103 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 307 (17.02.2021)

  1. Ich habe mal ein wenig bei Telegram gelesen. Wahnsinn, was dort spekuliert wird.
    Die tollsten Verschwörungstheorien zu Corona:

    Wir werden durch die Impfung vergiftet
    Sie spritzen uns RFD Chips
    Bill Gates will 90% der Menschen ausrotten
    Es gibt einen Great Reset, was immer das ist
    Alles geplant
    Merkel ist Satan Anbeterin
    …..

    Ich halte die Bande schlicht für unfähig und korrupt.
    Meinungen? Erfahrungen? Ist das ein Thema?

      • Ich schätze, das hat nicht viel miteinander zu tun. Die Lügenmedien finden immer einen Irren, der als Strohmann taugt. Ebenso finden sich immer auch Vernünftige, zu fast jedem Thema. Es zeigt lediglich den Propagandacharakter der Massenmedien, dass sie jene nicht suchen…

    • Da kursieren eine Menge Desinformation und paranoide Theorien, manche glaubhafter manche weniger, manche einfach verrückt.

      Da die Realität ziemlich durchgeknallt ist und man schon Satire nicht mehr von Wirklichkeit unterscheiden kann, man außerdem unangenehme Meinungen eher zensiert, als sie zu widerlegen (was defakto als Schuldeingeständnis empfunden wird), schiesst das arg ins Kraut.

      Ein Beispiel ist z.B.
      https://www.legitim.ch/post/johns-hopkins-university-best%C3%A4tigt-impfverweigerer-k%C3%B6nnen-mittels-pcr-test-geimpft-werden

      Der Artikel stellt das durchaus richtig und mit Quellen dar, es gibt die Technik, es wäre theoretisch möglich das zu tun und in der Vergangenheit gab es Unfälle und ungenehmigte Tests an der Bevölkerung. Aber letztlich ist das Suggestion, denn Belege, dass es aktuell so ist, gibt es m.W. keine.

      Das Textverständnis und Logik der meisten Leute sind aber unter aller Sau und als Meldung kursiert dann schnell mal: „die machen xyz, das habe ich dort und dort gelesen“…

      Sagen wir mal so: das Vertrauen in die Massenmedien und die Politik ist großflächig verschwunden und wird nicht so bald wiederkehren. Verschwunden ist es durchaus zu Recht, was aber halt nicht bedeutet, dass auf social media und in den alternativen Medien alles Gold wäre, was glänzt… dummerweise überfordert eine Selbsteinschätzung und Abwägung von Argumenten aber die Mehrheit der Bevölkerung (auch mich hin- und wieder), ein Vakuum, welches sich schnell mit Gerüchten, teilweise auch absichtlicher Desinformation, füllt. Meines Erachtens zeigt sich da der ganze Schaden rabulistischer Manipulationen, Lügen und der Zensur. Nicht, dass die Verantwortlichen daraus lernen würden, im Gegenteil, sie werden ein „mehr“ davon fordern, jede Wette!

    • Du kannst finden was du willst. Nur sagen darfst du es nicht. Passt es nämlich nicht in die Filterblase der Leute in solchen Channels, fliegst du auch mal ganz schnell raus.

    • Die politischen und medialen „Eliten“ sind in den letzten ~20 Jahren definitiv durchgedreht und arbeiten gegen die Interessen der Bevölkerung. Das spüren viele Menschen intuitiv, ohne aber zu wissen was genau vorgeht und warum. Das ganze eskaliert mit dem Coronagedöns, es bricht jetzt ein Misstrauen hervor das schon lange gegärt hat. Auf dieser Gemengelage gedeihen Verschwörungstheorien, die ganz überwiegend Quatsch sind, außer ganz allgemein dass die „Eliten“ keine freundlichen Absichten haben.

      • „Eliten“
        Eine ganz scharfe Diskussion über diesen Begriff halte ich für nötig, angebracht.
        Wenn naemlich jemand heute von Spenden-oder Steuergeldern lebt, hält er sich schon für Elite.

        Und nein, ich halte gebildete und pflichtbewusste Menschen, die von meinen Steuern finanziert werden, nicht für übel oder schlecht. Für die zahl ich sogar gerne.

    • * beinhalten manche Impfungen die Zellreste abgetriebener Föten?

      * haften die Stoff-Hersteller bei evtl. noch nicht bekannten Nebenwirkungen?

      Nur zwei Fragen die in den Massenmedien kaum, oder wenn dann in kleinen, versteckten Nebensätzen behandelt wurden. Natürlich entsteht da ein Informationsvakuum und Misstrauen.

      Telegramm kenne ich noch nicht, bei 4chan lese ich regelmäßig einige Threads durch (naja überfliegen). Dort gibt es klare Anzeichen für sabotierende Beiträge, eine Art Stalking, wo kleine Interessensgruppen versuchen zu sabotieren (zB Biden-,Antifa- u. Transanhänger). Es werden Beiträge in Massen gepostet die die Stimmung und den Informationsgehalt vermiesen sollen, manche dort reagieren mit Gore-Clips (echt ekelhaft). Ich finde bei 4chan sind von 100 Beiträgen vielleicht 2 informativ, manchesmal gibt es dort richtige Informationsbomben, mit zig Quellen. Aber das allermeiste sind Gefühlsäußerungen, gepaart mit beleidigender Sprache u. Verachtung, weil …ist dort ja erlaubt… Ein ungeschriebenes Gesetz: Jeder Thread muss mindestens einmal ‚Nigger‘ enthalten…

      Lange Rede kurzer Sinn: Telegramm ist nur eine weitere Menschen u. Meinungsfarm, sicher schon infiltriert von diversen sabotierenden Gruppen, mit dubiosen Plattformbetreibern (Sitz irgendwo im arabischen Raum (Saudi Arabien(?))), die Privatsphäre ist dort höchst zweifelhaft geschützt, der einzige Vorteil ist: es wird fast gar nicht zensiert.

      Schuldig sind mMn die Mainstream Medien, welche einseitig berichten, abweichende Meinungen blockieren o. verbannen und bei vielen Themen, offene Diskussionen verhindern.

      Wichtig finde ich die Frage woher dieses Vermüllen unzensierter Plattformen kommt. Wer hat wohl Interesse daran die freie Meinungsbildung zu sabotieren u. diskreditieren?

  2. Ich hab mir neulich (mit meiner Frau) die Mini-Serie „Magnus Trolljäger“ angesehen, die man von der ARD-Mediathek streamen kann. Insgesamt ein schöner, schräger Humor, auch wenn es mir phasenweise zu albern war. Kann ich empfehlen. Ziemlich verdattert war ich allerdings, wie Vergewaltigung von Männern in den Folgen 5 und 6 als ein unglaubliches Spaß-Event dargestellt wurde.

    Hier ist ein Link:

    https://www.ardmediathek.de/ndr/sendung/magnus-trolljaeger/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80NjA4/1/

    Ab jetzt spoiler ich:

    Folge 5:
    Minute 13:17 bis 15:30
    Magnus, der gute Protagonist, wird von zwei Gnomen vergewaltigt. Das hört man an seinen Schreien im Hintergrund und das wird auch durch spätere Szenen nochmal deutlicher. Magnus ist das danach ziemlich peinlich, und er bittet den (guten) Troll, der die Vergewaltigung sehr lustig findet, die Sache für sich zu behalten.

    Minute 16:40
    Die Vergewaltigung findet der Troll dann aber so lustig, dass er es auch später nicht lassen kann, darüber zu witzeln: „Ich kann immer noch nicht glauben, dass die Gnome dich … (lacht). Nicht zu fassen.“

    Minute 27:00
    Magnus, als Troll verkleidet, und ein Amerikaner gehen an einer Hütte vorbei. Vor der Hütte wird ein böser Polizist, der für den Amerikaner arbeitet, hilferufend von den zwei Gnomen vergewaltigt. Magnus, der seine eigene Vergewaltigung erstaunlich gut verarbeitet hat, gibt dem Amerikaner Entwarnung: „Ein Gnomi-Ficktus. Das sind Gnome, die brutalen Sex pflegen. Das machen Gnome so. Besser, man stört sie nicht und lässt sie fertig werden. Wir haben ein Sprichwort in meinem Reich: Happy Gnom, happy home.“

    Folge 6: Schlusssequenz der Serie:
    Der böse Polizist wird als Teil der Rinde in einen Baum gesperrt. Dieser Baum ist eigentlich ein Tor zu einer Parallelwelt voller Gnome und Trolle, und man sieht quasi im Inneren des Baumes die beiden Gnome, wie sie lustvoll auf den nackten Arsch des bis in alle Ewigkeiten gefangenen Polizisten starren. Von außen ähnelt die Baumrinde dem Gesicht des Polizisten. Das erhöht den Spaßfaktor beim nächsten Waldspaziergang, weil man bei jedem Baum, dessen Rinde einem Gesicht ähnelt, sich die Szene nochmal vorstellen kann.

    Ja, und da frag ich mich, wie es wohl wäre, wenn wir einen Bond-Film zu sehen bekommen würden, wo wir uns am Ende daran ergötzen dürfen, dass eine Bond-Gegenspielerin einer Gorillaherde vorgeworfen wird, von der sie bis zu ihrem Ableben vergewaltigt wird.

    Um es ganz klar zu sagen: ich will nicht, dass die Serie vom Netz genommen wird. Auch nicht, dass geschnitten wird. Erstens aus Prinzip, und zweitens, weil die Serie wirklich unterhaltsam ist. Aber Kritik an diesen Szenen ist hier wirklich angebracht.

    • Danke. Klingt wie ein deutscher Blödelfilm, ist aber aus Norwegen.

      Offenbar sind die genauso bescheuert, wie deutsche Filmemacher. Nicht nur, dass Derartiges geschmack- und empathielos gegenüber Männern ist, es verhindert auch, dass man solche Filme mit der Familie anschaut. Das hat mich schon an den Bully Herbig-Filmen und den ganzen deutschen Klamaukfilmen immer geärgert, eigentlich optimal das man sowas mit den Kindern anschaut, aber es muss immer einer mit einer Riesenlatte durchs Bild rennen oder zweideutige Anspielungen u.ä. geben, so dass man peinlich berührt hofft, die Kinder fragen nicht, was das gerade zu bedeuten hatte. Echt zum kotzen!

      Eine kinderarme Gesellschaft produziert eben nur noch Schrott und die deutschen Drehbuchautoren scheinen eh nochmal speziell gestrickt zu sein. Ich kann auch die meisten Tatorte nicht sehen, gekünstelte, unfreundliche Figuren mit gescheiterten Lebensläufen in tristem Ambiente, kaum Humor, kaum positive Zwischenmenschlichkeit, kaum Originalität (vom Münsteraner Tatort mal abgesehen). Man würde sich das Leben nehmen, wenn die Wirklichkeit so trostlos wäre.

  3. Die Grünen haben Geld geschenkt bekommen:

    „Berlin – Es ist die größte Einzelspende in der Geschichte der Grünen – und sie kommt der Partei im Superwahljahr sehr gelegen: Wie die Bundestagsverwaltung am Dienstagabend mitteilte, haben die Grünen vom Pharma-Erben Antonis Schwarz 500 000 Euro erhalten.
    […]
    2020 war Schwarz einer von 83 Millionären, die einen Brief unterzeichneten, in dem sie die Politik aufforderten, sie in der Pandemie stärker zu besteuern. 
    […]
    Mit seinem Geld unterstützt Schwarz als Philanthrop seit Jahren nachhaltige NGOs und investiert in soziale Start-ups und Unternehmen. Er wolle „die Welt ein bisschen umkrempeln“, bekannte Antonis Schwarz vor ein paar Jahren. Eine Welt, die sich ein bisschen nach Biedermeier-Zeit anfühle. „Jeder versucht, sich eine kleine Nische einzurichten und darin glücklich zu sein“, sagte Schwarz der Zeitung. Spender Schwarz unterstützt auch Aktivisten wie das Zentrum für politische Schönheit oder die Umweltschützer von Extinction Rebellion. Zudem hat Schwarz die Guerilla Foundation in Berlin gegründet. Nach eigenen Angaben will die Stiftung einen „größeren Systemwandel in Europa“ bewirken.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/500-000-euro-von-pharma-erben-kritik-an-rekordspende-fuer-die-gruenen/26925538.html

    Interessant, von wem die Grünen Geld annehmen. Unterhalb von „Die Welt umkrempeln“ geht nix mehr……

    • Genau, so eine Art Ablasshandel. Wenn er auch noch Feminist und dahingehend Virtue Signaling betreibt, wäre es zudem wahrscheinlich das er Frauen belästigt hat, wie sehr viele andere Feministen vor ihnen.

      • Wenn er auch noch Feminist ist und dahingehend Virtue Signaling betreibt, wäre es zudem wahrscheinlich das er Frauen belästigt hat, wie sehr viele andere Feministen vor ihm.*

  4. Es eskaliert weiter:
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-gegen-frauen-spd-will-frauenfeindliche-motivation-gesondert-erfassen-a-8cdf4459-4952-4268-b63b-31121562a1c7

    Vorstoß der SPD: Frauenfeindliche Motivation soll bei Straftaten extra vermerkt werden
    Ann-Katrin Müller, Maik Baumgärtner, DER SPIEGEL
    6-7 Minuten

    Über frauenfeindliche Gewalt gibt es kaum Daten. Das soll sich ändern – zumindest, wenn es nach der SPD geht.

    So soll »Gewalt gegen Frauen bzw. die frauenfeindliche Motivation der Täter gesondert in der Polizeilichen Kriminalstatistik« erfasst werden, »um das Ausmaß dieser menschenverachtenden Verbrechen und Vergehen zu erfassen«, sagte ein SPD-Sprecher dem SPIEGEL.

    Auch begrüße man »ausdrücklich die Initiative für eine strafrechtlich zu sanktionierende, verhetzende Beleidigung«, wie es das Bundesjustizministerium von Christine Lambrecht (SPD) gerade plant und in Kürze vorlegen will, damit es noch vor der Sommerpause verabschiedet werden kann.

    Außerdem brauche es »entsprechende Curricular in der juristischen Aus- und Weiterbildung«, damit Staatsanwaltschaft sowie Richterinnen und Richter geschult würden, um eine »menschenverachtende Motivation des Täters als strafschärfend berücksichtigen« zu können, so der SPD-Sprecher.

    Seitdem jüngst der SPIEGEL über die von gewalttätigen Sexisten ausgehende Gefahr berichtete, gibt es eine Debatte zu möglichen Reformen. Denn der Onlinehetze gegen Frauen folgt tausendfach Gewalt im echten Leben, die Behörden aber unterschätzen das Problem – auch, weil sie keine Daten dazu erheben.

    Expertinnen hatten deswegen unter anderem gefordert, Frauenfeindlichkeit als eigene Ermittlungskategorie einzuführen. Außerdem solle der Strafgesetzbuchparagraf 46 zu strafverschärfenden Motiven um »geschlechtsspezifisch« ergänzt werden.

    Der SPIEGEL hatte dazu alle 222 weiblichen Bundestagsabgeordneten gefragt.

    64 Abgeordnete aus allen Fraktionen außer der AfD haben Fragen beantwortet.

    Drei Viertel von ihnen (73 Prozent), forderten, die Ermittlungskategorie einzuführen.

    34 Prozent sprachen sich zudem für eine Ergänzung des Paragrafen 46 aus.

    Auch Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), hält eine statistische Erfassung von Straftaten, die aus frauenfeindlichen Motiven begangenen wurden, in der BKA-Statistik »für sinnvoll«. Ihr Sprecher verweist dafür an das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU), das zuständig sei. Das wiederum hat ein entsprechendes Ansinnen gegenüber der »Zeit« bereits abgelehnt.

    Lambrechts Sprecher sagte außerdem, dass man sich in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen der Justizministerkonferenz für eine Verbesserung der Datenlage einsetze.

    »Die aktuellen Fälle frauenverachtender Hetze im Netz zeigen wieder, wie dringend erforderlich diese Strafverschärfungen und Ermittlungsinstrumente sind«, so der Sprecher. Deswegen müsse auch beim »Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität«, das gerade vom Bundesrat gestoppt wurde und nun im Vermittlungsausschuss behandelt werden soll, schnell eine Lösung gefunden werden.

    Auch Paul Ziemiak, Generalsekretär der CDU, verweist auf das Gesetzespaket und sagt: »Hasskommentare und hetzerische Parolen, besonders im Netz, bereiten den Boden für eine weitere Verrohung in der Sprache und sind Gift für unsere Demokratie.« Diese Spirale wolle man durchbrechen, »mit allen Mitteln, die dem wehrhaften Rechtsstaat und einer selbstbewussten demokratischen Gesellschaft zur Verfügung stehen.«

    Deswegen sei es wichtig, dass das Gesetzespaket gegen Hasskriminalität im Netz nun endlich in Kraft treten könne – und er verweist auf die Blockade der Grünen im Bundesrat. Zu den spezifischen Expertenforderungen, etwa, eine eigene Ermittlungskategorie für frauenfeindliche Gewalt einzuführen, äußert sich Ziemiak nicht. Das Wort »Frauen« kommt in seiner Antwort auf die Anfrage des SPIEGEL kein einziges Mal vor.

    Konstantin Kuhle, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, sieht ebenfalls »keinen unmittelbaren Handlungsbedarf für den Strafrechtsgesetzgeber«. Eine Ergänzung des Paragrafen 46 hätte »lediglich deklaratorische Wirkung«. Im Ergebnis könnte er »irgendwann so detailliert auf bestimmte Opfergruppen zugeschnitten sein, dass davon abweichende Tatmotive bei der Urteilsfindung nicht mehr angemessen berücksichtigt werden können«, fürchtet er.
    »Nicht konsequent genug«

    Der Innenpolitikexperte der SPD, Uli Grötsch, selbst früher Polizeibeamter, sieht das anders: »Ich halte es aufgrund des im SPIEGEL dargestellten Ausmaßes für dringend angezeigt. Zu einer zeitgemäßen Strafgesetzgebung gehört auch immer eine entsprechende Reaktion auf Deliktsfelder.«

    Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünenfraktion, Britta Haßelmann, kritisiert die Bundesregierung: Sie befasse sich »nicht konsequent genug« mit dem Thema: »Die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen von Frauen muss entschlossen geführt werden.«

    Prävention und besserer Schutz müssten endlich viel stärker in den Fokus gerückt werden. Sie plädiert für eine systematische Erfassung von frauenfeindlichen Gewaltverbrechen und sagt: »Wir fordern die Anerkennung von Frauenhass als politisch motivierte Kriminalität und wollen die Beratungsmöglichkeiten von betroffenen Mädchen und Frauen stärken.«

    Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ist für die Einführung einer eigenen Kategorie »Frauenhass« für die Kriminalitätsstatistik.

    Bei der Ergänzung des Strafrechtsparagrafen 46 warnt sie vor dem Begriff »geschlechtsspezifischer« Motive: »Das halte ich für ein zweischneidiges Schwert, das sich auch gegen die Frauen selbst richten kann«. So könnten mit dieser Begründung etwa manche feministischen Parolen, die als Beleidigungen oder Bedrohungen angezeigt werden, wegen vermeintlicher Männerfeindlichkeit verfolgt werden, sagt Jelpke.

    Um das zu vermeiden, sollte konkret Frauenfeindlichkeit oder Homophobie als Motiv benannt werden.

    Die Zeiten für eine Kritik am Feminismus sind gezählt, sollte das so durchgehen. Ich hoffe, dass Union und FDP (und AfD) ihren Rollen gerecht werden und die weitere Entwicklung zu verhindern wissen.

    Nichts hat meine Einstellung zu Frauen so negativ beeinflusst, wie der Feminismus.

    • „Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ist für die Einführung einer eigenen Kategorie »Frauenhass« für die Kriminalitätsstatistik. Bei der Ergänzung des Strafrechtsparagrafen 46 warnt sie vor dem Begriff »geschlechtsspezifischer« Motive: »Das halte ich für ein zweischneidiges Schwert, das sich auch gegen die Frauen selbst richten kann«. So könnten mit dieser Begründung etwa manche feministischen Parolen, die als Beleidigungen oder Bedrohungen angezeigt werden, wegen vermeintlicher Männerfeindlichkeit verfolgt werden, sagt Jelpke. Um das zu vermeiden, sollte konkret Frauenfeindlichkeit oder Homophobie als Motiv benannt werden.“

      Da plappert Ulla J. immerhin erfrischend offen und ehrlich frei heraus um was es geht und um wen es nicht geht 😀

          • Würde mich jetzt wundern wenn sie sich nicht als Feministin bezeichnet und „doch einfach nur Geschlechtergerechtigkeit will“.

            Man kann ja fordern das Hass gegen eine Gruppe unter Strafe gestellt werden soll, aber dann fast im gleichen Atemzug fordern das Hass gegen eine andere Gruppe weiterhin erlaubt bleibt muss, ist schon eine ziemliches Arschlochverhalten.

            Sie können es ja machen wie bei Beschneidungen: Die körperliche und sexuelle Selbstbestimmt darf mit ausdrücklicher Erlaubnis des Bundestages bei Jungen verletzt werden.
            Und nun eben bestimmt der Bundestag das man Männer hassen darf, Frauen aber nicht. Wegen der Gleichstellung.

    • „wegen vermeintlicher Männerfeindlichkeit“

      nein, dann wegen tatsächlicher 😉 Davon gibt es mehr als genug, nicht zuletzt institutionell!

      Wir sind wieder ins Zeitalter der institionellen Unterdrückung gekommen, durch zB „antirassistische Narrative“ paradoxerweise.

      Aber wie hätte sich die neue Unterdrückung anders tarnen können als durch eine drübergestülpte Befreiungs-Geschichte (vom „Patriarchat“ des Feminismus und andere Verschwörungsvorstellungen)?

  5. In der gestrigen Sendung der „Kulturzeit“ aus 3sat war das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit (das ja hier auch schon zur Sprache kam) Thema. Es gab ein Interview mit der Mitbegründerin Ulrike Ackermann, die im wesentlichen sehr gut argumentierte.

    https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/gespraech-mit-ulrike-ackermann-ueber-das-netzwerk-wissenschaftsfreiheit-100.html

    Bei 5:17 fragt die Moderatorin, ob Ackermann sich nicht auch etwas mehr Diversität für den Verein wünschen würde, immerhin sind 59 von 70 Mitgliedern Männer ohne Migrationshintergrund. Sie antwortet darauf , dass es eben darum gehe, Forschung betreiben zu können unabhängig von Geschlecht und Herkunft; man werde mit Sicherheit keine Quoten einführen. Die Moderatorin antwortet: „Nein zu Diversität, alles klar“.

    Es wird auch nicht ansatzweise auf die Argumentation eingegangen bzw. erklärt, warum man in einem Verein, der sich eben gegen diese Ideologie ausspricht, eben ihr folgen müsste. So als würde man einem feministischen Verein vorwerfen, dass er nicht die Interessen von Männern vertritt.
    Besser kann man das ideologische Brett vor dem Kopf wirklich nicht darstellen.

    • „Moderatorin antwortet: „Nein zu Diversität, alles klar“.“

      Soviel Dummheit ist schon wieder faszinierend. Die werte Dame am Regietisch hat offensichtlich kein Wort von dem verstanden, was Ackermann ihr gerade vorher erklärt hatte. Die Gehirnwäsche bei dieser Joutrnalistin war so intensiv, daß der Gedanke nicht mehr denkbar ist, daß Wissen unabhängig von identitäten Merkmalen sein kann, ebenso Forschung und Erkenntnisgewinn.
      Aber dank ihrer medialen Machtposition kann sie ihren Glauben mit einer enormen Reichweite dem Fernsehvolk eintrichtern. Warum kann man Journalisten nicht wie Politiker oder andere Personen in Machtpositionen abwählen?

  6. Eigentlich hatte ich die NZZ immer als recht vernünftig wahrgenommen, aber auch hier wird jetzt der feministische Vogel abgeschossen, diesmal in der Informatik, wo die KI’s sexistisch sind, weil sie von Männern gemacht wurden.

    https://www.nzz.ch/schweiz/es-gibt-keine-rosaroten-oder-blauen-gehirne-ld.1598703

    Als die Computertechnik noch in den Kinderschuhen steckte, war Programmieren kein angesehener Karriereweg. Die Angestellten waren unterbezahlt, und das gesellschaftliche Prestige fehlte dem Beruf ebenso wie eine anerkannte Berufsbildung. Mit anderen Worten: Informatikerin war ein typischer Frauenberuf.

    Die Gesellschaft der vierziger, fünfziger und sechziger Jahre konnte dies auch ohne Probleme mit den natürlichen Eigenschaften der Frauen erklären: Programmieren sei ganz ähnlich, wie einem Kochrezept zu folgen oder ein Menu zusammenzustellen, darin seien die Frauen doch gut. Zudem müsse eine Informatikerin bei der Arbeit nicht viel physische Kraft aufwenden. Auch das sei ein klarer Vorteil für die Frau, befand man.

    Doch dann geschah etwas mit dem Berufszweig, was den Frauen zum klaren Nachteil gereichte: Er wurde wichtig. Ab den siebziger Jahren nahm die Digitalisierung verschiedener Arbeitsbereiche stetig zu. Spätestens ab den neunziger Jahren war der Mikrocomputer, das also, was wir heute als Computer verstehen, im Arbeits- und im Privatleben allgegenwärtig. Menschen, die programmieren konnten, wurden immer gefragter, ihre Löhne stiegen, Prestige und Einfluss nahmen zu. Mit anderen Worten: Informatiker wurde ein typischer Männerberuf.

    • Mit aller Gewalt wollen sie Frauen zu Opfer machen.
      „Hört her, ihr armen Frauen, sobald ihr etwas wichtiges tut, kommen Männer und nehmen es euch weg!“
      Also, warum überhaupt noch anstrengen?

    • Aus dem Artikel:

      «Nun haben wir eine digitale Welt, die von einer Menschengruppe entworfen, realisiert und gewartet wird, die zu 85 Prozent aus weissen Männern der oberen sozioprofessionellen Gesellschaftsschicht besteht. Es ist schwer vorstellbar, dass diese Menschengruppe den digitalen Wandel zum Vorteil von uns allen wird vorantreiben können», sagt Collet.

      Die interessante Frage an Frau Collet wäre nun gewesen: Warum erscheint ihnen das eigentlich schwer vorstellbar?

    • Was für ein Satz!

      „Doch dann geschah etwas mit dem Berufszweig, was den Frauen zum klaren Nachteil gereichte: Er wurde wichtig.“

      Anders ausgedrückt: In einem Bereich, in dem Leistungswille, Disziplin und Können — kurz: das Ergebnis — zählt, haben Frauen keine Chance.

      Was für ein sexistischer Autor.

      • Es ist außerdem ein Plagiat, denn genau diese dummdreisten (und weitere falsche) Argumente wurden in einem New York Times Artikel vor ca. einem Jahr ebenfalls verwendet. Ich krame den bei Gelegenheit noch einmal raus.

        Drei Gründe, warum „Informatik“ Anfangs ein „Frauenberuf“ war:
        1. Es gab Informatik in der Anfangsphase gar nicht als Studienfach – die formale Qualifikation des Berufszweigs existierte nicht. Der Trick ist, eine (heutige) formale Qualifikation rückwärts in eine Zeit zu transportieren, in der diese gar nicht existierte.

        2. Auf Grund der Beschränkung der Hardware war eine aufwändige Programmierung überhaupt nicht möglich. Viele Rechner operierten noch mit Lochkarten, in die Löcher geknipst wurden zur Programmierung. Das als Großrechner geltende System 360 von IBM hatte ursprünglich 4 Kilobyte RAM, 1971 ausbaubar bis 32. Das führt zu Punkt

        3. Firmen, die sich solche Rechenanlagen leisten konnten waren rar und groß. Großfirmen boten jedoch ganz ordinäre 9 to 5 Jobs an, die bestens mit der Familie zu vereinbaren waren.
        Ganz anders gestalteten sich die Arbeitsbedingungen, als kleine Start-Ups im Bereich Hard- („Heimcomputer“) und Software auf den Markt drängten.
        Ich will diese, die Gesundheit und das Privatleben ruinierenden Arbeitsbedingungen nicht beschönigen (man muss sich nur einmal durchlesen, wie der Macintosh entstand), aber das waren die Arbeitsbedingungen, auf die die Mehrheit der Frauen keine Lust hatte.

        Es gibt noch weitere Faktoren, aber aus meiner Sicht sind das dir drei wichtigsten Punkte, die als rationale Erklärung einer Entwicklung gelten können und die ohne „Diskriminierung“ auskommt.

    • Fake News.

      Diese „frühen weiblichen Programmierer“ hatten ganz simple, repetitive Aufgaben zu erfüllen. Nach Vorgaben von studierten Personen, Löcher ausstechen, den Computer damit Füttern, die Ergebnisse zu den Auftraggebern tragen, und bei Fehlern die Ursprungs-Karte zu markieren,

      Mit „Programmieren“ im heutigen Sinne hat das IMHO wenig zu tun.

    • „Als die Computertechnik noch in den Kinderschuhen steckte, war Programmieren kein angesehener Karriereweg.“
      Wann steckte die Computertechnik in den Kinderschuhen?
      Der Zuse hat den Z3 Anfang der 40er Jahre konstruiert….
      Assembler gibts auch seit den 50ern – wer hat sie als erstes entwickelt? Ein Mann…
      Die Programiersprache Fortran gibts seit den 50er Jahren – wer hat es entwickelt? Ein Mann….
      In den 60ern kamen die ersten richtigen Betriebssysteme, Spiele ja sogar die Maus.
      Wenn man das als ‚Kinderschuhe‘ verstehen will – da wurde hauptsächlich im universitären Umfeld daran gearbeitet, weniger im industriellen Umfeld. Man muss sich dann nur Jahrbücher anschauen mit den Namen und kann das Geschlecht der Leute, die sich damit beschäftigen daran ablesen. Ich würd ja mal wetten, dass 99% davon Männer waren.
      Naja wenn es auf Universitäten (TU Darmstadt) Ende der 50er bereits Lehrstühle gab, wieso kann das dann kein angesehener Karrierweg sein?

      „Die Angestellten waren unterbezahlt, und das gesellschaftliche Prestige fehlte dem Beruf ebenso wie eine anerkannte Berufsbildung“
      Wirklich? IBM wurde doch in den 60ern mit OS/360 recht erfolgreich kommerziell. Und natürlich gabs damals schon Informatikabschlüsse.

      „Mit anderen Worten: Informatikerin war ein typischer Frauenberuf.“
      Wie man auf diesen Schluss kommt, erschliesst sich mir nicht. Wenn ich bei der Müllabfuhr arbeite, geniess ich auch kein besonders Berufsprestige. Nach der Logik des Artikels müsste das dann ja auch ein typischer Frauenberuf sein.

      „Programmieren sei ganz ähnlich, wie einem Kochrezept zu folgen oder ein Menu zusammenzustellen, darin seien die Frauen doch gut.“
      Nö der Vergleich ist absolut hinkend. Programmieren ist NICHT einem Kochrezept zu folgen, sondern das Rezept selbst zu erstellen.

      • „„Programmieren sei ganz ähnlich, wie einem Kochrezept zu folgen oder ein Menu zusammenzustellen, darin seien die Frauen doch gut.“
        Nö der Vergleich ist absolut hinkend. Programmieren ist NICHT einem Kochrezept zu folgen, sondern das Rezept selbst zu erstellen.“

        Damals war das etwas anders. Wie Komu oben schon richtig anmerkte, war „programmieren“ in den Anfangszeiten keineswegs wie (um im Bild zu bleiben) die Erstellung von Rezepten, sondern die schlichte Umsetzung von „Rezepten“ durch Erstellung passender Lochkarten nach Vorgabe. Also eher ein Sekretärinnenjob, nicht zu vergleichen mit dem, was wir heute unter programmieren verstehen.
        Dass die Wandlung eines Berufsbilds von repetetiver, hauptsächlich Sorgfalt erfordernder, mäßig vergüteter Tätigkeit in eine Fachkenntnis, Lösungsorientiertheit und Enthusiasmus erfordernde Tätigkeit mit (zumindest potenziell) hoher Vergütung die Geschlechterverhältnisse erheblich beeinflusste, bedarf wohl kaum Frauenfeindlichkeit als Erklärung.

  7. Die Zeit hat den Klassismus für sich entdeckt. Vielleicht wird nach Sexismus und Rassismus jetzt die nächste Sau durchs Dorf getrieben.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-02/klassismus-soziale-gruppen-soziologie-literatur-gesellschaft

    Wurde vor dem Hintergrund des Aufstiegs rechtspopulistischer Kräfte zuletzt immer wieder diskutiert, ob linke Parteien die Arbeiterklasse vergessen haben, ja, sie die klassischen Industriearbeiterinnen und -arbeiter durch die Fokussierung auf „die neue Mitte“ mittlerweile sogar im Stillen verachten, ging es dabei in der Regel um die Berg- und Stahlarbeiter im amerikanischen Rust Belt oder die Kumpel in der Lausitz. Selten hingegen um migrantische Frauen im Reinigungs- oder Gastronomiebereich. Das soll die einen nicht gegen die anderen ausspielen. Im Gegenteil, die Anliegen beider verdienen Aufmerksamkeit und Gehör. Es verdeutlicht jedoch, dass Klassismus nicht isoliert existiert, sondern stark mit sexistischen und rassistischen Strukturen verklammert ist. Sprich: Wessen Belange Aufmerksamkeit erfahren und wer wie lautstark Anerkennung einfordern kann, das hängt tendenziell auch davon ab, welche Hautfarbe und welches Geschlecht im Spiel sind.

    Ich hatte mich beim Lesen schon gefragt, wo die Einschränkung bei der Theorie kommen würde, denn wir wissen ja, dass die Grundlage von Rassismus schwarz = gut und weiß = schlecht ist, und die von Sexismus Frau = gut und Mann = schlecht. Die Zeit kann also nicht plötzlich sagen, dass generell arme Menschen Aufmerksamkeit verdienen, denn da könnten ja weiße Männer dabei sein, also behauptet man einfach, dass die weißen Männer ja Aufmerksamkeit bekommen, die nicht-weißen Frauen aber nicht. Problem gelöst.

    • Das Problem, das die Zeit hat ist überwindbar, es benötigt praktisch die Quadratur des Kreises:

      Es sind ja sie selbst, die eine neue Klassenpolitik aus der Taufe gehoben haben mit ihrem feministischen Sexismus und dem antiweissen Rassismus. Das als ihr Gegenteil, nämlich „Emanzipation“ zu verkaufen dürfte extrem schwer bis unmöglich sein. Daher werden sie von der Klassenfrage sicher die Fingerchen lassen, da verbrennt man sich viel zu leicht dran, besonders als antiintellektueller hirntoter „Zeit“-Schreiberling!

    • Das „privilegierte Geschlecht“. Ist ganz offensichtlich, wer das hier ist 😉

      Daher auch diese unbehelligte Dreistigkeit, die umso durchschlagender ist, desdo mehr sie sich mit Dummheit verbindet….

  8. das ist mal äh … exemplarischer Multikulturalismus … der neuen US Präsidentschaft….
    das ist voll zum Fremdschämen!

    So sieht es aus, wenn Merica nicht mehr First gesehen wird. „Sollen die anderen sich doch alle umbringen, geht uns nix an.“ ist wirklich keine amerikanische Einstellung. Ausserdem ist sie anti-globalistisch, seltsam, dass dies keine negativere mediale Reaktion erfährt! Aber Biden kann sich alles erlauben. der darf das.

    • Ja, was Biden da gebracht hat war schon ein Hammer.
      Hier zum nachlesen:

      https://www.irishpost.com/news/joe-biden-defends-china-on-human-rights-record-and-accusations-of-genocide-and-torture-citing-cultural-differences-204074

      OK, Dein „ist wirklich keine amerikanische Einstellung“ stimmt so nicht, Isolationismus war seit Gründung der USA eine starke politische Grundströmung. Überlagert höchstens seit ~1915 von der ökonomischen Notwendigkeit die Nummer 1 sein zu müssen, um die globalen Business-Regeln machen zu können.

      Biden wirft jetzt Hongkong und letztlich auch Taiwan den Pekinesen zum Fraß vor, sozusagen als sein Dankeschön zur Inauguration.

      Und hofft wohl mit den USA als Nummer 2 hinter China könne seine Sippe auch noch gute Deals machen. Wird halt nicht funktionieren. Aber für solch weiterreichende Gedankengänge ist er vermutlich schon zu dement.

    • „Horrifying to listen to the leader of the free world intellectualize a dictator’s murderous rationalization“

    • Die USA können dagegen nichts tun. Das war auch Trump klar, aber da moralische Empörung immer gut zieht, hat er das für seine multilaterale Agenda genutzt.

      So war es doch immer, als ob die USA irgendwas mit Moral am Hut hätten, das war immer nur Vorwand für die dummen Massen. Bemerkenswert ist, dass dieser Lack offenbar nicht mehr nötig ist. Die wahren Absichten werden immer offener zur Schau getragen. Trump wollte Wirtschaft ins eigene Land zurückholen, was Biden will? Wer weiß, vielleicht sich als großer Friedensstifter inszenieren und weiteres Outsourcing für die Kapitalmächtigen ermöglichen.

      Biden bzw. das ganze amerikanische Establishment hat das eigene Land längst an den Globalismus verhökert, nicht anders, als unsere Politiker. Was der da praktiziert ist ein „freie Fahrt für freie Konzerne (was kümmern mich die Menschen)“. Die westlichen Eliten platzen doch vor Bewunderung fürs chinesische Modell, Autoritarismus, social scoring-Systeme zur Erzwingung der Gleichschaltung, abgeschirmtes Internet usw. da läuft der Dame im Kanzleramt sicherlich die Vorfreude die Beine runter…

  9. Zur Abwechslung mal etwas über Corona….:

    „In der zweiten Welle der Corona-Pandemie haben sich offenbar in Berlin-Mitte deutlich mehr Menschen mit dem Virus infiziert als bisher offiziell getestet und registriert. Das geht aus einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Bezirksamtes Mitte hervor, deren Ergebnisse am Mittwoch veröffentlicht wurden.
    […]
    Demnach gab es in dem Bezirk 2,2 mal mehr Covid-Fälle als bisher bekannt. Die Daten beziehen sich vor allem auf die zweite Novemberhälfte 2020. Damals waren fast 2300 Bewohner des Bezirks von Fachleuten untersucht worden.
    […]
    Aus zwei Orten sind die Ergebnisse bereits auf der RKI-Webseite veröffentlicht: In Bad Feilnbach wurden 2,6-mal mehr Infektionen nachgewiesen als zuvor registriert, in Kupferzell sogar 3,9 mal mehr.

    Weil bei nachweislich mit Corona infizierten Menschen allerdings häufig gar keine Antikörper (mehr) nachweisbar sind, liegt der tatsächliche Anteil der Menschen, die bereits mit Sars-Cov-2 infiziert waren, wohl noch höher.
    Wieler machte jedoch mit Blick auf die mögliche Immunität nach durchstandener Infektion insofern wenig Hoffnung: „Wir wissen, dass die verschiedenen Coronaviren insgesamt keine hohe Immunität hinterlassen.““

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/antikoerper-studie-in-berlin-mitte-doppelt-so-viele-infektionen-wie-offiziell-registriert/26925602.html

    Das ist schon recht interessant.
    Noch interessanter ist aber, daß das Bezirksamt Berlin-Mitte der Tagesschau verboten hat, die Pressekonferenz, auf der diese Studie vorgestellt wurde, live zu streamen. Mit einer mehr als fadenscheinigen Begründung:

    https://www.tagesschau.de/investigativ/studie-rki-berlin-101.html

  10. Mal wieder was anderes: ich lese ja gerade den IGAAP-Bericht Nr.3 und in der riesigen Sichtungstabelle (über 400 Einträge) zu Sichtungen im norddeutschen Raum (bis zurück ins Mittelalter) bin ich auch über einen Eintrag gestolpert der mich verblüfft hat, weil ich noch nie davon gehört hatte.

    Ihr kennt vielleicht die Geschichten von angeblichen „Marienerscheinungen“ in Lourdes (1858) oder die, die zum „Sonnenwunder“ führten (1917) aber tatsächllich gab es einen sehr ähnlichen Fall in Deutschland, zur Nazizeit! Ich habe nach den Eckdaten gesucht und man findert tatsächlich recht detaillierte Beschreibungen:
    http://www.blattus.de/spuren/heede.html
    Illobrand schreibt natürlich neutral von „Zeugen“ und „Entitäten“, stuft den Fall aber als S3 P3 ein, d.h. m.W. alternative Erklärungen gibt es nur, wenn man wesentliche Teile des Berichtes „grob ändert“ und er basiert auf einer „als zuverlässig eingestuften Quelle“.

    Faszinierend. Ich frage mich was dahinter steckt, halte es aber für ausgeschlossen, dass die Kinder sich das ausdachten. Staatlicherseits war es jedenfalls nicht organisiert, denn die Gestapo unterband den zunehmenden Menschenauflauf letztendlich mit Gewalt und die Kirche machte gute Miene zum bösen Spiel und half die Sache zu beerdigen.

    • Eine umfassende Auswertung der Tabelle fehlt leider noch, aber einige bemerkenswerte Daten hat Illobrand schon rausgezogen.

      So sind etwa 49 Sichtungen mit militärischer Beteiligung, davon 3 (zusätzlich?) mit Abfangversuchen, sowie 16 Fälle mit Beteiligung der Polizei.

      Es gibt 174 Fälle mit einem Zeugen, 108 mit zwei Zeugen, 93 mit 3-20 Zeugen, 39 mit 21-100 Zeugen, 2 mit 101-1000 Zeugen und einen mit mehr als 1000 Zeugen.

      Weiterhin gibt es 172 Fälle „close encounter of the first kind“ (Sichtungen mit weniger als 150m Abstand zum Objekt), 42 Fälle „close encounter of the second kind“ (Sichtungen mit physikalischen Wechselwirkungen),33 Fälle mit „close encounter of the third kind“ (Sichtungen mit bzw. von fremden Wesen und 18 Fälle „close encounter of the fourth kind“ (vermutete Entführung, direkter Kontakt mit Entitäten). Unter den Fällen finden sich weiterhin 26 Landungen und ein Absturz. usw.

      Sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass höchstwahrscheinlich maximal 10% der Sichtungen weitergemeldet werden bzw. an eine Stelle gelangen, die sie ernst nimmt und weiter untersucht. Gerade bei Polizei, Militär und Luftfahrt gehört viel Glück dazu, dass etwas nach außen dringt, denn natürlich geben die nicht gern zu, etwas nicht erklären zu können, den Zeugen droht darüber hinaus im schlimmsten Fall Jobverlust und Klinikeinweisung, weil ja klar ist, dass jemand spinnt, wenn er sowas beobachtet… 😉

  11. Guten Morgen liebe Leser

    „Der Erlkönig“ genderneutral

    und eine Ballade aus dem BMW Z4 Forum:
    Gendersprech-Ballade​

    von hahadi

    Sein oder Nicht-Sein:
    War das nicht Hamlets Frage?
    IHR oder Nicht-IHR:
    Der Irrwitz „Gender-Plage“!

    Hört Kinder, Gäste, Clubmitglieder –
    Mit „-Innen“ erst seid ihr komplett!
    Die Macho-Sprache habt ihr über?
    Dank GPS1) sprecht ihr perfekt!

    So grüßt ihn schon, den Gesslerhut,
    sprachblind-strebsame Wichte!
    Das Streben unser niemals ruht,
    Schreibt nicht nur Sprachgeschichte…denn:

    „Er“ und „Sie“ im Sprachenbau
    Nix Bio-, alles Soziologik!
    Queer umzusexen Mann und Frau
    Hilft Gendersoziopädagogik.

    Die Ehe – die „von gestern“,
    Die wir getrost belästern,
    Weil: „Hetero macht krank“.
    Jetzt ist sie endlich unser,
    Braucht nicht Mutt-/Vatis Rumser,
    Den Nachwuchs zeugt die Samenbank!

    Die ProstatapatientIn ruft:
    Wie werd’ ich jetzt bloß eingestuft?
    Dafür schneit’s Forschungsmittel locker –
    Erkenntnisse? Man fällt vom Hocker.

    Die Genderforschpriester,
    Und Sprachbauminister,
    Zer*schießen die Wörter,
    Zer/stückeln die Sprache –
    Die Genderei trifft selbst
    manch heilige Sache:

    Maria-Josefs…… Eselin?
    Zur Eselei Apostel*_/In,
    Und Osterhäsin, Jünger*_/In?
    Herr Frau Professorx ist perplex:
    Gott’s Engelin sucht UNI-Sex!
    Dieweil „das“ Weib zur Hölle reist…
    So hilf doch, heil’ger Gendergeist!

    Noch grüßen sie freundlich euch „Heut’ schon
    gegendert?“
    Ach, wie – etwa nicht? – „Das wird jetzt geändert!“
    Sie sprechen gern sanft, doch politisch bewegt,
    Denn längst brennt ihr Wille im Sprachgrill, erregt –

    Uns Gestrige korrektzurösten,
    Die wir bewusstseinsschlaff dumm dösten,
    Stumm sehnend, dass sie uns erlösten.

    Unrecht – ward es jemals Recht durch
    Korrektsprech, durch Politsprakrobatik?
    Wird es gerächt durch „Schänderei“ der Sprache?

    Verfluchte Polit-Mache!

    Gruß Sense

  12. Was wohl die Fräuleins von der Duden-Redaktion zu diesem britischen und australischen Vorstoß sagen?

    Aus „Muttermilch“ wird in Krankenhäusern „menschliche Milch“.

    Auf Twitter wurde die Entscheidung der Kliniken gar als „frauenfeindlich“ bezeichnet, von einer „Auslöschung von Frauen“ war die Rede.

    In einem universitären Gender-Handbuch aus Australien ist dieser Vorstoß auch aufgenommen.

    Zwar identifizierten sich viele Studierende als „Mütter“ oder „Väter“, es brauche jedoch Begriffe zur Elternschaft, die jene Menschen einschlössen, die sich nicht mit einem binären Geschlecht identifizierten. Bei seinen Empfehlungen verweist das Handbuch auf eine Studie von 2019, die bestätige, dass Betroffene durch eine nicht inklusive Sprache isoliert und geschädigt werden könnten.

    Welche Schäden könnten das sein? Etwa Stottern?

    https://www.welt.de/vermischtes/article226564299/Zwei-britische-Krankenhaeuser-empfehlen-gendergerechte-Begriffe.html

    • Nicht gebärender Elternteil unser im Himmel
      geheiligt werde dein (neuer schwieriger) Name
      Dein Reich komme (gar nicht infrage).
      Dein Wille vergehe,
      wie im Himmel so auf Erden.

      Der feministisch-klassische Orangenhaut-Schenkelklopfer ist ja nun schon Jahrzehnte alt: „Als Gott den Mann schuf, übte sie bloß.“

  13. Wer noch die Grünen wählt oder in dieser Partei verbleibt ist ein scheiss Rassist und ein Antidemokrat sowieso ….

    und hier die rassistische New York Times dazu:

  14. Duluth Model live in Action

  15. Ich suche mich gerade blöd:
    Vor ein paar Jahren ging doch dieser Tweet/Instagram-Kommentar/… vom Account des Funk-Formats „Auf Klo“ rum, der ungefähr „Beleidigte heterosexuelle Männer <3" lautete.

    Hat eventuell jemand den Link oder einen Screenshot greifbar? (Es würde auch was anderes helfen, das kurz und greifbar die Misandrie der Macher illustriert.)

    TIA,
    B20

  16. über die Rechtstaatfeindlichkeit der Grünen mach ich mir mehr Sorgen als um die der AfD

    • Alter, haben die nen Sockenschuss!!! Aber da zeigt sich halt wieder das autoritäre und totalitäre Gemüt.

      Und dann diese Argumente:

      „Wir möchten, dass die Menschen bei offenem Fenster schlafen können und Kinder wieder auf der Straße spielen“

      Aber sobald dieselben Leute in ein Auto steigen und irgendwo hinfahren wollen, sind sie keine Menschen mehr? Wohl nicht, denn dann sind sie sofort Unholde, die dafür sorgen, dass die in ihrer Menschlichkeit verbliebenen Menschen nicht bei offenem Fenster schlafen können. Wie kann man so wenig Gefühl für unterschiedliche Interessenlagen haben, welche ganz nebenbei nicht selten von einzelnen Individuen allesamt gleichzeitig getragen werden. Ja, es mag für vernagelte Ideologen schwer vorstellbar sein, aber es gibt viele Menschen, die nachts gerne bei offenem Fenster schlafen, aber auch gleichzeitig gerne frei in ihrer Mobilität sind, wo ein frei zur Verfügung stehendes Auto, welches zu Nutzen einem nicht von Totalitaristen zu Nutzen untersagt worden ist, sehr gut weiterhilft.

      „In Berlin sind zu viele Autos auf der Straße und verschmutzen die Luft durch Reifenabrieb…“

      Hääää??? Luftverschmutzung durch Reifenabrieb??? Ja, Autos verschmutzen die Luft, aber der Reifenabrieb käme mir da als Faktor nicht zuerst in den Sinn. Der sorgt eher für eine Verschmutzung der Straßen. Wieso kommt diese Spinnerin denn bei Luftverschmutzung als erstes auf Reifenabrieb und nicht auf die viiieeel näher liegenden Abgase?

      „…egal ob Elektro oder Diesel.“

      Ah, daher weht der Wind. Der totalitäre Geist hat vorgesorgt. Gerade im woken Berlin ist sonst die Gefahr zu groß, dass zu viele Bürger sich in Bezug auf ein Argument basierend auf Abgasausstoß durch die Anschaffung eines voll progressiven E-Autos vom Haken retten. Es geht eben darum, Autos generell zu verbannen, deren Nutzung geradezu zu kriminalisieren, denn sie „gefährden unnötig Menschenleben“.

      Gerade vor dem Hintergrund der Gefährdung ist natürlich das, was Berlin braucht, noch mehr durchgeknallte Fahrradfahrer, die nicht nur auf der Straße, sondern auch auf Bürgersteigen, in Fußgängerzonen und bei Bedarf auch mal einfach querfeldein ohne Rücksicht auf Verluste drauflosheizen, vor denen man, wenn man mal die Anekdoten des Pestarztes auf seinem Blog zugrunde legt, wirklich nirgends seines Lebens sicher sein kann – was übrigens gerade für spielende Kinder gilt. Bornierte Arschlöcher, die meinen, Verkehrsregeln seien immer das, was ihnen temporär gerade selbst am besten zu Passe kommt, die sich benehmen, wie die Axt im Walde, nur halt überall und nicht nur auf Straßen, wie es die bösen, bösen Autofahrer tun und sich dabei stets im Recht fühlen. Ehrlich, das, was man gerne Mercedesfahrern in Bezug auf Vorfahrt vorgeworfen hat, gilt für viele Radfahrer allumfassend: die denken, sie hätten sish mit ihrem Drahtesel gleich „immer im Recht sein“ serienmäßig dazugekauft… 😦

      Würde mich echt nicht wundern, wenn Berlin die nächsten zehn Jahre einen rapiden Bevölkerungsschwund erleidet. Wer will mit totalitärem Geschmeiß wie diesem denn bitte schön noch freiwillig zusammen in einer Stadt leben müssen?

      • „Es geht eben darum, Autos generell zu verbannen, deren Nutzung geradezu zu kriminalisieren“

        Das war schon die tiefste Herzensangelegenheit aller irgendwie „alternativ“ Linken vor 40 Jahren. Es ist der unmittelbare Ausdruck eines Antimodernismus. Deshalb sind diese Leute auch gegen Demokratie (statt dessen träumen sie von „Basisdemokratie“), Egalitarismus, Meritokartie, Kapitalismus, Liberalismus, Wissenschaft und all das. Der deutsche Bauer hat auf seiner Erdscholle autark zu sein, heute auch mit der Energieversorgung! Unsere Gesellschaft hat noch nicht wirklich kapiert, auf welchen zutiefst reaktionären Trip sie sich da eingelassen hat …

      • Als ich das gepostet habe, hat jemand sich schon mal den Unterbau dieser Aktivistinnen angeschaut und wenig überrascht geht das auf die Grünen zur.

        „Wir möchten, dass die Menschen bei offenem Fenster schlafen können und Kinder wieder auf der Straße spielen“

        Die Alternative wäre aufs Land zu ziehen. Ah nee, Eigenheime wollen die Grünen auch verbieten.

      • „Luftverschmutzung durch Reifenabrieb???“

        Reifenabrieb soll tatsächlich ein erheblicher Faktor bei der Feinstaubbelastung sein.
        Ist übrigens bei Elektroautos wegen der Leistungsparameter größer als bei Verbrennern, und im Gegensatz zu Stickoxiden ist Feinstaubbelastung offenbar durchaus in gewisser Weise gesundheitsgefährdend, was den Kreuzzug gegen Verbrenner in Städten noch sinnloser macht.

  17. Warum sagt – nota bene – Aussenminister Maas immer nur was zur Innenpolitik? Heute:

    „AfD als geistige Brandstifterin längst ein Fall für den Verfassungsschutz“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article226669793/Heiko-Maas-AfD-als-geistige-Brandstifterin-laengst-ein-Fall-fuer-den-Verfassungsschutz.html

    Das sollte doch der Innenminister machen….

    Als Aussenminister sollte er etwa sagen: „Der Iran ist längst der Fall für einen Regime-Change, überziehen wir ihn mit Sanktionen und Krieg.“

    Damit er das nicht sagen muss, gibt er sich mit Dingen ab, die ihn gar nichts angehen. So lenkt man von der deutschen Kumpanei der Merkel-Regierung mit dem Mörderregime vom Iran ab.

    Maas braucht den Fingerzeig auf die paar deutschen Nazis, damit er von seiner Kumpanei miit den Nazi-haften Regimes der Welt ablenken kann … Wie zutiefst perfide!

  18. Da werden auch die Opfer systematisch „unsichtbar“ gemacht! Dass das gar nicht so sein muss, zeigt jetzt Hanau! Ist auch absolut richtig so, doch umso klarer wird, welche menschenverachtende Haltung diese Regierung Merkel und die vorher einnahm, wenn immer es um islamisch inspirierten Terror ging. Zugrunde liegen dürfte dem ein tief sitzender Antisemitismus der deutschen Politelite, die den PLO-Terror jahrzehnelang zu einer Art „Friedensgespräche“ umgelogen hat. Darüber ist einfach jede Menschlichkeit verloren gegangen.

    Diese deutschen dehumanisierten Zombies, bzw statt dessen deren „künstlerische Elite“, die suhlen sich jetzt performativ in einem demonstrativen Selbsthass!

    • Und bei dieser „Kunstaktion“ hat keiner ein komisches Gefühl im Bauch??? So nach der Art, dass da das Wort „deutsch“ in einer eindeutig und beabsichtigt negativen Konnotation verwendet wird? Alles, was dem „Künstler“ nicht gefällt, sei es Gewalt und Mord, sei es Diskriminierung oder auch einfach nur die berühmte Frage nach der Herkunft, alles ist „volldeutschen“? Und warum beschleicht mich das sichere Gefühl, das sowohl „Künstler“ als auch jene, die ihn für seine Aktion der Marke „stunning and brave“ bejubeln, sich vor Empörung über Rassismus nicht wieder einkriegen würden, kämen nachts ein paar Schelme vorbei und würden das Wort „deutsch“ mit „türk“ überkleben, so dass dort dann der Spruch „TÜRK MICH NICHT VOLL“ prangt. Das würde zwar den offenen Rassismus der Aktion nur spiegeln auf eine ausländische Gruppe, mit der man komischerweise in unserem ausländerfeindlichen Land nicht konsequenzlos annähernd so gedankenlos bis offen beleidigend umgehen darf, wie mit den Einheimischen, aber das zu erkennen, dafür wären eben benannte Fraktionen schlicht zu borniert, zu ideologisch vernagelt, schlicht einfach um Lichtjahre zu dämlich.

      Aber am Ende dreht es sich eh nur darum, worum sich die gerade wieder „Erinnerung“ and die „Opfer“ von Hanau, um die es erkennbar eigentlich nie wirklich geht, einzig dreht. Die Instrumentalisierung der Tat eines offen geistig schwer Verwirrten, der, das ist ja das Würzige an der Sache, in seinem Manifest sogar darüber sinnierte, warum es wohl in Bezug auf Aufmerksamkeitsökonomie besser wäre, Ausländer als Deutsche zu töten, was ein klares Indiz für seine Motivation zu eben dieser Tat war. Eine Instrumentalisierung mit dem Ziel, die jährlich mit zig Millionen gefütterten Tröge für „Kampf gegen Rechts“ auch weiterhin als legitim erscheinen zu lassen, auch auf die von den sich an diesen Trögen sattsam labenden Schweine hin gern in Kauf genommene Gefahr hin, das aufmerksamkeitsökonomische Kalkül des Täters als absolut zutreffend zu bestätigen und damit dessen Opfer nur noch um so mehr post mortem zu demütigen.

      • Diese neue „Das Deutsche über alles“ im Bösen verdeckt das Böse anderswo und man kommt zum Fazit, dass genau das auch beabsichtigt ist. Es ist ein moralisches Weisswaschen, dass man der grösste Förderer des genozoidalen Regime der PLO und der iranischen Mullah ist.

        Insofern kann man dem tükischen „Künster“, besser gesagt diesem mutmasslichen Apologeten des Islamofaschismus nur entgegnen: „Deutsch mich nicht voll! 😉

    • Bestimmt wird man nach dem nächsten bedeutenden islamistischen Terroranschlag wieder für eine Erinnerung an die Opfer angefeindet werden, von Linken, Grünen und SPDlern, also von den gesammelten anti-westlichen Extremisten.
      Die westlichen Opfer haben es ja einfach verdient gekillt zu werden, für ihren ganzen unterdrückerischen Kolonialismus. Der wiegt so schwer, dass alle Sünden dieser Unterdrückten selbst nur eine Lappalie sind und daher spielt alle Schulen- und Frauenfeindlichkeit in der islamischen Welt auch absolut keine Rolle, der noch wahnwitzigere Antsemitismus natürlich noch weniger!

  19. Erstaunlich, wo überall der Antikapitalismus auftaucht, der ja eine Art neuer Volksreligion geworden ist:

    „„Ich halte den Preis für unseriös“, kommentierte Wolf Dieter Ludwig, der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft das Biontech-Pfizer-Angebot. Er sehe darin „ein Profitstreben, das in der jetzigen Situation der Pandemie in keiner Weise gerechtfertigt ist.““

    https://www.welt.de/vermischtes/live221095606/Corona-live-Biontech-soll-54-Euro-je-Impfdosis-von-der-EU-verlangt-haben.html

    Tja, die Herstellung und Reinigung von mRNA dürfte eben viel schwieriger und somit teurer sein als ein billiger Impfstoff auf der Basis von rekombinantem Protein. Offenbar fehlt unseren Journalisten und den Ärzten aber leider eine breite und grundlegende Fachkenntnis und dann vergleichen sie Äpfel mit Birmen und können darüber ihren antikapitalistischen Phantasievorstellungen frönen. Frivole Fachidioten wohin man blickt …

  20. Und was sollen wohl die realitätsbefreiten Vorstösse mit den frauenfeindlichen Straftaten? Ganz einfach: sie sollen verdecken und übertönen, dass genau das, misogyne Verbrechen, im grossen Stil in unser Nachbarschaft abgehen:

    Wenn es den Feministen wirklich um spezielle Verbrechen an Frauen ginge, warum nehmen sie dann von den ganz eindeutigen Fällen in der islamischen Welt gar keine Notiz?

    Sie wollen ihren islamistischen Verbündeten den Rücken freihalten und deshalb klagen sie infamerweise unsere Gesellschaft mit den Kritikpunkten an, mit denen man ihre islamistischen Verbündeten attackieren müsste! Ganz simpel eigentlich!

  21. Interessanter Tweet, aber ernst nehmen will sie am liebsten nichts. Sie versucht ständig alles auf Toxische Männlichkeit oder die Sozialisierung zu schieben.

    Da hat sie natürlich recht. Jeder weiß das Verbrechen langsamer weglaufen, wenn sie von Polizistinnen verfolgt werden, nur mit reduzierter Kraft Widerstand leisten, wenn sie sich der Verhaftung widersetzen und das alle Mauern und Zäune sich automatisch absenken, wenn Polizistinnen diese in einer Verfolgung überwinden müssen.

    Genau, das Männer die mit Kindern arbeiten schnell als Pädophile bezeichnet werden hat etwas mit der Sozialisierung zu tun … und nicht etwa mit feministischer Panikmache wie bei den Wormser Prozess. Was soll das überhaupt heißen „Sozialisierung“? Werden Männer zu Pädophilen sozialisiert? Werden Frauen dazu sozialisiert Männer als Pädophile zu betrachten? Wer hat ein Interesse daran das man es so sieht?

    Das müsst ihr euch merken: Frauen reproduzieren toxische Männlichkeit. Wir geben dem aber lieber schön weiter einen Männerbezug, nicht das irgendwer auf die Idee kommt das Frauen da auch etwas mit zu tun haben.

    Die macht auch ordentlich mit. Für die Diskriminierung von Männern braucht man eine Quelle, während die angebliche Diskriminierung von Frauen, die als Unsinnige Rechtfertigung für die Diskriminierung von Männer verwendet wird, anscheinend zum Grundwissen gehört, das nicht belegt werden muss.

    Kann man als Kämpferin für Gleichberechtigung nix machen, weil Juden.

    Und jeder weiß das Männer immer nur Männern helfen… nicht.

    Genau. liegt an den Lehrer und nicht an den Punkttabellen. Muss man nix machen.

    Damit ist dann wohl alles gesagt.

    Das Ergebnis ist bestimmt eine riesen Überraschung.

    @Arne: Tja, das war dann wohl nix ^^

  22. „…. the influential medical journal has replaced rigorous research with politics, particularly during the coronavirus pandemic. …. It’s also the latest example of scientific institutions taking overtly ideological stands, a trend that accelerated over the summer. Several medical journals, including the Lancet, responded to the death of George Floyd by declaring racism a „public health emergency,“ as did the American Medical Association. In June, an open letter signed by more than 1,200 epidemiologists said Black Lives Matter protests were „vital to the national public health“—whereas protests against stay-at-home orders „not only oppose public health interventions, but are also rooted in white nationalism.““

  23. Über den versuchten Rufmord der New York Times an Scott Alexander.

    Responses from just about everybody else of note have been scathing, usually commenting on how poorly written the article is, that it has no clear argument or purpose, that the doxxing of Alexander was entirely unwarranted, and that almost every single claim is incompetently misleading or an outright lie. In short, it is a bad article. A very, very bad article.
    I disagree. When one has imbibed enough Markov, Miłosz, Havel, and the like, one develops a kind of rose-tinted spectacles through which propaganda can be read entirely between the lines. This is not an “article”, nor “journalism” of any kind, hence my repeated use of scare quotes around this almost entirely antiquated word. It is not about the information it conveys.
    It is propaganda. It is about how you are expected to behave, having read it. It is effectively written, with clear focus and purpose, containing highly competent lies and deceptions, that hinges around the absolutely necessary doxxing. As such, it deserves thorough literary analysis

    https://allenfarrington.medium.com/anatomy-of-a-hit-piece-da419a354f8d

  24. motte bailey perfekt erklärt am Beispiel Antirassismus (motte) und Critical Race Theory (bailey)

  25. „But the hour is very late. It calls for courage. And courage has come in the form of a woman named Jodi Shaw.“

    https://bariweiss.substack.com/p/whistleblower-at-smith-college-resigns

    • Ein echt starker offener Brief von Jodi Shaw zu ihrer Kündigung! Ein moderner Klassiker? … der in diesem Moment entstand…. wow, der Totalitarismus scheint im Moment unaufhaltsam, da ist Widerspruch und Widerstand das Gebot der Stunde!

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