„Liebe Männer hier eure Chance. Nennt mir eine Sache bei der ihr ungerechter behandelt werdet. Dienst an der Waffe und Sorgerecht ist bekannt“

37 Gedanken zu “„Liebe Männer hier eure Chance. Nennt mir eine Sache bei der ihr ungerechter behandelt werdet. Dienst an der Waffe und Sorgerecht ist bekannt“

  1. War die wohl zu liberal für die Linke? Oder Quoten-Feministin der FDP?

    „Schluss mit der zwangsernährung durch Fastfoodketten. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass wir wieder frei entscheiden können wie wir uns ernähren“

    Also ich war heute im Biomarkt einkaufen 😉 Schade das liberale Femis einer Zwangsernährung durch Fastfoodketten unterworfen sind 😉

  2. Hey cool. Die Schinken-Prinzessin gibt uns eine Chance. Wir dürfen ihr mitteilen, wo wir ungerecht behandelt werden, damit sie es dann in ihrem digitalen Twitter-Orkus abspülen kann. Aber gut, was tut man nicht für einen saftigen Schinken:

    Die Princess hat bestimmt noch nie auf einem Frauenparkplatz geparkt, um dann auf dem Weg zur Schwimmbad-Kasse an den traurigen Jungs mit ihren Badeklamotten vorbei zu hüpfen und ihnen empört zuzurufen, dass doch heute Frauenbaden sei. Vorher hat sie sich in einem Klamottenkaufhaus einen neuen Bikini gekauft und sich fast verlaufen, da ja drei Etagen Frauenkleidung und nur eine halbe für Männer da war.

    Nachdem sie am Abend abgetanzt aus dem Club kam, in dem sie als Frau keinen Eintritt zahlen musste, hat sie sich doch noch bei der Partnerbörse zum reduzierten Frauentarif angemeldet. Sie schiebt sich ihr steuerreduziertes Tampon rein und beginnt Streit mit ihrem derzeitigen Freund. Der eskaliert. Sie haut ihm auf Fresse und ruft etwas von Angst.

    Die Polizei kommt und fährt sie in ein Frauenhaus, in dem sich viele Helfer um sie kümmern. Die Prinzessin ist noch jung und weiß nicht, was sie machen will und ob sie überhaupt beruflich tätig sein will. Die Helferlein überreichen ihr eine Liste mit Jobs und Arbeitsstellen, in denen die berufliche Quote herrscht und sie sofort anfangen kann. Mist. Da muss sie ja früh aufstehen.

    Als gelernte Prinzessin will sie sich dann doch lieber eine Lakaien suchen, der ihr Pool, Pferd und Eigenheim anschafft. Vielleicht bläst sie ihm dafür sogar einen. Was natürlich nur eine Folge der patriarchalen Macht ist.

    Sie spürt, dass ihr Knecht eine andere gefunden hat. Und das, obwohl er über 60 Stunden in der Woche malocht, um die Raten abbezahlen zu können. Also lässt sie die Pille weg und wird schwanger. Dann trennt sie sich.

    In ihrem nunmehr durchfinanzierten neuen Zuhause versinkt sie mit Chips vor RTL, klagt ihren verbliebenen Freundinnen ihr Leid, wie das dann nur passieren konnte, dass sie einen Sohn gebar. Der liegt schreiend im Nebenzimmer. Scheiß Typen!

    Der Schinken der Prinzessin wird sichtbar üppiger. Sie engagiert sich feministisch. Formuliert Tweets wie MenAreTrash und phantasiert über Rape Culture. Sie findet immer mehr Mitstreiterinnen, die das auch so sehen.

    Die Prinzessin beschließt, einen koketten Urlaub auf Lampedusa zu verbringen…

    Das reicht jetzt erstmal. Ich kann nicht mehr.

    • beweis, auch dich wird sie einfach in 20 min fertig machen und wenn du ihr das nicht beleglos glaubst, machst sie sich über die in ihrer Hausarbeit lustig!

      ist so geil. Die wird wohl noch nicht so alt sein. Wo hat die bloß so schnell gelernt so zu argumentieren.

    • „und beginnt Streit mit ihrem derzeitigen Freund. Der eskaliert. Sie haut ihm auf Fresse und ruft etwas von Angst.

      Die Polizei kommt und fährt sie in ein Frauenhaus, in dem sich viele Helfer um sie kümmern. “

      Nö, das läuft so:

      Sie haut ihm in die Fresse, er hält ihre Arme fest, damit sie ihn nicht weiter schlagen kann, wovon sie ein paar blaue Flecke davonträgt. Die von den Nachbarn gerufene Polizei nimmt ihn wegen häuslicher Gewalt fest, und das geht dann in die Statistik ein als häusliche Gewalt, die von Männer gegen Frauen ausgeübt wird.

  3. Vor allem nervt diese ganze Männerhass-Kultur, wie sie in erster Linie von den Medien gepusht wird. Allenthalben werden die Männer verdächtigt und feministischer Verschwörungswahn ist so allgegenwärtig wie dieses bösartige Auge aus dem „Herr der Ringe“. Eine echt toxische Kultur, in der wir leben und die sich so unmerklich breit gemacht hat. Ein absolutes Totalversagen der denkenden Klassen ist hier zu konstatieren.

  4. Es geht doch weniger um tatsächliche, objektive Ungerechtigkeiten als um die Ideologie, daß Gleichberechtigung nur unter dem Vorzeichen Frau diskutiert wird. Und daß man zwanghaft Benachteiligungen konstruiert, während man bei Männern nicht so genau hinsieht und mit Doppelstandards arbeitet.

    Es geht vor allem um die grundsätzliche Geisteshaltung bzw. Fehlhaltung in unserer Gesellschaft.

    Das ist das Unangenehme. Die Leute sind konditioniert bei dem Thema wie Tiere. Null Fähigkeit, selbständig zu denken. Siehe diese Ulla Jelpke jüngst.

    Männer gewärtigen vor Gerichten höhere Strafen als Frauen trotz gleicher Vergehen.

    Falschbeschuldigung ist ein großes Problem.

    Das Gewaltschutzgesetz.

    Der Empathy Gap in bezug auf Männer.

    Das Verleugnen von mütterlichem sexuellen Mißbrauch, egal ob bei Töchtern oder Söhnen.

    Jegliche Frauenquoten.

    Das eigentlich Absurde ist, daß die politische Klasse und Medienleute nicht im geringsten realisieren, daß das Ideal der Gleichberechtigung auch für Männer gilt.

    Und daß Gleichstellung ein Konzept ist, das auf Benachteiligungsspekulationen basiert sowie auf der unbewiesenen Annahme, Männer und Frauen seien gleich. Man glaubt ja, Gleichberechtigung sei Gleichverteilung.

    Und das sagen Professoren, gebildete Leute.

    Das Problem sind weniger echte Benachteiligungen, sondern der unfaßbar verlogene Zeitgeist. Das Zusammenleben könnte ohne Feminismus und Gleichstellungsideologie wesentlich entspannter sein. Dieser ganze Müll kostet eine Menge und setzt Gesellschaften unter Streß, wo eigentlich keiner sein müßte.


  5. „Also halten wir fest: bei der Eignung zum Polizisten, beim Sportunterricht und bei au pair werden Männer benachteiligt. Ebenso bei sozialen Berufen.
    1 und 3 sollte leicht zu lösen sein. 2 finde ich schwierig“

    ^^ Dies blieb bei ihr hängen… Kann es sein, dass viele aus der Woke-Blase überversorgt sind mit Bannlisten (die haben mWn teils beachtliche Größen), so dassdiese Lilly viele der Antworten gar nicht lesen konnte?

    Oder ignoriert sie die vielen berechtigten „DruKos“ (DRUnter KOmmentare S) mutwillig?

    Bei der Lebenserwartung gibt es mMn auch ungerechte Ungleichbehandlung:

    + diverse Vorsorge Untersuchungen bekommt Mann erst Jahre später bezahlt

    + obwohl Männer deutlich mehr Berufs-Unfälle, -Tote u. -Krankheiten haben gibt es einen staatlichen „Gesundheitsbericht“ fast ausschließlich für Frauen u. dies m.W.n. jährlich

    + Es gibt mehr Förderung u. Forschung für weiblichen Krankheiten, zB Brustkrebs vs Prostatakrebs

    + Als Gruppe zahlen Männer deutlich mehr in die Gesundheitsvorsorge ein erhalten aber deutliche weniger

    Bei den Suiziden glaube ich das viele Mädchen/Frauen damit einen Hilferuf absetzen welcher auch bereitwilliger und wohlwollender von der Umgebung beantwortet wird. Selbst erlebt: x Tabletten geschluckt, dann 4 Leute angerufen, dass man gleich sterben wird. Sie sagt aber einfach: Frauen begehen mehr Versuche als Männer, letztere wären „nur“ häufiger Tot weil sie „härtere“ Mittel verwenden würden. Ja aber was führt den bitte dazu?

    • Da in den Antworten die ungleiche Benotung im Schulsport angesprochen wird: Gibt es eigentlich irgendwelche sportwissenschaftlichen Erkenntnisse, die tatsächlich eine Unterscheidung nach Geschlecht im Grundschulbereich rechtfertigen? Hatte 2018/19 ein FSJ an einer Grundschule gemacht und bei den Bundesjugendspielen die extrem ungleichen Bewertungsmaßstäbe gesehen, die dort für die Verteilung der Ehren- und Siegerurkunden herangezogen wurden (und die auch mehrere Jungs als sehr ungerecht empfanden).

      Finde es wirklich schwierig, wenn den Jungs schon in vorpubertärem Alter vermittelt wird, dass sie für die gleiche Note viel mehr leisten als die – durchschnittlich gleich großen und gleich starken – Mädchen aus ihrer Jahrgangsstufe.

      • „die – durchschnittlich gleich großen und gleich starken – Mädchen“

        Interessanter Hinweis! ich habe nach einer belastbaren Quelle dazu gesucht und das hier gefunden: Referenzperzentile für anthropometrische Maßzahlen und Blutdruck aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) https://edoc.rki.de/handle/176904/3254

        Danach sind Median-Größe, -Gewicht und -BMI bei Jungen und Mädchen bis zur Pubertät nur minimal verschieden, jedenfalls sehr klein im Vergleich zur Varianz.

        Interessant wird es beim Körperfettanteil (S. 60ff und 86ff): der ist bei Mädchen merklich höher als bei Jungen, im Alter von 8-10 bei Jungen ca. 15.5-18%, bei Mädchen ca. 18-20%. Die Jungen dürften also etwas mehr Muskeln haben, aber die 2 Prozentpunkte sind nicht die Welt.

        Unklar ist, ob sie Vorteile beim Stoffwechsel haben.

        Jedenfalls rechtfertigt das allenfalls geringfügig höhere Anforderungen.

        Sind denn die Noten der Mädchen wegen der geringeren Anforderungen im Schnitt besser als die der Jungen?

        • „Sind denn die Noten der Mädchen wegen der geringeren Anforderungen im Schnitt besser als die der Jungen?“

          Bei den Bundesjugendspielen war der Anteil der Mädchen mit Urkunde tatsächlich höher als derjenige bei den Jungen. Was die Sportnoten am Schuljahresende angeht, kann ich das leider nicht beurteilen, die Bundesjugendspiele sollten dort aber immerhin 1/3 der Gesamtzensur ausmachen.

          In einer Dritten Klasse gab es – deswegen musste ich bei dem Twitter-Thread sofort daran denken – zwei Jungs, die ganz knapp an einer „normalen“ Urkunde (Siegerurkunde) vorbeigeschrammt waren und ausgerechnet hatten, dass sie als Mädchen mit einer Ehrenurkunde nach Hause gegangen wären. Gerade beim Werfen mussten die Jungs für eine vergleichbare Punktzahl fast das Doppelte leisten, was mir bei 9/10-Jährigen doch sehr unverhältnismäßig erschien.

    • „Oder ignoriert sie die vielen berechtigten „DruKos“ (DRUnter KOmmentare S) mutwillig?“
      Das nicht, aber sie hält Variationen von „Stimmt ja gar nicht! {Fußaufstampf}“ für ein überzeugendes Gegenargument. Klassischer Troll. Beste Antwort: Als Troll kennzeichnen, auslachen und ansonsten ignorieren. Argumente werden nur umgedreht und dienen ihrer Bestätigung. Zeitverschwendung.

  6. Wieso ärgert mich das?

    Kann es mir nicht egal sein, dass es da draußen dumme Kackbratzen gibt?

    Oder ist es der Gedanke, dass der Bundestag zu mindestens der Hälfte mit Menschen besetzt ist, die eher noch dümmer sind, was ich bei so einer Gelegenheit nicht mehr ignorieren kann?

  7. Auf Gästetoiletten hängt oft ein Schild mit der Aufforderung: „Bitte im sitzen pinkeln.“

    Noch nie habe ich ein Schild mit der Aufforderung gesehen: „Bitte im stehen pinkeln.“

    Krass ungerecht.

  8. „Beim gesellschaftlichen Umgang besteht schon ein ziemlicher Druck aufgrund überholter Männlichkeitsbilder, wenn man bedenkt was dann alles so als „schwul“ gilt. Ich denke das ist bei Männern oft noch stärker ausgeprägt als bei Frauen.“

    Antwort

    Toxische Männlichkeit ist ein absolutes Problem, aber führt so weit ich weiß nur bei sozialen Berufen zu Benachteiligungen

    Wer den Begriff toxisch Männlichkeit so selbstherrlich verwendet, sucht keine Antworten zu der Frage „eine Sache bei der ihr ungerechter behandelt werdet“ – sondern ist die Sache selbst.

    So geil, bei sowas nur im Strahl kotzen

    Wer für seinen aktuellen Aktionsmus 50 Jahre alte Beispiele braucht, ist nicht besser als AfD oder NDP.

    Ich freue mich ernsthaft auf Ausarbeitung diese feministischen Großmauls (kein Hass, sondern eine Feststellung die sich aus den Antworten auf Twitter ergibt.)

    Ich denke, wer, wie diese junge Frau, in einer Filterblase lebt, wird diese nie verlassen können, ohne selbst beträchtlichen Schaden an sich selbst anzurichten. Feministinnen sind dazu viel zu bequem.

    • Ich denke das ist bei Männern oft noch stärker ausgeprägt als bei Frauen.“

      Das liegt meiner Meinung daran, das gerade die Männer, die bestimmte Eigenschaften bei anderen Männern als schwul diskreditieren, psychisch besonders stark vom Konditionierungsdruck der Frauen geformt sind. Oft sind es auch Looser, die materiell oder gesellschaftlich nicht so erfolgreich sind und als einzige Chance bei Frauen zu punkten sehen, sich besonders hart – männlich zu geben und von vermeintlichen Weicheiern abzugrenzen. Man sieht also wieder, das für den Nicht-MGTOW die Angst weiblichen Erwartungsmustern nicht zu entsprechen ein großer psychischer Druck ist unter dem diese Männer stehen. Ironischerweise geben sie diesen Druck aber nicht an den Verursacher, die Frauen, zurück, sondern machen sich damit gegenseitig das Leben schwerer und auch ärmer, schade eigentlich.

    • Dass Frauen bis in die 70er nicht ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten durften, ist eine glatte Lüge.
      Wahr ist: Frauen durften immer schon Arbeitsverträge ohne Erlaubnis ihres Ehemannes abschließen. Bis 1977 gab es noch § 1356 BGB (von 1896), nachdem ein Mann unter bestimmten Voraussetzungen den Arbeitsvertrag einer Frau kündigen durfte. Der Paragraph war aber seit Geltung des GG schon nicht mehr anwendbar.

      • Exakt. Es stand sogar im Kommentar dazu drin, dass das Gesetz so nicht anwendbar ist. Entsprechend gab es auch nicht einmal den Versuch ein Gericht dazu zu bringen eine entsprechende Verfügung zu erlassen. Es war ja nicht so, dass der Gatte zum Arbeitgeber der Frau gehen konnte und den Arbeitsvertrag des Eherochens kündigen konnte.
        Aber das kann man wieder und wieder erklären, das interessiert Feministinnen nicht mehr. Die sind so indoktriniert wie der durchschnittliche Nazi. Die Idee, dass irgendeine feministische Horrorstory nicht stimmen könnte dringt da gar nicht mehr durch.
        Das Resultat ist aus meiner Erfahrung katastrophal. Selbst objektiv gut gestellte gebildete Frauen wachsen in der Überzeugung auf, dass es ihnen noch viel besser ginge wenn sie keine Frauen wären. Das macht natürlich unglücklich.

        • „dass es ihnen noch viel besser ginge wenn sie keine Frauen wären“

          Ich weiß nicht, ob die meisten Frauen das wirklich auf sich selbst beziehen.
          So sind zwar alle Frauen in meinem Bekanntenkreis davon überzeugt, dass Frauen im Allgemeinen schwer benachteiligt sind und dass man es als Frau im Leben viel schwerer hat.
          Fragt man aber nach, so heißt es, das beträfe natürlich nicht sie persönlich, und auch kaum jemanden, den sie kennen.
          Aber „da draußen“ gäbe es ja ganz viele Frauen, die bei der Bezahlung, in der Karriere, im familiären Bereich und überhaupt überall total diskriminiert und benachteiligt wären.
          Woher sie das wüssten? Ja, das hört man doch ständig in den Medien, und warum sollten die lügen?

          • Das ist richtig aber ich denke trotzdem, dass das abfärbt. Es muss ja was mit einem machen wenn man zu der Überzeugung kommt, dass man in einer zutiefst unfairen Gesellschaft lebt deren Benachteiligungen man nur durch Glück entgangen ist, obwohl man zum Opfergeschlecht gehört. Das macht doch den Kopf kaputt.

          • Es wird ihnen in der Schule, den Universität, den Medien, in Filmen und Serien, den Frauenorganisationen, falls sie in einer tatig sind, und von der Politik eingeimpft. Its know Khalessi! Und im Auswendiglernen sind Mädchen gut.

  9. gute Kommentare,

    aber sie hätte die Frage andersrum formulieren sollen, wo sind Männer bevorzugt, da wäre es einfacher zu antworten, hier schon mal meine Liste dazu:

    • Für Feministinnen sind Männer bei der Bewerbung auf Chefposten bevorzugt. Nur leiten sie es allein an der Anzahl Chefs im Vergleich zu den Chefinnen ab. Schaut man sich aber die Chancen an auf ein Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, sind die Chance für Frauen laut den Studien die in in 10 Jahren gesehen habe eigentlich immer Frauen im Vorteil.
      Und das ist ja nicht nur bei Chefposten so. Als sie mal wieder versucht haben durch eine Studie eine Benachteiligung durch das Frausein im Bewerbungsprozess beweisen wollten und dazu fake Bewerbungen mit nahezu identischen Profilen als Frau, als Mann, und ohne Angabe rumschickten, waren es Frauen die die höchsten Chancen hatten, dann ohne Angabe und dann die Bewerbung als Mann. Also mal wieder genau das Gegenteil von dem was Feministinnen behaupten.

  10. Es ist natürlich offensichtlich, dass die Frage rein rhetorisch war und sie damit nur zeigen wollte, dass Männer eben nirgends benachteiligt sind.

    Deshalb erklären Feministinnen auch alles, was hier als Antwort aufgezählt wird, als entweder a) selbst schuld, b) unvermeidlich oder c) gerechtfertigt.

    Das zeigt aber sehr schön, auf welchem Zirkelschluss das ganze Privilegiengeschwätz beruht:

    These: Männer sind privilegiert.
    Prämisse 1: Privilegiert ist, wer keine Benachteiligungen erfährt.
    Prämisse 2: Wer privilegiert ist, dessen Benachteiligungen zählen nicht.
    Schlussfolgerung: Männer sind privilegiert.

    Quod erat demonstrandum. Und dabei kann man „Männer“ durch jegliche Gruppe (auch Frauen) ersetzen; die Beweisführung stimmt immer.

    • Gut, das könnte man noch hiermit ergänzen:
      GG Art 6 Absatz 4
      GG Art 12a
      §1626a BGB
      §1631d BGB
      §19 BGleiG
      §36a SGB II
      §1 SGB IX
      §183.1 StGB
      § 226a StGB
      § 64 SGB IX
      § 166 (2),(3) SGB IX
      $ 195 (2),(3) SGB IX
      § 3 (1) AGG
      § 76 (4) AktG

      • Man könnte auch noch in die Schweiz bzgl. Renteneintrittsalter und Wehrdienstersatzsteuer schauen und vielleicht noch Österreich, aber da fällt mir auf Anhieb nichts ein.

        • Österreich hat meines Wissens auch ein niedrigeres Renteneintrittsalter für Frauen (2 Jahre?). Außerdem gibt es in Zügen ausgewiesene Frauenabteile. Hier eine Beschreibung von der Homepage des ÖBB:

          „Damenabteil (2. Klasse)
          Für allein reisende weibliche Fahrgäste haben wir in zahlreichen ÖBB Eurocity- und ÖBB Intercity-Zügen sowie in einigen Abendzügen ein Damenabteil eingerichtet. Die 6 Sitzplätze lassen sich – ebenso wie die Damenabteile im Liegewagen des ÖBB Nachtreisezugs – bis zu 3 Monate im Voraus reservieren. Männliche Fahrgäste bitten wir auf die übrigen Abteile auszuweichen und diese speziellen Plätze für Damen freizuhalten.“

          Ein Schelm, wer bei so etwas sofort an für Weiße reservierte Sitzplätze in Öffis oder auf Parkbänken denkt… 😉

          Aber mit solchen Beispielen braucht man narzisstischen, feministisch sozialisierten Prinzesschen wie der obigen Dame gar nicht erst kommen. Renteneintritt für Frauen ist natürlich nur ein kleiner Ausgleich für die sonstige endemische Einkommensdiskriminierung und Frauenabteile braucht es ja nur, weil Frauen sonst nirgends vor Männern sicher sind. Bla bli bla blubb!

          Außerdem geht es ja schließlich um Benachteiligungen HIER und nicht in gaaaaaaanz weit entfernten Teilen dieser Erde. Kann ja nicht sein, dass deutsche Männer sich noch die Benachteiligungen dortiger Männer unter den Nagel reißen, während Feministinnen ja nie auf die Idee kämen, ihre Opfernarrative ständig mit Beispielen aus irgendwelchen Ländern in Zentralafrika oder dem mittleren Osten zu untermauern oder gar irgendwelche Sachen von vor mehr als hundert Jahren hervorkramen…

  11. Was man hier nebenbei auch sehr schön sieht, sind die Doppelstandards beim Gummibegriff „Benachteiligung/Diskriminierung“. Will man diese für Männer diskutieren, kommt die striktest mögliche Auslegung zur Anwendung:
    1. Ist eine eigenverantwortliche Komponente vorhanden, sind die Männer selbst schuld. (Frauen, auf der anderen Seite, sind für ihre Berufswahl und die damit verbundene Bezahlung nie verantwortlich).
    2. Typischerweise: erfolgt die Diskriminierung nur gesellschaftlich, also nicht durch offizielle Organe oder von Gesetz wegen, ist es keine Diskriminierung, sondern toxische Männlichkeit, dh Männer sind selber schuld. (Frauen, die sich so anziehen, als ob sie männliche Aufmerksamkeit suchten, sind natürlich umgekehrt nie schuld, wenn sie die Aufmerksamkeit von den falschen Männern bekommen.)
    3. Darauf wurde bereits hingewiesen: während bei Frauen die gelebte Realität und die Erfahrung Beweis genug sein müssen, und sich jedes Nachfragen verbietet, müssen Männer alles durch Quellen belegen können, und wenn Madame die Quelle nicht gefällt, zählt sie nicht (Arne Hoffmann).

    Männer sollen also hinnehmen, dass ihre Anliegen klein geredet werden (und „nur“ Wehrpflicht, Pensionsantritt und Obsorge übrigbleiben, so als wären das Kleinigkeiten), gleichzeitig beklagt man sich aber bitterlich über die fehlende Solidarität, wenn umgekehrt wenig Bereitschaft da ist, die neueste Sau durchs Dorf mitzutreiben.

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