Selbermach Samstag 320 (12.12.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

126 Gedanken zu “Selbermach Samstag 320 (12.12.2020)

  1. Vorsicht, posting zum Thema Corona! Bei fehlendem Interesse (Jochen Schmidt) oder fehlender Ahnung (anorak2) bitte direkt drüberscrollen.

    ————————–

    Was ist eigentlich mit dem Dampfplauderer TrustButVerify passiert? Der hatte vor einiger Zeit große Töne gespuckt, und seitdem ist er verschwunden. Dabei wollte er mir doch den nächsten Urlaub finanzieren.

    Hier
    https://allesevolution.wordpress.com/2020/10/30/der-nachste-lockdown/#comment-569935
    hatte er geschrieben

    „Die Zahl der Infizierten geht im Moment stark nach oben, die Kranken und Toten halten sich aber in Grenzen (besonders die Toten, wobei da jetzt sicher wieder der Einwand kommt, die kämen ja erst mit Verzögerung; ich wette gern dagegen, sagen wir 10000 Euro gegen 3000, daß es keine Übersterblichkeit gegen wird).“

    Auf diese Wette wäre ich gerne eingegangen. Leider hat er sich dann rauslaviert, indem er zuerst seine Aussage „es wird keine Übersterblichkeit geben“ abgeschwächt hat zu „es wird nicht schlimmer als die Influenza Spitze 2018“, um sich in weiterer Folge daran aufzuhängen dass NUR die Sterblichkeitszahlen über das ganze Jahr zählen.
    Wie auch immer, die aktuelle Sonderauswertung des stat. Bundesamtes ergibt für die KW 43-47 eine zwischen 7% und 9% höhere Sterblichkeit verglichen mit dem Schnitt aus 2016-2019.
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/12/PD20_523_12621.html
    Und weil die aktuell erfassten Zahlen nur bis KW 47 (22. Nov) gehen, ist klar: Das dicke Ende kommt erst (Wortspiel mit Absicht).
    https://ibb.co/K7WbrgL
    In der Grafik ist das Ende der vom stat. Bundesamt erfassten Zahlen mit der roten Linie markiert. Die nächste Sonderauswertung des stat. Bundesamtes erscheint am 30. Dezember und wird wohl den Trend der aktuellen Sonderauswertung fortsetzen.

    • @pingpong

      Ich empfehle folgenden Bericht:

      „CoDAG-Bericht Nr. 4
      11.12.2020
      1. Todesfälle durch COVID-19 – Adjustiert auf die Einwohnerzahl zeigt sich keine
      ausgeprägte Übersterblichkeit
      Goeran Kauermann, Giacomo De Nicola, Ursula Berger

      2. Problematische Entwicklung der Fallzahlen bei den Hochbetagten – Die bisherigen
      Corona-Maßnahmen verfehlen notwendigen Schutz der Ältesten
      Marc Schneble, Goeran Kauermann
      3. Aktuelle Analysen zum Verlauf der Pandemie: Kein deutlicher Rückgang nach dem
      Lockdown. Seit der 3. Oktoberwoche gibt es insgesamt einen stabilen Verlauf
      Helmut Küchenhoff, Felix Günther, Andreas Bender, Michael Höhle, Daniel
      Schlichting

      Klicke, um auf codag-bericht-4.pdf zuzugreifen

      Und: Wenn man natürlich keine zielgurppenspezifische Prävention macht, also spezielle Prävention für die Risiko-/Hochrisikogruppen (insbesondere in Spitälern, Alters- und Pflegeheime etc.), dann muss man sich natürlich nicht wundern, wenn es dann zu einer grösseren Übersterblichkeit kommt.

      • @mark:

        Den Bericht kenne ich.
        Zu 1. sehe Ich folgenden methodisch fragwürdigen Punkt: Es wird einerseits argumentiert, man müsse die Todesfälle auf die Einwohnerzahlen und die Altersverteilung adjustieren, weil in den letzten Jahren der Anteil an hochbetagten Leuten steigt. Deshalb (!) sei es notwendig, eine entsprechende Normierung vorzunehmen, welche diese Änderungen berücksichtigt. Andererseits: “ Für die letzten vier Wochen lässt sich eine Abschätzung bestimmen, indem man für Todesfallrate ohne COVID-19 Bezug den Mittelwert der letzten vier Jahre annimmt und diesen Verlauf auch für 2020 erwartet.“

        Wie passt das zusammen? Man kann doch nicht einerseits sagen, man muss wegen der geänderten Alterstruktur normieren, andererseits eine Abschätzung verwenden, welche genau diese Normierung ignoriert! Denn das Argument für die Normierung ist ja gerade, dass sich die Todesfallraten NICHT direkt mit denen der letzten Jahre vergleichen lassen. Dann darf man aber auch nicht den Mittelwert der letzten Jahre als gültige Abschätzung fürs heurige Jahr verwenden.

        Zu 2. und 3.: Ja, das sage ich doch die ganze Zeit. Halbe Maßnahmen funktionieren bei so hohe Infektionszahlen nicht. Schön, dass der Bericht zu demselben Ergebnis kommt.

        • Argumentierst du deshalb mit einem „dicken Ende am Schluss“, dargestellt durch irgendeinen Screenshot irgendeiner angeblichen Statistik? 😀

          Ich sehe auch nicht wirklich eine wesentliche Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vergleichszeiträumen der letzten Jahre, Und ich schließe mich an, ich halte es für wenig seriöse, den Zeitraum eines Jahres mit dem Durchschnittswert beliebig vieler Jahre zu vergleichen.
          Des Weiteren halte ich die Angaben in Prozent für zweifelhaft. Wenn heute drei Menschen in einem Haus leben und morgen einer von beiden stirbt, wie viele Menschen in Prozent sind dann gestorben? Das Hantieren mit Prozentzahlen ist imho sehr manipulativ. Und ich glaube mittlerweile auch, dass dies nicht unbeabsichtigt ist.

          Im Übrigen muss man sich vielleicht auch einfach mal die jeweiligen Fallzahlen ansehen. Dazu liefert Statista für den März 2020 87.407 Todesfälle, für 2020 sind es 86.739 Tote.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1118856/umfrage/monatliche-sterbefaelle-in-deutschland/

          Die Werte für Oktober liegen ähnlich dicht beieinander, die dauerpropagierte Übersterblichkeit sehe ich hier nicht. Zumal ja nicht mal klar ist, wer an oder mit Corona gestorben ist bzw. ggf. auch so in den nächsten ca. 10 Wochen verstorben wäre. Nicht berücksichtigt sind eventuelle Tote, die wegen Corona gestorben sind. Ich würde aber stark vermuten, dass wir nichts über bspw. Selbstmordzahlen hören werden.

          Ja – es scheint auch schwere Krankheitsverläufe zu geben, eine evtl. neue Mutation ist gefährlicher für jüngere Menschen, die Planung zur Impf-Durchführung (wieso vermeidet man hier eigentlich den Begriff Triage?) damit vielleicht sogar obsolet.

          Ich zweifele mittlerweile aber auch an der Legitimation der bisherigen Einschränkungen unserer Wirtschaft und vor allen Dingen unserer Bürger- und Menschenrechte.
          Die Maßnahmen halte ich für schwachsinnig, weil sie keinen wirklichen Schutz bieten, so lange Menschen in wesentlich gefährlichere Situationen kommen, bspw. Infektionsgefahr am Arbeitsplatz.
          Und dass die Anzahl-Beschränkungen für Kinder unter 14 nicht gelten sollen, ist vor dem Hintergrund, dass sie offensichtlich sehr wohl infektiös sein können, einfach nur noch schwachsinnig und sicherlich nicht seriös.

          • Taiwan hat 23,6 Millionen Einwohner, 763 Infizierte und 7 Tote, Vietnam hat 95,5 Millionen Einwohner, 1411 Infizierte und 35 Tote, Thailand hat 69 Millionen Einwohner 4331 Infizierte und 60 Tote, Südkorea 51,6 Millionen Einwohner, 48.570 Infizierte und 660 Tote.
            Das ist Meilen von uns entfernt.

            Keines dieser Länder hat es nötig auf Formulierungen zurückzugreifen, wie sie seien „an oder mit Covid“ gestorben und auch die Diskussion zur „Übersterblichkeit“ konnte ausfallen.
            Wenn man von Anfang an alles richtig macht, dann hat man diesen Quatsch nicht nötig.
            Der hartnäckige Eurozentrismus der ganzen Diskussion ist nicht nur nervig, sondern die durchgängige Bereitschaft, sich mit Totalversagern wie Schweden zu vergleichen lässt ausgesprochen tief blicken.

            Tegnell hatte prognostiziert, Schweden sei mit dem liberalen Weg bestens gewappnet für die zweite Welle. Am 18.10. hatten sie 103.200 Infizierte, gestern waren es 367.120, vor zwei Monaten 5918 Tote, am 18.12. waren es bereits 7993. Bei 10,2 Millionen Einwohnern.
            Das nennt man wohl einen Fehlschlag und bei einigen scheint das noch nicht angekommen zu sein.

            Auf unsere Bevölkerung hochgerechnet wären das ca. 3 Millionen Infizierte und 65.000 Tote, also Pi mal Daumen 2,5 mal so viele.
            Das ist eine ziemlich lange Liste.
            Wer möchte sie schreiben?

            Auch die Verengung der Diskussion auf die Verstorbenen oder selbst die in einem kritischen Zustand hilft nicht unbedingt weiter. Wenn man liest, welche Organe dieses kleine Drecksvirus angreift, sind die Langzeitfolgen auch bei „harmlosen Verlauf“ gar nicht abzusehen.
            Niemand macht Röntgenbilder der Lungen solcher Personen; eben wg. „harmlos“.

            Die Kritik an der Einschränkung der Bürgerrechte teile ich, nur sattelt die das Pferd zuverlässig von hinten auf. Auch in China gab es den shutdown, weil ihnen gar keine andere Wahl mehr blieb.
            Statt sich hinzusetzen und zu überlegen, wie es zu dem Zustand der „Alternativlosigkeit“ hat kommen können, haben wir eine Debatte, die genauso rein reaktiv ist wie die Maßnahmen.

          • @crumar

            Bei 10,2 Millionen Einwohnern, einer ad hoc angenommenen Lebenserwartung von 80 Jahren und Gleichverteilung der Alterskohorten (ist unrealistisch, aber am mobilen Gerät google ich nicht die richtigen Werte) erwarte ich jedes Jahr sowieso 10,2 Mio./80 = 130.000 Tote. Selbst wenn die bis Jahresende meinetwegen 9.000 Coronatoten alle zusätzlich wären, weiß ich nicht, was eigentlich das große Problem sein soll. Eine echte Jahrhundertseuche sähe anders aus.

            Im Frühjahr haben wir uns noch alle vor exponentiellem Wachstum und quasi Millionen Toten allein in D gefürchtet. Es ist aber nur ein Bruchteil der Abgänge, die wir sowieso jedes Jahr haben, selbst bei den von Dir sogenannten schwedischen „Totalversagern“. Können wir bitte mal aufhören, diese Krankheit größer zu reden, als sie ist? Ich sage nicht, dass man nichts gegen Corona tun soll, aber Lockdown und andere radikale Maßnahmen sind völlig überflüssig und bescheren uns am Ende mehr Schaden als Nutzen, vielleicht sogar mehr Tote.

          • @mario:

            „Argumentierst du deshalb mit einem “dicken Ende am Schluss”“

            Macht nichts, nächstes mal verstehst du es vielleicht 😉

            „dargestellt durch irgendeinen Screenshot irgendeiner angeblichen Statistik“

            https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

            „Und ich schließe mich an, ich halte es für wenig seriöse, den Zeitraum eines Jahres mit dem Durchschnittswert beliebig vieler Jahre zu vergleichen.“

            Die Grafik vom stat. Bundesamt enthält Mittelwert sowie min/max Bandbreite der letzten 4 Jahre. Wie du leicht siehst, liegen wir seit gut 4 Wochen deutlich über dem MAXIMUM der Werte aus den letzten 4 Jahren.

            „Wenn heute drei Menschen in einem Haus leben und morgen einer von beiden stirbt, wie viele Menschen in Prozent sind dann gestorben? Das Hantieren mit Prozentzahlen ist imho sehr manipulativ. Und ich glaube mittlerweile auch, dass dies nicht unbeabsichtigt ist.“

            Bullshit. Es ist völlig klar ersichtlich, was die Basisgröße für die Prozentwerte sind, nämlich die Todesfälle pro Woche. Und die liegen durchgehend im Bereich >15.000.

          • @Renton

            Noch einmal den Anfang meines Arguments:
            „Taiwan hat 23,6 Millionen Einwohner, 763 Infizierte und 7 Tote, Vietnam hat 95,5 Millionen Einwohner, 1411 Infizierte und 35 Tote, Thailand hat 69 Millionen Einwohner 4331 Infizierte und 60 Tote, Südkorea 51,6 Millionen Einwohner, 48.570 Infizierte und 660 Tote.“

            Jetzt du: „Bei 10,2 Millionen Einwohnern, einer ad hoc angenommenen Lebenserwartung von 80 Jahren und Gleichverteilung der Alterskohorten (ist unrealistisch, aber am mobilen Gerät google ich nicht die richtigen Werte) erwarte ich jedes Jahr sowieso 10,2 Mio./80 = 130.000 Tote.“

            Die Diskrepanz zwischen deiner Annahme und den von mir aufgeführten Zahlen in den genannten asiatischen Ländern könnte nicht größer sein.
            Das sind 239,7 Millionen Einwohner und 762 Toten, die offiziell an Covid gestorben sind.

            Es spielt gar keine Rolle, was du jedes Jahr sowieso erwartest, weil diese Zahl um Größenordnungen unter deinen Erwartungen liegt.
            Wenn man hingegen anders herum erwarten würde, da die BRD ein Drittel der Einwohner hat, wir hätten durchschnittlich ein Drittel der Infizierten und ein Drittel der Covid-Toten dieser asiatischen Staaten haben müssen, dann haben wir einen schönen Ausgangswert für eine Erwartung.

            Der wäre aber sensationell unter der Vorgabe angesiedelt, über „Übersterblichkeit oder nicht“ debattieren zu müssen.
            Bei 762 Toten (auch geteilt durch 3) ginge es um ein statistisches Rauschen; zumindest Deutschland betreffend.

            Das bedeutet anders herum jedoch, die Debatte „Übersterblichkeit oder nicht“ hat aus meinen Augen ein bisschen damit zu tun, wir haben aktuell 26.400 Tote und die dreifache Anzahl hat sich in den genannten asiatischen Staaten bisher noch nicht bereit erklärt ins Gras zu beißen.
            D.h. praktisch gedacht, wir müssten 78.438 Asiaten abmurksen, damit diese putzigen Asiaten auf dem Stand unserer Debatte sind.

            Oder aber unsere Debatte hat einen Haken oder mehrere. Unter Umständen nimmt man sich diese asiatischen Länder gar nicht als Beispiel und Vorbild, weil die Diskussion über die „Übersterblichkeit oder nicht“ seltsam grotesk wird. Weil sie sich nämlich nach einer gigantischen Ausrede anhört.

          • @crumar

            Ich habe Dein Anfangsargument wohl vernommen, allein ich glaube nicht, dass es etwas bringt, neidisch auf besagte Länder zu schauen. Irgendetwas werden die wohl richtig gemacht haben, wir nicht. Sei’s drum, das ist Vergangenheit. Für uns ist jetzt die Frage, wie wir mit Covid umgehen. Und meine Meinung ist, dass es überhaupt nicht nötig ist, den ‚paradiesischen‘ Zustand der Ostasiaten anzustreben. Deshalb nehme ich sie nicht zum Vorbild, nicht als Ausrede. Diese Länder zu ignorieren, um nicht so inkompetent dazustehen, wie sie sind, überlasse ich Merkel, Spahn und Co.

          • @Renton

            „Irgendetwas werden die wohl richtig gemacht haben, wir nicht. Sei’s drum, das ist Vergangenheit.“

            Leider nein.
            In Taiwan ist es Teststrategie, die Kontaktverfolgung auf die dritte bis vierte Ebene auszudehnen (der Kontakt des Kontakts des Kontakts).
            Dass dem so ist, kann man aus dem Verhältnis von Infizierten und der Anzahl der Tests ersehen. Bei uns wurde das nicht getan, weil das Personal gar nicht vorhanden war und ist.

            Der berüchtigte „Meldeverzug“ ist immer noch existent.
            Auf dem Forum von telepolis habe ich aufgeschnappt, teilweise konnten die Mitarbeiter von Gesundheitsbehörden nicht am Wochenende arbeiten, weil die Gebäude dann nicht versichert sind. Die Möglichkeit für ein „home office“ existierte nicht, weil das die verwendete IT nicht hergab.
            Die mit Getöse angekündigte App taugt eher wenig, u.a. weil die Übertragungswege für Nachrichten nicht konsequent digitalisiert worden sind. Es werden Laborberichte immer noch per Fax gesendet.

            In der Summe hinkt man damit dem Geschehen zwangsläufig hinterher und passt die Politik den schlechten Gegebenheiten an.
            Das erinnert an die Diskussion über die Masken. Als klar wurde sie bringen etwas, um die Ausbreitung einzudämmen, konnte man sich zu keiner Empfehlung durchringen, weil sowieso keine in ausreichender Anzahl vorhanden waren. Wer aber nur reagiert, der verliert.

            Dieses Elend dann als „Realpolitik“ zu verkaufen ist zwar gutes Marketing, hilft aber nicht weiter. Hier ist es wirklich berechtigt, von „strukturellen“ Mängeln zu sprechen, die konsequent identifiziert und beseitigt werden müssen. An dieser Stelle wäre das Eingeständnis wichtig, dass man von den asiatischen Staaten viel lernen kann und muss.

          • Ich finde, die linear-mathematische Berechnung der Zukunft von Virusinfektionen hat uns bisher komplett in die Irre geführt. Ungelogen jede Woche höre ich seit neun Monaten, was in zwei Wochen, nach Ostern, nach Weihnachten, nach Lockdown light, medium und well done sein wird. Aber es stimmt nicht. Nie.
            Wir Menschen mit unserer Wissenschaft sind offenbar noch nicht so weit, das umreißen zu können. Wenn wir das eingestehen würden, dann könnten wir uns auch stärker an Menschen als an Diagrammen und daraus abgeleiteten gesellschaftlichen Maßahmen orientieren. Dann würden wir sicher unser Handeln anders abwägen.
            Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch kann nur wirklich effektiv verhindert werden, wenn es kein Mensch zu Mensch mehr gibt. Bei allem anderen tappen wir im Dunkeln.
            Vielleicht wird es irgendwann belastbare Erkenntnisse geben – z.B. dass es eine Beziehung zwischen Virusaktivität und täglicher Sonnenscheindauer oder Temperatur oder den Gravitationskräften des Mondes gibt. Oder dass sich das Virus selbstverständlich auf jeden geschwächten Organismus legt und daher die Grippe verschwunden zu sein scheint. Da können wir uns die Pfoten noch so wundputzen, wenn das Virus auf Edelstahl oder im amazon-Päckchen mehrere Wochen überlebt. Oder ein Superspreader reist nach Sachsen…

            Wir sind weitgehend im Reich des Glaubens gefangen, in dem sich jeder eine Kurve malt. Umso wichtiger ist es, den aus der Angst geborenen menschlichen Aktionismus im Griff zu halten. Denn wegen dem wird die Welt nie wieder ähnlich sein wie vorher, wenn dann die Gelddruckmaschinen verglüht sind und auf den Straßen wieder das Recht des Stärkeren gilt.

          • „Tegnell hatte prognostiziert, Schweden sei mit dem liberalen Weg bestens gewappnet für die zweite Welle. Am 18.10. hatten sie 103.200 Infizierte, gestern waren es 367.120, vor zwei Monaten 5918 Tote, am 18.12. waren es bereits 7993. Bei 10,2 Millionen Einwohnern.
            Das nennt man wohl einen Fehlschlag und bei einigen scheint das noch nicht angekommen zu sein“

            Was Schweden betrifft, waren die reißerischen Schlagenzeilen ja immer: „Schweden meldet höchste Zahl der Todesfälle seit der spanischen Grippe“.
            Die Ursprungsmeldung von Reuters lautet:
            „In total, 51,405 Swedes died in the January to June period, a higher number than any year since 1869 when 55,431 died, partly as a result of a famine. The population of Sweden was around 4.1 million then, compared to 10.3 million now.“
            Der letzte Satz wird dabei gerne bei der Berichterstattung ausgelassen. Also, die Tatsache, dass die Bevölkerung über die Jahre stetig wächst und im Vergleich zu 1869 sich mehr als verdoppelt hat.
            Betrachtet wird dann gerne die Zeitspanne der letzten fünf Jahre:
            „COVID-19 meant that deaths were some 10 percent higher than the average for the period over the last five years, the Statistics Office said. In April the number of deaths was almost 40% higher than average due to a surge in COVID-related fatalities.“
            https://de.reuters.com/article/us-health-coronavirus-sweden-idUSKCN25F1YL

            Was das betrifft habe ich mal folgende Statistik gefunden:
            https://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=sw&v=26&l=de
            Es scheint, als wären da gerade diese vielzitierten vergangenen fünf Jahre eher die Ausreißer.
            Wie ist das alles zu interpretieren?

          • @crumar

            Taiwan hat 23,6 Millionen Einwohner, 763 Infizierte und 7 Tote, Vietnam hat 95,5 Millionen Einwohner, 1411 Infizierte und 35 Tote, Thailand hat 69 Millionen Einwohner 4331 Infizierte und 60 Tote, Südkorea 51,6 Millionen Einwohner, 48.570 Infizierte und 660 Tote.
            Das ist Meilen von uns entfernt.

            Diese Zahlen sind wertlos, solange nicht die Anzahl der durchgeführten Tests aufgeführt werden. Vereinfacht ausgedrückt, bei einem Zehntel der Tests erwarte ich auch nur ein Zehntel der Infizierten bzw. Toten.

            Jetzt du: „Bei 10,2 Millionen Einwohnern, einer ad hoc angenommenen Lebenserwartung von 80 Jahren und Gleichverteilung der Alterskohorten (ist unrealistisch, aber am mobilen Gerät google ich nicht die richtigen Werte) erwarte ich jedes Jahr sowieso 10,2 Mio./80 = 130.000 Tote.“

            Die Diskrepanz zwischen deiner Annahme und den von mir aufgeführten Zahlen in den genannten asiatischen Ländern könnte nicht größer sein.

            Das Argument von Renton ist trotzdem richtig. Die 7993 Corona-Toten sind im Vergleich zur Gesamtzahl der Toten sehr klein. Die Frage ist also berechtigt, ob nicht wegen der Corona-Panik die 122.000 anderen Toten völlig aus dem Blick geraten, obwohl wir hier vielleicht mit einfachen Mitteln sehr viel mehr erreichen können. Ein Beispiel dazu:

            Die Welthungerhilfe erwartet 30 Millionen Tote als Ergebnis der weltweiten Shutdown-Massnahmen

            Und unter diesen Toten dürften erheblich mehr Kinder und jüngere Menschen sein, als Menschen, die an oder mit Corona sterben.

          • @Kibo

            „Diese Zahlen sind wertlos, solange nicht die Anzahl der durchgeführten Tests aufgeführt werden. Vereinfacht ausgedrückt, bei einem Zehntel der Tests erwarte ich auch nur ein Zehntel der Infizierten bzw. Toten.“

            Das ist nicht richtig und zeigt, du hast die abweichende Teststrategie nicht verstanden.
            Taiwan hat zwar nur 119.400 Tests gemacht, aber auch nur 766 Infizierte.
            Deutschland 31.975.000 Tests bei 1.508.000 Millionen Infizierten.
            Schaut man nicht auf die reine Anzahl, sondern auf das Verhältnis, dann hat Taiwan 156 Test pro Infiziertem durchgeführt, Deutschland jedoch nur 21 Tests.
            Was kontraintuitiv ist.
            Dies lässt sich durch die „asiatische“ Strategie erklären, die Kontakte 3 bis 4 Ebenen nachzuverfolgen (Kontakte der Kontakte der Kontakte). Dafür braucht man mehr Tests (und mehr Personal) pro Infiziertem, um mögliche Infektionsketten aktiv zu unterbrechen.
            Die Idee, dass viele Tests viel helfen ist schlicht falsch.

    • Da muss ich aber etwas nörgeln. Das Jahr 2020 an einer recht beliebig gewählten Durchschnittszahl anderer Jahre zu messen, finde ich nicht seriös. Es ist doch unstrittig, dass wir jedes Jahr unterschiedliche Todeszahlen in der Virensaison durch respirative Infektionskrankheiten haben. Ich fände mal einen Vergleich interessant, wie viele Menschen in den letzten 30 Jahren jeweils durch respiratorische Infektionen ums Leben gekommen sind.
      Die letzten Jahre waren milde, davor gab es ein Jahr, in dem die Krankenhäuser genau so an die Grenzen gestoßen waren. Das ist leider der Lauf der Welt.
      Neuartig ist hingegen, dass die Menschen versuchen, das Virus zu bekämpfen, indem sie testen. Auch die Influenza hat eine Inkubationszeit, in der die Leute schon infektiös sind, bevor die eigentliche Erkrankung kommt. Da hat aber keiner groß rumgetestet.
      Diesmal jedoch stemmen sich die Menschen mit ziemlich unfundierten Maßnahmen dagegen, die große Koleteralschäden und -opfer fordern. Nach Monaten von diversen Lockdowns, Masken, Lüften etc. stellen sie fest, dass das nicht wirklich hilft. Also fangen sie jetzt an, die besonders Gefährdeten zu schützen. Jetzt. Das ist total verlogen.
      Milliarden für die Luftffahrtindustrie, für die Automobilbauer, für alle mögliche Gruppen. Aber keiner baut mal ne Filteranlage in ein Seniorenheim ein oder spendiert den Labilen flächendeckend Masken, deren Schutzfähgkeit wohl ziemlich hoch ist. Keiner folgt den Vorschlägen, die Läden von 8-10 Uhr für die Vulnerablen zu reservieren, was jeder junge Mensch sofort akzeptieren und unterstützen würde.

      Ist eigentlich jemand, der sich das Leben nimmt, weil sein Laden pleite ist und er keine Zukunft mehr sieht, mit, an oder wegen Corona gestorben? Auch er trägt zur einer möglichen Übersterblichkeit bei.
      Und die, die sich nicht ins Krankenhaus trauen und am verschleppten Herzinfarkt eingehen?
      Die zählen alle mit rein.

      Und das Personal der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verabschiedet sich in die Krankmeldung oder wird in Quarantäne gesteckt. Was ist das denn? Betten ohne Ende, aber keiner, der die Kranken betreut. Nach wie vor wird nicht diskutiert, ob Leute, die bereits Covid überstanden haben, entsprechend entspannter eingesetzt werden können. Dabei gibt es weltweit nur wenige zweifelhafte Beispiele von einer Mehrfachinfektion. Und auch das RKI sagt, jemand der Covid hatte und Kontakt mit einem Positiven hat, müsse nicht in Quarantäne. Das passt alles hinten und vorne nicht.

      Ich behaupte, ohne Testungen und Gegenmaßnahmen wären weniger Menschen daran gestorben. Ob das auch für die Impfung gilt, wird sich erst noch zeigen, da sie ja offenbar weder vor Infektion noch vor Weitergabe von Viren schützt.

      • „Ist eigentlich jemand, der sich das Leben nimmt, weil sein Laden pleite ist und er keine Zukunft mehr sieht, mit, an oder wegen Corona gestorben? Auch er trägt zur einer möglichen Übersterblichkeit bei.
        Und die, die sich nicht ins Krankenhaus trauen und am verschleppten Herzinfarkt eingehen?
        Die zählen alle mit rein.“

        Das ist vermutlich der größte Schwachpunkt in meiner Idee eines Vergleichs der Sterblichkeiten von 2020 mit den Vorjahren, die ich in meiner Antwort unten skizziert habe: Egal, ob sich eine Übersterblichkeit, keine Übersterblichkeit oder sogar eine Untersterblichkeit ergibt, kann man erstmal nicht sagen , ob das jeweilige Ergebnis an Corona oder den Maßnahmen gegen Corona liegt.

      • @beweis:

        „Es ist doch unstrittig, dass wir jedes Jahr unterschiedliche Todeszahlen in der Virensaison durch respirative Infektionskrankheiten haben.“

        Deshalb siehst du in der Grafik vom stat. Bundesamt den Durchschnitt der letzten 4 Jahre in dunkelblau, und die Bandbreite der letzten 4 Jahre als hellbalu schattierte Fläche. Diese Fläche trägt deinem einwand, es gäbe jedes Jahr unterschiedliche Zahlen Rechnung, indem sie jeweils das Minimum bzw Maximum aus den letzten 4 Jahren darstellt. Wenn also die Kurve von heuer nicht nur über dem Durchschnitt der letzten 4 Jahre, sondern über dem Maximum der letzten 4 Jahre liegt, was würde das dann für dich bedeuten?

        „davor gab es ein Jahr, in dem die Krankenhäuser genau so an die Grenzen gestoßen waren“

        Nicht in dem Ausmaß wie wir es jetzt erleben.

        „Neuartig ist hingegen, dass die Menschen versuchen, das Virus zu bekämpfen, indem sie testen.“

        Die Tests werden doch nicht gemacht um das Virus zu bekämpfen! Die werden gemacht, damit man einen Überblick über das Infektionsgeschehen hat und evidenzbasiert (frag mal mark smith, der ist ein großer Freund davon und zitiert ständig John Ioannidis) reagieren kann.

        „Auch die Influenza hat eine Inkubationszeit, in der die Leute schon infektiös sind, bevor die eigentliche Erkrankung kommt. Da hat aber keiner groß rumgetestet.“

        Influenza kann man relativ gut behandeln und die Krankheit ist insgesamt viel viel besser verstanden. Das ist eine ganz andere Ausgangslage.

        „Also fangen sie jetzt an, die besonders Gefährdeten zu schützen. Jetzt. Das ist total verlogen.“

        Ich bin voll und ganz deiner Meinung. Man hätte das natürlich von Anfang an machen müssen.

        „oder spendiert den Labilen flächendeckend Masken, deren Schutzfähgkeit wohl ziemlich hoch ist.“

        Hattest du nicht zuletzt noch vehement die Wirksamkeit von Masken angezweifelt? Was hat dich bewogen, deine Meinung zu ändern?

        „Keiner folgt den Vorschlägen, die Läden von 8-10 Uhr für die Vulnerablen zu reservieren, was jeder junge Mensch sofort akzeptieren und unterstützen würde.“

        Du meinst, so wie bestimmt jeder junge Mensch eine viel unkomplziertere Maßnahmen wie z.B. Masken tragen akzeptieren würde?

        „Ist eigentlich jemand, der sich das Leben nimmt, weil sein Laden pleite ist und er keine Zukunft mehr sieht, mit, an oder wegen Corona gestorben? Auch er trägt zur einer möglichen Übersterblichkeit bei.“

        Hast du aktuelle Statistiken zu Suizid? Sieht man da im Vergleich mit Vorjahren eine Änderung? Wie sind die Größenordnungen von Covid-Todesfällen und Suizid im Vergleich?

        „Und die, die sich nicht ins Krankenhaus trauen und am verschleppten Herzinfarkt eingehen?
        Die zählen alle mit rein.“

        Ein weiterer Grund, warum wir so schnell wie möglich das #COVIDzero Ziel verfolgen sollten. Damit so etwas möglichst wenig bzw. gar nicht passiert.

        „Nach wie vor wird nicht diskutiert, ob Leute, die bereits Covid überstanden haben, entsprechend entspannter eingesetzt werden können“

        Doch, das wird natürlich diskutiert.

        „Ich behaupte, ohne Testungen und Gegenmaßnahmen wären weniger Menschen daran gestorben.“

        Ich behaupte das Gegenteil, und zwar mit folgendem sehr einfachen Argument: Ohne Gegenmaßnahmen gibt es mehr Infizierte. Mehr Infizierte bedeutet mehr schwere Fälle, NOCH mehr Belastung auf den Intensivstationen und mehr Tote.

        • Die Tests werden doch nicht gemacht um das Virus zu bekämpfen! Die werden gemacht, damit man einen Überblick über das Infektionsgeschehen hat und evidenzbasiert … reagieren kann.

          Mit höchst umstrittenen Tests und Testmethoden. Die PCR-Tests stehen ja in dem Ruf, False Positives zu erzeugen.

          Du meinst, so wie bestimmt jeder junge Mensch eine viel unkomplziertere Maßnahmen wie z.B. Masken tragen akzeptieren würde?

          Warum nicht? In dem Zeitraum sind die Jüngeren üblicherweise in der Schule.
          Davon abgesehen funktioniert es ja jetzt auch. Man muss bspw. einen Einkaufswagen nehmen (idealerweise nicht gereinigt, damit man die Keime vom Vorgänger noch mitbekommt), darf ansonsten ein Geschäft nicht betreten. Unter Umständen steht ein Security dort herum und achtet auf Einhaltung.
          In manchen Wohngegenden wäre das Security-Personal noch nicht mal eine Mehrausgabe.

    • „Wie auch immer, die aktuelle Sonderauswertung des stat. Bundesamtes ergibt für die KW 43-47 eine zwischen 7% und 9% höhere Sterblichkeit verglichen mit dem Schnitt aus 2016-2019.“

      Du freust Dich zu früh, pingpong. Eine Übersterblichkeit über einen Vierwochenzeitraum sagt noch nichts aus, das gab es europaweit z.B. auch Anfang 2019, wie Du hier aus den Z-scores entnehmen kannst (von Numbers auf Z-scores umstellen):
      https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps
      Auch, dass in der Pressemeldung vom Statistischen Bundesamt (die übrigens tendenziös ist, weil sie die Bundesländer aufzählt, die weit über dem Schnitt liegen, ohne die aufzuzählen, die weit darunter liegen – Panikmache) der Rest des Jahres mit dem Mehr an Corona-Toten fehlt, sagt noch nicht viel aus. Im Winter sterben sowieso immer mehr Menschen.

      Das führt zum entscheidenden Punkt, bzw. dem Argument von ‚Corona-Relativierern‘ wie mir: Corona ist eine Krankheit, die vor allem ältere Menschen dahinrafft. Ein 90jähriger stirbt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso innerhalb des nächsten Jahres, wenn nicht an Corona, dann an Influenza, Herzversagen, Darminfektion,… wenn man die Gefährlichkeit von Corona beurteilen will, muss man deshalb ein ganzes Jahr, quasi eine ganze Sterbe’saison‘, betrachten. Denn wie inzwischen wohl jeder weiß, wird übers Jahr gesehen ungleichmäßig gestorben, von Jahr zu Jahr aber ähnlich. Zeigt sich dabei keine nennenswerte Übersterblichkeit, wäre das ein deutliches Indiz, dass Corona ’nur‘ die Schwächsten der Population eliminiert hat, die sowieso gestorben wären. Dann aber stellt sich die Frage, ob der Kampf gegen Corona nicht ein Kampf gegen Windmühlen, oder meinetwegen der Sisyphos’sche Versuch ist, einen Stein den Berg hinaufzurollen, der eh immer wieder hinabrollen wird.

      Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, das Jahresende abzuwarten, um dann die Sterbezahlen pro eine Million Einwohner (man muss ja die Veränderung der Bevölkerungszahl mit berücksichtigen) in 2020 mit den entsprechenden Zahlen aus den Vorjahren zu vergleichen, wie es hier bereits einmal nach 2/3 des Jahres, also zu früh, für Schweden gemacht wurde:
      https://pbs.twimg.com/media/EkxVNGEX0AISh-j?format=jpg&name=large
      Wenn man dann mit dem bloßen Auge das Corona-Jahr 2020 ausmachen kann, überdenke ich meine Einstellung zu Corona noch einmal.

      Konstruktive Kritik, was man bei einem solchen Jahresvergleich beachten muss (etwa eine veränderte Altersstruktur der Bevölkerung), ist mir willkommen.

    • Ich halte die aktuelle Sterblichkeit verglichen mit mit anderen Jahren ohne Corona für einen schlechten Vergleichswert. Masken tragen, Abstand halten, Händewaschen und Homeoffice helfen nicht nur dabei die Ausbreitung von Corona zu reduzieren, sondern auch aller anderen Krankheiten. Sofern das nicht rausgerechtet bzw. hinzugerechnet wird, trügt die aktuelle Sterblichkeitsrate.

      In Hanau werden mittlerweile Kühlcontainer eingesetzt, weil kein Platz mehr für die ganzen Toten vorhanden ist. Also ich weiß nicht ob das da jedes Jahr auch ohne Corona so ist, habe aber starke Zweifel.

      https://www.sueddeutsche.de/panorama/immer-mehr-corona-tote-in-hanau-kuehlcontainer-im-einsatz-1.5151278

    • Ach, welch ein Zufall, dass ich hier bei AE auch grade mal wieder reinschaue. Ich hatte mich damals ja auch dazu eingelassen, dir mal deine Zitatfälschungen und Lügen (explizit nicht nur Unwahrheiten) und sonstige intellektuelle Unredlichkeiten nachzuweisen. Ich darf dich hiermit gerne nochmal dran erinnern, dass du hier der einzige „Dampfplauderer“ warst, wie ich dir eindeutig nachwies:
      https://allesevolution.wordpress.com/2020/10/30/der-nachste-lockdown/#comment-570076
      Daher wäre ich an deiner Stelle vorsichtig mit solchen Vokabeln. 😀
      Das war’s auch schon von mir. Mehr werde ich mich mit dir zu dem Thema aus diesen Gründen ja nicht einlassen … wofür sicherlich weiterhin Verständnis aufgebracht wird. 🙂

      • @jo:

        Noch immer sauer wegen arvay? Und noch immer keine Argumente?

        Newsflash: du bist hier bei den Erwachsenen, wir versuchen inhaltlich zu diskutieren. Mit so einem leeren Geschwafel machst du dich hauptsächlich lächerlich 😉

        • Newsflash: Du setzt dein Verhalten des Strohmannabfackelns und „absichtlichen Missverstehens“ fort. Sauer war und bin ich nicht. Und dass ich mit dir aus verständlichen Gründen (s. meinen vorigen Beitrag) nicht diskutieren will, heißt nicht, dass ich es nicht kann. Soweit es nötig war, um dir deine Zitatfälschung, Lügen und Ablenkungsbullshitlaberei nachzuweisen, nannte ich dir sogar auch Argumente zum Thema. Ich weise also nur darauf hin, dass die nötigen Voraussetzungen für ein Interesse an einer Diskussion mit dir (zumindest zu der Thematik) nicht gegeben sind. Das ist kein leeres Geschwafel, es ist bloß nicht, was du „hören“/lesen willst, und etwas, von dem du nicht willst, dass es andere es „hören“/lesen. Daher dein Versuch, es als leeres Geschwafel, kindisch und lächerlich hinzustellen und dem ein erwachsenes „Wir“ entgegenzusetzen, das dadurch zustandekäme, dass man – offenbar egal unter welchen Umständen – versuchen würde, („inhaltlich“ und v.a. mit dir) zu diskutieren; mit dem (also dem von dir solchermaßen konstatierten „erwachsenen Wir“) sich dann wohl alle (Erwachsenen) hier identifizieren sollen, damit meine Aussagen als dem entgegengesetzt wahrgenommen werden und du als der unschuldig bloß sachlich diskutieren Wollende erscheinst. Aber mit einem erwiesenen Zitatfälscher, Lügner und ständig ad personam argumentierenden sowie sonstig intellektuell recht unredlichen Zeitgenossen diskutiere ich nicht (zumindest nicht schon zwei Monate später), auch wenn du das lächerlicherweise forderst, so als ob es keine solchen Konsequenzen für dein Verhalten geben dürfe, nur weil sie nicht in deinem Interesse liegen. Es kann ja jeder nachlesen/-prüfen, dass stimmt, was ich sagte und sage; ich hab den Nachweis ja oben verlinkt.

          • @jo:

            Du verstehst es nicht.

            „Dein Argument ist falsch, deshalb bist du ein Idiot“ ist kein ad personam.

            Ad personam wäre: „Du bist ein Idiot, deshalb ist dein Argument falsch“.

            Du warst ja
            auf Nachfrage
            nicht einmal willens, ein paar konkrete Punkte von Arvay zur Diskussion zu stellen.

  2. Frage wer zuerst die Impfung bekommen soll.

    Marc Lipsitch, an infectious-disease epidemiologist at Harvard’s T.H. Chan School of Public Health, argued that teachers should not be included as essential workers, if a central goal of the committee is to reduce health inequities.

    “Teachers have middle-class salaries, are very often white, and they have college degrees,” he said. “Of course they should be treated better, but they are not among the most mistreated of workers.”

    [..]

    Harald Schmidt, an expert in ethics and health policy at the University of Pennsylvania, said that it is reasonable to put essential workers ahead of older adults, given their risks, and that they are disproportionately minorities. “Older populations are whiter, ” Dr. Schmidt said. “Society is structured in a way that enables them to live longer. Instead of giving additional health benefits to those who already had more of them, we can start to level the playing field a bit.”

    In den USA sind die meisten alten Menschen weiß, genau so wie viele Lehrer und deswegen sollen andere Gruppen priorisiert werden. Und so trägt die Entmenschlichung von Weiße in den USA ihre Früchte. Das es eine ziemlich große Gruppe des sog. „White Trash“ in der Bevölkerung gibt, denen die unterstellten Privilegien völlig fremd sind, wird selbstredend ignoriert. Der Blick ist ähnlich hypergam wie im Feminismus, allein auf die Weißen gerichtet, denen es sehr gut geht.

    • Also ich gehöre zu der Gruppe, die als letzte geimpft werden kann oder soll. Und ich bin heilfroh darüber. Der Impfstoff ist nicht ausgetestet – meiner Meinung nach. Ich habe da kein Vertrauen.
      Wenn es nach mir geht, werde ich zum Zyniker und lasse Politikern und Pflegebedürftigen den Vortritt. Femis und Kanzletten dürfen sich auch gerne vor mir einreihen. Wenn die das gut vertragen, gehe ich später sehr gemütlich zur Impfung.

  3. Ich habe mir letztens ein paar Debatten zum Thema Meinungsfreiheit und Cancel Culture angesehen. Darin war fast automatisch von „vulnerablen“ Minderheiten (die üblichen Verdächtigen) die Rede, aufgefallen ist mir auch der Ruf nach „mehr Sensibilität“. Das scheinen die neusten Kampfbegriffe zu sein. Sensibel ist das neue woke, so mein Eindruck. Mehr dazu und warum das ganze mit der feministische Privilegientheorie zusammenhängt, hier:

    Sensibles Canceln und akkreditierte Vulnerabilität

    • Genialer neuer Textbeitrag in einer wertvollen Textesammlung. Ich wünschte ich könnte so schreiben. Bitte gerne öfter Eigenwerbung dafür. Was mich zu der Frage bringt, die mich schon lange bewegt: Warum ziehst du, wie viele andere von uns, wie ich, es vor anonym zu bleiben? Das ist natürlich zum Teil eine rhetorische Frage und wurde hier auch schon behandelt. Es bleibt aber auffällig das gut Informierte, reflektierte und besonnen argumentierende Männer die Anonymität vorziehen (sofern sie nicht mit dem Mainstream schwimmen) während gleichzeitig Frauen sich beim Überschreiten diverser roter Linien des Anstands gerne ein großes Schild mit ihrem Klarnamen umhängen.

      • Danke für die Blumen! Ich war zwischendurch nahe dran, den Text wegzuwerfen, denn solche Begriffshubereien interessieren kaum einen und man investiert da leicht 10 Stunden Arbeit in einen Text, der am Ende nur von 20 – 50 Leuten gelesen wird, die sowieso der gleichen Meinung sind.

        „Eigenwerbung“

        Ich habe kein Konto bei Twitter, Facebook, Insta oder anderswo, kann ich nicht auch noch machen. Bin also dankbar, wenn andere, die solche Konten haben, den Text verlinken 😉

        „Warum … anonym?“

        Im beruflichen Kontext würde es mir mit Sicherheit schaden, eventuell nur wenig, eventuell ziemlich, das Risiko kann ich schlecht einschätzen. In meinem privaten Umfeld würde ich mich bei einigen nicht beliebt machen, was einem aber wegen der hier fehlenden Sanktionsmöglichkeiten theoretisch egal sein kann. Vorteile, jetzt nicht anonym zu sein, sehe ich eigentlich keine. In der Summe sind die Risiken einer Nichtanonymität weitaus größer als die kaum erkennbaren Vorteile.

        • …“Text, der am Ende nur von 20 – 50 Leuten gelesen wird, die sowieso der gleichen Meinung sind“

          Ok, dann mal an alle hier, die vielleicht ab und zu denken es sei alles sinnlos: Denkt das bitte niemals.

          Ich war bis vor 2 Jahren, also ca. 40 Jahre lang, ein „100%-Feminist“, was im Rückblick aber auch nur heißt, das ich nicht viel hinterfragt habe und zufrieden war, mich auf der Seite der „Guten“ zu wähnen. Dann kam so manches, unter anderem eine gewisse M.~Owski vom Spiegel (damals war ich großer Fan von ihr und hab alles brav gelesen) – und hat mich solange mit Hass, schlechten Argumenten und logischen Widersprüchen beworfen bis das bequeme Weltbild anfing zu wackeln. Das allein hätte aber niemals gereicht.
          Heute bin ich froh dass dieses Weltbild zerstört wurde und ich verdanke es dieser Community hier. Es war und ist aber kein einfacher Prozess. Ein Meilenstein, den ich nie vergessen werde und mit dem ich auch noch nicht fertig bin (das braucht Zeit, wenn man von so weit her kommt) waren deine Faktensammlungen zum GenderPayGap, werter mitm. Aber der Dank geht an (fast ; ) alle hier, nicht zuletzt an den Gastgeber dieses Blogs.

          • @ moyn „kein einfacher Prozess“

            Freut mich, wenn ich behilflich sein konnte :-))
            Wie hast Du denn hierhin gefunden? M.W. werden in den Diskussionsforen der großen Zeitungen Links auf diese Seite oder meine fast automatisch gelöscht, das geht mit entsprechenden Filtern und Blacklists ziemlich einfach.

            „Weltbild anfing zu wackeln“

            Das war bei mir irgendwann im Zeitraum 2010-2012 der Fall, ich kann das nicht mehr genau rekonstruieren. Jedenfalls spielte das GPG auch bei meiner Wandlung von Paulus zum Saulus eine zentrale Rolle. Ein Schlüsselerlebnis war die Lektüre von Claudia Finke: Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen, 2010, Statistisches Bundesamt, und da vor allem die Fußnoten, in denen das wichtigste versteckt steht, nämlich die Datenfelder, die für die Bereinigung des GPG verfügbar sind, oder besser gesagt, was da nicht steht, welche wesentlichen Daten die nicht haben. Man merkt sich ja nur emotional besetzte Lernerlebnisse, ich habe heute noch die damalige Konsterniertheit präsent, du liest das, reibst dir die Augen und denkst „das gibt’s doch gar nicht“. Wobei das letztlich nur eine von etlichen Fake-Statistiken war, die unsere feministischen Medien einem servieren.

        • Was du abschätzig „Begriffshuberei“ nennst, nennt sich auch „Arbeit am Begriff“ und ist metapolitisch, politisch, sozial enorm wichtig, wird aber gerne unterschätzt. Also ich danke für deinen Artikel!
          Ich hatte ja gestern unter dem Blogartikel zum ÖRR (Marcs Gastbeitrag) das Video des Gesprächs zwischen Flaßpöhler und Kubicki (und Gunnar Kaiser) verlinkt und auf die Phoenix-Sendung hingewiesen. Aber was sich aus Ersterem für GK seitens der Friedrich-Naumann-Stigtung ergeben hatte, habe ich noch gar nicht mitbekommen. Es ist absurd! Erst veranstalten sie (also FNS) eine Podiums-/Onlinediskussion zu dem Thema und dann üben sie sich in Cancel Culture, weil GK die Corona-Maßnahmen kritisiert. Soviel zur Freiheitlichkeit der „FNS für die Freiheit“ … Auch für diese Zusammenfassung von dir besten Dank!

        • Ich schließe mich an. Es ist zwar ein im Nachhinein eher peinliches Geständnis, aber auch ich war lange ein überzeugter Feminist. Als ich zu zweifeln begann, weil Überzeugung und betrachtete Realität (z.B. bei Trennungen) zunehmend auseinander drifteten, habe ich meine Meinungen auf den Prüfstand gestellt und angefangen, die „andere“ Seite zu studieren. Und Seiten wie deine mit schlüssigen, faktenbasierten Argumentationen und vielen Quellen als Beleg haben wesentlich dazu beigetragen, dass ich aus der Blase herausfinden konnte, in der ich mein gesamtes Leben als Erwachsener verbracht hatte.

    • Der Ärger, den Gunnar Kaiser mit der Friedrich-Naumann-Stiftung hatte, ist beim Schreiben meines Blogposts noch regelrecht explodiert, das hatte ich gar nicht mehr mitbekommen.

      Das Canceln von Kaiser wurde in der Welt (uns von allen möglichen anderen) heftig kritisiert:

      Andreas Rosenfelder: „Die Person Gunnar Kaiser“. Welt, 17.12.2020, https://www.welt.de/kultur/plus222624690/Skandal-um-Naumann-Stiftung-Die-Person-Gunnar-Kaiser.html

      Karl-Heinz Paqué, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, schlug dann nur einem Tag später mit einem Gastbeitrag in der Welt zurück, der den Ton noch mal verschärfte:

      Karl-Heinz Paqué: Über die Grenze zwischen liberaler Gesellschaftskritik und Verschwörungstheorie. Welt, 19.12.2020. https://www.freiheit.org/gastbeitrag-ueber-die-grenze-zwischen-liberaler-gesellschaftskritik-und-verschwoerungstheorie

      Parallel dazu veröffentlichte eine bis dato kaum bekannte „Operation Heuss“ auf Twitter ein Video über Kaiser, bei dem man sich nur noch die Augen reibt:

      Kaiser kommt als der absolute Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikaler rüber, selten so ein Hitpiece gesehen. Ein mMn passender Kommentar:

      Die FDP scheint sich gerade völlig zu zerlegen. Dröhnendes Schweigen aus der Parteiführung.

      • @mitm:

        Der Artikel von Paqué ist sehr aufschlussreich!

        »Um die Demarkationslinie zwischen „liberaler Gesellschaftskritik“ und „Verschwörungstheorie“ klar zu erkennen, eignet sich nichts besser als die derzeitige Corona-Diskussion.«

        Ich finde ja schon den Begriff »Demarkationslinie« verräterisch! Demarkationslinien werden gezogen, sie existieren nicht in der Realität, denn die Realität ist üblicherweise zu komplex, um »auf Linie« gebracht zu werden.

        »Die Freien Demokraten und die liberale Intellektuellenfamilie haben stets die Existenz einer gefährlichen Pandemie wegen des extrem hohen Ansteckungspotenzials durch das Corona-Virus anerkannt.«

        Damit haben sich die Freien Demokraten auf eine bestimmte Sicht der Realität festgelegt – genauer gesagt: auf einen Satz von Prämissen. Sie »anerkennen« eine Gefährlichkeit, ohne sie näher zu bestimmen (für wen gefährlich?, in welcher Weise gefährlich?).

        »Er begibt sich in seinen Corona-Einlassungen niemals auf die Ebene des konkreten pandemischen Befundes. Die Dimension des Gefahrenpotenzials einschließlich der ethischen Zwangslage einer Triage wird nicht zum Thema gemacht.«

        Ein »konkreter« pandemischer Befund kann nur ein evidenzbasierter Befund sein, und diese Evidenzen sind strittig. Worin »die Dimension des Gefahrenpotenzials« besteht, wird von Paqué nicht näher ausgeführt (aber offensichtlich als »groß« imaginiert) – mit Ausnahme des Verweises auf mögliche Triage-Situationen. Zu Triagesituationen kommt es bei einem Missverhältnis von Angebot von und Nachfrage nach Kapazitäten des Gesundheitssystems, es handelt sich dann auch immer um eine Information über den Zustand des jeweiligen Gesundheitssystems. Richte ich den Blick hier nur auf die wie auch immer bestimmte »Gefährlichkeit« des Virus, dann zeichne ich das Bild einer Naturkatastrophe, an der gesellschaftliche Institutionen keinen Anteil haben.

        Für einen (Markt-)Liberalen ist das sehr komfortabel, denn sonst müsste er sich womöglich eingestehen, dass es vielleicht eine schlechte Idee war, Gesundheitssysteme mehr (Italien, USA) oder weniger (Deutschland) kaputtzusparen.

        »Er sieht bei der Corona-Pandemie wie auch bei globalen Klimathemen ein Kartell von Großkonzernen, Technokraten, Wissenschaftlern und internationalen Agenten wie dem Weltwirtschaftsforum, der Bill- und Melinda-Gates-Stiftung und der Weltgesundheitsorganisation am Werk, die sowohl die Demokratie als auch die Marktwirtschaft aushebeln wollen«

        Dass es mächtige transnationale Akteure mit politisch schwer kontrollierbaren Eigeninteressen gibt, ist für Marktliberale wie Paqué natürlich unangenehm – und für Leute wie ihn wurde der Mißbrauch des »Verschwörungstheorie«-Begriffs schließlich erfunden! Dass beispielsweise Verdachtsmomente gegen Organisationen wie die WHO aufkommen, hat nachvollziehbare Gründe.

        Und hier wird transparent, worin Paqués »liberales« Narrativ besteht, und warum er es in Gefahr sieht: es ist ein marktliberales Narrativ, in dem freie Individuen und unverzerrte Märkte gegen eine Natur stehen, der sie den menschlichen Reichtum abringen. Das Bild einer Einflussnahme durch ökonomisch und politisch mächtige, aber nicht demokratisch kontrollierte Einzelakteure stört da nur.

        »Aber sie darf eben nicht auf verschwörungstheoretischen Vorstellungen beruhen, sondern muss sich an faktengestützten Interpretationen orientieren.«

        Ja nee, is klar! Leider sind des Einen Fakt heute des Anderen Verschwörungstheorie. Paqués Zugang zu den »Fakten« ist über den von Gunnar Kaiser nicht erhaben – aber die machtgestützte Dezision über das, was als Faktum gilt, macht den Wesenskern der Cancel Culture aus. Gunnar Kaiser wird gecancelt, weil er das liberale »Wahrheitssystem« bedroht. Noch mehr QED geht kaum.

        • „Demarkationslinien werden gezogen, sie existieren nicht in der Realität, denn die Realität ist üblicherweise zu komplex, um »auf Linie« gebracht zu werden.“

          Genau diese absolutistische Art hat mich an dem Schreiben von Paqué ebenfalls extrem gestört. Ich frage mich auch, wie er es geschafft hat (oder haben will), sich innerhalb von kürzester Zeit mit der Person Kaiser so vertraut zu machen, ein derart krasses Urteil (das sonst allenfalls einem Herrn Höcke zuteil werden würde) abzugeben. Oder ob andere ihm sein Urteil vorgekaut haben. Kaiser hat hunderte Videos auf seinem Kanal, ich habe vor längerer Zeit mal 2 oder 3 angesehen. Er scheint mir ein klassischer Liberaler und extrem belesen zu sein, er spielt philosophisch nach einem Eindruck in einer anderen Liga als der Diplom-Volkswirt Karl-Heinz Paqué.

          Ich frage mich, ob vielleicht der bisweilen düstere Tonfall und die relativ langsame, dadurch dramatisierend wirkende Sprechweise von Kaiser eine Rolle spielt. Also ob die krasse Ablehnung von Kaiser weniger mit einen Texten und wörtlichen Aussagen zu tun hat, sondern mehr durch seinen Gestus bzw. seinen „Stallgeruch“ verursacht wird. Das erinnert mich stark an die spontane Ablehnung von MRAs in diesen Kreisen, da spielen Sachargumente gar keine Rolle mehr.

        • @djad:

          Aus der Stellungnahme des EbM:

          „Der momentan zu verzeichnende Anstieg an Test-positiven ohne gleichzeitige Zunahme von Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfällen rechtfertigt derzeit keine einschneidenden Maßnahmen, sofern diese nicht durch hochwertige Forschung vorab geprüft oder parallel begleitet sind.“

          8 Worte die man in einer Pandemie nicht hören möchte: „Warten wir ab bis wir mehr Daten haben.“

          „Nach einem Minimum von ca. 500 neuen Testpositiven pro Tag in Deutschland [4] und ca. 40 in Österreich [6] von Mitte Mai bis Mitte Juni, kommt es in den letzten Wochen zu einem leichten Wiederanstieg der Testpositiven, der allerdings nicht von einer relevanten Zunahme von hospitalisierten oder intensiv-pflichtigen Patienten oder Todesfällen begleitet ist (in Deutschland seit vielen Wochen <400 Hospitalisierte [9], in Österreich 123 Hospitalisierte [6] [Stand 31.08.2020]). Eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems ist auch jetzt nicht zu fürchten.

          Na dann ist doch alles gut. Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Die Evidenz (!!!) der letzten Wochen zeigt, was von dieser Aussage des Deutschen Netzwerks evidenzbasierte Medizin zu halten ist.

          Weiter unten in der Stellungnahme findet sich folgendes:

          „Zu bemerken ist, dass die steigende Anzahl der Test-positiven nicht von einem parallelen Anstieg der Hospitalisierungen und Intensiv-behandlungen oder Todesfälle begleitet ist.“

          Da es sich beim EbM um einen medizinischen Verein handelt darf man unterstellen dass dort sicher kein Mangel an fachlicher Expertise herrscht, die Beteiligten also durchaus um die zeitliche Verzögerung zwischen Infektionszahlen und Hospitalisierungen/Todesfällen Bescheid wissen. Es ist somit unverständlich, warum die obige Beobachtung vom EbM nicht als Evidenz (!) gesehen wird, dass es sich bei einer Pandemie um ein kollektives komplexes Phänomen handelt, wo anderen Regeln gelten als in der Invidiualmedizin.
          Denn die „evidenzbasierte Bemerkung“ vom Ausbleibenden Anstieg der Hospitalisierungen und Todesfälle, in der Stellungnahme mit großer Ernsthaftigkeit präsentiert als hätte das irgendwie eine herausragende Bedeutung (welche die Autoren leider nicht näher ausführen), bricht natürlich unter der tatsächlichen Evidenz der letzten paar Wochen krachend in sich zusammen.
          Im Moment (23.12.2020) sind es in Deutschland im 7-Tage Schnitt 650 Todesfälle pro Tag. Es war noch nicht lange her, da geisterte der „evidenzbasierte“ (!) Vergleich eines Hernn Prof. Ioannidis herum, wonach das Risiko an Covid zu sterben ungefähr dem einer täglichen Autofahrt entspräche. Deutschland hatte in den letzten Jahren ~3000 Verkehrstote pro Jahr. Covid schafft das aktuell in nicht einmal einer Woche, und der Trend geht weiter nach oben.

          Die Stellungnahme datiert auf 8.9.2020 und zeigt exemplarisch das Problem des evidenzbasiert-Ansatzes, wenn es um die Bekämpfung einer Pandemie geht: Er taugt nicht, weil er stets nur reaktiv sein kann wo proaktives Handeln gefragt wäre. Und reagieren ist, das sollte nach 10 Monaten klar sein, im Falle einer Pandemie zuwenig (es hat bestimmt bei vielen anderen Problemstellungen seine gute Berechtigung!). Vielleicht können wir jetzt endlich mal dazu übergehen, vorausschauend zu handeln???

          Im restliche Dokument werden zwar viele wissenschaftlichen Arbeiten zitiert, das Fazit kann dennoch kurz zusammengefasst werden mit: Die Evidenz ist widersprüchlich. Im folgenden ein paar Zitate aus der Stellungnahme:
          „Beide Studien wurden bisher aber nur als Preprint ohne formales Peer-Review veröffentlicht und die Ergebnisse sollten durch weitere Studien abgesichert werden.
          […]
          Die Ergebnisse sind also mit großer Vorsicht zu interpretieren.
          […]
          Kinder scheinen insgesamt weniger empfänglich […] zu sein. Möglicherweise werden Kinder aber auch seltener getestet. Daher sind diese Zahlen des RKI mit Vorsicht zu interpretieren
          […]
          Aus der Studie lässt sich aber nicht ableiten
          […]
          Eine US-amerikanische Studie fand zwar einen deutlichen Zusammenhang […], gibt aber zu bedenken, dass die Effekte nicht von anderen NPI-Maßnahmen zu trennen sind.
          […]
          Für die derzeit noch vorgeschriebene Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es widersprüchliche Daten.
          […]
          Die Autoren geben die überwiegend niedrige Studienqualität zu bedenken und stufen die Evidenz bei hoher Studienheterogenität (I2=73%) als sehr niedrig ein.“

          Es gibt also für fast alles ein für und wider, man muss dies und jenes berücksichtigen, weitere Studien sind notwendig, mit einem Wort: Nichts genaues weiß man nicht. Das ist eben der Kern des Problems. Leute die sagen „wir wissen es nicht“ meinen im Fall von Covid häufig „wir ignorieren die Möglichkeit von…“. Wenn man sich so viel Gedanken über die Nachteile einer sog. „Überreaktion“ macht, dann sollte man sich ebenso Gedanken über die Nachteile einer Unterreaktion machen. Diese haben wir nämlich in den vergangen paar Monaten nur allzu deutlich gesehen. Können wir jetzt also endlich die akademische Diskussion darum welche Evidenz wissenschaftlich RICHTIG oder FALSCH ist lassen? Und uns endlich darauf konzentrieren was FUNKTIONIERT und NICHT FUNKTIONIERT?

          Hier ist die Evidenz, plain & simple:

          Manche Länder haben dieses Jahr ihr Gesundheitssystem UND ihre Wirtschaft UND ihr gesellschaftlich-soziales Leben gerettet – andere Länder keins davon.

          Es liegt an uns.

          • »8 Worte die man in einer Pandemie nicht hören möchte: „Warten wir ab bis wir mehr Daten haben.“«

            Das Argument konnte man im März noch bringen. Jetzt im Herbst ist es unseriös, denn diese fehlenden Daten sind selbstverschuldet bzw. es handelt sich um ignorierte Daten.

            »Die Evidenz (!!!) der letzten Wochen zeigt, was von dieser Aussage des Deutschen Netzwerks evidenzbasierte Medizin zu halten ist.«

            Klassischer Zirkelschluss. Du postulierst die Annahmen, die der Regierungspolitik zugrundeliegen, als Evidenzen, und erklärst die Evidenzen zu Fake News.

            »Im Moment (23.12.2020) sind es in Deutschland im 7-Tage Schnitt 650 Todesfälle pro Tag.«

            Wo hast Du diesen Blödsinn her? Die Zahlen des RKI findest Du hier, da ergibt sich übers ganze Jahr ein Mittel von 53, für Oktober und November ein Mittel von 45 bzw. 237 Toten. Selbst der bislang höchste 7-Tage-Schnitt in KW 48 liegt bei 368.

            Hinzu kommt: »Häufig werde Influenza nicht als Todesursache in den Totenschein eingetragen und „verberge“ sich hinter anderen Vorerkrankungen. Deshalb werde die Sterberate statistisch geschätzt, begründet das Institut sein Vorgehen.«

            Bei Covid wird genau anders herum verfahren: wenn der Zusammenhang unsicher ist, sind die Toten trotzdem in der Statistik, nicht außerhalb. Die Grippesterblichkeit wird also tendenziell unterschätzt, die Corona-Sterblichkeit überschätzt. (Influenza-Saisonberichte des RKI) Wenn Covid19 die Exzessmortalität der Influenza von 2017/18 noch übertreffen will, muss das Virus sich noch anstrengen.

            »Die Stellungnahme datiert auf 8.9.2020 und zeigt exemplarisch das Problem des evidenzbasiert-Ansatzes, wenn es um die Bekämpfung einer Pandemie geht: Er taugt nicht, weil er stets nur reaktiv sein kann wo proaktives Handeln gefragt wäre.«

            Evidenzen ermöglichen Prognosen, ermöglichen also keinesfalls nur reaktives Handeln.

            »Es gibt also für fast alles ein für und wider, man muss dies und jenes berücksichtigen, weitere Studien sind notwendig, mit einem Wort: Nichts genaues weiß man nicht.«

            Völlig übertriebene Schlussfolgerung.

            »Können wir jetzt also endlich die akademische Diskussion darum welche Evidenz wissenschaftlich RICHTIG oder FALSCH ist lassen? Und uns endlich darauf konzentrieren was FUNKTIONIERT und NICHT FUNKTIONIERT?«

            Nein, können wir nicht lassen. Beide Diskussionen müssen geführt werden, und sie hängen auch zusammen. Davon abgesehen ist auch die Feststellung, »was funktioniert«, retrospektiv. Ich bleibe dabei: unsere Regierung interessiert sich einen feuchten Kehricht für Evidenzen, es geht ihr in erster Linie darum, der Bevölkerung die Waffe der Moral an die Schläfe zu halten.

          • „Das Argument konnte man im März noch bringen. Jetzt im Herbst ist es unseriös, denn diese fehlenden Daten sind selbstverschuldet bzw. es handelt sich um ignorierte Daten.“

            Ganz genau. Bitte erklär das jetzt noch dem EbM, denn deren Stellungnahme die du oben verlinkt hast ist ein einziger Ruf „wir brauchen unbedingt mehr Daten!“

            „Klassischer Zirkelschluss. Du postulierst die Annahmen, die der Regierungspolitik zugrundeliegen, als Evidenzen, und erklärst die Evidenzen zu Fake News.“

            Entschuldigung?
            Ich bezog mich auf folgende Evidenz

            als Antwort auf die Aussage des EbM „Eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems ist auch jetzt nicht zu fürchten“. Die Krux dabei. Diese Aussage tätigt das EbM am 8.9.2020. Die tatsächliche Entwicklung in der wirklichen Welt spricht für sich. Es sei denn du bist der Meinung wir hätten momentan keine angespannte Situation (bewusst vorsichtig formuliert) auf den Intensivstationen. In diesem Fall rede bitte mit den entsprechenden Ärzten. Sie werden bestimmt erfreut sein von dir zu hören dass die derzeitige Situation ganz normal ist und kein Grund zur Sorge besteht.

            „Wo hast Du diesen Blödsinn her? Die Zahlen des RKI findest Du hier, da ergibt sich übers ganze Jahr ein Mittel von 53, für Oktober und November ein Mittel von 45 bzw. 237 Toten. Selbst der bislang höchste 7-Tage-Schnitt in KW 48 liegt bei 368.“

            Ich sprach vom aktuellen 7-Tage Schnitt (Schnitt der letzten 7 Tage). Wenn du meinst dass diese Zahl falsch ist, dann gib bitte auch der Johns Hopkins University, google und wikipedia Bescheid, dass deren Daten Fake News sind.

            „Wenn Covid19 die Exzessmortalität der Influenza von 2017/18 noch übertreffen will, muss das Virus sich noch anstrengen.“

            Dein Wort in Gottes Ohr. Ich fände es trotzdem vernünftig, wenn wir uns ein bisschen anstrengen und mithelfen dass es nicht dazu kommt.

            „Evidenzen ermöglichen Prognosen, ermöglichen also keinesfalls nur reaktives Handeln.“

            Bitte um ein paar Beispiele, wo der evidenzbasierte Ansatz im Umgang mit der Pandemie funktioniert hat. Sollte nach 10 Monaten doch möglich sein. Nach meiner Beobachtung ist „evidenzbasiert“, angefangen mit den papieren von J. Ioannidis im Frühjahr und seinem educated (!!) guess „in diesem Jahr werden in USA 40.000 Menschen an covid sterben“, ein Fehlschlag.

            „Völlig übertriebene Schlussfolgerung.“

            Wo sind in der EbM Stellungnahme konkrete Handlungsempfehlung abseits von „wir müssen erst mehr Daten sammeln, am besten mit randomisierten Blindstudien“?

            „Davon abgesehen ist auch die Feststellung, »was funktioniert«, retrospektiv.“

            Ja. Und jetzt GIBT es diese Retrospektive Gott sei Dank bereits, weil andere Länder so mutig waren die konkreten Empfehlungen zur proaktiven Eindämmung der Pandemie umzusetzen. Und zwar zu einem Zeitpunkt wo man tatsächlich noch NICHT wusste ob es funktioniert, wo andere gesagt haben „lasst uns mal nicht überreagieren!“. Und siehe da, die Länder die „überreagiert“ haben, stehen jetzt durch die Bank besser da.
            Nachdem also andere Länder es bereits vorgezeigt haben und wir es nur noch nachmachen müssen, sollten wir vielleicht wirklich endlich auf funktionierende Strategien umsteigen. Oder wieviele Lockdown-Aufsperren Zyklen möchtest du noch?

            „Ich bleibe dabei: unsere Regierung interessiert sich einen feuchten Kehricht für Evidenzen“

            Richtig, die Evidenz was funktioniert und was nicht interessiert hier in Europa leider nicht besonders.

            „es geht ihr in erster Linie darum, der Bevölkerung die Waffe der Moral an die Schläfe zu halten.“

            Völlig übertriebene Schlussfolgerung.

          • Ach verflixt, wo muss ich denn Bilder hochladen damit ich sie hier hotlinken kann? Bitte auf die kaputte Grafik oben klicken, dann kommt man zum Bild. Ist ein Screenshot vom DIVI Intensivregister mit der Kurve der belegten Covid Intensivbetten, Anstieg auf zuletzt 5000.

          • @renton:

            Ich denke es hat damit zu tun, dass es hier einen gewissen Gap zwischen Planung aus dem Bürosessel und Realität gibt bzw. gab. Sprich, eine freies Intensivbett welches an DIVI gemeldet wurde war eben manchmal nur das: Eine Meldung. Man konnte dieses Bett nicht wirklich betreiben, sei es weil Gerät oder Personal fehlte.
            Ich hatte vor einiger Zeit ein paar Berichte dazu gepostet:
            https://www.focus.de/gesundheit/news/soll-einen-tag-bei-mir-arbeiten-intensivpfleger-wir-rennen-von-einer-bauchlagerung-zur-naechsten_id_12682621.html
            https://www.aerztezeitung.de/Politik/Spahn-laesst-nach-gefoerderten-Intensivbetten-fahnden-411374.html
            https://www.br.de/nachrichten/bayern/zweite-corona-welle-intensivpersonal-schlaegt-alarm,SHC8cPU
            Im letzten link (auch schon wieder ein Monat alt) verspricht das DIVI nachzubessern:

            „Die DIVI bestätigt die Berichte des intensivmedizinischen Personals. Im BR-Interview räumt ihr Sprecher, Professor Christian Karagiannidis, ein, es gebe einzelne Kliniken, in denen unter anderem Geschäftsführer vorgäben, dass eine höhere Bettenzahl gemeldet werden solle, als tatsächlich vorhanden sei.

            Die DIVI will das Intensivregister nun nachbessern: In den kommenden Wochen will man die Krankenhäuser bitten, ihre Dialysegeräte zu melden, vor allem aber will man künftig abfragen, wie viele Covid-Intensivpatienten ein Krankenhaus tatsächlich versorgen kann. „Je genauer alle melden, desto besser ist es für die Steuerung des Gesundheitswesens in Deutschland““

            Die schrumpfende Anzahl an Betten könnte dieser Nachbesserung geschuldet sein. Sprich der Schwindel ging gut, solange man nie an die Kapazitätsgrenze kam, aber der Druck, der jetzt an den Intensivstationen herrscht, lässt das nicht mehr zu. Man kann nicht mehr 5 freie Betten melden wenn man sie nicht betreiben kann, man könnte ja in die Situation kommen dass man aus einem Nachbarkrankenhaus, welches ebenfalls überlastet ist, Patienten übernehmen muss weil „man hat ja Betten frei“.

    • „Verfassungsrechtlerin Berit Völzmann von der Goethe Universität Frankfurt schrieb auf verfassungsblog.de, es sei Aufgabe der Gesellschaft und nicht des Staates, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen. Ein Buch über Männerhass zu verbieten, sei «absurd», weil Männer meist uneingeschränkt am demokratischen Diskurs teilhaben können. Der Staat müsse nur Grenzen ziehen, wenn Angehörige einer strukturell benachteiligten Gruppe diskriminiert werden und ihre Teilhabe am demokratischen Diskurs bedroht ist. Doch der französische Beamte habe es ausgerechnet der Angehörigen einer strukturell benachteiligten Gruppe untersagen wollen, mit drastischen Worten über ihren Frust zu schreiben und wie sie diesen überwinden will.“

      Da haben wir es wieder: strukturell benachteiligten Gruppe. Ein Buch über Frauenhass ginge daher nicht, weil Frauen ja strukturell diskriminiert werden (leben länger, arbeiten weniger, erhalten bessere Bewertung und geringer Strafen bei gleichem Leistung/Verhalten, haben mehr Rechte, mehr Förderungs- und Hilfsangebote, können Väter mit Hilfe des Staates entsorgen und treffen 70-80% aller privaten Kaufentscheidungen. Aber klar. bei Volkswagen sind mehr Männer im Vorstand, daher sind alle Männer nicht strukturell diskriminiert. Wie praktisch.

      • Ein Buch über Männerhass zu verbieten, sei «absurd», weil Männer meist uneingeschränkt am demokratischen Diskurs teilhaben können.
        Und inwiefern kann eine Frau nicht wie ein Mann, wenn nicht gerade obdachlos, uneingeschränkt am demokratischen Diskurs teilhaben? Mir scheint, dass die frauenlobbyistische Strömung den Diskurs massiv dominiert und männerfreundliche Positionen unterdrückt werden.

        • Das ist eine Frage die sie sich nicht stellen. Es gibt weniger Frauen in der Politik, also muss sie irgendwas hindern.Das vielleicht weniger Frauen Lust dazu haben, ist dabei undenkbar. Es sind niemals die Frauen selbst für irgendwas verantwortlich.

          • Es sind niemals die Frauen selbst für irgendwas verantwortlich. Es sei denn, es kommt was gutes bei raus. Dann haben sie sich gegen fiese Männer und Strukturen durchgesetzt!

      • Hmmm, sind Nazis nicht ganz klar strukturell benachteiligt? Ich meine die Benachteiligung dieser Gruppe kann man ja kaum übersehen. Also gehe ich davon aus, dass wenn sie ein Hassbuch über eine bevorzugte Gruppe z.B. Israelis schreiben (wir schauen mal die Summen an, die in den letzten Jahrzehnten an Israel und assoziierte Gruppen vom deutschen Staat vergeben wurden) dieses von der Verfassungsrechtlerin bejubelt wird.
        Gehe ich da recht in der Annahme?

    • Derzeit ist sie laut SPON auch auf freiem Fuß, schließlich geht von ihr ja, nach ihrer eigenen Aussage, keine Gefahr aus.
      Bei Männern käme man vermutlich nicht auf die Idee, solch einer Bekundung einfach mal zu glauben.

  4. Meine Frau hat vor einigen Tagen einen Brief von unserer Worldvision-Patenschaft bekommen, den ich reichlich ernüchternd finde:

    Es ähnelt den Zuständen in Pakistan, Afghanistan usw. wo immer wieder Bildungseinrichtungen überfallen werden und nur eine Schulsorte erlaubt ist: Koranschulen. So sieht aktives „F*uchtursachen bekämpfen“ aus! Die sind aber alle nur so arm, weil wir nicht genug Geld hinschicken und die ständig so drangsalieren!1!!

    Die Religion wird im Brief übrigens nicht erwähnt, man scheut sich offenbar den Namen der Steinzeitideologie zu erwähnen, entweder um durch die hiesige WordlVision-Zensur zu kommen oder aus Angst vor einem Aufschrei der verblödeten gutmenschlichen rotgrünen Clientel, die man scheinbar pauschal hinter solchen Patenschaften vermutet.

    Ich würde so eine Patenschaft heute nicht mehr machen. Wahrscheinlich sind meine Erwartungen zu hoch, aber bei dem letzten Patenjunge, hat sich durch unsere Zahlungen faktisch nichts geändert. Auf den mitgeschickten Fotos war er so zerlumpt, wie die dort halt rumlaufen und als Beruf hat er „Farmer“ gelernt, wie alle dort, seit Urzeiten. Irgendwie hatte ich mir da mehr erwartet. Einen Aufbruch für Afrika oder sowas, ich habe meine Zweifel, dass der mit dieser NGO gelingen könnte.

    Aber so lange mein Frau das nicht kündigt, läuft es halt weiter. Der Kontakt zu den „Patenkindern“ ist übrigens sehr gefiltert und eher symbolisch. Das Geld kommt angeblich dem ganzen Dorf/Projekt zu Gute. Besuche sind nicht gern gesehen, auch um keine falschen Hoffnungen zu wecken usw. der direkte Austausch ist i.d.R. schon wegen der Sprachhürde sehr mau…

    • Aber so lange mein Frau das nicht kündigt, läuft es halt weiter. Der Kontakt zu den „Patenkindern“ ist übrigens sehr gefiltert und eher symbolisch. Das Geld kommt angeblich dem ganzen Dorf/Projekt zu Gute. Besuche sind nicht gern gesehen, auch um keine falschen Hoffnungen zu wecken usw.

      Vielleicht aber auch, weil man die Patenschaft sofort kündigen würde, wenn man die dortigen Zustände und die Auswirkungen seiner Spendentätigkeit live erleben könnte. Gab doch vor einigen Tagen erst einen Bericht über feministische Hilfsprojekte, wo der Großteil des Geldes in Gehälter der „Chefetage“ geflossen sind.

      Ich würde bei einem solchen Schreiben die Patenschaft ohnehin kündigen. Erwähnt werden dort 7 geötete und 4 schwerverletzte Menschen. Da nicht von Frauen gesprochen wird, sind es vermutlich Männer. Besonders widerlich finde ich aber die Aussage „Darunter waren glücklicher keine Kinder.“
      Wer so menschenverachtend agiert/schreibt und personenbezogene (Be)Wertung vornimmt, hat mein Geld nicht verdient.

      • Ich finde es nicht menschenverachtend. Ob jemand noch 5 oder 50 Jahre zu leben gehabt hätte, ist für mich schon ein Wertunterschied und somit auch ein Wertverlustunterschied. Ich denke, das ist auch genetisch bei uns codiert und dementsprechend unterschiedlich fällt auch die natürliche Reaktion aus, noch dazu wenn du (mit)verantwortlich für das Kind bist, dass ihm nichts Schlimmes zustößt oder es gar realistisch-vermeidbar vorzeitig stirbt.

  5. Hier ein Video von Soldaten, die aus dem Einsatz zurückkommen und teilweise ihre Frauen, Freundinnen, Kindern, Geschwister, Mütter, Väter und Freunde überraschen, so dass diese emotional nicht vorbereitet sind und es ihnen einfach hochkommt. Männer heulen, obwohl es ihnen angeblich nicht erlaubt ist, und Frauen verbergen ihr Gesicht hintern den Händen, damit niemand sieht wie sie heulen, obwohl es ihnen angeblich erlaubt ist. Feministische Theorie ist i.d.R. einfach falsch.

    Sehr rührendes Video.

    • Frage an Feministinnen:
      – habt ihr manchmal das Gefühl, dass eine Situation weniger destruktive Folgen haben könnte, wenn ihr nicht hilflos euren unkontrollierten Emotionen ausgeliefert wärt?
      – geratet ihr manchmal in Situationen, wo ihr aus Angst oder Trauer oder Hunger zum kindlichen Zustand regrediert, so dass ein Erwachsener, der sich unter Kontrolle hat, euch aus der Bedrouille helfen muss?
      – habt ihr hin und wieder den vagen Eindruck, dass die Welt kompliziert ist, aber da ihr lieber fühlt als denkt, könnt ihr dem leider nicht nachgehen?

      Ach ist das alles dumm

  6. Wer seine feministische Bibliothek aufstocken möchte: Sara Hassan und Juliette Sanchez-Lambert haben ein Büchlein verfasst mit dem Titel „Grauzonen gibt es nicht. Muster sexueller Belästigung mit dem Red-Flag-System erkennen“ In Papierform für 10 Euro, als PDF für 0 Euro (letzteres ein m.M.n. angemessener Preis)

    https://shop.oegbverlag.at/amfile/file/download/file/718/product/124298/

    Ein ausführliches Interview mit Sara Hassan dazu findet sich in Edition F:

    https://editionf.com/sara-hassan-ueber-sexuelle-belaestigung-auch-die-person-ueber-deren-witze-alle-lachen-kann-ein-taeter-sein/?mc_cid=d6e99722fd&mc_eid=f47d2c68e8#

    Ich habe das Buch bisher nur angelesen, es scheint aber ein gutes Psychogramm von toxischen Frauen abzubilden. Wer also mal in trüben Gewässern mit vielen universitären Snowflakes fischen geht, sollte es lesen um mit der Gedankenwelt toxischer Weiblichkeit konfrontiert zu sein bevor ein reales Schneeflöckchen wegen ihm ausflippt 😉

  7. Hach, da war doch noch was: Heute ist vierter Advent. Ich habe bisher noch keinen getroffen, der wirklich besinnliche oder festliche Gefühle zu spüren meint.

    In der Garstigkeit der letzten Monate habe ich immer die ganz jungen Menschen gesehen und mir gedacht, ein Glück bin ich nicht mehr in diesem Alter.
    Damals war ich mit allen Drüsen verliebt – fast wie im Rausch. Später haben dann Wissenschaftler festgestellt, dass Verliebte eine nicht erklärbare, aber auch nicht wirklich neuartige Immunstärke haben, sodass sie fast nie angesteckt werden oder krank.

    Da mich schon immer die Schwelle zwischen Materiellem und Ideelen, zwischen Hormonen und Gefühlen, zwischen elektrischen Gehirnimpulsen und Gedanken interessiert hat, fand ich die Power-of-Love-Entdeckung sehr spannend. Sie stellte für mich in besonders angenehmer Weise die Kausalität der Logik, der Wissenschaft, der linearen Folgerichtigkeit infrage. Und in der Tat bin ich im Winter im T-Shirt rumgelaufen, habe mir nach dem Haltegriff in der U-Bahn nicht die Hände gewaschen und sogar Popel gefressen, die ja ohnehin über den Nasen-Rachenbereich einwandern und von der Magensäure zerfräst werden. Grippewelle? Pah! Ich bin so verliebt!

    Jetzt können sich die jungen Menschen nur noch sehr schwer verlieben. Alle paar Sekunden über Parship und vielleicht bei einer Zoom-Vorlesung. Aber die ist ähnlich zweidimensional wie das Material auf PornHub. Da werden keine menschlichen Gerüche verbreitet, keine aufgeregt feuchten Hände gegeben, da erkennt man keine tiefen, erregt-geweiteten Pupillen, durch die man glaubt, bis ins Herz sehen zu können.

    Kann das sein, dass jetzt bei vielen das Immunsystem geschwächt wird, weil sie keine Liebe, keine offene und ehrliche menschliche Zuwendung mehr bekommen? Weil seit dieser Virensaison alle Distanz fordern und wenn möglich realen menschlichen Kontakt vermeiden.

    Weil ja Advent ist, wage ich ein besinnliches Gedankenspiel:
    Wenn die Menschen real lieben dürften und geliebt würden, wäre die Zahl der Covid-Kranken erheblich geringer und die Verläufe weniger dramatisch.
    Jetzt muss ich mir nur noch die entsprechende Kurve malen, einen Doktor-Titel abschreiben – und ganz bald wären wir durch mit Corona.

  8. @pingpong

    „Wenn also die Kurve von heuer nicht nur über dem Durchschnitt der letzten 4 Jahre, sondern über dem Maximum der letzten 4 Jahre liegt, was würde das dann für dich bedeuten?“

    Dass wir in diesem Jahr eine heftigere Virussaison haben als in den letzten fünf Jahren. Daher würde mich ja mal die Zahl der durch respiratorische Krankheiten der letzten 30 Jahre interessieren. Die destatis-Statistik ist doch komisch, wenn einer, der vor zwei Wochen positiv auf Corona gestestet wurde und dann vom LKW überrollt wird, als Corona-Toter gesehen wird. Pauschale Mortalität ist doch in Zeiten, in denen an jeder Ecke eine Statistik steht, sehr grobschlächtig.

    „Die Tests werden doch nicht gemacht um das Virus zu bekämpfen!“
    Evidenzbasierte Reaktionen sehe ich als Versuch, das Virus über seine Ausbreitung zu bekämpfen. Das ist Haarspalterei.

    „Hattest du nicht zuletzt noch vehement die Wirksamkeit von Masken angezweifelt? Was hat dich bewogen, deine Meinung zu ändern?“
    Ich bin immer noch skeptisch, sonst hätte ich nicht geschrieben, „deren Schutzfähigkeit wohl ziemlich hoch ist“. Ich behaupte nach wie vor, dass irgendein Lappen vor dem Gesicht komplett nutzlos in. Das war der Disput, hier geht es aber um FFP2-Masken. Ich habe meine Meinung nicht geändert.

    „junge Mensch eine viel unkomplziertere Maßnahmen wie z.B. Masken tragen“
    Für mein achtjähriges Kind ist ein Leben mit Maskenpflicht erheblich schwieriger als zu wissen, dass der Laden eben für uns erst um 10 Uhr aufmacht. Die Lappenpflicht polarisiert und macht das Zwischenmenschliche nicht nur schwieriger, sondern auch garstiger.

    „Wie sind die Größenordnungen von Covid-Todesfällen und Suizid im Vergleich?“
    Das werden wir erst sehen, wenn das Geld zuende geht und das Ersparte aufgebraucht ist. Wenn Kurzarbeit und Insolvenzschutz beendet sind und die Massenarbeitslosigkeit folgt.

    „Doch, das wird natürlich diskutiert“
    Und warum gibt es bei der Diskussion um den Einsatz Genesener kein Ergebnis seit Monaten?

    Natürlich fände ich auch CovidZero klasse. Aber der Weg dorthin war bisher nicht überzeugend. Stattdessen haben wir eine zertrümmerte Wirtschaft, polarisierte Gesellschaften, unglaublich viel Angst und eine ungewisse Zukunft.
    Und die Zahlen sind weiter hoch – jetzt kommt noch eine mutierte Variante hinzu. Dann kommt sicher nach dem harten Lockdown der stählerne Lockdown, oder gar ein menschlicher Meltdown.
    Seit Jahrtausenden leben wir in einer mal friedlicheren, mal böseren Koexistenz mit Viren. Jetzt glauben wir sie das erste Mal zu sehen. Und nur deswegen dreht die Menschheit komplett frei.

    Eben höre ich im Radio, dass im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree das „Großschadensereignis“ ausgerufen wurde. Dort leben 175.000 Menschen. Davon sind laut rbb 12 als Covid-Patienten auf der Intensivstation, 10 werden beatmet.
    Logisch sind das 12 zuviel. Ich möchte aber nicht wissen, wie viele da liegen, weil sie in Brandenburg gegen einen Baum gerast sind… Und das ist nie ein „Großschadensereignis“.

  9. Ein Fake? Klingt nicht so:

    „Wörtlich die im Urteil wiedergegebene Schilderung: „Es habe einen Raum gegeben, in dem die Nonnen die Herren mit Getränken und Speisen bedient hätten, in der anderen Ecke seien die Kinder vergewaltigt worden. Die Nonnen hätten daran verdient. Die anwesenden Herren hätten großzügig gespendet.“ Anschließend seien die Leinenbetttücher blutig gewesen, wenn Geschlechtsorgane der Kinder aufgerissen seien. Die meisten der Kinder seien heute tot. Viele hätten sich selbst umgebracht.
    .
    Als prägenden Vorfall nennt das Opfer seinen Kontakt zu einem ein Jahr jüngeren Mädchen, die nach einer Sexparty schwanger geworden sei. Er sei mit ihr bei der Polizei und anderen Behörden gewesen, aber überall als Lügner dargestellt worden. Zwei Wochen später habe er sie beim Abendessen vermisst und gesucht. Schließlich habe er sie auf dem Speicher aufgehängt aufgefunden. Er glaube nicht an Selbstmord, weil es keine Aufstiegshilfe an der Stelle gegeben habe. Er vermute, so steht es im Urteil, dass das Mädchen zu viel gewusst habe.
    .
    Das Gesicht des toten Mädchens werde er nie vergessen, er sei daran innerlich zerbrochen. Mehrere Gutachter und das Gericht hegen keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mannes.
    .
    Ans Licht kam die Geschichte, weil der Mann Hilfe nach dem Opferentschädigungsgesetz geltend machen wollte. Das Gericht ermittelte. Der Beitrag der Niederbronner Schwestern zur Aufklärung ist bescheiden. Ihr Missbrauchsbeauftragter ließ wissen, dass keine Unterlagen mehr zum Aufenthalt von Kindern in Speyer vorlägen. Schwestern, die früher in dem Heim gearbeitet hätten, könnten die Behauptungen des Klägers nicht bestätigen. Allerdings bestätigten andere Betroffene die Aussagen des Klägers und belasteten Motzenbäcker.“

    https://www.kiz-online.de/unfassbare-verbrechen-im-bistum-speyer
    gefunden bei:
    https://www.danisch.de/blog/2020/12/19/die-zuhaelter-nonnen-von-speyer-die-kinderschaenderei-und-der-bundesnachrichtendienst/

    Wenn das schon in Deutschland, unter kirchlichen Funktionsträgern so abgeht, wie mag das erst im großen Business, Politik usw. sein, wo erfahrungsgemäß noch viel weniger Moral vorherrscht und in erster Linie Psychopathen nach ganz oben tendieren?

    Dazu passt auch (keine Ahnung ob es stimmt):
    https://thepostmillennial.com/revealed-kamala-harris-failed-to-prosecute-a-single-documented-case-of-child-sexual-abuse-by-priests-as-california-ag
    ebenfalls von:
    https://www.danisch.de/blog/2020/12/18/kalifornischer-kindesmissbrauch/

    Ich halte Biden ohnehin für einen zumindest zum Pädophilen neigenden Grabscher, die ganze Pizza-Leak-Sache ist m.E. auch nicht aus der Luft gegriffen. Gegen die Clintons gibt es in der Hinsicht ja auch Verdächtigungen, gegen Podesta sowieso. Wundern würde es mich nicht, wenn der Vorwurf gegen Harris stimmt.

    • @Androsch Kubi: „Wenn das schon in Deutschland, unter kirchlichen Funktionsträgern so abgeht, wie mag das erst im großen Business, Politik usw. sein, wo erfahrungsgemäß noch viel weniger Moral vorherrscht und in erster Linie Psychopathen nach ganz oben tendieren?“

      Ich glaube ja, dass je stärker eine Gruppe versucht „dem Gutem“ zu folgen, desto stärker und ausgeklügelter werden auch die „Gegenmaßnahmen“.

      Wenn Jesus von der Gleichheit der Menschen spricht, und dem Ziel ihr Leiden großteils Abzuschaffen, und gegen Zinswucherer wettert. Dann kommen gewichtige Kräfte in den Kirchen auf, die erklären wie die Engel ja auch einen Hierarchie haben, und geknechtete, arme Menschen nicht etwa Unrecht, sondern gottgegebenes und -gewolltes Abbild der Engelwelten sei.

      Das Judentum hat auch ausgeklügelte Gedanken, wie „das Gute“ verfolgt und erreicht werden könne, und dann entstehen abgespaltene Schulen die erklären wie durch das „schneller laufen lassen des eiernden Rades“ die eigentliche Erlösung der Welt und der Juden besser erreicht werden könne.

      Nach meinem Weltbild, geht das große Business eher plumper vor, mit weniger Energie in der moralischen Verschleierung.

      • Ich kenne mich mit dem Judentum und den Kritiken an ihm nicht so aus…

        Androsch, weißt du wie das hieß? Die von mir erwähnte Theorie der Zerstörung der Zivilisation, um im Paradies endlich Ruhe zu finden?

        Der dunkle Tikun? Ich habe ein wenig gesucht, und nichts gefunden.

        Und noch ein Bsp., Wenn Kinder von einem Amt vor Übergriffen geschützt werden sollen, dann aber bei mißbrauchenden Pädophilen untergebracht werden. Wie viele Stunden an Diskussionen und Rechtfertigungen waren dafür nötig um diesen Wahnsinn in die Wege zu leiten?

        • „Der dunkle Tikun? Ich habe ein wenig gesucht, und nichts gefunden.“

          Kenn ich mich auch nicht aus, lese ich zum ersten Mal. Tikun bringt das hier:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Tikun_Olam

          Ich wollte mal die Kabbala kaufen, um mir selbst einen Eindruck über diese mystisch-philosophische Lehre zu verschaffen, aber wenn ich mich richtig erinnere, sind das mehrere komplizierte Bände, der Brocken war mir dann einfach zu groß.

          „Und noch ein Bsp., Wenn Kinder von einem Amt vor Übergriffen geschützt werden sollen, dann aber bei mißbrauchenden Pädophilen untergebracht werden. Wie viele Stunden an Diskussionen und Rechtfertigungen waren dafür nötig um diesen Wahnsinn in die Wege zu leiten?“

          In einer Doku kam mal, dass Pädophile glauben, die Kinder wollen das. Die rechtfertigen das vor sich selbst gar nicht so umständlich, es reicht, die entsprechenden Positionen zu besetzen, dann halten die sich gegenseitig den Rücken frei und spielen sich die Kinder zu. Wobei „normale“ Pädos m.E. noch eine andere Kategorie sind, als sadistische. Letzteres deutet m.E. auf Psychopathen hin, die kein oder kaum Mitgefühl haben und lediglich darauf achten müssen, dass der gesellschaftliche Schein nach außen stimmig ist. Die haben generell kein schlechtes Gewissen, deshalb rechtfertigen die sich auch nicht vor sich selbst.

          Auch prügelnde Nonnen brauchen m.E. keine große Rechtfertigung. Gewalt pflanzt sich immer weiter fort, vermutllich haben die es selbst nicht anders erlebt, als sie Kinder waren. Uns ist das nicht mehr bewusst, aber Deutschland war vor 100 Jahren schei**e-arm. Das Elend und seine Auswirkungen zogen sich, verstärkt durch den zweiten WK, noch bis in die 60iger Jahre des 20igsten Jahrhunderts. Man kann das gut in „Heimat deine Sünder“ (von Horst M. Lapp) nachlesen. Der wurde als Junge von seinen Eltern als Knecht ausgeliehen und musste das Vieh hüten, bei jedem Wetter, ohne Schuhe und geeignete Kleidung. Schlief dann in der Schule, lernte weder lesen noch schreiben, saß mehrmals zu Unrecht im Gefängnis, wurde überall ausgenutzt, weil er halt nicht sehr gebildet war, wurde vom Bauern grün und blau geschlagen usw.

          Man war nicht sehr wehmütig und emphatisch, weil man es sich einfach nicht leisten konnte. Wer arm war, musste halt sehen, wie er klar kam. Grundrechte-Blabla hin- oder her. Arbeitsbelastung und Hierarchien waren gnadenlos.

          Es sind gerade mal 50-60 Jahre, die uns von dieser Zeit trennen und schon haben wir das alle vergessen und verspielen es so leichtsinnig, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit der Welt.

  10. Die Niederländer und Briten haben syrische Terrorgruppen finanziert. Von der Türkei und den USA ist es sowieso erwiesen.

    Es sind u.a. diese scheiß-geostrategischen Verbrechen, die die eigenen Bürger letztlich an ihren Regierungen zweifeln und gegen den Kapitalismus und weiße Männer hetzen lässt. Ich war zu lange Linker, um den emotionalen Mechanismus nicht zu verstehen. Geostrategie schadet letztlich allen Seiten, sie zerstört Vertrauen und Miteinander und nützt nur einer kleinen gierigen und hochkorrupten „Elite“.

    Und unsere transatlantisch unterwanderten Lügenmedien von Anfang an mit im Boot. Jeder der geradlinig denken kann, musste das sehr schnell merken, denn einerseits täglich gegen Assad hetzen und seine Abdankung zu fordern, andererseits bestimmte Fragen zu den „Rebellen“ nicht zu stellen, deutete schon sehr in die entsprechende Richtung. Nicht erst als das US-Imperium sich ungefragt (wie meist) mal wieder in einem fremden, weit entfernten Land breit machte (im Kampf gegen die Terroristen, die es selbst mitfinanzierte), war die Sache klar.

    RT bohrt jetzt ein bisschen nach:

    „Kürzlich blockierte der niederländische Premierminister Mark Rutte erfolgreich einen parlamentarischen Antrag, eine externe unabhängige Untersuchung zu Fällen der Finanzierung von Terrorgruppen in Syrien durch die niederländische Regierung zuzulassen. Rutte versuchte zunächst, seine Beteiligung am Abwürgen der Untersuchung zu leugnen. Doch hartnäckiges Nachfragen von Journalisten zwang ihn, seine persönliche Einmischung einzugestehen. Laut Rutte könnte eine solche Untersuchung zu „Spannungen mit unseren Verbündeten führen […] das Leben von ehemaligen Mitgliedern oppositioneller Gruppen könnte auf dem Spiel stehen.“
    https://de.rt.com/meinung/110588-trotz-vertuschung-haufen-sich-beweise-terroristen-syrien-westregierungen-gesponsert/
    gefunden bei:
    https://www.danisch.de/blog/2020/12/20/syrien-3/

    Ich wünschte, all die Geheimdienstverbrecher und Politpsychopathen müssten sich vor den Angehörigen der Mordopfer und vom Steinzeitislamisten versklavten Opfern rechtfertigen…

      • Und sie hat versucht Kapital da rauzuschlagen. Erinnert ihr euch noch an all die syrischen Ärzte und Ingenieure die man uns versprochen hat? Die Lügenmedien wieder ganz vorne mit dabei? Vermittelt mit dem wohligen Gefühl von F*lingshllfe? So kann man die Moral der Menschen für geostrategische und wirtschaftliche Spielchen mißbrauchen.

        Ich weiß nicht, ob die das selber glaubten oder ob sie geleimt wurden, vermutlich wussten die von Anfang an, dass es nicht stimmte. Man ließ das ja dann sehr schnell als unglaubwürdig fallen, ohne irgendein Nachspiel. Die perverse Jeder-kann-rein-Politik läuft aber trotzdem weiter. Über Nafris und Co, versucht man ja gar nicht erst, uns was vom Pferd zu erzählen, man ist ohne Umschweife dazu übergegangen, große Teile der Bevölkerung zu verleumden und zu beschimpfen und die Zensur massiv auszuweiten.

        Wenn ich mir das alles nochmal vor Augen halte, kann ich es immer noch nicht glauben, was heutzutage abgeht. Es ist einfach unbegreiflich, absurd, pervers. Der dritte Weltkrieg scheint tatsächlich längst im Gange zu sein, aber er findet versteckt statt, wie der Prozess bei Kafka. Man selbst bekommt nur die Oberflächlichkeiten mit und bei jeder Gelegenheit übers Maul gefahren, damit man nicht aufmuckt. Die eigene Regierung längst Zuarbeiter der übelsten Feinde…

        • Ist diese Frau geistig weg?
          Ist sie bösartig?
          Oder wird sie massiv erpresst? Hat China was damit zu schaffen?

          Und warum machen alle, wirklich alle Medien, Gerichte, Firmen etc diesen Scheiß mit?
          Geben die den Leuten was in den Kaffee? So bescheuert kann doch eine Gesellschaft gar nicht sein.

          • Ich denke, die meisten machen aus Angst und Opportunismus mit, manche sind auch einfach der ständigen Gehirnwäsche erlegen. Ist ja auch alles nicht so einfach zu durchschauen.

            Was Merkel betrifft: keine Ahnung. Ich weiß nicht, ob es noch eine „Kanzlerakte“ gibt, ich weiß nicht, wer die Anweisungen rausgibt und warum die mitspielen. Zum Teil sicher wegen des Geldes, zum Teil wird man die irgendwie an den Eiern haben (vermutlich kommt man ohne Kompromat gar nicht in die hohe Politik). Vielleicht hassen die auch unser Land, vielleicht aufgrund schlechter Erfahrungen, zumindest bei einigen Linken und Grünen, halte ich das für wahrscheinlich. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass die da ganz konkret erpresst werden, nach dem Motto: „tu besser was wir sagen, sonst hast du hier jeden Monat einen größeren Anschlag“ oder „spiel mit, sonst verlagern wir Konzern X auch noch nach China“ oder sowas (der „economic hit man“ war ja auch so eine Psychopathensache).

            Das Problem ist ja, dass Unterwanderung, Korruption und Kompromate dazu führen, dass man niemandem trauen kann, nicht mal den eigenen Leuten. Die Gerichte sprechen kein Recht mehr, die Medien haken nicht mehr nach, und stellen offizielle Lügen nicht in Frage usw. die Bevölkerung steigt bei vorsätzlicher Bösartigkeit in großem Rahmen einfach aus, es entspricht halt nicht ihrer Lebensrealität, sie kann sich einfach nicht vorstellen, dass jemand etwas derart Bösartiges wie 09/11 bewusst herbeiführt, deshalb kann man ihnen ja auch alle alternativen Erzählungen so leicht als absurde VT madig machen, egal wie die Faktenlage ist….

            Verschwörungstheorien gibts natürlich viele. Laut Magaldi ist Merkel in mehreren Superlogen. Schäuble ist sogar so eine Art Spinne im Netz und selbst bei einer „Meister vom Stuhl“, was auch erklärt, warum der immer ganz oben klebt und immer in einflußreichen Positionen und warum selbst ein „schwarzer Koffer“-Skandal an dem unbeschadet vorbeigeht (und an Teflon-Merkel ein Desaster wie 2015).

            Ich bin hinsichtlich der Politik vollkommen desillusioniert. Ich weiß nicht, wie wir das wieder eingefangen bekommen, ich weiß nicht, wie man das besser organisieren kann. Es ist jedenfalls schwierig, denn bei Licht betrachtet, ist selbst die direktdemokratische Schweiz unterwandert (siehe Krypto-Skandal) und wie bringt man die Massenmedien vom Lügen ab, ohne sie zu zensieren? Ich weiß es nicht. Es ist wirklich ein Alptraum.

            Vermutlich war es nie anders. Also wird es schon irgendwie weiter gehen, egal wie groß der Impakt ist. Kulturen entstehen und verschwinden, Menschen sterben und werden geboren, nur die Lüge scheint unser ständiger Begleiter zu bleiben…

  11. https://www.tagesschau.de/inland/corona-mutation-faq-101.html

    Mein Senf dazu:

    * das Virus, jeder Virus, mutiert ständig. So sehr, dass man an Hand von der im Körper gefundenen Vielzahl von Mutationen auf die anfängliche Anzahl an eingedrungenen Viren schließen kann. Waren es über 3000 Viren oder nur 800? Kann dadurch – in Etwa- beantwortet werden.

    * Mutationen sind bei Viren meistens eine GUTE Nachricht. Denn gefährlichere sterben eher aus, HARMLOSERE Mutation verbreiten sich stärker. D.h. das Virus wird über die Monate HARMLOSER.

    * Seit Jan.2020 gab es hunderttausende kleine, und tausende stärkere Mutationen.

    Was gibt’s in den Medien dazu?

    Mehrere Artikel:

    * DIE GEFÄHRLICHERER MUTATION in UK entdeckt!

    * Wissenschaftler warnt vor neuer Gefahr!

    * Flüge gestrichen, als Schutzmaßnahme.

    * DAX bricht „wegen Mutation“ ein!

    * Große FAQ: „Was über die Corona-Mutation bekannt ist“

    Im Letzteren: „Das RKI weist allerdings darauf hin, dass es auch andere mögliche Erklärungen für den Anstieg der Infektionszahlen in Südostengland geben könnte.“

    Seltene Töne im Alarmismus-Akkord, die möglichen wirklichen Erklärungen werden natürlich nicht genannt, dabei gibt es viele.

    Und weiter: „Die gute Nachricht ist laut Whitty, dass es bislang keinen Hinweis gibt, dass die neue Virus-Variante ein höheres Sterberisiko für die Infizierten bedeute. Auch weise derzeit nichts darauf hin, dass die neue Variante die Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen oder -Therapien beeinträchtige. Die Untersuchungen zur Bestätigung dieser Einschätzung liefen allerdings noch. “

    Wie hier die „gute Nachricht“ verkauft wird… da gibt es jahrzehntelang die Erkenntnis: „wird HARMLOSER“ aber sie schreiben: „bislang [noch] keinen Hinweis, dass [schwerwiegender]…“

    Ich glaube die Tagesschau (und viele andere) betrachten sich als Volkserziehungsanstallten. Statt informieren, wird nicht nur zum „richtigen“ Weg hin angeleitet, es wird alles verklappt und abgesondert, verteufelt und verschrien, was DEM NARATIV, DEM RICHTIGEN auch nur entfernt widersprechen könnte. Infragestellen — VERBOTEN! Auf dem medialen Scheiterhaufen mit IhNeN!

    In Mafia-Filmen gibt es oft die Szene wo ein gering Gestellter, wegen eines geringen Vergehens, absurd hart bestraft wird (zB Breaking Bad, wo nach einem Versprecher eines Büttels, ihn der Cheffe tot schlägt). Und dies passiert oft vor „Neulingen“ in dieser Gesellschaft. Diese sollen allzu deutlichen sehen, was ihnen blüht, wenn sie sich nicht an die Regeln halten.

    Nun sind einige Nachrichten, mit dem SJW-Mob verbunden, sie bereiten den Nährboden, für Tötungswünsche a la „Querdenker/Impfgegner soll diese oder jene Lebensrettung im KH versagt werden“.

    Der Unterschied zum Mafia-Film? Hier kloppt eine „Mehrheit“ oder die „gesellschaftliche Mitte“ auf wenige „Abtrünnige“ ein, deren blutigen Gesichter nicht etwa erschrocken als zu extrem betrachtet werden, sondern wo noch gerechtfertigt wird, wie und warum dieser oder jener Schlag — im welchem Winkel– NOTWENDIG gewesen sei… weil(?) sonst das absolute Böse in „unserer“ Mitte erwachsen könne.

    Was kann man tun? Mitgefühl gewähren, Gräben zuschütten und Brücken bauen.

    Das Leid der geschlagenen Ausgegrenzten dokumentieren, auflisten und anerkennen. Bandagen verteilen und Unrecht anprangern.

    Verletzendes als schädlich für die menschliche Gesellschaft markieren, Verhaltensänderung einfordern. Statt die Abweichler mittels Massenfackelzügen in dunkle Telegram-Kanäle zu vertreiben.

    Die bisher Ausgestoßenen einladen, den Glauben an sachliche und menschenfreundliche Auseinandersetzung stärken. Dann können Unrecht, Unmut, Unsachlichkeit und Unmäßigkeit geklärt und bereinigt werden.

    Was genau verhindert nützliche und freundliche Gespräche?

    [Anmerkung: hier hat sich mein Unmut über die Behandlung von Gunnar Kaiser auch Bahn gebrochen. Danke auch von mir an @mitm]

    • Ad-hoc-Brexit. Das ist ja mal eine klasse Generalprobe. Da machen auf dem Festland einfach alle alles dicht. Ätschibätschi (Nahles (SPD))!
      Jetzt lassen wir mal die Muskeln spielen. Diese Variation des Virus ist zwar schon seit September bekannt, in UK stark verbreitet und auch in Ländern auf dem Festland präsent. Aber die Briten haben es uns erst am Wochenende gesagt. Deswegen sofort: Panik, Angst, Grenzschließungen, vermoderndes Tiefkühlfleisch im Stau. Orchestriert vom ÖRR-Chor names „We want you to panic“.

      Jetzt werden wir der widerspenstigen Insel mal zeigen, was passiert, wenn sie nicht mit dem Mainstream schwimmt. Wir werden sie aushungern. Aber natürlich nur, um uns vor der viralen Brexit-Mutation zu schützen.

      Langsam wird’s skurril.

      • Da die Sache von Johnson inzeniert wurde, gehe ich davon aus, dass das Absicht war.

        Vermutlich ein Testlauf, vielleicht auch das Schaffen von Fakten, nach dem Motto: „Seht euch die EU an, ein kleiner Virus und sie behandeln uns wie Aussätzige und alle Solidarität ist hin. Wenn wir jetzt klarkommen, ist auch der Brexit keine große Sache, schlimmer kann es nicht werden!“ (und sollte er schiefgehen, dann war halt der Virus dran schuld)

        Was mich wundert, ist, dass die ihre Vorbereitungen in dem Fall schon weitgehend abgeschlossen haben müssen. Sie mussten ja alles bevorraten und substituieren, an was sie demnächst evtl. nicht mehr so leicht herankommen, von Maschinen bis zu Medikamenten. Kam neulich im Radio, dass in GB keine Lagerkapazitäten mehr frei sind und lange Schlangen am Eurotunnel…

        • Wenn Johnson das wirklich kalkuliert haben sollte, dann verdient er aber Respekt.
          Mit einer einzigen Pressekonferenz hält er der EU einen Spiegel hin, in dem wir sehen,
          dass es wirklich keine europäische Solidarität gibt,
          dass die EU nicht in der Lage ist, in Krisen rational zu handeln und nichts aus der sog. ersten Welle gelernt hat,
          dass wir bereit sind, binnen Stunden hysterisch zu zerkloppen, was uns mal wichtig war,
          und dass die gesellschaftliche „Immunreaktion“ auf den Gedanken an unsichtbare Viren absolut zerstörerisch ist.

          Vielleicht sollte sich die EU künftig wirklich ausschließlich mit der Verschiffung von Frauen und Mädchen aus syrischen Fünflingslagern beschäftigen und vom Rest der Welt die Finger lassen.

        • Nicht nur bekannt, sondern auch verbreitet:

          Seit ihrem ersten Auftreten Mitte September in London oder der südöstlichen Grafschaft Kent habe sich diese Variante mittlerweile zur „dominanten“ Form von Sars-Cov-2 entwickelt, erläuterte der oberste wissenschaftliche Berater der britischen Regierung, Patrick Vallance. Er führte den „sehr hohen Anstieg“ der Krankenhaus-Einlieferungen von Covid-19-Patienten im Dezember auf diese Entwicklung zurück.

          https://www.tagesschau.de/inland/corona-mutation-faq-101.html

          oder auch:

          https://de.reuters.com/article/virus-deutschland-grossbritannien-idDEKBN28V0IJ

          • Danke. Wäre interessant zu wissen, ob diese Variante auch hier für den starken Anstieg trotz lock down light verantwortlich ist. Vielleicht wird man dazu bald was hören. Im September konnte man sicher noch nicht absehen, wie die Verbreitung ablaufen würde.

          • @mispel

            Wenn ich mir die Grafik von sciencefiles angucke, wie das Virus oder dessen Familie so in den letzten Monaten vor sich in mutiert ist, dann stelle ich mir solche Fragen gar nicht mehr. Dann sehe ich, dass wir mit den über 7000 bekannten Viren in unserer Umgebung irgendwie zurecht kommen müssen. Die sind alle dynamisch und lebendig und verändern sich seit Tausenden von Jahren. Nicht umsonst wird jedes Jahr eine Grippeimpfung für irgendwelche neuen Stämme angeboten. Eine Faustregel ist aber wohl (bitte frage nicht nach der Quelle), dass Viren umso weniger tödlich sind, umso ansteckender sie sind. Wenn sie den Wirt gleich töten, werden sie nicht weitergegeben.

            Der einzige Unterschied zu früher ist, dass wir neuerdings glauben, es zu sehen, es raustesten zu können. Aber das ändert faktisch nichts, weil unsere Gegenmaßnahmen uns selbst härter treffen als die Viren.

            Die gewinnen halt noch immer. Aber das zu akzeptieren fällt uns so schwer, dass wir lieber unsere Welt zerkloppen.

            aus: https://sciencefiles.org/2020/12/20/der-siebte-stamm-covids-absurder-unfug-uber-eine-neue-sars-cov-2-variante/

  12. Wenn du in der Weihnachtszeit als Junge oder Mann den Newsletter der Polizei-Beratung empfängst und immer wieder von der ukrainestämmigen Ex-Kugelstoßerin Olga vermöbelt wirst, weil du mal mit ihr zusammen warst und einen gemeinsamen Sohn hast – und wenn du als der Sohn schon lesen kannst und auch immer eine Faust abbekommst, dann hilft dir der Newsletter null, – nichts:

    https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/

    Darin kriegst du nämlich die folgenden Tipps:

    „Setzen Sie sich mit einer Beratungs- oder Interventionsstelle für Häusliche Gewalt in Verbindung. Den Kontakt in Ihrer Nähe vermittelt Ihnen die Polizei oder das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 08000 116 016, rund um die Uhr und in vielen Sprachen.“

    „Frauenhäuser bieten Ihnen ebenfalls Schutz vor Bedrohung und die Mitarbeiterinnen können Sie bei weiteren Schritten beraten.“

    „Ansprechpartner vor Ort sind neben der Polizei, die in akuten Gewaltsituationen über den Notruf 110 jederzeit zu erreichen ist,
    – Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser (Frauenhauskoordinierung: http://www.frauenhauskoordinierung.de, bff: http://www.frauen-gegen-gewalt.de)
    – Notrufe für Frauen“

    „Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ können Sie sich unter der Rufnummer 08000 116 016 an 365 Tagen zu jeder Uhrzeit anonym und kostenlos beraten lassen. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.
    Der Film informiert Betroffene über das umfangreiche Beratungsangebot des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“.“

    Also mein Junge, das schweißt uns für immer zusammen: Wir kriegen beide permanent von Olga auf die Fresse, wenn wir widersprechen oder nicht spuren. Damit müssen wir leben. Halt durch!

    • Wenn du mit deinem Sohn fliehst, dann bist du wegen Kindesentführung dran, wirst bundesweit gesucht. Wenn sie euch finden, kannst du deinem Sohn nicht mehr helfen. Dann ist er mit Olga ganz allein. Das darf nicht passieren.
      Alleine flüchten würdest du nie – du hast doch ein Kind, das du beschützten solltest, aber mit dem du letztlich nur zusammen leidest unter Olgas Hieben.
      Was wäre ein Ausweg? Gibt es einen? Gibt es eine Hotline? Gibt es einen Schutzraum? Gibt es irgendwas in dieser feministischen Welt für dich und deinen Sohn?

      • Sorry nochmal für die Störung: Ich bin einem Link aus der Polizeiberatung gefolgt und über folgenden Satz gestolpert:
        „Für 2019 liegen Daten zu 182 Frauenhäusern und damit zu 7.045 erwachsenen Bewohner_innen sowie 8.134 Kindern vor. Demnach finden besonders vulnerable Gruppen und Frauen mit Kindern in Frauenhäusern Schutz.“

        Wen meinen die denn mit „7.045 erwachsenen Bewohner_innen“? Da kann doch unmöglich auch nur ein Mann dabei sein. Warum also nicht „Bewohnerinnen“?
        Was sind denn besonders vulnerable Gruppen, die in Frauenhäusern untergebracht sind und die *nicht* Frauen oder Kinder sind?

        Sind da etwa Männer untergebracht, die sich als Frauen fühlen?

        https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/frauenhauskoordinierung-ev-veroeffentlicht-bundesweite-statistik-zu-frauenhaeusern-pressemeldung/

        • Vielleicht ist das das Ziel der genderverkorksten Sprache?

          Die Sprachregeln sollen so absurd werden, dass niemand mehr seinem Sprachgefühl und seinem angeborenen grammatischen Instinkt vertrauen kann und ALLE unsinniges Zeuchs schreiben.

          Wenn keiner mehr korrekt schreibt (schreiben kann), schreibt auch keine Frau mehr falsch und ein wichtiges Unterdrückungswerkzeug des Patriarchats fällt weg.

          • „Wenn keiner mehr korrekt schreibt (schreiben kann), schreibt auch keine Frau mehr falsch“

            Interessanter Aspekt. Dann ist nämlich nur noch das richtig, das von der Person mit Bestimmungshoheit geschrieben wird, also der Frau. Sie steht dann über den Regeln.

    • Sie schreiben:

      „Studien für Deutschland und Europa belegen, dass etwa ein Viertel aller Frauen in Deutschland irgendwann in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt wird.“

      Und ist das viel? Im Vergleich zu was? Und wie viele Männer werden irgendwann in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt?

  13. „If they continue to ignore the fact that men are human beings, made to be their partners, and not their enemies, women will lose.

    Ich weiß, das ist unfair, aber wenn das tägliche Niedermachen, Diskriminieren und Ignorieren der Probleme von Männern und das man sie nicht als vollwertige Menschen ansieht für Frauen keine Konsequenzen hätte, dann könnte man so weiter machen?

    • „dann könnte man so weiter machen?“

      Aus Sicht von Frauen: Offensichtlich ja, natürlich.

      Frauen haben nur Empathie mit ihresgleichen, Kindern und Opferplatzhaltern. (die vom derzeitigen Zeitgeist festgelegt werden. Früher Seehundbabies, heute Völkerwanderer.)

      Nicht mit Männern an sich. Hatten sie nie, werden sie nie.

  14. Wenn man Männer einfach nur jede Chance auf den Job nimmt, können Frauen endlich zeigen das sie genau so gut sind!

    Unser alles-außer-Männer-Ministerium sagt das Männer nicht strukturell diskriminiert werden, ich denken Vergleichbare Ministerien in anderen West-Staaten sehen das ähnlich. Dabei trifft jeder Definition von „strukturell diskriminiert“ die Sinn macht, diese ganz offen auf Männer zu, während man bei Frauen irgendwelche versteckten Mechanismen, die noch nicht mal nachgewiesen wurden, annimmt und nur aufgrund dessen schon eine Bevorzugung rechtfertigt.

    Es sind solche verdammten heuchlerischen Lügner.

  15. 10 typische ANzeichen von toxische Männlichkeit:

    „Not being a feminist ally“

    https://www.aurorand.org.uk/news/top-10-toxic-masculinity-behaviours

    lol

    Habe da mal kommentiert:

    “Boys learn to be men from the men in their lives, from their own experiences navigating our social norms, and from the large social and cultural context.”

    There are boys who never see a man until they are adults. I have a male friend who is teacher at an elementary school. On the first day the pupils call him Mrs. B., because they have never greeted a man before. The proportion of male educators in the Kindergraten is even lower. So it comes that the entire early childhood education is taken over by women, yet when it comes to toxic masculinity, it is again the men who are to blame… because they are not there and thus somehow teach them toxic behavior.

    So is education by women useless? Turn on the TV once and all is gone? (Proper) studies show that not less but more masculinity is missing in parenting. Children who grow up without a father are more likely to be criminals, abuse drugs, do poorly in school, have sex earlier with more changing partners, which then often results in an inability to bond, and are accordingly more likely to get divorced.

    Feminism offers no help here, because it is always seen only the bad in men, without offering a viable positive alternative. This will not help any boy to find a healthy self.
    Therefore, „Not being a feminist ally“ is funny – also because many male feminists have been accused of sexual -misconduct – because feminism does not help men and it is not the purpose of men or masculinity to solve women’s problems and always put their own problems in the back.

      • Wäre auch überraschend gewesen. Alles andere als begeisterte Zustimmung zu ihrem Bullshit ist doch bekanntermaßen Frauenhass.

        PS: „Aurora New Dawn is a feminist led charity dedicated to ending violence against women and children, and hidden violence.“

        Ob ihnen bewusst ist, dass sie zum beenden von Gewalt gegen Kinder und von versteckter Gewalt in erster Linie von Frauen ausgehende Gewalt offenlegen und angehen müssten?

        Hach ja, ich weiß; Frage war auch mehr so rein rhetorischer Natur… 😦

  16. https://hpd.de/artikel/den-kopf-frei-haben-18809

    Also nach einhelliger politischer und medialer Posaunerei, wenn es um das Thema geht, ist damit nun Terre des Femmes ganz offiziell als islamophobe, rassistische Hassorganisation anzusehen, die offen den Rechtsextremen von AfD und anderen nach dem Munde redet.

    Ich erwarte die sofortige Streichung jeglicher Unterstützungen, die diese Organisation von freiheitlich-demokratischen Staaten und Staatenbünden zugeschossen bekommt.

    UNFASSBAR mit welcher Brutalität hier das Existenzrecht von Muslimen infrage gestellt wird…

    • Ich weiß nicht recht, was ich von solchen Forderungen halten soll. Jeder Mensch hat das Recht, den größten Stuss zu glauben und das auch seinen Kindern beizubringen. Erst da, wo es das Kindeswohl stark gefährdet, muss der Staat einschreiten. Fängt das schon beim Kopftuch an? Eine Burka soll in unseren Breitengraden für Kinder tatsächlich schädlich sein, wegen Vitamin D-Mangels. Aber ein Kopftuch bedeckt ja nicht den ganzen Körper. Rollenzuschreibungen erfahren die Kinder sowieso, ob mit oder ohne Kopftuch; davon ab finde ich auch das prinzipiell noch nicht einmal verwerflich. Man kann nämlich durchaus ein gewisses Rollenverständnis haben und trotzdem tolerant gegenüber Verhalten sein, das nicht der Erwartung entspricht.

      Auf der anderen Seite mag es im Kampf gegen einen radikalen und intoleranten Islam tatsächlich sinnvoll sein, ihm Symbole zu verbieten. Aber braucht es das wirklich? Die meisten Moslems, die ich kenne, sind auch keine größeren Spinner als Christen. Hm…

        • 1. Genitalverstümmelung von Kindern ist Barbarei. (Mündige Erwachsene können wegen mir mit ihrem eigenen Körper machen, was sie wollen. Ich bin da grundsätzlich liberal.)
          2. Ist das eine Fangfrage? Zwischen Verstümmelung und Kleidung liegt ein himmelweiter Unterschied. Ein Kopftuch kann man jederzeit ablegen, die abgeschnittene Vorhaut bekommt man nie zurück. Und der Verlust an Sensibilität im Glied ist schließlich beträchtlich, ganz abgesehen von den Risiken.

      • Erst da, wo es das Kindeswohl stark gefährdet, muss der Staat einschreiten. Fängt das schon beim Kopftuch an?

        Ich denke das kommt darauf an. Ist es die freie Entscheidung des Kindes ein Kopftuch zu tragen? Welche anderen Gründe außer Religion könnten Eltern denn haben, um einem Mädchen ein Kopftuch anzuziehen? Mir fällt da sonst nichts ein. Und in diesem Fall würde ich das als Gefährdung des Kindeswohls ansehen (so wie aber alle Religionen für mich eine Gefährdung darstellen).

    • Also mal abgesehen vom religiösen Hintergrund. Da schreiben die Unterstützer:

      Aus der Perspektive von Ärztinnen und Ärzten kann die frühe Verschleierung von Kindern gesundheitliche und psychische Folgen mit sich tragen. Für eine gesunde Entwicklung von Kindern ist es wichtig, dass jedes Kind einen unbefangenen Umgang mit sich und ihrem Körper erlernt.

      Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Mädchen ein Kopftuch aufziehen, ist das schon zu hart. Wenn aber Jungen genitalverstümmelt werden, dann ist das voll dufte.
      Ob aber wegen der Kritik an diesem Kopf-Lappen gleich das Existenzrecht von Muslimen infrage gestellt wird? Das ist mir auch etwas zu dick aufgetragen.

      Im Grunde geht es den Staat und die Gesellschaft einen Dreck an, ob Kinder mit Sonnenhut, Kopftuch oder Bommelmütze in die Schule kommen. Der Sonnenhut steht ja schließlich als patriarchalisches Symbol für Klimaleugner, Bommel repräsentieren den männlichen Hoden.

      Daher: Entweder Schuluniform oder Fresse halten!

      • Das sehe ich jetzt erst:

        dass jedes Kind einen unbefangenen Umgang mit sich und ihrem Körper erlernt.

        Das ist falsch. Es muss heißen: „dass jedes Kind einen unbefangenen Umgang mit sich und *seinem* Körper erlernt.“

        Aber vielleicht ist auf der „Erde der Frauen“ jeder Körper weiblich, daher heißt es „die Körper“. Die männlichen sind ja nach der Beschneidung ohnehin nicht mehr vollständig.

      • „Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Mädchen ein Kopftuch aufziehen, ist das schon zu hart. Wenn aber Jungen genitalverstümmelt werden, dann ist das voll dufte.“

        Du weist doch gar nicht, ob diese Ärzte, die sich gegen das Kopftuch positionieren, nicht auch gegen Jungenbeschneidung sind.

        Vom humanistischen Pressedienst jedenfalls kann ich sicher sagen, dass die gegen jedwede religiöse Einverleibung von Kindern sind. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar gegen jede Religion, mit einer inkonsequenten Ausnahme: Über die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters (s. Christians Titelbild 😉 ) berichten sie stets wohlwollend.

  17. Richtig übler Fall von intersektionaler Indoktrinierung, mit Schuld Einreden, Bedrohungen und so weiter. Endlich kommt sowas mal vor Gericht. Diese Fanatiker haben einfach nichts an Bildungseinrichtungen zu suchen.

    „ihn zwingen, politisierte und diskriminierende Prinzipien und Aussagen zu akzeptieren und zu bejahen, die er nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann.“

    „drohten William Clark wiederholt mit materiellem Schaden, einschließlich einer nicht bestandenen Note und der Nichtgraduierung, wenn er ihren Anforderungen nicht nachkäme“

    „Die Eltern … waren sich der Entwicklung hin zu zwanghafter, ideologischer Indoktrination nicht bewusst, bis sie die schädlichen Auswirkungen sahen, die sie bei ihren Kindern auslöste.“

    „Das Lehrermaterial gab an, wer sich als Unterdrücker qualifizierte und wer aufgrund seines Geschlechts und seiner Rasse den ‚inhärenten Glauben an die Minderwertigkeit‘ anderer hegte“, was „den Schülern aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Religion moralische Eigenschaften zuwies.“

    Für die sind Menschen keine Individuen mehr, nur noch Projektionsfläche für ihre eigenen Vorurteile.

    Wer das noch verteidigt und keine tiefgehende Untersuchung vieler dieser Kurse fordert, hat echt den Schuss nicht mehr gehört. Dort wird nicht über Rassismus gelehrt, sondern Rassismus selbst wird gelehrt. Ebenso Sexismus, negative und falsche Vorurteile und Hass andere aufgrund ihrer angeborenen Eigenschaften. Das hilft niemanden und bringt auch niemanden voran. Es schadet nur Menschen die Ziel des Hasses in diesen Indoktrinierungsveranstaltungen sind.

  18. Die geschlagenen Männer können ja die Polizei anrufen, die nimmt sie dann mit und führt sie aus ihrer eigenen Wohnung in Sicherheit vor der gewalttätigen Frau, die in der Wohnung bleiben darf. Wo der Mann dann schläft, darf er auch noch selbst herausfinden.

    Immerhin hat der Mann ja noch seine Privilegien…

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