„Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ – Wissenschaftler gegen Cancel Culture

Sich als Wissenschaftler gegen die Cancel Culture auszusprechen – jedenfalls in Bezug auf die Wissenschaft – sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Wissenschaft sollte stets frei von Ideologie sein und alles, was eine hinreichende Datenbasis hat sollte diskutiert werden können. Aber weil dem nicht so ist und weil man mit politisch nicht passenden, aber dennoch wissenschaftlich ermittelten und bestätigten Ergebnissen durchaus anecken kann, ist es immer zu begrüssen, wenn dies so noch einmal ausdrücklich betont wird.

Dies geschah nun, wie auch Arne bereits berichtete, durch ein „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit„.

Hier deren Manifest:

Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit dem gemeinsamen Anliegen, die Freiheit von Forschung und Lehre gegen ideologisch motivierte Einschränkungen zu verteidigen und zur Stärkung eines freiheitlichen Wissenschaftsklimas beizutragen.

Wir beobachten, dass die verfassungsrechtlich verbürgte Freiheit von Forschung und Lehre zunehmend unter moralischen und politischen Vorbehalt gestellt werden soll. Wir müssen vermehrt Versuche zur Kenntnis nehmen, der Freiheit von Forschung und Lehre wissenschaftsfremde Grenzen schon im Vorfeld der Schranken des geltenden Rechts zu setzen. Einzelne beanspruchen vor dem Hintergrund ihrer Weltanschauung und ihrer politischen Ziele, festlegen zu können, welche Fragestellungen, Themen und Argumente verwerflich sind. Damit wird der Versuch unternommen, Forschung und Lehre weltanschaulich zu normieren und politisch zu instrumentalisieren. Wer nicht mitspielt, muss damit rechnen, diskreditiert zu werden. Auf diese Weise wird ein Konformitätsdruck erzeugt, der immer häufiger dazu führt, wissenschaftliche Debatten im Keim zu ersticken.

Hochschulangehörige werden erheblichem Druck ausgesetzt, sich bei der Wahrnehmung ihrer Forschungs- und Lehrfreiheit moralischen, politischen und ideologischen Beschränkungen und Vorgaben zu unterwerfen: Sowohl Hochschulangehörige als auch externe Aktivisten skandalisieren die Einladung missliebiger Gastredner, um Druck auf die einladenden Kolleginnen und Kollegen sowie die Leitungsebenen auszuüben. Zudem wird versucht, Forschungsprojekte, die mit den weltanschaulichen Vorstellungen nicht konform gehen, zu verhindern und die Publikation entsprechend missliebiger Ergebnisse zu unterbinden. Von besonderer Bedeutung sind dabei die mittelbaren Wirkungen dieser Druckmaßnahmen: Sie senden das Signal, dass man auf den ‚umstrittenen‘ Gebrauch seiner Forschungs- und Lehrfreiheit künftig besser verzichte. Die Etikettierung als „umstritten“ stellt dabei den ersten Schritt der Ausgrenzung dar.

Wir beobachten damit die Entstehung eines Umfelds, das dazu führt, dass Hochschulangehörige ihre Forschungs- und Lehrfreiheit selbst beschränken, weil sie antizipieren, mit Äußerungen, Themenstellungen oder Veranstaltungen als Person diskreditiert zu werden. Solche präventiven Einschränkungen erfolgen vor allem dann, wenn die Betroffenen die Erfahrung gemacht haben, dass denjenigen, die ins Visier des ideologischen Aktivismus geraten, wegen des Risikos, selbst zur Zielscheibe zu werden, niemand beispringt.

Wenn Mitglieder der Wissenschaftsgemeinschaft aus Furcht vor den sozialen und beruflichen Kosten Forschungsfragen meiden oder sich Debatten entziehen, erodieren die Voraussetzungen von freier Wissenschaft. Eine solche Entwicklung wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit der Hochschulen und damit auf den Wissenschaftsstandort Deutschland und seine internationale Reputation aus.

ZIELE

Hauptziel des Netzwerkes ist es, die Voraussetzungen freiheitlicher Forschung und Lehre an den Hochschulen zu verteidigen und zu stärken. Dazu wird das Netzwerk

  • allen Versuchen entgegenwirken, die wissenschaftliche Arbeit von Hochschulangehörigen einzuschränken. Grenzen dieser Freiheit sind ausschließlich Verfassung und Gesetz;
  • sich aktiv dafür einsetzen, dass intellektuelle Freiheit und wissenschaftlicher Pluralismus in Forschungsfragen, Forschungsansätzen und Forschungsmethoden als selbstverständlich gelten und dass die argumentative Auseinandersetzung mit anderen Ansätzen und Perspektiven stattfindet, auch und gerade, wenn sie inhaltlich nicht geteilt werden;
  • für eine Debattenkultur eintreten, in der alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierenden ihre Erkenntnisinteressen frei von Sorgen vor moralischer Diskreditierung, sozialer Ausgrenzung oder beruflicher Benachteiligung verfolgen und ihre Argumente in Debatten einbringen können. Wir bestehen darauf, dass Debatten von gegenseitigem Respekt geprägt sind und Ad-hominem-Argumente unterbleiben.

AKTIVITÄTEN

Das Netzwerk stellt die Bedeutung der Forschungs- und Lehrfreiheit durch öffentliche Veranstaltungen heraus, analysiert Gefährdungen der gelebten Wissenschaftsfreiheit, legt Fälle ihrer Einschränkung offen und entwickelt Gegenstrategien.

Darüber hinaus organisiert das Netzwerk Debattenformate, die zu unterschiedlichen Themen möglichst viele Perspektiven zusammenbringen, die in einem offenen intellektuellen Klima ausgetauscht werden.

Schließlich unterstützt das Netzwerk Kolleginnen und Kollegen sowie all diejenigen, die sich Angriffen auf ihre Wissenschaftsfreiheit ausgesetzt sehen.

Das ist ein Text, der eigentlich durchaus leicht zu unterstützen ist. Er sagt abstrakt gesehen wenig, was eine Aufregung wert ist.  Gender Studies könnte das durchaus sogar als Unterstützung seiner Arbeit sehen, denn auch sie berufen sich ja auf die Wissenschaftsfreiheit.

Natürlich gab es dennoch Protest von den üblichen Stellen:

Ich füge mal eine Liste der Mitglieder auf. Muss man da welche kennen und kann die jemand für mich einordnen?

  • Prof. Dr. Ulrike Ackermann (Politologin, John-Stuart-Mill-Institut Frankfurt)
  • Prof. Dr. Ebrahim Afsah (Jurist, Universität Wien)
  • Prof. Dr. Christoph Antweiler (Ethnologe, Universität Bonn)
  • Prof. Dr. Ronald Asch (Historiker, Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Jörg Baberowski (Historiker, HU Berlin)
  • Prof. Dr. Britta Bannenberg (Juristin, Universität Gießen)
  • Prof. Dr. Josef Bayer (Germanist, Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Ralf Bergmann (Physiker, Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Russell Berman (Germanist, Stanford University)
  • Prof. Dr. Christian von Coelln (Jurist, Universität zu Köln)
  • Prof. Dr. Ingolf Dalferth (Theologe, Claremont Graduate University)
  • Prof. Dr. Sarah Diefenbach (Wirtschafts- und Organisationspsychologin, LMU München)
  • Prof. Dr. Alexander Ebner (Sozialwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Thomas Ehrmann (Wirtschaftswissenschaftler, Universität Münster)
  • Prof. Dr. Michael Esfeld (Philosoph, Universität Lausanne)
  • Prof. Dr. Jürgen Falter (Politologe, Universität Mainz)
  • Prof. Dr. Egon Flaig (Historiker, Universität Rostock)
  • Prof. Dr. Marie-Luisa Frick (Philosophin, Universität Innsbruck)
  • Prof. Dr. Dominik Geppert (Historiker, Universität Potsdam)
  • Prof. Dr. Hendrik Hansen (Politologe, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung)
  • Prof. Dr. Rüdiger Harnisch (Linguist, Universität Passau)
  • Prof. Dr. Rainer Hegselmann (Philosoph, Universität Bayreuth)
  • Prof. Dr. Marlies Heinz (Archäologin, Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Peter Hoeres (Historiker, Universität Würzburg)
  • Prof. Dr. Christian Illies (Philosoph, Universität Bamberg)
  • Prof. Dr. Axel Kern (Gesundheitsökonom, Hochschule Ravensburg-Weingarten)
  • Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler (Philosoph, Universität Jena)
  • Prof. Dr. Klaus-Michael Kodalle (Philosoph, Universität Jena)
  • Dr. Sandra Kostner (Historikerin, PH Schwäbisch Gmünd)
  • Prof. Dr. Berthold Löffler (Sozialwissenschaftler, Hochschule Ravensburg-Weingarten)
  • Prof. Dr. Maria-Sibylla Lotter (Philosophin, Ruhr-Universität Bochum)
  • PD Dr. Stefan Luft (Politologe, Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Christian Majer (Jurist, Hochschule für Verwaltung & öffentliches Recht Ludwigsburg)
  • PD Dr. Elham Manea (Politologin und Islamwissenschaftlerin, Universität Zürich)
  • Prof. Dr. Georg Meggle (Philosoph, Universität Leipzig)
  • Prof. Dr. Burkhard Meißner (Historiker, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Reinhard Merkel (Jurist, Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Axel Meyer (Biologe, Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Ulrich Morgenstern (Musikwissenschaftler, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
  • Prof. Dr. Gerd Morgenthaler (Jurist, Universität Siegen)
  • Prof. Dr. Sönke Neitzel (Historiker, Universität Potsdam)
  • Prof. Dr. Jascha Nemtsov (Musikwissenschaftler, Hochschule für Musik Weimar)
  • Prof. Dr. Martin Nettesheim (Jurist, Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Gregor Nickel (Mathematiker, Universität Siegen)
  • Prof. Dr. Robert Pfaller (Philosoph, Kunstuniversität Linz)
  • Prof. Dr. Arne Pautsch (Jurist, Hochschule für Verwaltung & öffentliches Recht Ludwigsburg)
  • Prof. Dr. Christian Picker (Jurist, Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Arnd Pollmann (Philosoph, Alice-Salomon-Hochschule Berlin)
  • Prof. Dr. Holm Putzke (Jurist, Universität Passau)
  • Prof. Dr. Andreas Rödder (Historiker, Universität Mainz)
  • Prof. Dr. Jacob Rosenthal (Philosoph, Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Karl Schmitt (Politologe, Universität Jena)
  • Prof. Dr. Tassilo Schmitt (Historiker, Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Gunther Schnabl (Wirtschaftswissenschaftler, Universität Leipzig)
  • Prof. Dr. Dieter Schönecker (Philosoph, Universität Siegen)
  • Prof. Dr. Falk Schreiber (Informatiker, Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Ethnologin, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Kyrill-Alexander Schwarz (Jurist, Universität Würzburg)
  • Prof. Dr. Michael Sommer (Historiker, Universität Oldenburg)
  • Prof. Dr. Michael Spieker (Politologe, Katholische Stiftungshochschule München)
  • Prof. Dr. Günter Thomas (Theologe, Ruhr-Universität Bochum)
  • Prof. Dr. Max von Tilzer (Biologe, Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Kai Trampedach (Historiker, Universität Heidelberg)
  • Dr. Daniel Ullrich (Medieninformatiker, LMU München)
  • Dr. Vojin Saša Vukadinović (Historiker, Schweizer Monat)
  • Prof. Dr. Tonio Walter (Jurist, Universität Regensburg)
  • Prof. Dr. Uwe Walter (Historiker, Universität Bielefeld)
  • Prof. Dr. Dorothea Wendebourg (Kirchenhistorikerin, FU Berlin)
  • Prof. Dr. Lutz Wingert (Philosoph, ETH Zürich)
  • Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig (Politologin, Universität Passau)

41 Gedanken zu “„Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ – Wissenschaftler gegen Cancel Culture

  1. Woher weiß Kai Gehring denn dass das alle Konservative sind? Sie könnten ja noch herausstellen, dass es hauptsächlich Männer (7-8 Frauen) sind die hier für die Freiheit aller plädieren und damit ein Männerverein, patriachal und wahrscheinlich misogyn und eh alles Incels. Und Incels sind im Grunde Nazis, also eigentlich Hitler. 😁

    • Und es ist ja wohl selbsterklärend das man mit literally Hitler nicht redet und ihm auch keine Plattform bietet. Daher sollte man Mal mit deren Arbeitgeber reden und dafür sorgen daß sie ihren Anstellung verlieren. Das ist aber keine Cancel Culture, sondern dient der Freiheit der Wissenschaft!

  2. zusammengeschlossen, wozu auch das absurde Ablehnen des Gender-Sterns gehört. Dieses „Netzwerk“ zeigt einfach nur, wieviele Elitäre Rechte mit rassistischer Gesinnung sich auch unter den Netto-über-5000-verdienenden, überwiegend weißen cis Profs in Deutschland befinden – Lady Bitch Ray

    …müssen natürlich rechts sein. Die hält sich auch für unglaublich stark, dabei ist ihre Originalität nur von der Stange und sie schwimmt auch nur mit dem Strom. Mich würde mal interessieren, ob in ihrem Köpfchen noch was von wert ist; irgendwas anderes als ad-personam und Rechtskeule.

    • das absurde Ablehnen des Gender-Sterns

      Wenn das Wort „absurd“ nicht rhetorisch gemeint ist sondern ernst, hat die Dame ein echtes Defizit bei der kognitiven Erfassung von anderer Leuten Positionen.

      • Dazu habe ich gestern erst ein Interview mit Svenja Flasspöhler gelesen. Einer der zentralen Problempunkte der Gegenwart ist die Idee die Welt über den eigenen Standpunkt zu betrachten. Und die Unfähigkeit sich von der eigenen Person zu lösen.
        Wir hatten das ja schon in Hinsicht auf Partnerinnen und ich gehe da mit, es wird belohnt sich über sein eigenes Erleben in eine Debatte einzubringen. In dem Interview wurde es als intellektuelle Variante des Selfies bezeichnet.
        Klar ist es auch sinnvoll das zu fragen, aber eben nicht nur.
        Und gerade bei dem Thema Gender und Sprache sind da einige völlig vernagelt. Die nehmen entweder wegen ihrer Blase die Ablehnung oder auch Unüblichkeit des Zeugs nicht wahr oder glauben wirklich, dass es an ihnen sei alle anderen zu besseren Menschen zu erziehen.

        • In der feministischen Theorie nennt sich das Lived Experience. (Im Gegensatz zur Erfahrung, die man nicht erlebt hat 🙄 )

          In der nicht-feministischen Theorie nennt sich das „Anekdotische Evidenz“ und zählt nicht viel.
          Aber wenn man sonst nichts kann, muss man seine Theorie halt darauf aufbauen.

    • Dieses „Netzwerk“ zeigt einfach nur, wieviele Elitäre Rechte mit rassistischer Gesinnung sich auch unter den Netto-über-5000-verdienenden, überwiegend weißen cis Profs in Deutschland befinden – Lady Bitch Ray

      Die Verblödung hat offenbar einen neuen Meilenstein erreicht, wenn unsere Gesellschaft überwiegend widerspruchslos hinnimmt, dass jemand das Geschlecht mit Rasse gleichsetzt. *facepalm

  3. Der Tagesspiegel hat schon seinen besten Mann drauf angesetzt:

    „Netzwerk WissenschaftsfreiheitBitte rechts abbiegen

    Eine Initiative von Wissenschaftlern wehrt sich gegen ideologische Beschränkungen im akademischen Diskurs. Darunter sind auch neurechte Zündler“

    Neurechte Zündler…..mal schauen, wen die da meinen:

    „Zu unverdächtigen Konservativen kommt aber auch eine Reihe neurechter Zündler, etwa der Würzburger Neuhistoriker Peter Hoeres, der emeritierte Althistoriker Egon Flaig oder der Berliner Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski.

    Die Liste überschneidet sich nicht unwesentlich mit derjenigen der Erstunterzeichner des „Appells für freie Debattenräume“ (idw-europe.org), der im September 2020 auch klar rechtspopulistische Unterstützer wie Monika Maron, Vera Lengsfeld oder Matthias Matussek anzog. Wenn der „Appell“ die überaus deutsche Antwort auf den auf der Website von „Harper’s Magazine“ veröffentlichten „Letter on Justice and Open Debate“ war, in dem sich kurz zuvor unbestechliche Intellektuelle von Anne Applebaum bis zu Cornel West gegen die Auswüchse der amerikanischen Cancel Culture richteten, so erinnert das neue Netzwerk an eine andere US-Initiative.

    Im Juli 2020 präsentierte der australische Bioethiker Peter Singer ein „Journal of Controversial Ideas“ (journalofcontroversialideas.org), das sich der Unterstützung so prominenter Figuren wie des südafrikanischen Literaturnobelpreisträgers J.M. Coetzee und der britischen Schriftstellerin Susan Blackmore, einer Expertin für Bewusstseinsphilosophie, versichern konnte. Leider verzeichnet die Website bis zum heutigen Tag keinen einzigen Beitrag.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/netzwerk-wissenschaftsfreiheit-bitte-rechts-abbiegen/26892210.html

    So geht Framing……

    • „seinen besten Mann“

      Gut schreiben kann er jedenfalls nicht, vielleicht ist er ja gut im Hammerwerfen.

      Der Artikel startet mit einer dick aufgetragenen Überschrift, zählt vorne einige (für Interessierte) längst bekannte Daten auf, raunt dabei ein bißchen herum, bereitet die Bühne also für den Großen Knall – und dann kommen 3 Zeilen Abspann („Antikonformismus kann eine schöne Tugend sein….“), unter Hinterlassung eines argumentativen Vakuums.

  4. Das Agitprop-Ressort des Tagesspitzel hat sich gestern erst auf Gesinnungsrecherche gemacht. Die sind nicht sehr in die Tiefe gegangen, sonst hätten sie rausgefunden, dass auch noch die Eltern von irgendwelchen der Wissenschaftler in der NSDAP waren. Und von einem war der Ur-Uronkel vielleicht Grundbesitzer in Deutsch-Südwestafrika.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/netzwerk-wissenschaftsfreiheit-bitte-rechts-abbiegen/26892210.html

    Schon erschreckend, dass die Menschen öffentlich nicht mehr daran gemessen werden, was sie sagen und wofür sie eintreten, sondern mit Gruppenetiketten (hier: Zündler und Reschtspopulisten) versehen werden, die ihre Aussagen und Inhalte überdecken und entwerten sollen.

    Irgendeiner sagte letztens: „Es gibt keinen Rechtsruck, es gibt eine Linksflucht.“ So ist das auch bei mir. Man muss nur den Punkt erreichen, an dem man sich über die Beschimpfung als „Nazi“, „Mann“, „Kartoffel“, „Bleichgesicht“, „Rassist“, „Sexist“, „Antifeminist“ nicht mehr ärgert – dann kann man wieder halbwegs frei denken und sprechen (bis man gecancelt wird oder einwandert).

  5. Wer zu feige ist, Ross und Reiter zu nennen, der hat schon verloren ….

    Vor allem wenn man sich noch des Jargons seines Feindes bedient (siehe Anne, über diesem Post).

  6. Rudelverhalten unter den Woken. Es geht gar nicht mehr ums Recherchieren und Informieren. Journalisten schreiben um von anderen Journalisten bestätigt zu werden. Nicht für die Leserschaft.
    Der Journalismus rekrutiert sich aus den Geisterwissenschaftlern, die sich als linksliberal und woke verstehen. Es herrscht geistige Inzucht einer lauten Minderheit, die sich in den Medien gut eingenistet hat, und der Auflagenschwund ist die Folge davon.
    Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, zu welchen Irrenhäusern die Universitäten verkommen, und welch grosse Schäden dadurch entstehen. Der Widerstand dagegen organisiert sich endlich.
    Hoffentlich nicht zu spät.
    P.S. Das Wort Geisterwissenschaftler habe ich bewusst genommen, weil sie erstens nur so tun, als ob sie Wissenschaftler sind, und dabei nichts heraus kommt; und zweitens das Motto gilt: Ein Geisterfahrer, nein HUNDERTE!

  7. Am meisten wundert mich bei dieser Initiative die enorme Resonanz in unseren MS Medien. In den ersten Tagen seit der Veröffentlichung am 3.2.2021 ist ein gutes Dutzend Presseartikel und Radiointerviews erschienen, dazu muß man sehr gute Verbindungen zu der medialen Elite haben.

    Inhaltlich ist das nur eine sehr spezielle Variante der IDW-Europe-Aktion. Hier geht es nur um die Cancelei in den Geisteswissenschaften an Universitäten, abgesehen von einigen prominenten Fällen, die schon für IDW-Europe herhalten mußten, ist das von außen kaum durchschaubar, liefert jedenfalls keine richtigen Skandale.

    Die IDW-Europe-Aktion ist nach meinem Eindruck inzwischen komplett im Sande verlaufen, und das dürfte hier genauso in 2 Monaten aussehen.

  8. Wow. Dieser Kai Gehring ist ja mal ein besonders widerliches Exemplar der woken Politikerkaste. Hier findet man sein gesamtes Statement:
    https://kai-gehring.de/statement-zur-vermeintlichen-einschraenkung-der-forschungsfreiheit/

    Wenn im Internet Geschlechterforscherinnen oder Klimaforscher bedroht werden oder es rassistische Angriffe auf Studierende und internationale Wissenschaftler*innen gibt

    Lol. Anstatt sich für eine Art des Genderns zu entscheiden, zieht er hier sein gesamtes Repertoire.

    Hinter dieser rechtskonservativen Chiffre verstecken sich viele, um eigene Ressentiments weiter zu pflegen. Dabei geht es doch schlicht um Anstand im Miteinander. Rassistische Diskriminierungen sind keine Meinung und nicht durch Wissenschaftsfreiheit geschützt.

    Also Menschen, die sich gegen PC aussprechen, sind rechtskonervativ und vertreten rassistische Meinungen. Alles klar.

    Wie wär’s, wenn wir uns zusammentun und ihm eine Email schreiben, in der wir konkrete Fälle unterdrückter Meinungsfreiheit durch PC-Aktivisten auflisten und ihm um eine Stellungnahme bitten? Natürlich alles höflich und sachlich, damit er sich nicht billig aus der Affäre ziehen kann. Auch wenn es vielleicht nichts bringt, habe ich einfach keine Lust mehr tatenlos zuzusehen, wie solche Menschen einfach alles framen und womöglich zu einem Meinungsbildungsprozess beitragen, ohne sich auch nur irgendwie inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer ist dabei?

    • „wenn es vielleicht nichts bringt,“

      Es bringt definitiv nichts. Gendersterne sind sowieso schon immer ein Zeichen von erfolgreicher Gehirnwäsche, und ein Grünen-MdB mit Argumenten zu überzeugen ist schwieriger als einen Islamisten zum Katholizismus zu konvertieren.

      Man beachte übrigens den Whataboutismus bei diesem und diversen anderen ablehnenden Artikeln, die Gift und Galle spucken: Das wichtigste Gegenargument ist, daß andere Opferstatusgruppen viel wichtiger sind und man hier das Gedankenverbrechen begeht, deren Opferstatus nicht zu huldigen und ihnen mediale Aufmerksamkeit zu stehen. Wir leben ja schließlich in einer Mediendemokratie, da darf man sowas nicht.

      • Es bringt definitiv nichts.

        Das mag ja sein. Aber ich will es dennoch versuchen, denn tatenloses Nichtstun finde ich immer noch schlimmer als vergebliches Tun. Hättest du vielleicht ein paar Beispiele zur cancel culture an Unis zur Hand, damit ich Zeit spare? Du bist ja immer ganz gut ausgestattet, wenn ich mich recht erinnere.

        • „Beispiele zur cancel culture an Unis“

          Allgemein bekannte Fälle sind Herfried Münkler, Jörg Barberowski, Rainer Wendt, Susanne Schröter und Bernd Lucke. Einige Details dazu in dieser wissenschaftlichen Veröffentlichung:

          https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-020-00713-z Is Free Speech in Danger on University Campus? Some Preliminary Evidence from a Most Likely Case. Matthias Revers, Richard Traunmüller. KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie volume 72, p.471-497

          Diese Publikation ist die einzige, die mir einfällt, wo auch ein unterschwelliger ideologischer Druck untersucht wird (im Gegensatz zu Holzhammermethoden).

          „will es dennoch versuchen“

          Ich würde nicht direkt an Gehring schreiben, das wandert sofort in die Tonne oder wird als Beweis für die Gefährlichkeit der Trolls verwurstet, s. Bemerkung von Mario. Gehring kennt außerdem die o.g. Fälle mit Sicherheit, Hinweise darauf lassen ihn kalt. Ich würde ihn eher auf folgendes festnageln:

          * Whataboutismus, s.o., er weicht der Frage im Kern aus und versucht, seinen Lieblingswissenschaftlern zu Opferstatus zu verhelfen, wobei durch seine Partei protegiert werden.

          * Seine Lieblingskinder sind Teil des Problems, die schaffen ja gerade den Grünen mit Ihrer Ideologie Zugang in die Universitäten. Wenn man etwas zwischen den Zeilen des Manifests liest, dann ist klar, daß der dort erwähnte „ideologischen Aktivismus“ gerade von den Gender Studies ausgeht. Hier sind diverse Details dazu: https://maninthmiddle.blogspot.com/p/gender-studies.html#zusammenfassung , ferner hier

          • OK, Danke für die Anregung. Manches davon habe ich schon aufgeschrieben. Ich habe auch noch den Fall des entlassenen Lehrers am Eton-College und das übermalte Gedicht an einer Berliner Hauswand mit aufgenommen. Ich denke eine mögliche Antwort wird sehr stark von meiner Formulierung abhängen, daher sehe ich davon ab, großartig vom Leder zu ziehen oder ihn anzugreifen, da er sich sonst wahrscheinlich im Recht sieht. Ich werde auch nicht auf den intersektionalen Feminismus oder so eingehen, da ich den Text möglichst knapp halten will und keine Nebenkriegsschauplätze eröffen will. Ich denke die beste Variante ist es, ihn an einem Punkt festzunageln, daher stelle ich die genannten Fälle seiner Aussage, dass es sich dabei um „lebendige, demokratische Debatten auf den Werten unseres Grundgesetztes“ handelt, gegenüber, also einer Position, die er bei Anerkennung der Fakten unmöglich halten kann.

            @Renton:

            Natürlich werde ich eine eventuelle Antwort hier veröffentlichen. Und Danke für das Angebot mit dem Korrekturlesen, aber das ist selbst ein Steckenpferd von mir 🙂

        • Ich würde wenigstens auch an Gehring schreiben. Man sollte zumindest versuchen, mit der Gegenseite zu kommunizieren. Kann ja manchmal auch völlig unerwartete Einblicke bringen, und wenn man eh schon eine Mail formuliert hat, ist es auch nicht mehr viel Zusatzarbeit.

          Ich jedenfalls wäre gespannt, ob/wie er antwortet, und würde auch eine entsprechende Mail nochmal Korrektur lesen oder so, falls gewünscht.

    • So gar nichts. Eine Frage per E-Mail wird nämlich vermutlich einfach so im Papierkorb verschwinden.
      Es fehlt in dem Zusammenhang die Öffentlichkeit. Du müsstest also deine Fragen entweder öffentlich publizieren und dazu möglichst gut nachweisbar „zugestellt“ haben oder zumindest die Befragung öffentlich machen – möglichst auch die Reaktion darauf. Per E-Mail ist das eher ungünstig.

      Eine vielleicht einfachere und gute Möglichkeit bietet abgeordnetenwatch.de
      Dort kannst du eine Frage formulieren und per Link sowohl die Frage als auch die Reaktion darauf vorweisen. Ich hoffe mal, dass abgeordnetenwatch.de neutral ist und alle Fragen veröffentlicht.
      Kai Gehring ist da übrigens erfreulich oft tätig, zumindest so lange ihm die Fragen im scheinbar in den Kram passen. Keinerlei Reaktion auf deine Frage wäre natürlich auch ein recht deutliches Signal.
      Gut weg käme er sowieso nicht, weder mit noch ohne Antwort.

      Wichtig ist aber, sowohl die Anfrage als auch die Reaktion darauf ist selbst über einen längeren Zeitraum nachvollziehbar. Siehe hier: https://allesevolution.wordpress.com/2018/03/31/selbstmach-samstag-181-31-03-2018/#comment-338265

      Wobei für Barley dann vielleicht die Ausrede hilfreich sein könnte, dass sie niemals bei abgeordnetenwatch.de tätig ist. Die Frage solle also sicherheitshalber mehrgleisig gestellt werden.

        • Nee, eher eine bessere Variante. Ich würde mehrgleisig fahren. Also gerne auch auf E-Mail o.ä.zurückgreifen, um einigermaßen sicherstellen zu können, dass er Kenntnis von der Frage haben müsste. Glücklicherweise kann sich aber selbst eine Barley nicht darauf herausreden, sie habe von der Frage nichts gewusst, weil sie abgeordnetenwatch.de nicht kenne. Einige Fragen hat sie ja beantwortet (oder benatworten lassen?)

          Wichtig halte ich vor allen Dingen auch die Herstellung der Öffentlichkeit – und das die „Deliquenten“ auch davon mitbekommen. Du solltest also über die Frage und die erfolgte Reaktion unbedingt berichten. Ggf. auch ob und wie man sich daran beteiligen kann. Wobei die Hürden möglichst tief sein sollten, also bspw. ohne Anmeldung etc.
          Je nach sozialer Vernetzung geht das vielleicht sogar recht umfangreich. Und je mehr öffentlicher Druck besteht, desto eher bewegt sich vielleicht etwas. Oder aber wir haben wieder eine Feminstin, der sich blamiert. 😉
          Für mich ist schon jeder Zweifler, der sich entschließt nicht Rot-Rot-Grün zu wählen ein Erfolg.

  9. Wissenschaft scheint in letzter Zeit eh nur noch ein Ideologieverstärker geworden zu sein. Im Zusammenhang mit Sorgerecht kam das ja heute bei Arne, im zusammenhang mit Corona gibt es folgende Info:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article225864597/Interner-E-Mail-Verkehr-Innenministerium-spannte-Wissenschaftler-ein.html

    Offenbar hat das RKI im Auftrag des Innenministers eine besonders schlimme WorstCaseAnalyse veröffentlicht um Maßnahmen zu rechtfertigen.

    Das erklärt für mich einiges…

    Zum Beispiel, warum ich immer das Gefühl hatte, RKI sei inkompetent. Natürlich, wenn alle wissenschaftlichen Wissenschafler aussteigen.

    Oder warum die willkürlich gewählte Reproduktionszahl nie diskutiert wurde…

    [System]: Sepp quit channel COVID-19 Maßnahmen.
    [System]: Sepp joined channel Querdenken.

  10. Der Gulag ist ein systemrelevanter Bestandteil linker Ideologie. Ob physisch gebaut oder psychisch durchgesetzt. Cancel Culture ist der Gulag des Netz.

    • Warum so abfällig? Ihre Ausbildung ist ja leicht nachzulesen

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Reyhan_%C5%9Eahin

      Şahin studierte Linguistik und Germanistik[6] an der Universität Bremen und schloss ihr Studium 2005 mit dem Magister im Fach Linguistik ab.[7][8] Ihre Magisterarbeit mit dem Thema „Jugendsprache anhand der Darstellung der Jugendkultur Hip-Hop“ wurde in einer von ihrem Institutsleiter herausgegebenen Anthologie im Brockmeyer-Universitätsverlag veröffentlicht.

      Danach promovierte sie 2012 mit einer Dissertation über „Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs in Deutschland“[1] und leitete in dieser Zeit an der Universität Bremen als Lehrbeauftragte im Wintersemester 2007/2008[9] die Lehrveranstaltung „Einführung in die Kleidungssemiotik“. Für ihre Dissertation erhielt sie beim Deutschen Studienpreis 2013 einen zweiten Preis in der Fächergruppe Geistes- und Kulturwissenschaften.[10] Ihr Doktorvater war Wolfgang Wildgen.[11] Şahin war ab Juni 2012 Mitglied des Research Center for Media and Communication, und in diesem Rahmen bis Dezember 2013 Post-Doc-Stipendiatin der Nachwuchsinitiative der Universität Hamburg.[12]

  11. Sind mir persönlich zu viele Geschwätz- und Geisteswissenschaftler auf der Liste. Der wahre Widerstand sollte von den „Hard science“-Vertretern kommen. Nur so kann man die pseudowissenschaftlichen Genderspinner ausbremsen.

  12. In meinen Augen ist kaum etwas so wichtig wie ein solches Netzwerk von Wissenschaftlern. Immerhin haben auch Feminismus und er ganze Gender-Kram sich zu einem großen Teil über genau solche Netzwerke durchgesetzt.

  13. Vor einigen Monaten habe ich zufällig ein Buch in die Hände bekommen: How to Escape College.

    Zunächst dachte ich: dramatischer geht’s nicht, reißerischer geht’s nicht. How to escape college – how to escape office – how to escape bed.

    Doch als ich dann in dem Buch herumgelesen habe, konnte ist feststellen, dass es doch nicht so ganz blöd war: In Nordamerika werden die Arbeitsbedingungen an den Unies immer schlechter: nur noch etwa 25% der Lehrkräfte haben „tenure“ – der Rest alles darunter nur mit befristeten Verträgen.

    Man hätte jetzt erwartet, dass der größte Teil der Studenten diesem traurigen Umstand Rechnung trägt und keine Laufbahn an der Uni anstrebt. Verblüffender Weise ist genau das Gegenteil der Fall: die meisten Studenten wollen später mal an der Uni arbeiten. (In Nordamerika.)

    Es besteht also eine sehr große Nachfrage nach Lehr-Jobs an den amerikanischen Unies, aber nur ein geringes Angebot. Was machen also die vielen vielen Bewerber, um sich den Entscheidungsträgern als zukünftige Professoren zu empfehlen? Nun, sie werden kreativ.

    Die meisten Bewerber weichen aus in politisch erwünschten Aktivismus – auf Deutsch: political correctness, identity politics, cancel culture, fridays for future.

    Und was machen dann jene wenigen Bewerber, die nach vielen vielen Zwischenstationen, nach vielen befristeten Assistenz- oder Dozenten-Jobs endlich ihre „tenure“ ergattert haben?

    Na, sie machen einfach weiter mit ihrem politisch erwünschten Aktivismus. Und lehren und prüfen viele Studenten, die ebenfalls eine Karriere an der Uni anstreben …

    Vermutlich ist das in Deutschland nicht so völlig anders.

  14. Beitrag der „Titanic“ zum Thema:

    Etwa 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben mit dem „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ eine Initiative gegen die „zunehmende Verengung von Fragestellungen, Themen und Argumenten“ in der Wissenschaft gegründet. „Cancel Culture und Political Correctness bedrohen zusehends unsere Arbeit“, moniert etwa Mitgründer Prof. Heiner Humdeutsch vom Paderborner Institut für Rassenlehre. Das Netzwerk fordert „freiheitliche Forschung und Lehre“, die „unabhängig davon stattfinden kann, ob der aktuelle Zeitgeist in Karlsruhe eine Idee nun für ‚verfassungswidrig‘ hält, sie gegen ein von linksradikalen Twitter-Nutzern ersponnenes ‚Menschenrecht‘ verstößt oder eine These auf die Arbeit Josef Mengeles zurückgreift“. Auch die Astrologin Dr. Petra Quecksilber zählt zu den Unterstützerinnen: „Wenn das so weitergeht, ist Wissenschaft irgendwann nur noch auf der Basis von Fakten möglich. Ressentiments und persönliche Befindlichkeiten werden so aus dem Diskurs verdrängt. Dagegen will ich mich wehren“, schluchzt die 57-Jährige. Weniger emotional erklärt der Jurist Prof. Dr. Dr. Jörg Schanze seine Mitgliedschaft: „Ich bin einfach nur ein Nazi.“
    https://www.titanic-magazin.de/news/netzwerk-wissenschaftsfreiheit-gegruendet-11847/

    Das ist halt der aktuelle Zustand von Humor und Satire in Deutschland…

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