US-Wahl 2020 – eure Prognose

Morgen, am 3.11.2020, wählen die USA ihren Präsidenten – Biden oder Trump.

Das (vorläufige) Ergebnis wird man erst am Morgen des nächsten Tages, also am 4.11.2020 erfahren.

Die meisten Umfragen sehen Biden vorne und geben an, dass sie aus ihren Fehlern bei der letzten Wahl gelernt haben und nun bestimmte Faktoren, wohl inbesondere Bildung, stärker gewichtet haben, so dass sie diesmal richtig liegen und sich der Fehler nicht wiederholt.

Andere, allerdings weniger, Umfragen sehen Trump vorne und geben an, dass die anderen Institute zwar gewisse Punkte korrigiert haben mögen, aber immer noch unterschätzen, dass die Leute bei den Umfragen schlicht nicht die richtige Antwort geben, weil Trump ein gewisses Tabu mit sich trägt.

Hier mal eine kleine Umfrage als Einstimmung:

Hier hatte ich übrigens eine Umfrage, wie Trump als Präsident wird.  Wer es noch in Erinnerung hat, der kann ja seine damalige Antwort mal mit den letzten Jahren abgleichen. Hier gab es eine Aufstellung der Positionen von Trump bzw Hillary Clinton.

So oder so wird die Wahl gut für diverse Artikel sein.
Welche Wählergruppen nach Rasse und Geschlecht werden wie wählen? Wird es einen „Bürgerkrieg“ nach der Wahl geben, weil die unterlegende Seite die Wahl nicht akzeptiert?

Wie wird Biden mit den „linkeren“ Forderungen umgehen? Etwa „Defund the police“ oder „black lifes matters“, wenn er Präsident wird? Ist er dann, wenn das Feindbild Trump weg ist, wieder nur der „alte weiße Mann“, der jedenfalls nicht genug macht?

Ist Biden tatsächlich senil und bekommen damit die USA über Umwege eine erste weibliche Präsidentin, wenn die Vizepräsidentin die Amtsgeschäfte übernimmt? Und wie enttäuscht werden die Feministinnen sein, wenn „das Patriarchat“ dann dennoch nicht besiegt ist?

 

66 Gedanken zu “US-Wahl 2020 – eure Prognose

  1. Es werden vermutlich mehr Schwarze und Mexikaner Trump wählen, als prognostiziert. Viele haben bevormundende Identitätspolitik von weissen Mittelschichtlern satt, und die Riots in ihrem Namen auch.

    Ich halts tatsächlich für wahrscheinlicher, dass die democrats Wahlfaelschung versuchen, da sie mehr zu verlieren haben, und die Presse es ihnen vermutlich durchgehen lassen würde.
    Da versteh ich Trumps Misstrauen durchaus.

    Ich kann mir auch eigentlich nicht vorstellen, dass diese Pioniergesellschaft USA einen Biden mit seiner schwachen Performance, seinen Peinlichkeiten, und seinem Ruf, lediglich ein Platzhalter zu sein, mehrheitlich wählen.

    Aber da die Umfragen so sind wie sie sind, und ich bei Wetten meist verliere, sage ich: fifty- fifty

    • „Es werden vermutlich mehr Schwarze und Mexikaner Trump wählen, als prognostiziert. Viele haben bevormundende Identitätspolitik von weissen Mittelschichtlern satt, und die Riots in ihrem Namen auch.“

      Das hätte was, schon weil es innerhalb der intersektionalen Theorien sehr schwer zu erklären wäre.
      Sieht aber nicht so aus als würde er da ein großes plus machen nach den umfragen:

      • Umfragen sind nicht zuverlässig. Das war schon in den USA 2016 so. Das war beim Brexit so. Das ist auch bei uns manchmal so. Vielleicht liegt es daran, dass viele Befragte nicht zugeben dass sie „politisch unkorrekt“ abstimmen wollen.

    • Latinos sind Katholiken, Latinos lehnen Abtreibung ab, Latinos schätzen Familie über alles, Latinos schätzen ihre traditionellen Sitten und Gebräuche, ihre Küche, ihre Musik. Alles was Multikulturalisten verachten.

      Warum sollten die eigentlich demokratisch wählen? Nur damit die Grenzen durchlässig bleiben?

      • Latinos sind zwar, als in der ersten Einwanderer-Generation arbeitswillige und aufstrebende Neubürger traditionell ganz überwiegend auf die Dems ausgerichtet (gewesen), aber bereits 2016 hat Trump relativ Viele von ihnen für sich gewinnen können. Und dieses Mal dürften es noch sehr viel mehr sein, die durchschauen, daß sie von den Dems lediglich als „Stimmvieh“ mißbraucht, und von dem verkrusteten Rep-Establishment arrogant verachtet werden, wobei die Verachtung von „Menschen ohne College-/Uni-Abschluß“ bei den Dems inzwischen auch schon sehr weit verbreitet ist, und sie dann, wenn diese es wagen, nicht mehr jede Blödsinnigkeit der Dems weiterhin zu unterstützen, und sie nicht weiterhin wählen, sie als „Abschaum“ zu behandeln.
        Trump positioniert sich als „Anti-Politiker“ gegen das bisherige Washingtoner Polit-Establishment, was ihm viele Sympathien der „Durchschnittamerikaner“ einbringt, unter ihnen immer mehr Latinos, und selbst immer mehr stebsame, konstruktive Schwarze. Diese Menschen sehen, daß Versprechungen ihnen gegenüber erstmals auch wirklich eingehalten wurden und werden. Das bringt Trump sehr viel Sympathien ein, wie man auf seinen sehr gut besuchten Wahlveranstaltungen, bei ihn enthusiastisch feiernden Menschen beobachten kann.
        Demgegenüber fragt man sich, was es mit der Präsidentschaftskandidatur eines „sleepy“ Joe Biden eigentlich auf sich hat: will das massenmediale Verblödungs-Kartell eigentlich testen/“beweisen“, daß es selbst einen zwischen peinlicher Senilität, massiven und erdrückenden Korruptionsvorwürfen, bevorzugt kleine Mädchen tätschelnden und verzückt in deren Haaren riechenden Greis zum Präsidenten machen kann?!

        Ich kann nur hoffen, daß der grauenvolle Orwell-Test mißlingt, und sich demgegenüber die „schweigende Mehrheit“ mit dann hoffentlich ehrlich ermittelten Stimmen ihre Souveränität zurückholt!

        • @Sabrina

          Ich glaube, ich kann Dich verstehen.

          Ich möchte aber an dieser Stelle darauf hinweisen, weil Deine Formulierung „schweigende Mehrheit“ einen guten Anlass dazu bietet, dass das ganze Tamtam um die Präsidentschaftswahl die Illusion nährt, in den USA gäbe es eine funktionierende Demokratie. Das verneine ich ganz entschieden. Pointiert formuliert: Es geht bei dieser Wahl nur darum, ob Trump oder Biden Politik für die Wall Street macht. Aber dass Politik für die Wall Street gemacht wird, das steht nicht zur Wahl.

          • Du hast wahrscheinlich weitgehend Recht mit Deiner ausgesprochen pessimistischen Einschätzung, die ich vor allem durch die geradezu „unveränderbar“ zementierten politischen Strukturen der sog. „democracy“ gefestigt sehe.

            Aber wäre nicht schon viel gewonnen, wenn uns allen z.B. ein „dritter Weltkrieg“ in absehbarer Zeit „erspart“ bliebe?!

        • „Stimmvieh“ ist auch mein Gedanke. Kein „Grosser Austausch“, schlicht eine zahlenmaessige Manipulation des Wählerpotentials.
          Die meiner Meinung und Lebenserfahrung nach hinten losgehen wird.

  2. Ich bin echt kein USA-Kenner. Aber ich bleibe dabei, dass Trump unerwartet hoch gewinnen wird (How dare you! Unbelievable! WTF!). Die schweigende Mehrheit steht auf einen, der Kante zeigt, der trotz unendlich vieler sog. Lügen seine Wahlversprechen hält, der die Boys back home bringt, der Amerika wieder groß machen will. Der keine Riots in den Straßen zulassen will – und der das öffentliche Leben über die Angst vor Corona stellt.

    Beim anderen Kandidaten weiß ich nicht mal, wofür der steht. Er macht allerdings den Eindruck, dass er gleich umkippt. Dann bleiben Amerika nur noch seine wirklich extrem schicken weißen Zähne.

    Und Trump hat Covid noch schneller besiegt als unser Gesundheitsminister. Das ist allerhand…

  3. Keine Ahnung. Mich würde es nicht wundern wenn dieses mal einen Wahlbetrug geben wird. Einzelne ‚Demokraten‘ haben schon angekündigt das es zu Gewalt kommt, wenn es nicht zu dem Ergebnis kommt, das sie wollen.

  4. „Ist Biden tatsächlich senil und bekommen damit die USA über Umwege eine erste weibliche Präsidentin, wenn die Vizepräsidentin die Amtsgeschäfte übernimmt?“

    Das wäre echt ein Hammer. Die Frauen kommen nur noch durch die Hintertür. Erst der Coup mit von der Leyen als EU-Chefin und dann das…

    Keiner wählt und will sie. Und trotzdem beherrschen sie uns. Wie Kai aus der Kiste.

  5. Nicht, dass es für uns einen riesigen Unterschied macht, wer gewinnt, aber ich tippe auch auf Trump.
    Die Ausschreitungen und Plünderungen werden ihm Stimmen aus den Vorstädten bringen und einige von Bidens Äusserungen sorgen für eine Mobilisierung seiner Stammwählerbasis. Dazu ist Bidens Performance auch allegemein eher ausbaufähig.
    Schaun mer mal.

  6. Wann fände noch mal regulär die tatsächliche Amtsuebergabe statt? Im Januar?
    Genug Zeit für beide Seiten, Armeen von Anwälten und Strassenkaempfern loszuschicken.

  7. Ich glaube nicht, dass es diesmal für Trump reichen wird. Letztes mal haben ihn viele nicht ernst genommen, und vor allem demokratische Wähler haben sich in falsche Sicherheit gewiegt weil es unmöglich schien, dass er gewinnt. Die Trump-anhänger waren dagegen stark mobilisiert. Ich denke das ist diesmal anders. Die Trump-anhänger sind noch da, aber die Gegner sind stark mobilisiert und wollen ihn um jeden Preis weghaben .
    Da ist es auch egal dass Biden schwach ist. Biden hat genau ein Argument auf seiner Seite: er ist nicht Trump. Ich denke das wird reichen.

    • Ich glaube auch nicht das Trump es nochmal schafft. Sein Umgang mit Covid19 war schlecht und viele Leute werden jetzt auch in den USA den Job verlieren, nicht wegen etwas das Trump getan oder nicht getan hat, aber das wird man ihm anlasten.

    • @MiSa
      #Die Trumpanhänger waren dagegen stark mobilisiert. Ich denke das ist diesmal anders. Die Trump-anhänger sind noch da, aber die Gegner sind stark mobilisiert…#

      Die Trumpanhänger sind diesmal nicht stark mobilisiert, sondern die Bidenanhänger??

      Biden hatte gestern eine Rally mit dem „Zugpferd“ Obama und Livemusik von Stevie Wonder. Da waren maximal 150 Leutchen.

      Trump hatte ein Stadion voll mit 20.000 und ausserhalb nochmal 40.000 Anhänger drumherum, die bei kaltem Wetter stundenlang ausgeharrt haben.

      Einige ganz euphorische Anhänger sind überzeugt, dass Trump mind. 40 Staaten gewinnt, wenn nicht gar sogar alle, also incl. Kalifornien und New York. Wir werden sehen. Aber die Euphorie ist riesig.

      • https://voxday.blogspot.com/2020/11/actually-thats-legit.html

        A Wisconsin airport explains why a Biden event is allowed while a Trump rally isn’t:

        „The Trump campaign had initially planned to hold its Oct. 23 rally at Mitchell, but their request was denied. An airport spokesperson said the tenant was told that all special events that are „non-aeronautical in nature“ are in violation of its lease with the airport. The event also would have impacted flight operations and been a violation of the city’s ban on large public gatherings, according to officials.

        Instead, the president’s campaign moved to Stein Aircraft Services in Waukesha.

        On Friday, when asked why a Biden event was allowed but a Trump event was not, a spokesperson said it does not allow political rallies on the airfield.

        „The Airport does not allow political rallies on the airfield, regardless of which candidate requests it. Biden is hosting a small private meeting with about 12 people. This is the difference between a 12-person private meeting inside a building vs. a 20,000-person rally on the airfield, compromising the safety and security of airline operations,“ said Harold Mester, director of public affairs and marketing for the airport.“

        That actually makes sense. Since no one is coming to the Biden „rally“, it really can’t be considered a public event.

      • Nein, das war vielleicht unglücklich formuliert. Die Trump-anhänger sind genau so fanatisch wie 2016. Aber die Trump-gegner sind es eben diesmal auch, mehr als 2016. Biden-Anhänger sehe ich übrigens keine. Es geht nur um pro Trump oder contra Trump.

    • Ich sage Biden wird gewinnen.
      Bei der letzten Wahl, die Trump einigermassen überraschend entgegen den Prognosen gewann, hat er einige sogenannte Swing-States sehr knapp gewonnen. Sein knapper Sieg widerspiegelte sich nicht in den Elektorenstimmen, da in fast allen Staaten das Prinzip „the winner takes it all“ gilt. Entgegen der allgemeinen Auffassung lagen die Prognosen nicht durchgängig daneben. Clinton wurde als 2:1 Favoritin in den Wettbüros gehandelt. Das heisst, dass Trump durchaus eine reelle Chance zugestanden wurde, das Ding zu gewinnen.
      Diesmal reicht es nicht für ihn. Obwohl ich absolut kein Fan von Biden bin, halte ich ihn für das kleinere Übel.

  8. Machen wir doch einfach mal eine absurd klingendere Prognose:

    Am Wahlabend gewinnt Trump relativ deutlich.

    Dann kommt es über die Briefwahlen zu unglaubwürdig starken Verschiebungen, so dass plötzlich Biden von der Presse als der Gewinner erklärt wird.

    Da Neuauszählungen beantragt werden und auch Gerichte wegen Wahlmanipulationen eingeschaltet werden, wird sich das endgültige Ergebnis dann hinziehen.

    Die Propaganda-Schrott-Mainstreammedien werden in dieser Zeit vollkommen einseitig berichten und Trump zum angeblich schlechten Verlierer erklären. Dass die Neuauszählungen und Gerichtsentscheidungen dann wieder zu Gunsten von Trump ausgehen, wird der Normalbürger – wie beim letzten Mal auch – über die Mainstreammedien dann so gut wie gar nichts weiter erfahren.

    Die Medien heizen damit die Aufhetzung der Gesellschaft weiter an, da die Trumphasser sich aufgrund des Medienframings betrogen fühlen werden, obwohl das genaue Gegenteil versucht worden war.

  9. Zum Thema Biden (und Harris) und Feminismus gibt es eine Analyse:
    https://feminismuskritisch.net/2020/08/18/joe-biden-und-der-feminismus/

    Das Ergebnis: gemischt

    Ein paar Zitate:
    „Aus deutscher Sicht kann man Biden in dieser Hinsicht mit jemandem wie Norbert Blüm vergleichen, der ebenfalls soziale und konservative Standpunkte in sich vereinte.“

    „Von (weiblichen) Shit Tests oder Mixed Signals hat er anscheinend noch nie gehört.“

    „Joe Biden ist also nicht einfach nur politisch moderat eingestellt, sondern vertritt aufgrund seiner gesellschaftlichen Vorstellungen einen zentristischen Moralismus.“

    „Trotz der in den Medien gewürdigten dunklen Hautfarbe verbindet [Kamala Harris] gesellschaftlich mit George Floyd nicht mehr als mit, sagen wir, Donald Trump.“

    „In Summe sind Biden und auch Harris keine feministischen Aktivisten und treten nicht mit dem Ziel an, ein feministisches Himmelreich zu erschaffen. Beide stehen feministischen Positionen jedoch vielfach offen gegenüber.“

    • Ich denke mal, daß bei einem Wahlsieg Bidens der linke und linksexterme Teil der Dems sofort in höhere Parteipositionen drängt und von dort aus seine Ideologie weiter ausrollt. Das würde gar nicht gut ausgehen…..Da würde der ganze Männerhass, der sich dort seit vier Jahren mehr oder weniger staut, auf einmal losgelassen werden. Das wäre ein Dammbruch.

      • Klingt gut, könnte der Anfang vom Ende des 2 Parteiensystems in den USA sein. Wird langsam mal Zeit dass auch die Amis in der Politik lernen dass eine Winner-takes-it-all Politik und die Unfähigkeit Koalitionen zu bilden von gestern ist. Das wünsche ich auch den Inselaffen, es wäre besser für die Welt im Ganzen.
        Trotzdem wirds der orange Umpa Lumpa werden.

      • Lustig, wie verschieden das Verständnis von links manchmal ist.

        Hätten die, die ich mit Linke meine, bei den Demokraten eine echte Chance, würde ihr Kandidat Bernie Sanders heißen.

        • @Renton

          Hm, die Linken haben sich in den letzten Jahren stark geändert. Mein Verständnis von Links war damals auch noch ein Anderes, aber inzwischen habe ich das an die Realität angepasst.

        • Ehrlich gesagt grübele ich, wie es dazu kommen konnte, dass es die Linken so zerfetzt hat. Ich habe mich ja immer selbst eher für einen Linken gehalten, wenn auch nie für einen Internationalen 🙂

          Es scheint mir so, dass das Vertreten oberflächlich moralischer Positionen (virtue signalling) offenbar eine Menge Idioten anzieht, die dann folgerichtig alle Klügeren niederschreien, verstärkt noch, seit dem Durchbruch von „social networks“.

          Hätte die Rechte keinen so schlechten Ruf, hätte sie vermutlich dasselbe Schicksal ereilt. Ein guter Ruf kann offenbar auch tödlich sein… nun profitiert die Rechte, weil die Idioten unter den Linken ihnen alle zutreiben, die noch eine eigene Meinung haben. Faszinierende Entwicklung. In den USA natürlich etwas abweichend, aber vom Prinzip her sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass „die Rechte“ dort stark genug ist, was zu stemmen, während bei uns jede solche Partei das Natsi-Label aufgepappt bekommt, welches sie immer noch effektiv schwach hält.

  10. Ich tippe auf Trump. Weisse Männer werden von den Demokraten gar nicht vertreten. Im Gegenteil, sie gelten als das Übel von der Welt. Ich glaube auch, dass eine schweigende Mehrheit von diesem SJW-Scheiss, der von den Demokraten gefördert wird, die Schnauze voll hat.
    Und das Klima ist in den USA dermassen vergiftet, dass Meinungsumfragen das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt werden.
    Die Demokraten haben sich selbst zerlegt und sind fertig.

  11. Prognose:
    Wir haben Mittwoch noch kein Ergebnis.
    Donnerstag auch nicht.
    Nicht mal, weil das Ergebnis besonders Eng wird, sondern weil sie die Stimmen nicht korrekt gezählt bekommen, nicht klar ist, welche gültig oder ungültig sind, nicht klar ist, bis wann man noch auf „Post“ warten soll, etc….

    Das dauert noch.
    Die Weltpresse reibt sich verwundert die Augen, wie das passieren kann, und wird vollständig vergessen, dass Trump genau davor gewarnt hat.
    Stattdessen werden wir eine wachsende Zahl an Erklärungen bekommen, warum Trump an dem Desaster Schuld ist.

    ….

    Aber am Ende gewinnt dann doch Trump. Und zwar deutlich, diesmal auch mit der popular vote..

  12. Ich glaube ebenfalls, dass The Donald die Wiederwahl schafft. Er hatte mit Hunter Bidens PC ein recht gutes „October Surprise“, macht im Wahlkampf keine Fehler (in Michigan hat er beispielsweise nicht die Wahlkreise besucht, die ihn das letzte Mal gewählt haben, sondern die, in denen Hillary vorne lag) und hat – im Gegensatz zu Biden – eine enthusiastische Basis von etwa einem knappen Drittel aller Wähler.

    Biden ist in vielerlei Hinsicht der staatsmännischere Kandidat (alles angeblichen Alzheimereien zum Trotze), aber er inspiriert keinen Enthusiasmus. Gar keinen. Er ist quasi ein Anti-Obama, während Trump ähnlich erfolgreich Emotionen weckt wie sein Vorgänger. In einem Land, in dem Politik immer auch mit einer guten Show zu tun hat, ist das ein starker Vorteil.

    Na ja. Ich hab in einem Wettbüro nen Hunni auf den Donald gesetzt, bei 1:4 Quote. Mit vierhundert Euro kann man sich ne Menge mieser Stimmung wegsaufen.

    • @ BEAN,

      In was fuer Wettbüros muss man denn fuer Politik- Wetten gehn?
      Hatte die selbe Idee, gefragt, keine Antwort.
      Auf finstere Höhlen mit zugeklebten Scheiben in No Go- Areas hab ich allerdings keine Lust.
      Viel Erfolg bei Deiner Wette.

      PS: Früher konnte man britischen Wettbüros wohl auch auf Dinge wie den Fall der Berliner Mauer wetten. Die Quoten waren extrem. Einige wenige solln dann sehr gefeiert haben.

  13. Ich denke, es wird Trump. Zumindest das Electoral College. Die popular vote wird an Biden gehen – also so wie bei Hillary. Ich habe bei Twitter die Massen gesehen, die ihm in Pennsylvania zugejubelt haben – 58.000 Menschen:

    https://mobile.twitter.com/RealJamesWoods/status/1322796584946462722

    Zum gleichen Zeitpunkt hat Biden zusammen mit Obama (man schickt Obama nicht in einen Staat, der laut Umfragen absolut sicheres Dem-Terrain ist…..) in Michigan eine Rally abgehalten – auf einem Supermarktparkplatz und ca. 40 Fans in 20 Fahrzeugen:

    https://mobile.twitter.com/ARmastrangelo/status/1322784729284988928

    Kayne West wird ihm in Minnesota die notwendigen Stimmen besorgen, um auch dort zu gewinnen.
    Wahlfälschung, gerade bei der Briefwahl, ist leider nicht auszuschließen.

  14. „Die meisten Umfragen sehen Biden vorne“

    Ich habe mir in den letzten Wochen fast jeden Tag den täglichen Podcast von Scott Adams angehört und war erstaunt darüber, wie offen dort mit dem Umstand umgegangen wird, daß Menschen die Umfrageinstitute hinsichtlich ihrer Wahlpräferenzen belügen. Da geht es also nicht nur um die „shy Trump voters“ sondern auch um die sog. „dad joke voters“.

    (https://en.wikipedia.org/wiki/Dad_joke)

    Etwas mehr Vertrauen (weil auch 2016 die besseren Umfragen abgeliefert) habe ich in Rassmussen und Trafalgar. Letztere haben übrigens eine interessante Methode, um die „shy Trump voters“ und die „dad joke voters“ herauszufiltern bzw. deren Angaben zu korrigieren: Die fragen nämlich auch ab, was man über die politische Einstellung des Nachbarn denkt:

    https://www.politico.com/magazine/story/2016/11/donald-trump-2016-polls-upset-214461

    (oder bei Gogle einfach mal „trafalgar group neighbor question“ eingeben)

    Rassmussen sieht Biden in letzten Umfragen zur popular vote 1% in Führung. Das ist eng und im Bereich der Fehlermarge – da kann also noch alles passieren.

  15. Was bei allen Umfragewerten auch nicht vergessen werden darf ist, dass Trump durch seine Energie, seine rhetorisch erfolgreichen Auftritte ein enorm guter Wahlkämpfer auf den letzten Metern ist, wogegen Biden das exakte Gegenteil davon ist, eigentlich ist Biden ein Anti-Wahlkämpfer. Die Demokraten und Hillary/Biden scheinen dabei ein ähnliches Problem zu haben wie die Grünen: Da sie die moralisch Guten sind bekennen sich viel Menschen zu ihnen, aber sobald die Wahlen und die eigene Wahlentscheidung immer näher kommt, schauen die Menschen mehr auf ihre eigenen Interessen und stellen dann fest, dass es für sie doch besser ist, die böse Seite der Macht zu wählen, da springt für sie mehr raus oder es gibt weniger Risiko. Und so werden manche Parteien eben immer zu Rohrkrepierern wenn es dann zur tatsächlichen Wahl kommt. Aber solche Entwicklungen spielen sich erst in den letzten Tagen, manchmal auch in den letzten Stunden bis zur Entscheidungsfindung ab, erst da wird dann im Kopf der Entschluss gefasast, zu wechseln, doch die anderen zu wählen als man vorher vlt. dachte. Und bei Trump könnte dieses mal dieser Effekt noch stärker sein, weil er als Präsident so polarisierend war. Ich glaube, es gibt viele Trump-Wähler dieses mal, die wirklich von ihm angewidert sind, die lange mit Biden sympathisiert haben, dann aber doch Trump wählen, weil die Politik, für die er steht, den Leuten dann doch besser gefällt. Bei Trump weiß man auch, was man bekommt, bei Biden nicht, weil Biden ein alter schwacher Mann ist, dem traut eigentlich keiner mehr zu, sich gegen den innerparteilichen Durck durchzusetzen. Selbst wenn man Biden for einen moderaten Politiker hält, könnte man mit ihm extreme Politik bekommen. Und Trump reißt mit seiner Energie einfach auch mit, das muss man ihm bei aller Dummheit zugestehen. Seine Auftritte sind elektrisierend.

    • Vielleicht benutzen die auch kurz vor der Wahl eine Art Wahl-o-Mat und da kommt dann raus das sie doch nicht für die Partei sind, die selbst illegale Einwanderer wählen lassen und an Universität nachweislich unfaire Prozesse wieder einführen will.

  16. Hm, gute Frage! Fragen bekommen immer gut Punkte bei mir, wenn ich mir recht unsicher mit der Antwort bin.

    Das wichtigste bei der Wahl ist die polarisierte Gesellschaft, auch die Medien, welche teils sehr unredlich das eine übersehen und das andere hoch puschen.

    Z.B. die Tagesschau (nach dem 3.ten „Orange-Man bad! Weil redet Wahlzuverlässigkeit schlecht!“), heute „USA Wahlautomaten, leicht hackbar“ LoL ( https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl2020/uswahl2020-wahlmaschinen-sicherheit-101.html )

    Ich hoffe viele Konsumenten der Medien überdenken ihren Konsum, den Einfluss der Sender und stellen neue Forderung an Neutralität und Objektivität. Aber wenn’s schlecht läuft, dann wird verstärkt ein canceln stattfinden, teilw. wegen Nichtigkeiten wie: „Mit dem von der FALSCHEN Seite gesprochen!“. Dabei wäre das miteinander Sprechen gerade der erste Schritt zum Brückenbau und für Verständnis.

    Die Medien haben dafür gesorgt, dass zuzu viele Menschen in ihrer Wahrnehmungsblase leben, und dann die Hälfte der Wähler das Ergebnis nicht verstehen wird, weil es ja nicht sein kann, denn sie sind ja „informiert“.

    „Mostly peaceful“ ist bei mir stark hängen geblieben. Klar waren nur sehr wenige Prozent der Menschen, wahrscheinlich deutlich weniger als 1%, an Krawallen, Zerstörung und Plünderungen beteiligt. Aber man hat gesehen, dass diese Wenigen bedeutenden Schaden anrichten konnten, somit war die Auswirkung eben nicht „meist friedlich“. Das war ein Framing von CNN,MSNBC etc., es zeigte dass einstudierte Sätze wiederholt wurden, statt detaillierte Infos zu bieten.

    Ein bisheriges Fazit von mir ist auch: viele Menschen lassen sich nicht mit gewichtigen Gegenargumenten überzeugen, mal überhaupt Zweifel an ihren Meinungen zuzulassen. Psychologisch habe ich das noch nicht ganz erfasst, tatsächlich scheint es als würden „schlimme“ Argumente für einen geistigen Rückzug sorgen, ein verstärktes Abkapseln und bekämpfen der Gegenseite. Menschen haben da viel zu häufig ein Ego-Problem oder was auch immer, bevor sie sich mal zu einem Umdenken und „in den Schuhen des anderen Gehen“ überreden lassen.

    Bei der Wahl könnte es um die Demokratie an sich gehen, nach ihr können neue Impulse für eine reale Demokratie entstehen. Aber es könnte auch mehr Überwachungsstaat geben. Bald gibt es Drohnen, welche auf +-10 Leutz Demo-Teilnehmer zählt, aber es wir sicher schon an KIs gebastelt die Menschen eindeutig identifizieren können. So weiß man dann die genaue Anzahl an Demonstranten und Plünderern, aber vielleicht wird man verhaftet und verurteilt, weil man vom Bruder eine Hose geschenkt bekam und der seine „eindeutigen“ Faltenwürfe in dieser Hose für die KI-Überwachung hinterließ.

    Das größte Problem sind für mich tatsächlich die Barrikaden in den Köpfen, die letztlich zu vorsorglichen Barrikaden vor Geschäftsfassaden wurden, anlässlich des Wahltermins.

    Die Linken versagen für mich, wenn so einer wie Trudeo einem Wähler vorschreibt: „mankind/humankind sagt man nicht mehr, sondern people“, Weil: Gerechtigkeit! Das ist kein förderlicher Umgang mit Akzeptanz und Toleranz, obwohl man eben gerade damit wirbt.

    Erfreulich finde ich die zu erwartende hohe Wahlbeteiligung, und das verstärkte Interesse an Wahlen und Demokratie!

    • „Ein bisheriges Fazit von mir ist auch: viele Menschen lassen sich nicht mit gewichtigen Gegenargumenten überzeugen, mal überhaupt Zweifel an ihren Meinungen zuzulassen. Psychologisch habe ich das noch nicht ganz erfasst, tatsächlich scheint es als würden „schlimme“ Argumente für einen geistigen Rückzug sorgen, ein verstärktes Abkapseln und bekämpfen der Gegenseite. Menschen haben da viel zu häufig ein Ego-Problem oder was auch immer, bevor sie sich mal zu einem Umdenken und „in den Schuhen des anderen Gehen“ überreden lassen.“

      siehe auch Backfire Effekt:

      https://lexikon.stangl.eu/5091/backfire-effekt/
      https://en.wikipedia.org/wiki/Belief_perseverance

  17. Vermutlich wird Biden gewinnen. Trump hat 2016 hauchdünn gewonnen, weil die Wahlbeteiligung bei Demokraten sehr schlcht wahr. Das wird diesmal aber anders sein.
    – damals haben sich viele schlicht nicht vorstellen können, dass Trump gewinnt und deshalb gedacht, dass sie nicht wählen müssen. Diesen Überraschungseffekt hat Trump als Amtsinhaber natürlich nicht mehr.
    – Bidens persönliche Beliebtheitswerte sind deutlich besser als die von Hillary Clinton. Ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Leute dazu zu motivieren, dann auch wirklich wählen zu gehen.
    – Trump steht wegen Corona und dem Umgang mit den Protesten in der Kritik. 2016 hatte er quasi politisch eine weiße Weste, weil er neu war. Inzwischen trägt er als Präsident Verantwortung für das Land – die negative Entwicklung bleibt also teilweise an ihm hängen, schlichtweg, weil er der Amtsinhaber ist.

    Trump kann also diesmal nicht so gewinnen wie 2016, indem er es über die Wahlbeteiligung alleine rausreißt. Er kann nur gewinnen, wenn er seit 2016 substantiell Wähler gewonnen hat. Das geben die Umfragen nicht her, im Gegenteil. Und das ist m. M. n. auch besser so.

    • „Trump steht wegen Corona und dem Umgang mit den Protesten in der Kritik“

      Vor allem in deutschen Propagandamedien 🙂

      Im Prinzip hängt alles nur davon ab, welche Medien man konsumiert. Die Schnittmenge hat sich immer weiter verkleinert. Ich merke das bei mir selbst, ich weiß mehr positive Dinge über Trump, als über Biden, der in den alternativen Medien als pädophiler, seniler Tattergreis herumgereicht wird.

      „Und das ist m. M. n. auch besser so.“

      Allein die Tatsache, dass er anders als sein Friedensnobelpreisträger-Vorgänger keinen Krieg angefangen hat, macht ihn zum geringeren Übel. Dass er all die undemokratischen Globalinstitutionen torpediert, gefällt mir, finde ich gut. Die waren und sind der falsche Weg und müssen weg, auch wenn viele in unrealistischer Hoffnung, und Dank ununterbrochener Gehirnwäsche von denen immer noch den Himmel auf Erden erwarten.

      • Ich denke kaum jemand erwartet von Biden „den Himmel auf Erden“. Er ist halt das geringere Übel.

        Und Obama hat keinen Krieg angefangen und Biden mag etwas distanzlos sein, aber ihn als pädophil zu bezeichnen ist vollkommen lächerlich.

        • Obama hat drei Konflikte initiiert bzw, mitentschieden: Ukraine, Syrien Libyen

          Nur weil das heute nicht mehr mit offiziellen Kriegserklärungen usw. läuft, heißt ja nicht, dass er nichts getan hat. In Syrien war es am Offensichtlichsten, bei der Ukraine äußerte er selbst mal ein „after we made a regime change“. Über den Tod Gaddhafis freute man sich allenthalben, damit der böse Assad verschwindet, hat man der Nato-Türkei beim Aufbau des IS geholfen oder zumindest alle Augen zugedrückt, an die üble Propaganda, die in unseren transatlantischen Medien lief, erinnere ich sehr gut (Fassbomben blabla, Gasangriff-FalseFlags usw.).

          Sogar die Propagandisten vom DLF geben zu, dass Obama problematisch war:
          https://www.deutschlandfunkkultur.de/drohnenkrieg-obamas-toedliches-erbe.1005.de.html?dram:article_id=376686

        • Was Biden anbetrifft, gibt es sogar ein Video, wo er einem Mädchen ins Ohr flüstert, wie geil er ist:
          „By the way, do you wanna know how horney I am to have a 13 year old girl standing right next to me? … You are a good lookin‘ girl!“
          http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2016/09/ist-joe-biden-ein-padophiler.html

          Natürlich ist das Video mittlerweile weggesäubert. Angesichts der gruseligen Pizza-Mails von Wikileaks, passt das natürlich wunderbar. Die Sachen sind nicht so weit hergeholt, wie mancher denken mag, Pädophilie ist eines der letzten Tabus und daher hervorragend als Kompromat für den tiefen Staat und Feindstaaten geeignet, entsprechend wird da wohl auch Angebot geschaffen. Siehe auch die Epstein-Sache, wobei ich die eher für die Spitze des Eisberges halte, ein limited hangout, so wie auch beim größtenteils harmlosen Weinstein.

          • @Christian

            Was klingt danach? Die Fotos zu Biden sind bekannt, das Video habe ich noch gesehen.

            Die Wiki-Leaks-Zusammenfassung findest du hier:
            https://our.wikileaks.org/Pizzagate

            Nur einige Zitate, es gab m.W. noch gruseligere, müsste ich erst suchen:

            „Stratfor CEO George Friedman frustrated by not being told what „Pizza Party“ codeword means“

            „Tony Podesta asks John Podesta, „Would love to get a pizza for an hour? Or come over,“ and tells him, „I’m seated with the kids so little wired“

            A Jennifer Palmier tells Eryn Sepp and John Podesta, „Have to settle for the pasta john gave us at Christmas.“

            Tamara Luzzatto discussed bringing her children to a party with John Podesta and chose to phrase it as such: „We plan to heat the pool, so a swim is a possibility. Bonnie will be Uber Service to transport Ruby, Emerson, and Maeve Luzzatto (11, 9, and almost 7) so you’ll have some further entertainment, and they will be in that pool for sure.“

            John Podesta is asked, „Do you think I’ll do better playing dominos on cheese than on pasta?“

            usw. das Interview mit diesem Banker verlinke ich jetzt nicht noch mal, ich halte es absolut für plausibel, dass die solche Sachen machen. Die Initiationsrituale von Skulls and Bones sind auch so ein Spekulationsgebiet (angeblich müssen die sich in einen Sarg legen und vor den anderen masturbieren und dabei ihre schlimmsten Verfehlungen erzählen), nicht umstritten ist hingegen, dass es Skulls and Bones gibt und dass sie mächtig sind. Wenn man es unter der Prämisse eines zu schaffenden Kompromats sieht oder als Versuch von Psychopathen unter sich zu bleiben, macht es Sinn.

            Ob es stimmt weiß ich nicht, man ekelt sich davor, sich überhaupt mit solchen Abgründigkeiten zu beschäftigen. Aber es gibt solche Menschen…

          • Ich kenn einen Ausschnitt von Biden, da schnüffelt er einem Baby kurz am Köpfchen rum, und wo ich das sah, dachte ich: versteh ich voll, macht mir den Mann nur sympathisch.

            Ich gebe zu, er war (programmatisch) nicht mein Lieblingskandidat bei den Vorwahlen. Aber wo ers nunmal wurde, habe auch ich mich etwas mehr mit ihm beschäftigt, und finde ihn nun doch ziemlich großartig.
            Natürlich auch ganz besonders im Vergleich:

            Und hast Du schonmal die zukünftige First Lady, Dr. Jill, bewusst betrachtet?
            Die hat so wahnsinnig liebe Augen (kein Vergleich mit you-know-who, obwohl DIE ja allen irgendwo leid tut…); wenn Joe sagt, ihm ginge noch immer das Herz auf, wenn sie sich ihm von Weitem nähere, dann ist das durch und durch glaubwürdig.

            Noch mehr begeistert mich aber Kamala und die Tatsache, dass sie somit ganz GANZ große Chancen hat, den Staffelstab von Biden (spätestens) bei der nächsten Wahl zu übernehmen; wahrscheinlich die erste US-Präsidentin werden wird.

            Weil Du Medien ansprachst… trotz Deiner Englischschwäche möchte ich u.a. Dir zur kurzweiligen Unterhaltung empfehlen, min. (doch noch) die musikalischen Kurzzusammenfassungen der Debatten anzuschauen (die deutschen Untertitel sind überwiegend ganz ok geraten)

            Uh-uh-yeah, baby. Today is a good day.

  18. Meine Prognose: Trump wird irgendwie an der Macht bleiben. Ob gewählt (mit oder ohne Wahlbetrug, weiß man in diesem Lügensystem eh nicht), keine Ahnung. Er hat strategisch guten Rückhalt, ich schätze, da wurden schon verschiedene Notfallstrategien ausgearbeitet.

    Wenn das alte Logen-Establishment rankommt, dann machen die nämlich den Sack zu und sorgen dafür, dass so ein demokratischer „Ausrutscher“ wie Trump nie wieder vorkommt, sie hassen ihn und alles was er verkörpert und brennen darauf, ihre Welt-Gleichschaltung weiter vorantreiben zu können. Der Mann wäre längst tot, wenn er seinen eigenen Schutz nicht finanzieren könnte und nicht selbst illustren Rückhalt hätte…

    Aber warten wir es ab. Spannend ist es allemal. Vermutlich bleibt wieder alles unspektakulär und wird langweiliger, als man es sich wünscht 🙂

  19. Off topic: in den vorstehenden Kommentaren werden ausschließlich Twitter-Tweets zitiert, nichts von Facebook oder Insta oder wie die anderen asozialen Plattformen alle heißen. Das ist hier nach meinem Eindruck seit Jahren durchgängig der Fall. Insb, die völlige Abwesenheit des ansonsten übermächtigen Facebook wundert einen. Werden da nur Katzenfotos und Rezepte ausgetauscht?

    Woran liegt das, und was verpaßt man, wenn man die anderen Plattformen komplett ignoriert?

    Ich habe auch bei einigen Journalisten den Eindruck, daß sie nur auf Twitter aktiv sind, nicht auf Facebook.

    Oder noch anders gefragt: Ist Twitter inzwischen ein essentieller Bestandteil des öffentlichen Debattenraums, Facebook hingegen nicht?

    • Das hat doch diese Journalistin, die bei der progressiven New York gekündigt hat (so vor zwei Monaten) fast wörtlich so gesagt: Twitter ist der Chefredakteur ihrer ehemaligen Zeitung.

      • ja, das war Bari Weiss in ihrem Resignation letter. Hat mich auch schon damals gewundert, daß sie nur Twitter genannt hat. Vermutlich mit Bezug auf die berüchtigten Twitter-Mobs. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß die feministischen und transaktivistischen Netzwerke nur auf Twitter wüten und nicht auch auf dem viel größeren FB.
        Vom Börsenwert und der Nutzerzahl her ist aber Facebook fast eine Größenordnung größer als Twitter, und Mark Zuckerberg stand nach meiner Erinnerung wiederholt im Feuer, weil Facebook politische Debatten verfälscht.

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