Fragen zum neuen Jahr

Nachdem nunmehr alle hoffentlich gut in 2021 angekommen sind ist die Frage, was momentan gut läuft und was nicht, was man ändern sollte oder was aus eurer Sicht hier im Blog eine gute Idee wäre und natürlich, was ihr von dem Jahr erwartet.

1. Was erwartet ihr im Jahr 2021? Welche größeren Ereignisse stehen an, welche Probleme werden auftauchen, wie wird die allgemeine Entwicklung sein?

2. Zu welchen Themen würdet ihr gerne einen Artikel hier lesen oder diskutieren? Welche Themen waren schon zu oft?

3. Was wäre aus euer Sicht etwas, was die Männerbewegung voranbringen könnte? Wie setzen wir es um?

4. Welche Aktionen plant ihr oder würdet ihr gerne sehen?

5. Wie wäre es denn im neuen Jahr mal wieder mit ein paar Blogparaden, also in jedem Blog werden zu einem gemeinsamen Thema Beiträge veröffentlicht wie zB hier. Wenn ihr interessiert seid: Zu welchen Thema? Und wer würde mitmachen?

6. Was läuft gegenwärtig im Blog nicht so gut? Sollte mehr moderiert werden oder weniger? Was stört euch, was gefällt euch?

 

Und noch eine Zusatzumfrage:

36 Gedanken zu “Fragen zum neuen Jahr

  1. 1. Was erwartet ihr im Jahr 2021? Welche größeren Ereignisse stehen an, welche Probleme werden auftauchen, wie wird die allgemeine Entwicklung sein.

    Der Weg in die Normalität wird nach Covid19 die größte Herausforderung. Keine Angst mehr vor anderen Menschen haben und Abstände auch mal wieder zu ignorieren.
    Die aktuellen Regeln kommen feministischen Forderungen nach Abstand ja entgegen, aber ich finde, dass die Auswirkungen aktuell auf die Psyche der Menschen negativ sind, z.B. Angstzustände. Die Regelwut (oft ja auch sinnvoll) und die Angst vor anderen Menschen, sind ja den feministischen Forderungen zum Zusammenleben ja nicht unähnlich: Angst vor de anderen Geschlecht (Angst vor Kranken), Maßregeln über das tägliche Zusammenleben, armlänge Abstand halten, Forderungen Andersdenkende aus dem Diskurs auzuschließen, etc

    2. Zu welchen Themen würdet ihr gerne einen Artikel hier lesen oder diskutieren? Welche Themen waren schon zu oft?

    Mehr würde ich gerne über die Übergriffigkeit feministischer Forderungen lesen, Gendersprachregeln, Quotenforderungen, feministische Rechtsverdrehungen (Texte mit generischem Femininum, Verschärfung des Sexualstrafrechts https://www.lawblog.de/archives/2020/12/14/viel-kritik-an-schaerferem-sexualstrafrecht/
    https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/sexualisierte-gewalt-kinder-kindesmissbrauch-kinderpornografie-gesetz-groko-anhoerung-inkrafttreten-vertagt-verzoegerung/ )

    3. Was wäre aus euer Sicht etwas, was die Männerbewegung voranbringen könnte? Wie setzen wir es um?

    Wir müssen lauter und sichtbarer werden. Mehr Beiträge, mehr Twitter, mehr Kommentare, mehr Widerspruch, mehr Publikationen. Männerprobleme, Benachteiligung und Gewalt gegen Männer (Bücher, die den Hass auf Männer rechtfertigen) müssen mit entsprechender Aufmerksamkeit gewürdigt werden und auf Verantwortliche muss Druck ausgeübt werden.

    4. Welche Aktionen plant ihr oder würdet ihr gerne sehen?

    Ich werde nicht stillsitzen und abwarten welchen Wahnsinn sich feministische Agitatorinnen ausdenken und medial umsetzen. Der Widerstand gegen feministische Übergriffe muss sichtbar sein.

    5. Wie wäre es denn im neuen Jahr mal wieder mit ein paar Blogparaden, also in jedem Blog werden zu einem gemeinsamen Thema Beiträge veröffentlicht wie zB hier. Wenn ihr interessiert seid: Zu welchen Thema? Und wer würde mitmachen?

    Etwas gegen die um sich greifenden Gendersprachregelungen und gegen die Etablierung des Begriff des Incels.

    6. Was läuft gegenwärtig im Blog nicht so gut? Sollte mehr moderiert werden oder weniger? Was stört euch, was gefällt euch?
    Mir gefällt das Blog sehr gut. Die Themen sind breit gefächert, oft international (was manchmal anstrengend ist) und gut kommentiert. Manchmal wünsche ich mir tagesaktuellere Themen, z.B. wenn irgendwo wieder ein Artikel hochpoppt (wie z.B. bei Stokowski), der feministischen Hass versprüht. Und die Kommentarfunktion ist anstrengend zu lesen, weil oft sehr lang und nicht leicht zu lesen.

    Und nochmals: ich kann nicht dankbar genug sein an alle Menschen, die sich hier oder auf anderen Blogs oder in Medien gegen den um sich greifenden feministischen Wahn engagieren.

      • So was z.B.:
        „Tatsache ist: Geld war lange Zeit fast ausschließlich ein Männerthema. Denn was viele heute für selbstverständlich halten, ist es noch gar nicht so lange. Erst seit 1958 dürfen Frauen ein eigenes Konto eröffnen. Bis in die 1970er Jahre konnte der Gatte den Job seiner Frau kündigen.“ https://www.faz.net/aktuell/finanzen/frauen-und-geldanlage-gegen-die-huerden-im-kopf-17073524.html
        „In der Tat sind Frauen überdurchschnittlich oft von Armut betroffen, vor allem im Alter – und: Sie leben länger. Nach aktuellen Schätzungen zur Lebenserwartung sind es in Deutschland im Durchschnitt fast fünf Jahre. Das macht die eigene Vorsorge umso wichtiger, zumal viele Partnerschaften nicht von Dauer sind.“ Männer sind weniger von Altersarmut betroffen, sie sterben früher. Beruhigend.

        „Wer weniger verdient, kann rein rechnerisch natürlich auch weniger Geld zur Seite legen – ein klassisches Dilemma. Um so wichtiger ist es, dass man sich dem Problem möglichst frühzeitig stellt. Denn selbst kleine, aber regelmäßig zum Beispiel in Fonds investierte Beträge können mit den Jahren zu einem ansehnlichen Sümmchen werden. Fondssparpläne gibt es schon für 25 Euro im Monat. Nach Angaben des Fondsverbands BVI hätten etwa 100 Euro monatlich investiert in Mischfonds binnen 30 Jahren aus einer Einzahlung von 36.000 inzwischen 76.654 Euro gemacht, inklusive aller Fondsgebühren.“
        Ist ja nicht so, dass verheiratete Frauen nach dem Ableben des Gattens nicht von seinem Vermögen profitieren würden. Manchmal habe ich das Gefühl, feministische Ideologie ist ganz gut für’s Geschäft, zumindest scheint dies bei privaten Altersvorsorgeprodukten so zu sein.

        „Vielen Anlegern hätten die unruhigen Börsenmonate dieses Jahres Stresssituationen beschert, sagt Keßel. Bei Männern habe dies durch die erhöhte Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin zu noch mehr Aktionismus und riskanteren Entscheidungen geführt. Frauen gingen mit solchen Situationen meist besonnener und besser um.“ Muss natürlich immer mit rein in so einen Artikel: Frauen sind die besseren Menschen.

        • Jesses, wie dumm. Zwei Anmerkungen:
          1. Ohne eine Quelle parat zu haben ,meine ich, dass es Männer sind, die stärker von Altersarmut bedroht sind, das heißt, mit größerer Wahrscheinlichkeit davon betroffen sind. Frauen sind nur absolut häufiger betroffen, einfach, weil es mehr von ihnen im Rentenalter gibt. Ihr Risiko ist geringer.
          2. Die zu erwartende Rendite in der gesetzlichen Altersversorgung übertrifft die jedes privatwirtschaftlichen Konstruktes, trotz aller Rentenkürzungen. Wer es nicht glaubt, schlage den Rentenfaktor seiner Riesterrente im Vertrag nach und vergleiche damit, wie viele Rentenpunkte und damit Rente er für 10.000€ Einzahlung in die gesetzliche Rente erhält.

    • Gutes Neues!

      Corona war seltener Thema, oder sehe ich das falsch? Da tobt sich die Regulierungswut der Frauen voll aus.
      Etwas weniger Theorie aus den USA würde ich meinen.
      Ufos sind interessant, sollten aber ein Randthema bleiben. Mea culpa.

  2. Für den Blog:
    Themenmässig keine Änderung („never change a running system“ ;-))
    Aber eine Sortierung nach aktuellen Kommentaren und evtl auch der Themen nach den letzten Kommentaren. D.h dass zB auch ein uralt-Thema wieder sichtbar wird, wenn da jemand aktuell kommentiert hat. Und bei aktuellen Themen sollte man die aktuellsten Kommentare besser sehen können. Die 10 „letzten Kommentare“ an der Seite reichen nicht wirklich ….

    Ein Gutes Neues Jahr euch allen
    Robert

  3. Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Blog. Kenne eigentlich keine andere Stelle, an der Menschen unterschiedlicher ideologischer Ausrichtung so offen diskutieren, ohne dass es schnell zum Abbruch der Diskussion kommt. Gratulation an Christian mit seiner unaufgeregten, objektiven Art.

    Die Bemerkung, dass die Corona-Regeln dem Feminismus entgegenkommen, ist interessant. Physische Näher vermeiden, tun was einem gesagt wird ohne Widerrede, ideologische Verurteilung abweichender Meinungen usw. Kürzlich war übrigens in der TAZ ein Artikel von einem muslimischen Autor, der betonte, dass die Vorschriften des Islam die Corona-Regeln ziemlich genau entsprechen; Berührungen vermeiden, Verhüllung usw.

    Ich wünsche mir auch mehr aktuelle (politische und soziale) Themen, wobei der Bezug auf Evolution und Geschlechterthemen weiter im Mittelpunkt stehen sollte.

    Ich persönlich interessiere mich sehr für grundlegende philosophische Fragen im Zusammenhang des Blogthemas. Wie kann man Sozialkonstruktivismus begründen? Wie sieht es aus mit der massiven Moralisierung der Politik, was sind ihre Grundlagen und worauf beruht ihr Anspruch auf Allgemeingültigkeit?

    Das ist allerdings sehr speziell, und ich kann verstehen, dass andere das nicht so interessant finden.

  4. Wir brauchen hier dringend mehr Feministen(m/w/d) in den Kommentaren, nur woher nehmen und nicht stehlen? Bzw. warum sind hier so wenige?

    Ich glaube, vor allem aus zwei Gründen:
    Zum einen haben Feministen hier kaum eine Schnitte, weil wir so hervorragende Argumente haben 🙂 Der praktisch gänzlich unzensierte Kommentarbereich ist da ein riesiges Plus.
    Zum anderen wurden die spärlichen feministischen Neuankömmlinge, die auch mal Widerworte gaben, hier in letzter Zeit in der Regel mit einer veritablen Kommentarflut bombardiert, die auch nicht immer rein sachlich im Tonfall war. So etwas schreckt ab.

    An ersterem sollten wir nichts ändern, wegen letzterem apelliere ich an @alle, Neuankömmlinge etwas sanfter anzufassen. Man muss nicht den 4. Widerspruch posten, wenn es bereits 3 gute gibt.

    Wäre es vielleicht eine gute Idee, ab und an mal in feministischen Foren dafür zu werben, hier zu konkreten Artikeln zu kommentieren? Ich werbe hier ja auch manchmal dafür, bei hpd.de Kommentare zu hinterlassen, wenn ich finde, dass dort Widerspruch nötig ist. (An der Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die auf meine Werbung angesprungen sind 🙂 ) Ich vermisse feministischen Widerspruch manchmal ein bisschen. Es entgeht einem die Gelegenheit, die eigene Position zu schärfen, zu überdenken oder gegebenfalls sogar zu revidieren.

    • „Ich vermisse feministischen Widerspruch manchmal ein bisschen. Es entgeht einem die Gelegenheit, die eigene Position zu schärfen, zu überdenken oder gegebenfalls sogar zu revidieren.“
      Ja, kann ich verstehen.

      Probiere es mal bei Zeit.de, da kann dir geholfen werden. Da gibt es z.B. diese Kommentatorin https://profile.zeit.de/3262988 violettagetyourgun, die an Fachlichkeit kaum zu überbieten ist. Beispiele: „Ach ja, sind Männer automatisch besser geeignet? Wohl kaum. Märchenstunde beendet.“; „Als ob Männer Fraueninteressen vertreten würden. Frauen mussten sich alles hart erkämpfen: das Wahlrecht, Zugang zu Bildung, das Recht auf Berufstätigkeit, ohne dass der Ehemann interveniert, Abtreibung, die strafrechtliche Verfolgung von Vergewaltigung in der Ehe, etc. Erzählen Sie keine Märchen.“; „Thema verfehlt. Trotzdem 41 Sterne. Männliche Logik?“; „Brav. Männliche Ideologie artig übernommen.“… aktuell über 4000 Kommentare, gepostet mit dem Wohlwollen des Moderatorinnenteam.

        • Du würdest gegen diese Lawine auch rein zeitlich -praktisch gar nicht ankommen. Es ist ja ein Dauerbombardement und im real-life, wenn ich da mal mit „normalen“ Menschen diskutiere , die also nicht schon so sensibilisiert sind wie die Kommentatoren hier, merke ich wie die Kombination aus feministischer Dauerpropaganda und den evolutionär entstandenen angeborenen Einstellungen und Verhalten praktisch einen stundenlangen Vortrag erfordern würden , nur um ein paar der strunzdummen Gedanken und Vorurteile zu beseitigen, die die meisten so in sich tragen. Und dann merke ich oft, daß es nicht lange vorhält, das die Leute wieder rückfällig werden. Erläutern man mal wahre Zusammenhänge dann kommt ein aha-Effekt, eine Nchdenklichkeit. ein paar Wochen später oder so ist nichts mehr davon vorhanden

    • „aus zwei Gründen“

      Ich habe noch einen dritten: Feministen können sich nach Herzen bei den Grünen und anderen Parteien, also in tatsächlichen Machtstrukturen, austoben und haben es nicht nötig, ihre Zeit für lästige Kritiker in Blogs zu investieren. Blogs haben keine Macht, können noch nicht mal Agenda setting betreiben. Das sind die zentralen Erkenntnisse, auf die ich in der Winterschule „Mediendemokratie“ hinauswill.

      „gute Idee, ab und an mal in feministischen Foren dafür zu werben, hier zu konkreten Artikeln zu kommentieren?“

      Deren Argumente stellt EvoChris ja regelmäßig vor, ob da noch wesentlich mehr kommt, wenn eine „Externe“ selber mitdiskutiert, weiß ich nicht.

      Viel wichtiger ist mMn, mehr Reichweite für die Debatten hier zu erzeugen, also Werbung zu machen. Das geht aber nicht mit allen Themen, man muß das ziemlich genau planen. Dieses koordinierte Vorgehen ist genau der Grund, warum die Feministinnen derart viel Erfolg hatten.

      • Ein weiterer Grund für den Erfolg ist, das sich ihre Agenda nicht in Allem, aber in weiten Teilen mit dem verhaltensbiologischen Inventar der meisten Menschen deckt. Das Frauen was besonderes sind, mit allen sich daraus ableitenden Folgen für den Umgang mit Ihnen im Vergleich zu Männern ist doch Grundkonsens und Frauen UND Männern.

      • Kann es ein, dass man Deinen Blog nicht subscriben kann? Ich stelle gerade fest, dass ich neue Posts nur mitbekomme, wenn Du hier zufällig selbst darauf hinweist. Wenn ich auf »abonnieren« klicke, bekomme ich nur eine Datei zum Download angeboten, ich glaube, da stimmt was nicht! Wäre ein Jammer bei der Arbeit, die Du da reinsteckst!

        • „… Blog nicht subscriben kann?“

          Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich wenig Ahnung von Newsreadern habe, weil ich keinen benutze.

          Die Blogger-Software (genaugenommen das Design „Einfach“) generiert unten links einen Link ‚Abonnieren „Posts (Atom)“‚. Der ist fest verdrahtet, da kann man nichts konfigurieren. Wenn man den klickt, dann bekommt man eine XML-Datei gemäß einem ATOM-Format, das wohl irgendwer für Newsreader definiert hat.

          Firefox formiert diese Datei in lesbarer Form und bietet auch gleich ein Menü an, diesen Feed in die eigene Lesezeichenliste aufzunehmen (wird dann ein normales Hauptverzeichnis) oder eine andere Anwendung zu wählen. Alles weitere hängt dann von der Anwendung ab.

          Opera (Version 72) kann das ATOM-Format bei mir nicht verarbeiten, es wird nur die kryptische XML-Datei als Quelltext angezeigt.

        • Vorschlagen kann man viel, entscheidend ist am Ende, wer die Arbeit macht.
          Spontan fände ich wichtig, so etwa wie Wahlprüfsteine zu entwickeln. Wir hatten 2013 schon mal so etwas:
          http://maninthmiddle.blogspot.com/p/bundestagswahl2013.html

          Das müßte natürlich komplett erneuert werden, also eine Liste von generellen Fragen + direkte Kritikpunkte aus den Programmen der Parteien, soweit man sie schon jetzt kennt. Das muß alles fertig sein, bevor der Wahlkampf im Frühjahr 2021 beginnt, damit man die Parteien von Anfang an damit löchern kann.

          • „komprimiert zur Ansicht bieten“

            Das ist der Anfang, da reichen vermutlich auch schon Links und Verweise auf die entsprechenden Textstellen. Ein Schritt weiter wäre, zu verstehen, was die oft wolkigen Formulierungen wirklich bedeuten. Oder was da nicht steht (Auslassen ist bekanntlich die schönste Form der Manipulation).

            Noch einen Schritt weiter käme dann eine Kritik oder eine Forderung, es „besser“ zu machen.

            Bei ca. 5 – 7 wichtigen Parteien ist das eine Menge Arbeit, aber man kann das auch ganz gut auf mehrere Leute verteilen.

          • Du erreichst mich über das Kontaktformular auf meinem Blog oben unter „Kontakt“. Ob sich aber fünf Leute finden, da bin ich skeptisch. Die Motivation, sich dem dem Projekt „Überwindung des Feminats – In drei Tagen“ zu beteiligen, geht erfahrungsgemäß gegen Null. Ich selbst bin ebenfalls ziemlich ausgelastet, ich komme kaum zu den beiden wöchentlichen Blogartikel, die ich raushaue.

  5. Auch ich wünsche allen ein gutes und gesundes neues Jahr.

    Und da es hier um Aktivitäten in unserem Sinne geht, gleich meine konkrete Frage:
    Hat jemand Interesse, mir bei der Recherche für den nächsten Gender Empathy Gap Day zu helfen? Es geht darum, Mailadressen oder sonstige Kontaktmöglichkeiten von Männerrechtsorganisationen oder Einzelkämpfern anderer Länder herauszusuchen. Ich selbst würde per Google recherchieren und die Veranstalter der International Conference on men’s rights kontaktieren, aber da ich weder bei Facebook noch bei Twitter bin, suche ich jemanden, der in diesem Bereich recherchiert. Falls jemand Interesse hat:
    empathy2021@vodafonemail.de
    (Wegwerfadresse zur ersten Kontaktaufnahme, die ich dann irgendwann abschalte)

  6. Ich finde die Themenzusammenstellung gut.
    Allgemein wünsche ich mir mehr Schlagkraft der Männerrechtler/Feminismuskritiker/integralen Antisexisten. Z.B. durch öffentlichkeitswirksame Aktionen, aber dazu fehlt mir und anderen der Mut :-/ (Wieder) mehr Blogs aus o.g. Richtung, viele Blogs(chreiber) sind nicht mehr aktiv. Auch von denen, die hier in der rechten Spalte genannt sind.
    Ich fände auch mal ein internes Treffen aller Blogger, Schreiber und Aktivisten gut, auch zum Kennenlernen und besseren Vernetzen, ist aber vermutlich naiv, viele sind nicht ohne Grund auf Anonymität angewiesen.

  7. Zu 3.

    – Lautstärker freiheitlich-demokratische Grundwerte vertreten. Gleichberechtigung und Freiheit sind auf unserer Seite.

    – Die Spaltung der Gesellschaft durch (sogar offen zur Schau gestellten) Hass und Gruppendenken aufzeigen.

    – Deutlicher darstellen, wie kleine radikale Gruppen diese Spaltung vorantreiben und davon profitieren, und die Gesellschaft als ganzes verliert. Männeranliegen sind genau wie Frauenanliegen Anliegen der gesamten Gesellschaft.

    – Kritisch hinterfragen (TM), warum Gruppendenken und andere Werkzeuge der Hetzideologien überhaupt gesellschaftlich akzeptiert werden.

    – Anerkennen, dass viele Auseinandersetzungen politischer Natur sind, und somit nicht alleine in einem wahrheitsorientierten Diskurs bestritten werden können. Daher den ersten Punkt bitte noch einmal besonders beachten.

  8. Ich finde die Blogbeiträge sind durchgängig interessant, relevant und auf einem hohen analytischen Niveau geschrieben. Vielen Dank dafür! Für mich ist es der beste Blog was die Themen Mann, Frau, Feminismus etc. anbelangt im deutschen Raum.

    Ein paar Sachen würde ich mir für das neue Jahr wünschen.

    1. Vielleicht wieder etwas mehr Fokus auf „Game“-Fragen im weiten Sinn. Was hat sich da in den letzten Jahren theoretisch getan? Welche Empirie (sei es in Form von Erfahrungsberichten, Statistiken) gibt es da?

    2. Da ich auch für 2021 vermutete dass der Feminismus in der öffentlichen Debatte immer weiter dominieren wird. Was sind Kritikpunkte an der Ideologie die man in der Öffentlichkeit gut darbringen kann? Wie können rhetorische Strategien aussehen dagegen zu kontern ohne als „Frauenfeind“ geframt zu werden

    3. Evtl. mehr Gastbeiträge aus weiblicher Sicht auf die Themen Feminismus, Game etc.. (Ich weis das liegt nicht allein in deiner Hand, aber ich würde es interessant finden auch für 2.)

    Dir ein gutes Jahr 2021!

  9. Hinsichtlich der ToDo’s der Männerrechtsszene, bin ich ehrlich ratlos. Generell was Opposition angeht. Klar sollten wir sichtbarer werden, aber wie zur Hölle, wenn der Mainstream uns ignoriert und verleugnet? Mit höchster Segnung aus dem Parlament? Mit freundlicher Unterstützung progressiver US-Konzerne?

    Ich bin immer noch der Meinung, dass eine Vernetzung mit (moderat) „rechten“ Medien und Blogs Sinn machen würde. Insbesondere unsere Positionen (Wechselmodell etc.) sollten dort immer mal argumentativ vorkommen, denn eine feminismuskritische Grundlage findet man dort bereits und die Leute argumentieren i.d.R. noch (die Linke sehe ich in der Hinsicht derzeit als weitgehend verloren an), es müssen lediglich die (eher zaghaft vertretenen) allzu konservativen Sichtweisen ein bisschen auf Spur gebracht werden. Rein gefühlsmäßig, halte ich das für möglich (aber fragt mich nicht, wie das zu bewerkstelligen ist, ich habe persönlich auch keine Kontakte).

    Ansonsten stört mich am Blog eigentlich nur die unübersichtliche Forenfunktion, aber die ist vermutlich WordPress geschuldet. Es ist mir selbst unangenehm, wenn ich irgendein Außenseiterthema erwähne und das explodiert dann und verstopft quasi das Forum. Das ist nicht meine Absicht. Am liebsten wäre mir eine Baumstruktur (wie im heise-Forum) wie sie z.B. „my little forum“ bietet, wo man sich auf einen Subthread zurückziehen kann und in Ruhe alles ausdiskutieren, ohne, dass man die anderen stört. Aber keine Ahnung wie bewerkstelligen, zumal es viel Zeit verschlingen kann, sowas einzurichten…

  10. 1. Ich befürchte akut den Versuch der Errichtung einer Diktatur, deren deren derzeitige Begründung „Corona“ zunächst immer wieder verschleppt und irgendwann ausgetauscht wird und dann zeitlich unbegrenzt gilt, vermutlich Richtung „Klima“. Das ist meine größte Sorge.

  11. Wertvoll finde ich, das regelmäßig auch Artikel besprochen werden, die hinter einer Paywall liegen (wie hier im Thread der unsäglich dumme FAZ – Artikel. Interessiert mich nämlich schon, was die andere Seite so von sich gibt, aber werde ganz sicher nicht Leute Geld hinterher schmeißen, die meine (politischen) Feinde sind.

  12. Pingback: Nomen nominaturum //2512 | breakpoint

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