212 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 306 (10.02.2021)

  1. Arne hat auf das Interview von Ralf Bönt mit dem WDR verwiesen:

    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-gespraech/audio-impfen-maenner-zuerst-100.html

    Man achte auf die herabsetzende Betonung der Interviewerin bei ca. 3:30. Man merkt ihr deutlich an, wie angepisst & getriggert sie ist.

    Wenn Männer früher geimpft werden, weil sie ein höheres Risiko haben auf der Intensivstation zu landen, dann ist es für sie eine „Bevorzugung“, nicht etwa eine nach dem Gesundheitsrisiko ausgerichtete Gleichbehandlung.

    Sie spielt im weiteren Verlauf auch das Nullsummenspiel. Frauen sterben an Brustkrebs und durch Schwangerschaften. Geschlechtsspezifische Unterschiede seien Teil unseres Lebens. (Bitte für Feminismus-Debatten merken).

    Während die Impfreihenfolge sich eindeutig am intensivmedizinischen Gesundheitsrisiko orientiert, wird hier der Maßstab gewechselt an dem die Handlung ausgerichtet ist.

    Journalistischer Feminismus:
    Gleichbehandlung, wenn…..
    Geschlechtsspezifische Behandlung, wenn….
    Gleichstellung, wenn ….
    Erkenntnisse geschlechtsspezifischer Medizin berücksichtigen, wenn ……

    ….Frauen einen Vorteil davon haben.

    • Jo, die Trulla konnte einen mit ihrem missionarischen Eifer echt auf die Palme bringen. Immerhin hat sie das Ende des Interviews professionell gestaltet.

      Und ihr Gesprächspartner hat sehr gut zu antworten gewusst.

      • Das stimmt! Ralf Bönt hat in dem Interview sehr gut abgeschnitten. Besonders hat mir die Stelle gefallen, als er auf eine Frage sachlich geantwortet hat und anschließend einen Schwenk zurück auf das Framing der Frage gemacht hat.

    • Ich mußte am Ende laut lachen, das Interview ist ein Zeitdokument und kommt fast an das legendäre Interview Jordan Peterson vs. Cathy Newman heran. Wirklich einmalig, wie knallhart Bönt der feministischen Propaganda der Dame vom WDR widersprach. Bönt wird mit Sicherheit die nächsten 10 Jahre nicht mehr vom WDR und anderen ÖRR-Medien zum Interview gebeten werden.

      In dem auf Genderama verlinkten Einzelbeitrag ist nicht erkennbar, wer Bönt interviewt. Die ganze Sendung ist hier abrufbar: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum/audio-maenner-zuerst–internet-ist-gut—meinungsmagazin-100.html

      Als Moderator stellt sich am Anfang eine Andrea Oster vor: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/ueber-uns/oster104.html

      Das Interview mit Bönt beginnt in der Sendung ab ca. 2:25.

      • Das hat er sehr gut gemacht. Ihr Verhalten hat auch wiedererkennungswert: Sie bringt eine feministische Wahrheit ins Spiel, wird korrigiert, also kommt sie mit einen anderen feministischen Wahrheit, wird wieder korrigiert, wechselt zur nächsten feministischen Wahrheit… und entfernt sich immer weiter vom Thema.
        Was glaubt sie denn wie das läuft? Muss sie nur in einem Punkt irgendwann recht haben und dann sind alle die Unwahrheiten von davor auch wieder wahr und der innere Schild, das Frauen ja ganz doll diskriminiert werden und daher immer an erster Stelle zu kommen haben, ist wieder mit voller Power oben?

        • Es ist die chaotische, gefühlsgeleitete Denke von einer Feministin, eines Opfers in Vollzeitbeschäftigung. Die Methode ist: solange und sooft klischeehafte Behauptungen wiederholen, bis irgendwas unwiderlegt an der Zielscheibe („Patriarchat“ etc) haften bleibt und dadurch scheinbar Wahrhaftigkeit erlangt. Die gleiche Methode wird in der Verleumdung oder in #metoo verwendet, weil ganz gewiss irgendein Dreck hängen bleibt.
          Das Prinzip Weiblichkeit herrscht hier vor: weil Argumente nicht geliefert werden können, müssen wir einfach glauben, sonst gehören wir zu den Leugnern (Marke „Lügenpresse“-Schreier). Und wer leugnet ,streitet ab, dass meine Gefühle als Frau echt sind, und wahrhaftig, und überhaupt, sonst heule ich und ihr werde dann sowieso schuld sein.
          Unfassbar wie so viele Männer davor einknicken.

          • Du hast vergessen zu erwähnen das wenn die dieser einen Frau, die da gerade Lügen und Unwahrheiten erzählt nicht glaubst, du damit allen Frauen schadest… mindestens.

          • „Und wer leugnet ,streitet ab, …“

            Ein wichtiger Punkt wird bei dem Wort „leugnen“ bzw. „Leugner“ häufig übersehen: Leugnen ist eine Form des Lügens. Wer also anderen Leuten unterstellt, dass sie etwas leugnen, der unterstellt damit nicht nur, dass sie etwas abstreiten, sondern auch, dass sie hierbei lügen.

            Jemanden als Leugner zu bezeichnen ist eine ziemliche starke Aussage: Man bezichtigt ihn dabei der Lüge. Und so eine Bezichtigung könnte strafrechtlich relevant sein.

    • 1. Es war nicht zu überhören, wie die Tussi immer strärker angepißt war.
      2. Ralf Bönt for President!!! Genau richtig, immer ruhig, immer beste Manieren und trotzdem nicht nachgegeben! Kennt jemand diesen Mann? Welche Rolle spielt er in der „Manosphere“ ??? Wenn es einen gäbe, den ich in eine ÖRR-Talkshow schicken würde, dann wäre er es.

      • Wie weit Bönt danebenliegt, offenbart dieser Satz: «Der Feminismus hat mir das grösste Geschenk gemacht, das ich in meinem Leben erhalten habe: ein intaktes emotionales Verhältnis zu meinen Kindern.» Da kann ich jeden entsorgten Vater verstehen, der an dieser Stelle an die Decke geht. Man sollte Herrn Bönt endlich mal verraten – auch wenn es bitter ist -, dass nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Der Feminismus macht solche Geschenke nicht. Das will er gar nicht. Hier spricht jemand, der sein Vaterglück nicht so recht in Worte fassen kann und der keine Ahnung vom real existierenden Feminismus hat, von seinen Intentionen und Auswirkungen. Dabei könnte man das leicht erforschen, es ist alles da, there is nothing hidden anywhere. Richtig wäre, wenn er sagen würde: Der Feminismus hat mich verschont, er hat mir nicht das angetan, was er tausenden von Vätern angetan hat, die nun verzweifelt und vergeblich Prozesse führen, um ihre Kinder sehen zu dürfen.

        Bernhard Lassahn, Die Achse des Guten

        aus: https://boent.eu/manifest.html

        Trotzdem guter Mann. Dass auch viele Maskulisten und Männern prinzipiell zugewandte Männer den Feminismus im Kern richtig und teilweise sogar gut finden, ist zwar verwirrend, aber auch verbreitet.

        Auf der einen Seite zeigt das, wie die feministische Erziehung und Bildung wirkt, auf der anderen Seite zeigt es aber auch den Langmut und den nicht verblassenden Wunsch nach Gemeinsamkeit, Inklusion und Gleichberechtigung, der sich immer wieder durch ausschließlich männliches Nachgeben manifestiert. Und deswegen belegen so viele Männer die Betten auf den Intensivstationen…

    • Meine Partnerin, die Ärztin ist, keine Feministin und die die Interviewern für unprofessionell hält, schreibt mir zu dem Interview:
      „Die schweren Verläufe bei den Männern liegen nicht primär am Geschlecht, sondern an den Ko-Morbiditäten im Bereich Herz-Kreislauf, Lunge (Rauchen) und Adipositas.
      Da haben wir schon immer höhere Prävalenten bei Männern, das Immunsystem kommt evt. noch dazu, das lässt sich aber nicht getrennt davon messen und ist zunächst eine Hypothese.“

      • Verschreiber: Prävalenzen.
        Und sie schreibt noch:
        ..bei der Gruppe 3, also den Vorerkrankten, haben wir bei der Impfquote ziemlich sicher deutlich mehr Männer als Frauen
        Hier aus dem StiKo-Plan:
        https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Stufenplan.pdf?__blob=publicationFile
        Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko, z. B. Zustand nach Organtransplantation chron. Lebererkrankung, Krebserkrankung (nicht in Remission), COPD und andere, ähnlich schwere chronische Lungenerkrankungen, psychiatrische Erkrankungen (bipolare Störungen, Schizophrenie, schwere Depression), Demenz, Diabetes mellitus mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol bzw. ≥ 7,5 %l Adipositas BMI > 30, hämatologische Krebserkrankung, chron. Nierenerkrankung

      • Da widerspricht sich Ihre Frau in nur drei Sätzen; a. Es ist nicht das Geschlecht b. Es liegt an Komorbiditäten, c. welche aber bei dem einen Geschlecht öfters vorkommen.
        Sie meint wohl, es gibt keinen direkt genetisch bedingten Zusammenhang zw. Mannsein und Anfälligkeit. Hier kommt es aber dann auf den indirekten an.

  2. Ich bin gerade auf eine Meldung gestoßen https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/gntm-finalistin-von-2012-model-kasia-lenhardt-ist-tot-17190724.html . Ich kannte die nicht, mir geht TV sehr oft, sehr weit am Ar*ch vorbei. Habe sie mal gegoogelt und kam auf Twitter auf den folgenden Tweet

    die letzten wochen von kasia lenhardt waren geprägt von frauenfeindlichkeit. sie ist schuld an allem, weil sie eine frau ist. sie hat boatengs familie zerstört. sie war scheisse zur ex frau. sie wollte nur fame. bild, boateng, ex frau, menschen im internet, alle waren sich einig. über 600 likes

    boateng hingegen ist fein aus dem schneider. er behauptete, reingefallen zu sein, einen fehler gemacht zu haben und sich zu schämen. die frau als böse verführerin – ein klassiker. auch die ex frau machte lenhardt am laufenden band vorwürfe, boateng wurde schnell verziehen.

    ein schelm, wer denkt, dass lenhardt überhaupt eine reale chance hatte ihre wahrheit zu erzählen, bei diesem machtgefälle und den bereits abgeklärten rollen. wie abgrundtief widerlich, zwei frauen wegen sich öffentlichen streiten zu lassen, bis eine davon nicht mehr kann & will.

    frauenfeindlichkeit

    Den Verfasse kenn ich nicht, er hat einen blaue Haken und 40k Follower. Ganz unwichtig ist das nicht was der sendet.

    Der rotzt jetzt einfach mal Frauenfeindlichkeit in den Raum. Opferstatus erfüllt. Boateng ist der böse (weil Mann) und dann scheint die Ex von Boateng auch eine Rolle spielen.

    Finde ich spannend. Weil es hier wohl um Frauenfeindlichkeit von Frau zu Frau geht. Kennt jemand den Vorgang? Immerhin ist das arme Mädel jetzt tot, da scheint in den sozialen Medien einiges abgegangen zu sein.

    Ich finde das deshalb bemerkenswert, weil es die gleichen Wirkmechanismen in den sozialen Medien sind, die auch #aufschrei und #metoo so erfolgreich gemacht haben. Von Männerfeindlichkeit hat damals aber niemand gesprochen.

    • Diese Idioten merken nicht, dass genau diese Art von öffentlichem das-Maul-zerreißen über private Beziehungen eben das ist, was sie beklagen.

    • Mir ist das auch neu, aber der Vorwurf der Frauenfeindlichkeit ist genau so Banane, wie die Behauptung das Boateng keine Mitschuld hat. 3Plusss macht anscheinend Musik. Über Twitter kommt man auf seinen YT-Kanal.

    • „Frauenfeindlichkeit“ ist sowas wie die Kreuz-Dame beim Social-Media-Skat. Da muss Boateng jetzt als nächstes den Melanin-Joker ziehen. Bis die dann merken, dass beim SM-Skat gar keine Joker zugelassen sind, ist das Spiel längst vorbei.

      Am geilsten finde ich aber den Satz: wie abgrundtief widerlich, zwei frauen wegen sich öffentlichen streiten zu lassen, bis eine davon nicht mehr kann & will.
      Die Sau. Dass der da nicht mit einer Blutgrätsche zwischen geht, um die Mädels vor sich selbst zu schützen, ist sicher purer männlicher Egoismus.

      P.S. „sehr weit am Ar*ch vorbei“ schreibt man heutzutage glaube ich „sehr weit am Ar:sch vorbei“

    • „Kennt jemand den Vorgang?“

      Ich gebe zu, dieser Suizid (erfolgt am 6. Geburtstag ihres Sohnes, was es nochmal grausamer macht als ohnehinschon) hat mich genug beschäftigt, um der Sache ein bisschen nachzusteigen.

      Vorgeschichte:
      Rebecca – Boatengs Ex und Mutter seiner Kinder – hat ihn beschuldigt, sie geschlagen zu haben, und er muss sich dafür auch noch vor Gericht verantworten (irgendwo las ich übrigens, man habe ihm trotz der zu klärenden Vorwürfe das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die gemeinsamen Töchter erteilt, was auch ohne Gewaltanschuldigungen eigentlich ja eher ungewöhnlich wäre für einen getrenntlebenden Elternteil).

      Kasia hatte er Ende 2019 mit nach Dubai genommen wie Bilder belegten, Anfang 2020 wurde die Beziehung dann aber erst offiziell gemacht. Was da zwischen den beiden Frauen an (instagram-)Kommunikation gelaufen ist, ist für mich völlig undurchsichtig, aber Fakt ist jedenfalls, dass er vor wenigen Tagen anlässlich der Trennungsverkündung (wohl primär via BILD-Zeitung, nur für Abonnenten direkt einsichtig) Statements abgegeben hat, wie:

      „Kasia wurde meine Freundin, indem sie die Beziehung zu meiner Ex-Freundin Rebecca und meiner Familie zerstörte und mich erpresste“, oder (laut anderer Quelle):

      „“Während unserer Beziehung drohte Kasia oft, mich zu zerstören. Sie drohte meine Karriere zu ruinieren und sogar zu versuchen, dass ich meine Kinder verliere“, behauptet Boateng. So soll die 25-Jährige ihm gesagt haben, dass sie ihn beschuldigen würde, sie geschlagen zu haben, „falls ich sie jemals betrügen würde oder sie öffentlich in Verlegenheit gebracht hätte“. Sie habe genau gewusst, „dass die Mutter meiner Kinder mich der gleichen Sache beschuldigt und wir deswegen ein Gerichtsverfahren haben“ …

      Im ganzen letzten Jahr habe er so viel über sie herausgefunden, das ihm gezeigt habe, dass er mit dieser Person nichts mehr zu tun haben wolle. Falsche Instagram-Accounts um Ärger zu stiften und massive Alkoholprobleme würden zum Alltag der Ex-GNTM-Kandidatin gehören. Ein Alltag, den Jérôme zur Sicherheit seiner Kinder nun von ihnen und sich selbst fernhalten wolle. Doch warum geht der Fußballer nun mit all diesen Anschuldigungen an die Öffentlichkeit? Er hoffe mit der Wahrheit nun seine Freiheit zurückzugewinnen und wünsche Kasia, dass sie die Hilfe bekommen würde, die sie dringend benötige.“

      Diese Aussagen von ihm wiederum begegnete sie zunächst öffentlich mit Fassungslosigkeit, bevor sie dann bekanntlich tragischerweise ihrem Leben ein Ende setzte.

      Mein Bauchgefühl besagt nun: er hat beide Frauen betrogen, er hat beide Frauen geschlagen, beide haben ihn geliebt, und er wollte seine Familie wahrscheinlich wirklich nicht für Kasia verlassen (sondern nur eine nebenbei-Affäre, von der er vermutlich dachte, sie stünde ihm aufgrund seines Promi-Status irgendwie zu, bzw. er sah sich halt am längeren Hebel).
      Zum Sympathieträger taugt er hoffentlich nicht mehr…

      • Danke für die Infos zu dem Fall.

        Dass du ein solches Bauchgefühl hast, überrascht wenig. Ich kann da derzeit gar nichts rausziehen, weil alle Beteiligten genug Motive haben, um zu lügen. Wer es in welchem Maße tut, das wissen nur die Leute selber. Ich verwehre mich auf jeden Fall, nur aufgrund „geschlechtlicher“ Verbundenheit irgendein Urteil zu fällen, schon gar nicht ein derart einseitiges und offenkundig vor allem von Sexismus getriebenes.

        „Vorgeschichte:
        Rebecca – Boatengs Ex und Mutter seiner Kinder – hat ihn beschuldigt, sie geschlagen zu haben, und er muss sich dafür auch noch vor Gericht verantworten (irgendwo las ich übrigens, man habe ihm trotz der zu klärenden Vorwürfe das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die gemeinsamen Töchter erteilt, was auch ohne Gewaltanschuldigungen eigentlich ja eher ungewöhnlich wäre für einen getrenntlebenden Elternteil). “

        Nett paraphrasiert, dass es vor allem äußerst ungewöhnlich ist, dass der VATER dieses Recht zugesprochen bekommt. Und das spricht erst einmal für Boateng und auch dafür, dass seine Ex die Vorwürfe gegen ihn erfunden hat. Der Kampf um ein Kind hat schon zu ganz anderen Vorwürfen gegen den Konfliktgegner geführt. Hier bestände zumindest ein plausibles Motiv für sie zu lügen.

        • Und welches Motiv nimmst Du für Kasias (jedenfalls von Boateng indirekt so behauptete) „Falschbeschuldigung“ an?

          „Nett paraphrasiert, dass es vor allem äußerst ungewöhnlich ist, dass der VATER dieses Recht zugesprochen bekommt. Und das spricht erst einmal für Boateng und auch dafür, dass seine Ex die Vorwürfe gegen ihn erfunden hat.“

          Das spräche erstmal dafür, dass er einen Promi-Bonus genoss. Ich wills aber halt auch irgendwo einfach nicht glauben, dass – während ein Verfahren um häusliche Gewalt auf einen Prozess zuläuft – ein Familiengericht dem mutmaßlichen Gewalttäter eine solch große Macht wie mit dem ABR verbunden über sein vermeintliches Opfer verleiht. Ich mein: hieße das nicht u.a., sie könnte seit Jahren schon _nirgendwohin_ (urlaubsmässig) fahren mit ihren Kindern ohne seine explizite Erlaubnis eingeholt zu haben?

          • Schön zumindest zu sehen, dass du einräumst, dass es schon einen Promi-Bonus braucht, damit in unserer „Väterherrschaft“ zur Abwechslung mal ein Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen bekommt. Traurig nur, dass das für Menschen deines Schlages nur mehr als gerecht erscheint…

            Das Motiv von Kasia könnte in Boatengs Aussagen plausibel dargelegt sein – das von dir hier Zitierte ist diesbezüglich schlüssig und passt in menschliche Verhaltensstrukturen. Einzig, keiner von uns, auch du nicht, weiß, ob er da das Blaue vom Himmel herunterlügt, wozu auch er Motive hätte. Und genau das ist der Grund, warum ich mich eines persönlichen Urteils verwehre. Ganz im Sinne freiheitlich rechtsstaatlichen Denkens. Und das ist eben der große Unterschied zwischen „Uns hier“ und dir.

          • „Und welches Motiv nimmst Du für Kasias (jedenfalls von Boateng indirekt so behauptete) „Falschbeschuldigung“ an?“

            Das das Sie das alleinige Sorgerecht bekommt. Da solltest du eigentlich auch selbst darauf kommen.

          • Aber mit Deinem Bauchgefühl hast natürlich auch Du nicht hinterm Berg gehalten, genau wie bei den „Assi-Vollhonks“ unten…

            Und wenn es aber so war? Ist ja auch ne ganz grundsätzliche Frage:
            Sollte ein Mann, der die Mutter seiner Kinder geschlagen hat, weiterhin auch nur das Sorgerecht ausüben dürfen? Oder gar das ABR erhalten?

            (ich denke, allein aus praktischen Gründen schon sollte das ABR stets bei demjenigen liegen, der auch den Löwenanteil des Alltags der Kinder gestaltet. Wer so viel „auf Montage“ ist wie ein Bundesligaprofi, scheidete da schonmal aus – ganz unabhängig von den speziellen Umständen hier)

          • Oder vielmehr: hatte…
            Was sie allerdings hatte: ein „Jerome“-Namenstattoo unter ihrer Brust. Gestochen wenige Monate nachdem sie zusammenkamen.

          • „Aber mit Deinem Bauchgefühl hast natürlich auch Du nicht hinterm Berg gehalten, genau wie bei den „Assi-Vollhonks“ unten…“

            Pardon? Wo habe bauchgefühlt? Ich habe mögliche Motive aufgezählt und räume dabei, im Gegensatz zu dir, auch ehrlich ein, dass alle Seiten, also auch Boateng lügen können.

            Zu GL war es kein Bauchgefühl, da beziehe ich mich einfach auf die Ergebnisse gerichtlicher Verhandlungen. Und die Sache mit den Vollhonks ist kein Bauchgefühl sondern meine Meinung auf Basis dessen, was von den Typen während und nach dem Prozess so verzapft worden ist. Und das ist ja schon wieder ein Unterschied zwischen uns: ich stelle hier nicht pauschal Männer als geradezu Heilige dar und Frauen als per se das Böse in seiner reinsten Form. Ich beurteile Menschen aufgrund ihres individuellen Verhaltens, unabhängig von ihren Geschlechtsmerkmalen. Leider ist dir das, wie unzählige Male bewiesen, schier unmöglich.

            „(ich denke, allein aus praktischen Gründen schon sollte das ABR stets bei demjenigen liegen, der auch den Löwenanteil des Alltags der Kinder gestaltet. Wer so viel „auf Montage“ ist wie ein Bundesligaprofi, scheidete da schonmal aus – ganz unabhängig von den speziellen Umständen hier)“

            Ach komm, Semi, lass das verlogene Gelaber. Das gilt für dich doch nur, solange diese Beschreibung auf die Mutter passt. In Fällen wo es der Vater ist, bist du doch die erste, die tausend Gründe findet, warum es DANN natürlich aber mal so was von GANZ WAS ANDERES ist.

            Und überhaupt: Nach wie vor erwarten viele Frauen, dass der Mann der Hauptverdiener ist. Befragungen von Schülern haben gezeigt, dass sich dieser Trend auch bei der Jugend fortsetzt. Und dann soll der Mann, nachdem er diesem weiblichen Wunsch Folge geleistet hat, dann als Dankeschön dafür nach einer möglichen Trennung noch mal so richtig mit Anlauf in die Eier getreten werden. Herzlichen Dank auch! Ihr Feministinnen seid einfach ein derart widerliches Geschmeiß…

            Aber schön, wie du hier Warren Farrells Darstellung der „Tragödie des Mannes“ bestätigst, der sich durch das Erfüllen des ihm zugedachten Anteils der Familiensorge gleichzeitig von der von ihm versorgten Familie distanziert und ihm im Trennungsfall genau DAS dann zum Vorwurf und Grund, seine Kinder kaum noch sehen zu können, gemacht wird.

            Und genau deshalb brauchen wir auch hier endlich ein gerechtes – und vor allem kinderfreundliches – Sorgerechtssystem, was aber bezeichnenderweise von egozentrischen, narzisstischen Femitrullas verbissen bekämpft wird, was sich gerade mal wieder an den „Ungereimtheiten“ in Bezug auf die PETRA-Studie, welche das Bundesfrauenministerium sehr offensichtlich, wenn nicht gar gleich verschwinden lassen, so doch zumindest nach eigenem Gusto ummodeln möchte.

          • @Billy

            „Einzig, keiner von uns, auch du nicht, weiß, ob er da das Blaue vom Himmel herunterlügt, wozu auch er Motive hätte. Und genau das ist der Grund, warum ich mich eines persönlichen Urteils verwehre. [..] Und das ist eben der große Unterschied zwischen „Uns hier“ und dir.“

            Trefflich auf den Punkt gebracht.

            @Semikolon

            „Mein Bauchgefühl besagt nun…“

            Hehehe, irgendwann hatte ich Dir mal vorgeworfen, mit dem Bauch zu denken anstatt mit dem Kopf. Damals bist Du deshalb abgegangen wie Schmidts Katze.

            Aber wie es scheint, lag ich goldrichtig 🙂

          • Auf mein Bauchgefühl berufe ich mich lebenslang – mache es aber dann eben deutlich.

            Zweifel ich mein Bauchgefühl in diesem Fall an? Schon auch mal.

            Aber nehmen wir mal an, er hätte Rebecca nicht geschlagen, wie sie wohl noch immer aussagt. Dann würde er Jahre später seine dann ja (einzige) „tatsächliche Falschbeschuldigerin“ um Verzeihung bitten dafür, dass er sie betrogen hat mit dieser suizidalen* Unperson (die nur durch perfide Spielchen – wie eben zuletzt gemäß seinen Angaben im Zweifel behaupten zu wollen, er habe auch sie geschlagen – einen Keil zwischen sie treiben konnte und ihn so auch zu einer kurzzeitigen Beziehung erpresste)?

            Also mir kommt das schon sehr komisch vor, da ich annehme, die Wut eines im wahren Sinne Falschbeschuldigten sei unendlich groß. Größer als die betrogener und/oder geschlagener und/oder vergewaltigter Frauen jedenfalls.

            Aber Ihr nehmt an, Boatengs Herz sei so weit, sein Ego so wenig ausgeprägt, dass es Platz ließe sogar für ein Verzeihen dieser ihrer (mutmaßlichen) Tat, die ihn öffentlich durchaus in Bedrängnis brachte? (wenn auch nicht allzu sehr… wusste hier ja anscheinend Alles keiner bislang^^. Soviel mal wieder zum Mythos… )
            Subtext: Schwamm drüber, lass es uns doch nochmal versuchen – jetzt, wo ich wieder „frei“ bin? (kam bei mir echt so an)
            Hm.

            *wovon er doch zumindest vorab auch eine Ahnung gehabt zu haben schien… „sie säuft und braucht Hilfe… , aber ich tret jetzt erstmal grob zu – vielleicht kann ich dadurch ja sogar noch meinen Hals irgendwie retten.“
            Bin gespannt, ob er uns vollheulen wird in den kommenden Tagen, von wegen wie sehr ihn das Alles mitnimmt jetzt…

          • „[Wüste Spekulationen]… Bin gespannt, ob er uns vollheulen wird in den kommenden Tagen“

            Semi, halt doch einfach die Fresse. Genau dieses wüste Herumspekulieren, Vorverurteilen und sich öffentlich das Maul über höchst private Dinge zerreißen ist doch genau das, was mutmaßlich zum Suizid der Frau beigetragen hat. Möchtest Du, dass Boateng sich auch noch umbringt, oder was? Echt ey, Du merkst gar nichts.

          • Jetzt isses plötzlich ne wüste Spekulation, dass er die Mutter seiner Kinder _nicht_ geschlagen hat? *lach*

            „Die Wahrheit ist, ich wollte nie, dass diese Art von Beziehung mit Kasia anfängt. Ich war egoistisch und habe viele Fehler gemacht“, erklärt der 32-Jährige. Außerdem entschuldigte er sich „bei allen, die ich verletzt habe, besonders bei meiner Ex-Freundin Rebecca Silvera und meinen Kindern.“ Er schäme sich und sei von sich selbst enttäuscht“

            Sagt jemand, auf dem seit rund 2 Jahren eine (noch gerichtsanhängige) „Falschbeschuldigung“ seitens besagter Ex 1 lastet, und zwar quasi während er pro-aktiv öffentlich deutlich macht, dass Ex 2 ihn jüngst erneut u.a. mit Falschbeschuldigung bedrohte?
            Schlüssig, klar^^

        • Da nimm halt Rache als Motiv. Da gibt es genug Praxisbeispiele. Du tust immer so als ob es keinen Grund gibt warum Frauen falschbeschuldigen, behauptest das dir nichts einfällt. Dabei können die Gründe teilweise wirklich trivial sein, wie z.B. eine Taxirechnung, die nicht bezahlt werden will.

          Und dein Bauchgefühl … haha… das funktioniert genau so gut wie ein Wetterfrosch, der an jedem Tag und zu jeder Jahreszeit für den nächsten Tag Regen ansagt. Ab und zu hat er recht, aber das ist Zufall und hat nichts mit Können oder einer unerklärlichen Ahnung zu tun.
          Für dich ist immer und egal wie unwahrscheinlich der Fall aussieht, der Mann ein Frauenschlächter und die Frau das Opfer.
          Wirklich, ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo du mal einen Mann als Opfer einer Falschbeschuldigung gesehen hat.

          • Horst Arnold oder Andreas Türck z.B. (wo ich finde, dass speziell auch sein Nachtat-Verhalten – von wegen kompletter Rückzug aus der Öffentlichkeit – schon ziemlich Opfer-typisch wäre)
            Aber das sind eben nicht die „strittigen“ Fälle.

      • Kasia war 4.platzierte bei Germany’s next Top Model.
        Mein Bauchgefühl sagt mir, dass So jemand einen gewissen Hang zu Narzissmus, Egozentrik und Bosheit haben MUSS. Ansonsten wäre sie nie so weit gekommen.

    • Keine Ahnung, welche Seite sympathischer ist bzw. wer vielleicht Unwahres erzählt.

      Wenn ich den Sachverhalt richtig verstanden habe, war Boateng zuerst mehr oder minder unöffentlich mit Kasia zusammen, dann machte sie die Beziehung öffentlich, woraufhin er es dann auch tat. Dann scheinen es vor kurzer Zeit in den Medien Trennungsmitteilungen gegeben zu haben, woraus Boateng dann wohl lediglich folgende Mitteilung auf Instagramm öffentlich machte:

      „Wie aus den Medien bekannt ist, habe ich die Beziehung mit Kasia Lenhardt beendet. Wir werden ab sofort getrennte Wege gehen. Das ist bedauerlich, für meine Familie und für mich ist es ab das einzig richtige. Ich musste diesen Schritt machen und einen Schlussstrich ziehen. Ich entschuldige mich bei allen, die ich verletzt habe. Besonders bei meiner Ex-Freundin Rebecca und bei unseren Kindern. Ich bin selbst auch enttäuscht von mir. Ein Mann muss Verantwortung übernehmen und im Sinne seiner Familie handeln und das tue ich jetzt. Ich wünsche Kasia alles Gute.“

      Also eine auf mich relavtiv belanglose nichtssagende Meldung, wo er letztlich nur das bestätigt, was offenbar bereits in den Medien ohnehin bekannt war, wo er keine öffentliche Vorwürfe macht, Fehler sogar eher bei sich sucht („entschuldige mich“ bzw. von sich selber enttäuscht) und er Kasia alles Gute wünscht. Im Prinzip wird aus der Meldung nur deutlich, dass er sich für seine EX bzw. seine Kinder entscheiden möchte und sein eigenes Verhalten nicht gut findet.

      Daraufhin hat dann wohl Kasia wohl ebenfalls über Instagram reagiert und Folgendes geschrieben:

      „Die Beziehung habe ich beendet, aufgrund all Deiner Lügen und dauernden Untreue aber gut, das passt ja wieder ins Bild. Alles Gute!“

      Ich finde die Reaktion zwar auch nicht wirklich schlimm (insbesondere dann, wenn – was keiner von uns weiß – er in Bezug darauf, wer die Beziehung beendet hat, ein falsches Bild zu vermitteln versucht haben sollte). Aber die Nachricht enthält auf jeden Fall schon deutlich erheblich mehr öffentliche Vorwürfe und ein Umsichschmeißen mit Dreck (Vorwurf der ständigen Untreue und vielen Lügen).

      Es wäre vermutlich souveräner und schlauer für Boateng bzw. einen „Stärkeren“ gewesen, die Nachricht einfach zu ignorieren und gar nichts zu machen. Jedem gesunden Menschen sollte aber auch klar sein, dass öffentliche Vorwürfe einen Gegenüber oft reizen bzw. zu einer Gegenreaktion motivieren.

      Und so war das offenbar auch bei Boateng. Für Hemmungen, die Boateng offenbar noch bei seiner ersten Mitteilung hatte, gab es seiner Ansicht nach nun keinen Grund mehr, so dass er nun ebenfalls zurückschoss bzw. in einem Interview mit der Bild offenbar erklärte, dass es ein Fehler gewesen sei, sich auf Kasia einzulassen, dass sie Alkoholprobleme habe, dass sie die Beziehung zu seiner EX zerstörte und ihn erpresste, seine Karriere ruinieren zu wollen bzw. dass er seine Kinder verlieren würde, indem sie behaupte, dass Boateng sie schlagen würde, weil sie wüsste, dass seine Ex ihn der Gewalt beschuldigt. Kasia habe angeblich sogar die EX diesbezüglich kontaktiert und ihr angeboten, ihr vor Gericht mit ihren Anschuldigen helfen zu wollen.

      Völlig unabhängig davon, was an den ganzen gegenseitigen Vorwürfen wahr sein könnte, finde ich beide Seite recht schwach und unsouverän, so dass es auch lächerlich erscheint, hier sich auf die Seite irgendeiner Partei schmeißen zu wollen.

      Es sind meiner Meinung nach daher beide Seiten keine bemitleidenswerten Opfer, sondern es haben beide Seiten eigenverantwortlich ihren eigenen Anteil durch eigenes Verhalten an der Eskalation beigetragen. Kasia hat selber die Beziehung öffentlich gemacht, kann sich somit auch nicht beschweren, wenn Boateng die Trennung, die offenbar ohnehin schon in den Medien bekannt war, lediglich bestätigt hat. Wenn sie meint, dass nicht er, sondern sie die Trennung erklärt habe, dann hätte eine kurze sachliche Richtigstellung gereicht. Wenn sie aber zusätzlich selber öffentlich Vorwürfe erhebt (Lügen, Untreue, …), dann bestimmt sie damit zugleich auch selber die Spielregeln der Auseinandersetzung mit, wonach dann auch der Gegenüber sich entsprechend auch nicht mehr weiter zurückhalten braucht.

      Anders ausgedrückt: Wenn ich der erste wäre, der in einer Auseinandersetzung dem Gegenüber mit der Faust ins Gesicht schlage, dann darf ich mich nicht beschweren, dass der Gegenüber das als eine Zustimmung zu dieser Art von Waffen im Rahmen der Auseinandersetzung versteht und dann umgekehrt mir ebenfalls mit der Faust ins Gesicht zu schlagen versucht. Und, wenn der Gegenüber offenkundig körperlich deutlich überlegen ist, dann ist das schlicht absurd dumm und lebensmüde, die Schwelle der von der Gegenseite offenkundig respektierten bisherigen Spielregeln selber zu überschreiten und selber durch einen ersten Faustschlag die körperliche Auseinandersetzung zu beginnen. Jedenfalls dann, wenn man mit seinem ersten Schlag die Auseinandersetzung nicht durch den Überraschungseffekt beenden und für sich entscheiden kann bzw. man damit rechnen muss, dass der Gegenüber wieder unter den nunmehr selber veränderten Spielregeln zurückschlagen kann.

      Und so war das letztlich auch vorliegend. Wenn Boateng aufgrund seiner etwaig größeren Bekanntheit die Meinungen der Menschen möglicherweise viel stärker auf seine Seite bringen kann, dann ist das schlicht dumm, selber die bisher geltenden Spielregeln (= keine öffentliche Schlammschlagt und keine öffentlichen Vorwürfe) selber als Erster zu überschreiten und damit selber neue Spielregeln zu setzen. Boateng war ersichtlich bemüht, bei seinem ersten Statement keine Schlammschlacht zu beginnen oder öffentliche Vorwürfe zu erheben. Wenn Kasia dann selber damit beginnt, dann hat sie selber diese Spielregeln im Rahmen der Auseinandersetzung gesetzt, mit denen dann auch der Gegenüber mitspielen darf.

      Aber es ist ja kein unbekanntes Verhalten, insbesondere von Feministinnen, Frauen völligen Welpenschutz zusprechen zu wollen und selbst dann noch vom Mann das Einhalten von strengeren Spielregeln zu verlangen, wenn die Frau sich daran nicht gebunden fühlt. Die Frau wird quasi für ein 3-jähriges Kind gehalten, welches geistig nicht in der Lage ist, die Folgen eigenen Tuns abzuschätzen, weshalb man als Erwachsener es eben souverän ertragen und über sich ergehen lassen soll, wenn das 3-jährige Kind bei einer Auseinandersetzung andere Spielregeln für sich ausnutzt.

      Der Klassiker unter den Spielregeln ist ja: „Frauen schlägt man nicht, dafür gibt es nie eine Rechtfertigung“. Hintergrund ist halt, dass Männer im Durchschnitt erheblich stärker sind und im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung somit im Regelfall deutlich überlegen wären. Gleichwohl gibt es genug Frauen, die es für vollkommen selbstverständlich halten, einem Mann eine Backpfeife ins Gesicht schlagen zu dürfen, wenn sie sich ärgern. Das wird gesellschaftlich für so unproblematisch gehalten, dass es wie selbstverständlich in Werbung verwendet wird, z.B. dass eine Frau dem Mann ins Gesicht schlägt, weil er behauptet, dass er zu spät gekommen sei, weil sein Kfz im Schnee Probleme gehabt habe und die Werbung damit ausdrücken will, dass das gelogen ist, weil ein Mercedes im Schnee keine Probleme habe. Würde ein Mann hier die Frau in gleicher Stärke zurück ins Gesicht schlagen, würden Viele bzw. die gleichen Menschen, die es für gerechtfertigt halten (und es sogar wie selbstverständlich dafür werben), dass die Frau den Mann aus Verärgerung schlagen darf, umgekehrt den Mann als einen widerlichen Gewalttäter verurteilen, der nie das Recht hat, auf gleicher Weise zurückzuschlagen.

      Hintergrund ist eben, dass die Gesellschaft Frauen gegenüber ähnlich wie bei 3-Jährigen keine Übernahme von Eigenverantwortung zutraut und deswegen großzügiger gegenüber sein möchte, weil diese erst im Laufe des späteren Lebens lernen müssen, das man Stärkeren nicht ans Bein pinkeln sollte, wenn man nicht lebensmüde ist.

      Kleine Jungs lernen das dann halt im Laufe des Lebens. Als 3-Jährige genießen sie zwar auch noch gewissen Welpenschutz, wenn sie größenwahnsinnig sich mit deutlich Stärkeren anlegen. Aber sie lernen es trotzdem langsam aber stetig im Sandkasten, dass sie kaum einer verteidigen wird und sie alleine dastehen werden, wenn sie Stärkeren aus ihrer Gruppe den Sparten wegnehmen oder mit Sand beschmeißen. Viele Frauen lernen hingegen im Sandkasten, dass ihr geholfen wird und dass die Stärkeren in der Gruppe ihr Gegenüber besonders nachsichtig sein sollen, also auch mal großzügig auf den Spaten für die Frauen verzichten. Und da das oft auch im Erwachsenenalter so weiter geht, dass eine Frau auch dann aus moralischen Gründen nicht zurückgeschlagen werden darf, wenn sie selber die Grenze überschreitet und ihm eine Backpfeife ins Gesicht schlägt, lernen es viele Frauen halt kaum entsprechendes soziales Verhalten. Sie sind es halt ihr Leben lang gewohnt, dass sie als Schwächere sich nicht an soziale Regeln zu halten braucht bzw. auf die Hilfe anderer spekulieren können.

      Und das geht halt irgendwann mal in die Hose, wenn der Gegenüber Frauen eben nicht mehr für einen 3-Jährigen, sondern für gleichberechtigt in der Auseinandersetzung hält. Und da gilt dann eben wie bei zwei 3-jährigen Jungen im Sandkasten, dass man nicht austeilen und andere mit Sand beschmeißen sollte, wenn man nicht auch einstecken kann und zwar auch dann, wenn der Gegenüber diese Form der Auseinandersetzung deutlich besser als man selber kann.

      Und, wenn Kasia meinte, öffentlich austeilen und eine öffentliche Schlammschlacht beginnen zu können, dann muss sie halt auch damit rechnen, dass der Gegenüber sie nicht mehr für eine 3-Jährige hält, bei der man nachsichtig sehr Vieles einfach durchgehen und über sich ergehen lässt, weil man sich auch dann noch für weit überlegen hält, wenn nur für die 3-Jährige übervorteilende Spielregeln gelten.

    • Ich verwette meinen Arsch darauf, dass weit mehr als 50 Prozent derer die überhaupt von der Frau wussten und sich über das Thema aufgeregt haben, kein y-Chromosom ihr eigen nennen…
      Toxic Femininity!

  3. Der amerikanische PEN, die Schriftstellervereinigung, die sich seit 1922 für das Menschenrecht auf freie Rede einsetzt, sieht es im eigenen Land bedroht – durch die „New York Times“, die wohl angesehenste Zeitung der Welt. Am Freitag vergangener Woche wurde bekannt, dass der Wissenschaftsjournalist Donald McNeil die Redaktion verlassen muss. Er ist 67 Jahre alt und stieß 1976 zur „New York Times“. Als Spezialist für Seuchen war er im Blatt die wichtigste Autorität in der Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie. Zum Verhängnis wurde ihm ein einziges Wort, ein Schimpfwort für Afroamerikaner. Das Wort stand nicht in einem seiner Artikel. McNeil hat es nicht schriftlich, sondern mündlich verwendet, und er nahm es nicht in den Mund, um jemanden zu beschimpfen.

    2019 begleitete er eine Gruppe von Highschool-Schülern auf einer von der Zeitung organisierten Reise nach Peru. Hinterher sollen sich sechs der 26 Schüler über ihn beschwert haben. Die Szene mit dem Schimpfwort hat McNeil in dem Rundbrief geschildert, mit dem er sich von seinen Kollegen verabschiedet hat. Demnach wurde er beim Abendessen von einer Schülerin gefragt, ob er meine, dass eine Mitschülerin der Fragenden wegen eines Videos der Schule hätte verwiesen werden sollen, in dem sie als Zwölfjährige das Schimpfwort im Mund geführt habe. Um eine begründete Meinung äußern zu können, erkundigte sich McNeil, wie das Mädchen das Wort gebraucht habe: als Schimpfwort für einen bestimmten Adressaten, als Kunstwort in einem Rap-Song oder als Zitat? Bei der Rückfrage gebrauchte McNeil selbst das Wort, statt auf eine Umschreibung zurückzugreifen wie die Formel „the n-word“, die man nun in den Berichten über den Skandal lesen kann. Das war der Fehler, der McNeil nicht verziehen wird.

    https://zeitung.faz.net/faz/medien/2021-02-10/a093be3d8c97c7235d118fa2390a7a06/?GEPC=s3

    Es scheint fast unglaublich.

    Und es ist hier nicht der Chef oder irgendein Vorstand:

    Zunächst wollte der Chefredakteur Dean Baquet dem altgedienten Angestellten eine „zweite Chance“ gewähren, da McNeil sich unklug ausgedrückt habe, aber ohne Hass oder böse Absicht. Nachdem 150 Mitarbeiter einen Protestbrief mit dem Vorwurf unterschrieben hatten, McNeil habe mit der inkriminierten Äußerung ihnen allen den Respekt verweigert, folgte, was der Medienredakteur der „New York Times“ im Blatt als Kehrtwende der Chefredaktion bezeichnete: Baquet übernahm die Bewertung, dass es auf die böse oder unschuldige Absicht nicht ankommen dürfe. Konsequenz: Kündigung. In der Chefredakteurssprache: „der richtige nächste Schritt“.

    Das Gruseligste an diesem Gesinnungsterror ist, dass er sich um die Gesinnung gar nicht schert. Nur um die Sprache geht es: Durchgreifende Kontrolle verwandelt sie in ein System von Codewörtern.

    Ist das Schadenfreude von den 150 Mitarbeitern? Glauben die wirklich er hat in der Situation über seinen Respekt ggü seinen Kollegen nachgedacht?

    Dann hoffe ich mal das jeder von ihnen jetzt das Handtuch wirft, falls er schon Mal das Wort ‚Nigger‘ benutzt hat, egal wann und in welchem Kontext und auch wenn er nur jemand anderen darauf hinweisen wollte, dass das Wort herabsetzend ist (je nach dem wer es sagt). Diese 150 Mitarbeiter sollten tunlichst ihre komplette Internet-Präsenz löschen. Sie können ja nicht wissen, welche Worte morgen verboten sind und das Internet vergisst nicht.

    Die goldene oder silberne Regel ist heute wohl Nazi-Kackscheiße.

    • Ja, das ist halt das Problem, wenn man selbst tolerant ist aber die andere Seite es nicht ist. Deswegen bin ich, was wokes Verhalten angeht, in keinem Punkt tolerant. Wer Woke ist, der ist für mich das, was für den Woken ein echter Nationalsozialist ist. Es gibt kein Verhandeln, keinen Kompromiss und nur die Gesetze sollten einen davon abhalten den Woken entsprechend physikalisch zu bearbeiten.
      Wenn man es anders macht, dann hat man kein Recht darüber zu jammern, dass diese Typen immer mehr an Macht gewinnen. Es ist ein Kulturkampf und nur eine Seite wird diesen gewinnen.

      • Es gibt keinen „culture-war“, ein echter Krieg oder Kampf würde implizieren das sich 2 Seiten bekämpfen und sei es durch Guerillataktik.

        Was ich sehe ist eher ein Massaker. Der Westen ist erledigt.

  4. Kubicki macht auf mich manchmal den Eindruck als ob er ausgesorgt hat und es ihm egal ist ob man ihn morgen wegen irgendeiner Nichtigkeit absägt.

    • Wenn Kubicki Vorsitzender und Spitzenkandidat der FDP wäre, würde ich vielleich sogar (zum zweiten Mal) bei der nächsten BT-Wahl FDP wählen. Der Mann ist finanziell unabhängig, gewitzt und witzig, und wirkt auch nicht wie ein Karrierist.

  5. @pinksticks
    Hey, wir haben es geschafft, die Friseur:Innen* sind bald wieder offen. Dass eure Bälger wieder in die Sammelbetreuung kommen – da sind wir dran. Stay tuned.
    Wir schaffen das!

    • „Hey, wir haben es geschafft, die Friseur:Innen* sind bald wieder offen.“

      Find ich gut. Es gibt mangels wissenschaftlicher Nachweise überhaupt keinen Grund, Friseure zu schließen. Am miesesten finde ich, daß die (meistens) Inhaberinnen teilweise noch nicht einmal die zugesagten finanziellen Hilfen erhalten haben.

    • In SWR2 wurde das allen Ernstes damit begründet, dass „die alten Leute darunter leiden würden, dass die Friseure geschlossen haben“!

      Da ist mir echt die Spucke weggeblieben!! So ein Scheiß-Zynismus! Die Einzigen für die es nicht die geringste Rolle spielen kann, die, für die wir vor allem diesen ganzen Mist durchziehen müssen, denen wird auch noch jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, während junge Leute um ihre Existenz ringen! Diejenigen, die die ganzen merkelschen Fehlentscheidungen stemmen müssen, diejenigen, die keine Wirtschaftswunderrente erwarten dürfen (sie aber für andere bezahlen müssen). Da schwillt mir echt der Hals! Da bekomme ich echt Mordgedanken. So eine Schweinerei!

      • @Androsch

        Ja, das ist echt krass. Da schiebt man die Alten als Begründung vor.

        Ich kenne eine Friseurmeisterin, die sich vor zwei Jahren durch die Übernahme eines Friseurgeschäftes von der Altbesitzerin bei der Bank verschulden musste (Laden zur Miete, aber Abstandszahlung für Einrichtung und Werkzeug (und da ist es wie bei anderen Handwerkern auch – gutes Werkzeug kostet gutes Geld, eine Friseurschere fängt so bei ca. 250 € an…)). Dieser Frau fehlt seit Monaten das Einkommen, aber sie muss den Kredit stemmen, die Miete zahlen, Abschlagskosten für Wasser, Strom und Heizung laufen weiter, Versicherungen, GEZ, Gema, Handwerkskammerbeitrag, Voraussteuerbeiträge an das Finanzamt uswusf..
        Die kann seit Wochen nicht mehr schlafen und ist völlig fertig, weil bisher nur eine Hilfszahlung bei ihr angekommen ist – die vom ersten Lockdown im letzten Jahr. Sie hatte ein funktionierendes Hygienekonzept, hat peinlich genau auf die Umsetzung geachtet, hatte auch mehrmals Besuch vom Ordnungsamt (ein Zettel mit dem Wort „Maskenpflicht“ an der Tür darf nicht sein – da muss ein Piktogramm drauf….).

        Die wünscht sich diese Regierung einfach in die Hölle……

        • Zustimmung. Man kann sicherlich im Hinblick auf den Umgang mit der Pandemie über vieles diskutieren, aber eines sollte eigentlich selbstvertsändlich sein, nämlich dass grundrechtseinschränkende Maßnahmen nur dann und nur insoweit in Betracht kommen können, wie belastbare Informationen dafür vorliegen, dass sie wirksam sind. Dieses Prinzip scheint aber schon seit längerem außer Kraft gesetzt worden zu sein. Die Friseure sind da ein gutes Beispiel. Mit ist nicht bekannt, dass es auch nur Anhaltspunkte dafür gibt, dass bei Friseurgeschäften mit ordnungsgemäßem Hygienekonzept eine signifikante Ansteckungsgefahr besteht. Sie trotzdem pauschal zu schließen, ist schlichtweg verfassungswidrig, weil Grundrechtseingriffe nur mit konkreter Rechtfertigung zulässig sind. Aber das scheint die Verantwortlichen nicht zu stören, ebensowenig wie die hierdurch verursachten Existenzvernichtungen und sonstigen Folgeschäden.

  6. In Berlin regnet es gerade Eigenlob:

    „Vorbildlich viele Frauen in Führungspositionen

    Als erste Wissenschaftseinrichtung wird das WZB Berlin mit dem Public WoB-Award für einen hohen Anteil von Frauen in Führungspositionen ausgezeichnet“

    „Jetzt wird Allmendingers eigene Wirkungsstätte, das von ihr seit 2007 geleitete Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), für seine „exzellente Performance beim Frauenanteil in Führungspositionen“ ausgezeichnet. Der Public WoB-Award, den FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e. V. verleiht, erhält das WZB am Mittwochabend im Auswärtigen Amt in Berlin.
    […]
    FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow würdigte, dass das WZB „beeindruckende Strukturen“ dafür geschaffen habe, den Aufstieg von Frauen in Spitzenpositionen zu einer Selbstverständlichkeit zu machen.“

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/auszeichnung-fuer-das-wissenschaftszentrum-berlin-vorbildlich-viele-frauen-in-fuehrungspositionen/26900790.html

    Frauenquoten = beeindruckende Strukturen=Selbstverständlichkeit

    • Was ist „Performance beim Frauenanteil“? Mir scheint hier sollen zwei Wörter zusammen gebracht werden, die nicht zwingend etwas mit einander zu tun haben.

      „beeindruckende Struktur“elle Diskriminierung von Männern

    • Großer Stolz, große Botschaft – Mindestquotierung übererfüllt:*

      „Weniger als 40 Prozent der Beschäftigten sind Männer. Weniger als 50 Prozent der Beschäftigten im wissenschaftlichen Bereich sind Männer. Die Geschäftsführung ist mit zwei Frauen besetzt und hat somit einen Männeranteil von 0 Prozent.“, sagte SAP-Aufsichtsrätin Christine Regitz nach dem vorab verbreiteten Redetext ihrer Laudatio.

      *im Zitat habe ich Männer und Frauen und entsprechend die Prozente ausgetauscht.

  7. Verkehrswende in Berlin – läuft:

    „Berliner Elektrobusse haben ein Kälteproblem
    […]
    In dem Bericht, der sich auf Informationen aus Unternehmenskreisen beruft, ist die Rede von allein 23 Ausfällen am Montag, auf den Buslinien, die elektrisch befahren werden. Statt der E-Fahrzeuge seien wieder Dieselfahrzeuge im Einsatz gewesen.

    Das Problem seien die zweistelligen Temperaturen im Minusbereich gewesen – und deren Folgen für die Fahrzeuge. Laut „Morgenpost“ hätten die Busse, die über Nacht in den Betriebshöfen aufgeladen wurden, „im überwiegenden Teil“ ihre Reichweite nicht erreicht und konnten deshalb nicht eingesetzt werden, wie es in einer internen Mitteilung der BVG heißt, aus der die Zeitung zitiert.“

    https://www.welt.de/vermischtes/article226089311/Elektrobusse-der-Berliner-BVG-haben-ein-Kaelteproblem.html

    • Als ich in den Nachrichten die Bilder von den Autos auf der Autobahn gesehen habe, die über Nacht in der Kälte im Stau standen, und dazu einer erzählte, dass ihm schon das Benzin ausgegangen sei (Motor an für die Wärme), habe ich mich gefragt, wie man bei massenweise Elektroautos mit leerem Akku fernab jeder Steckdose das Problem löst, die wieder zu „betanken“.

      Austauschbare Akkus? Flüssige Batterien? Bis jetzt wäre das wohl noch ein echtes Problem.

      Vielleicht sollte man doch besser auf Wasserstoffautos oder künstliches Benzin setzen, wenn man weg von den fossilen Brennstoffen kommen möchte.

  8. Ein Mann bring keine Diversity in eine Gruppe die nur aus Frauen besteht… haben diese Frauen sich schon den Mund gehalten, da ihre Argument so absurd und heuchlerisch ist?

    „which means women must do all the work of the group“

    Ja, die armen Opfer … und har-har.
    Aber keine Sorge, wenn schief läuft sind trotzdem wieder die Männer schuld, weil die ja nicht geholfen haben!

    • Man fragt sich, ob man für Scholz sein oder ihn für seine Rückgratlosigkeit gegenüber den Amis tadeln sollte.

      Jedenfalls sollte man die Geheimdienstposse Nawalny nicht ernst nehmen, jeden Tag muss ich mir diesen Propaganda-Schei**dreck im ÖR anhören, ich will nicht mehr!

  9. Interessant. Hätte ich nicht gedacht. Unter dem Tweet wird die Vermutung aufgestellt, dass das hauptsächlich an den Russland-Deutschen liegt. Das wären dann ja aufgrund der Hautfarbe und des Glaubens die falschen Immigranten für Linke.

    • Die Russlanddeutschen waren immer ein Herzens-Anliegen der CSU, sie sind eben als Deutsche von vorne herein gesehen worden, legal sinds natürlich Einwanderer.

      Weiter interessant: Aber es ist auch klar, dass Merkel absolut folgerichtig die grösste Stimmen-Gewinnerin ist!

    • Lächerlich, passt zu dem Spinner Mounk, Merkel als „rechts“ zu titulieren und die AfD als „far-right“, obwohl sie im Prinzip die Punkte vertritt, die die CDU noch in den 90igern vertreten hat.

      Yascha ist der antideutsche Ar*sch, der allen Ernstes im Fernsehen geäußert hat, „daß wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen“
      https://sezession.de/58253/yascha-mounk-und-ein-einzigartiges-historisches-experiment

      Einer von Gottes auserwähltem Volk übrigens, eine Spinne im Netz, ein Meinungsbildner der in vielerlei illustren Runden mitmischt. Ich hasse den Typ! Glaubt ihm kein Wort!

    • Das sind nicht nur die Russland-Deutschen. Die meisten Moslems sind weit konservativer als das Parteienspektrum hergibt. Vor allem was die Haltung zu Genderismus etc. hergibt ist die AfD noch zu links.

      Gerade deswegen ist es ja so bedauerlich, dass die deutsche Rechte ausgerechnet Moslems zu Feinden erklärt. Was die meisten gesellschaftspolitischen Fragen angeht, könnten das natürliche Verbündete und Wähler sein.

      • Vergiss es. Moslems haben ihre eigene Agenda, deren „Konservatismus“ ist nicht auf den Erhalt des Rechtsstaates und unserer Kulltur, den Schutz der Kleinfamilie oder gar sichere Grenzen ausgelegt. Die Überschneidungspunkte sind denkbar gering und betreffen höchstens die Eindämmung weiblichen Wahnsinns, aber selbst das auf eine Art und Weise, die die meisten Konservativen ablehnen.

      • Ja, das habe ich mir auch schon gedacht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die die AfD das eigentliche Wählerpotenzial bei den konservativen Migranten liegt. Immerhin verkörpert die AfD ein sehr konservatives Weltbild. Und es fällt auch auf, dass viele der rechten AfD Youtuber Migranten aus dem nahen Osten sind.
        Ich denke, dass bei einer entsprechenden Ausrichtung das Wählerpotenzial in Deutschland ziemlich hoch ist.
        Natürlich wäre dies nichts für Höcke und seine braunen Gestrigen aber die können ja immer noch zur NPD wechseln.

        • Hähähä, die AfD als Lieblingspartei konservativer Muslime… Fände dazu mal Studien geil, wie sich da die Präferenzen verhalten – und wäre gespannt, wie die Ergebnisse, sollten sie eure Annahmen bestätigen, von unseren Medien geframet und umgedeutet würden. Das würde ja definitiv ihre Narrative geradezu pulverisieren, nach denen angeblich der typische AfD-Wähler wahlweise ein biodeutscher Mann mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln ist oder ein verbitterter alter Opa, der froh ist, nach 1945 endlich mal wieder voller Stolz den rechten Arm rausstrecken zu können.

          • Verbündete der Linken sind nur die Muslime. Die Mehrheit von ihnen lehnt Demokratie und Parteien ab und bevorzugt ein theokratisches System a la Saudi-Arabien. Die Linken lehnen (parlamentarische) Demokratie und Parteien auch ab, wollen aber was weiß ich für ein basisdemokratisches System ohne Parlament und Parteien. Streiten darüber werden sie sich erst nach dem Umsturz.

            Das schließt natürlich nicht aus, dass sie aus taktischen Gründen aktuell auch Pro-Migrations-Parteien wählen können.

            Nichtmuslische Migranten sind keineswegs Verbündete der Linken. Sie sind religiös und konservativ, weshalb die Linken mit ihnen auch nie über Homosexualität oder Frauenrechte sprechen. Die Latinos in Florida haben ja auch Trump gewählt.

    • Mal abgesehen von dem zeitgeistigen Ersetzen von „Woman“ durch People bzw. Individuals, was ich jetzt gar nicht so schlimm finde:

      Die Aufforderung dahinter ist ethisch schon eine Herausforderung: Eine US-Regierungsbehörde fordert Unternehmen auf, mehr Schwangere und Säugende als Testpersonen in der Impfstofforschung einzusetzen.

      Was die vielleicht sogar machen würden, wenn sie umfassend von jeglicher straf- und zivilrechtlichen Haftung freigestellt würden. Nur, über den Part des Deals ist in den Artikeln dazu (unten die Primärquelle des Gezwitschers) keine Rede…nice try.

      https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2776540?guestAccessKey=f80029d5-5764-4824-9a9f-81d4a137504e&utm_source=For_The_Media&utm_medium=referral&utm_campaign=ftm_links&utm_content=tfl&utm_term=021021

        • Wobei das mit dem gesaugt werden bei Transmännern, um die es hier ja geht, in den meisten Fällen nicht klappen dürfte, wei die Brüste bei einer Transition sehr schnell weg, sprich amputiert sind, weil zu auffällig. Beim Fall Keira Bell war das auch so. Was zur Frage führt, ob das NIH mit „lactating people“ stillende Mütter gemeint hat oder alle Mütter nach der Geburt, egal ob das Stillen noch möglich ist.

          • Wenn sie das mit der Wissenschaft nur ernst nehmen würden, dann würden sie als erstes anerkennen, dass wir alle Säugetiere sind, was sogar alle verwandten Nicht-Menschen neben uns einschliesst! Was wäre das für eine Erkenntnis! 😀

        • Äh nein. Der Säugling wird gesäugt. Also ist die Säugende diejenige Person welche Milch gibt. Der Säugling ist höchstens der Saugende 😉

          Das im Original verwendete Wort Laktierende passt im Kontext nicht, da der Hintergrund das Risiko für den Säugling ist. Und Menschen mit funktionalem Milchdrüsengewebe können auch ohne Säugling laktieren wenn der Prolaktin-Spiegel stimmt.

          • „Säugende diejenige Person welche Milch gibt“

            richtig. Ich wollte darauf hinaus (habe es aber vergeigt), daß es bei den hier interessierenden Fällen ja gerade keine Milch, also nichts zu saugen bzw. zu futtern für den armen Säugling gibt.

            „Der Säugling ist höchstens der Saugende“
            die Mutter also die gesaugt Werdende 😉

            „Laktierende passt im Kontext nicht,“
            Guter Hinweis. Das macht das Statement des NIH noch unsinniger. Daß biologische Männer und Frauen unterschiedlich auf Impfstoffe reagieren und daß dies erforscht werden sollte, ist eine Binse. Daß Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit noch einmal anders als sonst reagieren, verstärkt diese Geschlechterdifferenz ggf., man wüßte es jedenfalls gerne. Ob man Impf-Experimente mit werdenden Müttern moralisch vertreten und in dem kurzen Zeitrahmen sinnvoll durchführen kann bzw. Freiwillige findet, ist eine schwierige Frage. So oder so lenkt der Bezug auf „Laktierende“ von den wirklichen Fragen ab.

          • mitm,

            „Ob man Impf-Experimente mit werdenden Müttern moralisch vertreten und in dem kurzen Zeitrahmen sinnvoll durchführen kann bzw. Freiwillige findet, ist eine schwierige Frage.“

            Eigentlich können alle Fragen gleich mit Nein beantwortet werden. In den teleskopierten Impfstudien gab es 36 Fälle von Probanden die im Testzeitraum schwanger wurden. Das ist die Datenbasis die sich bei sowas automatisch ergibt weil man den Testteilnehmern ja schlecht verbieten kann schwanger zu werden.

            Inwieweit sich Schäden/Veränderungen beim Embryo dadurch ergeben lässt sich ethisch gar nicht gezielt erforschen, man kann es nur aus den Zufallsfällen heraus beobachten. Und das zwingend über Jahre hinweg.

            Wird aber sicher gemacht, ist gutes Material für eine Veröffentlichung („publish or perish“)

            Anne,

            „Der übliche Begriff ist „Stillende“

            ist das nicht synonym? Aber Stillende klingt natürlich netter 🙂

  10. Ich bin doch beim Verein „Mehr Demokratie e.V.“ Mitglied, der sich für direkte Demokratie einsetzt. Heute kam allen ernstes ein, nein ZWEI, vereinsinterne Mitgliederbegehren per Brief:

    1) Bist du dafür, dass der Verein sich gegen Geschlechterquoten im Wahlrecht ausspricht?

    und

    2) Bist du dafür, dass der Verein grundgesetzkonforme Regelungen im Wahlrecht unterstützt, die auf einen ausgeglichenen Frauenanteil in Parlamenten hinwirken?

    Ich habe noch nicht durchdrungen, warum das quasi als Doppelbegehren daher kommt. Jedenfalls macht der Wahnsinn auch hier nicht halt und wird wohl dazu führen, dass die unterlegene Gruppe ausscheidet und die Bewegung damit schwächt.

    Es ist klar, wofür ich stimme, und ebenso klar ist, dass ich austreten werde, wenn ich nicht auf der Mehrheitsseite stehe. Ich werde keinesfalls eine Frauenquote irgendwie fördern helfen!

    Meines Erachtens überschreitet der Verein schon seinen Kompetenz, wenn er proeuropäisch agiert (was er in der Vergangenheit mehrmals getan hat), weil die EU eindeutig ein massiver demokratischer Rückschritt ist, auf Jahrzehnte hin! Ein Verein, der sich für Demokratie einsetzt, kann so etwas nicht gutheißen, sondern muss es mit aller Entschiedenheit bekämpfen!

    • Entweder bin ich doof oder die…

      1. Sich gegen Geschlechterquoten im Wahlrecht aussprechen? Gebongt.
      2. Grundgesetzkonforme Regelungen im Wahlrecht unterstützen, die auf einen ausgeglichenen Frauenanteil in Parlamenten hinwirken? Klaro!
      Es gibt keine Regelung und/oder keinen Artikel im Grundgesetz, mit der ein ausgeglichener Frauenanteil per Quote bewirkt werden kann.
      Es gibt aber Art. 3 GG, der ausdrücklich untersagt, Menschen – hier konkret Frauen – aufgrund ihres Geschlechts zu bevorzugen.

      Bei normaldenkenden Menschen würde ich ja jetzt vorschlagen, einfach mal beide Punkte anzukreuzen. Wenn es tatsächlich so gemeint ist, wie wir beide(?) denken und sich die Möglichkeit zur Diskussion besteht, müsste ja der Widerspruch auffallen und ggf. aufgelöst werden können. Natürlich mit dem Ziel, dass die Bestrebungen nach einer Quotenregelung fallengelassen werden.

      Nur habe ich leider das unbestimmte Gefühl, dass es in dem Verein viele – um nicht zu sagen zu viele – Menschen gibt, die eher nicht normal denken.
      Mal ganz blöd nachgefragt? Wird im Verein (bspw. im Brief) Gendersprech benutzt? Zumindes auf der Website ist beim Überfliegen wenig zu entdecken, es wird aber z.B: „Teilnehmende“ benutzt.

      • Ne, gegendert ist da nichts, zumindest ist mir nichts aufgefallen. In der Pro-Contra-Broschüre (die ich zumindest überflogen habe) steht hinter dem Quoten-Theater „eine Mehrheit des Vorstandes“. Was da im Hintergrund läuft, weiß ich nicht genau. Es gab wohl schon eine Diskussion, die unentschieden ausging, was, zusammen mit den Urteilen zur Quote zu der seltsamen „grundgesetzkonformen Regelung“ (also kein Quote, sondern halt irgendwas, was wissen sie selbst noch nicht) geführt hat. Soweit ich das verstanden habe.

        Leider gibt es da einige Aktive, die sich am Liebsten live treffen (irgendwo in der BRD) und diese Sachen unter sich auskungeln, während familiengebundene Leute im Nicht-Rentenalter (wie ich) außen vor bleiben. Es ist m.W. das erste wirklich seriös (über extra Brief mit Unterlagen) geführte Begehren im Verein. Bisher lief das oft über die Mitgliederzeitschrift, die ich meist nicht lese.

        Ich habe „ja“ beim „gegen-Quote“-Begehren gestimmt und „nein“ bei der grundgesetzekonformen Frauenbevorzugung, meine Frau auch.

        Es sind halt himmer die gutmenschlichen, gehirngewaschenen Bürgerweiber, die nicht genug zu tun haben, nicht über viel Verstand verfügen und dann solchen Blödsinn überall hintragen. Davon bleibt gerade so ein Verein, der sich aus Bürgerlichen speist, natürlich nicht verschont. Ich hoffe es gibt genug Leute die das ablehnen. Ansonsten habe ich endlich einen Grund zum Austreten. Was mich irgendwie an die Kirche erinnert und an die IG Metall…

    • „grundgesetzkonforme Regelungen im Wahlrecht unterstützt, die auf einen ausgeglichenen Frauenanteil in Parlamenten hinwirken“

      Ich bin nie für etwas, was ich nicht genau verstehe. Erst recht nicht, wenn ich den Eindruck habe, daß ich mit unklaren Formulierungen übertölpelt werden soll 😉
      Das sieht jedenfalls nach Dummenfang aus. Soweit ich mich an die letzten Gerichtsurteile zum Thema Wahlrecht erinnern kann, ist jegliche gesetzgeberische Einflußnahme auf die Wahlen mit dem Ziel, das Wahlergebnis zu beeinflussen, grundgesetzwidrig. Genau so eine Einflußnahme scheint hier intendiert zu sein.

  11. Wenn ein Mann einen anderen Mann umbringt, weil eine Frau ihm gesagt hat das dieser Mann sie vergewaltigt hat, dann ist trotzdem der Mörder verantwortlich. Er hätte das nicht tun müssen.

    Aber hier wird es bestimmt so gedreht, das sie zwar die Kinder vergewaltigt hat, aber irgendwie ist das die Schuld von dem Pedo. Sie war gezwungen und hat keine Möglichkeit sich zu fragen was sie da eigentlich gerade allein in dem Raum mit dem Kind macht. Vielleicht war auch mal, als sie ein Teenager war, die Milch alle und das hat sich nicht verkraftet und ist deswegen heute nur vermindert schuldfähig und das eigentliche Opfer. Ist ja bei Frauen vor Gericht ganz häufig so.

    • Verstehe ich nicht. Warum sollte jemand so etwas tun? Man(n) riskiert eine Geschlechtskrankheit und eine Schwangerschaft, die langjährige Unterhaltsverpflichtungen nach sich ziehen würde.

      • Geistig simpel gestrickte Menschen machen sich über so etwas keinen Kopf.

        Und dass die beiden Typen, die von Gina-Lisa fälschlich beschuldigt wurden, ziemliche Assi-Vollhonks sind, das war auch damals schon nicht zu übersehen. Könnte ein Grund gewesen sein, warum es Gina-Lisa wichtig erschien, die Sache als Vergewaltigung in die Geschichte eingehen zu lassen: das Bekanntwerden, dass sie mit zwei solchen Assis geschnackselt hat, hätte eventuell ihrem „Promi-Status“ (HAR HAR HAR) geschadet.

        Aber Fragen wie deine waren sicher nicht Semis Ansinnen beim Posten. Ich bin sicher, für sie ist, in ihrem bekanntlich an Simplizität nicht mehr zu überbietendem Weltbild, damit auch gleich bewiesen, dass auch Gina-Lisa in Wahrheit bereits vergewaltigt und Opfer eines infamen Justizskandals wurde, welchen das Patriarchat gegen sie inszeniert hatte.

        • „Und dass die beiden Typen, die von Gina-Lisa fälschlich beschuldigt wurden, ziemliche Assi-Vollhonks sind, das war auch damals schon nicht zu übersehen“

          Schon komisch: komplett ohne Ausnahme macht Ihr Euch stark für „Assi-Vollhonks“, die nun bereits x-fach sexualisierter Straftaten beschuldigt (im Fall GLL auch teilweise überführt) wurden. Weil?

          „dass auch Gina-Lisa in Wahrheit bereits vergewaltigt und Opfer eines infamen Justizskandals wurde, welchen das Patriarchat gegen sie inszeniert hatte“

          Habe ich in der Vergangenheit – denke ich – deutlich genug dargelegt, ja.

          • „Wir“ machen uns nicht stark für Vollhonks, die angeblich „teilweise“ überführt wurden (warum wurde dann GL der falschen Verdächtigung beschuldigt und verurteilt?), „wir“ machen uns stark für einen Rechtsstaat, der nicht automatisch jeden Beschuldigten direkt auch der beschuldigten Tat schuldig spricht, nur weil er ein Vollhonk ist oder, wie es du und deinesgleichen wollen, nur weil er ein Mann ist.

            „Habe ich in der Vergangenheit – denke ich – deutlich genug dargelegt, ja.“

            Ja, hast du. Und weit über jegliche Grenze der Peinlichkeit hinwegschießend sei noch hinzugefügt.

      • Freier setzen immer erstmal darauf, dass Nutten im Fall des Falles abtreiben. Machen sie bestimmt auch meistens. Schon allein wegen der hier typischen „Vater unbekannt“-Problematik (die ja bekanntlich auch den Verlust von Unterhaltsvorschuss bedeuten würde)

        • Zum Schutz von Falschinformation durch nicht sachkundige Buchstaben hier eine kurze Richtigstellung:

          „Grundsätzlich ist es wichtig, den leiblichen Vater eines Kindes anzugeben, wenn man Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellt. Kann man das nicht, weil man den Vater nicht kennt, ist das aber nicht immer ein Grund dafür, dass man als alleinerziehende Mutter keinen Unterhaltsvorschuss erhält: Denn bemüht man sich nach Kräften und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, kann der Antrag trotzdem erfolgreich sein, auch wenn der Vater unbekannt bleibt.“

          https://www.anwalt.de/rechtstipps/unterhaltsvorschuss-mutter-muss-sich-bemuehen-vaterschaft-zu-klaeren_149352.html#:~:text=Ist%20der%20Vater%20nicht%20bekannt,die%20Beh%C3%B6rden%20keinen%20Unterhaltsvorschuss%20bezahlen.&text=Grunds%C3%A4tzlich%20muss%20der%20leibliche%20Vater,einen%20Vorschuss%20auf%20diese%20Unterhaltszahlungen.

          Wie immer in der Juristerei: es kommt darauf an….

          • Und Du weißt oder kannst zumindest erahnen, was z.B. bei pay-sex-Kontakten „im Rahmen der Möglichkeiten nach Kräften bemühen“ konkret bedeuten würde, welche Fahndungs-Initiativen seitens einer ungewollt geschwängerten Hure von ihr wie nachzuweisen wären?

            (Ein säuberlich geführtes Kontakttagebuch mit allen Kunden-Mobilnummern und/oder Vermerk amtlicher Autokennzeichen, oder sowas vielleicht? Scheint im Rahmen der Corona-Auflagen übrigens auch – unsurprinsingly – herausragend deutlich nicht geklappt zu haben, diese Identitätsfeststellungen.
            Erstaunlich hingegen, dass dieser mutmaßliche Serientäter hier zur Strafverfolgung dann überhaupt herangezogen werden konnte. Noch erstaunlicher, dass er sogar zugibt, das Kondom entgegen der Absprache wieder abgezogen zu haben. Gab es womöglich Spermaspuren? Und ist seine Identität dann vielleicht gar durch einen Datenbank-Abgleich aufgeflogen? Würde für mich wohl am ehesten noch Sinn machen…)

            Oder auch losgelöst von dieser Problematik: ist Dir bereits ein konkreter Fall zu Ohren gekommen, wo eine Behörde festgehalten hätte: „ja gut, sie hat sich ausreichend, nur halt leider vergeblich bemüht, die Identität des möglichen Kindsvaters festzustellen, wollen wir mal nicht so hart sein…“?

            Ich weiß nur vom Gegenteil, wo man die Kindsmutter also belehrte, sie hätte Wochen (bzw. Monate) nach dem ONS nochmal in der Bar o.ä. nachfragen müssen, ob nicht vielleicht zufällig irgendwer den Typen, mit dem sie damals was hatte, namentlich kennt. Was doch nun wirklich zu 100 % absurd anmutet, zumal ohne „Fahndungsbilder“. Was in der Konsequenz a.m.S. gar einer staatlichen Anstiftung zur Falschaussage (für „Nachahmerfälle“) gleichkam. Und selbstredend im Ergebnis niemals dem trotz zweifelsfreier Unschuld leidtragendem Kind gerecht wird. So wenig wie die Tatsache, dass auch Unterhaltsvorschuss noch stets den Mindestsatz gemäß Düsseldorfer Tabelle unterschreitet. Das Recht sollte schon für Alle gleich sein, nich?

          • @ Semikolon:

            „ Ich weiß nur vom Gegenteil, wo man die Kindsmutter also belehrte, sie hätte Wochen (bzw. Monate) nach dem ONS nochmal in der Bar o.ä. nachfragen müssen, ob nicht vielleicht zufällig irgendwer den Typen, mit dem sie damals was hatte, namentlich kennt. “

            Die Kindesmutter wurde in diesem Fall nicht belehrt. Lies dir die Adressaten des Urteils durch. Sie (!) hat das Geld erhalten. Nur der Rückgriff war nicht möglich.

            Aber schön, wenn du meinst, dass man von einer Kindesmutter noch nicht einmal verlangen kann, wenigstens einfach nachzufragen.

          • „Lies dir die Adressaten des Urteils durch. Sie (!) hat das Geld erhalten. Nur der Rückgriff war nicht möglich.“
            Hä?
            Ich such das (jetzt jedenfalls) nicht, nein. Verlinks halt, wenn Du Dich nicht der Lüge beschuldigt sehen willst.

        • „Freier setzen immer erstmal darauf, dass Nutten im Fall des Falles abtreiben.“

          Vielleicht war es mal so, auch wenn ich mich frage woher du weißt das Freier IMMER darauf setzen? Wieder das Bauchgefühl? Rationaler erscheint mir das Freier eigentlich immer, bis auf Ausnahmen, Sex mit Kondomen haben, wenn sie zu Prostituierten gehen. Seit 2014 gibt es eine Kondompflicht, wie ich gerade gegoogelt habe, und wenn der Freier das Kondom heimlich abzieht ist das Stealthing und damit eine Straftat.

          • Du wirst keine Hure finden, die länger als 2 Tage im Business ist und nicht bereits nervige Anfragen von Freiern nach AO abwehren musste oder Schlimmeres.

            Und inwiefern Stealthing bei uns strafbewährt ist, ist noch gar nicht so ausgemacht, Zitat wiki:

            „2020 wurde in Deutschland die erste obergerichtliche Entscheidung bzgl. Stealthing in einem Fall getroffen, in dem der Täter bei einvernehmlichem Geschlechtsverkehr, aber entgegen der Absprache ohne Kondom in die Frau eindrang und in ihr ejakulierte. Das Berliner Kammergericht urteilte, dass es sich um einen sexuellen Übergriff nach § 177 Abs. 1 StGB handelte.[10][11] Eine Verurteilung wegen Vergewaltigung scheiterte daran, dass dieser Tatbestand von den Vorinstanzen nicht angewandt worden war.[10][12] Auch in der strafrechtlichen Literatur für Deutschland wird vertreten, dass Stealthing unter § 177 Absatz 1, Absatz 2 Nr. 3 bzw. Absatz 6 StGB strafbar ist.[13][14][15] Nach anderer Ansicht hat sich der Täter zwar nicht nach § 177 StGB, jedoch wegen (versuchter) Körperverletzung sowie Beleidigung strafbar gemacht.[16]“

          • „Du wirst keine Hure finden, die länger als 2 Tage im Business ist und nicht bereits nervige Anfragen von Freiern nach AO abwehren musste oder Schlimmeres.“

            Woher wießt du das?

    • Der SPON-Artikel ist auch wieder eine „journalistische“ Peinlichkeit.
      Dort wird suggeriert, dass Frau Lohfink als Falschbeschuldigerin verurteilt wurde, weil ihr die Staatsanwaltschaft die Vergewaltigung nicht glaubte.

      Das stimmt so nicht. Sie wurde verurteilt, weil sie weiterhin behauptete, die Typen hätten sie vergewaltigt, obwohl ein Gericht das schon rechtskräftig widerlegt hatte.

      • Hatte das Gericht nicht.

        Im Vergewaltigungsprozess blieben (ganz typisch) nur die sogenannten Rest-Zweifel am Vorsatz der beiden Männer zu speziell dieser einen Straftat; das Gericht hat die Unschuldsvermutung gegenüber den sich auffällig verhaltenen Männern so weit ausgedehnt, dass es fragwürdigerweise zum Schluß kam, ihre dokumentierten „Nein“s seien einzig dem kaum strafbewährten Delikt (von zweien, derer sie sich ihr gegenüber völlig unstrittig schuldig machten) zuzurechnen.

        Und weil dieses Urteil aber auf derart skandalös tönernden Füßen stand, hat man dann gleich noch ein Exempel an ihr statuiert – wobei sämtliche Rechte, die ihr als Geschädigter & Angeklagter in der Sache zweifellos hätten zustehen müssen, missachtet wurden.

        Aber solche „Formalitäten“ interessieren Euch eben nicht – weil sie ne Frau ist.
        Eine, die eh schon jeder, der wollte nackt und beim Sex gesehen hat. Weil sie eh schonmal Opfer von Revenge-Porn wurde. Was Ihr ganz tief drinnen wahrscheinlich sogar immer noch nicht glauben könnt… eher wird Euch Euer Gefühl sagen: „die wollte das doch eigentlich, die hat doch fame abgekriegt so… darf sich jedenfalls nicht drüber beschweren“. Oder?

        • „…weil sie ne Frau ist.“

          Zum x-ten Mal der bei Dir wohl niemals fruchtende Hinweis:

          DU bist diejenige, deren Urteil massivst durch die Geschlechtszugehörigkeit einer Person beeinflusst wird, nicht „wir“.

        • Soweit ich mich erinnere, waren die ermittelnde BeamtIN, die StaatsanwältIN und die RichterIN davon überzeugt, dass das sich das „hör auf“ in dem Video auf die Videoaufnahme (und nicht den Sex) bezog.
          Weiterhin behauptete Frau Lohfink beharrlich, mit K. O. – Tropfen willenlos gemacht worden zu sein. Das wurde fachkundig ausgeschlossen, da sie sich in dem Video eben nicht willenlos verhalten hat.

          Mir zu unterstellen, dass ich kein Mitleid mit Frau Lohfink habe, weil sie eine Frau ist, ist eine Frechheit.
          Ich habe weder mit Frau Lohfink Mitleid noch mit den beiden Arschlöchern, die mit ihrem Amateur-Porno Geld machen wollten. Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich.
          Ich fordere auch kein bedauern ein für die dummen Dinge, die ich in 22 Jahren Alkoholmissbrauch getan habe. Ich habe mich schließlich selbst besoffen.

          • Wolltest Du nicht Deine Aussage belegen, nach der sie verurteilt wurde, weil sie auch nach dem Freispruch kein Jota von ihrer Version abgewichen ist?

            „Mir zu unterstellen, dass ich kein Mitleid mit Frau Lohfink habe, weil sie eine Frau ist, ist eine Frechheit.
            Ich habe weder mit Frau Lohfink Mitleid noch mit den beiden Arschlöchern, die mit ihrem Amateur-Porno Geld machen wollten.“

            Ihn dann aber wohl in Windeseile auf eigene Faust veröffentlichten (was sie allerdings abstritten!), nachdem sich die Hoffnungen auf direkte Medien-Deals zerschlugen.
            „Ironischerweise“ explizit gelabelt als „Vergewaltigung“.
            Nie hat in Auseinandersetzungen mit dem Fall jemand auch nur versucht, eine meiner Deutung widersprechende Erklärung dafür zu formulieren, warum denn dieses Wort gewählt wurde. Es will mir einfach nicht in den Kopf, wie man den Teil „übersehen“ kann.

            Wieviel deutlicher könnten Beweise denn überhaupt ausfallen dafür, dass (hier:) Gina-Lisa _nicht_ wissentlich und willentlich falsche Verdächtigungen, die jeder Grundlage entbehrten, in die Welt rausposaunte?

            „Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich.
            Ich fordere auch kein bedauern ein für die dummen Dinge, die ich in 22 Jahren Alkoholmissbrauch getan habe. Ich habe mich schließlich selbst besoffen.“

            Was soll Deine Analogie bedeuten übertragen auf die Thematik?
            Ist es „mit dem Feuer spielen“, wenn eine Frau in die Öffentlichkeit drängt, oder verweigerst Du ihr Deine mitleidvolle Anteilnahme schlicht aus Prüderie, da sie ja offensichtlich auch außerhalb fester Beziehungen Sex hat?

          • „„Ironischerweise“ explizit gelabelt als „Vergewaltigung“.
            Nie hat in Auseinandersetzungen mit dem Fall jemand auch nur versucht, eine meiner Deutung widersprechende Erklärung dafür zu formulieren, warum denn dieses Wort gewählt wurde.“

            Weil Du diese Deine Behauptung nie ausreichend belegt hast, zumindest wäre es mir nicht aufgefallen.

          • @Christian

            Nanu? Seit wann kommt eine solche Beleidigung durch Deinen Filter? Nicht falsch verstehen, ich kann’s ab, aber nachdem ein „Fräulein Großmaul“ von mir mal zensiert wurde, fühle ich mich doch ein wenig ungerecht behandelt.

            @Semikolon

            Wer hat das den Redaktionen angeboten? Wieso „auch“ als Vergewaltigungsvideo? Also nicht durchgehend? Warum? Alles Fragen, die der Spiegeltext offen lässt. Nicht einmal die Redaktionen werden benannt, so dass man genauer nachforschen könnte. Hast Du die Antworten auf diese Fragen, oder haben Deine Emotionen mal wieder Dein Hirn aufgefressen?

          • Die Leser und meine Wenigkeit wissen ganz genau, wer hier das riesige Arschloch ist.

            Renton ist es nicht.

            Christian: ich bin nicht eingeschnappt, wenn du das hier entfernst. Ich würde alle Arschloch Einträge löschen….

          • @Semikolon

            Spiegel ist keine seriöse Quelle bei solchen Themen, die belegen die Behauptung vom „Vergewaltigungsvideo angeboten“ auch nicht, sondern verweisen dafür auf den Stern. dort steht:

            „Es wird weiteres Bild- und Videomaterial sichergestellt. Und: der E-Mail-Verkehr zwischen den beiden, in dem sie die Vermarktung der Videos planen und darüber spekulieren, wie viel Geld sie damit wohl verdienen würden. Sie haben Pech. Es findet sich kein Käufer. Inzwischen haben sich die Clips von Handy zu Handy weiterverbreitet, immer mehr zwielichtige Typen klopfen bei den Redaktionen an und versuchen, die Videos zu Geld zu machen. „Betreff: Vergewaltigungsvideo von Gina Lisa!! Nagelneu …“, steht in der Betreffzeile einer E-Mail.“

            Aha. ähm, klar. Wenn das kein Beweis ist. Irgendeiner preist (angeblich) das Video als Vergewaltigungsvideo an, in einer E-Mail. Das würde voraussetzen, dass man eine Vergewaltigung in der Sache erkennt (sonst wäre es nur einer dieser dümmlichen Pornotitel, die nichts mit dem Inhalt zu tun haben, die gibts zig-tausendweise). Man müsste es selbst sehen um das beurteilen zu können. Ich vermute aber einfach, dass die Sternjournalistin hier flunkert, um der Geschichte den richtigen Spin mitzugeben. Kann ja eh niemand überprüfen. Die Richterin hat das Video m.W. gesehen und kam zu dem Urteil, dass es keine Vergewaltigung zeigt, zumindest nicht als eine erkennbar war. Oder bin ich da falsch informiert?

            Von der Plausibilität her, muss es auch so sein, sonst würden die zwei Typen kaum über eine Vermarktung nachdenken (was sich angeblich aus sichergestellten Filmmaterial ergibt).

            Schon gar nicht würde ein Vergewaltiger ein offensichtliches Vergewaltigungsvideo offen verkaufen oder hochladen, wenn er noch darauf zu erkennen ist. Vergewaltigung ist ein Straftatbestand. Es gab zwar tatsächlich schon Idioten, die sowas gestreamt haben, aber die kamen, ähm, „aus einem anderen Kulturkreis“, wo sowas offensichtlich keine Konsequenzen hat. Seiten, die Fake-Rapes etc. anbieten, sichern das normalerweise mit einem vorangestellten Interview mit der Darstellerin ab und auch mit Verträgen selbiger, weil sie um die Brisanz des Themas wissen.

            Wurde die Frau also mit Drogen oder K.O.-Pillen (obwohl keine Rückstände gefunden wurden) gefügig gemacht? Gut möglich, andererseits hat sie selbst zugegeben, dass sie weitergesoffen hat, als sie in der Wohnung ankam:
            „Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist, dass wir in irgendeiner Wohnung sind und die zwei Typen auch da sind und dass wir weitergetrunken haben.“
            und auch Drogen genommen hat (welche wollte sie nicht sagen), schreibt zumindest der Stern:
            „Nein, sie wisse nicht, wie sie in C.s Wohnung gekommen sei. Ja, es seien auch andere Drogen konsumiert worden, welche, wolle sie aber nicht verraten.“

            Soviel Blödheit auf einen Haufen ist halt selten zu finden. Vielleicht haben die Männer das ausgenutzt, vielleicht waren die selbst ordentlich neben der Spur, wen interessiert das noch? Nachweisen kann man sowas nicht und Lohfink ist für ihren Drogenkonsum und Umgang (sie hatte schon am Tag vorher mit dem einem Typen geschlafen) selbst verantwortlich. Nein. Renton hat schon Recht. Kein falsches Mitleid mit der Frau. Und wegen des Films, wurde der Typ m.W. verurteilt, weil er keine Rechte daran hatte, den ohne ihre Zustimmung zu verbreiten. Vermutlich war ihr vor allem peinlich, dass das online gegangen ist und das hat sie zum Gegenangriff veranlasst, um sich moralisch reinzuwaschen.

            Witzigerweise sagt ihr Anwalt noch (laut Stern):
            „Das eigentliche Problem sei jedoch ein anderes: „Das Frauenbild unserer Gesellschaft ist immer noch so, dass Frauen zur Zielscheibe werden. Jeder enttäuschte Liebhaber kann sich rächen, indem er private Sexvideos ins Netz stellt und die Frau auf diese Art bloßstellt. Dass so eine Aktion überhaupt Sinn hat, liegt in der Verantwortung einer Gesellschaft, die es immer noch als Schande sieht, wenn ein Paar bei sexuellen Handlungen zu sehen ist. Und diese Schande ausschließlich bei der Frau verortet.“

            War das der wahre Grund für die Veröffentlichung? Rache für enttäuschte „Liebe“?

          • Darf ich zudem daran erinnern, dass die völlig fertige Gina Lisa sich gleich am nächsten Tag noch mit einem der beiden Idioten in einem Café getroffen hat und es keinen Hinweis darauf gibt, dass sie in irgendeiner Weise ihn als Vergewaltiger sah?
            Zeuge Dieses Treffens war meiner Erinnerung nach Jerome Boateng…..

            Das ganze ist eine völlige Farce gewesen. Und auf den Videos war echt alles zu sehen aber keine Vergewaltigung.

          • @ Renton

            Die Frage ist auch, wer hat mit welchem Motiv die Videos vermeintlich unter einem solchen Titel an nicht näher benannte (warum nur?) Redaktionen rumgereicht? Ich erinnere mal an das wohl auch massiv zusammengeschnittene Video aus Chemnitz, das von einer so vertrauensvollen und gar nicht agendagetriebenen Quelle wie „Antifa Zeckenbiss“ unter dem Titel „Menschenjagd in Chemnitz“ an Redaktionen geschickt wurde…

            Aber mal davon ab… Was soll das überhaupt beweisen. Ruf mal auf einer beliebigen Pornoseite als Suchbegriff Rape auf! Da kriegst du hunderte bis tausende von Treffern, die alle eines gemeinsam haben: keines der Videos zeigt eine echte Vergewaltigung. Das liegt zum einen daran, weil auf solchen Seiten ständig Dateien unter oft völlig willkürlichen Dateinamen hochgeladen werden. Viele Videos findet man zigfach unter unterschiedlichsten Bezeichnungen. Dasselbe Video, das man erst noch unter dem Titel „geile Alte wird hart vergewaltigt“ findet, sieht man woanders unter dem Titel „Couple fucking“, wieder woanders als „Bruder fickt Schwester“ und (das ist, wenn man das Alter der Beteiligten betrachtet immer am lustigsten) wieder an anderer Stelle als „Mom gets fucked by son“ – ja was denn nun? Ist sie seine Schwester oder seine Mutter? Oder vielleicht, jetzt wird’s pikant, beides gleichzeitig??? 😯

            Aber auch die Videos, die originär irgendwas mit Vergewaltigung im Titel tragen, sind verlässlich geschauspielert – und in der Regel schlecht! Spätestens ab der Mitte versuchen alle Beteiligten noch nicht einmal mehr, es noch tatsächlich so aussehen zu lassen. Ernsthaft: die Frau, die laut Titel voll krass vergewaltigt wird, sitzt nach zehn Minuten stöhnend auf ihrem „Vergewaltiger“ und reitet ihn als ob’s kein Morgen gäbe… Are you serious???

            Dass Pornhub entsprechende Videos runtergenommen hat, hat somit auch nichts damit zu tun, dass dort eine echte Vergewaltigung zu sehen war, sondern nur, weil sie dem Antrag auf Löschung einer auf dem Video zu sehenden Person, welche in dessen Veröffentlichung nicht eingewilligt hatte, gefolgt sind.

            Ich habe schon einmal geschrieben: diese Seiten werden von den Betreibern scharf kontrolliert, schon alleine, weil es sich von allen Seiten mit Argusaugen beaufsichtigte Plattformen wie Porno-Tuebsites ums Verrecken nicht erlauben dürfen, da massenhaft illegalen Stuff zur Beschau anzubieten – die wären schneller gesperrt und mit mindestens einem Bein im Knast, als sie „Huch, da ist uns wohl was durchgerutscht“ sagen können. So brauchen sich auch Pädophile keine großen Hoffnungen machen, auf solchen Seiten massenhaft kostenlos und leicht zugängliche Kinderpornographie zu finden. Ich bin sicher, dass denen dort täglich massenhaft solcher Scheiß in die Server gespült wird, er wird aber auch sehr zuverlässig dort rausgefiltert und nie online gestellt.

          • Ach ja, die Mythenbildung…
            Darf ich nochmal den informativsten Twitter-Account zum Thema empfehlen? Geht ja auch endlich mal zur Sache drüben in Kanada… (für mehr Infos bitte klicken, hier nur eine lose Auswahl, die kaum mit dem aktuellen Verfahren gegen Pornhub zu tun hat:)

            P. S. In den 1970ern waren Kinderpornos (mit Kindern auch im Vor- und Grundschulalter) übrigens noch legal mitten in Europa (namentlich Holland und Dänemark) käuflich; in Japan gilt das Verbot sogar erst seit den späten 1990ern (ohne Gewähr: 1999).

            Möchte vielleicht jemand der Anwesenden mal dem Feminismus für danken, dass er dieses Problem überhaupt anging, oder…?

          • @Semikolon

            „moving target“, mal wieder?

            Eine Plattform kann nur Sachen rausnehmen, die als illegal erkennbar sind oder halt nach Einspruch eines Rechteinhabers. Eine Behauptung aus einem südostasiatischem Land, lässt sich vermutlich nicht ganz so leicht überprüfen, zumal eine Verurteilung (je nach dortiger Rechtslage) nicht unbedingt heißen muss, dass das Video nicht einvernehmlich gedreht wurde. Vielleicht übte ein Dritter (Zuhälter) Druck aus, vielleicht prostituierte sich die Frau aus Not und log über ihr Alter, vielleicht ist Prostitution dort verboten.

            Dass die Bekämpfung von Kinderpornographie was mit Feminismus zu tun hat, wäre mir auch neu. Du magst das nicht belegen?

            Erkennbar ist hingegen mal wieder die konservativ-feministische Bekämpfung von Pornoportalen und das Suchen von Haaren in der Suppe, um denen das Geschäftsmodell zu versauen.

          • Diese Twitternummer halte ich bis auf klare Beweise und richterliche Urteilsfindungen für ausgemachten Bullshit, mit dem Ziel, bei feministischen Aktivisten unliebsame Anbieter kaputt zu wirtschaften.

            Ach ja, und zu der Kinderpornosache, die NATÜRLICH nur wegen der ach so tollen und mutigen Feministinnen verboten wurde (geschichtsrevisionistische Legendenbildung at its best): Ja, danke lieber Feminismus für deinen wundervollen Einsatz gegen Kindesmissbrauch. Danke, dass du unter anderem bei den Grünen über viele Jahre hinweg strukturellen, organisierten Kindesmissbrauch aktiv gedeckt und seine Aufklärung verhindert hast, weil die Opfer durch die Bank das falsche Geschlecht hatten und ja sonst von den einzig für dich relevanten Opfern hätten ablenken können. https://man-tau.com/2015/12/08/wie-die-grunen-jungen-opferten/

            Danke, lieber Feminismus! Danke, wie du immer und immer und immer wieder ohne jede Aufforderung dein wahres Gesicht entblößt!

            Semi, gerade bei diesem Thema würde ich als Feministin mal ganz gewissenhaft die Schnauze halten!!!

          • @Semikolon

            Na, Themenwechsel? Hat Dir Androschs Heraussuchen des Stern-Beitrags die Sprache verschlagen?

            @Androsch

            „Inzwischen haben sich die Clips von Handy zu Handy weiterverbreitet, immer mehr zwielichtige Typen klopfen bei den Redaktionen an und versuchen, die Videos zu Geld zu machen. „Betreff: Vergewaltigungsvideo von Gina Lisa!! Nagelneu …“, steht in der Betreffzeile einer E-Mail“

            Danke fürs Raussuchen. Kaum wird es konkreter, erscheint Semis Behauptung eines Quasigeständnisses nahezu völlig aus der Luft gegriffen. Und die Spiegelberichterstattung als geradezu irreführend.

            @Billy

            Jo, mir brauchst Du die vielen Möglichkeiten, die es gibt, dass tatsächlich die zwei Kernassis das Video als Vergewaltigung bezeichnen, obwohl es keine war, gar nicht aufzuzählen. Ich habe eine blühende Phantasie 🙂

            Auch die Problematik, vom Titel oder der Schlagwortliste auf den tatsächlichen Inhalt eines Pornos zu schließen, ist mir als Gelegenheitskonsument mit speziellen Fetischneigungen durchaus bekannt. Wäre ich nicht so geizig, hätte ich wahrscheinlich längst ein Abo bei einem Anbieter, der meine speziellen Vorlieben in schöner Regelmäßigkeit und HD-Qualität bedient. Würde mir einiges an Zeit für das Suchen entsprechender Videos ersparen 😉

          • „Hat Dir Androschs Heraussuchen des Stern-Beitrags die Sprache verschlagen?“

            Das war ja der gleiche Artikel, in dem auch steht:

            „In Sigmaringen geht eine Frau zur Polizei: Da verbreite sich ein Video unter Discobesuchern, auf dem zu sehen sei, wie die ohnmächtige Gina-Lisa Lohfink vergewaltigt würde, die Frau wolle das bitte zur Anzeige bringen, sie vermute ein Verbrechen. Fast jeder, der das Material zu sehen bekommt, ist überzeugt, eine Straftat zu erkennen.“

            Was Du dem Inhalt nach selbst sogar bereits bestätigt hattest („geradezu schockierend flehentlich“ nanntest Du ihre wiederholte Bitte um ein Ende der Handlungen) – ohne sie jedoch dadurch auch als entlastet sehen zu wollen. Sowas verschlägt mir die Sprache, indeed.
            Du traust Deinen eigenen Augen nicht.
            Weil?

          • Weil Gewalt Dein Fetisch ist?
            Du persönlich eben nur auf Sex abgehen kannst, wenn dieser nicht konsensuell ist bzw. wenigstens scheint?
            Das bedeutet wahrscheinlich eine grundlegende Beeinträchtigung Deines Gerechtigkeitssinns. U. A.

            Saisonal passender Refrain:

          • „Du traust Deinen eigenen Augen nicht.
            Weil?“

            Gnihihi, Du versuchst weiterhin mit aller Gewalt abzulenken. Nicht mit mir, Frollein. Die Frage hatte ich Dir damals schon beantwortet. Wie sind immer noch bei:

            Du behauptest, Lohfinks Sexpartner hätten das Video selbst unter dem Label „Vergewaltigung“ in Umlauf gebracht.
            Schlüssige Belege lieferst Du keine.
            Androschs Recherche (und Billys Plausibilitätsüberlegungen) lassen Deine These im Gegenteil als nahezu substanzlos erscheinen.

            Wir erwarten gespannt Dein Zurückrudern, und können danach gerne über andere Themen reden, z.B. über meine Fetische 🙂

          • Bei Pornhub können seit ein paar Monaten nur noch verifizierte Kanäle oder Konten Videos hochladen, also Pornostudios oder Porno-Amateure, die sich regelmäßig beim Schnackseln filmen und das hochladen. Die Wahrscheinlichkeit auf Youtube oder Twitter illegalen Kram zu finden ist deutlich höher, sollte man meinen, da man dort noch anonym sein kann.

          • @semikolon weiter oben um 12:48:
            Zitat: „Ist es „mit dem Feuer spielen“, wenn eine Frau in die Öffentlichkeit drängt, oder verweigerst Du ihr Deine mitleidvolle Anteilnahme schlicht aus Prüderie, da sie ja offensichtlich auch außerhalb fester Beziehungen Sex hat?“

            Oh, danke, mir wurde lange keine Prüderie mehr vorgeworfen…

            Wenn eine erwachsene Frau loszieht und Sex mit anderen Erwachsenen hat, die zustimmen, soll sie es machen.

            Wenn eine erwachsene Frau loszieht und sich besäuft, dann im Suff Dinge tut, die sie später bereut, dann habe ich kein Mitleid.
            Das ist die Analogie zu meiner Geschichte. Ich habe im Suff viele dummen Dinge getan. Ich hatte auch Sex, den ich später bereute. Aber ich flenne nicht in der Öffentlichkeit rum oder behaupte, man hätte mir was ins Glas geschüttet. Besoffen habe ich mich selbst.

          • Na, dann wollen wir mal…

            „Spiegel ist keine seriöse Quelle bei solchen Themen, die belegen die Behauptung vom „Vergewaltigungsvideo angeboten“ auch nicht, sondern verweisen dafür auf den Stern.“

            Ich hab schnell noch zwei andere Quellen rausgesucht; einmal ein früherer datierter Beitrag aus der Welt:
            https://www.welt.de/vermischtes/article155887115/Gina-Lisa-Lohfink-vor-Gericht-als-Hure-beschimpft.html

            der eine konkrete Zahl nennt, wieviel die beiden von „einer großen deutschen Boulevard-Zeitung“ verlangt hätten fürs Video (erwähnt wegen der nicht zu vernachlässigenden Info:

            „Die Zeitung wollte das Video nicht und informierte die Polizei. Da hatten Pardis F. und Sebastian C. den Film schon über Facebook und WhatsApp verbreitet.“

            Hatte ich damals tatsächlich nicht mitbekommen, dass es wohl die Redakteure der BILD-Zeitung gewesen sein müssen, die als Erste Anzeige in Sachen Vergewaltigung stellten, weil sie genau die meinten in dem Clip zu erkennen…  schon auch bemerkenswert!)

            – sowie einen von der bei u.a. Arne Hoffmann angesehenen Mithu Sanyal (die nebenbei den gerade genannten Welt-Beitrag ob ihrer fälschlichen und diffamierenden Darstellung Gina-Lisas kritisiert), der die „Betreff“-Angabe nochmal verifiziert:

            „Am 1. Juni 2012 kam es zu sexuellen Handlungen zwischen Gina-Lisa L., Pardis F. und Sebastian C. Am nächsten Tag boten die beiden Herren ihre Handyaufnahmen mit der Beschreibung „Vergewaltigungsvideo von Gina-Lisa!! Nagelneu“ verschiedenen Redaktionen zum Kauf an.“

            (Da steht übrigens auch der kluge Satz:
            „Menschen glauben etwas in der Regel nicht erst, nachdem sie es gesehen haben, sie sehen es nur, wenn sie es bereits glauben – abhängig von ihrer vorherigen Lebenswelt und welche Medien sie konsumieren“, erklärt der Filmhistoriker Frank Tomasulo in seinem 1996 erschienenen Essay  „I’ll see it when I believe it“.
            der das „abseitige“ Thema pornhub gepflegt in die Diskussion einbindet)

            https://ze.tt/warum-gina-lisa-lohfink-unsere-heldin-ist/
             
            Findet Euch mal damit ab endlich.

            Und nachdem das geschafft ist, versucht vielleicht doch noch jemand ernstlich – in Übereinstimmung mit dieser als gesichert anzunehmenden Erkenntnis – das „WARUM“ der Täter zu erklären.

            Plus weshalb selbst das Alles noch keine Zweifel an der vermeintlichen „Schuld“ Gina-Lisas begründete, Eurer Ansicht nach.
             
            „Irgendeiner preist (angeblich) das Video als Vergewaltigungsvideo an, in einer E-Mail. Das würde voraussetzen, dass man eine Vergewaltigung in der Sache erkennt“

            Und da das eine beeindruckend große Anzahl neutraler Beobachter ja kann in diesem Fall (aufgerufen wurde der Clip allein auf pornhub übrigens mehr als 4 Millionen mal vor der Löschung), hat das Gericht nunmal schlicht unrecht gesprochen, als es die Geschädigte verurteilte. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

            Erstaunlich allerdings, wie sicher sich ihre Anwälte und die Mehrheit der Medienbeobachter damals waren, dass sie freigesprochen würde. Die/Wir waren mental wohl Alle nicht vorbereitet für die Möglichkeit eines Prozesses, der wirklich komplett auf die Unschuldsvermutung verzichtete; die schlimmsten Rechtsstaatlichkeits-Verstöße wurden medial nichtmal ansatzweise registriert beizeiten, finde ich. Bedauerlich.

          • „Wenn eine erwachsene Frau loszieht und sich besäuft, dann im Suff Dinge tut, die sie später bereut, dann habe ich kein Mitleid. … Ich habe im Suff viele dummen Dinge getan. Ich hatte auch Sex, den ich später bereute.“

            Und damit meinst Du, dass Du währenddessen mehr als einmal vergeblich „Nein“ und „Hör auf“ geschrieen hast, sowie erst nach vielen, vielen Stunden, und auch nur durch große, diplomatische Anstrengungen, entkommen konntest etc.?

            Sich auf dieses Zusammentreffen und somit die Typen einzulassen, war für sie rückblickend ein Fehler (der ihr völlig nüchtern womöglich auch nicht so unterlaufen wäre, granted) – aber eben einzig aufgrund deren missbräuchlichen Verhaltens. Quit blaming the victim!

            Sei doch wenigstens so ehrlich festzuhalten, dass die Typen D.M.n. aufgrund _ihres_ vermuteten Alkohol- und Drogenkonsums nur als vermindert schuldfähig anzusehen seien… das wäre wenigstens ne nicht vollständig lächerliche Argumentationslinie.

          • „Die Wahrscheinlichkeit auf Youtube oder Twitter illegalen Kram zu finden ist deutlich höher, sollte man meinen, da man dort noch anonym sein kann.“

            Twitter ist schon auch ein schwieriger Fall, weil überaus „liberal“ – sprich porn-content ist grundsätzlich erstmal geduldet. Aber anders als bei pornhub usw. ist das ja nicht Hauptzweck des Ganzen, und gemeldete Inhalte sowie Konten werden m.B.n. schon ziemlich schnell entfernt/gesperrt. Youtube erscheint mir sogar extrem safe.

            Bei Twitter nun sind ca. 3900 Menschen angestellt – nicht alle als Moderatoren, natürlich… aber ich würde denken, durchaus der Großteil. Bezogen auf youtube fand ich eine Meldung von 2017, wonach man die Anzahl der Moderatoren auf mehr als 10.000 steigern wollte (plus porn ist eben grundsätzlich nicht erlaubt, was es wiederum möglich macht, filternde Algorithmen einzusetzen).

            Vor der letztjährigen mehr oder minder freiwilligen Löschaktion, der gut 10 Millionen (von mehr als 13 Millionen) Clips zum Opfer fielen, beschäftigte pornhub (gemäß eigener Angabe von 2019) in Summe 12 (!) Moderatoren. Inzwischen soll man das wohl erhöht haben auf etwa 80 (Gesamtanzahl der Mitarbeiter des Mutterkonzerns mindgeek, unter dem diverse Pornoportale laufen, dann doch schon im Verhältnis eher erstaunliche 1800).

            Call it what it is: criminal neglect

          • „Du versuchst weiterhin mit aller Gewalt abzulenken.“

            Jetzt nochmal zu Dir, Nixblicker

            „Die Frage hatte ich Dir damals schon beantwortet.“

            Dann zitier es mir her.

          • Na, erleichtert, dass Du doch noch eine Quelle für Deine Behauptung, C.&F. selbst hätten das Videomaterial unter dem Label Vergewaltigung angeboten, auftreiben konntest? Allein, Du kannst es Dir sicherlich denken: Das reicht mir nicht, um mich Deiner These, damit liege praktisch ein Geständnis vor, anzuschließen. Denn:

            1. Deine Quelle hat nur bedingte Glaubwürdigkeit.
            „Dieser Text von Mithu Sanyal erschien am 14.06.2016 zunächst auf missy-magazine.de“
            missy-magazine.de, Mithu Sanyal – gibt es das ganze auch in seriös?
            2. Wenn es so ist, wie Mithu Sanyal behauptet, warum formulieren SPON und stern.de dann wesentlich zurückhaltender? Erkläre mir bitte mal diese Diskrepanz. Weiß Sanyal etwas, was die anderen Journalisten nicht wussten? Oder hat sie etwa „dramatisiert“, also gelogen, im Vertrauen darauf, dass bei den Randpostillen, in denen sie publiziert, wahrscheinlich keiner davon Notiz nehmen wird? (Und nebenbei: Du bist die letzte, die sich darüber aufregen darf, dass man Leuten Lügen zutraut, so oft, wie Du das hier Deinen Gesprächspartnern unterstellst.)
            3. Ich habe vergeblich versucht, das Gerichtsurteil gegen Pardis F. ausfindig zu machen. Wenn da drin steht „der Beschuldigte hat der Bild-Zeitung Videos unter dem Titel „Vergewaltigungsvideo von Gina-Lisa!! Nagelneu“ angeboten, dann glaube ich, dass es so war. Du weißt nicht zufällig, wo das Urteil zu finden ist?
            4. Aber selbst wenn C.&F. das Video unter besagtem Titel angeboten haben: Im Stern heißt es, dass „der E-Mail-Verkehr zwischen den beiden, in dem sie die Vermarktung der Videos planen“, sichergestellt wurde.
            Woher weißt Du jetzt eigentlich so genau, dass „Vergewaltigungsvideo“ nicht einfach nur Teil der Vermarktungsstrategie war?

            Und damit will ich auch nie wieder von Dir lesen, dass „nie in Auseinandersetzungen mit dem Fall jemand auch nur versucht hat, eine meiner Deutung widersprechende Erklärung dafür zu formulieren, warum denn dieses Wort gewählt wurde.“ Nebenbei: Wenn Du auf diese Möglichkeit nicht von allein gekommen bist, besorg‘ Dir Werkzeug und montier‘ den Bretterwald vor Deinem Kopf ab.

            „Plus weshalb selbst das Alles noch keine Zweifel an der vermeintlichen „Schuld“ Gina-Lisas begründete, Eurer Ansicht nach.“

            Weil wir im Gegensatz zu Dir differenzieren können. Selbst hier hat noch jeder haben verdammt viele, ich auch, die Meinung vertreten, dass Lohfink tatsächlich das Opfer einer Vergewaltigung gewesen sein könnte. „Wir“ halten allerdings die Variante, dass sie eine Falschbeschuldigerin ist, für deutlich wahrscheinlicher.

            Lohfinks „Schuld“ allerdings ist eindeutig. Wenn in einem Prozess die Angeklagten freigesprochen wurden, ist jede weitere öffentliche Behauptung, sie seien schuldig, von ihrer Seite aus Verleumdung. Punkt. Wenn sie das Recht haben will, die zwei als Vergewaltiger zu bezeichnen, muss sie das vor Gericht durch ein Urteil wegen Vergewaltigung erstreiten. Denn wenn noch nicht einmal ein Freispruch vor Gericht davor schützt, öffentlich einer schweren Straftat bezichtigt zu werden, können wir die Paragraphen betreffs Verleumdung oder übler Nachrede auch gleich abschaffen.
            (Und ja, wenn sie tatsächlich vergewaltigt wurde macht es das doppelt bitter für sie. Bedauerlich. Wenn. Ansonsten macht es sie zu einem doppelten A*loch.)
            (Apropos – möchtest Du Deine Verbalinjurie noch zurücknehmen, oder möchtest Du weiter im Kreis der besonders asozialen Diskutanten verbleiben?)

            „„Die Frage hatte ich Dir damals schon beantwortet.“
            Dann zitier es mir her.“

            Nö. Such doch selber. Ich werde garantiert nicht für jemanden, der so arrogant ist, mir die Interpretation eines Videoclips, den er selbst noch nicht einmal gesehen hat(!), vorschreiben zu wollen, auch noch ein zweites Mal eine Begründung für meine Interpretation liefern. Nicht mal als copy-paste.

        • Ach je, haben wir wieder das Problem, dass du nicht zwischen SM-Vorlieben und Vergewaltigung unterscheiden kannst?

          Es mag ja sein, dass du Rentons Vorlieben nicht nachvollziehen kannst, aber wäre es nicht angebracht, dich demütiger zu verhalten und deine eigene kognitive Minderperformanz nicht in (absichtsvoll) beleidigender Weise zu exponieren und dich darob selbst beständig entwürdigst???

          • Billy, ich muss Dich tadeln. Du bist @; auch oben schon auf den Leim gegangen und hast Dich auf den Themenwechsel eingelassen. Nicht machen. Genieße lieber zusammen mit mir ihr entwürdigendes Zappeln wie ein Fisch im Netz, während sie krampfhaft das Thema zu wechseln versucht. Das ist zwar nicht ganz mein Fetisch, aber trotzdem sehr unterhaltsam 🙂

          • Hach, hast Recht… Ich bin einfach noch nicht so geschult darin, mit dem Satzzeichen zu spielen wie du. Ich gelobe Besserung! 😉

          • Oh, ich glaube schon, dass Semikolon SM mag aber halt nur wenn sie die Domme ist. Dummerweise finden die meisten Frauen submissive Männer hmm …sagen wir nicht so attraktiv.
            Selbst die meisten Feministinnen stehen auf dominante und sadistische Männer.

          • Nach meinen ausgiebigen Diskussionen mit ihr über das Thema SM glaube ich, dass ihr jedes tiefere Verständnis dieser Form von Sexualität abgeht. Als Domme wäre sie die klassische Dumm-Domme ohne Einfühlungsvermögen für ihren Partner oder Verständnis für die besondere Form von Intimität, die mit SM einhergeht bzw. -gehen kann.

          • “ Als Domme wäre sie die klassische Dumm-Domme ohne Einfühlungsvermögen für ihren Partner oder Verständnis für die besondere Form von Intimität, die mit SM einhergeht bzw. -gehen kann.“
            Da bin ich vollkommen bei dir. Ich denke trotzdem, dass ihr einer abgeht, wenn sie daran denkt wie Männer gefoltert werden. Ich würde da allerdings auch psychopathische Züge vermuten. Wie sie ja selbst schreibt, ist sie eine Alice-Schwarzer-Feministin. Die sind dafür bekannt auch Verstümmelungen an Männern und physische Gewalt gegen anders denkende Frauen gutzuheißen.

      • Oder nochmal anders:
        Wenn Du Recht hättest, müsste sich ja eine passende Aussage seitens des sie verurteilenden Gerichts finden lassen. Dann zeig mal her.

        • Auch über SPON:
          Fischer wies den Vorwurf zurück, das Verfahren gegen Lohfink müsse Frauen abschrecken, eine Vergewaltigung anzuzeigen. „Keine Staatsanwaltschaft in Deutschland wird ein Vergewaltigungsopfer allein deshalb anklagen, weil dem Täter die Vergewaltigung nicht nachgewiesen werden konnte.“ Im Fall Lohfink aber hätten die Videos den Vorwurf der Vergewaltigung klar widerlegt. Die 30-Jährige habe allen wirklichen Vergewaltigungsopfern „einen Bärendienst erwiesen“.

          https://www.spiegel.de/panorama/justiz/gescheiterte-revision-im-fall-lohfink-ein-richter-teilt-aus-a-1134069.html

          • „Im Fall Lohfink aber hätten die Videos den Vorwurf der Vergewaltigung klar widerlegt.“

            Auch Fischer hat dem Ansehen seiner Zunft massivst geschadet, indem er u.a. vollständig ignorierte, dass der Clip nur gut 1/12 des fraglichen Zeitraums bebilderte und allein deshalb schon gar nicht leisten konnte, was er da behauptet. Und darüber hinaus war er in dem Zusammenhang mit ihrer Verurteilung auch gar kein zulässiges Beweismittel mehr. Weil, ich wiederhole: er zeigt sie eben in keinster Weise bei der Verübung einer Straftat – sondern im Gegenteil: bei der versuchten, aber leider vergeblichen Abwehr von Straftaten!

          • Wer ernstlich glaubt, das Video belegte eine Straftat ihrerseits, denkt eigentlich bloß, dass es strafbar sein müsste für Frauen, während sexueller Handlungen wiederholt „Nein“ zu sagen.
            That’s the thing.

          • @Semikolon

            „Wer ernstlich glaubt, das Video belegte eine Straftat ihrerseits, denkt eigentlich bloß, dass es strafbar sein müsste für Frauen, während sexueller Handlungen wiederholt „Nein“ zu sagen.
            That’s the thing.“

            Was sie im Video tut, stellt keine Straftat dar, sondern sie wurde m.W. für die Falschbeschuldigung verurteilt.

          • Frau Lohfink wurde wegen Falschbeschuldigung völlig zu Recht verurteilt.
            Weswegen Frau Schwesig mal in sich gehen sollte wie das dann zu bewerten ist, wenn man Teil des Teams Gina-Lisa ist. Dringend….

          • @ Sebastian

            Der Zug ist abgefahren. Da findet kein in sich Gehen statt. Warum auch? Gab es Druck aus der Politik infolge ihres eines Bundesministers völlig unwürdigen Verhaltens? Gab es öffentlichen Druck etwa über die Presse?

            Bist du weiblich und feministisch, kommst du heuer mit allem unbeschadet davon. Da kannst du dir noch so offensichtlich akademische Titel erschwindeln, mit viel Steuergeld Studien in Auftrag geben und diese bei Nichtgefallen der Resultate gegen geltende Rechtsnormen vor der Öffentlichkeit zurückhalten bis zum Sankt Nimmerleinstag, du kannst in gleich mehreren Ministerien durch korruptes, geldverschwenderisches und vollends inkompetentes Verhalten auffallen und wirst dafür noch nach Brüssel verfrachtet oder auch als Vertreter der Legislative Einfluss nehmen auf ein aktuell laufendes Verfahren der Judikative. Ist alles voll OK und jeder der auch nur den Hauch einer Konsequenz fordert, tut dies nur aufgrund von Frauenhass.

            So sieht der moralische Status Quo einer feministischen Gesellschaft aus… 😦

  12. Fortsetzung von letzter Woche:

    „Ein Juso muss wegen Gewaltfantasien seine politischen Ämter niederlegen. Die Studentenausschüsse der Berliner Humboldt-Uni und der Technischen Uni stärken ihm nun den Rücken gegen eine „rechte Hetzkampagne“. Die CDU fordert den Rückzug des Jungsozialisten aus dem Uni-Senat.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article226120669/Berliner-SPD-Juso-verherrlicht-Gewalt-AStA-solidarisiert-sich-mit-ihm.html

    • Der Knüller an der Story ist ja, daß das verhaltensauffällige Juso-Mitglied Bengt Rüstemeier ein Jura-Student ist, vermutlich kein Erstsemester, sonst wäre er nicht im Akademischen Senat. D.h. die mögliche Strafbarkeit seiner Mordphantasien müßte ihm noch weitaus mehr als juristischen Laien klar sein.

      Dazu paßt nicht so ganz der Welpenschutz, den der AStA der HU für ihn fordert. Es sei denn, man unterstellt, er studiert gar nicht wirklich oder ist ein intellektueller Minderleister oder hat seine Mitgliedschaft im Patriarchat oder seine toxische Männlichkeit aktiviert …

      • @mitm

        „Rüstemeier ein Jura-Student ist, vermutlich kein Erstsemester, sonst wäre er nicht im Akademischen Senat. D.h. die mögliche Strafbarkeit seiner Mordphantasien müßte ihm noch weitaus mehr als juristischen Laien klar sein.“

        Vielleicht studiert er ja auch feministische Rechtswissenschaften…..da ist das alles etwas anders….

        Ich habe mich auch wirklich gefragt, wie so ein Mensch mit solchen Äußerungen in den Vorstand einer politischen linken Jugendorganisation kommen kann und bin zu dem Schluß gekommen, daß er da von Leuten hingewählt wurde, die wahrscheinlich genauso denken, wie er. Das sind dann zukünftige SPD-Politiker:_*Innen…..Das wird noch spaßig.

        • Na klar, denken die so. Dieser Vorfall hat ihnen nur die bürgerliche Maske vom Gesicht gerissen. Aus diesem Gründen legt ein altgedienter SPD-Mann, der mittlerweile Präsident geworden ist, zB ein Kranz am Grab des fanatischsten genozoidalen Verbrechers nieder, den die Neuzeit zu bieten hat und jedes Regime mit vergleichbarer Zielsetzung wird als Freund hofiert ….

    • Alles andere wäre ein Skandal sondergleichen gewesen. Der einzig bessere Weg, seine mangelnde Eignung für den Uni-Senat zu beweisen, wäre, wenn er selbst jemanden 3r5h00737 hätte statt nur darüber zu fantasieren.

      Und ein Bombenattentat gegen Jeff Bezos schon mal prophylaktisch gutheißen? Alta.

  13. Wir haben einen Kandidaten für das Unwort des Jahres 2021! „Öffnungsorgien“, ganz klar ein möglicher Gewinner!

    Aus falschen Rücksichten – und heimlichen Sympathien mit dem antifreiheitlichen Impuls dieses Wortmonstrums – wird man diesen idealen Kandidaten aber bestimmt übergehen ….

    • BTW: Winfried Kretschmann begann seine Politkarriere als Maoist, ist konservativ-katholisch sozialisiert und heute eher als öko-autoritärer Paternalist zu bezeichnen. Das Etikett „libertär“ passt gar nicht.

      • Stimmt, es hätte viel besser „neoliberal“ gepasst, das wäre auch viel mehr Staub aufwirbelnd. „Libertär“ – das sind eher radikal-liberale Ideen aus zB den Schulen von Mises…. …. die auch ein wenig so wie eine Mao-Sekte sind. Insofern ist das nicht ganz daneben gewesen 😉

        • Er hat seinen „Landeskindern“ allesamt wegen schlechtem Betragen eine wochenlange nächtliche Ausgangssperre aufgebrummt. Die erste seit 1945 und die hätten sie jetzt noch, wenn es dem VGH nicht zu blöd geworden wäre.

          Das hat herzlich wenig mit Mises zu tun, aber viel mit Mao 😉

  14. Zur zurückgehaltenen Familien-Studie:

    So habe das Ministerium 2016 auch ohne Absprache das Studiendesign geändert, sodass nur noch Kinder befragt werden durften, deren Eltern beide zugestimmt hatten. „Ausgerechnet die Kinder aus stark zerstrittenen Familien konnten dadurch nicht erfasst werden“, sagt Weinberg, der Mitglied im wissenschaftlichen Beirat ist

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article226110601/Franziska-Giffey-Vorwuerfe-um-Studie-zu-Trennungskindern.html

    Das ist wirklich schon sehr geschickt.

    • Ja, das kam auch schon zu Schwesigs Zeiten auf. Genau das wurde da, nicht frei von Ärger, von einigen daran Beteiligten geäußert, wie die auch so tolle Frauenministerin ihnen da immer wieder reinpfuschte und immer wieder neue Vorgaben machte.

      Gerade diese ist die perfideste. Denn sie führt dazu, dass ja tendenziell nur die Eltern und Kinder infrage kommen, bei denen eine Trennung TROTZ unseres nur auf Konfrontation ausgerichteten Sorgerechtssystems weitgehend harmonisch abgelaufen ist, denn sonst wären wohl nicht beide Elternteile übereinstimmend zu einer solchen Befragung bereit.

      Hier sollen also zielgerichtet und mit erkennbarer Absicht genau die Fälle (die klare Mehrheit der Fälle) rausgefiltert werden, in denen unser bestehendes System nichts als verbrannte Erde und menschliches Leid hinterlassen hat. Wie ich oben schon Semi reindrückte: Feministinnen sind einfach ein absolut widerliches Geschmeiß!

  15. „The role that public confessions play in demonstrating and validating the power of ideologies that refuse any criticism is worth revisiting for the obvious reason that such confessions are now part of our culture, too. Now, as then, the most baffling and disturbing aspect of these confessions is the enthusiasm with which the accused embrace their supposed guilt.“

    „Astoundingly, the editors of The New York Times are now on the record saying that the mere appearance of a word in one’s mouth renders one guilty, “regardless of intent.”“

  16. Und wieder ein männlicher Feminist, gegen den wegen Angriff auf eine Frau ermittelt wird. Das was die Feministen über Männer behaupten ist wirklich all zu oft reine Projektion.

    Er ist in Australien sogar recht bekannt, hat dort White Ribbon gegründet, die häusliche Gewalt als Gewalt von Männern gegen Frauen definieren und er hat gegen Männerrechtler gehetzt, ihn vorgeworfen einen Graben zwischen den Geschlechter zu ziehen.. ja, das mit der Projektion ist wohl sein Ding.

    Aber sowas gibt es nicht nur bei Feministen. Vor einigen Wochen/Monaten ist doch irgend so eine Typ in den Medien gewesen, die öffentlich gegen Homosexualität Stimmung gemacht hat und der dann bei einer Schwulensexparty von der Polizei hochgenommen wurde, da sie gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen verstoßen haben.

    • Seine eigene Organisation hat ihn schon fallen gelassen – er ist ja ein Mann und damit automatisch schuldig – und benutzt diesen Fall ALLE Männer aufzufordern ihr eigenes Verhalten zu examinieren…

      lol, ich wette die Leute dort haben mehr Dreck am Stecken, wie der Durchschnittsmann.

    • Es würde die Abneigung von Feministinnen gegenüber Männern erklären, ohne ihnen gleich Verlogenheit und Bigotterie vorzuwerfen: Alle Männer, die sie persönlich kennen, spricht männliche Feministen, sind scheiße.
      Woher sollen sie wissen, dass sie es mit einer sehr schlechten Teilmenge aller Männer zu tun haben?

      • Wenn Feministen die ersten Männer wären, mit denen Feministinnen zu tun haben… im Augenblick sehe ich die feministische Theorie hier in der Verantwortung, die mit ihrer propagieren weiblichen Hypoagency und ihren Women-are-Wonderful und die Heilung für alle der Probleme der Welt Mythen, bei einigen jungen Frauen auf fruchtbaren Boden stößt.

        Dem ganzen wird durch die Universitäten von heute ein scheinbar akademische Anstrich gegeben und warum sollten die Professorinnen lügen?

    • „die öffentlich gegen Homosexualität Stimmung gemacht hat und der dann bei einer Schwulensexparty von der Polizei hochgenommen wurde, da sie gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen verstoßen haben.“

      Ich erinnere mich daran, dass das die Lügenpresse so suggerierte, wir aber keine Substanz zu den Vorwürfen finden konnten. Du solltest vorsichtig mit sowas sein, denn genau mit solchen erinnerten Halbwahrheiten, machen die Propaganda und manipulieren uns.

      Es ging um diesen Fall:
      https://www.tagesspiegel.de/politik/orgie-mit-maennern-gefeiert-ungarischer-politiker-stuerzt-ueber-sexparty-im-lockdown/26680646.html

      Da steht (in lehrbuchhafter Manipulationsform);
      „Die Orbán-treuen Medien führen einen heftigen Propagandakampf gegen Homosexuelle, was vorhandene Vorurteile in der Gesellschaft verstärkt.“

      Genauso würden die das auch formulieren, wenn sie über dich als Maskulist schreiben und betonen wollen, wie das den Frauen schadet. Null Substanz, aber es bleibt als Spin im Gedächtnis!

      Was hat die teuflische, bösartige, ultra-super-rechte Orbanregierung denn gemacht?

      „Seit Mittwoch sind Homosexuelle in Ungarn vom Recht auf Adoption ausgeschlossen. „Die Mutter ist eine Frau, der Vater ist ein Mann“, heißt es in einem Beschluss der Regierungsmehrheit, der heute in Kraft tritt. Schon seit Jahren sorgt Viktor Orbáns Regierung mit einer homo- und transgenderfeindlichen Politik für Aufsehen.“
      https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/politik/ungarn-chronologie-homophobie-gesetze-100.html

      Mit anderen Worten: du hast gerade über einen abgelästert, der tendentiell auf unserer Seite steht, jedenfalls vernünftiger ist, als die meisten LGTBXYZ-Aktivisten…

    • „du hast gerade über einen abgelästert, der tendentiell auf unserer Seite steht, jedenfalls vernünftiger ist, als die meisten LGTBXYZ-Aktivisten…“

      Der steht vielleicht auf deine Seite. Ich positioniere mich nicht gegen Homosexuelle… mit Ausnahme vielleicht gegen Polit-Lesben 😉

      • Ich positioniere mich nicht gegen Homosexuelle“

        Hat der auch nicht gemacht. Hast du überhaupt meinen ganzen Kommentar gelesen?

        Nur weil jemand gegen Adoption durch schwule Pärchen ist „positioniert er sich nicht gegen Homosexuelle“. Du solltest nicht auf solche Phrasen reinfallen, das ist unwürdig und spielt den Lügenmedien in die Hände.

        • Ich bin auch nicht dagegen das Schwule Kinder adoptieren dürfen. Solange Personen nicht Sex mit Kinder haben, sollte es völlig egal sein mit wem sie sich unter der Bettdecke wälzen. Wichtig ist das sie für das Kind sorgen können.

          „Nur weil jemand..:“

          WTF

          • Matze, der Punkt ist, du hattest behauptet, dass József Szájer „öffentlich gegen Homosexualität Stimmung gemacht hat“ und für diese Aussage hast du schlicht und einfach keinen Beleg. Es ist offensichtlich eine Falschbehauptung und eine ziemlich üble noch dazu. Denn zumindestens bei mir impliziert dieses „Stimmung machen“, dass er andere aufhetzt und das geht schon in die Richtung Lynchmob oder gar Progrom.

            Der einzige substantielle Vorwurf, der ihm in deutschen MSM gemacht wird, ist dass er 2012 an einer Verfassungsänderung in Ungarn mitgewirkt hat, die als ausgesprochen konservativ gilt (was auch immer das bedeutet) und das gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften in Ungarn juristisch nicht gleichgestellt sind. Das war aber in Deutschland 2012 genauso der Fall und ist in vielen Bereichen insbesondere was schwule Lebenspartnerschaften betrifft, immer noch so. Wenn man sich wirklich für Schwule mit Kinderwunsch einsetzen will, dann sollte man gegen das in Deutschland geltende Verbot der Leihmutterschaft eintreten. Hier zählt Deutschland zu den konservativsten und rückständigsten Ländern der Welt.

            Ich will auch nicht unerwähnt lassen, dass Angela Merkel 2017 gegen die „Ehe für alle“ gestimmt hat, also Schwulen nicht die gleichen Rechte zugestehen möchte. Würdest du deswegen Angela Merkel auch vorwerfen, dass sie „öffentlich gegen Homosexualität Stimmung gemacht hat“?

  17. one rule for me and one for thee

    „Diversity“ ist und strebt nach Un-Gleichheit! Im Namen der Gleichheit. Und das ist das Perfide!

  18. „sharknado of cretinous self-petting“

    Das ist dieser Film, wo ein Tornardo einen Schwarm Haifische über eine Stadt regnen lässt lol

    • Habe schon gesehen das die bei Disney rausgeflogen ist. Das hier habe ich auf der Schnelle gefunden:

      „So teilte sie etwa die von Ex-US-Präsident Donald Trump verbreitete Mär, bei den US-Präsidentschaftswahlen im vergangenen November sei es zu massivem Wahlbetrug gekommen. Auf Twitter blockierte sie Konten, die die „Black Lives Matter“-Bewegung unterstützen. In der Corona-Krise wetterte sie mit Falschinformationen gegen das Tragen von Masken.“

      Mit der Überschrift „Abscheulich und inakzeptabel“

      Naja, Anfang letzten Jahres hieß es noch das Masken nichts bringen, jetzt sind sie Pflicht. Das mit dem Wahlbetrug…. würde mich nicht wundern und Black Lives Matter ist teilweise selbst rassistisch. Dort Leute zu blockieren, ist einmal ihr gutes Recht und zum anderen nicht zwingend rassistisch.

      Ihre Rolle war die einer Kampfsau, die ihre Gegner öfter mal die Fresse poliert. Solche Rollen müssen heut ja von Frauen gespielt werde. Ihr Charakter hat m.M.n. keine Tiefe und könnte ohne Problem ersetzt werden… natürlich nur durch eine andere Frau.

      • „Ihr Charakter hat m.M.n. keine Tiefe und könnte ohne Problem ersetzt werden… natürlich nur durch eine andere Frau“

        Naja im Vergleich zur Star Wars Riley oder vielen anderen Heldinnen aus anderen Filmen, wie der ekelhaften Captain Marvel Arschkrampe fand ich sie in der Serie noch recht charismatisch.

      • Habe jetzt noch gelesen das sie behauptet hat das wenn man heute eine Republikaner ist, das vergleichbar ist mit einem Juden im Holocaust.

        Tja, das ist natürlich dumm. Einen deswegen gleich feuern? Man könnte ihr ja auch die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu ändern, aber da ist wohl heutzutage nicht mehr vorgesehen.

        • Sie schrieb, dass die Regierung zunächst den Hass gegen Juden immer weiter schürte, sodass die Menschen immer gewalttätiger wurden und verglich diese Situation mit der aktuellen Lage der Republikaner in den USA.

          Muss man nicht unbedingt so sehen. Ob sie in Zukunft Camps für politische Falschwähler erwartet, hat sie nicht gesagt.
          Aber die mediale „OMG! Holocaust!“ Darstellung ist dann auch wieder überdramatisiert.
          „Wehret den Anfängen!“ ist für sich kein schlechter Rat.

  19. Ja, so ähnlich ist das in Germany. Die träumen immer vom „Erschiessen“.

  20. Jim Jones ist der Massenmörder vom Massenselbstmord von Jonestown, Guyana.

    Das war so eine Massenapokalyse, wie sie durch die Geschichte immer wieder vorkommen. Die Progressiven heute sind zB auch dabei, so ein apokalyptisches Happening zu goutieren, und Angela Davis ist wieder zur Stelle als Ikone! Schon in der DDR Honeckers gerne gesehen!

  21. Wenn es nach Feministinnen geht, werden die aber allein deswegen getötet, weil sie Frauen sind. Das gibt es keine Studie oder sowas zu. Feministinnen wissen das einfach.

  22. Es gibt mittlerweile über 12000 Covid-Mutationen:
    „Nach letzter Zählung wurden bislang 12.706 Mutationen identifiziert.“
    (kann sein, dass da nicht nur covid-19 gezählt wurde, habe ich nicht überprüft)

    Für die vermeintliche höhere Gefährlichkeit(Ansteckbarkeit, soll es kaum Anhaltspunkte geben. Sie erscheint mir ohnehin unplausibel, da das Spike-Protein (das war ja der Skandal, weshalb die Wahrscheinlichkeit, dass es künstlich optimiert wurde, hoch ist) ja schon auf den Menschen angepasst wurde. Zumindest habe ich das so in Erinnerung.

    Es ist vermutlich nichts als die übliche Panikmache von Journalistendeppen und Politikern, die zunehmend sadistische Tendenzen zu entwickeln scheinen:
    https://sciencefiles.org/2021/02/11/merkel-groteske-etwas-von-dem-in-deutschland-nichts-bekannt-ist-bedroht-die-bevolkerung/

    gefunden auf:
    https://kopp-report.de/

    • Aus der Grafik: Relativer Anteil b117 („UK Mutation“) in Europa per

      1.12.2020: 5%
      6.2.2021: 46%

      In der verlinkten Grafik gibt es nicht einmal annähernd so einen Fall, dass eine Mutation alle anderen so erfolgreich verdrängt.

      Und das unter dem Hintergrund von
      * sinkende Infektionszahlen in Europa seit Anfang Jänner
      * schweres undersampling bei den Sequenzierungen (d.h. vermutlich Unterschätzung der Verbreitung von b117)

      Schlußfolgerung sciencefiles: Es scheint keinen Hinweis auf höhere Übertragbarkeit/Ansteckung der UK Mutation zu geben.

      Dass denen ihr Schwachsinn nicht peinlich ist…

  23. Die Schule als Indoktrinationseinrichtung. Ein Thread:

    Leider scheinen die Lehrer, die sich dem entgegenstellen, auch Mangelware zu sein. Die Rechnungen müssen ja bezahlt werden…

    • Was man sich auch immer fragen sollte: wenn in den USA Weiße festgenommen werden, die als Statement abgeben, sie hätten so viel Schwarze wie möglich töten wollen, würde man davon in unseren ach so objektiven Medien auch rein gar nichts davon hören?

      Meine Einschätzung: Solche Fälle würden da sofort als neue Sau wochenlang durch die Nachrichten- und Talksendungen getrieben werden.

      Aber mörderischer Hass von Schwarzen auf Weiße ist halt nicht der Rede wert – sagen die, die sich zeitgeistig als Antirassisten sehen…

      • Eher wird das Erschießen eines bewaffneten, schwarzen Verbrechers, der sich der Verhaftung widersetzt, als Beispiel für strukturellen Rassismus gegen Schwarze hier in die Medien kommen.

    • Noch so ein Thread mit Black-on-White-Crime, die ich anders herum nicht sehe. Es gibt ja auch genug schwarze Rassisten oder auch die anti-weißen weißen Rassisten, die unter einem dieser Video mal Gegenbeispiele bringen, aber da kommt nix.
      Auffällig oft werden da auch weiße Frauen angegriffen oder es geht mehrere gegen einen, auf den auch weiter eingeprügelt wird, wenn er schon am Boden liegt und nur noch versucht seinen Kopf zu schützen oder der Kampf wird mit einem Sucker Punch eröffnet.

      Aber das ist auch alles nur „vailde anger“. Die verteidigen sich nur gegen systematischen Rassismus und hat nichts damit zu tun das Weiße in Schulen, an Universitäten und in den Medien kontinuierlich entmenschlicht werden.

    • Es gibt auch immer mehr Video in denen Schwarze Ostasiaten grundlos angreifen. Mit Juden gibt es das auch. Das wichtigste dabei ist aber, das man Schwarze deswegen nicht als Täter ansieht.

      Merke: Wenn ein Schwarzer einen Ostasiaten angreift, dann ist das ein Zeichen von White Supremacy.

      Nicht das Ziel aus den Augen verlieren. Es muss alle gegen Weiße, gegen diese 8% der Weltbevölkerung

  24. Hattet ihr was von China-25 gehört („Made in china 2025“)? Ist bisher vollkommen an mir vorbei gegangen:
    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/trump-china-25-ist-sehr-beleidigend-franzoesischer-buergermeister-moechte-museen-oeffnen-a3446424.html
    (sind mehrere Artikel über verschiedene Themen, nur der erste behandelt China-25)

    Zitat:
    „Anstatt das Spiel zu spielen, indem es die internationalen Regeln ignoriert, will das chinesische Regime nun die Regeln schreiben. Die Einzelheiten des Plans sollen bald enthüllt werden. Aber ein offizielles Dokument, das letztes Jahr veröffentlicht wurde, hat die Ziele klargemacht: Die Kommunistische Partei Chinas, oder KPC, will globale Standards für die nächste Generation von Technologien setzen. Dazu gehören 5G-Internet, das Internet der Dinge (loT) und künstliche Intelligenz.“

    und

    „Im vergangenen März berichtete die „Financial Times“, dass der chinesische Telekommunikationsriese Huawei den Vereinten Nationen eine alternative Form des Internets vorgeschlagen hat. Huawei-Ingenieure argumentierten, dass der freie und offene Raum, der jedem gehört, veraltet ist und die Welt ein neues globales Netzwerkmodell braucht. Unter dem neuen Modell hätten die Dienstanbieter die vollständige Aufsicht und Kontrolle über jedes einzelne Gerät, das über ihren Dienst mit dem Internet verbunden ist. Im Falle Chinas sind die Dienstanbieter oft staatliche Unternehmen, die der KPC unterstehen. Dieser Top-Down-Entwurf des Internets würde den Regierungen viel mehr Kontrolle über den Informationsfluss geben. Und Huawei glaubt, dass China das Land sein sollte, welches es für die Welt aufbaut.“

    Das passt zu deren „social scoring“-System und der autokratischen Regierung, leider wird sowas auf offene Ohren bei unseren Politikern stoßen, davon ist auszugehen. Endlich das ultimative Kontrollscenario: wer nicht spurt, dem wird das „Smart Home“ abgedreht, zusammen mit Kartensperrung (nach der beabsichtigten Bargeldabschaffung) mehr oder weniger ein Todesurteil. Widerstand zwecklos, denn äußern kann und darf man sich als Ausgestoßener natürlich auch nicht.

    Das passt übrigens zu verschiedenen Verschwörungstheorien, nach denen die Hintertanen längst China als neues Standbein aufgebaut haben. Es ist bevölkerungsreicher und wesentlich unkomplizierter zu lenken, zumal die Chinesen vollkommene Unterwerfung gewöhnt sind. Alle Köpfe die rausragten, wurden ja schon unter den Kommunisten abgeschlagen. Die Technik aus dem Westen wurde in den letzten 20 Jahren transferiert und gleichzeitig riesige Devisenreserven aufgebaut (der Yen musste ja niedrig gehalten werden, das macht man mit Devisenaufkauf), die nun für internationales Shopping und Korrumpierung benutzt werden können. Zu einer globalen Agenda der Hintertanen, würde auch passen, dass Covid-19 dort ausgebrochen ist und sehr wahrscheinlich aus dem Labor stammt. Das hat weltweit Zensur gefördert und Freiheitsrechte drastisch und sehr wahrscheinlich dauerhaft eingeschränkt.

  25. Wenn das war ist, ist das einfach nur krank. Wäre mit Töchtern genau so.

  26. Pingback: Matze: Rassismus | uepsilonniks

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