Biden zur Zuteilung von COVID-Hilfen: „Unsere Priorität sind kleine Unternehmen im Besitz von Schwarzen, Latinos, Asiaten und Ureinwohnern Amerikas sowie Unternehmen im Besitz von Frauen“


Gerade verkündete Biden noch, dass er der Präsident aller Bürger sein wolle, dass nun ein Heilungsprozess eintreten müsse, bei dem man wieder zu einer Einheit wird und dann haut er so eine Ankündigung heraus:

Also:

„Our priority will be Black, Latino, Asian, and Native American owned small businesses, women-owned businesses, and finally having equal access to resources needed to reopen and rebuild,” the president-elect said. His campaign website states his intention to “Ensure all small business relief efforts are specifically designed to aid businesses owned by Black and Brown people.”

Durch Deepl gejagt:

„Unsere Priorität wird sein, dass kleine Unternehmen im Besitz von Schwarzen, Latinos, Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern sowie von Frauen endlich den gleichen Zugang zu den Ressourcen haben, die für die Wiedereröffnung und den Wiederaufbau benötigt werden“, sagte der gewählte Präsident. Auf seiner Wahlkampf-Website heißt es, er wolle „sicherstellen, dass alle Hilfsmaßnahmen für kleine Unternehmen speziell auf die Unterstützung von Unternehmen im Besitz von Schwarzen und Braunen ausgerichtet sind.“

Wie kann man nach solcher Polarisierung in der letzten Zeit, nach Trumps durchaus sehr erheblichen Zuspruch bei den Wählern, bei all der Legendenbildung um eine gestohlene Wahl gleich mit so etwas kommen?

Klar, die eigenen Leute wollen auch signalisiert haben, dass sich ihr Kampf lohnt, aber es scheint mir ein schlechtes Signal zu einer schlechten Zeit zu sein, dazu noch gut angreifbar.

Wenn man wirklich einen will, dann hätte man hier aus meiner Sicht Hilfen für alle in Aussicht stellen müssen, strikt nach Bedürftigkeit. Um deutlich zu machen, dass man für alle da ist, auch für „Trumpisten“.

Und es muss dem Team um Biden ja auch deutlich gewesen sein, was für ein klares Signal seine Mitteilung sendet.