100 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 298 (16.12.2020)

  1. Mich hat ja Professor Angst sehr beeindruckt:

    Interessante Thesen (sinngemäß):
    – Weil es uns so gut geht, kultivieren wir die Angst.
    – Politik und Medien schaukeln sich gegenseitig in der Angstproduktion hoch.
    – Weil Politiker nicht wirklich was entscheiden können, greifen sie in den Lebensalltag der Bürger ein.
    – Selbst Virologen werden in politische Korrektheit gezogen – nur noch wissenschaftliche Fächer wie Forschung in der Urzeit bieten Schlupflöcher für Wissenschaftler, die sich dem Druck entziehen wollen.

    • „Weil es uns so gut geht, kultivieren wir die Angst.“

      Es scheint, dass colttaine hier einen Volltreffer gelandet hat

      Frauen haben vor allem Angst, weil ihr Gefahr-Mustererkenner keinerlei echten Input bekommt.

  2. 87% der UK-Bevölkerung sind weiß und in 30% der Fälle die Täter.
    7% der UK-Bevölkerung sind asiatisch und in 28% der Fälle die Täter.
    In 38% der Fälle ist die Herkunft nicht bekannt.
    Da sieht man ganz eindeutig das Weiße das Problem sind und es nur ein falsches rechtes Narrativ ist, dass gangsmäßiger Kindesmisshandlung erst mit der steigenden Anzahl von Muslimen im Land ein Problem wurde. Erst wenn 87% der Bevölkerung genau so wenig Verbrechen begehen wie 7% der Bevölkerung, kann man überhaupt davon ausgehen das weiße Männer nicht das Hauptproblem sind. Man darf hier bloß nicht den gleichen Standard ansetzen!

    Klicke, um auf Group-based_CSE_Paper.pdf zuzugreifen

    Diese Journalisten und diese Leute, die diesen Bericht erstellt haben und immer wieder erwähnen das Weiße die größte Gruppe innerhalb der Täter sind, sind doch völlig fremdgesteuert.

    • Es ist noch irrer. Die britische Presse verwendet in dem Zusammenhang den Begriff Asian. Nun liegt Pakistan und Afghanistan eindeutig in Asien, aber es ist eben auch klar zu vermuten, dass nahezu null Chinesen, Koreaner oder Südostasiaten unter den Tätern sind. Das verzerrt den Eindruck noch einmal.

      • Ja und diese Verzerrung ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Bug sondern Feature. Bestimmte Gruppen haben bei zahlreichen unserer „Qualitätsmedien“ umfassenden Welpenschutz. Diese kommen bei denen grundsätzlich nur als Opfer vor und sind sie Täter, muss dieser Fakt auf Gedeih und Verderb vernebelt werden.

        Sie kämen ja, wenn eine Gruppe Deutscher bei denen Randale macht, auch nicht auf die Idee, von einer Gruppe Europäer zu reden.

        Aber glauben die ernsthaft, dass ihre Leserschaft dermaßen verblödet und blind für die Lebenswirklichkeiten ist, dass diese Strategie noch verfängt? Wer bitte schön liest denn von „gang raping asians“ und denkt sich unvermittelt: „Na, was haben denn Sakuro und der Yoshi jetzt wieder angestellt“?

        Aber schon interessant zu beobachten, wie verkrampft und mit was für billigen Methoden da gegen die Realität angeschrieben wird, weil die Realität doch die Frechheit besitzt, sich einfach nicht dem ideologisch vernagelten Weltbild anpassen zu wollen.

        Dass sie dabei so blöd sind, Zahlen zu veröffentlichen, in der Meinung „rechte Narrative“ zu widerlegen, diese „rechten Narrative“ mit den Zahlen aber tatsächlich bestätigen, es nur selbst nicht mitbekommen, weil sie viiieeel zu dämlich sind, in Verhältnissen zu denken, ist beileibe nicht das erste Mal. Ich erinnere mich noch an eine Bundestagsabgeordnete (ich meine von den Grünen) die auf Twitter eine Auflistung der Messerangriffe nach Nationalität des Täters aufführte und meinte, damit nun bewiesen zu haben, dass all die Behauptungen, dass diese weit eher von Immigranten aus dem nahen Osten verübt werden als z. B. von „Biodeutschen“, nicht stimmen würden. Die Auflistung zeigte Balken, die jeweils von absoluten Fallzahlen abgeleitet waren und da war der Balken für „Deutsche“ am längsten. An zweiter Position kamen Syrer. Was das dumme Huhn offensichtlich dabei nicht kapierte: wenn man die Fallzahlen mal ins Verhältnis zur Größe der jeweiligen Gruppe setzte, sah die Sache auf einmal ganz anders aus. Ich hatte mal so überschlagen, dass, damit die Tathäufigkeit bei Deutschen und Syrern auf Basis der genannten absoluten Zahlen auf pro 100.000 runtergerechnet wenigstens gleichauf wäre, müssten in Deutschland so etwa 12.000.000 Syrer leben. Ich schätze aber, davon sind wir noch leicht entfernt.

        Es ist schon erschreckend, was inzwischen für bretterblöde Volltrottel in Redaktionen und Parlamenten in rauen Mengen rumrennen. Die sind zu den einfachsten Denkprozessen nicht befähigt, aber meinen, ein ganzes Volk erziehen (Medien) oder gar regieren (Politiker) zu können…

  3. Corona-Bericht der Universität München (Stand 11.12.2020):

    Klicke, um auf codag-bericht-4.pdf zuzugreifen


    1. keine ausgeprägte Übersterblichkeit
    2. problematische Fallentwicklung (nur) bei Hochbetagten
    3. November-Lockdown hatte kaum Effekt

    Mag sich jeder ein eigenes Bild davon machen, ob der jetzige harte Lockdown notwendig und vor allem in der aktuellen Form sinnvoll ist…

    Übrigens – Berliner Feuerwehrleute „rückten 2020 bisher 294 Mal unter dem Stichwort „Beinahe Strangulierung/ Erhängen“ aus. Im Vorjahr gab es drei vergleichbare Einsätze, 2018 sieben.“
    https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-feuerwehr-zahl-der-einsaetze-wegen-moeglichem-suiziden-steigt-massiv-an-li.117723
    In anderen Ländern werden vergleichbare Entwicklungen direkt mit der Corona-Pandemie und den dazugehörigen Begleitumständen erklärt. So hieß es bei der in den USA: „US-Wissenschaftler warnen, dass in den nächsten Jahren bis zu 75.000 Amerikaner zusätzlich entweder durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch oder durch Suizid ums Leben kommen werden.“

  4. @el Mocho:

    Du hast doch eine Brasilianerin zur Frau, oder? Versteht die was von diesen Aufnahmen?:
    https://www.vigilia.com.br/algo-chegou-ao-brasil-em-maio-de-86-diz-embaixada-dos-eua-os-audios-da-noite-oficial/

    Soll brasilianisches Portugisisch sein. Bei den Aufnahmen handelt es sich angeblich um veröffentlichte Mitschnitte des (militärischen?) Funkverkehrs während der brasilianischen Ufo-Nacht. Robert Fleischer (der selbst mehrere Sprachen spricht) versteht wohl kaum etwas.

    • @jochen:

      Erstmal nur zu diesem Punkt aus dem Protestschreiben:

      „Ethisch gibt es insbesondere in der auf Immanuel Kant zurückgehenden Tradition Gründe, grundlegende Freiheitsrechte und die Würde des Menschen auch in der gegenwärtigen Situation für unantastbar zu halten. Zur Würde des Menschen gehört dabei insbesondere die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, was die jeweilige Person als ein für sie würdiges Leben erachtet und welche Risiken sie für diesen Lebensinhalt einzugehen bereit ist in der Gestaltung ihrer sozialen Kontakte.“

      Der Autor versteht leider nicht den Unterschied zwischen individuellem Risiko und kollektivem Risiko. Das sind unterschiedliche Probleme mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften, welche erhebliche Auswirkungen gerade auf die Ethik haben. Wer in einer Pandemie – per definition ein kollektives Phänomen – mit der Kantschen Individualethik argumentiert macht einen gravierenden Fehler.

      Es ist eigentlich simpler Hausverstand: Über die Zeit betrachtet konvergieren systematisches und individuelles Risiko. Wenn um mich herum immer mehr Leute infiziert sind, dann steigt auch mein individuelles Risiko – die Tatsache dass dieses individuelle Risiko zu Beginn verschwindend klein war spielt dann keine Rolle mehr. Die Freiheit selbst zu entscheiden welches Risiko man eingeht, kann und darf bei Phänomenen mit systemischem Risiko NICHT unabhängig von der Zeit betrachtet werden. Ein solcher Fehler sollte einem Philosophen eigentlich nicht passieren.

      Zu dem anderen Dokument später mehr wenn ich Zeit habe.

      • Ich kenne den Philosophen Michael Esfeld von früher aus einigen Lehrveranstaltungen. Dort habe ich ihn als offenen und fairen Diskussionspartner erlebt und schätzen gelernt. Darum würde ich vorschlagen, dass Du all Deine Einwände direkt an ihn selber richtest: michael.esfeld@unil.ch Ich sehe eine gute Chance, dass er Dir auf all Deine Belange eine ausreichende Antwort gibt.

        • @jochen:

          Danke für den Hinweis, eine email an ihn ist unterwegs!

          OT: Aus meiner Sicht ist der Sinn der Selbermachtage dass zu den Themen und Inhalten diskutiert wird. Wenn ich nur konsumieren will dann kann ich Fernsehen oder Radio hören.
          Wozu stellst du solche Sachen hier rein, wenn du an einer Diskussion erkennbar nicht interessiert bist? Oder wie soll ich die Antwort „wende dich an den Autor“ sonst interpretieren? Der große Vorteil des Internet und des Forum hier ist doch gerade dass ich mit Kommentatoren diskutieren kann. Ich möchte wissen wie DU über den Protestbrief denkst und warum.

          Es ist natürlich auch ok wenn du hier lediglich Inhalte deponieren möchtest. Vielleicht kannst du in solchen Fällen in Zukunft einen kurzen Hinweis dazuschreiben, „Bin an Diskussion nicht interessiert“ oder so?

          • „Wozu stellst du solche Sachen hier rein, wenn du an einer Diskussion erkennbar nicht interessiert bist?“

            Ich denke, ich habe bereits erläutert, warum ich solche Verweise hier im Forum poste.

            Es ist nicht so, dass ich an keiner Diskussion interessiert wäre – immerhin habe ich mich hier im Forum an etlichen Diskussionen beteiligt. Allerdings bin ich an einer Diskussion über COVID-19 mit Dir nicht interessiert, weil ich den Eindruck habe, dass Du gar nicht diskutieren, sondern vielmehr bloß das letzte Wort haben und behalten willst.

            Um Dir das letzte Wort zu lassen, muss ich nicht über COVID-19 diskutieren – das letzte Wort schenke ich Dir einfach so. Bitte sehr.

  5. Androsch

    ich habs mal gelesen;

    https://www.wikiwand.com/de/Liste_von_UFO-Sichtungen#/Teheran-Zwischenfall

    Da steht nicht wirklich viel drin. Alles sehr diffus.
    Zwei F-4 untersuchen ein Licht und bekommen ein Radarsignal von einem Objekt. Die Elektronik – hier ist wohl das Radar gemeint – fällt teilweise aus. Eine Infrarot Erfassung ist nicht möglich.

    Sieht nach einem Test der Russen, oder wem auch immer, aus. Blenden und Radar jammen.
    ETs hätten wohl kaum eine Radarsignatur, die würden sich besser tarnen. Die Sprünge des Objekt lassen sich mit 2 Objekten, die sich abwechseln, erklären.
    Solche Spiele haben die Amis und die Russen gerne veranstaltet.

    Und natürlich wurden und werden solche Vorfälle von den Militärs untersucht. Man will ja den Gegner kennen.

      • Sind Aliens Teil der Evolution? Ist doch ne interessante Frage.
        Androsch sieht das bestimmt so. Ich bin da mehr der Skeptiker.
        Aber wir können nicht von der Hand weisen, das frühere Götter Aliens gewesen sein könnten. Das wäre dann ein gewichtiger Beitrag zur Evolution des Menschen. Deine Meinung dazu ist willkommen.

        Mit deiner gütigen Erlaubnis führen wir das Thema Aliens weiter aus. Ohne deine Zustimmung natürlich auch.

      • Überlichtschnell reisen zu können und die Gravitationskraft zu beherrschen ist für jede Spezies ein derart großer technischer Fortschritt, das hat auch massive evolutionäre Auswirkungen 🙂

        Also, ich finde die Themenvielfalt an den Selbermachtagen sehr gut und Androsch hat mit seinem Faible hier einen schönen Platz gefunden.

      • So lange es nicht überhand nimmt wie weiland Antisemitismus-Alex‘ Spamflut, finde ich solche Plaudereien an den Selbermachtagen völlig in Ordnung.

    • @Mika

      *räusper*

      Das ist das typische selektive Lesen von Skeptikern, alles was nicht zur vorgefassten Meinung passt, wird weggelassen, der Rest mit selbstwidersprüchlichen Behauptungen wegerklärt. Ich ergänze mal die entsprechenden Passagen:

      „Sowohl der Pilot als auch der Navigator dieses Jets können das Objekt sehen. Als sich der Abfangjäger dem Objekt angenähert hat, fallen Bordelektronik und Kommunikation des Jets aus.

      Bei beiden Jets! Nix mit Radar. Offensichtlich haben die Russen da EMPs oder sowas eingesetzt?

      „Dschafari beschreibt das Objekt später als hell leuchtend und intensiv in verschiedenen Farben blinkend. Auf dem Weg zum Objekt hätte dieses mehrmals sprunghaft seine Position über eine größere Entfernung verändert.“

      Die Russen haben mehrfarbige hell blinkende Objekte eingesetzt? Welche die sich auch noch beliebig und zeitnah an und auschalten lassen? Und das 1976? Also ich sags mal so: eine Leuchtrakete kann es eher nicht gewesen sein. Ein Flugzeug steht nicht auf der Stelle still. Sind die da mit Hubschraubern rumgeflogen? Und wenn es nur Lichter waren, wieso wurden die dann vom Radar gesehen? Apropro Radar? Wie passt das zu den Radar-Jammern?

      „Laut Dschafari löst sich eine kleine Lichtkugel aus dem großen Objekt und fliegt auf den Jet zu.

      Das kleine Objekt verfolgt und umkreist den Jet einige Minuten, während der Jet seinen Rückflug zum Flughafen fortsetzt. Erst nachdem das kleine Objekt abgedreht ist, funktioniert die Bordelektronik wieder.“

      Doch eher kein Hubschrauber?

      Da gibt es übrigens ein Interview mit dem Piloten, aus den Jugendjahren von Illobrand v. Ludwiger:
      https://www.exomagazin.tv/ufo-jagd-ueber-teheran/
      nur um dem Verdacht entgegenzuwirken, da sei beim „stille Post spielen“ zuviel Unsinn reingerutscht.

      • Ohne mich hier grundsätzlicher einschalten zu wollen:

        „Dschafari beschreibt das Objekt später als hell leuchtend und intensiv in verschiedenen Farben blinkend. “

        Diese Beschreibungen wundern mich immer ein wenig. Erstens: welchen Sinn sollte es haben, ein Fluggerät hell leuchtend und in verschiedenen Farben blinkend zu bauen, außer man hat entschieden zu viel Energie, die man entsprechend möglichst effektiv verschwenden möchte?

        Und hinzu: wenn uns diese Außerirdischen observieren wollen, dabei, um die Ergebnisse bzgl. unseres Verhaltens nicht zu verwässern, möglichst ungesehen bleiben wollen (warum hätten sie denn sonst nicht schon längst mal aktiven Kontakt gesucht), warum fliegen sie dann mit High-Tech-Discokugeln durch die Gegend, die man gerade nachts schon aus hundert Kilometer Entfernung sehen können müsste?

        Das sind unter anderem immer so Dinge, die bei mir Fragen aufkommen lassen.

        • „Diese Beschreibungen wundern mich immer ein wenig. Erstens: welchen Sinn sollte es haben, ein Fluggerät hell leuchtend und in verschiedenen Farben blinkend zu bauen, außer man hat entschieden zu viel Energie, die man entsprechend möglichst effektiv verschwenden möchte?“

          Die Frage ist berechtigt, zum jetzigen Zeitpunkt aber vollkommen sinnlos. Da wir nicht wissen, von wem die Dinger stammen, wie sie funktionieren und welche Absichten sie verfolgen, muss alles dazu primitive anthropozentristische Spekulation bleiben.

          Oder lass es mich mit Arthur C. Clarke ausdrücken:
          „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

          „Und hinzu: wenn uns diese Außerirdischen observieren wollen“

          Meeep. Unzulässige Vorannahme! Wir wissen nicht, wer da drin sitzt (falls jemand drin sitzt). Zu unterstellen es seien „Außerirdische“ (was ohnehin in mehrere denkbare Richtungen ungenau ist), zu unterstellen, sie würden uns observieren wollen und dann über deren Motive zu spekulieren, weshalb sie sich nicht so verhalten, wie unsere Vorannahmen es nahelegen… macht schlicht keinen Sinn.

          Mir fallen auf jede deiner Fragen zig mögliche Antworten ein. Aber es bringt nichts. Man kann zum Spaß über sowas spekulieren, aber nicht, um das Phänomen danach zu beurteilen.

  6. Schönes Beispiel für die allgegenwärtige Propaganda:

    Überfordert auf der Intensivstation
    https://taz.de/Bericht-einer-Aerztin/!5733573/

    Darstellung einer tatsächlich unerfreulichen Kapazitätssituation auf einer Intensivstation (mal untertsellt, der Artikel entspricht der Wahrheit, was ich keineswegs für sicher halte). Suggeriert wird, dass die Überlastung aufgrund von Corona besteht. Interessanterweise wird aber mit keinem Wort erwähnt, wieviele der behandleten Intensivpatienten wegen einer Covid19-Erkrankung dort sind. Warum wohl nicht…

  7. Wer sich einen Eindruck von der Wokeness und den ideologischen Kräfteverhältnissen in der ARD machen will, bekommt gerade eine Hitparade der Drahtzieher!*?innen geliefert. Anlaß ist die Einstellung der Seite boerse.ard.de vor ein paar Tagen, die jetzt in die Wirtschaftsnachrichten integriert wird.

    tagesschau.de-Leiter ist bekanntlich Juliane Leopold, früher Leiter von Kleinerdrei, lange einer der wichtigsten (radikal-) feministischen Blogs in Deutschland.

    Auf der Seite https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ steht gerade ein Hinweis auf einen Artikel von ihr, mit Bild sogar.

    In dem Artikel (https://blog.tagesschau.de/2020/12/16/ein-frischer-anstrich-und-mehr-boersen-nachrichten-fuer-tagesschau-de/) erläutert sie den Umzug. Natürlich streng und lückenlos gegendert, auch das Englische wird gnadenlos vergewaltigt („Userinnen und User“). Links daneben ist die versprochene Hitparade: Auf Platz 1 und 2 die beiden führenden deutschen feministischen Haltungsjournalisten. Die anderen Namen kenne ich nicht, ich sehe wohl zu wenig fern.

  8. Erstens beziehst du dich nicht auf das Buch und zweitens bist du nicht informiert, wer welches Unheil in dieser Welt hauptsächlich anrichtet. Es sind Männer. Überall. Und das liegt an dem Männerbild, mit dem wir aufgezogen werden oder das wir aus unserer Kultur übernommen haben. Das ist hier mein Thema. Auch Männer sind Opfer – aber insbesondere durch andere Männer. Darum geht es.

    In der Manusphäre

    • „Deine Idee, dass die armen Männer Opfer von Frauen sind, ist unerträglich.“

      U-N-E-R-T-R-Ä-G-L-I-C-H

      Ob er auch sein Tochter erzählt das Männlichkeit der Albtraum ist?

      • Ist doch eine ehrliche, offenbarende Aussage. Wegen mangelnder psychischer Belastungsfähigkeit dann wohl auch nicht an Wahrheit/Erkenntnis interessiert. Für uns zwar nix Neues, aber wohl für ihn.

      • Ich weiß nicht ob er überhaupt merkt, wie er sich mit die ‚armen‘ Männer über diese Männer lustig macht. Richtige Männer haben ja keine Probleme, jammern nicht rum und schlucken alles runter! Und selbstredend kann jeder Mann der sich über eine ungerechte Behandlung oder Misshandlung durch Frauen beschwert nur ein Jammerlappen sein. Ist ja alles nichts im Vergleich zu dem was Frauen TÄGLICH erleben und überleben müssen!!!
        Und damit macht er genau das was er Männlichkeit vorwirft. Applaus, er fickt sich selbst in Knie.

    • Wenn man Männlichkeit allein auf das Schlechte reduziert, dann ist das natürlich scheiße und ich halte es für Verantwortungslos sowas Jungen anzutun oder Mädchen einzureden.
      Man KANN genau das gleiche auch mit Weiblichkeit machen, nur schreibt dann keiner ein Buch „Sein keine Frau“ und bezeichnet Weiblichkeit als Albtraum für Mädchen, weil das frauenfeindlichen Sexismus wäre. Aber bei Männer ist sowas ja gerade voll im Trend.

      „Männlichkeit wird in den zeitgenössischen westlichen Medien häufig als krisenhaft, reformbedürftig oder sogar als „toxisch“ dargestellt. Bislang wurde jedoch noch nicht untersucht, welche Auswirkungen dieses allgegenwärtige Narrativ auf die Menschen, insbesondere auf die Männer selbst, haben könnte. In dieser Querschnitts-Online-Pilotumfrage wurden 203 Männer und 52 Frauen (Mittelwert + SD Alter 46 + 13) nach ihrer Meinung zu den Begriffen toxische Männlichkeit, traditionelle Männlichkeit und positive Männlichkeit gefragt und wie sie sich fühlen würden, wenn ihr Geschlecht als Ursache für ihre Beziehungs- oder Jobprobleme angesehen würde. Die meisten Teilnehmer hielten den Begriff toxische Männlichkeit für beleidigend, wahrscheinlich schädlich für Jungen und unwahrscheinlich, dass er dem Verhalten von Männern helfen würde. Feministische Ansichten zu haben, insbesondere gegen das Patriarchat zu sein, korrelierte mit einer größeren Toleranz gegenüber dem Begriff „toxische Männlichkeit“. Die meisten Teilnehmer gaben an, dass sie unglücklich wären, wenn ihre Männlichkeit oder Weiblichkeit für ihre Arbeits- oder Beziehungsprobleme verantwortlich gemacht würde. Eine weitere Analyse mittels multipler linearer Regression ergab, dass das Selbstwertgefühl der Männer signifikant durch ein höheres Alter, mehr Bildung und eine größere Akzeptanz traditioneller Männlichkeit vorhergesagt wurde. Die mentale Positivität der Männer – die bekanntermaßen negativ mit Suizidalität korreliert – wurde signifikant durch ein höheres Alter, eine größere Akzeptanz traditioneller Männlichkeit und eine höhere Bildung vorhergesagt. Implikationen für die psychische Gesundheit von Männern und Jungen werden in Bezug auf das Narrativ um Männlichkeit in den Medien, Sozialwissenschaften und in der klinischen Psychologie diskutiert.“

      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

      https://www.researchgate.net/publication/341832524_Reactions_to_contemporary_narratives_about_masculinity_A_pilot_study

      Die Suizidraten bei Männern steigen und sind in einigen Ländern mittlerweile Todesursache Nr.1 für Männer. Aber das liegt bestimmt auch wieder an dieser toxischen Männlichkeit und ganz bestimmt nicht daran das ihnen alle Nase lang erzählt wir das Männer an allem schlechten schuld sind, toxisch oder nicht gut genug sind, sich ändern müssen, immer nur sie sich ändern müssen und besser werden, ohne genau zu sagen was eigentlich das Problem ist.
      Die Politik behauptet sie will Männer dazu bringen sich mehr um ihre Kinder zu kümmern, was ja bedeutet das sie es heute nicht genug tun. Wer erzieht denn nun Jungen zu toxischen Männern… ein Frage die nicht gestellt werden darf.

      • „Wenn man Männlichkeit allein auf das Schlechte reduziert, dann ist das natürlich scheiße und ich halte es für Verantwortungslos sowas Jungen anzutun oder Mädchen einzureden.
        Man KANN genau das gleiche auch mit Weiblichkeit machen, nur schreibt dann keiner ein Buch „Sein keine Frau“ und bezeichnet Weiblichkeit als Albtraum für Mädchen, weil das frauenfeindlichen Sexismus wäre. Aber bei Männer ist sowas ja gerade voll im Trend.“

        Oh Mann, mein Kommentar dort basiert wesentlich auf denselben Argumeten, bevor ich das hier gelesen habe… Wir stecken hier irgendwie schon viel zu lange in unserer Filterbubble fest; wir beginnen uns hier alle so langsam zu synchronisieren!

          • Ich habe dazu eine Hypothese. Aber keine Lust, es so richtig auszuformulieren. Hab noch anderes zu tun.

            Mal in Kurzform: Frauen stehen auf Psychopathen. Psychos sind ja wirklich toxisch. Und die Normalos bekommen dann die Schuld. Die Gegenseite bilden die Borderlinerinnen – auch toxisch. Aber nicht alle Frauen sind Satzzeichen äh, Border…..

    • Ich hab mal seinen Kommentar kommentiert.

      „Und das liegt an dem Männerbild, mit dem wir aufgezogen werden“

      Aufgezogen von wem?

      Sehr viele jungen Männer haben in den ersten 10-20 Jahren ihres Lebens fast ausschließlich mit alleinerziehenden Müttern und LehrerINNEN zu tun. Männliche Vorbilder sind nicht vorhanden.

      Und genau diese Männer sind drastisch überrepräsentiert unter den Männern, die andere Menschen zu Opfern machen.

      —–
      Aus vaterlosen Familien stammen
      71 % der schwangeren Teenager,
      90 % aller Ausreißer und obdachlosen Kinder,
      70 % der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen,
      85 % aller jugendlichen Häftlinge,
      71 % aller Schulabbrecher,
      75 % aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren,
      88 % aller verhaltensgestörten Kinder und Jugendlichen.

      Quelle: DER SPIEGEL 47/1997, S. 90, „Der entsorgte Vater“
      —-

      Das Problem ist nicht zu viel oder zu traditionelle Männlichkeit.
      Das Problem ist zu wenig Männlichkeit.

      Und Du nennst andere „nicht informiert“…

      Mal schauen, ob er es frei schaltet

      • er gibt es eher nicht frei.
        Der Typ promotet ein Buch über Umwelthelden. Greta und so.
        Ich nenne das enteiert. Der kriecht vor den Linksgrünen Weibern. Und mögen sich bitte richtige Frauen nicht angesprochen fühlen!. Anne und so. Satzzeichen bitte nicht.

        • Freigegeben und beantwortet, allerdings auf, wie ich finde, sehr schwachem Niveau. Bei mir leitet er ein mit „er will gar nicht so viele Klischees aufmachen“, wobei ich mich frage, worum sich das gesamte Buch und seine Rezension darauf drehen. Das sind doch die Inbegriffe zeitgeistiger Klischees zu Männlichkeit, welche er am Ende seiner Antwort auf mich nochmals allesamt wiederholt. Unsere „Klischees“ sind halt nur keine, die man ihn zu akzeptieren und in sein Weltbild aufzunehmen beigebracht hat.

          Ich will auch gar nicht da jetzt weiter diskutieren. Ich glaube, dass der an sich nen netter Typ ist, der es alles irgendwie richtig gut meint, nur halt leider diesbezüglich einen sehr einfachen Weg des unhinterfragenden Akzeptierens zeitgeistiger, misandrischer Vorurteile gewählt. Man könnte sagen, er hat nicht nur die blaue Pille geschluckt, er fungiert selbst schon regelrecht als eine solche.

          Ich fürchte, ihn werden wir nicht mit Argumenten erreichen…

          • PS: Komisch. Ich sehe die neueren Kommentare nur auf meinem Smartphone. Wenn ich per Computer auf die Seite gehe, sehe ich nach wie vor nur die Kommentare von unserem Uepsi und ihm… Haben die da eine spezielle Ansicht für Mobilgeräte, die irgendwie schneller aktualisiert als die für stationäre?

    • Danke für den Link. Also ich finde den Ansatz gut, die (unsere) zeitgenössische Darstellung von Männlichkeit zu hinterfragen. Da könnte vielleicht auch das vorgestellte Buch von JJ Bola einen Debattenbeitrag leisten. Mindestens als Anregung, als Denkanstoß die Filterblase zu durchstechen.

      Ich gebe zu, ich habe mir nur die Leseprobe angesehen, daher kann ich da keine abschließende Aussage treffen. Aber drei Aspekte aus dieser Leseprobe will ich mal aufgreifen:

      „Ich war mit einer großen Gruppe von etwa zehn meiner »Onkel« zusammen. Es waren nicht wirklich meine Onkel. Sie waren keine Blutsverwandten, sondern die Männer der kongolesischen Gemeinschaft, in der ich aufgewachsen war. Als Teil einer Kirchengruppe organisierten sie samstags Aktivitäten für junge Leute in der Community, es gab ein Blasensemble und andere kulturelle Initiativen.“

      Tatsächlich ist in Westafrika und auf dem indischen Subkontinent eine sehr viel stärkere Geschlechter-Seggregation zu beobachten als im Westen. Dazu ist auch das Organisationsbedürfnis, das soziale Netzwerken unter Männern in Gruppen stärker ausgeprägt. Dies wird durch die im wesentlichen informellen Subsidarwirtschaft begünstigt, wo Kontakte einfach schon beim alltäglichen Überleben Gold wert sind.

      Dagegen haben wir hier ein hoch arbeitsteiliges und stark abstrahiertes Sozialmodell bei dem es keine große Abhängigkeit von unmittelbaren Sozialkontakten gibt. (Also noch, das ist ein Punkt der sich im Rahmen der Transformation drastisch ändern wird). Der Freiheitsgrad im westlichen Modell ist sehr viel höher als in diesen archaischen Sozialstrukturen. Dafür ist der Geborgenheitsgrad bei letzteren höher. Vereinsamung als Massenphänomen ist da eher unbekannt.

      „waren in der einzigartigen Mode kongolesischer Männer gekleidet: Jeans mit
      hoher Taille, farbenfrohe T-Shirts, die eng an ihren unsportlichen, bierbäuchigen Körpern lagen, Designermarken und exzentrische Designs.“

      Das klingt jetzt uniformer als es ist. Tatsächlich ist die Vielfalt dort viel höher, weil Bekleidung als Individualitätsmerkmal gesehen wird und nicht als Funktionskleidung mit Signalcharakter hinsichtlich des sozialen Status.

      OK, ist angesichts des Klimas in Westafrika ein einfaches Ding. Wenn Jungs von dort hier anlanden und sich im ersten europäischen Winter den Arsch abfrieren, passen sie sich schnell an unseren funktionalen Kleidungsstil an.

      “ Ich ging mit meinem Onkel an der Hand. In der kongolesischen/frankofonen afrikanischen Kultur ist das völlig normal und, wie ich später erfuhr, in vielen anderen Kulturen der Welt auch. Es bietet Männern die Möglichkeit, sich miteinander verbunden zu fühlen und einander Affinität und Zuneigung zu zeigen. “

      Auch hier analoges auf dem indischen Subkontinent. Das ist tatsächlich ein Aspekt der mir persönlich als größter Kulturschock überhaupt in Erinnerung ist. „Sind die alle schwul?“ hatte ich damals gedacht. Aber was hierzulande als Homoerotik oder gar als „Pärchen besucht den CSD“ wirken würde, ist dort eine asexuelle Verbundenheit. Wobei sich – Achtung Tabuthema – die Jungs schon auch gegenseitig aushelfen wenn der Samenspeicher überläuft und mal keine Frau greifbar ist. Wobei auch das als Freundschaftsdienst gilt, wie hierzulande das „ich leihe meinem Kumpel mal den Schraubenschlüssel“ und nicht als sexuelle Betätigung.

      Aber das zeigt doch schon, dass unser Verständnis von Männlichkeit nur eine Norm von vielen ist. Und auch nicht in Stein gemeißelt, sondern veränderbar.

      Also was wäre denn, wenn der gemeine europäische Mann über Nacht werden würde wie der gemeine afrikanische Mann?

      Aus den Konsequenzen dieses Gedankenexperiments könnte man dann ableiten ob es für den gemeinen Mann ganz ok ist wie es gerade ist. Ob also diese toxische Männlichkeit überhaupt existiert oder ob es für uns gar kein Toxin ist sondern ein Genußmittel?

      • „Also was wäre denn, wenn der gemeine europäische Mann über Nacht werden würde wie der gemeine afrikanische Mann?“

        Ich meine, mal gelesen zu haben, dass der wesentliche Unterschied zwischen Bonobos und Schimpansen ist, dass Bonobos wenig Nahrungsmangel, wenig rivalisierende Herden auf engem Raum und wenig Raubtiere zu bekämpfen haben.

        Interessanter als die Frage „Was wenn der Europäer wie der Afrikaner wäre“ scheint mir daher die Frage „Was sind die Rahmenbedingungen, die verhindern, dass der Europäer wie der Afrikaner ist?“

        These: Ganz wesentlicher Teil dieser Rahmenbedingungen ist die Europäerin.
        Dass früher Ackerbau mit Pflug und heute Welt mit Technik keine Umgebung darstellt, in der mann die Ressourcenbeschaffung und Infrastrukturerhaltung den Frauen überlassen kann wie in Afrika, ein anderer.

        • Da gehe ich mit. Die afrikanische Frau kann tatsächlich aufgrund der klimabedingten Vegetationsdichte den kalorienbedarf von sich (und dem Nachwuchs) selber decken. Eine europäische Frau (Maßstab Zentraleuropa, nördlich der Alpen) könnte das nicht.

          Sie ist also zwingend auf Kooperation mit Mann/Männern angewiesen. Nur, wo war der Anreiz für den Mann zu kooperieren? Sex hat der Afrikaner auch (sogar mehr, allerdings schlechteren).

  9. https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/bamf-bremen-skandal-103.html

    Dies ist ein bemerkenswerter Fall und ich würde doch gerne mal die Anklage-Schrift lesen. Ist die nicht öffentlich?

    „121 Straftaten wurden den drei Beschuldigten in der Anklage ursprünglich zur Last gelegt. Nach Überprüfung durch das Landgericht sind strafrechtliche Vorwürfe in lediglich 22 Fällen übrig geblieben. “

    Mein Spinnensinn schlägt an, irgendetwas stimmt da nicht…

  10. Oh man, es gibt jetzt auch schon gut und schlechte Sklaverei. Warum will man sowas überhaupt verteidigen?

  11. „Dr. Marc Jongen – GENDER-IDEOLOGIE IST KEINE WISSENSCHAFT!
    Videobeschreibung aus der Infobox unterm Video:
    „Meine Rede im Deutschen Bundestag am 17. Dezember 2020 zum Antrag der AfD-Fraktion „Wissenschaft von Ideologie befreien – Förderung der Gender-Forschung beenden“ (Drucksache 19/25312), TOP 14 „Förderung der Gender-Forschung“.“

  12. Ich habe eine interessante Videoreihe zum Thema Feminismus und Antifeminismus gefunden.

    Laut dieser Analyse, ist der Feminismus nicht Ursache des Zerfalls einer Gesellschaft, sondern nur Symptom dieses Zerfalls. Ich fand es auch deshalb spannend, weil der Autor sich nicht so sehr mit dem Feminismus an sich, sondern mehr mit den Ursachen seiner Entstehung befasst. Auch der Begriff des Antifeminismus, zu welchem heute übrigens auch die Frühformen des Feminismus gehören würden, werden analysiert.

  13. Androsch,

    die B-2 wurde in den 80ern entwickelt. Vorher gab es die F-117, die ist ziemlich dreieckig. Die Amis haben auch mit Senkrechtstartern experimentiert und das ist jetzt in der F-35 implementiert. Nachbrenner sind übrigens ziemlich rot/orange.
    Die Entwürfe gehen auf Horten zurück https://de.wikipedia.org/wiki/Horten_H_IX
    Ein früherer Testpilot hat mir viel dazu erzählt. Ich hätte es aufschreiben sollen. War damals einfach noch zu unbedarft.
    Die Antischall Technik wurde wohl auch in den 80ern schon entwickelt, verbraucht aber viel Energie. Es wurde damals in Ramstein an der B-2 getestet, da die Entwickler irgendwo in der Pfalz sitzen. Den Ort habe ich vergessen.
    Was auch entwickelt wurde, war die Projektion von Scheinzielen mit Laser und die Blendung der Piloten eben auch mit Laser.
    Die Horten Entwürfe stammen aus den 40ern. Damals unvorstellbar. Die Amis waren auf dem Mond, was meinst du, was die alles können, wenn sie wollen.

    • „die B-2 wurde in den 80ern entwickelt. Vorher gab es die F-117, die ist ziemlich dreieckig. Die Amis haben auch mit Senkrechtstartern experimentiert und das ist jetzt in der F-35 implementiert. Nachbrenner sind übrigens ziemlich rot/orange“

      Egal wie du es drehst und wendest, es passt nicht zu den meisten Beobachtungen. Und bevor ich nicht selbst ein geräuschloses (!) Flugzeug gesehen habe, glaube ich nicht, dass das der Stand der Technik ist oder gar Ende der 80iger war. Die Tiefflieger, die bei uns herumfliegen, scheinen den Gegner eher durch ihren brachialen Lärm einschüchtern zu wollen.

      Dass an Antischall geforscht wird, ist selbstverständlich. Zu unterstellen, die Amis seien in der Entwicklung von xyz um ein Jahrhundert oder sowas vorraus (ohne die Waffen in ihren zahlreichen Konflikten dann auch anzuwenden). Na gut, wenn dich das befriedigt… was es trotzdem nicht erklärt, sind die Berichte, die noch weit älter sind, z.B.

      „Ab Februar 1946 gab es häufige Berichte über Sichtungen von ungewöhnlichen kugelförmigen Objekten über Schweden.

      Zunächst wurde vermutet, dass es sich bei den kugelförmigen Objekten um Meteoroiden gehandelt haben könnte. Dies wurde jedoch von Wissenschaftlern aufgrund der ungewöhnlich hohen Anzahl und des ebenso ungewöhnlichen Flugverhaltens der gesichteten Objekte ausgeschlossen.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Skandinavische_UFO-Welle

      Sah das Ding, welches du beobachtet zu haben, behauptest, denn überhaupt aus wie eine B-2? Die Koinzidenz mit der belgischen Ufo-Welle, lässt vermuten, dass du selbst so ein ominöses Dreieck gesehen hast und es nun als fortschrittliche US-Technik wegrationalisierst. Das ist immerhin über 30 Jahre her, wenn die Amis damals schon über so eine Technik verfügten und die in erklecklicher Anzahl in einem fremden (aber befreundeten) Land (in für sie Übersee!) öffentlich und aufsehenderregend testeten, sollte diese sich längst in offiziellem Einsatz befinden oder zumindest herumgesprochen haben. Davon ist mir aber nichts bekannt. Die Dreiecke hinterließen auch Radarsignaturen, meines Wissens tun ausgerechnet das die B-2 nicht (oder bin ich da falsch informiert?)

      „Was auch entwickelt wurde, war die Projektion von Scheinzielen mit Laser und die Blendung der Piloten eben auch mit Laser.“

      Ja, ähm, natürlich. Jeder deiner Einwände mag einen Bruchteil der Beobachtungen eventuell zu erklären. Eventuell, weil wir natürlich nicht wissen, wie weit die militärische Forschung wann ist bzw. war. Wir könnten genausogut spekulieren, dass die bei Probanten bewusst Halluzinationen hervorrufen. Mit LSD haben die ja schon vergleichbare Experimente an Unbedarften gemacht, warum nicht auch mit irgendwelchen Strahlenwaffen? Das Militär selbst hat ja teilweise Ufos beschworen, um Entwicklungen zu verheimlichen, das spielt alles ineinander und macht die Sache noch verwirrender, als sie ohnehin schon ist.

      Wenn man eine Variable im Spiel hat, die von niemandem wirklich eingeschätzt werden kann, wird damit fast alles erklärbar.

      Alles halt, was nicht noch viel älter ist, wie obiges Beispiel. Immer glaubten beide Seiten (in den USA und in Russland gab es entsprechende Beobachtungen), dass der politische Gegner da mit Geheimwaffen dahinter steckt. Das und die nicht unberechtigte Angst, der Gegner könnte damit eine Massenpanik auslösen, war übrigens auch der Grund, weshalb das Robertson-Panel (ich meine, das steckte da dahinter) damals vorgeschlagen hatte, die Sache künftig abzustreiten und zum Spottobjekt zu machen. Sehr erfolgreich will ich meinen…

      • Es gab so um 1990 einen Wagen von Nissan, der aktive Dämmung hatte. Kannst ja mal Google befragen, ich hab grad nicht so die Zeit.
        Das Ding, das ich gesehen habe, war ne sehr große Fledermaus und eine B-2 passt gut zu meiner Beobachtung. Ob das Ding wirklich lautlos war, kann ich nicht sagen, da der Verkehrslärm im Hintergrund nicht gerade leise war. Ein normales Flugzeug übertönte diesen Lärm aber immer. Mir erschien das Objekt als lautlos. Ich will damit sagen, unsere Wahrnehmung kann leicht getäuscht werden. Wenn etwas von bekannten Mustern abweicht, dann sind wir irritiert. Und schon geht die Spekulation los.
        Schau dir mal die heutige Tricktechnik fürs Kino an. Und bedenke, das die Militärs eigentlich immer die Vorreiter neuer Technik sind. Siehe Jetpak.
        Ich behaupte auch nicht, das meine Erklärungen immer richtig sind, aber es sind eben alternative Möglichkeiten.

        • Ja, Nissan, 1992, steht auch hier:

          Klicke, um auf DAGA_10_Programm.pdf zuzugreifen

          Interessant ist der Stand 2010 bei Flugzeugen und die Probleme:
          „Ein Anwendungsbeispielist das aktive System im Lademeisterbereich des Airbus A400M. DiesesSystem besteht aus 8 Lautsprechern und 16 Fehlermikrofonen. DerenPositionen sind konstruktiv an der Kabinenwand und -decke festgelegt,eine Optimierung der Positionen ist nicht möglich. Durch Änderung derTemperatur, der Schwankung der elektroakustischen Komponenten undanderen Einflüssen resultieren große Unsicherheiten in der Regelstrecke
          ..
          Zur Lösung des Problems werden Parameter in Form von Gewichtungsmatrizen in den Regelalgorithmus eingeführt. Für den Entwurf dieserGewichtungsmatrizen wird ein neues Verfahren entwickelt, welches diegemessenen Unsicherheiten berücksichtigt. Hierzu werden für die Re-gelstabilität und -qualität Gütemaße formuliert. Diese erfassen die Regl-ergüte. Anschließend wird diese mit einem genetischen Algorithmus optimiert

          Und das alles nur, um den Lademeister zu entlasten. Schall hat ja die unangenehme Eigenschaft, dass er sich radial in alle Richtungen ausbreitet und daher schwierig neutralisiert werden kann, daher spielt die Position, bei der die Reduktion erfolgen soll, i.d.R. eine große Rolle. Und Rechenkapazität, um Umwelteinflüsse rausrechnen zu können. Erreicht wird damit trotzdem nicht mehr als eine Dämpfung:

          „Diese Methodik wird in einem Mock-up des Lademeisterbereichs desAirbus A400M angewendet. In Experimenten wird gezeigt, dass die robuste Schallpegelreduktion dabei um bis zu 7 dB gesteigert wird“

          Aber gut. Belassen wir es dabei. Ich denke es ist klar genug geworden, dass man nicht alle Beobachtungen erklären kann und die Zeugen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht alle lügen oder halluzinieren. An das Phänomen muss man nicht „glauben“, es ist längst evident. Mal ganz egal, ob da zum Teil Militär dahinter steckt oder nicht. Über die Ursache habe ich ja auch gar nichts gesagt (das wird nur meistens reingelesen)…

  14. Thread

    Wirklich keine Idee ist zu schlecht als das sie von Progressiven nicht umgesetzt wird.

    • was willst du uns damit mitteilen? Würde mich echt mal interessieren.

      Soll ich als Antwort ein Bild meiner Katze posten? Das hätte mehr Aussagekraft.

      • Man Mika, das steht doch da im Tweet und drüber steht noch der Hinweis, wie im Tweet auch, das es ein Thread ist, also mehrere Tweets dem Tweet folgen die dazu gehören. Der Tweet ist zudem von Titania McGrath, die hier alles andere als unbekannt ist und wo man schon weiß das etwas bescheuert lustiges kommt.
        Wenn das für dich nicht genug ist um dein Interesse zu wecken, dann gehe doch einfach drüber hinweg.

  15. Das ist doch mal eine gute Idee. Die Tech-Giganten Google, Appel, Amazon, Facebook, etc., die gerade durch die Krise profitieren, müssen alles was sie während der Krise über den Durchschnitt aus den letzten 4 Jahren erwirtschaften mit 95% versteuern und diese Steuern werden dazu eingesetzt den kleinen Geschäfte zu helfen.

    • Wäre eine gute Idee, wenn nicht 95% der 95% dazu verwendet werden würden, eine Behörde einzurichten, um den Rest des Geldes zu verteilen, das dann Ende 2021 nicht mehr überwiesen werden kann, weil es die kleinen Geschäfte nicht mehr gibt.

    • Das bleibt als Nachgeschmack des Wahlzirkusses und wie die Institutionen und Parteien damit umgegangen sind: USA ist auf iranischem Niveau der Korruption angelangt.
      (Dass die Weste der Republikaner wohl kein Deut weißer als die der Democrats ist, tut hier nichts zur Sache.)
      Und quasi alle Trump Wähler sind sich dessen bewusst.

      Es stehen dem Land keine rosigen Zeiten bevor.

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