91 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

  1. Hey, da hat ein Medienmagazin mal wieder was zählen lassen. Leider fehlt das potente Balkendiagramm.

    Das Ergebnis für das Magazin Spiegel: “ in den letzten 20 Jahren spielten Frauen für die Hamburger nie eine unwichtigere Rolle als in diesen Covid19-Zeiten.“

    „Exklusiv: So niedrig ist der Anteil der Frauen in Berichten von Spiegel, Focus, Bild am Sonntag und Welt am Sonntag“
    https://kress.de/news/detail/beitrag/146262-exklusiv-anteil-der-frauen-in-berichten-von-spiegel-focus-bams-und-wams.html

    Hammer! Die haben offenbar das Patriarchat wiederentdeckt, das sogar schon viele Feministen für verschollen hielten.

    • Haha, der Kommentar der Frau Reichel: „Spiegel ist ein Magazin von Männern für Männer. Die Männer der Spiegel fake Elite glauben ganz offenbar, dass Frauen entweder nicht gut (genug) schreiben können, oder es nicht wert sind, dass ÜBER sie geschrieben wird. Wie kann sich so ein übler Chauvinismus so lange halten?“

      Wie gehabt: Viele Männer -> frauenfeindlich

      So öde…

      Und was ist mit Frauenzeitschriften? Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen…

    • Ich musste das gleich mal checken und fand auf der Homepage des Alte-weiße-Männer-Magazins Spon.de wirklich viel über Männer wie Trump, Biden, Spahn und ein Männerfußball-Länderspiel.

      Richtig spannend fand ich nur den Beitrag über eine Lehrerin und ihren Schüler:
      „https://www.spiegel.de/panorama/bildung/berlin-wenn-die-grundschule-einen-sechsjaehrigen-anzeigt-a-5de783eb-6c45-4fb5-90e6-370b46bca290“ (leider hinter Paywall, daher hier eine Zusammenfassung).

      In Berlin hat demnach eine Grundschullehrerin einen Erstklässler angezeigt, weil der ihr mit seinem Hausschuh (sic!) auf den Fuß getreten und sie gegen den Arm gehauen hat, als sie gerade seine Eltern anrufen wollte. Die Mutter des Kleenen ist Juristin sogar mit Doktor und zeigt sich geschockt, als sie eine „Vorladung von Kindern“ aus dem Briefkasten holt.

      Zum Tathergang:
      „Der Vorfall ereignet sich Ende letzten Jahres. Younas (Name geändert) ist ein schmächtiger Erstklässler, der zwei Wochen zuvor sechs Jahre alt geworden ist und gern mit Puppen spielt. Er setzt sich im Hort an den Tisch dreier Mädchen, um mit ihnen Hausaufgaben zu machen.
      Die Mädchen aber fordern ihn auf, sich wegzusetzen. Younas bleibt. Auch die Erzieherin verlangt, dass er sich umsetzt. Der Junge bleibt trotzdem sitzen. Dann sagt die ebenfalls anwesende Lehrerin zur Erzieherin, dass sie die Eltern anrufen solle, damit sie ihn abholten.
      Younas, so sagt seine Mutter heute, muss gespürt haben, dass diese Reaktion von Lehrerin und Erzieherin ungewöhnlich ist. Er läuft daraufhin zur Erzieherin, tritt ihr mit seinen Hausschuhen auf den Fuß und schlägt ihr auf den Arm, mit dem sie das Telefon hält. Die Erzieherin erreicht den Vater. Er kommt umgehend, macht seinem Sohn klar, dass er sich falsch verhalten hat. Der Sohn entschuldigt sich bei der Erzieherin. Dann gehen Vater und Sohn.“ (…) „Trotz Gesprächen zwischen Schulleitung und Eltern, die ihrem Sohn sein Fehlverhalten deutlich gemacht hatten, meldete die Schulleitung den Fall beim Präventionsbeauftragten der Polizei als Körperverletzung.
      Auch die Schulaufsicht gab grünes Licht für die Strafanzeige.“ (…) „Das Verfahren gegen den kleinen Jungen wurde schließlich von der Staatsanwaltschaft eingestellt, doch die Daten der Familie sind jetzt bei der Polizei erfasst und werden für fünf Jahre bei der Staatsanwaltschaft gespeichert.“

      Der kleine Pantoffelheld wird sich ab jetzt bestimmt den Rest seinen Lebens sofort umsetzen, wenn eine Frau ihm das befiehlt. Pädagogik im Patriarchat – präsentiert vom Alte-weiße-Männer-Magazin.

      • „Auch die Schulaufsicht gab grünes Licht für die Strafanzeige.“

        Gegen einen offenkundig altersbedingt strafunmündigen Sechsjährigen? Und die Staatsanwaltschaft hatte tatsächlich zunächst ein Verfahren eröffnet? Ich hoffe mal, es handelt sich hier nur um die typisch journalistische ungenaue Darstellung eines Sachverhalts.

        Bedenklich finde ich im Übrigen auch, dass Lehrerin und Erzieherin offenbar nicht genug Autorität und Willensstärke hatten, um sich gegen einen Sechsjährigen durchzusetzen. Was wird wohl beim Jungen hängenbleiben, wenn Lehrerinnen und Erzieherinnen bei Zuwiderhandlungen sich nicht selbst Respekt verschaffen, sondern den Papa rufen und die Staatsanwaltschaft einschalten?

        • Ich fürchte das war klarer Vorsatz der Schulbehörde. Die Art der Repression passt ins rot-rot-grüne Berliner Stadtbild. Hier soll schon kleinen Jungs die ganz große Keule gezeigt werden, wenn sie Frauen nicht gehorchen und sich widerspenstig zeigen.

          Die Anzeige erfolgte ja wohl über den „Präventionsbeauftragten der Polizei“. Es geht also um Einschüchterung ein ein Exempel. Logisch musste die Staatsanwaltschaft dann einstellen…

          Es wird dringend Zeit für Männerquoten im Erziehungsapparat.

      • Das ist Satire oder? Und die Lehrerin und Erzieherin waren schon gleich so überfordert von dem Sechsjährigen, dass die ein Gericht hinzuziehen.. bitte lass das Satire sein.

        Wäre interessant zu wissen ob ein Mädchen auch gebeten worden wäre sich wegzusetzen, wenn Jungen dieses nicht an ihrem Tisch haben wollten oder ob sie versucht hätte die Jungen davon zu überzeugen, dass Mädchen da sitzen zu lassen.

  2. Zum Thema „Spiegel“ und Männer:

    Wenn man ununterbrochen Artikel schreibt zu den Themen:

    toxische Männlichkeit
    das Männer Scheiße sind und
    – sich reflektieren sollen
    – sich öffnen sollen
    – zurückstecken sollen
    – falsch wählen
    – die Macht haben
    – zu Gunsten von Frauen was ändern sollen
    – und auch sonst Männer für alle Schlechtigkeiten auf diesem Planeten verantwortlich gemacht werden.

    Dann, ja dann kommt natürlich raus, dass man fast nur über Männer schreibt. Wie kann man gerade als Frau eigentlich einer Ideologie anhängen, die Frauen wie kleine Kinder behandelt.

    • Das Perfide: zu viel über Männer leitet sich da gar nicht mal daraus ab. Die Ausgangsbasis ist, dass in Coronazeiten WENIGER explizit über / für Frauen geschrieben wurde – und das, das ist der weitere Witz, in Journaillen, die seit Jahren für ihre massiv feministische Schlagseite berüchtigt sind und die letzten Jahre ständig vollgepfropft waren mit entsprechenden Traktaten.

      Wie kann es ach in solchen Zeiten bloß wichtigeres als Frauen geben? Die Sichtweise, sobald mal WENIGER über / für Frauen geschrieben wird, wird automatisch über / für Männer geschrieben, ist an Kleingeistigkeit eigentlich nicht mehr zu übertreffen und zeigt deutlich die Dominanz narzisstischer Geister im Feminismus. Für die ist echt alles ein Nullsummenspiel zwischen Männern und Frauen, sogar journalistische Themen. Eines ist somit sicher: als der liebe Gott die Gehirne verteilte, waren Feministinnen gerade weg um Muschi-Selfies zu machen.

  3. Es gab wohl in den USA eine Umfrage unter Frauen zu ihrem Wissensstand über die Anatomie weiblicher Geschlechtsorgane:

    https://www.intimina.com/blog/women-and-their-bodies/

    Nun sind die Ergebnisse sicher mit Vorsicht zu genießen weil zugunsten plakativer Darstellung Störfaktoren wie z.B. „Ich schäme mich über das Thema zu reden will es aber nicht zugeben und stell mich daher mal dumm“ wohl nicht berücksichtigt wurden.

    Witzig fand ich aber die Frage „Wer hat Schuld daran dass mein Wissen darüber so lückenhaft ist“

    Top People Blamed For Lack Of Knowledge On Women’s Anatomy
    Teachers 36%
    Parents 28%
    Government education standards 27%
    Religious organizations 24%
    Siblings 16%
    Childhood caregivers 11%

    Also in summa alle anderen, selbst die Geschwister werden von 16% der Befragten als Schuldige angegeben. Nur nicht die Ladies selber. Das Leben im Fraueniniversum kann manchmal sooo einfach sein 🙂

      • Haha, das stimmt. Ist halt eine sehr abstrakte Kategorie. Vermutlich würde es helfen, wenn das Patriarchat Ladenpräsenzen in Shopping Malls hätte. So zwischen Shoe4U und Zara 🙂

      • Ungefähr zwei Monate.

        Aber so wie ich sehe, waren die Fragen meistens Schaubild-orientiert.

        Also analog dazu ein Schaubild der männlichen Geschlechtsorgane und z.B. die Frage „Wo sind die Hoden“ und „was ist die Primärfunktion der Nebenhoden“…Wäre schon interessant, eine solche Umfrage bei Männern zu machen…vor allem mit der Frage „Wer ist Schuld daran, dass sie hier Wissenslücken haben“

        • Für mich gilt aber auch hier prinzipiell die Frage, was an derlei Wissenslücken denn nun so fatal wäre. Bis auf die Möglichkeit, ab und zu mal jemanden mit dem eigenen Wissen beeindrucken zu können, spielen solche Dinge im Alltag von 99,9 % der Menschen keine wirkliche Rolle. Es ist schlicht ein „nice to have“ für Leute, die in der Regel grundsätzlich sehr interessiert an allem sind und damit dann auch jede Runde „Trivial Pursuit“ rocken wie die Hölle.

          Und wenn wir schon bei Spermien sind: viel wichtiger als ihre Entstehungsdauer im männlichen Körper ist es, vor allem Kids beizubiegen, wie lange sie im weiblichen Körper überdauern können. Denn die fatale Vorstellung, die Dinger würden da nur mal so ein bis zwei Stunden in dem gerade begatteten Mädchen unten drin rumplätschern und, sollten sie nicht sofort auf eine Eizelle stoßen, rasch ins Gras beißen, hat schon zu so manch bösen Überraschung geführt…

          Ich bin mir sicher, würde man in Deutschland ein Schaubild der weiblichen Reproduktivorgane zeigen und Frauen auffordern, auf diesem Schaubild mal mit dem Finger die Scheide zu umkreisen, wären wohl auch da mindestens 50 % der Antworten falsch, weil sie entweder nur oder zumindest auch mit den äußeren, sichtbaren Schambereich einkreisen würden. Schlicht, weil man in der Regel umgangssprachlich eben diesen Bereich sehr oft als Scheide bezeichnet. Solche Wissensmängel schaden aber auch in der Regel niemandem.

          Ich finde es da wesentlich besorgniserregender, wenn es heißt, dass ca. jeder siebte Deutsche funktionaler Analphabet ist, als dass x % der Frauen nicht in der Lage sind, Teile ihres Sexualorgans anatomisch korrekt zu bezeichnen. Ersteres bedeutet eine erhebliche Einschränkung der beruflichen Aussichten und damit des zu erreichenden Lebensstandards, letzteres bedeutet einfach nur, dass viele Frauen nicht wissen, dass ihr kleiner Spalt da unten sowie das ihn umschließende weiche Gewebe IN DER ANATOMIE nicht als Scheide bezeichnet wird. Wenn man nicht gerade vorhat in einer gynäkologischen Praxis zu arbeiten, sollte diese Wissenslücke nur marginalen Einfluss auf Einstellungsmöglichkeiten bei etwaigen Arbeitgebern haben. Ich zumindest wurde noch nie bei einem Eignungstest oder einem Vorstellungsgespräch gebeten, doch mal bitte auf einem Schaubild z. B. die Eileiter zu zeigen.

  4. Gestern hat Genderama einen FAZ-Artikel über eine neue Studie über mangelnde Meinungsfreiheit an Hochschulen verlinkt.
    Der FAZ-Artikel folgt wieder mal der Unsitte, die besprochene Studie nicht anzugeben. Ich habe dann zuerst einen Preprint auf researchgate.net gefunden und später das „offizielle“ Papier:

    https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-020-00713-z Is Free Speech in Danger on University Campus? Some Preliminary Evidence from a Most Likely Case
    Matthias Revers, Richard Traunmüller
    KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 72, pages 471-497

    Inhaltlich faßt der FAZ-Artikel das Papier recht gut zusammen, ich spare mir hier eine Wiederholung.

    Es lohnt aber trotzdem (wenn man sich die Zeit nimmt), in die Studie selber hineinzusehen. Im ersten Drittel gibt sie eine sehr gute und gut lesbare Übersicht über Meinungsunfreiheit an Hochschulen, inklusive einer langen Liste von Vorfällen an deutschen Hochschulen.

    Die Schwierigkeiten, Intoleranz gegenüber anderen Meinungen zu messen, werden recht gut erklärt. Intoleranz und Versuche, andere Meinungen zu unterdrücken, hängen eng mit den eigenen Grundwerten zusammen. Deshalb stellt sich Intoleranz je nach ideologischer Orientierung verschieden dar. Deshalb kommt man mit den falschen Fragen (z.B.: Sollte ein Dozent mit Meinung [strittiger Standpunkt] an einer Uni auftreten dürfen?) zu völlig falschen Einschätzungen der Offenheit.

    Die Originalpublikation weist zwar darauf hin, daß die konkreten Anteile intoleranter Studenten (ferner Beispiele für Dozenten) nur für die Sozialwissenschaften in Frankfurt gelten. Die Zahlen sind sehr hoch (30 – 50 % je nach Thema und Art des Cancelns). Wenn man nun bedenkt, daß heute an den Unis i.d.R. mehr als die Hälfte der Studenten aus dem resgionalen Umfeld kommen, wo sie aufgewachsen sind, die Uni also nicht wegen ihres Images gewählt wurde, dann ist es wenig plausibel, daß in Frankfurt nur eine Negativselektion der intolerantesten Studenten herumläuft. Daher ist es ziemlich wahrscheinlich, daß an vielen anderen Standorten 10 – 20 % intolerante Studenten herumlaufen. Je nach der Aggressivität von deren Auftreten reicht aber auch ein Anteil von ca. 10 % aus, um das Meinungsklima zu dominieren.

    Das ist vielleicht das größte Defizit der Studie von Revers und Traunmüller: Soweit ich sie verstanden habe, werden zwar Haltungen und damit indirekt Grundwerte abgefragt, wes bleibt aber unklar, wie lautstark und radikal man diese Haltungen öffentlich vertritt und damit das Meinungsklima beeinflußt.

  5. «Ich bin für die Frauenquote»: Kein deutscher Politiker wirft sich dem Zeitgeist so lustvoll an den Hals wie Markus Söder
    Nun will auch der bayrische Ministerpräsident Konzerne verpflichten, weibliche Vorstände einzusetzen. Das sei modern, behauptet er. In Wahrheit zeigt sich hier ein weiteres Mal sein autoritärer Charakter.

    https://www.nzz.ch/international/soeder-und-die-frauenquote-niemand-liebt-den-zeitgeist-so-wie-er-ld.1586472

    Ja, Söder (und die CDU/CSU allgemein) ist keine Alternative zu den antidemokratischen Linken, sondern scheint nur ihr rechtes Spiegelbild zu sein.

    • Mein Eindruck ist, dass Söder vom Politikstil her sehr Frau Merkel ähnelt. Keinerlei eigene Überzeugungen, immer schön das Fähnlein in den Wind hängen und gern auch die Positionen anderer Parteien übernehmen, wenn es hilfreich erscheint, um Popularität und damit Machtgewinn/-erhalt zu generieren.

  6. ZON zu Gewalt in Beziehungen:
    https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-11/partner-gewalt-frauen-schutz-fdp-online-register-frauenhaueser-einrichtungen

    Das Übliche: 81% weibliche Opfer. Mehr Frauenhäuser. Die männlichen Opfer werden ignoriert und in den Kommentaren verhöhnt.

    Aber, eine mir bisher nicht bekannte Zahl wird genannt:
    79% der Täter sind männlich.
    Vulgo, sind 21 % der Täter*innen weiblich oder divers (natürlich wird der Begriff „Täter“ im Artikel nicht gegendert).

    Man beachte die Differenz zwischen 81% weiblichen Opfern und 79% männlichen Tätern. Gewalt in queeren Beziehungen wird dadurch sichtbar.

      • Ja, die Emotionen kochen hoch. Dennoch erstaunt es (?), wenn und wie beharrlich in der Zwischenzeit das Narrativ vom „president elected“ (JoeBiden/Harris) MSM-mäßig geschaffen und eingefordert wird, einschließlich der „Feind-Liste“ derer, die „noch nicht gratuliert“ haben…:

        • Die haben das alles generalstabsmäßig vorbereitet, die Logenbrüder machten ja schon Wochen vorher Stimmung damit, was wohl passieren würde, wenn Trump seine Niederlage nicht akzeptiert usw.

          Man schafft damit eine Erwartungshaltung, in der man fein raus ist, weil man immer sagen kann „ich habs doch vorher gewusst, er probiert es wirklich!“ Ob zu Recht oder nicht, spielt dann keine Rolle mehr, solange man die Medienmacht auf seiner Seite hat und suggerieren kann, es gäbe gar keine Probleme.

          Sogar die Briefwahlprobleme wurden „vorausgesehen“ (oder präventiv abgefedert), veröffentlicht im August 2020:

          Klicke, um auf Preventing-a-Disrupted-Presidential-Election-and.pdf zuzugreifen

          „The Trump Campaign engaged in a large and coordinated disinformation campaign primarily focused on the legitimacy of the mail-in ballots. This campaign used the media to amplify “stolen election” and “voter fraud” narratives and launched noisy DoJ investigation into voter fraud.“

          Und man nimmt schon mal vorweg, dass es sowas wie Betrug gar nicht geben kann:

          „Voting fraud is virtually non existent, but Trump lies about it to create a narrative designed to politically mobilize his base and to create the basis for contesting the results should he lose.“

          Demokraten können offenbar in die Zukunft schauen und wissen schon in der Vergangenheit, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sein wird. Wer hier eine subtile Manipulation entdeckt… aber was schreibe ich, das ist ja nur eine strategische Analyse, alles rein theoretisch bzw. in kleineren Teams durchgespielt, mit der expliziten Aufforderung sauber und ordentlich zu zählen.

          „Campaigns, parties, the press and the public must be educated to adjust expectations starting immediately.“

          Unsere Lügenmedien waren brav und haben das Narrativ wie gewünscht verbreitet und würden natürlich nie auf die vorausgesagten Lügen Trumps reinfallen, klug wie sie sind…

          Ich muss sagen, sowas fasziniert mich. Da wird auf einem Level psychisch Krieg geführt, dem die meisten Wähler (und aktiven Unterstützer) vollkommen hilflos ausgeliefert sind. Das Trump-Lager ist natürlich alles andere als frei von solchen Manipulationen, das subtile Wecken von Hoffnung, das geschickte Hinhalten, der Q-Mythos usw. Man kann sich dem schwer entziehen und i.d.R. doch nichts überprüfen. Da sind echte Manipulationsprofis am Werk.

          Großes Theater, wenn es nicht so ernst wäre. Ich wiederhole meine Einschätzung: das ist ein Logenkrieg, der mit allen Mitteln geführt wird. Die Bevölkerung ist nur einer von vielen Hebeln, an denen man herumbastelt, damit er tut was er soll. Ich weiß auch nicht, welche Seite besser ist, da ich die verlogenen und einseitigen Main-Shit-Medien nicht mehr ertragen kann und kaum noch konsumiere, die anderen aber leider auch einen erheblichen Bias haben… jedenfalls halte ich das repräsentative System für gescheitert. Wenn zuviel Macht winkt, lockt man in erster Linie skrupellose Psychopathen an.

  7. Trump versucht einen Staatsstreich. Jetzt sammelt er Unregelmässigkeiten. Bei rund 145 Millionen ausgezählten Stimmen gibt es die bestimmt. Der ganz grosse Wahlbetrug, der erst Biden zum Präsident gemacht habe ist und bleibt Geschwätz. Den will der Trump aber gar nicht beweisen, weil er es nicht kann. Ziel ist es, Zweifel zu streuen und in einem letzten Schitt den republikanisch dominierten supreme court entscheiden zu lassen in der Hoffnung, die seien korrupt genug, um den faschistischen Coup zu legitimieren.
    Der Artikel ist eine Ansammlung von wilden Behauptungen und ist durch abgrundtiefen Hass gegen alles, was als links wahrgenommen wird motiviert. Da kann im Oberstübchen schon mal die einte oder andere Sicherung durchbrennen.

        • Na ja, Pjotr, welche Einheiten des Militärs hat er denn hinter sich?
          Ersatzweise oder ergänzend: Welche belastbaren Beweise, die den supreme court überzeugen würden?
          Ich sehe da nichts außer der Fabrikation einer „Dolchstoßlegende“.

          • [„Wer jetzt noch Trump verteidigt“] @Pjotr

            Meine Zweifel, ob Biden wirklich besser wäre, wachsen:

            Unterdrückungsstaat, unmoralisches u. ungebändigtes Kapital, militärische Macht, zweifelhafte Justiz, Lobbyeismus, korrupte Gesetzgebungen …

            Kommt Alles, egal hinter welcher Maske es gewählt wurde.

            Trump hat eine bewundernswerte Nähe zu sehr Vielen im Volk aufgebaut, er benutzte häufig direkten, ungefilterten Kontakt (Twitter) und einfach, abkürzende, uneindeutige Sprache (wie normale Leute).

            Es ließ viel Deutungsspielraum, und einfachen Leuten ist die Differenz, bei diesen Deutungen, zwischen Medien und präsidentiales Handeln/Reden verstärkt aufgefallen.

            Beispiel:
            Viele Medien: Trump sagt:“All Mexicans are rapists!“

            Tatsächlich sagte Trump, dass über die mexikanische Grenze Kriminelle und Vergewaltiger kommen und deswegen illegale Einwanderungen komplett gestoppt werden müsse.

            Dahinter liegende Fakt: eine horrende Zahl der weiblichen illegalen Immigranten berichten von teils schwerwiegenden sexuellen Übergriffen (ich meine es lag um die 80%!) Ein absoluter Horror!

            Trump mobilisierte durch diese direkte Art der Kommunikation, Leute die Dahinterliegendes untersuchten und alternative Interpretationsmöglichkeiten fanden und aufzeigten. Und diesen Leuten wurde verstärkt zugehört.

            Viele Medien fanden das nicht so gut, sahen ihre Macht der Deutungshoheit schwinden.

            Trumps Aussprüche waren oft „dreckig“, d.h. harsch, politisch unkorrekt, teils beleidigend, ungelenk und er achtete oft kaum auf Etikette, Genauigkeit.

            Ich hielt ihn Anfangs für einen Dummschwätzer 😉

            Was Gegner als polemisch vulgäre Gossensprache ansehen könnten, war für Andere „die Sprache des Volkes“, denn er achtete schon sehr auf verständliche, einfache Sprache.

            Zudem zeigte er Mut, stand aufrecht, auch bei harter Kritik, er ging nur bedingt auf Kritik ein, wenn offensichtlich logische Widersprüche auftauchten, tat er das kurz und knapp ab, er verstrickte sich nicht in langen Diskussionen.

            Die langen Textwände der „linken“ Presse, wurden von Trumpgegnern sorgfältig durchgelesen und oft vollends aufgesaugt. Die große Mehrheit der Amerikaner hat keine Zeit diese Artikel zu lesen, mit denen wahrscheinlich ganze Hochhäuser vollständig tapeziert werden könnten.

            Ich denke Trump hat noch eine kleine, juristische Chance, wenn nicht werden viele auf Trump2024 hoffen.

            Ich hoffe auf ein besseres Demokratie-Verständnis und verbessertes Wahlsystem 🙂

        • Faschistische Eigenheiten, um es man freundlich zu formulieren, habe ich bisher nur von „Linken“ und angeblichen „Demokraten“ erlebt. Nehmen wir mal Zutrittsverbote, Redeverbote und die Bestrebung missliebige Äußerungen bzw. Meinungen unter den Teppich der Zensur zu kehren. Oder auch Bestrebungen, Alles und Jeden bis in den letzten Winkel zu kontrollieren und zu überwachen (s. Kryptografieverbot in der EU).

          Mal abgesehen davon, dass ich es bemerkenswert finde, woher du deine absolute Sicherheit nimmst, hier konkret Behauptungen aufzustellen, was momentan in Sachen US-Wahl angeblich alles Fakt ist, ergibt sich für mich die Vermutung, dass es mit deiner Selbstreflexion auch nicht sehr weit her ist..

          Sind deine Kommentare zu Trump/Biden vielleicht Bewerbungsschreiben an den Spiegel als männliche Feministin?

          • Kann es sein, dass Leute wie du sich wieder eine Führer wünschen? Ich bin, das hätte man merken können, wenn man nicht so dermassen borniert wäre, weder einer von den „Kampf gegen links“ noch einer von den „Kampf gegen rechts“ Idioten, noch bin ich ein Feminismusanhänger. Aber wer Trump nachrennt, dem neuen Führer, der denkt ja nicht selbst, sondern lässt denken. Wie sagte Göbbels: Wiederhole eine Lüge immer wieder …

    • Wenn Trump so weiter macht, muss er sich im klaren sein, dass er in den USA die Art zu wählen dann bald grundsätzlich in Frage stellt. Wie will er dann noch nachweisen das er ordentlich gewählt wurde?

  8. Mal wieder ein ganz großes Problem im frauenunterdrückenden Patriarchat: https://nypost.com/2020/11/10/millions-of-women-dont-know-where-their-own-vagina-is-located/

    Diese gynozentrische Fixierung auf die weiblichen Fortpflanzungsorgane ist schon faszinierend. Es ist ganz wichtig, Frauen mehr aktiv über ihre Sexualorgane aufzuklären, weil sie nur so in der Lage sind, auf ihr Wohlbefinden zu achten…

    Wie viele Männer könnten wohl die einzelnen Teile ihres Geschlechtsorgans den korrekten Fachtermini zuweisen?

    Und wie viele Menschen allgemein wissen über den Aufbau und die Funktion ihres Darmes, ihrer Lungen oder ihres Gehirns Bescheid? Müsste das nach der Logik nicht auch alles zwingend viel mehr im Unterricht thematisiert werden? Ich meine, wo kommen wir denn da hin, wenn nicht alle Menschen genauestens über die Funktion ihrer Organe Bescheid wüssten. Wir würden sicher alle sterben. Und wozu gibt es überhaupt Ärzte? Aber weil speziell das natürlich biologisch bedingt nicht nur heißt „women most effected“ sondern gar „women exclusively effected“, ist es ganz wichtig Kindern schon in der Schule rund um die Uhr mit Wissen über die weiblichen (und natürlich nur die) Reprodutkivorgane zu versorgen

    Sicher ist das teils haarsträubend, was da an Unwissen zu Tage getreten sein scheint. Nur… What’s the fucking problem? Unsere Organe haben die recht angenehme Eigenschaft, in der Regel auch recht gut zu funktionieren, ohne dass wir als Individuum genauestens darüber Bescheid wissen, wie sie es tun. Und jeder, den es interessiert… Nun ja, das ganze Wissen dieser Welt ist bei Bedarf nur eine Google-Suchabfrage entfernt, natürlich in Kombination mit ein Wenig Medienkompetenz in Bezug auf Quellenbewertung.

    Ich als Mann wusste schon zu Zeiten, bevor Internet und Google aufkamen, besser als viele der befragten Frauen über deren Sexualorgane Bescheid. Ich empfand es auch nicht als übermäßig herausfordernd, mir derlei Kenntnisse anzueignen. Aber wahrscheinlich ist es wohl wieder das Patriarchat, welches es Männern massiv vereinfacht und Frauen quasi verunmöglicht, sich selbständig (Achtung, ganz böses Wort: eigenverantwortlich) Wissen über bestimmte Dinge anzueignen, einfach nur so aus Eigeninteresse…

    • PS: Jetzt hat das Posten so lange gedauert, weil ich zwischendrin mal für gut zwei Stunden das Schreiben unterbrechen musste, da ist mir doch glatt, wie ich grad sehe, der Peter mit dem Thema zuvorgekommen… 😦 😉

    • Und man muss sich immer vor Augen halten: die Frauen, von denen dort die Rede ist, die werden uns seit Jahr und Tag präsentiert als die besseren CEOs, besseren Manager, besseren Politiker, besseren Forscher, besseren Team Players … Sie werden uns präsentiert als besonders leistungsfähig und als Menschen, die Willens und in der Lage sind, große Verantwortung für ihre Mitmenschen und die Gesellschaft zu übernehmen.

    • Wie viele Männer könnten wohl die einzelnen Teile ihres Geschlechtsorgans den korrekten Fachtermini zuweisen?

      Wenn ich den Link richtig lese, geht es ja noch nicht mal darum, wie die einzelnen Geschlechtsorgane oder Teil fachlich korrekt benannt werden, sondern Frauen wissen offenbar noch nicht mal, wo sie sich befinden. (Hatte Danisch auch schon drüber geschrieben..)

      Aber davon abgesehen sind Frauen eh nur wieder unterdrückt und vom Patriarchat benachteiligt.
      Bei Männern ist es ja leicht, die haben nur einen Pimmel und zwei Eier. 😉

      • „Wenn ich den Link richtig lese, geht es ja noch nicht mal darum, wie die einzelnen Geschlechtsorgane oder Teil fachlich korrekt benannt werden, sondern Frauen wissen offenbar noch nicht mal, wo sie sich befinden.“

        Hängt von der Frage ab, wenn du mit dem Fachbegriff fragst und die kennen den nicht, geben sie natürlich falsche oder keine sinnvolle Antwort.

        Ob/warum so viele den Fachbegriff nicht kennen und ob die Studie überhaupt ernst genommen werden kann, weiß ich nicht.

  9. Nochmal zur US-Wahl, weil die Medien suggerieren, alles wäre schon gelaufen. Tatsächlich wird der Präsident aber erst am 14 Dezember gewählt, von den Wahlmännern. Freeman von „Alles Schall und Rauch“ hat die Regeln skizziert, ich bringe das mal im Vollzitat und hebe hervor, was mir wichtig erscheint:

    „Da viele von euch das ungewöhnliche amerikanische Wahlsystem für die Präsidentschaft nicht verstehen, will ich es hier erklären.
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    Es fängt damit an, wenn die Amerikaner bei den Präsidentschaftswahlen ihre Stimme abgeben, wählen sie NICHT den Präsidenten direkt, was als „popular vote“ genannt wird, sondern indirekt über Vertreter.
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    Die Wahl am 3. November war nicht die endgültige Wahl und das ganze Geschrei darüber wer gewonnen und verloren hat ist bedeutungslos, sondern nur der erste Schritt zur Entscheidung, wer ins Weisse Haus einzieht.
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    Nicht die Wähler wählen den Präsidenten und Vizepräsidenten, auch nicht die einseitigen und verlogenen Main-Stream-Medien, die sogenannten Politexperten und Kommentatoren, sondern das „Electoral College“, oder auf Deutsch, das Wahlkollegium, bestehend aus 538 Wahlleuten bzw. Wahlpersonen, die von den 50 Bundesstaaten sowie dem Bundesdistrikt entsand werden bestimmen das.
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    Grafik:
    https://1.bp.blogspot.com/-f7EUbbWSCgQ/X6h1GjwymQI/AAAAAAAAno8/ud3SCOKrbMUD2EFxl6e5WfLHSxKNocXmgCLcBGAsYHQ/s400/ElectoralCollege.webp
    Die Grafik zeigt wie viele Wahlleute jeder Bundesstaat hat.
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    Jeder Bundesstaat hat so viele Wahlleute, wie er Vertreter in beiden Häusern des Kongresses zusammen hat. Die Wahlleute werden mit einfacher Mehrheit alle vier Jahre von den Wählern in jedem Bundesstaat bestimmt. So ist zum Beispiel Hillary Clinton eine Wahlperson für den Bundesstaat New York.
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    Wer bei der Volkswahl die Mehrheit der Stimmen in einem Bundesstaat erzielt bekommt dann alle Wahlpersonen des Bundesstaates. Auf ganz Amerika bezogen ist nicht ausschlaggebend welcher Kandidat die meisten Stimmen erhält sondern die meisten Wahlpersonen.
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    Die Mitglieder des Wahlkollegiums in jedem Bundesstaat stimmen erst am 14. Dezember ab. Sie treffen sich in der Hauptstadt ihres jeweiligen Bundesstaates und wählen. Das heisst, der Präsident und Vizepräsident ist erst danach offiziell gewählt.
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    Die Entscheidung der Wahlpersonen stimmen in der Regel mit dem Wahlresultat in jedem Staat überein. Aber nicht alle Staaten verlangen, dass die von den Wahlpersonen abgegebenen Stimmen das Resultat der Volksabstimmung widerspiegeln.
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    In 24 Bundesstaaten sind die Wahlleute frei in ihrer Entscheidung für einen Kandidaten, könnten also auch entgegen dem Wählerwunsch abstimmen.
    In 26 Bundesstaaten und Washington, D.C. sind die Wahlleute indes per Gesetz dazu verpflichtet, nur für den vorgegebenen Kandidaten abzustimmen.
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    So wie es heute an Hand der Stimmen für das Wahlkollegium aussieht, 290 für Biden und 214 für Trump, werden am 14. Dezember Joe Biden zum Präsidenten und Kamala Harris zur Vizepräsidentin gewählt.
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    Aber es könnten die Wahlpersonen aus 24 Bundesstaaten auch anders entscheiden und Trump und Pence wählen, wenn sie zum Beispiel der Meinung sind, es fand ein Wahlbetrug in ihrem Bundesstaat statt.
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    Dann gibt es die Möglichkeit der Neuauszählung.
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    Wenn die Spanne zwischen dem Gewinner und dem Verlierer grösser als 0,5% ist, aber einer der Kandidaten die Ergebnisse anfechten möchte, kann dieser für die Durchführung einer Neuauszählung bezahlen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3 Millionen Dollar pro Staat.
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    Ausserdem, wenn der Stimmenabstand zwischen Gewinner und Verlierer 0,5% oder weniger beträgt, ist eine automatische Neuauszählung erforderlich. Das trifft auf die Bundesstaaten Georgia, Pennsylvania, Nevada, Wisconsin, Michigan und Arizona zu.

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    Trump hat demnach noch eine Chance das Ergebnis zu seinen Gunsten zu drehen.
    .
    Wenn die Resultate endgültig feststehen müssen die Bescheinigungen über die Wahlergebnisse in jedem Bundesstaat dem Präsidenten des Senats und dem Archivar spätestens am 23. Dezember vorliegen.
    .
    Die offiziellen Ergebnisse der Wahlabstimmungen werden dem neu gewählten Kongress übermittelt, der am 6. Januar 2021 zu einer gemeinsamen Sitzung zusammentritt und die Ergebnisse verkündet.
    .
    Das heisst, erst im neuen Jahr wird offiziell bekannt gegeben, wer am 20. Januar 2021 als neuer Präsident und Vizepräsident den Amsteid ablegen wird.
    .
    Also, nehmen wir zur Kenntnis, bis zum 14. Dezember kann alles noch anders werden als heute von den Main-Shit-Medien verkündet wird.
    .
    Die Medien entscheiden nicht über Wahlen. Und technisch gesehen ist Joe Biden NICHT der gewählte Präsident, ganz gleich, wie sehr bestimmte Leute ihn sich wünschen.“

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/11/der-us-prasident-wird-am-14-dezember.html

    • Trump und seine Anhänger feuern derzeit auf allen Kanälen, auch wenn die deutschen Lügenmedien wieder nichts als Spott übrig haben und die tatsächlichen Skandale oft nichtmal erwähnen.

      https://www.journalistenwatch.com/2020/11/09/trump-anwaeltin-stimmen/

      Empfehlenswert, weil m.E. gut recherchiert:
      https://www.epochtimes.de/politik/politik-analyse/biden-wackelt-heikle-gesetzesaenderung-in-pennsylvania-kurz-vor-wahl-steht-vor-oberstem-gerichtshof-a3378504.html

      Ich zitiere mal:
      „Das Wahlergebnis in Pennsylvania ist besonders umstritten. Der Hauptstreitpunkt liegt darin, ob die nach dem Wahltag eingegangenen Briefwahlzettel gültig sind.
      .
      Nach dem Wahlgesetz von Pennsylvania von 2019 hat ein Briefwahlzettel nur dann seine Gültigkeit, wenn er bis spätestens 20 Uhr abends am Tag der Vorwahl bzw. der Wahl eingeht.
      .
      (ii) An absentee ballot cast by any absentee elector as defined in section 1301(i), (j), (k), (l), (m) and (n), an absentee ballot under section 1302(a.3) or a mail-in ballot cast by a mail-in elector shall be canvassed in accordance with this subsection if the absentee ballot or mail-in ballot is received in the office of the county board of elections no later than eight o’clock P.M. on the day of the primary or election.
      .
      Kurz vor der diesjährigen Präsidentschaftswahl hat der Oberste Gerichtshof in Pennsylvania das Gesetz geändert. Demnach werden alle Stimmzettel angenommen, die bis zu drei Tage nach dem Wahltag in den Auszählungszentralen eintreffen, sofern sie den Poststempel vom 3. November tragen.“

      Ein Poststempel als Siegel, klingt verdammt sicher.

      Eine Liste von potentiellem Wahlbetrügereien:
      https://pastebin.com/YB7d5qbM
      (bei „offensive content“ auf OK drücken)

      sciencefiles hatte auch darüber berichtet:
      https://sciencefiles.org/2020/11/07/unfassbares-ausmas-an-wahlfalschung-und-wahlbetrug-in-den-usa-neue-indizien-und-belege/

      Nach meinem Dafürhalten müsste man eine solche Skandalwahl unter verschärften Regeln nochmal wiederholen, aber das wird wohl nicht passieren bzw. dürfte juristisch unmöglich sein.

    • Das Wahlsystem in diesem Land fasziniert genauso, wie ein Motorradunfall bei dem man den Helm 25m entfernt vom kopflosen Leichnam findet.

      Die Wahlmänner von 24 Bundesstaaten sind nicht an den Wählerwillen gebunden. Die Wählerstimmen des einen Bundesstaats haben doppelt und dreimal so viel Gewicht wie die eines anderen. Und das bestimmt den wohl mächtigsten Posten der Welt.

      Kein Wunder dass der Gynozentrismus dort drüben so abdreht. Wen man nicht mal theoretisch bei grundlegensten demokratischen Prinzipien eine Gleichbehandlung hinbekommt, dann muss doch das Prinzip „Frauen sind bessere Menschen, absolut fähig in allem und gleichzeitig absolut schützenswerte Opfer vor allen anderen“ offene Türen einrennen.

      Irgendwann fällt der Hamster tot vom Rad, aber noch scheint das Vieh am Rennen zu sein.

      • Ja, das Wahlsystem ist… irgendwie krank.

        Gut, die unterschiedlichen Stimmgewichte gibt es auf EU-Ebene auch, anders bekommt man halt einen Staatenverbund nicht (friedlich) hin, die Kleinen haben halte immer (berechtigte) Angst untergebuttert zu werden. Das ist eine bekannte und penetrante Kehrseite von „bigger ist better“, die man auch nicht ohne weiteres wegbekommt.

        Die ganze EU-Legislative/Exekutive ist nicht sonderlich viel besser, obwohl sie viel jünger ist, als das angestaubte amerikanische System. Das mit den Wahlmännern stammt vermutlich noch aus einer Zeit, wo es kein Telefon gab und die Post unsicher war, man ritt halt in die lokale Hauptstadt zur Abstimmung oder sowas. Immerhin hat die EU keine vergleichbare Macht, so dass man da immer noch ein Auge zudrücken kann, aber der ganze ideologische Unsinn fruchtet dort auch ganz ordentlich, weil die Bodenhaftung einfach fehlt.

      • Das soll meine ich für überbordende Betonung und Varianz in der Lautstärke stehen, wo einzelne Wörter der Wichtigkeit für den Sprecher nach, fast geschrien werden.

      • https://www.epochtimes.de/blaulicht/berlin-enormen-anstieg-von-suizidversuchen-seit-april-senat-antwortet-auf-kleine-anfrage-a3379692.html

        Berlin: Enormer Anstieg von Suizidversuchen seit April – Senat unter Antwortdruck

        Die Antwort des Berliner Senats auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe förderte erschreckende Zahlen zutage. Der rasante Anstieg der Fälle begann im Monat nach dem ersten Lockdown.
        Der interne Einsatzcode 25D03 wird in Berlin immer häufiger verwendet. Er steht für das Einsatzgeschehen „Beinahe Strangulierung/ Erhängen, jetzt wach mit Atembeschwerden“ und bezeichnet im Grunde genommen einen Selbstmordversuch.

        In diesem Jahr verzeichnete die Feuerwehr einen dramatischen Anstieg an Suizidversuchen, wie die Einsatzzahlen belegen, die die Senatsverwaltung für Inneres dem Abgeordneten Marcel Luthe (ehemals FDP) aufgrund einer Kleinen Anfrage übermittelten. Waren es 2018 noch sieben derartige Einsätze und 2019 drei, kletterten die Fallzahlen für 2020 auf 294 Einsätze – und das nur bis Oktober.

    • Danke! Der Artikel ist sogar so gut, dass er meine Sichtweise fast ein zu eins widerspiegelt 🙂

      Von Klaus-Jürgen Gadamer, sollte ich mir merken, den Namen.

      Ein schönes Zitat:
      „Scheinbar naiv trillern die Mediokraten von der „nationalen Aufgabe”, die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Aber wer die Macht hat und die Machtlosen auffordert, die Spaltung zu überwinden, fordert letztlich nichts anderes als deren vollkommene Unterwerfung.“

      Da hüpft mein Herz.

      Interessant ist auch immer der Blick von außen:

      „In Hanoi brach in der Wahlnacht in den Kneipen und Cafés jedes Mal, wenn verkündet wurde, dass Trump einen Staat gewonnen hat, Jubel aus. In den anderen südostasiatischen Ländern ist die Stimmung nicht anders. Warum?
      .
      Überall in Südostasien herrscht eine tiefe Antipathie gegen China. In allen Staaten herrscht die Angst, von China wirtschaftlich und dann auch politisch kontrolliert zu werden. Und Trump ist der erste US-Präsident, der eine aggressive Antichinapolitik fährt. Meines Feindes Feind ist mein Freund, so denken viele Südost-Asiaten.
      .
      Mit der im Westen gepushten pseudolinken Identitätsideologie mit ihrer Opferanspruchsmentalität können Asiaten nichts anfangen. Ja der westliche Schuld- und Opferkult ist ihnen unangenehm und zeugt aus ihrer Sicht von asozialem Denken. Die Vorstellung von (auch historischer) Schuld passt nicht in das karmaorientierte Denken Asiens. Im Gegenteil. Für Asiaten ist es ein absolutes No-Go, negativ über ihre Ahnen zu sprechen. Ahnen werden verehrt, leben sie doch in den jetzigen Menschen weiter. Wer seine Ahnen verurteilt, hasst sich damit selbst. Genau dieser Selbsthass schimmert in den westlichen „Eliten“ immer durch.“

      • Ja, ich finde den Kommentar auch sehr gut, die Realität der „Neuen Normalität“ kennzeichnend.
        Bezeichnend ist auch, wenn er die Mediokraten wie folgt beschreibt:

        „Scheinbar naiv trillern die Mediokraten von der „nationalen Aufgabe”…

        Wunderschön ist auch die darin enthaltene Doppelzüngigkeit der Mediokraten, wenn die von „nationaler AUFGABE“ sprechen…

  10. Pingback: Meinungsfreiheit an deutschen Hochschulen | Alles Evolution

  11. Die Taz kommt ja nur schwer darüber weg, dass ausgerechnet Frauen, Schwarze, Latinos bei der US-Wahl von der woken Fahne gegangen sind, lernen tun sie nichts daraus, weswegen sie Latinos jetzt penetrant „Latinx“ benamsen.

    (kannst wieder nicht verlinken)

  12. Eine schöne Aussage aus dem Nähkästchen von Danisch, wie „Wissenschaft“ in der Praxis läuft (manche halten das Theater im Wissenschaftsbetrieb ja für der Weisheit letzte Erkenntnis):

    „Man zog also diverse Professoren hinzu, auch von anderen Universitäten, und die sprachen sich alle mehr oder weniger deutlich für Pfitzmann und gegen den Professor aus. So aus sachlichen, fachlichen Gründen. Beth hatte einfach nichts substanzielles vorgebracht.
    .
    Pfitzmann wurde also promoviert, obwohl viele es für ein Unding hielten und empört waren, dass ein Doktorand gegen einen Professor gewinnen könnte.
    .
    Das war auch der Grund, warum mir dann später niemand mehr geholfen hat – jedenfalls nicht offen. Denn verschiedene Professoren, auch von anderen Universitäten, sagten mir, dass man von der Causa Pfitzmann schon wisse, dass Beth da ein Drecksack ist, man aber über die DFG und ähnliche Organisationen bitter Rache an jedem genommen habe, der sich gegen Beth gestellt habe, einfach aus Staatsräson. Ein Doktorand darf nicht gegen einen Professor gewinnen. Und jeden, der Pfitzmann geholfen hatte, hatte man exekutivert: Gelder nicht mehr bewilligt, Papers nicht mehr angenommen, nicht mehr eingeladen und so weiter.

    https://www.danisch.de/blog/2020/11/11/beth-und-pfitzmann-noch-ein-akademischer-oder-geheimdienstlicher-auftragsmord/

    Danisch arbeitet sich ansonsten gerade ziemlich an dem Krypto-Thema ab, z.B.
    https://www.danisch.de/blog/2020/11/10/die-voellig-geheimdienstverseuchte-spionagehure-schweiz/

    Was da so an die Oberfläche quillt, beweist einmal mehr, dass niemand Geheimdienste kontrollieren kann und die wie eine Mafia einfach machen was sie wollen und für richtig halten. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Duldung fremder und die Finanzierung eigener Geheimdienste nicht mit einem Rechtsstaat oder einer Demokratie vereinbar ist. Es muss zweifelsohne eine Geheimdienstabwehr geben, aber die sollte selbst nicht geheim sein und strikt auf diesen Zweck beschränkt.

    • Genauer gesagt verzichtet sie darauf, den Titel zu führen.

      Sie hat ihn aber trotzdem noch in dem Sinne, daß sie das Recht hat, den Doktorgrad zu führen und ihn z.B. im Personalausweis eintragen zu lassen (nach §5 Personalausweisgesetz – PAuswG https://www.gesetze-im-internet.de/pauswg/BJNR134610009.html)

      Wenn sie sich auf die Stelle eines Akademischen Rats bewerben würde, wo der Doktorgrad Einstellungsbedingung ist, hätte sie ihn ebenfalls.

      Diese Rechte verliert sie nur dann, wenn die Uni ihr den Doktorgrad entzieht. D.h. der Uni hilft dieser Verzicht gar nichts, sie muß das Verfahren weiterführen.

  13. Als Brite freut sich der sicher, die EU verlassen zu haben …

  14. superinteressant:

    Die Frage stellt sich, warum Khomeiny aus seinem irakischen Exil nach Paris zog: Hatte dies nicht mit der Klugheit der Islamisten und der Naivität der Linken zu tun? Die Islamisten wussten genau, dass Paris als westliche Metropole ein Zentrum der Medien und der progressiven (linken) Bewegungen war: Dort, in Paris, wo man eine Minderheit war, sprachen Khomeiny und die anderen Islamisten stets vom Islam als Friedensreligion – wie der Prophet Mohammed es selbst im Exil vorgemacht hatte. Jeden Tag hielt Khomeiny vor der grossen Schar von Journalisten und internationalen Berichterstattern weitschweifige Reden, in denen er von Freiheit, Gerechtigkeit und Unabhängigkeit sprach – Frauen würden anziehen können, was sie wollten, alle politischen Parteien und Richtungen würden koexistieren können.

    https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-muss-die-gefahr-des-politisierten-islam-erkennen-ld.1585468

  15. Das ist keine Clownshow mehr, das ist ein ganzer Zirkus.

  16. https://www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(20)30348-5/fulltext

    Impaired spermatogenesis in COVID-19 patients October 23, 2020

    Background
    The current study aimed to determine the impact of SARS-CoV-2 infection on male fertility.

    Methods

    …recruited recovering COVID-19 inpatients (n=23) with an equal number of age-matched controls, respectively. We performed histopathological examinations on testicular and epididymal specimens, and also performed TUNEL assay and immunohistochemistry. Whereas, we investigated the semen specimen for sperm parameters and immune factors.

    Findings

    …The number of apoptotic cells within seminiferous tubules was significantly higher in COVID-19 compared to control cases. It also showed an increased concentration of CD3+ and CD68+ in the interstitial cells of testicular tissue and the presence of IgG within seminiferous tubules. Semen from COVID-19 inpatients showed that 39.1% (n=9) of them have oligozoospermia, and 60.9% (n=14) showed a significant increase in leucocytes in semen. Decreased sperm concentration, and increased seminal levels of IL-6, TNF-α, and MCP-1 compared to control males were observed.

    …3.6 Sperm concentrations and immune factors in semen
    Upon examining semen specimens, nine out of the 23 COVID-19 inpatients (39.1%) showed sperm concentration less than 15 × 106/ml, which relates to the recommended criteria of WHO for diagnosing oligozoospermia [27
    ]. Furthermore, all these nine patients who showed oligozoospermia had offspring without any history of the use of assisted reproductive technology or treatment for infertility (Supplemental Table 3). Moreover, the averaged sperm concentration of COVID-19 inpatients was significantly decreased when compared with the age-matched control males, with a mean ratio of 0.29(95%CI 0.12–0.71, p=0.008, Table 1).

    Es könnte sein, das die Fruchtbarkeit von Männer signifikant reduziert wird, egal ob der Verlauf Mild oder mit hohem Fieber einher ging. Was für weitere Auswirkung (geringerer Testosteron-Level -> anstieg psychischer Probleme) folgen könnten, müsste noch genauer untersucht werden.

  17. Hier sollte der Kommentar eigentlich landen:

    https://www.epochtimes.de/blaulicht/berlin-enormen-anstieg-von-suizidversuchen-seit-april-senat-antwortet-auf-kleine-anfrage-a3379692.html

    Berlin: Enormer Anstieg von Suizidversuchen seit April – Senat unter Antwortdruck

    Die Antwort des Berliner Senats auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe förderte erschreckende Zahlen zutage. Der rasante Anstieg der Fälle begann im Monat nach dem ersten Lockdown.
    Der interne Einsatzcode 25D03 wird in Berlin immer häufiger verwendet. Er steht für das Einsatzgeschehen „Beinahe Strangulierung/ Erhängen, jetzt wach mit Atembeschwerden“ und bezeichnet im Grunde genommen einen Selbstmordversuch.

    In diesem Jahr verzeichnete die Feuerwehr einen dramatischen Anstieg an Suizidversuchen, wie die Einsatzzahlen belegen, die die Senatsverwaltung für Inneres dem Abgeordneten Marcel Luthe (ehemals FDP) aufgrund einer Kleinen Anfrage übermittelten. Waren es 2018 noch sieben derartige Einsätze und 2019 drei, kletterten die Fallzahlen für 2020 auf 294 Einsätze – und das nur bis Oktober.

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