8 Gedanken zu “„The Straight White Man’s Guide to Feminism and Social Justice“

  1. Feministischer Dummschwätzer (was soll man von solchen Typen auch anderes erwarten?), der versucht, aus dem ganz Genderschwachsinn ordentlich Kapital zu schlagen.
    Link zum Shop und zu seiner Patreon-Seite dürfen natürlich nicht fehlen.
    Vielleicht soll man auch noch spenden – den Paypal-Link gibt es ebenfalls dazu.

    Inhaltlich kann ich wenig dazu sagen, über längere Zeit ansehen/anhören geht einfach nicht, geschweige denn komplett von Anfang bis Ende ansehen.

    Mir reichen da schon so dämliche Aussagen wie „Mir wurde recht gegeben weil…“ bzw. „Ich wurde als kompetent eingestuft, weil… ich ein Mann bin.“
    Habe ich in meinem Umfeld noch nicht feststellen können. Aber ich hab ja auch keinen Riss im Beton.
    (Wenn überhaupt, dann ist es nur ein kleiner. *fg)

    Wenn oder falls man mir in Diskussionen zustimmt, mich allgemein für (fachlich) kompetent kompetent hält dann ist das offensichtlich so, weil Männlein und Weiblein mich so einschätzen bzw. einstufen.
    Mein Geschlecht interessiert(e) dabei noch nie!

  2. Also ich finde, sein Hundehalsband passt farblich hervorragend zu seinen Resthaaren 🙂 Die Farbwahl von beidem (wie auch des Sweatshirts und des Kissens im Hintergrund) war bestimmt total ausgeklügelt um jeden möglichen Bezug zu Pink auszuschließen.

    Die sind echt tricky, die Feministas… 😉

    • Gem. seinem Youtube macht der Videos über alles mögliche, mit nicht mal einer Tendenz zu Feminismus.

      Wer als weißer Mann beim heutigen Feminismus mitmachen will, hat trotzdem ernste Probleme. Eine Ideologie die einem zum Feindbild erklärt, regelmäßig Gesetze erlassen will um dich zu diskriminieren und dann auch noch behauptet das du nicht diskriminiert werden kannst, oder dass das Problem das du hast, für dich nicht so schlimm ist und deswegen eben nur andere Menschen mit diesem Problem Hilfe bekommen, ist nichts was man überstützen sollte, wenn man gegen Sexismus und Rassismus ist und jedem die gleichen Chancen ermöglichen will.
      Er blendet das halt aus. Das Problem bei seiner Darstellung von Feminismus sind die real existierenden und handelnden Feministinnen und SJWs. Wenn die nicht wären, wäre Feminismus vielleicht sogar was gutes.

      • Also in seinem vorletzten Video von vor drei Wochen gab es weder Halsband noch gefärbte Haare:

        Aber Du hast recht, wer gegen Sexismus und Rassismus ist und jedem die gleichen Chancen ermöglichen will ist Humanist, kein Feminist.

        Von daher kann Feminismus nie mehr sein als höchstens (also ohne hidden agenda der Akteurixe) Lobbyismus von und für Frauen.

        • Wenn es denn wenigstens Lobbyismus für Frauen wäre. Aber es ist noch schlimmer: Es ist Lobbyismus für studierte Mittel- und Oberschichttöchter, der ohnehin schon privilegiertesten Gruppe überhaupt.

          • Das stimmt. Deswegen ist Feminismus auch ein Indikator für gesellschaftliche Dekadenz. Eine Gesellschaft muss schon sehr reich sein, um sich sowas leisten zu können. Danach ist sie es aber nicht mehr 😉

  3. Nach ca. 5 Minuten einen Kommentar hinterlassen, eine Bewertung und meine Stimmung geschont.

    Er war gerade dabei zu erklären, dass es unterschiedliche Niveaus gibt, auf denen man SJW verstehen kann, und zeigte mit der Hand niedrig und hoch an. Feminismus Verstehen und Zustimmen waren da schon zu einer Sache verschmolzen – dass man verstehen könnte, ohne zuzustimmen, kommt in seinem Weltbild gar nicht als Möglichkeit vor.

    Der russische Begriff dafür ist Prawda. Jüngere Leser kennen das wohl nicht mehr aus eigener Anschauung: Das offizielle russische Presseorgan hieß so, und übersetzt heißt es „Wahrheit“.

  4. Netter versuch, aber er macht genau das, was MRAs den third wave Feministinnen vorwerfen. Sie ziehen zustände der 70er heran, um heutigen Feminismus zu rechtfertigen und was die Gender Pay gap angeht: Selbst 6% sind nicht Äpfel, die mit Äpfeln verglichen werden. nur, weil man noch nicht alle beeinflussenden Elemente gefunden hat, heisst nicht, dass es sie nicht gibt. Wenn du die Gehälter zwischen Müttern und Frauen ohne Kindern vergleichst, wirst du, je nach Anzahl der Kinder und Auszeit aus dem Beruf in Deutschland einen Unterschied zwischen 6% und 60 % im Einkommen finden. Und es ändert nichts daran, dass heute Feministinnen trotzdem den Equal Pay Day irgendwie in den März verlegen, weil sie als Ausdruck der sexuellen Diskriminierung immer noch die 20 %+- nehmen und sich damit eben unglaubwürdig machen.
    Und alles auf die Konservativen Frauen der 70er und 80er zu schieben ist leider eine billige Ausrede, denn erstens ist es offensichtlich ein Problem, welches Feministinnen gerne ignorieren, sind mit jenen Punkten die Feministinnen gerne als Unterdrückung bezeichnen auch Privilegien verbunden, die Feministinnen nicht zugeben wollen, und auf die viele Frauen einfach nicht verzichten wollen. Gleichberechtigung heißt auch gleiche Verantwortung und als sich die gleiche Verantwortung bei Frauen ebenso negativ auf die Lebenserwartung auswirkte, schrien Feministinnen erstaunlicherweise empört auf, als diese Tatsache bekannt wurde
    Und auch heute werden Männer, die jene Forderungen stellen (z. B. Gleichberechtigung im Familienrecht, Entscheidungsfreiheit bei Verhütungsunfällen) die er den Feministinnen der zweiten Welle unterstellst, heute als Antifeministen (wahlweise auch Konservativ und rightwing) dargestellt. Ob die sich mit den Feministinnen der 70er besser verstanden hätten, werden wir nie feststellen, aber ist erstaunlich, dass eine Feministin wie Karen de Crow, forderte, wenn Frauen das Recht haben, zu entscheiden, ob sie Kinder austragen wollen (sprich Elternverantwortung ablehnen können), dann sollten sie nicht von Männern erwarten, dass diese ihre Entscheidung finanzieren (sprich diese auch das Recht haben Elternverantwortung ablehnen zu können). Dafür würde sie aber ebenso wie Erin Pizzey die als Gründerin des ersten Frauenhauses das Thema häusliche Gewalt differenzierter betrachtete ganz schnell in die Ecke der MRAs abgeschoben. Insofern gibt es tatsächlich wenige Feministinnen denen tatsächliche rechtliche Gleichstellung wichtig ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.