Hass gegen den neuen Gutenberg-Editor von WordPress

Hass, Hass, Hass!
Warum, liebes WordPress, machst du so etwas? Warum nimmst du mir eine ganz klassische und einfach zu bedienende Leiste mit anklickbaren Punkten, die immer verfügbar und an der gleichen Stelle ist und auf der man sich intuitiv zurechtfindest und tauschst sie gegen „Blocks“ aus. Sind eure Programmierer gekidnappt worden und das ist ihr verzweifelter Hilferuf?

Warum soll ich statt einfach losschreiben zu können erst einmal einen Editor-Block in den Text einfügen, damit ich bestimmte Optionen auswählen kann.
Wer von euch war das? Ich will Namen. Und eine Untersuchung des geistigen Gesundheitszustandes dieser Person. Und danach brauche ich Teer und Federn!

18 Gedanken zu “Hass gegen den neuen Gutenberg-Editor von WordPress

  1. Könnte man nicht WordPress irgendwie mit
    https://mylittleforum.net/
    kombinieren? (wenn Christian jetzt schonmal eine Sinnkrise hat 🙂 )

    Oder eine klassische Webseite, wo man diese Forensoftware unten einbindet?

    Heise hat sowas ähnliches, das gelbe Forum basiert darauf. Die Anzeige ist unschlagbar übersichtlich und ermöglicht unglaublich ausufernde Diskussionen (und hat außerdem eine Editierfunktion). Ich würde… ja, was eigentlich? Vielleicht irgendwie helfen, wenn ich kann (und sei es finanziell).

    • Jedenfalls stößt das jetzige Forum an seine Grenzen. Mir sind schon mehrmals die Tabs abgestürzt und an einem Selbermach-Samstag, dauert es u.U. 5 Minuten, bis all der Twittercontent nachgeladen ist… und das bei jeder Aktualisierung! Das verdirbt irgendwie den Spaß am Austausch, von der Unübersichtlichkeit ganz abgesehen.

      • Nur als Ergänzung zu meiner Zurechtweisung: ich kenne derzeit keine Foren, wo man sich über das F-lingsthema mit der anderen Seite frei austauschen könnte. Man wird überall von der linksradikalen Camarilla weggemobbt. Es gibt nur Filterblasen wie sezession.de oder das gelbe Forum, dort trifft man dann aber halt auch nur auf eine Meinung (was die Sache vollkommen wertlos macht).

        Falls jemand einen Tip hat, her damit. Alles außer Twitter und FB ist willkommen. Filterblasen können mir gestohlen bleiben. Liefert Telegram sowas?

        • Mal abgesehen davon, dass es mehrheitlich gar keine F-linge im Rechtssinne sind, sondern glasklar Wirtschaftsmigranten, auch wenn die Lügenmedien den Unterschied bewußt zu verschmieren versuchen, um uns zu übervorteilen.

  2. Mich nervt am meisten, dass ich beim rebloggen mit „share on“ erst 3-4 Mal klicken muss, bis ich wieder im Reader bin, und dann muss ich die letzte Leseposition wieder suchen.

  3. Soweit ich die Angelegenheit aktuell überblicke, kann man bereits bestehende Einträge mit dem klassischen Editor bearbeiten, wenn man in der Beitragsliste des Dashboards unter dem entsprechenden Beitrag auf „Klassischer Editor“ klickt. Leider habe ich noch keine Konfigurationsmöglichkeit gefunden, dies als default einzustellen.
    Ärgerlicher ist, dass neue Einträge mit dem neuen Editor angelegt werden. Da werde ich mir bis auf weiteres behelfen, indem ich dem neuen Eintrag nur einen Titel verpasse und abspeichere. Dann kann ich ihn von der Beitragsliste aus klassisch öffnen. Umständlicher Workaround, aber immerhin praktikabel.

    Warum, liebes WordPress, machst du so etwas?

    Rhetorische Frage, ist mir klar. Man kann schließlich nur darüber spekulieren.
    Manchmal gibt es unbedachte Wünsche einzelner Nutzer, die dann warum auch immer umgesetzt werden.
    Beispielsweise ist unsere bisherige Gerätesoftware umfassend und läuft mit etlichen Features auf allen Geräten. Zusätzlich war Auswertungssoftware u. dgl. im Preis enthalten.
    Ein paar Kunden war es zu teuer, Features mitbezahlen zu müssen, die sie selbst nicht nutzen.
    Jetzt wird ein modularisiertes Lizenzsystem eingeführt, bei dem die Kunden nur das lizenzieren, was sie benutzen wollen.
    Durch die Entwicklungskosten wird bereits ein Minimalsystem teurer als bisher das Gesamtsystem.

  4. Ich habe auf meinen Seiten das Plugin „Classic Editor“ installiert, damit funktioniert das „Bloggen wie früher“ ohne Probleme:

    Classic Editor ist ein offizielles, durch das WordPress-Entwicklungs-Team gepflegtes Plugin, das den bisherigen („Classic“)-WordPress-Editor und die „Beitrag/Seite bearbeiten“-Ansicht wiederherstellt. Classic Editor ermöglicht, dass Plugins, welche die Editor-Ansicht erweitern, Metaboxen auf herkömmliche Art hinzufügen oder Plugins, die irgendwie sonst von dem vorherigen Editor abhängig sind, auch weiterhin genutzt werden können.

    Classic Editor ist ein offizielles WordPress-Plugin. Es wird mindestens bis 2022 oder so lange wie nötig unterstützt und gepflegt werden.

    Kurz gesagt fügt dieses Plugin folgendes hinzu:

    Administratoren können den Standard-Editor für alle Benutzer auswählen.
    Administratoren können Benutzern ermöglichen, ihren Standard-Editor zu ändern.
    Falls es in den Einstellungen aktiviert wurde, können Benutzer den Editor für jeden Beitrag einzeln auswählen.
    Jeder Beitrag/jede Seite wird in dem zuletzt benutzten Editor geöffnet, unabhängig davon, wer den Beitrag oder die Seite zuletzt bearbeitet hat. Das ist wichtig für die Beibehaltung einer konsistenten Erfahrung bei der Bearbeitung von Inhalten.
    Zusätzlich beinhaltet das Classic-Editor-Plugin einige Filter, die anderen Plugins die Kontrolle über die Einstellungen sowie die Wahl des Editors pro Beitrag/Seite oder Inhaltstyp ermöglichen.

    Per Standard verbirgt dieses Plugin alle Funktionalitäten, die der neue Block-Editor („Gutenberg“) bereitstellt.

  5. Pingback: Und ich dachte, ich wäre der einzige… | Schwerdtfegr (beta)

    • Wirklich aus Interesse:*
      Was ist denn das Gute an der Idee?
      Es ist doch eigentlich immer einfacher für die Grundfunktionen eine feste Leiste zu haben, die meisten Leute brauchen für einen Blogbeitrag ja nicht viel Formatierung. So muss ich für ein paar einfache Befehle erst einmal einen zusätzlichen Arbeitsschritt machen.

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