Anzeichen dafür, dass man mit dieser Person besser keine Beziehung führen sollte

Bei 9gag war ein kurzer Post zu der Frage, bei welchen Hinweisen zu einer Person Leute gedachte haben, dass es erklärt, dass sie Single sind.

Darunter waren einige interessante Beispiele, von der Frau, die erwartet, dass man auf jede Nachricht sofort antwortet, auch um 5 Uhr nachts, bis zu Leuten, die gestehen, dass sie fremdgegangen sind oder Leuten, die bereits nach kurzer Zeit erwarten, dass man etwa ein gemeinsames Konto einrichtet oder das man sich für sie ändert.

Ich finde den Beitrag nicht mehr aber es ist ja ein interessantes Thema:

Was wären eure Signale, die eher gegen die Beziehungstauglichkeit dieser Person sprechen?

50 Gedanken zu “Anzeichen dafür, dass man mit dieser Person besser keine Beziehung führen sollte

  1. Als default setzte ich „beziehungsuntauglich. Dann braucht man keine Blacklist mit den No-gos (die ganz sicher ausufern würde, denn es gibt schon Leute mit den absonderlichsten Verhaltensweisen), sondern eine Whitelist mit den Must-haves und Nice-to-haves.
    Man kann auch da nicht pauschalieren. Die Menschen sind verschieden. Was dem einen gefällt, ist dem nächsten egal, und wieder ein anderer lehnt es ab.

    Als (nicht vollständige) Voraussetzungen für eine dauerhafte, glückliche Beziehung sehe ich:
    * Ähnliche Priorisierung von Sex (d.h. auch eine „Josefsehe“ kann gutgehen, wenn beide es so wollen). Kompatible und sich ergänzende Vorlieben.
    * Weitgehend übereinstimmende Interessen, Ansichten, Werte. Ähnlichkeiten in Bildung, Herkunft, etc. wirken stabilisierend.
    * Bei allen Gemeinsamkeiten aber auch einige Unterschiede. Sonst wird’s schnell langweilig.

    • Das ist natürlich eine sehr persönliche Ermessensfrage, aber meiner Erfahrung liegt das Geheimnis einer langen Beziehung eher darin, eben gerade keine Ansprüche bzw. Anforderungen an den Partner zu haben, sondern ihn bzw. sie so zu nehmen, wie er/sie ist. Insbesondere darf man nicht erwarten, dass der Partner einen glücklich macht, sondern man muss sein Glück daraus beziehen, dass man den Partner glücklich macht. Die eigene Zufriedenheit kommt dann von ganz alleine.
      Ich bin jedenfalls in den letzten 15 Jahren meiner Beziehung im Durchschnitt ganz gut gefahren.

      • ACK.
        Das ist aber auf Dauer nur möglich, wenn der Partner bereits vorher zu einem selbst „passt“. Du schreibst ja selbst, dass man nicht versuchen soll, den Partner zu ändern.
        Entweder man harmoniert von Anfang an hinreichend gut miteinander, oder man lässt es lieber und sucht sich stattdessen jemanden, mit dem man besser klarkommt.

        Und noch als Ergänzung: Gerade mit den Macken, Schwächen, Fehlern des anderen muss man sich gut und zwanglos arrangieren können. Man sollte sich derer bewusst sein, bevor man sich verbindlich auf eine Beziehung einlässt.

        Funktioniert bei uns auch schon seit über achteinhalb Jahren.

        • „wenn der Partner bereits vorher zu einem selbst „passt“. Du schreibst ja selbst, dass man nicht versuchen soll, den Partner zu ändern“

          Nein, so war das eigentlich nicht gemeint. Mit „keine Ansprüche stellen“ meinte ich eigentlich nicht nur, den Partner nicht ändern zu wollen, sondern von vorne herein keine Erwartungen zu haben, wie der Partner sein soll. Wenn man in vielem übereinstimmt – Glück gehabt, aber man kann/sollte es IMHO nicht voraussetzen.
          Meine Frau und ich z.B. stimmen bei näherer Betrachtung in keinem der von dir genannten Punkte überein.
          Ein Freund von mir hat eine Liste von Eigenschaften, die eine Partnerin mitbringen sollte; diese Liste wird mit jeder seiner gescheiterten Beziehung immer länger. Ich hatte nie eine solche Liste, hatte nur eine Beziehung, aber die hält wie gesagt seit 16 Jahren.
          Klar habe ich mich am Anfang immer wieder mal gefragt, was *ich* eigentlich von der Beziehung habe, außer, nicht allein zu sein, aber irgendwann wurde mir klar: Es ist das Gefühl, gebraucht zu werden, nützlich zu sein, für jemanden da zu sein. Indem ich bein Bestes gebe, jemanden glücklich zu machen, finde ich selbst Glück.
          Würde ich im Gegenzug etwas dafür erwarten, wäre es ja keine Liebe sondern ein Geschäft.

          Vielleicht bin ich allein mit dieser Meinung, vielleicht ist es auch geschlechtsspezifisch. Es gibt ja den bekannten Witz darüber:
          Was erwartet eine Frau von einer Beziehung? *lange Liste von Eigenschaften eines Mannes folgt*
          Was erwartet ein Mann von einer Beziehung? Sex und was zu Essen.

          • Es ist wohl unmöglich, allgemeingültig zu formulieren. Jeder Mensch empfindet nun mal anders. Es gibt dabei unzählige Nuancen.

            von vorne herein keine Erwartungen zu haben, wie der Partner sein soll

            Dann könnte man ja mit der nächstbesten verfügbaren Person eine Beziehung eingehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das längerfristig gut geht, ist vernachlässigbar gering.
            Mit einer Person, die nicht den essentiellen Erwartungen entspricht, würde ich mich keinesfalls auf eine feste Beziehung einlassen. Da reichen Affären, Freundschaften+ und ONSs. Deshalb war ich bei meiner ersten und einzigen Beziehung auch bereits Mitte 30.

            wäre es ja keine Liebe sondern ein Geschäft.

            Ja, und? „Liebe“ ist lediglich ein flüchtiges Konstrukt, auf das ich mich niemals verlassen würde. Bei einem geschäftsartigen, loyalen Beziehung dagegen, weiß man, woran man ist, und schafft mit gemeinsamen Kräften, was einer alleine nicht erreichen würde.

            Es ist das Gefühl, gebraucht zu werden

            Es verursacht aber auch einen enormen Druck, weil dadurch Verpflichtungen auf einem lasten.

          • hm, „keine Erwartungen zu haben“ geht zwar in die richtige Richtung, ist aber mMn so absolut sicher nicht zielführend. Ich habe durchaus Erwartungen an Partnerinnen: dass sie mir nicht das Leben zur Hölle macht, dass sie im Zweifelsfall auch zu mir steht (insb wenns mir mal schlecht geht), dass sie meine Macken aushält aber auch zB nicht lustvoll sadistisch in meinen wunden Punkten rumbohrt usw usf.

          • Ich kenn den Witz eigentlich eher – so im zusammenhang was Anne schreibt:
            Mann und Frau heiraten.
            Die Frau hofft, dass sich der Mann danach ein wenig ändert – doch er ändert sich nicht!
            Der Mann hofft, dass sich die Frau nicht verändert – doch sie ändert sich!

          • @Anne Bei mir läuft dieses Experiment gerade.

            Meine Freundin ist die erstbeste, die ich via Onlinedating (nach personalized Spam Taktik) getroffen habe. An unserem ersten Treffen konnten wir nicht miteinander reden, weil sie nur gebrochen Deutsch spricht (aus der Ukraine). Inzwischen sind wir fast zwei Jahre zusammen (ich bin noch jung und sie ist meine Zweite überhaupt). Und es läuft so, dass ich einfach alles bei ihr und sie alles bei mir akzeptiert. Und es läuft :), sogar mit zusammen wohnen.

        • Zum Thema Macken: ich hatte das mal für mich so formuliert, dass die Macken und Empfindlichkeiten zueinander wie Schlüssel und Schloss passen sollen, also eine Macke bei einem sollte auf eine spezifische „Unempfindlichkeit“ in diesem Fall beim anderen treffen.

          • So ist es!
            Es hat doch jeder irgendwelche Unzulänglichkeiten. Die müssen beide Partner aneinander zumindest tolerieren können.
            Häufig machen auch gerade die kleinen Imperfections einen Menschen sympathisch und anziehend.

      • Das ist selbstzerstörerisch wenn man an den Falschen gerät. z.b. ein manipulierender Soziopath, ein egoistisçher Narzisst oder ein durchgeknallter Borderliner.

        PS: ich gendere nicht
        PPS: ich habe 3 Exen

    • Das sind schon sehr wesentliche Gesichtspunkte für eine langfristige Beziehung.
      Zudem ist es mMn wichtig, sich bewußt zu machen, daß die eigene Person im Interaktionsgeschehen BEZIEHUNG mindestens ebenso „in Rechnung zu stellen“/zu berücksichtigen ist.
      Eine langfristige Beziehung, die von statischem „Erhalt“ geprägt ist, wird alsbald starr, verkrustet und langweilig.
      Der fortwährende Dialog über gemeinsame Ziele und deren Realisierung (kurz-, mittel- und langfristig), und die GEMEINSAME Bewältigung der sich immer weder neu stellenden Herausforderungen im Leben, unter Einbringung der je spezifischen Stärken beider Partner, schaffen eine dynamische Nähe, die nicht über Kochbuch-Checklisten zu Beginn einer Beziehung exploriert („abgearbeitet“) werden können.

      Ausgesprochene „Materialisten“, und Menschen, die allzu sehr nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, halte ich aber für weitgehend „beziehungsunfähig“.

      • Größtenteils Zustimmung.
        Ich verstehe aber nicht so ganz, was du mit „die eigene Person im Interaktionsgeschehen BEZIEHUNG mindestens ebenso \“in Rechnung zu stellen\“/zu berücksichtigen ist“ meinst.
        Für ziemlich fatal halte ich es, jede Kleinigkeit, die man dem anderen zuliebe tut, gegeneinander aufzurechnen. Das Vertrauen, dass die „Bilanz“ von Geben und Nehmen auf Dauer einigermaßen ausgeglichen ist, sollte vorhanden sein.

        • „Ich verstehe aber nicht so ganz, was du mit „die eigene Person im Interaktionsgeschehen BEZIEHUNG mindestens ebenso \“in Rechnung zu stellen\“/zu berücksichtigen ist“ meinst.“

          Damit meine ich, daß die Erwartungen an den anderen Menschen immer nur maximal „die halbe Miete“ für eine Beziehung sein können; die ehrliche Bewußtmachung der eigenen Stärken und Schwächen und die Bereitschaft, mit seinen eigenen und den Unzulänglichkeiten des Partners, wechselseitig aufeinander zuzugehen, ist eine Grundvoraussetzung für eine gute und erfolgreiche Beziehung.

          • „hab ich so verstanden, dass man sich nicht selbst für den anderen aufgibt und nur noch für ihn/sie da ist.“

            Ja, auch das ist damit gemeint, denn es ist keine gute Grundlage für eine Beziehung (auf Augenhöhe), wenn sich einer der beiden Partner weitgehend selbst aufgibt, so „gut gemeint“ (als „Liebesbeweis“?) das auch immer gemeint sein mag; aber es ist unwürdig, sich selbst gegenüber. Und welche Wertschätzung kann ein Partner einem dann (noch) auf Dauer entgegenbringen?!

    • Immer ein guter Indikator.

      Zudem sieht mann bei einem guten Verhältnis zum Vater auch gleich vorgeprägte Partner-Präferenzen der Frau.

      Wenn mann da ähnlich tickt wie der Vater fühlt sie sich wohler…

      • Ähm, sicher kein Ausschlusskriterium, aber ich habe öfter entsprechendes beobachtet. Frauen, die nur mit Männern zusammen sind, beziehen ihr Selbstwertgefühl überwiegend aus ihrer Wirkung auf Männer und müssen sich dieser öfter vergewissern.

        • Nicht unbedingt, ich kenne auch Frauen, die einfach mit Männern besser klarkommen, weil sie selbst keinen Bock auf Tussis haben.

          Interessanterweise kenne ich das bei Frauen, die einen erhöhten Testosteronwert haben (erzählten sie mir). Mit denen hatte ich auch die besten Beziehungen.

        • Solche gibt es sicher auch, aber bevorzugter Umgang mit dem jeweils anderen Geschlecht deutet eben auch darauf hin, mit diesem gut zurechtzukommen und für dessen Belange Verständnis aufzubringen.
          Da sollte man schon differenzieren und die individuelle Person betrachten.

          Im Gegenteil – ich sehe es eher als Signal zur Vorsicht, wenn jemand seine Freizeit ausschließlich mit Personen des eigenen Geschlechts verbringt.

          • Mei, in ganz Asien hängen Weiberl und Männlein getrennr voneinander rum. Es sei denn sie haben bereits geheiratet.

  2. Bei 9gag war ein kurzer Post zu der Frage, bei welchen Hinweisen zu einer Person Leute gedachte haben, dass es erklärt, dass sie Single sind.

    Also ääähm, gibt es dem auch für deutsch?

  3. Wenn die Frau einen zu großen männlichen Freundeskreis hat, eine zu problematische Vergangenheit hat, generell toxische Verhaltensweisen an den Tag legt und zu viel Party macht.
    Man kann dann Sex mit ihr haben aber eine Beziehung würde vermutlich nicht klappen.

  4. Frauen, die bei der ersten Begegnung über ihren Ex/Exe ablästern, die es mit 30 Jahren nicht geschafft haben, eine einzige Beziehung zu führen, die länger als drei Jahre dauerte und deren Fon permanent neue Nachrichten aus Facebook etc. signalisiert.
    Zu 1. der einzig gemeinsame Faktor all ihrer schrecklichen Beziehungserfahrungen: Sie.
    Wer das nicht reflektiert, wird es auch in Zukunft nicht tun.
    Zu 2. ab ca. dem dritten Jahr muss eine Beziehung sich aus sich heraus weiter entwickeln. Wer das chronisch verpasst hat, wird es auch in Zukunft nicht leisten können.
    Zu 3. Narzissmus, Unfähigkeit zur Selbstreflexion und Sucht nach externer Validierung gehen Hand in Hand. Drei Mal darf man raten, wem und wo sie in Zukunft erzählen wird, was für ein grässlicher Beziehungspartner man war.
    Jedes dieser drei Merkmale für sich ist ein „No Go“ bei einem Date für eine zukünftige Beziehung.
    Alle drei zusammen: Aufstehen, zahlen, gehen.

    • “ der einzig gemeinsame Faktor all ihrer schrecklichen Beziehungserfahrungen: Sie.“
      Der ist super.

      Zeigt allerdings auch ein Grundproblem der Fragestellung: Nämlich, was hier eigentlich als Beziehung angesehen wird. Wenn ich so spitz auf eine Frau bin, dass ich sogar monatelanges Ringelrei mitmache, mir die übelsten Allüren gefallen lasse, nur um einen oder vielleicht perspektivisch viele Stiche zu landen. Oder ich bin nach der ersten Intimität so verknallt, dass ich wie ein Junkie an nichts anderes mehr denke. Dann kann ich mir all die hier beschriebenen Faktoren in die Haare schmieren.

      Wenn aber das Erotische nicht der zentrale Trigger ist, warum sollte ich dann überhaupt eine Beziehung haben wollen mit der Frau? Ich kann sie mir doch als ehrliche Freundschaft aufbauen, was heutzutage langlebiger, unkomplizierter und gleichberechtigter ist.

      Bei nüchterner Betrachtung ist doch nur die Kombination von Sex und Beziehung das Problem, beides einzeln funktioniert viel unkritischer.

      • @beweis

        Gute Fragen, schwierige Antwort.
        Wenn Sex das ist, auf was du ohnehin hinaus willst, dann hast du dich vorab bereits entschieden.
        Wenn du „nach der ersten Intimität so verknallt“ bist, dass „nur Sex“ keine Option ist, dann ebenfalls.

        Was du damit genauer meinst ist m.E., durch Intimität entwickelt sich idealerweise Sexualität weiter und umgekehrt.
        Was ich prinzipiell unterstütze.

        „Wenn aber das Erotische nicht der zentrale Trigger ist, warum sollte ich dann überhaupt eine Beziehung haben wollen mit der Frau?“

        Und das fragst du ernsthaft einen forumsbekannten MGTOW??? 😉

        „Ich kann sie mir doch als ehrliche Freundschaft aufbauen, was heutzutage langlebiger, unkomplizierter und gleichberechtigter ist.“

        Das funktioniert sehr wohl, nur musst du jedem Anflug von Romantik und Erotik dann eins auf die Nase hauen. Disziplin! 😉

        „Bei nüchterner Betrachtung ist doch nur die Kombination von Sex und Beziehung das Problem, beides einzeln funktioniert viel unkritischer.“

        Theoretisch schon, nur „durch Intimität entwickelt sich idealerweise Sexualität weiter und umgekehrt“ ist m.E. ein unauflösbarer Zusammenhang.
        Es sei denn, ihr beide wollt und könnt eine offene Beziehung oder einer von euch beiden hat bestimmte sexuelle Vorlieben (BDSM z.B.), die der andere nicht mitgehen kann und will.

        In allen anderen Fällen kann ich es mir nicht vorstellen, dass sich partnerschaftliche „Exklusivität“ und Intimität auf (davon getrennter) Sexualität mit einem anderen Menschen abbilden lässt und umgekehrt. Zumindest nicht dauerhaft. Du kannst dir nicht von der einen Partnerin ein Kind wünschen und dann mit der anderen schlafen. Du kannst nicht bombastischen Sex mit der einen haben und wünschen, das Produkt dieses Sex wäre das der anderen.

        Ich kenne die „Sex ist nichts weiter als ein Schluck Wasser“-Theorie schon länger und sie taugt sehr gut bis zum Lebensalter von 24-25 (für Heterosexuelle).
        Bis dahin ist dir klar geworden, die „erotisch magischen Momente“ sind nicht beliebig wiederholbar und danach grüßt dich täglich das Murmeltier – niemand geht das zweite Mal auf seinen ersten Rave.
        Weshalb die Halbwertszeit von PU nicht gar so groß ist.
        Frag den Betreiber dieses Forums! 🙂

  5. Frauen, die klare Signale aussenden und bei Reaktion dann nichts mehr dergleichen tun, also nur Zuwendung abfischen. Frauen, die beim ersten Date davon sprechen, Liebe sei eine Psychose oder ähnliches. Frauen, die (schon frühzeitig) versucht sind, am Mann rumzubasteln. Frauen, die nicht aufhören können, ihre Wirkung auf die gesamte Männerwelt auszuchecken.

  6. feministische Verunreinigungen
    extreme Eifersucht, Borderline, Kontrollbedürfnis
    vertreten unkritisch linke politische Vorstellungen (SJW-Typen, FFF usw.)

  7. Meine Ausschlusskriterien:
    – Hasst Tiere.
    – Mag nur ganz bestimmte Tiere (z. B. irgendeine arme Qualzucht), verachtet alle anderen.
    – Übertreibt es mit der Tierliebe (PETA / ALF, Animal Hording, „Fur Mommy“, Furry…).

  8. 1. Grundvoraussetzung: Die persönlichen Vorstellungen über den wirtschaftlichen Rahmen eines guten Lebens decken sich einigermaßen mit dem persönlichen Einkommen. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele verhinderte Prinzessinnen da draußen rumlaufen, selbst noch im fortgeschrittenen Alter.

  9. Na ja, letztlich schaut man ja immer aufs Gesamtpaket, Aussehen und Charakter und wie harmoniert man miteinander. Ich hatte als Ausschluß „Raucher“ und „will keine Kinder“. Wenn die Zielvorstellungen zu sehr differieren, sollte man sich das Theater sparen, allerdings scheinen Frauen in diesem Punkt nicht sonderlich ehrlich zu sein (ob sich selbst oder nur dem Mann gegenüber, weiß ich nicht), jedenfalls hatte ich eine kennengelernt, die sich später dann trotzdem hat schwängern lassen. Es kommt halt immer anders.

    Von selbst schließen sich diejenigen ohne ausreichendes Körperbewusstsein aus, zumindest für mich. Ungepflegtheit, Fettleibigkeit, usw. stößt mich ab, solche kamen nichtmal in die engere Auswahl, ich hatte mal ganz kurz eine Anbändelei mit einer, die war eigentlich nicht hässlich, eher so, na ja, sie machte schlicht nichts aus sich und dafür war sie dann auch wieder nicht hübsch genug, so ein „graue Maus“-Typ. Hätte der Charakter gepasst, hätte ich es vielleicht eine Weile lang versucht, aber das war eine Dumpfnuss und dazu verzogenes Anwaltskind, das wäre nicht gut gegangen. Also hab ich die Sache abgeblasen, was gar nicht so einfach ist, wenn man lange Zeit alleine war.

  10. Neben der Regel, wie sie (ich kann nur über Damen sprechen) über ihre Ex-Männer redet, halte ich es noch für wichtig, daß sie offen mit ihrer Vergangenheit umgeht. Mann muß ja nicht alles über alle Vorgänger wissen, aber wenn es nur den direkten Vorgänger und dann eine Grauzone gibt, kann man von einer langen Liste ausgehen, auf der man in naher Zukunft auch stehen wird.
    Damit einhergehende weitere Ausschlußregel: häufiges Ändern des Lebensmittelpunkts ohne Zwang, Hinterherziehen zu jedem neuen Freund.

  11. Das ist eine spannende Frage und wirklich schwer zu beantworten.
    Es gibt einige Indizien, wie etwas das entgegengebrachte Interesse (angemessen oder nicht), die Verarbeitung der möglichst länger zurückliegenden letzten Beziehung, sehr lange gar keine Beziehung, Augenkontakt, gemeinsames Lachen, die Schnittmengen.

    Es braucht Zeit, um das herauszufinden.

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