Das Mindset des Feminismus:

Leser Flin führt zu den intersektionalen Theorien bzw zum Feminismus das Folgende an:

Viele Erfolgreiche Menschen haben ein gemeinsames Mindset. Und zwar, dass sie nur sich selbst ändern können. Dass sie Fehlerursachen bei sich selbst suchen und aus ihren Fehlern lernen.

„Der andere muss sich ändern“ und „Ich bin nicht schuld“ ist ein Loser-Mindset. Weit verbreitet, und zum Beispiel in Wettbewerbsszenarien (Online Spiele, Sport, Kartenspiele, Börse) oft zu finden. Alles andere ist verantwortlich für die Niederlage. Pech, die schlechten Mitspieler, etc. Die wirklichen Gewinner sind emotional weniger involviert, bewerten ihre Age nüchtern, machen das Beste aus jeder Situation, und sorgen an jeder Stelle dafür, ihre eigenen Siegchancen zu maximieren. Geben seltener auf, halten sich nicht mit Vergangenheit auf und belügen sich nicht selbst, ausser um sich zu motivieren.

Der moderne Feminismus ist ein Loser Mindset. Er entmachtet seine Anhänger. Erwartet, daß sich die anderen ändern. Sucht Schuld bei Anderen und übernimmt keine Verantwortung. Ist emotional. Ist subjektiv und nicht an Fakten interessiert.

Ich habe mir auch schon mehrfach gedacht, dass ein Angestellter, der sich so äußern würde, wie die typischen feministischen Theorien es anführen, von allen objektiven Beobachtern als der schlechtere Kandidat angesehen werden würde, wenn es um eine Beförderung geht:

Er zeigt keinerlei Verantwortung für das eigene Tun, möchte sich nicht verbessern und meint auch sich nicht verbessern zu müssen, führt alle Fehler oder Schwächen darauf zurück, dass die anderen gemein zu ihm sind oder einfach einen unfairen Vorteil haben bzw verweist sogar darauf, dass man es ihm nicht vorwerfen kann, weil die anderen irgendwie eine Gehirnwäsche mit ihm gemacht haben, weswegen er dafür nicht verantwortlich ist. 

Niemand würde einen solchen Angestellten haben wollen, jeder würde verstehen, warum er nicht befördert wird. 

Wer einem Angestellten raten würde so aufzutreten, der würde ihm einen schlechten Rat geben

Es ist eine sehr passive Haltung, die Verantwortung abgibt und erwartet, dass andere die Probleme für einen lösen und man sie dafür noch anmeckern darf. 

Dazu passt natürlich das Konzept der weiblichen Unterverantwortlichkeit:

Female hypoagency is what we call the cultural tendency to deny that women have agency. We are talking about imputed rather than real lack of agency. This means that when a woman does something, her agency in that act is denied, so that if that act is something bad, she will be immune from blame.

A necessary corollary of female hypoagency is male hyperagency. Under male hyperagency men are held responsible for all the things women are not.

I hope the sexism is obvious enough not to need further explanation and that the misogyny and misandry of this system is obvious too. One common form this takes is projecting women’s inaction, failures or the negative consequences of their actions onto men, as a culturral norm.

 

67 Gedanken zu “Das Mindset des Feminismus:

  1. Dieses Mindset wird nicht nur Feministen zugeschoben, sondern allen, die scheitern und in die Armut abgleiten. Das entspricht der neoliberalen Agenda, deren Leitspruch lautet: Biste arm, selber schuld, Biste krank, Pech gehabt. Oder anders ausgedrückt:

    Ein weiteres solches Falschwort, welches sich bei „Der-Markt-regelt-alles-zum-Besten-aller“-Neoliberalen großer Beliebtheit erfreut, ist „Eigenverantwortung“. Mit ihm ist immer Sozialabbau gemeint und es verschleiert zudem, dass man Gewalten ausgesetzt ist, die in prekäre Verhältnisse führen und die man eben nicht unter Kontrolle hat

    • Da widerspreche ich. Eigenverantwortung ist unabdingbar für persönlichen Erfolg.

      Wenn jemand arm ist, wird er sich nur daraus befreien können, wenn er selbst die Initiative ergreift, um sich daraus zu befreien. Die Frage, ob und wieweit er dabei unterstützt werden sollte, ist davon völlig unabhängig.

      Wir haben hier in Deutschland durch die Würde des Menschen ein hervorragendes Konzept, das die Mindest-Rahmenbedingungen für die Unterstützung von Bedürftigen vorgibt.

      Aber: Jeder ist seines Glückes Schmied. Wer nicht schmiedet, und die Verantwortung für sich selbst übernimmt, wird sein eigenes Schicksal nicht gestalten können. Das ist völlig unabhängig von der tatsächlichen Verantwortung für die eigene Situation.

      Wenn jemand arm und ungebildet ist, muss das nicht seine Schuld sein. Man kann ihm Sozialhilfe zahlen, eine kostenlose Schulbildung anbieten, eine Lehrstelle vermitteln, eine Fortbildung, etc. Aber diese Person wird selbst zu dieser Fortbildung gehen müssen, an sich arbeiten, Verantwortung übernehmen. In der Schule arbeiten, die Lehre abschließen und vielleicht einmal Meister werden, etc. Wenn diese Person sich hinstellt und sagt „Ich bin arm, ich kann nichts dafür, es ist die Aufgabe von anderen, dafür zu sorgen, dass ich nicht arm bin“, dann wird sie immer arm bleiben.

      • Korrekt. Die Annahme das sei außerhalb Kapitalistischer Systeme anders ist doch ein Irrtum. Im realen Sozialismus hat sich das dann in den inoffiziellen Privatsektor verlagert. Aber der Staat bzw die Gemeinschaft konnte auch da fehlende Eigeninitiative nicht ausgleichen.

      • „Man kann ihm Sozialhilfe zahlen, eine kostenlose Schulbildung anbieten, eine Lehrstelle vermitteln, eine Fortbildung, etc.“

        Was macht diese Person, wenn es keine Schule für ihn gibt? Keine Ausbildungsberufe, denen er gewachsen ist?

        „Learn to Code“ war in den USA ein Schlagwort, was die Kaltherzigkeit deines Winner-Mindsets ganz gut auf den Punkt bringt.
        Als nach 2008 in den Red States viele arbeitslos wurden, zuckten die Journalisten in den Küstenstates die Schultern und schlugen vor, die ehemaligen Fabrikangestellten könnten ja programmieren lernen.
        Als sie selbst vom Zeitungssterben betroffen waren, erinnerten sich viele in den Red States an den Spruch, aber da war „Learn to Code“ für Journalisten plötzlich etwas GANZ anderes.

        Der Mann* hat eine Holschuld, sicher.
        Die Gesellschaft hat aber auch eine Bringschuld. Es ist nicht des einzelnen Mannes Schuld, wenn es für seine Fähigkeiten keinen Platz gibt. „Ja, dann musst du halt ganz anders ein als du bist“ hilft niemandem weiter.

        * Frauen anscheinend weniger. Siehe unten.

        • Ein schönes Beispiel. Hier die Frage: Warum sehe ich fast immer nur Türken und Araber die Geschäfte aufmachen (Imbiss, Friseur, Spätkauf, Bäckereien) obwohl die meisten Deutschen viel bessere Startbedingungen haben?
          Ich denke es liegt daran, dass diese Menschen gelernt haben, dass man sich nicht auf jemanden anders verlassen kann, um die eigenen Probleme zu lösen. Die Deutschen haben dies hingegen verlernt und glauben, dass nur der Staat dafür sorgen kann, dass es einem gut geht.
          Der Feminismus ist ein Ausdruck, dass es jemand anderes geben muss, der die eigenen, eingebildeten Probleme für einen lösen soll. Im Prinzip also etwas typisch weibliches. Generell nehmen wir ja eine Person, die sich immer über alles beschwert als Zicke (als eine Sonderform der Frau) wahr, auch wenn diese männlich ist. Daraus folgt, dass Beschwerden, bei denen man jemand anderem die Schuld über das eigene Versagen zuschreibt, irgendwie als weiblich wahrgenommen werden. Wenn sich nun, wie in Deutschland üblich, immer mehr Menschen beschweren, kann man dies vielleicht als Verweiblichung der Gesellschaft wahrnehmen. Darin könnte dann auch der Grund liegen, warum feministische und linke Ideen, die generell eher die Schuld bei einem anderen suchen, in den letzten Jahren immer mehr Zulauf finden. Und damit wäre dann auch die Erklärung gefunden, warum sich der Feminismus immer weiter ausbreiten kann, während dies in Staaten wo Eigenverantwortung großgeschrieben wird eben nicht geschieht.

          • Dazu könnte ich zwei Dinge sagen: 1. Die haben nicht soviel Plage mit dem Feminismus und 2. mehr als Barbierläden und Dönergeschäfte bringen die auch nicht zustande. Grins……

        • Die Vergangeheit hat aber ziemlich deutlich gezeigt, dass eine Alimmentierung eigentlich genau das Gegenteil dessn bewirkt, was man so von ihr erhofft. Das gilt für die Sozialhilfe aber noch viel stärker für die Entwicklungshilfe und mit Einschränkungen für das Ausbringen der Segnungen der westlichen Gesellschaft im Zuge der Erfoschung der Wert aka. Missionarstätigkeit (zuletzt noch durch die USA in Afghanistan und Irak: unter dem Motto „Demokratie und Freiheit“ und so partout nicht einsehen wollen, dass die Menschen dort so frei sind nach anderen Vorstellungen leben zu wollen).
          Ich kenne wenige positive Beispiele und positiv sind die nur da, wo die Menschen tatsächlich mit fremder Hilfe eine Ausnahmesituation überwunden haben und selbst motiviert waren, dies zu tun.
          Es ist ohnehin eine Illusion eine Idee aus einem Kulturkreis in einen anderen verpflanzen zu können.

          Entscheidend ist denke ich in der Tat die Selbstwahrnehmung des Menschen, seiner Situation und seiner Möglichkeiten. Ich kenne hinreichend viele Menschen, die nach unserern Begriffen arm sind, die sich aber so nicht sehen. Einige, die „arm“ sind und sich auch so sehen, sich aber in der Sozialhilfe gut eingerichtet haben. Man geht auf den „Strich“ und verdint sich was zu der Sozialhilfe. Man brauch tnicht an den Wohn- und sonstigen Kosten zu sparen, das übernimmt eh das Amt. Und etliche die eher vermögend sind und sich wohl als arm sehen würden.

          Die Wahrheit wird wie so oft irgendwo in der Mitte liegen. Nichts desto trotz Fakt ist, um erfolgreich zu sein, muss der Mensch selbst aktiv werden. Auch die Erbringung der Bringschuld der Gesellschaft, wird aus einem passiven Menschen keinen aktiven erfolgreichen machen.

          Kürzlich habe ich zu dem Thema einen interessanten Artikel eines Lehrers aus den USA gelesen, der klassen mit überwiegend schwarzen Schülern unterichtet hat. Im Hinblick auf die Motivation und die Selbswahrnehmung der Schüler war er sehr interessant. Leider habe ich den Link nicht mehr.

          • Oh ja, Black Culture ist auch eins von diesen heiklen Themen.
            Es scheint mir sicher, dass die derzeitigen anti-racist – die Weißen müssen sühnen – Bestrebungen die schwarze Subkultur noch viel tiefer in die Scheiße reiten werden.

            Es gibt von Henderson den Begriff des „luxury belief

            Then there’s the luxury belief that individual decisions don’t matter much compared to random social forces, including luck. This belief is more common among many of my peers at Yale and Cambridge than the kids I grew up with in foster care or the women and men I served with in the military. The key message is that the outcomes of your life are beyond your control. This idea works to the benefit of the upper class and harms ordinary people.

            It is common to see students at prestigious universities work ceaselessly and then downplay the importance of tenacity. They perform an “aw, shucks” routine to suggest they just got lucky rather than accept credit for their efforts. This message is damaging. If disadvantaged people believe random chance is the key factor for success, they will be less likely to strive.

            White privilege is the luxury belief that took me the longest to understand, because I grew up around poor whites. Often members of the upper-class claim that racial disparities stem from inherent advantages held by whites. Yet Asian Americans are more educated, have higher earnings and live longer than whites. Affluent whites are the most enthusiastic about the idea of white privilege, yet they are the least likely to incur any costs for promoting that belief. Rather, they raise their social standing by talking about their privilege.

            In other words, upper-class whites gain status by talking about their high status. When laws are enacted to combat white privilege, it won’t be the privileged whites who are harmed. Poor whites will bear the brunt.

            Und während ich den meisten Linken nicht unterstelle, dass sie „den Armen helfen“ wollen, nur um ihren eigenen Status (als nicht-arm*) zu betonen, sind die Folgen eben die selben.

            * Sehr vielen aber unterstelle ich, dass die Motivation ist, dass sie zu Den Guten gehören wollen, auf eine Weise, die jeder mit kriegt.

          • „Die Wahrheit wird wie so oft irgendwo in der Mitte liegen.“

            Ja, man kann und muss die beiden Sichtweisen von uepsi und Flin zusammenführen.

            „Eigenverantwortung ist unabdingbar für persönlichen Erfolg.“ – Wenn man unter „Eigenverantwortung“ eine Kombination aus „Eigeninitiative“ und einer grundsätzlich positiven Einstellung versteht, ist das korrekt. Nur, und hier hat uepsi recht, garantiert „Eigenverantwortung“ noch lange keinen persönlichen Erfolg. Für die Mathematiker: Sie ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Für die Kampfsportler: Eigenverantwortung bedeutet Chancenverbesserung, den Sieg kann niemand garantieren.

            Es gibt Umstände und Konstellationen, die Verlierer hervorbringen, so sehr sich diese Verlierer auch anstrengen. Wenn auf drei Millionen Arbeitslose nur eine Million offene Stellen kommen, müssen zwei Millionen arbeitslos bleiben. Jeder von denen kann eine Stelle ergattern – aber nicht alle. (Dasselbe gilt für das Eröffnen eines Kiosk als Alternative zur Lohnarbeit.) Arbeitslosigkeit ist eine Art Mischproblem: Wenn der einzelne es gar nicht erst angeht, kann er es individuell nicht lösen. Aber wenn nicht genug Bedarf an Arbeitskräften herrscht, kann alle Eigenverantwortung trotzdem vergebens sein.

            In einem Boxkampf muss einer verlieren. Egal, wie gut beide Kämpfer sich auf den Kampf vorbereitet haben.

            Ich halte es für nötig, sowohl von sich selbst als auch von anderen Eigenverantwortung, also Initiative und den Willen nach Selbständigkeit, zu verlangen. Und denjenigen, die es trotzdem nicht schaffen (was auch immer „es“ sein mag), solidarisch beizustehen. So ähnlich, wie man nach gewonnenem Boxkampf seinem unterlegenen Gegner Respekt zollt.

          • Sehr schöner thread! 🙂

            Ich möchte darauf hinweisen, hier wird „Eigenverantwortung“ als Herausforderung noch immer geschlechterneutral verhandelt. Das stimmt aber nicht.
            Der Job des Feminismus (jeder Coleur) war, für jedes individuelle Problem einer Frau oder von „Frauen“ als Gruppe eine gesellschaftliche Ursache („Patriarchat“) aus dem Hut zu zaubern und „Männer“ als Gruppe waren damit die Ursache des Problems. Während anders herum Männer (als Gruppe) keine Probleme haben konnten, sondern sie waren und sind „das Problem“ (vgl. „toxic masculinity“).

            In dieser bizarren Weltanschauung gerät der individuelle Mann zum Stellvertreter von „Gesellschaft“, für die die Gruppe „Mann“ steht, welcher für das Wohlbefinden von „Frau“ als Individuum und Gruppe zu sorgen hat. Weil – djad hat das in seinem Buch sehr schön beschrieben – der Weg zur Veränderung von „Gesellschaft“ (=Mann) demnach über die Änderung der Verfasstheit der Psyche von „Mann“ steht.

            Der Zaubertrick (don´t give it a second thought!!!) besteht darin, eine männliche Herrschaftsform zu erfinden, in der es als ausgemacht und nicht hinterfragbaren NORMALZUSTAND gilt, „für das Wohlbefinden von „Frau“ als Individuum und Gruppe zu sorgen“.
            Der Höhepunkt des „Patriarchats“: „Happy wife, happy life!“
            Braucht irgendwer noch mehr Sarkasmus? 😉

            Der Witz ist: Es gibt KEINE männliche „Eigenverantwortung“ in diesen System, die als solche belohnt wird. MGTOW predigt Eigenverantwortung, Rollo Tomassi mit seinem „mental point of origin“ predigt Eigenverantwortung. Keine einzige Spielart des Feminismus ist kompatibel mit „Eigenverantwortung“.

            Wer als Mann in dem neoliberalen System scheitert, der scheitert als Individuum oder Mitglied der Gruppe „Mann“. Wer als Frau in diesem neoliberalen System als Individuum oder als Gruppe „Frau“ scheitert, der scheitert am Patriarchat.
            Nany Fraser hat in ihrem „Manifest“ nie begriffen, warum nicht der „liberale Feminismus“ das Problem ist, sondern genau der Feminismus, den sie propagiert hat.

            Der Neoliberalismus ist in der ZUWEISUNG von „Eigenverantwortung“ nämlich darauf angewiesen gewesen, ein Wegbereiter/in hat die Lesart so ausgestaltet, die MEHRHEIT kann davon nicht betroffen sein. Frauen bilden die Mehrheit der Gesellschaft und stellen daher keine „verfolgte Minderheit“.
            Aber ist es nicht praktisch, eine Gefolgschaft zu finden bei denjenigen, die die Realität auf den Kopf stellen wollen?
            Männer sind demzufolge – per Zuruf/Theorie – von einem neoliberalen Regime nicht betroffen, sie verlieren nur ihre „männlichen Privilegien“. Die aber nie existiert haben.

            Wer sorgt dafür, dass es die „männlichen Privilegien“ jemals und kontrafaktisch gegeben hat?
            Ich würde meinen, diejenigen, die eine männliche Herrschaftsform identifiziert haben.
            Die identische Vorgehensweise: „When laws are enacted to combat white privilege, it won’t be the privileged whites who are harmed. Poor whites will bear the brunt.“

            Es gibt gar keine „armen Weißen“, wie wir alle wissen – die sind nämlich privilegiert. /sarcasm
            So bringt man über die Hälfte der Armut in den USA zum verschwinden.
            Das „Patriarchat“ sorgt dafür, dass Männer keine Opfer sein können und keine Problem haben können.
            Für und „Weiße“ gilt das ebenso im Rahmend der „kritischen Rassentheorie“.

            Präzise deshalb werden m.E. Feministinnen und „schwarze Aktivisten“ wie BLM so mit dem Geld der Herrschenden beworfen. Es sind die nützlichen Idiot*_Innen jeder Hautfarbe und jeden Geschlechts.
            Sie sorgen per „Theorie“ dafür, real existierende Probleme lösen sich in ihrem religiösen Kontext in einem Wölkchen Weihrauch auf.

      • Wir haben hier in Deutschland durch die Würde des Menschen ein hervorragendes Konzept, das die Mindest-Rahmenbedingungen für die Unterstützung von Bedürftigen vorgibt.

        Ich weiß nicht was du nimmst aber es bekommt dir offenbar nicht.

        Dein hervorragende Konzept eignet sich vor allen Dingen dazu, Menschen, die sozial abgehängt wurden/werden klein und unten zu halten. Der Regelsatz ist nach wie vor zu niedrig, wurde künstlich heruntergerechnet und reicht gerade zum Überleben. Da hilft es auch nicht, wenn sich im Assi-TV mal wieder ein Hartzer vor die Kamera stellt und freudestrahlend verkündet, er würde nie arbeiten gehen, sein ALG2 würde ja locker zum Leben reichen.

        Versteht sich fast von selbst, dass die Bildungschancen stark vom Elternhaus abhängen.Gute Bildung kostet und dank linksgrüner Politik beschäftigt man sich lieber mit Gendermüll und damit, Jungen möglichst frauen- und systemkompatibel zurechtstutzen und schmeißt dafür Geld zum Fenster raus.

        Prinzipiell wäre das Konzept natürlich einigermaßen gut und richtig, leider gilt hier aber der Konjunktiv.
        Dass noch an sehr vielen Stellen justiert werden müsste, um wirklich ein gutes System zu haben, das auch die Würde nicht völlig außen vor lässt, liegt an unseren angehobenen Politikern – und an solch undifferenzierten Beifallsbekundungen wie deiner.

        • „dank linksgrüner Politik beschäftigt man sich lieber mit Gendermüll“

          Dazu wiederum konnte es nur kommen, eben WEIL flins Mindset in diesen Kreisen nicht akzeptiert oder gar honoriert ist.

          Die Antwort auf Feminismus war ja leider: „OK, wir stülpen die Gesellschaft um, wenn es euch so schlecht geht“ und nicht auch „Und was leisten Frauen im Gegenzug?“

          • Darf ich dran erinnern, dass aus den gleichen Kreisen HartzIV kam. Diese Leute sind nicht links, sie tun nur so. Wirklich soziale Politik wird in der BRD seit 30 Jahren nicht gemacht, und das Femigedödel ist auch nicht sozial sondern nur eine weitere Maske des Neoliberalismus.

        • Ich weiß nicht, wie das Konzept dauerhafter Alimentierung die Einstellung und vor allem die Möglichkeiten der Menschen in der Gesellschaft hier siginifikant ändern könnte. Ich finde das staatliche Sicherungskonzept hat nach der Ablösung des familieren bzw. durch Sippen getragenen Sicherungskonzeptes nur Nachteile.
          Insofern gibt es gar nicht genug Stellschrauben, die nötig wären, um das System gerecht zu machen und dennoch die Einstellung der Menschen zu ändern.
          Und im kann ich das gar nicht mehr hören, jedes Problem auf genau auf eine Dimension und eine Lösungsmöglichkeit zu reduzieren „Geld“. Wir brauchen mehr Geld und wenn es nicht funktioniert, dann brauchen wir noch mehr Geld.
          Der Staat soll sich aus möglichst vielen Alimentierungs- und Umverteilungssystemen zurückziehen. Bei den Summen, die wir derzeit für diese Zwecke ausgeben, und das was damit erreicht wird gibt es schon lange kein gesundes Verhältnis. Das lässt sich einfach mit einem Satz beschreiben „Teuer und absolut wirkungslos“.
          Zu unseren Beamten und Politikern vertrete ich schon lange die Meinung, dass sie nicht an der Beseitigung irgendwelcher „Ungerechtigkeiten“ arbeiten. Deren primäres Ziel ist die Erhaltung des Systems mit den Vorteilen, die sie daraus ziehen.

        • Ich hab deinen ersten Satz gelesen und den Rest nicht. Wenn Du willst, dass man mit Dir kommuniziert und Dich nicht wie einen Quartalsirren behandelt, solltest Du andere Menschen nicht als Einleitung erstmal anpupen.

          • Wenn du Kredite nicht vertragen kannst, ist das dein Problem Punkt tut mir (ja gar nicht) leid dass ich deutliche Worte bevorzuge.
            Besonders wenn ich mir so einen Mist durchlesen muss.

            Am besten wirst du Feministin, dann kannst du dich bei Diskussionen und negativer Kritik auf dein Wohlfühlgefühl berufen. 😛

      • Wenn es keine Jobs gibt, weil gerade Krise ist, oder wenn alle Personaler ihn aussortieren weil zu alt, dann hilft „Eigenverantwortung“ genau null.

    • Nein, das stimmt nicht. Dieses vom Feminismus verwendete Mindset war bereits in der Vergangenheit der Unterschied zwischen Verlierern und Gewinnern. Es gibt Leute die Angst haben zu verlieren und es gibt Leute die es lieben zu gewinnen. Dieses Mindset war bereits laaaaange vor dem Feminismus der Unterschied zwischen denen die das Sagen hatten und solchen die es nicht hatten. Das findet man bei der Beschreibung von antiken Gladiatoren genauso wieder wie bei den zögerlichen europäischen Königen während der Wikingerperiode in Europa. Man findet es in der ersten Welle der muslimischen Expansion bei den verschiedenen Reichen der Byzantiner und der Perser wieder und auch bei vielen anderen Menschen und Gruppen. Egal ob dies mit Mikro- oder im Makromaßstab zu suchen ist.

      • @Pfeffer & Salz
        „Es gibt Leute die Angst haben zu verlieren und es gibt Leute die es lieben zu gewinnen.“

        Dazu gibt es jede Menge Experimente aus der Finanzwelt, die zeigten, dass Menschen Verluste viel mehr scheuen als sich nach mögliche Gewinne auszurichten und sich dementsprechend defensiv verhalten. Es ist im Menschen also „so drin“. Man muss es lernen zu gewinnen und sein Risiko dabei zu minimieren. Das ist es, was den eigentlichen „winner mindset“ ausmacht. Weniger die blosse Risikobereitschaft als diese kontrolliert einzusetzen.

        • „Dazu gibt es jede Menge Experimente aus der Finanzwelt, die zeigten, dass Menschen Verluste viel mehr scheuen als sich nach mögliche Gewinne auszurichten und sich dementsprechend defensiv verhalten. Es ist im Menschen also „so drin“. Man muss es lernen zu gewinnen und sein Risiko dabei zu minimieren. Das ist es, was den eigentlichen „winner mindset“ ausmacht. Weniger die blosse Risikobereitschaft als diese kontrolliert einzusetzen.“
          Vollkommen korrekt. Es hilft keinem etwas, wenn man durchgehend als instinktgesteuerter Berserker durch die Welt läuft. Das führt nur zum Verlust und manchmal ist es in der Tat besser etwas defensiv zu handeln. Nur ist das defensive handeln oftmals in der Geschichte schlecht angekommen. Nehmen wir das Beispiel der frühen islamischen Eroberung im Nahen Osten welches ich bereits erwähnte. Sowohl die Byzantiner als auch die Sassaniden haben sich defensiv verhalten und wurden vernichtet oder zumindest massiv dezimiert. Ähnliches ist auch in Europa während des 100-jährigen Krieges oder der Wikiningerperiode betrachtet worden und natürlich auch im gesellschaftlichen Umfeld unserer Tage, wo die Feministen immer mehr Räume besetzen. Sie verhalten sich offensiv und die Männer, ohne eine echte Führung die sie anerkennen, defensiv. Um zu gewinnen, darf man keine Angst vor dem Verlieren haben, denn für jeden Sieg gibt es auch Niederlagen. Daher müssen die Niederlagen umgedeutet werden. Beim Pickup wurde dies z.B. dadurch erreicht, dass man den Korb als Lernerfahrung verbuchte und das positiv gesehen hat. Bei den großen Kriegen in der Vergangenheit kamen die Angreifer bei einem Verlust in das entsprechende Paradies, weil sie so mutig waren. Solange du eine Fallbacklösung hast, ist es viel einfacher mutig zu sein und natürlich muss auch der Erfolg das Risiko rechtfertigen. Ich denke beide Faktoren fehlen heutzutage, deswegen ist es für viele Leute nicht attraktiv mutig und risikobereit zu sein.

      • „Dieses Mindset war bereits laaaaange vor dem Feminismus der Unterschied zwischen denen die das Sagen hatten und solchen die es nicht hatten.“

        Falsch. In der Gruppe derer, die nicht das Sagen hatten, fanden und finden sich auch viele mit Gewinnermindset. Sie haben nur nicht gewonnen, weil es gar nicht so viele Gewinner geben konnte, wie es Leute mit diesem Mindset gab.

        • „Falsch. In der Gruppe derer, die nicht das Sagen hatten, fanden und finden sich auch viele mit Gewinnermindset. Sie haben nur nicht gewonnen, weil es gar nicht so viele Gewinner geben konnte, wie es Leute mit diesem Mindset gab.“
          Warum glaubst du das? Viele Leute die von unten kamen haben sich hochgekämpft. Nur leider ist nicht jeder der das Mindset hat am Ende auch ein Gewinner. Das Problem ist eher, dass wir nur auf die Sieger schauen, wenn wir nach dem Mindset suchen und nicht nach denen, die es nicht geschafft haben.

          • Die Lebenserzählungen von Kommunisten sind erschütterndes Zeugnis ab, dass das mit dem richtigen mindset auch furchtbar enttäuschend gewesen sein kann, alles in korrupter Unfähigkeit versinken zu sehen und man kommt nicht gegen an.
            Die Evolution und die Geschichte ist nur im Rückspiegel sichtbar.

          • Ich glaube nicht, dass Du mich richtig verstanden hast. „Nur leider ist nicht jeder der das Mindset hat am Ende auch ein Gewinner“ ist ja genau, was ich sage.

            Und das bedeutet, dass auch bei den Nicht-das-Sagen-Habern Menschen mit Gewinnermindset sind. Das aber widerspricht Deiner Aussage, das Mindset mache den Unterschied zwischen den Das-Sagen-Habern und den Nicht-das-Sagen-Habern aus: So klar verläuft die Grenze nicht.

          • „Und das bedeutet, dass auch bei den Nicht-das-Sagen-Habern Menschen mit Gewinnermindset sind.“
            Ich würde eher sagen die mit dem Gewinnermindset die es nicht geschafft haben sind eher auf dem Friedhof als bei den den Nicht-das-Sagen-Habern Menschen. Heutzutage vermutlich eher im Ausland, im Gefängnis oder in der inneren Emigration. Ich bezweifle, dass man sich mit einem Gewinnermindset einfach unterordnen kann oder will. Das ist vielleicht der Nachteil eines Gewinnermindsets, wer dies hat, kann nicht mehr zurück zu denen mit der Sklavenmoral.

    • Neoliberales Mindset? Für wen? Gemäß der durch die gesellschaftliche Elite verbreitete links-grünen Weltsicht gilt dieses Mindset nur für Männer, genauer weiße Männer.

      Frauen, PoC, Moslems, Gender-Diverse etc. besitzen erst einmal per default einen Opferstatus, der nur durch offensichtliche Opposition gegen dass links-grüne Weltbild entzogen wird.

      Am Feminismus ist das doch bestens zu erkennen: Keine Frau wird aufgefordert Eigenverantwortung zu übernehmen. Immer hat die patriarchale Gesellschaft schuld, immer sind es alle anderen, die für Frauen die Kastanien aus dem Feuer holen sollen. Jede weibliche Befindlichkeit wird zu einer Frage der Gerechtigkeit. Jedes Wehwehchen einer Frau zur Unterdrückung.

      Das „neoliberale Mindset“ ist genau das, was dieser Gesellschaft immer mehr abhanden kommt, mit der Folge, dass es immer mehr Menschen gibt, die Opfer sein wollen. Weil genau das belohnt wird.

      • Neoliberales Mindset? Für wen? Gemäß der durch die gesellschaftliche Elite verbreitete links-grünen Weltsicht gilt dieses Mindset nur für Männer, genauer weiße Männer.

        Dazu aus dem Archiv:

        Der Feminist erinnert sich nur dann daran, dass Arbeit Scheiße ist, wenn er beweisen will, dass sich Männer die besten Arbeitsplätze gesichert haben. Dann führt er Kassiererin, Putzfrau, Krankenschwester und Altenpflegerin an. Er zieht aber keine linke Konsequenz daraus, weil er in gewisser Weise eine Schimäre aus Libertären und Linken ist. Je nach Geschlecht und Status wendet er mal linke, mal libertäre Prinzipien an. Der hochstehende Mann ist – links gedacht – Nutznießer unverdienter Privilegien, Tyrann und Ausbeuter. Der gescheiterte, überwundene Mann ist – libertär gedacht – selbst schuld. Biste arm: Selbst schuld! Als Mann gleich doppelt, denn als Mann ist man privilegiert, und da muss man sich schon blöd anstellen. „Buhu, da heult er, der Tyrann“ ist die Haltung gegenüber dem Mann in der Krise, und der Linksfeminist sekundiert: Endlich kastriert.

        Die hochstehende Frau wird – libertär gedacht – gefeiert: Powerfrau, F-Klasse, Supersingle, Alfa-Mädchen, Elite und stolz darauf. Sie ist das wahr gewordene Versprechen der Leistungsgesellschaft, und sie ist gleich doppelt Leistungsträgerin, da sie sich zusätzlich noch gegen das Patriarchat durchsetzen musste. Die gescheiterte Frau ist – links gedacht – Opfer struktureller Gewalt durch das System, hier: Patriarchat. Der Feminist pflegt also gute Anteile linken Denkens, weswegen sich der Linke so schwer von ihm abgrenzen kann.

  2. Ui, durch Zitat geadelt von Christian 🙂

    Gerade gestern las ich ein paar Kommentare auf reddit über Teenager Schwangerschaften in Texas. Natürlich waren die Jungs und Männer an ihnen Schuld. Auf die Idee, dass die Mädchen sich selbst informieren könnten, was passiert, wenn man ungeschützten Sex hat, kam niemand. Oder dass ihre Mütter sie vielleicht aufklären könnten. Female Hypoagency in Reinkultur.

    Auch Emotionalität ist so ein Ding. Ich selbst könnte beruflich erfolgreicher sein, wenn ich weniger emotional wäre. Meine Worte öfter abwäge, das sage, was opportun ist, statt das, was ich als richtig empfinde. Insofern empfinde ich die Aufforderung, Männer sollten mehr Gefühle zeigen, als anmaßend und uninformiert. Niemandem ist im Job gedient, wenn Emotionen die Herrschaft über die Ratio übernehmen. Emotionen schalten die Ratio aus. Sie verleiten zu dem, was Kahnemann schnelles Denken nennt. Aber komplexe Sachverhalte können nür mit nüchternem, langsamen Denken gelöst werden.

    • über Teenager Schwangerschaften

      … dass ich diese englische Studie nicht mehr finde, nach der die Mehrheit der Teenagerschwangerschaften keine Unfälle sondern gewollt sind, da die Teenmoms sich damit der Arbeitspflicht entziehen…

  3. Von Mindset zu sprechen halte ich für suboptimal. Diese Struktur ist typisch für alle Ideologien.

    Egal welche Ideologie man nimmt, immer gibt es etwas Großes, Übermächtiges, das die Welt kontrolliert und einem das Leben verübelt.

    So z.B. das Weltjudentum, die bösen Männer, der schlimme Kapitalismus, die bösen Ungläubigen, der schlimme Kommunismus. ( = Nationalsozialismus, Feminismus, Kommunismus, religiöser Fundamentalismus, McCarthyismus/rechte Paranoia).

    Man inszeniert sich also als Opfer. Aber warum tut man das? Kein Mensch kommt so auf die Welt.

    Weil das reale Opfersein der Kindheit verdrängt wird.

    Gestern las ich zufällig ein Portrait von Andrea Dworkin, die wohl lesbisch ist, adipös, einen feministischen Klassiker über Pornografie geschrieben hat und bekanntlich so etwas Ähnliches gesagt hat wie „Ich will, daß einem Mann ein hochhackiger Schuh in die Fresse gerammt wird.“ 🙂

    Man muß nun wahrlich kein Tiefenpsychologe sein, um der Frau sexuellen Mißbrauch in der Kindheit zu attestieren. Ihr ganzes Verhalten, Leben kann man problemlos als Inszenierung dieses Schicksals lesen.

    Wie bei vielen Feministinnen.

    Man sollte sich also immer fragen, woher dieser penetrante, infantile, faktenresistente Opferhabitus im Feminismus kommt. Und ich denke, die Antwort ist eindeutig: Er resultiert aus tatsächlichem, aber verdrängtem Opfersein in der Kindheit.

    http://www.alice-miller.com/de/feminismus-marxismus-und-kindheit/

    • Da mit dem sexuellen Missbrauch in der Kindheit ist so eine fixe Idee von dir oder?
      Ja, es gibt Gewalt- und Missbrauchstäterinnen, die selbst in ihrer Kindheit Opfer solcher Taten geworden sind.
      Aber es soll tatsächlich Täterinnen geben, die halt einfach nur scheiße sind.

      • Du solltest etwas gegen deine Angst vor der offensichtlichen Wahrheit tun.

        Dworkin ist lesbisch, haßt Männer und beschäftigt sich fetischhaft mit Pornografie und der angeblich so schlimmen männlichen Sexualität. Was ja auf viele Feministinnen zutrifft.

        Da muß man schon ein ziemlicher emotionaler Analphabet sein, um die Zusammenhänge nicht zu realisieren.

        Du glaubst offenbar an vormoderne Theorien vom Bösen, das einfach so da ist und nicht in der Kindheit entsteht.

        Dir kann die Lektüre von Alice-Miller-Büchern helfen.

    • Es geht um das Mindset, das propagiert wird, nicht um die Einzelpersonen. Die Ergebnisse des Mindset konnte man schon oft genug in Aktion erleben. Hier in Deutschland z. B. bei der Desintegration der Piratenpartei. Dass den Medien und linken Parteien dieses Mindset gut tut, kann ich momentan auch nicht erkennen.

      Und langfristiger Erfolg wird sich durch Wiedereinführung einer geschlechts- und rassenorientierten Ständegesellschaft auch nicht einstellen. Ebensowenig durch das Wegdefinieren und Unterdrücken von unliebsamen, wissenschaftlichen Erkenntnissen.

      Die Erkenntnis, welchen radikalen Geist man sich mit der Identitätspolitik ins Haus geholt hat, breitet sich ja auch immer mehr aus. Man kann nur hoffen, dass uns eine identitäre Sovietunion erspart bleibt.

      • „Es geht um das Mindset“

        Genau.

        Allem Anschein nach funktioniert das Mindset „ICH mag das nicht. ICH hab keine Schuld daran, dass es so ist. DU musst das ändern“ für Frauen ausgesprochen gut. In dem Sinne ist es kein Loser Mindset.

        Vermutlich muss man unterscheiden.
        Für Human Doings gilt, was du sagst.
        Für Human Beings nicht.

      • @Flin
        „Und langfristiger Erfolg ……“

        Ja, das ist der Punkt. Und der ist ja überaus ironisch, denn der Individualismus des Erfolgreichen ist das Rezept zum Erfolg auch des Kollektivs und längst nicht nur der des Individuums!

        Die Kollektivisten, die den menschlichen Erfolg vom Ende her denken, meinen aber immer, dass Erfolg ein Nullsummenspiel ist und deshalb nur das Individduum oder – gegenseitig ausschliessend – die Gesellschaft den Erfolg haben kann. Verlockt werden sie dabei mE nur von der Macht, die von einer ideologischen oder dann auch recht konkreten Herrschaft über das Kollektiv der Schäfchen ausgeht und dann hat man ja *seinen* konkreten Erfolg gehabt, aber eben zum Preis der Niederhaltung anderer. Dies wollte man aber gar nicht und daher wird das auch vollkommen ausgeblendet, weil es ja dem Selbstverständnis als Kollektivist absolut entgegenläuft. Man wollte für die anderen ja nur das Beste.

        Die Menschen glauben tendenziell immer, was ihnen von anderen erzählt wird. Statt die grosse Dekadenz für linken Fatalismus a la Feminismus verantwortlich zu machen, sollte man viel eher und naheliegender daran denken, was in den grossen Medien und der Schule so an die Menschen rangetragen wird – und voila – hier sitzen diese ganzen Leute, deren heimliches oder unheimliches Bedürnis die Verbesserung ihrer Mitmenschen durch Lehre von kollektivistischen Vorstellungen ist. Wo sollen sie auch anders sein, um ihre Loser-Botschaft zu verbreiten?! Natürlich dort, wo man nur Lehre betreibt, von den Kanzeln predigt oder Nachrichten verliest.

    • Erfolgreich in dem Sinne, dass sie es clever schaffen, ihrer Gefolgschaft das Geld für Bücher und Seminare aus dem Kreuz zu leiern und/oder sich erfolgreich an die Zitzen des Staates zu hängen. Insofern sind eine Frau Foroutan oder eine Frau Piesche natürlich erfolgreich, aber NUR für den eigenen Geldbeutel, während der Nutzen für die Gesellschaft objektiv gesehen bei Null liegt.

    • Der Erfolgreiche analysiert die Misslichkeit ohne zu beschönigen. Er erkennt seine eigenen Fehler, Unachtsamkeiten, Irrtümer, Falscheinschätzungen, Unterlassungen und Schwächen, und gibt sie vor sich selbst zu. Er lernt daraus, und wird es das nächste Mal versuchen, besser zu machen.
      100% richtig.

      Vergleich Feministin:
      „Schon in den 70ern wurden die ersten Schritte in Richtung Gleichberechtigung am Arbeitsplatz für Frauen gemacht. Bis dahin war es normal, dass eine Frau, die heiratete mit Eheschließung aus dem Berufsleben ausstieg. Wollte oder musste sie weiterarbeiten, brauchte sie die Erlaubnis ihres Ehemanns. Das kann und will ich mir heute gar nicht mehr vorstellen.

      Auch wenn wir heute schon einige Schritte weiter sind, dauert es laut einer Studie immer noch 100 Jahre, bis Frauen endlich in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Arbeit und Politik gleichberechtigt sind. Dieser „gute“ Wert hat damit zu tun, dass viele Frauen in der Politik in den oberen Bereichen tätig sind. Bis zu einer Gleichberechtigung am Arbeitsplatz wird es sogar noch über 250 Jahre dauern – zumindest wenn es mit der jetzigen Geschwindigkeit vorangeht.

      Das betritt nicht nur die Lohngerechtigkeit. Doch Frauen bekommen immer noch weniger Geld für dieselbe Arbeit. Außerdem arbeiten Frauen häufig in geringer bezahlten Bereichen. Warum sind diese Bereiche geringer bezahlt? Bestimmt nicht, weil die Arbeiten weniger wert sind – oder einfacher zu verrichten. Einzig der Grund, weil viele Frauen darin arbeiten, führt heute noch dazu.“
      https://www.fibb.de/gleichberechtigung-am-arbeitsplatz/

      Für mich eindeutig Borderline, aber ich soll ja vorsichtig mit solchen Zuweisungen sein.

      Fazit:
      Viele Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur erfolgreichen Karriere haben wir nicht in der Hand. Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ist heute immer noch nicht vorhanden. Doch nicht jede Beförderung, die du nicht bekommst, hat etwas mit Diskriminierung zu tun.
      Ja. Nein. Ja.
      Es lässt sich auch anders formulieren: viele Erfolgsfaktoren haben wir in der Hand, aber nicht alle. Gleichberechtigung ist mehr als erreicht, nur ‚Frau‘ (es gibt zum Glück Ausnahmen) kann es sich nicht eingestehen, weil sie sich ja auch dann selbst in Frage stellen müsste und ggf. eingestehen, dass sie nicht alle persönlichen Erfolgsfaktoren maximal ausgenutzt hat. Diskriminierung ist mittlerweile ein Modewort, dass zu oft missbraucht wird. Ist sie tatsächlich vorhanden, muss dagegen etwas getan werden, es nützt aber wenig, wenn sowohl die Diskriminierung als auch die Maßnahmen dagegen nur vorgeschoben sind, um eigentliche Probleme zu verdecken.

  4. Ich finde das zeigt sich eben auch in der Familienplanung. Bei Frauen muss jeder Ausweg zur Verfügung gestellt werden, damit aus ihrem Fehler „Ich habe nicht verhütet bloß keine Konsequenz erwächst, denn Pille Danach, Abtreibung, vertrauliche Geburt. bei Männern endet die Diskussion bei „Hättest du mal verhütet oder auf den Sex verzichtet. Denn auch hier wieder: Man braucht ja einen doofen, der Finanziell für die Entscheidung der Frau aufkommt.

    • Ein Punkt, der gut aufzeigt, warum das, was Flin als Loser-Mindset bezeichnet, doch so erfolgreich ist, wenn es von Frauen betrieben wird.

      Das Mindset mag das eines Losers sein, führt für Frauen aber zum Erfolg. Das ändert aber nichts an der Qualität des Mindsets, sondern basiert lediglich darauf, dass es in unserer Gesellschaft zur Norm geronnen ist, jede noch so abstruse, egozentrische Gefühlsregung irgendeiner x-beliebigen Frau unverzüglich zum ganz großen Gesellschaftsthema aufzublasen, um das sich umgehend die Gesellschaft – was heißen soll: die Männer – gefälligst zu kümmern hat. Das würde z. B. für Männer einfach nicht klappen. Männer werden bekanntlich selbst noch für das Artikulieren berechtigter Anliegen verhöhnt und lächerlich gemacht (ich will auch nach Trennung noch was von meinem Kind haben / ich möchte jederzeit faire Chancen auf einen Job haben, auch wenn dort Frauen in der Minderheit sind / ich möchte gerne weiterleben, auch wenn der Staat, in dem zu leben ich das Pech habe, meint, mal wieder Krieg spielen zu müssen).

      Diese Diskrepanz, dieser berühmte „Gender Empathy Gap“, drückt sich eben besonders bemerkenswert im Bereich der reproduktiven Rechte aus. Bemerkenswert, weil man sie so wunderbar vergleichen kann, denn am Ende sind sowohl Mann als auch Frau zu gleichen Teilen an der Entstehung eines Kindes beteiligt, egal ob gewollt oder ungewollt, und sie stehen einem geborenen Kind gegenüber in gleicher Weise in der Pflicht.

      Dennoch wird Männern, ja selbst minderjährigen Jungen, die sagen „aber ich wollte doch gar kein Kind“, kaltschnäuzig ein „dann hättest du eben besser aufpassen müssen“ entgegnet.

      Bei Frauen, ja selbst erwachsenen Frauen, unabhängig vom Alter, die sagen „aber ich wollte doch gar kein Kind“ oder auch nur „och, ich bin mir noch unsicher, ob ich das wirklich will“, wird von unserem frauenunterdrückenden Patriarchat mit größtem Verständnis entgegnet: „Ja dann… Willst du abtreiben? Wir stellen dir Beratung und Seelsorge zur Verfügung. Falls dir das zu hart ist, dann trag doch aus und du kannst nach Geburt unvermittelt anonym zur Adoption freigeben. Ist dir das zu aufwendig? Kein Problem! Es gibt auch anonyme Obhutsstationen und Babyklappen, damit du dich nicht von der Gesellschaft dazu genötigt fühlst, dein Baby umzubringen. Und… pssst… solltest du dich doch für diesen Ausweg der Kindesentsorgung entscheiden, strotzt unser Justizsystem nur so vor „Gutachtern“ und Richtern, die voller Mitgefühl und Verständnis für deine Lage sein werden und dich mit einer lachhaften „Strafe“ davonkommen lassen, solltest du dich bereit erklären, dich im Anschluss im Zuge einiger weniger Therapeutentermine von deinem tiefen Seelenschmerz heilen zu lassen.“

      Man stellt Frauen also zur Wahl, das Kind entweder direkt abzutreiben oder, wenn sie gnädig sind, in ein Leben zu entlassen ohne jede Chance auf Kenntnis seiner biologischen Eltern. Hat sich eine Frau aber dafür entschieden, das Kind zu behalten, DANN steht natürlich das Kindeswohl über allem und die Durchsetzung der mit der Entscheidung der Mutter automatisch einsetzenden Pflichten des Vaters – von Rechten darf natürlich im Gegenzug niemals gesprochen werden – werden selbst noch in Fällen wie diesen durchgesetzt: https://eu.usatoday.com/story/news/nation/2014/09/02/statutory-rape-victim-child-support/14953965/

      Das hier besprochene Mindset bleibt in seiner Qualität entsprechend gleich. Es bleibt in infantiler Weise passiv, sich radikal jeder Eigenverantwortung verweigernd und in hohem Maße schamlos. Dass es für Frauen und in der intersektionalen Opferolympiade auch für zahlreiche andere „Gruppen“ so gut funktioniert, ist nicht ein Verdienst von Frauen und besagten anderen Gruppen. Es ist eine gesellschaftliche Fehlentwicklung, die Frauen und vermehrt anderen Gruppen nicht nur mit diesem hochnotpeinlichen Verhalten durchkommen lässt, sondern sie auch noch umfassend mit allem vollversorgt, was an Fremdleistungen eingefordert wird, mögen die Forderungen auch noch so unverschämt und maßlos sein.

      Es ist keine Leistung der Frauen, sondern ein Versagen unserer Gesellschaft – und in diesem Sinne tatsächlich nicht zuletzt der Männer – sie mit dieser egozentrischen Kleinkindtrotznummer immer wieder durchkommen zu lassen und sie gar noch dafür zu belohnen. Pädagogisch natürlich eine Vollkatastrophe. Denn man sieht ja: je mehr man ihnen durchgehen lässt, desto unverschämtere und maßlosere Forderungen werden von den Feministinnen umgehend nachgeschoben. Das ist eine einzige Eskalationsspirale, die sich schon weit über die Grenzen des Absurden hinaus emporgeschraubt hat.

  5. Feministas spielen hier erfolgreich mit dem Rollenmodell „Frau=passiv“ und dem Klischee „Frau=keusch, unschuldig und rein“ und versuchen den Beschützerinstinkt der Männer zum einen und die opportunistische Solidarisierung der Frauen zum anderen zu triggern.

    Die MSM befördern das durch ausgiebige „Berichterstattung“, weil die übersexualisierten Konsum-Gesellschaft „Frau=Sex=Orgasmus“ codiert hat und daher solche Themen maximale Aufmerksamkeit erfahren.

    Daher funktioniert hier das was als Strategie eines einzelnen Mannes tatsächlich als Loser-Mindset angesehen würde.

    • Wenn dieses mindset überall herrscht, dann wird das System ausgehölt und ein Kollaps kommt dann „überraschend“.
      Dürfte ja soweit sein, man sieht ja nur noch „asses & ellbows“. Alles ist zum Selbstbedienungsladen geworden, ein Herr Laschet verkörpert die damit einhergehende Haltung recht perfekt, der hat damit das Zeug zur Kanzlerschaft.

      • Tja, das ist wie mit den Vögeln auf der Stromleitung. Die, die von unten nach oben gucken, sehen nur Arschlöcher. Die, die von oben nach unten gucken, sehen nur Scheisse.

          • Du kennst diesen Cartoon dazu nicht? Da sitzen Vögel auf verschiedenen Etagen auf Stangen übereinander ….

          • Ich lese das als neoliberales Gleichnis und so ist es auch angeführt worden. Und für viele Reiche sind arme Schlucker scheiße, Motto: „Eure Armut kotzt uns an“

          • @Uepsi, _Flin_ beschreibt, wie es aus der jeweiligen Perspektive aussieht. Er macht sich damit weder die eine noch die andere Perspektive zu eigen.
            Deine Interpretation als neoliberales Gleichnis vergisst die Hälfte. Genauso unvollständig könnte man es als kommunistisches Gleichnis werten: Oben sitzen nur Arschlöcher (die die anderen als Scheiße ansehen).

          • Nee, ich finde, wenn man diese Metapher für Hierarchien hernimmt, dann transportiert es eine neoliberale Moral. Die da oben sind halt Typen mit Gewinner-Mindset, führungs- und durchsetzungsstark, die von den Losern, die nur unfähig sind, für Arschlöcher gehalten werden – was sie aber nicht sind, da spricht halt nur der Neid und die Missgunst derjenigen, die es nicht draufhaben. Ich bin sicher, eine Führungpersönlichkeit, ein Machertyp sieht sich durch dieses Gleichnis nicht herabgesetzt sondern bestätigt.

            Das ist dasselbe, wenn sich einer, der allein bleibt, sich damit rausredet, die Frauen ständen nur auf Arschlöcher.

          • „ein Machertyp sieht sich durch dieses Gleichnis nicht herabgesetzt sondern bestätigt.

            Das ist dasselbe, wenn sich einer, der allein bleibt, sich damit rausredet, die Frauen ständen nur auf Arschlöcher.“

            Holla, da hast du aber die Perpsektive gewechselt. Das selbe wäre, dass Frauen sagen, Incels sind gefährliche Arschlöcher, die verdient haben, keinen abzukriegen.
            Der Alleinbleibende wäre im Bild der auf der unteren Sprosse.

      • Das stimmt, die Plünderungen haben schon längst begonnen. Und sie werden immer sichtbarer werden und damit natürlich auch in der Masse ansteckend…

  6. Das mit dem Loser Mindset und der Zusammenhang zum Feminismus kann ich nachvollziehen. Die Verbindung lässt sich leicht herstellen. Schuldzuweisung als Mann, Struktur, Patriarchat, etc…

    Beim Winner Mindset und dem Bezug zu Neoliberalen Gedanken tue ich mich schwerer. Da komme ich in einen Konflikt mit Kant und Rousseau:
    „Die Erziehung zur Mündigkeit dient als Rahmen, um sich im entsprechenden Freiheitsraum bewegen zu können. Folglich muss jeder Mensch dazu durch Erziehung befähigt werden. Ausgehend von Immanuel Kants Forderung nach der Erziehung zum „mündigen Bürger“, dem Aufbegehren gegen die ständische Obrigkeit und der Forderung nach Individualismus und Selbstbestimmung begann die bürgerliche Emanzipation, die die Grundlage für die Entwicklung unseres heutigen Verständnisses von politischer Bildung bildet.“

    Mündigkeit ist für mich ein viel zu wertvoller Begriff, der heute nicht mehr ausreichend gewürdigt wird. Was bei den übergriffigen postmodernen und identitären Ideologien nicht verwundert.

    Bis zu einem gewissen Punkt ist jeder Mensch für sich verantwortlich (ohne neoliberale zu sein) und ab einem bestimmten Punkt wird ihm die Verantwortung genommen. Hier greift auch der Feminismus an, der für Frauen diesen Punkt beständig neu und nach jeweiligen Bedarf bestimmt und zwar immer dann, wenn Frau ganz fein Opfer sein kann und dann daraus Vorteile ableiten kann. Da dieses mittlerweile vollkommen frei von rationalen Überlegungen stattfindet, ist es nach meiner Betrachtung eigentlich nur noch emotionaler Hass, der den modernen Feminismus antreibt.
    Der Hass wird auf einer Metaebene allen Männern, allem Männlichen, dem Patriarchat zugeschoben. Damit sind auch alle, die diesen Attributen entsprechen, entmündigt und schuldig. Also warum soll sich ein Mann über sein Verhalten Gedanken machen, er ist ja nicht mündig darüber zu entscheiden, ob er damit gesellschaftliche akzeptiert wird oder verurteilt wird.

    Uepsi hat mit den neoliberalen Gedanken schon recht, dies ist auch meine Theorie, dass alle die ab Mitte der 90er bis ca. 2010 nachhaltig sozialisiert wurden (Alter damals zwischen 16 – 30 Jahre) von neoliberalen Vorstellungen und Gedankengut beeinflusst wurden. Der Gedanke immer mehr zu leisten und Persönliches hintenanzustellen, war damals stark verbreitet und ist mMn heute weniger ausgeprägt, bzw. geht heute oft auch in eine gänzlich andere Richtung.

  7. Wenn ich mir ein Zwangsarbeiterlager vorstelle, in dem die Wächterinnen gelangweilt die nicht vorhandenen Eier schaukeln, aber die Arbeiter bis zum Umfallen im Steinbruch rumhacken – wer ist da der Winner, wer der Loser? Wer ist der Performer und wer der Lowperformer? Die Wächterinnen werden eindeutig sich als die Leistenden definieren und die Langeweile anstrengend finden.

    Es geht also zunehmend nicht um Leistung oder objektive Ergebnisse, sondern um die Bestimmungshoheit darüber. Wenn also Frausein als Leistung definiert wird, was ja spätestens berufliche Quoten oder Paritätsgesetzgebungsvorhaben belegen, dann werden Unternehmen statt einem Vertriebler im Außendienst lieber eine Diversitätsbeauftragte einstellen. Wenn das Unternehmen dann abraucht, weil es kaum mehr etwas verkauft, dann war es halt einfach nicht wettbewerbsfähig. Auch eine reine Bewertungsfrage.

    Faktische Ergebnisse und objektive Leistung sind sowas von gestern. Deswegen sind wir ja inzwischen Digitalisierungshinterwäldler und bauen vor allem Diesel-Panzer, mit denen die Wächterinnen ihre Bälger in die Kita um die Ecke bringen.

    • „Es geht also zunehmend nicht um Leistung oder objektive Ergebnisse, sondern um die Bestimmungshoheit darüber.“
      Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Das Leistungsprinzip, einer der Grundlagen des Kapitalismus, soll nicht mehr gelten und wird ersetzt durch die Zuweisung von Leistung aufgrund äußerer Merkmale (Status, Milieu, Kaste, Geschlecht, Farbe, etc.) Per Definition sind Frauen (Cis) die besseren Menschen, leisten mehr (Care Arbeit, bessere Wirtschaftsführerinnen oder Staatslenkerinnen) und bekommen dafür einen höheren Status, alle anderen werden abgewertet. Feministinnen sind die real gewordenen Herrinnenrassinnen.

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