Selbermach Samstag 327 (13.02.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

162 Gedanken zu “Selbermach Samstag 327 (13.02.2021)

    • Lesenswert auf jeden Fall. Aber … aber …

      Ich selbst habe das Buch noch nicht gelesen, kenne aber eine Bewertung eines ziemlich klugen Bekannten. Und der hat doch bei etlichen Punkten des Autors erhebliche Zweifel angemeldet.

      Das Problem scheint generell zu sein: Die Thematik, die vom Autor diskutiert wird, ist ziemlich komplex und eben auch kontrovers. Doch der Autor wollte ein allgemein-verständliches und attraktives Buch schreiben – kein differenziert-diffiziles, kein total super mega hyper-komplexes: ein Buch für jedermann und nicht ein Buch für Insel-Spezialisten.

      Und das beißt sich eben mit der Thematik. Die kann man nicht mal so einfach und allgemein verständlich abhandeln. Der Autor muss somit bei vielen wichtigen Punkten mächtig vereinfachen, macht dies aber nicht hinreichend deutlich. Und diesen Mangel an Genauigkeit und Differenziertheit versucht er wettzumachen mit Bashing der jeweils gegenteiligen Position. Wissenschaftlich ist ein solches Vorgehen nicht korrekt.

      Also sicher ein anregendes Buch – aber ein Buch, das für einen gewissenhaften Leser mehr Fragen aufwirft, als es beantworten kann. Ich würde sagen: es ist ein Buch, das einem Lust auf bestimmte Fragen und bestimmte Kontroversen machen kann – aber mehr wohl nicht.

    • Gad Saad ist ein Evolutionspsychologe, der von Geisteswissenschaften unwesentlich mehr Ahnung hat als Danisch.

      Das Buch ist kurzweilig, sehr parteiisch und darf zu 40% nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Vergleichbar damit, ein Buch über Religion von Dawkins zu lesen.

  1. In den USA hat das Lager der Unabhängigen (Leute die sich weder den Republikanern noch den Demokraten zugehörig fühlen) einen neuen Höhepunkt erreicht. Sie machen nach der aktuellsten Umfrage 50 % der Bevölkerung aus und sind damit zum ersten mal so stark wie die Anhänger von Republikanern und Demokraten zusammen:
    https://news.gallup.com/poll/15370/party-affiliation.aspx
    Großer Verlierer im Vergleich zur letzten Umfrage im Januar sind die Demokraten, die von 30 auf 25 % abgestürzt sind. Da sind die Vorschusslorbeeren schnell aufgebraucht worden.
    Angesichts dieser Werte frage ich mich, warum einige Anhänger der Demokraten aktuell davon träumen, dass sich die Republikaner womöglich spalten könnten. Eine Partei, die nur aus moderaten Republikanern besteht, könnte bei einer Wahl den Großteil der Unabhängigen gewinnen.

    • Ich hijacke diesen Thread zur corona Studien Sammlung.

      Analyse: Masken wirken (seit wann brauchen wir für solche Captain obvious erkenntnisse eigentlich wissenschaftliche Studien?)

      https://arxiv.org/abs/2102.04882

      Money Quote aus dem abstract:
      Here, we show that studies that did not find surgical masks to be effective were under-powered to such an extent that even if masks were 100% effective, the studies in question would still have been unlikely to find a statistically significant effect.

      • „seit wann brauchen wir für solche Captain obvious erkenntnisse eigentlich wissenschaftliche Studien?“

        Dein Corona-Wahn nimmt beängstigende Züge an! Kleiner Tipp: Weil man sich trotzdem noch irren kann. So nimmt z.B. der Großteil der Bevölkerung an, Frauen seien in unserer Gesellschaft total benachteiligt und unterdrückt.

        • Weil man sich trotzdem noch irren kann.

          Ich weiß nicht was vielsagender ist: dass dich die Frage so triggert, oder dass deine Antwort auf die Frage so langweilig ist dass die Vermutung naheliegt du hättest nicht einmal ein Minimum an Nachdenken investiert.

          ps: hast du auch was inhaltliches zum Thema?

        • Ich teile allerdings auch nicht die Ansicht mancher Leute, das Maskentragen würde schaden oder sogar zum Tod führen.
          Klar, unter Maske fällt das Atmen schwerer (weiß ich als Risikogruppenangehöriger selber), wenn man dann aber so hanebüchene Märchen vom tödlichen oder aber zumindest doch supergefährlichen zusätzlichen Totraum lesen oder hören muss, habe ich manchmal Angst, dass mein Kopf die Tischplatte zertrümmern könnte.

          Ja, es gibt auch Einschränkungen beim Tragen von bspw. FFP2-Masken, die sich aus den Empfehlungen des Verbands Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ergibt.
          Hintergrund ist die körperliche Belastung von Arbeitnehmern. Die können nämlich u.U. nicht einfach mal etwas langsamer machen, wenn die Atmung zu anstrengend wird.
          Als Otto-Normal-Atmer ist das Tragen idR. völlig unproblematisch, da man sich an die Erschwerung durch Verringerung der körperlichen Belastung anpassen kann.

        • @beweis:

          Bei gewissen Dingen in Sachen Corona gibt es keinen Captain Obvious. Wir verstehen es noch nicht vollständig. Wir wissen nicht einmal wie viel oder wie wenig wir verstehen / nicht verstehen. Dass da Fragen offen bleiben, ist selbstverständlich.

          Bei anderen Dingen gibt es Captain Obvious (z.b. in der Frage ob Masken wirken).

          Zu deinem Beitrag: Andere, die das besser können als ich, haben dazu bereits das wesentliche geschrieben.


          „I think people acted like Goofus again.

          People were presented with a new idea: a global pandemic might arise and change everything. They waited for proof. The proof didn’t arise, at least at first. I remember hearing people say things like “there’s no reason for panic, there are currently only ten cases in the US”. This should sound like “there’s no reason to panic, the asteroid heading for Earth is still several weeks away”. The only way I can make sense of it is through a mindset where you are not allowed to entertain an idea until you have proof of it. Nobody had incontrovertible evidence that coronavirus was going to be a disaster, so until someone does, you default to the null hypothesis that it won’t be.

          Gallant wouldn’t have waited for proof. He would have checked prediction markets and asked top experts for probabilistic judgments. If he heard numbers like 10 or 20 percent, he would have done a cost-benefit analysis and found that putting some tough measures into place, like quarantine and social distancing, would be worthwhile if they had a 10 or 20 percent chance of averting catastrophe.
          https://slatestarcodex.com/2020/04/14/a-failure-but-not-of-prediction/

          Oder hier über zwei fundamental unterschiedlichen Arten von „es gibt keine Evidenz“:
          https://www.overcomingbias.com/2008/08/doctor-there-ar.html

          Oder auch die folgende einfache Erkenntnis, dass es sich abhängig von der Anzahl der Betroffenen um jeweils systematisch (!) unterschiedliche Phänomene handelt, welche unterschiedlich behandelt werden müssen (!!).

          In dem verlinkten Beitrag stößt sich Herr Zack daran, dass die Wirklichkeit betreffend Lockdown Maßnahmen nicht mit den Ergebnissen der Modelle zusammenpasst („Wenn Theorie und Wirklichkeit derart schlecht übereinstimmen, ist das häufig ein Hinweis darauf, dass das Modell grundlegende Falschannahmen triftt.“)

          Man kann aus der Beobachtung des Nicht-Zusammenpassens von Realität und Modell aber noch grundsätzlichere Erkenntnisse ziehen als jene, das Modell müsse falsch sein.

          Zum Beispiel den Spruch: Alle Modelle sind falsch, viele sind nützlich, manche sind tödlich.
          Das Korollar dazu, „Alles was wir wissen ist falsch“, klingt im ersten Moment erschreckend und deprimierend. Der Trick besteht darin, bei den Dingen die entscheidend und wichtig sind, richtig zu liegen (wenigstens approximativ), dann fällt es nicht ins Gewicht wenn man bei den unwichtigen Dingen falsch liegt.

          Die gute Nachricht: Die Anzahl der wichtigen Dinge ist üblicherweise relativ klein. Die schlechte Nachricht: Die Anzahl der unwichtigen Dinge dafür quasi unendlich groß.

          Die Herausforderung besteht darin, die jeweils wichtigen Parameter zu identifizieren.

          Die Arbeit von Herrn Zack ist ohne Zweifel ausführlich, interessant, gründlich recherchiert und ganz allgemein sehr ordentlich. Und leider auch nebensächlich, denn er beschäftigt sich hauptsächlich mit vielen unwichtigen Parametern.

          • Vielleicht verstehe ich deinen Punkt wieder mal nicht richtig. Zack hat doch zurückschauend betrachtet, ob Maßnahmen das erwünschte Ziel gebracht haben. Und da war das Ergebnis sehr ernüchternd.

            Nehmen wir mal die Meteoriten, wie oben erwähnt: Wir produzieren Tausende Teleskope, mit denen wir ganz tief ins Weltall schauen können. Umso tiefer wir mit umso mehr Teleskopen schauen, umso mehr Meteoriten sehen wir auf uns zu rasen. Unsere Wissenschaft rechnet mit der üblichen Linearität hoch, dass diese Dinger in x Wochen oder Monaten auf uns krachen. Also schmeißen wir unser gewohntes Leben weg und bauen nur noch riesige Schutzschilde. Oder wir rechnen aus, wann das Ding wo einschlagen wird und treiben alle Menschen auf die andere Seite der Erdkugel.
            Dann trifft der Meteorit plötzlich einen anderen kleineren, der ihn minimal aus der linear errechneten bringt. Er wird abgeschwächt in seiner Geschwindigkeit und trifft die Erde gar nicht – oder einen halben Tag später auf der Seite, auf die die Menschen geflüchtet sind.

            Jetzt stellt sich die Frage: Haben die Menschen die wichtigen Parameter identifiziert? Haben sie mit ihren bescheidenen paar Sinnen und ihrer numerischen Linearität das Richtige getan? Oder hätten sie besser daran getan, ihr normales Leben weiterzuleben und sich gar nicht für Meteoriten zu interessieren?

            Da beginnt meiner Meinung nach die Glaubensfrage:
            Ich bin dafür, das Bestehende über eine möglicherweise bevorstehende Gefahr zu stellen. Sehr viele sind aber der Meinung, die menschlich-wissenschaftlich prophezeite Gefahr müsse über dem Bestehenden stehen. Die geforderten Maßnahmen nach Prognosen über Klima oder über exponentielle Covid-Ausbreitung zeigen das.

            Die Angst regiert die Welt. Das Bestehende wird der so genannten wissenschaftlichen Evidenz nachgeordnet. Und wenn ein paar Wissenschaftler und ein Tiermediziner mit ihrer Politiker-Gefolgschaft irren, dann ist alles futsch.
            Dann schon lieber Demut.

          • @beweis:

            Zack hat doch zurückschauend betrachtet, ob Maßnahmen das erwünschte Ziel gebracht haben. Und da war das Ergebnis sehr ernüchternd.

            Weil er in seiner Betrachtung wesentliche Punkte nicht berücksichtigt:
            Wie unterscheiden wir zwischen dieser Welt und der Welt, in der der Clean Air Act [oder die Lockdown-Maßnahmen, Anm] keine Rolle spielt? Ich bin mir nicht sicher (kennt jemand eine Studie dazu?). Vielleicht ist dies eine dieser schrecklichen Situationen, in denen man den gesunden Menschenverstand einsetzen muss, anstatt auf Statistiken zu schauen.
            Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

            Ich habe es schon öfter geschrieben, wir haben in den meisten europäischen Ländern sozusagen eine invertierte Situation: Es ist nicht so, dass die Entscheidungsträger die Situation analysieren, planen, und dann Maßnahmen treffen. Stattdessen passiert folgendes: Die Fälle steigen, die Menschen sehen es wird brenzlig und beginnen zuhause zu bleiben. Dann reagiert die Politik mit einem Lockdown. Unsere Politiker führen nicht, sie folgen der Masse. Unter solchen Voraussetzungen kommt eine Analyse zur Wirksamkeit von politisch verordneten Lockdown-Maßnahmen fast notwendigerweise zu verfälschten Ergebnissen.

            Das bedeutet nicht, politische Lockdown Maßnahmen wären unnötig weil die Mensche „eh von selber zuhause bleiben“. Die Pandemie ist ein kollektives Phänomen, und sollte auf kollektiver Ebene behandelt werden. Dass man sich ohne politische Lockdown Maßnahmen durchwurschteln kann bedeutet nicht dass man es tun sollte. Ohne politische Maßnahmen ist nur eines sicher: Alles wird unsicherer, schwieriger, und dauert länger.
            Am effektivsten ist es, wenn die Politik den individuellen Impuls der Menschen zur Vorsicht mit organisatorischen Maßnahmen auf kollektiver Ebene unterstützt.

            Zack erwähnt zwar den Faktor „freiwillige Selbstbeschränkung unmittelbar vor [dem Lockdown]“, kanzelt diese Möglichkeit als erklärenden Faktor aber folgendermaßen ab:
            Viel wahrscheinlicher ist eine Fehlattribution der oben beschriebenen unklaren Wellenmuster auf unser Handeln. Wir Menschen neigen zu derartigen Erklärungen, in der Psychologie sind solche Effekte gut bekannt under dem Namen Kontrollillusion.

            Seine eigenen Beispiele widersprechen dieser Interpretation.

            Zack schreibt:
            Florida hat am 28. September 2020 praktisch alle Restriktionen aufgehoben. Bars, Kinos, Freizeitparks wie Diesneyland, ja sogar Stripclubs — alles offen, weitgehend ohne Kapazitätseinschränkungen, mit Beachtung von eher geringen Hygieneregeln. […] Florida liegt bei allen Parametern im US-Mittelfeld. Anschaulich ist hier insbesondere der Vergleich mit dem in der Strukur und Klima ähnlichen, aber äußerst strengen Kalifornien.

            Hier sind die Mobilitätsdaten vom sehr offenen Florida und dem äußerst strengen Kalifornien:

            Florida größere Grafik


            Kalifornien größere Grafik

            (Quelle: Facebook Data for Good Mobility Dashboard, Covid-19 Mobility Data Network)

            Frage: Wann fanden im „äußerst strengen Kalifornien“ die Lockdowns statt?
            Follow-up Frage: Wenn es in den Mobilitätsdaten keinen wesentlichen Unterschied gibt, könnte es sein dass Zacks Prämisse vom „äußerst strengen Kalifornien“ und dem „praktisch restriktionsfreien Florida“ keine geeigneter Ausgangspunkt für eine Analyse ist?

            Zack schreibt:
            Die Dakotas sind zwei kleinere Staaten im mittleren Westen der USA, die günstigerweise in allen geografischen und sozioökonomischen Daten übereinstimmen — und zudem benachbart sind. Ein besseres Experiment wäre kaum aufzubauen.
            South Dakota hat eigentlich nie wesentliche Maßnahmen ergriffen. […] Großveranstaltungen ohne Einschränkungen waren stets erlaubt, Unis, Gastronomie, Läden, Schulen immer offen. […] North Dakota hat auch einen eher liberalen Ansatz. Jedoch wurde dort ab Anfang November die Gastronomie deutlich beschränkt, und eine staatsweite Maskenpflicht verhängt. Ein Unterschied in der Fallentwicklung ist nicht erkennbar — North Dakota hat sogar geringfügig mehr Fälle und Tote als South Dakota. Auch dies ein weiterer Datenpunkt, der sehr stutzig macht.

            Hier sind die Mobilitätsdaten von North und South Dakota:

            North Dacota größere Grafik


            South Dacota größere Grafik

            Selbe Frage wie zuvor.
            Wenn die Mobilität im wesentlichen dieselbe ist, dann sind ähnliche Fallentwicklung nichts was „stutzig macht“, sondern geradeheraus erwartbar.

            Zack schreibt:
            Am 28.12.2020 ereignete sich im Kroatien ein Erdeben, Epizetrum Landkreis Sisak-Moslavina. […] Die Menschen haben natürlich anderes im Sinn als Masken zu tragen und social distancing; die Covid19-Regeln geraten vollständig in den Hintergrund. Tausende Helfer reisen ein, die Grenzbestimmungen werden aufgehoben. Entgegen jeglicher Modellannahme kann man an der epidemiologischen Kurve keinerlei Besonderheit erkennen.

            Hier sind die Mobilitätsdaten von Kroatien:

            Kroatien größere Grafik

            Dass man „entgegen jeglicher Modellannahme […] an der epidemiologischen Kurve keinerlei Besonderheit erkennen [kann]“ liegt daran, dass Zacks Annahme „die Covid19-Regeln geraten vollständig in den Hintergrund“ erkennbar keinen Rückhalt in der Realität hat. In den Mobilitätsdaten sieht man das Erdebeben vom 28.12. überhaupt nicht.

            Und so geht es weiter. Der Artikel von Herrn Zack enthält gute Grafiken und Daten und ist gründlich recherchiert, zumindest in dem Bereich der Herrn Zack relevant erscheint. Schade, dass seine Gründlichkeit sich nicht auch auf die relativ einfach zu beschaffenden Daten zur Mobilität erstreckt. So bleibt sein Artikel ein Übung im Finden von passenden Daten zu einer gegebenen Schlußfolgerung, anstatt umgekehrt.

            Du schreibst:
            Nehmen wir mal die Meteoriten, wie oben erwähnt

            Der wesentliche Punkt im Meteoriten Beispiel ist der Unterschied zwischen naivem Szientismus („evidenz-basiert“) und probabilistischem reasoning, d.h. Entscheidungsfindung unter Unsicherheiten.

            Evidenz-basiert: Proof or it doesn’t happen.
            Probabilistisches reasoning: Kosten-Nutzen Analyse auf Basis von Kosten = (potentieller) Schaden des Ereignisses mal Eintrittswahrscheinlichkeit und den Kosten entsprechender Gegenmaßnahmen.

            Evidenz-basiert tut erstmal nichts, bis es einen unwiderlegbaren Beweis gibt dass das gewünschte (Masken wirken) oder nicht gewünschte (Corona ist eine sehr gefährliche Pandemie) Ereignis eintritt, es ist eine binäre schwarz-weiß Welt. Entscheidungsfindung unter Unsicherheiten erkennt an, dass es in der Regel keine unwiderlegbaren Beweise gibt und richtet das Handeln dementsprechend (bei schwerwiegenden Gefahren: defensiv) aus.
            (Lustigerweise wurde mir an anderer Stelle bereits vorgeworfen, ich würde eine binäre schwarz-weiß Sicht vertreten)

            Haben die Menschen die wichtigen Parameter identifiziert?

            Das kann man sehr leicht am (vorläufigen) Ergebnis ablesen. Beim Meteoriten Beispiel: Wurde die Gefahr des Einschlags abgewendet? Ja = wichtige Parameter identifiziert.
            Bei der Pandemie: Wurden menschliches Leid und wirtschaftliche Schäden minimiert, gleichzeitig die Freiheit maximiert? Ja = wichtige Parameter identifiziert.
            (Immer unter der Voraussetzung, dass aktiv und bewusst gehandelt wurde. Ein positives Ergebnis durch Glück oder Zufall bedeutet gar nichts im Hinblick auf die Frage nach den wichtigen Parametern)

            Ich bin dafür, das Bestehende über eine möglicherweise bevorstehende Gefahr zu stellen.

            Das hängt ausschließlich von der Gefahr ab.
            Weißt du eigentlich, warum Passagierflugzeuge zum mit Abstand sichersten Fortbewegungsmittel für längere Distanzen gworden sind? Weil die Flugbranche genau das Gegenteil von deinem obigen Satz getan hat.

            Sehr viele sind aber der Meinung, die menschlich-wissenschaftlich prophezeite Gefahr müsse über dem Bestehenden stehen.

            Es geht nicht um eine prophezeite Gefahr. Wir haben seit 12 Monaten Pandemie. Die Frage ob es eine gefährliche Pandemie wird oder nicht ist geklärt. Die Zeit hat es gezeigt.

            Das Bestehende wird der so genannten wissenschaftlichen Evidenz nachgeordnet. Und wenn ein paar Wissenschaftler und ein Tiermediziner mit ihrer Politiker-Gefolgschaft irren, dann ist alles futsch.
            Dann schon lieber Demut.

            Welches Bestehende möchtest du denn bewahren? Das Leben welches wir seit 12 Monaten nicht mehr haben? Das haben wir doch nicht deswegen nicht mehr, weil ein paar Wissenschaftler und Politiker beschlossen haben es uns wegzunehmen. Wir haben es deswegen nicht mehr, weil wir – entgegen deiner Annahme – das Bestehende den wissenschaftlichen Erkenntnissen (und dem Hausverstand) übergeordnet haben. Hätten wir zu letztes Frühjahr unsere Entscheidungen auf Grundlage von probabilistischem reasoning und common sense getroffen, dann wären wir jetzt nicht in dieser Situation.

            Was wir zur Zeit erleben ist die Folge deines Wunsches das Bestehende zu erhalten, um jeden Preis. Die jetzige Misere folgt aus der Weigerung anzuerkennen, dass das Bestehende angesichts neuer Tatsachen und Rahmenbedingungen seine Gültigkeit verloren hat.

            p.s: Du verwendest oft den Begriff linear („rechnet mit der üblichen Linearität hoch“, „der linear errechneten [Flugbahn]“, „in ihrer numerischen Linearität“). Was meinst du damit?

          • @pingpong

            Zu den Mobilitätsdaten:

            Obwohl die Skalierung für die amerikanischen Daten bescheiden ist, habe ich anhand der Daten den Lockdownbeginn für Kalifornien auf Ende November/Anfang Dezember getippt und siehe da: 3. Dezember. In den Florida-Daten würde ich vielleicht etwas für Anfang des Jahres ansetzen, aber nicht sicher.
            In North Dakota würde ich einen Anfang bei Anfang/Mitte November setzen. (Am 14. November traten wohl wirklich einige Verschärfungen in Kraft.) In South Dakota kann ich es nicht sagen, da ist die Skalierung echt zu schlecht.

          • @renton:

            Skalierung

            Tut mir leid, die facebook mobility website ist eine usability Katastrophe und deren dashboard gibt nicht mehr her.

            Es reicht aber um zu erkennen, dass der von Herrn Zack konstruierte Gegensatz zwischen den „strengen“ und „lockeren“ US Staaten in dieser Form keine Übereinstimmung mit der Realität hat. Die Mobilitätsdaten sind im wesentlichen gleich, egal ob superstrenges Kalifornien, superlockeres Florida, North oder South Dakota. Sein ganzes Argument steht und fällt aber mit dieser Annahme (die sich im übrigen auch beim Kroatien Beispiel nicht bestätigt).

            Zum Vergleich hier die Mobilitätsdaten von UK und Deutschland:

            UK


            Deutschland

            Es ist wie bei Korrelation oder Regression: Wenn du es nicht mit freiem Auge siehst, ist es höchstwahrscheinlich nicht vorhanden (zumindest in diesen niedrigen Dimensionen über die wir hier reden). Alles darüber hinaus ist eher Kaffeesatzleserei.

          • „Es ist wie bei Korrelation oder Regression: Wenn du es nicht mit freiem Auge siehst, ist es höchstwahrscheinlich nicht vorhanden“

            Klar. Nur sehe ich zumindest bei Kalifornien ja was. Aber im Vergleich zu Deutschland und GB nicht sehr viel, das stimmt.

            Um Zacks These definitiv ablehnen zu können, reichen die Mobilitätsdaten aber nicht. Das ist allenfalls notwendig, aber nicht hinreichend, da die Mobilitätsdaten nur quantitative Mobilität erfassen, aber nicht qualitative. Ein Beispiel: Wenn ein Kaufhausangestellter wegen Geschäftsschließung nicht mehr zur Arbeit geht, aber stattdessen im Stadtpark joggt, verschiebt sich die Mobilität von geschlossenen Räumen, also einem vergleichsweise höheren Ansteckungsrisiko, in offenes Gelände mit geringerem Ansteckungsrisiko.

            Irgendwie ist es bei Corona wie verhext: Am Ende muss man (fast) immer konstatieren: „Nichts genaues weiß man nicht.“

          • Um Zacks These definitiv ablehnen zu können, reichen die Mobilitätsdaten aber nicht.

            Doch tun sie. Ex falso quodlibet.

            Zack schreibt:
            Die oben geschilderten, sehr vielfältigen Daten machen klar, dass Social Distancing und Lockdowns in der Wirkung um Größenordnungen überschätzt werden.

            Wie ich weiter oben schrieb: Der Trick besteht darin, bei den Dingen die entscheidend und wichtig sind, richtig zu liegen. Die relevanten Parameter eines eventuell sehr komplexen Systems zu identifizieren.

            Für die Wirksamkeit von Social Distancing und Lockdowns ist zweifellos ein, wenn nicht DER wichtige Parameter: Die Mobilität.

            Unter den „sehr vielfältigen Daten“ von Zack kommt überhaupt nicht (null, nada, nichts) vor: Die Mobilität.

            Das alleine reicht schon, um Zacks These zu verwerfen. Dass eine Untersuchung von Mobilitätsdaten auch noch Widersprüche zu seinen Argumenten aufzeigt, ist nur noch eine Draufgabe.

            Irgendwie ist es bei Corona wie verhext: Am Ende muss man (fast) immer konstatieren: “Nichts genaues weiß man nicht.”

            Das ist doch eine etwas übertrieben pessimistische und deprimierende Sichtweise, findest du nicht?

          • Die zu beantwortende Frage:

            „Mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.“

            Antwortmöglichkeiten:
            * stimme zu
            * stimme nicht zu
            * weiß nicht
            * k.A.

            Mein Antwort wäre: Stimme nicht zu.

            Und nun?

            Methodisch saubere Umfragen mit großem sample (mehrere zehntausend) gibts hier:
            https://covidstates.org/reports

            Relevant: report #25 & #32

            Datenbasis dazu ist hier verfügbar: https://github.com/kateto/covidstates

          • @pingpong

            Stimmt, erstaunlich dumme Fragestellung. Er ist wohl davon ausgegangen, dass „stimme nicht zu“ nur Leute ankreuzen, die Lockerungen wollen. Andererseits: waren die Mainstreamumfragen genauer? Vielleicht hat er die nur kopiert.

        • https://www.n-tv.de/wissen/Corona-weltweit-auf-dem-Rueckzug-article22351151.html

          Hieraus:

          „Corona weltweit auf dem Rückzug

          …Ihren Höhepunkt hatte die Pandemie Anfang Januar mit fast fünf Millionen Neuinfektionen in einer Woche. Anfang Februar waren es nur noch rund drei Millionen…

          Aber was sind die Gründe für diese Entwicklung?…

          Für den Epidemiologen Klaus Stöhr, der mehrere Jahre lang das Global-Influenza-Programm der WHO geleitet hatte und dort auch Sars-Forschungskoordinator war, ist der deutliche Rückgang der Fälle weltweit ein „überraschendes Phänomen“… Eine eindeutige Erklärung gebe es aber nicht, so Stöhr zu ntv.de. „Wie bei allen Naturereignissen gibt es auch bei einer Pandemie Phänomene, zu deren Erklärung man nur spekulieren kann.“

          Aber eine Sache falle auf: Bei den Influenza-Pandemien in den Jahren 1957 und 1968 sei Ähnliches beobachtet worden: „Ausbruchswellen, die eine Länge von zehn bis zwölf Wochen haben und dann zurückgehen“, so Stöhr.“

          Wenn sich herausstellen sollte, dass der Großteil der Lockdownmaßnahmen überflüssig war – darf ich mir dann Mistgabeln und einen Mob besorgen? Oder lohnt sich das nicht, weil zu viele mit den Maßnahmen einverstanden waren, ich meinen Mob also nicht zusammenkriege?

          • „darf ich mir dann Mistgabeln und einen Mob besorgen?“

            Wird nicht klappen. Die werden den Lockdown für Baumärkte unbefristet verlängern, weil von dort eine unsichtbare Gefahr, eben die deine, ausgeht.

            Schlimm, wenn in naher Zukunft womöglich evident wird, dass keine menschlichen Maßnahmen wirklich Einfluss auf den Pandemie-Verlauf hatten – und das einzige Menschengemachte der angstbasierte Verbotsfetischismus war, mit dem die ganze Welt zerkloppt wurde.

            Eine selbstzerstörerische gesellschaftliche Auto-Immunantwort. Ohne Corona-Tests wäre das nicht passiert. Corona wird vielleicht als die erste massenpsychotische Pandemie in die Menschheitsgeschichte eingehen. Irgendwie gruselig.

          • Aber eine Sache falle auf: Bei den Influenza-Pandemien in den Jahren 1957 und 1968 sei Ähnliches beobachtet worden: „Ausbruchswellen, die eine Länge von zehn bis zwölf Wochen haben und dann zurückgehen“, so Stöhr.“

            Zufall.
            5 minuten googlen und du findest einen Haufen Gegenbeispiele. Ausbruchswellen mit längerer und kürzerer Dauer, Ausbruchswellen die nicht zurückgehen sondern wiederkommen – alles dabei.

            Wie bei allen Naturereignissen gibt es auch bei einer Pandemie Phänomene, zu deren Erklärung man nur spekulieren kann.

            Ich finde wir haben genug spekuliert und gemutmaßt. Wir sollten das Problem zur Abwechslung mal systematisch angehen. Dann ändert sich nämlich vielleicht was zum besseren. Spekulieren hat in dieser Hinsicht bisher eine miserable Erfolgsbilanz.

  2. Qual der Wahl

    Demnächst sind in einigen Bundesländern Landtagswahlen.

    In Rheinland-Pfalz gilt es Malu Dreyer (SPD) abzuwählen. Gegen Dreyer tritt Christian Baldauf (CDU) an.
    In Baden-Württemberg steht Winfried Kretschmann (Grüne) zur dritten Wiederwahl an. Gegen ihn tritt Susanne Eisenmann (CDU) an, aktuelle KuMi in der Koalition.

    Dreyer halte ich schon für abgewählt. Der letzte Skandal (https://www.n-tv.de/politik/Gruene-Umweltministerin-Hoefken-gibt-auf-article22193864.html) mit der grünen Umweltministerin Ulrike Höfken reicht hoffentlich aus, dass Ende der rot-grünen Koalition einzuleiten. Ich lästere jetzt mal nicht über grüne FrauInnen in Machtpositionen ab (die Art wie Frau Höfken sich in Unschuld suhlt passt).

    Mir geht es um Baden-Württemberg: Pest oder Cholera?
    Einen Grünen (Kretsch)Mann wählen oder eine schwarze Eisen(mann)Frau?

    Die Grünen haben eine strengfeministische Radikalagenda, die Kretschmann zwar etwas auszubremsen weiß, trotzdem ist sie da und wird auch in der Partei gelebt (auch wenn die Grüne Basis im Ländle dem nicht immer so entspricht). Kretschmann ist auch schon älter, was, wenn der nach der Wahl in der Halbzeit von einem hinter-den-Ohren-noch-grüneren Lümmel ausgetauscht wird und den Biden macht? Wer Arne, Christin oder Lukas mitliest, kann die Grünen und SPD nicht wählen, somit ist R-P klar.

    Aber kann man als „AntifeministIn“, Feminismuskritiker*in, ‚pöser Pube‘, Feminismusverweiger_in (schi*ß gender) etc. heute eine Frau wählen? Besteht nicht immer die Gefahr, dass Frau in der CDU ge-widmann-mauzt wird und plötzich nach dem feministischen Gewissen gefragt wird? Nicht jede Politikerin kann sich aus der Frage rausmerkeln. Die Eisenmann ist ’ne taffe und nicht unsympathisch. Die macht’s Maul auf und verbrennt sich die Gosch‘ (Go·sche/Gósche/Substantiv, feminin [die]landschaftlich salopp•meist abwertend Mund). Kretschmann ist eigentlich auch sehr sympathisch, immerhin macht er seit 8 Jahren einen guten Job. Aber halt nur er und nicht seine Partei.

    Also, was tun?

    • „Skandal … mit der grünen Umweltministerin Ulrike Höfken“

      Hatte ich gar nicht mitbekommen, ist vermutlich nie bundesweit berichtet worden. Die FAZ schreibt:

      „Über Nacht“ seien Stellen geschaffen worden, neue Kollegen seien „aus dem Nichts gekommen“, berichtet ein früherer Mitarbeiter der Behörde. … „Es ging nur nach dem Parteibuch“, Mitarbeiter anderer Parteien seien hingegen fallengelassen worden.

      Ich bin nicht sicher, ob die anderen Parteien so viel besser sind, jedenfalls ist die Eroberung solcher administrativer Machtpositionen durch grüne Parteisoldatinnen nach meinem Eindruck einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg des Feminismus. Die Ministerialbürokraten haben sehr viel politische Macht, und einmal im Amt, können sie auf Jahrzehnte auf Kosten des Steuerzahlers für ihre Ideologie arbeiten.

      • Ich habe mal gehört, dass sich solche schweren Erkrankungen wie bei der Dreyer irgendwann auch auf die geistigen Fähigkeitem auswirken. Aber da unsere Politiker sich eh schon an der intellektuellen Untergrenze bewegen, merkt das keiner.

      • „Was ist denn da eigentlich los? Baden-Württemberg galt früher als Hochburg der FDP, und die Landes-CDU als eher rechts (Filbinger).“

        Das liegt am Kretschmann. Der ist außerordentlich beliebt, weil er nach allen Richtungen gesprächsbereit ist, immer nach Kompromissen sucht und gelegentlich auch mit den Irren in seiner Partei hadert. Er wirkt einfach wie der gütige Landesvater, zumindest wird er so inszeniert. Ohne den wäre schnell Ende Gelände.

        Der FDP wurde nie ihr gebrochenes Wahlversprechen („große Steuerreform“) unter Westerwelle verziehen, ich war damals schon hier und habe die Diskussionen in der Firma erlebt, die waren wirklich stinkwütend.

        Die CDU konnte man vermutlich einfach nicht mehr sehen. Sie wirkte korrupt, hat bei S21 ungünstig agiert und als der Teufel wegging und dieser spröde Oettinger Nachfolger wurde (die Alternative wäre Schavan gewesen, die auch niemand wollte) war der Zug erstmal abgefahren.

        Dazu kommt, dass BaWü so ein bisschen wie Kalifornien ist, hier ziehen viele Hochgebildete her, weil viele Technikfirmen usw. und das natürlich in erster Linie in die Metropolregionen. Und wie das bei verbildeten Städtern halt oft so ist, wählen die gerne grün.

    • Ich wähle wahrscheinlich AfD, die überzeugt mich hier zwar auch nicht wirklich, aber die „Gefahr“, dass die an die Macht kommt, ist nahe Null. Dafür sorgt sie für Unruhe und eine rechte Opposition, die das parteiübergreifende Einerlei ein bisschen aufmischt, sowas kann wichtiger sein, als man denkt.

      Eisenmann kenne ich nicht, aber ich konnte die CDU noch nie leiden und weiblichen Politikern traue ich gar nicht mehr, die will ich ebensowenig wie die FDP, dann doch lieber nochmal Kretschmann, da weiß man wenigstens was man hat.

      Mehr kann man bei dem ganzen pseudodemokratischen Theater ohnehin nicht mitbestimmen.

    • Wenn man schon der Überzeugung ist, in der gleichgeschalteten Mainstream-Soße wählen zu müssen, dann klar eine Opposition. Denn die gibt noch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass nicht alles im Klüngel abläuft und dem Volk dann nur als beschlossen mitgeteilt wird.

      Aber was ist Opposition, wenn sogar schon die Antifa, die RAF und die Killerkommandos der Jusos im Mainstream eingereiht stramm stehen? Einige Zeit hatte ich noch Hoffnung auf die FDP, aber die sind offensichtlich nicht bereit, beherzte oppositionelle Positionen einzunehmen. Weder in der Männerfrage noch bei den Klima- oder Corona-Repressionen. Vermutlich hoffen sie, wieder eine traditionelle Zünglein-an-der-Waage-Regierungsposition einnehmen zu können. Damit machen sie sich komplett überflüssig.

      AfD zu wählen ist ein Graus für alle, die sich im Herzen eine inklusive und tolerante Welt wünschen, aber letztlich die einzige Opposition, die auch als solche in die Parlamente kommt.

      Es scheint ausweglos. Und es ist unzumutbar, was uns diese repräsentative Demokratie anbietet, wenn der politisch-mediale Apparat komplett im Gleichschritt marschiert.

      Irgendeiner drückte mal den Spruch raus: „Ich komme aus der Zukunft, ich komme aus der DDR.“

  3. Es ist Unding, dass Birgit Kelle angezeigt wurde. Dabei hat sie zurecht Kritik geübt an einer falschen Sexualerziehung und am Genderwahn. Eine christlich-konservative Haltung ist zu befürworten; aber ein bibeltreuer christlicher Fundamentalismus ist abzulehnen. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

  4. Hat sich irgendwer die Stunde Zeit genommen und dieses Feature angehört (und kann darüber berichten)?

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/warum-gender-vielfalt-einer-gesellschaft-nuetzt-alles-queer.3683.de.html?dram:article_id=488821
    Warum Gender-Vielfalt einer Gesellschaft nützt
    Alles queer, alles gut?
    Freispiel, 54 min 11.02.2021
    Von Sabine Rohlf

    Wenn ich mir diesen Absatz in der Beschreibung ansehe, dann verspüre ich wenig Lust:

    Gleichzeitig ist Gewalt gegen queere Personen Alltag, die Zahlen von Gewalttaten gegen Homo- und Bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Personen steigen deutschlandweit, und die AfD möchte die Gender-Vielfalt verbieten. Manche geben sich überfordert von den neuen Begriffen oder gendergerechter Sprache, andere sprechen abwertend von „Lifestyle“-Entscheidungen und einer Verhunzung der Sprache. Viele lehnen es ab, den Betroffenen zuzuhören.

    Dieses Geraune und Arbeiten mit unsubstantiierten Behauptungen („Gewalt gegen queere Personen ist Alltag“) ist klassische Propaganda. Gewalt gegen fast jede beliebige Gruppe, die nur groß genug ist, ist „Alltag“, weil alle paar Tage ein Mitglied der Gruppe von hinten geschubst wird.

    • Klassiche Suggestion, typisch fürs DLF, ein Lehrbeispiel für Propaganda:

      „Gleichzeitig ist Gewalt gegen queere Personen Alltag, die Zahlen von Gewalttaten gegen Homo- und Bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Personen steigen deutschlandweit, und die AfD möchte die Gender-Vielfalt verbieten.“

      Damit wird suggeriert, die AfD wäre schuld. Dabei gehen die meisten Übergriffe gegen Homosexuelle längst von muslimischen Zuwanderern aus, die die die AfD gerne wieder los wäre. Dass die AfD die „Gender-Vielfalt“ verbieten möchte ist genau solcher Blödsinn, sie will nur das Vordrängeln und die Dominanz irgendwelcher Geschlechtsidentitätsgestörter nicht mehr fördern, so wie das jetzt geschieht.

      Wer sich diesen Blödsinn bei DLF anhört, ohne, dass ihm die Sicherung durchknallt, der hat meine Bewunderung. Ich kann das nicht. Ich halte nicht mal mehr die normalen DLF-Nachrichten durch, die sind schon schlimm genug.

  5. Es werden mal wieder Listen von Menschen erstellt, die weg müssen.
    Und das von Menschen die sich als links, anti-rassistisch, anti-sexistisch, tolerant und natürlich für die Guten halten. Selbstredend sind diese Menschen auf pro-kommunistisch.
    Wie kann man so merkbefreit sein?
    Ich verstehe es nicht?
    Hindert der technische Fortschritt uns daran uns gesellschaftlich weiter zu entwickeln?

    • Jeder der Listen erstellt hält sich für den Guten. Massenmorde haben noch Nie im Namen des Bösen stattgefunden sondern IMMER im Namen des Guten. Selbst der übelste Diktator sieht sich als gut, Hitler, Pol Pot, Stalin, wer auch immer sah sich immer als Guten der das Beste für seine Leute wollte. Es ist nicht so wie bei z.B. Herr der Ringe, dass es einen Bösen gibt der sich auch als Böse sieht und nur das Böse tun will, es gibt IMMER nur Leute, die sich entweder gut sehen (die Listenersteller) oder die das halt nicht tun und sich eher passiv verhalten. Die Passiven tun das aber nicht, weil sie sich als Böse sehen, sondern weil sie die Welt differenziert sehen oder ihnen das alles egal ist.

      Übrigens kann Technik nie soziale Probleme lösen, sie verändert das Problem aber es ist das Wesen des Menschen welches nicht zu unserer Vorstellung vom edlen Geschöpf passt. Übrigens: die meisten Eigenschaften die wir so ablehnen, würden in einem Stamm von 100-150 Personen allesamt sehr nützlich sein.

      • „Übrigens kann Technik nie soziale Probleme lösen, sie verändert das Problem aber es ist das Wesen des Menschen welches nicht zu unserer Vorstellung vom edlen Geschöpf passt.“

        Ich denke da eher an Probleme die entstehen, weil vieles zu einfach geworden ist und viele sich nicht mehr anstrengen müssen, nicht wirklich nach Lösungen suchen und dekadent werden oder sowas.

        • „Ich denke da eher an Probleme die entstehen, weil vieles zu einfach geworden ist und viele sich nicht mehr anstrengen müssen, nicht wirklich nach Lösungen suchen und dekadent werden oder sowas.“

          Nun ja, dies würde ja voraussetzen, dass alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen ein Interesse an einer objektiven Lösungsfindung haben aber nur zu faul dafür sind. Aber das haben sie nicht, sie haben nur Interesse daran, dass ihre präferierte Lösung durchgewunken wird. Deswegen beschneiden sie den Diskurs auf technischem Wege für die anderen, Ihrem eigenen Diskurs werden sie nie beschneiden. Und das würden sie auch ohne die Technik tun, auch das Wirtshaus um die Ecke kann überwacht werden, ist etwas aufwendiger aber in vielen Staaten der Erde war es normal, dass man vermuten musste, dass der Blockwart, der Stasi-Spitzel oder der Tscheka mit am Tisch saßen, eventuell sogar das Gesicht des besten Freundes trugen. Nein, nein, das Problem hier ist nicht die Technik die es zu leicht macht, das Problem sind Menschen die nach Macht streben und bereit sind den entsprechenden Preis zu bezahlen (oder bezahlen zu lassen). Und „unsere“ Gruppe ist halt nicht bereit den entsprechenden Preis zu bezahlen.

  6. „Verdient eine Frau weniger als das mittlere Einkommen der Männer in gleicher Position, ist dies ein Indiz für eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Aktenzeichen: 8 AZR 488/19).“

    [..]

    Die Brandkasse gab die gewünschte Auskunft, und die Frau stellte fest, dass sowohl ihr Grundgehalt von 5685,90 Euro brutto als auch ihre Zulagen in Höhe von 550 Euro brutto unter dem männlichen Median lagen: Das Median-Grundgehalt betrug bei männlichen Abteilungsleitern 6292 Euro brutto und die Zulagen beliefen sich auf 600 Euro brutto pro Monat.

    Mit ihrer Klage verlangte die Frau eine Zahlung der Differenz. Der Arbeitgeber lehnte ab und bestritt eine Diskriminierung. Für die Einkommensunterschiede gebe es gute Gründe; einige männliche Abteilungsleiter seien zum Beispiel schon länger im Betrieb und besser qualifiziert.

    Der Fall wurde erst vor dem Arbeitsgericht Göttingen und dann vor dem Landesarbeitsgericht Niedersachsen verhandelt – wo die Frau zunächst scheiterte. Ihr Gehalt liege zwar unter dem Median, diese Auskunft allein sei allerdings nicht ausreichend, um eine Diskriminierung festzustellen, befand das Landesarbeitsgericht.

    Das Bundesarbeitsgericht sieht dies nun anders. Mit ihrem Grundsatzurteil stellen die Erfurter Richterinnen und Richter klar, dass ein Verdienst einer Frau unter dem Median der Männer sehr wohl als Indiz für eine »Entgeltbenachteiligung wegen des Geschlechts« gilt. Sieht der Arbeitgeber das anders, liegt es an ihm, dafür Beweise vorzulegen.

    Ein Indiz reicht aus und es kommt zur Beweislastumkehr.

    Das höchste Einkommen in der Gruppe der Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter habe zudem eine Frau.

    Dann sollten jetzt alle Abteilungsleiter klagen.

    Das Gesetz ist doch schon in der Logik schlecht. Jede neue Frau wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erstmal weniger verdienen, wie alle Männer in der Position, weil die schon länger dabei sind. Das gleiche gilt ja auch für jeden neuen Mann, nur wird der Unterschied nicht als ungerecht angesehen.

    • Ein Indiz reicht aus und es kommt zur Beweislastumkehr.

      Öhm nö…
      Im Zivilrecht ist es nicht so ungewöhnlich, dass ein Verklagter beweisen muss, dass die Klage falsch bzw. unbegründet ist.

      • „Im Zivilrecht ist es nicht so ungewöhnlich, dass ein Verklagter beweisen muss, dass die Klage falsch bzw. unbegründet ist.“

        Nein, wie kommst du darauf? Wer einen Anspruch durchsetzen will, muss darlegen und ggf. beweisen, dass sein Anspruch besteht.

        Was das BAG hier allerdings gemacht hat, ist, eine unstreitige Entgeltdifferenz schon als hinreichenden Beleg der Klägerseite anzusehen mit der Folge, dass es zu einer Beweislastumkehr kommt. Kann man sicherlich so vertreten, es wird aber wichtig sein zu beobachten, welche Anforderungen an den Gegenbeweis des Arbeitgebers gestellt werden. Je nach Handhabung könnte dieser Gegenbeweis leicht sein, aber auch praktisch unmöglich gemacht werden.

    • Ich bekomme gerade mathematischen Schüttelfrost: wenn das Urteil wegen Art.3 GG Gleichberechtigung auch für Männer gilt – also die haben auch das Recht, mindestens so viel zu verdienen wie der Median der Frauen -, dann bedeutet das Urteil, daß alle gleich viel verdienen müssen.

      Das ist dann der einzige legale Zustand. Kann man in 10 Zeilen formal beweisen. Aber Judex non calculat, von logischem Denken nicht zu reden.

      Ich hoffe, alle Männer, die weniger als der Medien der weiblichen Kollegen verdienen, reichen umgehend Klage ein.

      • Grrr … ich sollte Beweise erst ausprobieren, ehe ich sie ankündige … Man kann leicht zeigen, daß die beiden Mediane gleich sein müssen und daß zumindest eine Hälfte der Männer und Frauen genau den Median verdient. In der anderen Hälfte können höhere Gehälter auftreten.

        Ebenfalls eine absurde Situation.

      • Der Unterschied könnte sein, das ein Indiz hier nicht ausreichend ist, das eine Diskriminierung vermutet wird. Das Arbeitsgericht hat ja hier die Klage der Frau auch abgewiesen.

      • Es geht hier ja ums Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das ist auch anwendbar wenn sich jemand als Mann diskriminiert fühlt. Ob reale Gerichte die Klage eines Mannes gleich bewerten würden, ist eine andere Frage.

        Von der Logik her scheint mir jedenfalls das genannte Indiz als unzulänglich: Die Hälfte aller Angestellten in der gleichen Position muss per Definition unter dem Median liegen. Dass unter diesen auch mal eine Frau ist, bedeutet eigentlich gar nichts. Schon gar nicht bei der an sich schon gehobenen Gehaltsklasse von der da die Rede ist. Das ist keine Diskriminierung sondern „weniger Privilegierung“. 🙂

    • Die Klage wurde zurückverwiesen. Das heißt, dass das Landesarbeitsgericht erneut verhandeln muss. Der Arbeitgeber kann die gesetzliche Vermutung der Geschlechterdiskriminierung widerlegen, dann bekommt die Klägerin trotzdem nicht mehr Geld.
      Geltend gemachte Anspruchsgrundlage ist übrigens das feministische Entgelttransparenzgesetz.
      Allerdings ist das Gesetz geschlechtsneutral formuliert. Wenn wir dann demnächst die feministische Endgesellschaft haben, werden vielleicht auch mal Männer verstärkt klagen.
      Im Übrigen gibt es ganz wenige Verfahren im Zusammenhang mit dem Entgelttransparenzgesetz.

  7. Das Arbeitsgericht sollte als erstes mal für die Kirchen auch gelten.
    Statt dessen werden sexistische Urteile produziert….
    Das hat was von rechtlicher Verwahrlosung, die soilten mal ihre Prioritäten checken.

  8. Trump ist eine Sideshow, here is the action …

    Das ist mal echt Marvel Comics real live, der Bürgermeister von Gotham City Cuomo

  9. Extrem interessant, wie sich der „globale antirassistische Push“ vielleicht auf die Mode in Asien seine Hautfarbe aufzuhellen negativ auswirken könnte, einschlägige Multis positionieren sich dementsprechend:

  10. What is more, there is a deep irony in first declaring white America to be systemically racist, but then mounting a campaign to demand that whites recognize their own racism and deliver blacks from its consequences. I want to say to such advocates: “If, indeed, you are right that your oppressors are racists, why would you expect them to respond to your moral appeal? You are, in effect, putting yourself on the mercy of the court, while simultaneously decrying that the court is unrelentingly biased.” The logic of such advocacy escapes me.

    https://quillette.com/2021/02/10/unspeakable-truths-about-racial-inequality-in-america/

  11. Weil wir mal drüber diskutiert hatten, der Jugendliche, der den GWUP-Test als erster und m.W. bisher einziger bestanden hat, Benedikt Maurer, hat ein ausführliches Interview bei cropfm gegeben:
    https://cropfm.at/archive/show/psychokinese

    Und was soll ich sagen: er redet sich um Kopf und Kragen. Der Bub ist gerade 22 junge Jahre und m.E. nicht die hellste Kerze auf der Torte. Ich musste mich überwinden, das bis zum Ende anzuhören und auch Tarek (der Moderator) hatte erkennbar seine Mühe. Der Junge ist eine unangenehme Mischung aus Überheblichkeit, esoterischem Schwafler, Angeber und Geschäftemacher. Ich habe selten eine unglaubwürdigere Person erlebt.

    Nach dem ersten Test hatte er noch in einem Interview behauptet, er würde den Überprüfungstest später machen, müsste sich erst vorbereiten. Davon ist auch nichts übrig geblieben, er scheint nicht die Absicht zu haben, sich nochmal zu stellen.

    Damit endet die Sache wie immer, es bleibt eine veritable plausible Abstreitbarkeit… wie frustrierend!

    Was ihm niemand nehmen kann, ist der bestandene Test. Der ist nach wie vor eindrucksvoll, selbst wenn es nur ein Betrug gewesen sein sollte (wobei ich ihm die intellektuelle Kapazität dafür nicht mehr zutraue). Er soll auch anderen gegenüber schon seine Fähigkeiten bewiesen haben, Leuten, die ich für absolut glaubwürdig halte. Leider verlässt es auch da nie den Rahmen der plausiblen Abstreitbarkeit. In dem Moment wo es das hätte tun können, nämlich bei einem Test mit Gerhard Gröschels Überwachungssystemen (der baut so Anlagen und Sensoren, um Ufos zu detektieren und fotografieren) hat Maurer wohl nicht liefern können (erzählt er sogar selbst im Interview). Vielleicht hat Walther von Lucadou Recht damit, dass es sich da um eine Gesetzmäßigkeit handelt, was bedeuten würde, dass es niemals einen harten (im Sinne von: für alle überzeugenden) Beweis für paranormale Phänomene geben kann…

    • Dabei beweist diese Studie gar nicht, dass diverse Teams besser performen. Es besteht lediglich eine Korrelation, die zum Beweis erklärt wird, aber auch anders erklärt werden kann. Das ist einfach dumm. Ich bin es ja gewohnt, dass ich in Foren auf solche Studien verwiesen werde, wo ich den Leuten dann erst mal erklären muss, was Korrelation und Kausalität ist, aber von einem Minister sollte man schon mehr erwarten können. Aber OK, es ist Heiko Maas, der würde wahrscheinlich seine Großmutter seinen ideologischen Grundsätzen opfern.

  12. Schaffe, schaffe Häusle baue

    Hat Anton Hofreite ein Eigenheim? Da sofort enteignen. Er findet sowas gut.

    Kennt ihr den Film „Dredd“

    Alle wohnen dann immer schön Im Wohnblock. Keine Ahnung ob es dazu Studien gibt, aber irgendwie glaube ich das es für Kinder besser ist Platz zu haben, auch mal für sich und es nicht immer gleich mit den Assikinder zu tun bekommen, wenn sie draußen spielen wollen, weil die da eben auch rumlungern.

    • „…to avoid accountability“

      Es ist keine Cancel-Culture, wenn Die Guten™ beschließen, dass ein Böser™ verdient hat, dass sein Leben ruiniert wird.
      Das ist ebenso in sich schlüssig wie bescheuert.

      May I present: Louis Chilton

      The soy is strong in this one.

  13. Feminismus ist einfach ein riesen Haufen Scheiße.

  14. Interessantes aus der Welt des Spochts:

    „Wilfried Zaha von Crystal Palace hat die Anti-Rassismus-Gesten und Schriftzüge in Zusammenhang mit Black Lives Matter im englischen Fußball als „bedeutungslose Scharade“ kritisiert. In einem Podcast fand der Fußballprofi aus der Premier League deutliche Worte.

    „Warum muss ich für dich niederknien, um zu zeigen, dass wir etwas wert sind?“, sagte Zaha im Podcast „On The Judy“. „Warum muss ich überhaupt Black Lives Matter auf dem Rücken meines Trikot stehen haben, um dir zu zeigen, dass wir zählen? Das ist doch alles erniedrigend.
    [….]
    „Ständig wollen die Leute, dass ich an Gesprächen zu Black Lives Matter oder Rassismus-Debatten teilnehme“, sagte der Nationalspieler der Elfenbeinküste. „Und ich denke mir: Nein, ich mach das nicht für euch, nur damit ihr sagen könnt: „Zaha hat für uns gesprochen.“ Im Prinzip geht es nur darum, einen Haken dran zu machen.““

    https://www.welt.de/sport/fussball/article226352807/Black-Lives-Matter-Fussballprofi-Zaha-findet-Kniefall-erniedrigend.html

    Wie lange der wohl in diesem Club noch spielen darf….?

  15. Ich kannte die feministische Währung „Frauenmachtanteil“ noch gar nicht. Ein ähnliches Prinzip wie die Mindestquotierung der Grünen. Alles, was von Frauen beherrscht wird, ist gut und vorbildlich, alles andere schlecht und bekämpfenswert. Es geht nicht mal um Gleichstellung, es geht plump um komplette Machtergreifung. Und die feministisch weichgespülte männliche und weibliche Bevölkerung findet das gerecht. Ein Frauenmachtanteil von über 80 Prozent im Bildungs- und Erziehungsbereich macht’s möglich.

    Im Ranking von ProQuote-Medien lässt die „taz“ mit einem Frauenmachtanteil von 56,4 Prozent sogar den bisherigen Spitzenreiter „Stern“ hinter sich. Auch dieser bleibt in Sachen redaktioneller Machtverteilung zwischen Frauen und Männern vorbildlich

    https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ranking-die-frauenmachtanteile-bei-deutschen-leitmedien-2021-917966/

    • Konsequenterweise sollte man „der Personer“, „der Hebammer“, „der Koryphäer“ usw. für männliche Personen einführen. Also ich leide ganz schrecklich darunter, in diesen weiblichen Begriffen nur mitgemeint und zwangstranssexualisiert zu werden…

  16. Das ist naives Wunschdenken, dass das eine mit dem anderen zu tun hat – und hoffentlich kapieren das endlich mehr Leute!

    Leute, dieser Staatsapparat ist nur um seinetwegen da! Er ist ganz genau wie ein x-beliebiges nach Gewinn und Macht strebendes Unternehmen. Mit dem entscheidenen Unterschied, dass es für den Gewinn mit gesetzlichem Zwang Steuermittel einnehmen kann, unter dem moralischen Vorwand des Sozialstaats …

    Wir haben hier eine veritable Staatskrise, vergleichbar mit der der Bankenkrise vor 10 Jahren. Nur schlimmer, grösser und noch explosiver.

    Das einzige, was an dieser Stelle Sinn machen würde, wäre die Staatsausgaben radikal runterzufahren und zu SPAREN. Das, was diese selbstherrlichen Politiker immer anderen oktroyiert haben wollten. Natürlicherweise denken sie für sich selbst nicht mal im Traum dran und deshalb ist da auch gar nichts zu hören (nicht mal von der FDP, die eigentlich für sowas stehen sollte, wären die nicht nur pseudo-liberal).

    Also mit Volldampf in die volle Staatskrise, bezahlen wird ja bestimmt jemand anders!

    • Sparen (im Sinne von: keine Schulden aufnehmen) führt in unserem FIAT-Money-System lediglich dazu, dass andere sich mehr verschulden müssen. Tun sie das nicht, kommt es zu einer Wirtschaftskrise bzw. einer Art keynesianischer Liquiditätsfalle.

      Wenn du willst, dass Politiker und ihr Hofstaat aus Schleimern, Gutachtern, Medienhuren, Antifa-Schlägern, Quotenfrauen usw. etwas Sinnvolles tut, dann dürfte man das Geld nicht „sparen“, sondern müsste es in sinnvolle Projekte umleiten und diese Leute nötigen, dort ihre Brötchen zu verdienen. Straßenreinigung z.B. dafür dürfte auch eine Merkel oder ein Kleber Claus noch zu gebrauchen sein.

      Dummerweise ist das unmöglich, weil die sich natürlich deshalb bedienen, weil sie die Macht haben, während wir das Grobzeug sind, welches diese Wanzen aushalten muss. So wie es immer war und wahrscheinlich auch immer sein wird.

  17. „he was a great boyfriends“

    So I dumped him, because he lost once.

    Und das Männer so sind wie sie sind hat, rein gar nichts mit dem Verhalten von Frauen zu tun. Listen and believe!

    Aber wehe du verlässt deine Freundin weil sie 50 kg zugenommen hat!

    • Der gute Mann hat schonungslos offengelegt, dass „den Medien“, hier stellvertreten durch die Interviewerin, der moralische Kompass und die journalistische Integrität abhanden gekommen sind, analog zur politischen Klasse.

      Sehr schön. Jeden Tag ein solches Gespräch im Fernsehen, und – vielleicht – haben die irgendwann ein Einsehen.

  18. Der Tagesspiegel hat einen interessanten Artikel:

    „Gendersterne erhitzen nicht nur beim Tagesspiegel die Gemüter von Leserinnen und Lesern. Ausgerechnet die Fachzeitschrift „Publizistik“ und die eng mit ihr liierte Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, also die Fachgesellschaft, in der sich Medienforscher organisieren, ist jetzt in eine handfeste Auseinandersetzung um die Gendersternchen und das Binnen-I geraten. Der Stil, in dem der Konflikt ausgetragen wird, tangiert zugleich sehr viel höhere Güter, wie etwa die Presse-, die Meinungs- und die Wissenschaftsfreiheit.

    Den Anstoß lieferte der Kommunikationswissenschaftler Rudolf Stöber (Universität Bamberg), der auch viele Jahre an der FU Berlin arbeitete. Sein Forumsbeitrag über „Genderstern und Binnen-I“, die er für Indizien „falscher Symbolpolitik in Zeiten zunehmenden Illiberalismus“ hält, hat einen Proteststurm ausgelöst. Stöbers These: Der neue Sprachgebrauch sei „latent manipulativ, unausgewogen, latent ideologisch, polarisierend und zudem an falscher Stelle sprachsensibel“; er würde mögliche Nebenwirkungen nicht angemessen berücksichtigen. „Aus gut gemeinten Gründen“ werde „etwas schlecht Gemachtes“, das er in dem Moment, wo es durch universitäre oder behördliche Vorschriften erzwungen werden soll, in die Nähe von Orwells „Neusprech“ aus dem dystopischen Roman „1984“ rückt
    […]
    Statt darauf, wie von der Redaktion vorgesehen, mit einer klugen Replik zu reagieren, haben dann über 350 Mitglieder*Innen der Fachgesellschaft – das sind ein knappes Drittel aller Mitglieder – in einem „offenen Brief“ der Redaktion „Versagen“ vorgeworfen. Stöbers Vorgehensweise sei „unwissenschaftlich, polemisierend und diffamierend“. Als Beleg werden Zitate aus dem Kontext gerissen. Kostprobe: Der Beitrag diskreditiere geschlechtergerechte Sprachformen als „Marotte zur Spaltung der Gesellschaft“ (S. 8) und erklärt, sie seien ein „Zeichen von Halbbildung“ (S. 3), oder „magisches Denken, das auf einem Irrtum beruht“ (S. 5) und aus Unkenntnis entstanden (S. 7). Er stellt Diskussion und Befürwortung der Verwendung von Gender-Star und Binnen-I in Kontexte von „Gedankenpolizei“ (S. 3). 
    […]
    Der Brief ist an den Vorstand der Fachgesellschaft gerichtet – offenbar in der Erwartung, dass dieser in die Autonomie der Redaktion eingreifen möge. Das hat nicht nur den Vorstand, die Redaktion und Stöber überrascht, sondern seinem Beitrag, der seit Dezember öffentlich zugänglich ist, inzwischen viel unerwartete Aufmerksamkeit beschert.

    Stöber befürchtet indes auch einen einschüchternden Effekt der Aktion: Mails von Frauen und Männern „bestätigen den Genderstern-Druck“. Eine junge Kollegin habe ihm geschrieben, sie traue sich in der jetzigen Phase ihrer Karriere nicht, offen Stellung zu beziehen. Weitere, auch gestandene Kollegen schrieben Forschungsanträge nur noch mit einem Genderstern, um sie im Begutachtungsprozess nicht zu gefährden. Andere fürchteten, nicht mehr publizieren zu können, wenn sie nicht den Genderstern verwenden.

    Der Zufall wollte es, dass sich zeitgleich das „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ konstituierte, in dem sich über 70 Forscher zusammengeschlossen haben, um die Freiheit von Forschung und Lehre zu verteidigen – zunächst ohne einen einzigen Kommunikationswissenschaftler. Den „offenen Brief“ nahmen dann allerdings einige Medienforscher zum Anlass, der Gruppierung beizutreten.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/polemik-protest-polizei-wenn-kommunikationswissenschaftlerinnen-zu-viel-gendern/26917508.html

    Sehr interessant finde ich den letzten von mir zitierten Absatz. Da findet sich langsam was zusammen.

    • „Der Beitrag diskreditiere geschlechtergerechte Sprachformen als „Marotte zur Spaltung der Gesellschaft“ (S. 8) und erklärt, sie seien ein „Zeichen von Halbbildung“ (S. 3), oder „magisches Denken, das auf einem Irrtum beruht“ (S. 5) und aus Unkenntnis entstanden (S. 7). Er stellt Diskussion und Befürwortung der Verwendung von Gender-Star und Binnen-I in Kontexte von „Gedankenpolizei“ (S. 3).“

      Tun die denn auch etwas um das zu entkräften oder denken die das nur das Aufzählen zeigt, das er hier falsch liegt?

          • „Was der Autor mit „generische Pluralbildung“ meinte, habe ich nicht verstanden“

            „Ingenieure“ ist ein generischer Plural, da er für Männer und Frauen steht, im Gegensatz zu „Ingenieurinnen“, das nur für Frauen steht.

            Wenn der Autor schreibt „Die Befürworter (generischer Plural)…“, will er damit betonen, dass er von Männern UND Frauen spricht.

            Ich habe übrigens bewusst auf die Formulierungen „da er für Männer und Frauen stehen kann“ und „dass er Männer UND Frauen meint“ verzichtet. Man darf diesen Sprachfaschisten nicht einen Fußbreit Boden entgegenkommen.

          • „Ingenieure“

            Das verstehe ich als generischen Singular, der nur in den Plural gesetzt wird, der Plural ist als Folge davon auch generisch.

            Im Text von Stöber habe ich einige Stellen, wo er von „generischer Pluralbildung“ redet, das so verstanden, daß er damit generische Ausdrucksformen meint, die nur im Plural möglich sind, jedenfalls nicht so einfach aus dem generischen Singular angeleitet werden. Andernfalls hätte er einfacher von „generischen Ausdrücken/Wortnutzungen“ oder so reden können.
            Vielleicht überinterpretiere ich das.

          • Ja.

            Guckste den ersten Absatz, wo der Ausdruck auftaucht:

            „Allerdings, und dabei sind wir bei der wahrnehmungspsychologischen Argumentation, gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die belegen (wollen), dass die generische Pluralbildung insbesondere bei Frauen den Eindruck erweckt, Frauen seien im gesellschaftlichen Leben unterrepräsentiert. [… ]Blake und Klimmt kamen zu der Einschätzung, dass das generische Maskulinum zur Unterschätzung, das Binnen‑I zur Überschätzung des Frauenanteils in untersuchten Feldern führe; nur die gemischte Geschlechterbezeichnung „führte zu einer angemessenen Einschätzung des Anteils am Ereignis beteiligter Frauen“ (Blake und Klimmt 2010, S. 298).“

            Es geht also exemplarisch um „Ingenieure“ vs. „IngenieurInnen“.

    • Vorhin habe ich irgendwo gelesen, daß sich im Online-Duden jetzt die Stichwörter „Gästin“ und „Bösewichtin“ eingefunden haben, und tatsächlich, die sind da Letzteres dürfte es ja nach dem Prinzip, über Frauen nur Gutes, eigentlich nicht geben; als Bedeutung von „Bösewicht“ wird aber auch genannt:
      „2. (in Bezug auf ein Kind) Schlingel, Schelm
      Gebrauch umgangssprachlich scherzhaft“
      Sieht das hier noch jemand so? Für mich ist es absonderlicher Blödsinn. Ein Schlingel oder Schelm zeigt bei seinen Aktivitäten Raffinesse, und sie sind vielleicht nicht hochmoralisch, aber auch nicht bösartig. Weder sind Schlingel und Schelm gleichbedeutend zu Bösewicht, noch tritt letzteres in scherzhafter Verwendung auf. Als Synonyme zu Bösewicht werden anschließend genannt: “ Bandit, Übeltäter, Verbrecher; (abwertend) Gauner“. Soso, „Gauner“ ist abwertend, „Verbrecher“ offenbar nicht.
      Nach dieser Vorstellung habe ich erhebliche Zweifel, ob beim „Duden“ überhaupt Sprachkompetenz vorhanden ist.

      • Konsequenterweise müßte der Duden auch Schlingelin und Schelmin einführen … meine Güte, ich sehe gerade, Schelmin gibt es schon, klingt in meinem Ohren genauso schlimm wie Gästin.

  19. Was soll man sagen? Indien halt…

    Eine Ex-Frau(35) verklagt Ex auf Samespende, da sie schon zu alt sei und es anderweitig zu späht für ein zweites Kind sein könnte, und das Gericht gibt ihr Recht! Das Urteil soll von Seiten des Ex angefochten werden.

    Der Ex hatte Scheidung eingereicht, wegen „Grausamkeiten“, worauf die Ehefrau ebenso vorging, das vorläufige Urteil besagt sie solle für die Samenspende ihre „Grausamkeits“-Vorwürfe zurücknehmen und von ihrem Ex kein Unterhalt für das resultierende Kind verlangen (wer glaubt dies hätte bestand, falls sie doch in finanzielle Schwierigkeiten gelangt ist schlichtweg blöde).

    https://theprint.in/judiciary/court-orders-man-to-donate-sperm-to-estranged-wife-who-says-no-time-for-2nd-marriage/255215/

    • ist ja schon ein paar Jahre alt, aber allein was da diskutiert wird. Frauen haben ein Recht auf Reproduktion.. die Diskutieren das als ob es um sowas wie ein Recht auf einen Anwalt geht. So als ob Frauen einen Anspruch ggü den Staat haben, das sie Kinder kriegen können.

      Das hier:

      „In Indien garantieren die Grundrechte nach Artikel 14 das ‚Recht auf Gleichheit‘ sowohl für Männer als auch für Frauen. Es gibt eine Reihe von Urteilen des Hon’ble Supreme Court, die besagen, dass das ‚Recht auf Gleichheit‘ Männern und Frauen garantiert ist, wenn sie ‚ähnlich situiert‘ sind“, fügte das Gericht hinzu.

      In Sachen Empfängnis und Zeugung eines Kindes, sagte die Richterin, sind Männer und Frauen nicht in einer ähnlichen Lage. Daher entschied sie, dass Frauen immer die „Oberhand in der Frage der Reproduktion“ haben werden.

      Die Rolle der Männer, so behauptete sie, kann darin bestehen, „verantwortungsvolle Vaterschaft und Gleichberechtigung der Geschlechter zu propagieren, indem sie die Entscheidung der Frauen für die Familienplanung unterstützen“.

      Das Gericht zitierte auch ausländische Urteile, in denen Gerichte entschieden, dass die Verweigerung des Geschlechtsverkehrs ohne ausreichenden Grund einer Grausamkeit gleichkommt. Es stellte dann fest, dass die Verweigerung der Zustimmung durch den Ehemann ohne ausreichenden Grund rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

      „Der Beklagte kann sich für ART (assistierte Reproduktionsbehandlung) verweigern, indem er seine Zustimmung nicht gibt. Aber durch eine unvernünftige Verweigerung kann er sich den rechtlichen und logischen Konsequenzen aussetzen, die daraus folgen können“, stellte es fest.

      Einfach nur abgefahren. Wenn Frauen Sex haben wollen, dann können Männer auch gezwungen werden. Und wenn Frauen Kinder haben wollen, dann sollen Männer das unterstützen.

      Was Männer wollen? Scheiß drauf, wir leben in einem Patriarchat, in dem Männer die Macht haben!!!!1111elf

      Würde das mit vertauschten Geschlechtern diskutiert, man also Frauen die ohne vernünftigen Grund keinen Sex wollen mit rechtlichen Konsequenzen drohen und sie verpflichten dem Kinderwunsch, unabhängig von ihrem eigenen Wunsch nachkommen zu müssen, dann würde man das Barbarei nennen.

      Wirklich ein Paradebeispiel für Male Hyper agency. Ein Frau trifft die falschen Entscheidungen und ein Mann soll es ausbügeln.

  20. one rule for me, one for thee

    „What is clear is how deeply shameful the whole spectacle is. And not just shameful, but deeply hypocritical. Just ask Gina Carano, who was canceled for a post that was relatively subdued compared with Biden’s slander. Conservatives might be forgiven for wondering if Biden himself should be canceled next.“

    Wäre zu schön, wenn die Biden Admin schon vor 4 Jahren den Löffel abgibt, ihre rassistischen und antiamerikanischen Umtriebe sollten das erlauben. Wissen die Amis eigentlich, wen und was sie da gewählt haben?

  21. heftig: „genötigt“! Und ausgerechnet die Regierung hier als Verteidigung in der Defensive …

    • „physisch wehgetan“

      ich habe nach etwa 10 Minuten abgeschaltet. Bei der feministischen Hohepriesterin Sarah Bosetti weiß man schon vorher, was sie sagen wird, peinlich devot war der Florian Schroeder, außerdem waren die Tonstörungen so stark [das Internet ist bekanntlich noch Neuland… ], daß ich ihn stellenweise nicht verstehen konnte. Prognose zu dem Zeitpunkt: der Rest der Sendung wird genauso schlimm sein -> abschalten.
      Schade um die prominente Besetzung.

  22. Gut, das egal ist was die Mehrheit der deutsche Männer will.

  23. https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/sap-christian-klein-fordert-umfassende-quote-fuer-diversitaet-a-e3f0225d-0073-4fd7-b8a6-3b53470ff934

    Quotenregel für weibliche Führungskräfte

    Erst trennt sich SAP von seiner Co-Chefin, jetzt will der Konzern mehr Frauen an der Spitze

    SAP-Chef Christian Klein erklärt Diversität zur Konzernstrategie, höhere Quoten für Frauen und People of Colour inklusive.

    17.02.2021, 10.05 Uhr

    -> Panik bei den Anlegern, Kurse aktuell -3,36 %

    Die Wissenschaft sagt: Rette sich, wer kann. In der Austauschphase des bewährten Personals sind die Kurse der betroffenen Unternehmen ca. 2 Jahre lang negativ betroffen…

  24. 2) … weil sie nicht zur Arbeit konnte. Anschließend hat sie das Kind in die Kita gebracht, wo auch das Kind der Kinderärztin hingeht. Die wiederum interveniert beim Kindesvater, der wendet sich zunächst vergeblich ans Jugendamt, dann ans Familiengericht.Wenn die Mutter voll ist
    Joern

    3) muss die weitere zehnjährige Tochter auf sie aufpassen. Der 15-Jährige Sohn weist auch schon ein Alkoholproblem auf. VfB, seines Zeichens Rechtsanwalt, gibt letzte Nacht eine kurze Stellungnahme ab, die Eltern müssen ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern Mann schlägt sich die Hand vors Gesicht mit den Kindern
    Joern

    4) hat er nicht gesprochen. Kindesvater kann die Ausfälle der Mutter durch WhatsApp Sprachnachrichten sicher belegen. Wie würden Sie entscheiden? Wie würden wir alle in einem solchen Fall entscheiden?

    Richter ist auf Seiten der Mutter.

    Ein Arbeitskollege macht auch gerade die Trennung durch. Hat vor einer Woche 5 h in einer Gerichtsverhandlung zu den Kontaktzeiten gesessen. Schon am Freitag ging es wieder los und die Ex hat sich nicht an die Lösung der Richterin gehalten. Das ist nicht das erste Mal und es wird wohl auch nicht das letzte Mal sein. Sie wird dafür nicht bestraft und muss keine Konsequenzen tragen.

    Kann man da etwas machen?

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