Selbermach Samstag 317 (28.11.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

141 Gedanken zu “Selbermach Samstag 317 (28.11.2020)

  1. Frauen haben niemals die Schuld. Egal was sie machen. Sie können dem Mann nachts, wenn er schläft, kochendes Wasser über den Kopf gießen, ihn schlagen, ihn vor seinen Freund als Loser und Versager beschimpfen oder versuchen die eigenen Kinder umzubringen, weil sie dem Vater eines auswischen wollen, aber gemäß der UN ist nichts davon ein Grund Gewalt gegen Frauen anzuwenden.

    Selbstredend wird hier keine Gleichstellung oder -berechtigung angestrebt. Gewalt gegen Männer ist immer ihre eigene Schuld und deswegen brauch man da auch nichts gegen machen.

    Was für ein Patriarchat.
    Männer können die meisten Arbeitslosen, die meisten Schulabbrecher, die meisten Drogensüchtigen und -toten, die meisten Gewaltopfer und auch Opfer anderer Straften sein, die meisten Obdachlosen, die meisten Suizidopfer, die meisen die unter Einsamkeit leiden, die meisten Jobs mit miesen Arbeitsbedingungen ausüben, ihnen kann weniger geglaubt werden, sie müssen besser qualifiziert sein, um eine Job zu bekommen, haben keine Geschlechtsteilquoten, die sie nutzen können, müssen mehr Steuern und Sozialausgaben tätigen, aber bekommen weniger Leistungen dafür, sie werden für die gleichen Verbrechen härter bestraft, usw. usf. aber das alles ist für Feministinnen immer noch eine Gesellschaft die auf Männer ausgerichtet ist und der sie Unmengen von Privilegien haben, weil schließlich sitzen in den DAX-Unternehmen ja noch hauptsächlich Männer in den Führungsetagen.

    Es ist ein hypergame Blick auf die Gesellschaft, bei dem allen Männer die nicht über der jeweiligen Frau stehen, komplett ausgeblendet werden.

    • 86% der Obdachlosen im UK sind Männer -> where women are disproportionately affected

      Das kann man sich echt nicht ausdenken.

      Und es gibt also einen einzigen Bereich in der Gesellschaft, in dem Frauen eher sterben wie Männer. DA muss man unbedingt etwas tun. Kennt man ja schon von PISA. Mädchen erhalten bis auf Mathe überall bessere Noten, also muss es erst Prio sein Mädchen in Mathe besser zu machen, damit sie dann überall bessere Noten erhalten. Alles andere bedeutet Mädchen zu diskriminieren.

      • „Wo findet die statt?“ Zuvorderst in ihren Köpfen..
        Eine der wenigen Überlebenden dürfte Jana aus Kassel sein. Welch unermessliches Leid diese Frau ertragen mußte, kann sich kein Mann vorstellen.

  2. In diesem Fall hasse ich es rech zu behalten, aber wie ich bei der diskussion um den „soft Lockdown“ in Deutschland Anfang November vermutet habe, funktioniert das so nicht. Jetzt heißt es eben: Lockdown verlängern.
    https://orf.at/stories/3191278/

    Man kann nur hoffen dass die Verantwortlichen zu Besinnung kommen. Bei so hohen Zahlen hilft nur all-in. Das gute: Der Spuk ist dann in 4-6 Wochen vorbei.

    • Jepp. In 4-6 Wochen ist Corona Geschichte. Wir hatten ja vor dem Teil-Lockdown noch keinen „richtigen“ Lockdown,
      Aber interessant, zu sehen, wie obrigkeitshörig manche auf jegliches Freiheitsrecht verzichten, selbst wenn Gefährlichkeit des Virus und Sinnhaftigkeit der „Schutzmaßnahmen“ nach wie vor nicht wirklich feststehen.
      Momentan geistert die Schlagzeile von über 1 Millionen Coronainfizierten durch die Medien. Ein guter Influenza-Virus schafft in grob 1/3 bis 1/2 Hälfte der Zeit das 15-Fache.

      Sehr schön auch die Maßnahme, Menschen per Verordnung vom öffentlichen Leben (inklusive Freizeitbeschäftigungen) fernzuhalten. Ist ja egal, dass es gerade das Zuhause, neben Pflegeheimen, ein Ort er häufigsten Ansteckungen ist. Tja, in den heimischen vier Wänden ist es wohl nicht so weit her mit den tollen Hygienekonzepten. AHA lässt grüßen.

      Vermutlich sind für dich auch alle ganz schlimme Nazis, die die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes mit dem Ermächtigungsgesetz der Nazis vergleicht.
      Folgt man der Argumentation von Sciencefiles, dann ist ein Vergleich mit dem Ermächtigungsgesetz gar nicht so verkehrt, um es mal freundlich zu formulieren.
      https://sciencefiles.org/2020/11/20/ermachtigungsgesetz-infektionsschutz-kennt-keine-grundrechte-es-ist-noch-schlimmer-als-sie-denken/

      • @mario:

        Jetzt häng dich doch nicht immer am Lockdown auf. Die jetzigen Probleme haben ihren Ursprung natürlich im Sommer, als verabsäumt wurde die damals realtiv wenigen Infektionen auch noch aus zu machen. Mit der richtigen Strategie geht das, aber der unbändige Drang nach schnellen Lockerungen und die fehlende politische Strategie für die Zeit nach dem ersten Lockdown im Frühjahr haben das damals erreichte zunichte gemacht.
        Über #COVIDzero und die green zone Strategie kannst du hier nachlesen
        https://thetyee.ca/Analysis/2020/11/24/Green-Zone-Strategy-Taming-COVID/
        https://www.endcoronavirus.org/green-zones

        Also: Die Maßnahmen für den Lockdown sind selbstverständlich zeitlich beschränkt, und das ZIEL ist es das Land wieder normal aufzusperren. Ich rede jetzt immer vom Lockdown, weil bei so hohen Zahlen wie wir sie haben, der Lockdown das einzigen Mittel ist von dem wir sicher wissen dass es wirkt. Gefällt mir nicht, gefällt dir nicht, ist aber so.

        Also ich möchte möglichst bald wieder das normale Leben zurück, was ist mit dir? Der Weg dorthin: Harter Lockdown, Infektionszahlen runter, nach 4-6 Wochen sperren covid-freie Regionen wieder auf. Eine green zone Strategie um die grünen Regionen zu schützen und das aufsperren des restlichen Landes zu beschleunigen. Das funktioniert. Nachweislich.

        Wir könnten das auch haben. Wir müssen uns nur entscheiden es zu tun. Wenn du hingegen glaubst das Virus geht von alleine wieder weg hab ich schlechte Nachrichten für dich.

        • „Also: Die Maßnahmen für den Lockdown sind selbstverständlich zeitlich beschränkt, und das ZIEL ist es das Land wieder normal aufzusperren. Ich rede jetzt immer vom Lockdown, weil bei so hohen Zahlen wie wir sie haben, der Lockdown das einzigen Mittel ist von dem wir sicher wissen dass es wirkt.“

          Man sollte erst abregeln, wenn absehbar ist, dass die Kapazitäten nicht reichen (bei gleichzeitigem Ausbau selbiger). Das war schließlich ursprünglich mal der Hauptgrund für die Sperrungen. Bei der aktuellen Geschwindigkeit dauert es noch 30 Jahre, bis wir Herdenimmunität haben. Alle spekulieren auf irgendwelche Impfungen, aber falls die nicht kommen, haben wir ein Problem.

          Risikogruppen könnte man besser separieren, etwa indem man ihnen eigene Einkaufszeiten zugesteht etc. wer von denen bereit ist, das Risiko einzugehen, sich anzustecken, der soll das auch dürfen. Fitness, Gastronomie und Kultur abzusperren ist m.E. überflüssig und richtet unglaublich viel Schaden an.

          Außerdem sollte man endlich mal die Skeptiker zu Wort kommen lassen, schon um die ganzen Gerüchte entkräften oder prüfen zu können. Diese ganze Konfrontationsscheiße die aktuell läuft, bis dahin, dass man den Demonstranten die linke SA auf den Hals schickt, ist doch vollkommen kontraproduktiv!

          • Man sollte erst abregeln, wenn absehbar ist, dass die Kapazitäten nicht reichen (bei gleichzeitigem Ausbau selbiger).

            Das exponentielle Wachstum allein bedingt schon, dass die Kapazitäten relativ schnell erschöpft sind. Ist halt Mathematik, aber was weiß die schon. Und selbst wenn die Kapazitäten ausgebaut werden, wo kommen Ärzte und Pfleger her? Schlüpfen die einfach so aus Erdlöchern? Gute Güte…

          • @androsch:

            „Man sollte erst abregeln, wenn absehbar ist, dass die Kapazitäten nicht reichen“

            Bitte erklär mir wie du dir das vorstellst. Wenn „absehbar ist dass die Kapazitäten nicht reichen“, ist es zu SPÄT. Wenn das was du sagst funktionieren würde, dann hätte es kein Bergamo, kein New York, kein Wuhan usw gegeben. Ganz zu schweigen davon, dass es eben nicht so leicht ist festzustellen wann dieses „absehbar“ ist. Genau das ist ja das Problem.

            Abgesehen davon: Welchen Vorteil hätte dein Plan gegenüber einem früheren abregeln? Es würde nur mehr Tote und mehr Leid bedeuten, und insgesamt mehr Infizierte, d.h. WENN du dann endlich abriegelst dauert es auch noch länger bis die Zahlen wieder unten sind.

            „Fitness, Gastronomie und Kultur abzusperren ist m.E. überflüssig und richtet unglaublich viel Schaden an.“

            Die Erfahrung auf der ganzen Welt zeigt anderes. Die Leute sehen dass die Situation schlimm ist und begeben sich in Selbstisolation. Keine Fitness, keine Gastro und keine Kultur mehr. Die politischen Maßnahmen (Lockdown) verstärken nur mehr den sowieso schon vorhandenen Trend und machen es effektiver. Es setzt sich auch in der Wirtschaft zunehmend die Sichtweise durch, dass #COVIDzero nicht nur die gesundheitlich beste Strategie ist, sondern auch die ökonomisch beste. Zu glauben dass Restaurants, Kultur usw normal funktionieren wenn rundherum die Infektionszahlen explodieren ist eine Illusion.

          • „Bitte erklär mir wie du dir das vorstellst. Wenn „absehbar ist dass die Kapazitäten nicht reichen“, ist es zu SPÄT.“

            Die aktuelle Abregelung hat dazu geführt, dass die Infektionszahlen stagnieren. Offenbar kann man also sehr wohl ein Infektionsniveau halten und genau das sollte man tun, auf möglichst hohem Niveau, dann haben wir es nämlich schneller hinter uns.

            Man könnte die Millarden die gerade rausgeworfen werden auch dazu nutzen massiv Notfallkapazitäten aufzubauen. Ich seh das irgendwie nicht. Alle hoffen auf die Wunderimpfung, wenn die nicht kommt oder sich niemand mit dem heiß gestrickten Zeug impfen lassen will, dann haben wir das Theater noch die nächsten 20-30 Jahre! Dann ist unsere Kultur tot, keine Feste mehr, kein Karnevall, keine Chöre und Vereine etc. Die Fitnesstudios sind tot, die Diskos sind tot, die Gastronomie ist tot, Konzerthäuser sind tot. Dafür wächst eine Generation vor PC und TV heran, eine Generation, die selbst eigentlich so gut wie gar nicht gefährdet ist.

            „Wenn das was du sagst funktionieren würde, dann hätte es kein Bergamo, kein New York, kein Wuhan usw gegeben. Ganz zu schweigen davon, dass es eben nicht so leicht ist festzustellen wann dieses „absehbar“ ist. Genau das ist ja das Problem.“

            Widerlegt, siehe oben. Du argumentierst unsachlich, denn bei Bergamo (auch da kennen wir nur die Katastrophenmeldungen der Lügenmedien und kaum die Randbedingungen) war die ganze Sache noch am Anfang, niemand kannte sich aus und es wurde viel zu spät reagiert. Davon abgesehen, dass die Italiener halt nicht genug Kapazitäten haben. Die Amis sind eine eigene Kategorie, ich habe keine Ahnung, was in New York versäumt wurde, falls was versäumt wurde. Unseren Medien traue ich nämlich nicht, die suhlen sich in Katastrophenmeldungen.

            „Abgesehen davon: Welchen Vorteil hätte dein Plan gegenüber einem früheren abregeln?“

            Es wäre schneller eine Herdenimmunität erreicht. Du kannst die Krankheit m.E. nicht durch Abregeln austrocknen. Du zögerst nur das Unvermeidliche endlos lange hinaus, mit exorbitanten Kosten.

            „Es würde nur mehr Tote und mehr Leid bedeuten, und insgesamt mehr Infizierte, d.h. WENN du dann endlich abriegelst dauert es auch noch länger bis die Zahlen wieder unten sind.“

            Du tust so, als ob sich „Tote und Leid“ vermeiden ließen, das ist mehr oder weniger eine Spekulation auf wirksame Medikamente und Impfungen. Ich halte es für fahrlässig sich nur darauf zu verlassen, zumal bei Nicht-Risikogruppen die Mortalität verschwindend sein soll.

            Davon abgesehen, dass auch die aktuelle Regelung Leben kostet. Du kannst nicht das Gesundheitssystem und die komplette Wirtschaft auf Notfall bügeln, ohne dass da Leute hinten runterfallen.

            „nicht nur die gesundheitlich beste Strategie ist, sondern auch die ökonomisch beste. Zu glauben dass Restaurants, Kultur usw normal funktionieren wenn rundherum die Infektionszahlen explodieren ist eine Illusion.“

            Blabla „explodieren“, wo habe ich die komplette Freigabe gefordert? Genau das hatte ich nicht getan.

          • @mispel

            „Das exponentielle Wachstum allein bedingt schon, dass die Kapazitäten relativ schnell erschöpft sind.“

            Habe ich irgendwo exponentielles Wachstum gefordert? Die Zahlen stagnieren durch die aktuellen Regelungen, offenbar ist es also möglich ein Infektionsniveau zu halten, nur sollte man es am oberen Level halten und nicht ständig versuchen zu drücken.

            „Und selbst wenn die Kapazitäten ausgebaut werden, wo kommen Ärzte und Pfleger her? Schlüpfen die einfach so aus Erdlöchern? Gute Güte…“

            Ärzte und Pfleger bildet man normalerweise aus? Da die Sache morgen nicht vorbei sein wird, hat man zeitliches Spiel. Davon abgesehen braucht man für Notfallkapzitäten nicht unbedingt das voll ausgebildete Personal, welches im Normalbetrieb notwendig ist und kosteneffizient muss man auch nicht sein. Die Arbeitsteilung muss halt stimmen, die eine Kraft legt die Katheter, die andere schließt die Leute am Tropf an etc. Wenn viele Leute mit sehr ähnlichen Symptomen kommen, ergeben sich zwangsläufig Skalierungseffekte.

          • @Androsch Kubi

            Habe ich irgendwo exponentielles Wachstum gefordert?

            Du hast geschrieben, dass man erst abriegeln soll, wenn absehbar ist, dass die Kapazitäten nicht reichen. Da sich das Virus ohne Maßnahmen exponentiell verbreitet, ist von vornherein absehbar, dass die Kapazitäten nicht ausreichen.

            Die Zahlen stagnieren durch die aktuellen Regelungen, offenbar ist es also möglich ein Infektionsniveau zu halten, nur sollte man es am oberen Level halten und nicht ständig versuchen zu drücken.

            Wie genau ist eigentlich dein Standpunkt? Ohne Maßnahmen kannst du überhaupt nichts stabilisieren. Und eine Stabilisierung auf hohem Niveau bedeutet, dass du die Maßnahmen nie lockern kannst. In Wuhan werden inzwischen wieder Partys gefeiert und die Clubs sind offen. Strebst du Herdenimmunität an? Ist das nicht auch bloß Spekulation, sogar mehr als eine nicht funktionierende Impfung?

            Ärzte und Pfleger bildet man normalerweise aus? Da die Sache morgen nicht vorbei sein wird, hat man zeitliches Spiel.

            Und eine Ausbildung dauert Jahre. Willst du das über Jahre hinziehen? Und gleichzeitig beschwerst du dich, dass Fitnessstudios, Clubs und Konzerthallen sterben? Und skalieren kannst du auch nichts, weil der Mensch zwar effizienter arbeiten kann, aber nicht unendlich schnell, denn die menschliche Arbeitskraft ist begrenzt.

          • @androsch:

            „Dann ist unsere Kultur tot, keine Feste mehr, kein Karnevall, keine Chöre und Vereine etc. Die Fitnesstudios sind tot, die Diskos sind tot, die Gastronomie ist tot, Konzerthäuser sind tot.“

            Nein.

            Schau dir bitte die Länder an, die es vernünftig gemacht haben. Die leben dort das gute Leben, mit Party, Feiern, Kultur, allem drum und dran. Du kannst diese Tatsache weiter verleugnen oder die Augen aufmachen und es dir ansehen.

            „bei Bergamo […] war die ganze Sache noch am Anfang, niemand kannte sich aus und es wurde viel zu spät reagiert.“

            Und jetzt erklär mir bitte, inwiefern sich das von der jetzigen Situation unterscheidet. Auch bei uns kennt sich jetzt niemand aus und es wird viel zu spät reagiert. Dass wir die jetzige Situation hätten vermeiden können indem wir früher Maßnahmen getroffen hätten, ist mittlerweile eine Binsenweisheit die niemand mehr bestreitet.

            „Es wäre schneller eine Herdenimmunität erreicht.“

            Herdenimmunität ist bei einer so gefährlichen Krankheit wie Covid eine vollkommen schwachsinnige Idee. Deshalb gibt es zum Glück auch niemanden, der das ernsthaft verfolgt. Sogar die Schweden sind davon abgekommen.

            „Du kannst die Krankheit m.E. nicht durch Abregeln austrocknen.“

            Es ist nachweislich möglich. Bitte schau dir Taiwan, Neuseeland, Australien, Thailand, Südkorea etc an. Die Zeit der Realitätsverweigerung sollte langsam vorbei sein.

            „Du tust so, als ob sich „Tote und Leid“ vermeiden ließen, das ist mehr oder weniger eine Spekulation auf wirksame Medikamente und Impfungen.“

            Nein, s. oben. Tote und Leid lassen sich vermeiden. Es wurde wieder und wieder vorgezeigt.

            „Blabla „explodieren“, wo habe ich die komplette Freigabe gefordert?“

            Ersetze „explodieren“ durch „hohe Infektionszahlen“, der Sinn ist der gleiche.

            Soft Lockdowns sind nur eine Verschwendung von Zeit und Geld. Man bezahlt einen Preis und bekommt nichts dafür. #COVIDzero ist die einzige Exit-Strategie von der wir sicher wissen dass sie funktioniert.

          • @pingpong

            „Und jetzt erklär mir bitte, inwiefern sich das von der jetzigen Situation unterscheidet. Auch bei uns kennt sich jetzt niemand aus und es wird viel zu spät reagiert.“

            Jetzt haben wir eine Informationsstruktur, die Kompetenzen sind weitgehend geklärt, man weiß viel besser über die Krankheit Bescheid. Das gab es am Anfang alles nicht. Diejenigen die forderten die Grenzen dicht zu machen (ich z.B.), wurden als rechte Scharfmacher verunglimpft, die die Situation nur für ihre Ziele ausnutzen wollen etc., man verschenkte munter die letzten Masken und Anzüge ans Ausland usw.

            „Herdenimmunität ist bei einer so gefährlichen Krankheit wie Covid eine vollkommen schwachsinnige Idee. Deshalb gibt es zum Glück auch niemanden, der das ernsthaft verfolgt. Sogar die Schweden sind davon abgekommen.“

            Wie hoch ist denn offiziell die Mortalität bei Nicht-Risikopersonen, ich höre da absurd gegensätzliche Zahlen?

            „Du kannst die Krankheit m.E. nicht durch Abregeln austrocknen.“
            Es ist nachweislich möglich. Bitte schau dir Taiwan, Neuseeland, Australien, Thailand, „Südkorea etc an. Die Zeit der Realitätsverweigerung sollte langsam vorbei sein.

            https://www.n-tv.de/panorama/Corona-Neuinfektionen-in-Suedkorea-steigen-article22194510.html

            Taiwan hat halt schnell reagiert und die Grenzen zugemacht (kluge Politiker sind halt nicht mit Gold aufzuwiegen) das wird bei uns nachträglich nichts mehr nutzen…
            https://www.n-tv.de/politik/Was-Taiwan-bei-Corona-besser-gemacht-hat-article22163913.html

            Neuseeland ist praktischerweise eine weit abgelegene Insel, ebenso wie Australien, mit geringer Bevölkerungsdichte, agrarisch geprägt. Deutschland ist europäisches Herzland, stark industriell und dicht besiedelt.

            Aber gut, nehmen wir an, es wäre möglich die Krankheit im Land „auszurotten“, dann sollte man dies mit einer 2-wöchigen Ausgangssperre erreichen und (das dauerhaft) mit Quarantäne für jeden der hier rein kommt. Danach muss es aber dann wieder in die Vollen gehen, sonst ist die Hölle los. Und natürlich würde auch so ein absoluter „Lockdown“ Menschenleben kosten. Aber glaubst du ehrlich, das lässt sich in Deutschland (jetzt noch) umsetzen? Ich nicht.

            „Ersetze „explodieren“ durch „hohe Infektionszahlen“, der Sinn ist der gleiche.“

            Nein, es gibt offenbar genug Leute, die trotzdem noch ausgehen. Das Geschäft mag kleiner sein, aber es kann immerhin existenzerhaltend sein.

            In der Ablehnung eines dauerhaften Soft-Lockdowns, wie er z.Z. angestrebt wird, sind wir uns wenigstens einig, scheint mir.

          • @Mispel

            „Du hast geschrieben, dass man erst abriegeln soll, wenn absehbar ist, dass die Kapazitäten nicht reichen. Da sich das Virus ohne Maßnahmen exponentiell verbreitet, ist von vornherein absehbar, dass die Kapazitäten nicht ausreichen.“

            Nicht Abregeln ist nicht „keine Maßnahmen“, ich habe nichts gegen Masken beim Einkaufen und HomeOffice scheinen viele toll zu finden etc. Wenn die Sache außer Kontrolle zu geraten droht, eskaliert man halt sukzessive, angefangen mit dem Verbot von Großveranstaltungen.

            „Wie genau ist eigentlich dein Standpunkt? Ohne Maßnahmen kannst du überhaupt nichts stabilisieren. Und eine Stabilisierung auf hohem Niveau bedeutet, dass du die Maßnahmen nie lockern kannst.“

            Doch, dann wenn sie trotz Stabilisierung beginnen abzusinken, was bei Herdenimmunität erreicht wird, die irgendwo bei 30-50% liegen dürfte (und vermutllich im Sommer auch wieder).

            Es gibt dazu zwei Alternativen: einen ultra-harten Lockdown, wie er PingPong vorzuschweben scheint oder (möglichst bald) eine wirkungsvolle Impfung, die von einer ausreichenden Anzahl Personen angenommen wird (darauf scheint die Regierung zu spekulieren).

            „In Wuhan werden inzwischen wieder Partys gefeiert und die Clubs sind offen.“

            Ja, m.W. um den Preis vollkommener Bewegungsunfreiheit, die müssen sich wohl per Handy anmelden, wenn sie den Stadtteil wechseln und so Sachen. Aber meinetwegen, ich habe nichts gegen einen kurzen und wirkungsvollen Lockdown, ich glaube nur nicht, dass wir das noch durchgesetzt bekommen. Das würde m.E. auch erfordern, dass die Supermärkte geschlossen werden usw. die es irgendwie geschafft haben, in den toten Winkel zu rutschen.

          • @Androsch Kubi

            Doch, dann wenn sie trotz Stabilisierung beginnen abzusinken, was bei Herdenimmunität erreicht wird, die irgendwo bei 30-50% liegen dürfte (und vermutllich im Sommer auch wieder).

            Laut RKI liegt die Durchseuchung in Deutschland grade mal bei etwas über 1 %. Was meinst du wie lange es dann wohl dauern würde, bis das von dir beschriebene Szenario eintritt? Darüber hinaus würde mich interessieren, wie weit du für deine Überzeugung gehen würdest: würdest du dich und deine Familie freiwillig mit Corona infizieren? Ich meine, wenn du meinst, dass eine Durchseuchung eh nicht vermieden werden kann und eine Herdenimmunität sinnvoll ist, dann wäre es doch nur konsequent, wenn du dich freiwillig mit dem Virus infizierst. So trägst du bewusst zur Herdenimmunität bei und kannst das Virus nicht unbewusst weiterverbreiten. Du sagst ja selbst, dass bei Nicht-Risikogruppen die Mortalität verschwindend gering ist und auch die aktuelle Regelung Leben kostet.

          • @Mispel

            „Laut RKI liegt die Durchseuchung in Deutschland grade mal bei etwas über 1 %. Was meinst du wie lange es dann wohl dauern würde, bis das von dir beschriebene Szenario eintritt?“

            Zu lange, genau deshalb hatte ich ja vorgeschlagen, die Infektionen auf möglichst hohem Niveau zu stabilisieren.

            Was ist denn dein präferierter Weg, bisher fährst du zwar ständig Angriffe, aber was du für den besten Weg hältst, vermag ich nicht so richtig herauszulesen.

            „Darüber hinaus würde mich interessieren, wie weit du für deine Überzeugung gehen würdest: würdest du dich und deine Familie freiwillig mit Corona infizieren? Ich meine, wenn du meinst, dass eine Durchseuchung eh nicht vermieden werden kann und eine Herdenimmunität sinnvoll ist, dann wäre es doch nur konsequent, wenn du dich freiwillig mit dem Virus infizierst.“

            Ich bin doch nicht bescheuert. Wenn ich es bekomme: gut, ich habe keine große Angst davor, aber ich werde den Teufel tun und mich freiwillig anstecken. Mein persönliches Verhalten spielt allerdings nicht die geringste Rolle, wenn man eine abstrakte Überlegung über den glimpflichsten Ausweg anstellt.

            Aber wenn du schon persönlich wirst, wie sieht es denn mit dir aus? Bist du bereit dein Einkommen mit denen zu teilen, denen die Einnahmen wegbrechen? Bist du bereit dich einer Risiko-Impfung zu unterziehen? Fakt ist doch: keine der Alternativen ist irgendwie attraktiv.

          • @Androsch Kubi

            Zu lange, genau deshalb hatte ich ja vorgeschlagen, die Infektionen auf möglichst hohem Niveau zu stabilisieren.

            Was aber bei 80 Mio. Menschen immer noch sehr lange dauern würde.

            Was ist denn dein präferierter Weg, bisher fährst du zwar ständig Angriffe, aber was du für den besten Weg hältst, vermag ich nicht so richtig herauszulesen.

            Vollständiger Lockdown, Grenzverkehr möglichst einschränken und dann konsequentes Nachverfolgen der Infektionswege, solange bis ein Impfstoff verfügbar ist. Natürlich hätte man dazu schon nach dem ersten Lockdown unsere Gesundheitsämter auf Vordermann bringen müssen, aber unsere Politiker sind halt unfähig.

            Ich bin doch nicht bescheuert. Wenn ich es bekomme: gut, ich habe keine große Angst davor, aber ich werde den Teufel tun und mich freiwillig anstecken. Mein persönliches Verhalten spielt allerdings nicht die geringste Rolle, wenn man eine abstrakte Überlegung über den glimpflichsten Ausweg anstellt.

            Daher wollte ich ja wissen, wie konsequent deine Ansicht ist. Es erscheint mir seltsam, einerseits die Infektionen auf einem hohen Niveau stabilisieren und so schnell eine Herdenimmunität erreichen zu wollen, aber gleichzeitig selbst Corona nicht haben zu wollen. Natürlich folgt daraus nicht zwangsläufig, dass du dich dann selbst anstecken sollst und so habe ich das auch nicht gemeint, ich wollte nur wissen, wie weit du gehen würdest. Denn das klingt für mich irgendwie nach „ich will eine Durchseuchung, aber hoffentlich bei anderen“, z.B. bei mir. Nicht nett.

            Aber wenn du schon persönlich wirst, wie sieht es denn mit dir aus? Bist du bereit dein Einkommen mit denen zu teilen, denen die Einnahmen wegbrechen? Bist du bereit dich einer Risiko-Impfung zu unterziehen? Fakt ist doch: keine der Alternativen ist irgendwie attraktiv.

            Also meinem Friseur gebe ich immer mehr Geld als er verlangt. Im Sommer war das Trinkgeld im Restaurant auch höher bei mir. Es tut mir nicht weh. Genauso gut könnte ich mit einer Corona-Steuer leben, wenn sie denn sinnvoll verwendet würde. Und ich würde mich sehr gerne impfen lassen. Ich sehe das nicht als Risiko an. Corona ist für mich ein Risiko.

          • @mispel

            Dann sind wir doch gar nicht so weit auseinander.

            „Zu lange, genau deshalb hatte ich ja vorgeschlagen, die Infektionen auf möglichst hohem Niveau zu stabilisieren.
            Was aber bei 80 Mio. Menschen immer noch sehr lange dauern würde.“

            Wir wären schon bei erheblich mehr als 1% Infizierten, wenn wir im Sommer die Leinen lockerer gelassen hätten. Kann man ja schön an den Kurven sehen:
            https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
            Das wäre vermutlich auch risikoloser gewesen, als wenn man im Winter bei kaltem Wetter und Grippesaison damit konfrontiert wird.

            „Vollständiger Lockdown, Grenzverkehr möglichst einschränken und dann konsequentes Nachverfolgen der Infektionswege, solange bis ein Impfstoff verfügbar ist.“

            Bei einem vollständigen Runterfahren musst du nur warten, bis der letzte Infizierte auskuriert ist, theoretisch.Das sollte nicht länger als 2-3 Wochen dauern (man wird nur sehr wahrscheinlich nicht alle erwischen, wenn das Land erstmal so durchseucht ist, wie Deutschland aktuell). Länger als wenige Wochen ist das auch unmöglich durchzuhalten.

            Der Impstoff ist nur eine Option, ein „nice-to-have“, auch wenn die Konzerne schon große Töne spucken, ist offenbar nur ein Bruchteil der Bevölkerung bereit sich impfen zu lassen (30-50%), je nach Impfstoff, und je nach Impfstoff schwankt auch die Immunisierung. Corona gibts in verschiedenen Varianten ja schon ewig und bisher wurde noch kein Impfstoff (auf dem normalen Zulassungsweg) dafür erfolgreich zugelassen, weil das ganze Immunisierungszeug schlecht verstanden ist und die Viren ständig mutieren. auch HIV kann man ja noch nicht impfen und das gibts auch nicht erst seit gestern.

            Ich bin da nicht so optimisitisch, dass das der erhoffte Bringer wird. Selbst die staatsgläubigen Schweden sind da wohl vorsichtig geworden, nach der Schweinegrippe-Impfung:

            „Die Angst vor einer schweren Pandemie durch das damals neue Influenzavirus A/H1N1 (Schweinegrippe) hatte 2009 in vielen Ländern zu einer Verstärkung der Impfbemühungen geführt. Die in dieser Hinsicht vorbildlichen skandinavischen Behörden hatten hierzu den Impfstoff Pandemrix eingekauft, der auch an alle Kinder und Jugendlichen verimpft wurde.
            .
            Im August 2010 kam es dann in Schweden, später auch in Finnland, Norwegen und Irland zu Berichten über Narkolepsie-Erkrankungen bei geimpften Kindern und Jugendlichen. Zunächst waren es nur vereinzelte Fälle. Nach den aktuellen Zahlen der EudraVigilance-Datenbank der Europäischen Arzneimittelagentur sind bis Januar 2015 mehr als 1.300 Fälle bekannt geworden, darunter einige auch aus Deutschland.“

            https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix-eine-Narkolepsie-ausloest

            1300 Narkolepsie-Fälle ausgerechnet bei Kindern, die selbst vermutlich kaum gefährdet sind und das um statistisch 40 alte Leute oder sowas vor dem Schweinegrippetod zu bewahren. Es sind Zahlen, die einen nachdenklich stimmen.

            „Daher wollte ich ja wissen, wie konsequent deine Ansicht ist. Es erscheint mir seltsam, einerseits die Infektionen auf einem hohen Niveau stabilisieren und so schnell eine Herdenimmunität erreichen zu wollen, aber gleichzeitig selbst Corona nicht haben zu wollen.“

            Warum sollte jemand krank werden wollen? Das ist immer ein Risiko. Aber wenn die Wahrscheinlichkeit für alle steigt, steigt sich auch für mich. Ich kann dem auch nicht ausweichen, weil ich zwei Kinder im Schulalter habe.

          • @Androsch Kubi

            Wir wären schon bei erheblich mehr als 1% Infizierten, wenn wir im Sommer die Leinen lockerer gelassen hätten.

            Im Sommer war es doch relativ locker. Abgesehen davon musst du berücksichtigen, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser Grenzen setzen.

            1300 Narkolepsie-Fälle ausgerechnet bei Kindern, die selbst vermutlich kaum gefährdet sind und das um statistisch 40 alte Leute oder sowas vor dem Schweinegrippetod zu bewahren. Es sind Zahlen, die einen nachdenklich stimmen.

            Theoretisch kann man Kinder ja von einer Corona-Impfung ausnehmen. Es werden sowieso erst die Risikogruppen geimpft. Darüber hinaus ist die Betrachtung absoluter Zahlen sinnlos. 1300 Fälle bei 31 Mio. Impfungen bedeutet ein Anteil von 0,004 %. 14.346 Corona-Tote in Deutschland bei ca. 950.000 Infizierten (Stand 24.11.20) entspricht einer Todesrate von 1,5 %. Und da sind die Langzeitfolgen von Menschen, die es überlebt haben, noch nicht mal mit drin. Wer also sagt, dass er sich nicht impfen lassen will aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen, der handelt schlicht irrational.

            Warum sollte jemand krank werden wollen? Das ist immer ein Risiko. Aber wenn die Wahrscheinlichkeit für alle steigt, steigt sich auch für mich. Ich kann dem auch nicht ausweichen, weil ich zwei Kinder im Schulalter habe.

            Niemand will krank werden. Aber dein Wunsch einer Durchseuchung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du und deine Lieben erkranken. Das erscheint mir irrational.

          • @Mispel

            „Im Sommer war es doch relativ locker. Abgesehen davon musst du berücksichtigen, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser Grenzen setzen.“

            Im Sommer waren die Neuinfektionen fast nicht nachweisbar, wenn du dir die Verläufe anschaust. Mag aber auch an den verfügbaren Testverfahren gelegen haben, weiß ich nicht. Die Krankenhäuser waren wohl relativ leer, jedenfalls die Kapazitäten nicht annähernd ausgelastet.

            Wahlweise wäre das auch ein guter Zeitpunkt für einen Total-Lockdown gewesen, in den Sommerferien, wenn eh viele Urlaub machen und die Kinder Ferien haben und die Infektionsrate niedrig ist.

            „Menschen, die es überlebt haben, noch nicht mal mit drin. Wer also sagt, dass er sich nicht impfen lassen will aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen, der handelt schlicht irrational.“

            Das liegt daran, dass eine Unterlassung weniger schwer empfunden wird, als eine Handlung. Eine Krankheit wird als Schicksal angenommen, eine Impfung wird als selbstverursacht gesehen. Wenn dein Kind einen schweren Impfschaden davonträgt, wirst du dir (oder anderen) höchstwahrscheinlich mehr Vorwürfe machen, als wenn es Schäden aufgrund einer Krankheit davonträgt. Aber lassen wir das, ich will keine Impfdiskussion aufmachen, das ist selbst schon wieder ein ausuferndes Thema, Tatsache ist wohl, dass viele bei der überstürzten Corona-Impfung skeptisch sind und sie nicht für sich wollen.

            „Niemand will krank werden. Aber dein Wunsch einer Durchseuchung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du und deine Lieben erkranken. Das erscheint mir irrational.“

            Wie schon ausführte ist die Durchseuchung nur ein möglicher Weg, mir erscheint er (bis zu einer wirkungsvollen Impfung) als der mit dem geringsten Impakt, einen Total-Lockdown könnte man natürlich noch versuchen, aber ich schätze dafür ist die allgemeine Stimmung schon zu geladen. Die Leute reagieren zunehmend unwillig bis aggressiv auf die ständigen Einschränkungen (und ich kann das absolut nachempfinden, auch wenn es mich kaum betrifft).

            Wie ich schon schrieb, habe ich keine Angst vor der Krankheit. Ich schätze sie als ähnlich unangenehm ein, wie eine schwere Virusgrippe, mit einem entsprechenden Risiko von Sekundärinfektionen und Nebenwirkungen, während viele auch fast komplett symptomfrei bleiben. Da wir vergleichsweise jung und gesund sind, bin ich recht optimistisch, dass wir die Sache unbeschadet überstehen würden. Ich sehe da keinen Widerpsruch, auch wenn natürlich jeder hofft, nicht da durch zu müssen. Aber es gibt eben keinen schmerz- oder zumindest risikofreien Weg aus der Situation.

          • @androsch:

            „Die Krankenhäuser waren wohl relativ leer, jedenfalls die Kapazitäten nicht annähernd ausgelastet.“

            Der Einwand von Mispel bezog sich auf deinen Vorschlag, die Infektionszahlen auf einem hohen Niveau zu stabilisieren. Mal abgesehen davon dass das ziemlich gefährlich ist (was machst du wenn du die Kontrolle verlierst und es unkontrolliert von einem ohnehin schon hohen Niveau noch weiter ansteigt?), bei einem hohen Niveau sind eben den Kapazitäten sehr schnell Grenzen gesetzt. Du hast vorhin gemeint jetzt hätten wir eine solche Stabilisierung. Ok, wie seihts denn mit den Kapazitäten aus?
            https://www.morgenpost.de/berlin/article231022238/Krankenhaeuser-in-Berlin-Corona-Patienten-Aufnahmestopp-in-vier-Kliniken.html
            Aufnahmestopp in 4 Berliner Kliniken weil Intensivstationen überlastet. Wenn du mich fragst, das ist GAR NICHT gut.

            „Wahlweise wäre das auch ein guter Zeitpunkt für einen Total-Lockdown gewesen, in den Sommerferien, wenn eh viele Urlaub machen“

            Du scheinst zu meinen es geht nur mit Lockdown. Wenn die Infektionszahlen so niedrig sind wie im Sommer, dann brauchst du gar keinen Lockdown mehr (höchstens lokal und für kurze Zeit wenn irgendwo ein großer Cluster auftritt), das ist ja das tolle! Dann reicht testen, tracen und isolieren. Natürlich verbunden mit Reisebeschränkungen, Quarantäne von Leuten die aus einer roten in eine grüne Zone kommen etc. DAS ist das Versäumnis der Politik über den Sommer gewesen, nicht dass sie da keinen Lockdown gemacht hat.

            „Da wir vergleichsweise jung und gesund sind, bin ich recht optimistisch, dass wir die Sache unbeschadet überstehen würden.“

            Du möchtest deinen Optimismus vielleicht nochmal überdenken. In New York State sind mehr als die Hälfte (!) aller mit Covid hospitalisierten zwischen 18 und 49.
            https://www.marketwatch.com/story/theres-a-big-difference-between-europe-and-china-says-us-infectious-disease-expert-fauci-2020-03-22?mod=bnbh

            „People between the ages of 20 and 44 appear to be more seriously impacted by the coronavirus in Europe than in China […], said Dr. Anthony Fauci“

          • @pingpong

            „Aufnahmestopp in 4 Berliner Kliniken weil Intensivstationen überlastet. Wenn du mich fragst, das ist GAR NICHT gut.“

            In vier Klniken in einer Millionenstadt, bei bundesweit sage und schreibe 20000 (!) Neuinfektionen pro Tag. Mit anderen Worten: nur ein winziger Bruchteil muß ins Hospital. Offiziell sinken angeblich die Infektionszahlen schon wieder. Davon abgesehen habe ich auch nicht behauptet, dass das aktuelle Level perfekt wäre, das müssen Leute einschätzen, die einen besseren Überblick haben.

            „Du scheinst zu meinen es geht nur mit Lockdown.“

            Nanu? War das nicht deine Position?

            „Wenn die Infektionszahlen so niedrig sind wie im Sommer, dann brauchst du gar keinen Lockdown mehr (höchstens lokal und für kurze Zeit wenn irgendwo ein großer Cluster auftritt), das ist ja das tolle! Dann reicht testen, tracen und isolieren. Natürlich verbunden mit Reisebeschränkungen, Quarantäne von Leuten die aus einer roten in eine grüne Zone kommen etc. DAS ist das Versäumnis der Politik über den Sommer gewesen, nicht dass sie da keinen Lockdown gemacht hat.“

            Ach sie hat nicht getestet, ge“tracet“ und isoliert? Das habe ich irgendwie anders in Erinnerung. Auch dafür braucht man übrigens, genau wie für einen Ausbau der Betten-Kapazitäten, geeignetes Personal und davon jede Menge, m.W. kommen die auch aktuell nicht mehr hinterher. Und man braucht geeignete Tests, die anfangs auch nicht zur Verfügung standen (manche behaupten, dass die jetzigen auch nichts taugen).

            „Du möchtest deinen Optimismus vielleicht nochmal überdenken. In New York State sind mehr als die Hälfte (!) aller mit Covid hospitalisierten zwischen 18 und 49.
            https://www.marketwatch.com/story/theres-a-big-difference-between-europe-and-china-says-us-infectious-disease-expert-fauci-2020-03-22?mod=bnbh

            Ich habe keine Angst vor der Krankheit, nichtmal wirklich vor dem Tod. Ich bin überzeugt davon, dass passiert, was passieren muss. Wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich draufgehen, wenn nicht, dann nicht. Ich habe mich die vergangen Jahre intensiv mit esoterischen Themen und Grenzforschung beschäftigt und mein Weltbild hat sich entsprechend stark geändert.

            Davon ab werden wir mit (meist unsicheren und unvollständigen) Zahlen bombardiert, seit die Sache läuft. Dazu das Tremolo der Lügenmedien, die sich besonders schlimme Fälle herausgreifen, um damit einzuschüchtern. Was ist denn die obige Aussage? Doch nur, dass die Hälfte der Eingelieferten im besten Lebensalter war. Waren das (im Verhältnis zur Bevölkerung) viele oder wenige? Wieviele davon haben überlebt? Wieviele haben Folgeschäden? Wieviele davon hatten Vorerkrankungen oder waren schwer adipös etc.? Corona mag hässlich sein, mehr Sorgen würde ich mir aber machen, wenn wir Ebola hier hätten.

          • @androsch:

            „In vier Klniken in einer Millionenstadt, bei bundesweit sage und schreibe 20000 (!) Neuinfektionen pro Tag. Mit anderen Worten: nur ein winziger Bruchteil muß ins Hospital.“

            Du spielst moving target. Wie groß oder klein der Teil der Leute ist, die behandelt werden müssen, war nicht das Thema. Du scheinst auch nicht zu verstehen was ein Aufnahmestopp in einem KH bedeutet. Es gibt genug Notfälle wo es auf jede Minute ankommt (Schlaganfall, Herzinfarkt). Wenn da die Rettung nicht das nächste KH anfahren kann sondern erst noch ein bisschen durch Berlin gondeln muss, das ist nicht gut. Überhaupt nicht.
            Die Idee die Infektionen auf einem Level zu stabilisieren – auf welchem auch immer – bringt einfach nichts.

            „Nanu? War das nicht deine Position?“

            Nein, wie ich ganz am Anfang hier
            https://allesevolution.wordpress.com/2020/11/28/selbermach-samstag-317-28-11-2020/#comment-578507
            bereits geschrieben hatte.

            „Ach sie hat nicht getestet, ge“tracet“ und isoliert? Das habe ich irgendwie anders in Erinnerung.“

            Die Politik hat nicht genug getestet und getracet, und auch versäumt die restlichen wichtigen Maßnahmen (green zone Modell mit allem was dazugehört) zu implementieren. Alles andere was du sagst (zuwenig Personal für die Kontakverfolgung, zuwenig Tests) sind nur weitere Symptome dieses Versäumnisses.

            „Ich habe keine Angst vor der Krankheit, nichtmal wirklich vor dem Tod. Ich bin überzeugt davon, dass passiert, was passieren muss. Wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich draufgehen, wenn nicht, dann nicht.“

            Es ist schön wenn du das so gelassen sehen kannst. Vielleicht verstehst du, dass viele andere das nicht können.

            „Was ist denn die obige Aussage? Doch nur, dass die Hälfte der Eingelieferten im besten Lebensalter war. Waren das (im Verhältnis zur Bevölkerung) viele oder wenige? Wieviele davon haben überlebt? Wieviele haben Folgeschäden? Wieviele davon hatten Vorerkrankungen oder waren schwer adipös etc.?“

            Schon wieder moving target. Vorhin hast du geschrieben, ich zitiere,

            „Ich schätze sie als ähnlich unangenehm ein, wie eine schwere Virusgrippe […] Da wir vergleichsweise jung und gesund sind, bin ich recht optimistisch, dass wir die Sache unbeschadet überstehen würden.“

            und jetzt, wo klar wird dass es eben NICHT wie eine Virusgrippe ist und auch junge Menschen häufig betroffen sind, fängst du mit dem Anteil der Bevölkerung an, den Folgeschäden, den Vorerkrankungen usw.

            „Aber es gibt eben keinen schmerz- oder zumindest risikofreien Weg aus der Situation.“

            Es gibt einen Weg, der nachweislich die gesundheitlichen, medizinischen, psychischen, ökonomischen und kulturellen Folgen minimiert. Ich verstehe nicht wieso wir ihn nicht gehen.

          • @pingpong

            „Du spielst moving target.“

            Genau das dachte ich gerade über dich 🙂
            Nein, du bist nur verwirrt, weil ich keine fest Position habe, mit der du rumzanken kannst, sondern ich suche nach der Lösung, die den wenigsten Schaden anrichtet. Aus dir werde ich in der Beziehung leider nicht klug. Was siehst du für Optionen und warum bist du gegen welche und welche präferierst du?

            “ Wie groß oder klein der Teil der Leute ist, die behandelt werden müssen, war nicht das Thema.“

            Natürlich war das das Thema, wenn ich das Risiko einschätzen soll ernsthaft hospitalisiert zu werden, spielt genau das die entscheidende Rolle.

            „Du scheinst auch nicht zu verstehen was ein Aufnahmestopp in einem KH bedeutet. Es gibt genug Notfälle wo es auf jede Minute ankommt (Schlaganfall, Herzinfarkt). Wenn da die Rettung nicht das nächste KH anfahren kann sondern erst noch ein bisschen durch Berlin gondeln muss, das ist nicht gut. Überhaupt nicht.“

            Und ich habe gefordert die Krankenhäuser zu überlasten? Oder was? Liest du meine Antworten überhaupt? Versuchst du sie zu verstehen oder willst du nur streiten?

            „Die Idee die Infektionen auf einem Level zu stabilisieren – auf welchem auch immer – bringt einfach nichts.“

            Doch, auch das hatte ich mehrfach ausgeführt, es bringt früher die Herdenimmunität, wenn man das Level hoch genug wählt. Schnallst du das endlich oder wollen wir weiter im Kreis argumentieren?

            „Nein, wie ich ganz am Anfang hier
            https://allesevolution.wordpress.com/2020/11/28/selbermach-samstag-317-28-11-2020/#comment-578507
            bereits geschrieben hatte.“

            Da schreibst du, Zitat:
            „Ich rede jetzt immer vom Lockdown, weil bei so hohen Zahlen wie wir sie haben, der Lockdown das einzigen Mittel ist von dem wir sicher wissen dass es wirkt. Gefällt mir nicht, gefällt dir nicht, ist aber so.“

            Nachdem du intensiv gejammert hast, dass die Regierung (deiner Meinung nach) im Sommer versagt hat, präferierst du genau das: den Lockdown, machst mir das aber zum Vorwurf?

            „Die Politik hat nicht genug getestet und getracet, und auch versäumt die restlichen wichtigen Maßnahmen (green zone Modell mit allem was dazugehört) zu implementieren. Alles andere was du sagst (zuwenig Personal für die Kontakverfolgung, zuwenig Tests) sind nur weitere Symptome dieses Versäumnisses.“

            Ja und hätte sie gleich am Anfang die Grenzen zugemacht, hätten wir nichtmal das Problem. Und? Bringt uns das jetzt irgendwie weiter?

            „Es ist schön wenn du das so gelassen sehen kannst. Vielleicht verstehst du, dass viele andere das nicht können.“

            Es geht um eine Abwägung, wie ich auch schon dargestellt habe, gibt es keine perfekte Lösung (mehr), egal was man tut, es wird irgendwie schmerzhaft werden. Du hast Angst vor der Krankheit, andere davor ihr Lebenswerk zu verlieren oder sich mit einer Impfung eine Autoimmunerkrankung einzufangen, ohne Kompromiss wird es vermutlich nicht gehen. Meinst du nicht? Hindert dich ja niemand daran, dich einzuschließen, finanzielle Sorgen scheinen dich ja nicht zu plagen, also lass doch die anderen in Ruhe ihr Ding durchziehen.

            „und jetzt, wo klar wird dass es eben NICHT wie eine Virusgrippe ist und auch junge Menschen häufig betroffen sind, fängst du mit dem Anteil der Bevölkerung an, den Folgeschäden, den Vorerkrankungen usw.“

            1) sie sind nicht häufig betroffen, das stand nicht in der Aussage, dort stand, dass die Hälfte der ins Hospital eingewiesenen im besten Lebensalter waren, das kann im Extremfall auch eine von zwei Personen sein, bei einer Million Infizierten, wenn ich aber wissen will, wie viele es waren, ist das für dich „moving target“

            2) dürfte das ziemlich genau wie bei einer Virus-Grippe sein (zu der es m.W. ohnehin keine belastbaren Daten gibt), nur quantitativ etwas mehr, weil Corona ja hinsichtlich der Übertragung optimiert wurde

            3) ist das für MICH entscheidend, ob Vorerkrankungen da sind oder Übergewicht, beides habe ich nämlich nicht, was das Risiko für mich senkt, natürlich sind Risikogruppen zu schützen (wenn die das wollen, was nicht bei jedem der Fall ist)

            „Es gibt einen Weg, der nachweislich die gesundheitlichen, medizinischen, psychischen, ökonomischen und kulturellen Folgen minimiert. Ich verstehe nicht wieso wir ihn nicht gehen.“

            Ja zur Hölle! Und der wäre? Ich meine für die Zukunft? Ich will jetzt nicht wieder Gejammere hören, was alles verpasst wurde, sondern das Patentrezept für die Zukunft!

            Ein totaler Lockdown? Auch das hatte ich schon als Möglichkeit genannt, aber du hast es offenbar nicht gelesen, zumindest nicht darauf geantwortet, ich zitiere mich selbst:
            „Aber gut, nehmen wir an, es wäre möglich die Krankheit im Land „auszurotten“, dann sollte man dies mit einer 2-wöchigen Ausgangssperre erreichen und (das dauerhaft) mit Quarantäne für jeden der hier rein kommt. Danach muss es aber dann wieder in die Vollen gehen, sonst ist die Hölle los. Und natürlich würde auch so ein absoluter „Lockdown“ Menschenleben kosten. Aber glaubst du ehrlich, das lässt sich in Deutschland (jetzt noch) umsetzen? Ich nicht.“

          • @androsch:

            Vielleicht ein Missverständnis, ich versuchs nochmal in Kürze.

            „ich suche nach der Lösung, die den wenigsten Schaden anrichtet“

            Sehr schön, da sind wir uns einig.

            „Aus dir werde ich in der Beziehung leider nicht klug. Was siehst du für Optionen und warum bist du gegen welche und welche präferierst du?“

            Die Exit-Strategie ist #COVIDZero und ein green zone Modell. Eine green zone ist eine Region, die 14 Tage lang keine lokale Übertragung gehabt hat. Das bedeutet nicht, dass die Infektionszahl 0 sein muss, falls hier jemand kommt „das geht sowieso nicht“.
            Ist hier beschreiben: https://www.endcoronavirus.org/green-zones
            Green zones können die Beschränkungen aufheben und normal weitermachen.

            Alle anderen Strategien, insbesondere ein „Leben mit dem Virus“, oder eine Stablilsierung der Infektionszahlen wurden zigfach ausprobiert und haben nicht funktioniert.

            „Natürlich war das das Thema, wenn ich das Risiko einschätzen soll ernsthaft hospitalisiert zu werden, spielt genau das die entscheidende Rolle.“

            Wenn KH überlastet sind und keine Patienten mehr annehmen, ist es für solche Überlegungen zu spät. Was sagst du denn dem Intensivpatienten, der noch eine Ehrenrunde durch Berlin drehen muss anstatt ins nächstgelegen KH zu fahren? „Äh ja, aber dafür gehören Sie zu jenem kleinen Teil der Leute die einen schweren Verlauf haben. Glückwunsch.“

            „Doch, auch das hatte ich mehrfach ausgeführt, es bringt früher die Herdenimmunität, wenn man das Level hoch genug wählt.“

            Vollkommen schwachsinnige Idee. mispel hat oben schon alles relevante dazu geschrieben.

            „Nachdem du intensiv gejammert hast, dass die Regierung (deiner Meinung nach) im Sommer versagt hat, präferierst du genau das: den Lockdown, machst mir das aber zum Vorwurf?“

            Du hast geschrieben: „Wahlweise wäre das auch ein guter Zeitpunkt für einen Total-Lockdown gewesen, in den Sommerferien, wenn eh viele Urlaub machen“

            Meine Antwort darauf war, dass im Sommer die Zahlen so niedrig waren, dass wir sie auch ohne Lockdown auf 0 bringen hätten können. Bei so hohen Zahlen wie jetzt geht das natürlich nicht, da hilft nur ein Lockdown. Ein Lockdown ist der letzte Ausweg, wenn die Zahlen aus dem Ruder laufen. Idealerweise lässt man es natürlich gar nicht so weit kommen.

            „dort stand, dass die Hälfte der ins Hospital eingewiesenen im besten Lebensalter waren, das kann im Extremfall auch eine von zwei Personen sein, bei einer Million Infizierten“

            Sophisterei. Du weißt genau dass es nicht eine von zwei Personen sind.

            „dürfte das ziemlich genau wie bei einer Virus-Grippe sein, nur quantitativ etwas mehr

            Was du hier in eine kleine nebenbemerkung verpackst ist aber der entscheidende Punkt.

            „ist das für MICH entscheidend“

            Diese Einstellung ist der Grund warum wir im Vergleich mit anderen Ländern, die bereits wieder normal bzw. mit minimalen einschränkungen leben, so schlecht dastehen. Es geht nicht nur um dich.

            „Ja zur Hölle! Und der wäre? Ich meine für die Zukunft? Ich will jetzt nicht wieder Gejammere hören, was alles verpasst wurde, sondern das Patentrezept für die Zukunft!“

            Ziel: Zero Covid. Green zone modell.
            Durchführung: S. Neuseeland, Australien, Taiwan, Vietnam usw. Hab ich alles schon oft genug erwähnt.

            Wo ist die Globalisierung wenn man sie mal braucht? Jetzt hätten wir die Chance, uns von den erfolgreichen Ländern Strategien und Konzepte abzuschauen, wir müssten sie nichtmal selbst entwickeln oder als erste durchführen und testen. Wurde alles schon gemacht.

        • @pingpong

          Wahrscheinlich hast Du recht, dass ein harter Lockdown die Infektionszahlen drastisch senken würde; vielleicht bis auf Null, wahrscheinlich jedenfalls bis in einen akzeptablen Bereich. Immer vorausgesetzt, dass sich der Lockdown auch gut durchsetzen ließe, wovon ich in Deutschland aber ausgehe. Es ist ein möglicher Weg, mit dem Problem Corona umzugehen, unter Inkaufnahme der damit verbundenen Nebenwirkungen. Die sind vielfältig: Ökonomischer Natur (klar), psychischer und gesundheitlicher Natur (auch Lockdowns fordern Tote), politischer Natur (wie viele Grundrechte werden abgeschafft, um den Lockdown durchzusetzen? Kriegen wir die wieder? Welche Verwerfungen ergeben sich in unserem politischen System?).

          Ein anderer Weg wäre, den jetzigen Lockdown aufzugeben und dabei zwar auf speziellere Maßnahmen zurückzugreifen, wie Androsch sie angerissen hat, aber damit trotzdem ein Mehr an Corona-Toten in Kauf zu nehmen. Dafür plädiere ich, weil ich die Kollateralschäden eines Total- wie auch Teillockdowns für schwerwiegender halte als einen Winter voller Corona-Toter, und seien es auch Zehntausende.

          Ich glaube aber, dass es egal ist, was ich oder irgendein Normalsterblicher für das Beste halten. Fast mein halbes Leben wurde ich von Angela Merkel regiert, und mit der Erfahrung all dieser Jahre prophezeie ich, dass die Frau sich mit einem halbgaren Teillockdown weiter durch den Winter wurschteln wird, mal ein bisschen verschärft, mal ein bisschen gelockert, ohne langfristiges Konzept und die Sache bis zum Frühjahr nach Möglichkeit aussitzt. Und meine Mitbürger werden es honorieren, indem sie ihr im Herbst die dreiunddrölfzigste (oder so) Amtszeit spendieren.

          • @renton:

            „Ein anderer Weg wäre, den jetzigen Lockdown aufzugeben und dabei zwar auf speziellere Maßnahmen zurückzugreifen, wie Androsch sie angerissen hat, aber damit trotzdem ein Mehr an Corona-Toten in Kauf zu nehmen. Dafür plädiere ich, weil ich die Kollateralschäden eines Total- wie auch Teillockdowns für schwerwiegender halte als einen Winter voller Corona-Toter, und seien es auch Zehntausende.“

            Sehe ich ganz anders.

            Zu den Nebenwirkungen die du befürchtest:

            „Ökonomischer Natur“

            In der Wirtschaft setzt sich die Sichtweise durch, dass #COVIDzero die einzige sinnvolle Exit-Strategie ist. Zu glauben dass die Wirtschaft mit dem Virus und einer solchen Ausbreitung wie wir sie haben normal läuft, ist eine Illusion.
            Das sagen sowohl der Hausverstand als auch u.a.
            * die BCG (Boston Consulting Group)
            * der internat. Währungsfond
            * die Financial Times
            * eine australische Wirtschaftsgruppe, die ca 10% des australischen BIP repräsentieren
            * zahllose Untersuchungen von versch. Forschungsgruppen

            S. dieser thread

            „psychischer und gesundheitlicher Natur (auch Lockdowns fordern Tote)“

            Nicht so viele wie es ohne Lockdown geben würde.

            „politischer Natur (wie viele Grundrechte werden abgeschafft, um den Lockdown durchzusetzen? Kriegen wir die wieder?“

            Ja natürlich kriegen wir die wieder. Die Länder die es bereits vorgezeigt haben sind auch nicht plötzlich zu Diktaturen mutiert. Das einfachste wäre, die Maßnahmen an die Infektionszahlen zu koppeln bzw. zeitlich zu beschränken. Keine Infektionen – keine Maßnahmen und alle Grundrechte sind wieder da. Alternativ läuft es nach einer Zeit einfach aus und man kann die Situation neu bewerten. Ich denke wenn der politische Wille da ist es ordentlich zu machen, dann findet sich auch eine Lösung die „ungefährlich“ für die Grundrechte ist.

            „Ich glaube aber, dass es egal ist, was ich oder irgendein Normalsterblicher für das Beste halten. Fast mein halbes Leben wurde ich von Angela Merkel regiert, und mit der Erfahrung all dieser Jahre prophezeie ich, dass die Frau sich mit einem halbgaren Teillockdown weiter durch den Winter wurschteln wird“

            Das müsste nicht so sein. Mit entsprechendem politischen Druck aus der Bevölkerung und der Wirtschaft ginge das auch anders. Das Problem ist eher, dass ein Großteil der Bevölkerung selber nicht so recht weiß was er will. Bzw. man weiß es schon, sitzt aber der Illusion auf, eine normales Leben wäre möglich ohne etwas dafür zu tun. Das ist nicht der Fall. Der Virus geht nicht von alleine weg.

          • „Sehe ich ganz anders.“

            Weiß ich. Du wirst ja nicht müde, deine Sicht mitzuteilen.

            „In der Wirtschaft setzt sich die Sichtweise durch, dass #COVIDzero die einzige sinnvolle Exit-Strategie ist.“

            Verglichen mit Durchwurschteln sicherlich. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Nur glaube ich nicht, das die Damen und Herren meine bevorzugte Variante mit in Betracht gezogen haben, weil sie sie für politisch nicht opportun halten.

            „[Mit Totallockdown gibt es] nicht so viele [Tote] wie es ohne Lockdown geben würde.“

            Vermutlich. Aber zu leben ist nicht alles. (Und das meine ich nicht zynisch.)

            „Ja natürlich kriegen wir die [Grundrechte] wieder.“

            Da bin ich mir nicht so sicher. Die Franzosen dürfen bald vielleicht noch nicht mal mehr Polizeigewalt filmen. Glaubst Du ernsthaft, das würden die nach Corona wieder rückgängig machen? (Die Frage ist rhetorisch.)

            „Ich denke wenn der politische Wille da ist es ordentlich zu machen, dann findet sich auch eine Lösung die „ungefährlich“ für die Grundrechte ist.“

            Ich erkenne an, dass viele der bisherigen Gesetze befristet wurden. Ich sehe aber auch die Tendenz, mehr und mehr Terrain preiszugeben. Die Waagschale neigt sich zur Zeit in Richtung Grundrechtseinschränkungen, s. Polizeigesetze diverser Länder, Internetzensur etc. Von daher nehme ich diesen politischen Willen nicht als sonderlich ausgeprägt wahr.

            „Das müsste nicht so sein…“

            Ich weiß, und ich hoffe, Du hast meine Prophezeiung auch nicht als Argument verstanden. So war sie nicht gemeint. (Ich hasse Leute, die Ideen mit dem „Argument“ ‚Ach, das klappt doch eh nicht/das lässt sich doch nie durchsetzen‘ abwürgen wollen.) Sie sollte nur eine abschließende Einschätzung der zukünftigen Entwicklung darstellen. (Bzw. – vielleicht sogar hauptsächlich – ein erhobener Stinkefinger in Richtung Kanzlerin und ihren Wählern sein.)

          • @renton:

            „Nur glaube ich nicht, das die Damen und Herren meine bevorzugte Variante mit in Betracht gezogen haben, weil sie sie für politisch nicht opportun halten.“

            Es hat bis jetzt in keinem einzigen Land funktioniert. Mir gefällt das auch nicht unbedingt, aber so ist es nunmal. Es wurde bereits alles ausprobiert, soft lockdown, frühe lockerungen, teilweise Absonderung, halten der Infektionen auf höherem Niveau usw. Hunderte Länder haben hunderte verschiedene Strategien probiert. Funktioniert alles nicht.

            „Vermutlich. Aber zu leben ist nicht alles.“

            Ich glaube ich verstehe was du meinst. Mit #COVIDzero bekommst du nicht nur weniger Tote, du bekommst auch alles andere zurück was das Leben lebenswert macht. Schau dir die Länder an die es gemacht haben. Die leben wieder das gute Leben, UND haben weniger Tote UND die (lokale) Wirtschaft läuft.

            „Die Franzosen dürfen bald vielleicht noch nicht mal mehr Polizeigewalt filmen. „

            Ach komm. Ich verstehe die Sorge durchaus, aber in Zeiten von Twitter, youtube, telegram etc, glaubst du wirklich man könnte da etwas unter Verschluss halten? Heutzutage? In einem Land, das die Demokratie quasi miterfunden hat? Will sagen, die zentraleuropäischen Länder haben doch eine ganz andere Geschichte und Einstellung zu Demokratie und Freiheit, bei uns sind diese Dinge bereits ins kollektive Bewusstsein eingesickert. Das geht nicht mehr so einfach weg.

      • Es gibt ja durchaus valide Argumente gegen eine ganze Reihe der Maßnahmen, aber Ich frage mich ja schon, warum „ihr“ nach wie vor nicht kapiert, dass man die Corona-Infektion MIT (teilweisem) Lockdown, Masken, Hygieneregelungen, Abstandhalten und und und nicht mit einer KOMPLETT UNGEBREMSTEN Grippesaison gleichsetzen kann. Seid ihr irgendwie doof, ganz ernsthafte Frage?

        Du würdest doch (hoffentlich) auch aus der Tatsache, dass man mit Kevlarweste einen Schuss leidlich unbeschadet überleben kann und dass andererseits ein Schlag mit einem Gummiknüppel auf den ungeschützten Balg ggf. sogar stärker schmerzt, nicht schließen, dass der Knüppel gefährlicher ist?

        Und ja, das Zuhause ist „gefährlich“. Aber eben weil die Leute die Ansteckungen von anderswo in die Familie trage, Du Schlaubi Schlumpf. Oder glaubst Du etwa, das Virus entsteht einfach so innerhalb einer Familie ohne Außenkontakte? Würde mich langsam auch nicht mehr wundern….

        Wenn Du schon Nazivergleiche heranziehst: „Eure“ sich immer wieder – je nach Lage – widersprechenden Beschwörungen gegen die nackte Realität erinnern frappierend an die Wahnvorstellungen des Herrn im Bunker, der sich auch ganz sicher war, dass bald die Ensatzarmeen zur Rettung kommen 😉

        • Ich bin ziemlich sicher, dass du auch nicht weißt, was wahr und falsch ist. Welche Behauptungen der Skeptiker Unsinn sind und welche der Politik übertrieben. Oder weißt du mehr, als die Lügenmedien jeden Tag bis zum Erbrechen über uns auskübeln?

          • Ich weiß so sicher wie irgendjemand es nur wissen kann, dass die nachweislich wirksamen (!= alle) Maßnahmen die wir über das Jahr hatten, auch gegen die Ausbreitung von Grippe wirken, ja.

            Wenn aus der schwachsinnigen „Argumentation“ auf die ich mich bezog, ÜBERHAUPT ein einziger Schluss gezogen werden könnte, dann der, dass wir künftig auch bei Grippe-Ausbrüchen trotz Impfmöglichkeit mit Masken rumlaufen und ggf. sogar Lockdown machen sollten, nicht aber, dass Corona ungefährlich ist.

      • Momentan geistert die Schlagzeile von über 1 Millionen Coronainfizierten durch die Medien. Ein guter Influenza-Virus schafft in grob 1/3 bis 1/2 Hälfte der Zeit das 15-Fache.

        Äh ja und das bedeutet jetzt was in Hinsicht auf was und warum? Und könnte das vielleicht auch daran liegen, dass es bei ner Grippe kein AHA mit Lockdown gibt, und die sich deshalb schneller verbreitet? Ist aber nur so ne Vermutung. Gehöre ja nicht zu den erleuchteten Querdenkern. Klingt irgendwie so nach „ich hab auch jedes Jahr ne Erkältung, also ist Corona nicht schlimm“. Hat nur leider nix miteinander zu tun.

    • Der „Spuk“ ist erst vorbei, wenn hinreichend große Teile der Bevölkerung immunisiert sind. Auch nach einem totalen Lockdown wäre das einen Monat später wieder da.

          • @lh:

            Nichts als weitere Spekulationen und Annahmen. Es wäre an der Zeit dass wir der Realität ins Auge sehen. Spekulationen führen in einer pandemie nur zu Todesfällen.

            Die Daten und Erfahrungen aus der wirklichen Welt zeigen es ganz klar: alle Länder die eine #COVIDzero Strategie verfolgen sind erfolgreich. Alle Länder die etwas anderes ausprobieren (sei es soft lockdown, frühe Lockerungen, gar kein lockdown wie Schweden oder irgendwas dazwischen) scheitern.

          • Mir zeigen die Daten eher, dass alle Länder bei warmem Wetter und hoher UV-Strahlung keine Probleme haben. Europa hatte im Sommer auch keine. Aber wenn viel geheizt werden muss und sehr wenig UV Strahlung ist, die indirekt auch den Vitamin D Spiegel bestimmt, alle Probleme bekommen, egal welcher Strategie sie folgen. Und irgendwann flacht die Kurve dann plötzlich wieder ab, egal, welche Maßnahmen ergriffen wurden. In der Schweiz quasi ohne Maßnahmen, in Frankreich nach Lockdown.

          • @lh:

            „[…] warmem Wetter und hoher UV-Strahlung keine Probleme […] viel geheizt werden muss […] wenig UV Strahlung […] Vitamin D Spiegel […] Probleme bekommen, egal welcher Strategie sie folgen. […] flacht die Kurve plötzlich ab, egal, welche Maßnahmen […]“

            Du bist in der Pflicht diese Spekulationen und Annahmen zu überprüfen und, falls möglich, zu belegen.

          • Das bin ich genau so wenig wie Du mit Deiner These. Streng rechtsstaatlich hättest Du sogar den Beweis zu erbringen, wenn Du härtere Maßnahmen forderst.

            Ich teile nur mit, welche These sich meiner Meinung nach am Besten mit der Datenlage deckt.

          • @lh:

            Deine Thesen sind Spekulationen, die mit dem tatsächlichen Geschehen nicht zusammepassen. Es gibt für quasi alle deine Behauptungen genug Gegenbeispiele. Du musst nur den Blick auf die ganze Welt richten und nicht nur nach Europa schauen.

          • Ich habe erläutert, warum es im Rest der Welt anders aussieht. Dass es dort unabhängig von den Maßnahmen anders aussieht, belegt übrigens meine These.

          • @lh:

            Deine Annahmen und Spekulationen im einzelnen:

            „dass alle Länder bei warmem Wetter und hoher UV-Strahlung keine Probleme haben“

            Diese Annahme ist falsch.
            Kasachstan, Oman, Saudi Arabien, Bangladesh, Ägypten, Japan und viele andere hatten einen großen Ausbruch im oder über den Sommer.

            „[bei] wenig UV Strahlung […], die indirekt auch den Vitamin D Spiegel bestimmt, [bekommen] alle Probleme […]“

            Zu Vitamin D: https://blog.fefe.de/?ts=a13a10f5

            Die Spekulation, im Winter bekämen alle Probleme, ist falsch.
            Neuseeland, Singapur, Taiwan, Thailand und andere hatten (Südhalbkugel) bzw haben (Nordhalbkugel) im Winter keine gröberen Probleme.

            „Und irgendwann flacht die Kurve dann plötzlich wieder ab“

            Spekulation, was soll das bringen? Sollen wir nichts tun in der Hoffnung irgendwann werde es vielleicht besser werden? Inwiefern ist das eine bessere Strategie als etwas zu tun von dem wir wissen dass es funktioniert?

            „egal, welche Maßnahmen ergriffen wurden“

            Diese Annahme stimmt nicht, du brauchst dir aktuell nur die Kurven von Deutschland (soft lockdown) und Österreich (härterer lockdown) anschauen. Obwohl Österreich die Maßnahmen später begonnen hat als Deutschland ist das Ergebnis eindeutig. Und solche Beispiele gibt es zuhauf. Wer jetzt noch behauptet lockdowns und andere Maßnahmen funktionieren nicht betreibt Realitätsverweigerung.

            Das bedeutet allerdings nicht, dass NUR lockdowns helfen (aber lockdown ist das einzige von dem wir SICHER wissen dass es hilft). Die Leute begeben sich freiwillig in Selbstisolation wenn die Infektionszahlen rundherum steigen, da kann es natürlich sein dass die Kurve abflacht oder fällt, auch ganz ohne staatliche Maßnahmen. Je nach Mentalität und Compliance der Bevölkerung. Der Punkt ist, MIT Maßnahmen geht alles deutlich schneller und effektiver. Wozu sollten wir also länger als nötig ohne unsere Freiheiten leben?

    • Der Spuk wird nicht vorbei sein, weil es der Regierung mittlerweile Spaß macht, ihre Macht auszukosten.
      In Deutschland wurde ja gerade eben das novellierte Infektionsschutzgesetz beschlossen, das Einschränkungen von Grundrechten auch bei Erkältungen erlaubt.

          • Der aluhut ist die Befürchtung die Regierung würde die Maßnahmen aus purem Spaß unnötig einsetzen, sowie die Angst in Zukunft würden wegen eines schnupfen Grundrechte beschnitten.

          • Ach komm schon adrian. Wann hätte die Politik denn je unpopuläre Maßnahmen getroffen, noch dazu so unpopuläre wie die jetzigen Einschränkungen? Die schauen doch in der Regel nur auf Umfragewerte und würden eher ihre Großmutter verkaufen, also sich unbeliebt zu machen. Selbst jetzt schaffen sie es ja nur mit Ach und Krach und auch nur deswegen weil es schon 5 nach 12 ist und wirklich gar nicht mehr anders geht.

            Und da glaubst du es besteht Gefahr dass sie solche Maßnahmen einfach aus Jux und Tollerei und ohne Not beschließen? Dazu gehört schon eine gehötige Portion Realitätsverweigerung.

          • Dass die Regierung Maßnahmen beschließt, die ihre Macht und Kontrolle über die Bevölkerung ausweitet, ist kein Glaube, sondern einen historisch immer wieder zu beobachtende Tatsache. Gerade in Krisensituationen ist dies der Fall.

          • „Dass die Regierung Maßnahmen beschließt, die ihre Macht und Kontrolle über die Bevölkerung ausweitet, ist kein Glaube, sondern einen historisch immer wieder zu beobachtende Tatsache. Gerade in Krisensituationen ist dies der Fall.“

            Es ging aber darum, was NACH der Krise passiert.

            Ich bleibe dabei, die Maßnahmen sind schon jetzt, wo sie wirklich nötig wären, so unpopulär dass die Politik sich wider besseren Wissens scheut sie durchzusetzen. Ohne eine solche Krise sehe ich noch wesentlich weniger Anzeichen dass es zu Einschränkungen kommen könnte.

  3. Ich hatte ja bis vor kurzem vermutet, daß Jordan Peterson wegen seiner gesundheitlichen Probleme, sofern er sie überhaupt überlebt, nie wieder öffentlich auftritt. Da habe ich mich wohl geirrt. Am 23.11.2020 meldete er sich über Youtube zurück:

    Announcement: BEYOND ORDER: 12 More Rules for Life Nov 23, 2020 Jordan B Peterson https://www.youtube.com/watch?v=Iu635BJxBQE

    Er kündigt ein neues Buch Für März 2021 an:

    Beyond Order 12 More Rules For Life By Jordan B. Peterson https://www.penguinrandomhouse.com/books/610916/beyond-order-by-jordan-b-peterson/

    In dem Video liest er die halbe Einleitung vor, darunter in je ein paar Sätzen die 12 neuen Regeln. Es geht vor allem um sein altes Lieblingsthema, Ordnung vs. Chaos.

    Kostenlose Reklame für das Buch machten etliche Angestellte von Penguin Random House, die das Buch canceln wollten. Bei einem Preis von 29$ und vermutlich über einer Million verkaufte Exemplare wäre das wohl auch für einen großen Verlag zu schmerzhaft geworden, also zeigte man ausnahmsweise Rückgrat.

    Andrew Doyle hat gestern auf Spiked-online einen super Text über die Cancel-Apologeten veröffentlicht:

    Jordan Peterson: how the left manufactured a folk devil Andrew Doyle 27th November 2020 https://www.spiked-online.com/2020/11/27/jordan-peterson-how-the-left-manufactured-a-folk-devil/

    • Endlich.

      Aus der Episode gibt es etwas zu lernen: Lasst Euch nie irgendwelche Psychopharmaka gegen Ängste verschreiben. Ein Freund von mir hatte das auch gemacht, nachdem ein Hacker versucht hatte sein Unternehmen zu zerstören. Der Freund hat (nach kurzer Benutzung) 2 Jahre gebraucht um von dem Zeug wieder runter zu kommen und es letztlich nur durch eine Hypnosetherapie geschafft. Solche „Medizin“ ist weit schlimmer als die Krankheit.

    • @ mitm,
      respektiert Du Jordan Peterson als Denker?
      Manche halten ihn ja (auch hier) für einen reinen Manipulator.
      Was ich mitbekommen hab, es wurde wohl nur eins seiner Bücher in D. übersetzt (auch etwas mit 12 Regeln), aber angeblich so stümperhaft und sinnentstellend, dass es nach Absicht gerochen hat.

  4. Ist die weibliche Foltermentalität?
    Was denkt die sich dabei?
    Will sie das er Schluss macht?
    Oder hat er ein vergleichbares Plakat über sie?
    Wieso macht er damit?

    Anders herum würde man es wohl als Missbrauch ansehen und er müsste sich für das Schild rechtfertigen, aber so soll das wohl witzig sein.

    • Schau dir den Typ an (falls das ihr Freund ist). Der wirkt nicht wie ein männlicher Alpha, sondern wie ein rosa Pudel. Außerdem impliziert das Plakat, dass sie keine Wahl hatte bei ihrem Freund, und dass sie auch jetzt keine hat. Das ist schon ziemlich dumm.

    • Na, anscheinend ist sie (und er) ja gegen die böse, vom Menschen gemachte Klima-Erwärmung, und vermutlich sind beide für „clean energy“.
      Wenn sie sich aber einen so heißen Typen wünscht, wie die Erde derzeit schon heiß temperiert ist, dann scheint das ja wohl doch auch in ihrem Oberstübchen BEIDES etwas durchaus angenehmes zu sein, was ihr in ihrer Einfältigkeit, und dem neben ihr stehenden Depp, wohl gar nicht aufzufallen scheint, zumal auch dieser nur dümmlich grinsend danebensteht, wenn er soeben „abgewatscht“(?) wird…

    • @Matze

      Geiles Statement.
      Ich finde, der Typ sollte wirklich auch ein Schild vor sich tragen: „Die fickt so scheiße, weil sie immer nur an die Erderwärmung denkt. Deswegen suche ich mir eine richtige Frau. Schade eigentlich…“

      Aber leider denkt der nicht mal daran und empfindet das Statement seiner (Ex-)Braut als Empowerment – für sie.

  5. „Olsson and Sörensen also refer to a recent study showing that, when hiring for the rank of professor at the six largest universities in Sweden, men had significantly more publications and citations in both medicine and the social sciences, indicating that Swedish academia was in fact not systematically biased against women’s research merits when gender mainstreaming was introduced in 2017. In fact, the opposite is true. Based on this finding, Olsson and Sörensen conclude that “gender mainstreaming may have increased an already existing bias against men’s research merits when hiring for the rank of professor”.“

  6. Warum die „Frauenquote“ dem Technologie-Standort Deutschland schadet.
    https://auschfrei.wordpress.com/2020/11/28/breakthought-studium-von-vorstaenden/

    In diesem Zusammenhang ist mir noch aufgefallen, dass der Begriff „Quote“ zunehmend verwischt wird.
    Ursprünglich bezeichnete er einen festen relativen Anteil.
    Bei der aktuell vorgesehenen Änderung des Aktiengesetzen geht es nämlich nicht um eine Quote, sondern um eine Mindestanzahl.
    Aber das wird in der öffentlichen Debatte munter durcheinander geschmissen und begriffsverwirrt, so dass die Grenzen immer mehr verwischen und es zunehmend schwiergig wird, Diskussionen darüber zu führen, weil man erst mal in Zugzwang gerät, „Quote“ zu definieren. Trotzdem versteht jeder etwas anderes darunter. Honi soit ..

  7. Hä? Was ist mit SPON los?
    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/wikipedia-wie-sich-ein-erfundenes-vernichtungslager-15-jahre-lang-im-online-lexikon-halten-konnte-a-22f8b5f6-fc26-4794-b8a4-19bf8ab09638?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    »Die erste Vergasung fand am 17. Oktober 1943 statt, als mindestens 150 Polen und 20 belgische Juden ermordet wurden, die zuvor bei einer Razzia auf der Straße festgenommen worden waren. Schätzungen […] beziffern die Zahl der Opfer, die in dem Konzentrationslager ermordet wurden, auf deutlich über 212.000, zumeist Polen und einige Tausend Nicht-Polen.«
    .
    Scheinbar sachlich beschrieb die englische Wikipedia fürchterliche Vorgänge in einem Vernichtungslager in Warschau, das nach der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto auf dessen Trümmern errichtet worden sein soll. Die Gaskammern befanden sich laut dem Online-Lexikon in einem ehemaligen Eisenbahntunnel an der Gesiastraße.
    .
    Solche und ähnliche Informationen fanden sich jahrelang an verschiedenen Stellen der Online-Enzyklopädie, in zahlreichen Sprachen. In einer Liste der Vernichtungslager wird das Konzentrationslager Warschau neben Auschwitz und Treblinka aufgeführt. Schon in der ersten Version des Artikels vom 25. August 2004 findet sich der Hinweis auf die Gaskammern, in denen Polen ermordet worden seien.
    .
    Doch das ist eine Lüge, eine Fälschung.“

    Ist der Spiegel jetzt Holocaustleugner? Natürlich nicht, die große Saga wird nicht angerührt und dass obige Besatzerpropaganda aufgeflogen ist, verdanken wir Journalisten. Nein, nicht welchen vom Spiegel, gar keinen Deutschen, so gut wie keiner hier fasst das Thema an, immerhin hat es eine bestimmte Lobby geschafft, das mit Existenzvernichtung und Strafbewährung zu versehen, wenn man ein bisschen zu neugierig nachgfragt.

    Es war es eine israelische Zeitung:
    „Es ist der Verdienst der israelischen Zeitung „Haaretz“ und des Journalisten Omer Benjakob, diesen Hoax in der Wikipedia 2019 aufgedeckt zu haben.“

    Immerhin. Vermutlich die einzigen die sich bei dem Thema Wahrheitssuche leisten können.

    Interessant wäre, wer den Unsinn in Wikipedia reingeschrieben hat. Dass Wikipedia ein Spielzeug der Dienste und diverser Aktivisten ist, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen, Antideutsche scheinen sich dort auch zu tummeln oder lässt sich mit solchen Informationen irgendwie Geld machen, Entschädigungszahlungen oder sowas?

    • Welche „große Saga“ denn?
      Es gibt Untersuchungen, die den Schluss nahelegen, dass eher 5 statt 6 Millionen Juden getötet wurden. Es gab auch Diskussionen, ob deswegen Gedenktafeln umgestaltet werden müssen.
      Aber von „grosser Saga“ zu sprechen, halte ich fuer sehr unseriös.

      • Unseriös ist, wenn man aus Angst vor Strafe weder Fragen stellt, noch Forschung dazu betreibt. Du weißt ja, Frauen sind benachteiligt, das hast du auch nicht in Frage zu stellen! Du darfst aber dazu forschen, wie sehr und wie viele benachteiligt sind…

        Du wirst angelogen, wenn du nicht beide Seiten kennst und man verhindern möchte, dass du die andere kennenlernst. Wann schnallt ihr Bluepiller das endlich? Ganz ehrlich, diese Naivität geht mir auf den Sack!

        Die Haverbeck ist ins Gefängnis gekommen, weil sie unbequeme Fragen stellte. Niemand war bereit sie zu beantworten, sie erläutert das faszinierenderweise in einem Panorama-Interview. Leider finde ich online nur noch die gekürzte 50min-Version, in der sicherlich alle kritischen Passagen rausgeschnitten wurden.

        Ich weiß auch nicht was stimmt, aber ich weiß, dass ich höchstwahrscheinlich angelogen werde, wenn man versucht, die Gegendarstellung mit aller Gewalt zu unterbinden, ja sogar das Thema insgesamt tabuisiert. Die DDR war da eine gute Schule…

        Und damit wars das mit dem Thema! Mehr werde ich dazu nicht schreiben, eben weil es strafbewährt ist und ich auch nicht Christians Forum mit einem derartig tabuisiertem Thema ruinieren will.

        • „Wann schnallt ihr Bluepiller das eigentlich?“

          Du hast Schneid. Aber in meinem Corps reicht das nicht.

          (etwas frei zitiert nach einer beliebten Szene aus Full Metal Jacket)

          • „Aber in meinem Corps reicht das nicht.“

            Es steht dir vollkommen frei dich bei den teuflischen rechten Schwefelbuben nach Gegendarstellungen umzusehen, wenn du dich tatsächlich traust, deine seit frühester Kindheit antrainierten Glaubenssätze zu hinterfragen.

            Ich hab das irgendwann kurz nach der Wende getan, als die verlogene russische Besatzerpropaganda mit aller Macht von der verlogenen angelsächsischen abgelöst wurde. Vermutlich war das die erste wirklich große Enttäuschung, das superfreie, superdemokratische neue System betreffend. Man stößt auf Widersprüche, wird aber durch Gummigesetze aktiv daran gehindert, ihnen auf den Grund zu gehen oder sie auch nur zu erwähnen. Es ist mir unbegreiflich, wie Leute sich in so eine Meinungsdiktatur freiwillig einfügen können, sie sogar verteidigen.

            Vielleicht solltest du nicht gerade bei Facebook danach suchen, aber im Netz findet man immer noch viel. Der Ton ist i.d.R. rau und hasserfüllt, wie das halt so ist, wenn man verleumdet und verfolgt wird, obwohl man sich im Besitz der einzigen Wahrheit wähnt. Ich weiß, wie gesagt, nicht was stimmt, ich weiß nur, dass etwas nicht stimmt, sonst wäre es nicht tabuisiert. Ein sichereres Zeichen für Manipulation kann es gar nicht geben, als einen derart prominent platzierten Gesslerhut…

  8. Die Büsche der Pandora ist. Angeborene Merkmale ersetzen Eigenleistungen. Natürlich nur die richtigen Geburtsmerkmale.

    Eine Migrantenquote ist sogar noch bescheuerter. Warum soll jemanden, dessen Vorfahren nicht im Land geboren wurden, Vorrechte erhalten oder bestimmen dürfen, nach welchen Kriterien die Chefetagen gefüllt werden.

    Hier wird die Angst vor Rassismusvorwürfen, falschen Rassismusvorwürfen, ausgenutzt, um sich selbst Vorteile zu schaffen.

    • Im Artikel steht: Ihr Vorbild ist Deutschland, wo es Quoten gibt, damit „Menschen mit Migrationsbiografien in höhere Etagen hineinkommen“ Haben wir tatsächlich offizielle Migrantenquoten? Dass wir die inoffiziell haben, ist mir klar, aber offiziell wäre mir neu.

      Das erinnert mich an den Fall der beiden türkischstämmigen Gründer von Biontech, die in den Medien hofiert werden, weil die so natürlich eine tolle Geschichte gelungener Einwanderung präsentieren können. Dabei frage ich mich, ob die zwei überhaupt repräsentativ für Menschen mit Migrationshintergrund sind (klare Antwort: nein) und inwiefern sie selbst mit ihrem Migrationshintergrund hausieren gehen (wahrscheinlich gar nicht, sind ja schließlich ernsthafte Wissenschaftler). Überhaupt diese mediale Vereinnahmung im Sinne der eigenen Propaganda ist echt widerlich. Und einerseits regt man sich über die Frage „woher kommst du“ auf, aber andererseits wird dann von bestimmten Kreisen oder sogar der Person selbst deutlich darauf hingewiesen, dass ein Migrationshintergrund vorhanden ist. Das ist doch wieder typische Doppelmoral.

  9. Es ist offensichtlich und es ist auch offensichtlich das Femischistinnen es ignorieren werden und weiterhin behaupten das nicht Eifersucht das Motiv war, sondern das sie eine Frau ist.

    Und wie gesagt, das wird dann zusätzlich zum Mord noch zum Hassverbrechen erklärt und besonders hart bestraft. Es wird niemanden davon abhalten eine Frau zu töten und sorgt nur dafür Männer zu Menschen 2. Klasse zu machen.

  10. Interessanter Artikel auf „The Weekly Dish“ (die neue Publikationsseite von Andrew Sullivan):

    Where Have All The Lesbians Gone? They’re coming out as nonbinary or as men.
    Katie Herzog
    Nov 27
    https://andrewsullivan.substack.com/p/where-have-all-the-lesbians-gone-0a7

    Herzog beobachtet (für die USA), daß Lesben immer mehr aus der Öffentlichkeit verschwinden und sich junge lesbische Frauen immer weniger trauen, sich als lesbisch zu outen.

    Empirisch untermauert wird das nicht, Evidenz sind nur (etliche) persönliche Erlebnisse, sie scheint die Szene aber ganz gut einschätzen zu können. Es paßt zumindest zu der übermächtigen Stellung, die Transaktivisten in den Medien seit einiger Zeit haben und zu der explosionsartigen Vermehrung von Transsexualität bei jungen Mädchen.

    • „Es paßt zumindest zu der übermächtigen Stellung, die Transaktivisten in den Medien seit einiger Zeit haben und zu der explosionsartigen Vermehrung von Transsexualität bei jungen Mädchen.“

      In gleichem Maße steigt in den angelsächsischen Ländern die Zahl der Regretterinnen/De-Transitioniererinnen, die früher, später oder manchmal erst nach Einleitung medizinischer Maßnahmen zu spät für sich entdecken, welchem Geschlecht sie denn wohl eigentlich angehören.
      Dauerhaft zurück bleiben häufig mehr oder weniger weibliche Wesen mit Männerstimmen…

      Diese tragischen Vorkommnisse belegen nur die biologische Wirkmächtigkeit von GESCHLECHT!

    • mitm,

      “ explosionsartigen Vermehrung von Transsexualität bei jungen Mädchen.“

      Hast Du da einen Link für? Ging irgendwie an mir vorbei. Auch der Herzog-Artikel benennt eher „queer“ oder „nonbinary“ als aktuell angesagte Selbstbeschreibung zur eigenen Abgrenzung, gerade auch für Lesben.

      Was nachvollziehbar ist. „Lesbe“ ist als Begriff nicht wirklich stylisch und am Ende wird frau noch mit Alice S. oder Alice W. assoziiert. Da will Girly nicht dazugehören. Wenn also auch eine altersbezogene Abgrenzung sein soll, passen neumodische Begriffe viel besser.

        • mitm,

          vielen Dank. Leider funktioniert der Link nicht („Die Seite, die du im Blog suchst, ist nicht vorhanden.“), auch ohne den Anker # die gleiche Meldung.

          Die Suche nach Abigail Shrier führt zu dem aktuellen Buch „Irreversible Damage“ (https://www.amazon.de/Irreversible-Damage-Transgender-Seducing-Daughters/dp/1684510317)

          Die Leseprobe dort beeinhaltet leider auch keine Belegzahlen. Beschrieben werden dort die bekannten Probleme der Wohlstandsverwahrlosung in Verbindung mit dem Bildfetischismus und der gegenseitigen lückenlosen sozialen Kontrolle (fb, wa, tik-tok, instagram und Co).

          So gesehen scheint es sich um einen öffentlichen Fluchtversuch junger Mädchen aus einem Genderstereotyp zu handeln. Was es nicht ist (und das steht in der Leseprobe drin): Eine aktive, bejahende Hinwendung zu einer oppositionellen Geschlechterrolle.

          Damit ist es m.E. kein Trans-Thema.

          • „Leider funktioniert der Link nicht“

            sorry, mein Fehler, aus irgendeinem Grund ist aus einem Minus ein Tiefstrich geworden.
            Hier der richtige Link (getestet…):
            https://maninthmiddle.blogspot.com/p/sexuelle-identitaet.html#sexident_bio

            „Die Leseprobe dort“
            Interessant, bei mir wird keine Leseprobe angezeigt. Eine bzgl. der explosionsartigen Vermehrung von Transsexualität relevante Leseprobe ist aber frei zugänglich auf Quillette, 08.07.2020. Darin werden aber wiederum i.w. die Ergebnisse von Littman (2018) rekapituliert. Littman bekam dafür einen fürchterlichen Shitstorm und mußte noch ein Korrekturpapier nachschieben, das ist eine eigene Story. Habe ich auf dieser Seite weggelassen, weil es zu sehr von Thema ablenkt.

    • Es wurden monatelang viel zu viele Intensivbetten (die ohne ein Mmehr and Intensvstationen ausebildetem Personal nahezu keinen Mehrwert ggü. normalen Betten bringen) gemeldet, weil das für die KH „Geld für nichts“ brachte. Das kann man sich aber eben nur leisten, wenn man sicher sein kann, die dann nicht zu brauchen, andernfalls würde man gff. vertragsbrüchig und schadensersatzpflichtig.

      Tut mir leid,wieder „nur“ eine Begleiterscheinung eines perverserweise voll auf Gewinn maximierten Gesundheitssystems und keine große böse Verschwörung um das Volk gefügig zu machen.

  11. Aus der Serie: „Women most affected!“

    „In Japan, more people died from suicide last month than from Covid in all of 2020. And women have been impacted most“ CNN November 29, 2020

    Welche Zahlen stecken hinter dem Artikel der sich hauptsächlich um Frauen dreht?

    Male: 1,302 Female 851

    • Ist doch perfekt. Die haben da jetzt ihren alten Gockel als Hampelmann im Rampenlicht und können im Hintergrund dann ihre Politik für die halbe Bevölkerung machen.

      Aber vielleicht überraschen die einen ja. Trump hatte einige Frauen, die keine Frauenpolitik machten und gewisse Dinge wieder in ein gerechtes Licht rückten.

  12. Mal wieder was schön „esoterisches“, ich lese gerade das aktuelle Buch von Rolf Ulrich Kramer. Der macht „MindWalking“ (mit faszinierenden Beifängen, wie sein aktuelles Buch belegt, googelt selbst danach). Wenn ich die Beschreibungen richtig deute, ist das eine Technik, die sich von Ron Hubbards Lehren ableitet.

    Ich wusste zwar, dass die Scientologen solche „Auditings“ machen, mit einem Gerät, dass sie E-Meter oder so nennen (und zu Wucherpreisen an ihre Anhänger verscherbeln), aber dass mehr als nur Klamauk und Geldschneiderei dahinter steckt, war mir nicht klar. Um diese Technik scheinen sich aber mehrere Bücher von Hubbard zu drehen. Anfangs scheint der ja noch bei Verstand gewesen zu sein.

    Offenbar hat sich um diese Lehren und den E-Meter (den man auch für 200 Euronen bei eBay bekommen kann) eine eigene Therapieszene entwickelt, die unabhängig von Scientology ist und die mit verbesserten und abgewandelten Hubbard-Methoden erfolgreich praktiziert. „Mindwalking“ scheint ein Zweig davon zu sein.

    Das Verfahren basiert darauf, dass der Proband zwei Elektroden in den angefeuchteten Händen hält, während der Therapeut Stress verursachende Themen durch gezielte Fragen zu ermitteln sucht u.ä. (und sie an den Zeiger-Ausschlägen erkennt). Das Verfahren folgt einer eigenen Philosophie, verwendet eigene Begriffe usw. und ist offenbar ziemlich komplex. Ähnlich wie Hypnose kann das sehr weit zurückgehen, auch in andere Leben usw. aber es findet im Ggs. dazu nicht in Trance statt (zumindest wird eine solche nicht bewusst herbeigeführt).

    Offiziell messen die E-Meter, ähnlich wie Lügendetektoren, den Hautwiderstand, der sich durch Schweißabsonderung usw. ändert. Diejenigen die die E-Meter aktiv nutzen, widersprechen dieser Darstellung aber heftig und bringen viele Beispiele, warum das nicht sein kann, z.B.
    http://www.emeter.de/html/rockslam.html

    Da ich überlegt hatte mir selbst mal so ein Ding zu kaufen, um damit zu experimentieren, hatte ich nach einer Anleitung gesucht und bin auf obige Seite gestoßen, die das alles bis ins Detail auseinandernimmt und auch versucht die guten Methoden von Hubbards Wahnideen (ich erwähne nur OT III und Xenu) abzusondern. Sehr faszinierend!

    Ach so, was ist jetzt das esoterische daran? Na die Philosophie:
    „Bei einer Person, die sich geistig in einem besonders entspannten Zustand befindet, kann man eine sinusförmige Veränderung ihres Körperwiderstandes mit einer Frequenz von etwa 0.25 Hertz beobachten. Je besser der geistige Zustand ist, desto größer ist die Amplitude dieser Schwingung. Das E-Meter signalisiert uns das durch eine gleichmäßige, rhythmisch fließende Hin- und Herbewegung seiner Nadel. Der Auditor spricht dann davon, dass die Nadel “schwebt”.
    .
    Diese Phänomene sind übrigens ein sicherer Beleg dafür, dass das E-Meter nicht den durch Schweißabsonderung veränderten Hautwiderstand* misst. Ein solcher Vorgang wäre viel zu träge. Der angezeigte elektrische Widerstand betrifft stets den sich zwischen den Elektroden befindlichen Körper. Also bevorzugt die Hände, die Arme und Teile des Oberkörpers.
    ….
    Diese Tatsache könnte eine Bestätigung für die Ursächlichkeit “geistiger Masse” sein, die den Körper ganzheitlich durchdringt, so die Theorie. Auch elektrische Impulse, die durch das gedankliche Kontaktieren von Ladung* erzeugt werden, sind an der Wegstrecke einer Hand messbar.“

    Nicht überraschend, es gibt vielfache Hinweise, dass das alles andere als aus der Luft gegriffen ist. Jedenfalls scheint es tatsächlich zu erstaunlichen Resultaten zu führen. Ich finde es jedenfalls extrem faszinierend.

      • Zauberkarten?? Ich verstehe nicht, auf was du anspielst.

        Und ob das dein einziges Leben ist, kannst du gar nicht wissen, du kannst es nur glauben. Es spricht einiges dafür, dass unsere materialistische Weltsicht in vielen Punkten in die Irre geht, man kann sogar sagen, dass das empirisch schon lange bewiesen ist. Aber lassen wir das, bei dem Thema jemanden überzeugen zu wollen, ist nahezu unmöglich und sicher wissen tu ich auch nichts. So ist das halt, auf dem Planet der Lügen…

          • Zauberkasten, statt Karten, da war wohl die Autokorrektur dazwischen. Das Ding ist ausreichend analysiert, die verlinkte Seite bietet sogar eine Bauanleitung für Selberbastler:
            http://www.emeter.de/html/selbstbau.html

            Man kann sie auch in den USA bestellen, für um die 200 Euro:
            https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2380057.m570.l1313&_nkw=scientology+e-meter&_sacat=0
            (die Scientologen verlangen wohl über 7000 Dollar pro Gerät)

            Das Ding scheint eine echte Hilfe bei einer Therapie zu sein, sonst würde es sicherlich nicht benutzt. Von Solo-Betrieb wird aber ausdrücklich abgeraten. Wenn du keine ernsthaften psychischen Probleme hast, gibt es auch keinen Grund so eine Therapie zu machen, die wohl ziemlich teuer ist, weil sie sehr intensiv über mehrere Tage hintereinander geht, bis die „Ladung“ also das Problem beseitigt wurde.

            Wenn Leute, trotz allen Spotts und wider dem Mainstream, von ihrer Arbeit so überzeugt sind, dass sie diese sogar öffentlich dokumentieren, dann nehme ich das ernst, sowas interessiert mich. Mir fehlt nur jemand, der sowas mit mir zusammen ausprobiert, meine Frau kann ich offenbar nicht dafür begeistern und sonst habe ich kaum zu jemandem Kontakt, der aufgeschlossen genug wäre.

          • Ich beschäftige mich seit Jahren mit Scientology, Hubbard und Co, aber aus einer sehr kritischen Perspektive, Manson- Family und andere Sekte sind auch meine Steckenpferde, bin aber kein Fan, eher Hobbykriminologe und Motivfoscher. Wenns im Rahmen bleibt, können wir mal drüber plauschen.

          • @BlueJaw

            Ich interessiere mich eigentlich nicht nennenswert für Sekten (ebensowenig wie für Religionen), musste Scientology in dem Zusammenhang aber erwähnen, sonst hätte wohl jeder in mir sofort einen missionierenden Scientologen vermutet oder sowas. Die meisten Menschen versuchen ja nicht zu verstehen, was man schreibt, sondern nur, einen in eine Schublade zu stecken. Das ist für einen chronischen Querdenker (wie mich) ein ständiges Ärgernis, denn ist man einmal verschubladet, wird man i.d.R. nicht mehr ernst genommen oder gar komplett geschnitten. Menschen sind komisch.

            Ich finde es außerordentlich bedauerlich, dass Hubbard zwar einerseits sehr interessante Gedanken hatte (falls die Technik tatsächlich so funktioniert, das will ich erst gesehen haben), andererseits aber offenbar charakterlich so unreif war, darauf eine geldgeile Sekte zu gründen. Von daher begrüße ich es, dass andere die Theorien ohne den ganzen Scientologen-Ballast offenbar erfolgreich einsetzen, denn auch wenn sie esoterisch wirken, kann ich spontan nichts Anstößiges daran erkennen, Konflikte im Unterbewusstsein aufzustöbern und abzuarbeiten (nichts anderes macht ja auch die klassische Psychoanalyse, nur weniger zielstrebig, da halt ohne technische Unterstützung).

  13. Es ist ja nicht so das jemand der schnell fährt, mehr Fahrten in der gleichen Zeit erledigen kann und somit auch mehr Geld einbringt. Neeeiiinnnn…

    Uber hat sich überlegt wie man Frauen disrkiminieren kann, hat gesehen das Männer schneller fahren und hat dann erst schnelles Fahren belohnt!!!

    Ich bin mir leider nicht sicher, ob diese Frau, nachdem ihr das einer erklärt hat, ihre Meinung ändert oder weiterhin glauben will das Uber Frauen diskriminiert.

    • „Ich bin mir leider nicht sicher, ob diese Frau, nachdem ihr das einer erklärt hat, ihre Meinung ändert oder weiterhin glauben will das Uber Frauen diskriminiert.“

      Es ist ihr sowohl vollkommen egal, ob Uber das tatsächlich so regelt, um Frauen eins auszuwischen. Es ist mindestens ebenso egal, ob es sachliche Gründe dafür gibt, dass Uber diese Regelung hat.

      Sie sieht ausschließlich, dass die Welt so eingerichtet ist, dass eine Frau durch ihr bevorzugtes Verhalten Nachteile hat.
      Sie sieht nicht, dass auch andere durch das von der Frau bevorzugte Verhalten Nachteile haben.
      Sie sieht auch nicht ein, dass die Frau ihr Verhalten ja ganz leicht anpassen könnte.

      Eine Frau darf keine Nachteile haben. Kein wenn, kein aber.

      There is NO reason…

      Mehr kognitive Komplexität ist hier nicht.
      Bei keiner Aktivistin.

  14. Also Leute gibts……..:

    „Als die britische Sängerin Blythe Pepino ihren Partner kennenlernt, weiß sie gleich, dass sie Kinder mit ihm bekommen will. „Er ist der Richtige“, sagt sie in einer Arte-Dokumentation. Trotzdem entscheidet sie sich dagegen. Wieso Kinder in eine Welt setzen, die auf eine Klimakatastrophe zusteuert? „Birthstrike“ nennt die 34-Jährige ihre Bewegung, die in England viel Zuspruch findet.“

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/aus-angst-vor-der-klimakatastrophe-warum-menschen-in-den-gebaerstreik-treten/26669452.html

    • Das ist so ähnlich wie Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
      Die Dame scheint zu glauben, sie könnte die Bevölkerungsexplosion in Afrika oder die ca. 14 Mio. Menschen, um die Indien p.a. wächst, kompensieren.

      • Da sollte man sich doch fragen, wie eine derartige „Bewußtseins-„Welle entstehen kann, zumal die entsprechende Propaganda ja auch hier schon in den ÖR-Medien gefahren wird, d.h., von eben jenen linientreuen Medien, die gleichzeitig den „Gewinn“ durch den „Import“ eben jener vermehrungsfreudigen Mitmenschen feiern…

          • komisch! Sonst sieht man in JEDEM Reklameprospekt doch nur noch Models, die eine „repräsentative“/zukünftig gewünschte(?) Präsenz verschiedener Hautfarben suggerieren…

          • Jepp und auf Werbeplakten der Bundeswehr, der Feuerwehr oder Ingenieursberufen ist eine Frau vorne abgebildet. Auf sowas wird geachtet.

  15. Nennt sich auch „Antinatalismus“ und ist in der virtual signaling- Szene
    einigermaßen verbreitet. Tatsächlich durchziehen tuts fast KEINE, wenn der kleine niedliche Schädling dann da ist, wird halt kurzerhand erklärt, ihn zum Klimaretter drillen zu wollen.

    Das Qualitaetsmedium VICE meinte mal, dass jedes Kind 10.000 Tonnen CO2 produziert…

    • Auf den Klimasfußabdruck der Eltern gerechnet natürlich. Und schon ist die Ablasszahlung für den SUV, die halbjärhliche Flugreise und das totgestreichelte eingeflogene Wagyu Beef geleistet.
      Auf der anderen Seite, es wäre zu wünschen, dass die das durchziehen. Die Menschheit profitiert nicht gerade von signalgebenden Medienschaffenden.

  16. Die mit Abstand dümmste und bösartigste Dachzeile der Woche (Tagesspiegel):

    „“ Ich hasse alle Männer. Alle, wirklich? Ja, alle.“
    Warum „alle“ sagen richtig ist, auch wenn es nie stimmt.“

    Die nehmen „1984“ tatsächlich als Gebrauchsanleitung.

  17. Thema fürsorgliche Mutter:
    https://www.epochtimes.de/blaulicht/schweden-70-jaehrige-frau-soll-sohn-28-jahre-lang-gefangen-gehalten-haben-a3393345.html

    „Ein 41-jähriger Mann wurde in einer Wohnung von einer Verwandten entdeckt, nachdem dessen 70-jährige Mutter ins Krankenhaus musste. Er war unterernährt und nahezu zahnlos in einer verdreckten Wohnung, sodass davon ausgegangen wird, dass er dort jahrelang festgehalten wurde.“

    Mit 12 Jahren hat sie ihn von der Schule genommen und eingesperrt. Erstaunlich was in Schweden alles möglich ist, der kann ja höchstens 5. Klasse oder sowas gewesen sein.

  18. Die Polizei wird linksradikal gleichgeschalten.

    Ich kenne einen jungen Polizisten, dem ich zu seiner Realschulzeit mal bei den Prüfungsvorbereitungen in Mathe geholfen hatte. Ich habe selbst keinen Kontakt mehr, aber meine Frau arbeitet mit seiner Mutter zusammen (wie das halt auf dem Dorf so ist).

    Der hat jetzt Ärger bekommen (was genau, ob eine Anzeige oder so und von wem, wusste meine Frau nicht zu berichten), weil er vor 2 Jahren in einem WhatsApp-Chat der (angeblich rechtsradikalen) Aussage eines Kollegen(?) nicht sofort widersprochen hat.

    Man erfährt leider nirgends (die Lügenmedien schwafeln nur mal wieder), was die Aussage gewesen sein soll (wahrscheinlich eine Banalität, vielleicht hat er Ne*er geschrieben oder sowas) und auch nicht, ob die überhaupt justizabel war. Aber man erzieht den Nachwuchs, jede nicht gleichgeschaltete Aussage sofort niederzuknüppeln und anzuzeigen.

    Ich bin unsicher, ob das ein genialer Schachzug der Linksfaschisten ist oder ein Schuß ins Knie. Jedenfalls treibt es der AfD sicher wieder Stimmen zu. Für uns, als Bürger, ist es aber ganz sicher kein gutes Zeichen.

  19. Die junge Freiheit hat einige gute Artikel:

    die linke SA macht mal wieder platt, was ihr nicht ins primitive Weltbild passt:
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/mutmassliche-linksextreme-randalieren-in-deggendorfer-verbindungshaus/
    offiziell hört man nichts davon, denn merke: alle Gefahr geht nur von rechts aus!!!

    „Mehr als jedes fünfte Kita-Kind spricht zu Hause kein Deutsch“
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/kita-kind-kein-deutsch/
    natürlich nur rechte VT: wir werden systematisch ersetzt, wo es doch hier kaum Ausländer gibt…

    Nicht dem Gewissen verpflichtet, sonder der political correctness:
    „Mit AfD gestimmt: Linken-Kreisvorsitzender will Parteikollegen rausschmeißen“
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/rausschmiss-afd-linke/

    Die CSU im Gleichschaltungswahn, wirbt für Quoten:
    „CSU-Generalsekretär Markus Blume hat die Zustimmung seiner Partei für eine Frauenquote in Unternehmensvorständen verteidigt. Die Eigentümer von Unternehmer sollten nicht mehr selbst entscheiden, wer ihr operatives Geschäft führe, „weil wir im 21. Jahrhundert leben und manche Fragen keine Fragen mehr von konservativ oder liberal sind, sondern von selbstverständlich“, sagte Blume der Neuen Zürcher Zeitung.“
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/blume-gleichberechtigung/

    Schei**e in welches bekloppte Land und welche verfluchte Zeit bin ich geraten?

  20. Frauenquote von MINDESTENS 50%, weil die Politik ja die Bevölkerung abbilden muss.

    Er wird dort eigentlich nur lächerlich gemacht. Fragile Männlichkeit, er soll 2500 Jahre warten, die Männer haben es ja nicht hingekriegt. Was haben Männer eigentlich nicht hingekriegt?

  21. Ein Themenvorschlag:

    Morddrohungen auf social media.
    Man kennt es, Promis mit Leibwächtern und gepanzerten Limos bibbern in den Medien wegen angeblicher Morddrohungen, die aber grundsätzlich nie zitiert werden.
    Ich habe in ca 15 Jahren social media zahlreiche Folter- und Todeswuensche bekommen, auf die ich vielleicht noch albern geantwortet habe, aber eben nie eine konkrete Drohung.

    Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

    • Im heise-forum wurde ich einige Male von linken Extremisten angepöpelt, die mir gerne mal die Fresse polieren oder „ordentlich einschenken“ würden. Meistens auf Trollniveau, so dass ich das nicht ernst genommen habe. Zumal ich immer maximal anonym unterwegs bin.

      Einige haben mir Anzeigen und Ähnliches angedroht, immer für Sachen, die vollkommen legal waren. Ein Verzweiflungsakt, wenn die Argumente nicht reichen und man voraussichtlich nicht über ausreichend Körperkraft verfügt 🙂

      Ich kann mir vorstellen, dass Morddrohungen für Promis Alltag sind, es gibt einfach immer einige Verrückte, die hassen, was man tut. Es wird so sein, dass diejenigen die keine Drohungen bekommen, eher über ihre eigene Unwichtigkeit depremiert sind. Ich gehe davon aus, dass sich einige (wenn es mediale Aufmerksamkeit dafür gibt) selbst solche Drohungen zuschicken oder sie einfach behaupten. In der Feminismusszene ist das ja ein akzeptiertes Argument und quasi-Beweis für die patriarchale Gewaltkultur, auch gegen „rechts“ kann man es perfekt medial in Szene setzen, was ja auch schon mehrmals praktiziert wurde, in den letzten Jahren.

      Da man bei einer echten Drohung allerdings nie weiß, ob sie nicht doch umgesetzt wird, bin ich vorsorglich lieber anonym unterwegs. Ich kann mir schon vorstellen, dass einen sowas belastet. Danisch erzählt ja manchmal darüber, was gegen ihn so läuft, von Versuchen, sein Spendenkonto zu belasten bis hin zu Schmierereien am Haus und Meckeranrufen. Ich könnte das nicht so einfach wegstecken…

      • Ein bekanntes IB- Mitglied, Österreicher, hat auf YT glaubwürdig erzählt, dass ihm Morddrohungen nix ausmachen, aber was ihn wirklich in Schwierigkeiten gebracht hat, waren die ständigen Konto Kündigungen, etwa 20 an der Zahl, er hatte enorme Schwierigkeiten, überhaupt noch seine Miete zu zu überweisen.

        Da graust es mir vor der Bargeldabschaffung.

  22. Interessante Entwicklung:

    „Dr. Michael Yeadon, ehemaliger Leiter des Forschungsbereichs Atemwegserkrankungen bei Pfizer, und der Lungenfacharzt und ehemalige Gesundheitsamtschef Dr. Wolfgang Wodarg haben bei der EMA, der European Medicine Agency, die für die EU-weite Arzneimittelzulassung zuständig ist, am 01. Dezember 2020 einen Antrag auf die sofortige Aussetzung sämtlicher SARS-CoV-2-Impfstoffstudien, insbesondere die Studie von BioNtech/Pfizer zu BNT162b (EudraCT-Nummer 2020-002641-42) gestellt.“
    https://2020news.de/dr-wodarg-und-dr-yeadon-beantragen-den-stopp-saemtlicher-corona-impfstudien-und-rufen-zum-mitzeichnen-der-petition-auf/

    Der Grund:
    „Dr. Wodarg und Dr. Yeadon fordern, dass die Studien – zum Schutze des Lebens und der Gesundheit der Probanden – erst dann fortgesetzt werden, wenn ein Studienkonzept vorliegt, das geeignet ist, den erheblichen Sicherheitsbedenken, die von immer mehr namhaften WissenschaftlerInnen gegen den Impfstoff und das Studiendesign geäußert wird, Rechnung zu tragen.
    .
    Die Petenten fordern zum einen, dass wegen der bekannten mangelnden Treffsicherheit des PCR-Tests bei einer seriösen Studie mit einer sogenannten Sanger-Sequenzierung gearbeitet werden muss. Nur so liessen sich verlässliche Aussagen zur Wirksamkeit eines Impfstoffes gegen Covid-19 treffen. Auf der Basis der vielen unterschiedlichen PCR-Tests von höchst unterschiedlicher Qualität könne weder das Erkrankungsrisiko noch ein möglicher Impfnutzen mit der nötigen Sicherheit bestimmbar, weshalb die Testung des Impfstoffs am Menschen per se unethisch sei.“

    Die Beschreibung potentieller Probleme bestätitgt meinen Eindruck aus der Medizin und Biologie, das ist überkomplex, wir lernen in der Schule nur so eine Art vereinfachte Kindergartenversion:

    „Des Weiteren fordern sie, dass ausgeschlossen werden muss z.B. im Wege von Tierversuchen, dass sich bereits aus früheren Studien bekannte Risiken, die teilweise aus der Natur der Corona-Viren herrühren, realisieren können. Die Bedenken richten sich dabei insbesondere auf folgende Punkte:
    .
    Die Bildung sogenannter “nicht-neutralisierender Antikörper” kann speziell dann, wenn der Proband nach der Impfung mit dem echten, dem “wilden” Virus konfrontiert ist, zu einer überschiessenden Immunreaktion führen. Diese sogenannte antikörperabhängige Verstärkung, ADE, ist z.B. lange aus Experimenten mit Corona-Impfstoffen bei Katzen bekannt. Im Verlauf dieser Studien sind alle Katzen, die die Impfung zunächst gut vertragen hatten, gestorben, nachdem sie sich den wilden Virus gefangen hatten.
    .
    Von den Impfungen wird erwartet, dass sie Antikörper gegen Spike-Proteine von SARS-CoV-2 hervorrufen. Spike Proteine enthalten aber unter anderem auch unter anderem Syncytin-homologe Proteine, die bei Säugetieren, wie dem Menschen, wesentliche Voraussetzung für die Ausbildung der Plazenta darstellen. Es muss unbedingt ausgeschlossen werden, dass ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 eine Immunreaktion gegen Syncytin-1 auslöst, da ansonsten Unfruchtbarkeit von unbestimmter Dauer bei geimpften Frauen die Folge sein könnte.
    .
    In den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer ist Polyethylenglykol (PEG) enthalten. 70% der Menschen bilden Antikörper gegen diesen Stoff aus – das bedeutet, viele Menschen können allergische, möglicherweise tödliche Reaktionen auf die Impfung entwickeln.
    .
    Die viel zu kurze Studiendauer läßt eine realistische Abschätzung der Spätfolgen nicht zu. Wie bei den Narkolepsie-Fällen nach der Schweinegrippe-Impfung würden bei einer geplanten Notzulassung mit erst anschließender Beobachtungsmöglichkeit von Spätfolgen gegebenenfalls Millionen gesunder Menschen einem nicht hinnehmbaren Risiken ausgesetzt.“

    Dr. Wodarg und Dr. Yeadon bitten um Mitzeichnung ihrer Petition durch möglichst viele EU-Bürger (siehe obiger Link).

    Gefunden übrigens hier:
    https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=547139

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