Zum Stand der Heterosexualität (aus Sicht einer lesbischen Forscherin)

Ich hatte mir den Artikel schon vorgemerkt und Arne hatte ihn gestern auch als Thema:

Warum heterosexuelle Beziehungen so schlecht für uns sind, laut einer Sexualforscherin

Aus dem Artikel:

She feels sorry for straight people, especially straight women, who typically report some of the lowest sexual satisfaction in society, Ward told Insider. But she also feels sorry for straight men, who are pigeon-holed into toxic-masculine culture that teaches them they both need, and yet should also demean, women.

Die „lowest sexual satisfaciton“ bezieht sich wahrscheinlich auf die hier besprochene Studie die aber gar nichts darüber sagt, sondern nur ermittelt hat, wie häufig die betreffenden beim Sex kommen. Insbesondere da Studien gleichzeitig anführen, dass Lesben sehr wenig Sex haben sagt das wenig aus.

„It really looks like straight men and women don’t like each other very much, that women spend so much time complaining about men, and we still have so much evidence of misogyny,“ or woman-hating behavior, said Ward of her findings. „From an LGBT perspective, [being straight] looks actually very tragic.“

Es ist natürlich einfacher in heterosexuellen Beziehungen über das andere Geschlecht zu lästern, in lesbischen Beziehungen muss man dann eher über den konkreten Partner lästern, weil man ja das gleiche Geschlecht hat. Aber auch dort ist ja nicht alles super.

Ward interviewed almost 100 men, women, and non-binary people of varying sexual orientations about their thoughts on heterosexuality, and a common theme emerged: Straight women put straight men on a pedestal, even though it doesn’t benefit them to do so.

„I find it depressing to see what my straight female friends put up with regarding treatment from men. I really sympathize with these women, but at the same time it makes me feel alienated from them. Our lives become so different when theirs revolves around attachment to a cruel, insensitive, self-centered, or simply boring man,“ a queer white female from Europe told Ward for her book.

Heterosexuelle Frauen mögen ihre Partner. Und das ist schlecht für sie. Ach so. Das es ihnen nicht gut tut scheint rein mit der dann angeführten Studie zur Orgasmushäufigkeit erklärt zu werden. Im Gegenzug könnte man den Lesbian Bed Death anführen, den sie da anscheinend ausblendet.

„It’s that straight culture is based in a presumption that men and women are really different kinds of people, that they want different things, that they have different interests, and that they are sort of opposite. And they come together sexually and romantically because opposites attract,“ Ward said of the gender binary, or idea that „man“ and „woman“ are the only two genders.

Man kann auch mit Leuten, die unterschiedlich sind, gut zusammen leben und man kann sich auch durchaus ergänzen, wenn man die richtige Person dafür findet.

Heterosexual men are encouraged to objectify women and smother their own feelings

Similar to the gender-role constraints straight women face, Ward said masculine standards are suffocating straight men.

In her book, Ward wrote of the „misogyny paradox,“ which refers to boys‘ and mens‘ struggle to appreciate and respect women in a culture where they’re also applauded and considered more masculine for hating and objectifying women.

Young men are also taught sex with women will make them manlier, but they aren’t taught how to make that experience pleasurable, or even pleasant, for the women involved.

Vielleicht hat die Autorin auch schlicht ein Problem mit Männern. Sie hat jedenfalls eine sehr negative Einstellung ihnen gegenüber.

Warum sollte man Frauen nicht wertschätzen oder respektieren und sie trotzdem als sexuell ansprechend sehen? Frauen hassen macht mich auch nicht maskuliner noch definiere ich mich dadurch als Mann.

Ihre Meinung über heterosexuellen Sex scheint auch sehr einseitig zu sein.

Then there’s the issue of communicating needs and feelings, something that has been coded as a „feminine.“ Men, as a result, are subtly and explicitly encouraged not to open up emotionally, leaving their partners in the dark.

Ach so. Männer lassen ihre Partner im Dunklen.

Person 1: „Hast du was Schatz?“

Person 2: „Nein!“

Finden die meisten Männer weit eher dunkel.

Ganz zu schweigen von Kommunikation wie:

Person 1: (auf der Autobahn): Hast du Hunger?

Person 2: Nein.

Person 1: ….

(eine halbe Stunde später)

Person 1: Warum bist  du nicht an der Haltestelle abgefahren? Ich muss dringend auf Toilette!

Aber gut, die Debatte um unterdrückte Gefühle bei Männern hatten wir hier ja schon häufiger.

„Men and women are defaulting into these gender categories,“ Ward said.

„I think that if men could recognize that equity and feminism are actually really central to a healthy and happy relationship, if that’s something they want, then they might be able to move further in that direction,“ said Ward.

Moderner Feminismus im Sinne der intersektionalen Theorien ist aus meiner Sicht sehr schädlich für eine glückliche Beziehung.

Through her research, Ward found that the concepts of heterosexuality and homosexuality came into existence in the 19th century. Before then, people didn’t consider the gender or sex of the person they were having sex with as way to label themselves.

„Before then, people engaged in homosexual sex acts but it was just considered an act, not a type of person,“ that you had to label, Ward said. When a person had sex with the opposite sex it was for reproductive purposes, for example, while sex with the same sex was pleasure-based and not for reproduction.

Das sind reichlich bescheuerte Theorien, ich hatte hier bereits etwas dazu geschrieben.

Klar gab es vor der Erfindung von sicheren Verhütungsmitteln auch Ausweichsexualität mit dem gleichen Geschlecht, da dieses eben nicht schwanger werden konnte. Aber Verfolgung von Homosexuellen gab  es ja nun schon deutlich länger als erst im 19 Jahrhundert.

Man nehme diese zwei Stellen aus der Bibel (vor dem 19 Jahrhundert): (3 Buch Moses):

Lev 18,22 EU: Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.

Lev 20,13 EU: Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

But everything changed when Hungarian journalist Karl Maria Kertbeny coined the terms „heterosexual“ and „homosexual“ in the 1860s. Psychotherapists began to suggest heterosexuality was a superior „type“ because it allowed for procreation, while homosexuality didn’t have the same utility, BBC previously reported.

Thus a romanticized narrative of the gender binary, or idea that there are two genders of man and woman, was born. This story taught people that opposite-sex attraction, love, and family planning was the most natural way to do things, and it endures to this day in the form of straight rituals like the gender reveal party and lavish wedding ceremonies

Ja, andere Gründe dafür Heterosexualität als eine ganz normale Sache zu sehen kann es auch nicht geben. Welches Prinzip sonst könnte uns dazu bringen, Sex bei der es zu einer Fortplanzung kommen kann zu bevorzugen?

 

51 Gedanken zu “Zum Stand der Heterosexualität (aus Sicht einer lesbischen Forscherin)

    • Ich liebe Austern. Gerne mit etwas Knoblauch. Dazu ein Riesling vom Schiefer. Lecker

      Viele werden das nicht mögen, ja sogar eklig finden.

      Soll ich die bedauern? Warum?

      Bleibt mehr für mich übrig.

      Also Männer, werdet schwul und lasst mir die Mädels 🙂

  1. Das stört mich auch schon immer bei der Stokowski. Wenn lesbische Frauen über Männer reden. Weil wenns eine Sache gibt, von der sie keine Ahnung haben, sind das wohl Männer.

    Auch dieses Aufblähen des Diskursraumes, bei gleichzeitiger wissenschaftlicher Schlampigkeit. Was haben denn 100 Personen für eine statistische Signifikanz? Da werden dann diverse und non-binaries eingeschlossen, was ja alleine die mögliche Signifikanz nach unten drückt. Und die Methodik! Ein Gegenstand wird untersucht, in dem man betrachtet, was Dritte über den Gegenstand sagen. Das ist, als würde man Menschen im 15.Jahrhundert über die Form der Erde befragen, statt sie zu messen.

    Gauklerei und Wissenschaftssimulation.

  2. „„It really looks like straight men and women don’t like each other very much, that women spend so much time complaining about men, and we still have so much evidence of misogyny,“ or woman-hating behavior, said Ward of her findings. „From an LGBT perspective, [being straight] looks actually very tragic.““
    Und da hat sie sogar vollkommen recht. Wie Rollo Tomassi bereits wieder und wieder schrieb – eine Beziehung ist konstantes „gamen“ der Partnerin, andere sagen dazu „Beziehungsarbeit“.
    Ich bezweifle aber, dass es in lesbischen Beziehungen besser ist. Hatte mal irgendwo gelesen, dass in lesbischen Beziehungen am meisten Gewalt innerhalb der Beziehung stattfindet.

    „It’s that straight culture is based in a presumption that men and women are really different kinds of people, that they want different things, that they have different interests, and that they are sort of opposite. And they come together sexually and romantically because opposites attract,“ Ward said of the gender binary, or idea that „man“ and „woman“ are the only two genders.
    Vermutlich ist sie eine Anhängerin einer multikulturellen Gesellschaft wo die Interessen noch einmal enorm unterschiedlich sind, im Vergleich zu einer Paarbeziehung. Diese unterschiedlichen Interessen sollen kein Problem sein. Irgendwie sind „Linke“ schon ziemlich widersprüchlich.

    Trotzdem ist hier schon ein Stück Wahrheit mit dabei, denn den Verdacht, dass Frauen von Männern angezogen werden aber sie trotzdem nicht wirklich mögen habe ich schon länger gehabt. Allerdings vermute ich hier, dass ich (oder viele Männer) ein falsches Bild von Zuneigung haben, welches durch Filme geprägt ist, denn am Ende ist eine Beziehung immer noch eine Interessengemeinschaft und keine Verschmelzung. Es sind zwei Individuen die sich aufgrund der genetischen Determination und hormonellen Schüben „mögen“ und trotzdem versuchen, das Beste für sich herauszuholen. Menschen, die sich in Beziehungen vollkommen aufgeben, verlieren meist in Beziehungsspiel.

    • In meiner letzten Beziehung mit einer deutschen verzogenen hätte ich dir zugestimmt. Das war echt diese komische Mischung aus Anziehung und „eigentlich interessiere ich mich nicht für dich“. Da hatte ich das Gefühl, Hobby zu sein und wenn Frau keine Lust hat, kommt man in die Ecke.
      Was es bedeutet, wirklich und bedingungslos geliebt zu werden habe ich erst später erfahren, in anderen Ländern (bekannt für ihre schönen Frauen) scheinen Frauen Männer nämlich wirklich zu lieben.

      • „Was es bedeutet, wirklich und bedingungslos geliebt zu werden habe ich erst später erfahren, in anderen Ländern (bekannt für ihre schönen Frauen) scheinen Frauen Männer nämlich wirklich zu lieben.“

        Wenn „authentische“ Heterosexualität jetzt an Ländergrenzen festgemacht wird, dann stellt sich allerdings die Frage, ob Deine Erfahrung(en) nicht überwiegend eine Folge unterschiedlicher Gesellschaftsprägung sind, die dazu führen, daß „in anderen Ländern…Frauen Männer wirklich zu lieben“ scheinen…

        • Das sicher nicht, aber es gibt da schon kulturelle Prägungen. Meine Frau (Südamerikanerin) und ich haben mal einen Tatort mit Ulrike Folkerts geschaut. Da wollte ihr ein Mann in die Jacke helfen und sie wehrte sich dagegen. Meine Frau war platt, in Südamerika ist es selbstverständlich, dass ein Mann Frauen den Hof macht in verschiedenster Weise.

          • „Meine Frau (Südamerikanerin) und ich haben mal einen Tatort mit Ulrike Folkerts geschaut. Da wollte ihr ein Mann in die Jacke helfen und sie wehrte sich dagegen. Meine Frau war platt, in Südamerika ist es selbstverständlich, dass ein Mann Frauen den Hof macht in verschiedenster Weise.“

            Derlei Aufmerksamkeit und Respekt ausdrückende heterosexuelle ROLLEN-Spiele waren bei uns auch bis vor einigen Jahrzehnten geübte Praxis, die aber mehr und mehr „aus der Mode gekommen“ sind, seitdem im Feminismus tonangebende Lesben ihre, als E-Mann-zipation verstandene „Befreiung“ aus dem „Herrschaftsbereich des Patriarchats“, auch für einen Großteil der übrigen Frauen „verbindlich“ machen konnten…

      • „Was es bedeutet, wirklich und bedingungslos geliebt zu werden habe ich erst später erfahren, in anderen Ländern (bekannt für ihre schönen Frauen) scheinen Frauen Männer nämlich wirklich zu lieben.“
        Der Begriff Liebe wird, genau wie Hass heutzutage inflationär gebraucht.
        Für mich ist Liebe dadurch definiert, dass die andere Person bereit ist für das Objekt der Liebe in den Tod zu gehen und die Definition von Hass ist die, dass die Vernichtung des Anderen um den Preis der eigenen Vernichtung in Kauf genommen wird.

        • @PfefferundSalz: mit dieser engumfassten, sehr engumfassten Definition von Liebe & Hass schränkst Du beides auf Dschihad-Märtyrer und Schutzhunde ein. Ich erwarte nicht von meiner Frau oder meiner Familie, dass sie für mich stirbt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein HSH für mich bei Gefahr in die Bresche springen würde, mache unsere Zuneigung aber nicht davon abhängig.

          • Vielleicht ist die Definition dann einfach anders, aber vor allem, wenn von „bedingungsloser“ Liebe gesprochen wird, dann kann ich schon davon ausgehen. Ansonsten würde ich das eher als „gegenseitige Sympathie“ bezeichnen, einen Begriff der vermutlich näher an der Warheit ist.

        • Ein sehr extremer Standpunkt, aber Erkenntnistheoretisch vollkommen korrekt. Wenn ich mir über die Natur einer komplexen Sache klar werden will untersuche ich sie darauf, wie sie sich verhält, wenn ich deren Variablen verändere. Ist im Prinzip wie Mathematik, Funktionslehre. Ein Funktion ist ja auch nur der mathematische Ausdruck eines Naturvorganges. Und da sehe ich auch nach, wie sie sich verhält, wenn ich die oder jene Variable gegen 0, gegen unendlich laufen lasse usw. Wo hat sie ihre Grenzwerte, ihre 0-Stellen, ihre Extremwerte. Und wenn man dann die männliche und die weibliche „Liebe“ zum anderen Geschlecht entsprechend untersucht, wird man leicht feststellen, daß das durchaus keine einander entsprechenden symmetrischen Funktionen sind, sondern das es da doch erhebliche Unterschiede gibt.
          Für den anderen Sterben ist da so ein extrem Punkt, andere Variablen wären z.B. personenunabhängiges allgemeines Interesse am andere Geschlecht, Objektbezogenheit, Beurteilung von Eigenschaften,, Neigung zu negativen/Positiven Beurteilungen usw. kann ja jeder mal nach der kurz skizierten Methode gedanklich durchspielen

    • Hatte mal irgendwo gelesen, dass in lesbischen Beziehungen am meisten Gewalt innerhalb der Beziehung stattfindet.

      Das ist auch mein Kenntnisstand, aber eine Frage dazu: Was erwidert man, wenn behauptet wird, das liege am Patriarchat, welches bis in lesbische Beziehungen hineinreiche (Gewalt gilt generell als Folge von patriarchalen Verhältnissen)?

      • „Was erwidert man, wenn behauptet wird, das liege am Patriarchat, welches bis in lesbische Beziehungen hineinreiche (Gewalt gilt generell als Folge von patriarchalen Verhältnissen)?“
        Dass einen diese Argumentation an die angebliche Judenverschwörung des 3. Reichs erinnere und dein Gegenüber vermutlich ein deutscher Nazi ist. Und mit Nazis redet man nicht.

        Ganz ehrlich, mit Feministen zu Reden ist nicht produktiver einen tiefgläubigen Christen oder Molem von der Nichtexistenz Gottes zu überzeugen. Du kannst bestenfalls dein Publikum mit Argumenten überzeugen aber keinen Gläubigen. Gläubige kann man nur lächerlich machen, ignorieren, beleidigen oder verprügeln, alles andere ist sinnlos.

    • Waren es nicht die Damen mit den Teddybären im Rucksack, die den Markt erweitern wollten? Und wäre der Spuk nicht ganz schnell zu Ende gewesen, hätte die Gruppe der Dazugekommenen zu 90 % aus jungen Frauen bestanden?

      • Diese Damen haben aber den falschen Markt erweitert, den für virile Heteros. Und dadurch den Markt für Lesben verkleinert.
        Wäre die Einwanderer zu 90% Einwanderinnen gewesen würde die Situation in der Tat anders aussehen. Allerdings kommen die Einwanderer AFAIK mehrheitlich aus Gegenden die aufgrund von Polygynie eh schon einen Mangel an heiratsfähigen Frauen haben. Das war also von Anfang an ein extrem unwahrscheinliches Szenario.

  3. Da will doch nur mal wieder eine Lesbe einen Keil zwischen Männer und Frauen treiben. Keine Chance.
    Wie will sie überhaupt beurteilen können, inwieweit Männer und Frauen einander mögen? Ihre persönliche Meinung dazu ist völlig unmaßgeblich. Projektion halt.

    Ward interviewed almost 100 men, women, and non-binary people of varying sexual orientations

    Ja, wenn das nicht mal eine riesengroße, repräsentative Stichprobe quer durch die Gesellschaft ist!

    Mehr von dieser Propaganda les‘ ich erst gar nicht.

    • Betrachtet man schon alleine die statistische Häufigkeit von Nichtheten und erst recht „nonbinaries“ an der Gesellschaft, stelle ich mir die Frage, wie man in einem solchen Minisample überhaupt deren Gesellschaftsrepräsentanz in der Umfrage halbwegs korrekt hinbekommen will. Ich meine, ist nicht Repräsentanz in den einschlägigen Echokammern, denen ich mich auch diese Dame zuzuordnen trauen würde, immerzu das übliche Schlagwort für und gegen alles? Aber klar, gilt natürlich immer nur, wenn man daraus Vorteile für die eigenen Anliegen ableiten kann…

      Nichtbinäre wären in dem Sample als Gruppe mit ihren Ansichten und Erfahrungen schon weit überrepräsentiert, wenn nur eine einzige solche Person dabei gewesen wäre. Um in der Befragung eine Bevölkerungsrepräsentanz hinzubekommen, ist das Sample mindestens um den Faktor 1000 zu klein. Aber das zu vermeiden hätte ja am Ende noch Arbeit bedeutet und das sind pseudowissenschaftliche Aktivisten bekanntlich mal so gar nicht gewohnt. Die werden doch schließlich schon seit Jahren nur noch dafür bezahlt zu existieren und eine politisch erwünschte Meinung zu haben.

        • Kein Ding… Ich empfinde dich als angenehmen und sachlichen Diskussionsteilnehmer und fand den abkanzelnden Umgang mit dir entsprechend als unangemessen und ungerecht. Da musste ich einfach mal intervenieren… 😉

          • @billy:

            Abgekanzelt habe ich die Studie welche Jochen verlinkt hat, zu der er
            wie
            üblich
            fast
            nichts
            sagt
            sondern einfach den Link hier reinstellt.

            Ansonsten habe ich die aus meiner Sicht wichtigen Fragen gestellt, beantwortet sind sie bis jetzt nicht.

            Jochen sagt, ein PCR Test alleine, ohne weitere Bestätigungstests, sei erstmal zweifelhaft und würde noch keine Infektion bedeuten. Dies sei der Schlüssel zu Pandemie.

            Ich habe gefragt, inwieweit dies der „Schlüssel zur Pandemie“ ist. Sind weniger Leute in den Intenivstationen wenn wir ab morgen anders testen? Sterben weniger?

            Jochen sagt (selber Beitrag), es hätte keinen Sinn über Corona zu diskutieren, oder über die Frage was die Pandemie eigentlich für ein Problem sei oder für wen.

            Ich habe gefragt, was denn die Alternative wäre. Die Pandemie betrifft unser aller Leben, aber wir sollten was genau tun? Ohne zu mucken auf das hören was die Experten uns sagen?

            Jochen sagt (selber Beitrag), er poste deshalb Studien zu Corona, weil es ihm wichtig sei, dass die Leser die Möglichkeit hätten relevante Information zum Thema Corona zur Kenntnis zu nehmen.

            Ich habe gefragt, wer festlegt was relevant ist.

            Das sind inhaltliche Fragen. Wo du „unangemessenen und ungerechten Umgang“ mit Jochen erkennst würde mich ehrlich interessieren.

          • @ Pingpong

            Ich fand deine Art der Antwort zuvorderst aufgrund ihrer kompletten Inhaltsleere und in Kombination mit der Aussage „wundert mich nicht, dass das mal wieder von dir kommt“ als sehr unangebracht und, gemessen an Jochens üblichem Diskussionsstil, ihm gegenüber ungerecht.

            „Ich habe gefragt, wer festlegt was relevant ist.“

            Mit Verlaub, aber bei dem Thema kommt man hier seit geraumer Zeit nicht um die Feststellung herum, dass das offensichtlich du sein musst, zumindest gewinnt man schnell den Eindruck, wenn man miterlebt, wie du immer wieder auf Quellen reagierst, die sich erdreisten, nicht deine Meinung zu diesem Thema zu stützen, welche ganz nebenbei nicht einmal nuanciert begründeter ist, als die Meinung jedes anderen hier im Forum, weil wir alle schlicht KEINE Ahnung von der Thematik haben und uns nur auf das verlassen können, was andere uns liefern. Entsprechend haben wir aber auch KEINE Fähigkeiten, tatsächlich zu entscheiden, welche dieser Aussagen von Menschen, die sich aus unterschiedlichen Bereichen wissenschaftlich mit der Thematik der Pandemie und ihrer Folgen befassen, tatsächlich korrekt und welche „gefährlicher Unfug“ sind.

            Ein großes Problem an der „Geschlechterdebatte“ ist, dass bei diesem Thema eine ganze Phalanx aus mehr oder weniger feministisch eingenordeten bis vollends durchideologisierten Polit- und Journalismusdarstellern seit gefühlten Ewigkeiten dafür sorgt, dass nur die Informationen in die Gesellschaft durchsickern, die ihre eigenen Narrative stützen. In unseren Kreisen hier ist das längst bekannt. Daher finde ich es um so irritierender, wenn dann gerade hier bei anderen Themen, wie etwa Corona, von einigen mit ihnen nicht genehmen Quellen und Aussagen in exakt derselben Weise verfahren wird, wie mit nicht feminismuskonformen Aussagen und Studienergebnissen von Seiten besagter Polit- und Journalismusdarstellern.

          • @ pingpong

            In einer Frage besteht hier wohl ein Missverständnis. Du hast mich vor etlichen Wochen gefragt, was relevant sei, oder wer festlege, was relevant ist.

            Ich habe diese Frage nicht ernst genommen, weil ich dachte: Es kann ja wohl nicht sein, dass er nicht weiß, was das Wort „relevant“ im Deutschen bedeutet.

            „Relevant“ bedeutet: einschlägig, in einem bestimmten Zusammenhang bedeutsam oder wichtig.

            Wenn also eine deutsche Politikerin einen Lockdown in Deutschland bis Pfingsten 2021 befürwortet, dann ist dies eine relevante Information – jedenfalls für Leute, die sich mit den Corona-Maßnahmen in Deutschlang befassen. Ob ein Lockdown bis Pfingsten 2021 tatsächlich „hilfreich“ ist, wie sich manche Politikerinnen auszudrücken belieben, ist eine völlig andere Frage. Relevant ist die Info trotzdem.

            Die Frage, wer festlege, was relevant ist, finde ich irreführend. Zunächst einmal entscheidet jeder Sprecher und Denker für sich selbst, was relevant ist. Dann kann es passieren, dass verschiedene Sprecher verschiedene Meinungen darüber haben, was relevant ist und was nicht. Natürlich kann es auch vorkommen, dass verschiedene Sprecher einen Konsens darüber erzielen, was relevant ist und was nicht.

            Wenn man mag, kann man diesen Konsens beschreiben als „sie haben festgelegt, was relevant ist“ – doch diese Beschreibung schließt nicht aus, dass ich z. B. ganz andere Dinge relevant finde als jene Leute mit ihrem Konsens. Ein Konsens verhindert ja keinen Dissens Außenstehender. Und ein Konsens verhindert auch keinen Irrtum Innenstehender. Insofern ist das ein recht fragiles „Festlegen“.

            „Relevant“ bedeutet nicht notwendigerweise „wahr“. Ich dachte, derartige Überlegungen sollten eigentlich alle klar sein, deshalb habe ich Deine Frage nicht beantwortet. Das ergibt sich alles aus der Bedeutung von „relevant“ im Deutschen.

          • @billy:

            Ich habe hier, hier und hier längliche Diskussionen mit Jochen geführt, teils habe ich ausführliche Antworten geschrieben auf einen post von ihm der im wesentlichen aus einem link zu einer Studie bestanden hat. Ich habe diese Studien gelesen und inhaltlich darauf geantwortet.

            Es hat sich gezeigt, dass Jochen und ich offenbar auf keinen grünen Zweig kommen, und Jochen hat mir zu verstehen gegeben dass er mit mir nicht weiter über Corona diskutieren will. Das ist ok, man muss nicht mit jedem reden. Tu ich ja auch nicht.

            Was m.M.n. NICHT ok ist: Wenn er weiterhin fragwürdige Links und Studien hier reinstellt, die alle immer dieselbe Stoßrichtung haben („Coronakritisch“), sich dann aber auf den Standpunkt stellt „ich will dem interessierten Leser doch nur relevante Informationen liefern“.

            Fragwürdig ist es deshalb, weil ich Tips wie „Grünen Tee trinken kann, nachdem (!) man sich infiziert hat, das Virus daran hindern Schaden anzurichten“, oder „Granatapfel Extrakt kann ein wirksamer Schutz vor Infektion sein“ für ziemlich gefährlich halte. Jochen hatte einen entsprechende Artikel von sciencefiles mit dem Hinweis „Zur Frage, wie man selbst einer Erkrankung mit COVID-19 vorbeugen kann“ verlinkt.

            Fragwürdig ist es weiter, wenn er wiederholt wissenschaftliche Artikel postet, die sich auf die Great Barrington Declaration berufen, als „Argument“ gegen Lockdowns. Die GBD vertritt ein krudes Konzept (ähnlich dem Ansatz einer Herdenimmunität) indem man vorschlägt die Risikogruppe zu schützen während der Rest der Bevölkerung ohne bzw. mit sehr wenig Einschränkungen weiterlebt. Dieser Ansatz wird vom weit überwiegenden Großteil der Wissenschaft, von Fauci bis Drosten, scharf abgelehnt. Seit der Veröffentlichung der GBD am 4. Oktober 2020 hat sich die Zahl der Todesfälle durch Corona von einer auf zwei Millionen verdoppelt, die wesentlichen Punkte der GBD haben sich als Irrweg herausgestellt. Es bestehen mitterweile wenig Zweifel, dass der Ansatz der GBD medizinisch, ethisch und moralisch untragbar ist. Die Organisation hinter der GBD ist der radikale free-market thinktank American Institute for Economic Research (AIER), die bereits in anderen Fragen unangenehm aufgefallen sind.
            Weitere Informationen in der „Gegen-Deklaration“ John Snow Memorandum (im Gegensatz zur GBD sind die wesentlichen Punkte aus dem John Snow Memorandum weiterhin gültig!) sowie hier.

            Fragwürdig ist es weiter, wenn er wissenschaftliche Artikel postet die als „Ergebnis“ haben: Lockdowns erhöhen die Zahl der Toten durch Covid. Das ist so offensichtlicher Unsinn, das ich gar nicht viel weiter dazu sagen brauche.

            Ich halte das für gefährlich, weil die Corona Pandemie KEIN wissenschaftliches Experiment ist. In einem wissenschaftlichen Experiment kann man Fehler machen. Man kann falsche Annahmen verwenden. Man kann unerwartete Ergebnisse erhalten weil man bei der Durchführung ungenau gearbeitet hat. Das alles ist in der Wissenschaft in Ordnung und sogar notwendig.

            In der wirklichen Welt, wo wir eine Pandemie mit dem Covid Virus haben, führt ein solcher Zugang zu Todesfällen und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Man KANN solche Dinge durchaus trotzdem vertreten, aber das mindeste was ich erwarte ist, dass man dann mit offenem Visier spielt. Sich hinter „ich will doch nur informieren“ zu verstecken finde ich nicht ok, besonders wenn die „Informationen“ so erkennbar einseitig sind. Bei seinen vielen Artikeln und Studien, welche die Problematik behandeln dass ein positiver PCR Test nicht als einwandfreier Nachweis für eine Infektion taugt, hat er noch kein einziges mal irgendeinen Hinweis gepostet dass auch die falsch negativ Rate von Corona PCR Tests ziemlich groß ist. Was soll das? Wie passt das alles zu „ich will dem interessierten Leser nur relevante Information liefern“?

            Und so antworte ich auf seine posts eben im selben Stil: Auf einen Einzeiler von ihm mit Link zu einer Studie folgt ein Einzeiler von mir dass ich es für Unfug halte. Ich tue das nicht aus bösem Willen, ich habe die Studie gelesen und kann begründen warum ich sie für Unsinn halte. Aber ich sehe keine Veranlassung warum ich hier den Erklärbär spielen sollte, wenn er erkennbar nicht an einer Diskussion interessiert ist.

            Wenn ich den Eindruck habe, dass man mit den Leuten vernünftig reden kann, dann diskutiere ich sehr ausführlich. Mein Stil mag dir nicht gefallen, aber ich glaube man kann mir nicht vorwerfen ich würde auf andere nicht eingehen. Selbst wenn es sich um so unterschiedliche Meinungen handelt wie z.b. von renton und mir. Ich schreibe ja auch dir jetzt eine länglichen Beitrag.

            „Entsprechend haben wir aber auch KEINE Fähigkeiten, tatsächlich zu entscheiden, welche dieser Aussagen […] tatsächlich korrekt und welche „gefährlicher Unfug“ sind.“

            Ich habe das schon öfter geschrieben, aus meiner Sicht ist es keine Frage richtig vs falsch, es geht darum was ist effizient und was nicht.
            Dafür haben wir unseren Hausverstand und ein sehr einfaches Kriterium: Die Zeit zeigt, was funktioniert und was nicht.

            Wenn wir nach 11 Monaten und vielen zehntausend Toten im x-ten Lockdown leben, andere aber ein relativ normales Leben führen und einen Bruchteil an menschlichem Leid und wirtschaftlichen Verlusten haben, was sagt dir das?

            „Daher finde ich es um so irritierender, wenn dann gerade hier bei anderen Themen, wie etwa Corona, von einigen mit ihnen nicht genehmen Quellen und Aussagen in exakt derselben Weise verfahren wird, wie mit nicht feminismuskonformen Aussagen und Studienergebnissen von Seiten besagter Polit- und Journalismusdarstellern.“

            Wie gesagt, wenn ich den Eindruck habe man kann mit den Kommentatoren reden, dann tue ich das. Das ist doch wohl etwas anderes wie die Situation im institutionalisierten Feminismus, das Problem dort ist ja gerade dass man nicht MIT den Kritikern redet, sonder nur ÜBER sie. Das kann ich hier ja gar nicht tun, nachdem ich mit meiner Meinung, wie du nicht müde wirst zu wiederholen, recht alleine dastehe, bleibt mir gar nichts anderes übrig als MIT den Leuten zu reden.

            Außgenommen anorak und mario, die zwei haben zu Genüge demonstriert dass sie keine Ahnung haben und machen nur Krawall. Da spar ich mir die Energie einer Antwort 😉

          • @jochen:

            „Wenn also eine deutsche Politikerin einen Lockdown in Deutschland bis Pfingsten 2021 befürwortet, dann ist dies eine relevante Information“

            Meine Kritik bezog sich ganz offensichtlich NICHT auf Informationen dieser Art. Ich weiß nicht, ob es einen Beitrag von dir gibt, wo du einen Link zu einem Artikel gepostet hast der so etwas (z.b. „lockdown dauert bis x“, „ab morgen gilt neue Maßnahme y“, „die Zahl der Intensivpatienten beträgt heute z“) enthielt. Falls ja, dann hab ich ganz sicher nicht darauf geantwortet, geschweige denn kritisert.

            „Ob ein Lockdown bis Pfingsten 2021 tatsächlich „hilfreich“ ist, wie sich manche Politikerinnen auszudrücken belieben, ist eine völlig andere Frage.“

            Ja, das ist eine völlig andere Frage, das sehe ich ganz genauso. Die Sache ist, du hast zu DIESER Frage (sind Lockdowns hilfreich?) etwas gepostet, und ich habe darauf geantwortet.

            „Zunächst einmal entscheidet jeder Sprecher und Denker für sich selbst, was relevant ist. Dann kann es passieren, dass verschiedene Sprecher verschiedene Meinungen darüber haben, was relevant ist und was nicht. Natürlich kann es auch vorkommen, dass verschiedene Sprecher einen Konsens darüber erzielen, was relevant ist und was nicht. Wenn man mag, kann man diesen Konsens beschreiben als „sie haben festgelegt, was relevant ist“ – doch diese Beschreibung schließt nicht aus, dass ich z. B. ganz andere Dinge relevant finde als jene Leute mit ihrem Konsens. Ein Konsens verhindert ja keinen Dissens Außenstehender. Und ein Konsens verhindert auch keinen Irrtum Innenstehender.
            […]
            „Relevant“ bedeutet nicht notwendigerweise „wahr“.“

            Einverstanden.

            In genau diesem Sinn sind dann auch alle meine Antworten an dich relevant.

            Und es bleibt die Frage, warum du schreibst:

            „Was mir wichtig ist – und auch das habe ich erklärt -, dass die Leser dieses Forums die Möglichkeit haben, relevante Informationen zum Thema Corona zur Kenntnis zu nehmen, sofern sie das wünschen.“

            Nach deinen obigen Ausführungen hättest du ebenso gut auch schreiben können (ich setzte nur deine Erklärung der Bedeutung von „relevant“ ein):

            „…dass die Leser die Möglichkeit haben, Informationen zum Thema Corona die ich als relevant erachte, die nicht notwendigerweise wahr sind, und die für andere eventuell nicht relevant sind, zur Kenntnis zu nehmen…“

            Das macht aber doch irgendwie einen anderen Eindruck als ein knackiges „relevante Informationen“, oder?

            „Ich dachte, derartige Überlegungen sollten eigentlich alle klar sein, deshalb habe ich Deine Frage nicht beantwortet.“

            Mit meiner Frage wollte ich vor allem auf obige Diskrepanz hinweisen.

            ps: Danke für deine Antwort. Ich finde es in der Regel besser, mit jemandem zu reden als über jemanden.

      • Genau darauf wollte ich mit meiner sarkastische Bemerkung hinaus.
        Bei noch nicht einmal 100 Befragten kann die Auswahl nur sehr selektiv gewesen sein, wenn mehrere „non-binary people of varying sexual orientations“ dabeigewesen sind. Das spiegelt keinesfalls die typische Verteilung in der Gesellschaft wider.

  4. „Da will doch nur mal wieder eine Lesbe einen Keil zwischen Männer und Frauen treiben. Keine Chance.
    Wie will sie überhaupt beurteilen können, inwieweit Männer und Frauen einander mögen? Ihre persönliche Meinung dazu ist völlig unmaßgeblich. Projektion halt.“

    Das sehe ich ebenso! Es ist wohl eher der unerfüllbare Wunsch von manchen Lesben, den man auch von vielen Schwulen kennt, mal eben mir nichts, Dir nichts, die biologischen Schranken zu überwinden, und „Markterweiterung“ durch Propaganda herbeizureden…

  5. Egal ob Bindel, „Furies Collective“ usw. – die Liste der lesbischen Feministinnen (gruseliges Logo, btw) , die andere Frauen von den Vorzügen der sapphischen Liebe gegenüber der Heterosexualität überzeugen wollen, ist lang und basiert meist auf ebenso überschaubaren Quellen. Blöd nur, dass Menschen sich nicht mal so eben hinsichtlich ihrer individuellen sexuellen Präferenzen umstimmen bzw. diese verordnen lassen…
    Und ja, Aspekte wie die nicht unerhebliche Rate häuslicher Gewalt in lesbischen Beziehungen würden und werden von diesen Damen wie auch der von Christian erwähnte „Lesbian Bed Death“ gern verschwiegen, wenn es nicht in die eigene Agenda passt. Wobei offenbar bisexuelle Frauen von beiden „Lagern“ das Schlimmste abkriegen…
    https://www.thetaskforce.org/bisexual-women-have-increased-risk-of-intimate-partner-violence-new-cdc-data-shows/

  6. Im übrigen macht (für mich als Mann) die Unterschiedlichkeit den größten Reiz im Zusammensein mit Frauen aus. Natürlich sind deshalb Beziehungen zu Frauen immer spannungsreicher als Freundschaften mit Männern (die i.d.R. viel harmonischer sind und ein ganzes Leben anhalten können), aber es ist etwas qualitativ anderes. Auch beim Sex ist es halt die Andersartigkeit des weiblichen Körpers, die erregt, die weichere, (fast) haarlose Haut, der andere Geruch usw.

    Sowas einfach wegzuwischen aufgrund irgendwelcher unbelegter Theorien ist schon gewagt.

  7. „Im übrigen macht (für mich als Mann) die Unterschiedlichkeit den größten Reiz im Zusammensein mit Frauen aus. Natürlich sind deshalb Beziehungen zu Frauen immer spannungsreicher als Freundschaften mit Männern (die i.d.R. viel harmonischer sind und ein ganzes Leben anhalten können), aber es ist etwas qualitativ anderes. Auch beim Sex ist es halt die Andersartigkeit des weiblichen Körpers, die erregt, die weichere, (fast) haarlose Haut, der andere Geruch usw.“

    Die KOMPLEMENTÄRE UNTERSCHIEDLICHKEIT ist wohl der Kern der heterosexuellen Anziehung. Diese unfasst die sinnlich wahrnehmbaren körperlichen Unterschiede ebenso, wie die mentalen, geschlechtsspezifischen Wesensunterschiede.

  8. Lieber Christian! Das Posten und Verlinken solcher hochintellektueller Texte anerkannter Vertreterinnen der von mir sehr geschätzten Muschiwissenschaften setzt mich als Fastsechziger, der zudem schon einen – zum Glück – leichten Schlaganfall hinter sich hat, unter einen enormen psychischen Druck. Ich weiss nicht, wie lange meine Gesundheit das noch mitmacht. Ich bin auf Bewährung wegen „islamfeindlicher“ Äusserungen und einer verbalen Attacke auf die Alice-Salomon-HS in Berlin wegen deren Gedicht-Zensur, harre des Ergebnisses einer Komplettüberprüfung meines FB-Accounts, weil ich z. B. „die spinnen, die Schweden“ geschrieben haben oder schwarzafrikanischen Flüchtlingen und ihren Helfern zu einem Zoobesuch gratuliert habe. Und jetzt noch Deine Artikel……das hält ja kein vernünftiger Mensch aus. Kannst Du nicht ein wenig Rücksicht nehmen? Ich fühle mich dann z. T. bemüssigt, mich in „Hatespeech“-Gefilde zu begeben, möchte aber eine Konfrontation mit unserer von mir besonders wegen ihrer geistigen Fähigkeiten realistisch eingeschätzen Regierung in Form des „Hatespeech“-Gesetzes vermeiden. Alles Gute wünscht ein gestresster Leser. [Vermerk für eventuelle „Schlapphüte“: Könnte Satire sein.]

    • Ich bin immer noch neugierig: Was war denn Deine islamfeindliche Äußerung? Würdest Du sie in indirekter, rein sachlich-informierender, möglicherweise sogar mit einem distanzierenden Kommentar versehenen Form hier wiederholen?

      (Ich will Dich nicht dazu bringen, gegen Deine Bewährungsauflagen zu verstoßen, ich bin nur furchtbar neugierig.)

      • Neugier kann heutzutage gefährlich sein, zwinker…….die Erklärung ist etwas schwierig, weil ein Schreiben, dass ich an Herrn Hasnain Kazim gerichtet habe, damit zusammenhängt, in dem ich angedroht habe, einen Hund gewisse Verrichtungen auf einem Koran vornehmen zu lassen. Zumindest kam der Blaphemie§ zum Einsatz. Da das ausgesprochen selten passiert, erfüllt es mich schon mit einem gewissen Stolz. Böhmerman z. B. – eh ein feiger Wicht – ist ja davongekommen, weil er sich hinter Satire versteckt hat. Ein nicht protegierter Steuerzahler kann sich mit so etwas nicht herausreden.

        • Naja, wobei es natürlich auch einen Unterschied macht, ob man so etwas in einer Sendung macht, die von sich zumindest behauptet Satire zu sein oder ob man derlei Dinge in einem persönlichen Anschreiben unterbringt.

          Grundsätzlich ist mir der Blasphemieparagraph aber auch ein Dorn im Auge, weil er offensichtlich immer noch eine Waffe für überempfindliche religiöse Eiferer darstellt, Menschen mit religionskritischer Haltung zum Schweigen zu bringen, indem sie sie spätestens dann gar strafrechtlich belangen können, wenn die Kritik in einer polemischen Art erfolgt, wie sie, gegen jede andere Sache gerichtet, noch umfänglich vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt wäre. Man muss sich das mal vor Augen führen: Personen des öffentlichen Interesses müssen sich teils ganz andere Angriffe auf eben IHRE PERSON gefallen lassen, aber ein diffuses, abstraktes Konstrukt wie eine Religion wird von unserem Recht mit einem ganze gesonderten Welpenschutz versehen. Das ist offenkundig absurd.

          Dass dieses Gesetz überhaupt noch existiert, war vielen komplett in Vergessenheit geraten, weil frotzelnde Bemerkungen über das Christentum so zur Normalität geworden ist in unserer Gesellschaft, dass sich selbst die überzeugtesten Christen schon so daran gewöhnt haben, dass kaum noch einer von ihnen auf die Idee gekommen wäre, jemanden wegen der Verletzung seiner religiösen Gefühle der Blasphemie zu bezichtigen und aussichtsreich vor Gericht zu zerren. Aber leider haben wir es nunmehr vermehrt mit Anhängern einer Religion zu tun, bei denen diese „Gewöhnung“ schon alleine deshalb nicht vorhanden sein kann, weil in vielen der Länder, in denen diese Religion Staatsraison ist, selbst vergleichsweise milde formulierte Kritik daran ein unvermitteltes Todesurteil für den Kritiker darstellt.

          Wir hätten diesen beschissenen Paragraphen längst abgeschafft haben müssen, bevor sich diese Unkultur religiösen Eiferns hier breitmachen konnte. Aber dem standen, meines Wissens, immerzu die C-Parteien im Weg, also die Vertreter der früheren Eiferer und Kläger, die wohl die mit dem Paragraphen einhergehenden Möglichkeiten auch nicht so ganz widerspruchsfrei aus der Hand geben wollten. Man nutzte ihn zwar kaum noch, aber man behält halt trotzdem gern was in der Hinterhand…

          • Mein Anwalt, sowie ein weiterer, haben mir bestätigt, dass es sich um ein politisches Urteil gehandelt hat. Zudem war ich bis dahin völlig unbescholten. Spielte alles keine Rolle. Viele Urteile wegen Körperverletzung fallen milder aus.

        • „Zumindest kam der Blaphemie§ zum Einsatz“: Klingt so, als sei es nicht der alleinige Verurteilungsgrund gewesen.

          Falls doch, lautet mein Kommentar: Chapeau-chen! Wenn einem Moslem sein Koran heilig ist, bitte schön: Ist seiner. Mit meinem darf ich machen, was ich will. Und wenn ich anderen davon erzähle: Deren Pech, wenn sie deshalb Schnappatmung kriegen. Ich bin nicht für die verwirrte Geistesverfassung meiner Mitmenschen verantwortlich.

          Ceterum censeo Blasphemieparagraphen delendum esse.

          • Es gab noch den Punkt „Volksverhetzung“, weil ich der Salomon-Uni ein bissiges Schreiben bzgl. der Entfernung des angeblich sexistischen Gedichts an einem UNI-Gebäude geschickt habe. Da war dann eine Begrüssungsformel dabei, deren Gebrauch als verfassungsfeindlich gilt. Ich habe allerdings auch diverse linke Diktatoren angeführt. Kam wohl nicht so gut an.

  9. Kranke Menschinnen studieren kranke Fächer. Dies Menschinnen werden ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht und machen daraus eine Wissenschaft, in der Hoffung damit Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das ist einfach nur krank! Das ist Hitlers „Mein Kampf“ auf wokeistanistisch mit dem Sendungsbewusstsein der unhinterfragbaren Feministin. Auch wenn es in gewisser Weise interessant ist (der Forschergeist ist ja nicht von der Hand zu weisen), drängen sich Studien und Forschung aus dem Bereich Gender, Geschlechtersoziologie und Feminismus unangenehm in den Vordergrung und bestimmen zu viel den gesellschaftlichen Diskurs. Wer so leben will, wie es hier „erforscht“ wird (oder eben interpretiert wird) der tut mir ernsthaft leid.

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