120 Gedanken zu “Neuer bzw verlängerter und verschärfter Lockdown

      • Nicht Rebellion delegieren, sondern selber machen. Es müsste die ganze Bevölkerung einfach die Verbote missachten, das reicht erstmal schon.

          • Nicht blöde Demos. Einfach im Alltag hinfahren wo man will, besuchen wen man will, einkaufen wo man will, ins Ausland fahren wie man will. Das muss aber kollektiv geschehen.

          • Weil Ungehorsam nur dann funktioniert wenn eine große Mehrheit mitmacht. Dagegen ist dann der schärfte Staat machtlos, außerdem ist es ein Zeichen was die Bevölkerung will. Abstimmung mit den Füßen. Müsste, weil die Deutschen sehr obrigkeitlich sind und es lange dauert bis sie ihre Unzufriedenheit zeigen.

          • Ich ignoriere bereits seit Monaten die Schilder, die bei uns im Ortskern Masken vorschreiben, außer, wenn es voll ist*. Es will mir nämlich partout nicht in den Kopf, weshalb dieselbe Menschendichte im Ortskern Masken erfordert, in den Nebenstraßen aber nicht. Ich bin damit allerdings praktisch der einzige, ist mein Eindruck.

            *Oder wenn ein Dorfsheriff anwesend ist. Mein stiller Protest kennt durchaus taktische Flexibilität.

    • Wir haben seit März eine Veränderung der Situation. War es anfangs Angst vor der unbekannten Gefahr, dass die Deutschen sogar ohne Bußgeldandrohungen und Blockwarte in den Häusern blieben, erleben wir jetzt einen Exzess der Verbote, Beschränkungen und Androhungen. Da untersagen Gesundheitsämter manchen Familien, mit der vierjährigen Tochter an einem Tisch zu frühstücken. Da muss eine Schülerin, die von der Maskenpflicht per Attest befreit ist, einen separaten Eingang nehmen zum Klassenraum, darf auf dem Schulhof mit keinem sprechen – wird aus der Gesellschaft faktisch entfernt. Ohne Ende gibt es solche Auswüchse, die unter der Regide einer Gesundheitsdiktatur Menschenrechte mit Füßen treten. Die SPD unter Scholz erklärt uns mittlerweile, das sei die neue Normalität.
      Es wird nicht zwischen Menschen- und Freiheitsrechten und Maßnahmen der Infektionsbekämpfung abgewogen, die bisher weitgehend numerisch begründet sind.
      Obwohl wir seit März hören, in zwei Wochen seien die Krankenhäuser so überlastet, dass sie Leute einfach sterben lassen müssten, tritt dieser Zustand faktisch nicht ein. Bis heute nicht.

      Ich bin gespannt, wie lange und bis zu welchem Punkt sich die sanktionsgeilen Deutschen das gefallen lassen werden. Natürlich wird es dazwischen ab April/Mai ein paar Sommermonate mit Entspannung geben wie in Australien, aber dann geht das Testen und das Malen der Inzidenzkurven weiter. Da werden wir dann aber schon Massenarbeitslosigkeit haben, da der Staat iirgendwann mit dem Gelddrucken für Kurzarbeit oder November- Dezember- etc. Hilfen aufhören muss. Auch der Insolvenzschutz wird enden. Wir werden vor einer zertrümmerten Welt stehen, in der alle verloren haben, nicht nur die Vulnerablen.

      Wir haben es verkackt, unsere Welt zu erhalten und ihren Betrieb zu sichern, während wir unsere Kraft darauf hätten konzentrieren sollen, die Gefährdeten und Alten besonders zu schützen. Das hätten wir vielleicht schaffen können – aber Corona beseitigen zu wollen halte ich für neumodischen Größenwahn.

      • Deutschland hat meiner theoretisch freilebenden rund 80-jährigen Mutter bisher drei FFP2-Masken spendiert, die zum Einmalgebrauch vorgesehen sind und nach wenigen Stunden die Wirksamkeit verlieren.
        Ich würde gerne mal die Kosten und Investitionen für faktische Schutzmaßnahmen den Kosten gegenüberstellen, die das Gemeinwesen bisher für Corona-Testungen, zur Subvention heruntergefahrener Betriebe und zur Durchsetzung von Sanktionen zu leisten hatte. Ich glaube, die Bilanz wäre bitter.

        • Es gibt einfach so viele Widersprüchlichkeiten und Fehler, dass es schwierig wird das nur mit der Inkompetenz der Regierenden zu erklären. Und wenn wäre das vor allem ein Argument dafür, dass der Staat sich so weit wie möglich raushalten und (jedenfalls jenseits normaler Organisation des Gesundheitssystems) sich gar nicht erst für eine Naturkatastrophe verantwortlich fühlen sollte. Dabei überhebt er sich nämlich.

          Vielleicht gilt aber auch:
          „The primary function of government – all government – is to pretend to fail.“

        • FFP2 Masken kann man problemlos öfter tragen. Die Teile sind auch die einzigen die einigermaßen Sinn machen.
          Einen Vorteil scheint die ganze Angelegenheit allerdings zu haben. Seit ich die Maske regelmäßig trage hab ich weder Schnupfen noch einen grippalen Infekt bekommen. Ansonsten bin ich regelmäßig krank. Ich werde das Maskentragen deswegen vermutlich auch nach Corona beibehalten (jedenfalls in den öffentlichen Verkehrsmitteln).

          • Klar, ist aber laut RKI, der Apothekerin und dem Beipackzettel nicht angebracht. Ich wollte an dem Beispiel auch nur aufzeigen, wie bigott die Maßnahmen sind. Auf der einen Seite wird ein Verbotsexzess nach dem nächsten abgefahren, der große Teile der Gesellschaft in den Abgrund reißt, auf der anderen Seite stellt der Staat für die als „vulnerabel“ Getauften lediglich Schutzmasken für 24 Stunden in 9 Monaten zur Verfügung.

            Ich bin auch öfter krank, glaube allerdings, dass mir das eher hilft, mein Immunsystem oder irgendwelche T-Zellen upzudaten, damit die in Schwung bleiben und die ganzen permanenten Mutationen der über 7000 uns umgebenden Viren sauber ohne weitere Probleme abarbeiten können.

            Ich trage Masken nur, um andere vor meinem Zeug zu schützen und weil es befohlen ist. Warum sollte die Evolution das Niesen erfunden haben, wenn der Sabbel dann doch nicht abgestoßen wird?

          • „Klar, ist aber laut RKI, der Apothekerin und dem Beipackzettel nicht angebracht.“
            Das liegt an der Haftung, bzw. an dem Testverfahren. Hat aber keine praktische Relevanz, ist so wie mit einem MHD auf Steinsalz.

            „Ich bin auch öfter krank, glaube allerdings, dass mir das eher hilft, mein Immunsystem oder irgendwelche T-Zellen upzudaten, damit die in Schwung bleiben und die ganzen permanenten Mutationen der über 7000 uns umgebenden Viren sauber ohne weitere Probleme abarbeiten können.“
            Die Erfindung der Hygiene hat uns mehr Lebenszeit gebracht als alle anderen medizinischen Erfindungen. Das Immunsystem ist die letzte Verteidigungsbastion und sie ist durchaus effizient. Aber es bringt mehr, den Gegner erst gar nicht in die Nähe kommen zu lassen als ihn im eigenen Körper mit entsprechenden Kollateralschäden zu bekämpfen. Das Immunsystem ist da nämlich nicht zimperlich. Wenn man dies mit der echten Kriegsführung vergleicht, dann bomben die bei einem Eindringling auch mal ein ganzes Dorf von loyalen Untertanen weg, um sicherzugehen, dass der Eindringling auch tot ist.
            Deswegen kann ein zu gutes Immunsystem auch tödlich sein, wie Asthmapatienten oder Allergiker wissen.

            „Warum sollte die Evolution das Niesen erfunden haben, wenn der Sabbel dann doch nicht abgestoßen wird?“ Warum trägst du Kleidung? Die Natur hat das doch nie vorgesehen?
            Wer sich nicht anpasst, wird aussortiert, die Evolution und die Natur interessiert sich nicht für Individuen.

  1. Falls jemand daran interessiert ist diesen ganzen Spuk endlich zu beenden: Here’s how to do it

    Lerne von denen die es bereits erfolgreich geschafft haben. Im zweiten Video spricht Stephen Duckett, der strategische Gesundheitsberater der australischen Regierung. Das ist der Mann der für die erfolgreiche Umsetzung von Zero Covid in Australien verantwortlich ist. Der dafür verantwortlich ist, dass die Australier heute weitgehend normal leben. Keine Einschränkungen, keine Ausgangssperren, nichts.

    Wir können das auch haben. Es liegt an uns.

      • Zero covid ist ein community effort. Du kannst klein anfangen.
        Kennst du die Geschichte von Vo? Eine kleine Stadt in Norditalien. Die haben gesagt: Wir machen dem Virus jetzt den Garaus. Und dann haben sies einfach gemacht. Innerhalb weniger Wochen.
        https://euobserver.com/coronavirus/147848

        Die Einstellung „Du und ich können absolut nix tun“ ist einer der Gründe warum wir jetzt in dieser Misere sind.

          • „Maske auf, Abstand und keine wilden Feiern. Das reicht offenbar. Und natürlich kein BussieBussie“

            Das dachten im Sommer in Deutschland viele Orte.

            Diese Maßnahmen reichen auf lange Sicht nicht, und früher oder später wird es zu Fällen kommen. Um eure grüne Zone zu schützen sollten Reisebeschränkungen zu/von Regionen mit Fällen in Kraft sein. Wie es gemacht wird steht hier:
            https://www.endcoronavirus.org/papers/travel-between-zones

          • hier gibt es jede Menge Besucher. Daran kann es nicht liegen. Die Gastronomie arbeitet im Untergrund weiter. Das ist es auch nicht. Wir haben kein Altenheim. Schule und Kindergarten gibt es. Erklären kann ich es nicht, aber es gab nicht einen Fall bisher. Sollte man untersuchen……macht aber keiner, obwohl bekannt.

          • @mika:

            „Erklären kann ich es nicht, aber es gab nicht einen Fall bisher. „

            Fooled by luck.
            Ich wünsche euch, dass euer Glück anhält.

            Falls du etwas unternehmen willst was erwiesenermaßen funktioniert, sodass ihr nicht von der Glücksfee abhängig seid: Hier steht wies gemacht wird
            https://www.endcoronavirus.org/green-zones

          • Entschuldige bitte? Das war in derselben Zeit und in derselben Region, als ein paar Kilometer weiter in Bergamo die Katastrophe passierte.

        • Tatsächlich waren im Februar/März in Norditalien die Original Seuchenpläne in Kraft. Wurden aber schnell aufgegeben, da die Sicherheitskräfte zwar für 3000 Einwohner-Örtchen wie Vo in Venetien reichten, aber ganz sicher nicht für Mailand und andere Großstädte.

          Aber pingpong kann uns ja mal beschreiben, wie er das Modell Vo hochskaliert auf…sagen wir mal Graz umsetzen möchte. Oder -ganz mutig – wie er alle Bezirke Österreichs gegeneinander abriegeln möchte.

          • @peter:

            Genau das wird in den beiden videos besprochen.

            „Oder -ganz mutig – wie er alle Bezirke Österreichs gegeneinander abriegeln möchte.“

            Das haben wir doch schon. Nennt sich Lockdown. Ihr in Deutschland habt das auch, wurde nicht soeben beschlossen dass man sich nur mehr x kilometer von seinem Wohnort entfernen darf?

            Die green zone exit Strategie ist der Weg, wie man von dieser Scheiß Situation wieder wegkommt, ohne dass man ein paar Wochen später wieder alles zusperren muss.

        • Solange wir mit der Bahn zur Arbeit fahren müssen und die Altenheime nicht mehr und besser ausgestattete Pfleger bekommen, solange wird das nichts. Die Mehrzahl aller Übertragungen findet an diesen beiden Orten statt. Aber das scheint ja keinen zu interessieren. Man will ja die Wirtschaft nicht vollkommen abschmieren lassen und die Alten, deren Schutz wir ja sooooooo sehr wollen, sind uns halt irgendwie auch zu teuer. Also machen wir unsinnige Maßnahmen, die mich inzwischen eher an einen Cargo-Kult erinnern als an alles andere. Gleichzeitig lässt man sich mit Impfungen Zeit.
          Und trotzdem folgen alle noch ganz treudoof der Kanzlerin.
          Erinnert mich irgendwie an das Milgrim Experiment.

          • „Solange wir mit der Bahn zur Arbeit fahren müssen und die Altenheime nicht mehr und besser ausgestattete Pfleger bekommen, solange wird das nichts. Die Mehrzahl aller Übertragungen findet an diesen beiden Orten statt.“

            Vermutet man zumindest. Die Supermärkte sollte man nicht vergessen, da latschen sich bei uns die Leute auch gegenseitig auf die Füße, noch mehr, seit die Märkte alle schon um 19:30 zumachen…

            Aber umso hilfloser die Regierung, umso härter langt sie dort hin, wo es für die Masse kaum Konsequenzen hat (für die Betroffenen aber umso mehr), man muss ja „Führungsstärke beweisen“. Die Lügenmedien sekundieren ohnehin, jammern höchstens mal, wenn es um „Kulturschaffende“ geht.

      • @christina, mika:

        Es gibt viele Faktoren. Wichtig ist, dass das alles keine prinzipiellen Hindernisse oder game-changer sind. Es macht es etwas leichter (Insel) oder schwerer (Winter) Zero Covid zu realisieren, ja. Aber Australien besteht ebenso aus states und hat tausende Kilometer Landgrenze, welche es bei einer green zone Strategie zu überwachen gilt. Aus dem ersten video:

        „S: [19:54] Ja, tatsächlich, ich habe mal die Grenzen von New South Wales und Victoria nachgeschaut, wo Sydney und Melbourne liegen, nicht gerade kleine Städte. Sie haben eine größere Grenze als Bayern, das größte Bundesland in Deutschland und die Städte sind größer als München, die größte Stadt Bayerns. Ich stimme daher vollkommen zu, das wichtigste ist wahrscheinlich so gut wie möglich zu lernen und sich anzupassen, anstatt die Idee abzublocken.“

        Australien und Neuseeland haben Zero Covid auch über den Winter (unseren Sommer) durchgezogen, und ebenso gibt es Länder auf der Nordhalbkugel die jetzt im Winter erfolgreich sind.

        • Nehmen wir an, „Zero Covid“ würde wirklich funktionieren, dann fehlt immer noch den Erhalt dieses Zustandes. Ein infizierter Mensch reicht ja offenbar aus, um eine weltweite Pandemie in Gang zu setzen.
          Was bedeutet das für Neuseeland und Australien? Absolute Abschottung von der restlichen Welt.
          Potentielle Virenträger über die ggf. eine Ansteckung möglich sein könnte müssten dauerhaft mit einem Einreiseverbot belegt werden.

          Geklärt werden müsste zudem, ob nicht evtl. doch eine Übertragung per Schmierinfektion durch Tiere und Gegenstände möglich ist. Das Virus scheint ja doch relativ lange auf Oberflächen überleben zu können.
          Klar sein muss weiterhin, dass Neuseeland und Australien „Inseln“ sind. Eine Abschottung ist damit relativ leicht, denn zumindest kann man über Flugverbote Schifffahrtverbote das unmittelbare Betreten des Landes verhindern.
          Andererseits, was machst du bspw. mit Warenlieferungen? Die müssen ja auch von jemandem gebracht werden. Komplett den Handel einstellen? Alles selber produzieren und auf das verzichten, was nicht selbst im eigenen Land hergestellt werden kann?
          Andernfalls müsste man ja doch wieder einen neuen totalen Lockdown ausrufen, weil die Pandemie wieder durchstartet.

          Wie schwachsinnig das ist, müsstest du eigentlich selber merken.

          Und jetzt übertragen wir das mal auf europäische bzw. deutsche Verhältnisse. Wir leben nämlich dummerweise nicht auf einer Insel, sondern sind von zig Ländern umgeben – und nebenbei u.a. ein Transitland, durch das nahezu alle Warenströme fließen.

          Btw. Nicht zu vergessen… Wir sind ja eine Diversitiy-Gesellschaft und Grenzen dichtmachen ist Nazi…

          • „Nehmen wir an, “Zero Covid” würde wirklich funktionieren“

            Brauchen wir nicht anzunehmen, gibt genug reale Beispiele. Nur fürs Protokoll und die Mitlesenden.

            „dann fehlt immer noch den Erhalt dieses Zustandes. Ein infizierter Mensch reicht ja offenbar aus, um eine weltweite Pandemie in Gang zu setzen.“

            Ist im video besprochen. Green zones sind die exit-Strategie.

            „Was bedeutet das für Neuseeland und Australien? Absolute Abschottung von der restlichen Welt. Potentielle Virenträger über die ggf. eine Ansteckung möglich sein könnte müssten dauerhaft mit einem Einreiseverbot belegt werden.“

            Au contraire. Verpflichtende 14-tägige Quarantäne reicht. Danach kann sich jeder der nach Australien oder Neuseeland reist frei bewegen. Auch das haben wir zwischen den Staaten dieser Welt bereits großteils in Kraft.
            Was jetzt noch fehlt, wir müssen es in kleineren Regionen als auf interstaatlicher Ebene implementieren.

            „Klar sein muss weiterhin, dass Neuseeland und Australien “Inseln” sind. Eine Abschottung ist damit relativ leicht, denn zumindest kann man über Flugverbote Schifffahrtverbote das unmittelbare Betreten des Landes verhindern.“

            Eine Insel hat es leichter, keine Insel zu sein ist aber kein prinzipielles Hindernis. Siehe China, Vietnam, Mongolei…

            „Andererseits, was machst du bspw. mit Warenlieferungen? Die müssen ja auch von jemandem gebracht werden.“

            Dafür lassen sich Lösungen finden.

            „Andernfalls müsste man ja doch wieder einen neuen totalen Lockdown ausrufen, weil die Pandemie wieder durchstartet.“

            Nein. Auch Australien und Neuseeland haben immer wieder kleine Ausbrüche. Aber im Unterschied zu uns machen die eine sog. „Überreaktion“. Die Region, wo der Ausbruch ist, bekommt Maßnahmen. Der Rest des Landes ist weiter offen. Und weil sie so früh und hart handeln, sind diese Ausbrüche nach wenigen Tagen wieder unter Kontrolle und die Region macht wieder auf.

            „Und jetzt übertragen wir das mal auf europäische bzw. deutsche Verhältnisse. Wir leben nämlich dummerweise nicht auf einer Insel, sondern sind von zig Ländern umgeben“

            Australien hat ebenfalls tausende Kilometer Landgrenzen. Ich habe weiter unten den entsprechenden Abschnitt aus dem ersten Video gepostet wo genau dieses problem angesprochen wird.

            „Btw. Nicht zu vergessen… Wir sind ja eine Diversitiy-Gesellschaft und Grenzen dichtmachen ist Nazi…“

            Ja, das ist ein Sache die unsere Entscheidungsträger realisieren müssen: Kein einziges Land der Welt hat es geschafft die Pandemie erfolgreich zu kontrollieren ohne seine Grenzen zu überwachen.

          • Brauchen wir nicht anzunehmen, gibt genug reale Beispiele.

            Welche? Abgesehen von kleinen Käffern in Italien, die als Beispiel wohl kaum auf große Städte und Ballungszentren übertragbar sein dürften.

            Au contraire. Verpflichtende 14-tägige Quarantäne reicht. Danach kann sich jeder der nach Australien oder Neuseeland reist frei bewegen.

            Wie sollte ich das bewerkstelligen? Zu Fuß? Und während ich so durch die Welt spazieren, haben sich gefälligst alle anderen Menschen in einen „Lockdown“ zu begeben, damit jeglicher Kontakt vermieden wird? Denn wenn ich fliege, muss ich dies über Flughafen, Flugzeug tun. Ggf. reise ich auch per Zug oder sonstigem ÖPNV zum Flughafen, habe also mehr als genug Möglichkeiten, mich nach meiner selbstverpflchteten Quarantäne anzustecken und dann eben doch Corona nach Australien einzuschleppen.
            Deine überhebliche Demonstration deiner Französischkenntnisse solltest du dir lieber sparen, so lange du mit so dämlichen, undurchdachten Maßnahmen ankommst. Aber da reihst du dich ganz offensichtlich in die Kompetenzlosigkeit unserer Politiker ein. Glückwunsch dazu…

            Unabhängig davon, kannst du ja gerne mal meinem Chef erklären, warum ich drei mal im Jahr für jeweils zwei Wochen bezahlt in Quarantäne möchte, nur weil ich gerne Urlaub in Australien machen möchte.

            Dafür lassen sich Lösungen finden.

            Du argumentierst gerade wie diese Links-Grünen. Man muss dieses und jenes und darf dies und das nicht, eine Lösung wird aber nicht präsentiert.

            Australien hat ebenfalls tausende Kilometer Landgrenzen.

            Frei nach Volker Pispers: Und immer wenn du denkst, dümmer gehts nicht mehr, kommt ein pingpong daher…
            Klar, auch Australien hat einige tausende Kilometer Landgrenzen. Genauer: Rund 25760 Kilometer.
            Kann ja sein, dass ich in Geografie zwischendurch mal gepennt habe. Wie viele Länder grenzen noch mal direkt an Australien? *facepalm

          • @mario:

            „Welche? Abgesehen von kleinen Käffern in Italien, die als Beispiel wohl kaum auf große Städte und Ballungszentren übertragbar sein dürften.“

            Zum x-ten mal: Taiwan, Vietnam, Mongolei, China, Atlantic Canada, Neuseeland, Australien, Singapur…

            Inseln, Festland, Diktaturen, Demokratien, reiche Länder, arme Länder, Nordhalbkugel, Südhalbkugel, Ballungszentren & Großstädte, dünn besiedelte Gebiete. Ist alles dabei.

            „Wie sollte ich das bewerkstelligen? Zu Fuß? Und während ich so durch die Welt spazieren, haben sich gefälligst alle anderen Menschen in einen „Lockdown“ zu begeben, damit jeglicher Kontakt vermieden wird? Denn wenn ich fliege, muss ich dies über Flughafen, Flugzeug tun. Ggf. reise ich auch per Zug oder sonstigem ÖPNV zum Flughafen, habe also mehr als genug Möglichkeiten, mich nach meiner selbstverpflchteten Quarantäne anzustecken und dann eben doch Corona nach Australien einzuschleppen.“

            Zero Covid bedeutet dass es in Australien quasi keine community transmission gibt. Die haben das Virus besiegt. Deshalb gibt es in Australien keine Einschränkungen. Die Menschen dort leben das normale Leben, mit geöffneten Restaurants und Clubs, normales gesellschaftliches Leben, treffen bei Freunden, große Konzerte mit zehntausenden Besuchern. 14 Tage Quarantäne nach Ankunft in Australien (verpflichtend bedeutet: du wirst nicht gefragt ob du das willst oder nicht), also wenn sie sicher sein können dass du ihre grüne Zone nicht gefährdest, dann kannst du das auch.
            Den Rest deines Geschreibsel verstehe ich leider nicht, und ob du dich Fuß oder mit dem Bus oder Zug fortbewegst ist mir herzlich egal.

            „Du argumentierst gerade wie diese Links-Grünen. Man muss dieses und jenes und darf dies und das nicht, eine Lösung wird aber nicht präsentiert.“

            Unfug. Realitätscheck widerlegt deine Behauptung. Sieh dir die Länder die ich oben erwähnt habe an. Es geht.

            „Klar, auch Australien hat einige tausende Kilometer Landgrenzen. Genauer: Rund 25760 Kilometer.
            Kann ja sein, dass ich in Geografie zwischendurch mal gepennt habe. Wie viele Länder grenzen noch mal direkt an Australien? *facepalm“

            Wenn du nicht verstehst worum es geht dann quatsch nicht dumm dazwischen.
            Für die green zone Strategie ist es völlig egal, ob die Landgrenze zwischen New South Wales und Victoria oder zwischen Bayern und Baden-Württemberg liegt. Die zwischen New South Wales und Victoria ist sogar länger als die zwischen Bayern und BW. Hat das den Erfolg von zero covid in Australien verhindert? Eben.

    • Was die derzeit machen ist verfassungswidrig, da war die DDR liberaler. Da muss man nicht erst irgendwelchen tollen Ratschläge folgen bis Mami wieder lieb zu uns ist. Was wir tun müssen ist diese Regierung zum Teufel jagen. Oder besser zum Verfassungsschutz.

      • Der Verfassungsschutz wurde doch schon mit einem merkeltreuen Schleimer gleichgeschalten. Die sind doch selbst eine geheimdienstliche Verbrecherbande. Selbst dem Verfassungsgericht kann man nicht mehr trauen.

        Nein, wir sind auf uns allein gestellt.

  2. Die einzigen die weg gesperrt gehören, sind die Bundes- und Landesregierungen – für immer hinter schwedische Gardinen.
    Wer weiß, vielleicht zeigt dieser Corona-Totalitarismus, das doch ein kleiner Revolutionär im Deutschen steckt.

  3. Die Leute sollen einfach nicht mehr freiwillig zu den kostenlosen Teststationen gehen!
    Und schwupps sind wir wieder unter einem Inziwert von 25 😉

  4. Ziel der neuen Maßnahmen soll es sein eine Übersicht über Infektionsketten zu bekommen, d. h. für mich im Umkehrschluss, dass man bei der Verkündung vorheriger Maßnahmen keine Ahnung hatte wo die Leute sich anstecken, wo also die Problemfelder liegen. Man hat also einfach mal blind einen Pfeil auf die Scheibe geworfen. Als Gastronom wäre ich wohl am Austicken.

    • https://handelstehtzusammen.de/

      Zumindest der Ruf nach Widerstand wird ja lauter.
      Aber ich fürchte, dank ÖR-Propaganda und typisch deutscher Obrigkeitshörigkeit wird nichts aus dem „kleinen Revoluzzer“ in Deutschland. Das sind eh alles Nazis…

      Könnt Ihr Euch noch erinnern?

      Am Jahresanfang hieß es, jeder der vor dem Corona-Virus aus China warnt, gar mit Maske rumläuft und Reisebeschränkungen fordert, ist ein übler Nazi.
      Dann war es plötzlich umgekehrt. Dann war jeder – bis gerade eben – noch ein Nazi, der das Corona-Virus und seine Wirkung in Frage stellte, oder Masken und Isolation ablehnte. „Corona-Leugner”, auf einer Stufe mit „Holocaust-Leugner”.

      Und vor allem die, die sich nicht impfen lassen wollen: Alles Nazis.
      Und innerhalb der letzten 48 Stunden gabe es wieder einen Wechsel:

      Nun sind auf einmal die Nazis, die nun fragen, wo denn der Impfstoff bleibt und warum nicht genug da ist, weil sie sich gerne impfen lassen würden.
      https://www.danisch.de/blog/2021/01/05/impfstoffnationalismus/

  5. @pingpong
    Das ist doch lächerlich, dieses vergleichen mit Ortschaften oder „Insel“-Kontinenten.

    Wir leben in einem Staat, der sich aktiv weigert, seine Grenzen zu kontrollieren, der bei Gottesdiensten (besonders des einen Gottes) ganz dringend wegschaut, der bei Clanbeerdigungen mit 500 Leuten furchtbar nachsichtig ist um „die Lage nicht zu eskalieren“ (Wörtliche Aussage des Einsatzleiters).
    Der grenzüberschreitende Menschen- und Warenverkehr rollt, und wer glaubt, der Eurotunnel und die Flüge aus GB wären wegen des neuen Virus gesperrt worden – der seit diversen Wochen schon in B und I unterwegs war – und nicht als Drohgeste wegen des Brexits, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Wir haben keine größere Übersterblichkeit, Risiken wie Fettleibigkeit werden als Fatshaming weggelogen, durch die Presse geistern tragische Einzelfälle jüngerer Menschen, und Alte werden nicht geschützt und der Spahn schickt FFP2 Masken in die Heime, von denen die AWO in einem offenen Brief berichtet, dass die Masken keinerlei Norm entsprechen und die China-Packungen den Aufdruck „Not for medical use“ tragen.

    Die FAZ lügt einen Artikel zusammen, Schweden habe die größte Sterblichkeit seit dem Jahr der Spanischen Grippe 1918/19 und „vergisst“ zu erwähnen, dass die Einwohnerzahl damals halb so groß war. Derweil macht man Panik wegen der neuen Mutation (s. oben), die um 50% ansteckender, wenn auch nicht tödlicher sei. Das stimmt sogar: „altes“ Covid: R 1.1 / neues Covid: R 1.5

    Masern? R 12 – 18

    Währenddessen wird planmäßig die Wirtschaft der Kleinen zerstört. Die Konzerne haben Reserven, bekommen sowieso Kredite und dazu Geld vom Staat (Also das der Bürger.).

    Und die anderen?

    Bei mir, als Freiberufler, ist es dank Rücklagen (noch) nicht knapp, aber:
    Mein Gewinn 2020 beträgt ~15% meines Gewinns von 2018. Meine „Hilfe“ vom Staat, dem ich seit 30 Jahren fleissig Steuern zahle?

    2000.- fürs ganze Jahr.

    Das ist nicht einmal die Hälfte meiner Büromiete, von kleinen Dingen wie Wohnungsmiete, Krankenkasse, Lebensmittel usw mal abgesehen.

    Meine Frau ist Goldschmiedin, mit eigenem Laden. Sie haben eine Speichelschutzscheibe angeschafft, Maskenpflicht verhängt, es durfte nur eine Person in den Laden (War allerdings auch vorher schon so, aufgrund von mehreren Diebstählen durch „noch nicht so lange hier seiende“.), es gibt Desinfektionsmittel usw usf.

    Und dann schließt man diese kleinen Läden eine Woche vor fucking Weihnachten. Muss ich erklären, wie wichtig diese eine Woche für die kleinen Geschäfte gewesen wäre? Um sich in solch einem Setting anzustecken muss man den vorherigen Kunden draussen abpassen und ablecken (falls er denn überhaupt infiziert ist). Aber hey – Buchläden sind offen! Schmuck ist offensichtlich virulenter als Bücher oder Gläubige.

    In den Selbstständigen-Foren melden sich inzwischen reihenweise Menschen, die ihre Läden schließen müssen. Jeder einzelne eine vernichtete Existenz. Wer nicht aus München ist: googled mal Residenzstraße. Das ist eine der feinsten Adressen, zwischen Feldherrenhalle und Staatsoper. Ich bin vorgestern durchgeradelt, drei (Und da kann ich gar nicht genug !!!!! machen.) Läden stehen leer.

    Und wofür? Schweden hatte 2010 eine höhere Sterblichkeit / 100.000 (F U, FAZ!) und das Durchschnittsalter der Toten ist 85! Wie viele von uns hier können hoffen, 85 zu werden? Gerade als Männer? Und wie viele Lebensjahre gehen verloren, weil Menschen ihre Existenz verlieren?
    Armut tötet, das ist kein Spruch, sondern eine statistisch belegte Tatsache.

    ————–

    Ich mache hier jetzt mal einen Strich, weil ich nach dem Ausgekotze tatsächlich noch eine Frage habe. Vielleicht kann die mir jemand sachkundiges ja beantworten:

    Wie ist das eigentlich mit den Antikörper-Tests? Können die zwischen „irgendwann mal infiziert“ und „aktuell infiziert“ unterscheiden? Meines Wissens nicht, aber ich lasse mich gerne korrigieren, dann wäre das folgende hinfällig.

    Wie man aus eingelagerten Blutproben weiß, ist der Virus ja schon ein gutes Stück länger in EU unterwegs, als ursprünglich gedacht. Oktober 2019 war, glaube ich, das Datum?

    Wenn sich nun jemand irgendwann in diesen 15 Monaten angesteckt hat, ohne Symptome oder mit etwas, das er für eine Erkältung oder eine Sommergrippe hielt, nun aber einen der für die momentane Jahreszeit typischen grippalen Infekte hat und deshalb, könnte ja Covid sein, zum Testen geht … werden dann die Antikörper der „Sommergrippe“ gefunden? Und gehen die damit in die aktuelle Statistik ein?

    Das geht mir die ganze Zeit schon im Kopf rum.

    _________________________

    Bonus: Ein alter Freund, fleissiger Sueddeutsche-Leser und ebenso fleissiger gelbe-Linien-Beobachter und Schweden-Verdammer („Das Schwedenmodell ist krachend gescheitert und viele Menschen mussten bisher unnötig sterben und leiden!“, wörtliches Zitat auf WA, könnte aber aus der SZ abgetippt sein.), der war drei Tage, nachdem er mir diesen epischen Satz entgegengeschmettert hatte, beim Weihnachtsessen.

    Anwesend: Er, seine Tochter, sein Schwiegersohn, seine Kindergarten-Enkelin, seine Ex-Frau, sein Schwiegervater, seine Schwiegermutter. Vier Haushalte, drei davon mit 65 – 75jährigen. Noch Fragen?

    __________
    PS: @Christian – da sind jetzt zwei Buttons unten:
    „Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail senden“ und
    „Informiere mich über neue Beiträge per E-Mail“.
    Das soll wahrscheinlich nicht so sein?

    • „Wenn sich nun jemand irgendwann in diesen 15 Monaten angesteckt hat, ohne Symptome oder mit etwas, das er für eine Erkältung oder eine Sommergrippe hielt, nun aber einen der für die momentane Jahreszeit typischen grippalen Infekte hat und deshalb, könnte ja Covid sein, zum Testen geht … werden dann die Antikörper der „Sommergrippe“ gefunden? Und gehen die damit in die aktuelle Statistik ein?“

      Das wüsste ich auch gern, dass die PCR-Tests nicht viel taugen und noch unzählige andere kursieren, macht die Sache intransparent. Ich hielte es für die dringlichste Aufgabe der Regierung, hierzu einen Expertenrat einzuberufen und Klarheit zu schaffen. Ist das geschehen? Falls ja, habe ich nichts davon mitbekommen.

      Dass die Maßnahmen irre sind, darüber müssen wir nicht diskutieren. Widersprüchlich und teilweise einfach Schikane, wie z.B. das mit dem Silvesterfeuerwerk. Mir tun alle „Macher“, die selbst was auf die Beine gestellt haben, leid. Im Endeffekt regieren halt doch Sesselfurzer und Pensionisten und denen ist ihr eigener (gut abgesicherter) Arsch am Wichtigsten…

  6. Zumindest einer ist glücklich: pingpong (man muss ja auch die positiven Seiten sehen 🙂 )
    Zu den positiven Seiten zählt auch, dass das Merkel-Regime seine Unbeliebtheit damit (hoffentlich) steigert.

    Aber vergesst nicht: alles wird gut, das Leben ist nur eine dämliche VR, die (so oder so) vorbeigeht, es geht vermutlich nur darum, hier Erfahrungen und Emotionen zu sammeln (und dafür ist die heutige Zeit geradezu perfekt 😉 ).

    Versucht euch zu helfen und zu organisieren, macht euch klar, dass auch der Polizei dieser ganze übertriebene, sich ständig ändernde, strunzdämliche politische Aktionismus mittlerweile auf die Eier geht und dass sie sowieso nicht alles kontrollieren kann (Masken schützen übrigens nicht nur vor Infektionen, sondern auch vor Identifikationen). Versucht alles Staatliche und Offizielle zu vermeiden und macht euch klar, wem ihr trauen könnt und wem nicht, so haben die einfachen Leute schon immer in Diktaturen überlebt und diese „Pandemie“ (ich kann das Wort nicht mehr hören) ist eine gute Übung, ich denke, wir werden die Erkenntnisse in Zukunft noch öfter benötigen…

    • Alles was recht ist Androsch, aber die Unterstellung ich wäre glücklich (!) über die derzeitigen Maßnahmen oder die Situation geht deutlich zu weit! Damit bist du ab sofort als ernsthafter Diskussionspartner disqualifizert. Das ist eine Sauerei und deutlich unter der Gürtellinie.

      • *gicker*, unter der Gürtellinie? Na vielleicht habe ich deine Reaktion falsch eingeschätzt, du warst doch so ein Hardliner, was zur Hölle passt dir nicht?

        Aber nein, lass nur. Ich habe auch keine Lust mit dir zu diskutieren. Es ist sinn- und fruchtlos und dein unversöhnlicher Fanatismus geht mir genauso auf die Nerven, wie das ganze scheiß-Thema.

        • Du schreibst:

          „Zumindest einer ist glücklich: pingpong“

          Denk das nächste mal für 2 cent nach bevor du einen solchen Schwachsinn absonderst! Im Gegensatz zu dir halte ich das alles nicht für ein Spiel oder irgendeine weitere Verschwörungstheorie. Ich habe nie auch nur entfernt etwas geschrieben, woraus man schließen könnte ich wäre glücklich über das was im Moment passiert. Ich will das diese ganze Scheiße so schnell wie möglich aufhört! Und ich lasse mir ganz sicher nicht von dir so ans Bein pinkeln. Schwachkopf.

          • Ach komm, ich habe das als kleinen Seitenhieb aufgefasst. Du rufst nach schärferen Maßnahmen, die werden verhängt, also müsstest Du doch „glücklich“ darüber sein.

            Ich bin mir sicher, dass Dir keiner unterstellen will, über die Situation mit Kranken und Toten und einer zerstörten Wirtschaft tatsächlich glücklich zu sein.

          • „Ach komm, ich habe das als kleinen Seitenhieb aufgefasst. Du rufst nach schärferen Maßnahmen, die werden verhängt, also müsstest Du doch “glücklich” darüber sein.“

            Herrgott Marc, wofür schreibe ich hier eigentlich die ganze Zeit? Ich habe manchmal den Eindruck die Kommentatoren hier wollen mich nicht verstehen oder interpretieren mit böser Absicht alles auf die unlogischste Art und Weise. Auch die Videos hat sich anscheinend keiner angeschaut (ok renton hat sie wohl gesehen, aber der jammert nur ihm wäre alles zu abstrakt. Und bei konkreten Maßnahmen jammert er das würde alles nicht funktionieren.)

            Ich kopier hier also aus früheren Beiträgen, ich habe im Moment keine Lust, schon wieder das gleiche nochmal auf eine neue Art zu fomrulieren.

            „Vielleicht besteht ein Missverständnis. Eventuell meinst du, die Zero Covid Strategie würde irgendwie neuartige Maßnahmen erfodern. Es würde das, was wir bis jetzt machen, nicht funktionieren, und das was ich vorschlage müsste deshalb ANDERS sein. In den videos wird das angesprochen: Wir tun bereits fast alles was wir tun müssen. Wir tun es nur in der falschen Reihenfolge und deshalb ist es nicht effektiv. Wir müssen es in der richtigen Reihenfolge und mit einem konkreten Ziel tun. „

            Also nein, ich bin nicht glücklich. Es ist absehbar was passieren wird: Sobald es die Zahlen irgendwie erlauben, wird so schnell wie möglich aufgesperrt werden. Weil Leute wie ihr es nicht erwarten könnt und die funktionierende exit-Strategie offenbar nicht verstehen wollt. Ein paar Wochen später, wenn die Zahlen wieder steigen, wird wieder zugesperrt und der Zirkus geht von vorne los. Und ihr werdet diejenigen sein die sich am lautesten darüber aufregen.

            Nochmal aus einem anderen Beitrag:

            „Nicht ich verlange dass ein harter Lockdown kommen muss, der Virus diktiert das. Spätestens wenn die Zahlen weiter steigen (und das tun sie ohne Lockdown bzw ohne Exit-Strategie) und die Krankenhäuser und Intensivstationen völlig überfüllt sind, wird die Situation so untragbar dass es nicht mehr anders geht.
            Das zeigen alle Erfahrungen in allen Ländern bis jetzt.

            Vielleicht möchtest du das Video mal ansehen, da wird genau dieser Punkt auch diskutiert:
            „Wir zahlen bereits den wirtschaftlichen Preis. Warum zahlen wir den wirtschaftlichen Preis? Weil uns die Krankheit letztlich vorschreibt, dass wir doch zumachen müssen. Die Krankheit steigt und steigt und steigt. Wenn wir sie nicht vollständig stoppen, geht es immer weiter rauf, bis wir entscheiden, dass wir reagieren müssen. Sie bringt uns zu dem Punkt, an dem wir zumachen. Aber zu jedem Zeitpunkt zuvor hätten wir auch schon zumachen können. Und zu jedem früheren Zeitpunkt, bei dem wir in den Lockdown gegangen wären, wäre es einfacher gewesen, das Virus loszuwerden. Die Tatsache, dass wir jetzt dieses viel schwierigere Problem haben, liegt bei uns, weil wir es wachsen lassen. Aber je länger wir warten, desto schwieriger wird es, und es wird schwieriger, weil mehr Menschen erkranken, weil es länger dauert, weil es neue Varianten der Krankheit gibt, und diese neuen Varianten können sich vielleicht schneller verbreiten, sie können tödlicher sein, sie können vielleicht unseren Impfungen widerstehen. Alles, was wir tun, das wartet, macht es immer schwieriger.“

  7. Keine vier Stunden nach Erstellen des Themas haben sich elf Kommentatoren ablehnend gegenüber den Maßnahmen der Regierung geäußert, einem (pingpong) gehen sie nicht weit genug, zwei weitere (Christian, Peter Müller) haben nur gegen pingpong Stellung bezogen, ihre Ansicht zum verschärften Lockdown bleibt (mir) unklar.

    Mal sehen, ob die Regierungsfreunde sich morgen noch zu Wort melden, oder ob wir hier fast komplett unter Oppositionellen sind 😉

      • Einer muss gegen den Strom schwimmen, sonst droht die Filterblase. Ich schätze die Standhaftigkeit von pingpong. Seine Meinung lese ich, auch wenn ich sie nicht teile.

        • Ich teile sie auch nicht, aber wenn ich nur die Wahl hätte zwischen dem Gewurschtel unserer Regierung und seiner Strategie, wäre ich für seine; auch wenn er sie notorisch inhaltsarm herüberbringt. Ich weiß, was er meint (schätze ich), und sie hat den Charme von Führungsstärke, weil sie ein erklärtes Ziel hat.

          Für die jüngeren: Führungsstärke, das ist das, was früher mal eine Grundeigenschaft von Bundeskanzlern war. Sie bedeutet, Ziele zu benennen, die eine langfristigere Perspektive bieten als „wir schauen dann in vier Wochen mal, wie’s weitergeht“ und sich am Erreichen dieser Ziele messen zu lassen, also gegebenenfalls die Verantwortung für das Nichterreichen dieser Ziele zu übernehmen und seinen Posten zu räumen.

          Stellt euch einfach eine Anti-Merkel vor, dann habt ihr ein sehr gutes Bild von Führungsstärke 🙂

          • Oh, „Führungsstärke“ im Wortsinne hat Merkel auch, nur die Richtung ändert sich immer mal 🙂

            Und man weiß nie so richtig, wo sie wirklich hin will bzw. ob sie überhaupt ein letztendliches Ziel hat oder nur auf Sicht fährt. Ich habe das in ihrer gesamten Regierungszeit (die sich hoffentlich bald dem Ende neigt) nicht herausfinden können.

            Ich bin nichtmal sicher, ob ihre Gesamtbilanz eher negativ oder eher positiv ist. Es könnte alles noch wesentlich schlimmer sein, aber auch wesentlich besser, vermutlich… sie passt halt zur Zeit und zu diesem lauen und verunsicherten Volk, welches sie regiert.

          • Gewurschtel ist definitiv nicht das Wort das mir zu Merkel einfällt. Und führen tut sie auch, und auch die Richtung ist klar: In den Abgrund. Alles was in den letzten Monaten passiert ist ging immer in die gleiche Richtung. Immer mehr weg von Verfassung, Demokratie, Grundrechten, hin zu mehr Diktatur, mehr Gängelung, mehr Verboten. Kein verbindlicher Abbruchtermin, keine verbindlichen Abbruchbedingungen. Alle hochheilig von der Regierung verkündeten Termine für das Ende der Maßnahmen wurden gebrochen. Die einzige offene Frage ist, warum sie eine Diktatur wollen. Und ob und wie lange sich das Volk das bieten lässt.

          • Tatsächlich wäre ich auch für seine Strategie, sogar noch wesentlich konsequenter. Wenn sie denn realistisch und durchsetzbar wäre. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

            Es hapert bei mir schon mit der Vorstellung, dass man akut Kranke wirklich zu 100% vor einer Ansteckung oder sich gegen eine Ansteckung schützen könnte. Dazu sterben in Krankenhäusern zu viele Menschen (bzw. haben danach tödliche Komplikationen).
            Ansonsten müsste das Virus theoretisch nach 2-3 Wochen echter Quarantäne ausgerottet sein.
            Dazu müsste aber wirklich jedes Haushaltsmitglied konsequent zu Hause bleiben, „systemrelevante“ Mitarbeiter in Arbeitsquarantäne verbleiben, müssten es sich also am Arbeitsplatz häuslich einrichten. Ggf. auch über die 2-3 Wochen hinaus, falls ein an Covid erkrankter Mitarbeiter ersetzt werden müsste, weil dadurch ggf. wieder das Virus eingeschleppt werden würde.

            Finanzieren ließe sich das, wenn man darauf verzichten würde, milliardenschweren Konzerne den Hintern vollzupusten und ausufernde Förderungen für feministische Möchtegernwissenschaftlerinnen einstellen würde.
            Mit entsprechendem Vorlauf ließe sich das auf nationaler Ebene vermutlich sogar durchführen, auch wenn ich nach wie vor die leichte Befürchtung habe, dass einige Wenige sich dann vielleicht doch nicht an diese Beschränkungen halten.

            Für gänzlich unmöglich halte ich es allerdings, einen solchen „Quarantäne-Lockdown“ weltweit hinzukriegen. Genau das wäre aber für einen dauerhaften Erfolg solcher einschränkenden Maßnahmen zwingend erforderlich. Und damit gehört so eine Strategie wohl ins Reich der Träume.

    • Auffallend ist in den DIVI-Zeitreihen, dass die Zahl der freien Betten etwa um soviel abgenommen hat (ca. 4000 seit Ende Oktober), wie die Zahl an Covid-19-Patienten zugenommen hat, obwohl, wie Du schreibst, die Zahl an belegten Betten insgesamt nicht zugenommen hat.

      Diese Abnahme der Zahl freier Betten hatte ich vor zwei Wochen oder so auch schon mal angemerkt; pingpong meinte daraufhin, dass das Personal schwindet. Vielleicht wurden vorher auch Betten als Kapazität gemeldet, die gar nicht vorhanden waren. Vielleicht gibt es Geld dafür, solche Betten vorzuhalten. Mit der Einlieferung realer Patienten müssen die Krankenhäuser den Schwindel dann peu a peu begraben, damit er nicht auffliegt.

      Es könnte zusätzlich so sein, dass bisher gar nicht belegte Betten als belegt gemeldet waren, und jetzt genauso peu a peu mit Covid-19-Patienten aufgefüllt werden.

      Hm. Beispiel: Ich habe 10 Betten, von denen sind 5 belegt. Ich melde 20 Betten insgesamt, von denen 10 belegt seien. Nun werden 5 CoV-Patienten eingeliefert. Da jetzt alle meine Betten belegt sind, melde ich nur noch 10 Betten (weniger als vorher), davon alle belegt (so viele wie vorher), und mit 5 mehr CoV-Fällen.
      Ist natürlich reine Spekulation.

      Mal überlegen, könnte es auch mit der abnehmenden Zahl an Pflegekräften zu tun haben? Dass Intensivbetten mangels Pflegern in Nicht-Intensivbetten umdeklariert werden, um sie mit anderen, „normalen“ Pflegern betreiben zu können, obwohl sich weiterhin Intensivfälle in ihnen befinden?

      Puh. Keine Ahnung.

      • Also, dass die wegen Covid ein Intensivregister einführen, um es dann vom ersten Tag an zu faken, indem sie belegte Kapazitäten falsch darstellen, halte ich für unwahrscheinlich.
        Durch sowas verfestigt sich immer weiter meine Meinung, dass Covid sich über eine üble Grunderkrankungen legt und die Menschen so zu Covid-Kranken und -Toten werden. Hätten sie nicht Influenza, andere Infekte oder ein zerstörtes Immunsystem, würden sie das weghusten wie Spahn oder Trump.
        Ich bin zwar absolut kein Corona-Leugner, werde aber zunehmend zum Katastrophen-Leugner. Denn es gibt keine auffällige Zunahme von Sterbefällen.
        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1118856/umfrage/monatliche-sterbefaelle-in-deutschland/

        Oder mache ich irgendwo einen sichtlichen Denkfehler?

        • „Denn es gibt keine auffällige Zunahme von Sterbefällen.“

          ihttps://i.ibb.co/B48bwQL/woechentliche-sterbefallzahlen.png

          Die hellblaue Fläche sind das minimum / maximum der letzten 4 Jahre. Wir liegen aktuell über diesem Maximum, Trendumkehr nicht in Sicht. Wieviel sollte die rote Kurve deiner Meinung nach über dem Maximum der letzten 4 Jahre liegen, damit es „auffällig“ ist?

          • Na ja, wenn ich mir auf der Grafik die Bandbreite und das hellblaue „Matterhorn“ rund um KW 10 anschaue, dann ist da noch viel Luft nach oben, bis der Gipfel überschritten wird. Und im Zeitraum von 2016 bis 2019 wurde nie eine solche Katastrophe proklamiert wie in 2020 und jetzt.
            Ich will ja nicht kleinreden, dass dies eine heftige Virussaison ist, aber eine Begründung für eine solch heftige gesellschaftliche Immunüberreaktion sehe ich in den Kurven nicht.

          • „Na ja, wenn ich mir auf der Grafik die Bandbreite und das hellblaue “Matterhorn” rund um KW 10 anschaue, dann ist da noch viel Luft nach oben, bis der Gipfel überschritten wird.“

            Und deshalb sollten wir es passieren lassen?

            „aber eine Begründung für eine solch heftige gesellschaftliche Immunüberreaktion sehe ich in den Kurven nicht“

            Ich hoffe dass du recht hast.

          • „Und deshalb sollten wir es passieren lassen?“
            Nein, wir sollten endlich die Gefährdeten vernünftig schützen und Augenmaß behalten, wieviele Freiheitsrechte und Bestandteile unserer Welt wir der Panik opfern.

          • Der vernünftigste Schutz für die Gefährdeten wäre zero covid. Kein Virus, keine Gefahr.

            Das vernünftigste Augenmaß bez. Freiheitsrechte wäre auch zero covid. 4-6 Wochen verzichten, dann wieder ohne Einschränkungen leben.

            Panik ist ein schlechter Ratgeber, ja. Begründete Vorsicht ist allerdings etwas anderes als Panik.

          • „Der vernünftigste Schutz für die Gefährdeten wäre zero covid. Kein Virus, keine Gefahr.“

            Das ist ein Totschlagargument, mit dem man den Alten weiter Masken verweigern kann und keine Luftfiltersysteme in Schulen oder Pflegeheimen installieren braucht. Das halte ich für verwerflich und fahrlässig.

            Die Repressionsanstrengungen (wenn man Testungen dazu rechnet) überwiegen die Schutzanstrengungen. Ich empfinde das als menschenfeindlich.

          • Bitte gib mir irgendeinen Hinweis sodass ich deine Antwort nicht unter „absichtlich böswillige missinterpretation“ einordnen muss.

          • Ja gerne. Ich hatte immer den Eindruck, du würdest es kritischen Teilen der Bevölkerung ankreiden, wenn die Zahlen nicht zurückgehen. Denn die Mahnungen, Aufforderungen und Sanktionen von Staat und Politik sind ja so umfassend, dass eigentlich jeder wie ich heute die vier Wände nicht verlassen sollte. Den staatlichen Aufforderungen komplett nachzukommen, hieße schon fast ein stählerner Lockdown mit Cocooning.
            Da du aber immer von einem kurzen und hefitgen Lockdown sprachst, kam ich zu dem Schluss, du würdest dich gegen die positionieren, denen im Supermarkt der Lappen unter die Nase gerutscht ist. Dann habe ich wohl wirklich dein Engagement falsch interpretiert.

          • „Trendumkehr nicht in Sicht.“
            Was soll denn das? Natürlich ist die Trendumkehr in Sicht – und zwar spätestens April/Mai. Das ist doch apokalyptische Panikmache zu behaupten, es würde keine Trendumkehr geben. Vermutlich kommt die sogar schon viel früher wie beispielsweise in Belgien. Diese stumpfen linearen Rechenmodelle der Epidemiologen haben bisher meistens falsch gelegen. Seit März höre ich mir an, was in zwei Wochen sein wird, mache mir eine Notiz im Kalender – und nach zwei Wochen stelle ich dann fest – stimmt alles nicht.
            Sie wissen’s halt nicht. Ist auch nicht schlimm. Blöd ist nur, wenn sie weiter immer so tun, als wäre das ganz sicher so wie in ihrer numerische Ableitung.

          • „Was soll denn das? Natürlich ist die Trendumkehr in Sicht – und zwar spätestens April/Mai.“

            Prinzip Hoffnung (irgendwann wirds besser) halte ich für keine geeignete Vorgangsweise in einer Pandemie. Warum nicht handeln damit es jetzt besser wird?

            „Vermutlich kommt die sogar schon viel früher wie beispielsweise in Belgien.“

            Die haben etwas dafür getan, einen harten Lockdown. https://www.info-coronavirus.be/de/faq/

            „Sie wissen’s halt nicht.“

            Richtig. Du magst da anderer Ansicht sein, aber in so einer Situation wo man es eben nicht weiß plädiere ich dafür vorsichtig zu sein.

          • Ich weiß ja nicht, wie das bei euch in Österreich ist, aber hier in Deutschland tun alle was dafür – und zwar mehr als unser Gemeinwesen mittelfristig verträgt. Du siehst immer überall offenbar nur Partypeople und Menschen, die sich an irgendwas nicht halten, das sich irgendwer gerade ausgedacht hat. Die Deutschen sind aber geradezu gruselig gründlich, wenn etwas verfügt wird. Hier läuft eine Armada von Blockwarten rum und sogar die Grüne Jutta Ditfurth postet zu Silvester auf Twitter, dass im Gebäude gegenüber nur sechs Fenster erleuchtet sind und leitet daraus eine flächendeckende Coronaleugnung ab. Solche Polarisierungen bringen keinen weiter. Ich finde, du hast dich zu sehr darauf eingeschossen, dass alle nur leugnen und das Virus einladen. Aber es geht darum, trotz aller verbreiteten Panik und trotz aller Repression einen nüchternen Blick zu behalten, was gerade passiert und wie groß die angebliche Katastrophe seit Monaten wirklich ist. Und vor allem, was für Begleiterscheinungen das Geschehen nach sich zieht…

          • Wie kommst du auf diese Ideen? Schrieb ich nicht wiederholt, dass die überwiegende mehrheit der Menschen vorsichtig sind, sich an Regeln halten und insgesamt konstruktiv handeln? Schrieb ich nicht wiederholt auf das Unfug Argument „aber die Zahlen sind ja schon vor dem Lockdown gesunken!“ dass das genau an diesem vernünftigen Verhalten der Mehrheit liegt? Nur dass es ohne organisatorische Unterstützung von oben, d.h. durch die Regierung hält viel schwieriger und weniger effizient ist?

      • Nach meiner Information ist es so:

        Intensivbetten können nur mit entsprechendem Personal betrieben werden. D.h., Betten und Personal gehören zusammen. Wenn ein Teil des Personals wegfällt, dann kann das Krankenhaus nicht weiterhin dieselbe Anzahl an Intensivbetten anbieten. Dann muss das Krankenhaus so viele Intensivbetten außer Betrieb nehmen, bis die Stärke des entsprechenden Personals wieder zur Anzahl der angebotenen Intensivbetten passt.

        Im Jahr 2019 gab es eine Reform der öffentlichen Krankenhäuser, die auch zur Folge hatte, dass in einigen Bereichen dieser Krankenhäuser Personal abgebaut worden ist, u. a. auf den Intensivstationen. Konsequenz: die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten wurde 2019 gesenkt.

        In Frühjahr 2020 wurde diese Reform außer Kraft gesetzt – wegen Corona. Somit wurde im Frühjahr die Zahl der verfügbaren Intensivbetten wieder erhöht.

        Im Sommer 2020 wurde die bereits 2019 durchgeführte Reform wieder in Kraft gesetzt, damit wurde die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten wieder gesenkt.

        Ich habe diese Infos in einem Kommentar in einem Blog gelesen – nachgeprüft habe ich Sie nicht.

        @ Renton

        Danke für Deine beiden Kommentare

        https://allesevolution.wordpress.com/2021/01/02/selbermach-samstag-321-02-01-2021/#comment-593528
        https://allesevolution.wordpress.com/2021/01/02/selbermach-samstag-321-02-01-2021/#comment-593746

        Ich denke mal, damit hast Du auch mich gemeint.

      • „pingpong meinte daraufhin, dass das Personal schwindet. Vielleicht wurden vorher auch Betten als Kapazität gemeldet, die gar nicht vorhanden waren. „

        Ganz genau.

        „Die DIVI bestätigt die Berichte des intensivmedizinischen Personals. Im BR-Interview räumt ihr Sprecher, Professor Christian Karagiannidis, ein, es gebe einzelne Kliniken, in denen unter anderem Geschäftsführer vorgäben, dass eine höhere Bettenzahl gemeldet werden solle, als tatsächlich vorhanden sei.

        Die DIVI will das Intensivregister nun nachbessern: In den kommenden Wochen will man die Krankenhäuser bitten, ihre Dialysegeräte zu melden, vor allem aber will man künftig abfragen, wie viele Covid-Intensivpatienten ein Krankenhaus tatsächlich versorgen kann. „Je genauer alle melden, desto besser ist es für die Steuerung des Gesundheitswesens in Deutschland““

        Die schrumpfende Anzahl an Betten könnte dieser Nachbesserung geschuldet sein.“
        https://allesevolution.wordpress.com/2020/12/19/selbermach-samstag-320-12-12-2020/#comment-590293

        Der Bericht vom BR ist im Kommentar zusammen mit anderen Artikeln, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen, verlinkt.

        Und wie Jochen ganz richtig anmerkt besteht ein Intensivbett nicht nur aus Hardware sondern auch aus dem Personal. Und wenn Pflegepersonal wegen Krankheit oder Quarantäne ausfällt, dann sinkt auch die Zahl der Betten.

    • Vermutlich, weil die Intensivbetten irgendwann auch wieder frei werden. Tatsächlich kann man aber auch annehmen, dass einige Intensivpatienten, wie es so schön heißt, wegen oder mit Corona in Intensivbehandlung müssen.

  8. Mich haben sie mit dem 15 km Radius komplett verloren. Einfach jeden letzten Rest eines Glaubens an den Verstand der Entscheider vollständig vernichtet. Ich mach mir sicher keinen Stress mehr wegen dieser Zufallsregeln ohne Kausalkonzept.

  9. Zu dem Thema habe ich gestern einen längeren Twitter-Thread begonnen

    und heute fortgesetzt.

    Zum besseren Lesen schreibe ich es hier noch mal sequentiell:

    Bin aktuell schon mehr als 15km von meinem Wohnort entfernt. Je mehr von diesen sinnlosen, unwirksamen Gängelungen kommen, desto wurschtiger wird es mir, ob ich mich daran halte. #Bewegungsradius #Corona #Covid19
    Solange ich nicht mit neuen Personen zusammentreffe, ist es doch völlig unerheblich, wo ich mich befinde.
    Und wenn ich nachts alleine oder nur mit meiner Familie (mit der ich sowieso dauernd zusammen bin) spazieren gehen will, kann das auch egal sein. #Ausgangssperre
    Wir sind ja hier z.Z. unter 200, in #NichtImSauerland sogar unter 100. Kann ja trotzdem schon mal schauen, ob es noch einen Ort dazwischen gibt, an dem ich mich dann noch legal mit meinem Mann treffen darf. #Bewegungsradius
    (Klar hätte ich Einheiten dazuschreiben müssen: Neuinfektionen pro 100000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage. Aber das ist so lang, dass ich für Twitter schon mal eine Ausnahme mache.)
    Einkaufen zählt übrigens nicht als „triftiger Grund“. Ist ja egal, wie die Leute auf dem Lande zu ihren Lebensmitteln kommen.
    Ich hab ja die #Maske nie gemocht, gestehe ihr aber eine zielführende Wirkung zu, und habe sie immer wenn vorgeschrieben getragen (wenn auch ungern).
    Aber in diesem 15km #Bewegungsradius sehe ich überhaupt keinen Sinn. Ob ich hier bin, oder woanders, ist doch egal, solange ich mit niemanden in Kontakt komme.
    Warum eigentlich ausgerechnet 15 Kilometer? Warum nicht 20? Oder gar nur fünf? Solche willkürlichen Festlegungen empfinden noch mehr Leute als ungerechtfertigte Schikane.
    Nur noch eine Person in einem anderen Haushalt erlaubt. Und das unabhängig von regionalen Inzidenzen. Dann muss ich also mit dem Baby doch wieder zurück nach $NichtImSauerland. So reißt man Familien auseinander.
    Wir haben schon seit November keine Verwandschaft mehr gesehen, haben seit fast drei Wochen den Betrieb geschlossen, treffen sonst niemanden mehr (außer beim Einkaufen und Lieferboten).
    Und jetzt kommen solche unverhältnismäßigen Verschärfungen, die lediglich im Nebel stochern, die Bevölkerung drangsalieren, aber keinen Effekt bringen werden.
    Die Landkarte in der Region ist ein Flickenteppich. Von unter 100 bis über 300 alles dabei. Ändert sich täglich und wabert halt so ein wenig hin und her.
    Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit ist beispielsweise auch nicht nachvollziehbar. Eigentlich hat Alkohol ja sogar eine desinfizierende Wirkung. SCNR
    Meine Bereitschaft, Beschränkungsregelungen einzuhalten, schwindet, weil ich die Sinnhaftigkeit dahinter nicht mehr einsehen kann.

    • Ja, die 15-km-Regel ist hart. Aber natürlich werden STATISTISCH mehr neue Kontakte dazukommen, je grösser der Aktionsradius ist. Es mag sein, dass es Menschen gibt, die von München nach Hamburg und zurück fahren, ohne dabei jemals auch nur in die Nähe eines fremden Menschen zu gelangen, aber im Mittel ist es eben nicht so. Im Extrembeispiel: wenn nun alle sich für vier Wochen eindecken würden und dann 28 Tage keinen Fuss vor die Tür setzen würden, wäre Corona so ziemlich am Boden. Das ist einfach ein Fakt, auch wenn es ein theoretisches Beispiel ist.

      • Aber natürlich werden STATISTISCH mehr neue Kontakte dazukommen, je grösser der Aktionsradius ist.

        Nicht zwangsläufig. Wesentlich ist doch, dass man keine anderen Personen trifft als diejenigen, mit denen man ohnehin Kontakt hat.
        Ob man direkt im Wohnort niemanden trifft, oder 100 Kilometer entfernt niemanden trifft, ist egal.

        Selbst wenn jeder Haushalt genügend Lebensmittelvorräte hätte, um vier Wochen zu überbrücken (was völlig illusorisch ist – mit Konserven, Kartoffeln und Nudeln verhungert man zwar nicht, aber leicht verderbliche Frischwaren, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch und Wurst würden schon schnell auf dem Speiseplan fehlen und zu hoher Unzufriedenheit führen), wäre das Problem doch nicht gelöst.
        Dann kommen Erkrankungen (auch völlig unabhängig von Covid19) vor, Wasserrohrbrüche, kaputte Fensterscheiben, und etliche andere denkbare Zwischenfälle.
        Auf der anderen Seite verderben Lebensmittel in Lagern. Hersteller und Transporteure sind ruiniert.
        Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Alten- und Pflegeheime müssen ebenfalls offen bleiben. Und wie kommt die autolose Krankenschwester zum Dienst in der Klinik, wenn kein ÖPNV fährt?
        Wer kontrolliert das ganze? Polizisten, die ebenfalls aus dem Haus müssen. Oder willst du, dass der hungrige Mob Geschäfte plündert?
        Wer sorgt dafür, dass Strom und Leitungswasser weiterhin fließen? Nicht alles lässt sich im Homeoffice erledigen.

        wäre Corona so ziemlich am Boden

        Und alle nicht-systemrelevanten Unternehmen ebenfalls. Vorbei mit allgemeinem Wohlstand.

        • Es war ja nur ein theoretisches Beispiel. Die Übertragungsrate geht logischerweise gegen Null, wenn die Zahl der Kontakte gegen Null geht. Dass das in der Praxis schwer umzusetzen wäre, keine Frage, die Chinesen haben es wohl versucht.
          Mit statistisch meine ich, dass 80 Millionen Menschen, die sich im ganzen Bundesgebiet frei bewegen dürfen, mehr Kontakte erzeugen, als wenn sie das nur in einem begrenzten Umkreis dürften. Das dürfte schwer von der Hand zu weisen sein. Natürlich wäre es super, wenn sich jeder total eigenverantwortlich verhalten würde, dann bräuchten wir die ganzen Regeln nicht. Das stört mich generell ein bisschen, wie die Verantwortung für alles beim Staat abgeladen wird, der kann nämlich auch nur begrenzt viel ausrichten, wenn jeder nach den Lücken in den Vorschriften sucht. Bekannte von mir haben sich doch in der Tat über ihren Stress am 24.12. beschwert: um 12 wären sie bei Meiers, dann um 14 Uhr bei Müllers und um 17 Uhr bei Schulzes, und alles nur wegen den doofen Kontaktregeln, das mache doch gar keinen Sinn. Tja, dann können wir’s natürlich auch bleiben lassen…

          • 15km in einer Großstadt sind etwas anderes als 15km auf dem Land.
            In der Stadt kann man auch innerhalb weniger Kilometer tausenden Leuten über den Weg laufen. Auf dem Land dagegen nicht, und es gibt dort ohnehin kaum einen Anreiz, irgendwohin zu fahren, es sei, denn man hat einen guten Grund.
            Mich stört diese willkürliche Festlegung. Etwas ganz anderes wäre es gewesen, die Begrenzung auf den aktuellen Aufenthaltsort (Stadt oder Landkreis) zu legen (was ja gar nicht identisch mit dem Wohnort sein muss). Also da bleiben, wo man schon ist. Das ließe sich auch wesentlich leichter kontrollieren.

          • Es ist ein massiver Eingriff in ein Grundrecht und damit illegitim. Es ist außerdem nicht Aufgabe der Bundesregierung, mit uns ein „SIMCITY“-Experiment zu machen. Es ist übrigens auch nicht ihre Aufgabe, eine Epidemie auf 0 zu senken, jedenfalls nicht wenn das auf Kosten anderer Ziele geht.

          • Es geht doch von Anfang an um die Balance der Grundrechte. Und die Bundesregierung hat ja nun keine festgelegten Aufgaben, sondern sie muss jeweils so handeln, dass es kurzfristig im Parlament und mittel- bis langfristig bei Wahlen mehrheitsfähig ist. Es gibt kein Gesetz, in dem steht: „Die Bundesregierung muss eventuell auftretende Assoziationen mit Sim-City-Simulationen um jeden Preis vermeiden.“

          • „Es gibt kein Gesetz, in dem steht: „Die Bundesregierung muss eventuell auftretende Assoziationen mit Sim-City-Simulationen um jeden Preis vermeiden.““

            Implizit doch. Die Bundesregierung ist nicht berechtigt, die Bevölkerung zum Objekt „sozialer Experimente“ zu machen, weil das den Grundrechten, ihrer Verpflichtung dem Allgemeinwohl und der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität widerspricht. Oder anders formuliert, wir sind nicht Manipulationsobjekte der Regierung, sondern wir sind der Souverän und die Regierung ist unser Dienstleister. Wenn die das anders sehen, macht sich der Knecht zum Herrn. Deren Rhetorik „Zügel anziehen“ ist verräterisch, die sehen sich als Reiter und uns als Lasttiere. Geht’s noch.

  10. „Meine Bereitschaft, Beschränkungsregelungen einzuhalten, schwindet, weil ich die Sinnhaftigkeit dahinter nicht mehr einsehen kann.“

    Das ist eine aus pschologischer Sicht ausgesprochen gesunde Reaktion von Menschen, die ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen, und dies auch zukünftig so angehen wollen!

    • Meine Privat-Verschwörungstheorie ist, dass eine „Klimadiktatur“ angestrebt wird, s. Lauterbach und div andere Klimaspinner. Merkel ist von der Struktur her ein autoritärer Typ sowieso, der passt das sowieso.

        • Nordkorea wäre aus vielerlei Gründen in Mitteleuropa nicht durchsetzbar, aber „DDR light“.

          Warum Klima: Viele der regierungsnahen „intellektuellen“ Klimaaposteln streben eine völlige Umwälzung der Gesellschaft an, s. WBGU. Denen ist klar, dass das was sie „Klimaschutz“ nennen, nur mit Verarmung der breiten Masse machbar ist, und dass die sozialen Unruhen die damit einhergehen, nur mit einer Diktatur unter Kontrolle zu halten wäre. Nicht wenige von denen haben ein solches Sendungsbewusstsein, das auch durchziehen zu wollen, s. Maja Göpel oder Schellnhuber. Corona kam denen anscheinend wie gerufen. Merkel übernimmt deren Vokabular, Lauterbach wird inzwischen deutlicher:

          Zitat Merkel Januar 2020:
          „Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber, meine Damen und Herren, das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen“

          Zitat Lauterbach Dezember 2020:
          „Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

          Falls ich Recht habe, werden wir nach dem Abflauen von Corona eine Fortsetzung des „Lockdowns“ in irgendeiner Form erleben, und die Begleitmusik von Politik und Medien wird lauten „Ach wir wollten ja sowieso Klimaschutz machen, da können wir ja dabei bleiben.“, also Reisebeschränkungen, Wirtschaft zurückdrehen, vielleicht einen „Klima-„Arbeitsdienst für Arbeitslose einführen …

          Ich hoffe dass ich nicht Recht habe.

  11. „Was ist die EXIT-Strategie?

    Gibt es eine praktische Strategie für die Rückkehr zum normalen Leben, wie wir es kannten, oder haben wir der Invasion des Coronavirus nachgegeben?

    Das Warten auf eine Massenimpfung wäre eine passive Hinnahme von 100.000 weiteren Todesfällen, Millionen von Krankenhausaufenthalten, einer stark eingeschränkten Lebensqualität und schweren wirtschaftlichen Folgen.

    Die Einschränkungen zur Bekämpfung der Übertragung (Schließungen, Anordnungen, zu Hause zu bleiben) erscheinen mancherorts politisch selbstmörderisch, dennoch wird die Frage, ob man schließen oder offen halten soll, hinfällig. Sobald die Krankenhäuser überlaufen und die Todesfälle außer Kontrolle geraten, gibt es keine andere Wahl als zu schließen.

    Das Warten darauf, dass Covid uns sagt, wann wir schließen sollen, hat zur wiederholten Zerstörung unseres normalen Lebens geführt, und es ist schon fast ein Jahr, dass wir uns in einer kränkelnden Wirtschaft mit frustriertem sozialem und kulturellem Leben befinden und mit Massensterben und Krankenhausaufenthalten zurechtkommen müssen.

    Die Frage ist also nicht, ob man schließt, sondern wann und wie man schließt.

    Langfristige Teilschließungen haben einen viel schlechteren Effekt als kurzfristige starke Schließungen.

    Es ist viel besser, die Fälle schnell zu senken.

    Früher zu handeln ist viel besser.

    Beobachten Sie die Welle der COVID-Fälle. Wenn man sie zulässt, wachsen sie exponentiell und erreichen innerhalb von etwa 4-6 Wochen unerträgliche Werte. Wenn dies einen starken Lockdown auslöst, dauert es 4-6 Wochen, um die Fälle zu reduzieren.

    Früher oder später, und eher früher als später, müssen Sie schließen.

    Die wesentlichere Frage ist, wie und wann man öffnet – die EXIT-Strategie.

    Die einzige Exit-Strategie ist die Eliminierung, oder ausreichend nahe daran, so dass Kontaktverfolgung und „Brandbekämpfung“ ein paar Fälle oder kleine Ausbrüche stoppen. Alles, was wir wissen, sagt, dass dies der Ausweg ist.

    Das Ziel muss verstanden werden.

    Dorthin zu gelangen ist wie ein Flugzeug zu landen, man muss es absichtlich tun.

    Hilfreich ist, dass man umso mehr Kontrolle hat, je näher man am Nullpunkt ist. Die beste Strategie ist die Ausstiegsstrategie „Grüne Zone“, bei der man Bereiche öffnet, die frei von dem Virus sind.

    Schränken Sie für eine kurze Zeit den Reiseverkehr zwischen den Zonen ein, öffnen Sie diese sicher und lockern Sie die Reisebeschränkungen, wenn mehrere Gebiete COVID-frei werden.

    Aus irgendeinem Grund sind trotz des Erfolgs dieser Strategie in anderen Ländern* viele besorgt, es erfolgreich zu tun, und sind bereit, aufzugeben, wenn ihnen der Erfolg nicht garantiert wird. Aber die meisten Vorteile sind bereits gewonnen, auch wenn das Endziel nicht erreicht wird.

    *Einschließlich Australien, Taiwan, Neuseeland, Singapur, Vietnam, Thailand, China und Atlantik-Kanada.

    Viele sind besorgt darüber, ob andere mitmachen, und die Erfahrung ist, dass die große Mehrheit es tut, und die Strategie ist robust, so dass, wenn einige nicht mitmachen, sie den Erfolg nicht aufhalten können. Die Durchsetzung ist gerechtfertigt, ihre Bedeutung zu mindern (sie zu ignorieren) ist hilfreich.

    Hören wir auf, uns auf die Schwierigkeiten zu konzentrieren und fangen wir an, uns darauf zu konzentrieren, das Ziel eines normalen Lebens zu erreichen, das wir uns für das neue Jahr wünschen.

    Viele Dinge, die sich lohnen, erfordern Anstrengung und Opfer, in diesem Fall die Anstrengung von 4-6 Wochen, um das Feuer zu löschen, indem man die Übertragung verhindert, und dann auf jeden Funken aufmerksam zu sein, indem man prüft und nachspürt.

    Andere haben es geschafft. Wir können es ebenfalls tun.“
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Original:
    https://threadreaderapp.com/thread/1342566923431763969.html

    • Im März 2020 wäre ich bei dir gewesen. Aber jetzt ist der Schaden schon so gewaltig, die Leute machen das nicht mehr mit. Bis der Schlamassel rum ist, fehlen uns 2 Billionen in der Kasse. Das schaffen wir nicht. 100.000 tote Alte verkraften wir irgendwie, auch wenn das zynisch klingt. Wenn das Land kollabiert, werden wir mehr Tote haben. Ich habe da wenig Hoffnung.

        • Welche Stelle im Grundgesetz würdest du anführen?

          Ich führe an:

          Freizügigkeit
          Versammlungsfreiheit
          Berufsfreiheit

          Ein Recht auf Gesundheit finde ich nicht

          80 Millionen Menschen einsperren, um 100.00 Leute, die eh bald sterben, für 3 Monate zum Leben zu nötigen, ist kein Grundrecht. Hart, aber wahr.

          • pingpong, ich achte deine Einstellung, aber ich kann sie nicht teilen. Wir sterben eh alle, also sollen die Lebenden wenigstens eine gute Zeit haben. Der Tod durch Corona ist schnell, er verkürzt das Leiden alter Menschen. Ich kenne das aus der Praxis. Es ist eine Erlösung.

          • Ich sehe das etwas anders als Mika. Der Gegensatz „Menschenleben vs Freiheit“ ist spalterische Rhetorik der Corona-Wahnsinnigen. Die Regierung ist allen Bürgern gleichermaßen verpflichtet, und es steht ihr nicht an die Rechte der einen gegen die der anderen auszuspielen, sondern sie hat stets und ausnahmslos beide zu schützen.

            Ein Gegeneinander ist auch sachlich gar nicht nötig. Die allermeisten der freiheitsbeschränkenden „Maßnahmen“ retten niemandes Leben, sondern sind Voodoo. Dass das einige Leute für richtig halten hat viel mit Zeitgeist und Befindlichkeit, aber wenig mit Ratio zu tun. Da spielen religiöse Motive eine Rolle: Durch Verzicht ins Paradies. So denken viele protestantisch Sozialisierte, auch wenn sie Atheisten sind. Die Öko-Befindlichkeit spielt hinein, die damit ebenfalls verwandt ist. Etwas überspitzt ausgedrückt, ist der Corona-Shutdown die Übersprungshandlung der Klimafanatiker. Es passiert jetzt genau das was die Klimahüpfer letztes Jahr gebrüllt haben, nur unter anderer Überschrift.

      • „Machense bei Grippewellen ja auch nicht.“

        PS zu mir selbst: Influenza ist die tödlichste Infektionskrankheit in Mitteleuropa. Macht euch allen klar: Wer Grippe-infiziert ist und rotzend und hustend zB einen überfüllten U-Bahnwagen betritt, infiziert dabei vermutlich ein paar Mitreisende, von denen der eine oder andere danach 3 Wochen flachliegt – ohne zu wissen wem er das zu „verdanken“ hat -, und in manchen Fällen ist so eine hustende Virenschleuder auch ein Todesengel – ohne dass der Täter und das Opfer je davon erfahren werden.

        Die ganze letzten 70 Jahre lang hat niemand auch nur im Traum daran gedacht, deswegen die allerleisesten Vorschriften zu erlassen, nichtmal eine harmlose Maskenpflicht. Das wurde einfach so akzeptiert. Einen Shutdown der ganzen Gesellschaft und Aussetzen der Verfassung schon gar nicht. Hätte es jemand vorgeschlagen, wäre ihm der Vogel gezeigt worden. Implizit haben wir alle kollektiv eine Vereinbarung abgeschlossen: Das Krankheits- und Todesrisiko akzeptieren wir, um nicht die Nachteile solcher Eingriffe in Kauf zu nehmen. Auch die jetzigen Corona-Fanatiker haben nicht danach gerufen, die haben genausowenig daran gedacht wie alle anderen.

        Macht euch klar: Die Regierung und ihre Claqueure haben Anfang 2020 „über Nacht“ ihre Maßstäbe um 180 Grad gedreht, ohne das offen zu kommunizieren, und ohne das zur Diskussion zu stellen. Die Werteumkehr wurde einfach so von oben nach unten durchgeschaltet.

  12. Mich beeindruckt die Frechheit, mit der hier weitere Einschränkungen beschlossen wurden, man gleichzeitigt aber sagt, wir wissen gerade überhaupt nicht, mit welchen Infektionszahlen wir gerade verlässlich arbeiten können. Denn, zumindest galt das für Berlin, die Gesundheitsämter haben über die Feiertage bis zum 04.01.2021 nur sehr eingeschränkt gearbeitet, d.h. Testungen wie Weitergabe von Daten wurden heruntergefahren, auch die privaten Testlabore waren im Feiertagsmodus. Entsprechend geringe Zahlen von Neuinfektionen wurden veröffentlicht. Ich nehme an, das war in den meisten Bundesländern so der Fall.

    Und, man weiß momentan auch nicht, wo sich die Menschen alle anstecken. Das weiß auch nicht das RKI. Meine Vermutung ist, die Infektionszahlen wurden zumindest bis Weihnachten überwiegend von symptomlos infizierten Kindern und Schülern nach oben getrieben. Aber auch das ist nur eine Vermutung.

    Zwei Mängel, die aus meiner Sicht eine fundierte Beschlussfassung überhaupt nicht zu lassen. Die aber auch so klar der Öffentlichkeit vermittelt werden müssten.

    In Grenzregionen wie dem Vogtlandkreis oder Tirschenreuth kommt der kleine Grenzverkehr mit Tschechien zum Tragen (Berufspendler für Handwerk, Industrie und Pflegeeinrichtungen) und Einkaufsverkehr. Tschechien hat momentan noch mehr mit der Pandemie zu kämpfen.

    Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ich begrüße die getroffenen Entscheidungen nicht. Um adäquat und zielgerichtet handeln zu können, muss man mehr testen.

    Und, man sollte mal dazu übergehen, dass alle Verwaltungseinrichtungen an einem Strang ziehen und handeln. Solange aber Einrichtungen wie der Medizinische Dienst der Krankenversicherung und in Berlin das LaGeSo, beide formal für die Aufsicht der Pflegeheime zuständig, sich seit März aus der Vorortkontrolle der Pflegeheime weitgehend herausgezogen haben (so interpretiere ich die Mitteilungen auf den Websites dieser Einrichtungen), wird sich erst mal nicht groß etwas ändern.

  13. Bevor wir uns entscheiden was wir unterstützen, wäre ein Blick auf die Zahlen angebracht:
    Länder die der WHO ihre Zahlen melden, Fälle bisher, aktuelle Fälle und Todesfälle
    https://covid19.who.int/table
    Die Mortalitätsraten der verschiedenen Länder:
    https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality
    Die Coronatoten in Deutschland nach Altergruppen:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

    Beliebte Vergleiche zur Zeit USA, Sweden, Italien:
    USA, 2019 ca. 2900000 Gesamttote, Coronatote ca. 350000, https://www.cdc.gov/nchs/fastats/deaths.htm
    Sw, ca. 89000 Tote, Coronatote ca 9000, https://www.statista.com/statistics/528942/sweden-number-of-deaths-by-cause-of-death/
    I, 635000 Gesamttote, Coronatote ca. 77000 und ein Land der harten Lockdowns
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1114647/umfrage/letalitaetsrate-in-zusammenhang-mit-dem-coronavirus-in-italien-nach-alter/
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119187/Zahl-der-Coronatoten-in-Italien-weiter-hoch

    Ebenfalls ein interessanter Fall, Bayern, Bundesland der härtesten Maßnahmen, führt die Inzidenzzahlen und die Todeszahlen an:
    https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

    Im Kontrast dazu die Gesamtstatistik aller Todesfälle für 2019 in Deutschland:
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/gestorbene_anzahl.html
    Zusammengefasst sterben jährlich ungefähr 330000 an Herz-Kreislaufkrankheiten, 230000 an Krebs, 67000 an Atemwegserkrankungen, je nach Schätzung zwischen 70000-90000 an Sepsis, etwa 18000 an Behandlungsfehlern.

    Es gibt mittlerweile Berichte nach denen die Herzinfarktzahlen unter Lockdown steigen, 12% in Hessen, 40% in Oberösterreich. Je nach Quelle zwischen 80-90% der Coronatoten in Heimen.
    Ca. 90% der Toten sind 70 Jahre und älter. Das Durchschnittsalter so ziemlich überall über 80 Jahre.

    Die Berichte, dass der PCR Test keine Zahlen liefert, aufgrund derer man Handlungsempfehlungen aussprechen sollte, nehmen zu. Kleines Rechenbeispiel. Der PCR Test ist zu 99,7% akkurat, im Umkehrschluss also 0,3% falsch Positive. Bei einer Konzentration auf die 100000 Inzidenz bedeutet dies grundsätzlich 300 Falschpositive zu jeder Zeit. Vorallem wenn die Testanzahl runter geht wird dieser Fehleranteil immer größer.
    https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600%2820%2930453-7/fulltext
    https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-1495
    Ein Hersteller und Befürwörter des PCR Tests und der aktuellen Maßnahmen, der dennoch anmerkt, dass etwa die Hälfte der „Positiven“ nicht infektiös sind:
    https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-pcr-test-mut-rki-robert-koch-institut-berlin-hersteller-tib-molbiol-olfert-landt-90132220.html

    Zum Thema des sinkenden Angebotes von ICU´s, dieses Refinanzierungsmodell führt notwendigerweise zum „Management der Kapazitäten“:
    https://www.kgnw.de/print/aktuelles/informationen/2020_11_27_mit_neuer_freihaltepauschale_fuer_krankenhaeuser_drohen_engpaesse_in_der_behandlung_von_corona_patienten/

    Wenn man also der Meinung ist, dass Corona als Viruserkrankung eine echte Geißel der Menschheit darstellt, dann unterstützt man Lockdowns und harte Maßnahmen.
    Wenn man die Zahlen lieber relativ sehen möchte, ist Corona eine Erkrankung unter vielen von denen einige jährlich wiederkehrend ein vielfaches an Toten fordern.

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