Südländerin ist wieder schwanger

Das zweite Kind ist auf dem Weg. Bisher sieht alles gut aus.

Es wird aber natürlich noch mal einiges an Umstellung bringen und bringt auch einiges an potentiellen Schwierigkeiten mit sich.

Wie wird Fräulein Schmidt auf den Nachwuchs reagieren? Wird sie neidisch sein oder wird sie akzeptieren, dass man etwas weniger Zeit für sie hat?

Und wie wird Südländerin in den Zeiten, in denen ich nicht da bin, mit beiden alleine zurechtkommen?

Natürlich sind wir nicht die Ersten, die sich diesen Problemen stellen müssen. Aber das macht es für uns ja nicht leichter.
Tipps werden gerne genommen.

21 Gedanken zu “Südländerin ist wieder schwanger

  1. Herzlichen Glückwunsch,

    ich freue mich auf die daraus erwachsenen Erkenntnisse in Bezug auf völlig unerwartet andere Charaktereigenschaften beim zweiten Kind.

  2. Alles Gute euch! 🙂

    Wie groß ist denn der Altersunterschied? Bei unseren beiden waren es knapp zwei Jahre, und wenn es da am Anfang Eifersüchteleien gab, kann ich mich heute gar nicht mehr daran erinnern. Ich denke, im Kleinkindalter wächst sich Geschwisterneid leichter und schneller aus als wenn vier oder fünf oder mehr Jahre dazwischen liegen.

    Ich hätte für uns auch kein Einzelkind großziehen wollen (bin selber auch keins), meiner Meinung nach lernt ein Kind auf diese Weise am Leichtesten, dass sich nicht alles bloß um ihn/sie dreht.

    Für uns war es damals eine große Erleichterung, dass die Mutter die ersten drei Jahre (bis zum Kindergartenalter) im Home Office arbeiten konnte. Die Schwiegermutter war auch immer wieder da, die war einerseits eine Hilfe, andererseits eine Konfliktquelle für ihre Tochter.

    Als Freiberufler konnte ich keine Elternzeit nehmen, aber beim ersten Kind war ich die ersten Monate auch zu Hause, der Bub hat tagesgenau auf das Ende meines vorhergehenden Projekts gewartet, um auf die Welt zu kommen. 🙂

    Und als moderner Papa habe ich die Säuglinge, wann immer möglich, auch brav im Tragetuch getragen, manchmal will die Mutter die plärrenden Blagen einfach nur los sein! Windeln wechseln war selbstverständlich auch geteilte Arbeit. Ein aufblasbarer Sitzball war hilfreich, wenn man Herr oder Frau Schreihals zur Ruhe wiegen wollte.

    Ansonsten gilt das Prinzip sinkender Grenzkosten, was man für ein Kind stemmt, stemmt man recht leicht auch für zwei. Wobei die drei Jahre bis zum Kindergarten am arbeitsintensivsten waren, wenn man die durchgestanden hat, entspannt sich nochmal vieles.

  3. Ich freue mich für euch und drücke fest die Daumen, dass alles gutgeht.

    Aber ich bin – ehrlich gesagt – froh, dass wir die beiden eigenen Kinder einigermaßen groß bekommen haben und ich jetzt wieder was anderes machen kann.

  4. Ihr seid überdurchschnittlich reich. Berliner, Auslandsreisen, Haus, neuestes Werkzeug, öffentlicher Dienst, Kohle, Sex, Beziehung, Gesundheit etc.
    Sehe keinerlei Probleme oder Konflikte.
    Läuft von allein.

  5. Glückwunsch und alles Gute!

    Ich glaube, meine große Schwester hat sich eher gefreut, als ich da war, da es ihr Spaß gemacht hat, sich mit um mich zu kümmern. Nachdem ich nicht mehr klein und niedlich war, sondern laufen und meinen Willen artikulieren konnte, gingen dann erst die Streitereien los. Das Spielzeug vom anderen ist halt immer das interessanteste 🙂

      • Das kenn ich… neulich habe ich versucht meinen Hochzeitsanzug anzuziehen und kam nur noch gerade so rein… einen Gürtel brauchte ich auf jeden Fall nicht mehr. Bei beiden Schwangerschaften meiner Frau wuchs auch mein Bauch etwas an…

        Das war aber noch nicht alles. Nicht nur die „Fress-Attacken“ hatte ich, sondern auch mehr Stimmungsschwankungen als normal… Und selbst nach der Schwangerschaft ging es weiter… Nachdem meine Frau abgestillt hatte, hat sich bei mir die Brust entzündet und mir wurden Entzündungshemmer für stillende gegeben… Ich bin ja ein emphatischer Ehemann, aber was mein Körper alles nachgemacht in und nach der Schwangerschaft war schon etwas lächerlich…

        Ansonsten auch von mir noch herzlichen Glückwunsch zu Kind Nummer Zwei.
        Hoffentlich verläuft in der Schwangerschaft alles ganz normal ohne große Komplikationen und wenn es dann da ist, bleiben euch hoffentlich auch die Eifersuchtsdramen euerer Großen erspart, die wir gerade mit unserem Großen und seinem kleinem Bruder haben…

    • Um Gottes willen, bloß nicht! Mit das schwanger werden (können) sind zum einen zahlreiche Privilegien verknüpft, die Feministinnen auf keinen Fall missen möchten. Und zum Anderen ist das immer noch die wichtigste Trumpfkarte im feministischen Ausredenkalender, warum frau trotz erheblich weniger Engagement in Politik, Job und Ehrenamt mindestens die Hälfte der Positionen/Rollen/Ämter zustehen, die entweder bequem und/oder lukrativ und/oder mit Macht und Einfluss versehen sind.

  6. Alles Gute! Ich wünsche euren Kindern beide Eltern, bis die altersgemäß den Löffel abgeben.

    Man kriegt ja hier am Rande immer die Realität des Blogmeisters mit, in einem Blog, in dem es sich vorwiegend um konfliktäre Genderthemen, um Intersektionalität und Wokeness dreht. Wenn dann der Blogmeister eine Südländerin ehelicht, Fräulein Schmidt in die Welt führt, anschließend die gemeinsame Wohnung gegen ein Eigenheim tauscht, sich um akkubetriebene Heckenscheren kümmert, während sich die Südländerin innenarchitektonisch verwirklicht, dann kommt doch das zweite Kind wie von selbst.

    Und dann ist doch das klassische Familienbild doch nicht so scheiße, wie es neuerdings immer heißt.

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