Selbermach Samstag 324 (23.01.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

129 Gedanken zu “Selbermach Samstag 324 (23.01.2021)

  1. Buchtipp, falls noch nicht vorgestellt:

    „Schwarzes Leben, weiße Privilegien?: Zur Kritik an Black Lives Matter

    Was bei der Bewegung „Black Lives Matter“ (BLM) ursprünglich als Protest gegen Polizeigewalt begann, ist längst zu einem neuen Kulturkonflikt geworden. Im Zentrum steht die Annahme, dass unsere Gesellschaft von einem latenten Rassismus durchdrungen sei. Statt sich mit konkreten Fällen rassistischen Hasses zu beschäftigen, konzentrieren sich die Aktivisten auf Symbole. Am Pranger stehen alle möglichen Objekte, Namen, Traditionen und Sprachgepflogenheiten, die von ihnen als diskriminierend empfunden werden. Der oft selbstgerechte, anklagende Ton sowie die scharfe Trennung zwischen Schwarzen und Weißen lassen diesen neuen Antirassismus autoritär und zensorisch erscheinen. Wie die Beiträge in diesem Band zeigen, sprechen die Aktivisten jedoch keinesfalls für „alle Schwarzen“. Immer mehr Kritiker weisen darauf hin, dass BLM nicht nur die Gesellschaft spaltet, sondern auch auf fragwürdigen historischen Prämissen beruht.“

    • Danke für den Hinweis auf den offenen Brief! 🙂

      Bei dieser Gelegenheit auch nochmals mein Hinweis auf Alternativen zum Online-Duden:

      http://www.owid.de
      Das Onlinewörterbuch des Instituts für Deutsche Sprache. Kommt dem Online-Duden am nächsten und wird ab jetzt mein Standardnachschlagewerk.

      http://www.dwds.de
      Das digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Laut Selbsteinschätzung „der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute“.

      Und nochmal die Merkhilfe für die erste Webadresse:

      „Schlag im Duden nach!“
      Oh weh, im Duden?
      Die haben doch keine Ahnung!
      Deshalb die Ermahnung:
      Ich geh
      zu o we i de Punkt de“

      Und ich erwähne das nur erneut, wenn jemand anderes das Thema nochmal aufwirft, versprochen 😉

  2. Im Tagesspiegel gibt es einen interessanten Artikel von Fatina Keilani über die Reaktionen auf ihren Artikel „Wenn Weiß-Sein zum Makel wird“ im selben Blatt:

    „Was ich erlebte, als ich über Antirassismus schrieb

    Wer sich kritisch mit Identitätspolitik befasst, lernt die kryptische Wut der Twitter-Blase kennen. Über „Victim Blaming“, „Tokens“, „Allys“ und eine neue Form der Rassenkunde.“

    https://www.tagesspiegel.de/meinung/im-shitstorm-was-ich-erlebte-als-ich-ueber-antirassismus-schrieb/26843724.html

    Das dürfte wohl jeder kennen, der mal einen Blick in diese Blase(n) gewagt hat. Für diese Journalistin scheint es der erste Blick dieser Art gewesen zu sein.

  3. https://archive.is/https://www.hessenschau.de/panorama/fast-alle-freiwilligen-warfen-hin-helsa-beschliesst-pflichtfeuerwehr,helsa-feuerwehr-100.html

    https://www.hessenschau.de/panorama/fast-alle-freiwilligen-warfen-hin-helsa-beschliesst-pflichtfeuerwehr,helsa-feuerwehr-100.html

    „Fast alle Freiwilligen warfen hin: Helsa beschließt Pflichtfeuerwehr“ 22.01.21

    Ein Mitglied der FF brachte Unmut, 56 (~90%) treten aus der FF aus, nun hat Helsa (Kassel) in Hessen den Pflichtdienst in der Feuerwehr beschlossen.

    Jemand der als „gut ausgebildeter Feuerwehrmann“ gilt, allerdings unter den Kameraden auch als unkamaradschaftlich u. Kontrollgestörter, klagte sich im jahrelangem Rechtsstreit in die Führungsebene, was zu Protestaustritten führte.

    Die Einsatzbereitschaft ist somit nicht mehr zu gewährleisten, und die Pflichtfeuerwehr wurde Do 22.01.21 beschlossen, dabei kann der Bürgermeister (SPD Tilo Küthe) Personen verpflichten den Dienst zu leisten.

    „[Donnerstagabend…Gemeindevertretung] dafür grünes Licht. Einstimmig, wie der Bürgermeister betonte. Dabei ist ihm die Erleichterung anzumerken. „Wir kommen damit wieder in ruhiges Fahrwasser. Die Kameraden halten wieder zusammen.“

    Einige der Kameraden sind wohl in der Gemeindevertretung vertreten, sonst gibt der Satz über Zusammenhalt wenig Sinn. Auffallend ist mit, die Formulierung, als würde die Gemeindevertretung aus ex-FF-Mietgliedern bestehen.

    Können diese Widersprechen? Welche Rahmenbedingungen erwartet sie? Wenn sie sich wehren, gibt’s dann Knast? Wenig überraschend wird auf solche Fragen nicht eingegangen.

    https://innen.hessen.de/sites/default/files/media/hmdis/hbkg_bekanntmachung_neufassung_2014.pdf (Hessisches Brand- u. Katastrophenschutzgesetz)

    Wie viele Männer u. wie viele Frauen sind in solchen Zwangsdiensten? Wie ist die Bezahlung u. Entschädigung bei Verletzungen/Tod geregelt?

    Gibt es dort ein Quoten-Programm, politische Forderungen für Geschlechtergerechtigkeit?

    Anm.: Der Artikel wurde 12.30 erstveröffentlicht und 15.48 aktualisiert, würde mich interessieren was verändert wurde.

      • Ich habe dazu ja eine These. Nur mal so.
        Da gab’s einen, der bekam ein Weib zugesprochen, dass war etwas anders als die anderen Frauen. Muskulös, kraftvoll, interessiert und talentiert in all dem Männerzeug, aber leider unfruchtbar, weil.. nun .. Seerose könnte das wohl besser erklären als ich. (Normalerweise lassen sich weibliches und männliches Becken in ihrer knöchernen Struktur sehr gut unterscheiden, warum fiel das jetzt erst auf? )
        Und weil man aber Kinder brauchte und das Weib trotzdem irgendwie auch loyal war und er sie nicht einfach wieder fallen lassen konnte,
        so die Konventionen, ging sie mit ihrem Mann nach vorn an die Linien. Und fiel dort. Und er begrub sie. Und hielt sie in Ehren.
        Und heiratete erneut.

        Wenn ich überlege, wie schwerfällig man als Frau ein Schild wuchtet, in der einen Hand, in der anderen Axt? Schwert?, ich glaube diesen Kriegerinnen-Mythos nicht.

        • Van Creveld schreibt in „Frauen und Krieg“ darüber, dass immer wieder mal eine Frau unter den sonst rein männlichen Wehrpflichtigen zu finden war. Die Führung hat das auch regelmäßig für die Propaganda genutzt, um um solche Frauen den Mythos aufzubauen, sie wären überragend auf Schlachtfeld. Damit sollten die Männer angestachelt werden, da sie sich nicht von einem Weibsbild übertreffen lassen wollten.

        • Halte ich auch für an den Haaren herbei gezogen. Wer mal ein Schwert in der Hand hatte mag sich nicht vorstellen wie eine Frau damit in einer Schlacht hantieren sollte…

        • Doch, dass es bei einigen Völkern teilweise auch Frauen gab, die im Krieg gekämpft haben, ist unter Historikern ziemlich unstrittig. Gugel einfach mal „Amazonen“, am besten in Verbindung mit „-Amazon“ 😉 (der Strich vor dem Wort erzeugt einen Ausschluss desselben bei der Suche). (Wenn du den Wikipedia-Artikel zu dem Stichwort besuchst, gehe am besten gleich zum Abschnitt mit der Überschrift „Archäologische Funde“.) Auf dem Balkan gab und gibt es vereinzelt das Phänomen der „Eingeschworenen Jungfrau“.

          Und dann gibt es ja auch heutzutage Frauen, die beim Militär sind. Besonders bekannt war z.B. Gaddafis „Amazonen-Garde“ (d.h. seine jungfräulichen Leibwächterinnen). Und aktuell sind die Kurdinnen im Krieg gegen den IS besonders bekannt.

        • Es ist schon möglich, dass eine Frau die Technik beherrscht und auch in der Lage ist kräftemäßig ein Schwert zu schwingen (wiegt ja nur knapp ein kg). Selbst die Ausdauer kann ich ihr zugestehen aber, ob eine Frau dann die entsprechend notwendige Aggression aufbringt, um in der Schlacht zu bestehen, das bezweifle ich. Aggression und Todesverachtung sind ein wichtiger Teil des Kampfes mit Nahkampfwaffen, nicht umsonst gab es immer wieder Kulte, die speziell dem Krieger gewidmet waren (Mitras Kult oder die Vorstellung von Walhalla).
          Mit dem Speer in zweiter Linie kann ich es mir allerdings durchaus vorstellen, dass auch Frauen erfolgreich sein können, vor allem würde es ja wieder jede Menge Männer geben, die sich selbst in Gefahr bringen, um die Frau zu beschützen. Allerdings besteht ein Krieg in erster Linie aus marschieren und tragen, weniger aus kämpfen. Und da kann einem Mann schon die eigene Ausrüstung zu schwer sein, wie man aus dem fatalen Fehler Harald Schönhaars weiß, dessen Männer die Kettenhemden auf einen Ochsenkarren legten und diese somit nicht trugen als die Engländer sie überraschend angriffen.
          Dann die Gefahr der Vergewaltigung durch die eigenen Leute, auch das gab es in der Geschichte oft genug, wenn Frauen an einem Krieg beteiligt waren.
          Zudem herrscht ja ein ähnliches Problem wie in der arabischen Welt, es gibt zu wenig Frauen für zu viele Männer. Und das sehe ich als das eigentliche Problem, eine Frau war viel zu wertvoll und konnte nichts gewinnen, was sie nicht durch eine Heirat eh schon gewonnen hätte. Die Ehe mit einem erfolgreichen Krieger war viel lohnender als selbst Beute zu machen. Und die wenigsten sind aus purer Langeweile zu Wikingern (Seeräubern) geworden, die meisten waren, zumindest zu Anfang wohl die zweitgeborenen Söhne ohne Aussicht auf Landbesitz und eine Frau. Frauen hatten aber nie dieses Problem, da sie in einer Ehe diesen ja eh bekommen hätten.

          Also ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass Frauen in Kampfeinheiten mit dabei waren. Möglicherweise waren sie als Ehepartner eines hochrangigen Kriegers dabei aber das war es auch schon. Gekämpft werden sie bestenfalls zu Selbstverteidigung haben.

          • „… Aggression und Todesverachtung sind ein wichtiger Teil des Kampfes mit Nahkampfwaffen, nicht umsonst gab es immer wieder Kulte, die speziell dem Krieger gewidmet waren …“

            Das was Du beschreibst, nennt sich in der nordischen Mythologie „Berserkergang“ und wurde u.a. durch psychoaktive Pflanzen verstärkt, die in Bier und Met gemischt wurden (zB Bilsenkraut, findet sich heute noch im Wortstamm Pils).
            Bilsenkrautsamen finden sich in vielen Wikingergräbern und gehörten daher vermutlich zu den wichtigsten Ritualpflanzen.
            Ist Dir vermutlich längst bekannt und es wird ähnliche Äquivalente in anderen Kulturen geben.

          • „Das was Du beschreibst, nennt sich in der nordischen Mythologie „Berserkergang“ und wurde u.a. durch psychoaktive Pflanzen verstärkt, die in Bier und Met gemischt wurden (zB Bilsenkraut, findet sich heute noch im Wortstamm Pils).“
            Der Berserkergang oder Gangr genannt hat nichts mit psychoaktiven Pflanzen zu tun. Das ist eine gerne verwendete Legende die auch wissenschaftlich keiner Behauptung standhält und auch von den heute praktizierenden Berserkern abgelehnt wird. Vielmehr ist es eine Trance die durch Schmerz und eine bestimmte Atemtechnik, sowie einer Art Selbsthypnose induziert wird. Das ist etwa mit den „Fliegen“ aus dem BDSM oder mit dem Runners High vergleichbar. In diesem Fall ist es jedoch nicht die ultimative Entspannung, sondern um die ultimative Aggression. Dies wird auch in Egils Saga, bei der sich die Berserker kurz vor der Schlacht in Rage tanzen und sich an den Bärten ziehen beschrieben. Auch das Beißen in die Schilde wie man das beim Lewis Schach sehen kann
            https://img.etsystatic.com/il/af9e65/550215381/il_570xN.550215381_7r5b.jpg (sieht der nicht crazy aus) wird das sichtbar.
            Bei diesem Vorgang werden Teile des Gehirns abgeschaltet welche für eine rationale Beurteilung der Lage zuständig sind, es wird dafür das Fight-or-Flight Programm hochgefahren. Deswegen ist es auch wichtig, dass die Grundeinstellung eines Berserkers stimmt, denn es gibt einige die bei der Initiation nicht die ultimative Aggression, sondern extreme Angst gezeigt haben. Sobald die Initiation (die einen unglaublichen Schmerz erfordert) vollzogen ist, bei welcher der Berserker mit dem „Geist“ des Tieres verschmilzt, kann diese Seite an ihm jederzeit mit relativ wenig Aufwand aktiviert werden, wobei bestimmte Tänze und Schmerz das ganze erleichtern. Der Vorteil daran ist, dass zudem das Schmerzempfinden reduziert ist und die muskulären Antagonisten abgeschaltet werden. Deswegen ist die Gefahr, dass sich der Berserker selbst verletzt (Muskelzerrungen und überdehnte Sehnen) ziemlich hoch. Ein weiterer Nachteil ist die unvollständige Feind-Freund-Erkennung, welche während des Gangrs nicht vollständig gegeben ist.

            Aber abgesehen davon, dass dies eines meiner Interessen ist und ich die Initiation auch vor einigen Jahren gemacht habe war das nicht das Thema. Falls dich das interessiert kann ich dir entsprechende Buchempfehlungen dazu geben. Ich selbst schreibe übrigens ebenfalls an einem Buch zu diesem Thema welches sich um die moderne Adaption des Berserkers und dem möglichen Nutzen des Gangr in der heutigen Gesellschaft beschäftigt.

            Was ich hingegen mit Todesverachtung meinte, ist die generelle bei jungen Soldaten vorhandene Verachtung. Die muss sein, denn wer sich die ganze Zeit über das Sterben Gedanken macht, der wird in einem richtigen Kampf scheitern. Ein Beispiel zwischen Männern, die um ihre Leben Angst haben und solchen die es nicht haben, sehen wir hier.

          • Ok. Du hast andere Quellen als ich, ich komme eher aus der klassischen Heilpflanzenkunde. Danke für die Infos und Deine ausführliche Antwort!

          • „zB Bilsenkraut, findet sich heute noch im Wortstamm Pils“

            Das ist laut Wikipedia die Privattheorie eines einzelnen Herrn. Mir scheint das unwahrscheinlich. Pils ist nach der Stadt Pilsen/Plzen benannt, die Etymologie des Stadtnamens ist als solche unbekannt; man weiß nichtmal ob germanisch oder slawisch. Dass die Stadt viele Jahrhunderte später für ihr Bier bekannt würde, konnten die Gründerväter jedenfalls nicht wissen, und dass sie die Stadt nach einer Bieringredienz benennen würde wäre deswegen ein ungewöhnlicher Zufall. Es scheint deshalb naheliegender, dass der obige Herr das nachträglich so hingebogen hat 🙂

            https://de.wikipedia.org/wiki/Pilsen#Etymologie

        • „Seerose könnte das wohl besser erklären als ich. (Normalerweise lassen sich weibliches und männliches Becken in ihrer knöchernen Struktur sehr gut unterscheiden,…“

          Was genau sollte ich zu Deinen interessanten Ausführungen „wohl besser erklären“ können?
          Zur geschlechtsspezifischen Geschicklichkeit im Umgang mit meittelalterlichen Waffen (Schwerter, Axte, Schilde) kann ich wenig sagen.
          Allerdings finde ich es immer zum Fremdschämen, wenn sich „Durchschnitts-„Frauen (gynäkomorph) in militärischen Übungen wie Sandsäcke über Hindernisse schleifen lassen „müssen“, um diese überhaupt bewältigen zu können. Da ich selbst von gynäkomorpher Gestalt bin, weiß ich, daß ich dabei auch „keine bessere Figur machen“ würde; aber weil ich das weiß, würde ich mir und meinen potentiellen Kameraden so etwas auch gar nicht erst zumuten.
          In Anlehnung an die Konstitutionsbiologie sehe ich im grundverschiedenen Körperbau der beiden Geschlechter (andromorph vs. gynäkomorph) einen/den zentralen Zugang zur Verortung (Mann oder Frau).

        • Die „Schildjungfern“ sind durch archäologische Funde gedeckt. In der Wikingerzeit war es unter den skandinavischen Völkern durchaus üblich, auch Frauen zu bewaffnen und im Kampf grundlegend auszubilden. Wie viele davon es zu „großen Kriegern“ geschafft haben, würde ich als spekulativ ansehen – die meisten werden wohl eher die Waffen eingesetzt haben, um in Abwesenheit der Männer den eigenen Hof zu verteidigen. Aber es gab auch Frauen, die sich an den Wikings (Raubzügen) beteiligt haben, im Kampf fielen und Kriegerbeerdigungen erhielten. So ganz Mythos war es dementsprechend nicht.

          • Das Schildjungerfern in irgendeiner Weise durch archäologische Funde gedeckt wurden wäre mir neu. Man hat zwar Frauengräber mit Waffen gefunden aber dies kann genauso heißen, dass es sich um hochgestellte Persönlichkeiten gehandelt hat. Letztlich könnte eine Knochenanalyse der Schultern darüber Auskunft geben, da Schwerkämpfer und Bogenschützen durch regelmäßiges Training Veränderungen an den Schulterknochen erfahren, dies aber hat man nie gemacht oder nie gefunden. Daher halte ich diese Hypothese für nicht bewiesen. Sieht übrigens auch die Mehrzahl der Wissenschaftler so (die feministische Presse natürlich nicht).
            Den eigenen Hof zu verteidigen bedeutet übrigens nicht, ein aktiver Krieger zu sein. Jeder der mal selber gekämpft hat, kennt den Unterschied. Gerade bei Nahkampfwaffen ist das Training extrem wichtig, ist na nicht eine Pistole wo man auf jemanden zeigt und einen Knopf drückt. Deswegen ist auch bei den 500 Jahre später stattgefundenen Bauernaufständen eine Bauernarmee durch eine professionelle Streitmacht fast ohne eigene Verluste niedergemacht worden, obwohl das Söldnerheer 1:10 unterlegen war.
            Kampf mit Nahkampfwaffen ist halt kein Spiel auf der Playstation, ein Fehler und du bist tot und ein weiteres Leben gibt es nicht.

        • @Freya:
          „Da gab’s einen, der bekam ein Weib zugesprochen, dass war etwas anders als die anderen Frauen. Muskulös, kraftvoll, interessiert und talentiert in all dem Männerzeug, aber leider unfruchtbar, weil.. nun .. Seerose könnte das wohl besser erklären als ich. (Normalerweise lassen sich weibliches und männliches Becken in ihrer knöchernen Struktur sehr gut unterscheiden, warum fiel das jetzt erst auf? )
          Und weil man aber Kinder brauchte und das Weib trotzdem irgendwie auch loyal war und er sie nicht einfach wieder fallen lassen konnte, so die Konventionen, ging sie mit ihrem Mann nach vorn an die Linien. Und fiel dort. Und er begrub sie. Und hielt sie in Ehren.
          Und heiratete erneut.“
          ———————————————————
          Wenn ich Dich richtig verstehe, dann bist Du an meiner Erklärung der von Dir geschilderten Geschichte interessiert?
          Ich denke, die Geschichte ereignete sich in einer „früheren Zeit“, die betroffenen Frauen (NGS) keinerlei medizinische Hilfen zur Erreichung ihrer Geschlechts-Stimmigkeit ermöglichen konnte.

          Ich halte es für wichtig, sich grundsätzlich darüber im klaren zu sein, daß es eine große Variationsbreite von Körpergestalten (Körperbau, -Proportionen) gibt, die i.d.R. eindeutig entweder dem weiblichen ODER dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden können, und es gibt auch noch einen eher kleinen Überschneidungsbereich der „Indifferenz“.
          Männer verfügen zudem im allgemeinen über eine genetisch, hormonell und organrezeptorisch bedingte kraftvoll-muskulöse Körperausstattung, und ähnliches gilt auch für ihre Haut, die bei ihnen ungleich grobporiger und lederner beschaffen ist, als bei fast allen Frauen, wenngleich auch diesbezüglich wiederum eine große Variationsbreite besteht, mit einem kleinen Überschneidungsbereich der „Indifferenz“.

          Besagte Frau aus der obigen Geschichte von Freya war also „Muskulös, kraftvoll, interessiert und talentiert in all dem Männerzeug…“, d.h. bezogen auf die zuvor skizzierten Körpermerkmale war sie also, wie viele Betroffene auch, aus ihrer Sicht eher unglücklich ausgestattet. Geht man einmal davon aus, daß mit zunehmendem Alter die hormonell bedingten Ausprägungen der sekundären Geschlechtsmerkmale unter Testo-Einfluß zunehmend markanter ausfallen, dann vergrößert sich für die Betroffene in der obigen Geschichte ihr persönliches Dilemma.
          Diese Entwicklungen sind auch heutzutage noch vorzufinden, insbesondere bei denjenigen Betroffenen, die erst im mittleren oder späteren Lebensalter (sogenannte „sekundäre Transsexuelle“) entsprechende medizinische Maßnahmen durchführen lassen. Aber unabhängig davon, ist spätestens mit der Pubertät der entsprechende Gestaltwandel hin zu einem wahrnehmbaren männlichen ODER weiblichen Äußeren abgeschlossen; dies gilt definitiv für das „weibliche(s) und männliche(s) Becken in ihrer knöchernen Struktur“.

          Im übrigen gibt es bei beiden Geschlechtern hinsichtlich aller sekundären Geschlechtsmerkmale teilweise erhebliche Variationsbreiten. Bekannt ist z.B. das Problem von Cis-Frauen, die, obwohl sie anscheinend fortpflanzungsfähig sind, postpubertär kein Brustwachstum aufweisen, und dies selbst unter einschlägiger Hormontherapie nicht veränderbar ist. Nicht wenige Cis-Frauen lassen ja deshalb auch einen Brustaufbau und/oder sonstige kosmetische Schönheits-Operationen durchführen…
          Und auch Cis-Männer weisen ja wohl eine große Variationsbreite ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale auf, angefangen bei der Ausstattung mit ihrem „besten Stück“, als auch z.B. dann, wenn insbesondere adipöse Männer eine ausgeprägte Gynäkomastie ausgebildet haben (https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/sexualorgane/maennliche-hormone/gynaekomastie), die sie sommertags im Freibad entblößt darbieten, so daß man geneigt sein könnte, ihnen das Anlegen von Brustgeschirr zu empfehlen…

          • Mal eine persönliche – vielleicht zu persönliche – Frage: Hast du dich eigentlich „vereindeutigen“ lassen oder dich „umkrempeln“ lassen? (Bitte ohne Passiv-Formulierung lesen, wenn diese dir unpassend erscheint. Mit Aktiv-Formulierung wäre nur nicht unbedingt so deutlich gewesen, worauf ich mich hier eigentlich beziehe. ;-))

          • Vielen Dank, Seerose, für Deine Erklärungen. Genau in diese Richtung habe ich „gesponnen“, ich bin ja nur beobachtend unterwegs, sehe viele dieser Körpertypen und Variationen im Rahmen meiner Arbeit, mir fehlt aber einfach oft das Hintergrundwissen.

          • @Freya:
            „Genau in diese Richtung habe ich „gesponnen“, ich bin ja nur beobachtend unterwegs, sehe viele dieser Körpertypen und Variationen im Rahmen meiner Arbeit, mir fehlt aber einfach oft das Hintergrundwissen.“

            Danke für Deine Antwort! Gerade Deine Bestätigung meiner skizzierten Gedanken zu der Geschichte/zu dem Thema von Dir, als Expertin, mit einem beachtlichen anschaulichen Praxis-Erfahrungswissen, freut mich sehr!
            Ich bin hier im Forum ja auch vor allem deshalb unterwegs, um für ein wenig Aufklärung zum Thema Geschlechtervariation(en) und zum NGS im Besonderen zu sorgen, und um damit vielleicht auch allgemein ein Stück weit für ein besseres Verständnis menschlicher Geschlechtlichkeit und Sexualität beizutragen.
            Für mich als Psychologin ist es ein Erlebnis „der besonderen Art“, wenn ich mich hier anonymisiert zur Thematik einbringen kann, um dann die expliziten Vorurteils-Reaktionen von glücklicher Weise nur einigen Wenigen, aber auch die eher implizit durchscheinenden „Vorbehalte“ und Fehl-Annahmen von Vielen, die sich hierzu bislang geäußert haben, einmal persönlich erfahren zu können.
            Diese Erfahrungs-Perspektive ist für mich neu, und teilweise schwer erträglich, aber sie dient mir auch dazu, besser nachvollziehen zu können, wie es denjenigen Betroffenen ergeht, die vom körperlichen Gesamt-Erscheinungsbild her nicht so begünstigt waren und sind, wie ich.

            Erstaunlich ist bei aller Variation, insbesondere der intra-geschlechtlichen, daß sich fast alle Menschen ein-eindeutig als Mann ODER als Frau im Rahmen des binären Geschlechterduals einordnen können, und dies auch unbedingt wollen. Das gilt für die meisten klassisch intersexuellen Menschen ebenso, wie dies z.B. für nicht wenige Männer gilt, die ein Gynäkomastie-Problem haben, und selbst für die Eunuchen. Auch ein David Reimer war nicht durch seinen für ihn fatalen Genital-Eingriff ein „weibliches Wesen“ geworden.
            Warum nur fällt es vielen Menschen so schwer einzusehen, daß es Menschen gibt, die WISSEN, daß sie mit den für sie UNSTIMMIGEN Genitalien geboren wurden?!
            Wie der „Sexualpapst“ Volkar Sigusch es einmal so treffend „auf den Punkt gebracht“ hat: „Transsexuelle Frauen sind FRAUEN, und dies unabhängig davon, ob bei ihnen bereits die von ihnen konsequent angestrebte GaOP erfolgt ist oder nicht.“
            Dies gilt natürlich auch analog für transsexuelle Männer (NGS).

            Die psychologische Erklärung die fehlende Offenheit für neue Informationen, z.B zum Thema Transsexualität (NGS), aber auch zum wichtigen Thema INTRAGESCHLECHLICHER VARIATIONEN liefern die Konsistenztheorien, wonach die zentralen Bestandteile der subjektiven Theorien, die jede und jeder für sich für das Verständnis von „Welt“ übernommen bzw. aufgebaut hat, aus Gründen des Selbst-Schutzes sehr änderungsresistent sind für neue Kognitionen, die diese Selbst-Gewissheiten „gefährden“ könnten. Da bleiben Viele lieber bei ihrer „gepflegten“ Bequemlichkeit, wonach „nicht sein kann, was nicht sein darf!“
            Ich würde mich sehr freuen, wenn wir dieses wichtige Thema gemeinsam vertiefen könnten, und hierzu viele konstruktive Beiträge erfolgen könnten!

          • @Jo:
            „Mal eine persönliche – vielleicht zu persönliche – Frage: Hast du dich eigentlich „vereindeutigen“ lassen oder dich „umkrempeln“ lassen?“

            Eine Übersicht über meine biographisch einschlägig relevanten Ereignisse findest Du hier:
            „About Me – My journey to myself started in the mid 70-es,…“:
            https://wordpress.com/view/sabrinaseerose.wordpress.com
            Im übrigen spricht die Tatsache, daß ich seit mehr als 40 Jahren noch immer mit demselben heterosexuellen cis-Mann glücklich (und legal) verheiratet bin, doch wohl für sich!
            Ich habe mir seinerzeit meinen Mann „aussuchen“ können, und habe die richtige Wahl getroffen!

          • „Eine Übersicht über meine biographisch einschlägig relevanten Ereignisse findest Du hier:“
            — Nee, da muss ich mich erst wo registrieren und anmelden, um auf den Inhalt zugreifen zu können. So sehr interessiert’s mich dann doch nicht.

            „Im übrigen spricht die Tatsache, daß ich seit mehr als 40 Jahren noch immer mit demselben heterosexuellen cis-Mann glücklich (und legal) verheiratet bin, doch wohl für sich!“
            — Nein, denn ich hab keine Ahnung, was das nun bedeuten soll. Etwas, das für sich selbst spricht, ist eindeutig für jeden geistig gesunden Menschen (und ich bin ein solcher) erkennbar.
            — Ob dein Mann hetero-, homo- oder bisexuell ist, kann ich nicht wissen; ich müsste deiner Behauptung glauben. Aber zumindest kann ich jetzt wohl daraus schließen, dass du vorher ein Mann warst und nun eine „Transfrau“ bist. (Ja, nicht nach deinen Definitionen/Dogmen und denen von Sexualpäpsten – danach bist du eine Frau; ist mir schon klar.)

            „Ich habe mir seinerzeit meinen Mann „aussuchen“ können, und habe die richtige Wahl getroffen!“
            — Das ist schön. 🙂

            „Warum nur fällt es vielen Menschen so schwer einzusehen, daß es Menschen gibt, die WISSEN, daß sie mit den für sie UNSTIMMIGEN Genitalien geboren wurden?!“
            — Warum nur fällt es vielen Menschen so schwer einzusehen, dass es Menschen gibt, die wissen, dass sie eigentlich erfolgreiche Bodybuilder sind, aber leider im falschen, zu schmächtigen oder behinderten, Körper geboren wurden?! ^^ 😉
            — Hier liegt eine unreflektierte Vorstellung von „Wissen“ vor. Ein Psychotiker in seinem Wahn „weiß“ auch, dass alles real ist, was er erlebt. Es gibt kein Wissen i.S.v. absolut sicherem Erkennen/Verstehen, es gibt nur Glauben/Vertrauen (z.B. auch was ich sehe, „weiß“ ich nicht in dem Sinne, sondern vertraue/glaube meinen Augen und meinem Verstand).

            „Wie der „Sexualpapst“ Volkar Sigusch es einmal so treffend „auf den Punkt gebracht“ hat: „Transsexuelle Frauen sind FRAUEN, und dies unabhängig davon, ob bei ihnen bereits die von ihnen konsequent angestrebte GaOP erfolgt ist oder nicht.““
            — Verzeih’s mir bitte, ich glaube keinen Päpsten. Ich habe auch nicht deren Definitionen und Sprachregelungen zu übernehmen. Im Gegenteil: Wissenschaftler haben die Bedeutungen der Wörter im allgemeinen Sprachverständnis zu übernehmen, zumindest dürfen die Definitionen ihm nicht diametral widersprechen; dann sind neue Wörter zu schaffen. Andernfalls betreiben sie Kulturkampf/Politik unter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit. So steht denn auch im Wikipedia-Artikel zu Sigusch: „Sigusch habe die Entscheidung, die Sexualwissenschaft der psychiatrischen Abteilung der Universität zuzuordnen, als „Niederlage“ empfunden, weil er sein „ganzes Berufsleben lang […] gegen die ‚Psychiatrisierung‘ sexueller Störungen gekämpft“ habe.[9]“ (Quelle ist ein FAZ-Artikel von 2006, in dem er zitiert wird).
            — „Transsexuelle Frauen“ sind für mich keine Frauen. Da können sie noch so sehr von „Wesens-Geschlecht“ erzählen; ich erkenne nicht an, dass es was an der Geschlechtsbezeichnung ändert, die für mich durch die Funktion bei der biologischen Reproduktion zustandekommt. (Und nein, „Transfrauen“, auch nach vollständiger „Ga“OP, sind für mich auch keine bloß unfruchtbaren Frauen, sondern psychisch gestörte Männer (basierend auf biologischen Ursachen), die durch „Ga“OP u.U. eine Linderung/Abmilderung ihres Leids erfahren können.) Das hat nicht gleich was mit „Fehlannahmen und Vorurteilen“ zu tun. Weibliches Geschlecht ist im Tierreich übrigens definiert als dasjenige mit den größeren Geschlechtszellen, also mit dem größeren biologischen „Investment“ bei der Fortpflanzung. (Quelle: M. Spitzer: „Die Wissenschaft vom Flirten“, in: „Nervenheilkunde Nr. 30“, 2011, S. 855-862.) Und Menschen sind nun mal in gewissem Sinne Tiere. Was man natürlich machen kann, ist, eine spirituelle Komponente anzunehmen i.S.v.: geschlechtlich determinierte Seele (wovon dann das „Geschlechts-Wesen“ die Entsprechung ist) in „falschem“ Körper inkarniert (und für solche Erklärungen wäre ich persönlich auch offen), aber das hat dann nichts mehr Wissenschaft zu tun. Und zudem stellt sich dann immernoch die Frage, warum man das Geschlecht nach dem Seelisch-Geistigen, nicht nach offensichtlichem (Sexual-)Biologischen bestimmen sollte.

            „Die psychologische Erklärung [für] die fehlende Offenheit für neue Informationen […] liefern die Konsistenztheorien, wonach die zentralen Bestandteile der subjektiven Theorien, die jede und jeder für sich für das Verständnis von „Welt“ übernommen bzw. aufgebaut hat, aus Gründen des Selbst-Schutzes sehr änderungsresistent sind für neue Kognitionen, die diese Selbst-Gewissheiten „gefährden“ könnten. Da bleiben Viele lieber bei ihrer „gepflegten“ Bequemlichkeit, wonach „nicht sein kann, was nicht sein darf!““
            — Du gehst allerdings davon aus, dass du richtig lägst und die anderen falsch. Dem solltest du dir bewusst sein. Liegst du falsch, dann trifft das Zitierte nämlich auf dich zu; und dann benutzt du die Psychologisierung, um dich in deinem geistigen Elfenbeinturm noch besser einzurichten.

            Das alles sage ich übrigens als jemand, der selbst keinen sonderlich männlichen Körper hat und deutlich feminine Züge hat (sowohl körperlich – z.B. hohe/weibliche Stirn – als auch psychisch; Letzteres trifft auch schon auf meinen Vater zu, auf meinen älteren Bruder hingegen nicht).

    • „Können diese Widersprechen? Welche Rahmenbedingungen erwartet sie? Wenn sie sich wehren, gibt’s dann Knast? Wenig überraschend wird auf solche Fragen nicht eingegangen.

      […]

      Wie viele Männer u. wie viele Frauen sind in solchen Zwangsdiensten?“

      Im Artikel steht: „In den kommenden Tagen sollen die schriftlichen Berufungen erfolgen. Dabei greift Küthe natürlich auf bewährte Kräfte zurück.“

      Die Zusammensetzung ist also der vorherigen Freiwilligen Feuerwehr sehr ähnlich. Damit dürfte die Geschlechterverteilung recht klar sein.

  4. Weils wichtig ist hier nochmal das Papier zur No-Covid Strategie (vielen Dank an Jochen Schmidt für den Hinweis am letzten Selbermach Mittwoch!)

    Klicke, um auf no-covid-strategie.pdf zuzugreifen

    Artikel dazu:

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/no-covid-strategie-coronavirus-initiative-lockdown/komplettansicht

    In den beiden Videos die ich hier verlinkt hatte, spricht einer der Autoren des Papiers mit Yaneer Bar-Yam, dem geistigen Vater der no covid Strategie.

    In dem No Covid Dokument wird explizit auch auf einige sehr wichtige Mythen und Missverständnisse über das Virus eingegangen, u.a.
    * Mythos: Wir können die vulnerablen Gruppen schützen
    * Mythos: COVID-19 betrifft nur die Alten
    * Mythos: Die Impfungen werden die Coronaviruspandemie rasch beenden
    * Mythos: Es gibt einen Zielkonflikt zwischen Gesundheit und Wirtschaft

    Das No Covid Projekt hat übrigens meines Wissens nichts mit diesem zero-covid Projekt zu tun, welches im Gegensatz zu dem oben verlinkten no covid leider sehr nach stinknormalem Aufmerksamkeits-Aktivismus riecht.

      • No immer so getriggert anorak, dass du Schwierigkeiten mit sinnerfassendem Lesen hast?

        Ich schrieb:
        „Das No Covid Projekt hat übrigens meines Wissens nichts mit diesem zero-covid Projekt zu tun, welches im Gegensatz zu dem oben verlinkten no covid leider sehr nach stinknormalem Aufmerksamkeits-Aktivismus riecht.“

        Dein Skandal-Talk dreht sich leider um genau dieses zero-covid Projekt. Es geht hauptsächlich um den Lockdown, wo ich doch wirklich schon oft genug geschrieben habe, dass der nicht unser Problem ist. Unser Problem ist das Fehlen einer Exit-Strategie und das Fehlen eines klaren Ziels für die Zeit nach dem Lockdown.

        O-Ton aus dem Skandal Talk, Heribert Prantl: „Zero covid bedeutet zero Grundrechte“
        Helmut Thoma: „Wenn die Schweden ausgestorben sind, können wir darüber [über zero covid, Anm.] weiterreden“.

        Abartiges Niveau. Passt zu dir, anorak.

        • Du hast eine interessante Art, das Thema zu verfehlen. Ich hab das Video nicht wegen den Meinungsäußerungen der Kritiker verlinkt, sondern wegen dem was dieser Christian Zeller von sich gibt. Der Typ ist ein hochgefährlicher ideologischer Fanatiker, der will die gesamte Gesellschaft stilllegen ohne Rücksicht auf Verluste. Er hat sich nebenher auch auch zum Klimawahn bekannt, und er stimmt zu dass es die gleiche Denke ist. Die Parallelen zwischen dem Heini und dem was du schreibst sind unübersehbar. Wir sollten solchen Leuten kein Gehör verschaffen, das sind Irre mit Wahnideen die unser aller Existenz kosten würden wenn man sie umsetzen würde. Das Video hab ich als Warnung für alle Mitlesende gepostet, dem nicht auf den Leim zu gehen.

          • „Das Video hab ich als Warnung für alle Mitlesende gepostet, dem nicht auf den Leim zu gehen.“

            Das Video ist ein typisches Produkt der Skandalmedien. Je absurder und je abgefahrener desto besser. Dort geht es nicht um eine Diskussion, dort geht es darum, dass sich die Teilnehmer auf möglichst unterhaltsame Art verbal die Köpfe einschlagen.

            Erkenntnisgewinn: 0

            Dass du diese Art von Talk ernst nimmst und als „Warnung für Mitlesende“ postest, sagt viel über dein Urteilsvermögen und deine Paranoia. Vermutlich nimmst du auch die Horoskope in der yellow press ernst…

            Christian Zeller ist ein Unterstützer des zero covid Projekts, und ich habe nun bereits zwei mal geschrieben dass no covid und zero covid 2 verschiedene Projekte sind, von denen ich letzteres leider für nicht sehr sinnvoll halte. Also brenn ruhig weiter deinen Strohmann ab, wenn du damit fertig bist kannst du ja zur Abwechslung mal das no covid Dokument welches ich oben verlinkt habe lesen. Dann könntest du darauf antworten und sogar was zum Thema beitragen.

          • „Das Video ist ein typisches Produkt der Skandalmedien.“
            Ja klar, Ökodeppen sind eben skandalös und eignen sich deswegen. Der dort eingeladenen ÖkoCoronaDepp sagt eben was für diese Szene typisch ist, und es kostet weniger Zeit als deine Textwüsten.

          • @anorak:

            „Ja klar, Ökodeppen sind eben skandalös und eignen sich deswegen. Der dort eingeladenen ÖkoCoronaDepp sagt eben was für diese Szene typisch ist, und es kostet weniger Zeit als deine Textwüsten.“

            Überfordert dich ein vernünftiger Text länger als eine halbe Seite? Macht nix, bleib bei RTL2 und der Regenbogenpresse. Passt besser zu dir.

          • @anorak2: Das Thema könnte demnächst sowieso endlich der Vergangenheit angehören, denn in Weimar hat sich nun ein Richter mal etwas intensiver mit den sog. Corona-Maßnahmen beschäftigt und ein dementsprechendes Urteil gefällt (ist aber noch nicht rechtskräftig).

            „Bahner und Pankalla zum Weimarer Urteil“
            (beide sind Rechtsanwälte)

  5. Interessant, wie man sich im Artikel gleich kämpferisch zeigt und sofort den „Gegnern“, irgendwelchen männlichen Wissenschaftlern, Vorhaltungen zu machen.
    So seinen Vorurteile und Klischees widerlegt worden. Und auch im späteren Verlauf darf natürlich nicht fehlen, dass Frauen mindestens genau so schwer in Bergwerken geschuftet haben wie Männer.

    Nein, glaube ich nicht! Denn ein gängiges Vorurteil oder Klischee ist ganz sicher, dass Männer Frauen bei und in allem möglichst unterstützen. Bei wirklich schwerer körperlicher Arbeit wird man vermutlich einer Frau eher und mehr geholfen haben als anderen Männern.

    Schön ist ja, dass Rebay-Salisbury feststellt, dass es auch weitere, geschlechtsunabhängige Kriterien in einer Hierarchie gibt.
    So hätte eine hochgestellte Wikingerfrau wahrscheinlich einen anderen (natürlich besseren) Zugang zu Rechten und Ressourcen als eine Sklavin. Dass diese Rechte und dieser Zugang mit Sicherheit auch männlichen Sklaven, so denn überhaupt welche gemacht wurden, vorenthalten waren, ist in der Welt der Rebay-Salisbury dann aber wieder nicht so wichtig.

      • Nicht Kinder, sondern überwiegend Kinderer. Kinderinnen müssen zwar auch häufig arbeiten (bei manndat.de findet man Zahlen zur Kinderarbeit, die belegen, dass die Kinderarbeit zurückgegangen ist, vor allen Dingen weil weniger Mädchen arbeiten müssen), dann aber meist in Haushalt oder ggf. auf dem Feld. Die unmittelbar gefährliche und gefährlichere Arbeit bleibt dann doch wieder den Männern, bzw. den Jungen, also männlichen Kindern.

        • Wäre viel interessanter, wenn nicht schon aus der Linkbetitelung die feministische Agenda herausquellen würde. Auffällig nämlich, dass sich der Artikel drum herumwindet, mal konkrete Verhältnisse zu benennen. Ich mutmaße mal: weil die Benennung eines Anteils von den vor allem auch Untertage beschäftigten Frauen im niedrigen einstelligen Prozentbereich, vielleicht gar nur um Promillebereich, die Intention des Artikels unterminiert hätte.

          Hier werden, wie sooo oft, wenn man mal wieder zeigen will „Frauen aber auch ganz dolle“, wieder mal Ausnahmen herbeigezogen und durch Betitelungen und einige rhetorische Tricks im Fließtext suggeriert, diese Ausnahmen hätten die Regel dargestellt.

          • Du hast mit allem recht. Ich gehe einfach davon aus, dass so ziemlich jeder hier im Forum das ganze richtig einordnen kann. Mir geht es um den konkreten Beleg, dass auch Frauen schon im Bergbau tätig waren. Das wurde ja ganz generell bezweifelt.

    • Ja, viele Regel sind bescheuert. In einigen Berufen ist man gezwungen täglich mit vielen verschiedenen Haushalten in Kontakt zu kommen, aber abends außerhalb der Arbeit darf man sich dann nur noch mit einem anderen Haushalt treffen.

    • Das Video ist ein gutes Beispiel, allerdings nicht in der Art wie de Ersteller es erhofft. Für mich zeigt es eher wie man sich selbst aus Trotz und Ego das Leben schwerer machen kann als notwendig.

      1. Polizisten sind Beamte, damit gelten für diese die entsprechende Dienstanweisungen egal ob man als normaler Bürger diese unsinnig findet oder nicht. 2. Man muss als Polizeibeamter auf Verstöße reagieren, ansonsten kann der Umstand Strafvereitelung im Dienst bestehen. 3. Den wehrhaften Bürger zu mimen in dem man die Verwaltung mit zusätzlicher Bürokratie belastet anstatt die Sache auf dem kurzen Weg zu klären (sollte es denn wirklich einen berechtigten Grund geben) fällt fast schon in die Kategorie Gratismut.

      • „2. Man muss als Polizeibeamter auf Verstöße reagieren, ansonsten kann der Umstand Strafvereitelung im Dienst bestehen.“
        — Na, da spricht der Experte, oder was? 😀 Erstens geht’s hier um Ordnungswidrigkeitenrecht, nicht Strafrecht. Zweitens: Selbst wenn es um Letzeres ginge, wäre keine Straftat erkennbar, ja, noch nicht mal ein begründeter Anfangsverdacht gegeben. Drittens: Von Strafvereitelung im Amt (das meintest du sicherlich) kann daher keine Rede sein.

        „3. Den wehrhaften Bürger zu mimen in dem man die Verwaltung mit zusätzlicher Bürokratie belastet anstatt die Sache auf dem kurzen Weg zu klären (sollte es denn wirklich einen berechtigten Grund geben) fällt fast schon in die Kategorie Gratismut.“
        — Wieso „mimen“? Und was hat der Punkt mit den beiden vorigen zu tun? O.o Und wie kommst du darauf, dass es hier darum ging, „Mut“ zu beweisen, resp. wie kommst du darauf, dass das Motiv, welches von dem Mann dargelegt wird (oder auch Wehrhaftigkeit, wie du es bezeichnest), etwas mit Mut oder Gratismut zu tun hätte? Es geht darum, unnütze Arbeit bei so etwas zu machen, damit der Polizei der Arbeitsaufwand für so etwas zu groß erscheint/wird. Und in dem Video wird gezeigt, wie man das macht; es ist ein How-to-do-Video.

        • Zu 2: Ersetzte Strafvereitelung durch Pflichtverletzung; da bin ich gedanklich falsch abgebogen.
          Zum Bezug: Der 3. Punkt hat keinen direkten Bezug zu den ersten beiden. Es geht um die, meinem Eindruck nach, Implizierung im Video das die Kontrolle gänzlich grundlos erfolgen würde bzw. die Beamten ihn auch einfach ignorieren könnten.
          Zum Mimen: Muss er sich so verhalten wie dargestellt? Nein; ich sehe das eher als Schauspiel seinerseits.
          Zum Gratismut: Von mir aus nenn es einfach unbotmäßiges Verhalten. Er will zeigen wie er über die Verordnung denkt. Ok, kann er tun. Entsteht unmittelbar ein Risko für ihn aus seinem Verhalten? Nein.

          Zu How-to-do: Was die Veröffntlichung seines Videos angeht kann es ggf. aber auch in diese Richtung gehen: https://dejure.org/gesetze/OWiG/116.html

          • „Gedanklich falsch abgebogen“. Das stimmt allerdings. Nun landest du allerdings wieder in einer Sackgasse: Nein, auch eine Pflichtverletzung liegt dann nicht vor, weil – wie gesagt – noch nicht mal ein begründeter Anfangsverdacht vorliegt (dass die beiden Leute ohne triftigen Grund zusammen unterwegs waren usw.). Das ist aber notwendige Mindestvoraussetzung dafür, dass § 35 OWiG relevant wird, in dem steht, dass Behörden und Beamten des Polizeidienstes nach pflichtgemäßem Ermessen Ordnungswidrigkeiten zu erforschen haben. Experte, bleib bei deinen Leisten.
            Zu Punkt 3: Nein, es hat keinen Bezug zu den ersten beiden Punkten. Ob die Kontrolle grundlos erfolgte resp. die Beamten ihn auch einfach ignorieren hätten können (was erkennbar der Fall war) oder nicht, ist völlig irrelevant bzgl. deiner Behauptung, dass es um Mut ginge resp. dass es sich um Gratismut handelte. DU laberst hier was von (Gratis-/)Mut – und nun indirekt schon wieder, nämlich von „(kein) Risiko“ (also (keine) Gefahr) – und das obwohl ich dich bereits darauf hinwies, dass aus dem Video nicht hervorgeht, dass es um Mutigsein ginge. Man kann auch wehrhaft sein, ohne mutig zu sein. Brauchst du ein Heldennarrativ, um etwas als wehrhaft (an)erkennen zu können? O.o Hä, was hat das eine mit dem andern zu tun?! 😀 (Oder hättest du Angst davor, so zu handeln? Scheint so, zumindest unbewusst, denn irgendwie muss deine geistige Fixierung auf Mut, dessen derartige Relevanz du offenbar unhinterfragbar voraussetzt, ja zustandekommen – und Angst ist notwendige Bedingung der Möglichkeit von Mut.)
            Laut Duden (online) ist die (Haupt-)Bedeutung von „unbotmäßig“: sich nicht so verhaltend, wie es [von der Obrigkeit] gefordert wird (Einschub in eckigen Klammern im Original). Ja, richtig, so verhält er sich, wenn man diese Polizeibeamten als Teil der Obrigkeit (Exekutive) betrachtet. Und nu? Es gefällt dir nicht, und daher laberst du Scheiße über ihn; ok, haben wir alle verstanden.

            „Zum Mimen: Muss er sich so verhalten wie dargestellt? Nein; ich sehe das eher als Schauspiel seinerseits.“
            – Achso, weil sich jemand nicht so verhalten „muss“ (was auch immer du darunter verstehst), wie er es tut, ist es Schauspiel?! WTF?! 😀 Hast du deine Logiktabletten vergessen einzunehmen? ^^ Er verhält sich so, wie er es will. Das hat nichts mit Schauspiel zu tun. Den Begriff solltest du vielleicht nochmal im Lexikon nachschlagen.
            Du stellst hier an den Haaren herbeigezogene Behauptungen auf und auf deren Grundlage fabulierst du dir dann den ganzen Käse zusammen. Tsss … auweia. 😀

            „Zu How-to-do: Was die Veröffntlichung seines Videos angeht kann es ggf. aber auch in diese Richtung gehen:“
            — Ja, da meldet sich wieder der Experte; ist ok. Er hat weder eine erkennbare Ordnungswidrigkeit begangen, noch zu einer solchen aufgefordert, noch wäre, selbst wenn er Ersteres getan hätte, die Veröffentlichung der Dokumentation dessen eine öffentliche Aufforderung zu Ordnungswidrigkeiten.

            Ich werde dir nicht mehr antworten. Das ist mir echt zu dumm – durchgehend.

          • @ Jo „Ich werde dir nicht mehr antworten. Das ist mir echt zu dumm – durchgehend.“

            Muss niemand, verlangt niemand. Ich habe meine Sicht der Dinge dargelegt und es gab Widerspruch. Kommt vor, ist gut so. Alles ok.

  6. Kleine Anmerkung zur geplanten „Migrantenquote“ im öffentlichen Dienst in Berlin, laut Tagesspiegel: „Migranten sind in der Verwaltung noch immer unterrepräsentiert. Berlin will das jetzt ändern – und eine Quote von 35 Prozent einführen.“
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/35-prozent-migrantenquote-in-berlin-so-will-rot-rot-gruen-den-oeffentlichen-dienst-vielfaeltiger-machen/26822424.html

    Nun bin ich bei 35% stutzig geworden und habe mir einmal unsere Berliner Bevölkerung aus statistischer Sicht angeschaut.
    Laut Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg umfasst die Gesamtbevölkerung Berlins 3.769.495 Menschen.

    Es gibt dabei drei Bevölkerungsgruppen: Deutsche ohne Migrationshintergrund (DoM), Deutsche mit Migrationshintergrund (DmM) und Ausländer.
    Dabei stellen:
    DoM: 2.449.175, DmM: 542.975 und Ausländer: 777.345 Personen.

    Der Anteil der DmM an der Gesamtbevölkerung ist 14,4% und der an der Gruppe der Deutschen 18,1%.
    Die 35% können also nur entstanden sein, indem man den Ausländeranteil von 20,6% zu dem der Deutschen mit Migrationshintergrund addiert hat.
    „Ausländer“ sind aber keine Deutschen mit Migrationshintergrund, weil sie überhaupt nicht eingebürgert worden sind.

    Nur weil ich als Ausländer in einem anderen Land lebe, habe ich nicht automatisch Anspruch auf eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst – genau das wird hier aber politisch suggeriert.

    • Es wird auch noch suggeriert, dass Ausländer Deutsche i.S.v. Staatsbürger Deutschlands seien (von ethnischer Zugehörigkeit und ethnischer oder nationaler Loyalität fange ich hier gar nicht an zu sprechen). Das wird übrigens von Politikern und Medien m.E. i.d.R. systematisch auch bei der immer wieder angebrachten Zahl von „80 Mio. Deutschen“ (i.S.v. Staatsbürger Deutschlands) o.Ä. gemacht, wobei da natürlich noch hinzukommt, dass es eine mittels unwahrer Aussage herbeigeführte kollektive Irreführung ist. Von Landes- und Bundespolitikern ist doch zu erwarten, dass sie die korrekten ungefähren (meinetwegen ohne Nachkommastellen gerundeten) Zahlen der Bevölkerungszusammensetzung hinsichtlich „Staatsbürger Deutschlands – Nicht-Staatsbürger Deutschlands“ kennen und nicht mal eben meinen, dass den Ausländern hierzulande 80 (oder – eben je nach Zeitpunkt/Angabe – 81, 82 oder 83) Mio. Deutsche gegenüberstünden, obwohl diese Zahl(/-en) nur die der Einwohner/Gesamtbevölkerung in Deutschland – d.h. inkl. der Ausländer – ist(/sind); und ganz besonders ist zu erwarten, dass solche Politiker – aber natürlich auch Journalisten – den (gröbsten) Unterschied zwischen einerseits „Bevölkerung“/“Einwohner“ und andererseits „(Staats-)Volk“/“(Staats-)Bürger“ kennen. Laut Statistischem Bundesamt (und bpb) gehören zur Bevölkerung Deutschlands (ohne Dunkelziffer) ca. 10 Mio. Ausländer (Stand: letztes Jahr, als ich dies recherchierte).

      • Ja, das ist der Punkt, in dem sich Linksidentitäre und Rechtsidentitäre gegenseitig die Bälle zuwerfen: komplette Vermanschung der Begriffe, die überhaupt nicht bedeuten, was sie per Definition meinen.

        Seit wann hätten eine Million Deutsche, die in Sofia, Bulgarien aufschlagen das Recht, in der Verwaltung quotiert „repräsentiert“ zu sein?
        Das würde niemals stattfinden.
        Erst wenn es sich um Bulgaren mit deutschem Migrationshintergrund handeln würde. Das ganze Ding ist eine Einbahnstraße, weil sich kein anderes Land (lies: Nationalstaat) auf solche Spielchen einlassen würde.

        Ich gebe dir einen Tipp, warum die Diskussion gerade jetzt so eskaliert:
        1. Die meisten zugezogenen Ausländer kommen aus dem Raum der EU. Die ohnehin Freizügigkeit innerhalb der EU genießen. Was
        2. die gängige Zusammensetzung der „Ausländer“ in Deutschland komplett durcheinander würfelt. Denn
        3. die von den Linksidentitären verbreitete Behauptung, „Migranten“ = poc war noch nie so falsch wie heute.

        • „Ja, das ist der Punkt, in dem sich Linksidentitäre und Rechtsidentitäre gegenseitig die Bälle zuwerfen: komplette Vermanschung der Begriffe, die überhaupt nicht bedeuten, was sie per Definition meinen.“
          — Hab ich jetzt bei Rechtsidentitären noch nicht so feststellen können. Hast du mal ein Beispiel parat? Denk dran, dass es auch verschiedene Bedeutungen von Wörtern (im allgemeinen Sprachgebrauch – und nur dieser ist bei öffentlicher Kommunikation relevant) gibt.

          • Natürlich habe ich ein Beispiel.
            Die Vorgaben 1. Kriegsflüchtlinge, 2. Menschen, die politisches Asyl beantragen und 3. Wirtschaftsmigranten alle unter EINEM Hut als „Flüchtende“ unterzubringen war ein gefundenes Fressen.

            Damit hatten die Rechtsidentitären ihre aufgeblähten Zahlen und die Linksidentitären zauberten einen Schutz für Gruppe 3 herbei, den sie gar nicht in Anspruch nehmen können.

          • @Crumar: Das ist zwar kein Beispiel, sondern eine neue Behauptung, aber sei’s drum … ich gehe dennoch mal drauf ein:
            Zunächst mal differenzierst du selbst nicht. Auch Kriegsflüchtlinge gab es kaum. Über sichere Drittländer eingereiste Migranten sind keine Flüchtlinge (und von „Flüchtenden“ sprachen Rechtsidentitäre ganz sicher nicht).
            Es sind mitnichten „aufgeblähte Zahlen“ der illegalen Migranten. Die paar gesetzlich Asylberechtigten mach(t)en den Bock eben gerade nicht fett. Und die nach Experteneinschätzungen enorm hohe Dunkelziffer war bei solchen Zahlen meist noch nicht mal mit berücksichtigt; und bei dieser handelt es sich so gut wie ausschließlich um Leute, die gesetzlich nicht bleiberechtigt waren(/sind).
            Es waren Rechtsidentitäre, die immer wieder entweder darauf pochten, zu differenzieren, oder aber aufgrund der gerade angerissenen genau umgekehrten Realität (also im Gegensatz zu dem, was das gesamte politisch-mediale Establishment an Lügen verbreitet(e)) eben von „illegalen Migranten“ und explizit nicht von „Flüchtlingen“ als dem Phänomen, mit dem wir es zu tun haben, sprachen. Schlagwort: illegale Masseneinwanderung/-migration.
            Dass du all das nicht auf dem Schirm hast (und selber Begriffe vermanscht hast, wo du grade Begriffevermanschung anprangern wolltest), zeigt, dass du dich kaum bis gar nicht ernsthaft mit den Positionen etwa der AfD auseinandergesetzt hast (und dies also wohl auch nicht wolltest). So erklärt sich dann auch dein absurdes Fehlurteil.

          • @Crumar: Das ist zwar kein Beispiel, sondern eine neue Behauptung, die du aufstellst, aber sei’s drum … ich gehe dennoch mal drauf ein:
            Zunächst mal differenzierst du selbst nicht. Auch Kriegsfl****linge gab es kaum. Über sichere Drittländer eingereiste Migranten sind keine Fl****linge (und von „Fl****enden“ sprachen Rechtsidentitäre ganz sicher nicht).
            Es sind mitnichten „aufgeblähte Zahlen“ der illegalen M*granten. Die paar gesetzlich As*lberechtigten mach(t)en den Bock eben gerade nicht fett. Und die nach Experteneinschätzungen enorm hohe Dunkelziffer war bei solchen Zahlen meist noch nicht mal mit berücksichtigt; und bei dieser handelt es sich so gut wie ausschließlich um Leute, die gesetzlich nicht bleiberechtigt waren(/sind).
            Es waren Rechtsidentitäre, die immer wieder entweder darauf pochten, zu differenzieren, oder aber aufgrund der gerade angerissenen genau umgekehrten Realität (also im Gegensatz zu dem, was das gesamte politisch-mediale Establishment an Lügen verbreitet(e)) eben von „illegalen M*granten“ und explizit nicht von „Fl****lingen“ als dem Phänomen, mit dem wir es zu tun haben, sprachen. Schlagwort: illegale M*sseneinwanderung/-migration.
            Bestimmt hast du mal den sehr populär gewordenen Medienbeitrag gesehen, wo der JA-Vorsitzende Frohnmaier (seines Zeichens Rechtsidentitärer, von dem ich kein Sympathisant bin) in einem Interview gefragt wurde, um was es sich denn sonst, wenn es keine Fl****linge sind, die bei uns so zahlreich ankommen, handeln würde, und der politisch ungeschickte Depp zwar richtigerweise, aber in Anbetracht der Situation mit einem politisch gegnerischen Medium dummerweise mit der genauen ‚Übersetzung‘ von „M*grant“ antwortete: „Wanderer“ (das Wort hat halt mehrere Bedeutungen, zum einen im Sinne des Hobby- oder Sporttreibenden ambitionierten Spaziergängers und zum anderen im Sinne des Subjekts, das von einem Punkt zum anderen wandert – daher auch „Einwanderer“ und „Auswanderer“). Hätte er „Sozialtouristen“ oder so gesagt, hätte es (etwas) weniger gut medial anti-AfD-propagandistisch verwurstet und vom Publikum (etwas) weniger schlecht aufgenommen werden können, weil das Wort „Wanderer“ nun mal deutlich eher in seiner als erstes genannten Bedeutung verstanden wird, besonders wenn man schon seit Monaten durch die Medien mit Lügen und Manipulationen (u.a. Framing) hirngewaschen wurde, dass es sich um „Fl****linge“ handeln würde – und bei der AfD um lächerliche, dummdreist verlogene Un(ter)menschen.
            Dass du all das vor dem vorigen Absatz Gesagte nicht auf dem Schirm hast (und selber Begriffe vermanscht hast, wo du grade Begriffevermanschung anprangern wolltest), zeigt, dass du dich kaum bis gar nicht ernsthaft mit den Positionen etwa der AfD auseinandergesetzt hast (und dies also wohl auch nicht wolltest). So erklärt sich dann auch dein absurdes Fehlurteil.

            PS: Mein erster Versuch mit dem Kommentar ist im Spamfilter hängengeblieben, sodass ich dadurch daran erinnert wurde, dass Christian das Thema hier eigentlich nicht diskutiert haben will (den Grund, warum dein Kommentar trotzdem durchgegangen ist, weiß ich nicht). Daher meine letzte Antwort dazu – diesmal mit Sternchen modifiziert 😉 – an dieser Stelle.

          • @Jo

            „Das ist zwar kein Beispiel, sondern eine neue Behauptung, aber sei’s drum“
            Erzähl keine Märchen. Genau so war die Argumentation.

            „Auch Kriegsflüchtlinge gab es kaum. Über sichere Drittländer eingereiste Migranten sind keine Flüchtlinge“
            Uuuuund der Klassiker des Betrugs und Selbstbetrugs.
            Es war keinem der EU-Länder – erst recht nicht den kleineren – zumutbar, diese Menge an Flüchtlingen aufzunehmen, weil sie gar nicht die Ressourcen hatten und haben, diese unterzubringen.
            Daraus dann „Illegalität“ zu basteln zeigt, man sollte solche Klappskallis nicht in die Politik lassen.

          • @Crumar:
            Zu Abs. 1: Nein, ich erzähl keine Märchen, so war die Argumentation nicht; kein Wunder, dass du kein Beispiel, sondern nur eine Behauptung gebracht hast. Ich hab mir sogar die Mühe gemacht, dir ein tatsächliches Beispiel fürs Gegenteil zu geben.
            Zu Abs. 2: Es ist völlig egal, wie du das einschätzt. Meine Aussagen (auch zur Illegalität) werden dadurch nicht falsch oder irrelevant. Übrigens, auch wie du darauf kommst, dass nur EU-Länder gemeint seien, ist nicht nachvollziehbar. Der einzige „Klapskalli“ hier bist du selbst; du mich auch.
            Und damit hast du dich nun endgültig für eine ernsthafte Diskussion diesbezüglich disqualifiziert. Das war’s nun von meiner Seite dazu dir gegenüber.

      • Nope.
        Traditionelle, bestens vernetzte Migrantengruppen der bestehenden Organisationen werden ausnutzen, dass sie doppelt so viel Ansprüche auf Posten generiert haben, als ihnen eigentlich zusteht.
        Das ist das Pfund, mit dem sie politisch wuchern werden.

        • „Traditionelle, bestens vernetzte Migrantengruppen der bestehenden Organisationen werden ausnutzen, dass sie doppelt so viel Ansprüche auf Posten generiert haben, als ihnen eigentlich zusteht.“
          Find ich jetzt nicht so schlimm. Die Deutschen haben ihren Zusammenhalt aufgegeben und spucken sich lieber ins Gesicht als sich gegenseitig zu helfen. Aber das ist nicht die Schuld der Migranten. Du kannst nicht erwarten, dass alle Menschen so duckmäuserisch und dumm sind, wie es gerade die Mehrzahl der jüngeren Deutschen ist.

          • @PuS

            Ich finde es schlimm, ständig mit Lügen, Manipulationen und auf denen basierender moralischer Erpressung hausieren zu gehen, um seine politische Position durchzusetzen.
            Weder lasse ich mich gerne von Feministinnen belügen, noch von Politikern und -innen – und zwar egal welcher politischen Ausrichtung.

    • Tamara Wernli macht sich mittels schauspielerischer Satire gekonnt über intersektionalen Feminismus, v.a. Genderideologie, lustig. ^^
      Dabei blendet sie ein paar mal eine mit „Suggested (Inclusive) sexual health language“ überschriebene Tabelle von weniger genderisierten Begriffen und deren neu-politisch korrekt genderisierten Ersatzbegriffen ein, die ich mal wieder richtig krass fand.

  7. Ich habe dieses ‚Argument‘ nie Verstanden. Dann soll man Lesben, die Opfer ihrer Partnerinnen werden also auch nicht helfen? Oder gemobbten Mädchen, die von anderen Mädchen gemobbt werden? Oder Frauen die Opfer von Menschenhändlerinnen werden?

    • Ist aber nicht nur hier so. In der USA sind auch alle Schwarze, die von anderen Schwarzen getötet werden in der öffentlichen Diskussion unsichtbar. Diese Gewalt zählt nicht und da muss nichts getan werden.

      • Das Kranke in den USA ist ja, dass die Fixierung auf Schwarze, die von Weißen umgebracht werden, tatsächlich die statistisch mit Abstand kleinste Fallgestaltung der möglichen Kombinationen darstellt. Auf pro 100.000 runtergerechnet, werden pro Jahr weit mehr Weiße von Schwarzen umgebracht als umgekehrt. Aber klar, nur die umgekehrte Variante ist natürlich in Rassismus begründet – und zwar immer.

        Die Sache ist sowas von verlogen, dass es kracht.

    • Wenn Du sie fragst, wie oft Männer von ihren Partnerinnen getötet werden, wird sie dir darauf keine Antwort geben können. Und genau das ist eine Indikator dafür, dass männliches Leben schlicht nicht zählt, dass es egal ist, ob ein Mann lebt oder stirbt, es interessiert nicht. Ich habe mal zum Thema recherchiert und musste die Erfahrung machen, dass z.B. Tötungen von Mädchen statistisch erfasst wurden aber nicht von Jungen. Ob sich das inzwischen geändert hat, weiß ich nicht.

  8. Pingback: Renton: Alternativen zum Duden | uepsilonniks

  9. Helen Pluckrose distanziert sich endlich von den Ansichten von James Lindsay:

    „I can no longer condone or support the views of @ConceptualJames although I continue to care about him and defend his right to express them. This is by best friend who supported me with love through the death of my father so anyone who wants me to denounce him can fuck right off.“

    James Lindsay möchte dazu lieber nichts sagen:

    „I’ve been asked to make an official statement about this. It’s the same one I keep making everywhere else.
    I’m not participating in this.“

  10. to whom it may concern…

    Ein schottischer Komiker, der jahrelang in England gelebt hat, erzählt von der besorgniserregenden Lage in Schottland

    „Bannockburn? That is so long ago, that is even before Joe Biden was born…“

    • „Silence is Violence? Are we talking about injustice here or are we talking about farts?“

      🤣

      Ich glaub, ich mag den. Und Schottisch kann man ja auch gern mal hören.

      • Sehr amüsant 🙂

        Concerning Scottish Independence: Möglicherweise hat er recht, und Unabhängigkeit wäre für Schottland nicht die beste Option. Aber es wäre ein Grund, die Engländer auszulachen, und allein deshalb bin ich dafür 😉

        • Och, was die Engländer angeht… mir reichen die Gründe, über Englänger zu lachen, die diese in verlässlicher Regel alle zwei Jahre im Zuge international aufmerksamkeitsgenerierender Events von ganz alleine herbeiführen… 😉

          Nie vergessen: es ist nicht immer 2018, wo es zur Abwechslung mal umgekehrt lief.

  11. Ist hier eigentlich schon bemerkt / diskutiert worden, daß Biden sofort nach seiner Wahl die CRT zur neuen Staatsdoktrin ausgerufen hat? Siehe:

    https://www.whitehouse.gov/briefing-room/presidential-actions/2021/01/20/executive-order-advancing-racial-equity-and-support-for-underserved-communities-through-the-federal-government/

    Executive Order On Advancing Racial Equity and Support for Underserved Communities Through the Federal Government

    January 20, 2021 Presidential Actions

    Man beachte den Begriff „Equity“, das ist im Englischen der woke Kampfbegriff für Gleichstellung (statt Gleichberechtigung).

    • Es hat also höchste Relevanz für weitere Politik. Es ist die Basis und Weichenstellung für weitreichende machtpolitische Änderungen (auf dass die Republikaner u.a. aufgrund demografischer Änderungen – Stichwort: ethnische Wahl – nie oder zumindest lange Zeit nicht wieder an die Macht kommen sollen), die die Grundlage für inhaltliche Durchsetzung bestimmter Politik der mit der KPCh verbandelten „Democrats“ sind. Ich behaupte, diese Politik ist noch viel weitreichender, als was hier bisher diskutiert wurde. Transgenderideologie ist nur ein Mittel zum Zweck, nämlich das Verankern resp. Normalisieren einer bestimmten Denkstruktur und bestimmter (schein-)deskriptiver und normativer Prämissen, die nötig ist/sind, damit der Transhumanismus etabliert werden kann. Nämlich z.B. dass der Mensch sich nahezu beliebig ändern könne; dass er also keine Wesenhaftigkeit hat; dass die Materie nahezu beliebig geändert werden könne; dass Grenzen und natürlich/organisch gewachsene Strukturen nur die Entfaltung des Individuums behindern (anstatt dass sie die Bedingungen der Möglichkeit zur Entfaltung sind); aber auch normativ: dass wenn es möglich ist, ein Verwehren oder eine staatliche Nichtunterstützung von transsexuellen oder später eben transhumanistischen Veränderungen am eigenen Leib der eigenen oder – wie im Falle von allgemeiner Impfpflicht – sogar der fremden Menschenwürde oder bestimmten Menschenrechten widersprechen würde; dass also der Staat (wie unserer) so etwas unterstützen oder gewährleisten müsse; dass bestimmtes (politisch beschlossenes „höherwertiges“ oder aufgrund der Zugehörigkeit des Betroffenen zu einer bestimmten, politisch definierten Identitätsgruppe innerhalb oder sogar außerhalb des Staatsvolks weniger/nicht zumutbares) Leid um mehr oder weniger jeden Preis verhindert werden müsse; dass der Staat unverzichtbar in jedem Bereich des Lebens ist und daher auch überall Pflichten und Verbote aufstellen darf/muss, auch (tatsächliche – s. „Gleichstellung“ – und de facto) Privilegierung einführen darf/muss (Schaffung von Abhängigkeit der Bürger vom Staat und Scheinfreiheit; Unterdrückung oder Beseitigung natürlich/organisch gewachsener biologischer und sozialer Strukturen sowie Verleugnung von deren Relevanz; Formung/Schaffung eines Neuen Menschen; …); dass „der Stand ‚der'(!1elf) Wissenschaft“ (d.h. wie der Staat ihn/sie anerkennt) als absolute Wahrheit behandelt/gelten darf; dass Wahrheit sich daher nun mal verändert (und nicht etwa der Glaube daran, was wahr sei; vgl. „Politische Korrektheit“ und orwellscher Neusprech); dass Fortschritt ist, was all dies unterstützt, und dass dieser per se gut ist; usw. …

      In die Richtung geht auch Folgendes (und es sei hier von mir empfohlen):

      „Uns wird China als die Zukunft verkauft – Aya Velázquez im Gespräch“

      Das erste Interview, das Gunnar Kaiser mit ihr führte (Podcast), hatte ich mit ein paar von mir dazu gegebenen Infos vor gut zwei Wochen schon verlinkt (was Sabrina Seerose sehr empfehlenswert und interessant fand und was ich auch nochmals empfehle): https://allesevolution.wordpress.com/2021/01/06/selbermach-mittwoch-301-06-01-2021/#comment-595901

      Auf die geistigen Grundlagen wird hier tiefer eingegangen:

      „Technologie der unfreien Welt – Hauke Ritz im Gespräch“
      (Wer’s kürzer und schriftlich mag, der findet in der Infobox unter dem Video zwei Links zu Artikeln von Hauke Ritz zu dem im oben eingebetteten Video-Interview aufbereiteten Thema im Multipolar-Magazin.)

      • Ja, auch dieses Interview ist ausgesprochen interessant, und es wäre wünschenswert, wenn die Auseinandersetzung mit unerläßlichen Reflexionen über unsere gegenwärtige und zukünftige menschliche Entwicklung den Raum einnehmen könnte, den derzeit „Ablenkungsmanöver“, Oberflächlichkeit, und eine sich treiben-lassende Ergebenheits-Hörigkeit einnehmen.
        Wenngleich man sicher nicht mit allen Sichtweisen des Philosophen Hauke Ritz übereinstimmen muß, so spricht er doch aus meiner Sicht wichtige Grundlagen an, derer wir uns wieder bewußt werden sollten, und auf die wir in verbesserungswüdiger aufbauend, neue Lebensqualität gewinnen könnten.

        • Bzgl. des ersten Satzes: Welches der beiden Interviews meinst du? Das mit Ritz oder das mit Velázquez? Mit ihr hat GK nochmal eines geführt – s.o. –, es ist nicht dasselbe, was ich vor zweieinhalb Wochen verlinkte/einbettete.

          Deinen Worten zu Ritz (im zweiten Satz) kann ich, wenn ich sie richtig einordne, nur zustimmen, auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob unsere Einschränkungen bei der Übereinstimmung mit seinen Sichtweisen dieselben sind. 😉 Bspw. habe ich das Video nicht wegen des am Ende des Interviews ange-/umrissenen Lösungsansatzes hier eingebettet und empfohlen, sondern wegen der Analyse (also quasi dem „Rest“ des Interviews), allerdings stehe ich dem angerissenen Lösungsansatz auch nicht unbedingt ablehnend gegenüber (es käme drauf an, wie – v.a. auch in welchem Bewusstsein – es geschehen/herbeigeführt würde) …

      • Also die Frauen in der Opferhierarchie vom Thron zu stoßen, ist ganz schön riskant von Biden. Die verstehen da keinen Spaß, wenn es um ihre Benachteiligtenprivilegien geht. Aber vielleicht wird das die Vizepräsidentin schnell geradeziehen, wenn Biden an die Schläuche muss…

        • „Also die Frauen in der Opferhierarchie vom Thron zu stoßen, ist ganz schön riskant von Biden“

          Stimmt. Ich habe das gerade erst mitbekommen, aber die TERFs haben das schon sehr schnell nach den beiden Erlassen bemerkt und eine Twitterkampagne #BidenErasedWomen gestartet. Die natürlich die Transaktivisten auf den Plan gerufen hat. Jetzt läuft der übliche Hickhack mit dem Pseudo-Argument „Transwomen are women“.

  12. „I will never have to worry about my sons… “

    Weil sie ja White Privilege haben und ihnen deswegen nichts passieren kann. Die fallen sozusagen einfach die Karriereleiter hoch, sind immer gesund und glücklich.

    Dieser Rassismus gegen und diese Entmenschlichung von Weißen ist m.M.n. erlernt und zwar beigebracht bei progressiven Linken.

  13. Wie können sich Männer eigentlich in Zeiten von Geschlechterkriegen davor schützen, durch einen oder zwei unbedachte Stiche und Abspritzer ihr ganzes Leben zu verwirken?

    Vielleicht habe ich eine halbwegs schlüssige Lösung gefunden: Nach einem Gespräch mit meinem Kind auf einer langen Autofahrt kam ich auf das „Male Self Protection Freezing“, das ich hier darlege:

    https://beweis.wordpress.com/2021/01/25/male-self-protection-freezing-familienplanung-im-geschlechterkrieg/

    Ist das schlüssig, oder wo liegen die Denkfehler?

    • 2 Dinge:
      1. Die Idee ist schon lange bekannt, vor allem wenn man schon mal „das Männermagazin“ gelesen hat.
      2. Das Ganze nützt dir wenig, wenn sich die Frau von dir nach 2 Jahren trennt.

      Fakt ist: Wer Kinder zeugt, gibt Frauen heutzutage eine Pistole in die Hand und malt auf das eigene Gesicht ein Ziel. Manche Frauen nutzen dies dann auch aus, andere nicht. Dummerweise weißt du nicht welche du da hast. Und das ist ja auch das Problem, Menschen verändern sich und manche Menschen zeigen ihr wahres Gesicht erst später.
      Deswegen: Wenn du sicher gehen willst aber unbedingt ein Kind möchtest, dann greife auf die Leihmutterschaft zurück und lass dich anschließend vasektomieren. Wenn du dann eine Frau kennenlernst und ihr irgendwas davon erzählst, dass du ja doch gerne ein Kind mit ihr hättest aber es irgendwie nicht klappt, dann hast du bis sie es mitbekommt wie der Hase läuft eine Mutter für dein Kind, guten Sex und kannst sogar die Schuld, dass sie nicht schwanger wird auf sie abschieben, denn DU bist ja ganz offensichtlich nicht unfruchtbar.
      Mag hinterhältig sein aber Frauen sind im Allgemeinen auch nicht besser, also schlägst du sie nur mit ihren eigenen Waffen.

      • Gute Hinweise. Ich gehe aber davon aus, dass Männer nicht von vornherein Klarheit darüber haben, ob sie Kinder haben und Vater sein möchten, oder ob sie zunächst einmal wildern wollen, sich als Pick Up Artist betätigen oder sonst wie im Leben agieren und wild rumstechen.
        Männer wie auch ich entwickeln zum Thema Kinder und Vaterschaft im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Auffassungen.
        Nur durch das Freezing halten sie sich die Optionen offen. Leihmutter plus anschließende Vasktomie machen dich zum Vater, ohne dass du die mögliche Liebe deines Lebens abwartest. Soviel Romanze muss aber sein – selbst bei Männern.
        Daher ist der Tipp für nachwachsende Männer schon: Alle Optionen offen halten, aber nicht abzapfen lassen mit validem Sperma.

      • „2. Das Ganze nützt dir wenig, wenn sich die Frau von dir nach 2 Jahren trennt.“

        Stimmt. Daher der Disclaimer am Ende zu den menschlichen Verwerfungen. Mann muss das entscheiden und das Risiko eingehen – oder eben nicht. Aber diese Entscheidung darf man nicht der Libido (Drüse) überlassen. Wenn dir eine Zenzi mit straffem Bindegewebe ihre Brüste ins Gesicht hält und mit dir Alkohol teilt, dann darf das nicht die alleinige Entscheidung über die Zukunft deines Lebens sein.
        Bei Frauen ist das auch nicht so. Die können sofort abtreiben oder dich abweisen als Erzeuger, wenn sie es sich anders überlegen. Diese Optionen hast du nicht default als Mann.
        Die hast du aber, wenn du den Weg gehst, dein Sperma zu archivieren und im akuten Modus zu deaktvieren.

    • Ja, es gibt einen (eigentlich mehrere) Denkfehler. Wenn das Sperma abhanden kommt oder futsch geht, ist’s vorbei mit Kindern. Und es gibt den Denkfehler, dass man ein erfülltes Leben hätte, wenn man sich auf so’ne dekadente Scheiße (und so’ne wahrlich vergiftete Beziehung) einlässt und nicht lernen will, den eigenen Geschlechtstrieb zu kontrollieren und zu warten, bis man eine wirklich korrekte Frau kennen(!)gelernt hat, wo man gut zusammenpasst und gemeinsam eine Lebenspartnerschaft entwickeln sowie evtl. eine Familie gründen und erhalten will.

      • Tja, wenn das Sperma abhanden kommt in der Samenbank, dann ist es wirklich futsch, oder man hat es noch diversifizierend bei einer zweiten eingelagert. Das ist eine Risiko-Kosten-Abwägung. Bisher ist aber noch nicht wirklich viel abhanden gekommen.

        Die Auffassung, dass weibliche sexualisierte Reize in ihrer perfekten Form dekadente Scheiße sind (und dahinter eine vergiftete Persönlichkeit und Beziehung lauert) hat man nicht, wenn eine pralle Schönheit gegenüber sitzt und mit liebevollem Augenaufschlag „etwas mehr“ anlockt. Dass dem ein gerade aus der Pubertät erwachsenener Mann nicht widerstehen kann und möchte, verstehe ich schon aus meiner Lebenserfahrung heraus sehr gut. Es wacht ja kein Zölibat über uns, und die Drüse ist kräftig.

        Ich halte es für urmenschlich, dass Männer das Angebot annehmen und zustechen. Sie sollten sich nur vor den Folgen schützen.

        • Du, ich schrieb extra „wenn das Sperma abhanden kommt oder futschgeht“. Wenn’s abhanden kommt, ist es nicht automatisch futsch, sondern möglicherweise anderweitig verwendet (gleich ob vertauscht, gestohlen, von einem totalitären System staatlich beschlagnahmt und für irgendwelche Züchtungen oder Lebendexperimente eingesetzt … oder was weiß ich nicht alles …). Futschgehen könnte es z.B. bei einem großen längeren Stromausfall; grade vor ein paar Tagen sind wir wieder haarscharf an einem großen flächendeckenden Stromausfall vorbeigeschrammt. In Frankreich wurden deshalb große Teile der Industrie runtergefahren oder gestoppt und die Bürger angehalten, so wenig wie möglich Strom zu verbrauchen; welche Maßnahmen von deutscher Seite ergriffen wurden, weiß ich nicht. (Das deutsche Stromnetz und das französische Stromnetz sind eng miteinander verbunden.) Und auch Notfallstromsysteme können defekt sein/ausfallen oder bei einem großen längeren Stromausfall versagen, wenn aufgrund des Letzteren bspw. die Lieferketten von für Erstere notwendige Produkten (bspw. Benzin) zusammengebrochen sind oder sie aus anderen Gründen nicht beschafft werden können …

          „Die Auffassung, dass weibliche sexualisierte Reize in ihrer perfekten Form dekadente Scheiße sind (und dahinter eine vergiftete Persönlichkeit und Beziehung lauert) […]“
          — Das habe ich nicht geschrieben oder suggeriert. Da hast du dir aber was grotesk Unsinniges zusammengebastelt; scheint so, als ob du doch nicht ernsthaft daran interessiert bist, fremde Meinungen dazu kennenzulernen (denn wenn man’s nicht versteht, fragt man eigentlich nach, was gemeint ist). Mit „dekadenter Scheiße“ war natürlich in erster Linie der vom Feminismus geprägte Zustand der Gesetzes- und Rechtsprechungslage sowie der stark promiskuitiv-sexualisierten (jüngeren) Gesellschaft/ des jüngeren Weibsvolks und ein sexuelles Einlassen auf ein weibliches Exemplar, das du nicht als korrekt/anständig wirklich kennen(!)* gelernt hast, gemeint, und zwar in Verbindung mit dem Anspruch, ohne Konsequenzen rumvögeln zu können und nicht lernen zu müssen, den eigenen Geschlechtstrieb zu kontrollieren usw., um ein erfülltes Leben leben zu können (dazu siehe unten mehr).
          — Die von vornherein unter jedem Umstand vergiftete Beziehung (selbst wenn es die beste Frau der Welt ist) kommt übrigens dadurch zustande, wie du dem Gegenüber begegnest, nämlich sie davon überzeugst, dass sie unfruchtbar sei;** das zeugt schon von einiger Bindungsgestörtheit (und mangelnde Bindungs-/Beziehungsfähigkeit führt zu für gute soziale Beziehungen toxischen Kompensationsverhalten wie etwa chronisches/bedeutsames Lügen – Vertrauen und Nähe ist/wird unmöglich, man muss bei allem, was man tut/sagt, immer bedenken, die Lüge aufrechterhalten zu können resp. aufrechtzuerhalten, also den(/die) „Partner(in)“/“Freund(in)“ zu verarschen; übrigens auch gegenüber allen anderen Personen, die ihn(/sie) kennen oder auch nur kennenlernen könnten, und v.a. ist man umso mehr hierzu „gezwungen“, je näher die Person ihm(/ihr) steht, ergo z.B. bei den „gemeinsamen“ (Adoptiv-)Kindern; man ist seelisch-geistig korrumpiert, ohne Ehre, unehrlich; man schneidet sich selbst von der Wahrheit, von der Liebe, vom Leben ab …). Leider ist i.d.R. nur der nicht (mehr) oder weniger Bindungsgestörte in der Lage, dies zu erkennen.
          * = Früher hatte man sich mindestens ein Jahr lang miteinander zu verloben (d.h. v.a. nur Küsse erlaubt), bevor man heiraten durfte (d.h. v.a. Sex erlaubt und i.d.R. zur Vollziehung der Ehe auch gefordert) – und zwar, wenn ich recht informiert bin, schon bevor die röm.-kath. Kirche das Ruder hierzulande übernahm. Uneheliche Kinder galten als Bastarde, ihre Eltern galten i.d.R. als unehrenhaft und oft auch als Delinquenten; es kam dementsprechend nur selten vor. Solche geordneten, das Wohl der Kinder und nachfolgender Generationen im Blick habenden Sozialstrukturen haben die moderne westliche Hochkultur überhaupt erst ermöglicht. Denk mal drüber nach. 😉
          ** = Du hast immerhin die Inhalte der Antwort von ‚Pfeffer und Salz‘ vom 25. Januar 2021, 8:15 PM als positiv bewertet.
          Allein schon dass du so (in verschiedenerlei Weise) krass deine eigene Fruchtbarkeit wie auch diejenige deiner potenziellen „Partnerin“/“Freundin“ im Geiste behandelst: sozusagen als wäre es nichts Wichtiges, etwas, das man für ein bisschen Spaß mal aufs Spiel setzen kann (ersterer Fall) bzw. bei einer Person, der man normalerweise nahesteht und die einem vertraut, mittels Vortäuschung falscher Tatsachen als gestört/inexistent darstellen kann (letzterer Fall) -, finde ich ebenfalls dekadent; im l e t z t e r e n Fall deshalb, weil es schon Bände spricht über die/das eigene verdorbene Selbst- und Sozial-Erfahrung/-Bewusstsein (also starke (Selbst- und Sozial-)Entfremdung, plus siehe auch meine Worte oben zu Lügen, Beziehung und Selbstverarschung), das daraus resultierende eigene mangelnde Einfühlungsvermögen und den eigenen etwas fehlentwickelten/degenerierten/schwachen Charakter (wie gesagt: s. o.); und in e r s t e r e m Fall deshalb, weil es von einem m.E. recht unnatürlichen Verhältnis zu deiner eigenen Fruchtbarkeit, zu dir selbst, zu deinen Mitmenschen und auch zum Leben selbst zeugt sowie seinsvergessen, in seinen nötigen Voraussetzungen unsicher und daher auch unnachhaltig ist.

          „Dass dem ein gerade aus der Pubertät erwachsenener Mann nicht widerstehen kann und möchte, verstehe ich schon aus meiner Lebenserfahrung heraus sehr gut. Es wacht ja kein Zölibat über uns, und die Drüse ist kräftig. [… bla bla bla]“
          — Ja, Ausreden/Rechtfertigungsnarrative aus (hier: indirektem) Selbstmitleid und/oder aus Fickspaßfixiertheit kann man sich alle möglichen einfallen lassen. Aber du sagst es ja: „möchte“ (und in einem Beitrag von dir weiter oben: „wildern wollen“); es besteht gar kein Wille, selbstverantwortlich wahrzunehmen, zu denken und zu handeln sowie Herr über sich selbst (und somit im nicht bloß sexualbiologischen Sinne Mann) zu werden. Dann muss man halt mit den Konsequenzen leben und/oder sich halbgare (Schein-)Lösungen wie die von dir beschriebene sowie Ausreden und andere Verminderer kognitiver Dissonanz einfallen lassen (‚Mimimi, ich konnte nicht anders; ich war von meiner Drüse schon wieder gezwungen worden, in den Club zu gehen, und mein Piepmatz war schon fast steif, als sie mir meinen Blick in ihr Dekolleté fallen ließ – da konnte ich doch nicht anders, als dem Alkohol zuzusprechen, den sie mit mir „teilte“, und sie noch in dieser Nacht zu schwängern/ ihr mein Sperma zu überlassen …‘). SO oder SO – ein erfülltes Leben wird das nicht, wie schon in der vorherigen Antwort gesagt. Nur meine Meinung dazu; brauchst du nicht teilen. Aber bitte unterstell mir nicht irgendeinen grotesken, unsinnigen Scheiß, den ich gesagt haben soll. Danke.

          • Du bist ja ganz schön wütend.

            Ich sage doch nicht, dass das bedeutet, einer Frau zu verheimlichen, dass man vasektomiert ist. Im Gegenteil: Ich würde das ganz offen klar machen. Und wenn die Frau mich trotzdem mag, dann ist sie vielleicht gar nicht primär an Versorgung und Reproduktion interessiert, sondern sucht möglicherweise einen Menschen, mit dem sie vertrauens- und freudvoll durchs Leben gehen kann. Und wenn man dann nach einigen Jahren beschließt, doch gemeinsam Nachwuchs haben zu wollen, dann macht man das halt. Aber Abzapfen ist halt nicht mehr.
            Sperma kann übrigens schnell auch futsch sein, wenn du eine Krankheit bekommst, oder dir jemand zu sehr in die Eier tritt. Dann hast du immer noch dein Eingelagertes.
            Ich finde die Fokussierung von Männern auf Reproduktion nicht mehr angebracht in einer Gesellschaft, in der es nur von Frauen abhängt, ob Väter an ihren Kindern teilhaben dürfen.

          • „Futschgehen könnte es z.B. bei einem großen längeren Stromausfall; grade vor ein paar Tagen sind wir wieder haarscharf an einem großen flächendeckenden Stromausfall vorbeigeschrammt.“
            Ne, so funktioniert das nicht. Das Sperma wird in Delvar Gefäßen gelagert in die regelmäßig, also alle paar Tage flüssiger Stickstoff nachgekippt wird. Da macht ein Stromausfall genau gar nichts.

            „— Die von vornherein unter jedem Umstand vergiftete Beziehung (selbst wenn es die beste Frau der Welt ist) kommt übrigens dadurch zustande, wie du dem Gegenüber begegnest, nämlich sie davon überzeugst, dass sie unfruchtbar sei;** das zeugt schon von einiger Bindungsgestörtheit (und mangelnde Bindungs-/Beziehungsfähigkeit führt zu für gute soziale Beziehungen toxischen Kompensationsverhalten wie etwa chronisches/bedeutsames Lügen – Vertrauen und Nähe ist/wird unmöglich, man muss bei allem, was man tut/sagt, immer bedenken, die Lüge aufrechterhalten zu können resp. aufrechtzuerhalten, also den(/die) „Partner(in)“/“Freund(in)“ zu verarschen;“
            Hier ein kleiner Tipp: Die Beziehungen SIND bereits toxisch und das Vertrauen IST bereits seit längerem weg. Und da Frauen andauernd solche Spiele abziehen ist es in meinen Augen vollkommen gerechtfertigt sie mal ihre eigene Medizin probieren zu lassen. Sie können sich ja bei Alice Schwarzer und ihren Schwestern beschweren.
            Vertrauen sollte ein Mann nur sich selbst gegenüber haben, Verrat ist in Zeiten der Ehrlosigkeit billig, egal ob von Frauen oder von Männern. Das ist so und wer sich nicht anpasst der geht unter. Generell ist zu sagen, dass wir in dieser Gesellschaft eh keinen Zusammenhalt mehr haben, deswegen macht es auch wenig Sinn einen Moralkodex aufrechtzuerhalten der nur noch gegen einen selbst verwendet wird.

            „* = Früher hatte man sich mindestens ein Jahr lang miteinander zu verloben (d.h. v.a. nur Küsse erlaubt), bevor man heiraten durfte (d.h. v.a. Sex erlaubt und i.d.R. zur Vollziehung der Ehe auch gefordert) – und zwar, wenn ich recht informiert bin, schon bevor die röm.-kath. Kirche das Ruder hierzulande übernahm. “
            Wann ist denn früher? Während der Wikingerzeit wo man sich die Frau vom Vater kaufen musste oder sie auf dem Beutezug vergewaltigt hat? Oder während der römischen Epoche wo immer eine Gouvernante zugesehen hat? Ihr Konservativen vergesst immer die Epoche und den Ort mit anzugeben bzw- sucht euch immer das raus was euch gerade gefällt. Ich wünsche mir auch Zeiten zurück wo es gesellschaftlich akzeptiert war seinem Gegner den Schädel zu spalten und dafür Applaus erhalten hat. Kommen aber nicht zurück, warum sollte ich also die anderen Dinge selektiv zurücknehmen, die mir Nachteile bringen, aber alle Vorteile in der Vergangenheit lassen? Die Möglichkeiten bestimmen das, was Menschen machen, nicht die Moral und auch nicht irgendwelche Predigten. Die sind bestenfalls für den schönen Schein da.

            “ es besteht gar kein Wille, selbstverantwortlich wahrzunehmen, zu denken und zu handeln sowie Herr über sich selbst (und somit im nicht bloß sexualbiologischen Sinne Mann) zu werden. Dann muss man halt mit den Konsequenzen leben und/oder sich halbgare“
            Wille? Der Wille ist absolut vorhanden, deswegen wird ja auch nicht jede Frau auf der Straße vergewaltigt. Was viel eher der Fall ist, ist ein fehlender Grund. Warum sollte man sich denn beim Sex zurückhalten? Damit der liebe Jo seinen Gottesstaat hat? Wenn du einen logischen Grund lieferst dann kann man darüber nachdenken aber so ist das weißes Rittertum in seiner urtümlichsten Form. Die Frau als unbeflecktes Wesen, als Göttin der man sich nur in Demut nähern darf. Schlimmer als ein Incel.

            „SO oder SO – ein erfülltes Leben wird das nicht, wie schon in der vorherigen Antwort gesagt. “
            Was ein erfülltes Leben sein soll muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn es deines ist der faktische Sklave der Frau und Kinder zu sein, dann mach das ruhig aber erspar uns deine Moral, die interessiert hier keinen.

          • @P&S: „Ne, so funktioniert das nicht. Das Sperma wird in Delvar Gefäßen gelagert in die regelmäßig, also alle paar Tage flüssiger Stickstoff nachgekippt wird. Da macht ein Stromausfall genau gar nichts.“
            — Sehr wohl kann da ein Stromausfall was machen. Denn den Stickstoff musst du erst mal beziehen können. Das kann aber während eines solchen Stromausfalls auch mal nicht klappen, wenn aufgrund desselben bspw. die Lieferketten von für die Kühlung notwendigen Produkten zusammengebrochen sind oder sie aus anderen Gründen nicht beschafft werden können …
            — Auch aus anderen Gründen könnte das Sperma dort futschgehen: starkes Erdbeben, starke Explosion, starker Brand, … Und dann gibt’s eben, wie gesagt, noch die Möglichkeit, dass es abhanden kommt.
            — Allein schon die Vorstellung: sozusagen die eigenen „Eier“ bei einem Unternehmen abgeben, damit es auf sie aufpasst, bis man sich traut, sie zu realisieren … passt so gar nicht zu deiner Aussage, dass ein Mann nur sich selbst vertrauen sollte – und spricht Bände. Jeder seelisch gesunde Mann würde instinktiv davor zurückschrecken, dass ein Unternehmen einen sozusagen an den Eiern hat – noch dazu in diesen Zeiten, wo sich totalitäre Tendenzen mit ultrafeministischen, antiweißen, transgenderideologischen, genmanipulativen und transhumanistischen Entwicklungen abzeichnen. Just sayin‘. Oder will mann so ein Risiko eingehen, später nur noch sagen zu können: „Hinterher ist man immer schlauer.“?

            „Hier ein kleiner Tipp: Die Beziehungen SIND bereits toxisch und das Vertrauen IST bereits seit längerem weg. Und da Frauen andauernd solche Spiele abziehen ist es in meinen Augen vollkommen gerechtfertigt sie mal ihre eigene Medizin probieren zu lassen. Sie können sich ja bei Alice Schwarzer und ihren Schwestern beschweren.“
            — Völliger Bullshit. Es gibt hier keine „Die Beziehungen“ und kein „das Vertrauen“. Aber diese krasse Undifferenziertheit, ja, Falschheit passt dir eben gut in den Kram deines eingeengten Horizonts. Als ob du, wenn du mit einer Frau eine Beziehung (gehabt) hast, mit allen Frauen eine Beziehung (gehabt) hast … lächerlich. Und das schreibst du sogar, obwohl du gelesen und zitiert hast, was ich geschrieben habe, also schon im Bewusstsein hättest haben müssen, dass es Unterschiede zwischen Frauen gibt und dies bei deiner Herangehensweise dir von vornherein die Möglichkeit nimmt, eine nicht-toxische Beziehung entwickeln zu können: „Die von vornherein unter jedem Umstand vergiftete Beziehung (selbst wenn es die beste Frau der Welt ist[!!! aber so eine kriegst du so eh nicht]) kommt übrigens dadurch zustande, wie du dem Gegenüber begegnest, nämlich sie davon überzeugst, dass sie unfruchtbar sei […]“. Du bist einfach nur frauenfeindlich; das lass dir mal von einem Mann gesagt sein, der (abseits von BDSM) Frauen schlägt. (Den Rest, der auf dich zutrifft, hast du ja schon in meinem vorherigen Beitrag gelesen und teilweise zitiert. 😉 Besser nochmal lesen und reflektieren.)

            „Vertrauen sollte ein Mann nur sich selbst gegenüber haben, Verrat ist in Zeiten der Ehrlosigkeit billig, egal ob von Frauen oder von Männern. Das ist so und wer sich nicht anpasst der geht unter.“
            — Ja, billig, aber in der heutigen Hauptbedeutung des Wortes. Billige Sprüche klopfst du hier. „Untergehen“ kannst du ja im hiesigen Kontext nur bzgl. Ficken gemeint haben. Oje. Deine Verzweiflung ist durch die bereits genannte psychische Disposition bedingt; ein erfülltes Leben wirst du so nicht leben können, wenn du dich in solche Ausreden/Rechtfertigungsnarrative flüchtest, anstatt persönlich daran zu wachsen, eine gesunde Bindungsfähigkeit (wieder)zuerlangen und dadurch attraktiv für ebenfalls vernünftige, seelisch Kern-gesunde, also gute Frauen zu werden (und dadurch übrigens auch an Macht zu gewinnen). Da klingt auch viel Verbitterung und Trotz oder kalter Hass gegenüber Frauen im Allgemeinen mit. (Daher glaube ich dir auch deine Ausführungen an anderer Stelle nicht, dass bei dir im Leben ohne Frauen alles super wäre. Ich ordne das als Selbstverarschung, als unbewusste Abwehrstrategie gegen (ins Unbewusste) unterdrückte oder gar abgespaltene Erlebensinhalte und Motive sowie mit ihnen verbundene Gefühle ein.)

            „Generell ist zu sagen, dass wir in dieser Gesellschaft eh keinen Zusammenhalt mehr haben, deswegen macht es auch wenig Sinn einen Moralkodex aufrechtzuerhalten der nur noch gegen einen selbst verwendet wird.“
            — Mir geht es um keinen Moralkodex. Davon habe ich kein Wort verloren. Mir geht es darum, dass es DIR nicht hilft, ein erfülltes Leben zu führen, auch wenn du dir das vormachst. Und es geht mir darum, dass sich meine Landsmänner ehrlich machen (auch wenn das bedeutet, andere Überzeugungs- und Verblendungszusammenhänge, die einem allerdings als selbstverständlich und richtig erscheinen, als solche begreifen und aufgeben zu müssen, was wiederum Unsicherheit, Orientierungsverlust und Angst bedeutet/-n kann …).

            „Wann ist denn früher? […]“
            — Mittelalter und lange Zeit darüber hinaus, in germanischen Siedlungsgebieten. Quelle: Karl Weinhold: ‚Die deutschen Frauen in dem Mittelalter‘, ca. Anfang des dritten Seitenhunderts.

            „Ihr Konservativen vergesst immer die Epoche und den Ort mit anzugeben bzw- sucht euch immer das raus was euch gerade gefällt. Ich wünsche mir auch Zeiten zurück […]“
            — Ich bin ganz gewiss kein typischer Konservativer (ich bin auch überhaupt erst noch dabei, in gewisser Weise konservativ zu werden). 😉 Ob deine Aussage im ersten Satz ansonsten zutrifft, kann ich nicht beurteilen.
            — Mir ging es nicht darum, aus dem erwähnten Verlobungsjahr Regeln abzuleiten, sondern klarzumachen, dass Männer zu früheren Zeiten es auch vermochten, sich sexuell unter Kontrolle zu halten, es also bloßer Wille ist, der einen gangbare Wege finden lässt, d.h. dazu befähigt, so damit umzugehen. (Siehe auch den Kontext, in dem ich das von dir Zitierte schrieb, worauf du dich hier beziehst.)
            — Ich kann übrigens aus eigener Erfahrung sagen, dass ich erst dann meine vormalige, leicht aktivierbare „Dauergeilheit“ verlor, als sich meine Seele mental-emotional in teils äußerst schmerzhaften Prozessen gereinigt hatte, ich dabei auch meine – ich nenne es mal – Thymos-Energie in erstmals seelenharmonischer, nicht mehr -abgeklemmter Form wiedergefunden hatte und dadurch mit mir erstmals seit ich denken kann ins Reine kommen sowie eine gesunde Bindungs- und Beziehungsfähigkeit (wieder-?)erlangen konnte (d.h. Heilung von Psychotraumata; ich war in meiner frühen Kindheit mehrfach schwer (bindungs)traumatisiert worden, erst durch meinen Vater (ca. 2 y.o.), dann auch noch – und vermutlich mit noch schlimmerer Auswirkung – durch meine Mutter (ca. 4 y.o.), deren narzisstischem Borderlinepersönlichkeitsstil ich während meiner kompletten Kindheit und Jugend ausgeliefert war – > chronischer Stress, ständige Gefahr von Retraumatisierung, Seelenzerstörung, sodass ich selbst (mehrfach ärztlich diagnostiziert) eine gemischte Persönlichkeitsstörung entwickelt hatte, die ich nun (ebenfalls auch ärztlich festgestellt) nicht mehr habe (was eigentlich als unmöglich gilt – Persönlichkeitsstörungen sind als unheilbar definiert)). Ich bin mir sehr sicher, dass da ein (evtl. mittelbar) kausaler Zusammenhang besteht; das kann kein Zufall sein. Und ich bin wohl einer der jüngeren Kommentarschreiber hier, wenn ich das richtig einschätze. 😉 Wie das alles aber vonstatten gegangen ist, das kann ich hier nicht erläutern (soweit ich es überhaupt sagen kann); da müsste ich mal ein Buch schreiben.

            „Wille? Der Wille ist absolut vorhanden, deswegen wird ja auch nicht jede Frau auf der Straße vergewaltigt. Was viel eher der Fall ist, ist ein fehlender Grund. Warum sollte man sich denn beim Sex zurückhalten? Damit der liebe Jo seinen Gottesstaat hat? […]“
            — Nee, das ist nur der Wille, keine Vergewaltigung zu begehen. (Und ob du und ‚beweis‘ noch keine solche begangen habt und auch nicht vorhabt, dies zu tun, kann ich auch nicht wissen. ;-))
            — Den Grund habe ich jetzt schon mehrfach genannt. Hat also nichts mit Gottesstaat oder was du sonst so auf meine Person oder meine Aussagen projizierst, zu tun. (Aber du hast mich auf eine reizende Idee gebracht: einen Gottesstaat errichten. :D)

            „Was ein erfülltes Leben sein soll muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn es deines ist der faktische Sklave der Frau und Kinder zu sein, dann mach das ruhig aber erspar uns deine Moral, die interessiert hier keinen.“
            — Nein, das ist eben nicht entscheidbar, sondern nur erfahrbar und erkennbar.
            — Wie du schon wieder auf die Aussagen im Rest des Absatzes kommst, bleibt wohl dein Geheimnis. 😉 Hier besonders auch dein anmaßendes Sprechen im Namen aller. Sowohl Ersteres als auch Letzteres würde dir so passen, gell … ^^
            — Dafür dass du dich angeblich nicht für meine Aussagen dieser Art interessierst, hast du aber ganz schön viel geantwortet und dir Mühe gegeben, mich dazu zu bringen, dich nicht mit meiner Meinung dadurch zu konfrontieren, dass ich sie hier – auch noch gar nicht mal an dich, sondern an jemand anderen gerichtet – hinschreibe und du sie liest (sprich: … dir zu verbitten, dass ich meine Meinung zum hiesigen Thema hier kundtue … die dir so gar nicht schmeckt – verständlicherweise). Auch das passt sehr gut zu den von mir bereits dargelegten Zusammenhängen. Und du wirst mich jetzt auch trotzdem vom Gegenteil überzeugen wollen (aber es evtl. aufgrund just dieses Hinweises nicht versuchen zu tun). Hinter der Coolness: Ärger, Wwuut, Verbissenheit/Groll …? -!-

    • „Für einen Großteil der Männer ist die Vasektomie ein Eingriff, den sie rigoros ablehnen.“

      Würden sie das auch ablehnen, wenn sie durch eingefrorenes Sperma die Möglichkeit hätten, jederzeit trotzdem ein eigenes Kind zu zeugen mit einer willigen angehenden Mutter? Ich glaube nicht. Der Eingriff an sich ist ambulant per Punktion unter lokaler Betäubung kein großes Ding, aber eine soziale Lebensversicherung.

      • Ja, ich glaube schon.
        Der Grundtenor bei meinen betreuten
        Paaren ist immer wieder, dass die Angst vor Komplikationen den Nutzen völlig überschattet.
        Es führt kein Weg rein.
        Alles bereits mehrfache Familienväter.

        • Boah, sorry. Meine Antwort passt nicht zu Deiner Frage.
          Also ich will damit sagen, für diese Männer ist es eben schon ein „sehr großes Ding“.

          • Absolut. Für jeden normalen Mann ist es der Horror, sich die Hoden betäuben zu lassen, um sich dann per Punktion darin rumstochern zu lassen. Da würde ich auch sofort abwinken.
            Aber wenn die Männer wirklich die Risiken kennen würden, die sie eingehen, wenn sie das nicht tun und trotzdem ihrem Geschlechtstrieb nachgeben in unserer heutigen Welt – dann fühlt der ätzende Arzttermin plötzlich nicht nicht mehr so schlimm an. Denn die langfristigen Schäden für den Mann sind schließlich erheblich, wenn er an der falschen Stelle im falschen Moment abspritzt.
            Er wird dann zum „nachrangigen Elternteil“ (Justizministerium) und zum Versorger für immer. Damit hat er die Souveränität in seinem Leben verwirkt.

          • „Denn die langfristigen Schäden für den Mann sind schließlich erheblich, wenn er an der falschen Stelle im falschen Moment abspritzt.“
            Kann ich bestätigen. Seit der Vasektomie fickt es sich viel entspannter. Viele Sorgen sind weg. Wollte eh nie Kinder, find Kinder nervig.

          • „Wollte eh nie Kinder, find Kinder nervig.“

            So sah ich das auch über Jahrzehnte. Jetzt habe ich aber ein Kind, natürlich das beste der Welt. Das ist ein stärkerer Kick als jede Ejakulation. Du trägst dein Herz plötzlich außerhalb des eigenen Körpers.
            Scheiße nur, dass es gar nicht zu dir gehört, wenn die Mutter das nicht will.
            Daher bin ich zerrissen: Ich beneide dich, würde mein Kind aber um nichts in der Welt missen wollen.

          • „So sah ich das auch über Jahrzehnte. Jetzt habe ich aber ein Kind, natürlich das beste der Welt. Das ist ein stärkerer Kick als jede Ejakulation. Du trägst dein Herz plötzlich außerhalb des eigenen Körpers.“
            Ich war da wohl von Anfang an ein Egoist. Außerdem ist es ja auch nicht unbedingt der Sex der mir an meinem Leben so gut gefällt, sondern die Möglichkeiten die ich habe und auch wahrnehme. Hobbys, Freunde, Freiheit – ich kann machen was ich will, ich lebe, trotz dass ich eine gut laufende Firma habe trotzdem noch wie zu Studentenzeiten und was soll ich sagen – ich find das geil. Das biedere Leben von Eltern die ihrem Kind ein Vorbild sein wollen hab ich nie toll gefunden, ich fand das Easy Rider Leben geiler als für irgendwen den Papa spielen zu müssen. Dieses Jahr plane ich mehrere Festivals (wenn wieder erlaubt) und zudem wollte ich einen Jagdschein machen. Einige längere Trekkingtouren sind ebenfalls auf meiner Liste. All das könnte ich nie haben, wenn ich ein Kind hätte, welches auf mich angewiesen ist. Mir war immer schon klar, dass man nie alles haben kann, Kind und Freiheit, das funktioniert nicht. Deshalb halte ich es wie Mel Gibson in Braveheart und schreibe „Freiheit“.

  14. Kathleen Kennedy hat sich wohl nicht an Anweisungen von George Lucas gehalten und nun sind auch andere von ihren Vorgesetzten sauer auf sie. Sie hatte wohl vor eine Serie über die Old Republic zu machen, wollte wieder alle möglichen Charaktere ändern, die die Fans schon kennen und lieben und die Story umschreiben… im Grund will sie nur den Namen nutzen, aber nicht die Fans zufrieden stellen. Und das wurde jetzt anscheinend gecancelt.

    Sehr gut. Kennedy sieht sich vielleicht als Star Wars Fan, aber sie ist keiner. Die ist genau wie Anita Sarkessian in Bezug auf Computerspiele eher geneigt das Star Wars Franchise kaputt zu machen.

    The Mandalorian hat jetzt ja großen Erfolg und mit der letzten Folge der 2. Staffel genau das geliefert was die Fans wollten. Verantwortlich dafür sind Jon Favreau, Dave Filoni und George Lucas und nicht Kennedy, obwohl natürlich jetzt welche das so hinstellen.

    Ich hoffe die darf gehen. Die hat sich wirklich die größten Eisberge gesucht und ist Vollgas drauf losgefahren.

    Ich wette, das wenn sie geht, dann wird sie sich über Sexismus beschweren und das sie nur gehen muss, weil sie eine Frau ist, usw.

    • Und die ganze Journaille wir ihr beispringen und ihr die Möglichkeiten bieten, in unkritischen, undistanzierten, nur stichwortgebenden Interviews diese Sicht der Dinge massenwirksam über den Äther zu senden. Genau wie schon bei den ganzen anderen Frauen, die an ihrer eigenen für jeden seelisch gesunden Menschen schier unausstehlichen Persönlichkeit gescheitert sind oder all den Machwerken, die in den letzten Jahren Brachialfeminismus mit der Brechstange transportieren wollten und die sich dann keine Sau angucken wollte. Auch daran war ja stets Frauenhass Schuld und niemals, dass diese ganzen Ausflüsse kranker, ideologisierter Hirne einfach nur der allerletzte und allerübelste Scheiß waren und nicht zuletzt aufgrund von Sachverhalten, wie sie der Critical Drinker – übrigens in dem hier kürzlich verlinkten Video beileibe nicht zum ersten Mal – fein säuberlich herausgearbeitet hat.

    • Es wurde also eine Frau mit einer Schwertwunde entdeckt. Ob die von einem Kampf stammt, ist nicht klar. Sie könnte auch einfach beim Plündern was abbekommen haben.
      Kämpfer haben deutliche Spuren an den Knochen – vom Training mit Waffen. Das wäre ein deutlicher Hinweis auf Kriegerinnen. Wurde meines Wissens noch nicht gefunden. Ich lasse mich gerne überzeugen.

    • Würdest du auch jemanden mit einer Schussverletzung gleich als Soldaten einstufen? Selbst wenn er eine Militäruniform trägt? Eine verheilte Schwertwunde ist noch lange kein Beweis. Vielleicht war sie die Oberhure des Anführers? Vielleicht das Maskottchen? Vielleicht eine Heilerin? Vielleicht die Schwester des Jarl? Vielleicht war es eine fehlerhafte Ausgrabung (nichts Ungewöhnliches bei den älteren Ausgrabungen)? Vielleicht war es eine Fälschung, also ein Skelett, dass in ein anderes Grab gelegt wurde (auch das gab es in der Vergangenheit schon).
      Man kann sicher nicht ausschließen, dass es auch solche Kriegerinnen gab aber bedenke folgendes: Wenn sie es war, dann war sie eine absolute Kuriosität und wäre auch von den Schreibern der damaligen Zeit erwähnt worden. Der Boudica Aufstand während der römischen Besatzung war auch deshalb so bedeutungsvoll, weil ihn eine Frau angeführt hat. Das war für die Römer geradezu obszön und exotisch, weshalb es auch bis heute erhalten ist. Auch das Verhalten der germanischen Frauen bei einer Schlacht gegen die Römer wurde detailliert erwähnt, weswegen zu vermuten ist, dass der eine oder andere Geschichtsschreiber dies erwähnt hätte. Es wäre eine zu kuriose Erscheinung gewesen dies nicht zu tun. Außerdem hätte man damit natürlich den Feind noch weiter dämonisieren können.
      Übrigens ist das Thema nicht neu, auch die blaue Nonne ist so ein Fall. Hier wird dem Thema ein wenig auf die Spur gegangen:

      und hier das Grab 581

    • Also ich finde das ziemlich transphob von dir. Ich finde es nicht schlecht, wenn wir damit wieder ein paar Felder von den Feministen zurückerobern. Den Gegner mit seinen eigenen Waffen zu schlagen und ihn an den eigenen Widersprüchen zugrunde gehen zu lassen ist generell die schönste Art des Sieges.

      I bath in female athletes tears. 😀

  15. Da will doch jemand glatt die Gemahlin des US-Präsidenten nicht mit „Frau Doktor Geheimrat“ anreden, welch ein Todsünde im heutigen puritanisch-sexistischen Amerika!

    https://www.commentarymagazine.com/articles/joseph-epstein/joseph-epstein-misogyny-charges-jill-biden/

    Something there is heavily Teutonic about the nonmedical use of “Dr.” before one’s name. All this conferring of doctor upon oneself by academics is said to have had its origin in Germany. An old joke has a ship filled with German Jews making port at Haifa, and before the ship unloads, someone from the deck calls out “Doktor,” at which point every passenger rushes to the railing in response, and the ship sinks.

    lol

    Sad when the supposedly highly educated are among the crudest, most fragile, and easily unhinged people in the country. But I guess that’s the way it is, kiddo.

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