27 Gedanken zu “Natasha A. Kelly bei Jung und Naiv

    • Also, sie gibt die Theorie einer anderen wieder.

      Allerdings ist das die dämlichste Theorie von allen.

      Menschen, die aus den Tropen stammen, sind leider Gottes besser geeignet, auf tropischen Plantagen zu arbeiten, als andere. Die hätten sonst auch andere Europäer versklavt.

      • @apo

        Der Witz ist, sie haben mit Weißen auf den Plantagen in der Karibik angefangen – aber nicht weiße Sklaven, sondern weiße Schuldknechte. D.h. die haben einen Vertrag unterschrieben und waren nach x-Jahren Arbeit wieder frei. Aber „Freiheit“ war nicht der echte Punkt.
        Der Unterschied zu schwarzen Sklaven war die betriebswirtschaftliche Rationalität.
        Sie wurden im Einkauf von vorne herein als Abschreibungsobjekt kalkuliert – in diesem Fall nach fünf Jahren abzuschreiben.

        • Ja, der Vorteil von dunkler Haut ist, dass man für den Plantagenbesitzer mehr Einnahmen generiert.
          Die sonstigen Rassenzuschreibungen kamen später.

          (Soll jetzt keine Entschuldigung sein, sondern nur Ursache und Wirkung darstellen.)

    • @Christian
      Fairerweise referiert sie an dieser Stelle aber nur eine Theorie, die sie nicht selber aufgestellt hat.
      Lustig, dass demnach die schwarze Rasse biologisch, weil genetisch dominant sei.
      Aufgestellt von einer Psychologin. Natürlich.

      Ich kann Menschen generell schwer zuhören, die jeden Satz mit „,ne“ beenden.
      Der Inhalt ist das übliche Textbuch made in USA (critical whiteness usw.) und sie versucht krampfhaft, daraus eine „Expertise“ für Deutschland abzuleiten.

        • Das mag durchaus sein, Christian, aber wörtlich gesagt hat sie es nicht.

          Die Verlockung, einem Minderwertigkeitskomplex einfach dadurch zu entgehen, indem man sich selbst zur eigentlich überlegenen Rasse erklärt ist naheliegend (und auch so schön durch „Geschlecht“ auszutauschen. Woher kenne ich das bloß??? 😉 )
          In der von mir Gernegroßschreibung getauften Marotte, die Rechtschreibung durchsetzen zu wollen, man „schreibt Schwarz groß“ und „weiß klein und kursiv“ kommt der Versuch hervorragend zur Geltung.

    • Ich glaube sie meint mit „dominant dunklen Genen“ in der von ihr vorgestellten Theorie, die einfach das Gegenteil von rezessiven Genen. Also nicht, dass die dunkle Rasse überlegen wäre, sondern das zb Gene für schwarze Haut sich eher durchsetzen. Obs stimmt weiß ich nicht.

  1. Klaro, Schwarze sind total überlegen. Man betrachte Haiti. Nur intelligente Schwarze, die in totalem Wohlstand leben. Ein Hort der Demokratie. Das reichste Land der westlichen Welt.

  2. Boah, 2,5 Stunden feministisches POC-Gejammere, von einer Frau, die auf unsere Kosten irgendeinen weitgehend nutzlosen Blödsinn studiert hat? Hat sich das ernsthaft jemand von euch angeschaut (und kann es vielleicht nervenschondend zusammenfassen)? Also Masochismus hat ja seinen Reiz, aber zuviel ist einfach zuviel.

    • Also sie sagt, Kolonialismus sei doof und Deutschland hätte diese 30 Jahre Kolonialzeit nie aufgearbeitet. Aber Rasse sei nicht das Problem. Sondern wenn man jemanden nicht lieb hat weil er eine andere Rasse hat als man selber. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall soll man Rasse im GG stehen lassen. Aber wir bräuchten ganz dringend so ein Anti-Rassismus-Konzept und eine Studie bei der Polizei, aber kein Gesetz, ne?

      Und dann wirbt sie noch für ihre partizipative Partei „Die Urbane. Eine HipHop Partei“ bei der maximal 50% der Mitglieder Weiß und Hetero sein dürfen. Also voll poc und queer und so,.

      Ob man singen und tanzen können muss (mindestens auf Hip-Hop-Niveau) um Mitglied werden zu dürfen, sagt sie jetzt nicht. Dafür war einfach die Redezeit zu knapp bemessen 🙂

      • „Also sie sagt, Kolonialismus sei doof und Deutschland hätte diese 30 Jahre Kolonialzeit nie aufgearbeitet.“

        Was zwar vom Prinzip her stimmt, nur sagt sie nicht, dass die Kolonien in Afrika bereits 1915 – also im ersten Weltkrieg – verloren, weil die deutschen Truppen in Afrika militärisch geschlagen waren.
        Der Versailler Vertrag besiegelte lediglich, was lange vorher Realität war.
        Danach blieben die Kolonien im Besitz der Sieger, die sie unter sich aufteilten.
        Bei Namibia z.B. wird gerne „vergessen“, die Unabhängigkeit errang dieser Staat 1990 – von Südafrika. Dass man in „postkolonialen Studien“ diesen Fakt ausklammert, hat m.E. mit der Hautfarbe der derzeitigen Regierung Südafrikas zu tun.

        Was zum vergessen in Deutschland weiterhin beigetragen hat, ist die geringe Anzahl von Deutschen, die tatsächlich in den Kolonien gelebt haben. Die Vorstellung war, die Kolonien für die überschüssige Bevölkerung in Konkurrenz zu klassischen Ländern für die Auswanderung (wie die USA) zu etablieren und das ist nicht gelungen. Ökonomisch waren die Kolonien zudem ein Desaster.

        • „bereits 1915 – also im ersten Weltkrieg – verloren, weil die deutschen Truppen in Afrika militärisch geschlagen waren.“

          Bis auf Deutsch-Ostafrika welches sich bis 1918 halten konnte.

          „Dass man in „postkolonialen Studien“ diesen Fakt ausklammert, hat m.E. mit der Hautfarbe der derzeitigen Regierung Südafrikas zu tun.“

          Wobei ja das weiße Südafrika Treuhänder von Deutsch-Südwestafrika war. Also kein Grund es auszuklammern. Interessanterweise dürfte Namibia die einzige Ex-Kolonie sein, wo sich deutsche Einflüsse bis heute sichtbar erhalten haben/noch bestehen.

          „Die Vorstellung war, die Kolonien für die überschüssige Bevölkerung in Konkurrenz zu klassischen Ländern für die Auswanderung (wie die USA) zu etablieren und das ist nicht gelungen.“

          Für die deutschen Kolonien stimmt das. Auch wenn man es europäisch betrachtet, ist dies nur bei Südafrika, Australien und Neuseeland gelungen (und in Lateinamerika.natürlich – aber die sind irgendwie bei „postkolonialen Studien“ nicht wirklich in scope). Der Rest war nicht attraktiv genug.

          „Ökonomisch waren die Kolonien zudem ein Desaster.“

          Für die Steuerzahler der Kolonialmächte bestimmt. Was ja einzelne Gruppen als Profiteure nicht ausschließt. Die Queen ist durch das Empire bestimmt nicht ärmer geworden 😉

          • @Peter

            „Bis auf Deutsch-Ostafrika welches sich bis 1918 halten konnte.“
            Da war es faktisch 1916 vorbei, der Rest waren Rückzugsgefechte und in der ganzen Kolonie lebten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als 4.200 Deutsche. In allen deutschen afrikanischen Kolonien zusammen ca. 22.500 (Weiße, nicht nur Deutsche).

            Zum Vergleich Statista als Quelle für die USA: „Die Gesamtzahl der deutschen Einwanderer im Zeitraum von 1820 und 1899 betrug rund fünf Millionen, wobei allein in den Jahren von 1880 bis 1889 mehr als 1,4 Millionen Deutsche einwanderten.“

            Was noch einmal unterstreicht, warum das Kolonialkapitel hier vergessen worden ist; für eine „kollektive Erinnerung“ waren viel zu wenig Personen involviert und faktisch waren die Kolonien bereits im ersten Weltkrieg verloren.

            „Wobei ja das weiße Südafrika Treuhänder von Deutsch-Südwestafrika war. Also kein Grund es auszuklammern.“

            Tja, für heutige Reparationsforderungen müsste aber eine schwarze Regierung von Südafrika herhalten.
            Das ist der Grund es auszuklammern. 😉

            „Ökonomisch waren die Kolonien zudem ein Desaster.
            Für die Steuerzahler der Kolonialmächte bestimmt. Was ja einzelne Gruppen als Profiteure nicht ausschließt.“

            Sicher, ist ein Klassiker. Sozialisierung der Gemeinkosten und Privatisierung der Profite.
            Der Staat baut und betreibt die Straßen, Schienen, Häfen, errichtet die Funkmasten, zieht die Telegraphenleitungen, die Krankenhäuser, die Schulen und Bahnhöfe, erschafft die Verwaltung und dann kommt die „private Initiative“.
            Der Vorwurf lautet aber, „die Weißen/die Deutschen“ hätten in ihrer Gesamtheit profitiert, was doppelt falsch ist.

            Der informative, aber streckenweise tendenziöse Artikel „Deutschland in Afrika – Der Kolonialismus und seine Nachwirkungen“ räumt immerhin ein: „Der Anteil der Kolonien am deutschen Außenhandel betrug 1913 gerade einmal 0,6 Prozent.“ Der Importanteil war 0,5%.
            Wobei die deutschen afrikanischen Kolonien Großteils ein chronisches Handelsdefizit aufwiesen und ein unrentables Zuschussgeschäft waren.

            Die Bilanz: „Schätzungen zufolge wurden von der Gründung bis zum Ausbruch des Krieges 646 Millionen Reichsmark für die afrikanischen Kolonien aufgewandt. Die Einfuhr an Sisal, Baumwolle, Kaffee, Erdnüssen, Kopra oder Bananen war auf dem Weltmarkt leicht zu kompensieren.“
            Was Pi mal Daumen bedeutet, dass für jede Reichsmark Ausfuhr eine Reichsmark Aufwendung steht; für Produkte, die man ebenso gut auf dem Weltmarkt hätte kaufen können.
            https://www.bpb.de/internationales/afrika/afrika/58870/deutschland-in-afrika

          • Wenn die dt. Reg. nicht am grössten Schuldkomplex aller Zeiten leiden würde, hätte man den Nachfolgestaaten in Süd- und Ostafrika schon lange mal die rote Karte gezeigt und ihnen nahegebracht, dass die Kolonialzeit 100 Jahre vorbei ist und genug Kohle geflossen ist. Gilt auch für die Südsee.

    • Der Dame sollte mal jemand näherbringen, dass sie für eine extrem privilegierte schwarze Dummschwätzerin eine extrem grosse Klappe hat. Ihr geht es besser als geschätzten 95 % der Bevölkerung Afrikas und 90 % der dt. Bevölkerung. Leider ist das Sich-erstmal-an-die-eigene-Nase-fassen in diese divers-feministisch-alternativ-negroid-woken Kreisen nicht weit verbreitet.

  3. Pingback: Melanin Theorie (Afrozentrismus) | Alles Evolution

  4. Da waren die Araber clever. Die haben nämlich schon vorher angefangen, schwarze Sklaven abzugreifen (übrigens haben die alles versklavt, was nicht bei 3 auf den Palmen bzw. Bäumen war), aber sich wenig um die Kolonisation jenseits der Sahara gekümmert. Da die Europäer dann das Osmanische Reich zerlegt und auch noch obskure Verttäge abgeschlossen haben, sowei die Kolonisation Afrikas intensiviert haben, sind die Museln schön raus, weil sie sich jetzt auch als Opfer gerieren können.

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