Meine Retraditionalisierung in der Corona-Krise

Momentan tritt bei uns eine starke „Retraditionalisierung“ ein. Südländerin ist schon im Mutterschutz und betreut Fräulein Schmidt an den Tagen, in denen diese nicht in die Kita kann (sie haben einen etwas eingeschränkten Betrieb). Sie kocht auch üblicherweise dann und ich komme in der Mittagspause für eine Stunde oder 45 Minuten nach Hause. Wenn es passt hole ich vorher Fräulein Schmidt aus der Kita ab. Ich esse schnell etwas, spiele etwas mit dem gegenwärtig noch süßesten Kind der Welt und verschwinde dann wieder zur Arbeit.

Das ist insbesondere schön, weil ich die Kleine sonst quasi nur morgens sehe, abens schläft sie üblicherweise schon, wenn ich komme. Sie freut sich dann immer riesig und fragt Mama schon, wann ich endlich komme bzw ist enttäuscht, wenn die Mama sie von der Kita abholt.

Es macht Spaß, auch wenn sie mich dann meist etwas belagert und es eigentlich gar nicht mag, wenn ich zu lange esse. Sie weiß ja, dass ich dann bald wieder los muss.

Erst einmal wird Südländerin nach der Geburt des Kindes (wir brauchen dringend einen Blognamen, Junger Schmidt, was ja das Gegenstück zu Fräulein wäre, klingt bescheuert. Jüngling Schmidt wie hier vorgeschlagen klingt auch etwas merkwürdig. Hat jemand eine gute Idee?) ein Jahr aussetzen, insofern könnte mir der Mittagsstisch noch etwas erhalten bleiben. Aber wenn sie wieder arbeitet, dann wird es natürlich schwierig. Vielleicht schaffe ich es dann noch schnell etwas zu kochen und wir „enttraditionalisieren“ in der Hinsicht etwas.

Aber die Mittagspause zuhause zu verbringen und die Kinder dann auch etwas mehr zu sehen ist schon ein toller Luxus.

 

47 Gedanken zu “Meine Retraditionalisierung in der Corona-Krise

  1. Namensvorschläge:
    Schmidtchen
    Stammhalter
    Der Lütte
    Der Bua
    Oder nenn ihn einfach….
    Fred.

    Meine Retraditionalisierung besteht darin, dass ich täglich für meine Tochter koche und bei den Schulaufgaben/-arbeitrn helfe, während ich 40 Stunden und mehr arbeite. Meine Frau kümmert sich ums Abendessen und die Nachmittagsbespassung, geht einkaufen und bereitet wöchentlich die Schularbeiten für die nächste Woche vor.

  2. Bitte auch das Wort „abens“ retraditionalisieren. 🙂

    Ich finde es schade, daß viele Gender-Kritiker so wenig ironisieren und parodieren. Denn man könnte z.B. ganz bewußt davon sprechen, daß wir nach Gender-Sternen, Unterstrichen und anderem Unsinn unsere Sprache gerne wieder „retraditionalisieren“ wollen.

    Man muß die Leute einfach nach Strich und Faden verarschen und zeigen, wie lächerlich ihre willkürlichen Firlefanz-Begriffe sind. Man hat noch viel zu viel Reschpekt vor diesen Leuten.

    Christian spielt ja mit dem Beitrag auf Fake-Soziologinnen wie Jutta Allmendinger an, die herumheulen, daß Corona die Frauen „retraditionalisiere“.

    Hätten wir intelligente Talkshowmoderatoren und nicht Anne Will, so würde ein solcher Moderator dann zurückfragen, was an einer sogenannten Retraditionalisierung eigentlich so schlimm ist.

    In einer Demokratie dürfen sich die Menschen ja retraditionalisieren.

    Ziehen die Frauen wieder Röcke an? Oder ändert sich ihr Beziehungsverhalten hin zur ergebenen, devoten Ehefrau? Lassen sie nur noch den Mann ans Steuer?

    Dann fragt man Frau Allmendinger, ob sie irgendwelche stichhaltigen, wissenschaftlich seriösen Belege dafür hat, daß die Frauen sich unfreiwillig und ungern „retraditionalisieren“.

    Und dann würde man sie fragen, woher sie eigentlich die Dreistigkeit nimmt, Frauen einen „progressiven“ Lebensweg vorzuschreiben bzw. es für selbstverständlich zu erachten, daß Frauen auf ihre Karriere achten müssen. Warum sie also wertet, daß Karriere gut sei und die (mutmaßliche) weibliche Corona-Strategie schlecht..

    Das haben die Frauen ja selbst zu bestimmen.

    Das alles könnten Moderatoren fragen, wenn sie ihren Beruf ernst nehmen und wirklich unabhängigen Journalismus betreiben würden.

    Ich denke, an diesen Ausführungen wird deutlich, wie feministisch pervertiert die Soziologie und andere Geisteswissenschaften mittlerweile sind, deren Vertreter derartig gehirngewaschen und angepaßt sind, daß sie ihre willkürlichen, zweckgerichteten und totalitären Wertungen gar nicht erkennen. Opferkonstruktion um jeden Preis und ohne irgendeine wissenschaftlich gebotene Zurückhaltung steht im Vordergrund.

    Früher hatte ich Respekt vor dem Professorentitel und dachte mir, die können was etc. Aber in den Geisteswissenschaften zeigt sich sehr häufig, daß diese Leute wirklich Banausen, Stümper sind,

    Echte Wissenschaft besteht ja gerade im Hinterfragen unbewußter Wertungen. Wenn man von irgendjemandem Neutralität erwarten kann, dann sind das Wissenschaftler. Das gehört zu deren DNA.

    Eigentlich.

    Historiker werden dereinst vermutlich auf diesen Genderkram genauso blicken wie wir heute auf den Marxismus-Leninismus der DDR.

    • „Warum sie also wertet, daß Karriere gut sei und die (mutmaßliche) weibliche Corona-Strategie schlecht..“

      Das ist ganz einfach erklärt: davon profitiert nämlich Vater Staat, durch die dabei generierten Steuer- und Sozialabgaben. Ausserdem belebt es die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und drückt weiterhin das Lohnniveau. Allmendinger arbeit also ganz eindeutig für die Interessen von Vater Staat, von dem sie folgerichtigerweise ja auch eingestellt ist.

      „Früher hatte ich Respekt vor dem Professorentitel und dachte mir, die können was etc. “

      Es gibt viele super Leute, aber leider auch viele staatliche Troglodytentypen wie zB diese Allmendinger. Die machen den Feminismus für die staatlichen Interessen urbar, das ist ihr Job.

    • „Hätten wir intelligente Talkshowmoderatoren und nicht Anne Will“
      Anne Will ist nicht blöd. Sie war ja anfangs beim SFB für Sport, Talkshows usw, da war sie sehr charmant und klug. Dann ging sie zu Tagesthemen, und übernahm danach den Slot den „Christiansen“ hinterlassen hatte. Das hob sich sehr angenehm positiv von der Vorgängersendung ab. Nur ist sie inzwischen an den ÖR-Mainstream angepasst (worden) und liefert nun den gleichen ideologischen Mist ab wie die anderen.

  3. Also vorerst bitte Ann*e. Bei weiblichen Begriffen trennt man pflichtschuldigst die hinteren Buchstaben ab, die den Unterschied zur männlichen Variante ausmachen. Also Anno und Anne => Ann*e (außer bei Anne Nühm).
    Analog aus Solidarität auch bei Jutt*a oder Lis*a. Da gibt es zwar keine männliche Variante, aber wer kann heute ausschließen, daß sie sich „männlich liest“.

  4. Glückwunsch zum Familienglück. Kannte ich auch so von zuhause früher. Ein Pappa beim Mittagessen und der Abends oder Mittags mal Zeit hat ist super. Guter Grund Lehrer zu werden.

    Bube Schmidt
    Junker Schmidt
    Prinz Schmidt
    Don Schmidtty
    Schmidtchen
    PeniSchmidt
    XY-Schmidt²
    der kleine Schmidt
    Stammhalter Schmidt
    Schmidt 2.0
    Schmidtprodukt
    VirSchmidt
    Adam Schmidt
    Stöpsel Schmidt

  5. Ich schlage „Schmitz“ vor. Etymologisch ist der Schmitz der Sohn des Schmieds.

    (Mist, da hört man den studierten Sprachwissenschaftler heraus…)

  6. Wie läufts denn mit Haus & Garten, Alles im Plan?
    Bzw. ich wär wirklich neugierig, was denn bei Euch noch das Soll für dieses Jahr wäre.
    Hat ja auch was mit Retraditionalisierung zu tun, nech?
    (Und liegt auch im Trend, Stichwort Cocooning;
    remember: fashion is not an island, it’s a response)

    Ich hab bspw. zufällig gerad heut ganz spontan noch ein neues Spielhaus im Garten in die Planungen eingeschoben… soll in 2 Wochen stehen (Grund auch: eine gefundene ebay-Kleinanzeige… da gibbet ein sehr schickes Vollholz-Modell für ca. 1/4 des Normalpreises. Also deutlich bessere Qualität, als ich mir je hätte leiste wollen/können… Schiffsglocke dran und Spielküche rein und ein paar Regale für stuff und: voila! Der Frühling kann kommen!)

    • „Wie läufts denn mit Haus & Garten, Alles im Plan?“

      Ja, bisher liegen wir im Plan.

      „Bzw. ich wär wirklich neugierig, was denn bei Euch noch das Soll für dieses Jahr wäre“

      Die Einfahrt und ein Bad. Dazu eine Schaukel und ein Sandkasten.

      „Hat ja auch was mit Retraditionalisierung zu tun, nech?“

      Nur insofern das ich davon den größeren Anteil finanziere, weil Südländerin in Elternzeit ist.

      „Ich hab bspw. zufällig gerad heut ganz spontan noch ein neues Spielhaus im Garten in die Planungen eingeschoben… soll in 2 Wochen stehen (Grund auch: eine gefundene ebay-Kleinanzeige… da gibbet ein sehr schickes Vollholz-Modell für ca. 1/4 des Normalpreises. Also deutlich bessere Qualität, als ich mir je hätte leiste wollen/können… Schiffsglocke dran und Spielküche rein und ein paar Regale für stuff und: voila! Der Frühling kann kommen!)“

      Welches Modell nimmst du denn? Bin da auch noch auf der Suche

      • Da haben sich meine Hoffnungen doch bereits wieder zerschlagen, weil jemand Anderes war schneller 😔

        Das hier wärs gewesen (ohne Rutsche – da haben wir eine „mobile“, ursprünglich mal mit Wasseranschluss und DIY-Pumpsystem fürn Pool-Fun; turned out: geht genausogut ohne^^):

        Stelzenhaus wär nett, nicht zuletzt um den Fuhrpark der Jüngsten plus diverse Spielzeugkisten unten drunter aufzubewahren… unser Garten ist nämlich bereits ziemlich sehr voll mit Sandkasten und Riesen-Trampolin und Tischtennisplatte usw. (und die Schuppen sind ihrerseits auch fast zu gut gefüllt immer^^)
        Hätten wir doch nur einen größeren 😭

        Die (zuvor nichtmal erwähnte^^) Idee mit dem Schiffsruder und der -Glocke hab ich übrigens von hier, wenn Du Dich mal kurz inspirieren lassen willst, wie sich ein einfacher Bausatz z.B. aufpimpen ließe:

      • Ich möcht Dich eigentlich nicht von Deinen Plänen abbringen, aber möglicherweise – falls bei Euch auch ein kleines Platzproblem herrscht – ist mein reasoning, warum es bei uns im Garten keine Schaukel gibt, doch auch bedenkenswert. Weil: die ist mal echt groß. Speziell auch, weil man bei zwei Kindern im entsprechenden Alter wohl dazu neigt, nochmal ein größeres Gerüst erwerben zu wollen.
        Wir hatten jedenfalls nur die Wahl: 3-Meter-irgendwas-Durchmesser Trampolin, oder aber ein Schaukelgerüst.
        Da dacht ich: wir haben allein 4 Spielplätze in 5-10 Minuten fussläufiger Entfernung, mit insgesamt schonmal drei verschiedenen Schaukelarten. Und uns wäre aber kein einziges Trampolin erreichbar (also abgesehen von so manchem Nachbarsgarten^^) … Zudem haben wir im Keller ja auch Deckenhaken angebracht (wo vornehmlich das Yogatuch hängt), ganz zur Not ginge es womöglich auch noch mit einer Klemm(zug)stange in irgendeinem Türrahmen. Will heißen: Thema Schaukel ist imho insgesamt leichter abzufrühstücken. Und ein Trampolin zu haben ist wiederum auch wirklich ein lohnender Zeitvertreib für nicht nur die Zwerge.
        (in den allerheissesten Sommernächten schafen die beiden Großen sogar darauf)
        Hab schon gesagt: wenn das in 1-2 Jahren dann auch wieder hin sein sollte, holen wir uns auf jeden nochmal eins (dank aber wahrscheinlich rechteckig). So gut.

          • Ist natürlich das Ideal – das quasi Alles, was das Kinderherz nur begehren kann, „bequem“ reinpasst… Glückwunsch.
            Aber zu früh wärs für ein Trampolin bestimmt ist: unsere Kleine hats jedenfalls geliebt so ziemlich ab dem Moment, wo sie laufen konnte, also dann jetzt auch schon den 3. Sommer.
            Unterschätz die Zwerge nicht! Wenn Du es letztlich gern sähst, dass sie evtl. (sogar ziemlich mühelos) Salto lernen (könnten): better teach them early.

          • I promise: if you’re kids are anything like mine, they will spend an average of about an hour on it – likely every day it’s not pooring outside.
            For many many years to come…

            Besser kannste Spielzeug-Geld gar nicht investieren.
            Nichtmal der Schnee kürzlich konnte ihre Motivation bremsen (obwohl ihre Bewegungsmöglichkeiten ja sehr eingeschränkt waren im dicken Anzug)

            Als eins ihrer Geburtstagsgeschenke kriegt die Jüngste bald übrigens eine höhenverstellbare, zusammenklappbare Reckstange:

            (andere – derzeit verfügbare – Versionen sind zwar ein paar Euros billiger, aber laut Beschreibung nur für max. 50 kg ausgelegt… da ich die Wahl hatte, nahm ich lieber dieses in blau mit der Angabe bis 100 kg)

            Weil: weisst Du, wie ich mir ihre zukünftige Entwicklung ungefähr vorstellen kann?

            Wenn sich „die Situation“ normalisiert hat, meld ich sie dann auch im Turnverein an. Und nein, ich dränge ihr da nix auf, sondern unterstütze nur das, was ich an Anlagen erkenne… die beiden Größeren haben andere Schwerpunkte – wobei ich annehme, dass es durchaus auch ihren turnerischen Ehrgeiz beflügeln könnte, die Kleine in ihren Fortschritten zu beobachten…

            Gleich zweimal erworben (also auch für mein dann 5jähriges Patenkind) habe ich (direkt mit Ersatzbällen):
             

            Als Einstiegserleichterung ins Topic Rückschlagspiele, natürlich.

            Hab nur ein bisschen Angst, dass unser absolut Ballverrückter Hund da erstmal immer zwischen rennt… das wird wohl leider eine schmerzhafte Lektion.

      • 2 Tage weiter (nach ein wenig mehr Zeit im Garten) bin ich ehrlich gesagt schon wieder sehr froh drum, für dieses Häuschen nicht den Zuschlag erhalten zu haben… weil eigentlich ist mein Motto für unsere beengten, räumlichen Möglichkeiten ja: lieber mobil, wenns geht.

        Also Adieu zur Idee Stelzenhaus und dann auch good-bye zum Sandkasten; ja zur Wieder-Gewinnung von mehr freier Verkehrsfläche auf der Terrasse.

        Entsprechende Bedürfnisse müssen unsere Jüngsten (nach dem Frühabort vergangenes Jahr sieht es jetzt nämlich doch wieder gut aus, toitoitoi!) dann zukünftig in einer kleinen Matschküche, bestehend aus einfachsten Zutaten (und eben mobil), stillen (oder z.B. am heimischen/rheinischen Strand). Obs überhaupt erneut ein kleines Spielhäuschen geben wird, ist übrigens noch nicht raus. Hängt vom Zufall ab (weil zum regulären Neupreis kauf ich keins, das immerhin steht fest)…

        Ich weiß nicht, ob Dus schon gesehen hast: für 17 Euro kann man eine Bauanleitung erwerben, die es wohl auch dem (planerisch) weniger Begabten Laien ermöglichte, ein komplettes Spieleparadies angepasst auf die eigenen Verhältnisse und Wünsche selbst zu bauen. In den Rezensionen finden sich bereits sehr hübsche Ergebnisse… Materialkosten dann (abhängig von der Ausführung natürlich) irgendwas zwischen 850 und 1000 Euro, heißt es; Arbeitszeit vielleicht ca. 25 Stunden oder auch zwei Wochen(enden) – aber dann steht halt quasi sämtliche Einrichtung:

        Was meinste, wie Stolz Fräulein Schmidt auf ihren Papa wäre, wenn er ihr sowas aus Einzelteilen zusammengepuzzelt hinsetzte (und sie Details selbst noch mitbestimmen dürfte)?
        Und Du selbst auch auf Dich.
        Bedenkenswert?

        Anyways: die Neu-Ankunft wird eine schwierige Zeit für sie werden. Du solltest auf jeden Fall bestmöglich dafür sorgen, dass sie sich gesehen und beachtet fühlt, und was auch immer Du ihr hinstellst an Spielhäuschen etc., hat wirklich die Chance, ihr die Eingewöhnung leichter verdaulich zu machen. Good luck!

    • Ach so: unser altes Spielhaus war „Neo Floralie“ von Smoby. Tat auch sehr sehr lang seinen Zweck (weil wirs übern Winter stets abgebaut und sicher verstaut hatten) – ist aber halt leider Plastik und allein deshalb schon (irgendwann deutlich) weniger schön (während man eins aus Holz ja immer wieder aufhübschen kann).

  7. Locksmith. In Anlehnung an den Lockdown.
    Und außerdem, wenn Fräulein Schmidt eine Prinzessin sein darf, dann darf er ein Schloss-er sein. Höhö 🙂

  8. Ist das nicht ein bißchen reaktionär, dem Kind bereits ein Geschlecht zuzuweisen? Du weißt doch noch gar nicht, als was der Nachwuchs sich selbst empfindet.

    Diese Argumentation habe ich jüngst auf einem Screenshot von einer Netzfeministin bzw. Gender-Männin, Feministin gelesen. Die war wirklich sehr erbost über so ein genderunsensibles Verhalten. Man solle Babys nicht gendern, sondern sie selbst entscheiden lassen, wer sie sind.

    Klingt logisch, klingt gerecht. Am besten ein Gesetz beschließen, das es Eltern verbietet, ihren Kindern ein Geschlecht zuzuweisen. Kinder müssen sich irgendwann auch ihren Namen selbst aussuchen können.

    Das ist wirklich progressiv. Ich unterstütze das.

    Nenn‘ deinen Balg einfach „Christianplagiat“. Oder „Babyschmidt“. Das wird gemeinhin als männlich interpretiert.

    Am besten ist vermutlich einfach „Sohnemann“. Das paßt in diesem Kontext am besten.

    (wir brauchen dringend einen Blognamen, Junger Schmidt, was ja das Gegenstück zu Fräulein wäre, klingt bescheuert. Jüngling Schmidt wie hier vorgeschlagen klingt auch etwas merkwürdig. Hat jemand eine gute Idee?)

    Das Komplement von Fräulein ist übrigens „Junggeselle“ und nicht Junger.

    • Ganz richtig ist das wohl auch nicht. Denn Junggeselle ist ja eher das Komplement zu Jungfrau. Männer nennt man in dem Kontext einfach Herr. „Herrlein“ gibt es nicht.

      Ergo: Bei Männern hebt man in der Ansprache nicht auf ihren Familienstand ab. Bei Frauen schon.

      Klarer Fall für Jutta!

      Fake-Soziologin Allmendinger sollte sich um diesen Fall mal kümmern und die sprachliche Diskriminierung von Frauen beanstanden.

      Andererseits könnten auch Männerrechtler sich beschweren, daß es kein männliches Fräulein gibt.

      Diese ganzen Diskussionen zeigen immerhin eines: Diese Gesellschaft hat gehörig einen Knall.

    • Hatte ich auch als Idee, aber erstens ist das wenig persönlich zu Christians Nachwuchs passend und zweitens will ich nicht, dass er am Ende noch Tantiemen an Dr. Evil zahlen muss, nur damit der das Geld zur Finanzierung seines Weltreichs des Bösen nutzt…

      😜

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.