Melanin Theorie (Afrozentrismus)

Gefühlt  deutlich häufiger taucht in letzter Zeit die Melanintheorie auf. Sie ist Teil des Afrozentrismus und möchte darlegen, warum Leute mit schwarzer Hautfarbe Menschen mit anderer Hautfarbe überlegen sind.

Gerade sind sie im Gespräch bei einer für Antidiskriminierungsarbeit von Biden benannten Frau, Kirsten Clarke, die wohl zumindest in jungen Jahren diese Theorien vertreten hat. Inzwischen tobt ein entsprechender Krieg in ihrem Wikipediaeintrag, die einen wollen den Verweis darauf einbringen, die anderen löschen ihn wieder.

Sie schrieb damals, wohl in Bezug auf „The Bell Curve“:

please use the following theories and observations to assist you in your search for truth regarding the genetic differences between Blacks and whites.

One: Dr. Richard King reveals that at the core of the human brain is the „locus coeruleus“ which is a structure that is Black because it contains large amounts of (neuro) melanin which is essential for its operation.

Two: Black infants sit, stand, crawl and walk sooner than whites.

Three: Carol Barnes notes that human mental processes are controlled by melanin–that same chemical which gives Blacks their superior physical and mental abilities.

Four: Some scientists have revealed that most whites are unable to produce melanin because their pineal glands are often calcification or non-functioning. Pineal calcification rates with Africans are five to 15 percent, Asians 15 to 25 percent and Europeans 60 to 80 percent. This is the chemical basis for the cultural differences between Blacks and whites.

Five: Melanin endows Blacks with greater mental, physical and spiritual abilities–something which cannot be measured based on Eurocentric standards.

Die Melanin Theorien gelten als unwissenschaftlich, zu ihnen auch aus der Wikipedia:

elanin theory posits that individuals‘ responses to social stimuli are determined by the prevalence of the skin pigment melanin.[4] According to Bernard Ortiz De Montellano of Wayne State University, „The alleged properties of melanin, mostly unsupported, irrelevant, or distortions of the scientific literature, are […] used to justify Afrocentric assertions. One of the most common is that humans evolved as blacks in Africa, and that whites are mutants (albinos, or melanin recessives)“.[5] The melanin hypothesis was supported by Leonard Jeffries, who according to Time magazine, believes that „melanin, the dark skin pigment, gives blacks intellectual and physical superiority over whites“.[6]

Psychiatrist and Black supremacist Frances Cress Welsing posits a confrontation between groups trying to preserve their ethnic distinctness. She states that Africans possess dominant genes in comparison to the recessive genes of Europeans, which leads to a struggle by Europeans to maintain their genetic separateness.[4] Proponents of melanin theory argue that insecurity among European males in particular leads to efforts to socially dominate and emasculate African men, taking the form of unemployment, incarceration, and political and social marginalization.[4]

Welsing war auch die hier zitierte Theoretikerin.

Aus meiner Sicht ist die Entwicklung einer solchen Theorie sehr passend für Identitätstheorien. Sie ist als Meme leicht in ein Unterdrückungsszenario wie es bei Rassisten beliebt ist einzubetten:

„Wir waren schon immer besser und weil sie davor Angst haben hassen sie uns und lassen uns nicht nach oben. “

Das Melanin diese Wirkungen in keiner Weise hat ist da vergleichsweise uninteressant, es bleibt in der Hinsicht eine gute Geschichte deren Erwiderung viel zu technisch sein muss um sich durchzusetzen.

Sie erlaubt ein positives Selbstbild, sie rechtfertigt den Kampf gegen die Unterdrückung und sie wertet Leute mit schwarzer Haut entsprechend auf.

Ich befürchte daher, dass wir noch viel von ihr hören werden.

Vertreter intersektionaler Theorien werden dennoch sagen, dass diese Theorien nicht rassistisch sein können, auch wenn sie recht klar eine biologische Überlegenheit einer Gruppe anführen, auch wenn sie sie selbst für falsch halten würden. Denn Schwarze haben ja keine Macht und gegen Weiße gibt es anscheinend auch mit diesen Theorien keine Vorurteile und damit ist Rassismus ausgeschlossen.

 

 

78 Gedanken zu “Melanin Theorie (Afrozentrismus)

  1. Jup, die klassische kognitive Dissonanz aller Nazis:
    1. Wir, Gruppe X, sind Gruppe Y biologisch überlegen.
    2. Gruppe Y beherrscht aber die Welt.

    Wenn Gruppe X tatsächlich überlegen ist, wieso herrscht dann Gruppe Y?
    Weil sie Gruppe X unterdrückt.
    Die Unterlegenen herrschen, weil sie die Überlegenen unterdrücken.
    Das muss ein heroischer Kampf hin zu dieser Herrschaft gewesen sein, der durch die biologisch Unterlegenen gewonnen worden ist. /sarcasm

    • Korrekt beobachtet.
      Dass Proponenten solchen Unsinns von Biden/Harris gefördert werden ist bestürzend.
      Biden/Harris haben ja schon angekündigt, dass sie an erster Stelle (ausschließlich?) Minderheiten und Frauen fördern wollen.
      Das kann noch spannend werden.

      • So läuft Manipulation via Sprache.

        Da Frauen an sich die Mehrheit (50,8%) der US-Gesellschaft stellen und sie zusätzlich noch Minderheiten (Schwarze 13,4%, Asiaten 6%, Hispanic 18,5%, Natives 1,5%) fördern wollen, heißt das faktisch, sie wollen insbesondere Mehrheiten fördern.
        Was sie als Förderung von Minderheiten verkaufen.

        • Dabei sind jetzt aber die „Minderheiten“ der Minderheiten doppelt gezählt. Ändert nichts an der Aussage, aber richtig rechnen ist wichtig.

          • @sumo

            Wieso? Am Schluss bleiben weiße Männer übrig.
            Die keinerlei Förderung verdient haben – das war es doch auch schon mit der Rechnerei.
            Bullshit in – bullshit out.

    • @ Crumar

      Hmmm… bei deinen Beschreibungen rassistischen Verschwörungsdenkens komme ich gerade nicht darüber klar, ob du damit jetzt die Unterdrückung der schwarzen Rasse durch eine große weiße Verschwörung meinst, die Unterdrückung der arischen Rasse durch das internationale Finanzjudentum oder die Unterdrückung der Frauen durch das Patriarchat. Verdammt, woran liegt meine Verwirrung nur? Ich meine, es ist ja wohl nicht so, dass all diese Verschwörungsthesen ein und desselben geistigen Ursprungs wären?! Wahrscheinlich bin ich einfach nur zu doof… 😉

      • @Billy
        Nein, du liegst völlig richtig.
        Die Arier – und damit meine ich selbstverständlich Frauen – werden durch die weißen Juden (Männer) unterdrückt, wie auch die Schwarzen.
        Beide gemeinsam durch das (weiße) Finanzjudentum, welches zusammen mit dem Patriarchat eine Bürogemeinschaft in Zürich bildet. Eine Etage darüber sind die Weisen von Zion angesiedelt, direkt daneben ist die Organisation MGTOW (TM).
        Das alles wäre ohne die Unterstützung von George Soros (Geld) und Bill Gates (Nano-Bots) gar nicht möglich (Weltherrschaft) gewesen, wofür wir uns an dieser Stellen recht herzlich bedanken möchten.

  2. Eigentlich kann man den Unsinn mit der Überlegenheit ja mit einem Verweis auf Afrika abtun. Allzu weit, ist es damit offenbar nicht her.

    Aber was mich interessieren würde, was von den halbgaren Argumenten hat zumindest eine empirische Basis? Weiß da jemand was dazu? Ich stell mal eine deepl-Übersetzung rein:

    „Erstens: Dr. Richard King enthüllt, dass sich im Kern des menschlichen Gehirns der „Locus coeruleus“ befindet, eine Struktur, die schwarz ist, weil sie große Mengen an (Neuro-)Melanin enthält, das für ihren Betrieb unerlässlich ist.

    Zweitens: Schwarze Säuglinge sitzen, stehen, krabbeln und laufen früher als Weiße.

    Drittens: Carol Barnes stellt fest, dass menschliche mentale Prozesse durch Melanin gesteuert werden – dieselbe Chemikalie, die Schwarzen ihre überlegenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten verleiht.

    Viertens: Einige Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die meisten Weißen nicht in der Lage sind, Melanin zu produzieren, weil ihre Zirbeldrüsen oft verkalkt oder nicht funktionsfähig sind. Die Verkalkungsrate der Zirbeldrüse beträgt bei Afrikanern fünf bis 15 Prozent, bei Asiaten 15 bis 25 Prozent und bei Europäern 60 bis 80 Prozent. Dies ist die chemische Grundlage für die kulturellen Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen.

    Fünftens: Melanin verleiht Schwarzen größere geistige, körperliche und spirituelle Fähigkeiten – etwas, das nicht nach eurozentrischen Maßstäben gemessen werden kann.“

    Die Unterschiede zwischen den Rassen, finde ich durchaus ein spannendes Thema, schon deshalb weil es so tabuisiert ist 🙂

    Das mit den verkalkten Zirbeldrüsen ist so ein esoterisches Thema, liest man öfter davon (meist im Zusammenhang mit Flouriden in Zahnpasta), aber eine ernstzunehmende Studie habe ich dazu noch nicht gesehen. Wäre aber möglich. Ich habe keinen Zweifel, dass Schwarze „spiritueller“ sind und das könnte durchaus auch an sowas liegen. Die Zirbeldrüse produziert DMT, welches sehr interessante Auswirkungen auf die Psyche hat. Rick Strassmann hat da Versuche mit freiwilligen Probanden gemacht, ursprünglich um es auf seinen Einsatz bei psychisch Kranken zu testen. Von den Ergebnissen ist er selbst überrascht worden:

    Die Leute hat es richtig weggeblasen, die Wirkung ist aber zeitlich stark eingegrenzt und die Substanz macht nicht abhängig, ist ja auch eine körpereigene. Alle bezeichneten das wohl als das spirituellste Erlebnis ihres Lebens. Und es sind teilweise sehr komische Sachen berichtet worden, z.B. Erfahrungen die klassichen Entführungsberichten ähnelten. DMT würde ich auch mal ausprobieren 🙂

    • „ein spannendes Thema, schon deshalb weil es so tabuisiert ist“

      Der running gag ist ja gerade, dass hierarchisierender Rassismus gerade wieder enttabuisiert und populär gemacht wird. Das Framing selber ist dabei leicht zu invertieren. Gerade bei Rassismus fällt auf, dass Weiß quasi weltweit höher angesehen ist. Sehr augenfällig ist das z.B. in Indien wo die (arisch, hellhäutigen) Nordinder als höerwertiger angesehen werden als die (dunkleren) Südinder/Tamilen.

      Wir bewegen uns quasi mit Warp-Geschwindigkeit hin zum Neo-Feudalismus, der solche Segregationen gut gebrauchen kann..

      • „Wir bewegen uns quasi mit Warp-Geschwindigkeit hin zum Neo-Feudalismus, der solche Segregationen gut gebrauchen kann.“

        Ja, deshalb flutet man uns ja auch mit Schwarzen, erstmal muss man ja eine Basis für die Zerwürfnisse schaffen. Das Witzige ist, dass gerade linksgrüne „Menschenfreunde“ diese Entwicklung unterstützen, obwohl zutiefst bösartige Absichten dahinter stecken.

        Na ja, egal. Ich versuche mittlerweile das genauso zu ignorieren, wie den Coronazirkus. 🙂

        Eine Hierarchisierung der Rassen halte ich ohnehin für albern, aber die Unterschiede sind dennoch spannend. Man meinte linkerseits ja, wenn man „rasseblind“ würde, sogar Rassen (obwohl offensichtlich) generell abstreite, gäbe es irgendwann keinen Rassismus mehr, also so ähnlich erfolgreich wie Gender mit den verschwundenen Geschlechterunterschieden 🙂 Noch eine linke Idiotie die gerade krachend scheitert.

        Ich frage mich gerade, ob die Diversitätsziele der Hintertanen und Oligarchenfamilien durch Corona abgelöst wurden. Damit lässt sich eine weltweite Diktatur ja offensichtlich viel widerstandsloser und schneller durchsetzen…

        • Das „fluten“ war eher in Erwartung billiger und williger Arbeitskräfte bzw. zur Verbreiterung der Konsumentenbasis als Kriterium der Verschuldungsfähigkeit. Modern Monetary Theory halt, gerade das herrschende Dogma.

          Aber klar, ein gern genommener Nebeneffekt für die lokalen Machteliten ist die Instrumentalisierbarkeit solcher isolierter Minderheiten als Sündenböcke.

          „linkerseits“ ist eine etwas grobe Zuordnung. Da herrscht ja eher die große Kakophonie und ähnlich dem Feminismus dominiert ein tagesform-abhängiges „Mein-linkssein-Linkssein“. Und das auch nur als rhetorische Übung.

          Eine „weltweite Diktatur“ in der klassischen Definition von Diktatur kann es per se nie geben. Zu überdehnt. Gerne werden ja gerade die Anbieter der führenden Social-Media-Plattformen als Diktatoren definiert. Wobei die wohl eher sowas wie global tätige Drogendealer sind und hier darauf angewiesen, dass hinreichend viele Menschen von Ihrem Stoff abhängig.

          Neo-Feudalismus wird lokal bis regional sein, übergeordnete Enitäten dann eher informell und bestenfalls tradiert aber nicht dominant. Ich denke, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ist eine schöne Blaupause für das was kommt…

          • „Das „fluten“ war eher in Erwartung billiger und williger Arbeitskräfte bzw. zur Verbreiterung der Konsumentenbasis als Kriterium der Verschuldungsfähigkeit. Modern Monetary Theory halt, gerade das herrschende Dogma.“

            Mag für einen Teil der Befürworter eine Rolle gespielt haben, die Massenmedien und auch Merkel halte ich allerdings für viel zu dumm dafür. Zumal MMT (so weit ich das überblicke) richtig liegt, aber da geht es eher um FIAT-Money (also die Geldpresse) weniger um Verschuldungsfähigkeit:
            https://en.wikipedia.org/wiki/Modern_Monetary_Theory
            Im Prinzip ist das eine Art Neuauflage von Keynes.

            „Aber klar, ein gern genommener Nebeneffekt für die lokalen Machteliten ist die Instrumentalisierbarkeit solcher isolierter Minderheiten als Sündenböcke.“

            Na klar, erleben wir ja die ganze Zeit, dass die Zuwanderer von Regierung und Medien zu Sündenböcken gemacht werden 😉
            Nicht etwa Probleme verschwiegen, Diversität überall gefordert und gegen uns Einheimische gehetzt und zensiert wird, wenn wir auch nur vagen Protest äußern…

            „linkerseits“ ist eine etwas grobe Zuordnung. Da herrscht ja eher die große Kakophonie und ähnlich dem Feminismus dominiert ein tagesform-abhängiges „Mein-linkssein-Linkssein“. Und das auch nur als rhetorische Übung.

            Nein, nein ich habe mich selbst lange genug als Linken betrachtet. Die etwas Klügeren setzen sich mittlerweile ab, weil sie den innewohnenden Irrsinn langsam bemerken, aber all diese Weltverbesserungsideologien, vom Feminismus, über Gender-Spinnerei, Antirassismus, Antifaschismus und die damit einhergehenden Übertreibungen, die Cancelkultur, Zensur, Deplattforming, denk- und Redeverbote, der Hass auf den Nationalstaat usw. das alles wurzelt ZUTIEFST in der linken Szene, ist quasi Teil des Erbgutes.

            „Eine „weltweite Diktatur“ in der klassischen Definition von Diktatur kann es per se nie geben. Zu überdehnt. Gerne werden ja gerade die Anbieter der führenden Social-Media-Plattformen als Diktatoren definiert. Wobei die wohl eher sowas wie global tätige Drogendealer sind und hier darauf angewiesen, dass hinreichend viele Menschen von Ihrem Stoff abhängig.“

            Sag niemals nie. Wir kennen die Strukturen im Hintergrund nicht. Natürlich muss man das unterteilen, um es handhaben zu können, natürlich werden die Marionetten lokalisiert sein, damit die Bevölkerung ein Theater hat, welches sie ablenkt, aber Diktatur und weltweit halte ich durchaus für möglich.

            „Neo-Feudalismus wird lokal bis regional sein, übergeordnete Enitäten dann eher informell und bestenfalls tradiert aber nicht dominant. Ich denke, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ist eine schöne Blaupause für das was kommt…“

            Das HRDN war aber durch Lokalfürsten geprägt. Wurdest du bei dem einen verfolgt, konntest du bei dem anderen Schutz suchen. Der hohe Grad an Dezentralität hatte entwicklungsmäßig auch große Vorteile für Deutschland (verglichen z.B. mit dem zentralistischen Frankreich).

            Die beobachtbare Tendenz ist aber eine ganz andere, Kompetenzen sammeln sich immer weiter oben (z.B. auf EU-Ebene oder gleich bei internationalen Schiedsgerichten), unten hat kaum noch jemand was zu sagen. Die Umsetzung der Beschlüsse darf sich subtil unterscheiden, damit das entsprechende Volk mitspielt, aber über das „ob“ gibt es keine Entscheidungsfreiheit. Auch wird die Reglementierung des eigenen Marktes regelrecht fanatisch bekämpft, siehe Brexit.

            Ich bin nicht sicher, ob sie damit durchkommen, ich schätze nein, aber wer weiß…

          • Androsch Kubi,

            „aber da geht es eher um FIAT-Money (also die Geldpresse) weniger um Verschuldungsfähigkeit:“

            Damit die Geldpresse anlaufen kann, muss sich jemand verschulden. Die Verschuldungsfähigkeit völlig von einer materiellen Basis zu entkoppeln und an hoch abstrakten Kennziffern auszurichten, ist Wesenskern der MMT. Entscheidend ist, dass die so ins System gepumpte Geldmenge nicht Massenkaufkraft entwickelt.

            „Na klar, erleben wir ja die ganze Zeit, dass die Zuwanderer von Regierung und Medien zu Sündenböcken gemacht werden“

            Wieso, momentan werden sie als Sündenböcke gar nicht benötigt. Nur dazu aufgebaut und vorgehalten. Und sie demonstrativ päppeln und hätscheln, erhöht ihre spätere Sündenbock-Wirkung. Sozialneid ist ein sehr mächtiges Instrument…

      • https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/medizin-forschung/zirbeldruese-ia
        „Wissenschaftler vermuten, dass die Zirbeldrüse einen Stoff namens Dimethyltryptamin (DMT) produzieren kann.“

        Habe ich schon öfter gelesen. Ob was dran ist, weiß ich auch nicht. Strassmann hat in den 90igern geforscht und in seinem Buch kamen m.W. keine Zweifel auf, dass es sich um eine körpereigene Substanz handelt (ob er was zur Zirbeldrüse schrieb, weiß ich nicht mehr, ist schon eine Weile her, dass ich das gelesen habe). Natürlich ist die Substanz normalerweise kaum nachweisbar, alles andere wäre bei einer derart psychoaktiven Substanz auch komisch 😉

        • Ok, wenn eine Vermutung auf „Zentrum der Gesundheit“ für sie eine valide Quelle ist, kann eine Peer Reviewed Primärquelle natürlich nicht mithalten.

          • Habe ich behauptet, dass deine „Primärquelle“ falsch ist? Warum diese Feindseeligkeit?

            Ich habe keine Ahnung was stimmt. Und englischsprachige „peer-reviewed-Primärquellen“ lese ich nicht, weil ich weder tief genug im Stoff bin, noch gut genug Englisch beherrsche.

            Steht da was zur Zirbeldrüse drin? Dein Aufmacher ließ eher darauf schließen, dass es darin darum geht, ob es eine körpereigene Substanz ist oder nicht. Und die Tendenz ging zu „ja“, also inwiefern widerspricht das meiner Darstellung überhaupt?

    • Das Schöne an jeder Theorie, egal wie abwegig diese ist, dass der Tod bzw. der nicht erfolgte Tod am Ende der Schiedsrichter ist, einer, mit dem man nicht diskutieren kann.
      Und da offenbar immer mehr Schwarze geboren werden und diese in die von Weißen bewohnten Gebiete eindringen und diese übernehmen, sind diese offenbar die überlegene Art.
      Es spielt überhaupt keine Rolle warum das so ist, das ist eine Frage für die späteren Wissenschaftler aber offenbar scheint die weiße Art gerade NICHT überlegen zu sein, sonst würde sie die Gebiete, die bisher durch die Schwarzen bewohnt werden, übernehmen.
      Allerdings gibt es auch noch die Latinos und da der Anteil der Latinos in den USA deutlich schneller zunimmt als die der Schwarzen, sind zumindest in den USA diese diejenigen, die als vermutlicher Sieger der Geschichte (der USA) hervorgehen.
      Und es spielt, wie bereits gesagt, ÜBERHAUPT keine Rolle warum dies so ist, ob Menschen stärker, klüger oder gewalttätiger ist dabei vollkommen gleich.

      • „Und da offenbar immer mehr Schwarze geboren werden und diese in die von Weißen bewohnten Gebiete eindringen und diese übernehmen, sind diese offenbar die überlegene Art.“

        Die Frage ist, wie man „überlegen“ definiert. Nimmt man rein evolutionäre Faktoren, dann hast du vermutlich Recht. Zumindest so lange, bis die sich durch ihre Vermehrung selbst die Lebensgrundlagen entziehen. Dann machen sie vermutlich eine ähnliche Selektion durch, wie die, die wir im vergleichsweise dicht besiedelten und umkämpften Europa schon hinter uns haben…

        • „Die Frage ist, wie man „überlegen“ definiert.“
          Ich muss das nicht definieren, wenn sie die Weißen in die Bedeutungslosigkeit drängen, dann ist der Grund am Ende egal, dann hatten die Weißen offenbar einen genetischen Fehler, der sich dann ausgewirkt hat. Der Grund kann dann jemand in der Zukunft ermitteln. Und natürlich werden auch die Sieger wieder irgendwann verlieren. Das ist immer so gewesen und wird auch immer so sein. Wenn das Ende der billigen Energie irgendwann kommt, dann fällt der Mensch eh wieder in eine vergangene Zeit zurück.
          Mir ist das übrigens alles egal, als Nihilist stehe ich eh über den Dingen, nichts ist für die Ewigkeit.

          • Die erwähnte demografische Entwicklung hat mEn wenig mit „genetischer Über-/ Unterlegenheit“ zu tun, sondern mit sozialen und wirtschaftlichen Gründen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, ob Kinderreichtum wirtschaftlich rentabel und gesellschaftlich akzeptiert ist. In den alternden, sich emanzipiert gebenden, zumeist „weißen“ Industrieländern sind Kinder ab einer bestimmten gesellschaftlichen Stufe eher kostenintensive Hindernisse für die Karriere / individuelle Selbstverwirklichung (oder laut neuester Leseart: zusätzliche Klimabelaster). Für ärmere, sozial und bildungstechnisch eher niedrig stehende Familien insbesondere in Ländern der 3. Welt, aber z.B. auch hierzulande im heimischen und eingewanderten Prekariat, sind sie ein sozialer (Erweiterung der Machtstrukturen und Ansehen innerhalb der „Peer Groups“) und finanzieller Vorteil (Kinderarbeit, Altersversorgung und, in sozialen Ländern der 1. Welt, Kindergeld). Dazu kommt, dass man darüber meist nicht spricht. PC, Nazi etc. Wundert es dann, dass „die Falschen“ die meisten Kinder kriegen?
            Siehe Eingangsszene von „Idiocracy“, wo wohlwissend der weiße promiskuitive Redneck und nicht seine Pendants mit anderen Hauttypen und ethnischer Zugehörigkeit vorgeführt wurde.

    • Darf man auf den (um eine Überlegenheit zu konstruieren völlig) schwachsinnigen Vergleich mit den Säuglingen eigentlich den ebenso sinnvollen Einwurf anbringen, dass die Säuglinge von Menschenaffen in den ersten Monaten wesentlich schneller lernen als menschliche Säuglinge?

      • Oder man schaue sich andere Tiere an. Hühner „sit, stand, crawl and walk“ sogar noch schneller als sogar schwarze Kinder, nämlich ab kurze Zeit nach dem Schlüpfen aus dem Ei … 🙄

  3. Soweit ich es verstanden habe, ist das eine essentialistische Theorie, denn sie hebt ab auf ein biologisches Merkmal, das die einen Menschen von Natur aus haben – immer haben – und die anderen Menschen nicht haben, gar nicht haben können.

    Nix da mit sozialer Konstruktion, schon gar nix mit „performance“ – nein, reiner Essentialismus. Diesen wollten Feminismus und intersektionale „identity politics“ eigentlich überwunden haben, stattdessen verwenden sie ihn und bauen darauf auf.

  4. Die haben da schon einen Film zu gemacht:

    Ich halte die jetzige BLM-Bewegung für eine Kopfgeburt des heutigen Feminismus und so finden wir auch wenig überraschend zu letzteren immer wieder Feministinnen, die Männer als genetisch minderwertig bezeichnen.
    Ich vermute da Neid und Missgunst als Ursache.

    • Interessant das die Abgrenzung immer nur ggü. Weißen stattfindet:

      „Black infants sit, stand, crawl and walk sooner than whites“

      „„melanin, the dark skin pigment, gives blacks intellectual and physical superiority over whites“.“

      Und wie ist es mit Arabern? Oder Ostasiaten? Amerikanische Ureinwohner?

      Und btw.: Ist es in der Tierwelt nicht so das der Nachwuchs, der sich langsamer entwickelt, am Ende i.d.R. eine höhere Intelligenz hat? Vgl. Pflanzenfresser vs. Raubtiere.

      • „Ist es in der Tierwelt nicht so das der Nachwuchs, der sich langsamer entwickelt, am Ende i.d.R. eine höhere Intelligenz hat?“

        Das dachte ich auch, als ich das Argument gelesen habe 🙂
        Ein klassisches Eigentor der Dame.

        Vertritt sie das eigentlich jetzt noch? Ich meine Jugendsünden hat ja fast jeder irgendwelche. Ich möchte auch nicht an meinen Aussagen von vor 20 Jahren gemessen werden 🙂

      • Deswegen werden die dann alle Basketballspieler, Footballer und 100-Meter-Läufer. Nur intellektuell passiert nix mehr. Schon paradox, dass Chinesen sich z. B. in den USA überproportional behaupten. Vielleicht sind die ja intelligenter als die Schwarzen? (Wohl auch intelligenter als die Weissen.)

        • Tatsächlich halte ich das für etwas zu nahezu 100 % kulturell geprägtes. Es ist ja nicht so, dass die da, obwohl im selben Land lebend, eine vergleichbare Sozialisation erfahren. Schon alleine die sehr starke Ghettoisierung in den USA fördert schon seit Ewigkeiten, dass die ganzen Rassen und Ethnien dort immer schön ihr eigenes Süppchen kochen und teils schon in der xten Generation dort immer noch im heimischen Umfeld leben wie es in den Herkunftsländern ihrer Vorfahren üblich ist… oder im Fall der Schwarzen, wie es sich in den USA von Sklaverei über Segregation bis in die Gegenwart geprägt und verfestigt hat.

          In ostasiatischen Kulturen – und so auch in den ostasiatischen Familien in den USA – wird ein enormes Leistungsdenken gelebt. Kinder werden von Klein auf auf Bestnoten gedrillt und ihre komplette Freizeit durchgeplant mit talent- und charakterfördernden Aktivitäten. Obwohl auch Asiaten in den USA mit Rassismus konfrontiert wurden und werden – heute vor allem seitens der Schwarzen, die, wie wohl einige Studien herausarbeiteten, die Gruppe mit den am weitesten verbreiteten rassistischen Vorurteilen gegen so ziemlich jede andere rassische oder ethnische Gruppe in den USA sind – kämen diese im Leben nicht auf die Idee, darüber nur noch rumzujammern und „ausgleichende“ Bevorzugung aller Orten zu fordern. Kannste was, biste was. Das ist das, was in deren Kultur zählt.

          In nicht unerheblichen Teilen der schwarzen Community hat sich hingegen ein komplett gegenteiliges Denken etabliert. Die Überzeugung allumfassender Unterdrückung durch die weiße Mehrheitsgesellschaft mündet dort oft in Resignation bzw. bisweilen auch in dem durchaus bequemen Selbstbetrug „Was soll ich mich anstrengen? Die weiße Gesellschaft lässt mich ja eh nie vorankommen“. Wer von Klein auf eingetrichtert bekommt, dass es egal ist, was er tut, er wird so oder so im Elend enden, welche Motivation sollte der dann noch haben, an sich selbst und auf ein Ziel hinzuarbeiten?

          Dabei ist die rassistische Identitätspolitik dann nur noch ein weiterer Sargnagel für die Schwarzen. Denn ihnen wird weiterhin stur eingeredet, dass sie immer und überall Opfer schlimmster rassistischer Unterdrückung sind und schon alleine deshalb nur bei allem scheitern können, gleichzeitig werden sie durch allerlei Maßnahmen, wie etwa nach rassischen Kriterien unterschiedlich gestaffelte Notensysteme und Bevorzugungen bei College-Zulassungen anderen Menschen bevorzugt – wodurch diese natürlich wiederum benachteiligt werden, die Asiaten dabei sogar sehr massiv und mit Abstand am härtesten. Da kommt also zu der Mär „du kannst es eh nicht schaffen, auch wenn du es versuchst“ noch die Handreichung dazu: „du brauchst es auch nicht versuchen, denn wir geben es dir auch so“. Man gibt Schwarzen also gleich noch einen weiteren Grund, warum es gar nicht nötig ist, mal den Arsch hochzukriegen.

          Und so, wie ich die Asiaten hingegen einschätze, werden die die gegen sie gerichtete rassistische Diskriminierung so angehen, dass sie sich nur noch umso mehr den Arsch aufreißen, um so den Malus, mit dem sie konfrontiert sind, auszugleichen.

          Es wird meines Erachtens also auch bis auf Weiteres dabei bleiben: wir haben in den USA zwei Extreme. Die schwarze Community, die vor allem resignatives Vegetieren kultiviert hat und die asiatische, die Strebsamkeit teils bis an die Grenze zur Selbstvernichtung lebt. Und die Weißen sind irgendwo dazwischen…

          • „Oder wie Mr. Spoc sagen würde: „… Faszinierend …!““

            😉

            Ich bin froh, dass du mir meinen kleinen Scherz neulich nicht längerfristig übel genommen hast…

          • Eine ähnliche Entwicklung ist in Westeuropa bei den Muslimen auch schon zu beobachten, nämlich die Kultivierung der Opferrolle, die durch Organisationen wie die „Neuen Deutschen Medienmacher“ oder das BMI noch gefördert wird. Für die Installation der Opferrolle der Schwarzen sind dafür bei uns Leute wie Piesche oder Hasters zuständig.

  5. All diese Theorien scheitern letzten Endes daran, dass sie die weltweite Vorherrschaft der weißen, westlichen Kultur nicht erklären können. Wenn die Schwarzen den weißen in jeder Hinsicht so überlegen sind, wie konnten dann die Weißen die anderen unterdrücken? Zumal letztere untereinander auch nicht immer so brüderlich waren. Die Spanier konnten das Reich der Azteken nur deshalb so schnell erobern, weil diese alle ihre Nachbarvölker unterworfen hatten und letztere die Spanier unterstützen gegen ihre Kolonialherren.

    Die beste theoretische Erklärung liefert immer noch Jared Diamond : https://de.wikipedia.org/wiki/Arm_und_Reich_(Diamond)

    „Als ab dem 15. Jahrhundert Europäer die nicht-eurasischen Erdteile systematisch erkundeten und besiedelten, verfügten sie über eine stark überlegene Kriegstechnik und politische Organisation, die ihnen die rasche Unterwerfung einheimischer Gesellschaften ermöglichte. So wurde etwa das Inka-Reich in kurzer Zeit von nur 160 Spaniern vernichtet. Diamond führt aus, dass es neben der überlegenen Waffentechnik insbesondere die von den Europäern eingeschleppten Krankheiten waren, die oftmals über 90 Prozent der einheimischen Bevölkerung auslöschten, so dass Keime faktisch zum wichtigsten Faktor bei der Unterwerfung und Dezimierung indigener Völker wurden. Bis auf wenige Ausnahmen konnten wiederum Krankheitserreger der unterworfenen Erdteile bei den Invasoren nicht den gleichen Effekt erzielen, da diese in ihrer Entwicklungsgeschichte ungleich stärkere Resistenzen entwickeln konnten.“

    • „Diamond führt aus, dass es neben der überlegenen Waffentechnik insbesondere die von den Europäern eingeschleppten Krankheiten waren, die oftmals über 90 Prozent der einheimischen Bevölkerung auslöschten, so dass Keime faktisch zum wichtigsten Faktor bei der Unterwerfung und Dezimierung indigener Völker wurden. Bis auf wenige Ausnahmen konnten wiederum Krankheitserreger der unterworfenen Erdteile bei den Invasoren nicht den gleichen Effekt erzielen, da diese in ihrer Entwicklungsgeschichte ungleich stärkere Resistenzen entwickeln konnten.“

      Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ja! Warum erwischte es die Eroberer nicht? Die Begründung von „Diamond“ klingt für mich nicht ansatzweise logisch. Wieso sollte das so sein?

      Ob die Krankheiten wirklich und in nennenswerter Zahl als bewusste Waffe eingesetzt wurden (im Wiki-Artikel klingt es so), weiß ich nicht, jedenfalls wirkten sie so. Gerade in Südamerika lassen sich wohl mittlerweile große Siedlungsgebiete nachweisen, die seit Jahrhunderten zugewachsen sind und von denen die Eroberer gar nichts mehr mitbekommen haben. Vermutlich ausgelöscht durch solche Krankheiten.

      • „Ob die Krankheiten wirklich und in nennenswerter Zahl als bewusste Waffe eingesetzt wurden (im Wiki-Artikel klingt es so), weiß ich nicht, jedenfalls wirkten sie so.“

        Klar klingt das bei einem Kolonialismusthema so bei Wikipedia. Ich halte das aber vor dem Hintergrund des Wissens, welches man zu dieser Zeit über Krankheitserreger hatte, für nahezu ausgeschlossen. Wenn die da mit Krankheitserregern angekommen sind, gegen die sie selbst weitgehend immun waren, also gar keine Krankheitssymptome bildeten, war denen das Vorhandensein dieser Erreger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht bekannt. Weder hatten die zu dieser Zeit eine wirklich gute Vorstellung von Viren und Bakterien noch hatten die eine Ahnung, wie konkret das menschliche Immunsystem funktioniert. Zu insinuieren, die europäischen Kolonialmächte hätten bewusst ihre Krankheiten als Biowaffe gegen die indigenen Völker Nord- und Mittelamerikas eingesetzt, ist schon ziemlich infam bzw. unterstellt den Seefahrern jener Zeit selbst den Medizingelehrten zu ihren Tagen um ein bis zwei Jahrhunderte vorausgewesen zu sein.

        • Ja, sehe ich ähnlich. Ganz ausschließen kann man es aber auch nicht, da das in der alten Welt mindestens einmal tatsächlich vorkam:
          https://www.welt.de/geschichte/article184760046/Seuchen-Mit-diesem-Luxusgut-kam-die-Pest-nach-Europa.html

          „Die Mongolen waren findige Krieger. Als sie im Jahr 1347 die genuesische Kolonie Kaffa auf der Krim, das heutige Feodossija, belagerten, breitete sich in ihrem Lager eine tödliche Seuche aus, die ihre Opfer furchtbar entstellte. Um die uneinnehmbare Stadt doch noch zur Aufgabe zu zwingen, schleuderten sie die Leichen mit Katapulten über die Stadtmauern. Die entsetzten Verteidiger bemannten daraufhin ihre Schiffe und flohen nach Italien. Damit kam die große Pest nach Europa. Innerhalb weniger Jahre fielen ihr mindestens ein Drittel seiner etwa 80 Millionen Einwohner zum Opfer.“

          • Diese Form der Kriegsführung ist mir bekannt, aber es ist eben ein Unterschied, offenbar Erkrankte bzw. an einer Krankheit Verstorbene als Biowaffen einzusetzen (das Konzept der Übertragbarkeit von Krankheiten war den Menschen auch damals schon lange auf Basis von Beobachtungen bekannt), oder ob man einen unsichtbaren Krankheitserreger, über den man gar nichts wissen kann, weil selbst immun und asymptomisch, angeblich doch bewusst als Waffe einsetzt. Um das so umzusetzen, hätten die also nicht nur über Viren und Bakterien Bescheid wissen müssen, sondern vor allem gar über das Konzept von Immunitäten und wie diese zustande kommen oder wann sie eben gerade nicht vorliegen. Diese Einschätzung zum Wissensstand der Conquistadores halte ich für sehr gewagt seitens jener, die denen, zuzüglich zu deren nachweislichen üblen Verbrechen, sogar noch die Führung eines Biokrieges unterschieben wollen.

        • In dem Buch „The Pleasures of Counting“ wird u.a. über die Anfänge (und den Nutzen) von Statistk geschrieben. Es wird beschrieben, wie der Arzt Dr. John Snow in London um 1850 die Übertragungswege der Cholera (die übrigens aus Indien nach Europa eingeschleppt wurde – vermutlich nach Meinungsführern bei Wikipedia ein Mittel, um sich gegen die Kolonialherren zu verteidigen?) mit statistischen Mitteln bestimmte. Dabei stieß er die herrschenden Ärzte mit seiner Behauptung vor den Kopf, das Cholera durch kontaminiertes Wasser übertragen würde und nicht, wie die vorherrschende Lehrmeinung dieser Zeit war, durch ein „giftiges Miasma“ – was wohl so eine Art Äther bezeichnete.

          Soweit zum Stand im 19ten Jahrhundert, was die Ursachen von Infektionskrankheiten angeht. Entweder, die Europäer hatten ihr Wissen in den vorangegangenen 200 Jahren verloren oder kein Spanier im 17ten Jahrhundert wusste darüber Bescheid, wie sich Infektionskrankheiten verbreiten. Allerdings ist die Darstellung, die sich in Wikipedia findet auch herrschende Lehrmeinung in Geschichtsbüchern an deutschen Schulen. Habe ich vor kurzem selbst mit Erstauen gelesen. Der innere Widerspruch, dass eine europäische (böse) Macht sich eigentlich nicht anders verhielt als beispielsweise die (guten) Atzteken selbst und dabei zumindest nicht babarischer vorging als diese, wenn es um Eroberungen und die Beherrschung von Völkern ging, fällt in den Lehrbüchern völlig unter den Tisch. Tenor: Eroberung durch Europäer -> böse, Eroberungen durch südamerikanische Völker -> is halt so. Ungesteuerte Zuwanderung aus Europa nach Südamerika ist komischer Weise auch böse.

          • Die Spanier hatten mit Sicherheit keine Ahnung von ansteckenden Krankheiten; die Indianer starben einfach an Schnupfen oder Husten, weil sie keinerlei Abwehrkräfte dagegen hatten.

            Übrigens starben die französischen Soldaten, die Napoleon 1804 nach Haiti schickte, um die Insel für Frankreich zurück zu erobern, wie die Fliegen an Gelbfieber, gegen das Afrikaner weit widerstandsfähiger sind als Europäer.

            Die Europäer brachten aus Amerika übrigens die Syphilis nach Europa, an der auch viele gestorben sind.

          • Weiß man überhaupt was alles in Afrika passiert ist, bevor dort Völker ankamen, die eine Schrift entwickelt und damit Ereignisse dokumentiert haben?

          • @ Matze

            Das hängt davon ab, WER das wissen soll. Anthropologen haben sicher schon eine ganz gute Vorstellung davon, wie die Welt in weiten Teilen Afrikas aussah, bevor der böse weiße Mann dort ankam. Sagen wir mal ganz vorsichtig: ebenso wie in Europa nicht überall Rom oder Griechenland war, so war auch in Afrika weiß Gott nicht überall Ägypten oder Karthago.

            Leute aus Sphären, die man ganz treffend als Social-Justice-Bagage beschreiben kann, sind hingegen davon überzeugt, dass es in Afrika vor dem Eintreffen der ersten Europäer dort, also wohl gar schon vor den Römern und Vandalen, so aussah wie in Wakanda (Black Panther). Erst die Weißen haben denen das dann alles genommen.

            Tja, wessen Eischätzung erscheint wohl plausibler… 😉

      • „Warum erwischte es die Eroberer nicht?“
        AFAIR zwei Gründe:
        1) Euafrisiaten hatten zu dem Zeitpunkt eine lange Geschichte des Zusammenlebens mit Haustieren (Schaf, Rind, Ziege, Schwein, Pferd etc.) so das sie gegen viele der Erreger die von den Haustieren übergesprungen waren mehr (Masern) oder minder (Pocken) immun waren. Die Vorfahren der Indianer kamen aber lange vor der Domestizierungswelle über Beringia und hatten keine Gelegenheit solche Immunitäten zu entwickeln.
        2) Die Vorfahren der Indianer waren eine vergleichbare kleine Gruppe und brachten daher eine geringere Bandbreite von Abwehrgenen mit. Selbst wenn sich die Bandbreite durch CrossOver bei der Meiose (?) sich langsam verbreiterte es war deutlich weniger als bei den Neuankömmlingen so dass selbst harmlose menschliche Erreger aufgrund verminderter Leistungsfähigkeit der Immunsysteme sich extrem vermehren konnten.

        • Mhmmm, mag sein, mag sein. Punkt 2 ist vielleicht schlagend, ob Punkt 1 zutrifft, weiß ich nicht, bzw. wieviele und welche Tiere die domestiziert hatten.

          Andererseits will mir nicht so richtig einleuchten, wieso die Immunität gegen europäische Erreger auch automatisch bei z.B. südamerikanischen wirken sollte. Die können ja ganz anders sein, zumal dschungelnah, dort tobt (im Vergleich zu europäischer Fauna) das Leben. Dort gesund zu bleiben, ist auch alles andere als einfach.

          Noch eher würde mir eine genetische Heterogenität der Bevölkerung einleuchten. Europäer waren vermutlich sehr viel mehr äußeren Einkreuzungen ausgesetzt, als Südamerikaner.

          Vielleicht wussten sich die Europäer auch einfach besser zu schützen (Hygiene), gestorben sind ja zweifelsohne auch sehr viele, an Malaria und was weiß ich.

          Nicht vernachlässigen sollte man vermutlich auch den Eindringlingseffekt. Eindringlinge sind, was die Verbreitung von Krankheiten angeht, wahrscheinlich gefährlicher, als Rückkehrer. Eindringlinge leiden an einer Krankheit, von der sie wissen, dass sie sie höchstwahrscheinlich überleben werden. Werden sie hingegen z.B. mit Malaria infiziert, sind sie bettlägerig und kommen gar nicht auf die Idee zurückzukehren, bevor sie genesen sind.

          Jedenfalls scheint mir die Begründung im Wiki-Artikel eher oberflächlich und nicht unbedingt plausibel…

      • Arm und Reich ist wirklich sehr zu empfehlen. Kollaps ebenso.

        Aber zu den Krankheiten: Diese sind mit einem Aspekt verbunden der ebenfalls zum Aufstieg der Eurasier beigetragen hat: Domestizierbare Tiere. Wir haben in Eurasien mehr domestizierbare Tiere vorgefunden und darüber hinaus durch die große Ost West Ausdehnung der Kontinents (ein weiterer Faktor) diese Tiere auch austauschen können.
        Grippe stammt vermutlich von Hausgeflügel, Pocken von Rindern, Masern, Windpocken usw erinnere ich mich nicht mehr genau. Aber man darf das nicht unterschätzen. Alleine bei den von uns chronisch unterschätzten Masern ist die Rate schwerer Verläufe bei Eurasiern nicht so niedrig. Bei Menschen aus einem anderen biologischen Habitat ohne jede Vorbereitung muss das verheerend gewesen sein. Und gleichzeitig hatten die Amerikaner kaum Haustiere von denen sie solche Krankheiten kultiviert haben konnten.
        Das ist übrigens auf den Kanaren genauso gewesen. Wenn ich mich richtig erinnere haben die Spanier sich auf Teneriffa bei La Matanza erst eine verheerende Niederlage eingefangen, aber kurze Zeit später in La Victoria den Entscheidenden Sieg einfahren können. Grund war wohl eine Krankheit die unter den Guanchen wütete.

    • Ein möglicher Grund für das Vorkommen und die Verbreitung von Infektionskrankheiten bei den Europäern könnte die im Vergleich zu den amerikanischen Ureinwohnern verbreitere Domestikation verschiedener Haus- und Nutztiere sein. Bei verschiedenen humanmedizinisch relevanten Seuchen wird ein speziesübergreifender zoonotischer Ursprung vermutet. Dies in Zusammenhang mit mangelnder Hygiene / Ernährung, krankheitsförderndem Wetter und stark wachsender Bevölkerung v.a. in Ballungsgebieten machte die damaligen Europäer im Vergleich zu den Indianern wohl zu wahren „Seuchenschleudern“.

  6. Die Geschichte mit den exportierten Seuchen ist ja bekannt, und es ist wie oben bereits hergeleitet absolut unsinnig zu vermuten dass das vorsätzlich erfolgte. Es hätte ja auch keine Möglichkeit gegeben das zu verhindern – ergo gab es da auch keine freie Entscheidung.

    Interessanter finde ich das Ungleichgewicht- offensichtlich waren ja meist die Krankheiten der Invasoren stärker. Ist das Zufall, liegt es an einer breiteren Erregervarianz in Europa z.B durch höhere Mobilität ausgelöst, war die Medizin/Hygiene besser oder wurden einfach die Gebiete in denen die Neuankömmlinge schnell an lokalen Krankheiten starben gemieden und nicht kolonialisiert?

    • Bzgl. Ungleichgewicht der Infektionskrankheiten: siehe meine Antwort weiter oben. Die umfassendere Domestikation von Tieren und damit Konfrontation mit Zoonosen, die Bevölkerungsdichte im damaligen Europa v. a. in Ballungsgebieten, mangelndes Verständnis von Hygiene und Medizin sowie nicht zuletzt die strapaziöse Überfahrt dürfte zur verstärkten Verbreitung von Krankheiten von Europa gen Amerika beigetragen haben.

  7. Egal welcher Hautfarbe – hinsichtlich kruder Ideologie und unwissenschaftlicher Arbeitsweise ähneln sich alle Rassisten. Als Neanderthal / Denisovian – Mischlinge müssten Asiaten und Europäer demzufolge dank Heterosis – Effekt noch besser dastehen…
    Auch weißhäutige Europäer haben funktionierende Melanozyten bzw. eine funktionierende Melanin-Produktion (offenbar sind für die Dame alle weißen Menschen automatisch Albinos), Drüsen verkalken nicht bei Nichtverwendung, „some scientists say“ ist keine seriöse Aussage, ob schwarze Kleinkinder agiler als weiße halte ich für eine generalisierende Falschbehauptung (in Krisenregionen wie in Teilen Subsahara-Afrikas oder Haiti dürfte die körperliche Entwicklung „dank“ Mangelernährung sogar eher retardiert sein) usw. usf. Kurzum – wer sowas ernsthaft vertritt bzw. Nachplappern, den kann man nicht ernst nehmen. Was die Verjährung von Jugendsünden anbelangt: auch vor 20 Jahren habe ich rassistischen Schwachsinn als das gesehen, was er ist: rassistischer Schwachsinn.
    Die widerlichen Leute, die an so was glauben, kriegen wahrscheinlich bei „Black Panther“ und „White Man’s Burden“ genau so feuchte Träume wie Neonazis bei der Lektüre von den Turner Tagebücher. Und wie bei den Neonazis liegt diesem Rassismus höchstwahrscheinlich ein individuelles Gefühl der Kränkung und des Gefühls, zu kurz zu kommen, zugrunde. Gepaart mit mangelndem Verstand.

      • „Dabei wäre das gar nicht nötig.“ Anscheinend schon. Konfrontiert mit dem Widerspruch, dass seitens Medien, Unis, Politik usw. den Afroamerikanern immer wieder versichert wird, dass sie ihren weißen Mitbürgern gegenüber ebenbürtig sind, andererseits der generelle gesellschaftliche Aufstieg und finanzielle Erfolg für die meisten aber weiterhin ausbleibt, flüchten sich manche in die Vorstellung, dass sie inhärent die besseren Menschen sind, die vorsätzlich kleingehalten werden. Von dem Leben anderer Menschen, egal welcher Hautfarbe, jenseits der USA, haben viele Afroamerikaner (wie auch viele ihrer asiatisch-, lateinamerikanisch- und europäischstämmigen Mitbürger) kaum eine Ahnung. Allenfalls kommen sie durch das Militär oder den Profisport bzw. als Künstler mit dem Ausland in Berührung. In dieser Blase der Ignoranz entwickeln sich dann umso krudere Theorien.

        • Das sind nur zwei Seiten einer Medaille, es gibt keine überlegenen oder unterlegenen Rassen. Diamond zeigt das sehr schön in seinem Buch, dass die geographischen und biologischen Bedingungen entscheidend sind für die Entwicklung von Kulturen. Er sagt irgendwo: Wenn man vor 10.000 Jahren die Bevölkerungen Australiens und Europas ausgetauscht hätte, würde heute die Kultur der Aborigenes weltweit dominant sein und die Weißen würden ihr Leben in irgendwelchen Reservaten in Australien fristen.

          • Und Diamond hat damit recht.

            Allerdings: Die Kultur der Aborigenes wäre dann sicher nicht weltweit dominant. Sondern die von den Aborigenes entwickelte europäische Kultur. Die wie unsere aussehen würde. Und die Aborigenes selber würden auch so hellhäutig sein wie wir heute, da in den 10.000 Jahren die Anpassung schon lange erfolgt wäre.

          • Ich habe Diamond auch gelesen;) ; ich bin allerdings nicht so sicher, ob ein Kulturaustausch, egal über welchen Zeitraum, zu denselben Ergebnissen führen würde. Ich gebe Dir bzw. ihm allerdings völlig recht hinsichtlich der wichtigen Einflussnahme verschiedener Faktoren auf die kulturelle Entwicklung und Rassismus.

      • Es sind ja auch nicht alle Schwarzen Rassisten. Afrozentrismus in allen seinen Spielarten ist eine psychologisch vielleicht verständliche, aber ebenso falsche Reaktion gegen weißen Rassismus, aber gottlob glaubt das nur eine Minderheit.

        • Natürlich sind nicht alle Schwarzen Rassisten – ebensowenig alle anderen ethnischen Gruppen. Allerdings scheinen manche Afroamerikaner ihre ethnische Herkunft bzw. ihren Hauttyp über alles andere zu stellen. Auch über das bisschen verbliebenen Hausverstand.

        • Natürlich sind nicht alle Schwarzen Rassisten – ebensowenig wie allen anderen ethnischen Gruppen / Hauttyp en. Besonders „lustig“ wird es für Außenstehende dann, wenn Afroamerikaner, allem Afrozentrismus zum Trotz, sich gegen Schwarzafrikaner oder Nicht US-Schwarze rassistisch zeigen. Und wenn diese wiederum den Afroamerikanern rassistisch entgegnen. Man merkt – wer rassistisch sein will, findet immer irgendwo ein Feindbild.

          • Jaja, aber ich würde das insgesamt als Aspekt der US-amerikanischen Kultur bewerten, die schon immer sehr auf „Rasse“ wertlegt, Weiße wie Schwarze wie Braune wie Gelbe geben sich da nichts, was wahrscheinlich insgesamt eine komplexe Nachwirkung der Sklaverei ist. Aber nicht alle Amis sind so, viele sind auch sehr liberal und nett und lieb.

    • „Als Neanderthal / Denisovian – Mischlinge müssten Asiaten und Europäer demzufolge dank Heterosis – Effekt noch besser dastehen…“
      Ich hatte mal gelesen, dass die Neandertaler stärker waren aber weniger kooperativ in Gruppen. Das bedeutet, dass bei einer geringen Population der Neandertaler Abkömmling vermutlich besser da steht aber bei einer hohen Population der Homo Sapiens seine Vorteile ausspielt.
      Das bedeutet, dass sich die Abkömmlinge des Neandertaler sein eigenes Grab geschaufelt hat, indem er die industrielle Revolution einleitete.

  8. Ja, die Propagandisten müssen jetzt Druck machen, weil die „Out of Africa“-Theorie immer mehr bröckelt, da sich die Belege häufen, dass die Menschwerdung doch in Europa stattgefunden hat (u. a. Forschungen der UNI Tübingen). Dann hat der „Schwarze“ Mensch nichts mehr, an was er sich klammern kann, ausser dass ihn ein paar Weisse mal unterdrückt haben. Und nur das Opfer zu spielen, aber sonst nichts auf die Beine zu stellen, ist wenig produktiv.

  9. Die ganze Absurdität der Rassismus und Macht Diskussion jetzt bei Martin Sonneborn, der die woke Bubble mit einem T-Shirt mit der Aufschrift :“AU WIEDELSEHERN, AMLERIKA! abem Sie Guter FrLug runtel! Printed in China für Die PARTEI“ getrollt hat Nun könnte man das unter dem Aspekt „Aufstieg China, Abstieg USA“ sehen. Auf Augenhöhe sollten ja wohl Witze über Sprachschwierigkeiten zulässig sein. Als Deutscher erträgt man problemlos Sticheleien über Aussprache von Englisch, Französisch und sicherlich auch Chinesisch.

    Die Empörten machen aber etwas anders deutlich, sie sehen Chinesen als rassistuisch beleidigbar an, also nicht auf Augenhöhe. Sonneborn trete nach unten, wurde vorgeworfen, Ist China also unten?
    Non heißt es der Rassismus sei antiasiatisch gewesen. Immerhin gibt es ja nicht nur China, Südkorea und Japan sondern auch Thailand, Philippinen, Burma, Vietnam, Laos, Länder voll Schwacher und Unterprivilegierter auf die keine Rücksicht genommen worden sei.

    • Jetzt ist der Semsrott wegen dieses Unsinns ernsthaft aus DER PARTEI ausgetreten. Mir war der Haufen bei aller Sympathie ja schon immer zu woke. Aber das bestätigt meine schlimmsten Befürchtungen

  10. Melanine sind an sich recht spannende Pigmente Wobei wir Säugetiere, was das angeht, im Vergleich zu anderen Tieren eher mager ausgestattet sind.
    Was die Dame leider nicht verstanden hat ist, dass es unterschiedliche Typen von Melaninen gibt. Neuromelanin ist nicht dasselbe wie Eu- oder Phäomelanine, die in ihren jeweiligen Mischverhältnis den jeweiligen Hauttyp ergeben. Dass ein in Gebieten mit intensiver Sonneneinstrahlung vorteilhafter dunkler Hauttyp übrigens auch Nachteile bringen kann, zeigen Fälle von Hypovitaminose D3 bei dunkel gefärbten Menschen in sonnenärmeren Gebieten, z.B. in Alaska oder nördlichen Skandinavien.

    • Ja, genau wie wir „Weißbrote“ in sehr sonnenintensiven Regionen Gefahr laufen, ständig mit krebsrot gebrannter Haut rumzulaufen und mittel- bis langfristig mit Melanomen übersät zu sein. Dass stark pigmentierte Haut die Produktion von Vitamin D hemmt, habe ich auch schon mal gehört und das zeigt, dass eben auch diese keine überall funktionierende Allzweckwaffe gegen alle regionalen Klimabedingungen ist, auch wenn Schwarze in der Regel nicht so schnell einen Sonnenbrand kriegen, egal wo sie sind.

      Auch die durchschnittliche Körpergröße spielt eine Rolle. Die im Schnitt doch eher hochgewachsenen Schwarzen hätten gegenüber den im Schnitt deutlich kleineren indigenen Polarvölkern auch im Energiehaushalt Nachteile, weil ein gedrungener Körper ein günstigeres Verhältnis von Köpervolumen zu Körperoberfläche bildet, was günstiger bei kalten klimatischen Bedingungen ist. In eher heißen Regionen gilt natürlich tendenziell das Gegenteil.

      Das zeigt aber eben, dass dieser ganze Mumpitz, aus Hautfarben, wie immer die auch aussehen sollten, eine Suprematie abzuleiten, völliger Kokolores und natürlich immer rassistisch ist. Die Art wie indigene Völker in unterschiedlichen Teilen der Erde aussehen, sei es Hautfarbe oder Statur, zeigt einfach nur, welche Körpermerkmale sich innerhalb eben jener klimatischen und allgemein lokal natürlichen Bedingungen evolutionär als am nützlichsten haben durchsetzen können. Da mehr draus abzuleiten… also ehrlich, mir fehlen da immer die Worte, wie einige Vollidioten wieder und wieder auf solchen Schwachsinn kommen.

      • @Billy Coen: Melanome bekommen auch dunkle Hauttypen, wenn auch seltener. Dafür sind die dann mitunter schwerer zu diagnostizieren.
        Die Hautfarbe scheint ein Merkmal zu sein, an dem sich Kleingeister „wunderbar“ abarbeiten und merkmalsbezogenes Gruppendenken pflegen können. Das werden wir wahrscheinlich so schnell nicht überwinden. Ich habe mich schon immer gefragt, ob es auch generell hyperpigmentierte Weiße geben könnte – sozusagen „Schwärzlinge“ . Wäre doch eine wunderbare Vorlage für eine Komödie. Offenbar gibt das euroasiatische Melaninverhältnis das aber nicht her…
        Sooo hoch gewachsen sind Schwarzafrikaner mit Ausnahme einiger Völker aber auch nicht. Siehe Niederländer und Teile Dalmatiens. 😉

        • „Sooo hoch gewachsen sind Schwarzafrikaner mit Ausnahme einiger Völker aber auch nicht.“

          Naja… verglichen mit den Inuit… 😉

          Wobei es bekanntlich auch als relativ „kleinwüchsig“ geltende afrikanische Völker gibt, das muss ich definitiv einräumen. Das zeigt wohl eben auch, dass die Evolution gerne auch auf ähnliche Aufgabenstellungen sehr unterschiedliche Antworten finden kann.

        • PS: „Ich habe mich schon immer gefragt, ob es auch generell hyperpigmentierte Weiße geben könnte – sozusagen „Schwärzlinge“ . Wäre doch eine wunderbare Vorlage für eine Komödie. Offenbar gibt das euroasiatische Melaninverhältnis das aber nicht her…“

          Passt zwar nicht zu dem, was du dir vorstellst, aber ich habe mal einen Sketch in der Dave-Chappell-Show gesehen, wo er einen Schwarzen spielte, der seit Geburt blind war und in einem Waisenhaus aufgewachsen ist. Da er dort der einzige Schwarze war, erzählten ihm immer alle, damit er sich nicht ausgegrenzt fühlt, er sei weiß. Das Ende vom Lied: er wurde zu einem White Supremacist und arbeitete sich, dank der weißen Henkershauben stets unerkannt, hoch bis zum Vorsitz der lokalen KKK-Brigade. Dort fühlte er sich dann aber so beschwingt, dass er sich einfach mal bei einer Versammlung am Rednerpult die Haube vom Kopf riss… Die finale Einstellung zeigt einfach nur die anderen, die entsetzt schweigen, während er sich immer noch vorne selbst feiert, sein „weißes“ Antlitz nicht mehr zu verbergen.

          Ich fand die Grundidee dieses Sketches irgendwie köstlich… 🙂

          • @Billy Coen: Du meinst den Clayton Bigsby – Sketch. Den habe ich mir mal zusammen mit einem nigerianischen Kumpel angeschaut. Der hat sich vor Lachen gar nicht mehr eingekriegt. ^^

    • Hautfarbe ist eine Anpassung an die lokale UV-Strahlung. In Äquatornähe haben hellhäutige ein höheres Risiko an Hautkrebs zu sterben, deshalb überleben langfristig nur Dunkelhäutige. In Polnähe haben Dunkelhäutige ein erhöhtes Risiko, an Rachitis zu sterben. Deswegen überleben langfristig nur Hellhäutige. Aus dem Grund ist die ursprüngliche Hautfarbenverteilung (vor den Migrationen der Moderne) symmetrisch zum Äquator. Alles andere ist rassistischer Mumpitz. Ein Problem wurde das Ganze nur wegen der Haarlosigkeit des Menschen. Unsere behaarten Verwandten haben helle Haut, weil sie durch das Fell geschützt sind.

      • „Unsere behaarten Verwandten haben helle Haut, weil sie durch das Fell geschützt sind.“
        und Eisbären sollen ein weisses Fell und schwarze Haut haben …

  11. Wenn Schwarze überlegen sind, sind sie gefährlich für uns Milchgesichter. Sollten wir nicht besser alle Schwarzen eliminieren, statt sie zu füttern? *ironieoff*

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