Selbermach Samstag 318 (05.12.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

138 Gedanken zu “Selbermach Samstag 318 (05.12.2020)

        • Geschichte: Papa ist auf Montage auf einer Bohrinsel und ist zu deppert, um den Wunschzettel der Tochter in die Post zu geben. Dafür muss er dann durch Wind und Wetter um die halbe Welt.
          Am Ende bekommt er von Santa einen Brief seiner Tochter ausgehändigt: „Lieber Santa, bitte bring Papa an Weihnachten nach Hause.“ Was der Cola-Truck natürlich artig gemacht hat.

          Vermutlich ist er nach der Eskapade sein Job auf der Bohrinsel los – seine Frau wird sich von ihm trennen, weil er keine Kohle mehr ranschafft – und er sieht seine Tochter nie wieder…

          Also dafür trinke ich höchstens ne halbe Coke.

          • Vater begibt sich für seine Tochter auf eine gefährliche Mission rund um die Welt, dabei soll er Weihnachten nur zu Hause sein, das ist der Tochter größter Wunsch.

          • Hm, geht der nicht auf die Mission, weil er verpeilt hat, den Wunschzettel abzuschicken?
            Den wirklich väterfreundlichen Aspekt bringt die Tochter, deren Wunsch nach dem Vater stärker ist als der nach Barbie-Puppen o.ä.

            Ok, ich trink die kapitalistische Patriarchats-Coke doch aus.

          • „Papa ist auf Montage auf einer Bohrinsel“

            Du siehst da eine Bohrinsel? Ich sehe da einen Offshore-Windpark.
            Bohrinsel ist nicht FfF-konform.

          • Hab ich wieder nicht aufgepasst.
            Aber stimmt, sonst hätte die Tochter vielleicht dem Santa geschrieben: „Papa soll Weihnachten da bleiben, wo der Pfeffer wächst und von ihm und anderen Männern das Ende der Welt gefördert wird.“

          • Scheint so.
            Es handelt sich nicht nur nicht um eine Bohrinsel, sondern um einen Windpark. Auch die Story ist nur unvollständig und teilweise falsch widergegeben.
            Er ist der liebevolle Vater, der zur Weihnachtszeit auf hoher See an einem Windpark arbeitet und vergisst, den Brief rechtzeitig an das Versorgungsschiff abzugeben.
            Er tut natürlich unter Einsatz seines Lebens alles dafür, dass der Brief trotzdem rechtzeitig den Weihnachtsmann am Nordpol erreicht. Er wird aber von widrigen Umständen (Spritmangel oder Motordefekt beim Schlauchboot) und bösartigen Raubtieren (springender Buckelwal) usw. davon abgehalten – beißt sich aber trotzdem bis zum Nordpol vor.
            Leider ist beim Weihnachtsmann wegen Weihnachten geschlossen, er wird also vom Coca-Cola-Truck, den der Weihnachtsmann fährt, mitgenommen – und dem Wunsch der Tochter entsprechend vom Weihnachtsmann zu Hause abgeliefert.
            Mission accomplished…

          • Ist aber auch nicht schlüssig. Wenn der Vater also vorhatte, Weihnachten am Windpark rumzuschrauben und nicht bei seiner Tochter zu sein, was ja der Grund für den Wunschzettel gewesen ist, dann verzweifelt vor dem geschlossenen Weihnachtshaus am Nordpol stand mit dem Glück, dem Santa als Truckfahrer den Zettel doch noch übergeben zu können, dann hätte er sich nur dann von Santa zur Tochter fahren lassen, wenn er den Inhalt des Wunschzettels gekannt hätte. Diesen überreicht ihm Santa aber erst, als sie bereits bei der Tochter sind.
            Der Vater hätte schnell wieder zu seinen Rotorblättern gemusst, um den Job auszuführen, der ja den festlich geschmückten Baum der Tochter finanziert.

            Es ist schon die Geschichte vom leicht verblödeten gutmütigen Mann, der sich aktionistisch aus Liebe gegen die Naturgewalten auflehnt und dafür in Kauf nimmt, dass seine Tochter zur Halbwaise wird.
            Hätte die Tochter ihm vorher gesagt: „Papa, ich wünsche mir nichts vom Weihnachtsmann – nur dass du Weihnachten bei mir bist“ und nicht den Zinnober mit dem Wunschzettel veranstaltet, dann würde Papa nicht Weihnachten mit Bronchitis im Bett liegen – und auch noch seinen Job im FfF-Spaßpark los sein.

            Dass der Vater am Ende willenlos wie ein Weihnachtspaket zuhause abgeliefert wird, zeigt doch nur, dass er leicht verblödet, sehr stark und voller Liebe zu seiner Tochter ist.

            Das reicht mir nicht als Bild von einem guten Vater.

          • „Vater begibt sich für seine Tochter auf eine gefährliche Mission rund um die Welt, dabei soll er Weihnachten nur zu Hause sein, das ist der Tochter größter Wunsch.“
            Die Frage bleibt, ob er das auch für den Sohn machen würde. Im Prinzip ist es doch wieder nur das übliche „Frauen auf ein Podest stellen“. Warum arbeitet er überhaupt auf einer Bohrinsel anstatt, dass seine Frau den anstrengenden Job macht?

            Männerrechtler früher: „Wir wollen Gleichberechtigung und als Menschen anerkannt werden.“
            Männerrechtler heute: „Lass mich zumindest noch ein Sklave sein, biiiiiiitte.“

          • Männerrechtler früher: „Wir wollen Gleichberechtigung und als Menschen anerkannt werden.“
            Männerrechtler heute: „Lass mich zumindest noch ein Sklave sein, biiiiiiitte.“

            Sich für Kinder den Arsch aufzureißen ist in Ordnung.

          • Ja, das zeigt doch deutlich die Stellung des Papas/Mannes: Globalistenkonzerne haben die Macht und können so gnädig sein, dem Papa/Mann zu zeigen, wie abhängig er von ihnen ist. Satans Klaue, pardon, Santa Clause ist bekanntlich eine Werbefigur von Cocain Cola. Der Werbeclip zeigt nicht nur inhaltlich, sondern auch performativ, welche Macht Coca Cola hat, nämlich das Welt-, Menschen- und Selbstbild der Tochter (also der Kinder) zu bestimmen, weil die auf den Stoff ihres Drogendosendealers Santa Clause stehen, der ungesund für sie ist, ohne dass sie es gleich merken (wenn sie es denn überhaupt irgendwann merken, dass ihr ungesund gefütterter, kranker Körper und oft auch Geist vom Konsum von derlei Erzeugnissen/Stoffen herrührt), und der Papa selbst nur ein impotentes/kastriertes Arbeitsvieh ist …

        • Typisch amerikanisch-rührselig, aber gefällt mir trotzdem, zumal es das zeitgeistige Männer-/Väterschlechtmachen nicht mitmacht. Also lieber Cocoa Cola trinken als IKEA-Möbel kaufen?

          • @PfefferundSalz

            „Warum arbeitet er überhaupt auf einer Bohrinsel anstatt, dass seine Frau den anstrengenden Job macht?“

            Die Arme Frau ist ja zu Hause an dem Herd angekettet und kann da nicht weg. Zudem ist sie doppelbelastet mit dem Kind. Viellieber würde sie sich auf der Bohrinsel/Windpark selbst verwirklichen, aber sie kann ja leider nicht weg (angekettet). Und natürlich hätte sie auch nicht vergessen, den Brief beim Versorgungsschiff abzugeben, denn:

            1. sind nur Frauen multitaskingfähig
            2. Doppelbelastung ist sie ja gewohnt, wäre also nicht überfordert.
            3. Können Frauen sowieso alles besser als diese toxischen Männer.

            Das hat alles die Feministische Wissenschaft herausgefunden und die Medien plappern es gedankenlos nach.

    • Ich fand die Story des Coca Cola-Films wirr und völlig überzogen bzw. unrealistisch, die Hintergrundmusik aufdringlich, also ich senke mal den Daumen.

      Ich habe ja gestern schon mal Reklame für den DocMorris Weihnachtsfilm gemacht, der hat eine wirklich gute Story und ist um Klassen besser:

      Ich habe ihn mir jetzt noch mal angesehen. Einzige minimale Schwäche: Nach 15 Sekunden sieht der alte Mann, wie ein Weihnachtsbaum draußen transportiert wird. Diese Szene ist sehr kurz und hätte eine halbe Sekunde länger sein sollen. Ich habe sie beim ersten Mal übersehen, sie hilft beim Verständnis des Plots. Daß man auf Weihnachten zusteuert, ist aber auch so klar.

      • Der ist auch stark. Vor allem kommt er komplett ohne die zu erwartenden Voltaren- und Prostagut (weniger müssen müssen)-Produkte aus.
        Beeindruckend finde ich die soziale Kontrolle von der Nachbarin, die immer wieder verständnislos eingeblendet wird,
        Aber auch dann wieder wie bei Coke: Das kleine Mädchen, das in Kombination mit emotionaler Musik den gefühlsmäßigen Höhepunkt präsentiert.
        Funktioniert offenbar mit Jungs nicht so gut.
        Aber der Clip weicht schon stark davon ab, was man sonst so über alte weiße Männer liest und sieht. Da kommt das Böse nicht rüber – vermutlich weihnachtlicher Langmut…

        • @beweis: „komplett ohne … Produkte“

          richtig, das ist einer der großen Pluspunkte dieses Films. Ich habe den Eindruck, man hat aus dem Desaster des Gillette-Imagefilms vor zwei Jahren gelernt. Dieses sexistische Machwerk enthielt nach meiner Erinnerung auch keine Produktwerbung, sondern war nur auf Imagegewinn orientiert und sollte den Laden moralisch glorifizieren, indem man Männer ihre Defekte vorhält und sie „erzieht“. Dieser DocMorris-Film ist eine regelrechte Antithese zum Gillette-Film.

          „Funktioniert offenbar mit Jungs nicht so gut“

          Der ganze Plot hätte mit einem sympathischen kleinen Jungen in der finalen Szene genausogut funktioniert. Aber Mädchen sind kleiner und wiegen weniger, insofern paßt das schon dahin 😉

          • „Der ganze Plot hätte mit einem sympathischen kleinen Jungen in der finalen Szene genausogut funktioniert.“

            Ja, das kann sein. Der Opa repräsentiert den Weihnachtsmann, die Kleine das Christkind, daher passt das schon.

            Das Christkind wird immer weiblich verortet – warum eigentlich?

          • beweis,

            das Christkind wird nicht aus sich heraus weiblich verortet, sondern kindlich mit Fokus auf keusch und rein. Das leitet sich aus der ursprünglichen Darstellung eines Engels ab. Allerdings werden traditionell auch präpubertären Mädchen diese Attribute zugeschrieben. Daher der Sprung in der Verortung.

          • @Peter Müller

            Das ist interessant. Nach meiner bescheidenen christlichen Vorbildung ist das Christkind doch das, das da in der Krippe lag und später Jesus genannt wurde. Jesus ist aber immer noch als männlich definiert.
            Die Bildnisse vom Christkind sind hingegen überwiegend weiblich.
            Vielleicht ist diese Umdeutung zum Mädchen ja der Ursprung des Feminismus der ersten Welle. Später gab’s ja auch den Spruch „Als Gott den Mann schuf, übte sie nur“.
            Die These, dass präpubertäre Jungen weniger keusch und rein sein sollen als präpubertäre Mädchen, kann ich noch nicht entschlüsseln, halte sie aber für diskriminierend.

          • beweis,

            das Christkind welches als Vorgänger des von Coca-Cola gesponserten Weihnachtsmanns in der heiligen Nacht (also nicht am Abend) ungesehen Geschenke brachte, ist eine kulturelle Figur die sich in der Frühphase des Protestantismus als volkstümliche Interpretation bildete.

            Die Figur symbolisiert seitdem nicht mehr Jesus selber, sondern leitet sich aus dem Lukas-Evangelium ab. Der Engel der den Hirten die Geburt Jesus als Geschenk Gottes ankündigt.

            Die „Engel bringt Geschenk“ Metapher ist da sehr naheliegend. Der Jesus im Stall zu Bethlehem wird in Abgrenzung dazu als Jesuskind bezeichnet.

            Jesus als Mädchen/Frau umzudeuten haben sich m.W.n. bisher noch nicht mal Hardcore-Feministas getraut. Aber die beten glaube ich auch eher Gäa an. Vor allem wenn sie in der Menstruationshütte sitzen.

            „Die These, dass präpubertäre Jungen weniger keusch und rein sein sollen als präpubertäre Mädchen, kann ich noch nicht entschlüsseln, halte sie aber für diskriminierend.“

            Das ist sicher diskriminierend, leitet sich aber aus den klassischen Genderrollen ab. Bis vor ca 50 Jahren war die Erwartungshaltung des Umfelds im westlichen Kulturraum an Mädchen die, rein und keusch, brav und lieb – eben engelsgleich – zu sein. Während von den Jungs eher gegenteiliges Verhalten erwartet wurde. Abweichler beiden Geschlechts waren sozial verpönt und bekamen Prügel. In anderen Kulturräumen ist das heute noch so.

        • Beeindruckend finde ich die soziale Kontrolle von der Nachbarin, die immer wieder verständnislos eingeblendet wird,…

          Beeindruckend? Ich finde sie ätzend und nervig. Ja, letztendlich führt sie zu einem positiven Ergebnis, weil sie die Tochter des Alten informiert.
          Wenn man ständig von seiner Nachbarin beobachtet wird, ist das aber erst mal nur nervig und ein Stück weit vielleicht auch übergriffig. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

          • Das war ironisch gemeint. Habe selbst eine ältere einsame ehemalige Hippie-Frau im Haus, die an jeden Gegenstand einen handgeschriebenen Zettel mit Maßregelungen klebt und jeden immer zutextet. Das geht sowas von auf den Sack. Bei Spannern kann man den Vorhang zuziehen, aber an der kommt man nicht vorbei. Finde ich schlimmer…

    • Falls jemand die Verfilmung von 1930 und die von 1979 gesehen hat: Welche fandet ihr besser?

      Ich die alte von 1930. Sie war eindrücklicher in der Darstellung.

  1. „We Are What We Watch: Movie Plots Predict the Personalities of Those who “Like” Them“
    https://psyarxiv.com/wsdu8/
    „The proliferation of media streaming services has increased the volume of personalized video consumption, allowing marketers to reach massive audiences and deliver a range of customized content at scale. However, relatively little is known about how consumers’ psychological makeup is manifested in their media preferences. The present paper addresses this gap in a preregistered study of the relationship between movie plots, quantified via user-generated keywords, and the aggregate personality profiles of those who “like” them on social media. We find that movie plots can be used to accurately predict aggregate fans’ personalities, above and beyond the demographic characteristics of fans, and general film characteristics such as quality, popularity, and genre. Further analysis reveals various associations between the movies’ psychological themes and their fans’ personalities, indicating congruence between the two. For example, films with keywords related to anxiety are liked more among people who are high in Neuroticism and low in Extraversion. In contrast, angry and violent movies are liked more by people who are low in Agreeableness. Our findings provide a fine-grained mapping between personality dimensions and preferences for media content, and demonstrate how these links can be leveraged for assessing audience psychographics at scale.“

    • Interessant. Wird wohl stimmen.

      Eine noch interessanteres Gebiet wäre meiner Meinung nach die Musikpräferenz in Bezug auf die Persönlichkeit. Kennt da wer irgendwelche Beiträge zu?

  2. Lieder über Söhne – und was wird aus Reinhard Mey

    Von Reinhard Mey (lt. wikipedia 12/2020: moderat linke politische Position) gibt es da ein Lied: „meine Söhne geb ich nicht“.
    Es ist in erster Linie ein pazifistisches Lied gegen die Wehrpflicht im Geiste der „King and Country Debate“ von 1933.
    Und obwohl ich an dieser Stelle bekennen muss, dass ich in dieser politischen Frage eher auf der Seite von Winston Churchill stehe
    als auf der der Oxforder Studenten, hat mir das Lied immer gut gefallen.

    Falls ihr das Lied nicht kennt, hört es euch mal an: https://www.youtube.com/watch?v=e0qPsYTBCtQ oder neu interpretiert https://www.youtube.com/watch?v=1q-Ga3myTP4&list=RD1q-Ga3myTP4&start_radio=1

    Ich habe darüber nachgedacht, warum mit das Lied gefällt, obwohl ich die Hauptaussage politisch nicht teile, und ich glaube es gibt zwei Gründe:

    Der erste Grund ist die ehrlich vorgetragene Liebe eines Vaters zu den Söhnen – der explizite Wunsch Jungen zu schützen
    wird heute nur selten öffentlich formuliert – im Gegensatz zu den weitverbreiteten Aufrufen zum Schutz von Mädchen.
    Grade im Vergleich zu den letzgenannten ist die Verengung auf Söhne hier jedoch keineswegs unfair, da diese Gefährung tatsächlich
    ausschliesslich Söhne trifft.

    Der zweite Grund ist, dass die politische Forderung eben nicht wie heute üblich mit dem pathetischen Verweis auf die Menschheit
    begründet wird sondern mit dem Wunsch nach dem Wohlergeben des eigenen Nachwuchs. Er stellt deren Wohlergeben klar
    über das gesellschaftliches Wohlergehen [„Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht“] – eine dem heutigen Zeitgeist entgegenstehende individualistische Sicht.
    Die heutige Erwartung wäre seine Söhne begeistert zu opfern – wenn schon nicht real im stolzen Kampf gegen „das Böse“ dann wenigstens methaphorisch im Form
    verringerter Lebenschancen zum Wohle von allerlei Minderheiten bzw. Frauen als Ausgleich für nur teilweise nur vage belegtes vergangenes Unrecht,
    verübt von Dritten an Vierten und zugeordnet zu den heutigen Akteuren über die heutzutage wieder beliebten Unterscheidungsmerkmale aller „ismen“.

    Es ist also ein Lied über die bedingungslose Liebe eine Vaters zu seinen Söhnen welches den inneren Kreis der Familie über das Kollektiv stellt – das
    heute nicht mehr in die Welt der „bedingungslos Guten“ passt.

    Ich bin gespannt wann Herr Mey aus dem Kreis der „guten Menschen“ ausgeschlossen wird – sein Lied Narrenschiff passt heute besser den je auf die
    alternativlose Politik der Gesinnungsethik.
    Nachtrag: Ich habe nochmal nachgeschaut, die Zeit hat bereits eine unter dem Titel „der bashende Barde“ [03/2020] veröffentliche Einordnung vorgenommen,
    in der ihm noch attestiert wird „das Herz […] auf dem rechten Fleck“ zu haben, leider zwar „kein überzeugender Linker“ aber Gott sei dank „auch kein Rechter“ zu sein.
    Ob dieser Freispruch aus Mangel an Beweisen lange halten wird?
    Es gibt da nämlich noch ein feminismuskritisches Lied „Annabelle“ [1972] – eine womöglich überschwere Bürde heutzutage – das werde ich mir mal anhören.

    Wie findet ihr das Lied?
    Und was hat Herr Mey noch zu erwarten?

    • 1. In wie vielen Portemonnaies, die mit Geld liegen gelassen und zurückgegeben wurden, war das Geld nicht mehr drin?
      2. Wenn ich das Ergebnis so verstehe, dass Menschen eine Geldbörse eher dem Besitzer übergeben, weil sie sich ob des Geldes darin einen anteilsmäßigen Finderlohn erhoffen, als wenn kein Geld darin ist, obwohl es dann doch auch sehr nett gegenüber dem Besitzer wäre (der dann seinen Perso, Füührerschein etc., und nicht zuletzt seine Geldbörse wieder bekommt), dann klingt das Ergebnis gar nicht mehr so schön :-/

  3. Ich leb nun schon seit ein paar Jahren als „MGTOW“, also in dem Sinne dass ich auf Beziehungen mit Frauen verzichte.
    (Da mir auch vorher – schüchtern, chronisch niedriges Selbstbewusstsein, unsicher – die Frauen nicht die Bude eingerennt sind ist es vielleicht auch eher so aus einer Not eine Tugend machen).

    Der eigentliche Grund war allerdings das mir das ganze Dating und Flirten noch nie recht gelegen hat. Vor allem das ständige als Bittsteller auftreten zu müssen wenn man die schwächere Markseite ist. Darüber hinaus waren die letzten Beziehungen zu sehr davon geprägt dass die Frau dominiert hat und dauerkritisiert hat. Was leider häufig so ist wenn Frau sieht dass der Mann A) schwach ist und B) wenige Möglichkeiten hat eine neue neue Beziehung zu finden.

    Der Vorteil des Verzichts auf eine Beziehung ist dass ich jetzt in mancher Hinsicht frei bin. Der Nachteil ist halt die Einsamkeit. Die Zukunftsperspektive, auch ganz egoistisch gesehen, eines dauerhaften MGTOW-seins ist auch nicht so wirklich prickelnd: Besonders wenn man als Alter denkt, wer besucht einen im Krankenhaus oder im Altersheim, wenn man keine Frau oder Kinder hat? Insgesamt bin ich sehr zwiespältig über das ganze Konstrukt.

      • Ich halte das für keine gute Idee. Für die Frau im (ärmeren) Ausland hat man Anfangs immer einen tollen Status. Aber wenn man nach Deutschland zurückkehrt, wird sie einen immer an seinem Status hier messen und mit anderen Männern hier vergleichen. Das endet dann schnell bitter.

        Hypergamy doesn’t care if you gave her the Aufenthaltstitel oder so ähnlich.

      • Ich halte das auch nicht für so eine gute Idee, zumindest ein Rat der mit sehr viel Vorsicht zu betrachten ist.
        Ich kenne aus dem Bekanntenkreis einen Fall wo das langfristig nicht gut ging, öfters sogar, da mehrere Versuche. Das betraf zwar einen Homosexuellen, aber bei Heterosexuellen wird es wohl oft nicht anders sein, daß dahinter die Familie der Partnerin steht, die doch recht handfeste materielle Interessen mit der Verbindung verknüpft, und dann noch die Veränderung der Situation, wenn sie erst mal hier ist , wie von lh schon beschrieben.

        • Also ich bin seit13 Jahren mit einer Südamerikanerin verheiratet und habe es nicht bereut. Natürlich muss man aufpassen, nicht an einen „Greencard Shark“ zu geraten wie die Amerikaner sagen. Aber ich denke Latinas sind sehr gute Partnerinnen, kenne viele deutsch-südamerikanische Ehen die gut funktionieren.

          Dauerhafte Aufenthaltserlaubnis gibt es übrigens erst nach drei Jahren, nicht gleich bei der Eheschließung.

    • Was hältst du denn von Freundschaften (m/w/d)? Die haben sich in meinem Leben als nachhaltiger erwiesen als geschlechtliche Beziehungen.
      Denn dass dich Frau und Kinder im Krankenhaus oder Altersheim besuchen, ist auch keine zwangsläufige Folge einer Paarbeziehung oder Heirat in jungen Jahren. Bei guten Freundschaften halte ich das für wahrscheinlicher.
      In Paarbeziehungen schlafen auch oft Freundschaften ein oder verblassen, weil die nicht mehr gut gepflegt werden. Beim Verlust des alleinigen Partners sieht’s dann im Zweifel noch übler aus, wenn man als Ziel hatte, nicht allein zu sein vor allem in schweren Zeiten.

      • Ich hab leider im Leben die Erfahrung gemacht dass Freundschaften in schwierigen Zeiten nicht sehr haltbar sind und da familiäre Beziehungen stabiler sind. Will das aber nicht generalisieren.

      • Ja, Freundschaften sind viel wichtiger und nachhaltiger. Und zwar erst recht, wenn man mit einer Frau zusammenleben will. Gerade dann braucht man die stabilisierende Wirkung seiner Freunde, sonst ist man leichte Beute.

    • Keine Freunde zu haben ist kein Kennzeichen für ein MGTOW. Ziehe in eine oder gründe eine WG, gehe in Vereine, mache ehrenamtlich irgendwas. Aber wenn du jemanden brauchst, der auch sonst immer bei dir ist, dann suche dir eben wieder eine Freundin und wenn du nicht willst, das die dich unter buttert, dann ändere dich. Das ist immer am schwersten, aber sich nur über seine Unzufriedenheit beschweren wird dich kein Stück weiter bringen.

      • Naja nicht missverstehen. Andere mögen es anders sehen. Das war ja nur ein persönlicher Erfahrungsbericht zur Anregung einer Diskussion und keine Idealisierung meiner Person.

          • Weibische Krittelei? Richtig, es wird in der Regel nur von Männern verlangt, dass sie sich ändern.
            Sich selbstverantwortlich zu verhalten und etwas zu tun, verlangen aber auch durchaus Männer und nicht nur Frauen.

        • Ich verstehe eure beiden Kommentare nicht?
          „Idealisierung meiner Person“? Da wäre ich bei dem Kommentar nicht dran gekommen.
          „weibische Krittelei“ – Keine Ahnung was an meinem Kommentar kleinlich oder weibisch ist. Soll das ironisch sein?

          • Ich finds immer interessant dass das was bei Männern schnell als Jammern abgetan wird (ob gerechtfertigt oder nicht) dann bei Frauen als Feminismus quasi sakrosankt hochgehalt wird.

          • @matze

            Da setzt sich einer mit ’nem Bier an den virtuellen Tresen und will ein bißchen was mit seinen Kumpels über Persönliches sprechen, und alles, was Dir einfällt ist: Dann mach! Dann tu! Dann krieg Deinen Arsch hoch! Das erinnert mich sehr an das Motiv der ewig nörgelnden Ehefrau, der ihr Gatte nie gut genug ist. Deshalb „weibische Krittelei“. Gönne Tom doch einfach mal eine Komfortzone, in der er ohne Druck sein Leid klagen kann, ohne direkt hoch und heilig eine Lösung zu finden versprechen zu müssen. Das er unterm Strich selbst für sein Leben verantwortlich ist, dürfte ihm als Mann wohl völlig klar sein.

            @zehnter_ochse

            Dann hab‘ ich halt meine Tage! Ja und? Bin ich deshalb etwa kein zurechnungsfähiger Mensch mehr? Och menno, Du bist immer sooooo gemein! *das_vollgeheulte_Taschentuch_in_die_Ecke_wirf* 😉

          • @renton

            Nur darüber zu reden und nichts zu tun, das ist die Lösung die bei Frauen funktioniert. Deswegen wird Männern oft beim Psychologen nicht geholfen, weil deren Behandlungsmethode auf Frauen ausgerichtet ist. Daher ist auch eine Zielvorgabe alles andere als eine „weibische Krittelei“.

            Deine Kritik kann ich daher nicht nachvollziehen und halte sie für falsch.

          • @matze

            1. Wenn Du Dir Toms Ausgangspost nochmal durchliest, wirst Du feststellen, dass er gar nicht um Lösungsvorschläge gebeten hat.
            2. Selbst wenn er es hätte, so ist es gerade bei persönlichen Problemen oftmals sinnvoller, erstmal nur Meinungen und Erfahrungen auszutauschen, bevor man sich für eine Lösung entscheidet. Das zwanglose Darüberplaudern kann einen Perspektivwechsel bewirken, der vorher ungeahnte Lösungen ermöglicht oder das Problem als solches in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt, nämlich so, dass es vielleicht gar keine Lösung braucht.

          • Das ist deine Interpretation.
            Nur weil eine Frage nicht offen gestellt wird, heißt das nicht das nicht doch eine Antwort erhofft wird.

            Er schreibt:

            „Der Nachteil ist halt die Einsamkeit. Die Zukunftsperspektive, auch ganz egoistisch gesehen, eines dauerhaften MGTOW-seins ist auch nicht so wirklich prickelnd: Besonders wenn man als Alter denkt, wer besucht einen im Krankenhaus oder im Altersheim, wenn man keine Frau oder Kinder hat?“

            Also ist Einsamkeit ein Problem für ihn.
            Ich antworte darauf mit Möglichkeiten etwas gegen Einsamkeit zu tun.

            Was ein typisches ‚Problem‘ bei Männer ist: Sie wollen Probleme lösen, damit es aus der Welt ist, nicht nur darüber reden.

            Und du kriegst deine Tag und nennst das „weibische Krittelei“.. tut mir leid. Für mich ziemlich unverständlich. Beschämung und Männlichkeit in Frage stellen, ist übrigens auch eher weibisch ;-P

          • @matze

            Meine Kritik an Deinen Antworten ist, dass sie durch Verweis auf die Eigenverantwortung einen unnötigen und wahrscheinlich sogar kontraproduktiven Druck aufbauen. Sie sind in der Sache sicherlich gut gemeint und sogar korrekt, aber gut gemeint ung gut gemacht sind halt zwei Paar Schuhe – wie jeder weiß, der zuhause eine nörgelnde Ehefrau hat.

            Wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, kann ich Dir auch nicht weiterhelfen.

          • „Meine Kritik an Deinen Antworten ist, dass sie durch Verweis auf die Eigenverantwortung einen unnötigen und wahrscheinlich sogar kontraproduktiven Druck aufbauen.“

            Das ist jetzt aber neu. Sowas KANN natürlich bei jeden Ratschlag passieren.

        • Ich finde die Doppelstandards immer ganz interessant. Beschwert sich ein Mann über das Verhalten von Frauen im Dating oder in der Beziehung heißt es schnell: „Ändere dich“, „Jammere nicht“.
          Beschwert sich eine Frau bekommt sie Verständnis, eine Kolumne in der ZEIT, eine ganze Ideologie.

          Im ersten Fall wird die Schuld dem Individuum aufgebürdet, im zweiten Fall der Gesellschaft.

          Ich glaube deswegen funktioniert auch der Maskulismus nicht.

          (Bezog sich nicht auf den Kommentar von Matze. Ist aber ein generelles Muster).

          • Wenn sich eine Frau auf einer Dating-App anmeldet, kann es sein das sie in den ersten 3 Tage 1000 Anfragen bekommt. So viele Anragen werden die meisten Männer selbst in 10 Jahren nicht bekommen. Warum sollte die Frau sich da ändern?

            Es ist einfach die Realität. Beschwert dich meinetwegen, aber ändern wird sich daran für dich nichts.

            Und von Jammern haben ich nichts geschrieben, sondern konstruktive Vorschläge gemacht, wie du etwas gegen deine beklagte Einsamkeit machen kannst. Wenn du sowas gar nicht haben wolltest, dann tut mir das Leid. Ich dachte das war der Grund für deine Kommentar.

          • @matze

            Es war keine Beschwerde von mir. Den Dating-Markt kenne ich zur Genüge. Dass sich Frauen, als stärkere Marktseite ändern, das stimmt, das wird nicht passieren.

            Mein Ziel wars eher, subjektiv, zu beschreiben warum jemand zum MGTOW wird und wie meine Erfahrung damit sind.

            That said: Ich weigere mich allerdings ein wenig Frauen kritiklos auf ein Podest zu stellen. Meine Intention hier mitzukommentieren ist es auch die Perspektiv von Männern einzubringen, vielleicht auch von Männern die nicht unbedingt „Alphas“ sind. Eine Perspektive die es so in den Medien nicht gibt, oder die wenn es sie gibt lächerlich gemacht wird „male tears“. Dafür ist es gut dass Blogs gibt.
            Die Asymetrie dass sich nur Männern ändern sollen und für Frauen gleichermaßen ideologisch der Ideal-Mann über den Feminismus geformt werden soll bleibt ja.

          • Die Asymetrie dass sich nur Männern ändern sollen und für Frauen gleichermaßen ideologisch der Ideal-Mann über den Feminismus geformt werden soll bleibt ja.

            Aber genau diese Asymetrie macht uns Männer durch die darin liegende Selektion zur Krone der Schöpfung. Also: Kopf hoch, dem ausgesetzt zu sein macht auch Dich zum Helden.

    • Erst mal gut das Du MGTOW für dich entdeckt hast. Somit kannst Du schon mal der seelischen Verkrüppelung entgehen der sich die meisten Männer unterziehen bzw. unterzogen werden.
      Was die Einsamkeit betrifft
      Entdecke also was Dir Spaß macht, was Dir wirklich wichtig ist, was Dich interessiert, in dem Bereich ist es auch möglich echte Freunde zu finden. Und von dem ganzen Dating Theater sich fern zu halten, wo im Publikum die Frauen sitzen und die Männer in der Arena stehen, ist eine echte Befreiung, denn das hört ja mit der Beziehung nicht auf. Wenn ich sehe, wie meine Mitbrüder unter Stress stehen, die eine „normale“ Frau haben, mein Beileid. Meine Erfahrung mit meinem Freundeskreis (der allerdings recht klein ist). Die Männer, die wirklich in sich ruhen und glücklich sind, sind alle funktionell MGTOW auch wenn sie sich nicht so bezeichnen. Auch als MGTOW kann man durchaus eine Beziehung pflegen, wenn einem das wichtig ist, allerdings muss man sich des Kampfes klar sein, den das bedeuten kann. Es sei denn man hat das Glück eine echte NAWALT zu finden also keine von der man sich das einredet, die Chancen sind allerdings sehrt gering.
      Und bedenke das eine Frau und eigene Kinder zwar viel Freude bringen KÖNNEN, aber für viele Männer auch zu extremen seelischen Leid führen, wenn es schiefgeht. Das wird nur in der öffentlichen Darstellung gerne totgeschwiegen, da wird immer nur eine idealisierte heile Welt des Familienlebens dargestellt. Und viele Männer und Familien stellen ja nach außen so eine Fassade dar, obwohl innen schon vieles kaputt ist.
      Nebenbei meine Erfahrung mache nie was für eine Frau um sie zu halten oder zu gewinnen oder zu beeindrucken, selbst als Alpha oder Macho bist sonst letztendlich nur ihr Clown.
      Wenn du etwas für sie machst, dann weil du es gerne für sie machst, ohne etwas dafür zu erwarten ok, sonst mach dein DIng, und wenn es ihr gefällt, lass sie daran teilhaben. Und im Übrigen halte Dich an die alte chinesische Weisheit, was Du liebst, lass gehen, kommt es freiwillig zu dir zurück gehört es dir für immer.

    • „Besonders wenn man als Alter denkt, wer besucht einen im Krankenhaus oder im Altersheim, wenn man keine Frau oder Kinder hat? Insgesamt bin ich sehr zwiespältig über das ganze Konstrukt.“
      Glaubst du nach einer Scheidung besucht dich eine Frau?
      Anstatt dir das Sterben in bunten Farben zu malen, solltest du vielleicht mal in ein Sterbehospiz gehen und die Leute besuchen, da wirst du dann sehen, wie einsam die meisten sterben. Und von denen ist keiner ein MGTOW.
      MGTOW heißt das Leben zu genießen. Es ist in meinen Augen kein Widerspruch eine lockere Beziehung (Affäre, F+,…) mit einer Frau einzugehen, solange du darauf achtest, dass sie (oder der Staat) keinerlei Ansprüche über dich erwirbt. Nicht jeder Mann kann dauerhaft auf Sex verzichten.
      Des Weiteren ist es natürlich notwendig zu lernen mit der Freiheit, die man nun hat, lernt umzugehen. Es gibt dafür keine Anleitung, es ist so ein bisschen wie bei einem Tier, dass von Anfang an in Gefangenschaft gelebt hat und nun frei ist. Wird es überleben? Ich rate dazu sich selbst Hobbys und vor allem einen höheren Sinn im Leben zu suchen. Das kann etwas Religiöses, Politisches oder Spirituelles sein. Oder auch nur der Wunsch die Meisterschaft in einem bestimmten Gebiet zu erringen, auch das ist ein höheres Ziel. Für manche ist der Hedonismus das absolute Ziel und für andere halt die Askese, es gibt da kein Richtig oder Falsch.
      Du bist frei.

    • Angst (z.B. vor Fehlschlägen und ausgenutzt-werden), ist kein guter Ratgeber. Du wächst ja an jeder Beziehung und auch die teilweise brutale Umformung durch die Einsamkeit und bei dem Versuch Weibchen zu beeindrucken, machen dich stärker, allerdings sollte man sich selbst dabei halt nicht verleugnen, darin liegt eine gewisse Gefahr.

      Wenn man die grundsätzliche weibliche Natur akzeptiert (Pick Up scheint dabei zu helfen, zumindest hat Christian diese Erfahrung geschildert), erkennt man auch die Vielzahl an Charaktertypen. Anders als manche das hier im Forum erlebt haben mögen, gibt es durchaus große Unterschiede zwischen Frauen, zumindest ist das meine Erfahrung. Es kann nützlich sein, sich selbst bestimtme Ausschlußkriterien oder auch „must haves“ zurecht zu legen, bei der Auswahl.

      Du klingst nicht, als ob du auf Kinder und Familie verzichten wölltest, ich hätte das auch nicht gekonnt. Ganz egal, ob die im Alter da sind oder nicht, ob sie dich einschränken oder nicht, ob du letztendlich eher gute oder schlechte Erfahrungen sammelst, du wirst stets unzufrieden sein, wenn du das Risiko nicht eingehst. Auf die Erfahrung kommt es an, dafür leben wir (und auf deinem Weg scheint diese Erfahrung eingeplant zu sein, sonst würdest du keine Zweifel an deinen bisherigen Entscheidungen haben). Von daher: wenn es sein soll, wird es sein (sofern du dich darauf einlässt)…

  4. Studie: Abschiebung aller Männer würde Gewaltkriminalität um 85% senken

    https://www.der-postillon.com/2019/11/maenner-abschiebung.html

    „Instagram hat das Bild zu unserer Meldung „Studie: Abschiebung aller Männer würde Gewaltkriminalität um 85% senken“ ( https://der-postillon.com/2019/11/maenner-abschiebung.html ) als Hassrede gesperrt. Schön, dass endlich etwas gegen Rassismus unterno… oh.“

    • Habe ich hier vor kurzem gepostet: eine Frau war schon 10 Mal wegen Falschbeschudligung vor Gericht und der Richter weigert sich immer noch sie zu bestrafen. Sprich: Würde man Frauen für Verbrechen genau so bestrafen wie Männer wäre ihr Anteil höher und man kommt zu der Schlussfolgerung das man Männer und Frauen abschieben muss ;-P

      • Jupp, schwach. „Wir sind für X% aller Verbrechen verantwortlich“ – wer so denkt, soll Selbstanzeige erstatten.

        Gegen „Männer sind für X% verantwortlich“ wäre prinzipiell nichts zu sagen…

        … außer all dem, was matze anführt 🙂

    • Noch mehr würde die Gewaltkriminalität sinken, wenn Männer sich emanzipieren würden, und nicht immer für ihre Frauen/ Mütter oder sonstige weiblichen Fettbrazen, die da im Hintergrund sitzen, die Drecksarbeit machen. Meine Mutter berichtete mal den Fall, der in einer Fernsehsendung kam (Sie weis leider nicht mehr wo), da wurde das mal ehrlich geschildert, wie so manche jungen Immigranten, die von Ihren Müttern gnadenlos auf die gefahrvolle Reise nach Europa geschickt wurden, von denen mit Telefonanrufen terrorisiert werden, wo denn nun das Geld bleibt, das sie überweisen sollen, gerne rufen da auch mal andere weibliche Verwandte an. So sieht Patriarchat für viele Männer in der Praxis aus, Ernährer (Sklave ?) für die Frauen, die zu Hause hocken.
      Daher auch manchmal die unfreiwillige Komik bei Berichten aus der 3.Welt, wenn dann leicht übergewichtige Frauen, mit vollen runden Gesichtern in die Kamera jammern, wie schlecht die Versorgungslage sei.

      Das soll keine Entschuldigung für Kriminalität von jungen männlichen Ausländern sein, aber man muss doch fairerweise auch mal die Hintergründe sehen und nicht immer nur auf sie eindreschen.
      Das auch solche „kritischen“ Parteien wie die AFD das scheinbar nicht sehen, zeigt, wie wenig sie wirklich vom Gängelband weiblicher /feministischer Haltungen (böser schuldiger Mann /arme unschuldige Frau) gelöst sind.

      • Cherchez la femme!

        Wäre wirklich mal interessant zu wissen, hinter wie vielen männlichen Gewaltverbrechen eine Frau als Motor steckt.
        „Nun tu doch endlich mal was!“
        „Das darfst du nicht so stehen lassen!“
        „Der hat mich belästigt!“
        „Wenn der doch nur weg wäre, dann könnten wir für immer zusammensein.“
        „Wenn du das Geld nicht schnell ranschaffst, sind deine Kinder und ich aber weg.“

        Und was macht dann so ein Vollpfosten wie aus der Cola-Werbung? Er macht die Sache klar für seine Liebsten…

          • Wieviel Verantwortung der Ausführende trägt, beschäftigt uns ja spätestens seit den Nürnberger Prozessen. So eindeutig finde ich es nicht, wenn Männer zu willfährigen Werkzeugen gemacht werden.

          • StGB § 26

            „Anstiftung

            Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.“

            Wenn ich recht informiert bin, gilt sogar der Grundsatz, dass der Anstifter nie geringer bestraft werden soll als der Täter. (@Juristen: Stimmt das?) Ich hielte das für sehr weise, damit der Mafiaboss, der von den Taten seiner Untergebenen profitiert, sich nicht hinter ihnen als den Ausführenden verstecken kann.

            Ich frage mich oft, wie viele Frauen frei herum laufen, die Anstifter ihrer Partner waren.

          • So generell kann man das nicht sagen. Das deutsche Strafrecht ist noch weiser, indem es immer nach der individuellen Schuld fragt.

          • StGB § 26 – betrifft das Auftragsmord und sowas?

            Wenn die Frau rumnörgelt, das ihr Freund jetzt endlich dem Typen da hinten eines auf die Fresse gibt, da der sie früher mal abblitzen lassen hat, da kann ihr Freund sich immer noch entscheiden das nicht zu tun und die Verantwortung wird er richtigerweise auch nicht los.

        • Interessant wäre auch, um wieviel weibliche Gewalt zunimmt, wenn Männer als moderierendes Element wegfallen.
          In Anbetracht höherer Gewaltzahlen in lesbischen Beziehungen und Frauengefängnissen schätze ich, dass die Realität weit, weit, fernab der allgemeinen Vorstellung liegt.

          • In Frauengefängnissen kommt es häufiger zu Gewalt wie in Männergefängnissen?

            Hast du da irgendeinen Link?

          • Ich würde diese Aussage zwar nicht für alle Gefängnisse in allen Ländern und allen Zeiten verallgemeinern, aber das Phänomen existiert wohl:

          • Danke sehr interessant.
            Ob es unter männlichen Insassen eher totgeschwiegen wird um nicht noch mehr Stress zu bekommen? Oder zeigt sich hier einfach das Frauen in ähnlicher Häufigkeit gewalttätig sind, wenn man sie nur lässt und sie es mit schwächeren bzw. ’nur‘ gleich starken zu tun haben.
            Was sich auf jeden Fall zeigt, das es keine Männer braucht, damit Frauen Gewalt erleben.

          • „aber das Phänomen existiert wohl“

            Interessant. Aber vielleicht kommt das auch daher, dass bei Frauen wirklich nur die extremsten Brocken eingelocht werden, die anderen laufen weiter frei rum, nachdem sie der Staatsanwältin ihren Mutti-Pass vorgezeigt haben. Und die Aggro-Zofen geben sich permanent im Knast gegenseitig auf die Fresse (sind ja wohl Durchschnittswerte auf 1000 Insassen).

          • „nur die extremsten Brocken eingelocht werden“

            Ja, die Auslese ist da noch härter, da Frauen selbst, wenn sie ein Messer in andere Menschen stecken, nicht zwingend ins Gefängnis muss.

          • Ich hätte zwei Erklärungsversuche:
            Zum einen gehen körperliche Auseinandersetzungen praktischerweise eher von Leuten aus, die sich auch Siegeschancen ausrechnen. (Natürlich gibt es zahlreiche Ausnahmssituationen, mit Alkohol, Emotionen, Selbstüberschätzung.)
            Leute, die kleiner und schwächer sind, als man selbst, lassen sich einfach besser überfallen, als größere und stärkere. Also ganz simpel ein geringerer Inzentiv für Frauen.

            Zum anderen lernen Jungs von klein auf den Umgang mit Gewalt. Zumindest eingeschränkt, und wenn sie nicht daran gehindert werden.
            In unserer Gesellschaft wird das zwar verteufelt, es ist aber notwendig, da wir in keinem friedlichen Paradies leben und die Natur alleine schon grausam sein kann.
            Dieser Umgang lehrt eben auch, Gewalt NICHT einzusetzen: Vielleicht nur zu drohen, zu schlichten, oder zu vergeben, und nicht zu überreagieren.

            Vermutlich wird Gewalt gerade in Gefängnissen oftmals stark durch die Insassen reglementiert. Das bedeutet, es ist klar, wer, wann und wie stark auf’s Maul bekommt, und vor allem, warum. Die Leute sind nicht dumm und wollen auch nicht permanent auf einem Schlachtfeld leben.
            Wer sich dafür interessiert: Auf Youtube gibt es Ex-Knackis, wie z.B. Larry Lawton, die über ihre Erfahrungen berichten.

          • Es gibt natürlich noch viele weitere mögliche Erklärungen: Wie z.B. dass Frauen, die sich in der Öffentlichkeit prügeln, eher an sozialem Status einbüßen als Männer, was eben im Gefängnis oder Privatbereich nicht zur Geltung kommt, und dergleichen.

      • Was heißt hier „auf sie eindreschen“. Sie sind für ihre Entscheidungen selbst verantwortlich. Auch dafür, dass sie illegal einreisen, Asylbetrug begehen, anderweitig kriminell werden (besonders was Raub-, Gewalt- und Sexualdelikte angeht) etc. und die nötigen Konsequenzen davon zu spüren zu bekommen haben. Sie sind nun mal unser (Haupt-)Problem, nicht die paar Weiber, die dabei sind. Was und wie sie das untereinander regeln, ist nicht unsere Angelegenheit.
        Und die Aussage deines letzten Satzes ist ja mal total herbei-konstruiert. 😀 Du scheinst dich bisher noch nicht wirklich mit der AfD auseinandergesetzt zu haben. Selbst in Bundestagsreden wurden von ihrer Seite aus die – Zitat: – „Weißen Ritter“ (vgl. white knights) der FDP und Union aufgezogen, die sich nicht zu schade sind, sich als Retter des armen unterdrückten weiblichen Geschlechts aufzuspielen, wenn sie sowas wie Frauenquoten etc. mitmachen.

        Schau mal:

        „Weg mit der Quotenfrau! I Joana Cotar“
        Das hatte sie an dem Tag ihrer Wahl zur Beisitzerin im Parteivorstand veröffentlicht (vorher). Und sie hatte einen aussichtsreichen Gegenkandidaten: Dr. Maximilian Krah (er ist übrigens einer der Gründer und – falls sich nichts geändert hat – Verantwortlichen des „Deutschland-Kuriers“, auf dessen Kanal Frau Cotar ihr Statement veröffentlichte). Er ist konservativ, stand dem Flügel nah (ähnlich wie der Co-Parteivorsitzende Tino Chrupalla), aber gehörte m.W. nicht dem Flügel an (Letzterer macht ca. ein Drittel der Partei aus). Daher wurde er sowohl von diesem als auch von vielen, die ihm nicht zuzurechnen sind, gewählt – daher ging die Wahl auch relativ knapp aus dafür, dass die liberal(konservativ)e Frau Cotar hier sichere Parteivorstand-Mehrheitsbeschafferin für die Meuthenianer ist (denn sie ist eindeutig dem schätzungsweise etwas mehr als die Hälfte der Partei ausmachenden Meuthen-Lager zuzurechnen), und dafür, dass sich diese beiden Hauptlager im Ringen um die Macht in der Partei eigentlich nichts schenken.

        • Also wenn ich mit meiner Frau in Kolumbien in die Stadt fahre, gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen: 1) Uhr und Ring abnehmen, könnte Überfälle provozieren. 2) Auto nur bewachten Parkplätzen abstellen, anderswo wird es fast sicher aufgebrochen. 3) Tasche immer auf der straßenabgewandten Seite tragen, damit nicht Diebe auf Motorrädern sie wegschnappen können. In Kolumbien gilt übrigens grundsätzlich absolutes Halteverbot für Motorräder vor Banken. Die meisten Banken haben auch bewaffnete Wächter.

          Kurz: In Ländern der III. Welt herrscht ein Niveau von Alltagskriminalität, dass wir uns hier kaum vorstellen können. Leute kennen zu lernen, die schon mal überfallen oder entführt wurden, ist nichts ungewöhnliches. Und die Polizei ist auch keine Hilfe, sie ist häufig mit den Gangstern im Bunde, bestechlich und extrem brutal. Da wird schon mal die Polizei gerufen, wenn jemand in einer Bar randaliert, die nehmen den dann mit, und am nächsten morgen wird seine Leiche den Eltern übergeben, mit der Mitteilung, er habe in der Zelle Selbstmord begangen, obwohl er am Körper Spuren von Folter trägt.

          Übrigens sind die Kriminellen weit häufiger als bei uns auch weiblich, es gibt sogar ganze weibliche Banden.

          Wenn nun Leute aus solchen Gesellschaften massenhaft nach Deutschland einwandern, hat das entsprechende Folgen, vor allem weil die Deutschen halt einen ganz anderen Umgang miteinander gewohnt sind.

          Dass es überwiegend junge Männer sind, dürfte auch damit zu tun haben, dass die Mehrheit Muslime sind. Keine muslimische Familie lässt ihre minderjährigen Töchter alleine ins Ausland reisen.

          Kanada nimmt übrigens keine allein reisenden Männer als Flüchtlinge auf: https://www.theguardian.com/world/2015/nov/23/canada-syrian-refugee-resettlement-plan-no-single-men

          Das mag man als Männerdiskriminierung betrachten, aber ich finde es macht Sinn. Wer eine Familie hat, überlegt sich, ob er es riskieren kann, ins Gefängnis zu kommen.

  5. Wegweisendes Urteil in GB in Sachen Transaktivismus und Geschlechtsumwandlung von Minderjährigen.

    Long story short: Hauptfigur ist eine Keira Bell, jetzt 23 Jahre alt. Mit 14 hatte sie massive Probleme (Einsamkeit, Depressionen, alkoholkranke Mutter etc.), kam in Kontakt zu Transaktivisten und war irgendwann davon überzeugt, transident (transgender) zu sein. Sie bekam daraufhin zunächst Pubertätsblocker und später Testosteron und beide Brüste amputiert. Anfang 20 sah sie wie Mann aus, aber dann doch nicht so richtig: Händen und Körpergröße eher die einer Frau (frau bekommt zwar einen Bart vom Testosteron, aber die Knochen wachsen nicht dazu passend). Sie war genauso unglücklich wie mit 14. Sie brach die Testosteronbehandlung ab und verklagte die Klinik i.w. wegen Falschbehandlung auf Unterlassung.

    Hier wird es kompliziert, das scheint eine Art Unterlassungs- und/oder Normenkontrollklage gegen die Zulässigkeit medizinischer Behandlungen zu sein. Das müßte jemand, der sich im englischen Rechtssystem auskennt, genauer herausfinden bzw. klären.

    Das Urteil vom 01.12.2020 (Royal Courts of Justice [2020] EWHC 3274 (39 Seiten)) ist ellenlang (ich habe es nur überflogen) und wirkt sehr gründlich mit vielen Zitaten und Informationen, die man sonst kaum findet. Die Richter sind von Anklage und Verteidigung sicherlich sehr gut mit Material versorgt worden.

    Im Endeffekt gibt das Urteil der Klägerin in zentralen Punkten recht. Das Gericht scheint ziemlich konsterniert darüber gewesen zu sein, daß die Klinik sich praktisch ausschließlich auf die Selbstdiagnose der Patienten verläßt, daß auf die Behandlung mit Pubertätsblockern, die angeblich aufschiebend und keine Vorentscheidung für eine Geschlechtsumwandlung ist, zur praktisch 100% später doch eine Geschlechtsumwandlung verordnet wird, und daß keine klare Evidenz vorliegt, daß die Behandlungen erfolgreich sind, insb. in Relation zu den Risiken. Lesenswert ist auf der letzten Seite die Overall Conclusion (Paragraph 151 und 152):

    Ein Kind unter 16 Jahren darf der Einnahme von Medikamenten zur Unterdrückung der Pubertät nur dann zustimmen, wenn es in der Lage ist, die Art der Behandlung zu verstehen. Dazu gehört das Verständnis der unmittelbaren und langfristigen Folgen der Behandlung, der eingeschränkten Evidenz für die Wirksamkeit oder Zweckmäßigkeit der Behandlung, der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Patienten anschließend geschlechtsumwandelnde Hormone einsetzt, und der möglichen lebensverändernden Konsequenzen für ein Kind. Ein Kind unter 16 Jahren wird enorme Schwierigkeiten haben, diese Informationen zu verstehen und abzuwägen und zu entscheiden, ob es der Einnahme von pubertätshemmenden Medikamenten zustimmen soll. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass ein Kind im Alter von 13 Jahren oder jünger kompetent genug ist, in die Verabreichung von Pubertätsblockern einzuwilligen. Es ist zweifelhaft, dass ein Kind im Alter von 14 oder 15 Jahren die langfristigen Risiken und Folgen der Verabreichung von Pubertätsblockern verstehen und abwägen kann.

    Für Jugendliche ab dem Alter von 16 Jahren und darüber wird bei der derzeitigen Rechtslage vermutet, dass sie in der Lage sind, einer medizinischen Behandlung zuzustimmen. Angesichts der langfristigen Folgen der klinischen Interventionen, die in diesem Fall zur Debatte stehen, und angesichts der Tatsache, dass die Behandlung noch innovativ und experimentell ist, sind wir der Ansicht, dass Kliniker diese Fälle durchaus als Fälle betrachten können [clinicians may well regard these as cases], in denen vor Beginn der klinischen Behandlung die Genehmigung des Gerichts eingeholt werden sollte.

    Meine Übersetzung; mir ist nicht ganz klar, wie streng der Hinweis im letzten Satz zu verstehen ist, daß auch ab einem Alter von 16 eine Behandlung nur mit Zustimmung eines Gerichts erlaubt sein sollte.

    Das Urteil ist mMn ein Schlag ins Kontor der Transaktivisten-Industrie, die beim kleinsten Verdacht Geschlechtsumwandlungen vornimmt.

    Presseartikel dazu:

    Abigail Shrier: A British Court Breaks Gender Fever. newsweek, 04.12.2020. https://www.newsweek.com/british-court-breaks-gender-fever-opinion-1552103

    Die Transaktivisten wetzen gerade die Messer, das dürfte in nächster Zeit so einige Haßtiraden geben.

    So oder so ist das Urteil eine Fundgrube, der Fall ist sicher brauchbar als Thema einer der nächsten Tage hier.

    • Meiner Ansicht gehören die ganzen Transistoren in psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung. Warum sollte es denen besser gehen als Menschen mit Schizophrenie? So jemand wie „Elliot Page, das schmunzelnde Transmonster“ braucht z. B. dringend eine Behandlung, auch wegen des eklatanten Aufmerksamkeitsdefizitssyndroms.

      • „Transistoren“

        elektrotechnisch gesehen sind es eher Dioden, weil sie genau in eine Richtung wollen ..

        „psychotherapeutische Behandlung“

        Die Transition kann man als genau das auffassen. Und viel billiger oder einfacher ist eine konventionelle psychotherapeutische Behandlung vermutlich auch nicht, von daher gesehen kann es einem als Außenstehenden egal sein, wie das Problem gelöst wird. Nicht egal kann einem als Außenstehenden sein, daß man als Teil der Therapie instrumentalisiert wird, indem man Personen als etwas anreden oder behandeln muß, was sie ganz offensichtlich nicht sind, also so eine Art Gehirnabschaltung vornehmen und sich und andere belügen soll. Nicht zu reden von Dutzenden neuer absurder Pronomen. Wobei man wieder unterscheiden muß zwischen den aggressiven Aktivisten – die sind ein Hauptbestandteil unserer Cancel culture – und denjenigen, die das nur privat ausleben und ihre Umwelt nicht mit ihren Problemen belasten. Bei der zweiten Sorte wäre man ja sogar normalerweise soweit möglich hilfsbereit.

        • Sorry, Transformatoren….. Wenn die entsprechende Person sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht, sollte das Thema vom Tisch sein. Aber sich nur ’nen Hosenanzug anziehen und fordern, dass man ab sofort ein Mann ist, kanns nicht sein.

  6. Ja, hab ich am Start. Ist wirklich interessant:

    Sie möchte gerne für ihre Kinder da sein, nimmt aber immer wieder politische Aufgaben an:
    „Dennoch musste ich drei von vier Sommerurlauben für politische Auftritte unterbrechen, einmal ereilte mich im Skiurlaub ein veritabler Shitstorm, den ich dann versuchte, während meiner Fahrten im Sessellift in den Griff zu bekommen,“

    Das ist natürlich grob: Shitstorm statt Schneesturm im Sessellift. Sie wollte aber weiter alle Fäden in der Hand behalten: „Sonst entwickeln sich die Dinge ohne einen weiter, und das heißt dann oft: gegen einen.“

    Dann zur Quote: „Denn die Forderung nach einer Frauenquote schert sich nicht um die Entscheidungen von Menschen. Sie leitet aus der schlichten Tatsache, dass es gleich viele Frauen und Männer gibt, diese in Führungspositionen aber ungleich vertreten sind, einen Handlungsauftrag ab.
    Dieser endet erst, wenn die Gleichstellung, also die anteilig gleiche Vertretung beider Geschlechter in wichtigen Positionen, erreicht ist. „Das Ziel muss Parität sein, Parität überall“, so formulierte es vor zwei Jahren etwa die Bundeskanzlerin beim Festakt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechtes.
    Diese Forderung ergibt nur dann einen Sinn, wenn man davon ausgeht, dass Frauen und Männer im Prinzip gleich sind. Dass sie sich lediglich in ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen unterscheiden, aber alle Unterschiede im Verhalten anerzogen und damit prinzipiell änderbar sind.“

    Und jetzt noch mehr ehrliche Worte: „Das Problem ist bloß: Insbesondere Frauen verhalten sich relativ hartnäckig so, als ob sie das gar nicht wollten. Marxistisch ausgedrückt haben sie das falsche Bewusstsein. Sie wählen immer noch sehr häufig das falsche Studienfach, den falschen Ehemann und die falsche Steuerklasse.
    Und nach der Geburt des ersten Kindes begehen sie dann die entscheidende Sünde: Sie scheiden eine Zeit lang ganz aus dem Beruf aus, länger als ihr Mann, und kehren danach oft mit weniger Arbeitszeit zurück.“

    Sie kommt zur Frage: „Alles aufgrund patriarchalischer Strukturen? Oder könnte nicht doch die Biologie zumindest eine kleine Rolle spielen? Ich weiß, dass in Zeiten, in denen angeblich jeder selbst sein Geschlecht wählt, solche Überlegungen verpönt sind, dennoch: Ich halte es für plausibel, dass die komplementären Rollen der Geschlechter bei etwas evolutionär so Entscheidendem wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt auch mit komplementären Verhaltensweisen und Präferenzen während des übrigen Lebens einhergehen.“

    Das ist mutig, so etwas heimlich hinter der Bezahlschranke von WELT zu formulieren. Und jetzt:
    „Dies wäre aber nur dann ein Problem, wenn bei diesem unterschiedlichen Leben, das Frauen und Männer nach wie vor führen, die Sieger- und die Verliererrolle so eindeutig verteilt wäre, wie gemeinhin behauptet wird. Genau das bestreite ich.“

    Sie besteitet die pauschale Benachteiligung der Frau. Ein Fall für Bodyguards.

    Sie kommt ins Philosophieren: „Ich glaube allerdings, dass sich auch und gerade in einer utopischen Welt größtmöglicher Freiheit die Lebensverläufe von Männern und Frauen wegen dieser ungleichen Präferenzen immer noch deutlich unterscheiden würden. Und ich kann daran einfach nichts Empörendes finden.
    Die Forderung nach Gleichstellung will aber genau das partout nicht akzeptieren. Sie schließt aus Ungleichheit notorisch auf Ungerechtigkeit und fordert daher ein staatliches Eingreifen durch Geschlechterquoten.“

    Sie schweift nochmals zur Quote: „Es möchten vielleicht überproportional mehr Männer, als die Quote erlaubt, in den Vorstand eines Energieversorgers? Pech gehabt, ihre jeweils individuelle Chance auf diese Position wird durch die Quote empfindlich gemindert. Wenn nur eine Position nachzubesetzen ist und diese qua Quote einer Frau zusteht, ist die Chance eines Mannes sogar exakt null, egal, wie überragend er dafür qualifiziert ist.
    Dies wird gerne süffisant damit begründet, andere Männer hätten in der Vergangenheit schließlich unverdient große Chancen auf derartige Positionen gehabt. Mag sein. Aber mit welchem Recht wird dafür ein einzelner Angehöriger dieses Geschlechts, der auch nur ein Leben hat, in Haftung genommen?“

    Starke Frau. Ich glaube, ich habe ihr in der Vergangenheit womöglich Unrecht getan. Aber vielleicht hat sie sich auch verändert…

    • Ich muss auch sagen, dass Schröder hier sehr (angenehm) überrascht. In der Vergangenheit habe ich sie nie als besonders reflektiert wahrgenommen. Ich bin mal gespannt, welchen Widerhall das Interview erzeugt.

      • Kristina Schroeder loeckt seit Jahren wider den maennerfeindlich- feministischen Stachel, da sie so blond ist, und lieb kuckt, glauben viele, sie wisse gar nicht, mit welch finsterer Macht sie sich da anlegt. Aber anscheinend ist sie aussen weich und innen hart. *Herzchen*

    • Danke!
      Hatte ich fast so vermutet, denn sie hat sich auch schon früher immer wieder so ähnlich geäußert und war ja nicht umsonst ein Haßobjekt der radikalen Feministen.
      Aber gut, daß sie noch mal Flagge zeigt.

  7. Die nicht-fiktionale dunkle Seite des Coca-Cola-Vaterglück-Weihnachtens:

    Väteraktivist Franzjörg hat zum Nikolaus einen Bericht veröffentlicht, der die andere Seite der Vaterschaft beleuchtet.
    Ein Vater darf nur begleiteten Umgang mit seinem Sohn haben. Das Jugendamt hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass dieser Umgang auch erfolgen kann im Interesse des Kindes.
    Der Sohn hatte im Laufe des Jahres Covid und war auch schon in Quarantäne. Nun hatte er erneut Kontakt mit einem Positiven, was laut RKI keine Quarantäne nach sich zieht.
    Die Mutter möchte aber trotzdem möglichst jeden Kontakt des Kindes zum Vater unterbinden. Obwohl der Vater dem Jugendamt mitteilt, dass keine Quarantäne erfolgen müsse, beharrt dieses auf der fehlerhafte Anordnung des Gesundheitsamtes und rät dem Vater ab, das Gesundheitsamt in der Sache zu kontaktieren.
    „Seiner Bitte, ihm das Schreiben des Gesundheitsamtes (GA) zuzuleiten, wurde nicht entsprochen. Es wurde ihm die eMail-Adresse des GA und der Hinweis auf das “Bürgertelefon” gegeben, an das er sich wenden könne.“, schreibt Franzjörg.
    Schließlich wendet sich der Vater über eine Mail-Adresse ans Gesundheitsamt, die er aus Mails vom Direktorat der Schule seines Sohnes gezogen hat:
    Franzjörg: „Das Gesundheitsamt aber ist sich nicht zu schade, im Interesse des Kindes am Sonntag über dessen Direktorat zu handeln, obwohl alle Gesundheitsämter derzeit weit mehr belastet sind, als jedes sogenannte Jugendamt.“
    Das Gesundheitsamt spielt den Nikolaus, indem es den Job vom Jugendamt übernimmt, das eigentlich den Kontakt zwischen Vater und Sohn gewährleisten müsste, aber faktisch nur als verlängerter Arm der Mutter das Vater-Sohn-Treffen verhindern will. Nur deshalb dürfen sich Vater und Sohn treffen.

    https://vater.franzjoerg.de/corona-und-das-muetter-amt/

    Den Spot sollten DocMorris und Coca Cola zu Weihnachten mal produzieren. Das ist mindestens so krass ironmännisch, wie fürs Abliefern des Wunschzettels seines Kind zu Santa am Nordpol zu expeditieren.

  8. Hey Jungs, eure vorletzte Berufsperspektive ist nun auch passé.
    Jetzt kommt der Paketbot

      • Bei nicht wenigen Firmen ist das der allerletzte Scheißjob. Gab vor einigen Jahren mal ne Doku von Wallraff, in der er sich, wie üblich, inkognito hat einstellen lassen und dort dann über seinen Kollegen, der ihn einarbeitete, berichtete. Der war ein Mann aus einem schwarzafrikanischen Land. Im Zuge der Doku erwähnte Wallraff, dass es wohl übliche Masche sei, neue Angestellte zu beruhigen, dass sie ihr Gebiet wahrscheinlich nicht von Anfang an in der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit schaffen würden, aber normal schnell an Erfahrung gewännen und irgendwann wohl sogar weniger Zeit dafür bräuchten. In Wahrheit wird ihnen aber, mit wachsender Erfahrung, einfach nur immer mehr aufgehalst, so dass sich an ihren nicht selten jenseits der arbeitszeitgesetzlichen Obergrenzen liegenden Schichten rein gar nichts ändert. Aber wehe, sie schreiben sich die Stunden so auf, wie sie tatsächlich gearbeitet wurden. Auf dem Papier bewegen sie sich natürlich alle stets innerhalb gesetzlicher Rahmen.

        Auch eine weit verbreitete Unart soll das Akquirieren von „Subunternehmern“ aus der Belegschaft sein. Erfahreneren Boten wird angeboten, einen Bereich als Subunternehmer zu bekommen, wo sie dann die jeweiligen Fahrer „unter sich“ haben. Das Problem ist, dass oft die Verträge so ausgestaltet sind, dass nicht wenige der „Subunternehmer“ schnell in die absehbare Privatinsolvenz getrieben werden, weil den wesentlichen Rahm selbstredend immer noch das Unternehmen abschöpft, aber fein die kompletten unternehmerischen Risiken an die „Subunternehmer“ delegiert.

        Vor diesem Hintergrund wirkt es, wie üblich, merkwürdig weltfremd und abgehoben, wenn man im ÖRR bei Berichterstattungen über Paketboten als offensichtlich dringlichstes Problem die „Genderungerechtigkeit“ der Berufsbezeichnung wahrnimmt. Eine „gendergerechte“ Berufsbezeichnung hilft den (sehr oft ausländischen) Männern und den gaaanz wenigen Frauen in dieser Berufsgruppe sicher erheblich beim Bewältigen ihrer alltäglichen Probleme… Dafür einen Slow Clap!

  9. „US-General bestätigt: Militär-Geheimdienst deckt den Betrug auf“

    „Wahlhelfer: Nach Zeugenaussage Leben zerstört | Klage in Arizona: Stimmzettel-Duplikate verändert“

    oder nochmal in der Version von LION Media:
    „Bidens Absturz: Videobeweis zeigt Wahlbetrug“

    Na, außer den gelegentlichen gerichtlichen Misserfolgen der Republikaner nichts davon in den MSM mitbekommen? Hmmm…

      • Vielleicht am 6. Jan…

        „In 3 U.S. Code § 6 (a federal law I consider blatantly unconstitutional) the executive of each state sends via certified mail the electoral votes of his state to the Archivist of the United States.

        3 U.S. Code §5 states “final determination of any controversy or contest concerning the appointment of all or any of the electors of such State, by judicial or other methods or procedures…” (Here, “other methods or procedures” is left deliberately vague, I presume.)

        Now for the heart of this beast: 3 U.S. Code § 15

        On January 6th at 1pm both houses meet in the Hall of the House with the President of the Senate presiding. “All the certificates and papers purporting to be certificates of the electoral votes…shall be opened, presented, and acted upon.” They do this for each state separately, in alphabetical order.

        Objections need one Senator and on House member. All objections are made for the state before them. Then these matters are taken back to the two houses separately, where they are voted on. When the two houses come back together, they need to agree on what the state’s true vote is. If the two houses do not come to an agreement, then “the votes of the electors whose appointment shall have been certified by the executive of the State, under the seal thereof, shall be counted.” (To me this is more unconstitutionality that uses federal law to strip an expressed article II power away from state legislatures and gives it to state executives.)

        In this system built by flimsy US codes, one needs only control enough State Governors, and one branch of the Congress, to install any president you wish.

  10. Kann es sein, dass unsere Politiker mal wieder massiv Fehlanreize gesetzt haben?:

    „“Sehr geehrter Herr Klonovsky, hier ein Gespräch, wie es in einem Dresdner Pflegeheim stattgefunden hat:
    Arzt: Möchten Sie gern wissen, woran ihr Vater gestorben ist oder schreiben wir als Grund gleich Corona?
    Angehöriger: Ich möchte schon den wahren Grund wissen.
    Arzt: Wir schreiben aber zum Schluß trotzdem Corona. Da zahlt die Hälfte der anfallenden Kosten der Staat.““

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1490-4-dezember-2020

    und

    „Seit Monaten bewegt viele Menschen die Frage, wie groß das Risiko ist, an Covid-19 zu sterben. Eine Antwort darauf versucht jetzt der US-amerikanische Forscher John Ioannidis von der Stanford University im Rahmen einer sogenannten Metastudie. Veröffentlich wurde diese bereits von Fachleuten begutachtete (peer-reviewed)
    .
    Ioannidis kommt darin zu dem Ergebnis, dass die sogenannte Infektionssterblichkeit viel niedriger ist als offizielle Zahlen zur Sterblichkeit aussagen.
    .
    Konkret schätzt der Forscher nach der Auswertung der Studien, dass durchschnittlich 0,23 Prozent der Menschen sterben, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Bei Menschen unter 70 Jahren sollen es sogar nur 0,05 Prozent sein. Und er schätzt auch, dass wahrscheinlich die Infektionssterblichkeitsrate an den meisten Orten weniger als 0,2 Prozent beträgt.“

    Klicke, um auf BLT.20.265892.pdf zuzugreifen


    (ebenfalls bei Klonovsky gefunden)

    Tja, was stimmt jetzt? Experten gegen Experten und zwischenrein noch die Gerichte:

    Das beste Mittel bei einem Patt ist natürlich, dass man nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander redet, zumindest wenn man machtmäßig am längeren Hebel sitzt…

    • Noch zum vorigen, selbe Quelle:

      „information warefare“

      Das bedeutet übrigens mitnichten das Aufdecken von „Fake News“, auch wenn das hin- und wieder abfallen mag, sondern es bedeutet vor allem Zersetzungsarbeit, Desinformation, Übersättigung mit kaum nachprüfbaren Gerüchten usw. eine typische Methode ist z.B. selbst Fakes einzuspeisen und die dann mit großem Tamtam auffliegen zu lassen sobald jemand darauf reingefallen ist. Man untergräbt damit sukzessive und sehr wirkungsvoll die Vertrauensbasis des „Gegners“ und schafft einen Strohmann auf den man zeigen kann.

      Menschen sind leider fast immer sehr dumm und naiv, das macht schon solche Kindergartenzersetzungsmethoden sehr wirksam, ich sage nur „flache Erde“.

  11. https://www.nzz.ch/feuilleton/koreanische-geschlechterverhaeltnisse-und-ein-selbstmord-in-seoul-ld.1581239

    „15.10.2020,

    Mann und Frau im Kampfmodus – der Fall des Bürgermeisters von Seoul lässt die Frage der Fairness dringlich werden

    Der Freitod des Bürgermeisters von Seoul wirft ein Licht auf den Stand des Geschlechterkampfes in Südkorea. Kaum ein Politiker hat mehr für die Stellung der Frauen im Land getan als Park Won Soon. Er fiel einer undurchsichtigen Beschuldigung sexueller Belästigung zum Opfer.

    Der Freitod des Bürgermeisters von Seoul Anfang Juli hat Südkorea tief erschüttert. Park Won Soon galt als integrer Politiker, der als Menschenrechtsanwalt begann, zahlreiche NGO leitete und neun Jahre lang, ab 2011, erfolgreich die Hauptstadt regierte. So skandalfrei war eine politische Karriere in Südkorea selten. Einen Tag nachdem bekanntgeworden war, dass seine ehemalige Sekretärin ihn wegen sexueller Belästigung angezeigt hatte, nahm sich Park das Leben. …“

  12. Weiße Männer sind noch nicht voll entwickelt (und können trotzdem alles unterdrücken allein durch ihre Existenz), haben kein Empathie und deswegen muss man möglichst viele weiße Männer verantwortlich machen. Wofür? Nicht so wichtig. Hauptsache allen weißen Männern ist klar das sie schuldig sind. Die Anti-Rassisten haben gesprochen.

    Apropos Verantwortung…

  13. Ich hatte doch von dem Bekannten berichtet, der bei der Polizei arbeitet und ein Disziplinarverfahren angehängt bekommen hat, weil er einer angeblich rechten (was genau, erfährt man nicht) WhatsApp-Äußerung nicht widersprochen hat.

    So weit so absurd. Er hat jetzt über die Gewerkschaft der Polizei versucht Hilfe zu bekommen, was ihm versagt wurde, sie würden zwar zahlen, aber keinen ihrer Anwälte stellen. Linkes opportunistisches Dreckspack! Schei** Gewerkschaften! Ich ringe selbst seit 2015 mit mir, aus der IG Metall auszutreten und warte nur noch auf die richtige Vorlage. Außer dem Rechtsschutz, den ich eigentlich nicht bräuchte, habe ich nämlich nichts von denen, wir werden ohnehin nicht nach Tarif bezahlt, ich war da nur aus Solidarität Mitglied geworden, weil die uns beim Betriebsrat halfen.

    Jedenfalls wollte ich sichergehen und nachschauen, ob das überhaupt zum Leistungsspektrum der GdP gehört. Für BaWü, bekommt man aktuell eine Fehlermeldung in der Rubrik „Rechtsschutz“:
    https://www.gdp.de/gdp/gdpbw.nsf/id/DE_Rechtschutz_Start
    vermutlich wird da gerade nachgebessert.

    In Saarland wird es z.B. ausdrücklich beworben:
    „Die GdP-Saarland bietet ihren Mitgliedern Rechtsberatung in allen Lebenslagen bei renommierten Vertragsanwälten an. „
    https://www.gdp.de/gdp/gdpsl.nsf/id/RecundRec_DE

    Bist du (vermeintlich) „rechts“, dann bist du plötzlich rechtlos, nicht mehr wert, vertreten zu werden. Dann gilt die Unschuldsvermutung nicht mehr, dann zählst du nicht mehr als Mensch. Was zur Hölle ist das für ein Scheißland geworden?! Was für ein korrupter ideologischer linker Scheißehaufen? Wie verblödet und rückgratlos sind die alle?

    • Bei einer Bevölkerungsdichte von 335 Einwohnern/qkm (Deutschland 233 oder so) ist das eine gute Nachricht. Die Fruchtbaren werden bleiben. Nur die Deutschen sind so irre, für den Erhalt ihrer Industrie Analphabeten aus Afrika einzufliegen und die Bevölkerungsdichte damit sogar noch hochzutreiben.

      • https://www.amnesty.org.uk/violence-against-women

        Amnesty International:

        „Gender is the most significant factor for being a perpetrator or victim of domestic violence in particular“.

        Fake News.

        „It is now more dangerous to be a woman than to be a soldier in conflict.“

        Habe starke Zweifel…

        „Violence against women is the greatest human rights scandal of our times. “

        Hier denke ich sind deren menschliche Werte und die Wertung was als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gelten könnte erheblich verrückt.

        „The underlying cause of violence against women lies in discrimination which denies women equality with men in all areas of life. “

        Also Männer werden häufiger getötet, verseucht, eingesperrt wegen falscher Meinung, Krank durch Arbeit, etc. pp. aber WHO, UN und Amnisty International — allesamt geben mehr Gelder und Energie in die Unterstützung von Frauen. Könnte da nicht eine Schieflage entstehen, welche Gleichberechtigung nicht zulässt?

      • UPS wollte sagen:

        Mehr als halbiert, ist es schon ein gewaltiger Umbruch der Gesellschaft, schließlich war die Jugend bisher immer ein Überfluss im Vergleich zu den Alten.

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