Mal wieder: Die Präsenz im Netz und in den Medien von Männerrechtlern

Eine These, die ich mal wieder angesichts der nicht ausgezahlten Gelder an den FSI äußere:

Männerrechtler sind in den sozialen Netzen nicht hinreichend aufgestellt um deutlich zu machen, dass sie einen Rückhalt in der Bevölkerung haben

Dazu noch einmal mein Tweet dazu:

Verschiedene andere Leute hatten auch getwittert, aber ich denke sie werden sich in ähnlichen Bereichen bewegt haben.

Man stelle sich einmal vor, wenn einer unter intersektionalen Feministen anerkannten Gruppe die Gelder gestrichen worden wären. Ich denke mal es wäre im Netz deutlich mehr losgewesen und diverse feministische Autoren hätten Artikel dazu im Netz gehabt.

So sind auch Artikel im Netz, aber solche, die es als Sieg gegen den Antifeminismus feiern. 

Das soll erst einmal nicht die Arbeit des FSI schmälern, die es immerhin geschafft haben, dass Politiker sie überhaupt wahrgenommen haben und Fördergelder durchgeboxt haben. Das ist schon erstaunlich und sehr begrüssenswert. 

Aber es gelingt eben nicht eine Gegenöffentlichkeit aufzubauen, auch wenn im Spiegel-Forum durchaus erfreuliche Kommentare stehen. 

Es fehlt der Journalist, der klarstellt, dass hier Verleumdungen stattfinden. Es fehlt der „Shitstorm“, der dem Ministerium deutlich macht, dass da eine Vielzahl von Leuten hinterstehen etc. 

Das FSI ist sogar bei Twitter, mit 100 Followern und zwei Leuten, denen es folgt.

Natürlich kann auch das taktisch richtig sein, denn ein zu breiter Followerkreis kann auch gleich wieder dazu anregen diesen auf „Personen non grata“ zu durchsuchen. Aber wenn dort 2000 oder besser 20.000  Follower wehren, die präsent wären, wäre es natürlich schön. Aber damit ist anderseits wohl kaum zu rechnen.

Ich hatte schon kurz überlegt, ob man schauen könnte, welche Politiker sich für die Vergabe stark gemacht haben um die zu aktivieren, aber wer bin ich dann wieder um sie in die Öffentlichkeit zu ziehen und Solidarität zu verlangen, wenn sie sich dann vielleicht das nächste Mal zweimal überlegen, ob das eine gute Sache war? 

In eine Fernsehshow zu kommen wäre vielleicht interessant, vielleicht Hart aber fair oder etwas in der Art, aber das wird vermutlich auch schwierig. 

Zuletzt wäre eine Klage interessant. Wenn FSI das machen wollte könnte man über irgendwelche Fundingseiten vielleicht eine Aktion starten, damit sie das Geld für die Anwaltskosten haben. 

59 Gedanken zu “Mal wieder: Die Präsenz im Netz und in den Medien von Männerrechtlern

  1. Die Frage ist, ob Männer bzw. Männerrechtler tatsächlich den Rückhalt in der Bevölkerung genießen. Ich würde sagen nein. Habe ich selbst ja schon aus eigener Erfahrung letztes oder vorletztes Jahr berichtet. Wenn man Menschen von Benachteiligungen der Männer berichtet erntet man zwar teilweise ungläubiges Staunen, selten auch mal zu Spruch, in den meisten Fällen aber wohl bestenfalls verständnisloses Grinsen. Oder es wird vielleicht auch noch Interesse und Verständnis geheuchelt, während hintenrum die Augen verdreht werden. Eine weitere Reaktion ist manchmal auch der Hinweis darauf, dass Frauen ihr noch viel schlimmer benachteiligt und betroffen sind, oder auch ein schlichtes selbst schuld.

    https://manndat.de/vaeter/christine-lambrechts-spd-quantensprung-in-der-vaeterentsorgung.html#comments

    Die Diskussion geht bei Gast, angeblich nicht beabsichtigt, aber zumindest implizit, in dieselbe Richtung. Leider hat dieser Gast recht, denn wir sind offenbar immer noch zu still und lassen uns zu viel gefallen, bzw. gibt es zu viele Geschlechtsgenossen, die ein mitleidiges Mimimi äußern, statt sich mal sachlich mit den, im Gegensatz zum Feminismus, vorhandenen Argumenten auseinanderzusetzen. Richtige Männer weinen eben nicht. 😉

    • „gibt es zu viele Geschlechtsgenossen, die ein mitleidiges Mimimi äußern, statt sich mal sachlich mit den, im Gegensatz zum Feminismus, vorhandenen Argumenten auseinanderzusetzen.“

      Das hängt wohl damit zusammen, das es Männern gleich negative angerechnet werden, wenn sie auch nur einmal Schwäche zeigen.
      Deswegen wird ja von Feministinnen auch immer darauf geachtet möglichst häufig Ausdrücke wie Angst, jammern, heulen, weinen, Incels (= kriegt keine Frau ab, folglich ein Loser), ein ironisches das ’starke‘ Geschlecht oder ‚die FÜHLEN sich benachteiligt, diese kleine Männlein‘ zu verwenden, wenn sie über Männer sprechen die Probleme von Männern beseitigen wollen.

      Damit sollen diese Männer wieder auf ihren Platz geschämt werden. Ein RICHTIG Mann jammert nicht rum!

      Meanwhile werden Männer immer noch durch diese Gesetze diskriminiert:

      GG Art 6 Absatz 4
      GG Art 12a
      §1626a BGB
      §1631d BGB
      §19 BGleiG
      §36a SGB II
      §1 SGB IX

        • Ich tu‘ noch oben drauf:

          § 64 SGB IX
          § 166 (2),(3) SGB IX
          $ 195 (2),(3) SGB IX
          § 3 (1) AGG

          Nicht zu vergessen gesetzliche Quotierungen wie in

          § 76 (4) AktG

          • Wer möchte kann, das SGB IX ja mit Volltextsuche „Frau“ auf weitere männerdiskriminierende Passagen untersuchen, ich wette, da gibt’s noch mehr.

            Und auf https://auschfrei.wordpress.com/rechte/ habe ich mich nur durch (1)-(3) geklickt. Der Rest kann ebenfalls noch Fundstellen ergeben. Aber Vorsicht: Teilweise sind die Angaben veraltet, also immer bei http://www.gesetze-im-internet.de/ gegenchecken.

            Wäre doch eine schöne Challenge, die Liste möglichst lang zu kriegen 🙂

          • Schreib langsam an deiner Liste. Sonst bist du schon fertig, wenn demnächst „Hassverbrechen gegen Frauen“ besonders hart bestraft werden. Ähnlich wie in Brasilien, Chile etc. der „Frauenmord“.

            Irgendwie muss es ja Sinn machen, angebliche Femizide und sonstige frauenfeindliche Straftaten explizit in die Polizeiliche Kriminalstatistik aufzunehmen. Ich finde, Verbrechen wie Frauen ansehen, müsste ohnehin viel härter bestraft werden.

  2. Arne hat das auf Genderama auch schon herausgestellt. Früher hätten Journalisten dieses Verhalten öffentlich gemacht und vielleicht schon allein deswegen hätte man das nicht gewagt. Heute aber sind die Parteien feministisch, die Ministerien feministisch (unabhängig davon welche Partei als nächstes regiert), der ÖRR und auch ein Großteil der anderen Medien sind feministisch. Auch von den Universität braucht man nichts erwarten.
    Jede bekannte Person die diese Willkür aus dem BMFSFJ öffentlich anprangert, ist schon in die rechte Ecke geschoben worden oder wird es dann.

    Und die machen das als ihren Job, nicht wie die meisten Menschen die Männern helfen wollen, ehrenamtlich neben ihren 7-8 Stunden Erwerbsarbeit täglich, mit der sie die Frau bezahlen, die einem die eigenen Kinder nicht sehen lässt.

    Was für ein Patriarchat!

  3. Bei Spiegel Online gab es auch einen Artikel über die nicht gezahlten Gelder an FSI. In den Kommentarspalten hatten die Leute, die auf Männerseite standen, ein dickes Übergewicht. Das ist fast immer so bei Spiegel-Artikeln zu diesen Themen, obwohl die ein stramm feministisches Prgramm vertreten und viel blocken, was mich auch häufig trifft.

      • „Weiß jemand was die damit meinen?“

        Das wurde auch von sehr vielen Kommentatoren gefragt, sich sich die Homepage angesehen hatten und nichts finden konnten. Eine Antwort gab es nicht.

        • Ich habe mir da auch ein paar Kommentare angeschaut:

          – Frauen stellen heraus das hier hauptsächlich Männer kommentieren, was wohl irgendwie schlecht ist oder zeigen soll, das Feminismus recht hat.
          – Und es wird behauptet das es lautet frauenfeindliche Kommentatoren gibt. Auf Frage was und wer gemeint ist, kommt nichts.
          – Männerrechtler werden als Horde bezeichnet, die sich Internet zusammenrottet und es wird die Meinung vertreten, dass die alle Müll sind. Auf Frage was und wer gemeint ist, kommt nichts.

          Business as usual

          • 1000 Jahre Patriarchat und Väter müssen darum kämpfen ihre Kinder sehen zu dürfen und für sie da zu sein, während Frauen dies auch ermöglicht wird, wenn sie lügen und manipulieren um die Beziehung zum Vater zu sabotieren… und das mit voller Rückendeckung durch ein Bundesministerium.

            Was für ein Patriarchat!!!!

          • Was man dort aber auch sieht, ist ein Argument warum Antifeminismus nicht immer schlecht ist. Das Problem dabei ist für Feministinnen hausgemacht mit der Aussage das es ja nicht DEN Feminismus gibt. Dieser widerspricht sich ja schon selbst und daher kann man auch problemlos in bestimmten Beziehungen gegen den Feminismus sein.

          • Gespräch mit meiner feministischen Mutter:

            „Du, Mami, ich bin jetzt Antifeminist.“
            „Was? Warum das denn plötzlich? Du hattest doch noch nie was gegen Frauen.“
            „Hab ich auch nicht. Aber ich finde, Kinder und Männer sind als Menschen auch wichtig.“
            „Ja. Aber da musst du doch nicht zum Frauenfeind werden.“
            „Ein Antifeminist ist doch kein Frauenfeind. Er findet es nur nicht richtig, dass ein Geschlecht in den Mittelpunkt gestellt und besonders begünstigt werden soll. Das ist doch sexistisch…“
            „Willst du dir das nicht noch mal überlegen?!“
            (…)

            Sie kapieren es nicht. Nicht mal in der Spiegel-Redaktion.

          • Da kann man ja auch schon konkreter werden und sagen das man dafür ist das Frauen die gleichen Rechte und Chancen haben wie Männer, aber eben dagegen ist das sie aufgrund falschen Welterklärungsmodellen, wie dem Patriarchat und der Behauptung das Männer die Macht haben, bevorzugt werden sollen und das man es auch ablehnt Männer heute für das zu bestrafen was andere Männer angeblich früher gemacht haben.

          • @beweis:
            „Sie kapieren es nicht. Nicht mal in der Spiegel-Redaktion.“

            Ganz besonders dort nicht 🙂

            Man kann schließlich einen Pfarrer auch nicht davon überzeugen, dass es keinen Gott gibt, denn von was sollte dann die Predigt handeln?

      • Ich habe auch in den Kommentaren gestöbert, immer wieder „der Verein sollte nicht gefördert werden, da frauenverachtend“. Es wurde dann Nachgefragt wo denn Bsps. für diese Frauenfeindlichkeit gefunden worden sein.

        Dieses Nachfragen verlief komplett ins Leere. „Du willst es(Frauenfeindlichkeit bei FSI) nur nicht sehen“ war noch die gehaltvollste Erwiderung.

        Mir kam das wie eine irre Realitätsverweigerung vor, ich habe selbst wenig Diskurs-Erfahrungen mit Feministinnen, aber eine eklatante Abgetrenntheit von Fakten und Logik, und eine Verweigerungshaltung war der gemeinsame Nenner der bisherigen Diskurspartnerinnen.

        Ich erreiche die nicht, mit dem Zitieren von Studien oder Web-Verweisen.

        Ich glaube hoffen kann man da nur auf die Jugend immer mehr Jungen steigen in das Thema Geschlechtsdiskriminung ein, Reddits r/teenagers zB hat öfters Beiträge von Jungen die mehrere tausend Upvotes bekommen, ein Vielfaches von dem was bei ähnlichen Beiträgen auf r/mensrights erreicht wird. Auch gibt es im zunehmenden Maße Wortmeldungen von sehr jungen Menschen die von Diskriminierung in Schule/College oder von unsachlichen feministisch indoktrinierenden Lehrerinnen/Lehrprogrammen berichten.

        ALLERDINGS (!!) gibt es auch regelmäßig Wortmeldungen die von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit berichten, ob der hohen Ungerechtigkeit und dem Desinteresse für die Nachteile u. Leiden der männlichen Bevölkerung. Da sehe auch ich ein großes Problem, wie kann man da Durchhalten?

  4. Und die Moral von der Geschicht:
    Von dieser Regierung gibt es eben nur Kohle für Extremisten, die den „Kapitalismus“ und seine hässliche Nebenerscheinung, den Liberalismus ablösen wollen. Dafür müssen Leute zB mit allerlei politischem Hass wie dem des Feminismus bearbeitet und geformt werden. Da kann man nun keine Inititiative brauchen, die die Menschen selbstbestimmter, besser und (geschlechter)-gerechter machen will!

    Immer daran denken, die wahren (und einzigen) Freunde der Merkel-Regierung sitzen in Ankara, Teheran und Ramallah. So eine Regierung wird auch intern keine friedliche Zivilgesellschaft fördern wollen…. forgittit

  5. Gut, es wurde ja bereits gesagt: Wir haben eine Hegemonie von Linksidentitären (Feminismus, Diversity, Postmodernisten etc.) in den Bildungseinrichtungen und in den Medien und bei den Eliten in der Politik und der Ökonomie: also eine kulturelle Hegemonie.
    Schön zeigt sich das gerade wieder an diesem Artikel aus der NZZ von heute:

    „«Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Kämpfe, die um die ‹New York Times› geführt werden, auch die deutschen Medien erreichen»
    Schlägt das Journalistenherz links? Allerdings, sagt Christian Hoffmann. Der Professor für Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig plädiert dafür, die Schlagseite der Branche endlich anzuerkennen. Die richtigen Aktivisten kämen jetzt erst in den Redaktionen an.“

    https://www.nzz.ch/international/deutschland/medien-leipziger-professor-spricht-von-linksverschiebung-ld.1602069?mktcid=smsh&mktcval=Twitter

    Und auch das interessant, wenn man die politischen Präferenzen von Journalisten ansieht:

    „Ein als konservativer Kommentator bekannter Journalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teilte auf Twitter das markante Ergebnis: Gemäß Umfrage würden fast 57,1 Prozent der ARD-Volontärinnen und -Volontäre die Grünen wählen, weitere 23,4 Prozent die Linke. Union und FDP gemeinsam kämen dagegen nur auf 3,9 Prozent der Stimmen.“
    https://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/das-herz-des-journalismus-schlaegt-links-so-what

    Das heisst: Die urbane, kosmopolitische Akademikerklasse ist in den wichtigen Bereichen der Gesellschaft (Bildungseinrichtungen, Medien, Wissensökonomie etc) hegemonial und vor allem auf linksidentitätspolitische Ideologie getrimmt.

    Deshalb: Man sollte vor allem linke Identitätspolitik angreifen, die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die Cancel-Culture, die Grievance Studies, den autoritären Charakter, Demokratiefeindlichkeit, die die liberalen Prinzipien der Leistungsgerechtigkeit und Chancengerechtigkeit unterminimieren wollen etc.
    Es gibt also viel zu tun auf der Welt. 🙂

    • „«Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Kämpfe, die um die ‹New York Times› geführt werden, auch die deutschen Medien erreichen»

      So ein Unsinn, das ist doch schon längst geschehen, bei der „Zeit“ zB schon seit mind. einem halben Jahrzehnt. Es sind die USA, die hier zurückblieben. Dafür sind sie aber umso radikaler!

    • Wir haben eine Hegemonie von Linksidentitären (Feminismus, Diversity, Postmodernisten etc.) in den Bildungseinrichtungen und in den Medien und bei den Eliten in der Politik und der Ökonomie: also eine kulturelle Hegemonie.

      Ich hatte ja vor kurzem (eher erfolglos) versucht, mehr Aufmerksamkeit auf diesen Punkt zu lenken.

      Man kann nicht oft genug auf die Erkenntnisse von Walter Lippmann hinweisen, daß die individuellen politischen Ansichten weit überwiegend von den Medien konstruiert werden. Wir leben in einer Mediendemokratie, und da sind die Massenmedien nicht die 4. Gewalt, sondern die erste. Genau deshalb sind die politischen, finanziellen und medialen Machteliten so untrennbar miteinander verbunden.

      Deswegen bin ich übrigens dafür, nicht nur die Amtszeit von Politikern zu begrenzen, sondern auch den Amtszeit von Personen in medialen Machtpositionen.

      Ich bin inzwischen so frustriert wegen der Vergeblichkeit sachlicher, seit Jahren immer wieder gleicher Argumentationen, daß ich nicht mehr glaube, damit irgendetwas bewegen zu können. Entscheidend ist 1. mediale Reichweite, 2. mediale Reichweite, 3. mediale Reichweite. Mediale Reichweite erreicht man praktisch nur, indem man mediale Machtpositionen besetzt, siehe unsere Talkshow-Königinnen Ann*e Will oder mehr im Hintergrund jemand wie Juliane Leopold.

      Mediale Machtpositionen, die nicht institutionell begründet sind, also von Außenseitern erobert wurden, haben nach meinem Eindruck meistens Unterhaltung als Hauptgrund für die Reichweite, nicht einen politischen Standpunkt. Den kann man sich erst leisten, wenn man eine etablierte Marke geworden ist. Dieter Nuhr ist ein Beispiel, ebenso diverse Mitglieder des IDW. Damit muß man sich abfinden: die Leute wollen erst vor allem unterhalten werden, für komplizierte inhaltliche Debatten haben die meisten weder Zeit noch Lust noch die nötigen Vorkenntnisse.

      • Ja, so sieht es aus.

        Aber nicht aufgeben. Ich bin sicher, es wird nicht ewig so weitergehen. Die korrupten, selbstgerechten Lügenbolde in den Propagandamedien verlieren nicht umsonst immer mehr Publikum.Oder nach Ulrike Meinhof: „Wir können sie nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu sagen. Aber wir können sie zwingen, immer unverschämter zu lügen.“
        Und das tun sie schon sehr bereitwillig.

      • Ich glaube nicht unbedingt, dass man mit Reichweite jeden Müll so in die Köpfe pumpen kann, dass die Menschen ihn glauben. Wenn sie indifferent sind, wie anfangs bei Corona, dann geht es sicher leicht. Wenn die Menschen aber schon eine gewisse Grundhaltung entwickelt haben, suchen sie sich etwas, das ihre Meinung unterstützt.
        Anders hätte sich die AfD nie so weit entwickeln können – und auch Trump wäre nie Präsident geworfen. Mit einer fast totalitären Reichweite wurde auf die beiden eingedroschen.
        Jetzt erleben wir massive Reichweitenzuwächse bei alternativen Medien wie Achse des Guten + Podcast Indubio oder reitschuster.de.
        Auch in der DDR wurde seinerzeit ein eingeschmuggelter Spiegel oder Stern so oft gelesen, bis er zerfleddert war.
        Die Menschen sind nicht so blöd und kein willenlos-unreflektiertes Rudel, dass man ihnen beliebige Propaganda vorsetzen kann. Aber sie sind auch so satt und gemütlich, dass sie nicht ihr Wort erheben, wenn nicht wirklich die Kacke brennt.

  6. Jetzt haben sie uns das Taschengeld schnell wieder auf 0 gekürzt.
    Die Mannosphäre setzt sich in die Ecke und schmollt.
    Tja, Strafe muss sein. Schließlich stand ja im Spiegel über den Verein FSI: „Auf seiner Homepage aber urteilt er vor allem abwertend über Frauen.“ So geht das nicht. Da kriegen wir einen auf die Finger. Haben wir bestimmt auch verdient.

    Der versöhnlich-inklusive sanfte Maskulismus ist gescheitert. Er wird einfach zermalmt von der Bestimmungs- und Meinungsmacht der feministischen Staatsreligion.

  7. Der Netzfeminismus war halt einfach mit seiner Diskursstrategie erfolgreich:

    1. Gute Vernetzung, anfangs von Online-Accounts.

    2. Fast keine Diskussion mit Kritikern, dafür Diffamierung und Abwertung als „Frauenfeinde“, blocken.

    3. Vernetzung zu den Medien, anfangs den linken Parteien dann auch zur Union

    4. Wenig Detaildiskurse oder analytische Nachweise, in der Regel immer nur die gleichen drei, vier Statistiken zum Thema Gehaltsunterschiede, Gewalt die die Benachteiligung zeigen sollen.

    5. Wenn man die Diskursmacht gewonnen hat, wie jetzt, gar keine Diskussion mehr.

    Wenn man weis wie oft „Frauensolidarität“ im echten Leben scheitert ist es durchaus eine Leistung. Wobei natürlich auch genügend Männer dabei sind die dies aus den verschiedensten Gründen unterstützen.

    • Sie haben den Ferminismus nur im Netz verlängert und zusätzlich emotional aufgeladen mit #aufschrei oder #metoo. Aber die dominante Bewegung war schon vor Aufkommen von Social Media da.
      Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, auf woken Social-Media-Plattformen dagegen anzugehen. Diese SM-Welt ist eher ein Fenster in deren mit #KillAllMan oder #ManAreTrash radikalisierte Seelen. Wer dagegen aufmüpfig wird, dessen Account wird einfach gelöscht.

      Vermutlich wird man für Kinder und Männer nur in der echten Welt etwas reißen können. Denn die ist und bleibt Real Life. Und auch in SM sind die Inhalte am tragfähigsten, die sich aus echten Ereignissen im echten Leben ableiten.

    • „Wenn man die Diskursmacht gewonnen hat, wie jetzt, gar keine Diskussion mehr.“

      Bzgl. Geschlechterthemen sind wir soweit. Man muss sich nur mal anschauen wie gut die organisiert sind. Als irgendwo rauskam das ein nichtfeministischer Verein gefördert werden soll, der Männer nicht als die Bösen ansieht, gab es in kurzer Folge gleich mehrere Artikel in großen Zeitungen und Politiker die ihr Entsetzen öffentlich kund taten.

      Es ist wie wenn Feministinnen mit irgendeinem Hashtag mal wieder zeigen wollen wie arme Frauen dran und wie schlecht Männer sind. Da hatten die ÖRR bereits 4-5 Stunden nachdem der Hashtag das erste Mal benutzt wurde morgens vor dem Sonnenaufgang schon Artikel zu veröffentlicht.

    • „durchaus eine Leistung. Wobei natürlich auch genügend Männer dabei sind“

      Die leben doch alle davon. Von der „Staatsknete“, wie diese Radikalinskis immer zu sagen pflegten …. Und Geld fliesst ja auch mittlerweile von privatwirtschaftlicher Seite, da der neue Sexismus und Rassismus sich als neue Herrschaftsmoral der internet robber baron Ära etablieren.

  8. Das Problem ist eindeutig, dass die Probleme von Männer nicht gesehen werden, gesehen werden wollen und auch nicht dargestellt werden oder von ständig präsenten feministischen Themen überlagert werden.
    Es müssen einfach mehr Männer sterben, Suizid wegen Anfeindungen, Suizid wegen Chancenlosigkeit, Suizid wegen Gewalt in der Beziehung, höhere Sterblichkeit wegen ständigem Stress durch gesellschaftliche Zwänge, mangelnde Gesundheitsaufklärung – erst wenn Hinterbliebene und Witwen nach dem warum fragen, könnte etwas geschehen.
    Ich wundere mich immer, dass von seiten der Psychologen und Psychotherapeuten so wenig Hinweise kommen. Anscheinend sind zu wenig Männer diesbezüglich krank (Belastungssyndrom), es wird nicht richtig gedeutet oder zu wenig Männer nehme Hilfe in Anspruch. Nach so vielen Jahren feministischer Verschwörungstheorien und den letzten 10 Jahren radikalfeministischen Lügen (manspreading, manspelling, gender-pay-gap) kann das nicht spurlos an Männer vorbeigegangen sein. Entweder ist es stille Wut oder vollkommene Ignoranz. Über Fälle wie Horst Arnold will wohl keiner etwas lesen. Ich kenne mehr als einen Fall im direkten Bekanntenkreis, wo Männer ihre Arbeitsstelle verloren haben, weil sie sich fadenscheinigen Anschuldigungen nicht erwehren konnten. Hauptsache das Schwein bekommt sein gerechte Strafe. Es muss noch sehr viel passieren, bis dies über Feministinne so gesagt wird.

    • „Es müssen einfach mehr Männer sterben“

      Wenn ein Mann Selbstmord begeht, dann liegt es an ihm, nicht an äußern Umständen.
      Wenn eine Frau Selbstmord begeht, dann liegt nicht es an ihr, sondern an äußern Umständen.
      Feminismus 101

    • Ein hypothetisches Gedankenspiel:

      Stellen wir uns mal folgendes vor:

      Jeder entsorgte Vater würde vor dem Kindergarten oder die Schule seines Kindes auf die Pause warten und sie sich vor dem Augen ihres Kindes und die dort zufälligen anwesenden Kinder nach Ego-Shooter-Art mit viel Blutspritzer und so weiter töten.

      Was würde das Volkswirtschaftlich bedeuten?

      Die Steuern und Unterhalt der Väter entfallen.
      Der Staat muss für den Unterhalt/Waisenrente der Kinder aufkommen.
      Der Staat muss für die physiologische Behandlungen der Kinder aufkommen.
      Die Kinder werden später als Erwachsene oft für ihren Lebensunterhalt nicht aufkommen können und weniger Steuern erwirtschaften.

      Frage:
      Wie schnell wird der Staat die Gesetze und das Familienrecht ändern, um die Staatskasse zu entlasten?

      Das der Staat Gesetze sehr schnell ändern kann, wenn er will, ist ja bekannt.
      Beispiel zum googel:
      „Florida-Rolf“
      „Bescneidung von Jungen“
      „Aussetzung der Wehrpflicht“
      und andere

    • Welche Partei mit Aussicht auf Erfolg würdest du denn für die nächste Wahl vorschlagen? Mir fällt da auf Anhieb nur die AFD ein.
      Alle anderen Parteien zu wählen, würde die etablierten Parteien zwar die Stimmen kosten, leider aber nicht ausreichend Anteile.

      • „Partei mit Aussicht auf Erfolg

        Ich kann ja Menschen, die beständig den mangelnden Erfolg der Vertretung ihrer politischen Ansichten bei den im Bundestag vertretenen Parteien bedauern, aber Kleinparteien nicht wählen, obwohl dort der Erfolg zwar unwahrscheinlich, aber immerhin denkbar wäre, wenigstens auf lange Sicht, einfach nicht verstehen.

        Eine Stimme für eine Kleinpartei ist nicht „verschenkt“, denn sie bedeutet ein (bescheidenes) Mehr an staatlicher Förderung für die Kleinpartei, und kann langfristig etwas bewirken.
        Umgekehrt gilt: Eine Stimme für eine Partei, von der ich aus Erfahrung weiß, dass sie meine Interessen nicht vertritt, ist verschenkt – im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich an die falschen!
        Und Nichtwählen bedeutet, jeglichen Versuch auf Änderung des Status Quo zu unterlassen.

      • Die AfD macht zwar einige Lippenbekenntnisse z.T. Feminismus, Genderismus, hat aber kein wirkliches Programm dazu.

        Man koennte eine neue Partei gruenden (sagen wir mal die ASU – Anti-Sozialistische-Union) und wuerde, wie du andeutest, wohl dauerhaft unter 5% landen. U.a. wuerden sich die sog. linken Maennerrechtler sofort angeekelt davon abwenden, ohne zu erkennen, dass ihre Ideologie die Gleichberechtigung der Maenner verhindert.

        Die Wiederkehr des Patriarchats kann nur erfolgen, wenn der Sozialstaat abgeschafft wurde.

  9. ich wurde kürzlich von der Spiegel Foren-Administration vorübergehend gesperrt. Erst auf meine Nachfrage hin habe ich erfahren, dass der Grund dafür meine Postings zum Thema Gewalt gegen Frauen seien. Meine Anmerkung, dass 3/4 aller Gewaltopfer Männer seien, wäre relativierend und daher sei ich gesperrt.

    Ich habe daraufhin noch geantwortet, dass die Aussage korrekt ist und es eigentlich journalistische Aufgabe sei, Zahlen einzuordnen (also zu relativieren). Zudem würden andere Foristen eindeutige Lügen posten, ohne dass dies zu Sperrungen führe. Darauf habe ich keine Antwort mehr erhalten,wurde aber offenbar wieder freigeschaltet.

    Letztlich scheint es so zu sein, dass Lügen für die Foren-Administration kein Problem sind, aber eine Gegenposition zum Woke-Feminismus ist ein No-Go.

    • Zur „eigentlich journalistische Aufgabe“ des „Spiegel“ gehörte es offenbar schon vor 3-4 geschlagenen Jahrzehnten Leserbriefe nach Gusto völlig umzuschreiben. Dieses Magazin hat sicher niemals seriösen Journalismus betrieben, warum sollte es heute so sein?

    • Machen die doch alle, wenn du auf etwas aufmerksam machst, was ihrer aktuellen Agenda widerspricht, *zack* bist du gesperrt oder der Account ist sogar ganz weg. Dass sie jemanden wieder freischalten (sich also zumindest teilweise einsichtig zeigen) ist selten. Bei heise.de waren sie sogar so unverschämt, meinen Klarnamen wissen zu wollen (seidem können die mich mal, verlogenes Dreckspack, elendiges!)

      • Hat heise.de denn eine bestimme Agenda? Ernst gemeinte Frage. Zu Corona seh ich bei telepolis beide Seiten vertreten. Mein Eindruck war bislang, dass die viel besser sind als Spiegel Online, wo auch noch zumindest teilweise die subtile Technik benutzt wird, kritische Kommentare nur dann zuzulassen, wenn sie schön platt sind und keine relevanten neue Information enthalten.

  10. Man hat die homepage zwischenzeitlich überarbeitet und dabei gleich auch die Forderung nach dem Wechselmodell als default gestrichen (oder täusch ich mich, wenn ich mein, die gehörte vor ein paar Monaten noch dazu)?* Schreibt dann aber:

    „FSI fordert die gerechte Aufteilung der staatlichen und betrieblichen Leistungen auf beide getrennt erziehende Eltern. Kindergeld, Kinderzuschläge, andere Sozialleistungen sind zukünftig anteilig auf beide Haushalte zu verteilen.“

    Sogar ich weiß, dass das fürs Kindergeld bereits seit Ewigkeiten gilt (was i.A. bedeutet, der zu zahlende Kindesbarunterhalt wird um das hälftige Kindergeld gemindert; bei Bezug von Leistungen nach SGB II gilt leider: keinen Cent mehr als eben für Hartz IV-„Bedarfsgemeinschaften“ vorgesehen), mann möchte also eigentlich nur auch anspruchsberechtigt auf Kinderzuschlag sein als vornehmlich getrenntlebender Elternteil? (absehbar, dass der Personenkreis speziell dieser Transfer-Empfänger sich dann erheblichst ausdehnte…)

    Das mit den „anderen Sozialleistungen“ nun ist wieder Quatsch, scheint mir, denn das meint wohl BuT – also Übernahme von Kita-Gebühren, Vereinsbeiträgen usw., von denen sich doch schwer argumentieren lässt, sie fielen in beiden Haushalten seperat an. (Allerdings könnte man sich durchaus schon mal näher damit befassen, dass diese Leistungen nur sehr selten beantragt werden von der Zielgruppe; der Verwaltungsapparat dafür aber ein schlappes Drittel dieses Budgets gedacht für finanziell benachteiligte Kinder frisst)

    Inakzeptabel bleiben (so wie ich das sehe) primär 2 Herzstücke des Forderungskatalogs:
    Die nach obligatorischen Vaterschaftstests, sowie das unter Punkt 5 Geschriebene:

    „FSI fordert die zeitgemäße Neuregelung des „Scheinväterregresses“ unter Beachtung des Verursacherprinzips und des Grundsatzes von Gleichbehandlung von Frauen und Männern. Die Mutter ist für Täuschung, ungerechtfertigte Bereicherung und Personenstandsfälschung verantwortlich und bezüglich des bezahlten Kindesunterhalts in Regress zu nehmen. Der Regressanspruch soll zeitlich unbefristet gelten.“

    Wobei die nachfolgende Aussage, Männer hätten „jederzeit Auskünfte über ihren „intimen Mehrverkehr“ zu leisten“, m.E.n. auch einfach komplett falsch ist – sie haben halt bloß keinerlei Möglichkeit, ein Abstammungsgutachten abzulehnen als benannter Putativvater… und damit befinden sie sich exakt in derselben juristischen Position wie im Zweifel die Kindsmutter.

    Was ich immer nicht verstehe: warum macht ihr nicht nen Schuh draus und fordert „endlich“ folgerichtig die Einführung einer allgemeinen Gen-Datei? Womöglich träfe dies sogar auf offene Ohren seitens der Politik (Begehrlichkeiten in die Richtung bestehen sicherlich… und das sogar international)?

    *Huch: und vom gemeinsamen Sorgerecht ab Geburt für Unverheiratete les ich auch nix? Sicher nur ein Versäumnis?

  11. Wir kämpfen für Emphatie mit Männern, also gegen die biologischen Anlagen, denn Männer selbst wollen (im Normalfall) möglichst unabhängig und nicht auf Hilfe angewiesen sein.

    Frauen kämpfen für Emphatie mit Frauen, also mit den biologischen Anlagen (welcher Mann will nicht schwache Frauen beschützen, das liegt in unserem Erbgut, welche Frau will nicht gerne beschützt werden usw.).

    Das ist eine Asymmetrie die uns wahrscheinlich auf Dauer schwächer sein lässt!

    Dazu kommt, dass Feministinnen halt Frauen sind und meistens auch nicht die klügsten, d.h. sie denken weder besonders logisch, noch haben sie ein Gefühl für Fairness, sie können einen absoluten Krieg mit allen Mitteln führen, von Verleumdung über Rabulismus bis hin zu offenen Lügen, Hauptsache es dient vermeintlich ihrer Sache. Während wir, überwiegend Männer aus dem normalen Leben, oft mit Eheerfahrung und Kindern usw. tendentiell ein Interesse daran haben, eine gesamtgesellschaftliche Verbesserung zu erreichen, mit der alle gut leben können. Wir sind also zu Sachlichkeit, Logik und Fairness verurteilt (auch um neue Mitkämpfer nicht gleich abzuschrecken), was propagandistisch auch eine schwache Position ist, weil das an großen Bevölkerungsteilen einfach schon intellektuell vorbeigeht.

    Andererseits werden die feministischen Unverschämtheiten immer unerträglicher, was immer mehr Menschen aufwecken lässt.

    Was ich sagen will: wir dürfen uns nicht selbst geisseln. Immer nach vorne schauen und Schritt für Schritt weitermachen, neue Sachen probieren, Überzeugungsarbeit leisten usw. Ich bin nicht sicher, ob die Zeit für uns arbeitet, nehme es aber an. Je mehr Erfolg die radikalen Flintenweiber haben, desto eher bekommen wir Zulauf. Das ist wie mit der Gleichschaltung der Mainstreammedien, in Moment ihrer größten Macht, ist ihr Ende schon abzusehen, weil immer mehr Menschen sich angewidert abwenden…

    • @Androsch Kubi
      Sehr gute Darstellung. Allerdings bin ich bei deinem Fazit nach ein paar Jahrzehnten doch skeptisch. Wir bekommen nicht wirklich mehr Zulauf, weil wir gar nicht zu den Nachwachsenden adäquat durchdringen. Die einzig realistische Hoffnung sehe ich darin, dass feministische Herrschsucht, Habgier und Missgunst in Kombination mit ausgelebter Allmacht zu einem Zustand führen, den viele einfach nicht mehr aushalten. Irgendwann reicht es den Jungen nicht mehr, sich hinter die Ballerkonsole zu flüchten, um nicht permanent gegängelt oder als Erbschuldige benachteiligt zu werden.
      Mein Neffe (19) funktioniert zum Beispiel im feministischen Umfeld ganz gut, hat aber enormen Groll angesammelt, wenn man diese Themen mal bei ihm abfühlt.
      Da Feministen aber in ihrer unendlichen Egozentrik nicht merken, was sie in den anderen Menschen anrichten, glaube ich, dass sie irgendwann den Bogen ihrer allmächtigen Gier überspannen.
      Einem inklusiven Verein das mickrige Taschengeld ersatzlos zu streichen, ist genau so ein Schritt.

  12. Ich verstehe leider nicht, worum es genau geht. Offenbar braucht es Hintergrundwissen zu dem Artikel. Die Headline klang interessant, aber man wird überhaupt nicht mitgenommen und ich kann das in meinen Männerzirkel nicht teilen …

    • Ich versuche mal eine Zusammenfassung:
      Ein kleiner Verein für Gleichberechtigung und gleichberechtigte Elternschaft bekommt vom Bundestag den im Genderbereich kleinen Betrag von 400.000 Euro zugebilligt.
      Das Frauenministerium verhindert aber die Auszahlung. Dafür wird es in den Medien gefeiert, da dem Verein plötzlich Frauenfeindlichkeit vorgeworfen wird.
      Jetzt wird hier die Frage diskutiert, ob und wenn dann wie man sich gegen diesen inzwischen verbreiteten Willkür-Feminismus wehren könnte.

  13. Es eskaliert weiter:
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-gegen-frauen-spd-will-frauenfeindliche-motivation-gesondert-erfassen-a-8cdf4459-4952-4268-b63b-31121562a1c7

    Vorstoß der SPD: Frauenfeindliche Motivation soll bei Straftaten extra vermerkt werden
    Ann-Katrin Müller, Maik Baumgärtner, DER SPIEGEL
    6-7 Minuten

    Über frauenfeindliche Gewalt gibt es kaum Daten. Das soll sich ändern – zumindest, wenn es nach der SPD geht.

    So soll »Gewalt gegen Frauen bzw. die frauenfeindliche Motivation der Täter gesondert in der Polizeilichen Kriminalstatistik« erfasst werden, »um das Ausmaß dieser menschenverachtenden Verbrechen und Vergehen zu erfassen«, sagte ein SPD-Sprecher dem SPIEGEL.

    Auch begrüße man »ausdrücklich die Initiative für eine strafrechtlich zu sanktionierende, verhetzende Beleidigung«, wie es das Bundesjustizministerium von Christine Lambrecht (SPD) gerade plant und in Kürze vorlegen will, damit es noch vor der Sommerpause verabschiedet werden kann.

    Außerdem brauche es »entsprechende Curricular in der juristischen Aus- und Weiterbildung«, damit Staatsanwaltschaft sowie Richterinnen und Richter geschult würden, um eine »menschenverachtende Motivation des Täters als strafschärfend berücksichtigen« zu können, so der SPD-Sprecher.

    Seitdem jüngst der SPIEGEL über die von gewalttätigen Sexisten ausgehende Gefahr berichtete, gibt es eine Debatte zu möglichen Reformen. Denn der Onlinehetze gegen Frauen folgt tausendfach Gewalt im echten Leben, die Behörden aber unterschätzen das Problem – auch, weil sie keine Daten dazu erheben.

    Expertinnen hatten deswegen unter anderem gefordert, Frauenfeindlichkeit als eigene Ermittlungskategorie einzuführen. Außerdem solle der Strafgesetzbuchparagraf 46 zu strafverschärfenden Motiven um »geschlechtsspezifisch« ergänzt werden.

    Der SPIEGEL hatte dazu alle 222 weiblichen Bundestagsabgeordneten gefragt.

    64 Abgeordnete aus allen Fraktionen außer der AfD haben Fragen beantwortet.

    Drei Viertel von ihnen (73 Prozent), forderten, die Ermittlungskategorie einzuführen.

    34 Prozent sprachen sich zudem für eine Ergänzung des Paragrafen 46 aus.

    Auch Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), hält eine statistische Erfassung von Straftaten, die aus frauenfeindlichen Motiven begangenen wurden, in der BKA-Statistik »für sinnvoll«. Ihr Sprecher verweist dafür an das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU), das zuständig sei. Das wiederum hat ein entsprechendes Ansinnen gegenüber der »Zeit« bereits abgelehnt.

    Lambrechts Sprecher sagte außerdem, dass man sich in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen der Justizministerkonferenz für eine Verbesserung der Datenlage einsetze.

    »Die aktuellen Fälle frauenverachtender Hetze im Netz zeigen wieder, wie dringend erforderlich diese Strafverschärfungen und Ermittlungsinstrumente sind«, so der Sprecher. Deswegen müsse auch beim »Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität«, das gerade vom Bundesrat gestoppt wurde und nun im Vermittlungsausschuss behandelt werden soll, schnell eine Lösung gefunden werden.

    Auch Paul Ziemiak, Generalsekretär der CDU, verweist auf das Gesetzespaket und sagt: »Hasskommentare und hetzerische Parolen, besonders im Netz, bereiten den Boden für eine weitere Verrohung in der Sprache und sind Gift für unsere Demokratie.« Diese Spirale wolle man durchbrechen, »mit allen Mitteln, die dem wehrhaften Rechtsstaat und einer selbstbewussten demokratischen Gesellschaft zur Verfügung stehen.«

    Deswegen sei es wichtig, dass das Gesetzespaket gegen Hasskriminalität im Netz nun endlich in Kraft treten könne – und er verweist auf die Blockade der Grünen im Bundesrat. Zu den spezifischen Expertenforderungen, etwa, eine eigene Ermittlungskategorie für frauenfeindliche Gewalt einzuführen, äußert sich Ziemiak nicht. Das Wort »Frauen« kommt in seiner Antwort auf die Anfrage des SPIEGEL kein einziges Mal vor.

    Konstantin Kuhle, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, sieht ebenfalls »keinen unmittelbaren Handlungsbedarf für den Strafrechtsgesetzgeber«. Eine Ergänzung des Paragrafen 46 hätte »lediglich deklaratorische Wirkung«. Im Ergebnis könnte er »irgendwann so detailliert auf bestimmte Opfergruppen zugeschnitten sein, dass davon abweichende Tatmotive bei der Urteilsfindung nicht mehr angemessen berücksichtigt werden können«, fürchtet er.
    »Nicht konsequent genug«

    Der Innenpolitikexperte der SPD, Uli Grötsch, selbst früher Polizeibeamter, sieht das anders: »Ich halte es aufgrund des im SPIEGEL dargestellten Ausmaßes für dringend angezeigt. Zu einer zeitgemäßen Strafgesetzgebung gehört auch immer eine entsprechende Reaktion auf Deliktsfelder.«

    Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünenfraktion, Britta Haßelmann, kritisiert die Bundesregierung: Sie befasse sich »nicht konsequent genug« mit dem Thema: »Die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen von Frauen muss entschlossen geführt werden.«

    Prävention und besserer Schutz müssten endlich viel stärker in den Fokus gerückt werden. Sie plädiert für eine systematische Erfassung von frauenfeindlichen Gewaltverbrechen und sagt: »Wir fordern die Anerkennung von Frauenhass als politisch motivierte Kriminalität und wollen die Beratungsmöglichkeiten von betroffenen Mädchen und Frauen stärken.«

    Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ist für die Einführung einer eigenen Kategorie »Frauenhass« für die Kriminalitätsstatistik.

    Bei der Ergänzung des Strafrechtsparagrafen 46 warnt sie vor dem Begriff »geschlechtsspezifischer« Motive: »Das halte ich für ein zweischneidiges Schwert, das sich auch gegen die Frauen selbst richten kann«. So könnten mit dieser Begründung etwa manche feministischen Parolen, die als Beleidigungen oder Bedrohungen angezeigt werden, wegen vermeintlicher Männerfeindlichkeit verfolgt werden, sagt Jelpke.

    Um das zu vermeiden, sollte konkret Frauenfeindlichkeit oder Homophobie als Motiv benannt werden.

    Die Zeiten für eine Kritik am Feminismus sind gezählt, sollte das so durchgehen. Ich hoffe, dass Union und FDP (und AfD) ihren Rollen gerecht werden.

    • Wow. Bald werdet ihr neben Mandela, Nawalny vielleicht auch am Ende einer langen Liste den „beweis“ sehen. Ich bin bekennender Antifeminist.

      Feminismus ist eine sexistische Seuche, gegen die nur die Impfung mit Erkenntnis hilft.

      Und jetzt tschüss. Ich muss in den Untergrund…

  14. Nur mal nur ein Beispiel wie staatliche Gelder im Sinne von „Gender Gleichheit“ so verteilt werden.

    Verein Mädchenarbeit NRW. Vereinssatzung:

    §11
    2)Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke sind Finanz-und Sachmittel des Vereins einer von der VV zu bestimmenden Körperschaft öffentlichen Rechts aus dem Bereich der Mädchen*arbeit zu überstellen.
    Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

    Klicke, um auf 2019-6-13-Satzung-LAG.pdf zuzugreifen

    Dagegen Verein Jungenarbeit NRW. Vereinssatzung:

    § 14
    (2)Bei Auflösung des Vereins oder beim Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in Nordrhein-Westfalen e. V., die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchlicheZwecke zu verwenden hat

    Klicke, um auf satzung_lag_jungenarbeit_nrw_2020.pdf zuzugreifen


    und das ist nur ein Fall von vielen.

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