Selbermach Samstag 329 (27.02.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

183 Gedanken zu “Selbermach Samstag 329 (27.02.2021)

  1. Weiß jemand warumder Global Gender Gap Report vom Weltwirtschaftsforum dieses Jahr offenbar nicht erscheint? Ich hätte mich dieses mal nämlich sehr über dessen Veröffentlichung gefreut.

    Nochmal zum Hintergrund: Der Global Gender Gap Report wird seit 2006 jährlich vom Weltwirtschaftsforum veröffentlicht. Die Presse bejubelt ihn dann immer als vermeintlich wissenschaftlichen Vergleich aller Länder im Bereich Geschlechtergleichheit.

    Der kritische Punkt am Report: Existiert in einem Bereich Ungleichheit mit einer schwächeren Stellung von Frauen, wird das mit Punktabzügen bestraft. Existiert aber in einem Bereich Ungleichheit mit einer schwächeren Stellung von Männern, wird das genauso bewertet wie Gleichheit. Im Kommentarbereich zu den vielen unkritischen Artikeln der Qualitätsmedien wird darauf jedes Jahr erneut hingewiesen aber bislang ignorieren das fast alle Journalisten, die über den Gender Gap Report berichten.

    Einen Bereich gibt es, wo der Report offenbar Männderdiskrimminierung belohnt. Im Bereich Lebenserwartung ist es nämlich so, dass Länder um so höher im Ranking stehen, je größer der Vorsprung der Frauen. Und dieser Punkt ist es, weshalb ich mich dieses mal über das Erscheinen von diesem Report gefreut hätte. Die Autoren hätten dann dieses mal nämlich erklären müssen, weshalb z.B. Brasilien unter Präsident Bolsonaro im letzten Jahr laut Report eine Aufholjagd bei der Gleichstellung der Frau hingelegt haben soll. So müsste sich jedenfalls die unterschiedliche Sterblichkeit nach Geschlecht durch Corona auswirken.

    Also: Kennt jemand Gründe dafür, weshalb der Bericht bislang nicht erschienen ist? Ich finde da absolut nichts. Normalerweise erscheint der immer ungefähr zum Jahreswechsel.

    • „Einen Bereich gibt es, wo der Report offenbar Männderdiskrimminierung belohnt. Im Bereich Lebenserwartung ist es nämlich so, dass Länder um so höher im Ranking stehen, je größer der Vorsprung der Frauen.“

      Die Lebenserwartung männlicher US-Bürger sinkt ja seit einigen Jahren wieder. Also mehr Gender Equlitiy (für Frauen)!

  2. Beim Tagesspiegel ist es jemandem aufgefallen, daß Die Linke lieber ID-Pol macht, anstatt sich um reale Probleme zu kümmern:

    “ Ausgerechnet die Linke verbeißt sich derzeit – passioniert, verbohrt, fixiert – in Debatten um Identity Politics, Privilegien durch Hautfarben, um das Durchsetzen von Gendersprache, Israelboykotts und ähnlichen Dingen, die teils in peinlicher „Cancel Culture“ kulminieren. Ausgerechnet jetzt!

    Es wird eines Tages nichts, rein gar nichts helfen, dann, wenn die Zeugnisse desaströs sind, auf den Status einer migrantischen oder anderen Minderheitenidentität zu pochen. Sonnenklar, dass das Identitätsmerkmal „erfolgreiche Abiturientin“ weitaus mehr Tore weit öffnen kann als der Hinweis auf die Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe. Umso absurder wirkt der aktuelle Fokus auf Identitäten.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/antirassismus-gendersprache-cancel-culture-die-linken-sollten-endlich-fuer-ein-gerechtes-bildungssystem-kaempfen/26952074.html

    Huihuihui……

  3. Ich wusste noch gar nicht, dass die Ablehnung des Männlichen in der Kirche schon so weit fortgeschritten ist. Aus Gott wurde bereits G*ott. Das wird viele ärgern, dann phonetisch wäre nur Gött:in zeitgemäß, damit nur noch weibliche Formen in die Ohren geprügelt werden.
    „Oh Herr“ oder „Vaterunser“ stehen auf der Abschussliste.

    https://reitschuster.de/post/passion-kirche-betet-gender-gott-an/
    https://www.ekbo.de/service/gottesdienst-geschlechtergerecht.html

      • Dabei ist das Evangelium ganz eindeutig. Gott ist „Ho Kyriós“ auf Griechisch, der HERR, bzw. der König (das ist übrigens auch das Wort für den Besitzer von Sklaven). Jesus spricht von Gott als seinem Vater („Pater“). Was wollen die eigentlich?

        • Konsequent wäre es, wenn die Frauenbewegten in der Kirche austreten und eine eigene Kirche gründen würden. Aber vermutlich scheuen sie das Risiko und wollen sich – ganz weiblich-pragmatisch – gleichzeitig von üppiger Kirchensteuer und Staatssubventionen nähren UND ihren Krieg gegen alles Männliche führen.

          Hihi, da fällt mir gerade ein, wegen Sprache und so, DIE Hölle und DER Hiimmel…na sowas aber auch 😀

    • Ich muss unbedingt austreten.

      Btw. ich kann mich noch an die erste evangelische Pastorin in Schweden erinnern. Ich glaube es hat kein Monat gedauert, dann hat sie erklärt das Gott eine Frau ist… für Frauen dreht sich alles um Frauen und alle was gut ist, muss weiblich sein.

      Aber klar, Männer sind die Sexisten 😉

      • dann hat sie erklärt das Gott eine Frau ist

        wenn man sieht wie die Welt eingerichtet ist für Männer einerseits und Frauen andererseits, dann könnte einem der Gedanke durchaus kommen….

    • An Gott haben schon viele rumgedoktort (und damit früher auch viel in der Sprache bewegt).

      Früher hat man nämlich alles klein geschrieben (hallo ich, sepp, gehorche gott und nicht der welt).
      Dann kam jemand und meinte Gott wäre wichtig (hallo ich, sepp, gehorche Gott und nicht der welt).
      Dann meinte jemand, er sei auch wichtig (hallo ich, Sepp, gehorche Gott und nicht der welt).
      Und dann kam jemand und sagte Gott sei aber wichtiger (hallo ich, Sepp, gehorche GOtt und nicht der welt).
      Und irgendwann hat man sich daran gewöhn, dass Personen sich wichtig fühlen und hat sie alle groß geschrieben, und dann alle Wörter die sich denen ähnelten (Substantive, hallo ich, Sepp, gehorche GOtt und nicht der Welt).

      G*ott wird sich aber glaube ich nicht mehr so durchsetzen, kommt zwar aus dem selben *ich* bin wichtig-Schema, aber die Leute sind nichtmehr so gläubig.

  4. Selbermachvorschlag: Ungleiche Gesetze für Männer und Frauen

    Neulich wurde ja mal eine Liste der Männer und Frauen ungleich behandelnden Gesetze begonnen. Ich habe inzwischen zwei Gesetze (SGB IX und SGleiG) mittels Volltextsuche nach „Frau“, „Mann“ und „Männer“ durchforstet und kann die Liste damit weiter ergänzen:

    GG Art 6 Absatz 4
    GG Art 12a
    § 1626a BGB
    § 1631d BGB
    § 19 BGleiG
    § 36a SGB II
    § 183.1 StGB
    § 226a StGB
    § 1 SGB IX
    § 26 (6) SGB IX
    § 37 (3) SGB IX
    § 38 (1) SGB IX
    § 49 (2) SGB IX
    § 60 (2) SGB IX
    § 64 (1) SGB IX
    § 154 (1) SGB IX
    § 166 (2),(3) SGB IX
    § 187 (3) SGB IX
    $ 195 (2),(3) SGB IX
    § 222 (5) SGB IX
    § 227 (2) SGB IX
    § 3 (1) AGG
    § 76 (4) AktG
    §1 WPflG
    § 6 SGleiG
    § 7 SGleiG
    § 8 SGleiG
    § 16 SGleiG

    Dazu einige Fragen.

    1.
    a) Einige der Gesetze enthalten „nur“ die Bestimmung, die „besonderen Bedürfnisse von Frauen zu berücksichtigen“. Fällt das für Euch unter Männerdiskriminierung? Man könnte argumentieren, die besonderen Bedürfnisse von Männern gelten als „default“ und benötigen von daher keine Berücksichtigung.
    b) Sollte man diese Gesetze gesondert ausweisen?

    2.
    Einige Gesetze schreiben die Einrichtung von Frauenbeauftragten vor. Auch hier wieder die Frage: Sollte man diese Gesetze gesondert ausweisen? Wobei für mich eindeutig ist, dass die Einrichtung von solchen Beauftragten klar eine Benachteiligung von Männern darstellt, die keine eigenen Beauftragten für ihre Belange haben.

    3.
    Nicht in die Liste aufgenommen habe ich Gesetze, die die Aufgaben von Frauenbeauftragten näher ausführen, denn gäbe es Männerbeauftragte, würden diese Gesetze nur dann Männer benachteiligen, wenn die Männerbeauftragten weniger Kompetenzen hätten. Die Benachteiligung liegt also allgemein im Fehlen der Männerbeauftragten, nicht in den einzelnen Aufgaben der Frauenbeauftragten.

    4.
    https://www.gesetze-im-internet.de/ führt sehr viele Gesetze auf; ich nehme an, alle 🙂 Wollen wir in einer Gemeinschaftsarbeit die Liste fortsetzen? Das könnte dann so aussehen, dass zu jedem Selbermachtag die neue Liste gepostet wird, und – ganz wichtig – die Gesetze, die bereits durchforstet wurden, damit man die abhaken kann. Voraussetzung wäre natürlich, dass wir uns auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, s. 1.-3.

    • P.S.:

      Wenn die Liste fertig ist, hoffe ich auf eine Länge, die einen Eindruck machen kann wie die Liste hier von 2:38-2:58:

      Vielleicht ginge dann mal einigen ein Licht auf, wer hierzulande diskriminiert wird 🙂

    • Danke dafür. Ich werde das noch verwerten.

      Zu § 3 (1) AGG… weiß nicht so recht ob hier die Ungleichbehandlung wirklich ein Problem ist.

      „Eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts liegt in Bezug auf § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 auch im Falle einer ungünstigeren Behandlung einer Frau wegen Schwangerschaft oder Mutterschaft vor.“

      Soll hier das Mutterschaft gestrichen oder mit Vaterschaft ergänzt werden? Schwanger werden Männer ja bisher nur in ganz progressiven Kreisen 😉

      Man könnte das noch gliedern.

      Viele Ungleichbehandlungen ergeben sich daraus das es Frauenbeauftragte gibt ohne männliches Gegenstück. Man nennt sie vielleicht Gleichstellungsbeauftragte, aber FÜR Männer dürfen oder wollen die ja oft nichts machen. Würde man diese Posten und deren gesetzlichen Unterbau abschaffen, könnte man viele der Gesetze aus der Liste streichen.

      Das SGB IX ist wirklich eine Granate der Ungleichbehandlung. Warum haben Frauen, aber nicht Männer, Anspruch auf besonderen aufbauenden Sport bei oder bei Gefahr von Behinderungen? Völlig unnötig sowas nur auf Frauen zu beschränken, vor allem auch vor dem Hintergrund das bei > 90% aller Arbeitsunfälle die Verletzten Männer sind. Und warum sollen behinderte Frauen behinderten Männer bei Einstellungen vorgezogen werden?

      Ich vermute so Vereine wie http://www.weibernetz.de hatten da ihre Finger im Spiel und haben da alles schön nur für Frauen gefordert – wegen der Equality.

      • „Soll hier das Mutterschaft gestrichen oder mit Vaterschaft ergänzt werden?“

        Darum geht es. Männer können nicht schwanger werden, aber Vater sehr wohl. Das Gesetz schützt Frauen davor, bzw. soll sie davor schützen, wegen vermuteter Effekte von Mutterschaft, z.B., dass man einer Mutter unterstellt, irgendwann mal auf Teilzeit gehen zu wollen, oder des öfteren wegen eines kranken Kindes nicht zur Arbeit zu erscheinen, Nachteile zu erleiden. Väter bleiben unberücksichtigt.

        „Man nennt sie vielleicht Gleichstellungsbeauftragte“

        Keines der von mir gesammelten Gesetze betrifft Gleichstellungsbeauftragte – sofern Männer und Frauen bei ihrer Bestellung die gleichen Rechte haben.

        • Eine Reihe davon haben immer die gleiche Ungleichbehandlung zu Thema, z.B.
          – den Aufbausport nur für Frauen.
          – genitale Selbstbestimmung nur für Mädchen/Frauen
          – Frauen bevorzugt einzustellen
          – nur Frauen mit Zugang zu einem öffentlichen Amt
          – Ungleichbehandlungen Mutter ggü. Vater

          Es gibt irgendeine Seite bei der man kostenlos Texte ähnlich dem Notepad-Format speichern kann. Ich habe da sogar einen Account, nur weiß ich den Name der Seite nicht mehr 😉
          Da könnte man die Liste hinterlegen, gleich mit dem Gesetzestexten und Links und ggf. auch kommentieren.
          Das ist dann sehr praktisch zum Weiterverlinken. Man könnte das natürlich auch hier oder in einem anderen Blog tun, aber da flüchten sich dann einige gleich mit der Ausrede „alles Frauenhasser, das brauch ich nicht lesen“.

      • Ich weiß, ich habe zu dieser Liste beigesteuert. Aber, nur als Beispiel: Aus dem SGB IX wird dort nur ein Bruchteil der Paragraphen erwähnt, die ich herausgesucht habe.

    • @Renton: „eine Liste der Männer und Frauen ungleich behandelnden Gesetze“

      Eine zentrale Frage ist, wie man so eine Liste strukturiert. Ich habe selber seit vor Jahren immer wieder an so einer Liste gearbeitet, hier ist der aktuelle (unschöne) Zustand der Baustelle:

      Die Ungleichberechtigung von Männern

      Das ganze ist auf der obersten Ebene nach Themen gruppiert, nicht nach Gesetzen. Ziemlich ähnliche Sachverhalte werden nämlich oft in vielen Gesetzen verankert. Das krasseste Beispiel sind Frauenbeauftragte, Ich schätze die Zahl der Bundes- und Landesgesetze, in denen (a) Frauen u.a. als Bewerber durch die Frauenbeauftragten privilegiert werden, auf 30 – 50.

      Für einen Leser ist es jedenfalls verwirrend, in so einer Masse an inhaltlichen Dubletten zu ertrinken.

      Umgekehrt kann durch ein Gesetz eine Vielzahl von Themen betroffen sein. Musterbeispiel: AGG.

      Ich tendiere trotzdem zu einer Hauptgliederung nach Themengebieten und stelle mal meine Gliederung als 1. Aufschlag zur Diskussion.

      • Die Liste der Gesetze, die ich bisher erfaßt habe, findet man übrigens hier im Stichwortverzeichnis:

        http://maninthmiddle.blogspot.com/p/stichwortverzeichnis.html#UN

        Bei den einzelnen Fundstellen wäre grundsätzlich wünschenswert, die Zahl der Betroffenen bzw. Fälle pro Jahr einzuschätzen sowie das „Ausmaß“ der der Schädigung. Wehrdienst betraf Millionen Männer und hat jeden ca. 1 Jahr des Lebens gekostet, bei § 60 (3) SGB IX geht es wahrscheinlich um ein paar 100 Euro und einige Dutzend Fälle pro Jahr, das ist vergleichsweise lächerlich. Solche Fälle kann man nicht in einen Topf werfen.

        • @mitm

          Danke für Deine Beiträge! Ich werde mir die entsprechenden Abschnitte Deiner Seite in einem ruhigen Moment mal genauer angucken und mit meiner Liste abgleichen.

          Die Frage ist, was man mit dieser Liste der gesetzlichen Ungleichbehandlungen erreichen will. Mir schwebt zur Zeit noch eine klassisch nach Gesetzen geordnete Liste vor, die den Betrachter mit ihrer bloßen Länge erschlägt. (Ähnlich, wie es gewisse Körperteile… ach, egal 😉 ) Dafür reicht die bloße Auflistung. Für den Interessierten wäre eine thematische Gliederung wie bei Dir sicherlich interessant, zumal sie auch die Möglichkeit bietet, bei der „Schwere“ der Ungleichbehandlung zu differenzieren.

          Ich schätze, ich werde ähnlich wie Du eine lange Auflistung der Paragraphen erstellen und in einem zweiten Teil die entsprechenden Paragraphen ordnen, zitieren und erläutern.

  5. Die Linken haben gewählt 🙂 Natürlich eine weibliche Doppelspitze, was sonst, wozu ist sonst so eine Doppelspitze gut?

    Naja, wir wissen ja, dass das Weltbild von denen ist wie in Starwars – was sollen denn die unterdrückten Rebellen sonst tun um gegen das Patriarchat(tm) zu kämpfen?

    Kurzum, ich würde gerne Argumentationsstrategien sammeln, wie man mit diesem Weltbild umgeht. Meine Idee bisher:

    Individualität betonen. Alle Frauen sind unterschiedlich, alle Männer sind unterschiedlich. Vielleicht hilft dies, eine andere Sichtweise als die in Starwars einzugehen.

    An Beispielen deutlich machen, was die Ungerechtigkeiten der Identitätspolitik bewirken. Eine männliche Persona zeichnen, welche so schon massenweise Nachteile durch die Welt hat und jetzt zusätzlich welche bekommt. Wenn dann kommt „Ja aber die anderen Männer“ rethorisch fragen, und dafür möchtest du diesen einen mitbestrafen? Warum nicht gezielter vorgehen?

    Was fällt euch ein?

    • „Die Linken haben gewählt 🙂 Natürlich eine weibliche Doppelspitze, was sonst, wozu ist sonst so eine Doppelspitze gut?“

      Ach, ist da auch so wie bei den Grünen?
      Mann & Frau = okay
      2 Männer = pfui-bäh
      2 Frauen = Diversity, Parität und Abbild der Bevölkerung

      oder treten da Männer und Frauen auch gegeneinander an und auch zwei Männer wären möglich (wobei das Gejammer der linken Frauenorganisation dann natürlich groß wäre)?

        • Ich habe da auch schon geschaut und das nicht gefunden. Dein Link hilft auch nicht.

          Aber okay. Eigentlich unglaublich das die Männer in der Partei da mitmachen.

          • Da überall, wo „(Mindestquotierung)“ dabei steht, nur Frauennamen bei den Ergebnissen auftauchen, gehe ich davon aus, dass diese Posten weiblich besetzt werden mussten.

            Man müsste, um sicher zu gehen, das Parteistatut googlen, aber das ist mir am Tablet gerade zu unbequem.

      • oder treten da Männer und Frauen auch gegeneinander an und auch zwei Männer wären möglich (wobei das Gejammer der linken Frauenorganisation dann natürlich groß wäre)?

        Zwei Männer als Doppelspitze ist bei der Linken per Satzung ausgeschlossen und ergibt sich einerseits aus § 10 Geschlechterdemokratie:

        Bei Wahlen von Vorständen, Kommissionen, Arbeitsgremien und Delegierten sind grundsätzlich mindestens zur Hälfte Frauen zu wählen. Ist dies nicht möglich, bleiben die den Frauen vorbehaltenen Mandate unbesetzt, eine Nachwahl ist jederzeit möglich.

        und aus § 19 „Zusammensetzung und Wahl des Parteivorstandes“:

        Der Geschäftsführende Parteivorstand besteht aus zwölf Mitgliedern, darunter
        (a) zwei Parteivorsitzende unter Berücksichtigung der Mindestquotierung,

        Die Linke unterscheidet sich bzgl. Feminismus nur noch wenig von den Grünen. So gibt es auch analog zum „Frauenvotum“ der Grünen ein „Frauenplenum“, d.h. wenn ein Beschluss der Mehrheit den Frauen nicht gefällt, kann er einseitig durch die Frauen abgelehnt werden. Und selbstverständlich sind reine Frauenlisten explizit erlaubt.

        • Danke. Wie können Frauen und Männer denken das so Gleichberechtigung, Gleichstellung oder Chancengleichheit aussieht?
          Das kann man bei sowas nur noch denken, wenn man überzeugt ist das die Männer heute eine Schuld auf sich geladen haben, mit Taten die sie selbst nicht begingen, nicht gut heißen oder hätten ändern können.

          • Wenn das Geschlechtliche derart geklärt ist, kann man ja zur einfachen Spitze übergehen. Ist ja klar, dass das dann eine Frau sein muss. Und würde auch dem diktatorischen Charakter von Linke (und Grünen) gerechter werden ….

    • Die Linke ist 2007 (?) durch die Fusion der PDS und der WASG (abtrünnige SPDler) entstanden.
      Die Doppelspitze haben sie, um beide Gruppen darzustellen.

      Analog wollten die Grünen auch immer eine/n Realo und eine/n Fundi als Vorsitzenden. Von diesem System mussten sie sich verabschieden, da sie den Realo Habeck wollten und sich nur die eine Realo-Frau als Vorsitzende anbot…

    • Du kannst sie mit ihrer eigenen Dummheitsbazokaa beschießen: „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.

      Mein Problem ist eher, dass in der Offline-Realität niemand diesen Blödsinn offensiv verteidigt und online wirst du sofort gesperrt und der Account ist weg, wenn du widersprichst. Man könnte noch einen Blog oder Telegram-Kanal oderwasweißich aufmachen, aber dort sammeln sich dann auch nur wieder die Kritiker, die ohnehin schon deine Meinung haben.

      Diese Art von „Linken“ bzw. Feministinnen wollen sich nicht mit dir/uns unterhalten, vermutlich wissen sie zumindest unterbewusst, dass ihre Positionen nicht haltbar sind und beim ersten Kontakt mit der Realität oder Fremdargumenten kollabieren…

      Man mag von Danischs Thesen halten, was man will, vom Eindruck her stimmt das, was er schreibt. Die leben größtenteils eine Stammesidentität, in der bestimmte Gruppen gut und andere böse sind. Von wankelmütigen Ausnahmen abgesehen, kann man die m.E. auch nicht vom Gegenteil überzeugen, dazu haben die ihr Weltbild viel zu sehr immunisiert. Das ist ähnlich wie mit Extrem-Religiösen, wenn du denen widersprichst, dann sehen sie dich als „Versucher“ oder als „von dämonischen Kräften beeinflusst“ und legen bestenfalls eine Sonder-Gebetsrunde ein, jedenfalls werden sie bei deinen Argumenten absichtlich sofort auf Durchzug schalten, um nicht infiziert zu werden…

      Wenn du solche Deppen trotzdem noch irgendwie erreichen willst, dann schaffst du das vermutlich nur über versteckte Manipulation: sprich Kunst. Filme z.B. die an deren Narrativen anknüpfen und diese dann schleichend umkehren. Dagegen sind sie wehrlos, weil sie keinen rationalen Verstand haben.

  6. Die Crypto-Woken sind eben verkappte linke Extremisten, denen es persönlich einfach nur zu dumm ist, sich in die Idioten-Phalanx der Progressiven einzureichen und sich mit diesen Dummbatzen gleichzumachen.
    Das kennt man aus der Nazi-Zeit. Den rechten Denkern und Sympathisanten war es ebenso widerlich sich mit den Nazis abzugeben, da hätte man sich ja die Finger schmutzig gemacht!

    Ganz sicher cryptowoke ist – kein Zufall – der grösste Feind hier im Forum von Lindsay, der sich allerdings rar macht.

    Eine Sache muss man aber auch sagen: James Lindsay ist schon etwas schräg. Aber eine Prise Unsinnigkeit muss bei diesem Thema schon sein, sonst vergrätzt man sich ja völlig, wenn man diesen misanthropen Progressivismus dauernd zugemüte führt.

      • Ich habe zu Cathy Young keine wirkliche Meinung. Sie ist bzw gibt sich immer so betont tolerant. Aber Toleranz gegenüber den Intoleranten führt schnell zu impliziter Zustimmung, auch ungewollt. Wer zB Trump auf eine Stufe mit den Woken stellt, verharmlost die Woken und fördert sie damit. Wer sowas macht, ist de facto ein feiger oder taktisch motivierter Mitläufer. Und aus diesem Grund habe ich mich auch gar nicht mehr um Cathy Young gekümmert, da ich den Eindruck bekam, sie ist letzteres. Das lag irgendwie an ihrer positiven Einstellung zu Biden und seiner Entourage. Daher wundert mich jetzt nicht im Geringsten, dass Lindsay ein Problem mit ihr hat. Was das genau ist, habe ich keine Ahnung. Aber es ging mir auch nicht um Cathy Young, sondern um das Phänomen dieser „Cryptowoken“ oder Mitläufer.

        • Und wieso ich Young implizit schnell mal linken Extremismus unterstelle? Ganz einfach: wer bei den Woken tolerant ist und immer sehr reflektiert dabei ist, der wird den Angriff der Woken aufs „System“ wohl sehr zu schätzen wissen, wenn er mit der wirklichen Ideologie, bzw deren Inhalte, auch nichts anfangen kann. Das lässt regelmässig auf linke extremistische Zielsetzung schliessen, gerechtfertigt mit der materialistisch-dialektischen Denke, die die Woken einen nützlichen Beitrag zur Dekonstruktion des „Systems“ machen sieht.
          Von diesen Leuten scheint es mir wesentlich mehr zu geben als von den Woken selbst.
          Im Prinzip ist es wie mit dem Rechtsextremismus, der ja auch von „Moderaten“ weitergetragen wird.

  7. Ich hab ja immer gestaunt, daß es dieses Blatt überhaupt noch gibt, aber jetzt wird es beim „Neuen Deutschland“ wohl ernst:

    „Wieder geht es um die Zukunft der linken Tageszeitung „Neuen Deutschland“ (ND). Die Geschäftsführung hat Betriebsrat, Redaktionsrat, Chefredaktion und Verlagsleitung laut Ver.di darüber informiert, dass die Gesellschafter der Tageszeitung die GmbH zum Jahresende auflösen wollen. Die Belegschaft solle eine Genossenschaft gründen, die das ND weiterführt.

    Gesellschafter, die Partei Die Linke und Geschäftsführer Matthias Schindler beabsichtigen, Verlagsbereiche umzustrukturieren. Schindler verlässt das Unternehmen Ende 2021.

    Es ist unklar, wie die Weiterführung konkret aussehen soll. “

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/linker-journalismus-neues-deutschland-aus-zum-jahresende/26955962.html

  8. Neue Statistiken: rund 16 % der Generation Z (geb. 1997-2002) sind LGBxy, darunter 1.8% transgender!

    https://news.gallup.com/poll/329708/lgbt-identification-rises-latest-estimate.aspx
    Politics
    February 24, 2021
    LGBT Identification Rises to 5.6% in Latest U.S. Estimate
    by Jeffrey M. Jones

    Außerdem bemerkenswert:
    „13.0% of political liberals, 4.4% of moderates and 2.3% of conservatives say they are lesbian, gay, bisexual or transgender.“
    Daß angeblich biologische Merkmale derart in ideologischen Kollektiven differieren, ist sehr seltsam.

    • Bei den ‚Liberalen‘ ist Heterosexualität heute ein Makel genau so wie als das geboren zu sein was man ist und das politische Lesbentum war auch schon immer dort angesiedelt.

      Währenddessen sind die Homoheiler eher bei den Konservativen zu finden.

      Wer dann seine Identität auf sowas trivialen wie seinem Geschlecht oder seiner Sexualiät aufbaut, wählt auch entsprechend. Die Verteilung überrascht mich daher nicht.

      Das die Zahl steigt sehe ich kritisch. Ich befürchte das da bei vielen eine Beeinflussung von Außen stattfindet. Es ist in den USA ja teilweise von den Gesetzen her einfacher das Geschlecht zu wechseln wie Sex zu haben.

    • Guter Hinweis, danke.

      Der Anstieg scheint darauf zu basieren, dass in der Generation Z sich anteilig deutlich mehr Menschen als „Bisexuell“ einstufen als in den älteren Kohorten. Modetrend oder Ausdruck der postmodernen Beliebigkeit? Schwer einzustufen.

      Interessanter Beifang: Ein Link im Text führt zum aktuellen Beziehungsstatus der Bevölkerung in den USA:

      https://news.gallup.com/poll/329975/one-lgbt-americans-married-sex-spouse.aspx

      In % der Bevölkerung:
      Married to opposite-sex spouse 47.7
      Married to same-sex spouse 0.6
      Living with opposite-sex domestic partner 8.1
      Living with same-sex domestic partner 0.4
      Single/Never married 22.9
      Separated 2.4
      Divorced 9.5
      Widowed 5.9
      No opinion 2.6

      Nur noch eine knappe Mehrheit lebt in einer klassischen familienfähigen Hetero-Beziehung. Krass…

      • Das ist doch nicht so verwirrend. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung ist zu jung und noch nicht in einer dauerhaften Beziehung. Und dann kommen da noch die geschiedenen und verwittweten dazu.
        Ob man für Kinder verheiratet sein muss glaube ich nicht. Genau genommen habe ich als geschiedener Mann mittlerweile keine Ahnung mehr, warum Männer heute heiraten wollen. Kann mir jemand den Vorteil erklären?

        • Geschieden und verwitwet wird ja separat aufgeführt. Aber es stimmt, das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist niedriger als hierzulande und es gibt auch anteilig mehr junge Menschen als in DE:

  9. https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-02/kriminalstatistik-horst-seehofer-frauenfeindliche-straftaten-sichtbarkeit?cid=56120287#cid-56120287

    Wir wissen, wie oft Frauen Opfer von Straftaten werden. Wir wissen aber nicht, wie viele dieser Taten aus frauenfeindlichen Motiven begangen werden“, sagt der Seehofer Horst. „Wir müssen frauenfeindliche Straftaten künftig auch in den Polizeistatistiken besser sichtbar machen.“
    In den Kriminalstatistiken von Bund und Ländern wird Gewalt gegen Frauen meist in der Rubrik Partnerschaftsgewalt geführt. Das Bundesinnenministerium hatte das bisher für ausreichend gehalten. „Alle PKS-Opfertabellen weisen das Geschlecht aus, sodass sämtliche PKS-Daten zu Gewalt gegen Frauen verfügbar und entsprechende Aussagen darüber möglich sind“, hatte ein Sprecher vor wenigen Tagen noch gesagt.

    Und jetzt die Begründung:
    Zuletzt hatten sich die Forderungen nach einer genaueren Erfassung frauenfeindlicher Straftaten aber gemehrt. Im Gespräch mit ZEIT ONLINE hatte sich dafür auch der Juristinnenbund ausgesprochen.

    DER VER#ICK*E JURISTINNENBUND!!1!! Und bei wem haben sich wo die Forderungen gemehrt? In der Spiegelredaktion? Bei Claudia Roth in der Bluse? Ich brech‘ ins Essen wie hier Politik gemacht wird.

    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) zeigte sich zudem grundsätzlich offen dafür, den Begriff „frauenfeindlich“ als strafverschärfendes Motiv im Strafgesetzbuch einzuführen. In einem Interview mit den Fernsehsendern RTL und n-tv forderte sie aber zunächst mehr gesichertes Datenmaterial. Dafür müssten frauenfeindliche Taten als eigene Kategorie in die Polizeistatistik aufgenommen werden.

    Da bin ich dann auch mal gespannt, wie die Lambrecht das Grundgesetzt aushebelt. So könnte es klappen.

    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
    (4) Feministinnen stehen über dem GG.

    • Vor allem, wie wollen die in den Kriminalstatistiken die Motivation festhalten? Das sind ja nur die Sachverhalte VOR dem Urteil. Darauf wird doch immer hingewiesen wenn es um die Überrepräsentation von Einwanderern bei Gewaltverbrechen geht….
      Manche Standards sind so gut, dass man zwei davon haben sollte

    • „Gewalt gegen Frauen meist in der Rubrik Partnerschaftsgewalt geführt“

      Also hat man vor es jetzt umzudrehen? Partnerschaftsgewalt gegen Frauen wird automatisch zu einer frauenfeindlichen Straftat.
      Und wie sieht es mit Partnerschaftsgewalt gegen Männer? Ah ja, über die darf man nicht sprechen, weil das ja von den weiblichen Opfern ablenkt.

      Es ist so Klasse. In einem großen Teil der Fälle, in dem ein Mann die Polizei zur Hilfe ruft, weil seine Freundin/Frau ihn schlägt, wird der Mann der Wohnung verwiesen und oft auch zum Täter gemacht. Also haben wir bald Fälle wo eine Frau einen Mann schlägt und das geht dann als frauenfeindliche Straftat in die Statistik ein.

      Was für ein Patriarchat!

    • „Ich brech‘ ins Essen wie hier Politik gemacht wird.“

      Das nennt man übrigens „Echokammer“ und folgt dem Muster des berüchtigten „Iran Deal“s, „leider“ kein Thema der deutschen Presse. Man kann es allgemein so beschrieben: Es wird eine Gerüchteküche aufgemacht, das Ganze hochgekocht und dann so getan als bestünde dringend Handlungsbedarf, denn „alle“ reden ja davon. Nachrichten, die solche Fake News Narrative in die Welt lassen, berufen sich dann gerne auf „Kreise“, „ungenannte Regierungsvertreter“ und dergleichen.

      “ … das Grundgesetzt aushebelt. So könnte es klappen.“

      Mit Verlaub: viel zu plump, dein (4.)! Ich schlage vor, das ist nicht definitiv, aber sicher die Richtung (GROSS meine Ergänzung):

      „(3) Niemand darf wegen seines WEIBLICHEN Geschlechtes, seiner UNDEUTSCHEN Abstammung, seiner NICHT-WEISSEN Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

      Man könnte jetzt einwenden, dass das GG damit jetzt diskriminiert. Aber diese progressiven Antidemokraten glauben ja ganz fest daran, dass man die „strukturelle Diskriminierung“ nur mit Gegendiskriminierung bekämpfen kann, weshalb das unter dem Strich eben keine Diskriminierung sein kann.

  10. Oder Frauen einzureden, das sie für den gleichen Job 21% weniger Gehalt bekommen.
    Oder Frauen einzureden, das es in der Politik nur so von gegen Frauen gerichtete Sexisten wimmelt.
    Oder Frauen einzureden, das es im MINT-Bereich nur so von gegen Frauen gerichtete Sexisten wimmelt.
    Oder Frauen einzureden, das die Gesellschaft sie hasst.

    • und ich dachte schon, das würde darauf abheben, dass Schwangere eben erst nach der Geburt „Mütter“ sind – und nicht vorher schon …. lol

  11. Man muss schon sehr einfach gestrickt sein, um eine plumpe Herabsetzung des Gegenübers als Satire begreifen zu können. Aber man muss wohl so simpel sein, um den progressiven Schwachsinn überhaupt glauben zu können.
    Aber es lohnt sich ja immerhin. Jetzt werden diese Kader, die die richtige Ansichten mitbringen, händeringend überall gesucht. Ersetzt jede Befähigung.

    • Leider ist die Richterskala der Unfähigkeit und Dummheit genauso wie die für Erdbeben. Logarithmisch und nach oben hin offen. Die feministische Weiblichkeit kann sich also bestimmt noch in Sphären aufschwingen, die man heute noch für unmöglich hält.

  12. Und der populärste und weitverbreiteste Verschwörungsmythos, der vom „Patriarchat“ mit seinen „gläsernen Decken“ und „gender pay gaps“ wird allgemein als Realität gesehen, auch von den Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten!

  13. „Haben Risikoplaneten geschaffen“ – Luisa Neubauers radikale Fastenpredigt

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article227314455/Luisa-Neubauer-haelt-radikale-Fastenpredigt-Risikoplaneten-geschaffen.html

    Sie predigt „Von der Sorge“. Der Predigttext steht in Matthäus 6, 25-33, jenen berühmten Zeilen, in denen Jesus seine Zuhörer aufruft: „Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.“
    Luisa Neubauer sorgt sich trotzdem. Um die Umwelt, um das Klima. Sie trauert um all das, was unwiderbringlich zerstört sei. Aber sie spricht nicht als Vertreterin einer grünen Ersatzreligion. Sondern als Christin, die Hoffnung hat und an die Verantwortung für die Schöpfung appelliert. „Wir haben alles, was wir brauchen, um diese Welt zu einem guten Ort zu machen“, sagt sie.

    Es war von vorneherein, von Anfang an: ein Glauben.

    • und das hier ist das Gegenteil dazu 🙂

  14. But when he talks to others, it is as if all the different kinds of people he meets have been injected with some bizarre kind of truth serum and open up to him about things they would never tell you or me. Reviewing the book in the US, Phyllis Chesler, an academic, wrote, “The Taming of the Jew is a report from the front. We now know that Jew-hatred is bigger than Jeremy Corbyn, bigger than the Labor [sic] Party, and that anti-Semitism has infected all of Britain.” It is like visiting the Inferno with a fat Israeli journalist instead of Virgil.

    We are left with two disturbing questions. Could Britain really be like this? And if it is, why does the British media almost never say anything about it? This is a frightening book and deserves to be read.

    https://www.thearticle.com/anti-semitism-in-britain-tuvia-tenenboms-the-taming-of-the-jew

    extrem interessant!

  15. … unter Präsident Biden werden die USA in den institutionalisierten Rassismus abdriften! Volle Kraft voraus. Quoten und Rasse über alles.

    Was die Grünen wohl vorhaben, wenn sie den Begriff „Rasse“ aus dem GG streichen wollen? Das läuft dem neuen Rassismus, der ja auch ihre Sache ist, doch vollkommen entgegen…..

    • „Was die Grünen wohl vorhaben, wenn sie den Begriff „Rasse“ aus dem GG streichen wollen? Das läuft dem neuen Rassismus, der ja auch ihre Sache ist, doch vollkommen entgegen…“

      Hatten wir das nicht schon mehrmals? Die wollen Rasse mit „rassistischer Diskriminierung“ ersetzen. Dass selbige von den Propagandamedien und woken Spinnern bereits mit „Weiße kann man nicht diskriminieren“ vordefiniert ist, ist sicher nur „Verschwörungsmythos“. Es geht darum uns rechtlos zu machen. Na ja, zumindest diejenigen die nur deutsch sind, du hast vielleicht Glück, immerhin kannst du im Notfall historischen Opferstatus reklamieren…

  16. Das muss bewusst weggelassen worden sein, denn wenn es um Rechtsextreme geht, wissen sie das immer ganz genau.

    Der Witz ist ja noch, dass Islamisten eigentlich richtige und echte Rechtsextremisten sind. Dass die Linksextremen die als ihre Freunde sehen, zeigt einmal mehr, dass das mit dem „Hufeisen“ stimmig ist. Was überhaupt davor warnt, den Antifaschismus der Linken allzu ernst zu nehmen.

  17. Stehenbleiben kostet derzeit 50 Euro Strafe, Weglaufen 150 Euro. Unser normales Verhalten im Frühling wird kriminalisiert. Das sträfliche Versagen der Politik bei der Impfstoff-Beschaffung wird entschuldigt und schöngeredet.

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/essay-von-bild-chef-julian-reichelt-der-staat-drangsaliert-uns-um-sein-scheitern-75572976.bild.html

    „Ich habe dazu nur einen Satz, eine ganz einfache und sehr klare Forderung: Wir wollen wieder ein Land sein, in dem nicht über uns regiert wird, sondern für uns!“

    Genau das. Es ist allerdings nur ein Symptom eines aufgeblähten Allmachtsstaat, der sich unbemerkt die letzten 1-2 Jahrzehnte rausgebildet hat und der eine Art „kritische Masse“ überschritten hat und jetzt ganz offen den Status der Instabilität, der Unfähigkeit, erreicht hat. Der Wendepunkt sind die eingebrochenen Steuereinnahmen, die jetzt vermutlich eine deflationäre Abwärtsspirale triggern, da der Euro nicht wirkungsvoll inflationiert werden kann (siehe MMT, die das gut beschreibt). Gut möglich, dass wir jetzt einen Peak der Glorie der ganzen Staatsallmacht erreicht haben, its all downhill from here.

    • Now I don’t know but I’ve been told
      it’s hard to run with the weight of gold.
      Other hand I’ve heard it said
      It’s just as hard with the weight of lead.

      I dont know what i been told
      if a horse dont pull
      you got to carry the load.

  18. Stets wird Natur, wenn sie das Schicksal feindlich
    sich findet, gleichwie jeder an´dre Samen,
    der fern von seinem Boden, schlecht geraten.
    Und wenn die Welt dort unten achten wollte
    auf jenen Grund, den die Natur gelegt hat,
    würd, ihm sie folgend, bess´re Menschen haben.
    Ihr aber schleppt zu dem Klosterleben,
    der da geboren war, das Schwert zu gürten,
    und macht zum König, dem die Predigt ziemte,
    drum entfernt sich eu´re Spur vom Wege.

    aus Dante, die göttliche Komödie, Schluss des achten Gesang, Paradies.

    • Mein Verein zupft gewaltig an meiner Kette. Die Fastenpredigt, der Support für F4F, die gspinnerte Antiväteraktivistin die weiter vor sich hin schreiben darf, das Engagement bei BuFo Männer.

  19. Großes Bohei um einen Talk mit Gesine Schwan: „Eine teilnehmende Person war misgendert worden.“

    https://www.queer.de/detail.php?article_id=38247

    Da musste ich erst mal nachschauen, was Misgendern eigentlich ist. Im verlinkten Artikel heißt es: „Heinrich Horwitz als nichtbinäre Person wurde dabei von den SPD-Verantwortlichen falsch angekündigt und angesprochen.“

    Erwartungsgemäß distanzierte sich die SPD-Spitze im Rahmen dieses Thrillers auch vom alten weißen Thierse und seinen hier besprochenen Äußerungen.

  20. Es bräuchte eine radikal gewordene FPD, die die Halbierung der Staatsausgaben (und damit der Steuern), die Abwicklung des ÖRR nebst Aufhebung der Gebürenzwangs usw fordern würde. Wettten, dass die so um die 30 % holen würden?!
    Aber die FDP ist ja kaum mehr als eine Art DDR-Ersatzpartei, dass es den Anschein hätte, Deutschland hätte eine liberale Partei. Schade.
    Als Demokrat kann man trotzdem nur noch FDP wählen, wenn es ernst gemeint sein soll. Wenigstens reden die mal vernünftig und das tut dem ganzen freiheitsfeindlichen Politikerpack sicher weher als jede AfD (worauf Poschardt ja oben auch hinweist).

  21. Na, klar. Frauen ins Hamsterrad, damit Steuern für den Allmachtsstaat abfallen! Die Haushaltstätigkeit kann man ja schlecht fiktiv besteuern, dann wäre gleich ein Frauen-Aufstand da. Ganz schlecht für die Publicity. Also nennt man das Feminismus, Selbstbestimmung usw. So dumm, dass man sich dabei zum Handlanger jenes imaginären Neoliberalismus macht, vor dem man die ganze Zeit warnt.

    Diese Idioten hassen dazu noch demonstrativ jede Staatlichkeit als „Nationalismus“, bauen diese aber mit aller Konsequenz immer weiter aus….

    • Die Frauenfreunde in der SPD halten Frauen für völlig unselbstständig. Wenn Frauen etwas tun, das feministischer Ideologie widerspricht, das werden diese Frauen da irgendwie zu gezwungen.

      Sie infantilisieren Frauen und behaupten gleichzeitig das Frauen alles irgendwie besser können.

      • Es ist freiwillig und sie wollen es abschaffen.
        Es wäre tausend Mal sinnvoller Glückspiel zu verbieten.

        Aber es ist die SPD. Da hat doch schon vor ein paar Monaten eine davon gefaselt das es irgendwo noch Geld der Bürger gibt, von dem noch nicht alle Steuern abgeschöpft werden. Die denken wahrscheinlich das sie den Bürgen etwas gutes tun, wenn sie ihnen ihr Geld wegnehmen.

    • Das feministische daran ist vermutlich, dass Frauen, die Vollzeit arbeiten, nicht mehr so viel unbezahlte Care-Arbeit machen (können).
      Das überlasst frau dann lieber den (gerade von den Grüninnen geschätzten,) schlecht- statt un-bezahlten S(k)laven.

  22. Eine Lüge, die auf dem feministischen Verschwörungsmythos vom Patriarchat so prächtig gedeiht, wie Stechapfel auf überdüngtem Boden. Was für ein intellektueller Dachschaden!

  23. Danisch weist auf eine interessante Buchwerbung hin, die mit zahlreichen Zitaten aus dem Buch gespickt ist:
    https://www.bz-berlin.de/berlin/berlins-haertester-staatsanwalt-packt-aus

    Zitate die zu belegen scheinen, dass Deutschland den Bach runtergeht, was Polizei und Justiz angeht. Ganz vorne dabei natürlich Berlin:

    „14.086 registrierte Straftaten pro 100.000 Einwohner (2019), so viele wie sonst nirgends in Deutschland. Hohes Dunkelfeld. Alle 17 Minuten wird zum Beispiel ein Fahrrad gestohlen, nicht einmal vier von hundert Fällen werden aufgeklärt.

    „Hier gibt es die meisten Straftaten, und hier werden die wenigsten aufgeklärt“, schimpft Knispel. „Hier ist die Zahl der offenen Haftbefehle am höchsten, die Dauer für die Bearbeitung von Gutachten extrem lang und der Personalnotstand besonders hoch.“
    Berlin brachte es 2016 zum Spitzenreiter unter den gefährlichsten Städten der Republik (16.161 Straftaten je 100.000 Einwohner). 2018 Platz 2 hinter Frankfurt am Main. Seit 2019 wieder unangefochten an der Spitze …“

  24. Lesenswert:

    https://schmid.welt.de/2021/02/26/der-holocaust-war-singulaer-das-bestreiten-inzwischen-nicht-nur-rechtsradikale/

    In postkolonialen Kreisen scheint es so etwas wie großen Neid auf die Juden (und Israel) zu geben. Man wirft ihnen vor, sich effektvoll als Opfernation zu inszenieren. Frantz Fanon – Psychoanalytiker und Theoretiker der algerischen Revolution, der vor einem halben Jahrhundert auch von der deutschen Linken seiner unerbittlichen Radikalität wegen bewundert wurde – hat zu Anfang der 50-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts den Juden so etwas wie eine im Grunde hinterhältige Schläue unterstellt: Sie hätten die Fähigkeit, ihren Verfolgern unerkannt zu bleiben. Denn ein Jude sei – anders als der schwarze Kolonisierte – „nicht voll und ganz das, was er ist. Er ist ein Weißer, und es kommt vor, dass er unbemerkt bleibt.“ Und dann folgt eine Passage, die oft für ironisch erklärt worden ist, in der Fanon aber wohl schon meint, was er sagt: „Natürlich werden Juden gehänselt, was sage ich, sie werden verfolgt, ausgerottet, vergast, doch das sind kleine Familiengeschichten.“

    Der lange und gute Aufsatz bringt es aber fertig, den Namen des grossen Nestors des Postkolonialismus zu unterschlagen: Edward Said. Ob das dem Autor wohl doch zu brenzelig gewesen ist?

  25. Nicht ganz, die Linken und Progressiven wollen das Gleiche in Bezug auf Deutschland. Das Ganze baut aber natürlich auf dem Vorbild dieser internationalen prog. Linken auf, deren Hauptfeind Israel ist. Das Ganze ist aus der Geschichte des „Orientalismus“ und „Postkolonialismus“ verständlich (s.o.).

  26. Wer behauptet, dass man mit Antisemitismus nicht auch seinen Spass haben kann? Diese Liste aus dem Forward, wer alles aus der Bibel gecancelt werden müsste ist herrlich unfreiwillig komisch, wenn es nicht ernst gemeint sein würde.

  27. Berliner Grünen-Politiker begrüßt Gewalt gegen das „rassistische System“

    „Jeff Kwasi Klein, Vorstandsmitglied der Grünen im Kreisverband Berlin-Mitte, hat physische Gewalt als geeignete Protestform gewürdigt. Außerdem rief er zur Bildung „robuster“ Gruppen auf, um nicht mehr auf die Polizei angewiesen zu sein.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article227351479/Umstrittener-Auftritt-Berliner-Gruenen-Politiker-begruesst-Gewalt-gegen-das-rassistische-System.html

    „Klein distanziert sich auf WELT-Anfrage nicht von seinen Äußerungen und rechtfertigt sie ….“

    „der Grünen-Politiker, der beruflich in einem Förderprojekt für schwarze Teenager tätig ist, das vom Familienministerium über das Programm „Demokratie leben“ finanziert wird.“

    Natürlich, solche FDGO-feindlichen Aktivitäten wird von der antidemokratischen SPD und ihrem Ministerium natürlich gefördert!

    „Eine WELT-Anfrage, ob Klein angesichts dieser Aussagen für Parteiämter geeignet sei, lassen die Grünen unbeantwortet.“

    Natürlich ist Klein ein optimaler Mann für die apokalytischen antiwestlichen Grünen! Den wird man doch nicht fallen lassen wollen!

  28. Warum antwortet eigentlich niemand auf diese Art von Fragen mit der simplen Antwort: „Antisemitismus“? Ist wohl viel zu ungeheuerlich. Ich amüsiere mich derweil über die ausweichenden Antworten.

  29. Kürzlich in meiner Facebook Timeline:

    „Software ist an einige Stellen nicht unbedingt aus Nutzendensicht gedacht. “

    Ich kenne den Autoren, das ist ein freundlicher, durchaus intelligenter Mensch.

    Es besteht keine Hoffnung mehr. Deutschland ist das Land der Mitläufer.

    PS. Ist irgendjemand wirklich empört davon, dass Software zu wichtigen Teilen aus Programmierersicht „gedacht“ ist? Womöglich gar von Programmierern hergestellt und nicht nur gedacht wird?

  30. Denkfehler! Kategorien wie Rasse brauchen gar nicht wirklich sein, es kommt nur darauf an, ob daran geglaubt wird oder nicht. Rassismus ist immer dann gegeben, wenn die Vorstellung von Rassen ein Weltbild bedingen, typischerweise mit moralischer Wertung. Die böse „weisse Kultur“ ist daher ganz klassischer Rassismus.

  31. Vor allem, wenn sie „vergessen“ haben, was sie vor 4 Jahren schrieben …. absolut kein Selbst-Bewusstsein. Bei einem Politiker wohl wesentlich weniger schlimm (die kommen ung gehen) als bei einer grossen Zeitung (ihr Ungeist bleibt).

    • Das Thema der demokratiezersetzenden Wirkung sozialer Medien treibt den Bundespräsidenten offenbar dermaßen um, dass seine Mitarbeiter mit der Bertelsmann-Stiftung eine Diskussion organisiert haben, die im Schloss Bellevue geführt wurde. Steinmeier legte vor, sprach von „eiskalter Präzision“ der Algorithmen, vom „gesellschaftlichen Übel“, von über die Plattformen verbreitetem „Lug und Trug“ wie etwa der „böswilligen Mär von der gestohlenen Wahl“ in den Vereinigten Staaten. Die Demokratie werde zum „Kollateralschaden des Geschäftsmodells“ der Plattformen.

      https://www.welt.de/kultur/medien/article227326477/Bundespraesident-Steinmeier-Scharfe-Kritik-an-Facebook-und-YouTube.html

      Was für ein Eigentor! und self-own, siehe Washington Post vor vier Jahren.

      Und dann dient das noch als Rechtertigung für die Zensur der Internetmedien. Würg.

  32. Ich weiß nicht was ich zu sowas noch schreiben soll.

    @ebonyplusirony gehört selbstredend zur Frauen-Frauen-Frauen-Frauen-Truppe und ist u.a. Journalistin.

  33. Das ist der Hammer, purer Rassismus, der eine liberale Mathematik ohne „richtige Antwort“ einführen wiil, ua vom Microsoft-Monopol.

  34. Wenn das Leben die Parodie schlägt.

      • und die Oberschicht auf der anderen Seite, die zB für die NYT schreiben:

        • Es ist so, wie der Klerus sich aus den Familien der Prominenten der Renaissance Italiens rekrutierte. Heute ist der Klerus der demkratischen Zeit der Journalismus. Das erklärt auch den regressiv-repressiven Trend im Journalismus, das ist eben sowas wie die heilige katholische Kirche, eine reaktionäre Kraft.

    • „Nice, racism.“ Wäre ein guter Titel für ein Buch über Journalisten/Politiker/Aktivisten, die sich mit dem Aufdecken immer schlimmerer Verfehlungen ihren Lebensunterhalt verdienen.

  35. „the totalitarian game: make metaphors real, deny reality.“

    Und alle Medien haben mitgemacht, diese Extremisten die die Polizei abschaffen wollten und es auch getan haben zu decken und schönzureden. Das kann man nur noch als Art kollektiver Geisteskrankheit begreifen. Und bösartig ist es obendrauf.

  36. In diesem Fall wäre Cancel Culture voll in Ordnung, weg mit allem Antisemitismus:

    Man beachte, wer den alles verteidigt, das ist das volle linke Aufgebot.

    Hey, Wolfang Thierse: Meinung zum Canceln Millers?

  37. https://bariweiss.substack.com/p/there-is-no-such-thing-as-white-math

    „Sergiu wrote me in an email that the situation in his field reminds him of this line from Thomas Sowell: “Ours may become the first civilization destroyed, not by the power of enemies, but by the ignorance of our teachers and the dangerous nonsense they are teaching our children. In an age of artificial intelligence, they are creating artificial stupidity.”“

    In my position as a professor of mathematics at Princeton, I have witnessed the decline of universities and cultural institutions as they have embraced political ideology at the expense of rigorous scholarship. Until recently — this past summer, really — I had naively thought that the STEM disciplines would be spared from this ideological takeover.

    I was wrong. ……

    • Was der Princeton-Professor hier und wovor er warnt sagt ist relevant, und nicht eine Apologie eines ewiggestrigen Ossibären beispielsweise.

  38. Eine extrem aufschlussreicher Preisentwicklungsvergleich. Daraus darf man schliessen, dass die Politik sich auf das Geschäft der Propaganda mit der Miete eingeschossen hat, um davon abzulenken, dass Steuern auf Treibstoff der grosse Preistreiber ist, die Preiszunahme hier spiegelt die Steuererhöhungen. Kein Wunder, dass dem allmächtigen Staat das Narrativ vom Weltuntergang durch Klimawandel dienlich ist, was sogar von den staatlichen Kirchen zur Doktrin erhoben wurde.

    Es ist so lustig, die reaktionärste Scheissse wird als toller Fortschritt, um die Welt zu retten, verkauft. Eigentlich genial, besser als den Eskimos Kühlschränke verkaufen.

  39. Die hat ihre Meinung noch durch Einfluss von außen rechtzeitig geändert und ihr Kind nicht in Isolation eingesperrt, aber das sie überhaupt dachte, dass das okay ist, zeigt schon ein hohes Maß an Unselbstständigkeit.

  40. Wie kriegen die Frauen die Männer überhaupt in diese Situation? Betäuben sie die? Wehren sich die Männer nicht, wenn die Frau anfängt sie hinter eine Auto zu binden? Aus Angst vor dem Staat vielleicht? Die Hölle, wirklich..

    Und wenn irgendeine Frau in Bezug auf häusliche Gewalt und männliche Opfer mal wieder mit „muh, Männer sind aber stärker“ kommt, darf man ihr ruhig den Stinkefinger zeigen.

    Indien und seine Verbrechen an Männern könnte das Fass wirklich zum überlaufen bringen.

      • Wird jetzt nicht langsam das Motto ausgerollt: Ehe für keinen? Oder wie verstehe ich jetzt das mit dem Ehegattensplitting, welches zugunsten von Steuererhöhungen abgeschafft werden soll?

        In einem totalitären Staat, dem Ziel des Feminismus und Co., kann es doch keine Ehe geben, da muss jeder einzelne nur mit dem Staat verheiratet sein.

  41. So, ich hab jetzt genau einen Monat drauf gewartet, dass es hier mal erwähnt würde…:

    „Tech giant Google will pay $3.8 million (€3.1 million) to resolve allegations it discriminated against women engineers and Asian job-seekers, US labor regulators said.

    The settlement will close a 4-year-old case brought by the Labor Department.

    During a periodic review of pay practices at federal government contractors, the government agency found that from 2014 to 2017, Google paid female engineers less than men in similar positions. … The tech company will pay around $1.35 million to 2,565 female engineers to compensate them for past wage discrimination found by the Labor Department.

    Another $1.23 million is earmarked for more than 1,700 women and Asians who were not chosen for engineer roles.

    The settlement also requires the company to contribute $250,000 annually for five years to create a reserve to cover any necessary adjustments still needed in the future. …

    in recent years Google has faced increasing scrutiny for its management practices, including paying large exit packages to male executives accused of sexual assault.

    More recently, thousands of Google employees protested against the December departure of an artificial intelligence researcher, Timnit Gebru. She says she was fired over a research paper that the company did not like.“

    https://www.dw.com/en/google-to-pay-millions-to-women-asians-in-discrimination-case/a-56412494

    „Gebru….bekannt als Co-Autorin einer Studie, die nachwies, dass kommerzielle Gesichtserkennungssysteme Schwarze Frauen schlechter erkennen. Damals arbeitete sie noch bei Microsoft. Später wurde sie ein Aushängeschild für Google, sprach weltweit auf Konferenzen.

    Gebru beschäftigt sich nicht nur fachlich mit den rassistischen und sexistischen Verzerrungen von Algorithmen. Sie kämpfte auch als Aktivistin gegen das Ungleichgewicht in ihrer Branche. Sie ist eine der Gründerinnen der Organisation „Black in AI“, die sich für die Repräsentation Schwarzer Menschen in ihrem Feld einsetzte. …

    Gebru beschreibt… , wie sie ein Forschungspapier zurückziehen sollte, das sie gemeinsam mit weiteren Autorinnen bei einer Konferenz eingereicht hatte. Die Gründe dafür seien unklar gewesen. Sie spricht von ihrer eigenen „Entmenschlichung“ im Unternehmen und legt nahe, dass sie von ihren Vorgesetzten absichtlich an der Veröffentlichung ihrer Forschung gehindert wurde.

    Die Studie, die Gebru gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen von Google und außerhalb verfasst hatte, drehte sich um rassistische und anderen historische Verzerrungen in Modellen, die menschliche Sprache imitieren. Es legte nahe, dass Konzerne wie Google mehr tun könnten, um das zu verhindern. MIT Technology Review hat die Inhalte des Entwurfs hier zusammengefasst. „Ich hatte den Eindurck, wir werden zensiert und dachte, dass das Implikationen für ethische KI-Forschung als Ganzes hat“, sagte Gebru gegenüber Wired. „Du wirst nicht immer Studien haben, die die Firmen glücklich machen und nicht auf Probleme hinweisen.“ …

    Gebru ist nicht die erste prominente Frau aus dem Gebiet der KI-Ethik, die Google im Streit verlässt. 2019 hatte bereits Meredith Whittaker gekündigt. Sie war eine der Hauptorganisatorinnen der internen Mitarbeiterproteste gegen die Verträge mit dem US-Militär und kritisierte öffentlich, dass Google durch die Entwicklung von KI-Systemen zu viel Macht erlange. Nach ihrer Kündigung schrieb sie, sie und weitere Kolleginnen seien für ihren Aktivismus abgestraft worden und Vorgesetzte hätten sie aufgefordert, ihre Arbeit zu KI-Ethik einzustellen.“

    https://netzpolitik.org/2020/ki-forscherin-timnit-gebru-tausende-google-angestellte-protestieren-nach-rauswurf/

    • Das ist doch Portokasse für Google auf der anderen Seite und das absolut normale Sycophanten-Geschäft, das vom US amerikanischen Justizsystem ermöglicht wurde. Der Grund, weshalb Social Justice dort ein gutes Geschäft ist, für das man ruhig mehr als 50.000 Dollar Studiengebühren hinlegen kann….

    • Timnit Gebru betreibt keine KI-Forschung, sondern (schlechten) Journalismus. Ihre berühmte „Studie“ auf die sich ihr „Star-Dasein“ (© netzpolitik) stützt besteht daraus, dass sie ein paar öffentlich verfügbare Gesichtserkennungs-Systeme ausgewertet hat. Keine technische Analyse, keine Verbesserungen, nur ausgewertet. Das ist maximal ein Azubi-Job.

      Bei den meisten ihrer „Forschungs-papers“ sieht man schon am Titel dass es keine Forschung ist, sondern Aktivismus. Ein überfliegen der papers bestätigt diesen Eindruck.

      Ihre sog. KI-Forschung ist soweit ich das sehen kann eine Luftnummer, kein Wunder dass google so jemanden nicht haben wollte. Und das will was heißen, denn google ist selbst nicht gerade sparsam mit nichtssagenden weasel-words wie „responsible AI“, „ethical AI“ usw.

  42. Der ultimative Gegenbeweis, dass die Sprachmagie der feministischen Sexisten absoluter Humbug ist. Ganz einfach nachvollziehbar und absolut erwartbar. Trotzdem wird der ideologische Quatsch der angeblichen Gleichberechtigung durch Sprache erreichbar unermütlich und roboterhaft wiederholt, ohne dass es den Sexisten peinlich wäre.
    Für jeden denkenden Menschen ist ja wohl sonnenklar, dass diese Sprachvorschriften nichts anderes als sprachliche Diktatur sind: wir befehlen, was ihr zu sagen habt!

    Der Totalitarismus fängt bei der Sprache an. Das ist alles, was über diese Möchtegern-Diktatorinnen zu sagen ist.

  43. Das bisschen Erwerbsarbeit – das macht sich von allein, sagt meine Frau ….

    Weiss doch jeder, dass das Patriarchat nur der Sozialstaat für faule Männer ist, die sich nur vor der echten Arbeit, der Care-Arbeit drücken wollen ….

    • Zur Vertiefung hier noch diese Quelle

      SPD twittert noch weiter:

      Demnach übernehmen Väter bereits zu37,5% die Kindeserziehung. Das geht natürlich gar nicht, der Anteil muss miiiindestens 50% sein.

      Ich hätte dann noch gern die Grafik zur Erwerbsarbeit.

      • „Demnach übernehmen Väter bereits zu 37,5% die Kindeserziehung.“

        Und bezahlen 78% der gemeinsamen Ausgaben.

        Für Frauengleichberechtigung müssen Männer einfach nur noch etwas mehr mehr machen.

        Wo sind eigentlich die Politiker, die fordern das Frauen sich mehr am Familieneinkommen beteiligen?

        Im Augenblick müssten Väter nämlich nur 33% mehr für die Kindererziehung tun, während Frauen 127% mehr zum Familieneinkommen dazu steuern müssen.

  44. Na, logo. Das ist ganz genau auf der Linie der rassistischen Mathe-Richtlinie (s.o.), es gäbe keine richtigen Ergebnisse mehr.
    Sprachliche Anarchie ist machbar, Herr Nachbar! Ab sofort ist alles erlaubt und James Joyce ist mein Prophet! Fuck you, Duden.

  45. Die Faz spielt die Bedeutung der neuen rassistischen „Mathematik“ natürlich runter…..

    „einige amerikanische Pädagogen“

    Wie „mostly peaceful protests“.

    Natürlich wieder: kaum oder keine Namen, schon keine prominenten (wie zB Gates-Stiftung)…. obwohl das Stück manierlich ausführlich ist!

    Das verrät, dass die FAZ bestimmt nicht auf der Seite der Gegner des neuen Totalitarismus steht.

    • Zitat: „Wenn man sich nicht auf eines der Mint-Fächer Mathematik, Technologie oder Ingenieur- und Naturwissenschaften konzentrieren möchte, warum überhaupt Algebra lernen?“
      Und so bekommt man dann Journalisten, Politiiker und Geisteswissenschaftler die man mit Statistiken noch leichter verwissen kann. Auch ein Plan.

  46. Der Kampf gegen Antisemitismus ist für den natürlich die Cancel Culture. So verdrehen die Progressiven alles, vor allem Täter und Opfer. Als Antisemit ist man ja immer nur die verfolgte Unschuld in Person.

    • Richtige Antwort (die Progressiven kennen eben *doch* ein Richtig): they are far-right! Not left!

  47. Wäre furchbar einfach. Man distanziere sich schärfstens von allem Extremismus, vor allem von der Abzocke-Story mit dem Klimawandel und dann von jeder sexistischen oder rassistischen Aussenpolitik und macht klar, dass man damit alleine zu regieren gedenkt. Als demokratische Linke hätte man ja auch ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
    Ja, ok, jetzt habe ich all die Extremisten vergessen, die sich schon in der SPD tummeln, wird wohl doch einfacher eine neue Partei aus dem Nichts aufzubauen 😀

  48. Antisemitismus macht natürlich keinen Faschismus. Denn dieser ist die bedingslose Anwendung der Macht, die sich natürlich immer noch mit mythologischen Gründen einkleidet. Beim rechten, sattsam bekannten, Faschismus ist es die Vorstellung, man wäre der Vollstrecker einer Volksseele oder sowas. Das linke, ebenso mythologische, Pendent derzeit besteht darin, als auserwähltes Sprachrohr eines unterdrückten Geschlechts bzw Rasse aufzutreten und seine Machtanwendung aus seinem „Standpunkt“ heraus zu begründen. Der Grund, weshalb beide Faschismen praktisch automatisch den Antisemitismus gemeinsam haben ist schlicht der, dass sie als quasi-religiöse Ersatz-Erlösungsreligionen im Judentum notgedrungen einen starken Konkurrenten sehen müssen. Wie auch im Christentum, wenn es sich nicht fügt. Demgegenüber ist der Islam viel kompatibler als vom Autoritarismus geprägt, weswegen die ebenso autoritätsgläubigen Faschisten von rechts und links regelmässig eine Allianz mit dem Islam gegen Christen- und Judentum suchen.
    Und ja, der neue linke Progressivismus, der ist ein echter linker Faschismus. Das wird vor allem deshalb nicht gesehen, da Faschismus mit primitivster Gewalttätigkeit gleichgesetzt wird.

  49. … und wenn jemand fragt, wo die Grenze zwischen Israelkritik und purer Sentimentausübung verläuft, ist der andere Account ebenfalls brauchbar. Der vom Beinart (s.o.) wäre aber vorzuziehen, da wesentlich hochkarätiger, wenn sich wer ein Bild machen will.

  50. Ich hatte dazu schon unter den Madonna-Artikel gepostet, aber hier ist ja auch noch was los.

    „So steht es in einer Einladung Eskens und Kühnerts zu einer parteiinternen Debatte, die sich an ausgewählte Mitglieder richtet. „Wir ahnen und wissen aus persönlichen Gesprächen, wie tief verletzend diese Ereignisse und Erfahrungen für Euch waren. Und wir finden: Darüber müssen wir sprechen“, heißt es in der Mail, die dem Tagesspiegel vorliegt.
    [….]
    Für das Forum war bereits lange im Vorfeld „FAZ“-Feuilletonchefin Sandra Kegel eingeladen gewesen, um ganz allgemein mit ihr darüber zu reden, wie eine zeitgemäße Kulturberichterstattung aussieht.

    Die Personalie Kegel hatte dann allerdings eine ungeahnte Brisanz erhalten, nachdem Kegel in der „FAZ“ in einem Kommentar das Act-Out-Manifest von 185 queeren Schauspieler*innen unter anderem als „Kalkül im Ringen um Aufmerksamkeit bei Verkennung der Verhältnisse“ kommentiert hatte. Viele in der queeren Community kritisierten den Kommentar als homofeindlich
    […]
    Die Kritik an Kegel war denn im Anschluss auch heftig, insbesondere vom schwulen Autor Johannes Kram, der unter anderem den „Nollendorfblog“ betreibt. Kram setzte Kegel implizit mit Thilo Sarrazin gleich und fragte Schwan, ob die SPD auch Gäste eingeladen hätte, die sich ähnlich antisemitisch oder rassistisch äußern würden, wie sich Kegel homofeindlich äußere. Kegel revanchierte sich, indem sie Kram „Cancel Culture“ vorwarf.
    [….]
    Esken und Kühnert sprechen in ihrer Mail zudem „Aussagen einzelner Vertreter*innen der SPD zur sogenannten Identitätspolitik“ an. Auch diese würden ein „rückwärtsgewandtes Bild der SPD“ zeichnen, das „Eure Community, Dritte, aber eben auch uns verstört“. Gemeint sein dürfte damit unter anderem ein Gastbeitrag von Wolfgang Thierse in der „FAZ“, der fragte, ab wann Identitätspolitik in Spaltung umschlage.“

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/esken-und-kuehnert-beschaemt-spd-debattiert-umgang-mit-queeren-menschen/26966828.html

    Aktuell entwickelt sich das in eine interessante Richtung. Wolfgang Thierse hat seinen Parteiaustritt angeboten:

    „Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat in einem Schreiben an SPD-Chefin Saskia Esken seinen Parteiaustritt zur Debatte gestellt.

    Er bitte darum, ihm öffentlich mitzuteilen, ob sein „Bleiben in der gemeinsamen Partei weiterhin wünschenswert oder eher schädlich“ sei. Er selbst habe Zweifel, „wenn sich zwei Mitglieder der Parteiführung von mir distanzieren“. Auslöser war eine Einladung zu einer parteiinternen Diskussion, die im Namen von Esken und ihrem Vize Kevin Kühnert an ausgewählte Mitglieder versandt worden war.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-kritik-der-spd-chefin-thierse-bietet-esken-seinen-parteiaustritt-an/26968480.html

    Das wird jetzt sehr interessant.

    • Ist eigentlich dieses Intervew mit Thierse hier schon verlinkt worden?

      https://www.deutschlandfunk.de/wolfgang-thierse-spd-ueber-identitaetspolitik-ziemlich.694.de.html?dram:article_id=493111
      25.02.2021
      Wolfgang Thierse (SPD) über Identitätspolitik
      „Ziemlich demokratiefremd“
      Wolfgang Thierse im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann

      Er vertritt eigentlich klassisch-liberale Elemente einer Debattenkultur (die den DLF-Moderator z.T. deutlich irritieren). Damit ist er natürlich bei den heute dominierenden woken SPDlern eine persona non grata. Ein Austritt aus der SPD wäre nur konsequent.

    • Störrischer alter weißer Mann. Das wird ja immer schlimmer. Die müssen den jetzt bis zur Wahl vertrösten, denn einen Austritt der letzten versöhnlichen und toleranten Stimmen aus der SPD können sie sich im Wahlkampf nicht leisten. Also wird einer zum Hörer greifen müssen, ihm etwas Bio-Honig um den Bart schmieren, um bis zum Herbst Ruhe zu haben. Und Thierse wird an Brandt, Schmidt und Wehner denken und artig die Klappe halten, während die anderen das Männliche und Weiße und Väterliche begeistert bekämpfen. Nach der Wahl werden sie ihm dann den Austritt nahelegen: „Du wolltest das doch eh…“
      Die SPD ist inzwischen die Partei gewordene Unwählbarkeit.

    • „Gemeint sein dürfte damit unter anderem ein Gastbeitrag von Wolfgang Thierse in der „FAZ“, der fragte, ab wann Identitätspolitik in Spaltung umschlage.“

      Die merken es nicht. Nur weil jemand etwas in Frage stellt, wird er zur Persona non grata. Es geht nur noch um Gesinnung, um Religionszugehörigkeit. Ob diese Religion gut ist und gute Ziele verfolgt, ist zweitrangig.

      Oh bitte macht damit weiter. Schmeißt jeden Mann raus, der auch nur den Blick erhebt wenn eine Priesterin vorbei geht, der nicht sofort idiotisch nickt und Beifall klatsch, wenn die Möchtegern-Anti-Rassisten und Möchtegern-Anti-Sexisten in der SPD wieder mal wieder eine Idee haben das Leben der Bevölkerung zu erschweren.

  51. @Alex

    Ja,das finde ich auch. Das hat das Potential , die SPD kurzfristig nachhaltig zu verändern. Ich bin gespannt, wie Essken und Kühnert reagieren werden. Ein Austritt Thierses dürfe für einen weiteren Absturz der Partei sorgen, aber auch ohne einen Austritt ist dieses Thema damit jetzt in einer breiten Öffentlichkeit angekommen.

    • Ich fürchte Thierse ist massenmedial viel zu unwichtig, dass das Effekt auf das Wahlverhalten hätte. Das Beste für alle wäre, wenn die SPD so schnell wie möglich durch diese Krise geht und das wird der Fall sein, wenn die progressiven Wokies absolut freie Hand haben.
      Mannometer, es sieht so düster aus. Die abwegigsten Dinge scheinen die besten Auswege.

  52. Dieser Account Hoellenaufsicht — klarer Fall von Cryptowoke (James Lindsay).

    Diese Leute sind die wahren Wegbereiter des neuen Totalitarismus und leisten, was die Fanatiker niemals schaffen würden.

    • Vor wenigen Jahren noch stand die Höllenaufsicht dem Intersektionalismus und dem Opfergehabe des Feminismus deutlich kritischer gegenüber, aber jetzt scheint sie sich auf dem Pfad zu bewegen, bei dem bald die Kritik durch einen Mann der Beweis ist das sie mit ihrer Behauptung recht hat.

    • „Hoellenaufsicht – klarer Fall von Cryptowoke“

      Was ist Cryptowoke?

      Ich würde die Höllendame eher als partiell unzurechnungsfähig einschätzen. Die Dame arbeitet bei der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag und ist letztens schon in der Affäre um Gunnar Kaiser unangenehm aufgefallen. Eventuell muß man leicht durchgedreht sein, wenn man C-Promi auf Twitter werden will.

      • Cryptowoke ist, wenn man ein verborgener Wokie, SJW oder wie das immer heisst ist, das aber meist zurückhält oder verborgen sein lässt. Lindsay hat Cathy Young und Claire Lehman (Quilette) als solche bezeichnet. Über die beiden wäre ich ja nicht sicher, aber Höllenaufsicht passt perfekt in diese Kategorie.
        Die SJW sind eben auch nicht blöd, sie müssen ja kapieren, dass sie nicht offen mit ihrer Einstellung sein können.

  53. lol

    • Der Umgang mit linken Terroristen in den USA scheint eher nachsichtig zu sein, kein Wunder, dass die das ungestraft nochmal abziehen

  54. Allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern wird [einmal/bis zu zwei Mal] ein kostenloser Schnelltest einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis in einem von der jeweiligen Kommune betriebenen Testzentrum, bei von der jeweiligen Kommune beauftragten Dritten oder bei niedergelassenen Ärzten ermöglicht. Die Kosten übernimmt der Bund.

    Nicht so schnell! Bevor alles startet, muss es von der EU genehmigt sein, es dürfen keine unilateralen nationalistischen Massnahmen sein, muss immer im totalen Konsenz sein 🙂

    Die Inkompetenz im Kubik! Man kann da auch keinem Einzelnen mehr die Schuld geben, das ist geradezu ein kollektives Versagen. Und nur 50 % Impfwillige, das ist auch nicht kooperativer als die Politik …Ok, die Corona-Krise war jetzt wirklich nicht gefährlich, aber bei einer wirklichen Seuche wären wir mit so einer Inkompetenz geliefert gewesen. Ist ja nochmal gutgegangen.

  55. Wenn man denkt, das mit den Muppets sei nicht mehr zu toppen, dann das Drama:

  56. Einfach das schönste Theater und was für eine Geschichte!

  57. Die suizidale Dummheit ist derzeit auf ihrem Allzeithoch, hat mit ganz grosser Sicherheit einen Darwin-Award verdient:

  58. In einer Stellenanzeige habe ich den Zusatz (gn*) gelesen statt der ganzen Geschlechteraufzählung. Bei der Recherche kam ich zu dieser Erklärung:
    „Auf kompliziertere Ergänzungen wie m/w, /-in, Innen, X, * verzichten wir gerne und schreiben daher ab sofort Positionen aus für beispielsweise Geschäftsleitung (gn), oder Scrum Master (gn). gn steht also für Fairness und Diskriminierungsfreiheit!“
    https://www.femalemanagers.de/wofuer-steht-eigentlich-gn/

    Total irre: Früher war Lehrer der Beruf des Lehrers. Also wurden Lehrer gesucht. Dann kamen Lehrer/innen. Dann kamen Lehrer*Innen, schließlich als Höhepunkt der Sexualisierung Lehrer:innen (w/m/d). Jetzt wieder zurück?

    Trotzdem hält sich bei (gn*) das Sternchen. Es verweist auf eine Fußnote und ist asexuell. Geil.
    https://woolworth-jobs.dvinci-easy.com/de/p/Vertrieb/jobs/1644/filialleiter-gn

    • Eine gelungene subtile Veräppelung des Genderfetischismus. Ich amüsiere mich schon seit einiger Zeit über generische Form + (w/m/d), z.B. Lehrer (w/m/d), das findet man massenhaft in Stellenanzeigen und ist genau das, was die Genderfetischisten verbieten wollten.
      (gn*) ist noch einen Tacken subversiver, weil hier sozusagen der Stern, denn man endlich als Banner für die eigene Ideologie etabliert hat, entweiht wird und wieder das gute alte Fußnotensymbol ist. Dieser Mißbrauch des Sterns wird sicher bald verboten 😉

  59. Das ist nicht heiter, sondern nur bitter:

    Absolut creepy ist diese Frage in dem Stück:

    „Es geht um ein tatsächlich existentiell wichtiges Zukunftsthema, das zurzeit alle beschäftigt: Wie gehen wir mit der Segregation unserer Gesellschaft um und welche Rolle sollte identitätspolitisches Denken und Handeln dabei spielen?“

    Was überhaupt für eine Segregation? Wird hier die Neue Rassentheorie vertreten, dort wo man sich gar nicht vermutet?

  60. Oh Shit, es ist schon längst bei uns angekommen, der neue progressive Wahnsinn, und er soll an die Schulen getragen werden, genauso wie parallel dazu in den USA ….

  61. Wokewashing is real:

    Vor dem neuen Glauben muss wirklich JEDER niederknieen. Das ist hier die totalitäre take home message.

  62. Heute vor 50 Jahren: ein Bombenanschlag auf das Herz der US Demokratie und keiner der ganzen linken Bedenkenträger hat eine Erinnerung daran!

    Hey Zeit, Spiegel, SZ, DLF und wie ihr alle heisst: feiert ihr das wenigstens im kleinen Rahmen?

    Herr Steinmeier, was sagen Sie dazu?

    Natürlich Totenstille. Weil man das ja ignorieren muss, es zeigt die eigene Verlogenheit zu deutlich.

  63. Bret Stephens ist zuständig für die letzte Fairness bei der NYT…..

    „liberal ideals themselves are up for renegotiation“

  64. https://www.washingtonpost.com/magazine/2021/02/22/why-we-dont-talk-about-sexual-violence-against-boys-why-we-should/

    Feb 2021 Archive: https://archive.is/9Lgmx

    „Sexual Assault Against Boys Is a Crisis
    It’s far more common than we think. Here’s why we don’t talk about it.“

    Von Emma Brown https://www.washingtonpost.com/people/emma-brown/ Mutter einer Tochter und eines 3J jüngeren Sohnes.

    Was sie für ihre Tochter wollte war ihr eindeutig klar: “ to see herself as capable of anything, constrained by none of the old limits on who women must be and how they must move through the world. She could be fierce and funny and loving and steely-spined.

    “I am strong and fearless,” I taught her to say when she was 2, as she hesitated on the playground, her lips quivering as she considered crossing a rope-netting bridge strung 10 feet above the ground. There was nothing premeditated about that little sentence. It just ap­peared on my tongue, distilling what I wanted her to be and how I hoped she would think of herself.“

    Also ungehemmt von alten Normen, stark und furchtlos, fähig zu ALLEM. Ermutigungen kamen dieser Mutter in natürlicher Leichtigkeit von den Lippen.

    Im nächsten Absatz gibt sie zu: KEIN einziges ebenso griffiges Motto für ihren Sohn parat gehabt zu haben. Ihr erschien es „unnötig und evtl. sogar kontraproduktiv“. Weiter sagt sie, dass sie zudem gehemmt war bei Sohn-Ermutigungen, weil es „ein Stereotyp bestärken könnte, statt es aufzulösen“. Sie fragte sich was sie ihm mitgeben könnte damit er die „ermüdenden alten Erwartungen an Jungen“ ignorieren könne. Und gesteht, KEINE Ahnung darüber zu haben, ihm zu helfen, Belastungen und stereotypen Anforderungen zu widerstehen, WEIL sie NIEMALS darüber nachgedacht hatte das Jungen auch solchen Problemen begegnen.

    Kurz mal innehalten: Tochter 3m übe’rm Boden: „Du schaffst das! stark und furchtlos!“

    Beim Sohn: „Komm‘ mal schön allein klar, bestärke ich dich, dann vertiefe ich noch alte Normen“

    Das ist so facepalm, so hände-überm-kopf-schlag so ein WTF !? Sie selbst badet ihren Sohn in unmenschlicher Empathilosigkeit, verlangt von ihm es aus sich selbst heraus zu schaffen, folgt quasi dogmatisch den alten Normen, WEIL SIE IHN NICHT AN DIE ALTEN NORMEN BINDEN MÖCHTE!

    An der Stelle musste ich erst mal innehalten und diesen Rant schreiben, Frauen sind weniger zur Selbstreflektion und Logik fähig, die Schreiberin kommt sicher aus der gebildeteren Schicht verzapft aber doch solch einen Schwachsinn.

    Ich denke ich lese jetzt weiter, aber ich habe schon Vermutungen was noch kommt. Erstmal wird jedes mal Vorangestellt wie schwer Mädchen es haben und wie wichtig es ist dies nicht aus den Augen zu verlieren (ein Artikel nur über Jungen-Probleme wäre ja blasphemisch), dann wird über Jungen gesprochen mit seltsamen subtilen Verrenkungen bei Passiva/Aktiva wie:
    „Boys learn … to be though“, die Jungen lernen dass, nicht das es von ihnen verlangt und erwartet wird … Verantwortlichkeit und Auseinandersetzung mit eigenem o. weiblichen Fehlverhalten wird heruntergespielt oder ausgelassen.

    Was fehlen wird ist die Selbstreflektion: „Warum war ich so fahrlässig empathilos gegenüber meinem Sohn?“ „Wo begegnet er noch solcher Unmenschlichkeit?“

    Was sicher kommt ist der „gutgemeinte“ Ratschlag: „Jungen/Männer sollen endlich lernen über ihre Gefühle zu reden und Rosa auch als Jungenfarbe zu akzeptieren“

    ps: Siehe da, sie ist Autorin von „How to rise a Boy“

    pps: Die ersten Kommentare sind lobend, vielleicht wegen ihres Gnadenakts, sich mal ein wenig mit Jungen-Problemen zu beschäftigen. Was eine Mutter!

    Ich hab‘ es so satt das für so Empathie-Krümmel die Frauen noch gebauchpinselt werden.

    Ich wäre froh wenn jemand meine Vorurteile revidieren könnte, ich lese den Artikel jetzt erst mal nicht weiter.

  65. Als Kirche hat man allen Grund sich die Critical Race Theory auf die Fahne zu schreiben, das mit der Erbsünde ist ja schliesslich von ihr selbst inspiriert und dann hat das Erfolg: ergo das kann nur die eigene Sache sein.

    „Introducing a new series on Critical Race Theory: its merits, flaws, and how (or even if) Christians should engage.“

    https://www.christianitytoday.com/edstetzer/2021/march/framing-critical-race-theory-intro.html

    „…. it may be helpful to keep in mind that this is a deliberately charitable explanation of CRT. This particular article is meant to explain instead of analyze, but perhaps most importantly remember, it is not meant to vilify.“

    LOL Analysieren und verdammen wäre hier das Gleiche, der Güte halber muss man erklären! Um so mehr als dass dieses „Gedankensystem“ sich – wahrscheinlich per design und absichtlich – der Analyse entzieht bzw entziehen will:

    „It is not a static thought, but an ever-evolving practice of critiquing how race and racism is perpetuated by our legal system and other institutions. The malleable nature of CRT is also a large part of the reason it is so difficult to define. ….“

    Weil er sich als Glaube der Kritik entziehen will, smoke & mirrors.

  66. Das muss wohl einer jener „deep fakes“ sein, von denen immer die Rede ist ….

  67. lol

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