Selbermach Samstag 325 (30.01.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

240 Gedanken zu “Selbermach Samstag 325 (30.01.2021)

      • Für die Mitleser:

        Es handelt sich hierbei um statistischen Bullshit. 2017/18 war die tödlichste Grippesaison seit 30 Jahren, das scheint aber komischerweise überhaupt nicht in dieser sog. „Analyse“ auf. Kann man vergessen.

        Aber was will man von einem Freikirche-Laienprediger und Virenleugner auch erwarten. Dass er nebenbei für die Querdenker Kinder instrumentalisiert passt da gut ins Bild. Antisemitismus ist ihm auch nicht fremd, und seine eigene Freikirche distanziert sich in aller Entschiedenheit und hat ihn mit einem Auftrittsverbot belegt. Ein Mordskerl. Hat bestimmt alles Hand und Fuß was er da in seiner „Analyse“ zusammenfabuliert.

          • Für anorak das Argument nochmal, der versteht manches erst beim wiederholten lesen, und manches bekanntlich gar nicht.

            Es handelt sich hierbei um statistischen Bullshit. 2017/18 war die tödlichste Grippesaison seit 30 Jahren, das scheint aber komischerweise überhaupt nicht in dieser sog. „Analyse“ auf. Kann man vergessen.

          • @mika:

            Das Video behauptet, Corona wäre überhaupt kein Problem weil die Sterbezahlen für 2020 lt. einer eigenen Berechnung (Gesamtäquivalent) von den Vorjahren übertroffen werden. 2019 und 2020 wären demnach auf dem letzten und vorletzten Platz, wenn man die Jahre 2012-2020 nach „Gefährlichkeit“ (lt. eigener Berechnung) ordnet, 2020 also das am zweit wenigsten gefährliche Jahr.

            Die Methodik ist Bullshit, weil wir wissen dass die schwere Grippesaison 2017/2018 die tödlichste seit 30 Jahren war – dieser Fakt aber in der Analyse überhaupt nicht aufscheint. Für 2017 und 2018 ergibt die Analyse im Video business as usual ohne irgendwelche Auffälligkeiten, die Jahre sind im „Mittelfeld“ auf Platz 4 und 5 der „Gefährlichkeit“ (1 ist das „gefährlichste“). Wenn eine außergewöhnlich schwere Grippesaison in der Analyse überhaupt nicht widergespiegelt wird, dann ist die Analyse für die Tonne. Sie ist dann insbesondere völlig untauglich, um irgend etwas über die Gefährlichkeit von Corona auszusagen.

          • Danke.

            Also meine Zahlen vom St. Bundesamt geben eine leichte Übersterblichkeit in 2020 her. Für das Gesamtjahr nicht dramatisch.
            Aber: im Dezember gab es eine sehr deutliche Übersterblichkeit und wenn dieser Trend anhält, dann haben wir ein Problem. Und es sieht so aus, als bliebe diese Übersterblichkeit im Jan2021 erhalten.
            Dafür sparen wir uns diesen Winter die normale Grippe, was darauf hindeutet, Maske und Abstand hilft gegen normale Viren, aber nicht gegen Covid. Irgendwer pennt da. Wie verbreitet sich Covid? Ich hätte da gerne mal richtige Daten…..

          • „Wenn eine außergewöhnlich schwere Grippesaison in der Analyse überhaupt nicht widergespiegelt wird, dann ist die Analyse für die Tonne.“

            Nein.

            Zunächst einmal ist festzuhalten, dass in der außergewöhnlich schweren Grippesaison 2018 mit 25.000 Grippetoten bei 952.000 Toten insgesamt nur 2,6% aller Todesfälle auf Grippe zurückzuführen waren. Von diesen 2,6% wäre ein (nicht zu beziffernder) Anteil in diesem Jahr sowieso gestorben. Was würdest Du denn erwarten zu sehen, wenn eine Krankheit nicht einmal so viele Leute zusätzlich dahinrafft, wie der alljährlichen statistischen Schwankung entspricht? Von 2012 bis 2019 starben 1,08% bis 1,15% der Gesamtbevölkerung, Ausschläge bis hin zu +- 3% sind also normal.

            Dir passt nur mal wieder das Ergebnis nicht. Weder die Grippe 2018 noch Corona 2020 haben zu einer nennenswerten Übersterblichkeit geführt.

            Wenn Du die Erkenntnisse aus der Statistik angreifen möchtest, gäbe es sinnvollere Anhaltspunkte als „Bullshit“ zu behaupten. Deutschland ist vergleichsweise glimpflich durch das letzte Jahr gekommen. Die Zahlen für z.B. Italien, GB, USA, Brasilien zu vergleichen wäre spannend. Wobei man dann bald bei der Frage nach den Ursachen für die Unterschiede – wenn es in diesen Ländern anders aussieht – anlangen würde. Hat D einfach Glück gehabt? Ist unser Gesundheitssystem besser? Haben die Lockdowns etwas gebracht? Gab es Tote wegen, nicht trotz, eines Lockdowns?

            Spannend wäre auch, warum es neulich in den Nachrichten hieß, das Statistische Bundesamt habe bei der Veröffentlichung seiner Zahlen angegeben, es seien 2020 3%(? habe die Zahl nicht genau im Kopf) mehr Menschen gestorben, als zu erwarten gewesen wäre. Wie passt das zu der Analyse im Video? Ich hatte bisher noch nicht die Muße, dem auf den Grund zu gehen.

            Aber nein, stattdessen gehst du ad hominem. Der Wikipedia-Artikel über Samuel Eckert ist erkennbar ein Hitpiece. Ich habe keine Ahnung, ob der Mann ein Saukerl ist, aber selbst wenn, was täte es? Inwiefern widerlegt das irgendeines seiner Argumente?

            Mann, Mann, @pingpong, leg endlich mal wieder Deine Schützengrabenmentalität ab.

          • @pingpong Ich beziehe mich auf deine „Argumente“ der Autor sei angeblich Antisemit und irgendjemand distanziere sich von ihm. Das SIND keine Argumente, weil es das was er sagt nicht widerlegt. Wer sowas ernstlich in einer Diskussion auch nur erwähnt, hat keine Ahnung wie man diskutiert.

          • @mika:

            Die eigentliche Frage ist doch: Wie gefährlich ist das Ding? Denn daran entscheidet sich u.a. welche Maßnahmen man ergreifen will. Mir scheint an dieser Frage scheiden sich die Geister.

            Mein Zugang ist: Die Mortalität ist ein Parameter der eine Rolle bei der Beantwortung der Frage spielt, ist aber nicht der alleine bestimmende. Eine Pandemie ist etwas anderes als ein Zugunglück, ein Autounfall oder ein Herzinfarkt. Bei letzteren Phänomenen ist Gefährlichkeit ~ Mortalitätsrisiko, eine Pandemie hingegen ist ein komplexes Geschehen, bei dem durch Verkettungen von Umständen plötzlich sehr große, anfangs noch nicht absehbare, Gefahren und Probleme auftreten können. Das ist eine bestimmende Eigenschaft komplexer Systeme: Effekte höherer Ordnung spielen eine wesentliche Rolle.

            Der Versuch, das Phänomen einzig anhand des Parameters „Übersterblichkeit“ zu analysieren ist m.E. ein Irrweg. Wir sehen auf der ganzen Welt, dass die negativen Effekte der Pandemie viel größer als die reinen Todeszahlen sind. crumar hatte hier etwas dazu geschreiben, ich sehe das sehr ähnlich. renton schreibt weiter unten von der „außergewöhnlich schweren Grippesaison 2018“, um im nächsten Satz seine eigenen Aussage zu konterkarieren indem er blauäugig feststellt dass die Gesamtzahl der Todesfälle durch diese außergewöhnlich schweren Grippesaison völlig innerhalb der statistischen Schwankungsbreite liegt. Was soll es denn jetzt sein, normales Geschehen innerhalb der zu erwartenden Schwankungsbreite oder außergewöhnlich schweren Grippesaison? Beides gleichzeitig geht ja wohl nicht, und er merkt den Widerspruch nicht einmal.

            Das Problem liegt darin, dass die reinen Todeszahlen eben nicht der bestimmende Parameter für die Gefährlichkeit sind. Sie sind es weder für die Grippesaison 2018, und für die Corona Pandemie schon gar nicht. Die Mortalität ist ohne Zweifel wichtig, aber das Phänomen Corona kann m.M.n. nicht darauf verkürzt werden. Ich habe letzten Selbermach Mittwoch meinen Standpunkt dargelegt.

            Du hast festgestellt:

            „im Dezember gab es eine sehr deutliche Übersterblichkeit und wenn dieser Trend anhält, dann haben wir ein Problem. Und es sieht so aus, als bliebe diese Übersterblichkeit im Jan2021 erhalten.“

            Das halte ich für einen vernünftigen Zugang. Die Übersterblichkeit IST ab November deutlich erhöht, und zwar so deutlich dass eine geänderte Alterstruktur der Bevölkerung oder ähnliche systematische Unterschiede das NICHT alleine erklären können. Das ist jetzt bei Corona so, und bei der Grippesaison 2018 war es genauso. Und genauso wie wir in der Rückschau die Grippesaison 2018 als die tödlichste seit 30 Jahren bewerten, sollten wir den Mut haben die aktuellen Zahlen entsprechend einzuordnen.

            Spinner wie dieser Samuel Eckert sondern statistischen Bullshit ab, indem sie die Zahlen so lange massieren, bis sie das gewünschte Ergebnis bekommen. Ganz analog zu den feministischen Statistiken steht hier das Ergebnis immer schon vorher fest. Es ist ideologisch motiviert. Die beiden größten Fehlannahmen sind: Die Todeszalhen sind das alleinige Kriterium zur Bewertung der Gefährlichkeit, sowie die auschließliche Fixierung auf Gesamtjahreszahlen.

            Ich habe mich in der Vergangenheit oft auf Diskussionen um Sterbezahlen eingelassen, weil die Todesfälle durch Corona mittlerweile so massiv sind, dass ich der Meinung war man könne das nicht mehr übersehen oder wegdiskutieren. Ich dachte: „ok, aus meiner Sicht ist es zwar falsch sich nur auf die Todeszahlen zu konzentrieren, aber wenn andere den Ernst der Lage nur über die Todesfälle anerkennen wollen, gut probieren wir es halt auf deren Art. Wir haben mittlerweile so hohe Todeszahlen, dass es offensichtlich sein sollte.“ Ich habe mich diesbezüglich geirrt. Auch die Tatsache, dass die Corona Pandemie mittlerweile mehr als 2,2 Millionen Todesfälle weltweit gefordert hat (und damit unter den 10 tödlichsten Pandemien der letzten 2000 Jahren liegt), kann solche Leute nicht von ihrer Meinung abbringen. Manche WOLLEN es nicht sehen.

            Du schreibst:

            „Dafür sparen wir uns diesen Winter die normale Grippe, was darauf hindeutet, Maske und Abstand hilft gegen normale Viren, aber nicht gegen Covid. Irgendwer pennt da. Wie verbreitet sich Covid?“

            Dass wir uns die normale Grippe sparen kann auch darauf hindeuten, dass Covid ganz einfach viel ansteckender ist. Covid verbreitet sich genau wie die Grippe über die Luft (Tröpfchen und Aeirosole), das wissen wir bereits seit Anfang letztes Jahr. Wenn du zwei Krankheiten hast die über die Luft übertragen werden, von denen eine wesentlich ansteckender ist als die andere, dann würdest du bei Durchführung von Schutzmaßnahmen genau das erwarten was wir jetzt sehen: Die weniger ansteckendere ist durch die Schutzmaßnahmen quasi ausgerottet, die ansteckenderen geht nur sehr langsam zurück bzw. breitet sich lokal sogar weiter aus.

            Die hohe Ansteckung von Covid ist ja ein bestimmender Parameter, der von der Fraktion „wir schauen uns nur die Todesfälle an“ vergessen wird. Es ist z.b. der Unterschied warum wir jetzt eine Pandemie haben, die wir hingegen bei der jährlichen Grippe nicht in dieser Form sehen. Dort tritt es lokal unterschiedlich schwer auf, in Deutschland z.b. 2018 ziemlich schwer, aber es verbreitet sich nicht in kürzester Zeit über den ganzen Globus. Eine Pandemie ist eben systematisch ein ganz anderes Kaliber, und kann mit den Analyse-Instrumenten die wir z.b. für die jährliche Grippe entwickelt haben, nur unzureichend charakterisiert werden.

            Zum Thema Ansteckung vs. Mortalität habe ich hier etwas geschrieben, woraus hervorgeht dass bei einer Pandemie, wo sehr viele Menschen betroffen sind, die Ansteckungsrate der wesentlich wichtigere Parameter ist. Das ist entgegen der Intuition, wo man sagen würde „natürlich ist die Mortalität viel schlimmer.“
            Nein ist sie nicht, eine nur um 50% höhere Ansteckungsrate ist VIEL schlimmer als eine um 500% (!) höhere Mortalität.

            Aus all diesen Gründen wäre es ja so wichtig, dass wir uns endlich dazu durchringen diesem Scheißvirus den Garaus zu machen. Wir müssen nur von den Ländern lernen die genau das bereits erfolgreich tun.

          • @renton:

            „Nein.“

            Doch.
            (Sorry ich habe heute keine Lust mehr auf eine weitere Diskussion.)

            „Wobei man dann bald bei der Frage nach den Ursachen für die Unterschiede – wenn es in diesen Ländern anders aussieht – anlangen würde.“

            Eine gute Frage.

            „Hat D einfach Glück gehabt?“

            Ja.

            „Aber nein, stattdessen gehst du ad hominem.“

            Ad hominem: Du bist ein Idiot, deshalb ist dein Argument falsch.
            Nicht ad hominem: Dein Argument ist falsch, deshalb bist du ein Idiot.

            Bei Samuel Eckert kommt natürlich noch hinzu, dass er tatsächlich auch abgesehen von seinem fehlerhaften Argument ein Idiot ist.

            „Ich habe keine Ahnung, ob der Mann ein Saukerl ist, aber selbst wenn, was täte es? Inwiefern widerlegt das irgendeines seiner Argumente?“

            Gar nicht. Deshalb schrieb ich ja ursprünglich

            „Es handelt sich hierbei um statistischen Bullshit. 2017/18 war die tödlichste Grippesaison seit 30 Jahren, das scheint aber komischerweise überhaupt nicht in dieser sog. „Analyse“ auf. Kann man vergessen.“

            Das ist, auch wenn du es vielleicht nicht erkennen willst, eine inhaltliche Aussage. Ich sage Bullshit und ich sage wieso.

            Die Informationen über seine dubiose Persönlichkeit habe ich nur zusätzlich mitgeliefert, um den Bullshit noch ein bisschen abzurunden. Von anorak erwarte ich ja dass das seinen Horizont übersteigt, aber warum du dich nur auf den persönlichen Teil konzentrierst und den inhaltlichen weglässt verstehe ich nicht. Dabei hab ich das inhaltliche sogar extra zuerst geschrieben 😉

          • „…warum du dich nur auf den persönlichen Teil konzentrierst…dabei habe ich das inhaltliche sogar extra zuerst geschrieben.“

            Ich tue was?!? Lies meinen Beitrag nochmal, und zähle die Zeilen, bis ich auf den persönlichen Teil komme, und vergleiche mit der Anzahl Zeilen in diesem auch bei mir anschließenden Teil. Aber geh vielleicht vorher mal aus Deinem Bunker an die frische Luft, Deine Wahrnehmung ist stark beeinträchtigt.

            Deinen anderen Beitrag lese ich vielleicht morgen.

          • @renton:

            „Ich tue was?!?“

            Ach komm, eine kleine Stichelei unter Freunden und du schmeißt gleich die Nerven weg? Wie du sehr wohl weißt ist dieses Forum nicht gerade für die Samthandschuhe der Kommentatoren bekannt. Du selbst hast mir oft genug auf die Mütze gegeben – auch persönlich.

            „Lies meinen Beitrag nochmal“

            Ok. Wie darf ich dein „Aber nein, stattdessen gehst du ad hominem“ verstehen?

            Die 4 Absätze vor dem „Aber nein, stattdessen…“ geben im wesentlichen die gleiche Position wie in dem Video wieder: Die Gesamttodeszahlen übers ganze Jahr sind nicht besorgniserregend. Genau diesen Standpunkt habe ich ursprünglich als untauglich kritisiert.
            In der Antwort an mika habe ich meine Position ausführlich erklärt.

            Insofern du in diesen 4 Absätzen andere Fragen aufwirfst („Hat D einfach Glück gehabt? Ist unser Gesundheitssystem besser?“), darauf habe ich in meinem Beitrag bereits geantwortet.

          • @pingpong
            „die Tatsache, dass die Corona Pandemie mittlerweile mehr als 2,2 Millionen Todesfälle weltweit gefordert hat (und damit unter den 10 tödlichsten Pandemien der letzten 2000 Jahren liegt“

            Wenigstens traust du der Statistik, die du selbst gefälscht hast… 😉

            Corona kann man nicht in einem Atemzug mit Pest, Cholera, Fleckfieber et al. nennen, das wäre geradezu eine Verhöhnung der Menschheitsgeschichte!

            Was natürlich stimmt, ist dass diese „harmlose“ Virus unsere hochkomplexe Zivilisation fast auf die Knie gebracht hätte und dass man vor diesem „miesen Drecksvirus“ sich absolut in Acht nehmen muss.

          • @alex:

            „Corona kann man nicht in einem Atemzug mit Pest, Cholera, Fleckfieber et al. nennen, das wäre geradezu eine Verhöhnung der Menschheitsgeschichte!“

            Was könnte man denn mit Corona in einem Atemzug nennen?

            Was würdest du mit Corona in einem Atemzug nennen?

          • @pingpong
            Corona ist was Besonderes – es ist die erste ernstere Seuche der Hochmoderne! (wie sollte man die Gegenwart besser bezeichnen?)
            Das wird hoffentlich ein Präzedenzfall, aus dem tüchtig gelernt wird — das nächste Mal ist vielleicht weniger Glück im Spiel. Wobei dieses Virus jetzt sich auch noch als penetranter erweisen kann als man gerne hätte, schreiben wir das nicht schon ab!

          • „Was würdest du mit Corona in einem Atemzug nennen?“

            Muss man das denn überhaupt? Was bringt es, die Corona-Pandemie mit anderen „in einem Atemzug“ zu nennen?

            Wenn man das tut, ja, da bin ich bei Alex, verbietet es sich jedoch so zu tun, als wäre sie auch nur annähernd in einer Linie zu sehen mit etwa einer Katastrophe wie der Pest, die nur in Europa innerhalb von ca. acht Jahren mehr als 100.000.000 Menschen umgebracht hat. Und das in einem Europa, das nur etwa halb so dicht besiedelt war wie heute. Ein Europa zu Zeiten, in denen die pandemische Übertragung einer Krankheit eigentlich schon deshalb schlechte Vorzeichen hatte, weil schon die Reise in die nächste größere Stadt für die meisten Menschen dieser Zeit locker mal eine Woche in Anspruch nehmen konnte und man nicht wie heute mal eben in ein paar Stunden ans andere Ende der Welt gelangen konnte.

            Die globale Gesamtzahl von Toten sind zur Bewertung der Schwere einer Epidemie / Pandemie ein vollends ungeeigneter Indikator. Viel wichtiger ist die Bewertung, unter welchen Gegebenheiten sich eine Verbreitung in welchem Ausmaß einstellt und natürlich, wie hoch die Letalität ist. Die Pest etwa konnte sich (witzigerweise wohl auch) mutmaßlich aus Asien heraus über die ganze eurasische Landmasse ausbreiten, obwohl der interkontinentale Waren- und erst recht Reiseverkehr noch meilenweit von heutigen Zuständen entfernt war, die Voraussetzungen für eine pandemische Verbreitung also noch weit schlechter waren.

            Bei beidem ist nun Corona im Vergleich zu vielen anderen der dort gelisteten Krankheiten, allen voran der von dir benannten Top 10, ein ziemlicher Rohrkrepierer. Ja, es ist recht ansteckend, profitierte aber gleichzeitig davon, in einem Land mit hoher Bevölkerungsdichte und guter infrastruktureller Anbindung an den Rest der Welt ausgebrochen zu sein. Wäre Sars-Cov-2 irgendwo in Zentralafrika in Erscheinung getreten, hätten wir hier wahrscheinlich nie was davon mitbekommen.

            Und die hohe Zahl von Toten entsteht auch in erster Linie durch die reale weltweite Verbreitung und die dadurch generierte hohe Zahl Infizierter. Die Letalität von Sars-Cov-2 ist verglichen mit den Krankheiten, die sich unter den Top 10 der historischen Pandemien finden, eher ein Witz. Sie mit diesen gleichzusetzen, nur weil so viele Menschen in der heutigen Zeit daran weltweit gestorben sind, halte ich für Alarmismus.

            Um diese Pandemie ohne Lächerlichkeit in den Top 10 zu führen, müsste diese noch zu ganz anderen, aus den realen Zuständen erwachsenen und nicht in erster Linie politisch gelenkten Begleiterscheinungen führen. Ich denke da so an Wagenladungen Leichen, die durch Straßen gekarrt werden, um sie dann in riesigen Gruben zu verscharren oder auf gewaltigen Leichenbergen zu verbrennen. Das z. B. waren Zustände, zu denen einst die Pest führte. Und nur keine Illusionen: einen Ausbruch der Pest in einer westlichen Metropole fürchten Epidemiologen weit mehr, als das, was wir derzeit erleben. Denn, obwohl die Pest als Bakterium wohl recht effektiv mit Antibiotika oder gar Penizillin behandelt werden könnte, könnte alleine die enorme Infektiosität der Krankheit in Verbindung mit der enormen Bevölkerungsdichte heutiger Metropolen schnell dazu führen, dass die vorhandenen Vorräte besagter Mittel im Nu aufgebraucht wären.

            Im Prinzip können wir froh sein, dass wir diesen Schuss vor den Bug „nur“ mit Sars-Cov-2 erhalten haben. Ein Schuss der gezeigt hat, wie eine Kombination aus Verschleierungs- und Vertuschungspolitik im Ursprungslang und erschreckender Blauäugigkeit der WHO sowie zahlreicher nationaler Regierungen, ganz vorne dabei die der BRD, dazu hatte führen können, dass eine noch vergleichsweise milde Krankheit sich in Windeseile hatte ausbreiten können. Nicht auszumalen, was los wäre, wenn es in einem Land, vergleichbar mit China, zu einem Ausbruch einer Krankheit wie der Pest kommt und auch alle nur die Hände in den Schoß legen und meinen „ach, das ist so weit weg, das wird schon nicht bis hierherkommen“. Und die nationalen Regierungen denken sich „die WHO wird schon wissen, was zu tun ist“ und die WHO denkt sich „die nationalen Regierungen werden schon wissen, was zu tun ist“.

          • @beweis:

            „Ich würde Corona eher in einem Atemzug mit anderen sog. „Oppurtunistischen Erregern“ nennen.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Opportunistischer_Erreger

            „An opportunistic infection is an infection caused by pathogens (bacteria, viruses, fungi, or protozoa) that take advantage of an opportunity not normally available, such as a host with a weakened immune system, an altered microbiota (such as a disrupted gut microbiota), or breached integumentary barriers.“

            Trifft bei Covid m.E. nicht zu. Es erkranken auch gesunden Menschen.

            Aber ich kann mich irren. Gibt es Forschung, Literatur oder irgendwelche Artikel oder andere Hinweise zur Frage ob Covid zu den opportinistischen Erregern zählt?

          • @billy:

            „Muss man das denn überhaupt? Was bringt es, die Corona-Pandemie mit anderen „in einem Atemzug“ zu nennen?“

            Weil wir sonst keine Möglichkeit der vergleichenden Einschätzung haben?

            „Die globale Gesamtzahl von Toten sind zur Bewertung der Schwere einer Epidemie / Pandemie ein vollends ungeeigneter Indikator.“

            Warum?

            „Viel wichtiger ist die Bewertung, unter welchen Gegebenheiten sich eine Verbreitung in welchem Ausmaß einstellt“

            Es verbreitet sich über Tröpfchen und Aerosole. Es ist sehr ansteckend, ansteckender als z.b. Grippe. Das Ausbreitungsmuster verstehen wir noch nicht genau, aber Superspreading scheint eine wesentliche Rolle zu spielen.

            Siehst du bezüglich diesbezüglich noch einen relevanten Informationsmangel?

            „und natürlich, wie hoch die Letalität ist“

            Meinst du die IFR (infection fatality rate)? Die ist schwer zu bestimmen und schwankt je nach Studie im Bereich 0,2% – 0,7%. Siehst du diesbezüglich noch einen relevanten Informationsmangel?

            „Bei beidem ist nun Corona im Vergleich zu vielen anderen der dort gelisteten Krankheiten, allen voran der von dir benannten Top 10, ein ziemlicher Rohrkrepierer.“

            Warum?

            MERS case fatality rate: >30%
            SARS case fatality rate: ~9,5%

            Ist Covid ein Rohrkrepierer im Vergleich zu den MERS/SARS Epidemien? Ich denke nicht…

            „Wäre Sars-Cov-2 irgendwo in Zentralafrika in Erscheinung getreten, hätten wir hier wahrscheinlich nie was davon mitbekommen.“

            Wäre…hätte…wahrscheinlich…
            Wären diese Covid-Mutationen irgendwo in, sagen wir, Brasilien oder Südafrika oder England aufgetreten, hätten wir am jeweils anderen Ende der Welt wahrschienlich nie etwas davon mitbekommen. Oh warte…

            „Und die hohe Zahl von Toten entsteht auch in erster Linie durch die reale weltweite Verbreitung und die dadurch generierte hohe Zahl Infizierter.“

            Ja natürlich, durch was denn sonst?
            Was möchtest du eigentlich sagen?

            „Die Letalität von Sars-Cov-2 ist verglichen mit den Krankheiten, die sich unter den Top 10 der historischen Pandemien finden, eher ein Witz. Sie mit diesen gleichzusetzen“

            Wer redet denn von gleichsetzen? Es gibt Pandemien und bei Pandemien sterben Menschen. Man kann die bisher aufgetretenen Pandemien nach Gesamt-Todesfällen sortieren und stellt fest, dass die Corona Pandemie unter den 10 schlimmsten ist. Hast du damit ein Problem?

            „nur weil so viele Menschen in der heutigen Zeit daran weltweit gestorben sind, halte ich für Alarmismus.“

            Gehts noch? Über 2 Millionen Todesfälle sind weder „nur“, noch ist es Alarmismus.

            Was ist aus deiner Sicht eigentlich schlimmer, SARS/MERS oder Covid?

            „Ich denke da so an Wagenladungen Leichen, die durch Straßen gekarrt werden, um sie dann…“

            Deinen Horror-Porno kannst du dir in den Hintern schieben.

            „Im Prinzip können wir froh sein, dass wir diesen Schuss vor den Bug „nur“ mit Sars-Cov-2 erhalten haben. Ein Schuss der gezeigt hat… [wie] eine noch vergleichsweise milde Krankheit sich in Windeseile hatte ausbreiten können.“

            Wie konnte es eigentlich deiner Ansicht nach dazu kommen? Was haben wir in der Vergangenheit falsch gemacht?
            Sollten wir jetzt etwas anders machen? Wenn ja, was?

            Was ist deine Erklärung dafür, dass die Pest heute im wesentlichen eine „vergessenen Krankheit“ ist, obwohl doch so viel schlimmer und furchtbar ansteckend?

          • @Billy“Die Pest etwa konnte sich (witzigerweise wohl auch) mutmaßlich aus Asien heraus über die ganze eurasische Landmasse ausbreiten, obwohl der interkontinentale Waren- und erst recht Reiseverkehr noch meilenweit von heutigen Zuständen entfernt war, die Voraussetzungen für eine pandemische Verbreitung also noch weit schlechter waren. “

            Schon damals ging das auch mit dem (Welt)-Handel, die Pestwellen erreichten via Venedig Europa! Wie jetzt auch, was tatsächlich – und witzigerweise – eine geschichtliche Kontinuität hätte, wenn man die Ausbreitung von Infektionskrankheiten im ganz grossen Massstab beschreiben müsste 🙂

            Vollkommen unverzeihlich übrigens, dass es bei niemandem Klick machte, als Corona erstmalig den Karneval in Venedig (!!!) platzen hat lassen. Also, da mangelte es katastrophal in diesem Wissen der Seuchengeschichte Europas.

        • @pingpong

          Wir hatten einen ausführlichen Thread zu diesem Thema und ich hatte dabei mehrere Stunden investiert. Der Zweck dieser Übung war, festzustellen, über welche Argumente ein dezidierter Lockdown – Befürworter, stellvertretend für die ganze Gruppe der Lockdown-Befürworter, verfügt.
          Wir hatten diesen Thread auf meine Initiative hin freundlich beendet, weil ich zu einem Ergebnis gekommen bin.
          Du bist nicht die hellste Kerze auf der Torte – akzeptiere es. Gerade die dunkleren Tortenkerzen, sind oft die liebenswerten. Der einzige Weg, um das Licht deiner Gedankenkerze anzufachen, ist nach meiner Einschätzung eine von dir durchgeführte Falsifizierung des von Samuel Eckert vorgetragenen Argumentes, aber nicht indem du ihn allgemein als unseriös bezeichnest, sondern indem du die von Eckert verwendete Rechenmethodik widerlegst.

        • @ pingpong

          Ich beneide den Langmut von Renton. Es ist echt ermüdend mit dir und ich werde wohl nicht der letzte sein, der sich aus Diskussionen mit dir zu diesem Thema ausklinkt.

          Ich habe lang und breit meinen Punkt dargelegt und du schiffst zielsicher (absichtsvoll?) um diese Punkte rum um einen Strohmann nach dem anderen aufzubauen. So ist das was ich beschrieb kein Horrorporno, sondern war bei vielen der Epedemien der letzten 2000 Jahre, unter denen du ja Sars-Cov-2 unter den Top 10 siehst, die Realität der Menschen. Entvölkerte Straßen, Wagenladungen voller Leichen, Massengräber für Tausende.

          Und was soll der Scheiß mit Informationsmangel? Ich schrieb nirgends was von Informationsmangel, sondern ich verglich klipp und klar Covid-19 mit besagten Seuchen.

          Dein Furor bezüglich meiner „Ignoranz“ die Zahlen betreffend und deiner Wiederholung des absolut ausgemachten Schwachsinns, Corona zu den Top 10 Pandemien zu zählen, zeigt aber eben das Kernproblem deiner alarmistischen Attitüde: dir geht hierbei jede Fähigkeit ab, auch nur im Entferntesten in Verhältnissen zu denken. Du nimmst aus der Auflistung einfach nur die gesamten Todeszahlen und findest deshalb Corona sooo furchtbar und blickst nicht, dass du hierbei Ausbrüche vergleichst, die unter völlig anderen Bedingungen stattgefunden haben. Viel schlechtere Grundlagen für Verbreitung, viel weniger potentiell betroffene Menschen. Du vergleichst eine Pandemie, der potentiell 7,5 Milliarden Menschen ausgeliefert sind, die innert eines Jahres 2,2 Millionen Tote gefordert hat (wobei die Frage ist, wie viele davon die berühmtent „mit Corona Verstorbenen“ sind) mit Epidemien, denen teils nur wenige Millionen ausgesetzt waren, von denen aber in vergleichbaren Zeiträumen von denen Hundertausende gestorben sind. Und du checkst nicht, dass Corona da einfach nicht zu vergleichen ist, schon gar nicht als schlimmer eingestuft werden kann. Diese Epidemien sorgten dort, wo sie auftraten, für Zustände wie im fortgeschrittenen 30jährigen Krieg.

          Dass die Pest nach Ansicht von Epidemiologen nicht als wirklich besiegt betrachtet werden sollte, habe ich dir auch angedeutet. Eine Krankheit verschwindet nicht so einfach für alle Zeiten. Vereinzelte Fälle wären auch kein Problem, weil sie recht leicht zu beseitigen wären, weil wir im Gegensatz zu früher gute Medikamente gegen Bakterien haben. Aber die hygienischen Zustände zahlreicher überbevölkerter Molochs und derer unter Überlastung ächzenden Abwasser- und Müllbeseitigungssysteme machen so manch einem Wissenschafter arge Sorgen, dass sich in einer derart übervölkerten Stadt eine derartige Krankheit wieder ausbreiten könnte. Und das wäre wirklich mal ein übles Szenario, gemessen an der dichten Bevölkerung.

          Und du kannst meine Beschreibungen der Pest mit Süffisanz übergießen, wie du lustig bist. Ich habe dir gar Zahlen genannt: 100.000.000 (nein, das sind keine drei Nullen zu viel) – mindestens – und das nur in Eurasien, also einem Bruchteil der Betroffenen im Vergleich zu Corona. Sei gewiss, die jetzige Pandemie wird in zwanzig Jahren schon nur noch eine Fußnote der Geschichte sein, die Pest wird hingegen auch in Jahrhunderten noch als Beispiel herausstechen.

          Aber wie gesagt, es ist müßig, darüber zu diskutieren. Du hast halt deine Meinung zu dem Thema und bist nicht annähernd bereit, den Horizont deiner Sichtweise etwas erweitern zu lassen, ein wenig Relationen zuzulassen. Das wäre auch alles kein Problem, wenn du dich hier nicht ständig wie ein Forenhitler aufführen würdest im Umgang mit allem, was deine apokalyptischen Wahrnehmungen herausfordern könnte.

          Sehr Schade!

          • @billy:

            Ich habe lang und breit meinen Punkt dargelegt und du schiffst zielsicher (absichtsvoll?) um diese Punkte rum um einen Strohmann nach dem anderen aufzubauen.

            Was genau ist denn dein wesentlicher Punkt? Das Corona nicht dasselbe wie die Pest ist? Das steht außer Frage, niemand behauptet das. Ich selber habe oft genug geschrieben „Zum Glück ist Corona nicht so schlimm wie Ebola oder die Pest“.
            Ich habe dir viele Fragen gestellt, weil ich nicht ganz verstehe worauf du hinaus willst. Leider hast du keine davon beantwortet, deshalb tappe ich nach wie vor im dunklen was eigentlich dein zentraler Punkt ist.

            Entvölkerte Straßen

            Haben wir doch.
            (Ja, auch in Schweden)

            Wagenladungen voller Leichen

            Leider
            auch
            das

            Massengräber für Tausende

            https://www.wsj.com/articles/nyc-dead-stay-in-freezer-trucks-set-up-during-spring-covid-19-surge-11606050000

            Und was soll der Scheiß mit Informationsmangel? Ich schrieb nirgends was von Informationsmangel

            Du schriebst „Viel wichtiger ist die Bewertung, unter welchen Gegebenheiten sich eine Verbreitung in welchem Ausmaß einstellt und natürlich, wie hoch die Letalität ist.“ Weil danach jedoch keine Informationen und Zahlen zur Ausbreitung und Letalität gekommen sind, habe ich das als offene Frage aufgefasst und diese Informationen geliefert, soweit sie mir bekannt sind. Die Frage nach dem Informationsmangel war für den Fall dass du andere/bessere Informationen diesbezüglich hast, das könnte ja sein.

            absolut ausgemachten Schwachsinns, Corona zu den Top 10 Pandemien zu zählen

            Was wären denn deiner Meinung nach die 10 schlimmsten Pandemien?

            dass du hierbei Ausbrüche vergleichst, die unter völlig anderen Bedingungen stattgefunden haben. Viel schlechtere Grundlagen für Verbreitung

            Die weltweite Konnektivität („Globalisierung“) war noch nie so groß wie heute, ja.
            Quasi alles andere (Hygienebedingungen, Ernährung, Medizinisches Wissen, Genetik von Viren, Wissen über Verbreitungswege, Behandlungsmöglichkeiten, Monitoringmöglichkeiten, Frühzeitige Erkennung usw usf) war in der Vergangenheit nicht mal annähernd so gut wie heute. Die Grundlagen für eine Verbreitung waren früher wesentlich besser als heute (abgesehen von der Konnektivität). Deshalb gab es ja früher auch wesentlich mehr Krankheiten als heute, nicht?

            viel weniger potentiell betroffene Menschen

            Was genau ändert das an den 2,2 Millionen Toten die wir jetzt haben?
            Was wäre denn deine Grenze wo du sagst: Ok, jetzt ist es schlimm, wir sollten handeln?

            Und du checkst nicht, dass Corona da einfach nicht zu vergleichen ist, schon gar nicht als schlimmer eingestuft werden kann. Diese Epidemien sorgten dort, wo sie auftraten, für Zustände wie im fortgeschrittenen 30jährigen Krieg.

            Ok, Corona ist deiner Meinung nach also keine große Sache. Sehe ich anders, aber gut.
            Es bleibt meine Frage aus dem letzten Beitrag:
            Wie konnte es eigentlich deiner Ansicht nach zu der Situation in der wir jetzt sind kommen? Was haben wir in den letzten 11 Monaten falsch gemacht?
            Sollten wir JETZT etwas anders machen? Wenn ja, was?

            Dass die Pest nach Ansicht von Epidemiologen nicht als wirklich besiegt betrachtet werden sollte, habe ich dir auch angedeutet.

            Wikipedia: „Die Pest gehört heute zu den „vergessenen“ Krankheiten, die gut behandelbar sind, aber bei zu später Entdeckung noch immer tödlich verlaufen.“

            Meine Frage war: Was ist deine Erklärung dafür, dass die Pest heute im wesentlichen eine „vergessenen Krankheit“ ist, obwohl doch lt. dir so viel schlimmer und furchtbar ansteckend?

            machen so manch einem Wissenschafter arge Sorgen, dass sich in einer derart übervölkerten Stadt eine derartige Krankheit wieder ausbreiten könnte. Und das wäre wirklich mal ein übles Szenario, gemessen an der dichten Bevölkerung.

            Ja, ganz eindeutig.

            Sei gewiss, die jetzige Pandemie wird in zwanzig Jahren schon nur noch eine Fußnote der Geschichte sein

            Ich hoffe du hast recht. Wir werden sehen.

          • @ Pingpong

            Entvölkerte Straßen, weil alle tot sind. Zahlreiche der Epidemien in der Wikiliste, die du verlinkt hast, haben dazu geführt, dass ganze Ortschaften in Geisterstädte verwandelt wurden, ganze Familien wurden binnen Tagen ausgelöscht. Und genau darauf will ich hinaus, was vielleicht auch hätte klar werden können, wenn man meine anderen Kommentar nicht nur im beständigen Zustand zunehmender Empörung ob meiner Blasphemie, Corona nicht angemessen zu würdigen, gelesen hätte.

            Man kann nicht einfach nur Gesamttotenzahlen vergleichen und alle anderen Umstände außer Acht lassen.

            Und bitte unterlasse endlich mal Strohmänner wie „Was genau ändert das an den 2,2 Millionen Toten die wir jetzt haben? Was wäre denn deine Grenze wo du sagst: Ok, jetzt ist es schlimm, wir sollten handeln?“! Wo habe ich gesagt, dass nichts getan werden müsste? Und vor dem Hintergrund meiner Feststellung bestätigt die Frage aber auch nur, was ich schon zuvor attestierte: du bist hierbei offenkundig zu Denken in Verhältnissen unfähig. Natürlich macht es einen Riesenunterschied, ob von 7,5 Milliarden Menschen 2,2 Millionen an einer spezifischen Krankheit sterben oder von einem Kreis potentiell Betroffener von sagen wir 5 Millionen „nur“ 500.000. Die gesellschaftlichen Auswirkungen, die sich dabei direkt aus den Folgen der Krankheit selbst und nicht aus denen vorrangig politischer Entscheidungen ergeben sind ganz andere. Da brechen komplette Infrastrukturen zusammen weil Menschen sterben wie Fliegen. Und solche Verhältnisse legen ganz nebenbei auch nahe, dass, im Gegensatz zu Covid-19, nicht weit überdurchschnittlich Alte und oder anderweitig Vorerkrankte daran sterben, sondern es sich um eine Krankheit mit sehr starker eigener Tödlichkeit handelt.

            Dass man derartiges hier ernsthaft erläutern muss, ist wirklich frustrierend und macht mich ein Stück weit fassungslos. Wie kann man sich von Panik getrieben nur dermaßen den Blick für Relationen versperren lassen?

          • @billy:

            Komm wieder runter. Dein Punkt dass die Pest viel schlimmer als Corona ist, steht längst außer Streit.

            Wo habe ich gesagt, dass nichts getan werden müsste?

            Was sollten wir denn deiner Meinung nach tun? Haben wir in der Vergangenheit Fehler gemacht, sodass wir jetzt in dieser misslichen Situation sind? Wenn ja, welche?

            Sollten wir JETZT etwas anders machen? Wenn ja, was?

            Sag doch endlich mal was dazu.

          • Warum sollte ich Fragen beantworten, die mit dem von mir angesprochenen Thema (deine Behauptung, wir hätten es hier mit einer Top 10 Pandemie / Epidemie der letzten 2000 Jahre zu tun) nichts zu tun haben? Es reicht schon, dass Semi hier ständig „moving the goal post“ spielt, da brauchen wir niemanden, der das noch zusätzlich übernimmt.

            Und die Beantwortung wäre eh müßig, da du, wie ungezählte Diskussionen hier zeigen, unwillig bist, andere Sichtweisen zuzulassen. Jede Antwort würde entweder vom Tisch gewischt oder mit weiteren Nachfragen bis ins Endlose aufgedröselt. Und am Ende läuft es immer wieder auf Strohmänner hinaus, was das absolut ärgerlichste ist. So zum Beispiel der Bullshit, ich würde Corona für keine große Sache halten, weil ich mich deiner Realitätsverweigerung nicht anschließen und es zu einer der größten Gesundheitskatastrophen der letzten 2000 (!) Jahre aufblasen will. Aber wie gesagt: Denken in Verhältnissen… Pro-Tip: es gibt nicht nur 1 oder 0. Die Bewertung einer Krankheit ist kein Bit.

            Was ich für die Urfehler halte, hatte ich im Übrigen schon geschrieben (Verschleierung in China, Blauäugigkeit bei WHO und Regierungen, als das Virus nur in China aufgetreten war, reagieren als es schon viel zu spät war, eine pandemische Ausbreitung noch zu verhindern). Weiter in Details mag ich mich bei Themen nicht begeben, bei denen mir die Hybris fehlt, mir die nötigen Kenntnisse zuzutrauen, Dinge umfassend zu bewerten und andere zu belehren / zu missionieren.

          • @billy:

            Warum sollte ich Fragen beantworten, die mit dem von mir angesprochenen Thema (deine Behauptung, wir hätten es hier mit einer Top 10 Pandemie / Epidemie der letzten 2000 Jahre zu tun) nichts zu tun haben?

            Die Frage zum angesprochenen Thema hast du ja auch nicht beantwortet. Hier ist sie nochmal:

            Was wären denn deiner Meinung nach die 10 schlimmsten Pandemien?

            Und am Ende läuft es immer wieder auf Strohmänner hinaus, was das absolut ärgerlichste ist. So zum Beispiel der Bullshit, ich würde Corona für keine große Sache halten

            Für was hältst du denn Corona? Du schreibst oben, Sars_Cov-2 wäre „eine noch vergleichsweise milde Krankheit.“ Du schreibst, die Letalität von Sars-Cov-2 wäre „verglichen mit den Krankheiten, die sich unter den Top 10 der historischen Pandemien finden, eher ein Witz.“ Du schreibst, Corona wäre „im Vergleich […] [zu den] von dir benannten Top 10, ein ziemlicher Rohrkrepierer“. Du schreibst, wäre es irgendwo in Zentralafrika ausgebrochen „hätten wir hier wahrscheinlich nie was davon mitbekommen.“

            Darf ich das zusammenfassen mit: Du hältst Corona für keine große Sache?

            Wenn nicht, erklär warum, sag mal klar was du meinst und lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.

            Pro-Tip: es gibt nicht nur 1 oder 0. Die Bewertung einer Krankheit ist kein Bit.

            Sagte er kurz nachdem er über unnötige Strohmänner jammerte.

            Was ich für die Urfehler halte, hatte ich im Übrigen schon geschrieben.
            […]
            Weiter in Details mag ich mich bei Themen nicht begeben

            Der Urfehler ist vor über einem Jahr passiert. Daran können wir nichts mehr ändern. Es geht doch darum, was wir JETZT machen. Wie wir aus dieser Sache wieder rauskommen. Wenn du dazu nichts sagen magst, ok. Dann rede in Zukunft nicht dazwischen bei Diskussionen wo es um die aktuellen Maßnahmen und Zustände geht, oder darum wie wir weiter vorgehen sollten.

          • „Darf ich das zusammenfassen mit: Du hältst Corona für keine große Sache?“

            Nein, denn was du beständig ignorierst, ist das Wort „vergleichsweise“ bzw. „verglichen mit“. Dass du das ignorierst macht, meine Aussage zu den Einsen und Nullen auch mitnichten zu einem Strohmann, denn sie wird genau dadurch als dezent polemische aber im Kern die Realität beschreibende Aussage belegt.

            „Dann rede in Zukunft nicht dazwischen bei Diskussionen wo es um die aktuellen Maßnahmen und Zustände geht, oder darum wie wir weiter vorgehen sollten.“

            Und hier haben wir wieder den Forenhitler. Wie schon bei anderen Auseinandersetzungen mit anderen Usern. Hatte dir nicht schon Renton beizubiegen versucht, dass man sich mit Äußerungen dergestalt, irgendwas oder irgendwer sollte besser schweigen oder zum Schweigen gebracht werden, nicht gerade selbst in einem guten Licht erscheinen lässt?

            Wenn du in deinen Corona-Hysterie-Arien einfach zu großen Unsinn fabrizierst, Unsinn der auch ohne detaillierte Befassung mit Corona als solcher umgehend zu erkennen ist, dann lasse ich mir sicher nicht den Mund verbieten. Auch Alex, meines Wissens Mikrobiologe (was bist du eigentlich, was dich so sehr befähigt, hier den Corona-Guru raushängen zu lassen? – eine Frage die ich dir auch schon einmal, von dir unbeantwortet, stellte), hat dir auf diese Aussage umgehend widersprochen, machte nur infolge dessen nicht meinen Fehler, sich mit dir auf weiterführenden Austausch einzulassen.

            Ich habe dir schon mal den durchaus gut gemeinten Tipp gegeben, bei dem Thema mal zwei, drei Gänge zurückzuschalten, dich ein wenig mehr in Demut zu üben. Ich verfolge die Diskussionen zu Corona eher neutral, halte mich selbst zurück. Und von dem überwiegend lesenden Standpunkt aus, muss ich dir sagen, dass du dich bei dem Thema gleich gegenüber anderen Usern wie ein Riesenarschloch benimmst, was nicht gerade deinen Standpunkt stärker erscheinen lässt. Vielmehr agierst du, wie eine Feministin bei einer Quotendebatte. Und ich finde das jammerschade.

            Ich habe den Eindruck, dass du dir dieser Fremdwahrnehmung nicht im Mindesten bewusst bist, obwohl mir diese hier sehr weit verbreitet erscheint; es wurden zumindest schon einige Male Hinweise gegeben.

            Vielleicht, nur vielleicht, sind es halt am Ende doch nicht alles nur hunderte von Geisterfahrern, die einem entgegenkommen?!

          • @billy:

            Nein, denn was du beständig ignorierst, ist das Wort „vergleichsweise“ bzw. „verglichen mit“.

            Du eierst zusehend herum und betreibst Haarspalterei. Der spezifischere Sinn (mit „vergleichsweise“) wird durch die allgemeine Aussage (ohne „vergleichsweise“) weder erzwungen noch ausgeschlossen. Man kann es verstehen wie man möchte. Es ändert überhaupt nichts grundlegendes.
            Aber bitte, wenn es dich glücklich macht:

            Darf ich das zusammenfassen mit: Du hältst Corona, verglichen mit den Krankheiten die sich unter den top 10 der Pandemien befinden, für keine große Sache?

            Wenn nicht, erklär warum, sag mal klar was du meinst und lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.

            „Forenhitler“

            Schon wieder Schnappatmung? Atme tief durch und komm mal wieder runter.

            Du schreibst:

            Was ich für die Urfehler halte, hatte ich im Übrigen schon geschrieben (Verschleierung in China, Blauäugigkeit bei WHO und Regierungen, als das Virus nur in China aufgetreten war, reagieren als es schon viel zu spät war, eine pandemische Ausbreitung noch zu verhindern). Weiter in Details mag ich mich bei Themen nicht begeben, bei denen mir die Hybris fehlt, mir die nötigen Kenntnisse zuzutrauen, Dinge umfassend zu bewerten und andere zu belehren / zu missionieren.

            Das ist doch ok. Du hast dir deine Meinung über den Urfehler gebildet, darüber was am Anfang der Pandemie passierte und weswegen es zu einem weltweiten Ausbruch kam. Der Rest sind weitere Details, zu denen du dich nicht äußern möchtest, aus welchen Gründen auch immer.
            Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Fragen was wir jetzt tun sollen, wie die jetzige Situation zu bewerten ist und wie wir weiter vorgehen sollten, sicher nicht zum Themenbereich „Urfehler“ gehören. Es sind in deinem Sinn „weitere Details“, zu denen du dich nicht äußern möchtest. Gut. Dann lass es.

            Auch Alex, meines Wissens Mikrobiologe […], hat dir auf diese Aussage umgehend widersprochen

            Alex sagt ich hätte die Statistik selbst gefälscht. Was er damit meint verstehe ich nicht. (Es handelt sich um diese Statistik, die ich auch ursprünglich dazu verlinkt habe.)

            Er sagt, man kann Corona nicht in einem Atemzug mit Pest, Cholera, Fleckfieber nennen. Auf meine Frage, mit was man Corona in einem Atemzug nennen könnte sagt er, Corona wäre etwas besonderes – die erste ernste Seuche der Hochmoderne.

            Er sagt, es stimmt dass dieses „harmlose“ (Anführungszeichen im Original) Virus unsere hochkomplexe Zivilisation fast auf die Knie gebracht hätte und dass man sich vor diesem „miesen Drecksvirus“ (Anführungszeichen im Original) absolut in Acht nehmen muss.

            Er sagt weiter, dass wir hoffentlich aus diesem Präzedenzfall tüchtig lernen, weil wir nächstes mal eventuell weniger Glück (!) haben. Er sagt, dieses Virus könnte sich auch jetzt noch als penetranter erweisen als man gerne hätte, wir sollten es nicht schon abschreiben.

            Hört sich für mich etwas anders an als dein Standpunkt. Du sagst: Covid ist eine vergleichsweise milde Krankheit, die Letalität ist vergleichsweise ein Witz, es ist im Vergleich ein „Rohkrepierer“ und wir hätten, wäre es in Zentralafrika ausgebrochen, wahrscheinlich nie etwas davon gemerkt.

            Ich kann mir nicht helfen, aber für mich sieht es ganz so aus als hätte alex da eine etwas andere Auffassung als du.

            Ich habe dir schon mal den durchaus gut gemeinten Tipp gegeben, bei dem Thema mal zwei, drei Gänge zurückzuschalten, dich ein wenig mehr in Demut zu üben.

            Das nehme ich vielleicht ernst, wenn du nicht in jedem zweiten posting in Schnappatmung verfällst und mit absurden Angriffen wie „Forenhitler“ wild um dich schlägst.

            Vielleicht, nur vielleicht, sind es halt am Ende doch nicht alles nur hunderte von Geisterfahrern, die einem entgegenkommen?!

            Vielleicht auch nicht.

            Das John Snow Memorandum, welches sich in allen wesentlichen Punkten mit meinem Standpunkt deckt, hat sehr breiten Rückhalt aus der wissenschaftlichen Welt und wird weiters offiziell unterstützt von (auszugsweise):
            * Federation of American Scientists
            * European Medical Association (ja, die die für die Zulassung des Impfstoffs zuständig sind)
            * European Public Health Association
            * Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie
            * British Geriatrics Society
            Christian Drosten unterstützt die No Covid Initiative

            Das war die wissenschaftliche Seite.

            In der allgemeinen Bevölkerung sieht es ganz ähnlich aus. Wenn man methodisch ordentliche Umfragen macht mit einem sample von mehreren 10.000, dann stellt sich heraus: Die überwiegende Mehrheit der Menschen hat sehr großen Respekt vor Corona (du würdest vielleicht sagen: Hysterie). Sie unterstützen die Maßnahmen und möchten, dass MEHR gegen covid getan wird als unsere Entscheidungsträger momentan auf die Reihe bekommen (report #25 & #35). Ist ja auch klar, die meisten Menschen möchten vor allem ihre Lieben schützen.

            Sind aber vielleicht alles Geisterfahrer…

    • Sehr guter Kommentar, Danke.

      Ich habe in den über 30 Jahren, die ich nun wahlberechtigt bin, keine einzige Wahl verpasst. Die meisten meiner Stimmen landete bei den Grünen, danach ca 50/50 bei SPD und Linke.

      Und dann kam die regressive Linke … heute würde mir eher die Hand abfaulen.

      Ich habe den Grünen sogar einen Abschiedsbrief zu genau diesen Themen geschrieben, natürlich habe ich nie eine Antwort erhalten. Nikolaus Fest, damals bei der BILD, dem ich einen sehr viel unfreundlicheren Brief geschrieben hatte, hat mir hingegen geantwortet und es ergab sich ein kurzer Argumentationsaustausch. Go figure …

      In diesem Sinne: Es gibt keinen Rechtsruck – es gibt nur eine Linksflucht.
      (Zum Beispiel und nicht zuletzt von denen, die Sarah Wagenknecht *nicht* für eine faschistische Menschenfeindin halten …).

      • Ich gehöre auch zu diesen Linken. Mit den Ansichten von Sarah Wagenknecht stimme ich zum großen Teil überein. Mit ihrem rausgemobbe ist die Linke für mich gestorben. Die SPD ist schon seit Jahren für mich tot.

        • Mit der faktischen Entmachtung von Wagenknecht ist die Übernahme der Linkspartei vollzogen. Ich hielt Sarah zumindest ansatzweise für vernünftig und redebereit, ich schätze mit ihr hätte einigermaßen vernünftige Politik gemacht werden können.

          Die „Aufstehen“-Bewegung, bei der ich mich auch angemeldet hatte, ist hingegen fast komplett versandet. Da Wagenknecht selbst auch nicht in der Lage ist, linksextreme Spinnereien zu brechen, haben sich dort die selben Tabus breitgemacht, wie überall sonst, mit der Folge das „Aufstehen“ nicht die Alternative geworden ist, die es sein wollte. Der Hass auf die eigenen Bürger und die Realität ist bei den Linken einfach zu groß.

    • u% gelogen
      v% TäterIn nicht ermittelt
      w% unfähige ErmittlerInnen
      x% nicht beweisbar
      y% Falschbeschuldigung
      z% Moslems? Rotherham?

      Liste darf erweitert werden

    • Ist schon seit Ewigkeiten so:

      Gibt es mehr Vergewaltigung brauchen wir mehr Feminismus.
      Gibt es wenig Vergewaltigungen brauche wir mehr Feminismus, weil die Verurteilungsquote zu niedrig ist und viele Frauen Angst haben zur Polizei zu gehen. Das Männer weniger vergewaltigen ist einfach nicht möglich.

      Ich kann ja akzeptieren das es schwer ist die eigene Vergewaltigung in einem Prozess nochmal aufzuwühlen, aber wenn die Lösung ist die Unschuldsvermutung für Männer abzuschaffen…dann nö. Damit wird das Sexualstrafrecht zu einer Waffe für Frauen, um jeden Mann mit Hilfe der Staatsgewalt fertig machen zu können, ohne selbst viel tun zu müssen, weil das ja alle retraumatisierend ist. Und Frauen tun sowas, wenn sie es können. Siehe Spanien.

  1. Ich werfe mal die These in den Raum: Das Gerede von der gespaltenen amerikanischen Gesellschaft ist eine der derzeit populärsten politischen Lügen der westlichen Welt. Die Darstellung kommt nämlich nur dadurch zustande dass man einen medialen Diskurs führt, in dem fast alle Teilnehmer entweder felsenfest auf der Seite der Demokraten oder der Republikaner stehen.
    In Umfragen zur Parteineigung wird in den USA aber schon lange mit drei Gruppen gearbeitet: Demokraten Republikaner und Unabhängige. Letztere stehen politisch in der Regel zwischen den Parteien und stimmen je nach Thema mal der einen und mal der anderen Seite zu. Und die Unabhängigen sind im Volk die größte Gruppe und seit der Wahl auch wieder gewachsen:
    https://news.gallup.com/poll/15370/party-affiliation.aspx
    Noch eins: Mir ist bewusst, dass hier im Forum mit Sicherheit viele wissen, dass es diese Gruppe der Unabhängigen gibt. Mich wundert nur, dass das bislang nicht als offensichtlicher Widerspruch zum Gerede über eine gespaltene Gesellschaft thematisiert wurde. Korrekt wäre ja eher die Aussage: Der öffentliche Diskurs wird von zwei lauten Minderheiten mit konträren Ansichten beherrscht und dazwischen sitzt der größte Teil der Bevölkerung. Und diese große Menge Menschen schweigt bzw. wird in den öffentlichen Debatten selten repräsentiert.

    • „Der öffentliche Diskurs wird von zwei lauten Minderheiten mit konträren Ansichten beherrscht“

      Hat diese 3. Gruppe denn überhaupt eine eigene Meinung oder sind das nur „normale“ Wechselwähler? Dazu bräuchte man logistische Strukturen, eben eine Partei, derartiges sehe ich nicht.

    • Der Hinweis ist nicht schlecht, ich vermute, dass du teilweise Recht damit hast. Parteien spiegeln nie die Bevölkerung wieder, können sie schon gar nicht vertreten (die ganze repräsentativ-Hypothese ist grober weltfremder Unfug).

      Es gibt verschiedene Teilungen, die sich in den Menschen unterschiedlich manifestieren. So kann ein Klimawandel-Anhänger durchaus „Coronaleugner“ sein. Oder ein Transenaktivist muslimischen Zuwanderern gegenüber kritisch sein. Auffällig ist, dass sich um die Themen Filterblasen bilden und die Meinungen unversöhnlich werden. Und auffällig ist vor allem, dass die Massenmedien zu all dem eine mehr oder weniger einheitliche Meinung haben, nicht mehr neutral, nicht mehr ausgewogen sind und sich nicht mehr der Wahrheit verpflichtet fühlen.

      Von daher vermute ich die stärkste Spaltung entlang der massenmedialen Beeinflussung, diejenigen, die ihr (immer noch) Glauben schenken und dem Rest, der fast automatisch annimmt, dass das Gegenteil der Massenberichterstattung stimmt. Letztere sind i.d.R. noch an Austausch interessiert (weil in der Defensive), während erstere sich in der Masse und Propaganda sicher geborgen fühlen und den Rest als Spinner und Extremisten wahrnehmen. Wer hinter den Massenmedien steckt und das zu verantworten hat, kann ich auch nur raten. Es ist jedenfalls ein massiver ideologischer Kampf um die Deutungshoheit entbrannt, in der Moral schon lange nichts mehr zählt…

      • Ach, dann ist es wohl das, weswegen der nen amtlichen Shitstorm hinter sich hat, weil ihm vorgeworfen wird, Gewalt gegen Frauen zu verharmlosen oder gar gutzuheißen. Dieses ganze Intelligenzprekariat ist nämlich nicht mehr in der Lage zwischen einem Künstler und einem Werk zu unterscheiden und vor allem, wenn das lyrische Ich zum Tragen kommt, bei dem man zu meiner Zeit schon in der Mittelstufe lernte, dass das nicht zwingend mit dem Dichter identisch sein muss, sind sie restlos geistig überfordert.

        Wobei das ein altes Problem der erzählenden Kunst ist. Der berühmte Roman Lolita ist meines Wissens auch in der Ich-Form geschrieben. Und zwar aus der Perspektive von Humbert, der eine sexuelle Beziehung zu einem zwölfjährigen Mädchen aufbaut. Und obwohl die ganze Geschichte in einer einzigen menschlichen Tragödie endet, fanden viele schon damals, dass dieses Buch eine unfassbare Verharmlosung sexuellen Missbrauchs Minderjähriger wäre. Einfach nur, weil der Autor nicht pflichtbewusst jedem einzelnen Absatz eine persönliche Wertung hintanstellte, dass das natürlich alles ganz dolle schlimm ist, was da gerade in der Geschichte passiert. Das ist ganz dolle wichtig, denn bekanntlich sind alle Menschen unfähig, auch ohne derartige moralisierende Immersionskiller zu erkennen, dass da irgendwas ganz dolle schief läuft. Als der Film 1997 in einer im Vergleich zu der 60er-Jahre-Fassung wesentlich vorlagengetreuer verfilmt wurde (bis auf das Alter der Titelfigur, die wurde da auf 14 umgeschrieben, was die Geschichte gar ein Stück weit entschärfte und was, so habe ich gelesen, der Regiesseur im Nachgang bedauerte, sich zu diesem Schritt entschlossen zu haben), ging der ganze Bullshit unvermittelt von vorne los. Obwohl der Film auch klar aufzeigt, wie sowohl Humbert wie auch Dolores dabei mehr und mehr ins persönliche Chaos reinsteuern, wurde dem Film vorgeworfen, zu verharmlosen.

        Ähnlich bescheuert: The Witcher 3 (also dem Videospiel, nicht den Romanvorlagen) bzw. dem Studio wurde Rassismus vorgeworfen, weil in der dort dargestellten Gesellschaft wohl die Zwerge so als niedere Wesen behandelt werden, was natürlich ein Gleichnis mit Rassismus darstellen soll. Auch hier war der Grund für die Vorwürfe in erster Linie der, dass die Berufsempörten nicht in der Lage waren, ihnen kommentarlos vorgehaltene Zustände einfach, wie vom Künstler gedacht, für sich selbst bewerten und auf sich wirken lassen. Wenn der Künstler nicht ständig proaktiv darauf hinweist, wie etwas moralisch zu werten ist, macht er sich nach deren verquerer Denke mit der Sache gemein, befürwortet sie.

        Diese Forderung an allzeitige Distanzierung des Erzählers von „bösen“ Handlungen macht dabei vor allem erzählende Kunst kaputt, weil so auch niemals das möglich wäre, was ja angestrebt ist: dass der Leser / Zuhörer / Zuschauer / Spieler in die Gedankenwelten fiktiver Menschen gezwungen wird, bisweilen auch in die von Menschen, die in der Geschichte fürchterliche Dinge tun. Und so können auch teils verstörende Momente erzeugt werden, wenn aus der Sicht eines mit Abstand betrachtet fürchterlichen Menschen dessen Handeln aus dessen Sicht, jenseits von Recht und Moral, plötzlich auch für den Leser / Zuhörer / Zuschauer / Spieler erschreckend verständlich erscheint. Dies zu erreichen war schon das Ziel vieler Werke: das auf diese Weise Aufzeigen der Trivialität, Normalität und Alltäglichkeit des „Bösen“, welches im Zweifel irgendwo in uns allen steckt.

        Aber darum hatte Kunst derartige Berufsempörte schon immer als die größten Feinde. Die sind selbst zu einfach gestrickt, als dass sie in anderen Ebenen als binärem Schwarz und Weiß, Gut und Böse denken könnten und wenn sich ein Werk erlaubt, dieses Denken herauszufordern, ist dieses Werk automatisch böse und muss verboten oder besser gleich vernichtet werden. Der große Unterschied zu früheren Zeiten, zurück wohl bis mindestens in die Antike, ist der, dass sich diese Idioten dank moderner Medien ständig zusammenrotten können wie Fliegen um einen Haufen Scheiße und durch ihre schiere geballte Lautstärke und Penetranz den Eindruck erwecken können, sie stellten eine Mehrheit dar, obwohl die schweigend dabeistehende Mehrheit weit intelligenter ist, als die selbstgerechten, sich selbst aber natürlich für ausgesprochen intelligent und allzeit erhaben und überlegen fühlenden Schreihälse.

        • Das Phänomen ist bekannt und benannt aber was sollen wir jetzt machen?
          Ich für meinen Teil kaufe keine Musik, Filme oder Dinge von Firmen die einen auf woke machen. Ich konsumiere den Dreck nicht und unterstütze diese Leute nicht. Aber wird das reichen? Nein, denn viel zu viele Leute interessiert das Thema nicht und selbst die, welche es interessiert, vergessen ihren Ärger, wenn die Firma XYZ mal wieder ein tolles Produkt rausbringt, welches sie uuuuuuunbedingt brauchen.
          Diesem woken Müll kann man nur begegnen, indem man ihm das Geld abdreht, so wie sie das ja auch andauernd machen. Und es funktioniert auch, Gillette hat inzwischen 8 Milliarden Euro Verlust gemacht, seit sie ihr wokes Männerhassvideo rausgebracht haben. Wenn man nicht in der Lage ist in einem konsumistischen Schlaraffenland wie Deutschland auf bestimmte Produkte zu verzichten und stattdessen eine der Millionen Alternativen zu wählen, dann hat mal es auch verdient von den Woken entsprechen beleidigt und gechancelt zu werden.

  2. via Manndat & Arne:

    https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/49.html

    Wie kommt man darauf so ein Gesetz nur auf Frauen einzuschränken? Wenn man mal bedenkt das von so gut wie allen Arbeitsunfällen und auch Schwerstverletzungen beim Militär Männer betroffen sind, müsste man doch gerade sie auch schützen.

    Weiß jemand wie man die Urheber dieses Gesetzes schnell herausfindet?

    • Müsste (mindestens) in den Bundestags-Drucksachen stehen. Ich schau mal ob ich morgen Zeit finde.

      Interessiert mich als davon Betroffenen durchaus, obschon mich meine etlichen gravierenden & durch Fremdeinwirkung verursachten dauerhaften Verletzungen glücklicherweise nach einigen Jahren Ausfall & Reha nicht (i.S.v. derzeit nicht mehr bzw. noch nicht wieder) signifikant in meinen IT-Berufsleben beeinträchtigen (ist allerdings wesentlich anstrengender als zuvor, u.A. wegen der Schmerzmitteldosen die handelsübliche Junkies umgehend töten würden – k.A. wie lange ich das noch durchhalte ohne mein Privatleben noch weiter zu zerstören…).

  3. Nachdem Google schon Parler aus dem AppStore geworfen hat, canceln sie nun den bekanntesten Client (also analog gesehen nichts weiter als ein Browser für das matrix-Protokoll) zum dezentralen Matrix-Netzwerk.
    Mit der Begründung es sei „abusive content“ irgendwo innerhalb des Netzwerks beanstandet worden, könnten sie genau so gut z.B. ihren eigenen und alle anderen Browser oder alle IRC-Clients bannen – ich glaube nicht, dass sämtlicher via http- oder irc-Protokoll erreichbarer content nicht abusive ist 😉

    Ich halte nichts von Parler bzw. deren Zielgruppe, fand den Umgang damit trotzdem grundfalsch. Das jetzt ist noch eine Stufe „falscher“.

    Klar, gibt wenigstens unter Android noch FDroid und man kann apks sideloaden, aber effektiv ist eine Anwendung auf der Plattform mausetot, wenn sie nicht mehr im PlayStore ist.

    https://news.ycombinator.com/item?id=25964226

      • Je nachdem: Ein Stück FOS-Software bzw. die Firma hinter selbigem.
        Ein Client von vielen zu wiederum einer Alternative zu klassischem IRC oder neuerdings. z.B. Slack (inzwischen Salesforce) ohne Vendor-Lock-In.

        Das wichtigste ist, dass sie anders als die Macher der Parler-App – denen ja immerhin auch die Plattform gehört zu der sich die App exklusiv verbindet- diejenigen von Element noch nicht einmal Einfluss auf den Inhalt eines Matrix-Knotens nehmen KÖNNTEN, selbst wenn sie es wollten.

        • „Element is a private company – it can do what it likes!“ wird immer von Progressiven als Verteidigung verwendet wenn Facebook, Twitter und Co ungenehme Meinungen zensieren.

    • Das schöne daran ist ja das man mit diese undefinierten Hate Speech Regeln alles erstmal bannen kann, dient ja der angeblichen Sicherheit von Erwachsenen, denen man kein selbstständiges Denken zugesteht.

      Bis der Prozess, falls es solche überhaupt noch gibt, den gebannt aus der Verbannung holt, hat dieser erstmal Verluste gemacht.

    • Kannte ich auch noch nicht. Interessanter Fun-Fact vielleicht, dass die Bundeswehr auch auf Element setzt oder zumindest setzen wollte (laut Wikipedia).

  4. Wer noch immer nicht erkennen will, wie übel den Frauen in unserer Gesellschaft mitgespielt wird (wie zum Beispiel ich), und dass der ganze Erdteil anscheinend ein Frauenunterdrückungsapparat ist, der sollte das hier mal lesen:

    Klicke, um auf TA-9-2021-0025_DE.pdf zuzugreifen

    Bei diesen Prämissen fragt man sich auch nicht mehr, warum die EU-Kommission entweder keine Zeit oder keinen Bock hatte, sich angemessen um Impfstoffe für ihre Bürger zu kümmern. Die müssen schließlich andauernd gegen das Patriarchat ankämpfen.

    Und wer sich dann durch diese „EU-Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter“ gekämpft hat, der weiß, dass Frauen in Zukunft nicht nur besonders schützens- und förderungwürdig sind, sondern allgemein etwas ganz Besonderes, Höherwertiges sein werden, um das sich der ganze Kontinent zu drehen hat.

    • Sie schreiben zwar immer „Gleichstellung/Gleichberechtigung/gleicher Zugang der Geschlechter“, aber

      „Investitionen in Frauen und Mädchen nicht nur der Gesellschaft als Ganzes zugutekommt“

      begrenzen sie immer nur auf ein Geschlecht und zwar jedes mal das gleiche Geschlecht.

      Die reden da von gleichen Zugang zur Bildung, Bildung bei der Jungen Jahr für Jahr weiter zurückfallen. Aber das ist natürlich kein Grund nicht ausschließlich etwas für Mädchen zu tun.

      Das verlogene Heuchler. Gleichstellung ist Frauenförderung und -bevorzugung. Prove me wrong.

    • Uff. Tja, das isse halt, die EU.

      Ich greife mal eine kleine Passage heraus und fordere den Leser auf, über die gekennzeichneten Aussagen mal genau nachzudenken:

      „in der Erwägung, dass die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und Investitionen in[(!)] Frauen und Mädchen nicht nur der Gesellschaft als Ganzes zugutekommt, sondern auch ein Ziel an sich darstellt[(!)]; in der Erwägung, dass es von Bedeutung ist, das Fortbestehen und die Grundursachen des als „leaky pipeline“ bezeichneten Phänomens zu untersuchen; in der Erwägung, dass eine starke Frauenrechtsbewegung erforderlich ist, um die demokratischen Werte, die Grundrechte und insbesondere die Rechte von Frauen zu wahren, und in der Erwägung, dass Bedrohungen der Rechte von Frauen[(! nicht: „Grundrechte der Bürger“)] auch eine Bedrohung der Demokratie darstellen“

      Es geht also darum, ein bestimmtes, hier als „die Demokratie“ mit „den demokratischen Werten“ bezeichnetes/behauptetes männer- und jungen-, daher letztlich volksfeindliches System zu erhalten und auszubauen, wozu Frauen und Mädchen privilegiert werden müssen. Dazu wird sich allerlei Lügen und Täuschungen bedient.

      Erinnert mich stark an Folgendes:
      https://www.expresszeitung.com/macht-politik/um-den-kommunismus-zu-errichten-muss-die-familie-zerstoert-werden
      in Verbindung mit den Ausführungen der Philosophin Claudia Simone Dorchain ab Min. 45:45 (bis Ende) im folgenden Video:

      „Der Great Reset und die Philosophie – Claudia Simone Dorchain im Gespräch“

    • „Europäische Werte“ halt, von Demokratie und Gleichberechtigung (auch der Männer) stand da nichts und selbstverständlich ist das alternativlos, so wie Euro, Bankenrettung und transatlantische Treue…

  5. „Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße“
    „Ja, okay, es gibt auch Rassismus gegen Weiße, aber der ist nicht strukturell.“

  6. https://dealbreaker.com/2015/07/sac-trader-who-forced-male-underling-to-take-hormones-and-dress-like-a-woman-kind-of-justified

    https://archive.is/DRLUF

    „SAC Trader Who Forced Male Underling To Take Female Hormones And Dress Like A Woman Kind Of Justified
    In theory!“ Jan 14, 2019 · Original: Jul 2, 2015

    „… In addition to making Tong take female hormones, Jiang instructed him to wear dresses, bras, high-heels, and makeup, and grow his hair long; he called Tong „miss,“ „whore,“ „piece of shit,“ and „little girl“ in front of co-workers; he pissed in Tong’s mouth; he shoved whiteboard markers up Tong’s ass; he came up with a sort of blow-job-for-trade-approval rule („…during this period of time, Mr. Jiang continued to pressure Mr. Tong to perform oral sex on him as condition of Mr. Jiang authorizing Mr. Tong’s trades. In this regard, Mr. Jiang remarked to Mr. Tong: „you’ll have to give me a blow-job if you want to make that trade.“); and he remained an absolute stickler for said BJ rules (on one occasion, when Tong stopped after getting ill, „Mr. Jiang did not allow the trade as the requested fellatio was not completed.“ A few weeks later, Tong „agreed to perform fellatio to Mr. Jiang’s satisfaction. Mr. Jiang then allowed Mr. Tong’s trade to go through.“).“

    Was ist daraus geworden?

  7. Also ich sitzt ja auch immer so, wenn ich Bahn fahre…

    Was machen die eigentlich wenn Männer ihnen jetzt auf ihre Vagina schauen? Kriegen die dann eine Anzeige wegen sexueller Belästigung.

    Wie uepsilonniks oben in seinem Artikel verlinkt, sind schwedische Feministinnen SCHOCKIERT das radikale Muslime sie aus ihren No-Go Zone schmeißen. Man müsste Frauen in Berlin eigentlich warnen diese Hosen anzuziehen.

    Und btw.: diese Hosen sind blindendiskriminierend verdammte Kackscheiße! Der Text muss auch noch für Blinde direkt darunter geschrieben werden.

  8. Der Typ ist echt kein Clown mehr, der ist ein ganzer Zirkus.
    Der wünscht sich wahrscheinlich den Kommunismus her und wenn er dann immer mehr arbeiten DARF und dafür immer weniger zu Essen bekommt, ist er wunschlos glücklich, denn er arbeitet ja für die Gesellschaft.

    Mein Gott, war der schon vorher so ein Vollarsch bevor er an die Uni ging oder wurde er erst dort so.

    • Das muss man sich mal reinziehen: Um sowas umzusetzen müsste man die Mauer wieder aufbauen. Dieses Mal aber nicht durch Deutschland, sondern einmal komplett rundherum, weil jeder der was hat ins Ausland abhaut um das zu sicher.
      So ein System ließe sich nur durch Totalitarismus umsetzen.
      Man arbeitet nur noch für den Staat, nicht damit es einem selbst oder der Familie besser geht und damit geht die Motivation flöten. Völlig sinnlos sich da ins Zeug zu hängen.

      Kemper, du bist wirklich alles was du bekämpfst.

    • DDR 1960

      Kader und Bauer

      Kader: würdest du einen Traktor abgeben, wenn du 2 hättest?
      Bauer: ja gerne

      Kader: würdest du ein Haus abgeben, wenn du 2 hättest?
      Bauer: ja gerne

      Kader: würdest du eine Kuh abgeben wenn….?
      Bauer: nein

      Kader: warum nicht?
      Bauer: weil ich 2 Kühe habe….

    • Unnötig sich aufzuregen, Kemper hat lediglich antizipiert, dass er wohl niemals eine Familie haben wird. Deshalb hetzt er auch gelegentlich gegen den „Familarismus“ (oder so ähnlich) und macht dicke Backen mit seinem „Klassismus“.

      Dass Kemper irgendwas aufbaut, abgesehen vielleicht von Zensur- und Diffamierungsnetzwerken, habe ich auch noch nicht bemerkt. Er ist eine typisch negative Gestalt, die jammert, über Diskriminierung klagt und alle fertig macht, die nicht mitziehen. Ein unehrlicher paternalistischer Minderheitenbeglücker, ein Linksfaschist, wie er im Buche steht.

  9. Das kann man wirklich nur hoffen, dass die FDP dem politischen Feminismus eine Absage erteilt. Wenn sie es machen, wird man sie als rückständig, frauenhassend und Männerpartei (das so irgendwie etwas schlechtes sein) titulieren, aber da man sie mittlerweile ja sogar als Nazis bezeichnet, haben sie vielleicht ein Dickes Fell diesbezüglich bekommen. Aber meine Hoffnung ist gering. Es wird sich eine Frauengruppe bilden, die dann irgendwann eine Frauenquote fordert und behauptet das sein liberal, fair, gerecht, demokratisch und antisexistisch, wenn man das weibliche Geschlecht bevorzugt.

    • Feminismus ist ja ein beliebig dehnbarer Begriff. Seit etwa einem Jahr sind die inneren Widersprüche ja kaum noch unter der Decke zu halten, erkennbar am offenen Machtkampf zwischen Transaktivisten (wenn man die weiterhin zum Feminismus dazuzählt) und „klassischen“ Feministinnen (a.k.a. TERFs).

      Die FDP hat sich offenbar auf die Seite der Transaktivisten geschlagen, zumindest die oberste Parteiführung. Der aktuelle Gesetzesvorschlag der FDP zur Stärkung der geschlechtlichen Selbstbestimmung geht sogar noch über die Forderungen der Grünen hinaus. Danach kann man ohne jede Kontrolle und beliebig oft sein Geschlecht (im Sinne des Personenstandseintrags in den Meldeämtern) und dazu passend seinen Vornamen ändern.

      Man fragt sich, ob die FDP auch nur 5 Minuten über die Konsequenzen nachgedacht hat. Insb. was es bedeutet, wenn der Personenstandseintrag sagt, jemand ist „Mann“ oder „Frau“. Diese Begriffe gibt es nicht in der Allgemeinheit und universellen Gültigkeit, wie die Gesetze das unterstellen. Dieses Begriffdesaster war der Hauptgrund, warum ich die aktuellen Begriffskriege und Begriffe wie „Frau“, „Mann“, „Transfrau“ usw. im heutigen Blogpost aufgedröselt habe:

      Über die Sinnlosigkeit der Aussage „Eine Transfrau ist eine Frau“

      • Sehr erhellender Text. Das ist die im Schlepptau des Feminismus aufkommende Neue Irrationalität, der matriarchale Subjektivismus, die umfassende Beliebigkeit.
        Widerspruch ist nicht mehr möglich, weil der vorgebliche Gegenstand der Aussagen gar nicht zu greifen ist. Die emotionale Aufladung wird zum Inhalt an sich.
        Was würde also Präsident Biden sagen, wenn sich gefühlte Frauen in der Damenumkleide durch den Penis einer gefühlten Transfrau belästigt fühlen? Würde er auch was fühlen? Und wenn, dann was?

        • „Neue Irrationalität“
          Man kann ja nicht in die Köpfe anderer Leute hineinsehen, aber das ist sicher nur bei manchen Irrationalität. Bei anderen sieht es nach knallhart durchgezogenen Begriffskriegen innerhalb einer wohldurchdachten Propagandastrategie aus.

      • @mitm

        Ich habe mich sowieso immer gefragt, was „Transfrau = Frau“ genau meinen soll. Mir fehlt die vorangestellte Erklärung, was eine Transfrau ist. Im Sinne Deines Textes würde das bedeuten, erst einmal klarzumachen, über welche Kategorie „Frau“ man redet.

        Kleine Anmerkung: Abgesehen von einigen Grammatikfehlern hat mich diese Stelle stutzig gemacht:

        „Z.B. überlappt die Population der Heteros – also gynophile biologische Männer – sehr stark mit der Population Personen mit genetischem Geschlecht XX, denn letztere sind fast alle gynophil.“

        Wolltest Du „XY“ statt „XX“ schreiben, oder müsste es heißen „Männer“ statt „Personen“ mit genetischem Geschlecht XX?

        • „Wolltest Du „XY“ statt „XX“ schreiben,“
          So ist es, danke für den Hinweis! Ist jetzt korrigiert. Ich habe den Text zwar ca. 3* korrekturgelesen, aber irgendwann wird man betriebsblind. Jemand anders sieht auf Anhieb viel mehr Fehler.

          „einigen Grammatikfehlern“
          Wenn Du Zeit hast, schreibt die bitte auf, kopier einfach die Fehlerstellen mit etwas Kontext davor und danach hier in die Antwort.

          • Nicht noch einmal für diesen Text, aber wenn Du solche Korrekturen verwertest, schlüpfe ich beim nächsten Text vielleicht in die Lektorenrolle und schicke Dir die Stellen 😉

        • @Jo: „ein „man“ zu viel“

          Danke für den Hinweis! Ist jetzt korrigiert.

          „Kommentar dazu gegenüber Sabrina Seerose“

          Ich habe auch schon einige Male mit ihr diskutiert. Diese Diskussionen waren auch ein Grund für den Blogpost bzw. noch davor für den Versuch herauszufinden, wo solche Diskussionen aus dem Ruder laufen und wo die Kernkonflikte der Transgender-Debatte liegen.

          Ein wesentlicher Grund ist die Benutzung dieses universellen Begriffs „Frau“ in der Forderung, als „Frau“ behandelt zu werden. Damit wird ein extrem hoher Anspruch formuliert, der aber nicht immer so kraß gemeint sein dürfte. Man könnte also Druck aus der Debatte ablassen, wenn man die wirklichen Forderungen klarer formuliert, also in welchen Kontexten der Anspruch wirklich gelten soll.

          Politisch scheint es eher auf eine Verschärfung und Machtdemonstration hinauszulaufen, man blickt aber kaum durch, weil jeder unter „Frau“ oder „Geschlecht“ etwas anderes versteht. Ich muß mir die Gesetzentwürfe der Grünen und der FDP mal ansehen. Wenn ich Zeit finde, dann fasse ich das mal zusammen und poste es.

        • @Jo:
          „Ich hatte auch grade vor wenigen Tagen einen Kommentar dazu gegenüber Sabrina Seerose verfasst:
          https://allesevolution.wordpress.com/2021/01/23/selbermach-samstag-324-23-01-2021/#comment-605063

          Du rühmst Dich hier auch nochmals Deiner in Wirklichkeit unverschämt-anmaßenden Dreistigkeit und Unterstellungen mir gegenüber, die Du da ausgeführt hast.
          Laß Dir von mir, als inzwischen 66-jährige Frau gesagt sein, daß alle meine Ausführungen zu meinen biographischen Bezügen der Alltags-Realität entsprechen, und ich mich dort auch uneingeschränkt, voll und ganz als Frau realisieren kann.
          Es ist selbstredend, wenn Du Dir, als nach eigenen Angaben (relativ) junger Mensch eine so selbstherrliche und selbstgerechte Beurteilung meiner Lebensumstände, und meiner glücklichen und erfolgreichen 40-jährigen Ehe anmaßt, zumal Du erst einmal Vergleichbares vorweisen können solltest!
          Dies ist den meisten hier im Maskulisten-Forum ja anscheinend nicht vergönnt (gewesen), und so wünsche ich Dir diesbezüglich persönlich ehrlich und aufrichtig alles erdenklich Gute!

          „Respekt“ und „Demut“ sind Qualitäten, die neben vielen anderen, in den vergangenen Jahrzehnten bei uns in Deutschland nahezu gänzlich abhanden gekommen sind. Das führt u.a. auch Prof. Bhakdi in seinem aktuellen Video aus, in dem er begründet, was sich bei uns alles gravierend im menschlichen Miteinander zum Nachteil verändert hat, in den vergangenen ca. 60 Jahren: „Professor Dr. Bhakdi verlässt Deutschland.“ (insbes. ab Min.16): https://www.bitchute.com/video/Zqi5AU1cG56v/

          Ich habe hier auf diesem Blog versucht, Aufklärung zur Differenzierung eines toxisch-vergifteten Themas zu vermitteln, das aber auch hier leider nurmehr als John-Money-EINHEITSBREI: TransGender „verstanden“ und diskutiert wird.
          Da ich aber einsehen muß, daß ich hier anscheinend so gut wie gar nichts bewirken kann, da die allermeisten hierzu Diskutierenden mir nicht zuhören können und/oder wollen, verabschiede ich mich hiermit von diesem Blog.

          • Das hier ist ein Blog mit sehr unterschiedlichen Personen und sehr unterschiedlichen Meinung.
            es wird immer vorkommen, dass dir jemand widerspricht und es anders sieht. Andere werden dir vielleicht zustimmen und schon deswegen gar nicht auf den Kommentar von dir reagieren. Einige Streitigkeiten werden hier seit Ewigkeiten geführt, teilweise eben dann mit neuen Protagonisten.
            Ich würde es schade finden, wenn du gehst und dich dadurch runterziehen lässt.
            Vielleicht möchtest du deine Positionen auch noch einmal in einem Gastartikel umfassender darstellen, sei es als Abschied oder aber auch quasi als “ Neustart „

          • Sabrina, ich teile deine Ansichten nicht. Und gerade das ist der Punkt, der deine Meinung lesenswert macht. Ich stimme Christian zu und fordere die anderen Schreiber auch dazu auf.
            Hier soll keine Filterblase entstehen, aber auch kein Ort für Schneeflöckchen.

          • Bitte überdenke noch einmal deinen Abschied, Sabrina.
            Ich fand viele deiner Kommentare bereichernd, und neue Sichtweisen aufzeigend.
            Auch wenn ich dir nicht in allem zustimme, würde ich es sehr bedauern, auf deine Beiträge verzichten zu müssen.

          • Ich danke Euch, Christian, Mika und Anne, für Eure Stellungnahmen, die mich ermutigen, noch einmal über meine Entscheidung, die ich aus großer Enttäuschung heraus getroffen habe, zu überdenken.

            Wahrscheinlich ist es für dieses Forum auch sinnvoll, wenn es nicht nur in eine weitgehende Maskulisten-Filterblase verfällt, wobei Anne und Freya diesem Forum sicher auch in der Zukunft gut tun!

            Mika schreibt:
            „Hier soll keine Filterblase entstehen, aber auch kein Ort für Schneeflöckchen.“
            Ja, das sehe ich ähnlich, und ich war und bin in meinem Leben noch nie „Schneeflöckchen“ gewesen, noch wolte ich es je sein; wie anders hätte ich sonst meinen gewiß nicht einfachen biographischen Lebensweg erfolgreich bewältigen können?!

            Christian schreibt:
            „…es wird immer vorkommen, dass dir jemand widerspricht und es anders sieht.“
            Damit hatte und habe ich ja auch überhaupt kein Problem; ich denke, daß ich dies auch hier oft genug unter Beweis gestellt habe, daß ich andere Meinungen, auch wenn ich sie nicht teile, dennoch für wichtig und beachtenswert halte!

            Ich habe aber einen Tipp für den Blog-Betreiber und Moderator Christian, der sich, was die meisten von uns ebenso wie ich wohl ganz besonders schätzen, weitestgehend zurückhält hinsichtlich Reglementierungen. Nur in ganz wenigen Fällen macht(e) er bislang von seinem Recht auf Zurechtweisung Gebrauch, z.B. dann, wenn sich Diskussionsteilnehmer mit „Idiot“ u.ä. beschimpf(t)en.
            Der unrühmliche und nochmals explizit wiederholte Post von Jo war aber dermaßen ungebührlich gegen meine Person gerichtet, daß ich die Bezeichnung „Idiot“ demgegenüber als geradezu „harmlos“ empfinde.
            Ich hoffe, daß wir in dem von mir angesprochenen Vorfall eine Meinungs-Einigung finden, da dies für mich eine, bzw. DIE Grundvoraussetzung ist: die Integrität eines Menschen, seine Menschenwürde, darf nicht, und erst recht nicht leichtfertig infrage gestellt werden!

          • @Jo

            Wie wäre es mit einem verbalen Handschlag? Ich fand deinen Ton auch etwas überzogen. Mir ist das auch schon passiert, das ist menschlich und kommt vor.
            Denk an den Spruch: Pack schlägt sich und Pack verträgt sich.
            Vertragen fände ich jetzt angemessener. Deine Position wertet das nicht ab, ich stimme dir sogar oft zu. Aber das geht auch in höflichen Texten.

          • @Mika: Vergiss es! Da war überhaupt nichts „überzogen“, null, nada. Ich bin direkt, das ist alles; und Sabrina Seerose kommt damit nicht klar, dass ich mit meiner Meinung zu dem Thema nicht hinterm Berg halte. Das ist Seerose halt vermutlich anders gewohnt. Lies dir nochmal durch, was ich in jenem Posting schrieb, ohne was Böses dabei zu denken (d.h. ohne durch Seeroses Framing beeinflusst zu sein und Seeroses unbegründeten Gedankenwelt/Ideologie unbegründeterweise einen Fußbreit Allgemeinverbindlichkeit zuzubilligen). Seerose sagt ja noch nicht mal, was Seerose an meinem Posting als das empfindet, als was Seerose es hier darstellt. Auch du sagst nicht, wo das Problem sein soll. Ich zeige in einem nächsten Posting hier noch auf, worum es hier bei Seeroses Gejammer und Intervention eigentlich geht. Die Mühe mache ich mir. Einen verbalen Handschlag sehe ich als unmöglich an, weil ich mich nicht gestritten habe oder mir irgendwas zuschulden habe kommen lassen. Wenn überhaupt, dann kann Seerose mich nun um Entschuldigung bitten (braucht Seerose aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, falls ich Seeroses Verhalten als ausreichend einsichtig auslegen kann – ist aber eigentlich auch wurscht, denn es hat eh keine nennenswerten Konsequenzen für mich). Ich vertrage Seerose trotz Seeroses Falschbeschuldigung etc., aber Seerose verträgt – entgegen Seeroses Behauptung – andere Meinung nicht.
            In dem hiesigen Posting habe ich, wie du sicherlich bemerkt hast, Personalpronomen durch „Seerose“ ersetzt. Das ist eigentlich auch schon unnötige Selbstzensur, denn ich gehe davon aus, dass es sich um einen Mann handelt.
            Es wird Zeit, Licht in die Sache zu bringen und meine Gedanken zu dem Thema offenzulegen …

          • @Jo

            Ich finde im großen und ganz auch, dass Dein Tonfall in Ordnung war; Du hast sogar oft versucht, „harsche“ Aussagen durch Smilies zu entschärfen, um freundlich zu bleiben.

            Das einzige, was ich nicht in Ordnung fand, war Deine Aussage „Ob dein Mann hetero-, homo- oder bisexuell ist, kann ich nicht wissen; ich müsste deiner Behauptung glauben.“ So etwas nicht zu glauben bzw. in Frage zu stellen, finde ich in einer Onlinediskussion schon ein wenig unhöflich. Warum sollte sich Sabrina in der Frage irren oder gar lügen?

            Ich kann zwar auch verstehen, dass Sabrina angepisst ist. Wenn die eigene sexuelle Identität (hier: Geschlecht) angezweifelt wird, ist das wie ein Angriff auf die Persönlichkeit. (Ist mir hier ähnlich auch schon passiert, Semikolon geht nämlich so weit und möchte das Ausleben meiner Sexualität (SM) kriminalisiert sehen. Sowas triggert.)

            Aber: Sabrina versucht, Dich emotional zu erpressen. Sie macht das zuerst indirekt, durch einen „Hilfeschrei“, hier konkret: Die Drohung, das Forum zu verlassen. Dann, nachdem einige darauf angesprungen sind (ich war auch kurz davor), geht sie noch einen Schritt weiter, und bittet Christian verklausuliert um Zensur. DAS finde ich wirklich unter aller Sau.

            Die Masche hat sie bei mir auch schon einmal versucht:
            https://uepsilonniks.wordpress.com/2020/09/23/uber-die-weibliche-verborgene-sehnsucht/#comment-6068
            (Sabrina war nicht einverstanden damit, dass beweis und ich etwas abschweifend vom Hauptthema SM-Anekdoten geplaudert hatten, und rief um Hilfe: „warum geschieht das (hier)?“)
            Sie hat bei mir genauso auf Granit gebissen, aber ich will, nachdem ich es mir zuerst verkniffen habe, für alle Mitleser ihre emotionalen Manipulationsversuche jetzt doch einmal herausstellen. Sie droht, das Forum zu verlassen, weil sie mit einem hier nicht klarkommt? Bitte? Geht’s auch erwachsen?

            P.S.: Wie Du unten vom Leder ziehst, @Jo, naja, ich sag mal… Freunde werdet ihr nicht mehr… und, wie formuliere ich es: Auch wenn man sich selbst nicht als Angreifer sieht, muss in der Verteidigung ja nicht unbedingt den Nuklearschlag rausholen.

          • „Integrität eines Menschen“

            geht gar nicht im Zeitalter der neuen Medien … sowas von old-school …

            Manieren kommen aus der Mode. Schuld daran sind großenteils die technischen Eigenschaften (kein Blickkontakt usw.) der neuen Medien.

            Kommunikation ist aber auch sonst fehleranfällig, das ist eine der zentralen Lektionen, die ich den mittlerweile rund 7 Jahren Bloggerei gelernt habe. Daher rührt auch mein Fetischismus, Begriffe zu klären, denn ohne gemeinsames Verständnis von Begriffen redet man nur aneinander vorbei und erzeugt Konflikte, wo eigentlich keine sind. Gerade eben bin ich über diesen Tweet gestolpert:

            Was soll „trans women are not „full women“ if they can’t carry a child which is false.“ bedeuten?? Daß eine Transfrau Eierstöcke eingepflanzt bekommt und dann schwanger werden kann? Klassischer Bullshit. Wenn man ernst genommen werden will, sollte man nicht mit so einem Unsinn argumentieren.

            Man muß generell aufpassen, sich nicht vor den Karren von durchgedrehten Aktivisten spannen zu lassen. Transaktivismus ist ganz vorne dabei bei der Cancel Culture und hat sich zu einer der größten Gefährdungen der Demokratie entwickelt. Die meisten Transaktivisten sind aber nach meinem Eindruck nicht selber transsexuell/-ident, sondern profilieren sich nur mit ihrem Aktivismus, während umgekehrt ein vermutlich erheblicher Anteil der Transsexuellen kaum als solche erkennbar ist, nur in Ruhe gelassen werden will und schon gar nicht medial aktiv ist.

            Aber auch dann, zivilisierte Transsexuelle eine absolute Gleichstellung TF=F (bzw. TM=M) fordern, ist diese Forderung von der Sache her verfehlt, die Kollateralschäden sind viel zu groß. Das sollte in meinem letzten Blogpost schon klar genug geworden sein. Das volle Ausmaß der Kollateralschäden wird aber erst klar, wenn man sich die Konsequenzen im Detail ansieht. Dazu braucht man aber eine präzise, sachorientierte Debatte frei von Emotionen.

          • @Renton:
            Danke für dein Feedback. Ich beziehe mich im Folgenden auf die Passagen, wo ich anderer Meinung bin:

            „Das einzige, was ich nicht in Ordnung fand, war Deine Aussage „Ob dein Mann hetero-, homo- oder bisexuell ist, kann ich nicht wissen; ich müsste deiner Behauptung glauben.“ So etwas nicht zu glauben bzw. in Frage zu stellen, finde ich in einer Onlinediskussion schon ein wenig unhöflich. Warum sollte sich Sabrina in der Frage irren oder gar lügen?“
            — Was soll daran nicht in Ordnung sein? Ein Mann, der seit 40 Jahren mit einem Mann zusammen/verheiratet ist, will mir erzählen, dass Letzterer cis und heterosexuell ist? Really? Selbstverständlich ist es in Ordnung, das infrage zu stellen, denn es kann ebenfalls Teil der Ideologie und in deren Terminologie ausgedrückt sein und wenn ich das akzeptiere, bedeutet es, dass ich Seerose als Frau anzusehen habe, weil Seeroses Mann ja cis und heterosexuell ist. (Vielleicht ist auch „er“ gar kein Mann, sondern „Transmann“. Aber das hatte ich noch nicht auf dem Schirm, sodass ich es nicht von der Seite infragestellen konnte.) „Unhöflich“/Nicht in Ordnung ist es, anderen so etwas zuzumuten. Und falls du meine von dir zitierte Antwort immer noch als unhöflich betrachtest, bedenke: Auf unhöfliches Verhalten ebenfalls „unhöflich“ zu antworten, ist nicht unhöflich. 😉 Ist mir aber eigentlich auch egal, denn ich habe ja gar nicht den Anspruch, Hofregeln zu befolgen. ^^

            „Ich kann zwar auch verstehen, dass Sabrina angepisst ist. Wenn die eigene sexuelle Identität (hier: Geschlecht) angezweifelt wird, ist das wie ein Angriff auf die Persönlichkeit. (Ist mir hier ähnlich auch schon passiert, Semikolon geht nämlich so weit und möchte das Ausleben meiner Sexualität (SM) kriminalisiert sehen. Sowas triggert.)“
            — Aus „psychologischer“ Sicht verstehen kann ich es auch – wie ich im vorherigen Posting ggü. Seerose bereits sagte –, aber das heißt ja nicht, dass ich gutheißen muss, wie Seerose reagiert.
            — Ich habe nicht Seeroses (wohl männliches) Geschlecht angezweifelt, sondern Seeroses Behauptung darüber (nämlich: weiblich) oder genauer: die Richtigkeit von Seeroses Ansicht darüber. 😉
            — Das hat nichts mit so einem Fall zu tun, wie du ihn schilderst. Ich will ja nichts kriminalisieren.

            „P.S.: Wie Du unten vom Leder ziehst, @Jo, naja, ich sag mal… Freunde werdet ihr nicht mehr… und, wie formuliere ich es: Auch wenn man sich selbst nicht als Angreifer sieht, muss in der Verteidigung ja nicht unbedingt den Nuklearschlag rausholen.“
            — Vom Leder ziehen? Hm. Da müsste ich jetzt wissen, was genau du damit meinst. Die Redensart hat ja verschiedene Bedeutungen (wahrscheinlich ist’s der Grund, warum ich sie nicht mag: zu uneindeutig). Beschimpft habe ich Seerose nicht. Kritisiert habe ich Seerose teilweise. Geprahlt – wüsste nicht wo (dass ich ein intelligenter Grobian bin/ sein kann, habe ich nicht zwecks Prahlen geäußert); ok, aber vielleicht habe ich performativ raushängen lassen, was für’n toller Hecht ich bin und dass mich Seeroses Behauptung, Psychologin zu sein, überhaupt nicht beeindruckt („Gratis, ich erwarte kein Honorar. ;-)“), ebensowenig wie Seeroses lächerlich autoritäres, gestelztes (narzisstisches Gestörtsein offenbarendes) Auftreten i.Vm. dem genannten Alter usw. 😛
            — Nuklearschlag? Zum Nucleus bin ich noch gar nicht vorgedrungen. Dazu fehlen mir noch einige Informationen. Hätte ich das gewollt, dann hätte ich mich mich da registriert/angemeldet, wo es nötig ist, um auf Seeroses Seite zuzugreifen, und mich dort mal umgesehen. Aber ich hab auch noch Anderes zu tun. Mit einem Nuklearschlag verbinde ich auch illegitimes Vorgehen (ABC-Waffen). Ich find’s nicht nur legitim, sondern auch angemessen, was und wie ich antwortete. Wer solche Spielchen auf (potenzielle) Kosten (u.a. Freiheit) anderer spielt, muss der Ernst des Lebens beigebracht werden. Ich hab getan, was ich konnte.

      • @Sabrina Seerose:

        „Du rühmst Dich hier auch nochmals Deiner in Wirklichkeit unverschämt-anmaßenden Dreistigkeit und Unterstellungen mir gegenüber, die Du da ausgeführt hast.“
        — So viel Bullshit in einem Satz …
        — Wenn du es unverschämt, dreist oder gar anmaßend findest, dass ich meine – noch nicht mal normative, sondern nur deskriptive – Meinung sage oder die Sprachregelung deines Papstes nicht übernehme, hast du ein Problem, bei dem ich dir nicht helfen kann. Deal with it.
        — Du willst also, dass ich verschämt bin; dass ich mich schäme, meine Meinung zu sagen. Ok, verständlich, aber nicht praktizierbar. 😉
        — Unterstellt habe ich dir verbal gar nichts; ich kenn dich ja gar nicht. Ich habe gesagt, wie ich bestimmte Dinge sehe. Wenn du zufällig davon betroffen bist, und dich das stört, wie ich die Dinge sehe, ist das deine Sache. Unterstellen tun wir übrigens ständig; eine Unterstellung ist nichts anderes als eine Annahme, eine Prämisse. Ich habe meine Meinung gesagt und dir gesagt, was ich aus deinen mageren Worten schließe. Wenn du mir mehr Informationen gibst, komme ich möglicherweise auch zu anderen Schlüssen (womit nicht gesagt ist, dass sie dir dann genehmer wären).
        — Dementsprechend habe ich mich auch keiner Unterstellungen gerühmt (wie absurd! das ist, wie wenn ich mich des Atmens rühmen würde). Auch habe ich mich keiner Dreistigkeit gerühmt; eine solche gab’s in meiner Antwort an dich nicht, aber sie gibt’s hier grade von deiner Seite (dazu unten mehr). Ich habe ein Posting, wo ich mich ähnlich wie ‚mitm‘ zu dem Thema seines Blogposts geäußert habe, verlinkt und darauf hingewiesen (den darin ist ein Argument erweitert dargelegt und sind noch andere Aspekte angesprochen).

        „Laß Dir von mir, als inzwischen 66-jährige Frau gesagt sein, daß alle meine Ausführungen zu meinen biographischen Bezügen der Alltags-Realität entsprechen, und ich mich dort auch uneingeschränkt, voll und ganz als Frau realisieren kann.“
        — In meinen Augen bist du vermutlich (du wolltest ja nicht inhaltlich konkret auf meine Frage antworten) keine Frau, und zwar aus den dort bereits genannten Gründen.
        — Ausführungen hast du gerade keine gemacht, außer dass du glücklich mit deinem angeblichen heterosexuellen cis-Mann (so wie du angeblich eine Frau bist) seit 40 Jahren verheiratet seist.
        — Das lass dir von einem unerhört und ungeheuerlich un-verschämten Mann gesagt sein. 😀

        „Es ist selbstredend, wenn Du Dir, als nach eigenen Angaben (relativ) junger Mensch eine so selbstherrliche und selbstgerechte Beurteilung meiner Lebensumstände, und meiner glücklichen und erfolgreichen 40-jährigen Ehe anmaßt, zumal Du erst einmal Vergleichbares vorweisen können solltest!“
        — Ja nee is klar. 😀 Also zunächst mal siehe oben. Sodann: Selbstherrlich und selbstgerecht war da gar nichts.
        — Aber so wie du dich hier aufführst: das ist selbstherrlich und selbstgerecht. Du erwartest von mir, dass ich dir einfach glaube, was du als Fakten ausgibst, und deine Ansichten übernehme; dass ich’s nicht sage, wenn der Kaiser nackt ist. Ich soll also erst mal ein 66 Jahre alter, selbstgerechter, selbstherrlicher, sprungschüsseliger Mann werden, der denkt, er wäre eine Frau, und das Männliche entsprechend operativ und/oder neurochemisch kaschieren ließ, sowie eine angebliche 40-jährige glückliche und erfolgreiche Ehe mit einem Mann geführt haben, bevor ich mir erlauben kann, meine Meinung zu bilden (und sie mitzuteilen)? Habe ich das richtig verstanden? Klär mich auf, großer Aufklärer. ^^ Dein Alter ist mir tatsächlich scheißegal; ich scheiß auf dein Alter. Lebenserfahrung kommt übrigens auch nicht automatisch mit Altwerden.

        „Dies ist den meisten hier im Maskulisten-Forum ja anscheinend nicht vergönnt (gewesen), und so wünsche ich Dir diesbezüglich persönlich ehrlich und aufrichtig alles erdenklich Gute!“
        — Nein, danke. – 😉

        „„Respekt“ und „Demut“ sind Qualitäten, die neben vielen anderen, in den vergangenen Jahrzehnten bei uns in Deutschland nahezu gänzlich abhanden gekommen sind.“
        — Ja, v.a. bei dir selbst, sofern je vorhanden gewesen.

        „Das führt u.a. auch Prof. Bhakdi in seinem aktuellen Video aus, […]“
        — So reflektiere das für dich selbst.
        — Weder sehe ich Hrn. Bhakti als meinen Guru an, noch habe ich das Bedürfnis, seinen auf nicht-fachliche Dinge bezogenen Worten zu lauschen.
        — Ich bin bei Weitem nicht so respektlos/despektierend wie du (wenn ich überhaupt mal respektlos bin; ich bin allerdings ehrlich und direkt), und weiß, dem Leben mit Demut zu begegnen. – Das geht dich allerdings einen kack-beschissenen Scheißdreck an. 🙂 Bleib mal schön bei dir (oder eher: Komm mal schön zu dir).

        „Ich habe hier auf diesem Blog versucht, Aufklärung zur Differenzierung eines toxisch-vergifteten Themas zu vermitteln, das aber auch hier leider nurmehr als John-Money-EINHEITSBREI: TransGender „verstanden“ und diskutiert wird.“
        — Und hier wird die Verlogenheit so deutlich, dass es mir eine Freude ist, nun die Gelegenheit zu haben, sie kenntlich zu machen:
        — Ich habe in meinem Kommentar gerade nicht von vornherein abgelehnt, dass es so etwas wie NGS geben könnte, habe sogar mit der Formulierung „(beruhend auf biologischen Ursachen)“ mal explizit die Möglichkeit, dass es vorhanden ist, offengelassen, aber dennoch meine Meinung dazu dargelegt, die also gerade nicht mit „John-Money-Einheitsbrei“, wie du es nennst, versehen ist – und zwar mit guten Argumenten sowie mit Aufdeckung deiner potenziellen (unbewussten) Immunisierungsstrategie der Psychologisierung –, und dass dich DAS wurmt, ja, dass du DAS nicht verkraftest, kann ich gut verstehen. DEIN Problem. Aber anstatt dich dessen anzunehmen, unterstellst DU MIR hier allen möglichen Bullshit und maßt dir an, mir Morallektionen und quasi Verhaltensvorschriften zu erteilen. Da fragt man sich wirklich direkt, ob du noch ganz knusper bist.
        — Und wieder siehst du dich in der Rolle eines „Aufklärers“ – die immer eine überhebliche, arrogante ist, und in die nur Nicht-Aufklärer schlüpfen, weil es für tatsächliche Aufklärer keine solche gibt. Aufklärung ist nach Kant der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist die Unfähigkeit, sich seines eigenen Verstandes ohne Hilfe eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist sie, wenn es nur an mangelndem Mut liegt, dies zu tun. Daher kann es niemanden geben, der einen anderen aufklärt; er kann ihm höchstens helfen, seine Unmündigkeit zu überwinden, indem er ihm Informationen/Gedanken zur Verfügung stellt und ihn ermutigt, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen (ohne dass er zu den gleichen Schlüssen kommen soll/muss) – den kann man dann, wenn er Erfolg hatte, im Nachhinein als Aufklärer bezeichnen, weil er das Wesen von Aufklärung verstanden und erfolgreich vermittelt hat. Ich bin mündig. Du hängst mind. einem (verstorbenen) Sexualpapst an. Wenn du das in reflektierter, kritischer Weise tätest, wäre auch das ein Zeichen von Mündigkeit. Ein solches habe ich bislang nicht entdeckt. Stattdessen versuchst du, mich zu beschämen, mich deiner Sprachregelung zu unterwerfen und mich mundtot zu machen. Shame on YOU. 😉
        — Was bedeutet eigentlich „toxisch-vergiftet“? 😀

        Nun zuerst bzgl. deines weiteren Kommentars hier (bevor ich dann weiter unten den letzten Satz des ersten Kommentars hier beantworte):

        „Ich habe aber einen Tipp für den Blog-Betreiber und Moderator Christian, der sich, was die meisten von uns ebenso wie ich wohl ganz besonders schätzen, weitestgehend zurückhält hinsichtlich Reglementierungen. Nur in ganz wenigen Fällen macht(e) er bislang von seinem Recht auf Zurechtweisung Gebrauch, z.B. dann, wenn sich Diskussionsteilnehmer mit „Idiot“ u.ä. beschimpf(t)en.
        Der unrühmliche und nochmals explizit wiederholte Post von Jo war aber dermaßen ungebührlich gegen meine Person gerichtet, daß ich die Bezeichnung „Idiot“ demgegenüber als geradezu „harmlos“ empfinde.
        Ich hoffe, daß wir in dem von mir angesprochenen Vorfall eine Meinungs-Einigung finden, da dies für mich eine, bzw. DIE Grundvoraussetzung ist: die Integrität eines Menschen, seine Menschenwürde, darf nicht, und erst recht nicht leichtfertig infrage gestellt werden!“
        — Mitnichten war er gegen deine Person gerichtet. Du bist ein bisschen egozentrisch, wa? Er war gegen die Unwahrheit gerichtet. „Unrühmlich“ ist er nur insofern, als dass ich nicht versuche, damit Ruhm zu erlangen.
        — Weder deine Integrität noch deine Menschenwürde habe ich infrage gestellt. Deine Integrität stelle ich jetzt infrage – ganz und gar nicht leichtfertig. Wenn ich es richtig sehe, versuchst du hier grade – mit schmeichelnden Worten als „Tipp“ getarnt –, auf der Grundlage von deinen hier geäußerten unzutreffenden Unterstellungen in Bezug auf meine Person oder mein Verhalten und von Verdrehung meiner Aussagen sowie durch Wortbedeutungsspielereien, aus denen du eine Forderung nach einem Verbot ableitest, eine Immunisierung gegen die Infragestellung von als integer behaupteten Motiven und Handlungsweisen sowie gegen bestimmte Ansichten/Meinungen und Sprachregelungen herbeizuführen. (Daher habe ich extra so ausführlich, zusammenhängend zitiert.)
        — „Meinungs-Einigung“ soll heißen, dass ich mich möglichst deiner Ansicht und/oder Sprachregelung unterwerfe, richtig? 😀 Kannste knicken. Ich hab meine Meinung, du hast deine skurrile Meinung.
        — Du behauptest also, dass die Beschimpfung=Beleidigung „Idiot“ harmlos sei im Vergleich zu meinen Aussagen. Du willst also, dass wenn Leute bei „Idiot“ von Christian zurechtgewiesen werden, ich hier ‚erst recht‘ zurechtgewiesen werde; dass man in Hinblick auf ‚jenes‘ Thema seine Meinung nicht frei sagen können soll; dass das Kind nicht sagen dürfen soll, wenn der Kaiser nackt ist. Verständlich, nur zu verständlich. Aber meinst du, Christian als Jurist, der also weiß, was das für Weichen stellen würde, so er gleiches Recht für alle gelten lassen will, lässt sich auf so etwas ein? Da musst du dir wohl einen dümmeren suchen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Du solltest wegen dem, was du hier abziehst, zurechtgewiesen werden.
        — Ich werde keinen Strafantrag wegen übler Nachrede stellen; da kannst du beruhigt sein. (Öffentlich zu behaupten, jemand hätte eine Straftat begangen – Beleidigung ist eine solche –, verwirklicht, wenn sie nicht gerichtlich festgestellt ist, den Straftatbestand der üblen Nachrede.)

        „Da ich aber einsehen muß, daß ich hier anscheinend so gut wie gar nichts bewirken kann, da die allermeisten hierzu Diskutierenden mir nicht zuhören können und/oder wollen, verabschiede ich mich hiermit von diesem Blog.“
        — Ja nee is klar. Psychologisierung als Selbstimmunisierungsstrategie (psychologisch ausgedrückt: Abwehrmechanismen der Rationalisierung, der Intellektualisierung, der Verleugnung, der projektiven Desidentifikation, zur Verringerung der seelischen Spannung kognitiver Dissonanz). Dazu passt dein – zu dem Zeitpunkt, bevor du Rückenwind durch andere hier bekamst, geäußerter – Rückzugswunsch, denn diese Selbstimmunisierungsstrategie hatte ich in jener oben verlinkten Antwort an dich ja schon angesprochen, sie ist also schon mehr oder weniger verbrannt. Ich höre zu, wenn du denn mal was Inhaltliches sagst. Das vermeidest du aber. Und du erwartest, dass man sich von dir „aufklären“ lässt, sich dir also zur Verfügung stellt, damit du mal inneren „Aufklärungs“-Druck – aus inneren Konflikten entstanden – ablassen, den Menschen geistig kolonialisieren, ihn zum selbstzensierenden (Mit-)Gläubigen machen kannst, damit es dir leichter fällt, mit deinen Konflikten, deinen Lebensl*gen, deiner Schwäche zu leben. Wovor hast du Angst? – Sicher auch davor, dass so ein intelligenter Grobian wie ich ankommt, der Lucy aus dem Sky und auf den Boden der Tatsachen holt. Wenn ich richtig liege (und davon gehe ich aus), weißt du instinktiv (unbewusst), dass es bei mir die totale seelisch-geistige Konfrontation gibt sowie dass du mit deinem Privatvokabular/ deiner privaten Sprachregelung dich gegenüber einem nicht in dieser Ideologie verfangenen und sich nicht auf deren Sprachregelung einlassenden Menschen nicht verständlich ausdrücken kannst, und dementsprechend versuchst du daher, dem auszuweichen (nach dem Motto: „ach, egal, der versteht das eh nicht; psychisches Konsistenzstreben und so …“), v.a. auch weil du ansonsten darauf stießest, dass du trotz deiner sachlich quasi anlasslos* mehrfach hervorgehobenen, ja, geradezu instrumentell präsentierten** „glücklichen Ehe“ einsam bist – was sehr wehtut – und dich mit niemandem hier (und auch sonst kaum mit jemandem) genug identifizieren kannst als Voraussetzung für Bindung, Öffnung und nähere Beziehung (und sei es nur für einen Austausch über dein Hauptinteressethema) – wonach du dich aber so sehnst … und dann hattest du vorher auch noch gemerkt, dass ich (ansonsten) ähnliche Interessen oder Ansichten wie du habe. Oh. (Ich wäre wohl ein attraktiver Kolonialisierungs-/Spreader-Jackpot gewesen, gell.) Ich weiß, wovon ich rede. Und ich weiß, dass auch du jetzt gerade weißt, wovon ich rede, obwohl du gedanklich was dagegen hast. Soll ich noch was sagen, willst du noch was lesen? Soll ich es noch begründen oder beweisen? (Gratis, ich erwarte kein Honorar. ;-)) – Hier: Die Tatsache, dass du es als Respektlosigkeit usw. betrachtest, dass ich meine Meinung sage, die dir nicht gefällt, du dich deshalb zurückziehen mochtest, und du willst, dass ich deine Ansicht oder Sprachregelung übernehme, zeigt mir, dass du psychisch sehr von den Meinungen/Urteilen deiner sozialen Umgebung abhängig bist (wobei ich mir gut vorstellen kann, dass du das nicht wahrhaben willst, weil das führt zu Aua). Das wiederum bedeutet, dass du starke Minderwertigkeitsgefühle hast, dir nicht selbst genügst und daher diese Bestätigung von außen brauchst. Weil du selbst deinen Elfenbeinturm aber nicht verlassen kannst, da du zu abhängig von dieser Wahrheitssubstitution bist und sie um so gut wie jeden Preis als Schutz aufrechterhalten musst, ist das Vermeiden kognitiver Dissonanz wie das Konsistenzstreben bei dir ganz besonders stark ausgeprägt. Auch dass du dich von meinen Aussagen angegriffen gefühlt hast und wohl psychische Störung als etwas siehst, das bei dir nicht sein darf (und das du – wissend um das leicht Zweifel aufkommen lassende oder gar diskreditierende Potenzial, wo doch gerade du selbst es mit deiner axiomatisch-ideologisch motivierten Psychologisierung praktizierst – ablehnst sowie als geringerwertig=minderwertig ansiehst (unbewusst; auch wenn sich evtl. was anderes vormachend) und es dementsprechend als schwächend, beleidigend u.ä. ansehen musst) zeigt doch, wo der arme Hund begraben liegt, wo das arme Kind im Dunkeln haust. Aber für dich „als Psychologin“, wie du dich bezeichnet hast, ist ja eh alles klar …
        — Ach, und falls jemand meint, ich würde hier Psychologisierung als Immunisierungsstrategie einsetzen: Nein, tue ich nicht; Argumente hatte ich beim oben verlinkten Kommentar schon geäußert, auf die nichts erwidert wurde (außer hier nun „pöse“ usw.). Allenfalls als weitere Begründung dazu, warum ich an meiner Meinung bzgl. psychischer Störung trotz deiner dem indirekt widersprechenden Aussagen festhalte, könnte es gesehen werden. Aber primär wollte/will ich einfach meine Ansicht darlegen, auf dass es irgendwem irgendwie bei seiner Selbsterkenntnis helfen möge.
        — Ja, es ist dann vielleicht besser, dass du zum Selbstschutz einen Safespace aufsuchst. Ich habe nicht vor, mit meiner Meinung hinterm Berg zu halten. Die Lüge kann nur auf Kosten der Wahrheit und somit auf Kosten der Liebe** bestehen. Du denkst – soweit verrät es der Titel deines mir als Antwort verlinkten, nur mit Registrierung und Anmeldung zu perzipierenden Sujets –, dass du bei dir selbst angekommen bist. Es spricht aber einiges dagegen (s.o.). Daher gehe ich davon aus, dass du nur weil du es nun als „Frau“ bequemer und leichter hast, dies als „angekommen“ interpretierst; wo du dich wohl irrtest. (Ich vermute weiterhin, aber ziemlich spekulativ, ohne rationale Begründung: du hast deine weibliche Seite entdeckt und darob deine männliche mehr oder weniger verleugnet, weil du sie als unbequemer, evtl. wegen der Homosexualität auch als unpassender empfandest, wahrscheinlich nicht bewusst.)
        — Nun, wo du vielleicht doch nicht mehr abhauen willst, stellt sich natürlich noch die Frage, ob dein oben zitierter Satz etwa nur ein Manipulationsversuch in Form einer „Drohung“ war. Respektive: Schmolllippe machen und versuchen, Schuldgefühle hervorzurufen? Möglicherweise anwesende Harmoniesuchtis(=Konflikthasser – von Harmonie wissen sie nichts) auf den Plan rufen, damit sie mich „zurechtweisen“? Ô.ô

        * = Anscheinend hatte mein erster (unten verlinkter) Kommentar, in dem nur meine Frage stand und den ich zwar entsprechend meiner – nicht deiner (wie ich nun weiß) – Auffassung, aber noch so offen wie möglich formuliert hatte, schon eine so provokante Wirkung auf dich, dass du dann gleich im Verteidigungs-/Argumentationsmodus warst.
        https://allesevolution.wordpress.com/2021/01/23/selbermach-samstag-324-23-01-2021/#comment-604294
        ** = Du kennst sicher den Refrain des Liedes „Denkmal“ von Wir sind Helden, oder? „Hol den Vorschlaghammer! Sie haben uns ein Denkmal gebaut, und jeder Vollidiot weiß, dass das die Liebe versaut. Ich werd‘ die schlechtesten Sprayer dieser Stadt engagier’n, die soll’n nachts noch die Trümmer mit Parolen beschmier’n.“ – Worum geht’s? Liebe ist lebendig, ein Denkmal tot, zombifizierend. Man vergleicht sich dann immer mit dem „Denkmal“/Präsentationsbildnis, weil man auch von denjenigen, die es zu sehen bekommen, damit verglichen und entsprechend deren Idealisierung des Präsentationsbildnis-Liebespaars ständig mit genau dahingehenden Erwartungen konfrontiert wird, oder man versucht gar, sofern und soweit man sich damit identifiziert, ihm zu entsprechen – was Wahrheit, also Intimität verunmöglicht, tötet, und Illusionen, Zwang/Gewalt hervorruft, nährt.

    • Soweit ich weiß, ist die Mehrheit der FDP schon auf feministischer Linie, zumindest bzgl. der FDP-BT-Fraktion – und diese ist ja ein ungefähres Abbild der politischen Ausrichtung der Gesamtpartei.

      • Irgendwie ist die FDP halt doch nur ein Verein zur gegenseitigen Karriereförderung. Schade, ich hatte lange gehofft, dass es evtl. eine Alternative zur AfD geben würde, wenn man den Durchmarsch der Grünen verhindern will. Sieht aber nicht mehr so aus….

  10. Several émigrés from the former Soviet Union found the curriculum so traumatizing they couldn’t read it through. Three hundred signed a letter to Gov. Newsom and other state agencies saying: “We escaped a Marxist-socialist system and its associated tyranny and oppression. Never could we have imagined that, decades later, the same ideology and concepts that we escaped, would show up in, of all places … the California Ethnic Studies Model Curriculum.”

    https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/california-ethnic-studies-curriculum

    „California Is Cleansing Jews From History“

    ….institutionalisierter Rassismus und Antisemitismus im kalifornischem Schulsysten….

    Unglaublich. Aber es passiert.

  11. Bin gerade so drüber gestolpert:

    „Rekord an künstlichen Befruchtungen in Deutschland

    2019 erreichte die Zahl der künstlichen Befruchtungen in Deutschland einen Höchststand. Im folgenden Jahr wurde er noch übertroffen.“

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/kinderwunsch-trotz-covid-19-rekord-an-kuenstlichen-befruchtungen-in-deutschland/26868538.html

    Im Artikel wird über coronabedingte Ursachen spekuliert (mehr Zeit und Geld aufgrund wegfallender Urlaube). Ein immer weiter ansteigendes Durchschnittsalter der Erstgebährenden wird nicht als mögliche Ursache erwähnt.

  12. Man muss sich echt fragen was bei denen im Kopf vorgeht. Kostet es denen zu viel Obdachlose in Hotels unterzubringen?

    Und die machen ja nicht mal eine Ausnahme bei Frauen, die wie eh und je ja immer ganz besonders betroffen sind.

  13. Beim SPIEGEL gibt es jetzt wieder eine Veränderung. Chefredakteurin Barbara Hans verläßt das Blatt, natürlich nicht ohne Drama:

    „In der Chefredaktion des Hamburger Nachrichtenmagazins „Spiegel“ bahnt sich offenbar ein Umbau an. Co-Chefredakteurin Barbara Hans soll das Unternehmen verlassen, weil sie offenbar keinen Rückhalt bei Chefredakteur Steffen Klusmann findet. 
    […]
    Ende 2018 ging sie in den Mutterschutz, bevor der Verlag die beiden Sparten zusammenlegte. 2019 kehrte Hans zunächst schrittweise wieder in die Redaktion zurück und ist hier seit Sommer 2020 wieder voll im Einsatz. Doch seither habe die Journalistin in „Spiegel“-Spitze und in der Redaktion zunehmend an Rückhalt verloren, heiß es. Kolportiert wird, dass sie ihre Rolle in der neu ausgerichteten Redaktion nicht gefunden habe. “

    Die Situation beim SPIEGEL scheint finanziell aber dermaßen angespannt zu sein, daß man jetzt die eigenen Glaspaläste mit Anderen teilen will:

    “ Auch bei den Sachkosten soll gekürzt werden. Geplant ist, mehrere Etagen im Haupthaus an der Ericusspitze unterzuvermieten. “

    https://meedia.de/2021/01/19/steht-spiegel-chefredakteurin-barbara-hans-vor-dem-abgang/

    Der Weggang von Hans scheint einen Teil der Belegschaft zu berühren, so daß sie den Umgang mit ihr in einem offenen Brief thematisieren und kritisieren:

    https://meedia.de/2021/01/28/menschlich-und-strategisch-fatal-spiegel-redakteure-kritisieren-umgang-mit-barbara-hans/amp/

      • @Joe

        Ja, das wird ein Spaß. Ich vermute auch mal, daß solche Spezialist_I*nnen wie Stockowski und Lobo auch unter den Unterzeichner_I*innen dieses offenen Briefes sind. Ich zitiere mal aus dem zweiten oben verlinkten Artikel:

        „Ein neues Miteinander im Verlag und in der Redaktion, so die Forderung, müsse jetzt und besonders in der Krise deutlich und sichtbar werden, nicht erst irgendwann in der Zukunft. „Mit einer längst überfälligen öffentlichen Ehrenerklärung für Barbara, mit einem fairen Umgang untereinander auch bei Differenzen, mit strukturellen Lösungen, bei denen sich die gesamte Redaktion mitgenommen fühlt und nicht bei einer Gruppe das Gefühl entsteht, in der Chefredaktion nicht mehr vertreten zu sein.“ “

        ‚Fairer Umgang‘, ‚Strukturelle Lösungen‘, ‚bei einer Gruppe das Gefühl entsteht, in der Chefredaktion nicht mehr vertreten zu sein.’…..da weiß man doch gleich, worum es da geht.

      • @Androsch

        Hans ist bzw. war für das Online-Geschäft zuständig. Findest Du, daß sich SPIEGEL / online in den letzten Jahren irgendwie zum Besseren geändert hat? Inhaltlich wie aktuell optisch?

        Ich glaube aber auch, daß es beim Spiegel mittlerweile egal ist, wer da am Ruder steht.

        Ich bin mal gespannt, welche Verrenkungen Klusmann machen muss, um die bis 2025 angepeilte Verdopplung (!!) der Online-Abos zu erreichen.

        • „Ich bin mal gespannt, welche Verrenkungen Klusmann machen muss, um die bis 2025 angepeilte Verdopplung (!!) der Online-Abos zu erreichen.“

          Vielleicht indem er sie verschenkt 🙂

          Oder er bekommt den Fuß in die Schulliteratur, Thema „wie Journalismus nicht sein sollte“ praktisches Lehrbeispiel
          *g*

    • Ich finde die Gendersterne in den Texten immer sehr hilfreich. Das ist der Wink mit dem Zaunpfahl, daß hier fanatisierte Ideologen und Männerhasser arbeiten und daß man nicht weiterlesen sollte. Der erste Satz in dem ersten meedia-Text („Erneut zeigt sich, dass Frauen in einer männerdominierten Chefredaktion einen schweren Stand haben“) verstärkt diesen Eindruck. Ich vermute mal, diese fanatische Missionarshaltung trägt mehr als Covid zum Rückgang der Einnahmen bei.

      • @mitm

        „Ich vermute mal, diese fanatische Missionarshaltung trägt mehr als Covid zum Rückgang der Einnahmen bei.“

        Schön gesagt…..:=)

      • „Ich vermute mal, diese fanatische Missionarshaltung trägt mehr als Covid zum Rückgang der Einnahmen bei.“

        Frauen in Missionarsstellung (nicht „Anstellung“ 🙂 ) sind mir generell auch lieber als welche mit Missionarshaltung.
        scnr

    • Schon interessant. Da geht eine Chefredakteurin vom einst wichtigsten deutschen Magazin für 18 Monate in die Kinderpause, kommt zurück, und in der dauerhaft klammen abkackenden Situation des Blattes findet sie danach nicht mehr so recht ihre Rolle. Offenbar typischer Fall von Karrierekiller Kind.
      Andererseits kenne ich eine, die in der Wirtschaft in einer Managerposition ein Kind bekommen hat. Das hat sie sich dann während ihrer langen Arbeitszeiten zwei Mal pro Tag vom Gatten zum Stillen ins Büro bringen lassen. Zwischenzeitig hat sie auch mal abgepumpt für Dienstreisen oder Extreme-Conferencing. Der Mann hat das Kind liebevoll betreut und versorgt. Geht also auch, ist aber sicher nicht so gemütlich.

      Die gängige Auffassung heutzutage ist, dass die wirtschaftliche Welt den Atem anzuhalten habe, wenn eine Cheffin ein Kind gebären will. Wenn die Welt trotzdem weiteratmet, weil irgendwann die Luft knapp wird, dann ist das Diskriminierung. Die weltlichen Standards haben sich dem weiblichen Wohlempfinden nachzuordnen.

      Wenn das ganze in einem höchst moralisierten Mainstream-Medium stattfindet, dann entsteht ein Empörungs-Battle – und das Magazin kackt vollends ab, nachdem sich die Teilnehmer gegenseitig zerfleischt haben.

  14. Es gibt heute Leute, die nicht mehr wissen was vielleicht gute Vorbilder oder Leitfaden sein könnten. Ein Teil der Politiker, Journalisten und Professoren denkt z.B. das „1984“ ein geeignetes Handbuch zur Umgestaltung der Gesellschaft ist, andere teilen die Ideale von Thanos dem Titanen:

    Was für Zeiten…

  15. Ich habe nun leider schon genug Juden gesehen, die von White Privilege faseln und versuchen Weißen eine Schuld einzureden, das waren Professoren und Journalisten, weswegen ich schon fragen muss: was habt ihr denn erwartet?

    Aber das war es dann auch schon von mir.

    Nur was muss getan werden, damit die Leute die solche Kurse organisieren, wie hier im Beispiel, realisieren was die da eigentlich tun?

    • Siehe oben: das mit dem neuen Lehrplan für California. Da wird genau das mit „White Privilege“ institutionalisiert! Im Schulsystem!! Per Gesetz.

      • hier ist es so dargestellt….

    • Sie scheren sich gar nicht um die Ursache, sie haben sich die Erklärung ja schon selbst zurecht gelegt. Das eine „Studie“ zu nennen ist schon absurd.

      Well, here comes the Dark Age. Wait, can we still say „Dark Age?“

      • Es gibt heute schon Double blind reviews, bei denen die Gutachter und die Autoren anonym bleiben. Wie kann da Rassismus zum Ausschluss von Schwarzen führen. Ist es der Schreibstil?

  16. XD

    hier dann noch ein etwas älterer Text bei ZON:

    Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass meine linken Freundinnen eine klammheimliche Freude über den Aufstieg der Neuen Rechten empfinden. Da sind die Fronten klar, da stehen die Symbole und Parolen schon bereit: No pasaran!

    Dabei ist der Islamismus als Ideologie schlicht Klerikalfaschismus: demokratiefeindlich, frauenfeindlich, schwulenfeindlich, judenfeindlich, wissenschaftsfeindlich, lustfeindlich, ja im Kern lebensfeindlich. Alles, was Linken und Liberalen heilig ist, verachtet der Islamismus. Alles, was Linke und Liberale hassen, ist dem Islamismus heilig. Wir sind in seinen Augen alle Kandidaten für den Galgen oder den Genickschuss.

    Kühnert meint: „Will die politische Linke den Kampf gegen den Islamismus also nicht länger Rassisten und halbseidenen Hobbyislamforschern überlassen, dann muss sie sich endlich gründlich mit dieser Ideologie als ihrem wohl blindesten Fleck beschäftigen.“

    https://www.zeit.de/politik/2020-10/islamismus-linke-politik-liberalismus-rassismus-diskriminierung/komplettansicht?utm_referrer=https%3A%2F%2Ft.co%2Fw0yR8yFd7Z%3Famp%3D1

    Der Autor ist aber auch ein spezieller Liberaler:

    Wie viel identitären Kulturalismus soll man im Namen des Multikulturalismus ertragen? Ich als Liberaler verteidige viele Dinge, die ich nicht gut finde: Schächtung und Knabenbeschneidung, das Kopftuch und sogar die Unsitte, Frauen nicht die Hand zu geben. Wenn aber ein Mitglied des Türkischen Elternbundes Hamburg die Deutschen als „Köterrasse“ bezeichnet, ist für mich eine Grenze überschritten.

    Ich finde Schächtung und Knabenbeschneidungen schlimmer als wenn Idioten Deutsche als Köterrasse bezeichnen.

    Nicht aber für die linke Akademikerin Yasemin Shooman. Sie wolle zwar „solche Haltungen nicht verharmlosen“, schrieb sie in einem Zeitschriftenartikel. Die „Deutschenfeindlichkeit“ wolle sie als Form des Rassismus aber nicht gelten lassen. Weil „diejenigen, von denen diese Angriffe ausgehen, nicht über die gesellschaftliche Macht verfügen, ihre Ressentiments dahin gehend durchzusetzen, dass sie die Opfer, die zur Gruppe der Etablierten gehören – in diesem Fall also weiße Deutsche – auf eine untergeordnete soziale Stellung verweisen könnten“. Shooman ist nicht irgendwer, sondern Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung und Mitglied des Expertenrats Muslimfeindlichkeit.

    Aber wenn die wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung und Mitglied des Expertenrats Muslimfeindlichkeit die Deutschenfeindlichkeit für kein Problem hält, weil in ihrer verkorksten Ideologie es keine Individuen gibt, dann ist diese Person da falsch.

  17. Außerdem sind weder Grammatik noch Stil politisch neutral. Das Erlernen der Regeln, die das verständliche Sprechen bestimmen, stellt eine Verinnerlichung der normalisierten Sprache dar, bei der der Preis für die Nichtkonformität der Verlust der Verständlichkeit selbst ist. Wie Drucilla Cornell, in der Tradition von Adorno, mich daran erinnert: Es gibt nichts Radikales am gesunden Menschenverstand. Es wäre ein Fehler zu denken, dass die rezipierte Grammatik das beste Vehikel ist, um radikale Ansichten auszudrücken, angesichts der Beschränkungen, die die Grammatik dem Denken, ja dem Denkbaren selbst auferlegt. Aber Formulierungen, die die Grammatik verdrehen oder die implizit die Subjekt-Verb-Anforderungen des propositionalen Sinns in Frage stellen, sind für manche offensichtlich irritierend. Sie machen ihren Lesern mehr Arbeit, und manchmal fühlen sich ihre Leser durch solche Forderungen beleidigt. Stellen diejenigen, die beleidigt sind, eine legitime Forderung nach „Klartext“ oder entspringt ihre Beschwerde einer Verbrauchererwartung an das intellektuelle Leben? Gibt es vielleicht einen Wert, der aus solchen Erfahrungen mit sprachlichen Schwierigkeiten abgeleitet werden kann? … Die Forderung nach Klarheit vergisst die List, die den vermeintlich „klaren“ Blick antreibt. Avital Ronell erinnert an den Moment, in dem Nixon der Nation in die Augen schaute und sagte: „Lassen Sie mich eines klarstellen“, und dann fortfuhr zu lügen. Was steht im Zeichen der „Klarheit“ und was wäre der Preis dafür, wenn man nicht ein gewisses kritisches Misstrauen an den Tag legt, wenn sich die Ankunft der Klarheit ankündigt? Wer entwirft die Protokolle der „Klarheit“ und wessen Interessen dienen sie? Was wird ausgeschlossen durch das Beharren auf parochialen Standards der Transparenz als Voraussetzung für jede Kommunikation? Was hält „Transparenz“ im Dunkeln?

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Auch ihr muss doch klar sein das wenn sie eine Sprache spricht, die nur sie kennt, niemand sie versteht.

      • Na, wer sowas behauptet, der sollen den Text nochmal lesen, denn er hat das nur noch nicht richtig verstanden. Hauptsache am Ende ist verstanden, dass die Feministin recht hat.

      • Eine Analogie ist moderne Kunst. Der Hausmeister in der Galerie kommt mit seinem dreckigen Mob an die weiße Tapete und nächsten Tag stehen die möchtegern-intellektuellen Besucher vor dem Fleck und bestaunen die Tiefgründigkeit des Gemäldes, weil ja niemand zugeben will, dass das nur ein Fleck ist.

  18. Wenn man jetzt Stowoski fragen würde: Den deutschen Mann regt das jetzt ja nur auf weil er eigentlich selbst ein Netzwerk aus Menschenhandel und Zwangsprostitution aufbauen wollte.

    • Immerhin erstaunlich, dass das ZDF sich dem Thema „Schwarze Axt“ widmet, jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist.

      Natürlich nur im Spartenprogramm (es soll ja nicht den „Falschen“ in die Karten spielen, etwa den „besorgten Bürgern“), mit illegaler Einwanderung hat das selbstverständlich nichts zu tun und nein, ihr Nazis, „racial profiling“ wird dadurch auch nicht gerechtfertigt !1!!

      Bei der aktuellen Propaganda-Durchdringung trotzdem überraschend. Bisher hatte ich davon nur bei alternativen Seiten gelesen.

      • „wo das Kind in den Brunnen gefallen ist“

        Jepp, nun sind sie halt da und zurückschicken geht ja nicht, weil es ihnen in ihrem Heimatland vielleicht viel schlechter geht. Das es wegen ihnen dann hier vielen Menschen schlechter geht, ist eine Opfer das linke Politiker bereit sind der Bevölkerung aufzuzwingen.

  19. Danisch hat ein interessantes Dokument verlinkt. Offenbar versuchen sich die gebeutelten Beschäftigten in Berlin den Rücken freizuhalten, wenn sie die Gesetze und Verordnungen nicht mehr einhalten (und das seit 2015, was auch nach meinem Empfinden hier massiv das Recht und Rechtsempfinden ausgehebelt hat):

    Danisch weist zu Recht darauf hin, dass:
    „Und dann kommt noch etwas anderes hinzu: Das Strafrecht ist Sache des Bundes. Die Landesregierung kann einem nicht zusichern, dass man sich nicht strafbar macht oder einen davon exculpieren.
    .
    Was man lediglich kann, ist, per Korruption und Missbrauch der Staatsanwaltschaft Anweisungen zu geben, die Strafverfolgung zu unterlassen. (Weshalb übrigens neulich ja Deutschland verboten worden sein soll, EU-Haftbefehle auszustellen, weil die Staatsanwaltschaften nicht unabhängig, sondern an Weisungen der Politik gebunden, also per Struktur korrupt sind.)“

    Gott sei Dank, wohne ich weit von Berlin weg!
    https://www.danisch.de/blog/2021/01/31/berlin-kriminelles-regieren-durch-korrupte-strafverfolgung-wieder-ausgleichen/

    • Der Brief sieht ganz nach einer plumpen Fälschung aus. Allein die angebliche Bitte um Immunität von den Folgen „grob fahrlässigen Handelns“…. so ein totaler Unfug …. lol

      • Ja, schreibt Danisch ja auch, dass er nicht weiß, ob es ein Fake ist.

        Allerdings kann man in Berlin Satire und Realität schon längst nicht mehr auseinander halten und alles ist denkbar, inklusive der größten Blödheiten. Mal abwarten. Selbst wenn das Papier erfunden ist, habe ich keine Zweifel, dass es so ähnlich tatsächlich läuft. Wenn auch nicht unbedingt auf den unteren Ebenen, sondern eher innerhalb der korrupten Führungsetage.

    • Ist dieses Mädel jetzt eigentlich so unfassbar dämlich oder habe ich da mein Leben lang etwas völlig falsch verstanden? Was hat Fitnessstudio mit Körpergröße zu tun? Kann man da gezieltes Fußsohlentraining betreiben, dass man dank dicker Muskeln unter den Füßen auf einmal 20 cm größer wird?

      Dein Hinweis auf das Gewicht ist dabei auch völlig passend. Das sind verlässlich dieselben Narzisstinnen, die es als unerhört empfinden, wenn man IHNEN sagt, dass gegen die Röllchen um die Hüfte helfen könnte, mal die eine oder andere Praline oder den einen oder anderen überzuckerten Frappuccino mit ihren Freundinnen weniger in die Figur zu schaufeln. Oder eben tatsächlich der von ihr angesprochene Gang ins Fitnessstudio. Im Gegensatz zu unterdurchschnittlicher Körpergröße hilft das da wirklich. Wobei… sechs Fuß… das ist meines Wissens schon überdurchschnittlich, was die Tusse da von Männern erwartet. Das sind knapp zwei Meter?

      Also man merke: Frauen auf Übergewicht ansprechen = geht mal gar nicht – voll der Frauenhass – male entitlement – Verfestigung unrealistischer Schönheitsideale und so weiter

      Sich über „kleine“ Männer lustig machen = geht immer – ist voll in Ordnung – Männer können gar nicht diskriminiert werden – sie haben es ja verdient, warum sind sie auch so klein?!

      • Japp, Fußsohlentraining .. lol

        „Wobei… sechs Fuß… das ist meines Wissens schon überdurchschnittlich, was die Tusse da von Männern erwartet.“

        Nennt sich Hypergamy. Kleine Männer sind für sie womöglich schon unsichtbar, so wie arme und wenn nicht das, würde das Signal das sie auch kleine Männer datet, sie als billige Schlampe hinstellen.

        Und jepp, es sind die gleichen Frauen

        • Der Kanal hat ein paar interessante Videos:

          „When men do it, we are breadwinners.“
          When women do it, they are dating down.“

          … und die Frau… sofort ist ihre Erklärung: ja eigentlich sind das Problem ja die Männer…
          lol

          Ha, zur Köperhöhe haben sie hier auch noch was: Frauen beschweren sich das sie kein Männer finden und dann gehen sie aus, tragen Highheels und eliminieren damit dann einen Großteil der Männer als potentielle Partner, weil sie zu klein sind. Japp, Frauen sollten Highheels verboten werden und nur noch Männer dürfen welche tragen. Das macht viel mehr Sinn!

          lol² echt nicht zu fassen ^^

  20. „Wie Dachwitz und Fanta berichten, hat Google in den letzten sieben Jahren „mehr als 200 Millionen Euro in den europäischen Journalismus gesteckt.“

    Neben Investitionen in Technik „werden auch Recherche­projekte gefördert, Journalismus-Kongresse organisiert und Ausbildungsaufenthalte junger Journalisten finanziert.

    Zeitgleich mit einem massiven Ausbau der Zensur bei google und youtube.

    Unabhängiger deutscher Journalismus. Der tiefe Staat der Amis nutzt die Möglichkeiten, die ihm seine Vasallen gegen ein Handgeld bereitwillig einräumen. Jetzt ist auch klar, wieso die so gegen Trump gehetzt haben und wie es zur x-ten Nawalny-der-Märtyrer-stoppt-endlich-Northstream2-Auflage kommen kann, obwohl man bei dem Lügentheater ständig ein Gähnen unterdrücken muss…

    https://www.epochtimes.de/meinung/analyse/google-investiert-215-millionen-euro-in-92-deutsche-medien-a3437777.html
    (der Artikel bezieht sich auf die aktuellen 21,5 Millionen, die 200 Mio gelten für sieben Jahre und stehen im Artikel, auch eine Tabelle mit den Empfängern findet man da)

  21. @pingpong

    Vorweg: Wir sind keine Freunde. Wir sind Diskutanten mit unterschiedlichen Ansichten. Wir diskutieren beide manchmal unsachlich, polemisch bzw. mit „Sticheleien“, aber wenn man darauf hingewiesen wird, sollte man es anerkennen und nicht mit Anbiederei versuchen, darüber hinwegzutäuschen.

    In der Sache, in loser Reihenfolge:

    – „Wie darf ich dein >>Aber nein, stattdessen gehst du ad hominem< Bullshit“ sachlich ungeheuer dünn ist, aber von Dir dann ein ganzer Absatz hinzugefügt wird mit persönlicher Diffamierung, die in der sarkastischen Bemerkung gipfelt: „Ein Mordskerl. Hat bestimmt alles Hand und Fuß was er da in seiner Analyse zusammenfabuliert.“ Das ist DAS klassische Ad hominem: Er ist ein Idiot, deshalb ist seine Aussage falsch.

    – In Deiner Antwort an Mika wirfst Du Begrifflichkeiten durcheinander. Mortalität ist bei Dir manchmal die Zahl der Toten durch Corona insgesamt, dann die „fatality rate“, also die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben. Dass letzteres nicht der einzige Faktor ist, nach dem man die Gefährlichkeit einer Krankheit bewerten darf, dem stimme ich zu; die Ansteckungsrate ist ebenfalls wichtig. Aber die Zahl der Toten insgesamt ist bereits Resultat der Kombination aus Ansteckungsrate und fatality rate und damit in erster Näherung ein guter Indikator für die Gefährlichkeit einer Krankheit. (Zu dem, was in zweiter Näherung hinzukommt, unten mehr.)

    – Die von Dir behaupteten Nebenschäden durch Corona sind NICHT von Corona verursacht, sondern von der Politik, die auf Corona reagiert. Die von ihr ergriffenen Maßnahmen sind aber nicht alternativlos, und deshalb nicht Corona zuzurechnen. Es gibt bessere Möglichkeiten, die u.a. deshalb nicht ergriffen werden, weil alle Welt die Pandemie überdramatisiert.

    – Der Ausdruck „außergewöhnlich schwere Grippesaison 2018“ ist KEIN Widerspruch dazu, dass diese Grippesaison nicht als Übersterblichkeit zu Buche schlägt. Ein „außergewöhnlich schwerer Winter mit vielen erfrorenen Obdachlosen“ macht sich auch nicht als Übersterblichkeit bemerkbar und war trotzdem eine „außergewöhnlich schwere Saison“.

    Im Zentrum unserer Auseinandersetzung steht diesmal(?) übrigens nicht die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, sondern die Bewertung von CoV19. Du bewertest die Krankheit deutlich gefährlicher als ich. Wenn Du sagst, dass man dabei über die reinen Todeszahlen hinaus bewerten sollte, bin ich bei sogar Dir; nur anders.

    Eine Krankheit, deren Wüten sich nicht einmal in einer signifikanten Übersterblichkeit bemerkbar macht und deren Opfer zu 2/3 über 80 sind, und zu 90% über 70, ist KEINE Menschheitsgeisel. Der ganze Affenzirkus, den wir veranstalten, all die Kollateralschäden, die wir in Kauf nehmen – Bildung, Wirtschaft, Psyche, etc. -, ist es nicht wert. Das sage ich nicht, weil mir alte Menschen egal wären, sondern weil mir der Rest unserer Gesellschaft auch nicht egal ist. Natürlich müssen Maßnahmen ergriffen werden, aber die Lage ist NICHT dramatisch, und sie wird es auch nicht, wenn man Restaurants, Friseure etc. wieder öffnet, sofern man dabei allgemein Hygienekonzepte beachtet und im speziellen Risikogruppen schützt. Sterben dann mehr Menschen? Meine vielleicht unerwartete Antwort: NEIN. Es sterben DIREKT mehr Menschen, aber LANGFRISTIG weniger, weil – nur so als Beispiel – weniger Leute in zwanzig Jahren an Herzversagen als Folge ihrer Lockdownwampe sterben werden. (Eigentlich müssen wir sowieso alle sterben, aber ich werde jetzt nicht noch mit zu erwartenden Lebensjahren anfangen zu rechnen. Du bist clever genug, so weit zu abstrahieren.)

    Du willst jetzt sicher direkt wieder argumentieren: „Mit ZeroCovid wären ja auch fast keine Lockdownmaßnahmen mehr da!“ und weißt Du was? Stimmt! ZeroCovid ist verglichen mit Totallockdown die bessere Alternative – nur sollte man damit im Sommer anfangen, und sich nochmal genau überlegen, ob man das in Mitteleuropa durchhalten kann – und will. Dazu allerdings muss am Anfang erstmal eine nüchterne Gefahrenbewertung von CoV19 stehen. Und in dieser Hinsicht bist Du eine Kassandra wie Regierung und Rundfunk. Alles, wirklich alles, was nicht zu Deiner Vorstellung einer Gefahr aus den Tiefen der schweren Ränder des statistischen Raumes passt, fegst Du mit einem arroganten „Bullshit!“ beiseite. Du bist dabei nicht anders als die Hauptnachrichten, die das Statistische Bundesamt mit seinem Befund einer leichten Übersterblichkeit zitieren – zurecht – und dann die Bundesländer hinterher schieben, die statistisch nach oben ausgeschert sind, und natürlich nicht die, die nach unten ausgeschert sind. Das ist Übertreibung durch selektive Berichterstattung, so wie die Meldungen von einzelnen Krankenhäusern, die fast ausgelastet sind, während insgesamt noch Platz genug ist.

    Ich fordere Augenmaß, Vernunft und Nüchternheit. Davon sind die Regierungen fast des gesamten Globus zur Zeit meilenweit entfernt. Und weil sie darin bei uns durch willfährige Medien unterstützt werden, fällt es Leuten wie Dir so leicht, sich in der Illusion zu wiegen, dass sie mit ihrer Gefahrenbewertung bestimmt recht hätten. Aber Du liegst falsch, so wie die Leute, die ich vor kurzem interviewt hatte, und in deren Vorstellungswelt Corona für bis zu mehr als der Hälfte aller Jahrestoten in Deutschland verantwortlich ist. Unsere Gesellschaft ist in einem Zustand kollektiver Hysterie. Dagegen wehre ich mich, und dass DU es nicht für nötig hältst, Eckerts(? ist es überhaupt seines, oder das der WHO?) Konzept eines Jahresäquivalents 2020 inhaltlich zu widerlegen – wo liegt der Fehler, die geänderte Altersstruktur der Bevölkerung so zu berücksichtigen? Ich habe ihn bis jetzt nicht gefunden, aber ich habe wenigstens darüber nachgedacht! – zeigt, wie weit wir uns von einer rationalen Debatte entfernt haben, und Du machst da keine Ausnahme.

    • WordPress hat Probleme mit eckigen Anführungszeichen. Die erste Passage lautet vollständig:

      – „Wie darf ich dein “Aber nein, stattdessen gehst du ad hominem“ verstehen?“

      Dass Deine ursprüngliche Aussage „aber die Grippe von 2018 ist auch nicht zu sehen -> Bullshit“ sachlich ungeheuer dünn ist, aber von Dir dann ein ganzer Absatz hinzugefügt wird mit persönlicher Diffamierung, die in der sarkastischen Bemerkung gipfelt: „Ein Mordskerl. Hat bestimmt alles Hand und Fuß was er da in seiner Analyse zusammenfabuliert.“ Das ist DAS klassische Ad hominem: Er ist ein Idiot, deshalb ist seine Aussage falsch.

    • Danke für diese ausführliche Darstellung.

      Ein Aspekt kommt mir immer noch zu kurz: die Kosten

      Was kostet uns ein gerettetes Lebensjahr? Die Kosten für das letzte Lebensjahr müssen ja über die vorherigen Lebensjahre erwirtschaftet werden. Ein Jahrlängeres Leben kann dabei mit 80 Jahren Mangel erkauft werden, wobei dieser Mangel dann auch wieder Lebenszeit kostet.

      Ich tu mir schwer mit dieser Rechnung. Hast du Lust dazu?

      • Bitteschön.

        „Hast du Lust dazu?“

        Kann ich nicht sagen, weil ich nicht ganz verstehe, was Du meinst. Die Aussage „Die Kosten für das letzte Lebensjahr müssen ja über die vorherigen Lebensjahre erwirtschaftet werden“ erscheint dem Volkswirtschaftler in mir sogar gänzlich widersinnig: Was ein Mensch braucht, wird immer im „Jetzt“ hergestellt. (Ausnahmen wie Häuser bestätigen die Regel.) Da alte Menschen in der Regel Rente beziehen/von ihrem Vermögen leben/… erwirtschaftet der produktiv tätige Teil der Bevölkerung die „Kosten“ ihres Lebens, bzw. stellt die für ihr Leben notwendigen von ihnen konsumierten Güter/Dienstleistungen her.

        Von welchen Kosten sprichst Du denn?

    • @renton:

      Vorweg: Wir sind keine Freunde.

      Ist notiert.

      aber wenn man darauf hingewiesen wird, sollte man es anerkennen und nicht mit Anbiederei versuchen, darüber hinwegzutäuschen.

      Meine Absicht war weder Anbiederei noch Hinwegtäuschen.

      Dass Deine ursprüngliche Aussage „aber die Grippe von 2018 ist auch nicht zu sehen -> Bullshit“ sachlich ungeheuer dünn ist

      Sehe ich völlig anders.

      ein ganzer Absatz hinzugefügt wird mit persönlicher Diffamierung

      Diffamierung: „Als Diffamierung […] bezeichnet man […] die üble Nachrede und gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen.“

      Wenn die Behauptung den Tatsachen entspricht, ist es weder eine üble Nachrede, noch eine Verleumdung, noch eine Unterstellung. Was ich über Samuel Eckert behauptet habe ist alles verlinkt und kann jederzeit nachgeprüft werden. Wenn du mit meinen Behauptungen über Samuel Eckert nicht einverstanden bist, mach eine entsprechende Gegendarstellung.

      In Deiner Antwort an Mika wirfst Du Begrifflichkeiten durcheinander. Mortalität ist bei Dir manchmal die Zahl der Toten durch Corona insgesamt, dann die „fatality rate“, also die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben.

      Inwiefern ist das ein Problem? Aus dem Kontext geht hervor was jeweils gemeint ist. Falls es Verständnisschwierigkeiten gibt, sag Bescheid, dann kann ich sicher schnell aufklären was gemeint ist.

      Aber die Zahl der Toten insgesamt ist bereits Resultat der Kombination aus Ansteckungsrate und fatality rate

      Ja. Sind wir diesbezüglich verschiedener Meinung?

      [Die Zahl der Toten ist] damit in erster Näherung ein guter Indikator für die Gefährlichkeit einer Krankheit.

      Auch hier: Ja.
      Also rede das bitte mit billy aus, für den [ist] die globale Gesamtzahl von Toten […] zur Bewertung der Schwere einer Epidemie / Pandemie ein vollends ungeeigneter Indikator.

      Die von Dir behaupteten Nebenschäden durch Corona sind NICHT von Corona verursacht, sondern von der Politik, die auf Corona reagiert.

      Wieso „behauptete Nebenschäden“? Meinst du die wären gar nicht real?
      Ich sehe das anders, die Nebenschäden sind natürlich eine Folge von Corona. Deshalb sind es ja Nebenschäden durch Corona, und nicht etwas Nebenschäden durch die Finazkrise oder durch den Klimawandel oder durch den Brexit..

      Die von [der Politik] ergriffenen Maßnahmen sind aber nicht alternativlos

      Ja.

      und deshalb nicht Corona zuzurechnen.

      Nein, das Argument funktioniert m. E. nicht. Die Politik trifft die Maßnahmen explizit wegen Corona. Deshalb sind die Maßnahmen (und ihre Auswirkungen) eine Folge von Corona. Ob es alternative Maßnahmen gibt oder ob wir mit diesen Maßnahmen einverstanden ändert daran nichts.

      Die Politik trifft ständig Entscheidungen in allen möglichen Problemfeldern (Brexit, Pensionssystem, Klima, Digitalisierung…). So gut wie keine dieser Entscheidungen ist alternativlos. Daraus zu schließen, die Entscheidungen und deren Folgen hätten mit den Problemen, wegen derer sie getroffen wurden, gar nichts zu tun ist absurd. Zu sagen „die Entscheidungen der Politik im Brexit-Drama waren nicht alternativlos, deshalb sind sie (und ihre Folgen) nicht dem Brexit zuzurechnen“ ergibt einfach gar keinen Sinn.

      Es gibt bessere Möglichkeiten

      Ja, da sind wir uns völlig einig.

      die u.a. deshalb nicht ergriffen werden, weil alle Welt die Pandemie überdramatisiert.

      Bitte erkläre was du meinst. Es gibt ein Problem, alle wollen dass es so schnell wie möglich gelöst wird. Das Problem wird überdramatisiert. Deshalb (!) werden bessere Lösungen nicht angewandt.

      Irgendwo in der Mitte kann ich dir nicht mehr folgen.

      Eine Überdramatisierung bewirkt dass das Problem größer erscheint als es ist. Daraus folgt, alle sollten sich noch gieriger auf bessere Lösungen stürzen, weil der Wunsch und der Druck das Problem zu lösen noch größer wird, oder?

      Der Ausdruck „außergewöhnlich schwere Grippesaison 2018“ ist KEIN Widerspruch dazu, dass diese Grippesaison nicht als Übersterblichkeit zu Buche schlägt. Ein „außergewöhnlich schwerer Winter mit vielen erfrorenen Obdachlosen“ macht sich auch nicht als Übersterblichkeit bemerkbar und war trotzdem eine „außergewöhnlich schwere Saison“.

      Gut. Dann können wir uns in Zukunft darauf verständigen, dass es sich um eine außergewöhnlich schwere Pandemie handelt, selbst wenn sie NICHT als Übersterblichkeit zu Buche schlägt?

      Im Zentrum unserer Auseinandersetzung steht diesmal(?) übrigens nicht die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, sondern die Bewertung von CoV19.

      Ja, das schrieb ich doch.

      aber die Lage ist NICHT dramatisch, und sie wird es auch nicht, wenn man Restaurants, Friseure etc. wieder öffnet, sofern man dabei allgemein Hygienekonzepte beachtet und im speziellen Risikogruppen schützt

      Die Leute, die sich seit fast einem Jahr ständig mit diesen Frage beschäftigen und die ein vielfaches deiner Erfahrung, Expertise und Einblick in die inneren Abläufe haben, bewerten das (völlig zurecht!) anders. Wenn du meinst deine Einschätzung sei besser, rede mit ihnen und versuch sie von deinem Konzept zu überzeugen.

      Meine Meinung ist: Die Lage WIRD dramatisch wenn man halbherzig dagegen vorgeht. Dein allgemeines Hygienekonzept und Schutz der Risikogruppen hat noch nirgends funktioniert. Spätestens wenn die Krankenhäuser überlastet und die Intesivstationen voll sind, musst du handeln. Alle Empirie aus sämtlichen Ländern der Welt sagt dass es so ist.

      Außerdem: Wir können uns doch darauf verständigen, dass es sich um eine außergewöhnlich schwere Pandemie handelt, nicht?

      so wie die Meldungen von einzelnen Krankenhäusern, die fast ausgelastet sind, während insgesamt noch Platz genug ist

      S. oben. Wenn du meinst, die Einschätzung der Leute die ihr Leben lang im Gesundheitssystem tätig sind und die die Grenzen und Dynamiken kennen, sei falsch, dann rede mit ihnen und überzeug sie davon dass „insgesamt noch genug Platz ist“.

      Ich fordere Augenmaß, Vernunft und Nüchternheit.

      In quasi allen westlichen Ländern gibt es die Strategie ZeroFeuer. Es bedeutet nicht zero Risiko. Es bedeutet:
      * Null Toleranz gegenüber Feuern
      * Wenn ein Feuer ausbricht, bekämpfen wir es so schnell wie möglich
      * Wir bekämpfen es bis es KOMPLETT aus ist
      * Wir lassen nie zu, dass Feuer sich ausbreiten
      Resultat: Wir haben fast nie Feuer. Die ZeroFeuer Strategie kann nicht garantieren dass nie ein Feuer ausbricht, aber wenn eines ausbricht, warum sollten wir es nicht bekämpfen und zumindest versuchen ein weiteres zu vermeiden?

      Eine Alternativstrategie heißt „leben mit dem Feuer“. Sie funktioniert folgendermaßen:
      Im Haus ist letzten März ein Feuer ausgebrochen. Solange es klein ist tun wir nichts, aber wenn es auflodert und die Gefahr droht dass es alles verschlingt, lassen wir alles liegen und stehen was wir gerade tun, um das Feuer zu bekämpfen. Bis auf ein paar Funken und Glutnester, die ignorieren wir, installieren ein paar zusätzliche Feuermelder & Feuerlöscher und decken den leicht entzündlichen Holztisch mit unbrennbarer Plastikfolie ab. Dann gehen wir zurück zu unserem normalen Leben. Komischerweise hat die Strategie die letzten beiden male nicht so recht funktioniert. In der Tat, über Weihnachten hat der Vorhang Feuer gefangen, das Wohnzimmer ist abgebrannt und die Kinder sind mit Rauchvergiftung im Krankenhaus. Aber wir bleiben bei der Strategie „leben mit dem Feuer“.

      fällt es Leuten wie Dir so leicht, sich in der Illusion zu wiegen, dass sie mit ihrer Gefahrenbewertung bestimmt recht hätten. Aber Du liegst falsch

      Meine Antwort ist hier.
      Außerdem: Wir können uns doch darauf verständigen, dass es sich um eine außergewöhnlich schwere Pandemie handelt, nicht?

      dass DU es nicht für nötig hältst, Eckerts […] Konzept eines Jahresäquivalents 2020 inhaltlich zu widerlegen – wo liegt der Fehler, die geänderte Altersstruktur der Bevölkerung so zu berücksichtigen? Ich habe ihn bis jetzt nicht gefunden, aber ich habe wenigstens darüber nachgedacht!

      Ja das hast du, und du hast auch den Fehler gefunden. Der Fehler liegt hier (ich zitiere dich):
      Der Ausdruck „außergewöhnlich schwere Grippesaison 2018“ ist KEIN Widerspruch dazu, dass diese Grippesaison nicht als Übersterblichkeit zu Buche schlägt.

      Eckert beruft sich genau auf diesen angeblichen Widerspruch. Sein Argument lautet: „Wenn Corona schlimm wäre, dann müsste es eine Übersterblichkeit geben. Es gibt aber keine, ergo ist Corona überhaupt nicht so schlimm.“

      Und wie du ganz richtig feststellst, ist die Abwesenheit einer Übersterblichkeit KEIN Widerspruch zu einer sehr schlimmen Pandemie (oder einer sehr schlimmen Grippesaison). Die ganze Methodik von Eckert ist eben: Bullshit. Was mich zum Anfang deines Beitrages zurückbringt, wo du sagst:

      Dass Deine ursprüngliche Aussage „aber die Grippe von 2018 ist auch nicht zu sehen -> Bullshit“ sachlich ungeheuer dünn ist

      Wie gesagt: Ich sehe das völlig anders.

      • @pingpong

        Es lohnt sich nicht, das Thema weiter zu diskutieren. Es fehlt an Deiner Bereitschaft, zu differenzieren und abzuwägen.

        Du drängst mich, wie ein sensationslüsterner Fernsehreporter, dreimal, Corona als „außergewöhnlich schwere Pandemie“ zu klassifizieren. Das tue ich nicht. Wenn Corona eine außergewöhlich schwere Pandemie wäre, was war dann die spanische Grippe? Eine „wirklich, wirklich doll außergewöhnlich schwere Pandemie“? Und wie bezeichnen wir dann die Pocken, die in Mittelamerika nach dem Eintreffen der Europäer ganze Landstriche entvölkert haben, oder die mittelalterliche Pest, die ein Drittel der europäischen Bevölkerung ausgelöscht hat? Dafür müssten wir völlig neue Begriffe erfinden.

        Wenn Du schreibst (nicht ich!), eine außergewöhnlich schwere Pandemie könne sich auch einfach nicht in den Sterberaten bemerkbar machen, ist das absurd. Diese Absurdität resultiert aus Deiner faktischen Entwertung des Ausdrucks „außergewöhnlich schwere Pandemie“. Gleichzeitig bestehst Du aber auf diesem Ausdruck, weil Du ihn brauchst, um die Lage möglichst drastisch darzustellen. Aber auf der Grundlage entwerteter, propagandistisch verwerteter Begriffe kann man nicht vernünftig diskutieren.

        Auch fehlt es Dir an Größe. Du wurdest eines glasklaren Ad Hominem überführt, aber klammerst Dich an den Strohhalm des Ausdrucks „Diffamierung“, um daraus einen ganzen Strohmann zu basteln, statt einfach mal Deinen unsachlichen Absatz zurückzunehmen.

        Die mangelnde Größe suchst Du durch den Glanz von Autorität auszugleichen. Du sagst „Die Leute […] die ein vielfaches deiner Erfahrung, Expertise und Einblick in die inneren Abläufe haben, bewerten das (völlig zurecht!) anders“. Da Du wohl auch keiner von „den Leuten“ bist, kannst Du „zurecht oder nicht“ selber nicht beurteilen. Aber es gibt noch nicht einmal „die Leute“, denn es gibt eine Reihe von Leuten mit Erfahrung, Expertise und Einblick, die zu abweichenden Einschätzungen kommen. Es ist bezeichnend, dass diese Leute in Deiner Gedankenwelt anscheinend nicht existieren.

        Und ich rede(te) auch nicht mit „den Leuten“ oder Billy, sondern mit Dir. (Wobei Billy völlig recht hat, Dich als Forenhitler zu bezeichnen. Schönen Gruß @Billy)

        Dass Dein Vergleich mit Brandschutz verfehlt ist, Du Dir dabei aber wahrscheinlich irrsinnig schlau vorkommst, gerät da fast zur Nebensache. Krankheiten sind keine Brände. Aber gut, ich lasse mich spaßeshalber einmal darauf ein. „Lockdown“ bedeutet dann in Analogie zu den Anti-Corona-Maßnahmen, beständig vorsorglich alle nichtbrennenden Häuser zu löschen, dabei mit dem Wasserstrahl die Dachziegeln wegzufegen, das für eine gute Idee zu halten, weil der Regen dann im Brandfall beim Löschen helfen kann, gleichzeitig in Kauf zu nehmen, das ab und an jemand in den überfluteten Kellern ertrinkt, und zu ignorieren, dass das abließende Löschwasser die Fundamente der Häuser unterspült.
        Bei „ZeroFeuer“ beschränkt man diese Maßnahmen auf einzelne Stadtviertel, in denen jemand den Grill angezündet hat.

        Auf solche Diskussionen habe ich keinen Bock mehr. Ich werde Dir auch weiterhin widersprechen, wenn mir Deine Behauptungen zu bunt werden, aber erwarte nicht, dass es bei diesem Thema noch zu einer intensiven Unterhaltung zwischen uns beiden kommt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

        • „Wenn Du schreibst (nicht ich!), eine außergewöhnlich schwere Pandemie könne sich auch einfach nicht in den Sterberaten bemerkbar machen, ist das absurd.“

          Ich glaube, da bezog er sich auf eine Aussage von mir. Ich hatte wohl etwas zu knapp gesagt, dass Sterbezahlen kein sinnvoller Indikator sind. Ich meinte aber natürlich, Sterbezahlen ohne jeden Bezug und ohne jede Relation. Ich versuchte entsprechend ja auch in weiteren Kommentaren zu erläutern, dass ein Krankheitsausbruch in einem wesentlich kleineren Raum mit wesentlich weniger potentiellen Betroffenen bei erheblich weniger Gesamttotenzahlen dennoch als weit schwerwiegender einzustufen ist, weil sich für die in der Gegend Lebenden wesentlich schwerwiegendere soziale Folgen aus dem ANTEILIG weit höheren Sterben ergeben. Wie ich irgendwo schrieb: Wenn von 5 Millionen „nur“ 500.000 sterben, dann bricht da in der betroffenen Region bereits vieles zusammen – und zwar ganz ohne, dass da gesetzgeberisch eingegriffen werden muss mit Lockdown oder ähnlichem. Einfach nur, weil ein erheblicher Anteil der Menschen dort mal eben so dahingerafft wird.

          2,2 Millionen ist natürlich eine verdammt große Zahl, aber – auch wenn diese Aussage jetzt gewisse Leute wieder in Rage versetzen wird – bezogen auf 7,5 Milliarden Menschen machen sie sich sozial quasi Null Komma gar nicht bemerkbar. Vor allem, wenn man bedenkt, dass diese 2,2 Millionen, wie du festgestellt hast, sich zu 90 % aus Menschen jenseits der 70 Jahre zusammensetzt. Ich weiß sehr wohl, dass so etwas unglaublich kalt und berechnend und herzlos klingt, aber wenn man so etwas wie eine Epidemie oder auch Pandemie angemessen bewerten und vor allem in Verhältnisse zu anderen setzen will, ist kaltes, rationales Kalkül unumgänglich, denn sonst gerät man unausweichlich in die von dir korrekt beschriebene Spirale sich ständig gegenseitig überbieten müssender Superlative, um überhaupt noch irgendwas in Relation zueinander setzen zu können.

          Dabei finde ich es im Übrigen leider auch sehr anmaßend, mir und anderen immer wieder vorzuwerfen, Corona nicht „entsprechend zu würdigen“ oder uns zu erklären, man würde erst wieder sachlich mit uns diskutieren, wenn wir bereit sind es „entsprechend zu würdigen“, weil diese Aussage es bereits als absolut unumstößliches Faktum in dem Raum stellt, dass natürlich nur die Würdigung desjenigen, der diese Aussage tätigt, „entsprechend“ ist und alle anderen einfach nur die Lage grandios unterschätzen.

          Wie gesagt, ICH hätte die Hybris nicht, mich selbst dergestalt in der Rolle eines umfassend Sachverständigen darzustellen…

          PS: Schönen Gruß zurück! 🙂

          • „Ich glaube, da bezog er sich auf eine Aussage von mir.“

            Nein. Das vollständige Zitat lautet, an mich gerichtet:

            „Und wie du ganz richtig feststellst, ist die Abwesenheit einer Übersterblichkeit KEIN Widerspruch zu einer sehr schlimmen Pandemie (oder einer sehr schlimmen Grippesaison).“

            Das „KEIN“ in Großbuchstaben hat er original von mir kopiert. Nur sprach ich ausschließlich von Grippesaison, nicht von Pandemie. Vielleicht hält pingpong die alljährliche Grippesaison jedesmal für eine Pandemie, die WHO hat ihre Definition ja für die vor der Schweinegrippe damals entsprechend entwertet, so dass die stinknormale Grippesaison als Pandemie durchging. (Gemacht hat sie das – wahrscheinlich – für die Pharmabranche, damit die ihre Impfstoffe absetzen konnte; zumindest wegen der Pharmabranche, die die WHO mit Maulwürfen entsprechend unterwandert hatte.)

            Diese wachsweiche Pandemiedefinition ist aber Unfug, denn dann hätten wir jedes Jahr Pandemie. Es gibt Dinge, die in die Kategorie „außergewöhnlich schwer“ fallen, und sich nicht in der Sterbestatistik bemerkbar machen. Beispiele „außergewöhnlich schwerer Winter mit vielen erfrorenen Obdachlosen“, „außergewöhnlich schwere Verkehrstotensaison“. Und es gibt Dinge in der Kategorie „außergewöhnlich schwer“, die in den Sterbestatistiken sichtbar werden. Beispiele: „Außergewöhnlich schwere Kriegsgeschehnisse“, „außergewöhnlich schwere Pandemie“.

            Wer „außergewöhnlich schwere Pandemien“ auch nur partiell in die erste Gruppe einsortieren will, muss sich fragen lassen, wo dann eigentlich das Problem mit diesen Pandemien liegen soll. (Panik-pingpongs Antwort wäre wahrscheinlich ein Verweis auf das Paper „The tail risk of contagious diseases“, wobei er wiederholt ignorieren würde, dass die beanstandeten Pandemien nachweislich nicht so gefährlich sind, wie sie sein könnten, eben weil sie es ja nicht sind!)

            Die Untersuchung auf eine Bemerkbarmachung in den Sterberaten ist im übrigen genau das In-Relation-setzen, was Du ansprichst. pingpong weigert sich beharrlich, es vorzunehmen. Nun denn. In dieser Hinsicht ist er ein Betonkopf.

            „Wie gesagt, ICH hätte die Hybris nicht, mich selbst dergestalt in der Rolle eines umfassend Sachverständigen darzustellen…“

            Ich auch nicht. Meine Vermutung – Achtung, Spekulationen betreffs Persönlichkeit, vermintes Terrain – geht schon seit längerem dahin, dass pingpong mathematisch begabter Autist ist. Irgendetwas hat da so ein Bauchgefühl in mir ausgelöst. Würde einfach passen.

            „Schönen Gruß zurück!“

            🙂

          • @Renton:

            »Meine Vermutung … geht schon seit längerem dahin, dass pingpong mathematisch begabter Autist ist.«

            Gefällt mir besser als meine paranoide Befürchtung, dass er ein China-Bot ist! 🙂

          • @ djad

            Ist wirklich paranoid und leicht infrage zu stellen: Ein China-Bot würde gewiss nicht Corona so hochjazzen sondern sogar tendenziell das genaue Gegenteil tun („Infektiosität? Chronische Folgeschäden infolge von Covid-19-Erkrankungen? Nah, it’ll be fine!!!“). Außerdem würde er sich nicht so wahllos überall einklinken, wo nur irgendetwas mit losem Coronabezug geschrieben wird, sondern vorrangig dort gezielt und energisch intervenieren, wo in einem Kommentar in Kombination die Worte „Corona“, „China“ und „Labor“ auftauchen. 😉

  22. Kann… wenn man Männern sagt sie sollen emotionaler und sensitiver werden, aber ihr Leben genau so hart bleibt wie zuvor, dann bedeutet das nur mehr Schmerz zu fühlen.

  23. Oh man, er hat keine Geschichten davon gehört das Hitler Schwarze in seine Konzentrationslager gesteckt hat… dann kann er ja nicht so schlimm gewesen sein 0.0

    Konzentrationslager sind ja nicht grundsätzlich schlecht, kommt nur darauf an welche Leute man da reinsteckt. Genau so bei Sklaverei. Man muss halt die richtigen Menschen versklaven.

    WTF

    Wie setzt sich deren Realitätsbild zusammen? Ich meine auf welcher Grundlage? Schulwissen ist das hoffentlich nicht.

  24. Alta Falta, bald gehe ich auch zum Pfeffer&Salz Ansatz über, reduziere meine Stunden und bezahle so wenig Steuer wie möglich.

    Überall wo Feministinnen einen Fuss in die Tür setzen, wird nach eine Latenzzeit da Rassismus und Sexismus propagiert.

  25. Paul Proteus ist am 6.12.2020 verstorben und hier ist, wie MGTOW seiner gedenkt:

    Ich werde nie vergessen, wie sehr mich seine Videos beeinflusst haben, die nicht mehr gezeigt werden können. Weil diese Zensur inzwischen NORMAL geworden ist.
    huMAN ist ein großartiger MGTOW.
    Sie werden uns alle löschen.
    Ich habe keinen Zweifel daran.

  26. Verglichen mit Corona damals: Die grosse Zeit der Seuchenzüge war umso schrecklicher, als dass sie von krudestem feindlichen Alberglauben dominiert waren ….

  27. Iran ist das Lieblingsland der Biden-Admin. Wie überaus unsympathisch. Unentschuldbar, hier wieder Appeasement zu betreiben.

  28. @Jo

    ich habe jetzt deinen extrem umfangreichen Kommentar gelesen. In der Sache war ich ja bei dir, nur im Tonfall nicht so wirklich.
    Sabrina kann wohl nicht damit umgehen, wie du ihren Mann titulierst und das du ihr die Eigenschaft Frau absprichst. Ich erinnere mich, das auch mal so ähnlich geschrieben zu haben, da war sie auch eingeschnappt, hat aber nicht gedroht, den Blog zu verlassen.
    Letztlich muss sie selber wissen, was sie aushalten kann. Die Anregung zu etwas mehr Harmonie – nach einer heftigen Diskussion – halte ich aufrecht, würde es aber nicht hart einfordern, aber die Rolle hat hier nur Christian. Für mich ist das jetzt ausreichend geklärt.

    @Sabrina

    Jo war hart in der Sache und ehrlich. Wenn du mal den Tonfall ignorierst, worüber kannst du dich dann noch beschweren? Inhaltlich kommt da nicht so viel von dir rüber.

  29. Schon gesehen?

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-02/paritaetsgesetz-bundestag-frauen-verfassungsgericht-wahllisten

    „In der Beschwerde hätten die Beschwerdeführerinnen nicht hinreichend begründet, dass der Bundesgesetzgeber dazu verpflichtet sei, hieß es in der Mitteilung des Gerichts. Ob ein solches Paritätsgesetz mit dem Grundgesetz vereinbar wäre, hätten die Karlsruher Richter deshalb nicht zu entscheiden gehabt. Das Gericht bemängelte auch, die Klägerinnen hätten sich nicht damit auseinandergesetzt, ob durch ein Paritätsgesetz in die Grundsätze der Freiheit und Gleichheit der Wahl und der Parteienfreiheit eingegriffen werde.“

      • Ja, oder für: „Wollen wir aus politischen Gründen nicht annehmen (und wir können immer irgendeinen Fehler, irgendwas „Unzureichendes“ finden), weil wir auf den Rechtsstaat eigentlich scheißen, ihn nur in unserem Sinne hochhalten und uns unserer Unangreifbarkeit bewusst sind. Und jetzt mach die Fliege. Die Gebührenrechnung folgt.“

        (Was wiederum selbstverständlich nicht heißt, dass es nicht auch schlechte Klageschriften/Entscheidungsanträge gibt.)

    • Die Quotinnen werden alle völlig überzeugt so reden und tun als ob die Parität notwendig ist für eine Demokratie und das wird immer Dauerfeuer immer wieder so rausgehauen bis auch in der Bevölkerung viele Glauben das es so ist.
      Und irgendwann werden sie die Richter auch soweit ausgetauscht haben und dann wird es umgesetzt.

      Von vorne bis hinten wird hier die Stimmung durch Lügen manipuliert.

  30. ich habe heute morgen eine der Klägerinnen im Radio gehört. Auf den Einwand, die Frauen könnten doch weibliche bzw. profeministische Kandidaten wählen, antwortete sie, dass das nicht ausreicht. Sinngemäß sagte sie, „Wenn ich wirtschaftsliberal eingestellt bin wähle ich FDP, warum sollte ich dann die Grünen wählen, weil die eine Frauenquote haben?“

    • Deutlicher kann man die antidemokratische Grundeinstellung nicht in Worte fassen. Wenn sich der Wähler erdreistet, bei seinen Parteienpräferenzen andere Kriterien gewichtiger zu werten als ich, dann muss ich gegen den Wähler meinen Kopf per Gesetz durchdrücken. Ist aber nichts Neues. Ich habe hier ja schon mehrfach festgestellt, dass die feministische Ideologie beständig über die Institutionen an der Demokratie vorbeiagiert. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich Feministinnen für auch nur irgendwas jemals eine demokratische Legitimation haben erteilen lassen. Alles läuft immer nur über interparteiliche Vernetzung, Hinterzimmergespräche und Order de Mufti. Nach meiner Auffassung sind diese Ideologen die mit Abstand größte Gefahr für unsere Demokratie und unsere Gesellschaft.

      Was muss sich diese Bagage eigentlich noch leisten, bis man sie mal unter Aufsicht des Verfassungsschutzes stellt?

      Nebenbei… wenn das schon so laufen soll, demokratisch nicht durchsetzbare Interessen einfach per Gesetzeszwang durchzudrücken, dann wäre ich dafür, per sofort gesetzlich jegliche monetäre Vergünstigungen durch die Besetzung von Abgeordnetenposten und Ministerämtern zu untersagen. Soll gefälligst alles als unentgeltliches Ehrenamt laufen. Würde dann, als netten kleinen Nebeneffekt, auch dazu führen, dass diese ganzen gleichsam arbeitsscheuen und inkompetenten wie aber auch eben aufmerksamkeits- und geldgeilen Quotenplärrtanten mit einem Schlag jegliches Interesse an „Parität“ verlieren würden. Ach wie schade auch. Der Verlust für unsere Gesellschaft wäre kaum auszumalen.

      • Ich finde das auch erstaunlich, offenbar versteht sich die Frauenbevorzugung in ihrem Denken so sehr von selbst, dass sie nicht mehr davon abstrahieren und eine rationale Argumentation entwickeln können.

        Die sind nun einige male mit ihrer Parität aufs Maul gefallen und versuchen es trotzdem immer wieder.

        • Wenn man an eine grosse und umfassende Verschwörung glaubt – das „Patriarchat“, welches alle undrückt und knechtet – wie kann dann Demokratie noch eine Option sein? Das Wesen dieses Feminismus ist es von vorne herein, undemkratisch zu sein, das ist als Prämisse schon so gesetzt ….

  31. Oh, das ist interessant:

    „Verfassungsklage zu Geschlechterparität im Bundestag abgewiesen

    Eine Klage wegen fehlender Geschlechterparität im Bundestag hat das Bundesverfassungsgericht jetzt zurückgewiesen. Ob ein Gesetz zur paritätischen Besetzung grundsätzlich verfassungsgemäß wäre, entschieden die Karlsruher Richter aber nicht.

    [….]
    Ursprünglich hatten die Klägerinnen Einspruch gegen die Bundestagswahl von 2017 erhoben. Sie sahen mehrere Grundrechte verletzt, unter anderem die Gleichberechtigung. Der Bundestag wies den Einspruch jedoch im Mai 2019 zurück, woraufhin die Frauen vor das Bundesverfassungsgericht zogen.

    Sie hätten jedoch nicht deutlich gemacht, warum das Demokratieprinzip eine solche gesetzliche Regelung gebiete, entschied das Gericht nun. Für die Vertretung des Volks komme es nicht darauf an, „dass sich das Parlament als verkleinertes Abbild“ der Wählerschaft darstelle.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article225506897/Bundesverfassungsgericht-weist-Klage-zu-Geschlechterparitaet-im-Bundestag-ab.html

    Diese Aussage finde ich irgendwie interessant. Das BVerfG weiß nicht, warum das Demokratieprinzip eine Quote gebiete? Worauf basieren denn die Quotenmaßnahmen in der Wirtschaft und Politik?

    • Das BVerfG weiß nicht, warum das Demokratieprinzip eine Quote gebiete? Worauf basieren denn die Quotenmaßnahmen in der Wirtschaft und Politik?

      Sehr schönes Urteil, das man nun wunderbar in Diskussionen verwenden kann, wobei ich allerdings nicht glaube, dass es eine Wirkung haben wird. Und es wirft tatsächlich die interessante Frage auf, ob es sich nun auch gegen Quoten in Wirtschaft und Politk zu klagen lohnt. Eigentlich gegen jede Art von Quoten bei Wahlen.

    • War nach den beiden Urteilen der Landesverfassungsgerichte, in denen quotierte Listen verboten wurden,
      kaum anders zu erwarten.
      Kann man das urteil irgendwo direkt einsehen?

    • „Worauf basieren denn die Quotenmaßnahmen in der Wirtschaft und Politik?“

      Die Begründungen für Frauenquoten in Unternehmen bzw. in der Politik sind sehr verschieden, auch die Gegenargumente. Bei Unternehmen wird u.a. mit höherem wirtschaftlichen Unternehmenserfolg argumentiert (weitere Argumente s. hier) und man hat nicht das passive Wahlrecht als Gegenargument.

    • Das Problem was die Leute haben, die für die Quote oder eine Parität kämpfen, ist das sie selbst nicht daran glauben das diese gerecht ist. Das sieht man nämlich sofort wenn nach deren Regel eigentlich Männer bevorzugt werden müssten. Da gilt das alles auf einmal nicht mehr.

  32. „Sprachliche Inklusion – Gendern – wird immer mehr zu einem wichtigen Thema in unserer Gesellschaft.“

    Die Aussage ist schon falsch. Wenn die wenigen Leute, die versuchen von oben herab die Sprache zu ändern, morgen aufhören würden darüber zu reden, würde das niemand mehr zu Thema machen. Die große Mehrheit hält das Thema nicht für wichtig, sie finden es nur wichtig das endlich damit aufgehört wird.

    • Ich kann „Frauen“ nicht einbeziehen. Die, die das wollen, verdienen es nicht. Die Versagerinnen von den Dummschwätz Geistesunwissenschaften kann ich nicht für voll nehmen. Das sind *Zensur*…..

      Vernünftige Frauen bestehen nicht auf diesen Quatsch.

  33. Die „Wiege der Menschheit“ doch in Europa?
    https://www.arte.tv/de/videos/081549-000-A/europa-wiege-der-menschheit/

    Eben noch wurde inbrünstig beteuert, man hätte nachgewiesen, genetisch usw. und überhaupt, wir kämen alle aus Afrika. Jeder der das nicht glaubte, war ein zurückgebliebener Idiot. DAS ist *Wissenschaft*! Heute so, morgen das Gegenteil… und dann wundern sie sich, warum sie niemand mehr ernst nimmt.

    Am Ende stimmt dann doch die esoterische „out-of-atlantis“-These, die bisher komplett ignoriert wird, weil sie ja so unglaublich lächerlich ist, obwohl sie zumindest die weltweiten Megalith-Kulturen und diverse unterseeische Bauten erklären könnte. Einer der vielen blinden Flecken in der Mainstreamforschung.

    Aber wer weiß, ich schätze ich werde die Wahrheit nicht mehr erfahren.

  34. Out of Afrika habe ich nie ernst genommen. Wie auch.

    Es dürfte 3 Entstehungsorte geben. Europa, Asien und später Afrika. Die Beweise wird man finden.
    Eine atlantische Hochkultur ist ebenso denkbar, aber eben noch nicht bewiesen, kommt noch. Ist halt wegen Rassismus alles sehr kompliziert….

  35. Ich habe noch eine interessante Aussage zur angewiesenen Paritäts-Beschwerde gelesen. Im SPD-Blatt Vorwärts:

    „Auch wenn das Bundesverfassungsgericht die konkrete Wahlprüfungsbeschwerde abgewiesen hat – ein Paritätsgesetz ist möglich“, davon sind ASF-Vorsitzende Maria Noichl und die ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfraueministerium, Elke Ferner, überzeugt. Der 2. Senat sage klar, dass der Gesetzgeber zur Ausgestaltung des Wahlrechts einen großen Handlungsspielraum habe – auch in der Abwägung des Verhältnisses des Gleichstellungsgebotes zur Freiheit und Gleichheit der Wahl und der Parteienfreiheit.

    „Damit ist und bleibt es eine politische Entscheidung, ob und wie eine paritätische Besetzung der Parlamente durch das Wahlrecht erreicht werden kann“, erklärten die SPD-Politikerinnen zur Urteilsverkündung am Dienstag.

    [….]

    „Spätestens bei der übernächsten Wahl muss ein Paritätsgesetz angewandt werden“, so ihre Forderung. Ausdrücklich dankten Noichl und Ferner den „Beschwerdeführerinnen, dass sie mit ihrer Wahlprüfungsbeschwerde diese klare Positionierung des Bundesverfassungsgerichts herbeigeführt haben“.“

    https://www.vorwaerts.de/artikel/urteil-bundesverfassungsgerichts-keine-sympathie-paritaet

    Die geben nicht auf.

  36. Give the money back to the people! And hats off to them boyz and girlz willing to show their faith in collective action by putting their measly day-trading accounts on the line. What a perfectly American act. What a demonstration of collective solidarity in action at a time of increasing social atomization and economic suffering, in the dead of winter, in the middle of a pandemic—why, I could just go on and on and on. …

    https://www.tabletmag.com/sections/arts-letters/articles/david-samuels-new-americans-gamestop-wallstreetbets

    #######LOL

    • Ich denke, es ist genau so, wie der Adrian das vor einigen Monaten schon gesagt hat: Da kommen wir nie wieder raus. Das bleibt jetzt so.

      Der Bill Gates hat ja in der letzten oder vorletzten Woche gesagt: Pandemie ist das neue Normal. Nach Corona sind schon die nächsten Pandemien in der Pipeline …

      • Neue Pandemien braucht es da nicht. Man hat doch schon mit FFF und allem Vorarbeit im Hinblick auf die Schleifung von Freiheit und Demokratie getan. Und es gab schon Stimmen aus politisch hohen Kreisen, die voll Verzückung davon schwärmten, wie toll das doch alles gerade läuft und ob man nicht das ein oder andere einfach mal im Sinne des „Klimaschutzes“ verewiglichen könnte.

        Jeder, der auch nur vorsichtig die Befürchtung äußerte, dass die ganze künstlich befeuerte Klimahysterie ein G’schmäckle danach hat, dass dort Interessengruppen versuchen, unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat sturmreif zu schießen, wurde umgehend zum rechten Verschwörungstheoretiker erklärt. Und jetzt kommt ihnen dieser Virus entgegen, gibt ihnen Möglichkeiten, Grundrechtseinschränkungen plausibel erklärbar zu machen und schon fallen die Masken. Da wird auf einmal suggeriert, dass das wieder zurückgeben von Grundrechten ein Gnadenakt der Regenten wäre, welchen sich der Pöbel erst einmal verdienen müsste, indem er sich doch ENDLICH mal vernünftig verhält.

        Ich teile zwar Verschwörungstheorien nicht, dass Corona absichtlich zu genau dem Zweck freigesetzt worden ist – ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass dieselben Heinis, die selbst innerhalb von Ländergrenzen nicht in der Lage sind, sich mal auf die Farbe von Scheiße zu einigen, eine beinahe alle Regierungen der Welt umfassende Verschwörung gegen die Bevölkerung aushecken – aber ich kann verstehen, wie manch einer diesen Eindruck gewinnen kann. Man könnte das Reden und Agieren vieler Mächtiger als doch schon irritierend diesbezüglich konkludentes Handeln bezeichnen.

        OK, Theorien, dass das Virus komplett von “ denen da oben“ erfunden worden ist, in Wahrheit gar kein solcher Krankheitserreger in Umlauf ist, die sind dann wiederum so weit neben der Spur, dass ich nicht mal deren Zustandekommen nachvollziehen kann… 😉

        • Ich habe wenig Mitleid mit euch.

          Ihr jammert über die schlimme Situation, seid aber gleichzeitig unwillig bessere Strategien, die an dieser schlimmen Situation etwas ändern können, in Betracht zu ziehen.

          „Da kommen wir nie wieder raus. Das bleibt jetzt so.“

          Mit so einem Fatalismus wird es ganz bestimmt so bleiben.

          „Das vergangene Jahr von Covid-19 hat uns gelehrt, dass es das Verhalten der Regierungen ist, mehr als das Verhalten des Virus oder von Individuen, das die Erfahrungen der Länder mit der Krise prägt. Von Pandemiewellen zu sprechen, hat dem Virus viel zu viel Macht verliehen: Bis vor kurzem wurden die scheinbaren Infektionswellen durch das Handeln und Nichthandeln der Regierungen angetrieben. Erst jetzt, mit dem Auftauchen infektiöserer Varianten, ist es vielleicht angebracht, von einer echten zweiten Welle zu sprechen.

          Wenn die Regierungen ihre Schlachtpläne für das zweite Jahr aufstellen, können wir erwarten, dass sie ihre Strategien auf die Fülle von Daten darüber stützen, was am besten funktioniert. Und die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Länder, die die Eliminierung von Covid-19 anstreben, viel besser abschneiden als jene, die versuchen, das Virus zu unterdrücken. Das Ziel, Covid-19 zu eliminieren, führt zu positiveren Ergebnissen als der Versuch, „mit dem Virus zu leben“.“
          Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
          https://www.theguardian.com/world/commentisfree/2021/jan/28/all-countries-should-pursue-a-covid-19-elimination-strategy-here-are-16-reasons-why

          Hier im Forum wurde schon öfter über den Unterschied zwischen „Konservativen“ und „Progressiven“ diskutiert:

          Konservative wollen eher das, was sich in der Vergangenheit als gut funktionierend herausgestellt hat, bewahren und sind neuen Ansätzen gegenüber erstmal skeptisch.

          Progressive sind eher Feuer und Flamme für jede neue Idee und haben keine Bedenken dabei, sinnvolle Traditionen und Ansätze, welche den Test der Zeit bestanden haben, über Bord zu werfen.

          Ihr seid keines von beidem. Am ehesten noch ein groteskes Zerrbild von Konservativen, unwillig die Augen aufzumachen und die neuen und veränderten Bedingungen dieser Welt anzuerkennen. Es grenzt an Realitätsverweigerung. Ihr haltet nichtmal an dem fest, was sich in der Vergangenheit als gut funktionierend und sinnvoll herausgestellt hat. Ihr haltet verbissen an dem fest was sich wieder und wieder als nicht zielführend und nicht effektiv herausgestellt hat.

          • Justier doch bitte mal deinen Corona-Trigger neu! Wo wird hier konkret gegen gezielte Eindämmungsmaßnahmen angeschrieben. Hier wird besorgt angemerkt, dass man immer wieder über Verlautbarungen stolpert, die das Gefühl vermitteln, ausgesetzte Grundrechte seien etwas, was man sich nun erst einmal wieder verdienen müsste oder gar, dass diese Zeiten gezeigt hätten, dass man das eine oder andere doch auch darüber hinaus ganz gut weiternutzen könnte. Und dabei erinnere ich auch gerne an den Eifer zahlreicher Kommunalpolitiker, schon lange vor Corona mal eben bei sich in Städten den „Klimanotstand“ auszurufen. Es hat nichts mit progressiv oder konservativ zu tun, besorgt eine massive Erosion des Verständnisses von Grundrechten und freiheitlichen Werten bei jenen zu verorten, deren erste Aufgabe es sein müsste, diese zu achten und zu schützen.

            Du hast dir hier irgendwie in deiner ganzen Coronapanik, wo du ja hier der erklärte Fachmann dafür bist, inzwischen wilde Feindbilder geschustert und gehst schnaubend dann auf alles los, was von denen kommt, was auch nur im Entferntesten damit in Kontext zu bringen ist. Das nervt!!! Bitte lass das, wenn du schon nicht meinen, wie gesagt, durchaus gutgemeinten Ratschlag beherzigen möchtest, bei dem Thema einfach mal ein Bissel runterzuschalten!!!

          • billy, solange du dich weigerst den Ernst der Lage anzuerkennen ist es sinnlos. Du kannst nicht angemessen reagieren, wenn du von fehlerhaften Prämissen ausgehst.

            Niemand ist froh über Grundrechtseinschränkungen. Niemand will dass sie bleiben. Alle wollen zurück zu einem normalen Leben. Wunschdenken hilft uns aber nicht weiter.

            Reality is that which, when you stop believing in it, or find prettier ways to talk about it, or ignore it, doesn’t go away. The 21stC is the Age of Consequences — of reality biting back, and we must learn to bend to its will.

            Du verkennst einen angemessenen Respekt vor einem neuartigen Virus, welches zu einer weltweiten Pandemie mit mittlerweile mehr als 2 Millionen Todesfällen und riesigen wirtschaftlichen und sozialen Folgen geführt hat, als „Panik“.

      • „Nach Corona sind schon die nächsten Pandemien in der Pipeline …“

        Na klar. Wir müssen sie nur aus der unsichtbaren Welt heraustesten.
        Früher wurde nicht getestet, da gab es den guten alten RKI-Praxisindex. Da wurde gezählt, wer mit Atemwegsproblemen in den Wartezimmern saß. Daraus wurden dann Kurven geschmiedet.
        Jetzt haben wir die Büchse der Pandora geöffnet, aus der wir Mutanten ohne Ende flattern sehen.
        Die sind zwar schon immer rumgeschwirrt, waren aber eben unsichtbar. Und weil sie unsichtbar waren, haben sie uns keine so große Angst gemacht.

        Die eigentliche und verheerende Pandemie ist derzeit die Angst, die offenbar exponentiell (sic!) steigt.
        Die Bilder von Bergamo sind entstanden, weil die Menschen zu viel Angst hatten, die Bestatter in den Sperrgürtel zu lassen. In Costa Rica kursierten Bilder von auf den Straßen liegenden Leichen, die dort verbrannt wurden. Fakt war: Die Bestatter hatten ihren Dienst aus Angst vor Ansteckung eingestellt, und die Menschen mussten die Leichen im tropischen Ambiente eben selbst verbrennen.
        Krankenhauspersonal hat Angst vor Infektion und legt daher Infizierte offenbar zu großzügig an die Beatmungsmaschinen, woraus Tod und Spätschäden entstehen können. Die Krankenhäuser kommen ans Limit, weil die Mitarbeiter aus Angst in Quarantäne geschickt werden.

        Angst ist schlimmer als Schmerz. In einer Angstkultur sind sogar extrem freiheitsliebende Menschen offen und dankbar für ansonsten undenkbare Einschränkungen und Repressionen.

        Die Angst vor dem unsichtbaren Weltuntergang durch Klimaveränderung wurde überlagert durch die Angst vor der schlimmsten Pandemie der Neuzeit.

        Der Winter war hierzulande bislang zu kalt und zu feucht – trotz Weltuntergang durch Erdaufheizung. Und in Berlin gibt es noch immer keine freien Wohnungen – trotz einjähriger Mega-Pandemie.

        Da stimmt doch was nicht!

        • Angstkultur in anderen Ländern der Welt:

          Ganz aktuell Australien Open:

          Schöne Angstkultur! Ich würde die gerne gegen unsere eintauschen, wie stehts mit dir?

          Die Angst von der du sprichst ist die Angst vor dem Unbekannten. Es ist die Angst die daraus resultiert die Augen zu schließen und das beste zu hoffen. Anstatt die Realität zu akzeptieren und zu tun was notwendig ist.

          Es ist die „Corona ist doch gar nicht so schlimm“-Fraktion, die Angst hat.

          • Ganz aktuell Australien Open:

            Die Australian Open fangen erst nächste Woche Montag an, insofern hat dein Bild nichts mit den diesjährigen Australian Open zu tun, ich vermute es ist vom letzten Jahr. Aktuell betrifft die Tennisspieler wieder ein Corona-Fall:

            Corona-Alarm vor den Australian Open: Nach einem Infektionsfall in einem Spielerhotel des Grand-Slam-Turniers in Melbourne mussten sich die betroffenen Teilnehmer, Offiziellen und Mitarbeiter kurzfristig in die häusliche Isolation begeben. Das gab der Premierminister des zuständigen Bundesstaates Victoria, Dan Andrews, am späten Mittwochabend Ortszeit bekannt. Insgesamt handelt es sich demnach um rund 500 bis 600 betroffene Personen.

            Es handelt sich seinen Angaben zufolge um das Grand Hyatt Hotel, in dem auch Angelique Kerber ihre 14-tägige Quarantäne absolvierte. Ob sich die 33 Jahre alte deutsche Nummer eins erneut in die Isolation begeben musste, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

            . . .

            Keine Spiele wird es dagegen am Donnerstag bei den sechs Turnieren der ATP und der WTA im Melbourne Park geben. Betroffen ist auch das deutsche Team um Alexander Zverev, der gemeinsam mit Jan-Lennard-Struff und Kevin Krawietz das entscheidende Gruppenspiel im ATP Cup gegen Titelverteidiger Serbien um den Weltranglistenersten Novak Djokovic austragen sollte.

            Laut Dan Andrews soll sich ein Mitarbeiter in dem Hotel mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei angeblich um einen 26 Jahre alten Mann, bei dem offenbar die aggressive britische Mutation des Virus festgestellt worden war. In mehreren Hotels in Melbourne waren insgesamt rund 1000 Personen aus dem Tennis-Umfeld untergebracht worden. Sie hatten sich dort in eine 14-tägige, teils strikte Quarantäne begeben.

            Unter anderem Kerber sowie mehr als 70 weitere Profis durften nach Infektionsfällen auf den Flügen nach Melbourne trotz negativer Tests nicht auf dem Platz trainieren, Alexander Zverev und weitere deutsche Profis konnten ihr Hotelzimmer immerhin für fünf Stunden am Tag begleitet verlassen.

            Also als normal würde ich die Situation in Australien keineswegs bezeichnen. Jedenfalls waren solche Einschränkungen die Spieler, Trainer und Zuschauer bei den AO in Kauf nehmen müssen vor einem Jahr noch völlig undenkbar!

          • Winter in Melbourne, Victoria:

            Monatliche Durchschnittstemperaturen
            Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
            Max. Temperatur (°C) 25,9 25,8 23,9 20,3 16,7 14,1 13,5 15,0 17,2 19,7 22,0 24,2 Ø 19,8
            Min. Temperatur (°C) 14,3 14,6 13,2 10,8 8,7 6,9 6,0 6,7 8,0 9,5 11,2 12,9 Ø 10,2

            August, Höhepunkt der Infektionszahlen: 6,7°C bis 15,0 °C

            Zum Vergleich Köln:

            Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
            Max. Temperatur (°C) 5,2 6,6 10,5 14,2 19,0 21,3 23,7 23,7 19,6 14,6 9,0 6,2 Ø 14,5
            Min. Temperatur (°C) −0,7 −0,9 1,7 3,6 7,7 10,7 12,8 12,3 9,6 6,2 2,5 0,6 Ø 5,5

            Februar: -0,9°C bis 6,6°C

          • Bitteschön.

            Hier auch noch ein paar Bevölkerungsdichten:

            Neufundland & Labrador: 1,2 Einw./km²
            Nova Scotia (übrigens eine nur aus Inseln bestehende Provinz): 17,3 Einw./km²

            Deutschland (keine Insel, sondern ein Pendel- & Transitland mitten in Europa): 233 Einw./km²

            Ich will damit übrigens gar nicht sagen, dass ZeroCovid bei uns nicht funktionieren kann. Vielleicht klappt es. Aber die Bedingungen sind bei uns halt schon andere als in den Ländern, in denen es bisher funktioniert hat. Das sollte man anerkennen und mit abwägen.

          • Man könnte ein erfolgreiches Beispiel posten, keine Insel, niedrige Temperaturen und hohe Bevölkerungsdichte, aber ich erkenne ein gewisses Muster. Ich poste ein Beispiel für Erfolg, du findest – ja was eigentlich? Einen Grund warum es bei uns nicht klappen kann ist nach deiner Aussage nicht.

            Was dann? Einen Grund warum es bei uns schwerer ist? Einen Grund warum wir es nicht versuchen sollten? Einen Grund damit du widersprechen kannst? Einfach ein Haar in der Suppe?

            Für mich sieht es ganz danach aus, dass du dich auf das Problem konzentrierst (konzentrieren willst), anstatt auf die Lösung.

            „Aber die Bedingungen sind bei uns halt schon andere als in den Ländern, in denen es bisher funktioniert hat. Das sollte man anerkennen und mit abwägen.“

            Ok.

            Hier ist mein anerkennen und abwägen:
            Ja, bei uns ist es vermutlich schwieriger als in Neuseeland. Nein, unsere Bedingungen sind kein prinzipielles Hindernis.

            Oder wie in dem weiter oben verlinkten Artikel ausgedrückt:
            „Diese Vorteile der Verfolgung einer Covid-19-Eliminierungsstrategie müssen gegen die Kosten und möglichen negativen Auswirkungen abgewogen werden. Diese Kosten entstehen jedoch auch den Ländern, die versuchen, „mit dem Virus zu leben“, nur dass sie in ihrem Fall wiederholt auftreten, nach jeder neuen Welle.
            Alles in allem sieht die Eliminierungstrategie für viele Länder wie die „am wenigsten schlechte Wahl“ aus. „

            Ich bin gespannt auf dein Anerkennen und Abwägen!
            Obwohl, du hast sehr deutlich gemacht, dass aus deiner Sicht die Bedingungen bei uns GANZ ANDERS sind, also das brauchst du nicht nochmal extra anerkennen.

            Bleibt noch das Abwägen.

  37. Also Arne hatte heute eine Stilblüte bei, die möchte ich hier noch einmal in einem Zitat würdigen:

    „Hier zeigt sich recht gut, wie sehr Aspekte der feministischen Ideologie bei Sozialdemokraten und Grünen das Denken vernebelt haben. Weil für Mittelschichts-Feministinnen sämtliche Männer unsichtbar sind, die nicht zur Oberschicht gehören (also für diese Feministinnen als denkbare Partner in Frage kämen), haben sie ein Weltbild mit einem „Frauen unterdrückenden Patriarchat“ entwickelt, in dem sich Frauen „die Hälfte des Himmels“ erobern müssen. In dieser Welt gilt die Vorstellung, dass auch Männer unter gesellschaftlichen Nachteilen zu leiden haben, als lächerlich – welche Nachteile sollen Leute schon haben, die täglich mit dem Dienstwagen zur Arbeit fahren? Dieses fehlerhafte Denken bezeichnen (nicht nur) wir Männerrechtler als „Gipfel-Trugschluss“.

    Bemerkenswert ist, wie viele Journalisten diesen eigentlich sehr durchsichtigen Trugschluss blind übernehmen. Ich bin in Interviews schon oft gefragt worden, wie meine Behauptung denn Sinn ergeben könnte, in unserer Gesellschaft würden (auch) Männer benachteiligt, wenn doch die Führungsetagen der Firmen oder das Kabinett von Donald Trump voller Männer steckten … Inzwischen überlege ich mir, solche Interviews nur noch in Obdachlosenasylen zu geben, damit der eine oder andere Journalist vielleicht wenigstens beim Aussprechen seiner Frage merkt, wie peinlich und fehl am Platz sie ist. “

    Die Idee mit den Interviews finde ich einfach zu köstlich; musste da echt lachen. Wenngleich ich glaube, dass viele Journalisten in ihrem Glauben so gefestigt sind, dass sich der dadurch erhoffte Effekt trotzdem nicht einstellen würde. Vielmehr würden sie unter den dort Angestellten nur wieder die Frauen wahrnehmen und resümieren: „Wenn es Männer trotz ihrer Privilegien nicht schaffen, sich ein halbwegs erquickliches Leben zu sichern, sind es wieder Frauen, die für diese Gestalten Unmengen an schlechtbezahlter Care-Arbeit auf sich nehmen müssen“.

  38. Bwahahaha, die sind natürlich zuhause weil sie Frauen keinen Raum wegnehmen wollen, weil sie durch Umfragen was Frauen machen würden, wenn es paar Tage keine Männer gäbe, gelernt haben das Frauen Angst vor Männern haben und sich deswegen nicht aus den Haus trauen und natürlich weil bei dem ganzen Schnee die Straßen nicht breit genug sind, um unaufgefordert die Straßenseite zu wechseln, wenn eine Priesterin Frau entgegen kommt oder langsamer ist. Außerdem soll doch gezeigt werden das der Protest möglichst divers ist und dazu ist es am Besten wenn der Männeranteil gegen 0% geht!

    Shame, shame, shame, ding, ding, ding

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