101 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 295 (25.11.2020)

  1. Ich habe seit Anfang der Woche einen eigenen Blog, den ich aufgrund konkreter Anlässe erstellt habe, die sich wiederum aus den beiden bislang eingestellten Blogposts ersehen lassen (einer davon war eine Konfrontation mit dem auch in unserer Manosphere nicht unbekannten Jörg Rupp, den ich aufgrund »räumlicher Nähe« in der Region Karlsruhe auch persönlich kenne). In welchem Umfang und in welchen Abständen ich dort Artikel veröffentlichen werde, kann ich derzeit schwer abschätzen, ich werde aber künftig eher dort als bei »Geschlechterallerlei« veröffentlichen.

  2. Die Tagesschau bringt mal wieder einen erbärmlichen Artikel über Gewalt gegen Frauen:

    https://www.tagesschau.de/ausland/misogyne-gewalt-101.html

    Frauen sind gewöhnlich der größten Gefahr durch Leute, die sie kennen, ausgesetzt

    Genau. Und früher nannte man sowas schlicht „Beziehungstat“. Der feministische Kampfbegriff „Femizid“ impliziert, dass diese Frauen umgebracht wurden, WEIL sie Frauen sind, also aus Hass auf Frauen. Demnach müssten ja auch viele Frauen von Männern umgebracht werden, die sie gar nicht kennen.

    Sowohl EIGE als auch die UN loben, dass viele europäische Länder auf Gewaltausbruch gegen Frauen und Mädchen mit Informationskampagnen und Aktionsplänen reagiert haben

    Gewalt gegen Jungen scheint dann offensichtlich OK zu sein. Aber sind ja bloß Männer. Daran sieht man, dass es letztendlich nur feministische Propaganda ist.

    Auch in den EU-Ländern, die während des Lockdowns keine Zunahme hinsichtlich Fallzahlen, Krankenhausaufenthalten von Opfern oder Risikofaktoren verzeichneten, liegen die Werte nach einer Lockerung der Corona-Beschränkungen wieder auf dem Vorkrisen-Niveau – die Experten von CEPOL schließen daraus, dass es eine hohe Dunkelziffer an Vorfällen geben muss, die während des Lockdowns nicht zur Anzeige gebracht wurden.

    Es könnte doch auch sein, dass es schlicht keine Zunahme gab. Aber sowas kommt in dem Denken der Journalisten offenbar nicht vor. Das finde ich schon krass.

    Mein Kommentar dazu wurde natürlich nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich weil ich von feministischer Propaganda und dem Kampfbegriff „Femizid“ sprach. Sowas macht mich einfach wütend. Auch Kommentare können zum Meinungsbildungsprozess beitragen, aber unliebsame Kommentare werden einfach nicht veröffentlicht. Und das bei einem öffentl.-rechtl. Medium, das durch meine Gebühren finanziert wird. Das ist für mich wie die freie Rede zu verbieten. Und man hat keine Möglichkeit sich dagegen zu wehren.

    • „Frauen sind gewöhnlich der größten Gefahr durch Leute, die sie kennen, ausgesetzt“

      Okay und das ist jetzt schlimm im Vergleich zu was?
      Ist es besser wenn ihnen von Unbekannten mehr Gefahr droht? Von Tieren? Von der Arbeit?

      Ich habe es heute irgendwo nur als Überschrift wieder gesehen: „Zahl der Femizide in Deutschland steigt.“
      Jede Mord an einer Frau wird zum Femizid erklärt werden und dann folgen bald besonders harte Strafen für den Mord an Frauen, weil sie zusätzlich zum Mord noch als Hassverbrechen erklärt werden. Frauen werden nicht ermordet, weil sie ihren Freund betrügen, ihm drohen die Kinder wegzunehmen, ihn terrorisieren und immerzu als Loser, Versager, Weichei beschimpfen, weil der nicht so funktioniert wie sie das will… nö, Frauen werden ermordet weil sie Frauen sind. Irgendwann nachdem sie Sex hatten, zusammen gezogen sind, gegenseitig Geschenke gemacht haben und ein paar Wochen, bei manchen dauerte es Jahrzehnte, fällt dem Mann dann auf das sie ja eine Frau ist und da tötet er sie.

      • „Jede Mord an einer Frau wird zum Femizid erklärt werden und dann folgen bald besonders harte Strafen für den Mord an Frauen, weil sie zusätzlich zum Mord noch als Hassverbrechen erklärt werden.“

        Männer werden bald offiziell zu Menschen zweiter Klasse, deren Ermordung weniger hart bestraft wird, wie die Ermordung der Herrinnenfrauen. Denn auch wenn da steht das Frauenverachtung Menschenverachtung ist, bedeutet das noch lange nicht dass das gleiche auch für Männerverachtung gilt. Diese ist z.B. bei den Grünen erstes Gebot.

        Tabuthema??? Was muss den noch getan werden, damit es kein Tabuthema mehr ist. So da jetzt jeden Tag drüber geredet werden? Weil man nicht besseres zu tun hat. Die Gewalt gegen Männer brauch natürlich nicht angesprochen werden, das macht nur weibliche Opfer UNSICHTBAR.

    • „Es könnte doch auch sein, dass es schlicht keine Zunahme gab.“

      Ich bin mir nicht sicher ob Feministinnen, die mit Feminismus ihr Geld verdienen, entsetzter sind über steigende und fallende Verbrechen gegen Frauen.

    • Auch Kommentare können zum Meinungsbildungsprozess beitragen, aber unliebsame Kommentare werden einfach nicht veröffentlicht. Und das bei einem öffentl.-rechtl. Medium, das durch meine Gebühren finanziert wird.

      Falsch!
      Nicht aber, sondern WEIL Kommentare zum Meinungsbildungsprozess beitragen, werden sie nicht veröffentlicht.

      Zonta rührt momentan auch wieder fleißig die Werbetrommeln. „Orange your city.“ Gegen Gewalt gegen Frauen. Gewalt gegen Männer und Kinder (natürlich auch hier vor allen Dingen Jungen) ist doch egal.

      Sollte jemand beim Web-Auftritt diverser Firmen Unterstützung für solche sexistischen Projekte finden, bietet sich vielleicht mal ein Meinungsbildungsprozess per E-Mail oder ähnlichem an.
      Signal Iduna unterstützte bereits 2019 die Aktion von Zonta und wenn ich das eben richtig gesehen habe, auch in diesem Jahr wieder.
      Ich werde mich bei Gelegenheit wohl mal hinsetzen und per Mail anfragen, wieso sie Gewalt an Männern ok finden.

      Vielleicht sorgt es ja, ähnlich wie bei Edeka oder Gillette für ein gewisses Maß an Nachdenklichkeit, wenn man mit den Füßen „abstimmt“ und solchen Dienstanbietern bzw. Händlern das Geld durch Boykott entzieht.

  3. In heutigen Zeiten sind solche Texte in deutschen Medien selten geworden:

    „Gut geimpft

    Zehn Diskurs-Spielregeln im Umgang mit den Medien“

    „Man braucht die eigene Mediendiät nur gezielt um das ergänzen, was einem gegen den Strich geht: Als Linker sollte man sich angewöhnen, gelegentlich mal in der „Neuen Zürcher Zeitung“ oder sogar bei „Tichys Einblick“ oder „Achgut“ nachzulesen. Und Liberal-Konservative stecken sich nicht schon deshalb mit einem Umverteilungs- und „Gerechtigkeits“-Virus an, weil sie ab und zu mit „taz“ oder „Freitag“ den Horizont erweitern.“

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/gegen-propaganda-deep-fakes-und-polarisierung-gut-geimpft/26651040.html

    • Grundsätzlich gut gemeint, aber meinen die nicht, dass es kontraproduktiv ist, liberal-konservativen gerade die Lektüre der taz zu empfehlen, dem fraglos dümmsten und niveaulosesten Auswurf nicht nur der „linken“ Presse? Wer sich diesen Scheiß gibt, sieht sich doch nur in allem bestätigt, was einem die „Feindespresse“ über die „linke“ Presse bzw. linkes Denken im Allgemeinen eingeimpft hat.

    • Eigentlich kann man alles unterstreichen, was in dem Artikel steht.

      Am wichtigsten scheint mir aber der 3. und 4. Punkt: „Inzwischen hat sich auch der Journalismus sehr stark polarisiert und „italienisiert…Viertens sollten wir misstrauisch sein, sogar gegenüber Leitmedien.“

      Ich versuche machmal, das in meinem persönlichen Umfeld klarzumachen, aber ernte nur ungläubige Ablehnung. Vor allem das Vertrauen in die Tagesschau und generell den ÖRR ist nahezu unbegrenzt, was deren feministischer Propaganda einen ungeheuren Vorteil in den Debatten sichert.
      Wenn man dieses blinde Vertrauen aufgibt, steht man informationell vor einem großen Nichts, davor schrecken die Leute zurück. Unterbewußt ist vielen wohl klar, auch ohne Walter Lippmanns „Public opinion“ zu kennen, daß sie keine eigene Meinung haben, sondern nur das nachkauen, was ihnen die Tagesschau oder die heute-Show oder die 4 großen weiblichen Polit-Talkshows vorkauen.

      Deswegen helfen solche reinen Appelle wie in diesem Artikel auch nicht weiter. Das ändert nichts bei den Produzenten von Nachrichten und „Wahrheiten“ und nichts am Konsumverhalten des Publikums.

      • Ich versuche machmal, das in meinem persönlichen Umfeld klarzumachen, aber ernte nur ungläubige Ablehnung. Vor allem das Vertrauen in die Tagesschau und generell den ÖRR ist nahezu unbegrenzt…

        Ja, das kommt mir sehr bekannt vor. Die ÖR Nachrichten in Frage zu stellen, wird quasi als Verschwöerungstheorie behandelt. Und wenn man versucht, anhand konkreter, objektiver Beweise aufzuzeigen, dass bestimmte Informationen tendenziös bis schlicht falsch sind, wird das meistens ohne jede Prüfung als weiteres Hineinsteigern in die Verschwörungstheorie gewertet. Weil die meisten Leute sich eben einfach nicht vorstellen können, dass Tagesschau etc. nicht fundamental seriös berichten, sondern ÖR Nachrichten als über jeden Zweifel erhaben ansehen.
        Wer die Tagesschau kontrolliert, kontrolliert das Denken eines großen Teils der Bevölkerung.

    • „Und Liberal-Konservative stecken sich nicht schon deshalb mit einem Umverteilungs- und Gerechtigkeits“-Virus an, weil sie ab und zu mit „taz“ oder „Freitag“ den Horizont erweitern“

      Das Problem ist nicht die rechte Seite, fast alle dort haben einen starken Diskussionsdrang, weil sie sich massiv in der Defensive sehen und ständig verleumdet werden. Gerade deswegen sperrt man sie überall aus, damit das linksextreme Safespace-Lügengebäude noch ein bisschen weiterwurschteln kann.

      Ich habe selbst lange Zeit freitag.de gelesen, als man da noch kommentieren durfte. Ich weiß wie die ticken, ich kenne die Konzepte, mir ist deren Einseitigkeit bewusst. Mittlerweile ist diese Einseitigkeit Mainstream, man muss dem Seremon regelrecht ausweichen, warum also, sollte man noch zusätzlich dort lesen?

      Das Problem sind die Linken. Idioten wie Fefe, die zwar über den Mainstream maulen, aber partout keine alternative Webseite anklicken und immer wieder betonen, wie unseriös die sind etc. Linke haben immer Angst vor Gedankenverbrechen und Kontaktschuld, haben Angst, sich zu infizieren, aufs falsche Gleis zu geraten etc. das ist fast wie eine Geisteskrankheit. Ich muss es wissen, ich habe auch erst 2015 angefangen z.B. die junge Freiheit zu lesen (tatsächlich eine der besseren verbliebenen Zeitungen und nicht annähernd so rechts, wie sie immer dargestellt wird).

      Wenn man einmal anfängt alternative Medien zu konsumieren (was systematisches Vorgehen erfordert, denn aus google, youtube usw. werden die längst aus Timeline und Suchergebnissen wegoptimiert) lebt man in einer unfreiwillig abgeschotteten Parallelrealität. Für die meisten ist diese Hürde aber zu hoch. Ich habe einen Kollegen, sehr intelligent, Informatiker, kinderlos, der zieht sich abends lieber amerikanische Krimiserien rein, bis er vor dem TV einpennt, als auch nur einmal was zu lesen, was über die GMX-News (wenn er seine Mails abholt) hinausgeht.

      Durch Corona sind einige mehr aufgewacht, zumindest diejenigen, die wirklich unter den damit verbundenen Einschränkungen leiden. Leider immer noch viel zu wenige.

      Was ich ein bisschen schade finde, ist, dass die Männerrechtsszene nur wenig in den alternativen Medien mitspielt, auch da herrschen Berührungsängste und Vorurteile, mit der Folge, dass z.B. eine AfD dann auch wieder nur konservative Rollenbilder und Lösungen transportiert, dass sie fast dieselben Argumente nutzt wie der Mainstream, nur mit anderen Schlußfolgerungen. Das ist nicht gut, aber den Linken in der Männerrechtsszene geschuldet, die lieber bedeutungslos bleiben, als sich Kontaktschuldvorwürfe machen zu lassen. Als ob das noch was nützen würde, vom Mainstream wird sowieso die ganze Szene in die rechte Schublade gequetscht, denn damit darf man sie beliebig mundtot machen und ignorieren…

  4. Jetzt drehen sie vollkommen leer:

    „Die Bundesregierung hat sich am Mittwoch auf ein Maßnahmenpaket in Höhe von einer Milliarde Euro im „Kampf gegen Rechts“ geeinigt. Das Vorhaben solle „Ursachen von Rechtsextremismus und Rassismus besser verstehen lernen, dem Handeln von Rechtsextremen als starker Staat Antworten geben und die Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft stärken“, teilte die Bundesregierung mit.
    .
    Die Mittel, im Durchschnitt 250 Millionen Euro pro Jahr, seien für den Zeitraum 2021 bis 2024 vorgesehen. „Der Maßnahmenkatalog berücksichtigt die Stellungnahmen der Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, insbesondere von Migrantenorganisationen, und der Wissenschaft sowie der Länder.“

    Wenn die Medizin nicht wirkt, muss man die Dosis erhöhen. Ich bin zuversichtlich, dass die Deppen, die uns regieren, damit das Gegenteil erreichen. Schei** Volkspädagogen!

    • Ich bin zuversichtlich, dass die Deppen, die uns regieren, damit das Gegenteil erreichen.

      Bei diesen Programmen geht es ja auch nicht darum, Ergebnisse zu erzielen, sondern bestimmte Organisationen und Vereine mit genehmer Ausrichtung zu finanzieren, um den eigenen Aktivisten den Lebensunterhalt zu sichern.
      Wenn dann der Gegenstand, mit dem sich diese „N“GOs beschäftigen, eher größer wird als kleiner, ist das sogar vorteilhaft, weil es die weitere Förderung sichert. Sieht man ja heutzutage in allen politischen Bereichen – wenn bestimmte Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, werden diese Maßnahmen nicht etwa hinterfragt, sondern mangelnder Umfang diagnostiziert und die Maßnahmen ausgeweitet.

  5. „Der Exodus begann jedoch bereits Ende 1943 nach den Massakern, die von den kommunistischen Partisanen des Marschalls Josip Broz „Tito“ an der italienischen Bevölkerung verübt wurden. Vier Jahre lang richteten die Partisanen zwischen 5.000 und 10.000 italienische Zivilisten unter dem Vorwand hin, sie seien „Anhänger“ des Faschismus, obwohl einige Historiker die Zahl auf bis zu 20.000 schätzen. Die Opfer wurden erschossen oder lebendig in die Gruben geworfen oder paarweise gefesselt, wobei nur auf eines geschossen, aber beide hineingeworfen wurden. Dann wurde, einer alten slowenischen Tradition folgend, ein Hund aufgeschlitzt und als eine Form der Verachtung für die Toten ebenfalls in den Abgrund geworfen.“
    https://unser-mitteleuropa.com/die-foibe-massaker-und-die-vergessenen-toten/

    Merke, alle Gefahr geht von rechts aus…

  6. Das ist reines PRIVILEGIEN-Denken, das mit der Qute von der deutschen Regierung.

    Dreist, dreister, am Privilegiertestem.

    Jedes Land hat die Regierung, die sie verdient, lol

  7. Die hier ist vom Forward und schreibt hier ins Moralbuch unserer Zeit, absolute Hochachtung

    • Wie gesagt, nimm eine Behauptung von Feministinnen, z.B. „Benachteiligung von Frauen beginnt schon im Kindergarten“, kehre sie in Gegenteil und du hast die Realität.

  8. Schottland will als erstes Land der Welt Binden und Tampons kostenlos anbieten, wird von etlichen Medien heute gemeldet, z.B.
    https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/schottland-binden-und-tampons-zum-mitnehmen
    https://www.rtl.de/cms/binden-und-tampons-in-schottland-bald-kostenlos-erhaeltlich-4656284.html

    „Das Parlament in Edinburgh verabschiedete am Dienstagabend einstimmig einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der sogenannten Perioden-Armut. “

    Was ist denn jetzt „Perioden-Armut“? Ist man da periodisch arm und reich? Oder fällt frau durch die exorbitanten Kosten für Tampons unter die Armutsgrenze?

    „Schottland gilt als Vorreiter im Kampf gegen die sogenannte Perioden-Armut. Viele haben zu wenig Geld für solche Artikel und greifen während ihrer Periode zu alten Zeitungen, Stofflappen und Klopapier.“

    Die Zeitungen sind wegen der Druckerschwärze sicher keine gute Idee … Habe gerade zum ersten Mal im Leben nach Tampon-Tests gegoogelt: die billigste mit „gut“ bewerteten kosten 7 ct/Stück (https://www.vergleich.org/tampon/), man kann aber auch das 10fache loswerden. Wir reden also von 1 – 2 Euro pro Monat, mit denen man es hinter sich bringen kann. Jetzt bin ich mal gespannt, welche Proteststürme kommen, weil die falschen oder zu billige Tampons verschenkt werden.

    ‚ „(Ich bin) stolz darauf, für diese bahnbrechende Gesetzgebung gestimmt zu haben, die Schottland zum ersten Land der Welt macht, das kostenlose Menstruationsprodukte all denjenigen zur Verfügung stellt, die sie brauchen“, twitterte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon. Es sei eine wichtige Maßnahme für Frauen und Mädchen. ‚

    „Bahnbrechend“ ist ja noch eine Untertreibung!!

    Die Opferstatusideologie treibt schon seltsame Blüten.

    • „Was ist denn jetzt „Perioden-Armut“? Ist man da periodisch arm und reich?“

      Es soll wohl Familien geben, die so arm sind, dass die Frauen sich keine Tampons oder Binden leisten können und die Töchter dann eben ohne solche auskommen müssen und sich mit Klopapier etc helfen müssen.

      Ob das tatsächlich rein Problem ist oder ein feministische Panikmache kann ich nicht sagen

      • Es soll wohl Familien geben, die so arm sind, dass die Frauen sich keine Tampons oder Binden leisten können und die Töchter dann eben ohne solche auskommen müssen und sich mit Klopapier etc helfen müssen.

        Wer die 1 – 2 Euro pro Monat für Tampons nicht zur Verfügung hat, wird sich auch andere Hygieneprodukte, wie Klopapier nicht leisten können. Und davon sind Männer und Jungen genauso betroffen. Außerdem dürfte der durchschnittliche Energiebedarf bei Männern höher liegen, so dass sie für die tägliche Ernährung höhere Ausgaben haben, die die 1 – 2 Euro pro Monat, die Frauen für Tampons oder Binden ausgeben müssen, übersteigen dürfte.

    • Bin gespannt, wann eine entsprechende Förderung und Förderung für Deutschland erhoben wird. Der Gender Mens Gap geht als Schlagwort allerdings nicht, wäre zu missverständlich 🙂

  9. Wer es noch nicht kennt:

    „Die Initiative Qualitätsmedizin e.V. (IQM) hat das Leistungsgeschehen in 421 Krankenhäusern während der COVID-19-Pandemie untersucht und appelliert an politische Entscheidungsträger, diese Daten zu nutzen.“

    https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

    „Der Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie und ihren Folgen tut mehr Reflexion und Diskurs gut.“

    https://www.helios-health.com/what-we-do/covid-20-german

    Hier noch ein Thesenpapier „zur Notwendigkeit eines Strategiewechsels“:

    Klicke, um auf thesenpapier104.pdf zuzugreifen

    • Ergänzend dazu:

      Ärzte stehen auf

      Wir sind Ärzte und Therapeuten, die seit dem Auftreten von SARS-CoV-2 mit zunehmender Sorge beobachten, wie Pandemieangst und -panik zu immer skurrileren Maßnahmen und Eingriffen in unsere Rechte und persönliche Freiheit führen. Nach der anfänglichen verständlichen Sorge und den folgeschweren Maßnahmen blieb bislang leider das Wichtigste auf der Strecke: wissenschaftlicher Diskurs und offene Debatten, Rückschau halten, Fehler suchen – entdecken – zugeben und korrigieren. Wir wollen und können nicht mehr zusehen, wie unter dem Deckmantel einer „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ und der vorgegebenen Sorge um Gesundheit und Sicherheit jegliche Grundlagen für Gesundheit und Sicherheit zerstört werden.

      Ärzte stehen auf, i.V. Dr. M. Resch

      https://peds-ansichten.de/2020/11/coronavirus-aerzte-stehen-auf/

      • @Kibo:

        In dem „Ärzte stehen auf“ Artikel sind so viel Spekulation und Annahmen (zur unterschiedlichen Rolle von Spekulation in Wissenschaft u. Politik siehe meine Antwort auf Jochen weiter unten), das kann ich unmöglich alles auseinanderdröseln und diskutieren.

        Wie wäre folgender Vorschlag: Du nennst die 3 aus deiner Sicht wichtigsten und stärksten Punkte aus dem ofenen Brief, und darüber können wir dann diskutieren?

      • @kibo:

        Nachtrag zum offenen Brief „Ärzte stehen auf“:

        Ich habe den Brief bisher lediglich auf ein paar blogs gefunden, u.a.
        http://blauerbote.com/2020/11/25/aerzte-stehen-auf-offener-brief-an-die-regierenden-dieses-landes-und-an-alle-buerger/
        https://peds-ansichten.de/2020/11/coronavirus-aerzte-stehen-auf/
        https://www.pandalis.de/de/aktuell/detail/artikel/offener-brief-von-aerzte-stehen-auf-fuer-einen-verhaeltnismaessigen-und-evidenzbasierten-umgang-mit-sar/
        https://augenaufunddurch.net/2020/11/13/blind-vor-angst/#more-3920
        https://blog.bastian-barucker.de/2020/11/11/aerzte-stehen-auf/
        https://www.der-malser-weg.com/corona-aerzte-stehen-auf/

        Ich finde KEINE Primärquelle, die Initiative „Ärzte stehen auf“ scheint es nicht zu geben bzw. hat sie keine Internetpräsenz. Einer der Blogger der den Brief auf seiner Seite veröffentlicht hat meint dazu:
        „Ich habe gestern von dem offenen Brief der Initiative „Ärzte stehen auf“ Kenntnis erhalten. Die verantwortliche Ansprechpartnerin der Initiative, Frau Dr. Magdalena Resch, hatte darum gebeten bzw. angeregt, den Brief zu verbreiten. Dem bin ich im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne nachgekommen.“

        Einige der Unterzeichnenden Ärzte scheint es ebenfalls nicht zu geben, wie ein Kommentator anmerkt:
        „viele Ärzte mit falschen Angaben, meist Naturheilkundler oder Heilpraktiker, Hoher Anteil an Privatärzten ohne Kassenzulassung. Etliche Ärzte außer Dienst. Viele der aufgelisteten Ärzte praktizieren gar nicht oder existieren nicht. Preisfrage: Wo arbeitet z.B. ein Facharzt für Unfallchirurgie aus Arnsberg mit dem Namen Dr. med. Thomas Hampe? Dieser hat wie viele Andere den offenen Brief unterzeichnet aber es scheint ihn nicht zu geben. Angeblich arbeitet er als leitender Oberarzt im Klinikum Arnsberg aber diese Angabe ist falsch. Dort arbeitet er nicht und dort kennt man ihn nicht!“

        I call bullshit.

        • Viele der aufgelisteten Ärzte praktizieren gar nicht oder existieren nicht. Preisfrage: Wo arbeitet z.B. ein Facharzt für Unfallchirurgie aus Arnsberg mit dem Namen Dr. med. Thomas Hampe? Dieser hat wie viele Andere den offenen Brief unterzeichnet aber es scheint ihn nicht zu geben. Angeblich arbeitet er als leitender Oberarzt im Klinikum Arnsberg aber diese Angabe ist falsch. Dort arbeitet er nicht und dort kennt man ihn nicht!

          Ein einfaches „googeln“ nach „Dr. med. Thomas Hampe“ bringt bei mir als erstes den folgenden Link:

          Neuer Chefarzt und neuer Oberarzt im Klinikum Arnsberg helfen Unfallverletzten

          Bei seiner neuen Aufgabe wird Dr. Brand von drei Oberärzten sowie den Assistenzärzten unterstützt. Oberärzte sind Dr. med. Hubert Bölkow, Sektionsleiter Unfallchirurgie sowie Dr. med. Thomas Hampe, Leitender Oberarzt Unfallchirurgie.

          Ich stimme deinem Fazit: „I call bullshit“ insofern durchaus zu.

          • @kibo:

            Die von dir verlinkte Meldung scheint nicht aktuell zu sein. Weder ist Dr Stephan Brand der Chefarzt der Unfallchirurgie, noch ist Dr Hampe der leitende Oberarzt. Das sagt zumindest die „Team“ Seite der Unfallchirurgie:
            https://klinikum-hochsauerland.de/kliniken-zentren/kliniken-in-arnsberg/unfallchirurgie/team

            Aber darüber wollte ich eigentlich gar nicht diskutieren, mein Vorschlag war:

            „Wie wäre folgender Vorschlag: Du nennst die 3 aus deiner Sicht wichtigsten und stärksten Punkte aus dem ofenen Brief, und darüber können wir dann diskutieren?“

          • @pingpong:

            Naja du hattest immerhin behauptet:

            Einige der Unterzeichnenden Ärzte scheint es ebenfalls nicht zu geben, wie ein Kommentator anmerkt

            Und hattest dann einen Kommentar zitiert, indem behauptet wurde, dass es einen Dr. med. Thomas Hampe nicht zu gegeben scheint. Und das ist ganz offensichtlich falsch. Mein Vorwurf ist auch gar nicht so sehr, dass man auf falsche Informationen in einem Kommentar reinfällt, das passiert mir mitunter auch. Aber hier war dies sehr einfach zu überprüfen: ich habe einfach nur den Namen markiert und die Google-Suche ausgeführt.

            Wie wäre folgender Vorschlag: Du nennst die 3 aus deiner Sicht wichtigsten und stärksten Punkte aus dem ofenen Brief, und darüber können wir dann diskutieren?

            Mir geht es da ähnlich wie Jochen Schmidt, auch ich habe den Eindruck, dass in unserer Öffentlichkeit viel relevante Informationen unterdrückt werden. Insofern ist mein wesentliches Anliegen, diese Informationen zu teilen. Die Einleitung im offenen Brief spricht genau dieses Problem auch an, dass der wissentschaftliche Diskurs und offenen Debaten auf der Strecke bleiben.

    • @Jochen:

      Aus dem Artikel „Der Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie und ihren Folgen tut mehr Reflexion und Diskurs gut.“:

      „[…] wenn man daran glaubt, dass sich das Virus damit komplett ausmerzen ließe. Das halte ich für mehr als unwahrscheinlich.“

      In der Wissenschaft ist Spekulation unverzichtbar, ich würde sogar sagen sie ist ein bzw. der treibende Faktor für Fortschritt und Erkenntnis. In der Politik hingegen kostet Spekulation Menschenleben (ich beziehe mich hier natürlich auf die Pandemie).
      Die Frage wie wir mit der Pandemie umgehen und welche Ziele wir verfolgen ist eine politische. Wer hier wie in obigem Zitat spekuliert, ist in der Pflicht die Spekulation zu überprüfen und die behaupteten Dinge nachzuweisen. Solange er das nicht tut, können die Argumente, die auf Basis dieser Spekulation entwickelt werden, verworfen werden.

      Tatsächlich wurde das Gegenteil der obigen Behauptung, nämlich eine Fallzahl von 0 (Null), bereits dutzendfach erreicht (ja, auch länger als ein paar Tage) und kann als empirisch bestätigt gelten.

      Ausführlicher ist die Strategie (#CovidZero, Green Zone Modell) hier beschrieben:
      https://thetyee.ca/Analysis/2020/11/24/Green-Zone-Strategy-Taming-COVID/
      https://www.endcoronavirus.org/green-zones

      Bei dieser Strategie ist Testen und Kontaktverfolgung SELBSTVERSTÄNDLICH ein integraler Bestandteil (das sagt einem doch eigentlich der Hausverstand, oder?)

      Wenn also in deinem verlinkten Thesenpapier gleich zu Anfang steht:

      „These 1: Ein Strategiewechsel ist notwendig. Der asymptomatische Infektionsweg und der Stand der (sporadischen) Ausbreitung macht eine Kontrolle der Infektion allein durch Kontaktvermeidung und -nachverfolgung unmöglich.“

      dann stimme ich dem ersten Satz vollumfänglich zu, über alles was danach kommt kann ich nur den Kopf schütteln. Gerade bei einem asymptomatischen Infektionsweg ist doch Kontaktvermeidung der einzige Weg, von dem wir sicher wissen dass er funktioniert und dass er die Infektionszahlen verringern kann. Es ist der Grund, warum Lockdowns so effektiv sind. Und selbstverständlich kann und soll man dann, wenn es die Zahlen und die zur Verfügung stehenden Resourcen zum contact tracing erlauben, die Kontaktverfolgung auch durchführen. Was denn sonst? Dass man über solche Binsenweisheiten tatsächlich diskutieren muss erstaunt mich.

      Die Länder, die mittlerweile wieder normal leben, sehen mit Verwunderung nach Europa und verstehen nicht was bei uns eigentlich los ist. Für die ist diese ganze Sache gegessen. Während wir hier Thesenpapier um Thesenpapier produzieren. Ja, ein Strategiewechsel ist höchst notwendig, aber nicht so wie er im Thesenpapier vorgeschlagen wird. Stattdessen meine ich wäre es an der Zeit, sich einmal anzusehen was diejenigen Länder, die empirisch (!!!) erfolgreich mit der Pandemie umgehen, eigentlich anders gemacht haben als wir. Und dass wir endlich einmal auf diesen in der Realität erprobten und erfolgreichen Konzepten aufbauen.

      • Irgendwie verstehen wir uns nicht. Überhaupt nicht.

        Wenn ich hier im Forum Links auf derartige Artikel und Beiträge poste, dann aus einem einzigen Grund: Ich möchte, dass viele Menschen die Möglichkeit haben, relevante Informationen, Argumente usw. zur Kenntnis zu nehmen, sofern sie dies wünschen. Das ist sozusagen Informations-Politik von mir, weil ich den Eindruck habe, dass in unserer Öffentlichkeit viel relevante Informationen unterdrückt werden.

        Ich persönlich habe keine Meinung in der Corona-Debatte – nicht wegen irgendwelchen Geheimhaltungsvereinbarungen, sondern weil es ein wirklich spezielles Thema ist, und ich einfach zu wenig davon verstehe. (Deshalb ist medizinische Forschung und eben auch Entwicklung praktisch immer Team-Work: es ist zu kompliziert für einen Menschen allein.)

        Mir ist einfach nur wichtig, dass alle relevanten und aktuellen Informationen gefunden werden von jenen Menschen, die sich damit detailliert befassen wollen. Da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden – oder es lassen.

        Du hingegen willst irgendwie einen fachlichen Beitrag zu dieser Debatte leisten – was ich nicht so ganz verstehe, weil hier der verkehrte Platz dafür ist. Wenn Du fachlich da mithalten und mitreden willst, dann musst Du an die maßgebenden Leute herantreten, z. B. an das Robert-Koch-Institut oder an irgendwelche Berater der Regierungen der Bundesländer (Prof. Drosten oder so).

        Ich verstehe nicht, wie man hier im Forum sehr intensiv über Corona diskutieren kann – denn es bringt ja nichts: Wenn Dir hier im Forum alle Leute zustimmen würden, dann beweist das eben gar nichts, weil hier im Forum keine Corona-Experten und keine Epidemie-Experten unterwegs sind. Obendrein ist es wirkungslos: Selbst wenn Du die Corona-Weisheit gefressen hättest, dann bleibt das unfruchtbar, solange Du nicht die maßgebenden Leute, also vielleicht den Prof. Drosten oder eben gleich die Ministerpräsidenten der Bundesländer, damit imprägnierst.

        Für den Laien gilt, wie so häufig: Wir wissen es nicht, und wir können es nicht ändern. Alles, was wir – noch – tun können: uns informieren, sofern uns der Sinn danach steht. Dazu leiste ich einen kleinen Beitrag.

        • @jochen:

          „Irgendwie verstehen wir uns nicht. Überhaupt nicht.“

          Diesen Eindruck habe ich auch. Lass uns doch versuchen die Missverständnisse auszuräumen!

          „Wenn ich hier im Forum Links auf derartige Artikel und Beiträge poste, dann aus einem einzigen Grund: Ich möchte, dass viele Menschen die Möglichkeit haben, relevante Informationen, Argumente usw. zur Kenntnis zu nehmen“

          Gibt es ein (oder mehrere) Kriterien, anhand derer du feststellst was eine „relevante“ Information ist und was nicht?

          „weil ich den Eindruck habe, dass in unserer Öffentlichkeit viel relevante Informationen unterdrückt werden.“

          Hier bin ich ganz bei dir. Der Knackpunkt ist aber wiederum, was ist „relevante“ Information?

          „Ich persönlich habe keine Meinung in der Corona-Debatte“

          Das kann ich mir schwer vorstellen. Ich habe eine sehr klare Meinung: Ich möchte dass dieser Albtraum so schnell wie möglich aufhört!
          Ich meine, Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen des persönlichen Lebens, Wirtschaftseinbruch in einem nie gekannten Ausmaß, Angst um ältere Familienmitglieder, unsere Pensionen gehen mit der Wirtschaft und mit den unfassbaren Hilfsmaßnahmen (hunderte Milliarden €) den Bach runter – ich kann mir nicht vorstellen dass das alles irgendjemanden kalt lässt. Also ich will das alles nicht mehr haben. Ich möchte dass es aufhört und zwar so schnell wie möglich!

          „sondern weil es ein wirklich spezielles Thema ist, und ich einfach zu wenig davon verstehe. (Deshalb ist medizinische Forschung und eben auch Entwicklung praktisch immer Team-Work: es ist zu kompliziert für einen Menschen allein.“

          Hier liegt aus meiner Sicht ein Missverständnis vor: Es handelt sich bei der Corona Pandmie in erster Linie um ein politisches Problem, kein wissenschaftliches. Die Wissenschaft hat natürlich etwas beizutragen, vor allem die Medizin. Wie wir mit der Pandemie umgehen ist aber eine politische Frage.

          „Du hingegen willst irgendwie einen fachlichen Beitrag zu dieser Debatte leisten – was ich nicht so ganz verstehe, weil hier der verkehrte Platz dafür ist.“

          Ich will vor allem dazu beitragen, dass die Situation sich möglichst schnell wieder bessert. Das ist eine politische Frage, warum sollte hier der verkehrte Platz dafür sein? Wir diskutieren ja auch über Feminismus, über die untragbare situation von Trennungsvätern, darüber dass Beziehungsgewalt eben nicht hauptsächlich von Männern ausgeht etc pp

          „Ich verstehe nicht, wie man hier im Forum sehr intensiv über Corona diskutieren kann – denn es bringt ja nichts“

          Sehe ich anders.

          „Für den Laien gilt, wie so häufig: Wir wissen es nicht, und wir können es nicht ändern.“

          Das ist Fatalismus. Wer wenn nicht wir kann es denn ändern?
          Eines ist sicher: Mit dieser Einstellung können wir es tatsächlich nicht ändern 😦

          „Alles, was wir – noch – tun können: uns informieren“

          Ganz genau. Die Frage ist, was machst du, wenn du dich informiert hast? Was kommt dann? Irgendeinen Zweck muss es doch haben, wozu informierst du dich sonst überhaupt wenn eh alles egal ist und man nichts machen kann?

          Unsere jetzige Situation ist nicht alternativlos. Es geht auch anders. Wenn die politischen Entscheidungsträger es nicht auf die Reihe kriegen die Bevölkerung vor dieser Krankheit zu schützen (in einer Pandemie wie dieser wäre das ihre VORRANGIGE Aufgabe), dann müssen wir das eben selber in die Hand nehmen und politischen Druck aufbauen. Es müsste nicht so sein, wir könnten auch relativ normal leben. Andere Länder zeigen das.

          • „Wie wir mit der Pandemie umgehen ist aber eine politische Frage.“

            Wenn das der für Dich entscheidende Punkt ist, dann musst Du den Fokus erweitern. Dann sind nämlich unmittelbar „relevant“:

            – The Great Reset (Davos men, etc.)
            – Die politische Strategie Chinas in Bezug auf die westlichen Demokratien

            Auch hiermit kenne ich mich nur wenig aus. Aber wenn es um die politische Bewältigung der Corona-Krise in Deutschland geht, dann sind Drosten und RKI die falschen Adressen.

          • @Jochen:

            „Great Reset“ ist keine Grundlage für eine vernünftige Diskussion, sondern eine Verschwörungstheorie. Damit ist zum Thema great reset alles gesagt und für mich EOD.

            „Die politische Strategie Chinas in Bezug auf die westlichen Demokratien“

            Bitte erläutere etwas genauer, was das mit dem Umgang hier in Europa mit der Corona Pandemie zu tun hat.

            „Aber wenn es um die politische Bewältigung der Corona-Krise in Deutschland geht, dann sind Drosten und RKI die falschen Adressen.“

            Ja, das sag ich doch!!??!?
            Du bist doch derjenige der gemeint ich müsste mich an Drosten & Co wenden. Du hast gesagt

            „Wenn Du fachlich da mithalten und mitreden willst, dann musst Du an die maßgebenden Leute herantreten, z. B. an das Robert-Koch-Institut oder an irgendwelche Berater der Regierungen der Bundesländer (Prof. Drosten oder so).“

            und ich habe dann darauf hingewiesen dass hier aus meiner Sicht ein Missverständnis vorliegt, weil die Frage nach dem Umgang mit der Pandemie in erster Linie eine politische und keine wissenschaftliche ist.

  10. Da der Christian mich nett gebeten hat, hier eine kurze Buchbesprechung (es scheint nicht so bekannt zu sein, wie ich dachte).

    „Die geschützten Männer“ (les hommes proteges) von Robert Merle

    Eine Seuche, genannt „Enzephalitis 16“ bricht weltweit aus, befällt alle, die Spermien produzieren (also keine sehr jungen oder sehr alten männlichen Menschen).
    Einige wenige Länder bleiben aufgrund von Abschottung verschont (Kuba, Fidel Castro schwingt maennliche Reden gegen den verderbten Westen von;-) )
    Ansonsten geht in der westlich orientierten Welt alles den Bach runter, Politik, Wirtschaft, Militär, die Eliten sterben einfach weg.

    Dann kommen Frauen, Feministinnen ins Spiel, sie beauftragen Wissenschaftler (wie den Protagonisten Dr. Martinelli, der der in Ich-Form erzählt, offensichtlich ein Alter-Ego von Robert Merle ist) mit der Erforschung des Virus, mit der Entwicklung eines Gegenmittels.

    Aber die feministischen Anführer haben spezielle Pläne…

    Männer können sich dem Tod durch Seuche mittels Kastration entziehen (chemisch durch ein toxisches Getraenk, oder Selbstverstuemmelung, Hauptsache, keine Spermien mehr produzieren).

    Kastration hat paradoxerweise sozialen Aufstieg zur Folge, die Männer bekommen ein Abzeichen, gelten als fleissig, nicht aggressiv, sozial.

    Ausserhalb der grossen Städte ballt sich aber eine Widerstandsbewegung zusammen, in der auch Frauen mitmachen,

    Und den Rest müsste ihr jetzt aleine rausfinden.

    Es ist ein Buch, dass ich seit Jahrzehnten immer wieder lese.
    Aber ich hab bis vor ein paar Jahren nicht geglaubt, dass die Phantasien darin so aktuell werden.

  11. Ist der Unterdrücker (Mann) – Unterdrückte (Frau) Gegensatz im Feminismus direkt zurückzuführen auf den Klassenkampf Bourgeoisie-Proletariat im Marxisums?

    Zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels gab es auf Ö1 (das Flagschiff von Österreichs öffentlich-rechtlichen Radiosendern) eine Sendung, wo man folgendes hören konnte (meine Transkription):

    „Engels nahm Elemente des Feminismus vorweg, in dem Werk „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“. Hier prangerte er die patriarchalische Familie der Bourgeoisie an, in der die Frauen unterdrückt werden. Für ihn verkörperte die Frau in der bürgerlichen Familie das Proletariat, das sich der Herrschaft des bourgeoisen Mannes unterwerfen muss.

    Nachzuhören bis nächsten Dienstag hier
    https://oe1.orf.at/player/20201124/618602
    ab ca. 19:23

    Die auffällige Parallele zwischen Marxismus und Feminismus was die Struktur von Unterdrücker – Unterdrückte angeht haben wir ja schon öfter diskutiert.

    Frage an die üblichen verdächtigen (crumar, Leszek, djadmoros etc): Was ist davon zu halten?

    • @pingpong

      Zunächst einmal ist die Redeweise „Unterdrücker und Unterdrückte“ keine marxistische, weil – nicht ohne Grund – das Motiv fehlt.
      Im Marxismus ist der Zweck und das Ziel der Unterdrückung die Ausbeutung, bzw. der Aufrechterhaltung dieser.
      D.h. die unentgeltliche Aneignung von (Mehr-) Arbeit.
      Seitens feministischer Propaganda wurde mit dem Argument der „Doppelbelastung“ der Frauen ständig darauf angespielt. Es wurde eine „Mehrarbeit“ von Frauen einfach durch den Begriff nahegelegt, der aber in der Realität als Mehrarbeit nicht existiert.

      Die zitierte Arbeit von Engels „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ (MEW 21) zählt zu seinen Spätwerken und die haben m.E. höchst durchwachsene Qualität.
      Ich halte diese für eine Propagandaschrift, die (klein-)bürgerliche Frauen von den Vorzügen des Sozialismus überzeugen sollte, dabei schamlos auf die Tränendrüse drückt und für streckenweise völlig unmarxistisch argumentierend.

      Die Passage, auf die sich die Sendung bezieht befindet sich auf S. 75 und lautet im Original: „Der Mann muß heutzutage in der großen Mehrzahl der Fälle der Erwerber, der Ernährer der Familie sein, wenigstens in den besitzenden Klassen, und das gibt ihm eine Herrscherstellung, die keiner juristischen Extrabevorrechtung bedarf. Er ist in der Familie der Bourgeois, die Frau repräsentiert das Proletariat.“

      Was vollendeter Quatsch in mehrfacher Hinsicht ist. Ist der Mann Bourgeois, dann ist er auch in der Familie Bourgeois. Die Frau eines Bourgeois ist ebenfalls Bourgeois – sie wechselt nicht einfach per Geschlecht die Klasse.

      Zur Ehe in der bürgerlichen Gesellschaft weiß Engels auf Seite 73 zu sagen, die „Heirat (sei) bedingt durch die Klassenlage der Beteiligten und ist insofern stets Konvenienzehe“ (im Gegensatz zur Liebesehe) und die Frau werde „ein für allemal in die Sklaverei verkauft“.
      Was bei den „Beteiligten“ bedeutet, sie hatten eine identische, bzw. eben nicht, dazu später.

      Er führt auf S. 72 aus (meine Herv.): „Bei allen geschichtlich aktiven, d.h. bei allen herrschenden Klassen blieb die Eheschließung, was sie seit der Paarungsehe gewesen, Sache der Konvenienz, die von den Eltern arrangiert wurde.“, um auf S. 80 genauer anzuführen, „In der Paarungsehe ist ist es die Regel, daß die Mütter die Ehen ihrer Kinder verabreden“.

      Das führt zu meiner oft gestellten Frage, was sich „das Patriarchat/die männliche Herrschaft“ eigentlich dabei gedacht hat???
      Seit wann beauftragt man „die Unterdrückte“/“Sklavin“ mit einer so wichtigen Aufgabe der Sicherung einer sozialen Stellung? Wo ist denn da die „Herrscherstellung“ bei der Entscheidung, die Kinder „ein für allemal in die Sklaverei“ zu verkaufen???

      Zur Sklaverei Wiki: „Bei der Sklaverei im engen Sinne der Geschichtsschreibung war das Recht, Sklaven zu erwerben, zu verkaufen, zu mieten, zu vermieten, zu verschenken und zu vererben, gesetzlich verankert.“ Ich habe historisch von keinem Beispiel eines versuchten Weiterverkaufs einer bürgerlichen Ehefrau lesen können. Dabei wäre es zweifellos eine interessante Alternative zur Scheidung gewesen.

      Hingegen würde ich es für den Sinn und zweck von „Sklavenarbeit“ halten, sie „muß heutzutage in der großen Mehrzahl der Fälle der Erwerber, der Ernährer der Familie sein“.
      Es ist irgendwie komisch, „die Frau repräsentiert das Proletariat“ – aber sie muss nicht arbeiten und die „Ernährerin der Familie sein“.
      Das ist ein recht merkwürdiges Proletariat und eine seltsame Bourgeoisie, nicht wahr.
      Der Bourgeois arbeitet für das Proletariat/die Sklavin, die aber dadurch Unterdrückte ist…

      Würde er noch leben, ich würde ihm sagen: „Schreibst du den Text bitte noch einmal in marxistisch, Friedrich? Danke!“

      • @crumar:

        Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

        Man darf mit Fug und Recht davon ausgehen, dass auch bei Ö1 dieselbe altbekannte Schräglage betreffend die politische Ausrichtung der Redaktueure und Journalistem herrscht. Es bleibt die Frage, warum sind die sich selbst als feministisch verstehenden Aktivisten die hier am Werk sind so darauf erpicht, eine Verbindung zwischen Marxismus und Feminismus herzustellen?

        Nämlich so erpicht, dass sie nicht davor zurückschrecken in einer Sendung, welche die Öffentlichkeit über F. Engels informieren (!) soll, „vollendeten Quatsch“ (tm crumar) zu verbreiten. Es handelt sich hierbei immerhin um einen gewichtigen öffentlich-rechtlichen Radiosender.

        Die Sendung läuft übrigens im Rahmen der Reihen „Dimensionen“, deren Selbstbeschreibung auf der Ö1 Website lautet:

        „Die (wochen-)tägliche Ö1 Wissenschaftssendung präsentiert die aktuellen Ergebnisse geistes- und naturwissenschaftlicher Forschung, analysiert deren soziale Auswirkungen, ermöglicht den Dialog zwischen den Fachdisziplinen, diskutiert Weltbilder und Weltdeutungen.“

        Naja. Für eine Sendung mit derart wissenschaftlichem Anspruch hätte ich dann doch mehr erwartet.

        • „Es bleibt die Frage, warum sind die sich selbst als feministisch verstehenden Aktivisten die hier am Werk sind so darauf erpicht, eine Verbindung zwischen Marxismus und Feminismus herzustellen?“

          Ich mutmaße mal, das liegt daran, dass sie sich in ihrer Ideologie gerne dem linken Lager zugehörig fühlen möchten, vor allem weil NATÜRLICH Links automatisch Gut heißt und sie ja schließlich gut sind. Es ist bezeichnend, dass sie sich dabei dann auf ein hier dankenswerterweise von crumar herausgesuchtes Engelszitat berufen, welches kaum deutlicher machen könnte, warum dieser lächerliche, kontrafaktische Fokus auf Geschlechtern als Klasse kaum antimarxistischer sein könnte. Ich meine mal ehrlich: „Der Mann muß heutzutage in der großen Mehrzahl der Fälle der Erwerber, der Ernährer der Familie sein, wenigstens in den besitzenden Klassen, und das gibt ihm eine Herrscherstellung, die keiner juristischen Extrabevorrechtung bedarf. Er ist in der Familie der Bourgeois, die Frau repräsentiert das Proletariat.“

          Effektiver kann man die arbeitende Klasse nicht auseinanderdividieren, entsolidarisieren und sie somit ihrer politischen Wirkmacht berauben. Wenn Engels das, wie crumar schreibt, in fortgeschrittenerem Alter zu Papier gebracht hat, geschah das wahrscheinlich nicht mal in böser Absicht, sondern wohl eher aus einer Mischung aus Senilität und dem Bedürfnis, sich als einer der „wenigen Guten“ unter den alten, weißen Männern hervorzutun und sich in schillernder Rüstung den unterdrückten, gequälten Frauen anzudienen. Man sieht: diese würdelosen Affekte sind kein Erzeugnis unserer Zeiten und machen auch vor durchaus intelligenten Menschen nicht Halt.

        • @pingpong @Billy

          Sie lesen die feministische Botschaft und schalten dann und dabei das Hirn aus.
          „Hilfreich“ ist auch, Engels quasi als Säulenheiligen und in jungen Jahren zu lesen, wo einem die zahlreichen Widersprüche seiner Darstellung einfach nicht auffallen.

          „Bedürfnis, sich als einer der „wenigen Guten“ unter den alten, weißen Männern hervorzutun und sich in schillernder Rüstung den unterdrückten, gequälten Frauen anzudienen.“

          Ja und vor allen Dingen, ist „Frau“ erst einmal in „die Sklaverei“, „das Proletariat“ und die Generalunterdückte aller Zeiten verwandelt, geht die Klassenperspektive verloren.

          Zu den Frauen in Athen ist zu sagen, sie „waren so gut wie eingeschlossen“ und „zu Hause wurden sie förmlich bewacht“. Die armen Frauen „gingen nicht aus ohne Begleitung einer Sklavin“! (S. 67)
          Schlimm, furchtbar! Mit welcher Sklavin der Sklavin ging die Sklavin aus? Steht leider nicht drin.

          Eine Seite später: „Herrschaft des Mannes in der Familie und Erzeugung von Kindern, die nur die seinigen sein konnten und die zu Erben seines Reichtums bestimmt waren – das allein waren die von den Griechen unumwunden ausgesprochenen ausschließlichen Zwecke der Einzelehe.“

          Elf Seiten vorher (folgend meine Herv.): „Bachofen hat ferner unbedingt recht, wenn er durchweg behauptet, der Übergang von dem, was er „Hetärismus“ oder „Sumpfzeugung“ nennt, zur Einzelehe sei zustande gekommen wesentlich durch die Frauen.“

          Man bemerke erstens (mit einem gewissen Sarkasmus), „Das Patriarchat“ zeichnet sich besonders dadurch aus, das zu tun was Frauen wollen. Weiter:
          „Von den Männern konnte dieser Fortschritt ohnehin schon deshalb nicht ausgehn, weil es ihnen überhaupt nie, auch bis heute nicht, eingefallen ist, auf die Annehmlichkeiten der tatsächlichen Gruppenehe zu verzichten. Erst nachdem durch die Frauen der Übergang zur Paarungsehe gemacht, konnten die Männer die strikte Monogamie einführen – freilich nur für die Frauen.“

          Man bemerke zweitens, „das Patriarchat“ zeichnet sich besonders dadurch aus, Männer zu zwingen, auf Annehmlichkeiten zu verzichten und drittens: Weil es Frauen wollen, handelt es sich um Fortschritt, den sie einfach so machen.

          Zurück zur S. 68: „Im übrigen war sie ihnen eine Last, eine Pflicht gegen die Götter, den Staat und die eignen Vorfahren, die eben erfüllt werden mußte. In Athen erzwang das Gesetz nicht nur die Verheiratung, sondern auch die Erfüllung eines Minimums der sogenannten ehelichen Pflichten von seiten des Mannes.“

          Wie weise (4.) vom „Patriarchat“, die „Herrschaft des Mannes in der Familie“ per Gesetz gegenüber Männern zu erzwingen, die als Einzelehe andernfalls (5.) eine Last für Männer wäre. Als Erweiterung dieser gibt (6.) es oben drauf noch „eheliche Pflichten“ – des Mannes gegenüber der Frau.
          Wie gesagt: Weil es Frauen wollen, handelt es sich um Fortschritt.

          Erstes Resümee von Engels: „Die Einzelehe war ein großer geschichtlicher Fortschritt, aber zugleich eröffnet sie (…) jene bis heute dauernde Epoche, in der jeder Fortschritt zugleich ein relativer Rückschritt, in dem das Wohl und die Entwicklung der einen sich durchsetzt durch das Wehe und die Zurückdrängung der andern.“

          Man kommt nicht umhin sich zu fragen, ob „das Patriarchat“ mit dem „Fortschritt“ und „dem Wohl“ für Männer nicht irgendetwas grundsätzlich missverstanden hat.

          Zweites (bekanntes) Resümee: „Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit der Entwicklung des Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe, und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche.“

          Bei 90.000 freien Athenern und 360.000 Sklaven (und Sklavinnen) sehe ich das mit dem „Klassengegensatz und der Klassenunterdrückung“ anders. Zumal – wie oben zitiert – die „Heirat bedingt durch die Klassenlage der Beteiligten (ist) und (…) insofern stets Konvenienzehe“, die Ehepartner aus der gleichen Klasse stammten. Das meinte ich mit, ihm ging „die Klassenperspektive verloren“.

          Die Sichtweise, dass die objektiv zur herrschenden Klasse gehörende Ehefrau nur „uneigentlich“ zu dieser gehören würde, zwar Sklavinnen besitzt und Sklaven und Sklavinnen des Hauses befehligt, jedoch „irgendwie“ zu letzteren zu zählen ist, haben wir Engels mit zu verdanken.
          Das Problem an solchen „heiligen Texten“ des marxistischen Kanons ist, man wird sie nicht so einfach und schnell wieder los. Seien sie auch noch so widersprüchlich und im Marxschen Sinne (!) falsch.

          • @crumar:

            Möchtest du nicht einen Hörerbrief an die Ö1 Redaktion schreiben? Ich glaube das wäre ziemlich hilfreich! 🙂

          • Ich habe nicht den Eindruck, sie würden eine marxistische Kritik an einem, ihren linken Selbstverständnis gerne hören, wenn sie sich darauf berufen können wollen.
            Man macht sich mit „Heiligenbilder demontieren“ viel unpopulärer, als du annimmst, pingpong.

          • @crumar:

            Natürlich wollen sie das nicht hören! Das ändert aber nichts daran dass sie eben Bullshit labern, und das sollte man ihnen (mit ein bisschen gewählterer Ausdrucksweise) auch sagen.
            Das hat aus meiner Sicht nichts mit Heiligenbilder demontieren zu tun, eher mit einem Zurückholen auf den Boden der Realität.

            Wenn du erlaubst schreibe ich ein kurzes Hörerfeedback und verwende dafür ein paar Argumente aus deinen Erläuterungen.

      • @yx

        Nein, er arbeitete hauptsächlich in einem Büro Job im Unternehmens- und Bankwesen und verdiente dort einen Haufen Geld. Heute würde man wohl sagen er war im finanzsektor tätig. Als er genug beisammen hatte konnte er von den Zinsen seines Vermögens leben.

        • Welchen Engels meinst Du? Der Friedrich Engels der immer mit dem ollen Marx abgebildet wird, war von Beruf Sohn eines Textilfabrikanten. Also wusste er immerhin aus eigener Anschauung (nicht eigenes Erleben) über Ausbeutung Bescheid, haha.

          Hier der Papa: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels_(Fabrikant)

          „In einem Brief an seinen Geschäftspartner Peter Albertus Ermen schreibt er am 15. Januar 1837, dass der Ort über 147 schulpflichtige Kinder verfüge. „Kinder wird man verhältnismäßig weit billiger, und mindestens 30 bis 40 billiger wie bei uns haben können.“

          So geht Ausbeutung 🙂

          Anders hätte er auch gar nicht die Zeit und die Muße gehabt um soviel Zeugs zu schreiben…

          • Das wird nun wiederum Engels nicht gerecht und ist falsch.
            Er hat das großartige „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ in geschrieben – genauer zwischen 1844-45 und da war er 25 Jahre alt.
            Was den Brief an den „Geschäftspartner“ von 1837 auf sein siebzehntes Lebensjahr datieren würde.
            Bei mir gilt dafür Welpenschutz. 😉

          • crumar,

            der Brief ist von seinem Vater. Der auch Friedrich hieß, wohl aber seine liebe Not mit den kommunistischen Flausen seines Filius hatte.

            Irgendwann hatte er (der Vater) dann mal den Hals voll und seinem Junior die Apanage gestrichen. Damit dieser aber nicht darob das Schicksal des Proletariats teilen musste (horribile dictu!) wurde er (der Junior) Geschäftsführer eines der Textilunternehmen seines Vaters in Manchester.

            Es ist nicht überliefert, dass sich das Unternehmen daraufhin in ein Paradies der Wektätigen verwandelt hätte. Müsste mal nachlesen was daraus wurde.

            So gut ja die Analyse der damaligen(?) Zustände von Marx und Engels ist, so traumtänzerisch muten die Visionen der beiden an.

  12. Gerade bei Arne gelesen „Vielleicht ist der größte Vorwurf, den man Männern ernsthaft machen kann, dass sie einen solchen Menschenhass noch immer finanzieren.“
    Ich finde, das ist genau der wesentliche Punkt.

    • Es ist einfach abgefahren was Journalisten für ein Männerbild pflegen:

      Das Abrichten kleiner Jungs zu (Business-)Kriegern, denen Empathie aberzogen wird und die nachher auf Frauen angewiesen sind, da sie sich selbst emotional nicht versorgen können, ist ein Kerngeschäft des Patriarchats.

      Frauen ‚dominieren‘ die frühkindliche Erziehung. Man kann hier also nur fragen, warum Frauen Jungen so abrichten???

      Arne kommentiert das:

      „Ja, das stammt immer noch aus der angeblichen „Contra“-Position zu Männerhass. Das eigentliche Problem dieses Autors (Anselm Neft) ist, dass das Buch „Ich hasse Männer“ zu „weichgespült“ formuliert ist.“

      Auch der übelste Männerhass wird noch verteidigt. Und dieser Männerhass wird mit angeblichen Ansichten, Einstellungen und Taten von Männern begründet, die die allermeisten Männer gar nicht vertreten oder getan haben.

      Zeitgleich wird Kritik an eine Frauenbevorzugung, die unbegründet ist und Männer diskiminiert, als Frauenfeindlichkeit bezeichnet, gegen die etwas gemacht werden muss. Diese ganze ‚Debatte‘ ist von vorne bis hinten falsch.

        • Jup.

          „Das Abrichten kleiner Jungs zu (Business-)Kriegern“

          In der Hand welchen Geschlechts ist zu 80+% die Erziehung dieser kleinen Jungen?
          Welchem Geschlecht nützt der sich im Konkurrenzkampf durchgesetzt habende Mann?
          Wer profitiert per „Teilhabe“ an den von ihm erarbeiteten Ressourcen?

          „denen Empathie aberzogen wird und die nachher auf Frauen angewiesen sind, da sie sich selbst emotional nicht versorgen können“

          Wer hat ein Interesse daran, den sich für den Konkurrenzkampf wappnenden Mann zu erziehen?
          Wer hat ein Interesse daran, die emotionale Autonomie des Mannes zu verhindern?
          Von welchem Geschlecht genau wird dieser Junge emotional abhängig gemacht?

          „ist ein Kerngeschäft des Patriarchats.“
          Dann hat „das kapitalistische Patriarchat“ einen bizarren business plan.

  13. Man stelle sich vor, die an Covid Verstorbenen wären zwei bis drei Mal so häufig weiblich. Eine viraler Massenfemizid. Was wäre dann wohl los? In den Medien, in der Politik, in den Krankenhäusern, überall?

    Ich habe gerade bei Genderama die folgende Seite gesehen, auf der beschrieben ist, dass diese Situation auf Männer zutrifft. Bereinigt man die Zahlen der Toten um die Männer, die eh schon früh verstorben sind, ist Covid für Männern doppelt bis drei Mal so tödlich wie für Frauen.

    https://gesund.men/uebersterblichkeit-maenner-corona/

    Komisch, dass das kein Thema ist und offenbar wirklich keinen interessiert. Und dass es offenbar denkbar ist, dass Männer aufgrund ihres Geschlechts bei der Triage noch mal zusätzlich benachteiligt werden.

    https://manndat.de/geschlechterpolitik/irland-liesse-vorrangig-maenner-an-corona-sterben.html

    Hey Mädels @#KillAllMan. Es läuft…

  14. Danisch weist darauf hin, dass das „Gesetz zur Förderung der wehrhaften Demokratie“ vermutlich Dauertransfers zur linksradikalen SA beinhaltet:

    „Lange schon treibt die SPD die Festlegung auf ein Demokratiefördergesetz voran. Das Ziel: Die wertvolle Arbeit der vielen Initiativen, die sich vor Ort gegen Nazis und für die Demokratie stark machen, dauerhaft abzusichern. Denn bislang waren sie lediglich über einen Projektstatus gefördert und mussten finanzielle Unterstützung regelmäßig neu beantragen. CDU und CSU hatten lange eine strukturell abgesicherte und dauerhafte Förderung blockiert. Jetzt hat der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus aber den Weg frei gemacht für ein „Gesetz zur Förderung der wehrhaften Demokratie“. „Wir stellen die Förderung einer lebendigen, weltoffenen und bunten Zivilgesellschaft auf eine stabile Basis – quasi als Bollwerk gegen fremdenfeindliche und rassistische Umtriebe“, kommentierte Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz die Einigung.“
    https://www.danisch.de/blog/2020/11/25/baut-die-spd-gerade-paramilitaerische-schlaegertruppen-auf/

    Man muss sich klarmachen, was da läuft. Es wird ein großer Teil der Bevölkerung, der Massenzuwanderung und Parallelgesellschaften und die systematische Zerstörung unserer Kultur kritisch sieht, sowie jeder, der gegenüber dem Obrigkeitsstaat den Mund aufmacht, mit Steuergeldern und Gewalt bekämpft. Das ist eindeutig gegen das Grundgesetz. Es ist nicht weniger als ein linker oder besser linksliberaler Putsch. Angeführt von strohdummen Weibern wie Merkel. Unterstützt von hasserfüllten Amazonen in den Medien.

    Die meisten ahnen vermutlich nicht, wie gefährlich sowas ist. Das Recht wird ja jetzt auch schon verbogen und noch mehr ausgeleiert, als ohnehin schon. Zu unseren Ungunsten (fast immer von gutmeinenden dummen Frauen):
    https://www.danisch.de/blog/2020/11/25/pastor-wegen-volksverhetzung-verurteilt/
    https://www.danisch.de/blog/2020/11/24/die-ugah-ugah-entscheidung-des-bundesverfassungsgerichts/

    Wir steuern auf eine wirklich dunkle Zeit zu. Ich bin nicht sicher, ob die Vermeidung von Gewalt noch sinnvoll ist, vielleicht haben wir bald keine andere Option mehr… Ich bedauere das, aber mein Glauben in die Vernunft und Fairheit der Menschen erschöpft sich mit jedem Tag mehr und ich mag nicht am Ende das Opfer sein. Die linksradikal-feministischen Kräfte sind einfach irre und stören sich nicht daran, Leute wie uns unter die Erde zu bringen, wir sind für diese Irren keine Menschen, weil wir deren Ideologie nicht teilen.

  15. Stimmt das eigentlich, daß in Blutspenden für Männer auch Frauenblut enthalten sein kann? Kann man sich dagegen zur Wehr setzen? Die sollen ihre Flüssigkeiten bei sich behalten! *schauder*

      • Aber was nutzt es, gerettet zu werden, wenn man danach mit Quotenblut und Feminstinnenviren vollgepropft ist? Unbekannte Enzyme oder Botenstoffe dadrin können vielleicht sogar die Blut-Hirnschranke überwinden. Und danach plärrt mann womöglich so Dummes Zeug herum wie eine Stokowski et al.!
        Wegen Corona macht sich jeder ins Hemd, aber was passiert, wenn man so einen Frauencocktail in rauhen Mengen literweise injiziert bekommt, weiß keiner. Gruselig.

        • Respekt, wie Du die Satire durchziehst, ohne auch nur den Ansatz eines Ironiemarkers zu zeigen.

          P.S.: Die Frau heißt Stockdoofski. So wie Bernd Höcke, nur anders.

          • @Androsch

            Es geht um die Namensverballhornung, nicht um die mentale Kapazität. Mensch, jetzt musste ich den Gag erklären 😉

          • Kinder, streitet euch nicht 8). Selbstverständlich hätte ich eine korrekte Form der Benennung (also Stockdoofski, Strohdoofski oder Strohkopfski) wählen müssen.
            Trotzdem empfehle ich euch, wenn ihr auf dem OP-Tisch liegt, nachzuhaken,ob da Feministinnen-Blut verabreicht wird. Mann muß anfangen,aus allem ein Problem zu machen, auch wenn es so scheint, als ob es keins wäre. Lernt von euren Feindinnen 🙂

          • Strohkopfski! Ich war nie ganz glücklich mit den beiden anderen Varianten. Die ist mein neuer Favorit. Danke dafür!

            Im übrigen bin ich der Meinung, dass, wenn alle, die Strohkopskis Gesabbel einfach nur dämlich finden, ihre Artikel konsequent zwölf Monate lang nicht läsen, Strohkopfski binnen Jahresfrist wegen Erfolglosigkeit entlassen würde.

  16. EpochTimes hat einen interessanten Artikel, wie meistens, gut recherchiert, vielfach besser als unsere „Qualitätsmedien“:
    „Wenn die Behauptungen der Trump-Anwälte der Wahrheit entsprechen, dann wurde das politische Gefüge der USA komplett ausgehebelt. Es wäre ein Staatsstreich, der eine Schockwelle um die Welt schicken würde.“

    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/us-wahl-wenn-anwaelte-recht-haben-war-es-ein-staatsstreich-a3387757.html

    Ich hoffe immer noch, dass Trump gewinnt, nicht, dass der ein Heiliger wäre, aber die Sache wäre es wert, nur um zu sehen, wie unsere Lügenmedien sich da rauswinden, suggerieren sie doch seit der Wahl, dass Trump ein gefährlicher Betrüger wäre und Biden der Gewinner. So lange Trump sich an die Gesetze hält, ein vollkommen unangemessener Vorwurf.

    Dass wir vom Establishment von vorn und hinten gnadenlos verarscht werden, dass wir nie sowas wie eine Demokratie hatten, das ist für mich keine Frage. Jeder Rückschlag für die, macht mich ein Stück weit glücklich, zumal mir als Deutscher eine ähnliche Entwicklung hierzulande nicht vergönnt ist, Dank meiner schafköpfigen, naiven und ängstlichen Mitbürger… *seufz*

    Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
    die eine will sich von der andern trennen:
    Die eine hält in derber Liebeslust
    sich an die Welt mit klammernden Organen;
    die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
    zu den Gefilden hoher Ahnen….

  17. Daniela Ludwig CSU Drogenbeauftragte.de gibt den Jahresbericht raus.

    http://www.drogenbeauftragte.de/assets/Jahresbericht_2020/DSB_2020_final_bf.pdf

    Aus 200 S. wurden 85, viele informative Tabellen fielen weg, aber immerhin sind im Bericht 27 Fotos von ihr, ohne Inhalts- und Quell-Verzeichnis ist das ein Foto alle 3 Seiten… https://twitter.com/NiemaMovassat/status/1331912736423501824

    Bei einem Interview wusste sie nicht was das „portugiesische Modell“ ist. Mir völlig unverständlich, da Portugal revolutionäres in der Drogenpolitik erreichte, und so extremes Leid mehr als erheblich verringerte.

  18. Martin Wirsing ist also sozusagen ein Frauenschläger. Ich kann es nicht akzeptieren, das ich so eine Personen über Zugangsgebühren auch noch finanzieren muss.

    Jan Grzewski lag 19 Jahre im Koma. Als er aufwachte, hat man ihm erstmal erklärt das er sich der Gewalt gegen Frauen schuldig gemacht hat!

    • Wenn man sich auf CO2 fixiert ist das doch eine gute Lösung. Idealerweise würden die Frachtschiffe dafür auch mit Holzpellets angetrieben und die Asche wird zurücktransportiert und dort in die Erde eingearbeitet (ansonsten werden die dortigen Böden ausgelaugt und hier die Deponien vollgeascht).

      Aus makroökonomischer Sicht wären die Südwestler besser bedient, wenn sie ihr Holz zu höherwertigen Produkten verarbeiten würden (und den Rest selber verstromen). Die Exportvariante macht am Ende halt nur die dortige Oberschicht reich und schafft keine Kaufkraft in der Masse.

      Aber das ist ein grundsätzliches „Problem“ in ganz Afrika. Wobei es von der Oberschicht nicht als Problem gesehen wird sondern als Feature. Verelendete Massen stellen nicht die Machtfrage sondern vegetieren vor sich hin.

  19. Mal was Abschweifiges, ich bin in der letzten „Welt der Wunder“-Zeitschrift (hatte ich für die Kinder gekauft) über Staatsquallen gestolpert und wollte etwas mehr über diese faszinierenden Dinger erfahren:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsquallen

    Das sind ja eine Art Quallen, die eigentlich aus unabhängigen Polypen bestehen und die zusammen sozusagen einen „Staat“ oder einen Organismus bilden, angeblich sogar mit auf Fortpflanzung spezialisierten Einheiten.

    Mich interessiert, wie die sich organisieren und wie die genetisch beschaffen sind. Haben die alle dasselbe Erbgut und wenn nicht, wie pflanzt sich eine Staatsqualle dann fort? Oder bilden die sich einfach spontan? Leider finde ich dazu nichts, auch der Wiki-Artikel ist äußerst karg. Weiß das jemand oder hat einen Lesetipp oder Link?

    Mir scheint das doch ganz gut in ein Evolutionsforum zu passen, insbesondere könnte das einen Weg aufzeigen, wie komplexere Organismen sich gebildet haben, hängt davon ab, wie da die Genetik aussieht.

    • Interessante Spezies. Ich habe das hier gefunden:

      https://de.sputniknews.com/wissen/20200409326850340-australien-staatsqualle-forscher/
      https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/hydrozoa/33198

      Wenn ich es richtig verstehe, bildet der Mutterpolyp durch Knospung, anschlie0ßende Abschnürung und Anhaftung an den Mutterpolypen weitere Polypen aus, die dann spezielle Aufgaben übernehmen. Diese Polypen sind somit Klone des Mutterpolypen. Die Fortpflanzung, also Ausbildung eines neuen Mutterpolypen, kann je nach Polypenart geschlechtlich oder ungeschlechtlich stattfinden: Entweder knospet ein neuer Mutterpolyp und wird abgeschieden, oder die auf geschlechtliche Fortpflanzung spezialisierten Polypen nehmen ihre Funktion wahr.

      In gewissem Sinne funktionieren wir genauso (auch wenn Biologen mich für diese Aussage steinigen mögen): Die sich teilende menschliche Eizelle fertigt praktisch Klone ihrer selbst an, die dann im menschlichen Körper verschiedene Aufgaben übernehmen. Deshalb enthält jeder unserer Körperzellkerne dieselbe Erbinformation. Die Fortpflanzung wird nur von den darauf spezialisierten Keimzellen übernommen.

  20. Rausgeschmissen aus https://de.wikipedia.org/wiki/Schmidt_Theater wegen:


    „Wir leben in einem Land in dem Böhmermann beinahe in den Knast sollte und Helene Fischer mit Preisen überhäuft wird. Das gehört doch umgekehrt. Nein! Eigentlich gehören beide in den Knast…… Gut. Wie kann Herr Böhmermann auch schreiben, dass Erdogan eine Ziege fickt. Das geht natürlich nicht. Vor allem nicht wo wir genau wissen, dass alle Türken meine Mutter ficken. Was denn? Machen sie mal einen Türken wütend. Dann sagt der: „Ich ficke Deine Mutter!“…die große Frage lautet: Warum wollen die eigentlich alle meine Mutter ficken? Die ist noch gut in Schuss. Sie ist aber 84. Nun ist meine Mutter ja meine Mutter. Ich bin wie sie. Deshalb hätte sie große Lust sich von einer Horde Türken durch raspeln zu lassen. Sie hat aber keine Zeit. Sie sitzt auf Fernseher und guckt Sofa. Ich hoffe wir haben Muslime hier im Publikum. Das beweist: Ihr habt Humor und das ist mir eine große Freude. Bedenkt bitte: Wir dürfen in diesem Land über Euch, Euren Gott und Eure Religion lachen. Dafür bekommt Ihr auch unser Weihnachtsgeld. Ich mache Witze über alle Religionen. Wie nennt man die Vagina eine Nonne? Christstollen!“

    Entscheidet selbst, ob man solche Witze auf einer deutschen Bühne nicht mehr machen darf. In meinem Video verabschiede ich mich vom Schmidt-Theater, das mal für seine Subversion bekannt war.

    Liebe Grüße Kay Ray

    Seine Abschiedsansprache: https://www.youtube.com/watch?v=y0_UoRYmRYM

    • Krass! Ich hab mir das durchgelesen und die ganze Zeit darauf gewartet, wo denn jetzt etwas derart Anstößiges kommt, was eine Theaterleitung zu einer Kündigung veranlassen könnte. Ich habe nichts gefunden. Wenn solch harmlose, jederzeit erkennbar ironische – vor allem immer auch wieder mit Selbstironie verbundene – Witze über Türken schon zu so etwas ausreichen sollen, dann haben wir wirklich bald den Punkt erreicht, wo wir einzelne Menschen in unserer Gesellschaft zu gottgleichen Wesen ernannt haben, bei denen jedes Wort, das auch nur einem von ihnen nicht gefällt, unvermittelt Blasphemie darstellt.

      Und das natürlich in der Verbindung, dass man wiederum weiß, dass in die entgegengesetzte Richtung weit härter ausgeteilt werden darf, wesentlich bösartigeres Zeug mit weit weniger satirekennzeichnendem Humor rausgehauen werden darf und wird und oft exakt dieselben, die bei Dingen wie obigem in wilden Tugendfuror verfallen, dann dastehen und dem Zeug noch ob seines „inspirierenden Mutes“ Applaus spenden.

      Autoritäres Denken an sich ist ja schon Scheiße, aber wenn es dann noch verknüpft wird mit widerlich heuchlerischer Doppelmoral, dann ist es wirklich einfach nur noch zum Kotzen.

  21. Die Schufa weitet ihre Befugnisse aus:

    „Aus internen Schufa-Dokumenten, die NDR, WDR und SZ einsehen konnten, geht hervor, dass die Finapi GmbH auch deshalb von der Schufa übernommen wurde, um an Kontodaten von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu gelangen. Der Kontoeinblick eröffne ein “umfangreiches Potenzial in Hinblick auf Bonitätsbewertung, Affinitätsscores oder Ermittlung der Lebenssituation”, heißt es in einer vertraulichen Schufa-Präsentation vom Frühjahr 2019.
    .
    In einer Branchenveranstaltung im Sommer 2020 erklärte ein Mitarbeiter der neuen Schufa-Tochterfirma, das Unternehmen könne in Kontoauszügen 65 Kategorien erkennen, darunter Gehalt, Miete, staatliche Leistungen, Unterhaltszahlungen, Arztbesuche sowie Urlaubsreisen. Zudem könne man “Risikofaktoren” wie Glücksspiel, Zahlungen an Inkassoinstitute oder Rücklastschriften identifizieren, die beispielsweise bei einem Kreditantrag wichtig sein könnten.“

    Das „Scoring“ ist ohnehin eine ärgerliche Sache, weil man nicht erfährt, warum der eigene Score ist, wie er ist, aber zu Ablehnung führen kann. Ist mir vor Jahren mal bei einer Bank passiert, die wussten auch nicht warum mein Scoring nicht reichte, um bei ihnen ein Konto zu eröffnen, ich sollte es halt nochmal probieren… *ähm* ja, dann halt nicht.

    Wenn man sich anschaut, mit welchen miesen Tricks schon heute der nicht genehmen Opposition mitgespielt wird:
    https://martin-sellner.at/2018/01/05/1542/
    kann man sich vorstellen, was man alles in einem Scoring unterbringen kann (bzw. an Kontobewegungen auswerten), um jemandem das Leben zur Hölle zu machen. In die selbe Richtung geht ja auch die Abschaffung des Bargeldes. Das läuft auf eine Machtzentralisierung unglaublichen Ausmaßes zu, irgendwann müssen die nur noch einen Knopf drücken und dein Leben liegt komplett in Scherben und du bekommst nichtmal mehr einen Anwalt, um dich dagegen wehren zu können…

    Ach so gefunden bei:
    https://www.danisch.de/blog/2020/11/27/die-schufa-auf-dem-weg-nach-china/

  22. Aus der Serie der unsäglichen Vergleiche, die notorische NYT

  23. Pingback: Crumar über Friedrich Engels‘ feministischen Totalausfall | uepsilonniks

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