„365 Tage“ – der nächste „Fifty Shades of Grey“ Clone-Roman

Ein neure BDSM Roman einer polnischen Autorin hat sich enorm gut verkauft und wurde auch schon von Netflix verfilmt und lief dort sehr erfolgreich:

Ich nehme die Zusammenfassung mal aus der Darstellung in der Wikipedia zu dem Film:

Während eines Treffen zwischen der Familie Torricelli, Teil der Cosa Nostra, und Schwarzmarkthändlern sieht Massimo Torricelli eine schöne Frau am Strand. Bei dem Treffen wird sein Vater, Kopf der Familie, erschossen und Massimo schwer verletzt.

Fünf Jahre später ist Massimo durch den Tod seines Vaters zum skrupellosen und gewalttätigen Mafiaboss aufgestiegen. Währenddessen wird Laura in Warschau von ihrem Freund Martin abgewiesen, als sie Sex mit ihm will. Sie fühlt sich nicht glücklich in der Beziehung. Dennoch feiert sie ihren 29. Geburtstag mit ihrem Freund und ihrer besten Freundin Olga in Italien. Nachdem Martin Laura nicht zu einem Ausflug mitnimmt, macht sie einen Spaziergang und läuft in Massimos Arme. Massimo erkennt Laura als die Frau, die er vor fünf Jahren am Strand gesehen hat, und lässt sie entführen.

In seiner Villa erklärt er ihr, dass er, als er verletzt war, nur an sie denken konnte. Nachdem er fünf Jahre nach Laura gesucht hatte, erkannte er Laura am Flughafen in Italien. Massimo erklärt ihr, dass er sie brauche und sie 365 Tage Zeit habe, sich in ihn zu verlieben. Sollte sie dies schaffen, winke ihr ein Leben in Luxus. Als Laura versucht zu entkommen, zeigt Massimo ihr Fotos von Martin, wie dieser fremdgeht. Massimo erklärt Laura, dass in ihrem Namen ein Abschiedsbrief an Martin gesendet wurde. Daraufhin versucht Massimo Laura zu beruhigen, indem er ihr sagt, dass er sie nicht ohne ihre Zustimmung anfasse, während er ihre Arme festhält. Laura resigniert und versucht nicht mehr zu fliehen.

Mit der Zeit wird Laura, die rachsüchtig und wütend ist, immer provokanter. Sie zieht sich immer öfter sexy Unterwäsche und aufreizende Wäsche an. So gelingt es Laura immer mehr, persönliche Dinge über Massimo zu erfahren. In einem Hotel in Rom neckt sie ihn wieder. Laura wird daraufhin als Strafe von Massimo mit Handschellen an das Bett gefesselt. So ist sie gezwungen mit anzusehen, wie Massimo mit einer Frau Oralsex hat. Danach streicht Massimo Lauras Körper und es scheint, als ob Laura nachgäbe. Allerdings stoppt Massimo unvermittelt, löst sie von den Fesseln und befiehlt ihr, sich für den Club fertig zu machen.

Im Club beginnt Laura, mit einem rivalisierenden Mafioso zu flirten, woraufhin er Laura ohne ihr Einverständnis berührt. Die Situation zwischen Massimo, seinen Gefolgsleuten und dem rivalisierenden Mafioso eskaliert, während Laura aus dem Club herausgebracht wird. Am nächsten Morgen wacht Laura auf einer Yacht auf. Massimo und sein Partner Mario diskutieren über die letzte Nacht. Es wird klar, dass Massimo den Mann, mit dem Laura flirtete, in der Nacht erschossen hat und dadurch einen Mafiakrieg ausgelöst hat. Mario besteht darauf, dass Massimo Laura loswerden muss, um die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen. Massimo lehnt das aber strikt ab. Laura, die diese Diskussion mitbekommen hat, versucht sich bei Massimo zu entschuldigen. Dieser jedoch sieht die Schuld für den Zwischenfall bei ihr. Inmitten des Streits zwischen den beiden fällt Laura von der Yacht ins Wasser. Massimo springt hinterher, um sie zu retten. Als Laura aufwacht, offenbart Massimo ihr, dass er Angst hatte, Laura könnte sterben, er sie aber nicht verlieren möchte. Daraufhin haben die beiden Sex.

Massimo erlaubt Laura, nach Warschau zu reisen, um ihre Familie zu besuchen, und sagt, dass er ihr nach Warschau folgen werde, sobald er mit der Arbeit fertig sei. Während Laura in Warschau einige Tage auf Massimo wartet, blüht die Freundschaft zu Olga wieder auf, und die beiden Freundinnen gehen feiern. Laura trifft im Club Martin, der sich bei Laura entschuldigen, die Bilder erklären und Laura wieder für sich gewinnen möchte. Martin folgt Laura bis zu ihrer Wohnung. Allerdings wartet dort überraschend Massimo. Er befiehlt Martin zu gehen. Wütend darüber, dass sie länger als verabredet auf Massimo warten musste, ohrfeigt Laura Massimo.

Beim anschließenden Sex zieht Laura das T-Shirt von Massimo hoch und sieht Wunden, die Massimo vom Mafiakrieg davongetragen hat. Laura gesteht ihm, dass sie ihn liebe. Daraufhin macht Massimo Laura am nächsten Morgen einen Heiratsantrag, den sie akzeptiert, aber Massimo bittet, diesen vor ihren Eltern nicht zu erwähnen.

Zurück in Italien, informiert Mario Massimo über weitere Eskalationen des Mafiakrieges. Laura erwähnt, dass es ihr nicht gut gehe, verweigert aber einen Besuch beim Arzt. Die beiden diskutieren ihre baldige Hochzeit, zu der Lauras Eltern nicht eingeladen sind, um nicht herauszufinden, was Massimo macht. Massimo erlaubt aber, dass Olga als Lauras Brautjungfer zur Hochzeit kommen darf. Als Olga wegen der Hochzeit nach Italien kommt, gesteht Laura ihr, dass sie schwanger ist. Olga drängt Laura dazu, die Schwangerschaft Massimo zu offenbaren. Zeitgleich erfährt Mario von einem Informanten, dass die rivalisierende Mafia Laura töten möchte. Lauras Auto fährt in einen Tunnel, verlässt diesen aber nicht mehr. Mario eilt zu Massimo, kommt allerdings zu spät, da der Anruf von Massimo und Laura abgebrochen ist. Als Massimo die Auswirkungen realisiert, bricht er zusammen. Der Film endet mit einem Polizeiauto vor dem Tunnel.

Hier noch der Trailer:

Also mal wieder die sehr einfache Grundstory, die vielen „Frauenromanen“ zugrundeliegt:

Man mit hohem Status und einer gewissen Gefährlichkeit ist einer normalen Frau verfallen und sie muss für diese Liebe in irgendeiner Form leiden, auch wenn er selbst zwar bedrohlich ist, aber ihr nie etwas tun würde, was sie nicht will. Sie gibt sich seinen düsteren Trieben hin, die er ausleben muss, weil sie ihn so begehrt, aber gleichzeitig ist sie auch die einzige die ihn zum Teil kontrollieren kann. Sie werden glücklich (gut, hier stirbt sie, aber sie wären glücklich gewesen).

Das war schon bei Fifty Shades so, auch Twilight folgt diesem Schema, selbst „The Handmaids Tale“ folgt in gewisser Weise diesem Schema. 

Dazu aus einem anderen Beitrag:

Clement: Eine Prise Angst gehört zu dieser Art sexueller Vorstellung schon dazu. Man inszeniert sich schließlich eine spannungsvolle Geschichte. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass die Frau in ihrer Fantasie die Autorin und Regisseurin dessen ist, was geschieht. In ihrem Kopf kann sie den Mann wie eine Marionette führen und ihn gedanklich über sie herfallen lassen.

ZEITmagazin ONLINE: Den Mann gedanklich über mich herfallen zu lassen – worin besteht denn dabei der Reiz?

Clement: Es gibt eine interessante Theorie zu Vergewaltigungsfantasien, die besagt, dass es sich um verkappte Triumphfantasien handelt. Die Frau folgt mit der Inszenierung einem Unwiderstehlichkeitsparadigma: „Der will mich, weil ich so attraktiv bin.“ Er kann gar nicht anders!

ZEITmagazin ONLINE: Das ist ja mal eine ausgewachsene Allmachtsfantasie.

Clement: Absolut! Die Vorstellung „Ich bin so unwiderstehlich, dass der andere nur über mich herfallen kann“ ist grandios und macht es so erregend.

Und noch aus einem anderen Artikel:

According to Kanin, erotic rape fantasies contain low to moderate levels of fear with no realistic violence. In these fantasies, women typically are approached aggressively by a dominant and attractive male who is overcome with desire for her; she feels or expresses nonconsent and presents minimal resistance; he overpowers her and takes her sexually. Kanin made the interpretation that these were not true rape fantasies, that the described resistance amounted to a „token no,“ and he called these „seduction fantasies.“ Participants themselves characterized these as rape situations, however, and the self-character in these fantasies showed nonconsent. As no evidence was presented that the self-character’s nonconsent was insincere, the label of „seduction“ does not seem justified. Certainly, in actual rapes minimal resistance and female sexual arousal do sometimes occur (Duddle, 1991; Johnson, 1985), and their occurrence would not render the encounter a seduction rather than a rape.

 

26 Gedanken zu “„365 Tage“ – der nächste „Fifty Shades of Grey“ Clone-Roman

  1. „Währenddessen wird Laura in Warschau von ihrem Freund Martin abgewiesen, als sie Sex mit ihm will.“

    So einen Schmonz kann auch nur eine Frau schreiben…

      • Deine Aussage ergibt keinen rechten Sinn. Erstens muss die Frau es nicht (es sei denn man hat sich sozusagen vertraglich darauf geeinigt, dass man sie zwingen darf, wenn sie sich aus nicht schwerwiegenden Gründen verweigert (das kann man dann einfach BDSM nennen, auch wenn man sonst nichts damit am Hut hat^^)), zweitens würde keine Frau so dumm sein, es als Ausrede zu benutzen, weil der Mann dann bald weg wäre (oder aber, wenn sie kein Interesse an ihm hat, dann würde sie schon eher gehen), und drittens: wer würde denn ein Leben lang mit so einer Frau zusammenbleiben, die einem den Sex vorenthält?

  2. Bei der Debatte über diesen Film fällt auch wieder auf, dass feministischer Einfluss den Menschen die Fähigkeit raubt zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden. Wenn man sich Kommentare unter Artikeln zu diesem Film vorliest taucht nämlich immer wieder z.B. das Argument auf: Ein abgesprochenes Rollenspiel ist etwas anderes als die Entführungsstory von diesem Film weil es eben auf Absprachen beruht und daher freiwillig ist.
    Mein Gegenargument: Der Vergleich mit dem Rollenspiel ist falsch. Korrekt wäre der Vergleich mit den Fantasien, die sich hinter solchen Rollenspielen verbergen. Denn in solchen Fantasien hat die Story von 365 days seinen eigentlichen Ursprung.
    Der Unterschied zwischen Fantasie und Realität ist in meinen Augen eigentlich ganz einfach: In der realen Welt muss man immer wieder viele verschiedene Bedürfnisse unter einen Hut bringen. In einer Fantasie kann man sich dagegen auf ein einzelnes Bedürfnis konzentrieren und dieses dadurch maßlos steigern.
    An einer solchen Unterscheidung zwischen Realität und Fantasie haben die aktuellen feministischen Strömungen aber kein Interesse, denn dadurch würde im Prinzip die komplette feministische Filmkritik in sich zusammenfallen. Daher sind sie gezwungen auch eine solche Frauenfantasie zu kritisieren da sie sonst Gefahr laufen ein Debattenfeld komplett zu verlieren.

  3. Eigentlich sind das ja so Trost-Phantasien für Frauen mangelnder Attraktivität. Die unscheinbare Plane-Jane (50 Shades) bzw. verblühende Ex-Schönheit (365) bringt denn formal super begehrenswerten Mann dazu ihr nachzulaufen wie der letzte Loser.

    Man stelle sich das mal umgekehrt vor: der dickliche und picklige Kevin, der gerade einen langweiligen Sachbearbeiter-Job geangelt hat, nimmt all seinen Mut zusammen um im Cafe seine Arbeitkollegin Annabell seine Liebe zu gestehen. Als sie ihm sagt, dass er ein ganz toller Freund ist, aber sie sich mehr mit ihm nicht vorstellen kann, bekommt das am Nachbartisch das superheiße Unterwäsche-Model Tatjana mit und ist hin und weg von der Reinheit seiner Gefühle. Sie küsst ihn spontan und nimmt ihn mit in ihr Loft, wo die beiden super heißen Sex haben. Später kommt noch Jasmin, die super heiße Unterwäsche-Modell Freundin von Annabell und die 3 haben noch mehr heißen Sex. Bis es plötzlich peng macht und der Strom ausfällt. Kevin nimm all seinen Mut und seine Handy-Taschenlampe zusammen und verlässt das Bett, wo Tatjana und Jasmin währenddessen im Dunklen ohne ihn weitermachen. Kevin findet schließlich den Sicherungskasten und es gelingt ihm die Hauptsicherung wieder reinzudrücken – das Licht geht an! Tatjana und Jasmin feiern darauf hin ihren maskulinen Retter und es gibt noch mehr heißen Sex…

    Im Prinzip ist gegen solche Geschichten ja nichts einzuwenden. Man bzw. Frau sollte nur halt nicht auf die Idee kommen zu glauben, das wirkliche Leben sei so wie diese Porno-Realität.

  4. Es gibt kein Patriarchat. Das Patriarchat ist eine fiktionale Ausgeburt weiblicher erotischer Pantasien. So wie die Rape Culture.
    Es macht sie umso geiler, umso riskanter und gefährlicher der Sex für den Mann ist, umso größer das Risiko, das er für sie eingeht – oder umso größer die Summe, die er bezahlt. So definieren sie ihre Wertigkeit in ihrem Narzissmus.
    Durch Verbote, Apps, Schutzräume und generelle öffentliche Ächtung männlicher Sexualität erhöhen sie die Gefahr für den Mann. Dessen Risiko bringt sie immer mehr zur Klimax.

    Blöd nur, wenn der Plan lediglich bei einer von Hundert aufgeht. Die anderen müssen dann solche Bücher lesen – oder engagieren sich bei SPD und Grünen.

    • So definieren sie ihre Wertigkeit in ihrem Narzissmus.

      Allein schon diese Aussage, so sie denn wahr ist:
      Die Frau folgt mit der Inszenierung einem Unwiderstehlichkeitsparadigma: „Der will mich, weil ich so attraktiv bin.“ Er kann gar nicht anders!
      zeugt ja von einem großen Narzissmus. Ich bin so toll, dass der Mann über mich herfallen muss. Und von solchen Exemplaren, die vor Selbstüberschätzung und Egozentrismus nur so strotzen, gibt es ja heutzutage nicht wenige. Es wird also weniger eine erotische Fantasie bedient, sondern ein narzisstisches Allmachtsgefühl.

      • „weniger eine erotische Fantasie bedient, sondern ein narzisstisches Allmachtsgefühl“

        Vermutlich geht das Hand in Hand. Ich glaube Matze postete hier mal eine Statistik von PornHub, in der die Vorlieben weiblicher und männlicher Nutzer dargestellt waren. Da war ich wirklich verblüfft, dass die öffentliche Darstellung von Frauen als hilflose Rehkitze, die vielleicht mal verschämt an Blümchensex denken, so krass von der Realität abweicht. Denn die bei Frauen beliebtesten Pornos waren die mit den Themen Unterwerfung/Dominanz und Gewalt. Dass das nicht nur ein paar durchgeknallte Zofen sind, ist wiederum dadurch belegt, dass Bestseller wie Fifty Shades oder der hier beschriebene fast nur von Frauen konsumiert werden.

        Daraus schließe ich, dass Gewaltphantasien bei sehr vielen Frauen mit Erotik gekoppelt sind – und daraus resultiert dann gemäß weiblicher Bestimmungshoheit das Problem der männlichen Gewalt, der Rape Culture und all das andere männlich Böse.

        • Es liegt sicherlich auch daran, dass „sich einfach nehmen, was man möchte“ ein dominantes Alpha-Verhalten ist. Und darauf stehen die meisten Frauen nun mal, egal, was die Feministinnen ihnen eintrichtern wollen. Und ein Beta verhält sich nun mal nicht so.

    • „… – oder engagieren sich bei SPD und Grünen.“

      Da musste ich dann doch sehr lachen 😀
      Traurig aber wahr aber lustig (aus sicherer Entfernung).

  5. „Clement: Es gibt eine interessante Theorie zu Vergewaltigungsfantasien, die besagt, dass es sich um verkappte Triumphfantasien handelt. Die Frau folgt mit der Inszenierung einem Unwiderstehlichkeitsparadigma: „Der will mich, weil ich so attraktiv bin.“ Er kann gar nicht anders!

    ZEITmagazin ONLINE: Das ist ja mal eine ausgewachsene Allmachtsfantasie.“

    Allmachtsfantasie – ausgelebt nennt sich das dann Feminismus.

    Ständige Vorwürfe über Fehlverhalten (manspreading https://www.nordbayern.de/kultur/manspreading-haben-wir-denn-keine-anderen-probleme-1.10804191 „Viele Frauen kennen das: Sie sitzen in der U-Bahn oder im Bus, die Beine eng beisammen oder übereinander geschlagen. Das männliche Gegenüber fläzt sich hin, macht die Beine breit und nimmt mehr Platz ein als nötig.“ wunderbares Framing zum Einstieg , mansplaining https://www.zeit.de/kultur/2016-05/mansplaining-gender-sexismus-gleichberechtigung-linguistik?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F „Der Begriff Mansplaining verbreitet sich so schnell, als hätte die Welt nur auf ihn gewartet. Dank ihm ist das Maskuline nicht mehr automatisch der Normalfall.“ die ZEIT als feministisches Propagandapostille macht hier die beste Figur) strafen Männer permanent ab und zwingen sie in eine Demutshaltung. Dazu kommt die pathologische Angst das gesellschaftliche Leben zu verlieren: Vorwurf der Übergriffigkeit, Vergewaltigung oder häuslicher Gewalt – damit kann frau jederzeit Männer sozial vernichten, in die Armut treiben oder zum Suizid bringen. Feminismus, die gelebte SM Fantasie verbitterter Frauen. Wer als Frau diesem erlesenen Kreis nicht angehört, ist in deren Augen Opfer des Patriarchats. OMG, das hört sich an wie eine Verschwörungstheorie. Wir (die Opfer feministischer Allmachtsfantasie) schauen uns um und erkennen: es IST eine Verschwörungstheorie. Denn je mehr über Verschwörungstheorien in den Medien (z.B. im Zusammenhang mit Trump) berichtet wird (Aufmärsche, Symbole, Theorien), je bewusster muss jedem werden, dass Gendersprache, Patriarchat, Pussymärsche, Blockierung neuer Gesetze zum Wechselmodell im Scheidungsrecht https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sabotiert-das-ministerium-eine-studie-zum-kindeswohl-17183089.html „Eine Studie soll klären, was nach einer Scheidung das Beste fürs Kind ist. Zahlreiche Hinweise legen nahe, dass das Familienministerium die Forschung sabotiert.“, uvm. nichts anderes als gelebte Allmachtsfantasien von vom Leben enttäuschter Frauen sind.

    Stoppt die feministische Ideologie, bevor sie euch endgültig vernichtet und wie in einem SM-Roman gefesselt und geknebelt am Boden liegend fickt. Wir sind in keinem Roman, wir stehen im realen Leben und können und behaupten.

  6. Warum brauchen Frauen das immer so kompliziert?

    Männerporno:

    Handwerker klingelt. Knapp bekleidete Frau öffnet. Handwerker kommt rein, sie bläst ihm einen und dann rammelt er sie durch. Sie stöhnt heftig und zum Abschied gibt es einen Klaps auf den Po. Ende
    In der Langversion gibt es noch Getränke. Varianten sind die Tochter, die mitmacht, oder die Freundin der Hausfrau…..

    Männer wissen, das hat nix mit der Realität zu tun, aber es geht schnell und unkompliziert. Ohne unnötigen Firlefanz.

    Ich nehme mal an, die Story in Schwulenpornos ist noch kürzer.

  7. Interessante Konstellation: Gefangen im goldenen Käfig, und dennoch die Macht, ein Menschenleben zu zerstören. Weltliche und soziale(?) Macht sind zwei unterschiedliche Dinge. Sollte in der politischen Diskussion über gegenwärtige und historische Zustände vielleicht auch mehr Beachtung finden.

    • Dass eine Frau im goldenen Käfig gefangen ist, halte ich für ein Gerücht. Sie begibt sich da rein mit dem Generalschlüssel in der Ritze. Sie unterwirft sich und labt sich an der Schuld des vorgeblichen Unterdrückers und derer, die sie da angeblich eingesperrt haben. Das so generierte Schuldgefühl bei ihrem Gegenüber sorgt dafür, dass sie Vorwürfe und Forderungen bis weit jenseits der Maßlosigkeit erheben kann.
      Und alle geben ihr, was immer sie will. Wenn einer nicht mehr will oder kann, dann zieht sie den Schlüssel aus der Ritze und sucht sich den nächsten Käfig.

      • Das bezog sich konkret auf diese Geschichte. Die Dame wird ja schließlich erstmal entführt. Und trotz des Entzuges der Freiheitsrechte dreht sich die Welt um sie. Ein kleiner Flirt kostet einen Menschen das Leben und löst einen Mafiakrieg aus. Große Macht für eine, die vorgeblich keine Macht hat.

  8. Da ich den Film vor einigen Monaten gesehen habe, weiß ich, dass die Wikipedia wichtige Filmteile einfach unterschlägt:

    Mehrfach und jedes Mal minutenlang geht die weibliche Hauptrolle auf Kosten ihres reichen Entführers ausgiebig shoppen, dialogfrei, voller Konsumfreude und im Hintergrund untermalt von Popmusik.

    Okay, das bringt die Handlung nicht voran, aber es ist offensichtlich ein wichtiger Bestandteil dieses Frauenpornos, sonst würde es nicht so zelebriert 🙂

    • Man lernt sehr viel aus solchen Romanen über die Frauenpsyche. Ich würde jedem Mann der Frauen verstehen will raten mal ein paar dieser Romane zu lesen. Die Muster wiederholen sich immer und immer wieder.
      Und da sag einer Pornos wären langweilig.

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