Scheide oder Vulva, macht es einen Unterschied?

Wiederholt gab es Artikel oder Äußerungen von Feministinnen, die anführten, dass es ungemein wichtig sei, dass man statt Scheide Vulva sagt. Jetzt gab es bei Pink Stinks noch mal einen entsprechenden Artikel, den ich mal zum Anlass einer Besprechung des Themas nehme:

Meine Tochter will nicht Vulva sagen. Wenn ich von Vulva spreche, sagt sie mir, sie mag das Wort nicht und sagt lieber weiter Scheide. „Aber das, was du von außen sehen kannst, heißt Vulva.“, sage ich ihr. Ist ihr aber egal. Sie findet Scheide schöner.

Jetzt frage ich mich einiges. Erstens, was ich jetzt mache. Ich kann sie ja schlecht zwingen, ihre Körperteile anders zu nennen, als sie das will. Her body, her rules.

Das allein finde ich schon wenig nachvollziehbar. Warum will man seiner Tochter unbedingt bestimmte Worte aufzwängen? Und in der Tat klingt Vulva zum einen sehr merkwürdig und wäre auch zum anderen etwas, was man in Gesprächen wohl eher pausenlos noch mal erklären müsste, wozu auch keiner Lust hat. Wobei: Die allermeisten Gespräche kommen ja vollkommen ohne Genitalien aus. Es ist ein Bereich, über den so wenig im Alltag geredet wird, dass man dafür eigentlich keinen Streit um besondere Bezeichnungen braucht. Ein Mehrwert ist schon deswegen für mich äußerst schwer zu erkennen.

Zweitens frage ich mich, wie viel Verantwortung an dieser Fehlbenennung ich trage. Ich habe nämlich auch sehr lange Scheide zu Vulva gesagt. Weil ich es nicht besser wusste – und auch nicht besonders ausführlich beigebracht bekommen habe. In meiner Kindheit hatten Jungs einen Penis und das, was wir Mädchen hatten, war „Scheide“, oder, noch häufiger, einfach das „da unten“.

Es ist wohl Zeit etwas in die Definitionen zu gehen:

Vulva (Mehrzahl: Vulven, lateinisch vulvae; auch Pudendum femininum „weibliche Scham“) bezeichnet die Gesamtheit der äußeren primären Geschlechtsorgane weiblicher Säugetiere und besteht aus dem Venushügel, den Schamlippen und der Klitoris. Im Unterschied zur Tieranatomie wird bei der Frau auch der Scheidenvorhof zur Vulva gezählt. Von diesem führt die Scheide (Vagina) ins Innere zur Gebärmutter (Uterus) und die kurze Harnröhre (Urethra feminina) zur Harnblase (Vesica urinaria). Im Allgemeinen werden große Bereiche der Vulva durch das Schamhaar bedeckt (Pubes, Crinis vulvae), das sich mit Beginn der Pubertät als Teil der Körperbehaarung und somit als sekundäres Geschlechtsmerkmal herausbildet.

Außerhalb der medizinischen Fachsprache wird die Vulva auch fälschlicherweise als „Scheide“ oder „Vagina“,[1] zuweilen auch als „äußere Scheide“[2] bezeichnet. Ein medizinisch ebenfalls eingeführtes,[3] in literarischer oder gehobener Alltagssprache gebrauchtes Fremdwort ist Cunnus (Mehrzahl Cunni), das in der klassischen lateinischen Literatur jedoch vorwiegend als obszöner Ausdruck oder mit erotischen Konnotationen gebraucht wurde.[4]

Da merkt man schon, dass es letztendlich nur ein Unterschied zwischen der medizinischen Fachsprache und der Umgangssprache ist. Das ist alles. Insofern ist „Scheide“ eben auch nicht wirklich falsch, Umgangssprache und Fachsprache weichen nur voneinander ab. Der Erklärungsinhalt ist der gleiche.
Feministinnen meinen nun wohl, dass Frauen sich ihr Genital bewußter machen, wenn sie statt Wort1 das Wort2 gebrauchen. Das ist aus meiner Sicht schon eine gewagte These. Warum sollten sich bei dem Austauschen eine Wortes  in der Sichtweise viel ändern? Frauen, die vorher genau wissen wollten, was da unten los ist, werden sich informiert haben, Frauen, denen das egal ist eben nicht.

Natürlich besteht auch das männliche Sexualorgan nicht nur aus dem Penis. Der Hoden gehört ja auch noch dazu, geht aber ebenso sprachlich unter. Aber bei Männern sieht sie wohl darüber hinweg, weil da eh alles anschaulicher sit.

 Mein „da unten“ war nur das gegengleiche Bauteil für den erigierten Penis, damit es Kinder gibt, aber ich sollte verdammt noch mal aufpassen, nicht schwanger zu werden, weil das wäre dann meine Schuld. Wie das mit meiner Anatomie oder meiner eigenen Erregung war, interessierte keinen. Das musste ich mir selbst beibringen. Was ich bisweilen schwierig fand, weil weibliche Lust ja nicht überall den besten Ruf hat, geschweige denn überhaupt als notwendig angesehen wird, im Alltag wie in der Forschung. Die wirkliche Größe der Klitoris wurde zum Beispiel erst entdeckt, da war ich schon fast mit dem Grundstudium fertig. Und noch viel später erst lernte ich, dass es eben gar nicht Scheide heißt, sondern Vulva. Als ich dann anfing, Vulva zu sagen, klang das vermutlich so ähnlich, wie wenn ich früher im Deutschunterricht das Versmaß geraten habe: Jambus? Trochäus? Daktylus? Aber während ich nach der Schulzeit das Versmaß nie wieder gebraucht habe, waren meine Vulva und meine sexuelle Emanzipation mein ganzes Leben lang wichtige Begleiterinnen. Das war manchmal ziemlich enttäuschend und krampfig und anstrengend.

Und das alles, dieses Unwissen über ihre Genitalien, leitet sie ernsthaft aus dem falschen Wort her. Das finde ich erstaunlich. Ich glaube auch nicht, dass mangelnde Anatomiekenntnisse weibliche Lust so stark behindern. Und das weibliche Lust als unnötig angesehen wird halte ich auch für ein Gerücht.

Aber das Sagen eines neuen Wortes und der damit verbundene Distinktionsgewinn spielt in feministischen Theorien ja ohnehin eine große Rolle. „Ich sage Vulva, also bin ich in meiner Sexualität weiter und besser informiert“ ist aber eigentlich eine bescheuerte These. Eher ist es „Femismsplaining“ Frauen zu erklären, dass sie keine wahre Lust empfinden solange sie ihre Vulva unmedizinisch Scheide nennen.

Ich wünsche mir, dass das bei meiner Tochter entspannter läuft. Dass für sie „da unten“ von Anfang an eine Region ist, in der sie sich gut auskennt. Ich wünsche mir, dass sie zum Beispiel weiß, dass Vulven ganz ganz verschieden aussehen können und jede ganz normal und schön ist.

Und das kann sie nur, wenn sie statt Scheide Vulva sagt! Sonst wird ihr dieses Wissen auf ewig verschlossen sein!

Ist das im übrigen heute noch ein Geheimwissen? Wer sich Genitalien anschauen will findet ja heute im Internet genug Material. Und das auch, wenn er nicht Vulva als Suchbegriff eingibt.

Und dass sie sich keine Sorgen über beknackte Schönheitsideale oder Mythen machen wird. Was es da für ein Scheiß gab und gibt, ist wirklich unglaublich. Nur zwei von vielen Bullshit-Beispielen: Uns wird suggeriert, dass zu lange innere Schamlippen und sowieso jede Vulva, die nicht aussieht wie ein genormtes Industriebrötchen, falsch und hässlich ist. Uns wird erzählt, dass der erste Sex nach einer vaginalen Geburt so sei, als würde man eine Salami in den Flur werfen, damit wir uns besorgt fragen, wie wir unsere Vagina schnell wieder eng kriegen, anstatt uns ausgiebig dafür zu feiern, dass unser phänomenaler Körper einen Menschen gebaut und geboren hat.

Auch das hat mit dem Wort nichts zu tun. Aber natürlich gibt es hübschere und hässlichere weibliche Sexualorgane, wobei das letztendlich der geringste Punkt ist, um die eine Frau sich sorgen machen muss. Wenn wir dort angekommen sind, dann wird das sehr sehr selten ein Problem sien.

Das Schwangerschaften ihre Folgen haben kann liegt dann eher an einer geweiteten Beckenbodenmuskulatur, die ja auch zu diversen anderen Problemen führen können, etwa einer gewissen Inkontinenz. Beckenbodentraining kann da eine sehr nützliche Sache sein, auch für die Lust der Frau.

Und natürlich kann man auch den neuen Menschen feiern und gleichzeitig auch andere Probleme in den Griff bekommen wollen.

Aber das scheint mir auch wieder so ein typisches feministisches Denken zu sein: Es ist bei vielen Frauen so also darf es nicht sein, dass Anforderungen an Frauen gestellt werden oder es zu einem Problem, gegebenenfalls auch aus Sicht der Frauen, gemacht werden.

Also: Ich finde mich und meinen Körper nicht mehr falsch wegen patriarchal konstruierter Makel. Dazu gehört für mich auch, Vulva und nicht Scheide zu sagen. Weil es richtig ist und weil es so falsch war, sie so lange unwichtig zu finden. Ich versuche, weiter dazu zu lernen und darüber nachzudenken, wie ich dazu beitragen kann, dass alle Menschen sich mögen, gesehen und respektiert fühlen können. Meine Tochter zum Beispiel. Wegen mir kann sie erstmal weiter Scheide sagen. Aber ich werde mit Vulva antworten und sie weiter fröhlich mit Wissen und Namen und Selbstbewusstsein versorgen.

Unterhalten sich Mütter und Töchter so häufig über Scheiden?
Aber es ist schon erstaunlich, woraus man so alles einen Kampf für die bessere Welt herleiten kann.

49 Gedanken zu “Scheide oder Vulva, macht es einen Unterschied?

  1. „… dass es ungemein wichtig sei…“

    Zwei Dinge sind ungemein wichtig:

    a) Dass du niemals auf den Gedanken kommst zu hinterfragen, ob Feministinnen/Frauen *wirklich* das Mandat und die Kompetenz haben, dir vorzuschreiben, wie du zu sprechen und was du zu denken hast.

    b) Dass du nie rausfindest, dass der Ursprung und das Zentrum der Welt nicht notwendigerweise da liegt, wo Courbet ihn verortet hat.

    Die Heiligkeit der Pussy muss durch fortwährenden, unablässigen, beharrlichen Fokus gesichert sein.

  2. Typische Feministinnen-Problem würde ich sagen.
    Diese Zwickmühle! Dem Kind DEN EINZIG RICHTIGEN Begriff eintrichtern auf der einen Seite vs. ich kein meine kleine Prinzessin doch zu nix zwingen. 🍿

    • „Meine Tochter zum Beispiel. Wegen mir kann sie erstmal weiter Scheide sagen. Aber ich werde mit Vulva antworten und sie weiter fröhlich mit Wissen und Namen und Selbstbewusstsein versorgen.“

      Wenn Mütter versuchen, ihre Bedürfnisse durch das Leben der Tochter zu stillen. Ich finde das ja schon – wie die Feministen das so nennen – übergriffig.

      • In diesem Zitat steckt ja schon die gewollte Indoktrinierung der Tochter drin. Diese kann „erst mal weiter Scheide sagen“, aber irgendwann… Was, wenn sie nicht damit aufhört? Und wie kann man einen Menschen mit Selbstbewusstsein versorgen? Das entwickelt sich von innen heraus, daher heißt es ja (sich) selbst bewusstsein. Ein extrinsisches Selbstbewusstsein, also das der Mutter, übertragen auf die Tochter, kann eigentlich nur Schaden anrichten. Aber erst mal darf die Tochter ja weiter Scheide sagen. Bis eines Tages…

  3. Dieses Vermischen von Deutsch und Latein ist so gruselig.
    Entweder Scham|Scheide oder Vulva|Vagina.
    Das erstere ist jeweils außen, das zweite innen. So einfach.

    Sie sollte ihre eigene Unwissenheit nicht auf andere Frauen übertragen, noch weniger das Patriarchat dafür verantwortlich machen, was ihr als Kind „nicht besonders ausführlich beigebracht“ wurde.

    • Die Vermischung von Deutsch und Englisch finde ich gruseliger. Und zwar immer dann, wenn beim Übersetzen des Englischen ins Deutsche klar wird, wie hirnrissig die auf Englisch formulierten Gedanken sind.

      Hier:
      „Ich kann sie ja schlecht zwingen, ihre Körperteile anders zu nennen, als sie das will. Her body, her rules.“
      Übersetzung:
      „Ich kann sie ja schlecht zwingen, ihre Körperteile anders zu nennen, als sie das will. Ihr Körper, ihre Regeln.“

      Es geht hier um die Benennung von Dingen. Auch wenn diese Dinge zum eigenen Körper gehören, stellt man nicht selbst die Regeln zu ihrer Benennung auf.

      „Herr Doktor, mein Auge tut weh. He, was machen Sie? Sie müssen in mein Ohr gucken, wenn ich Auge sage, so meine ich das nämlich! Ist schließlich mein Körper!“

      Man tut sich selbst einen großen Gefallen, die englischen Begriffe von Denglischsprechern ins Deutsche zu übersetzen. Das reicht oftmals, um die geistige Verfassung des Sprechers zu beurteilen. „Rape culture“ ist so ein Beispiel. Wer hierzulande allen Ernstes eine Vergewaltigungskultur verortet, hat einen an der Klatsche.

        • Findest Du?

          Wir haben eine (Fussball-)Fankultur in Deutschland. Ich kann mir prinzipiell auch eine Vergewaltigungskultur vorstellen, völlig analog. Ein Massenvergewaltiger hätte Fans, die ihn hochleben lassen, wenn er sich bei ihnen zeigt, weil die seine Vergewaltigungsfähigkeiten so großartig finden; die Anhänger denken sich Choreographien und Sprechchöre aus, um ihn angemessen zu würdigen.

          Den Begriff kann man also schon mit sinniger Bedeutung füllen, nur beschreibt er halt einen Zustand, der real nicht existiert und auch nie existiert hat.

    • Stimmt.

      Sobald Feministinnen aufhören, eine Zielgröße von mindestens 0% Frauen in Vorständen als „Männerquote von 100%“ zu bezeichnen, werde ich nur noch den richtigen, medizinischen Begriff verwenden. Versprochen.

  4. „Und das weibliche Lust als unnötig angesehen wird halte ich auch für ein Gerücht.“

    Nicht wahr??? Es ist schon lustig. In der Bravo dreht es sich in mindestens 90 % der Fälle, wenn sie mal was zum Thema „wie man seinen Partner glücklich macht“ schreiben, darum, was ER mal bei IHR ausprobieren könnte. Und warum ist das so? Könnte z. B. vielleicht daran liegen, dass die Redaktion beständig von genau den Vögeln, die behaupten, weibliche Lust würde in unserer Gesellschaft marginalisiert, geshitstormt werden, wenn sie sich mal erdreisten, Mädels Tipps zu geben, was SIE mal bei IHM probieren könnten. Denn DAS ist ja dann ganz übles Ansprüche an die Mädchen stellen. DAS macht ja dann die Bravo zum Kollaborateur des Patriarchats u. s. w.

    Zum Rest kann ich mal wieder nur konstatieren: der Vergleich feministischer Themenschwerpunkte mit denen von Männerrechtlern zeigt meines Erachtens sehr deutlich auf, welches Geschlecht in unserem „Patriarchat“ ein recht privilegiertes Leben führen kann. Wenn Arne Hoffmann lang und breit auf Genderama über die gesellschaftliche Unsichtbarmachung des Penis‘ schwadroniert, dann sind wir in der Gleichberechtigung der Geschlechter wahrlich weit gekommen.

  5. Es ist für die Religionsgemeinschaft „Zeugen der heiligen Mumu“ ungemein wichtig, dass dieselbe auch korrekt und mit der gebotenen Ehrfurcht bezeichnet wird. Muss man wissen.

    • Ja und man muss sich darüber klar werden, wie lange und wie sie sich damit beschäftigen, uns ihre Religion/Geschlechtsteil aufs Auge zu drücken.

      Judith Chicagos Installation bspw. „The Dinner Party“ bspw. „die die Geschichte der Frauen in der westlichen Zivilisation anhand einzelner bedeutender Frauen darstellen soll.“ wurde 1979 fertig.
      „Widely regarded as the first epic feminist artwork, it functions as a symbolic history of women in civilization. There are 39 elaborate place settings arranged along a triangular table for 39 mythical and historical famous women.“
      Diese Installation zu erstellen dauerte fünf Jahre und kostete 250.000 Dollar (ohne Arbeitskosten der 125 Freiwilligen mit einzukalkulieren).

      „Chicago soon expanded it to include the thirty-nine final women arranged in three groups of thirteen.“ – siehe Abendmahl, aber eben drei Mal mehr als wie du, Mann.

      „The triangular shape has significance because it has long been a symbol of the female.“
      feministische Kunst ohne dicken Zeiger auf Mumu ist kaum vorstellbar und „Many of the plates feature a butterfly- or flower-like sculpture as a vulva symbol.“ auf jeden Fall muss sie gezeigt werden. (Wiki)
      Auf die Idee, 39 bedeutende Männer in Tischen in Form eines Phallus anzuordnen und die Gedecke mit floralen Penissen zu dekorieren würde kein Mann kommen.

      Die geistige Verzahnung von Lebensleistung mit Geschlechtsteil, welches plakativ dargestellt werden muss, über das unbedingt, ständig und in „richtiger“ Form geredet werden muss, ist geradezu wahnhaft und das geht schon seit Jahrzehnten so.
      Jedes Jahr kommt eine Pappnase auf die Idee, man müsse „ein gesellschaftliches Tabu brechen“ und nun die Mumu endlich zum Thema machen. Jedes!

      Ob das Gedächtnis eines Fadenwurms schlimmer ist als die Besessenheit über die eigenen Körperteile, -öffnungen und -ausscheidungen permanent sprechen zu müssen kann ich nicht sagen, aber hier ist eine ganze Generation Feminismus offensichtlich in einer Entwicklungsphase hin zum Erwachsenen stecken geblieben. Die ebenso offensichtlich Foucault nicht begriffen haben, wonach „die Macht“ heute nicht darüber herrscht, die Rede über die Mumu zu unterdrücken, sondern darüber, eine ständiges Gerede über Mumu einzufordern.

      Der Zwang für die Gläubigen, sich dauerhaft selbst zu bespiegeln, Nabelschau zu halten, bereitwillig Auskunft zu erteilen und Rat von selbst ernannten Priesterinnen des Kults der Mumu einzuholen – so funktioniert Macht.

      • Auf die Idee, 39 bedeutende Männer in Tischen in Form eines Phallus anzuordnen und die Gedecke mit floralen Penissen zu dekorieren würde kein Mann kommen.

        Da stellt sich mir doch die Frage, wer der Sexist ist: Ist es derjenige, der an Frauen die gleichen Massstäbe anlegt wie an Männer, oder ist es vielmehr derjenige, der auch noch den grössten Schrott als grosse Kunst hochjubelt, solange es nur „Feminismus“ und „Frau“ etikettiert wird?

        • Oh ja, darüber muss unbedingt gesprochen werden, was in der heutigen Presselandschaft gleichbedeutend mit einem Vaginamonolog ist.
          Scherz! 🙂

          Die Sache ist doch schon längst gelaufen – in Schweden werden z.B. Filmpreise bereits mit der Vorgabe der Ergebnisgleichheit verteilt (Filmfördermittel dito), in D soll es genauso werden.
          Damit hat sich Preiswürdigkeit bereits an ein biologisches Merkmal des Künstlers geheftet, das mit der künstlerischen Arbeit an sich nichts zu tun hat.
          Als zweites kommen die bekannten woken/intersektionalen Botschaften hinzu und drittens die „Aktualität“ = Twitter schrieb das Drehbuch.

          Es folgt zwangsläufig, dass die Filme schlechter werden, weil die Kriterien, nach denen die Güte eines Films beurteilt wird, mit der Qualität des Films nichts zu tun hat.
          Das lässt sich auf jede Kunstgattung ausdehnen.

          • Vermutlich wird’s sich so einpendeln, dass neben den schon vorfeldsförderungswürdig befundenen kaum was überleben werden kann, und damit hängt dann doch gleich das sein oder nicht sein künstlerischer Arbeit ein dem einen Merkmal fest.

          • @bill

            Ja, in der pessimistischen Variante wird es darauf hinauslaufen.
            Ich glaube nur nicht, dass das eine Zukunft haben wird.
            Erfahrungsgemäß werden Männer andere Wege der Finanzierung (gofundme), andere Plattformen zur Veröffentlichung (youtube) finden und sich eine eigene Plattform mit Anhängern schaffen.
            Re·si·li·enz heißt das Zauberwort: „psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.“
            Die das beherrschen sind überwiegend Männer.

          • @crumar, ich kann dir auch schon genau sagen was passieren wird, sollten die Männer ihre Aktivitäten verlagern und anders finanzieren: Die woke Soldateska wird anschließend lautstark die Unterrepräsentation der Mumu in diesen Kanälen lautstark beklagen, Toxizität der geschlossenen Männerzirkel vorwerfen und die Quotierung fordern. Jede Wette!

          • @Sebastian

            „Die woke Soldateska wird anschließend lautstark die Unterrepräsentation der Mumu in diesen Kanälen lautstark beklagen, Toxizität der geschlossenen Männerzirkel vorwerfen und die Quotierung fordern. Jede Wette!“

            Gehe ich nicht ein, weil du sowieso gewinnen würdest. 😉

            Das werfe ich MGTOW vor, nämlich ernsthaft anzunehmen, es gäbe einen individuellen Ausgang aus der gesellschaftlichen Situation, mit der Annahme, sie würden uns dann in Ruhe lassen.
            Das wird nicht stattfinden.
            Wenn man sich etwas Neues aufbaut, werden die identischen Taktiken verwendet werden – weil sie sich nämlich „bewährt“ haben.
            Wenn man sich nicht gegen das „Recht auf Repräsentation dank biologischer Existenz“ wehrt, dann wird das nie aufhören.

      • Auf die Idee, 39 bedeutende Männer in Tischen in Form eines Phallus anzuordnen und die Gedecke mit floralen Penissen zu dekorieren würde kein Mann kommen.

        Nur ein Gedanke…

        Ich hatte spontan die Eingebung, dass das

        und das

        in eine Kategorie fallen könnte.

        Nur dass die Version der Männer echt statt etepetete ist, ohne Cargo-Kult auskommt und nicht aus einem Minderwertigkeitskomplex entwächst.

  6. Rike Drust findet, dass alles für alle sein sollte. Weil das nicht so ist, hat sie einen Master of Science in Women’s Studies gemacht.

    Lol. Was für ein Opfer. Warum denken solche Menschen immer, dass sich alle Welt für ihre vollkommen banalen Probleme (oder besser Nicht-Probleme) interessieren muss?

    • Man beachte vor allem die überdeutliche Implikation: weil nicht alles für alle ist, hat sie einen Master in Women’s Studies… Daraus leitet sich nachdrücklich die Überzeugung ab, dass natürlich vor allem Frauen nicht alles haben. Und dann entblödet sie sich nicht davon, in epischer Breite über ein „Problem“ zu schreiben, bei dem jeder seelisch gesunde Mensch nur feststellen kann: „Mädel, wenn das echt deine Sorgen sind, dann lass uns gerne mal tauschen“. Aber ihr fällt das natürlich nicht auf, dass sie ihre eigene Privilegiertheit durch das Schreiben diese Textes exponiert. In ihrer Welt, in der man als rundum inkompetente Klatschbase einen „Master“ in einem „Wissenschaftsbereich“ hinterhergeschmissen bekommt, der ausschließlich für den Zweck geschaffen worden ist, um inkompetenten Klatschbasen einen „Master“ und „Professuren“ hinterherschmeißen zu können, ist all das nämlich berechtigter Anspruch von Frauen und sie sind dennoch ganz dolle schlimm unterdrückt… irgendwie. Z. B. weil böse Menschen dafür sorgen, dass man ihr Geschlechtsteil Scheide statt Vulva nennt. SKANDAL!!!

  7. „Aber es ist schon erstaunlich, woraus man so alles einen Kampf für die bessere Welt herleiten kann.“

    Sehr treffende Kommentare oben im Haupt-Artikel!

  8. Hab meiner Tochter, inzwischen 2 Jahre alt, auch Vulva beigebracht. Das hatte primär den Grund, dass ich nichts von diesen vermeintlich kindgerechten, verniedlichenden Synonymen halte. Ihr älterer Bruder spricht auch einfach nur von Penis und Hoden und nicht von „Schniepel“, „Schnippie“, „Zipfel“ oder was weiß ich. Zweitens weil’s halt der korrekte Begriff für alles ist, was sie beim kleinkindlichen Erkunden des Körpers mit ihrer Hand so fühlt.

    „Und in der Tat klingt Vulva zum einen sehr merkwürdig und wäre auch zum anderen etwas, was man in Gesprächen wohl eher pausenlos noch mal erklären müsste, wozu auch keiner Lust hat.“

    Nö, das ist reine Gewohnheitssache, mit der Zeit wird Vulva irgendwann Teil des normalen Sprachgebrauchs. Abgesehen davon: in Gesprächen, in denen es aus welchen Gründen auch immer um Geschlechtsorgane geht, ergibt sich schnell von selbst, was Vulva meint und bezeichnet. 😉

    That being said – ich gehe aber auch nicht davon aus, dass das irgendeinen besonderen Einfluss auf ihre spätere Entwicklung hinsichtlich Sexualität usf. haben wird.

    • „Das hatte primär den Grund, dass ich nichts von diesen vermeintlich kindgerechten, verniedlichenden Synonymen halte.“

      Die Motive find ich gut, allerdings verniedlichst du dabei evtl. selbst, weil das was deine Tochter mit ihren Fingern schon vor den 3.ten Lebensjahr erreichen kann nicht nur die Vulva oder die Scham ist. Die wird sicher in die Scheide reinfühlen, wo deine Begrifflichkeit schon vorher stoppt.

      Pro Scham+Geschlecht: nicht selten „will“ dieser Schambereich (bei m. u. w.) etwas was moralisch evtl. fragwürdig oder gar verwerflich erscheint, die Notwendigkeit diesem ein übergeordnetes und kontrollierendes Regelwerk anzuheften könnte vielleicht mehr Verletzungen verhindern als es erzeugt.

  9. Hm, wenn ich dezent auf eine mich störende Begriffsverwirrung im MINT-Bereich hinweise, höre ich teilweise Sätze, die sich wie „Nur autistische Incel-Nerds kümmert sowas!“ durch die Blume anhören. Im Falle des Artikelthemas sitzen JETZT gerade Hofberichterstatter des Feminismus in den Online-Redaktionsstuben und tippen sich die Finger über diesen stunning and brave Kampf für eine bessere Welt wund.

  10. Leute, es ist doch ganz einfach. Es muss Pussy heißen, denn das dazu gehörende Kleidungsstück heißt ja schließlich Pussyhat. Der ist pink und wurde getragen, als die Clintokesinnen nach verlorener Wahl gegen Trump demonstriert haben, nachdem sie sich geweigert hatten darüber nachzudenken, warum ihnen die weißen Wählerinnen im Rustbelt abhanden gekommen sind.

  11. Bei meiner kleinen Tochter heißt das Pieschfrau, wie meine große Tochter das nennt, da haben wir glaube ich die letzten 10 Jahre nicht mehr drüber gesprochen, aber ich bin sicher sie hat einen Begriff gefunden, der ihr Gefällt genau so wie meine kleine Tochter das irgendwann tut.

  12. Was mich immer wundert an Sätzen wie dem Folgenden: „Wie das mit meiner Anatomie oder meiner eigenen Erregung war, interessierte keinen. Das musste ich mir selbst beibringen.“

    Glauben die im Ernst, dass Jungen Masturbationsunterricht bekommen? Ich weiss, es gibt dazu z.b. von Arne Lehrbücher – aber ich wage die These dass das praktisch alle Jungs selbst herausfinden. Überraschend, dass das als Zumutung verstanden wird hierin nicht „an die Hand genommen“ zu werden.

    Wer von euch hat es selbst herausbekommen (und in welchem Alter)?

    Meine Antwort: ja selbst geschafft (10-11J)

    • „Glauben die im Ernst, dass Jungen Masturbationsunterricht bekommen?“

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass die irgendwie wirklich so verschrobene Vorstellungen von den Lebenswirklichkeiten von Jungen und Männern haben. Das ist aber wohl auch mal wieder die pure Projektion, denn faktisch gibt es für Frauen so esoterisch-feministische Kurse, wo sie sich gegenseitig ihre Vulven betrachten, Masturbationstipps bekommen und die nicht selten direkt vor Ort ausprobieren. Und irgendwie stellen die sich dann wohl vor, dass für Männer die ganze Welt so aussieht, wie sie es in ihren kleinen Zirkeln „im Geheimen machen müssen“.

      Dass in unserer Gesellschaft nicht die weibliche, sondern faktisch nachweisbar die männliche Sexualität niedergemacht und verteufelt wird, wo es nur geht und gerade Feministinnen da ganz vorne an vorderster Front sehr aktiv dran beteiligt sind, ist da nur noch die Kirsche auf dem Scheißhaufen projektiver Überzeugungen. Sie stellen sich also – mal wieder – als gaaanz großes Opfer in einem Bereich dar, in dem sie selber Haupttätergruppe sind, nur eben in komplett diametraler Ausrichtung zu ihren ganzen Lamenti.

      PS: Dito, ich selbst im Alter von etwa 11. Und ich hätte es als sehr unangenehm empfunden, hätte sich irgendwer, am Ende sogar noch ein Erwachsener, berufen gefühlt, mir da Tipps zu geben.

      • „… sie selber Haupttätergruppe sind …“

        Vorsicht: die weibliche Sexualität wird in unserer Gesellschaft tatsächlich unterdrückt – von anderen Frauen. Und irgendwie scheint ein Problem vieler Frauen – auch vieler Feministinnen? – darin zu bestehen, dass sie sich das nicht eingestehen können: dass ihre eigene Sexualität von anderen Frauen, z. B. von Freundinnen oder Studien-Kolleginnen unterdrückt wird.

        Weiterer Punkt: in der Pubertät unterdrücken viele Eltern die Sexualität ihrer Töchter. Aus naheliegendem Grund: wenn die eigene Tochter nämlich schwanger wird, dann müssen die Eltern fürchten, dass sie selbst das Neugeborene an der Backe haben und dann nicht nur ihre Tochter – und evtl. noch deren Geschwister -, sondern auch noch ihr Enkelkind versorgen müssen. Bei dieser Aussicht kann man als Elternteil schon mal ein wenig repressiv werden …

        Also die Unterdrückung der weiblichen Sexualität ist schon ein Problem – nur wird sie im Feminismus völlig falsch auf das Patriarchat projiziert. Nee, das Patriarchat findet weibliche Sexualität einfach nur geil: es kann gar nicht genug davon kriegen.

        • Zumindest was das Zutun von Eltern angeht, finde ich die Argumentation nicht vollends plausibel. Ist es in unserer Gesellschaft nicht viel eher Usus, Mädchen wie auch Jungen schon recht früh an einen verantwortungsvollen Umgang mit Verhütung zu heran zu erziehen? Dass die Gefahr einer Schwangerschaft zu einer größeren „Unterdrückung“ weiblicher Sexualität führen sollte, erscheint mir auch zweifelhaft, denn die Mädchen werden zwar schwanger bei geilheitsbedingten Verhütungs-Fauxpas, bleiben aber jederzeit Herr der Lage, ob sie weiterhin Jugendliche bleiben wollen oder ob sie eine Mutterschaft tragen wollen. Jungen sind hingegen nach einem folgenschweren Verhütungs-Fauxpas in dieser Frage vollends von der Entscheidung des Mädchens abhängig.

          Wo man eine „Unterdrückung“ weiblicher Sexualität herleiten kann, die deiner Beschreibung folgend am stärksten von Frauen ausgeht, sähe ich im Bereich promiskuitiver Frauen. Die werden weit eher von anderen Frauen geschnitten und verbal ziemlich fies niedergemacht. Warum ausgerechnet das von Männern für Männer erdachte „Patriarchat“ promiskuitive Frauen unterdrücken sollte, hat sich mir nie erschlossen, weil was sollten Männer für ein Problem mit Frauen haben, die gerne mal bereit für unverbindlichen Gelegenheitssex sind? Dass etliche Männer weibliche Promiskuitivität bei der Partnerwahl als KO-Kriterium sehen, hat mit Unterdrückung weiblicher Sexualität nichts zu tun, sondern ist eine ganz logisch nachvollziehbare Befürchtung, dass diese Frau dieses Verhalten nicht von jetzt auf gleich langfristig abstellen können könnte, nur weil sie in einer Beziehung lebt.

          Was ich mit der Unterdrückung männlicher Sexualität meine, ist auch viel mehr die allgemeine Darstellung und Konnotation, vor allem auch medial. Weibliche Sexualität wird da als etwas sakrales dargestellt, die männliche hingegen durchweg nur dämonisiert und als etwas vermittelt, was doch irgendwie am Ende das Schlimmste ist, was Frauen überhaupt nur auf dieser Welt widerfahren könnte. Kein Wunder, wenn sich Jungen zunehmend beim Kontakt mit Mädchen unsicher darüber zeigen, was ihnen denn überhaupt noch zu sagen oder erst recht zu tun erlaubt ist.

          • Ganz schön viel Mimimi um Mumu. Soll die doch jeder nennen, wie er will. Und wenn es ein anderer dann nicht versteht, muss sie es ihm erklären oder zeigen. Oder ein Schild mit ihrem Vulven-Gemälde vom ev. Kirchentag hochhalten.

    • Ja das glauben die. Die glauben auch dass Männer deswegen Ingenieure werden weil sie von ihrem Vater dazu an die Hand genommen wurden. Es liegt niemals daran, dass dieselben Frauen die beklagen, dass ihnen ihr Vater das flicken eines Fahrradschlauchs nicht aktiv beigebracht hat, keinerlei Interesse daran zeigen selbst wenn sie es als Erwachsene als Problem erleben.
      Die denken wirklich zu allem muss man einmal aktiv angeleitet werden. Die kommen nicht darauf, dass man alles mögliche aus Spieltrieb ausprobieren will. Von Masturbation bis Computer selber zusammen bauen.
      Auch selbst mit etwa 12

  13. Ich möchte nochmal auf zwei sprechende Details der obigen Leidensgeschichte aufmerksam machen:

    „Meine Tochter will nicht Vulva sagen. Wenn ich von Vulva spreche, sagt sie mir, sie mag das Wort nicht und sagt lieber weiter Scheide.“

    Aktion: Realitätsverleugnung. Übrigens nenne ich meinen Bauch „Kette“.

    Nun hierauf die Reaktion:

    „Ich kann sie ja schlecht zwingen, ihre Körperteile anders zu nennen, als sie das will. Her body, her rules.“

    Wenn ein Mädchen seine Körperteile falsch einsortiert, dann lässt man ihm seinen Willen. So geht Erziehung zur Selbständigkeit in einer komplexen Welt.

  14. „Die allermeisten Gespräche kommen ja vollkommen ohne Genitalien aus.“
    Bei manchen Leuten anscheinend nicht.
    Man fragt sich, warum bloß?
    Entweder sind die einfach ordinär oder irgendwie fixiert. 🙂

    • Und btw.: sobald sich Vulva durchgesetzt hat, werden Feministinnen behauptet das ist eine patriarchale Behauptung (in der Realität durchgesetzt von Feministinnen) und die feminist-approved Bezeichnung ist ‚Scheide‘.

  15. Ziel ist das „entschämen“, das deutsche „Scham“ ist Unterdrückung der weibl. Sexualität. Etymologisch steht „Scheide“ für etwas wo etwas anderes rein gesteckt wird (Schwert zB), von diesem Zweckbegriff will der Feminismus sich befreien, und unabhängig vom Penis werden.

    Das ihrer Tochter die Reinstecken-Vorstellung ganz angenehm und die Anziehung zum Penis als natürlich vorkommt, gefällt der Mutter nicht.
    Das ihre Tochter mit ihrer eigenständigen Denkweise quasi der Inbegriff der freien wie-ich-will-und-denke Frau ist, kommt bei dieser Mutter überhaupt nicht an.

    Zweckdienliche Beformundung, Kommunikation mit verdeckter Agenda der Beeinflussung und steter Tropfen höhlt den Stein ist ihre Antwort auf die pubertäre Selbständigkeit und Freiheitsstreben ihrer Tochter.

    Wiedermal die übergriffige Übermutterrherrscherin die sich tief in die Belange des eigenen Nachwuchses einmischen will, typisch Feminismus. Wenn vorschreiben und kontrollieren der Gesellschaft legitim und geboten erscheint, warum vor den eigenen Kindern oder den in Kindergarten und Schulen halt machen?

    Bin gespannt was in 10J da an und in Frauen entstanden sein wird 🙂

  16. „Her body, her choice.“

    Dann können die Mediziner ja die Fachliteratur gleich recyceln.

    Vielleicht hängt das Einhämmern der Vulva ja mit Zielen frühkindlicher Sexualerziehung zusammen.

  17. Ich hatte als Kind Probleme mit der Einordnung des Begriffs „Muschi“. Katze, oder geheimnisvolles Organ der langhaarigen Wesen?
    Mutter hat mich entspannt aufgeklärt.

    Jahre später gabs Scene- Diskussion in besetzten Häusern, ob „Fotze“ oder „Votze“ politisch korrekter im politischen Diskurs wäre.

    Und da war Baader schon jahrzehntelang tot.

    Als

  18. „Möse“ statt „Vulva“ und alles ist gut. Falls man auf „Musch“ (und Verwandte) nicht steht.

    An sich heißt das Problem aber wieder einmal „Besserwisser“, nicht „Gutwisser“. Die Popen und Adepten aller Konfessionen werden es nie lassen, ihre Finger aus den Hosen fremder Leute zu nehmen.

    Hmpf.

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