eben eine verschissene Drecksregierung, aber wenn man das sagt, ist man Querdenker oder wird wie Boris Reitschuster diskreditiert, wenn er unagenehme Fragen stellt. Vielleicht sollte die als „Queerdenker“ firmieren, dann würden die Medien und die haltungsbewusste „Zivilgesellschaft“ denen die Popöchen küssen. Zu beiderseitigem Gewinn….hohoho…..

          • Soweit ich informiert bin, ist fahrlässige „Gewalt“ u.U. ebenfalls strafbedroht. Bspw. fahrlässige Körperverletzung.
            Prinzipiell bin ich aber bei dir. Schon allein, weil die Vorschriften, Einschränkungen, Repressalien nicht mehr nachzuvollziehen sind.
            Maskenpflicht im Freien, selbst wenn genügend Platz ist, um Abstand zu halten. Einzelhändler bleiben geschlossen, während Kaufhauskonzerne ihre Supermärkte/Discounter öffnen dürfen.
            Eigentlich wollte ich nächste Woche wieder einmal beim türkischen Gemüsehändler meines Vertrauens vorbeischauen, weiß aber gar nicht, ob der überhaupt geöffnet hat.
            Zwangsläufig werde ich also Groß-Alternativen nutzen müssen, wo allein schon aufgrund der Menschenmenge potentiell ein größeres Risiko besteht, dass man sich mal ungewollt etwas näher kommt als gewünscht ist.

            Immerhin schien es heute einige Demos zu geben, Stuttgart, München, Dresden? usw., wo zumindest ein paar – letztendlich aber wohl viel zu wenig – Menschen auf die Straße gegangen sind, um ihre Grundrechte zurückzufordern.
            Reitschuster hat den mutmaßlichen Hochstapler Lauterbach entmystifiziert (https://reitschuster.de/post/der-fall-karl-lauterbach-nicht-epidemiologie-studiert/) und ich erstarre fast, in welcher Blödheit und Dreistigkeit uns unsere Medien Lauterbach als fachlich qualifizierten Epidemiologen präsentieren.

            In der Zwischenzeit sitze ich zu Hause, derzeit krankgeschrieben warte ich auf die Gelegenheit, wieder arbeiten gehen zu dürfen. Sofern dann noch eine Firma da ist, in der ich angestellt bin.
            Sieht echt gut aus, insbesondere mit den rosigen Zukunftsaussichten, dass der Lockdown bis Juni verlängert werden könnte (sarcasm).

          • Der wird verlängert, da kannste drauf wetten. Ich bin Kleinunternehmer, ich bin froh, wenn ich Coronastütze bekomme, die dann aber zum Teil für den Steuerberater wieder draufgeht. Die haben es verbockt, aber der Bürger zahlt die Zeche.

          • Mir scheint, einige sind hier so sehr getriggert wenn es um das böse C-Wort geht, dass sie nicht mehr imstande sind den Inhalt eines Textes zu erfassen. Liessmann spricht sich weder für noch gegen Maßnahmen aus. Er weist darauf hin, dass diejenigen die bei jeder Pressekonferenz zum C-Thema reflexhaft „Totalitäres Regime!“ brüllen, eventuell einem Fehler aufsitzen.

            Einem unbefangenen Beobachter fiele doch weniger ein Machtrausch als vielmehr eine geradezu verblüffende Hilflosigkeit auf, die das politische Handeln europaweit kennzeichnet.

            djadmoros hatte auf seinem blog vor einiger Zeit argumentiert, die politischen Entscheidungsträger wären in einem „Wahrheitssystem“ gefangen, könnten gar nicht mehr anders als immer neue Maßnahmen zu erlassen. Ich habe damals schon darauf hingewiesen, dass für die Existenz eines solches Wahrheitssystem etwas ganz entscheidendes fehlt: nämlich das System. Das ist im Prinzip dasselbe was Liessmann in seinem Artikel sagt. Was von unseren Politikern vorgesetzt bekommen hat gerade kein System, stattdessen hinterlassen die vermeintlich Mächtigen zunehmend den Eindruck von Orientierungslosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung.

            Auch Liessmanns Schlußfolgerung ist völlig zutreffend: Dadurch entsteht ein Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, weniger aus Angst vor deren Übergriffen, sondern aus Ärger über ihre Unzulänglichkeit.

            DAS ist der Grund, beweis, warum der 1. Lockdown so viel effektiver war. Nicht weil es damals keinen Bußgeldkatalog gab, sondern weil Politik und Bevölkerung zusammen anstatt gegeneinander gearbeitet haben.

            Und selbstverständlich muss abgewogen werden wenn es um Verbote und Einschränkungen geht. Das tun wir ja in anderen Bereichen auch.
            Wie weit der Staat gehen darf, ist jedoch nie ein für alle Mal festgelegt. Es handelt sich dabei in der Regel um Gratwanderungen zwischen ähnlich legitimen Forderungen. Das gilt auch für den Umgang mit der Pandemie. Doch hier ist aus einem besonnenen Balanceakt ein besorgniserregendes Stolpern geworden, vor dem übrigens auch die Oppositionsparteien nicht gefeit sind.

            Im Fall der Pandemie führt ein besonnenes Abwägen zu unangenehmen Ergebnissen, die manche nicht wahrhaben wollen:
            1. Wenn wir nichts tun, wird es schlimm.
            2. Früh und entschlossen handeln ist besser als spät und halbherzig handeln.
            3. „Leben mit dem Virus“ ist eine suboptimale Strategie.

            Die Situation die wir jetzt haben ergibt sich aus der Ignoranz dieser Punkte vonseiten der Politiker (und nach einigen Diskussionen hier: auch vonseiten der Bevölkerung)

            Immerhin beginnen wir unter dem Druck der Wirklichkeit gaaaanz langsam auf funktionierende Strategien umzusteigen. In Italien und Österreich gibt es lokale Reisebeschränkungen nach dem Vorbild der grünen Zonen:
            https://www.wiener-neustadt.at/de/stadt/aktuelles-detail/ausreisetestungen-faq
            Gilt auch für andere österreichische Gemeinden:
            https://de.euronews.com/2021/03/06/ausreise-nur-mit-negativem-test-zwei-osterreichische-gemeinden-machen-dicht
            Italien:
            https://www.thelocal.it/20210222/latest-italy-extends-regional-travel-ban-until-end-of-march/

            Beschämend dass wir erst nach 12 Monaten verlust und Leid darauf kommen, und wiederum Punkt 2 ignorieren.

          • Dann soll Liessmann lernen zu schreiben, was er meint.
            Der Staat schützt den Bürger nicht vor seinem Tod, sehr wohl aber vor anderen Menschen. Das ist eine seiner zentralen Aufgaben.
            Diese Ansicht im Kontext mit Corona ist einfach unsäglich. Der Staat soll vor Gefahren schützen, das Gewaltmonopol hat er, um Menschen vor der Gewalt anderer zu schützen. Aber er kann die Menschen nicht beliebig mit Geldbußen, mit Haft belegen, in ihre Wohnungen eindringen, weil er vorgibt, sie und andere so vor einer Grippe- oder einer Coronawelle beschützen zu können.

            Natürlich fällt die Hilflosigkeit auf – aber warum muss die in Repression münden? Das wäre mal ein Thema für Liessmann. Hingegen zu suggerieren, es sei die Aufgabe des Staates, sein Volk wie Vieh einzusperren, finde ich unsäglich.
            Ich bin auch gar nicht der Meinung, dass der Staat das jetzt vorsätzlich macht, um totalitäre Strukturen einzuführen. In der Tat macht er es aus Unfähigkeit. Und dabei lässt er kurzerhand mal Menschen- und Grundrechte unter den Tisch fallen. Jeder, der das kritisiert, ist Nazi. Und dagegen muss man sich wenden.

            Wie weit der Staat gehen darf, ist jedoch nie ein für alle Mal festgelegt.
            Doch, der Staat schafft hier Präzedenzfälle, die bei jeder Infektionswelle, die ertestet werden kann, wieder genutzt werden. Er will eben nicht zugeben, dass die Lockdowns auf Basis von Repression nicht wirken, sondern dass nur die Überzeugung und die Solidarität der Bevölkerung überhaupt etwas ausrichten können. Er ignoriert, dass er es mit mündigen Bürgern zu tun hat. Er schafft Regeln hinterlegt mit Strafandrohungen, die niemand mehr wirklich kapiert, geschweige dann deren Sinnhaftigkeit nachvollziehen kann.

            Dieses „die sind halt hilflos und können nichts dafür“ lasse ich vielleicht ein oder zwei Monate gelten bei sowas, aber doch nicht unbegrenzt. Das ist wie mit den Feministen – ab einem gewissen Punkt sollte man den Langmut ablegen und sie für ihre Taten auch als verantwortlich ansehen. Denn hier geht es nicht nur um Grundrechte, sondern auch um Kollateralschäden, die jetzt erst ganz langsam in ihrer vollen Dimension sichtbar werden. Und vor solchen Gefahren muss der Staat halt auch schützen.

          • @el_mocho:

            Es geht nicht primär um Lockdowns. Es geht darum wie man der Pandemie Herr werden kann, sodass wir wieder „normal“ leben können. Dazu braucht es klare Ziele und ein systematisches Vorgehen.


            A preference for the second option [ZeroCovid] is not an argument based on “fears” of short term deaths. It is not bases on a failure to understand potential harms of lockdown.
            It is based on a century of public health knowledge & the evidence from 190 countries’ responses to COVID.

            Peter Godfrey-Smith spricht in seinem langen Aufsatz viele wichtige Dinge an. Leider macht er an kritischen Stellen einige Fehler:
            For this reason and others, eradication of the virus is probably not possible, and the goal of „zero Covid“ is unrealistic.
            Wenn man von so einer verzerrten Vorstellung bez. der Ziele von ZeroCovid ausgeht, kommt man zwangsläufig zu falschen Schlüssen. Ich habe es schon einige male hier gepostet, Eliminierung != Ausrottung:

            Weiter:
            Consider India, for example (a case used in this context by Euzebiusz Jamrozik). With a huge population and many health challenges, India currently has less than a tenth of the Covid-related death rate seen in typical European countries.68 There is no reason to expect them to aim for zero Covid, even if they could do it.
            Es mag Peter Godfrey-Smith nicht bewusst sein, aber der wesentliche Grund warum Indien so erfolgreich ist liegt darin, dass sie eine vielerorts eine Eliminierungsstrategie verfolgen:
            https://allesevolution.wordpress.com/2021/02/24/selbermach-mittwoch-308-24-02-2021/#comment-609760

            Das sind zwei Punkte wo der Autor offenbar von falschen Voraussetzungen ausgeht, es finden sich in seinem langen Aufsatz einige weitere.

            Gerade wenn man sich über die langfristigen Schäden von Lockdowns große Sorgen macht, so wie Peter Godfrey-Smith das tut, dann sollte man umso mehr darauf drängen dass endlich eine effektive Strategie im Kampf gegen die Pandemie angewandt wird.

  2. Gendern, bis der „Virolog_in“ kommt

    Ich persönlich frage mich immer wieder, wie bekloppt man sein muß, um allen Ernstes diese albernen Gender-Lücken zu praktizieren. Und dann sollte man Claus Kleber und Konsorten mal fragen, ob sie diese Sprachfehler auch im Privaten praktizieren.

    Das ist ja das eigentlich Erschreckende, daß diese Medienleute nicht fähig sind, sich selbst mal zu fragen, ob diese Gendersprache wirklich so geboten ist, wenn man sie selbst im Alltag gar nicht praktiziert, sondern nur missionarisch vor dem Teleprompter oder dem Mikrofon.

    Normalintelligente könnten sich solche Fragen stellen. Gutmenschenkulte gibt es ja viele, aber es war wohl noch nie so eindeutig wie bei diesem infantilen Gegendere, daß es sich um einen Psychoknacks der Betreffenden handelt. 🙂

    Häufig werden diese Gender-Lücken ja ohne Sinn und Verstand gesetzt, sodaß dann auch mal so was rauskommt:

    -Ärzt_in
    -Jüd_innen

    Oder eben Virolog_in.

    Na ja. Das ist alles nur noch jenseits des Absurden, was in unserer Gesellschaft abläuft.

    Von mir aus können andere „Lesende“ dieses Blogs in den Selbermachtagen gerne eigene obskure Gendersprach-Erlebnisse schildern. Ein obskures Erlebnis, das ich jüngst hatte, war ein Radio-Interview mit einer Landesschülersprecherin (15 Jahre), die konsequent immer wieder von den „Schülern“ sprach. Die Moderatorin stellte ihre Fragen aber immer wieder bis zum Ende mit der Formulierung „Schülerinnen und Schüler“ Obwohl ihr immer wieder vorgeführt wurde, was normales Deutsch ist.

    An dieser Szene konnte man auch schön sehen, daß gerade Kinder und Jugendliche gar nicht gendern „können“, sie haben dafür noch nicht genug kranken, akademischen Intellekt. Die feministischen Linguisten ignorieren diesen Teil der Empirie freilich geflissentlich.

    • Ich hoffe, das die Schüler nicht nicht zum Gendersprechen in der Lage sind, sondern dass sie das nicht wollen.
      Insgesamt kommt die gendergerechte Sprachverhunzung aber nicht gut an, wie Arne heute berichtet hat.

      Das Meinungsforschungsinstitut Civey fragt in einer repräsentativen Umfrage: Welche Form sollte man in der deutschen Sprache wählen, um alle Geschlechter anzusprechen? Etwas weniger als die Hälfte, 48,9 % der Befragten sprechen sich für beide Formen aus – zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer. Bei unter 10 % Zuspruch landeten die anderen Gender- Vorschläge wie etwa Binnen-I (z.B. LehrerInnen), Gendersternchen (z.B. Lehrer*innen) und Gender-Gap (z.B. Lehrer_innen). Für eine rein weibliche Form sprechen sich nicht mal 1 % der Befragten aus. Und immerhin 21 % bevorzugen ausschließlich die männliche Form. – wobei in der Umfrage nicht Pollatscheks-Vorschlag „das Bundeskanzler“ berücksichtigt wurde.
      https://genderama.blogspot.com/2021/03/reprasentative-umfrage-nicht-mal-zehn.html

      Vielleicht sollte ich Umfrage-Anrufe nicht immer blocken. 😉

      • Es geht schon um’s Können. Das ist doch das Entscheidende, daß Jugendliche das gar nicht können. Dafür sind sie noch nicht „erwachsen“ genug. Sie können sich noch nicht so verrenken. Das ist ein wichtiges Momentum in der Debatte.

        Ich hoffe, du verstehst das. Denn die Gender-Linguisten verweigern sich ja systematisch der Empirie.

        Arne Hoffmanns Beitrag finde ich insofern problematisch, als er die Doppelnennungen nicht als Gendersprech klassifiziert. Aber auch sie gehören dazu. Niemand spricht so.

        Das Umfrageergebnis ist also ambivalent. Solche Umfragen sind übrigens manipulativ und weltfremd, da dort zwar 50% sagen, man solle doppelnennen, um beide Geschlechter anzusprechen, aber 0% praktizieren genau das eben in ihrem Alltag.

        Das ist Schönwettergesäusel, mehr nicht. Diesen 50% würde es vermutlich gar nicht auffallen, wenn man in den Medien auf Doppelnennungen verzichtete.

        Ergo: Wir alle – und die Gender-Fuzzis sowieso – haben ein Realitätsdefizit. Man will immer noch nicht realisieren, selbst außerhalb des Gender-Morasts, daß schlicht und einfach niemand so spricht. Fertig.

        Das darzustellen wäre eigentlich die Aufgabe von Sprachwissenschaftlern.

        Die ganze Debatte ist eine Realsatire. Hans-Christian Andersen lebt.

  3. Das ist purer, bigotter Männerhass, ekelhaft:

    Lesen und nicht das Gehirn beim Lesen abgeben!

    Hier werden nach allen Regel der Kunst die Männer als solche verdächtigt. Besonders die vermeintlich harmlosen, die absolut durchschnittlichen.

    • Habe ich das richtig verstanden? Da fährt eine Frau in der U-Bahn und drei frivole Typen erklären ihr, dass ihnen ihr Hut gefällt. Sie denkt, mit ihrem Hut seien ihre „Tits“ gemeint und entwickelt Angst. Die Männer steigen an der selben Station aus und rufen ihr noch was über ihren Hut hinterher.
      Sie ist ob dieses Erlebnisses sichtlich traumatisiert, zieht ihr Dress nie wieder an und hat fortan eine merklich gestörte Beziehung zu Cis-Männern.

      Offenbar denkt sie, dass sie die Normale ist, dass die Welt sie vor solchen Erlebnissen beschützen muss und dass Männer umerzogen gehören. Ist doch aber wirklich ein schicker Hut…

      • War zweifellos eine unangenehme Situation.

        Nichtsdestotrotz ist sie eine Schneeflocke, wenn sie sich davon dermaßen aus der Bahn werfen lässt. Hey, in einer U-Bahn haben sich drei Besoffene ein wenig daneben benommen – ich bin traumatisiert!

        Auf welchem Ponyhof ist die aufgewachsen? Hat die schonmal in einem Regionalexpress voller RWE-Anhänger auf dem Weg zum Auswärtsspiel gesessen? Nachts vor dem Eingang einer durchschnittlichen Disco gestanden? Oder den verfickten Kölner Karneval erlebt?

        Manche Menschen sind echt nicht lebensfähig.

  4. Hallo, das was ihr jetzt hier zu lesen bekommt, ist kein Aprilscherz und auch keine Satire.

    Haltet euch fest:

    Wer ab März 2021 in Argentinien eine Führerschein machen will, der muss in einem Kurs nachweisen das er befähigt ist, ein KFZ „Gender-gerecht führen zu können.“ Zukünftige Fahrer müssen Kurse über die Themen die sich auf „Rollen und Stereotypen“ beziehen; Geschlechtsidentität; geschlechtsspezifische Gewalt; Männlichkeiten: Patriarchat und Heteronormativität; unter anderem Femizide, Transvestizide, Transfemizide und Hassverbrechen“ absolvvieren.
    Dies wurde von der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde (ANSV) in einer im Amtsblatt veröffentlichten Entschließung vorgesehen.
    Die vom Direktor des ANSV Pablo Martínez Carignano unterzeichnete Maßnahme soll die „Gleichstellung von Frauen und Männern“ fördern. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, in den Pflichtkurs für die Erteilung des nationalen Führerscheins ein Modul aufzunehmen, das die Werte der Gleichstellung und die Delegitimierung von Gewalt gegen Frauen beim Fahren von Fahrzeugen, auf öffentlichen Straßen, bei der Fahrzeugsicherheit und so weiter fördert ist mit Materie verbunden “.
    Quellen:
    https://autoblog.com.ar/2021/02/24/para-obtener-la-licencia-de-conducir-habra-que-completar-un-curso-sobre-masculinidades-patriarcado-e-identidad-de-genero/
    https://www.infobae.com/sociedad/2021/02/24/para-obtener-la-licencia-de-conducir-habra-que-formarse-en-tematicas-de-genero/
    https://radio.uchile.cl/2021/03/04/argentina-para-obtener-la-licencia-de-conducir-se-debera-hacer-un-curso-sobre-igualdad-de-genero/
    https://www.rfi.fr/es/américas/20210304-argentina-para-obtener-la-licencia-de-conducir-se-deberá-hacer-un-curso-sobre-igualdad-de-género
    https://parabrisas.perfil.com/noticias/novedades/licencia-conducir-curso-identidad-genero-tramite-sacar-obtener-registro-ansv.phtml

    Hier die Gesetzgebung dazu (ich zitiere nur die relevanten Stellen):
    ______________________________
    (Übersetzung durch google)
    NATIONALE STRASSENSICHERHEITSAGENTUR

    Verordnung
    152/2021

    DI-2021-152-APN-ANSV#MTR

    Stadt Buenos Aires, 17.02.2021

    „Durch das nationale Gesetz Nr. 26.485 über umfassenden Schutz zur Verhütung, Bestrafung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und das Gesetz Nr. 26.743 über die Geschlechtsidentität ratifiziert die ARGENTINISCHE REPUBLIK das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz und den Grundsatz der Nichtdiskriminierung.

    Das Gesetz Nr. 26.485 über „Umfassender Schutz zur Verhütung, Bestrafung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen in den Bereichen, in denen sie ihre zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln“ hat das vorrangige Ziel, die Beseitigung der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in allen Bereichen zu fördern und zu gewährleisten Leben und die Beseitigung soziokultureller Muster, die die Ungleichheit der Geschlechter und die Machtverhältnisse über Frauen fördern und aufrechterhalten.

    Dass die oben genannte Norm in Artikel 7 festlegt, dass „die drei Mächte des Staates, ob auf nationaler oder provinzieller Ebene, die erforderlichen Maßnahmen ergreifen und in jeder ihrer Handlungen die uneingeschränkte Achtung des verfassungsmäßigen Rechts auf Gleichstellung von Frauen ratifizieren werden Männer “, für die sie die Annahme von Maßnahmen zur Sensibilisierung der Gesellschaft, zur Förderung der Werte der Gleichstellung und Delegitimierung von Gewalt gegen Frauen sowie zur Umsetzung der normativen Bestimmungen zu diesem Zweck gewährleisten müssen.

    In diesem Zusammenhang und in der Überzeugung, dass die kulturelle Ressource als ein Aspekt des entscheidenden Einflusses im Hinblick auf die Einbeziehung relativ kristallisierter Geschlechtsnormen dargestellt wird, wird davon ausgegangen, dass es notwendig ist, sie in den Pflichtkurs für die Gewährung von einzubeziehen der Nationale Führerschein, ein Modul, das sich mit dem fraglichen Thema befasst und die Werte der Gleichstellung und der Delegitimierung von Gewalt gegen Frauen beim Fahren, auf öffentlichen Straßen, bei der Fahrzeugsicherheit und in allen damit zusammenhängenden Angelegenheiten fördert.“
    _______________________________
    „6. LEHRPLAN. Fehlschlagen des Kurses.

    Wenn der Kurs nicht bestanden wird, kann der Antragsteller nach 30 Werktagen ab dem Datum der Ablehnung erneut an dem Kurs teilnehmen. In diesen Fällen kann der Kurs maximal dreimal im Jahr wiederholt werden.

    Quellen:
    https://www.argentina.gob.ar/normativa/nacional/disposición-152-2021-347236/texto
    https://www.boletinoficial.gob.ar/detalleAviso/primera/240981/20210219

    • Und wer aus Versehen ’nen „Schwulinski“ (haha, den konnte ich mir nicht verkneifen) überfährt, bekommt keinen Führerschein mehr, weil er homophobes Verhalten gezeigt hat…..hohoho……..köstlich. Der degenerative Untergang der westlichen Welt ist nicht mehr aufzuhalten. Die Muslime und Chinesen werden sich über ihre Beute freuen. Aber eigentlich befriedigt mich diese Entwicklung auch ein bißchen, denn die kleinen gelben Männer und die Anhänger des Kultes des Heiligen Teppichs werden mit den Verursachern dieser Degeneration kurzen Prozeß machen. Viele der selbsternannten „Opfer“ werden dann merken, wie es ist, wenn man wirklich zum Opfer wird. Great purge heisst es dann. Könnte spannend werden.

  5. Natürlich, für die rassistische Washington Post existieren Probleme nur nach Hautfarbe. Was soll man von einer Zeitung auch erwarten, die einen Islamisten zum Freiheitshelden und ihrem Schreiber gemacht hat?!

  6. Der NDR hat einen Bericht über Incels gebracht.
    https://story.ndr.de/incels/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Es werden wieder alle Register feministischer Propaganda gezogen:
    1. Einzelne Zitate gebracht, die angeblich für die ganze Gruppe stehen
    2. Behauptet, dass der Hass auf Frauen zunimmt, ohne zu sagen, was darunter zu verstehen ist
    3. Irgendwelche Attentäter mit Frauenhass assoziiert
    4. Pseudowissenschaft

    Medien würden die „Incels“ über einen Kamm scheren und ungerechtfertigterweise allesamt in die Schublade „gewalttätig“ stecken, heißt es im „Incel“-Wiki, einer Art Nachschlagewerk der Szene. In der Tat gibt es inzwischen auch „Incel“-Foren, die im Tonfall deutlich milder sind. Doch durch den Glauben an ein Recht auf Sex legten auch sie letztlich ein patriarchales Anspruchsdenken an den Tag, schreibt die Autorin Veronika Kracher…

    Ja ja bla bla. Sind ja nicht alle so, aber dann doch. Frau Kracher muss es ja wissen, schließlich hat sie ein Buch drüber geschrieben.

    Wie ticken die „Incels“ genau? Was unterscheidet sie von anderen Antifeministen im Netz? Und reagieren deutsche Sicherheitsbehörden angemessen auf den frauenfeindlichen Online-Kult?

    Lol. Ja, echt voll die Sekte. Bald sind wir an dem Punkt, wo jemand Nazi ist, weil er den Feminismus kacke findet. Und schon steht der Verfassungsschutz auf der Matte.

    Allen ist gemein, dass Männer auf die eine oder andere Weise benachteiligt werden.Da sind etwa die Aktivisten der Männerrechtsbewegung, auf Englisch „Men’s Rights Activists“. Sie sehen Männer in verschiedenen sozialen und rechtlichen Bereichen benachteiligt, etwa beim Zuspruch des Sorgerechts oder bei der Schulbildung. Auch die Strömung der „Männer, die ihren eigenen Weg gehen“ (Englisch: „Men Going Their Own Way“) sieht Männer als benachteiligt in der Gesellschaft an. Anders jedoch als die Männerrechtsaktivisten, die die Situation der Männer durch Änderungen in Politik und Gesetzgebung verbessern wollen, sehen es die „Männer, die ihren eigenen Weg gehen“ als aussichtslos an, das System ändern zu wollen. Sie plädieren daher dafür, keine Beziehungen mit Frauen einzugehen und sich in letzter Konsequenz dem gesellschaftlichen Leben zu entziehen.

    Was fällt denen bloß ein? Rechte einfordern und sich dem gesellschaftlichen Leben entziehen? Das geht ja gar nicht. Sofort in den Gulag.

    Mit zwei verschiedenen Methoden analysierten sie die „Reddit“-Diskussionen der Männer-Communities: Sie ermittelten einen sogenannten Toxizitäts-Index, also ein Maß dafür, wie „unhöflich, respektlos oder unangemessen“ ein Kommentar ist. Das zentrale Ergebnis der Forschenden: Sowohl bei den „Männern, die ihren eigenen Weg gehen“ als auch den „Incels“ ist der Diskurs auf „Reddit“ in den vergangenen Jahren immer rauer, immer toxischer geworden.Ein ähnliches Ergebnis zeigt auch die zweite Messmethode der Wissenschaftler: Sie ermittelten den Anteil frauenfeindlicher und generell abwertender Wörter in den „Reddit“-Posts. Dafür glichen sie die Posts mit einer entsprechenden Wörterliste ab.

    Ich glaube die Studie werde ich mir mal anschauen. Letztendlich ist dieser Artikel aber mal wieder der letzte Dreck. Würde er sich um Frauen drehen, wären das alles arme Opfer (natürlich der Männer), denen geholfen werden muss. Es wird noch nicht mal gefragt, warum Incels überhaupt existieren.

    PS: Für diesen Beitrag verdiene ich bestimmt eine 6,5/10 auf dem Toxizitäts-Index.

    • „Ein ähnliches Ergebnis zeigt auch die zweite Messmethode der Wissenschaftler“

      Kann man die nicht Wissenschaftelnde nennen? Oder Wissenschaftierende? Das wäre doch gender neutral, warum ist denen die Sprachkontrolle entglitten? Oder merken die selbst, dass diese Neuschöpfungen sich nach Pseudowissenschaft anhören? Vermutlich ist es das ….

      Mich erinnern diese „Wissenschaftler“, die halbgare Internetpost ohne Kontex abgrasen an diese bekannten Schädelvermesser des vorigen Jahrhunderts, auf der Suche nach der Rasse oder den „Incels“ heute.

      Damit sich der Dreck nicht gleich so menschenfeindlich anhört, liebt man es künstliche anglizistische Anagramme zu benutzen, „Incel“ lol

      Was machen die öffentlich-rechtlichen Medien eigentlich anderes als Neid und Hass zu schüren?! Schöner Erziehungsauftrag ist das!

    • Diese Studie hatte ich bereits zerlegt: „Mit zwei verschiedenen Methoden analysierten sie die „Reddit“-Diskussionen der Männer-Communities: Sie ermittelten einen sogenannten Toxizitäts-Index, also ein Maß dafür, wie „unhöflich, respektlos oder unangemessen“ ein Kommentar ist.“

      Sie haben die Google-AI verwendet, die von Moderatoren der „New York Times“ auf wahrgenommene „Toxizität“ hin trainiert worden ist. D.h. SJW haben ihre Ideologie 1:1 in die AI transportiert.

      Als das Teil noch keine API war, habe ich spaßeshalber Textauszüge von Marx, Hitler und Darwin verwendet, um herauszubekommen, was ihres Erachtens echte Aufreger sind.
      Erkenntnis: Hitlers „Mein Kampf“ ist demnach harmlos, aber Marx und Darwin sind sowas von Nazis!

      Als echter Aufreger erwies sich übrigens die „sexuelle Selektion“, erst als ich „sex“ konsequent durch „google“ ersetzt habe und eine „inter- und intragoogle selection“ erfand, haben sich die Gemüter beruhigt.
      Die Toxität sank von 34% auf 4%.
      Was auch beweist, dass man sprachlich nur Kleinigkeiten („biological google“ statt „biological sex“ z.B.) ändern muss, um nicht die Gesamtgesellschaft völlig zu verstören / zu triggern. 😉

      D.h., wer sich auf Erkenntnisse der Biologie/Evolutionspsychologie beruft, wird zwangsläufig als „toxisch“ eingestuft.

      In der Studie haben sie sich selber abgeschossen, als ein Zufallssample von Reddit eine höhere „Toxizität“ aufwies, als die von ihnen untersuchten (nach nicht näher erläuterten Kriterien) Gruppen der „Menosphere“.

      Selbstverständlich a. ohne das zu bemerken und b. zu thematisieren.
      Die „Studien“ werden von Jahr zu Jahr nicht nur „wissenschaftlich“ schlechter, sondern sie sind so offensichtlich schlecht, dass sie sich ebenso offensichtlich an ein Publikum wenden, welches gar nicht mehr in der Lage ist, den offensichtlichen Müll als Müll zu erkennen.

      Deprimierend ist, im ÖR sitzen nunmehr „Personen“, deren einzige Qualifikation darin besteht, aus mülligen Textbausteinen neuen Müll zu produzieren.

      • Und diese Personen kommen aus diversen Kaderschmieden, „Genderlehrstühlen“ ua, sind also Hochschulabgänger. Alles staatlich! Dieser antiwissenschaftliche Müll ist staatlich institutionalisiert und ein weitere Fazette eines umfassenden „Staatsversagens“.

      • „Als echter Aufreger erwies sich übrigens die „sexuelle Selektion“, erst als ich „sex“ konsequent durch „google“ ersetzt habe und eine „inter- und intragoogle selection“ erfand, haben sich die Gemüter beruhigt.“

        Hast Du denn auch mal sex durch gender ersetzt? Wäre interessant wie die KI dann bewertet…

        • Oh ich habe z.B. „open society“ auf „Giftigkeit“ untersucht und 21% fanden das „toxisch“ – verglichen mit immerhin 22%, die „democratic socialism“ als toxisch empfanden.

          Selbstredend habe ich „sex“ durch „gender“ ersetzt und die Toxizität sank auf 5%!
          In meinem unermüdlichen Kampf war meine Frage natürlich, wie weit kann ich meine Harmlosigkeit senken, indem ich diese herausstelle?
          Nur mit GOOGLE (TM) gelingt das.
          GOOGLE ist der Platzhalter für Unschuld (TM), weil GOOGLE (TM) das so sagt.
          GOOGLE ist die Antwort auf GOOGLE und alle weiteren Fragen des Universums.

          • „Selbstredend habe ich „sex“ durch „gender“ ersetzt und die Toxizität sank auf 5%!“

            Hehe, hatte ich mir gedacht. Die berühmte scheinheilige Prüderie in den USA. Sex is evil 😀

            „GOOGLE ist der Platzhalter für Unschuld (TM), weil GOOGLE (TM) das so sagt. GOOGLE ist die Antwort auf GOOGLE und alle weiteren Fragen des Universums.“

            Ja, ein echtes Phänomen. Als ich das erste mal Google aufgerufen habe, war es eine neue und sehr gute Suchmaschine von zwei cleveren Jungs, gegen die Yahoo und Altavista keine Chance mehr hatten. Heute ist es ein Datenimperium in dem fast die ganze Menschheit ein Profil oder zumindest eine Datenspur drin hat. Und sie haben schon längst ihr legendäres Versprechen („Don´t be evil“) gebrochen…Aus der Nummer kommt die Menschheit nicht mal mehr durch einen Reset raus. Da hilft nur der große rote Aus-Schalter 😉

      • @crumar:

        Sehr gut, du hast mir Arbeit erspart 🙂

        Die „Studien“ werden von Jahr zu Jahr nicht nur „wissenschaftlich“ schlechter, sondern sie sind so offensichtlich schlecht, dass sie sich ebenso offensichtlich an ein Publikum wenden, welches gar nicht mehr in der Lage ist, den offensichtlichen Müll als Müll zu erkennen.

        Das Problem ist mMn, dass es gar nicht mehr um wissenschaftliche Qualität geht, sondern nur darum, dass das eigene Weltbild bestätigt wird. Die Studien werden doch gar nicht mehr wirklich gelesen, denn es reicht wahrscheinlich heutzutage, wenn „Journalisten“ *hust* lesen „Studien belegen, dass…“. Und wenn das ins Weltbild passt, dann wird es als Wahrheit verkauft. Denn das Wesen einer Ideologie ist ja, dass die ihr zugrunde liegenden Dogmen nicht hinterfragt werden, warum sollten also Studien hinterfragt werden? Und der unbedarfte Leser glaubt das natürlich, weil er ja davon ausgeht, dass er es noch mit Qualitätsjournalismus zu tun hat. Das merke ich immer wieder, wenn z.B. Leute in Foren mit Studien beweisen wollen, dass Unternehmen mit diversen Vorständen eine bessere Performance am Aktienmarkt haben. Wenn man sich dann einfach mal die Studien anschaut, steht da direkt, dass die Werte lediglich korrelieren, aber es wurde keine Kausalität nachgewiesen. Das Problem ist, dass die Leute einfach immer unkritischer und unmündiger werden, was für eine Demokratie eigentlich das Todesurteil ist, da die nur mit mündigen Bürgern funktioniert.

        • @mispel

          „Das Problem ist mMn, dass es gar nicht mehr um wissenschaftliche Qualität geht, sondern nur darum, dass das eigene Weltbild bestätigt wird. Die Studien werden doch gar nicht mehr wirklich gelesen,“

          Kann ich nur in vollem Umfang bestätigen.
          Die Studien sind so schlecht wie das Weltbild, das mit diesen Studien bestätigt werden will.
          Wenn du den allergrößten Unsinn glauben willst und darin dringend bestätigt werden musst, dann nehme solche „Studien“.
          Es gibt keinen, wirklich keinen Unterschied mehr zwischen dieser Ideologie und der der „flachen Erde“. Sie argumentieren gegen „Verschwörungstheorien“ mit Verschwörungstheorien.

      • Zur Reduzierung des ÖR-TVs würde ich ein bißchen echte Toxizität vorschlagen: Schierling, Fliegenpilzextrakt oder E605, fein abgeschmeckt und angerichtet in der Kantine. Würde die Zahl der parasitären Gebührenabgreifer deutlich reduzieren.

        • Gib mir mal einen Tipp. Ich möchte jetzt nicht mit Arschloch antworten, unwidersprochen stehen lassen will ich deinen dämlichen Kommentar aber auch nicht.

          • Mit dem Arschloch habe ich kein Problem. Ich habe nur erläutert, was ICH unter dem Begriff „Toxizität“ verstehe. Eben nicht den genderisierten Schwachsinn, den sich ein paar Schneeflocken ausgedacht haben (und auch gerne von unserer Framingpresse und auch den ÖR-Parasiten benutzt wird). Da wollte ich nur mal deutlich machen, was „giftig“ wirklich bedeutet. Aber ich wusste ja nicht, dass das Schneeflockentum sich überall so schnell verbreitet.

          • Ich glaube, wir sollten es vorerst mit Billy halten: Den Troll ignorieren. Wenn ihm keiner antwortet, verliert er in ein paar Wochen die Lust.

      • @crumar:

        »Diese Studie hatte ich bereits zerlegt«

        Meiner Erinnerung nach hast Du schon so viele derartige »Studien« abgeschossen, dass ich Dich nicht nur zum offiziellen Statistik-Terminator unserer Blogosphäre ernennen möchte, sondern mir auch wünschte, dass Du das irgendwo versammeln könntest, da müsste doch inzwischen schon ein halbes Nachschlagewerk vorliegen. 🙂

        • Oh, das könnte stimmen.
          Ich habe sogar ein paar Sachen ausgelassen, weil ich befürchtet habe, dann richtig Ärger zu bekommen (KFN, WHO, BMFSFJ z.B.). 🙂
          Ist ein gute Idee, diese Sammlung mal zu sichten und an einer Stelle zusammen zu tragen.
          Wir können das auf „Geschlechterallerlei“ veröffentlichen, denn da ist schon seit Monaten tote Hose.
          Sind auch ein paar grafische Klamotten im Angebot – nur so zum Spaß, denn die Themen sind oft bitter genug in unserem „uphill-battle“.

    • War nach dem NDR-Bullshit-Tatort doch zu erwarten, dass die noch ein bißchen pseudointellektuelles Rechtfertigungs- und Erklärungsgebrabbel nachschieben, um dem öffentlichen Lügen-Framing-Auftrag nachzukommen.

    • Wie ticken die „Incels“ genau? Was unterscheidet sie von anderen Antifeministen im Netz? Und reagieren deutsche Sicherheitsbehörden angemessen auf den frauenfeindlichen Online-Kult?

      Also ich als bekennender Antifeminist (nicht nur im Netz) frage mich natürlich, welche Reaktion der deutschen Sicherheitsbehörden auf meine Existenz „angemessen“ sei. „Angemessen“ beschreibt die neue Willkür, so wie „unangemessenes Verhalten“ gegenüber Frauen etwa ein Blick auf den bekleideten Po sein kann.

      Wir leben mittlerweile in einer Welt, in der Frauen aufgrund ihrer jeweiligen Stimmungslage bewerten, ob das Verhalten ihres Gegenübers „angemessen“ oder „unangemessen“ ist.
      Konsequenterweise müssen dann in ihren Augen auch die Sicherheitsbehörden dieser Bewertung entsprechend „angemessen“ reagieren.

      Ernsthaft ärgert mich aber immer wieder, wie dumpf die Feministen bei ihrer vorgeblichen Differenzierung Antifeminismus mit Frauenfeindlichkeit gleichsetzen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich mag Frauen wirklich, aber ich mag auch Männer und Kinder.

      Und das soll mir offenbar „angemessen“ zum Verhängnis werden.

      • „deutsche Sicherheitsbehörden“? Allem anderen stimme ich zu, aber „deutsch“ sind diese Landesverräter definitiv nicht. Und für unsere Sicherheit sorgen die auch nicht. Und als „Behörden“ würde ich diese korrupten Vereine auch nicht bezeichnen.

    • „Sie ermittelten einen sogenannten Toxizitäts-Index“

      Bin ich der einzige, der bei sowas an das Qualitätsmaß für Gedichte aus „Der Club der toten Dichter denkt“?

      • „Bin ich der einzige, der bei sowas an das Qualitätsmaß für Gedichte aus ‚Der Club der toten Dichter denkt‘?“
        „Exkrement!“
        Ich denke dabei hauptsächlich an „Thetan-Level“(Scientology) die ich als Grad der Gehirnwäsche ansehe – im Falle des „Toxizitätsindex“ jedoch nur auf Seiten der Anwender.

  7. Ich finde beide Werke haben ihre Stärken und plädiere für unentschieden.

    „Totalitarianism“ is a term coined by Mussolini to describe a society in which the state controls all aspects of life. He defined it like this: “Everything in the State, nothing outside the State, nothing against the State.”

    Und heute auf die Formel gebracht, dass das Private politisch sei.

    Americans are blind to the totalitarian nature of the society now coming into being because they have it in their minds that totalitarianism could only be the crude, brutal, police state kind. The concept of a therapeutic totalitarianism was unthinkable to them, because outside the pages of Huxley’s Brave New World, nobody has ever seen it.

    Dabei hat gerade die New Age Hippiekultur da jede Menge Gehirnwäsche, Lerned Helplessness und pure Bösartigkeit (Manson) zu bieten. Genau diese Kultur des Irrationalismus ist die Grundlage für die Anwendbarkeit der Critical Race Theory, die genau nach den Erfolgsrezepten der New Age Bewegung funktioniert. Ein offshoot davon ist auch Scientology, weshalb die CRT auch daran so erinnert, oder an Bhagwan (neulich prima Doku im Ersten/Zweiten!). Ein grosser Teil der Psychologie von heute ist ebenfalls auf diesem Mist gewachsen.
    Lustigerweise hat Huxley diese Kultur des Irrationalismus mitbegründet, so dass seine Dystopie schon eigenartig doppeldeutig wirkt. Das Soma war das Mittel, um die „Wilden“ in Brave New World ruhigzustellen, seinen Zeitgenossen emphahl er dann Meskalin und LSD zur Bewusstseinserweiterung.

      • Das ist wieder mal ein Versuch die USA als das eigentliche Reich des Bösen anzuschmieren? Das mit der angeblichen „Schrankenlosigkeit“ der Regierung könnte von Chomsky stammen, der auch darauf hinauswollte, dass die USA kein wirklich demokratisches Land seien.
        Ich denke Totalitarismus muss immer und letztlich auf tatsächlichem und unmittelbarem Zwang beruhen, ein blosses Überreden mag zwar eine Vorstufe zum T. sein, aber sicher nicht der „real McCoy“.
        Und dann muss dieser auch tatsächlich allgegenwärtig sein, da darf es keine akzeptierte Möglichkeit zum Verstecken geben. Das Selbstverständnis vom „pursuit for happiness“ ist praktisch das Gegenteil von Totalitarismus und absolut amerikanisch. Nur die Vertreter der Identitätspolitik, der CRT, negieren dieses Prinzip und kommen mit der Kollektivschuld, was sowieso keine individuelle Freiheit noch das höchst individuelle Streben nach Glück zulassen.

        Im Sinne von „invertierter T.“ könnte man dann über den T. der Natur abheben und ähnliches. Das alles verkehrt den Begriff ins Absurde.

        • Ich denke Totalitarismus muss immer und letztlich auf tatsächlichem und unmittelbarem Zwang beruhen

          Nun muss es das? Man kann sicherlich über die Definition streiten, aber ich sehe keinen Unterschied zwischen einem repressiven System und einem System, das nur die Illusion von Freiheit ist.

          • Aber das mit der Freiheit stimmt ja. „Das System“ ist natürlich nicht frei von den existenziellen Sachen, wie dem Zwang sich zu versorgen, um leben zu können. Und das wird immer verdreht zum Schuld „des Systems“, das das nicht bereitstellt, wie zB kostenlose Tampons. Dass die dann nicht bereit gestellt werden ist DIE GRÖSSTMÖGLICHE UNTERDRÜCKUNG. Und diese feministische Ecke ist ja nur eine Stimme der ganzen bekloppten Linken, die uns einreden will unsere Gesellschaft sei so richtig böse und totalitär.

          • Ich verstehe deinen Beitrag ehrlich gesagt nicht. Wolin hat in seinem Buch nie was über Feminismus geschrieben und wenn überhaupt, dann ist der Feminismus Teil des invertierten Totalitarismus. Du scheinst es anders aufgefasst zu haben. Im gewöhnlichen Totalitarismus herrscht Zensur, im invertierten Selbstzensur. Im gewöhnlichen Totalitarismus ist es verboten bestimmte Dinge zu sagen, im invertierten darfst du alles sagen, wirst aber für falsche Äußerungen deiner Existenz beraubt. Es sind halt einfach zwei Seiten ein und derselben Medaille.

  8. Na, super, was diese Sexistinnenpartei immer so „Neues“ auf Lager hat. Als nächstes verbieten sie dann der Runde den Mund aufzumachen, weil keine Frau da ist?

    „Bei den Grünen macht Michael Kellner nun Platz – wegen der Gleichberechtigung.“

    Geschlecht sticht offizielle Funktion. Ein klares Bekenntnis zur Identitätspolitik und gegen die Demokratie (die ja von der Funktion ihrer Organe, etc lebt).

    „traditionell werden die Generalsekretäre der Parteien eingeladen, und die sind derzeit alle männlich.“

    Primitiver, antidemkratischer Populismus ist dieser Frau zu eigen: „Wenn 50 Prozent der Bevölkerung Frauen sind, gehört ihnen auch die Hälfte der Macht.“

    Sollte man einer derartigen und demonstrativen Verfassungsfeindin eine Plattform im Fernsehen geben, um demokratische Wahlergebnisse zu diskutieren? ich denke nein. Wenn schon keine Generalsekretäre mehr reden müssen, dann kann man auch jemanden ganz anders einladen.

    • Britta Haßelmann? Das ist diese kompetente Dame hier:

      🙂

      Da sieht man, wie krank diese Grünen sind, daß sie diese Aktion mit der Fernsehrunde unter der Rubrik „Gleichberechtigung“ verbuchen.

  9. Ein aktuelles Zitat, bei dem ich schallend gelacht habe und es darf geraten werden, welche prominente Figur aus welcher MSM dieses produziert hat:

    „Als Nächstes kann man dann aufhören, einander zu hassen und zusammen beginnen, Marx zu lesen, Lenin zu studieren. Ach, und als Erinnerung an mich (und Sie): Hauen Sie ab aus den sozialen Medien, verplempern Sie ihre Lebenszeit nicht mit Hetze und Gebrüll, mit Diskussionen, die im Nichts enden. Soziale Medien taugen nur zu einem: Unsere Daten abzuziehen, und die Massen mit Quatsch beschäftigt zu halten.“

  10. Interesssante Gedanken und Animationen zur evolutionären Weiterentwicklung des menschlichen Körpers. Die Frau wird zum Beuteltier 😀

  11. Warum ist blühender Antisemitismus in *Harvard* der deutschen Presse keinen Artikel wert?!

    https://www.algemeiner.com/2021/03/11/head-of-harvard-university-hillel-blasts-student-petition-supporting-academic-cornel-west-as-anti-jewish-conspiracy-theory/

    The head of the Harvard University Hillel strongly criticized a petition in support of prominent Harvard professor Cornel West that echoes the scholar’s claims that he was denied tenure because of his attacks on Israel and Zionism.

    The Harvard Crimson reported Thursday that Rabbi Jonah C. Steinberg, the executive director of Harvard Hillel, sent an email to Hillel affiliates saying the petition promulgated “an anti-Jewish conspiracy theory” and that West had “egged students on” in promoting it.

    The petition — which has been signed by more than 1,800 people and endorsed by over 90 campus organizations — cited West’s claims that he was denied tenure because of his attacks on Zionism, which it listed alongside “white supremacy” and “racial capitalism” as targets of the professor’s work. ….

    Ein weiterer Beleg für meine These Intersektionalismus = Antisemitismus.

  12. Wie es aussieht hat der einflussreiche Marcuse den Wechsel des „revolutionären Subjekts“ empfohlen, in klassischer Manier des „dialektischen Materialismus“ (ok, von Hegel vorausgedacht), wonach eine veränderte Realität eine veränderte, angepasste Reaktion auf diese Realität verlangt. Dieses Prinzip ist vollkommen amoralisch und nur vom Ende her denkend (Erfolg der Revolution) und erlaubt dann auch das Verwenden von Methoden, die man vorher nicht benutzt hat: Sexismus und Rassismus zB.
    Man wüsste auch gerne woher dieses Zitat ist, das macht neugierig auf das Buch oder den Vortrag oder wo das immer auch geäussert worden ist.

    • Langsam dreht Lindsay durch.
      Marcuse ist 1979 gestorben, Ende der 80er war die Frankfurter Schule in den USA bereits erledigt, in die die postmodernen Denker längst Einzug gehalten, die mit diesen nichts mehr zu tun hatten.
      Man kann ihm nur empfehlen, sich auf die Suche nach einem Werk aus dieser PC-Denkschule zu machen, die ein einziges Zitat von Adorno, Marcuse oder Horkheimer enthält.
      Wird schwer werden.

      Lindsay sperrt sich dagegen, dass das ideologische Gewächs, welches er untersucht eine US-amerikanische Eigenproduktion ist.
      Das wiederum hat Leszek oft genug geschrieben und auch die Entwicklung skizziert, wie und warum diese US-Variante sich hat etablieren können.

      Ist die „Diskriminierungsforschung“ der xxx-studies erst einmal institutionalisiert und mit Personal versehen, die (vorzugsweise) die eigene Diskriminierung erforschen, dann darf die zu erforschende Diskriminierung nie verschwinden – sonst wäre man seinen Job los.

      Er hätte aber seinen Hoax weder in Europa, schon gar nicht in Deutschland durchziehen können, weil die Ansammlung obskurer „Fachzeitschriften“ der „grievance studies“ hier nicht existieren. Selbst die „gender studies“ mussten hier erst durch den Staat mit massiver finanzieller Hilfe an den Universitäten etabliert werden – es gab vorher keine Nachfrage.

      Hegel hat übrigens nichts mit dem „dialektischen Materialismus“ zu tun, Marx meinte, man müsse die idealistische Dialektik Hegels auf den Kopf stellen, um sie zu einer materialistischen erst zu machen.

      • Na klar ist Lindsay ein bisschen durchgeknallt. Anders kann man ja auch keine solche Komik bei der Begeisterung bei diesem unappetilichen Sujet entwickeln.
        Es gibt jede Menge loose ends in den Geisteswissis und Diskontinuitäten und trotzdem hängen Dinge zusammen, schon die Geschichte des „Marxismus“ ist eine solche. So ist der dialektische Materialismus natürlich auch so ein Produkt (ca 1920/30er Jahre) von dem Marx oder gar Hegel sich vermutlich sogar vehement distanziert hätten, ist er doch der pure Irrationalismus (und wie ich denke der echte Vorläufer der ganzen „Postmodernen“). Auch Marcuse hat nix mehr mit Marx zu tun und wenn man will, könnte man behaupten, das sei etwas ganz Neues. Der durchgehende Faden ist trotzdem klar zu sehen: das mit dem „revolutionären Subjekt“, welches sich ändern kann, je nach Zeit. Auch ein Mensch ist ein Affe und trotzdem gleichzeitig etwas ganz anderes.

    • Man könnte einfach auch sagen, Marcuse hat, als guter Sozialwissenschaftler, einen Wechsel des revolutionären Subjekts beobachtet – aber hey, dann kann man es ja nicht nehr als Kulturmarxistenverschwörung hinstellen! Das, was in Europa »Karl Marx« war, eine breit organisierte sozialistische Bewegung, hat in den USA nie stattgefunden, um so mehr hat man Marx dort halluziniert, und das nicht nur in den Alkoholdelirien eines Joseph McCarthy.

      Richard Hofstadter hat mit guten Gründen den »Paranoid Style in American Politics« beanstandet:

      »Das Charakteristische am paranoiden Stil ist nicht, daß seine Vertreter hier und dort in der Geschichte Verschwörungen oder Komplotte sehen, sondern daß sie eine ›riesige‹ oder ›gigantische‹ Verschwörung als die Triebkraft in historischen Ereignissen ansehen. Die Geschichte ist eine Verschwörung, in Gang gesetzt von dämonischen Kräften von fast transzendenter Macht, und was man anscheinend braucht, um sie zu besiegen, sind nicht die üblichen Methoden des politischen Kompromisses, sondern ein regelrechter Kreuzzug.«

      Das trifft leider auch auf Lindsay zu, der dem »Neomarxismus« und Hegelianismus hier »dämonische Kräfte von fast transzendenter Macht« zuschreibt, anstatt mal seine ideengeschichtliche Holschuld sauber einzulösen.

      • Bin Fan von Hofstadter. Seine Geschichte der USA ist auch sehr gut.

        Lindsay bekämpft Feuer mit Feuer, das ist seine Strategie. Der glaubt bestimmt nicht an eine dieser Verschwörungungen, die Hofstadter so gut bescheibt. Heute würde Hofstadter zweifelsohne Feminismus und CRT als paranoiden Wahn a la Illuminaten, Katholiken, Freimaurer, etc einordnen. Und das wird ja auch von Lindsay mit seiner expressionistischen Art bekämpft 🙂

  13. Tolle Nachricht: Das @Europarl_DE bekommt ein #SophieScholl-Gebäude in der Rue Wiertz in Brüssel. Das wurde soeben beschlossen. Eine bewundernswerte Frau mit Idealen und unglaublich viel Mut im Widerstand gegen das Nazi-Regime. Ein europäisches Vorbild. #WeisseRose #Eplenary

    Und wieder werden Männer unsichtbar gemacht und eine einzelne Frau überhöht.

  14. Trump, AOC, and the Triumph of Trauma Politics

    https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/triumph-of-trauma-politics

    As Ghorayeb continues, trauma politics are a highly effective political strategy:

    [Trauma politics] favour those that are more comfortable sharing their personal history … The personal nature of this form of political discourse makes contesting facts a matter of personal attack rather than genuine truth-seeking. It forces us to contend with one’s personal and subjective narrative rather than material social and political circumstances …

    Identitäts und Traumapolitik setzen beide auf ein Höchstmass an Subjektivität. Der dikatorische Geist im demokratischen Zeitalter erweist sich als Opferkult der Inszenierung des Selbst.

  15. Die Twitter-Präsenz von sciforfuture ist sehenswert. So viel astroturf meets aktionismus gibt es nirgendwo sonst. Die pure Agitation. „Aktivismus“. Aber es geht ja angeblich nur um „Wissenschaft“, der man folge ….

    Und die sonst so kritischen Leute kaufen DAS ?
    Das ist ziemlich braindead. turn on tune in drop out, Politics of Oppression as Antioppression.

    • Ja, z.B. Volleyball. Da gibt es dann eine Mindestanzahl an Frauen. Jedes Team was nicht nur aus Spass spielt hat genau immer die Mindestanforderung an Frauen im Team 😂 Oder meinen die was anderes als gemischte Teams?

  16. Sowas hier ist ja kein Problem mit dem trivialisierenden Holocaust-Vergleich für die Linke, die antisemitisch ist. Ein tweet von AOC von Juli 19, in dem sie US „Konzentrationslager“ erkennen will.

  17. #Paris hat seit 132 Jahren ein stählernes Phallussymbol. Und seit dem heutigen #Weltfrauentag eine aufblasbare #Klitoris gegenüber vom #Eiffelturm. Die Feministinnen wollen damit gegen “sexuellen Analphabetismus” protestieren.

    Ist das jetzt endlich ein Kündigungsgrund für den Beitragsservice? Die Weiterverbreitung von Fake News und alternativen Fakten kann nicht ernsthaft Auftrag des ÖRR sein.

    • Auf der einen Seite ein dreihundert Meter hohes Meisterstück der Ingenieurskunst aus Stahl, das seit mehr als einem Jahrhundert den Elementen trotzt.
      Auf der anderen Seite ein winziges Ding aus Plastik und heißer Luft, das der Wind davon wehte, würde, man es nicht festhalten.
      Ok.

      • Und zudem aus einem Kunststoff gemacht, welcher von Männern erfunden haben, aus Materialien die Männer gefördert haben, in einer Maschine hergestellt die Männer gebaut haben, vermutlich verpackt von Männern, auf einem Schiff auch China transportiert, welches von Männern gesteuert wurde und vermutlich von einem männlichen Paketboten zugestellt wurde.

        Diese Frauen können auf ihr „weibliches Symbol“ schon verdammt stolz sein.

        • Das Ergebnis von Netflix‘ stolzem Virtue Sigalling soll wohl in seiner Qualität der hiesigen Gegenüberstellung von Bronze und Plastik entsprechen.

          Im Falle von Enola Holmes ist die Sache mit „Women who have been overshadowed“ natürlich ganz besonders abgedreht, wenn man mal den Fakt berücksichtigt, dass es sich bei ihr, wie auch ihrem Bruder, welcher sie in den patriarchalen Schatten stellt, um ERFUNDENE Personen handelt.

        • Wo wir grad dabei sind

          Fearless girl isn’t standing up to anything alone

          There isn’t any courage represented here because fearless girl like all other feminists displays of bravery depends on the sycophancy of male backers to stand against any resistance.

          This isn’t „fearless“ girl.

          This is feminism’s pet Chihuahua standing between its owner’s legs barking at whatever passes.
          Like it’s a pitbull in its own deluded mind.
          The same dog without support would be scratching at the door to get in with its tail between its legs but of course that won’t stop feminists from lauding fearless girl like all their false gods … excuse me … goddesses

  18. Eine Woche nach dem Themenspecial „Frauenhass“ mit Tatort und dazu „mehr in der Mediathek“ jetzt ein Polizeiruf 110 aus Rostock.
    Eine Frau erschießt serienmäßig Männer, die ihr blöd kommen. Der arme zehnjährige Sohn der Alleinerziehenden ist gestraft mit einer Mutter, die sich immer wieder wehleidig ihre Knarre ans Kinn hält oder sich mit Brandbeschleuniger übergießt.
    Der Kommissar fragt den Sohn, wen sie wohl als nächstes erschießen wird. Der fragt, ob sie denn ins Gefängnis komme. Die Antwort: „Eher ins Krankenhaus“.

    Nach dem Showdown wird nicht („Fump“) eingeblendet: „Mehr zum Thema Männerhass in der Mediathek“, sondern noch vor dem Abspann der Texthinweis dargeboten:
    „Empfinden Sie Ihre Situation als ausweglos? Hier finden Sie Hilfe: http://www.daserste.de“

    Wie heißt eigentlich das männliche Pendant von Femizid?

    P.S. Übrigens ein großartiger Streifen.

    • Androzid und Infantizid.

      (Ich wollte grad mal testen, ob „androzid“ tatsächlich verwendet wird und bekam bei Google 70.000.000 Treffer!
      Staun.
      Die waren allerdings alle für eine Mobile Operating System 😒 )

  19. Einige Nachrichten aus der alternativen Medienwelt:

    Es gerüchtet, dass einer der letzten, die sich der massenmedialen Gleichschaltung noch nicht gänzlich unterworfen haben, geschasst werden soll: der unbequeme Chefredakteur Reichelt von Bild. Danisch schreibt ja mittlerweile ironisch vom „führenden Investigativmagazin“, nachdem alle anderen mehr oder weniger komplett auf Linie gebracht wurden. Dass ich mir mal um die Bild Sorgen machen würde, hätte ich auch nie erwartet::
    https://reitschuster.de/post/nach-hammer-kritik-an-merkel-bild-chef-unter-fehlverhalten-verdacht/
    bzw.
    http://www.pi-news.net/2021/03/soll-der-unbequeme-bild-chef-reichelt-gecancelt-werden/
    Ähnlich wie auch andere unbequeme Männer, versucht man ihn auf der Sex-Schiene loszuwerden, wo ja schon die Vorwürfe ausreichen, einen Mann zu vernichten.

    6 Monate vor Corona hatte auch die CDU einen Pandemiegipfel, mit dabei: Merkel, Maskenhersteller und die Gates-Stiftung:
    https://www.anonymousnews.ru/2021/03/11/6-monate-vor-corona-ausbruch-merkel-auf-pandemie-konferenz-berlin/

    Die Zeit möchte uns künftig Köderrasse, „Mensch mit Nazihintergrund“ nennen:
    https://www.zeit.de/kultur/2021-03/ns-vergangenheit-nazihintergrund-she-said-buchladen-emilia-von-senger/komplettansicht
    gefunden bei
    https://www.danisch.de/blog/2021/03/13/neue-bezeichnung-fuer-deutsche/

    Die Familie des (aus nicht ganz klaren Gründen ums Leben gekommenen) drogensüchtigen Kleinkriminellen George Floyd erhält 27 Mio Dollar Schmerzensgeld:
    https://www.faz.net/aktuell/politik/von-trump-zu-biden/familie-von-george-floyd-erhaelt-27-millionen-dollar-schmerzensgeld-17242570.html
    (auch bei Danisch gefunden)
    Bezahlen muss das die Stadt Minneapolis, bzw. ihre Bürger. Eine solche Summe ist natürlich ein politischer Ablasshandel (es war wohl ein Vergleich), der dazu führen wird, dass die Polizei gegenüber Schwarzen und generell Farbigen, künftig die Samthandschuhe anzieht, was zu einem Anstieg von Gewalt, und Abwanderung von Polizeikräften führen wird. Würde ich mal spekulieren.

    Merkel versucht noch schnell den Sarg zuzunageln, bevor sie im Herbst hoffentlich verschwindet:
    „Die Bundesregierung gibt dem Verein „Neue Deutsche Medienmacher*innen“ den Auftrag, Medienhäuser „bei der Weiterentwicklung ihrer Diversity-Ansätze“ zu beraten. Sie will offenbar beeinflussen, wie Redaktionen besetzt werden.“
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/pressefreiheit-nach-merkels-verstaendnis-regierung-laesst-medienhaeuser-beraten/
    (auch bei Danisch gefunden)

    Wir brauchen offenbar das, was man in Frankreich mit „Islamo-Gauchisme“ umschreibt:
    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/islamo-gauchisme-2/
    Die durchgeknallten, gleichgeschalten-woken Redaktionen haben ja das Höschen quasi schon unten und warten jetzt auf die islamische Befruchtung, die die Linken (ja, verdammt, es waren Linke, ich beobachte das seit zwei Jahrzehnten) gut vorbereitet haben, indem sie alle Muslime zu Opfern erklärten und penetrante ex-muslimische Warner „cancelten“ und „no-platformten“, wie Linke das halt so machen, wenn ihr naives Weltbild angegriffen wird.

    • Wow. Danisch hat ein deutschsprachiges Video verlinkt, von einem, der in Kalifornien lebt:

      Ab Minute 25 erzählt der über seine Erfahrung mit kalifornischen Rassenkonflikten, Migration und was für Gesetze es dort gibt. Absolut absurd! Angetrieben von den großen Lügenmedien, die offensichtlich die eigentliche Macht im Staate sind und jederzeit in der Lage, ausreichend linksradikalen Mob aufzupeitschen.

      Dort geht es hin, denn genau solche bigotten Lügner sitzen auch in unseren Redaktionsstuben. Die dämliche Tussi, die uns „Mensch mit Nazihintergrund“ nennen möchte, stammt wohl von DLFKultur, sozialisiert beim NDR und (wo sonst) der taz (scheint heutzutage Einstellungsvoraussetzung zu sein):
      https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/bachelor/Mentoringprogramm/Veranstaltungen/Heureka_-Berufsperspektiven-fuer-Geistes–und-Sozialwissenschaftler_innen/Heureka_Referentinnen-und-Referenten/Jule-Hoffmann-2019/index.html

      Jetzt wisst ihr, warum ich DLF selten mehr als 5 Minuten am Stück ertragen kann. Antideutsche bezahlt von unserer GEZ…

      • BLM hat (laut Video) angeblich 10 Mrd. Dollar Spendengelder bekommen.

        Ich scheitere daran, das nachzuprüfen. Laut Wikipedia verwaltet deren Geld die „International Development Exchange“, angeblich eine der fast tausend NGOs (Nr. 407) die u.a. von Soros mitfinanziert werden (oder sogar gegründet wurde?):

        Klicke, um auf soros-funded-groups.pdf zuzugreifen


        Die geben sich eher als Bankseite (oder gibts da eine Namensgleichheit?):
        https://www.ideexchange.com/
        zumindest erfährt man da nichts.
        Das hier sieht schon eher danach aus:
        https://www.fundsforngos.org/
        aber Zahlen habe ich spontan auch dort keine gefunden.

        Angenommen es stimmt (nach den massenmedialen FakeNews auch bei uns, etwa beim Thema Floyd und Polizeigewalt, würde mich das gar nicht wundern), dann sind die alleine durch das Geld eine Größe mit der man weiterhin rechnen muss! Die werden sich genug Maulhuren leisten können, die in die Mikrofone plärren, Bücher schreiben, andere mit Mobbing überziehen usw.

        Die „fundsforngos“-Seite die ich verlinkt habe, gibt nicht nur Geld, sondern auch Anleitungen, wie man da rankommt:
        https://freeresources.fundsforngos.org/
        Am besten indem man eine eigene „NGO“ gründet. Das heißt im Umkehrschluß auch, dass allerlei arbeitsfaules aber ideologisch getriebenes Volk genau sowas tun wird. Früher Sozialhilfe, heute Chef einer NGO die „gegen Rassismus kämpft“, indem sie Weiße beleidigt und Sonderrechte für die eigene Clientel fordert.

        Mein Gott, ist das eine Schei**e! Es erweist sich als weiser Schachzug von Putin, ausländische NGOs verboten zu haben (was unseren Lügenmedien ja mit ausreichend Schaum vorm Mund quittiiert hatten). Offenbar muss man noch viel weiter gehen und solche „NGOs“ generell irgendwie auf Verfassungstreue kontrollieren oder sowas. Durch ihr Geld gewinnen die einen medialen Einfluß, der ihnen schlicht nicht zusteht. Das Nachsehen hat die Zivilbevölkerung, die angelogen, manipuliert und verkauft wird.

  20. Aber die Linke und die Feministen wollen eben in genau die andere Richtung und nennen DAS Demokratie. 2+2=2 oder was auch immer.

    • Es sollte Quoten für alles geben. So etwa 100-200 Stück. Und eine große Datenbank, in der jede_r Staatsinsass_e/_in mit s/i/e/h/n/r_e_/n Einstufungen bezüglich sämtlicher Quoten erfaßt ist. Ein Computer berechnet dann eine maximal quotengerechte Parlamentsbesetzung. Wahlen sind überflüssig.

    • Das Problem ist doch gar nicht das nicht recyclebare, sondern dass wir mit unserem Recyclebaren gar nicht mehr nachkommen.
      Im Moment lastet mir der Staat diesen Recyclingmüll an, ich sammle mein Plastik, muss eine Extra Tonne damit füllen, nur damit irgendwelche Nasen weil ihr Job zu schwierig ist das Zeug in Containerschiff nach Südostasien verkloppen oder gleich in die Verbrennungsanlage schmeißen.
      Aber auch weil wir verwahrlosten Wohlstandsmenschen es z.B. nicht hinkriegen unsere 4€ „Kaffee“plörre in einen Mehrwegbecher füllen zu lassen.

      • Auch wenn ich nicht glaube, dass das Müllproblem primär ein deutsches ist (der meiste Dreck wird in Asien und Afrika gemacht, wir haben die Verwertung m.E. ganz gut gelöst), denke ich da oft drüber nach.

        Es gibt im Prinzip zwei politische Richtungen, die beide Vor- und Nachteile haben:

        a) Müllvermeidung und Direktrecycling:
        Verpackungen nur aus recyclebarem Material oder ganz drauf verzichten. Spezialbehandlung für wenige besondere Materialien.

        vs.

        b) Müllverbrennung und Rohstoffrecycling
        Jede Verpackung kann irgendwie sein, wir verheizen alles, verwerten die Wärme und holen die Rohstoffe aus der Asche, falls möglich und lohnend.

        Deutschland fährt da ein Mischsystem, allerdings (was Plastik angeht) eher ein wirtschaftlich ineffizientes, wie gut die Ascheverwertung ist, weiß ich nicht, vermutlich noch eher mau.

        Intuitiv neigen die meisten Menschen Deutschen zu System a denn da kommen wir her, aus einer Zeit, in der man seine Abfälle einfach auf den Misthaufen warf und die Milch täglich im Blechkanister angeliefert wurde. In einer urbanen und hoch arbeitsteiligen Industriegesellschaft, hat das erkennbare Schwächen, zumal Müll ja eben nicht nur aus Verpackung besteht, sondern auch aus alten Produkten. Die nur selten mit sinnvollem Aufwand recyclebar sind.

        Von daher halte ich b eigentlich für die überlegenere, bequemere und billigere Variante. Vorausgesetzt man bekommt die Verbrennung weitgehend schadstofffrei hin und die Asche in ihre Rohstoffe getrennt. Das gilt insbesondere bei Plastik. Eigentlich ist es Irrsinn, dass wir mit unglaublichem Aufwand Plastik zu recyclen versuchen, während wir das wertvolle Rohprodukt, Erdöl, massenweise durch den Schornstein jagen. Viel effizienter wäre es, den Müll zu verheizen und das Rohprodukt aufzuheben. Langfristig ist es m.E. ohnehin unerlässlich von den Kohlenstoffen aus dem Erdöl loszukommen, so richtig verstehe ich nicht, wo da eigentlich das Problem liegt, vermutlich ist es „nur“ ein wirtschaftliches und/oder energetisches.

    • What I fear is a generation’s rejection of limited government, and color-blind liberalism. What I worry about is a press whose mission seems increasingly devoted to enforcing elite orthodoxies, rather than pushing back on all forms of power. I fear an educational establishment that instills critical theory’s racism and sexism into the hearts and souls of children from the start, an establishment that regards the very idea of America as indelibly evil, and its founding ideals a myth and a lie.

      I voted for Biden because the alternative was madness in every respect — and sure wasn’t conservatism in any recognizable sense. And the sheer, amazing relief of living without the former guy’s unhinged, all-pervasive id remains. No regrets. And I didn’t expect Biden to be a moderate, because he has always operated with an acute sense of where his party now is — and it is now controlled by the far left.

      Sehr interessantes Stück.

  21. voila, das antidemokratische Personal der SPD:

    Da kann sich die CDU noch mehr Korruption erlauben, da geht noch was!

  22. Ich glaube, diese linksidentitäre Bewegung ist ein Produkt eines völligen Aufgehens in Parallelwelten bei Twitter. Das hat mit Realität nichts mehr zu tun. Und erreicht auch niemanden.

    https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/identitaetspolitik-atmet-das-ich;art315,216506

    Was für eine groteske Fehleinschätzung von Nils Heisterhagen. Das Linksidentitäre ist US amerikanische Politik und beherrscht Bekeley, Harvard & Yale, die grossen quasimonopolistischen Internetkonzene und die grossen Medienhäuser. Wer so denkt wie Heisterhagen, der wundert sich morgen, warum er von einem Tsunami des Antidemokratismus einfach hinfortgespült wird …. Man kann ja auch schlecht kapieren, warum alle massgeblichen Leute wie auf Kommando einer total hirnverbrannten und bösartigen Weltanschauung aufsitzen, da ist es einfacher drüber hinwegzusehen.

    Rot-Rot-Grün wird es nur über Materialismus geben. Niemals über Identitätspolitik.

    Reicht die komplette Übernahme der Industrie unter dem Vorwand, die Welt ginge sonst demnächst unter , nicht „materialistisch“ genug? Der Wahn hat eine höchst materialistische Basis! Warum sollte die „reinste Identitätspolitik“ da ein negativer Faktor sein? Es kommt in dieser neuen „Demokratie“ doch ohnehin nicht mehr darauf an, wieviele Leute hinter einer Partei stehen, es müssen nur die richtigen sein.

  23. lol, da haben wohl andere Kreise noch mehr auf den Tisch gelegt, damit der Impfstoff von AstraZ sabotiert wird. Ist das Pfizer oder die Chinesen oder die Lobyisten der Internetgigamonopolisten gewesen oder alle zusammen?

      • Das ist zutiefst wahr. Deshalb ist die progressive Weltanschauung auch ein klares Remake des Christentums, mit seinen apokalytischen Phantasien (Klimawandel), seiner Ursünde (Kolonialismus) und das Diesseits verachtenden Transzendenz (soziale Gerechtigkeit). Dabei kommt es allerdings so rüber wie eine missglückte und unfreiwillige Parodie darauf …

        • Constanze von Bullion klärt uns dankenswerterweise auf, worauf es ankommt!

          Und ja, es geht da um mehr als die Frage des Geschlechts. Frau oder Mann, das sei nicht das einzige Kriterium beim grünen Marsch aufs Kanzleramt, sagte Robert Habeck am Sonntag in einer Talkshow. Dann schob er noch einen Satz hinterher: Wenn Baerbock „als Frau“ sagen würde, sie wolle die Spitzenkandidatur, dann habe sie diese, „natürlich“.

          https://www.sueddeutsche.de/meinung/gruene-kanzlerin-1.5236167

          „…. hat Habeck nur vorgetragen, was Usus bei den Grünen ist.“

          Das ist nicht „Usus“, sondern das sind die Regeln dieser Partei, die man nur „institutionell sexistisch und diskriminatorisch“ nennen kann. Das passt aber leider nicht zur FDGO und all dem, dass man es lieber verschweigt oder drüber hinweglügt, so wie hier. Und wenn die Männer schweigen, dann “ … kürzt (das) manches längliche Palaver ab.“ Das ist natürlich die alte antidemokratische Trope vom Parlament als Schwatzbude, hier feministisch neu aufgelegt.

          Als Mann ist Habeck aber natürlich unter Generalverdacht und ….

          Seine Bemerkung, die Kollegin könne den grünen Spitzenposten „als Frau“ natürlich haben, kann man auch als vergiftetes Geschenk verstehen. Denn es steckt darin der zarte Hinweis, dass andere Güter schwerer wiegen könnten, womöglich solche, über die Habeck verfügt.

          Und so ahnen wir, dass wenn die Grünen scheitern, daran bestimmt die toxische Männlichkeit dran schuld sein wird.

  24. Doll Test ~10Min https://www.youtube.com/watch?v=tkpUyB2xgTM
    Es gibt noch ewig mehr Videos dazu: https://duckduckgo.com/?t=ffsb&q=black+or+white+jameswright+youtube&ia=web

    Dort werden verschieden farbene Puppen Kindern vorgesetzt, und die Kinder werden nach ihren Vorlieben befragt, 15 von 21 bevorzugen: white. Warum?

    Fand ich lustig: https://archive.is/yB2zA Ex Armee-Rabbi, nun Bildungs-Minister u. Vorsitz des rechten Flügels, Rafi Peretz, sagte vor 3(?)Leuten, die vielen Hochzeiten der US-Juden mit Nicht-Juden wären wie ein „zweiter Holocaust“ und „das jüdische Volk hat, in den letzten 70 Jahren, 6 Millionen Juden verloren“.

      • Die These der „Woken“ ist glaube ich: die Kinder hätten schon mit ab 4J verinnerlicht: „Weiß ist besser“ und dies wäre ihnen durch die POC-feindliche Gesellschaft eingetrichtert worden.

        Hey Alex, kann ich mit dir mal Diskutieren? Ich habe nur einen „jüdischen“ Kumpel und der hat Null Interesse an Politik. Wir könnten uns im IRC treffen, ein Chat-Protokoll, es gibt Webseiten, über die man sich einloggen kann, oder man kann einen von vielen Clients runterladen (ohne VPN kann man im IRC die IP-Adresse der eingelogten sehen). Ich hasse Discord.

        • Ich bin so hoffungslos outdated und lebe in der Steinzeit…. Daher müssen wir das hier bleiben. Wäre ja auch nicht schlecht, wenn andere „dazwischenfunken“ können. In einem muss ich dich allerdings enttäuschen, ich bin eigentlich gar nicht jüdisch, ausser dass ich an vielem irgendwie Jüdischem hänge. Weil das so viel zu bieten hat, ganz einfach.

          Natürlich werden diese Experimente mit der Puppe hingehend auf den „systemischen Rassismus“ gedeutet, da gibt es noch viel mehr solcher Experimente. Schon die Kleinstkinder würden hirngewaschen sein, so die These. Ich glaube aber, dass dies von den Neorassisten lügnerisch so hingebogen wird, das wäre die allereinfachste Erklärung. In diesem Fall haben sie vermutlich einfach „cherry picking“ betrieben und die Ergebnisse handverlesen. Das ist ja die übliche Methode der Progressiven, die sie mit ihrem radikalen Sunjektivismus begründen. Sie erlaubt ihnen, jeden Einzelfall als repräsentativ in den Mittelpunkt zu stellen. Dieser komische Rabbi, den du erwähnt hat, der würde dann sicherlich als Beweis für den absoluten Rassismus des Staates Isreal taugen (gibt doch bestimmt schon ein paar Artikel in „Haaretz“ dazu).

  25. A New Zionist Congress Is Born
    Defiant Jewish undergraduates are forming their own national organization dedicated to combating anti-Semitism and promoting Jewish pride. Join us.

    https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/new-zionist-congress-is-born-blake-flayton-antisemitism

    Many of those who host these talks call me ahead of time and use that ubiquitous phrase: „Don’t go there.“ They are warning me to avoid certain topics. They don’t want me to emphasize that anti-Semitism is one of the key features of today’s new leftism. Too often when I talk about anti-Semitism with Jewish liberals like myself, both on and off campus, they are terrified by this new and all-too-popular trend, but they are unwilling to speak freely about it. They are asking me not to tell the truth. …..

    I stand on the shoulders of those who realized that self-determination was the only solution to the Jewish question: Theodor Herzl, Golda Meir, and Natan Sharansky, who said that “when Jews abandon identity in the pursuit of universal freedom, they wind up with neither.” Go ahead, ask a Jew in the United Kingdom what it looks like when anti-Semitism masquerades as equality, and what happens when it is left unchecked.

    „newzionists“ die vermutlich erste Widerstandsbewegung gegen den aufziehenden Progressivismus?!

    Liebe Männerrechtler: die hier bekommen es auf die Kette und gehen voran! Bravo!

  26. Das kann ja nun absolut nicht verwundern, die neue Rassentheorie bereitet diese ultimative Dehumanisierung deutlichst vor. Was sollen denn diese unbelehrbaren, konstituellen Rassisten anderes sein als keine echten Menschen? Der fanatische Moralismus der neuen Rassentheorie teilt von vorne herein in das absolut Gute und das absolut Böse. Genau wie der Feminismus übrigens.

  27. „Die SPD will das Ehegatten-Splitting abschaffen, dann gehe es gerechter zu. Das ist nicht nur juristisch fragwürdig.“

    https://www.welt.de/debatte/article228422585/SPD-und-Ehegatten-Splitting-auf-Kosten-der-Mittelschicht.html?cid=socialmedia.twitter.shared.web

    „Der Gesetzgeber muss „Regelungen vermeiden, die geeignet sind, in die freie Entscheidung der Ehegatten über ihre Aufgabenverteilung in der Ehe einzugreifen“. Dazu gehört auch „die Entscheidung, ob ein Ehepartner sich ausschließlich dem Haushalt und der Erziehung der Kinder widmen“ will. Zu einer „bestimmten Gestaltung ihrer Ehe“ dürfen Ehepaare nicht „gedrängt werden“.“

    Genau das aber wollen die feministischen Sexisten: den Leuten vorschreiben, was sie tun sollen, wie sie sich ihre Aufgaben aufteilen.

    Bei näherem Hinsehen ist dieses Abschaffen des splittings auch sozial ungerecht, aber was opfert man nicht alles aus Gründen der sexistischen Gerechtigkeit. Davon mal abgesehen wird mehr einkassiert, was ja auch ein schnöderes Motiv für die ganze Aktion liefern würde.

  28. „Dressed all in black and wearing a Rolex, Abu Bakr al Baghdadi slowly climbed the pulpit of the Great Mosque of al Nuri in Mosul and declared himself caliph of the Islamic State. It was June 2014, and Baghdadi was attempting to lend historical and religious legitimacy to an orgy of violence that already included beheadings and human crucifixions and would soon add genocide and mass rape-slavery. ……“

    • That Iraq is also Mesopotamia, the cradle of civilization, and that Baghdad was the center of the Islamic Golden Age, or that Basra was once the “Venice of the Middle East” (it served as a model for Dubai, though today, Basra’s canals are fetid open-air sewers), has been increasingly difficult to see. If there are two Iraqs, one whose impulses toward sectarian violence produced ISIS and have given immense power to Iran-backed militias, Pope Francis’s visit gave the other Iraq the chance to shine through.

  29. Ich weise mal auf ein „geliefert wie bestellt“ hin…

    Jetzt werden ja die Kita- u. Pflege-Mitarbeiter durchgeimpft, welche hauptsächlich weiblich, zwischen 25-40 und vielleicht auch öfter als die übrige Bevölkerung die Pille nimmt.

    Also kritische Bereiche? Eingenommen.
    Privilegierte Behandlung? Früher drangenommen.
    Riskante medizinische Erstversuche auch an Frauen? Check.

    Nachteilige Nebenwirkungen treten auf? Aus meiner Sicht: könnte möglich sein. (Thrombose)

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