Disneys neue Richtlinie: Profit ist wichtiger als Virtue Signaling

Ein Gerücht besagt, dass Disney gemerkt hat, dass Woke SJWs nicht das Beste für den Profit sind und daher etwas härter durchgreifen will:

A new rumor claims the top priority at Disney that will affect Marvel and Star Wars is to remove SJW employees as the top executives have realized that “Go Woke Go Broke” is not just a slogan.

The rumor comes from YouTuber Overlord Doomcock, who prefaces his information saying, “I have heard the following information once again from a high level source and the persistence of this information leads me to believe there may be something to this story so I am presenting it to you now.”

(…)

He states, “My source tells me that huge policy changes are about to be made at Disney. Bad mouthing fans, no matter what they say or what side they are on, will no longer be tolerated. That goes for everyone that works for Disney. Everyone including Brie Larson, including the Lucasfilm Story Group, and everyone that Kathleen Kennedy ever hired.”

Later, Doomcock continues, “I have been told explicitly that even someone like Brie Larson will no longer be able to work at Disney if she takes shots at fans.”

He adds, “The slack attitude and tacit support implied by silence that emboldened these woke wonders to hijack the corporate message and subvert corporate profits is no more.

(…)

oomcock then claims that this will also mean changes to how they treat their characters like Luke Skywalker and Nick Fury. He explains, “The Lucasfilm Story Group will no longer be empowered to humiliate Luke Skywalker to strike a blow against the patriarchy. No more will Nick Fury be humiliated by having a pet cat take out his eye.”

He states, “‘Get Woke Go Broke’ is a phrase that resonates with Disney and positive changes are on the way if this leak is true.”

As for why this policy change will be implemented, Doomcock says his source told him that “the economic realities of 2020 coupled with the decline in returns of properties like Star Wars have combined to sober executives up. They realize that fans have been driven away from their precious franchises in droves by identity politics.”

He continues, “Now it is time to get back to business. Time to remember the old adage, ‘The customer is always right.’” The investors and executives are now trying to repair the damage that has been done.”

Das würde für mich Sinn machen. Wo Hardcore Fans von Filmreihen die entsprechenden Filme gleich mehrfach im Kino gesehen haben haben bei Star Wars frühere Hardcore Fans erklärt, dass sie die letzten Filme schlicht ausgelassen haben. Ich glaube auch nicht, dass die Spielfiguren etc so gut gelaufen sind wie früher. Klar haben die Filme immer noch einiges an Geld gemacht. Aber sie haben gleichzeitig mit einer sehr kritischen Resonanz auch den Wert der Marke Star Wars für die Zukunft in Frage gestellt und der Einkauf war nicht gerade billig.

Es gibt schon lange Gerüchte um Machtkämpfe mit Kathleen Kennedy, bei denen sie weitere Projekte umsetzen will, etwa eine Star Wars Show die sich um weibliche Helden drehen soll und Leuten höher in der Disney Hierarchie, die ihr immer mehr die Zügel aus der Hand nehmen wollen. Etwa soll sie an „The Mandalorian“ quasi nicht mehr beteiligt gewesen sein.

Es ist aus meiner Sicht auch verständlich, wenn sie von Angestellten verlangen, dass diese sich nicht mit dem Publikum anlegen. Das ist nie ein guter Zug.

Man darf gespannt sein, was kommt. Der Vertrag von Kathleen Kennedy läuft wohl noch bis 2021

 

41 Gedanken zu “Disneys neue Richtlinie: Profit ist wichtiger als Virtue Signaling

  1. Disney hat während der Corona Krise bereits einen mehrere Milliarden Dollar großen Verlust zu verzeichnen. Vermutlich liegt es daran, dass man sich keine Experimente mehr leisten möchte. Ich hoffe allerdings, dass sie es nicht schaffen irgendwelche Fans zurückzugewinnen. Wenn man weiß, dass zu Disney Firmen wie z.B. VICE gehört, dann ist klar, dass sie einen Teil ihres Geschäfts auf Männerhass aufgebaut haben. So etwas sollte man nicht unterstützen, wenn man noch einen Rest an Würde besitzt.

    • Theme Parks funktionieren halt schlecht im Ebola-wir-werden-alle-sterben-LARP-Modus.
      Dasselbe gilt für Filme in Kinosälen. Nur wer geht noch in Kinos?
      Das Problem ist, dass eine MegaCorp mit Feministinnen auf der einen und BWL-bloß-keine-Experimente-Entscheidungskommittees auf der anderen Seite keine Filme produzieren kann, die irgendjemand sehen will. Nichtmal die Star Wars-Nerds.

      Wunderschön zusammengetragen in dieser Autopsie:

  2. Bisher nur Gerüchte. Große Firmen habe in der Vergangenheit immer lieber auf Seiten der Feministinnen gestanden, wie auf Seiten der Fans.
    Das sich daran etwas ändert, glaube ich erst wenn ich es sehe.

    „Etwa soll sie an „The Mandalorian“ quasi nicht mehr beteiligt gewesen sein.“

    Die Serie war ja bisher auch sehr gut 😀

  3. Schauen mer mal was an dem Gerücht dran ist. Anders ist das Star Wars Franchise auch nicht zu retten.

    Man kann ja schon mal andere Standpunkte vertreten als das Publikum. Sonst macht man nur noch Unterhaltung nach Marktforschung und ist nicht mehr kreativ. Und man kann auch woke Filme machen (Falls jemand die Serie „Hanna“ kennt, sehr woke. Gute Frauen, schlechte Männer, woke Besetzung und Charaktere. Aber ist nicht der Fokus, die Serie ist trotzdem gut.). Was man aber nicht kann, ist erst Scheiss Filme zu machen, die obendrein die Kernzielgruppe gezielt mit vor den Kopf stoßen, und diese Kunden dann noch in der Kommunikation verunglimpft, wenn sie sich beschweren. Das ist bei Captain Marvel nicht so schief gegangen, weil Marvel Studios da eine bessere Arbeit bei Story und QS macht als Lucasfilm (evtl. auch eine bessere Unternehmenskultur in Bezug auf Kritik hat). Aber trotzdem war Cpt. Marvel auch nur unterschnittlich im Vergleich zu anderen Marvel Filmen. Mary Sues sind hakt nicht die Lösung. Drum ist Batman auch beliebter als Superman.

    Und Brie Larson ist die Inkarnation dessen, was im Feminismus und der Identitäts Politik schief läuft. Wer Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung davon ausschließen will, ein Kunstwerk zu analysieren, ist schlicht rassistisch, sexistisch und heterophob.

    Wer sind denn die Filmnerds? Wie bei fast allem ausser Pflegeprodukte, Beauty, Mode oder Promis? Großteils Männer. Der Gedanke, ein Mann könnte einen Film über schwarze Transfrauen nicht verstehen, kein Vergnügen daran haben oder dürfe ihn nicht kritisieren, ist absurd. Denn tatsächlich gibt es so wenige hervorragende Filme, dass man für jeden einzelnen dankbar ist. Egal wovon er handelt und wer Protagonist ist.

    Disney versteht schneller als die Politik (siehe SPD, oder auch Republikaner), dass die Zielgruppe aus 90-100% der Menschen besteht. Und dass man nicht einfach mal eben auf 50% aufgrund des Geschlechts verzichten kann. Und von den übrigen 50% bitte auch nur die 50% mit der richtigen politischen Einstellung. Und schon ist die Zielgruppe auf ein Viertel geschrumpft.

    • „Falls jemand die Serie „Hanna“ kennt, sehr woke. Gute Frauen, schlechte Männer, woke Besetzung und Charaktere. Aber ist nicht der Fokus, die Serie ist trotzdem gut.“

      Kann sowas gut sein? Ich kenne mich mit dem Amigedöns nicht aus, mich nerven aber zum Beispiel im deutschen TV die gebührenfinanzieren Emanzenfilme mit der immergleichen Story „Alleinerziehende Mutter zweier Töchter entwickelt sich mit Hilfe ihrer besten Freundin zur starken Frau“. (ich weiß, das ist vom Genre her nicht vergleichbar). Diese permanente Botschaft ist doch das pure Brechmittel, bist du wirklich der Meinung es gibt Leute die das nicht so empfinden?

      • Mei, da steht das woke nicht im Vordergrund. Es geht um genetisch veränderte Mädchen, die als ultimative Soldaten/Killer geschaffen werden. Ja, Mädchen verkloppen Männer, und sind auch die Hauptpersonen, aber der ganze woke Teil (also alle Minderheiten Gruppen bei den Charakteren dabei zu haben) steht nicht im Vordergrund. Im Vordergrund steht die Story, und die ist abwechslungsreich und spannend. Wenn Lesben, Schwule oder Schwarze vorkommen, dann ist das halt so, wird aber nicht weiter thematisiert.

        Und so muss das meiner Meinung nach sein. Ich hab nix gegen Charaktere aus bestimmten Identitätsgruppen. Nur, wenn sie über diese Identität definiert werden, statt über ihre Handlungen.

  4. Da scheint ja wohl der Corona-Lockdown doch etwas gutes zu haben. Die Stars heulen bereits über Millionenverluste, sogar jene, die bei den Fans eigentlich recht beliebt sind wie Scarlett Johansson oder Chris Evans. Die Filmindustrie befindet sich sowieso schon im Umbruch, Streamingdienste laufen den Kinos den Rang ab, habe gerade im Radio gehört, dass die größte Kinokette einen Vertrag gemacht hat, welcher ihnen trotz Streaming Rechte sichert. Jetzt hat da Corona noch mal quer reingegrätscht und einige sehen ihre Milliarden flöten gehen. Da kann man sich Millionenflops natürlich nicht mehr so gut leisten.
    Mal gucken, wann Netflix folgt, die ja so ziemlich viel auf der Woke-Schiene fahren.

  5. Umso mehr solche Gerüchte gestreut werden, umso mehr hinterfragen vielleicht auch andere große Unternehmen, Aktionäre und Inhaber ihre SJW-Policies. Dann schauen sie sich vielleicht genau an, wie sich die Käufe bei welchen Zielgruppen verändert haben, seit Frauen fast jede Filmprügelei gewinnen, seit allein sie die Familien aus der Not retten und die Menschheit vor dem Untergang bewahren.
    Dann überlegen die Verantwortlichen, wann das letzte Mal ihre Freundinnen oder Gattinnen jemanden im Kampf für das Gute windelweich geschlagen haben. Dann fragen sie sich, was denn bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr die Frauen so in Wirklichkeit machen. Und dann stellen sie vielleicht fest, dass sie inzwischen seit Jahren so einen unglaublichen Quatsch verzapfen, dass das selbst als Fantasy geistlos, agitativ und nicht nachvollziehbar wirkt.

    Weder Frauen noch Männer können und wollen sich mit den inzwischen in fast jeder Serie vorkommenden Herrenfrauen identifizieren, die prügelnd die Welt retten. Und was ist das überhaupt für ein erbärmlicher Feminismus, in dem Mittel wie körperliche Gewalt die zentrale Rolle spielen?

    Ein gutes Signal, das da von Disney ausgeht, selbst wenn es nur ein Gerücht sein sollte. Danke Donald, danke Micky – ihr Patriarchen meiner Kindheit. (Goofy nicht zu vergessen!)

      • „Übrigens steckt hier massgeblich eine Frau dahinter, Erika Fuchs“

        Die hat aber „nur“ übersetzt. Wobei diese Übersetzungen zugegebenermaßen echte Meisterwerke sind. Unvergessen ist der Gurkenmurkser und natürlich „dem Ingeniör ist nichts zu schwör“. Ich finde ihre Übersetzungen besser als das Original, und DAS ist eine echte Leistung.

    • „Und was ist das überhaupt für ein erbärmlicher Feminismus, in dem Mittel wie körperliche Gewalt die zentrale Rolle spielen?“

      Das ist der Feminismus, in dem das Männliche böse und gewalttätig ist und Frauen so werden müssen wie Männer, also böse und gewalttätig und dass dann aber ein gutes böse und gewalttätig ist weil die Frau von Grund auf gut ist und es daher auch gut ist wenn sie böse ist. So Bitch-Feminismus halt.

      • Habe schon lange den Eindruck, daß „moderner“ Feminismus und die Macho Ideale der 80er Jahre Actionfilme praktisch dasgleiche sind. Nur daß die Actionfilme noch einen gewissen Unterhaltungswert hatten, wenn man sie nicht so ernst genommen hat.

    • „Danke Donald, danke Micky – ihr Patriarchen meiner Kindheit. (Goofy nicht zu vergessen!)“

      Und Onkel Dagobert, der uns zum Kapitalismus bekehrt hat.

      Donald: „Und was ist, wenn man kein Geld hat?“
      Dagobert: „Dann VERDIENT man es sich! Durch ARBEIT!“

      Das prägt für’s Leben.

  6. Ob es reicht, wenn Disney einfach zu ihrem üblichen Strickmuster zurückkehren? Aber ich fürchte, die Zeit ist einfach vorbei, genauso wie der Wokenessmüll keine Zukunftsfähigkeit hat. Aber im seriösen, fundierten Journalismus sehe ich ganz grosses Zukunftspotential und da ist eine Lücke, so gross dass man einen Supertanker durchfahren könnte ….

  7. So vernünftig und vielversprechend sich das liest – bislang ist es nur ein einzelnes Gerücht, und vielleicht eher Fanboy – Wunschdenken denn Wirklichkeit.
    Auch wenn ich dem Disney-Konzern durchaus zutraue, sich im Sinne der Profitmaximierung von vormals geförderten Prinzipien und Personen zu verabschieden, sollten sie nicht den gewünschten finanziellen Erfolg bringen.

  8. Neulich von einer Hollywood- Binse gelesen, die ich aus eigener Erfahrung so bestätigen kann:
    Mädchen kucken Jungsfilme, aber Jungs kucken keine Mädchenfilme.
    Diese Weisheit scheint den sonst knallhart rechnenden Mogulen der Filmbranche vorübergehend abhandengekommen sein.

    • Ja, das ist wohl wirklich so, es gibt eine alte Hollywood-Binse:
      „But yes, conventional Hollywood wisdom is that boys won’t watch girl protagonists.“

      Allerdings sieht DIE hier (Peggy Orenstein), von der ich das o.a. Zitat habe, das eher als Erziehungsproblem: man habe den Jungs wohl zu intensiv beigebracht, sich keine „weiblichen“ Spielzeuge anzueignen, Rücksicht zu nehmen und zu respektieren. Das wäre wohl der Hintergrund dafür, dass dann später „Boys Won’t Watch Movies About Girls“. So in der Art: „Ist ja für Mädels. Das dürfen wir nicht anfassen!“
      https://www.peggyorenstein.com/blog/why-wont-boys-wont-watch-movies-about-girl

      Eine renommierte Journalistin, aber in der feministischen Analyse (vielleicht auch wegen der feministischen Analyse, oder gerade wegen der feministischen Analyse) doch so weit weg von der Realität….

      Mal sehen, wie Disney gegen SOLCHE Gegnerinnen durchsetzt, falls sie das überhaupt ernsthaft wollen.

      • Komisch, einen Romanow Film würd ich mir sofort antun, der erste Wonder Woman war super. Eine Honor Harrington Verfilmung hätte ich sofort konsumiert und meine Lieblingsfigur bei Battletech heißt Natascha…. Liegt halt doch an den Figuren die mir angeboten werden.

      • Hm, ich glaube durchaus, dass Männer durchaus wenig Probleme haben, sich weibliche Protagonisten anzuschauen. Star Wars hat (u.a.) eine weibliche Protagonistin, Wonder Woman war erfolgreich, Alita ernetete viel Lob (mehr von den Zuschauern als von den Kritikern), Tomb Raider schlug sich nicht so übel… Männer wollen aber trotzdem Filme haben, die nicht so viel Gefühlsgedöns haben. Daran wird es eher hapern.

      • Michael und Klopfer haben völlig recht. Ich ergänze: Alien, Resident Evil, Underworld… wer behauptet, Jungs schauen keine Filme mit Mädchen in der Hauptrolle, meint entweder wirklich nur Jungs (=Kinder), da mag das zutreffen(?), oder hat einfach keine Ahnung.

  9. 1/While activists disrupt, dismantle and deconstruct everything from art to tech, Corporations are going woke.Why? Because despite the woke rhetoric about "income inequality," there is ZERO ideological conflict between wokeness and capitalism. None.I'll explainA thread🧵 pic.twitter.com/1ofvzUrwwV— Wokal Distance (@wokal_distance) September 3, 2020

    Passend dazu ein Thread über Kapitalismus und Wokeness

  10. Der zweite Trailer für den nächsten Bond ist draußen

    https://trailers.apple.com/trailers/mgm/no-time-to-die/

    Und, was soll ich sagen: Der Trailer dreht sich quasi vollständig um James. Natürlich gibt es mehrere Frauen, die es im Vorbeigehen mit hochgradig trainierten Männern, die doppelt so viel wiegen wie sie, aufnehmen, aber das ist heutzutage ja in etwa so überraschend wie zu sagen: Der Film ist in Farbe.

    Die haben wohl anhand der Reaktionen auf den ersten Trailer gemerkt, das „Bond ist ein alter Loser in einer Nebenrolle“ keine Leute ins Kino lockt.

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