Gendergerechte Stadtplanung

Die SZ zu einem Vorstoß in München zur Gendergerechten Stadtplanung:

Auch wenn es zum Teil heftig umstritten ist: In der Sprache etabliert sich das sogenannte Gendern immer mehr. Viele Radiomoderatoren und -moderatorinnen zum Beispiel sprechen inzwischen eine geschlechtsneutrale Form aus, indem sie nach einer winzigen Sprechpause noch ein -innen an die Endung -er anhängen.

Viele benutzen beim Schreiben das Gendersternchen (Musiker*innen). Aus Studenten sind längst Studierende geworden – und in Stadtratsanträgen tauchen immer häufiger kurios klingende Formulierungen wie „Zufußgehende“ oder „Radfahrende“ auf, speziell in Anträgen der grün-roten Rathauskoalition.

Eben diese hat nun beantragt, auch die Verkehrsplanung gendergerecht zu gestalten. Die Verwaltung möge das Thema „Gender Planning“ im neuen Mobilitätsreferat in den Fokus stellen, heißt es in dem Antrag, der ein „Hearing“ im Mobilitätsausschuss zum Thema vorschlägt. Es gehe darum zu klären, „wie die Bedürfnisse aller Mobilitätsteilnehmer*innen berücksichtigt und spezifisch weibliche Bedürfnisse an Mobilität in der Infrastruktur umgesetzt werden können“. Zur Begründung heißt es unter anderem: „In der Vergangenheit orientierte sich die Verkehrsplanung oftmals an dem Stereotyp ,Mann im Dienstwagen auf dem Weg zur Arbeit‘. Entsprechend wurden Straßen, Parkplätze und Ampelphasen auf diese Art der Fortbewegung angepasst. Die heutigen Wegestrecken sind jedoch deutlich vielschichtiger.“

Das bescheuerte an solchen Plänen ist, dass sie gar nicht merken, wie stark sie mit Verallgemeinerungen nach dem Kriterium Geschlecht arbeiten, die vollkommen unnötig sind.

Denn natürlich fahren Männer und Frauen mit Wagen – ob Dienstwagen oder Privatwagen ist da relativ egal – zur Arbeit etc. Und natürlich sind auch Männer mit Kinderwagen unterwegs etc.

Merkwürdigerweise sind das dann gerade die, die sonst alle Geschlechterklischees ablehnen, sie dann aber vollauf bestätigen, wenn es um solche Sachen geht.

Eine „geschlechterneutrale Formulierung“ wäre hier ja unproblematisch möglich, klingt aber wahrscheinlich nicht so gut. Es ist eben besser zu sagen, dass man die Bedürfnisse von Frauen im Patriarchat mehr beachtet sehen will als anzuführen, dass man etwas gegen Leute hat, die mit dem Auto zur Arbeit fahren und alles mehr auf Fußgänger etc ausgerichtet werden soll.

Frauen machten viele Umwege, teilt Grünen-Stadträtin Sofie Langmeier dazu mit. „Sei es wegen der Kinder, wegen Eltern, die Unterstützung brauchen, weil sie für den Einkauf zuständig sind, weil sie mit dem Rad nicht an lauten Straßen entlang fahren wollen oder sich in manch dunklen Ecken unsicher fühlen.“ Julia Schmitt-Thiel (SPD) erklärt, Frauen seien viel öfter zu Fuß und mit Kindern unterwegs. „Und ältere wie junge Frauen haben andere Sicherheitsbedürfnisse im öffentlichen Raum.“

Auch unverständlich ist, warum man da Männer gegen Frauen ausspielen muss. Das der Mann zur Arbeit kommt ist ja nun einmal auch wichtig und diesem auch nicht vorzuwerfen. Und auch Männer haben nichts gegen Sicherheit und mehr Licht des Nachts

Welcher Mann mag schon sicherere Parks oder breite Radwege?

Die Reaktion der CSU als Oppositionspartei auf den grün-roten Antrag fällt indessen vernichtend aus. Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, teilt auf Nachfrage mit: „Der Antrag ist völlig aus der Zeit gefallen. Männer fahren Dienstwagen und Frauen erziehen die Kinder – das sind Stereotype, die zum Glück längst überholt sind. SPD und Grüne zementieren hier uralte Rollenbilder“, so Pretzl. Natürlich müsse bei der Verkehrswende an alle Verkehrsteilnehmer gedacht werden, dies sei längst Konsens im Stadtrat. Sein Befund: „Ein Hearing zu diesem Thema ist überflüssig. Sehr viele Bürger haben derzeit ganz andere Sorgen als die Frage nach gendergerechten Ampelphasen.“ Die Bild-Zeitung schrieb derweil von „Gender-Gaga“.

Eine durchaus gute Antwort. Die Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer ermitteln und dann schauen, wie man sie vereinbaren kann und nicht einfach die vermeintlichen Wünsche eines Geschlechts höher ansetzen.

Tatsächlich klingt „gendergerechte Verkehrsplanung“ zunächst seltsam. Doch mit dem Thema beschäftigen sich Studien zum Teil schon seit Jahrzehnten, stets mit dem Ergebnis, dass Frauen sich in der Stadt anders fortbewegen als Männer. Zum Beispiel Wien geht bei seiner „geschlechtssensiblen Verkehrsplanung“ den genannten Fragen nach. Im Ergebnis entstanden dort in verschiedenen Bezirken unter anderem breitere Fußwege, neu gestaltete Plätze mit mehr Aufenthaltsqualität und neue Radwege.

„Plätze mit mehr Aufenthaltsqualität“. Klar, brauchen die Männer ja nicht. Die sind ja im Büro.

32 Gedanken zu “Gendergerechte Stadtplanung

  1. Es ist Feministen nicht möglich, einen Vorschlag zu machen, ohne den Mann als Antagonisten aufzubauen. Die neue gendergerechte Welt ist nur dann fair, wenn es gegen Männer geht. Aber Feminismus ist auch gut für Männer!

    • Ich glaube bei einigen gibt es in der Denke keinen Unterschied mehr zwischen „Frauen helfen“ und „Männer diskriminieren/schlecht machen“. Schau die Semikolon an, die immer gleich bestrafen will – natürlich nur Männer, Frauen müssen ermutigt werden. Ultimatives Nullsummenspiel: Wenn man es für Männer schlechter macht, wird es irgendwo für Frauen besser.

  2. Der Knüller ist natürlich folgender Satz:

    „Und ältere wie junge Frauen haben andere Sicherheitsbedürfnisse im öffentlichen Raum.“

    Rein objektiv betrachtet, sind Frauen im öffentlichen Raum um ein Vielfaches weniger von Gewalt betroffen als Männer. Die grösste Gefahr für Frauen lauert bei Gewalt nicht im öffentlichen Raum, sondern im eigenen Haus.
    Rein objektiv hätten Männer also ein viel grösseres Sicherheitsbedürfnis im öffentlichen Raum als Frauen.
    Da sieht man nur, dass identitätspolitische Politik bzw. partikularistische Politik wieder mal zu einem Tunnelblick führt.

  3. Haben die auch breitere Parkplätze und eine hop off Spur an den Schulen für die Münchner SUV Muttis gefordert?
    Das SUV ist zwar auch ein Dienstwagen, aber vermutlich seiner in dem sie ihre sinnentleerte Existenz fristet, während er mit dem Bus zur Arbeit fährt und sie ein oder mehrere „Kunstprojekte“ durchführt und die Brut bespaßt.

  4. Die Münchner SPD- und Grünenfraktion sind ein Beispiel für das polarisierte Abgleiten der Mitte-Links Parteien aus der Mitte heraus. Die Münchner Mietpolitik ist ein anderes Beispiel für den Verlust an Realitätssinn.

    Als Dienstwagenfahrer in München und Umgebung kann ich nur sagen, dass die Fahrt mit dem Auto mir täglich 45 Minuten im Vergleich mit dem ÖPNV spart. Meiner Frau spart das Auto sogar fast 2 Stunden pro Tag.

    Anstatt so eine Bullshitpolitik zu machen sollten sich diese Fraktionen lieber darum kümmern, dass bezahlbare Kinderbetreuung zur Verfügung steht. Familien ziehen hier ins Umland, weil allein durch die Kindergartenkosten für 2 Kinder 1.000.-€ Netto pro Monat eingespart werden können.

    Währenddessen gibt es einen Mieterhöhungsstop im kommunalen Wohnungsbau, der Neubauten dieser Unternehmen verhindert und Anwälten und Beamten, die irgendwann mal so eine Wohnung ergattert haben, auf Kosten aller Anderen eine Festschreibung ihres ohnehin niedrigen Mietzinses erlaubt.

    SPD und Grüne, am Leben vorbei, aber ideologisch rein.

  5. Als ich die Überschrift zuerst gelesen habe, fragte ich mich, was die jetzt schon wieder wollen.
    * Zusätzlich zu Ampelmännchen und Ampelweibchen auch noch Ampeldiverschen?
    * Geschlechterseparierte Straßen und Wohnviertel?
    * Rosa Verkehrschilder für Frauen, hellblaue für Männer und $nochZuFindendePastellfarbige für Diverse?
    * ..

    Wenn es tatsächlich darum geht, Belange von Fußgängern stärker zu berücksichtigen (was ich absolut unterstütze!), warum sagt man das dann nicht einfach so?
    Warum macht man ein Geschlechterthema daraus, das nur wieder auf Spaltung und Hetze gegeneinander hinausläuft?

  6. Boah allein schon wenn ich die ersten beiden Absätze lese, kriege ich das Kotzen.

    und in Stadtratsanträgen tauchen immer häufiger kurios klingende Formulierungen wie „Zufußgehende“ oder „Radfahrende“ auf, speziell in Anträgen der grün-roten Rathauskoalition.

    Und dass die kurios klingen und nur aus der grün-roten Ecke kommen, ist natürlich kein Anlass zum Nachdenken.

    Frauen machten viele Umwege, teilt Grünen-Stadträtin Sofie Langmeier dazu mit. „Sei es wegen der Kinder, wegen Eltern, die Unterstützung brauchen, weil sie für den Einkauf zuständig sind, weil sie mit dem Rad nicht an lauten Straßen entlang fahren wollen oder sich in manch dunklen Ecken unsicher fühlen.“

    Gibt es irgendeine belastbare Studie zu dieser Behauptung? Wahrscheinlich nicht.

    • „Und dass die kurios klingen und nur aus der grün-roten Ecke kommen, ist natürlich kein Anlass zum Nachdenken.“

      Dieser Blödsinn klingt vor allem deshalb kurios, weil er sprachlich schlicht falsch ist. Ein Radfahrer, der sein Fahrrad über einen Zebrastreifen schiebt, bleibt immer noch ein Radfahrer, ist aber gewiss kein Radfahrender.

      Mal ganz davon ab, dass diese Monstrositäten von Wortschöpfungen die reinsten Zungenbrecher sind, spätestens wenn man sie in Kombination mit anderen Wörtern verwenden soll. Zufußgehendenüberweg? Zufußgehendenampel? Und was soll diese ganze Sprachvergewaltigung bringen? Dass sich irgendwelche Femitrullas nicht mehr ständig beleidigt fühlen müssen? Wacht auf! Wenn ihr diesen Flachpfeifen diesen Gefallen tut, ziehen sie doch einfach nur weiter und suchen sich das nächste, von was sie sich beleidigt fühlen können.

      „Gibt es irgendeine belastbare Studie zu dieser Behauptung? Wahrscheinlich nicht.“

      Dafür einen Nachweis zu verlangen, wäre Frauenhass in seiner reinsten Form. Eine Frau von den Grünen, also mit Sicherheit feministisch stramm durchideologisiert, fühlt dass Frauen so fühlen, also ist das Problem real. Basta und mit Fuß aufstampf!!!

      • Das Problem ist meines Erachtens, dass es ja durchaus eine ganze Menge Studien gibt. Die Gender Studies quellen ja über davon.
        Lediglich das „belastbar“ ist frauenfeindlich.
        „Eine holländische Vordiplomandin, die drei ihrer Komilitoninnen fragt:’Siehst du das auch so?‘ ist keine Wissenschaft.“

        DAS ist echte Frauenfeindlichkeit unter Zuhilfenahme patriarchalen Rotzes.

      • „Ein Radfahrer, der sein Fahrrad über einen Zebrastreifen schiebt, bleibt immer noch ein Radfahrer, ist aber gewiss kein Radfahrender.“

        Da möchte ich widersprechen, ein Radfahrender der sein Fahrrad über einen Fußgängerüberweg schiebt (vielleicht auch Fußgänger_innen_und_außen_überweg, aber mit Zebras hat das nichts zu tun) wird dadurch mMn zu einem Zufußgehenden der einen sperrigen Gegenstand schiebt. Der Unterschied ist, das dadurch die Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn zu Zuwartenhabenden werden, während sie ansonsten noch Ungestörtweiterfahrenkönnende bleiben.

      • Danke, der Artikel ist köstlich.

        „SUV sind groß und kräftig, vermitteln ein Gefühl von Stärke und Sicherheit – und erfreuen sich deshalb speziell bei Frauen großer Beliebtheit.“

        Ich hasse die Dinger schon seit langem. In Deutschland haben alle viel zu große Autos, und der einzige Vorteil von SUVs ist ja wohl, dass man sich beim Einsteigen nicht bücken muss. Also wer eine künstliche Hüfte hat, der möge einen fahren, ansonsten sollte man die in Großstädten verbieten.

        • „SUV sind groß und kräftig, vermitteln ein Gefühl von Stärke und Sicherheit – und erfreuen sich deshalb speziell bei Frauen großer Beliebtheit.“

          Richtige Männer sind groß und kräftig, vermitteln ein Gefühl von Stärke und Sicherheit – und erfreuen sich deshalb speziell bei Frauen großer Beliebtheit.

          Erkenne die Parallelen 😀

          • Richtige Männer mögen offenbar kleine und zierliche Frauen.
            Daher meine Vorliebe für ganz kleine und flache Autos 🙂 und zicken können die auch. Ich liebe meine kleine Diva, aber bitte nur aus Blech…..

          • „In Deutschland haben alle viel zu große Autos(…)“ Im Vergleich zu wem – Japan? Andernorts sind XXL Boliden noch beliebter, und das beschränkt sich nicht nur auf die USA.

            Die nach wie vor beste SUV-Parodie: https://youtu.be/PI_Jl5WFQkA

          • Man, was bist du toxisch…

            Die dunkle Seite der Macht aka Patriarchat ist nun mal sehr viel aufregender 🙂

    • Das Problem dabei ist, dass Männer auch kräftig in dieser Politik mitmischen.
      Und sei es nur, um politisch korrekt, woke oder sonst irgendwas zu sein und/oder sich vielleicht die Chance auf einen Schuss sichern wollen.

  7. Solange es einen relativ grossen Bevölkerungsanteil gibt, der eine grosse Affinität zu den Gender- und Ökofaschisten zeigt, wird sich nichts ändern. Was mir in den letzten Jahren immer klarer wird, ist die Tatsache, der der Deutsche immer ein „Untertan“ gewesen ist. Das hat der Staudte einleuchtend dargestellt. Der Untertan braucht jemanden, der ihm sagt, wo es langgeht, was er zu tun hat, was er zu denken hat. Wenn das alles noch moralisch verbrämt wird und ein wenig nach Weltrettung riecht – inzw. auch mit einem kräftigen Schuldkomplex versehen – dann frisst er alles, vom grössten Blödsinn bis zum grössten Verbrechen. An den Linksrotgrünen ist das wunderbar zu beobachten. Wer diese Leute wählt, ist nur einen Schritt von einer autoritären Regierung entfernt.

    • Der Untertan braucht jemanden, der ihm sagt, wo es langgeht, was er zu tun hat, was er zu denken hat.

      Ich musste auch schon oft an Diederich Heßling denken, den Protagonisten aus Manns Roman, wenn ich so manche Äußerungen von rot-grünen Politikern oder Anhängern höre. Da wird selbst der größte Blödsinn übernommen und mit Inbrunst zur Schau gestellt, Hauptdache Haltung zeigen, obrigkeitshörig bis ins Mark sein und sich an den Rockzipfel der Macht klammern.

  8. Na mal sehen, wann die fordern, daß die „Müllentsorgenden“ oder „Handwerkenden“ demnächst mit dem Lastenfahrrad unterwegs sind. Oder die „Paketzustellenden“.
    .
    BTW – ich war noch nicht oft in München. Aber beim letzten Mal vor 2 Jahren hatte ich eher so den Eindruck, daß SUV ein weibliches Privileg sind. Kann natürlich täuschen, weil die SUV fahrenden Männer schon arbeiten waren und tagsüber nur die armen unterdrückten Frauen in ihren Wohlstandspanzern draußen rumgefahren sind um die lebensnotwendigen Besorgungen bei Prada und Co. zu machen.

  9. Klasse. Jetzt spitzen die Feministen ihre Stifte und überlegen sich Pläne, die dann männliche Straßenbauer zurechtpflastern sollen. Aber was sollen die konkret bauen?
    Frau A fährt nicht so gerne an lauten Straßen entlang, Frau B ist die Unterführung zu unbelebt, macht ihr Angst. Frau C muss am Bordstein den Kinderwagen hochhebeln. Frau D bekommt eine grenzwertige Mental Load, wenn die Fußgängerampel auf Rot springt, während sie noch nicht ganz drüben ist. Wieso sollte sie überhaupt beim Rübergehen direkt von A nach B gehen? Soll sie echt auf das Verfassen einer SMS auf dem Zebrastreifen verzichten müssen, nur weil Chauffeure in dunklen Audis mit Patriarchen an Bord irgendwo hin wollen?

    Was ist das überhaupt für eine schwachsinnige Argumentation: „Zulange wurde fast ausschließlich für Menschen geplant, die einfach nur von A nach B wollen – und das sind überwiegend Männer!“ Wenn eine Frau auf dem Weg zu ihrem Nagelstudio noch eine Cafe Latte holen möchte, dann geht sie von Zuhause (A) zum Coffeeshop (B). Dann holt sie sich einen Kaffee und geht vom Coffeeshop (A) zum Nagelstudio (B). Die Behauptung, die würden das nicht machen, sondern unkoordiniert durch die Gegend irren, ist doch zutiefst frauenfeindlich.

    Richtig hart trifft es die SPD-Frauen. In der Pressemitteilung sieht man eine Stadträtin, die ohne Helm auf vereisten Straßen ihr Fahrrad offenbar schieben muss. Vielleicht hat sie sich auch auf dem Weg von A nach B verirrt.

    https://spd-rathausmuenchen.de/news/gendergerecht-planen-eine-verkehrswende-fuer-alle/

  10. Danisch hat in dieser Beziehung recht:
    Solche Ideen und Massnahmen dienen nicht zur Erhöhung der Lebensqualität, sondern werden nur für das woke Rudel gemacht.
    Reporter schreiben nicht für Leser, sondern für andere (woke) Reporter, um sich selbst zu bestätigen und dem Rudel anzugehören. Aus der „Genderforschung“ kommt nix vernünftiges, weil die auch nur für Ihresgleichen veröffentlichen. Der Irrsinn dreht sich im Kreis und sucht seine Bestätigung im Rudel.
    Tribalismus 2.0.

  11. Gehörn Fahrradpiktogramme auf Radwegen auch zur Verkehrsplanung? Wahrscheinlich. Wollte grade schreiben, daß es ja 2019 in Hannover schon losging, aber gedacht wurde es schon viel früher.

    „Hintergrund ist noch immer eine Entscheidung aus dem Jahr 1992. Die damalige Frauenbeauftragte Ursula Müller hatte durchgesetzt, dass die Stange fällt.
    (…)
    Sogar Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert machte sich lustig darüber, was in Hannover so alles wichtig ist. Und wohl auch wichtig bleibt.“

    https://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Darum-sind-keine-Herrenraeder-auf-Hannovers-Strassen

    Kann mich nicht erinnern, daß es 2019 noch ein MS- Medium gewagt hätte, sich über diesen Hirnriss lustig zu machen.

  12. Irgendwie stelle ich die Resultate einer derartigen Stadtplanung (denkt dabei einer bzw. eine bzw. einx an die Diversen?) schon wenig später als Thema unter „Der reale Irrsinn“ auf Extra 3 vor. Natürlich mit deutlich abgemildertem Spott, handelt es sich hierbei doch um ein Werk „der Guten für die Gute Sache“. Was daran gut sein soll, entschließt sich mir jedoch nicht…

  13. Der ganze Kram fußt doch wieder nur auf dem ewig gleichen Märchen von der Frau als dem besseren Menschen. Natürlich bewegen sich nur Frauen in der Stadt mit dem Fahrrad oder zu Fuß und nur Frauen kümmern sich um Kinder und alte Menschen.

    Der einzig wirklich valide Punkt ist die ansprechendere Gestaltung von Plätzen und Parks. Denn hauptsächlich Frauen haben tagsüber Zeit zum rumsitzen. Die Männer müssen schließlich arbeiten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.