Selbermach Samstag 323 (16.01.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

124 Gedanken zu “Selbermach Samstag 323 (16.01.2021)

  1. Ich möchte auf dieses hervorragende Interview mit Walter Benn Michaels hinweisen, dessen Schriften ich schon seit zehn Jahren verfolge: https://www.zeit.de/politik/2019-07/us-wahlkampf-demokraten-vielfalt-identitaetspolitik-klassenkampf-oktopus/komplettansicht

    „Der neoliberale Traum ist, dass das in punkto Reichtum obere Prozent der Bevölkerung genauso divers ist wie die restlichen 99 Prozent, damit niemand seine ökonomische Situation mehr auf Diskriminierung schieben kann. Dann können die Reichen nämlich behaupten, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft verdient habe. Bei Diversity-Bestrebungen geht es nicht in erster Linie darum, Ungleichheiten zu minimieren, sondern sie zu rechtfertigen. …

    • Guter Hinweis, Danke.

      „Dann können die Reichen nämlich behaupten, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft verdient habe.“

      Andererseits irgendwie paradox, wenn sie das doch nur über Quoten erreichen, die keine große Akzeptanz haben. Ich bezweifle, dass die das Ziel erreichen.

  2. Wir hatten uns hier schon vor einer Woche mit dem Video „Toxische Männlichkeit und Frauenhass“ von ttt / Das Erste befaßt. Ich habe mich dabei so über die Hinterhältigkeiten und Faktenverdrehungen des Videos geärgert, daß ich den Ärger in einem Blogpost abreagiert habe:

    https://maninthmiddle.blogspot.com/2021/01/ttt-taeuschen-tricksen-theatralisieren-agenda-setting-oerr.html

    Triggerwarnung 😉 : man braucht ca. 15 Minuten, davon 6 Minuten für das Video selber und den Rest für die Kritik daran.

    Die meisten anderen Bearbeitungen des Themas im ÖRR sind übrigens nicht besser, man kann dort mehr oder weniger die gleiche Kritik anbringen.

    • vielen Dank für die Analyse, klasse Text. Und ganz generell vielen vielen Dank für die Arbeit, die du in dein Blog steckst. Und nein, ist nicht zu lang, manche von Leszeks Kommentaren waren länger 😉

      Das sich Dieter Moor (oder jetzt wohl Max) für Derartiges hergibt hätte ich jetzt auch nicht so erwartet .. aber okay, ist schon etwas länger her das ich TTT geschaut habe. Diese Filterblasenbildung nimmt irgendwie immer erschreckendere Ausmaße an :-/

      • Danke für die Blumen!

        „manche von Leszeks Kommentaren waren länger“
        Jetzt tust Du ihm aber Unrecht. Die wirken hier so lang, weil die Spalte so schmal ist.
        Wo ist Leszek eigentlich abgeblieben? Habt Ihr ihn so verärgert, daß er die Lust verloren hat? Fände ich schade.

        • War auch nicht so ernst gemeint … wobei manche seiner Beiträge schon für meinen Geschmack etwas grenzwertig waren, besonders wenn einer Jehova aeh Peterson erwähnt hat.
          Ich kann’s nicht sagen, wo er abgeblieben ist.

        • Der ist schon noch manchmal da. Allerdings hat es sehr abgenommen.

          Vermutlich Dank Forum hat er ja sein neues Feindbild „Jordan Peterson“ gefunden, an dem er sich seitdem abarbeitet und scheinbar sämtliche Sekundär- und Tertiärliteratur dazu durchkämmt. Aus meiner Perspektive hat das etwas stark autistisches und das Echo im Forum ist nach seinen Maßstäben sicherlich total unqualifiziert und oft nicht in seinem Sinne. Bestimmt hängt er in einem Soziologenforum oder sowas herum und diskutiert dort täglich in essaylangen Kommentaren, welche Sichtweise und Interpretation von Peterson jetzt gültig ist oder schon widerlegt wurde und über welchen seiner üblen Fürze man unbedingt noch eine Abhandlung schreiben muss 🙂

          • „etwas stark autistisches“

            Ich bin da nicht viel besser. Ich verbeiße mich regelmäßig in irgendwelche Themen, die von ganz weit oben betrachtet nicht so relevant sind. Wenn man will, dann ist die ganze Geschlechterdebatte im engeren Sinn eigentlich 3 Nummern unwichtiger als Klima, Wirtschaft, Seuche usw.

    • Zu ttt fallen mir zwei Sachen ein, die ich zufällig beim zappen gesehen habe.

      1. Max Moor, der Moderator, hatte behauptet, in den USA würden mehr Schwarze als Weiße durch Polististen getötet. Das ist falsch. Es sind ungefähr doppelt so viele Weiße wie Schwarze. Moors Aussage würde nur stimmem, wenn man es auf die Bevölkerungsgrößen bezieht, aber das hatte Moor nicht gesagt. (Abgesehen davon begehen Schwarze auf die Bevölkerungsgrößen gerechnet ca. sieben mal so viele Morde wie Weiße, was man berücksichtigen sollte, bevor man eine Diskrimierung unterstellt.)

      2. In einem Beitrag über Assads mutmaßliche Kriegsverbrechen wurde behauptet, die Sache wird nicht vom internationalen Strafgerichtshof behandelt, weil der UN-Sicherheitsrat den Gerichtshof aunrufen müsse, und da würden China und Russland ein Veto einlegen. Das ist falsch. Das geht auch ohne UN-Sicherheitsrat. Tatsächlich wird der Gerichtshof möglicherweise gegen die USA (wegen Afghanistan) und gegen Israel ermitteln. Trump hatte angekündigt, in dem Fall persönliche Sanktionen gegen die Richter zu verhängen. Das was ttt hier macht, würde ich schon als Kriegspropaganda bezeichnen, denn es wird suggeriert, dass ein Rechtsweg nicht möglich ist.

      ttt ist wie Spiegel online: unseriöser Haltungsjournalismus.

      • „zufällig beim zappen gesehen“
        in einer der letzten Sendungen oder vor längerer Zeit? Punkt 1 sieht nach letztem Frühjahr aus.

        Gibt es irgendwo eine Stelle, wo man diese Verfehlungen publik machen kann? Ich kann mich kriminell ärgern, daß vermutlich mehrere Mio. Zuschauer die Propaganda von ttt schlucken und die „Gegendarstellung“ bestenfalls von ein paar hundert Leuten gelesen wird (weil genderama es verlinkt hat, sonst wären es deutlich weniger). D.h. unsere ÖRR-Medienzaren können praktisch ungestraft machen, was sie wollen.

        • „Gibt es irgendwo eine Stelle, wo man diese Verfehlungen publik machen kann?“

          Die „Ständige Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien“ sammelt diese in ihrem Forum:
          https://publikumskonferenz.de/forum/
          den Blog erreicht man über:
          https://publikumskonferenz.de/blog/

          Die ist (anders als der Name suggeriert) ein unabhängiger Verein:
          https://publikumskonferenz.de/blog/ueber-uns-2/

          Dort wäre dein Einspruch dann zumindest dokumentiert. Ob er dadurch nennenswert Aufmerksamkeit bekommt, weiß ich nicht.

          • Diese Ständige Publikumskonferenz kannt ich noch gar nicht. Scheint aber nur ab Programmbeschwerde an aufwärts zuständig zu sein,dazu braucht man persönlich betroffene, die hat man beim Thema Incels natürlich nicht als Klageführer. Das Blog scheint außerdem ziemlich tot zu sein.

            “ Ob er dadurch nennenswert Aufmerksamkeit bekommt, weiß ich nicht.“
            Ich auch nicht.

          • Gut zu wissen! Es geht mir auch nicht um Meinung sondern um richtige Fehler.

            Neulich hatte ich mal eine junge Physikerin ich glaub in der Tageschau oder Tagesthemen gesehen. Die meinte, bei einem R-Wert von 0.7 halbiert sich die Infektionszahl innerhalb einer Woche (was ungefähr stimmt), und bei einem R-Wert von 0.9 dauert das mehrere Monate. Letzteres ist Bödsinn. Bei R=0.9 dauert es log(.7)/log(.9)=3.385 mal länger, und das sind gut drei Wochen und nicht mehrere Monate. Ich fand es echt peinlich.

          • Nachtrag: ich glaub nicht, dass diese Physikerin Viola Priesemann gewesen ist, die es eben im wesentlichen korrekt dargestellt hat. Falls sie es doch war, hat sie sich mittlerweile korrgiert.

  3. Mal was Banales, aber doch Merkwürdiges:
    Erstmals fällt mir im Radio (ÖRR) im Verkehrsservice der Spruch aus: „Gehen und fahren Sie vorsichtig – es könnte glatt sein“.
    Hört sich ja zunächst nett an, weil ja in der Region ein paar Schneeflocken runterkamen.
    Aber wo sind wir eigentlich, dass uns die Medien empfehlen, vorsichtig zu gehen? Sind wir zu verblödet, um einen Fuß sicher vor den anderen zu setzen und aufzupassen, dass wir nicht auf die Nase fallen? Sie könnten uns auch darauf hinweisen, möglichst mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
    Ich empfinde diese Welt zunehmend als eine Diktatur der Vorsicht und Gesundheit, in der die meist erwachsenen Menschen als komplett verblödet angesehen werden. In denen die Medien halbstündig mitteilen, dass es auf eisigem Boden glatt sein könnte. Untermalt womöglich von einer Statistik, dass die Unfälle durch Ausrutschen in Zeiten gefrorenen Bodens stark, wenn nicht gar exponentiell zunehmen könnten.
    Und wenn man das den Menschen nicht immer wieder sagt, dann könnte das in 14 Tagen furchtbar dramatisch aussehen. Die Orthopäden könnten am Limit arbeiten und abwägen müssen, welche Hüfte sie operieren und welche nicht…

    Ich finde das sehr beunruhigend – aber nicht wegen der Hüften und gebrochenen Beine.

        • Nix verstanden, Erbsengehirn.

          Bei eventuell glattem Bürgersteig rausgehen ist etwas völlig anderes als eine Pandemie mit 2 Millionen Toten weltweit.

    • Viele haben zur Natur/Mitwelt nur noch einen eingeschränkten Zugang, gehen bei Dunkelheit aus dem Haus zur Arbeit und kehren bei Dunkelheit Heim.

      Viele bekommen vom Wetter kaum etwas mit, mit solchen Warnungen kann man wohl möglich einige Knochenbrüche verhindern. Das solche notwendig scheinen, finde ich auch sehr schade.

      -20° in Polen, .de hat noch mal Glück gehabt, Russland hat die Tür nur kurz aufgelassen.

      • Apropos Russland – Ich mache momentan mal wieder und erstmals recht erfolgreich eine MSM-Abstinzenzphase (Tut gut!) und weiß es daher nicht: Haben wir eigentlich schon einen ordentlichen Kalter-Krieg-Feind-Propaganda-Namen wie die legendäre und speziell von ÖR und Springer breitgetretene „RUSSENPEITSCHE!“?

  4. Man darf gespannt sein, ob der neue CDU-Chef Laschet eine christlich-konservative Politik betreiben wird. Eine solche ist nämlich wünschenswert. In allen Zeitabschnitten, in denen ein Mensch kein Kind möchte, sollte er einfach keinen sexuellen Kontakt haben (und z. B. ohne Abtreibung oder gesundheitsschädliche Antibabypille auskommen). Solo-sexuelle Tätigkeit muss stark eingeschränkt oder eingestellt werden. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

  5. Rassismus ist gerade ein Big Thing. Da gibt es Kräfte, die wollen den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen. Weil, so sagen sie, es eben nur eine menschliche Rasse gibt.

    Eben lungere ich schon wieder vor dem ÖRR und sehe einen 3-Minüter über einen Vorfall beim Fußballspiel Union Berlin gegen Leverkusen. Da soll auf dem Spielfeld ein Spieler den anderen rassistisch beleidigt haben. Ein Funktionär von Union äußert sich, und auch der DFB will in der Sache weiter ermitteln, obwohl der vorgeblich Betroffene eine Entschuldigung des angeblich rassistisch Äußernden schon angenommen habe.

    Ich frage mich drei Minuten lang, was der eine dem anderen wohl gesagt habe. Dann die Auflösung: Angeblich hat der „Scheiß Afghane“ gesagt.

    Was hat denn das mit Rassismus zu tun? Das ist eine ganz normale Beleidigung. Denn der Spieler ist ja schließlich Afghane. Afghane zu sein ist doch nichts Schlimmes.

    Als ich früher Haschisch kaufte, gab‘s oft die Wahl zwischen Schwarzem Afghanen, Rotem Libanesen und Grünem Türken. Das war vollkommen wertneutral, wobei der Schwarze Afghane immer ganz oben stand und am teuersten war. Der wirkte extremst, selbst noch in Zeiten, als der Stoff unter der Beaufsichtigung der US-Amerikaner angebaut und vertrieben wurde.

    Ich erkenne nicht die rassistische Beleidigung in dem Fußballplatz-Dialog. Vielleicht sollte man wirklich den Begriff Rasse eliminieren, damit er nicht so absurd genutzt werden kann.

    https://www.ardmediathek.de/rbb/video/rbb24/rbb-sport/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvcmJiMjQvMjAyMS0wMS0xNlQyMTo1MDowMF9hZTAwYjg3Mi00YjBkLTQ3ZGQtODE3Ni1jOWUwYmFjMzRjMGEvc3BvcnQ/

    (ab 0:57 Min)

    • Oh, „Rasse“ als Wort abschaffen, hilft nichts gegen „Rassismus“ als Wort, denn das wird ja schon lange nicht mehr im ursprünglichen Sinne benutzt und unterliegt jeder politisch korrekten Mode…

    • Ich glaube „Rassismus“ wird hier als Synonym für „Ausländerfeindlichkeit“ benutzt. Selbiger Ausdruck würde aber nicht passen, weil der beleidigte Spieler Deutscher ist.

      Ich finde auch, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Klar war die Äußerung „Scheiß Afghane“ nicht korrekt (im Sinne von unfein), aber der Spieler hat sich nach dem Spiel in der gegnerischen Kabine entschuldigt und der andere Spieler hat die Entschuldigung angenommen. Man muss nicht aus jedem Fauxpas ein Drama machen.

      • Ohne den Kontext konkret zu kennen, wage ich zudem zu bezweifeln, dass die Bemerkung überhaupt ausländerfeindlich gemeint war. Ich bin mir relativ sicher, dass es sich, wie bereits angemerkt, um eine ganz normale Beleidigung gehandelt hat.

    • „Bei Auswahl- und Einstellungsverfahren sollen Migranten künftig bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden, wenn sie in einer Verwaltung unterrepräsentiert sind.“

      Ich tippe, dass es vor Gericht in der Form leider als verfassungskonform beurteilt wird. Warum zur Hölle streben die nicht an, nur nach Qualifikation einzustellen? Achso, klar, machen sie schon, aber der strukturelle Rassismus (der ominöse, nicht konkrete Menschen) führte bislang dazu, dass haufenweise Migranten bei gleicher Qualifkation nicht eingestellt wurden.

      Nur komischerweise ist das nicht die Begründung, denn das lässt sich ja ach so schwer nachweisen. Die Begründung lautet, dass es nur 12 Prozent Migrantenanteil* in Berlins öffentlichem Dienst gibt, bei 35 Prozent Anteil in der Bevölkerung. Die Diskrepanz wird einfach mal komplett auf Diskrimierung zurückgeführt, als gäbe es nicht haufenweise andere Gründe.

      Wie doof kann man sein?

      *Wer Migrant ist, steht nicht in der Meldung. Der Ausdruck „Menschen mit Migrationsgeschichte“ wird erwähnt. Hier zu eine Anekdote: Meine Freundin gilt als „Mensch mit Migrationshintergrund“, weil ihr Vater vor einem halben Jahrhundert(!) nach Deutschland gekommen ist. Sie, hier aufgewachsen, eine Lehrerin, wurde bei einer Telefonumfrage nach ihren Deutschkenntnissen gefragt X-(

      • „Die Diskrepanz wird einfach mal komplett auf Diskrimierung zurückgeführt, als gäbe es nicht haufenweise andere Gründe. Wie doof kann man sein?“

        Wieso? Das ist die logische Schlußfolgerung aus der Behauptung, dass alle Menschen gleich seien…
        ein linker Dauerbrenner, soweit ich zurückdenken kann. Wer widerspricht, ist wahlweise Sexist oder Rassist oder verteidigt nur seine Pfründe und Privilegien.

        Denn auch Armut und Milieu werden in dieser Denkschule dann zu Diskriminierung. Es gibt nichts Selbstverschuldetes, sondern immer nur bösen Kapitalismus und Versagen der Gesellschaft.

        Und dummerweise ist das oft nichtmal falsch, es unterschlägt nur eben einen Großteil anderer Ursachen, von der Sozialisation, über Tradition, über IQ, Leistungswillen und -fähigkeit, Lebensmodell und Religion, Erziehung etc. pp..

        • „Das ist die logische Schlußfolgerung aus der Behauptung, dass alle Menschen gleich seien…“

          Alle Menschen sind gleich…wertig. Das ist meine Meinung als Liberaler und Linker. Wer die Behauptung als gleich im Sinne von gleichartig versteht, läuft so offenkundig mit einem Brett vorm Kopf herum, dass sich wieder meine Frage aufdrängt: Wie doof kann man sein?

          • Sie sind auch nicht gleichwertig. Es gibt zweifelsohne eine Menge Menschen die eher einen negativen Wert für ihre Umwelt darstellen, während andere sich als segensspendend herausstellen.

            Der ganze Gleichheitsblödsinn hat sich aus m.E. dem „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ der französischen Revolution abgeleitet und meinte vermutlich in erster Linie die „Gleichheit vor dem Gesetz“. Die macht noch einigermaßen Sinn, wird aber auch längst nicht mehr eingehalten, weil man aus Mitgefühl dann halt doch die Lebensgeschichte eines Menschen usw. mit einbezieht, aber immerhin schreibt der Staat nicht mehr einen bestimmten Lebensentwurf aufgrund der Herkunft vor, aber das fällt für mich eher unter Freihheit, denn defakto ist das noch nichtmal sowas wie eine Chancengleichheit (die es auch nie geben wird, eben weil Menschen und ihre Erfahrungen von Kindesbeinen an so ungleich sein können).

            Nein, die Begriffe sind vollkommen schräg. Viel zu ungenau und realitätsfern, deshalb rennen auch immer wieder Leute in diese philosophischen Denkfallen rein. Es sind liberale und linke Ideologien, Modelle der Realität, die unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen nützliche Wirkung entfalten können, in anderen Konstellationen aber unvermeidlich zum Untergang führen. Es sind diese Ideologien genau das, was du als „Brett vorm Kopf“ bezeichnest.

            Wir haben hier im Forum auch schon oft genug über die verschiedenen Rassen diskutiert. Jeder kann sehen, dass sie unterschiedlich sind und trotzdem wird behauptet es gäbe sie nicht und schon gar nicht wären sie unterschiedlich (obwohl man die Unterschiede schon äußerlich sieht, so wie auch bei Männern und Frauen). Das ist der Hirnschmus, der dabei herauskommt, weltfremdes Wunschdenken, weil es sich so gut anfühlt…

          • Vielleicht meinen wir andere Arten von Wertigkeit, oder sind hier tatsächlich unterschiedlicher Ansicht. Wenn ich von gleichwertig rede, meine ich, dass alle Menschen prinzipiell dasselbe Recht auf Anerkennung ihrer Interessen und Empfindungen haben. Dein Verständnis von (Un-)Gleichwertigkeit beruht auf der Beurteilung als nützlich bzw. schädlich für andere. Das lehne ich nicht rundheraus ab, aber mein Verständnis von Gleichwertigkeit ist dem vorgeschaltet: Selbst eine Dummbratze wie Semikolon verdient ein Mindestmaß an Achtung und Verständnis, auch wenn ihr Nutzen für ihre (Online-)Umwelt sehr zweifelhaft sein dürfte.

          • @Renton:

            „Vielleicht meinen wir andere Arten von Wertigkeit, oder sind hier tatsächlich unterschiedlicher Ansicht. Wenn ich von gleichwertig rede, meine ich, dass alle Menschen prinzipiell dasselbe Recht auf Anerkennung ihrer Interessen und Empfindungen haben.“

            Woher sollte dieses „Recht“ (und was soll das sein, ein Naturgesetz?) denn kommen?

            „Wertig“ kommt von „Wert“ und das ist etwas, was andere einschätzen.

            „Dein Verständnis von (Un-)Gleichwertigkeit beruht auf der Beurteilung als nützlich bzw. schädlich für andere. Das lehne ich nicht rundheraus ab, aber mein Verständnis von Gleichwertigkeit ist dem vorgeschaltet: Selbst eine Dummbratze wie Semikolon verdient ein Mindestmaß an Achtung und Verständnis, auch wenn ihr Nutzen für ihre (Online-)Umwelt sehr zweifelhaft sein dürfte.“

            Ich denke da nicht viel anders als du, ich mag nur keine irreführenden Begriffe dafür verwenden.

            Es gibt Umgangsregeln, die man auch zu den größten Idioten einhalten sollte, aber das hat nichts mit Wertigkeit oder Gleichheit dieser Idioten zu tun, sondern ist halt eine Umgangsregel die sich bewährt hat und Fehler aufgrund von Vorurteilen minimiert. Oder als Informatiker ausgedrückt: der Unterschied zwischen Interface und Objekt.

          • „Woher sollte dieses „Recht“ (und was soll das sein, ein Naturgesetz?) denn kommen?“

            Das Recht fußt auf besagter Gleichwertigkeit der Menschen. Die ist für mich dogmatisch vorgegeben. Ihre plausible Begründung hat sie in der Annahme, dass alle anderen eben so sehr wie ich eine Erfüllung ihrer Wünsche erhoffen. (In diesem „ebenso sehr wie ich“ steckt die Annahme von Gleichartigkeit in dieser Hinsicht, was man bezweifeln kann. Das ist mir aber egal, da man den Menschen nicht in die Köpfe gucken kann, und damit letztlich nicht entscheidbar ist, wer „stärker“ wünscht.)

            „„Wertig“ kommt von „Wert“ und das ist etwas, was andere einschätzen.“

            Wert ist relativ, ja. Wenn ich einen besseren Begriff als „gleichwertig“ finde, verwende ich den stattdessen. Hättest Du einen Vorschlag?

          • @Renton

            „Das Recht fußt auf besagter Gleichwertigkeit der Menschen. Die ist für mich dogmatisch vorgegeben.“

            Mit anderen Worten: reine Ideologie.

            „Ihre plausible Begründung hat sie in der Annahme, dass alle anderen eben so sehr wie ich eine Erfüllung ihrer Wünsche erhoffen.“

            Davon auszugehen, ist einigermaßen plausibel. Daraus mehr als nur den kategorischen Imperativ abzuleiten, erscheint mir irgendwie irrig.

            „Wert ist relativ, ja. Wenn ich einen besseren Begriff als „gleichwertig“ finde, verwende ich den stattdessen. Hättest Du einen Vorschlag?“

            Ich schlage vor, gar nicht mehr von „gleich“-irgendwas zu reden, weil das zu populären Fehlschlüssen führt und m.E. auch überhaupt nicht nötig ist. Man kann in der Justiz und Politik eine an der Lebenswirklichkeit orientierte „Gleichbehandlung“ anstreben (dort wo sie Sinn macht, was nicht überall der Fall ist), das reicht vollkommen. Ableiten kann man die meinetwegen aus dem kategorischen Imperativ, begründen mit dem Erhalt des gesellschaftlichen Friedens oder sowas.

            Ich denke es ist mittlerweile ausreichend klar geworden, wie gefährlich diese Gleichheitsideologien sind, sei es mit der Gleichstellung von Männern und Frauen oder dem Irrsinn, dass wir hier jeden Menschen aufnehmen sollen und die Nachteile nicht erwähnen dürfen. Der ganze „Krampf gegen rechts“ ergibt sich aus dieser absurden philosophischen Spinnerei. Das scheint mir überhaupt eines der Hauptprobleme der Deutschen zu sein, sie sehen lieber, was sie sehen wollen, nicht das, was ist. Mit dem Kopf in den Wolken, auf der Suche nach dem Paradies und der endgültig perfekten Weltsicht, stolpern sie (mal wieder) über ihre eigenen Füße…

      • „denn das lässt sich ja ach so schwer nachweisen“

        Man kann aber anhand von Fake-Bewerbungen mit deutschen und nicht-deutschen Namen sehen, ob letztere seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden.

        • Unterstellt da gebe es unterschiedliche Behandlung, ist eine Quotierung keine Lösung sondern eine zusätzliche Ungerechtigkeit. Die Lösung sind geschlechter/hautfarben/nationalitäts/alters/behinderungs-blinde Bewerbungsverfahren.

      • Wie soll das bei der Bewerbung gehen? Darf man diejenigen benachteiligen, die keine Angabe zur Nationalität der Eltern machen wollen? Wie können die Angaben geprüft werden? Was ist wenn sie falsch waren? Ähnliche Probleme habe ich ja auch bei Quoten für sexuelle Orientierungen und Identitäten

        • Schöne Frage. Man bräuchte dann einen Herkunftsnachweis.

          So was hatten wir in Deutschland ja schon einmal. Damals hieß es „Ariernachweis“.

          *mitdemKopfaufdenTischschlag*

        • Ja darf man natürlich. Ansonsten gilt eben so eine Art negativer Ariernachweis! Passt tadellos. Die Nazis führen den Ariernachweis ein, die Linken schaffen den nicht etwa ab, sondern fordern das Gegenteil.

          Symmetrie!

    • Danke! Kannte ich noch nicht, aber es gibt auch so youtube-Downloader-AddOns für Firefox, die unterstützen m.W. aber nicht so viele Seiten.

      Für die exotischen Sachen benutze ich immer noch den kostenlosen „Downloadhelper“ (die aktuelle Version kostenpflichtig) mit einer 50iger Firefox-Version. Das Ding ist bisher ungeschlagen.

  6. Etwas spät für einen neuen Beitrag, aber es muss sein.

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/studentin-dreht-pornos-um-ihr-studium-zu-bezahlen-17140837.html?premium#void

    „Studentin in Geldnot: Pornos drehen für den Master

    Irgendwann hat Luisa ihre Miete einfach nicht mehr zahlen können, wie sie sagt. Seitdem wohnt sie bei Sophie. Die beiden Studentinnen, die eigentlich anders heißen, sind Mitte und Ende zwanzig. Sie teilen sich ein kleines Zimmer in einer WG in Frankfurt. Ihr Mitbewohner weiß nicht, dass die Frauen sich vor der Kamera ausziehen, um ihr Studium zu finanzieren.

    Die Verantwortung für ihre Situation sieht Luisa vor allem beim Bafög-Amt. Hätte dieses, wie sie sagt, eine angeblich zugesicherte Vorauszahlung auch tatsächlich ausgezahlt, würde sie heute studieren, ohne Pornos zu drehen. Um darauf hinzuweisen, dass die Ämter ihrer Aufgaben nicht immer nachkämen, mache sie ihre Geschichte öffentlich.

    Ihre Geschäfte im Rotlichtmilieu liefen nicht schlecht, sagen Luisa und Sophie. Dreckig fühle sich die Arbeit dennoch an, sind sie sich einig. Und ein gemeinsames Problem haben sie auch: Ihr früherer „Manager“ besitzt explizites Material, auf dem die beiden Frauen zu erkennen sind. Auch deshalb möchten sie anonym bleiben. Luisa und Sophie waren mit dem Mann eine Geschäftsbeziehung eingegangen. Er stellte Fotos und Videos von ihnen ins Internet, wo Pornokonsumenten sie gegen Bezahlung aufrufen konnten. 70 Prozent der Einnahmen gingen an ihn, deshalb haben sich die beiden nach eigenen Angaben von ihm gelöst. Auf derselben Internetseite verwalten sie nun ihre eigenen Accounts.
    Ihre Eltern will sie nicht um Unterstützung bitten

    Um Luisas Finanzen steht es nicht gut: 1000 Euro schulde sie ihrem zukünftigen Schwager, knapp 2000 Euro habe sie von Sophie erhalten, und seit zweieinhalb Monaten wird sie von ihrer besten Freundin durchgefüttert, wie sie sagt. Nun seien auch Sophies Ersparnisse aufgebraucht.

    Ihre Eltern können die beiden Studentinnen nach eigenen Worten nicht um Unterstützung bitten. Sophie sagt, weil ihre Eltern ganz gut verdienten, habe sie keinen Anspruch auf Bafög. Zuschüsse könne sie von ihnen nicht erwarten. Außerdem wüssten sie, dass Sophie vor ihrem Umzug nach Frankfurt, wo sie noch ein knappes halbes Jahr unentgeltlich an einem Institut forschen und ihre Masterarbeit schreiben will, viel gearbeitet und dementsprechend viel gespart habe. Dass das Geld nun für Luisa draufgegangen sei, könne sie den Eltern nicht beichten. Immerhin überwiesen ihre Eltern das Kindergeld an sie – 200 Euro im Monat.

    Auch Luisa berichtet, ihre Eltern könnten und wollten ihr nicht helfen. Ihre Mutter mache derzeit eine Ausbildung, von ihr sei kein Geld zu erwarten. Und zu ihrem Vater habe sie nie wirklich Kontakt gehabt. Das machte ihr Probleme, weil das Bafög-Amt, bevor es einen Bescheid für sie ausstellen könne, die Finanzen des Vaters kennen müsse. Kooperationswillig sei dieser aber nicht, so Luisa.
    Schwierigkeiten mit dem Bafög-Amt

    Ein anderes Problem sei das Bafög-Amt selbst. Die Bearbeitung ihrer Akte sei zuerst verschleppt worden. Dann sei diese verloren gegangen. Um letzteres habe sich ihre Sachbearbeiterin nicht gekümmert, behauptet die Studentin.

    Es strengt die beiden Frauen sichtlich an, über ihre Situation zu sprechen. Luisa kämpft zeitweilig mit den Tränen, Sophie knotet ihre Finger ständig ineinander. Beide haben Mühe, chronologisch vom vergangenen Jahr zu berichten, Ordnung in die Dinge zu bringen. Vor allem Luisa hat ihre Schwierigkeiten damit.

    Ein Versuch, das Geschehen in eine Reihenfolge zu bringen, könnte so aussehen: Im Dezember 2019 gingen Luisa und ihr damaliger Freund auseinander. Luisa musste aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Dann kamen Depressionen und Panikattacken. Einige Monate zuvor hatte sie ihren Bachelor gemacht, übergangsweise bezog sie Hartz IV. Heute, sagt Luisa, sei sie wegen einer Borderline-Diagnose in Therapie.
    An guten Abenden mit Strippen 700 Euro verdient

    Gegen Februar 2020 dann der Umzug nach Frankfurt. Eigentlich wollte sie dort bis zur Zusage für ein Masterstudium als Beraterin arbeiten. Aus beidem wurde zunächst nichts. In der Mainmetropole reichte das Geld nicht einmal für die Kaution der Wohnung. Sie habe sich wohl überschätzt, dachte sie. Dann riet ihr eine Mitbewohnerin, sich für Geld im Bahnhofsviertel auszuziehen – tanzend an einer Stange. Mit der Wohnungsgenossin hat sie sich später zerstritten, danach zog sie zu Sophie.

    Luisa sagt, sie sei einmal privat in ein Striplokal gegangen und habe sich die Sache angeschaut. Dann legte sie selbst los. An guten Abenden sei sie mit 700 Euro nach Hause gegangen. An schlechten ohne einen Cent. Man bekomme das, was die Kunden einem hinwürfen. Mit dem ersten Lockdown im Frühjahr kam das Tanzgeschäft zum Erliegen, das verdiente Geld gab sie aus. Gestrippt habe sie zwar noch einige Male, nachdem es erlaubt gewesen sei. Verdient habe sie dabei aber nicht nennenswert.

    Im August 2020 erhielt Luisa noch ein letztes Mal Hartz IV. Anfang September begannen die beiden Frauen mit den Sexdrehs. Die Fotos und Videos – manchmal filmten sich die Mädchen beim Petting – nahmen die Studentinnen im Selfie-Format auf. „Pornos gibt’s gratis im Internet. Aber die User schreiben dir und wollen das Gefühl haben, dass du nur für sie da bist“, sagt Sophie. Sie grinst. Die Studenten-WG wurde kurzerhand zum Studio umfunktioniert. Und immer dann, wenn der Mitbewohner nicht im Haus war, nutzten sie für die Aufnahmen auch andere Zimmer als das eigene. Durch den Kontakt zu Fetisch-Liebhabern etwa über die Dating-App Tinder versuchten die Frauen, zusätzlich Geld zu verdienen. Sophie bekam Dessous oder Sexspielzeug von Unbekannten per Post.
    Warten auf eine Vorauszahlung

    Gleichzeitig mit dem Beginn der Porno-Drehs wurde Luisa für ein Masterstudium zugelassen. Als Nachrückerin ahnte sie, dass sich die Bearbeitung ihres Bafög-Antrags verzögern würde. Außerdem war da noch der Vater, mit dem es schon bei vergangenen Förderanträgen Probleme gegeben habe.

    Den Antrag auf Unterstützung durch das Bafög-Amt habe sie unmittelbar nach der Studienplatzvergabe gestellt, sagt Luisa. Einen Monat später – das zeigt der Mailverkehr – reichte sie die Adresse ihres Vaters nach, dessen Unterlagen auch später noch fehlten. Luisa meint, es sei die Aufgabe des Amts, ihren Vater anzuschreiben. Auf ihre Frage, ob eine Vorauszahlung weiterhin möglich sei, folgte eine automatische Eingangsbestätigung.

    Am 8. Dezember kam wieder eine Mail vom Bafög-Amt: Die Unterlagen des Vaters fehlten noch immer. Am Folgetag antwortete Luisa, sie werde sich nun an den Personalleiter wenden und an die Öffentlichkeit gehen. Die angeblich zugesicherte Vorauszahlung habe sie nicht bekommen. In ihrer raschen Antwort teilte ihre Sachbearbeiterin mit, sie sei einige Wochen krank gewesen, habe Luisas Akte aber an ihren Gruppenleiter weitergeleitet und hoffe auf schnelle Rückmeldung. Hier ende der Mailverkehr, sagt die Studentin.
    „Psychisch nicht in der Lage für geregelte Nebentätigkeit“

    Angesprochen auf andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen – während des ersten Lockdowns suchte etwa der Einzelhandel nach Arbeitskräften –, verweisen Luisa und Sophie auf eine volle Auslastung durch ihr Studium. Unzählige Veranstaltungen, viele Stunden im Labor, Studien, die betreut werden müssten – die erotischen Inhalte ließen sich eben sehr gut nebenher produzieren und verkaufen. Luisa führt zusätzlich ihr Borderline-Syndrom an: Sie sei psychisch nicht in der Lage, einer geregelten Nebentätigkeit nachzugehen. Außerdem verletze sie sich selbst, indem sie ihren Körper zur Ware mache – ein Leitsymptom ihrer Störung, wie sie anmerkt.

    Ende Dezember zahlte das Bafög-Amt schließlich. Das zuständige Studentenwerk Frankfurt sieht in der Sache offenbar keine gravierenden Versäumnisse, gibt aber zu, dass der Studentin „aufgrund des hohen Antragsaufkommens zum Wintersemester 2020/21“ erst Anfang Dezember mitgeteilt worden sei, dass sie einen Antrag auf Bafög-Vorauszahlung stellen müsse. Das Bafög-Amt habe dann versucht, das Einkommen des Vaters zu ermitteln. Die Förderakte der Studentin sei, anders als von ihr behauptet, nicht verloren gegangen, und es stimme auch nicht, dass der Mailverkehr mit ihr am 8. Dezember abgebrochen sei. Inzwischen lägen Informationen über die finanzielle Situation des Vaters vor. „Mit Bescheid vom 12. Januar“ werde der Förderantrag „anschließend bearbeitet“.

    Auch wenn das Bafög-Problem nun gelöst scheint, möchte Luisa das Geschäft mit den Pornos zunächst nicht aufgeben. Erst einmal, sagt sie, wolle sie sicher sein, dass sich ihre finanzielle Lage wirklich dauerhaft bessere.“

    Es steht leider nicht geschrieben, was die beiden Frauen studieren. Schuld an ihrer Lage sind Väter, strukturelle Benachteiligung (Bafög Amt) und das Privileg studieren zu können (nein, nicht wirklich, aber ich frage mich: was machen Männer in der gleichen Situation?)
    Die Folge der misslichen Lage sind psychische Störungen. Jetzt noch Fragen, warum Feminismus ein Erfolgsmodell ist, warum der AstA in FfM bekannt ist für seinen gestörten feministischen Kurs?

    Es gibt Frauen, die fasst du besser nicht mit der Kneifzange an.

    • Ähm 700 Euro an einem Abend? Wieso hat sie dann Geldprobleme und Schulden?
      Die haben die Kohle gleich wieder durchgebracht.
      Und nochwas ist mir aufgefallen: wegen Borderline kann sie nicht arbeiten gehen. Aha wie geht dann studieren? Und wohin geht die Reise nach dem Studium?
      Ist den beiden Hasen klar, dass es mit Ende dreißig spätestens niemand mehr sehen will wie sie sich den Südpol harken? Was wollen die dann machen?
      Und ist der FAZ klar, dass ein Mann in der Situation sich entweder zusammen reißen muss oder obdachlos wird?

      • „Ist den beiden Hasen klar, dass es mit Ende dreißig spätestens niemand mehr sehen will wie sie sich den Südpol harken?“

        Dann soll ein Mann endlich erwachsen werden, sie heiraten und versorgen und dabei ignorieren das die ganze Welt sehen kann wie sie sich Dinge in die Körperöffnungen stopfen. Dieser Männer werden für sie aber wahrscheinlich unzureichend sein, weil die Männer die sie attraktiv finden, kein Interesse an ihnen haben. Daher ist ein Trennung nach ein paar Jahren auch wahrscheinlich.

        • Heiraten und versorgen? Die hat Borderline. Die kannst nicht mal für RL Sex gebrauchen. Eine Beziehung mit ihr ist schon ein NoGo. Ich kann wirklich nur hoffen das die Ansprüche zu hoch sind bis die Dame keinen mehr abbekommt. Und ich kannte auch eine mit BL. Die konnte auch nicht arbeiten. Aber eher um nicht die Mitarbeiter zu tyrannisieren. Frage mich echt was die dann studiert..

        • Coltaine zu Frauen, die in jungen Jahren das Schwanzkarusell fahren und sich dann wundern das sie später kein Mann mehr haben will, den sie selbst auch attraktiv finden (diese Männer haben Optionen).

    • „Die Folge der misslichen Lage sind psychische Störungen.“

      Ich würde eher sagen, die psychischen Störungen sind die Ursache ihrer misslichen Lage“

      „Es gibt Frauen, die fasst du besser nicht mit der Kneifzange an.“

      Stimmt. Beide werden trotzdem noch Stecher finden, denen sie Kinder andrehen können um dann alimentiert zu werden. So what…

  7. Abzocke mit FFP-2-Masken?

    Gutscheine für „kostenlose“ FFP-2-Masken werden u.a. an Tote verschickt, Apotheker bekommen angeblich 6,-€ pro per Gutschein verkaufte Maske.

    Na da ist eine bundesweite generelle FFP-2-Maskenpflicht ja zu begrüßen. Ich denke mal, auch die Händler bei ebay & Co reiben sich schon einmal die Hände.

      • Ist FFP-2 eigentlich Mindestanforderung oder Pflicht (z.B. in Bayern), weiß das jemand? Also darf man mit FFP-3 herumlaufen oder nicht?

        FFP-3 habe ich nämlich noch aus Restbeständen vor-pandemischer Zeiten. Die Dinger halten ja auch ewig, ich spüle die einmal die Woche mit heißem Wasser aus und wechsel die eigentlich nie (ja, ja, ich weiß 🙂 ist mir egal)

        • Ich kenne FFP3 Masken eigentlich nur mit Auslassventil (mit dem ein Infizierter seine Virenlast dann hocheffizient im Raum verteilt). Dafür sind sie dann zertifiziert zum Wegfiltern von Viren aus der Umgebung.

          Diese Filterwirkung ist vermutlich hinüber, wenn man sie mit heißem Wasser auswäscht. Ich denke mal, weil sich dann die Faserstruktur (welche die Filterwirkung macht) der Maske verändert und grobporiger, durchlässiger wird. Müsste man im Detail nachlesen.

          Wie auch immer: Die Logik kommt aus dem Konformitätsgedanken. Also könnte Dir alleine das Tragen einer FFP3 Maske in Deiner Umgebung Ärger einbringen, weil Du aus der Reihe tanzt. Rechtlich gesehen dürfte Dir nichts passieren, jeder eventuelle Bußgeldbescheid ist ziemlich sicher wegklagbar. Wäre ein interessantes Verfahren…

          • Hmmm, Danke, Klingt logisch. Na noch gilt hier (in BaWü) kein entsprechendes Gesetz. Mal sehen.

            Dass sich die Faserstruktur ändert, glaube ich nicht, die Fasern wirken ziemlich wasserabweisend und weichen m.E. nicht richtig durch (wenn man den Hersteller fragt, wird der natürlich für jeden Einsatz eine neue Maske empfehlen 😉 ). Allerdings muss man den Innenraum und das Ventil mal heiß abspülen, da sich dort die Atem-Feuchtigkeit sammelt, was mit der Zeit irgendwie unappetitlich und unhygienisch wird.

            Aber wer weiß. Ich traue dem Frieden ohnehin nicht so richtig. Da ist innen so eine Gummilippe, die exakt anliegen muss. Ich stelle jedesmal an den Trägern und am Nasenbügel herum und es fühlt sich doch immer undicht an. Bei einer wirklichen Seuche, würde ich mich nicht darauf verlassen wollen.

            Aber ich desinfiziere mich auch konsequent nicht 🙂
            Einmal mit warmen Wasser und Seife waschen, muss reichen. Die können mich alle mal, mir geht der Zirkus nur noch auf den Sack. Wenn ich draufgehe, was solls? Ich hab das ganze irdische Scheiß-Theater ohnehin bis obenhin satt. Nur noch Irre und Idioten, nur noch Niedergang. Ich ertrage das nicht mehr lange und Spaß macht es ohnehin keinen.

          • Androsch Kubi,

            locker bleiben. Zum Hollywoodstar hats zwar nicht gereicht, aber immerhin sind wir Komparsen in einem schlechten Zombie-Apokalypse-Film 😀

            Haha, damals, als ich das erstemal Federico Fellinis Film Satyricon gesehen habe, hatte ich mich noch gefragt wieviel LSD jemand einwerfen muss um sowas zu inszenieren. Wir sehen, es geht auch ohne 😉

  8. Biden, der grabschende Spalter der USA-Gesellschaft hat rund 1,9 Billionen Staatshilfen für Corona-Betroffene zugesichert. Laut Aktuelle Stunde vom WDR sollen auch ausdrücklich ALLE etwas bekommen.
    Das kleine Detail, welche Gruppen dabei bevorzugt werden sollen (s. Link), lässt der Sprecher des ÖR natürlich unter den Tisch fallen. Ich bin mir sicher, bei Trump hätte man sich über eine Bevorzugung der Klientel-Gruppen demonstrativ entrüstet.

    https://allesevolution.wordpress.com/2021/01/14/biden-zur-zuteilung-von-covid-hilfen-unsere-prioritat-sind-kleine-unternehmen-im-besitz-von-schwarzen-latinos-asiaten-und-ureinwohnern-amerikas-sowie-unternehmen-im-besitz-von-frauen/

  9. Kennt jemand die Chaos-Walking-Trilogie als Buch?
    Dazu kommt bald ein Film. Hier der Trailer:

    http://www.youtube.com/watch?v=mmucmrU1-M0

    Spielt auf einem anderen Planeten. Aus irgendeinem Grund können alle Männer die Gedanken von anderen Männer und Tieren hören. Die Gedanken von Frauen aber nicht. Es gibt da anscheinend auch keine Frauen. Die sind wohl alle tot. Den Grund kenne ich nicht, aber ich vermute daran sind die Männer schuld – weil Männer ja gewalttätig sind und Frauen hassen.

    Wiki schreibt:

    „The series has won almost every major children’s fiction award in the UK, including the 2008 Guardian award, the James Tiptree, Jr. Award, and the Costa Children’s Book Award. Monsters of Men won the Carnegie Medal in 2011. The series has been praised for its handling of themes such as gender politics, redemption, the meaning of war, and the unclear distinction between good and evil, all threaded through its complex, fast-paced narrative.“

    Sind die Bücher wirklich für Kinder? Lohnen sich die?

  10. Im Januar vor 150 Jahren, fand die deutsche Reichsgründung statt. Ich bin gespannt, ob die Lügen- und Propagandamedien dieses Thema noch aufgreifen. Die Junge Freiheit versucht an dieses historische Datum zu erinnern:
    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/deutsche-reich-geburtstag/

    Eigentlich müssten gerade die Lügenmedien das feiern, versuchen sie mit der EU doch ein ähnliches Großprojekt durchzuziehen, welches in der Propaganda immer mit „Kleinstaaterei abschaffen“ genau auf diese Reichseinigung abhebt.

    Ich bin da unentschieden. Einerseits hat sie viel gebracht, andererseits halte ich sie für den größten historischen Fehler, den die Deutschen begehen konnten. Erst mit der Einigung sind wir machtmäßig in den Fokus skrupelloser (und viel erfahrener) Imperien, wie dem britischen gerückt, welches prompt seine Intrigen gegen uns spann, was schlußendlich zu den zwei großen Weltkriegen und im Nachgang zur endgültigen Reeducation-Zerstörung und Verblödung unserer Kultur führte. Ich halte es immer noch für falsch, mit den Psychopathen zu wetteifern, wir haben einfach nicht die Mentalität dafür. Oder kurz: ohne Reichseinigung wäre uns vermutlich sehr viel erspart geblieben (und dem Rest der Welt auch).

    Aber wie auch immer, es ist ein historisches Datum, welches man nicht vergessen sollte…

    • Die Briten hatten die dt. Lande auch schon vorher auf den Kieker. sie z.b. als Geldgeber im 30 jährigen Krieg.
      In „Yes Minister“ wurde das mal am besten ausgedrückt. Das Ziel britischer Aussenpolitik ist ein „disunited Europe“ und das war Mantra für wenigstens die letzten 500 Jahre.

      • Wusste ich gar nicht, Danke. Das ist ja schon so lange her, dass man sich eine Kontinuität kaum vorzustellen vermag. Andererseits hat man auf der Insel ja auch die Monarchie nie abgeschafft.

        Ohne Einigung wäre m.E. trotzdem kein WK in der Größenordnung möglich gewesen. Aber wer weiß, wahrscheinlich wäre spätestens mit Stalin die Ruhe vorbei gewesen. Der plante ja angeblich, Westeuropa vom kapitalistischen Joch zu „befreien“ und der hätte sich über wehrunfähige Kleinstaaten sicher gefreut. Die Briten sahen das deutsche Reich angeblich vor allem als wirtschaftliche Bedrohung, weil auch bei uns die industrielle Revolution einsetzte, aber die Wirtschaft viel stärker wuchs.

        Na ja, egal, Geschichte. Aber man sollte seine Feinde jedenfalls kennen, sonst treiben sie dasselbe Spiel wieder, gerade jetzt, wo die Briten wieder außerhalb der EU sind und selbige sich (unter deutscher Führung und auch ansonsten wieder genauso naiv und blöde) in die globalen Rangeleien reinhängen möchte, aber weder den Intellekt, noch Kapazitäten, noch genug rücksichtslose Bösartigkeit dafür hat. Das kann noch sehr ungut für uns enden! Am Ende sind doch wieder die masochistischen Deutschen an allem schuld, schon weil die sich als Sündenbock offenbar pudelwohl fühlen…

  11. Society just hates women.

  12. Drüben bei „Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land“ lassen sie sich über „Homoperverse“ und jüdische Dominanz aus und zitieren auch mal Adolf Hitler…

    Wenn man es seinen Gegnern einfach machen will, eine Zielscheibe zu finden.

    • Hitler habe ich auch schon zitiert, warum sollte eine solche historische Quelle nicht genutzt werden dürfen?

      Wir sollten uns NIE nach den Gegnern richten, niemals! Denn dann haben sie schon zur Hälfte gewonnen. Selbst wenn wir nicht das geringste Verwerfliche äußern, werden sie uns verleumden und über uns herziehen. Die offene Debatte muss aber unter allen Umständen erhalten bleiben!

  13. Ein beachtenswerter Beitrag von Gunnar Kaiser zum Umgang mit dem Covid-19-Virus, zu den ergriffenen „Maßnahmen“ vs. einem Umgang, der ganzheitlich vorgeht, und z.B. Gesundheit nicht nur „klassisch“, als bloße „Abwesenheit von Krankheit“ versteht, sondern umfassend, im Sinne von „Salutogenese“, der letztlich auch die Eigenverantwortung von souveränen Menschen, unter Wahrung ihrer (angstfreien) Menschenwürde zuläßt, ja diese geradezu benötigt, uvm:

  14. Antworten zur Frage, wie Merkel 16 Jahre Kanzlerin sein konnte, Ausgabe 1234:

    „Bei den Bundestagswahlen der vergangenen Jahre habe ich mein Kreuz immer bei der CDU gemacht, obwohl mir die Partei weder politisch noch kulturell wirklich nahesteht – obwohl ich bei den Konservativen nie so etwas wie eine Heimat gesucht habe. Aber es war wichtig für mich, dass eine Frau (und Ostdeutsche) Kanzlerin ist.“

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/buendnis-90-die-gruenen-annalena-baerbock-robert-habeck-kanzlerkandidat-feminismus

  15. War das hier eigentlich schon ein Thema?

    Der Tagesspiegel:

    „Wenn Weiß-Sein zum Makel gemacht wird

    Der Kampf gegen Rassismus ist für manche zum Geschäftsmodell geworden – und das bewirkt dauernden Empörungsnachschub. Das ist der falsche Weg.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/kampf-gegen-rassismus-wenn-weiss-sein-zum-makel-gemacht-wird/26818408.html

    Auf Twitter hat der TS für diese Ungeheuerlichkeit ordentlich eines auf den Deckel bekommen…..
    Da empört sich die Maonstreampresse jetzt über eines mit von ihr selbst erschaffenes Problem. Die Kommentare sind aber überwiegend zustimmend.

  16. Ist tatsächlich so. Den meisten Kerlen ist das Geschlecht egal, einige nehmen sogar öfters weibliche Charater, um ihnen auf denen Arsch zu schauen und es gibt sogar schon Auswertungen das Frauen eher einen weiblichen Charakter nehmen, wie Männer einen männlichen. Es werden eh wahrscheinlich immer noch 90% alle weiblichen Charakter von Männer gespielt.

    Aber who care?! Mary weiß es besser. Und die weißen Ritter stimmen ihr natürlich zu:

    (Was für ein Idiot, das muss schon eine Troll sein. Persönlich Erfahrungen von Männer sind mansplain ggü. einer Frau die etwas gegenteiliges behauptet. Das würde bedeuten, die Frau weiß das sie Bullshit behauptet.)

    Also wie Yoda sagt: The projection is strong in this one.

  17. Die Arroganz dieser feministischen Medien-Mafia ist unglaublich: Der neue Adelsstand schreibt dem dummen Pack vor, wie es zu sprechen hat.

    https://www.welt.de/vermischtes/article224559598/ZDF-Moderatorin-Gerster-Publikum-gewoehnt-sich-ans-Gendern.html
    ZDF-Moderatorin Gerster
    Immer weniger Beschwerden – Publikum „gewöhnt sich“ ans Gendern

    Nach ihrer ersten Sendung mit gesprochenem Gendersternchen hätten sich um die 60 Leute beschwert, sagt ZDF-Moderatorin Petra Gerster. „Böse Briefe“ seien vor allem von Männern geschrieben worden. Mittlerweile setze aber eine Gewöhnung ein.

    • Dieser Ruprecht fällt wirklich oft durch ungemein idiotische Kommentare auf.

      Wer sich also über etwas beschwert und das auch weiterhin tut, weil sich ja nichts ändert, dem geht es gar nicht um die Sache. Also darf man sich nur kurz beschweren und wenn dann nichts passiert, soll man es einfach akzeptieren. Das kann Ruprecht ja mal eine Rassismusopfer sagen.

      Was ist das für ein Idiot?

      • Oh, der Name ist bekannt. Eine durchaus interessante Vita:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Ruprecht_Polenz

        In kurz: Politiker, Jurist, Transatlantiker, Gutmensch

        Mit Militärkarriere. Ich habe mit solchen Typen keine gute Erfahrung gemacht, die ordnen sich allzu bereitwillig unter, schwimmen gern mit dem Strom und wissen genau, welche Verhaltensweise von ihnen erwartet wird.

        Besonders auffällig:
        „Mitglied des Zentrums Liberale Moderne“ einer grünen Denkfabrik (zum Abgreifen von Steuergeld) und „für eine offene Gesellschaft“ mindestens indirekt steckt natürllich auch hier Soros mit drin, schreibt zumindest die taz: https://taz.de/Gruene-Ex-Politiker-gruenden-Think-Tank/!5463620/

        „Mitglied des ZDF-Fernsehrates, dessen Vorsitz er ab 2002 innehatte“
        alles klar?

        Er setzte socj dafür ein:
        „Kontingente syrischer Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen sowie den syrischen Präsidenten Assad vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu stellen.“

        „Polenz ist Vorsitzender der christlich-muslimischen Friedensinitiative e. V.[18] und Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft sowie stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft e. V., dem Bündnis der Hilfsorganisationen…. Mitglied im Beirat der Atlantischen Initiative.“

        Das waren beileibe noch nicht alle Mitgliedschaften, hier ist er z.B. auch „Senior Fellow“:
        https://www.stiftung-mercator.de/de/fellows/ruprecht-polenz/
        und
        „Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde“
        und
        „offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama mit Namibia“
        und
        „erster Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Münster e. V.“
        und
        „Im Jahr 2002 nahm Polenz an der Bilderberger-Konferenz in Chantilly teil.“

        Bücher schreibt er auch noch und ist aktiv im Kampf um die Deutungshoheit (angeblich reichweitenstärkster twitternder Politiker in Deutschland) und im Abwehrkampf gegen evtl. verbliebene Konservative:
        Polenz war in seinem Buch „Besser für beide. Die Türkei gehört in die EU“ für einen EU-Beitritt der Türkei, sofern diese die EU-Beitrittskriterien erfülle.[19] Im September 2011 sprach sich Polenz für die Beobachtung des islamfeindlichen Blogs Politically Incorrect durch den Verfassungsschutz aus.[20] In einem vielbeachteten, offenen Brief wandte sich Polenz an Rezo nach dessen Video „Die Zerstörung der CDU“. Der Politiker gab dem YouTuber darin weitgehend Recht, was Rezos Positionen zum Klimaschutz angeht und den Umgang der CDU mit jungen Wählern, insbesondere bezüglich der Fridays-for-Future-Demonstranten.[21] Die AfD bezeichnete er wiederholt als rechtsradikal, rechtsextremistisch und faschistisch.

        Ich kann gar nicht sagen, wie mich solche Schleimbeutel anekeln! Erstaunlich finde ich immer, was die alles gleichzeitig machen. Wie kann man sowas schaffen?

  18. Weil auch hier Viele gerne auf Wikipedia als „Quelle“ verweisen; heute ist ein interessantes Urteil gegen den WP-Juroren „Feliks“ ergangen, und auch „Nillurcheier“ hat sich dort aktuell noch sehr weit „aus dem Fenster gelegt“:
    aktuell läuft eine live-Sendung: Urteil zur Wikipedia: 8000,- Euro Schmerzensgeld! | Nr. 48 Wikihausen

    • Danke, habe ich gar nicht mitbekommen.

      Eigentlich müsste man Wikipedia längst ersetzen, mit besserer Software, besserer Transparenz usw. das bisherige Konzept ist extrem anfällig für ideologische Unterwanderung.

  19. Vielleicht hilft ja noch mehr Förderung und Stipendien nur für Frauen?

  20. Geht euch das auch so, dass ihr z.B. eine Erkältung riechen könnt? Mir ist das bei meinen Freundinnen und meiner jetzigen Frau aufgefallen, dass ich schon ungefähr einen Tag vorher rieche, wenn sie krank wird. Ein extrem abtörnender stechender Geruch.

    Das ist sogar untersucht:
    https://www.deutschlandfunk.de/die-nase-als-fruehwarnsystem-koerpergeruch-gibt-hinweise.676.de.html?dram:article_id=373572

    Aber ich habe noch nie von jemandem gehört, dem das auch aufgefallen wäre.

  21. Reitschuster analysiert das Scheitern von Trump vor Gericht, mit einer Vielzahl Fakten, die mir noch nicht bekannt waren:
    https://reitschuster.de/post/trumps-anwaelte-im-catch-22/

    Das Fazit von ihm, finde ich hingegen ungewöhnlich naiv:
    „Die hier berichteten Probleme vor den US-Gerichten und den über die Wahl entbrannten Streit sollte man aber nun nicht als ein Zeichen für ein insgesamt politisch marodes Systems werten. Das wäre ein Fehler. Denn der Streit erzählt eben auch von einer lebendigen Gesellschaft mit streitbaren Bürgern, die in der US-Verfassung IHRE Verfassung erkennen.“

    Wie man angesichts der Unmöglichkeit (catch-22 usw.), einen Wahlbetrug juristisch anzugreifen, davon ausgehen kann, dass das politische System nicht marode ist, erschließt sich mir nicht.

    Die Folgen sind in meinen Augen noch gar nicht absehbar. Mit der Weigerung, sich ernsthaft mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen, hat man eine neue Eskalationsstufe aufgemacht. Jeder Konflikt steigert sich stufenweise, immer nach dem Motto: wie du mir, so ich dir! Mit jedem Eskalationsschritt gehen Hemmungen verloren, am Ende massakrieren sich die Leute, weil alle anderen legalen Ausweichmöglichkeiten verbaut wurden und die Regeln das Papier nicht mehr wert sind, auf dem sie stehen. Das ist es, was Psychopathen und Rabulisten nie verstehen, sie unterminieren und korrumpieren das System, zu ihrem Nutzen, aber am Ende verlieren alle.

    Die Wahl war eine Bankrotterklärung der amerikanischen Demokratie, eine mit Ansage, denn Betrugsvorwürfe gibt es ja nicht erst seit dieser Wahl.

    Auch für die alt-right ist Trumps Entmachtung mehr als nur ein bloßer Machtwechsel. Nicht nur hat er viele Versprechungen nicht erfüllt, er wurde auch noch gedemütigt und scheidet so gar nicht als großer Held und Gewinner, wie das manche rechte Medien bis zum Ende propagierten. Den Einsatz für ihn schätze ich hingegen als gewaltig ein. In Deutschland würde das in destruktiven, resignativen Frust umschlagen, wie die Amerikaner da ticken, weiß ich aber nicht, vielleicht verdoppeln die jetzt ihre Anstrengungen, es wäre zumindest typisch. Dass Trump allerdings nochmal eine wesentliche Rolle spielen wird, wage ich vorsichtig zu bezweifeln, hat er doch selbst den Spruch geprägt: „you had one job…“

  22. Hi!
    Kennt mich hier noch jemand? Ich habe hier früher sehr viel kommentiert und mich dann vor 3-4 Jahren schätzungsweise anderen Themen gewidmet, war seither nicht mehr da.

    Dachte ich sag mal Hallo und warte ob hier noch ein paar bekannte Namen antworten. Würde gerne wissen was aus meinem alten Lieblingsblog geworden ist.

      • ja genau 😉 Cool, dass sich noch wer erinnert. Gibt es dein Wiki noch?
        Grade durchgescrollt und JD Denton, Djadmoros, ElMocho, Matze und Uepsilonnicks entdeckt, Androsch Kubi sagt mir auch noch was.

        Grüße auch an Christian!

        Ist eigentlich Roslin jemals wieder aufgetaucht? Zofft ihr hier noch manchmal mit Robin, Maren und Sheera aka Semikolon?

        Und wie ist die Corona-Stimmung, alle einig? Ich bin seit April aktiver Anti-Coronist. Hat mich nun interessiert, ob die alten Weggefährten da nun einen ähnlichen Blick drauf haben.

        • „Gibt es dein Wiki noch?“

          Natürlich!

          „Ist eigentlich Roslin jemals wieder aufgetaucht?“

          Der ist leider verstorben, vor ca. 3 Jahren. RIP.

          „Robin, Maren und Sheera aka Semikolon?“

          Robin und Maren haben sich schon vor Jahren endgültig verabschiedet, Muttersheera mischt hier noch öfter mit.

          „die Corona-Stimmung“

          Ich habe manchmal den Eindruck, die Evolution von Viren ist das Hauptthema des Blogs geworden, oder besser gesagt die Evolution der Meinungen über ein besimmtes Virus, um das C-Wort zu vermeiden. Noch nie war das Volk so gut informiert über ein Virus, über das man nichts Sicheres weiß 😉 Ich selber halte mich da heraus und schaue von der Seitenlinie aus zu.

        • Hi David, freut mich, dass es dich noch gibt. Ich kommentiere in letzter Zeit auch nur noch gelegentlich hier. Wird man in Zukunft wieder öfter von dir hören/lesen? Du kannst ja mal über deinen Corona-Aktivismus berichten, gerne auch als Gastbeitrag. 😉

  23. Die BBC nimmt die Inauguration von Kamala Harris zum Anlaß, einen langen Artikel zu publizieren, wie schrecklich es ist, daß Frauen so wenig Karriere machen, und wie ungerecht Frauen behandelt werden:

    Christine Ro:
    Why do we still distrust women leaders?
    https://www.bbc.com/worklife/article/20210108-why-do-we-still-distrust-women-leaders

    Der ellenlange Text reproduziert alle üblichen Fake-Statistiken. U.a. ein Papier, das wieder mal mit einem Listenexperiment bewiesen haben will, daß die Leute Frauen nichts zutrauen, obwohl sie bei direkter Befragung das Gegenteil sagen. Hatte ich schon bei einer anderen Studie – die bisher übrigens immer noch nicht publiziert wurde – kritisiert, die auch schon hier ausführlich diskutiert.wurde.

    Ich habe den BBC-Artikel bei mir u.a. mit Jammerfeminismus getagt.

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