114 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch

  1. Zuerst schamlose Eigenwerbung: Ich bin unter die Schwulenhasser gegangen und verteile deshalb wertvolle Tipps: klick.

    Und zweitens: Schrupp hat sich jetzt doch dazu durchgerungen, meinen Kommentar freizuschalten – sowie einen von Werlauer. Sie antwortet, dass ein Haufen Studien zeige, dass man bei Gendersprech mehr an Frauen denkt, also zum Beispiel als Vertreter der vorgegebenen Gruppe nennt, sowie, dass sich mehr Frauen bewerben, werden sie explizit angesprochen. Außerdem werde die Realität (auch) über Sprache geformt. Gegenargumente willkommen.

    • “ dass man bei Gendersprech mehr an Frauen denkt“

      „man“ wie „die feministisch geschulten Studentinnen, die bei GenderStudies üblicherweise als Versuchssubjekte dienen“?
      Oder gibt es auch Studien, die das Ergebnis zeigen, bei denen Bauarbeiter oder Kassiererinnen aus der Unterschicht gefragt wurden?

      Wieso ist es ein Argument, die Sprache zu ruinieren, dass Frauen ihren eigenen Willen nur dann rausfinden, wenn man sie explizit mit einer Extrawurst anspricht?
      Wenn Frauen nicht in der Lage sind, eine Bewerbung zu schreiben, ohne dass jemand: „Elke, DICH hätten wir auch gern dabei“ sagt, ist das nicht ein Argument dafür, dass man Elke auf der Position doch lieber nicht haben möchte?

      • Naja, also ich finde es schon einleuchtend, dass wenn ich explizit nach Männern wie Frauen unter „Popstars“ frage, die Leute mehr Frauen nennen. Dass ich das einleuchtend finde, heißt aber nicht, dass das auch stimmt. Ich werde Schrupp mal nach den Studien fragen.

        Muss ein Mann als Geburtshelfer angesprochen werden, damit er sich traut, sich entsprechend zu bewerben oder so eine Ausbildung als „männliche Hebamme“ überhaupt erst in Betracht zu ziehen?

        • Muss ein Mann als Geburtshelfer angesprochen werden, damit er sich traut, sich entsprechend zu bewerben oder so eine Ausbildung als „männliche Hebamme“ überhaupt erst in Betracht zu ziehen?

          Vermutlich eher als eine Frau als Kfz-Mechatronikerin, denn für Männer als potentielle Schwule, Vergewaltiger oder Kinderschänder dürfte die Hemmschwelle etwas höher (und realer) sein, einen „typischen Frauenberuf“ zu ergreifen, als für Frauen in einem mehr oder weniger neutral bis gut angesehenen „Männerberuf“.

    • Mich würden auch diese Studien interessieren.

      rein praktisch bedeutet es aber, dass aufgrund der Abwesenheit einer männlichen Form das generische Maskulinum auch für diese benutzt wird, was oft nur aus dem Kontext klar wird. „Ingenieure haben im Schnitt ein Haus, ein Auto, eine Frau und drei Kinder.“

      Warum ist es sinnvoller eine weibliche Form einzuführen und damit einen unverständlichen Plural zu generieren, anstatt Mädchen in einer Welt aufwachsen zu lassen, in der sie Ingenieur oder Arzt werden können? Man erschafft erst eine weibliche Form und beschwert sich dann, dass Kinder beim Wort „Ingenieure“ an Männer denken. Wäre es daher nicht sinnvoller, die weibliche Form einfach wieder abzuschaffen? Und ist es nicht vielmehr ein Zeichen FÜR Gleichstellung, dass es ein Wort für beide Geschlechter gibt, wohingegen ein Wort für jedes Geschlecht ja wohl eher eine Trennung ist? Sie gibt die Lösung ja selbst schon vor: „Männliche Ingenieure haben im Schnitt ein Haus, ein Auto, eine Frau und drei Kinder.“ Aber auf die Idee kommt sie nicht. Die Energie wird lieber dafür eingesetzt Gendern durchzudrücken.

    • „… dass sich mehr Frauen bewerben, werden sie explizit angesprochen. “

      Ohne einen Beleg zu haben, mach ich doch mal jede Wette, dass die Verwendung von Genderschreibweise stark mit der Überzeugung korreliert, dass Frauen eine Extrawurst gebraten bekommen sollen. Die erste Frage, die ich mir stelle, wenn ich mich auf eine attraktive Stelle bewerben will, ist, ob ich gute Chancen habe. Genderschreibweise bedeutet, dass das weibliche Geschlecht positiv in die Beurteilung der Bewerbung eingeht. So würde ich das zumindest verstehen. Ein Auschreibungstext der Form „Bei gleicher Eignung werden weiße alte Männer bevorzugt eingestellt“ fände ich auch sehr ansprechend.

      „Außerdem werde die Realität (auch) über Sprache geformt.“

      Ist es nicht eher so, dass die Konnotation von Sprache durch die Realtität geformt wird? Ich hab mal Leute gefragt, ob sie mit dem Wort „Zigeuner“ etwas Negatives verbinden. Niemand tut das. Mein Klischee von Zigeunern geht so: alte Männer spielen Geige, während rassige Frauen barfuß und mit langen Röcken um das Lagerfeuer tanzen. Zigeuner sind toll. Hingegen bezieht sich fast alles, was ich über Roma höre, auf irgendwelche Banden, die irgendwo ihr Unwesen treiben. Da bedarf es schon einiger Selbstbeherrschung, das Wort „Roma“ nicht negativ zu konnotieren.

      • „Zigeuner sind toll.“

        „Zigeuner“ sind ein Freiheitsmythos, den die autoritäre Linke hassr und unter dem Vorwand des „Antirassismus“ entsorgen will. Denn alles, was freiheitlich daherkommt, das müssen diese linken Faschos fürchten wie der Teufel das Weihwasser …

    • Kann es da plausible Gegenargumente geben?

      Wenn man möchte, dass Frauen ihre weibliche Komfortzone verlassen und männliche Erwerbsbiographien anstreben, ist es notwendig sie über eine explizit inkludierende Sprache (und natürlich sichtbare Rolemodels auf Plakaten, in den MSM und sozialen Medien) entsprechend zu manipulieren.

      Die Alternative wären schulische Eignungstests und Zwangszuweisung von Berufen aufgrund des Ergebnisses. Da steht halt Artikel 12 GG dagegen…

    • Unter der Prämisse, dass der „Haufen Studien“ tatsächlich Wahres erzählt, muss man, da Gendersprech kacke ist, Schrupps Forderung nach Einführung einer männlichen Form teilen. Was ja zufällig auch genau mein Vorschlag ist 🙂

      Die Studien sollten benannt werden, damit man sich von ihrer Sinnhaftigkeit überzeugen kann.
      (Ein Ausgangspunkt solche Studien aufzutreiben, kann dieser Artikel sein:
      https://orf.at/stories/3113790/)

      Selbst wenn die Studien eine Diskriminierung belegen, stellt sich die Frage, wie schwerwiegend diese ausfällt. Wenn sich 24 statt 23 Frauen bei gegenderten Stellenausschreibungen bewerben, gewichte ich den Erhalt des generischen Maskulinums, um Gattungsbegriffe zu haben und Funktionen benennen zu können, sowie mein ästhetisches Empfinden deutlich höher als das Beseitigen von 1 Promille Diskriminierung.

    • Der Klassiker idealistischer Denkweise findet sich bei Schrupps Antwort auf dich: „Denken wird über beides geformt, eine „Realität“ ohne sprachliche Form existiert nicht.“ Man beachte die Anführungszeichen für die sogenannte Realität.
      Tatsächlich existierte eine objektive Realität vor der menschlichen Sprachentwicklung, sogar vor dem Menschen und immer noch unentdeckte Tierarten legen nahe, es gibt eine hartnäckige Existenz dieser Tierarten vor ihrer Benennung durch Menschen.

      Diese Benennung erfolgt noch nicht einmal konsensuell – kein Schimpanse ist jemals gefragt worden, ob ihn Frau Schrupp „Schimpanse“ nennen darf.
      Es handelt sich daher um eine sexuelle Belästigung durch „Sprache“, die zweifellos das Denken von Frau Schrupp geprägt hat. 😉

      Aber ich schweife ab: Es geht ihr nur vorgeblich um Sprache, tatsächlich geht es ihr um eine spezielle Form von Sprachpsychologie.
      Der Ausschluss des weiblichen Geschlechts aus der Sprache ist demnach eine Widerspiegelung der sozialen Umstände – also einen tatsächlichen Ausschluss aus der Gesellschaft betreffend.
      Würde man das spezifisch weibliche Geschlecht in der Sprache wieder etablieren und „sichtbar machen“, fände – wie von selbst – eine progressive Umwälzung der Verhältnisse statt.

      Zum Glück liefert für diese Behauptung den besten Einwand gegen Frau Schrupp Frau Schrupp selbst: „Zu sagen „Ich bin Ingenieur“ war für Frauen in der DDR ganz üblich“ – was übrigens zu der bemerkenswerten Erkenntnis gehört, dass 1982 21% der immatrikulierten Maschinenbau-Ingenieure in der DDR weiblich waren.
      Das war Pi mal Daumen ein doppelt so hoher Anteil wie in der BRD.
      https://vitruv.uni-tuebingen.de/ilias3/data/pr01/lm_data/lm_1171/ArtikelTechnik.html
      Auch die Bezeichnung „Informatiker“ konnte nicht verhindern, dass in der DDR der Frauenanteil für diesen Abschluss zwischen 50-60% lag.
      https://www.yumpu.com/de/document/view/17970620/kulturunterschiede-beim-frauenanteil-im-studium-der-informatik-iig

      In diesem Text – übrigens von einer Frau geschrieben – wird erläutert (meine Herv.): „An den Schulen wurde der Schwerpunkt stärker auf die Natur – und Ingenieurwissenschaften gelegt als im Westen, und alle Schüler konnten Erfahrungen mit Technik und Technologien durch das b>obligatorische Praktikum in Firmen im Rahmen der „polytechnischen Erziehung“ machen. Neben anderen WissenschaftlerInnen stellen Breckler et al. fest, dass die praktische Auseinandersetzung mit Technik besonders wichtig ist, um Interesse an ihr zu finden, Erfahrungen zu sammeln, was schließlich die Entscheidung für einen Beruf in entsprechenden Bereichen erleichtert.“ (S. 4)

      Das ist das klassische Primat der Praxis, welches alle materialistischen/i> Denkweisen auszeichnet.
      Weil Frau Schrupp jedoch eine klassisch kleinbürgerliche West-Feministin ist, die über keinerlei „Erfahrungen mit Technik und Technologien“ verfügt, bei der eine „praktische Auseinandersetzung mit Technik“ nie stattgefunden, sie jedoch „Politikwissenschaft, Philosophie und evangelische Theologie (!)“ studiert hat, ist ihr „Primat“ zwingend die Psyche der Beteiligten.
      Oder anders herum formuliert: „Das Bewusstsein bestimmt das Sein.“
      Zur Erinnerung hat Marx diesen Satz genau anders herum formuliert.

      Dass dieser hochgradig irrationale Kreationistin einen Einfluss auf das Bewusstsein von bspw. Grundschullehrerinnen hat, die 85%+ der Lehrer dieser Schulform stellen, lässt mich an der Zukunft von Deutschland zweifeln.
      Diese Lehrerinnen wären nicht einmal in der LAGE „polytechnische Erziehung“ zu gewährleisten, weder können sie es, noch gibt es eine Vorgabe, diese objektive Unfähigkeit als Defizit zu empfinden.
      Die Verachtung von „Realität“ ist der kleinste gemeinsame Nenner.

      Die Organisation MGTOW steht für ein klassen- und geschlechtersensibles Verhältnis der Lehrerschaft von 50:50. „Bauarbeiter zu Grundschullehrern!“ ist eines unser Losungen.
      Jeder Widerstand gegen diese Losung ist natürlich faschistisch.

      Subcomandante crumar

    • Gendersprache ist für diejenigen, die 1984 als Anleitung verstehen.
      Die Fokussierung auf die für sich sehr berechtigten Kritikpunkte Sprachästhetik oder Logik vernachlässigt, dass es sich um ein gewaltiges Machtinstrument handelt.

    • @Antje Schrupp: Danke für Ihre Einschätzung.

      Es gibt dazu ja inzwischen haufenweise Studien, die Zeigen, dass beim generischen Maskulinum die Mehrzahl der Leute an männliche Menschen gibt. Bewerbungen von Frauen auf Stellen sind signifikant höher, wenn die mit einer inklusiven Form ausgeschrieben werden, ein generisches Maskulinum hält Frauen von einer Bewerbung ab

      Mal angenommen, die von Ihnen aufgeführten Messungen sind valide. Wäre es dann nicht einfacher gewesen, eine Sprachschulungsinitiative zu starten, als den Versuch, Sprache von oben herab zu verändern? Wäre es nicht einfacher und kostengünstiger, den Frauen, die sich durch die Verwendung des generischen Maskulinums abschrecken lassen, zu erklären, dass ihre Wahrnehmung nicht korrekt ist und alle gemeint sind, dass sie sich ruhig bewerben können?

      Stattdessen wird durch die Betonung von Frauen sind nur mitgemeint! mit dem unterschwelligen Signal, sie wären überhaupt nicht gemeint, der von Ihnen erwähnte Effekt seit Jahren institutionell verstärkt. Und das, obwohl die Ungerechtigkeit eher zu Lasten der Männer geht (weil die ja immer nur mitgemeint sind). Dadurch werden die Sprachkonstrukte immer komplexer (z.B. Bürger*innenmeister*innen oder neu Bürger:innenmeister:innen) und unles- und -sprechbarer. Der Nutzen dieser ganzen Entwicklung scheint mir aber kaum in einer gerechteren Sprache zu liegen (wenn wir Länder mit Sprachen ohne Genus betrachten, dann ist die Situation dort nicht besser als bei uns). Messbare Nutznieser sind aber die Personen, die Funktionärsstellen besetzen, die das Fortführen des eingeschlagenen Weges überwachen und unterstützen. So verstärkt sich der Effekt immer mehr und führt vermutlich tatsächlich zu einer Veränderung der Sprache. Allerdings zu unglaublich hohen Kosten und zu Lasten der sprachlichen Leistungsfähigkeit und damit – das sind wir wieder bei Sprache und deren Einfluss auf die Realität – auch der Leistungsfähigkeit des Denkens ihrer Anwender (wegen der gleichbleibenden verfügbaren Energiemenge bei höherem Energiebedarf pro Formulierung).

      Verzeihen Sie also, wenn ich Ihrer Argumentation nicht folge und den Komplexitätszuwachs den wir gegenwärtig erleben, nach wie vor unnötig finde, weil das Problem, das als Ausgangspunkt postuliert wurde, gar nicht bestand.

      Noch ein Funfact: Genau Ihren Vorschlag [Einführung einer explizit männlichen Wortform] hat vor drei Jahren der Postillion gebracht.

    • Die Studien müßte man sich natürlich im Detail anschauen.
      Ich kenne allerdings einige, die schlicht methodisch schlecht sind, und z.B. auch den Zusammenhang vernachlässigen, in dem bestimmte Aussagen gemacht werden.
      Und teilweise gibt es auch Studien, die was völlig anderes untersuchen, und von den Gendersprechbefürwortern einfach nicht gelesen wurden. Daniel Scholten hat dazu sogar einen eigenen Beitrag gemacht: https://www.belleslettres.eu/content/deklination/gender-nubling-lobin-sueddeutsche.php

      • Mir fällt gerade so eine Studie ein.

        Da wurde zum Beispiel gefragt:

        Nennen Sie vier Maler/MalerInnen/Maler und Malerinnen. (Die Maler kann man beliebig ersetzen, es gab da noch andere Künstler/Wissenschaftler, etc.)
        Und aus der Tatsache, daß man bei der grammatisch maskulinen Form mehr Männer genannt hat, schließt man, daß die Frauen benachteiligt würden.

        Folgende Probleme sehe ich dabei:

        Es wurde nicht darauf eingegangen, wie die Verteilung der Geschlechter bei den verwendeten Personengruppen sind bzw. wie der Bekanntheitsgrad ist. Wenn nämlich dem durchschnittlichen Bürger mehr männliche als weibliche Maler(!) bekannt sind, dann wird er natürlich bei einer neutralen Formulierung mehr Männer nennen. (Als neutrale Formulierung fasse ich „die Maler“ auf.)
        Wenn man aber eine Gendersprechformulierung verwendet, dann wird der Befragte daraus schließen, daß unbedingt auch Frauen genannt werden sollen. Das heißt dann als Folge, daß man daraus, daß bei diesen Formulierungen mehr Frauen rauskommen, eben NICHT schließen darf, die maskuline Form wäre diskriminierend. (Der Befragte wird sich dann bemühen, weibliche Maler zu finden, obwohl ihm vielleicht erst mal nur männliche eingefallen wären.)

        Außerdem wurde auch nicht darauf eingegangen, ob eine bestimmte Person Fragen mit unterschiedlichen Formen bekommen hat, also einmal Gendersprech und einmal nicht. Ist das nämlich der Fall, dann wird die Person aus der Tatsache, daß man bspw. bei einer Frage das Binnen-I verwendet hat, bei einer zweiten aber nicht, den Schluß ziehen, daß im zweiten Fall nur Männer gemeint sein könnten. Auch hier fällt dann im letzteren Fall der Männeranteil höher aus, was man aber auch dann nicht mit einer Diskriminierung dieser Form erklären darf.

        Leider ist das anscheinend auch Frau Schrupp nicht klar.

        • Doch, es ist der Frau Schrupp sehr klar – aber sie geht davon aus, dass es den anderem Menschen nicht auffällt, oder dass diese anderen Leute sich nicht trauen, ihr zu widersprechen.

          Deine beiden Probleme oben würde ich genau so sehen.

        • Und aus der Tatsache, daß man bei der grammatisch maskulinen Form mehr Männer genannt hat, schließt man, daß die Frauen benachteiligt würden.

          Das ist doch ein Witz. Wenn von Malerinnen und Malern die Rede ist, dann doch deshalb, weil das Geschlecht markiert wird. In diesem Kontext ist der Maler natürlich männlich und die Malerin weiblich. So ein Quatsch.

          • Und gerade die Form „Malerinnen und Maler“ veranlaßt einen Befragten dazu, auch Frauen zu nennen. Auch dann, wenn es in der Gruppe viel weniger gibt, und ihm eigentlich beim ersten Gedanken gar keine eingefallen wären. Diese Formulierung (die einer mal als Geschlechter-Apartheid bezeichnet hat) erweckt doch gerade den Eindruck, daß der Frager unbedingt zumindest eine Frau genannt haben will! Sie ist damit also überhaupt nicht geschlechtsneutral.

            Übrigens stelle man sich mal vor, es wäre hier nach Jazz-Trompetern und -innen gefragt worden. Ich glaube, jeder kennt Louis Armstrong und Miles Davis, vielleicht fallen ein paar Leuten noch Harry James oder Chet Baker ein. Aber wer kennt z.B. eine Ingrid Jensen? (Übrigens eine ganz tolle Trompeterin!) Da ich selber Trompete spiele, kenne ich mehr Musiker als der Durchschnitt und selbst mir fallen da wenig Frauen ein. (Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es hier wesentlich mehr Männer. Frauen spielen eher Klavier oder Saxophon – wenn man sich jetzt mal auf die Instrumente beschränkt, die im Jazz häufig eingesetzt werden.)

    • Der Trick bei diesen sogenannten Studien ist doch, dass nach dem Geschlecht gefragt wird. Wenn ich das Geschlecht für relevant halte, dann nenne ich die Busfahrerin eben Busfahrerin und nicht Busfahrer. Ist aber ganz unspezifisch von den Busfahrern die Rede, die doch nicht so abrupt bremsen sollten, dann stelle ich mir erst eine konkrete Person mit Geschlecht vor, wenn ich danach gefragt werde. Diese Studien sind ein Schwindel.

      • Vorschlag für ein Gesellschaftsexperiment: Man verbreitet Flugblätter auf denen bestimmte Berufsgruppen pauschal beleidigt werden. Alle Ärzte sind Arschlöcher! Alle Anwälte sind Betrüger! Alle Erzieher sind Faschisten!

        Würden sich dann die Frauen in diesen Berufen nicht beleidigt fühlen, weil ja offenbar nur Männer angesprochen werden? Würde ich jetzt aus meinem Bauchgefühl heraus zumindest mal bezweifeln.

      • Es geht den Feministas um Dein Bild im Kopf. Sie stören sich daran, dass Du beim lesen oder hören des Wortes „Busfahrer“ ein Bild eines männlichen Busfahrers im Kopf hast.

        Sie wollen erreichen, dass Du nur noch „Busfahrer_*ixe“ liest oder hörst und spekulieren darauf, dass sich in Deinem Kopf daraufhin ein Bild einer weiblichen Busfahrerin präsentiert, unabhängig davon ob es um lausige Fahrkünste geht oder ein anderes busrelevantes Thema.

        Am Ende soll die gesamte Berufswelt in Deinem Kopf als weiblich besetzt erscheinen, damit Frauen sich endlich auch mal jenseits ihrer körperlichen Anziehungskraft auf Männer als handelnde Subjekte (hier eben Busfahren anstatt nur die eigenen Brüste präsentieren) wahrgenommen fühlen.

        Und jetzt kannst Du Dir überlegen, ob Du Feministas im speziellen oder Frauen im allgemeinen soviel Macht über Deinen Kopf gewähren möchtest 🙂

        • Das meinte ich, als ich Orwell ansprach. Sie wollen das richtige Denken über die richtige Sprache erzwingen. Es ist eine Plage, überall sollen die Geschlechter mitgedacht werden. Ich beobachte auch privat, dass immer öfter die Doppelnennung praktiziert wird.

          • Genau das ist es. Ein feministischer Neusprech. Und schon Orwell hat eigentlich gezeigt, daß sowas in einem liberalen, demokratischen Staat nichts zu suchen hat, das sind eigentlich Anzeichen von Totalitarismus und Autoritarismus.

            Also ich finde das doppelplusungut!

    • Vielleicht allgemein besser verständlich, deshalb aber nicht zwangsläufig richtig.
      Zumindest wird aber (nach kurzem Überfliegen) nicht behauptet, der Mensch allein sei für den Klimawandel verantwortlich.

      Btw. Und wieder einmal wird über diese bösen fossilen Brennstoffe geschimpft.
      Wenn schon, dann müssen sie doch CO2-neutral sein, weil aus Pflanzen gewonnen, wie der Biosprit.
      Denn die gute Palm-Öl- oder Sonstwas-Pflanze ist ja klimaneutral, weil sie nur das CO2 abgibt, was sie vorher selbst verbraucht hat.
      Mmmm – mit einem kleinem Ausflug zurück in die Grundschulzeit, 3. oder 4. Klasse Sachkundeunterricht? Woraus bestehen noch mal so böse fossile Brennstoffe wie bspw Erdöl oder Kohle?

      • Schnips, schnips!

        „Pflanzenresten.“

        Gegenfragen, wieder Grundschulzeit:

        Über welchen Zeitraum wurde der Kohlenstoff dieser Pflanzenreste in der Erde eingelagert? Und in welchem Zeitraum pusten wir ihn mit zwei Sauerstoffatomen als Anhängseln wieder in die Atmosphäre?

        Weiterführende Schule:

        Und was bedeutet dieser Unterschied?

    • Renton, ich widerspreche Dir ja nur gerne, aber in dem 24-Seiten-Bericht ist für die auf S. 2 fett gedruckte Behauptung „#2 Wir sind die Ursache“ als (meiner Suche nach _einzige_) Quelle Fn 10 auf S. 6 angegeben, was ein 164-seitiges Dokument (ohne Seitenangabe!) mit dem gleichen Tenor ist. Auch dieses beinhaltet nur „spurious correlations“. Korrelationen bedingen keine Kausalität, auch wenn
      man noch so schöne Grafiken dazu malt.

      Dass (#3) „[Klimawandel] gefährlich“ ist, streitet (wie #1) auch niemand (vernünftiges) ab.

      #4, „Die Fachleute sind sich einig“, disqualifiziert leider das gesamte Dokument – *objektiv* können sich ja nun auch „die Fachleute“ irren (https://lollipops4equality.wordpress.com/2019/05/30/10-dinge-uber-die-sich-99-aller-wissenschaftler-einig-sind/)

      Für #5: „Wir können noch etwas tun“ ist als „“Quelle““ ein inhaltgleiches Youtube-Video angegeben – das ist v.a. _keine Quelle_.

      Das Fazit Deiner Verlinkung ist, übrigens:

      > Eine Sturmflut, wie sie bisher an der Nordseeküste bei Cuxhaven statistisch alle 500 Jahre auftritt,
      wird bei 1,5 Grad Celsius Erwärmung einmal in hundert Jahren erwartet – bei zwei Grad jedoch alle 33 Jahre

      …Faktisch wäre (ich war da halt, mal so _selber_) [https://www.deichverband-cuxhaven.de/sturmfluten/sturmfluten-chronik/] eher doch so alle 33 Jahre _schon seit 1164_ ab und zu eine Sturmflut, aber:

      Was die Menschen halt gemacht haben, ist, *einen Deich zu bauen*.
      Das hat *geholfen* – in der Juliansflut 1164 starben mehr als 1.000 Menschen, in der letzten „großen“ Flut 1976 _niemand_.

      Der Deich um Cuxhaven wurde dennoch um ein paar m erhöht. Nur zur Sicherheit.

      Ich verstehe, ganz ehrlich, das Problem nicht. Nicht in einer Cost/Benefit – Analyse. Es gibt da klar Negativbeispiele von Leuten, die denken, sie könnten die Natur beherrschen, wie Venedig oder – Gott bewahre – Jakarta, aber frag doch mal irgendwen aus Holland (>50% unterhalb des Meeresspiegels).

      „Wir“ als Menschheit können da also _offensichtlich_ was „tun“: _Deiche bauen_. Warum irgendwas anderes irgendwem nützen sollte, kannst Du gerne mir oder den Leuten aus Kaffdorf, England erklären, die sich ihre Flutbarrieren nicht mehr _leisten_ können.

      Oder aber, natürlich, warum ein paar Dutzend Milliarden (global) für Deiche, die *evident* helfen, schlechter sein sollen als mittlerweile Billionen für gut klingenden Unsinn, der recht offensichtlich _nichts_ hilft. Das Problem haben wir ja nun seit 1164, nachweislich, _mindestens_. Gibt Leute, die das „blöd“ machen (Venedig, New Orleans; mirwegen Passau), und Leute, die das „gut“ machen (Cuxhaven, Niederlande, Shanghai, London – oder halt Leute, denen das zu blöd war, zu denken, sie könnten die Natur beherrschen – München, Kairo, Beijing, …).

      • „Renton, ich widerspreche Dir ja nur gerne“

        Glaube ich Dir sofort 😉

        „für die auf S. 2 fett gedruckte Behauptung „#2 Wir sind die Ursache“ als (meiner Suche nach _einzige_) Quelle Fn 10 auf S. 6 angegeben, was ein 164-seitiges Dokument (ohne Seitenangabe!) mit dem gleichen Tenor ist“

        Eben weil das Dokument bereits in der Einleitung den Tenor vertritt – „Der SYR bestätigt, dass der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem klar ist und zunimmt“ – gibt es keine Seitenangabe, im Dokument wird das Ganze aber durchgekaut.

        Der Ausdruck „spurious correlations“ kommt in dem Dokument nicht vor, aber Kapitel und Unterkapitel mit Namen wie „Beobachtete Änderungen und deren Ursachen“, „Aktivitäten des Menschen, die Emissionstreiber beeinflussen“, „Fortschritte, Vertrauen und Unsicherheiten bei der Modellierung des Klimasystems der Erde“ mit weiterführenden Hinweisen. Was Du Dir natürlich alles mal eben fluchs inklusive der weiterführenden Hinweise durchgelesen hast (sind ja nur 164 Seiten) um jetzt groß zu tönen, „Korrelationen bedingen keine Kausalität“.

        „„Die Fachleute sind sich einig“, disqualifiziert leider das gesamte Dokument – *objektiv* können sich ja nun auch „die Fachleute“ irren“

        Jaja, stellt sich nur die Frage, warum wir dann überhaupt Fachleute beschäftigen. Ich meine, warum den Klempner anrufen, wenn das Klo kaputt ist? Der Mann könnte sich irren! – Große Rhetorik Theatralik Deinerseits – „disqualifiziert das gesamte Dokument“ – und null argumentativer Wert.

        „„Wir können noch etwas tun“ ist als „“Quelle““ ein inhaltgleiches Youtube-Video angegeben – das ist v.a. _keine Quelle_.“

        *Seufz* Hier hilft Leseverständnis: Die Quelle bezieht sich nicht auf #5, sondern auf alle fünf Nummern, die ja eine pointierte Zusammenfassung des Sachverhalts in nur vierundzwanzig Worten sein sollen, und dabei von dieser englischen Quelle inspiriert wurden, die es sogar in nur zehn Worten zusammenfasst.

        „Eine Sturmflut, wie sie bisher an der Nordseeküste bei Cuxhaven statistisch alle 500 Jahre auftritt,
        wird bei 1,5 Grad Celsius Erwärmung einmal in hundert Jahren erwartet – bei zwei Grad jedoch alle 33 Jahre […] Faktisch wäre […]eher doch so alle 33 Jahre _schon seit 1164_ ab und zu eine Sturmflut“ (mit Quelle)

        Ist dieses Missverstehen Absicht? Deine Quelle listet Sturmfluten auf, die offensichtlich nicht alle in die Kategorie „wie bisher statistisch alle 500 Jahre“ fallen, das sind die besonders schweren Sturmfluten. Ist doch nicht so schwer zu verstehen.

        Dem Rest Deines Textes entnehme ich die Meinung, Anpassung an den Klimawandel sei billiger als seine Verhinderung. Wenn man nur „ein paar Dutzend Milliarden (global) für Deiche“ gegen „mittlerweile Billionen […] die recht offensichtlich nichts helfen“ gegenüberstellt, kommt man unweigerlich zu dem Schluss. Nur macht der Klimawandel ja ein paar mehr Probleme als nur Sturmfluten. Eine rasch gegooglete Schätzung kommt allein für Deutschland auf 300 Milliarden Euro an Klimaschäden, und zwar nur bis 2050. Und beim Thema CO2-Preis heißt es in der wikipedia: „2013 [in nur einem Jahr! Renton] betrugen die vollen Schadenskosten der fossilen Energieerzeugung nach IWF-Angaben ca. 4,9 Billionen US-Dollar“. Wo auch immer Du Deine Billionen an bisherigen Verhinderungsausgaben herhast (aus Deinem A…?), es scheint mir, die Schadenskosten können da locker mithalten.

        • Aus der Behauptung von A, dass der Klimawandel anthropogen verursacht sei, wird keine bessere Behauptung, wenn B das auch sagt. Die vorgeblichen Belege bezeichnen die Scharlatane natürlich nicht selbst als „spurious correlations“ – *das* ist meine Kritik.

          „Super-Koryphäen-Wissenschaftler sagt, dasss X“ wiegt mehr als „Klaus, der Bahnhofspenner sagt, dass X“, weil man bei Ersterem davon ausgeht, dass er es belegen kann.

          Mir fehlen aber die Belege. 164 Seiten voller lustiger Korrelationen sind 164 Seiten ohne _schlüssige_ Belege.

          Die 500-Jahres-Sturmflut, wenn mein erster Googletreffer ein, zwei Dutzend schwerer Sturmfluten in 1.000 Jahren ergibt, macht die „Wissenschaftler“ nicht gerade vertrauenswürdig – warum das Cherrypicking, wenn man sich seiner Sache so sicher ist?

          Ich habe das v.a. kritisiert, weil das von Dir verlinkte Paper (komischerweise) gesicherte Erkenntnisse, die dem gewünschten Narrativ widersprechen, bequemerweise auslässt (der in meinem L4E-Artikel verlinke Davis, zB). D.h., das ist eben nicht der „Wissensstand zum Klimawandel“ – das ist der Wissensstand von Klimaaktivisten.

          „Klimawandel verhindern“ ist nur dann möglich, wenn er (hinreichend) anthropogen ist, und kein Wissenschaftler behauptet, dass das 100% anthropogen ist. 5% schenke ich Dir, dafür gibt’s genügend Belege. Dazwischen? Mei.

          Und da ist dann mein Punkt halt der, dass man sein Geld *sinnvoll* ausgeben sollte – sofern man denn welches hat. Die von Dir erwähnten 4,9 Billionen Euro p.a. widersprechen mal den 300 Milliarden für D in 30 Jahren der Bundeszentrale für politisch korrekte Indoktrination, aber: So what? Die extremsten Extemisten sagen 4,9 Billionen p.a., das sind grob 150$/€ pro Tonne CO2-Äquivalent. Das macht dann 15 ct / kWh Strom und <50ct / l Sprit. Gestehungkosten für den letzten Drecksstrom sind < 8 cent, macht dann 23ct/kWh, für Sprit ~12 ct / l (plus Infrastruktur, die zahlt man ja beim Strom extra) 33 ct.

          Ich habe kein Problem mit 23ct/kWh Strom und 83ct / l Sprit.

          Ich muss nur komischerweise *mehr* zahlen. Und viele Leute wollen, dass ich _noch_ mehr zahle. Das sehe ich nicht ein.

          Und ne, ich muss nicht die 700 Millionen Leute in echter (absuluter) Armut mitbedenken (ich bin kein Sozialist); das müssen die Leute tun, die denken, 23 ct/ kWh Strom wären irgendwie "zu billig".

          Dh, selbst mit der negativsten Panikmacher-Kalkulation zahle ich bereits deutlich mehr, als das "Schäden" jedweder Art verursacht, die idR durch "statistical value of human life" bis zum gehtnichtmehr aufgeblasen werden, oder den Wert irgendeiner Sumpfkrötenpopulation mit etwas anderem als ~0 angibt.

          Warum sollte ich da was ändern? Der Blödsinn mit "mit gutem Beispiel vorangehen" ist mir zu sehr "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" – das ist Größenwahn.

          Freilich, man darf nie nie menschliche Ingenuität unterschätzen; aber die messe ich halt daran, was Leute *machen*. Die Chinesen beregnen seit Jahren die Wüste Gobi; die Chinesen stecken Milliarden in Kernmfusionsforschung (die funktioniert übrigens, sieht man tagsüber, wenn man nach oben guckt). Wir? Wir reißen alles ab und bauen fucking Windrädchen, weil Don Quichote keine echten Riesen mehr findet.

          Lohnt sich das? Ne, lohnt sich nicht, wird nur alles immer teurer – und das bereits weit über jeden noch so überzogenen, Pigou-eingepreisten Satz hinaus. Fein.

          Mein wichtiger Punkt ist: Was, wenn sich die Experten so irren wie die, die vor 500 Jahren behauptet haben, dass die Erde flach ist? Was, wenn wir auf dem westlichen Seeweg nach Indien Amerika entdecken? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kernfusion funktioniert; und jeder Cent für eine Windmühle ist eine Sekunde, den das länger dauert.

          Abgesehen davon sind echte Wissenschaften (Physik, explizit) mittlerweile recht weit. (https://youtu.be/d-86tNCSJsg). tl;dw: Die haben tolle Theorien für so gut wie alles, die sich aber leider widersprechen. Die versuchen – sind ja Wissenschaftler – ihren *Fehler* zu finden. Nicht – wie Scharlatane – nicht passende Fakten wegzuerklären.

          Sowas fasziniert mich – Leute, die Einstein und Heisenberg (zurecht) bewundern und versuchen, rauszufinden, wer von den beiden denn nun wo Unrecht hatte, weil das Möglichkeiten eröffnet, die Du, ich und _Niemand_ sich auch nur _vorstellen_ können.

          Vor reaktionären (!) Hexenverbrennern, die Windmühlen bauen und Nicolaus Otto und Rudolf Diesel verteufeln, während sie selbst *absolut überhaupt nichts* _produktives_ schaffen, ist hingegen WEIT unter Null.

          Ich habe mir den Umweltaktivisten das gleiche Problem wie mit Linken: Ist ja ne schöne Idee, so theoretisch; aber: *Es.funktioniert.halt.nicht*.

          Beweist mir das Gegenteil; es wissen sehr viel intelligentere Leute als ich, dass andere, sehr viel intelligentere Leute als ich, sich auch geirrt haben (müssen).

          Aber wenn _ich_ schon sehe, dass das nicht funktionieren kann – sammal?

          Es ist übrigens auch beim heutigen Technologiestand absolut möglich, zumindest alle westlichen Länder 100% regenerativ zu versorgen, bei – dort – bezahlbaren Preisen. Am leichtesten ist Kanada: Das ist ein riesen-Land mit Tausend Gebirgen, in dem 5 Leute (+-) leben. Wenn die sich nicht so furchtbar viele Gedanken über irgendwelche Kaulquappen oder Indianerfriedhöfe machen würden, könnte man da – wie am 3-Schluchten-Damm – einfach eine ganze Menge fluten, und wupps, geht. Für die EU müssten wir nur etwa die gesamten Alpen und ganz 2/3 von Skandinavien fluten, schon wuppt das.

          Erklärst Du das den Norwegern und den Österreichern? Oder lieber, wie in Kalifornien, dass es gerade halt leider keinen Strom gibt? Oder machen wir es doch so wie die deutsche Staatsratsvorsitzende, und lassen die Franzosen Kernkraftwerke bauen, die Tschechen und Polen Kohlekraftwerke, und zahlen den Österreichern ein Vermögen, damit sie ihre Wasserkraftwerke rückwärt laufen lassen, wenn bei uns mal zufällig Wind weht oder die Sonne scheint?

          Sorry, ich werde da zwangsweise sardonisch; wir hatten mal so ne Firma (Siemens), die eine der weniger nicht-explodierenden Kernkraftwerke der Welt gebaut hat (wie die Franzosen). Jaja, radioaktiver Abfall – das ist aber so von der Größe her keine Stange Zigaretten für Dein (oder mein) gesamtes Leben. Na *fucking _und_*? Kaufe für 50€ ich eine Bleikiste, und tu das in den Keller. Freilich, das Zeugs hat bis zu 24.000 Jahre Halbwertszeit, aber das ist bis zum Jahr 26.020 in 8.000 Generationen keine halbe Garage voll (und wohlgemerkt war das Zeugs vorher auch radioaktiv und lag irgendwo rum; und wir haben nur für so 200 Jahre genug, also ist das effektiv max. eine kleine Aktenbox. "Altlasten", ja. Vielleicht entwickelt der zum Ironman vergötterte Elon Musk neben Autos mit einer Fertigungsqualität unter der von Fiat um 1960 ja doch noch eine Rakete, mit der wir den Dreck in die Sonne schießen können. Oder aber, wir können ihn sinnvoll recyclen (können wir, übrigens, enorm weitgehend, bereits).

          Ich hatte oben menschliche Ingenuität und ebenso menschlichen Größenwahn angesprochen, dazu kommt aber auch menschliche Dummheit – und natürlich trifft das auch auf mich zu; ich weiß aber zumindet, dass ich mich irren kann – deswegen vertraue ich Leuten ja nicht, die denken, sie hätten für Alles eine Lösung oder die Weisheit mit Löffeln gefressen, v.a. wenn sie nicht _zeigen_ können, wie es funktioniert.

          Unser medialer Diskurs – und Papers wie das von Dir verlinkte – werden aber von Leuten propagiert, die gleich von allen drei Aspekten überdurchschnittlich betroffen sind: Die Klima-Leute sind die gleichen, die Dir ohne 100.000e Flugzeuge mit (genialen) Messinstrumenten und (noch genialeren) Computermodellen das Wetter für fucking _morgen_ nicht besser sagen können als Turhan, der Fischer, wenn er mal in den Himmel guckt; erzählen Dir aber seit 50 Jahren, wie sich das Klima entwickelt – und das seit 30 Jahren nachweislich ganz enorm *falsch*.

          Das kannst Du dann natürlich süffisant in eine allgemeine Kritik an "Experten" überführen (Klempner), aber das ist das Gegenteil dessen, was meine Position ist: Wenn mein Wasserhahn tropft, und ich einen Klempner rufe, und der Wasserhahn danach immer noch tropft, dann ist das halt ein _Pfuscher_. Dito für Wissenschaftler (die wissen, dass sie sich irren können) vs. Scharlatane.

          Die "Argumente" beim Klimawandel (nochmal: Es gibt einen Klimawandel, und der hat sehr wahrscheinlich auch einen zumindest geringen anthropogenen Anteil) ist mittlerweile bei "aber die NASA sagt, dass…. und die NASA hat Leute auf den Mond geschossen" angekommen.

          Das klingt aber nur so lange schön, bis man mal anschaut, wie viele Leute die NASA wirklich auf den Mond gebracht hat, und wie viele sie auf Startrampen explodieren hat lassen. Das geht knapp für Letzteres aus (14:16 oder so, google selbst) – und da denke ich mir: Hey, ne Rakete zu bauen, die explodiert, *das* schaffe ich sicher auch.

        • Nachtrag: Ich denke, ich kann die Umweltretter / Klimaaktivisten vor allem deswegen nicht abhaben, weil sie einen der größten Träume der Menschheit – die Herrschaft über die Natur – in einer Art und Weise pervertieren, die ich schlicht krank finde: Die wollen die Natur „retten“.

          _Als bräuchte die Natur das_.

          Das ist ein derart mangelnder Respekt vor der Natur und eine Selbstüberschätzung von göttlichem Maßstab. *Das ist doch der Natur Wurst*. 20% allen biologischen „Lebens“ werden _jeden Tag_ allein von Viren getötet. DAS ist „Natur“.

          Menschlich ist, wenn man vor 4.000 Jahren ein Buch schreibt, in dem steht „Und Gott sprach ‚es werde Licht‘, und es ward Licht“. Das sind Träume. Bewundernswert sind die Leute, die mir für 19,90€ einen Echo Dot und für $7,50 einen kompatiblen Lichtschalter verkaufen, damit ich sagen kann „Alexa, Licht“, und es ward Licht. Ingenuität.

          Und dann kommt eine Gruppe geistig behinderter, eigentlich lebensunfähiger Kinder und brüllt „Dekarbonisierung“, als wären sie fucking Gott, und unsere Junta tut so, als käme der Strom von Kobolden und macht das.

          Das ist Größenwahn, und das nimmt ein sehr, sehr bitteres Ende. Weil die Natur, die Realität, Euere Moral einen feuchten Dreck interessiert.

          Es gibt an der türkischen Ägäisküste alte, lykische Kaimauern. Die sind so 1-2m unter Wasser (Klimawandel, halt) – aber die sind noch *da*. DAS respektiere ich. „Wir“, heute, hinterlassen wohl eher Windrädchen-Flügel; die sind (aktuell) nicht recyclebar und halten schon auch 2.000 Jahre.

          Ich stelle mir gerade den heutigen Historiker vor, der die Qualität des damaligen Zements bewundert, vs. dem Historiker in 2.000 Jahren, der sich fragt, was denn der Scheiß sollte.

          • Shitlord,

            was für ein Rant, da hat vermutlich hinterher die Tastatur gequalmt und Dein Kropf war leer…

            Gönn doch der Jugend ihre Virilität und Ihren naiven Enthusiasmus. Wir waren alle mal jung und zynische alte Säcke so wie ich werden er/sie/es früh genug.

            Kernkraftwerke und die Brennelemente-Herstellung produzieren leider deutlich mehr radioaktiven Abfall. Also, ob da eine Bleikiste in Deiner Garage als Endlager ausreicht, bezweifle ich etwas. Und ob Du jetzt Lust hast, die nächsten 28000 Jahre rund um die Uhr darauf aufzupassen auch. Bleibt trotzdem die Tatsache, dass ionisierende Strahlung massivst erbgutschädigend ist und tunlichst aus der Biosphäre herausgehalten werden sollte.

            Dann ist der Betrieb eines Kernkraftwerkes ein Tanz auf dem Vulkan und bedarf hoher Intelligenz, ingenieurstechnischer Brillianz und höchster Disziplin. Alles Dinge, denen wir verlustig gehen (weltweit übrigens). Keine gute Basis um auf so einen Energieträger zu setzen.

            Unabhängig davon haben wir ein gewisses Versorgungsproblem. Die SDAG Wismut hat Sachsen und Thüringen ausgeräumt und so bliebe nur der Import aus fernen Weltgegenden, wo unsere rostige klapprige Kriegsmarine gar nicht mehr pannenfrei hinkommt…

            Der Strompreis ist ein politischer Preis und wird – wie der Benzinpreis auch – gesteuert (ah, daher das Wort Steuern). Also vor der EEG Umlage gab es ja auch den Kohlepfennig und gäbe es die EEG Umlage nicht, wäre es irgendwas anderes. Vielleicht eine „Warme-Hintern-bei-Licht-Steuer“…who knows.

            Nutz lieber den Hype um die Erneuerbaren, um Dich und Deine Familie energieautark zu machen. Die Dachfläche eines Einfamilienhauses und Speicherplatz reicht schon. Und eine vernünftige Hausdämmung (Steinwolle statt Styropor) ist da der erste und fundamental wichtige Invest.

            Im übrigen sind Klimamodelle einfach Modelle die nachjustiert werden. Und dass die von der Sonne ausgestrahlte Energie der allerwichtigste Klimafaktor ist, ist unbestritten. aber halt in keinster Weise von uns beeinflussbar.

          • @Peter Müller: Ich kenn Dich nicht, daher als Vorwarnung: Mit mir diskutieren ist nicht einfach. Renton macht das gerne; weiß nicht, ob Du das magst.

            Aber gut
            > Kernkraftwerke und die Brennelemente-Herstellung produzieren leider deutlich mehr radioaktiven Abfall

            Echt jetzt? Die linksradikale Wikipedia sagt, es seien „bis Ende 2010 sind weltweit etwa 300.000 Tonnen hochradioaktiven Abfalls angefallen“; wir haben KKW seit ~1960, das wären 60 Jahre = 5.000 Tonnen / Jahr. Machen wir mal drei, wegen „heute ja mehr als früher“, und teilen das durch die Bevölkerung der Länder mit KKW (ohne China, das wäre unfair) – nehmen wir 500.000.000 Leute. Sind 300g / Nase.

            Das hochradioaktive Zeugs ist Uran, Plutonium und sowas, das ist eher dicht / schwer, also eher kleiner als eine Tafel Schokolade. Die Stange Zigaretten habe ich wg. dem Restmüll als Größe genommen.

            > Und ob Du jetzt Lust hast, die nächsten 28000 Jahre rund um die Uhr darauf aufzupassen

            Ich lebe mit Glück noch so 60 davon, aber warum muss ich „darauf aufpassen“? Macht das Zeug irgendwas?

            > Bleibt trotzdem die Tatsache, dass ionisierende Strahlung massivst erbgutschädigend ist und tunlichst aus der Biosphäre herausgehalten werden sollte.

            Jaaaaaaaaa…. ähm, es mag ja nun sein, dass ich mich da sehr irre, aber „Uran anreichern“ macht Uran nicht radioaktiver, als es vorher war, man trennt nur den radioaktiveren Teil von dem nicht so radiaoktiven Teil, und wenn man den dann in einem KKW „benutzt“, bis er „kaputt“ ist, ist der danach _weniger_ radioaktiv. Ich mag mich da irren, aber: Wo, nochmal soll da _mehr_ Radioaktivität herkommen?

            Rest… sind wir ja nun eh einer Meinung.

            > Nutz lieber den Hype um die Erneuerbaren, um Dich und Deine Familie energieautark zu machen

            Ja wenn das so einfach wäre. Ich brauche (zu zweit) halt nicht mehr als meine 110m², und da teile ich mit die Heizkosten gerne mit den anderen netten Leuten über mir.

            Und ich hab ein Boot, mit Batterien und so, die dann halt (wenn so 5 Jahre alt und kaputt) mal recht giftige Scheiße ausgasen und so – das tu ich mir ganz sicher nicht in den Keller. Wir kaufen uns aber so ein Gasthermen-Dings mit 8.000€ vom Staat. Ob das Gas dann aus RU oder USA kommt, ist mir Wurst.

          • Shitlord,

            „Echt jetzt? Die linksradikale Wikipedia sagt, es seien „bis Ende 2010 sind weltweit etwa 300.000 Tonnen hochradioaktiven Abfalls angefallen““

            Eine sehr konservative Schätzung. Hochradioaktiv macht nur ca 10 % des angefallenen Abfalls aus. Und auch Schwach- und mittelradioaktive Stoffe will keiner im Garten oder im Grundwasser haben…

            „Das hochradioaktive Zeugs ist Uran, Plutonium und sowas, das ist eher dicht / schwer, also eher kleiner als eine Tafel Schokolade.“

            Naja,in Reinform wäre dem so. Aber dann wäre es ja kein Abfall sondern könnte zu Pellets für die Brennstäbe verpresst werden. Der Abfall ist eher ein wildes Gemengelage in unterschiedlichen Aggregatzuständen mit einer Dichte ungefähr vom doppelten von Wasser…Also ordentlich Volumen…

            „aber warum muss ich „darauf aufpassen“? Macht das Zeug irgendwas?“

            Ja, es schmilzt Dir ein fettes Loch in Deine Bleikiste und entfleucht wenn Du nicht fleißig kühlst. Die Zerfallswärme ist ordentlich. Nach 28 000 jahren übrigens immer nur, aber nur noch halb so intensiv.

            „und wenn man den dann in einem KKW „benutzt“, bis er „kaputt“ ist, ist der danach _weniger_ radioaktiv. Ich mag mich da irren, aber: Wo, nochmal soll da _mehr_ Radioaktivität herkommen?“

            Bei der Kernspaltung entstehen eine ganze Reihe Spaltprodukte, die wesentlich zerfallsfreudiger sind als das gemütliche Uran. Und dann sind die auch noch flüchtiger/chemisch reaktiver/wasserlöslicher. Über die gesamte Zerfallszeit hinweg (Uran 238 hat 4.468 Milliarden Jahre Halbwertszeit) kommt da in Summe Energieleistung nicht mehr Radioaktivität her. Aber halt in einen viel kürzeren Zeitraum komprimiert.

            „Batterien und so, die dann halt (wenn so 5 Jahre alt und kaputt) mal recht giftige Scheiße ausgasen und so – das tu ich mir ganz sicher nicht in den Keller. “

            Würde ich auch nicht. Aber bei stationären Systemen braucht es nicht zwingend maximale Packungsdichte. Der gute alte Blei-Gel-Akku gast übrigens nur Wasserstoff aus und der ist nicht giftig. Lüften empfiehlt sich trotzdem…

            Ich spekulier ja weiterhin auf einen Durchbruch beim Eisen-Luft-Akku…

          • @Peter: Mag ja sein, dass ich mich da naiv irre, aber in normale KKW tut man meiner Laienansicht nach so *sehr* radioaktive Brennstoffe (Deine „Pellts“), und wenn die nicht mehr radioaktiv genug sind, tut man sie raus.

            Irre ich mich da wirklich? Weil – „mit einer Dichte ungefähr vom doppelten von Wasser“ ist halt immer noch kleiner als eine Tafel Schokolade, das Aggregatszustands-geblubbs und die 5 Jahre Abklingbecken mal großzügig ignorierend.

            Wg. den Batterien: Wieso stinkt das dann wie Seuche? Zusatzstoffe? Sind handelsübliche LKW-Batterien.

          • Shitlord,

            „Irre ich mich da wirklich?“

            Ja, weil es auf die Spaltbarkeit unter kontrollierten Bedingungen ankommt. Diese Spaltung erzeugt dann die gewünschte Prozesswärme welche über Wärmetauscher und Turbinen in Elektrizität umgewandelt wird.

            Das Funktionsprinzip was Du meinst, wird in Radionuklid-Batterien eingesetzt, nicht in KKWs.

            „Wg. den Batterien: Wieso stinkt das dann wie Seuche? Zusatzstoffe? Sind handelsübliche LKW-Batterien.“

            Keine Ahnung. Ausdünstungen des Kunstoffbehälters? Sich zersetzendes Polfett? Geruch des Gels an sich?

            „Stinken“ ist ja schon sehr subjektiv, aber LKW-Batterien sind natürlich nicht so konstruiert und gebaut damit sie nach Lavendel riechen…

        • @Shitlord

          Das Lesen Deiner Tiraden hat mich sehr müde gemacht. Was bleibt als Erkenntnis? Zweierlei:

          1. Deine Ansicht, man solle den Klimawandel nicht bekämpfen, sondern einfach mit seinen Folgen leben, weil’s billiger ist, ist zumindest diskussionswürdig.

          2. Weil Du Leute mit guten Absichten nicht leiden kannst, die Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Fachleute fordern, wischt Du die Erkenntnisse eben der Fachleuten, die Du an anderer Stelle bewunderst, einfach mal so beiseite.

          Die immer wieder geäußerte Ansicht „die Klimawissenschaftler sind Dogmatiker, denen nicht bewusst ist, dass sie sich irren können“, illustriert meiner Meinung nur, wie wenig Ahnung der sich Äußernde von Wissenschaft hat. Nur mal so als Tipp: Diese Dogmatiker konferieren jedes Jahr mehrmals und tauschen sich rege darüber aus, wo sie sich überall noch irren, irren könnten und wahrscheinlich nicht mehr irren. Das ist deren Beruf. Und genau deshalb produzieren sie immer wieder diese Paper, in denen der gängigen Meinung widersprochen wird. Und diese Paper werden ernst genommen und weiter verarbeitet, d.h. überprüft und dann entweder revidiert oder als Grundlage für weitere Forschung benutzt. Aber Leute wie Du und Jochen picken sich nur diese Paper heraus und erklären die gesamte Forschung für Blödsinn, weil ihr aus einer Momentaufnahme auf das schließt, was euch am liebsten ist.

          • ad 1: Ich sage nicht, dass man den Klimawandel nicht bekämpfen „soll“, ich stelle in Abrede, ob das überhaupt *geht*, und ergänze das darum, dass die Proponenten dieses Ansatzes ums Verrecken zu doof dazu sind, wenn es denn ginge. Aber natürlich diskutiere ich das *gerne*. Was ist denn Deine Idee? Auch _keine_?

            ad 2: Ich bin nicht Jochen, aber ich übernehme sehr gerne sein 0,25% – Accuracy – Argument . Du widersprichst ja (wohlwissentlich) nicht, dass die „Klimamodelle“ schlechter sind, aber da Du zusätzlich meinen Punkt ignorierst und unpassende Analogien bringst: Würden 0,25% aller Flugzeuge bei einem Flug abstürzen, würde (in normalen Jahren) alle Stunde ein (großes) Flugzeug abstürzen.

            In ein solches Flugzeug würdest Du Dich wohl eher nicht setzen – oder? Wieso setzt Du dich dann zu den Klimaleuten, deren Flugzeuge zweimal pro Minute abstürzen?

            ad Rest:

            > Weil Du Leute mit guten Absichten nicht leiden kannst

            Jaja, the road to hell is paved with good intentions.
            Ich kann die nicht „nicht leiden“, ich vertraue ihnen nur nicht. Grund: Hölle. Wenn sie was (gutes) *tun*, _schaffen_ – dann bewundere, respektiere ich sie. Wenn nicht – finde ich sie halt den Abschaum, der sie sind.

            Du hattest an anderer Stelle erwähnt, dass Du als erster in Deiner Familie an einer Uni warst – ist schön für Dich, ganz ehrlich. Wenn Dich das aber zu einem ad hominem gegenüber mir („wie wenig Ahnung der sich Äußernde von Wissenschaft hat“) zu berechtigen ermächtigen scheint – ich bin in dem Sumpf mit absoluter Sicherheit tiefer drin, und (zumindest deutschsprachige) Professoren sind nahezu sämtlich psychopathische Egomanen, die bei dem von Dir so schön dargestellten „konferieren“ meistens Zirkelwichsen seltener Schwanzvergleiche veranstalten. Wenn Du das respektabel findest, kann ich da nix dran ändern; ich teile das halt nicht.

            Ich habe vor einem Prof. Drosten – oder mirwegen einem – wie heißt der – Prof. Bhakdi genau den gleichen Respekt wie vor Klaus, dem Bahnhofspenner. Du (offenbar) nicht. Das ist ein billiges ad auctoritatem; lies halt mal Schopenhauer, sind sogar nur 42 Seiten. Ist halt mit Argumenten und schlüssig und so.

          • @Shitlord:
            „ad 1: Ich sage nicht, dass man den Klimawandel nicht bekämpfen „soll“…“

            Warum eigentlich nicht???
            Klimawandel ist ein erdgeschichtlicher Fakt, der noch in den 70-er Jahren des 20. JH unsere „Großkopferten“ zu allergrößter Sorge um die „globale Abkühlung“ veranlasst hat, da seit den 40-er Jahren mit zunehmender Industrietätigkeit (WK II-Reparationen…) ein signifikanter Rückgang der weltweit gemessenen Temperaturen stattgefunden hatte(!!!)
            Nun hat sich seither der Trend stärker in die Gegenrichtung gedreht, was für allzu Viele „Anlaß zu größter Besorgnis“ bietet.
            Die natürlichen langzeitlichen Klimaveränderungen lassen es aber durchaus wahrscheinlich erscheinen, daß wir vor einer neuen „kleinen Eiszeit“ stehen.Warten wir es ab!

            Aber die Vermessenheit, am „Erdthermostat“ herumdrehen zu wollen, ohne die Komplexität der erdgeschichtlichen Klima-Entwicklung angemessen verstanden zu haben, erstaunt mich, bei der Vielzahl der beteiligten natürlichen Wirkgrößen, die in ihrer Wechselwirkung und den damit verbundenen Folgen bislang auch nicht annähernd angemessen verstanden worden sind.
            Und sicher sind auch beteiligte anthropogene Einflüsse zu berücksichtigen, wie die häufig vernachlässigte Verdichtung mit bebauten Flächen, „arglose“ Bebauung von Uferzonen, die erhebliche Einflüssse auf dort gemessene Temperaturen, bzw. für „Umwelt-Gefährdungen“ haben; diese werden aber außer acht gelassen, zugunsten des ausschließlich „bösen“ CO2 – „die menschengemachte Klimaerwärmung“.
            Und unsere System-Steuerer behaupten ja zudem: „wir haben Platz“, wir können in unserem Land noch viel Wald roden (war da mal was mit „Naturschutzgebieten“?), und Luxusappartements für immer mehr „Goldstücke“ bauen, derweil sich eine Schlepper-Queen zum „Dank“ aus diesem aus ihrer Sicht überfüllten Land „dankbar“ verabschiedet…

            Für mich ist dieses „Klima-Problem“ ein Artefakt!

          • @Shitlord

            Ad 1: Ich hatte Dich so verstanden: Die Folgen des Klimawandels abzufedern ist günstiger, als ihn zu verhindern. Das ist eine Ansicht, die man diskutieren kann.
            Dass Du in Abrede stellst, dass man den Klimawandel verhindern kann, scheint durch, wenn Du davon sprichst, dass der menschliche Anteil am Klimawandel marginal sei. (Allerdings könnte man prinzipiell auch einen nicht menschengemachten Klimawandel bekämpfen.) Dass Du die Menschen, die das anführen müssten, für inkompetent hältst, ist mir auch klar. (Ich halte sie auch nicht für allzu kompetent.)

            Meine Idee? Ein Känguru hat’s mal kurz und sarkastisch so formuliert:
            „Sicher, wir könnten jetzt etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Aber wenn sich die Wissenschaftler irren, haben wir in 50 Jahren Autos, die keinen Krach machen und nicht stinken, saubere Luft in unseren Städten und wären nicht mehr auf Ölimporte von Despoten angewiesen. Da würden wir uns schön ärgern.“

            Ad 2: Dass mit dem einen-Punkt-ignorieren gebe ich gerne zurück. Selbst wenn die Klimamodelle unvollkommen sind, sind die dahinterstehenden Prinzipien nicht wegzudiskutieren. Treibhausgase erwärmen die Erdatmosphäre. Wir erhöhen die Konzentration der Treibhausgase. Conclusio: Wir verursachen Erderwärmung.
            Und wenn Du unpassende Analogien doof findest, verwende selbst keine.

            Ad Rest:

            Damit kommen wir zum entscheidenden Punkt der ganzen Debatte, der beständig darüber schwebt. Aber vorher noch:
            Es gibt sehr unterschiedliche Wissenschaftskulturen in Deutschland. Ich komme aus den Naturwissenschaften. Dort muss man seine Behauptungen an der Empirie messen lassen, und das verhindert nach meinem bescheidenen Einblick „Zirkelwichsen seltener Schwanzvergleiche“ nicht vollständig, aber recht gut. Ich weiß, dass es in anderen Bereichen nicht so aus sieht, aber das sind halt in der Regel die Bereiche, in denen die Messlatte der Realität fehlt. Philosophie, zum Beispiel. Auch VWL und Didaktik schneiden nach meiner Erfahrung nicht gut ab. Die Klimaforschung ist allerdings eine Naturwissenschaft, was erheblich zu meinem Vertrauen in sie beiträgt.

            Und da wären wir: Ad auctoritatem. Das ist es, worüber wir hier eigentlich diskutieren. Denn wir alle sind viel zu sehr Laien in der Thematik, als dass wir beurteilen könnten, wie valide die Klimamodelle tatsächlich sind. Da sind sich ja nicht einmal die Experten (vollständig) einig. Ich sage, hört auf die Schlußfolgerungen der Experten. Ich könnte auch sagen: Akzeptiert ihre Autorität in der Sache. Du, Jochen & Co sagen: Wir akzeptieren sie nicht, weil wir uns lieber selbst zur Autorität erklären. Tja. Das könnt ihr machen, nur dass ihr mein Vertrauen damit ebensowenig gewinnt wie meine Experten euer Vertrauen. Und so können wir uns ewig im Kreis drehen.

            Ich gebe bei einem verstopften Klo mehr auf den Rat des Klempners als auf euren. Und das empfehle ich auch jedem anderen. Dass das Klo bereits verstopft ist, zeigt die Erderwärmung der vergangenen Jahrzehnte. Deshalb mein Hinweis auf die Broschüre. Mit immensem Widerspruch habe ich gerechnet, ich weiß, wo ich hier kommentiere.

            Du verwechselst übrigens allgemeinen Respekt mit Respekt in der Sache. Auch ich respektiere den mir unbekannten Klaus so wie den mir unbekannten Professor. Wenn’s ums Klima geht, respektiere ich die Meinung, nicht die Person, des Klimaprofessors allerdings mehr; wenn’s ums Klempnern geht, die Meinung von Klaus, so der denn Klempner ist.

            P.S.: Du kannst die nicht „nicht leiden“, bezeichnest sie aber drei Sätze weiter als Abschaum. Mh-hm.

          • @Renton: Entschuldigung akzeptiert, alles gut; hätte mich sehr enttäuscht.

            ad 1(.1) > Ich hatte Dich so verstanden: Die Folgen des Klimawandels abzufedern ist günstiger, als ihn zu verhindern. Das ist eine Ansicht, die man diskutieren kann

            Ja dann diskutier halt, wenn Du anderer Ansicht bist. Dass man das „diskuteren kann“, sagst du zum 2ten mal. Ich habe sogar Vorschläge gemacht (Kernkraftwerke, Norwegen fluten….)

            > Dass Du in Abrede stellst, dass man den Klimawandel verhindern kann

            … ja, das tue ich – wir können den eventuell bis wahrscheinlich vorhandenen anthropogenen Teil des Klimanwandels (vielleicht) verhindern, aber *dass* sich das Klima wandelt, wird eigentlich von niemandem in Abrede gestellt. Siehe: Ice Age, der Disney-Film.

            > scheint durch, wenn Du davon sprichst, dass der menschliche Anteil am Klimawandel marginal sei.

            Ja, das ist „nur“ meine Ansicht, und die mag nicht stimmen, aber: Klima ändert sich (Quelle: siehe oben).

            > Allerdings könnte man prinzipiell auch einen nicht menschengemachten Klimawandel bekämpfen

            Vielleicht. Niemals menschliche Genialität unterschätzen, aber ich bin recht sicher, dass Greta und Luisa da ganz genu 0 bezu beitragen werden.

            > Dass Du die Menschen, die das anführen müssten, für inkompetent hältst, ist mir auch klar.

            Und hier verlierst Du mich halt *völlig*. Die Menschen, die das anführen müssten, sind _mindestens_ die, die den Air Purifier für den Factorio-Krastorio-Mod entwickelt, programmiert und umgesetzt haben.

            Die haben nämlich – auch nur für ein Computerspiel – eine funktionierende *Lösung* für ein „Problem“ in ebendiesem Computerspiel geschafffen.

            DAS sind übrigens auch Leute, die ich respektiere – und _zahle_.

            > Meine Idee? Ein Känguru hat’s mal kurz und sarkastisch so formuliert:

            Jaja, Marc-Uwes Känguru fand ich ja auch total cool und schick und einsichtig und so, als ich noch kein Auto hatte, was Linke gerne anzünden, und keine Neger, die Neonazis anzünden. Ich habe nur leider so ~20 Jahre später leider ein (für die Antifa) „anzündungwürdiges“ Auto (und sogar ein besseres als einen Fiat Punto der Caritas), und (finde ich moralisch okay!) immer noch keine Neger.

            Was ich bei Linken nicht verstehe ist da hat der Punkt, warum irgendwelche Neger mehr wert sein sollten als ein Mercedes. Es gibt Leute, die über 100.000€ für einen Mercedes zahlen. So’n Neger kostet Dich in [Shithole Country] keine 200€. Und da wären wir wieder bei dem Punkt, dass Linke „Geld“ nicht verstehen.

            ad 2: > Conclusio: Wir verursachen Erderwärmung.

            Streite ich ganz sicher nicht ab, dafür gibt es ausreichend Belege. Mein Punkt ist , ob das nun wirklich mehr als 5% sind, und der wichtigere Punkt ist: Warum und wie ist das schlecht? Noch wichtiger: Ist *es das nicht wert*?
            Gerüchtehalber wurde so da, wo der Tsunami bei Fukushima hingeschwappt ist, ein ein paar Tausend Jahre alter Stein gefunden, auf dem stand „nicht näher am Wasser bauen als hier“.

            ad Rest: > Naturwissenschaften – nun; die Leute die „x% aller Experten sind sich einig“ – Bullshit publizieren, sind nun offenbar eher Soziologen (mehr meine Schiene, übrigens; daher auch der mangelnde Respekt); von diesen ach-so-einigen „Klimato-Logen“ sind aber halt, wenn Du Dir die Statistik mal anguckst, weit weniger als die Hälfte Naturwissenschaftler.

            Ich bin Dr. rer.pol, das ist eine ziemliche Geschwätzwissenschaft, man muss es aber *verkauft* bekommen – immerhin noch besser als ein Dr. phil… ich mache aber beruflich seit x Jahren eher nur Statistik. Das Problem dabei ist – das erfordert nicht nur das Studium, die dreieinhald Leidensjahre danach, sondern auch noch ein paar Jahre echte „Berufserfahrung“, bis man das — nennen wir es „kann“. Ich _kann_ halt Statistik. Ich bin mir _sehr_ sicher, dass es ein paar Menschen gibt, die die Fehler in einer von mir manipulierten Statistik finden würden, aber zumindest die Hälfte dieses _Dirty Dozen_ kenne ich halt mittlerweile persönlich.

            Ohne jedwedes Känguru ist der Spruch „traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“ sehr, _sehr_ viel wertvoller als alles, was Du als Kind sonstwo gehört haben könntest. Und dann wären wir bei:

            > Ad auctoritatem. Das ist es, worüber wir hier eigentlich diskutieren. Denn wir alle sind viel zu sehr Laien in der Thematik, als dass wir beurteilen könnten, wie valide die Klimamodelle tatsächlich sind

            ….und ich habe zu wenig Ahnung von Klimadingsologie, aber halt von Statistik, und die Statistiken kann ich anschauen und für Müll befinden. DAS kann ich wirklich gut – hey, gibt mit ausreichend viele Zahlen und was Du willst, was die Zahlen „sagen“ – kostet mich ggf. eine Woche. Da sind wir dann bei der 500-Jahres-Flut – so ein Anfänger-Skewing-Fehler ist billig und unwürdig. Profis lassen halt was weg, wenn es nicht passt: „Oh, leider sind die Hälfte unserer 1.000 Probanden an XY verreckt“ lässt sich recht einfach zu „alle 500 Probanden haben nach der Behandlung einen deutlich besseren Gesundheitszustand gehabt“ machen.

            An dem Punkt hast Du mir Deiner „Rückgabe“ des ad auctotitatem – Arguments wirklich richtig gelegen….

            Ich habe nicht viel „sinnvolles“ gelernt in meinem Leben, aber meiner zentralen Kernkompetenzen ist es, Datensätze soweit zu vergewaltigen, dass sie das danach auch noch toll fanden. Hätte ich keinerlei Anstand, würde ich vielleicht bei der UN für das IPCC arbeiten – was die produzieren, ist *unwürdig* – v.a. bei den Milliarden, die sie bekommen.

            Dass das dann auf ein zynisches „Autorität vs. Autorität“ rausläuft…. mei. Ich kann als anonymer Shitlord in Internet da natürlich rumbehaupten wie die Feministin, die gerade die Glühbirne erfunden hat. Man kann aber auch meinen letzten Post nochmal durchgehen und eben nicht denken „das würden die schon nicht machen“, wenn man zwischendurch geschrieben hat, dass Deiner gesamte Hoffnung in die Menschheit die ist, „dass die wenigsten Menschen so sind wie Du [Ich].“

          • Ich bin Deinen letzten Post nochmal durchgegangen, aber finde nichts, was meine Meinung ändern würde. Die Modelle sind noch nicht perfekt. Vielleicht ist sogar Jochens Studie valide. Und? Die globale Durchschnittstemperatur steigt, der Meeresspiegel auch, und zwar schneller, als uns lieb sein kann. Für mich gilt die Maxime des Kängurus: Lieber geirrt, auch wenn’s einiges kostet, als den Totalschaden zu riskieren, den Nichtstun bedeutet. Die ‚Kosten‘ haben auch im Falle des Irrtums noch Vorteile. So einfach ist das für mich.

            „Was ich bei Linken nicht verstehe ist da hat der Punkt, warum irgendwelche Neger mehr wert sein sollten als ein Mercedes.“

            Da habe ich mich für meine Wortwahl eben entschuldigt, und schon gibst Du Dir wieder redlich Mühe, wie ein Arschloch rüberzukommen. Jeder Mensch braucht ein Hobby, schätze ich.

            Ganz anderes Thema, da Du Dich ja als Experte für Statistik entpuppt hast. Seit einiger Zeit denke ich da über eine simple Frage nach. Das Thema ist Hypothesentests, also grundlegende Statistik.

            Die Nullhypothese sei „Irgendeine Größe hat den Wert x“. Bei einem zweiseitigen Hypothesentest gibt es den Annahmebereich [a;b] für die Nullhypothese, bei einem rechtsseitigen Test ist der Annahmebereich [0;c]. Beim Testen auf demselben Signifikanzniveau für beide Tests ist b>c.
            Wenn ich nun beim Testen ein Ergebnis zwischen c und b erhalte, würde ich im Falle eines zweiseitigen Tests formulieren: Meine Stichprobe hat keine signifikante Abweichung von x ergeben, im Falle eines einseitigen Tests aber: Es gibt eine signifikante Abweichung von x nach oben.
            Das scheint sich zu widersprechen. Wie passt das zusammen? (Ich habe eine Idee, bin mir aber nicht sicher, und solche Fragen beantwortet Google nur äußerst zurückhaltend.)

    • Ich denke, Punkt 4 der sogen. Kerninfos dieses Dokumentes ist klarerweise falsch:

      „4. Die Fachleute sind sich einig.“

      Nein, sind sie nicht. Es gibt viele Wissenschaftler, die widersprechen. Sogar die NASA hat widersprochen:

      „Unfortunately, such a margin of error is much too large for making a reliable forecast about climate changes, such as the global warming will result from increasing abundances of greenhouse gases in the atmosphere. A doubling in atmospheric carbon dioxide (CO2), predicted to take place in the next 50 to 100 years, is expected to change the radiation balance at the surface by only about 2 percent. Yet according to current climate models, such a small change could raise global mean surface temperatures by between 2-5°C (4-9°F), with potentially dramatic consequences. If a 2 percent change is that important, then a climate model to be useful must be accurate to something like 0.25%. Thus today’s models must be improved by about a hundredfold in accuracy, a very challenging task. To develop a much better understanding of clouds, radiation and precipitation, as well as many other climate processes, we need much better observations.“

      https://isccp.giss.nasa.gov/role.html#COMP_MODS

      Wie Patrick Frank gezeigt hat, ist die obige Angabe „a hundredfold in accuracy“ noch untertrieben:

      https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/feart.2019.00223/full

      • Die Klimamodelle sind noch nicht perfekt sind und werden es vielleicht auch nie sein. Das ist auch unter den Fachleuten unumstritten. Die den Modellen zugrunde liegenden Prinzipien sind aber verstanden.

        Ich bemühe mal eine Analogie: Die Abnutzung in einem Automotor ist sehr gut verstanden. Trotzdem ist es nicht möglich, mittels Computermodell den Zeitpunkt vorherzusagen, wann ein bestimmter Motor einen Schaden haben wird. Man kann nur eine Abschätzung angeben, mit Intervall von-bis. Bei den Klimamodellen dito.

        Die Frage ist jetzt, will man das gesammelte Wissen über die Abnutzung von Automotoren ignorieren, weil man es nicht perfekt simulieren kann, oder doch Empfehlungen hinsichtlich Wartung und Betrieb von Motoren aussprechen? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen. Beim Klima erklären die Modelle auch verdammt viel, insbesondere die bereits statt gefunden habende Erwärmung. Du kannst gerne die bisher entwickelten Klimamodelle verwerfen, aber welche Alternative hast Du anzubieten, die einen auch nur annähernd ähnlich hohen Erkenntnisgrad und dementsprechendes Erklärpotential aufweisen kann? Das vermisse ich bei denen, die die Klimaforschung in Zweifel ziehen, nämlich immer. Deren Argumente beschränken sich in aller Regel auf ein Nicht-wissen-wollen.

        Zu falschen Alarmen: Gibt es. Das in den 80ern angedrohte Waldsterben hat jedenfalls nie stattgefunden. Die Zerstörung unserer Ozonschicht allerdings haben wir gerade noch mal so verhindert. Das macht es nicht leicht, heute zu entscheiden, was man glauben sollte, aber eben weil es kein eindeutiger Fingerzeig ist.

        • Deine Analogie, wenn man sie nochmal durchliest, wird noch schlimmer: Bei einem Motor kann ich empirisch prüfen, wann er kaputt geht – bei Benutzung – *versus* wenn ich ihn einfach nur *nicht* benutze, weil er ja nun auch (willst Du das abstreiten) auch von alleine zu einem Klumpen verrostet.

          Das geht bei „Klimamodellen“ nicht, und die von-bis-Modelle waren _weit_ jenseits der Wahrscheinlichkeit einer Wahrsagerin. Das ist kein (empirisch geprüftes) „Wissen“, das ist Rumraten.

          Nimm Dir vllt. mal die 10 Minuten für das oben bereits verlinkte Video (https://youtu.be/d-86tNCSJsg). Wenn’s Dir da nicht kalt den Rücken runterläuft (und Du Hoffnung in die Menschheit gewinnst), weiß ich auch nicht.

          • Bei Modellen und nur einem Planeten geht das nicht, korrekt.
            Aber etwas geht: Der Blick in die jüngere Vergangenheit.
            https://www.ufz.de/index.php?de=47252
            Nur so als Beispiel.

            Was das Video betrifft: Ich bin Physiker. Es ist keine zwei Stunden her, dass ich meiner Freundin vom Mond und Proxima Centauri vorgeschwärmt habe. Und wie sehr es mich wurmt, nie zu erfahren, was die Menschheit bis in 500, 1000,… Jahren noch alles herausfinden wird.

            Und Hoffnung in die Menschheit gewinne ich beim Gedanken, dass die wenigsten Menschen so sind wie Du.

          • Du sprichst von Hoffnung in die Menschheit, und sagst von Dir selbst, dass es Dir nur um Dich geht. Wenn diese Einstellung allgemein verbreitet wäre, sähe es für die Menschheit zappenduster aus.

            Wenn Du es nicht ertragen kannst, dass Dich jemand darauf hinweist, dann steig halt aus der Diskussion aus.

          • Ach, ich bin zur Zeit was angespannt. Gäbe es eine Editierfunktion, würde ich den letzten Post und die persönliche Bemerkung davor streichen.

            Sorry.

  2. Die, die Realität ist ein Konstrukt annehmen 😉

  3. „Was ist politisch korrekt und wie korrekt wollen wir sein?“

    Meinungen und Diskussionen zum Gendern und mehr.

    „Enola Holmes“ ein neuer Film auf Netflix.
    Der Trailer sah vielversprechend aus.

    Meine Begeisterung litt allerdings bereits bei der Beschreibung.
    „Ihre Mutter wird vermisst und ihre Brüder Sherlock und Mycroft sind nutzlos. Sie wird das Rätsel allein lösen müssen.“

    Im Film stieg ich dann aus bei „Es gibt keine Hoffnung, dass Sie auch nur irgendwas verstehen. … Weil Sie einfach nicht wissen, wie es ist, keine Macht zu haben.“ und der albernen Darstellung Sherlocks „Politik ist langweilig.“

    Hat ihn jemand zu Ende gesehen?

    Hier eine Kritik darauf (englisch) mit interessanten Informationen zur Werbeaktion von Netflix, bei denen Statuen berühmter Männer ihre patriarchal in den Schatten gestellten Schwestern beigesellt wurden:

  4. Hab ihn gesehen. M.E. leistet der Film einen Bärendienst für den Feminismus.

    Achtung, Spoiler.

    Sherlock ist im Film nicht „nutzlos“. Im Gegenteil. Er arbeitet seiner Schwester so gut er kann vor und zu, und der einzige Grund, warum er nicht mehr tut, liegt darin, dass sein älterer Bruder Mycroft nichts davon merken soll. Mycroft ist nämlich der Hauptantagonist des Films, viel mehr als alle mit dem eigentlichen „Fall“ verbundenen Personen. Und das macht ihn auch nicht „nutzlos“ – er ist für den Plot wesentlich verantwortlich. Es wird übrigens sehr deutlich gemacht, dass er selbst glaubt, mit seinem Handeln Enola letzten Endes zu helfen, indem er sie für ihre – im 19. Jahrhundert sehr fest vorgeschriebene – Rolle als Frau hineinzwingt.

    Leider wird Enola nun eben nicht als das große Genie dargestellt, das sich leicht über diese Rolle hinaus in der Welt platzieren könnte, und schon gar nicht als große Detektivin. Tatsächlich gelingt ihr im ganzen Film eigentlich nur eine einzige sinnvolle Deduktion, und das nicht, weil sie besonders genial wäre, sondern weil sie sich in die Gedankenwelt ihrer verschwundenen Mutter (die sie alleine erzogen hat) besser eindenken kann als ihre Brüder. Im eigentlichen „Fall“ des Filmes landet sie durch ihre Deduktion beim falschen Täter – und erkennt den richtigen erst in dem Moment, in dem er (bzw. sie, es ist nämlich eine Täterin) mit einer Schrotflinte auf sie schießt. Sherlock hingegen ermittelt die richtige Täterin (wenn auch etwas später) rein durch Beobachtung und Nachdenken.

    Viel erschreckender ist aber, dass im Film Enolas (und Sherlocks) Mutter als Suffragette aufgebaut wird, und zwar eine von denen, die bereit sind, das Frauenwahlrecht mit Bomben durchzusetzen. Ja, eine Terroristin des 19. Jahrhunderts. Und diese Sachlage wird vom Film stillschweigend eingestanden, ohne dass Enola etwas dagegen tut – erschreckenderweise auch Sherlock nicht, der das ebenfalls entdeckt. Beide positiv besetzten Charaktere im Film sind bereit, ihre Terroristenmutter zu decken, die für einen gewalttätigen Feminismus steht.

    Ich sehe nicht viel Positives für den Feminismus in „Enola Holmes“.

    • Hab den Film gesehen. Und muss angesichts der „Pädo-Diskussion“ um ihn an einen alten Witz sitzen.

      Mann kommt zum Psychiater, der ihn auf seine geistige Gesundheit testen soll. Der Psychiater zeigt ihm zum Einstieg ein paar Rorschach-Tests.

      „Was sehen Sie hier?“

      „Zwei Frauen, die sich gegenseitig lecken.“

      „Und hier?“

      „Eine Frau, die von zwei Männern durchgefickt wird.“

      „Und das hier?“

      „Igitt! Das ist ein Mann, der einen anderen Mann in den Arsch fickt.“

      Der Psychiater verschränkt die Arme. „Denken Sie eigentlich die ganze Zeit nur an Sex?“

      „Na, wenn Sie mir die ganze Zeit nur Schweinkram zeigen?“

      Wer bei „Cuties“ denkt, der Film hätte irgendwie eine pädophile Agenda (trotz seiner klaren Positionierung genau GEGEN die sexualisierte Darstellung von jüngeren Jugendlichen), denkt vielleicht ein bisschen zu viel über kindliche Sexualität nach.

      • „trotz seiner klaren Positionierung genau GEGEN die sexualisierte Darstellung“

        Der Film thematisiert also Sexualisierung.
        Und deine Schlussfolgerung ist, dass Leute, die in dem Film Sexualisierung sehen, nichts wahrnehmen, was im Film selbst steckt, sondern nur ihre eigenen schmutzigen Phantasien?

        Klingt … logisch…?

        • Nach dieser Logik verherrlichten Filme wie „Apocalypse Now“ und „Platoon“ Krieg, und „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist ein Plädoyer für die Entkriminalisierung harter Drogen.

          Wenn du nicht eindeutig zeigst, warum es für Jugendliche so attraktiv sein kann, sich sexualisiert darzustellen und wozu es führen kann – wie willst du dann einen Film darüber drehen?

          (Dass Netflix bei der Bewerbung des Films Mist gebaut hat, indem sie als Filmplakat genau auf die sexualisierten Kinder setzen, da gehe ich mit den Kritikern d’accord, aber dass Netflix in dieser Hinsicht öfter mal in den Gülletrog greift, das hat man ja auch wieder bei Enola Holmes und „Sherlock is useless“ gesehen.)

    • und hier gleich noch ein Top-Beispiel, was mit „linken Faschismus“ gemeint ist:

  5. Ob Feministinnen das wohl auch irgendwann zur Straftat erklären? Also natürlich nicht das Frauen sich ausziehen und dafür Geld verlangen, sondern das Männer dafür bezahlen. Obwohl, wenn es so weiter geht, kommt wohl eher die Pflicht direkt oder indirekt irgendeine Frau Geld zu überweisen.

    Man sieht auch das Schönheit eines der größten Privilegien ist, selbst bei dieser Frau hier.

  6. Das passt einfach nicht.

    Und in Kalifornien geht es jetzt los:

  7. Interessante Graphik:

    Das Interessante ist die „Monatliche Variation“, die so zuverlässig wie Tag-und-Nacht zu sein scheint. Ist das der Effekt des Heizens auf der Nordhemisphäre?

    Und jetzt kann mir mal jemand eine energetische Strahlungsbilanz aufstellen, was 400 gegenüber 300 Teilchen/pro Million bedeutet. Kann natürlich niemand, weil die physikalischen Grundlagen dazu schlicht und einfach fehlen. Aber immer schön weiter Panik und Stimmung machen, das ist ja das Kerngeschäft aller seriösen Wissenschaft, lol

    • Und jetzt kann mir mal jemand eine energetische Strahlungsbilanz aufstellen, was 400 gegenüber 300 Teilchen/pro Million bedeutet. Kann natürlich niemand, weil die physikalischen Grundlagen dazu schlicht und einfach fehlen.

      Ich nehme an, DIR fehlen sie.

  8. Danke sehr, liebe Pogrom-Medien! Besonderer Dank an die New York Times und die Wash Post, dass politisch motivierte Gewalt gesellschaftlich respektabel geworden ist!
    „Wer Gewalt säht, muss sich nicht wundern, wenn er bei der Ernte eins über die Rübe bekommt“ alter Spontispruch, sollten die Idioten von den Medien mal dran denken.

    Besonders das Gerede mit der „strukturellen Gewalt“ dürfte hier den Weg geebnet haben.

  9. Die kommende intellektuelle Elite kümmert sich um einen der drängensten heutigen sozialen Mißstände: „Mindestens die Hälfte der Menschheit kann die eigenen Genitalien nur durch einen Spiegel in Gänze betrachten.“ #Aufschrei!!

    Hier wird den Menschen mit Vulva (nicht zu verwechseln mit sogenannten „Frauen“) geholfen:

    https://www.facebook.com/events/2771340386470998/?event_time_id=2771340396470997 (https://archive.is/Gap4x)

    Im Bild ist zwar von „Menschen mit Vulven“ die Rede, aber Menschen mit mehrere Vulven sind doch vergleichsweise selten, also man soll es auch nicht übertreiben und kleinste Randgruppen überrepräsentieren…

    • „Schamhaar, Schamlippen, Schambereich. Schon unsere Alltagssprache besetzt Genitalien mit Scham. Gerade Vulven sind davon betroffen. Und unsere Sprache schafft Wirklichkeiten.“

      Ok, Sprache schafft also Wirklichkeiten. Was bedeutet es dann für diese Wirklichkeiten, wenn man dazu übergeht Männlichkeit immer mit Gift in zu bringen oder schlechte Verhaltensweisen, die alle Menschen an den Tag legen können, nach Männern benennt, mansplaining oder sowas?

  10. „Mindestens die Hälfte der Menschheit kann die eigenen Genitalien nur durch einen Spiegel in Gänze betrachten.“

    *lol* warum musste ich da zuerst an solche hier denken?:

    Die Zeit arbeitet in dem Fall für die Feministinnen, zumal Männer angeblich noch öfter adipös sind, als Frauen (schwer zu glauben, behauptet aber m.W. die Statistik)…

      • Ich hoffe Trump kommt da genauso raus, wie seinerzeit Johnson. Man muss die nicht mögen und alle ihre Positionen teilen, aber es sind Männer mit Rückgrat und sie bürsten das verlogene Establishment ordentlich gegen den Strich, vor allem die Lügenmedien und die progressiven Spinner. Das gefällt mir außerordentlich gut, man kommt was geboten, ist ja eh alles nur Show für uns.

  11. Und bei was nem heißen Feger Donald und Melania sich angesteckt haben könnten!

    ———————————————————————————————————————-

  12. *gicker* ihr kennt doch diese Tests, wo man sich Geld abholen kann, wenn man vor einer kritischen Rige skeptischer Wissenschaftler etwas „Paranormales“ praktiziert.

    Das Prinzip eignet sich perfekt, um die Unsicherheiten im anderen Lager vorzuführen und kann (das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt) auch auf andere Bereiche übertragen werden. Jetzt
    „hat der Medizin-Journalist Hans U. P. Tolzin jetzt ein Preisgeld von 100.000 Euro für einen wissenschaftlichen Beweis ausgesetzt, dass Atemwegserkrankungen wirklich von einem Coronavirus verursacht werden können“
    https://www.impfkritik.de/pressespiegel/2020032201.html
    gefunden auf
    https://dasgelbeforum.net/index.php?id=540941

    Mein Einblick in medizinisch/biologische Belange ist tief genug, um die Gemeinheit darin zu erkennen. Einen solchen Beweis zu erbringen, erforderte m.E. einiges an Forschungsgeldern und Zeit und liefe letztlich vermutlich auf eine Genanalyse des Virus hinaus. Denn wenn es den Virus gibt, dann wird er sich zwar bei einer Lungenentzündung finden, aber er wird mit Sicherheit nicht der einzige Erreger vor Ort sein. Und die „Wette“ ist zeitlich begrenzt:
    „Falls mir bis zum 31. Dezember 2020 kein solcher Beweis vorgelegt wurde, verfällt die öffentliche Wette. Der bis dahin eingesammelte Wettbetrag wird dann vollumfänglich für die Phase 2 meiner öffentlichen Wette verwendet. Worum es sich dabei handelt, werde ich am 1. Januar 2021 bekanntgeben.“

    🙂

    Ich beobachte mit Erstaunen, Beängstigung und einer gewissen Faszination, wie sich die Gesellschaften immer mehr entlang von Glaubensgrenzen spalten: Klimawandel, Impfen, Esoterik, Feminismus, Menschenbild usw..

    Der integrative Faktor der Massenmedien ist sichtbar ge- bzw. verschwunden, sie versuchen nur noch einseitig ein Gegengewicht zum Internet aufzubauen (und eine Zensur desselben voranzutreiben), was sie zusätzlich mit Glaubwürdigkeitsverlust bezahlen. Eine wirklich spannende Zeit!

    • Das bringt mich auf eine Idee, könnte man auf diese Art und Weise nicht auch den gender-Schwachsinn irgendwie angreifen? Vielleicht indem man eine seiner Selbstwidersprüchlichkeiten zum Beweis ausschreibt? Die Gefahr das Auszahlen zu müssen ist denkbar gering, aber Geldversprechen erzeugen leicht eine Menge Aufmerksamkeit, auch bei Leuten, die das Thema sonst nicht interessiert.

    • „hat der Medizin-Journalist Hans U. P. Tolzin jetzt ein Preisgeld von 100.000 Euro für einen wissenschaftlichen Beweis ausgesetzt, dass Atemwegserkrankungen wirklich von einem Coronavirus verursacht werden können“

      Er wird einfach nichts als Beweis gelten lassen.

      • Er hat das schon so formuliert, dass man es gar nicht schaffen kann. Ansonsten formuliert er seine Ansprüche allerdings recht konkret.

  13. Die kleinen geretteten Mädchen aus Moira sind da:
    https://www.journalistenwatch.com/2020/10/02/der-hohn-innenministerium/
    Kosten so 5000 das Stück, die stoppeligen Kleinkinder. Pro Monat, bemängelte zumindest Lafontaine kürzlich. Ficht die gut vernetzten Profiteure u.a. die Kirchen, natürlich nicht an. Und das Innenministerium schweigt, Zitat:

    „Das Innenministerium verweigert Angaben zu den am Mittwoch in Hannover gelandeten 51 unbegleiteten, minderjährigen Moria-Migranten. Horst Seehofers Ministerium will weder beantworten, welches Geschlecht noch welche Nationalität die Einwanderer haben, die zum wiederholten Mal aus Griechenland nach Deutschland verbracht wurden und vollumfänglich von Steuerzahler versorgt werden müssen.

    Erst sollten es „nur“ 1.553 sogenannte Schutzsuchende sein, die die Merkel-Regierung im Alleingang und zum wiederholten Mal per Flugzeug in Griechenland abholen und nach Deutschland einfliegen lassen wollte. Daraus wurden innerhalb zwei Tagen dann 2.750 Migranten, die sicher und bequem ins Land gelangen werden. Junge, kranke Kinder, vor allem Mädchen, würden es sein, die – wie immer – aus humanitären Gründen – vom Steuerzahler dann vollumfänglich versorgt werden.“

    Thematisch passend:
    Die Berliner Staatsanwälte wehren sich gegen die jüngsten grünen Vorstöße gegen das Neutralitätsverbot:
    https://www.journalistenwatch.com/2020/10/02/mit-remonstrationspflicht-berliner/

    Seht ihr, in welche Richtung das geht? Eine Islamisierung findet übrigens nicht statt und ist schon gar nicht geplant. Fragt sich nur, welche Absicht da sonst dahinter steckt.

    • ich bin eine Frau und habe es deswegen schwer
      ich bin nicht weiß und habe es deswegen schwer
      ich arbeite in einem Bereich, in dem auch Männer arbeiten, und deswegen habe ich es schwer

      Man sollte sie jedes Mal mit Münzen bewerfen, wenn sie versucht Opfa-Punkte zu kassieren.

      Da war wirklich gar nichts witzig dran… aber das liegt bestimmt nur am Patriarchat.

  14. 😀

  15. Mit der Ausnahme der Feinde der Zivilisation (die nennen das die „weisse Kultur“ oder den „Klimawandel“) natürlich! Oder wollte Nils Heisterhagen gerade denen hiermit dienlich sein?!

    • und die hier sind natürlich auch Feinde der Zivilisation, die man getrost als „politische Feinde“ bezeichnen könnte:

  16. Pingback: Subcomandante Crumar über Sprache und Realität | uepsilonniks

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