„Ich bin eine #Quotenfrau“

Katharina Schulze hatte schon mal einen Tag früher angefangen, aber gestern wurde deutlich, dass es eine Kampagne zum Thema Frauenquote gab, mit der der Begriff positiv besetzt werden sollte.

Auf dem Sterncover hatten sich „40 machtvolle Frauen gegen das Stigma gestellt“

Stern Quotenfrau

Der Titel sollte wahrscheinlich an die Kampagne „Ich habe abgetrieben“ erinnern. 

Ich glaube die Aktion ist zum Scheitern verurteilt, Quotenfrau kann kein positiv besetzter Begriff werden, denn was soll als Bild daran positiv sein? Er steht dafür, dass man dort eben nur wegen der Quote ist und sonst nicht da wäre. 

Sie müssen sich da schon einen neuen Begriff überlegen. Aber das ist eben schwierig, denn er muss ja gleichzeitig irgendwie was mit Unterdrückung zu tun haben und kann nicht auf Leistung abstellen. „HarteArbeitFrau“ oder „Arbeitsmanagerin“ oder etwas in der Art wären nicht denkbar. 

Aus dem Bericht des Sterns:

Es ist ein Satz, der vielen Frauen nicht leicht über die Lippen geht: „Ich bin eine Quotenfrau“. Und dennoch: 40 Frauen aus Top-Positionen der Gesellschaft sagen ihn im stern. Sie wollen dem Begriff das Stigma nehmen.

Es sind Spitzenmanagerinnen, Wissenschaftlerinnen, Schauspielerinnen, Politikerinnen, Sportlerinnen, viele bekannt und prominent: Frauen wie zum Beispiel die CDU-Vorsitzende und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Komikerin Carolin Kebekus, Beraterin Janina Kugel, Transformationsforscherin Maja Göpel, Schauspielerin Maria Furtwängler, Moderatorin Caren Miosga oder auch die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal. 

 

Frauen in Spitzenpositionen sind immer noch eine Seltenheit in diesem Land. Die 40 Frauen wollen erreichen, dass der Begriff „Quotenfrau“ sein Stigma verliert. Sie wollen, dass ihn Frauen in Zukunft mit Selbstbewusstsein aussprechen. Denn Deutschland wird bald mehr Quotenfrauen bekommen. Am Freitagabend hat sich nach langem, harten Ringen in Berlin eine Arbeitsgruppe der Großen Koalition grundsätzlich auf ein Gesetz geeinigt. Es soll eine 30-Prozent-Frauenquote in Aufsichtsräten von Unternehmen des Bundes eingeführt werden. In den Vorständen von börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern soll bei einer Neubesetzung mindestens eine Frau sitzen. Die Details werden von dieser Woche an erst in den Koalitionsspitzen und später im Kabinett verhandelt. 

Mein Ansicht ist ja: Jede Frau, die etwas auf sich hält im geschäftlichen Bereich wird den Begriff meiden. Es ist ein Eingeständnis von Schwäche und ein negativ besetzter Begriff. 

Besonders passend fand ich, dass ich auch Frau Göring-Eckhardt beteiligt hat, die Frau, die auch Vorstand der Grünen geworden wäre, wenn sie sich nur selbst gewählt hätte, weil sie die einzige Frau auf dem Stimmzettel war:

und natürlich dann noch so Sätze bringen wie „Die Hälfte der Macht den Frauen. Mindestens!“

59 Gedanken zu “„Ich bin eine #Quotenfrau“

  1. Das Stern-Cover ist irreführend. Die meisten Frauen, die dort zu sehen sind, haben ihre Top-Position OHNE vorgeschriebene Quote erhalten. Nur die SPD, Grüne und Linke haben Frauenquoten.

  2. Wow, einfach wow.!

    Quotenfrau ist ein Schimpfwort. Zumindest in der Industrie (Chemie und Metallverarbeitung), wo ich tätig war. In der Behörde, wo ich jetzt bin, gilt das Gleiche (zumindest bei den technischen Beamten).

    Kleines Gedankenspiel:
    Wenn ich jetzt einer dieser Frauen über den Weg laufe und sie als „Quotenfrau“ bezeichne, bin ich dann „böse“ oder höflich?
    Oder wird das so eine Nummer wie die Selbstbezeichnung „n****r“ bei dunkelhäutigen Rappern?

  3. Endlich haben die Deutschen ihre eigene Ban Bossy Kampagne.
    Mit nur 6 Jahren Verspätung!

    Aber vermutlich genauso erfolgreich: Es bleibt ein Schimpfwort, tut aber den intrigierenden Feministinnen in keiner Form weh, ihre Konkurrentinnen auf den unteren Leiterstufen auf diese Weise zu behindern.

  4. Sind Palina und Collien jetzt in irgendwelchen Vorständen oder dergleichen oder werden hier auch Einschaltquotenfrauen dazugezählt?

    Das ist wieder so eine Gelegenheit, bei der man Feminismus nur als einzigen großen Shit-Test ansehen kann. Die können das doch nicht ernst meinen.

    • „Sind Palina und Collien jetzt in irgendwelchen Vorständen oder dergleichen oder werden hier auch Einschaltquotenfrauen dazugezählt?“

      Das ist mir auch gleich aufgefallen. Was haben die mit Quote zu tun. Genau wie diese strunzige Kebekus, die ja aber bekanntlich auch nirgends fehlen darf, wenn man mal wieder für irgendwas, wo Feminismus draufsteht, das Gesicht in eine Kamera halten kann.

      Was mich aber fast schon zum Lachen bringen konnte, waren Leute wie Giffey oder von der Leyen. Als ob die auch nur im Entferntesten ein positives Gegenbeispiel für „all die Vorurteile gegen Quotenfrauen“ wären. Die sind doch geradezu eine Inkarnation all dieser „Vorurteile“. Das einzige, was ihre schiere Dummheit und allumfassende Inkompetenz übersteigt, sind ihre Arroganz und Selbstverliebtheit.

  5. Was mich immer wieder ratlos zurück lässt ist die populistische Stimmungsmache der Feministen, die so gar nicht auf Argumente eingeht.
    Als Beispiel: Wenn im IT-Bereich die Spitzenpositionen vorwiegend mit Männern besetzt sind und Informatik oft von Männern, aber selten von Frauen als Hauptstudienfach gewählt wird – was erwartet man da? Wenn nicht diskriminiert wird, dann wird sich die Mann-Frau-Verteilung bei der Studienwahl in etwa auch in der Verteilung der Spitzenpositionen widerspiegeln. Das ist doch die naheliegende Vermutung. Das Ungleichgewicht wäre in diesem Fall kein Indiz für Benachteiligung. Ist das so schwer zu verstehen? Auf solche und ähnliche Argumente wird nie eingegangen. Es wird einfach ignoriert. Ist das die Arroganz der Macht oder was ist das?

    • “ Ist das die Arroganz der Macht oder was ist das?“

      Wahrscheinlich! Sie befinden sich in einer Position, in der sie es sich leisten können, alles außer sich selbst zu ignorieren. Denn während ihren Kritikern in der Regel nur Blogs und Social-Media bleiben, wobei sie auf letzterem auch noch ständig mit Zensur rechnen müssen, haben Feministinnen Parteien, Ministerien, Institutionen und nahezu die komplette Mainstream-Medienlandschaft als Verkündungsorgane. Und all diese Verkündungsorgane nutzen sie dazu, in alles übertönender Lautstärke in die Welt hinauszuplärren, wie sehr sie unterdrückt und zum Schweigen gebracht werden.

      Wobei ich mich immer frage, ob das offenkundige Ignorieren schlichter Zahlenverhältnisse wirklich nur bösartiges Ignorieren ist oder nicht doch (wohl zusätzlich, nicht zwingend „statt“) ein gerüttelt Maß an Dämlichkeit. Z. B. auch die Nummer mit den Parlamenten: wir merken doch auch schon hier im Forum in Diskussionen mit unseren Femi-Vertretern, dass du ihnen tausendmal vorrechnen kannst, warum es sicher vieles ist, aber auf keinen Fall Gleichberechtigung, wenn man einer Gruppe, die nur ein Viertel bis maximal ein Drittel der Parteimitglieder ausmacht, in jedem Fall mindestens die Hälfte der lukrativen Posten zusicherst. Sie sind einfach aus ideologischer Verbohrtheit und Dummheit (wobei letztere wohl Ergebnis des ersteren ist) nicht in der Lage zu begreifen, dass das für die Individuen, die sich in den Parteien politisch engagieren, zwingend zu Ungerechtigkeiten führt.

      • Das ist wahr. Bei der Propaganda haben die Feministinnen gewonnen. Bei einer Debatte oder einem Diskurs mit Sachargumenten sähe die Sache ganz anders aus.

      • Ignorieren der Fakten ist mir inzwischen so häufig auch bei nur schwach feministischen Frauen begegnet, daß ich fest von Vorsatz bzw. Bösartigkeit ausgehe.
        Und besonders bei den alten Zossinnen beißt man auf Granit, was „Weiterbildung“ oder das Schauen über den Tellerrand angeht. Die sind auf dem Stand von Alices Schwarzers Emma vor 25 Jahren und weigern sich beharrlich, auch nur einen einzigen Blick in „Genderama“ zu werfen.
        Selbstmordhäufigkeit, Obdachlosigkeit, bereinigter GPG, Ausmaß häuslicher Gewalt auch bei Frauen usw. wird nicht anerkannt, sondern sofort mit einem whataboutism gekontert. Nach dem Motto: Was ich nicht weiß, gibt es nicht.
        Was sie sich davon versprechen, ist unklar. Respekt kann es nicht sein.

    • Die denken doch das jede Kritik und jeder Widerstand nur zeigt, das ihre Sache richtig ist. Wie will man die von irgendwas überzeugen? Müssen die AfD und Trump jetzt sich groß als Frauenquotenbefürworter hinstellen, damit die mal ihre eigene Position hinterfragen?

      Ein Problem ist ja auch das Frauen in der Politik den größten Unsinn erzählen können und das keine Konsequenzen hat. Die Medien gehen nicht darauf ein und andere Politiker auch nicht. Und direkt von der Bevölkerung abgewählt werden können die leider auch nicht.

    • „Ist das die Arroganz der Macht oder was ist das?“

      Es ist noch schlimmer, es ist das Privileg „jemand“ zu sein. Eine „Frau“ nämlich. Als solche hast du die Wahrheit und Rechtschaffenheit für dich gepachtet, gegenüber aller toxischen Männlichkeit. Mit einem anderen Wort, es ist SEXISMUS (das, was sie anderen als Hobby zur Verwirrung vorwerfen und wo sich alle ihre Verschwörungstheorien drum drehen).

    • Das „lustige“ ist ja, das es durchaus Frauen ganze weit oben in der IT-Branche gibt!
      Die CEO von AMD ist Lisa Su! Oder bis Anfang des Jahres war bei IBM an gleicher Position Virginia Rometty beschäftigt (die ist „nur noch“ Aufsichtsratvorsitzende).
      Gut, das sind „ältere Frauen“, die zu einer Zeit was Technisches studiert haben, als man in den Bereichen Frauen an einer Hand abzählen konnte und entsprechend KnowHow und Können mitbringen und so jenseitig von „Quotenfrau“ weg sind, wie es nur geht…

      • Das finde ich ja auch das Ironische. Da wo sich niemand um Feminismus schert sind mächtige Frauen durchaus Gang und Gebe. Die weibliche Bundeskanzlerin hat die CDU (die von vor 15 Jahren wohlgemerkt) gestellt, nicht die SPD oder die Grünen. In UK haben die konservativen Tories schon zweimal einen weiblichen Premierminister gestellt, von denen eine sogar als respektabel im Gedächtnis blieb.

        Feminismus ist wie Salz in den Acker streuen. Es gibt schon Frauen, die was können, die sind halt seltener. Aber sobald du politischen Willen einbaust, wird man auch bei denen skeptisch.

    • Das Ungleichgewicht wäre in diesem Fall kein Indiz für Benachteiligung.

      Wieso wäre? Es sind ja mehr Männer im IT-Bereich unterwegs, daher gibt es ein Ungleichgewicht, das aber auch kein Indiz für eine Benachteiligung ist.

  6. Quoten sind vollkommen undemokratisch. Wer sich für die Quote einsetzt, kann kein Demokrat sein. Auch keine Demokratin, falls jetzt wer meint, nicht mitgemeint zu sein!

    „Weniger Demokratie wagen“ wäre ein Motto, wie es zu den Quotenbefürwortern passen würde wie die Faust aufs Auge.

    Quoten passen nur in einen autoritären Obrigkeitsstaat, niemals in eine Demokratie.

  7. Jede Frau, der vorgeworfen wird eine Quotenfrau zu sein und die diesen Vorwurf nicht entkräften kann, erscheint schwach solange der Begriff negativ besetzt ist. Also relativiert man dem Vorwurf dadurch, dass man versucht den Begriff Quotenfrau positiv umzudeuten.

    • Aber was ist gut an einer Quotenfrau? Was war jemals gut an einer Quotenfrau? Jede Frau nicht nur aufgrund von angeborenen Geschlechtsmerkmalen in vergleichbar Position ist ist besser. Als Frau geboren zu sein ist keine Leistung, keine Kompetenz und keine Qualifikation.

      Kommt dann bald auch eine Aktion von Hochstaplern, die ihre Bezeichnung eine positive Konnotation verschaffen wollen?

      • Ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie man es positiv auffassen kann, dass jemand einen Vorteil erhält aufgrund von Merkmalen, für die er nichts kann gegenüber jemandem der diese Merkmale nicht hat (wozu er auch nichts kann). Ist doch einfach Willkür, eine Art neuer Geburtsadel.

        Ich habe auch schon öfter Feministinnen auf Twitter gebeten, mir einen Mann zu nennen, der seinen Job nachweislich nur bekommen hat, weil er Mann ist. Null Reaktion. Ebenso bei der Bitte, mir doch eine Firma zu nennen, die Frauen und Männer für die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt (bei gleicher Qualifikation).

        Es wird einfach stillschweigend unterstellt, dass alle Männer sich verschworen haben gegen alle Frauen und die Konkurrenz untereinander sofort verschwindet, wenn eine Frau den Raum betritt.

        • Sie behaupten ja auch immer das Männer aufgrund ihres Geschlechts unverdiente Privilegien haben und Erfolge auch nicht durch Leistungen, sondern eben durch diese Privilegien erst erreichen konnten, wo andere hart für arbeiten mussten – natürlich unbewiesene Behauptungen.

          Und nun fordern sie für sich selbst genau diese Privilegien und wollen diese auch noch als etwas gutes framen.

          Es sind echt die größten Heuchler überhaupt. Unglaublich und die sehen sich selbst wahrscheinlich auch noch als das moralische Geschlecht.

      • Die meisten Hochstapler finden keine Unterstützung durch die Medien. Aber auch die versuchen, sich Ihre Taten schönzureden. „Sonst wäre ich pleite gewesen.“ kann fast jeder verwenden. „So konnte ich vielen Menschen helfen.“ kann z.B. ein falscher Arzt sagen. usw.

        Und es gab gerade erst die Aktion „Ich verzichte darauf den Titel zu führen und alles wird gut.“ von der erfolgreichen Quotenfrau oben rechts auf dem Bild.

  8. Wenn das mit den Hitlertagebüchern doch nur eine Quotenfrau erledigt hätte — wäre die Fälschung nicht so plump gewesen und gar nicht aufgefallen ….

  9. Was verspricht man sich eigentlich davon dieses ganze Feminismus-Thema so zu pushen?
    Die Stimmen weiblicher Wählerinnen?
    Ich rätsele immer noch woher diese ganze neue Feminismus-Welle kommt.
    Es zeigt zu mindestens wie wenig Politik auf Sachargumente oder kritische Einwände Rücksicht nimmt.

  10. Dieser nach außen getragene Stolz der Lowperformer auf der Karriereleiter erinnert mich an die Umdeutungsaktion „Ich habe abgetrieben“.

    In unserer früheren Welt war es so, dass alle, die etwas haben wollten, dafür auch etwas tun mussten, ein bisschen wenigstens. Außer Kinder und Alte und Kranke, das gebot die patriarchalistische Solidarität. Dass das jetzt allerdings auf die 50%+ der Gesellschaft, also auf Frauen ausgeweitet wird, ist sicher für die inhaltliche und wirtschaftliche Performance schwer verkraftbar und natürlich absolut unfair.

    Ich würde mich ja in Grund und Boden schämen, wenn ich wegen meines Geschlechts, meiner Hautfarbe, Rasse oder Abstammung irgendwo bevorzugt würde. Aber wenn man das eigene angeborene Attribut für höherwertiger hält und die Bestimmungshoheit über die Wertigkeit hat, dann ist das plötzlich selbstverständlich. Die Dynamik erinnert mich an sehr düstere deutsche Zeiten.

    „Was machst du so beruflich?“
    „Ich bin eine Frau.“

    • „Ich würde mich ja in Grund und Boden schämen,“

      Du bist ja auch ein Human Doing, der glaubt, dass man sich Respekt verdienen muss.

      Wenn Feminismus irgendetwas absolut klar macht: Frauen ticken so nicht. Frauen sind Human Beings und haben allein dadurch verdient, egal was.

  11. Was ist eigentlich, wenn man Mangels Kompetenz (oder aus welchen Grund auch immer) keine 30% Quote mit Frauen erreicht? Projekt gestorben, oder wird schnell mal die Ehefrau oder Mutti mit reingenommen?

    • Bei der Quotenfrau geht es um DIE QUOTE, und eigentlich um nichts anderes. Insofern ist die Quotenfrau Kompetenz-befreit.
      Die Quotenfrau ist eine der „heiligen Kühe“, die das „Neue Normal“ kennzeichnen, neben Feminist*:_IN, Fl….ing, BLM, „Antifa“, etc.
      Einzige Bedingung für die Segnungen des obrigkeitlich verwalteten Füllhorns ist absoluter Gehorsam gegenüber den Spielregeln des konstruierten Narrativs; bei der kleinsten Abwechung droht gnadenloser Verlust derselben, und Schlimmeres!

      • Die Frage ist im Grunde auch eher als Hinweis zu deuten, dass Kompetenz in Unternehmen unter Quote leiden wird (was jedem mit Verstand klar sein dürfte, aber Feministinnen und Verstand… na ja). Eine Feministin hätte sich jetzt darauf aufgehängt: „Wie, unterstellst du Frauen verminderte Kompetenz?“ und übersieht den letzten Teil der Aussage, wo ein Scheitern bei Nichterfüllung umgangen wird, indem „Vetternwirtschaft“ betrieben werden könnte. Kennen wir ja schon von anderen Institutionen, ne?

    • Kompetenz ist nicht mehr relevant. Es geht nur noch um „Weiblich“.
      Ganz im Ernst. „Bei gleicher Befähigung bevorzugt“ ist nicht mehr gültig.

  12. Das Problem sehe ich eher weniger in der Wirtschaft, da man dort ja ein Interesse hat, nur die besten Frauen zu kriegen, aber in der Politik, bei ÖRR, an den Universitäten und woken Zeitungen werden Quotenfrauen wahrscheinlich die kompetenten Frauen verdrängen, da für die Quotenbefürworterinnen die Religionszugehörigkeit wichtiger ist, wie eine richtige Kompetenz.

    • Das denke ich auch. In den Bereichen wird die Außenwirkung dann als wichtiger erachtet werden denn funktionale Zielerreichung.

      Wobei da heute ja schon jede Menge Deko rumläuft und die Quotenvorgabe vermutlich schon erreicht ist…

    • Die privatwirtschaftlichen Zeitungen sind das kleinste Problem. Deren Verkaufszahlen und Werbeeinnahmen sind ja im freien Fall, Darwin in Aktion. Das Problem sind die Institutionen, wo dieser Mechanismus nicht wirkt, allen voran die ÖR-Sender.

  13. Und schamloserweise mit „Dr.“ Franziska Giffey.
    Eine Kassiererin wird wegen eines Pfandbons von 1,5 € gefeuert, die betrügerische XXXXX bleibt in Amt, Würden und fett Kohle samt Pensionsberechtigung.
    Falls jemand fragen möchte, ja da kommt bei mir Hass hoch.

  14. Wenn die Masse der normalen Frauen aus sich heraus bestimmte Posten gar nicht haben wollen, wird die Quote notwendigerweise eine Auswahl von Frauen nach oben spülen, die die Interessen der normalen Frauen gerade *nicht* teilen. – An den Interessen von Müttern beispielsweise wären Väter weitaus näher dran, als kinderlose Karrieristinnen.
    Das Ganze ist mir schlicht zu eindimensional. Und zu undemokratisch sowieso.

  15. „Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Komikerin Carolin Kebekus, Beraterin Janina Kugel, Transformationsforscherin Maja Göpel, Schauspielerin Maria Furtwängler, Moderatorin Caren Miosga oder auch die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal.“

    Die Quoten-Doofen, mein neuer Begriff für diese Spezies feministischer Narzisstinnen (erstaunlich, den Begriff gibt so auch nicht, nur Narzissten, sehe ich das richtig?) wird über kurz oder lang bestand haben, weil jegliche Kritik nicht erwünscht ist und niedergebrüllt wird.
    Und selbstverständlich wird für das Scheitern der Quotenfrauen das allgegenwärte, fiese, hassend und hetzende Patriarchat verantwortlich gemacht werden. Frauen sind immer Opfer, selbst wenn sie dank Quote ganz weit nach oben kommen.
    „Frauenhass ist eine befreiende From der Feindseligkeit“ – vielleicht ist es einfach mal ein Gedanke wert, diesen von der französichen Radikalfeministin Harmange stammende Satz so zu nutzen, dass er zu Gunsten der Maskulisten verwendet werden kann. Meine Geduld ist am Ende.

  16. Der menschliche Denkapparat ist ein bequemes Organ. Hat man es zwei- oder dreimal mit einer Quotentussi zu tun gehabt, dann werden automatisch und unbewusst alle Frauen im Betrieb in diese Gattung eingeteilt. Sucht einer in dieser Situation Rat oder braucht Hilfe, werden alle Frauen, egal wie kompetent, gemieden; und sucht sich den entsprechenden Mann. Der sich den Job ohne Quotenregelung schliesslich erarbeitet.

  17. So eine Kampagne hätte nur dann einen positiven Spin zur Folge, wenn dort lauter super-sympathische Leistungsbringerinnen zu sehen wären, die ohne Quote keine Chance gehabt hätten.

    Das trifft bei obigem Bild weder auf die Furtwängler Milliardärsgattin zu, noch auf die korrupte und tiefeninkompetente Frau vdL, noch auf Fakedoktor Giffey oder diese feministische Schnattersuse aus dem TV, deren Namen ich immer vergesse oder auf AKK. Der Rest sagt mir nichts, auch wenn mir das eine oder andere Gesicht irgendwo schonmal untergekommen ist. Wo ist eigentlich die Chebli? War die dann doch zu peinllich oder wollte die ihr Gesicht da nicht dabeihaben?

    Immerhin Respekt an den Photoshopper, keine der Damen sieht auf ungeschönten Fotos auch nur annähernd so gut aus.

    Ist das Journalismus oder kann das weg? Kann weg, ganz klar. Ein Wunder, dass der Stern überhaupt noch am Leben ist. Wer kauft sowas?

    • „Immerhin Respekt an den Photoshopper, keine der Damen sieht auf ungeschönten Fotos auch nur annähernd so gut aus.“

      War auch mein erster Gedanke 🙂

      Auch sonst: Volle Zustimmung. Giffey, vdL, AKK als Positivbeispiele für Quotenweiber? Ich glaub‘, es hackt.

    • „Wo ist eigentlich die Chebli? “

      Vielleicht hatte sie Angst, dass sie, sollte sie sich da ablichten lassen, wieder irgendein widerlicher, alter Patriarch „jung und hübsch“ findet… 😉

  18. Danke an den Stern! Besser als durch diese ausgewählten Katastrophen hätte man die Blödsinnigkeit einer Quote auch nur schwerlich darstellen können.

    • Ok, gerade gesehen: Kommt erst morgen raus.
      Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das Übliche passieren wird: Die Verkaufszahlen sinken und man ist erneut total überrascht darüber, wie wenig Begeisterung dieses Thema in der Bevölkerung auslöst.

  19. Eigentlich müsste es dann heißen „Ich bin (auch nur) eine Quotenfrau.“ , denn dieses Cover vom Stern kommt irgendwie einem Schuldeingeständnis nahe, es auch nur durch die Quote geschafft zu haben, obwohl das sicherlich bei allen nicht der Fall ist. Der Begriff „Quotenfrau“ ist schon fest in den Köpfen verankert und kann nicht mehr umgedeutet werden. Eher schadet es diesen 40 weiblichen Köpfen.

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