#ichwill – Kampagne: Reicht das wollen oder sollte man nicht auch etwas dafür machen?

Ein neuer Hashtag wird durchs Dorf getrieben, diesmal #ichwill. Es geht um die Teilhabe von Frauen.
Promis belehren uns wie schlecht Frauen in Bezug auf Teilhabe abschneiden:

Bei der Faz heißt es:

Wusstest du, dass in Deutschland gerade mal 10 Prozent Frauen in Unternehmensvorständen sind?“, fragt Schauspielerin Natalia Wörner zu Beginn des Videos in die Kamera. „Wusstest du, dass die Namen Thomas und Michael bei den CEOs von deutschen Unternehmen jeweils fünfmal häufiger vorkommen, als Frauen in den Chefsesseln sitzen?“, folgt ihre Kollegin Maria Furtwängler. Mit weiteren Schauspielerinnen, Influencerinnen und Aktivistinnen fordern sie eine verbindliche Frauenquote. In einem rund zweiminütigen Videomachen sie auf den Frauenmangel in deutschen Chefetagen aufmerksam und fordernMitstreiterinnen auf, unter dem Hashtag #Ichwill ihre Forderungen zur Gleichberechtigung am deutschen Arbeitsmarkt zu posten.

Ich finde ja „Ich will“ so ziemlich die schlechteste Begründung dafür, dass man Chefpositionen oder andere wichtige Posten bekommen soll. Es hat etwas kleinkindhaftes.

Es werden auch wieder mal nur Unterschiede benannt und daraus Ungerechtigkeiten hergeleitet. Das passive daran wird auch an dem Begriff der Teilhabe deutlich: Man will bei bestimmten Sachen mitmachen dürfen. Einfach so.

Nirgendwo wird mal in eine tiefere Ermittlungen der Grundlagen eingestiegen oder ein Appell an Frauen gerichtet, dass sie ihre Position verbessern sollen, dass sie sich qualifizieren müssen, dass sie eine andere Work-Life Balance zugunsten der Vertretung der Gruppe akzeptieren müssen etc.

Das Thomas und Michael Beispiel geht in feministischen Kreisen ja schon länger um. Aber es verwundert auch wenig, wenn das häufige Männernamen sind und in der gerade akutellen Altersschicht verbreitet waren und Männer weitaus häufiger die Voraussetzungen für diese Jobs haben und bereit sind die notwendige Arbeit hineinzustecken.

Interessant auch, dass es gerade „Schauspielerinnen, Influencer und Aktivistinnen“ sind.

Hier noch etwas mehr:

Wir können es nicht mehr hören, es sind die immer gleichen Zahlen, die immer gleichen Geschichten.

  • Frauen kochen, putzen, waschen mehr – auch wenn sie arbeiten.
  • Frauen tragen in den meisten Beziehungen den Mental Load: Das heißt, sie kümmern sich um Geschenke, Einkaufslisten, Kita-WhatsApp-Gruppen, das Bargeld für die Putzhilfe.
  • Frauen verdienen weniger als Männer, vor allem wenn sie Kinder bekommen: Auch zehn Jahre nach der Geburt verdienen sie im Schnitt 61 Prozent weniger als im Jahr vor der Geburt.
  • Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit. Im Jahr 2018 haben zwei Drittel aller Mütter von minderjährigen Kindern in Teilzeit gearbeitet. Der Anteil in Teilzeit arbeitender Männer lag bei unter sechs Prozent.
  • In der Krise, Überraschung, litten vor allem die Frauen unter der Doppelbelastung von Job und Familie. Es waren meistens die Mütter, die ihre Schul- oder Kitakinder allein betreuten.
  • Und Frauen machen nur zehn Prozent in allen deutschen Unternehmensvorständen aus.

Jede dieser Tatsachen wurde schon hundertmal beschrieben, tausendfach geteilt, niemand bestreitet sie auch mehr.

Also die übliche Mischung von Unterschieden, auch wieder keine wirklichen Gründe und erst recht kein Hinterfragen, ob Frauen selbst daran einen Anteil haben.

Nur geändert hat sich an diesen Tatsachen wenig.

Da wäre ein guter Punkt mal zu überlegen, was Frau machen muss, damit es sich ändert. Bzw was Männer anders machen.

Gut, dass jetzt einige Frauen Lärm machen. Seit gestern kursiert unter #ichwill in den sozialen Netzwerken ein Video, in dem etliche bekannte Frauen und ein paar wenige Männer die Ausweitung der Frauenquote auf deutsche Vorstände fordern. Es sprechen unter anderem die Schauspielerinnen Natalia Wörner und Maria Furtwängler, die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und die Influencerin Louisa Dellert. Sie erinnern daran, dass sich große Unternehmen in Deutschland für den Frauenanteil im Vorstand die Zielgröße null gesetzt haben und dass immer noch mehr Chefs Thomas oder Michael heißen, als es insgesamt Chefinnen gibt. Und machen klar: Wir Frauen wollen führen. Wollen entscheiden. Wollen Verantwortung übernehmen. Wollen verändern.

Sie machen klar: Wir Frauen wollen führen. Wie machen sie das klar? In dem sie einen Hashtag starten?

Ich finde jetzt zB in Natalie Wörners Biografie auch keinen Hinweis auf politische Aktivitäten abseits ihrer Beziehung zu Heiko Maas.  Sie ist auch sonst in keiner Partei, wie sie hier sagt.

Und auch bei Maria Furtwängler findet sich nichts zu einer Parteizugehörigkeit. Sie hat in der Hinsicht sogar ihren erlernten Beruf als Ärztin verlassen statt sich zur Chefärztin hochzuarbeiten.

Louisa Dellert ist auch nicht gerade jemand, der in seinem Lebenslauf zeigt das sie will. Sie ist Influencerin, es sieht nicht aus als würde sie in Kürze ein BWL/Maschinenbaustudium anfangen. Politisch ist sie auch nicht tätig

Immerhin gibt es auch eine „Gegenkampagne“

 

81 Gedanken zu “#ichwill – Kampagne: Reicht das wollen oder sollte man nicht auch etwas dafür machen?

  1. Ich schlage vor, die Damen tun sich zusammen und sammeln Geld ein. Wenn eine Million Frauen ihre Ersparnisse zusammenlegen, dann können sie dafür einen Konzern wie die Lufthansa kaufen. Gibt es momentan als Sonderangebot für weniger als 5 Mrd. Den Powerfrauen sollte es ein Leichtes sein, alle wichtigen Posten mit Frauen zu besetzen und die Firma zu sanieren. Wenn das funktioniert hat, können sie Forderungen nach mehr stellen. Männer tun das doch auch.

  2. Was sind die nächsten Schritte, wenn die Kampagne, wie so viele vor ihr, wirkungslos verpufft? #bockig #mitdemfussaufstampfen #wutanfall #tantrum #heulkrampf #wiedermalaufschrei #aufdembodenrollen #wimmern #papastaatanrufen #aufdenbenimmstuhlplatznehmen #verschmiertesmakeupwegwischen #schmollen #neueshashtagüberlegen

    • Das ist gar nicht so weit hergeholt, tatsächlich wird empfohlen, wie ein Mädchen zornig mit dem Fuß aufzustampfen und „ICH WILL ABER!!!“ zu rufen, und man gebe sich das mal (3 Minuten, empfohlen):

      • Ach du scheiße. 😀 Danke! Das war nun sehr ehrlich und hat in direkter Art und Weise, für jedermann erkennbar offenbart, wie die führenden Feministen hier geistig drauf sind.
        Ich hab’s mal aufgeschrieben … falls es jemand verwenden will, hier:

        Antje Schrupp: „Ich glaube, dass wir tatsächlich an dem Punkt sind, wo sich zeigt, dass die Gleichstellung nicht ausreicht für das, was wir wollten, und dass das jetzt zur Debatte steht und dass das Problem eigentlich da, ähm, ist, dass die Diskussion noch zu diskriminierungslastig ist und zu wenig von dem, was wir positiv wollen, ausgeht; also nicht: ‚Wir sind so diskriminiert, unsere Mädchen müssen Rosa tragen‘, sondern: ‚Ok, jetzt dürfen wir Rosa tragen, aber das reicht uns jetzt noch immer nicht‘, ja … Also, wir wollen _noch_ mehr! (…) Wir können den Hals nicht voll genug kriegen! Ja, so ist das, ja! Das wäre doch mal ’ne schöne feministische Botschaft. Hehe.“
        Andere Feministin: „Aber es geht uns doch jetzt schon so gut. Kannst du nicht einfach mal aufhören, du immer mit deiner Gender-Kacke und du mit deinen ganzen, den ganzen Forderungen? Wir haben doch eigentlich alle schon so viel. Warum hältst du jetzt nicht mal den Mund?“ — Antje Schrupp: „Ja, eben, und da ist also die bess… Also anstatt zu sagen: ‚Weil wir noch immer irgendwie benachteiligt sind‘, ist die bessere Antwort, zu sagen: ‚Weil ich was anderes will!‘. Also, das, was wir _wollen_, ist der Maßstab für Feminismus; nicht das, was uns rechtmäßig zusteht. Also das … Es geht um die Frage: ‚Wie wollen wir die Welt haben?‘, und nicht: ‚Was dürfen wir; was steht uns zu?‘. Das, was uns zusteht, wollen wir _sowieso_! (…) Das reicht uns aber eben noch nicht.“
        (Der Name der anderen Feministin ist mir nicht bekannt.)

        Man kann übrigens bei dem „Rosatragen“-Beispiel auch gut erkennen, wie desorganisiert der Geist ist, denn es ergibt gar keinen Sinn, was sie da sagt. Sie hätte wohl sagen müssen „Ok, jetzt dürfen wir auch alles andere als Rosa tragen […]“ (allerdings muss man hier aufgrund des „wir“ immernoch davon ausgehen, dass sie sich mit – Zitat – „unseren Mädchen“ gleichsetzt … passend ;-)).

        • Feministinnen haben dafür gesorgt das Mädchen rosa tragen. Rosa war mal das kleine rot, eine Farbe für Jungen. Aber Feministinnen hielten auch schon früher das Gras auf der anderen Seite für grüner und dachten wenn Mädchen jetzt auch rosa tragen, übernehmen sie einige der Eigenschaften von Jungen. Das Denken ist wirklich sowas von bescheuert.

      • Paßt 😉
        Dazu noch bedenken, daß die nicht nur die Heimtücke besser draufhaben, sondern auch den Kollektivismus und den Konformitätsdruck. Wenn man solche Geister machen läßt, hat man danach den Handlungsspielraum einer in Spinnseide eingewickelten Fliege. Und zwar beide Geschlechter, und die Diversen wahrscheinlich. auch.

        Erbärmlich, widerlich, heimtückisch, destruktiv, chaotisch,ohne Sinn und Verstand, antihumanistisch – mit einem Wort: tussentoxisch.

  3. „Es hat etwas kleinkindhaftes.“

    Einspruch.
    Das ist seit 50 Jahren das Erfolgsrezept von Feministinnen. Sie variieren höchstens WIE sie etwas fordern.

    Es hat also etwas zutiefst weibliches.

    Der Hauptbeitrag der Frau zur Zivilisation? Nörgeln.
    Daran wird sich nichts ändern. Nicht solange es so viele Ja-Schatz-Männer gibt.

    • Wird echt Zeit für Sexbots und künstliche Gebärmütter. Dann müssen die Frauen nicht nur fordern, sondern auch mal ihre Ärsche bewegen. Wir ihnen guttun, wenn sie erkennen, dass sie nur noch nach ihrer Arbeitskraft beurteilt werden.

  4. Es betrübt mich ein wenig, dass ich jetzt nicht die Muße habe, meine jüngeren Kommentare aus dem Nachbarthread (speziell auch die letzten, vor und nach: https://allesevolution.wordpress.com/2020/09/11/mental-load/#comment-555532) nochmal passend umzuformulieren.

    „Da wäre ein guter Punkt mal zu überlegen, was Frau machen muss, damit es sich ändert. Bzw was Männer anders machen.“

    Männern wird weit häufiger „der Rücken freigehalten“, damit sie sich auf ihr berufliches Fortkommen konzentrieren können. Erst von der Mama (Söhne ziehen im Schnitt 2 Jahre später aus als Töchter; jeder 3. 25jährige Mann hat diesen Schritt in die Selbstständigkeit noch nicht vollzogen), danach dann mehrheitlich von der Frau, die ihren Nachwuchs bekommt und aufzieht.
    Freiwillig oder unfreiwillig.

    (Ich weiß, ihr unterstellt da „freie Wahl“, aber das ist ein in die Tasche lügen)

    • Eine Frau hat NICHT die Wahl, einen Softie zu heiraten, der ihr freudig den Haushalt führt, während sie sich verpflichtet, ihn bis zum Lebensende durchzufüttern?

      Gosh.

      Wer hindert sie denn daran?

      Definitiv nicht mangelndes Angebot, denn solche Männer gibt es haufenweise.

      • „Definitiv nicht mangelndes Angebot, denn solche Männer gibt es haufenweise.“

        Und Frauen züchten sich diese ja auch selbst heran in einem komplett frauendominierten Familien-, Betreuungs- und Bildungssystem.

    • Gerade weil Frauen bessere Startbedingungen haben und sich früher vom Elternhaus abnabeln können, warum nutzen sie den Vorsprung dann nicht für ihre Berufskarriere?
      Warum machen sie sich nicht selbständig und gründen ein Unternehmen?

      Stattdessen immer nur Jammerei wenn ihnen nix auf dem Silbertablett serviert wird.

    • Folgender Rant muss mal raus:

      Ich schlage vor, jede Frau, die einen Vorstandsposten haben will, steigt in den Ring und holt sich einen. Aber ohne vorher vom Gegenüber zu fordern, dass der sich mindestens einen Arm auf den Rücken binden soll. Dieses Geheule von strukturell ist soetwas von gelogen. So ziemlich jede offene Stelle in gehobener Position im öffentlichen Sektor wird derzeit von einer Frau besetzt. Das nenne ich strukturell.

      Wenn es Mütter eine Last ist, für ihre Kinder zu sorgen, dann müssen sie sie aus dem Haus schmeißen. Das ist kein strukturelles Problem oder wenn, dann eins das Mütter schaffen. Oder steht der Ehemann da mit erhobener Faust und droht Prügel an, wenn der Junge unter Druck gesetzt werden sollte? Dieses ständige Verdrehen von Ursache und Wirkung ist wirklich ermüdend.

      Wenn die Aufzucht des Nachwuchses so eine belastende Sache ist und die Tätigkeit in der Arbeitswelt so eine befreiende selbstverwirklichende, dann bekommt halt keine Kinder oder heiratet einen Paketzusteller. Niemand kann mit seinem Hintern auf zwei Gäulen reiten. Aber selbst unter den kinderlosen Frauen ist die Vollerwerbsquote noch niedriger als bei den Männern, aber klar – strukturell benachteiligt.

      Im Grundsatz stimme ich ja zu, dass Frauen strukturell für Konkurrenzkämpfe benachteiligt sind, aber nicht von den Männern, sondern von der Natur. Wer statistisch höher in Agreeableness ist und wem nicht ein stückweit egal ist, was die anderen von einem denken, der hat in direkten Auseinandersetzungen einen Nachteil. (Das gilt übrigens auch für Männer die so sind.) Und da Frauen statistisch einen größeren Hang zum Rückversichern im sozialen Umfeld haben, ist das irgendwie auch ein struktureller Nachteil (diese Eigenschaft erklärt auch wunderbar die „mental load“ – weil damit der Hang zum Hin- und Herüberlegen anstatt einfach zu machen eben auch ausgeprägter ist). Das liegt aber nicht am Patriarchat oder irgendeinem Hirngespinst, sondern an der Natur der Auseinandersetzung und der Natur der Teilnehmer an dieser Auseinandersetzung.

      Und es ist Unsinn, zu fordern, dass die Regeln oder die Anderen sich ändern sollen, anstatt man selbst. Denn dieser Zustand wäre nicht stabil. Sobald jemand nicht nach den neuen „Nett-Sein!“-Regeln spielt, sondern die ursprünglichen anwendet, hat er einen taktischen Vorteil. Das ist Spieltheorie. Da könnten auch Mars-Dingse am Drücker sitzen, es würde genauso laufen. Weil sich das Gleichgewicht im Spiel aus dem Prozess ergibt, nicht aus dem Chromosomenpaar der Mitspieler.

      Aber es ist sinnlos, dafür Verständnis wecken zu wollen. Wie sagte das Vera Birkenbihl so schön: „Männer orientieren sich an Regeln, Frauen an der Realität.“ Will heißen, wenn ich über Prozesse und prozessuale Zwänge rede bringt das gar nichts, weil dieses ganze theoretische Zeug ja etwas anderes ist als die Realität und um die geht es doch gerade, oder??

    • @semikolon:

      Im Mental-Load-Artikel waren wir uns einig, dass die angesprochenen „mentalen Belastungen“ der armen Frauen ganz einfach beseitigt werden können. Z. B. durch Aufschreiben oder Terminplaner, damit frau sie nicht im Kopf haben muss.

      Du hast viele Dinge, an die du denken musst?
      1. Sortieren
      2. Priorisieren
      3. Deligieren
      Das sind Kernkompetenzen von Führungskräften.

      Ich könnte auch sagen:
      Wer sich über „mental load“ aufregt, disqualifiziert sich als Führungskraft.

          • Stromberg ist aber älter:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Stromberg_(Fernsehserie)
            Erstausstrahlung: 11. Oktober 2004

            https://de.wikipedia.org/wiki/Das_B%C3%BCro_(Fernsehserie)
            Erstausstrahlung: 24. März 2005
            (auf deutsch erst 2008 im freeTV)

            Aufgrund der zeitlichen Nähe haben die sicherlich nicht voneinander abgeschaut, die Zeit für eine solche Serie war wohl einfach reif. Später soll Stromberg sich allerdings „Inspirationen“ geholt haben, zumindest kam es zu Rechtsstreitigkeiten:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Stromberg_(Fernsehserie)#Urheberrechtliche_Probleme_in_Bezug_auf_%E2%80%9EThe_Office%E2%80%9C

            Ein bisschen seltsam finde ich das aber schon, ich zitiere mal aus Wiki:
            „Die Serie Stromberg wurde von der BBC-Fernsehserie The Office inspiriert. Ursprünglich wurde aber auf diese Quelle nicht hingewiesen, weshalb die BBC der deutschen Produktionsfirma Brainpool mit einer Urheberrechtsklage drohte, weil sie in Stromberg zu viele Gemeinsamkeiten mit der eigenen Produktion sah. Seit der zweiten Staffel wird deshalb dem Abspann der Serie folgende Formulierung angehängt: „Stromberg – Inspired by the UK BBC series ‚The Office‘“

            Wenn Stromberg zuerst erstausgestrahlt wurde (und normalerweise ist zu dem Zeitpunkt doch die erste Staffel schon fertig?) woher kam dann die Inspiration, die man ab der zweiten Staffel erwähnen musste? *grübel* Irgendwas stimmt bei dem Wikipedia-Artikel nicht, oder haben sich die deutschen Produzenten über den Tisch ziehen lassen?

    • Hm, also ich arbeite Vollzeit und bin mit meinem Gehalt auch relativ zufrieden. Meine Frau arbeitet 20 Stunden pro Woche an drei Tagen, daneben macht sie ein Fernstudium und lernt Deutsch.

      Ich finde eigentlich, ich halte eher ihr den Rücken frei, oder?

      • Semis Kommentar hat die übliche Blickrichtung: Männer machen Karriere, Frauen opfern sich zu Hause für ihn auf. Dass man es mit der gleichen Berechtigung auch umgedreht sehen kann: Männer gehen malochen und opfern sich für die Frau auf, damit diese Kinder in die Welt setzen kann und nicht fremdbestimmt arbeiten muss, ist halt derzeit nicht mainstreamtauglich.

        Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte: beide tun das, was sie für das Richtige (die gemeinsame Zukunft betreffend) halten. Aber darüber lässt sich halt dann schlecht jammern und Forderungen stellen … 🙂

    • Ich weiß, ihr unterstellt da „freie Wahl“, aber das ist ein in die Tasche lügen.

      Wenn ich mich recht erinnere hast du Kinder. Jetzt würde mich interessieren, inwiefern dich dein Mann dazu gezwungen hat, Kinder zu bekommen und dann deine Karriere den Kindern zu opfern und in welchem DAX-Unternehmen du heute im Vorstand sitzen würdest, wenn du die freie Wahl gehabt hättest.

    • @Semi „Männern wird weit häufiger „der Rücken freigehalten“, damit sie sich auf ihr berufliches Fortkommen konzentrieren können.“

      Mir nicht. Wo ist meine Quote?

    • Töchter ziehen eher aus weil sie sich i.d.R. Freunde suchen, die älter sind und schon etwas aufgebaut haben, das sie mit dann nutzen können. Und das sie ausziehen ist auch ihre Entscheidung. Ich glaube sogar das es den meisten Eltern lieber wäre wenn ihr Sohn früher und ihre Tochter später auszieht.

    • Ist doch kein Thema, einfach einen Hausmann suchen, der bereit ist von deinem reichlich verdienten Geld zu leben. Dafür kriegst du dann das Privileg, die nächsten 50 Jahre täglich 12 Stunden arbeiten zu gehen, während der Mann von deinem Geld sein Leben genießt. Alle paar Wochen gibt es dann Sex für dich und du kannst dich mit ihm sicher auch mal in der Öffentlichkeit sehen lassen. Da wird er dann glänzen und die Blicke auf sich und damit auch auf dich ziehen.
      Und falls du in deiner Karriere scheitern solltest, wird dein Ehemann mit euren Kindern den Hasenfuß machen, während du ihren die nächsten Jahrzehnte den Lebensunterhalt bestreiten musst.
      Klingt traumhaft, ich bin sicher, dass es genug Männer gibt die dafür bereitstehen – nur komischerweise keine Frauen. Woran das wohl liegt…

    • Männer arbeiten für Frauen, was dazu führt, dass Frauen weniger arbeiten, was dazu führt, dass sie seltener Chefs sind. Geringe Repräsentanz in Führungsetagen ist ein Symptom der Privilegierung der Frau.

  5. Der Slogan „Ich will“ erinnert ja an das Buch “ Die infantile Gesellschaft“

    „Alexander Kissler diagnostiziert die infantile Gesellschaft
    Zeichen für die Infantilisierung der Gesellschaft gibt es viele. Alexander Kissler, ehemals Redakteur des „Cicero“ und jetzt bei der „Neuen Zürcher Zeitung“ hat ein bemerkenswertes Buch darüber geschrieben.
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/alexander-kissler-diagnostiziert-die-infantile-gesellschaft/

    Und sonst:

    Es hindert ja niemand Frauen daran, dass Frauen selbst Unternehmen gründen und dort können sie dann so viele Frauen in die Führungsetage hieven, wie sie lustig sind. Ich bringe dieses Argument immer wieder und ich habe noch kein vernünftiges Gegenargument gegen meinen Vorschlag gehört. Das heisst: anstatt selbst Unternehmen zu gründen, jammert man lieber und generiert sich als Jammer- und Opferfeministin! Und dies betrifft ja insbesondere die Frauen-Akademikerklasse, die eigentlich am wenigsten Grund dazu hätte, sich als Jammer- und Opferfeministin zu inszenieren.

    • „kein vernünftiges Gegenargument“

      Die Gegenargumente gegen Quoten werden seit Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten von den feministischen Propagandisten beharrlich ignoriert. Der AfD wirft man zu recht vor, demokratische Prozesse und Debatten durch beharrliches Sichdummstellen zu torpedieren und die gleichen Debatten immer wieder von Null an neu anzufangen. Für unsere schauspielernden Feministinnen gilt das gleiche, die spulen ihre erlernte Rolle auch in einer Dauerschleife ab.

      „selbst Unternehmen gründen“

      Wenn man das etwas weiterdenkt: Die Damen wollen ja nicht schon bei der Gründung, sondern erst etwas später bei den Unternehmen einsteigen. Natürlich nur bei denjenigen, bei denen es gut gelaufen ist.

      Wenn sie bei existierenden Unternehmen einsteigen wollen, warum nicht auch bei denen, die pleite gegangen sind und dort die Konkursmasse mit privatem Risikokapital aufbessern? Oder die im Lockdown gerade pleite gehen und denen sie beim Überleben helfen könnten?

      Aber wenn man nur Rosinen picken kann oder will (bestenfalls unbewußt dem Gipfel-Fehlschluß anheim fällt), kann kommt man nicht auf diese Idee.

      • „selbst Unternehmen gründen“

        Wenn man das etwas weiterdenkt: Die Damen wollen ja nicht schon bei der Gründung, sondern erst etwas später bei den Unternehmen einsteigen. Natürlich nur bei denjenigen, bei denen es gut gelaufen ist.

        Teilhabe…

        • „Und dies betrifft ja insbesondere die Frauen-Akademikerklasse, die eigentlich am wenigsten Grund dazu hätte, sich als Jammer- und Opferfeministin zu inszenieren.“ Deswegen sind erfolgreiche Unternehmerinnen, die selbst etwas aufbauen und erfolgreich durchziehen, meist keine dauerjammenden Opferfeministinnen mit irgendeinem obskuren akademischen Abschlüssen. Die haben für so einen Scheiß keine Zeit und kein Interesse. Siehe z. B.

          Zur „Feministin“ werden die nach außen hin allenfalls, wenn es dem Unternehmen nützt (z. B. bei öffentlichen Fördermittelausschreibungen).
          Gutes Bsp. :

  6. „Wusstest du, dass in Deutschland gerade mal 10 Prozent Frauen in Unternehmensvorständen sind?“

    Müsste das nicht heißen: „Wusstest du, dass in Deutschland gerade mal 10 Prozent der Unternehmensvorstände Frauen sind“?

    Es gibt auch keinen Frauenmangel in deutschen Chefetagen, die funktionieren ja nachweislich auch jetzt.

    „Wir können es nicht mehr hören“

    Wir können eure verzerrten Darstellungen und Lügen auch nicht mehr hören.

    „Gut, dass jetzt einige Frauen Lärm machen.“

    Lärm machen als Problemlösung. Ist das dann auch deren Strategie für die Chefetagen?

    Wir haben gerade eine Corona-Krise, die sich auch auch die Wirtschaft auswirkt. In der Luftfahrt sind sozusagen von heute auf morgen die kompletten Einnahmen weggebrochen, dir Automobilindustrie geht es auch nicht gut und damit auch deren ganzen Zulieferer. Tausende Menschen werden ihren Job verlieren und es wird noch Jahre dauern bis sich die Unternehmen davon wieder erholt haben und auch Vor-Krisen-Niveau kommen.

    Aber wie Worf in Sinnlos im Weltraum, wollen diese Frauen jetzt auch mal Captain sein! Wir haben ja sonst keine Probleme…

  7. In der grenzenlosen feministischen Egozentrik folgt auf #MeToo jetzt #Ichwill. Als nächstes kommt aber bestimmt nicht das erwartbare #Ichverlange, sondern vermutlich #Ihrmuesst.

    Ich bin ja feministisch erzogen worden und kenne das von klein auf. Amazons Alexa die erste weibliche Stimme in meinem Leben, mit der ich unsanktioniert in der Befehlsform sprechen darf. Das fühlt sich zunächst sehr ungewohnt an und kollidiert mit dem Über-Ich und dem feministischen Gewissen – man kann sich aber im Laufe der Zeit daran gewöhnen. Trainingssache.

    • „ Ich bin ja feministisch erzogen worden und kenne das von klein auf.“

      Ich denke, dies wäre ein Stoff für interessante Geschichte. Mich würde interessieren, wie du dich davon lösen konntest und wie du darüber denkst.

      • Gute Idee. Vielleicht setze ich mal bei einem Gin Toxic hin und schreibe meine Aussteigergeschichte. Ich glaube, es ist als Junge und dann als Mann gar nicht so schwierig, sich aus dem Feminismus zu befreien. Aussteiger ist auch das falsche Wort, denn ich bin ja nie eingestiegen, sondern wurde reingesetzt.
        Die Befreiungsgeschichte hat auch individuell positive Aspekte. Zum Beispiel ist meine Mutter Feministin der ersten Welle und ersten Stunde in Deutschland – und ich konnte sie schon sehr weit mitnehmen auf dem Weg der Befreiung.

    • „Amazons Alexa die erste weibliche Stimme in meinem Leben, mit der ich unsanktioniert in der Befehlsform sprechen darf. Das fühlt sich zunächst sehr ungewohnt an und kollidiert mit dem Über-Ich und dem feministischen Gewissen – man kann sich aber im Laufe der Zeit daran gewöhnen. Trainingssache.“

      Wow, das ist ein genialer Ansatz: Alexa als Therapiemittel für feministische geschädigte Männer. Das dürfte mit etwas Begleitung am Anfang tatsächlich effizienter sein als 100 Therapiestunden.

      Sollten wir alle ernsthaft im Hinterkopf behalten und sobald so ein armer Tropf auf dem Radar erscheint ihm dies nahelegen.

      Danke für die Idee 🙂

  8. Es stimmt ganz genau, was Daniel Jimenez sagt: Männer haben höheren sozialen Status, Frauen genießen mehr Schutz. Durchaus verständlich, wenn Frauen auch höheren sozialen Status haben wollen, aber gleichzeitig wollen sie den Schutz der Gesellschaft nicht aufgeben. Sie wollen keine Firmen gründen, nicht Informatik oder BWL studieren, nicht Mechatroniker lernen. Und vor allem wollen sie keine Konkurrenz, keine langen Arbeitszeiten, keinen Stress.

  9. Mir fallen dazu ein:

    – „Wir fordern Macht und Einfluss“. Die hab ich auch nicht, aber wenn ich die fordern würde würde mir keiner zuhören. Wieso sollte Frausein ein höheres Anrecht auf Beachtung garantieren?
    – Sie behaupten eine Frauenquote würde mehr Begabung nach oben bringen. Das Gegenteil ist richtig, wenn das Geschlecht das wichtigste Auswahlkriterium ist, bekommst du mehr Mindertalentierte. Das sieht man zB an den Quotenfrauen aller Parteien.
    – Sie fordern wie immer nur da mehr Frauen wo Geld, Macht und Prestige winken. Unattraktive, dreckige, schlechtbezahlte Jobs mit Männerüberhang können so bleiben.

    • „Wir fordern Macht und Einfluss“. Die hab ich auch nicht,

      Die meinen: Als Frau. Die Frau an sich hat keine Macht, da die meisten Chefposten von Männern belegt sind. Das heißt weiterhin: Du als Mann hast sehr wohl Macht. Das musst Du widerlerlegen, dass der Mann die Macht hat.

  10. Schon mal aufgefallen, daß sie mittlerweile etwas differenzierter begründen? Früher wars „fRaUeN beKomMeN 22% wenIGEr fÜr DiE glEIcHE ArBeiT“, heute wird biespielsweise immerhin zugegeben, daß das eigentlich ein Mutterding ist.
    Die Forderungen sind natürlich die gleiche, die werden auch ewig die gleichen sein, wenn sich (beispielsweise) auch der Mutter-Gap als Ente herausstellt (oder geht es Müttern wirtschaftlicher schlechter?). In Wahrheit ist es doch so, daß der Kerl in irgendeinem 0815-Job die Kohlen ranschafft, damit Mama sich ein schönes Nest bauen kann.

    Re: Mental Load/Care Arbeit-Ding.

    Da muss man als Manosphere noch stärker gegenhalten. Die tun so, als würde der Kerl seinen Lohn eben nicht der Familie zur Verfügung stellen, sondern nur für Angelzeitschriften ausgeben, während Mama weinend ohne Taschengeld in der frischgeputzten Küche hockt.
    Wir alle wissen, daß das eine platte Lüge ist.

    Die wollen Geld dafür, daß sie an GEBURTSTAGE denken und die Oma im Pflegeheim anrufen.
    Die wollen Geld dafür, daß sie vor jedem Besuch der Erbtante völlig ausflippen, die Bude auf Hochglanz sterilisieren und drei verschiedene Bratlingsorten basteln („schon gestern vorgebacken!“).

    Die wollen Geld für ihren scheiss Weltrekord in Neurotizismus. Als wäre das irgendeine besonders vergütenswerte Qualität und nicht am Rande von Borderline.

    Fuck, ich liege fast jeden Abend im Bett und denke drüber nach, wie ich das mit der Arbeit hinkriege, ob ich meine Familie vernünftig ernähren kann (dabei arbeiten wir beide gleich viel), Ob iCh GuT geNUg bin, aber klar, nur Frauen haben mentale Lasten.

    Weil Kerle immer so low key am saufen und fussi gucken sind, und sich für nix anderes interessieren. Muss ja so sein, weil wir nicht jedes scheiss problem stundenlang mit Ulrike zerlabern müssen, weil Finja neulich so komisch geguckt hat, als Yvonne gesagt hat, daß sie jetzt weniger arbeiten will.

    Clownwelt. Eine verf*ckte Clownwelt ist das.

  11. „das Bargeld für die Putzhilfe“
    Was für verwöhnte Bonzenweiber. Für die allermeisten Frauen (und Männer) dürfte eine eigene Putzhilfe jenseits der persönlichen Erfahrungen und finanziellen Spielräume sein. Wie abgehoben muss man sein, um „Geld für die Putzhilfe“ für ein Beispiel zu halten, mit dem man sein Anliegen der breiten Masse möglichst verständlich macht? (Und dann wird Bargeld für die Putzhilfe als Mental Load für die Frauen angesehen, aber dass das dann eben oft noch eher die Financial Load für den Mann ist, fällt mal eben runter. „Ich muss nachdenken, wofür ich das Geld meines Mannes ausgebe, wie furchtbar!“)

    • Bargeld für die Putzhilfe…
      …klingt außerdem nach Schwarzarbeit.

      Also mit dem Geld des Mannes wird am Staat vorbei eine kroatische Beinahe-Sklavin bezahlt, damit man selbst die Zeit frei hat, keinen Managerposten zu übernehmen.

      Putzhilfe…
      …überhaupt eine weiblich geprägte Berufsgruppe, die im feministischen Diskurs nicht vorkommt. Neben Kindergärtnerinnen und Au-Pairs. Also eben die Frauen zweiter Klasse, die #IchWill ausnimmt, um mehr Freizeit zu haben. Denen schenkt man auch keinen Managerposten im DAX-Unternehmen.

      • „Also mit dem Geld des Mannes wird am Staat vorbei eine kroatische Beinahe-Sklavin bezahlt, damit man selbst die Zeit frei hat, keinen Managerposten zu übernehmen.“
        Übrigens auch der Grund warum es vor allem Frauen sind welche über Migration so erfreut sind. Sie wollen halt wieder Sklaven haben, welche die niederen Arbeiten für sie machen. In der Zeit schreiben sie es ganz offen, wenn sie schreiben, dass sie die Migration benötigen, damit sie „uns“ im Altenheim irgendwann den Arsch abwischen. Rassistischer geht es in meinen Augen nicht mehr.

    • Das ist echt geil: Diese Frauen halten Männer ihren Rücken frei, in dem sie die Putzhilfe, aller Wahrscheinlichkeit nach mit seinem Geld bezahlen. Ich wette für sie, tragen diese Mental Loaderinnen auch noch die Hauptlast in dieser ganzen Chose.

      Warum werden die ernst genommen?

      • Diese Schattenwirtschaft leidet auch heftigst an Corona, wer will sich jetzt noch die Wohnung reinigen lassen?! –> ergo, Frauen sind am allerärgsten betroffen …

  12. Ich wollte auch schon immer Schauspieler oder berühmter Musiker werden. Bin aber Informatiker geworden, wegen Brot und so. Bin aber gerne Bereit, die Informatik an eine Frau abzudrücken, wenn ich dafür einen schönen Quotenposten im Fernsehen mit gutem Gehalt bekomme. #IchWill

  13. Warum erstellen Feministinnen denn nicht endlich eine Datingplattform für all die Frauen, die einen Mann suchen, der für sie zuhause bleibt, putzt, kocht und mit den Kindern Lego spielt, damit sie sich volle Power auf ihre Karriere in Wirtschaft oder Politik konzentrieren können?
    Wäre sicher ein Riesenerfolg. Ganz bestimmt.

  14. Nach #metoo (Ich auch! Ich auch! Ich auch!) ein weiterer infantiler Hashtag (Ich will! Ich will! Ich will!).

    Bin gespannt, wie lange wir noch warten müssen, bis die feministischen Hashtags #Ichleglos #IchuebernehmeVerantwortung und #IchuebeGerechtigkeitgegenjedermann trenden.

  15. Geschenke, Einkaufslisten, Kita-WhatsApp-Gruppen, das Bargeld für die Putzhilfe

    Diese Mental Loads könnte man leicht abwerfen. Selber putzen, Kinder selbst erziehen, weniger Geld an die Frau zum Verplempern. Vielleicht liegt das Problem hier?

  16. „Frauenmangel in Chefetagen“
    Wir brauchen keine einzige Frau mehr, die sich bewirbt und abgelehnt wird. Wir brauchen nicht einmal eine einzige Person, der auf irgendeine Art und Weise das geringste Leid zugefügt wird.
    Alleine, dass die Statistik nicht zur Ideologie passt, ist schon Unterdrückung.

  17. Für mich liest sich diese neue Kampagne eher so:
    #ichwill #ichwill #ichwill #fussstampf #schmoll
    Würde meine Tochter sowas fordern, würde ich zu ihr sagen:

    Fräulein komm mal her! Das heißt erstmal nicht „ich will“ sondern „ich möchte“. Und was möchtest du? In den Vorstand einer Firma, wo man dich ganz offensichtlich nicht haben will? Warum willst du dir das antun? Mach doch einfach selber eine Firma auf und zeige es den alten Zauseln in den DAX-Konzernen! Aber dann nix mit Mode oder Parfum, wie all die anderen „Gründerinnen“. Damit kommst du nicht weit. Studier was Technisches und gründe ein Hightechunternehmen! Der Papa sucht z. B. schon lang nach einem günstigen Stromer wie den Tesla aber ohne den vielen Schnickschnack (keine Kameras oder Fahrassistenzsysteme, …). Nur mit einer guten Batterie und nem robusten Elektromotor. Sieht der Wagen halbwegs nach was aus und ist vor allem erschwinglich (die E-Wagen sind mir aktuell noch viel zu teuer), wirst du sehen, dein Unternehmen wird durch die Decke gehen und selber irgendwann im DAX geführt werden. Bis dahin heißt es aber erstmal die Arme hochkrempeln, viel Lernen (und zwar was Ordentliches) und hartnäckig sein. Dann schaffst du das – auch als Frau!
    Und nun hol dem Papa erstmal ein Bier und mach ihm was Feines zum Essen. Wenn du mich suchst, ich bin in Wohnzimmer auf der Couch 🙂

  18. #ichwill das Frauen für ihre Aktionen genau so verantwortlich sein müssen wie Männer.
    #ichwill das Frauen FÜR SICH SELBST (Eigen)Verantwortung übernehmen müssen wie Männer.
    #ichwill eine Männerquote in Frauenberufen.
    #ichwill das Absage-Begründungen „weil man ein Mann ist“ verboten werden.
    #ichwill das jemand den Job bekommt, weil er/sie/es dafür am besten Qualifiziert ist – ungeachtet des Geschlechts!
    #ichwill mir nicht ständig von der Sachbearbeiterin anhören müssen ich als Mann sei selber dafür verantwortlich nen Job zu finden (währenddem Frauen aktiv geholfen wird)
    ….ich will auch viel; bsp. mein Leben zurück (und nicht mehr nur Überleben). ABER:
    #ichbineinMannichdarfnichtwollen.

    Und ich hab dieses feministische Rumgeheule über systemische Benachteiligung satt! Noch nie war es für Frauen einfacher in Lohn und Brot, und die obersten Etagen zu kommen wie heute. …sie müssten nur wollen. Ja sollen wir Männer jetzt Frauen ZWINGEN Karriere zu machen oder wie?

    • Ach ja:
      #ichwill das Absagebegründungen weil man Weiss und/oder Hetero ist, auch illegal werden!

      (ging ganz unter, ist ja ein eher neuer Trend, das Mann sowas in der schriftlichen Absage drin hat (!)…)

    • Auf Widerspruchsfreiheit achten:

      #ichwill eine Männerquote in Frauenberufen
      vs
      #ichwill das jemand den Job bekommt, weil er/sie/es dafür am besten Qualifiziert ist – ungeachtet des Geschlechts

      Das Doofsein sollten wir den Feministas überlassen 😉

      • Hoppla (stimmt, danke für den Hinweis @Renton!)

        Ich möchte darum wie folgt korrigieren (Caps = das was noch da stehen sollte):
        #ichwill WENN QUOTENREGELUNGEN GELTEN SOLLEN eine Männerquote in Frauenberufen
        #ichwill ABER LIEBER, das jemand den Job bekommt, weil er/sie/es dafür am besten Qualifiziert ist – ungeachtet des Geschlechts, DER S…UELLEN AUSRICHTUNG ODER DER HAUTFARBE

        (so machts wieder Sinn, oder? (fehlte ja auch noch ein Teil beim Zweiten))

  19. „Es werden auch wieder mal nur Unterschiede benannt und daraus Ungerechtigkeiten hergeleitet.“
    — Richtig.

    https://www.diepresse.com/664445/jede-zweite-junge-frau-ware-gerne-hausfrau
    „Jede zweite junge Frau wäre gerne Hausfrau“, in: Die Presse, vom 23.05.2011
    Teaser: „Eine Studie des Familienministeriums zeigt, wie sehr Jugendliche in traditionellen Rollenbildern denken. Beruflicher Erfolg wird bei Männern im Mittelpunkt gesehen, Familie bei den Frauen.“

    Der Artikel beginnt mit Folgendem:

    „Die meisten österreichischen Jugendlichen denken in traditionellen Rollenbildern: Der berufliche Erfolg wird bei Männern stärker im Mittelpunkt gesehen, bei den Frauen ist es die Familie. Mehr als die Hälfte der befragten Mädchen wäre gern Hausfrau, wenn der Partner genug verdient. Das ergab der „Jugendmonitor“ im Auftrag des Familienministeriums, der am Montag präsentiert wurde.

    Fast drei Viertel der Befragten wollen der Studie zufolge einmal eine eigene Familie. Starke Geschlechterunterschiede gibt es laut Motivforscherin Sophie Karmasin beim Thema Ehe: Einmal zu heiraten erachten 60 Prozent der jungen Frauen, aber nur 34 Prozent der jungen Männer für sehr oder eher wichtig.“

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