Auszüge aus dem neuen SPD Zukunftsprogramm

Die SPD hat ihr neues Parteiprogramm herausgebraucht. Diese ist zwar nach dem Einbruch bei den Wählern nicht mehr so bedeutsam, aber es ist ja dennoch interessant sich ihre Pläne, insbesondere soweit sie Geschlechterthemen betreffen, mal anzuschauen

Ich zitiere einfach mal ein paar Passagen:

Frauen und Kinder haben besondere gesundheitliche Bedürfnisse, die bei ihrer Gesundheitsversorgung und der Prävention berücksichtigt werden müssen. Doch in der medizinischen Forschung wird zumeist mit Daten von männlich Probanden geforscht – das werden wir ändern

 

Start-up-Unternehmen sind wichtige Wachstumsmotoren für die Wirtschaft. Wir wollen Deutschland zu einem führenden Start-up-Standort Europas machen, und so hochwertige Arbeitsplätze in den Regionen schaffen. Um mehr Unternehmensgründungen anzuregen und mittelständischen Unternehmen eine sinnvolle Nachfolgeplanung zu ermöglichen, setzten wir auf drei Kernpunkte: Organisatorische Unterstützung wie One-Stop-Agenturen für Gründer*innen, erleichterter Zugang zu Kapital durch Projektförderung sowie öffentliche Fonds für Wagniskapital und eine “Kultur der zweiten Chance”, auch im Insolvenzrecht. Existenzgründungen von Frauen und in der Fläche werden wir mit eigenen Programmen gezielt fördern.

 

Für diejenigen, die besonders viel verdienen, halten wir an dem Aufschlag von drei Prozentpunkten zur Einkommensteuer fest. Er soll künftig bei Verheirateten für den zu versteuernden Einkommensanteil oberhalb von 500.000 Euro im Jahr, bei Ledigen ab 250.000 Euro im Jahr gelten.
Den Solidaritätszuschlag haben wir für die allermeisten Bürger*innen abgeschafft. Die Einnahmen aus dem verbliebenen Solidaritätszuschlag, den nur noch die Spitzenverdiener*innen zahlen, werden wir weiter brauchen. Er ist ein gerechter Beitrag zu einem stabilen Gemeinwesen, das allen nutzt.
Das geltende Steuerrecht befördert die klassische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen. Das werden wir ändern und das Steuerrecht stärker auf Partnerschaftlichkeit ausrichten. Das Ehegattensplitting bildet die gesellschaftliche Realität nicht mehr ab und schließt viele Haushalte mit Kindern von dem gewährten Steuervorteil aus. Nutznießer sind stattdessen vor allem Alleinverdiener-Ehepaare mit hohen Einkommen unabhängig von der Kinderzahl. Das werden wir für neu geschlossene Ehen ändern und ein Wahlrecht für bestehende Ehen einführen.
Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Manager*innengehältern werden wir begrenzen, und zwar auf das 15-fache des Durchschnittseinkommens der Beschäftigten in dem Betrieb, in dem die Manager*in beschäftigt ist. Bislang gilt bei Aufwendung wie zum Beispiel Spenden: Je höher das Einkommen, desto höher die Steuerrückerstattung. Des wollen wir ändern und zukünftig alle Aufwendungen gleich behandeln.

 

Kinder und Jugendliche brauchen starke Familien. Sie brauchen Liebe, Zuwendung und Zeit. Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft hängt davon ab, dass sich Menschen für Kinder entscheiden und sie auf ihrem Weg in ein selbständiges Leben bestmöglich begleiten. Bei allen Fortschritten in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist klar: Eltern können über viele Jahre nicht so arbeiten, als wenn sie keine Kinder hätten. Das gilt zumal dann, wenn neben der Kindererziehung noch Alltagshilfe oder Pflege für ältere Angehörige zu leisten ist.

In der Krise ist erneut deutlich geworden, dass Fürsorgearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird. Wir treten dafür an, dass Familien mehr Zeit füreinander haben. Erwerbs- und Sorgearbeit soll gerechter zwischen Frauen und Männern verteilt werden. Alleinerziehende müssen besondere Unterstützung bekommen.

Wir werden ein Vier-Säulen-Modell für mehr Familienzeit einführen.

Die erste Säule sind zwei Wochen Elternschaftszeit direkt nach Geburt eines Kindes, auf die jeder Vater bzw. der/die Partner*in kurzfristig und sozial abgesichert Anspruch hat. Wir werden damit Familien mit Kindern in ihrer allerersten Phase unterstützen und die Voraussetzungen für eine gerechtere Aufteilung von Sorgeaufgaben schaffen.

Die zweite Säule ist die Familienarbeitszeit, mit der wir den derzeitigen Partnerschaftsbonus beim ElterngeldPlus zu einer flexiblen, geförderten Elternteilzeit nach dem ersten Lebensjahr eines Kindes ausbauen werden. Wenn in Paarfamilien beide Elternteile gleichzeitig oder Alleinerziehende ihre Arbeitszeit reduzieren, sollen sie zukünftig je zehn Monate ElterngeldPlus erhalten – mindestens 200 und höchstens 900 Euro. Diese Leistung kann so lange genutzt werden wie auch der Anspruch auf Elternzeit gilt. Denn auch jenseits des Kleinkindalters brauchen Eltern Zeit für ihre Kinder, sei es bei der Einschulung, weil ein Umzug ansteht oder
ein Kind einfach mehr unterstützt werden muss als andere.

Die dritte Säule ist das neue Elterngeld akut als dauerhafte Ausweitung der pandemiebedingt erhöhten Kinderkrankentage auf 20 Tage pro Kind, Jahr und Elternteil – bei mehr als zwei Kindern maximal 90 Tage pro Elternpaar oder Alleinerziehende. Kinderkrankentage waren schon vor Corona oft zu knapp – gerade bei jüngeren Kindern, die in den ersten Kita-Jahren häufig krank werden. Darüber hinaus soll künftig auch anderer kurzzeitiger Betreuungsbedarf über das neue Elterngeld organisiert werden können.

Unser Modell der Familienpflegezeit ist die vierte Säule. Wer Angehörige pflegt, soll dabei unterstützt werden, die Pflege mit Erwerbsarbeit zu kombinieren. Das bedeutet: 15 Monate Anspruch auf Unterstützung (Lohnersatz) bei einer Arbeitszeitreduzierung für jeden nahen  Angehörigen ab Pflegegrad 2, auf mehrere Pflegepersonen aufteilbar mit einer Mindestarbeitszeit von 15 bis 20 Stunden. Wichtig ist, dass Unternehmen gezielt auch die Männer ermutigen, dieses Modell zu nutzen.

 

GLEICHSTELLUNG VERWIRKLICHEN
Bei der großen Aufgabe der Gleichberechtigung der Geschlechter wurde in den letzten Jahrzehnten vieles erreicht, wenn auch noch lange nicht alles. In einigen Bereichen fehlt es an gesetzlichen Grundlagen, um den Fortschritt, der für viele selbstverständlich ist, auch rechtlich durchzusetzen.
Das Prinzip des gleichen Lohns für die gleiche und gleichwertige Arbeit muss selbstverständlich auch zwischen den Geschlechtern gelten. Wir werden ein Gesetz für gleiche Löhne für Frauen und Männer einführen. Es wird Unternehmen und Verwaltungen verpflichten, Löhne und Gehälter im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit zu überprüfen und Verfahren festlegen, mit denen festgestellte Ungleichheit bei der Entlohnung beseitigt wird, ohne dass sich Betroffene selbst darum kümmern müssen.

Gleichberechtigung ist auch eine Frage der politischen Repräsentation. Darum setzen wir uns für Paritätsgesetze für den Bundestag, die Länder und Kommunen ein, damit Frauen und Männer in gleichem Maße an politischen Entscheidungen beteiligt sind.

Erfolgreiches Wirtschaften braucht geschlechterparitätische und kulturell vielfältige Arbeitsteams. Selbstverständlich auch an den Unternehmensspitzen. Deshalb haben wir die Vorgaben für die Beteiligung von Frauen in Führungspositionen verbessert. Wir haben  zunächst eine Quote für Aufsichtsräte eingeführt; danach haben wir dafür gesorgt, dass in den Vorständen von börsennotierten und paritätisch mitbestimmten großen Unternehmen mindestens eine Frau vertreten sein muss. Wir werden weiterhin mit Förderprogrammen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen.

Der erste Programmierer der Welt war eine Frau: Ada Lovelace. Doch heute sind IT-Berufe in hohem Maße von Männern dominiert, und an der Spitze von Tech-Unternehmen in Deutschland Frauen noch seltener vertreten als im Durchschnitt der Unternehmen. Wir wollen, dass Mädchen und junge Frauen früh erfahren, dass Technik und Unternehmensgründung etwas für sie sein kann. Wir wollen einen besseren Zugang für Frauen zu Gründungskapital und eine umfassende und koordinierte Förderstrategie, um geschlechtsbezogene Barrieren für
digitalisierungsbezogene Unternehmensgründungen abzubauen.

Wenn der Einsatz von Algorithmen, zum Beispiel bei der Personalrekrutierung, über das Leben oder die Chancen von Menschen mitentscheidet, dürfen sie niemals diskriminieren. Wir wollen verantwortungsvolle Künstliche Intelligenzen (KI) und Algorithmen, die vorurteilsfrei programmiert sind und auf diskriminierungsfreien Datenlagen basieren. Dies soll regelmäßig geprüft und zertifiziert werden.
Versorgungssicherheit und die freie Wahl des Geburtsortes brauchen Paare, die sich für Kinder entscheiden. Ob nun stationär oder ambulant in der Klinik, im Geburtshaus oder in den eigenen vier Wänden. Für eine gute Geburtsbegleitung ist ein Betreuungsschlüssel für Hebammen notwendig, der eine 1:1 Betreuung im Kreißsaal vorsieht. Daher muss auch die
Geburtshilfe aus dem System der „diagnosebezogenen Fallpauschalen“ entlassen werden.

Frauen und Paare, die sich in einer Konfliktsituation für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, brauchen Zugang zu Informationen und einer wohnortnahen, guten medizinischen Versorgung – das gilt ambulant wie stationär. Deshalb müssen Länder und Kommunen dafür sorgen, dass Krankenhäuser, die öffentliche Mittel erhalten, Schwangerschaftsabbrüche als Grundversorgung anbieten. Wir erkennen die Verantwortung und das Selbstbestimmungsrecht von Frauen an. In Hinblick auf die Paragraphen 218 und 219a stellen wir fest: Schwangerschaftskonflikte gehören nicht ins Strafrecht.

Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch einen (Ex-)Partner. Um häusliche Gewalt wirksam zu bekämpfen, werden wir die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen in staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen verbessern. Entsprechend unserer Verpflichtungen aus der „Istanbul-Konvention“ werden wir das Hilfesystem aus Beratungsstellen, Frauenhäusern und anderen Schutzeinrichtungen weiterentwickeln.

In der Familie wird füreinander Verantwortung übernommen. Die Ehe ist und bleibt dafür attraktiv. Deshalb haben wir die Ehe für alle durchgesetzt. Zugleich ist klar: Verantwortung  hängt nicht am Trauschein. Wir werden vielfältige Familienmodelle rechtlich absichern. Die Lebensentwürfe werden individueller, das müssen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen widerspiegeln. Mit der Verantwortungsgemeinschaft schaffen wir nach dem Vorbild des französischen „Pacte civil de solidarité (PACS) eine zusätzliche Alternative für alle, zu deren Lebenssituation und Wünschen das klassische Ehe-Modell nicht passt.

Auch Regenbogenfamilien brauchen starke Rechte. Mit der Verantwortungsgemeinschaft unterstützen wir Regenbogenfamilien zusätzlich darin, füreinander Sorge zu tragen und Verantwortung zu übernehmen, wenn sich mehrere Menschen mit oder anstelle der biologischen Eltern um Kinder kümmern.
Wir schaffen ein modernes Abstammungsrecht. Wir setzen uns ein für gleiche Rechte von Homosexuellen in der Ehe, insbesondere bei Adoptionen. Kein Gericht sollte künftig mehr über die Anpassung des Personenstandes entscheiden. Psychologische Gutachten zur Feststellung der Geschlechtsidentität werden wir abschaffen. Jeder Mensch sollte selber über sein Leben bestimmen können. Das Transsexuellenrecht werden wir entsprechend reformieren.
Das Diskriminierungsverbot wegen der sexuellen Identität wollen wir in Art. 3 Abs. 3 GG aufnehmen.

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter und Identitäten ist ein Gewinn für die ganze Gesellschaft, da alte Rollen- und Denkmuster aufgebrochen. Wir setzen uns für die Anerkennung und Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-, Inter- und queeren Menschen (LSBTIQ*) ein. Niemand darf schlechter gestellt werden aufgrund des Geschlechts. Wir setzen uns die rechtliche Absicherung von LSBTIQ*-Familien und Trans* und Inter*Personen zum Ziel.
Wir stellen uns konsequent gegen Diskriminierung und Gewalt. Wir werden einen nationalen Aktionsplan gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie und Gewalt gegen LSBTIQ* einführen.
Wir fördern den Kampf gegen Gewalt, die sich gegen queere Menschen richtet.

 

72 Gedanken zu “Auszüge aus dem neuen SPD Zukunftsprogramm

      • Alles was im wesentlichen mit der Einschränkung meiner Freiheit als Unternehmer eihergeht und mich zusätzlich Geld kostet. Das wäre dann z.B. das vier Säulenmodell oder gleiche Löhne für Männer und Frauen. Ein Unternehmen das nicht auf die Leistung schaut kann gleich weg und ich freue micht schon, wenn die Chinesen die Reste was noch etwas wert sind gleich aufkaufen. Das wird dazu führen, dass ich nur noch wenige MItarbeiter hier in D beschäftigen werde und verstärkt Leistungen zukaufe oder gleich im Ausland eine Niederlassung gründe. Aber insbesondere Zukaufen hat immens viele Vorteile.

        Gleichfalls gefällt mir die Istanbull-Konvention nicht. Vor einiger Zeit bin ich in einem osteuropäischen Land unterwegs gewesen und was ich zu dem Pakt in der von mir gehörten Reportage zu hören bekam, da hatte ich das Gefähl die ganze Chose sei eine Art Trojanisches Pferd das unter dem Mäntelchen Schutz der „schwachen“ Frauen dermassen rigide Einschränkungen nach sich zieht. Also ich war froh das es in Europa ein Land gab, das die Umsetzung des Paktes abgelehnt hat.

        Die anderen Punkte sind mir ziemlich egal. Die Förderung von Frauen gegründeten Unternehmen, da lache ich. Die Förderung der Selbständigkeit in Deutschland war und ist eine Lachnummer. Deutschland ist (oder eher war) das Land der Konzerne, in keinem Land das ich kenne, wird die Selbständigkeit so wenig geschätzt wie hier. Und von der Steuerbelastung und sonstigen Zahlungen, der Regulierungswut und weiteren Einschränkungen will ich gar nicht reden. In Deutschland wird unternehmerische Tätigkeit grundsätzlich negativ gesehen, wobei jeder AN beneidet insgeheim den Eigentümer. Er sieht nur die „dicke“ Kohle und die Vorteile aber nicht die Arbeit und vor allem auch die Risiken die dahinter stecken. Als ich mit meinen Miteigentümern eine kleine Firma in eine Genossenschaft umwandeln wollte mit einem von ihnen als GF, da fand sich keiner der den Job machen wollte oder auch nur eine Beteiligung geschenkt haben wollte. Sie hätten den Laden lieber Pleite gehen lassen. Nein da wird vielleicht viel Kohle verbrannt, aber das machen wir doch eh schon. Also was soll es.

        Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen, da ich deren Inhalt schlicht nicht kenne und der mich nicht interessiert. Es wäre mir allerdings neu, dass wir den Menschen vorschreiben, wie und mit wem sie es treiben sollen. Wobei der Satz „Niemand darf schlechter gestellt werden aufgrund des Geschlechts.“ ist schon recht witzig, wenn man bedenkt, dass wir eine klare Benachteilgung des einen und eine klare Bevorteilung des anderen Geschlechtes haben.

        • „Das wird dazu führen, dass ich nur noch wenige MItarbeiter hier in D beschäftigen werde und verstärkt Leistungen zukaufe“

          Damit nicht jeder davon profitieren kann (wo kämen wir denn da hin?!!?), wird das durch das „Lieferkettengesetz“ verbaut, indem man Rechtsunsicherheit schafft. Die Grossen können ja alles sicher nach wie vor waschen.
          Das ist alles, um Monopolisten zu fördern, immer die bevorzugten Kooperationsparter totalitärer Regimes.
          Mit der Förderung der Startups ist garantiert gemeint, dass SJW sich als Unternehmen überall sich breitmachen sollen, die Leute müssen umerzogen werden und man schielt sicher auf die US amerikanischen Vwerhältnisse.

        • „In Deutschland wird unternehmerische Tätigkeit grundsätzlich negativ gesehen, wobei jeder AN beneidet insgeheim den Eigentümer. “

          Die Volkserziehungsmedien haben mit ihrer jahrzehntelangen Neid-Propaganda da ganze Arbeit geleistet, Hass auf den Kapitalismus zu schüren und den unter Generalverdacht zu stellen. Antikapitalismus ist praktisch deutsche Staatsraison. Die Megabetriebe, in denen der Staat fett drin hockt, das ist die einzig gewünschte Form in dieser „sozialen Marktwirtschaft“.

        • Volle Zustimmung. Die „grosse“ Koalition schaut nicht auf Selbständige. Es geht nur darum, den Spezln, die entweder sehr reich sind oder in grossen Konzernen, möglichst viel vom Kuchen abzugeben.

          Gleichzeitig wird Gründung und Wettbewerb mit immer neuen Regelungen behindert. Ob DSGVO, Forenbetreiberhaftung, Cookie-Richtlinie, Impressumspflicht, Gendergedöns, Mietendeckel, Fernabsatzrichtlinien, Produkt Haftung, Gewährleistungen, Baurecht, Abmahnrecht, CE Richtlinien, Hackertoolverbot, Immaterialgüterrecht, m/f/d Stellenanzeige, whatever.

          Aufbauen von Markteintrittsbarrieren zur Verhinderung von Wettbewerb und Sicherung von Besitzständen. Als nächstes „Diskriminierungsfreie KI“.

          Ich bin beileibe kein Radikalkapitalist. Das Ausmaß, in dem sich unsere Politiker hirnverbrannte Regelungen aus den Federn der Lobbyisten – gleich welcher Couleur – diktieren lassen, ist ausser Kontrolle. Mal ne Website aufmachen, um paar hundert Euro im Monat nebenbei zu verdienen? Ohne anwaltliche Prüfung undenkbar, oder man hat die Abmahnungen mit strafbewehrter Unterlassungserklärung gleich im Briefkasten.

          Aber Steuern zahlen. Das dürfen unsere Selbständigen und der Mittelstand, während die Politspezln in den Grosskonzernen lustige trans europäische Steuervermeidungskonstrukte fahren, und die ungleichen Voraussetzungen maximal ausnutzen. Wettbewerb schafft Nutzen. Für alle. Aber das ist inzwischen auch keine erwiesen und vielfach bewiesen Tatsache, sondern nur noch ideologische Glaube.

          • Zu spät, wir haben es „verkauft“, allerdings mit argem Verlust.
            Mit Risko in kauf nehmen und Arbeitsbereitschaft sind da keine Lorbeeren zu holen. Es ist schon so, dass das Unternehmen einen gewissen Betrag (ich hätte gesagt unter 1 Mio, meine Mitstreiter haben den Betrag größer angesetzt) benötigt, um im Markt bestehen zu bleiben. Und die Konkurenz ist da schon brutal. Als kleines Unternehmen, benötigt man einen starken Partner. Es gibt für diese einfach keine Lobby und haufenweise lauern Risiken nach den vielfältigen Gesetzesänderungen in den vergangenen Jahren, irgendjemand hat da weiter unten einige von denen aufgezählt. Etliche Male haben wir eine Abmahnung kassiert, also das ist eine dermassen dreiste Abzocke, da fehlen mir die Worte.
            Ich hätte das Unternehmen gerne weitergeführt, aber meine Partner wollten sich in den Ruhestand zurückziehen und waren eher bereit auf das Geld zu verzichten, als sich den Ärger weiter anzutun. Auch wenn in meinen Augen der Laden sehr effizient war. Nur manchmal reicht das nicht.
            Nun ja es kam wie es kommen musste, die neuen Eigentümer haben auch kein Geld zu verschenken, also sind einige der Mitarbeiter (vorrangig die Älteren) entlassen worden. Kaum jemand macht sich wirklich Gedanken darüber aber ältere Mitarbeiter kosten im Vergleich zu der Leistung erheblich mehr als jüngere, sind weniger flexibler, also so ein wenig wie Frauen (in einem gewissen Alter) und sind machmal ein echtes Problem. Sie haben in der Vergangenheit gute Lohnerhähungen gehabt, weil es auch wirklich gute Jahre gab. Also diese Unmöglichkeit den Lohn anzupassen, wenn man längere Zeit Probleme auf dem Markt hat, ist ein veritabler Nachteil. Und mir aus etlichen Unternehmen bekannt. Ab einer gewissen Unternehmensgröße akzeptiert man das auch weil man es sich leisten kann. Geht man dagegen aktiv an ist der Ärger größer und vor allem auch teurer.
            Bei kleinen Unternehmen ist es in solchen Fällen billiger sich von denen zu trennen was dann nicht wirklich schwer ist, wenn der Laden seit Jahren Verluste macht. Kostet vielleicht aber lieber ein blutiges Ende als ohne Ende zu bluten. Ohnehin würde ich sagen, dass bedingt durch die deutschen Regelungen des Arbeitsmarktes, die US Amerikanische Form der Führung angebracht wäre. Einfach die 10% der Lowperformer alle paar Jahre zu kündigen.

      • Selbst wenn einem Punkte davon gefielen, so zeigt doch die Erfahrung, dass die SPD im kritischen Moment eine 180° Wendung „mit Bauchschmerzen“ vollzieht. Insofern lohnt sich die inhaltliche Auseinandersetzung einfach nicht.

    • Jemand schrieb über mich:

      „Exemplarisch empfehle ich (als AfD-Unterstützer) noch die Lektüre von dem (linken) RA Alexander Würdinger (Juristen ist er vielleicht bekannt: das BVerfG ist seiner Argumentation/Rechtsmeinung zum Klageerzwingungsverfahren (KlEV) – seit 2019 – und v.a. zum Ermittlungserzwingungsverfahren (EEV) – seit 2020 – im Kontext des Rechts auf Strafverfolgung Dritter, nämlich Anwendung von VwGO auf diese Verfahren, in seinem HRRS-Aufsatz „Die Zeitenwende im Klageerzwingungsverfahren“ gefolgt (auch wenn er in den BVerfG-Entscheidungen nicht genannt wird), und er ist einer der Anwälte im Fall Ouri/-y Jallow/-h gewesen, aber Letzterer spielt hier eigentlich keine Rolle):
      https://community.beck.de/user/profil/ra-wurdinger
      Es geht hier nur um folgende Teile:
      Anfang bis ausschließlich „VII. Oury Jalloh“. Und dann erst wieder ab „XIV. Die Zeitenwende im Klageerzwingungsverfahren, HRRS 2016, 29“ bis Ende.“

  1. Meine Stimme brauchen die ja offensichtlich nicht mehr. Kein Problem, das lässt sich einrichten.
    Das skurrile ist die völlige Unempfänglichkeit für Kritik. Ich habe mehrere Bekannte in dem Laden und die merken es nicht.

      • > „Welche Punkte findest du denn nicht gut und warum?“

        „das werden wir ändern“ — WIE werden die das ändern? Zwangsverpflichtung für weiße Frauen aus den unteren Schichten? Oder weniger Tests an Männern?

        „Existenzgründungen von Frauen“ — a) Erzwungene Ergebnisgleichheit ist nichts Gutes. b) Als würde noch nicht genug Geld von Männern zu Frauen umverteilt werden.

        „werden wir weiter brauchen“ — Irgendjemand muss ja den Politikernepotismus bezahlen.

        „zu einem stabilen Gemeinwesen, das allen nutzt.“ — citation needed. Gibt es Belege für SPD Aktionen, die allen und nicht nur einem Klientel nutzt?

        „Kinder und Jugendliche brauchen starke Familien.“ — Siehe: „Alleinerziehende müssen besondere Unterstützung bekommen“ Ja, watt den nu?

        „dass Fürsorgearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird. “ — 🐂💩

        „Erwerbs- und Sorgearbeit soll gerechter zwischen Frauen und Männern verteilt werden. “ — Haben SPD-Wählerinnen das verstanden, dass ihre Partei sie aus dem Haus zur Arbeit treiben will? Oder soll nur der Mann genötigt werden, nach einer 10-Stunden Schicht noch 5 Stunden im Haushalt zu helfen?

        „Es wird Unternehmen und Verwaltungen verpflichten, Löhne und Gehälter im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit zu überprüfen “ — Oh ja, noch mehr Bürokratie. Am besten gleich eine ganze, neue Behörde, in die man all die Genderstudiesabsolventinnen unterbringen kann

        „Darum setzen wir uns für Paritätsgesetze für den Bundestag, die Länder und Kommunen ein“ — Welche Partei steht doch grad im Verdacht, verfassungswidrig zu sein?

        Ich habe keine Lust mehr.

      • Zunächst einmal das Geschwätz von der Partnerschaftsgewalt. Das ist einfach wie wir alle wissen Unfug der aus mieser Forschung entstanden ist. Ich habe einfach überhaupt keine Lust mich von meinen Abgeordneten als potenzieller Gewalttäter behandeln zu lassen und auch noch dafür zu bezahlen. Denn wer derartig mit der Gießkanne Täter definiert wird ebenso ziellos Maßnahmen planen. Und da die nie etwas bringen können wird man MEHR Maßnahmen planen und MEHR Geld fordern. USW. (Prinzip mehr desselben -> Watzlawick)
        Das zieht sich durch. Frauen als Opfer! Das finde ich aus allerlei Blickwinkeln ekelhaft und bevormundend. Deutlich wird das jenseits der üblichen Forderungen nach mehr Maßnahmen dann in der skurrilen Forderung das Ehegattensplitting abzuschaffen. Das betrifft mich zwar gar nicht mehr, aber es widert mich offen an. Da wird eine frei wählbare (!) Option in der Besteuerung zu einer Benachteiligung der Frauen umgedichtet.
        1. Es macht Frauen zu unselbständigen Objekten, die nicht einmal ihre Steuerklasse wählen können (weil sie zu dumm sein sollen die Folgen für Einzahlungen in die Sozialkassen abzuschätzen)
        2. Es macht Männer zu malignen Subjekten, die das Familienvermögen auf dem Rücken der Partnerinnen rücksichtslos zu mehren versuchen
        3. Es nimmt gerade schlechter verdienenden Familien unterjährig finanziellen Spielraum und füllt andererseits kurzfristig die Staatskassen
        4. Es suggeriert, die Regierung sei nicht für die Ausgestaltung der Regeln für Sozialleistungen unabhängig von der Steuerklasse zuständig, sondern hätte nur die Möglichkeit an der Steuerklasse zu drehen

        Wenn man das in sozialdemokratischen Kreisen anspricht wird man nur damit konfrontiert, man tue was für die arme Unterdrückte Ehefrau und man sei von gestern wenn man das nicht unterstütze. Dabei ist es ja ironischerweise so, dass gerade die konservativste Form (Frau arbeitet überhaupt nicht) von dem Splitting nicht betroffen ist…..

        Mir geht diese Faktenresistenz auf den Keks. Das ist ein Wahlprogramm und kein Erguss auf Twitter. Ich erwarte schlicht, dass einmal wenigstens versucht wird bis zum Ende zu denken. Helmut Schmidt dreht sich im Grabe (zusammen mit Bahr, Brandt, Vogel und Co)

        Es ist die totale Bankrotterklärung einer Partei die sich von einer Truppe aus Feministinnen hat kapern lassen, die an nichts weniger interessiert sein könnte als am Wohl einer Gesellschaft, die auf bürgerlichem Wohlstand und dem Versprechen, dass jeder und jede diesen erreichen kann wenn sie oder er sich anstrengt und dabei gerne auch die Hilfe der Gesellschaft bekommen kann.

        Das war mal sehr anders. Es ist frustrierend!

  2. „Das geltende Steuerrecht befördert die klassische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen.“
    Wird zwar dauernd behauptet, aber nie (stichhaltig) begründet.

    „Nutznießer [des Ehegattensplittings] sind stattdessen vor allem Alleinverdiener-Ehepaare mit hohen Einkommen unabhängig von der Kinderzahl.“
    Das ist falsch. Nutznießer sind Paare mit hohen Einkommens_unterschieden_. Zwei Top-Verdiener mit ähnlich hohem Einkommen haben überhaupt keinen Vorteil vom Ehegattensplitting.

    • Das Steuerrecht bevorzugt verheiratete Paare, die möglichst unterschiedliche Einkommen haben.

      Das fördert weder Familie noch Gleichberechtigung. Ist schon richtig. Es fördert „nach oben“ heiraten und dann weniger arbeiten.

      Ehegattensplitting ist Mist. So viel ist durchaus richtig. Ob die Alternative dann besser ist? Man weiss es nicht.

      • „Ehegattensplitting ist Mist.“

        Inwiefern? Eine Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft, die nach dem Gesamteinkommen besteuert wird (bzw. werden kann). Was ist daran Mist?
        Eine Abschaffung des Ehegattensplittings bringt einigen Paaren finanzielle Nachteile, aber keinem einzigen Paar auch nur einen Euro Vorteil. Mit dem Geld werden doch wieder nur Haushaltslöcher gestopft werden.

    • Das Ehegattensplitting sorgt dafür, dass alle Ehepaare mit dem gleichen Gesamteinkommen auch die gleichen Steuern zahlen, mithin Ehepaare mit großen Gehaltsunterschieden nicht bestraft werden. Eine schlüssige Begründung, warum das ungerecht sein soll, habe ich bisher nicht gelesen.

  3. Medizinische Forschung… was heißt das? Dass sich überwiegend Männer melden wenn es um Medikmententests geht? Und Männer sterben 7 Jahre eher,,, scheiss drauf, Frauen und Rinder… kann ich auch die AfD wählen’ die ist nich unbedingt geistig minderbémittelter und Menschenfeindlicher…

    • @Kai V: lange Zeit hat man für Medikamentenstudien vor allem junge Soldaten als Probanden rekrutiert.
      Dass der von Feministinnen kritisierte Bias hinsichtlich Alter und Geschlecht bei der historischen Medikamentenentwicklung dadurch begründet ist, dass Männer dabei aufgrund eines Zwangsdienstes als Versuchskaninchen herhalten mussten, wird nicht so gern erwähnt.

    • Zwei wesentliche Gründe sind einmal die durch den Zyklus bestimmten Hormonschwankungen, die Ergebnisse von Medikamentenstudien beeinflussen und zudem hat man (Contergan-Skandal!) vor einiger Zeit entschieden, Frauen, die noch schwanger werden können, möglichst nicht mit einzubeziehen.
      Natürlich sind diese Entscheidungen ausschließlich durch den abgrundtiefen Hass auf Frauen verstehbar.
      Das Thema ist sehr spannend, gerade bei ZEIT-Online gibt es im Verhältnis ca. 4:1 regelmäßig Artikel, die einmal das völlig veraltete und lediglich in 99,8% der Fälle korrekte System der Einteilung der Geschlechter in männlich und weiblich attackieren und im andern Fall Gendermedizin propagieren, weil Männer und Frauen sich ja biologisch fundamental unterscheiden. Beides natürlich jeweils das Ergebnis des gräßlichen sexistischen Patriarchats.

  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Ada_Lovelace#First_computer_program

    Allan G. Bromley, in the 1990 article Difference and Analytical Engines:

    All but one of the programs cited in her notes had been prepared by Babbage from three to seven years earlier. The exception was prepared by Babbage for her, although she did detect a „bug“ in it. Not only is there no evidence that Ada ever prepared a program for the Analytical Engine, but her correspondence with Babbage shows that she did not have the knowledge to do so.[81]

    • Ja, schon krass, wie sich dieser Bullshit eingebürgert hat von ihr als erstem Programmierer. Ehrlich, das ist schon peinlich, solchen leicht recherchierbaren und damit dann auch falsifizierbaren Scheiß in ein Parteiprogramm zu schreiben. Ärgerlich schon deshalb, weil durch dieses gebetsmühlenartige repetieren dieser Falschbehauptung auch Ada Lovelace selber schnell für Leute, die sich die Mühe machen zu recherchieren, als Hochstaplerin dastehen kann, obwohl sie meines Wissens durchaus lauter gearbeitet und niemals derlei Unsinn behauptet hat.

  5. Ich rechne nicht damit, dass die SPD nach der Wahl noch relevant sein wird. Aber ich frage mich schon, wie die das mit dem Ehegattensplitting machen wollen? Ich bin z.B. privat krankenversichert. Wenn ich heirate, muss ich meiner Ehefrau eine zusätzliche Krankenversicherung bezahlen. Und zwar bemessen an der Hälfte meines Einkommens. Und dann soll ich nicht ihre steuerlichen Freibeträge nutzen können?

    Ich bin zum Glück selbstständig und könnte meine Frau einfach in Teilzeit für 650 € brutto anstellen und sie so krankenversichern (und Steuern sparen), aber das kann es doch nicht sein?

    • Doch genau das wollen die. Hauptsache, die Kohle fliesst in ihrem circle jerk Sozialstaatssystem („anstellen und sie so krankenversichern“).
      Die denken nur an sich und ihren Machtausbau. Die Gesellschaft ist für die ein Haufen dummer Schafe, die man mit dem Gesetz jederzeit nutzbar machen kann.

  6. Aus Geschlechtersicht nichts neues im Westen. Frauen, Frauen, Frauen, Frauen, Frauen, u. s. w.

    Gewaltschutz nur für Frauen, obwohl diese nachweislich die Minderheit der Gewaltopfer ausmachen.

    Die Diskrepanz zwischen Forschungsstand zur häuslichen / partnerschaftlichen Gewalt zu den diesbezüglichen Kriminalstatistiken was männliche Opfer und weibliche Täter angeht deutet darauf hin, dass es da durchaus eine erhebliche Dunkelziffer gibt und man sich mal Gedanken machen könnte, wie man da rankommt. Aber das würde natürlich den feministischen Parteidominas mal so gar nicht in den Kram passen. Denn was ist denn dann mit den Narrativen? DEN NARRATIVEN???

    Die notorische Verknüpfung von Frauen und Kindern beim Thema häuslicher Gewalt und die damit insinuierte Darstellung vom Mann als allzeitigen Täter ist besonders infam, wenn man mal bedenkt, das leicht nachprüfbar die Mehrheit von Kindesmisshandlungen von den Müttern ausgeht und sich dies sogar auf diese Gruppe fast monopolisiert, wenn man auf die besonders schweren Fälle schaut.

    Dass seit Menschengedenken gezielt Männer und JUNGEN (teils noch in präpubertärem Alter) als Versuchskaninchen missbraucht werden – Jungen teils gar ohne deren Einwilligung – wohl nicht zuletzt, weil es bei denen einfach weniger Aufhebens gibt, wenn sie im Zuge des Testens den Arsch zukneifen, sogar das wird zu einer Diskriminierung von Frauen gemacht. Was wollen sie denn dann konkret, um diese Diskrepanz des „medizinischen Wissensstandes“ auszugleichen. Künftig mehr Frauen und Mädchen, gern auch ohne deren Einwilligung, als Versuchskaninchen für teils hoch riskante bis dubiose Tests verwenden? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass das das Ziel dieser Sexistenkombo ist. Vielleicht sollte man einfach nur die Hälfte der männlichen Versuchskaninchen vorher monatelang mit Hormonen vollpumpen, um dann auf deren Reaktionen auf verabreichte Mittelchen eventuell Rückschlüsse auf Frauen ziehen zu können…

    Man könnte sagen, hoffentlich wird diese Partei kontinuierlich aus allen Parlamenten dieses Landes rausgewählt, aber was brächte es denn. Die anderen Parteien sind bei diesen Themen doch auch nicht wesentlich anders drauf. Die Grünen sind noch durchgeschallerter und CDU und FDP sind auch längst geschlechterpolitisch feministisch eingenordet. Die Ideologie des Feminismus‘ ist quasi nicht abwählbar. Ihr ist auf demokratischem Wege nicht mehr beizukommen… 😦

    • Vielen Dank voll meine Meinung, auch wenn ich nach dem Lesen nur noch Pessimisums spüre.
      Per Wahl wird man „dem“ Feminismus nicht mehr beikommen können. Ich denke nur eine veritable Krise könnte tatsächlich schnell helfen. Sonst mittel und langfristig nur noch Leistungsverweigerung und geschickte Ausnutzung der Gesetzgebung, um nicht zu viel abgeben zu müssen. Und wenigstens in meiner Branche wird Corona da gute Dienste geleistet haben. Einerseits brauchen wir zukünftig bei weitem nicht mehr so viel Bürofläche und andererseits können die Mitarbeiter auch wo auch immer sitzen (und dort auch die Steuern zahlen).
      Der Staat soll es an den Finanzen spüren, denn nur dort spürt er es überhaupt. Ich hoffe, dass die Deindustrialisierung, Klimaschutz und all die hippen Säue, die einst durch das Dorf gejagt wurden, diesen Zweck gut erfüllen werden. Als Sargnagel dann noch „Quotenfrauen, Göttlich(e Komödie)…

    • wenn man mal bedenkt, das leicht nachprüfbar die Mehrheit von Kindesmisshandlungen von den Müttern ausgeht und sich dies sogar auf diese Gruppe fast monopolisiert, wenn man auf die besonders schweren Fälle schaut.

      Das ist bekannt, deswegen wurde das Gewaltschutzgesetz extra so formuliert, dass es nicht zum Schutz von Kindern angewendet werden kann. Liebenswerte Menschen, nicht wahr?

  7. Ich hatte eine Zeit lang die Hoffnung dass dieses ewige „Frauen besonders betroffen“ sich dereinst breitflächig abnutzen würde.

    Bei mir ist es seit Jahren so, dass eine Überschrift wie Ayaan Hirsi Ali: Women’s rights under attack nicht mehr als ein „Na und?“ oder gar „Oh… gut!“ hervorruft.
    Da dachte ich, das müsste doch vielen Männern so gehen.

    Aber der deutsche Durchschnittdackel brilliert wohl schon, wenn er beim Gedanken „Ja … aber … Du warst doch FÜR ungebremste Einwanderung … ? Ich bin verwirrt.“ ankommt.

    • „Bei mir ist es seit Jahren so, dass eine Überschrift wie Ayaan Hirsi Ali: Women’s rights under attack nicht mehr als ein „Na und?“ oder gar „Oh… gut!“ hervorruft.“

      Oh, dann hat dieser Pseudofeminismus ja ganze Arbeit geleistet, dass berechtigte Anliegen unter einem Haufen privilegierten Mülls zum Verschwinden gebracht werden.

  8. Gerade mal bei den Spitzensteuersätzem typische SPD-Politik. Ansonsten nur halbgares, welches sich dann größtenteils an Frauen richtet, die sich gerne als Opfer sehen.
    Erbärmlich 14-Tage optionale Elternfreizeit nach der Geburt? wann kommen sie mal darauf, dass sowas bis alle Arbeitnehmer verpflichtend sein Muss, damit Väter die auch nehmen, ohne angst vor Repression im Job zu haben? Was ist daran eigentlich so schwer, die ähnlich wie den Mutterschutz verpflichtend zu machen?

    • Dafür ein Maximum von 90 Tagen Die man flexibel für kranke Kinder fehlen kann. In was für einer Welt leben die das ein Arbeitnehmer in eine Jahr 90 tage ausfallen könnte ohne das es ernsthafte Einschränkungen bei seiner Fähigkeit gibt seine Arbeit zu erfüllen. Eine solche Regelung macht Frauen noch toxischer aus Arbeitsgebersicht. Wer leistet sich schon Angestellte die einfach mal mehr als ein drittel der Tage ausfallen können, unvorhersehbar und unkontrollierbar.

      • Ganz einfach, die arbeiten im öffentlichen Dienst.
        Die haben Abi gemacht, dann Politologie studiert und eiern jetzt von einer Beschäftigung bei Lobbygruppen, parteinahen Stiftungen und Abgeordnetenbüros zur anderen. Da muss nie konkret was rauskommen und wenn es nicht passt macht man das eben später (siehe Neuregelung Unterhalt und Umgang).
        Die kennen das nicht anders. Und wenn die hören, dass Firmen wie meine über 100.000 Mitarbeiter weltweit haben, gehen die davon aus, dass da immer gerade jemand ist der einen Sojalatte auslassen kann um die Kollegin zu vertreten.

  9. Wollt ihr den totalen Sklavenstaat? Dann wählt die Sklaven Partei Deutschlands, SPD

    In einigen Bereichen fehlt es an gesetzlichen Grundlagen, um den Fortschritt, der für viele selbstverständlich ist, auch rechtlich durchzusetzen.

    Alles, was diese Totalitaristen wünschen, das wollen sie uns mit dem Gesetz aufdrücken!

    Die SPD steht nicht auf dem Boden von Demokratie und Selbstbestimmung. Und sowas ist Regierungspartei in diesem – dank Merkel – zunehmend illiberalen Deutschland.

    Wir schaffen ein modernes Abstammungsrecht.

    Was soll bei einer sexistischen und rassistischen Partei da rauskommen? Absolut gruselig!

    Doch in der medizinischen Forschung wird zumeist mit Daten von männlich Probanden geforscht – das werden wir ändern

    Ich lese schon im Gesetz: „Forschungsdaten dürfen nur noch verwendet werden, wenn sie unter dem Primat der Gleichstellung erfolgt sind.“ Oder will man Frauen zu Menschenexperimenten heranziehen, auch gegen ihren Willen – hauptsache: Gleichstellung?

    … eine “Kultur der zweiten Chance”, auch im Insolvenzrecht.

    Ist nicht schon alles zur totalen Insolvenz-Verschleppungskultur geworden? Aber das reicht ja nicht, wir wollen die totale Verstaatlichung jeder Klitsche ….

    … Das werden wir für neu geschlossene Ehen ändern und ein Wahlrecht für bestehende Ehen einführen.

    In unserem Staat darf es keine engen Beziehungen zwischen den Menschen mehr geben, daher schaffen wir die Ehe peu a peu ab, damit jedes Individuum nur noch dem Staate dienstbar ist, Man kann nur einer Herrin dienen, dem Staat!
    Hier merkt man den diskreten Charme des totalitären Superstaats, den den SPD anstrebt. Wenn dei SPD die Parole ausgibt „Kinder und Jugendliche brauchen starke Familien.“, dann meint sie nicht „Familien“, sondern den Staat.

    Wir werden ein Vier-Säulen-Modell für mehr Familienzeit einführen.

    Verteuern wir unnötig die Arbeitskosten, dass immer mehr Leute in das gesellschaftliche Abseits kommen, die wir dann als Material für unseren Sozialstaat der absoluten Gerechtigkeit benutzen können. Deshalb wirken die Vorschläge auch so leblos, einfallslos und abgeschmackt: es geht nur um das Fernziel des Machtausbaus dieser Sklavenpartei.

    Wir werden ein Gesetz für gleiche Löhne für Frauen und Männer einführen.

    Der Verschwörungsmythos vom gender pay gap erlaubt uns, immer neue Gesetze zu machen, die die Wirrtschaft an unsere Kandarre nehmen ….

    Wir wollen verantwortungsvolle Künstliche Intelligenzen (KI) und Algorithmen, die vorurteilsfrei programmiert sind und auf diskriminierungsfreien Datenlagen basieren. Dies soll regelmäßig geprüft und zertifiziert werden.

    Das Leben in unserem Staat soll an allen Ecken und Enden von Gender-Kommissarinnen gelenkt, geleitet und bestimmt werden. Das sind ganz bestimmt die eingangs beschriebenen „Unternehmen“, deren Gründung man fördern will ….

    Gleichberechtigung ist auch eine Frage der politischen Repräsentation. Darum setzen wir uns für Paritätsgesetze für den Bundestag, die Länder und Kommunen ein, damit Frauen und Männer in gleichem Maße an politischen Entscheidungen beteiligt sind.

    Wir scheissen auf das Grundgesetz, die Verfassungsgerichte und die demokratischen Grundprinzipien der Wahl und setzen den Leuten vor, was sie „wählen“ müssen.
    Allein dieser Passus zeigt den grundsätzlich antidemokratischen Charakter der SPD hinreichend.

    Wir fördern den Kampf gegen Gewalt, die sich gegen queere Menschen richtet.

    .. und schmeissen den neuen Sarrazin, den Thierse, bei nächster Gelegenheit aus der Partei.

  10. Kurze Suche im SPD Programm:
    19 mal Frau oder Frauen
    0 mal Mann, 8 mal Männer

    Männer werden in den folgenden Zusammenhängen erwähnt:


    Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist der Respekt vor der Verschiedenheit der Menschen und ihrer Lebensentwürfe eine der wichtigsten Grundlagen. Frauen und Männer, Junge und Ältere, Arbeiter*innen und Akademiker*innen, Menschen mit eigener oder familiär erlebter Migrationsbiografie bereichern unsere Gesellschaft.

    Wie wertvoll ein funktionierender Sozialstaat ist, haben wir in der Corona-Krise erlebt. Anders als in anderen Ländern haben wir die Folgen der Krise abmildern können. Erkennbar wurde aber auch, wo wir als Gesellschaft noch viel zu tun haben: In der immer noch nicht vollendete Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf, die sich vor allem daran zeigte, dass sich viele unvermittelt in alte Rollenmodelle zurückversetzt gesehen haben.

    Das geltende Steuerrecht befördertdie klassische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen. Das werden wir ändern und das Steuerrecht stärker auf Partnerschaftlichkeit ausrichten. Das Ehegattensplitting bildet die gesellschaftliche Realität nicht mehr ab und schließt viele Haushalte mit Kindern von dem gewährten Steuervorteil aus. Nutznießer sind stattdessen vor allem Alleinverdiener-Ehepaare mit hohen Einkommen unabhängig von der Kinderzahl. Das werden wir für neu geschlossene Ehen ändern und ein Wahlrecht für bestehende Ehen einführen.

    In der Krise ist erneut deutlich geworden, dass Fürsorgearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird. Wir treten dafür an, dass Familien mehr Zeit füreinander haben. Erwerbs-und Sorgearbeit soll gerechter zwischen Frauen und Männern verteilt werden. Alleinerziehende müssen besondere Unterstützung bekommen.

    Unser Modell der Familienpflegezeit ist die vierte Säule. Wer Angehörige pflegt, soll dabei unterstützt werden, die Pflege mit Erwerbsarbeit zu kombinieren. Das bedeutet: 15 Monate Anspruch auf Unterstützung (Lohnersatz) bei einer Arbeitszeitreduzierung für jeden nahen Angehörigen ab Pflegegrad 2, auf mehrere Pflegepersonen aufteilbar mit einer Mindestarbeitszeit von 15 bis 20 Stunden. Wichtig ist, dass Unternehmen gezielt auch die Männer ermutigen, dieses Modell zu nutzen.

    Das Prinzip des gleichen Lohns für die gleiche und gleichwertige Arbeit muss selbstverständlich auch zwischen den Geschlechtern gelten. Wir werden ein Gesetz für gleiche Löhne für Frauen und Männer einführen. Es wird Unternehmen und Verwaltungen verpflichten, Löhne und Gehälter im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit zu überprüfen und Verfahren festlegen, mit denen festgestellte Ungleichheit bei der Entlohnung beseitigt wird, ohne dass sich Betroffene selbst darum kümmern müssen.

    Gleichberechtigung ist auch eine Frage der politischen Repräsentation. Darum setzen wir uns für Paritätsgesetze für den Bundestag, die Länder und Kommunen ein, damit Frauen und Männer in gleichem Maße an politischen Entscheidungenbeteiligt sind.

    Der erste Programmierer der Welt war eine Frau: Ada Lovelace. Doch heute sind IT-Berufe in hohem Maße von Männern dominiert, und an der Spitze von Tech-Unternehmen in Deutschland Frauen noch seltener vertreten als im Durchschnitt der Unternehmen. Wir wollen, dass Mädchen und junge Frauen früh erfahren, dass Technik und Unternehmensgründung etwas für sie sein kann. Wir wollen einen besseren Zugang für Frauen zu Gründungskapitalund eine umfassende und koordinierte Förderstrategie, um geschlechtsbezogene Barrieren für digitalisierungsbezogene Unternehmensgründungen abzubauen.

    Die erste Erwähnung ist allgemein.
    Der weiteren 7 Punkte bei denen Männer erwähnt werden beinhalten entweder moderne Mythen über Frauen oder sollen Männer massiv in ihren Lebensentscheidungen beeinflussen, wie die nicht vollendete Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf, die klassische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen (die gegenteilig einen progressive Arbeitsteilung impliziert, die wie genau funktioniert oder was ist?), dass Fürsorgearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird (über die Fürsorgearbeit von Männer wird in der SPD nicht nachgedacht), bei der Familienpflegezeit sollen Männer ermuntert werden dies wahrzunehmen (bei der SPD heißt das Zwangsmaßnahmen), die bekannte Lüge um den Gender-Pay-Gap (wie kann man damit noch Wahlkampf machen!), Paritätsgesetze einführen (obwohl dies in zwei Bundesländern schon vor Gerichten scheiterten) und zum Schluß die schon hier sezierte Lüge über Ada Lovelace und die Beeinflussung der freien Berufswahl junger Frauen.

    Kurz: für Männer ist die SPD keine wählbare Partei. Sie werden überwiegend abwertend berücksichtigt.
    Ob Frauen die SPD wählen können ist auch eher unwahrscheinlich, werden sie doch gezwungen mehr Erwerbsarbeit zu leisten, sich weniger um die Familie zu kümmern und insgesamt mehr eigene Verantwortung zu übernehmen. Das wäre ja schon mal nicht schlecht, wenn es nicht mit massiven persönlichen Einschränkungen nach dem Willen einer (kranken) Volkspartei einhergehen würde.

    Die Parteiprogrammatik der SPD ist in meinen Augen Zünstoff für soziale Konflikte. Sie greift sehr tief in die persönlichen Rechte und die Freiheit der einzelnen Personen ein, um im Sinne einer feministischen Ideologie (die auf modernen Mythen basiert) Veränderungen zu erzwingen.

    • Wenn du „Frauen und Männer“ auch noch rausnimmst, dann bleibt nur noch:

      „Wichtig ist, dass Unternehmen gezielt auch die Männer ermutigen, dieses Modell zu nutzen.“

      „Doch heute sind IT-Berufe in hohem Maße von Männern dominiert,“

      DOMINIERT!!! Oder anders ausgedrückt: Die meisten ITler sind Männer.

      Es sind und bleiben verdammte Heuchler. Wenn die von Gleichberechtigung oder meinetwegen auch Gleichstellung reden, kann man davon ausgehen das sie etwas ganz anderes meinen.

  11. Habe geschrieben, „Frau“ bringt 19 Treffer, habe jetzt aber 23, weiß nicht warum.

    Wichtigste Punkte hier:
    Frauen und Kinder haben besondere gesundheitliche Bedürfnisse, die bei ihrer Gesundheitsversorgung und der Prävention berücksichtigt werden müssen. Doch in der medizinischen Forschung wird zumeist mit Daten von männlich Probanden geforscht –das werden wir ändern.
    WTF – wenn das mit der Forschung so stimmt (und warum soll ich die Aussage einer SPD bezweifeln *grins*), dann will die SPD erreichen, dass weniger Männer in der Pharma-/Medizinforschung missbraucht werden!!!1! WÄAHLEN SOFORT – nein, Scherz gemacht. Selbstverständlich geht es der SPD darum, dass es weniger Forschung um Männer geben soll. Was spielt die statistisch höhere Lebenswartung von Frauen eine Rolle.

    Existenzgründungen von Frauen und in der Fläche werden wir mit eigenen Programmen gezielt fördern.
    Find‘ ich jetzt mal nicht so schlecht, damit könnten die Frauen endlich mal ihre Erbschuld nach 2000 Jahren Patriarchat (wahlweise 5000 oder 12000 Jahre) zurückzahlen, in dene die Männer für die Existenzgründung herhalten mussten. Allerdings muss dann auch einen Vergleich zwischen Mann und Frau geben, wer damit erfolgreicher ist – das Ergebnis kenn ich schon jetzt (zumindest wenn es von der SPD definiert wird).

    Ah, bei Suchfunktion „Frau“ wird auch Fraunhofer mitgezählt – also minus 1.

    Erfolgreiches Wirtschaften braucht geschlechterparitätische und kulturell vielfältige Arbeitsteams. Selbstverständlich auch an den Unternehmensspitzen. Deshalb haben wir die Vorgaben für die Beteiligung von Frauen in Führungspositionen verbessert. Wir haben zunächst eine Quote für Aufsichtsräte eingeführt; danach haben wir dafür gesorgt, dass in den Vorständen von börsennotierten und paritätisch mitbestimmten großen Unternehmen mindestens eine Frau vertreten sein muss. Wir werden weiterhin mit Förderprogrammen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen.
    Aus eigener Kraft können Frauen nichts erreichen (Mythos), deshalb braucht es positive Diskriminierung (Mythos), damit reiche, weiße, wohlstandsverwöhnte Frauen Karriere machen. SPD – Arbeiterpartei.

    Frauen und Paare, die sich in einer Konfliktsituation für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, brauchen Zugang zu Informationen und einer wohnortnahen, guten medizinischen Versorgung –das gilt ambulant wie stationär. Deshalb müssen Länder und Kommunen dafür sorgen, dass Krankenhäuser, die öffentliche Mittel erhalten, Schwangerschaftsabbrüche als Grundversorgung anbieten. Wir erkennen die Verantwortung und das Selbstbestimmungsrecht von Frauen an. In Hinblick auf die Paragraphen 218 und 219a stellen wir fest: Schwangerschaftskonflikte gehören nicht ins Strafrecht.
    Das ist ein Megaabschnitt – Männer werden im Zusammenhang mit Schwangerschaften nicht erwähnt – Rechte am ungebohrenen Kind werden ihnen nicht zugeschrieben. Dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein.

    Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch einen (Ex-)Partner. Um häusliche Gewalt wirksam zu bekämpfen, werden wir die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen in staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen verbessern. Entsprechend unserer Verpflichtungen aus der „Istanbul-Konvention“ werden wir das Hilfesystem aus Beratungsstellen, Frauenhäusern und anderen Schutzeinrichtungen weiterentwickeln.
    Kein Wort über Gewalt gegen Männer, kein Ausbau der Hilfesysteme für Männer, keine Männerhäuser, keine Maßnahmen gegen relationale Gewalt. Ich bin sprachlos.

    Wir setzen uns ein für eine EU-weite Ratifizierung der Istanbul-Konvention des Europarats in allen Mitgliedsstaaten durch als verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen.
    Das kann man durchaus so interpretiern, dass Gewalt gegen Frauen als Femizid einen gesonderten Status in der Rechtsprechung erhalten wird. Tötung eines Mannes 5 Jahre Knast, einer Frau 10 Jahre Knast. Und es wird die Beweisumkehrlast bei Anschuldigungen im Sexualstrafrecht geben, in der der Mann sein Unschuld beweisen muss.

    Bei der Entschärfung internationaler Krisen und der Vermittlung von Frieden nimmt Deutschland schon jetzt eine weltweite Führungsrolle ein. Das werden wir weiter ausbauen, indem wir das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) stärken und ein hochprofessionelles Team von Friedensemissären (Anmerk.: NICHT GEGENDERT) für das Führen von Verhandlungen aufbauen. Friedensprozesse sind nur dann nachhaltig, wenn die Belange und Interessen von Frauen stärker berücksichtigt und wenn sie an Aushandlungsprozessen beteiligt werden. Deshalb fordern wir, dass die VN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ konsequent umgesetzt und weiterentwickelt wird. Es gilt auf allen Ebenen der Anti-Genderbewegung entgegenzutreten.
    Mythos der allweil friedfertigen Frau. Aber gut, kann auch positiv gewertet werden, weil hier auch mal Frau zeigen müssen, wie Frieden funktioniert. Davon profitieren auch die überwiegend männlichen Kämpfer (weil in seiner gesellschaftlich verankerten Rolle …), die dann nicht im Kampf umkommen.

    Und dann gibt es noch diesen kleinen Satz: Es gilt auf allen Ebenen der Anti-Genderbewegung entgegenzutreten. – eine sachliche Debatte wird es hier seitens SPD nicht geben, deshalb kann man über das „entgegentreten“ nur mit dem schlimmsten rechnen.

    Gerade der letzte Satz, dass der Anti-Genderbewegung entgegenzutreten sein, macht die SPD für mich gefährlicher als die AfD. Hier sollen aktiv die ideologischen Auswüchse einer elitären Minderheit geschütz werden gegen die rationale Kritik einer immer weiter ansteigenden Mehrheit.

  12. Das kann weg und man wird sehen, das wird auch weg – dies wird mit den Märzwahlen beginnen. Das Senowab wird dann vermelden, sie hätten zusammen mit dem Studienabbrecher Kühnert alles richtig gemacht. Thierse wird daraufhin zusammen mit anderen parteilosen Sozialdemokraten (Sarrazin, Weißgerber ec. etc.) die Partei der parteilosen Sozialdemokraten gründen. Es stimmt, allein der Umgang mit Thierses Aussagen, die Esken und Kühnert an den Tag legten, zeugt von intellektueller Leere und so ist das gesamte Parteiprogramm geprägt von innerer Einfalt. Eine Schande für eine Partei, die ursprünglich aus Arbeiterbildungsvereinen erwuchs. Wenn sich heute ein junger Mensch billdet, ein Studium erfolgreich abschließt (nicht Genderstudies et.al.) und dann seinen ersten Lohnzettel erstaunt zur Kenntnis nimmt, erkennt er, dass diese Partei dieser Bildung, diesem Fleiß, dieser Neugier auf Zukunft und der Bereitschaft Teil von ihr zu sein durch Einsatz von Hirn und Arbeit, feindlichst gegenübersteht, weshalb im Vorstand dieser Partei Figuren agieren, die dies alles nicht geschafft und verweigert haben. Das Ergebnis: Gendertoiletten statt Flughäfen, Juniorprofessorinnen statt Wissenschaftler, Windrädchen statt modernste nukleare Kraftwerkstechnik. Neben jedem der etwas tun will und tut, steht eine Beauftragte für irgendetwas, die ihm ins Lenkrad greift! Man kann mit diesen Figuren auch nicht mehr reden, sie sprechen eine andere (Gender) Sprache.

    • @Baumbaron

      „das wird auch weg – dies wird mit den Märzwahlen beginnen. “

      In BaWü stehen sie zur Zeit bei 10% in den Umfragen, minus 2,7% zur letzten LTW. Allerdings gewinnen die Grünen 3,7% hinzu.

      https://www.landtagswahl-bw.de/umfragen

      In RLP verliert laut Prognosen die SPD im Vergleich zur LTW 2016 5,7% und auch hier gehen die Grünen mit einem Plus von fast sieben Prozent als deutliche Gewinner hervor.

      https://dawum.de/Rheinland-Pfalz/

      Die SPD verliert überall, aber die Grünen ersetzen sie.

  13. Alleine wenn ich das von der diskriminierungsfreien KI höre, wird mir schlecht. Das Ergebnis wird wieder sein: keine KI in Deutschland.

    So wie wir schon kein Google, kein Google News (siehe Paperboy), kein ordentliches Streetview, kein Facebook (siehe Forenbetreiberhaftung), kein Apple (insbesondere mit iTunes und AppStore), kein Cloudcomputing(siehe Datenschutz), kein Netflix und kein Amazon haben (OK, die beiden haben die Konzerne im Gleichschritt mit Politik, Verlagen und öffentlichem Rundfunk ganz allein verbockt).

    Da werden sich wieder irgendwelche Kasper ohne Ahnung hochtrabende Regelungen ausdenken, um KI einzuschränken. Die werden Sie, wie immer, gegen den Rat aller Experten durchdrücken. Mit dem Ergebnis, dass jeder, der KI machen will, bürokratischen Schwachsinn befolgen muss. Und das nur kann, wer gross genug ist. Spiel, Satz und Sieg für Google, Microsoft, und alle anderen Großkonzerne.

    • Ich sehe das ähnlich mit einem kleinen Unterschied. Oft geug haben wir bei so was die teurer Grundlagenforschung gemacht, die andere dann tatsächlich realisiert haben. Wir kämpf(t)en dann um die richtigen Gesetzte, um einen eventuellen Mißbrauch zu verhindern oder haben es ganz verboten.

    • KI oder Algorithmen sind diskriminierungsfrei bzw. geschlechtsneutral. Wenn sie als Diskriminierung empfundene Ergebnisse liefern, dann ist das halt die Realität. Man müsste ihnen Sexismus erst beibringen, damit sie zu anderen Resultaten kommen. Vielleicht kann Anne Nyhm noch was dazu sagen.

      • Die angeblich rassistischen Vorurteile von Algorithmen entstehen mehr durch physikalische Gegebenheiten (Kontrastwirkung von Details, Lichtreflektion) als durch schlecht auskalibrierte Trainingsdaten. Und genau bei dieser Unterscheidung versagen die Entscheidungsträger die „vorurteilsbehaftete Algorithmen durch vorurteilsbehaftete Programmierer“ propagieren.

        „Vorurteilsbehaftete Algorithmen“ ist der neue God of the Gap.

  14. Das Schlimmste und Mieseste ist wohl das Parité-Gesetz bzw. der Standpunkt der SPD dazu.

    Wie soll man solche Leute überhaupt noch ernst nehmen? 30% Frauen sind Mitglied in Parteien. 30% Frauen im Bundestag. Ergo: Frauen werden „benachteiligt“.

    Parlamente sind dazu da, um politische Anschauungen zu repräsentieren, nicht Geschlechter. Ich kann mich auch als Mann gut durch eine Frau vertreten fühlen.

    Mies und verlogen ist diese Sache vor allem deshalb, weil solch ein Gesetz massiv nichtlinke Parteien benachteiligen würde. FDP, CDU/CSU und AfD haben wenig weibliche Mitglieder.

    Wieder einmal zeigt sich, daß unsere Verfassung und unsere Demokratie vor linken Parteien geschützt werden müssen. Derweil gibt es eine riesige Hysterie um die angebliche Verfassungsfeindlichkeit der AfD.

    Die SPD muß wohl wirklich richtig auf die Fresse fliegen, bis sie merkt, daß sie ihre Seele an den Feminismus und die politische Korrektheit verkauft hat. Würde die SPD eine sachliche und humanistisch ausgerichtete Islamkritik betreiben, würden die Wähler nicht in Scharen zur AfD laufen.

    Einziger Grund für mich, SPD zu wählen, wäre das Tempolimit. 🙂

  15. Wir werden die Verkehrswende voranbringen und bis 2030 das modernste und
    klimafreundlichste Mobilitätssystem Europas aufbauen.
    Deutschland soll 2030 über eine digitale Infrastruktur auf Weltniveau verfügen, über eine voll
    digitalisierte Verwaltung und ein Bildungssystem, in dem für das Leben in einer digitalisierten
    Welt gelernt werden kann.

    Ahahahahaha. Ja klar. Die vergangenen Jahrzehnte (!) hat man nichts auf die Reihe bekommen, aber in acht Jahren wird das ganz bestimmt klappen. Da zitiere ich doch einfach mal aus Wikipedia:
    Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet die kognitive Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen. Diese Neigung beruht auf der Unfähigkeit, sich selbst mittels Metakognition objektiv zu beurteilen.

    Es ist einfach unfassbar. Ich überlege ernsthaft bei der kommenden BTW zum ersten Mal nicht zu wählen (ansonsten wohl CDU, um die Grünen nicht zu stark werden zu lassen). Aber das Problem ist halt, dass, wenn man nur die Wahl zwischen mehr oder weniger Inkompetenz hat, am Ende trotzdem die Inkompetenz gewinnt, die sich dann widerum als kompetent ansieht, da sie die Wahl ja gewonnen hat. Es ist also im Endeffekt egal, ob man wählt oder nicht wählt.

    • Wenn Du im Herbst CDU wählst, verhilfst Du den Grünen zum Eintritt in die Regierung. Die beiden Parteien haben eine gemeinsame Koalition schon fest ins Auge gefasst, so die Mehrheitsverhältnisse dafür reichen.

      • @Renton:

        Das ist mir schon klar, aber ich sehe die CDU als kleineres Übel und je stärker sie ist, desto weniger Gewicht kriegen die Grünen in dieser Koalition.

        @El_Mocho

        Hm, inwiefern wirkt sich eine ungültige Stimme denn anders aus als eine nicht abgegebene Stimme? Basieren die Verteilungen nicht sowieso nur auf gültigen Stimmen?

    • Es ist leider die bittere Wahrheit, dass aktuell keine populäre Volkspartei für Männer mit feminisitischem Diskriminierungshintergund wählbar ist und die stärkste Partei in der Opposition gerade vom Verfassungsschutz beobachtet werden soll.

    • Wenn man moderne Technologien will, sollte man nachwuchstechnisch nicht die Jungen an den Schulen so sabotieren. Aber deren Zurückbleiben wird ja als positive Bestätigung der Geschlechterpolitik gedeutet.

  16. Ich war 19 Jahre in der SPD, 2001 bin ich ausgetreten. Schon damals waren alle verzweifelt bemüht, Frauen zur Mitarbeit in der Partei zu bewegen, aber wir haben nie nennenswerte Anzahlen zusammen bekommen. Kommunalpolitik ist ein eher undankbares Geschäft, kostet viel Zeit und man bekommt i.d.R. nur eine Aufwandsentschädigung. Es waren halt immer überwiegend Männer, die bereit waren, nach der Arbeit Abends zu Sitzungen zu gehen oder das Wochenenden für lokale Parteitage aufzuwenden. Nur bei Kandidaturen für den Bundestag gab es immer Frauen, die auch wollten.

    Seit den 80er Jahren will die SPD weiblicher werden, und es hat zu nichts geführt, heute auch nur 32% weibliche Mitglieder. Irgendwann müsste man doch mal merken, dass das nichts bringt?

    • @El_Mocho

      „Schon damals waren alle verzweifelt bemüht, Frauen zur Mitarbeit“ – gleiches Mantra in den Gewerkschaften. Man hat sich den Kopf verbogen, den Verein „frauenfreundlicher“ zu machen, spezielle „Zugänge für Frauen“, besonders junge Frauen zu schaffen, etc.

      „Kommunalpolitik ist ein eher undankbares Geschäft, kostet viel Zeit und man bekommt i.d.R. nur eine Aufwandsentschädigung.“ Wie bei eigentlich jeder ehrenamtlichen politischen Arbeit arbeitet man mehr oder weniger unentgeltlich.

      „Es waren halt immer überwiegend Männer, die bereit waren, nach der Arbeit Abends zu Sitzungen zu gehen oder das Wochenenden für lokale Parteitage aufzuwenden.“ Jup und das Argument der „Vereinbarkeit mit der Familie“ fand ich bereits damals nicht koscher, denn in der Altersgruppe und in dem Milieu, für das wir Politik gemacht haben war Kinderlosigkeit der Normalzustand.
      Wenn es eine Unterbrechung des politischen Engagements wg. Familie gegeben hätte, dann wäre das plausibel gewesen, aber der Wille zum Engagement war sehr „fokussiert“ vorhanden – oder gar nicht.

      „Nur bei Kandidaturen für den Bundestag gab es immer Frauen, die auch wollten.“ Das meinte ich mit dem Fokus. Wenn es um einen Job ging, der richtig bezahlt wird. Bei einem möglichen Job als Hauptamtliche ging es Ruckzuck um den Frauenanteil, das „role model“, die „Sichtbarkeit“ von Frauen in der Organisation (was sich heute zur „Repräsentanz“ (=bloße biologische Existenz) weiter entwickelt hat). Nur an dieser Stelle hat sich etwas geändert, während die ehrenamtliche Arbeit weiterhin von Männern geleistet worden ist.

  17. Doch in der medizinischen Forschung wird zumeist mit Daten von männlich Probanden geforscht – das werden wir ändern

    Billige Polemik, Lügen (durch Verschweigen), Manipulativ. Die Realität interessiert Feministen ja bekanntlich nicht.

    1. Früher:

    Noch vor gar nicht so langer Zeit wurden Frauen von einigen klinischen Prüfungen ausgeschlossen – aus Sicherheitsgründen.
    […]
    nicht zuletzt auf Grund der Contergan-Katastrophe.

    https://www.pharma-fakten.de/news/details/947-geschlechterunterschiede-in-der-klinischen-forschung/

    2. Heute:

    Nur bei den ersten Studien mit einem Medikament überhaupt werden meist ausschließlich männliche gesunde Teilnehmer benötigt. Es handelt sich um Studien, bei denen nicht die Wirkung, sondern zunächst einmal das „Verhalten“ des neuen Wirkstoffs im Körper untersucht werden muss; und dies im einfachsten Fall, d. h. ohne Einfluss von Hormonschwankungen oder hormonellen Verhütungsmitteln. Das ist am ehesten mit Männern zu realisieren. Die Ergebnisse müssen aber anschließend mit Frauen überprüft werden. Dementsprechend findet sich in der Summe aller Phase-I-Studien für ein Medikament ein Frauenteil von 10 bis 40 Prozent.

    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/geschlechtsunterschiede-in-der-medikamentenwirkung.html

    Fazit:
    SPD: das werden wir ändern
    Somit ist die SPD gesundheitsschädlich!

  18. Also bei „Doch in der medizinischen Forschung wird zumeist mit Daten von männlich Probanden geforscht – das wollen wir ändern“ stelle ich mir vor, wie die Sozis morgens um 5 die Tür eintreten und frau zum Zwangsmedikamententest (wegen Quote und so) abholen.

    Und kurios ist wie sie es schaffen, einerseits die Ehe als Gewalthölle für Frauen darzustellen und den Frauen mehr Schutz, auch präventiven, gewähren wollen. Und einen Absatz später die „Ehe für alle“ als ideales Ziel hochjubeln.

    Und diese „Verantwortungsgemeinschaft … nach dem Vorbild des französischen „Pacte civil de solidarité (PACS)“ gibt es doch schon längst. Nennt sich eingetragene Lebenspartnerschaft oder so…

    Also viel heiße Luft und Nebelkerzen die das Wahlziel <5% näherrücken lassen…

  19. Start-up-Unternehmen
    […]
    Existenzgründungen von Frauen und in der Fläche werden wir mit eigenen Programmen gezielt fördern.

    Falsch, Frauen sollen zusätzlich gezielt gefördert werden.

    Man will Programme für Männer und Frauen sind (bei denen klar sein sollte, daß bereits bei diesen Frauen bevorzugt werden) – und zusätzlich reine Frauenförderung.

    Fazit:
    Die SPD ist gegen Gleichberechtigung.

  20. Der erste Programmierer der Welt war eine Frau: Ada Lovelace.

    Egal wie oft man diese Lüge auch wiederholt, sie bleibt falsch!

    Consequently, many profiles of the figure of Ada Lovelace celebrate her as the first computer programmer in history. However, in reality, the program was not her doing. For years a controversy has raged about the degree of participation of Babbage in the notes of Lovelace. It is a complicated controversy due to the fact that, according to what Woolley said to OpenMind, perhaps people have tried “to make Ada’s contribution a gender issue.”

    But today it seems clear that it was Babbage, not Lovelace, who was the first programmer.

    https://www.bbvaopenmind.com/en/technology/visionaries/ada-lovelace-original-and-visionary-but-no-programmer/

    (Übersetzung:)

    Folglich feiern viele Porträts der Figur Ada Lovelace sie als den ersten Programmierer der Computergeschichte. In Wirklichkeit war das Programm jedoch nicht ihr Werk. Seit Jahren tobt eine Kontroverse über den Grad der Beteiligung von Babbage an den Aufzeichnungen von Lovelace. Es ist eine komplizierte Kontroverse, weil, wie Woolley gegenüber OpenMind sagte, vielleicht Leute versucht haben, „Adas Beitrag zu einer Geschlechterfrage zu machen.“

    Aber heute scheint es klar zu sein, dass es Babbage war, nicht Lovelace, der der erste Programmierer war.

    Nebenbei:
    Feministen behaupten, Ada Lovelace sei wenig bekannt, weil sie eine Frau war.
    Auch das ist eine Lüge. Tatsache ist, daß sie heute bekannter ist als Charles Babbage – und das nur deshalb, weil sie eine Frau war!

    • Dabei würde ich die sie sofort wählen, zumindest wenn die ganzen SPDler die Besiedlung, etwa des Mondes, persönlich in Angriff nehmen würden 🙂
      Zum Mond schießen wollte ich die schon immer mal…

  21. Oh, wo wir gerade bei Parteien und Wahlkampf sind.

    Es gibt eine neue direktdemokratische Partei:
    https://www.journalistenwatch.com/2021/03/04/neue-partei-die/
    zuerst erschienen bei:
    https://www.rubikon.news/artikel/die-basis-fur-den-wandel

    Ein ausführliches und interessantes Interview.

    Vielleicht eine Alternative zur AfD, falls die Massenmedien sich dazu herablassen, die Kleinpartei zu erwähnen, gar zu bekämpfen. Bisher scheitert es meistens daran. Die meisten hoffnungsvollen Parteigründungen versinken in Nichtbeachtung und werden schon deshalb nicht gewählt, weil man damit seine Stimme an die 5%-Hürde verliert.

    Aber wenn man auf deren Seite schaut, machen sie die selben Fehler wie alle vorherigen Gründungen auch:
    https://diebasis-partei.de/
    sie nehmen Positionen zu tagespolitischen Themen, ein schwerer Fehler! Eine direktdemokratische Partei darf sich nur und ausschließlich zu demokratischen Themen äußern, alles andere kostet schon wieder Wähler. Allein die Vorstellung, eine Tatsache wie:
    „Mit einem Anteil von 48,45 % haben wir die höchste bekannte Frauenquote in der bundesdeutschen Parteienlandschaft.“
    würde von allen als großartig und zukunftsfähig eingestuft, ist naiv und zeigt, dass das höchstwahrscheinlich auch wieder gegen die Wand fährt. Vermutlich hocken da schon wieder zuviele Frauen drin.

  22. Pingback: Das Wahlprogramm der Grünen 2021 | Alles Evolution

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